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Tierrechtsforum:
Hunde entwurmen?

Anzahl Beiträge in diesem Thread: 33

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Hunde entwurmen?

Autor: bastards` girl | Datum:
Also dem Kalender nach wär`s jetzt an der Zeit, meine Hunde zu entwurmen. Aber da denk ich mir heute: Was ist da eigentlich drin, in den Tabletten?! Die werden doch bestimmt davor an andern Tieren getestet? Was ist mit den ganzen Impfungen?

Re: Hunde entwurmen?

Autor: Tanja | Datum:
> Also dem Kalender nach wär`s jetzt an der Zeit, meine Hunde
> zu entwurmen. Aber da denk ich mir heute: Was ist da

Du kannst auch einfach erst mal eine Stuhluntersuchung machen lassen, kostet ca. 8 Euro (es sei denn, der TA hat keine Möglichkeiten, das selbst zu machen und muß den Stuhl einschicken, dann wird's teurer).

> eigentlich drin, in den Tabletten?! Die werden doch bestimmt

Habe ich mich noch nie mit beschäftigt, frag halt mal einen Tierarzt oder schreib Bayer an (von denen ist das meistens verwendete Drontal)

> davor an andern Tieren getestet? Was ist mit den ganzen
> Impfungen?

Klar wird/wurde sowas im Tierversuch getestet. Allerdings hast Du ja Sorge dafür zu tragen, daß es den Hunden bei Dir möglichst gut geht, dazu gehört auch die medizinische Versorgung.
Die Tollwutimpfung mußt Du ja eh jedes Jahr machen lassen (ist Vorschrift), gegen Parvovirose sollte man alle 18-20 Monate impfen (solange hält der Impfschutz), beim rest weiß ich es nicht genau. Manche sagen, der Impfschutz hält bis zu 3 Jahre, aber da frag am besten mal Deinen Tierarzt (sofern er vertrauenswürdig ist ;-)).
Leben die Hunde denn vegan? Oder stellen Deine Eltern sich da quer?

Tanja

Entwurmung

Autor: Thierleyd | Datum:
Hallo!

Zum Thema „Entwurmung“ hätte man sich ja einmal schlau machen können, wenn man mit einem Hund zusammenlebt, besser aber noch vorher, wenn man beurteilen möchte, welche ethischen Probleme ein solches Zusammenleben aufwirft.

Ein paar Infos (mehr hier: http://www.welpen.de/service/rominger/art001.htm):

Alle Hunde werden schon in der Embryonalzeit von Spulwürmern infiziert! Wurmeier werden bei heranwachsenden oder erwachsenen Hunden über den Kot ausgeschieden und beim schnüffeln von anderen Hunden wieder aufgenommen. Bandwürmer gelangen über Zwischenwirte in den Hund.
Entwurmung ist NICHT vorbeugend, sondern wirkt gegen die im Hund LEBENDEN Würmer und deren Larven.
Würmer schränken in der Regel die Leistungsfähigkeit des Hundes ein, führen aber in den allermeisten Fällen nicht zum Tod, verkürzen wohl aber oft die Lebenserwartung etwas.


Daraus ist gut das ethische Dilemma zu ersehen, vor dem ein Mensch steht, der mit einem Hund lebt. Ob die Entwurmungsmedikamente an Tierversuchen getestet wurden, erscheint vollkommen unwichtig vor der Tatsache, dass jede Entwurmung den Tod von Tausenden von Tieren bedeutet.
Andererseits entsteht ein körperlicher Schaden beim Hund der sich in der Obhut des Menschen befindet, entwurmt er ihn nicht.

Es ist also abzuwägen zwischen dem Wohlbefinden des einen Tieres gegenüber dem Tod von zigtausend anderen während eines Hundelebens.

Ich möchte nicht vor diesem Dilemma stehen, daher habe ich es immer strikt abgelehnt, wenn eines meiner Kinder einen Hund oder andere Haustiere wollte.

Grüße,
Thierleyd

Re: Entwurmung

Autor: Thomas Dreher | Datum:
Was machst Du,
wenn eines Deiner Kinder Würmer hat?
fragt ein neugieriger thd

Re: Entwurmung

Autor: Thierleyd | Datum:
>Was machst Du,
>wenn eines Deiner Kinder Würmer hat?

Kurze Frage, die Antwort ist etwas länger:

An mir würde ich Parasitenbefall bekämpfen, das betrachte ich als Selbstverteidigungsrecht. Dies tut auch ein Hund, indem er sich beispielsweise Flöhe aus dem Fell kratzt oder leckt. Meine Möglichkeiten sind aber größer als die des Hundes, ich habe beispielsweise die Möglichkeit für mich ein Entwurmungsmittel zu kaufen.
MEINE Kinder betrachte ich, solange sie etwas nicht selbst entscheiden können, ethisch als Teil meines Körpers, daher ist auch bei ihnen einen Entwurmung gerechtfertigt.

Grüße,
Thierleyd

Re: Entwurmung

Autor: Tanja | Datum:
> MEINE Kinder betrachte ich, solange sie etwas nicht selbst
> entscheiden können, ethisch als Teil meines Körpers, daher
> ist auch bei ihnen einen Entwurmung gerechtfertigt.

Und wenn Du eine Hund bei Dir aufnimmst, ihn so zu versorgen, wie Du es auch mit Dir machst/machen würdest. Wüßte nicht, wo da ein ethisches Dilemma bestehen sollte.

Tanja

Re: Entwurmung

Autor: Thierleyd | Datum:
Nun, Tanja, du scheinst es ziemlich locker zu sehen, wenn du mit drei Tropfen aus einer Medizinflasche tausende von Teiern umbringst.

Ich denke, es ist durchaus ein Unterschied, ob ich Parasiten in und an MEINEM Körper abtöte, oder ob ich das bei einem Körper vornehme, der nicht meiner ist oder bei dem ich nicht Elternteil bin.

Man entgeht diesem Dilemma, indem man "Haustiere" schlicht prinzipiell ablehnt.

Grüße,
Thierleyd

Re: Entwurmung

Autor: Volker | Datum:
Oder konsequenterweise Kinder ablehnt. Tanja hat ja ganz Recht, dass es prinzipiell kein Unterschied ist, ob es nun Kind oder Hund ist, in beiden Fällen sterben etliche Lebewesen. Emotional gesehen mag es ein Unterschied sein, faktisch nicht.

Volker

Re: Entwurmung

Autor: Tanja | Datum:
> Nun, Tanja, du scheinst es ziemlich locker zu sehen, wenn du
> mit drei Tropfen aus einer Medizinflasche tausende von Teiern
> umbringst.´

Interessant, wußte gar nicht, daß es Wurmmittel für Hunde in Tropfenform gibt.

> Ich denke, es ist durchaus ein Unterschied, ob ich Parasiten
> in und an MEINEM Körper abtöte, oder ob ich das bei einem
> Körper vornehme, der nicht meiner ist oder bei dem ich nicht
> Elternteil bin.

Na dann können Deine Kinder ja froh sein, daß sie nicht adoptiert sind. Oder wo wäre dann gleich noch mal der Unterschied zu einem Hund, den man aufnimmt?

> Man entgeht diesem Dilemma, indem man "Haustiere" schlicht
> prinzipiell ablehnt.

Wüßte auch nicht, wo hier irgendjemand in Erwägung gezogen hätte, ein "Haustier zu halten", aber es gibt nun mal auch sogenannte "Haustiere", die bereits existieren und die unserer Hilfe bedürfen.

Tanja

PS: Jeglicher weiterer speziesistischer Dreck wird gelöscht.

Re: Entwurmung

Autor: VolkerK | Datum:
Ich glaube, dass da einige ethische Probleme zum Tragen kommen.

Das Argument "der Hund wird durch Würmer krank" taugt m.E. (ethisch gesehen) nicht, in seinem Leben tausende von Würmern zu töten.

Utilitaristisches Aufrechnen von Leid und Nutzen ist m.E. nicht zulässig. "Parasiten" (Würmer, Flöhe, Zecken, Milben...) in ganzen Legionen zu töten, um einzelnen Tieren ein optimales Leben zu ermöglichen, ist für mich deshalb ein Problem.

Das ist m.E. ein Dilemma, aus dem wir kaum herauskommen. Impfungen (mit nichtveganen Impfstoffen und um ein Vielfaches höherem Impfrisiko als bei Menschen) sind übrigens auch in Frage zu stellen: Wir haben zwei Katzen an impfinduzierten Sarkomen sterben sehen. In beiden Fällen handelte es sich um Karzinome, deren Auftreten in eindeutiger statistischer Korrelation zur Nutzung von Impfstoffen mit Adjuvantien stehen (Leukose, Katzenschnupfen). Eine Untersuchung über das Verhältnis Impfrisiko/Erkrankungsrisiko existiert nicht, zumal gerade Katzenschnupfen auch nach dem Ausbruch behandelt werden kann, die Impfung aber nur 70% der Erreger abfängt.

Oder Hormonpräparate für ältere Hündinnen, bei denen samt und sonders Mammakarzinome als Nebenwirkungen sogar im Waschzettel erwähnt werden. Bloß, dass diese Mittel in Depots gespritzt werden und die Hundehalter den Waschzettel daher nie zu gesicht bekommen.

Da ist auch die Frage: Was ist aus TR-Positionen heraus richtig? noch nicht abschließend beantwortet.

Lediglich bei Zecken bleibt zu bemerken, dass ich sie per Zeckenzange vom Wirt entferne und in einem Einmachglas mit etwas Papier und Belüftung solange aufbewahre, bis ich an einem Hochsitz vorbei komme... ;-)

V.

Re: Entwurmung

Autor: Thomas Dreher | Datum:
Mal abgesehen von der Tatsache,
das du vermutlich "Zeckenqälerei" betreibst
- die meisten Zecken sind vermulich verletzt, wenn du sie rausgezogen hast -

ist das ganze nicht ein bischen menschenfeindlich ?

mfg thd

Re: Entwurmung

Autor: VolkerK | Datum:
Thomas Dreher schrieb:
>
> Mal abgesehen von der Tatsache,
> das du vermutlich "Zeckenqälerei" betreibst
> - die meisten Zecken sind vermulich verletzt, wenn du sie
> rausgezogen hast -
Da ist die Frage: Darf ich Zecken entfernen? Das Risiko, siche ien Borreliose oder gar Encephalitis einzufangen, ist nicht von der Hand zu weisen. Gerade Borelliose ist bundesweit bei 1/4 der Zecken vorhanden, kann aber bei zeitigme Entfernen des Saugers verhindert werden, weil der Erreger glaub ich erst nach 6-12 Stunden auf den Wirt übergeht.

Das mit der Verletzung ist so eine Sache. Es ist für die Zecke sicherlich quälerisch, wenn sie entfernt wird. Allerdings sind sie danach so fit, dass eine sich sofort bei mir eingebissen und zu Saugen angefangen hat, als ich sie bei einem Igel entfernt hatte (waren über 20 Zecken...).

> ist das ganze nicht ein bischen menschenfeindlich ?

Ok, das war eine Provokation, ich geb's zu. Aber was mit Zecken tun, wenn Katz sie mit nahc Haus bringt? Im Garten absetzen? Dann ist sie morgen wieder im Haus. Oder Nachbars Kinder kriegen sie ab - und dann ist sie totgeweiht (im besten Fall rausdrehen und verbrennen, auch für das Kind quälerische Varianten mit Einölen, Ertränken usw. können wir uns alle ausmalen).

V.

Re: Entwurmung

Autor: Tanja | Datum:
> Da ist die Frage: Darf ich Zecken entfernen? Das Risiko,

Nein, das ist nicht die Frage. Jedenfalls nicht hier.
"Darf ich einen Hund, der an meinem Arm hängt, von diesem entfernen?"

Müssen wir Tierrechte denn so ins Lächerliche ziehen?

Tanja

Re: Entwurmung

Autor: Tanja | Datum:
> Das Argument "der Hund wird durch Würmer krank" taugt
> m.E. (ethisch gesehen) nicht, in seinem Leben tausende von
> Würmern zu töten.

Aha. Du würdest also gern ein paar Würmer mit Dir rumtragen? Könnte Dich ja nur das Leben kosten...

> Das ist m.E. ein Dilemma, aus dem wir kaum herauskommen.
> Impfungen (mit nichtveganen Impfstoffen und um ein Vielfaches
> höherem Impfrisiko als bei Menschen) sind übrigens auch in
> Frage zu stellen: Wir haben zwei Katzen an impfinduzierten
> Sarkomen sterben sehen. In beiden Fällen handelte es sich um
> Karzinome, deren Auftreten in eindeutiger statistischer
> Korrelation zur Nutzung von Impfstoffen mit Adjuvantien
> stehen (Leukose, Katzenschnupfen). Eine Untersuchung über das
> Verhältnis Impfrisiko/Erkrankungsrisiko existiert nicht,
> zumal gerade Katzenschnupfen auch nach dem Ausbruch behandelt
> werden kann, die Impfung aber nur 70% der Erreger abfängt.

Hier komme ich nicht ganz mit... - was genau hat das jetzt mit Entwurmung zu tun?

> Oder Hormonpräparate für ältere Hündinnen, bei denen samt und
> sonders Mammakarzinome als Nebenwirkungen sogar im
> Waschzettel erwähnt werden. Bloß, dass diese Mittel in Depots
> gespritzt werden und die Hundehalter den Waschzettel daher
> nie zu gesicht bekommen.

Ich finde Deine Wortwahl ("Hundehalter") etwas problematisch.
Wenn ich vom Arzt was gespritzt bekomme, zeigt der mir auch keinen Waschzettel, wenn ich das nicht ausdrücklich verlange. Was hindert Dich also beim Tierarzt daran, dies auch zu verlangen?

Tanja

Re: Entwurmung

Autor: VolkerK | Datum:
Tanja schrieb:
>
> > Das Argument "der Hund wird durch Würmer krank" taugt
> > m.E. (ethisch gesehen) nicht, in seinem Leben tausende von
> > Würmern zu töten.
>
> Aha. Du würdest also gern ein paar Würmer mit Dir rumtragen?
> Könnte Dich ja nur das Leben kosten...
>
> > Das ist m.E. ein Dilemma, aus dem wir kaum herauskommen.

Du hast das Dilemma also erkannt.

Auf der einen Seite wirst Du durch die Würmer krank. Auf der anderen Seite kannst Du das nur vermeiden, indem Du die Würmer vorsätzlich tötest.

Es steht also das Lebensinteresse der Würmer (also einer Vielzahl) gegen das Interesse eines Individuums, gesund zu sein.

Wie ist das mit Igeln, die Predatoren sind? Sie essen Insekten und Würmer und sind trotzdem genauso Träger aller Lebensrechte, wie die Insekten und Würmer. Durch die Lebensweise der Igel bedingt mischen wir uns in diesem Fall nicht ein.

Wir als Menschen sind die "Beute" von Parasiten wie eben Würmern. Natürlich dürfen wir uns wehren. Eine Entwurmung mit Chemie ist m.E. jedoch zweifelhaft, schließlich gibt es auch immunstärkende Phytotherapeutika.

Ich will darauf hinaus: Wo ist der ethische Unterschied, ob ich Würmer töte, um gesund zu bleiben und zu überleben, oder ob ich Insulin aus Schweinepakreas anwende, um zu überleben? Das Argument, dass das Schwein nichts mit dem Diabetes zu tun hat, zieht m.E. nicht. Das würde dem Wurm eine Verantwortung für sein Sein aufs Auge drücken, die ethisch gesehen irgenwo zwischen Erb- oder Kollektivschuld angesiedelt ist.

Trotz meiner kritischen Position in dieser Diskussion geh ich davon aus, dass ich im Zweifel eine Entwurmung an mir durchführen (lassen) werde, genauso, wie ich Katzen bei Wurmbefall vermutlich entwurmen (lassen) würde. Auf das Risiko hin, speziesistisch zu handeln.

Ich ziehe daraus allerdings eine implizite Verpflichtung, Prophylaxe zu betreiben.

Problematisch wird das schon mit Flöhen. Ein Floh bringt Dich nicht um. 100 Flöhe sind weniger eine Erkrankung als eine Folgeerscheinung einer Abwehrschwäche. Würdest Du eine Katze mit tötenden Mitteln entflohen? (Das Risiko eine Bandwurminfektion durch gefressene Flöhe klammere ich mal bewusst aus).

> > Impfungen (mit nichtveganen Impfstoffen und um ein Vielfaches
> Hier komme ich nicht ganz mit... - was genau hat das jetzt
> mit Entwurmung zu tun?

Du brachtest Impfungen ins Spiel aus Vorsorge. Tatsächlich scheint das Impfrisiko in der Realität höher als der Nutzen, zumal auch die Impfstoffe nicht nur an Tieren getestet wurden, sondern auch aus tierlichen Quellen (Hühnereiweiss etc. als Träger) gewonnen werden.

> > Oder Hormonpräparate für ältere Hündinnen, bei denen samt und
> > sonders Mammakarzinome als Nebenwirkungen sogar im [unbekannter Waschzettel]
> Was hindert Dich also beim Tierarzt daran, dies auch zu
> verlangen?

Wir sind ethisch verpflichtet, das Für und Wider abzuwägen, um eigenverantwortlich zu entscheiden, ob wir das Tier unter'm Strich schützen oder gefährden. Die Hormonpräparate machen den Hund "pflegeleichter" um den Preis eines früheren Todes nach mehreren Operationen. Die Katzenschnupfenimpfung setzt das Tier dem Risiko von Impfschäden aus, obwohl sie nur 70% der Erreger abdeckt und die Krankheit in 99% der Fälle behandelbar ist - wenn die Menschen entsprechende Sachkunde walten lassen.

Die Frage ist: Wo ist die Grenze? Gesetzlich vorgeschriebene Impfungen und Behandlungen: Kein Problem. Das deckt schon die aktuelle Def. der Vegan Society ab. Aber eine solche von Pharmaindustrie und Tierärzten aus nicht zuletzt kommerziellen Interessen heraus etablierte "Impfsucht" können wir beide aus den genannten Gründen nicht gutheissen.

Gruß,
Volker.

Blubber

Autor: Achim Stößer | Datum:
Mal wieder auf dem "Ich habe nichts Vernünftiges zu tun, also halte ich andere von der Tierrechtarbeit ab"-Trip?

Merkwürdigerweise erhalten wir in letzter Zeit Dutzende von Mails, alle im gleichen Stil, von verschiedenen Absendern, mit völlig unsinnigen, hypothetischen, trivialen oder sonstwie dämlichen "Fragen", auf Antworten wird nicht reagiert, außer mit völlig anderen "Fragen" gleicher Art - da will wohl jemand Beschäftigungstherapie mit uns spielen.

Sorry, aber wir haben (im Gegensatz zu gewissen anderen Leuten) Sinnvolles zu tun.

> Würmern. Natürlich dürfen wir uns wehren. Eine Entwurmung mit
> Chemie ist m.E. jedoch zweifelhaft, schließlich gibt es auch
> immunstärkende Phytotherapeutika.

Allein schon dieser Satz zeigt, was für absurdes Geblubber manche Leute absondern - die "Phytotherapeutika" "wirken" also nicht chemisch, sondern magisch? Sind das keine chemischen Stoffe, sondern esoterische Schwingungen?

Das blöde ist, daß solche Schwätzer sich als Tierrechtler ausgeben und dann von den Antiveganern (die sich zurecht darüber lustig machen) als solche präsentiert werden - dummerweise mit dem Ergebnis, daß Tierrechte diskreditiert werden.

Weiterer Müll dieser Art wird demnach entsorgt, die Blubberforen jeder Couleur sind schließlich voll davon, hier brauchen wird as nicht auch noch.


Achim

Re: Entwurmung

Autor: Tanja | Datum:
Hallo Volker,

Achim hat ja schon was dazu geschrieben, dem möchte ich nur noch hinzufügen, daß Dein (veterinär?)medizinisches Wissen offensichtlich große Lücken aufweist und Du wohl auch noch keine weiteren Erfahurngen auf dem Gebiet machen konntest.

> Ich will darauf hinaus: Wo ist der ethische Unterschied, ob
> ich Würmer töte, um gesund zu bleiben und zu überleben, oder
> ob ich Insulin aus Schweinepakreas anwende, um zu überleben?

Greift das Schwein mich an? *gähn*

> Ich ziehe daraus allerdings eine implizite Verpflichtung,
> Prophylaxe zu betreiben.

Wie sieht die Prophylaxe bei Dir aus?

> Problematisch wird das schon mit Flöhen. Ein Floh bringt Dich
> nicht um. 100 Flöhe sind weniger eine Erkrankung als eine
> Folgeerscheinung einer Abwehrschwäche. Würdest Du eine Katze
> mit tötenden Mitteln entflohen? (Das Risiko eine
> Bandwurminfektion durch gefressene Flöhe klammere ich mal
> bewusst aus).

Da jemand mit Würmern und Flöhen keine Abwehrkräfte aufbauen kann, muß man ihm helfen, sich dieser zu entledigen (wenn man ihm helfen will).

> Du brachtest Impfungen ins Spiel aus Vorsorge. Tatsächlich
> scheint das Impfrisiko in der Realität höher als der Nutzen,

Jajajaja, so wird es wohl sein... *augenverdreh*

> Wir sind ethisch verpflichtet, das Für und Wider abzuwägen,
> um eigenverantwortlich zu entscheiden, ob wir das Tier
> unter'm Strich schützen oder gefährden. Die Hormonpräparate
> machen den Hund "pflegeleichter" um den Preis eines früheren

Und noch immer ist mir nicht klar, was das mit dem Thema zu tun hat.

> Todes nach mehreren Operationen. Die Katzenschnupfenimpfung
> setzt das Tier dem Risiko von Impfschäden aus, obwohl sie nur
> 70% der Erreger abdeckt und die Krankheit in 99% der Fälle
> behandelbar ist - wenn die Menschen entsprechende Sachkunde
> walten lassen.

Hast Du schon mal eine Katze mit chronischem Schnupfen gesehen? Weißt Du, wie die manchmal röcheln, kaum richtig Luft bekommen? Naja, der Schnupfen wurde "behandelt", daß der zwar nicht tödlich war aber nun chronisch geworden ist leider das Risiko bei einer Nichtimpfung...

Weitere undifferenzierte Aussagen zum Thema werden, wie Achim bereits sagte, gelöscht; es geht in diesem Forum um Tierrechte und nicht um Deine Impfphobie und Pharamindustrie-Paranoia.

Tanja

Re: Entwurmung

Autor: nick | Datum:
Thierleyd schrieb:
>
> Nun, Tanja, du scheinst es ziemlich locker zu sehen, wenn du
> mit drei Tropfen aus einer Medizinflasche tausende von Teiern
> umbringst.
>
> Ich denke, es ist durchaus ein Unterschied, ob ich Parasiten
> in und an MEINEM Körper abtöte, oder ob ich das bei einem
> Körper vornehme, der nicht meiner ist oder bei dem ich nicht
> Elternteil bin.

ich wundere mich etwas, wieso dieser offensichtliche Troll sich hier so breitmachen kann - oder dient das der Vorführung des Verblödungsgrades von Trollen ? ;-)

unerfahrene Leute könnten echt diese Anti-Argumente aufgreifen. Insofern gehe ich darauf nur mit Bauchschmerzen ein:

- sich selbst von Parasiten befreien -> Notwehr
- anderen helfen, sich von Parasiten zu befreien -> Nothilfe.

- das hier viele Tiere sterben ist tragisch, aber ethisch natürlich legitim, Angriffe auf die Integrität eines Individuums sind immer moralisch abwehrfähig - Beispiel: wenn 1000 Menschen einen einzigen angreifen ist es auch legitim die 1000 umzubringen wenn es kein milderes Mittel gibt, sie von ihrem Angriff abzuhalten.

- "für den Hund entscheiden" ist an Fadenscheinigkeit nicht zu überbieten, lebt doch dieses Tier in meinem Verantwortungsbereich (leider dank speziesistischer "Haustier" tradition) und da das Tier sich nicht selbst äußern kann zu dem Sachverhalt muss ich von seinem mutmaßlichen Willen ausgehen, Fazit relativ evident: es ist kein Grund ersichtlich, warum der Hund die Würmer gerne behalten würde. Schlussfolgerung-> Eleminierung der ungebetenen Gäste.

Mal ganz abgesehen von der Gefahr für die eigene Gesundheit (auch Spulwürmer können beim Menschen tödliche Folgen haben) und der Gefahr für andere Tiere, die sich mit den Parasiten infizieren könnten. insofern trifft einen schon aus abstrakt-präventiven Gründen der Gefahrenabwehr die Pflicht die Würmer zu erledigen.

mfg
nick

Re: Nachtrag

Autor: nick | Datum:
kleiner aber wichtiger Nachtrag: damit es erst gar nicht zu dem ethischen Dilemma kommt empfiehlt es sich Hunde PRÄVENTIV zu entwurmen, so werden entweder nur Wurmeier oder sehr wenige Würmer getötet und die Problematik mit den "tausenden von Opfern" entsteht erst gar nicht.

mfg
nick

Troll

Autor: Achim Stößer | Datum:
> ich wundere mich etwas, wieso dieser offensichtliche Troll
> sich hier so breitmachen kann - oder dient das der Vorführung
> des Verblödungsgrades von Trollen ? ;-)

Nun, "Thierleyd" ist ein bekannter Troll, Michael Erbstadt, wenn ich mich recht erinnere. Er versucht ja schon seit Jahren mit immer der gleichen dümmlichen Masche, vermeintliche Lücken in ethischem Verhalten aufzudecken. Seine "Staubsaugergeschichte" gab er ja damals schon in Heiko Webers Deppenforum zum besten - von den angeblich ermordeten Milben, derentwegen Teppiche nicht vegan seien. Darüber, daß Milben allenfalls spezielle Allergikerstaubsauger etwas anhaben können wurde er damals schon informier, was ihn aber nicht daran hindert, in Foren und per Mail an Leute, die in Foren schreiben, diesen Unfug weiter zu verbreiten - und eben dau kann es immer mal wieder nützlich sein (ob nun hier kann ich nicht genau sagen, habe den Thread nur am Rand verfolgt, gehe aber davon aus, die Mods werden sich schon was dabei gedacht haben ;-) ), solche Trolle vorzuführen, da es eben Leute gibt, die auf soetwas hereinfallen. (Hinweis: wir haben keine Teppiche - das nur am Rand ;-)).

Und mit dieser und ähnlichen Geschichten wartet er nur seit vielen Jahren auf in der Hoffnung, Leute zu finden, die seinem - wie Du sagst - Verblödungsgrad angemessen sind und dann auf sein (un)ethisches Niveau heruntersinken sollen.

Achim

Re: Troll

Autor: nick | Datum:
Achim Stößer schrieb:

> Nun, "Thierleyd" ist ein bekannter Troll, Michael Erbstadt,
> wenn ich mich recht erinnere.

ach soo, okay ;-) dieser Erbstadt vollführt ja wohl echt schon länger einen chronischen Amoklauf gegen Ethik und Verstand durch sämtliche existente Foren, zuletzt hab ich ihn auf antivegan gefunden, da ist er ja eigentlich in bester Gesellschaft ...

gruss
nick

Re: Troll

Autor: Achim Stößer | Datum:
> ach soo, okay ;-) dieser Erbstadt vollführt ja wohl echt
> schon länger einen chronischen Amoklauf gegen Ethik und
> Verstand durch sämtliche existente Foren, zuletzt hab ich ihn
> auf antivegan gefunden, da ist er ja eigentlich in bester
> Gesellschaft ...

Stimmt, auch wenn Du das "anti" vegläßt bzw. einklammerst ;-) - bei Boller blühen seine (w)irren Thesen natürlich, auch da nicht zuletzt dank der Gesellschaft ...

Achim

Re: Troll

Autor: Achim Stößer | Datum:
nick schrieb:
>
> Achim Stößer schrieb:
>
> > Nun, "Thierleyd" ist ein bekannter Troll, Michael Erbstadt,
> > wenn ich mich recht erinnere.
>
> ach soo, okay ;-) dieser Erbstadt vollführt ja wohl echt
> schon länger einen chronischen Amoklauf gegen Ethik und
> Verstand durch sämtliche existente Foren, zuletzt hab ich ihn
> auf antivegan gefunden, da ist er ja eigentlich in bester
> Gesellschaft ...

Wie ich gerade erfahre, ist selbst Roland Brauns (wer ihn nicht kennt: Suchfunktion benutzen und mit Leerem Mund lesen oder Tastsatur und Bildschirm abdecken) ist schlauer als Erbstadt. Roland schreibt:

Zitat:
@ Michael Erbstadt

Du hast Dich eben selber verraten. Auch wenn ich weiß, daß Achim Stößer viel lügt. Diesmal muß
ich Achim Stößer leider recht geben. Du bist "Thierleyd". Wenn Du nicht "Thierleyd" wärst, dann
hätte der Beitrag mindestens 1 mal gelesen werden müssen. Der letzte Beitrag von "Thierleyd",
den Du in unser Forum kopiert hast wurde aber 0 mal gelesen. Und weil der Beitrag 0 mal gelesen
wurde mußt Du "Thierleyd" sein.


:-)

Achim

Re: Entwurmung

Autor: Tanja | Datum:
> ich wundere mich etwas, wieso dieser offensichtliche Troll
> sich hier so breitmachen kann - oder dient das der Vorführung

Wieso breitmachen, der Typ ist breit.

> des Verblödungsgrades von Trollen ? ;-)
>
> unerfahrene Leute könnten echt diese Anti-Argumente
> aufgreifen. Insofern gehe ich darauf nur mit Bauchschmerzen

Bastards Girl hat sich da ja auch irgendwie Gedanken drüber gemacht, drum hielt ich es für eine gute Gelegenheit, mal was dazu zu schreiben. Danke für Deine Ausführungen. :-)

Tanja

Re: Entwurmung

Autor: bastards` girl | Datum:
Thierleyd schrieb:
>
> Hallo!
>
> Zum Thema „Entwurmung“ hätte man sich ja einmal schlau machen
> können, wenn man mit einem Hund zusammenlebt, besser aber
> noch vorher, wenn man beurteilen möchte, welche ethischen
> Probleme ein solches Zusammenleben aufwirft.

Naja, ich hab die ja schon länger, als ich vegan bin.:)

Re: Hunde entwurmen?

Autor: bastards` girl | Datum:

> Du kannst auch einfach erst mal eine Stuhluntersuchung machen
> lassen, kostet ca. 8 Euro (es sei denn, der TA hat keine
> Möglichkeiten, das selbst zu machen und muß den Stuhl
> einschicken, dann wird's teurer).

Also mir hat er gesagt, dass müsse mensch automatisch 3 mal im Jahr machen, egal ob Würmer vorhanden sind oder nicht.

> Habe ich mich noch nie mit beschäftigt, frag halt mal einen
> Tierarzt oder schreib Bayer an (von denen ist das meistens
> verwendete Drontal)

Gute Idee.:)

> Leben die Hunde denn vegan? Oder stellen Deine Eltern sich da
> quer?

Jep, zumindest fast. Ist nicht so leicht, mit liebenswerten Familienmitgliedern, die "es ja nur gut meinen"...;)

Re: Hunde entwurmen?

Autor: Tanja | Datum:
> Also mir hat er gesagt, dass müsse mensch automatisch 3 mal
> im Jahr machen, egal ob Würmer vorhanden sind oder nicht.

Klar, der verkauft das Zeug ja.

> > Habe ich mich noch nie mit beschäftigt, frag halt mal einen
> > Tierarzt oder schreib Bayer an (von denen ist das meistens
> > verwendete Drontal)
>
> Gute Idee.:)

Erwarte aber keine positive Antwort... (und laß uns bitte trotzdem an Deiner Erkenntnis teilhaben ;-))

Tanja

Re: Hunde entwurmen?

Autor: Bienenmann | Datum:
>> Also mir hat er gesagt, dass müsse mensch automatisch 3 mal
>> im Jahr machen, egal ob Würmer vorhanden sind oder nicht.

>Klar, der verkauft das Zeug ja.

So einfach sollte man sich das nicht machen. Ich hab Katzen und die sollen auch regelmäßg entwurmt werden - unabhängig von akutem Wurmbefall - weil man die Würmer zumindest bei den Katzen nicht immer auch sieht. Jedoch sind sie generell schädlich, schwächen das Immunsystem und können langfristig die Darmwand perforieren...
Bei den ganzen Impfungen ist es hingegen so dass der Arzt sagt dass muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Tatsächlich ist es jedoch so dass niemals Tests gemacht wurden wie lange der Impfschutz halten kann. Es wäre genauso möglich dass der Schutz mehrere Jahre anhält. Impfen ist ja auch nicht so ohne wegen der Impfbeulen :( - Weiß ich jetzt auch nur bei Katzen sicher, aber sollte ja bei Hunden ähnlich sein.


Gruß
th

Re: Hunde entwurmen?

Autor: Tanja | Datum:
> So einfach sollte man sich das nicht machen. Ich hab Katzen
> und die sollen auch regelmäßg entwurmt werden - unabhängig
> von akutem Wurmbefall - weil man die Würmer zumindest bei den
> Katzen nicht immer auch sieht. Jedoch sind sie generell

Wenn man eine Stuhlprobe einschickt, dann sehen die im Labor die Würmer auch, das kannst Du mir glauben. :-)
Bis man die Würmer dann mit bloßem Auge im Stuhl sieht, sollte man natürlich nach Möglichkeit nicht warten. ;-)

> Bei den ganzen Impfungen ist es hingegen so dass der Arzt
> sagt dass muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Tatsächlich
> ist es jedoch so dass niemals Tests gemacht wurden wie lange
> der Impfschutz halten kann. Es wäre genauso möglich dass der

Klar wurden die gemacht - bei Hunden jedenfalls. Und bei Katzen bestimmt auch.

> Schutz mehrere Jahre anhält. Impfen ist ja auch nicht so ohne
> wegen der Impfbeulen :( - Weiß ich jetzt auch nur bei Katzen
> sicher, aber sollte ja bei Hunden ähnlich sein.

Diese Impfbeulen kommen doch aber meist nur bei der Leukoseimfpung vor, oder?

Tanja

Re: Hunde entwurmen?

Autor: Bienenmann | Datum:
>Wenn man eine Stuhlprobe einschickt, dann sehen die im Labor die >Würmer auch, das kannst Du mir glauben. :-)

Da hast du natürlich recht, werde das mal abchecken. Aber meine Katzen sind auch beide Freigänger und fressen immer wieder Vögel, Mäuse, etc. So nehmen sie die Würmer ja hauptsächlich auf heisst es...


>> Bei den ganzen Impfungen ist es hingegen so dass der Arzt
>> sagt dass muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Tatsächlich
>> ist es jedoch so dass niemals Tests gemacht wurden wie lange
>> der Impfschutz halten kann. Es wäre genauso möglich dass der

>Klar wurden die gemacht - bei Hunden jedenfalls. Und bei Katzen >bestimmt auch.

ICh sollte das nicht als Tatsache hinstellen. Ich hatte das nur im Internet gelesen: http://www.miau.de/tips/gesund/impfen.html
Und es ist ja schon seltsam dass alle Impfstoffe genau gleich lang schützen sollen. Beim Mensch gibt es da doch deutliche Unterschiede, je nach Impfung.
Ich vermute dass es der Industrie ganz gut passt, da Impfen ja alles andere als günstig ist.

Gruß
th

Re: Hunde entwurmen?

Autor: Tanja | Datum:
> Da hast du natürlich recht, werde das mal abchecken. Aber
> meine Katzen sind auch beide Freigänger und fressen immer
> wieder Vögel, Mäuse, etc. So nehmen sie die Würmer ja
> hauptsächlich auf heisst es...

Hm, in dem Fall würde so eine Stuhluntersuchug wohl immer positiv ausfallen, denke ich...

> ICh sollte das nicht als Tatsache hinstellen. Ich hatte das
> nur im Internet gelesen:
> http://www.miau.de/tips/gesund/impfen.html

Da steht doch was von Untersuchungen? Unter "5. Impfschutz hält viele Jahre lang".

Tanja

Re: Hunde entwurmen?

Autor: gast | Datum:
@ alle

befor der Admin auch diesen Beitrag löscht, solltet ihr euch mal
eine durchaus impfkritische Seite von Nichtveganern ansehen -
es lohnt sich.

www.mopeichl.de

Impfkritisch

Autor: Tanja | Datum:
Lieber "gast",

niemand hier hat etwas gegen Impfkritik, aber wir beteiligen uns nicht an irgendeiner platten Hetze. Etwas "kritisch" zu sehen ist ein großer Unterschied zum Ablehnen jeglicher Entwicklungen der Medizin.

Tanja