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Britische Studie sieht Grundrechte fĂŒr Roboter

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Britische Studie sieht Grundrechte fĂŒr Roboter

Autor: Surfer | Datum:
http://www.gmx.net/de/themen/computer/hightech/schraegebits/3389192,cc=000000149100033891921lsdnn.html

Ich zitiere

Autor: Tanja | Datum:
[Bitte zukĂŒnftig nicht einfach einfach nur links ohne weitere ErlĂ€uterungen posten; danke.]

Zitat: In 50 Jahren, so fand eine Studie unter Leitung von Sir David King, Chefwissenschaftler Ihrer MajestĂ€t der Königin, werden immer intelligenter und bewusster werdende Maschinen Rechte einfordern. Unter den 270 teilnehmenden Wissenschaftlern herrscht die Meinung vor, dass die Rechte intelligenter Maschinen zwanglĂ€ufig denen von Haustieren und spĂ€ter Menschen angenĂ€hert werden mĂŒssen.


Haben "Haustiere" juristisch gesehen mehr Rechte als andere nichtmenschliche Tiere? Oder rein im moralischen (jaja...) Sinn?
Interessant, daß da in dieser Meldung noch mal unterschieden wird.

Tanja

Re: Ich zitiere

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Ich vermute die BeglĂŒckung mit Rechten der von Speziesisten als private Emotionaltiere oder selbstbewegende TĂ€tschelmöbel gefangen gehaltenen Individuen ist hier rein konzeptuell, also ein gefĂŒhltes Etwas. Mir ist jedenfalls nicht bekannt dass diese Tierpersonengruppe in den entsprechenden LĂ€ndern des angelsĂ€chsischen Raums gesonderte Rechte genĂ¶ĂŸen.

Die Trennung im Artikel war demnach vermutlich auch nicht im Sinne *fĂŒr* Tierpersonen im Stand des emotionalen Privatgebrauchs, sondern *gegen* Tierpersonen im Stand der zerhackt Abgeschluckten....

Re: Britische Studie sieht Grundrechte fĂŒr Roboter

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Ach dass, nee nee, macht euch mal keine Sorgen, Maschinen werden nie Bewusstsein erlangen, derart Spekulationen und darauf aufbauende Warnungen kommen höchstens mal von profilierungssĂŒchtigen, phobischen Spinnern:-)

Aber Spass mal beiseite. Ich bin recht froh ĂŒber die Studie, denn sowas wird vom politischen Sektor selbstverstĂ€ndlich eher wahrgenommen als einsame Schreie in irgendwelchen Foren. Und im politischen Prozess kann auch entschieden werden, ob man hyperintelligente Energiekonkurrenten wirklich haben will oder sie in der Ideensuppe belĂ€sst. Problem ist hierbei allerdings auch das MilitĂ€r, denn deren EntscheidungstrĂ€ger wixen sich quasi wund bei dem Gedanken z. B. handlungsautarke aber befehlsempfĂ€ngliche Androiden zur VerfĂŒgung zu haben, die dann gleich auch noch militĂ€rische Strategien intus hĂ€tten. Wie praktisch.

Interessant finde ich die Reaktionen auf die Gefahren, und auch die Verschiedenheit dieser Reaktionen in der Analogie. Fragt man Leute ob sie ein Problem hĂ€tten mit der genetischen Entwicklung einer Menschenrasse die allen anderen Menschen in allen Bereichen ĂŒberlegen wĂ€re, kommen sofort Assoziationen auf mit Nazitum und Ariern usw. und das (Protest)Geschrei ist groß. Mit elektronischen Superariern hat aber offenbar niemand ein Problem.

Aber ich werde mich wohl zurĂŒck lehnen und dabei zusehen wie sich der Homo Sapiens selbst verneanderthalt und hoffen dass die recht behalten, die behaupten der Wille zur Ethik verhĂ€lt sich gewissermaßen parallel konstant zur systemischen Intelligenz. Wie hoch ist eigentlich der Anteil von Veganern bei NobelpreistrĂ€gern?

Abgesehen von der Dummheit menschlicher SchwĂ€rme ist die herannahende anorganische Intelligenz, von den meisten derzeit noch "kĂŒnstliche" Intelligenz genannt, das grĂ¶ĂŸte Bedrohungsszenario, noch viel mehr als die molekulare Nanotechnologie und die medikamentöse Beendigung des körperlichen Alterns. Denn letztere Beiden sind eher mit sozialen und psychologischen Konsequenzen behaftet. Im Gegenteil, die Unsterblichkeit, bzw. die Umdefinition des Alterns als heilbare Krankheit anstelle eines natĂŒrlichen, unbeeinflussbaren Prozesses wird nach den sozialen Unruhen basierend auf der Elitenbildung derjenigen die Zugang zu Unsterblichkeitsmedikamenten haben, zu einer ethischen Reifung der globalen menschlichen Gesellschaft fĂŒhren. Denn die Erkenntnis dass gelebte Ethik die höchste Form der Freiheit ist, ist nicht unbedingt abhĂ€ngig von Intelligenz sondern Weisheit - und die kommt bekanntlich mit dem Alter. Über all dies sollte man allerdings nicht vergessen dass aktuell der Mensch selbst das grĂ¶ĂŸte, existenzielle Bedrohungsszenario ist, und zwar gegen sich selbst sowohl seiner aktiven und passiven Opfer.

Re: Britische Studie sieht Grundrechte fĂŒr Roboter

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Ach dass, nee nee, macht euch mal keine Sorgen, Maschinen
> werden nie Bewusstsein erlangen, derart Spekulationen und
> darauf aufbauende Warnungen kommen höchstens mal von
> profilierungssĂŒchtigen, phobischen Spinnern:-)

Die "Warnungen" auf jeden Fall, wobei das Adjektiv "ignorant" noch fehlt, weil sie von Leuten kommen, die meinen, sie hĂ€tten auf Basis von Telopolisforenbeitragslesen oder SichmitobdachlosenmathematikernunterhaltenwenndiegrademalnĂŒchternsind von kĂŒnstlicher Intelligenz oder Astrophysik mehr Ahnung als (u.a. die hier anwesenden) Informatiker oder Astrophysiker, da diese ja Akademiker sind und folglich sowieso blöd.

Da kommen dann schonmal Sachen raus wie die These, daß das Kochen einer Kartoffel mehr Energie verbraucht als eine Banane um den halben Globus fliegen oder bewegungslose, nicht kollabierende Planetenkonglomerate ...

Vielleicht sollten diese Leute aber doch eher bei der Pilzzucht bleiben. Der restliche Schwachsinn wird nÀmlich auch durch Wiederholen ad nauseam nicht besser.

Achim

Re: Britische Studie sieht Grundrechte fĂŒr Roboter

Autor: Surfer | Datum:
EVOLUTION 3.0
Wie Maschinen uns eines Tages versklaven könnten

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602346,00.html