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Komplement├Ąrforum:
Erbse der Woche

Anzahl Beitr├Ąge in diesem Thread: 165

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Erbse der Woche

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Ich habe mir gedacht, wir k├Ânnten doch auch mal einen Preis verleihen. Ab sofort gibt es also die Erbse der Woche. "Erbse", damit die Leute, die sie verliehen bekommen, sie in ihren Kopf tun k├Ânnen, was ihre Gehirnkapazit├Ąt verdoppelt, "der Woche", weil's so ├╝blich ist (nicht, da├č wir uns strikt dran halten m├╝ssen).

Achim

K├Ąse ist kein Milchprodukt

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Und der erste Preistr├Ąger ist: Redfox.

Laudatio: unermpdlich bem├╝ht er sich, gegen Tierechte und veganismus anzugehen. Argumente hat erselbstverst├Ąndlich keine (wie auch?), stattdessen nur dumme Spr├╝che.

Mit folgnder ├äu├čerung aber hat er sich die Erbse der Woche verdient:


>>ich esse k├Ąse, aber keine [...] milchprodukte.<< (Veggielove, 2398.htm)

Auch nicht schlecht ├╝brigens der Rahmen dieser Gemme:
>>>
ich esse k├Ąse,aber keine eier oder milchprodukte....
bin ich jetzt ein k├Ąso-veganer oder ein untypischer vegetarier oder gibt's mich gar nicht....
<<<

W├Ąre es labfreier K├Ąse, und w├╝rde er auch sonst keine Leichenprodukte konsumieren, dann w├Ąre er - welche ├ťberraschung - schlicht Laktovegetarier. Aber nat├╝rlich ist er kein Vegetarier ...

Achim

Re: K├Ąse ist kein Milchprodukt

Autor: Christoph Stross | Datum:
Ich hatte mir immer gedacht, dass die einzigen Leichenprodukte, die redfox konsumiert, K├Ąse mit Lab und unter "Leichen im Keller" fallende Produkte sind. Er bezeichnet sich ja auch als Ovo-Lacto-Vegetarier (auch wenn das nicht ganz richtig ist, nachdem er z. B. K├Ąlberlab isst). Mich w├╝rde jetzt interessieren, ob ich etwas ├╝bersehen habe und redfox also doch Fleisch und/oder Fische isst, auch wenn es keinen Unterschied machen w├╝rde, nachdem f├╝r ihn sowieso Tiere sterben m├╝ssen.

Redfox

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Ich hatte mir immer gedacht, dass die einzigen
> Leichenprodukte, die redfox konsumiert, K├Ąse mit Lab und

Jemand, der das tut, ist also offensichtlich kein Vegetarier, siehe Glossar.

> bezeichnet sich ja auch als Ovo-Lacto-Vegetarier (auch wenn

Tut er das? Und behauptet aber gleichzeitig (s.o.) keine Eier zu konsumieren ... faszinierend. Nun ja, andernorts beteichnet er sich als "Omnivore".

> Mich w├╝rde jetzt interessieren, ob ich etwas ├╝bersehen habe
> und redfox also doch Fleisch und/oder Fische isst, auch wenn

"Fleisch und/oder Fische"? Tsts, das mu├čt Du noch ├╝ben.

> es keinen Unterschied machen w├╝rde, nachdem f├╝r ihn sowieso
> Tiere sterben m├╝ssen.

Siehe dazu http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html.

Benutze doch einfach mal die Suchfunktion hier im Forum und gib "redfox" ein. Im ├╝brigen ist die Zahl der Opfer durch seine tierrechtsfeindlichen Beitr├Ąge wohl gr├Â├čer als die, die er selbst fressen k├Ânnte, ob er sich nun ausschlie├člich von selbsterschossenen Tieren ern├Ąhrt oder nicht.

Achim

Re: Redfox

Autor: Christoph Stross | Datum:

>
> > Ich hatte mir immer gedacht, dass die einzigen
> > Leichenprodukte, die redfox konsumiert, K├Ąse mit Lab und
>
> Jemand, der das tut, ist also offensichtlich kein Vegetarier,
> siehe Glossar.
Demnach sind die meisten VegetarierInnen Pseudo-VegetarierInnen. W├Ąhrend ich immer wieder von (Ovo-)Lacto-Veggies h├Âre, die bei jedem K├Ąse nachfragen, ob er tierisches Lab enth├Ąlt, kenne ich keine Veggies, die bei jedem Produkt nachfragen, ob versteckte Leichenteile darin enthalten sind (gelatinegekl├Ąrter Wein, tierkohleraffinerierter Zucker usw.).
>
> > bezeichnet sich ja auch als Ovo-Lacto-Vegetarier (auch wenn
>
> Tut er das? Und behauptet aber gleichzeitig (s.o.) keine Eier
> zu konsumieren ... faszinierend.
Hat er zumindest fr├╝her getan, aber damals war ich auch noch ein Ovo-Lacto-"Veggie". Also, ich h├Ątte mir nicht erwartet, dass Redfox auf Eier verzichten kann, nachdem er offensichtlich auch nicht auf K├Ąse verzichten kann. Auf K├Ąse habe ich ├╝brigens schon, bevor ich vegan geworden bin, verzichtet, weil mir vor dem K├Ąlberlab zu grausen begonnen hat.
Nun ja, andernorts
> beteichnet er sich als "Omnivore".
Achim, da h├Ątte ich noch eine Information, die dich vielleicht interessiert: Wie Redfox einmal selbst geschrieben hat, bezeichnet er sich als "Omnivore", um dich zu provozieren.
>
> > Mich w├╝rde jetzt interessieren, ob ich etwas ├╝bersehen habe
> > und redfox also doch Fleisch und/oder Fische isst, auch wenn
>
> "Fleisch und/oder Fische"? Tsts, das mu├čt Du noch ├╝ben.
Was muss ich noch ├╝ben?

Re: K├Ąse ist kein Milchprodukt

Autor: redfox | Datum:
danke f├╝r den preis......ich betrachte die verleihung als ehre :-)

wenn du schon so genau liest,hast du bestimmt auch den zweiten beitrag gelesen,in dem ich das - im ersten vergessene - w├Ârtchen "andere" erg├Ąnze....

vollst├Ąndiger text also : ich esse k├Ąse,aber keine anderen milchprodukte........

wie w├Ąr's mit etwas fairness,achim?
zuviel verlangt?

redfox

Fairness

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> wie w├Ąr's mit etwas fairness,achim?
> zuviel verlangt?

Wer Rinder mi├čhandelt und umbringt, um K├Ąse zu fressen, und sich dann nicht entbl├Âdet, von "Fairness" zu faseln, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Aber was ist von einem notorischen Tierausbeutungspropagandisten wie Redfox au├čer fadenscheinigen Ausfl├╝chten zu erwarten.

Wie w├Ąr's mit aufh├Âren, Tiere umzubringen?
Zuviel verlangt?

Achim

Re: Fairness

Autor: redfox | Datum:
bitte nicht 2 ebenen unzul├Ąssigerweise miteinander vernischen.
auch "gegner" kann man fair oder unfair behandeln.
bewusst aus dem zusammenhang gerissene und somit missverst├Ąndliche zitate sind wohl eher unfair , oder?

redfox

jaja

Autor: Iris | Datum:
> bitte nicht 2 ebenen unzul├Ąssigerweise miteinander vernischen.
> auch "gegner" kann man fair oder unfair behandeln.
> bewusst aus dem zusammenhang gerissene und somit
> missverst├Ąndliche zitate sind wohl eher unfair , oder?

Das hast du ja jetzt richtiggestellt, jeder, der es gelesen hat, wei├č es nun. Mu├čt Du also nicht wiederholen.

Dennoch ist es doch nur zu verst├Ąndlich, wenn jemand sehr verwundert ist, da├č Du als Tierausbeuter, welcher sich durch seinen allt├Ąglichen Tierleidproduktkonsum alles andere als fair verh├Ąlt, sich solche Gedanken ├╝ber Fairness macht.

Iris

Redfox' Steak

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Oh, jetzt hat er sich aber mal wieder ganz heftig verplappert. W├Ąhrend es ja jede Menge Veggielovernaivlinge gibt, die ihm seinen "Vegetarier" abkaufen, schreibt er nun:

>>>
Zitat:
Geschrieben von redfox am 04. Oktober 2002 21:13:44:

Als Antwort auf: Re: Peta Online Petion : Fleischkennzeichnung geschrieben
von Detlef.L am 04. Oktober 2002 16:14:46:

>w├╝rde gern einen diesbzglichen Stempel erwerben - egal, ob die Petition
>durchkommt oder nicht. Den w├╝rd ich dann, wenn der Tischnachbar gerade mal
>wegsieht, schnell draufstempeln auf sein Steak und dann eine ganz
>unschuldige Miene machen, wenn er mich im Verdacht h├Ątte.
>Detlef

mach das bei mir und ich stempel dir was vor die birne,du ei.........

redfox

<<<

Wetten, da├č er sich auf eine Sojasteak herausreden wird o.├Ą., und die Deppen ihm selbst das abkaufen werden?

Achim

Re: Redfox' Steak

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Mal etwas Abwechslung: noch ehe redfox ein lahmes "das war als beispiel gedacht...." (messages/3194.htm - klar, sch├Ânes Beispiel, wie Leichenfresser, die sich als Vegetarier ausgeben, sich verplappern) springt ihm wider Erwarten diesmla nicht Mariachi zur Seite, nein, Guido von Steinhagen selbst sieht seinen Mitstreiter entlarvt und mu├č einschreiten:
>>>
Zitat:
M.E. hat sich Redfox nur in die Situation des Betroffenen reinversetzt und ├╝berlegt, was er dann gemacht h├Ątte, somit mu├č es eben noch nicht bedeuten, da├č er Fleisch i├čt. Und selbst, wenn er als Veg* mal hin und wieder eine Ausnahme machen sollte, was ist daran so schlimm. Au├čerdem k├Ânnte man den Stempel auch auf veg* Gerichte draufhauen! Da├č Du gleich 'fri├čt' sagst und ihn 'L├╝gner' nennst, dein letzter o.g. Satz zeigt doch ein gewisses Aggressionspotential, da├č Du wohl gegen├╝ber Nichtveg*s hast.
<<< 3180.htm

Uns selbst jetzt schnallen die Veggielover es noch nicht ...

Achim

Erbse der Woche f├╝r Carpe Diem / antivegan.de

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Und heute geht die Erbse der Woche an Carpe Diem f├╝r seine Meisterleitung im antivegan.de-Forum:

>>>
Zitat:
Ach, der St├Âsser. Der ist so extrem, dass er sogar f├╝r die meisten Veganer als Spinner gilt. Ein v├Âllig ├╝bersch├Ątzter Depp, der die meiste Zeit damit verbringt, an jedes Wort die "antisexistische Endung" -/Innen dranzuschreiben, bezw. das unschuldige W├Ârtchen "man" durch das uns├Ągliche "frau" oder "mensch" zu ersetzen. Vergiss ihn.
<<< http://www.antivegan.de/forum/viewtopic.php?t=14

Laudatio: nach einer schwachen, wenig originellen und dutzendfach gesehenen Einleitung brilliert er mit einer These, die kontrafaktischer kaum sein k├Ânnte:
>>>
Zitat:
Zur sprachlichen Vereinfachung und Verbesserung des Leseflusses wird auf das Binnen-I verzichtet. Die ├ťbereinstimmung der allgemeinen grammatikalischen Form eines Wortes mit der weiblichen (Katze, Prostituierte im Gegensatz zu Kater, Prostituierter) oder der m├Ąnnlichen (Urheber, L├Âwe im Gegensatz zu Urheberin, L├Âwin) ist hier nicht als diskriminierend zu betrachten.
<<< http://antisexismus.de/txt/hinweise.html#sprache

Was im Englischen geht, sollte doch auch im Deutschen halbwegs m├Âglich sein ... Ich habe meiner Erinnerung nach in meinem Leben einem einzigen Text das Binnen-I gebraucht (n├Ąmlich im Ditfurth-Text, aus ersichtlichen Gr├╝nden). "mensch" verwende ich ebensowenig wie "man" oder "frau" ...

Wenn das keine "Erbse der Woche" Wert ist ...

Achim

Erbse der Woche f├╝r "xLiebling der G├Âtterx" / antivegan.de

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Leider reicht es bei Carpe Diem nur f├╝r eine halbe Erbse, denn er mu├č sich den Preis teilen mit "xLiebling der G├Âtterx", der nicht in der Lage ist, einen Kreis von einem Quadrat oder eine Spline-Kurve von einer Rune zu unterscheiden (Maqi von antiSpe sowieso nicht):

>>>
Zitat:
Warum eigentlich f├╝hrt Achim St├Â├čer im Logo seines 'Maqi' die gleiche Rune, die seinerzeit schon die Flagge der Hitler-Jugend zierte?

[...]
St├Â├čer benennt seinen Verein/Sekte nach einer Widerstandskampfgruppe und f├╝hrt dazu die Siegesrune im Wappen und verherrlicht so die Nazikultur.
<<< http://www.antivegan.de/forum/viewtopic.php?t=113 1.8.02

"Nat├╝rlich bin ich Arier. Vegetarier." (Ged├Ąchtniszitat, Chaplin, "Der gro├če Diktator").

Achim

Re: Erbse der Woche-Guido

Autor: Detlef A. | Datum:
Auch Leute wie Guiddo, die permanent den gleichen Mist schreiben, lassen sich auch mal einen neuen Unsinnssatz einfallen. Zitat Guido:

"Wieder eine Vermutung und Unterstellung, wer Hetzjagden betreibt, sind ja wohl die Jagdgegener. K├Ânnen ja ruhig gegen Jagd sein, aber k├Ânnen die das nicht f├╝r sich behalten und die J├Ąger und Jagdbef├╝rworter in Ruhe lassen?"

Man braucht ja auch kein Faschist sein, nur kann man nicht einfach Leute, die andere auf der Stra├če abstechen, einfach zu frieden lassen? Man darf ja auch laut Guido eine Meinung haben, aber muss man diese denn gleich ├Ą├╝├čern?
Die Gr├Â├če einer Erbse hat Guidos Gehirn allerdings nicht, ich glaub aber auch nicht, dass es noch gr├Â├čer wird.
Hat er denn ├╝berhaupt schon mal einen Preis bekommen?

Quelle: http://f25.parsimony.net/forum63355/messages/3108.htm

Gru├č: Detlef A.

Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Christoph Stross | Datum:
Im Veggielove-Forum fragt Mark unter dem Thema "MC_Donalds Gem├╝se*":
"(...) Aber wei├č jemand von euch, warum McDonalds die Gem├╝seburger und Gem├╝seNuggets aufgelassen hat? (...)"

Ich antworte darauf:
"Ich glaube, McDonalds hat die Gem├╝se-Produkte vorher nur aus Verpflichtung den immer mehr werdenden Vegetariern gegen├╝ber angeboten, aber mit einem Trick: W├Ąhrend man/frau die Fleischprodukte immer sofort bekommen hat, musste man/frau auf Gem├╝seburger oder -nuggets immer zehn Minuten lang warten. 'Dann esse ich lieber wieder Fleisch, das muss nicht so lange zubereitet werden', denken sich darauf die frustrierten KonsumentInnen. Mir ist es aber eigentlich egal, ob McDonalds Gem├╝se anbietet, nachdem ich dort schon lange nichts mehr konsumiere (...). Die d├╝rften dort (...) nichts Veganes haben (au├čer Sodawasser), (...) die Pommes sind mit Rinderextrakt zubereitet. Au├čerdem verletzt McDonalds neben Tierrechten auch Menschenrechte." (... und schadet der Umwelt. Aus diesen Gr├╝nden habe ich auch in Salzburg, w├Ąhrend dort das World Economic Forum, bestehend aus McDonald's und anderen kapitalistischen Gro├čkonzernen, getagt hat, gegen dieses demonstriert.)

Guido von Steinhagen antwortet auf Marks oben zitierte Frage:
"Wahrscheinlich, weil die (fast) niemand wollte. Angebot und Nachfrage ist eben das Prinzip in der Marktwirtschaft. So einfach."
Offensichtlich hat Guido mein Posting (siehe oben) nicht gelesen oder tut so, als h├Ątte er es nicht gelesen (w├╝rde er zugeben, es gelesen zu haben, h├Ątte er auch Probleme dabei, seine Pro-McDonalds-Messages rechtzufertigen). Es stimmt schon, Angebot und Nachfrage sind das Prinzip der Marktwirtschaft, im Gem├╝seburger- und -nuggets-Fall hat aber das Angebot die Nachfrage bestimmt und nicht umgekehrt, wie Guido den Veggielovern wei├čmachen will.
Dazu hat Guido noch ein Bild eines McDonald's-Lieferwagen mit der Aufschrift "McDONALDS mmmhhhh" gepostet. Dieses Bild ist auch seinen sp├Ąteren Forenbeitr├Ągen zugef├╝gt. Durch Klicken auf Guidos Link "Mehr Infos zu McD!" gelangt man/frau auf die offizielle McDonald's-Seite, auf der ich es aber nicht lange ausgehalten habe. Auf dieser Seite ist sicher keine kritische Information, wie ich sie mir (trotz Vorkenntnissen ├╝ber Guido) unter so einem Linktitel erwartet h├Ątte, zu finden.
Weiter unten im Thread schreibt Guido:
"Geschmack ist eben subjektiv, also mir schmeckt es dor gut. Zumindest f├╝r den Hunger zwischendurch oder um halb Drei nachts (wenn sonst kaum noch was gibt), ist nat├╝rlich nicht zu vergleichen mit einem guten Steak im Steakhouse oder Gyros und Souvlaki beim Griechen um die Ecke oder Spezialit├Ąten vom eigenen Grill."
Diesmal ist Guidos Link mit "McDoof schmeckt nicht? Hier 'ne Alternative!" betitelt und f├╝hrt zu www.burgerking.de. Dem Linktitel zufolge verr├Ąt sich Guido also selbst, indem er zugiebt, dass McDonald's doof ist. Seine Werbung f├╝r McDonalds d├╝rfte also nur ein Fake sein.

Re: Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Diesmal ist Guidos Link mit "McDoof schmeckt nicht? Hier 'ne
> Alternative!" betitelt und f├╝hrt zu www.burgerking.de. Dem
> Linktitel zufolge verr├Ąt sich Guido also selbst, indem er
> zugiebt, dass McDonald's doof ist. Seine Werbung f├╝r
> McDonalds d├╝rfte also nur ein Fake sein.

Naja - eher ist es so, da├č er damit seine Standard-Provokationsversuche erbricht. Und da es Forenebtreiber gibt, die so dumm sind, derartigen M├╝ll stehenzulassen ...

Aber warum hast Du das im Thread "Erbse der Woche" gepostet? Schl├Ągst Du vor, GvS die Erbse zu verleihen, quasi "f├╝r sein Lebenswerk" (denn herausragend war gerade dieser Beitrag nicht aus dem Sumpf seiner Erg├╝sse - da gibt es ja eigentlich nichts wirklich herausragendes ...).

Achim

Re: Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Nachtrag: inzwischen hat er Deinen beitrag hier (auch wenn das Wort "Komplement├Ąr" zu schwer f├╝r ihn ist) dort kommentiert (f25.parsimony.net/forum63775/messages/3175.htm).

Da├č Steakfresser redfox sich bez├╝glich McD lediglich ├╝ber die, sagen wir, Qualit├Ąt des "Essens" dort beschwert (Ethik interessiert ihn nat├╝rlich nicht), ist ja auch wieder bezeichend ... aber die Veggielover merkens nat├╝rlich immer noch nicht.

Achim

Re: Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Christoph Stross | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:
>
> Nachtrag: inzwischen hat er Deinen beitrag hier (auch wenn
> das Wort "Komplemnet├Ąr" zu schwer f├╝r ihn ist) dort
> kommentiert (f25.parsimony.net/forum63775/messages/3175.htm).
Guido schreibt da:
"Sch├Ânes Posting hast Du auf bei St├Â├čers 'Kompottforum' abgeliefert! Keinen Mut gehabt, es hier zu posten, wo der Beitrag steht, auf den es sich bezieht.

'McDoof' ist im ├╝brigen ein (nicht nur unter Gegnern) weit verbreitert Unterbegriff f├╝r McDonald's, kenne auch Andere, die oft zu McDonald's gehen und McDoof hei├čen, die Bezeichnung McDreck o. ├Ą. wie Redfox es genannt hat, ist da schon eher abwertend.
Es ist kein FAKE, ich habe es schon ernst gemeint und Burgerking ist schon eine Alternative, zumindest, was die Burger anbetrifft, die schmecken eben ganz anders da und k├Ânnte somit f├╝r einen, dem McD. nicht schmeckt durchaus eine Alternative sein. Ich mag es jedenfalls bei beiden!"
Guido schreibt da, weil er "Komplement├Ąrforum" nicht schreiben kann, "Kompottforum" und denkt dabei vielleicht an "Kompostforum". So wie zu Frau Hofer "Guten Tag, Frau Maier!" sagen und dabei Frau M├╝ller meinen...
Ich h├Ątte den Mut gehabt, es mein Posting, das Guido hier erw├Ąhnt, auch im dem Veggielove-Forum zu posten, es war mir dann aber nicht die M├╝he wert. Schlie├člich w├Ąre meine Message (ungerechterweise im Unterschied zu Guidos Fakes) nur gel├Âscht worden.
Stammkunden bei McDonald's, deren Familienname McDoof ist- w├Ąre logisch, denn bekannterweise: Nomen est omen! Vielleicht heisst Guido selbst ja in Wirklichkeit McDoof. Wie ich vor ├╝ber einem Jahr seine erste Message im Veggielove-Forum (auch das war ein Fake) gelesen habe, habe ich mir gedacht, dass der Name "Guido von Steinhagen" ein Fake ist und kann mir noch immer vorstellen, schon damals recht gehabt zu haben.
Spa├č beiseite: Guido d├╝rfte meinen, dass auch Stammkunden von McDonald's zu diesem "McDoof" sagen- klingt unlogisch.

Re: Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Ich h├Ątte den Mut gehabt, es mein Posting, das Guido hier
> erw├Ąhnt, auch im dem Veggielove-Forum zu posten, es war mir
> dann aber nicht die M├╝he wert. Schlie├člich w├Ąre meine Message
> (ungerechterweise im Unterschied zu Guidos Fakes) nur
> gel├Âscht worden.

Schon klar - ist ja "Veggielove". Als "fake" wird aber wohl eher ein Beitrag unter dem Namen eines anderen bezeichnet (also wenn er z.B. als "Christoph Stross" schreiben w├╝rde). Da├č er nicht wirklich "GvS" hei├čt, ist ja klar ...

> Stammkunden bei McDonald's, deren Familienname McDoof ist-
> w├Ąre logisch, denn bekannterweise: Nomen est omen! Vielleicht
> heisst Guido selbst ja in Wirklichkeit McDoof. Wie ich vor
> ├╝ber einem Jahr seine erste Message im Veggielove-Forum (auch
> das war ein Fake) gelesen habe, habe ich mir gedacht, dass
> der Name "Guido von Steinhagen" ein Fake ist und kann mir
> noch immer vorstellen, schon damals recht gehabt zu haben.

Ja, das ist eine Kunstfigur aus einer Radiosendung, siehe Einige Aliase.

> Spa├č beiseite: Guido d├╝rfte meinen, dass auch Stammkunden von
> McDonald's zu diesem "McDoof" sagen- klingt unlogisch.

Von wem, bitte, erwartest Du denn Logik ;-) ...

Achim

Re: Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Christoph Stross | Datum:
> > Diesmal ist Guidos Link mit "McDoof schmeckt nicht? Hier 'ne
> > Alternative!" betitelt und f├╝hrt zu www.burgerking.de. Dem
> > Linktitel zufolge verr├Ąt sich Guido also selbst, indem er
> > zugiebt, dass McDonald's doof ist. Seine Werbung f├╝r
> > McDonalds d├╝rfte also nur ein Fake sein.
>
> Naja - eher ist es so, da├č er damit seine
> Standard-Provokationsversuche erbricht.
Was meinst du damit?
>
> Aber warum hast Du das im Thread "Erbse der Woche" gepostet?
Wie redfox mit seinem Steak (siehe deine Post oben) hat sich Guido selbst verraten- sicher ohne es zu wollen, auch wenn er jetzt das Gegenteil behauptet (wie es redfox auch tun w├╝rde).

Re: Guido von Steinhagen ├╝ber McDonald's und Burger King

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > Naja - eher ist es so, da├č er damit seine
> > Standard-Provokationsversuche erbricht.

> Was meinst du damit?

Er schreibt ja praktisch nichts neues, sondern immer nur iwieder das gleiche - diesen Beitrag (praktisch w├Ârtlich) hat er sicher schon ein Dutzendmal in diverse dumpfmoderierte Foren erbrochen.

Achim

esther vilar - denkverbote. tabus an der jahrtausendwende

Autor: anadivine | Datum:
neulich in der b├╝cherei fiel mir das im titel genannte buch in die h├Ąnde, und nachdem ich folgendes gelesen hatte, kam mir die idee, die autorin f├╝r die erbse der woche vorzuschlagen:

"(...)Der fleischfressende Mensch erm├Âglicht durch sein Verhalten also nicht nur das Leben der zu seinem Genu├č gez├╝chteten Tiere, sondern ist zugleich auch ein Wohlt├Ąter jener, die darauf aus ethischen Gr├╝nden verzichten. (...)"

"Wir morden also die Tiere und essen sie auf, schenken ihnen aber gerade dank dieses mitleidlosen Verhaltens ihr - wenn auch oft allzu kurzes - Leben. Und wenn man f├╝r sich selbst zu entscheiden h├Ątte, ob man lieber ├╝berhaupt nicht geboren w├Ąre oder f├╝r eine begrenzte Dauer, nach der man mit Hilfe einer Fachkraft so schmerzlos wie m├Âglich das Zeitliche segnet - w├╝rde da nicht so gut wie jeder von uns dem kurzen Leben mit anschlie├čender Hinrichtung und Verspeisung den Vorzug geben?"

aber es kommt noch doller:

"Ohne die vielen, zu Profitzwecken gez├╝chteten Tiere s├Ąhe unser Alltag und vor allem unser Wochenende anders aus: Bauernh├Âfe ohne H├╝hnergegacker und G├Ąnsegeschnatter, ohne das Meckern der Ziegen, das Muhen der K├╝he, das Grunzen der Schweine. Weiden ohne m├Ąhende Schafherden, Almen ohne glockenbimmelnde Rinder, und in den Jagdrevieren kein Wild, da auch die J├Ąger - die dieses nicht nur erschie├čen, sondern auch daf├╝r sorgen, da├č es in der n├Ąchsten Saison wieder etwas zu erschie├čen gibt - keines mehr br├Ąuchten. (...) So wie wir Naturliebhaber den Leser ben├Âtigen, damit sich f├╝r den Gro├čgrundbesitzer das Anpflanzen der papierspendenden W├Ąlder rentiert, brauchen wir den Wildleichnamskonsumenten, damit uns in ihnen hie und da ein Rehlein begegnet."


wenn frau e. vilar die erbse nicht verdient hat, wer dann...?

Erbse der Woche f├╝r Bernd Bauer

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
>>>
Zitat:
Mittlerweile legt sich Achim sogar mit seiner getreuen Anh├Ąngerin anna.t an. Weil sie sich weigert, alle Fleischfresser richtig zu hassen.

http://www.veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=595&t=595 ff
<<< Bernd Bauer bei antivegan.de

Mal von seiner b├Ąuerlichen "Interpretaion" des Threads abgesehen, hat Bernd Bauer nun leider ;-) all jenen ein Bein gestellt (einschlie├člich sich selbst - richtig akrobatisch, sich selbst ein Bein zu stellen), die die typische Propagandal├╝ge verbreiten, hier im Forum w├╝rden alle Beitr├Ąge, die meiner "Meinung" widersprechen, gel├Âscht.

K├Âstlich.

Aktuellstes Beispiel:
>>>
Zitat:
Auszug aus den Forenrichtlinien:
"Ich bin der St├Â├čer, Euer Guru. Ihr sollt keine Meinung au├čer der meinigen in meinem Forum vertreten"
<<< (vermutlich, wenn nicht, ista auch gehupft wie gesprungen ;-) ) Bernd Bauer als "..." bei don't think

Achim

Tomtiger: Willkommen in der Wirklichkeit

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Nat├╝rlich f├Ąllt es schwer bei diesem ├ťberangebot, doch endlich ist ein Kanditat gefunden, der die Erbse der Woche mehr als verdient hat - eigentlich f├╝r sein Lebenswerk, doch machen wir es an folgender Glanzleistung fest:

>>>
Zitat:
Es gibt nicht gen├╝gend Veganer. als das sie statistisch auffallen w├╝rden! Verstehst Du das? Wenn man annimt, da├č in den letzten 15 JAhren die ANzahl der veganer zugenommen hat, m├╝├čte man in den Statistiken einen geringeren Verbrauch an z.B. H├╝hnereiern bemerken. Da der nicht existiert, gibt es eben nicht gen├╝gend Veganer, als da├č sie statistisch auffallen w├╝rden. Bei Pelzm├Ąnteln z.B. kannst Du die Arbeit der Tiersch├╝tzer sehr wohl nachweisen.
<<< Tomtiger in http://www.vegan.at/kom/messages/61/295.html?1044015316

Nun sei denen, die ebenso ignorant sind wie Tomtiger, das Pressespiegelforum empfohlen, stellvertretend f├╝r die unz├Ąhligen Pressemeldungen ├╝ber den Trend zu immer mehr "Pelz" Schluss mit Tierschutz - Italienerinnen tragen wieder Pelz, f├╝r die Statistiken zum "Eierverbrauch" Deutsche essen weniger Eier.

Und da haben wir ihn, den "Nachweis" f├╝r die Effektivit├Ąt der "Arbeit der Tiersch├╝tzer" (sprich: Anti-Pelz-Kampagnen).

Achim

Erbse der Woche f├╝r B├╝rger Christoph

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
KP├ľ-Fan Christoph meint unter der ├ťberschrift "Veganismus ist b├╝rgerlich" bei antivegan.de:

>>>
Zitat:
Erst einmal m├╝ssen die Klassengegens├Ątze beseitigt werden, sodass sich jede/r leisten kann, sich vegan zu ern├Ąhren, dann kann weitergeredet werden von wegen vegane Gesellschaft aufbauen etc. Derzeit scheint vegane Ern├Ąhrung Luxus zu sein. Da spare ich, auch wenn ich mir das Vegantum leisten k├Ânnte, lieber Geld und bleibe beim echten Fleisch, das (sogar wenn es bio ist) billiger kommt und dazu noch besser schmeckt als Pseudo-Fleisch.
<<<
viewtopic.php?t=883

Als angeblicher Ex-Veganer m├╝├čte er ja wissen, da├č vegane Ern├Ąhrung nat├╝rlich idR keineswegs teurer ist als nichtvegane, im Gegenteil. Und schon hat er sich entlarvt. Aber solche Selbstentlarvungen sind bei Antis ja gang und g├Ąbe, das w├Ąre noch keine Erbse wert, die gibt's selbstverst├Ąndlich f├╝r den Titel "Veganismus ist b├╝rgerlich" - die Siegerurkunde wird diesmal exklusiv auf die R├╝ckseite der Speisekarte einer "Wirtschaft" mit "gutb├╝rgerlicher K├╝che" gedruckt, vielleicht d├Ąmmert's ihm ja dann, wie sehr er sich ins (nichtvegane) Fettn├Ąpfchen gesetzt hat ...

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r B├╝rger Christoph

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Zum zweitenmal wird Christoph Stross nun die Ehre zuteil, mit der Erbse der Woche ausgezeichnet zu werden, un zwar f├╝r folgendes Bonmot, das keines weiteren Kommentars bedarf:

>>>
Zitat:
Mir f├Ąllt keine Alternative zum Qu├Ąlen und T├Âten, f├╝r das sie extra gez├╝chtet sind, ein.
<<< antivegan.de/forum/viewtopic.php?p=10356

Achim

Erbse der Woche f├╝r Thomas [Hanewald - Mod]

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die Erbse der Woche geht diesmal an den Tierrechts- und Veganismusgegner Thomas Hanewald, der meist unter dem Pseudonym "Austry" agiert. Auch wenn er sie f├╝r sein Lebenswerk verdienen w├╝rde, erh├Ąlt er sie, der Tradition dieses ehrw├╝rdigen Preises gem├Ą├č, f├╝r eine ganz spezielle Aussage.

Auf die Binsenweisheit "Mit Tierausbeutern f├╝r Tierrechte demonstrieren ist einfach der blanke Hohn" reagierte er mit folgendem Bonmot bei Fellbei├čer:
Zitat:
Mensch demonstriert "gegen etwas", nicht "f├╝r etwas".


Und ich Dummerchen habe bisher immer angenommen, die ganzen Friedensdemos seien Demonstrationen f├╝r den Frieden gewesen (daher manchmal auch die Bezeichnung "Anti-Kriegs-Demos"). Dabei haben die Leute gegen den Frieden demonstriert auf den Friedensdemos, kein Wunder, da├č dadurch keine Kriege beendet wurden, sollte denen mal jemand sagen ...

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r Thomas

Autor: . | Datum:
diese von dir erw├Ąhnten Demos sind wohl eher gegen den Krieg, ohne den w├Ąre eine Friedensdemo auch ziemlich albern.

Re: Erbse der Woche f├╝r Thomas

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> diese von dir erw├Ąhnten Demos sind wohl eher gegen den Krieg,
> ohne den w├Ąre eine Friedensdemo auch ziemlich albern.

Drum hei├čen sie ja auch nicht "Friedensdemos" sondern "Kriegsgegendemos" oder "Gegenkriegsdemos", gell?

Logischerweise sind alle Demos, die f├╝r etwas sind, implizit gegen das Gegenteil (und umgekehrt).

So sind nat├╝rlich Demos f├╝r Tierrechte Demos gegen Tierrechtsverletzung; aber nat├╝rlich ebensowenig Tierrechtsverletzungsgegendemos wie obiges Kriegsgegendemos.

Und selbstverst├Ąndlich gibt es Demos, auf denen - wie obige Beispiele zeigen - f├╝r etwas demonstriert wird, ob nun Frieden oder Tierrechte oder schn├Âden Mammon.

Und deshalb gab's f├╝r diesen Bl├Âdsinn die Erbse.

Da├č das anonymen Schmieranten erkl├Ąrt werden mu├č, wundert mich nicht ...

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r Thomas

Autor: Thomas | Datum:
Es gibt immer nur Demos, wenn es auch etwas gibt, gegen das man Demonstieren kann, oder schon mal eine Friedensdemo erlebt, ohne Krieg?

Da w├╝rden selbst mir leichter angreifbare Punkte an meiner Person einfallen.

Thomas

www.soylent.de

Re: Erbse der Woche f├╝r Thomas

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Thomas schrieb:
>
> Es gibt immer nur Demos, wenn es auch etwas gibt, gegen das
> man Demonstieren kann, oder schon mal eine Friedensdemo
> erlebt, ohne Krieg?

Eben.

So ziemlich jede Demo gegen etwas ist implizit eine f├╝r etwas - und umgekehrt.

Deine l├Ącherliche Aussage war aber:
Zitat: Mensch demonstriert "gegen etwas", nicht "f├╝r etwas".


Eine Demo gegen den Krieg ist eine Demo f├╝r den Frieden. Mit diesem einen Beispiel von vielen ist die l├Ąscherliche Aussage widerlegt. Spekulierst Du auf eine zweiter Erbse oder kapierst Du es wirklich immer noch nicht?

Sorry, aber so freigiebig sind wir mit Erbsen nicht ...

> Da w├╝rden selbst mir leichter angreifbare Punkte an meiner
> Person einfallen.

Stimmt. z.B. Deine l├Ącherlichen Versuche, Maqi als "Sekte" zu diskreditieren, oder jeden, der etwas Sinnvolles sagt, zu beschuldigen ich zu sein ,oder M├╝llbeseitigung in diesem Forum als "Zensur" zu bezeichnen oder ... eigentlich ziemlich jeder Austry-Forenbeitrag der letzten Jahre, wenn ich's recht bedenke - nur gibt's auch daf├╝r mangels Originalit├Ąt keine Erbse. Aber wenn Du Dich anstrengst, schaffst Du's bestimmt ...

Achim

Erbse der Woche f├╝r Sebastian Vollnhals

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Auf sein unsinniges
>>>
Zitat: IMHO unterscheiden sich Menschen von Tieren dadurch, dass Menschen fuer die Rechte der Tiere Kaempfen, aber nicht umgekehrt

<<<
wurde nachgefragt, ob demnach Menschen keine Tiere seien (vgl. "Menschen sind keine Tiere" http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html) antwortete er erbsenwert:
>>>
Zitat: Tier und Menschen sind alles Lebewesen. Der Begriff Tiere ist f├╝r mich einfach eine Zusammenfassung aller nicht menschlichen Lebewesen.

<<< (d.a.s.t, url=http://groups.google.de/groups?selm=pan.2003.09.11.00.06.59.952333%40free.fr&output=gplain)

Faszinierend.

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r Sebastian Vollnhals

Autor: Sebastian Vollnhals | Datum:
hey, danke!

*freu*

nein, im ernst:

du hast, wie du es gerne machst

a) kein Fullquote gemacht, wodurch der Satz aus dem Zusammenhang steht

> [x] ich weiss, dass es auch noch Pflanzen, Pilze und Bakerien gibt, die
> auch Leben, aber ich hab ein Problem, meine Auffasung zu Formulieren, und
> hoffe, dass Du Dir den Sinn um Kontext erschliesst und mich nicht deswegen
> auseinander nimmst ;)

b) nicht verstanden, was ich meine

Nat├╝rlich sind Menschen auch Tiere, aber wenn ich von Tieren rede, beziehe ich mich damit auf die nichtmenschlichen Tiere. Wenn ich einen Zirkus fordere, in dem keine Tiere zur Schau gestellt werden, schliesst das Menschen aus. Natuerlich sollen Menschen im Zirkus ihre tollen Faehigkeiten zur schau stellen, so lange sie dabei anderen menschlichen oder nichtmenschlichen Unterdruecken.

kannst du mir noch eine erbse geben? die erste war lecker, aber ich bin noch nicht satt davon.

sich freuend, hoffentlich mal stehen bleiben zu d├╝rfen.

Sebastian

BTW:

> > Sei lieber froh, da├č der nicht mehr hier ist.... ;-)))

> Wahrscheinlich hat er irgendwo in den Tiefen von alt.* eine eigene NG
> angelegt. Wuerd ich ihm zutrauen

> Achim Stoesser hat Kritik, die ziemlich radikal und eine Art, die
> unheimlich unfreundlich ist. Ich mag ihn zwar nicht, finde ihn aber
> ziemlich faszinierend, was wohl darauf hinaus laufen wird, dass ich ihn
> mal besuchen werde, nur um mit ihm Grundsatzdiskussionen zu fuehern (BTW
> schade, dass er nicht mehr hier ist ;)

wann hast du denn mal zeit fuer einen Besuch?

Re: Erbse der Woche f├╝r Sebastian Vollnhals

Autor: Sebastian Vollnhals | Datum:
Argh! Stabige Buchen heute.

In folgednem Satz fehlen zwei Woerter:

> Natuerlich sollen Menschen im Zirkus ihre tollen
> Faehigkeiten zur schau
> stellen, so lange sie dabei anderen menschlichen oder
> nichtmenschlichen Unterdruecken.

Hier die korrigierte Version:

> Natuerlich sollen Menschen im Zirkus ihre tollen
> Faehigkeiten zur schau
> stellen, so lange sie dabei _keine_ anderen menschlichen oder
> nichtmenschlichen _Tiere_ Unterdruecken.

Ich hoffe, ich krieg fuer diese Verdreherin keine Erbse

Zweite Erbse f├╝r Sebstian Vollnhals alias Yetzt

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Sebastian Vollnhals schrieb:
> a) kein Fullquote gemacht, wodurch der Satz aus dem
> Zusammenhang steht

Jaja, die alte M├Ąr von angeblich alles ├Ąndernden Kontext, kennen wir schon vom biblischen Hexen- und Homosexuellent├Âtungsgebot (bei dem auch niemand in der Lage ist, einen Kontext zu nennen, durch den dieser christliche Wahn irgendwie besser w├╝rde).

> b) nicht verstanden, was ich meine
>
> Nat├╝rlich sind Menschen auch Tiere, aber wenn ich von Tieren
> rede, beziehe ich mich damit auf die nichtmenschlichen Tiere.

Eben. Und das ist das Problem von Euch Speziesisten.

> Wenn ich einen Zirkus fordere, in dem keine Tiere zur Schau
> gestellt werden, schliesst das Menschen aus. Natuerlich

Drum w├Ąre es ziemlich dumm, sowas zu fordern, weil diese Forderung angesichts der Tatsache, da├č Menschen auch Tiere sind, reichlich l├Ącherlich ist in dieser Form.

Daher ist z.B. in sinnvollen Artikeln gegen Zirkus von solchen die Rede, "in denen Tiere gefangengehalten werden", oder es werden geeignete Adjektive ("nichtmenschliche", "andere")verwendet.

> sollen Menschen im Zirkus ihre tollen Faehigkeiten zur schau
> stellen, so lange sie dabei anderen menschlichen oder

Oben war noch von dem zur Schau stellen von Menschen (wie es vor nicht allzulanger Zeit praktiziert wurde: da wurden eben beipielsweise Behinderte in Zirkussen "zur Schau gestellt"), nicht von deren "F├Ąhigkeiten". Schon von daher ist eine Einschr├Ąnkung der Forderung des zur Schau Stellens, Gefangenhaltens usw. auf NMT unsinnig.

> kannst du mir noch eine erbse geben? die erste war lecker,

Die zweiter Erbse hast Du Dir redlich verdient mit dem Versuch, die Leute bez├╝glich der Machenschaften von AP unter Deinem Pseudonym "Yetzt" hinters Licht zu f├╝hren - womit Du in die Grube, die Du gegraben hast, gefallen bist, weil sich dadurch Gelegenheit bot, diese wieder einmal deutlich ├Âffentlich zu machen.

Achim

Re: Dritte Erbse f├╝r Sebstian Vollnhals alias Yetzt alias Kregon Enz alias ...?

Autor: Sebastian Vollnhals | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:

> Sebastian Vollnhals schrieb:

> > a) kein Fullquote gemacht, wodurch der Satz aus dem
> > Zusammenhang steht

> Jaja, die alte M├Ąr von angeblich alles ├Ąndernden Kontext,
> kennen wir schon vom biblischen
> Hexen- und
> Homosexuellent├Âtungsgebot
(bei dem auch niemand in der
> Lage ist, einen Kontext zu nennen, durch den dieser
> christliche Wahn irgendwie besser w├╝rde).

Mit dem signifikanten Unterschied, dass Ich den Kontext gequotet habe.

> > b) nicht verstanden, was ich meine
> >
> > Nat├╝rlich sind Menschen auch Tiere, aber wenn ich von Tieren
> > rede, beziehe ich mich damit auf die nichtmenschlichen
> > Tiere.

> Eben. Und das ist das Problem von Euch Speziesisten.

Ok, setzen wir das mal in einen analogen Kontext.

Nat├╝rlich sind Schwule auch Menschen, aber wenn ich von Menschen rede, beziehe ich mich damit auf die nichtschwulen Menschen.

Da wuerde ich da ganz gross NACK drunter schreiben.

Der signifikante Unterschied zwischen den Analogien besteht darin, dass Du voraussetzt, dass meine KommunikationspartnerInnen
mit dem Begriff 'Tiere' sowohl menschliche als auch nichtmenschliche Tiere assoziieren (was nicht der Fall ist), waehrend sie (von Ausnahmen abgesehen) Schwule durchaus als Menschen begreifen.

Nun gibt es die Moeglichkeit, entweder diese Assoziation vorauszusetzen, wodurch Du alle Menschen, die diese Assotiation aufgrund Ihrer Bildung nicht haben, ausgrenzt.

Diese Assoziation vorauszusetzen ist folglich intellektualistisch (analog zu rassistisch, ageistisch, speziesistisch, sexistisch, ...).

Die andere Moeglichkeit besteht darin, den Begriff zu verwenden, den die meisten Menschen in den gewuenschten Kontet setzen, und die Menschen darueber zu informieren, dass der Kontext, in dem der Begriff steht und in dem der Begriff verwendet wird, speziesistisch ist.

Das birgt zusaetzlich einen Widerspruch zwischen Denken und handeln.

Sie haben die Wahl: Pest oder Cholera?

Ich waehle Cholera, weil die Cholera-Leute die Pestler der Choleristik denunzieren koennen, und die Pestler auf die Choleristler garnicht eigehen, weil sie die als Spinner hinstellen koennen, obwohl eh alles dasselbe ist.

Nein, im Ernst: Entweder hab ich einen Fehler in meinem Gedankengang oder Du hast auch einen Widerspruch in Deinem Denken, oder Du gibst Mir jetzt die ultimative Antwort.

Re: Dritte Erbse f├╝r Sebstian Vollnhals alias Yetzt alias Kregon Enz alias ...?

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > > a) kein Fullquote gemacht, wodurch der Satz aus dem
> > > Zusammenhang steht
>
> > Jaja, die alte M├Ąr von angeblich alles ├Ąndernden Kontext,
> > kennen wir schon vom biblischen
> > Hexen- und
> > Homosexuellent├Âtungsgebot
(bei dem auch niemand in der
> > Lage ist, einen Kontext zu nennen, durch den dieser
> > christliche Wahn irgendwie besser w├╝rde).
>
> Mit dem signifikanten Unterschied, dass Ich den Kontext
> gequotet habe.

... wodurch jeder sehen kann, da├č der Kontext nichts an Deinem Unfug ├Ąndert - sch├Ân bl├Âd, ja.

> > > b) nicht verstanden, was ich meine
> > >
> > > Nat├╝rlich sind Menschen auch Tiere, aber wenn ich von
> Tieren
> > > rede, beziehe ich mich damit auf die nichtmenschlichen
> > > Tiere.
>
> > Eben. Und das ist das Problem von Euch Speziesisten.
>
> Ok, setzen wir das mal in einen analogen Kontext.
>
> Nat├╝rlich sind Schwule auch Menschen, aber wenn ich von
> Menschen rede, beziehe ich mich damit auf die nichtschwulen
> Menschen.
>
> Da wuerde ich da ganz gross NACK drunter schreiben.

Na also.

> Der signifikante Unterschied zwischen den Analogien besteht
> darin, dass Du voraussetzt, dass meine
> KommunikationspartnerInnen
> mit dem Begriff 'Tiere' sowohl menschliche als auch
> nichtmenschliche Tiere assoziieren (was nicht der Fall ist),
> waehrend sie (von Ausnahmen abgesehen) Schwule durchaus als
> Menschen begreifen.

Mit anderen Worten: Du gestehst ein, da├č Deine Sprachwahl die der Speziesisten ist, Wenn Du ejtzt noch kapierst, da├č das kontraproduktiv ist und es selbstverst├Ądnlich ist, sich einer antispeziesistischen Sprachwahl zu ebdienen Antirassisten sprechen ja auch idR nicht von "Niggern", damit die Rassisten sie "besser verstehen") kannst Du uns endlich mit Deinem Unfug verschonen.

Unsere Aufgabe ist es ja u.a., Speziesismus auch aus der Sprache zu beseitegen - was wohl kaum durch gebrauche einer speziesistischen Sprache erfolgen kann.

> Nun gibt es die Moeglichkeit, entweder diese Assoziation
> vorauszusetzen, wodurch Du alle Menschen, die diese
> Assotiation aufgrund Ihrer Bildung nicht haben, ausgrenzt.
>
> Diese Assoziation vorauszusetzen ist folglich
> intellektualistisch (analog zu rassistisch, ageistisch,
> speziesistisch, sexistisch, ...).

Dummschw├Ątzer als Dummschw├Ątzer zu bezeichnen ist intellektualistisch? Ah ja.

Und nat├╝rlich wird in einem geeigneten Text, der sich an eine entsprechende Zielgruppe wendet, nicht "diese Assoziation vorausgestezt", sondern (durch wahl eines geeigneten Kontexts) eben die relevante Sachlage - auch sprachlich - dargelegt.

Was ├╝brigens ein grund ist, weshalb solche Texte von leuten geschrieben werden sollten, die etwas davon verstehen, w├Ąhrend ein Gro├čteil der in Umlauf befindlichen Texte besser nie das tageslicht gesehen h├Ąten (ich erinnere nur an diverse (u.a. AP-) Flugbl├Ątter, in denen z.B. - unbestreitbar sachlich falsch - von den "in st├Ąndiger dunkelheit gehaltenen Legebatteriehennen" - Ged├Ąchniszitat - die Rede ist.) Von dem tiersch├╝tzertypischen Gefasel auf den meisten Flugbl├Ąttern ganz zu schweigen.

> Das birgt zusaetzlich einen Widerspruch zwischen Denken und
> handeln.

Das Problem ist, da├č Ih handelt ohne zu denken.

> Sie haben die Wahl: Pest oder Cholera?

> Ich waehle Cholera, weil die Cholera-Leute die Pestler der
> Choleristik denunzieren koennen, und die Pestler auf die
> Choleristler garnicht eigehen, weil sie die als Spinner
> hinstellen koennen, obwohl eh alles dasselbe ist.

Und ich lehne dankend beides ab. Dumm gelaufen, was?

> Nein, im Ernst: Entweder hab ich einen Fehler in meinem
> Gedankengang oder Du hast auch einen Widerspruch in Deinem
> Denken, oder Du gibst Mir jetzt die ultimative Antwort.

Stand schon im vorigen Beitrag, wenn Du ihn nicht verstehst, bin ich wohl "intellektualistisch" (wie jeder, der irgendeinen Text schreibt, da sich mit Sicherheit irgendeeine Person finden l├Ą├čt, deren Intellekt nicht ausreicht, diesen Text zu verstehen...). Ich habe jedenfalls weder Zeit noch Lust, das noch weiter zu erl├Ąutern.

Also nochmal: verschone uns mit solchen Unfug (wie etwa Deinen falschen Dichotomien).

Achim

Re: Dritte Erbse f├╝r Sebstian Vollnhals alias Yetzt alias Kregon Enz alias ...?

Autor: Thomas | Datum:
also kann man das nicht kurzfassen und einfach sagen: wenn jemand das Wort "nichtmenschlich" in einer Aussage "vergisst" in der er sich auf nichtmenschliche Tiere bezieht, hat der die Erbse verdient?
Man konnte im Voraus ja nicht wirklich wissen, dass der Zusatz bewusst ausgelassen wurde.

Re: Dritte Erbse f├╝r Sebstian Vollnhals alias Yetzt alias Kregon Enz alias ...?

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Thomas schrieb:
>
> also kann man das nicht kurzfassen und einfach sagen: wenn
> jemand das Wort "nichtmenschlich" in einer Aussage "vergisst"
> in der er sich auf nichtmenschliche Tiere bezieht, hat der
> die Erbse verdient?
> Man konnte im Voraus ja nicht wirklich wissen, dass der
> Zusatz bewusst ausgelassen wurde.

H├Ą? Vielleicht liest Du mal, was er geschrieben hat, das hat nichts mit "vergessen" zu tun, sondern ist absoluter Bl├Âdsinn.

Achim

Re: Dritte Erbse f├╝r Sebstian Vollnhals alias Yetzt alias Kregon Enz alias ...?

Autor: Mr Hyde | Datum:
> Antirassisten sprechen ja auch idR nicht von "Niggern", damit die Rassisten sie "besser verstehen")

In dieser "Analogie" gibt es aber einen wesentlichen Unterschied (womit es eben keine Analogie ist): W├Ąhrend Nicht-Rassisten eine ├╝berw├Ąltigende Mehrheit sind, sind Nicht-Speziesisten eine verschwindende Minderheit. Daher k├Ânnen Erstere ihre Terminologie als bekannt voraussetzen, Letztere aber nicht.

a:b=c:d

Autor: martin | Datum:
Mr Hyde schrieb:
>
> > Antirassisten sprechen ja auch idR nicht von "Niggern",
> damit die Rassisten sie "besser verstehen")
>
> In dieser "Analogie" gibt es aber einen wesentlichen
> Unterschied (womit es eben keine Analogie ist): W├Ąhrend
> Nicht-Rassisten eine ├╝berw├Ąltigende Mehrheit sind, sind
> Nicht-Speziesisten eine verschwindende Minderheit. Daher
> k├Ânnen Erstere ihre Terminologie als bekannt voraussetzen,
> Letztere aber nicht.

Ahja und wo in der Analogie-Definition steht etwas von "Mehrheit" und "Terminologie voraussetzen"?

Und nochmal: erst kommt der Sprachwandel, dann die Bekanntheit. Man kann keine Bekanntheit (d.h. Usualit├Ąt) erzeugen, wenn man keine Verwendung schafft bzw. vollzieht.

Nigger, Mohrenk├Âpfe, Negerk├╝sse

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Und nochmal: erst kommt der Sprachwandel, dann die
> Bekanntheit. Man kann keine Bekanntheit (d.h. Usualit├Ąt)
> erzeugen, wenn man keine Verwendung schafft bzw. vollzieht.

Aber nicht doch. Die antirassistischen Abolitionisten h├Ątten selbst "Nigger" sagen m├╝ssen, bis die Rassisten von sich aus angefangen h├Ątten, das bleiben zu lassen...

Achim

Re: Erbse der Woche

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die Erbse geht diesmal an einen anonymen "Menschen" im Panorama-Forum - und zwar f├╝r seinen Schlu├čsatz in diesem Kontext, den er nach seinen eigenen Thesen h├Ątte unterlassen m├╝ssen:
>>>
Zitat:
Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist eben nicht ein paar % Erbgut sondern eine dem Menschen und NUR ihm eigene W├╝rde. Den Menschen mit Tieren gleichzusetzen verletzt diese W├╝rde, die W├╝rde des MENSCHEN und ist somit zu unterlassen. Das sollten auch sie verstehen, sie Schaf.
<<< "Mensch" (mensch@info.de) http://www.ndrtv.de/panorama/forum/index.phtml?forum=&thread=2572&id=3010

Da h├Ątte er soch besser einen Blick ins FAQ geworfen, als sich l├Ącherlich zu machen.
Achim

Re: Erbse der Woche

Autor: Christopher | Datum:
>Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist eben nicht ein >paar % Erbgut sondern eine dem Menschen und NUR ihm eigene >W├╝rde. Den Menschen mit Tieren gleichzusetzen verletzt diese >W├╝rde, die W├╝rde des MENSCHEN und ist somit zu unterlassen. Das >sollten auch sie verstehen, sie Schaf.

Mal abgesehen von der biologischen Unrichtigkeit und dem letzen Satz f├Ąllt mir hierzu nur ein Zitat von Noske ein:

"Ich habe mich immer dar├╝ber gewundert, wie Menschen sich so sicher ├╝ber ihre eigene F├Ąhigkeit, die tierlichen Unf├Ąhigkeiten beurteilen zu k├Ânnen, sein k├Ânnen. Menschen geben vor, von innen zu wissen, da├č sie selbst bestimmte F├Ąhigkeiten besitzen und von au├čen zu wissen, da├č Tiere sie nicht besitzen."

Im ├╝brigen w├Ąre es auch ein gutes Beispiel f├╝r eine pathische Projektion wie Adorno, bzw. auch Horkheimer, sie beschrieb.

Multiple Pers├Ânlichkeiten

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Wieder mal meint einer, jemand anders sei ich. Wenn das jemand ist (wie ├╝blich), der sinnvolle Beitr├Ąge (pro Tierrechte) schreibt, ist das ja ganz lustig. Aber in diesem Fall ...

Ich fasse mal zusammen: "vegveg" fordert dazu auf, bei Panorama pro Peta zu stimmen (read.php4?f=10&i=26373&t=26373). Daraufhin meint boy-r:
>>>
Zitat:
das bleibt mal sch├Ân uns selbst ├╝berlassen, ob wir mit "ja" stimmen wollen oder nicht. die verschiedenen standpunkte hierzu finden sich in vielen anderen beitr├Ągen hier auf diesem forum.
<<<

DieRealitaet antwortet:
>>>
Zitat:
He, da wird doch nicht auf einmal einer hier anfangen, selbst├Ąndig zu denken?
Staun!
<<<
Ein in jenem Forum des ├Âfteren zu h├Ârender Antitierrechtsspruch, wenn jemand, der als Veganer gilt, tats├Ąchlich oder vermeintlich etwas gegen Tierrechte oder Veganismus sagt - und auch andere Beitr├Ągen von "DieRealit├Ąt" in jenem und diversen anderen Foren (z.B. KYA) bzw. Threads zum Thema Panorama/Peta ist einfachst zu entnehmen, da├č es sich um Guido von Steinhagen, Bernd Bauer, Elmar, Kitsunegari oder irgendeienen anderen dieser austauschbaren Antitierrechtswichte handelt.

Nun denn, auf DieRealit├Ąt folgt folgende Antwort:
>>>
Zitat:
titel Schon gut Achim St├Âsser....
autor/in veganissimo
datum 29.10.03 | 12:24
beitrag Achim, nat├╝rlich kannst du so stimmen wie du willst.
<<<

Da war wohl mal wieder einer dieser Pseudos zu faul, sich auch nur ansatzweise zu informieren ... nicht nur, was Peta angeht, sondern auch KZ-Analogien.

Nun ja, jedenfalls guibts f├╝r den anonymen Schmieranten "veganissimo" die Erbse.

Achim

Re: Multiple Pers├Ânlichkeiten

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Huch, das ging ja flott diesmal: Alle Beitr├Ąge von "DieRealit├Ąt" samt Antworten scheinen bei [kommerz]vegan.de verschwunden zu sein.

Naja, bei KY d├╝rften sie (die von DieRealit├Ąt, nicht die Erbsenpreistr├Ągerantwort) noch stehen, vermutlich auch anderswo, ich glaube, auch bei Panorama (unter anderem Namen), kann mich aber auch irren.

Achim

Vegetarier, der an andere denkt

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Ganz klar ist es nicht, wer diesmal die "Erbse der Woche" bekommt: der Vegetarier J├╝rgen Bechtle (falls die preisw├╝rdige ├äu├čerung auf seinem Mist gewachsen ist) oder der Redakteur "hub/pep" der Pforzheimer Zeitung, der sie andernfalls erdachte:

Zitat: "Auf Wunsch Bechtles gab es vegetarische H├Ąppchen, also allerlei gef├╝llte Bl├Ątterteigtaschen. Doch weil Vegetarier Bechtle auch stets das Wohl Andersdenkender im Auge hat, lie├č er zus├Ątzlich einige Wurstbr├Âtchen auftischen, damit auch die Fleischeslust gestillt werden konnte.
(meine Hervorhebung)

Wer an andere denkt, l├Ą├čt also andere umbringen ...

(hier der Vollst├Ąndigkeit halber der Kontext:
Zitat:
Vegetarisch und mit Dienstm├╝tze in den Ruhestand

PFORZHEIM.Er ist ein Mann der Ordnung: J├╝rgen Bechtle. Das war er in seiner Dienstzeit als Leiter des Amts f├╝r ├Âffentliche Ordnung, das wird er im Ruhestand sein - und so pr├Ąsentierte er sich auch bei seinem offiziellen Abschied am vergangenen Freitag. Und zwar in zweierlei Hinsicht: W├Ąhrend bei solchen Anl├Ąssen ├╝blicherweise neben netten Reden auch feiner Sekt gereicht wird, auf dass der Genuss des Alkohols den Schmerz des Abschieds leichter werden l├Ąsst, ging es bei Bechtles Abgang alkoholfrei zu. Wasser gab es, Cola und allerlei S├Ąfte. Die Sektkelche jedoch konnten getrost im Schrank verweilen, nicht, dass am Ende wom├Âglich noch ein Beamter durchs Rathaus torkelt und solcherma├čen undiszipliniert seiner Arbeit nachgeht. Merke: Ordnung muss sein. Wenigstens durften sich die Feierg├Ąste um den Ersten B├╝rgermeister Andreas Sch├╝tze die M├Ągen f├╝llen. Auf Wunsch Bechtles gab es vegetarische H├Ąppchen, also allerlei gef├╝llte Bl├Ątterteigtaschen. Doch weil Vegetarier Bechtle auch stets das Wohl Andersdenkender im Auge hat, lie├č er zus├Ątzlich einige Wurstbr├Âtchen auftischen, damit auch die Fleischeslust gestillt werden konnte.

Und so wundert es auch nicht, dass Bechtle h├Âchst ordentlich und diszipliniert stramm stand, als ihn Holger Trunk, Chef der Pforzheimer Polizeidirektion, zum "Polizeirat h.c." ernannte. Als h├Ątte er einen Besenstiel im R├╝cken, nahm Bechtle Dienstm├╝tze und Schulterklappen entgegen - mit sichtlichem Stolz.

Stolz war auch Dieter Sabisch. Der Witzenmann-Mitarbeiter aus Huchenfeld plauderte beim Firmenjubil├Ąum ein wenig mit Ministerpr├Ąsident Erwin Teufel (CDU). Teufel nahm sich anl├Ąsslich des 150-j├Ąhrigen Bestehens der Firma nicht nur Zeit f├╝r die Honoratioren, sondern eben auch f├╝rs arbeitende Volk. Und f├╝r die Enkel des arbeitenden Volkes. In diesem Fall f├╝r Celina Sabisch, die dem Landesvater die Hand reichte. Vielleicht wird sie auf dieses Foto eines Tages auch mit Stolz blicken.

Wenn Tennis-Spieler etwas nicht ausstehen k├Ânnen, dann ist es b├Âiger Wind. Der fegte aber ausgerechnet ├╝ber die Courts, als die Teilnehmer des 18. Pforzheimer VIP-Turniers am vergangenen Mittwoch beim TC Wolfsberg ihre Rackets schwangen. Den widrigen Wetterbedingungen zum Trotz stand der Wettbewerb ganz im Zeichen der Erinnerung an den vor einigen Monaten verstorbenen Turnier-Gr├╝nder J├╝rgen Kirstein. Das Organisationsteam um CDU-Stadtrat Klaus Gutscher, SWR-Fernsehjournalist Guido Dobbratz und Ex-Davis-cup-Spieler J├╝rgen Fassbender w├╝rdigte Kirsteins Verdienste um das Turnier mit einer Gedenkminute. "Ein Mensch wie er, der durch seine Beharrlichkeit immer alle motivieren konnte, ist f├╝r uns nicht zu ersetzen", betonte Dobbratz, der den Erl├Âs dieser Veranstaltung der Familie des Verstorbenen zur Verf├╝gung stellt. Auf den Aschepl├Ątzen sorgten unter anderem der ehemalige Pforzheimer Oberb├╝rgermeister Joachim Becker, der FDP-Kreisvorsitzende, Stadtrat und TCW-Vorsitzender Hans-Ulrich R├╝lke, sowie Handball-Weltmeister Bernhard Kempa (82) f├╝r farbige Ballwechsel. "Es ist abgesprochen, dass sich unser ,Grand SeigneurÔÇś im Alter von 100 Jahren zur Ruhe setzt, damit auch mal andere eine Chance haben", flachste Fassbender in Anspielung auf den ehemaligen Handballer von Frisch Auf G├Âppingen, der es auch im "wei├čen Sport" mehrfach zum Senioren-Weltmeister gebracht hat.

Nicht wei├č, sondern farbig ist es derzeit im VolksbankHaus. Dort stellt Axel Hertenstein seine Werke aus. Bei der Vernissage konnte Frank B├╝hrer von der Volksbank sage und schreibe 500 Kunstfreunde begr├╝├čen. ├ťber einen Gast freute sich Hertenstein ganz besonders: Sein Gro├čneffe Hendrik Uhing war eigens ins VolksbankHaus gekommen, um des Onkels Werk zu begutachten.hub/pep



h

Der "Schauplatz" der PZ ist ein "Sehen und Gesehenwerden" f├╝r Pforzheim und die Region Nordschwarzwald. Wir zeigen Menschen und berichten ├╝ber Veranstaltungen. Melden Sie sich, wenn Sie meinen, Sie, Gesch├Ąftsfreunde oder Bekannte passen auf den "Schauplatz". Sie erreichen uns per Mail: stadt@pz-news.de; Telefon: 07231/933 185.


Erstellt am: 29.09.2004

http://www.pz-news.de/pforzheim/57682/)

Hauptsache was tun

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Eben lese ich ein einem "Tierrechts"[sic]forum folgende sch├Ânen Worte:

Zitat: wichtig ist vorallem dass ihr etwas tut!
was is eigentlich egal!


Da dieser memetische Virus in unz├Ąhligen K├Âpfen wuchert, geht die Erbse diesmal nicht an den, der ihn geschrieben hat, sondern anteilig an alle, die solchen Unfug verbreiten.

Achim

Nach diesem Konz-Buch lebte Leons Familie

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Diesmal geht die Erbse der Woche an die BZ ("Ist dieses Buch Schuld am Hunger-Tod des Vegetarier-Babys?"). Zwar bemerkte der Journalist in seinem Artikel richtig, da├č urs├Ąchlich f├╝r den Tod Leons die Wahnvorstellungen des Franz Konz waren (auch wenn er diese wieder einmal mit Veganismus verwechselte), aber da├č es sich dabei um



"1000 ganz legale Steuertricks" gehandelt haben soll, ist doch so unwahrscheinlich, da├č selbst ein noch so recherche- und faktenphobischer Schreiberling es bemerken m├╝├čte ... ein klein wenig mehr journalistische Sorgfalt, zumal bei einem so tragischen Fall, w├Ąre doch angebracht.

Achim

Wissenschaften wie die Astrologie

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die Erbse der Woche geht diesmal eineutig an "Centauri", veganet-Moderatorin. Sie wurde von der bahnbrechenden neuen Erkenntnis ereilt, da├č die Sonne in ein paar Milliarden Jahren wuuuusch macht und denkt jetzt wohl dar├╝ber nach, die Koffer zu packen; wie auch immer, ihr folgender Kommentar dazu ist die Erbse mehr als wert:

Zitat:
manchmal lasse ich mich doch tats├Ąchlich auch von naturwissenschaftlichen Fakten inspirieren [...] Sowohl die Religion ist wichtig wie auch die Astrologie.
board_entry.php?id=6478 am 25.01.2005, 07:16 Uhr

Vielleicht sollte ihr mal jemand sagen, da├č das Horoskop im Goldenen Blatt nicht wirklich wissenschaftlich anerkannt ist ... aber sie glaubt aj auch irgendwelchen Bibeldreck.

(Da├č die Irren bei veganet immer tiefer im religi├Âsen Sumpf versinken sei nur am Rand erw├Ąhnt.)

Achim

Centauri II: Was war zuerst, die Erbse oder das Gehirn?

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Und gleich noch eine zweite Erbse f├╝r "Centauri" (na, mit etwas Weinsteinbackpulver kann sie bald einn Kuchen draus backen).

"Centautri" wei├č bescheid. Sie hat n├Ąmlich mal eine Reprtage gesehen. Aber dabei vielleicht nebenher in einer Bibel gelesen und deshalb nicht so ganz aufgepa├čt? Oder nur so strohdumm, einfachste Zusammenh├Ąnge zu begreifen? board_entry.php?id=6856:

Zitat: Ich hab auch mal eine Reportage dar├╝ber gesehen,
die kleinen K├╝cken wurden in K├Ąsten in die Fabrik geliefert und dann wurde nur sortiert,ob m├Ąnnlich oder weibliches K├╝cken.


Klar, die transportieren erstmal die geschl├╝pften K├╝ken in eine "Fabrik", um sie da dann zu sortieren ...

Zitat: Die m├Ąnnlichen wurden in eine andere Kiste geworfen und die weiblichen wurden dann zum m├Ąsten behalten um sp├Ąter geschlachetet zu werden.


Zum M├Ąsten? Ach ja klar, da├č K├╝kenvergasung und -vermusung in Wahrheit ausschlie├člich in der "Eierproduktion" geschieht, w├Ąhrend "Masth├╝hner" K├╝ken beiderlei Geschlechts sind, k├Ânnte die werten Vegetarier ja bedr├╝cken.

Zitat: Die m├Ąnnlichen wurden lebend in eine geschlossene Kiste gesperrt und auf die M├╝llkippe geworfen.


Sicher, die M├╝llkippen liegen voller Kisten mit lebenden K├╝ken. So wird's sein. Da├č die Antiveganer das Geschw├Ątz solcher Ignoranten in der Luft zerrei├čen ist ja nun kein Wunder.

Zitat: Die Begr├╝ndung daf├╝r war das die m├Ąnnlichen nicht so dick werden wie die weiblichen und das sich eine mast deswegen nicht lohnt.


Naja, das kommt den Tatsachen ja schon fast ein bi├čchen nahe ... nur da├č es nat├╝rlich nicht geschlechtsspezifisch ist, sondern eben von der "Zuchtline" (Mast/Eierproduktion) abh├Ąngt.

Und ├╝berraschenderweise hat es sogar einer dort gemerkt, wenn auch erst nach ├╝ber drei Tagen(!), solange stand das da tats├Ąchlich unwidersprochen! Und weil's so peinlich ist, schreibt "Quetzalcoatl" nat├╝rlich nicht, da├č "Centauri" nunmal einfach Bl├Âdsinn verzapft, sondern "Der genaue Grund [...] ist" ...

Achim

Erbse der Woche f├╝r "Cet"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die Erbse der Woche geht diesmal an den Tierrechtsgegner Cet, der mit seinem Beitrag bei Teleopolis zum dortigen Artikel ├╝ber "Vegetarier sind M├Ârder" (vgl. "Wer anderern eine Grube gr├Ąbt") das intellektuelle Niveau dieser Leute vorf├╝hrt.

Auf meinen Vorschlag an Telepolis-"Autor" Corinth, doch entspreched f├╝r Antisexismus zu werben, wie er es f├╝r Antispeziesismus getan hat:
Zitat:
Die ├╝blichen sexistischen Dummheiten (analog zu seinem
Antiveganismusgehetze, das er wom├Âglich gar f├╝r originell h├Ąlt)
absondern, dabei aber auf antisexismus.de linken?
(heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=7498610&forum_id=74215)

... antwortet nun Cet:
Zitat:
26. Februar 2005 1:15
Anti-Sexismus? Was bitte habt ihr gegen Sex?
Cet (564 Beitr├Ąge seit 2.7.04)

Ohne Sex g├Ąbe es euch gar nicht. Auch nicht eure Kinder. Und eure
Eltern. Es g├Ąbe Niemanden! ├ähm, ist wohl etwas zu weit gedacht f├╝r euch, oder wie?


Irgendwo hat er recht, ohne Sex g├Ąbe es nur Leute wie ihn, da Am├Âben sich ja asexuell vermehren ...

Und Antirassisten h├Ąlt er dann wohl entgegen, da├č das gemein sei, wo der Rasen doch so so sch├Ân gr├╝n ist.

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r

Autor: Indy&#9829; | Datum:
Zitat: 26. Februar 2005 1:15
Anti-Sexismus? Was bitte habt ihr gegen Sex?
Cet (564 Beitr├Ąge seit 2.7.04)

Ohne Sex g├Ąbe es euch gar nicht. Auch nicht eure Kinder. Und eure
Eltern. Es g├Ąbe Niemanden! ├ähm, ist wohl etwas zu weit gedacht f├╝r euch, oder wie?



Herrgott, wie bl├Âd kann ein Mensch denn bitte sein!?

Erbse f├╝r Polizeikommandanten: J├Ąger und Metzger d├╝rfen keine Tiere t├Âten

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Vorgeschichte: Einer "Tierfreundin" udn Katzensammlerin in ├ľsterreich wurde die 50 Tiere zu viel, weshalb sie 20 teils mit einem "Holzstock erschlug", teils von einem J├Ąger erschie├čen lie├č.

Dazu ├Ąu├čerte der Polizeikommendant Paul Eisenbock: "Ich finde es schlimm, dass der J├Ąger so etwas macht. Eine wissentliche T├Âtung von Tieren d├╝rfen nur Tier├Ąrzte durch Einschl├Ąfern durchf├╝hren." (meine Hervorhebung, "Frau lies Katzen von J├Ąger t├Âten", N├ľN 25.10.2005, http://www.noen.at/redaktion/n-kor/article.asp?Text=186213&cat=341).

Bezirksj├Ągermeister Franz Lehner gab den Unwissenden, er zeigte sich gesetzestreu: "Ich verstehe nicht, warum ein J├Ąger so etwas machen sollte. Es ist gesetzlich ja auch gar nicht vertretbar und wir wollen uns ja an die Gesetze halten."

Sprich: J├Ąger, Metzger usw. d├╝rfen laut Polizeikommandant Eisenbock, sofern sie nicht zugleich Veterin├Ąre sind, keine Tiere t├Âten, und falls sie Veterin├Ąre sind, dann nicht mit Schu├čwaffen oder indem sie ihnen die Kehle aufschlitzen.

Oder wollte er damit sagen, da├č J├Ąger und Metzger nicht wissen, was sie tun ("wissentliche T├Âtung von Tieren")?

Oder ist er ein Zeitreisender aus der veganen Gesellschaft in 50 Jahren?

Fragen ├╝ber Fragen ...

Achim

Erbse der Woche: Beilagenthese in "Unser Land"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
eine etwas ├Ąltere Ausgabe "Unser Land" (von vor ein paar Wochen), Thema "B├Ąrlauch":
Zitat:
B├Ąrlauchsp├Ątzle sind eine Beilage, sie eignen sich aber auch als Hauptgericht f├╝r Vegetarier.

Aaarrrrgh.

Achim

Re: Erbse der Woche

Autor: Steffen | Datum:
Auf dem linksalternativen Nachrichtenportal de.indymedia.org berichtet eine (angebliche) antispe-Gruppe ├╝ber eine Aktion. (Merkw├╝rdiger Bericht, fraglich, ob es sich um Antispeziesisten handelt, dem Autorennamen unter dem Bericht zufolge wohl eher nicht...)
Wie immer auf indy gibt es postwendend kluge Kommentare.
Eines poste ich hier mal. Ich habe den maqi- Text zum Thema als erg├Ąnzung auf indymedia gepostet.

Hier der Erbsen - Kommentar:

"Naja man weiss ja wo der Vegetarismus herkomm
Miet Loff 30.04.2008 - 03:16
Adolph Hitler, Rudolf Hess und Heinrich Himmler waren ALLES ├╝berzeugte Veget-Arier. W├Ąhrend es solchen Unsinn fr├╝her bei Sozialisten nie gab. Mao-Tse Tungs Lieblingsessen waren z.B Jao-Tse eine Art Chinesische Maultaschen. und auch Marx, Liebknecht, Radek, Kropotkin,Bakunin, Lenin und Luxenburg waren nachweislich KEINE Vegetarier, und nun fragt euch mal warum? Weil es einfach geisteskranke und Idioten sind die sich lieber um irgend n Kack Viehzeug l├╝mmern w├Ąhrend MENSCHEN in Afrika t├Ąglich zu Tausenden an Hunger& Krankheiten sterben. Ich Wohlstandsb├Ąlger solltel von eurem reichen Fetten Leben wo ihr euch wie die Maden im Speck suhlt ma lieber Geld & Sachen mit diesen Armen teilen anstatt euch um son scheiss zu k├╝mmern. Meine Mutter ist J├╝din aber macht sich halt nix aus der Religion aber ihr Vater ( mein Opa) besteht halt darauf koscher zu essen, was ich durchaus nachvollziehen kann. Ich find an Koscherem schlachten nix besonderes, das Tier ist in wenigen Sekunden durch ├ľffnen der Halsschlagader tot, es merkt eh nix wegen dem Schock. Ich finde man sollte sich um wichtige Dinge k├╝mmern statt um so einen mist "
http://de.indymedia.org/2008/04/214989.shtml

Erbse der Woche f├╝r Milchfuhrunternehmerssohnvegetarierraucher

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Was ich so an Mails ertragen mu├č ...

Zitat: sch├Ânen guten tag...finde es ja gut, dass sie sich scheinbar f├╝r viele dinge einsetzen, aber jeder hat seine eigene meinung und ist ein freier mensch....und RAUCHEN halte ich noch f├╝r harmlos-im gegensatz zu tausend anderen furchtbaren dingen die auf der welt geschehen!!! also lassen sie uns doch bitte den spa├č am rauchen:) [Gru├čformel]

PS: ich bin selbst vegetarier und mein Vater hat ein Milchfuhrunternehmen....MILCH ist LEBENSNOTWENDIG!!!


Normalerweise beantworte ich solchen Schwachsinn eigentlich nicht, aber da hat es mich doch in den Fingern gejuckt ...

Zitat:
>finde es ja gut, dass sie sich scheinbar f├╝r viele dinge einsetzen,

Nicht nur scheinbar, sondern tats├Ąchlich.

>aber jeder hat seine eigene meinung

Mord ist keine Meinung.

>und ist ein freier mensch....und

Genau, den Kleinkindern, die von irgendwelchen perversen Eltern etc. vergiftet werden, steht es jederzeit frei, sich eine eigene Wohnung zu nehmen, was?

>RAUCHEN halte ich noch f├╝r harmlos-

Immer sch├Ân die Augen vor den Fakten - Raucher sind M├Ârder, wie "harmlos" soll Mord sein? - verschlie├čen.

>im gegensatz zu tausend anderen furchtbaren dingen die auf der welt geschehen!!! also

Nenne mir mal ein paar hundert davon.

>lassen sie uns doch bitte den spa├č am rauchen:)

Mordsspa├č.

[...]

>PS: ich bin selbst vegetarier

Nicht nur Raucher, auch Vegetarier sind M├Ârder.

>und mein Vater hat ein Milchfuhrunternehmen....

Und meine Mutter hat in der Adolf-Hitler-Stra├če gewohnt.

>MILCH ist LEBENSNOTWENDIG!!!

F├╝r S├Ąuglinge vielleicht (und Milchfuhrunternehmer) . Wir haben abgestillt.

PS: Nach Diktat an Milchmangel verstorben, da Milch ja "lebensnotwendig" ist ...

Re: Erbse der Woche f├╝r Milchfuhrunternehmerssohnvegetarierraucher

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
>Nenne mir mal ein paar hundert davon.

Zu meiner gro├čen ├ťberraschung konnte er offenbar keine paar hundert (nichtmal eins) nennen.

Achim

Erbse der Woche: Mensch und Tier dasselbe

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Ivo Bozic behauptet in "Loveparade der Tiere" (Jungle World Nr. 31, 31. Juli 2008):
Zitat: Veganer und Tierrechtler werden den Film sowieso lieben, denn sie sind ja ohnehin der Meinung, dass Mensch und Tier dasselbe sind."
Diese Behauptung ist nat├╝rlich ein (nicht nur von diesem Mierschfan gebrauchtes) Strohmannargument. Veganer und Tierrechtler sind ebensowenig der Meinung, da├č "Mensch und Tier dasselbe sind" wie sie der Meinung sind, da├č "Baum und Pflanze", "Terrier und Hund", "Karotte und Gem├╝se", "Quadrat und Viereck" usw. "dasselbe" sind. Vielmehr sind, wie jeder wei├č, der (anders als offenbar Bozic) die Schule nicht in der zweiten Klasse abgebrochen hat, B├Ąume Pflanzen, Pudel Hunde, Karotten Gem├╝se, Quadrate Vierecke und eben Menschen Tiere, wobei die meisten Pflanzen, Hunde, Gem├╝se, Vierecke und Tiere eben keine B├Ąume, Pudel, Karotten, Quadrate und Menschen sind.

Achim

Erbse der Woche f├╝r Indymedia

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Stellvertetend zwei aktuelle Beispieltexte:
Zitat: Tierrechtler-Freaks
Burn your local ├ľko-Store 10.08.2008 - 04:28
Geil, Neuauflage der Tierrechts-Freaks, is genau das was wir nach der Antideutschen-Welle als Linke auch noch brauchen. War damals auch so: wenn es zuviele K├Ąmpfe gab, hats die Animal-Liberation gebraucht, genau wie die Anti-D-Welle, halt Freaks die nur dazu zust├Ąndig sind, Verwirrung in den Reihen der K├Ąmpfenden zu stiften. H├Âhepunkt u.a. in Berlin bei der Animal-Liberation war in den 90ern dann das niederbrennen eines ├ľko-Fleischer-Ladens, weil ja die noch krasser angeblich seien als die Massen-Tierhaltung. Diese ├ľkos w├╝rden ja den Tieren ein freies Leben vorgaukeln, und diese dann hinter├╝cks ermorden. Und diese Sache von diesen ├ľko-FleischerInnen sei ja krasser als jenes was die Massen-Tierzucht-Industrie mache.
http://de.indymedia.org/2008/08/224227.shtml?c=on


Tja, dumm f├╝r Erbsenhirn, da├č der "├ľko-Fleischer" rechtkr├Ąftig verurteilt ist, weil er seinen Laden selbst angez├╝ndet hat ...

Zitat: na wieder ein fotoshooting gemacht
bei dem nebenbei ein paar 10.08.2008 - 11:21
h├╝ner als kolateralerfolg befreit wurden.
wo leben diese h├╝ner jetzt und nach welche kriterien wurde die h├╝ner ausgesucht die befreit wurden.
das ganze diente doch nur dazu neue fotos f├╝r die spendensammler bereitzustellen.
a.a.O


Tja, dumm nur f├╝r Erbsenhirn, da├č Maqi explizit Spendensammeln ablehnt ...

(meine Hervorhebungen)

Achim

K├Ąse ist immer noch kein Milchprodukt

Autor: martin | Datum:
Die Intelligenzleistungen von sog. Tiersch├╝tzern sind nichts neues. Da sie aber immer wieder mit Bedeutungsverzerrungen von Begriffen wie "Tierrecht(e)" oder "vegan/Veganismus" einhergehen, sind wir gen├Âtigt dem entgegenzuwirken.
Und da solche Leute in dieser Hinsicht besonders bed├╝rftig sind, bekommt die folgende Tiersch├╝tzerin auch zwei Erbsen:

Zitat: ÔÇ×Wir trinken keine herk├Âmmliche Milch mehrÔÇť, sagt Jutta-Maria Geyken. ÔÇ×Wenn Sie w├╝ssten, was in der Milchindustrie alles abgeht, da w├╝rde Ihnen richtig schlecht werden.ÔÇť Auch sonst, so berichtet die Vorsitzende der Neubiberger Stiftung ÔÇ×Mensch und TierÔÇť, lebe sie beinahe vegan. ÔÇ×Naja, bei K├Ąse kann ich nicht immer nein sagenÔÇť, sagt die 73-J├Ąhrige mit einem entschuldigenden L├Ącheln.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/engelsgeduld-wohl-tiere-104649.html

Die erste Erbse gibt es f├╝r die angeblich "beinahe vegan[e]" Ern├Ąhrungsweise, denn entweder lebt man vegan oder nicht-vegan, aber nicht "beinahe" oder "fast", und die zweite daf├╝r, da├č sie das Essen von "K├Ąse" nicht als Kuhmilchkonsum einzuordnen vermag.
Und vorneweg: Kommentare zum Unterschied von "Milch trinken" und "K├Ąse essen" m├Âge man sich sparen, denn wenn sie demzufolge nicht einmal w├╝├čte, da├č es egal ist, in welcher Form ein Tierqualprodukt verarbeitet wird, m├╝├čte sie noch eine dritte Erbse bekommen und dabei sind schon zwei St├╝ck mehr, als es sich bei solchen Leuten lohnt.

K├Ąse ist (schon wieder) immer noch kein Milchprodukt

Autor: martin | Datum:
Zitat: ÔÇ×Diesen Trend gibt es schon seit einigen Jahren in G├ÂttingenÔÇť, sagt Paulette Klages vom K├Ąsegesch├Ąft Boucorian. Die K├Ąse-Weltmeisterin, die seit 30 Jahren im Gesch├Ąft ist, wei├č auch warum: ÔÇ×Es ist gesellig, jeder kann nach seinem Rhythmus essen, auch Vegetarier und Veganer k├Ânnen damit gl├╝cklich werden.ÔÇť

(http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Silvester-kommt-Heidis-Kaesebraten-auf-den-Tisch)

Erbse der Woche f├╝r Beelitzer Tafel

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Genauer f├╝r Gabriele Schrader vom Verein ÔÇ×Kindersorgen ÔÇô SorgenkinderÔÇť in Beelitz.
Zitat: 19.06.2009
SOZIALES: Die Rationen werden kleiner
Lebensmittel-Tafeln haben mehr Zulauf ÔÇô aber weniger zu verteilen

Dies best├Ątigt auch Gabriele Schrader vom Verein ÔÇ×Kindersorgen ÔÇô SorgenkinderÔÇť in Beelitz. Seit sechs Jahren gibt er nach dem Vorbild der Tafeln in Deutschland Lebensmittel an sozial schwache Familien kostenlos ab. ÔÇ×Die Lebensmittelmenge, die die Einkaufsm├Ąrkte in Beelitz, Neuseddin und Michendorf f├╝r die Tafel spenden, ist schon geringer geworden. Aufgrund der Wirtschaftskrise kaufen die Leute offensichtlich nicht mehr soviel ein und die M├Ąrkte bestellen wenigerÔÇť, mutma├čt Schrader. [...]

Neben den Superm├Ąrkten stecken oft auch die Bauern in der Region oder Kleing├Ąrtner, die ihre gesamte Ernte nicht f├╝r sich allein verbrauchen k├Ânnen, der Tafel etwas zu. An Obst und Gem├╝se mangelt es also nicht, sagen die Leute von der Beelitzer Tafel. ÔÇ×Aber wer kann sich auf Dauer nur vegetarisch ern├Ąhren?ÔÇť Bei der Ausgabe von Wurst oder K├Ąse beispielsweise seien schon echte Engp├Ąsse aufgetreten. [...]

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11537951/60889/Lebensmittel-Tafeln-haben-mehr-Zulauf-aber-weniger-zu.html

Achim

Erbse der Woche Vegan-Unvegan Travelling green und Lehnwieser

Autor: Trolli | Datum:
Vegan-vegetarischer Sprachunsinn in diesem Link:

Zitat: http://derstandard.at/fs/1244460478300/Urlaub-ohne-schlechtes-Gewissen-Travelling-green--nachhaltig-urlauben


Ist der Autor nach Leichenfra├č dem journalistischem Wahnsinn verfallen, oder tippte er nur den vegan-vegetarischen Unsinnsmix von der Homepage der Lehnwiesers ab, und sch├Ąumte es mit rei├čerischem Verbal-Wahnsinn auf?
Kommt ein vegan-vegetarischer Aufstrich aus der Tube wie zweifarbige Zahnpasta, zur besseren Unterscheidung, welcher Teil vegan bzw. vegetarisch ist?


Zitat: Vegan-Vegetarische-Vollwert-Wahnsinn Nicht auf Hochprozentiges - maximal auf einen Biowein oder ein Biobier - setzt man im Naturhaus Lehnwieser. Daf├╝r regiert hier der Vegan-Vegetarische-Vollwert-Wahnsinn: Zum Fr├╝hst├╝ck gibt es Dinklsemmeln mit vegetarisch-veganen Aufstrichen und M├╝sli, Vollwertkuchen am Nachmittag, auf Wunsch mit Getreidekaffee.



Trolli

Re: Erbse der Woche Vegan-Unvegan Travelling green und Lehnwieser

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Kommt ein vegan-vegetarischer Aufstrich aus der Tube wie
> zweifarbige Zahnpasta, zur besseren Unterscheidung, welcher
> Teil vegan bzw. vegetarisch ist?

Interessantes Bild, vor meinem geistigen Auge erschien grade eine Tube, aus der Tofu gedr├╝ckt wird, mit roten Streifen aus Blut der Vegetarieropfer ...

Achim

Erbse der Woche f├╝r Daniel Krause/60pro

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Offenbar leben immer noch viele Menschen in dem Glauben, "Nutztiere" w├╝rden nicht mit 90% der Weltsojaproduktion und der H├Ąlfte der Weltgetreideproduktion, sondern von Antimatierie ern├Ąhrt. Wie anders ist zu erkl├Ąren, da├č im Zusammenhang mit Veganismus (immer wieder, und das im 21. Jahrhundert) von einem Mehrverbrauch an "Gr├╝nzeug" durch Abschaffung der Tierausbeutung die Rede ist? So fabuliert ein Daniel Krause:

Zitat: G8-Beschluss: Maximal zwei Grad Erderw├Ąrmung

Hurra ÔÇô wir sind gerettet. Die wichtigsten Staatsoberh├Ąupter der Welt haben beschlossen, dass die Welt bis 2050 sich maximal nur um zwei Grad erw├Ąrmen darf. Dann ist ja alles klar - wenn so wichtige Politiker so etwas beschlie├čen, dann hat sich auch das Klima daran zu halten. [...]

"Alle Menschen zu Veganern machen"
Eine weitere Alternative k├Ânnte es sein, die gesamte Erdbev├Âlkerung per Beschluss zu Veganern zu machen. Dann w├╝rden die riesigen Tierherden nicht mehr ben├Âtigt, weil sie ja keiner mehr essen w├╝rde. Ein schlauer Wissenschaftler hatte in der Vergangenheit rausgefunden, dass Tierherden mit ihren Bl├Ąhungen mit f├╝r die CO2-Emmissionen verantwortlich sind. Wie sich jedoch der stark ansteigende Bedarf an Gr├╝nzeug auf die Flora und damit auch auf die Fauna auswirkt bleibt abzuwarten. [...]

Getreu dem Motto ÔÇ×Geiz ist GeilÔÇť k├Ânnten wir sicherlich eine Stunde Luftholen am Tag einsparenÔÇŽ schlie├člich will der n├Ąchste Tagesausflug in die Karibik bezahlt werden und die Erdbeeren aus Neuseeland werden in der Weihnachtszeit auch immer teurer, ist ja jeder Veganer mittlerweile ... DK
http://www.60pro.de/web/cms/artikel/-/content_viewer_single/article/GESELLSCHAFT__POLITIK-GESELLSCHAFT-AKTUELL-1247133492797

Bemerkenswert auch der Schlu├č, die These, da├č Erdbeeren teuere werden in einer veganen Gesellschaft - k├Ąme halt darauf an, wohin zuk├╝nftig die wahnsinnigen Subventionen f├╝r Tierausbeutungsprodukte stattdessen flie├čen w├╝rden. (NB: Wie Soja werden Erdbeeren ├╝brigens auch in Deutschland angebaut.)

Achim

Keine Nadel im Misthaufen, da der Hinweis, die Menschheit m├╝sse vegan werden, dummerweise nicht ernstgemeint war. - A.

Re: Erbse der Woche f├╝r Daniel Krause/60pro

Autor: D. Krause | Datum:
Vielen Dank f├╝r die Erbse - bin sehr geehrt! Sie hat mir gut geschmeckt.

Einen Hinweis wollte ich aber schon gerne geben. Der Artikel ist nicht ernst gemeint, ├╝berspitzt formuliert und soll nur die Beschl├╝sse kritisieren. Gegen die Tatsache an sich, etwas gegen den Klimawandel zu tun ist nicht einzuwenden. Wenn die Staatsoberh├Ąupter jedoch einfach so beschlie├čen bis 2050 nur zwei Grad Erderw├Ąrumg zuzulassen ist das etwas "grob" formuliert. Tats├Ąchlich kann jeder von uns etwas im Alltag dagegen tun. Das f├Ąngt schon damit an, dass man keine Erdbeeren zu Weihnachten aus Neuseeland kauft - auch wenn man kein Veganer ist ;)

Gru├č. DK

Re: Erbse der Woche f├╝r Daniel Krause/60pro

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Einen Hinweis wollte ich aber schon gerne geben. Der Artikel
> ist nicht ernst gemeint, ├╝berspitzt formuliert und soll nur
> die Beschl├╝sse kritisieren. Gegen die Tatsache an sich, etwas

Dagegen ist ja nichts zu sagen, nur ├Ąndert das nichts an der Tatsache, da├č durch Veganismus der Verbrauch an "Gr├╝nzeug" sinkt, die Aussage zum "Mehrverbrauch" also schlicht erbsenw├╝rdig ist.

> dagegen tun. Das f├Ąngt schon damit an, dass man keine
> Erdbeeren zu Weihnachten aus Neuseeland kauft - auch wenn man
> kein Veganer ist ;)

Was aber ungef├Ąhr dem entspr├Ąche, da├č der Notarzt zu einem Unfall kommt und dem in seiner eigenen Blutlache am Boden Liegenden, dessen Eingeweide aus der klaffenden Bauchwunde h├Ąngen (was zudem zahlreiche Tumore erkennen l├Ą├čt) erstmal Alkohol auf den Pickel an der Nase tupft und sich dann vom Acker macht.

Nichts gegen die Behandlung von Pickeln (oder die nat├╝rlich richtige Vermeidung neuseel├Ąndischer Weihnachtserdbeeren, so man nicht in Neuseeland lebt), aber in dieser Situation sollte das Hauptaugenmerk doch auf etwas anderem liegen.

Achim

Erbse der Woche f├╝r Bio- vs. Massentierhaltung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
In welcher Wahnwelt leben eigentlich Leute, die glauben, "Massentierhaltung" und "Bio" sei ein Widerspruch? H├Ârt man ja immer wieder. Konkret erh├Ąlt die Erbse daf├╝r ein Peter Wagner.

Zitat: Ganz einfach: weil noch immer viel zu viele Menschen die falschen Eier kaufen, sie falsch aufbewahren und am Ende falsch zubereiten. Nein, das ist kein arrogantes Kochgeschn├Âsel, sondern bittere Wahrheit. Noch immer stammen nur knapp zehn Prozent aller in Deutschland verarbeiteten Eier aus biologischer H├╝hnerhaltung, also nicht aus der Massentierhaltung.

"Eier à la Achtundsechzig", http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,637848,00.html


Ganz davon abgesehen, da├č auch bei Einzelhaft oder der Gefangenhaltung von einem Dutzend H├╝hnern (als ob das f├╝r die Eierproduzenten irgendwie rentabel w├Ąre) die m├Ąnnlichen Br├╝der der Hennen als Eintagsk├╝ken vermust oder vergast werden, auch die Biohennen unter der Qualz├╝chtung leiden und nach einem Jahr umgebracht werden (die von ihm empfohlenen Eier "Gr├Â├če L (64-72 g) bis XL (├╝ber 73 g)" stammen ├╝brigens, da j├╝ngere H├╝hner kleinere Eier legen, von H├╝hnern, die kurz davor stehen, die Kehle durchgeschnitten zu bekommen), auch davon abgesehen, da├č mehr Biohennen "vorzeitig" sterben (also noch w├Ąhrend des "Eierproduktionsjahrs"), und davon, da├č Biohennen weniger(!) Platz zugestanden wird (4qm) als Freilandhennen (10qm) stammen nat├╝rlich auch die ach so tollen Bioeier mit der 0 aus "Massentierhaltung".

Wagner hat sich die Erbse der Woche (wenn auch stellvertretened f├╝r all die anderen Biotierausbeutungsapologeten, die diese absurde Dichotomie verbreiten) redlich verdient.

Achim

Erbse: Veganer essen kein Mehl / "Warum i├čt du Tiere?" ist eine Beleidigung

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Gleich doppelt verbl├Âdet ist ein Artikel einer Simone (ohne Angabe eines Nachnamens, wohl auch besser so) ├╝ber Heather Mills vegane Tochter. Die 5j├Ąhrige habe im Urlaub leichenfressende Urlauber "beleidigt", indem sie sie fragte:
Zitat: "Schau den kleinen Shrimp mit den kleinen Augen an. Warum isst du das?"


Diese "Beleidigung" empfindet die Autorin als so massiv, da├č sie sie zur Schlagzeile macht:
Zitat: "Heather Mills' Tochter beleidigte die Urlauber".


HAlten wir fest: Tatsachen sind f├╝r Unveganer eine Beleidigung.

Und noch ein Schmankerl aus dem Gehirn dieser Unveganerin:
Zitat: Tja, wenn man seinem Kind schon als Baby einbl├Ąut, dass es weder Fleisch, noch Fisch, noch Eier, Milch, K├Ąse, Mehl, Honig etc. etc. etc. essen darf, muss man sich nicht wundern, wenn im Urlaub irgendwann keiner mehr neben einem sitzen will.


Ah ja.

Aber: wer will schon neben Leichenfressern sitzen?

Und gleich und gleich gesellt sich gern, auch die Kommentatoren des Artikels haben das Gehirn am Eingang abgegeben ("ich versteh das mit den nicht fleischessen... aber milch,k├Ąse &&&... was essen die dann? obst enth├Ąlt auch zucker,dann sollen die das auch nicht essen!!!" "Und in 10 Jahren schimpft se, warum des Blag nur krank ist...", "ja die alte hat echt nen knall......der sollte man mal richtig in die fresse wamsen!!^^").

Sonntag, 02. August 2009 http://www.promiflash.de/heather-mills/200908022050-heather-mills-tochter-beleidigte-die-urlauber#kommentare

Achim

Erbse: Liebevoll den Kopf abhacken

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die Lippische Landeszeitung berichtet ├╝ber den Gefl├╝gelzuchtverein Leopoldsh├Âhe, der die B├╝rger aufrufe, Kochrezepte einzureichen, um "auf sich aufmerksam zu machen", als "neuen Weg der Mitgliederwerbung". "Die Idee, Gefl├╝gelrezepte auf der Vereinshomepage im Internet zu ver├Âffentlichen, hatte Pressesprecherin Gertrud Blanke." In der Bildunterschrfit hei├čt es:
Zitat: Gertrud Blanke k├╝mmert sich liebevoll um ihre H├╝hner, dennoch werden einige Exemplare des Federviehs wohl f├╝r die Rezeptvorschl├Ąge im Kochtopf landen.

Wenn also Kopfabhacken schon "liebevoll" ist m├Âchte ich der Frau nicht im Dunkeln begegnen - denn mich kann sie sicher nicht leiden, und was sie mit jemandem, mit dem sie nicht "liebevoll" umgeht, macht, m├╝ssen wir wohl Stephen King fragen.

"Erst essen, dann z├╝chten", 03.08.2009, http://www.lz-online.de/lokales/westlippe/3056714_Erst_essen_dann_zuechten.html?em_index_page=1

Achim

Erbse: Kindermord ist wie Kindergarten

Autor: martin | Datum:
In einem Interview mit einer Tierausbeutungsprofiteurin ├╝ber (unveganen) "K├Ąse" (├╝brigens gef├╝hrt von Antiveganismusadept Miersch) hei├čt es:
Zitat: DIE WELT: Tierrechtler beklagen, dass man, um Milch f├╝r Menschen zu gewinnen, den K├╝hen ihre K├Ąlber entrei├čen muss. Es ist nachgewiesen, dass die Tiere unter Trennungsschmerz leiden. "K├Ąse ist Folter" lautet ihr Slogan.
Ursula Heinzelmann: Waren Sie mal dabei, wenn Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten gebracht werden? Da weinen auch viele Kinder und M├╝tter. Ich wei├č, dass K├Ąse nicht auf B├Ąumen w├Ąchst und habe mir alle Schritte von der Milch zum K├Ąse dutzendfach angesehen, auch den Umgang mit den K├╝hen. Es ist immer eine Abw├Ągung, was man den Tieren zumutet, die wir zur Herstellung von Lebensmitteln nutzen. Ich bin kein Veganer und finde, dass K├Ąse ein wunderbares Produkt ist.
(Die Welt, 04.09.09)
Sie hat die Erbse wirklich dringend n├Âtig, wenn sie die von der Mutter gewollte, vor├╝bergehende Trennung vom Kind in einer Einrichtung, die f├╝r dessen k├Ârperliches Wohlergehen verantwortlich ist, nicht unterscheiden kann von der gewaltsamen, endg├╝ltigen Trennung, die mit der Ermordung des Kindes endet.

Dominikaner: CDU zu sehr f├╝r Tierrechte (Erbse der Woche)

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Sie CDU setzt sich zu sehr f├╝r Tierrechte ein - meint jedenfalls Dominikaner und Sozialethiker: Prof. Wolfgang Ockenfels.

Zitat: Hier hat die CDU, einem Zeitgeist folgend, den Lebensschutz so gut wie aufgegeben. Die Rechte der Ungeborenen werden viel weniger betont, als etwas[sic!] Naturschutz oder Tierrechte.
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_56375.html und http://www.kathnews.de/content/index.php/2009/09/03/merkel-hat-dummheiten-begangen/


Tja, h├Ątte der Herr Professor in der Grundschule nicht Biologie geschw├Ąnzt, so da├č er nicht sein naturwissenschaftliches "Wissen" aus [strike]der Kinderindoktrination[/strike] dem Religionsunterricht beziehen m├╝├čte, dann w├╝├čte er vielleicht auch, da├č diese "Ungeborenen" wohl keine Pflanzen sind, sondern eben Tiere, und somit die Tierrechte auch sie betreffen. Nun ja.

Unabh├Ąngig davon mu├č man wohl ziemlich viel Weihrauch schn├╝ffeln, um bei der CDU ein "[B]eton[en]" der Tierrechte zu verorten.

Achim

Erbse der Woche f├╝r Ern├Ąhrungsexperten, der Pferde f├╝r Wiederk├Ąuer h├Ąlt

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Diese geht eindeutig an den "Ern├Ąhrungsexperten" Sven-David M├╝ller, der meint, alle Herbivoren und Phytophagen seien Ruminanten, Elefanten, Gorillas, Kaninchen, Seek├╝he, Eichh├Ârnchen usw. seien also Wiederk├Ąuer (und auch einige weitere interessante Erflachheitshypothesen verbreitet): k├Ąufliche Pseudowissenschaftler.

Und mit dieser These untermauert er seine Behauptung, Menschen sollten Leichen fressen, da Menschen ja keine WIderk├Ąuer sind ...

Achim

Erbse f├╝r Sonnleitner (Pr├Ąsident des dt. Bauernverbandes)

Autor: martin | Datum:
Die Bauern beuten K├╝he aus und kippten den "Ertrag" anschlie├čend weg, weil sie unzufrieden damit sind, da├č ihnen die (unvegane) Gesellschaft so wenig f├╝r die Erledigung ihrer Drecksarbeit (z.B. die K├Ąlber von den M├╝ttern wegzusperren und an den Schlachthof zu verkaufen) bezahlt.
Jedoch reicht es nicht, da├č fast die H├Ąlfe des gesamten EU-Haushalts als Subventionen f├╝r Tierausbeutung hinausgeworfen wird, nun jammert Sonnleitner, da├č die jetzigen 280 Mio. Euro zus├Ątzlich, nicht reichen und begr├╝ndet:
Zitat: Es sei "eine unmoralische Politik", die Bauern st├Ąndig zur Ausgabendisziplin zu rufen.
(FAZ.net, 19.10.09)

Allerdings! Viel moralischer ist die Politik, die Tierausbeutung und Massenmord kr├Ąftig unterst├╝tzt. Alles andere w├Ąre ja ein Schande f├╝r die Gesellschaft.

Erbse f├╝r Zack "Geist Editor" Parsons

Autor: Googler | Datum:
Zack "Geist Editor" Parsons ist der Autor dieses Artikels:
http://www.somethingawful.com/d/awful-links/awful-link-1822.php

Zitat: I'm a lifelong vegetarian and as such no one could possibly hate vegans more than me.

Erbse f├╝r einen indymedia "Autor"

Autor: Steffen | Datum:
Ein unglaublich bescheuerter "Artikel" auf indymedia:
Bemerkenswert ist, dass der Begriff, auf den sich diese "Kritik" bezieht, neben der ├ťberschrift noch etwa acht von neun mal falsch geschrieben wird...

Zitat: Antispezismus - eine Kritik Rafael Sebasti├ín Guill├ęn Vicente 28.01.2010 12:23Derzeit breitet sich, insbesondere in der linken Szene eine Ideologie namens ÔÇ×AntispeziesmusÔÇť aus. Doch was hat es damit auf sich? Dies m├Âchte Ich versuchen in diesem Artikel n├Ąher zu erl├Ąutern. Das grossartige Aufplustern der Tierrechtsbewegung zum ÔÇ×AntispeziesmusÔÇť, und somit zum trendigen Vegriff von einer ethischen Qualit├Ąt eines Antirassismus oder Antisexismus, ist f├╝r meinen Begriff schlicht gef├Ąhrlicher Unsinn. Zur├╝ck geht dieser Begriff auf Richard D. Ryder einen britischen Psychologen der diesen Begriff in einem selbst herausgegebenen Flugblatt , welches er 1970 in Oxford herausgegeben hatte, zum ersten Mal verwendete. Ryder, der im westentlichen von den Schriften Peter Singers beeinflusst war, verstand unter ihm eine Art ÔÇ×ArtenagoranzÔÇť. Genauso wie die Rassisten ungerechtfertigt die Interessen ihrer eigenen Rasse bevorzugten, w├╝rden die Anh├Ąnger der Artenarroganz ungerechtfertigt die Interessen der Mitglieder ihrer eigenen Art ├╝ber diejenigen aller anderen Lebewesen stellen. Wir Menschen haben es nach Jahrhunderttausenden endlich geschafft, dass der Schutz unserer Minderheiten - Kranke, Behinderte, Alte - zum allgemein anerkannten ethischen Gebot werden konnte. Die geforderte Gleichsetzung Mensch-Tier w├╝rde diese positive Entwicklung wieder zunichte machen. Vor allem w├╝rde angewandter Speziesmus zu einer v├Âllig un├╝bersichtlich verzweigten Nischen Gesellschaft zahlloser gleichberechtigter Minderheiten f├╝hren, in der unsere menschlichen Minderheiten nur einige unter sehr vielen w├Ąren. Unsere Alten, Kranken, Behinderten und anderen Minorit├Ąten w├╝rden sang- und klanglos untergehen zwischen den Interessen all der Orang-Utans, der Bonobos, der Delphine, Ameisen, Schildkr├ÂtenÔÇŽ.. etc. etc. Alles Gattungen, denen eine wahrhaft antispeziestische Gesellschaftsform mit keinem Argument eine ebenso bem├╝hte und intensive F├Ârderung wie der unseren vorenthalten k├Ânnte. Wozu dies in der Praxis f├╝hrt, hat vor Jahren schon mal der -ÔÇ×PhilosophÔÇť und Euthanasie Bef├╝rworter Peter Singer angedeutet, als er laut dar├╝ber nachdachte wieso eigentlich Behinderte oder Kranke oder S├Ąuglinge mehr Rechte haben sollten als gesunde S├Ąugetiere wie Affen, Pferde oder Hunde. Ein konkretes Beispiel: Wieso eine Million ÔéČ f├╝r ein Heim f├╝r ein oder zwei Dutzend menschlicher Behinderter ausgeben, wenn ich f├╝r die gleiche Summe hundert oder zweihundert Berggorillas ein sicheres, artgerechtes Biotop verschaffen kann? F├╝r einen ÔÇ×normalenÔÇť Menschen keine Frage, f├╝r einen praktizierenden Antispeziesisten aber ein Problem, dass er aus Antispeziesistischer Sicht nur abw├Ągend ÔÇô nur auf Kosten der Menschen l├Âsen k├Ânnte. Die Welt des Menschen und die des Tieres lassen sich nicht miteinander vermischen. Dies w├╝rde entweder den Untergang der Tiere bedeuten, oder aber die ├ťbernahme ÔÇ×eiskalterÔÇť evolution├Ąrer Kriterien auf den Menschen. Eugenik, Zuchtauslese und am Ende auch Auschwitz liessen mal wieder gr├╝ssen. Diese menschenverachtenden Denkweisen manistifzieren sich in der Praxis von Antispeziesten Tierhaltungsbetriebe mit Konzentrationslagern gleich zu setzen und somit auf uns├Ągliche Weise den Holocaust zu relativieren. Vollkommen unausgegoren auch die Tragweite des formulierten Gesellschafts-Ideals. Welche Tiere sollten dem Menschen rechtlich-ethisch gleich gesetzt werden? Nur h├Âhere S├Ąugetiere? Alle Wirbeltiere? Oder gar ├╝berhaupt alles Lebendige? Das Dilemma: Die geringste Einschr├Ąnkung w├╝rde von Anfang an die Bankrotterkl├Ąrung des eigenen, ach so hohen Ideals bedeuten, w├Ąhrend keinerlei Einschr├Ąnkung nur das Chaos noch un├╝bersichtlicher machen und das Ende jedweder lebensf├Ąhigen Gesellschaft nur um so schneller und unausweichlicher mit sich bringen m├╝sste. Linke, die sich als ÔÇ×Antispeziesten begreifen machen, verstehen die klassische Triple Oppression als verk├╝rzt und sehen den Speziesmus als in einem Atemzug Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat. Dies bedeutet in der Praxis das ein Mensch, der auf welche Weise auch immer, antispeziestisch handelt, gleich zu setzten ist mit Nazis und Sexisten. In der Praxis sieht man das daran, das Antispeziesten die Fahne der Antifaschistischen Aktion verwenden. Diese war ein Teilbereich des Roten Frontk├Ąmpferbundes der, 1923 erstmals in Erscheinung getreten, es sich zur Aufgabe gemacht hatten den aufstrebenden Faschismus zu bek├Ąmpfen. Was bleibt ist eine sehr fragw├╝rdige Idiologie, der einen Ansatz bietet die Linke Szene in Deutschland noch weiter zu spalten. Der Verfassungsschutz h├Ątte es nicht besser erfinden k├Ânnen.

Re: Erbse f├╝r einen indymedia "Autor"

Autor: Urs | Datum:
"Menschenverachtend" scheint ein g├Ąngiges Adjektiv f├╝r Tierrechtler bei solchen Pseudo-Kritikern zu sein .

Es zeigt sich immer sehr "sch├Ân", wer wirklich menschenverachtend ist, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihre so hochgelobte Vertragstheorie die menschlichen Personen, die Tierrechtler ja so verachten, leider nicht miteinschliesst...

Hauptsache man kann sich hinter irgendwelchen Tabus verstecken und muss selber nicht denken.

Re: Erbse f├╝r einen indymedia "Autor"

Autor: martin | Datum:
> Das grossartige
> Aufplustern der Tierrechtsbewegung zum ÔÇ×AntispeziesmusÔÇť,

Demnach k├Ânne es auch Tierrechte ohne Antispeziesismus geben? Das nenne ich gute Recherche.

> Ryder, der im westentlichen von den Schriften
> Peter Singers beeinflusst war,

Ahja, vor allem, weil "Animal Liberation" f├╝nf und "Practical Ethics" neun Jahre sp├Ąter erschienen.

> Wir Menschen haben es nach
> Jahrhunderttausenden endlich geschafft, dass der Schutz
> unserer Minderheiten - Kranke, Behinderte, Alte - zum
> allgemein anerkannten ethischen Gebot werden konnte. Die
> geforderte Gleichsetzung Mensch-Tier w├╝rde diese positive
> Entwicklung wieder zunichte machen.

Egal welche Pilze er gegessen hat - es waren die falschen.

> Unsere Alten, Kranken,
> Behinderten und anderen Minorit├Ąten w├╝rden sang- und klanglos
> untergehen zwischen den Interessen all der Orang-Utans, der
> Bonobos, der Delphine, Ameisen, Schildkr├ÂtenÔÇŽ..

Man f├╝hre sich all die Organ-Utans und Schildkr├Âten vor Augen, die in Deutschland leben... autsch.

> Ein konkretes Beispiel: Wieso eine Million ÔéČ f├╝r ein Heim f├╝r
> ein oder zwei Dutzend menschlicher Behinderter ausgeben, wenn
> ich f├╝r die gleiche Summe hundert oder zweihundert
> Berggorillas ein sicheres, artgerechtes Biotop verschaffen
> kann?

Als ob man - wenn die Naturzerst├Ârung durch Unveganismus aufgeh├Ârt hat - noch extra Programme daf├╝r br├Ąuchte.

> Die Welt des Menschen und die des
> Tieres lassen sich nicht miteinander vermischen. Dies w├╝rde
> entweder den Untergang der Tiere bedeuten, oder aber die
> ├ťbernahme ÔÇ×eiskalterÔÇť evolution├Ąrer Kriterien auf den
> Menschen. Eugenik, Zuchtauslese und am Ende auch Auschwitz
> liessen mal wieder gr├╝ssen.

Vielleicht doch keine Pilze, sondern Sp├╝lmittel? Es bekam ihm jedenfalls nicht gut.

> Die geringste Einschr├Ąnkung w├╝rde von
> Anfang an die Bankrotterkl├Ąrung des eigenen, ach so hohen
> Ideals bedeuten,

Wenn man nicht alle retten kann, soll man besser niemanden retten? Wenn das nicht "menschenverachtend" ist.

Re: Erbse f├╝r einen indymedia "Autor"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Man f├╝hre sich alle die Organ-Utans und Schildkr├Âten vor
> Augen, die in Deutschland leben... autsch.

Dank der "Speziesten" schon ein paar (hier: Heidelberg):


Achim

Erbse f├╝r diverse Artenschutz-Organisationen

Autor: martin | Datum:
Man lese und staune.
Zitat: Tokio/Hamburg ÔÇö Die internationale Walfangkommission (IWC) hat einen neuen Kompromissvorschlag zur Jagd auf die Meeress├Ąuger pr├Ąsentiert. Danach soll Japan weiter Wale jagen d├╝rfen, die Zahl der get├Âteten Tiere jedoch reduzieren. Dadurch w├╝rde die Zahl der get├Âteten Wale verringert, verteidigte IWC-Pr├Ąsident Christian Maquieira den Vorschlag, der von Umweltsch├╝tzern scharf kritisiert wurde.

Greenpeace sprach in einer ersten Reaktion von einem "gef├Ąhrlichen R├╝ckschritt" und warnte vor einer Ausrottung der Wale. Auch der WWF warnte davor, die Jagd auf die Meeress├Ąuger aus wissenschaftlichen Gr├╝nden zu erlauben. Der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) erkl├Ąrte in Hamburg: "Der Vorschlag liest sich wie ein langfristiges Schutzprogramm f├╝r Walfang, den Walen hilft er nicht."

[...]

(AFP)

Eine Reform des "Walfangs" wird ablehnt, weil sie offensichtlich nur wie Schutz aussieht, aber nicht hilft. Mit dieser Einsicht von selbst ├╝belst speziesistischen Artenschutz-Vereinigungen sind die Neuen Tiersch├╝tzer die letzten, aber auch wirklich allerletzten, die noch glauben (bzw. ihren Spendern einreden), da├č eine mit den T├Ątern (ob Regierung oder Industrie) ausgehandelte Reform bzw. "schrittweise Reduktion" "langfristig" zur Abschaffung f├╝hren w├╝rde, statt - was mehr der Realit├Ąt entspricht - nur eine Form der Zementierung der Tierausbeutung ist. Hoffentlich ist ihnen das langsam peinlich (aber zu erwarten ist es nicht).

und wieder indymedia

Autor: Steffen | Datum:
Zitat: Diskurs zur Mischern├Ąhrung Tim Buktu 26.03.2010 17:11 Themen: Biopolitik ├ľkologie EINLEITUNG

Wie man vielfach sehen kann, arbeiten radikale Veganer weniger mit fachlich kompetenten und belegten Aussagen denn mit grob aus der Effekteabteilung zusammengeschachterm Halb- wissen, ungeschickt garniert mit unbelegten Luegen oder unpassend verknuepft mit anderen teils schlecht recherchierten Informationen. Das Motto solcher Aussagen lautet: "schocken"! Auch wenn die Informationen in ihrem Gehalt auf den Betracher eher so real wirken wie die ersten Godzillafilme. Boese Zunge behaupten, dass Veganer damit weniger die reale Welt erreichen wollen. Es steht zu vermuten, dass solche Selbstbegruendungsmechanismen eher der staendigen Selbstversicherung dienen. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt. Meine Idee hier ist die Sammlung von belegbaren Gegenthesen und Diskussionspapieren, die zum einen die unwahren Gebilde der radikalen Veganer aufdecken und zum anderen deren politische Unfaehigkeit und Starrkoepfigkeit belegen. Eine Sammlung an der sich natuerlich jeder beteiligen kann und soll! Moeglicherweise ist der Admin so freundlich und setzt diesen Thread, so er denn Erfolg haben sollte, an die dauerhafte Spitze des Bords, so dass jede Neu- oder FastveganerInn oder andere Interessierte hier nachlesen koennen und so die Moeglichkeit haben, sich frei zu entscheiden moeglicherweise ihren Veganismus zu ueberdenken oder ihn meinetwegen ohne krude politische andere diskriminierende Ziele fortzusetzen. Leider gibt es im Forum einen Haufen guter Debatten die immer wieder nach hinten verrutschen und so bewirken, dass best. Diskussion immer wieder aufs neue gefuehrt werden und so gesetzte Standards ad absurduum fuehren. WAS IST EIN VEGANER, ODER: WIE WIRD MAN VEGANER? Ein Veganer ist ein Mensch, der sich eines Tages aus politisch-ethischen Gruenden entschlossen hat, kein Fleisch, keine tierlichen Produkte, Produkte mit tierlichen Inhalten (Seife), Produkte die (auch wenn schon 20 Jahre her) an Tieren getestet wurden, keine Bekleidungsstuecke aus tierlichen Bestandteilen usw. zu konsumieren. Selbst Schafe die die an der Nordseekueste in einem enormen Freilaufgebiet leben sind dem Veganer ein Dorn im Auge, da sie geschoren werden und der hiesige Veganer dieses als Tierleid betrachtet. Zudem ist der Veganer fuer eine voellige Freisetzung aller Tiere in ihren sog. natuerlichen Lebensraum. Nach veganer Logik - dieses wurde in Diskussion auch schon vielfach geaeussert - kann Mensch auf Tiere, die keinen natuerlichen Lebensraum mehr besitzen, verzichten. Dies gilt insbesondere fuer Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde - aber auch fuer Kleintiere wie Hunde, Katzen, Meerschweine usw. Verzichten bedeutet, dass diese Ausgemerzt werden muessten. Dies ergibt sich aus einer recht einfachen Logik. Ein Pferd, dass (vegane Sprachlogik) ge- fangen gehalten wird, lebt nicht in seinem natuerlichen Lebensraum. Es ist also Sklave, ge- fangen und wird vom Menschen (vegane Sprachlogik) ausgebeutet. Leider gibt es in einem Europa mit hohem Anteil von Bahn- und Kraftfahrstrassennetzen, Siedlungen usw. keinen natuerlichen Lebensraum fuer Pferde mehr. Da ein Pferd jedoch mehr als 20 Jahre alt wird (bis zu 30 Jahre) wuerde dies bedeuten, dass auch in einer ploetzlich veganen Welt ein Pferd bis zu seinem na- tuerlichen Tode in (vegane Sprachlogik) Gefangenschaft bleiben muesste. Veganer haben hier- auf mehrfach geantwortet, dass es fuer ein solches Tier besser waere Tod zu sein als in dieser Haltung. (Zum Thema Nutztiere, Lebenserwartung usw. und den sicherlich Auftretenden luegen- haften Einwendungen von R-Veganern, dass Pferde in der Regel niemals so alt werden wuerden werde ich mich spaeter einlassen). Eine Ausnahme bilden Tiere, die von Veganern selber gehalten werden. Man sollte hierbei be- achten, dass Veganer niemals Tiere zum emotionalen Selbstzweck halten. Wenn Sie Internet- foren wie die von VEGAN.DE oder VEGAN-FOREN.DE besuchen, werden Sie zwar feststellen, dass Veganer ueber ihre eigenen Tiere geradezu liebevoll, emotional und verklaert sprechen und keine Platituede auslassen um z.B. dem Auditotium einzureden, dass eine Katze mit veganer Ernaehrung gesund ernaehrt waere, jedoch genau dieses dem Otto-Normal-Verbraucher zum Vor- wurf machen und ihm seine Tierhaltung als das Gefangenhalten von emotionalen Sklaven vor- haelt. Da der Veganer - wie wir gerade erfahren haben - Tiere also niemals haelt weil er gerne ein Tier zu Hause hat, sondern diese natuerlich immer geradezu heroisch gerettet, be- freit, aus den Faengen der Fleischmafia freigekaempft oder halbtot auf der Strasse gefunden hat, sie ihm sozusagen buchstaeblich aufgedraengt wurden, entsteht fuer den hiesigen Veganer ein moralisch-ethisches Problem. Das Problem nennt sich Ernaehrung wieder mal - wie sollte es anders sein. Unser(e) vegane(r) Freund(Inn) hat sich ja schliesslich zum Kampfziel erhoben, alle Fleischesser zu bekehren. Hierzu gehoeren leider auch die Mitbewohner (Haustiere, Klein- tiere) von Veganern, die dieser wider jeder bekannten biologischen oder veterinaermedizinischen Lehre zwingen wird entweder veganes Katzenfutter oder sein Selbstzubereitetes zu essen. Das insbesondere Katzen aber auch Hunde reine Carnivoren sind und Pflanzen lediglich im Auf- trage der ihnen genetisch aufgegebenen Regulationshilfe von Magen und Darm aufnehmen ist dem Veganer bekannt. Er ignoriert es schlicht, negiert alles natuerlichen Beduerfnisse des Tieres zu einem angeblich hoeheren Zweck, dem Leben eines anderen Tieres. Damit macht er das von ihm gehaltene Tier nicht nur in seinem Sinne zu einem weiteren in Unfreiheit gehaltenen Sklaven, sondern er macht es zu seinem politischen Clown, Sklaven, Martyrer... was auch immer. Fragen nach wissenschaftlichen Langzeitstudien ignoriert der Veganer. Sie werden geloescht, oder mit einfachen Antworten wie "Ich kennen einen, der eine Katze hat, die ist jetzt 11". Was bei weitem nichts aussagt ueber den Gesundheitszustand der Katze und die Frage wie lange diese schon vegan ernaehrt wird. Der veganer ist nach Belieben bereit genau die selben unueberpruefbaren Werbeversprechen einer veganen Katzenfuttermittelindustrie zu glauben, die er bei einer nichtveganen Futtermittel- industrie in Abrede stellt. Es gibt zudem offensichtlich nicht wenige Veganer, die zudem ihren Katzen am gewohnten Freilauf hindern um ihnen das Jagen von kleinen Beutetieren zu verwehren. Leider muss man wohl auch davon ausgehen, dass Veganer ihren Politsklaven jegliche medizinische Behandlung nach veganer Logik verweigern, da alle veterinaermedizinischen Praeparate ganz klar an Tieren auch in Tierversuchen erprobt wurden. Interessanterweise haben fast alle Menschen einer politischen Szene eine eigene Biographie. Viele dieser tragen diese Biographie gerne wie ein Aushaengeschild spazieren. Der Veganer vermeidet dies und versucht zu vermitteln, dass er zu seiner Einstellung ungefaehr wie die Jungfrau Maria zum Kinde gekommen sei und sie ausschliesslich auf seiner eines Tages erwachten besonderen Liebe zum "freien Tiere" entstanden sei. Tatsaechlich gibt es aber wenige Veganer, die nicht zu ihrem Veganismus zusaetzlich ein Paket von anderen politischen Thesen haeufig linksgerichteter Natur mit sich tragen. Theo- retisch waere dies kein Beinbruch wenn Mensch nicht davon ausgehen muesste, dass ein radi- kaler Veganer auch diese Dogmen mit einer aehnlichen Haerte und Totalitaritaet verfechten wuerde. Veganer sind in der Regel Menschen wie wir alle. Sie sind natuerlich nicht mehr oder weniger wert als alle anderen Menschen. Lediglich der Veganer selber hebt sich mit seiner Weltanschauung moralisch und ethisch ueber andere Menschen hinweg. Um dieses signifikant dar- zustellen hebt sich der Veganer oft durch aggressives, wortstarkes, beleidigendes Auftreten ab. Er nutzt Worte wie Fleischnazis, Moerder, Kaelber-KZ, Moerdertorte (Pizza); Floskeln wie "Vegetarier sind auch Moerder". Es gibt offenkundig einzelne Veganer, die durch Tierbefreiungsaktionen auffaellig werden. Es ist keineswegs zu bestreiten, dass darunter sich nicht einzelne oder in der Vergangenheit viele Aktionen befinden in welchen Tiere befreit wurden, die tatsaechlich ein schreckliches Leben in ihrer Haltung erleiden mussten. Jedoch ist durch massive gesetzliche Aenderungen eine Vielzahl von Aenderungen in der Nutz- tierhaltung eingetreten, die natuerlich zum Teil ueber Fristensetzungen nicht ueberall sofort greifen. Hier sind auch Fehler beim Gesetzgeber zu verzeichnen, der vor Jahren leider nicht genuegend ueberdachte Aenderungen zur Rechtsgueltigkeit hat kommen lassen. Die Folge solcher Massnahmen ist natuerlich, dass z.B. in der Produktion von Eiern die gesetzlichen Vorlagen die Massenhaltung in Legebatterien nicht verboten, sondern lediglich groessere Legebatterien vorschrieben. Das solche Aenderungen die Haltung nur unwesentlich aendern erscheint logisch, dass solche unsinnigen Massnahmen jedoch in den einzelnen Betrieben Kosten in Millionen- hoehe erzeugt haben, auch. Durch solche Husarenstuecke steht natuerlich den Betrieben die erst vor unlanger Zeit fuer viel Geld auf sog. bessere Haltungssystem umgeruestet haben, Ueber- gangsfristen zu. Jeder Veganer wird jetzt sagen "was interessiert mich wenn ein Betrieb pleite geht". Glueck- licherweise liegt aber die Entscheidungsgewalt hier nicht bei veganen Politgruppen sondern immer noch bei einer natuerlich nicht perfekt arbeitenden Politik. Natuerlich kann man sich die Frage stellen, warum vegane Gruppen wie z.B. auch PETA und andere bei der Ausarbeitung der Gesetzesvorlagen nicht interveniert haben und z.B. auf die wesentlich besseren Haltungsformen wie Freilandhaltung hinwiesen und diese durch politische Arbeit der Bevoelkerung damals vorstellten. Die Gruende sind in der geschilderten Philosophie von Veganern - so wie wir sie kennenge- lernt haben - zu suchen. Veganer kaempfen nur fuer ihr Endziel, darunter gibt es keine Ver- handlungsbasis. Und so muessen jetzt halt auch die Lege- und Masthuehner ein Stueck laenger leiden als noetig. Ein weiteres Betaetigungsfeld radikaler Veganer Gruppen sind Jaeger. Natuerlich verschweigt der hiesige Veganer, dass es nicht nur Jaeger sondern auch studierte Forstwirte gibt, die man in staatlicher Anstellung Foerster nennt, die natuerlich auch mit der Langwaffe krankes Wild schiessen oder den Bestand oeffentlicher Forsten regulieren. Veganer bestreiten den Nutzen dieser Institution. Waehrend namhafte Forstexperten mittlerweile herausgefunden haben, dass das Waldsterben nicht nur in dem sog. saueren Regen seine Ursache findet, sondern auch im Wildverbiss sich unge- hindert vermehrender Populationen. Im Namen des Tierschutzes voellig falsch eingeschaetzte Wildbestaende ohne jeden natuerlichen Feind verhindern durch ihren zu massiven Verbiss an heranwachsenden Baeumen, dass neue Waldbestaende heranwachsen. In der Vegangenheit angelegte Schonungen die sich durch Zaeune gegen das Wild abgrenzen stellen keine oder keine ausreich- ende Loesung dar, da die zu grossen Wildpopulationen um so staerker im restlichen Wald sich betaetigen. In Bekennungen und Wortaeusserungen einzelner Veganer in Foren usw. war leider nicht selten zu lesen, dass Aktionen gegen Hochstaende nicht mehr auf die vollstaendige Zerstoerung des Hochstandes angelegt wurden, sondern zum Fallenstellen verkommen. Jagdhochstaende werden so manipuliert, dass der sachbeschaedigende Aktionist ganz klar die Verletzung von Personen die diesen Stand betreten kalkulieren. WAS IST SPEZIISMUS? Speziismus ist eine Erfindung von radikalen Veganern. Sie soll an Begrifflichkeiten wie Rassismus anknuepfen und belegen, dass wir Menschen ein in Klassen unterteilendes Denken haben das bewirkt, dass Tierarten unterschiedliche soziale, emotionale oder wirtschaftliche Werte zugeteilt bekommen. Von den Veganer wird favorisiert, dass Speziimus sich in die Kette der negativ belegten Ismen (Rassismus, Faschismus, Sexismus) einreiht. So soll ueber die bewusste Modifizierung des Sprachgebrauches ueber den Begriff ein negative Genre/Gesellschaftsbild von Fleisch- konsumenten erzeugt werden. Speziismus als Wort gibt es nicht. Wohl aber ein menschliches Verhalten, dass dieser Be- schreibung gewiss gerecht wird. Allerdings ist fragwuerdig was daran falsch sein sollte. Die massiven Bestrebungen von Veganern den "Speziismus" mit Rassismus gleichzusetzen sind unangebracht. Viele der hier im Text verwandten Begriffe sind im Sinne der Veganer "speziistisch". Daran ist in meinen Augen nichts auszusetzen. Mit dem veganen Versuch durch Neusetzung bestimmter Termini eine erschwerende Sprachverfaelschung zu erzielen war dieser Text leider nicht zu verfassen. Das mag in veganen Augen ein siegreiches Schmunzeln erwecken. Dennoch kann ich einer BIG BROTHER-gleichen Degeneration menschlicher Sprache nichts abgewinnen (siehe Buch "1984"). Sprachvereinfachung und -manipulation war schon immer das Mittel totalitaer und radikal denkender Stroemungen um auf Menschen einfluss nehmen zu koennen, ihnen krude Thesen naeherzubringen und diese zu manipulieren. Veganer werden mir jetzt sicherlich vorwerfen, dass die von mir gebrauchten Termini ebenso zur Manipulation des Lesers dienen. Das sei dahin- gestellt. Ich weise jedoch wertfrei darauf hin, dass ich zumindest darauf verzichte, dass Wort "Toeten" abzuschaffen nur um den Fleischessern das Essen von Tieren zu "vereinfachen", waehrend Veganer auf z.B. den Terminus "Mord" in eigenen Kreisen wertlegen nur um sich selber von dem Unrecht zu versichern. Das diese es nicht sind zeigt die Tatsache, dass es z.B. allenthalben auf den Foren von VEGAN.DE neben den Loeschungen und Zensuren der Moderatoren aggressive Einwuerfe von diesen gibt, welche ein Diskussion abrupt unterbrechen im Sinne "Eine Diskussion ueber >diese und jenedies und das< eben in der veganen Welt so NICHT IST". Solche Beitraege existieren und koennen nachgewiesen werden (falls einer der Moderatoren der angesprochenen Foren meint schlau zu sein und diese nun loeschen zu wollen). MENSCH - TIER - MENSCHENTIER - NAHRUNGSKETTE Um so klaeren, warum solche Gleichsetzung unangebracht sind muesste zunaechst mal erlaeutert werden wie die Tierwelt funktioniert und wie sich der Mensch in dieser eingliedert. Alles was jetzt folgt koennte langweilig sein oder schulmeisterisch klingen, weil Sie sich diesen Tatsachen unter Umstaenden bewusst sind. Mir ist allerdings an einer umfassenden in sich geschlossenen Darstellung der Problematik veganen Denkens gelegen, auch um der veganen Diskussionneigung vorzubeugen in welcher Veganer an unbeleuchteten Stellen in die Thematik eingreifen und mit unsachlichen und nicht fundierten Beitraegen die Diskussion ablenken um sie schliesslich zu versanden. Im hiesigen Biologieunterricht wird natuerlich unterschieden zwischen Menschen und Tieren. Letztlich sind wir alle jedoch Naturprodukte. Wir haben Sex, Partnerauswahl, Vermehrung,Hunger, Nahrungssuche, Aggressionen, Kompensationen, Muedigkeit, Reviere, Revierschutz, Verteidigungsver- halten, Kommunikation und Schlaf im geschuetzen Bereich. Unsere erweiterte Faehigkeit zur Kommunikation vereinfacht uns bisweilen die Loesung von Konflikten, nicht selten jedoch erschwert sie uns die Loesung, bzw. wird Mittel konspirativer Intervention. Im Gegensatz zu allen Tierrassen ist der Mensch eine sehr junge, noch in der Entwicklung be- findliche Art auf dem Erdball. Schon die Arten auf welchen der Urmensch beruhte waren nicht mehr reine Pflanzenfresser. Schon dem Urmenschen und seinen Vorgaengern stand eine Kognitionsfaehigkeit zur Verfuegung, die ihrer Auspraegung nach praktisch fast nicht zu bremsen war. Fruehe Werkzeuge dieser zeugen davon. Dass das Feuer erst spaet vom Menschen als Nutzbar begriffen wurde ist - wie fuer einige Veganer - jedoch nicht der Punkt an dem Menschen Fleisch anfingen zu konsumieren. Im Gegenteil, sie nahmen es vorher in rohem Zustand auf. Der Urmensch und auch der fruehe "endgueltige" Mensch waren schon immer Elemente der Natur und somit auch Bestandteil der Tierwelt. So wurde der Mensch noch vor wenigen hundert Jahren nicht selten auch zur Beute von Raubtieren. Daran aendert auch die eingeschraenkte Sichtweise von Mitteleuropaeren nichts, die als Beutejaeger maximal den scheuen Wolf begreifen den sie allen- falls aus dem Zoo kennen. Mit der ihm zur Verfuegung stehenden Faehigkeit Erfahrungen zu speichern, zu verknuepfen und neue Gedankenmodelle zu entwicklen war es dem Menschen moeglich sich als Beutetier anderen Raeubern weitestgehenst zu entziehen. Dies ist jedoch anderen Tieren auch mit leichten Einschraenkungen gelungen. Grosse Raubtiere haben in der Regel keine ueber ihnen stehende Mitglieder in der Nahrungskette ausser dem Men- schen, der jedoch diese - und das muss leider gesagt werden - selten zur Nahrungsgewinnung, denn zuerst zum Selbstschutz und spaeterhin zur sicherlich zu tadelnden Gewinnung von Luxus- guetern erlegte. Der Mensch ist durchaus kein reiner Carnivore. Er lebt schon immer von einer Mischernaehrung. Diese ist allerdings nicht dem Umstand eines selbsterhobenen Beduerfnisses geschuldet, sondern der Tatsache, dass es ihm als einzige Art auf der Erde kognitiv moeglich war ein Ausweichver- halten zu erzeugen. Dass Baeren eine Mischernaehrung aufweisen ist hier nicht von belang, da sie zum einen dennoch nicht auf die Ernaehrung durch Fisch u.a. verzichten und zum anderem diese Mischernaehrung kein kognitiver Prozess sondern lediglich die maximale Ausschoepfung der Faehigkeiten darstellt. Das Ausweichen auf eine Mischernaehrung basiert zum einen auf der schwachen physischen Kon- stitution des Menschen. Er erscheint zum einen ein Wunderwerk der Schoepfung zu sein, ist aber dennoch eines der empfindlichsten und von allen aeusseren Einfluessen abhaengigsten Tiere. Er weisst ausser seiner enormen Faehigkeit durch Denkprozesse und daraus hervorgehender Mani- pulation seiner Umwelt keinerlei Spezialisierung fuer seinen Lebensraum auf. Dass unter normalen Klimaumstaenden ein Mensch dunklerer Hautfarbe besser geschaffen ist als ein heller, mag ein- leuchten und als Spezialisierung gelten. Jedoch zeigt die Praxis, dass der Koerper respektive die Haut hellhaeutiger Menschen sich den anspruchsvollen Umstaenden sehr schnell anpasst. Sie zeigt zudem, dass auch dunkelhaeutige Menschen aus dermatologischer Betrachtung mit Klima- phaenomenen wie dem Ozonloch und seinen Folgen zu kaempfen haben. Der Mensch ist als durchweg auf Anpassung seiner Umwelt zur Erhaltung seiner Art angewiesen. Und selbst die Anpassung auf durch die Umwelt diktierte Lebensumstaende macht ihn empfindlich und angreifbar. Waehrend Nomaden z.B. einer Tierherde hinterher wandern um ihren Ernaehrungsbedarf zu decken, jedoch auf Probleme stossen, wenn die Tierherde aufgrund eigener Mechanismen in der Populations- regulation sich auf Null dezimiert oder aufgrund der Bedigungen eigener Lebensumstaende das Revier fuer den recht langsamen Menschen zu schnell wechselt (zu duerre Weiden etc.), haben andere Menschengruppen die Entscheidung getroffen sich an einem Ort zu manifestieren und dort Pflanzen zu kultivieren, aber eben auch Tierhaltung/Nutztierhaltung zu betreiben. Wiederum weil die physische Veranlagung vom Menschen nicht gereicht um einen zukunftssichernden Acker- bau zu betreiben. Wohl konnte der Mensch mit eigener Kraft einen den Bedarf des Jahres deckenden Vorrat anlegen, jedoch war er dann anderen Faktoren wie Duerreperioden, Regenperio- den oder mangeldem Ertrag ausgesetzt denen er nur durch ein Vorsorge entgegnen konnte. Indem er eine Menge produzierte der auch unter Einfluss negativer Faktoren mindestens zustande kam. Dazu nahm sich Mensch Nutztiere zu Hilfe. Tiere die ihn unterstuetzen bei dem Pfluegen von Feldern, dem Transport von Ernten und Baumaterialien. Nebendem hatte dies den Effekt, dass er durch die Domstizierung des Nutztieres nicht mehr darauf angewiesen war oft erfolglose und zeitraubende Jagden zu veranstalten wie in den ver- gangenen Jahrtausenden. Aus einer Perspektive des Tierschutzes war es sogar zu begruessen. Waehrend Pfeile, Pfeil und Bogen oder Speere selbst einem guten Jaeger kaum ermoeglichten ein Tier schnell (und moeglichst ohne lange Qualen) zu toeten, konnte der sesshafte Mensch das Tier fixieren und schnell Toeten. Es gibt auf dieser Welt wohl kaum einen Menschen, der ein zur Nahrungsgewinnung zu toetendes Tier zu Tode quaelt. Man darf dabei nicht vergessen, dass ein Rind ein nicht zu vernachlaessigendes Eigengewicht, hoehe Kraefte, lange starke Gliedmassen und harte Klauen traegt. Eine unsachgemaesse Toetung dieses Tieres gefaehrdet jeden Menschen der sich in der Naehe aufhaelt und unterbricht zudem im modernen Schlacht- prozess den erforderlichen Ablauf oft. Auch hier sei erwaehnt, dass sich vegane Intervention auschliesslich nur gegen die Schlachtung an sich richtet, aber nicht den blanken Finger ruehert um einen wirklich beklagenswerten Zustand zu veraendern. Offensichtlich scheint es (lauter Konjunktive WEIL eben keiner von uns oder den Veganern dauerhaft den Schlachtungen in Grossbetrieben beiwohnt) so zu sein, dass in Grosschlachtereien z.B. das Problem mit nassen Patronen fuer die Bolzenschussgeraete zu oft auftaucht (Nochmal fuer besonders aggressive Unbildung: der Bolzen steckt im Bolzenschussgeraet mit einer Rueckhaltervor- richtung. Es kann weder aus der Entfernung geschossen werden noch irgendetwas anderes). Wenn sich diesen Problemes jedoch nicht ALLE annehmen, warten eben einige auf den Traum der grossen Utopie waehrend sie zum Leide des Tieres darauf verzichten, dass eindringliche poltische Arbeit solche Unternehmen zur Ueberarbeitung ihres Qualitaetscontrolling zwingt und damit zur Beseitigung dieses Umstandes. Zurueck zur Nahrungskette: Mensch ist also schon immer ein Tier, das auch Fleisch isst. Ob nun roh, gekocht oder sonstwie zubereitet. Mensch, dessen Faehigkeit geistige Modelle zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen wir ja kennen, entwickelte dabei auch weitere Beduerfnisse. Beduerfnisse die aus dem wachsenden Verstaendnis fuer ein angenehmeres, leichteres und oft damit auch laengeres Leben erwuchsen. Mit der Komplexitaet des menschlichen Lebens wurde auch die Tatsache deutlicher, dass eine Familie allein nicht allen Lebensumstaenden wuerde gerecht werden koennen. So konnte eine Familie irgendwann nicht mehr allein Ackerbau, Viehzucht, Hausbau, Moebelbau usw. alleine bewaeltigen. Ueber diesen Umstand der sich recht schnell in dem Tausch von Ware gegen Ware manifestierte und spaeterhin in Waehrung muendete, spezialisierten sich die Menschen auf die ihnen ihrer Veranlagung nach gut gelegenen Gewerke. Merkte ein Mensch, dass er be- sonders gut und stabil schreinern konnte und ihn besonders viele daher um Hilfe konsultierten, legte er die Zweige seines Schaffensseins nieder, welche ihn aufgrund mangelnder Begabung nicht mit Erfolg belohnten, machte sich damit aber abhaengig von anderen die eben diese Gewerke beherrschten. In einem Jahrtausend und Jahrhunderte waehrenden Prozess bis hin und ueber die Industriali- sierung hinweg hat sich der individuelle Mensch weit von der Teilnahme an mehreren schaffenden Prozessen hin zum auf ein einziges Gewerk spezialisiertem Handeln entwickelt. Dabei hat sich der einzelne Mensch mindestens genauso weit von der Verfertigung von Stuehlen, Haeusern, Bodenbelaegen, Segelbooten und Karren entfernt wie von dem Handwerk der Schlachtung, das der ursaechliche Mensch zumeist beherrschte. Das bedeutet aber bei weitem nicht, dass Mensch sich der Realitaet des Toetens eines Tieres nicht bewusst waere oder dieses unterdrueckte, bzw. sich davon abkehrte wenn man es ihm nur drastisch genug und oft "unter die Nase hielte". Mensch empfindet Fleischeslust. Moege ein Veganer dies fuer unverzeihlich, abnorm, moerder- isch oder unaufgeklaert und rueckschrittlich halten. Und sei es auch, dass sich eine Menge von Fleischkonsumenten wenn man sie offensiv mit solchen Thesen konfrontiert, politisch davon distanzierten. Tatsache ist jedoch, dass wir alle von "LUST" sprechen. "Was hast Du LUST heute Abend zu essen", "worauf hast Du LUST", "ich habe SO RICHTIG LUST auf ein Steak". Es handelt sich dabei nicht um von einer Werbeindustrie in die Koepfe gesetzen Floskeln, sondern um typische, uralte menschliche Aeusserungen. Mensch verspuert Lust nach einem saftigen, kraeftigen Irgendetwas. Von solchen Aeusserungen sind Frauen genauso wenig aus- genommen wie Maenner. Wir essen mit Genuss. Sicherlich essen wir auch mit Genuss Pasta, Blumkohleintopf oder Spaghetti Rabiata. Jedoch schwingt in der "LUST" in Verbindung mit dem Fleisch immer eine gewisse leidenschaftliche Tiefe. Es ist etwas besonderes. Ich bin nunmehr seit ein paar Jahren Vegetarier. Ich kann mich von dem Vorwurf diese Lust zu verspueren nicht freisprechen auch wenn ich ihr nicht nachgebe. Ich kann mich en Detail an die Gerueche und den Geschmack von Fleisch erinnern und mochte auch Tartar oder ?!Carpaggio?! (hauchduenn ge- scheibeltes rohes Rindfleisch, gewuerzt und mit Oel angemacht). Und ich kann definitv nicht verleugnen besonders geraeucherten Tofu gerne zu verarbeiten oder bisweilen die typischen veganen Ersatzprodukte zu kaufen, weil sie eben ganz deutlich Tierprodukte immitieren. Sehr viele Menschen auf der Welt bevorzugen in ihrer Fleischeslust ihren Fleischbatzen gar "medium" oder "english" (ich frueher auch). Ich kann fuer mich zumindest belegen, dass das Fleisch "medium" oder "english" eine gewisse Nuance angenehm anders schmeckte. Ich moechte allerdings nicht bestreiten, dass dieses Fleisch einen unbekannten Reiz ausuebt. Jedenfalls kann dieser nicht von der Werbung diktiert sein. In den Medien beworbene Produkte stellen sich sauber, blutfrei und steril dar und handeln mit anderen schmackhaften Attributen (siehe Rostbratwuerste und geraeuchertes). So steht es also zur Disposition - unabhaengig davon ob ein Veganer hier gleich schreien wird "er braucht das gar nicht, dass die vegane Leberwurst auch noch nach Leberwurst schmeckt" - ob es tief in uns eine Veranlagung gibt, die uns den Konsum solcher Produkte nahelegt. Der Veganer - natuerlich rein und frei von Schuld und vor allen Dingen angeblich frei von Verlangen - demonstriert taeglich in Auftreten, Wort und Schrift, dass er des Kampfes willens ist und kaempft. Sicherlich nennt man das politische Arbeit und vegan sein ist nicht zuletzt Politik. Jedoch ist auch zu verzeichnen, dass der Veganer sich dauerhaft selber des angebl. grauenhaften, unmenschlichen, monstroesen Lebens von Fleischessern versichern muss zum Er- halt und der Steigerung des eigens unnatuerlich erzeugten Ekels. Dies tut er indem er sich dauerhaft die schlimmsten Bilders des Leidens vor Augen haelt, auch wenn sie mit tatsaechlichen Umstaenden laengst nicht mehr uebereinstimmmen oder im Kontext nicht zur Thematik gehoeren (bsp. Bilder von kahlen Legehennen unter Bezugnahme auf Freilandhuehner). Dies tut er indem er sich mit kuenstlichen Wortgebilden umgibt, die er vorgeblich nutzt um andere zu schockieren und zu schrecken (Moerdertorte = Pizza, Fleischnazi = viele unter uns, Moerder usw.). Intere- ssanterweise hoerte man den hiesigen studentisch-veganen Aktivisten in der Kantine des ihn beschaeftigenden IT-Callcenters nie andere als Fleischnazis anpoebeln, da ihm offensichtlich die Skurilitaet seiner Verbalinjurien bewusst ist. Diese Verbalien werden vornehmlich inner- halb der eigenen Kreise, der eigenen Politgruppen und in eigenen Foren oder anonym gebraucht. Angst vor Repressalien braucht der Veganer dabei eigentlich nicht zu haben. Was sollte ein Fleischesser schon machen? In 20 Minuten Pause zwischen anstrengender Callcenterarbeit wird er gewiss keinen politischen Diskurs mit dem Verwirrten ueber den Gebrauch des Wortes "Nazi" fuehren wollen, auch wird er - der Tatsache bewusst, dass es nunmal auch ein paar Veganer gibt - keinen veganen Diskurs fuehren. Wovor also Angst? Angst stehen gelassen zu werden oder gar ausgelacht? ALLES was Mensch tut und kann und leider auch verbricht ist NATUR. Denn die Faehigkeit diese Dinge zu bewerkstelligen wurde ihm von der Natur gegeben inkl. einer leider oft missbrauchten Allmacht ueber alles was so kraeucht und fleucht. Imanent ist ihm auch die Verantwortung fuer die Folgen seines Handelns, so wie jedem Tier die Folgen seines Handelns uebel mitspielen koennen. Die "Natur" was wir laengst von einem abstrakten Oberbegriff fuer das gesamte Zu- sammenwirken kreiert haben zu einem romantisch verklaerten Bild einer allgewaltigen sich raechenden Kraft, ist ein regulierender Kreislauf. Vermehrt sich eine Population im Rahmen gewisser Faktoren zu stark, wird sie sich kurz darauf aufgrund der daraus resultierenden Um- staende wieder verkleinern muessen. Umstaende wie eine chinesische Geburtenkontrolle, die jenseits von Gut und Boese mit geradezu verachtenden Mitteln trotzalledem durchgesetzt wird, zeigen dass ALLES eines natuerlichen Spielraumes zur eigenen Entwicklung bedarf. China, dass seit langem unter der kommunistischen Macht und einer kuenstlichen Kulturrevolution leidet, welche es klar versaeumte neben einem Zwang den Menschen Perspektive und Spielraum aufzuzeigen sondern ihn schlicht zum Aufbau einer industriellen Produktion und unmenschlichen Gleichmacherei in Formen zwaengt - aus denen er nun immer wieder ausbricht (mit fuer diese Wirtschaftsform fatalen Folgen), ist ein Beispiel fuer unnatuerliche Missionierung mit unnatuerlichen Folgen. Waehrend sich in der westlichen Welt schon wirtschaftliche Schwankungen sehr natuerlich in Verunsicherung und damit voellig anderer Selbstplanung der Menschen aeussert (starke Geburten- rueckgaenge, anderes Kauf- und Sicherungsverhalten). Auch hier zeigt sich wie duemmlich und undurchfuehrbar totalitaere Allmachtsgedanken sind. Die in den 70er Jahren sich in umgestell- ter Familienplanung manifestierenden Geburtenrueckgaenge der folgenden Jahre mit Wirkung auf Jahrzehnte hatten einen Mangel an Arbeitskraeften zur Folge. Schon zur Unterlassung kann ein totalitaeres System einen Menschen nur schwer und meist nur mit Repressalien, Unterdrueckung und Gewalt zwingen. Wie aber will ein solches System einen Menschen zur Vermehrung zwingen? Allenfalls mit noch menschverachtenderen Mitteln wie das NS-Regime durch totale Luege, Infor- mationsmacht, Angst und Repression. Der Mensch als Bestandteil der Natur kann sich seiner eigenen nicht entziehen. Waehrend der Loewe seine eigene Art schuetzt, bzw. nicht verspeist (Kanibalismus ist unter Raubkatzen genauso selten wie unter Menschen) ernaehrt er sich von anderen Arten die es ihm aufgrund ihrer physiologischen Unterlegenheit gestatten. Konflikte zwischen Loewen basieren auf Re- vierstreitigkeiten und sind in etwa mit Kriegen zu vergleichen. Interessanterweise ent- wickelt sich der Mensch auch hier enorm. Waehrend vergangene Kriege auf das Erlangen terri- torialen und damit wirtschaflichen oder strategischen Raumes konzentrierten ist festzustellen, dass heutige Kriege teils unterdrueckten "politischen Altlasten" (Jugoslawien, Tschetschenien (Folgen einer kommunistischen Unterdrueckung), Afrika (in dem die heutigen Kriege klar als Folge einer durch Missionierung und weisser Unterdrueckung, an Stammesbeduerfnissen vorbeientwickelten Grenzen usw. zu suchen sind)). Der Golfkrieg sei hier in seiner Komplexi- taet dahingestellt. Menschen vergessen nur allzu leicht. Es steht und stand sicherlich fest, dass amerikanische Interventionen - ob nun in Afghanistan zu Sowjetzeiten (strategischer Stuetzpunkt) oder in Afghanistan Teil -II- (Erdgas) oder im Irak-Kuwait-Konflikt (Erdoel) - immer hintergruendig von einer Sicherung von Rohstoffen oder strategischen Stuetzpunkten im kalten Kriege angetrieben waren. Jedoch sollte ebenso nicht vergessen werden, dass der Irak eine fast 30 Jahre waehrende Tradition von kriegerischen Uebergriffen auf Anreihnerstaaten begleitet wurde, von einer Tradition in der eine Minderheit von Schiiten eine eher religioes orientierte Mehrheit von Suniten unterdrueckte und bei Fehlverhalten einsperrte, Folterte oder gar umbrachte. Von einer Tradition die es Hussein moeglich machte seine Giftgaswaffen an 30.000 im eigenen Lande lebenden Kurden auszuprobieren die in Folge dessen ihr Leben liessen. DIESE FAKTEN ALLEINE stehen unumstoesslich fest! Fest steht auch, dass Hussein immer wieder versuchte Technologien zum Bau von Massenvernichtungswaffen zu bekommen. Fest steht auch, dass er sie zum Zeitpunkt des letzten Krieges NICHT HATTE und die Amerikaner tragischerweise und auch verlogenerweise genau diese Begruendung zur Durchfuehrung des Krieges nutzen. Nur sollten wir uns auch im Rahmen der eigenen Geschichte fragen, ob alleine die Geschehenen Untaten nicht schon gereicht haetten? Ist es notwendig, dass ein Land Angriffskriege vor- bereitet bevor eine aufgeklaerte Nation eingreift und dem Morden in diesem Land ein Ende be- reitet? Nun verwerten allerlei politische Organisationen zur Verfuegung stehende Informationen recht geschickt zu ihrem eigenen Interesse. Kriegsgegner und andere scheinen geneigt alle Auf- staende im Lande in einen Topf zu werfen und ein kleines Klebchen draufbeppen zu wollen mit der Aufschrift "Diese Leute wollten gar nicht befreit werden!". Die Realitaet gestaltet sich allerdings anders. Diese Leute wollten befreit aber nicht bevormundet werden. Und nun da wir sie befreit haben, wollen sie einem unterdrueckten Beduerfnis nachgehen: muslimische Religioesitaet dem Anschein nach der Auspraegung die wir als fundamentalistisch erachten wuerden. Nur handelt es sich definitiv um ihr Recht. Das aber will sich nun gar niemand auf der Welt eingestehen. Weder die Linken, noch Rechte, noch die Amerikaner oder Mitteleuropa im Allgemeinen. Also fuehlt sich die westliche Welt berufen als scheinbare MUTTER DER ZIVILISATION wieder mal zu missionieren. Es steht offen ob man die Folgen solcher Missionierungs- zwaenge vermeiden oder kompensieren kann. Offensichtlich werden sich die Kriege unseren modernen Zeitalters wohl aber nicht vermeiden lassen. Es besteht ein klarer andauernder Kriesenherd schon in der Tatsache, dass Orient und Oxident staerker als je zuvor aufeinanderprallen, die westliche Welt aber deutlich auf Erd- oel angewiesen ist. Scherz- aber ernsthaft eingeworfen: wuerden wir uns alle wie von Veganern gefordert nur noch mit modernen Kunststoffen einkleiden waeren diese Probleme um so deutlicher. Es steht zu hoffen, dass das Erdoel in seiner Bedeutung verliert und die Nutzung regenerier- barer Rohstoffe sich durchsetzt. Nicht zuletzt weil auch unter Nutzung der Erdoelreserven des nahen Ostens uns ein geschaetzter Spielraum von nicht einmal mehr 30 Jahren bleiben soll. Dann allerdings muessen auch die Veganer sich entscheiden ob das Leid der Seidenspinneraupe oder das des SChafes groesser ist, denn die Regenerationsfaehigkeit von Kunststoffen ist be- grenzt. Bei jeder Regeneration gehen ca. 20% (oder mehr?) des brauchbaren Volumens verloren und muessen durch nativen Rohstoff ergaenzt werden (der dann ja wohl kaum mehr zur Verfuegung steht). Sicherlich waere die Erstellung von Bekleidung aus Pflanzenfasern denkbar. Allerdings zeigt sich zum einen, dass Pflanzenfasern nur unter hohem Energieaufwand (!!!) und Zuhilfenahme von chemischen Substanzen eine Konsistenz erreichen welche die Fertigung von Bekleidung er- moeglichen. Zudem muesste hier dann auch beleuchtet werden, dass zudem fuer die Bekleidung der Weltbevoelkerung erhebliche landwirtschaftliche Kapazitaeten freigemacht werden muessen, genauso wie fuer die Ernaehrung. Nehmen wir den Anbau von Fasern dazu welche zur Verfertigung von [b}harten Baustoffen[/b] dienlich waeren (um dem oeklogischen Wahnsinn der Nutzung von Hoelzern mal vorzubeugen) muessten weitere Kapazitaeten "freigemacht" werden. Allerdings steht DANN wirklich zu befuerchten, dass die von den veganern herbeigeredete Naturkatastrophe "Landwirtschaft" entstehen wird (Rodung der gruenen Lungen, Vernichtung von natuerlichem Lebensraum fuer Menschen und Tiere). Obskurerweise werden von den Veganern an dieser Stelle immer und immer wieder entfremdete fremde Zahlenwerke angefuehrt zum Beleg, dass mit der derzeitigen Weltproduktion an Pflanzen alle Menschen ernaehrbar seien wenn man nur einen taeglichen Bedarf von 1500 kcal zu Grunde legte. Nun denn, hoffen wir mal, dass wir alle wirklich nur 1500 kcal brauchen. Die Ernaehrungswissenschaft drueckt sich da deutlich anders aus. Auch wenn einige Menschen verfetten hat das weniger mit einer Aufnahme von Kalorien sondern mit der gesamtheitlich zu betrachtenden Aufnahme von Fetten usw. zu tun. Tatsaechlich benoetigen aber viele Menschen das Doppelte bis Dreifache dieser - fast kommunistisch anmutend eingeteilten - Ration ohne dabei ueberhaupt fett zu werden. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass zwar die angebauten Pflanzen als Futtermittel diesen Gehalt zur Verfuegung stellen aber fuer den Menschenverzehr schlicht nicht geeignet sind, hingegen Pflanzen die dem Menschen bekoemmlich sind deutlich geringere Energiewerte zur Verfuegung stellen. Es mag sein, dass ein Buerobesetzer es schafft mit Fruehstueck und einer taeglichen Mahlzeit seinen Bedarf zu decken. Meine Erfahrung und die anderer Vegetarier ist jedoch, dass ein koerperlich arbeitender Mensch die bis zu vierfache taegliche Menge an Nahrung zu sich nehmen muss um sein Gewicht im idealen Bereich zu halten. Und ich merke dazu an, dass ich es nicht als normales Leben betrachte mich dauerhaft von irgendwelchen Nahrungs- ergaenzungen penetrieren zu lassen. Hier aber wiederum ist auch zu klaeren, ob DIESE Welt einer solchen Aufgabe gewachsen ist. Eine Aufgabe, die auch Weltfrieden bedingt. Weltfrieden, da solche Projekte eine globali- sierte Koordination und Aufteilung erfordern (nicht laengst jede Pflanze waechst ueberall gut oder ueberhaupt). Eine geringe diplomatische Unstimmigkeit kann noch in der heutigen aufgeklaerten Zeit fatale Konsequenzen haben die bei einem solchen Projekt bedeuten wuerden, dass aufgrund dieser einzelnen oder vielen Laendern ploetzlich keine Rohstoffe fuer Be- kleidung usw. mehr zur Verfuegung stehen. Der hiesige Veganer entgegnet solchen Argumentationen mit einer Totschlagsstrategie. Er wird unter Umstaenden ausweichen und behaupten, dass nunmal fuer den Menschen auf der Erde kein Platz sei, wenn er so nicht leben kann. ABER ER KANN: unter der Nutzung von Tieren, so wie er es eh und je schon getan hat und so wie es die gesamte Tierwelt vorlebt. Im Rahmen der sich alltaeglich in der Natur abspielenden Nahrungskette stellt sich immer und immer wieder die Frage ob der Mensch eine ethische Verpflichtung einer Tierwelt gegenueber hat, die diese ethische Verpflichtung ueberhaupt nicht kennt. Diese hat er nicht. Er hat eine mit seiner Kognitionsfaehigkeit zur Verfuegung stehende Verantwortung fuer die Art und Weise und die Groessenordnung mit welcher er dieses eigene Leben lebt. Diese Verantwortung nimmt Mensch leider derzeit tatsaechlich nicht wahr. Tatsaechlich ernaehren wir uns in einem Ueber- mass und verramschen Fleisch - fuer das tatsaechlich Tiere sterben mussten - zu einem gerade- zu entwuerdigenden Preis. Das aber bedeutet nicht, dass wir aufhoeren muessen Fleisch zu essen. Es bedeutet, dass wir alle, also auch ALLE VEGANER fuer eine sinnvolle Veraenderung verantwortlich sind. Natuerlich steht es jedem frei, sich zu entscheiden NICHT von tierlichen Produkten zu leben. Und natuerlich steht es, genauso wie es keinem Veganer zusteht Fleischkonsumenten als Moerder zu schimpfen, niemandem zu das vegane Leben an sich zu diffamieren. Es sei jedoch eine Kritik an veganer "Politik" und utopischer Zielsetzung fuer eine gesamte Menschheit wohl noch gestattet. Es scheint nach den menschlichen Erfahrungen der letzten 200 Jahre verschiedenster Gesellschafts- formen nicht gerade als angebracht dem Menschen wiederum eine Lebensform mit gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen und Folgen aufzuzwaengen. Aber nicht anders kann wohl Veganismus innerhalb der naechsten 50 Jahre angewandt werden weil die hiesige Gesellschaft sehr deutlich in ihrem Verhalten zeigt, dass sie weder Tofu noch Hanffaserpullover will. Und auch die als Teiler- folge verkauften veganen Erfahrungen welche von durch Veganpizza ueberzeugten Fleischessern sprechen sind menschlich normale Erscheinungen. Es gehoert zu normalen mitteleuropaeischen Um- gangsformen nett und hoeflich zu sein und also auch nicht - sofern es ueberhaupt essbar ist - ein Gastangebot abzulehnen, was Veganer selbstverstaendlich machen. Natuerlich isst jedermann auch gern mal ein vegetarisches oder veganes Gericht mit, aber eben weil er sehr genau weiss, dass es nicht die letzte Mahlzeit seines Lebens war. Auch erscheint die vegane Strategie, das Vorhandensein von veganen Produkten (teils von Her- stellern die ueberwiegend nicht-veganes herstellen wie der bekannte Suppenzerwuerzer) als Erfolg zu verbuchen, verwunderlich. Gerade in der heutigen Zeit ist jeder, der ein Gewerbe betreibt sehr deutlich an moderene betriebswirtschaftliche Regeln gebunden. Was nach vorne wie ein Tante- Emma-Laden dreinschaut ist nach innen nicht anderes als ein Haufen papierener Stress den sich nur auferlegt der auch verdienen will - nicht zuletzt weil er es muss. Heute hat niemand etwas zu verschenken und schon gar nicht aus Idealismus. Es handelt sich um nichts als wahrgenommene Marktluecken in welcher sich diverse Personen an einer Zeiterscheinung sattver- dienen - so WIE IN JEDER ANDEREN BRANCHE AUCH! So wie ich einem Oekofleischbauern unterstellen muss, dass er nicht nur aus purer Tierliebe seinen Betrieb auf eine Mutterkuhhaltung (mit wesentlich geringerem Fleischertrag) umstellt, sondern weil die Realitaet zeigt, dass es 1. TRENDY ist und 2. Mastgrossbetriebe viel Arbeit, viel Aerger und trotzdem nur wenig Ertrag gemessen am Aufwand bedeuten. Natuerlich wirft ein Mastgrossbetrieb ausreichendes Geld ab - nur muss "mann/frau" erstmal einen haben. Das Risiko sich fuer die Expansion in ein grosses Modell zu entscheiden ist kostentraechtig und enorm gross. VEGANE ERNAEHRUNG - ANSCHEIN EINER PROTHETISCHEN NAHRUNG Ich gebe mal zum Besten wie ich mich als Vegetarier ernaehre. Tofu ist fuer mich ein Eintopf- fueller. Der Naehrwert ist gering und die Qualitaet der rohen oder geraeucherten Tofuprodukte schwankt erheblich. Die meisten sind geschmacklich nicht mal mit dem typischen Tofugeschmack versehen (den veganer offensichtlich wohl nicht kennen) und von Ihrer Konsistenz her unange- nehm schwammig oder puffig. Tofu kann man durchaus schmackhaft und sensorisch angenehm selber herstellen. Allerdings wollen wir alle ja auch noch ein wenig arbeiten gehen, ausspannen usw. Sonst wird die Nahrungslust zum Nahrungsfrust. Und der blanke Geiz und das Misstrauen gegenueber Marktlueckenausschoepfern laesst mich deutlich Zurueckhaltung ueben im Konsum von veganen Imitatprodukten. Wir essen ziemlich viel thailaendische und indische Kueche nach originalen Rezepten die wir hier und da versuchen Menschen - die tatsaechlich noch so wie "zu Hause" essen - abzu"luchsen". Natuerlich faellt hier und da auch mal ein Ei, Sahne oder ein Stueck Kaese mit in den Topf, aber eher selten da es eher zu den seltener von uns gegessenen Eintoepfen, Auflaeufen usw. passt. Was dabei wichtig ist, nicht - ohne sich jetzt in Rezepten zu ergiessen - uebersehen zu werden, ist die Tatsache wie Veganer ueberwiegend kochen und sich ernaehren. Die Nahrungsmittel werden bisweilen, so wie die Rezepte aussehen geradezu zerkocht. Die eigentlich schonenste Methode der Zubereitung im WOK wird nur selten praktiziert und wahrscheinlich gar nicht be- herrscht. Natuerlich hoere ich jetzt schon die veganen Aufschreie. Aber es gibt auch eine Menge Menschen die behaupten Schreinern zu koennen bis sie wirklich wissen was Schreinern ist. Zudem ist das Angebot der veganen Nahrungsmittellieferanten voll von vorzubereiteten Nahrungs- mitteln von denen man nicht vergessen darf, dass sie aus gutem Grund hiesigen Nahrungsmittel- gesetzen unterliegen und somit einer Behandlung unterworfen werden die den Gehalt an Vitaminen u.a. erheblich senken/zerstoeren. Diese werden als naechstes in eine Pfanne geworfen und erneut gekocht, gegart oder zerbraten bis der Arzt kommt. Vegetarische und vegane Ernaehrung ist wesentlich aufwaendiger und zeitintensiver als Mischernaehrung. Zum einen muss zur Gewaehrleistung einer appetitlichen Abwechslung erheblich koordiniert einge- kauft werden. Die Beschaffung wirklich tauglicher Gemuese - und wie gesagt essen wir schon dieses oder jenes was hier nicht so oft und breitbandig angeboten wird - erweisst sich als schwierig. Dazu kommt der allseits gut bekannte "innere Schweinehund". Die Tage kommen und gehen, aber wir alle sind nicht immer lustig ein grosses Kuechenbrimborium zu veranstalten, haben dazu nicht immer oder einige nur selten Zeit. Also wird veganes Fastfood gekocht. Davon ist wenig zu halten und leider sehen viele Veganer genau so aus wie sie sich ernaehren. Meinetwegen muss das keiner der Angesprochenen zugeben und kann hier gerne wieder die 10 huebschesten Veganer posten. Allerdings habe ich jetzt keine Lust von jedem 3. Mischernaehrten auf der Strasse ein Bild zu fertigen um die Veganer einem "WER IST VEGAN WER ISST FLEISCH"-Spiel auszusetzen und zu beweisen, dass solche Versuche der Realitaet energisch trotzen. Zudem stelle ich die Frage nach dem Grund fuer diese massenhafte Existenz von Imitatprodukten und Imitatrezepten zur Disposition waehrend im Ausland eine Vielzahl von durchaus schmackhaften Rezepten fuer nichtfleischliche Mahlzeiten existieren OHNE dass diese Fleischgerichte imitieren. Der Vollstaendigkeit halber sollte gesagt werden: auch wenn diese Rezepte schmackhaft sind essen genau diese Voelker recht kontinuierlich Fleisch. Teilweise jedoch kontrolliert weniger als wir was zumeiste nicht auf mangelndes Angebot, Kaufkraft usw. sondern auf mangelnde Nachfrage zu- rueckzufuehren ist. Dennoch sind die wenigstens Veganer oder Vegetarier. Also: warum schmueckt sich die vegane Szene mit dieser riesen Last von Imitatprodukten und -rezepten? Ich kann hier tatsaechlich nur eine Kompensation eines Verlanges nach Fleischprodukten erkennen. So, fuer jetzt reicht das erstmal. Vegane Anfeindungen ohne Hand und Fuss werde ich schlicht ignorieren und kann es jedem nur empfehlen. Genauso wie dreizeilige Behauptungen ohne Begruendung oder das negierende Zerfieseln einer oder einzelner Passagen ohne den gesamten Kontext zu be- leuchten. Diese Art veganer Diskussionbeteiligung hab ich hier schon zu oft gesehen. Sie juckt mich nicht die Bohne. Ein anderes Experiment am Rande: Veganer, die Lust haben mich zu beschimpfen koennen es gerne hier tun: tim.buktu.hamburg@freenet.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch├╝tzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Natuerlich wohne ich seit langem nicht mehr in Hamburg, aber die Adresse sollte fuer Euch reichen um Dampf abzulassen. Wer mir irgendwelchen Quatsch schreib gibt HIERMIT durch seine Zuschrift das Einverstaendnis, dass seine Email ver- oeffentlicht werden wird. Natuerlich nicht alle, nur die besten! ABSCHLIESSEND NOCHMAL DIE SUBSUMTION MEINES TRAKTATES: Die Tierwelt deren deutlicher Bestandteil wir sind kennt ausserhalb der eigenen Art keinerlei ethischen Schranken und ernaehrt sich von in der Nahrungsketter unterhalb befindlichen Beutetieren. Nichts anderes macht der Mensch mit den ihm zur Verfuegung stehenden Mitteln. Eine ethische Verantwortung die fuer den Menschen zwingend besteht kein Fleisch zu essen ist demnach absurd und widerspricht deutlich der Natur in der wir leben.

Garibaldi

Autor: Edeltraut | Datum:
Der Schwachsinn wurde von Garibaldi am 30.7.2004 auf antivegan.de ver├Âffentlicht. Die Erbse wandert also, auch wenn's nicht viel zur Sache tut ...

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Erbse der Woche f├╝r die "Fleischwirtschaft"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die "Fleischwirtschaft startet [eine] gemeinsame Kommunikationsplattform".
Zitat: Organisationen und Unternehmen entlang der Wertsch├Âpfungskette Fleisch haben die Basis f├╝r eine gemeinsam getragene Kommunikation zum Thema Fleisch und seine Produktion geschaffen. Am 1. Juni wurde der Verein ÔÇ×WIR erzeugen FleischÔÇť gegr├╝ndet, der als Informationsb├╝ro mit Sitz in Bonn eine stufen├╝bergreifende ├ľffentlichkeitsarbeit mit ÔÇ×objektiver, fundierterÔÇť Sachinformation rund um die Erzeugung und den Verzehr von Fleisch gew├Ąhrleisten soll. Zu den Gr├╝ndungsmitgliedern z├Ąhlen der Deutsche Bauernverband (DBV), der Verband der Fleischwirtschaft (VdF), die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften Vieh und Fleisch, der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) sowie verschiedene Erzeugergemeinschaften und andere Fleischverarbeiter.
http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=18776&Itemid=520 (meine Hervorhebung)

Ja, n├Â, is' klar. Und objektive, fundierte Sachinformation ├╝ber Hexenverfolgung lesen wir in Heinrich Kramers Hexenhammer nach.

Und eine beliebte Tierschutzparole darf auch nicht fehlen: "Wir wollen sicherstellen, dass der Verbraucher Fleisch und Fleischwaren mit gutem Gewissen genie├čen und einkaufen kann" (a.a.O.)

Achim

Erbse der Woche f├╝r die ZEIT

Autor: martin | Datum:
Gleich zwei Beitr├Ąge, mit einem Tag Abstand ver├Âffentlicht, bem├╝hen sich hier krampfhaft mit mehr als d├╝rftigen Argumenten darum, die exorbitante Umweltzerst├Ârung und -verschmutzung durch die Produktion von Tierprodukten sch├Ânzureden, weil wieder zwei neue Studien diese Probleme ummissverst├Ąndlich deutlich gemacht haben.

Die erste Alternative zu einer zu einer CO2-Reduktion, ohne auf 'Fleisch zu verzichten', ist besonders kreativ:
Zitat: Von der Ackerpflanze zum angerichteten Salat, vom K├Ąlbchen zum panierten Schnitzel ist es jeweils ein weiter Weg, auf dem sich viele Chancen bieten.
Die Rechnung beginnt schon beim Einkauf: Gehe ich zu Fu├č, oder fahre ich mit dem Auto?

(zeit.de/2010/26/Klimaschutz-Ernaehrung)

Der durchschnittliche CO2-Aussto├č eines Autos liegt bei 160g/km. Selbst wenn man zum Einkaufen drei Kilomenter zu Fu├č zur├╝cklegen w├╝rde, w├Ąre nur eine Einsparung von 0,48 kg. Ein Kilo Leichenteile verursacht hingegen 36 Kilo CO2-├äquivalent, was einer Autofahrt von 250 km entspricht (so der Spiegel). Selbst wenn man f├╝r "Bio-Fleisch", wie hier empfohlen wird, einen niedrigeren Wert annimmt, ist das Verh├Ąltnis weiterhin enorm und der Hinweis auf das Zu-Fu├č-Gehen ein Witz.

Und Veganismus ist nat├╝rlich gar keine L├Âsung.
Zitat: Der Verweis darauf, dass Veganer, die alle vom Tier stammenden Nahrungsmittel ablehnen, mit einer Produktion von rund 1000 Kilogramm Treibhausgasen j├Ąhrlich die niedrigste Klimabilanz f├╝r Ern├Ąhrung aufweisen, ist zwar richtig, l├Ąsst aber wichtige Fakten au├čer Acht: Eine nachhaltige Produktion von Pflanzen ist n├Ąmlich nur mit dem Dung von Tieren m├Âglich. Zudem sind Rinder und andere Wiederk├Ąuer hierzulande wichtig f├╝r die Pflege unserer Kulturlandschaft.

(a.a.O.)

Hier bleibt nur ein ungl├Ąubiges Staunen. "Nachhaltige Produktion" sei nur mit Tierexkrementen m├Âglich? Die gleichen Exkremente, die momentan auf den v├Âllig ├╝berd├╝ngten Feldern ausgewaschen werden und Fl├╝sse und das Grundwasser verseuchen (oder ist das "nachhaltige Verseuchung"?)? Wie w├Ąre es mit Gr├╝nd├╝ngung oder Kunstd├╝nger, der viel genauer dosierbar ist, sodass die Gefahr einer ├ťberd├╝ngung kaum besteht?
Den Spa├č mit der "Pflege der Kulturlandschaft" h├Ątte der Autor vielleicht nicht von der Milchpropaganda ├╝bernehmen, sondern nachpr├╝fen sollen. Denn ob der Bau von Riesigen Stallanlagen, deren Nebengeb├Ąuden und Zulieferstra├čen, die Anlage weiterer Felder f├╝r die Futtermittelproduktion oder die genannte D├╝ngerentsorgung der Kulturlandschaft allzu gut tut, mag man doch bezweifeln.

Der zweite Beitrag ist nicht weniger kreativ.
Zitat: Nicht ber├╝cksichtigt haben die Forscher das Kohlendioxid (CO2), das frei wird, wenn W├Ąlder zu ├äckern werden, um mehr Lebensmittel zu erzeugen. Zudem haben sie die Effekte von Landnutzungs├Ąnderungen f├╝r den Anbau von Energiepflanzen und deren direkte Emissionen au├čer Acht gelassen.

(zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-06/klima-ernaehrung)

Solche ├äu├čerungen noch im Jahr 2010 zu t├Ątigen, wo nun wirklich jeder mitbekommen hat, dass die pflanzliche Nahrungsmittelproduktion ein Vielfaches weniger Anbaufl├Ąche ben├Âtigt, weil die Verwendung von Pflanzen als Tiernahrung statt als menschliche Nahrungsmittel eine enorme Energie-Verschwendung bedeutet, ist etwas peinlich.

Und peinlich geht es weiter.
Zitat: Es fehlt auch der Aspekt, dass durch die weltweit abnehmenden Fischbest├Ąnde f├╝r viele Menschen die einzige Proteinquelle wegf├Ąllt, die wohl durch andere tierische Produkte ersetzt werden muss.

(a.a.O.)

Dass man tierliche Proteine auch durch pflanzliche statt durch weitere tierliche ersetzen k├Ânnte, scheint hier auch noch nicht angekommen zu sein.

Trauriges Ergebnis f├╝r die ZEIT, die sich bisher ├╝ber dem Niveau der ├╝blichen Verd├Ąchtigen in der Presselandschaft gehalten hatte.

Erbse der Woche f├╝r Antideutschen

Autor: martin | Datum:
Zitat: Auch der Vorschlag des Veganer-Papstes Peter Singer, gro├čen Menschenaffen wegen ihres Verwandtschaftsverh├Ąltnisses zum Homo Sapiens Menschenrechte zu verleihen (┬╗The Great Ape Project┬ź), zielt nur auf den ersten Blick auf Integration.

(jungle-world.com/artikel/2010/26/41221.html)

"Veganer-Papst"? Mal sehen: Peter Singer ist 1. weder selbst Veganer (isst "ausw├Ąrts" vegetarisch, isst "Freilandeier" usw.) und 2. propagiert keinen Veganismus, sondern manchmal Vegetarismus, viel lieber aber noch "happy meat" (in etwa: "Bio-Fleisch"). Siehe http://tierrechtsforen.de/petersinger. Und solche Leute sollen "Veganer-Papst" sein? Peinlich...

Peinlich ist auch der restliche, typisch antideutsche Versuch, Veganismus (und damit Tierrechte) irgendwie ├╝ber Singer in Verbindung mit Euthansie zu bringen. Nur da Singer kein Tierrechtler ist, kein Veganer, keine Tierrechte und keinen Veganismus fordert (und damit in Tierrechtsdiskussionen sein Name nur in Zusammenhang mit Distanzierungen f├Ąllt), ist das ├Ąu├čerst schwierig und scheint nicht ohne solche l├Ącherlichen Zuschreibungen wie oben zu funktionieren. In diesem Sinne: viel Spa├č mit der Erbse.

Erbse f├╝r Metzger

Autor: martin | Datum:
Die erste Antwort ist von einem Veganer, die zweite dann vom Metzger.
Zitat: Degen: Ein guter Ethik-Professor hat mal gesagt: In der Vers├Âhnung zwischen Mensch und Tier ist der Aufbruch in eine gewaltfreiere Welt. Und das werden Sie vielleicht jetzt auch bestreiten, aber es gibt Hinweise, dass Menschen, die sich wirklich konsequent pflanzlich ern├Ąhren, weniger gewaltbereit sind. Die Hemmschwelle zum T├Âten von Menschen wird heruntergesetzt, wenn man ein Tier t├Âtet.

Vermutlich werden Sie das nicht stehen lassen k├Ânnen, Herr Zugmantel?

Zugmantel: Na ja, wenn ich die Tagesschau sehe, stelle ich fest, dass gerade in L├Ąndern, in denen wenig Fleisch gegessen wird, sich die Leute die K├Âpfe einschlagen. Da sehe ich absolut keinen Zusammenhang, dass Vegetarier oder Veganer friedliebender sind als Fleischesser. Bei aller Liebe!

(suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/bodenseekreis/Ein-Metzger-und-ein-Veganer-im-Gespraech;art410936,4542027)

Es gibt wirklich viele schlechte Argumente, die Tierausbeutung zu verteidigen versuchen, aber das ├╝bertrifft alle. Die Menschen in Krisenregionen, die wegen religi├Âsem Wahn, Mangel an Wasser und Nahrung (die tlw. deshalben fehlen, um woanders die "Nutztiere" zu ern├Ąhren) und ├Ąhnlichen Gr├╝nden zu gewaltt├Ątigen Ausschreitungen neigen tun es deshalb, weil ihnen die befriedende Wirkung von Leichenteilen fehle. Immerhin, auch Metzger haben Sinn f├╝r Humor.

Das Tofu-Tagebuch

Autor: R.S. | Datum:
Im Blog "Achse des Guten" hat eine Autorin namens Silvia Meixner davon berichtet, wie es ihr ergangen ist, als sie eine Woche "vegan" gelebt hat. Die Autorin ist dort augenscheinlich f├╝r eher seichte Unterhaltungsbeitr├Ąge zust├Ąndig, aber selbst gemessen daran sind ihre Berichte unglaublich d├Ąmlich. Sie schreibt nicht, wozu sie das getan hat, aber es ist offensichtlich, dass ihr Urteil schon vorher feststand und dass sie nicht den Hauch einer Ahnung hat, wor├╝ber sie ├╝berhaupt schreibt.

Die Highlights:

Zitat: Die Gem├╝seplatte klingt gut, aber im S├╝├čkartoffelp├╝ree ist Butter. Also ist das ÔÇô streng! - verboten. Am Ende schmeckt das P├╝ree dadurch n├Ąmlich richtig gut und das gilt es als Veganer, so viel habe ich schon gelernt, rigoros zu vermeiden.


Zitat: Flink man├Âvriere ich die Meerettich-Sahne auf den Teller f├╝r das Brot, der selbstverst├Ąndlich leer ist, denn Veganer essen kein Wei├čbrot (wegen der darin enthaltenen Eier).


Zitat: An der Bushaltestelle steht eine Frau, die zweieinhalb mal so dick ist wie ich. Als Neu-Veganer hat man merkw├╝rdige Gedanken. Bestimmt hat sie heute schon viel gegessen, das ihr geschmeckt hat, denke ich mir. Ja, ich beneide sie.


Zitat: Mein Speiseplan schrumpft auf sehr ├╝bersichtliche Posten. Einkaufen als VeganerIn ist eine entspannte Angelegenheit: Man braucht keinen Einkaufszettel, die drei Sachen, die man wirklich braucht, kann man sich m├╝helos merken.


Zitat: Anruf einer Freundin sp├Ąt abends. Ich bin schon dreimal eingenickt. ÔÇ×Bist Du krank?ÔÇť fragt sie besorgt, ÔÇ×du klingst so schwach.ÔÇť Mir gehtÔÇÖs gut, ermuntere ich sie und mich. Ich brauche jetzt jemanden zum Reden. Ich ern├Ąhre mich vegan, sage ich, ich f├╝hle mich ein wenig schwach.


Zitat: Zum Fr├╝hst├╝ck: Karottensaft. Kaffee (ohne Milch). Banane.

Mittags: Reis und in Steinpilzhefebr├╝he gegarten Paprika.

Abends: Reis und in Steinpilzhefebr├╝he gegarten Paprika.

Zwischendurch: Obst.

F├╝r den kleinen Hunger: Obst.

F├╝r den gro├čen Hunger: nichts.


Zitat: Ich habe im Sommer auf einer Salzburger Alm eine Kuh gemolken. Bauern werden jetzt g├Ąhnen. Ich fand es toll. Und die Kuh auch. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich ihr etwas wegnehme, oder dass sie gar leidet. Sie hat sich auch nicht gewehrt. Dabei ist so eine Kuh bestimmt 128 mal st├Ąrker als ich. Eigentlich h├Ątte sie sich nur umfallen lassen m├╝ssen und ich w├Ąre unter ihr begraben worden. Melken beendet. Komisch, Ihr lieben Veganer, oder nicht? Wie viele Veganer haben schon mal eine Kuh gemolken (vermutlich keiner, aus ideellen Gr├╝nden und weil es ziemlich m├╝hsam ist und weil sie sowieso keine Milch trinken, au├čerdem bekommt man den Kuhstallgeruch, das kann ich Ihnen sagen, nur sehr schwer wieder aus den Haaren heraus). Eine Kuh gibt rund 160 Liter Milch am Tag. Trinken K├Ąlber so viel (das w├╝rde die Theorie belegen, dass man als fieser Mensch den s├╝├čen K├Ąlbchen was wegtrinktÔÇŽ)? Glaubt man Schilderungen, die in B├╝chern und Berichten festgehalten sind, standen in schlimmen Kriegstagen auf europ├Ąischem Boden, als hunderttausende Menschen auf der Flucht waren, tausende ungemolkene K├╝he in den St├Ąllen. Tagelang. Das Vieh br├╝llte vor Schmerzen, weil niemand es molk und die Euter voll waren. Wo waren die K├Ąlber? In jenen Tagen ein zu vernachl├Ąssigendes Problem. Und wo waren die Veganer? Die gabÔÇÖs damals noch nicht. Die Welt drehte sich trotzdem.


Zitat: Beim Veganismus vermisse ich jegliche auch nur ansatzweise vern├╝nftige Basis-Philosophie. Nach eingehender Recherche glaube ich, dass Veganern jegliche Lebenslust und jegliches Talent zur Lebenslust und zu anderen F├Ąhigkeiten wie Klavierspielen, Skispringen oder Autorennen fehlt. Weshalb sie auf die Gruselmethode: ÔÇ×Ich bin VeganerÔÇť zur├╝ckgreifen. Zur├╝ckgreifen m├╝ssen.


Zitat: Es gibt nat├╝rlich auch Wein. Den versagen sich die Veganer seltsamerweise nicht. Ob die Trauben traurig sein, wenn man sie mit Gewalt von den Reben trennt? Gibt es traumatischen Wein oder nur das Trauma hinterher, am Morgen danach? Ist es die Rache der Trauben, die uns Menschen in die Kissen wirft?


Zitat: Da gibt es Menschen, die in epischer Breite von ihrer veganen Hochzeit (!) erz├Ąhlen, sogar das Hochzeitskleid ist vegan, berichten sie stolz, die Fotos strahlen eine Freudlosigkeit aus, die mich deprimiert. Halten solche Menschen eine Hochzeitsnacht ab? Haben Sie Sex vor der Ehe oder eh keine Kraft dazu? D├╝rfen Veganer, Fleisch an Fleisch, nackig kuscheln? Oralverkehr haben? Was bedeutet ihnen der Begriff ÔÇ×FleischeslustÔÇť?

Re: Das Tofu-Tagebuch

Autor: martin | Datum:

> feststand und dass sie nicht den Hauch einer Ahnung hat,
> wor├╝ber sie ├╝berhaupt schreibt.

Das muss man bei dieser Vereinigung nicht haben.

>
Zitat: Flink man├Âvriere ich die Meerettich-Sahne auf den
> Teller f├╝r das Brot, der selbstverst├Ąndlich leer ist, denn
> Veganer essen kein Wei├čbrot (wegen der darin enthaltenen
> Eier).


Wenn jemand nicht wei├č, dass es au├čer Wei├čbrot auch anders Brot gibt...

>
Zitat: Anruf einer Freundin sp├Ąt abends. Ich bin schon
> dreimal eingenickt. ÔÇ×Bist Du krank?ÔÇť fragt sie besorgt, ÔÇ×du
> klingst so schwach.ÔÇť Mir gehtÔÇÖs gut, ermuntere ich sie und
> mich. Ich brauche jetzt jemanden zum Reden. Ich ern├Ąhre mich
> vegan, sage ich, ich f├╝hle mich ein wenig schwach.


Wenn jemand unf├Ąhig ist, sich ordentlich zu ern├Ąhren und diese Unf├Ąhigkeit anderen anlastet...

> wieder aus den Haaren heraus). Eine Kuh gibt rund 160 Liter
> Milch am Tag. Trinken K├Ąlber so viel (das w├╝rde die Theorie
> belegen, dass man als fieser Mensch den s├╝├čen K├Ąlbchen was
> wegtrinktÔÇŽ)?

Wenn jemand nicht wei├č, dass K├╝he wie alle "Nutztiere" qualgez├╝chtet sind und schon lange nicht mehr die nat├╝rliche Menge Milchmenge produzieren...

...dann wei├č nicht ich, ob da eine Erbse schon ausreicht.

Re: Das Tofu-Tagebuch

Autor: Googler | Datum:
martin schrieb:
> >
Zitat: Flink man├Âvriere ich die Meerettich-Sahne auf den
> > Teller f├╝r das Brot, der selbstverst├Ąndlich leer ist, denn
> > Veganer essen kein Wei├čbrot (wegen der darin enthaltenen
> > Eier).

>
> Wenn jemand nicht wei├č, dass es au├čer Wei├čbrot auch anders
> Brot gibt...

Ich finde es zun├Ąchst einmal sehr uninformiert, wenn jemand glaubt, dass in Wei├čbrot Eier enthalten seien. Wer sowas denkt, glaubt vermutlich, dass in Brot immer Eier drin sind.

Wie man Brot entveganisiert.

Autor: Kr├╝mel | Datum:

> Ich finde es zun├Ąchst einmal sehr uninformiert, wenn jemand
> glaubt, dass in Wei├čbrot Eier enthalten seien. Wer sowas
> denkt, glaubt vermutlich, dass in Brot immer Eier drin sind.

Eigentlich gibt es keinen Grund Ei in irgend ein Brot zu panschen. Allerding haben wir in der B├Ąckerei Paniermehl auch aus alten Geb├Ącken, die Milch und Ei enthalten, hergestellt. Und dieses dann f├╝r die Quellst├╝cke verwendet, womit so ziemlich alle K├Ârnergeb├Ącke unvegan waren :(
In den Weizengeb├Ącken war meist Backfett drin, das vermutlich unvegan sein d├╝rfte.

Dabei h├Ątten wir die meisten Geb├Ącke problemlos vegan herstellen k├Ânnen...

Re: Wie man Brot entveganisiert.

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Gelegentlich wir auch Ei(dotter?) draufgeschmiert, damit es gl├Ąnzt.

Wie auch immer, Wei├čbrot (und anderes Brot) ist m.E. meist eifrei, aber nicht vegan.

Achim

Re: Wie man Brot entveganisiert.

Autor: Anni V | Datum:
H├Ątt ich mir ja eigentlich denken k├Ânnen :-)))

Re: Das Tofu-Tagebuch

Autor: Marco | Datum:
Haha, super.. Ist es ├╝berhaupt m├Âglich, dass jemand so einen Dreck ernst nimmt?

R.S. schrieb:
>
>
Zitat: Zum Fr├╝hst├╝ck: Karottensaft. Kaffee (ohne Milch).
> Banane.
>
> Mittags: Reis und in Steinpilzhefebr├╝he gegarten Paprika.
>
> Abends: Reis und in Steinpilzhefebr├╝he gegarten Paprika.
>
> Zwischendurch: Obst.
>
> F├╝r den kleinen Hunger: Obst.
>
> F├╝r den gro├čen Hunger: nichts.


Hehe.. "Ich habe heute nichts gegessen. Dieses Nichts war vegan. Also ist es eindeutig, dass veganes Essen einen hungrig bleiben l├Ąsst."

>
>
Zitat: Es gibt nat├╝rlich auch Wein. Den versagen sich die
> Veganer seltsamerweise nicht. Ob die Trauben traurig sein,
> wenn man sie mit Gewalt von den Reben trennt? Gibt es
> traumatischen Wein oder nur das Trauma hinterher, am Morgen
> danach? Ist es die Rache der Trauben, die uns Menschen in die
> Kissen wirft?


Ob die Autorin traurig w├Ąre, wenn man sie mit Gewalt von Ihren Kindern trennen w├╝rde? Wenn man sie danach ein ganzes Leben einsperren, st├Ąndig schw├Ąngern und bei "nachlassender Leistung" ebenfalls entsorgen w├╝rde? Wohl kaum, denn das findet man ja "toll".

Komisch, dass die Autorin nach ihrer eingehenden Recherche nichts ├╝ber Kl├Ąrung von Wein mit unveganen Hilfsstoffen gewusst hat.

>
Zitat: D├╝rfen Veganer, Fleisch an Fleisch,
> nackig kuscheln?


K├Ânnen Unveganer "Fleisch an Fleisch" kuscheln ohne das "Fleisch" gleich aufzufressen?

Kuhmilch ist kein Tierprodukt

Autor: martin | Datum:
Zitat: Im Gegensatz zu den Laktovegetariern, die auf alles Tierische verzichten, esse ich Eier, Honig, sehr gerne K├Ąse und Joghurt.

(maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11970063/60889/Anja-Reinholz-aus-Wiesenburg-ist-ueberzeugte-Vegetarierin-und.html)

Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder [Erbse f├╝r Detlef Arndt - Mod]

Autor: Kr├╝mel | Datum:
Reicht das schon f├╝r ne Erbse?

Zitat: Der Begriff Antispeziesismus erscheint den meisten Veganern heute als sehr n├╝tzlich, ohne dass dabei der Sinn des Begriffes sehr ernst genommen wird. Kann eigentlich ein wirklicher Antispeziesist s├Ąmtliche Pflanzenspezies aus seiner Ethik ausgrenzen? Ist so etwas nicht ein Widerspruch? Wie will jemand speziesistische Grenzen ├╝berwinden und gleichzeitig neue errichten? Ich kenne wohl etliche Veganer, doch nicht einen einzigen Antispeziesisten. Es traut sich kaum mal einer die konstruierten, ethischen Grenzen zu Millionen anderer Wesen in Frage zu stellen, obwohl grenzenlose, antispezisistische Gewaltfreiheit in jedem Menschen steckt. Somit wird Antispeziesismus aber all zu oft gerade von jenen be und verhindert, die ihn angeblich propagieren.

Was ist eigentlich ein gr├Â├čeres Unrecht?-Einen Baum absichtlich zu f├Ąllen oder unabsichtlich ein Insekt zu zertreten?

K├Ânnen wir uns eigentlich eine Nichtethik gegen├╝ber Pflanzen leisten, die uns in speziesistischen Grenzen gefangen h├Ąlt oder m├╝ssen wir, so wir Antispeziesismus und unsere eigenen Wahrnehmungen ernst nehmen, nicht auch genau diese speziesistischen Grenzen zu Pflanzen ├╝berwinden?

http://tierrechte.blog.de/2011/01/25/antispeziesismuspflanzenspezies-10429060/

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: martin | Datum:

> Reicht das schon f├╝r ne Erbse?

Vielleicht nicht ganz, man k├Ânnte es auf sprachliches Missverst├Ąndnis zur├╝ckf├╝hren. Es ist ja erstmal soweit richtig, dass Pflanzen auch in Spezies eingeteilt werden. Aber:

> Kann eigentlich ein
> wirklicher Antispeziesist s├Ąmtliche Pflanzenspezies aus
> seiner Ethik ausgrenzen? Ist so etwas nicht ein Widerspruch?

Nein, das Speziesismus nur dann vorliegt, wenn es eine Diskriminierung ist. Lebewesen ohne Interessen kann man jedoch nicht diskriminieren.

Genauso wenig ist es Rassismus, wenn man Kalkstein anders behandelt als Granit.

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: D.Arndt | Datum:
Ach ja und so jemand einen ganzen Regenwald abholzt, ist so etwas nur relevant, so es Menschen oder nichtmenschliche Tiere betrifft? B├Ąume mit Kalksteinen oder Granit gleich setzen zu wollen ist absolut absurd. B├Ąume leben und haben ein Interesse am Leben zu bleiben, w├Ąhrenddessen dies bei Steinen nicht so ist. Das sollte eigentlich jeder begreifen. Wer das Leben nicht als ein Netzwerk der verschiedensten Lebensformen begreift, begreift sich selber nicht.
Viele sind ja auch das Lebewesen, dass sie nie begreifen wollen, sind das Tier, welches sie selber t├Âten wollen und der Baum, den sie selber f├Ąllen wollen.

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Kr├╝mel | Datum:
D.Arndt schrieb:
>
> Ach ja und so jemand einen ganzen Regenwald abholzt, ist so
> etwas nur relevant, so es Menschen oder nichtmenschliche
> Tiere betrifft?
Ja, diese Aktion kann nur Interessen von Tieren verletzen. Aus welchen Grund k├Ânnte es denn noch relevant sein?

> B├Ąume mit Kalksteinen oder Granit gleich
> setzen zu wollen ist absolut absurd.
Die Analogie ist doch passend O.o

> B├Ąume leben und haben
> ein Interesse am Leben zu bleiben, w├Ąhrenddessen dies bei
> Steinen nicht so ist.
Und wie begr├╝ndest du das? (also dass B├Ąume Interessen haben k├Ânnen)

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: D.Arndt | Datum:
Steine unterliegen keinem organischen Wachstum, Pflanzen und Tiere schon. Deshalb ist es reiner Unsinn Tiere und Pflanzen mit Steinen gleichsetzen zu wollen. So etwas ist biologisch wie ethisch absoluter Nonsens. Jedes Lebewesen trifft, ganz artspeziefische, Vorkehrungen um nicht zerst├Ârt zu werden. Dies passiert bei Tieren durch Bewegungen, bei Pflanzen meist durch die Produktion von Giftstoffen. Und wer seine Empfindungen in sich selbst nicht vollkommen abget├Âtet hat, der frage sich einfach mal, was er dabei empfindet,so ein von ihm geliebter Baum vor seinen Augen gef├Ąllt wird.

Andere Kriterien

Autor: Urs | Datum:
Wenn jemand weint, weil ein von ihm geliebtes Geb├Ąude abgerissen wird, dann heisst das auch nicht, dass das Geb├Ąude weiterleben wollte, sondern der Mensch hat einfach eine emotionale Bindung zum Geb├Ąude hergestellt. Dementsprechend haben wir eine indirekte Pflicht, dieses Geb├Ąude nicht abzureissen, weil jemand daran h├Ąngt. Aber gegen├╝ber dem Geb├Ąude selbst haben wir keine Pflichten.

Also der Begriff des Interesses ist f├╝r empfindungsf├Ąhige Wesen konzipiert und l├Ąsst sich nicht auf umempfindungsf├Ąhige Wesen ausweiten. Klar, es behaupten einige auch, dass der Interessenbegriff nicht auf nichtmenschliche Tiere ausgeweitet werden kann, das l├Ąsst sich aber widerlegen. Und der Rechte-Begriff ist an diese Interessen gekoppelt.

Aus diesem Grund m├╝ssten f├╝r eine etwaige ethische Ber├╝cksichtigung von unempfindungsf├Ąhigen Tieren und Pflanzen andere Kriterien herangezogen werden als dasjenige des Interesses.

Ich f├╝r meinen Teil habe ein dunkles (philosophisch gemeint) Gef├╝hl der Ehrfurcht vor Pflanzen, aber auch Bergen und der ganzen Natur an sich und deshalb versuche ich diese Objekte nicht willk├╝rlich zu zerst├Âren. Aber eine Pflicht gegen├╝ber diesen Dingen habe ich meines Erachtens nicht, da sie eben keine Interessen und damit Rechte haben.

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Kr├╝mel | Datum:
D.Arndt schrieb:
>
> Steine unterliegen keinem organischen Wachstum, Pflanzen und
> Tiere schon.
Ja, zwischen Steinen und Pflanzen gibt es Unterschiede...

> Deshalb ist es reiner Unsinn Tiere und Pflanzen
> mit Steinen gleichsetzen zu wollen.
Macht hir auch niemand.
Analogie ≠ Gleichsetzung


> Jedes Lebewesen trifft, ganz
> artspeziefische, Vorkehrungen um nicht zerst├Ârt zu werden.
> Dies passiert bei Tieren durch Bewegungen, bei Pflanzen meist
> durch die Produktion von Giftstoffen.
Und daraus folgt, dass Pflanzen Interessen haben?

> Und wer seine
> Empfindungen in sich selbst nicht vollkommen abget├Âtet hat,
> der frage sich einfach mal, was er dabei empfindet,so ein von
> ihm geliebter Baum vor seinen Augen gef├Ąllt wird.
Ich fand es jedes Mal schade, wenn meine Eltern im Garten einen Baum gef├Ąllt haben. Allerdings nicht weil ich der Meinung war, dass der Baum Gef├╝hle h├Ątte, sondern aus ├Ąsthetischen Gr├╝nden.

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Banaspati | Datum:
Also einen Unterschied zwischen Steinen und Pflanzen zu machen find ich durchaus "berechtigt".
Pflanzen LEBEN im Gegensatz zu Steinen...
Sobald man aber darauf hinwei├čt wird man sehr schnell als
antiveganer spinner bezeichnet, der sich f├╝r "Pflanzenrechte" einsetzen w├╝rde und ja zu doof w├Ąre den Unterschied von Augen einer Kuh und einer Kartoffel zu erkennen...(Das Argument, das man Fleischessern entgegensetzt die gegen Veganismus argumentieren wollen mit "Aber Pflanzen haben doch auch Gef├╝hle").
Das hat aber nichts mit antiveganem propagieren von "Pflanzenrechten" zu tun sondern schlicht damit dass es einfach UNWAHR ist Pflanzen als Objekte darzustellen. Sie leben und das kann man ihnen halt nicht weg diskutieren. Inwieweit ihnen das (allein) das Recht auf irgendwas geben sollte(oder k├Ânnte) ist eine andere Frage.
Aber man kann Pflanzen halt nicht einfach zu Steinen machen, weil's bequemer in die Argumentation passt.
F├╝r mich ist das auch der einzig "kleine, wunde Punkt" in der Theorie vom z.B. Francione's Speziesismus. Nur wer Interressen hat, gegen dessen Rechte kann man verstossen... nur wer ein Bewu├čtsein hat kann Interressen haben...deshalb kann nur Rechte haben wer ein Bewu├čtsein hat. (Ist das jetzt so richtig oder steckt da jetzt der "naturalistische Fehler, oder wie der hei├čt drin ?)
Aus thoretischer Sicht schon einleuchtend aber das Pflanzen "irgendsowas wie Interresse am Leben" haben scheint mir schon gegeben, warum w├╝rden sie sonst so einen Aufwand zu betreiben sich fortzupflanzen ?
Schon klar, dieses "Irgendsowas wie Interresse" wird von keinem Bewu├čtsein bewu├čt wahrgenommen aber es existiert doch, oder ?
Um's nochmal klarzustellen:
Ich bin Veganer, ich bin f├╝r Tierrechte, bin nicht f├╝r "Pflanzenrechte", sehe deutlich den Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen, ABER eben auch einen Unterschied zwischen Pflanzen und Dingen (tote Materie).
Und ich w├╝rde ein pflanzliches "Interresse am Weiterleben"
nicht ausschlie├čen, kann aber nat├╝rchlich nicht umhin, gegen dieses zu versto├čen, weil man als S├Ąugetier halt nicht anders kann als Pflanzen zu essen (Pflanzen m├╝ssen sich von anorganischen Stoffen ern├Ąhren, wandeln sie um in organische Stoffe, Tiere und Pilze m├╝ssen organische Stoffe essen, somit Pflanzen essen) als gibt's kein Problem mit Pflanzen essen, auch wenn "diese das vielleicht gerne anders h├Ątten", weil wir nicht anders k├Ânnen (k├Ânnen halt keine Photosynthese betreiben und uns anorganisch ern├Ąhren).
Das scheint mir halt ne bessere Argumentation zu sein als
"Pflanzen sind wie Steine" deshalb sch...egal.

Banaspati

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Kr├╝mel | Datum:
Banaspati schrieb:
>
> Also einen Unterschied zwischen Steinen und Pflanzen zu
> machen find ich durchaus "berechtigt".
Selbstverst├Ąndlich gibt es Unterschiede zwischen Steinen und Pflanzen. Aber da beide keine Interessen haben, war die Analogie von martin doch korrekt.

> Pflanzen LEBEN im Gegensatz zu Steinen...
Streite ich gar nicht ab.

> Sie
> leben und das kann man ihnen halt nicht weg diskutieren.
Daraus folgt doch aber nicht, dass sie Interessen haben, die wir ber├╝cksichtigen m├╝ssten. Daher kann man sich gegen├╝ber Pflanzen nicht speziesistisch verhalten.


> Aber man kann Pflanzen halt nicht einfach zu Steinen machen,
> weil's bequemer in die Argumentation passt.
Das hat auch niemand getan ;)

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: D.Arndt | Datum:
-----
Zitat: "Daraus folgt doch aber nicht, dass sie Interessen haben, die wir ber├╝cksichtigen m├╝ssten. Daher kann man sich gegen├╝ber Pflanzen nicht speziesistisch verhalten."
-----

Aha, so jemand anderen Spezies ihre eigenen Interessen abspricht, verh├Ąlt er sich damit also nicht speziesistisch? Diese Logik versteht nicht jeder.

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Kr├╝mel | Datum:
D.Arndt schrieb:
>
> -----
> Zitat: "Daraus folgt doch aber nicht, dass sie Interessen
> haben, die wir ber├╝cksichtigen m├╝ssten. Daher kann man sich
> gegen├╝ber Pflanzen nicht speziesistisch verhalten."
> -----
>
> Aha, so jemand anderen Spezies ihre eigenen Interessen
> abspricht, verh├Ąlt er sich damit also nicht speziesistisch?
> Diese Logik versteht nicht jeder.

Das habe ich nie behauptet.
Wenn Pflanzen keine Interessen haben, kann man ihnen auch keine absprechen.
Wenn du mir den Nachweis erbringst, dass Pflanzen Interessen haben, k├Ânnen wir gerne weiter dar├╝ber reden ;)

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Banaspati | Datum:
Hab ich's richtig verstanden:
Speziesismus = Interressen einer Spezies nicht ├╝ber Interressen anderer Spezies stellen => Speziesismus also nur m├Âglich wenn beim andern Interressen da sind, die erniedrigt werden k├Ânnen => Pflanzen haben keine Interressen (zumindest in dem Sinne, dass kein "Organ, das Bewusstsein beinhalten/fabrizieren k├Ânnte", welches Interressen vorbringen/wahrnehmen k├Ânnte vorhanden ist)
=> daher kann man gegen Pflanzen gegen├╝ber nicht speziesistisch sein, auch wenn man menschl. Interressen ├╝ber pflanzliche (nein ! Pflanzen haben keine Interressen)...
Richtig ?

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Kr├╝mel | Datum:
Banaspati schrieb:
>
> Hab ich's richtig verstanden:
> Speziesismus = Interressen einer Spezies nicht ├╝ber
> Interressen anderer Spezies stellen

Die genaue Definition gibt es auf der Startseite ;)

Es haben z.B. Menschen und Rinder ein Interesse daran keinen Schmerz zu empfinden. Wenn ich dieses Interesse beim Menschen achte aber beim Rind verletze, weil es eben ein Rind ist, handle ich speziesistisch.
Bei Pflanzen ist es mir allerdings gar nicht m├Âglich dieses Interesse zu verletzen, da es nicht vorhanden ist.

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: D.Arndt | Datum:
@Banaspati
Das sieht doch schon etwas durchdachter aus. Sicherlich kommen wir als Veganer um Abstufungen nicht herum, so es sich um die Beurteilung unterschiedlicher Lebensinteressen von unterschiedlichen Spezies handelt. Einen Grashalm auszurei├čen oder einen K├Ąfer zu t├Âten empfinden und denken wir nicht als das Gleiche. Doch hin und wieder vernehmen wir auch aus dem Munde unserer heuchlerischen Gegner richtiges. Pflanzen leben tats├Ąchlich und haben auch ihre Eigeninteressen, die sie nur etwas anders ausleben als Tiere. Ihnen deshalb alle Lebensrechte abzusprechen halte ich f├╝r recht unsinnig. Anstatt sie aber zu benutzen wie ein St├╝ck totes Holz oder wie einen Stein, ist es sinnvoller mit ihnen eine friedlichere Symbiose zu bilden, bei der m├Âglichts wenig Pflanzen zerst├Ârt werden. Die jetzige Landwirtschaft ist alles andere als gewaltlos. Sie zerst├Ârt Millarden Leben, seien sie nun tierischer oder pflanzlicher Natur. Obwohl wir vieles wohl nicht verhindern k├Ânnen, k├Ânnen wir selber einiges tun, um friedlicher mit der Restnatur zu leben. Warum z.b. m├╝ssen wir ganze Pflanzen essen? Obst und Getreide ist da schon wesentlich besser. Wer ein Korn oder eine Kirsche isst zerst├Ârt damit auch noch kein Leben, da K├Ârner und Fr├╝chte noch keine Pflanzen sind. Auch k├Ânnen aus all diesen ├ťbersch├╝ssen der Natur nur wenige je zu Pflanzen werden. Wer allerdings eine R├╝be isst zerst├Ârt ein ganzes Leben damit.

Ich bin wohl auch noch kein Fruktarier, schlie├če aber nicht aus, dies mal zu probieren, so ich genau wei├č was ich dann alles noch essen kann. Augenblicklich meide ich lediglich alles was unter der Erde w├Ąchst, nebst einigen anderen Dingen. Haseln├╝sse, Weintrauben und Obst m├Âchte ich auch nie mehr gegen R├╝ben und anderes Wurzelgem├╝se eintauschen. Versuch macht klug! :-)

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Banaspati | Datum:
Arndt schrieb:
Zitat: Doch hin und wieder vernehmen wir auch aus dem Munde unserer heuchlerischen Gegner richtiges

Wobei deren Verwendung dieses Arguments nat├╝rlich Unsinn ist:
=> aber Pflanzen sind doch auch Lebewesen => deshalb kann ich doch auch Tiere essen, wenn du Pflanzen isst !!!
Und genau weil die immer mit diesem Argument kommen wird manchmal (von Veganern)recht feindselig reagiert, wenn man als Veganer diesen Gedanken mal denkt und ausspricht...(hei├čt nicht, dass sich irgendwer hier als feindselig angesprochen f├╝hlen soll...)

Banaspati

Re: Wir speziesistischen Pflanzenm├Ârder

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Wie sein weiteres Geschw├Ątz wohl zeigt, reicht das deutlich f├╝r eine Erbse.

Er ist offenbar v├Âllig lernresistent. Nat├╝rlich kann und wird er nicht sagen, womit denn [strike]ein Schwein fliegen[/strike] eine Karotte Interessen haben kann. Ebensowenig kann und wird er sagen, warum es [strike]sexistisch sein soll, M├Ąnnern Schwangerschaft "abzusprechen"[/strike] speziesistisch sein soll, Kartoffeln Interessen "abzusprechen". Stattdessen betet er hier seinen Sermon in zig Varianten rein (das Forum war heute wohl etwas untermoderiert, ich habe jetzt zumindest einen Teil seiner Wiederk├Ąuerbeitr├Ąge entfernt). Wahrscheinlich erz├Ąhlt er demn├Ąchst, seine Heizung habe Interessen, schlie├člich w├╝rde sie immer wenn es kalt wird durch verst├Ąrkte W├Ąrmeabsonderung darauf reagieren. Wer friert schon gern - die Heizung hat vermutlich ein Interesse, dass es wohlig-warm ist.

Vor ein paar Jahren verspr├╝hte er das Gedankengut des Hummelreichs, als es dann dort zur Bildung der Steffens-Sekte (die sich im wesentlich nur durch die Einstellung zu UL unterschied, aber ansonsten ziemlich identisch war) kam, suhlte er sich dort, und derzeit kriecht er der sogenannten veganen Gesellschaft Deutschlands (sgnVGD) [strike]in den[/strike] hinterher, deren Links er all├╝berall absetzt wie Koth├Ąufchen, ohne R├╝cksicht auf den massiven Schaden f├╝r Veganismus und Tierrechte, den diese (und damit er) anrichtet. W├╝rde mich nicht wundern, wenn dieser Pflanzeninteressenunfug aus deren Richtung k├Ąme, passen zu diversem anderem esoterischen M├╝ll aus der Vagedes-Ecke w├╝rde es ja.

Nun ja, Arndt h├Ątte so manche Erbse verdient, etwa f├╝r sein penetrantes "Vegetarier sind keine M├Ârder, weil ja Veganer Vegetarier sind"-Gejammer samt seiner Unf├Ąhigkeit, den Unterschied zwischen Veganern und Vegank├Âstlern zu begreifen:

Zitat: Und was Achim schon vor Jahren nicht begreifen wollte, das begreift er auch heute nicht. Er ist eben wie ein Kind , dass sich einmal eingepr├Ągt hat, dass 3 mal 7 23 sei. Das ist nun mal seine Wahrheit.
Au├čerdem versuche nicht permanent Leuten zwanghaft etwas erkl├Ąren zu wollen, was diese schon lange vor Dir, bedeutend besser verstanden haben als Du. Als Veganer bin und bleibe ich reiner Vegetarier, was auch gut so ist. Was scheren mich da verdrehte, selbst gemachte Veganer und Vegetarierbegriffe?
Auch schon vor Jahren habe ich geschrieben, was f├╝r ein Quatsch es ist "Vegetarier sind M├Ârder" zu schreiben und daneben zu erkl├Ąren dass man mit den Vegetariern nur die Lakto-Ovos meint. Warum auch etwas klar beschreiben, wenn man es auch wie Achim unklarer beschreiben kann?
[...]
Auf meinen Einwand, dass man dann auch schreiben k├Ânnte: "Veganer sind M├Ârder", so man nur daneben schreibe, dass man damit lediglich die Vegank├Âstler meine, die weiterhin Leder und Wolle tragen, meinte ein Achim ja auch noch, dass dies wohl richtig sei???
So ein Quatsch! So einer Leder oder Wolle tr├Ągt ist er noch kein Veganer, auch wenn er Vegank├Âstler ist. Das begreifen schon viele, nur der Achim nicht immer. Was er an manchen Stellen schon immer gewusst haben will, begreift er an anderen Stellen wiederum nicht. Was ist eigentlich so schwer daran klar zwischen Veganern und Vegank├Âstlern bzw. Vegetariern und nichtveganen Vegetariern zu unterscheiden?
vegan.at/forum/YaBB.pl?num=1285530104



Auf solchem Schwachsinn beharrt er seit Jahren, er wird es wohl nie begreifen, egal wie und wie oft es ihm jemand erkl├Ąrt. Und VsM (in diesem Kontext insbesondere die erste Fu├čnote) mal zu lesen, statt immer wieder solchen def├Ątistischen D├╝nnpfiff abzusondern, kommt ihm auch nicht in den Sinn. Er nervt.

Siehe auch Vegetarisch ist nicht vegan.

Achim

keine Diskriminierung ohne Interessen

Autor: martin | Datum:
Es wurde schon unz├Ąhlige Male wiederholt, aber zur Verdeutlichung noch einmal: die erste Frage bei der Frage nach ethischer Ber├╝cksichtigung ist, ob das Lebewesen ethisch ber├╝cksichtigt werden muss. Die zweite Frage ist, in welcher Weise das geschehen soll.

Die erste Frage ist, ob das Lebewesen Interessen hat. Erst dann kommt die zweite Frage (ob seine Gleichberechtigung hinsichtlich der Spezies, des Geschlechts, der Ethnie usw. ber├╝cksichtigt werden muss). Wenn es keine Interessen hat (z.B., weil keine Form von Bewusstsein vorhanden ist und nein, Reiz-Reaktions-Schemata sind noch lange kein Bewusstsein), hat sich die Frage bereits erledigt.

Bei Pflanzen von Speziesismus zu sprechen, nur weil sie in Spezies eingeteilt sind, ist nicht sinnvoller, als die bevorzugte Verwendung von maskulinen ("m├Ąnnlichen") Substantiven gegen├╝ber femininen ("weiblichen") Substantiven als Sexismus zu bezeichnen.

Vegetarier gehen nicht ├╝ber Leichen (Erbse der Woche f├╝r Vebu)

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Reaktion├Ąr wie wir es vom Vegetarierbund gewohnt sind, als ob es nie Informationen ├╝ber die mordenden Vegetarier gegeben h├Ątte, botschaftet dieser ausgerechnet zum Weltvegantag:
Zitat: "Gehen Sie nicht ├╝ber Leichen! Essen Sie vegetarisch."


Vegetarisches Essen schlie├čt Eier, Tiermilch und Honig ein. Vegetarisch essen bezieht sich nicht auf Tierhautschuhe, Wollpullover oder Seidenschals. Weder f├╝r das eine noch f├╝r das andere wird also laut Vebu "├╝ber Leichen gegangen". Eine geradezu revisionistische L├╝ge - die, Vebu sei Dank, nun in diversen Postillen nachgeplappert wird.

Das hat allemal die Erbse der Woche verdient.

Da hilft es auch nicht, wenn der Gesch├Ąftsf├╝hrer Sebastian Z├Âsch in der Vebu-Pressemitteilung (http://www.prmitteilung.de/node/27503) alibim├Ą├čig Unfug ├╝ber Veganismus nachschiebt:
Zitat: Mit dieser Aktion m├Âchte der VEBU auf den diesj├Ąhrigen Weltvegantag am 1. November aufmerksam machen. Die zentrale Botschaft: Gehen Sie nicht ├╝ber Leichen - essen Sie vegetarisch. Der durchschnittliche Deutsche rettet bei einer vegetarischen Lebensweise 1094 Tieren das Leben, ein vegan lebender Mensch noch weitaus mehr. "Eine rein pflanzliche (vegane) Ern├Ąhrung ist die schonendste Lebensweise f├╝r Tiere, Umwelt und Klima", so Sebastian Z├Âsch, Gesch├Ąftsf├╝hrer des VEBU.


1. Nat├╝rlich "retten" weder Vegetarier noch Veganer per se irgendwelche Tiere. Vegetarier ermorden nur nicht ganz so viele, wie sie ermorden k├Ânnten, Veganer ermorden keine. Ich habe ja auch nicht heute dutzende Kinder "gerettet", indem ich nicht mit einem Maschinengewehr in einer Schule Amok gelaufen bin.

2. Nat├╝rlich ist "rein pflanzlich" kein Synonym f├╝r "vegan"; selbst wenn es nur auf die Ern├Ąhrung bezogen wird, so k├Ânnen "rein pflanzliche" Produkte sehr wohl (etwa durch Produktionshilfstsoffe wie Gelatine beim Kl├Ąren von Wein, Essig oder S├Ąften), die anschlie├čend nicht mehr enthalten sind, unvegan sein; zum anderen sind Salz, Wasser, Pilze von Hefe bis zu Pfifferlingen (nein, Pilze, Herr Z├Âsch, sind keine Pflanzen) und Bakterien (etwa in Sauerkraut oder veganem Sojajoghurt) ebensowenig pflanzlich wie die - offensichtlich tierliche - Milch der eigenen, veganen Mutter f├╝r vegane S├Ąuglinge.

Aber so etwas kommt nuneinmal heraus, wenn inkompetente Leute sich anma├čen, sich zu einem Thema zu ├Ąu├čern, von dem sie offensichtlich keine Ahnung haben (wollen?).

Die einzig korrrekte Fassung des Slogans w├Ąre gewesen: Gehen Sie nicht ├╝ber Leichen, werden Sie vegan.

Achim

Doppel-Erbse der Woche f├╝r den ''Tagesanzeiger''

Autor: martin | Datum:
Die erste Erbse geht an die Journalistin Simone Rau, die in der schweizer Tageszeitung "Tagesanzeiger" Hetze gegen Veganismus macht und dabei intellektuell das, was sie schreibt, augenscheinlich nicht erfassen kann.
Zitat: Als die Rettungssanit├Ąter im Februar 2010 bei Familie Huber* eintrafen, war Jonas bereits bewusstlos, sein Herz-Kreislauf-System zusammengebrochen. Ein paar Minuten sp├Ąter ÔÇô und der 7-J├Ąhrige w├Ąre wohl gestorben. Die Eltern hatten Jonas ├╝ber Jahre vegan ern├Ąhrt, also ohne tierische Produkte. Und sie hatten es unterlassen, ihn zu impfen.

Er erkrankte daraufhin an Diphtherie. Selbst als er kaum mehr atmen konnte und die Nahrung verweigerte, handelten die Eltern nicht. Ebenso wenig stutzig machte sie der Umstand, dass Jonas nur noch auf dem R├╝cken liegen konnte; seine Beweglichkeit war massiv eingeschr├Ąnkt. Erst als seine Atmung ganz aussetzte, alarmierten die Eltern den Notruf. Im Mai dieses Jahres wurde das Paar vom Kreisgericht Mels wegen K├Ârperverletzung zu 23 Monaten Gef├Ąngnis bedingt verurteilt. Laut dem ┬źSt. Galler Tagblatt┬╗ ist die vollst├Ąndige Genesung des Kindes unwahrscheinlich. Seine vegane Ern├Ąhrung hat zu teils irreparablen Sch├Ąden des Nervensystems, der Sinnesorgane, der Muskeln und der Knochen gef├╝hrt.

(tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467)

Das hatten wir doch schon einmal. Ein Kind, dass aufgrund einer nicht behandelten Lungenentz├╝ndung schwer erkrankt, wird als Opfer der veganen Ern├Ąhrung dargestellt. Nun wird ein Kind, dass wegen fehlender Impfung an Diphtherie, einer Infektionskrankheit, erkrankt und gesch├Ądigt wird, wiederum Opfer "veganer Ern├Ąhrung".

Das Peinlichste daran ist, dass in ein und demselben Artikel das Problem richtig dargestellt wird.
Zitat: Das Problem ist laut Hasselmann nicht die vegane Ern├Ąhrung an sich, sondern der ÔÇô bewusste oder unbewusste ÔÇô Verzicht der Eltern auf zus├Ątzliches Vitamin B 12. ┬źEs ist nicht so, dass die Eltern ihren Kindern willentlich Sch├Ąden zuf├╝gen. Entweder sie wissen nicht, wie wichtig Vitamin B 12 f├╝r die Entwicklung des Nervensystems ihres Kindes ist. Oder sie wissen es, wollen ihm aber aus ideologischen Gr├╝nden keine Vitamintabletten geben.┬╗

(ebd.)

Nur gibt es aus veganer Sicht keine "ideologischen Gr├╝nde" gegen (vegane) B12-Erg├Ąnzungen egal welcher Art. Die Gr├╝nde liegen also tats├Ąchlich nicht im Veganismus, sondern in "Nat├╝rlichkeits"-Ern├Ąhrungslehren, die gerne f├Ąlschlicherweise mit Veganismus assoziiert werden. (Sonst fehlten wohl die Argumente.) Das ist auch erkenntlich daran, dass das Thema mit der "Ablehnung von Schulmedizin" verkn├╝pft wird, als h├Ątte dies etwas mit Veganismus zu tun.


Die zweite Erbse geht an Rouven Porz. Er ist "Leiter der Ethikstelle am Inselspital Bern" und hilft dem "Tagesanzeiger" beim Nachtreten gegen Veganismus mit einem Interview einen Tag sp├Ąter. Er h├Ąlt Veganismus f├╝r "unmoralisch": er sei aus "medizinisch-wissenschaftlicher" Sicht (er meint wohl "ern├Ąhrungsphysiologisch") und aus "soziologischer Sicht" schlecht.
Zitat: Warum aus soziologischer Sicht?

Weil vegane Ern├Ąhrung nicht fair ist gegen├╝ber den Kindern. Eigentlich m├╝ssten die Eltern ihre Kinder gem├Ąss den Werten erziehen, die in der Gesellschaft vorherrschen.

(tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kinder-vegan-zu-ernaehren-ist-unmoralisch/story/28522474)

Halten wir fest: F├╝r Hrn. Porz ist es "unmoralisch", Kinder in einer rassistsichen Gesellschaft nicht rassistisch zu erziehen. Auf eine solche "Moral" k├Ânnen die meisten Menschen (auch Nicht-Veganer) heutzutage zum Gl├╝ck verzichten.

(Bei S├Ątzen wie "Die Kinder geh├Âren in dieser Hinsicht also nicht den Eltern, sondern uns allen." merkt man, dass er es tats├Ąchlich ernst meint mit seinen totalit├Ąren Vorstellungen. So schlimm war es ja nicht einmal im Sozialismus.)

Erbse der Woche f├╝r "Tierrechte Aktiv Regensburg"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Zur "Mahnwache gegen Tiermorde in der Ukraine" (gemeint sind nat├╝rlich nur die angeblichen "Hundemorde" etc. im Vorfeld der EM, nicht die Schweine-, H├╝hner- etc. -morde) hei├čt es:

Zitat: Da sich Tierrechte Aktiv Regensburg gegen jegliche Ausbeutung von Tieren[sic!] engagiert, bittet der Verein, auf das Tragen von Pelz[!] w├Ąhrend[!] der Veranstaltung zu verzichten.

Bereits am zweiten bundesweiten Aktionstag am 11. Februar hatte eine Mahnwache in Regensburg stattgefunden. [...] Die stolze Spendensumme von 878,33 Euro ging an die Fellnasen des Tierheims Gostomel in der Ukraine. Zahlreiche Unterschriften wurden gesammelt.

(meine Hervorhebungen) http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Mahnwache-gegen-Tiermorde-in-der-Ukraine;art1172,102906

Auf ihrer Website hei├čt es zwar auch
Zitat: Unser Verein tritt f├╝r die Rechte ALLER Tiere ein. Deshalb denken wir auch an die Millionen Tiere, die in St├Ąllen und Pelzfarmen f├╝r den menschlichen "Genuss" und Luxus ein grausames Dasein fristen m├╝ssen. Wir rufen deshalb dazu auf, Tierprodukte zu boykottieren und aus Respekt keine derartigen Produkte zur Mahnwache mitzubringen! DANKE

aber was mit "derartigen Produkten" (nicht) gemeint ist, zeigt das Selbstverst├Ąndnis:
Zitat: Wir sind Tierrechtler[sic!] verschiedener Altersgruppen, von Vegetariern mit Neigung zum Veganismus, bis hin zu konsequenten Veganern. Entsprechend gestalten sich unsere Aktionen, welche von Informationsst├Ąnden, moralisches Einwirken auf Unternehmen, ├╝ber Flyeraktionen bis hin zu Demonstrationen reichen.
w├Ąhrend sie heucheln
Zitat: Wenn auch Sie die Ausbeutung unserer Mitgesch├Âpfe nicht nur nicht hinnehmen wollen, sondern sich auch f├╝r deren Rechte aktiv einsetzen m├Âchten oder dies bereits im Alleingang tun, wer erkannt hat, dass nichtmenschliche Tiere Lebewesen sind, denen Grundrechte, wie das Recht auf Freiheit und Unversehrtheit zugestanden werden muss, wer erkannt hat, dass es neben Rassismus, Sexismus und auch andere Unterdr├╝ckungsformen, wie dem Speziesismus, gibt, die es zu bek├Ąmpfen gilt, der/die ist herzlichst Willkommen.

Entsprechend geht es auf der Website nat├╝rlich nahezu ausschlie├člich um "Pelz", w├Ąhrend zahlreiche Buttons und Flyer Vegetarismus propagieren (der "Veganismus/Vegetarismus"-Schr├Ągstrichwahn wird getoppt von diesen Buttons, die es teilweise identisch in "vegan" und "Vegetarisch" gibt.

Geworben wird unter anderem in der Rubrik "Praktischer Tierschutz" f├╝r "Zookies vegetarische Hundekekse", z.B. die "K├Ąsebrezeln":
Zitat: Zutaten:

Weizenmehl
frisch geriebener Parmesan
Eier
Buttermilch
Oliven├Âl
sowie "Barhufpflege" (sprich Reiten).

In der Rubrik "Ern├Ąhrung" lesen wir:
Zitat: F├╝r die Mitglieder unseres Vereins steht nat├╝rlich der ethische Gedanke im Fordergrund, weil wir die grenzenlose Ausbeutung von Mitlebewesen grunds├Ątzlich ablehnen.

Trotzdem ist Toleranz ein wichtiger Grundgedanke, so dass auch Nicht-Vegetarier nat├╝rlich herzlich wilkommen sind. Wir hoffen aber auch diese von den ethischen und gesundheitlichen Vorteilen einer ├╝berwiegend vegetarischen Ern├Ąhrung zu ├╝berzeugen und diese f├╝r Alternativen zu begeistern. Dies wollen wir mit den leckeren vegetarischen Rezepten in dieser Rubrik unterst├╝tzen!
Und schlie├člich versteigen sie sich zu folgender antiveganen Propagandahetze:
Zitat: Eine vegane Ern├Ąhrung stellt somit ein Optimum an moralischem Handeln dar. Man mu├č sich jedoch bewu├čt sein, das diese Ern├Ąhrungsform einen gro├čen Aufwand an Sorgfalt und Disziplin erfordert. V├Âllig vegan zu leben bedeutet, einen gro├čen ethischen Schritt nach vorne zu tun und bereit zu sein auf viele Selbstverst├Ąndlichkeiten zu verzichten. Doch auch f├╝r jemadnen der Fleisch verzehrt und Vegetarier sind vegane Rezepte eine gesunde und wertvolle Bereicherung des Speiseplans. Ein besseres Gef├╝hl und ganz neue Geschmackserlebnisse sind die Belohnung.

Wichtig! ohne gr├╝ndliche Einarbeitung in ern├Ąhrungswissenschaftliche Grundlagen und professionelle Informationen sollte niemand zu einer veganen Ern├Ąhrung wechseln. Die Risiken aus Unwissenheit und mangelnder Sorgfallt bei der Zusammenstellung der Lebensmittel Mangelerscheinungen zu erleiden (besonders in der Schwangerschft oder unter anderen schweren k├Ârperlichen Belastungen), ist einfach zu gro├č. Dies ist nat├╝rlich nicht der Fall wenn sie eine herk├Âmmliche oder vegetarische Ern├Ąhrung mit veganen Gerichten aufpeppen.


Das also verstehen sich fehletikettierende Tiersch├╝tzer unter Tierrechtsarbeit.

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r "Tierrechte Aktiv Regensburg"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Analog:

Zitat: Erfurt. "Tierqu├Ąler, Tierqu├Ąler" schallte es den Pferdekutschen entgegen, die am Samstag Nachmittag Touristen durch die Schl├Âsserstra├če fuhren. Denn es zog eine Demonstration durch die Stadt, deren Teilnehmer sich lautstark f├╝r Tierrechte engagierten.

Die Messe "Jagen-Reiten-Fischen" gab den Anlass f├╝r diese Demo vom Bahnhof ├╝ber Anger und Fischmarkt zur Neuwerkstra├če. Der bunte Zug schlug die vielen Bummler f├╝r einige Momente in seinen Bann.

Die gut 100 Teilnehmer der Demo sehen die Jagd und das Angeln [wie war das im Mittelteil (von "Jagen-Reiten-Fischen")? AS] als ├╝berfl├╝ssige Hobbies, die Tieren Leid verursachen. "Tiere und Menschen[sic!] stehen auf derselben Stufe, ethisch gesehen, deshalb sollten wir sie auch so behandeln", sagte beispielsweise Anja Thiele. [...]

Sie glaubt, dass das Thema Tierrechte wichtiger wird: "In zwei Wochen gibt es eine Demonstration ,Frankfurt pelzfrei, zu der 1000 Leute kommen ."

Die Tierrechtler, die zum Teil auch aus der weiteren Region anreisten, sind nicht straff organisiert: "Wir sind eine heterogene Truppe, manche leben vegan, also ohne jegliche Tierprodukte, manche bef├╝rworten Tierbefreiungsaktionen, ich lehne aber[sic!] jegliche Gewalt ab", sagte Anja Thiele. Der Protest der Demonstranten richtete sich nicht nur gegen die Messe, sondern auch gegen L├Ąden, in denen tierische Produkte verkauft werden: So gab es Zwischenkundgebungen vor einem Kaufhaus und einem Laden, in dem es Pelze gibt und eine weitere vor einem Jagd-Ausstatter.


(meine Hervorhebungen) http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Protestzug-demonstiert-lautstark-fuer-Tierrechte-in-Erfurt-1996412928

Ja, was denn nun?

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r

Autor: Anni V | Datum:
Es ist mir/uns eine Ehre, Dankesch├Ân ;)
Gr├╝├če an die vegane Welt da drau├čen.

Re: Erbse der Woche f├╝r

Autor: P. | Datum:
Ein bisschen Selbstkritik w├Ąre angebrachter. [euphemistisch ausgedr├╝ckt]

Re: Erbse der Woche f├╝r das Kinder-Tierlexikon

Autor: Nicole J. | Datum:
Aus gegebenem Anlass hab ich vergangene Tage mal "Ern├Ąhrung Rinder" gegoogelt und kam beim zweiten Treffer auf folgende Seite

http://www.kinder-tierlexikon.de/r/rind.htm


Folgendes hat mE die Erbse der Woche verdient:

Zitat: Wenn es bei seiner Mutter aufwachsen darf, trinkt es in den ersten beiden Tagen die Biestmilch an ihrem Euter.

Diese besondere Milch ist klebrig und r├Âtlich. F├╝r den normalen Gebrauch ist sie nicht geeignet. Aber sie enth├Ąlt besonders viele Vitamine und Mineralstoffe, die das K├Ąlbchen braucht.

Erbse f├╝r Albert Schweitzer Stiftung

Autor: Nicole J. | Datum:
Allein schon f├╝r den Titel, da beim Lesen des Artikels (auch ohne Vorkenntnisse zum Selbstverst├Ąndnis dieses Spendensammelvereins) schnell klar wird, dass dieser nicht sarkastisch gemeint ist:

Zitat: Empathische Vegetarier


Zitat: Ver├Âffentlicht am 21. Jul 2012

Vegetarisch und vegan lebenden Menschen wird h├Ąufig vorgeworfen, sich nur f├╝r Tiere zu interessieren und dem Schicksal anderer Menschen gleichg├╝ltig gegen├╝ber zu stehen. Dass dem nicht so ist, belegt eine Studie, in deren Verlauf omnivore, vegetarische und vegane Testpersonen Bilder von leidenden Menschen und Tieren betrachtet haben. Dabei wurde die Aktivit├Ąt von Gehirnarealen gemessen, die f├╝r Mitgef├╝hl verantwortlich sind. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Vegetarier- und VeganerInnen reagierten sowohl auf das Leid von Menschen als auch auf das Leid von Tieren mitf├╝hlender als die FleischesserInnen:


dann folgt eine nette Grafik.
Darunter noch folgender Text:

Zitat: Welche Konsequenzen ziehen wir daraus? Kontraproduktiv w├Ąre es wohl, Tierschutz- und Tierrechtskritikern diese Ergebnisse unter die Nase zu reiben. Vielmehr ist die Frage interessant, warum das Image von VegetarierInnen schlechter ist als die Realit├Ąt. Die Gr├╝nde daf├╝r sind vermutlich vielschichtig. Drei davon d├╝rften lauten:
Manche Mitglieder unser Bewegung m├╝ssen tats├Ąchlich noch daran arbeiten, dass aus Zusammentreffen mit Andersdenkenden mehr wird als ein unproduktiver Streit.
FleischesserInnen trauen VegetarierInnen offensichtlich nicht zu, sich f├╝r mehr zu interessieren als nur f├╝r Tiere.
Dieser Eindruck wird in Teilen vielleicht auch dadurch erweckt, dass wir zu selten deutlich machen, uns auch f├╝r andere Themen als die Abschaffung der Tierausbeutung zu interessieren.

Nun stellt sich die Frage, ob es ├╝berhaupt relevant ist, was fleischessende ├╝ber nicht fleischessende Menschen denken. Wir sind ├╝berzeugt, dass dies wichtig ist, denn die wenigsten Menschen werden sich zu einer ├änderung ihrer Ern├Ąhrungsgewohnheiten hinrei├čen lassen, wenn dies mit negativen Assoziationen verbunden ist.

Die zweite Frage ist, ob ├╝berhaupt Hoffnung besteht, Menschen mit (zumindest teilweise) weniger aktiven Spiegelneuronen zu einem ethischeren Umgang mit Tieren zu bewegen. Auch diese Frage ist zu bejahen, denn unsere Einstellungen sind durchaus wandelbar; die Messung der Gehirnaktivit├Ąt ist nicht mehr als eine Momentaufnahme.

Aus unserer Sicht regt die vorgestellte Studie also zu zweierlei an: ├ťber unsere Au├čenwirkung zu reflektieren und gute ├ťberzeugungsarbeit zu leisten. Siehe dazu auch den Vortrag ├╝ber Psychologie und ├ťberzeugungsarbeit von Mahi Klosterhalfen.

oh bitte nicht (!!), lieber: http://vegetariersindmoerder.de/, oder meinetwegen f├╝r die Albert-Schweitzer-Kuschel-Fraktion http://antispe.de/txt/warumichkeinvegetarierbin.html

Re: Erbse der Woche

Autor: P. | Datum:
http://www.taz.de/Synthetisches-Fleisch/!100010/
Zitat: W├Ąre die Welt also eine bessere, wenn die Menschheit auf eine vegetarische oder gar vegane Ern├Ąhrung umstiege?

Eher nicht. Der Fl├Ąchenverbrauch w├Ąre immens, denn der Mensch kann pflanzliche Nahrung nicht ann├Ąhernd so gut verwerten wie die Kuh ÔÇô ein Aspekt, der in der Diskussion erstaunlich oft ├╝bergangen wird.

Ich hab gerade echt dumm geguckt. Es muss eine Art David-Copperfield-Effekt sein, dass ein Teller Spaghetti aglio e olio mit Gem├╝se ziemlich satt macht und ich wirklich keine 200 Hektar Weidefl├Ąche am Tag futtern muss?

Re: Erbse der Woche

Autor: Nicole J | Datum:
Heute morgen auf 1-live (Radiosender, NRW):

zwei junge M├Ąnner machen sich demn├Ąchst auf den Weg zu einer selbst erdachten Mutprobe, sie werden 900 km zur Zugspitze zu Fu├č in 16 Tagen zur├╝ck legen, d├╝rfen in der Zeit ausschlie├člich Nahrung "von drau├čen" zu sich nehmen (auch keine Spenden annehmen, klauen oder sowas), die Moderatorin fragt einen der Beiden, "...wovor hast Du am meisten Angst?".

Er daraufhin (Ged├Ąchtniszitat): "Vor dem Hunger, ich wei├č nicht wie wir uns verhalten werden, wenn wir wirklich Hunger kriegen. Ich meine, vielleicht werden wir aggressiv, oder ... oder wir essen dann tote Tiere!!" (Der Tonfall suggerierte, dass er dies als wirklich schlimm, evtl. eklig empfinden w├╝rde. Und nein, er ist kein Veganer.)

Re: Erbse der Woche - Bildzeitung, AStA verh├Âhnt RAF-Mordopfer

Autor: Marton | Datum:
Zitat: Zum 18. Oktober steht im ÔÇ×KalendAStA 2012/2013ÔÇť ein Satz, bei dem einem spei├╝bel wird: ÔÇ×Mit seinem Tod schafft Hanns Martin Schleyer die Voraussetzung f├╝r die nach ihm benannte Mehrzweckhalle in Stuttgart.ÔÇť

Das Martyrium des damaligen Arbeitgeberpr├Ąsidenten als RAF-Geisel? Ber├╝hrt die AStA-Wohlstandskinder nicht.

Das Leid seiner Familie? Egal ÔÇô Hauptsache, ein Schenkelklopfer f├╝r den Kalender.

Widerlicher Spott auf Kosten eines Terror-Opfers.

FINANZIERT VOM GELD HAMBURGER STUDIS!

Dank ihres Semester-Zwangsbeitrags (10,20 Euro) gabÔÇśs 10 000 Kalender-Exemplare ÔÇô ideologiegetr├Ąnkt, voller Rechtschreibfehler und auch sonst jedes AStA-Klischee bedienend. Veganer Rezepte und Sado-Maso-Ansprechpartner inklusive.

[http://www.bild.de/regional/hamburg/hanns-martin-schleyer/asta-verhoehnt-raf-opfer-27051122.bild.html - Quelle erg├Ąnzt - Mod]

Ich kannte nur Veganismus als momentan akuteste Bedrohung der die Menschheit....

Re: Erbse der Woche

Autor: P. | Datum:
animalliberty.
Eine Seite, die zun├Ąchst mal mit riesigen Spendenbutton und Merchandiseprodukten auff├Ąllt.

Interessant aber ist das:

"Warum wir nicht-vegane Produkte, deren Herstellern wir keine Tierqu├Ąlereien nachweisen k├Ânnen, gelb (und nicht gr├╝n) labeln"

Darunter finden sich dann z.B. Hundenahrung aus Fleisch. Es hat mich auch brennend interessiert, warum sie die nicht gr├╝n gelabelt haben.
Vielleicht sollte ich spenden, damit die zahlreichen, hart arbeitenden Mitarbeiter noch einmal die Zeit finden sich ├╝ber Veganismus zu informieren.

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Hannes Benne | Datum:
P. schrieb:
>
> animalliberty.
> Eine Seite, die zun├Ąchst mal mit riesigen Spendenbutton und
> Merchandiseprodukten auff├Ąllt.
>
> Interessant aber ist das:
>
> "Warum wir nicht-vegane Produkte, deren Herstellern wir keine
> Tierqu├Ąlereien nachweisen k├Ânnen, gelb (und nicht gr├╝n) labeln"

Zitat: Gelb = Diese Produkte sind tierversuchsfrei, aber nicht vegan. Tierqu├Ąlereien sind bislang nicht nachgewiesen.
Die Produkte k├Ânnen ÔÇô im eigenen Ermessen ÔÇô als Alternative zu den rot markierten Produkten gesehen werden.


Zitat: Warum wir nicht-vegane Produkte, deren Herstellern wir keine Tierqu├Ąlereien nachweisen k├Ânnen, gelb (und nicht gr├╝n) labeln:
Produkte oder Inhaltsstoffe tierischer Abstammung stehen immer mit Tierleid in Verbindung. Auch sog. "Bio"-Produkte sind keine Garantie daf├╝r, dass Tiere nicht leiden mussten - wie dieses Video von einem sog. Bio-Schlachthof in Baden-W├╝rttemberg beweist.
So haben wir entschieden, grunds├Ątzlich Produkte tierischer Abstammung oder Produkte mit tierischen Inhaltsstoffen "gelb" zu markieren.
Nur bei den gr├╝nen Alternativen k├Ânnen Sie wirklich sicher sein, dass kein Tier daf├╝r leiden muss. Die gelb markierten Produkte sind im pers├Ânlichen Ermessen zu den rot markierten als Alternative einzustufen.


> Darunter finden sich dann z.B. Hundenahrung aus Fleisch. Es
> hat mich auch brennend interessiert, warum sie die nicht gr├╝n
> gelabelt haben.

Sojamilch von Alpro und Provamel sind ├╝brigens (im Gegensatz zu M├╝llermilch) rot...

Titel: Alpro soya
Produkt: Alpro soya
Hersteller: Dean Foods Co. Kategorie: Soja-Produkte
Beschreibung: Die Alpro GmbH hat seine Marken "Alpro" und "Provamel" im Jahre 2009 an Dean Foods verkauft.
Aktueller Boykott: Ja
_______________________________________
Titel: M├╝ller
Produkt: M├╝ller
Hersteller: Unternehmensgruppe Theo M├╝ller GmbH & Co. KG Kategorie: Milchprodukte
Beschreibung:
M├╝llermilch, Der Johgurt mit der Ecke, Milchreis, Buttermilch, Kefir, DoppelDecker, Fructiv, WackelPudding, Fitness Molke, Mousse, Froop, Dickmilch, Kaffee, Kn├╝ller,
Aktueller Boykott: Nein
_________________________________________
Titel: Berida Heringssalat
Produkt: Berida Heringssalat
Hersteller: HOMANN Feinkost GmbH
Kategorie: Fertigprodukte
Beschreibung:
Bezugsquellen: Penny
Aktueller Boykott: Nein
_________________________________________
Titel: TiP Reine Buttermilch
Produkt: TiP Reine Buttermilch
Hersteller: Unternehmensgruppe Theo M├╝ller GmbH & Co. KG
Kategorie: Milchprodukte Beschreibung: Bezugsquellen: real
Aktueller Boykott: Nein
_________________________________________
Titel: Fruttis
Produkt: Fruttis Hersteller:
FrieslandCampina Germany GmbH
Kategorie: Milchprodukte
Beschreibung:
Aktueller Boykott: Nein

Aber dass f├╝r Kuhmilch Tiere leiden, ist wohl einfach noch nicht nachgewiesen...

> Vielleicht sollte ich spenden, damit die zahlreichen, hart
> arbeitenden Mitarbeiter noch einmal die Zeit finden sich ├╝ber
> Veganismus zu informieren.

Sind lernresistent. Auf die Infos, die sie dazu bekommen haben, kamen nur unsinnige Rechtfertigungsversuche als Antwort.

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Lisa Keiter | Datum:
Wie aktuell ist das noch? Ich sehe M├╝llermilch mit rotem Label hier

http://www.wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=104&productID=204#productView

Die Sparte, wo steht, ob sie aktuell boykottiert werden, hab ich nicht gesehen.

Was ich aber dennoch kritisieren w├╝rde, ist, dass bei M├╝ller-Milch nichts ├╝ber die "Milchindustrie" steht.

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Tobi | Datum:
> Die Sparte, wo steht, ob sie aktuell boykottiert werden, hab
> ich nicht gesehen.

Bei den Beschreibungen der Label steht f├╝r rot:

Zitat:
Der Hersteller dieses Produkts steht mit Tierqu├Ąlereien (z.B. Tierversuchen) in Zusammenhang und steht deswegen zum Boykott aus.


Aber deren "Boykott" ist offenbar nur damit begr├╝ndet, dass M├╝ller mit Pepsi zusammenarbeitet.

Zitat:
Die Unternehmensgruppe Theo M├╝ller vertreibt seit 2012 in Zusammenarbeit mit PepsiCo Milchprodukte in den USA.
PepsiCo l├Ąsst die Inhaltsstoffe der eigenen Produkte immer noch an Tieren testen.


Eben das und...

> Was ich aber dennoch kritisieren w├╝rde, ist, dass bei
> M├╝ller-Milch nichts ├╝ber die "Milchindustrie" steht.

...das ist - zumindest mir - locker eine Erbse wert. Da ist es auch egal, wenn sie irgendwelche Umlabelungen von gelb auf rot vornehmen.

Eine Tierschutzseite halt.

Tobi

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Hannes Benne | Datum:
Lisa Keiter schrieb:
>
> Wie aktuell ist das noch? Ich sehe M├╝llermilch mit rotem
> Label hier

M├╝llermilch ist inzwischen rot. Allerdings sind allerdings immer noch etliche unvegane Produkte mit dem Hinweis, dass keine Tierqu├Ąlerei nachgewiesen w├Ąre und dass sie eine Alternative zu den rot makierten w├Ąren, gelb.

Etwa:

Gut und G├╝nstig Kaffee Sahne (endlich eine Alternative zu dem veganen Alpro-Zeugs!)
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=104&productID=499#productView

Heringsfilets
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=105&productID=415#productView

Landliebe Fleisch
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=105&productID=806#productView

ja! Schmelzk├Ąse
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=104&productID=502#productView

Dr. Oetker Salamipizza
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=111&productID=610#productView

ja! Delikatess Fleischsalat
http://www.wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=111&productID=501#productView

usw.
Die Seite ist voll mit solchem Unfug.

Brot ist Mord

Autor: Googler | Datum:
Hier:
http://blog.freisinnige-zeitung.de/archives/6530
wird "nachgewiesen", dass es tierfreundlicher ist, Fleisch zu essen als Brot.

Um das "nachweisen" zu k├Ânnen, muss man nat├╝rlich geschickt herumrechnen:

1. Man beschr├Ąnkt sich auf bestimmte Tiere.
2. Man beschr├Ąnkt sich auf bestimmte Anbau- bzw. Weidegebiete.
3. Man beschr├Ąnkt sich auf einen einzigen N├Ąhrstoff, der in Fleisch mehr enthalten ist als in Weizen, anstatt die Gesamtn├Ąhrstoffbilanz zu vergleichen.

Der Autor hat sich die Erbse der Woche damit redlich verdient.

Graus f├╝r Tierfreunde: Pferdefleisch in Hamburgern

Autor: Googler | Datum:
Zitat: Ein Graus f├╝r Tierfreunde: In Irland und Gro├čbritannien wurden Hamburger verkauft, die Spuren von Pferdefleisch enthielten.

http://www.stern.de/panorama/irland-und-grossbritannien-pferdefleisch-in-hamburgern-vom-discounter-entdeckt-1955468.html

Kommentar ├╝berfl├╝ssig.

Re: Graus f├╝r Tierfreunde: Pferdefleisch in Hamburgern

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
>
Zitat: Ein Graus f├╝r Tierfreunde: In Irland und
> Gro├čbritannien wurden Hamburger verkauft, die Spuren von
> Pferdefleisch enthielten.



Zitat: Tests h├Ątten die DNA von Pferden in den Hamburgern nachgewiesen. Hamburger von Tesco h├Ątten zu 29 Prozent aus Pferdefleisch bestanden.


Und eine Extra-Erbse f├╝r die "Spuren" (29%).

Aber wieso macht jemand DNA-Tests von Hamburgern?

Achim

Interaktion von Mensch und Fisch

Autor: Googler | Datum:
Auf Spiegel Online gibt es ein Interview mit "Deutschlands erstem Angelprofessor":
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/angelprofessor-robert-arlinghaus-ueber-den-schmerz-der-fische-a-920546.html

Er gibt das von sich, was zu erwarten ist, wenn man "auch privat ein passionierter Angler" ist.

Er kritisiert, dass manche Menschen "die Interaktion von Mensch und Fisch m├Âglich grausam erscheinen" lassen wollen.

Angeln bzw. Fischerei als Interaktion von Mensch und Fisch zu beschreiben, verdient wahrlich eine Erbse der Woche.

Re: Interaktion von Mensch und Fisch

Autor: Gast | Datum:
Auch wenn die Bedeutung des Wortes ein wenig gedehnt wird, w├╝sste ich nicht, wieso das eine Erbse der Woche sein soll. Die ist doch eigentlich f├╝r besondere Dummheit bzw v├Âllig falsche Verwendung von Worten.

Re: Interaktion von Mensch und Fisch

Autor: Paul | Datum:
Zitat: Auch wenn die Bedeutung des Wortes ein wenig gedehnt wird, w├╝sste ich nicht, wieso das eine Erbse der Woche sein soll. Die ist doch eigentlich f├╝r besondere Dummheit bzw v├Âllig falsche Verwendung von Worten.

Der "Professor" ist ja auch abartig dumm.

Erbse der Woche f├╝r die B├╝chereien Wien

Autor: auelb | Datum:
Auf der Benimm-Seite der Wiener Stadtb├╝chereien, gibt es folgenden Absatz:
Zitat: Mit Tieren

Auch wenn Ihr Viecherl keinem Vogerl was antun w├╝rde - es gibt Leute, die das L├Ącheln des harmlosen Wesens als Z├Ąhnefletschen missverstehen. Und auch wenn Sie Ihren Vier- oder Nochmehrbeiner f├╝r sehr intelligent halten - wir versichern Ihnen, dass er von unserem Medienangebot nichts haben (und selbst die "Farm der Tiere" nicht verstehen) wird. Wir bitten Sie daher, als Tiere zu identifizierende Lebewesen auf keinen Fall in die Bibliothek auszuf├╝hren. [...]

http://www.buechereien.wien.at/de/benutzung/dodonts
(Unterstrichen von mir)

Offenbar h├Ąlt sich niemand daran, denn ich sehe dort jedesmal Menschen, auch als Begleitpersonen von Kindern oder von Menschen mit einer Behinderung, ein und ausgehen. M├Âglicherweise wird bei menschlichen Tieren einfach eine Ausnahme gemacht. Oder k├Ânnte es sein, dass der Verfasser des Textes nicht wei├č, dass Menschen Tiere sind. Eigentlich m├╝ssten die B├╝chereien doch so gut best├╝ckt sein, dass sich wenigstens ein Biologiebuch finden l├Ąsst, welches geeignet ist um sich Basiskenntnisse dieses Faches anzueignen.

Erbse der Woche: Veganer vernichten den europ├Ąischen Regenwald

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Zitat: ÔÇ×Und f├╝r den Anbau von Soja, aus dem die Nahrungsmittelproduzenten vegane Schnitze[sic!] herstellen, wird genauso viel Regenwald gerodet wie f├╝r Weidefl├Ąchen oder den Anbau von Nutztierfutter. Die Menge der eingesetzten Pestizide ist in der Regel ebenfalls genauso hoch.ÔÇť ┬áhttp://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/lebensmittelskandale/pestizid-soja-und-ideologische-keulen-warum-veganer-keine-besseren-menschen-sind_id_4105879.html

90% werden "verf├╝ttert". Angenommen, alle anderen w├╝rde zu "Sojaschnitzel", dann w├╝rde f├╝r 1 kg Sojaschnitzelsoja 4-9 Mal so viel Regenwald gerodet. Dass f├╝r (unser) Biosoja ein vielfaches der Pestizide (pro Bohne) eingesetzt wird wie f├╝r das, das ├╝berwiegend in G├╝lle umgewandelt wird, ist ebenfalls bemerkenswert.

Da der Praktikant (zu doof, auch nur FAQs zu lesen, etwa "Sind Veganer bessere Menschen?") ungenannt blieb, geht der Preis an die verantwortliche Online-Redakteurin Jennifer Litters.



Achim

Re: Erbse der Woche: Veganer vernichten den europ├Ąischen Regenwald

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Zitat: Hallo Achim St├Â├čer,

Ihr Beitrag: Auszeichnung f├╝r diesen Artikel

F├╝r diesen Artikel wurde der Preis "Erbse der Woche" vergeben. Herzlichen Gl├╝ckwunsch. http://tierrechtsforen.de/4/478/3973 / http://veganismus.ch/foren/misc/veganer-vernichten-regenwald.jpg


wurde von uns nach Pr├╝fung durch einen Administrator nicht ver├Âffentlicht.

Es gibt mehrere m├Âgliche Gr├╝nde, die zu dieser Entscheidung gef├╝hrt haben.

Nutzer-Kommentare werden abgelehnt, wenn sie ÔÇŽ

1. ÔÇŽ nicht der Netiquette entsprechen, die Sie hier nachlesen k├Ânnen: http://www.focus.de/community/netiquette
2. ÔÇŽ eine Antwort auf einen Kommentar darstellen, jedoch nicht ├╝ber das Antwort-Feld eingegeben wurden.
3. ÔÇŽ weit ├╝ber den Artikel-Inhalt hinausgehen. Bitte haben Sie Verst├Ąndnis daf├╝r, dass diese Art von Austausch nicht im Rahmen der Artikel-Kommentierung stattfinden kann.
4. ÔÇŽ von einem User stammen, der mit einem Namen in unserer Community registriert ist, der aus unserer Sicht keinem realen Namen entspricht. User-Kommentare auf FOCUS-Online werden nur unter Klarnamen ver├Âffentlicht. Das soll verdeutlichen, dass FOCUS-Online-Nutzer mit ihrem Namen zu ihrer Meinung stehen. Bitte geben Sie deshalb nach dem Login Ihren Vor- und Nachnamen hier ein und senden Sie das Formular ab: http://www.focus.de/community/benutzerprofil/

Sollten Sie das nicht tun, m├╝ssen wir Ihren Account leider stilllegen.

Wir danken f├╝r Ihr Verst├Ąndnis und freuen uns auf weitere Kommentare von Ihnen!

Eine Erl├Ąuterung der Ablehnung ist aus personellen und zeitlichen Gr├╝nden nicht m├Âglich.



Ihr FOCUS-Online-Community-Team
(Dies ist eine automatisch generierte Nachricht, bitte antworten Sie nicht an diesen Absender.)

Meine Hervorhebung.

Achim

Re: Erbse der Woche: Veganer vernichten den europ├Ąischen Regenwald

Autor: Tobi | Datum:
> Es gibt mehrere m├Âgliche Gr├╝nde, die zu dieser Entscheidung
> gef├╝hrt haben.

Demnach h├Ątte Dein Beitrag ver├Âffentlicht werden m├╝ssen. Keiner der genannten Gr├╝nde trifft zu (unterstellend, dass das auch f├╝r 2. gilt). Koooooomisch.


Tobi

Re: Erbse der Woche: Veganer vernichten den europ├Ąischen Regenwald

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Demnach h├Ątte Dein Beitrag ver├Âffentlicht werden m├╝ssen.
> Keiner der genannten Gr├╝nde trifft zu (unterstellend, dass
> das auch f├╝r 2. gilt). Koooooomisch.

Ich habe auch lang gesucht, das "Problem" ist Punkt 1., die "Netiquette" http://www.focus.de/community/netiquette, und hier der 3. Aufz├Ąhlungspunkt des 6. Spiegelstrichs im Abschnitt "Regeln":
Zitat:
- Bitte beachten Sie die Rechtschreibung und Interpunktion. Beitr├Ąge mit zu vielen sprachlichen Fehlern, falschem Satzbau, durchgehender Klein- oder Gro├čschreibung, Hervorhebungen, ├╝bertriebener Zeichensetzung, fehlenden Abst├Ąnden, un├╝blichen Abk├╝rzungen, Smilies oder anderen Chat-Symbolen k├Ânnen wir leider nicht ver├Âffentlichen.
- Besonderen Wert legen wir auf einen sachlichen Stil, einen freundlichen Ton, Toleranz und den Respekt vor anderen Meinungen.
- Kommentare/Leserberichte werden gel├Âscht, wenn sie andere etwa wegen ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Sprache, ihrer Abstammung, ihrer religi├Âsen Zugeh├Ârigkeit oder ihrer Weltanschauung diskriminieren.
- Demagogische, sexistische oder rassistische ├äu├čerungen f├╝hren zur sofortigen L├Âschung des Kommentars/Leserberichts und zur umgehenden Sperrung des Accounts.
- Texte sollten von Ihnen stammen, in deutscher Sprache verfasst sein und sich am Artikelthema orientieren.
- Unzul├Ąssig sind Kontaktadressen, Telefonnummern, Weblinks und gewerbliche oder werbende Hinweise.
- Fragen k├Ânnen Sie in unserer Ratgeber-Community FOCUS Fragen stellen.

(meine Hervorhebung).

Achim

Re: Erbse der Woche: Veganer vernichten den europ├Ąischen Regenwald

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Tja, auch ohne Link geht's nicht, nun sehe ich wirklich keinen Ablehnungsvorwand mehr (au├čer, dass sie sich eben blamiert haben):
Zitat: Hallo Achim St├Â├čer,

Ihr Beitrag: Herzlichen Gl├╝ckwunsch

F├╝r diesen brillianten Artikel wurde die Redakteurin mit der Erbse der Woche ausgezeichnet (einfach mal "Erbse der Woche: Veganer vernichten den europ├Ąischen Regenwald" googeln).


wurde von uns nach Pr├╝fung durch einen Administrator nicht ver├Âffentlicht.

Es gibt mehrere m├Âgliche Gr├╝nde, die zu dieser Entscheidung gef├╝hrt haben. [...]
Achim

Erbse der Woche: Soja-Ignoranz

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Zitat: Zu behaupten, Fleisch zu essen sei unmoralisch, halte ich f├╝r eine ignorante Aussage. Der Sojaanbau zerst├Ârt hektarweise Regenwald. Sind Veganer deshalb unmoralische Menschen? Oder sollte man sich eher ├╝ber die Produktion Gedanken machen?
Philipp Hiermann https://www.facebook.com/groups/AtheismusDeutsch/permalink/792229094191151/?comment_id=792243320856395&offset=0&total_comments=53

Nat├╝rlich ist diese bodenlose Dummheit (angesichts der Tatsache, dass Soja ├╝berwiegend dazu verschwendet wird, massenhaft G├╝lle und dazu ein paar Verzehrsleichen etc. zu "produzieren") nicht sonderlich originell (siehe oben), originell ist aber, diese ignorante Aussage mit "Zu behaupten, Fleisch zu essen sei unmoralisch, halte ich f├╝r eine ignorante Aussage" (meine Hervorhebung) einzuleiten.

Achim

Re: Erbse der Woche [f├╝r Klaus Alfs - Mod]

Autor: Googler | Datum:
Wieder mal der Versuch, Tierrechtler mit Nazis zu vergleichen, weil die Nazis damals Tierschutz betrieben haben:
http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/dav_aktuelles_2014_09_20_tierschutz.html

Vegane Menschenversuche bei den Nazis? Das Wort KZ tauchte erstmals im Zusammenhang damit auf? Na dann m├╝ssen Veganer ja quasi Nazis sein. Veganer wollen alle Nichtveganer ins KZ stecken und vegan zwangsern├Ąhren. Logisch zwingende Schlussfolgerung.

Dass man das Gandhi-Zitat auch so verstehen kann, dass Tierrechte einen Indikator f├╝r Ethik darstellen, wenn sonst alles gleich ist, darauf w├╝rden solche Leute nie kommen, denn dann w├╝rde ja ihre "Logik" nicht mehr greifen.

Und hat schonmal je ein Tierrechtler behauptet, Nichtveganer w├Ąren Untermenschen? Selbst wenn, dann sagt das nichts ├╝ber Veganismus aus, sondern nur ├╝ber die betreffende Person.

Am Ende noch der Hinweis auf ein demn├Ąchst erscheinendes Buch mit dem Titel 'Don't go Veggie'. Bestimmt werden allen vern├╝nftigen Veganern nach der Lekt├╝re dieses Buches die Augen ge├Âffnet. Wenn nicht, sind es halt Untermenschen, pardon: Nazis.

Nazis und Tierrechte - Auschwitz war ein Gnadenhof (Re: Erbse der Woche)

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Wieder mal der Versuch, Tierrechtler mit Nazis zu
> vergleichen, weil die Nazis damals Tierschutz betrieben haben:

Nun, gegen einen solchen Vergleich ist ja nichts einzuwenden. Ergebnis des Vergleichs ist, dass Nazis, wie der von Dir mit der Erbse geehrte Autor Klaus Alfs (ausgebildeter Landwirt), Tierrechtsverletzer sind (im Gegensatz zu Tierrechtlern; kein Wunder, ist faschistisches Gedankengut ja mit Tierrechten unvereinbar).

Ohne jetzt auf die Details eingehen zu wollen, ist ein wesentlicher Knackpunkt, dass Tierschutz ja nun gerade das Gegenteil von Tierrechten bedeutet. Von daher ist es recht irrelevant, ob die/alle/einige Nazis Tiersch├╝tzer sind/waren. Das l├Ąsst zudem auch nicht den Schluss zu, dass alle Tiersch├╝tzer Nazis sind (siehe obigen Link), sonst w├Ąre ja auch Nichtraucherkampagnen Nazikampagnen; aber Tiersch├╝tzer disqualifizieren sich ja ohnehin bereits ausrechend dadurch, dass sie Tiersch├╝tzer sind.

Naja, ein paar Details vielleicht schon:
Zitat: Die Pr├Ąambel legte erstmals gesetzlich fest, dass Tiere um ihrer selbst willen zu sch├╝tzen seien.
Ohne das jetzt nachzupr├╝fen: wenn das tats├Ąchlich da in der Pr├Ąambel stand, muss der Hinweis gestattes sein, dass es gelegentlich vorkam, dass die Nazis - wie Klaus Alfs - nicht die Wahrheit sagten (hier: tats├Ąchlich Motivation durch antisemitisch begr├╝ndetes Sch├Ąchtverbot - analog dazu war ja auch das Rechtberatungsgesetz nicht wie von den Nazis behauptet, zum Schutz vor falscher Beratung, sondern antisemitisch motiviert ausgerichtet).

Zitat: 1934 folgte das Reichsjagdgesetz, ein Jahr sp├Ąter das Naturschutzgesetz, 1937 wurden Tiertransporte rechtlich geregelt.
Eben. Jagd und Tiertransporte tiersch├╝tzerisch geregelt - statt tierrechtlerisch abgeschafft. Ganz einfach.

Zitat: He├č, Himmler und Hitler waren praktizierende Vegetarier.
Mit Vorliebe f├╝r Wei├čwurst. Siehe auch http://tierrechtsforen.de/hitler-ist-vegetarier.

Zitat: Himmler lie├č in Dachau Versuche an H├Ąftlingen mit veganer Ern├Ąhrung durchf├╝hren, um die ├ťberlegenheit der Pflanzenkost zu beweisen.
Das ist im Prinzip richtig. Allerdings war es nicht Himmler, sondern Daniel, genannt Beltschazar. Es war nicht in Dachau, sondern am Hof K├Ânig Nebukadnezars. Und es war nicht KZ-H├Ąftlinge, sondern die Knechte des Aufsehers des obersten K├Ąmmerers. Und es steht nicht in Geschichtsb├╝chern, sondern in Bibeln (Daniel 1:11-16). Aber sonst ...

Zitat: Das Wort "Konzentrationslager" tauchte ├Âffentlich erstmals im Zusammenhang mit dem Tierschutz auf.

Das Wort "Konzentrationslager" tauchte ├Âffentlich erstmals w├Ąhrend der Niederschlagung eines Aufstands gegen die spanische Kolonialmacht auf Kuba 1896 auf. Wusste nicht, dass die Nazis damals schon so aktiv waren im Tierschutz.

> Und hat schonmal je ein Tierrechtler behauptet, Nichtveganer
> w├Ąren Untermenschen? Selbst wenn, dann sagt das nichts ├╝ber

Das wei├č ich nicht, ist aber kein geeignetes Unterscheidungskriterium. Denn nicht nur die Nazis haben einige Menschen als Untermenschen bezeichnte; auch in den Flugbl├Ąttern der "Wei├čen Rose" werden Menschen, als Untermenschen bezeichnet ("verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen Kriegsmaschine, ehe es zu sp├Ąt ist, ehe die letzten St├Ądte ein Tr├╝mmerhaufen sind, gleich K├Âln, und ehe die letzte Jugend des Volkes irgendwo f├╝r die Hybris eines Untermenschen [gemeint wohl Hitler] verblutet ist"). Nun kann man der "Wei├čen Rose" ja manches kritisch vorhalten - etwa der in obgem Zitat erkennbare theistische Wahn und somit die Zugeh├Ârigkeit zumindest einiger ihrer Mitglieder zu einer anderen faschistoiden Ideologie -, dass sie Nazis gewesen w├Ąren aber wohl kaum.

Allerdings scheint mir die Bezeichnung "Untermenschen" einen speziesistischen Charakter zu besitzen und somit nicht geeignet f├╝r den Gebrauch durch Antispeziesisten.

> mit dem Titel 'Don't go Veggie'. Bestimmt werden allen

Verflixt, das (oder zumindest einen so betitelten Artikel) wollte ich doch schreiben (vgl. auch http://antispe.de/txt/vegetariersindtoll.html).

Wie dem auch sei, m.W. haben die Nazis doch hin und wieder Tierrechte verletzt. Selbst wenn wir es auf die Spezies Mensch beschr├Ąnken (was ja ein gutes Beispiel f├╝r Tierrechtsverletzung ist, da Menschen Tiere sind) sollen sie gelegentlich welche ermordet haben (und damit ihr Recht auf Leben verletzt).

Was anderen Spezies angeht, der Zweite Weltkrieg war der gr├Â├čte Pferdekrieg der Geschichte.
Zitat: Das landl├Ąufige Bild von der Wehrmacht als einer vollmotorisierten Armee und Inbegriff der technischen M├Âglichkeiten ihrer Zeit ist eine Legende, die zum guten Teil auf bewu├čter seinerzeitiger Propaganda beruht. Tats├Ąchlich war die Wehrmacht in ihrer Masse bespannt und beritten, das Pferd war eines ihrer Haupt-Fortbewegungsmittel.Der Pferdebestand der Reichswehr lag 1933 bei etwa 42.000 Pferden und stieg in der Wehrmacht der Vorkriegszeit auf etwa 170.000. Am Tag des Kriegsbeginnes am 1. September 1939 lag der Pferdebestand infolge zus├Ątzlicher Einziehungen bei 573.000 Pferden. Zwei Jahre sp├Ąter wurden f├╝r den Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 750.000 Pferde bereitgestellt. Insgesamt wurden auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg 2.800.000 Pferde eingesetzt und es gab nach Ende des Krieges tats├Ąchlich Pferde, die den gesamten Krieg ├╝ber als Truppenpferd "gedient" hatten.

Die Verluste waren indes hoch. Einer Aufstellung des Generalstabes des Heeres zu den Pferdeverlusten im Feldheer (einschl. der Luftwaffen-Feldeinheiten) f├╝r den Zeitraum vom 22. Juni 1941 bis zum 31. Dezember 1944 zufolge, lag der Monatsdurchschnitt an Totalausf├Ąllen bei Pferden in der Regel bei etwa 30.000, davon ├╝ber 90% beim Ostheer. Insgesamt beliefen sich die Totalverluste an Pferden seit dem 22. Juni 1941 auf 1.558.508. Im Dezember 1944 lag die Totalausfallsrate bei 26.134 Pferden, wovon 10.058 durch Feindeinwirkung starben und knapp 2500 an Ersch├Âpfung - bei einem Gesamtbestand in diesem Monat von etwa 930.000 Pferden. Zus├Ątzlich befanden sich 40-80.000 Pferde pro Monat im Krankenstand. https://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00943/index-21.html.de
Zitat: Der Zweite Weltkrieg war zugleich das gr├Â├čte Pferde-Massaker der Geschichte. T├Ąglich fielen f├╝r F├╝hrer und Vaterland durchschnittlich 865 R├Âsser. allein im Kessel von Stalingrad 52 000. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41146935.html
Tierrechte - insbesondere das Recht auf Leben, psychische und physische Unversehrtheit der genannten Pferde - wurde hier also ebenfalls verletzt.

Was die KZs angeht, so gab es auch da nicht nur Menschen. Nicht nur im Essen. Es gab haupts├Ąchlich (wohl zuf├Ąllig veganes) Brot - dass zu den Essensrationen aber Margarine, K├Ąse, Wurst und Fleisch geh├Ârten, kann auf den entsprechenden Dokumentationsseiten der KZs nachgelesen werden - aber vermutlich waren das nicht die damals ├╝bliche Leichenfettmargarine, sondern per Reichszeitmaschine aus dem Jahr 1952 importierte erste Pflanzenmargarine, Sojak├Ąse, Tofuwurst und Weizenfleisch). Bekannt ist doch auch beispielsweise, dass von KZ-Aufsehern die im KZ lebenden G├Ąnseherden aufgescheucht wurden, um durch den L├Ąrm die Schreie der Menschen in den "Duschen" zu ├╝bert├Ânen. Aber vermutlich waren das von den Nazi-Tierrechtlern befreite G├Ąnse, und die KZs waren - wenn man diesem widerw├Ąrtigen Tierausbeutungspropagandisten Alfs folgt - Gnadenh├Âfe ...

Achim

Alle Zitate, wo nicht anders angegeben, aus Klaus Alfs, ┬╗"Adolf-Hitler-Medaille" f├╝r Tiersch├╝tzer / Nationalsozialismus und Tierschutz ÔÇô eine innige Liebesbeziehung┬ź http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/dav_aktuelles_2014_09_20_tierschutz.html

Erbse der Woche f├╝r undenkbare Mayonnaise

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Rezepte f├╝r veganes "R├╝hrei" z.B. aus Tofu (und meinetwegen wenn's denn sein mu├č Schwarzsalz) gibt's ja nun en masse, so dass ein Artikel ├╝ber eine Firma in Timbuktu, die nun eine "fast marktreife" R├╝hrei-Alternative entwickelt, ein wenig albern wirkt. Den Vogel ab schie├čt aber Brigitte-Schreiberin Susanne Gerlach, "seit 20 Jahren [...] bei BRIGITTE f├╝r Di├Ąt- und Ern├Ąhrungsthemen zust├Ąndig", wenn sie behauptet, dass (vegane) Mayonnaise "ohne Ei geradezu undenkbar" ist - w├Ąhrend im Kasten daneben auf "Vegane Mayonnaise [...] wie es geht" (in dem Fall Sojamilch, Gurkeneinlegewasser, ├ľl und Verdickungsmittel - da w├╝rde ich doch die Tierrechtskochbuchvariante vorziehen) verwiesen wird.

Kein Wunder, dass als Schlusssatz auf "k├Âstliche" Rezepte f├╝r H├╝hnermord-R├╝hrei verweisen wird.



Achim

PS: Die Erbse ist nicht ihre erste vielsagende Auszeichnung.
Zitat: 1996 erhielt sie den Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft f├╝r Ern├Ąhrung. http://www.randomhouse.de/Autor/Susanne_Gerlach/p74755.rhd

Undenkbar vegan

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
... oder "Vegan - undenkbar" w├Ąre doch mal ein sch├Âner Titel f├╝r ein veganes Kochbuch. Oder "Vegan - nichts als Salat" (f├╝r vegane Salate; ├Ąhnlich "Vegan - immer nur Tofu", "Vegan - lauter K├Ârnerfra├č" etc.).

Achim

Erbse der Woche f├╝r Bernd Niquet: schwule Steinzeitvegetarier

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
In seinem Artikel "Vom Leben eines schwulen Vegetariers in der Steinzeit" (http://www.finanztreff.de/news/vom-leben-eines-schwulen-vegetariers-in-der-steinzeit/10324943) schreibt ein gewisser offenbar tiersch├╝tzerisch veranlagter Mensch namens Bernd Niquet (meine Hervorhebungen):
Zitat: Wussten Sie beispielsweise, dass das Wort ÔÇ×VegetarierÔÇť aus dem Indianischen kommt und jemanden bezeichnet, der sich zu ungeschickt zum Jagen anstellt?
Das soll ein "Witz" sein, hatte aber wohl schon in der titelgebenden Steinzeit einen Bart und war eher unlustig.

Weiter geht's:
Zitat: Man lebt ja nicht vom Brot allein. Ich denke[sic!], im historischen Kontext gibt es keinen Grund, Vegetarier zu sein. Wenn Tiere ein freies oder anderweitig ein nat├╝rliches Leben in der Natur haben, ist es das Normalste auf der Welt, sie zu t├Âten und zu essen. Es ist unsere Historie, Tiere zu essen. Und es gab nie eine Veranlassung, damit aufzuh├Âren. Erst heute. Denn die wirklichen Schrecklichkeiten gibt es erst seit Kurzem, mit der Konzentration der Tierproduktion. Das ist eine historische Verirrung unfassbaren Ausma├čes. Daher mag es heute durchaus angebracht sein, zum Vegetarier zu werden, um diese Barbarei zu stoppen.

Am Finstersten finde ich, was mit den Meeresfischen passiert. Haben Sie schon einmal bei einem Binnenfischer einen lebenden Fisch gekauft? Was passiert da? Der Fisch wird sofort get├Âtet, mittlerweile sogar auf sehr humane Art mit Elektroschocks. Die Meeresfische hingegen werden zu Milliarden Exemplaren aus dem Meer gezogen und bleiben einfach liegen, bis sie erstickt sind. Das sollte man mal mit Menschen im Wasser machen.
Und Niquet sollte man demnach "auf sehr humane Art mit Elektroschocks" t├Âten, dann blieben uns zuk├╝nftig Erg├╝sse wie dieser erspart:
Zitat: Die Steinzeit war also keinesfalls eine grausame Zeit, wenn man alle Lebewesen betrachtet, sondern eine Phase eines sehr effektiven, nachhaltigen und mitf├╝hlenden Umgangs mit der Sch├Âpfung. Wohingegen wir heute alle zu kleinen Dr. Mengeles mutiert sind.

Doch was ist eigentlich losgewesen, wenn man in der Steinzeit schwul war? Ob es damals schon schwule Politik gab wie heute in Europa? Ich vermute, in der Steinzeit wird es gar keine Homosexualit├Ąt gegeben haben, denn wie h├Ątte ansonsten die Kleingruppe ├╝berleben k├Ânnen? Diesen hedonistischen Luxus konnte man sich damals nicht leisten, weder wehr- noch ern├Ąhrungs- und finanztechnisch.

Ja, so war das damals in [strike]seiner Jugend[/strike] der Steinzeit, als die Steinzeitmenschen nicht homosexuell waren, weil die Homosexuellen sich mit ihren Stricknadeln nicht gegen die Speere von Angreifern wehren konnten, es keine veganen Petits Fours gab, sondern nur solche aus Mammutfett, und Louis Vuitton-Herrenhandt├Ąschchen praktisch unbezahlbar waren (oder was sonst noch f├╝r alberne Klischees zwischen den Strohhalmen in seinem Kopf herumlungern). Er muss es schlie├člich wissen mit seiner Steinzeit-Mentalit├Ąt und -Ethik.

Fehlt eigentlich nur noch "Wie vermehren sich Vegetarier - sie pflanzen sich fort" und "Schwul kann man nicht geboren werden, Homosexuelle k├Ânnen ja keine Kinder miteinander zeugen und so ein Homosexuellen-Gen vererben". Aber vielleicht steht das ja in dem Buch, das er gerade geschrieben hat:
Zitat: ACHTUNG! Neues Buch: Bernd Niquet, Die bewusst herbeigef├╝hrte Naivit├Ąt, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2014, 265 Seiten, 14 Euro, ISBN 978-3-95744-306-9.

(Wird man eigentlich so wie Niquet geboren oder ist das erworben?)

Daher: die Erbse (f├╝r, sagen wir, sein Lebenswerk).

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r Bernd Niquet: schwule Steinzeitvegetarier

Autor: Stefan Trenner | Datum:
meine g├╝te,
was muss das f├╝r ein bescheuertes buch sein.
schade um das papier....
vielleicht sollte der herr Niquet mal mit einem
schraubenzieher in der steckdose rumfummeln:
dann k├Ânnte er gleich selber erfahren,
wie human so ein elektroschock ist....

Re: Erbse der Woche f├╝r Udo Pollmer

Autor: Googler | Datum:
Gerade diesen Artikel gelesen:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/udo-pollmer-im-portraet-der-veganerfresser-13497894.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Udo Pollmer
Der Veganerfresser

Man sollte sich ja ├╝ber nichts mehr wundern, aber das hier ist wirklich selten d├Ąmlich:
Zitat: Wir sind S├Ąugetiere, das hei├čt, wir werden in anderen S├Ąugetieren eher das finden, was unser K├Ârper braucht, als in einer Staude am Wegesrand. Wenn M├╝tter sagen: Mein Kind bekommt weder Milch noch Fleisch, sondern Rohkost und Smoothies, dann frage ich mich, ob das Kind wohl von einer Gurke abstammt. Dann sind rohe Gurken sicher ein vollwertiges Lebensmittel.


Es ist ja von Natur aus so, dass sich S├Ąugetiere ausschlie├člich von anderen S├Ąugetieren ern├Ąhren. Wo sonst sollen sie auch N├Ąhrstoffe finden. Au weia.

Eine Nadel im Misthaufen gibt es allerdings noch gleich dazu:
Zitat: Und das Internet? ÔÇ×Ist wie eine G├╝llegrube mit Desinformation gef├╝llt, aus denen dann Hunderttausende ihr Wissen saugen.ÔÇť


Wo er Recht hat, hat er Recht.

Re: Erbse der Woche f├╝r eine Passantin

Autor: Admiral von Schneider | Datum:
Heute traf ich bei der Aufkl├Ąrungsarbeit in der Fussg├Ąngerzone auf ein wandelndes Klischee. Die Dame mittleren Alters meinte, dass sie nur ganz selten Fleisch esse und auch Kuhmilch nur sehr sparsam verwende und mit Mandelmilch verd├╝nne. Ebenfalls sehr selten habe sie Lust auf "R├╝hrei", dann w├╝rde sie beim Bauernhof auf dem Land Eier einkaufen. Und jetzt kommt das, was sie meiner Meinung nach f├╝r die Erbse qualifiziert. Sie sagte: "Ich bedanke mich bei den H├╝hnern f├╝r die Eier." Auf meine Nachfrage, was denn die eingesperrten und ausgebeuteten H├╝hner von ihrem Dank h├Ątten, antwortete sie, dass sie glaube, dass "alles miteinander verbunden" sei. Daraufhin wollte ich etwas erwidern, kam aber gegen den sich schwallartig ergiessenden Monolog nicht an:

- sie findet Veganer sehr toll
- allerdings mag sie keine Extreme
- und was ist mit den Soja-Monokulturen?
- es ist wie beim Rauchen und Kiffen, das Aufh├Âren braucht seine Zeit

Leider reichte es ihr nicht mehr, meinen Ausf├╝hrungen zu den erw├Ąhnten Punkten zuzuh├Âren - sie musste ins Yoga.

Erbse der Woche f├╝r Breiviks Anwalt

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Vor fast f├╝nf Jahren ermordete der christlich motivierte (aber das hat nat├╝rlich nichts mit Religion zu tun, die Medien verbr├Ąmen sein Christentum, das Wort vermeidend, durch Formulierungen wie "islamfeindliche[r] Rechtsextremist"[1], "Psychische Instabilit├Ąt" [2], "krude, rassistische Ideologie" [3]) Attent├Ąter Anders Behring Breivik in Norwegen 77 Menschen. Er lie├č sich mit 15 eigeninitiativ taufen, zog mit dem Slogan "Vorw├Ąrts, christliche K├Ąmpfer!" in die Schlacht, wollte ein "al-Qaida f├╝r Christen", einen "neuen Kreuzfahrerorden" mit dem Papst als Anf├╝hrer (nat├╝rlich nicht Benedikt XVI, der war ihm nicht christlich genug - Anlass f├╝r Erzchristen, Breiviks Christentum zu leugen), war aktiv in einem christlichen Freimaurerorden, bezeichnete sich als "hundertprozentigen Christen". Kein Wort davon in den aktuellen Presseberichten.

Nun fordert sein Anwalt besser Haftbedingungen. Begr├╝ndung: die Isolationshaft wirke sich verheerend auf die "psychische Gesundheit"[sic!] aus und versto├če gegen die Menschenrechte. Wohlgemerkt, die "psychische Gesundheit" eines fundamentalistischen Christen, eines theistischen Massenm├Ârders. Ist das sowas wie grell leuchtendes Neon-Vantablack?

So sieht er aus, der christliche Kampf f├╝r Menschenrechte.

Achim

PS: Vantablack: Vanta hei├čt Vertically Aligned NanoTube Array, Vantablack ein schwarzer Farbstoff aus vertikal ausgerichteten Kohlenstoffnanor├Âhrchen, der Licht (selbst Laserlicht) schluckt wie manche Leute Bier. Sehr, sehr schwarz. Absorbiert 99,965% des sichtbaren Lichts.


[1] http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article153257185/Aus-aller-Welt-Kompakt.html

[2] http://derstandard.at/2000032680963/Breivik-zieht-wegen-Haftbedingungen-vor-Gericht

[3] http://www.sueddeutsche.de/panorama/norwegen-drei-zellen-sind-ihm-zu-wenig-1.2906878

Breivik und Mateen: religi├Âs motivierte M├Ârder

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Sie lernen es nicht.
Zitat: Der eine ist Rechtsextremist, der andere radikaler Islamist. Sie sind sich unglaublich ├Ąhnlich.
Aziza Kasumov, "M├Ârderische Br├╝der im Geiste" http://www.faz.net/aktuell/politik/mateen-und-breivik-moerderische-brueder-im-geiste-14292616.html

Treffender w├Ąre "Der eine ist radikaler Christ, der andere radikaler Moslem. Beide sind theistisch motivierte M├Ârder."

Achim

Erbse der Woche f├╝r die Ern├Ąhrungs"wissenschaftlerin" Pabst

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Zitat: Julia Pabst: S├Ąuglinge sollten Muttermilch bekommen, und die ist nicht vegan.
Vegane Kinderern├Ąhrung: Kritik "nicht zeitgem├Ą├č" http://kurier.at/wellness/kritik-an-veganer-kinderernaehrung-nicht-zeitgemaess/209.635.702

RTF: http://veganismus.de/vegan/faq-ernaehrung.html#stillen

Bleibt die Frage, wann je d├╝mmliche "Kritik" (wie sie auch in den Pabstklischees im Artikel auftauchen) an veganer Ern├Ąhrung von Kindern "zeitgem├Ą├č" gewesen sein soll.

Achim

Erbse der Woche f├╝r die BaZ

Autor: Claude | Datum:


Das Bild habe ich in den sozialen Medien gefunden.
Michael Bahnerth bekommt die Erbse f├╝r diese Ansammlung l├Ąngst widerlegter Antivegan-Hetze.

[edit: Link gefunden https://bazonline.ch/leben/essen-und-trinken/Nahrung-als-vegane-Gewissensbisse/story/17880598 ]

Direkte Nutzung der Pflanzen ist deutlich effizienter. F├╝r Tofu wird ein Bruchteil des Sojas ben├Âtigt (meist lokal angebaut, w├Ąhrend "Futter" aus ├ťbersee importiert werden muss).

Er fragt sich auch was Veganer d├╝rfen und versucht damit den Veganismus als religi├Âses Regelwerk darzustellen. Dabei outet er sich selbst als religi├Âs verblendeten Gottesgl├Ąubigen.

Claude

PS: So viel ich weiss sind f├╝r die BaZ Begriffe wie "Gutmenschen" ganz normal. Man w├╝rde es von der BaZ nicht anders erwarten.

Erbse der Woche f├╝r Bruno Knellwolf

Autor: Claude | Datum:
https://zofingertagblatt.ch/?id=281868

Erbse f├╝r Bruno Knellwolf. Was Veganismus ist scheint er nicht zu wissen. Statt dies zu recherchieren sucht er lieber nach den f├╝nf d├╝mmsten Vorw├╝rfen gegen Veganer. Wobei es bei den ersten drei Fragen um die Umwelt geht, nicht um Gesundheit. Von Importierten "Futtermitteln" weiss er wohl nichts und er denkt wohl auch Rinder in der Schweiz w├╝rden kein Methan ausstossen.
Dass die Tiere ausgebeutet und ermordet werden, erw├Ąhnt er nicht. Will er das vielleicht nicht h├Âren?

Claude

Re: Erbse der Woche f├╝r Christian Seiler

Autor: Claude | Datum:
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/neues-buch-uebers-essen-dogmatische-veganer-und-dogmatische-karnivore-sind-furchtbar

Zitat: Ich finde es unhaltbar zu sagen, dass eine Lebensweise oder eine Ersatzreligion die einzige richtige ist.


Das ist sehr dogmatisch. Er versucht hier seine ├ťberzeugung durchzusetzen und prangert Leute mit einer anderen Meinung an. Das kann doch nicht funktionieren.

Zitat: Man muss sich ├╝berlegen, welche Nahrungsmittel man aussucht. Man muss sich ├╝berlegen, wie man sie zubereitet.


Es will uns sogar vorschreiben, was wir tun m├╝ssen. Wieso sollte ich das m├╝ssen? Ist das eine Drohung? Wegen Herrn Seiler werde ich von jetzt an nichts ├╝berlegen, wenn ich meine Nahrungsmittel aussuche oder zubereite!!!11

Zitat: Man muss das Essen als sozialen Akt verstehen, als Verst├Ąndigung mit Menschen, mit denen man Tisch und Bett teilt.


Mit Tierausbeutern, wie der "Flexitarier" Seiler, will ich weder Bett noch Tisch teilen. Und ich muss das nicht als sozialen Akt sehen. Ich kann auch einfach, wie ich das meistens mache, alleine zuhause f├╝r mich kochen und essen.

Zitat: Ich finde dogmatische Veganer, aber auch dogmatische Karnivore furchtbar.


Was ist mit dogmatischen Menschenrechtlern? Findet er diese auch furchtbar? Sollten wir nicht alle ab und zu gegen die Menschenrechte verstossen, damit Herr Seiler uns nicht furchtbar findet?

Zitat: Der Atheist ist der, der einfach alles isst.


Man weiss doch, dass wir Atheisten nur Babys essen. Das erkl├Ąrt aber auch, wieso er von "Ersatzreligion" spricht.

Zitat: Ich bin alles, nur kein Guru.


Wieso ist der dann so dogmatisch?

Claude

Re: Erbse der Woche f├╝r Christian Seiler

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Jetzt hatte ich einen langen Kommentar vorbereitet, aber um in dem Bl├Ąttchen zu kommentieren, muss man sich registrieren, und dazu wird eine Handynummer ben├Âtig - aber offenbar funktionieren nur Schweizer, keine ausl├Ąndischen *augenroll*.

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r Christian Seiler

Autor: Florian Keller | Datum:
Bei dem "Bl├Ąttchen" handelt es sich um das ├Âffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen. Immer diese arroganten Deutschen! ;-)

Re: Erbse der Woche f├╝r Christian Seiler

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Tja, und was sagt das ├╝ber das "├Âffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen" aus, wenn da keine Ausl├Ąnder wie ich kommentieren k├Ânnen?

Achim

Re: Erbse der Woche f├╝r Christian Seiler

Autor: Florian Keller | Datum:
Vielleicht, weil sie russische Trolle davon abhalten wollen, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu zersetzen? Keine Ahnung.