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Neuer Preis: Nadel im Misthaufen

Anzahl BeitrÀge in diesem Thread: 124

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Neuer Preis: Nadel im Misthaufen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Es gibt einen neuen Preis: Die Nadel im Misthaufen.

Dieser Preis wird demjenigen verliehen, der in einem Wust von Mist plötzlich versehentlich etwas sehr treffendes und richtiges sagt (wenn auch nicht unbedingt so meint).

Achim

Preis fĂŒr redfox

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Und auch hier ist der erste PreistrĂ€ger, wir hören und staunen, wieder redfox, und zwarfĂŒr seinen Satz:

>>>
Zitat:
die wenigen,die als "mahner in der wĂŒste" versuchen,reste von vernunft am leben zu halten,werden niedergebĂŒgelt.
<<< bei den Veggielovern, 2699.htm

Ganz genau schildert er hier (versehentlich, versteht sich) die aktuelle Situation: wir warnen vor UL, wir kritisieren, daß ein angeblicher "Tierrechts"kongreß ein Antitierrechtskongreß ist, wir entlarven angebliche Tierrechtler wie Kaplan als Tierausbeuter - und die leider nicht so schweigene Mehrheit versucht alles niederzubrĂŒllen - siehe auch Tötet den Boten.

Sie werden es natĂŒrlich nicht schaffen, aber einfacher wĂ€re es ohne sie ...

Hier sein Text im selbstentlarvenden, kopfĂŒberstellenden Kontext:
>>>
Zitat:
Was fĂŒr eine TR-Szene??

wenn man die sogenannte "debatte" zum thema tierrechte in diesem forum genau betrachtet,wird schnell klar,dass es eigentlich gar keine "tierrechtsszene" im wortsinn gibt.

jeder gegen jeden,stĂ¶ĂŸer gegen alle,wie ich bereits an anderer stelle formuliert habe.

neid,missgunst,rechthaberei und prÀpotenz bestimmen den ton.
die wenigen,die als "mahner in der wĂŒste" versuchen,reste von vernunft am leben zu halten,werden niedergebĂŒgelt.
"erbsen der woche" werden verteilt,krĂ€fte sinnlos verschwendet bei dem versuch,den hauptgewinn im pöbelwettbewerb zu erlangen (den wĂŒrde ich ĂŒbrigens Detlef A. zusprechen fĂŒr seine unsĂ€gliche aussage zur entstehung der österreicher).

eine solche "szene" braucht keine gegner mehr...sie erledigt sich,unter dem beifall ihrer feinde,zuverlÀssig selbst.

der umgang mit UL sollte eigentlich,da von gemeinsamem interesse der meisten beteiligten,problemlos gemeinsam geklÀrt werden können.....
was aber passiert,ist der versuch,dieses thema als keule gegen andere zu gebrauchen,nach dem motto : wenn man uns (maqi) nicht die ehre zugesteht,als einzige die wahre gefahr begriffen zu haben,soll auch kein anderer das recht haben,sich dazu zu Àussern.

angeblich verbindet ein gemeinsames ziel die szene.
daher wÀre es logisch,auf einem treffen wie dem geplanten TR-kongress in direkter auseinandersetzung der verschiedenen gruppen herauszuarbeiten,wessen ege der erreichung dieses zieles tatsÀchlich angemessen sind und wessen wege dies nicht sind.

stattdessen wird bereits im vorfeld alles getan,um jede verstÀndigung oder auch nur brauchbare auseinandersetzung zu konterkarieren.
hierbei tut sich stĂ¶ĂŸer ,wie ĂŒblich,als besonders ĂŒbler polemiker hervor und hat auch in diesem forum wieder einmal dafĂŒr gesorgt,dass sein schrilles geschrei von den eigentlichen inhalten erfolgreich ablenkt.

ein ĂŒberaus trauriges bild fĂŒr jeden,der aus interesse hier mitliest und vielleicht glaubte,informationen bekommenzu können.

redfox
<<<

Achim

Übrigens

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Redfox:
> die wenigen,die als "mahner in der wĂŒste" versuchen,reste von
> vernunft am leben zu halten,werden niedergebĂŒgelt.

Unsere erste PM zu UL:
>>>
"Leider sind wir Rufer in der WĂŒste", bedauert Achim StĂ¶ĂŸer von Maqi.
<<< http://maqi.de/presse/ulunterwanderung.html

Achim

redfox erneut PreistrÀger, teilt sich Preis mit peterpaul

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Erneut erhĂ€lt redfox den Preis "Nadel im Misthaufen", und zwar fĂŒr seine Erkenntnis:
>>>
Zitat:
nennt man eine putzfrau "fussbodenmanikĂŒre" muss sie trotzdem dreck wegmachen......

nennt man einen altersknast "seniorenresidenz" geht's den insassen auch nicht besser.....

nennt man zivile kriegsopfrt "kollateralschÀden" werden sie auch nicht mehr lebendig.....

was glaubst du eigentlich durch diese sprachverbiegungen zu erreichen?
<<< Veggielover-Forum, 5867.htm

Wenn er nun noch ein paar weitere Gehirnzellen aktivieren kann, gelingt es ihm vielleicht, weiterhin zu erkennen:
Nennt man
* KuhdrĂŒsensekret "Milch", "Joghurt" oder "KĂ€se",
* Bienenerbrochenes "Honig",
* HĂŒhnermenstruationsprodukte "Eier",
* Leichenfresser "Fleischesser" oder "Omnis",
* Rinder-und-HĂŒhnermörder "Veggies",
* Leichenteile "Schnitzel", "Salami" oder "Steak"
werden die Opfern von ihm und seinesgleichen auch nicht wieder lebendig, geht es den ihretwegen gefangegehaltenen nichtmenschlichen Tieren auch nicht besser und ist das, was sie so absondern, nichts als verbaler Dreck, den wir wegmachen mĂŒssen.


Leider muß redfox sich den Preis teilen mit seinem Mitveggielover peterpaul alias haltestelle alias Michael alias Rabbi etc., der mit fĂŒr ihn seltener geistiger Klarheit bezĂŒglich redfox feststellt: "hey großmaul, du langweilst." und dem es dabei sogar gelingt, daß Wort "Maul" in nichtspeziesistischer Weise zu gebrauchen (5871.htm). Bemerkenswert, daß ein solcher Kommentar bei den Veggielovern geduldet wird - aber ihre Mitausbeuter genießen wohl Privilegien, die Tierrechtlern vorenthalten werden: die Wahrheit versehentlich klar zu sagen wird wohl gelegentlich toleriert, nur absichtlich ist sie bei den Veggielovern tabu ...

Achim

Preis fĂŒr Austry

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Und die Nadel im Misthaufen fĂŒr jemanden, der inmitten seines sonst ĂŒblichen Mistst versehentlich etwas richtiges sagt, geht diesmal an Austry.

ZunĂ€chst begreift er nicht, daß van der Graaf - logischerweise - kein Tierrechtler sein kann, dann aber kommt eine unbeabsichtigte Tatsachennennung:

>>>
Zitat:
Du kleiner Scherzkeks, der Artikel ist von Michael Miersch, einem absolutem Gegner des Vegetarismus, war ja klar, dass sich so einer tierisch freut, wenn mal so was passiert, auf seine Artikel zu verweisen ist genauso lachhaft, wie auf Antivegan zu verweisen. Im ĂŒberigem solltet ihr mal unterscheiden zwischen Tierrechtlern (vorallem den wenigen Exrtemisten unter ihnen) und Vegs.
<<< (Antivegforum, 5621.htm, meine Hervorhebung)

Ja!

Ob er endlich http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html gelesen und verstanden hat? ... Wohl kaum.

Übrigens ist Miersch natĂŒrlich entgegen Austrys Behauptung sicher kein "absolute[r] Gegner des Vegetarismus", warum sollte er, sind Vegetarier doch Tierausbeuter wie er - im Gegenteil, er ist lediglich Anti-Veganismus- und Anti-Tierrechtspropagandist. In seiner "dafĂŒr/dagegen"-Liste (http://www.maxeiner-miersch.de/dafuer-dagegen.htm) steht das zwar nicht explizit, aber immerhin findet sich dort wetwa unter "Tierschutz" vs. "Tierrechte" ... leigt also ganz aufd er WellenlĂ€nge von Austry, Antiveg-Forum, Veggielove, ...

Achim

Preis fĂŒr Guido von Steinhagen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zur Meldung "schwedische Stadt heizt mit toten KĂŒhen" meint Guido von Steinhagen:
>>>
Zitat:
Ich find' die Idee gar nicht mal so schlecht, ist eben nachwachsender Rohstoff. Kohle und Öl sind zum Verbrennen doch zu schade und wenn die Tiere andersweitig nicht entsorgt werden können oder nicht andersweitig eingesetzt werden können, bzw. es sich nicht lohnt, kann ich diese Form der Nutzung nur begrĂŒĂŸen.

Villeicht wird diese Form der Energiegewinnung bei steigender Veggiezahl sogar noch mehr Verbreitung finden, wenn man die Tiere eben nicht als Fleisch verkaufen kann, wandern sie eben in den Ofen!
M.E. eine Alternative mit Zukunft, zumal fossile Brennstoffe auch nicht bis in alle Ewigkeit reichen, Atomkraft wg. der allgemein bekannten Risiken höchst umstritten ist und der Energiebedarf wohl weiter wachsen wird.
<<< bei den Veggielovern, http://f25.parsimony.net/forum63775/messages/3698.htm, meine Hervorhebung

Seine versehentliche Erkenntnis, daß Vegetarier zwanglĂ€ufig Rinder töten, ist eindeutig preiswĂŒrdig.

Achim

Re: Preis fĂŒr Guido von Steinhagen

Autor: Detlef A. | Datum:
Besser ist, wenn man mit dem Mist, den Guido vom Leichenberg schreibt, eine Biogasanlage betreibt. Die Frage dabei ist nur, ob so ein entstandenes Gas dann als vegan eingestuft werden könnte.

Urkunden fĂŒr die PreistrĂ€ger

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Leider hat uns noch keiner der PreistrĂ€ger seinen Realnamen und seine Adresse mitgeteilt, so daß wir auch keine Siegerurkunden zustellen können.

Schade!

Achim

Preis fĂŒr einen Zirkusmitarbeiter

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Die WestfĂ€lische Rundschau berichtete gestern ĂŒber eine Demo von "[r]und 50 TierschĂŒtzer[n], darunter viele MĂ€dchen"(?) gegen "VorfĂŒhrung exotischer Tiere" (bei anderen Tieren ist es okay?) im Zirkus "Monte Carlo".

Im Artikel wird auch ein Zirkusmitarbeiter zitiert, der das Verteilen der FlugblĂ€tter kommentiert: "Was fĂŒr ein Quatsch, wenn Leute so etwas verteilen, die ohne Bedenken Lederschuhe und Lederjacken tragen. Leder wĂ€chst auch nicht auf der Wiese."

Damit hat er sich natĂŒrlich die Nadel im Misthaufen redlich verdient. Wenn nur auch die "TierschĂŒtzer" es endlich begreifen wĂŒrden ...

Achim

Preis fĂŒr einen Richter am Landgericht DĂŒsseldorf

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Die Nadel im Misthaufen verdient hat sich diesmal ein namentlich nicht genannter Richter am DĂŒsseldorfer Landgericht, der gestern einer der drei wegen "Hausfriedensbruchs" Angeklagten, die sich bei einer Anti-Pelz-Aktion in einer P&C-Filiale angekettet hatte - zwei wurden zu 40 TagessĂ€tzen verurteilt, die dritte aufgrund einschlĂ€giger Vorstrafen zu 3 Monaten Haftstrafe auf BewĂ€hrung sowie 1.500 Euro zugunsten eines Sterbe-Hospizes - laut Prozeßbeobachtern erlĂ€uterte: Mit ihrer Art des Protestes mĂŒsse sie ja auch vor Legebatterien demonstrieren.

Ein kluger Mann, gut erkannt, auch wenn sein Urteil ethisch natĂŒrlich unhaltbar ist - vielleicht kann er das ja bei Gelegenheit mal all den nichtveganen "Pelzgegnern" (ebenso wie Jagd-, Tierversuchsgegenern etc.) beibringen?

Achim

Preis fĂŒr KĂŒrschner

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Nach Angaben der Tierschutzinitiative "Köln pelzfrei" stellte anlĂ€ĂŸlich der aktuellen Demo von "Pelz"gegnern KĂŒrschner Peter Klein, der sein GeschĂ€ft verbarrikadiert und seine Leuchtreklame abgeklebt hatte, ein Schild ins Schaufenster, der Laden wĂŒrde schließen und dort wĂŒrden in Zukunft nur noch Wolle und Seide verkauft.

Womit er nun nach einem Zirkusmitarbeiter und einem Richter (siehe oben) der dritte PreistrĂ€ger ist, der die "Nadel im Misthaufen" fĂŒr die Erkenntnis erhĂ€lt, der sich die TierschĂŒtzer verweigern: daß es heuchlerisch ist, nicht die Abschaffung jeglicher Tierprodukte zu fordern (davon, dies selbst zu praktizieren, ganz zu schweigen).

Achim

Re: Preis fĂŒr KĂŒrschner

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Womit er nun nach einem Zirkusmitarbeiter und einem Richter
> (siehe oben) der dritte PreistrÀger ist, der die "Nadel im
> Misthaufen" fĂŒr die Erkenntnis erhĂ€lt, der sich die
> TierschĂŒtzer verweigern: daß es heuchlerisch ist, nicht die
> Abschaffung jeglicher Tierprodukte zu fordern (davon, dies
> selbst zu praktizieren, ganz zu schweigen).

Es scheint sich, wenn auch nicht unter TierschĂŒtzern, so doch unter KĂŒrschnern, herumzusprechen:

Zitat:
"[KĂŒrschner Eduard Tröndle:] „Das ist eine Frage der Einstellung – wenn das jemand konsequent lebt, nichts von Tieren zu benutzen, ist das in Ordnung.“ Also ohne Bratwurst – und ohne Lederschuhe."

Klaus Honold im DarmstÀdter Echo http://veganismus.ch/foren/read.php?f=13&i=356&t=101

Fragt sich nur, ob der Preis nun an den HauthÀndler Tröndle oder den Schmierenjournalisten Honold gehen soll ...


Achim

NiM fĂŒr Tierexperiment-Chef

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
"Jedes Jahr werden in diesem Land 750 Millionen Tiere getötet, damit die Menschen ihr Fleisch essen können, fĂŒr Versuchszwecke dagegen nur 3 Millionen. Die ganze Problematik hat doch starke kulturelle Konnotationen" - HLS-Direktor Brian Cass, Le Monde diplomatique Nr. 7434 vom 13.8.2004

NiM fĂŒr Pro-Zoo-Journalist

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Liebe Löwen! Bitte esst mehr Tofu![/b]
Tobias Miller


Die Stadt Wuppertal hat ein bisschen was zu bieten. An erster Stelle ist natĂŒrlich die Schwebebahn zu nennen, mit der man wirklich mal gefahren sein sollte. Dann haben wir der Stadt noch das Sprichwort "Über die Wupper gehen" zu verdanken (das Amtsgericht liegt auf einer Insel in der Wupper, wer Insolvenz anmeldet, muss eben "ĂŒber die Wupper").

Und dann wĂ€re da noch der sensationelle Wuppertaler Zoo zu nennen. In einem wunderschönen großen, ehemaligen Industriellenpark liegen die Gehege. Seit Jahren versucht der Zoo, die Tiere in Gemeinschaften zu halten, wie sie in etwa auch in ihren HerkunftlĂ€ndern leben (natĂŒrlich ohne Raubtiere). Das kommt bei den Tieren so gut an, dass sich im Gehege der afrikanischen Nutztiere die Zwergziegen nahezu unkontrolliert vermehrt haben. Es wurden so viele, dass man sie nicht mehr los wurde, auch geschenkt wollte sie keiner haben. Die Lösung: Die putzigen Tiere wurden getötet und an Löwen und Tiger verfĂŒttert. Toll. Und damit es keine MissverstĂ€ndnisse gibt, noch einmal: Das ist eine großartige Idee. Auch der Berliner Zoo hat jetzt einen Ă€hnlichen Gedanken. Um Platz fĂŒr schĂŒtzenswerte, bedrohte Schweine zu erhalten, sollen zwei andere Schweine getötet und verfĂŒttert werden. Warum sollen ĂŒberzĂ€hlige, nicht bedrohte Tiere, die in freier Wildbahn zu den potenziellen Opfern von Raubtieren gehören, nicht auch im Zoo an sie verfĂŒttert werden? Eben.

Prompt protestieren jetzt die TierschĂŒtzer gegen die natĂŒrliche ErnĂ€hrung der Raubtiere. Nur: Schwein oder Rind werden sicher nicht vom Speiseplan der Katzen gestrichen. Also werden andere Schweine verfĂŒttert, wenn die beiden leben bleiben. Aber die kennt keiner, deswegen haben sie keine Lobby. Deswegen sollten die TierschĂŒtzer endlich mit den Raubtieren reden. Nach dem Motto: Esst bitte mehr Tofu.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/389403.html Dienstag, 26. Oktober 2004

Die TierschĂŒtzer, die da aufheulen, sind, soweit ich mich erinnere, Tierschutzbund o.Ă€. und Peta ...

Und Recht hat er, der Herr Miller: 40 Millionen Schweine werden jedes Jahr in Deutschland umgebracht, um (auch von Mitgliedern dieser tollen Vereine) aufgefressen zu werden.

DafĂŒr, daß er als Lösung "Tofu fĂŒr Löwen" statt der auf der Hand liegenden Abschaffung jeglicher Gefangenhaltung von Tieren (inklusive Zoos) gĂ€be es aber fast eine "Erbse der Woche".

Achim

Re: NiM fĂŒr Pro-Zoo-Journalist

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Die TierschĂŒtzer, die da aufheulen, sind, soweit ich mich
> erinnere, Tierschutzbund o.Ă€. und Peta ...


Korrektur:
Zitat: der Berliner Tierschutzverein als auch die Tierschutz-Organisation Peta protestieren gemeinsam gegen das Vorhaben des Zoos, zwei Schweine der Rasse Halsbandpekaris zu schlachten und an Löwen und Tiger zu verfĂŒttern. Die Tiere sollen Platz machen fĂŒr die wesentlich selteneren Hirscheber nebenan. Das Schlachten und VerfĂŒttern, so die Tierschutzorganisationen, verstĂ¶ĂŸt aber gegen das Tierschutzgesetz. [...] Die internationale Tierschutzorganisation Peta plant bereits Aktionen zur Rettung der Tiere. "Sollten die Halsbandpekaris getötet werden, liegt ein Verstoß gegen den im Grundgesetz verankerten Tierschutz vor", sagt Peta-Mitglied Edmund Haferbeck.


(http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/389420.html)

Naja, gehupft wie gesprungen ...

Achim

Preis fĂŒr unbekannten Redakteur

Autor: Dirk Micheel | Datum:

Morgen wird es eine Sendung names "Ein roter Teppich fĂŒr Dirk Bach" geben. Der Redakteur, der die unten stehende Detailbeschreibung verfaßte, bemerkt sehr richtig, daß Dirk Bach "Aktivist der Tierschutzorganisation Peta" ist. Nun, vermutlich ist ihm der Unterschied zur Selbstbezeichnung PeTAs als "Tierrechtsorganisation" nicht bekannt. Dennoch Volltreffer! :-)

Wie niemand ernsthaft abstreiten kann, ist PeTA vielmehr die weltweit grĂ¶ĂŸte Tierschutzorganisation; Infos darĂŒber u. a. hier:
PeTA – eine Organisation gegen Tierrechte?

Der Redakteur möge sich melden, um den Preis entgegenzunehmen. ;-)

GrĂŒĂŸe,Dirk


>>
Ob als Hauptdarsteller der Sitcom-Reihe "Lukas", vielseitiger Schauspieler am Theater oder zuletzt als Moderator des Deutschen Fernsehpreises: Dirk Bach begeistert Zuschauer und Kritiker gleichermaßen - und das nun schon seit Jahren. Grund genug also, dem ebenso beliebten wie beleibten 42-jĂ€hrigen den roten Teppich auszurollen und ihn nach allen Regeln der Kunst 90 Minuten lang hochleben zu lassen.

Als Gastgeberin fungiert diesmal Britta von Lojewski, allseits bekannt vom Vox-"Kochduell". Das trifft sich gut, denn Dirk Bach isst zwar gerne (was sich streng genommen auch kaum ĂŒbersehen lĂ€sst), steht aber selbst höchst ungern am Herd. "Ich habe dazu nicht die Geduld und Freude", vertraute er einmal einer Journalistin an. Wir dĂŒrfen gespannt sein, ob die Moderatorin der schnellsten Kochsendung der Welt den ungeduldigen Genießer von den VorzĂŒgen des Selbstgebrutzelten ĂŒberzeugen kann - wobei eine Sache klar sein dĂŒrfte: Mit Fleisch braucht die prominente KĂŒchenchefin dem ĂŒberzeugten Vegetarier und Aktivisten der Tierschutzorganisation Peta gar nicht erst zu kommen. Und mit DiĂ€t-Gerichten ĂŒbrigens auch nicht. "Ich habe noch nie irgendwelche DiĂ€ten gemacht", beschied der Mann mit der Baywatch-Figur einst einem Fragesteller.

Doch natĂŒrlich geht es in "Ein roter Teppich fĂŒr Dirk Bach" nicht nur um Gastronomisches. ZurĂŒckgeblickt wird auf eine ĂŒberaus erfolgreiche Karriere, die einst im Studententheater ihren Anfang nahm und um Schauspielschulen einen großen Bogen machte. Der gebĂŒrtige Kölner ist der geborene Theatermensch und bei weitem nicht nur als Komödiant gefragt. Die Fernsehzuschauer kennen ihn indes vor allem in komischen Rollen. Die "Dirk-Bach-Show" bei RTL markierte einen ersten frĂŒhen Höhepunkt der mittlerweile nicht mehr ganz so neuen Comedy-Welle, die Sitcom "Lukas" lĂ€uft mit großem Erfolg seit 1995 beim ZDF. Dort wird auch die Serie "Der kleine Mönch" gezeigt, fĂŒr die Dirk Bach Anfang nĂ€chsten Jahres wieder vor der Kamera stehen wird.

Das WDR Fernsehen hat zu Ehren von "Dickie", wie sich der Schauspieler selbst gerne nennt, einige liebe Kollegen und WeggefĂ€hrten eingeladen: aus "Lukas" Dirk Bachs Fernsehvater Hans-Joachim Krietsch und die "Coco"-Darstellerin Katja Bellinghausen, den Kölner Comedian und Kaffeeklatsch-Experten Ralph Morgenstern sowie Margie Kinsky vom Bonner Improvisationstheater "Haus der Springmaus". Im Mittelpunkt aber steht Dirk Bach, auf den sich Britta von Lojewski schon ganz besonders freut: "Er ist seit langer Zeit eine Institution fĂŒr mich." Und dem ist eigentlich nichts hinzuzufĂŒgen.
<<

... muß geteilt werden

Autor: Dirk Micheel | Datum:

Denn noch einer traf den Nagel auf dem Kopf, ebenfalls unbeabsichtigt, nehme ich an.

Zitat: "Elefantenfolter in Thailand"
"'taff.' zeigt Filmmaterial von der Tierschutzorganisation PETA, das heimlich in einem thailÀndischen Elefanten-Trainingslager aufgenommen wurde. Dabei wird deutlich, mit welch brutalen Mitteln die sanften Riesen abgerichtet werden. Z.B. sieht man, wie ein völlig verÀngstigtes Elefantenbaby von zwanzig MÀnnern in einen winzigen KÀfig gesperrt wird. Die PETA-Aktivisten sind sich sicher, dass diese 'Erziehungsmethoden' in allen Elefantencamps gang und gÀbe sind ..."
(morgige taff.-Sendung)

_Dirk

Tierschutz ./. -rechte

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ja - das ist halt das Problem, daß sowohl sowohl solche Organisationen als auch Tierrechtsorganisationen unter "Tierschutz" subsummiert werden ... dagegen mĂŒssen wir etwas tun.

Achim

Re: Vegan essen in BurgerlÀden???

Autor: Detlef A. | Datum:
Das Zitat von Heiko Weber, dass eine Scheu und ein
Ekel Tierleichen gegenĂŒber dem Tierrecht entgegengesetzt wĂ€re und ihm schaden wĂŒrde, wĂ€re eigentlich einen Titel wert.
Da Heiko seine Foren aber geschlossen hat ist ist der genaue Wortlaut seiner erleuchtenden Worte augenblicklich leider nicht mehr verfĂŒgbar.

Dass die Scheu neben Tierleichen etwas zu essen dem Tierrechtsgedanken zuwider sein sollte ist echt zum Schreien.:-))
Nach dem Motto:
"Veganer, esst in GrilllÀden veganes, damit ihr den Tierrechtsgedanken fördert und nicht schÀdigt." ??? :-))

Gruß: Detlef A.

Preis fĂŒr Mogges

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ist schon lÀnger her (siehe Mogges zu Austry, damals gab es den Preis noch nicht, darum wird er jetzt nachtrÀglich verliehen.

Auf Austrys (eigentlich rhetorische) Frage, warum ich in so vielen Ausbeuterforem (er euphemisierte "Veg Foren") gesperrt sei, antwortete der JĂ€ger/Metzger:

>>>
Zitat:
Warum? weil er den Leuten direkt ins Gesicht sagt, was er von ihnen hÀlt, und ihnen durch ganz klare Fakten beweist, dass sie oft nur pseudoveganer sind. Und das vertragen sie nicht, ja es krÀnkt sie in ihrem Ego und deshalb wird er aus den Foren verbannt.
Ich vertrete mit Sicherheit nicht seine Ansichten, jedoch ist er in seiner Kompromisslosikeit fast einzigartig.
<<<

Also wenn das keine Nadel im Misthaufen verdient, was dann.

Achim

Preis fĂŒr xLiebling_der_Götter_x

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
>>>
Zitat:
Peppermint Patty hat folgendes geschrieben::
>http://portale.web.de/Boulevard/?msg_id=2293779
>
>Unmoeglich dass die sich selbst widersprechen - oder???

Machen sie nicht. Indem sie die die ehemaligen Luxusartikel an Obdachlose verteilen, setzen sie diese mit wohlhabenden PelztrĂ€gern gleich. Damit soll schlicht und einfach Druck auf PelztrĂ€ger ausgeĂŒbt werden, auf Pelz zu vezichten aus dem Wissen heraus, dass auch die Verlierer der Gesellschaft Pelz tragen. Ein simpler Psyschotrick also.
"Ohh, schau mal Liebling, der Penner da drĂŒben hat den gleichen Nerz wie du. da gehen wir besser schnell einen neuen Mantel bei Lagerfeld kaufen"..

Dass dabei Obdachlose zu 'Pennern' oder 'AussĂ€tzigen' degradiert werden mĂŒssen, um zu funktionieren, kalkulieren die verlogenen DrecksĂ€cke von Peta wohlweisslich mit ein...

Wobei es natĂŒrlich so weit kommen wird, weil jeder noch halbwegs vernĂŒnftige Obdachlose die Dinger wohl möglichst schnell ins nĂ€chstbeste Pfandhaus bringen wird.

Fazit: Diese Peta-Aktion wurde nur gestartet um Aufsehen zu erregen um wieder einmal die Peta-"Sache" anderen Menschen nahezubringen.
Allerdings entlarvt sich diese Aktion wieder einmal als das was sie ist: Ein
intellektueller Rohrkrepierer von Anti-Veganern , so wie die vorherigen Peta-Aktionen auch (z.B Esst die Wale oder dieses Dorf namens "Fischen" umzubennen)

Zitat:

>Ich ess' jetzt erstmal mein Rohkostmettbroetchen!
>Rein vegan natuerlich - sind schliesslich auch Zwiebelringe >drauf...

Ja, Àhm, lustige Provokation, oder?
<<< http://www.antivegan.de/forum/viewtopic.php?t=384

Mehr zu PeTA

Achim

Re: Preis fĂŒr xLiebling_der_Götter_x

Autor: Detlef.L | Datum:
Hi Achim,

nach dieser Info und Lesen deines Artikels ĂŒber PeTA (1), werde ich ab jetzt PeTA nicht mehr fördern. Die PeTA Aktionen mögen zwar auf die Problematik aufmerksam machen, aber ich finde den Stil mittlerweile ĂŒberwiegend indiskutabel.

GrĂŒĂŸe, Detlef

---
(1) das kleine e in PeTA fĂŒr ethik wird klein geschrieben: genial.

Re: Preis fĂŒr xLiebling_der_Götter_x

Autor: Detlef.L | Datum:
Hm, hab mal mit Freunden diskutiert. Sie waren der Ansicht, daß ich die englische MentalitĂ€t nicht verstĂŒnde. Bzgl. der Wale verstĂŒnde ich die amerikanische nicht. Tja, vielleicht sehe ich alles wirklich viel zu deutsch. Welche Rohrkrepierer beziehen sich eigentlich auf PeTA.de?

GrĂŒĂŸe, Detlef

Selbst schuld ...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Hm, hab mal mit Freunden diskutiert. Sie waren der Ansicht,
> daß ich die englische MentalitĂ€t nicht verstĂŒnde. Bzgl. der
> Wale verstĂŒnde ich die amerikanische nicht. Tja, vielleicht

... wer nationalistische Freunde hat.

Achim

Preis fĂŒr Ewald/antivegan.de

Autor: Tanja | Datum:
Ewald hat bei NatĂŒrlich leben mit Kindern gelesen und ist schockiert:

Zitat: Seht euch mal dieses Post an:

http://f27.parsimony.net/forum66935/messages/233.htm

Obwohl es mir doch sehr nach Fake aussieht, kann es natĂŒrlich durchaus sein, daß es die Posterin ernst meint...

Den Unterhaltungswert der ganzen Geschichte trĂŒbt das Schicksal des Kindes. Ist es rechtlich ĂŒberhaupt vertretbar, sein Kind auf diese Weise zu mißhandeln und absichtlich in seiner Entwicklung zu hemmen?

IMHO gehört Leuten mit derartigen Psychosen das Sorgerecht aberkannt. Wenn gewisse Leute ihre eigene Gesundheit vergewaltigen, ist das ihr eigenes Problem, wenn das ganze jedoch auf Kosten unschuldiger (und vor allem wehrloser) Kinder geht, hört sich der Spaß auf.


http://www.antivegan.de/forum/viewtopic.php?t=640

Anscheinend meint es Sonja tatsĂ€chlich ernst, weiter unten im Forum schilderte sie schon einmal, daß es ihrem Sohn ziemlich schlecht geht; nun schreibt sie:

Zitat: Nun also nochmal eine Frage von mir... Justin (16 Monate) ist wieder fitter. Er schlĂ€ft nicht mehr so viel und isst auch mehr ... wenn auch nur sehr wĂ€hlerisch. Er schreit und jammert als hĂ€tte er Hunger (denke ich, denn so viel LautstĂ€rke bin ich von ihm gar nicht gewohnt), doch wenn ich ihm verschiedene Sachen anbiete (ganz oder in StĂŒcken nimmt er sie gar nicht mehr), lehnt er sie ab und zeigt dann auf etwas gekochtes, etc.! Ich versuche ihn dann wieder umzulenken - was auch funktioniert, aber die ganze Vielfalt, die ich mir ausdenke, scheint er nicht zu mögen. Avocados hat er einige gegessen und pĂŒrierte Banane mit verschiedenen Zutaten oder ohne auch (oder getrunken). Aber manchmal muss ich sagen frustriert es mich ganz schön. Ich möchte ihm so gerne helfen, zumal er auch ganz schön abgenommen hat und aussieht wie ein wandelndes Skelett (im Vergleich zu vorher), und weiss nicht wie. Er scheint so unglĂŒcklich zu sein. Er beisst auch in festere Sachen, bloss spuckt er sie dann zerkleinert wieder aus... Kennt ihr so Erfahrungen? Laufen möchte er auch noch nicht wieder. Wie kann ich ihm helfen??



Ich kann mir nicht helfen; hĂ€tte nicht gedacht, daß das jemals passiert, doch Antiveganer Ewalds Entsetzen kann ich gut nachempfinden, mir geht es sehr Ă€hnlich, wenn ich so etwas lese. SelbstverstĂ€ndlich wird aber, wenn die Geschichte irgendwo in der Zeitung erscheint, nur zu lesen sein, daß das Kind krank aufgrund veganer ErnĂ€hrung wurde, keiner wird sich dafĂŒr interessieren, daß Justin ausschließlich roh ernĂ€hrt wird. :-(
Es bleibt wirklich nur zu hoffen, daß die Mutter ein Einsehen hat oder ihr irgendwer dabei "behilflich" ist....

Ewald jedenfalls bitte ich, sich zu melden, damit ihm die Urkunde zugesandt werden kann. :-)))

Tanja

Nadel im Misthaufen fĂŒr 'Gast'

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Leider anonym, so daß er den Preis nicht wirklich erhalten kann, schrieb ein "Gast" im Forum von vegetarisch.de:

>>>
Zitat:
Wißt Ihr was: Ich kenne diese Seite erst seit einem Tag und habe schon die Nase voll. Ich lese jetzt lieber im Forum von vegan.de weiter. Da fĂŒhle ich mich als Vegetarier bedeutend wohler als hier.
<<< viewtopic.php?t=60&postdays=0&postorder=asc&start=0

Eine treffendere Entlarvung der widerwÀrtigen ierrechtsfeindlichen Tierausbeuterkuschelforenpolitik von vegan.de-Boller ist kaum denkbar.

Achim

Preis fĂŒr gwarpy

Autor: martin.p | Datum:
gwarpy bei [anti]vegan.de, sonst eher negativ aufgefallen, wie hier, hat etwas verblĂŒffend richtiges festgestellt:

>>>
da war ich fĂŒnf wochen nicht im forum, und nun kann ich mich nur noch wundern. vertretbares eieressen, werbung fĂŒr tierschĂŒtzer als tierrechtler, angeleinte katzen usw.
<<< read.php4?f=10&i=22283&t=22261, meine Hervorhebung

Oder hat gar er selber einen positiven Sinneswandel?

Preis fĂŒr JĂŒrgen Drews

Autor: Knulprek | Datum:
Paßt vielleicht nicht 100% hierher, aber ist doch einer ErwĂ€hnung wert: gerade eben habe ich im TV rumgezappt, wĂ€hrend ich darauf wartete, daß eine CD gebrannt wurde. Bei RTL II lief eine Reportage ĂŒber "Die Drews", und da saß die Familie am Tisch und hat Garnelen verspeist. Und JĂŒrgen Drews sagte zu seiner Tochter den Satz: "Guck mal, das war eben noch ein lebendiges Tier. Im Grunde genommen sind wir Kannibalen."

Preis fĂŒr Tomtiger

Autor: martin.p | Datum:
Diesmal hat sich "Tomtiger" den Preis verdient:

Erst sagt er:

Zitat: Auf den stĂ¶ĂŸerschen Foren haben meine Nachrichten idR. eine Lebensdauer von etwa 30 Minuten ;).


Und dann erkennt er es:

>>>
Zitat: Aber ja, grundsÀtzlich verstehen wir uns, das Löschen von Nachrichten impliziert nicht zwangslÀufig Zensur, im Einzelfall kann es aber durchaus so sein.

<<< http://www.vegan.at/kom/messages/2/526.html?1063027456#POST5671 (meine Hervorhebung)

Richtig! Denn wenn hier BeitrÀge gelöscht werden entsprechen sie offensichtlich nicht den Forenrichtlinien, was man Moderation und nicht Zensur nennt.
Und auch hier trifft dieser Beitrag (aus dem Forum fĂŒr Administrative Hinweise) zu.

NiM fĂŒr Christoph Stross

Autor: Claude | Datum:
"Nadel im Misthaufen" fĂŒr Christoph Stross:
Zitat: Ich denke ja, obwohl es in der Praxis leider (noch) nicht so ist. DarĂŒber hinaus erwĂ€hnen viele Veganer die Thematik nur nebenbei und in Wirklichkeit geht es ihnen doch nur um die Tiere.

Die Thematik ist das Welthungerproblem - nachzulesen hier:
http://www.tierrechte-kaplan.org/foren/index.php?act=ST&f=11&t=23

Zitat: FĂŒr mich ist dies [die Tatsache dass Nichtveganismus Hunger erzeugt] relativ nebensĂ€chlich wenn ich bedenke was fĂŒr Qualen die nichtmenschlichen Opfer erleiden mĂŒssen.

Mist! Das muss mich wohl als Tierrechtler verraten haben. Ich muss mich wohl in Zukunft besser hĂŒten damit die Leute nicht merken dass es mir nur um die Tiere geht ;-)

Claude

Re: NiM fĂŒr Christoph Stross

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> "Nadel im Misthaufen" fĂŒr Christoph Stross:

Nett - mit der Erbse der Woche wurde er ja schon zweimal ausgezeichnet ...

>
Zitat: Ich denke ja, obwohl es in der Praxis leider (noch)
> nicht so ist. DarĂŒber hinaus erwĂ€hnen viele Veganer die
> Thematik nur nebenbei und in Wirklichkeit geht es ihnen doch
> nur um die Tiere.


Und daß Menschen keine Pilze, Pflanzen, Viren etc. sind wird er wohl auch nie begreifen.

Achim

NIM fĂŒr karlchen antiveganmaskotchen

Autor: joel | Datum:
selbst das dem ARD( oder war es zdf?) vor jahren entflohene unsinn bradelnde und in den antiveganforen wiederaufgetauchte und dort als Maskotchen fungierende geistig verwirrte karlchen das in den Kommerzforen gern mal MĂ€rchen von Chinesen die ohne "Nutz"tierhaltung nicht leben können erzĂ€hlt. Wobei Tiermord und ausbeutung in Hochgebirgen und WĂŒsten fĂŒr ihn die ErnĂ€hrungsgrundlage fĂŒr 1,2 Milliarden Chinesen schlechthin ist (Wobei ein blick in den Diercke weltatlas des Unterstufengymnasium reicht um zu erkennen dass ein zehntel chinas aus mais, Hirse, reis und Weizenfeldern besteht und jeder Mensch der bisschen google't schnell rausfindet dass china "das erste" Land ist das auf Tiermord und Ausbeutung verzichten kann aber das letzte ist was das tuen wird)


Was Tante Troll gerade recht kommt um ihren so unoffensichtlichen unterschwelligen schleimigen Speziesismus (Mit Erfolg)in den Boller-foren voranzutreiben.

Zitat
(read.php4?f=10&i=37370&t=37319)


>Die hier stattfindende Umwegproduktion - Pflanze wandelt, fĂŒr >menschlichen Konsum ungeeignete Pflanze in fĂŒr Menschen >verwertbares Eiweiß um - macht also gesamtkalorisch durchaus >Sinn.
>In Gegenden wie China, das zu ĂŒberwiegenden Teil aus WĂŒsten und >Hochgebirge besteht, gilt das in noch viel stĂ€rkerem Maße.

>Gruß
>Karl
>***

>Ich schließe mich Karl`s Meinung uneingeschrĂ€nkt an!
>T.D.

Jaja wenn Karlchen meint dass fĂŒr einen Bunjeejump ein HandelsĂŒbliches schleppseil um den hals gewickelt ausreicht, dann tut tante troll das, denn das Karlchen hat ja wie immer so eine blendende Ahnung von dem was es grad faselt


hat einmal einen geistreichen tag, wie hier deutlich zu erkennen ist

Zitat (http://www.antivegan.de/forum/viewtopic.php?t=2465)


>Hi,

>Kaplan besucht ein Irrenhaus. Alle Insassen sind angetreten.
>"Wer ist der grĂ¶ĂŸte deutschsprachige Philosoph ?" schnarrt >Kaplan die Versammelten an.
>"KAAAPLAAAAN" schallt es ihm von den Angetretenen entgegen - bis >auf einen. Kaplan stĂŒrzt sich wutentbrannt auf diesen Ausreißer >und bellt ihn an:
>"Warum versagen Sie mir den Anspruch, der grĂ¶ĂŸte >deutschsprachige Philosoph zu sein ?"
>"Weil ich nicht verrĂŒckt bin, ich bin hier nur der WĂ€rter".

>Gruß
>Karl


BRAVO! Wenn das keine geistige Glanzleistung ist, zutreffender hÀtte diese Metapher wohl kaum sein können.

Deshalb Karlchen auch fĂŒr dich de NIM. Auf dass dich deine ĂŒber dich herrschende Antivegantrolle auf ewig dafĂŒr verprellen


achja und eh ich es vergesse

Karlchen sieht nicht mehr so aus



sondern so, da es sich zahlreichen Operationen unterziehen musste um von ARD unerkannt zu bleiben




mfg joel

Re: NIM fĂŒr karlchen antiveganmaskotchen

Autor: Karl | Datum:
Hallo joel,

da bin ich jetzt wirklich gerĂŒhrt ! Ich darf solch eine Auszeichung entgegennehmen ! Das ist mehr als ich in meinen kĂŒhnsten TrĂ€umen mir auszumalen gewagt hĂ€tte.
Ich versichere dir, daß diese Auszeichung den ihm gebĂŒhrenden Ehrenplatz in unserem Haus erhalten wird.

Mit besten Empfehlungen
Karl

Re: NIM fĂŒr karlchen antiveganmaskotchen

Autor: joel | Datum:
hmmm Ich wĂ€r ein mieser Heuchler und LĂŒgner wenn das hier mich nicht ergötzen wĂŒrde =)

Re: NIM fĂŒr karlchen antiveganmaskotchen

Autor: joel | Datum:
>>hmmm Ich wĂ€r ein mieser Heuchler und LĂŒgner wenn das hier mich nicht ergötzen wĂŒrde =)

gemeint war natĂŒrlich ich wĂ€r ein mieser Heuchler und LĂŒgner wenn ich behaupten wĂŒrde das das hier mich nicht ergötzen wĂŒrde

Re: NIM fĂŒr karlchen antiveganmaskotchen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Dann warten wir alle gespannt auf die Übermittlung der Zustelladresse.

Achim

Preis fĂŒr die Vegetarian Society

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Tina Fox, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Vegetarian Society, Rechtfertigt die Kooperation mit McDonald's damit, "die VS sei mehr eine erzieherische Charity-Bewegung als eine Plattform fĂŒr Tierrechts-Bewegungen".

DafĂŒr erhĂ€lt sie "Nadel im Misthaufen": in der Tat sind Vegetarier und damit diejenigen, die Vegetarismus propagieren, keine Tierrechtler, sondern im Gegenteil Tierrechtsverletzer (http://vegetarier-sind-moerder.tk).

NĂ€heres siehe Vegetarian Society und McDonald's.

Achim

Viertel Nadel fĂŒr KĂŒnast

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
«Ich finde, dass HĂŒhner und Schweine unterschiedliche Tiere sind», sagte Ministerin KĂŒnast. Nachdem sie solcherart ihre Expertenschaft unter Beweis gestellt hat ("KĂŒnast ruft LĂ€nder im Legehennen-Streit zum Einlenken auf") muß sie nur noch erkennen, daß auch "Fische" und "Katzen", "Menschen" und "Rinder", "Schwarze" und "Weiße", "MĂ€nner" und "Frauen" unterschiedliche Tiere sind - und vor allem, daß diese Unterschiede ethisch irrelevant sind, was etwa das recht auf Leben, auf psychische und physische Unversehrtheit angeht. Daher gibt's leider nur eine viertel Nadel im Misthaufen fĂŒr die Ministerin.

Achim

Re: Tier bleiben

Autor: V_xxL | Datum:
ich erinnere mich an einen Kabarettisten, von dem die Floskel 'Mensch bleiben' stammt. Manger oder so.

Wie das wohl geklungen hĂ€tte, wenn er immer wieder gesagt hĂ€tte: 'da muß man aber mal Tier bleiben' ... *lach*

V_xxL

Re: Tier bleiben

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
V_xxL schrieb:
>
> ich erinnere mich an einen Kabarettisten, von dem die Floskel
> 'Mensch bleiben' stammt. Manger oder so.

Kommt drauf an, was er damit sagen will; auf den Kontext. Wenn er sein "Mensch bleiben" etwa einem einem Eugeniker in den Mund legt ist das etwas anderes, als wenn es ein Schlachter ist, bei einem KZ-WĂ€rter etwas anderes als bei einem "Humanisten" usw.

Wenn "Mensch bleiben" in irgeneinem positiven Sinn gemeint ist, ist es jedenfalls reichlich lÀcherlich, nicht?

> Wie das wohl geklungen hÀtte, wenn er immer wieder gesagt
> hĂ€tte: 'da muß man aber mal Tier bleiben' ... *lach*

Weniger anthropozentrisch?

Wobei mir nicht klar ist, was genau Du damit zum ausdruck bringen willst.

Achim

Re: Tier bleiben

Autor: V_xxL | Datum:

ups, den hatte ich ganz ĂŒbersehen. Sorry.

'Mensch bleiben' im Sinne von sich menschlich verhalten. Jemanden zu töten wÀre zwar auch menschlich, aber das ist hier offensichtlich nicht gemeint.

'Tier bleiben' wĂŒrde dagegen in unserem Kulturkreis eher als etwas Negatives aufgefaßt. Jemand verhĂ€lt sich wie ein Tier..

Ich bedaure, daß die Wörter im Laufe der Geschichte derart unterschiedliche Wendungen genommen haben (vielleicht war es nie anders..), hoffe aber zugleich, daß die Tierrechtsaktivisten das Blatt wenden können. DĂŒrfte schwer sein.

V_xxL

Sprachwandel

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Ich bedaure, daß die Wörter im Laufe der Geschichte derart
> unterschiedliche Wendungen genommen haben (vielleicht war es
> nie anders..), hoffe aber zugleich, daß die
> Tierrechtsaktivisten das Blatt wenden können. DĂŒrfte schwer
> sein.

So schwer, denke ich, gar nicht. Sprache ist viel wandlungsfÀhiger als es den Anschein hat.

Hier auf dem Dorf werden zwar z.B. immer noch "NegerkĂŒsse" bei Straßenfesten verkauft, aber das dĂŒrften eher sprachliche Rudimente sein.

Achim

Nadel fĂŒr Frank Hummel

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
agent_X 05.11.2004, 15:35 pseudoveganet id=4636:

Zitat:
Allerdings. Diese Hetzkampagnen werden nicht nur gegen Tom oder mich gefahren, sondern ganz speziell auch gegen unsere Webseite.
Warum wohl?
Futterneid, Profilierungssucht, HinterhÀltigkeit, Grössenwahn.


Damit beschreibt er die Pseudoveganetler schon recht treffend, eine Nadel ist es aber noch nicht wert.

Zitat:
Die Hetzerei wird gegen jeden inszeniert, der nicht pro Stösser
argumentiert.
Das trifft beispielsweise auch Kaplan und ganz besonders niedertrÀchtig wird gegen alle möglichen VeganversÀnde hergezogen.


Klar, umfassende Kritik am KĂ€sefresser und an Betrugsfirmen, die veganern unvegane Produkte andrehen (ob er da wohl Angst um seinen eigenen Internet-Kaufladen hat?) ist "herziehen" - dafĂŒr gĂ€be es aber allenfalls eine Erbse, und auch nur, wenn's originell wĂ€re.

Zitat:
Niemand hat etwas gegen sachliche Kritik einzuwenden, aber nachzuvollziehen ist, wenn er sich gegen Unterstellungen und Hetzerei zur Wehr setzt


Auch putzig, seine Rumpelstilzchen-TobsuchtsanfĂ€lle und LĂŒgengebĂ€ude nach schlichten Hinweisen wie dem, daß "Aroma" nicht unbedingt vegan ist, sind ja ausreichend dokumentiert. Aber jetzt kommt's:

Zitat:
Hierzu lese man auch mal ausgiebig Stössers Forum und mache sich mit den Inhalten vertraut. [meine Hervorhebung, AS]


Ja! Also wenn das keine Nadel verdient, weiß ich nicht.

Frank Hummel fordert - auch wenn's nit der korrekten Bezeichnung ein wenig hapert, dazu auf, in einem anstĂ€ndigen Forum (statt bei pseudoveganet) zu lesen, sich zu (ich vage es kaum auszusprechen) informieren), er ist tatsĂ€chlich in der Lage, einen vernĂŒnftigen, richtigen, sinnvollen Satz zu schreiben - das ist der Beweis, Frank Hummel ist von Maqi (vgl. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=2322&t=2312)!

Achim

Nadeln fĂŒr das Hummelreich

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Hummel selbst hat sich eine weitere Nadel verdient, eine zweite geht zugleich an Ziese, ebenfalls aus dem Hummelreich, die beide die Mitglieder des Hummelreichs treffend gezeichet haben (wenn auch unfreiwillig):
Zitat: Das wirklich schlimme ist, dass solche abgrundtief dÀmlichen Hirnis sich Tierrechtler nennen und Nichteingeweihte das auch noch glauben.

und
Zitat: Aber eine Internetseite zu haben bedeutet eigentlich noch gar nichts, jeder kann sich im Intenet dick tun und grosse Klappe haben.


Eben.

Achim

Re: Nadeln fĂŒr das Hummelreich

Autor: Rudi | Datum:
[Beitrag an passende Stelle gehÀngt. Bitte Antworten an die BezugsbeitrÀge anhÀngen, nicht an die Wurzel des Threads - Moderator]

>Hummel selbst hat sich eine weitere Nadel verdient

mittlerweile mĂŒsste er doch so aussehn?



Das DPI (Deutsche Pelz-Institut)

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
... hat gleich ein Nadelkissen verdient (samt ein paar Löffelchen "Erbse der Woche"):

Zitat:
Die Zukunft von PeTA liegt in einem SchirmstÀnder


Datum: November 2004

Die Tierrechtsorganisation PeTA vertritt die Ansicht, dass die ureigensten Interessen von Tieren berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen, und die Tiere ein Recht auf eigenes Leben haben. Daher stehe es uns Menschen nicht zu, sie fĂŒr ErnĂ€hrung, Kleidung Experimente oder einen anderen Grund zu benutzen. An der Aufrichtigkeit dieser Aussage darf immer wieder neu gezweifelt werden, wie folgende Beispiele zeigen:
Da werden z.B. Prominente vor den Karren der Organisation gespannt, als glaubwĂŒrdig und medienwirksam verkauft – das gibt hoffentlich massenhaft neue zahlende Mitglieder. Da werden die fragwĂŒrdigsten - zuweilen unsĂ€gliche - Kampagnen initiiert, um unter dem Deckmantel der Tierrechte politische Macht – ohne demokratisches Mandat – zu gewinnen. Da werden Unwahrheiten publiziert, nicht zum Schutz von Tieren, sondern zur Wahrung des "Gut-Menschen"-Images. Da wird Menschenhatz betrieben, insbesondere wenn ein Prominenter von seinem Persönlichkeitsrecht Gebrauch macht.
Und es wird geheuchelt. Man nehme den Prominenten Dirk Bach, der eine PeTA-Aktion gegen das DPI in Berlin, bei der im September ein Mensch zu Schaden kam, wie folgt kommentiert: "Das Deutsche Pelzinstitut gehört vor Gericht, da es das Töten und QuĂ€len von Tieren in Kauf nimmt und sogar fördert, und das alles fĂŒr das ĂŒberflĂŒssige SchmuckbedĂŒrfnis einer degoutanten Minderheit. Und natĂŒrlich wegen des Profits, denn aus Tier- und Menschenliebe agiert das Deutsche Pelzinstitut ganz sicher nicht!"
Der gleiche Dirk Bach stand im FrĂŒhjahr (und im Herbst) 2004 als Moderator der RTL-Dschungelcamp-Show fröhlich vor der Kamera als lebende Insekten, WĂŒrmer und Maden gegessen wurden. Von seiner Tierliebe war da nichts zu spĂŒren. Gehört jetzt Herr Bach vor Gericht, weil er das Töten und QuĂ€len von Tieren in Kauf nahm und sogar gefördert hat? Alles fĂŒr den Spaß einer "degoutanten(?) Zuschauerschaft" und wegen des persönlichen Profits? SpĂ€testens bei dieser Aktion hĂ€tte man von PeTA und deren Mitstreitern einen Aufschrei der Empörung hören mĂŒssen.
Möglicherweise aber sind diese eher ekeligen Tierchen fĂŒr die Organisation nicht von Belang, mit ihnen ist vielleicht kein MitleidsgeschĂ€ft zu machen?

Bei gleicher PeTA-Aktion in Berlin unter Beteiligung des 'Promi'-Paares Karlinder-Kusmagk – das ĂŒbrigens ganz gegen die Dogmen von PeTA problemlos Lederschuhe trĂ€gt und Reitsport betreibt - kam eine Journalistin nachweislich körperlich erheblich zu Schaden. Dazu Dr. Haferbeck, Diplomlandwirt und zugleich Rechtsberater von PeTA: "Mögliche LangzeitschĂ€den werden sich als haltlose Übertreibungen herausstellen." Das ist der GeschĂ€digten zu wĂŒnschen, aber bewiesen – und damit wahr – ist es noch lange nicht.
Auch die PeTA-Aktion mit der Schlagzeile "Ihr alter Pelz könnte das Leben eines Tieres retten" lĂ€sst an GlaubwĂŒrdigkeit zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Da bietet die Organisation gegen Spendenbeleg die Abgabe des alten Pelzes an, der an Obdachlose oder frierende Frauen und Kinder in Afghanistan verteilt werden soll. GrundsĂ€tzlich gut. Wie aber bitte wird mit dieser Aktion ein Tierleben gerettet? Selbst PeTA rechnet nicht damit, das Obdachlose oder frierende Menschen in Afghanistan neue Pelze kaufen fĂŒr die ein Tier sein Leben lassen mĂŒsste! Stellt sich die Frage, ob die Organisation Obdachlose und frierenden Afghanen – um deren Lebenserhalt geht es hier - als Tiere ansieht.
Die medienwirksamen Aktionen z.B. gegen PelztrĂ€ger kann man zweifelsohne als Menschenhatz ansehen, seitens PeTA natĂŒrlich nur unter dem Deckmantel der Tierrechte. Da werden Models wie zuletzt Gisele BĂŒndchen nicht nur auf dem Laufsteg attackiert, weil sie – in AusĂŒbung ihres Berufs - Pelz trug. Und so erging und ergeht es zahlreichen Prominenten, die von ihrem Persönlichkeitsrecht Gebrauch machen und sich erlauben, nicht wie PeTA zu denken. Es stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage sich die Organisation international zum OrdnungshĂŒter in Sachen Persönlichkeitsrecht und Meinungsfreiheit aufschwingt.
Auf ErbĂ€rmlichste daneben griff PeTA in diesem Jahr mit der Kampagne "Holocaust auf dem Teller", bei der Bilder von nationalsozialistischen Konzentrationslagern und Abbildungen der Gefangenschaft und industriellen Tötung von Tieren gegenĂŒbergestellt werden. Wer sich eines solchen unglaublichen menschlichen Grauens und Leids fĂŒr PR-Zwecke bedient, der disqualifiziert sich als menschenverachtend, rassistisch und unsachlich.

Egal also welche Aktion der vermeintlichen Tierrechtsorganisation man genauer betrachtet, es wird heuchelt. Mit dem Gestus der Empörung prangert PeTA einerseits Tierleid an und verletzt, drangsaliert oder verunglimpft in gleichem Atemzug Menschen.
Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Elemente von Diskriminierung, Instrumentalisierung und EntwĂŒrdigung wie ein roter Faden durch die Kampagnengeschichte von PeTA ziehen, so auch die Instrumentalisierung der Prostatakrebserkrankung des New Yorker BĂŒrgermeisters Rudolph Guiliani fĂŒr eine Anti-Milch Aktion.
FragwĂŒrdig verschobene MaßstĂ€be zeigen auch Aktionen wie der Brief, den PeTA an Jassir Arafat schickte, als bei einem palĂ€stinensischen Selbstmordattentat die verwendete Bombe an einen Esel gebunden war. PeTA verlor daraufhin kein Wort zu den menschlichen Opfern, sondern forderte Arafat auf, "Tiere aus dem Konflikt herauszuhalten". Offensichtlich vertritt PeTA ganz entschieden die Meinung, dass Tierfreunde Menschenfeinde sind, was in Erinnerung ruft, dass Adolf Hitler auch Vegetarier war.
PeTA selbst bezeichnet sich als gewaltfrei. Ist das angreifen von PelztrĂ€gern gewaltfrei, sind Aktionen, bei denen die Gefahr besteht, dass Menschen verletzt werden – wie in Berlin geschehen – gewaltfrei? Sind Übergriffe auf Pelztierfarmen gewaltfrei? Sie sind es nicht!
Es mutet an, dass der PeTA-Aktivismus zu großen Teilen nur Mittel zum Zweck ist. Und zwar zu einen Zweck: maximal viele Spendengelder zu erwirtschaften. Mit mehr als 800.000 zahlenden Mitgliedern wird nur ein winziger Teil der Gelder fĂŒr bessere Tierhaltebedingungen oder Tierheime ausgegeben (siehe IRS Red Flag Report), der grĂ¶ĂŸere Teil wird eingesetzt, um Menschen zu kriminalisieren, die von kommerzieller Tierhaltung leben oder jene, die sich von Doppelmoral oder sanktionierter Moral distanzieren..
Nicht nur in Amerika steht PeTA unter herber Dauer-Kritik, unter anderem, weil sie weniger als ein Prozent ihres Budgets fĂŒr praktische Tierschutzarbeit ausgibt, in ihren Kampagnen wiederholt die MenschenwĂŒrde verletzt, bereits selbst gegen Tierschutznormen verstoßen hat (Tötung von ĂŒber 1.300 Katzen und Hunden allein im Jahr 1999 durch PeTA) und militante, radikale und zum Teil gewalttĂ€tige Gruppen finanziell unterstĂŒtzt.

Da bleibt eine Erkenntnis: das Eintreten fĂŒr Tierrechte ist nur Mittel zum Selbstzweck und der heißt Geld – nur keiner weiß wofĂŒr!
Ingrid Newkirk, BegrĂŒnderin der radikalen Tierrechtsorganisation hat unlĂ€ngst in einem US Magazin ihr Testament veröffentlicht. Nach ihrem Tod soll ihr Fleisch gegrillt werden, aus ihrer Haut sollen Handtaschen gemacht werden, aus ihren FĂŒssen SchirmstĂ€nder. Ihr erklĂ€rtes Ziel: ihr Aktivismus soll so weiterleben. Und dabei geht es ihr um mehr, als nur die PeTA-Nachfolge zu regeln. Sie will mit dieser Art ihren Körper nĂŒtzlich machen und so ihre Botschaft weiterhin verbreiten. Schön, wenn es denn ein SchirmstĂ€nder tut!


http://www.deutsches-pelzinstitut.de/dbp/body_presseartikel.html?presseid=59 (meine Hervorhebungen - zur Kennzeichnung der nadelwĂŒrdigen Textstellen)

Bemerkenswert, daß zunĂ€chst richtig von einer "vermeintlichen Tierrechtsorganisaton" gesprochen wird, spĂ€ter dann zweimal ohe EinschrĂ€nkung von Tierrechten - sprich, Peta drĂŒckt dem DPI u.a.
ein messer in die hand, um Tierrechte zu diskreditieren.

Achim

Re: Das DPI (Deutsche Pelz-Institut)

Autor: TR-Police | Datum:
Schon mal darĂŒber nachgedacht warum das DPI gegen PETA hetzt und nicht gegen Maqi?

Re: Das DPI (Deutsche Pelz-Institut)

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Schon mal darĂŒber nachgedacht warum das DPI gegen PETA hetzt

"Hetzt"? Es handelt sich nunmal im wesentlichen um Tatsachen, gleich, ob das DPI sie nennt oder eine Tierrechtsorganisation.

> und nicht gegen Maqi?

Das DPI Ă€ußert sich derart ĂŒber Peta und nicht ĂŒber Maqi, weil

a) Maqi eine Tierrechtsinitiative ist und folglich nicht einen solchen Randaspekt ĂŒbermĂ€ĂŸig gewichtet (Du solltest Dich ein wenig ĂŒber effektive Tierrechtarbeit informieren, lies mal die entsprechenden BeitrĂ€ge hierzu im Forum, zumal Du, wenn ich mich nicht irre, zu einer der Gruppen gehörst, die eben diesen Fehler begehen)

b) Maqi nie solchen Schwachsinn produziert hat wie die Spendensammeltierschutzorganisation Peta das permament tut und folglich nicht derart angegriffen werden kann.

Das ist doch eigentlich offensichtlich.

Achim

Edgar Hinze gibt uns die Ehre

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> nicht einen solchen Randaspekt ĂŒbermĂ€ĂŸig gewichtet (Du
> solltest Dich ein wenig ĂŒber effektive Tierrechtarbeit
> informieren, lies mal die entsprechenden BeitrÀge hierzu im
> Forum, zumal Du, wenn ich mich nicht irre, zu einer der
> Gruppen gehörst, die eben diesen Fehler begehen)

Yep. "TR-Police" ist Edgar Hinze (siehe Einige Aliase), also einer der veganuts, die u.a. Petitionen fĂŒr HĂŒhnerausbeutung (http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=3271&t=3271) verbreiten (und eben "gegen Pelz", ĂŒbrigens mit gefĂ€lschten "Unterschriften").

Achim

Dr. Ernst W. Henrich vs. UL [Universelles Leben]

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Wie in http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=2478&t=492 erwĂ€hnt, ließ ich Herrn Henrich die PDFs unserer UL-BroschĂŒre und des UL-Artikels zukommen, da er sich als "kein Kenner von UL", dem "bisher kein Beweis" fĂŒr "Verfehlungen von UL", die Kritik am Universellen Leben (Apologeten-Slang "Krieg") "geliefert worden" sei, Ă€ußerte.

Nachdem ich ihm dies also nun "geliefert" hatte, mailte er eine Antwort ("abschließende Stellungnahme"), in der es hieß:

Zitat: Wer in Anbetracht des ungeheuerlichen Ausmaßes an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord seine Zeit damit vergeudet, diejenigen zu bekĂ€mpfen, die genau dieses ungeheuerliche Ausmaß an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord zu verringern oder zu stoppen versuchen, handelt moralisch verwerflich, weil er mit seinem Verhalten genau dieses ungeheuerliche Ausmaß an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord indirekt fördert. Dies gilt auch fĂŒr seine UnterstĂŒtzer.


Er meint damit in absurder Verkehrung der RealitĂ€t UL-Kritiker. Da er damit aber nun (unfreiwillig) genau die Vorgehensweise gewisser fĂŒhrender UL-AnhĂ€nger ("diejenigen zu bekĂ€mpfen, die genau dieses ungeheuerliche Ausmaß an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord zu verringern oder zu stoppen versuchen", vgl. etwa Hetze und Prozesse gegen Tierrechtler, die ĂŒber UL aufklĂ€ren, siehe z.B. http://maqi.de/presse/fftartikel.html oder http://maqi.de/presse/einstweiligeverfuegung.html) beschreibt, womit gesagt wĂ€re, daß eben jene UL-AnhĂ€nger samt Apologeten "moralisch verwerflich" handeln, weil sie mit ihrem "Verhalten genau dieses ungeheuerliche Ausmaß an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord indirekt förder[n]") - und ebenso sein eigenes ("Dies gilt auch fĂŒr seine UnterstĂŒtzer") Handeln bloßgestellt ist, hat er sich damit redlich die "Nadel im Misthaufen" verdient.

Achim

[02.02.2012 Titel zur SEO ergÀnzt - Mod]

:)

Autor: Sebastian | Datum:
http://de.indymedia.org/2005/01/103383.shtml

wollt ich nur mal so bemerkt haben. geht vermutlich aufs konto von

http://www.projektwerkstatt.de/ul/

;)

Re: :)

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> http://de.indymedia.org/2005/01/103383.shtml

Dazu gibt es inzwischen einige Àhliche Berichte:

Aktion in Mannheim gegen 'Universellse Leben' http://de.indymedia.org//2005/01/105142.shtml

Giessen: Aktion gegen „Universelles Leben“
http://de.indymedia.org//2005/03/108545.shtml

Widerstand gegen "Universelles Leben"
http://de.indymedia.org//2005/01/104865.shtml

Plakate von "Universelles Leben" verÀndert
http://de.indymedia.org//2005/01/103383.shtml

Erneut UL-Plakate in Giessen verÀndert
http://de.indymedia.org//2005/01/103842.shtml

Bekennerschreiben zur UL-Plakat-Aktion in Giessen
http://de.indymedia.org//2005/01/103410.shtml

Achim

Re: Dr. Ernst W. Henrich vs. UL [Universelles Leben]

Autor: Gast | Datum:
>Er meint damit in absurder Verkehrung der RealitĂ€t UL-Kritiker. Da er damit aber nun (unfreiwillig) genau die Vorgehensweise gewisser fĂŒhrender UL-AnhĂ€nger ("diejenigen zu bekĂ€mpfen, die genau dieses ungeheuerliche Ausmaß an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord zu verringern oder zu stoppen versuchen", vgl. etwa Hetze und Prozesse gegen Tierrechtler, die ĂŒber UL aufklĂ€ren, siehe z.B. http://maqi.de/presse/fftartikel.html oder http://maqi.de/presse/einstweiligeverfuegung.html) beschreibt, womit gesagt wĂ€re, daß eben jene UL-AnhĂ€nger samt Apologeten "moralisch verwerflich" handeln, weil sie mit ihrem "Verhalten genau dieses ungeheuerliche Ausmaß an Tierelend, TierquĂ€lerei, Tierausbeutung und Tiermord indirekt förder[n]") - und ebenso sein eigenes ("Dies gilt auch fĂŒr seine UnterstĂŒtzer") Handeln bloßgestellt ist, hat er sich damit redlich die "Nadel im Misthaufen" verdient.

Kurzfassung: Was er als verwerflich beschreibt, ist sein eigenes Handeln, richtig?

Manchmal wĂ€ren etwas weniger NebensĂ€tze und EinschĂŒbe wirklich besser. Soweit ich das sagen kann, ist der Satz zwar gramatikalisch wie semantisch richtig, ich hĂ€tte ihn aber nicht verstanden, hĂ€tte irgendjemand anders das auf einem anderen Forum gesagt.

Re: Dr. Ernst W. Henrich vs. UL [Universelles Leben]

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Kurzfassung: Was er als verwerflich beschreibt, ist sein
> eigenes Handeln, richtig?

U.a., aber nicht nur.

> Manchmal wĂ€ren etwas weniger NebensĂ€tze und EinschĂŒbe
> wirklich besser. Soweit ich das sagen kann, ist der Satz zwar
> gramatikalisch wie semantisch richtig, ich hÀtte ihn aber

Es fehlt glaube ich die öffnende Klammer einer Parenthese, aber ansonsten: d'accord. Leider kostet das Entschachteln oft viel Zeit; ich hatte nichtmal die Zeit, hier die in den letzten Monaten aufgetauchten weiteren Henrich-ErgĂŒsse zu diesem Thema zu dokumentieren, die das ganze noch viel deutlicher machen.

> nicht verstanden, hÀtte irgendjemand anders das auf einem
> anderen Forum gesagt.

Hm, wieso wird der Satz hier und von mir gesagt verstĂ€ndlicher? Oder meintest Du, dass Du Dir andernfalls nicht die MĂŒhe gemacht hĂ€ttest, in auseinanderzuklamĂŒsern ;-)?

Achim

Re: Dr. Ernst W. Henrich vs. UL [Universelles Leben]

Autor: Gast | Datum:
>Hm, wieso wird der Satz hier und von mir gesagt verstÀndlicher?

Weil mir deine Ansichten bekannter sind als die von Person X auf Forum Y, also einzelne Satzteile bereits auf einen Sinn schließen lassen, wo eigentlich noch andere Bedeutungen (des ganzen Satzen) möglich wĂ€ren.

>Oder meintest Du, dass Du Dir andernfalls nicht die MĂŒhe gemacht hĂ€ttest, in auseinanderzuklamĂŒsern ;-)?

Schon möglich, wenn ich eine Weile nur Bahnhof verstehe, höre ich idR auf zu lesen, außerdem wĂ€re es wie gesagt erheblich schwieriger gewesen.

>Leider kostet das Entschachteln oft viel Zeit;

Allerdings, mir war es auch schon oft zu mĂŒhsam.

Update: Dr. Ernst W. Henrichs UL-Wahn [Universelles Leben]

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Da das anscheinen immer noch einigen Leuten nicht genĂŒgt, zu erkennen, wie kontraproduktiv es ist, Henrich zu propagagieren, ein aktueller Text:

Zitat: ProVegan - Informationen ĂŒber die gesĂŒndeste ErnĂ€hrung · 11.282 gefĂ€llt das
31. MÀrz um 17:20 ·

Leider wurde auf FB wieder gegen religiöse Minderheiten gehetzt. In diesem Fall gegen UL. NatĂŒrlich anonym, wie von solchen Leuten nicht anders zu erwarten.

UL ist eine religiöse Minderheit, die aufrichtige und sehr gute Tierschutz- und Tierrechtsarbeit macht, allerdings von wirren Pseudotierrechtlern und von Boykotteuren der Tierindustrie (die sich als Tierrechtler aufspielen) diskriminiert werden. Ich habe aus der deutschen Nazi-Geschichte gelernt, dass wir niemals zulassen dĂŒrfen, dass Minderheiten diskriminiert werden.

WÀhrend tÀglich 124 Millionen Tiere getötet und Milliarden von Tieren gequÀlt werden, haben diese Typen nichts besseres zu tun, als religiöse Menschen an der Tierschutzarbeit zu hindern.

Die wahren VerhÀltnisse zu UL sind hier veröffentlicht:

http://www.provegan.info/de/aufsaetze-stellungnahmen-berichte-kommentare-ueber-wichtige-themen-und-aktuelles/detailseiten/032-veganismus-tierrechte-und-menschenrechte/

http://www.provegan.info/de/aufsaetze-stellungnahmen-berichte-kommentare-ueber-wichtige-themen-und-aktuelles/detailseiten/046-artikel-von-mira-riediger/

Wer vorgibt Tiere vor Diskriminierung schĂŒtzen zu wollen, aber gleichzeitig Menschen diskriminiert, hat ein ein ernsthaftes psychologisches und ethisches Problem.
https://www.facebook.com/ProVegan/posts/562993153733243

Achim

Dr. Ernst W. Henrichs "pro vegan"-Unfug

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Davon abgesehen sind die BroschĂŒren bzw. Websites Henrichs auch unabhĂ€ngig von seiner UL-Apologetik kontraproduktiv, u.a. wegen seiner argumentativen Nonos. Dazu bei Gelegenheit mehr.

Achim

Re: Dr. Ernst W. Henrichs "pro vegan"-Unfug

Autor: Paul | Datum:
Hallo Achim,
ich kenne sehr viele Veganer die BroschĂŒren vom Henrich verteilen. Einige sind so ĂŒberzeugt von dem Heft, dass ich nicht dagegen ankommen kann.
Wann hast du denn Gelegenheit genauer auf das Papier einzugehen? Ein (lĂ€ngerer) Artikel darĂŒber wĂ€re nicht schlecht.
Viele legen die BroschĂŒren nur des Auslegens wegen aus. Welche Alternative könnte ich diesen Leuten nennen? Ich vermute aber, da wird es nix geben.
GrĂŒĂŸe,
Paul

Re: Dr. Ernst W. Henrichs "pro vegan"-Unfug

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> ich kenne sehr viele Veganer die BroschĂŒren vom Henrich
> verteilen. Einige sind so ĂŒberzeugt von dem Heft, dass ich
> nicht dagegen ankommen kann.

So geht es wohl nicht nur Dir. Wenn "AnfĂ€nger" noch nicht begriffen haben, was Vegansmis heißt ("Gesundheit" etc. also argumentative Nonos sind - vgl. http://veganismus.de/vegan/motive.html und http://maqi.de/txt/ethikstattlifestyle.html ist das eine Sache aber wer UL-Apologetik wie die Henrichs toleriert, beo dem ist wohl Hopfen und Malz verloren.

> Wann hast du denn Gelegenheit genauer auf das Papier
> einzugehen? Ein (lĂ€ngerer) Artikel darĂŒber wĂ€re nicht schlecht.

Ich fĂŒrchte, in den nĂ€chsten Jahren wird das nichts. Aber das wesentliche ist ja oben gesagt.

> Viele legen die BroschĂŒren nur des Auslegens wegen aus.
> Welche Alternative könnte ich diesen Leuten nennen? Ich
> vermute aber, da wird es nix geben.

Doch: http://maqi.de/artikel.html.

Achim

"Als ob ich totes Fleisch esse..."

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Die NiM geht diesmal an Hausfrau Lee Kim Eng in Singapur, die, wenn die "Fische und Meerestiere, die sich von den vielen Leichen im Wasser ernĂ€hrt" haben, ein bemerkenswert realistisches GefĂŒhl beschleicht: "Ich fĂŒhle mich, als ob ich totes Fleisch esse". Ach?

Quelle: http://veganismus.ch/foren/read.php?f=13&i=838&t=838

Achim

Re: Neuer Preis: Nadel im Misthaufen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: „Die Freilandhaltung gibt es nur, damit die Menschen ihr Gewissen ein bisschen beruhigen können.“

Horst-Hermann HÀde, Eierproduzent und VerkÀufer von Aufzuchthennen
Fuldarer Zeitung


Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr "Universelles Leben": Wittek "psychotisch"?

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
In der Zeitschrift "Denk mit[sic!] und handle - Die Zeitung fĂŒr Intelligente[sic!], Pazifisten[sic!] und Analytiker[sic!]" Nr. 12 aus UL-Kreisen heißt es, mit Bezug auf einen Bildzeitungs[!]-Bericht vom 18.10.05, nach dem Ratzinger seinen VorgĂ€nger halluziniert ("Ich höre ihn und ich sehe ihn sprechen"):
Zitat:
Ist Benedikt XVI. ein Hörmedium?

Ein Hörmedium ist eine medial begabte Person, die angibt, die Stimmen Verstorbener direkt und ohne Hilfsmittel hören zu können. Psychologen warnen: Das Hören der Geister nimmt manchmal zwanghafte Formen an. Wahrscheinlich verbirgt sich hinter diesen Auditionen ein psychotischer Zustand. Auditionen sind typisch fĂŒr schizoide Erkrankungen.

Der Papst - ein Spiritist?

Kein Wunder, dass Benedikt Gott nicht hören kann, wenn er Spiritismus betreibt!

Spiritismus ist die Annahme, dass Geister Verstorbener als unsichtbare KrÀfte in der Welt wirken und beschwört werden können.
[...]
»Spiritismus, Okkultismus,... manchmal verbunden mit Drogen, machen junge Menschen besessen«, warnte Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff beim Weltjugendtag in Köln.

Okkultismus und Spiritismus seien mit dem christlichen Glauben »unvereinbar«, sagte auch der Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml beim Weltjugendtag in Köln. Die logische Folgerung: Der Papst darf sich nicht mehr christlich nennen.

(meine Hervorhebungen, Hervorhebungen aus dem Original entfernt)


Nach eigenen Angaben hört die UL-Prophetik Wittek ja auch so manche Stimmen - neben "Gott" (tot laut Nietzsche) oder "Jesus" (immerhin temporÀr hops gegangen laut den Evangelisten) und dem Ufo-Komandanten "Mairadi" (inzwischen totgeschwiegen vom UL) zuallererst 1970 die ihrer Mutti (verstorben laut Totenschein).

Achim

Preis fĂŒr Yolanda Barcina, die BĂŒrgermeisterin Pamplonas

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
In einem Interview in der FAZ vom 8. Juli zur "Fiesta de San FermĂ­n" ("Sanfermines": Stierhatz zu Ehren des Schutzheiligen) weißt sie auf die Scheinheiligkeit der RandaspekttierschĂŒtzer hin, die leichenfressenderweise sich ĂŒber "Stierkampf" etc. echauffieren:

Zitat: Es ist eine akzeptierte traditionelle Form der Opferung eines Tieres in einer Gesellschaft, die, was das Essen angeht, auch nicht gerade vegetarisch ist.
http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EDBC1EC61935D4123A28F9AA852788C14~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Achim

Wieder ein Randaspektproblem: Nadel im Misthaufen fĂŒr Tierexperimentator

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Wiedereinmal liefert einem Tierausbeuter die tyische Randbereichskonzentration Munition zur Rechtfertigung.

Medizinwissenschaftler (hier: Tierexperimentator) Charles Roselli sagt:

Zitat: "Warum sollte man auf einem Burschen herumhacken, der vielleicht 18 Schafe im Jahr tötet, wenn in diesem Land vier Millionen fĂŒr Nahrung und Kleidung getötet werden?"

"Showdown mit schwulen Schafböcken", 27. Januar 2007
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,462555,00.html


Achim

Re: Wieder ein Randaspektproblem: Nadel im Misthaufen fĂŒr Tierexperimentator

Autor: THfkaV | Datum:
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> Wiedereinmal liefert einem Tierausbeuter die tyische
> Randbereichskonzentration Munition zur Rechtfertigung.

Ich wĂŒrde sagen: Wieder einmal rechtfertigt sich ein Tierausbeuter sehr relativistisch, und deutet damit gleichzeitig auf den Kern des Problems.

FĂŒr nichtvegane Antivivisektionsdemonstranten bedeutet das:
"Wer mit dem Zeigefinger auf andere Leute zeigt, sollte nie vergessen, dass drei Finger seiner Hand auf ihn selbst zeigen."

Nadel im Misthaufen fĂŒr Metzgerinnungsobermeister

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
In der PNP (Landkr. Passau) vom Dienstag, 12. Juni 2007 unter dem Titel "Metzger suchen Nachwuchs: 40 Lehrstellen frei" wird Helmut Königsbauer, Obermeister der Metzger-Innung, zitiert:
Zitat: Viele meinen, Friseurin oder Spengler klingt besser als MetzgereifachverkÀuferin oder Fleischer.


Stimmt. Meinen viele. Und haben damit ja nicht so ganz unrecht. BahnwÀrter und Floristin klingt ja auch besser als KZ-Aufseher oder SklavenhÀndler.

Damit hat der Obermeister jedenfalls die Nadel im Misthaufen redlich verdient.

Dieses und weitere Zitate im Pressespiegel unter Unbeliebte Metzger.

Achim

Re: Nadel im Misthaufen fĂŒr Metzgerinnungsobermeister

Autor: BĂ€rchen | Datum:
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> In der PNP (Landkr. Passau) vom Dienstag, 12. Juni 2007 unter
> dem Titel "Metzger suchen Nachwuchs: 40 Lehrstellen frei"
> wird Helmut Königsbauer, Obermeister der Metzger-Innung,
> zitiert:
Zitat: Viele meinen, Friseurin oder Spengler klingt
> besser als MetzgereifachverkÀuferin oder Fleischer.


BĂ€rchen: "Fleischer" ist sowieso eine absurde Bezeichnung. WĂŒrde ein ObsthĂ€ndler von sich behaupten, er sei Obstler?!

Re: Fleischer und Obstler

Autor: Sowirdsgemacht | Datum:
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> hehe, nicht verwechseln:
>
> Achim

keine sorge, beides ist abartig.
im gegensatz zum obsthÀndler. :)

Nadel im Misthaufen fĂŒr Peter Vietz, SPD: Delfinarien-Gegner sind "Heuchler"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Wiedereinmal liefern RandaspekttierschĂŒtzer den Tierausbeutungspropagandisten ein Messer in die Hand. Zumindest, wenn die Darstellung hier zutrifft (meine Hervorhebungen):

Zitat:
„Nach einigen GesprĂ€chen mit Delfinarien-Gegnern muss ich leider feststellen, dass deren ĂŒbriges Leben nicht in deren Gesamtlebens-Konzept passt und sie somit Heuchler sind, wie unsere Politiker.“

Zwar wĂ€ren nicht alle Politiker Heuchler, aber es gĂ€be nur wenige Ausnahmen, relativiert Vietz in einem weiteren, der jsg vorliegenden, Schreiben. Der SPD-Mann bemĂ€ngelt, dass „Delfinariums-Gegner gegen Delfinhaltung seien, aber gleichzeitig Thunfisch möglichst billig aus dem Discountladen“ essen wĂŒrden. Vietz bezeichnet die TierschĂŒtzer als „fanatische Leute in deren eigenen Leben nicht viel zusammen passt“.

„Ach ja, den Neubau des Delphinarium unterstĂŒtze ich.

Jedes Volk hat die Politiker, die es selbst gewĂ€hlt und damit verdient hat.“

Quelle: "SPD-Stadtratsbewerber beschimpft TierschĂŒtzer und andere Politiker als 'Heuchler'" http://prcenter.de/SPD-Stadtratsbewerber-beschimpft-Tierschuetzer-und-andere-Politiker-als-Heuchler-.8126.html


Ob die Delfinarien-Gegnern nun ausnahmslos "Thunfisch möglichst billig aus dem Discountladen" fressen, weiß ich nicht - daß viele von ihnen nicht vegan leben und damit Tierrechtsverletzer sind dagegen sehr wohl.

Daß das natĂŒrlich keine Rechtfertigung fĂŒr Delfinarien ist, auch wenn es Herr Vietz dazu machen will, muß wohl kaum erwĂ€hnt werden.

Immerhin:
Zitat: Das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilte inzwischen mit, dass weder die Bundesregierung noch die gesetzlichen Krankenkassen eine Delfintherapie unterstĂŒtzen. Da die Bundesregierung die Delfintherapie als ĂŒberwiegend kommerziell einstuft, sind Einfuhren von Delfinen fĂŒr diese Zwecke ausgeschlossen, so der parlamentarische StaatssekretĂ€r Gerd MĂŒller im Namen der Bundesregierung.

(a.a.O.)


Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr RespekTiere: endlich Tierschutz-GĂ€nseleberpastete

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Der österreichische Verein RespekTiere schreibt in einer Rundmail am 12. Dezember 2008:
Zitat:
Vor kurzem haben wir von einem Zauberwort geschrieben: Zusammenhalt! Jetzt ist ein zweites hinzugekommen: Kommunikation!
Ein jĂŒngstes Beispiel: vor Wochen hatten wir bei den Globus-Einkaufszentren (ein deutsches Handelsimperium, in der BRD mit 40 riesigen MĂ€rkten vertreten, expandiert im großen Stil nach Russland und Tschechien) wegen des Verkaufes von GĂ€nseleber angefragt.
Die Leiter des GeschĂ€ftes in Freilsassing, Herr Judenmann, sowie der 'Quality Assurance'-Abteilung, Dr. Lang, kĂŒmmerten sich lobenswerter Weise sofort und vehement um die Beschwerde. Das vorlĂ€ufige Ergebnis: Globus wird am Wochenende sein neues Weihnachtsprospekt aussenden und darin mit einer völligen Neuerung aufwarten: die ab diesem Zeitpunkt bei Globus verkauften GĂ€nseleberprodukte werden, erstmalig und eine echte Errungenschaft, nicht mehr als der brutalen Enten- und GĂ€nsestopfung erzeugt, sondern von auf normalem Wege gefĂŒtterten Vögeln - mit einem GĂŒtesiegel ausgestattet!
NatĂŒrlich, aus Tierrechtssicht nicht wirklich die Sensation, aber aus Tierschutzsicht doch ein erheblicher Fortschritt, ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung!
Zudem schlug Globus vor, Anfang nĂ€chsten Jahres gemeinsam eine öffentliche Veranstaltung zu organisieren, wo Tierschutzbelange im Handel diskutiert werden! Und das ist schon eine sehr gute Sache und eine echte WeihnachtsĂŒberraschung!

[Bild: GĂ€nseherde]unmenschliche Qual GĂ€nsemast...

Und damit ist dann das Ende der guten Nachrichten noch gar nicht erreicht - wir dĂŒrfen ab Montag erneut eine große Foto-Ausstellung im Freilassinger Markt errichten, wieder ĂŒber die Esel in Mauretanien, aber als Schwerpunkt wĂ€hlten wir dieses Mal die Streunerhundeproblematik!
Bitte schaut's Euch das an, es wird sehr interessant - gleich beim GetrÀnkemarkt-Eingang!!!!!!


Die Nadel gibt es fĂŒr die (wenn auch vielleicht unfreiwillige) Erkenntnis - meine Hervorhebung - , weshalb Tierschutz Tierrechten zuwiderlĂ€uft (auch wenn die euphemistische Formulierung "nicht die Sensation" die QualitĂ€t ein wenig schwĂ€cht und das Jubeln ĂŒber die GĂ€nseleberpastete mit tierschutzgerechtem GĂŒtesiegel den verein zugleich zum AnwĂ€rter auf die Erbse der Woche macht).

Achim

Doppelnadel fĂŒr Welt-Blogger

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
"Warum ziehen sich Tierrechtler so gerne in der Öffentlichkeit aus?" titelt Gideon Böss im Welt-Blog.

Dann heißt es:
Zitat: Dabei profitiert gerade diese wohl dĂŒmmste Organisation des Universums [Peta, AS] (wie sie von der taz zu Recht genannt wird) davon, dass der Unterschied zwischen TierschĂŒtzern und Tierrechtlern den wenigsten bekannt ist.
Daß er erbsenverdĂ€chtig selbst den Unetrschied nicht begreift und daher Peta als Tierrechtsorganisation bezeichet, tut der Tatsache, daß er dafĂŒr schon eine Nadel verdient hat, kaum einen Abbruch. Und dann erkennt er auch noch (dafĂŒr gab's schon einige Nadeln, aber dennoch), die typische Tierschutzhypokrisie:
Zitat: Stichpunkt Pelz: Das Tragen von Pelzen wird zwar von den meisten kritisiert, aber dennoch isst fast jeder Fleisch. Es dĂŒrfte dem getöteten Tier im Endeffekt ziemlich egal sein, auf welche Weise es "verwertet" wird. [...] Diese konsequente Inkonsequenz verkörperte vor kurzem beispielhaft eine Ă€ltere Dame, die sich im Bus ĂŒber eine junge Frau aufregte, die eine PelzmĂŒtze trug, wĂ€hrend ihre eigenen FĂŒĂŸe in Lederschuhen steckten.

Und das ganze eingebetten in geistigem Durchfall wie
Zitat: Kaum hat ein Kaufhaus echten Pelz im Angebot, schon machen sich junge (aber leider nicht nur die) Tierrechtlerinnen nackig. [...] TierschĂŒtzer sind diejenigen, die die Natur lieben, WĂ€lder toll und Rehe sĂŒĂŸ finden. Also eigentlich jeder. Tierrechtlern wiederum sind Natur und WĂ€lder und Rehe relativ egal, ihr Antrieb ist der Hass auf Menschen. Denn Menschen sind auch nicht mehr wert, als ein Frosch oder eine Ziege. Wahrscheinlich sogar weniger. Deswegen sollen Tiere auch die gleichen Rechte haben, wie der Mensch (von gleichen Pflichten ist dabei selten die Rede, obwohl das zur Gleichberechtigung dazu gehört). [...] Sollte es gelingen, Fleisch zu zĂŒchten, das ebenso gut wie richtiges Schweinefleisch schmeckt, hĂ€tte ich gar kein Problem damit, umzusteigen.


http://debatte.welt.de/weblogs/4881/boess+in+berlin/110130/warum+ziehen+sich+tierrechtler+so+gerne+in+der+ffentlichkeit+aus?req=RSS

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Vincent Klink

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Peta hat "Starköche" angeschrieben, damit sie eine "Vegetarische GÀnseleber" entwickeln ... naja, Peta halt.

Vincent Klink schreibt dazu:

Zitat: Vegetarische GĂ€nseleber?
Von Vincent Klink
FĂŒr’s Vegetarische habe ich sehr viel ĂŒbrig, und den vielen guten GrĂŒnden, kein Fleisch zu essen, ist eigentlich nur ein wirkliches Argument entgegen zu stellen:
„Fleisch schmeckt verdammt gut!“
[...]
Irgendwie komisch, viele Vegetarier kĂ€mpfen stĂ€ndig mit dem Verzicht des Fleisches. Ich behaupte, so kommt kein glĂŒckliches Leben zustande. Man muss es irgendwie hinkriegen, gar nicht mehr ans Fleisch zu denken, das Fleischlose nicht als Mangel anzusehen, sondern als Gewinn. Das geht, und irgendwann mal hat man dann vielleicht auch vergessen, dass ein Milchlammbraten wahnsinnig gut schmecken kann.

Noch etwas an die lieben PetakÀmpfer:
Macht weiter so, aber bedenkt immer, ganz ohne Kompromisse geht es nicht. Was machen wir eigentlich in zehn Jahren, wenn Forscher womöglich entdeckt haben, dass ein abgeschnittener Salatkopf fĂŒrchterlich schreit, wir aber ihn bislang nicht hören konnten? Und was ist mit der Milch, die wir den KĂ€lbern wegnehmen? http://blog.zeit.de/nachgesalzen/2009/04/15/vegetarische-ganseleber_1288


Auch wenn einige seiner anderen Aussagen die Erbse der Woche verdient hĂ€tten (wenn sie nicht gar so unoriginell wĂ€ren), gebĂŒhrt derm letztzitierten Satz eindeutig die Nadel im Misthaufen.

Achim

Nadel fĂŒr "Versuchstierexperten"

Autor: martin | Datum:
Zitat: Diese Diskriminierung der Tiere, die lĂ€sst sich biologisch nicht begrĂŒnden, das heißt es gibt kein Kriterium, wie SchmerzfĂ€higkeit, LeidesfĂ€higkeit oder sonst etwas, was begrĂŒnden wĂŒrde, warum man den Menschen besser schĂŒtzen muss als andere Tiere. Das ist einfach etwas, was wir uns als Gesellschaft herausnehmen, dass wir Menschen in einem besonderen Maße schĂŒtzen und besser schĂŒtzen als alle ĂŒbrigen Tiere.
(Quelle)


Aber daß etwas, das Leid verursacht und sich nicht oder nur negativ begrĂŒnden lĂ€ĂŸt, evt. auch falsch sein könnte, weshalb man es nicht machen oder unterstĂŒtzen sollte (was er tut), darauf kommt er irgendwie dann doch nicht. WĂ€re wohl auch ein wenig viel erlangt...

Nadel fĂŒr "Tinkebell"

Autor: Ricarda | Datum:
"Tinkebell" heißt eine hollĂ€ndische SkandalkĂŒnstlerin, die ihrer todkranken Katze den Hals umgedreht hat und dann eine Tasche aus ihr gemacht hat. Auch wollte sie einige KĂŒken live in einen Schredder werfen.
Gerade hat sie ein Buch mit Hassmails an sich inclusive den Kontaktdaten der Hassmail-Schreiber veröffentlicht und deswegen wird gerade wieder ĂŒber sie berichtet.

Auf sueddeutsche.de gibt es nun ein kleines Interview mit ihr.
Zitat: Tinkebell: Hören Sie: Wir sollten uns einfach mal darĂŒber unterhalten, wie krank unser VerhĂ€ltnis zu Tieren ist. In der westlichen Welt werden Tiere ja wie menschliche Wesen behandelt. Von Erwachsenen, die mittags in der Kantine ein halbes HĂ€hnchen verspeisen. Und um dieses Thema geht es mir. Als Mensch und als KĂŒnstlerin. Manche Tiere essen wir, andere verhĂ€tscheln wir. Das ist doch krank. Das sollte man doch noch offen aussprechen dĂŒrfen. Auch in einer Zeit, da Tierschutzorganisationen immer reicher und mĂ€chtiger werden.

[...]

SZ: Besitzen Sie immer noch Katzen?

Tinkebell: Ich habe drei Katzen. Fleisch esse ich nicht.

SZ: Haben Sie Angst, dass Ihnen militante TierschĂŒtzer mal was antun?

Tinkebell: Ich habe nur Angst vor einer Gesellschaft, die sich mehr um Tiere kĂŒmmert als um Menschen.

http://www.sueddeutsche.de/leben/732/470283/text/
(Nadel und Misthaufen von mir eingefettet.)

Re: Nadel fĂŒr "Tinkebell"

Autor: Thomas | Datum:
in der FAZ

Link FAZ

schreibt sie

Zitat: Die Menschen sollten nachdenken, wie wir Tiere als Produkte benutzen. Geht es um eine Kuh, kĂŒmmert es niemanden. Aber bei einem Tier, das zur Familie gehört, wird es den Leuten bewusst.


GrĂŒĂŸe

Thomas

Nadel fĂŒr die taz

Autor: Ricarda | Datum:
Scheinbar schreibt die taz fĂŒr jeden auch nur ein bisschen gelungenen Artikel zum Thema Veganismus einen Haufen wirklich schlechter und dummer Artikel.
Heute: Tofu in der Kulturkritik: Essen ohne Schuld?
http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/essen-ohne-schuld/
Zitat: Dagegen schmeckt eine gebratene Auberginenscheibe nicht nur nach dem Pfeffer, mit dem sie gewĂŒrzt wurde; sie entwickelt wĂ€hrend des Garprozesses eine signifikante geschmackliche QualitĂ€t, da sich beim Garen etwas Drittes bildet. Das vermag eine gebratene Tofuscheibe nicht, die in der Regel vordergrĂŒndig nach Bratfett und dem GewĂŒrz schmeckt, mit dem sie bestreut wurde.


Zitat: Doch können die Probleme, die unsere ErnĂ€hrung schafft, durch Verzicht und Vegetarismus gelöst werden? Bekanntlich zerstört der Sojaanbau etwa in SĂŒdamerika die Umwelt und forciert die Armut. Und gibt es das ĂŒberhaupt, das schuldfreie Essen? Kann eine Tofu-Bulette wirklich das Gewissen erleichtern? Oder ist es eine Illusion im Gewand des Luxus, fĂŒr den sich der westliche NahrungsĂŒberfluss einen Markt geschaffen hat? Zudem hat die Sache ein soziales GeschmĂ€ckle: Reiche leisten sich genfreien Biotofu, Arme gentechnisch verĂ€nderten Sojafraß.


Und in dem ganzen Unsinn dann doch ein ganz winzig kleines Lichtlein:
Zitat: Wer sich beim Grillabend mit Freunden eine Tofuwurst grillt, kann weiter am sozialen Leben der fleischessenden Mehrheit teilhaben. Doch warum können und wollen Vegetarier nicht auf Fleischgeschmack verzichten? Und weshalb greifen sie wirklich zu Tofu mit Wurstaroma, obwohl sie Fleisch strikt ablehnen? Hier zeigt sich, dass der Drang wohl stĂ€rker ist als der Wille zum Verzicht und sich die individuelle geschmackliche Sozialisation nicht einfach ĂŒberwinden lĂ€sst. Der Vegetarismus ist eine ErnĂ€hrungsform voller WidersprĂŒche.

Dem kann man doch immerhin noch zustimmen. Nur leider aus ganz anderen GrĂŒnden.

Re: Nadel fĂŒr die taz

Autor: martin | Datum:
Es gibt auch noch weitere "gute" Stellen, die allerdings eher fĂŒr die Erbse der Woche geeignet wĂ€ren:

Zitat: Mit Geschmack hat der Fleischersatz aus Soja nicht viel zu tun, was auch an den fehlenden Rezepttraditionen fĂŒr die Sojabohne liegt.


Ja nee is klar, 3000 Jahre chinesische KĂŒche ist natĂŒrlich völlig "traditionslos".

Auch amĂŒsant mit anzusehen, wie oft wiederholt wird, Tofu sei ein "Ersatzprodukt" fĂŒr Leichenteile. Das zeigt, wie alt diese Vorstellung ist.

Und weiter:

Zitat: Bekanntlich zerstört der Sojaanbau etwa in SĂŒdamerika die Umwelt und forciert die Armut.

Allerdings, nur wird Soja - wie jeder wĂŒĂŸte, der sich informiert hĂ€tte - zum grĂ¶ĂŸten Teil als "Futtermittel" angebaut. Da hat sich der Unveganer wohl ins eigene Fleisch geschnitten.

Re: Nadel fĂŒr die taz

Autor: Wonko | Datum:
Schön ist auch die Kommentarspalte zum Artikel:
http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/kommentarseite/1/essen-ohne-schuld/kommentare/1/1/
Aktueller Stand: 250 Kommentare, und jeder einzelne verreisst den Artikel nach KrÀften. Herrlich! :)

Re: Nadel fĂŒr die taz

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Aktueller Stand: 250 Kommentare, und jeder einzelne verreisst
> den Artikel nach KrÀften. Herrlich! :)

Mittlerweile sind's 377 (auch wenn davon ein paar von den ĂŒblichen BrettvormkopftrĂ€gern sind).

Achim

Re: Nadel fĂŒr die taz

Autor: Ricarda | Datum:
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> Mittlerweile sind's 377 (auch wenn davon ein paar von den
> ĂŒblichen BrettvormkopftrĂ€gern sind).

Dazu gabs an dem Tag ĂŒbrigens auch eine Umfrage.
Da hat die Mehrheit, soweit ich mich erinnere, dafĂŒr gestimmt, dass sie ohne "ihr" Schnitzel nicht leben können.

Nadel fĂŒr "SchweinezĂŒchter"

Autor: martin | Datum:
Dieser sympathische Berufsverbrecher hat folgende Intelligenzleistung zusammengebracht:
Zitat: "Es wĂ€re schlimm, wenn man ein persönliches VerhĂ€ltnis zum Tier entwickelt“, sagt SchĂ€fer. „Da wĂ€re man nur am Heulen. (MĂ€rkische Allgemeine, 07.08.2009)"
Das war's allerdings schon, denn der nĂ€chste Satz geht weiter mit: "Und essen wollen doch alle. Das Schnitzel wĂ€chst nun mal nicht in der KĂŒhltheke." Traurig, wenn die Leute nicht ĂŒber Veganismus informiert sind.

und noch eine fĂŒr einen Ă€hnlichen Berufsverbrecher

Autor: martin | Datum:
Vorerst ein paar Ausschnitte zur Illustration:
Zitat: 24.000 Tiere [...] Zum Beispiel die Sau, die auf einem Zettel ĂŒber ihrem KĂ€fig in der BarnstĂ€dter Firma "Nr. 50 130" genannt wird. Sie will sich gerade auf den Boden des "Abferkelstalls" legen - des Stalls, in dem die Tiere geboren werden. Doch 50 130 stĂ¶ĂŸt gegen zwei StahlbĂŒgel, die in Beinhöhe links und rechts in den KĂ€fig hineinragen. Nur langsam zwingt sie ihren massigen Körper an den Barrieren vorbei und liegt endlich. [...] "Das ist nicht so, dass wir ein Streichelzoo sind", sagt Kluge, der die Schweine gern als "genetisches Potenzial" oder "Bestand" bezeichnet. "Wir mĂŒssen Geld verdienen." [...] Gerade klackert eine Gas-Heizkanone, die an der Decke aufgehĂ€ngt ist. Ihre Flammen heizen den Raum auf ungefĂ€hr 30 Grad auf. Das lohnt sich fĂŒrs Unternehmen: Nur wenn die Temperatur stimmt, fressen die Schweinchen genug, um möglichst schnell auf Schlachtreife heranzuwachsen. [...] Die WĂ€nde dieser Jungtier-StĂ€lle haben keine Fenster, durch eine kleine Luke in der TĂŒr schafft es kaum ein Sonnenstrahl. Die Neonröhren brennen nur acht Stunden am Tag, glaubt man Kluge. [...] Weibliche Tiere werden spĂ€ter kĂŒnstlich besamt. "Wenn sie zweimal nicht tragend sind, gehen sie zum Schlachter", erzĂ€hlt Kluge. Alle anderen kommen die meiste Zeit der TrĂ€chtigkeit in einen eigenen Stall. In ihm stehen drei lange Reihen mit jeweils 62 EinzelkĂ€figen - "damit sich die Tiere nicht beharken", wie der Landwirt erklĂ€rt. [...] Jeweils 50 Tiere leben in rechteckigen Buchten aus alten Autobahn-Leitplanken. 0,75 Quadratmeter pro Schwein rĂ€umt die Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere ein. Sie stehen dicht an dicht, immer wieder klettern sie ĂŒbereinander. [...] Die reizarme Umwelt im Stall verleite sie dazu, sich etwa die SchwĂ€nze gegenseitig abzubeißen. Kluge hat dafĂŒr auf seine Weise vorgesorgt: Er lĂ€sst den Ferkeln die SchwĂ€nze stutzen, so dass diese empfindlicher fĂŒr Schmerz werden. Wenn die Schweine gebissen werden, wehren sie sich dann schneller und verhindern so schwerere Verletzungen. In diesem Stall gleißen alle paar Minuten fĂŒr eine Viertelstunde Neonröhren auf. Sie werden von dem Computer eingeschaltet, der stĂ€ndig neues Futter in die Tröge presst. Kluge: "Jedes Gramm, das liegen bleibt, kann nicht umgesetzt werden." Er sagt, das Licht gehe sogar nachts an, damit die Schweine "das Futter finden und nicht ĂŒbereinandersteigen". Aber ein Grund ist wohl auch, dass jedes Mal alle Tiere aufgeweckt und zum Fressen animiert werden sollen.
Die Nadel bekommt er dann fĂŒr diese Aussage:
Zitat: Und vor allem ist ihm wichtig: "Wir bewegen uns im gesetzlichen Rahmen." Sein Betrieb erfĂŒlle die Vorschriften zum Tierschutz. (taz, 14.08.2009)
0,75 Quadratmeter pro Tier - wo wÀren wir nur ohne den Tierschutz?

Nadel fĂŒr Inke DrossĂ© (Tierschutzbund)

Autor: martin | Datum:
Die bekommt sie fĂŒr folgende Feststellung:
Zitat: "Letztendlich haben wir keine Handhabe, gegen die gÀngige Massentierhaltung vorzugehen", sagt Drossé. "Wir beraten zwar, aber die Halter argumentieren meist, das sei gesetzlicher Standard."
(Braunschweiger Zeitung, 06.10.09)

Damit hat sie zugegeben (aber wohl kaum eingesehen), daß man vom Tierschutzstandpunkt keine effiziente Möglichkeit hat, gegen Tierausbeutung (hier: nicht einmal "Massentierhaltung") vorzugehen, da es gesetzlich genehmigt ist, und da speziesistische Gesetze, von Tierausbeutern und Konsorten erlassen, den Status der Tierausbeutung nie relevant in Frage stellen.

Tierschutz funktioniert nicht - q.e.d.

Nadel fĂŒr Pfarrer

Autor: martin | Datum:
Zitat: Bandel forderte die JĂ€gerschaft auf, ihre grundsĂ€tzliche Motivation zu hinterfragen und das Waidwerk so auszuĂŒben, dass es ein Gottesdienst im Alltag sein könne.
(Giessener Anzeiger, 19.10.2009)

Er hat schön die Parallele herausgestellt: Indoktrination, Mord und UnterdrĂŒckung in beiden Bereichen. (Wobei der "Gottesdienst" selbst eher im Theoretischen punktet (von spontanen Lynchmorden abgesehen) und die "Jagd" im Praktischen.)

Nadel fĂŒr Nationale Bauernvereinigung (UK) - Vegetarismus ist keine Lösung

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Jonathan Scurlock, of the National Farmers Union, said: “Going vegetarian is not a worldwide solution. It’s not a view shared by the NFU. Farmers in this country are interested in evidence-based policymaking. We don’t have a methane-free cow or pig available to us.”
http://tierrechtsforen.de/13/2032/2034


Lassen wir mal beiseite, daß Vegetarier nur relativ wenige Schweine konsumieren (vgl. http://antispe.de/txt/vegetarier-sind-toll.html).

Mit seiner Aussage, Vegetarismus sei keine Lösung, hat der Bauer völlig recht. Mal vom tierrechtsethischen Aspekt abgesehen:

1. "Milch"-KĂŒhe sind natĂŒrlich ebenso Klimabelastend wie "Mastrinder"
2. Wohin sollten in einer vegetarischen Gesellschaft die Leichen all der Vegetarieropfer - siehe ausfĂŒhrung zum MĂ€rchenbauer in http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html.

Also: eine vegetarische Gesellschaft ist unmöglich, eine vegane ethisch zwingend erforderlich.

Achim

Nadel fĂŒr Inuit

Autor: martin | Datum:
Zitat: Die bestehende Quote fĂŒr EisbĂ€ren, denkt er, ist zu niedrig. Wenn klar sei, dass die Quote den Bestand der Tiere nicht gefĂ€hrdet, dann „haben die TierschĂŒtzer, die Greenpeace-Leute, die Brigitte Bardots dieser Welt keine Argumente mehr. Dann können wir was Großes hier aufziehen“.

(http://tierrechtsforen.de/13/2045)
Das ist der Unterschied zwischen TierschĂŒtzern, ArtenschĂŒtzern und sonstigen Heuchlern - ethisch argumentierende Tierrechtler interessiert solcher Unsinn wie "Abschußquoten" erst gar nicht, denn Mord bleibt Mord.

Nadel fĂŒr unbekannten Redakteur

Autor: martin | Datum:
Aktuell zu den Tierversuchen mit 29 Schweinen in Österreich, die fĂŒr die Lawinenforschung lebend eingegraben sterben gelassen werden, was Protest von TierschĂŒtzern erregte.
Zitat: Eigentlich haben Menschen keine besonders großen Probleme damit, fĂŒr ihr Wohl Schweine sterben zu lassen - mehr als 16.000 der Tiere sind nach Zahlen der Bundesregierung 2007 bei wissenschaftlichen Experimenten umgekommen. Eine geradezu winzige Zahl im Vergleich zu der Schweinemenge, die dem menschlichen Appetit geopfert wird: 50 Millionen der Tiere landen jedes Jahr in deutschen Schlachthöfen und anschließend auf dem Teller. Rund einen Zentner Schweinefleisch vertilgt der Durchschnittsdeutsche pro Jahr.

(http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,672034,00.html)

Unter den protestierenden TierschĂŒtzern sind unter Garantie nicht wenige, die selber tote Schweine essen. Was wĂ€re der Tierschutz ohne Doppelmoral?

Nadel fĂŒr TierversuchsbefĂŒrworter Gerhard Heldmaier

Autor: martin | Datum:
Zitat: Die ethischen Grundsatzfragen bleiben dennoch. Auf die Frage: „DĂŒrfen wir das?“ antwortet Heldmaier mit einer Gegenfrage. Jedes Jahr stĂŒrben in Deutschland 2,7 Millionen Tiere in Tierversuchen – weitaus mehr aber in den Schlachthöfen. [...] Tierversuche seien in der öffentlichen Wahrnehmung grausam und wĂŒrden daher ausgeblendet. In den Schlachthöfen gehe es nicht weniger grausam zu, oft noch brutaler, gibt Heldmaier zu bedenken. „Da geht es den Versuchstieren zumeist besser“, findet er. Wenig Schwarz-Weiß also in dieser Frage und viel Grau. Eine völlige Abschaffung von Tierversuchen wird wohl noch lange ein Traum bleiben.

(http://www.suedkurier.de/news/wissenschaft/art419,4202411)

Das paßt auch wunderbar zum aktuellen Beweis, daß die Tierschutz-Argumentation bei Tierversuchen versagt, wie sie auch seit Jahren beim "Pelz"-Thema versagt wie auch aktuell. (Und wer noch mehr Zahlen braucht: Seit dem "Pelz"-Farm-Verbot in England von 2000 ist der dortige Absatz um 169% gestiegen.)

Nadel fĂŒr den BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Tierschutzbundes

Autor: martin | Datum:
Zitat: Das Verbot der konventionellen KĂ€fighaltung ist kein Fortschritt!

(http://www.ksta.de/html/artikel/1269434605140.shtml)

Schön, dass es inzwischen auch schon bei den TierschĂŒtzern angekommen ist. Hat ja nur zehn Jahre gedauert.
Aber hier darf man sich natĂŒrlich nicht zu frĂŒh freuen. Gemeint ist nur, dass das "Legebatterieverbot" die neunen KĂ€fige ("Kleingruppenhaltung") nicht verhindert hat. Um zu der Einsicht zu gelangen, dass jede Form von HĂŒhnerausbeutung falsch ist, werden die TierschĂŒtzer wohl sehr, sehr lange brauchen (wenn sie es ĂŒberhaupt jemals begreifen).

Nadel fĂŒr Tierarzt

Autor: martin | Datum:
Ein Tierarzt bemĂŒht sich in einem Zeitungsartikel, der die Frage nach einem "Wildtierverbot" in "Zirkussen" thematisiert, hervorzuheben, wie viel besser es die Tiere im "Zirkus" im Gegensatz zum "Zoo" hĂ€tten und kommt zur einleuchtenden Erkenntnis:
Zitat: "Wenn wir den "Zirkus" verbieten wĂŒrden, dann mĂŒssten wir auch den Zoo abschaffen."

(newsklick.de, 09.04.2010)

Schön, dass das eingesehen wurde (wobei gegen Zirkusse ohne nichtmenschliche Tiere nichts einzuwenden wÀre). Jetzt muss es nur noch umgesetzt werden.

Nadel fĂŒr Reporter

Autor: martin | Datum:
Unter dem Titel "Die Welt ist nicht nett", der sich mit der aktuellen Debatte um die Bremer Tierversuche an Affen beschÀftigt, wird festgestellt:
Zitat: Kleine Quizfrage: Wer steckt hinter dem Verein Neuland, der am 25. April dieses Jahres unter dem Motto "Sommer, Sonne und Bratwurst" in Berlin die 8. Bratwurstmeisterschaft abhielt, auf dass Fleischer um den Titel des Schöpfers der kreativsten Bratwurst konkurrieren? Richtig: Einer der drei TrÀgervereine ist der Deutsche Tierschutzbund (DTB). Im Vorstand von Neuland sitzt Wolfgang Apel, PrÀsident des DTB.

NÀchste Frage: Wer rief anlÀsslich des Internationalen Tags des Versuchstieres am 24. April dieses Jahres mal wieder zum Ende aller Versuche auf? Richtig: TierschutzprÀsident Wolfgang Apel, im Nebenberuf Vorstand der Fleischvermarktungsorganisation Neuland.

Eine freundliche Bezeichnung fĂŒr eine solche Haltung ist: weltanschauliche FlexibilitĂ€t.

Das ist um so bemerkenswerter, da auch viele andere Artikel dazu das gleiche feststellen: "TierschĂŒtzer", die gegen Tierversuche demonstrieren, aber nicht gegen die alltĂ€gliche Ausbeutung wie die fĂŒr tierliche Nahrungsmittel, sind Heuchler. Also genau die Diskrepanz zwischen (vermeintlichem) Anspruch und Wirklichkeit, die die Alten und Neuen TierschĂŒtzer als unwichtig vom Tisch zu wischen versuchen mit der Behauptung, Menschen wĂŒrden "nunmal nicht rational handeln", sodass man ruhig inkonsequent sein könnte und z.B. mit Tierausbeutern gegen Einzelbereiche der Tierausbeutung demonstrieren könnte (mit Vegetariern gegen "Pelz"-Handel und dergleichen).

Offensichtlich ist das nicht der Fall. Das, was (wirkliche) Tierrechtler, d.h. Abolitionisten, seit Jahren betonen, zeigt sich in einem nach dem anderen Artikel in ĂŒberregionalen Zeitungen: inkonsequente Positionen funktionieren nicht. Die Menschen sind nicht so blöd, dass sie Inkonsequenz in Praxis oder Forderungen nicht als Ausrede fĂŒr ihr Verhalten gebrauchen wĂŒrden. Das einzige, was funktioniert, ist und bleibt die Forderung nach Veganismus (nicht "Vegetarismus SchrĂ€gstrich Veganismus" oder vermeintlich besseren Tierausbeutungsprodukten wie "Freilandeiern") und nach der totalen Abschaffung aller Tierausbeutung (nicht erst einmal den "Pelz"-Handel oder eine bestimmte Form von Tierversuchen).

Was den Artikel anbelangt, ist der Rest dennoch ein Misthaufen. Er schreckt nicht vor billigen Argumenten wie dem MĂ€htod zurĂŒck, womit bewiesen ist, dass der Schreiber nicht rechnen kann. Denn da fĂŒr tierliche Produkte ein Vielfaches an Pflanzen verbraucht werden, ist die Anzahl der bei der Pflanzenproduktion getöteten Tiere bei unveganer ErnĂ€hrung zwangslĂ€ufig immer wesentlich höher als bei veganer. Auch schreckt er nicht vor kruden Falschdarstellungen zurĂŒck wie der Behauptung, ohne JĂ€ger wĂŒrden die Rehe dem Wald heillos zu Leibe rĂŒcken. Hier ist richtig: ohne Jagd werden die Rehe erst gar nicht in den Wald gedrĂ€ngt, sodass sie ihn in Ruhe lassen wĂŒrden (im Gegensatz zum jetzigen Zustand).

Nadel fĂŒr Journalisten: Vegetarismus ist heuchlerisch

Autor: martin | Datum:
Bei der Diskussion ĂŒber Vegetarismus im Zuge von Foers Buch "Tiere essen" (siehe auch hier) gab es zwei Gegen-Zeitungsartikel, die fĂŒr Unvegetarismus plĂ€dierten. Beide kommen jedoch zu dem Schluss - und haben sich damit redlich die Nadel im Misthaufen verdient -, dass nur Vegetarismus heuchlerisch ist und nur Veganismus ethisch konsequent wĂ€re.
Zitat: Wen Filme aus dem Schlachthaus quĂ€len, mĂŒsste bei dem Gedanken an KĂŒhe als Melkmaschinen oder HĂŒhner als Dauer-Eileger ebenfalls das Grausen kriegen. Mich nervt daher der erhobene Zeigefinger von Vegetariern, denn sie dĂŒrfte es eigentlich gar nicht geben. WĂŒrden sie ihre Tierliebe konsequent zu Ende denken, mĂŒssten sie komplett und vollstĂ€ndig auf alle tierischen Produkte verzichten - und damit vegan leben.

(derwesten.de/nachrichten/Warum-ich-nicht-auf-Fleisch-verzichte-id3576660.html)


Zitat: Doch um diese negativen Auswirkungen der Tierhaltung auszumerzen, reicht ein Verzicht auf Fleisch allein nicht aus. Auch Milchprodukte und Eier mĂŒssten wir aus unserer Nahrung verbannen. Denn: «Damit KĂŒhe Milch geben, mĂŒssen sie jedes Jahr ein Kalb bekommen», erklĂ€rt Helmut Haberl vom Institut fĂŒr soziale Ökologie an der UniversitĂ€t Klagenfurt. «Nun ist die HĂ€lfte aller KĂ€lber mĂ€nnlich. Was sollte mit diesen Tieren geschehen, wenn man sie nicht mehr schlachten dĂŒrfte? Soll man sie einfach durchfĂŒttern, ohne dass sie einen Nutzen haben, wie die heiligen KĂŒhe in Indien?» Eine solche Milchwirtschaft wĂ€re katastrophal ineffizient. FĂŒr die Eierproduktion gĂ€lte dasselbe. «Eine ErnĂ€hrung ohne Fleisch, aber mit Eiern und Milch, ist wirtschaftlich nicht zu haben.»

Auch andere Nebenprodukte aus der Tierhaltung wĂŒrden wegfallen: 11 Millionen Tonnen Leder und 2 Millionen Tonnen Wolle jĂ€hrlich, rechnet der «New Scientist» vor. Wir mĂŒssten nicht nur zu Vegetariern, sondern gar zu Veganern werden, also auf sĂ€mtliche Tierprodukte verzichten.

(sonntagszeitung.ch/wissen/artikel-detailseite/?newsid=143680)


Zitat: Daraus zu schließen, dass der Verzicht auf Fleisch die Lösung des Problems darstellen kann, greift aber dramatisch zu kurz. Das lĂ€sst sich auch daran erkennen, dass Foer dies zwar predigt, Milchprodukte und Eier aber weiter konsumiert. Auf die Frage, warum er diese Form des tierquĂ€lerischen Systems akzeptiert, die Fleischproduktion aber nicht, antwortet er der deutschen Zeit seltsam ausweichend: dass Milchproduktion und Legehennenhaltung unabdingbar mit der Fleischproduktion zusammenhĂ€ngen, wĂ€re ihm erst "mitten im Buchschreiben" aufgefallen, er hĂ€tte ein "neues Feld" aufmachen oder gar ein "zweites Buch schreiben" mĂŒssen. Nicht eben eine konsequente Form der Systemverweigerung.

(derstandard.at/1282273232011/Pro-Fleischessen-Ja-nur-ein-bisschen-oder-gar-nicht)


Zur Einsicht kommen sie jedoch nicht, beim zweiten wird das Gespenst der MangelernĂ€hrung heraufgeschworen. Die letzte Ausflucht, bevor man sich mit der RealitĂ€t auseinandersetzen mĂŒsste.

Nadel fĂŒr Delfinausbeuter: Konsequenz

Autor: martin | Datum:
Im Zuge der Diskussion um die letzten drei Delfinarien, die nach den Forderungen von TierschĂŒtzern geschlossen werden sollen, argumentiert einer der Ausbeuter folgendermaßen:
Zitat: Delfin-Dompteur Jörg Feldhoff arbeitet seit den 80er Jahren mit Delfinen. Er kennt die Argumente seiner Gegner. «Es ist scheinheilig: Ich bin entweder gegen jede Art von Tierhaltung, auch die von Jagdhunden zu Hause, oder ich lasse es sein.»

(newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1048240)

Der TierschĂŒtzer steht etwas dumm da, der Tierrechtler sagt: selbstverstĂ€ndlich.

Dass eines der drei Delfinarien 2012 schließen wird, ist ĂŒbrigens auch ein typischer TierschĂŒtzer-Sieg: Die Defline werden durch Seelöwen ersetzt. Da diese nicht zu den Sympathiespezies gehören, also allgemein nicht so beliebt sind, stört das TierschĂŒtzer kaum.

Nadel fĂŒr PelzzĂŒchter

Autor: Claude | Datum:
Es geht dabei um ein Werbe-Video:
http://www.youtube.com/watch?v=cJs2p2U9t-Q
Titel: "Animals, new sexy[sic!] movie stars on the farm."
Beschreibung: "animation video N°1 on fur, farm animals, food & ethics.[sic!]"

Richtig ist dabei, dass es keine Rolle spielt fĂŒr was ein Tier getötet wird. Egal ob fĂŒr "Fleisch", "Eier" oder "Pelz".
Nicht so richtig ist aber die Darstellung, dass Tiere gerne dafĂŒr sterben.

Ich verstehe nicht so recht wie sie ĂŒberhaupt auf die absurde Idee kommen, dass die Tiere gerne dafĂŒr sterben wĂŒrden. Glauben die das ernsthaft?

Man kennt die Idee ja schon aus HHGTTG:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=ucNYLsjKaTQ#t=378s
(Ein Video vom entsprechenden Monty Python Sketch "The Vegetarian Restaurant" habe ich leider nicht mehr gefunden)

Claude

Re: Nadel fĂŒr PelzzĂŒchter (Monty Python)

Autor: Marco | Datum:
Claude schrieb:
>
> (Ein Video vom entsprechenden Monty Python Sketch "The
> Vegetarian Restaurant" habe ich leider nicht mehr gefunden)

Der VollstÀndigkeit halber: http://www.youtube.com/watch?v=3VWIIPbx9J4

Nadel im Misthaufen fĂŒr BauernprĂ€sident Gerd Sonnleitner

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Sonnleitner gibt Verbrauchern Mitschuld an Massentierhaltung
[...]

Mit dem Begriff Massentierhaltung werde die Landwirtschaft diffamiert, sagt der PrĂ€sident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner. Der Verbraucher kritisiere zwar die Tierhaltung in den StĂ€llen als nicht artgerecht. Im Supermarkt entscheide er sich jedoch fĂŒr "billige Nahrungsmittel". [...]

Auf der anderen Seite kritisiert zwar der Verbraucher unsere Stallungen, aber er will billige Nahrungsmittel, und vom Ausland kommt Material und Fleisch und kommen Tierprodukte herein, die unter schlimmen Geschichtspunkten produziert werden, und da gibt es keine Kritik. [...]

Herr Geers, wir merken sehr stark, wenn wir Betriebsbesichtigungen machen, das heißt Verbraucher auf unsere Höfe, zu den Tierhaltungen, in die Stallungen mit einladen, dass sie dann, wenn sie es wirklich gesehen haben und drin waren, ein ganz anderes, nĂ€mlich ein positives VerhĂ€ltnis zu unserer Tierhaltung haben, und das werden wir jetzt noch stĂ€rker forcieren, dass wir Verbraucher einladen, unsere Tierhaltung zu besichtigen, auch unsere Verantwortung, unsere Kontrollen in den Tierhaltungen hinein. Und dann kommt das Vertrauen sicher wieder zurĂŒck. Aber es wird ein hartes StĂŒck Arbeit sein, weil sich die Gesellschaft, die Bevölkerung zu weit schon von den Bauern weg entfernt hat und dann oft romantische Vorstellungen von Tierhaltung hat. Aber die gute alte Tierhaltung, die hat es ja gar nicht gegeben. Da waren die Stallungen viel schlechter und die Tierhaltung teilweise grausam.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1628312/

"Der Verbraucher" hat in der Tat (nicht nur die) Mitschuld (sondern die Hauptschuld). Denn ohne die Nachfrage - sprich: Unveganismus - wĂŒrde auch nicht "produziert".

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr anonyme hundefressende BĂ€uerin

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Die Frage scheint ihr nicht genehm, die Antwort fĂ€llt entsprechend schroff aus: «Wie verlogen, so etwas zu fragen! Dann dĂŒrfte man auch keine Schweine essen!» So oder Ă€hnlich reagiert nicht nur eine Landwirtin aus dem St. Galler Rheintal auf die Frage des «Tages-Anzeigers», warum sie Hundefleisch geniesse.
http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Schweizer-sollen-keine-Hunde-und-Katzen-mehr-essen/story/19945914

Eben.

Achim

Nadel im Misthaufen vegetarierachtenden JĂ€ger

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ein JĂ€ger sindert zur letzen PM grade diversen MĂŒll ab (er glaubt, Kaninchen, Kolibris und Kakadus mĂŒssten, da sie vegan sind "Pansen, BlĂ€tter-, Lab- und Netzmagen" haben, es gĂ€be eine "Notwendigkeit einer Schalenwildbejagung in Deutschland" und Ă€hnlichen Unfug) - er bildet sich außerdem ein, dass ich ihn da öffentlich vorfĂŒhre sei eine "Diskussion".

Wie auch immer, schließlich kommt folgende Gemme (meine Hervorhebung):

Zitat: Jetzt verstehe ich, warum selbst Vegetarier (die ich sehr achte!) Ihren Verein und Sie als Person als ideologische Sekte einstufen! Ihr Verhalten hat dafĂŒr die beste ErklĂ€rung gegeben! http://www.readers-edition.de/2013/04/19/tierversuchstag-2013/


DafĂŒr gibt's die Nadel im Misthaufen. Klar, dass ein JĂ€ger Vegetarier "sehr achte[t]". Mörder sind Mörder.

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr den Kreationisten Bryan Fisher

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Das Chistentum, so impliziert Fisher (ein Vertreter der Ströung "Muscular Christianity") unfreiwillug, ist Hauptursache fĂŒr Speziesismus: "We freely allow restaurants and grocery stores to sell and to serve bacon. That can only happen in a Christian country."

Allerdinsg folgt Unfug: "You can’t do that in Israel. I’ve been to Israel. You go into the hotel to eat dinner; you go into a restaurant ... you can’t get bacon there!" Das ist Unsinn, dort gibt es koscheren Speck (aus Vogelleichen) und natĂŒrlich veganen Speck, religionswahn- und mordfrei. Weniger speziesistisch als Christen sind anderer Theisten aber natĂŒrlich nicht.

(Zitate aus http://www.rightwingwatch.org/content/fischer-sale-bacon-proves-america-christian-nation).

Achim

Nadel fĂŒr klausalfs [Klaus Alfs - Mod]

Autor: gast | Datum:
Inmitten einer Reductio ad Hitlerum las ich nÀmlich folgenden Satz:
Zitat: Schlimmer als das offensive Bekenntis zum Bösen (“I’m bad!”) sind demnach[nach Kant] Illusionen ĂŒber die eigenen Motive und ĂŒber das, was der Fall ist.

http://blog.klausalfs.de/2188/reductio-ad-absurdum/
Nun glaubt er, Vegetarier (zutreffend, aber Veganer sind mitgemeint) hĂ€tten solche Illusionen, tatsĂ€chlich ist er es aber selbst. Zumindest halte ich ihn nicht fĂŒr intelligent genug, um zu erkennen, was er schreibt.

Und ein weiterer Satz, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob er so uminterpretierbar ist, dass er zutrifft:
Zitat: Keineswegs sind alle oder auch nur die meisten Vegetarier Nazis; allerdings fallen sie um so eher dieser Ideologie anheim, je weniger sie ihre selbstgefÀllige Haltung reflektieren[
].

und je mehr sie mit den Rechten gegen SchÀchten demonstrieren

Nadel im Misthaufen fĂŒr moslemischen Bibelkritiker

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ein Moslem, Erhat Toka, wirft Dieter Nuhr vor, ein "Hassprediger" zu sein. Da basiert auf Nuhrs Aussagen wie "Im Islam ist die Frau nĂ€mlich zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles entscheiden zu mĂŒssen", "Der klaut zweimal, aber beim dritten Mal wird’s schwierig!" (zur Strafe "Handabhacken" bei Diebstahl), "Tötet die UnglĂ€ubigen, wo immer ihr sie findet." (Koranzitat)

(Mein Lieblings-Nuhr-Zutate in diesem Zusammenhang: "Wenn man nicht wĂŒsste, dass der Koran Gottes Wort ist, man könnte meinen, ein Mann hĂ€tte ihn geschrieben.")

Jedenfalls geht es Toka da wie manchem Christen (vorhin habe ich mit ZJ am Bahnhof ĂŒber das HHTG unterhalten, leider kam der Zug, ehe es wirklich lustig wurde): Fakten ĂŒber seine Religion und seine "Heilige Schrift" hört er nicht gern.

O.G. Moslem also weiß, der Islam sei eine "Religion der Liebe".

Die Nadel im Misthaufen aber bekommt er hierfĂŒr:
Zitat: Wenn Nuhr den Koran mit Passagen ĂŒber das Töten von UnglĂ€ubigen zitiert, sei das aus dem Zusammenhang gerissen, kritisiert der Boykotteur. Wer die Bibel aufmerksam lese, werde Ă€hnliche Passagen finden.

http://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/516852/muslim-aus-osnabruck-wirft-dieter-nuhr-hetze-vor

Ja. Drum sind anstÀndige Menschen ja auch Atheisten ...

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Beda Stadler: Veganer haben die besseren Argumente

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Gefragt, ob auch Veganer als dogmatische Religion daherkommt[sic!], antwortet er: "Nein, denn die Veganer haben die besseren Argumente als wir. Wir jedoch das bessere Essen. Im Zentrum der veganen Bewegung steht eine philosophische Diskussion: Der Mensch darf Tieren kein Leid zufĂŒgen. Und damit bin ich zu hundert Prozent einverstanden. Das bedeutet fĂŒr mich aber nicht, dass man Tiere nicht töten kann. Wir sollten akzeptieren, dass ein Tier wohl eine Biographie, aber keine Zukunft hat. Tiere planen keine Ferien oder ĂŒberlegen sich, wie sie sich fĂŒr ihr Alter finanziell absichern können. Wenn wir Tiere töten, nehmen wir ihnen also nichts weg. Das ist fĂŒr mich der Hauptgrund, warum ich noch Fleisch esse." http://hpd.de/artikel/11500#comment-4316 (meine Hervorhebung


DafĂŒr, obwohl er es mit dem Unsinn vom "besseren Essen" gleich wieder in den Sand setzt, bekommt er die Nadel im Misthaufen. Wobei ich zugeben muss, dass er es uns ja recht einfach macht, die besseren Argumente zu haben mit Argumenten analog zu "[menschliche SĂ€uglinge und manche geistig behinderten Menschen] planen keine Ferien oder ĂŒberlegen sich, wie sie sich fĂŒr ihr Alter finanziell absichern können. Wenn wir [sie] töten, nehmen wir ihnen also nichts weg."

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Metzger: Unveganer sind unzivilisiert

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zivilisation bezeichnet gemĂ€ĂŸ Duden die "Gesamtheit der durch den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt geschaffenen und verbesserten sozialen und materiellen Lebensbedingungen", selten "durch Erziehung, Bildung erworbene [verfeinerte] Lebensart" (http://www.duden.de/rechtschreibung/Zivilisation).

Metzgermeister Fritz KĂŒng gesteht: Unveganer sind unzivilisiert ("Veganismus sei doch bloss eine «Zivilisationserscheinung», sagt er und verwirft die HĂ€nde." http://www.derbund.ch/bern/kanton/der-veganer-zu-besuch-beim-schlachter/story/26315712)

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Tierversuchsrelativierung

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Nicht zuletzt versuchen die Forscher die Dimensionen zurecht zu rĂŒcken und verweisen im Vergleich zu den rund 200.000 Versuchstieren, die jĂ€hrlich in Österreich verwendet werden, auf die rund 80 Millionen Tiere, die hierzulande fĂŒr die Lebensmittelproduktion geschlachtet werden. Damit kommen im Laufe eines 80-jĂ€hrigen Lebens im Schnitt auf jeden Österreicher etwa 1000 Schlachttiere, aber nur zwei Labortiere.

http://kurier.at/lebensart/leben/forschung-braucht-tierversuche/159.000.173 (meine Hervorhebung)

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Krankheitsministerin Huml

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) rĂ€t davon ab, Kindern ausschließlich pflanzliche Lebensmittel zu geben. Dabei könne es zu einer dramatischen Unterversorgung kommen.


Wo sie recht hat ... so ganz ohne Pilze, mikrobielles B12, Salz und vor allem Wasser kommt es in der Tat zu einer Unterversorgung, vulgo "Verdursten". Denn das ist alles nicht-pflanzlich, aber Bestandteil veganer ErnÀhrung. So fÀhrt sie auch korrekt fort:
Zitat: "Kinder haben im Wachstum einen besonderen NĂ€hrstoffbedarf und brauchen eine ausgewogene Kost", sagte Huml anlĂ€sslich des "Tages der gesunden ErnĂ€hrung" am 7. MĂ€rz laut am Sonntag in MĂŒnchen verbreiteter Mitteilung.
Auch das völlig richtig, eine ausgewogene (vegane) ErnÀrhung ist wichtig.

Doch gleich darauf:
Zitat: Eine rein vegane ErnĂ€hrung könne zu MangelzustĂ€nden fĂŒhren. "Sie ist daher fĂŒr Kinder nicht geeignet."
Beim Verzicht auf tierische Lebensmittel könne es etwa zur Unterversorgung von NÀhrstoffen wie Vitamin B12 kommen, sagte die Ministerin.
Klar, und beim Verzicht aufs Rauchen kann es zu einer Unterversorgung von Sauerstoff kommen (wenn man dazu den Kopf ein paar Stunden unter Wasser hÀlt).

Kleiner Tipp am Rande: B12-Unterversorgung ist leicht durch Supplemente zu umgehen (Àhnlich wie Jodmangel durch allgegenwÀrtiges jodierte Salz umgangen wird) - das durch die von ihr propagierte unvegane ErnÀhrung drastisch steigene Krebsriskio beispielsweise dagegen nicht. Das also tut sie ihrem heute vierjÀhrigen Sohn an in ihrem unveganen Wahn ...

Und somit hat die ethisch einzig vertretbare Lebensweise, Veganismus, als Kollateralnutzen nicht nur eine Reduktion des Klimawandels bis hin zur Verringerung der Auswirkung von [url= http://tierrechtsforen.de/tsunami]Tsunamis[/url], sondern auch gesundheitliche Vorteile.

Alle Zitate nach http://www.nordbayern.de/region/vegane-ernahrung-von-kindern-gesundheitsministerin-warnt-1.5038952

Nadel im Misthaufen: Jagdpropagandist ĂŒber Richard David Precht

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Florian Asche ist Jagdrechtsexperte der Deutschen Jagdzeitung, schreibt fĂŒr die Magazine „Jaeger“ und „Wild und Hund“, hat diverse BĂŒcher veröffentlicht, unter anderem „Jagen, Sex und Tiere essen – die Lust am Archaischen“ , „Jagd und Stiftung“ oder „Tiere essen dĂŒrfen – Ethik fĂŒr Fleischfresser“.
Zum Philosophen Richard David Precht, genauer dessen neuestem Werk "Tiere denken", schreibt er:
Zitat: Mit seinem Buch ĂŒber Tierrechte verabschiedet sich der Steak-Freund Richard David Precht aus der ernsthaften Debatte ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Mensch und Umwelt. [...]

Schlimmer ist jedoch, dass der Autor auf seinem Stammgebiet, der Ethik, völlig versagt. Die mit der Jagd verbundene Lust sei pervers, so schreibt der Steak-Esser Precht. Die Lust, Fleisch zu essen, sei jedoch moralisch weniger anstĂ¶ĂŸig als die Lust, das Fleisch vorher durch Töten zu gewinnen. Dieses Argument ist, man muss es so deutlich ausdrĂŒcken, dumm.
In beiden FĂ€llen ist Lust das Motiv fĂŒr den Tod des Tieres

[...] Auch im Hinblick auf das „Selbst“ des Tötens ist Precht kein Vorbild. Er ĂŒberantwortet diesen blutigen Hintergrund seiner eigenen Lust an Fremde. An den Koch, den Schlachter, den TierzĂŒchter. Sie alle ĂŒben einen Beruf aus, der auf dem Töten von Tieren basiert. [...]

Auch ihr Tun ist also von Lust geprĂ€gt. Precht versteckt sich hinter der Verantwortung dieser Menschen, wenn er sich als den moralisch besseren Nur-Genießer darstellt. Er ist ein KonsumtĂ€ter, der mit seiner EC-Karte tötet. Als Philosoph hat er sich damit demontiert.
http://www.focus.de/wissen/experten/florian_asche/die-debatte-tiere-denken-philosophen-auch_id_6155399.html

Achim

Antiveganer und Unveganer: Richard David Precht

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Precht frisst Leichen:
Zitat: Sie selbst essen aber Fleisch?
Gelegentlich esse ich es. Aber nur sehr ausgewÀhltes Fleisch, von dem ich ziemlich genau weiss, wo es herkommt.

Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie Fleisch essen?
Mal mehr, mal weniger. Das hĂ€ngt, wie bei allen ethischen Fragen, auch immer ein bisschen von der Befindlichkeit ab. Aber grundsĂ€tzlich halte ich vegetarische ErnĂ€hrung ethisch fĂŒr richtiger.
http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/da-wuerde-jeder-fuer-die-todesstrafe-plaedieren/story/25040629

Precht hetzt gegen Veganer:
Zitat: Ich möchte nicht, dass Ethik ausschliesslich Privatsache ist. Bei einigen Veganern ist das aber der Fall. Das soll jetzt keine Kritik an deren Lebensweise sein. Es ist eine Kritik daran, aus ErnÀhrung eine Religion zu machen.
a.a.O.

TierschĂŒtzer Precht hat weder begriffen, dass Veganismus keine ErnĂ€hrung ist, noch, dass veganismus eher das Gegenteil von Religion ist. Und dass Ethik eben Privatsache sein soll, ist ja grade das Mantra der Unveganer ("Jedem das Seine"), wĂ€hrend wir fordern, dass jeder das Morden einstellt, auch der Heuchler Precht.

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Joseph Hillström

Autor: Florian Keller | Datum:
Folgenden Kommentar las ich heute unter dem Tagesanzeigerbeitrag "Die neue HĂ€rte":

Zitat: Schön und gut Herr Hesse, aber zur Erkenntniss braucht es den Blick in den Spiegel. Was halten wir den Wirtschaftsdarwinisten, den Alpha-Raubtieren, den reaktionÀren Nationalisten und den entfesselten MÀrkten entgegen?
Nichts. Die Soziale Wirtschaft ist tot, die Kollektivethik ist tot, der Internationalismus ist tot und die Idee, dass der Markt zu aller erst dem Volk dienen muss ist genau so tot. Sie alle wurden auf dem Altar der Realpolitik dem Kompromiss geopfert.
Wo man frĂŒher der EllbogenmentalitĂ€t den Gemeinsinn entgegenhalten konnte, dem Machismo die Gelichheit und der Profitgier den Erfindungsgeist herrscht heute gĂ€hnende Leere. Wo frĂŒher der Klassenkampf gefĂŒhrt wurde ereiffert[sic] man sich ĂŒber veganes Essen in der Mensa, korrekte Pronomen und geschlechterspezifisches Kinderspielzeug.


Meine Hervorhebungen. Obwohl Herr Hillström offensichtlich bemerkt, dass es Menschen gibt, fĂŒr die Ethik nicht gestorben ist, behauptet er das Gegenteil. Eine klassische Nadel im Misthaufen.

Nadel im Misthaufen fĂŒr Vera Dillier

Autor: Florian Keller | Datum:
Zitat: Eine bekennende PelztrĂ€gerin «ohne schlechtes Gewissen» ist Hanselmanns Society-Kollegin Vera Dillier (Alter geheim). Die Jet-Set-Lady, die einen Zweitwohnsitz in der Pelz-Metropole St. Moritz besitzt, trĂ€gt das umstrittene tierische Mode-Produkt gerne und oft: «Entweder man ist Veganer oder hört auf, sich zu beschweren», so Dillier. «Ob Daune, ob Leder oder Pelz – es ist immer die Haut eines Tieres.» Sie trĂ€gt aktuell MĂ€ntel aus wiederverarbeiteten Pelzen, die sie in Italien fĂŒr rund 7000 Franken restaurieren und nĂ€hen liess.


http://www.blick.ch/people-tv/schweiz/schweizer-stars-streiten-sich-wegen-tierischem-mode-trend-ich-trage-pelz-bis-ich-sterbe-id6262859.html

Nadel im Misthaufen fĂŒr Imam

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Und bemerkenswert war auch die in der Imam-Riza-Moschee in Berlin. Da hieß es: "Ihr könnt nicht sagen: Ich bin zugleich Demokrat und Schiit. Nein, das geht nicht. Man kann nicht sowohl Muslim als auch laizistisch sein. Man kann nicht sowohl Humanist als auch ein Freund der Familie des Propheten sein." Ungeheure SĂ€tze!
"ARD-Journalist besuchte deutsche Moscheen. Vieles, was er hörte, entsetzte ihn" http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/constantin-schreiber-in-deutschen-moscheen--vieles--was-er-hoerte--entsetzte-ihn-7391238.html

Was der Journalist da "ungeheuer" findet, weiß ich nicht. Der Imam hat ja völlig recht, so wie jemand, der sagt, man könne nicht zugleich Antirassist und Nazi sein oder Veganer und Leichenfresser.

Achim

Nadel im Misthaufen fĂŒr Kim Ly Lam

Autor: Claude | Datum:
Zitat: Denn fest steht: Der ErnĂ€hrungswahn ist in Wahrheit ein Perfektionswahn – und das hat mit Gesundheit und Ethik genauso wenig zu tun, wie ein kaputter Darm mit moralischer Erleuchtung.


Richtig. Denn Veganismus hat mit ErnÀhrung(swahn) nichts zu tun.

Leider hat Kim Ly Lam das nicht verstanden.

Sie versucht mit einem Gedankenexperiment klug zu wirken.
Aber sie scheitert klÀglich daran sich damit zu befassen.


Zitat: WĂŒrdest du ein Huhn essen, wenn dies das Leben eines anderen Huhns retten wĂŒrde – und andernfalls beide HĂŒhner sterben wĂŒrden? Oder wĂŒrdest du dich weigern?


Wieso denn ĂŒberhaupt HĂŒhner? Was wenn es Menschen statt HĂŒhnern sind? Oder zumindest zwei Hunde.

Wieso macht dies ĂŒberhaupt einen Unterschied? Diese Frage wird auch nicht gestellt.

Zitat: Esst doch einfach das, was ihr wollt.


Das ist eine Bildunterschrift. Also kann man auch einfach beide HĂŒhner fressen. Oder die Autorin. Ist ja alles egal.

Aber was passiert, wenn ich ein Tier fresse? Muss ich mich dann um das andere kĂŒmmern? Ist es nicht auch ein qualgezĂŒchtetes Tier, welches gar nicht lange leben kann? WĂ€hrend befreite Legehennen noch ein einigermassen ertrĂ€gliches Leben fĂŒhren können, haben "FleischzĂŒchtungen" eine dermassen geringe Lebenserwartung, dass das zweite Huhn nicht lange leben wĂŒrde.
Was ist mit der Tatsache, dass in jedem Fall diese Person, welche mir diese Frage aufzwingt, die Schuld am Tod der Tiere trÀgt? Wieso kann ich nicht einfach die Polizei rufen, dass diese Person psychiatrische Hilfe erhÀlt?
Solche absurden Szenarien kennt man eigentlich nur aus Comics. Wenn sich Batman oder Spider-Man entscheiden muss die Geiseln oder die Freundin zu retten. Und man weiss ja, dass beide sich dann denken "Dann ist es auch egal, wenn ich ab und zu mal einen Menschen esse. Aus Biohaltung, is ja klar! Also tschĂŒss, [Joker/Goblin]. Bis zum nĂ€chsten Mal."

Sie erwĂ€hnt Precht und denkt wohl sie sei nun, weil sie eines seiner [strike]BĂŒcher[/strike] Interviews gelesen hat, qualifiziert ĂŒber Veganismus und Ethik zu schreiben.

http://ze.tt/stoppt-endlich-den-ernaehrungswahn/

Claude

Re: Nadel im Misthaufen fĂŒr Kim Ly Lam

Autor: Claude | Datum:
Zitat: So sehr, dass Medien von unserer Kost als Religionsersatz sprechen und die Art und Weise, wie wir uns ernÀhren, als Statement und Schublade fungiert.


Interessant ist aber, dass heute immer öfter Religion negativ genannt wird.

Ein weiteres (fĂŒrchterliches) Beispiel auch hier zu finden:
http://derarbeitsmarkt.ch/de/interview/die-neue-froemmigkeit

Oder kommt mir das nur so vor?

Es ist ja nie "Oh, Veganismus ist ja wie eine Religion. So toll!"

Veganismus ist fĂŒr die genannten Medien also eine Religion?
Widersprechen will sie dem aber nicht?

Vielleicht denken ja manche wirklich so. Aber dann können diese nicht von sich auf andere schliessen. Deren religiöse Denkweise hat nichts mit Veganismus zu tun.
Die Siebenten-Tags-Adventisten essen so viel ich weiss auch nichts tierliches, aber dies aus religiösen GrĂŒnden. Also weil irgend eine Frau mit Wahnvorstellungen (Ellen GH White) dies befohlen hatte. Das ist eine Religion, aber nicht Veganismus.

Claude

Re: Nadel im Misthaufen fĂŒr Kim Ly Lam

Autor: gast | Datum:
>Interessant ist aber, dass heute immer öfter Religion negativ genannt wird.

Komisch, auf meinem Bildschirm steht dann immer „Religionsersatz“ ;)

Genauso, wie „Fleischersatz“ gerne furchtbar böse und „unnatĂŒrlich“ ist, ohne dass derselbe „Fleisch“ als böse oder „unnatĂŒrlich“ betrachtet - meist im Gegenteil.

Ich schĂ€tze, genauso ist’s mit der Religion: Veganismus ist nicht böse, weil es „eine Religion ist“, sondern weil es nicht die „richtige“ Religion ist.

Re: Nadel im Misthaufen fĂŒr Kim Ly Lam

Autor: Claude | Datum:
> Komisch, auf meinem Bildschirm steht dann immer
> „Religionsersatz“ ;)

Das ist wahr. Die sehen das also als Ersatz fĂŒr die einzig wahre Religion, der sie zufĂ€lligerweise angehören.

> Genauso, wie „Fleischersatz“ gerne furchtbar böse und
> „unnatĂŒrlich“ ist, ohne dass derselbe „Fleisch“ als böse oder
> „unnatĂŒrlich“ betrachtet - meist im Gegenteil.

Ja, ganz schlimm das:



> Ich schĂ€tze, genauso ist’s mit der Religion: Veganismus ist
> nicht böse, weil es „eine Religion ist“, sondern weil es
> nicht die „richtige“ Religion ist.

Im Interview mit Christian Ruch kam "Ersatz" aber nicht vor.
Bei Kim Ly Lam aber wird Religion tatsÀchlich nur als Ersatz erwÀhnt.
Ich war immer schon Atheist und wĂŒsste nicht wie man Religion ersetzen könnte. Ich weiss nicht, ob Veganismus da geeignet wĂ€re. Es fehlt an Geboten, Ritualen, Göttern und anderen Wahnvorstellungen, heiligen Texten, Dogmen, AutoritĂ€tsfiguren. Eben an allem was eine Religion ausmacht.

Claude

Eine weitere Nadel fĂŒr wahrheitsgetreuen Selbstbeschrieb

Autor: Florian Keller | Datum:
Zitat: Pseudo-Philosophin bei allem, was sich um Digitalisierung und Gesellschaft dreht. Diskutiert gerne ĂŒber Idealismus und hat eine SchwĂ€che fĂŒr gutes Essen und kuschelnde Otter.

Nadel im Misthaufen fĂŒr

Autor: Florian Keller | Datum:
Nadel im Misthaufen fĂŒr den Publizisten Alexander Schwab, der neben allerhand wirrem Gefasel wie

Zitat: In der Schweiz ist die „WĂŒrde des Tieres“ in der Verfassung verankert, was ebenfalls ein großer Erfolg der Tierrechtsbewegung ist.


oder

Zitat:
Es ist eine Form der intellektuellen Wohlstandsverwahrlosung, Ideologie ĂŒber RealitĂ€t zu setzen. Die VorgĂ€nge in der Natur drehen sich im Wesentlichen ums Fressen und Gefressen werden sowie um Fortpflanzung.


eine leider auch bei "Tierfreunden" und TierschĂŒtzern kaum verbreitete Erkenntnis Ă€ussert:

Artenschutz und Tierrechte sind unvereinbar.

http://www.jagdverband.de/content/artenschutz-und-tierrechte-sind-unvereinbar

Nadel im Misthaufen: Laktoseintoleranz ist normal

Autor: Claude | Datum:
Aus einem Werbepost auf Facebook:
"Laktoseintoleranz ist normal"

TatsÀchlich sind die meisten Menschen sind nach dem Abstillen nicht mehr darauf ausgelegt Muttermilch zu verdauen. Erst recht nicht die einer artfremden Mutter.

Das klingt als wollten sie sagen, der Konsum milchzuckerhaltiger Lebensmittel sei abnormal. Doch leider tun es viele. Und manche verwenden Tabletten, damit ihnen davon nicht schlecht wird. Die grauenvollen Qualen der Rinder zu verdrĂ€ngen scheint ihnen weniger MĂŒhe zu bereiten.

Claude

Der ganze Text:
Zitat: Klein, leicht und schick! Die handliche GrĂ¶ĂŸe unserer praktischen 80er-Packung LactoJoys tĂ€uscht ĂŒber ihre großartige Wirkung hinweg. In dem edlen Metal-Slider findest Du ganze 80 Laktase-Tabletten, die Du dank unserer einzigartigen Sollbruchkante kinderleicht in bis zu 160 Einheiten dosieren kannst. Laktoseintoleranz ist normal: Spar' Dir sperrige Medikamentendosen und schiefe Blicke und fĂŒhle Dich befreit beim Genuss milchzuckerhaltiger Lebensmittel.

https://www.facebook.com/lactojoy/posts/1368257229939794

Nadel im Misthaufen: NPDler: Christlicher u. muslimischer Unfug ununterscheidbar

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ex-NPD-Kreischef Krah hat (versehentlich) festgestellt: Christlicher und muslimischer Blödsinn ist ununterscheidbar.

Ein Video zeigte angeblich Muslime beim Singen in einer christlichen Kirche. TatsÀchlich waren es allerdings AnhÀnger einer eritreischen christlichen Sekte.

Zitat: Maximilian Krah hat seinen Post gelöscht. „Ich hatte es fĂŒr einen Moment geteilt, aber nun wieder gelöscht, weil ich beim nochmaligen Anhören des kurzen Ausschnittes nicht erkennen konnte, ob hier der Muezzin ruft oder es sich nicht vielmehr um einen liturgischen Gesang orientalischer Christen zum Osterfest handelt“, schreibt er.


https://www.sz-online.de/nachrichten/fake-news-aus-der-luther-kirche-3914233.html

Achim