Foren√ľbersicht RSS

antiSpe Fragen und Antworten:
kater kastrieren?

Anzahl Beiträge in diesem Thread: 28

Hinweis: Momentan können keine Beiträge erstellt werden.

kater kastrieren?

Autor: lollipop | Datum:
hi,nur schnell ne frage,weil ich nur kurz online bin und nicht so oft rein kann.wie seht ihr das mit kater kastrieren?ich √ľberlege ob ich meinen freilaufenden kater kastrieren soll.er war von anfang an sehr agressiv.dies hat sich nun aber schon ein wenig gelegt.er hat mit einer k√§tzin kinder(sie ist mittlerweile kastriert)und akzeptiert keinen erwachsenen kater an seiner seite.seinen √§lteren sohn hat er schon verjagt und jetzt f√§ngt es mit dem kleinen an.ich denke eine kastration w√ľrde ihn ruhiger stimmen und ausgeglichenr machen.er sieht auch nicht gl√ľcklich aus und ust im moment auch wieder agressiver geworden(ich vermute das damit zusammen das er -vieleicht wegen der kastration seiner"frau"-viel unterwegs ist und nicht so oft mit mir in kontakt kommt.manchmal kommt man gar nicht an ihn ran weil er nur knurrt und faucht und kratzt wenn ich mich ihm n√§hern will.also kurz.ist es fair wenn ich ihm ein gesundes k√∂rperteil abschneiden lasse.damit habe ich ein problem.ist wohl egoistisch ihn kastrieren zu lassen weil er so ist wie er ist? und der grund ihn kastrieren zu lassen um unerw√ľnschten nachwuchs zu verhindern w√§re glaub ich unn√ľtz.wenn eine streunerin rollig ist hat sie nicht nur einen kater.wenn der eine nicht will nimmt sie sich ebend den anderen.
bitte schnell antworten.bin nämlich nur jetzt da.
danke.

p.s. ich stehe mehr postiv zur kastration und möchte nur mal andere fragen wie sie das sehen.

Re: kater kastrieren?

Autor: Tanja | Datum:
Hallo lollipop,

wie Du selbst schon schriebst ist der Kater mit seiner momentanen Situation nicht gerade gl√ľcklich, weil er sein hormonell bedingtest "Revierverhalten" nicht so ausleben kann wie er das in vollkommener Freiheit tun w√ľrde. Wenn noch einige andere Katzen/Kater um ihn herum leben, wird das f√ľr ihn immer gro√üen Stre√ü bedeuten. Die Katzen sind ja alle von Menschen abh√§ngig (Essen, ein Schlafplatz usw.), deshalb ortsgebunden und k√∂nnen sich deswegen nur bedingt ausweichen.
Auch sollte es Dein pers√∂nlicher Beitrag f√ľr die Tierrechte sein, den Kater kastrieren zu lassen. Es mag zwar auch noch andere zeugungsf√§hige Kater geben und es werden wohl auch noch viele Katzenbabies auf die Welt kommen; doch sollte jeder in seinem Umfeld versuchen, erst gar keine neuen vom Menschen abh√§ngigen und zu "Haustieren" degradierten Individuen entstehen zu lassen.
Es gibt hierbei nur ein Problem: Wenn in unmittelbarer Nachbarschaft zu Euch noch ein oder mehrere unkastrierte Kater leben, könnten sie "Euren" Kater dann vertreiben, wenn er kastriert ist bzw. könnte es passieren, daß er sich dann - als nicht mehr ernstzunehmender Gegner - nicht mehr raustraut.
Das wäre also vor einem Eingriff abzuklären.
Selbstverständlich ist eine Kastration ein Eingriff, zu dem wir eigentlich nicht das Recht haben; doch muß man das in dem Moment m.M. nach als das kleinere Übel betrachten; die Folgen des Nichtstuns in diesem Fall wären wohl weitaus schlimmer:
Tausende Individuen mehr, die als "Haustiere" ihr Leben fristen m√ľssen, evt. als Babies schon get√∂tet werden oder im Tierheim landen, angefahren, gefangen, erschossen werden......

Wahrscheinlich bin ich schon etwas zu spät dran mit meiner Antwort, doch vielleicht liest Du ja bei Gelegenheit noch mal hier. :-)

Gruß

Tanja

Re: kater kastrieren?

Autor: lollipop | Datum:
[Beitrag an passende Stelle verschoben - Administrator]

hi tanja,bin gerade noch da.hier wohnen sehr viele katzen in der umgebung(bauernhof,scheunen).bei mir wohnen auch noch zwei kater (sein sohn und ein alter kater.sein sohnw√ľrde dann auch kastriert werden)er w√ľrde also immer mit anderen katern in kontakt kommen.meinst das w√§re ein grund ihn nicht zu kastrieren?
ich √ľberlege auch ,ob ihn eine kastration √ľberhaupt gut tut oder ob es ihm hinterher schlechter geht als vorher.
es ist schon ein gro√üer eingriff in das pers√∂nlichkeitsrecht der katze.die m√§dels sind kastriert.das habe ich mir lange √ľberlegt,aber es gibt halt keine andere l√∂sung.und so darf eine von ihnen nie erfahren ,wie es ist mutter zu sein.
ich tendiere eher zur kastration habe aber noch kleine zweifel.
f√ľr den fall das andere kater dann auf ihn losgehen,k√∂nnte man vielleicht etwas mit bachbl√ľten versuchen um dann sein selbstbewu√ütsein zu st√§rken.aber w√§re das nicht auch irgendwie eine manipulation seiner person?

eine schwierige frage,finde ich jedenfalls!

lollipop

Re: kater kastrieren?

Autor: Tanja | Datum:
Wenn der Sohn auch bei Euch wohnen bleiben soll, w√ľrde ich die beiden auf alle F√§lle kastrieren lassen; denn zwei unkastrierte Kater in einem Haus - das gibt nur Dauerzoff. Und wenn sie dann zu zweit sind, sind ihre Chancen auch gleich viel besser, ihr Revier verteidigen zu k√∂nnen.
Von Bachbl√ľten habe ich absolut kein Ahnung, ob die eine "Manipulation seiner Person" zustandebringen k√∂nnen, wei√ü ich daher auch nicht. ;-)

Tanja


PS: Ich finde es gut, wenn Katzen nie erfahren k√∂nnen, "wie es ist Mutter zu sein", dann m√ľssen n√§mlich nicht deren Kinder erfahren wie es ist "Haustier" zu sein.

euphemismus

Autor: Scar | Datum:

> wohnen bleiben
das ist wirklich NETT gesagt, tanja!!!
:-(
Scar

Re: kater kastrieren?

Autor: Scar | Datum:
katzen zu sterilisieren, damit ihre nachkommen nicht von menschen gequält werden, ist so, wie sklaven zu sterilisieren, damit ihren nachkommen die sklaverei erspart bleibt - vollkommen absurd
Scario

Re: kater kastrieren?

Autor: Tanja | Datum:
[Beitrag an passende Stelle verschoben - Administrator]

Da gibt es allerdings einen Unterschied:
Ein Mensch kann sich bewu√üt daf√ľr entscheiden, keine Kinder zu bekommen, eine Katze nicht. Sie ist (so habe ich es jedenfalls des √∂fteren empfunden) in dem Fall "Sklavin" ihrer Hormone.

Mich w√ľrde au√üerdem interessieren, wie Du Dir vorstellst, der "Haustierhaltung" ein Ende setzen zu k√∂nnen, wenn doch immer wieder neue geboren werden.

Tanja

Re: kater kastrieren?

Autor: Scar | Datum:
[Beitrag an passende Stelle verschoben - Administrator]

merkw√ľrdiges argument - tierbest√§nde zu verkleinern, damit nicht mehr so viele tiere gequ√§lt werden.
hallo??? ist jemand zuhause???

ich war bisher der ansicht, dass das ende der haustier-"haltung" eines der ziele der veganen gesellschaft w√§re. ich kann nicht verstehen, weshalb viele da immer noch einen unterschied zwischen z.B. h√ľhner- und katzenhaltung machen. es geht nicht darum, wie die abschaffung der "tierhaltung" durchzusetzen ist, dazu gibt es mittlerweile ja nun wirklich genug ans√§tze, sondern um die frage, ob eine kastration ethisch vertretbar ist, oder nicht.

ich finde das schon interessant, dass speziesistische formulierungen wie "meinen kater" von lolli unkommentiert stehen bleiben und du nicht fragst, warum sie diese tiere √ľberhaupt in gefangenschaft oder abh√§ngigkeit h√§lt. und dann r√§tst du auch noch, m√∂glichst beide kater zu kastrieren, damit NOCH mehr katzen an einem ort gefangen gehalten werden k√∂nnen. herzlichen gl√ľckwunsch!

ich finde es auch absolut absurd, einen satz wie
"ist der Kater mit seiner momentanen Situation nicht gerade gl√ľcklich, weil er sein hormonell bedingtest Revierverhalten nicht so ausleben kann wie er das in vollkommener Freiheit tun w√ľrde."
zu schreiben. anma√üend, zu entscheiden, was einen kater gl√ľcklich macht. romantisierend, zu glauben, dass jeder kater in freier wildbahn gl√ľcklich w√§re oder ohne stress leben k√∂nnte. dort findet die verdr√§ngung von nachkommen ebenso statt. das verhindern zu wollen hei√üt, das nat√ľrliche verhaltensrepertoire zu beschneiden. artgerecht ist das sicher nicht.

die kastration soll hier doch nur erfolgen, damit lolli ruhe hat - die ganze pseudo-ethische diskussion drumherum erscheint mir aufgesetzt. eine kastration ist ein eingriff in das recht des tieres auf selbstbestimmtes leben und ethisch nicht tragbar. tier"haltung" ist bis auf einige ganz wenige ausnahmen abzulehnen und abzuschaffen.
punkt!
scario

Tier"haltung" abschaffen

Autor: Achim Stößer | Datum:
Ich gehe davon aus, daß http://veganismus.de/vegan/faq-sonstiges.html: "Haustier"haltung klar ist.

> nicht tragbar. tier"haltung" ist bis auf einige ganz wenige

Welche Ausnahmen?

> ausnahmen abzulehnen und abzuschaffen.

Wie?

Was ist mit Qualz√ľchtungen (t√§glich legende Hennen, "Turbo"-K√ľhe, Flie√üheck-Sch√§ferhunde, Nacktm√§use, Asthma-Perserkatzen, Zusatzrippen-Schweine, ...)?

Achim

Re: Tier"haltung" abschaffen

Autor: Scar | Datum:
ok, sorry, wenn meine beitr√§ge nicht an der richtigen stelle erschienen sind, aber ich benutze meistens die gesamt√ľbersicht und h√§nge meine antwort unten dran, weil ich in der einzelansicht st√§ndig eine neue seite laden muss und meine netzverbindung elend langsam ist. hoffe, diese landet an der richtigen stelle. ich fand das in diesem thread jetzt nicht allzu verwirrend, gelobe trotzdem besserung.
wenn du (achim) schreibst
"Ich gehe davon aus, daß http://veganismus.de/vegan/faq-sonstiges.html: "Haustier"haltung klar ist."
und dann nach den ausnahmen fragst, bei welchen eine tierhaltung ethisch ok ist, kann ich nur sagen, dass die antwort genau unter der adresse steht, die du zitiert hast: nämlich hilflose tiere (z.B. nach befreiungen, wie ich oben schon erwähnt habe).
und dann fragst du noch
"Wie?"
und die frage beantwortest du doch t√§glich, wenn du befreiungen planst und durchf√ľhrst, einen einigerma√üen ertr√§glichen platz f√ľr die opfer suchst und hier ein derartiges forum leitest. was genau bleibt da denn noch zu kl√§ren?
wäre schön, wenn du (achim) mal kurz stellung zu den in meinen augen speziesistischen äußerungen von lolli nehmen könntest.
scar

Administrativer Hinweis

Autor: Achim Stößer | Datum:
Ist es zu viel verlangt, die Antworten an den Beitrag anzuhängen, auf den sie sich beziehen?

Näheres siehe Forum "Administrative Hinweise".

Achim

Re: kater kastrieren?

Autor: Tanja | Datum:
Zitat: merkw√ľrdiges argument - tierbest√§nde zu verkleinern, damit nicht mehr so viele tiere gequ√§lt werden.
hallo??? ist jemand zuhause???


Frag ich mich auch. :-)


Zitat: ich war bisher der ansicht, dass das ende der haustier-"haltung" eines der ziele der veganen gesellschaft w√§re. ich kann nicht verstehen, weshalb viele da immer noch einen unterschied zwischen z.B. h√ľhner- und katzenhaltung machen


Wer tut das?
Ich kenne auch niemanden, der sich H√ľhner, die bei ihm leben, vermehren l√§√üt. Nur macht man das da eben nicht mit Kastration.


Zitat: geht nicht darum, wie die abschaffung der "tierhaltung" durchzusetzen ist, dazu gibt es mittlerweile ja nun wirklich genug ansätze, sondern um die frage, ob eine kastration ethisch vertretbar ist, oder nicht.


Bitte erl√§utere einer Ignorantin wie mir doch kurz mal die in der Praxis durchf√ľhrbaren Ans√§tze zur Abschaffung der "Tierhaltung".



Zitat: ich finde das schon interessant, dass speziesistische formulierungen wie "meinen kater" von lolli unkommentiert stehen


"Meinen Kater" ist in meinen Augen nicht zwangsl√§ufig speziesistisch. H√§tte ich Kinder und w√ľrde sagen/schreiben "meine Kinder" w√ľrde das ganz anders r√ľberkommen.
Nicht besitzanzeigend sondern um eine Zusammengeh√∂rigkeit zu bezeichnen. Trotzdem w√§re die Formulierung "der Kater, der bei mir lebt" oder so √§hnlich nat√ľrlich netter gewesen. ;-)

Zitat: bleiben und du nicht fragst, warum sie diese tiere √ľberhaupt in gefangenschaft oder abh√§ngigkeit h√§lt.


Ich gehe einfach davon aus, daß diese Tiere in Not waren und deshalb eine Unterkunft bei ihr gefunden haben. Aber vielleicht lesen wir dazu ja noch was.


Zitat: r√§tst du auch noch, m√∂glichst beide kater zu kastrieren, damit NOCH mehr katzen an einem ort gefangen gehalten werden k√∂nnen. herzlichen gl√ľckwunsch!



Nun, Du bist mit Deiner beschr√§nkten Sichtweise nicht zu begl√ľckw√ľnschen. :-)
Selbstverst√§ndlich kann sie die "√ľberz√§hligen Katzen" auch ins Tierheim bringen, in den √∂rtl. Kleinanzeigenmarkt als zu vermittelnd setzen oder einfach der Dinge harren, die da kommen werden, n√§mlich da√ü ein Kater den anderen fr√ľher oder sp√§ter vertreiben wird, und der wird bestimmt nicht wie H√§nschen klein mit Stock und Hut fr√∂hlich in die weite Welt hinausziehen.


Zitat: ich finde es auch absolut absurd, einen satz wie
"ist der Kater mit seiner momentanen Situation nicht gerade gl√ľcklich, weil er sein hormonell bedingtest Revierverhalten nicht so ausleben kann wie er das in vollkommener Freiheit tun w√ľrde."
zu schreiben. anma√üend, zu entscheiden, was einen kater gl√ľcklich macht. romantisierend, zu glauben, dass jeder kater in freier wildbahn gl√ľcklich w√§re oder ohne stress leben k√∂nnte. dort findet die verdr√§ngung von nachkommen ebenso statt. das verhindern zu wollen hei√üt, das nat√ľrliche verhaltensrepertoire zu beschneiden. artgerecht ist das sicher nicht.


Habe ich behauptet, da√ü jeder Kater in freier Wildbahn gl√ľcklich ist? Nur k√∂nnen sich Widersacher dort aus dem Weg gehen bzw. w√ľrden niemals soviele wilde Katzen existieren.
Man kann also nicht sagen "in Freiheit w√ľrde es klappen und deswegen klappt es auch in Gefangeschaft", dazu sind die Gegebenheiten einfach zu verschieden.


Zitat: die kastration soll hier doch nur erfolgen, damit lolli ruhe hat - die ganze pseudo-ethische diskussion drumherum.



Ich habe ja bereits erläutert, wann und warum eine Kastration erfolgen sollte. Selbstverständlich ist mir da ganz egal, welcher Mensch dann wo evt. Ruhe hat. :-)

Zitat: erscheint mir aufgesetzt. eine kastration ist ein eingriff in das recht des tieres auf selbstbestimmtes leben und ethisch nicht tragbar



Das Leben von "Hasutieren" verl√§uft aber leider nicht selbstbestimmt. Ganz im Gegenteil mu√ü man als Mensch dann ja noch bestimmen, wo die Nachkommen hinkommen. Hast Du Dir schon mal √ľberlegt, wieviele Katzen im Laufe der Jahre aus einem einzigen Paar enstehen k√∂nnen?
W√ľrde man das so laufen lassen, w√§re ein sehr gro√ües Elend vorprogrammiert.

Zitat: tier"haltung" ist bis auf einige ganz wenige ausnahmen abzulehnen und abzuschaffen.



Welche Ausnahmen?
Selbstverständlich ist "Tierhaltung" generell abzuschaffen!
Deine Gedanken dazu, wie das zu passieren hat, wenn sich "Haustiere" immer weiter vermehren, w√ľrden mich allerdings nun doch brennendst interessieren.

Zitat: punkt!


Da nutzt auch kein trotziges Aufstampfen. ;-)

Tanja

Tier"haltung"

Autor: Scar | Datum:
> Ich kenne auch niemanden, der sich H√ľhner, die bei ihm leben,
> vermehren läßt.
wie w√§re es mit s√§mtlichen h√ľhnerm√§stern (die machen das vielleicht nicht selbst, sondern lassen es machen, aber der effekt ist derselbe)?

> Bitte erläutere einer Ignorantin wie mir doch kurz mal die in
> der Praxis durchf√ľhrbaren Ans√§tze zur Abschaffung der
> "Tierhaltung".
ich kapier's einfach nicht! du und achim sto√üt da in dieselbe richtung mit euren argumenten. glaubt ihr denn selbst nicht an das, wof√ľr ihr jeden morgen aus dem bett steigt? klar wird dieser kater das wohl nicht mehr erleben. wenn nicht mal ihr in der praxis durchf√ľhrbaren ans√§tze f√ľr eine vegane gesellschaft seht, hat dieses forum keinen sinn mehr.

> "Meinen Kater" ist in meinen Augen nicht zwangsläufig
> speziesistisch. H√§tte ich Kinder und w√ľrde sagen/schreiben
> "meine Kinder" w√ľrde das ganz anders r√ľberkommen.
> Nicht besitzanzeigend sondern um eine Zusammengehörigkeit zu
> bezeichnen. Trotzdem wäre die Formulierung "der Kater, der
> bei mir lebt" oder so √§hnlich nat√ľrlich netter gewesen. ;-)
ersetz doch mal alle "kater" durch "sklave". dann merkst du, welchen zynismus du in diese passage geschrieben hast. "zusammengeh√∂rigkeit", das ist wieder mal ein sehr NETTER ausdruck f√ľr gefangenschaft und abh√§ngigkeit. warum diese kuschelei mit lolli? ausgerechnet von dir...

> Ich gehe einfach davon aus, daß diese Tiere in Not waren und
> deshalb eine Unterkunft bei ihr gefunden haben. Aber
> vielleicht lesen wir dazu ja noch was.
wovon man ja bei eigentlich fast allen tierhaltern ausgehen kann, hm? ich krieg die t√ľr nicht zu...

> Selbstverst√§ndlich kann sie die "√ľberz√§hligen Katzen" auch
> ins Tierheim bringen, in den örtl. Kleinanzeigenmarkt als zu
> vermittelnd setzen oder einfach der Dinge harren, die da
> kommen werden, n√§mlich da√ü ein Kater den anderen fr√ľher oder
> später vertreiben wird, und der wird bestimmt nicht wie
> Hänschen klein mit Stock und Hut fröhlich in die weite Welt
> hinausziehen.
Wie w√§re es, sich nach einem geeigneten platz f√ľr die "√ľberz√§hligen" kater/katzen umzusehen und diese dort so gut wie m√∂glich unterzubringen, anstatt sie zu verst√ľmmeln?! das w√§re die l√∂sung, die ich f√ľr erstrebenswert halten w√ľrde, in meiner beschr√§nkten sichtweise. zumal diese verst√ľmmelung nicht garantiert, dass die opfer weniger stress in ihrer umgebung erfahren werden. aber dieser weg erfordert nat√ľrlich ein bisschen zeit und umsicht und da ist eine verst√ľmmelung nat√ľrlich schneller und bequemer.

deine erl√§uterungen zu den verh√§ltnissen von katzen in freier wildbahn, bzw. zur katzen-"psyche" entbehren i. √ľ. jeder grundlage. du siehst das m. e. zu romantisch, aber das aufzuarbeiten geh√∂rt, glaub ich, nicht hier rein.

> Das Leben von "Hasutieren" verläuft aber leider nicht
> selbstbestimmt. Ganz im Gegenteil muß man als Mensch dann ja
> noch bestimmen, wo die Nachkommen hinkommen. Hast Du Dir
> schon mal √ľberlegt, wieviele Katzen im Laufe der Jahre aus
> einem einzigen Paar enstehen können?
> W√ľrde man das so laufen lassen, w√§re ein sehr gro√ües Elend
> vorprogrammiert.
da muss ich mich doch echt wundern: anstatt mal dr√ľber nachzudenken, wie diesen entrechteten tieren zu helfen ist, sinnierst du dar√ľber, wie sowas in zukunft vermeiden kann, indem man die sowieso schon entrechteten opfer dann auch noch verst√ľmmelt.

> Welche Ausnahmen?
siehe meine antwort auf achims beitrag in diesem thread und sein link auf die maqi-seite. hast du das nicht gelesen, oder hab ich das falsch verstanden? irgendwas stimmt hier nicht...

> Selbstverständlich ist "Tierhaltung" generell abzuschaffen!
na, immerhin... :-)
was ich nicht kapiere ist, warum du auf der einen seite die kritik an der haustierhaltung kritisierst, auf der anderen seite, nach den ausnahmen von dieser kritik fragst und dann hier nochmal den spie√ü umdrehst und meiner haltung zustimmst, aber bei der durchf√ľhrbarkeit nur mit den achseln zuckst und "kastration" sagst. soll das ein witz sein?

> Da nutzt auch kein trotziges Aufstampfen. ;-)
nur tote fische schwimmen mit dem strom, nenn die anderen trotzig, ich nenne sie lebendig!

Scarito

Re: Tier"haltung"

Autor: Tanja | Datum:
>> Ich kenne auch niemanden, der sich H√ľhner, die bei ihm leben,
>> vermehren läßt.
> wie w√§re es mit s√§mtlichen h√ľhnerm√§stern (die machen das
> vielleicht nicht selbst, sondern lassen es machen, aber der
> effekt ist derselbe)?

Ich meinte keine Tierausbeuter.

> klar wird dieser kater das wohl nicht mehr erleben. wenn nicht > mal ihr in der praxis durchf√ľhrbaren ans√§tze f√ľr eine vegane
> gesellschaft seht, hat dieses forum keinen sinn mehr.


Es ging ganz konkret um Maßnahmen, die im Moment dazu geeignet sind, die "Haustierhaltung" langfrsitig gesehen abzuschaffen.

> ersetz doch mal alle "kater" durch "sklave". dann merkst du,
> welchen zynismus du in diese passage geschrieben
> hast. "zusammengehörigkeit", das ist wieder mal ein sehr
> NETTER ausdruck f√ľr gefangenschaft und abh√§ngigkeit. warum
> diese kuschelei mit lolli? ausgerechnet von dir...


Ersetz doch mal "Kinder" durch "Sklaven". (Sag bescheid, wenn ich das noch näher erläutern muß :-))
Und warum "Kuschelei"?

>> Ich gehe einfach davon aus, daß diese Tiere in Not waren und
>> deshalb eine Unterkunft bei ihr gefunden haben. Aber
>> vielleicht lesen wir dazu ja noch was.
> wovon man ja bei eigentlich fast allen tierhaltern ausgehen
> kann, hm? ich krieg die t√ľr nicht zu...


Nein, bei "Tierhaltern" sowieso nicht. Doch gibt es leider sehr viele Tiere in Not; in Tierheimen, Legebatterien, Mastanlagen, Versuchslabors.....

> Wie w√§re es, sich nach einem geeigneten platz f√ľr
> die "√ľberz√§hligen" kater/katzen umzusehen und diese dort so
> gut wie m√∂glich unterzubringen, anstatt sie zu verst√ľmmeln?!

Was ist ein geeigneter Platz? Was ist "so gut wie möglich"?
Warum "anstatt sie zu verst√ľmmeln"? Willst Du sie in Einzelhaft setzen oder sollen sie an diesem "geeigneten Platz" wiederum Kinder bekommen, f√ľr die man dann weitere "geeignete Pl√§tze" finden mu√ü?


> in meiner beschr√§nkten sichtweise. zumal diese verst√ľmmelung
> nicht garantiert, dass die opfer weniger stress in ihrer
> umgebung erfahren werden. aber dieser weg erfordert nat√ľrlich

Nein, doch eliminiert sie bestimmte Ursachen f√ľr Stre√ü.


> ein bisschen zeit und umsicht und da ist eine verst√ľmmelung
> nat√ľrlich schneller und bequemer.


Bitte erkläre einer bequemen Ignorantin doch mal "diesen Weg". :-)

> deine erl√§uterungen zu den verh√§ltnissen von katzen in freier > wildbahn, bzw. zur katzen-"psyche" entbehren i. √ľ. jeder
> grundlage. du siehst das m. e. zu romantisch, aber das
> aufzuarbeiten gehört, glaub ich, nicht hier rein.

Hm.
Hier kann ich dir absolut nicht mehr folgen. Was ist denn romantisch daran wenn Katzen von Artgenossen verjagt werden?

> da muss ich mich doch echt wundern: anstatt mal dr√ľber
> nachzudenken, wie diesen entrechteten tieren zu helfen ist,
> sinnierst du dar√ľber, wie sowas in zukunft vermeiden kann,
> indem man die sowieso schon entrechteten opfer dann auch noch > verst√ľmmelt.

Ich wundere mich auch.
Du stänkerst hier rum doch lieferst keine einzige brauchbare Idee zur Verbesserung der Umstände.
"Haustiere" sind von dem Moment an (mehr oder weniger) entrechtet, in dem sie geboren werden. Deshalb ist es doch sinnvoll, sich Gedanken dar√ľber zu machen, wie man weiteren Tieren dieses Los ersparen kann.


> was ich nicht kapiere ist, warum du auf der einen seite die
> kritik an der haustierhaltung kritisierst, auf der anderen

Bitte? wo kritisiere ich denn Kritik an der "Haustierhaltung"?


> seite, nach den ausnahmen von dieser kritik fragst und dann
> hier nochmal den spie√ü umdrehst und meiner haltung zustimmst, > aber bei der durchf√ľhrbarkeit nur mit den achseln zuckst
> und "kastration" sagst. soll das ein witz sein?

Nein. Es ist auch kein St√ľck witzig. Vor dem Achselzucken war √ľbrigens eine lange Zeit des Nachdenkens.
F√ľr mich tat sich keine L√∂sung auf, die "Haustierhaltung" abzuschaffen, wenn "Haustierarten" immer weiter Kinder bekommen.

> nur tote fische schwimmen mit dem strom, nenn die anderen
> trotzig, ich nenne sie lebendig!

Ich bin nur zu gern bereit, mich mit Deinem revolution√§ren Gedankengut infizieren zu lassen ;-) - wenn Du endlich mal mit konkreten Ideen rausr√ľckst.

Tanja

altbekannte kastrationsalternativen

Autor: Scar | Datum:
> Ersetz doch mal "Kinder" durch "Sklaven". (Sag bescheid, wenn
> ich das noch näher erläutern muß :-))
> Und warum "Kuschelei"?
ok-ok: "zusammengeh√∂rigkeit" statt "gefangenschaft" ist f√ľr mich kuschelei. kann ja sein, dass lolli und die betroffenen kater tats√§chlich zusammengeh√∂ren, aber du setzt es einfach voraus ohne wenigstens mal nachzufragen. ich finde deine wortwahl ausserdem euphemistisch (siehe auch mein anderes posting in diesem thread), w√§re nett, wenn du da mal zu stellung nehmen w√ľrdest und sowas in zukunft wenigstens unterlassen k√∂nntest.
du hast ja den unterschied zwischen haustieren und sklaven im bezug auf ihre familienplanung sehr sch√∂n herausgearbeitet. ich halte den vergleich trotzdem nicht f√ľr abwegig, denn ihre situation hat viele parallelen. wenn du kinder und sklaven gleichsetzt, ist das dagegen absurd. w√§re nett wenn du mal n√§her erl√§utern k√∂nntest, inwiefern in deiner oder einer dir bekannten familie die situation von kindern der von sklaven oder in gefangenschaft gehaltenen tieren entspricht. ich kenne keinen derartigen fall und empfinde dein argument als reine polemik.

> Nein, doch eliminiert sie (die kastration /scar) bestimmte Ursachen f√ľr Stre√ü.
aber nicht, ohne neue ursachen f√ľr stress zu schaffen. siehe dazu deine ausf√ľhrungen zum revierverhalten nach kastration in deinem ersten oder zweiten posting hier.

> Ich wundere mich auch.
> Du stänkerst hier rum doch lieferst keine einzige brauchbare
> Idee zur Verbesserung der Umstände.
> "Haustiere" sind von dem Moment an (mehr oder weniger)
> entrechtet, in dem sie geboren werden. Deshalb ist es doch
> sinnvoll, sich Gedanken dar√ľber zu machen, wie man weiteren
> Tieren dieses Los ersparen kann.
die rechte des tieres sind unantastbar, egal ob es nun in gefangenschaft oder in freiheit geboren wurde. mit stänkern hat das nichts zu tun. klar ist es sinnvoll, dieses los möglichst vielen tieren zu ersparen, aber pauschal die kastration der lebenden tiere als lösung hochzuhalten greift nun doch zu kurz und ist ethisch zumindest bedenklich.

> F√ľr mich tat sich keine L√∂sung auf, die "Haustierhaltung"
> abzuschaffen, wenn "Haustierarten" immer weiter Kinder
> bekommen.
ok, das scheint der relevante punkt zu sein. in dem vorhaben, die tierhaltung so weit wie m√∂glich abzuschaffen sind wir uns ja nun absolut einig. f√ľr mich ist die art wie du deine l√∂sung hier vertrittst aber viel zu undifferenziert. kann ja sein, dass die kastration in manchen f√§llen die einzige l√∂sung ist, aber aus dem was lolli da geschrieben hat, ist absolut unklar, ob dies ein solcher fall ist. laura hat in ihrem posting hier ganz gut die vorz√ľge der vasektomie dargelegt, die sicherlich ethisch weniger bedenklich ist als die kastration und das sowohl bei katern als auch bei katzen. es gibt auch die m√∂glichkeit, die samenstr√§nge nicht durchzuschneiden, sondern nur abzuklemmen, wodurch der eingriff in einer vielzahl von f√§llen reversibel ist. es gibt nat√ľrlich auch die m√∂glichkeit eine katze von katern fernzuhalten, solange sie rollig ist, was du entgegen deiner sonst recht verharmlosenden sprache als einzelhaft bezeichnest. das muss jedoch keine einzelhaft bedeuten, wenn man ein bisschen kreativ ist. dies kann gegen√ľber der kastration/ektomie die ethisch bessere l√∂sung sein, muss es aber nicht. hier ist das interesse an freiheit mit dem an k√∂rperlicher unversehrtheit abzuw√§gen und je nach situation kann der eine oder der andere weg richtig sein. es kann auch richtig sein, die katze auszuwildern oder anderweitig unterzubringen (tu doch bitte nicht so, als m√ľ√üte ich dir die kriterien f√ľr eine vern√ľnftige unterbringung erkl√§ren). was mich nervt ist, dass du hier einfach die kastration abnickst, ohne die hintergr√ľnde zu durchleuchten. so eine entscheidung w√ľrdest du im falle eines menschen doch niemals so ohne weiteres f√§llen und deshalb finde ich dein verhalten speziesistisch.
scary

Re: altbekannte kastrationsalternativen

Autor: Tanja | Datum:
> ok-ok: "zusammengeh√∂rigkeit" statt "gefangenschaft" ist f√ľr
> mich kuschelei. kann ja sein, dass lolli und die betroffenen
> kater tatsächlich zusammengehören, aber du setzt es einfach
> voraus ohne wenigstens mal nachzufragen. ich finde deine

Nein, ich frage nicht nach weil Lolli ja hier um Rat gefragt hat, und zwar in einer Art und Weise, die darauf schließen läßt, daß sie sich nicht als "Besitzerin" sieht.


> wortwahl ausserdem euphemistisch (siehe auch mein anderes
> posting in diesem thread), wäre nett, wenn du da mal zu
> stellung nehmen w√ľrdest und sowas in zukunft wenigstens
> unterlassen könntest.

Wozu soll ich denn Stellung beziehen? Dazu, da√ü es Menschen gibt, die durchaus mit Tieren zusammenleben, f√ľr sie sorgen (weil sie es selbst nicht k√∂nnen) und sich deswegen trotzdem bewu√üt sind, da√ü diese Tiere Individuen mit Rechten sind?

> du hast ja den unterschied zwischen haustieren und sklaven im > bezug auf ihre familienplanung sehr schön herausgearbeitet.
> ich halte den vergleich trotzdem nicht f√ľr abwegig, denn ihre > situation hat viele parallelen. wenn du kinder und sklaven
> gleichsetzt, ist das dagegen absurd. wäre nett wenn du mal

Habe ich nie getan. *seufz* Ich muß es dir anscheinend wirklich näher erklären....
Du sagst: "¬īMein Kater¬ī ist speziesistisch."
Ich sage: "Nicht unbedingt, ¬īmeine Kinder¬ībedeutet ja auch nicht, da√ü ich diese besitze."
Du sagst: "Ersetze Kater durch Sklave."
Ich sage: "Ersetze Kindern durch Sklaven." um dir zu zeigen, daß dieses Wortspiel nur Sinn hat, wenn man es mit einem Tierausbeuter zu tun hat. Hier ist es idiotisch. Kapiert?


> näher erläutern könntest, inwiefern in deiner oder einer dir
> bekannten familie die situation von kindern der von sklaven
> oder in gefangenschaft gehaltenen tieren entspricht. ich kenne > keinen derartigen fall und empfinde dein argument als reine
> polemik.

Könntest Du es also bitte in Zukunft unterlassen mir eine Argumentatiosweise zu unterstellen, die ich nie benutzt habe?

>> Nein, doch eliminiert sie (die kastration /scar) bestimmte
>> Ursachen f√ľr Stre√ü.
> aber nicht, ohne neue ursachen f√ľr stress zu schaffen. siehe
> dazu deine ausf√ľhrungen zum revierverhalten nach kastration in > deinem ersten oder zweiten posting hier.


K√∂nntest du stattdessen meine Beitr√§ge etwas konzentrierter lesen? Ich schrieb Lollipop ja, da√ü sie sich zuerst umsehen solle, ob denn in unmittelbarer Nachbarschaft unkastrierte Kater wohnen und erkl√§rte dann, da√ü es aber kein gro√ües Problem werden w√ľrde, wenn Vater und Sohn dann als zwei kastrierte Kater ihr Revier verteidigen k√∂nnten. Selbst da sorgt die Kastration f√ľr weniger Stre√ü, weil es ohne sie n√§mlich sogar zwischen Vater und Sohn zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommen wird.
(Und das habe ich alles schon mal geschrieben, also bitte: erst lesen, dann meckern. :-))


> hat das nichts zu tun. klar ist es sinnvoll, dieses los
> möglichst vielen tieren zu ersparen, aber pauschal die
> kastration der lebenden tiere als lösung hochzuhalten greift
> nun doch zu kurz und ist ethisch zumindest bedenklich.

Ich habe hier auf eine konkrete Frage geantwortet und nichts pauschalisiert. In den meisten F√§llen ist die Kastration leider wirklich die sinnvollste L√∂sung, doch sollte man sich trotzdem jedesmal von neuem wieder Gedanken dar√ľber machen.
In diese speziellen Fall habe ich mir auch Gedanken gemacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß hier eine Kastration nicht nur ethisch gesehen zu verantworten sondern auch notwendig ist.


> ok, das scheint der relevante punkt zu sein. in dem vorhaben,
> die tierhaltung so weit wie m√∂glich abzuschaffen sind wir uns > ja nun absolut einig. f√ľr mich ist die art wie du deine l√∂sung > hier vertrittst aber viel zu undifferenziert. kann ja sein,
> dass die kastration in manchen fällen die einzige lösung ist, > aber aus dem was lolli da geschrieben hat, ist absolut unklar, > ob dies ein solcher fall ist.

Doch, ist es. s.u.

> laura hat in ihrem posting hier
> ganz gut die vorz√ľge der vasektomie dargelegt, die sicherlich > ethisch weniger bedenklich ist als die kastration und das
> sowohl bei katern als auch bei katzen. es gibt auch die
> möglichkeit, die samenstränge nicht durchzuschneiden, sondern > nur abzuklemmen, wodurch der eingriff in einer vielzahl von

BITTE?????
Willst Du irgendwann die Klammer wieder entfernen um noch mal ein paar Gefangene in die Welt zu setzen?
Au√üerdem ging es hier ja nicht nur um die Fortpflanzung sondern auch um das Revierverhalten unkastrierter Kater. Wenn sie unkastriert bleiben, wird einen von beiden mit gr√∂√üter Wahrscheinlichkeit ein ziemlich beschissenes Leben f√ľhren m√ľssen.


> f√§llen reversibel ist. es gibt nat√ľrlich auch die m√∂glichkeit > eine katze von katern fernzuhalten, solange sie rollig ist,
> was du entgegen deiner sonst recht verharmlosenden sprache als > einzelhaft bezeichnest. das muss jedoch keine einzelhaft
> bedeuten, wenn man ein bisschen kreativ ist. dies kann
> gegen√ľber der kastration/ektomie die ethisch bessere l√∂sung
> sein, muss es aber nicht. hier ist das interesse an freiheit
> mit dem an körperlicher unversehrtheit abzuwägen und je nach
> situation kann der eine oder der andere weg richtig sein. es


Ahja. Du scheinst Dich noch nie n√§her mit Katzen besch√§ftigt zu haben, kann das sein? Also, extra f√ľr Dich jetzt mal eine kleine Katzenkunde:
Weibliche Katzen werden 2-3 Mal im Jahr fruchtbar ("rollig"). In dieser Zeit sind sie quasi nonstop auf der Suche nach einem oder mehreren Katern um sich mit diesen zu "paaren". Sperrt man eine Katze w√§hernd dieser Zeit nun ein, ist das f√ľr sie ein psychisch enorm belastendes Erlebnis. Ich habe schon Katzen gesehen, die im wahrsten Sinne des Wortes die W√§nde hochgegangen sind, stundenlang an der Haust√ľr sa√üen, lauthals schreiend, die Nase fest auf den Boden gepre√üt um evt. vorbeikommende Kater zu erriechen, die nichts essen wollten und insgesamt total am Rad drehten. Da nutzte keine Kreativit√§t der Welt was, sie waren durch nichts abzulenken.
Außer dem psych. Streß kann es auch zu großen körperlichen Problemen kommen: die sogenannte "Dauerrolligkeit".
Das kommt bei Katzen √ľbrigens h√§ufiger vor. Ihr K√∂rper ist nun mal - anders als bei Menschen - drauf ausgerichtet, w√§hrend der fruchtbaren Zeit auch schwanger zu werden; passiert das nicht, richtet er es eben so ein, da√ü sich diese Zeit verl√§ngert.
Folgen davon k√∂nnen Geb√§rmutterentz√ľndung, Tumor- oder Zystenbildung sein.
Jede weibl. Katze, die ich kenne, hatte mit bzw. nach ihrer Kastration weitaus weniger Schwierigkeiten als während ihrer fruchtbaren Zeit.
Wer solch einen von Dir propagierten Streß einer Katze zumutet, ist entweder Sadist oder einfach unwissend.

> kann auch richtig sein, die katze auszuwildern oder
> anderweitig unterzubringen (tu doch bitte nicht so, als m√ľ√üte > ich dir die kriterien f√ľr eine vern√ľnftige unterbringung
> erklären). was mich nervt ist, dass du hier einfach die

Doch, bitte erkl√§re mir Deine Kriterien f√ľr eine vern√ľnftige Unterbringung.
Auch w√ľrde mich interessieren, wie Du meinst, eine Katze "auswildern" zu k√∂nnen. Kann es sein, da√ü Du da ziemlich "romantische" Vorstellungen hast?
Ich kenne keine einzige "wilde" Katze, die nicht irgendwo eine Stelle hat, wo sie Essen bekommt oder findet. Wilde Katzen suchen sogar mit den Jahren oft immer mehr die N√§he zu Menschen; es sind nun mal leider "domestizierte" Tiere, da k√∂nnen wir nichts dran √§ndern au√üer eben Schadensbegrenzung zu betreiben indem wir daf√ľr sorgen, da√ü nicht noch mehr dieser Tiere geboren werden.


> kastration abnickst, ohne die hintergr√ľnde zu durchleuchten.
> so eine entscheidung w√ľrdest du im falle eines menschen doch
> niemals so ohne weiteres fällen und deshalb finde ich dein
> verhalten speziesistisch.

Nein, ich mu√ü nicht f√ľr andere Menschen entscheiden, weil ich f√ľr sie keine Verantwortung habe wie f√ľr Katzen, Hunde etc. und weil sie in der Lage sind, selbst zu einem Arzt zu gehen. Katzen nicht.
Welche "Hintergr√ľnde" sollte ich denn in diesem Fall noch "durchleuchten"?
Katzen, wie sie bei uns leben, wurden von Menschen "erschaffen" ("gez√ľchtet"....), diese Menschen haben Schei√üe gebaut, wir m√ľssen nun auch hier u.a. Schadensbegrenzung betreiben auf dem Weg zu einer veganen Gesellschaft.
Das funktioniert nicht, indem wir uns auf einer so oberfl√§chlichen (fast schon pseudoemotionalen) Ebene mit solch einer problematischen Thematik auseinandersetzen, nein, wir m√ľssen uns der Fehler, die andere begangen haben, bewu√üt sein, und unsere Verantwortung gegen√ľber den betroffenen Individuen wahrnehmen.

Tanja

unverständliche logik + veraltete katzenkunde

Autor: Scar | Datum:
das ist ja mal wieder was...

> Nein, ich frage nicht nach weil Lolli ja hier um Rat gefragt
> hat, und zwar in einer Art und Weise, die darauf schließen
> läßt, daß sie sich nicht als "Besitzerin" sieht.
wenn du meinst... ich halte das nicht f√ľr wahrscheinlich, denn lolli "h√§lt" tiere, benutzt ausdr√ľcke, die zwar nicht zwangsl√§ufig speziesistisch sein m√ľssen, es aber durchaus sein k√∂nnen und meist auch sind und hat insgesamt m. e. ziemlich wenig √ľber die situation der tiere gesagt.

> Wozu soll ich denn Stellung beziehen?
zu deiner wortwahl

> Hier ist es idiotisch. Kapiert?
n√∂, nicht kapiert. idiotisch ist es eben nur dann, wenn lolli keine tiere ausbeutet, was du aufgrund einer mir unverst√§ndlichen logik aus lollis knappen schilderungen auszuschliessen vermagst, ich aber nicht. du scheinst ohnehin mehr aus lollis beitr√§gen entnommen zu haben als ich. so ist mir entgangen, dass irgendwo klar wird, dass lolli eine frau ist, was du aber irgendwie herausgefunden haben musst. f√ľr einen idioten wie mich ist aus keiner von lollis √§u√üerungen zu entnehmen, wie lolli mit den tieren umgeht, nur dass ein kater lolli gegen√ľber sehr agressiv ist. das k√∂nnte ja auch an lolli liegen. auch lollis vorschlag, das selbstwertgef√ľhl eines katers nach einer kastration mit bachbl√ľten zu st√§rken, zeigt, dass lolli sehr eigent√ľmliche vorstellungen √ľber den umgang mit tieren zu haben scheint. kann es sein, dass du lolli kennst? oder woher weisst du soviel √ľber sie und ihre tiere, was mir entgangen ist...

> Könntest Du es also bitte in Zukunft unterlassen mir eine
> Argumentatiosweise zu unterstellen, die ich nie benutzt habe?
war nicht meine absicht...

> Könntest du stattdessen meine Beiträge etwas konzentrierter
> lesen? Ich schrieb Lollipop ja, daß sie sich zuerst umsehen
> solle, ob denn in unmittelbarer Nachbarschaft unkastrierte
> Kater wohnen und erklärte dann, daß es aber kein großes
> Problem werden w√ľrde, wenn Vater und Sohn dann als zwei
> kastrierte Kater ihr Revier verteidigen könnten.
die vorstellung der solidarit√§t kastrierter kater ist zwar sehr romantisch aber vollkommen absurd. von sowas habe ich noch nie geh√∂rt. kater sind nach ihrer kastration i. d. r. nicht mehr territorial, deshalb werden sie ja eben kastriert. d. h. auch wenn du hundert kastrierte kater in ein revier setzen w√ľrdest, w√ľrden sie sich nicht gegen einen unkastrierten kater durchsetzen. ein kater ist entweder territorial oder er ist es nicht. ist er es, unterscheidet er nicht zwischen seinen nachkommen und anderen katern. w√§re der kater nach der kastration noch territorial (das kommt manchmal vor), so wird er auch seinen sohn vertreiben und umgekehrt.

> In diese speziellen Fall habe ich mir auch Gedanken gemacht
> und bin zu dem Schluß gekommen, daß hier eine Kastration
> nicht nur ethisch gesehen zu verantworten sondern auch
> notwendig ist.
wie geasagt, verf√ľgst du entweder √ľber infos, die mir entgangen sind, oder wir haben eine sehr unterschiedliche art, die lage zu beurteilen.

> Doch, ist es. s.u.
leider habe ich unten nichts mehr dazu gefunden...

> BITTE?????
> Willst Du irgendwann die Klammer wieder entfernen um noch mal
> ein paar Gefangene in die Welt zu setzen?
siehst du? du sprichst hier sofort wieder von gefangenen, machst aber bei lolli immer ganz klar eine ausnahme. ein tier hat auch ein recht auf reproduktion. du kannst ebnsowenig wie ich ausschlie√üen, dass ein kater, der heute kastriert wird, noch einmal umst√§nde erlebt, die ihm ein selbstbestimmtes leben erm√∂glichen, so unwahrscheinlich das auch sein mag (mein revolution√§res gedankengut...). es ist daher in meinen augen eine ethische notwendigkeit, eine nicht endg√ľltige l√∂sung von lollis problem zu w√§hlen, weil der eingriff in die rechte des tieres geringer ist, wenn die m√∂glichkeit besteht, die beschneidung eines rechtes wieder r√ľckg√§ngig zu machen.

> Außerdem ging es hier ja nicht nur um die Fortpflanzung
> sondern auch um das Revierverhalten unkastrierter Kater. Wenn
> sie unkastriert bleiben, wird einen von beiden mit größter
> Wahrscheinlichkeit ein ziemlich beschissenes Leben f√ľhren
> m√ľssen.
wenn sie kastriert werden, besteht die möglichkeit, dass sie beide von einem unkastrierten kater aus dem revier gedrängt werden... s. o.

> Ahja. Du scheinst Dich noch nie näher mit Katzen beschäftigt
> zu haben, kann das sein? Also, extra f√ľr Dich jetzt mal eine
> kleine Katzenkunde:
vielen dank f√ľr deine ausf√ľhrungen. du hast das sehr plastisch geschildert, bist aber leider auf einem stand von vor etwa 20 jahren stehen geblieben. entgegen deiner aussagen ist es nicht die gravidit√§t, die die rolligkeit einer katze beendet, sondern die ovulation, die durch die kopulation mit einem kater ausgel√∂st wird. auch die dauerrolligkeit wird nicht durch das ausbleiben einer gravidit√§t, sondern durch das ausbleiben der ovulation ausgel√∂st. tumorigenese und zystenbildung sind im gegensatz zu deinen schilderungen in erster linie auf ver√§nderungen nicht gesprungener follikel zur√ľckzuf√ľhren.

> Wer solch einen von Dir propagierten Streß einer Katze
> zumutet, ist entweder Sadist oder einfach unwissend.
das ist dann doch schon sehr interessant. ich habe nie gesagt, dass man eine katze wegsperren soll, wenn sie rollig ist, das hast du mit deiner eingeschr√§nkten sicht auf die vorhandenen m√∂glichkeitenb getan. nat√ľrlich ist das wegsperren nicht nur ein eingriff in die rechte des tieres sondern auch k√∂rperverletzung und einiges andere. dass du schon derartig traumatisierte katzen beobachtet haben willst, wirft kein gutes licht auf dich - ich hoffe, du hast die tiere befreit und ihren "besitzern" in den arsch getreten, vermute aber fast, dass du diese methode der famlilienplanung in deiner unwissenheit selbst bei einer bemitleidenswerten katze ausprobiert hast. kl√§r mich bitte √ľber die umst√§nde des geschilderten ereignisses auf!

um die rolligkeit zu beenden, mu√ü wie gesagt, die ovulation ausgel√∂st werden. dies geschieht normalerweise durch die kopulation mit einem kater. ist dieser vasektomiert, so kommt es nicht zur befruchtung der oozyten. es k√∂nnen manchmal scheingravidit√§ten auftreten, die jedoch meist nicht belastender sind als normale gravidit√§ten. falls das unerw√ľnscht sein sollte, kann die ovulation auch durch die simulation der kopulation ausgel√∂st werden. das habe ich von einem befreundeten tierarzt gelernt. diese technik wurde von katzenz√ľchtern entwickelt, um rolligen katzen, die momentan keine nachkommen haben sollen, die dauerrolligkeit und deren komplikationen zu ersparen. wenn ich auch sonst nichts von solchen menschen halte, so kann diese technik trotzdem dazu verwendet werden, katzen eine vermehrung zu "ersparen". und das ohne eine kastration und ohne die dauerrolligkeitsproblematik. es kommt hierbei oft zu einer verz√∂gerung des zeitraumes bis zur n√§chsten rolligkeit und nach h√§ufiger anwendung dieses verfahrens treten gelegentlich weitere st√∂rungen der reproduktion auf.
dies sind zwei methoden, die nichts mit sadismus oder unwissenheit zu tun haben, sondern die praktikabel und erprobt sind. ethisch sind sie in meinen augen deutlich besser als die kastration.

> Auch w√ľrde mich interessieren, wie Du meinst, eine Katze
> "auswildern" zu können. Kann es sein, daß Du da ziemlich
> "romantische" Vorstellungen hast?
ich meine nicht, katzen auswildern zu k√∂nnen, sonderen es gibt ganz konkrete projekte, tiere aus gefangenschaft wieder in einer nat√ľrlichen umgebung auszuwildern. ich habe ja nicht gesagt, dass das eine l√∂sung f√ľr alle katzen ist, aber es kann im einzelfall die richtige l√∂sung sein. die menschen, die ernsthaft in solchen projekten arbeiten, werden sich nicht gerade dar√ľber freuen, dass du ihre arbeit als romantisch bezeichnest.

> Ich kenne keine einzige "wilde" Katze, die nicht irgendwo
> eine Stelle hat, wo sie Essen bekommt oder findet. Wilde
> Katzen suchen sogar mit den Jahren oft immer mehr die Nähe zu
> Menschen; es sind nun mal leider "domestizierte" Tiere
ich glaube, du bist diejenige von uns beiden, die romantische vorstellungen hat. wilde katzen halten sich von menschen so fern, wie sie können. was sie und andere tiere, wie schwarzbären z. b., am menschen interessiert, ist die in seinem umfeld reichlich vorhandene nahrung. die meisten katzen in europa sind nicht so abhängig vom menschen, wie du es hier schilderst, sondern durchaus in der lage, sich selbst zu ernähren. die domestizierung der katzen ist nicht so weitreichend betrieben worden, wie beispielsweise bei hunden. selbst perserkatzen können sich selbst ernähren.


> Nein, ich mu√ü nicht f√ľr andere Menschen entscheiden, weil ich
> f√ľr sie keine Verantwortung habe wie f√ľr Katzen, Hunde etc.
> und weil sie in der Lage sind, selbst zu einem Arzt zu gehen.
> Katzen nicht.
es gibt auch menschen, die das nicht k√∂nnen und f√ľr die jemand verantwortung √ľbernehmen muss. w√ľrdest du bei einem geistig behinderten menschen, der aufgrund eines hohen testosteronspiegels sehr agressiv ist, eine kastration erw√§gen?

> Katzen, wie sie bei uns leben, wurden von Menschen
> "erschaffen" ("gez√ľchtet"....), diese Menschen haben Schei√üe
> gebaut, wir m√ľssen nun auch hier u.a. Schadensbegrenzung
> betreiben auf dem Weg zu einer veganen Gesellschaft.
das ist genau der punkt!!!

> Das funktioniert nicht, indem wir uns auf einer so
> oberflächlichen (fast schon pseudoemotionalen) Ebene mit
> solch einer problematischen Thematik auseinandersetzen, nein,
> wir m√ľssen uns der Fehler, die andere begangen haben, bewu√üt
> sein, und unsere Verantwortung gegen√ľber den betroffenen
> Individuen wahrnehmen.
warum diskutierst du dann hier so oberfl√§chlich und halbwissend und setzt bei einer potentiellen tierausbeuterin einfach den besten anzunehmenden fall voraus? du diskutierst eben nicht auf der individuellen ebene, sondern hast irgendwann mal f√ľr diech rausgefunden, dass die kastration meistens die beste l√∂sung ist. das ist eben nicht das, was ich unter "verantwortung √ľbernehmen" verstehe. du nimmst hier in kauf, an der verletzung der rechte zweier kater mitzuwirken, die m√∂glicherweise auch eine schonendere behandlung als die kastration erhalten k√∂nnten.

scar

Re: unverständliche logik + veraltete katzenkunde

Autor: Tanja | Datum:
> mehr aus lollis beiträgen entnommen zu haben als ich. so ist
> mir entgangen, dass irgendwo klar wird, dass lolli eine frau
> ist, was du aber irgendwie herausgefunden haben musst. f√ľr

Nun, Du schriebt "sie" also ging ich davon aus, daß Du sie (ihn?) kennst.
"ich finde das schon interessant, dass speziesistische formulierungen wie "meinen kater" von lolli unkommentiert stehen bleiben und du nicht fragst, warum sie diese tiere √ľberhaupt in gefangenschaft oder abh√§ngigkeit h√§lt."


> einen idioten wie mich ist aus keiner von lollis √§u√üerungen zu > entnehmen, wie lolli mit den tieren umgeht, nur dass ein kater > lolli gegen√ľber sehr agressiv ist.

Da steht nur, daß er aggressiv ist.

> tieren zu haben scheint. kann es sein, dass du lolli kennst?
> oder woher weisst du soviel √ľber sie und ihre tiere, was mir
> entgangen ist...


Nein, ich kenne Lolli nicht. Du scheinst allerdings die Beitr√§ge nicht richtig zu lesen sonst h√§ttest du hier nicht geschrieben, da√ü der Kater Lolli gegen√ľber aggressiv sei. Durch konzentriertes Lesen erf√§hrt man so einiges.

> die vorstellung der solidarität kastrierter kater ist zwar
> sehr romantisch aber vollkommen absurd. von sowas habe ich
> noch nie gehört. kater sind nach ihrer kastration i. d. r.
> nicht mehr territorial, deshalb werden sie ja eben kastriert.

Ach.

> d. h. auch wenn du hundert kastrierte kater in ein revier
> setzen w√ľrdest, w√ľrden sie sich nicht gegen einen
> unkastrierten kater durchsetzen. ein kater ist entweder
> territorial oder er ist es nicht. ist er es, unterscheidet er > nicht zwischen seinen nachkommen und anderen katern. wäre der > kater nach der kastration noch territorial (das kommt manchmal > vor), so wird er auch seinen sohn vertreiben und umgekehrt.


Absoluter Schwachsinn. Ihr eigenes Haus und Grundst√ľck sehen auch kastrierte Kater nach wie vor als ihr Territorium an, nur ist es eben nach der Kastration m√∂glich, da√ü zwei Kater, die sich kennen, zusammenleben. Fremden gegen√ľber wird dieses Territorium allerdings weiter verteidigt. Das hat dann auch nichts mit "Solidarit√§t" zu tun sondern da√ü sich ein "Eindringling" dann eben zwei Katern gegen√ľber stehen sieht.


> wie geasagt, verf√ľgst du entweder √ľber infos, die mir
> entgangen sind, oder wir haben eine sehr unterschiedliche art, > die lage zu beurteilen.

Aufgrund Deiner dubiosen Infos (w√§re nett, wenn ich daf√ľr mal ein paar Quellenangaben bek√§me) ist es ganz klar, da√ü Du die Lage anders beurteilst als ich.

> siehst du? du sprichst hier sofort wieder von gefangenen,
> machst aber bei lolli immer ganz klar eine ausnahme. ein tier

Habe ich irgendwo geschrieben, da√ü die Katzen bei Lolli nicht in Gefangenschaft leben? H√∂r doch bitte auf mit solch dummen Provokationsversuchen, dadurch gewinnen deine Beitr√§ge auch nicht an Glaubw√ľrdigkeit.


> hat auch ein recht auf reproduktion. du kannst ebnsowenig wie > ich ausschließen, dass ein kater, der heute kastriert wird,
> noch einmal umstände erlebt, die ihm ein selbstbestimmtes
> leben ermöglichen, so unwahrscheinlich das auch sein mag (mein

Doch, das ist auszuschließen, da er nicht in der Lage sein wird, sich zu 100% selbst zu versorgen. Jedenfalls nicht solange es noch soviele andere Katzen gibt.


> revolutionäres gedankengut...). es ist daher in meinen augen
> eine ethische notwendigkeit, eine nicht endg√ľltige l√∂sung von > lollis problem zu w√§hlen, weil der eingriff in die rechte des > tieres geringer ist, wenn die m√∂glichkeit besteht, die
> beschneidung eines rechtes wieder r√ľckg√§ngig zu machen.


Hm, ich sehe das nicht als Lollis Problem an sondern als Problem der beiden Kater sowie ihrer potentiellen Nachkommen.
Womit wir auch schon wieder beim Anfang wären:
Was wird der Kater tun, der vom anderen vertrieben wird? Was passierte mit dem Kater, der bereits vertreiben wurde.
Unfug, hier nun antworten zu wollen, er f√ľhre nun bestimmt ein "freies und selbstbestimmtes Leben".


> wenn sie kastriert werden, besteht die möglichkeit, dass sie
> beide von einem unkastrierten kater aus dem revier gedrängt
> werden... s. o.

Und oben bereits widerlegt.

> vielen dank f√ľr deine ausf√ľhrungen. du hast das sehr plastisch > geschildert, bist aber leider auf einem stand von vor etwa 20 > jahren stehen geblieben. entgegen deiner aussagen ist es nicht > die gravidit√§t, die die rolligkeit einer katze beendet,
> sondern die ovulation, die durch die kopulation mit einem
> kater ausgelöst wird. auch die dauerrolligkeit wird nicht
> durch das ausbleiben einer gravidität, sondern durch das
> ausbleiben der ovulation ausgelöst. tumorigenese und
> zystenbildung sind im gegensatz zu deinen schilderungen in
> erster linie auf veränderungen nicht gesprungener follikel
> zur√ľckzuf√ľhren.

Her mit den Quellenangaben.

"Die glandul√§r-zystische Hyperplasie ist eine Verdickung der Geb√§rmutterwand, die auf einer zystischen Entartung der Geb√§rmutterdr√ľsen beruht. Als Ursache wird ein Ungleichgewicht der Sexualhormone vermutet. Das Risiko f√ľr eine Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter und tritt bei K√§tzinnen, die nie tr√§chtig waren, h√§ufiger auf als bei Mutterkatzen. Offenbar sch√ľtzt die Tr√§chtigkeit die Geb√§rmutterwand vor Ver√§nderungen, welche die Fruchtbarkeit beeintr√§chtigen."
http://www.kleintiermedizin.ch/katze/fortpfl/fortpfl3.htm
Liest man dort weiter, lernt man, da√ü auch eie Geb√§rmutterentz√ľndung oder -vereiterung dieselben Ursachen haben kann.


> das ist dann doch schon sehr interessant. ich habe nie gesagt, > dass man eine katze wegsperren soll, wenn sie rollig ist, das > hast du mit deiner eingeschränkten sicht auf die vorhandenen
> m√∂glichkeitenb getan. nat√ľrlich ist das wegsperren nicht nur
> ein eingriff in die rechte des tieres sondern auch
> körperverletzung und einiges andere. dass du schon derartig

Nein, Scar, das ist ja unser Problem hier. Du faselst viel von Rechten und deren Beschneidung, gehst aber auf die Problematik sonst √ľberhaupt nicht ein.


> traumatisierte katzen beobachtet haben willst, wirft kein
> gutes licht auf dich - ich hoffe, du hast die tiere befreit
> und ihren "besitzern" in den arsch getreten, vermute aber
> fast, dass du diese methode der famlilienplanung in deiner
> unwissenheit selbst bei einer bemitleidenswerten katze
> ausprobiert hast. kl√§r mich bitte √ľber die umst√§nde des
> geschilderten ereignisses auf!


Selbstverst√§ndlich habe ich die Tiere nicht "befreit", da ich nicht verantwortlich sein will f√ľr weitere Gefangene. (wie oft schreibe ich das eigentlich im Schnitt in jedem Beitrag? Ist das so schwer zu kapieren?)
Die Katzen haben zum Abklingen der "Rolligkeit" die "Pille" bekommen und wurden dann kastriert.

> dies sind zwei methoden, die nichts mit sadismus oder
> unwissenheit zu tun haben, sondern die praktikabel und erprobt > sind. ethisch sind sie in meinen augen deutlich besser als die > kastration.

Hm. Zu der Zeit mu√ü man dann die Katze aber doch einsperren, und das f√ľr mind. 2 Tage. Zu den gesundheitlichen Folgen habe ich ja oben schon einen link angegeben.
Nach einer Kastration muß die Katze auch 2 Tage ruhen, doch danach wird sie nie mehr wieder diesem Streß ausgesetzt sein.

> ich meine nicht, katzen auswildern zu können, sonderen es gibt > ganz konkrete projekte, tiere aus gefangenschaft wieder in
> einer nat√ľrlichen umgebung auszuwildern. ich habe ja nicht

Konkrete Projekte, sehr sch√∂n. K√∂nntest Du nun auch mal ganz konkret dazu ein Beispiel nennen? Und zwar am besten eines, was auf Katzen zutrifft? Schlie√ülich diskutieren wir hier nicht √ľber B√§ren, Affen, oder andere.


> gesagt, dass das eine l√∂sung f√ľr alle katzen ist, aber es kann > im einzelfall die richtige l√∂sung sein. die menschen, die

Wunderbar. In welchem Einzelfall? Was ist mit den anderen Katzen, f√ľr die das nicht die richtige L√∂sung sein kann?

> ich glaube, du bist diejenige von uns beiden, die romantische > vorstellungen hat. wilde katzen halten sich von menschen so
> fern, wie sie können. was sie und andere tiere, wie
> schwarzbären z. b., am menschen interessiert, ist die in
> seinem umfeld reichlich vorhandene nahrung. die meisten katzen > in europa sind nicht so abhängig vom menschen, wie du es hier > schilderst, sondern durchaus in der lage, sich selbst zu

Wir sprachen nicht von Wildkatzen, sondern von ausgewilderten oder auch "verwilderten Hauskatzen".


> ernähren. die domestizierung der katzen ist nicht so
> weitreichend betrieben worden, wie beispielsweise bei hunden. > selbst perserkatzen können sich selbst ernähren.

W√ľrde ich so auch nicht zu 100% unterschreiben wollen, doch viel wichtiger ist ja, da√ü Perserkatzen nicht oder nur sehr beschr√§nkt in der Lage sind, sich selbst zu pflegen und sie deswegen auf sich allein gestellt nicht √ľberlebensf√§hig w√§ren.


> es gibt auch menschen, die das nicht k√∂nnen und f√ľr die jemand > verantwortung √ľbernehmen muss. w√ľrdest du bei einem geistig
> behinderten menschen, der aufgrund eines hohen
> testosteronspiegels sehr agressiv ist, eine kastration
> erwägen?

Dein Geschreibsel zeugt immer mehr von Ignoranz und dem d√ľmmlichen Versuch, nichts weiter zu tun also zu provozieren.
1. bekommen solche Menschen meist Medikamente ohne Ende (was nicht heißt, daß ich das uneingeschränkt gutheiße)
2. können wir Menschen mit solchen Aggressionen behinderter Artgenossen sehr viel besser umgehen als andere Tiere
3. wäre dieser Mensch nicht in der Lage, uns von unserem Schlafplatz und Essen zu vertreiben


> warum diskutierst du dann hier so oberflächlich und
> halbwissend und setzt bei einer potentiellen tierausbeuterin
> einfach den besten anzunehmenden fall voraus? du diskutierst
> eben nicht auf der individuellen ebene, sondern hast
> irgendwann mal f√ľr diech rausgefunden, dass die kastration
> meistens die beste l√∂sung ist. das ist eben nicht das, was ich > unter "verantwortung √ľbernehmen" verstehe. du nimmst hier in
> kauf, an der verletzung der rechte zweier kater mitzuwirken,
> die möglicherweise auch eine schonendere behandlung als die
> kastration erhalten könnten.

Ich lasse das einfach noch mal hier im Beitrag drin, lies Dir Deine Worte bitte noch mal ganz genau durch, verinnerliche, da√ü Du anscheinend eher von dem schlecht anzunehmendsten Fall ausgehst, da√ü Du keinerlei praktikable M√∂glichkeiten genannt hast, den beiden Katern ein friedliches Zusammenleben zu erm√∂glichen und da√ü Du kaum in der Lage w√§rst, die Verantwortung f√ľr den Tod von einem der beiden zu √ľbernehmen nur weil Du im entscheidenden Moment Deine Verantwortung mit der Ausflucht, ihre Rechte nicht beschneiden zu wollen, nicht wahrgenommen hast.
Solltest Du Dich dazu entschließen, mir meine Fragen (auch die aus den vorherigen Postings) zu beantworten und Deine Provokationsversuche zu unterlassen, können wir gern weiter diskutieren.

Tanja

Re: kater kastrieren?

Autor: laura | Datum:
hallo an lollipop und die andern,
mir k√§me da als "konkrete idee" sterilisation anstelle von kastration in den sinn. beschneidet nat√ľrlich auch das "grundrecht" des katers auf reproduktion (also die weitergabe seiner gene), √§ndert jedoch nichts an sexualtrieb/ verhalten/ pers√∂nlichkeit, was ich f√ľr wichtig halte! diese "kopromi√ül√∂sung" br√§chte also h√∂chstwahscheinlich keine (f√ľr den kater sp√ľrbare) beeintr√§chtigung mit sich, und w√ľrde andersherum die n√§chste haustiergeneration (und weitere sich aus dieser ergebende)verhindern.
ich wei√ü nicht, wie √ľblich vasektomie bei katzen ist, gehe aber davon aus, da√ü dies durchaus machbar w√§re.

laura

Re: kater kastrieren?

Autor: lollipop | Datum:
hi ,
ich nehme mal kurz stellung zu einigen dingen die mir nach dem durchlesen noch im kopf geblieben sind.
1."mein Kater": normalerweise verwende ich diese wortwahl nicht,aber ich war einfach zu faul um "der kater der bei mir wohnt oder den ich versorge "zu tippen.ich dachte einfach ,ich schreibe ,mein kater ..ist k√ľrzer .ich meinte damit nicht das er mein besitz ict.ich meinte es wie "mein freund".
2."ich halte die katzen gefangen":die katzen"die bei mir wohnen"sind ganz ohne mein zutun hier bei mir.sie sind in der scheune geboren ,einige sind aus eingener wahl hier vorbeigekommmen und sind gleich da geblieben.ich sehe die katzen nicht als haustiere,mein besitz.sie sind freie individuen die ihr leben ,so weit es m√∂glich ist, leben wie sie es wollen.sie leben haupts√§chlich in der scheune(im sommer sowieso)und haben jederzeit freien zugang zum haus.sie nat√ľrlich abh√§ngig von mir,sei es nahrung,weil sie sich nicht selbst ern√§hren k√∂nnen ,schlafplatz oder sei es die gesundheit (schw√§cheres immunsystem bei domestizierten katzen--anf√§lliger f√ľr krankheiten).ichseh es so,da√ü ich die katzen einfach durchs leben begleite und auf sie aufpasse.fertig.
3.jetzt erkl√§r ich scar mal kurz die situation mit den katern:der vater,sehr ausgepr√§gtes revierverhalten (war tats√§chlich;obwohl ich es nicht erw√§hnte ,agressiv mir gegen√ľber,ich habe aber erkannt woran es lag und es hat sich bereits gelegt)duldet also keine kausgewachsenen kater in seiner n√§he.sein sohn wird immer erwachsener und vater will nat√ľrlich sein revier f√ľr sich alleine.das hat die folge,da√ü vater ,sohn verjagdt. sohn wird hier nicht mehr auftauchen und wird irgendwo ein "haus " suchen und ich kann ihn nicht mehr beobachten.er wird wahrscheinlich probleme mit der nahrung haben,krankheit, tod.das ist dir doch sicherlich klar.ob die kastration da eine l√∂sung ist kann ich nat√ľrlich nicht vorraussagen.wenn der sohn auch kastriert ist,sollte er auch kein ernstzunehmender rivale mehr sein.wenn du eine alternative zu dieser proplematik hast,dann w√ľrde ich sie gerne h√∂ren.wenn ich mich recht entsinne hattest du vorgeschlagen einen platz f√ľr einen kater zu suchen.das hlate ich f√ľr unm√∂glich.erstens ist das auch ein grober eingriff in das leben der katze/des katers.ich nenne es entf√ľhrung.da finde ich die kastration weitaus humaner.zweitens ist es nicht machbar,keiner w√ľde sich einen platz "aufschwatzen "lassen.
so und jetzt muß ich leider spontan "ende"schreiben.
bis dann
lollipop

Re: kater kastrieren?

Autor: Katl | Datum:
>ob die kastration da eine l√∂sung ist kann ich nat√ľrlich nicht vorraussagen.wenn der sohn auch kastriert ist,sollte er auch kein ernstzunehmender rivale mehr sein.wenn du eine alternative zu dieser proplematik hast,dann w√ľrde ich sie gerne h√∂ren.

Dazu kann ich sagen, dass die Kastration kein Garant daf√ľr ist, dass sich die Aggression zwischen Vater und Sohn nicht weiterhin zuspitzt. Habe einen eben solchen Fall in der Familie erlebt.

Re: kater kastrieren?

Autor: Birgit | Datum:
Aufgrund der Tatsache, dass die Tierheime √ľberf√ľllt sind und
es eine Menge "Katzenleid" gibt, sollten Sie Ihren Kater unbe-
dingt kastrieren!
Herzlich Gr√ľ√üe
B. H√ľnem√∂rder

Re: kater kastrieren?

Autor: Tanja | Datum:
Hallo Birgit,

wie die Diskussion zwischen mir und Scar zeigt, sollte man das auf gar keinen Fall pauschalisieren. Die Ursache f√ľr das "Katzenleid" ist ja nicht, da√ü Katzen nicht kastriert werden, sondern da√ü sie √ľberhaupt als "Haustiere gehalten" werden. Nat√ľrlich wird man sich nun in den meisten F√§llen trotzdem f√ľr eine Kastration des betr. Tieres entscheiden, um eben, wie ich weiter oben schon schrieb, weitere Gefangene ("Haustiere") zu vermeiden, doch das kann und darf nicht die dauerhafte L√∂sung des Problems werden - schlie√ülich ist auch eine solche OP eine enorme Verletzung der Rechte des einzelnen Tieres.
Dauerhaft verändern wird sich nur etwas durch die Ausbreitung von Antispeziesismus.

Tanja

Re: kater kastrieren?

Autor: Ulla | Datum:
Ich habe jahrelang eine nicht kastrierten Kater erlebt, der √ľberall verjagt wurde. Die ganze Nacht zog er n√∂lend in der Gegend rum, markierte in s√§mtlichen G√§rten die Gartenm√∂bel, Terrassent√ľren etc.
Ganz abgesehen davon, da√ü die Tierheime voll sind und allein aus diesem Grund meiner Meinung nach eine Kastration dringend n√∂tig ist, hatte ich nie das Gef√ľhl, da√ü dieser Kater gl√ľcklich ist, im Vergleich zu vielen anderen kastrierten, die faul irgendwo im Garten rumlagen und sich den ganzen Tag putzten.
Dieser unkastrierte Kater schien immer getrieben zu sein, war ruhelos und nat√ľrlich auch scheu, weil alle Leute ihn jagten.
Tags√ľber schlief er bei seinen Leuten, nach dem "Abendessen" zog er los. Er ist etwa 4 Jahre alt geworden, dann tauchte er nicht mehr auf. Vielleicht wurde er √ľberfahren, erschlagen oder von einem Tierf√§nger gefangen und sitzt jetzt im Versuchslabor.
Allein die Tatsache, daß es viele verwilderte Katzen gibt, läßt die Frage nur mit kastrieren beantworten.
Jedes Jahr werden diese kleinen wilden Katzenbabys eingefangen, die keinen Menschen kennengelernt haben, sie sitzen im Tierheim, fl√ľchten sobald jemand die T√ľr √∂ffnet und man sucht f√ľr sie eine Stelle auf einem Bauernhof. Da aber die meisten Bauernh√∂fe Katzen haben sitzen sie entsprechend lange im Tierheim.
Ob man jetzt Haustiere halten sollte oder nicht - wenn schon, dann sollte man nicht noch zur Vermehrung beitragen.
Ulla

Re: kater kastrieren?

Autor: karl p. | Datum:
****ACHTUNG IRONIE!!!!****

Ich habe jahrelang eine nicht kastrierten Asylanten erlebt, der √ľberall verjagt wurde. Die ganze Nacht zog er n√∂lend in der Gegend rum, markierte in s√§mtlichen G√§rten die Gartenm√∂bel, Terrassent√ľren etc.
Ganz abgesehen davon, da√ü die Asylantenheime voll sind und allein aus diesem Grund meiner Meinung nach eine Kastration dringend n√∂tig ist, hatte ich nie das Gef√ľhl, da√ü dieser Asylant gl√ľcklich ist, im Vergleich zu vielen anderen kastrierten, die faul irgendwo im Garten rumlagen und sich den ganzen Tag putzten.
Dieser unkastrierte Asylant schien immer getrieben zu sein, war ruhelos und nat√ľrlich auch scheu, weil alle Leute ihn jagten.
Tags√ľber schlief er bei seinen Leuten, nach dem "Abendessen" zog er los. Er ist etwa 40 Jahre alt geworden, dann tauchte er nicht mehr auf. Vielleicht wurde er √ľberfahren, erschlagen oder einem Polizisten gefangen und sitzt jetzt in Abschiebehaft.
Allein die Tatsache, daß es viele nutzlose Asylanten gibt, läßt die Frage nur mit kastrieren beantworten.
Ob man jetzt Asylanten aufnehmen sollte oder nicht - wenn schon, dann sollte man nicht noch zur Vermehrung beitragen.

Re: kater kastrieren?

Autor: Tanja | Datum:
Als Anregung, nicht vorschnell, ohne sich Gedanken √ľber solche Eingriffe in die Rechte anderer zu machen, kann man Deinen Beitrag gelten lassen. Doch letztendlich hatten wir das weiter oben im Thread alles schon mal am Beispiel von Sklaven, ich frage mich also, was das nun noch mal soll. Abgesehen davon, da√ü Ulla nirgendwo was von "nutzlosen" Katzen geschrieben hat, findest Du zum Thema "verwilderte" Katzen hier im Thread schon einiges. Es ist nun mal leider nicht alles so einfach.... :-(

Tanja

Re: kater kastrieren?

Autor: Dirk Micheel | Datum:
Hallo,
es ist offensichtlich, was Du mit dieser vermeintlichen Analogie sagen willst, aber ist es nicht auch so, dass dennoch eine gewisse analoge Situation besteht, wie ich finde, wenn auf der menschlichen Ebene der rassistische Unterton weggelassen wird?
Ich meine, Kastration/Sterilisation, aber auch andere Arten zur Empf√§ngnisverh√ľtung sind ja durchaus denkbar beim Menschen, nicht nur vom Individuum selbst gewollt, sondern wom√∂glich auch in Form einer staatlichen Geburtenkontrolle. Mit dem Problem der menschlichen √úberbev√∂lkerung auf diesem Planeten m√ľssen wir uns ja schlie√ülich auch irgendwann mal konstruktiv besch√§ftigen. Die chinesische Regierung hat meines Wissens bereits eine Bev√∂lkerungsexplosion auf diesem Wege (das hei√üt staatlich oktroyiert) zu verhindern versucht - eine Quelle kann ich aber leider nicht nennen.

Andeutungsweise wird die Problematik z. B. hier thematisiert:
http://www.china.org.cn/german/de/German/17_3.htm

_Dirk

Re: kater kastrieren?

Autor: ein Laie | Datum:
Die sogenannten Hauskatzen, europ. Kurzhaar z.B. stammt nicht von der Wildkatze ab, die wohl auch noch im Harz beheimatet ist.
Es ist bis heute nicht glungen den Stammbaum der Widlkatze zu rekonstruieren. Die genauen Vorfahren der Hauskatzen sollen die Falbkatzen sein. Es gibt verschiedene Theorien, aber keine Beweise.

Man kann also annehmen, dass die Qualzucht bereits bei der europ. Kurzhaar beginnt und bei der Nacktkatze "endet".

Katzen, Hunde, H√ľhner, Schweine...sie sind nicht in der Lage sich f√ľr oder gegen Nachwuchs zu entscheiden. Sie haben keine Wahl.
Das menschl. Tier schon.
Mir bleibt oft gar nicht anders √ľbrig, als analoge Sichtweisen anzuwenden.

W√ľrde ich mich fortpflanzen, wenn mein Nachwuchs mit hoher Wahrscheinlichkeit versklavt wird? Nat√ľrlich nicht! Ich habe die Mittel und M√∂glichkeiten darauf einzuwirken.
W√ľrde ich mich fortpflanzen, wenn mein Nachwuchs gar nicht mehr in der Lage ist unabh√§ngig vom Menschen zu leben, nat√ľrlich nicht!

Ich mu√ü doch hier Entscheidungen treffen, die mir als vegan lebenden Menschen gar nich zukommen. Ich w√ľrde die Rechte der Tiere verletzen. Aber ich tue es!
Ich lasse mich dabei davon leiten, was das kleinere "√úbel" ist.

Bei Hunden, kann ich als menschl. Tier sehr wohl eine Kastration
verhindern. Doch, da muss ich auch Komprommisse eingehen.
Da Hunde Rudeltiere sind,und sich nur das Alphapaar fortpflanzt
kann ich durch die Etablierung einer Rangordnung die Kastration vermeiden. Die Nichtkastration ist vegan und die Rangordnung nicht?

Das sind nur Gedanken, die bestimmt viele Angriffspunkte bieten.
Ich habe auch keine Lösung, weil es nicht so einfach ist, wie einige es darstellen.
Menschen nehmen Wildtieren den Lebensraum, was diese wiederum
abhänig macht.

Nichtmenschliche Tiere, die bereits in irgendeiner Form manipuliert, mißbraucht, gequält... wurden brauche den Schutz der Menschen. Wie der aussieht ist eine andere Frage.

vielleicht gibt es mal eine Ethikkommission oder ein Betreuungssystem analog der nichttierischen Betreuung.