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Tierrechtsforum:
Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Anzahl Beitr├Ąge in diesem Thread: 18

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Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Christoph Stross | Datum:
Schaut am Sonntag au├čer mir noch jemand auf den "Tierrechts"kongress in Wien? Ich bin schon neugierig auf den Vortrag von Kaplan "Zur Gewaltfrage in der Tierrechtsbewegung"- was er wohl damit meint? Wahrscheinlich Gewalt zur Gewinnung von Leichenteilen oder Gewalt, die von Tierrechtlern gegen Menschen ausgeht (ein Vortrag ├╝ber zweiteres w├╝rde- wie man/frau es von Kaplan aber schon gewohnt ist- einmal mehr nur der TR-Bewegung schaden), sicher aber nicht die Gewalt gegen Tiere, die er durch sein Konsumverhalten selbst f├Ârdert.

"TR"-Kongress in Wien

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Wohl wahr.

Nicht nur Kaplan, auch andere Tierrechts- und Veganismusgegner sind da zuhauf, von UL ganz zu schweigen (siehe http://maqi.de/txt/ul.html).

Und nat├╝rlich ist Aufkl├Ąrung dort verboten - wer informiert ├╝ber die Realit├Ąt, sei es der Tierausbeutung oder UL oder Kaplan - fliegt wohl raus.

Da Du ihnen das Geld f├╝r den Eintritt wohl schon in den Rachen geworfen hast, kannst Du ja wenigstens mal berichten ...

Achim

Re: "TR"-Kongress in Wien

Autor: Christoph Stross | Datum:
Bin schon neugierig, ob ich dann rausfliege... ist das schon jemandem auf so einem TR-Kongress passiert?
Am Do., Fr. und Sa. werde ich nicht kommen, da ich an diesen Tagen teilweise verplant bin und deshalb den Eintritt nicht zahlen will.
Am Sonntag gibt es aber Einiges f├╝r mich Interessante:
Arbeitskreis Recherchen: Dr. Balluch M. (Recherchen als wichtiges politisches Mittel), M├╝ller (richtige Recherchearbeit)
Arbeitskreis Alternativen zum Frontal-TS-Unterricht: Mag. Maritsch (K├Ąrnten), Schaller (Steiermark), Simoni (Wien).
AK TR-Prozesse: Dr. Balluch M. (Zeugenaussagen bei Prozessen), Mag. Traxler (TR bei Gericht).
Vortrag "Die Tierrechtsbewegung: wie weit sind wir- wohin gehen wir?" von Dr. Martin Balluch
und eben der Vortrag von Kaplan (wegen dem und nicht trotz dem ich unter anderem auf den Kongress gehe, nach dem, was ich ├╝ber ihn auf deinen Seiten gelesen habe, w├Ąre es interessant, zu sehen, wie eine Diskussion mit ihm aussieht).
Selbstverst├Ąndlich werde ich berichten, irgendjemand muss ja hingehen, um die ├╝ber die neuesten Kaplanismen Bericht zu erstatten.

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Christoph Stross | Datum:
Kaplan-Vortrag "M├╝ssen Tierrechtler Veganer sein" (den Text, der auf fellbeisser.de nachzulesen ist und von Kaplan in Kurzfassung dargeboten wurde, zitiere ich jetzt nicht):
Kaplan sprichta uch die "lieben Feinde" an, da er das wohl auch muss, wie er selbst feststellt. Wie jemand anderer sp├Ąter bemerkt, d├╝rfte Kaplan damit "Tierrechtler wie Achim St├Â├čer und Iris Berger" meinen.
Kaplan h├Ąlt es f├╝r zu konsequent, "mit der Lupe in den Supermarkt zu gehen", um damit die kleingedruckten Produktzutaten zu lesen. Ich entgegne ihm, dass man/frau doch zumindest Produktdeklarationen lesen muss und das es zu inkonsequent w├Ąre, nichtmal das zu tun. Schlie├člich ist es f├╝r die Tiere egal, ob sie f├╝r leicht als solche erkennbare Tierprodukte oder kleingedruckte Zutaten leiden. Ich erhalte von Kaplan, dem es offensichtlich wieder einmal nur um seine Bequemlichkeit geht, keine Antwort auf meine Kritik.
Nach Kaplan m├╝ssen Tierrechtler ├╝berhaupt keine Vegetarier sein: Schlie├člich sei es in Bezug auf seine Tierrechtsargumente egal, wieviele Wurstsemmeln er in der Tasche hat. (Dabei sagt er doch selbst, dass die Leute erst einmal VegetarierInnen werden sollen, was wohl keine Leichenfresser nach dem H├Âren von so einer Aussage machen werden.)
Man solle die "normale" Bev├Âlkerung ansprechen, und in diesem Sinne ist nach Kaplan kein "normaler" Mensch im Saal.
Martin Balluch weist richtig darauf hin, dass es nicht ums theoretisch-rationale Argument gehen solle.
Kaplan meint, dass die "biologische" Folge in der Entwicklung "Fleischesser- Vegetarier- Veganer" ist. Nachdem auf die Frage eines Zuh├Ârers, wer im Saal vom Fleischessen direkt zum Veganismus ├╝bergegangen ist, niemand die Hand hebt, nimmt Kaplan erst recht an, dass dies unm├Âglich w├Ąre.
Kaplan verweist nach Anspielungen auf sein eigenes Verhalten (K├Ąsepizzen-Essen) immer auf das Thema des Vortrags, als ob sein Verhalten nichts mit dem Thema zu tun h├Ątte.

Kaplan-Vortrag "Zur Gewaltfrage in der Tierrechtsbewegung":
Kaplan unterscheidet zwischen "Gewalt gegen Sachen" und "Gewalt gegen Personen". Von ersterem hatte ich bis jetzt noch nichts geh├Ârt, und einem Einwand aus dem Publikum zufolge w├Ąre es korrekter, von Sachbesch├Ądigung zu sprechen. Beispielsweise h├Ątte jemand durch die Zerst├Ârung der Gleisanlagen nach Auschwitz Gewalt gegen Sachen ausge├╝bt (auch wenn diese akzeptabel w├Ąre, wie ich dem Rest seines Vortrages entnommen habe).
Auf der ganzen Welt w├╝rde Krieg gegen Tiere herrschen, Tierkinder werden vor den Augen ihrer Eltern geschlachtet und umgekehrt (eine Praxis, die Kaplan durch sein Konsumverhalten selbst f├Ârdert).
Es gibt kein Merkmal, das die Grenze zwischen Mensch und Tier bestimmen w├╝rde. Kaplan meint, dass geistig behinderte Menschen und kleine Kinder sich auf niedrigerem Niveau befinden als Hunde, Katzen, Schweine, etc.
Er fordert dazu auf, so zu handeln, als h├Ątten wir die Gesetze von morgen (tut er selbst durch seinen Konsum aber nicht).
Seiner Meinung nach macht ein Fleischesser, der aufh├Ârt, zehn Wurstsemmeln in der Woche zu essen, und stattdessen nur noch f├╝nf isst, einen Schritt in die richtige Richtung. (Besser f├Ąnde ich es, gleich den Schritt zum Veganismus zu machen, wer wei├č, wieviele Schritte auf dem Weg ├╝ber Leichen in diesem Fall sonst noch folgen w├╝rden. W├╝rde der Fleischesser jede Woche nur halb soviel Fleisch essen wie in der Vorwoche, aber nicht aufh├Âren, Fleisch zu essen, w├╝rde er nie ein Vegetarier und daher auch nie ein Veganer werden- das zeigt sich schon mathematisch, auch wenn es Kaplan vielleicht nicht ganz so gemeint hat.)
Kaplan h├Ąlt die Kapitalismus-Kommunismus-Debatte in der Tierrechtsbewegung f├╝r sinnlos, schlie├člich sei egal, ob die Tiere von einem Kapitalisten oder einem Kommunisten befreit werden. Ich w├╝rde bei ersterem bef├╝rchten, dass er sie nur "befreit", um sie darauf selbst auszubeuten.
Kaplan sagt weder, dass Menschen Rechte haben, noch dass Tiere Rechte haben, nur dass es, wenn es Menschenrechte gibt, auch Tierrechte geben muss.
Er meint, dass man/frau sagen muss: "Je mehr vegane Sachen du isst, desto besser", nicht aber "Du darfst nur vegane Sachen essen". (Abgesehen davon, dass es beim nur-vegane-Sachen-essen ums Prinzip geht, ist das nicht immer wahr: Beispielsweise essen nicht alle Menschen gleich viel. Daher handelt eine Person, die nur vegane Sachen isst, besser als eine, die auch Tierprodukte, aber auch noch mehr vegane Sachen als sie isst.)


Auch negativ aufgefallen ist mir, dass das als 100%ig vegan deklarierte Mittagsbuffet am Kongress kuhmilchbasierende Sojajoghurts gef├╝hrt hat.

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: martin.p | Datum:
Um das mal kurz zu kommentieren.

Zitat: Kaplan meint, dass die "biologische" Folge in der Entwicklung "Fleischesser- Vegetarier- Veganer" ist. Nachdem auf die Frage eines Zuh├Ârers, wer im Saal vom Fleischessen direkt zum Veganismus ├╝bergegangen ist, niemand die Hand hebt, nimmt Kaplan erst recht an, dass dies unm├Âglich w├Ąre.
Kaplan verweist nach Anspielungen auf sein eigenes Verhalten (K├Ąsepizzen-Essen) immer auf das Thema des Vortrags, als ob sein Verhalten nichts mit dem Thema zu tun h├Ątte.


Biologische Reinfolge? Was ist den das schon wieder f├╝r ein Schwachsinn? Wie viele Tiere jemand unn├Âtiger Weise qu├Ąlt und ermordet, hat nichts mit einer in Genen oder Instinkten (oder was er mit biologisch meinen sollte) festgelegten Reinfolge zu tun. Und eine Entwicklung ist das auch nicht, sondern eine logisch richtige Konsequenz vom Fehlverhalten der heutigen Durchschnittsbev├Âlkerung.
Sowas ist m.E. glatt eine Bemerkung in http://www.antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html wert.
Und auch wenn es in diesem Saal niemanden gab der vom Vegetarismus zum Veganismus ├╝bergegangen ist (wie viele auf diesem [Anti]Tierrechtskongre├č wohl ├╝berhaupt vegan waren?), so gibt es diese und es w├╝rde noch mehr geben, wenn Kaplan nicht soviel Antiveganismuspropaganda betreiben w├╝rde.
Und das er von seinem Verhalten ablenkt, ist verst├Ąndlich, da er es ja nicht rechtfertigen kann.

Zitat: Kaplan h├Ąlt die Kapitalismus-Kommunismus-Debatte in der Tierrechtsbewegung f├╝r sinnlos.


Da Menschen auch Tiere sind, w├Ąhre Kommunismus allerdings besser als Kapitalismus, da das erste gerechter zu Menschen ist.

Zitat: "Je mehr vegane Sachen du isst, desto besser", nicht aber "Du darfst nur vegane Sachen essen"


Man kann aber nur dann ethisch korrekt handeln, wenn man nur vegane Sachen isst.
Daher spielt es keine gro├če Rolle, dass es besser ist, mehr vegane Sachen zu essen.

Zitat: Auch negativ aufgefallen ist mir, dass das als 100%ig vegan deklarierte Mittagsbuffet am Kongress kuhmilchbasierende Sojajoghurts gef├╝hrt hat.


Was hast du denn von diesem Kongress erwartet? Wobei ich glaube, dass das nicht das einzigste war.

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: anna.t | Datum:
>Nach Kaplan m├╝ssen Tierrechtler ├╝berhaupt keine Vegetarier >sein: Schlie├člich sei es in Bezug auf seine Tierrechtsargumente >egal, wieviele Wurstsemmeln er in der Tasche hat.

Bitte ? Arbeitet Kaplan neuerdings etwa f├╝r die CMA ? W├╝rde sich zumindest anbieten, eine bessere Anti-Tierrechtspropaganda ist ja kaum vorstellbar. Nat├╝rlich ist seine Aussage in seinem ethischen Kontext logisch konsequent: Da er ja Vegetarismus und die Forderung nach Tierrechten nicht als Widerspruch erkennt und Fleischfressen und Vegetarismus ethisch dasselbe sind, kann ein "kaplanscher" Tierrechtler ja ruhig Leichen fressen. Selbiger kann sich ja dann auf dem n├Ąchsten UL-Kongress an einen Tisch mit "normalen" Menschen, also nazistischen Antifaschisten, sklavenhaltenden Sklavereigegnern und kindesmisshandelnden Kinderrechtlern setzen. Das ganze w├Ąr ein schlechter Witz, w├Ąre Kaplans Anti-tierrechspropaganda nicht derart verstrahlter und gef├Ąhrlicher Sonderm├╝ll .

>Kaplan meint, dass die "biologische" Folge in der >Entwicklung "Fleischesser- Vegetarier- Veganer" ist.

Wie bitte meint er das ?
evolution├Ąr=wir sind ja alle genetisch Fleischfresser also k├Ânnen wir ja unsere "Wurstsemmeln" ruhig in der Tasche lassen
ontogenetisch=wir wurden ja alle zu Fleischfressern geformt also k├Ânnen wir ja unsere "Wurstsemmeln" ruhig in der Tasche lassen
oder soziologisch=die Gesellschaft, also die "normalen" Menschen tolerieren ja keine "radikalen"=Veganer also k├Ânnen wir ja unsere "Wurstsemmeln" ruhig in der Tasche lassen ???
Und wann sollen eigentlich die anderen "biologischen" Entwicklungsstadien eintreten ? Ach ja, wahrscheinlich dann, wenn die fleischfressenden kaplanschen Tierrechtler die vegane Gesellschaft etabliert haben....moment mal, wozu brauchen wir dann noch die Vegetarier ???

na dann gute nacht "TR-Szene"

anna

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Detlef A. | Datum:
Hallo Christoph,
die Feinde die Kaplan meint m├╝ssen wohl die Veganer allgemein sein. Wenn einer noch bewusst Tierprodukte i├čt, dann hat es auch keinen Sinn mit ihm ├╝ber Tausendstel Gramm tierisches zu diskutieren.

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"Nach Kaplan m├╝ssen Tierrechtler ├╝berhaupt keine Vegetarier sein: Schlie├člich sei es in Bezug auf seine Tierrechtsargumente egal, wieviele Wurstsemmeln er in der Tasche hat. (Dabei sagt er doch selbst, dass die Leute erst einmal VegetarierInnen werden sollen, was wohl keine Leichenfresser nach dem H├Âren von so einer Aussage machen werden." ???????????????????????????
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Kannst Du das von Kaplan noch mal genauer erkl├Ąren? Tierrechtler m├╝ssen noch nicht mal Vegetarier sein? Und was meint er mit den Wurstsemmeln?

Man kann Omnivoren aber auch keinen Laktovegetarismus empfehlen, auch wenn dieser oft den ersten Schritt zum Veganismus darstellt. Ich empfehle dann den Leuten immer erst mal das zu meiden was sie verm├Âgen, aber auch nicht zu vergessen, dass jedes Tierprodukt mit Tierleid verbunden ist und es das beste ist alle Tierprodukte zu meiden. Damit ├╝berfordert man keinen Neueinsteiger, empfielt ihnen aber auch keine Tierqualprodukte.

Kaplan vergi├čt wohl, dass das Bessere schon immer der Feind des Guten ist. Die halbe Menge Drogen zu nehmen f├╝hrt auch nicht zu einer drogenfreien Gesellschaft, obwohl auch dieses wieder besser w├Ąre. Das ist mit den Wurstsemmeln nicht anders.

Ich wei├č nur, dass dieser Kaplan keinerlei Legitimation hat ├╝ber Tierrecht zu faseln. Dennoch sehe ich es als richtig an zu so einem angeblichen Tierrechtskongress zu fahren, um diesen Kritisch zu beleuchten, wie Du das getan hast.

Gru├č: Detlef A.

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Christoph Stross | Datum:
Detlef A. schrieb:
> ------------------------------------------------------------
> "Nach Kaplan m├╝ssen Tierrechtler ├╝berhaupt keine Vegetarier
> sein: Schlie├člich sei es in Bezug auf seine
> Tierrechtsargumente egal, wieviele Wurstsemmeln er in der
> Tasche hat. (Dabei sagt er doch selbst, dass die Leute erst
> einmal VegetarierInnen werden sollen, was wohl keine
> Leichenfresser nach dem H├Âren von so einer Aussage machen
> werden." ???????????????????????????
> -----------------------------------------------------------
>
> Kannst Du das von Kaplan noch mal genauer erkl├Ąren?
> Tierrechtler m├╝ssen noch nicht mal Vegetarier sein? Und was
> meint er mit den Wurstsemmeln?
Das Tierrechtler nicht mal Vegetarier sein m├╝ssen, hat Kaplan nicht w├Ârtlich gesagt, d├╝rfte er aber meinen, nachdem f├╝r ihn auch ein Wurstsemmelesser ein Tierrechtler sein kann. Die Verbreitung dieser Meinung ist (wie viele Kaplanismen) ├Ąu├čerst kontraproduktiv: Vielleicht waren auch LeichenfresserInnen, die sich n├Ąher ├╝ber Vegetarismus/Veganismus informieren wollten (und eventuell schon vorhatten, ihr Essverhalten darauf zu ├Ąndern) auf dem Kongress. Nach Kaplans Vortrag k├Ânnten sich die gedacht haben: Sch├Ân, dass ich es mir guten Gewissens bequem machen kann- ich esse einfach weiter soviel Fleisch wie ich will und kann mich (von Kaplan genehmigt) trotzdem als TierrechtlerIn bezeichnen.

Wurstsemmelrechtler

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Das Tierrechtler nicht mal Vegetarier sein m├╝ssen, hat Kaplan
> nicht w├Ârtlich gesagt, d├╝rfte er aber meinen, nachdem f├╝r ihn
> auch ein Wurstsemmelesser ein Tierrechtler sein kann. Die

Da├č "wir" wegkommen m├╝ssen von der "Verurteilung" der Leichenfresser hat er ja schon vor einiger Zeit abgesondert ... und da Vegetarier wie Leichenfresser Tierrechtsverletzer sind, ist ein Wurstsemmelrechtler auch nichts anderes als ein K├Ąsepizzarechtler ...

Achim

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Detlef A. | Datum:
Ein Wurstsemmelesser kann Artensch├╝tzer , Vogelsch├╝tzer, Natursch├╝tzer u.s.w. sein, was auch mit gestzlichen Rchten f├╝r die Natur und f├╝r Tiere zu tum hat. Mit dem Begriff Artensch├╝tzer oder Natursch├╝tzer ist er auch schon jetzt richtig beschrieben. Das Wort Tierrechtler ist f├╝r solche Personen abslut verkehrt.Auch wer sich f├╝r artgerechten Tiermissbrach einsetzt kann nie ein Tierrechtler sein.
Wer sich mit Kaplan einl├Ą├čt, der kann einfach nicht mehr ernst genommen werden. Kaplan spinnt wohl jetzt nur noch ab.
Das mit dem Wurstsemmeln m├╝sste man von Kaplan mal schriflich haben.

Gru├č: Detlef

Kaplan ├╝ber Wurstsemmeln

Autor: Christoph Stross | Datum:
Zitat Kaplan am TR-Kongress: "Ob meine Argumente gut sind oder nicht hat nichts damit zu tun, was ich esse. Ich kann auch die ganze Tasche voller Wurstsemmeln haben, das w├╝rde nix ├Ąndern."
http://www.vegan.de/foren/read.php4?f=90&i=5923&t=5923

Re: Kaplan ├╝ber Wurstsemmeln

Autor: nerak | Datum:
ich wei├č nicht, woher das zitat bzgl. der richtigkeit von kaplans argumenten - ob mit oder ohne wurstsemmeln in der tasche - stammt, aber grunds├Ątzlich ist es richtig (auch wenns nicht gef├Ąllt): meine argumente gegen [Kindesmi├čhandlung - hier stand eine andere Analogie, die ethisch v├Âllig unpassend ist, habe das korrigiert - Moderator] k├Ânnen richtig sein, auch wenn ich selber [Kinder vergewaltige - Moderator]. das zitat bedeutet doch nichts anderes, als da├č ein intelligenter und bzgl. des angesprochenen themas informierter mensch selbstverst├Ąndlich auch entsprechend argumentieren kann.

[restlichen M├╝ll entsorgt, Forenrichtlinien beachten Moderator]

Moderationshinweis / Kaplans Verhalten

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Obiger speziesistischer Beitrag w├╝rde selbstvest├Ąndlich - wie ein entsprechend rassistischer in einem Antirassismusforum, ein faschistischer in einem Antifaschismusforum - gel├Âscht. Ich habe den ersten Absatz stehen lassen und das verwendete Beispiel (Raucher) modifizier, da nerak offensichtlich nicht begriffen hat, da├č es hier um ethische Fragen geht, nicht um gesundheitliche - und ein Nazi, der Molotowcocktails in Asybewerberheime wirft eben nicht glaubw├╝rdig f├╝r Menschenrechte eintreten kann. So wie K├Ąsefresser Kaplan eben nicht glaubw├╝rdig f├╝r Tierrechte eintreten k├Ânte (und es ja auch nicht tut, er tritt ja immer h├Ąufifer und vehement f├╝r Tierrechtsverletzung ein, weil es ihm offenbar nicht gen├╝gt, selbst Rinder umbringen zu lassen f├╝r sein Fre├čverhalten, er will auch m├Âglichst andere dazu bringen, damit seine Taten weniger auffallen, nehme ich an.

Nun ist das nat├╝rlich alles ausf├╝hrlich in oben angegebenem Artikel "Kaplans Antiveganismuspropaganda", ebenso in "Vegetarier sind M├Ârder" dargelegt und im Thread ├╝ber Kaplan diskutiert.

Da "nerak" nat├╝rlich keine Argumente hat (und sich offensichtlich nicht informieren m├Âchte, wenn selbst denken schon zu viel verlangt ist, obwohl die Links auf dem Silbertablett serviert werden), sondern nur die alten, hilflosen widerw├Ąrtigen Kaplanapologetikversuche ins Forum schnoddert, belassen wir es hierbei.

Sollte jemand neue Argumente haben - immer her damit. Ansonsten wird derartiger M├╝ll eben entsorgt.

Achim

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Reina | Datum:
Hallo Tierrechtler/Innen,

@Kaplan...

Zitat: "biologische" Folge in der Entwicklung Fleischesser- Vegetarier- Veganer


Es verm├Âgen auch nur wenige Menschen von heute auf morgen mit dem Leichenfrass aufzuh├Âren, doch darf man daraus schliessen, dass man aus strategischen Gr├╝nden Leichenfrass nicht verurteilen sollte ??


Kapitalismus-Kommunismus-Debatte in der Tierrechtsbewegung:

@martin.p

Zitat: Da Menschen auch Tiere sind, w├Ąhre Kommunismus allerdings besser als Kapitalismus, da das erste gerechter zu Menschen ist.


Einerseits alle Menschen einer staats- und wirtschaftstragendenden totalit├Ąren B├╝rokratie unterordnen und ihre wirtschaftliche Freiheit [kann es wirklich dabei bleiben??] dem vermeintlichen Interesse der Allgemeinheit opfern zu wollen und andrerseits f├╝r Tierbefreiung zu k├Ąmpfen, w├Ąre meiner Meinung nach etwas schizophren. Und wenn man z.b. in bezug auf Tier-/Menschenversuche argumentiert, dass das Individualwohl gegen├╝ber dem Gruppenwohl Vorrang haben muss, dann kann man auch schlecht bei wirtschaftlichen Fragen andersrum argumentieren...

allgemein:

Die menschliche Ausbeutung von Leib und Leben der Tiere kann nie von wechselseitigem Nutzen sein, ist nicht notwendig und daher aus ethischer Sicht kategorisch abzulehnen. Im Humanbereich geht es hingegen um Konzepte f├╝r angemessene Entlohnung und Arbeitsbedingungen auf der Basis wirtschaftlicher Sachzw├Ąnge...

Wenn man den Kommunismus f├╝r ein gerechteres Gesellschaftskonzept h├Ąlt, mag es konsequent sein, sich innerhalb dieser Argumentation auch f├╝r Tierbefreiung einzusetzen. Andererseits impliziert Tierbefreiungsphilosophie aber nicht notwendig Kommunismus. So zu argumentieren kann uns auch grossen Schaden zuf├╝gen und ins politische Abseits man├Âvrieren.

Viele Gr├╝├če, Reina.

Kommunismus?

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Einerseits alle Menschen einer staats- und
> wirtschaftstragendenden totalit├Ąren B├╝rokratie unterordnen
> und ihre wirtschaftliche Freiheit [kann es wirklich dabei
> bleiben??] dem vermeintlichen Interesse der Allgemeinheit
> opfern zu wollen und andrerseits f├╝r Tierbefreiung zu
> k├Ąmpfen, w├Ąre meiner Meinung nach etwas schizophren. Und wenn

Das scheint mir eine recht eigenwillige Definition von "Kommunismus" (und "Kapitalismus"?) zu sein ...

Achim

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: anna.t | Datum:
>Wenn man den Kommunismus f├╝r ein gerechteres >Gesellschaftskonzept h├Ąlt

Was er unter dem tierrechtlichen Aspekt -in der Theorie- schlichtweg ist, insofern ist Martin diesbez├╝glich zuzustimmen. Die Idee der Tierrechte beruht auch und gerade auf einer Absage an s├Ąmtliche Herrschafts-und Unterdr├╝ckungsstrukturen, welche wohl unbestreitbar eo ipso dem Kapitalismus anhaften, und da Ethik unteilbar und absolut (und der Mensch ohnehin ja auch ein Tier) ist m├╝ssen die Implikationen der Tierrechte auch f├╝r den Menschen und seine Sozialstruktur gelten. Und da Kommunismus im ideologischen Kern auf Gleichheit und Freiheit aller Gesellschaftsmitglieder abzielt, ist er schon logisch mit der Tierrechtsidee kompatibler als Kapitalismus. Nat├╝rlich kann man daraus nicht schlussfolgern eine "reale" kommunistische Gesellschaft w├Ąre das paradigmatische Ziel eines Tierrechtlers. Dass der "real existente" Kommunismus in der Praxis alles andere als frei von Herrschafts-und Unrechtsstrukturen war und ist muss wohl nicht weiter erl├Ąutert werden. Ganz offensichtlich existiert noch keine ideale Gesellschaftsform, sie k├Ânnte dann allerdings entstehen, wenn sich ihr prim├Ąres Bezugsobjekt ├Ąndert und idealer bez├╝glich ethischer Standards entwickelt : der Mensch. Insofern sollte sich dieser, vorallem wenn er sich Tierrechler nennt, bei allem Reiz gesellschafts-philosophischer Diskurse prim├Ąr den realen Herausforderungenn n├Ąmlich dem ganz konreten Leid der Tiere und dem Kampf dagegen durch ethische Konsequenz und harte (und meist undankbare weil allzu reale)Arbeit widmen.

>und ins politische Abseits man├Âvrieren.

kann man Tierrechtler sein ohne im politischen Abseits zu stehen ? ;)

mfg
anna

Tierrechte, Kaplanismus und Kapitalismus

Autor: Christoph Stross | Datum:
http://at.indymedia.org/front.php3?article_id=15496&group=webcast

Kaplan: das Lachen eines Irren

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Kaplan - den kein Tierrechtler mehr ernst nehmen kann - hetzt mal wieder, und Fellbei├čer mischt (wen wundert's) kr├Ąftig mit:
>>>
Zitat:
Helmut F. Kaplan: Es darf gelacht werden
geschrieben von: Volker am Mittwoch, 20. November 2002, 21:42 Uhr


Wer wieder einmal wirklich herzhaft lachen will, sehe sich folgende Seite an:
http://veganismus.ch/foren/list.php?f=1&collapse=0

Und zwar etwa Seitenmitte, ab "Helmut F. Kaplan am TR-Kongress in Wien": Eine k├Âstliche Mischung von H├Âr-, Denk- und Schreibfehlern!

Helmut F. Kaplan (20.11.2002; 18:02 Uhr)
kaplan@vegetarismus.org
<<<

Das bezieht sich, auch wenn K├Ąsefresser Kaplan nicht in der Lage ist, einen brauchbaren Link zu setzen, offensichtlich auf diesen Thread.

Anmerkung: ├╝ber Schreibfehler echauffiert sich nat├╝rlich nur, wer keine Argumente hat.

Denkfehler werden hier allerdings in der Tat pr├Ąsentiert - Kaplans Denkfehler n├Ąmlich, einmal unterstellt, da├č er zumindest noch zur Emulation von Denkprozessen f├Ąhig ist.



Zu lachen gibt es bei derart tierrechts- und veganismusfeindlichen Machenschaften wie denen des Tierrechtsverletzers Kaplan - siehe http://antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html - eigentlich nichts ...


Achim