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Atheismusforum:
Weihnachten

Anzahl BeitrÀge in diesem Thread: 8

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Weihnachten

Autor: dr peter schade | Datum:
Die groteskeste aller christlichen MĂ€rchen ist die Weihnachtsgeschichte.
Da wird von einer "Jungfrau" ein Knabe geboren, der Gottes Sohn sein soll und alle Schuld aller Menschen einschl. der noch nicht begangenen Verbrechen kĂŒnftiger Generationen durch den erbĂ€rmlichen Kreuzestod tilgt.
Phantasievoller aber zugleich auch abstruser geht es nicht.

Re: Weihnachten

Autor: Nicole J | Datum:
Viel Fantasie brauchten die Erfinder wohl nicht, zumal es diese Story schon mehrfach vorher gab ;-).

Re: Weihnachten

Autor: Ziesemann | Datum:
Da haben Sie - Nicole - natĂŒrlich völlig recht. Denn die Bibel ist nicht Gottes Wort sondern Menschenwerk - und Menschen phantasierten zu allen Zeiten.

Re: Weihnachten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Bei den American Atheists habe ich mal eine "Seasons"-Grußkarte gesehen, die alle am 24./25. Dezember von einer Jungfrau geborenen Halbgötter listete. Waren wohl so ein bis zwei Dutzend.

Achim

Re: Weihnachten

Autor: Ziesemann | Datum:
Köstlich!
Aber in "God's own country" scheint auch das möglich - scheinbar.
Ziesemann

Re: Weihnachten

Autor: blackrose | Datum:
Es ist eigentlich verdammt einfach, zu sagen, jemand anderer hĂ€tte die eigenen SĂŒnden bereits gebĂŒĂŸt, einschließlich der noch nicht begangenen. so kann man sein eigenes Fehlverhalten doch prima rechtfertigen! man selber braucht sich also keine Gedanken mehr machen.

Re: PrÀabsolution

Autor: blackrose | Datum:
ich denke nicht, dass es PrĂ€absolution nur in amerikanischen Filmen und ihren ErzĂ€hlungen gibt. Es hat sie immer gegeben. Ablasshandel funktionierte frĂŒher bereits im Vorraus und heute... zugegeben, die Beichte ist im nachhinein, doch steht von vornherein fest, dass einem nach ein paar Vaterunser und so Absolution erteilt wird somit ist sie so gut wie prĂ€absolution.

Außerdem denke ich sehr wohl, dass dieses MĂ€rchen von wegen Jesus habe all unsere SĂŒnden bereits gebĂŒĂŸt als Rechtfertigung benutzt wird, genauso wie die Behauptung vieler religiöser Menschen, Gott wĂŒrde einem alles vergeben. ich hatte ĂŒbrigens einmal eine Diskussion mit meinem Religionslehrer, in der ich ihn fragte, warum wir, wenn wir etwas falsches gemacht haben Gott um Vergebung bitten und nicht denjenigen, den wir damit verletzt haben. Die Antworten waren mehr als abstrus, so zum Beispiel hieß es, manche SĂŒnden seien zu schlimm, um von Menschen vergeben zu werden, Gott wĂŒrde einem aber auch diese vergeben, oder jede SĂŒnde an einen Mitmenschen sei gleichzeitig auch eine SĂŒnde an Gott. es gab noch weitere, Ă€hnlich abstruse Äußerungen, die ich mir aber nicht im Detail gemerkt habe, aber derartiges hört man immer wieder.