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Veganismusforum:
Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus

Anzahl Beiträge in diesem Thread: 40

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Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus

Autor: Achim Stößer | Datum:
Nein, ich habe nicht plötzlich den Verstand verloren, bin nicht Kaplanist geworden und/oder habe nicht sonstwie jegliche ethischen Grundsätze über Bord geworfen ;-) , sondern (wie schon angedeutet) einen Artikel mit diesem Titel geschrieben, bzw. schreibe ihn grade: Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus.

Da "Vegetarier sind Mörder" ja sooo gemein ist, mal ein etwas anderer Ansatz.

Kritik, Ergänzungen, Verbesserungsvorschläge: bitte hier (oder per Mail).

Achim

Re: Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009

Autor: Achim Stößer | Datum:
Wie gesagt:
Zitat: Tierschützer plädieren für fleischlosen Tag

Aachen (dpa) Der Klimaschutz beginnt für Tierschützer beim Essen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte[sic!] hat zum Weltvegetariertag am 1. Oktober aufgerufen, weniger Fleisch zu essen und regelmäßige fleischlose Wochentage einzulegen. Bei Tieraufzucht und Fleischverarbeitung entstünden deutlich mehr Treibhausgase als bei der Herstellung vegetarischer Gerichte, betonte der Bundesverband am Dienstag in Aachen. Wer regelmäßig auf Fleisch verzichte, leiste daher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die belgische Stadt Gent habe kürzlich einen fleischlosen Wochentag [blablabla] http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Aus+aller+Welt/id/298396 Dienstag, 29. September 2009 (16:12)

Also genau das, was in der PM kritisert wird ...

Achim

Vegetarische Nudeln: Tierschützer loben Eiernudeln

Autor: Achim Stößer | Datum:
Zitat: Tierschützer loben Nudelproduzenten

„Deutschland wird käfigfrei“ ist mehr als nur ein Slogan: Nach dem Lebensmitteleinzelhandel setzen auch die deutschen Nudelhersteller in Zukunft auf Eier aus alternativen Haltungsformen.

Deutlicher kann ein Trend nicht ausfallen: Praktisch alle deutschen Nudelproduzenten haben den zehn Tierschutzorganisationen der „Käfigfrei“-Kampagne versichert, bereits jetzt oder schon in naher Zukunft keine Käfigeier mehr zu verwenden. Auch die von Tierschützern kritisierten „Kleingruppen“-Käfige stehen für Nudelproduzenten nicht zur Debatte. Damit setzt nach dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel die zweite Branche ein klares Zeichen: Käfigeier haben in Deutschland keine Zukunft – auch nicht unter der beschönigenden Bezeichnung „Kleingruppenhaltung“.

Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, zeigt sich zufrieden: „Die Gespräche mit den Nudelherstellern verliefen sehr konstruktiv. Die wenigen Hersteller, die noch nicht geantwortet haben, fordern wir auf, sich dem starken Trend anzuschließen.“ [...]

Die „Käfigfrei“-Kampagne wird von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt geleitet. Sie wird unterstützt von den Organisationen Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V., PETA Deutschland e.V., PROVIEH – VgtM e.V., Stiftung Vegeterra, Tier und Mensch e.V. sowie Vegetarierbund Deutschland e.V. [...]

Die [Albert-Schweitzer-]Stiftungs-Aufgabe ist es, möglichst viel Leid zu vermindern. Deshalb setzt sich die Stiftung vor allem für die sogenannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Aufgabe, der man sich stellen kann.
Die Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärkt die Stiftung die vegetarische Idee, da keine Haltungsform bekannt ist, die man als wirklich artgerecht bezeichnen könnte. Wem Tiere am Herzen liegen, kann durch eine möglichst rein pflanzliche [und natürlich ja nicht das böse Wort "vegan" verweden, daß Pilze oder Salz oder Wasser keine Pflanzen sind, was soll's, AS] Ernährung jederzeit einen effektiven Beitrag zum Wohl der Tiere leisten.

http://www.newsmax.de/tierschuetzer-loben-nudelproduzenten-news23022.html, meine Hervorhebungen


Ach, es ist schon schlimm mit dem Veganismus. Immer nur Salat und Körner. Ich würde ja sooooo gern mal wieder Nudeln essen.

Aber vielleicht erfindet ja mal jemand eifreie Nudeln? Das wär's doch, oder?

Aaaaaaarrrrrrrrghh.

Achim

PS: Bilder aus den "alternativen Haltungsformen", die die Tierschutzverbrecher da "loben", sind bekanntlich unter http://tierrechtsbilder.de zu finden.

eifreie Nudeln

Autor: Claude | Datum:
> Aber vielleicht erfindet ja mal jemand eifreie Nudeln?
> Das wär's doch, oder?

*träum* Aber eifreies Brot wäre mir noch lieber. Das gibt's ja bekanntlich auch nicht.

Claude

Welteitag 2013

Autor: Achim Stößer | Datum:
Zitat: Faule Tomaten und schwarzes Salz als Eialternative

Morgen ist, wie immer am zweiten Freitag im Oktober, Welteitag. Dieser Tag war ursprünglich von der Eierindustrie dafür gedacht, für Eikonsum zu werben. Ganz im Sinn der Industrie haben Tierschützer inzwischen diese Aufgabe übernommen, während Tierrechtler, da Eikonsum zwangsläufig mit Ausbeutung und Mord verbunden ist, Veganismus fordern, was schon deshalb kein Problem ist, weil es zahlreiche Alternativen gibt: Politiker können mit faulen Tomaten statt Eiern beworfen werden, Künstler können statt Ei-Tempera vegane Farben verwenden. Und auch das, was viele fälschlich einzig mit Veganismus assoziieren (als ob er eine Ernährungsform wäre, nicht die grundsätzliche Ablehnung speziesistischer oder tierrechtsverletzender Handlungen), das Essen, kommt ohne weiteres ohne Vogelmenstruationsprodukte aus: vegane und somit eifreie Kuchen, Nudeln, Kekse, Frikadellen, Pfannkuchen, Aufläufe, Würstchen, Baisers, Schokoladenmousse, Spiegel- oder Rühr-"Eier" usw. gibt es zuhauf. Wer Gewalt vermeiden, aber auf den typischen Geruch von Eiern und Stinkbomben nicht verzichten möchte, kann diesen durch entsprechende Schwefelverbindungen, etwa Schwarzsalz (Kala Namak) erreichen und so sicherlich auch vegane verlorene, russische oder Onsen-"Eier" herstellen, wenn gewünscht. Aber selbst wenn vegane Ernährung ausschließlich aus Brokkoli bestünde, wäre das keine Rechtfertigung für die Versklavung von Vögeln.


weiter: http://maqi.de/presse/welteitag2013.html

Welteitag 2014

Autor: Achim Stößer | Datum:
Zitat: Aus Anlass des Welteitages stellt die Tierrechtsinitiative Maqi dem zum Trotz eine neue Kampagne vor, die bildlich Ei-Alternativen zeigt – nicht ohne direkten Vergleich mit Eikonsum, der – selbst wenn es keine veganen Muffins gäbe – nicht zu rechtfertigen wäre, denn er bewirkt vor allem eines: Vögel zu quälen und zu ermorden.


Vollständige Pressemitteilung: Welteitag 2014 - Alternativen zu Mord und Misshandlung

Kampagne: Eialternativen



Achim

Eierproduktion in Deutschland weiter gestiegen

Autor: Achim Stößer | Datum:
Der Aufwärtstrend in der Eierproduktion in Deutschland hat sich fortgesetzt.

Juni 2014 insgesamt 935 Millionen Eier erzeugt (+7,4% zu 2013)
Januar bis Juni 5,8 Milliarden (+6,5% zu 2013).

Anstieg 2013 um 3,8 % auf 11 Milliarden
Tiefstand 2010 8 Milliarden (bis 2013 um +37%)

Stand 1. Dezember 2013:
63,1% Hennen in Bodenhaltung
15,9% Freilandhaltung
12,5% Kleingruppenhaltung beziehungsweise ausgestaltete Käfigen 8,5% Bio

http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30235275, https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2014/PD14_041_p002.html

VIER PFOTEN für Schlachtdaune

Autor: Claude | Datum:
Ob Schlachtdaune der richtige Begriff ist weiss ich jetzt nicht, aber offenbar ist es ihnen lieber die Tiere sind schon tot, als dass sie noch leben. Seltsam, wo es bei Schafen doch umgekehrt ist, da wird von Tierschützern eher Schurwolle statt Schlachtwolle bevorzugt.
Wobei sie mit dem ersten Satz der Schlussaussage recht haben. Nützt aber nichts, ohne die Aussage, dass nur Veganismus dazu führt, dass nur noch Waren auf dem Markt bleiben, für die keine Tiere ausgebeutet werden.

Zitat: Welttierschutztag: VIER PFOTEN warnt vor versteckter Tierquälerei in Kleidung

Wien, 30.09.2009 – In den nächsten Wochen steigt die Nachfrage nach Winterkleidung. Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober ruft die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN Verbraucher dazu auf, diesmal keine Artikel mit Daunen oder Pelz zu kaufen.

Pelzmäntel, Pelzmützen, Pelzbesätze – rund 30 Millionen Nerze und Füchse werden in Europa jährlich unter grausamen Bedingungen gezüchtet und qualvoll getötet, um als modisches Pelz-Accessoire zu enden. Einfärbungen und modische Weiterverarbeitungen der Pelze sollen den Käufer zum Konsum verleiten. „Wir lehnen die Tötung von Pelztieren für die Pelzgewinnung entschieden ab“, erklärt Johanna Stadler-Wolffersgrün, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „In diesem Herbst warnen wir besonders wieder vor verstecktem Pelz, denn bunt eingefärbter, flauschiger Besatz wird von vielen Käufern nicht als Tierfell erkannt.“ VIER PFOTEN fordert daher dringend eine klare Kennzeichnungspflicht. Die Herkunft eines Felles, die verwendete Tierart und die Haltungsbedingungen für das Tier müssen transparent sein. Die zentrale Forderung der internationalen Tierschutzorganisation ist aber ein Verbot der Pelztierhaltung und ein umfassendes Handelsverbot für sämtliche Pelzprodukte. In Österreich, der Schweiz, Großbritannien und Italien ist Pelztierhaltung seit Jahren verboten. Derzeit wird in den Niederlanden - mit jährlich 4,5 Millionen getöteten Nerzen zweitgrößter Produzent in der EU – ein solches Verbot diskutiert.

Auch bei Daunenprodukten gibt es keine Verbrauchersicherheit. Der Käufer kann nicht überprüfen, ob die Federn vom toten Tier stammen oder den Gänsen lebendig ausgerissen wurden. In diesem Jahr konnte VIER PFOTEN der deutschen Firma Schwerk das Handwerk legen, die ihre Tiere brutal lebend gerupft hatte. Diese Art der Daunengewinnung ist in der ganzen EU nur bei toten Tieren erlaubt, der illegale Lebendrupf ist besonders in Osteuropa jedoch weit verbreitet. Die Gänse werden pro Jahr bis zu vier Mal brutal gerupft. Die so gewonnenen Daunen landen schließlich in Bettdecken und Daunenjacken. Niemand kann nachprüfen welche Daunen ein Produkt enthält. VIER PFOTEN fordert deshalb strenge Kontrollen sämtlicher Gänsehaltungsbetriebe in Bezug auf Lebendrupf.

Verbraucher bestimmen durch ihre Kaufentscheidung maßgeblich, welche Waren auf den Markt kommen und sich dort halten. Damit liegt die Verantwortung, ob Tiere wegen ihres Felles oder Federkleides leiden müssen, bei jedem Einzelnen“, sagt Stadler-Wolffersgrün.

(Meine Hervorhebungen)
http://www.vier-pfoten.at/website/output.php?id=1051&idcontent=2618&language=1

Tierschützer werben für Gänsemord (Vier Pfoten)

Autor: Hannes Benne | Datum:
Um dem Konsumenten ein ruhiges Gewissen beim Verzehr von Gänseleichen zu gewährleisten wirbt Merkur mit einer Vier Pfoten Positivliste.

Zitat: MERKUR ihr Markt arbeitet mit der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zusammen. Unsere Tiefkühlgänse stammen aus Betrieben in Ungarn, die es auf die Positivliste von VIER PFOTEN geschafft haben, welche für stenge Kontrollen in den Betrieben stehen. Dadurch ist garantiert, dass die Gänse weder gerupft noch gestopft werden und aus Auslaufhaltung kommen.


http://mag3.i-magazine.de/Files/mag/611b671f52a99dcff8dc1d4436ddfb1c/

Welch Glück für die Gänse, dass es Tierschützer gibt...

Re: Tierschützer werben für Gänsemord (Vier Pfoten)

Autor: Trolli | Datum:
... was für ein Pech für die Gänse, dass sie keine vier Pfoten haben, sondern nur zwei "Gänsefüßchen"...

Tierschützer werben um Subventionen für Tierausbeuter (Vier Pfoten)

Autor: Krümel | Datum:
Vier Pfoten fordert derzeit Landwirte bei der Umgestaltung der Schweinezucht (weg von Kastenständen) finanziell zu unterstützen.

Zitat: VIER PFOTEN fordert: Freie Abferkelung in der Schweinezucht muss finanziell gefördert werden



Zitat: Studien belegen, dass die Anzahl abgesetzter Ferkel pro Sau und Wurf
durch die freie Abferkelung nicht negativ beeinflusst wird.



Zitat: Eine EU-Regelung besagt, dass
Sauen im Zeitraum von vier Wochen nach dem Decken und bis zu einer
Woche vor der Geburt in Gruppen gehalten werden müssen. VIER PFOTEN
fordert dringend finanzielle Unterstützung für die Landwirtschaft:
"Die Landwirte haben sowieso bereits finanziellen Aufwand. Wir
fordern eine Unterstützung dieser Umbauten - allerdings nur, wenn auf
tierfreundlichere, über die EU-Vorgaben hinausgehende Systeme wie
eben die freie Abferkelung umgestellt wird. Außerdem pocht VIER
PFOTEN auf eine Vorschrift für genaue Herkunftsbezeichnungen auf
tierischen Produkten. So kann den österreichischen Landwirten das
wirtschaftliche Überleben und den Tieren ein gerechteres Leben
gesichert werden."

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110224_OTS0018/vier-pfoten-fordert-freie-abferkelung-in-der-schweinezucht-muss-finanziell-gefoerdert-werden

Wie lieb von Vier Pfoten, dass sie dem Verbraucher dabei helfen guten Gewissens ihre Schweineleichen zu essen. Und dass die Effizienz der Produktion nicht zu stark eingeschränkt wird, ist auch gewährleistet. Was will man mehr?

Re: Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009

Autor: Achim Stößer | Datum:
Grade im "Nachrichtenjournal", RTL II: Etwas verspäteter Bericht zum Weltvegetariertag, u.a. mit ...

"Schweinebauer" Schweisfurth, Statement: "Das ist zuviel, sagen selbst die, die davon leben" (Off-Kommentar), "lieber nur halb so viel [Fleisch] aber dafür besser" (Schweisfurth, Gedächtniszitate).

(Dazu Vegetarierbund-Zösch mit Gesundheits- und Klima-Nonos.)

Q.e.d.

Achim

Tierschutzpreis für professionelle Tierausbeuter

Autor: Achim Stößer | Datum:
Tierausbeuter halten sich mal ans Gesetz und stellen von einem Qual- und Mordverfahren auf ein anderes um, also wenn das keinen Tierschutzpreis wert ist, was dann?

Zitat: Sozialministerin Christine Lieberknecht (CDU) vergibt heute (14.00) in Ollendorf bei Erfurt den mit 2600 Euro dotierten Thüringer Tierschutzpreis.
[...]


Er geht in diesem Jahr an drei Einzelpersonen und zwei Agrarunternehmen. Christa Scheler (Gehofen), Elfriede Wöllner (Schleiz) und Margrit Gleitsmann (Schmölln) gehören zu den Gründern von Tierschutzvereinen und kümmern sich vor allem um in Not geratene Tiere. Die Agrarproduktion «Goldene Aue» aus Görsbach und der Geflügelhof Hottelstedt erhalten die Auszeichnung für die Umstellung ihrer Anlagen auf tiergerechte Haltung.

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/thueringen/art2935,1001283

Zitat: Mit dem Thüringer Tierschutzpreis werden Menschen und Gruppen geehrt, die sich um herrenlose Tiere kümmern, Tierheimplätze schaffen und sich dafür einsetzen, den Tierschutzgedanken auch Kindern und Jugendlichen nahezubringen. Außerdem werden Initiativen zur artgerechten Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere gewürdigt. In diesem Jahr wurde der Tierschutzpreis bereits zum 15. Mal verliehen.

http://www.mdr.de/thueringen/6747884.html


Zitat: Von glücklichen Hühnern will Dr. Christian Ulrich, Geschäftsführer der Hottelstedter Geflügelhof GmbH, nicht gern reden. Das ist, so sagt er, ein Vermenschlichen von Tieren. Oder ein Wohlbefinden der 240 000 Legehennen? Allein am Standort Hottelstedt liegt es ihm und seinen Mitarbeitern natürlich am Herzen, das jener Tiere an den anderen Produktionsstandorten und in Tochterunternehmen selbstverständlich auch. Der Beweis: Seit Mitte August dieses Jahres muss keine der insgesamt 480 000 Legehennen mehr ihr Dasein in einem Käfig fristen. Alle Stallanlagen wurden seit dem Jahr 2000 Schritt für Schritt auf die alternative Boden- und Freilandhaltung umgestellt. Das war kein leichter Prozess, ein billiger schon gar nicht. Aber er hat sich gelohnt.

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?kennung=on7taTHUThuNational40089&zulieferer=ta&kategorie=THU&rubrik=Thueringen®ion=National&auftritt=TA&dbserver=1


In einem Boot eben.

Achim

Re: Tierschutzpreis für professionelle Tierausbeuter

Autor: Urs | Datum:
Ich finde es doch immer wieder sehr bizarr, dass für die einzelnen "herrenlosen" (mit ein wenig Intelligenz sollte einem dieses Wort doch auch aufstossen...) "Kuscheltiere" ein Platz gesucht wird und die "Nutztiere" so nebenbei erwähnt dann in die Ehre einer alternativen Tötungsmaschinerie kommen...

Ich weiss, diese Schiophrenie ist sooo alt, aber ich bin immer noch nicht "gewöhnt" daran.

moralische Schizophrenie / Doppelmoral

Autor: martin | Datum:
Urs schrieb:
>
> Ich finde es doch immer wieder sehr bizarr, dass für die
> einzelnen "herrenlosen" (mit ein wenig Intelligenz sollte
> einem dieses Wort doch auch aufstossen...) "Kuscheltiere" ein
> Platz gesucht wird und die "Nutztiere" so nebenbei erwähnt
> dann in die Ehre einer alternativen Tötungsmaschinerie
> kommen...
>
> Ich weiss, diese Schiophrenie ist sooo alt, aber ich bin
> immer noch nicht "gewöhnt" daran.

Es ist auf jeden Fall eine Ungleichbehandlung, aber genau genommen würde ich das nicht unter die im Titel stehenden Begriffe rechnen. Die Tiere in Tierheimen werden ja nur erst nach gewisser Zeit umgebracht, weil sie bis dahin noch ihre Funktion als "Haus"tier erfüllen könnten. Insofern sind Tierheime eine der speziesistischen Institutionen des Tierschutzes.
Auch die private "Haustierhaltung" ist eher selten doppelmoralisch, sondern eben nur (und auch nur dann) "gut" behandelt, wenn sie ihre Funktion erfüllen. (Man könnte es eher "Heuchelei" nennen.)

Re: moralische Schizophrenie / Doppelmoral

Autor: Googler | Datum:
martin schrieb:
>
> Auch die private "Haustierhaltung" ist eher selten
> doppelmoralisch, sondern eben nur (und auch nur dann) "gut"
> behandelt, wenn sie ihre Funktion erfüllen. (Man könnte es
> eher "Heuchelei" nennen.)

Das denke ich auch. Auch "Haustiere" sind letztlich "Nutztiere". Lediglich die Art des Nutzens ist eine andere.

Re: Tierschutzpreis für professionelle Tierausbeuter

Autor: martin | Datum:
Tierschutzpreise für "bessere" Tierausbeutung scheinen an der Tagesordnung zu sein (wobei auch nichts anderes zu erwarten war). Diesmal für das Umbringen von 2000 Tieren jährlich.

Zitat: Horst Reiser erhält Tierschutzpreis: Betriebserfolg mit glücklichen Hühnern

Stuttgart - Bio-Landwirt und LBV-Vorstand Horst Reiser hat den Tierschutzpreis für besonders tiergerechte Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren am 2. November 2009 in Stuttgart entgegengenommen.
Der LBV gratuliert seinem Vorstandsmitglied und sieht die wiederholte Ehrung eines Landwirts als Anerkennung für die Tierhaltung in Baden-Württemberg.

„Der Preis für Horst Reiser beweist einmal mehr, wie gut es mit der landwirtschaft-lichen Tierhaltung in Baden-Württemberg bestellt ist“, erklärt LBV-Präsident Joachim Rukwied. „Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied und sehen den Preis als Ansporn für unsere ständigen Bemühungen um eine tiergerechte Haltung von Nutztieren.“

Reiser ist seit der ersten Ausschreibung des Tierschutzpreises 1997 der 17. Landwirt, der den Preis erhalten hat. Schon 2007 freute sich Familie Großhans über den Tierschutzpreis. Der LBV-Mitgliedsbetrieb bekam die Auszeichnung für seine vorbildhafte Milchviehhaltung. Das Landwirtschaftsministerium verleiht den Tierschutzpreis Baden-Württemberg alle zwei Jahre.

Horst Reiser bewirtschaftet einen Biohof in Straubenhardt-Feldrennach (Enzkreis). Insgesamt hält der Öko-Landwirt 1.800 Hühner und 60 Hähne. Neben Eiern liefert das Ge-flügel auch Fleisch, das Reiser in seinen zwei Biogeschäften vermarktet. Weiterer Clou: Der Hof mästet auch Wachteln, die direkt an einige Spitzenhotels im Umland gehen. Zudem hat der Betrieb 14 Mutterkühe, einen Bullen, sechs Mastschweine, Schafe, Ziegen und Pferde. Den 70 ha-Betrieb hat Reiser zusammen mit seiner Familie bereits vor 20 Jahren vom konventionellen auf biologischen Landbau umgestellt. Reiser arbeitet aber nicht nur für seinen eigenen Betrieb, sondern stellt seine Dienste auch in der Land-schaftspflege unter Beweis. Neben Winterdienst und Tätigkeiten im Forstbereich mäht Reiser regelmäßig Wiesen in den Tälern rund um seinen Wohnort. Für den Berufsstand engagiert er sich auch im LBV. Er ist Mitglied im LBV-Vorstand und Vorsitzender des Fachausschusses für Ökolandbau. (lbv-bw)

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&WEITER=99&MEHR=99&Fu1=1257273131&Fu1Ba=1140008702&ArC=0&ArCJ=&ArCM=&ROalAk=1457&LaZ=15&LsZ=0&EgSa=&SuGi=&SuGo=&SuDat=&con=

Re: Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009

Autor: Christine | Datum:
Die ewige Frage "warum bist Du Vegetarier" hat dazu geführt, dass ich meinen Beitrag zum Weltvegetariertag dazu bildlich umgesetzt habe. Als Künstler kann man ja fast nicht anders:

http://www.mausebaeren.com/veggie

lieber nochmal genau hinsehen

Autor: Tobi | Datum:
Du hast offenbar nicht genau geschaut, wo Du Deinen Beitrag eingestellt hast. Kannst ja nochmal nachlesen, weshalb Vegetarier so toll sind (oder etwa doch nicht?).

Tobi

Re: Weltvegetariertag 2010 - Vegetarier sind weltweit Mörder

Autor: Liliales | Datum:
Ich finde den Artikel sehr gut auf den Punkt gebracht.
Allerdings: Findest du es nicht etwas merkwürdig über dich selbst in der dritten Person zu schreiben?

Re: Weltvegetariertag 2010 - Vegetarier sind weltweit Mörder

Autor: michael j | Datum:
> Allerdings: Findest du es nicht etwas merkwürdig über dich
> selbst in der dritten Person zu schreiben?

Finde ich auch etwas befremdlich da die Autorenschaft ja auch noch unter dem Artikel steht.

Re: Weltvegetariertag 2010 - Vegetarier sind weltweit Mörder

Autor: Tobi | Datum:
> Allerdings: Findest du es nicht etwas merkwürdig über dich
> selbst in der dritten Person zu schreiben?

Es handelt sich um eine Pressemitteilung, die in diversen Presseportalen (und anderswo) verteilt wird. Daher die dritte Person.

Tobi

Wie naiv sind Vegetarier?

Autor: martin | Datum:
Vegetarierorganisationen nehmen es scheinbar nicht so genau mit der Realität, wie in einer aktuelle PM zum Weltvegetariertag. Jedoch reichen ein paar Berichtigungen, um einen sinnvollen Text daraus zu machen.
Zitat: Obwohl die Motive für diese [weder] mitfühlende, [noch] gesunde und umweltschonende Lebensweise sehr unterschiedlich sind, haben sie alle doch dieselbe Konsequenz: Sie bewahren Menschen, Tiere und die Natur vor [ein klein wenig] Schaden.

Vegetarier:

--Beweisen [kaum] Solidarität mit hungernden Menschen
Während das Problem des Welthungers völlig aus dem Ruder läuft, Milliarden Menschen unterernährt sind und ein Kind alle fünf Sekunden verhungert, werden gewaltige Mengen verfügbarer Nahrungsmittel nach wie vor für die [Milch- und Eier-]industrie verschwendet. Vegetarier haben [strike]keinen[/strike] Anteil an diesem Unrecht. Jean Ziegler beschreibt das Drama treffend, wenn er anklagt: "Jedes Kind, das verhungert, wird ermordet".

--Fördern das eigene Wohlergehen und entlasten das öffentliche Gesundheitswesen [wenn auch nur geringfügig]
Ein vegetarischer Lebensstil kann das Risiko von Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall und einigen Krebsarten verringern. Aus diesem Grund haben etliche Versicherungsgesellschaften bereits günstigere Prämien für Vegetarier berechnet. Außerdem sind Vegetarier erheblich schlanker als Fleischesser und belasten dadurch nicht das öffentliche Gesundheitswesens mit einem Problem, mit dem heute viele Länder konfrontiert sind: Übergewicht. In einer vegetarischen Welt ohne industrielle Tierzucht würden auch die meisten der heute noch unkontrollierbaren Tierseuchen der Vergangenheit angehören [außer natürlich die Tierseuchen der Milch- und Eierindustrie, welche in einer "vegetarieren Welt" stark expandieren würden].

--Retten [keine] Tiere [sondern lassen sie nur für andere Produkt töten]
Das Ausscheiden aus dem [Tiermilch- und Eier-]handel [wäre] gleichbedeutend mit der Weigerung, im Laufe eines Menschenlebens den Tod von Tausenden von Tieren zu finanzieren. Der Verzehr eines 'leckeren' [vegetarieren Gerichts] ist schliesslich kein ausreichendes Motiv für all das Leid, die vielen Gesundheitsprobleme und eine besorgniserregende Klimaverwüstung, die mit der [Tiermilch- und Eier-]produktion einhergehen.

--Schützen die Natur [kaum]
Vegetarier sind [strike]nicht[/strike] [mit] verantwortlich für die Zerstörung der Regenwälder für Weideland und Tierfutteranbau, für Boden-, Wasser- und Luft verunreinigende Tieremissionen und [Pesco-Vegetarier darüber hinaus] für die immer ernster werdende Bedrohung der Nahrungskette durch rücksichtslose Überfischung in all unseren Ozeanen.

--Sind eine wirtschaftliche Kraft [für die Tierausbeutungsindustrie]
Die Bemühungen der Lebensmittelindustrie um reichhaltigere vegetarische Angebote sind offensichtlich. In Supermärkten, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen können Vegetarier sich heute über eine grössere Auswahl denn je freuen. Auch wird die finanzielle Stärke der Vegetarier und deren Einflussmöglichkeit durch den Geldbeutel von Tag zu Tag klarer, was schon zu viel versprechenden Ergebnissen geführt hat, z.B. [das Anwachsen des Marktes für "Freilandeier" u.Ä., damit Vegetarier weiterhin mit gutem Gewissen Tierausbeutungsprodukte konsumieren können].

Es lebe die vegetarische Revolution!

Was vegetarische Philosophen und Wissenschaftler schon seit vielen Jahrhunderten wussten, ist nun endlich auch zu Experten und in die Öffentlichkeit durchgedrungen. Es vergeht kaum eine Woche ohne neue Veröffentlichungen, die die Vorteile dieser gewaltlosen Lebenweise [ausgenommen Hühner, Kühe, Bienen und viele andere Tiere] bestätigen.

In Zeiten zunehmender individueller Bemühungen um Gesundheit, wachsender Solidarität und starkem Umweltbewusstsein werden es die nationalen und internationalen Organisationen immer [leichter] haben, ihren gegenwärtigen Boykott der vegetarischen Alternative fortzusetzen, [da die Inkonsequenz und Selbstwidersprüche offensichtlich sind, was sich bereits einige zunutze gemacht haben].

Zugegeben, das war ein wenig polemisch. Aber bei solcher faktisch völlig fehlerhafter Schönfärberei hilft nur noch Polemik.

Weltvegetariertag 2014: Hühner platzen, wenn man sie nicht melkt

Autor: Achim Stößer | Datum:
Am 1. Oktober ist wie in jedem Jahr Weltvegetariertag, an dem Vegetarier sich indirekt damit brüsten, die Leichen ihrer Opfer anders zu beseitigen als sie zu verzehren.

"Die Rechtfertigungsversuche der Vegetarier zur Verteidigung ihrer Morde an männlichen Küken und Kälbern, an sogenannten Legehennen und Milchkühen usw., wenn sie Milch oder Eier konsumieren, sind dabei so widerwärtig wie die aller Unveganer" [weiter]



Achim

Weltvegetariertag 2015 - Veganismus ist nichts für dich

Autor: Achim Stößer | Datum:
Am 1. Oktober ist wie in jedem Jahr Weltvegetariertag, an dem Vegetarier für ihre Ernährungsform werben, ungeachtet der Tatsache, dass dafür männlichen Küken und Kälber, sogenannten Legehennen und Milchkühe usw., ermordet werden, ebenso wie für nicht auf Ernährung bezogenen Konsum, etwa von Haut, Haaren, Hufen etc. Nicht selten zollen gerade Vegetarier dabei Veganern – die eben auch solche Morde ablehnen – angeblich Respekt oder äußern Bewunderung, um gleich darauf ihr eigenes Fehlverhalten zu rechtfertigen mit Phrasen wie "Ich könnte das nicht" oder "Für mich wäre das nichts".

Tatsächlich liegen sie damit, wenn auch unfreiwillig, gar nicht falsch: Wie Claude Martin von der Tierrechtsinitiative Maqi in seinem aus diesem Anlass veröffentlichten Artikel "Veganismus ist nichts für dich" (http://antispe.de/txt/nichtsfuerdich.html) darlegt, ist Veganismus eben nichts für die Konsumenten, sondern etwas für die, die dann nicht mehr konsumiert werden: die Opfer der Unveganer. [Weiter]

Achim

Weltvegetariertag 2016 - Kuhmilch: wie quadratische Räder aus Hundewelpen

Autor: Achim Stößer | Datum:
Am 1. Oktober ist wie in jedem Jahr Weltvegetariertag, an dem Vegetarier für ihre Ernährungsform - also keinen Verzehr von Leichen - werben. Anderweitige Verwendung (wie etwa der Haut, Haare, Federn usw. der Ermordeten für Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände) oder auch den Konsum von Honig, Eiern oder Milchprodukten betrifft dies, da Vegetarismus nichts anderes ist als eine bestimmte Ernährungsform, nicht.

Insbesondere der Verbrauch an Tiermilch in Form von Was-soll-man-denn-sonst-noch-essen-Käse und seit einiger Zeit "Fleischersatz" aus Drüsensekret ist dabei häufig sogar überdurchschnittlich hoch. Insgesamt jedoch sinkt der Milchkonsum dennoch. Dabei ist Kuhmilch für die menschliche Ernährung wie quadratische Räder für Fortbewegungsmittel. Die armen Milchbauern, pardon, Reifenfabrikanten aber jammern, weil sie ...

weiter:
http://maqi.de/presse/weltvegetariertag2016.html

Weltvegetariertag 2019 - Die meisten "Veganer" sind nur Vegetarier

Autor: Achim Stößer | Datum:
Weltvegetariertag 2019

Die meisten "Veganer" sind nur Vegetarier

Am 1. Oktober ist Weltvegetarierertag. Statistiken und Umfragen erwecken den Eindruck, dass die Zahl der Menschen, die vegan leben, rapide wächst. Doch wie glaubwürdig sind diese Zahlen, zumal es beim Veganismus, anders als beim Vegetarismus, nicht um Ernährung geht?


weiter: https://maqi.de/presse/weltvegetariertag2019.html

Weltvegetariertag 2020 - Trinken Vegetarier Fischmilch?

Autor: Achim Stößer | Datum:
Am 1. Oktober ist Weltvegetarierertag. Zum Thema Vegetarismus wurde bereits fast alles gesagt, was es zu sagen gibt. Der vegetarische Kükenmord mittels Vergasen oder Vermusen der männlichen Küken, weil diese keine Eier legen und nicht genug "Fleisch" ansetzen, um "rentabel" zu sein, wird in Deutschland - auch wenn sich das nicht auf den Import bezieht - bald verboten und durch "Zweinutzungsrassen", bei denen die männlichen Küken ein paar Wochen später ... (weiter)

Achim