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tierrechte studieren

Anzahl BeitrÀge in diesem Thread: 34

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tierrechte studieren

Autor: xveganx | Datum:
www.vorlesungen-tierrechte.de

Re: tierrechte studieren

Autor: Tanja | Datum:
Da hĂ€lt gerade Kaplan eine Vorlesung zum Thema "Tierbefreiungen – Kriminelle Akte oder konsequente Ethik?" ... *kotz* Naja, scheint sonst aber einiges Interessantes dabei zu sein.

Tanja

Aktion dazu

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Normalerweise wĂ€re der Beitrag entfernt worden (vgl. Link und recht kann man nicht velwechsern, Du hĂ€ttest ja schon dazu schreiben können, was fĂŒr eine AbsurditĂ€t dahintersteckt. Nun ja, also hier nachgetragen der Aufruf (so hast Du das sicher gemeint) an diejenigen, die dort sein werden, Informationsmaterial, insbesondere Kaplans Antiveganismuspropaganda zu verteilen, sonst kommen da vielleicht Leute noch auf den irrwitzigen Gedanken, Kaplan hĂ€tte was mit Tierrechten oder Tierbefreiung zu tun ...

Achim

Re: dozentenliste studieren

Autor: wow | Datum:
besonders gut gefĂ€llt mir "brauchen Pferde noch die Peitsche" von der "PferdeflĂŒsterin" ! ;-) *wĂŒrg*

WorthĂŒlse "Tierrechte"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Fassen wir zusammen: heuchlerische "Philosophen" und Tierausbeuter - "Tierrechte" wird wieder mal zur WorthĂŒlse, um kontraproduktiven Tierschutz zu schmĂŒcken.

Wirklich nett von xveganx, uns darauf aufmerksam zu machen - obwohl ich mich, angesichts seiner sonstigen (hier ĂŒberwiegend entsorgten) ErgĂŒsse, nicht des Eindrucks erwehren kann, daß er sich jetzt fleißig in den Hintern beißt, weil er solchen Dreck nĂ€mlich ganz toll findet ...

Achim

Tierausbeuterin Andrea Kutsch hÀlt "Tierrechts"-Vortrag?

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> besonders gut gefÀllt mir "brauchen Pferde noch die Peitsche"
> von der "PferdeflĂŒsterin" ! ;-) *wĂŒrg*



Bildtitel: F_Andrea_beim_Reiten_in_der_Halle_tolles_Bild.jpg

Achim

Mehr von Pferde-"Benutzerin" Kutsch

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Ja ich hab vier VollblĂŒter, denn vier braucht man mindestens zum Poloreiten! Zwei davon sind schon in Rente und nicht mehr aktiv im Polosport. In die anderen beiden hatte ich mich verliebt und habe sie auch selbst eingeritten; aber die benutze ich im Moment mehr als Freizeitpferde denn als wirkliche Polopferde. Und in diesem Jahr werde ich kaum dazu kommen, daß ich Polo spielen werde! In der Freizeit bin ich dann froh, wenn ich mit dem Pferd mal spazieren gehen kann, aber nicht unbedingt auch noch Polo spielen!


"Tierrechts-Vorlesungen"-Dozentin Kutsch (http://www.hufgefluester.de/Redaktionelles/Montyroberts/Akutsch/akutsch1.htm), meine Hervorhebungen

Achim

"Das Tier war nicht zu gebrauchen"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
"Das Tier war nicht zu gebrauchen", so die entlarvende Wortwahl der "PferdeflĂŒsterin" in "Gnadenfrist fĂŒr Witty".

Weiteres Beispiel: "Le Patron", ein "Tournierpferd" (heißt das so? Geht um die Veranstaltung, bei der die Pferde ĂŒber alle möglichen Hindernisse springen mĂŒssen), springt nicht ĂŒber WassergrĂ€ben. Kein Wunder, ist ihr aatĂŒrliches Verhalten - Pferde gehen lieber Umwege, als ĂŒber Hindernisse zu springen, außer im Nptfall. Aber schließlich wollen die "Besitzer" Preisgelder einheimsen. Kutsch kĂŒmmer sich drum - Kommentar aus dem
Off: Bisher habe sie es im Profibereich nur mit "Rennpferden" zu tun gehabt. Nun habe sie eine neue Klientel mit "viel Geld".

Achim

Kompetent doch speziesistisch...

Autor: Tanja | Datum:
Dazu muß gesagt werden, daß die Frau schon den Eindruck vermittelt, Pferde besser zu verstehen als die meisten anderen Menschen, die mit ihnen zu tun haben. Umso trauriger ist es, daß sie ihr Wissen und ihre FĂ€higkeiten dazu benutzt, Pferde "nutzbar" zu machen... :-(

Tanja

Re: Tierausbeuterin Andrea Kutsch hÀlt "Tierrechts"-Vortrag?

Autor: Dr. Armin Weber | Datum:
Guten Abend allerseits,
wie wÀre es denn mit einer schönen lautstarken Demo angesichts Andrea Kutschs bevorstehendem "Vortrag" auf der Messe HansePferde in Hamburg vom 17-20.4.08
ich finde, Sie sollte wissen, dass es Menschen gibt, die es nicht hinnehmen, wie sie Pferde behandelt.
MfG
AW

Re: Tierausbeuterin Andrea Kutsch hÀlt "Tierrechts"-Vortrag?

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ich gehe davon aus, daß Du die entsprechende Demo anmeldest oder angemeldet hast (ansonsten mĂŒĂŸte ich den Verdacht Ă€ußern, daß das nur ein plumper Versuch war, fĂŒr diese veranstaltung Werbung zu machen ...).

Achim

Re: dozentenliste studieren

Autor: leoinhd | Datum:
Wo ist denn die Kutsch hingekommen? Sie steht nicht mehr auf der Dozentenliste...

Re: dozentenliste studieren

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Wo ist denn die Kutsch hingekommen? Sie steht nicht mehr auf
> der Dozentenliste...

Offizielles Statement der Veranstalter dazu (ging ĂŒber irgendwelche Tierschutzverteiler):

Zitat: leider musste uns Frau Andrea Kutsch aufgrund kurzfristig enstandener anderweitiger Verpflichtungen fĂŒr Ihren Vortrag am 10. Mai um 19 Uhr im Rahmen der Vorlesungsreihe Tierrechte absagen. Freundlicherweise erklĂ€rte sich die Kulturwissenschaftlerin Frau Dr. Hanna Rheinz dazu bereit, stattdessen ĂŒber das Thema "Kabbalah der Tiere - Tiere und Tierrechte in der jĂŒdischen Tradition" zu referieren.


Wobei ich mich schon frage, warum Du uns hier das fragst und eben nicht die Verantwortlichen (Verantwortlungslosen).

Was fĂŒr "Veranstaltungen" das wohl waren? Pferdesalamiverwurstung?

Achim

Warnung: Das ist eine Tierrechtsgegner-Veranstaltung

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Diese Warnung ist umso angebrachter, als diese Leute mittlerweile auch noch die Spendentrommel rĂŒhren, um ihre Antitierrechtspropagadna zu finanzieren.

Hier ein paar AuszĂŒge aus Emailwechseln mit den Verantwortlichen (meine Hervorhebungen):

Zitat:
[...] Ich denke, Sie haben den Ansatz der Veranstaltungsreihe grundsĂ€tzlich nicht verstanden. Wir fĂŒhlen uns der wissenschaftlichen Redlichkeit verpflichtet und werden deshalb - vielleicht fĂŒr Sie unverstĂ€ndlich - selbstverstĂ€ndlich auch Gegner der Tierrechtsidee einladen. Es handelt sich bei der Vorlesungsreihe keinesfalls um eine "Werbeveranstaltung" fĂŒr Tierrechte, sondern um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem interdisziplinĂ€r behandelten Forschungsgebiet (vgl. die Kategorie "Vorlesungsreihe" auf unserer Projektseite).

[...] Herr Dr. Kaplan gehört unbestritten zu den im deutschsprachigen Raum bekanntesten Vertretern der Philosophie der Tierrechte, weshalb wir ihn gerne anhören wollen, um uns dann selbst ein Bild von seinen Ideen bilden zu können und auch der Heidelberger Forschungsgemeinschaft und der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, dieses zu tun. Desweiteren ist mir nicht bekannt, dass er "FĂŒrsprecher" einer Sekte wĂ€re. Lediglich an deren Tierschutzaktionen sieht er auch den Nutzen fĂŒr die Tiere.

[...] Meines Wissens sind lediglich zwei Veganer unter unseren Mitgliedern, einige essen auch Fleisch. Das hÀtten
Sie jedoch auch selbst erahnen können, hĂ€tten Sie unsere Projektseite genauer gelesen. Dort heißt es: "Die Vorlesungsreihe wird organisiert von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft Tierrechte an der Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg, einer fĂŒr Angehörige aller Fachbereiche an der Heidelberger UniversitĂ€t offenen Gemeinschaft, die sich der Forschungsförderung auf dem Gebiet der Tierrechte verschrieben hat." Wie Sie sehen, ist unsere Aufgabe die Forschungsförderung (ganz gleich in welche Richtung diese Forschung fĂŒhren wird) und explizit nicht die Werbung fĂŒr Tierrechte. Sollten Sie jedoch der Ansicht sein,
dass Tierrechte logisch zwingend sind, so sollte unsere Vorgehensweise doch ganz in Ihrem Sinne sein, da sich in der Forschung, zumindest meiner Meinung nach, auf lange Sicht meist die Wahrheit (was auch immer das sein mag) durchsetzt.
[...]
Gerne können Sie in den an die Vorlesungen anschließenden Dikussionen kritische Fragen einbringen und somit an der Urteilsbildung der Zuhörerschaft mitarbeiten. Das wĂ€re ganz im Sinne der Veranstaltung.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,

Rainer Ebert
Akademische Arbeitsgemeinschaft Tierrechte an der
Ruprecht-Karls-UniversitÀt Heidelberg


Zitat:
Sehr geehrter Herr StĂ¶ĂŸer,

vielen Dank fĂŒr Ihre freundliche und durchdachte email.
Unsere Intention ist gerade die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit kontroversen Meinungen. Uns dieses zum Vorwurf zu machen ist grotesk.

Nun ja, unabhÀngig davon denke ich, Sie werden mit Ihrer Einstellung zu anderen Meinungen sicher sehr weit kommen und vorallem den Tieren helfen.
Sie sollten sich nur eines vor Augen halten: Toleranz ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Mensch, der sich fĂŒr eine gute Sache engagieren will, haben sollte.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,
Katharina Blesch

PS: Ich bin Nichtveganerin.


Zitat:
Sehr geehrter Herr StĂ¶ĂŸer,
Vielen Dank fĂŒr Ihr Interesse an unserer Vorlesungsreihe.
Als Antwort auf Ihre E-Mail möchte ich Ihnen lediglich mitteilen, dass Ihre Anwesenheit als Zuhörer nicht erwĂŒnscht ist.
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Guillaume Dondainas
Diplom Übersetzer
Studentische Arbeitsgemeinschaft Tierrechte


Interessanterweise sind sich Herr Ebert und Herr Dondanais uneins, ob meine Anwesenheit erwĂŒnscht ist. Dabei war Eberts BegrĂŒndung dafĂŒr doch so einleuchtend ...

Jedenfalls ist diese widerwĂ€rtige Veranstaltung so wie eine zum Thema Menschenrechte, wo Folterer die VorzĂŒge ihrer Folterinstrumente preisen, AnhĂ€nger der Klitorektomie, Menschrechts"philosophen" die sich offen zur PrĂŒgelstrafe (inklusive Todesfolge) als Erziehungsmethode bekennen und TodesstrafebefĂŒrworter auftreten.

Gegenaktionen also dringend geboten.

Achim

Vegan statt Kaplan

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> [...] Herr Dr. Kaplan gehört unbestritten zu den im
> deutschsprachigen Raum bekanntesten Vertretern der
> Philosophie der Tierrechte
, weshalb wir ihn gerne anhören

http://antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html zeigt, daß das Gegenteil der Fall ist.

> tun. Desweiteren ist mir nicht bekannt, dass er
> "FĂŒrsprecher" einer Sekte wĂ€re. Lediglich an deren
> Tierschutzaktionen sieht er auch den Nutzen fĂŒr die Tiere.


http://antispe.de/zitate.html#kaplan - ist ja nun eindeutig.

Achim

Re: Warnung: Das ist eine Tierrechtsgegner-Veranstaltung

Autor: spinne | Datum:
Wirklich abstossend! Ebert und Konsorten scheinen zu jene hey-tierrechte-sind-schick "ethik-juppies" zu gehören, wie sie in letzter Zeit in beÀngstigendem Ausmass an Zahl zu gewinnen scheinen.

Vielleicht sollte man einfach mal einen neuen Begriff (statt Tierrechten) verwenden, dann brauchen sie zumindest eine Weile, bis sie wieder "up to date" sind ;-)

mfg
spinne

Re: Warnung: Das ist eine Tierrechtsgegner-Veranstaltung

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Vielleicht sollte man einfach mal einen neuen Begriff (statt
> Tierrechten) verwenden, dann brauchen sie zumindest eine
> Weile, bis sie wieder "up to date" sind ;-)

Ja, habe ich auch schon öfter ernsthaft ĂŒberlegt. Aber selbst "antispeziesistisch" wird anscheinend mittlerweile fĂŒr igendwelche tierschĂŒtzerischen Antipelzdemos o.Ă€. mißbraucht ...

Achim

17. Mai: Kaplan

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Geht eigentlich jemand zur kaplanveranstaltung, kann dort Infomaterial verteilen und darĂŒber berichten?

Achim

Re: 17. Mai: Kaplan

Autor: janvaris | Datum:
*ggg* ich geh doch mal schwer von aus, das bestimmte personen da nicht zugelassen sind ... schon allein, um sein weltbild zu erhalten ;-)

Re: 17. Mai: Kaplan

Autor: grĂŒbel | Datum:
wieso? ist doch öffentlich. meinst da gibts ein tĂŒrsteher? ;)

Re: 17. Mai: Kaplan

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> wieso? ist doch öffentlich. meinst da gibts ein tĂŒrsteher? ;)

Zitat: Als Antwort auf Ihre E-Mail möchte ich Ihnen lediglich mitteilen, dass Ihre Anwesenheit als Zuhörer nicht erwĂŒnscht ist.


HÀttest Du wissen können, wenn Du den Thread gelesen hÀttest, steht nÀmlich da: Warnung: Das ist eine Tierrechtsgegner-Veranstaltung.

Im ĂŒbrigen hat mich mich ja auch schon pseudolinke Speziesistendeppen aus einer Veranstaltung (von Ditfurth, die Ă€hnlich dĂŒmmliche Antiveganismus verbreitet wie Kaplan) gewaltsam rausgeschmissen worden, nachdem mit PrĂŒgel angedroht werden (teilweise nachzulesen in Entspannt in der Barbarei). Manche wollen halt keine Fakten und Argumente hören, die ihre Wahnvorstellungen ins Wanken bringen könnten.

Achim

Re: Ditfurths - Tumult

Autor: Jan | Datum:

Zitat: Bei der Vorstellung ihres Buchs in Karlsruhe drohte Ditfurth dem Autor mit einem Saalverweis, als er fragte, wie die Tatsache, daß in Deutschland jĂ€hrlich 40 Millionen KĂŒcken vergast werden, anders formuliert werden solle. Zitate aus diesem Flugblatt sowie einige Kommentare fĂŒhrten bei einer Ă€hnlichen Veranstaltung in Frankfurt tatsĂ€chlich zu einem Saalverweis, gefolgt von einem Tumult, bei dem Ditfurths LebensgefĂ€hrte PrĂŒgel »in die Fresse« androhte.


Wie groß war denn die Veranstaltung? Was fĂŒr Kommentare hast du denn abgegeben? Hast du Anzeige erstattet oder hast gar selbst eine bekommen?

Re: Ditfurths - Tumult

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Meine GĂŒte, das ist ewig her, kann mich kaum erinnern, folgendes also cum grano salis.

> Wie groß war denn die Veranstaltung?

Welche? Die in KA vielleicht 100-200 Zuhörer, in Ffm mehr(ere hundert). Wieso?

>Was fĂŒr Kommentare hast
> du denn abgegeben?

In KA habe ich, wie gesagt, auf das Vergasen von KĂŒken hingewiesen (bzw. gefragt, wie das denn anders genannt werden sollte).

In Ffm kam ich gar nicht erst zu Wort - Ditfurth hatte einige unsinnige Behauptungen bezĂŒglich des Flugblatts aufgestellt, die ich richtigstellen wollte - was ich dann aber, als ich mich einleitend als Verfasser zu erkennen gab, eben nicht konnte. Schließlich sind die darin genannen Fakten hieb- und stichfest, sie konnten mich also gar nicht sprechen lassen ...

>Hast du Anzeige erstattet oder hast gar

Nein.

> selbst eine bekommen?

HÀ? Wegen was? Störung der Hirntotenruhe?

Achim

Re: 17. Mai: Kaplan

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> wieso gehst nicht selbst hin?

Du meinst, ich muß wirklich alles selbst machen? Tsts ...

Glaubst Du wirklich, daß ich fĂŒr sowas 300 km fahre? Wenn ich viel Zeit hĂ€tte und das hier in der NĂ€he wĂ€re, okay. Aber das muß ja nun nicht sein.

Die Leute aus der Gegend, die ich gefragt habe, hatten halt auch anderes zu tun ... (viele waren ja nicht da bei der tollen "Vorlesung", max. 30-40, schĂ€tze ich - und davon werden ein Dutzend Claqueure gewesen sein, weil die tierausbeuterischen Veranstalter sich wohl alle mit reingesetzt haben, damit es nicht gar so peinlich wirkt, ihre großartige Veranstaltung ...).

Wie auch immer, ich hatte gehofft, hier wĂŒrde jemand aus der Gegend mitlesen, der da mal vorbeischauen kann - ich jedenfalls habe wesentlich wichtigeres zu tun als ewig weit zu fahren, um mir das dĂŒmmliche, hypokritische Kaplangesabbel anzuschauen (nicht, daß nicht eh ziemlich alles wichtiger wĂ€re):




Achim

Veranstaltung bekommt offenbar die Aufmerksamkeit, die sie verdient

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> auch anderes zu tun ... (viele waren ja nicht da bei der
> tollen "Vorlesung", max. 30-40, schÀtze ich - und davon
> werden ein Dutzend Claqueure gewesen sein, weil die
> tierausbeuterischen Veranstalter sich wohl alle mit
> reingesetzt haben, damit es nicht gar so peinlich wirkt, ihre
> großartige Veranstaltung ...).

Derzeit leiten diverse verantwortungslose TierschĂŒtzer en masse folgenden (aufschlußreichen) Mailaufruf weiter:

Zitat:
----- Original Message -----
From: "InterdisziplinÀre Arbeitsgemeinschaft Tierrechte an der
Ruprecht-Karls-UniversitÀt Heidelberg" info@vorlesungen-tierrechte.de
To: undisclosed-recipients:
Sent: Wednesday, June 07, 2006 2:13 AM
Subject: Bitte um Hilfe


> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> wir, die InterdisziplinÀre Arbeitsgemeinschaft Tierrechte an der
> Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg, wissen, dass Sie sich sehr fĂŒr den
> Tierschutz bzw. fĂŒr Tierrechte engagieren. Deshalb wenden wir uns hiermit
> mit einer ganz besonderen Bitte an Sie und hoffen sehr auf Ihre kollegiale
> Hilfe
.
>
> Wie Sie vielleicht wissen, veranstalten wir in diesem Semester an der
> UniversitÀt Heidelberg eine interdisziplinÀre Vorlesungsreihe zum Thema
> "Tierrechte". Diese ist nach Art und Umfang bisher sicherlich einzigartig
> in Deutschland, was uns auch mehrere Wissenschaftler und VerbÀnde
> bestÀtigten. Unter unseren Dozenten finden sich zum Teil international
> bedeutende Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Tom Regan, Prof. Dr. Carl Cohen,
> Prof. Dr. Ursula Wolf, Dr. Eugen Drewermann, Prof. Dr. Dieter Birnbacher,
> fĂŒnf Bundestagsabgeordnete und viele andere. Weitere Informationen zu
> dieser Versanstaltungsreihe sind unter www.vorlesungen-tierrechte.de zu
> finden. Aufkommende Fragen beantworten wir natĂŒrlich jederzeit gerne.
>
> Nun zum eigentlichen Grund unseres Schreibens. Leider verzeichnen wir in
> unseren Vorlesungen eine stetig abnehmende Besucherzahl.
Dies ist aus
> unserer Sicht sehr bedauernswert, da diese Reihe in Ihrer Einmaligkeit das
> Potential hÀtte, dem wissenschaftlichen Diskurs um Tierrechte (der unserer
> Meinung nach essentieller Bestandteil und Grundlage fĂŒr die
> Tierrechtsbewegung ist)
in Deutschland neuen Auftrieb zu geben. Dieses
> Potential kann aber nur dann voll genutzt werden, wenn sowohl die
> Öffentlichkeit als auch die Fachwelt angebrachtes Interesse zeigt. Leider
> hÀlt sich dieses Interesse bisher in Grenzen
. Die HauptgrĂŒnde hierfĂŒr
> sind:
> -die mangelnde Beachtung der Reihe durch die Medien (in den lokalen
> Zeitungen wurde trotz mehrmaliger Anfrage kein einziger mehrzeiliger
> Artikel abgedruckt)
> -die fehlende UnterstĂŒtzung von weiten Teilen der UniversitĂ€t Heidelberg
> -die Anfeindung seitens verschiedener Gruppierungen (auch studentischer).
> Unsere herzliche Bitte an Sie ist deshalb, uns soweit wie Ihnen möglich
> bei der Bekanntmachung der Reihe zu unterstĂŒtzen, z.B. durch das
> Weitersenden dieser E-Mail, durch Aufrufe an die Medien, ĂŒber uns zu
> berichten, durch Verlinkung unserer Seite auf Ihrer Internetseite (falls
> vorhanden), durch Mund-zu-Mund-Werbung, durch AnkĂŒndigungen ĂŒber
> E-Mailverteiler und Ă€hnliches. Gerne wĂŒrden wir auch Sie persönlich zu
> einer unserer nĂ€chsten Vorlesungen begrĂŒĂŸen!
>
> Wir sind sicher, Sie verstehen die große Bedeutung und Chance unseres
> Unternehmens und verbleiben mit den besten GrĂŒĂŸen,
>
> Ihre
> InterdisziplinÀre Arbeitsgemeinschaft Tierrechte
> Ruprecht-Karls-UniversitÀt Heidelberg
>
> --
> Chairman of the Board
> Interdisziplinaere Arbeitsgemeinschaft Tierrechte
> Ruprecht-Karls-University Heidelberg
[...]
(meine Hervorhebungen)

Kommentare dazu bei Gelegenheit.

Achim

Re: Veranstaltung bekommt offenbar die Aufmerksamkeit, die sie verdient

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ursula Bauhof, "Tierschutz-Notruf" verbreitet den MĂŒll z.B., mit folgendem Kommentar:

Zitat:
Besonders freut es mich, dass dies in meiner Studienstadt an meiner
ehemaligen Uni Heidelberg geschieht. Es ist auch deshalb interessant, da ich
in meiner Zeit als Mittelbaufrau am Erziehungswissenschaftlichen Institut
der Uni Kiel ebenfalls eine öffentliche Ringvorlesungsreihe ĂŒber die
"Mensch-Tier-Beziehung" veranstalten konnte.
Liebe Tierfreunde aus Heidelberg und Umgebung: Nehmt diese großartige
Gelegenheit wahr und besucht diese Vorlesung - ob studiert oder nicht!
Hier die Info untenstehend.
Herzliche GrĂŒĂŸe
Ursula Bauhoff


Meinen Linkhinweis hierher beantwortete sie wie folgt:
Zitat:
Hallo Herr StĂ¶ĂŸer,

hier geht es um Wissenschaft und nicht um Meinungen. Philosophie ist eine
Geisteswissenschaft, in der sachlich-fachlich eben wissenschaftlich
gearbeitet wird.

Ich persönlich habe von Ihrer ewigen Parteilichkeit genug! So kommen wir
nicht weiter.

Vg
Ursula Bauhoff


Achim

TierschĂŒtzerin wĂŒnscht keine Parteilichkeit fĂŒr Tiere

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> hier geht es um Wissenschaft und nicht um Meinungen.

Dann lĂ€dt sie sicher auch zu einer Veranstaltung von Vivisektoren (Weissenschaftlern) ein. Ach nö, stimmt, die quĂ€len ja Tiere (was die Beteiligten hier, die Leichenfresser, Vegetarier natĂŒrlich nieee tun wĂŒrden, ebensowenig wie die Reiterin).

> Philosophie ist eine
> Geisteswissenschaft, in der sachlich-fachlich eben

Philosophie als Wissenschaft zu bezeichenen ist ohnehin dreist (wenn auch ĂŒblich). Was an dAusbeuterpropaganda zur Veranstaltung wissenschaftlich, sachkich oder fachlich sein soll, weiß ich nicht ...

Es geht hier aber ja nun gar nicht um Philosophie, sondern darum, daß die Veranstalter Tiere umbringen. Und das ist weder Philosophie noch Meinung nioch Wissenschaft, sondern Mord.

> Ich persönlich habe von Ihrer ewigen Parteilichkeit genug! So
> kommen wir
> nicht weiter.

Na, danke, das wollen wir doch hoffen, daß solche Leite wie Bauhof dank meiner Parteilichkeit fĂŒr die Tiere und gegen die Tierausbeuter nicht mit ihren Machenschaften weiterkommen.

Achim

Re: Veranstaltung bekommt offenbar die Aufmerksamkeit, die sie verdient

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Derzeit leiten diverse verantwortungslose TierschĂŒtzer en
> masse folgenden (aufschlußreichen) Mailaufruf weiter:

Auch Rolf Borkenhagen meint, diese Veranstaltung unterstĂŒtzen zu mĂŒssen, und kommentiert seine Weiterleitung so:
Zitat: Eine Bemerkung zum "Hilferuf" -

wir haben permanent der ges. saarl. Presse die Veranstaltungen mitgeteilt - leider aber ohne Erfolg - auch heute geht diese Mail an die saarl. Presse - vielleicht aber nutzt es ja in anderen Region etwas - zu wĂŒnschen wĂ€re es dieser Veranstaltungsreihe auf jeden Fall mn gr robo


Achim

Seuchen verbreiten sich ...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Und er bewirbt die Veranstaltung weiterhin. Ebenso "Die Tierbefreier" und natĂŒrlich Rudolf Steffen in seinen Tierschutzterminen usw. usw. usw.

Manchen ist halt nicht zu helfen ...

Achim

Re: tierrechte studieren

Autor: franzausberlin | Datum:
Kommende Woche findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Tierversuche statt. Kann einer von euch etwas NĂ€heres zu den Teilnehmern bzw. zu deren Positionen sagen? Sind eher die Gegner oder die BefĂŒhrworter von Tierversuchen im Vorteil? Geht einer von euch hin und könnte berichten? Viele GrĂŒĂŸe aus Berlin, das leider zu weit weg ist :-(

Hier ein FundstĂŒck aus einem Tierschutz-Verteiler:

Sehr geehrte Damen und Herren,

kommenden Mittwoch, den 12. Juli um 19 Uhr im Hörsaal 2 der Heuscheuer wird die erste Podiumsdiskussion im Rahmen der InterdisziplinĂ€ren Vorlesungsreihe Tierrechte stattfinden. Der Titel der Veranstaltung lautet "Tierversuche - Über Wissenschaftlichkeit, Notwendigkeit und ethische ZulĂ€ssigkeit". Moderieren wird der Philosoph Prof. Dr. Dieter Birnbacher von der UniversitĂ€t DĂŒsseldorf. Die Teilnehmer sind:
Prof. Dr. Axel Bauer, Medizinethiker, UniversitÀt Heidelberg
Silke Bitz, Biologin, Menschen fĂŒr Tierrechte e.V.
PD Dr. Gåbor B. Szabo, Herzchirurg, UniversitÀt Heidelberg
Prof. Dr. Ursula Wolf, Philosophin, UniversitÀt Mannheim
Diese Konstellation verspricht eine rege Debatte, wie sie aufgrund der großen Bedeutung des Themas dringend geboten ist. Bitte geben Sie deshalb diese Einladung an Ihre Bekannten weiter, so dass möglichst viele Menschen von dieser hochkarĂ€tig besetzten Runde profitieren können. Die Zuhörer werden auch die Gelegenheit haben, selbst Fragen an die Runde zu stellen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei!

Informationen zu den Teilnehmern und zum Thema der Podiumsdiskussion finden Sie am Ende dieser E-Mail. Weiteres unter www.vorlesungen-tierrechte.de

Mit den besten GrĂŒĂŸen,

Ihre
InterdisziplinÀre Arbeitsgemeinschaft Tierrechte
Ruprecht-Karls-UniversitÀt Heidelberg


Prof. Dr. Dieter Birnbacher, Philosoph, UniversitĂ€t DĂŒsseldorf:
Studium der Philosophie, der Anglistik und der Allgemeinen Sprachwissenschaft in DĂŒsseldorf, Cambridge und Hamburg; 1969 B. A. (Cambridge), 1973 Promotion (Hamburg). 1973 – 1993 Wiss. Assistent bzw. Akademischer Rat in Hannover und Essen. 1974 – 1985 Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Umwelt Gesellschaft Energie an der UniversitĂ€t Essen. 1988 Habilitation (Essen). 1993 Professor fĂŒr Philosophie an der UniversitĂ€t Dortmund, 1996 Professor fĂŒr Philosophie an der UniversitĂ€t DĂŒsseldorf.
Mitglied verschiedener philosophischer Vereinigungen sowie der StĂ€ndigen Kommission "Organtransplantation" der BundesĂ€rztekammer, der Zentralen Kommission "Somatische Gentherapie" der BundesĂ€rztekammer und der Ethikkommission der Medizinischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t DĂŒsseldorf.
Seine Forschungsschwerpunkte sind:
1. Methoden- und Sachfragen der Naturethik: Ethische BegrĂŒndungen fĂŒr den Artenschutz. Reichweite von Pflichten gegenĂŒber leidensfĂ€higen Tieren. BegrĂŒndungsprobleme der Naturethik.
2. Ethische und anthropologische Grundlagen- und Anwendungsprobleme der modernen Medizin (Organtransplantation, PrÀdiktive Medizin,
Reproduktionsmedizin, Sterbehilfe, Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitssystem). Die Rolle der Bioethik zwischen akademischer praktischer Philosophie und politischer Praxis. Methodenfragen der Medizinethik und der angewandten Ethik.
3. Anthropologie: Status von Qualia und Emergenzbegriff. Emotionstheorien. Schopenhauers Leib-Seele-IdentitÀtstheorie aus dem Blickwinkel der modernen Neurophilosophie.

Prof. Dr. Axel W. Bauer, Medizinethiker, UniversitÀt Heidelberg:
Axel W. Bauer wurde am 6. April 1955 in Karlsruhe geboren. 1962-1966 Besuch der Leopold-Grundschule, 1966-1974 des Humanistischen Bismarck-Gymnasiums in Karlsruhe; 1974 Abitur. 1974-1979 Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg, 1979-1980 Praktisches Jahr am StĂ€dtischen Klinikum Karlsruhe. 1980 Staatsexamen in Medizin, Promotion zum Dr. med. und Approbation als Arzt. 1981-1986 Hochschulassistent am Institut fĂŒr Geschichte der Medizin der Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg, 1986 Habilitation und Privatdozent fĂŒr Geschichte der Medizin. 2002 Erweiterung der Lehrbefugnis auf die Gebiete Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. 1986-1989 und 1998/99 Vertreter der C4-Professur fĂŒr Geschichte der Medizin, 1987-1989 zugleich Kommissarischer Direktor des Instituts fĂŒr Geschichte der Medizin der UniversitĂ€t Heidelberg. 1989-1995 Hochschuldozent. Seit 1992 Professor an der UniversitĂ€t Heidelberg. 1987-1994 nebenamtlich selbstĂ€ndiger Fachvertreter fĂŒr Geschichte der Medizin, ab 1994 fĂŒr Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der FakultĂ€t fĂŒr Klinische Medizin Mannheim der UniversitĂ€t Heidelberg. Seit 2003 Koordinator des Querschnittsbereichs Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin am Mannheimer UniversitĂ€tsklinikum. In dieser Eigenschaft seit 2004 hauptamtlich tĂ€tig fĂŒr die FakultĂ€t fĂŒr Klinische Medizin Mannheim; zugleich seit 2004 als Professor kooptiertes Mitglied dieser FakultĂ€t.
NebentĂ€tigkeiten: 2001-2005 Mitglied im Beirat „Bio- und Gentechnologie“ der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages (14. und 15. Wahlperiode). Seit 2004 Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees (KEK) der Klinikum Mannheim gGmbH.
Er ist Mitglied der Akademie fĂŒr Ethik in der Medizin sowie deren Arbeitsgruppe „BegrĂŒndungsfrage und BegrĂŒndungsansĂ€tze in der Medizinethik“, des Vereins zur Förderung des deutschen, europĂ€ischen und internationalen Medizinrechts, Gesundheitsrechts und der Bioethik in Heidelberg und Mannheim, des Initiativkreis des Evangelischen Forums Mannheim; Fachverband Medizingeschichte, der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik, der Gesellschaft fĂŒr Wissenschaftsgeschichte, der WĂŒrzburger medizinhistorischen Gesellschaft, der European Association for the History of Medicine and Health und des Deutschen Hochschulverbands.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Pathologie und der Pathologischen Anatomie, die Institutionalisierung medizinischer Disziplinen im 19. und 20. Jahrhundert, die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Medizin im 19. und 20. Jahrhundert, die Wissenschaftstheorie in der Medizin, Medizinische Ethik und Bioethik (Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen, PrĂ€implantationsdiagnostik, Autonomie am Lebensende), die Ethik und das Recht in der Medizin, die Metaethik und BegrĂŒndungsansĂ€tze in der Ethik.

Silke Bitz, Biologin, Menschen fĂŒr Tierrechte e.V.:
Diplom-Biologin, Studium in Freiburg und St. Andrews, Schottland.
Referentin beim Bundesverband Menschen fĂŒr Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., welcher sich aus ethischen und medizinisch-wissenschaftlichen GrĂŒnden fĂŒr die Abschaffung der Tierversuche einsetzt.

PD Dr. Gåbor B. Szabó, Herzchirurg, UniversitÀt Heidelberg:
Dr. med. GĂĄbor BalĂĄzs SzabĂł, Facharzt fĂŒr Herzchirurgie, wurde am 13. 07. 1969 in Budapest (Ungarn) geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Dr. SzabĂł studierte Humanmedizin an der Semmelweis-UniversitĂ€t in Budapest. Von dort zog es ihn an die UniversitĂ€tsklinik Heidelberg, an der er seit geraumer Zeit als Leiter der Experimentellen Herzchirurgie und als Funktionsoberarzt tĂ€tig ist. Der Arzt erhielt in den vergangenen Jahren verschiedene Auszeichnungen, wie den Hancock Preis der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Thorax- Herz-, und GefĂ€ĂŸchirurgie, die seine Arbeit auf dem Gebiet der Herzchirurgie wĂŒrdigten. In den Jahren 1999 und 2001 arbeitete Dr. SzabĂł als Gastwissenschaftler bei der Inotek Pharmaceuticals Corporation in Beverly, USA.

Prof. Dr. Ursula Wolf, Philosophin, UniversitÀt Mannheim:
Ursula Wolf, geb. 1951 in Karlsruhe, studierte Philosophie und Klassische Philologie in Heidelberg, Oxford und Konstanz. Sie wurde 1978 in Heidelberg promoviert und habilitierte sich 1983 an der Freien UniversitĂ€t Berlin. 1980-4 war sie Assistentin an der FU Berlin, dann Professorin fĂŒr Philosophie an der FU Berlin (1984-87), UniversitĂ€t Frankfurt (1987-89) und wieder an der FU (1989-1998). Seit 1998 hat sie den Lehrstuhl Philosophie II an der UniversitĂ€t Mannheim inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Ethik, antike Philosophie und analytische Philosophie. Sie ist Mitglied im Beirat der Gesellschaft fĂŒr antike Philosophie und im Redaktionsbeirat der Zeitschrift fĂŒr philosophische Forschung.
Mit Veröffentlichungen wie „Das Tier in der Moral“ (1990), "Tierversuche im Studium - ethische Aspekte" (1993), "Haben wir moralische Verpflichtungen gegen Tiere?" (1997) und „Tierversuche als ethisches Problem“ (1997) leistete Ursula Wolf wichtige BeitrĂ€ge zur Diskussion ĂŒber die praktischen Probleme der Mensch-Tier-Beziehung.

Über die Podiumsdiskussion "Tierversuche - Über Wissenschaftlichkeit, Notwendigkeit und ethische ZulĂ€ssigkeit":
Diese Diskussionsrunde dreht sich um die ethische sowie naturwissenschaftliche Problematik der Tierversuche. Nach den eher allgemeinen VortrÀgen bietet diese Podiumsdiskussion die Möglichkeit nun tierethische sowie naturwissenschaftliche Thesen an einem konkreten Beispiel zu hinterfragen.
Aus ethisch-philosophischer Perspektive stellen sich grundsĂ€tzliche Fragen: „Wie sind Tierversuche unabhĂ€ngig von der Ausbeute und unabhĂ€ngig vom Grad der Belastung ĂŒberhaupt zu rechtfertigen?“, "Wie lĂ€sst sich das im Versuch erfahrene tierliche Leid gegen den gewonnenen Nutzen abwĂ€gen?", "Wie sind Tierversuche im Hinblick auf die Verwandtschaft der tierlichen und menschlichen Psyche zu beurteilen, welche psychologischen bzw. neurologischen Experimente zugrunde liegt?". Aber auch die unmittelbare Handhabung der in § 7 Abs. 3 Tierschutzgesetz vorgesehenen „ethischen AbwĂ€gung“ steht zur Debatte.
Die medizinisch-naturwissenschaftliche Problematik betrifft den Nutzen, aber auch den möglichen Schaden, der durch Tierversuche fĂŒr den Menschen entsteht, sowie die Möglichkeiten und Grenzen moderner Alternativverfahren und zu erwartende zukĂŒnftige Entwicklungen derselben.
Erst kĂŒrzlich machte eine Studie (Lindl, Völkl, Kolar; ALTEX 3/2005) von sich reden, welche den untersuchten belastenden Tierversuchen nur wenig Ausbeute an medizinisch relevanten Ergebnisse nachweisen konnte. Dies wirft die Frage nach einer EinfĂŒhrung von Belastungs-Höchstgrenzen fĂŒr Versuchstiere auf, die in der Schweiz schon fest eingefĂŒhrt wurden.

Der ĂŒbliche tierschĂŒtzerische Unfug

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Kommende Woche findet eine Podiumsdiskussion zum Thema
> Tierversuche statt. Kann einer von euch etwas NĂ€heres zu den
> Teilnehmern bzw. zu deren Positionen sagen? Sind eher die

Zu einer auf jeden Fall: Wolf. Diese tierrechtsverletzende Heuchlerin ist selbst dem tierrechtsverletzenden Heuchler Kaplan zu tierrechtsverletzend, seit er sie beim Leichenfressen beobachtet hat, wie hier nachzulesen ist: http://antispe.de/txt/kaplansantiveganimsus.html.

> Gegner oder die BefĂŒhrworter von Tierversuchen im Vorteil?

Na rate mal, bei den Veranstaltern ... klar, daß sie selbst fĂŒr die Seite "gegen Tierversuche" ĂŒbelste Speziesisten einladen.

> Geht einer von euch hin und könnte berichten? Viele GrĂŒĂŸe aus
> Berlin, das leider zu weit weg ist :-(

Der Blödsinn dĂŒrfte fĂŒr jeden, der nicht in Spuckweite wohnt, "zu weit weg" sein. Ich denke kaum, daß diese Veranstaltung hier irgendwen wirklich interessiert ... und drum war es auch völlig ĂŒberflĂŒssig, das hier nochmal so plump zu bewerben, "Franz aus Berlin" alias "xveganx" - mußt uns nicht fĂŒr so blöd halten, wie Ihr es seid.

Achim

Weiterer speziesistische Propaganda - Ablehnung von Tierrechten und die Folgen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Folgende "Vorlesung" wurde am 26. Juli dort gehalten:

Zitat: Why Animals Do Not Have Rights

Prof. Dr. Carl Cohen

This lecture will begin with an analysis of the concept of rights, and their relation to obligations. This relation, I will argue, is not reciprocal, although it is often mistakenly believed that it is. Therefore, although it is certainly true that we have many weighty obligations to animals, it does not follow that these obligations arise from their rights. Rights, I will show, are a central element in the human moral condition, but have no place in the moral lives of animals. I go on to explain the consequences of this view, and I vigorously defend the uses of animals - mice, and rats, and rabbits - in medical investigations. Such uses of animals, I argue, cannot infringe the rights of animals because animals are of such a nature that they cannot be the possessors of rights.


(Meine Hervorhebung).

Cohen befĂŒrwortet also, da er das Konzept "Tierrechte" ablehnt, Tierrechtsverletzung, konkret: Tierversuche. Diese könnten die Rechte von Tieren gar nicht verletzen, da das Innehaben von Rechten eben nicht in der Natur der Tiere lĂ€ge ...

Achim