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Vegane Kinder:
Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Anzahl Beitr├Ąge in diesem Thread: 50

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Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: n-vegan | Datum:
Freu mir grad n Ast wegen der Blutergebnisse meiner grade 2 gewordenen Tochter: alles im Normalbereich oder besser, keinerlei Mangelerscheinungen und im Besonderen seien die guten Calziumwerte hervorzuheben!

Lasse mir das Ergebnis jetzt zuschicken, danach werd ich's bei Gelegenheit einscannen und bei Bedarf oder Interesse gerne jedem der's m├Âchte (ohne pers├Ânliche Daten, k├Ânnen wenn von N├Âten erfragt werden) zur Verf├╝gung stellen.

Vor Allem werd ich aber erstmal danach zu meiner ersten Kinder├Ąrztin ("Kleinkinder brauchen ab dem 6.Lebensmonat unbedingt mindestens 4 mal die Woche rotes Fleisch" und "wenn sie Ihr Kind nicht impfen lassen kann ich es nicht mehr verantworten sie weiterzubetreuen"), dann zum Jugendamt ("Ich bin mir zwar sicher, dass Sie eine verantwortungsvolle Mutter sind, aber ebenso sicher, dass im Besonderen Kleinkinder Milch (meinte Kuhmilch) brauchen, f├╝r ihr Wachstum") und au├čerdem werd ich ne Kopie immer in meinem Geldbeutel tragen, und wehe es kommt mir nochmal einer vonwegen wie verantwortungslos es doch w├Ąre die Gesundheit meiner Tochter durch diese Ern├Ąhrung auf's Spiel zu setzen.....freu mich riesig!!!!!!

Die Kleine lebt ├╝brigens von Geburt an vegan und da ich leider nicht stillen konnte finde ich das Ergebnis besonders sch├Ân.

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: martin | Datum:
Sch├Ân zu h├Âren, auch wenn gute Werte bei veganen Kindern durchaus der Normalfall sind. Aber ich verstehe, dass man bei der antiveganen Propaganda dann dennoch erleichtert ist.

Aber mir leuchtet nicht ein, wieso du Impfungen ablehnst. Geht es um spezifische, die du f├╝r unn├Âtig befunden hast, oder ist das eine generelle Haltung?

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: Katja Kaminski | Datum:
Hey super, Gratuliere! Ich bin auch 2-fache Mama und bin ├╝berzeugt davon, dass meine Kinder keine M├Ąngel haben -warum sollten sie auch? Das Gerede von ├ärzten etc. kenn ich zu gen├╝ge - und die ewigen Impfdiskussionen nerven mich auch! @Martin: Impfungen sind der letzte Dreck und eine reine Volksverarsche mit der sich ├ärzte eine goldene, hinterfotzige Nase verdienen. Nicht anders k├Ânnte man Leuten empfehlen ihren Kids Quecksilber in die Blutbahn schie├čen zu lassen. Ich bin eine von diesen Opfern von Impfsch├Ąden - die die Medizin immer sch├Ân unter den Tisch kehren will. Meine Ausbeute durch die 3-fach-Impfung im S├Ąuglingsalter:

27 Allergien, gepaart mit allergischem Asthma
eine Schrumpfniere aufgrund 12-j├Ąhrigem Cortison-Konsum
eine Medikamentenunvertr├Ąglichkeit

Was man damit anf├Ąngt bleibt jedem selbst ├╝berlassen -ich kann nur jedem ans Herz legen sich genauestens zu informieren und sich auch mit den Zahlen ├╝ber Impfepedemien, R├╝ckgang der Krankheiten etc. vertraut zu machen um zu sehen, dass Impfungen nicht sch├╝tzen sondern SCHADEN!

Nen tollen Abend noch! :-) Katja

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: Kr├╝mel | Datum:
Katja Kaminski schrieb:

> Ich bin eine von diesen Opfern von Impfsch├Ąden - die die
> Medizin immer sch├Ân unter den Tisch kehren will.

"Die Medizin" will Impfsch├Ąden unter den Tisch kehren? Zu dem Thema gibt es doch sicherlich einiges an Dokumtationen und Studien.


> Meine
> Ausbeute durch die 3-fach-Impfung im S├Ąuglingsalter:
>
> 27 Allergien, gepaart mit allergischem Asthma
> eine Schrumpfniere aufgrund 12-j├Ąhrigem Cortison-Konsum
> eine Medikamentenunvertr├Ąglichkeit

Bei Allergien und Asthma ist die Ursache doch ziemlich schwer zu bestimmen. Ist denn sicher, dass es mit dem Impfungen zusammen h├Ąngt?

> Was man damit anf├Ąngt bleibt jedem selbst ├╝berlassen -ich
> kann nur jedem ans Herz legen sich genauestens zu informieren
> und sich auch mit den Zahlen ├╝ber Impfepedemien, R├╝ckgang der
> Krankheiten etc. vertraut zu machen um zu sehen, dass
> Impfungen nicht sch├╝tzen sondern SCHADEN!

Also bei der Betrachtung einiger Impfkampagnen (bsp. Pocken) w├╝rde ich eher zu einem anderen Schluss kommen.

Impfungen

Autor: martin | Datum:
> @Martin: Impfungen sind der letzte Dreck und eine reine
> Volksverarsche mit der sich Ärzte eine goldene, hinterfotzige
> Nase verdienen. Nicht anders k├Ânnte man Leuten empfehlen
> ihren Kids Quecksilber in die Blutbahn schie├čen zu lassen.

Das Argument greift etwas zu kurz. ├ärtze 'verdienen' an Krankheiten, da durch Impfungen Krankheiten reduziert werden, w├╝rden sie sich damit ihr eigenes Gesch├Ąft ruinieren. (Wobei du wahrscheinlich der Meinung bist, dass sie Krankheiten nicht reduzieren w├╝rden, aber dazu s.u.)

> Ich bin eine von diesen Opfern von Impfsch├Ąden - die die
> Medizin immer sch├Ân unter den Tisch kehren will. Meine
> Ausbeute durch die 3-fach-Impfung im S├Ąuglingsalter:
>
> 27 Allergien, gepaart mit allergischem Asthma
> eine Schrumpfniere aufgrund 12-j├Ąhrigem Cortison-Konsum
> eine Medikamentenunvertr├Ąglichkeit

Auch mir stellt sich die Frage, wieso du das auf Impfungen zur├╝ckf├╝hrst.
Zitat: 5. ÔÇťAufgrund der Zunahme an Impfungen haben allergische Erkrankungen besonders bei Kindern und Jugendlichen in den letzten 30 Jahren erheblich zugenommen.ÔÇŁ

Eine Untersuchung der Universit├Ątskinderklinik in M├╝nchen (Dr. Erika von Mutius) hat die H├Ąufigkeit von Allergien in der damaligen DDR, in der eine Impfpflicht bestand, mit denen in der Bundesrepublik verglichen. Das Ergebnis war sehr ├╝berraschend, da die durchgeimpften Kinder und Jugendlichen der DDR erheblich weniger unter Allergien litten als die weniger h├Ąufig geimpften in der Bundesrepublik. Nach der Wiedervereinigung ist die Allergieh├Ąufigkeit in den neuen Bundesl├Ąndern ├╝brigens ansteigend und bewegt sich zunehmend auf das Niveau der alten Bundesl├Ąnder zu.

(http://hpd.de/node/8033)


> Was man damit anf├Ąngt bleibt jedem selbst ├╝berlassen -ich
> kann nur jedem ans Herz legen sich genauestens zu informieren
> und sich auch mit den Zahlen ├╝ber Impfepedemien, R├╝ckgang der
> Krankheiten etc. vertraut zu machen um zu sehen, dass
> Impfungen nicht sch├╝tzen sondern SCHADEN!

Durchaus sollte man sich informieren. Mir stellt es sich so dar, dass die Impfbef├╝rworter die besseren Zahlen und Argumente haben.

http://hpd.de/node/8033

http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/787-coburg-das-canossa-der-impfgegner

http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegner/impfgegner-argumente.html

http://www.zeit.de/2010/07/M-Medizinlegenden?page=all

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: n-vegan | Datum:
Danke Katja!

Leben Deine Kinder denn auch von Geburt an vegan und wie alt sind sie?

Zitat: dass meine Kinder keine M├Ąngel haben -warum sollten sie auch?


klar, seh ich auch so...aber Du kannst wahrscheinlich gut nachvollziehen, dass man da grad bei den Studierten auf Granit bei├čt wenn man versucht es ihnen zu erkl├Ąren. Und HIMMEL tut das GUT, jetzt einen Beweis den auch DIE nicht mehr ignorieren k├Ânnen in den H├Ąnden zu haben. Freu mich so auf deren Gesichter, den Spa├č muss ich mir g├Ânnen, bei all dem Gegenwind brauch man sowas auch mal. Also ich zumindest...:-)

Liebe Gr├╝├če!!

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: n-vegan | Datum:
Lieber Martin,

ein bisschen Freude hat noch keinem geschadet und hat in dem Fall zwar was mit der antiveganen Propaganda zu tun aber nicht so wie Du es offenbar meinst...Dein Beitrag am 10.05. bez. des ARD Interviews, wenn ich Dich kurz zitieren darf,
Zitat: Im Vergleich zu den Aussagen, die noch bis vor wenigen Jahren Standard gewesen und auch heute noch ├Âfters zu lesen sind, ist das deutlich fortschrittlich. Halbwegs seri├Âse Medien k├Ânnen wohl doch die empirischen Tatsachen nicht ewig leugnen bzw. wollen sich mit dieser Leugnung irgendwann nicht mehr l├Ącherlich machen. Noch ein paar Jahre und die M├Âglichkeit der veganen Kinderern├Ąhrung aufgrund offensichtlich gesunder veganer Kinder kann auch nicht mehr ignoriert werden.

sagt mir au├čerdem, dass Du sie trotz Deiner freundlich-k├╝hlen Objektivit├Ąt zumindest ein kleines bisschen teilen d├╝rftest...;-)

Auch wenn ich da jetzt ins Blaue schie├če, ich vermute einfach mal dass meine Kleine in Deutschland eine der wenigen von Geburt an vegan lebenden Menschen ist und sie somit durch ihr Dasein (ihre gesamte Vitalit├Ąt, ihre gesunde Psyche und wohl vor Allem ihre Blutergebnisse) allein schon s├Ąmtliche L├╝gen als eben Solche enttarnt. Sie und die Anderen (gibt es sie, wo, wieviele???) sind lebende Beweise daf├╝r und nichts kann meiner Meinung nach bessere Argumente liefern als sie. F├╝r die Tatsache, dass vegane Ern├Ąhrung NICHT gesundheitssch├Ądlich oder irgendwie anders gef├Ąhrlich f├╝r Heranwachsende ist. Also f├╝r die "zartesten" Menschenwesen, die den gr├Â├čten und kompliziertesten N├Ąhrstoffbedarf haben und auf die die Meisten am Meisten achten.


Zu der Impfgeschichte...
ihr Vater und ich haben uns gemeinsam entschieden sie generell nicht impfen zu lassen, wobei wir uns nicht sicher sind, wie wir mit der Tetanussache umgehen sollen, da sind wir noch dran. F├╝r mich pers├Ânlich ist das ne gef├╝hlsm├Ą├čige und logische Entscheidung gewesen die ich durch sein fundiertes (wenn's das denn zu dm Thema ├╝berhaupt geben kann) Wissen habe absichern lassen. Jetzt bin ich wie im gesamten Umgang mit meiner Tochter stets aufmerksam und lerne aus Erfahrungen. Bislang ist sie ges├╝nder als der Durchschnitt und putzmunter. Ich werd ihren Papa bitten, mir seine Quellen mitzuteilen und diese dann an Dich weiterleiten wenn Du magst.?

Viele Gr├╝├če...

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: n-vegan | Datum:
"einige"...mhm, aus Deutschland, von Geburt an vegan lebend, ...sind ja nicht sehr viele dokumentiert, eben dass was ich meinte...vielleicht sollte man mal n Aufruf starten unter Veganern, die Daten sammeln und ne Pressemitteilung rausgeben? D├╝rfte nur wohl schon am Aufruf scheitern, da die Leute aus der sog. Tierrechtsszene so zerstritten und untereinander voreingenommen sind, dass sie h├Âchstens auf "feindliche" Seiten gehen um zu st├Ąnkern oder sich ihre Vorurteile best├Ątigen zu lassen. Wird man also kaum alle erreichen und selbst alle w├Ąren wohl f├╝r ne vern├╝nftige Statistik nicht genug. Oder??

Dennoch ist schon 1 (von Geburt an) veganes Kind mit guten Werten der lebende Beweis, dass die Medien l├╝gen. Und dass an der Empfehlung der DGE irgendwas falsch sein MUSS.

Wie auch immer, werd's ver├Âffentlichen, vielleicht ne eigene Seite hierf├╝r machen und vielleicht beteiligen sich dann auch die anderen veganen Eltern.

Blutergebnisse und Impfungen

Autor: martin | Datum:

> ein bisschen Freude hat noch keinem geschadet und hat in dem
> Fall zwar was mit der antiveganen Propaganda zu tun aber
> nicht so wie Du es offenbar meinst...

Ich finde deine Freude v├Âllig legitim, was ich auch mit dem zweiten Satz kenntlich machen wollte. Das Problem war nur, dass ein unbedarfter Leser deinen Beitrag so interpretieren k├Ânnte, dass es eine ├ťberraschung ist, wenn vegane Kinder Werte im Normalbereich haben (da sie sonst immer krank und mangelern├Ąhrt sind). Diesem Missverst├Ąndnis wollte ich lediglich zuvorkommen. Ansonsten stimme ich dir zu.

> F├╝r mich pers├Ânlich ist das ne gef├╝hlsm├Ą├čige
> und logische Entscheidung gewesen die ich durch sein
> fundiertes (wenn's das denn zu dm Thema ├╝berhaupt geben kann)
> Wissen habe absichern lassen.

Die Quellen w├╝rden mich interessieren, aber am besten stellst du sie gleich hier ins Forum, da es andere sicher auch interessiert. Wenn es Dateien sind, die man hochladen muss, kannst du sie mir auch erst per Mail schicken, das mache ich dann ggf.

Der Punkt mit der emotionalen Entscheidung ist in der Tat oft ein Problem. Denn die meisten Eltern f├╝hlen sich nur dann direkt verantwortlich, wenn ein Kind Impfsch├Ąden davontr├Ągt. Wenn es dagegen ungeimpft an der Krankheit erkrankt, gilt das als etwas, das eben passiert. Jedoch sollte klar sein, dass auch im letzten Fall die Verantwortlichkeit eher gr├Â├čer ist als im ersten. (Im ersten liegt es meist bei den Impferherstellern, wenn die Viren nicht genug abgeschw├Ącht sind. Aber das ist sehr selten.)

Weshalb man trotz der Gefahr von Impfsch├Ąden impfen lassen sollte, ist eine logische Abw├Ągung der Risiken: Impfsch├Ąden treten seltener auf als die Erkrankungen und sind im Vergleich meist harmloser. Beispiel Maser: Meist hohes Fieber tritt bei einer Erkrankung in ├╝ber 90% der F├Ąlle auf. Fieber (und zwar niedrigeres) tritt als Impffolge bei 5% der Kinder auf.

> Jetzt bin ich wie im gesamten
> Umgang mit meiner Tochter stets aufmerksam und lerne aus
> Erfahrungen.

Das Problem ist, dass bei einer Erkrankung der Erfahrungswert nicht mehr hilft (h├Âchstens f├╝r weitere Kinder). Und geimpft wird ja nicht gegen Harmlosigkeiten, sondern gegen u.a. Kinderl├Ąhmung (Polio), Hepatitis und R├Âteln. Auch bei scheinbar weniger gef├Ąhrlichen Krankheiten kann es zu unsch├Ânen Komplikationen kommen (wie Hirnhautentz├╝ndung bei Mumps).

> Bislang ist sie ges├╝nder als der Durchschnitt
> und putzmunter.

Ungeimpfte Kinder k├Ânnen durchaus gesund bleiben. Dann profitieren sie jedoch nur davon, das fast allen anderen um sie herum geimpft sind und es so zu keiner Ansteckung kommen kann. Aber wenn die Anzahl der ungeimpften Kinder steigt, kann es wieder zu Ausbr├╝chen kommen.

Re: Blutergebnisse und Impfungen

Autor: Marton | Datum:
Ich glaube, das Impfthema ist recht differenziert dargestellt im Buch:

Martin Hirte: Impfen - Pro und contra.

Der ist ein bisschen antroposophisch, wirft aber keine solchen Gedanken und Inhalte in die Debatte.

Und Gerhard Buchwald: Impfen - Der Gesch├Ąft mit der Angst.

Weniger differenziert, denn nur Gegenargumente..... Doch auch bei einseitigen Darstellungen muss man im einzelnen sagen k├Ânnen, was eventuell nicht stimmt, oder was fehlt.

Wichtige Aspekte: Verschmutzungen bei der Herstellung von Impfstoffen. Und praktisch kein Impstoff in Deutschland wurde l├Ąnger gestestet als 2-4 Wochen [sic!]. Die Industrie hat es ja eilig. Andere ├ťberlegungen zum Verh├Ąltnis Gewicht und "impact", also Ein- und Durchschlagkraft der Impfungen (bedenke darunter F├╝nffachstoffe). Und nat├╝rlich ist es alles andere als leicht herauszufinden, von f├╝nf Stoffen welcher welche Wirkung hervorruft.

Er empfiehlt, jetzt mal vereinfacht, im ersten Lebensjahr gar nicht zu impfen. (Wenn mal bedenkt, die Impfkommission - bestehend aussschliesslich aus Pharmaleuten und Beratern ud Professoren unter Vertrag mit Pharmakonzernen [!] schl├Ągt ein-zwei handvoll Impfungen f├╝r das erste Lebensjahr, in dem sich das K├Ârpergewicht mindestens verdreifacht -- es ist nicht egal, ob etwas einem 3,8-Kg-Kind oder einem 8-kg-Kind verpasst wird.)

Bedenken soll man schon, dass der Impfkommission f├╝r jede Impfung, die ihr gelingt, als n├╝tzlichzu kommunizeren und zu unterbreiten, Geldscheine in die Tasche wandern. Trotzdem empfiehlt dieser Kollege Martin Hirte die Impfung gegen Polio und Tetanus-Diphterie im zweiten Lebensjahr -- die einzige Impfung, f├╝r die es einigermassen Langzeitergebniesse gibt. Polioausbr├╝che w├╝rde es n├Ąmlich tats├Ąchlich geben sonst, aber es gibt Impfungen f├╝r Krankheiten, die es seit Jahrzehnten nicht gibt... Oh ja, und Impfsch├Ąden w├╝rden nicht zuverl├Ąssig gemeldet, weil da die Hemmschwelle der ├ärzte (immerhin mit Eigenverantwortung verbunden) sehr hoch ist. Also h├Âchste Dunkelziffer bei der Statistik.

Und nat├╝rlich bleibt es bei kleineren Krankheiten Eltern ├╝berlassen, ob sie diese als normale Lebensstationen betrachten und ihr Kind sie so ├╝berwinden lassen, oder durch Impfungen, bei denen man immer nachlegen muss, teilweise mit steigenden Dosen.

Beide B├╝cher erw├Ąhnen, und das ist veganismusrelevant, dass ein grosser Teil der Gefl├╝gelhaltung f├╝r die Impfindustrie da ist und diese engst verzahnt sind, diese versorgt jene mit Auftr├Ągen durch die Massenimpfung (und die Tierhaltungsindustrie ist nicht bekannt, in Sachen Lobbyt├Ątigkeit Zur├╝ckhaltung zu ├╝ben; oder k├Ânnte mich gerade da jemand von Euch widerlegen.....?). Denn eine ganze Reihe der Impfungen ist auf Vogeleierbasis. Ich suche auch mal Daten, welche.

[Nachtrag] Hier sind ein paar Infos.

http://www.impfschaden.info/de/impfungen-allgemein/pro-a-contra.html

[Nachtrag angef├╝gt - Mod]

Impfungen

Autor: martin | Datum:
Marton schrieb:
>
> Ich glaube, das Impfthema ist recht differenziert dargestellt
> im Buch:
>
> Martin Hirte: Impfen - Pro und contra.

In Rezensionen wird diesem Buch Einseitigkeit vorgeworfen und dass der Autor Theist ist sowie dass das Buch vom Esoterik- und Verschw├Ârungstheorien-Verlag "Koop" vertrieben (wenn auch nicht verlegt) wird, spricht gegen die Objektivit├Ąt.

Allerdings m├╝sstest du ohnehin einzele Argumente und deren Belege daraus zitieren, weil es schwierig ist ├╝ber etwas zu diskutieren, was den wenigsten hier vorliegt.

> Und Gerhard Buchwald: Impfen - Der Gesch├Ąft mit der Angst.
>
> Weniger differenziert, denn nur Gegenargumente..... Doch auch
> bei einseitigen Darstellungen muss man im einzelnen sagen
> k├Ânnen, was eventuell nicht stimmt, oder was fehlt.

Einerseits ja, andererseits ist eine Diskussion mit/├╝ber Autoren, die sich nicht an Grunds├Ątze der Wissenschaftlichkeit halten, was bei diesem Buch der Fall ist, etwas anstrengend.

> Wichtige Aspekte: Verschmutzungen bei der Herstellung von
> Impfstoffen.

Verschmutzung mit was? Die meisten Kinder-Impfstoffe haben hier zumindest gut abgeschnitten.

Wobei ich nicht infrage stelle, dass so etwas vorkommt. Nur ist das dann ein Produktionsfehler und damit ein Argument gegen die Herstellung, nicht gegen das Impfen an sich.

> Und praktisch kein Impstoff in Deutschland wurde
> l├Ąnger gestestet als 2-4 Wochen [sic!].

Stellen sich mir zwei Fragen: Das steht wo? Und wieso ist das, wenn es stimmt, nicht ausreichend? (Ich pers├Ânlich wei├č zumindest nicht, was eine ausreichende Testzeit ist.)

> Andere ├ťberlegungen zum Verh├Ąltnis Gewicht und
> "impact", also Ein- und Durchschlagkraft der Impfungen
> (bedenke darunter F├╝nffachstoffe). Und nat├╝rlich ist es alles
> andere als leicht herauszufinden, von f├╝nf Stoffen welcher
> welche Wirkung hervorruft.

Im ersten Satz kann ich das Argument nicht herauslesen.
Zum zweiten Satz: Kombinationsimpfungen gibt es bei lange erprobten Impfstoffen, wo Nebenwirkungen bereits bekannt sind.

> Er empfiehlt, jetzt mal vereinfacht, im ersten Lebensjahr gar
> nicht zu impfen.

Kann ich nicht nachvollziehen. Umso l├Ąnger man wartet, umso h├Âher ist die Gefahr einer Erkrankung.

> (Wenn mal bedenkt, die Impfkommission -
> bestehend aussschliesslich aus Pharmaleuten und Beratern ud
> Professoren unter Vertrag mit Pharmakonzernen [!]

Wo hast du das gelesen? Soviel ich lese, ist keiner hauptberuflich in einem Pharamkonzern angestellt. Die Kritik bezieht sich darauf, dass viele, aber nicht alle, der Mitglieder Nebenerwerbe dort haben.
Das ist durchaus ein Kritikpunkt, ich sehe aber trotzdem nicht, wieso das generell gegen Impfungen spricht.

> schl├Ągt
> ein-zwei handvoll Impfungen f├╝r das erste Lebensjahr, in dem
> sich das K├Ârpergewicht mindestens verdreifacht -- es ist
> nicht egal, ob etwas einem 3,8-Kg-Kind oder einem 8-kg-Kind
> verpasst wird.)

Die Menge der Impfstoffs ist sicherlich darauf abgestimmt (ein Kind bekommt wahrscheinlich nicht die gleiche Menge wie ein Erwachsener).

> aber
> es gibt Impfungen f├╝r Krankheiten, die es seit Jahrzehnten
> nicht gibt...

Ja sicher, denn wenn die Immunisierung der Bev├Âlkerung nachl├Ąsst, ├Ąndert sich das schnell wieder.

> Oh ja, und Impfsch├Ąden w├╝rden nicht zuverl├Ąssig
> gemeldet, weil da die Hemmschwelle der Ärzte (immerhin mit
> Eigenverantwortung verbunden) sehr hoch ist. Also h├Âchste
> Dunkelziffer bei der Statistik.

├ärzte sind inzwischen zur Meldung verpflichtet. Und Gesch├Ądigte bekommen eine Entsch├Ądigung selbst ohne nachweisen zu m├╝ssen, dass der Schaden in direktem Zusammenhang mit der Impfung steht.

> Und nat├╝rlich bleibt es bei kleineren Krankheiten Eltern
> ├╝berlassen, ob sie diese als normale Lebensstationen
> betrachten und ihr Kind sie so ├╝berwinden lassen, oder durch
> Impfungen, bei denen man immer nachlegen muss, teilweise mit
> steigenden Dosen.

Welche Krankheiten sind das?

> Beide B├╝cher erw├Ąhnen, und das ist veganismusrelevant, dass
> ein grosser Teil der Gefl├╝gelhaltung f├╝r die Impfindustrie da
>
> da jemand von Euch widerlegen.....?). Denn eine ganze Reihe
> der Impfungen ist auf Vogeleierbasis. Ich suche auch mal
> Daten, welche.

Deshalb schrieb ich im letzten Beitrag auch, dass medizinisch nichts dagegen spricht. Dennoch f├Ąllt das unter die Rubrik der Alternativlosigkeit, da ich nicht w├╝sste, wo man vegane Impfungen bekommen k├Ânne.

> http://www.impfschaden.info/de/impfungen-allgemein/pro-a-contra.html

Das bringt nicht weiter, weil es keine Belege f├╝r die Behauptungen gibt. (Abgesehen von der Einseitigkeit, die dort vorherrscht.)


Noch einmal generell: Ich w├╝rde auch nicht sagen, dass absolut jede Impfung, die existiert, unbedingt notwendig ist. Aber bei den Grundimpfungen f├╝r Kinder, um die es hier geht, sehe ich nicht, dass der Nutzen den potenziellen Schaden nicht ├╝bersteigen w├╝rde.

Re: Impfungen

Autor: Marton | Datum:
Ich bin da immer verwirrt, und dieses Thema f├╝hrt nat├╝rlich weit.

Das Problem ist, da├č die ├ärzte, die das untersuchen, vereinfacht gesagt, entweder Bef├╝rworter und Gegner der Impfungen sind. Stellen wir uns mal einen Jagdst├Ârungsproze├č vor. Es ist sehr schwer, Sachlichkeit zu erwarten, wenn der Richter selbst J├Ąger ist. Ist er aber Jagdgegner, so wird der J├Ąger/Kl├Ąger berufen.

Ein Kinderarzt sagte mir, da├č alle Impfstudien von Pharmafirmen beauftragt worden sind, und da├č weiterf├╝hrende Studien, die nachhaken sollten bei Problemenn, dann mal eben nicht weiterfinanziert werden. Vielleicht stimmt das alles gar nicht.

Aber mir kommt das vor wie bei eine OP. Wenn es darum geht, OP oder keine, dann im Zweifelsfall schon nicht, oder? Also bei jeder einzelnen Impfung m├╝├čte der Bef├╝rworter im Beweislast sein. Oder w├╝rdet ihr sagen, naja, dann impfma halt durch, sicher ist sicher. Dann k├Ânnten wir n├Ąmlich noch mehr impfen.

Verschmutzungen: es sind entweder lebende Krankheitserreger oder tote. (├ťbrigens ein absichtlicher Angriff auf den Organismus, deswegen gibt es auch Kritik, das kann aber jetzt egal sein. Den Aspekt gibt es ja bei OPs auch und wird bei Pros und Contras indivduell gewichtet.) Bei lebenden gibt es halt die Impfschadensf├Ąlle, weil sie oft schwer zu beherrschen sein sollten (manchmal gelingt's halt nicht so gut, sie abzuschw├Ąchen; das erinnert mich an den Schlachthof; auch da klappt es bei ein paar Prozent der Tiere -- 14%? -- mit der Bet├Ąubung nicht). Die toten Erreger sind "biologischer Abfall" und k├Ânnen verfaulen, soweit ich es verstehe -- genauso die Teilchen vom H├╝hnerei, die sich schwer bis gar nicht vollst├Ąndig entfernen lassen. Deswegen mu├č man, um das zu desinfizieren, antibiotiken-├Ąhnliche Stoffe dazutun (vielleicht hei├čen die anders).

Was mich st├Ârt und ausger├Ąumt werden m├╝├čte, ist, da├č ├ärzte genauso argumentieren f├╝r die Tierversuche (ohne gehe gar nichts; furchtbar, aber das m├╝sse sein) und auch bekanntlich f├╝rs Fleischessen. Ein Veganer kann sagen, ich esse und t├Âte Tiere, wenn mein Leben darauf ankommt, wenn ich keine andere M├Âglichkeit habe, vorm Verhungern, oder vor einer lebensrettenden OP fragt man auch nicht, ob alles vegan ist. Die Frage ist, ob die Impfung das erf├╝llt, ob wirklich jede eine individuell lebensrettende Ma├čnahme ist. Ich denke, nat├╝rlich stimmt, da├č die Medizin in der jetzigen Form ohne Tieverrsuche nicht ausk├Ąme. Doch g├Ąbe es Menschenversuche nach der Art der Tierversuche, g├Ąlte das auch f├╝r die.

Jedenfalls, wenn bei den Impfstudien die Interessengruppen nicht ausgewogen vertreten sind (milde gesagt), dann ist es so, als begutachtete der Versuchstierz├╝chter, ob Tierversuche wirklich unerl├Ą├člich sind. Auch der k├Ânnte objektiv sein......

Re: Impfungen

Autor: martin | Datum:

> Das Problem ist, da├č die ├ärzte, die das untersuchen,
> vereinfacht gesagt, entweder Bef├╝rworter und Gegner der
> Impfungen sind.

Nat├╝rlich, das ist bei jeder Streitfrage so. Nur haben die, die daf├╝r sind, wie gesagt die besseren Argumente und Zahlen.

> Stellen wir uns mal einen Jagdst├Ârungsproze├č
> vor. Es ist sehr schwer, Sachlichkeit zu erwarten, wenn der
> Richter selbst J├Ąger ist. Ist er aber Jagdgegner, so wird der
> J├Ąger/Kl├Ąger berufen.

Die Analogie scheint mir schief. Denn der "Richter" ist der, der letztendlich dar├╝ber entscheidet, ob die Impfung durchgef├╝hrt wird, also der Patient selbst, nicht der Arzt. Das Problem im Gegensatz zu einem Richter ist, dass viele Menschen keine Ahnung haben, wie sie Argumente beurteilen, also die guten von den schlechten Argumenten unterscheiden sollen.

Beispiel die Seite, die du angegeben hast. Dort sind "Studien" gelistet, die einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Allergien behaupten. Das scheint f├╝r viele glaubw├╝rdig, ist es aber ganz und gar nicht. Es wird nichts zum Studiendesign gesagt (welche Impfungen, welche Allergien, auf welchem Zusammenhang das beruhen soll), es wird nur eine Korrelation genannt, die einerseits allein noch gar nichts besagt und andererseits wird nicht mitgeteilt, ob diese sehr niedrigen Prozentwerte (0,3% u. dgl.) ├╝berhaupt statistisch signifikant sind. Usw. Hier werden vermeintliche Belege ohne die dahinterstehende Begr├╝ndung genannt. Eine richtige Argumentation geht andersherum vor.

> Ein Kinderarzt sagte mir, da├č alle Impfstudien von
> Pharmafirmen beauftragt worden sind, und da├č weiterf├╝hrende
> Studien, die nachhaken sollten bei Problemenn, dann mal eben
> nicht weiterfinanziert werden. Vielleicht stimmt das alles
> gar nicht.

Stellt sich mir die Frage, woher er das wissen will. Oder anders: Da er das schlicht nicht wissen kann, wird so eine Aussgae f├╝r mich sofort zweifelhaft.

> Aber mir kommt das vor wie bei eine OP. Wenn es darum geht,
> OP oder keine, dann im Zweifelsfall schon nicht, oder? Also
> bei jeder einzelnen Impfung m├╝├čte der Bef├╝rworter im
> Beweislast sein.

Sicher, aber die Zahlen sprechen wie gesagt daf├╝r.
Zitat: W├Ąhrend 1961 in Westdeutschland 4670 F├Ąlle von Polio [Kinderl├Ąhmung] gemeldet wurden, waren es 1965 [nach Einf├╝hrung der Impfung] nur noch 50. Der letzte Fall von Kinderl├Ąhmung trat in Deutschland 1992 durch ein eingeschlepptes Virus auf. Heute gilt die Krankheit Europa offiziell als ausgerottet. Auch bei Diphtherie wurde seit 2000 kein Krankheitsfall mehr gemeldet.

Und was passiert, wenn man nicht impft:
Zitat: Ein weiteres interessantes Beispiel ist Keuchhusten. In der BRD waren etwa 10 Prozent der Kinder geimpft, dementsprechend wurden viele Kinder krank. In der DDR war die Schutzimpfung seit 1964 ├╝blich, die Krankheit kam so gut wie nicht vor. Direkt nach der Wiedervereinigung sank die Zahl der Impfungen in Ostdeutschland - die Zahl der kranken Kinder stieg rapide, im Jahr 2000 waren es 200 Mal so viele wie noch 1991.

(beide: http://www.babycenter.de/baby/gesundheit/impfungen/)

Neuste Erfolge gegen Rotaviren in den USA:
Zitat: So hat eine Analyse der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ergeben, dass bei Kindern, die mit Gastroenteritiden in die Klinik mussten, der Anteil Rotaviruspositiver Tests um fast 80 Prozent gesunken ist. Auch die Zahl notwendiger Tests sei gesunken, teilen die CDC mit, n├Ąmlich um 37 Prozent - ein Indiz f├╝r die Abnahme von Rotavirus-Erkrankungen insgesamt.

(http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/magen-darminfekte/article/503458/impferfolge-impfstoff-routine-einsatz.html)


> Verschmutzungen: es sind entweder lebende Krankheitserreger
> oder tote.

Das ist normal, die Impfung besteht ja aus abgeschw├Ąchten Erregern, von denen auch einige bereits tot sein k├Ânnen. Oder meinst du andere?

> halt die Impfschadensf├Ąlle, weil sie oft schwer zu
> beherrschen sein sollten (manchmal gelingt's halt nicht so
> gut, sie abzuschw├Ąchen;

Wie ich schon sagte, bestreite ich das nicht (und andere auch nicht, eine "Vertuschung" gibt es nicht). Der Punkt ist weiterhin: Die Wahrscheinlichkeit eines Impfschaden ist verglichen mit den Sch├Ąden einer Erkrankung wesentlich geringer. Ich nannte das Beispiel von 5% gegen├╝ber 90%. Rational entscheidet man sich f├╝r die 5%.

> Was mich st├Ârt und ausger├Ąumt werden m├╝├čte, ist, da├č ├ärzte
> genauso argumentieren f├╝r die Tierversuche (ohne gehe gar
> nichts; furchtbar, aber das m├╝sse sein)

Nein, die Argumentation ist wie die meine: Nicht, dass es "ohne nicht geht", sondern dass der Nutzen den potenziellen Schaden ├╝bersteigt. Nat├╝rlich geht es auch ohne Impfungen, aber die Gefahren sind h├Âher als die mit Impfung. Dazu kommt die soziale Komponente, dass man durch Nicht-Impfung auch andere gef├Ąhrdet.

> Die Frage ist, ob die Impfung das erf├╝llt, ob wirklich jede
> eine individuell lebensrettende Ma├čnahme ist.

Da gegen viele potenziell t├Âdliche Krankheiten geimpft wird, ist die Impfung dementsprechend auch potenziell lebensrettend. Die Kinder werden die Krankheiten sicher meist auch so ├╝berleben, aber das Durchmachen der Krankheit ist wie gesagt mit mehr Risiken verbunden.

> Ich denke,
> nat├╝rlich stimmt, da├č die Medizin in der jetzigen Form ohne
> Tieverrsuche nicht ausk├Ąme. Doch g├Ąbe es Menschenversuche
> nach der Art der Tierversuche, g├Ąlte das auch f├╝r die.

Die Parallel zum vorliegenden Fall sehe ich nicht.

> Jedenfalls, wenn bei den Impfstudien die Interessengruppen
> nicht ausgewogen vertreten sind (milde gesagt), dann ist es
> so, als begutachtete der Versuchstierz├╝chter, ob Tierversuche
> wirklich unerl├Ą├člich sind. Auch der k├Ânnte objektiv sein......

Wie auch gesagt bin ich nicht f├╝r jede existierende Impfung, bestimmt gibt es auch unn├Âtige. Aber die u.a. oben genannten basalen Kinderimpfungen sind hinreichend erforscht. Auch Interessengruppen w├╝rden nichts daran ├Ąndern, dass Kinderl├Ąhmung dank Impfungen ausgerottet ist.

Re: Impfungen

Autor: F. | Datum:
IHR WISST ABER SCHON DAS IMPFUNGEN QUECKSILBER ENTHALTEN?????? Und ca. ├╝ber 100 andere Stoffe die giftig, unvegan und an Tieren getestet sind. ├ťbrigens bin ich als Kind fast VERRECKT an dem DRECK!!! war vorher total gesund aber durch die Impfung habe ich eine schwere Blutbildungsst├Ârung bekommen und meine roten Blutk├Ârperche tendierten so weit nach unten das der Arzt meinte es k├Ânnte sein das ich bald st├╝rbe. Meine Mutter meinte dann sie hat die Nase voll von den Quacksalbern, nahm mich auf eigenne Verantworung heim und heilte mich mit gutem Essen aus dem Garten, vor allem roten R├╝ben Saft bis zum Abwinken und siehe da!!!-nach 2 Wochen war ich fast wie neu, eine Nachuntersuchung zeigte das dann auch.

Re: Impfungen

Autor: martin | Datum:

> IHR WISST ABER SCHON DAS IMPFUNGEN QUECKSILBER
> ENTHALTEN??????

Wer schreit hat unrecht, wer sich nicht informiert, ohnehin.

In Impfungen ist Quecksilber enthalten nur wei├č jede durchschnittlich gebildete Person, dass erst die Menge das Gift macht.

Am Beispiel des Schweinegrippe-Impfstoffs:
Zitat: Quecksilber sorgt im Impfstoff gegen die Schweinegrippe f├╝r eine l├Ąngere Haltbarkeit, verursacht gleichzeitig aber auch Unsicherheit in der Bev├Âlkerung. Eine Studie an Neugeborenen bescheinigt dem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel Thiomersal erneut Unbedenklichkeit. Schon im Mutterleib w├╝rden Babys ├Ąhnliche Mengen an Quecksilber aufnehmen, schreiben die Autoren des Rochester General Hospital im Fachblatt "Journal of Pediatrics" (2009; 155: 495-499.e2).

Das Forscherteam unter Leitung von Dr. Michael E. Pichichero hatte die Impfung von 72 Fr├╝hchen ├╝berwacht. Vor und nachdem die Neugeborenen Impfstoff mit Thiomersal erhalten hatten, bestimmten die Mediziner den Quecksilbergehalt im Blut. Es stellte sich zwar kurzfristig eine geringf├╝gig h├Âhere Konzentration im Blut ein, die jedoch innerhalb weniger Tage auf den Ursprungswert zur├╝ckfiel. Die Studienautoren ermittelten eine Halbwertszeit von 6,3 Tagen, das hei├čt: Nach dieser Zeit war die H├Ąlfte des Quecksilbers aus der Impfung im K├Ârper der Kinder abgebaut. Zum Vergleich: Wird das Schwermetall mit einer Fischmahlzeit aufgenommen, dauert der Abbau deutlich l├Ąnger.

Die Quecksilbermenge im Blut habe vor der Impfung zum Teil genauso hoch gelegen wie danach, so Studienleiter Dr. Pichichero. "Allein durch Einatmen der Luft, nehmen werdende M├╝tter geringe Mengen Quecksilber auf und geben es an ihr ungeborenes Kind weiter", so Pichichero. Die M├╝tter in der Studie hatten w├Ąhrend der Schwangerschaft keinen quecksilberbelasteten Fisch gegessen. Die Kinder von Fischliebhaberinnen, k├Ânnten wom├Âglich noch h├Âhere Quecksilberwerte aufweisen, vermuten die Forscher.

Zwei weitere Studien hatten zuvor ergeben, dass auch termingerechte Babys und S├Ąuglinge im Alter von zwei und sechs Monaten keine langfristig erh├Âhten Quecksilber-Konzentrationen nach einer Impfung aufweisen.

(http://www.netdoktor.de/News/Impfstoffe-Quecksilber-fuer-1131706.html)


> Und ca. ├╝ber 100 andere Stoffe die giftig,
> unvegan und an Tieren getestet sind.

Das Thema hatten wir zur Gen├╝ge.

Abgesehen davon, dass deine restliche Geschichte unglaubw├╝rdig ist, hatten wir auch das Thema (tats├Ąchliche und angebliche) Impfnebenwirkungen auch bereits.

offTopic: Danke, Martin!

Autor: Dr. Brumm | Datum:
Muss ich mal loswerden:
Ich find's toll, dass es hier im Forum Leute gibt, die nicht m├╝de werden, die gleichen doofen Aussagen jedesmal zu kommentieren, auf Denkfehler hinzuweisen und nach Quellen zu fragen. Ich selber verdrehe nur noch die Augen bei den meisten schlecht recherchierten Beitr├Ągen, aber wer wei├č, wer das hier liest und sich durch euch animiert f├╝hlt, selbst denkend t├Ątig zu werden...
Dankesch├Ân!

Re: Impfungen

Autor: Marton | Datum:
Ich schrieb:
es ist veganismusrelevant, dass ein grosser Teil der Gefl├╝gelhaltung f├╝r die Impfindustrie da ist und diese engst verzahnt sind, diese versorgt jene mit Auftr├Ągen durch die Massenimpfung (und die Tierhaltungsindustrie ist nicht bekannt, in Sachen Lobbyt├Ątigkeit Zur├╝ckhaltung zu ├╝ben; oder k├Ânnte mich gerade da jemand von Euch widerlegen.....?). Denn eine ganze Reihe der Impfungen ist auf Vogeleierbasis.


Martin schrieb:
Deshalb schrieb ich im letzten Beitrag auch, dass
> medizinisch nichts dagegen spricht. Dennoch f├Ąllt das
> unter die Rubrik der Alternativlosigkeit, da ich nicht
> w├╝sste, wo man vegane Impfungen bekommen k├Ânne.

Altes Theam, damit ich es richtig verstehe: stellen wir uns die vegane esellschaft vor. Tierrechte werden den heutigen Menschenrechten ├Ąhnlich geregelt; es gibt Mord, wird aber von der Polizei verfolgt, an Menschen oder anderen Tieren gleichermassen. Wenn es vegane sogenannte Impfbew├╝rworter gibt, dann w├╝rde es (bis der synthetische Impfstoff gefunden wird) doch vegane H├╝hnerfarmen geben, nur f├╝r die Impfstoffherstellung statt Fleischproduktion; aber klein w├Ąren sie trotzdem nicht.

Ich verstehe, dann best├╝nde ungleich mehr Motivation, k├╝nstliche Wirkstoff zu erforschen. Doch bis dahin...? Alternativlosigkeit alas Argument greift auch heute nicht, wenn daf├╝r Menschen get├Âtet oder gehalten werden m├╝ssten. Ich bin nicht verpflichtet, jemandem, der sonst stirbt, eine Niere, Knochenmark, ja nicht mal Blut zu spenden. Denn wenn sein Leid schlimmer ist als meines bedingt durch Nierenverlust, f├╝r eine Pflicht ausreichte, dann d├╝rften wir unserem Geld ├╝ber das absoluten Minimum-Geld hinaus nur anderen helfen.

Gespitzter formuliert, sind bei egal welcher Alternativlosigkeit Menschenfarmen nicht zu durchzusetzen, so w├Ąren logischerweise auch f├╝r Impfstoffe in der veganen Gesellschaft nicht denkbar.

Re: Impfungen

Autor: martin | Datum:

> Altes Theam, damit ich es richtig verstehe: stellen wir uns
> die vegane esellschaft vor. Tierrechte werden den heutigen
> Menschenrechten ├Ąhnlich geregelt; es gibt Mord, wird aber von
> der Polizei verfolgt, an Menschen oder anderen Tieren
> gleichermassen. Wenn es vegane sogenannte Impfbew├╝rworter
> gibt, dann w├╝rde es (bis der synthetische Impfstoff gefunden
> wird) doch vegane H├╝hnerfarmen geben, nur f├╝r die
> Impfstoffherstellung statt Fleischproduktion; aber klein
> w├Ąren sie trotzdem nicht.

Wie kommst du darauf? Eine kurze Google-Recherche h├Ątte dich darauf gebracht, dass au├čer Eier auch andere N├Ąhrmedien in Gebrauch sind: die Nutzung von Zellkulturen (tlw. von Nichtmenschen, tlw. aber auch von Menschen) oder die Herstellung von Virenh├╝llen in Bakterien oder Hefepilzen. Diese Methoden sind auch bereits etabliert und werden in den n├Ąchsten Jahren weiterentwickelt, sodass eine geringe Wahrscheinlichkeit besteht, dass ihre Produktion nicht lediglich ausgeweitet werden m├╝sste, um im Fall der veganen Gesellschaft keine H├╝hnereier mehr benutzen zu m├╝ssen. Abgesehen davon, dass dann vielleicht auch bereits H├╝hnereier ohne H├╝hner hergestellt werden k├Ânnen.

Re: Blutergebnisse und Impfungen

Autor: n-vegan | Datum:
Nun doch endlich, aber nach eigener Recherche und Gespr├Ąchen mit anderen Impfgegnern, so auch meine Kinder├Ąrztin Dr.Zell aus Essen.

Folgendes hatte mich noch nicht "├╝berzeugt" (Faktisch bin ich's auch jetzt nicht, vertraue weiterhin in letzter Konsequenz auf mein Gef├╝hl, welches mir sagt dass die Kritiker in dem Fall mal wieder n├Ąher an die Wahrheit kommen als die h├Ąufig mitverdienenden Bef├╝rworter), dennoch:

www.impfkritik.de

Also weiter:

http://www.youtube.com/watch?v=7mXwTXZCMr4

Die Gegner der Impfgegner kommen doch leider meist seri├Âser, dadurch vielleicht ├╝berzeugender daher...L├╝ge-Wahrheit...unterschiedlich verpackt...f├╝hle mich ein wenig an die Kuhmilchl├╝gen erinnert.

Wie dem auch sei, ich wei├č nicht ob ich das Richtige tue, bis ich aber anhand von unumst├Â├člichen Beweisen vom Gegenteil ├╝berzeugt werde bleibe ich sowohl dabei vegan zu leben als auch meine Tochter und mich nicht zu impfen.

Gute Nacht.


...zu der L├╝ge/Wahrheit-Sache m├Âchte ich f├╝r's allgemeine Verst├Ąndnis (oder auch nicht) noch hinzuf├╝gen, dass ich damit meine dass BEIDE "Parteien" Fakten (!) darlegen. Diese widersprechen sich aber in den Kernfragen. Also klar, eine Seite l├╝gt. Genau wie bei den Tierausbeutern, deren Studien belegen, dass ihre blutigen Produkte nicht nur gesund sondern auch ├╝berlebenswichtig sind und den Veganern, welche das Gegenteil belegen k├Ânnen.

[Zwei Beitr├Ąge zusammengef├╝gt - Mod]

Impfungen

Autor: martin | Datum:

> Nun doch endlich, aber nach eigener Recherche und Gespr├Ąchen
> mit anderen Impfgegnern, so auch meine Kinder├Ąrztin Dr.Zell
> aus Essen.

Sich nur mit einer Seite zu unterhalten w├╝rde ich als etwas einseitig bezeichnen.

> Folgendes hatte mich noch nicht "├╝berzeugt" (Faktisch bin
> ich's auch jetzt nicht, vertraue weiterhin in letzter
> Konsequenz auf mein Gef├╝hl, welches mir sagt dass die
> Kritiker in dem Fall mal wieder n├Ąher an die Wahrheit kommen
> als die h├Ąufig mitverdienenden Bef├╝rworter), dennoch:

Zwei Sachen finde ich bedenkenswert: Einmal, dass du scheinbar grunds├Ątzlich gegen etablierte Systeme oder Traditionen bist. Das scheint mir kein sinnvolles Kriterium zu sein, da es relativ ist, was traditionell ist oder nicht. Und einmal, dass du ├╝bersieht, dass die Impfgegner ebenso daran verdienen. Also ebenfalls kein gutes Kriterium.

> www.impfkritik.de
>
> Also weiter:
>
> http://www.youtube.com/watch?v=7mXwTXZCMr4

Beides hatten wir hier schon direkt oder indirekt. Das Video stammt von bekannten Verschw├Ârungstheoretikern und auf der Seite kann ich nur Behauptungen finden sowie den Verweis, dass die "Studien", auf die sich diese st├╝tzen, in einer Zeitschrift finden, die kostenpflichtig ist (na sowas) und dadurch nicht einsehbar. Nicht zuletzt kann ich niemanden ernst nehmen, der solche Aussagen vertritt: "Ich kenne keinen einzigen Impfstoff mit einem ├╝berzeugenden Wirkungsnachweis." (FAQ 10; meine Hervorheb.) Demnach ist die Ausrottung diverser Krankheiten, die nach dem Start von Impfkampagnen eingetreten ist, rein zuf├Ąllig mit diesen gleichzeitig erfolgt.

Auch hier kann ich nur wiederholen: Man darf skeptisch sein, ob die vielen Impfstoffe, die st├Ąndig entwickelt werden, alle notwendig sind. Aber die Grundimpfungen, die f├╝r Kinder vorgesehen sind, haben sich seit Jahrzehnten bew├Ąhrt und es zeigen sich wieder vermehrt Erkrankungen, umso mehr die Impfrate zur├╝ckgeht (soviel zum Kausalzusammenhang). Diese abzulehnen halte ich weiterhin f├╝r unvern├╝nftig.

> Wie dem auch sei, ich wei├č nicht ob ich das Richtige tue, bis
> ich aber anhand von unumst├Â├člichen Beweisen vom Gegenteil
> ├╝berzeugt werde bleibe ich sowohl dabei vegan zu leben als
> auch meine Tochter und mich nicht zu impfen.

Was siehst du denn als Beweis? Die Erkrankung deiner Tochter an einer Krankheit, die durch Impfung h├Ątte verhindert werden k├Ânnen? Wie auch schon gesagt, ist es eine Abw├Ągungssache, die (aufgrund der Statistiken) immer zugunsten von Impfungen ausf├Ąllt, da die potenziellen Sch├Ąden durch Impfung deutlich geringer sind als die potenziellen Sch├Ąden durch diese Krankheiten.

> ...zu der L├╝ge/Wahrheit-Sache m├Âchte ich f├╝r's allgemeine
> Verst├Ąndnis (oder auch nicht) noch hinzuf├╝gen, dass ich damit
> meine dass BEIDE "Parteien" Fakten (!) darlegen. Diese
> widersprechen sich aber in den Kernfragen. Also klar, eine
> Seite l├╝gt.

Sehe ich nicht so. Die Impfgegner arbeiten wie Verschw├Ârungstheoretiker (was sie meist auch sind): Sie benutzen teilweise Fakten, aber immer einseitig, erkl├Ąren sie monokausal (beachten komplexere Zusammenh├Ąnge nicht) und ignorieren alle Fakten, die dagegensprechen. Dazu kommt die Selbstimmunisierung*: Alles, was gegen sie spricht, ist Propaganda von der "Impfindustrie", die nur Geld verdienen will.

*) Kein Wortspiel beabsichtig.

> Genau wie bei den Tierausbeutern, deren Studien
> belegen, dass ihre blutigen Produkte nicht nur gesund sondern
> auch ├╝berlebenswichtig sind und den Veganern, welche das
> Gegenteil belegen k├Ânnen.

Hier sehe ich keine Analogie. Die aktuelle Ern├Ąhrungswissenschaft ergeht sich zwar gerne in widerspr├╝chlichen Aussagen, aber niemand w├╝rde ernsthaft behaupten, Tierprodukte ├╝berlebenswichtig sind. Dazu kommt, dass die Zusammenh├Ąnge wesentlich komplexer sind als bei Impfungen, deren Wirkungsnachweis einfacher zu erbringen ist. Und auch in der Ern├Ąhrungswissenschaft gab es schon vor 50 Jahren Stimmen, die z.B. vegane Kinderern├Ąhrung nicht abgelehnt haben.

Re: Impfungen

Autor: m. | Datum:
Zitat: dass die "Studien", auf die sich diese st├╝tzen, in einer Zeitschrift finden, die kostenpflichtig ist (na sowas) und dadurch nicht einsehbar

wenn der titel bekannt ist, dann einfach mal bei google scholar eingeben. manchmal hat man gl├╝ck und irgendjemand war so nett und hat den artikel im netz hochgeladen.

Re: Impfungen

Autor: martin | Datum:

> wenn der titel bekannt ist, dann einfach mal bei google
> scholar eingeben. manchmal hat man gl├╝ck und irgendjemand war
> so nett und hat den artikel im netz hochgeladen.

Selbst das w├╝rde oft keine gute Einsicht bringen, denn eines der Probleme mit vielen solcher Studien ist das Studiendesign, was aus der Zusammenfassung nur unzureichend hervorgeht.

Re: Impfungen

Autor: m. | Datum:
Zitat: Selbst das w├╝rde oft keine gute Einsicht bringen, denn eines der Probleme mit vielen solcher Studien ist das Studiendesign, was aus der Zusammenfassung nur unzureichend hervorgeht.


nat├╝rlich steht nichts ├╝ber das studiendesign im abstract. aber davon war ja auch nicht die rede. -> "manchmal hat man gl├╝ck und irgendjemand war so nett und hat den artikel im netz hochgeladen."

Re: Impfungen

Autor: n-vegan | Datum:
[Zwei Beitr├Ąge zusammengef├╝gt - Mod]

Zitat: Sich nur mit einer Seite zu unterhalten w├╝rde ich als etwas einseitig bezeichnen.


hab ich nicht, geht auch aus meinem Text hervor...

Zitat: Die Gegner der Impfgegner kommen doch leider meist seri├Âser, dadurch vielleicht ├╝berzeugender daher...


...k├Ânnte ich mir wohl sonst kein Urteil dr├╝ber erlauben.


Zitat: Zwei Sachen finde ich bedenkenswert: Einmal, dass du scheinbar grunds├Ątzlich gegen etablierte Systeme oder Traditionen bist.


Der Schein tr├╝gt. Ich bin nur grunds├Ątzlich daf├╝r, Dinge (gerade feste Systeme und sog. Traditionen infrage zu stellen.

Zitat: Das scheint mir kein sinnvolles Kriterium zu sein, da es relativ ist, was traditionell ist oder nicht.


Seh ich auch so.

Zitat: Und einmal, dass du ├╝bersieht, dass die Impfgegner ebenso daran verdienen. Also ebenfalls kein gutes Kriterium.


Das verstehe ich nicht, oder ist mir bei meinen (im Vergleich zu Deinen wohl eher) laienhaften Recherchen entgangen. Inwiefern verdienen die Impfgegner an Impfungen?

Zitat: Beides hatten wir hier schon direkt oder indirekt. Das Video stammt von bekannten Verschw├Ârungstheoretikern und auf der Seite kann ich nur Behauptungen finden sowie den Verweis, dass die "Studien", auf die sich diese st├╝tzen, in einer Zeitschrift finden, die kostenpflichtig ist (na sowas) und dadurch nicht einsehbar.


Also sind Deiner Meinung nach s├Ąmtliche Theorien die auch mal von sog. Verschw├Ârungstheoretikern unterst├╝tzt wurden von vornherein l├Ącherlich oder unglaubw├╝rdig?

......muss unterbrechen, meine Kleine wird wach. Schreibe heute abend weiter.


und weiter im Text...

Zitat: Nicht zuletzt kann ich niemanden ernst nehmen, der solche Aussagen vertritt: "Ich kenne keinen einzigen Impfstoff mit einem ├╝berzeugenden Wirkungsnachweis." (FAQ 10; meine Hervorheb.) Demnach ist die Ausrottung diverser Krankheiten, die nach dem Start von Impfkampagnen eingetreten ist, rein zuf├Ąllig mit diesen gleichzeitig erfolgt.


Warum nicht? Kann ich mir zwar auch nicht vorstellen aber ausschlie├čen w├╝rde ich es nicht, ich w├╝rde es nur nicht Zufall nennen. F├╝r mich ist wichtig, dass die Krankheiten AUSGEROTTET sind, ich sehe also keinen Grund meine Tochter gegen etwas zu impfen, dass es nicht mehr gibt oder evtl mal in L├Ąndern auftritt, die wir weder bereisen noch die irgendeinen Export nach Deutschland betreiben. Was f├╝r mich auch sehr entscheidend ist, ist der Punkt dass die Menschen die Krankheiten bekommen gegen die sie geimpft wurden die gleiche Chance auf eine Gesundung haben wie nicht geimpfte Menschen, unter der Voraussetzung dass die Krankheit fr├╝hzeitig erkannt wird. Dass geben sogar Impfbef├╝rworter zu, diese Erfahrung habe ich beispielsweise in Bezug auf die Malariaprophylaxe, welche sogar gesetzlich vorgeschrieben ist bei Einreise in bestimmte L├Ąnder, gemacht. Als ich beruflich nach Kenia musste habe ich die Tabs vom Firemendoc ausgeh├Ąndigt bekommen (er musste das tun) mit der Bitte sie nicht zu nehmen, da sie extrem heftig wirken und es ohne diese Dinger auf's selbe raus kommt. Dass Impfungen fr├╝her mal n├╝tzlich waren, als die medizinische Versorgung noch nicht (nahezu) ├╝berall f├╝r Jedermann zug├Ąnglich oder ├╝berhaupt unzureichend wirksam/weit war, dass sie uns von gef├Ąhrlichen (heute aber wahrscheinlich gar nicht mehr so t├Âdlichen) Krankheiten bewahrt haben mag ja stimmen. Macht f├╝r mich auch Sinn. Heute sehe ich jedoch darin f├╝r mich keinen Nutzen. Und die Argumentation mit den anderen geimpften Kindern die durch mein Nichtgeimpftes gef├Ąhrdet sein sollen ist wegen o.g. f├╝r mich keine. Ich m├Âchte meine Tochter lieber vor dem Schaden bewahren, den andere M├╝tter in meinem Umfeld ihren Kleinen jedesmal zuf├╝gen. Die Kleinen kriegen nach ihren Impfungen jedesmal hohes Fieber, zum Teil m├╝ssen sie ins Krankenhaus, sie ├╝bergeben sich, kriegen Hautausschl├Ąge usmA. DAS sind f├╝r mich "unumst├Â├čliche" Beweise. Sichtbar. Erfahrung. Und mit meinem gesunden Menschenverstand treffe ich Entscheidungen basierend auf meinen Erfahrungen, nach meinem Gef├╝hl und mithilfe logischen Denkens. Recherchen im Internet sind f├╝r mich immer schon schwierig zu bewerten gewesen, da Du f├╝r jede verdammte Ansicht zu jedem verdammten Thema "Belege" finden kannst. Und nicht immer haben die "seri├Âsen" Seiten recht.

Zitat: Aber die Grundimpfungen, die f├╝r Kinder vorgesehen sind, haben sich seit Jahrzehnten bew├Ąhrt und es zeigen sich wieder vermehrt Erkrankungen, umso mehr die Impfrate zur├╝ckgeht (soviel zum Kausalzusammenhang). Diese abzulehnen halte ich weiterhin f├╝r unvern├╝nftig.


├Ąh, entschuldige, aber meinst Du echt, dass die derzeit 2-3 % nicht impfenden Eltern in Deutschland verantwortlich daf├╝r sind, dass es "vermehrt" Erkrankungen gibt? K├Ânnte auch an diversen anderen Dingen liegen, Einwanderer, Import/Export, Gesch├Ąftsreisende, Kinderprostititutionstouristen, "harmlose" Individualreisende, eingeschleppte Zwangsprostituierte, geschmuggelte Tiere, verunreinigte Nahrung, von den Illuminaten verseuchtes Wasser ;-).....oh Himmel, da fallen mir noch ein paar mehr Gr├╝nde ein, ich glaube zahlenm├Ą├čig kommen wir da jetzt schon ├╝ber die paar Eltern, die derzeit den Mut haben (oder in Deinen und eben den meisten anderen Augen unverantwortlich genug sind) nicht zu impfen.

Zitat: Hier sehe ich keine Analogie. Die aktuelle Ern├Ąhrungswissenschaft ergeht sich zwar gerne in widerspr├╝chlichen Aussagen, aber niemand w├╝rde ernsthaft behaupten, Tierprodukte ├╝berlebenswichtig sind.


ok, hab ich von ├ärzten (die ja auch gr├Â├čtenteils f├╝r sich beanspruchen, so bewandert in Ern├Ąhrungsfragen zu sein wie die entsprechenden Wissenschaftler) anders mitbekommen. Die erw├Ąhnen tats├Ąchlich gerne mal, dass es extrem gesundheitsgef├Ąhrdend ist und entwicklungshemmend sein soll(t├Âtlich ist mir zwar pers├Ânlich nur im privaten, ungebildeten Kreis untergekommen, soll es aber auch unter Medizinern geben wie mir andere vegane Eltern berichteten). Zumindest in den fr├╝hkindlichen Stadien, in der Schwangerschaft und im Alter oder bei sonst. Risikogruppen. Desweiteren lehnen f├╝r die selben menschlichen Entwicklungsphasen viele sog. Ern├Ąhrungswissenschaftler aufgrund falscher Infos die vegane Ern├Ąhrung strikt ab, in anderen Lebensphasen bef├╝rworten sie jene nur unter Vorbehalt, streng kontrolliert und regelm├Ą├čig gecheckt mit div. Supplis. Striktes Ablehnen ist zwar nicht gleichzusetzen mit der Aussage -wenn du das tust stirbst du", kommt aber bei gew├Âhnlichen Gegen├╝ber auf's Selbe raus, n├Ąmlich dass man sich nicht vegan ern├Ąhrt weil man "erfahren" hat, dass das eigentlich nicht geht.

Zitat: Dazu kommt, dass die Zusammenh├Ąnge wesentlich komplexer sind als bei Impfungen, deren Wirkungsnachweis einfacher zu erbringen ist.


Einfacher vielleicht, aber scheint wohl zumindest in ern├Ąhrungstechnisch informierten Foren deutlich mehr Verunsicherung zu letzterem Thema zu geben, trotz Recherche. Ist wohl nicht so leicht, da an wirlich unabh├Ąngige Infos zu kommen.

Zitat: Und auch in der Ern├Ąhrungswissenschaft gab es schon vor 50 Jahren Stimmen, die z.B. vegane Kinderern├Ąhrung nicht abgelehnt haben.


Verstehe nicht, was Du damit sagen willst. Fr├╝her gab's auch Mediziner (wahrscheinlich genau umgekehrt gewichtet, aber dennoch...!) die gegen Impfungen waren, so wie heute.

G├Ąhn, m├╝de, w├╝nsche allg. eine gute Nacht allerseits!

Re: Impfungen

Autor: Gast | Datum:
Hast Dich gut informiert. Gegen Malaria gibt es keine Impfung, lediglich eine sog. Chemoprophylaxe.

Re: Impfungen

Autor: n-vegan | Datum:
Zitat: Hast Dich gut informiert. Gegen Malaria gibt es keine Impfung, lediglich eine sog. Chemoprophylaxe.


ok, war dass jetzt ironisch? Wenn ich mir meinen Text auf den sich das hier bezieht nochmal durchlese finde ich einen kleinen Fehler, welcher eine solche Reaktion evtl rechtfertigt, zumal ich eine Prophylaxe in Tablettenform (das meinte ich mit dem Wort Tabs) als Beispiel f├╝r die Ansicht von erfahrenen Medizinern, welche sich nicht zu den Impfgegnern z├Ąhlen dazu, dass mit oder ohne Impfung eine Krankheit bei rechtzeitigem Erkennen den gleichen Verlauf nimmt. Eine Prophylaxe in Tabs-form ist wohl nicht gleichzusetzen mit einer in Spritzenform, oder? Zu der Malariageschichte wei├č ich nur au├čerdem, dass fr├╝her (wann genau wei├č ich nicht, Aussage des Firmendocs vor etwa 5 Jahren) auch dagegen die Impfung vorgeschrieben war. Das wurde dann seiner Aussage nach ge├Ąndert, wegen der heftigen Reaktionen, welche mit einer tats├Ąchlichen Erkrankung nahezu gleichzusetzen waren und das die ganze Geschichte f├╝r beruflich in Malariagef├Ąhrdete Gebiete Reisende einfach zu kompliziert gemacht hat. Die Tabletten haben dann wohl ebenso noch Fieber und Durchfallerkrankungen ausgel├Âst, aber etwas harmloser und abgesehen davon lie├č sich das Ganze (meine das Gesetz) dann leichter umgehen indem man die Tabletten zwar bei sich f├╝hren musste, aber auch entscheiden konnte sie nicht zu nehmen. Wahrscheinlich hab ich das deshalb im Kopf automatisch gleichgesetzt, aber wie gesagt, es sollte auch nur ein Beispiel aus pers├Ânlichen Erfahrungen sein.

Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
>
Zitat: Hast Dich gut informiert. Gegen Malaria gibt es keine
> Impfung, lediglich eine sog. Chemoprophylaxe.


> meinte ich mit dem Wort Tabs) als Beispiel f├╝r die Ansicht
> von erfahrenen Medizinern, welche sich nicht zu den
> Impfgegnern z├Ąhlen dazu, dass mit oder ohne Impfung eine
> Krankheit bei rechtzeitigem Erkennen den gleichen Verlauf
> nimmt. Eine Prophylaxe in Tabs-form ist wohl nicht
> gleichzusetzen mit einer in Spritzenform, oder? Zu der

Vor allem ist ein Medikament nicht gleichzusetzen mit einer Impfung. Dagegen ist eine Impfung nicht gleichzusetzen mit einer Spritze. ├ťbrigens kann ich auch anekdoten: ich erinnere mich noch an die Werbeslogans aus meiner Kindheit "Schluckimpfung ist s├╝├č, Kinderl├Ąhmung ist grausam". Ein ungeimpftes Kind aus der Nachbarschaft, ein paar Jahre ├Ąlter als ich, erkrankte an Kinderl├Ąhmung (mit entsprechenden bleibenden L├Ąhmungserscheinungen). Einer der Dozenten an meiner Zivildienstschule war ebenfalls daran erkrankt (mit entsprechenden bleibenden L├Ąhmungserscheinungen) und bef├╝rwortete Impfung. Jemanden mit "Impfsch├Ąden" habe ich dagegen noch nicht kennengelernt (es sei denn, die - kaum sichtbaren - Impfnarben an meinem rechten Oberarm z├Ąhlen, keine Ahnung wogegen diese Impfung war Pocken wohl - habe kein passendes Bild gefunden, muss wohl mal selbst eins machen).

> Malariageschichte wei├č ich nur au├čerdem, dass fr├╝her (wann
> genau wei├č ich nicht, Aussage des Firmendocs vor etwa 5
> Jahren) auch dagegen die Impfung vorgeschrieben war. Das

1. Es gibt (noch) keine Malariaimpfung. (Gast)
und
2. Vor Jahren war dagegen eine Impfung vorgeschrieben. (Du)

Nach kurzem googeln scheint mir die 1. Aussage hinreichend verifiziert.

daraus folgt:
a) Du und/oder genannter Arzt sind/(b)ist Zeitreisende aus der Zukunft
oder
b) Du und/oder genannter Arzt erz├Ąhlen/(s)t Unsinn

Achim

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: n-vegan | Datum:
Zitat: b) Du und/oder genannter
Arzt erz├Ąhlen/(s)t Unsinn


hab ich ja glatt beim ersten Mal Lesen ├╝berlesen...mhm, ihr (Gast und gro├čer Meister) habt sicher recht, dass es das fr├╝her nicht gegeben hat,also ne Impfung gegen Malaria die also wenn ├╝berhaupt irgendwann noch kommt, lt Internet.
Aber bitte, warum sollte ich wissentlich Unsinn verbreiten? Also vielleicht hat mir einfach mein Erinnerungsverm├Âgen einen Streich gespielt, man wird halt nicht j├╝nger und himmelherrgott (wird das jetzt gel├Âscht?) das Ganze ist jetzt ├╝ber 5 Jahre her.....

k├╝nftig also Erinnerungen, welche nicht solange zur├╝ckliegen.
:

Vor etwa 3 Wochen erkrankte ein geimpftes Kind in der Tageskindergruppe meiner Tochter an Masern w├Ąhrend meine nicht geimpfte Tochter keine kriegte. Muss mich nochmal mit der anderen nicht impfenden Mama aus der Gruppe kurzschlie├čen ob ihr Sohn auch "verschont" blieb.

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: martin | Datum:

> Vor etwa 3 Wochen erkrankte ein geimpftes Kind in der
> Tageskindergruppe meiner Tochter an Masern w├Ąhrend meine
> nicht geimpfte Tochter keine kriegte. Muss mich nochmal mit
> der anderen nicht impfenden Mama aus der Gruppe kurzschlie├čen
> ob ihr Sohn auch "verschont" blieb.

Und daraus leitest du was ab?

(Ist mir nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Schlie├člich w├╝rde wohl kaum jemand aus der Tatsache, dass bei manchen Autounf├Ąllen die Insassen, die nicht angeschnallt waren, ├╝berlebt haben, weil sie hinausgeschleudert wurden, w├Ąhrend die, die angeschnallt waren, starben, ableiten, dass man sich generell nicht anschnallen sollte.)

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: Nicole J | Datum:
Zitat: Und daraus leitest du was ab?


ganz einfach, dass die propagierten nahezu 100 Prozent wohl kaum der Wahrheit entsprechen. Nahezu 100 Prozent der Geimpften k├Ânnen sich nicht mit der Krankheit anstecken laut STIKO und diversen Internetseiten, z.B. diese http://www.gesundes-kind.de/schutzimpfung/masern-impfung.jsp

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: Hannes Benne | Datum:
Nicole J schrieb:
>
>
Zitat: Und daraus leitest du was ab?

>
> ganz einfach, dass die propagierten nahezu 100 Prozent wohl
> kaum der Wahrheit entsprechen. Nahezu 100 Prozent der
> Geimpften k├Ânnen sich nicht mit der Krankheit anstecken laut
> STIKO und diversen Internetseiten, z.B. diese
> http://www.gesundes-kind.de/schutzimpfung/masern-impfung.jsp

Die Behauptung, dass 100% der Geimpften nicht erkranken kann man mit einem Gegenbeispiel widerlegen.
Die Behauptung, dass fast niemand der Geimpften erkrank ist nicht durch einen einzelnen Erkrankten widerlegt.

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: Nicole J | Datum:
Zitat: Die Behauptung, dass fast niemand der Geimpften erkrank ist nicht durch einen einzelnen Erkrankten widerlegt.


ist mir v├Âllig klar, dass ich die Behauptung damit nicht wissenschaftlich fundiert widerlegen kann. F├╝r mich ist es ein weiterer Beleg aus pers├Ânlicher Erfahrung mit diesem Thema der daf├╝r spricht, dass ich richtig handele. Und ich treffe meine Entscheidungen nach M├Âglichkeit begr├╝ndet auf Erfahrungen und oder nach Gef├╝hl, welches mir immer sagt ob etwas richtig oder falsch ist auch wenn alles Geschriebene dagegen spricht. Und ich halte es zumindest f├╝r einen interessanten Zufall, dass ICH solche Dinge quasi als Best├Ątigung erleben darf, mag jeder andere seine eigenen Erfahrungen machen und seine Entscheidungen entsprechend oder aus anderen Gr├╝nden treffen.

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: martin | Datum:

> Und ich
> treffe meine Entscheidungen nach M├Âglichkeit begr├╝ndet auf
> Erfahrungen und oder nach Gef├╝hl, welches mir immer sagt ob
> etwas richtig oder falsch ist auch wenn alles Geschriebene
> dagegen spricht.

Dass du eingestehst, dass deine Entscheidungen irrational sind, machen sie nicht besser, denn du setzt nicht deine Gesundheit aufs Spiel, sondern die eines anderen. Und wenn man das tut, sollte man sich nicht von Gef├╝hlen und den paar wenigen, oft durch Zufall bestimmten Erfahrungen leiten lassen, die eine einzelne Person macht. (Nicht, solange es nicht bessere Entscheidungskritieren gibt, was hier der Fall ist.)

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: Nicole J | Datum:
Zitat: Dass du eingestehst, dass deine Entscheidungen irrational sind


tu ich nicht.

Zitat: machen sie nicht besser


f├╝r dich? who the @!#$ do you think you are?????

Zitat: denn du setzt nicht deine Gesundheit aufs Spiel, sondern die eines anderen.


tue ich meines wissens nach nicht

Zitat: Und wenn man das tut, sollte man sich nicht von Gef├╝hlen und den paar wenigen, oft durch Zufall bestimmten Erfahrungen leiten lassen, die eine einzelne Person macht.


also langsam kotzt du mich echt an. du spielst dich auf als w├╝rdest du dich dazu berechtigt f├╝hlen, andere zu belehren. du schreibst viel gutes, keine frage, vieles, dass unbestreitbar wahr ist und gibst dar├╝ber hinaus gute anregungen. Aus irgendwelchen, mir nicht ersichtlichen Gr├╝nden scheinst Du Dich aber auf meine Art (ich entscheide meist nach Gef├╝hl und Erfahrungen) eingeschossen zu haben. Probleme mit Gef├╝hlen? Keine Erfahrungen? Wie w├Ąr's wenn Du mich entweder des Forums verweist oder aber mal wieder runter kommst?

Re: Impfung gegen logische Widerspr├╝che

Autor: martin | Datum:

> ganz einfach, dass die propagierten nahezu 100 Prozent wohl
> kaum der Wahrheit entsprechen.

Insofern dir klar ist, dass "nahezu 100%" eben nicht "100%", sondern weniger als 100% bedeutet, frage ich mich immer noch, wieso du aus einem Einzelfall ableiten willst, dass das falsch ist.

Re: Impfungen

Autor: m. | Datum:
Zitat: F├╝r mich ist wichtig, dass die Krankheiten AUSGEROTTET sind,

Hm. Das gilt f├╝r Tetanus nun nicht. Das l├Ąsst sich im Prinzip nicht ausrotten, weil die Erreger so gut wie ├╝berall in der freien Natur auftreten k├Ânnen.
Kann man behandeln, klar. Aber ich w├╝rde wohl doch eher eine Impfung vorziehen, als Intensivstation und "Wundausschneidung".

Zitat: noch die irgendeinen Export nach Deutschland betreiben.

Im Zeitalter der Globalisierung ist es kaum anzunehmen, dass es viele L├Ąnder gibt, mit denen Deutschland nicht irgendwie in wirtschaftlichem Kontakt steht. Und sei es nur um einige Ecken herum.
Beispiel Indien oder China...gro├če Schwellenl├Ąnder, reger Export, reger Fremdenverkehr. Polio, Dyptherie, TB...haben sie alles noch. Wobei Polio in China glaub ich doch offiziell ausgerottet ist.

Re: Impfungen

Autor: martin | Datum:
Etwas Allgemeines: Es w├Ąre wahrscheinlich auch f├╝r dich leichter, wenn du die Zitatfunktion benutzt, die befindet sich links neben dem "senden"-Button.

> > Sich nur mit einer Seite zu unterhalten w├╝rde ich als
> > etwas einseitig bezeichnen.
>
> hab ich nicht, geht auch aus meinem Text hervor...

Du schriebst "Nun doch endlich, aber nach eigener Recherche und Gespr├Ąchen mit anderen Impfgegnern", woraus ich gefolgert habe, dass du dich in den Gespr├Ąchen nur mit Gegnern unterhalten hast. Aber an dieser Formulierungsfragen m├╝ssen wir uns nicht aufhalten.

> Das verstehe ich nicht, oder ist mir bei meinen (im Vergleich
> zu Deinen wohl eher) laienhaften Recherchen entgangen.
> Inwiefern verdienen die Impfgegner an Impfungen?

Nicht an Impfungen, sondern an ihrer T├Ątigkeit als Impfgegner, indem sie Zeitschriften und B├╝cher verkaufen, bezahlte Vortr├Ąge und 'Beratungen' anbieten usw.

> Also sind Deiner Meinung nach s├Ąmtliche Theorien die auch mal
> von sog. Verschw├Ârungstheoretikern unterst├╝tzt wurden von
> vornherein l├Ącherlich oder unglaubw├╝rdig?

Es geht nicht um die Theorien, sondern um die Art und Weise der Argumentation von Verschw├Ârungstheoretikern. Ein paar Merkmale habe ich am Ende meines letzten Beitrags genannt. Das wesentlich ist, dass sie im Gegensatz zu Wissenschaft nicht ergebnisoffen denken (und denken wollen). Sie haben ihre vorgefasste Meinung und akzeptieren nur die Fakten, die daf├╝r sprechen, aber verwerfen alle Fakten, die dagegen sprechen. In der Wissenschaft werden Theorien stattdessen immer wieder diskutiert, der Pr├╝fung unterzogen und ggf. verworfen; so wie auch Impfungen, trotz anf├Ąnglicher erfolgsversprechender Aussichten, wieder eingestellt werden, wenn das gew├╝nschte Ergebnis nicht eintritt; und wie die Impfungen, die erfolgsversprechend sind, immer weiter verbessert werden, um Risiken noch st├Ąrker zu minimieren.

> F├╝r mich ist wichtig, dass die Krankheiten
> AUSGEROTTET sind, ich sehe also keinen Grund meine Tochter
> gegen etwas zu impfen, dass es nicht mehr gibt oder evtl mal
> in L├Ąndern auftritt, die wir weder bereisen noch die
> irgendeinen Export nach Deutschland betreiben.

Wie auch m. schrieb, k├Ânnen die (in Deutschland) ausgerotteten Krankheiten (wie Kinderl├Ąhmung) sehr schnell zur├╝ckkommen, wenn nicht mehr geimpft wird, weil sie aus anderen L├Ąndern eingeschleppt werden k├Ânnen, weil Viren lange Zeit inaktiv ├╝berleben k├Ânnen usw. (F├╝r Krankheiten, die tats├Ąchlich weltweit seit Jahrzehnten nicht mehr auftreten, gilt das nicht, aber gegen die wird auch nicht geimpft.)

> Was f├╝r mich
> auch sehr entscheidend ist, ist der Punkt dass die Menschen
> die Krankheiten bekommen gegen die sie geimpft wurden die
> gleiche Chance auf eine Gesundung haben wie nicht geimpfte
> Menschen, unter der Voraussetzung dass die Krankheit
> fr├╝hzeitig erkannt wird.

Das kann sein (wobei ich es nicht unbedingt best├Ątigen will), aber das ist auch nicht der vordergr├╝ndige Sinn von Impfungen. Der Sinn ist, dass diese Krankheiten erst gar nicht ausbrechen.

> Dass Impfungen fr├╝her
> mal n├╝tzlich waren, als die medizinische Versorgung noch
> nicht (nahezu) ├╝berall f├╝r Jedermann zug├Ąnglich oder
> ├╝berhaupt unzureichend wirksam/weit war, dass sie uns von
> gef├Ąhrlichen (heute aber wahrscheinlich gar nicht mehr so
> t├Âdlichen) Krankheiten bewahrt haben mag ja stimmen. Macht
> f├╝r mich auch Sinn. Heute sehe ich jedoch darin f├╝r mich
> keinen Nutzen.

T├Âdlich oder nicht, der Punkt ist weiterhin, dass die potenziellen Sch├Ąden des Durchmachens einer Krankheit deutlich h├Âher sind, als die potenziellen Sch├Ąden infolge einer Impfung. Das trifft auf alle der von mir genannten Grundimpfungen f├╝r Kinder zu (um die es mir geht, wie gesagt verteidige ich nicht jede existierende Impfung), selbst auf scheinbar harmlose wie Windpocken. Von anderen ganz zu schweigen: Nat├╝rlich kann ein Kind nach einer Polio-Impfung Fieber bekommen, aber das ist die deutlich bessere Alternative, als infolge von Kinderl├Ąhmung f├╝rs Leben gesch├Ądigt zu sein.

> Und die Argumentation mit den anderen
> geimpften Kindern die durch mein Nichtgeimpftes gef├Ąhrdet
> sein sollen ist wegen o.g. f├╝r mich keine.

Eigentlich wird eher die andere Seite dieses Umstands betont: Dass ungeimpfte Kinder vordergr├╝ndig deshalb v├Âllig gesund bleiben k├Ânnen, weil sie durch die vielen impften passiv immunisiert sind (der Erreger tritt in ihrer Umgebung nicht auf). Umso mehr Eltern sich jedoch entscheiden, nicht zu impfen, desto geringer wird dieser passive Schutz.

Das bereits zitierte Beispiel:
Zitat: Ein weiteres interessantes Beispiel ist Keuchhusten. In der BRD waren etwa 10 Prozent der Kinder geimpft, dementsprechend wurden viele Kinder krank. In der DDR war die Schutzimpfung seit 1964 ├╝blich, die Krankheit kam so gut wie nicht vor. Direkt nach der Wiedervereinigung sank die Zahl der Impfungen in Ostdeutschland - die Zahl der kranken Kinder stieg rapide, im Jahr 2000 waren es 200 Mal so viele wie noch 1991.

(beide: http://www.babycenter.de/baby/gesundheit/impfungen/)


> Ich m├Âchte meine
> Tochter lieber vor dem Schaden bewahren, den andere M├╝tter in
> meinem Umfeld ihren Kleinen jedesmal zuf├╝gen. Die Kleinen
> kriegen nach ihren Impfungen jedesmal hohes Fieber, zum Teil
> m├╝ssen sie ins Krankenhaus, sie ├╝bergeben sich, kriegen
> Hautausschl├Ąge usmA. DAS sind f├╝r mich "unumst├Â├čliche"
> Beweise. Sichtbar. Erfahrung. Und mit meinem gesunden
> Menschenverstand treffe ich Entscheidungen basierend auf
> meinen Erfahrungen, nach meinem Gef├╝hl und mithilfe logischen
> Denkens.

"jedesmal" ist stark ├╝bertrieben. Die Statistiken, die ich bereits in diesen Thread zitiert habe, sprechen von 5%. W├Ąhrend beim Durchmachen einer Krankheit es in 90% der F├Ąllen zu Fieber kommt und dazu das Fiebers in Falle der Krankheit h├Âher ist als im Fall, wenn es als Impffolge auftritt. Rational ist die Entscheidung f├╝r die 5%.

Auch das Problem mit der pers├Ânlichen Entscheidung hatte ich in diesen Thread schon angesprochen: Wenn ein Kind durch eine Impfung Fieber bekommt, f├╝hlen sich die Eltern verantwortlich, weil sie die Impfung veranlasst haben. Wenn es durch die Krankheit Fieber bekommt, halten sie das f├╝r normal - nicht, weil sie schlechte/unverantwortliche Eltern sind, sondern weil das Kausaldenken in diesem Fall so funktioniert. Subjektiv ist es daher "richtig" (oder n├Ąherliegend), sich gegen Impfungen zu entscheiden, objektiv aber nicht.

Zitat: Dank der st├Ąndigen Verbesserung der Impfstoffe nimmt die Zahl der Impfsch├Ąden jedoch ab. So wurden zwischen 1976 und 1990 knapp 1.200 anerkannte F├Ąlle von Impfschaden registriert, zwischen 1991 und 1999 dagegen nur noch 389.

(http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Impfungen/Wissen/Kinderimpfungen-Die-grosse-Ang-1572.html)


> ├Ąh, entschuldige, aber meinst Du echt, dass die derzeit 2-3 %
> nicht impfenden Eltern in Deutschland verantwortlich daf├╝r
> sind, dass es "vermehrt" Erkrankungen gibt?

Ja, siehe obiges Zitat: "Direkt nach der Wiedervereinigung sank die Zahl der Impfungen in Ostdeutschland - die Zahl der kranken Kinder stieg rapide, im Jahr 2000 waren es 200 Mal so viele wie noch 1991." Wenn man bedenkt, dass die allgemeine Gesundheitsversorgung in dieser Zeit weiter angestiegen ist und die Immigration in Ostdeutschland kein gro├čer Faktor ist, f├Ąllt es schwer, andere Ursachen auszumachen (erst recht, wenn ein so eindeutiger Kausalzusammenhang besteht).

Wenn du oder jemand anders sich auch bzw. noch etwas mehr die Argumente der Pro-Seite anh├Âren will, m├Âchte ich verweisen auf: Dieses FAQ (unten weiterklicken), mit u.a. den Punkten:
These 01: Die Wirksamkeit von Impfungen wurde niemals belegt
These 04: Man kann trotz Impfung erkranken
These 05: Nicht geimpfte Kinder haben ein trainierteres Immunsystem und entwickeln sich besser
These 09: Fr├╝he Impfungen setzen Kinder vermeidbaren Risiken aus
These 11: Impfungen verursachen Krankheiten, gegen die sie sch├╝tzen sollen
These 12: Impfungen f├Ârdern Allergien
These 14: Impfstoffe enthalten gef├Ąhrliche Chemikalien
These 16: Es gibt Ärzte, die vom Impfen abraten
These 17: Die meisten Krankheiten, gegen die geimpft wird, sind in Deutschland ausgerottet
These 19: Es gibt weniger Kranke, weil die Menschen ges├╝nder leben, nicht weil sie geimpft sind
These 20: Mit Impfungen will die Pharmaindustrie nur Gesch├Ąfte machen

Sowie die Rubrik dieser Seite allgemein. Und daneben die Rubrik bei kinderaerzte-im-netz.de.


> ok, hab ich von ├ärzten (die ja auch gr├Â├čtenteils f├╝r sich
> beanspruchen, so bewandert in Ern├Ąhrungsfragen zu sein wie
> die entsprechenden Wissenschaftler) anders mitbekommen. Die
> erw├Ąhnen tats├Ąchlich gerne mal, dass es extrem
> gesundheitsgef├Ąhrdend ist und entwicklungshemmend sein
> soll(t├Âtlich ist mir zwar pers├Ânlich nur im privaten,
> ungebildeten Kreis untergekommen, soll es aber auch unter
> Medizinern geben wie mir andere vegane Eltern berichteten).
> Zumindest in den fr├╝hkindlichen Stadien, in der
> Schwangerschaft und im Alter oder bei sonst. Risikogruppen.

Das sind zwei Punkte. Einmal ├ärzte: Die werden in Ern├Ąhrung nicht ausgebildet und haben nur wenig mehr Ahnung als ein informierter Laie. Und einmal Risikogruppen bzw. Kleinkinder: Hier wird in der Tat meist von zumindest veganer Ern├Ąhrung noch abgeraten. Aber auch das geht langsam aber sicher zur├╝ck. Au├čerdem sind einige der Hauptargumente nicht aus der Luft gegriffen: Nat├╝rlich bekommen Kleinkinder schnell einen potenziell gef├Ąhrlichen B12-Mangel, wenn nicht auf die Zuf├╝hrung durch eine sichere Quelle geachtet wird. Dieses Argument w├╝rde sich verfl├╝chtigen, wenn die veganen Eltern, die nicht supplementieren, weil sie Ern├Ąhrungslehren wie Urkost oder Makrobiotik oder sonstigen Anschauungen und Pseudomedizinen wie Hom├Âopathie anh├Ąngen, vern├╝nftig handeln w├╝rden.

> > Und auch in der Ern├Ąhrungswissenschaft gab es schon
> > vor 50 Jahren Stimmen, die z.B. vegane Kinderern├Ąhrung nicht
> > abgelehnt haben.
>
> Verstehe nicht, was Du damit sagen willst. Fr├╝her gab's auch
> Mediziner (wahrscheinlich genau umgekehrt gewichtet, aber
> dennoch...!) die gegen Impfungen waren, so wie heute.

Damit will ich darauf hinweisen, dass selbst dieser Aspekt des Themas diskutiert wird und es schon lange auch Stimmen daf├╝r gibt. Denn in der Wissenschaft werden (idealerweise) Meinungen gegeneinander abgewogen und nicht fixe Ideen vertreten, wie eben bei Verschw├Ârungstheoretikern.

Re: Impfungen

Autor: n-vegan | Datum:
Punkt 1, ich sehe ein, dass ich deutlich mehr nachforschen und mich rethorisch st├Ąrken muss um in einer Diskussion mit Dir zu bestehen.

Punkt 2, Punkt 1a habe ich heute versucht und je mehr ich in die Materie eindringe und Seiten von "Experten" (Wissenschaftler, Mediziner, gut informierte Studierende, Laien, und alle die sich sonst noch so zu diesem Thema im Netz auskotzen m├╝ssen) "beider Seiten" lese (zum Teil auch einfach nur noch ├╝berfliege) desto klarer wird mir, dass das ne Menge mehr Zeit beansprucht als ich derzeit zu diesem Thema bereit bin zu opfern. Vorerst bleibe ich also dabei. Jedoch werde ich mich wahrscheinlich im Falle einer schlimmen und tiefen Wunde bei meiner Kleinen f├╝r die Passivimpfung entscheiden. Bem├╝he mich an meinem n├Ąchsten Babyfreien WE (in 1,5 Wochen) Zeit daf├╝r freizuhalten, will das jetzt schonmal langsam vom Tisch haben.

Punkt 3, vielleicht hast Du recht (die Sache der Methodik von VTs hat mich nachdenklich gestimmt und ich k├Ânnte jetzt nicht mehr hundertprozentig abstreiten, dass ich nicht zumindest ├Ąhnlich vorgegangen bin).

W├╝nsche einen angenehmen Abend.

Nicole

Re: Impfungen

Autor: spule | Datum:
salut,

ich m├Âchte gar nicht gro├č in diese diskussion einsteigen, nur ein paar dinge am rande bemerken:

1. wer verdient mehr geld?
ich halte es nicht f├╝r sinnvoll, menschen vorzuwerfen, sie wollen nur geld verdienen, indem sie impfkritische b├╝cher ver├Âffentlichen. dieses argument k├Ânnte schnell umgedreht werden: ver├Âffentlichen veganer_innen auch nur b├╝cher, um geld zu verdienen?
die ver├Âffentlichung der meinung soll sonst wie geschehen? ziel der menschen ist es doch eine breite masse zu erreichen. wer wirklich kritisch ist, wird sich beide seiten durchlesen und sich eine eigene meinung bilden.

2. impfen oder nicht impfen sollte m.e. nicht so pauschal diskutiert werden, da es doch erheblich viele impfungen gibt, die in verschiedenen lebensabschnitten gegeben werden k├Ânnen. es ist sicher zu diskutieren, ob nun ein zweimonate baby wirklich geimpft werden m├╝sse oder ob das nicht auch sp├Ąter passieren k├Ânne, wogegen es doch vielleicht sinnvoll ist, wenn eine frau mit 16 noch keine r├Âteln hatte, sich dagegen impfen zu lassen.

3. hom├Âopathie als pseudomedizin mal eben in den raum zu werfen ist ziemlich gewagt, da es ja mittlerweile doch einige studien gibt, die belegen, dass es wirkt. nat├╝rlich muss dabei gesehen werden, was f├╝r eine krankheit, wie schwer ist sie usw.

4. in der wissenschaft sollten freie meinungen diskutiert werden, werden sie auch meistens. was allerdings ver├Âffentlicht wird und sp├Ąter von offiziellen stellen empfohlen wird, h├Ąngt nicht immer damit zusammen, was die wissenschaftler_innen diskutiert haben. da ist es entscheidend, wer das geld gibt. geldgeber_innen entscheiden auch ├╝ber die themen, die erforscht werden sollen und lassen kaum freiraum.

spule

Re: Impfungen

Autor: martin | Datum:

> 1. wer verdient mehr geld?

Das war nicht die Frage. Nat├╝rlich verdienen Impfkritier weniger (nicht nur absolut, wahrscheinlich auch relativ), aber trotzdem verdienen sie daran, was relativiert, dass sie auch reinem Idealismus handeln.

> die ver├Âffentlichung der meinung soll sonst wie geschehen?

Online?

> 2. impfen oder nicht impfen sollte m.e. nicht so pauschal
> diskutiert werden, da es doch erheblich viele impfungen gibt,
> die in verschiedenen lebensabschnitten gegeben werden k├Ânnen.

Ich denke schon, dass man pauschal f├╝r Impfungen sein kann (und sollte), weil das nicht bedeutet, jede einzelne gutzuhei├čen. Ich habe selbst nie bestritten, dass es auch ├╝berfl├╝ssige Impfungen gibt und das es auch Konzerne gibt, die damit Geld verdienen (wobei die, u.a. deshalb, nicht festlegen, was und wie oft geimpft wird). Aber es gibt bestimmte Impfungen, die man vertreten kann (und sollte), deshalb ich die pauschale Ablehnung nicht gut finde.

> 3. hom├Âopathie als pseudomedizin mal eben in den raum zu
> werfen ist ziemlich gewagt, da es ja mittlerweile doch einige
> studien gibt, die belegen, dass es wirkt.

Alles, was daran wirkt, ist der Placebo-Effekt und der psychologische Effekt aus dem Hom├Âopath-Patient-Gespr├Ąch. Es gibt jedoch keine (wirksamen) Wirkstoffe in den Globoli selbst, daher kann man es als Pseudomedizin bezeichnen.

Wenn du eine Studie mit Wirkungsnachweis hast, bin ich gespannt, sie zu h├Âren.
Der letzte Versuch, es wissenschaftlich nachzuweisen, ist doppelt gescheitert: Einerseits an schweren methodischen Fehlern, andererseits wurde darin (wohl unbeabsichtigt) Hom├Âopathie nach Hahnemann widerlegt. Dementsprechend wurde die Studie auch wieder zur├╝ckgezogen. Hier nachzulesen.

> da ist es
> entscheidend, wer das geld gibt. geldgeber_innen entscheiden
> auch ├╝ber die themen, die erforscht werden sollen und lassen
> kaum freiraum.

Nat├╝rlich haben Geldgeber einen Einfluss. Trotzdem stimmt das pauschal so nicht, denn es gibt es durchaus noch, dass Forschungsfreiheit respektiert und bei staatlicher oder DFG-F├Ârderung eher nach formaler Richtigkeit entschieden wird, nicht nach Forschungsrichtung.

Re: Impfungen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > 1. wer verdient mehr geld?
>
> Das war nicht die Frage. Nat├╝rlich verdienen Impfkritier
> weniger (nicht nur absolut, wahrscheinlich auch relativ),

Da w├Ąre ich mir nicht so sicher, der Esoterikmarkt (inklusive dieser Art der "Impfkritik") boomt, w├Ąhrend wissenschaftliche Ver├Âffentlichungen idR mit ein paar Belegexemplaren abgespeist werden.

Achim

Impfstoffsicherheit

Autor: martin | Datum:
Hier ein aktueller Beitrag ├╝ber Impfstoffsicherheit und m├Âgliche Nebenwirkugen. Darin finde ich meine bisherigen Einsch├Ątzungen best├Ątigt:

Es gibt Nebenwirkungen und sie werden nie ganz vermieden werden k├Ânnen. Aber die Impfstoffe werden st├Ąndig verbessert; daf├╝r werden st├Ąndig Daten ├╝ber auftreten Nebenwirkungen gesammelt und ausgewertet; Impfstoffe mit nachgewiesenen oder manchmal nur vermuteteten Nebenwirkungen werden vom Markt genommen; Impfgegner mit ├╝bertriebenen und unbewiesenen Behauptungen schaden der Erforschung der tats├Ąchlichen Nebenwirkungen. Und nicht zuletzt: Der Nutzen durch Impfungen ist immer noch gr├Â├čer als der potenzielle Schaden.

Einige Zahlen aus dem Artikel:

- Eine durch die Polio-Impfung ausgel├Âste Poliomyelitis tritt bei einer von 2,4 Millionen Impfungen auf.
- Intussuszeption als Nebenwirkung eines Rotavirus-Impfstoffs trat bei einer von 10 000 Impfungen auf.
- Eine MMRV-Kombinationsimpfung (Masern, Mumps, R├Âteln und Windpocken) ist in nur einem von 2 300 F├Ąllen die schlechtere Wahl gegen├╝ber der Aufteilung dieser auf zwei Impfungen.


Zitat: Hintergrund | 19.07.2011

Vakzine: Streitpunkt Impfstoffsicherheit

Hysterie ├╝ber angebliche Impfrisiken ├╝berschattet Aufkl├Ąrung echter Nebenwirkungen

Roberta Kwok

Exklusive ├ťbersetzung aus nature

Impfungen k├Ânnen Nebenwirkungen haben - und Mediziner sollten das immer im Blick behalten. Ein unbegr├╝ndeter Verdacht darf ihren n├╝chternen Blick dabei aber nie tr├╝ben.

http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1116821

Blutuntersuchungen - ab wann?

Autor: Viola | Datum:
├ľhm. Mal wieder zum Thema Blutergebnisse.
Mein Kleiner ist jetzt 19 Monate, von Geburt an vegan. Auch ich bin sicher, dass er supergesund und topfidel ist. Aber dennoch w├╝rde ich auch gerne mal checken lassen, ob es stimmt. Ab wenn macht man denn Blut-Tests? Was genau habt ihr testen lassen? Sollte ja m├Âglichst wenig sein.

PS: Es wundert mich, dass hier ├╝ber Impfungen diskutiert wird. Meine Meinung: Jeder, der nicht gegen Impfen ist, hat sich nicht damit besch├Ąftigt. Aber das wirklich nur als PS; vielleicht kann man dar├╝ber ja in einem anderen Thread schreiben...

Re: Blutuntersuchungen - ab wann?

Autor: Nicole J | Datum:
Hallo Viola,

hab die Blutergebnisse zur U7 hin testen lassen, also bei der Untersuchung die bei Dir jetzt als N├Ąchstes ansteht. Hab den Wunsch dazu der ├ärztin im Vorfeld mitgeteilt, auch um abzukl├Ąren ob da zus├Ątzliche Kosten auf mich zu kommen. War nicht der Fall, hab ne sehr nette ├ärztin, die das dann wohl etwa unter "notwendig, wegen besonderer Ern├Ąhrung" abgerechnet hat.

Ich kann Dir nicht mehr sagen, wie dieses (meinem Wunsch nach und entsprechend laienhaft formuliert) Rundumblutbild genannt wird, nur das ich die ├ärztin gebeten habe, die Kalzium-,Eisen und B12-Werte zu checken. Erstere Beide wegen dem Gelaber von Unveganern, um ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen und Letzere einfach zu meiner pers├Ânlichen "Absicherung", wollte ganz sicher sein, dass ich's richtig mache.
Wenn Du magst kann ich Dir aber die einzeln aufgef├╝hrten Untersuchungen senden, ist ne ziemlich lange Liste, mach ich aber gern wenn's Dir ne Hilfe ist...?

Viele Gr├╝├če,
Nicole

Oje, hoffe Du tritts mit Deinem Kommentar im PS nicht wieder was los...:-), denke auch das daf├╝r n anderer Thread ge├Âffnet werden sollte!! Kann man das nicht wirklich mal auslagern, Martin?

Bluttests...

Autor: Viola | Datum:
Danke Nicole! Ich schick dir gleich mal meine E-Mail-Adresse. Wann w├╝rdest du denn wieder einen Bluttest machen?

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: goldmund | Datum:
ups, ich kann gerade nicht glauben das ich in einem vegan forum gelanden bin, nun denn.

mir ist beim post der threadstellerin aufgefallen das sie diskussionenen mit dem JUGENDAMT hatte - WIE ist es DAZU gekommen? waren die selbstmotiviert oder ist das jugendamt hinzubem├╝ht worden als sich herausstellte das dein kind vegan ern├Ąhrt wird? falls letzteres, wer hat das jugendamt informiert, deine kinder├Ąrztin, familie, erzieher, oder wer?

viele gr├╝sse :)

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> ups, ich kann gerade nicht glauben das ich in einem vegan
> forum gelanden bin, nun denn.

Was willst Du damit sagen?

Achim

Re: Blutergebnisse meiner 2-j├Ąhrigen

Autor: Lu di Maria | Datum:
hast du dich in der schwangerschaft auch ausschlie├člich vegan ern├Ąhrt? bestimmt ja, oder? hast du vielleicht ein paar tipps, was man in dieser zeit vielleicht besonders konsumieren sollte oder in h├Âheren mengen?