ForenĂŒbersicht RSS

Tierrechtsforum:
Weihnachten

Anzahl BeitrÀge in diesem Thread: 3

Hinweis: Momentan können keine BeitrÀge erstellt werden.

Weihnachten

Autor: dolli | Datum:
Hi!

Wer, wie ich, vor Weihnachten nicht "geschĂŒtzt" werden kann und dem nicht entweichen kann, der kann sich gegen die Leichenfresserei nun vielleicht ein bisschen "eleganter" wehren.
Von einer Evelyn Rohrbach, ich habs auch gerade erst bekommen:

WEIHNACHTEN - auch fĂŒr Tiere?

Die Weihnachtsgans fĂŒr den festlichen Tisch,
das Huhn, die Ente, das KĂ€lbchen, der Fisch,
der Truthahn, das Lamm und das arme Schwein
erleben fĂŒr's Fest nur Folter und Pein.

Habt ihr Menschen darĂŒber je nachgedacht,
was die Tiere Entsetzliches mitgemacht,
bevor sie auf euren Tellern landen,
dass sie sich in Todesqualen wanden?

FĂŒr's FEST DER LIEBE - in engen Kisten
mĂŒssen Millionen ihr „Leben" fristen.
FĂŒr's FEST DER FREUDE - gequĂ€lt und geschunden,
fĂŒr's FEST DES FRIEDENS - wer zĂ€hlt ihre Wunden?

Doch das wollt ihr nicht hören, geschweige denn sehen,
wollt lieber verdrÀngen und nichts verstehen.
Wie könnt ihr Anspruch auf Frieden erheben,
wenn ihr so umgeht mit anderen Leben?

WĂ€hrend ihr nun auf das Weihnachtsfest harrt,
werden die Tiere zum Schlachten gekarrt.
Mit blutigen Striemen ihr Leib ĂŒbersĂ€t,
vergebens ihr Blick jetzt zum Himmel fleht.

Wie ist das nur in Einklang zu bringen -
töten - und fröhliche Lieder singen?
Oh, du selige Weihnachtszeit ........
FĂŒr Menschen der Friede - fĂŒr Tiere das Leid!

Ihr wĂŒnscht euch selber Gesundheit und GlĂŒck,
doch bei Tieren schreckt ihr vor nichts zurĂŒck.
Hauptsache ist - der Braten wird schmecken,
egal wie auch immer die Tiere verrecken.

Bald werden in Kirchen ChorÀle dröhnen,
doch das Schrei'n der Geschöpfe kann es nicht ĂŒbertönen!
„FREUT EUCH" - die Heilige Nacht ist schon nah,
fĂŒr die Tiere das Schlachtmesser „HALLELUJA"!


grĂŒssle dolli

Re: Weihnachten

Autor: Arno | Datum:
Hallo Dolli,

beim Stöberm in diesem Forum habe ich Deinen
Beitrag gefunden und möchte diesen um ein
weiteres Gedicht ĂŒber die Verlogenheit
unserer Gesellschaft ergÀnzen.
Das Gedicht lautet:


Gut, das es die GĂ€nse gibt

Weihnachten will wiederkommen.
Meiers und die andern Frommen
freuen schon aufs allerbeste
im Advent sich zu dem Feste.

Erst beginnt das große Schlachten,
und die Tiere, welche dachten,
Weihnachten kĂ€me auch fĂŒr sie,
ach herrje, wie irrten die.

Denn man hat es nicht vergessen,
ihren Inhalt kann man essen.
Hat man sie da totgemacht,
sing man: "Stille, heil`ge Nacht."

Fromm gestimmt freut man sich dann,
daß man Tiere essen kann,
nach der Art der Kannibalen.
Und im Schlachthaus Todesqualen,
stört ja keine Frömmigkeit,
in der heil`gen Weihezeit.

Habe ich es wohl erraten?
Meiers essen GĂ€nsebraten.
GĂ€nsebraten ist beliebt.
Gut, daß es die GĂ€nse gibt.

Schlachtgesinnung macht sich breit
in der heiligen Weihnachtszeit.

Fröhlich singen alle Frommen.
Weihnachten will wieder kommen.

(von Hermann Wiefelstede)
entnommen unserer Zeitschrift

"Der Gesundheitsberater" Ausgabe 12/94

Viele GrĂŒĂŸe
Arno