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Veganismusforum:
wissenschaftler pro veganismus

Anzahl BeitrÀge in diesem Thread: 10

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wissenschaftler pro veganismus

Autor: lollo | Datum:
endlich scheinens auch einige Wissenschaftler zu schnallen und sogar offiziell publik zu machen: vegane ErnÀhrung ist gesund:

http://www.vegansociety.com/phpws/article.php?sid=37

Re: wissenschaftler pro veganismus

Autor: Grasomat | Datum:
lollo schrieb:

> endlich scheinens auch einige Wissenschaftler zu schnallen
> und sogar offiziell publik zu machen: vegane ErnÀhrung ist
> gesund:

Keine ErnÀhrung ist ohne EinschrÀnkung gesund oder ungesund. Nur gesunde ErnÀhrung kann ohne EinschrÀnkung als gesund bezeichnet werden. ;-)

Man kann sich selbstverstĂ€ndlich auch vegan ungesund ernĂ€hren. Bspw. Kann man sich ausschliesslich von Mandelmuß ernĂ€hren, das wĂ€re vegan und ungesund.
Solch uneingeschrĂ€nkte Pauschalaussagen wie du sie machst bieten einen leichten Angriffspunkt fĂŒr Speziesisten die dann ihr Verhalten mit vorgeschobenen Argumenten wie "Veganismus ist ungesund" erklĂ€ren wollen. Dabei liegt die Wahrheit in der Mitte, denn vegane ErnĂ€hrung KANN gesund sein.
Auch in dem Text wird ja ausdrĂŒcklich von einer bestimmten veganen ErnĂ€hrung gesprochen:
"a vegan diet based on foods such as soya, high-fibre cereals and fresh fruit and vegetables was as effective in reducing cholesterol levels as anti-cholesterol drugs."

Das war kein rechthaberisch-böser Angriff auf deine Ausdrucksweise sondern ein Hinweis der dir bei Diskussionen helfen kann, wenn du Speziesisten aufforderst sich fĂŒr ihre Lebensweise zu rechtfertigen.

Gruß Thomas

Re: wissenschaftler pro veganismus

Autor: lollo | Datum:
Hallo Thomas,

ich fĂŒhle mich nicht "bösartig" angegriffen, möchte aber doch noch meinen senf dazu geben ;-):

Mir ist klar, dass eine vegane ErnÀhrung, die z.B. primÀr aus (veganer) Schokolade und Eis besteht nicht besonders gesundheitsförderlich ist, aber darum ging es mir nicht bei meinem Ausdruck. Ich verwendete das Wort "gesund" in bewusstem Gegensatz zu dem Wort "ungesund" und zwar aus folgendem Grund:

die allermeisten Leichenfresser und fast alle Ärzte und sogenannten Wissenschaftler vertreten explizit die auffassung, dass vegane ErnĂ€hrung per se und auch unter ausschöpfung einer ausgewogenen ErnĂ€hrungsweise -zumindest tendenziell- ungesund sei ! Ich erinnere mich daran, dass ich mich noch in meinen vegetarischen Zeiten mit einem Arzt, der ein sehr kompetenter mann ist an und fĂŒr sich in seinem Fachbereich, ĂŒber vegane ERnĂ€hrung unterhalten habe. Sein Kommentar "die werden alle ĂŒber frĂŒh oder spĂ€ter krank, die sind alle blass, bekommen alle AnĂ€mie, B12 Mangel, nervöses Zittern, sterben frĂŒher als andere Menschen" und das war todernst gemeint von dem.

Und genau darum finde ich solche Meldungen, auch wenn sie nur kurz sind ungeheuer wichtig, um die herumwabernde Wahnvorstellung "vegan= immer ungesund" aus den Köpfen der Leute zu treiben. Wenn sie das geschnallt haben, kann man anfangen zu differenzieren, dass eine nicht per se ungesunde ErnÀhrung auch ausgewogen sein muss, um "gesund" zu sein.

gruß
lollo

Re: wissenschaftler pro veganismus

Autor: Grasomat | Datum:
Hallollo!

Ich hab doch garnichts gegen die Meldung gesagt!

Ich fand nur deine Formulierung "Veganismus ist gesund" nicht besonders gut. Denn darauf könnte jeder sagen "Falsch!". Denn diese Aussage ist ja tatsÀchlich nicht richtig eben weil man sich auch vegan ungesund ernÀhren kann. Und schon kann ein Speziesist den Eindruck erwecken das (weil deine Aussage falsch ist) Veganismus ungesund ist.
Wenn du hingegen von Anfang an sagst "Veganismus kann gesund sein", kann niemand ernsthaft etwas dagegen sagen.

Aber naja egal, ist eben Ansichtssache. Ich spreche nur aus Erfahrung.

Re: wissenschaftler pro veganismus?

Autor: Reina | Datum:
Hallo lollo,

Auch wenn derartige Untersuchungen z.B. das agressive Agrarmarketing und die Antiveganhetze der DGE bloß und die Subventions- sowie "Gesundheits"politik in Frage stellen, so wird diesen Wissenschaftlern wohl nie einleuchten, dass es beim Veganismus nicht um den Auschluss von gesĂ€ttigten Fetten und Cholesterin, sondern um den des entsetzliche Leids und Unrechts gegenĂŒber nichtmenschlichen Tieren geht. Auch C. Leitzmann erkennt ja bekanntlich die guten und "aus Sicht der Veganer" "zwingenden GrĂŒnde" fĂŒr eine vegane Lebensweise an und propagiert doch weiterhin seine nichtvegane, antiliberale "Vollwert"kost.

Bemerkenswerter Weise ist bis heute selbst in KrankenhĂ€usern, Reha-Zentren oder Altersheimen, wo viele Menschen von Cholesterin-, Zucker- oder HarnsĂ€ureproblemen betroffen sind, eine auch nur in diesem bezug annĂ€hernd konsequente ErnĂ€hrung ohne weiteres nicht zu bekommen. So musste auch ich mit ansehen, wie meine Oma vor einigen Jahren im Altersheim nach mehreren SchlaganfĂ€llen und unter Einnahme blutverdĂŒnnender Medikamente mit tierlichen Fetten vollgestopft wurde, bis sie schliesslich an einer Lungenembolie qualvoll verstarb...

mfg, Reina.

Re: wissenschaftler pro veganismus

Autor: Eva | Datum:
Hallo, gibt es dazu auch was in deutsch oder kann mir jemand diesen Artikel ĂŒbersetzen?

Ich kann leider kein Englisch *schÀm*

Gruß Eva

Re: wissenschaftler pro veganismus

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Hallo, gibt es dazu auch was in deutsch oder kann mir jemand
> diesen Artikel ĂŒbersetzen?

Es steht nicht viel mehr drin, als daß Wissenschaftler zu der Erkenntnis gelangt seien, daß eine auf Soja, ballaststoffreichem Getreide und frischem Obst und GemĂŒse basierende vegane ErnĂ€hrung ebenso effektiv den Cholesterinspiegel senken wie Anti-Cholesterin-Medikamente; cholesterin-bezogene Herzkrankheiten seien eines der grĂ¶ĂŸen Gesundheitsprobleme in GB, in Engalnd und Wales stĂŒrben daran jĂ€hrlich 50000 Menschen.

Also eigentlich ĂŒber die Tatsache, daß ausnahmsweise mal nicht behauptet wird, daß Kinder, die nicht tĂ€glich mit Leichen vollgestopft werden, sofort tot umfallen o.Ă€, hinausgehend nicht wirklich interessant, finde ich, zumal keine brauchbare Quellenangabe ("The Independent", also eine Zeitung) angegeben ist - vom Fehlen der einzig relevanten, ethischen Aspekte ganz zu schweigen.

Achim

Re: Quelle

Autor: Reina | Datum:
Here is the reference:

Jenkins DJA, Kendall CWC, Faulkner D, et al. A dietary portfolio approach to cholesterol reduction: combined effects of plant sterols, vegetable proteins, and viscous fibers in hypercholesterolemia. Metabolism 2002, volume 51.

[PCRM Breaking Medical News 12/05/02]

Übersetzung (Re: wissenschaftler pro veganismus)

Autor: Claude | Datum:
Hier mein versuch es zu ĂŒbersetzen:

> 'Go Vegan and cut cholesterol, say scientists'
Werde Vegan und reduziere dein Cholesterin, sagen Wissenschaftler

> The Independent (Wednesday, 23rd July) reports that scientists have devised a ‘special vegetarian diet’ that has been found to dramatically lower cholesterol levels.

Die Zeitschrift (?) Independant ("unabhÀngig") berichtet dass Wissenschaftler eine 'spezielle vegetarische (sic) ErnÀhrung' entworfen, die den Cholesterinspiegel stark reduzieren soll.

> Human studies conducted by Professor David Jenkins at the University of Toronto concluded that changing to a vegan diet based on foods such as soya, high-fibre cereals and fresh fruit and vegetables was as effective in reducing cholesterol levels as anti-cholesterol drugs.

Studien [...] haben ergeben, dass der Wechsel zu einer veganen ErnĂ€hrung, welche auf Produkten wie Soya, ballaststoffhaltiges Getreide, frischen FrĂŒchten und GemĂŒse, genauso den Cholesterinspiegel reduzieren konnte wie Medikamente.

> The authors of the study suggested that the success of the diet could be explained by the fact that humans are adapted by evolution to high fibre plant-based diets.

Die wissenschaftler vermuten, dass die Menschheit durch die evolution gewohnt seie Pflanzen mit vielen Ballaststoffen zu essen.

>Cholesterol related heart disease is one of the UK’s biggest health problems, killing 50,000 people every year in England and Wales.

Durch Cholesterin bedingte Herzerkrankungen ist eines der grössten Gesundheitsprobleme in Grossbritanien. In England und Wales sterben jedes Jahr 50'000 Menschen daran.

Claude

weniger wissenschaftliche Übersetzung ;-)

Autor: Reina | Datum:
http://dictionary.reference.com/translate/text.html ;-)

Gehen Vegan und schnitten Cholesterin, berichtet die Sagenwissenschaftler, die am Donnerstag Juli 24 @ 10:27:07 das UnabhĂ€ngige bekanntgegeben werden (Mittwoch, Juli 23.), daß Wissenschaftler eine spezielle vegetarische DiĂ€t geplant haben, die gefundene drastisch niedriger Cholesterinniveaus gewesen ist. Die Mensch Studien, die vom Professor David Jenkins an der UniversitĂ€t von Toronto geleitet wurden, stellten fest, daß, Ă€ndernd zu einer vegan DiĂ€t, die auf Nahrungsmitteln wie Sojabohnenöl basierte, Hochfaser Getreide und frisches Obst und GemĂŒse so wirkungsvoll waren, wenn sie Cholesterinniveaus wie Anti-Cholesterin Drogen verringerten. Die Autoren der Studie schlugen vor, daß der Erfolg der DiĂ€t durch die Tatsache erklĂ€rt werden könnte, daß Menschen durch Entwicklung [die Evolution, Anm. Reina] hohe Faser Betrieb-gegrĂŒndeten DiĂ€ten angepaßt werden. Cholesterin bezogene Herzkrankheit ist eins der UK's grĂ¶ĂŸten Gesundheit Probleme und tötet 50.000 Leute jedes Jahr in England und im Wales.

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PCRM brechende medizinische Nachrichten 12/4/02

Ein Artikel in der Ausgabe dieses Monats des wissenschaftlichen Journal Metabolismus stellen diese Frage: Wenn eine vegan DiĂ€t, ein Sojaprotein, eine zĂ€hflĂŒssige Faser (z.B. Haferkleie), Betriebssterine und Mandeln alle untereren Serumcholesterinniveaus unabhĂ€ngig können, geschieht was, wenn sie in eine einzelne DiĂ€t kombiniert werden? Weil sie scheinen, durch unterschiedliche biologische Einheiten zu arbeiten (Sojabohnenöl verringert Cholesterinproduktion, erhöht zĂ€hflĂŒssige Faser GallenflĂŒssigkeitverluste, Betriebssterin-Zunahmecholesterinverluste, und Mandeln enthalten gesundes monounsaturated Fette, die HDL [ "gut" ] Cholesterin) anheben, sollten ihre Effekte additiv sein. David J.A. Jenkins, Cyril W.C. Kendall und Kollegen Str. Michaels Torontos am Krankenhaus setzten die Kombination DiĂ€t zum Test. Innerhalb eines Monats fanden sie eine 28% Verringerung LDL ("Schlechtes") des Cholesterins und einer markiert vorteilhaften Verschiebung im VerhĂ€ltnis von LDL zu HDL. Triglyzeride fielen auch. Diese Resultate sind denen Ă€hnlich, die mit Cholesterin-senkenden Medikationen erreichbar sind.