Foren├╝bersicht RSS

antiSpe Fragen und Antworten:
Lebensrecht f├╝r Tiere

Anzahl Beitr├Ąge in diesem Thread: 14

Hinweis: Momentan k├Ânnen keine Beitr├Ąge erstellt werden.

Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Oliver | Datum:
[Beitrag verschoben aus Tierrechtsforum, bitte Forenbeschreibung beachten - Moderator]

Ist es utopisch dieses Recht einzufordern?
Wie w├╝rde das ganz konkret in einem Tierrechtsstaat aussehen?
ZB wie wird mit dem Bestand an Wildtieren verfahren?
Gibt es dazu Literatur?

Re: Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Ist es utopisch dieses Recht einzufordern?

Kommt drauf an, was Du unter "utopisch" verstehst. Umgangssprachlich wird das ja z.B. im sinn von "unrealistisch" verwendet: dann lautet die Antwort: nein.

Zitat: u|to|pisch [Adj. ] unerf├╝llbar, nur in der Vorstellung vorhanden, ertr├Ąumt, Unm├Âgliches erstrebend;
wissen.de


Also dann: nein. Aber:

Zitat: ~er Roman Roman ├╝ber einen (noch) nicht existierenden Staat oder eine zuk├╝nftige Gesellschaft,[auch] technisch-wissenschaftlicher Zukunftsroman
wissen.de


Also: ja.

> Wie w├╝rde das ganz konkret in einem Tierrechtsstaat aussehen?

Dazu gibt es hier schon einige beitr├Ąge, bitte Suchfunktion benutzen.

Aber eigentlich ist es doch ganz einfach: analog zum Lebensrecht f├╝r menschen. Wo genau ist das Problem?

> ZB wie wird mit dem Bestand an Wildtieren verfahren?

Du meinst, was in der ├ťbergangszeit mit den gefangengehaltenen, "nicht domestizierten" Tieren geschenen wird? Oder wie?

> Gibt es dazu Literatur?

Wozu genau?

Achim

Re: Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Oliver | Datum:
Zitat: Als Utopie bezeichnet man eine Vorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zwar denkbar, vor dem jeweiligen historisch-kulturellen Hintergrund jedoch (evtl. noch) nicht realisierbar ist. Damit ist die Utopie im Hinblick auf ihre Denkbarkeit eng mit Wahrheitsanspr├╝chen, hinsichtlich dem Anspruch ihrer Realisierbarkeit eng mit dem Irrtum und der L├╝ge verbunden. Im Sprachgebrauch wird Utopie auch als Synonym f├╝r einen als unausf├╝hrbar geltenden Plan, Wunschtraum, Konzept und/oder Vision benutzt. Semantisch leitet sich der Begriff "Utopie" von den beiden griechischen Worten eutopie (guter Ort) und outopie ("kein Ort") ("topie" leitet sich von topos, also Ort, ab) ab, also Nicht-Ort. Die griechische ├ťbersetzung kann aber auch als "Wunschort" ausgelegt werden. Es handelt sich um eine Welt, die bisher keinen Ort hat und nur als Gedanke und Idee existiert. von Wikipedia


Ich frage mich halt, ob der Gro├čteil der Menschheit mit dieser Forderung nicht geistig ├╝berfordert wird, auch wenn sie sich basierend auf unserem Rechtsverst├Ąndnis, zwingend ergibt.
Die aktuelle Debatte in Spanien erscheint allerdings sehr hoffnungsvoll, sollten die Sozialisten damit durchkommen, w├Ąre der wichtigste Schritt getan, die Einsicht, dass alle Tiere eine W├╝rde haben, wird bald folgen:)

>> ZB wie wird mit dem Bestand an Wildtieren verfahren?

>Du meinst, was in der ├ťbergangszeit mit den gefangengehaltenen, "nicht domestizierten" Tieren geschenen wird? Oder wie?

Ich dachte an Rehe und Wildschweine. Dazu m├╝sste wohl wieder der nat├╝rliche Feind dieser Tiere in ihr ├ľkosystem angesiedelt werden.

>> Gibt es dazu Literatur?

>Wozu genau?

Eine konkrete Vorstellung hab ich da auch nicht, allgemein B├╝cher die das Thema vegane Gesellschaft bzw Tierrechtsstaat behandeln.

Re: Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Ich frage mich halt, ob der Gro├čteil der Menschheit mit
> dieser Forderung nicht geistig ├╝berfordert wird, auch wenn

Der Gro├čteil der Menscheiit d├╝rfte, f├╝rchte ich, mit ziemlich allem geistig ├╝berfordert sein. Und?

> sie sich basierend auf unserem Rechtsverst├Ąndnis, zwingend
> ergibt.

Was meinst Du mit "unserem Rechtsverst├Ąndnis"?

> Die aktuelle Debatte in Spanien erscheint allerdings sehr
> hoffnungsvoll, sollten die Sozialisten damit durchkommen,
> w├Ąre der wichtigste Schritt getan, die Einsicht, dass alle

Wieso "alle"?

> Tiere eine W├╝rde haben, wird bald folgen:)

Wieso "W├╝rde"?

> Ich dachte an Rehe und Wildschweine. Dazu m├╝sste wohl wieder
> der nat├╝rliche Feind dieser Tiere in ihr ├ľkosystem
> angesiedelt werden.

Nein, wieso das denn?

> Eine konkrete Vorstellung hab ich da auch nicht, allgemein

Das w├Ąre aber hilfreich.

> B├╝cher die das Thema vegane Gesellschaft bzw Tierrechtsstaat
> behandeln.

Sicher gibt's die. Allerdings kenne ich keine wirklich guten.

Achim

Re: Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Oliver | Datum:
>> Ich frage mich halt, ob der Gro├čteil der Menschheit mit
>> dieser Forderung nicht geistig ├╝berfordert wird, auch wenn

>Der Gro├čteil der Menscheiit d├╝rfte, f├╝rchte ich, mit ziemlich allem geistig ├╝berfordert sein. Und?

Naja, wir leben in einer Demokratie, d.h. es wird nicht einfach sein ohne die Zustimmung dieses Gro├čteils, ein neues Recht durchzukriegen. Deswegen frage ich mich wie man das Lebensrecht der Tiere, durchsetzen will. Es geht wohl nur in kleinen H├Ąppchen.

>> sie sich basierend auf unserem Rechtsverst├Ąndnis, zwingend
>> ergibt.

>Was meinst Du mit "unserem Rechtsverst├Ąndnis"?

damit meine ich das Rechtsverst├Ąndnis, auf das unsere gesamte Verfassung aufgebaut ist, also auf der Humanit├Ąt, f├╝r mich ergibt sich daraus auch ein Lebensrecht f├╝r Tiere. Wie kommst du zu der Forderung das Tiere ein Lebensrecht haben oder forderst Du das nicht?


>> w├Ąre der wichtigste Schritt getan, die Einsicht, dass alle

>Wieso "alle"?

Wieso nicht alle?

>> Tiere eine W├╝rde haben, wird bald folgen:)

>Wieso "W├╝rde"

Definition W├╝rde von Wikipedia, sehe ich genauso

Seit der Aufkl├Ąrung wurde im Unterschied zur vorherigen konkreten Bedeutung mit ÔÇ×W├╝rdeÔÇť verst├Ąrkt ein abstrakter sittlicher, moralischer Wert bezeichnet, der letztlich eine Qualit├Ąt des Handelns (W├╝rde als Gestaltungsauftrag) oder, noch abstrakter, eine den Menschen allgemein immanente Eigenheit (W├╝rde als Wesensmerkmal) bezeichnet.

Meiner Ansicht nach haben Tiere eine W├╝rde, die es zu respektieren gilt.


>> Ich dachte an Rehe und Wildschweine. Dazu m├╝sste wohl wieder
>> der nat├╝rliche Feind dieser Tiere in ihr ├ľkosystem
>> angesiedelt werden.

>Nein, wieso das denn?

Was fressen denn Rehe und Wildschweine?

Re: Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> >Der Gro├čteil der Menscheiit d├╝rfte, f├╝rchte ich, mit
> ziemlich allem geistig ├╝berfordert sein. Und?
>
> Naja, wir leben in einer Demokratie, d.h. es wird nicht

Tun wir das?

> einfach sein ohne die Zustimmung dieses Gro├čteils, ein neues
> Recht durchzukriegen. Deswegen frage ich mich wie man das

Wie kommst Du auf diese Idee?

> Lebensrecht der Tiere, durchsetzen will. Es geht wohl nur in
> kleinen H├Ąppchen.

Was f├╝r "H├Ąppchen"?

> >> sie sich basierend auf unserem Rechtsverst├Ąndnis, zwingend
> >> ergibt.
>
> >Was meinst Du mit "unserem Rechtsverst├Ąndnis"?
>
> damit meine ich das Rechtsverst├Ąndnis, auf das unsere gesamte
> Verfassung aufgebaut ist, also auf der Humanit├Ąt, f├╝r mich

"Wir" haben eigentli8ch keine Verfassung. Falls Du das "Grundgesetz" meinst, solltest Du es vielleicht mal lesen ... steht reichlich ethisch inakzeptabler M├╝ll drin.

"Humanit├Ąt" ist ├╝brigens ein ziemlich absurder Begriff, schon mal dr├╝ber nachgedacht.

> ergibt sich daraus auch ein Lebensrecht f├╝r Tiere. Wie kommst

Woraus soll sich das ergenen?

> du zu der Forderung das Tiere ein Lebensrecht haben oder
> forderst Du das nicht?

Selbstverst├Ąndlich fordere ich das, aber diese Forderung beasiert nat├╝rlich nicht auf irgendwelchen obskuren Schrcihten wie dem Grundgesetz (sondern auf Ethik, Antispezieismus usw.).

> >> w├Ąre der wichtigste Schritt getan, die Einsicht, dass alle
>
> >Wieso "alle"?
>
> Wieso nicht alle?

Weil die Kriterien, nach denen diese Rechte den Menschenaffen "zugestanden" werden sollen, auf andere Tiere nicht zutrefen nat├╝rlich.

> >> Tiere eine W├╝rde haben, wird bald folgen:)
>
> >Wieso "W├╝rde"
>
> Definition W├╝rde von Wikipedia, sehe ich genauso
>
> Seit der Aufkl├Ąrung wurde im Unterschied zur vorherigen
> konkreten Bedeutung mit ÔÇ×W├╝rdeÔÇť verst├Ąrkt ein abstrakter
> sittlicher, moralischer Wert bezeichnet, der letztlich eine
> Qualit├Ąt des Handelns (W├╝rde als Gestaltungsauftrag) oder,
> noch abstrakter, eine den Menschen allgemein immanente
> Eigenheit (W├╝rde als Wesensmerkmal) bezeichnet.

Sorry, kling f├╝r mich nach philosophischem Wischiwaschi ohne Substanz. Was soll denn z.B. ein "sittlicher, moralischer Wert" sein? Wie soll dieser "eine Qualit├Ąt des Handels" bezeichnen? Was f├╝r einen "Qualit├Ąt"? Und welche "den Menschen(!) ... immanente Eigenheit"?

> Meiner Ansicht nach haben Tiere eine W├╝rde, die es zu
> respektieren gilt.

Und was hat das mit Obiger "Definition" (die keine ist, sondern, mit Verlaub, Geschw├Ątz) zu tun?

> >> Ich dachte an Rehe und Wildschweine. Dazu m├╝sste wohl wieder
> >> der nat├╝rliche Feind dieser Tiere in ihr ├ľkosystem
> >> angesiedelt werden.
>
> >Nein, wieso das denn?
>
> Was fressen denn Rehe und Wildschweine?

Inwiefern ist es relevant, was sie essen (bitte unterlasse es, die Nahrungsaufnamhe anderer Tiere speziesistische als "fressen" zu bezeichnen)?

Achim

Re: Lebensrecht f├╝r Tiere

Autor: Oliver | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:
>
> > >Der Gro├čteil der Menscheiit d├╝rfte, f├╝rchte ich, mit
> > ziemlich allem geistig ├╝berfordert sein. Und?
> >
> > Naja, wir leben in einer Demokratie, d.h. es wird nicht
>
> Tun wir das?

Dachte ich eigentlich? In was Leben wir denn dann?

>
> > einfach sein ohne die Zustimmung dieses Gro├čteils, ein neues
> > Recht durchzukriegen. Deswegen frage ich mich wie man das
>
> Wie kommst Du auf diese Idee?
>
> > Lebensrecht der Tiere, durchsetzen will. Es geht wohl nur in
> > kleinen H├Ąppchen.
>
> Was f├╝r "H├Ąppchen"?

Wei├č ich auch nicht. Also lautet dein Plan, einfach ein Lebensrecht f├╝r alle Lebewesen fordern?

> "Grundgesetz" meinst, solltest Du es vielleicht mal lesen ...
> steht reichlich ethisch inakzeptabler M├╝ll drin.

Ich habe es vor langer Zeit mal gelesen...aufgefallen ist mir da nichts, ich war aber auch nicht besonders kritisch.
Was steht denn inakzeptables drin?
>
> "Humanit├Ąt" ist ├╝brigens ein ziemlich absurder Begriff, schon
> mal dr├╝ber nachgedacht.
>
> > ergibt sich daraus auch ein Lebensrecht f├╝r Tiere. Wie kommst
>
> Woraus soll sich das ergenen?
>

Das Leben seines n├Ąchsten zu Achten, also in Form von R├╝cksicht auf die Interessen der Tiere?


> Selbstverst├Ąndlich fordere ich das, aber diese Forderung
> beasiert nat├╝rlich nicht auf irgendwelchen obskuren
> Schrcihten wie dem Grundgesetz (sondern auf Ethik,
> Antispezieismus usw.).

Auf welcher ethischen Grundlage ergibt sich das f├╝r dich?
>
> > >> w├Ąre der wichtigste Schritt getan, die Einsicht, dass alle
> >
> > >Wieso "alle"?
> >
> > Wieso nicht alle?
>
> Weil die Kriterien, nach denen diese Rechte den Menschenaffen
> "zugestanden" werden sollen, auf andere Tiere nicht zutrefen
> nat├╝rlich.

gut aber immerhin werden Tieren, Rechte zugestanden, wennauch die Kriterien fragw├╝rdig sind. Ich dachte die haben den Menschenaffen eine W├╝rde zugestanden. Das Kriterium war aber wohl eher naturwissenschaftlicher Art, n├Ąmlich die genetische ├ähnlichkeit.


> > Definition W├╝rde von Wikipedia, sehe ich genauso
> >
> > Seit der Aufkl├Ąrung wurde im Unterschied zur vorherigen
> > konkreten Bedeutung mit ÔÇ×W├╝rdeÔÇť verst├Ąrkt ein abstrakter
> > sittlicher, moralischer Wert bezeichnet, der letztlich eine
> > Qualit├Ąt des Handelns (W├╝rde als Gestaltungsauftrag) oder,
> > noch abstrakter, eine den Menschen allgemein immanente
> > Eigenheit (W├╝rde als Wesensmerkmal) bezeichnet.
>
> Sorry, kling f├╝r mich nach philosophischem Wischiwaschi ohne
> Substanz. Was soll denn z.B. ein "sittlicher, moralischer
> Wert" sein? Wie soll dieser "eine Qualit├Ąt des Handels"
> bezeichnen? Was f├╝r einen "Qualit├Ąt"? Und welche "den
> Menschen(!) ... immanente Eigenheit"?
>
> > Meiner Ansicht nach haben Tiere eine W├╝rde, die es zu
> > respektieren gilt.
>
> Und was hat das mit Obiger "Definition" (die keine ist,
> sondern, mit Verlaub, Geschw├Ątz) zu tun?

Ich verstehe das so, das W├╝rde einem Lebewesen einen moralischen /ethischen Wert zuschreibt.

>
> > >> Ich dachte an Rehe und Wildschweine. Dazu m├╝sste wohl
> wieder
> > >> der nat├╝rliche Feind dieser Tiere in ihr ├ľkosystem
> > >> angesiedelt werden.
> >
> > >Nein, wieso das denn?
> >
> > Was fressen denn Rehe und Wildschweine?
>
> Inwiefern ist es relevant, was sie essen (bitte unterlasse
> es, die Nahrungsaufnamhe anderer Tiere speziesistische als
> "fressen" zu bezeichnen)?

Um die Folgen auf das ├ľkosystem abzusch├Ątzen.


Oliver

-kratien

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Dachte ich eigentlich? In was Leben wir denn dann?

In einer Ologarchie, pr├Ąziser: im wesentlichen einer Mischung aus Plutokratie und Theokratie.

Achim

H├Ąppchen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > > Lebensrecht der Tiere, durchsetzen will. Es geht wohl nur
> in
> > > kleinen H├Ąppchen.
> >
> > Was f├╝r "H├Ąppchen"?
>
> Wei├č ich auch nicht. Also lautet dein Plan, einfach ein

Du hast von H├Ąppchen gesprochen, wei├čt jetzt abe nicht, was Du damit sagen willst?

> Lebensrecht f├╝r alle Lebewesen fordern?

Nein. Das ist kein "Plan", sondern eben eine Forderung. Und zwar eine notwendige, nicht hinreichende.

Achim

Grundgesetz

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > "Grundgesetz" meinst, solltest Du es vielleicht mal lesen ...
> > steht reichlich ethisch inakzeptabler M├╝ll drin.
>
> Ich habe es vor langer Zeit mal gelesen...aufgefallen ist mir

Dann solltest Du Dich nocht so weit aus dem fenster lehnen mit Behauptungen dazu, wie Du sie aufgestellt hast.

> da nichts, ich war aber auch nicht besonders kritisch.
> Was steht denn inakzeptables drin?

Zwei Beispiele sind der Gottesbezug in der Pr├Ąambel sowie Artikel 12a.

> > "Humanit├Ąt" ist ├╝brigens ein ziemlich absurder Begriff, schon
> > mal dr├╝ber nachgedacht.
> >
> > > ergibt sich daraus auch ein Lebensrecht f├╝r Tiere. Wie
> kommst
> >
> > Woraus soll sich das ergenen?

> Das Leben seines n├Ąchsten zu Achten, also in Form von

Äh - und was hat das mit der von Dir hochgelobten "Verfassung" zu tun?

Der "N├Ąchste" ist zudem ein alberner religi├Âser Terminus.

> > Selbstverst├Ąndlich fordere ich das, aber diese Forderung
> > beasiert nat├╝rlich nicht auf irgendwelchen obskuren
> > Schrcihten wie dem Grundgesetz (sondern auf Ethik,
> > Antispezieismus usw.).
>
> Auf welcher ethischen Grundlage ergibt sich das f├╝r dich?

Also wenn Dir das nichtmal klar ist, kann ich Dir auch nicht helfen ...

Achim

Extrapolationen und "W├╝rde"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > > >> w├Ąre der wichtigste Schritt getan, die Einsicht, dass
> alle
> > >
> > > >Wieso "alle"?
> > >
> > > Wieso nicht alle?
> >
> > Weil die Kriterien, nach denen diese Rechte den Menschenaffen
> > "zugestanden" werden sollen, auf andere Tiere nicht zutrefen
> > nat├╝rlich.
>
> gut aber immerhin werden Tieren, Rechte zugestanden, wennauch

Und, wurde vorher auch schon - n├Ąmliche Menschenrechte (f├╝r Menschen).

> die Kriterien fragw├╝rdig sind. Ich dachte die haben den
> Menschenaffen eine W├╝rde zugestanden. Das Kriterium war aber
> wohl eher naturwissenschaftlicher Art, n├Ąmlich die genetische
> Ähnlichkeit.

Deine Behauptung war, da├č aus diesem Sonderfall - Grundrechte f├╝r ein paar Spezies - etwas f├╝r "alle Tiere" abzuleiten sei. Das ist halt nicht der Fall, wie schon aus den anderen auf bestimmte Gruppen (z.B. Menschen) eingeschr├Ąnkten Rechten folgt.

> Ich verstehe das so, das W├╝rde einem Lebewesen einen
> moralischen /ethischen Wert zuschreibt.

Diese Aussage ist m.E. genauso sinnentleert wie die zuerst genannte.

Achim

Ern├Ąhrung von Rehen und Wildschweinen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > > Was fressen denn Rehe und Wildschweine?
> >
> > Inwiefern ist es relevant, was sie essen (bitte unterlasse
> > es, die Nahrungsaufnamhe anderer Tiere speziesistische als
> > "fressen" zu bezeichnen)?
>
> Um die Folgen auf das ├ľkosystem abzusch├Ątzen.

Mal davon abgesehen, da├č dazu wohl kaum Informationen dar├╝ber, wovon sie sich ern├Ąhren ausreichen, werden wir die Folgen dann ja sehen.

Was willst Du mit Deiner "Absch├Ątzung" denn anfangen?

Und was hat das mit Deiner Ursprungsthese bez├╝glich "nat├╝rlicher Feinde" zu tun?

Vor allem: wieso betrachtest Du bez├╝glich des ├ľkosystems so marginale Aspekte wie die Ern├Ąhrung von Rehen und Wildschweinen, w├Ąrehnd eine Umstellung der Nahrungsproduktion f├╝r die Menschen auch bez├╝glich des "├ľkosystems" so massive Folgen haben wird, da├č sie alle anderen Auswirkungen auf das "├ľkosystem" in den Schatten stellt?

Achim