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Tierrechtsforum:
Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Anzahl Beitr├Ąge in diesem Thread: 54

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Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Tanja | Datum:
Da einige sich mit Sicherheit noch nicht mit der Problematik besch├Ąftigt haben, m├Âchte ich aus aktuellem Anla├č an dieser Stelle mal wieder auf den Text Verbot der K├Ąfighaltung - ein Pyrrhussieg? hinweisen.

Direkte Verschlechterungen durch solch eine Forderung sind:
- mehr bereits in Gefangenschaft verstorbene oder verletzte Hennen (die Aggressionen untereinander sind dadurch, da├č es niemals m├Âglich ist, eine Hackordnung auszumachen, noch gr├Â├čer als in der Batterie)
- mehr insgesamt ausgebeutete "Legehennen", da die "Legeleistung" in anderen Gefangenhaltungsformen nicht so hoch ist.
- zahlreiche K├Ârperverletzungen wie z.B. das Kupieren der Schn├Ąbel, was zwar eigentlich verboten ist, aber Betreiber solcher "Haltungsformen" (bzw. deren "Lieferanten") bekommen meist Ausnahmegenehmigungen da die Aggressivit├Ąt wie schon beschrieben hier viel h├Âher ist.

Das allein sollte schon das Argument, man wolle "Verbesserungen" erreichen, entkr├Ąften. Hier noch mal Fotos dazu:

Befreiung eines Huhnes aus einer Bodenhaltung.


Dasselbe Huhn zwei Wochen sp├Ąter.


Leiche aus einer M├╝lltonne vor einer Bodenhaltung

Wer diese Bilder sieht, sollte verstehen, da├č er keinem einzigen Huhn hilft mit solchen Reformen. :-(

Weitere Auswirkungen dieses Vorgehens:
- Die Gefangenhaltung und Ausbeutung von Tieren wird als legitim empfunden, Hauptsache, es erfolgt "artgerecht" (was, wir wir wissen, eh ein absoluter Hohn ist).
- Wenn zudem Tierrechtler solche Positionen beziehen, wird dem eigentlichen Anliegen der Tierrechte damit umso mehr entgegengewirkt.

Selbst wenn dem Indviduum durch eine anderen Form der Gefangenhaltung auch nur etwas geholfen w├Ąre:
- Der Eikonsum in Deutschland ist so hoch, da├č der Bedarf nicht durch Eier aus "alternativen Haltungsformen" gedeckt werden kann, es werden dann eben woanders Hennen in Batterien ausgebeutet. Dieses Punkt macht noch mal deutlich, wie wichtig Aufk├Ąrungsarbeit im Sinne der Tierrechte ist, da├č jeder einzelne Mensch, der vegan wird, wichtig ist und wahrscheinlich von gr├Â├čerer Bedeutung als solche Forderungen.

K├Ąfige m├Âgen schrecklich anzuschauen sein - f├╝r die betroffenen Individuen sind andere Formen der Gefangenhaltung allerdings nicht automatisch besser. Da├č Tiersch├╝tzer genau das wollen: sich selbst, ihr Gewissen, beruhigen, weil sie keine "Hennen in K├Ąfigen" sehen k├Ânnen, ist klar. Aber Tierrechtlern sollte es um das tats├Ąchliche Wohl von Tieren gehen.

Sicher ist es sch├Ân, ab und an auch mal ein Erfolgserlebnis zu haben. Aber das legitimiert nicht, sich auf Kostet derer, denen wir eigentlich helfen wollen, ein solches Erfolgserlebnis zu verschaffen.

Aufkl├Ąrungsarbeit ist oft frustrierend, immer wieder mit den selben Fragen konfrontiert zu werden, irgendwann nur noch langweilig. Aber sie hilft.

Wir sind nur sehr wenige und werden auch nicht dadurch mehr, da├č wir uns Tiersch├╝tzern anschlie├čen. Bitte la├čt uns Tierrechte fordern; denn nur was wir fordern, k├Ânnen wir auch erreichen.

Tanja

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Blanc | Datum:
finde es auch total bl├Âd wenn solchte tiersch├╝tzer bodenhaltung besser finden. ich versteh nicht wieso die leute das nicht kapieren, dass es trotzdem wie ein k├Ąfig ist, nur halt gr├Â├čer und ohne zwischenw├Ąnden.

> Aufkl├Ąrungsarbeit ist oft frustrierend, immer wieder mit den
> selben Fragen konfrontiert zu werden, irgendwann nur noch
> langweilig. Aber sie hilft.

ja, frustrierend kannst du laut sagen. gerade bei nudeln, die leute sind wirklich davon ├╝berzeugt dass nudeln mit eier besser und ges├╝nder sind *kopfsch├╝ttel*

ich hab auch schon erlebt dass leute, wenn sie erfahren dass man auch kuchen etc. ohne ei machen kann, total erstaunt waren und das sofort ausprobieren wollten.(hab ab und zu kostproben dabei ;) ) viele wissen das nicht und sind sogar froh wenn man ihnen eine alternative zu eiern nennt, denn zu mir sagen sie dann immer dass eier eh viel zu schnell schlecht werden und dass es eh so bl├Âd ist wegen der haltung etc. die nehmen jetzt viel lieber einen ei-ersatz. zwar ein kleiner erfolg, aber immerhin.

lg blanc

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> finde es auch total bl├Âd wenn solchte tiersch├╝tzer
> bodenhaltung besser finden. ich versteh nicht wieso die leute
> das nicht kapieren, dass es trotzdem wie ein k├Ąfig ist, nur
> halt gr├Â├čer und ohne zwischenw├Ąnden.

Und was ist mit Freilandhaltung? Siehe http://maqi.de/bilder/hennen.html.

Achim

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Blanc | Datum:
> Und was ist mit Freilandhaltung? Siehe
> http://maqi.de/bilder/hennen.html.


ist doch egal welche haltung, ob legebatterie, boden, freiland, oder hobby haltung. alles ist doch ausbeutung und somit nicht akzeptabel.

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: volker | Datum:
naja, es gibt auch haltungen, die notwenig sind. so zB. wenn Menschen befreite H├╝hner aufnehmen.

Ausbeutung versus Adoption

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> naja, es gibt auch haltungen, die notwenig sind. so zB. wenn
> Menschen befreite H├╝hner aufnehmen.

Richtig. Allerdings hat das nichts mit von Tiersch├╝tzern geforderter "alternativer" Gefangenhaltung zur Ausbeutung zu tun, wie hinterh├Ąltige Maqi-"Kritiker" gern unterstellen, siehe "Werden durch H├╝hnerbefreiungen usw. nicht ├╝berall kleine, private Freilandhaltungen geschaffen?".

Entsprechend k├Ânnte, wenn es um Kinderprostitution geht (und "Kindersch├╝tzer" von ACNE, kidanet oder anychild2000 Petitionen gegen die harten Matratzen in den Kinderbordellen verbreiten w├╝rden) jemand Adoption per se "kritisieren".


Achim

Re: Ausbeutung versus Adoption

Autor: volker | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:

> Richtig. Allerdings hat das nichts mit von Tiersch├╝tzern
> geforderter "alternativer" Gefangenhaltung zur Ausbeutung zu
> tun, wie hinterh├Ąltige Maqi-"Kritiker" gern unterstellen,
> siehe

jaja, ich kenne diese widerlichen subjekte, die sich weigern tiere zu befreien, mit der begr├╝nding, dass sie keine privaten freilandhaltungen er├Âffnen m├Âchten. was f├╝r ein quatsch.

Re: Ausbeutung versus Adoption

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> jaja, ich kenne diese widerlichen subjekte, die sich weigern
> tiere zu befreien, mit der begr├╝nding, dass sie keine
> privaten freilandhaltungen er├Âffnen m├Âchten. was f├╝r ein

Nun ja, da├č in Wahrheit eine ganz andere Motivation dahintersteckt, sollte offensichtlich sein - aber manche Leute fallen ja auf alles rein, siehe http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=2342&t=2342 oder http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=2312&t=2312 (als "Volker" zus schreiben k├Ânnte nat├╝rlich auch zu gewissen "Verwechslungen" f├╝hren) ...

Achim

Re: Ausbeutung versus Adoption

Autor: Volker1 | Datum:
Hi!

W├Ąre Dir dankbar, wenn Du einen anderen Namen benutzen oder den Namen durch eine Ziffer erg├Ąnzen w├╝rdest oder so, damit keine Verwechslungen auftreten!

Danke Dir!

Gr├╝├če,

Volker

Re: Ausbeutung versus Adoption

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> W├Ąre Dir dankbar, wenn Du einen anderen Namen benutzen oder
> den Namen durch eine Ziffer erg├Ąnzen w├╝rdest oder so, damit

Wie w├Ąr's mit Nachnamen?

> keine Verwechslungen auftreten!

Naja, er benutzt ja ein kleines "v" ... Aber melde Dich doch einfach an, dann bist Du schon mal der registrierte Volker.

Achim

Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr. "Tierrechtler"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> ist doch egal welche haltung, ob legebatterie, boden,
> freiland, oder hobby haltung. alles ist doch ausbeutung und
> somit nicht akzeptabel.

Ich habe nur gefragt, weil Du explizit (nur) "Bodenhaltung" gesagt hast; und in Deiner Gegend gibt es ja eine Gruppierung (VgT), die, wenn ich mich recht erinnere, H├╝hner aus einer Legebatterie "befreit", vor dieser dann eine "Musterfreilandhaltung" aufbaut und die H├╝hner da rein setzt und damit f├╝r "alternative" Ausbeutung wirbt - hoffentlich sagst Du denen, was davon zu halten ist:

Zitat:
VGT befreit 30 Legeh├╝hner aus K├Ąfigen in Salzburg

Legebatterie besetzt und in Freilandhaltung umgebaut

Zahlreiche AktivistInnen des Verein Gegen Tierfabriken besetzten heute, am 9. April 2004, die Legebatterie von Gertraud und Josef Winkler in der Aigner Stra├če 81b, mitten in der Stadt Salzburg. 30 H├╝hner wurden aus ihren K├Ąfigen befreit. Die AktivistInnen haben f├╝r sie eine Freilandhaltung auf den gro├čen Wiesen vor der fensterlosen Tierfabrik aufgebaut. Auch Legeh├╝hner haben ein Recht darauf, die Sonne zu genie├čen", kommentiert ein VGT-Aktivist.[...]
"Wenn sich die Regierung nicht zu einem echten Legebatterieverbot durchringt, dann werden wir sie klagen", betont VGT-Obmann Martin Balluch.
(vgt.at/news/2004/news20040409.html)

Zitat:
Legebatterie besetzt - 37 H├╝hner befreit
Aktionistischer Umbau einer Legebatterie von K├Ąfig- in Freilandhaltung in Salzburg
(vgt.at/archiv/bildarchiv/20040409KaefigSalzburg/)



Zitat: Salzburg: Befreiung aus Legebatterie voller Erfolg

VGT-AktivistInnen schritten zur Tat und zeigten einfache Alternative zur K├Ąfighaltung auf

Rund um die Legebatterie w├Ąre gen├╝gend Wiese f├╝r eine Freilandhaltung
Etwa 35 Tiersch├╝tzerInnen bauten kurzerhand einen Freiland Auslauf f├╝r die H├╝hner einer Legebatterie in Salzburg. [...] Genau wie in der kontrollierten Freilandhaltung ├╝blich, wurde f├╝r jedes Huhn 10 m┬▓ Raum zur Verf├╝gung gestellt.
[...] Die Aktion lockte eine gro├če Anzahl von Menschen an. So kamen auch viele Eltern aus der Gegend, die ihren Kindern die H├╝hner zeigen wollten. Eine Reihe von Anrainern wunderte sich positiv ├╝berrascht ├╝ber die pl├Âtzliche ÔÇ×wunderbare VerwandlungÔÇť von der K├Ąfig- zur Freilandhaltung. [...] Insgesamt 35 AktivistInnen vom "VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN" und von "RepekTiere" flankierten die neu eingerichtete Freilandhaltung mit Plakaten und Transparenten.
(vgt.at/news/2004/news20040410.html)

(Wobei sie sich nicht ganz sicher zu sein scheinen, ob das nun 30 oder 37 H├╝hner waren ... und was das wohl f├╝r komische viereckige L├Âcher in den W├Ąnden der "fensterlosen Fabrik" sind? Das aber nur am Rand.)

Siehe auch Balluch.

Achim

Re: Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr.

Autor: Blanc | Datum:

> Ich habe nur gefragt, weil Du explizit (nur) "Bodenhaltung"
> gesagt hast; > "Musterfreilandhaltung" aufbaut und die H├╝hner > da rein setzt

ich hab nur von bodenhaltung geredet weil tanja von bodenhaltung geredet hat ;)


> und in Deiner Gegend gibt es ja eine Gruppierung
> (VgT), die, wenn ich mich recht erinnere, H├╝hner aus einer
> Legebatterie "befreit", vor dieser dann eine

die leute von meiner umgebung waren das nicht, kenne die leute die das gemacht haben gar nicht.

> und damit f├╝r "alternative" Ausbeutung wirbt - hoffentlich
> sagst Du denen, was davon zu halten ist:

keine sorge, die leute die du meinst, wissen genau was ich von solchen sachen halte.

lg blanc

Re: Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr.

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > und in Deiner Gegend gibt es ja eine Gruppierung
> > (VgT), die, wenn ich mich recht erinnere, H├╝hner aus einer
> > Legebatterie "befreit", vor dieser dann eine
>
> die leute von meiner umgebung waren das nicht, kenne die
> leute die das gemacht haben gar nicht.

Doch, schon: die "Gegend" ist ├ľsterreich, und Balluch z.B. kennst Du ja wohl.

Achim

Re: Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr.

Autor: Blanc | Datum:
naja, f├╝r mich ist die gegend nur graz ;) mit den salzburgern/wienern hab ich nix zu tun. naja, dass ich den martin kenne kann ich wohl ned leugnen, aber das hei├čt ja ned gleich dass ich derselben meinung bin wie er.

Re: Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr.

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> naja, f├╝r mich ist die gegend nur graz ;) mit den

tja, ich sehe das globaler ;-) .

> martin kenne kann ich wohl ned leugnen, aber das hei├čt ja ned
> gleich dass ich derselben meinung bin wie er.

Nun, Du hast gesagt "kenne die leute die das gemacht haben gar nicht", Balluch hat das gemacht, Du kennst Balluch ...

Achim

Re: Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr.

Autor: Blanci | Datum:
> Nun, Du hast gesagt "kenne die leute die das gemacht haben
> gar nicht", Balluch hat das gemacht, Du kennst Balluch ...

das martin fast ├╝berall bei solchen sachen mitmacht ist doch klar. ich meinte die aktivisten, die kenne ich nicht ;)

Re: Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr.

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Blanci schrieb:
>
> > Nun, Du hast gesagt "kenne die leute die das gemacht haben
> > gar nicht", Balluch hat das gemacht, Du kennst Balluch ...
>
> das martin fast ├╝berall bei solchen sachen mitmacht ist doch
> klar. ich meinte die aktivisten, die kenne ich nicht ;)

ah ja. Ich verga├č, Balluch ist kein Aktivist, sondern Propagandaminister.

Achim

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Blanc schrieb:
>

> ich versteh nicht wieso die leute
> das nicht kapieren, dass es trotzdem wie ein k├Ąfig ist, nur
> halt gr├Â├čer und ohne zwischenw├Ąnden.

Sie *wollen* es nicht kapieren. Eine bewusste Verdr├Ąngung. Es geht bei der ganzen Biogeschichte im Bezug auf Tiere schliesslich nicht um die Verbesserungs der Lebensumst├Ąnde, sondern um die Verbesserung des Gewissens der T├Ąter.

Ich erinnere daran dass der Biber in Deutschland deshalb seiner Ausrottung nahe stand, weil er wegen seines Schwanzes als Fisch galt und somit in der Fastenzeit "gegessen werden durfte".

H├Ątten die Leute damals gewusst dass die Schildr├╝se im Menschen degenerierte Kiemen sind die sich wegen der Jodregelung gehalten haben, h├Ątten sie sich in der christlichen Fastenzeit wom├Âglich gegenseitig gefressen...

Was hilft? Gruppenphantasien lassen sich nur mit einer st├Ąndigen Konfrontation mit der Wahrheit aufl├Âsen.

Bodenhaltungs-Propaganda-Tiersch├╝tzer und die gef├Ąlschten Unterschriften

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Wie l├Ącherlich solche Petitionen (mal vom widerw├Ąrtigen, Tierausbeutung zementiereden Inhalt ganz abgesehen) sind (vgl. 'Faulpetitionismus' - Sinn und Unsinn von Unterschriftlisten) zeigt auch folgenden Email, die ich eben von Online_Petition@tierrechteportal.de erhielt (meine Hervorhebung):
Zitat:
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, liebe/r Tierfreund/in,
Tiersch├╝tzer/in und Tierrechtler/in,

wir haben f├╝r Sie folgende Schreiben an Frau Ministerin Renate K├╝nast und die Ministerpr├Ąsidenten/in der L├Ąnder weitergeleitet:


Batteriek├Ąfighaltung - Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes

Sehr geehrte Frau Bundesministerin K├╝nast,

wieder [blabla] Lassen Sie sich nicht um die Fr├╝chte Ihrer Arbeit betr├╝gen. Bei der n├Ąchsten Wahl werden nicht nur [blabla] "S├╝ndenfall der Menschheit" bezeichnete [blabla]Ausgestaltete K├Ąfigbatterien mit Ihrer Zustimmung w├Ąren ein Vertrauensbruch. Jeder denkende Mensch sieht, dass die millionenfache Tierqu├Ąlerei damit einfach weiterginge. [blabla] Sandbaden, dem Aufbaumen und dem Scharren und Picken [blabla]

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Achim St├Â├čer


Batteriek├Ąfighaltung von Legehennen, millionenfache Tierqu├Ąlerei ohne Ende?

Sehr geehrter Herr/Frau Ministerpr├Ąsident/in,

[blabla] Tierschutzgesetz [blabla] Jeder denkende Mensch sieht, dass die millionenfache Tierqu├Ąlerei in ausgestalteten K├Ąfigbatterien einfach weiterginge. [blabla] Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen [blabla] Noch ist Zeit zur Besinnung, auch f├╝r den Zentralverband der Deutschen Gefl├╝gelwirtschaft, [blabla] Entscheiden Sie sich vertrauensf├Ârdernd und glaubw├╝rdig f├╝r unsere "Mitgesch├Âpfe"! (Terminologie des ┬ž 1 Tierschutzgesetz).

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Achim St├Â├čer


Mal davon abgesehen, da├č "[j]eder denkende Mensch sieht, dass die millionenfache Tierqu├Ąlerei in" den von diesen reformistischen Petitionisten implizit propagierten Gefangenhaltungsformen ebenso wie der millionenfache Mord an Hennen und m├Ąnnlichen K├╝ken (vgl. "Verbot der K├Ąfighaltung - ein Pyrrhussieg?" und http://vegetarier-sind-moerder.tk) einfach weitergeht, sollte klar sein, da├č ich einen solchen Unsinn nicht unterschreiben w├╝rde.

Nichtsdestotrotz steht mein Name unter der von den tierrechtsfeindlichen Tiersch├╝tzern von "AKTE", "Vegan-central" und "Albert-Schweizer-Stiftung" verfa├čten Petition. Direkt in der n├Ąchsten Zeile ├╝brigens steht Tanja Mueller (wenn auch falsch geschrieben).

Nebenbei bemerkt kommen viele Namen mehrfach vor ...

Achim

Memetische Verseuchung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Passend dazu nat├╝rlich auch die 2. Petition diesbez├╝glich, die derzeit durch dier Verteiler gereicht wird, mit folgendem Hinweis:
Zitat:
Voraussichtlich am 17. Dezember ab morgens wird der Bundesrat entscheiden, ob und wie es im Streit um die Hennenhaltungsverordnung weitergeht. Einige TR-Organisationen werden vor Ort praesent sein und fuer das beschlossene Aus
der K├Ąfighaltung von Hennen Stellung beziehen. Die Gefl├╝gellobby will ├╝ber die Bundesratsmehrheit erreichen, dass die herk├Âmmliche K├Ąfighaltung verl├Ąngert und sog. ausgestaltete K├Ąfige auch in Deutschland dauerhaft zugelassen werden. So steht zu erwarten, dass die Gefl├╝gelindustrie wieder viele Vertreter entsenden wird. Die Hennen brauchen jede sichtbare
Unterst├╝tzung von unserer Seite. Aktuellste Informationen zu diesem Termin gibt es ausserdem unter [...]

gefolgt von einem Link, der folgende "aktuellsten Informationen" birgt (ungek├╝rzt):
Zitat:
Liebe Tierfreunde,

Sie sind hier schon richtig, aber derzeit gibt es noch nichts zu vermelden.

Sch├Âne Gr├╝├če
P. de la Fuente


Das zeigt wohl mehr als deutlich, wie solcher Tierschutzm├╝ll memetisch das Internet verseucht, ohne da├č die, die ihn verbreiten, auch nur lesen, was sie da verschicken (geschweige denn, sich mal Gedanken dar├╝ber zu machen, was sie damit anrichten) ...

Achim

"Pelz"-Tiersch├╝tzer und die ebenfalls gef├Ąlschten Unterschriften

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Auch bei der veganut-"Petition" werden "Unterschriften" offenbar einfach aus im Internet zusammengesuchten Namen gebastelt (pelz-info.de/pet.php?men=lst, das "Gemeinschaftsprojekt nicht profitorientierter Tierrechtler/innen" (pruuuust) besteht aus "vegancentral" (veganut "Agent X" Frank Hummel), "AntijagdOnline" (veganut "Cat" Katja Bossen), "A.K.T.E." (veganut Stefan Bernhard Eck), "Soylent" (veganut Thomas Hanewald aka "Austry"), "Animal Holocaust" (veganut Michael Popp) plus "Animal Peace" (h├Ą?). Da wundert es nat├╝rlich auch nicht, da├č manche Leute 5mal "unterschrieben" haben ...

Jedenfalls wei├č ich mittlerweile von zwei Leuten, die dort in der Liste stehen ohne "unterschrieben" zu haben. Und sie werden sicher nicht die einzigen sein - also alle mal nachschauen, ob sie da auftauchen)

Achim

Auch "ich" habe mich beteiligt

Autor: TomFalkner | Datum:
Heute erhielt ich folgende Mail, obwohl ich mich an dieser unsinnigen Mailaktion selbstredend nicht beteiligt habe:

Zitat: Lieber Mitstreiter,Thomas Falkner
Wir haben f├╝r sie folgende Petition versendet



KAMPAGNE GEGEN DIE PELZINDUSTRIE UND GEGEN DEN PELZHANDEL

Zehn Adressaten - eine Botschaft:

Ein Ende f├╝r das Mord(s)gesch├Ąft mit dem Pelz !

Als m├╝ndige/r und moralisch denkende/r und handelnde/r B├╝rger/in fordere ich hiermit eindringlich auf:


1. die Regierung der Bundesrepublik Deutschland - insbesondere das Wirtschaftsministerium und das
Ministerium f├╝r Verbraucherschutz, Ern├Ąhrung und Landwirtschaft - geeignete Gesetze zu erlassen,
um den Pelzhandel und Pelztier-Farmen in unserem Lande zu verbieten,

2. die gro├čen Volksparteien - den Wunsch des ├╝berwiegenden Teiles ihrer W├Ąhlerinnen und W├Ąhler zu
respektieren und sich f├╝r eine Abschaffung von Pelzhandel und Pelztier-Farmen in unserem Lande
auszusprechen,

3. die gro├čen Amtskirchen und Religionsgemeinschaften - das Tragen von Pelzbekleidung, Pelzhandel
und Pelztier-Farmen als Sakrileg gegen die Gesinnung der Mitgesch├Âpflichkeit zu ├Ąchten, um sich
dadurch unmissverst├Ąndlich zu einer Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben zu bekennen,

4. die Rundfunk- und Fernsehanstalten - sich ihrer moralischen Verantwortung gegen├╝ber dem Mitlebewesen
Tier bewusst zu werden und als einflussreiche "Meinungsmacher" auf jegliche Werbung f├╝r diese blutige
und barbarische Mode zu verzichten sowie durch objektive Berichterstattung die grausame Tierqu├Ąlerei
f├╝r den Pelz in unserer Gesellschaft bekannt zu machen,

5. die Presse, gem├Ą├č ihres gesellschaftspolitischen Auftrages - die legalisierten tierqu├Ąlerischen Praktiken,
die durch Pelzhandel und Pelztier-Farmen Tag f├╝r Tag geschehen, durch verantwortungsbewussten und objektiven
Journalismus anzuprangen,

6. die wichtigen Gremien und Gruppierungen in unserer Gesellschaft, wie Gewerkschaften und Industrieverb├Ąnde
- ihren Beitrag zur Erreichung eines zeitgem├Ą├čen und ethischen Miteinanders von Mensch gegen├╝ber Mitmensch
und von Mensch gegen├╝ber Tier zu leisten, in dem sie das Statussymbol Pelz als archaisches ├ťberbleibsel einer
"Ihr da oben - Wir da unten - Gesellschaft" ├Ąchten,

7. die "Promis" und VIP\'s - moralisches Vorbild zu sein, und der Tierqu├Ąlerei und dem Tiermord nicht durch
die Zurschaustellung luxuri├Âser Pelzkleidung Vorschub zu leisten,

8. die gro├čen Handelsketten wie Peek & Cloppenburg, Adler-Moden, Tschibo, etc. - durch den Verzicht auf ein
Angebot von Pelzbekleidung oder von Artikeln mit Pelzbesatz dem millionenfachen Pelztiermord ein Ende zu
bereiten,

9. die Pelz-Mode-Gesch├Ąfte - ihrer Klientel die Wahrheit ├╝ber die "Produktion" von Pelzen zu sagen und ihr
Mord(s)gesch├Ąft in zweifacher Hinsicht aufzugeben,

10. die Pelztier-Farmen - ihre Konzentrationslager f├╝r immer zu schlie├čen.


Ich werde Pelztr├Ągerinnen und Pelztr├Ąger - wo immer sich die M├Âglichkeit ergibt - zur Rede stellen und ihr
skrupelloses Verhalten in der ├ľffentlichkeit kritisieren!

Ich werde mit Freunden und Bekannten ├╝ber die Pelztierqu├Ąlerei und den Pelztiermord sprechen und die Profiteure
und Handlanger beim Namen nennen und gegen sie zum Boykott aufrufen.

Ich werde auf Anzeigen, die f├╝r Pelze werben, mit Protestbriefen an die Zeitschriften reagieren.

Ich werde im Rahmen der gesetzlichen M├Âglichkeiten alles tun, um dieses amoralische Gesch├Ąft,
dieses Mord(s)gesch├Ąft in zweifacher Hinsicht zu unterbinden.

Gezeichnet:

- Thomas Falkner -


--

Eine Aktion von

VEGANET - EIN GEMEINSCHAFTSPROJEKT NICHT PROFITORIENTIERTER TIERRECHTLER/INNEN

veganet.org
pelz.veganet.org
veganet.org/pelzpetition

Vegan Central - www.vegan-central.de
Tierrechtstermine - www.tierrechtstermine.de
Antijagd-Offensive - www.ajs-info.de
A.K.T.E - www.tierrechteportal.de
Animal Holocaust - www.animal-holocaust.net
Soylent Daily News - www.soylent.de
Media Liberation Front - www.liberationfront.de
Vegan Info - www.vegan-info.de


Erstaunlich auch, dass Tierrechtstermine und vegan-info.de an der Aktion beteiligt sein sollen.

Ich auch ;-)

Autor: Tanja | Datum:
Wer auch immer es da nun lustig findet, emails in anderer Leute namen zu verschicken - vielleicht checkt ja damit doch noch der eine oder andere, wie unsinnig solche Aktionen sind.

Tanja

Identit├Ątsklau

Autor: TomFalkner | Datum:
Offenbar wurden f├╝r diese tiersch├╝tzerische, reaktion├Ąre und von christlichen Dummheiten gepr├Ągte Massenmail beliebige Mailadressen aus Tierrechtswebseiten zusammengeklaubt. Ein weiterer Punkt auf der langen Liste der Pers├Ânlichkeitsrechte verletzenden Aktionen des Frank Hummel: Identit├Ątsklau.

Was kommt als n├Ąchstes? Eine veganet-Projekt "Vegetarier sind Mitstreiter!" mit Achim im Impressum? ;-)

Re: Identit├Ątsklau

Autor: Blanc | Datum:
na zum gl├╝ck kennen die meinen nachnamen nicht. hab aber auch eine freundin da oben gefunden die nicht unterschrieben hat. finde das wirklich eine frechheit.

Bef├╝rworter der Freiland- und Bodenhaltungsausbeutung weigern sich immer noch,

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
... zu begreifen

[Aus einer Tiersch├╝tzer-Mailingliste]

> Gestern erschien auf dieser Mailingliste eine Meldung mit der ├ťberschrift:
> +++ Online-Petition(en) f├╝r Hennenausbeutung in "Freiland-" und
"Bodenhaltung".
>
> Wir sehen es als zwecklos an, auf das unter den angegebenen Links Dargelegte
> einzugehen. Unsere Beweggr├╝nde, die wir damals schon mitgeteilt haben, seien

Was mangels Argumenten kein Wunder ist. Au├čerdem m├╝├čten dazu die Texte unter den angegeben Links (z.B. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=3271&t=3271) ja *gelesen* werden, und das w├Ąre ja fatal, werden da doch die Pseudoargumente derer, die Petitionen f├╝r Ausbeutung verbreiten, widerlegt.

> hier noch einmal wiederholt:

Statt den gleichen Unfug zu wiederholen w├Ąre mal etwas Nachdenken
angebracht.

> ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
> PS: Hardlinern sei gesagt, dass es uns dabei durchaus bewusst ist, dass wir uns
> hier sozusagen f├╝r eine Verbesserung der Sklavenhaltung und nicht f├╝r ihre

Insbesondere w├╝rde mich interessieren, worin denn die "Verbesserung" bestehen soll:

- darin, da├č wegen der geringeren "Legeleistung" und anderer Faktoren *Millionen mehr* Hennen und K├╝ken umgebracht werden (bei gleichbleibendem Eikonsum)?
- darin, da├č die Hennen sich gegenseitig wegen der gro├čen Zahl mindestens genauso zurichten wie in den K├Ąfigen?
- darin, da├č die Eierfresser, von Tierrechtlern aufgefordert, keine Eier mehr zu konsumieren, d├╝mmlich darauf verweisen k├Ânnen, da├č sie ja nur Eier konsumieren, die laut Tiersch├╝tzern wie Pedro de la Fuente et al. "keine Qu├Ąlerei" sind (steht ja keine 3 drauf).

Also, worin bestehen diese wundersamen "Verbesserungen"?

Und vor dem Antworten bitte mal die Fotos unter http://maqi.de/bilder/hennen.html und http://maqi.de/bilder/leichen.html betrachten, die die Opfer der "alternativen" Ausbeutung zeigen.

> Abschaffung einsetzen. Wir tun dies auf einem Gebiet, wo unser ehrgeiziges Ziel
> nicht in einem gro├čen Schritt erreichbar ist, in der ├ťberzeugung, dass kleine
> Schritte besser sind als gar keine, solange das Ziel im Visier bleibt.

Sagte er, vor dem Abgrund stehend, ├╝ber den andere l├Ąngst gesprungen waren.

Zielf├╝hrend (wenn das Ziel die Abschaffung der Ausbeutung statt das Unterschriften- und Spendensammeln ist) ist einzig die Forderung nach Abschaffung.

Achim

Re: Bef├╝rworter der Freiland- und Bodenhaltungsausbeutung weigern sich immer noch,

Autor: Blanci | Datum:
> > ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
> > PS: Hardlinern sei gesagt, dass es uns dabei durchaus
> bewusst ist, dass wir uns
> > hier sozusagen f├╝r eine Verbesserung der Sklavenhaltung und
> nicht f├╝r ihre

verbesserung... soll ich jetzt lachen oder lieber weinen? entweder k├Ânnen die nicht denken oder haben keinen bla├čen schimmer wie eine bodenhaltung aussieht.

> > Abschaffung einsetzen. Wir tun dies auf einem Gebiet, wo
> unser ehrgeiziges Ziel
> > nicht in einem gro├čen Schritt erreichbar ist, in der
> ├ťberzeugung, dass kleine
> > Schritte besser sind als gar keine, solange das Ziel im
> Visier bleibt.

die sollen den leuten lieber mal das supergute ei-ersatz zeugs unter die nase reiben, da w├╝rden sie mehr erreichen.

blanc

Bilder aus Bodenhaltung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Da die Bef├╝rworter dieser absurden Petitionen pro "Bodenhaltun" nicht ind er Lage sind, verbal zu lommunizieren (weder begreifen sie die einfachsten Zusammenh├Ąnge noch k├Ânnen sie sagen, worin den nun die "VerbesserunG" vbestehen soll), hioer mal der verusch mit Bildern.

Vor einigen tagen haben wir schon un der Bildarchiv-Rubrik "Hennen" einige weietre Bilder aus anderen Rubriken eingef├╝gt (da auch schon Klicken auf anderen Rubriken manche intellektuell zu ├╝berfordern scheint, wie Emailwechsel mit den Petitionisten gezeigt haben). Zus├Ątzlich gibt es jetzt (noch nicht verlinkt) die Rubrik "Bodenhaltung", zun├Ąchst mit 77 Fotos aus einer typischen Bodenhaltung (noch nicht anderweitig verlinkt) - weitere werden erg├Ąnzt.

Achim

Re: Bilder aus Bodenhaltung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Das waren Bilder einer typischen Bodenhaltung (eben einer solchen, aus denen die ├╝berwiegende Zahl der Nicht-K├Ąfig-Eier in den L├Ąden kommt). Heute wurden Bilder einer Bodenhaltung beim "Bauern von nebenan" erg├Ąnzt: http://maqi.de/bilder/bodenhaltung.html.

Damit haben wir in dieser Woche ├╝ber 100 neue Bilder, von denen jedes einzelbne klar machen sollte, wie absurd diese gazen Petitionen, Kampagnen, Postkartenaktionen und Demos f├╝r "alternative" H├╝hnerausbeutung sind.

Achim

Die Reaktionen

Autor: Tanja | Datum:
Hier einfach mal bunt zusammengew├╝rfelt einige Zitate aus Forenbeitr├Ągen und mails, die mich erreicht haben. Um es gleich vorwegzunehmen: Was ich zitiere, sind elemetare Aussagen dieser Leute , es ist also vollkommen gleichg├╝ltig, ob man sie im Kontext liest oder nicht. Namen werde ich nicht nennen, es waren Tiersch├╝tzer und "Tierrechtler" darunter - bin ja mal gespannt, ob irgendwer einen Unterschied erkennen kann. ;-/

- "Diese H├╝hner [gemeint sind die Fotos in oben stehendem Beitrag von mir] stammen aus einer Legebatterie!"

- "Bodenhaltung ist ├╝brigens keine alternative Haltungsform, sondern eine, wenn sie richtig gehandhabt wird, Verbesserung der K├Ąfighaltung."

- "Die Menschen k├Ânnen sich ├╝berhaupt nicht vorstellen, da├č es auch ohne Eier geht - ich bin schon wahnsinnig froh, wenn sie konsequent Eier aus Freilandhaltung verlangen."

- "Ich habe mir das Bild "Freilandhaltung" auf Eurer HP angeschaut. Hier stimmt etwas nicht. Die angefressenen H├╝hner passen nicht zu der weitr├Ąumigen Landschaft. Entweder ist das Bild get├╝rkt, was ich Dir leider zutraue, nachdem ich gesehen habe, was Du mit meinem Brief gemacht hast, oder die H├╝hner stammen aus einer anderen schlimmen Haltungsform und werden in dieser sch├Ânen, weiten Landschaft erst wieder aufgep├Ąppelt."

- "Wir wollen, da├č es trotz dieser Wirtschafts-Gesellschaft (anders kann man es fast nicht mehr ausdr├╝cken), dem einzelnen Individuum besser geht, auf keinen Fall aber schlechter."

- "Zu Deinen Schlu├čs├Ątzen f├╝ge ich Dir eine Kopie eines
Berichts bei, der Dich und Achim betrifft; wo Ihr Eure ├ťberheblichkeit hernehmt, ist mir ein glattes R├Ątsel. Bericht aus Fellbeisser-Newsletter[...]" [dann kommt ein link zur "Marie"-Story *g├Ąhn* - wenn man sich eben nicht mehr anders zu helfen wei├č... traurig.]

- "Die hierzu aufgebaute Argumentation ist zwar insoweit zutreffend, als die Haltungsbedingungen in einer Bodenhaltung ebenso leiderzeugend wie in der Batteriehaltung sein k├Ânnen, was von der Besatzdichte abh├Ąngt. Dennoch gehe ich davon aus, dass das einzelne Individuum zumindest eine Chance auf weniger Leid als in der Batteriehaltung hat."

- "Tiersch├╝tzer sind nicht grunds├Ątzlich b├Âsartig oder b├Âswillig. Mit welcher Berechtigung wollte man Menschen von einem ÔÇ×guten WerkÔÇť abhalten, nur weil sie (noch) nicht verstehen, worum es bei der Verwirklichung von Tierrechten eigentlich gehen muss."

- "TierrechtlerInnen, die sich Reformen und damit der Leidensverringerung aus ideologischen Gr├╝nden prinzipiell verschlie├čen, ├╝bergehen die Rechte der jetzt lebenden und leidenden Tiere."

- "Gerade durch eine Zusammenarbeit zwecks Leidensverminderung ergibt sich f├╝r uns die M├Âglichkeit, auf die Tiersch├╝tzer einzuwirken und sie mit unseren Gedanken und Zielen vertraut zu machen."

- "Habe irgendwo gelesen, dass einer einer Besatzdichte von 300 H├╝hnern - bei gleichem Raumangebot pro Huhn - das aggressive Verhalten sich betr├Ąchtlich vermindern l├Ąsst. Trennw├Ąnde in gro├čen Hallen w├Ąren also eine vorl├Ąufige L├Âsung, die auch relativ kosteng├╝nstig ist."

- "Im Vergleich zu *m├ÂchtegernichmacheuchkaputtihrscheissTiersch├╝tzer weilihranallemschuldseidTierrechtlern* erreicht jeder Menschen mehr, wenn er nicht gegen Menschen arbeitet, die versuchen die Lage von Tieren auch nur ein wenig zu verbessern."

- "[...]ich wollte, dass du sofort was gegen das Elend tust, was auch unmittelbar Wirkung zeigt - statt hier ewig zu lamentieren was alles nichts bringt."

- "Es wird NIE von heute auf morgen zu Tierrechten kommen, es wird NUR durch Aneinanderreihungen von Verbesserung der jetzigen Situation dazu kommen, so wie sich alle grundlegenden Dinge in der Geschichte ge├Ąndert haben (Ausnahme Kriege). Wer solche Verbesserungen blockiert, mit der Irrsinnigen ├ťberzeugung, dadurch k├Ânnte der sofortige totale Umbruch verhindert werden, hat nicht nur jeden Bezug zur Realit├Ąt verloren, sondern schadet dem Tierrechtsgedanken um so massiver, je mehr Zeit er in die Blockade solcher Verbesserungen als in die Tierrechtsarbeit investiert."

- "Bei der Petition geht es darum,(und jeder der lesen kann, sollte das auch begriffen haben) dass die Agrarmafia daran gehindert werden soll, ihren politischen Einfluss ungest├Ârt auszu├╝ben."

- "Hardlinern sei gesagt, dass es uns dabei durchaus bewusst ist, dass wir uns hier sozusagen f├╝r eine Verbesserung der Sklavenhaltung und nicht f├╝r ihre Abschaffung einsetzen."

Kommentar folgt...

Tanja

Ein Preisausschreiben...

Autor: Tanja | Datum:
... w├Ąre wohl fast angebracht mittlerweile.
Merkwrdigerweise sind diese Menschen alle in der Lage, zu lesen und zu schreiben, doch niemand war auch nur ansatzweise in der Lage, mir zu beantworten, wo genau diese Verbesserungen sein sollen, wenn
- viel mehr H├╝hner verletzt werden
- viel mehr H├╝hner sterben
- zudem insgesamt noch viel mehr Hennen ausgebeutet und m├Ąnnliche K├╝ken umgebracht werden.

Ich hatte vor einigen Tagen Kontakt zu einer Sch├╝lerin, die mich um Hilfe bat wegen eines Referats ├╝ber Tierschutz. Die hat sich "Freilandmythos" und obenstehenden Forenbeitrag durchgelesen und sofort kapiert, was Menschen, die sich angeblich ohne Unterla├č Gedanken ├╝ber Tierrechte machen, leugnen: Es gibt keine Verbesserungen durch diese Forderung.
Und w├Ąhrend eben diese Sch├╝lerin sich mit veganen Rezepten besch├Ąftigte, um etwas zu verbessern, haben "Tierrechtler" Stunden, Tage und Wochen damit zugebracht, Tiere mit ihren Forderungen weiterhin umzubringen.

Es ist davon auszugehen, da├č es auf die Frage, wo genau denn nun die "Verbesserungen" versteckt sind, weiterhin keine Antwort geben wird. Was bleibt einem also ├╝brig, angesichts von Leuten, die soviel Zeit in etwas investieren, was einfach nichts bringt, als sich zu denken, da├č da wohl mal wieder ein paar Leute ihr Ego pushen mu├čten, ein paar Tiersch├╝tzer freudestrahlend hinterhergerannt sind ohne ├╝berhaupt zu denken und alle sich wohl noch ein paar Spenden vor Weihnachten erhofft haben.

Und wenn mir nun noch jemand kommt mit "Aber indem Ihr sowas kritisiert, schadet Ihr der Tierrechtsbewegung doch nur", dann kann ich mit gutem Gewissen antworten: "Wenn es darum geht, einer Bewegung zu schaden, die sich nicht nur die weitere Ausbeutung sondern die Ausbeutung und Ermordung von noch mehr Tieren auf die Fahnen schreibt, dann werde ich alles daf├╝r tun, was in meiner Macht steht, um sie aufzuhalten."

Tanja

"Verbesserungs"-Phantasmagorie

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Merkwrdigerweise sind diese Menschen alle in der Lage, zu
> lesen und zu schreiben, doch niemand war auch nur ansatzweise

Zu lesen schon - aber offenbar nicht, auch nur die einfachsten Gedankeng├Ąge zu begreifen.

> in der Lage, mir zu beantworten, wo genau diese
> Verbesserungen sein sollen, wenn
> - viel mehr H├╝hner verletzt werden
> - viel mehr H├╝hner sterben

Und zwar sowohl anteilig (h├Âhere Sterberate) als auch absolut (geringeren "Produktivit├Ąt").

Analog dazu k├Ânnte jemand fordern , damit in Galeeren die Rudersklaven nicht mit den H├Ąnden essen m├╝ssen, ihnen Messern und Gabel zu Verf├╝gung zu stellen (mit dem Ergebnis, da├č sie sich gegenseitig damit um so mehr umbringen, analog zu den H├╝hnern in der Bodenhaltung).

> Es ist davon auszugehen, da├č es auf die Frage, wo genau denn
> nun die "Verbesserungen" versteckt sind, weiterhin keine
> Antwort geben wird. Was bleibt einem also ├╝brig, angesichts

Wie auch - schlie├člich wird nichts "verbessert".

> Und wenn mir nun noch jemand kommt mit "Aber indem Ihr sowas
> kritisiert, schadet Ihr der Tierrechtsbewegung doch nur",
> dann kann ich mit gutem Gewissen antworten: "Wenn es darum
> geht, einer Bewegung zu schaden, die sich nicht nur die
> weitere Ausbeutung sondern die Ausbeutung und Ermordung von
> noch mehr Tieren auf die Fahnen schreibt, dann werde
> ich alles daf├╝r tun, was in meiner Macht steht, um sie
> aufzuhalten."

Wie Francione schon f├╝r die USA feststellte: Es gibt keine Tierrechtsbewegung. Aber haufenweise Tiersch├╝tzer, die sich als vermeintliche "Tierrechtler" adeln wollen und dabei die Tierrechte mit F├╝├čen teten. Da bekommt der "lieber nackt"-Slogan gleich eine ganz andere Bedeutung: sie alle tragen des Kaisers neue Kleider.

Achim

VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Der VgT veranstaltete wieder einemal eine Kampagne f├╝r H├╝hnerausbeutung (vgl. auch Freilandhaltungspropaganda ├Âsterr. "Tierrechtler".

"Nach VGT-Kampagne: AIDA ohne K├Ąfigeier!" hei├čt es unter http://vgt.at/news/2005/news20050221.html.
Zitat: Die Wiener Traditionskonditorei gab dem Verein Gegen Tierfabriken bekannt, dass sie ab Montag den 21. Februar 2005 garantiert nur mehr Eier aus Alternativhaltung in ihren Mehlspeisen verwenden zu wollen. Ab 2009 werden herk├Âmmliche Legebatterien in ├ľsterreich verboten sein. Um die Verlagerung der Produktion von K├Ąfigeiern ins Ausland zu verhindern, arbeitet der Verein Gegen Tierfabriken VGT seit Sommer 2004 daran, Gro├čverbraucher von Eiern in Industrie und Handel zu ├╝berzeugen, auf die tierfreundlichere Alternativhaltung f├╝r Legehennen umzusteigen.
(meine Hervorhebung).

VGT-Obmann Balluch (bekannt u.a. durch seinen UL-Prpaganda und seine L├╝gen ├╝ber Maqi, vgl. http://maqi.de/txt/ul.html): "Die Bev├Âlkerung lehnt tierqu├Ąlerische Produktionsformen ab und ist auch bereit mehr daf├╝r zu bezahlen, wenn sie richtig informiert wird." (a.a.O.) Einmal von der wiren Grammatik abgesehen wird klar, da├č Balluch und der VGT gerade das Gegenteil von "richtig informieren" betreiben: eine ├╝ble, hypokritische, tiersch├╝tzertypische Desinformationskampagne.

Was diese Irren als "tierfreundlichere Alternativhaltung" anpreisen, ist im Maqi-Bildarchiv (http://maqi.de/bilder/bodenhaltung.html zu sehen.

Und um der Ausrede, es seien doch bestimmt "Freiland-Eier" gemeint, zuvorzukommen - AIDA ├Ąu├čerte gegen├╝ber Maqi:

Zitat: Wie schon bisher [ach so?, AS] werden wir Eier aus allen Arten der Alternativhaltung verwenden.
Derzeit liegt der Gro├čteil sicher noch bei Eiern aus Bodenhaltung, sobald die anderen Alternativen aber preislich in eine annehmbare N├Ąhe r├╝cken, werden wir ├╝ber einen vermehrte Bezug von Freiland und Bio Eiern nachdenken.


Und auf Nachfrage (na, wer findet die ganzen Widerspr├╝che?):

Zitat: in einem Betrieb unserer Gr├Â├čenordnung werden nicht herk├Âmmliche Eier verwendet, sondern aufgeschlagene Eier im Tank. Auch wenn wir dies nicht gerne sagen, handelt es sich dabei eigentlich um ein Nebenprodukt von Eierlieferanten, wo u.a. auch gesprungene Eier verwendet werden. Daher werden eben Eier aller Herkunftsarten verwendet. Wir k├Ânnen daher nicht
sagen, in welchem Verh├Ąltnis die Eier gemischt sind, sehr wohl aber k├Ânnen wir ausschlie├čen, dass Eier aus K├Ąfighaltung dabei sind. Unsere Lieferanten werden diesbez├╝glich von Tierschutzorganisationen ├╝berpr├╝ft.

Als Beispiel kann ich nur einen Lieferanten nennen, der die Eier aus allen Produktionsbetrieben gemischt hat, von welchen 26 Boden-, Frei- und Bioeier produzieren, und "nur" 4 K├Ąfigeier.


Also handelt es sich um Fl├╝ssigei, "├╝berpr├╝ft" von Tiersch├╝tzern (bemerkenswert auch der Versuch, den Anteil der K├Ąfigeier herunterzuspielen, indem den 26 "Alternativ"-betrieben 4 K├Ąfig-Betriebe gegen├╝bergestellt werden, als ob nicht die Zahl der Hennen und erst recht der Eier, in einer Legebatterie idR signifikant h├Âher w├Ąre).

Das alles aber nur der Vollst├Ąndigkeit halber, denn nat├╝rlich ist jede Form von Tierausbeutung und damit auch "Freiland-" oder "Biofreilandhaltung" inakzeptabel (vgl. auch http://maqi.de/bilder/hennen.html).

Achim

Re: VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung

Autor: Blanc | Datum:
Und es war noch dazu ne passende Werbung f├╝r Aida...

Re: VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Und es war noch dazu ne passende Werbung f├╝r Aida...

Wie meinst Du das?

Achim

Re: VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung

Autor: Tanja | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:
>
> > Und es war noch dazu ne passende Werbung f├╝r Aida...
>
> Wie meinst Du das?

Bin zwar nicht Blanc, aber ich habe verstanden, was sie meint (ist ja eigentlich auch offensichtlich ;-)). Da geht ein Tierschutzverein (in diesem Fall einer, der sich auch noch Tierrechte auf die Fahnen geschrieben hat) her und verk├╝ndet voller Freude, da├č es ein Erfolg sei, da├č Aida nun Eier aus "alternativen Haltungsformen" verarbeitet. Also freut sich der (durch diese Aktion ja leider kein St├╝ck aufgekl├Ąrte) durchschnittliche "tierliebe" Verbraucher, keine Legebatterien zu unterst├╝tzen und kauft bei Aida umso lieber ein.

Tanja

Re: VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung

Autor: Blanc | Datum:
> Also freut sich
> der (durch diese Aktion ja leider kein St├╝ck aufgekl├Ąrte)
> durchschnittliche "tierliebe" Verbraucher, keine
> Legebatterien zu unterst├╝tzen und kauft bei Aida umso lieber
> ein.


und nicht zu vergessen auch umso mehr :(

aber ja, danke tanja, das meinte ich damit.

Re: VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Aus den aktuellen Balluch-News:

Zitat:
Neue Erfolge der Legebatterie-Kampagne. Am 11. Juli erkl├Ąrte die B├Ąckerei Auer in Graz ab sofort auf Freilandeier umzustellen. Am 14. Juli gab die Firma Resch&Frisch bekannt, ebenfalls ab sofort keine K├Ąfigeier mehr benutzen zu wollen und sich sogar unabh├Ąngig kontrollieren zu lassen. Wolf Nudeln werden bereits teilweise und ab Oktober vollst├Ąndig mit Bodenhaltungseiern produziert.
[Meine Hervorhebung/Verlinkung - AS]


Achim

VgT-Propaganda f├╝r H├╝hnerausbeutung: "Toni's Freilandeier"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Auf der Suchseite des tierausbeutungspropagandistischen Balluch-Vereins VgT findet sich folgender Sucheintrag;

Zitat: 604. Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" wird Mitglied beim VGT
Wien, 23. Dezember 2009 Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" wird Mitglied beim VGT Um seine Solidarit├Ąt mit dem von Repressionsmassnahmen betroffenen...
URL: http://www.vgt.at/presse/news/2009/news20091223m_2.php Relevanz: 0% Gr├Â├če: 12 kB

http://vgt.at/service/suche/suche.php?p=61&lang=de&mode=&kind=part&q=b%C3%83%C2%BCrobesetzung


Der Link ergibt leider: "Die aufgerufene Seite konnte nicht gefunden werden."

Aber anderswo ist ein entsprechender Text noch zu finden:
Zitat: Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" wird Mitglied beim VGT

Toni Hubmann

23. Dez 2009:

Um seine Solidarit├Ąt mit dem von Repressionsmassnahmen betroffenen VGT und insbesondere seinem Obmann zu bekunden wurde Toni Hubmann jetzt demonstrativ VGT-Mitglied

Im Rahmen der seit Oktober 2006 laufenden Ermittlungen gegen den Tierschutz verstieg sich die SOKO ja sogar zu der Behauptung, die Kontrollstelle f├╝r artgem├Ą├če Nutztierhaltung w├╝rde Schutzgelder erpressen und damit eine erfundene kriminelle Tierschutzorganisation finanzieren. Ein Richter, der die Ermittlungsma├čnahmen genehmigte, hatte offenbar noch nie davon geh├Ârt, dass NGOs auch Angestellte haben und begr├╝ndete seinen Verdacht damit, dass manche der Verd├Ąchtigen keiner"normalen" Arbeit nachgingen, sondern vom Verein erhalten w├╝rden - mit anderen Worten: Angestellte des VGT waren.

Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde auch Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" einvernommen. Man legte ihm nahe, dass der VGT und insbesondere der VGT-Obmann gef├Ąhrliche Kriminelle w├Ąren und ihn als Eierproduzenten - wenn auch von Freilandeiern - m├Âglicherweise bedrohen und n├Âtigen w├╝rden. Nat├╝rlich ist nichts dergleichen wahr.

Toni Hubmann spielte dieses Spiel aber nicht mit. Stattdessen schrieb er einen offenen Brief in Solidarit├Ąt mit den damals noch in U-Haft befindlichen Tiersch├╝tzerInnen. Jetzt trat Toni Hubmann in Solidarit├Ąt gegen die Repression dem VGT als Mitglied bei und stellt sich als Nutztierexperte insbesondere f├╝r Kampagnen zur Weiterentwicklung der Tierschutzgesetzgebung bzgl. Legehennenhaltung zur Verf├╝gung.

http://www.tierheim.at/front_content.php?idcat=135&idart=310


Ebenfalls bemerkenswert der folgende "offene Brief" Hibmanns an die VgT:
Zitat:
Toni's Freilandeier
Die besten Eier unter der Sonne


Verein gegen Tierfabriken
Waidhausenstrasse 13/1
1140 WIEN

Glein, am 16. Juni 2008

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im Zuge meiner T├Ątigkeit zur F├Ârderung des Tierschutzes im Allgemeinen und auch im Zuge meiner T├Ątigkeit in der Kontrollstelle f├╝r artgem├Ąsse Nutztierhaltung im Besonderen, arbeite ich nun schon seit dem Jahre 2002 intensiv mit DDr. Martin Balluch, J├╝rgen Faulmann und auch David Richter zusammen. In all diesen Jahren habe ich zu keiner Zeit auch nur in der geringsten Weise bemerkt, dass diese Herren illegalen
Aktionen zur Sch├Ądigung oder Bedrohung von Menschen in der Tierindustrie positiv gegen├╝berstanden, geschweige denn, dass sie sich an solchen Aktionen beteiligt haben.

Vielmehr waren sie sehr daran interessiert, die vom Gesetzgeber gew├╝nschten Ver├Ąnderungen im Tierschutzbereich mit zutragen und dar├╝ber hinaus in ihrer Funktion als Eigent├╝mer der Kontrollstelle f├╝r artgem├Ąsse Nutztierhaltung, Regelungsentw├╝rfe und Petitionen f├╝r eine verbesserte Nutztierhaltung einzubringen. So waren die Genannten
auch massgeblich an der Entstehung des Bundestierschutzgesetzes beteiligt. Die wertvolle Arbeit dieser Herren hat den ├Âsterreichischen Tierschutz entscheidend mitgepr├Ągt und hat es schliesslich m├Âglich gemacht, dass sich der Tierschutz auf
europ├Ąischer Ebene so positiv weiterentwickelt hat.

Mit Hilfe dieser Arbeit und den Menschen die dahinter stehen, haben wir in ├ľsterreich und in Europa sehr hohe Tierschutzstandards geschaffen, auf die wir mit Recht stolz sein
k├Ânnen. In diesem Sinne m├Âchte ich mich pers├Ânlich bei DDr. Martin Balluch, J├╝rgen Faulmann und David Richter f├╝r die zu jeder Zeit gute und vern├╝nftige Zusammenarbeit bedanken.

Jedwede Verbesserung oder Änderung im Nutztierbereich wurde von diesen Herren akzeptiert und im Einvernehmen mit den betroffenen Bauern und Vermarktern umgesetzt.

Dies hat dazu gef├╝hrt, dass die genannten Herren einen nicht unwesentlichen Anteil an der hohen Akzeptanz der Boden- und Freilandhaltung in ├ľsterreich haben.

Die Tierschutzorganisationen konnten mit ihren Mitarbeitern nicht nur Erfolge f├╝r die Weiterentwicklung des nationalen und internationalen Tierschutzes erzielen, sondern haben durch ihr Engagement mitgeholfen, zahlreichen kleinen b├Ąuerlichen [Tierausbeutungs-, AS]Betrieben eine wirtschaftliche Existenz zu geben. Dies sollten wir neben all den Vorw├╝rfen nicht vergessen.

Ich w├╝nsche mir, dass durch die rasche Aufkl├Ąrung aller Verdachtsmomente eine Inhaftierung der genannten Personen nicht mehr notwendig ist, und ich auch k├╝nftig in der gewohnt professionellen Art mit ihnen im Sinne des Schutzes von Mensch und Tier zusammenarbeiten kann.

Mit vorz├╝glicher Hochachtung und freundlichen Gr├╝ssen
[Unterschrift]
Toni Hubmann

[TONI HUBMANN, TONI┬┤S HANDELS GMBH
Glein 14, A-8720 Knittelfeld, T +43 (0) 3512 / 85725, F +43 (0) 3512 / 85725-4, E office@tonis.at, I www.tonis.at
UID: ATU 44912305, FN: 160917v LG Leoben]

http://www.vgt.at/actionalert/repression/prominente/offener%20Brief%20Toni%20Hubmann%20Juni%202008.pdf


Meine Hervorhebungen.

Ein Eierproduzent als VgT-Mitglied und -"Nutztierexperte" - ja, das passt. Und es gibt immer noch Leute, die Balluch und Co f├╝r "Tierrechtler" halten.

Und jetzt geh├Ârt Hubmann auch zu denen, die es ganz toll finden, m├Ąnnliche K├╝ken (er nennt sie laut Presseaussendung "liebevoll die 'Br├╝der der Legehennen'") erst ein paar Tage sp├Ąter (als "ein herk├Âmmliches Masth├Ąhnchen. Das schl├Ągt sich nat├╝rlich in einem besonders delikaten Geschmack nieder") zu ermorden. "N├Ąchstes Jahr sollen es bereits 5.000 sein, sodass schon bald deutlich mehr Jungh├Ąhne ihrem ansonsten ├╝blichen Schicksal entkommen k├Ânnen" und sich stattdessen freuen k├Ânnen: "Die ersten 140 werden in den n├Ąchsten Wochen verspeist."

Achim

Martin Balluch: Toni Hubmann und sein Zweinutzungsrassen-H├╝hnerprojekt

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Weitere Tierausbeutungspropaganda von VgT-Balluch:
Zitat: Toni Hubmanns Bauernhof in Glein bei Knittelfeld besteht schon seit Generationen. Fr├╝her waren dort auch andere Tiere, doch schon die Eltern hatten sich auf die Haltung von Legeh├╝hnern spezialisiert. [...] Mittlerweile hat er 150 ProduzentInnen unter Vertrag und ein eigenes Label, ÔÇ×ToniÔÇÖs FreilandeierÔÇť, das man in vielen Superm├Ąrkten findet. Man kann Toni Hubmann ohne ├ťbertreibung als Pionier der Freilandhaltung von Legehennen in ├ľsterreich bezeichnen, als Beirat hat er diesbez├╝glich auch die Tierschutzvereine bei der Entwicklung ihres ÔÇ×Tierschutz gepr├╝ftÔÇť Siegels begleitet.

Im Jahr 2008, als die Polizei ├╝ber uns Tiersch├╝tzerInnen und insbesondere den VGT herfiel, bewies Hubmann Zivilcourage und R├╝ckgrat: ├Âffentlich trat er dem VGT als Mitglied bei und kritisierte das Vorgehen der Beh├Ârden scharf. Nach unserer Entlassung aus der U-Haft lud er uns zum Sektempfang. Bis 2002 hatte der VGT noch Toni Hubmanns Freilandeier in seiner Zeitschrift ÔÇ×Tierschutz KonsequentÔÇť beworben, dann wurde auf einer Generalversammlung beschlossen, zwar weiterhin deutlich zu sagen, wenn eine Tierhaltung besser als eine andere ist, aber Tierprodukte nicht mehr zu f├Ârdern. Hubmann hatte Verst├Ąndnis und lie├č diese Einstellungs├Ąnderung keinen Grund f├╝r eine Missstimmung sein. [...]

Seit dem Jahr 2000 experimentiert Hubmann nun schon damit, die m├Ąnnlichen Br├╝der seiner Legehennen f├╝r die Mast zu nutzen. Allerdings nur auf seinem Hof und nicht bei den 150 Zulieferern f├╝r ÔÇ×ToniÔÇÖs FreilandeierÔÇť. Nach einigen Versuchen mit der Einkreuzung alter H├╝hnerrassen bezieht er seit Dezember 2012 alle 5 Monate Eintagsk├╝ken der Lohmann Dual aus Deutschland, einer Zweinutzungsrasse. Am 26. September 2014 habe ich seinen Hof besucht und das Ergebnis gesehen. Ich kam mit einer kritischen Einstellung, wurde aber wirklich positiv ├╝berrascht.

Ich war bereits in vielen H├╝hnermastfabriken. [...] Ganz anders auf Toni Hubmanns Hof. Die H├Ąhne dieser Zweinutzungsrasse sind sehr agil. Ich habe sie im Alter von 90 Tagen gesehen, mit einem Gewicht von 3 kg, also knapp vor der Schlachtung. [...]

Die Verwendung von Zweinutzungsrassen bei H├╝hnern w├Ąre ein unheimlich gro├čer Fortschritt. Nicht nur, dass die K├╝kent├Âtung entf├Ąllt[sic! AS]! Gerade f├╝r die Masth├Ąhne er├Âffnet sich eine v├Âllig neue Option mit einem ungeheuren Sprung in der Lebensqualit├Ąt. Doch das kostet. Der Preis pro kg H├╝hnerfleisch steigt im Vergleich zum konventionellen Produkt bei Hubmann um das 7-fache! Und auch f├╝r die Legehennen ist das Ganze ein gro├čer Gewinn, mit weniger Legeleistung, einem l├Ąngeren Leben und H├Ąhnen in den H├╝hnergruppen.

7 Tischtennisb├Ąlle auf einen Streich (um von der speziesistischen Formulierung mit Fliegen abzukommen):
ÔÇó keine get├Âteten K├╝ken, [doch, die K├╝ken werden im Alter von 90 Tagen ermordet, AS]
ÔÇó ges├╝ndere Masth├Ąhne,[wie "gesund" ist jemand, der ermordet wurde? AS]
ÔÇó mit einem l├Ąngeren Leben und der M├Âglichkeit zur Nutzung der Weide in Freilandhaltung, [3 Monate bei einer nat├╝rlichen lebenserwartung von 20 Jahren - entspr├Ąche also etwa einem 1j├Ąhrigen Menschen, AS]
ÔÇó H├Ąhne in der H├╝hnergruppe, [wie meinen? AS]
ÔÇó weniger k├Ârperliche Belastung f├╝r die Legehennen durch geringere Legeleistung [also was, 200 statt 220 bei einer normalen "Legeleistung" von 6, AS]
ÔÇó und auch f├╝r sie daher ein l├Ąngeres Leben, [ja, weil sie ja nicht ermordet werden, sondern an Alternsschw├Ąche sterben, AS]
ÔÇó sowie teureres Fleisch, das daher wesentlich seltener konsumiert wird! [Balluchs Gehirn muss auch teuer sein, so selten, wie es benutzt wird - es wird dadurch mehr "Fleisch" konsumiert, weil mache Leute dies mit vermeitlich gutem gewissen kaufen, die sonst eben keines kaufen w├╝rden, AS]


Achim

VGT-Tierausbeutungs-Pr├╝fzeichen

Autor: auelb | Datum:
Beim ├Âsterreichischen Diskonter Hofer werden unter der "Bio"-Marke "Zur├╝ck zum Ursprung" Zweinutzungsrassen-Eier verkauft, siehe: http://www.zurueckzumursprung.at/grundwerte/so-weit-muss-bio-gehen/hahn-im-glueck/

Diese und alle weiteren Tierausbeutungsprodukte dieser Marke sind mit einem "Pr├╝fzeichen" der "Gesellschaft f├╝r artgem├Ą├če Nutztierhaltung", einem Konsortium dem der VGT angeh├Ârt, abgesegnet.

Zitat: PR├ťFZEICHEN "TIERSCHUTZ GEPR├ťFT"

Zur├╝ck zum Ursprung ist ├Âsterreichweit die einzige Marke mit dem Pr├╝fzeichen ÔÇ×Tierschutz gepr├╝ftÔÇť auf allen tierischen Lebensmitteln!

Dass alle Zur├╝ck zum Ursprung-Bauern besonders strenge Vorgaben hinsichtlich des Wohls der Tiere erf├╝llen, zeigt das Zeichen ÔÇ×Tierschutz gepr├╝ftÔÇť der Gesellschaft f├╝r artgem├Ą├če Nutztierhaltung[...]ein Konsortium der drei Tierschutzvereine "Wiener Tierschutzverein", "Vier Pfoten" und "Verein gegen Tierfabriken (VgT)"

(Meine Hervorhebungen)
Quelle: http://www.zurueckzumursprung.at/grundwerte/so-weit-muss-bio-gehen/pruefzeichen-tierschutz-geprueft/

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Barbara | Datum:
[Beitrag verschoben aus Pressespiegelforum, bitte Forenbeschreibung beachten - Moderator]

Hi, ich m├Âchte einen kurzen Beitrag zu dem Thema: "Freiland/bodenhaltung vs. K├Ąfighaltung" hinzuf├╝gen. Am 12.09.05 fand in Hamburg eine Gegendemo von Tiersch├╝tzer aus dem Anlass einer Wahlveranstaltung von CDU/CSU mit Frau Merkel statt. Die Organisatoren der Gegendemo waren Tiersch├╝tzer u.a. AKUT, die mit ihren Plakaten und Flugis Besucher darauf aufmerksam machen wollten, dass Absichten von CDU, das Verbot von K├Ąfighaltung zu kippen, tierausbeuterisch sind, und stattdessen soll der Verbraucher Eier und andere tierische Produkte "NUR" aus "artgerechter" Tierhaltung kaufen. Ausgestattet mit Flyer von maqi.de: "Verbot der K├Ąfighaltung - ein Pyrruhssieg?" bin ich zu der Veranstaltung gegangen, um den tierausbeuterischen Forderungen von den morallosen Tiersch├╝tzer entgegenzuwirken. Was mich enorm ge├Ąrgert hat, war die Tatsache, dass ich mit meiner Aufkl├Ąrung ├╝ber das Thema: Veganismus, unter eingen Menschen, die mich angesprochen haben, Verst├Ąndnis gefunden habe, bei Tiersch├╝tzer fand ich aber totalen Missfallen und Ablehung. Ein Tiersch├╝tzer hat mir gesagt, dass es hier "kein Ort f├╝r grundlegende GEspr├Ąche ist".
Es kam eine verlogene Argumentation, dass man angeblich von Menschen nicht erwarten kann, dass sie Vegan werden, und dass Veganismus eine Utopie w├Ąre. Meine Antwort war: dass dieser Argument nur eine faule Ausrede f├╝r diejenigen ist, die selbst nicht bereit sind, vegan zu werden, und sie benutzen diese Argumentation nur um ihr verdrecktes Gewissen zu beruhigen, in dem sie sich einreden lassen wollen, dass niemand kann schaffen, vegan zu sein, und daher brauchen sie (Tiersch├╝tzer) auch nicht vegan zu werden. Dadurch unterscheiden sich die Vegetarier von Allesfresser GARNICHT. Wie lange wird es noch dauern, bis die Tiersch├╝tzer begreifen, dass es NUR VEGANISMUS die volle Abschaffung des ganzen Leidens der Tiere garantieren wird? Wie lange werden noch Tiersch├╝tzer die L├╝gen ├╝ber "gl├╝ckliche" Bio-tierhaltung verbreiten? (siehe die Frage: Sind bald auch H├╝hner lila?) Wollen sie das nicht begreifen/verstehen, oder k├Ânnen sie das nicht, weil ihre angebliche Tierliebe am Rand des Tellers aufh├Ârt und ihre "Geschmackserlebnisse" die Grenzen ihrer Moral bestimmen?
SCh├╝tzt Tiere vor solchen Tier(sch├╝tzer)ausbeuter!

Vegane Gr├╝├če
Barbara

Antitierrechtstiersch├╝tzer

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Aufkl├Ąrung ├╝ber das Thema: Veganismus, unter eingen Menschen,
> die mich angesprochen haben, Verst├Ąndnis gefunden habe, bei
> Tiersch├╝tzer fand ich aber totalen Missfallen und Ablehung.

Ja, die Erfahrung habe ich auch oft gemacht, da├č "normale" Leute oft viel aufgeschlossener f├╝r Tierrechte und Veganismus sind als Tiersch├╝tzer (und Vegetarier). Schlie├člich kratzen die Fakten ganz enorm an ihrem Ego.

> Wie lange wird es noch dauern, bis die Tiersch├╝tzer
> begreifen, dass es NUR VEGANISMUS die volle Abschaffung des
> ganzen Leidens der Tiere garantieren wird? Wie lange werden

Lange, f├╝rchte ich. Wozu auch die Mehrheit derjenigen, die sich als Tierrechtler verstehen beitr├Ągt, indem sie sich auf Randaspekte konzentrieren und Vegetarismus statt Veganismus fordern.

Gerade das "Pyrrhussieg"-Text hat ja auch zu regelrechten ha├čtiraden gef├╝hrt ... von "Vegetarier sind M├Ârder" ganz zu schweigen ;-) . Aber das ├Ąndert nichts daran, da├č es funktioniert ...

Achim

Re: Aus aktuellem Anla├č (Legehennen-Petitionen)

Autor: Tanja | Datum:
Hallo Barbara,
danke f├╝r Deinen Bericht. Die Erfahrung, da├č gerade Tiersch├╝tzer oft nur wenig bis gar nicht zug├Ąnglich sind f├╝r Tierrechte, habe ich auch schon sehr oft machen m├╝ssen. Hier gilt wohl f├╝r viele das Prinzip "Aber ich tue doch schon was f├╝r Tiere, das reicht um mein Gewissen zu beruhigen, warum sollte ich bei mir selbst was ├Ąndern?". Aber ich bin trotzdem optimistisch, da├č doch einige von denen, die vielleicht erst mal nicht empf├Ąnglich waren f├╝r Deine Argumente, im Nachhinein doch noch dar├╝ber nachgedacht haben. Ist jedenfalls auch eine meiner Erfahrungen. :-)

Tanja

Welttierschutztag 2013 - Von kuschligen H├╝ndchen und leckeren Schweinchen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
[...] Nat├╝rlich ist die Ermordung von zweieinhalb Millionen Hunden in Rum├Ąnien inakzeptabel (so wie die Ermordung von zweitausend Hunden j├Ąhrlich allein durch die amerikanische Tierschutzorganisation Peta, deren Machenschaften auch von anderen Tiersch├╝tzern oft vehement verteidigt werden).

Aber in Deutschland werden jedes halbe Jahr zweieinhalb Millionen Rinder ermordet (f├╝r "Fleisch" und Milch). Jedes viertel Jahr zweieinhalb Millionen Enten, ebenso viele G├Ąnse (f├╝r "Fleisch" und Federn). Alle drei Wochen je zweieinhalb Millionen Truth├╝hner und zweieinhalb Millionen Schweine. Alle zehn Tage zweieinhalb Millionen Hennen und m├Ąnnliche K├╝ken f├╝r den Eikonsum. Und alle zwei Tage zweieinhalb Millionen H├╝hner, damit u.a. eben jene Tiersch├╝tzer ihre toten K├Ârper goutieren k├Ânnen. [...]

http://www.maqi.de/presse/welttierschutztag2013.html

Achim

Welttierschutztag 2014: Veganismus statt Tierschutz ÔÇô Tiersch├╝tzer wirken ...

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Veganismus statt Tierschutz ÔÇô Tiersch├╝tzer wirken auf Vermehrung, Gefangenhaltung und Ermordung von Tieren hin

[...] So vergeben speziesistische Tiersch├╝tzer wie der Deutsche Tierschutzbund, Peta, die Albert Schweitzer Stiftung, der Verein gegen Tierfabriken, der Bund "gegen" Missbrauch der Tiere usw. gern ├Âffentlichkeitswirksam (und spendenf├Ârdernd) Preise, Auszeichnungen, Positivlisten und Siegel f├╝r Leichenh├Ąndler, Schlachth├Âfe, Eiernudelfabrikanten - f├╝r "gute" Ausbeutung und Ermordung. Zumindest aber kritisieren sie prim├Ąr Randaspekte wie G├Ąnsestopfleber, Pelz, Katzenbraten, Lebendrupf oder K├Ąfigeier und werben dabei implizit oder explizit f├╝r G├Ąnseleber, Leder, Schweinebraten, Schlachtdaunen oder Bodenhaltungseier. Die Spenden werde damit nicht verprellt, k├Ânnen sie doch mit dem Segen der Tiersch├╝tzer weiter konsumieren wie bisher. "Ihre" Eier kommen ohnehin vom Bauern von neben an, gleich, ob sie zuhause oder in der Kantine essen (was auch dann, wenn sie dabei nicht - auch sich selbst - bel├╝gen w├╝rden, kein signifikanter Unterschied w├Ąre).

Solche Machenschaften ÔÇô hinter denen prim├Ąr die finanziellen Interessen der Spendenindustrie stecken ÔÇô verletzen Tierrechte und behindern die Etablierung einer veganen Gesellschaft. Denn Grundvoraussetzung f├╝r Tierrechte ist es, vegan zu leben. Wohlgemerkt vegan zu leben, nicht "fast vegan", nicht "auf dem Weg" zum Veganismus, nicht es f├╝r ein paar Tage "versuchen", nicht sich nur "vegan ern├Ąhren", sondern vegan werden.

Die neue Kampagne "sofort vegan" der Tierrechtsinitiative Maqi thematisiert dies in einer Bilderserie: "Jeder kann vegan werden. Sofort." [...]


vollst├Ąndige Pressemitteilung

Kampagne



Achim

Welttierschutztag 2015: Tierrechte statt Tierschutz

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Welttierschutztag 2015

Tierrechte statt Tierschutz

Am Sonntag ist wie an jedem 4. Oktober Welttierschutztag. Bereits vor zehn Jahren forderte aus diesem Anlass die Tierrechtsinitiative Maqi Tierrechte statt Tierschutz. Denn Tierschutz bedeutet seit jeher nichts anderes, als sich speziesistisch f├╝r eine Reform der Sklaverei und Schlachtung auszusetzen, um so "guten Gewissens" Tierprodukte ÔÇô unvegane Gebrauchsgegenst├Ąnde und Nahrungsmittel aus gr├Â├čeren K├Ąfigen, mit k├╝rzeren Mordtransporten, Bet├Ąubung vor der Verst├╝mmelung oder dem Kehleaufschlitzen usw. ÔÇô konsumieren zu k├Ânnen.

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Achim

Welttierschutztag 2016: Alpenm├Ąrchen

Autor: Claude | Datum:
Alpenm├Ąrchen

Es war einmal, vor nicht langer Zeit, da wurde ein K├Ąlbchen geboren. Neun Monate und acht Tage, nachdem die Mutter mit dem Sperma vom Zuchtbullen Mirko k├╝nstlich befruchtet worden war. Den Vater hatte sie nie gesehen. Mit gro├čen Augen schaut das kleine K├Ąlbchen aus dem Iglu. Es sucht seine Mutter. Doch die Mutter ist nicht da. Zwar betonen viele Tiersch├╝tzer, dass die Mutterkuhhaltung die tiergerechteste Form der Rinderhaltung sei, aber diese Variante wird fast nur bei der Fleischzucht eingesetzt. Das einzige, was dem K├Ąlbchen von der Mutter bleibt, ist die Vormilch, auch Biestmilch genannt, denn Milchaustauscher sind durch die Bio-Richtlinien verboten. Die Mutter ist angebunden. Das ist nicht verboten, auch nicht in einem Bio-Betrieb. Sie vermisst ihr Kind, wird es aber nicht wieder sehen, denn es wird zwar Auslauf bekommen, aber nicht zusammen mit der Mutter. Sie isst eine Mischung aus Silage und Kraftfutter, denn sie soll jetzt viel Alpenmilch produzieren und dann das n├Ąchste Kalb geb├Ąren. Es ist auch Mais aus lokaler Produktion dabei, darauf ist die B├Ąuerin besonders stolz, aber das Bio-Soja wurde per Schiff aus S├╝damerika importiert. Denn Deutschland muss viel Soja importieren, um die ├╝ber vier Millionen Milchk├╝he mit Eiweiss zu versorgen.

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Claude

Welttierschutztag 2019: Tiersch├╝tzer sind Tierrechtsverletzer

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Welttierschutztag 2019

Tiersch├╝tzer sind Tierrechtsverletzer

Morgen ist wie an jedem 4. Oktober Welttierschutztag. Bereits vor f├╝nfzehn Jahren wies die Tierrechtsinitiative Maqi aus diesem Anlass darauf hin, dass Tiersch├╝tzer die Ausbeutung fortsetzen wollen, statt sie abzuschaffen, und fordert daher Tierrechte statt Tierschutz.

weiter: http://maqi.de/presse/welttierschutztag2019.html

Achim



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Autor: Tanja | Datum:
... um:
Zitat: - zahlreiche K├Ârperverletzungen wie z.B. das Kupieren der Schn├Ąbel, was zwar eigentlich verboten ist, aber Betreiber solcher "Haltungsformen" (bzw. deren "Lieferanten") bekommen meist Ausnahmegenehmigungen da die Aggressivit├Ąt wie schon beschrieben hier viel h├Âher ist.
bei den "direkten Verschlechterungen".

Tanja