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Tierrechtsforum:
Tierrechtsunfunktionierung des TH Siegen an Tiersch├╝tzern gescheitert

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Tierrechtsunfunktionierung des TH Siegen an Tiersch├╝tzern gescheitert

Autor: Reina | Datum:
Vorwort: Konsequentes Tierrechtsengagement bedeutet Negierung des Tierschutzes!


Immer wieder fallen Tierrechtler auf speziesistische Tiersch├╝tzer herein und versuchen mit diesen ob vermeintlich ├Ąhnlicher Ziele zu kooperieren. H├Ąufig geschieht dies in der naiven Hoffnung, diese Leute zu einer ethisch verantwortungsvollen Lebensweise und zum Einsatz f├╝r Tierrechte bewegen zu k├Ânnen. Dabei sollte eigentlich schon intuitiv klar sein, dass es Tiersch├╝tzern, die selbst Tiere misshandeln und umbringen oder dies mit ihrem eigenen Konsumverhalten willentlich beauftragen und letztlich mit dem Leid der Tiere ihren Unterhalt bestreiten, nicht darum gehen kann, ihre Opfer vor sich selbst zu sch├╝tzen.

So verfolgen Tiersch├╝tzer und Tierrechtler in Theorie und Praxis diametral entgegengesetzte Ziele. Tiersch├╝tzer leugnen die fundamentalen Grundrechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit von Nichtmenschen. Sie wollen die Leiden und Sch├Ąden der Individuen, die in der menschlichen Ausbeutungspraxis als Nutzobjekte zum alleinigen Zweck der skrupellosen Ausbeutung und baldigen Ermordung misshandelt werden, durch Reformen eben dieser Praxis auf das nutzungsabsichtsbezogen notwendige Mass reduzieren. Der Eigentums- und Nutzungsanspruch d├╝rfe aber nicht durch Tierrechte eingeschr├Ąnkt werden. Kritik an der Tierausbeutung soll stattdessen durch die Reformierung und Ausblendung der zwangsl├Ąufigen und fundamentalen ethischen Probleme, wie der T├Âtung, abgew├╝rgt werden. Ethische Alternativen werden verschwiegen und Tierausbeuter erhalten f├╝r minimalistischen Modifikationen im Gegenzug eine rechtliche Absicherung ihrer Investitionen, also Zukunfts- und Planungssicherheit.

Damit ist auch klar, warum sich Tierrechtler, die mit Tiersch├╝tzern und ├╝berzeugten Vegetariern im Sinne einer Politik der kleinen Schritte zusammenarbeiten, sich mit eben diesen auf dem Holzweg befinden und mit ihren Tierrechtszielen in einer Tierschutzumgebung letztlich auf dem Schafott landen. J├╝ngstes Beispiel daf├╝r: das Tierheim Siegen.



Hintergrund:

Dr. med. Ernst Henrich [1], Veganer aus Siegen und Gesch├Ąftsf├╝hrer der Baumann Cosmetic GmbH, versuchte auf die Politik des Tierheims Siegen Einfluss zu nehmen und sponsorte die H├Ąlfte des Gehalts des Gesch├Ąftsf├╝hrers und Pseudovegetariers J├╝rgen Fo├č [2], welches sich auf monatlich 4.000 Euro belief (diesen jedoch nicht davon abhielt, immer wieder auf seine altruistische Motivation hinzuweisen), ein Tierschutzmobil f├╝r Aufkl├Ąrungsarbeit und stellte auch die Mittel f├╝r eine[n] professionelle[n] Tierschutzbeauftragte[n] in Aussicht.
So hat er zusammen mit dem Tiersch├╝tzer Fo├č seit Ende 2001 die vegane Ern├Ąhrung der Hunde und die vegetatische Ern├Ąhrung vieler Katzen durchgesetzt [3], wurde in Brosch├╝ren "├╝ber die Vorteile einer vegetarischen Ern├Ąhrung" informiert und wurden Informationsabende zu "ethischen Tierschutzthemen" veranstaltet.
Nach Neuwahl einer nach Ansicht von Fo├č ungeeigneten "Tierschutzbeauftragten" schlug dieser vor, dass der einzelne Posten des Tierschutzbeauftragten im Vorstand durch sieben Posten f├╝r die einzelnen Tierschutzthemen abgel├Âst werden sollte. Offenbar wollte er damit die Mehrheitsverh├Ąltnisse im dem f├╝nfk├Âpfigen Vorstand ├Ąndern, in dem sich 4 Leichenfresser befinden. Der Vorstand hat Fo├č und Henrich daraufhin klar gemacht, dass er an ihrer "Tierschutzarbeit f├╝r die Rechte der Tiere" kein Interesse habe.

Fo├č ist als Gesch├Ąftsf├╝hrer des Tierheim Siegens zur├╝ckgetreten und wollte auf einer au├čerordentlichen Mitgliederversammlung f├╝r das Amt des Vorsitzenden kandidieren, welches seit 15 Jahren durch den Leichenfresser Horst Reimann besetzt wird. Gegen Vorstand und Vorsitzenden werden Vorw├╝rfe wie Inkonsequenz, Inkompetenz, Desinteresse und finanzielle Bereicherung erhoben. F├╝r das Themengebiet Jagd ist im Beirat ein J├Ąger [mit]verantwortlich. Reimann stellte die Vertrauensfrage und bekam vom Beirat, dem Vorstand und den 15 Mitarbeitern jedoch nahezu einhellige Unterst├╝tzung. Dr. Ernst Henrich gab das Sponsoring auf. Fo├č will weiter versuchen, die Mitgliederversammlung durchzusetzen.

In der lokalen Presse tummeln sich derweil die tierrechtsfeindlichen Kommentare der von der durch Dr. Henrich geplanten veganen Macht├╝bernahme [4] wenig begeisterten Siegener Tiersch├╝tzer. So wird lamentiert, dass sich pers├Ânliche "Lebenseinstellungen" in "Dogmatismus", "Fanatismus" und Intoleranz verwandeln und von einer Zweckentfremdung des Tierheims zu einem "reinen Werbetr├Ąger" und "Sponsoren-Diktatur mit Geld als Druckmittel" gefaselt.

Der Schaden, den diese Politik angerichtet hat, sollte offenkundig sein.


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In den Stellungnahmen von 2 Mitarbeiterinnen sowie einer weiteren Kuscheltiersch├╝tzerinnen erweisen sich diese als zu kritischem und ethisch verantwortungsvollem Denken und Handeln unwillig bzw. unf├Ąhig, opportunistisch und speziesistisch. Alle 3 weisen aber zurecht darauf hin, dass eine vegetarische Lebensweise keine ethische Alternative darstellen kann und unterstellen somit Hr. Heinrich Marketingabsichten f├╝r seine Kosmetikfirma. Gegen Einsicht in die Notwendigkeit der ethische Alternative, also des Veganismus, str├Ąuben sie sich aber nach Leibeskr├Ąften:


Die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierheims Siegen und Leiterin der Internet-Kolummne Sonja Nies verr├Ąt einige interessante Details ├╝ber Fo├č und die Hintergr├╝nde seines Engagements. Gegen Tierrechte und die gerechte Ber├╝cksichtigung aller Tiere verweist sie auf unvermeidliche Unf├Ąlle mit Insekten. Damit betrachtet sie die Forderung, dass etwa Schweine, Rinder und Zierv├Âgel ebenso zu ber├╝cksichtigen sind, wie Hunde, Katzen und Zierv├Âgel als erwiesenermassen absurd...

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Silke Groos, Gesch├Ąftsf├╝hrerin vom Tierschutzverein und Tierheim Olpe, ern├Ąhrt sich scheinbar einseitig auf der Basis von Tierqualprodukten und die f├╝r sie einzig denkbare Alternative w├Ąre eine einseitig auf Soja basierende Ern├Ąhrung. Nun ist Soja physiologisch aber nicht gleichwertig [es kann die ges├Ąttigten Fette und das Cholesterin eben nicht ersetzen] und stammt [wie viele andere Getreide-, Obst- und Gem├╝sesorten] aus ausl├Ąndischem Anbau [wo es f├╝r das billige Mastfutter ihrer Opfer teilweise genmanipuliert wird]. Damit hat sie mit ihrer "differenzierten" Auseinandersetzung mit dem Veganismus fertig.

So viel Arbeit hat sie sich mit dem Antispeziesismus nicht gemacht. Zu mehr als einem auf Abgrenzungfragen hinauslaufenden Dilemma der w├Ârtlichen Kurzdefinition reichte es hier nicht.

Nun unterstellt Frau Groos, dass die Qu├Ąlerei und Ermordung von H├╝hnern, Rindern und Schweinen, die sie beauftragt, zu ihrem Recht auf Selbsterhaltung geh├Âren w├╝rde als Konklusion ihrer "logischen und zwingenden" Sabberei.

Ihre unethische Gesinnung stellt sie durch sozialdarwinistische Analogieschl├╝sse zur Schau und versucht offenbar den Eindruck zu erwecken, dass sie sich auf dem geistigen Niveau eines L├Âwen befinden und daher keine ethische Verantwortung f├╝r ihr Verhalten ├╝bernehmen k├Ânne. So kommt sie auch nicht zu der Erkenntnis, dass auch andere geistig minderbegabte Individuen einen ├Ąhnlichen Schutzanspruch vor menschlicher Willk├╝r haben sollten wie sie oder auch nur der, dass sie sich eben aus ethischen Debatten heraushalten sollte.

Ihr genehme, weil speziesistische Phrasen in bezug auf Tierversuche, Jagd und Tierschutz plappert sie aber gerne nach. So etwa die Wahnvorstellung, dass es ethisch verantwortbar w├Ąre, Nichtmenschen aus so vern├╝nftigen Gr├╝nden wie Geschmacksvorlieben, wissenschaftlicher Neugier oder Lust am T├Âten durch Misshandelung oder T├Âtung ihrer gesamten Lebensperspektiven zu berauben. Offensichtliche Monstr├Âsit├Ąten, deren Konflikte auch sie vergeblich zu sublimieren und externalisieren versuchte, anstatt sie durch vegane Lebensweise aufzul├Âsen.

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Marianne Sch├╝tz, Tiersch├╝tzerin im TSV Siegen, zieht vegane Ern├Ąhrung als ethische Alternative aufgrund ihrer biologistischen Gesinnung erst gar nicht in betracht. Evidente und hinl├Ąnglich validierte Fakten sind f├╝r sie offenbar ein Fremdwort. Sie kennt nur subjektiver Meinungen und Einstellungen.

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Leserbrief in der Westf├Ąlischen Rundschau

Brief an die Redaktion
UTOPIEN TRAGEN NICHT

Fo├č will Vorsitzender werden ( WR v. 13.08. )

K├Ânnen Utopien wie Vegetarismus und Tierrechte vor dem Kategorischen Imperativ von Kant stehen ?
Als ehrenamtlicher Tiersch├╝tzer ( wenn auch nicht in Siegen ) mu├čte ich mich mit dieser Frage differenziert auseinandersetzten , und sie letztlich mit " NEIN " beantworten . Die Utopien tragen nicht .
F├╝r den Milch - und Eierkonsum der Vegetarierer sterben automatisch Millionen m├Ąnnl. K├╝ken und K├Ąlber . Eine vegane Ern├Ąhrung basiert auf Soja , dessen Ersatzfunktion physiologisch begrenzt ist und dessen Anbau in Deutschland aus meteorologischen Gr├╝nden kaum , im Ausland genmanipuliert erfolgt .Eine Abkehr von " Speziezismus ", gleiches Recht f├╝r alle Tiere , w├╝rde schon die Entwurmung von Tieren im Th verhindern , denn auch Helminthen fielen unter diese Pr├Ąmisse .

Die logische und zwingende Konsequenz aus der Utopie , Tiere in keinster Weise zu nutzen , ist leider der Selbstmord der eigenen Spezies .
Es ist das Recht des L├Âwen , die Antilope f├╝r sein Rudel zu t├Âten . Unser Rudel sind die Menschen , daraus resultiert die Verpflichtung , verantwortlich und differenziert mit allen Tierschutzthemen umzugehen und jeden Gedanken im sozialen Kontext bis ganz zu Ende zu denken .Ich bin gegen sinnlose Tierversuche und w├╝nsche mir die Erforschung von ERsatzmethoden - ich kann aber Angeh├Ârigen eines Kranken Technologien nicht versagen , die auf Tierversuche beruhen und Leben retten , aus eigener Erfahrung .
Die von J├Ągern wahrgenommene Aufgaben sind unverzichtbar , ungeachtet erw├╝nschter ├änderungen im Jagdrecht .Und ich esse , was ich meinen eigenen Tieren als artgerechte Nahrung nicht verwehre .
Aus unserer Menschlichkeit resultiert aber gleichzeitig die ethische Verpflichtung , kein Lebewesen grundlos zu qu├Ąlen oder zu t├Âten , wie es das TschG fordert . Der Beitrag zur Erf├╝llung dieser ethischen Pflicht ist f├╝r mich die inhaltliche Definition von "Tierschutz".

Geistige Freiheit bewahren

Vieleicht ist das in den Augen von Hrn. Fo├č und Hrn. Henrich kein " Tierschutz " . In meinen Augen ist die von ihnen angestrebte Reduktion eines TH auf einen durch m├Âglichst extreme Positionen m├Âglichst aufsehenderregenden Werbetr├Ąger f├╝r eine kleine Kosmetikfirma auch kein " Tierschutz " ,sondern gesellschaftlich verantwortungsloses und diletantisches Marketing .
Ich w├╝nsche den Mitarbeitern des Siegener TSVereines , Vegetariern und Nicht - Vegetariern , dass sie ihre geistige Freiheit und Unabh├Ąnigkeit bewahren, und weiterhin gemeinsam so vorbildlich die Verantwortung f├╝r ├╝ber 2000 Tiere im Jahr wahrnehmen .

Silke Groos
Gesch├Ąftsf├╝hrerin vom Tierschutzverein und Tierheim Olpe,
www.tierheim-olpe.de/heim.htm, tierheim-olpe@t-online.de

[wohnhaft in 57072 Siegen, Zum Eiskeller 2]

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So geht der Tierschutzverein vor die Hunde

Betr.: Berichte und Leserbriefe ├╝ber den Streit im TSchVerein

Nein, Hr.Dr.Henrich !
So funktioniert Demokratie wirklich nicht !
Sie nehmen f├╝r sich in Anspruch , allein im Besitz der Wahrheit zu sein . Wahrheit hat aber immer mehrere Seiten . Sie leben vegan, was ihr gutes Recht ist , und das geht bei Hunden erst recht nicht .Wie also werden Milch , K├Ąse , Quark produziert ? k├╝he geben nur dann Milch , wenn sie gekalbt haben . Lie├če man das Kalb bei der Mutter , bliebe keine oder wenig Milch f├╝r den Menschen .Also : kalb weg . Und wohin ?
Eier werden nur von weiblichen H├╝hnern gelegt . Wo bleiben die H├Ąhnchen ?Auch das ist ein Teil der real exestierenden Wahrheit .
Sie als Mediziner sollten wissen , dass man einen Jahrtausende gehende Evolotionsprozess nicht einfach umkehren kann . Ist es nicht vieleicht auch so , dass Sie den TschVerein f├╝r ihre Zwecke - Werbezwecke - benutzt haben ?
├ťber die steueriche Absetzbarkeit von Spenden - oder Werbeausgaben - wissen Sie sicher mehr als ich .Ich kann nur hoffen , dass nicht allzu viele Menschen auf Ihren Internetaufruf reagieren .So geht unser TschVerein im warsten Sinne des Wortes vor die Hunde !

Marianne Sch├╝tz
Hundebesitzerin,
Fleischesserin und Mitglied im TschVerein Siegen ,
per Email

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Sonja Nies, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierheims Siegen und f├╝hrt dessen Internet-Kolummne:

"Vorab: Moralische Unterst├╝tzung wirst Du von mir sicherlich keine bekommen! Im Gegenteil. Geh nach Hause J├╝rgen! Du hast im Tierheim Siegen eine Menge bewirkt - warst ein Vorzeige-Tiersch├╝tzer der mit viel Engagement den Tierschutzgedanken nach au├čen getragen hat. Solche Leute braucht ein Tierheim. Das war allerdings bevor Du gesponsert und offensichtlich einer Gehirnw├Ąsche unterzogen wurdest. Wer versucht denn hier "andere Leute mit in den Sumpf zu ziehen??" Du. Und kein anderer. Ich selbst habe aus Deinem Munde die Best├Ątigung geh├Ârt dass Du von "der schwarzen Kasse" wusstest!

Du sprichst von "den Tierschutz vorleben"?? Br├╝stest Dich damit "seit vielen Jahren Vegetarier zu sein" (zum Veganer reichts wohl noch nicht???!!) - da haben etliche Leute die regelm├Ą├čig im Tierheim verkehren aber ganz andere Gewohnheiten in Erinnerung! Wo kaufst Du Deinen K├Ąse?? Aldi-K├Ąse ist auch aus Massentierhaltung mein lieber J├╝rgen!

Du wagst es einen Zusammenhang zu sehen in der Wahl der Tierschutzbeauftragten und deren Verbindung zum 2. Vorsitzenden??? Welch ein Hohn! Nirgendwo war die "Cliquenwirtschaft" so gro├č wie im TH Siegen! Ich sage nur Stichwort Hundeschule...!

Ausschlie├člicher Schutz a l l e r Tiere w├Ąre sch├Ân - ist aber leider nicht machbar. Dann d├╝rfte ja keiner mehr in den Wald oder auf die Stra├če gehen - schlie├člich nimmt er ja in Kauf auf Ameisen K├Ąfer und anderes Getier zu treten und ihnen Schmerz zuzuf├╝gen. In dem Moment wo Du Auto f├Ąhrst veranlasst Du den Tod Hunderter M├╝cken die an Deinen Scheinwerfer kleben. Sind die weniger wert als K├╝he Schweine H├╝hner...?

Du t├Ątest gut daran Dich zur├╝ckzuhalten. Gr├╝nde Deinen eigenen Verein mit Dr. Baumann Cosmetic - Das Tierheim Siegen braucht ehrliche engagierte Leute - keine feigen radikalen Aktivisten die andere denunzieren und scheinheilig von hinten mit Dreck bewerfen.

Ein Tipp noch in eigener Sache: Untersch├Ątze uns (Mitglieder) und den Vorstand nicht! Selbst wenn es zu Neuwahlen kommen sollte - D u wirst mit Sicherheit nicht an der Spitze stehen! Dein Part endet heute Nachmittag mit der au├čerordentlichen Vorstands- und Beiratssitzung.

Geh nach Hause J├╝rgen Fo├č!"

Quelle: http://www.hundejo.de/foren/newsdetail.php3?s=12379&category=730&id=20018

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Kommentar

Idealismus ja, Fanatismus nein

Immer wieder wird ├╝ber den Werteverlust in der Gesellschaft geklagt. Gesellschaftliches Engagement geht zur├╝ck, das Miteinander wird zunehmend k├╝hler. Umso bemerkenswerter erscheint es, wenn Menschen sich nahezu bedingungslos in den Dienst einer guten Sache stellen, auf hohe Einkommen verzichten, ihre Freizeit und auch ihren Urlaub opfern. Um dies tun zu k├Ânnen, sind zweifelsohne Idealismus und starke ├ťberzeugungen vonn├Âten. Beides f├╝hrt nicht selten dazu andere zu begeistern und mitzurei├čen, Dinge zu bewegen.

Problematisch wird die Sache, m├╝nden ├ťberzeugungen und Lebenseinstellungen in Dogmatismus oder gar Fanatismus, geht jede Toleranz verloren. So geschehen offenbar im Tierschutzverein Siegen und Umgebung.
Wenn die eigene Lebensweise zur allein g├╝ltigen erhoben wird, andere ins Kreuzfeuer geraten, weil sie das Recht auf eigene Einstellung in Anspruch nehmen, wenn mit Geld und Finten erreichten werden soll, dass eine Minderheit die Mehrheit gegen deren Willen dominiert und dirigiert, dann sind tolerable Grenzen deutlcih ├╝berschritten.

Grenzen m├╝ssen denjenigen gesetzt werden, die mit Demokratieverst├Ąndnis und gesundem Menschenverstand offenkundig wenig anzufangen wissen. Schutz der Tiere ist ein hohes und wertvolles Ziel. Das Anrecht des einzelnen Menschen auf eine m├Âglichst freie Selbstbestimmung aber ist nicht minder wertvoll. kk

http://bilbo.siegener-zeitung.de/sz-neu/lokales/artikel/200308147567138





[1] Dr. Ernst Henrich arbeitet ├╝brigens auch im Tierschutzverein A.K.T.E. mit, der sich aus ornamentalen Gr├╝nden irref├╝hrend mit dem Wort Tierrechte zu schm├╝cken m├╝ssen meint, in dem diese aber weder gelebt noch gew├╝nscht und nur als Absichtsfloskeln, Fernziel und "├ťbertreibung" betrachtet werden. Stattdessen wird bei Tierrechtsverletzungen in den eigenen Reihen h├Âhnisch weggeschaut, mit erkl├Ąrten Tierrechtsgegnern kooperiert und werden Tiersch├╝tzer, Vegetarier und Co. als gleichberechtigte Mitarbeiter aufgenommen. Kritiker dieser Praix wurden ausgeschlossen.


[2] http://www.tierheim-siegen.de/inhalte/wir/dr_franz.htm

[3] http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20011129-00001/
http://www.wdr.de/tv/service/tiere/inhalt/20030720/b_2.phtml

[4] http://www.tierlobby.de/news_seite/email_news/siegen.htm
http://www.fellbeisser.info/print.php?sid=1906


mfg, Reina.

Re: Berichterstattung der lokalen Presse

Autor: Reina | Datum:

Vorstand soll das Handtuch werfen
Offener Krieg im Tierschutzverein / J├╝rgen Fo├č w├╝rde gerne Vorsitzender werden

kk Siegen. An der Spitze des Tierschutzvereins f├╝r Siegen und Umgebung fliegen die Fetzen. Die Hunde werden vegetarisch ern├Ąhrt, unter den Verantwortlichen ist Bissigkeit indes derzeit an der Tagesordnung.

Das Ziel von Noch-Gesch├Ąftsf├╝hrer J├╝rgen Fo├č ist klar gesteckt. Vereinsvorsitzender Horst Reimann und Tierschutzbeauftragte Anni Kurz sollen das Handtuch werfen. Wenn die Freiwilligkeit fehlen sollte, wird Zwang nicht ausgeschlossen. Die Mitglieder, so Fo├č, sollten dann im Rahmen einer au├čerordentlichen Versammlung den Stab ├╝ber beide brechen. Mit seiner Meinung ├╝ber sie h├Ąlt der Gesch├Ąftsf├╝hrer, der seine K├╝ndigung eingereicht hat (die SZ berichtete), in einem Schreiben an Vorstand und Beirat des Vereins nicht hinter den Berg.

Kurz und b├╝ndig k├Ânnte man aus den umfangreichen Ausf├╝hrungen res├╝mieren, beide seien ihren Aufgaben nicht gewachsen. Wer - so der Weg frei sein sollte - der neue Vorsitzende im Tierschutzverein f├╝r Siegen und Umgebung werden k├Ânnte (oder sollte?), ist Fo├č ziemlich klar.
N├Ąmlich er selbst. Daran lie├č er im gestrigen Pressegespr├Ąch in den R├Ąumen der Dr. Baumann Cosmetic GmbH keinen Zweifel aufkommen.

Ob er dann auch Gesch├Ąftsf├╝hrer bleibe - oder wieder werde -, lie├č der Diplom-Physiker ("Die finanziellen Einbu├čen hinsichtlich meines Gehaltes belaufen sich auf j├Ąhrlich etwa 45 000 bis 50 000 Euro, auf welche ich gern bereit war und immer noch bereit bin zu verzichten, um den Tieren effektiv helfen zu k├Ânnen.") offen. Nur so weit lie├č Fo├č sich ein: "Die Satzung steht dem nicht entgegen." Noch einen gewichtigen Grund, ihm die Geschicke des Vereins eindeutig in die H├Ąnde zu legen, kann der Vegetarierer pr├Ąsentieren: Der Hauptsponsor, der dem Verein neben dem Tierschutzmobil monatlich auch 2000 Euro zur Verf├╝gung stellte, w├╝rde zur├╝ckkehren.
Zur Erinnerung: Im Zuge der Querelen im Tierschutzverein hatte die Dr. Bauman Cosmetic GmbH den Sponsoring-Vertrag gek├╝ndigt. Mit Fo├č als Vorsitzenden w├╝rde f├╝r den Verein noch mehr herausspringen. Dem Fo├č-Schreiben an Vorstand und Beirat ist in Sachen des von ihm dringlichst eingeforderten professionellen Tierschutzbeauftragten zu entnehmen: "Die Mittel daf├╝r w├╝rde ├╝brigens der Sponsor, der gerade vom Vorstand vor den Kopf gesto├čen wurde, zus├Ątzlich bereitstellen, w├Ąre eine Wende im Vorstand zu erkennen." Zum Hintergrund: Der Sponsor ist Verfechter des "konsequenten Schutzes f├╝r alle Tiere". Ein Knackpunkt auch f├╝r den "Knatsch" zwischen Fo├č und Vorstand.

Denn: Im Siegener Tierheim werden Hunde auf Betreiben von Fo├č vegetarisch ern├Ąhrt. Auch sei der Verein bem├╝ht, "├╝ber die Vorteile einer vegetarischen Ern├Ąhrung zu informieren". Infobrosch├╝ren zu den Themen Fleischessen und Jagd seien vom Vorstand "abgesegnet" worden. Nur: Den plage ab und an fleischliches Verlangen. Fo├č: "Dass sich einige Menschen dar├╝ber wundern, warum er dannselbst diese Thematiken nicht vorlebt, und nicht mit "gutem Beispiel" vorangeht, so wie es die Vereinssatzung fordert, ist verst├Ąndlich." Eine Erweiterung des Vorstandes um sieben Personen, um dessen Sachwissen auf die Spr├╝nge zu helfen, sei vom Vorstand abgelehnt worden. Ebenso das Einsetzen eines professionellen Tierschutzbeauftragten. Fo├č: "Unter diesem Vorstand kann ich meiner satzungsgem├Ąssen Aufgabe, n├Ąmlich den Schutz aller Tiere, nicht weiter gerecht werden." Einen Fehler r├Ąumte der Tiersch├╝tzer ein: Er h├Ątte die Sache schon bei der letzten Mitgliederversammlung Anfang Juli an die Vereins├Âffentlichkeit bringen sollen.

├ťbrigens: Sollte J├╝rgen Fo├č der Coup mit der Sponsor-R├╝ckkehr gegen den Vorstand gelingen, h├Ątte auch dem J├Ąger im Beirat endg├╝ltig die Stunde geschlagen. Ob noch andere Menschen aufgrund ihrer vorhandenen oder fehlenden Neigungen k├╝nftig von der verantwortlichen Mitarbeit ausgeschlossen werden sollen, blieb im gestrigen Gespr├Ąch allerdings offen...

Quelle: http://bilbo.siegener-zeitung.de/sz-neu/lokales/artikel/200308127558193

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Westfalenpost: "Schlachtplatten-Aff├Ąre" im Tierschutzverein eskaliert

Zur├╝ckgetretener Gesch├Ąftsf├╝hrer J├╝rgen Fo├č will Vorsitzenden Horst Reimann abl├Âsen

Siegen. (wp) Die innig verfeindeten Tierfreunde im Siegener Tierschutzverein wetzen die Messer: J├╝rgen Fo├č, bis vor wenigen Tagen Gesch├Ąftsf├╝hrer des Siegener Tierheimes, fordert den derzeitigen Vorsitzenden Horst Reimann auf, sein Amt abzugeben. Einen Nachfolgekandidaten gibt es schon: J├╝rgen Fo├č. Fo├č hatte seine hauptamtliche Stelle vor einigen Tagen gek├╝ndigt, nachdem es ├╝ber Wochen hinweg zu erheblichen Querelen mit dem Vorstand gekommen war. Fo├č erkl├Ąrte gestern in einem Pressegespr├Ąch, der Vorstand habe sich mehrheitlich gegen einen umfassenden Schutz f├╝r alle Tiere ausgesprochen, so wie er in der Satzung verankert sei. Zudem: Der Vorstand beginne, die Vereinsziele seinen eigenen Lebensgewohnheiten anzupassen. Zu deutsch: Man k├Ânne nicht selber die Themen "Jagd" und "Fleisch essen" in die ├ľffentlichkeit tragen und diese Forderung dann nicht selber vorleben. Der Vorwurf trifft Teile des Vorstandes, die nun keine erkl├Ąrten Vegetarier ist, sondern sich durch ├Âffentlichen Verzehr einer Schlachtplatte den Widerwillen ihrer vegetarischen Vereinskollegen zuzog. Kritik ├Ąu├čerte Fo├č auch inhaltlich an Besetzung und Arbeitsweise des Vorstandes. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter g├Ąben selbst zu, kaum Hintergrundwissen etwa zum Thema Jagd zu haben. Die Tierschutzbeauftragte sei an ihrer Arbeit desinteressiert und offensichtlich nur in den Vorstand gezogen worden, um ihrem Lebensgef├Ąhrten (dem zweiten Vorsitzenden) die Mehrheiten sichern zu helfen. Fo├č dagegen schlug vergeblich vor, den Vorstand um fachkundige "Ressortleiter" zu bestimmten Themen wie etwa Zirkustiere, Pelztiere oder Jagd zu erg├Ąnzen. Das Thema Jagd sollte ├╝brigens nach seiner Ansicht nicht von praktizierenden J├Ągern ├╝bernommen werden, von denen einer im Beirat des Vereins sitzt. Um den satzungsm├Ą├čigen Auftrag "Schutz aller Tiere" zu erf├╝llen, m├╝sse man diesem J├Ąger den Abschied aus dem Vorstand empfehlen.Vegetarier J├╝rgen Fo├č hat mit dem Vereinssponsor Dr. Ernst Henrich einen Verb├╝ndeten gefunden. Dr. Henrich, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Baumann Cosmetic GmbH, glaubte seinerzeit mit dem Tierheim-Gesch├Ąftsf├╝hrer einen glaubw├╝rdigen Vertreter eigener ├ťberzeugungen gefunden zu haben. Nachdem Fo├č jedoch nach eigenem Bekunden mit seinen Versuchen gescheitert war, den Schutz aller Tiere als Vereinsziel durchzusetzen, gab Dr. Henrich das Sponsoring auf, aus dem die H├Ąlfte von J├╝rgen Fo├č┬┤ Monatseinkommens finanziert wurde. Sollte Fo├č jetzt an die Spitze des Vereins r├╝cken, fl├Âsse auch wieder Geld, gab Dr. Henrich zu verstehen.
So gut die Vereinsmitglieder zu den Tieren sind, so heftig "fetzen" sie sich untereinander. Gegen den Vorsitzenden Horst Reimann erstatteten Unbekannte inzwischen Anzeige wegen Steuerhinterziehung in Tateinheit mit Veruntreuung von Vereinsmitteln. Reimann soll danach hohe Barspenden in schwarzen Kassen deponiert und daraus Spendensammler "schwarz" entlohnt haben. Gesch├Ąftsf├╝hrer Fo├č erkl├Ąrte, er habe von diesen schwarzen Kassen nur am Rande erfahren, aber den Umfang der Kassen nicht ├╝berblicken k├Ânnen. Er selber habe mit der anonymen Anzeige nichts zu tun. Die Mitgliederversammlung am 1. Juli jedenfalls blieb von den Bei├čereien um den allein richtigen Tierschutz verschont. Heute r├Ąumt Fo├č ein, wom├Âglich einen Fehler begangen zu haben, dass er die Mitgliederversammlung nicht ├╝ber die aufkeimenden Streitigkeiten informiert hat. Das soll jetzt nachgeholt werden: J├╝rgen Fo├č strebt eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung an. Der Klarheit willen. Will in diesem Fall den Tierschutzverein wieder sponsern: Dr. Ernst Henrich

11.08.2003 Von Raimund Hellwig

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Tiersch├╝tzer sind strikt gegen Zwangs-Vegetarismus im Vorstand

Personal und Vereinsf├╝hrung stehen in "Schlachtplatten-Aff├Ąre" hinter Vorsitzendem

von Raimund Hellwig

SIEGEN. (wp) Der Vorstand des Tierschutzvereins f├╝r Siegen und Umgebung steht fast einstimmig hinter dem Vorsitzenden Horst Reimann. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Beirat. Auch die Mitarbeiter stellten sich hinter die Richtung des Vereins. Vertrauen bekam Reimann auch hinsichtlich der Vorw├╝rfe ausgesprochen, die gegen ihn in einer anonymen Anzeige formuliert waren. Er habe nachgewiesen, dass er keinen Cent f├╝r sich pers├Ânlich eingesteckt habe.

Der Verein will auch von sich aus keine au├čerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wie der fr├╝here Gesch├Ąftsf├╝hrer J├╝rgen Fo├č es vorgeschlagen hatte. Eine ├Ąhnliche Versammlung in einer ├Ąhnlichen Situation vor 15 Jahren sei in "Hauen und Stechen" geendet.
Das satzungsgem├Ąsse Recht von einem Drittel der Mitgliederschaft, eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, will die Vereinsspitze jedoch im Zweifelsfall respektieren.

Dennoch artikulierten die gestern anwesenden Vorst├Ąnde und Beir├Ąte ihren Willen, die bisherige Linie weiter zu fahren. Es werde aber eine Diskussion geben, wo man die Arbeit, etwa ├╝ber eine Spezialistenrunde, weiter entwickeln werde. Nach wie vor steht der Vorstand dem seinerzeitigen Vorschlag von J├╝rgen Fo├č gegen├╝ber, sieben Spezialisten f├╝r bestimmte Fachgebiete zu benennen und auch in den Vorstand aufzunehmen. Fo├č hatte sinngem├Ą├č erkl├Ąrt, dies sei notwendig, um Mehrheiten im Vorstand zu sichern.

Auch zum Thema "Schlachtplatten-Aff├Ąre" (es soll in Wirklichkeit ein Grillteller gewesen sein), sprich: Zum Vegetarismus im Vorstand nahm Horst Reimann Stellung. Die Satzung schreibe den Vereinsmitgliedern vor, in Sachen Tierschutz Vorbildfunktion zu ├╝bernehmen. Es k├Ânne aber nicht sein, dass dem Vorstand zwangsweise vegetarische Lebensweise vorgeschrieben werde. "Dass muss jeder f├╝r sich entscheiden." Auch andere Mitglieder der Vereinsf├╝hrung ├Ąu├čerten sich entsprechend.
Die Vorw├╝rfe gegen die Tierschutzbeauftragte wie Reimann zur├╝ck. Ihr Desinteresse zu unterstellen sei "unterste Schublade".

J├╝rgen Fo├č, der beim gestrigen Pressegespr├Ąch ebenfalls dabei war, will bis auf Weiteres Vereinsmitglied bleiben. Bei einer au├čerordentlichen Mitgliederversammlung will er auch f├╝r den Vorsitz kandidieren.
Was er demn├Ąchst beruflich machen wird, ist noch offen. Nach eigenen Angaben steht er aber in Kontakt mit zwei ├╝berregionalen Tierrechtsgruppen. Seine Aufgaben im Siegener Verein werden bis auf Weiteres von ehrenamtlichen Kr├Ąften mit ├╝bernommen.

Er hatte in den letzten Tagen auch immer wiederbeteuert, an der anonymen Anzeige nicht beteiligt gewesen zu sein - eine Erkl├Ąrung, die ihm der Vorstand gestern abnahm. Auch Sponsor Dr. Henrich hatte seine Unschuld an der anonymen Anzeige beteuert.

An dem Aufruf, den der ehemalige Vereinssponsor Dr. Ernst Henrich jetzt ins Internet gestellt hatte (die WP berichtete gestern), sei er benefalls nicht beteiligt gewesen und kenne noch nicht einmal den Text. Dr. Henrich hatte ├╝ber einschl├Ągige Internetseiten dazu aufgerufen, Veganer sollten massenhaft in den Verein eintreten und Fo├č zum Vorsitzenden w├Ąhlen.

14.08.2003
Westfalenpost

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"Feindliche ├ťbernahme" abgewehrt

Der Siegener Tierschutzverein beh├Ąlt seinen Vorstand /
J├╝rgen Fo├č manovrierte sich ins Abseits

kk Siegen. Die offenbar geplante "feindliche ├ťbernahme" der F├╝hrung im Tierschutzverein Siegen und Umgebung ist gescheitert. Am Dienstagabend fanden sich Vorstand, Beirat und der scheidende Gesch├Ąftsf├╝hrer J├╝rgen Fo├č zusammen. Ergebnis: Horst Reimann als Vorsitzender sowie der restliche Vorstand bleiben in Amt und W├╝rden. J├╝rgen Fo├č tritt zum Wochenende seinen Urlaub an. Gek├╝ndigt hatte er zum 30. September. F├╝r die Homepage des Vereins ist er seit gestern nicht mehr zust├Ąndig. Vereinsmitglied will der Gesch├Ąftsf├╝hrer vorerst aber bleiben. Die Verantwortlichen sehen keinen Anlass, ihm dies zu verwehren.

Horst Reimann zeigte sich auf der gestrigen Pressekonferenz im neuen Katzenhaus des Tierheims Siegen optimistisch: "Das Hauen und Stechen im Tierschutzverein m├╝sste seit gestern beendet sein." Ob dem so ist, wird sich zeigen. Viel Kitt-Arbeit ist zu leisten. Erst einmal wollen die Verantwortlichen in ihrem Mitgliederinfo, das diesmal bereits im Herbst erscheinen soll, die rund 2200 Vereinsmitglieder ├╝berdie Vorg├Ąnge und die Konsequenzen informieren.

Nicht zuletzt rechtliche Schritte werden erwogen. Denn: Auf einer Sponsor-Homepage werden Veganer und Vegetarierer in ganz Deutschland aufgerufen, Mitglied im Siegener Tierschutzverein zu werden, um mit einer Ein-Drittel-Mehrheit eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und J├╝rgen Fo├č zum Vorsitzenden zu w├Ąhlen. Selbst der scheidende Gesch├Ąftsf├╝hrer hat offenbar noch nicht ganz aufgesteckt. Er hofft auf das Zustandekommen eben dieser au├čerordentlichen Versammlung. Ansonsten, lie├č er sich ein, habe er zwei Job-Angebote ausw├Ąrtiger Tierschutzvereine.

├ťber Kreuz geraten waren Vorstand, Gesch├Ąftsf├╝hrer und Sponsor im Verlauf der letzten Wochen. Kanckpunkt war das Bestreben des Gesch├Ąftsf├╝hrers, den f├╝nfk├Âpfigen Vorstand um sieben Fachkundige aufzustocken und somit eine neue Mehrheit zu schaffen. Horst Reimann: "An diesem Punkt haben wir nachgedacht." Zumal nach dem Scheitern dieses Bestrebens die Dr. Baumann Cosmetic GmbH mit Dr. Ernst Henrich (Veganer) als Geldgeber abgesprungen sei und J├╝rgen Fo├č (Vegetarierer) gek├╝ndigt habe. Genannter Grund: Der Verein versto├če gegen seine Satzung, weil er nicht den konsequenten Schutz aller Tiere betreibe.

Vegetarierer sind in Vorstand und Beirat des Siegener Tierschutzvereins vertreten, aber in der Minderheit. Die Fleischeslust und damit die mangelnde Vorbildfunktion der meisten Verantwortlichen wurden zum Vorwurf (die SZ berichtete mehrfach). Horst Reimann: "├ťber seine Lebensform muss jeder selbst entscheiden." Die Basis des Vereins seien die Mitglieder. Werde der Vorstand zum Vegetarismus gezwungen, sei nicht abzusehen, welche Forderungen folgen w├╝rden. Kurzum: Der Tierschutzverein ist faktisch ohne Gesch├Ąftsf├╝hrer. Ein neuer ist nicht in Sicht. Die Aufgaben werden auf Ehrenamtliche verteilt. Nunmehr soll im Verein wieder Normalit├Ąt einkehren, das Wohl und Wehe der Tiere erneut im Mittelpunkt stehen. Auch dem Ex-Sponsor wird wneig nachgeweint. Beiratsmitglied Horst Glaubrecht: "Es ist besser auf einen Sponsor zu verzichten, der so diktatorisch auftritt."

Was aus der anonymen Anzeige wegen "schwarzer Kassen" gegen Horst Reimann wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Staatsanwaltschaft ist damit besch├Ąftigt. Er selbst, so Reimann, habe alles offen gelegt. Beirat und Besch├Ąftigte seien mit gro├čer Mehrheit nicht der Meinung, er habe sich bereichert oder Geld unterschlagen. [...] kk

http://bilbo.siegener-zeitung.de/sz-neu/lokales/artikel/200308147567138

Re: Tierrechtsunfunktionierung des TH Siegen an Tiersch├╝tzern gescheitert

Autor: lollo | Datum:
hallo,

was genau ist jetzt eigentlich dein Kritikpunkt ? Was mensch von Tier"sch├╝tzern" zu halten hat ist klar. Aber so pauschal zu sagen "das konnte ja nicht gutgehen" finde ich etwas eindimensional. Ich erinnere mich noch gut, dass aus veganen Kreisen (und ich glaube auch hier im forum ?) das Tierheim Siegen immer als vegae Vorzeige-Anstalt pr├Ąsentiert wurde, was die Ern├Ąhrung von Hunden angeht (Katzen werden dort ├╝brigens laut Auskunft einer Mitarbeiterin NICHT vegan oder vegetarisch ern├Ąhrt !) Solange das nach aussen funktioniert hat, war also alles in ordnung. und nun sind die Initiatoren dieser bahnbrechenden umstellung an der Realit├Ąt gescheitert. Sowas kommt vor. Leider. Aber wenn diese "feindliche" ├ťbernahme geklappt h├Ątte, w├Ąre alles toll gewesen, wir h├Ątten alle weiter DEM Tierheim Siegen als Paradigma der veganen Richtigkeit auf die Schulter geklopft und niemand h├Ątte etwas hinterfragt. Es ist gut Dinge zu hinterfragen, und es war (ist? wie lange noch ?) gut, dass im Tierheim Siegen Hunde vegan ern├Ąhrt werden.Dass die Realit├Ąt oft Fallstricke birgt und mensch an ihr scheitert ist nicht gut. Aber leider wahr.

mfg
lollo

Re: Tierrechtarbeit mit Speziesisten

Autor: Reina | Datum:
hallo lollo,

die vegane Hundeern├Ąhrung im Rahmen des karitativen Tierschutzes dort ist nat├╝rlich eine gute Sache.

Auch ohne Hr. Fo├č soll die vegetarische (dann noch vegane???) Ern├Ąhrung der Hunde nach Willen des Vorsitzenden Horst Reimann weiter fortgef├╝hrt werden, was wenig ├╝berrascht, da dieser selbst ├╝ber die Firma HTS HeimTier-Service [Birgit Reimann, 51598 Friesenhagen] Handel mit "vegetarischem" Hundefutter betreibt und diese Firma auch durch das Tierheim Siegen beworben wird: http://www.tierheim-siegen.de/inhalte/info/veget/hunde_sorten.htm

Der Versuch aber, mit einem riesigen Haufen Speziesisten in Form eines Tierschutzvereins Tierrechtsarbeit leisten zu wollen, was das eigentliche Anliegen von Hr. Henrich war (der Verein hat 2400 Mitglieder, darunter etliche Leichenk├Âstler), hat sich hingegen als konterproduktiv und unsinnige Ressourcenverschwendung erwiesen. Dies war vorhersehbar und sollte in obigen Texten auch drastisch zum Ausdruck kommen.

Offensichtlich ist eben l├Ąngst noch nicht allen klar, was von Tiersch├╝tzern zu halten ist. Siehe dazu: http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html

mfg, Reina.

Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Silke Groos | Datum:
[Dieser Beitrag wurde wegen des tierrechtsfeindlichen Drecks, den er enth├Ąlt, zuerst gel├Âscht; doch da man hieran sehr gut die Einstellung der meisten Tiersch├╝tzer erkennen kann, wurde die L├Âschung wieder r├╝ckg├Ąngig gemacht. Wenn es darum geht, Tierrechte mit F├╝├čen zu treten, ist Frau Groos jedenfalls eine selten vorbildliche Tiersch├╝tzerin. - Moderation]

Sobald Ihr die Kritik der reinen Vernunft von Kant gelesen habt,
und Max Weber,
und den Unterschied zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik verstanden habt
k├Ânnen wir uns unterhalten.
Vorher leider nicht.
nicht-anonyme Gr├╝├če an Reina Sowieso
Silke Groos

P.S.: Menschen, die das Leben von Laborratten ├╝ber das meiner Angeh├Ârigen stellen, sch├Ątze ich nicht besonders.
...............
Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,
gerne ├Ąusser ich meine pers├Ânliche Meinung zur Ihrer "Kompetenz".
Bis gestern war dieser von Ihnen und Fo├č kreierte Text auf der Homepage des Tierheims Siegen zu lesen:
"Tierversuche m├╝ssen komplett und ausnahmslos abgeschafft werden."
Mein Schwiegervater hat vor drei Jahren eine Krebserkrankung knapp ├╝berlebt, mein Vater wurde durch f├╝nf Byp├Ąsse vor dem Herztod gerettet, und meine Schwiegermutter befindet sich zur Zeit nach einer Brustamputation in der Chemotherapie.
Sollten Sie oder Fo├č n├Ąher als 10 Meter an das Tierheim Olpe herankommen, lade ich die Kreisj├Ągerschaft Kurk├Âln zu Olpe zum Tontaubenschiessen ein.
Sie, Herr Dr. Henrich, sind ein gewissen- und verstandloser Egoist, sonst nichts.
Ich verachte Sie.

http://www.hundejo.de/news/?id=12472

Es reicht noch nicht einmal zum Abtippen.
Es wundert mich allerdings nicht, dass der Abschreiber "ethisch" und "ethnisch" nicht auseinanderhalten kann.
Ethik ist ein Fremdwort?

Hier ist der korrekte Text, dessen Argumentation deshalb kurz ist, weil es sich um einen Leserbrief handelt.
Zu einer weiteren Diskussion wird es nur unter den in der letzten Mail genannten Voraussetzungen kommen.

MfG
Groos

Korrekter Text des in allen drei Lokalzeitungen erschienen Leserbriefes ohne Schreibfehler, Verunstaltungen und Auslassungen:

K├Ânnen Utopien wie Vegetarismus und Tierrechte vor dem Kategorischen Imperativ von Kant bestehen?
Als ehrenamtlicher Tiersch├╝tzer (wenn auch nicht in Siegen) musste ich mich mit dieser Frage differenziert auseinandersetzen, und sie letztlich mit "Nein" beantworten. Die Utopien tragen nicht.

F├╝r den Milch- und Eierkonsum der Vegetarierer sterben automatisch Millionen m├Ąnnlicher K├╝ken und K├Ąlber. Eine vegane Ern├Ąhrung basiert auf Soja, dessen Ersatzfunktion physiologisch begrenzt ist und dessen Anbau in Deutschland aus meteorologischen Gr├╝nden kaum, im Ausland teilweise genmanipuliert erfolgt. Eine Abkehr vom "Speziezismus", gleiches Recht f├╝r alle Tiere, w├╝rde schon die Entwurmung von Tieren im Tierheim verhindern, denn auch Helminthen fielen unter diese Pr├Ąmisse.
Die logische und zwingende Konsequenz aus der Utopie, Tiere in keinster Weise zu nutzen, ist leider der Selbstmord der eigenen Spezies.

Es ist das Recht des L├Âwen, die Antilope f├╝r sein Rudel zu t├Âten. Unser Rudel sind die Menschen, daraus resultiert die Verpflichtung, verantwortlich und differenziert mit allen Tierschutzthemen umzugehen und jeden Gedanken im sozialen Kontext bis ganz zu Ende zu denken. Ich bin gegen sinnlose Tierversuche, und w├╝nsche mir die Erforschung von Ersatzmethoden - ich kann aber Angeh├Ârigen eines Kranken Technologien nicht versagen, die auf Tierversuchen beruhen und Leben retten, aus eigener Erfahrung. Die von J├Ągern wahrgenommenen Aufgaben sind unverzichtbar, ungeachtet erw├╝nschter ├änderungen im Jagdrecht. Und ich esse, was ich meinen eigenen Tieren als artgerechte Nahrung nicht verwehre.

Aus unserer Menschlichkeit resultiert aber gleichzeitig die ethische Verpflichtung, kein Lebewesen grundlos zu qu├Ąlen oder zu t├Âten, wie es das Tierschutzgesetz fordert. Der Beitrag zur Erf├╝llung dieser ethischen Pflicht ist f├╝r mich die inhaltliche Definition von "Tierschutz".

Vielleicht ist das in den Augen von Herrn Fo├č und Herrn Dr. Henrich kein "Tierschutz". In meinen Augen ist die von ihnen angestrebte Reduktion eines Tierheimes auf einen durch m├Âglichst extreme Positionen m├Âglichst aufsehenerregenden Werbetr├Ąger f├╝r eine kleine Kosmetikfirma auch kein "Tierschutz", sondern gesellschaftlich verantwortungsloses und dilettantisches Marketing.

Ich w├╝nsche den Mitarbeitern des Siegener Tierschutzvereines, Vegetarierern und Nicht-Vegetarierern, dass sie ihre geistige Freiheit und Unabh├Ąngigkeit bewahren, und weiterhin gemeinsam so vorbildlich die Verantwortung f├╝r ├╝ber 2000 Tiere im Jahr wahrnehmen.

Silke Groos, Zum Eiskeller 2, 57072 Siegen

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Die Widerlegung des Gro├čteils ihrer absurden Tierausbeutungspropaganda ist nat├╝rlich im FAQ von veganismus.de, namentlich unter der Rubrik "Rechtfertigungsversuche" zu finden - ein Teil ist aber so d├Ąmlich, da├č er bisher nicht einmal dort aufgenommen wurde.

Achim

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Michael | Datum:
Naja, also das Argument "Tierversuche f├╝r Heilungsmthoden" (Bypass, Chemotherapie etc.) ist f├╝r viele Zweifelnde sicher nicht von vornherein "so d├Ąmlich".

Unter den FAQs findet man es leider trotzdem nicht.

Gru├č,

Michael

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Michael schrieb:
>
> Naja, also das Argument "Tierversuche f├╝r Heilungsmthoden"
> (Bypass, Chemotherapie etc.) ist f├╝r viele Zweifelnde sicher
> nicht von vornherein "so d├Ąmlich".

Nicht? Ich finde schon. F├╝r den ├╝blichen Ansatz (Nicht├╝bertragbakeit, fehlende Kausalit├Ąt) m├Âgen ja noch gewisse Grundkenntnisse erforderlich sein, f├╝r den eigentlich entscheidenden ethischen gen├╝gt es aber, kurz nachzudenken und z.B. entsprechende Analogien zu bilden.

Aber nat├╝rlich k├Ânnen wir das alles irgendwann mal in die bei weitem nicht vollst├Ąndigen FAQs reinnehmen.

Achim

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Michael | Datum:
Der "eigentlich entscheidende" ethische Ansatz k├Ânnte aber doch f├╝r einen hohen Anteil unserer Artgenossen ein anderer sein als f├╝r Dich... oder? Ist er es nicht sogar h├Âchtwahrscheinlich?

Und er k├Ânnte f├╝r diesen hohen Anteil beispielsweise darin bestehen, das Leben einer Laborratte durchaus unter das von Verwandten zu stellen, davon ausgehend (bzw. vermutend!), dass f├╝r jene Ma├čnahmen, die zur Rettung des Lebens besagter Verwandter f├╝hrten, vorausgehende Tierversuche erforderlich gewesen waren, womit f├╝r Zweifelnde (um die geht es) zumindest ein kausaler Zusammenhang zu vermuten w├Ąre...

Ich weiss, klingt ketzerisch, aber ich halte diesen Sachverhalt f├╝r wesentlich dikutabler als so manch andere Thema, das sich innerhalb der FAQs findet und finde es eigentlich schade, dass Du auf dieses Argument nicht sachlich eingegangen bist - anstatt es zu entkr├Ąften.

Michael

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Der "eigentlich entscheidende" ethische Ansatz k├Ânnte aber
> doch f├╝r einen hohen Anteil unserer Artgenossen ein anderer
> sein als f├╝r Dich... oder? Ist er es nicht sogar
> h├Âchtwahrscheinlich?

Nein. Antispezieisismus, Antirassismus, Atheismus, Antisexismus, Pazifismus usw. sind allgemeing├╝ltig zwingend ethisch erforderlich, das h├Ąngt nicht dasvin ab, welcher anteil der Bev├Âlkerung aus Speziesisten, Rassisten usw. besteht.

> Und er k├Ânnte f├╝r diesen hohen Anteil beispielsweise darin
> bestehen, das Leben einer Laborratte durchaus unter das von
> Verwandten zu stellen, davon ausgehend (bzw. vermutend!),

... und (um eine der offensichtlichen Analogien, auf die Du offenbar nicht von selbst kommst - Hinweis: hier ist das Tierrechtsforum, es sollte eigentlich vorausgesetzt werden k├Ânnen, da├č zumindest rudiment├Ąre Grundkenntnisse vorhanden sind - zu nennen) f├╝r einen hohen anteil der Nazis darin, das Leben eines KZ-H├Ąftlings unter das eines arischen Verwandten zu stellen. Das als "Argument" f├╝r Tierversuche bzw. Versuche mit KZ-H├Ąftlingen zu verwenden ist aber hie wie da ethisch inakzeptabel. Ich werde solche selbstverst├Ąndlichkeiten hier sicher nicht weiter diskutuieren.

> Verwandter f├╝hrten, vorausgehende Tierversuche erforderlich
> gewesen waren, womit f├╝r Zweifelnde (um die geht es)
> zumindest ein kausaler Zusammenhang zu vermuten w├Ąre...

Typisches dummes magisches Denken. Wenn ein regentanz gemacht wrd, wird es irgendwann regnen - ein kausaler Zusammenhang besteht nicht.

> Ich weiss, klingt ketzerisch, aber ich halte diesen

Nein, das klingt nicht "ketzerisch" (zumal es hier nicht um religi├Âse Verbl├Âdung geht), sondern - siehe ausgangsbeitrag: d├Ąmlich.

> Sachverhalt f├╝r wesentlich dikutabler als so manch andere
> Thema, das sich innerhalb der FAQs findet und finde es
> eigentlich schade, dass Du auf dieses Argument nicht sachlich
> eingegangen bist - anstatt es zu entkr├Ąften.

Da Du kein Argument, sondern nur d├Ąmlichen Bl├Âdsinn genannt hast, gibt es da auch kein Argument zu entkr├Ąften.

Achim

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Bertrand | Datum:
Hallo,

>
> Nein. Antispezieisismus, Antirassismus, Atheismus,
> Antisexismus, Pazifismus usw. sind allgemeing├╝ltig zwingend
> ethisch erforderlich, das h├Ąngt nicht dasvin ab, welcher
> anteil der Bev├Âlkerung aus Speziesisten, Rassisten usw.
> besteht.
>

Warum ist Atheismus ethisch zwingend erforderlich?

Bertrand

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Warum ist Atheismus ethisch zwingend erforderlich?

Sollte ein Blick in ein geeignetes Geschichtsbuch oder eine enntsprechende Tageszeitung zeigen. Dem theistischen gedankengut sind nunmal ethisch inakzeotable Aspekte immanent (etwa das F├╝hrerprinzip).

Achim

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: VolkerK | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:

> Nein. Antispezieisismus, Antirassismus, Atheismus,
> Antisexismus, Pazifismus usw. sind allgemeing├╝ltig zwingend
> ethisch erforderlich, das h├Ąngt nicht dasvin ab, welcher
> anteil der Bev├Âlkerung aus Speziesisten, Rassisten usw.
> besteht.


Sie sind keineswegs allgemeing├╝ltig zwingend ethisch erforderlich. Sie sind zwar wom├Âglich zwingend ethisch erforderlich, aber allgemeing├╝ltig hie├če, dass alle diese Forderungen prinzipiell anerkennen und mit Dir teilen.

Ich denke jetzt an einen altbrauen J├Ąger, einen Fleisch essenden Pfarrer, die 2/3 der Deutschen, die einer christliche Konfession kirchensteeuerzahlend angeh├Âren, die 92% der Deutschen, die Leichenteile konsumieren - alle die erkennen den einen oder den anderen Teil der Forderung nicht an.

Deine Argumentationen richten sich - leider - oft an Personen, die diese Erfordernisse mit der einen oder anderen heilbaren Eisnchr├Ąnkung teilen. Das ist der vegane Bruchteil der 8% der Deutschen, die kein Fleisch essen.

W├Ąre es nicht kl├╝ger, sich an die restlichen 92% zu wenden?

V.

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
VolkerK schrieb:
>
> Achim St├Â├čer schrieb:
>
> > Nein. Antispezieisismus, Antirassismus, Atheismus,
> > Antisexismus, Pazifismus usw. sind allgemeing├╝ltig zwingend
> > ethisch erforderlich, das h├Ąngt nicht dasvin ab, welcher
> > anteil der Bev├Âlkerung aus Speziesisten, Rassisten usw.
> > besteht.

> Sie sind keineswegs allgemeing├╝ltig zwingend ethisch
> erforderlich. Sie sind zwar wom├Âglich zwingend ethisch

Welchen Teil von "erforderlich" hat der Herr "Journalist" nicht verstanden? Wer sich als Autor ausgibt, sollte eigentlich zumindest mit dem Grundwerkzeug, der Sprache, zumindest einigerma├čen umgehen k├Ânnen.

> erforderlich, aber allgemeing├╝ltig hie├če, dass alle diese
> Forderungen prinzipiell anerkennen und mit Dir teilen.

Was f├╝r ein Unfug. Da├č z.B. Antirassismus ethisch erforderlich, notwendig (wenn auch nicht hinreichend) ist, ist allgemeing├╝ltig, egal, wie hoch der Anteil der Rassisten an der Bev├Âlkerung ist. Mu├č ja unheimlich schwer zu begreifen sein.

> Ich denke jetzt an einen altbrauen J├Ąger, einen Fleisch
> essenden Pfarrer, die 2/3 der Deutschen, die einer
> christliche Konfession kirchensteeuerzahlend angeh├Âren, die

Nanu, hat es nicht am 31.7. in seinem Tierschutzforum noch was von "80%" geblubbert? Naja, die Fakten sehen anders aus: "nur noch 39% der Deutschen [...] bezeichnen sich als religi├Âs" (MIZ 2/03) und "nicht einmal drei Viertel der deutschen Katholiken beantworte die Gottesfrage mit Ja", "Selbst 20 Prozent der Kichentreuen [Katholiken] glaubten ├╝berhaupt nicht oder eher eher nicht an ein Leben nach dem Tod oder an die Auferstehung" (a.a.O). Nur 45% der Katholiken, 27% der Protestanten glauben an die Auferstehung (a.a.O.).

Angesichts der omnipr├Ąsenten Indioktrination ganz beachtlich, wie auch der Vergleich mit Ostdeutschland zeigt: 1999 bezeichneten sich 29% als religi├Âs (Tendenz fallend, 1990 32%, a.a.O.).

Das nur so am Rande.

> Deine Argumentationen richten sich - leider - oft an
> Personen, die diese Erfordernisse mit der einen oder anderen
> heilbaren Eisnchr├Ąnkung teilen. Das ist der vegane Bruchteil
> der 8% der Deutschen, die kein Fleisch essen.
>
> W├Ąre es nicht kl├╝ger, sich an die restlichen 92% zu wenden?

Nein, es w├Ąre ziemlich bl├Âde, sich bei der Masse einzuschleimen, da wir ja nicht Spenden scheffeln, sondern die Tierrechte voranbringen wollen. Selbstverst├Ąndlich werden wir nicht versuchen, J├Ąger zur Vernunft zu bringen, solange es noch gen├╝gend Leute gibt, die auf dem Zaun sitzen und viel einfacher in die richtige Richtung zu bringen. Alles andere w├Ąre reichlich ineffizient.

Es ist auch unsinnig, zu versuchen, verbohrte Leute wie Volker K├Ânig zu ├╝berzeugen, der Aufwand bein olch hoffnungslosen F├Ąllen lohnt einfach nicht die M├╝he - den gleichen Aufwand bei vern├╝nftigen Leuten anzuwenden, f├╝hrt weit rascher zum Erfolg, so da├č ein Schneeballeffekt einsetzt.

Immer wieder erstaunlich, da├č so simple Tatsachen erl├Ąutert werden m├╝ssen.

Zitat: "Was ist wohl einfacher: 300000 J├Ąger in Deutschland vom Jagen abzubringen, so da├č f├╝nf Millionen Tiere weniger pro Jahr erschossen werden, alle Tierversuche zu unterbinden, was eineinhalb Millionen Tieren Leid und Tod erspart, oder die Vegetarier, f├╝r die Millionen mehr Tiere [...] get├Âtet werden als f├╝r Jagd und Tierversuche zusammen, vom Veganismus zu ├╝berzeugen?"
Zitat aus Vegetarier sind M├Ârder.

Zitat: "Only with the gradual progress of an enlightened sense of equality shall we remedy these wrongs; and the object of our crusade should be not so much to convert opponents (who, by the very disabilities and limitations of their faculties, can never be really converted), as to set the confused problem in a clear light, and at least discriminate unmistakably between our enemies and our allies." Henry S. Salt, Autor ("Animals' Rights", 1892(!))



Achim

Re: Voraussetzungen f├╝r eine Diskussion

Autor: Reina | Datum:
Eigentlich macht es keinen Sinn, mit Leuten zu diskutieren, die so ignorant sind, dass sie, anstatt sich zu informieren, sich lieber irgendwelchen Dreck aus den Fingern saugen, um ihre unethische Lebensweise zu verteidigen. Dennoch ein kurzer Kommentar:

Veganismus verlangt per Definition nichts Unm├Âgliches oder Lebensgef├Ąhrliches - so auch nicht den bedingungslosen Boykott von Konzernen, die eine unethische Politik betreiben [m├╝ssen]. Ein faktisch ungerechtfertigtes "H├Âherstellen" bestimmter Individuuen gegen├╝ber anderen ist mit Tierrechten genauso unvereinbar, wie willk├╝rliche Eingriffe in Wohl und Leben anderer. Nebenher bemerkt steht und f├Ąllt der medizinische Fortschritt auch nicht mit Tierversuchen, schon gar nicht bei Erkrankungen, die gerade durch Respektierung von Tierrechten am effektivsten einged├Ąmmt werden k├Ânnten. Deine Ignoranz und Verachtung gegen├╝ber nichtmenschlichen Tieren hast Du nun drastisch zum Ausdruck gebracht und damit paradigmatisch verdeutlicht, was "Tierschutz" wirklich bedeutet. Vielen Dank.


Anmerkung: Mit der Angabe des per Websuche leicht aufl├Âsbaren Pseudonyms "Reina Sowieso" sowie meine E-mailadresse poste ich auch nicht anonym, wie anderweitig verbreitet.

mfg, Reinhard v. Szalghary alias Reina [Sowieso]

Re: Tierrechtarbeit mit Speziesisten

Autor: lollo | Datum:
morgen reina,

> Der Versuch aber, mit einem riesigen Haufen Speziesisten in
> Form eines Tierschutzvereins Tierrechtsarbeit leisten zu
> wollen, was das eigentliche Anliegen von Hr. Henrich war (der
> Verein hat 2400 Mitglieder, darunter etliche Leichenk├Âstler),
> hat sich hingegen als konterproduktiv und unsinnige
> Ressourcenverschwendung erwiesen.

ach so, na da ist nat├╝rlich was dran.

gruss
lollo

Re: Tierrechtsunfunktionierung des TH Siegen an Tiersch├╝tzern gescheitert

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> eindimensional. Ich erinnere mich noch gut, dass aus veganen
> Kreisen (und ich glaube auch hier im forum ?) das Tierheim
> Siegen immer als vegae Vorzeige-Anstalt pr├Ąsentiert wurde,

Es war (ist?) ein gutes Beispiel, da├č die vegane Hundeern├Ąhrung problemlos m├Âglich ist, und m.W. wurden dort auch (wenn auch nicht alle) Katzen vegan ern├Ąhrt. Ein gutes Mittel, den Gegnern, die behaupten, es sei unm├Âglich/sch├Ądlich f├╝r die Hunde den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Allerdings ist auch die quasi-Zwangsveganisierung D├Ąnemarks(? leider alles aus dem Ged├Ąchtnis, so da├č das Beipsiel in der Praxis eher ungeeignet ist) in den letzte Jahren des zweiten Weltkriegs ein "Vorzeigeprojekt", da trotz der kriegsbedingt katastrophalen Versorgungslage eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtgesundheitsszustands der Bev├Âlkerung eintrat, ein Vorzeigebeispiel ist, um den Unfug, vegane Ern├Ąhrung sei ungesund, zu widerlegen; so wie der Versuch in einem Gef├Ąngnis, die H├Ąlfte der Insassen ohne Leichn zu ern├Ąhren, der gezeigt hat, da├č dadurch die Gewalttaten signifikant zur├╝ckgingen, ein interessantes "Vorzeigeexperiment" ist.

Nichtsdestotrotz sind nat├╝rlich Krieg, Gef├Ąngnisse und (wie von J├╝rgen Fo├č propagierter "Vegetarismus" und "Tierschutz" statt" Veganismus" und "Tierrechten"), vorichtig gesagt, kontraproduktiv (vgl. http://antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html, http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html, http://maqi.de/presse/demo18jan03.html usw.).

Achim

Re: Tierrechtsunfunktionierung des TH Siegen an Tiersch├╝tzern gescheitert

Autor: J├╝rgen Fo├č | Datum:
Hallo Reina,

Schade, dass Du die Tatsachen so verdrehst wiedergibst und es leider offenbar kategorisch ablehnst, dass sich Menschen wie wir darum bem├╝hen, den Tierschutz mit den Inhalten zu f├╝llen, die er sich eigentlich selbst bereits vorschreibt, n├Ąmlich eben nicht Tiere zu t├Âten und keinen Unterschied zwischen verschiedenen Spezies zu machen.

Warum nennst Du mich einen ÔÇ×PseudovegetarierÔÇť? Vor etwa 7-8 Jahren wurde ich Vegetarier, mittlerweile lebe ich vegan. Offensichtlich vertraust Du den Leserbriefen und Stellungnahmen der Gegner von veg. F├╝tterung und von einer Ver├Ąnderung des herk├Âmmlichen Tierschutzes so sehr, dass Du deren Argumente benutzt um gegen diejenigen zu schie├čen, die sich f├╝r eine Ver├Ąnderung dessen einsetzten, welches Du zu Recht angreifst.

Ich mache das im Tierheim Siegen jetzt fast 9 Jahre und hatte anfangs von wirklich ├╝berhaupt nichts Ahnung. Ich musste mir alles ÔÇ×selbstÔÇť beibringen, selber feststellen, dass es nicht sein kann Tiere auszubeuten und gleichzeitig sch├╝tzen zu wollen. H├Ąttest Du mich noch vor 3 Jahren gefragt was ÔÇ×TierrechtÔÇť bedeutet, ich h├Ątte es Dir nicht sagen k├Ânnen. Aber warum machst Du es mir zum Vorwurf, dass ich versuche den Tierschutz mit dem zu f├╝llen, was er eigentlich sein m├╝sste? Deine Vorstellung von Tierschutz ist die, dass der Tierschutzgedanke grunds├Ątzlich falsch sei. Das stimmt aber nicht, den Tierschutz bedeutet, ALLE Tiere, gleich welche, vor Leid, Qual und Tod uneingeschr├Ąnkt zu bewahren. Ich stimme Dir allerdings zu, dass der Tierschutz (fast) immer diesem selbst gestellten Anspruch nicht gerecht wird. Daher sah ich es als meine Aufgabe an, dies zu ├Ąndern und die Differenz zwischen Tierrecht und Tierschutz aufzuheben.

Anstatt mich so wie Du auf ein hohes Tierrechtsross zu setzen und mitleidig auf die Tiersch├╝tzer herabzublicken, versuchte ich Ver├Ąnderungen im Tierschutz herbeizuf├╝hren und zwar bei Vorstand, Mitarbeitern, 2.200 Mitgliedern und vielen Tierheimbesuchern. Jemand der so argumentiert wie Du, st├Â├čt dabei auf taube Ohren und kann sich weiterhin in seinem Tierrechtsnest einigeln. F├╝r Tierrecht einzustehen bedeutet aber nicht nur mit sich selbst im Reinen zu sein, sondern bedeutet vielmehr die Pflicht auf m├Âglichst breiter Front ein Umdenken zu erreichen. Du erreichst dies mit Deiner Argumentation sicherlich nicht und machst stattdessen nun noch denjenigen (E.W. Henrich und mir) Vorw├╝rfe, die versuchen den herk├Âmmlichen Tierschutz zu ├Ąndern. Damit erreichst Du genau das Gegenteil, n├Ąmlich den Graben zwischen Tierschutz und Tierrecht immer weiter zu vergr├Â├čern.

Einfach nur falsch ist ├╝brigens auch Deine Aussage, dass ich 4.000 Euro Gehalt bek├Ąme; richtig ist, dass ich zuletzt 2.000 Euro bekam (derjenige, der das mit den 4.000 Euro verbreitet, hat von mir eine Lohnabrechnung erhalten und behauptet trotzdem etwas anderes). Ich war bis 2001 ausschlie├člich ehrenamtlich t├Ątig, habe dann meinen Job (Physiker) halb aufgegeben und halb im Tierschutz angefangen (1.000 Euro monatlich), da das Tierheim Siegen nicht mehr ehrenamtlich gef├╝hrt werden konnte. Mitte 2002 haben wir die Sache dann ganz rund gemacht und ich habe meinen Beruf vollst├Ąndig aufgegeben und bin seitdem ganz im Tierheim angestellt (gewesen). Klar ist, dass ich f├╝r dieses Geld nicht nur 5 Tage die Woche, sondern 365 Tage im Jahr f├╝r das Tierheim gearbeitet habe. Klar ist auch, dass ich vorher als Physiker ein Vielfaches verdient habe. Also was soll dass; nur AUSSCHLIESSLICH ehrenamtliches Engagement ist gutes Engagement, oder wie soll ich das verstehen?

Reina, Du erreichst mit solchen undifferenzierten Rundumschl├Ągen genau das Gegenteil von dem, was Du eigentlich bezwecken wolltest. Wenn Du Vegetarier und Fleischesser von Vorneherein ausschlie├čt, wirst Du niemals mit diesen Menschen reden k├Ânnen und Ver├Ąnderungen bewirken. Es ist wichtig, dass sich die Tierrechtler nicht einigeln, sondern auf diese Menschen zugehen und zwar so, dass ihnen zugeh├Ârt wird. Ansonsten wird die Tierrechtsszene immer eine kleine elit├Ąre Truppe bleiben, die zwar selbst mit sich im Reinen ist, aber niemanden erreicht und somit auch nichts ver├Ąndern wird.

J├╝rgen

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Reina | Datum:
[Link anklickbar gemacht - Moderator]

Hallo Hr. Fo├č,

wenn sie entgegen den Darstellungen ihrer MitarbeiterInnen mittlerweile vegan leben, dann ist das nat├╝rlich erfreulich, meine diesbez├╝glichen Kommentare werden gegenstandslos und ich m├Âchte mich f├╝r diese entschuldigen.

Ich m├Âchte sie jedoch darauf hinweisen, dass in bezug auf ihre Lebensweise auch in allen aktuellen Pressemitteilungen immer vom Vegetarismus, also Tierrechtsverletzung, gesprochen wurde (Hr. Henrich wurde hingegen h├Ąufig als Veganer bezeichnet...). Vielleicht halten sie sich einfach an die g├Ąngige Terminologie, um effektive Aufkl├Ąrungsarbeit zu leisten und Missverst├Ąndnisse auszuschliessen.

Also Veganismus und nicht Vegetarismus wenn von einer ethischen, tiergerechten Lebensweise die Rede: http://www.vegetarier-sind-moerder.tk/

Und Tierrechte statt Tierschutz im Sinne eines "Schutzes f├╝r alle Tiere". Denn Tierschutz hat auch offiziell nichts mit dem Schutz von Tieren zu tun, sondern dem ihrer Ausbeutung - siehe Tierschutzgesetz.

mfg, Reina.

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: J├╝rgen Fo├č | Datum:
Hallo Reina,

das Tierheim Siegen war ein Pfl├Ąnzlein, was gerade anfing zu erbl├╝hen. Zugegeben hat es nicht das Gedankengut des Tierrechts in allen Fassetten vertreten. Aber sollte es nicht zumindest auch f├╝r einen Tierrechtler wertvoll sein, wenn ein solches Pfl├Ąnzchen gerade anf├Ąngt zu gedeihen?

Falls es falsch r├╝bergekommen ist: Ich halte die Arbeit der Tierrechtler f├╝r unerl├Ąsslich und wertvoll. Ich bin nicht umsonst zur vegangen Lebensweise gekommen. Aber ist es richtig, wenn man dieses Pfl├Ąnzchen, was gerade beginnt sich in die richtige Richtung zu entfalten, niedertrammpelt, da es nicht von heute auf morgen zur stolzen Tierrechtspflanze expoldiert? Sollte man nicht ein wenig mehr Verst├Ąndnis f├╝r die eine oder die andere Initiative aufbringen, die nicht sofort 100%ig mit der eigenen ├╝bereinstimmt?

Derzeit ist es fraglich, ob es in absehbarer Zeit gelingen wird, ein solchen Pfl├Ąnzchen wieder zu pflanzen. Wir bem├╝hen uns derzeit darum, das Tierheim Siegen zu "retten" und den bisher eingeschlagenen Weg kontinuierlich weiterzuf├╝hren und auszubauen. Dazu ben├Âtigten wir genau jetzt Unterst├╝tzung. Aber was passiert? Nun haben wir nicht nur an der Tierschutzfront, sondern auch noch an der Tierrechtsfront zu k├Ąmpfen.

Die Darstellungen der "Tierheimmitarbeiterinnen": Es w├Ąre mir neu, wenn es solche g├Ąbe. Meines Wissens handelt es sich einzig und allein um das Gew├Ąsch einer Helferin (Sonja Nies), die manchmal die ein oder andere Tierarztfahrt erledigt, oder bei sonstigen Kleinigkeiten aushilft. Da sich diese Person gerne darstellt, hat sie die Kolumne auf der Tierheim Siegen Seite inszeniert, die nur zu oft von mir zensiert wurde. Daher die gro├če "Zuneigung" von ihr bez├╝glich meiner Person.

Gru├č
J├╝rgen Fo├č

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> das Tierheim Siegen war ein Pfl├Ąnzlein, was gerade anfing zu
> erbl├╝hen. Zugegeben hat es nicht das Gedankengut des
> Tierrechts in allen Fassetten vertreten. Aber sollte es nicht
> zumindest auch f├╝r einen Tierrechtler wertvoll sein, wenn ein
> solches Pfl├Ąnzchen gerade anf├Ąngt zu gedeihen?

Wenn es mit Blut (sprich Milch und Eiern) ged├╝ngt wird, w├Ąhrend andernorts die gleichen Pfl├Ąnzlein v├Âllig vegan zu stattlichen B├Ąumen gediehen (hm, kriegt's jemand schw├╝lstiger hin?)?

Sieh es endlich ein: um Veganismus und Tierrechte zu erreichen, m├╝ssen Veganismus und Tierrechte gefordert werden, nicht Tierausbeutung (Vegetarismus) gef├Ârdert.

T├Ątest Du das endlich, h├Ąttest Du nicht auch noch an der "Tierrechtsfront zu k├Ąmpfen".

Wer sich zwischen die St├╝hle setzt, landet auf dem Hintern. Oder, um das ach so beliebte Spaltungsbild zu bem├╝hen, wer hier Spagat zwischen Tierschutz und Tierrechten versucht, landet bestenfalls im Graben.

Achim

Achim

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Tanja | Datum:
> Wenn es mit Blut (sprich Milch und Eiern) ged├╝ngt wird,
> w├Ąhrend andernorts die gleichen Pfl├Ąnzlein v├Âllig vegan zu
> stattlichen B├Ąumen gediehen (hm, kriegt's jemand schw├╝lstiger
> hin?)?

Nein, Du kannst das echt gut. ;-)))
Kennst Du denn Tierheime, die zu stattlichen veganen B├Ąumen gediehen?
Damit will ich nicht die F├Ârderung des Vegetarismus der Siegener entschuldigen, aber dies war wohl das erste Tierheim, wo es so etwas wie einen antispeziesistischen "Ansatz" (?!) gab.

> Sieh es endlich ein: um Veganismus und Tierrechte zu
> erreichen, m├╝ssen Veganismus und Tierrechte gefordert werden,
> nicht Tierausbeutung (Vegetarismus) gef├Ârdert.
>
> T├Ątest Du das endlich, h├Ąttest Du nicht auch noch an der
> "Tierrechtsfront zu k├Ąmpfen".

Wir sollten bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, da├č wir imer wieder gern auf die vegane Hunde- und Katzenern├Ąhrung im TH Siegen hingewiesen haben und da├č Tierrechtler J├╝rgen immer wieder gern kontaktierten, wenn es um die Unterbringung befreiter und auch anderer Tiere ging. Was J├╝rgen getan hat, war nicht genug (in Bezug auf die F├Ârderung der Tierrechte), doch war es f├╝r die meisten Tiersch├╝tzer (wie man nun sieht) im Th Siegen schon viel zuviel. Welche Erfahrungen die Beteiligten nun daraus gezogen haben, wird sich zeigen.
Ich f├Ąnde es jedenfalls gut, wenn es f├╝r das TH Siegen noch eine Chance g├Ąbe, sich zu einem Ort, wo Tierschutz gleichgestellt ist mit Tierrechten, zu entwickeln.

Tanja

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Kennst Du denn Tierheime, die zu stattlichen veganen B├Ąumen
> gediehen?

Alle, in denen es versucht wurde. Nur wurde es in keinem versucht ...

Das ist doch der alte Trick der Kaplanisten: "Die meisten Veganer wurden ├╝ber den Umweg Vegetarismus vegan!" als Rechtfertigung f├╝r Vegetarismuspropaganda. Da├č das aber nur daran liegt, da├č wir eben in einer Welt voller Vegetarismuspropaganda leben, in der versucht wird, Veganismus(aufkl├Ąrung) zu unterdr├╝cken. Genausogut k├Ânnten sie Werbung f├╝r leichenkosnum machen, weil die meisten Veganer irgendwann einem Leichen gefressen haben (zumal, wenn sei als Kindner nichtveganer Eltern dazu gezwungen wurden, wie das die Regel ist). Selbsterf├╝llende Prophezeihung? Anthropisches Prinzip? Jedenfalls w├╝rden bei geeigneter Aufkl├Ąrung nat├╝rlich viel mehr Menschen ohne den blutigen "Umweg" vegan, n├Ąmlich die, die zun├Ąchst, in dem gern gesch├╝rten Irrglauben, Vegetarismus sei etwas Positives, aus ethischen Gr├╝nden vegetarisch wurden.

Allerdings war meine Aussage allgemein, nicht speziell auf Tierheime bezogen, wenn auch zugegebenerma├čen so deutbar.

Achim

Re: nochmal grunds├Ątzliches

Autor: Reina | Datum:
Hallo Tanja,

>Damit will ich nicht die F├Ârderung des Vegetarismus der Siegener
>entschuldigen, aber dies war wohl das erste Tierheim, wo es so
>etwas wie einen antispeziesistischen "Ansatz" (?!) gab.

Nein, es gab den Ansatz zu einem "Schutz aller Tiere", welcher im Rahmen des karitativen Schutzes von Tieren von den Mitarbeitern bis zu einem gewissen Grade auch mitgetragen bzw. geduldet wurde. Der Versuch, unter dem Deckmantel des Tierschutzes Tierrechtsarbeit innerhalb des Tierschutzvereins zu leisten und diesen schleichend ├╝ber eine Politik der kleinen Schritten in einen Tierrechtsarbeitskreis umzuwandeln, ist aber fatal gescheitert. Der Ansatz Masse statt Konsequenz h├Ątte nat├╝rlich auch schlimmere Folgen haben k├Ânnen, so etwa die Durchsetzung der Tierschutzposition in der laufenden ├ľffentlichkeitsarbeit.

Die Herren Henrich und Fo├č haben nicht bloss irgendwelche quantitativen (zu wenig und doch zu viel...), sondern einen fundamentalen Fehler bez├╝glich der Zielsetzung gemacht, wie obige Erfahrungen drastisch best├Ątigen.

>Ich f├Ąnde es jedenfalls gut, wenn es f├╝r das TH Siegen noch eine
>Chance g├Ąbe, sich zu einem Ort, wo Tierschutz gleichgestellt ist
>mit Tierrechten, zu entwickeln.

Nochmal: So wie der Vegetarismus nicht positiv zu bewerten ist, nur weil eine vegane Lebensweise immer auch vegetarisch ist, so ist auch DER Tierschutz nicht positiv zu bewerten, nur weil karitativer Schutz von Tieren AUCH Tierschutz ist.

"Tierschutz f├╝r alle" bedeutet eben nicht Tierrechte - ganz im Gegenteil, siehe: Re: taube Ohren: Fo├č, Henrich

Und das gilt in Siegen genauso wie in Wolkenkuckucksheim.


Zu w├╝nschen bleibt nat├╝rlich, dass im TH Siegen auch weiterhin m├Âglichst viele Tieren aufgenommen und vegan versorgt werden sowie dass Hr. Henrich und Hr. Fo├č Tierrechtsarbeit innerhalb einer Tierrechtsorganisation leisten.

mfg, Reina.

Re: nochmal grunds├Ątzliches

Autor: Tanja | Datum:
> "Tierschutz f├╝r alle" bedeutet eben nicht Tierrechte - ganz
> im Gegenteil,

Ich meinte, Tierrechte sollten die Basis der Tierschutzarbeit bilden. Ich hoffe z.B. auch, da├č der deutsche Kinderschutzbund Kindern Rechte zugesteht und darauf seine Arbeit begr├╝ndet.

Tanja

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: lollo | Datum:
J├╝rgen Fo├č schrieb:

> das Tierheim Siegen war ein Pfl├Ąnzlein, was gerade anfing zu
> erbl├╝hen.

und genau das scheint auch mir mittlerweile das Problem gewesen zu sein: eine so sensible Sache wie den Veganismus und den Tierrechtsgedanken inmitten eines tendenziell veganismus- und tierrechtsfeindlichen Umfeldes zu etablieren (denn nichts anderes ist in der Tat der "Tierschutz") erfordert ein hohes Ma├č an Sensibilit├Ąt und Geduld an der es hier offenbar in ganz beachtlichem Ma├če gefehlt hat.

Ich erinner mich grad an diesen Spruch aus "der Pate" : 'die Macht vernichtet die Machtlosen' -> keinesfalls ein Scherz und hier wohl zutreffend: wer zur Schlacht bl├Ąst sollte mehr in petto haben als gute Argumente wenn er sich in einen Kampf auf ganz realem und von konkreten Machtstrukturen getragenem Niveau begibt.

mfg
lollo

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Tanja | Datum:
> und genau das scheint auch mir mittlerweile das Problem
> gewesen zu sein: eine so sensible Sache wie den Veganismus
> und den Tierrechtsgedanken inmitten eines tendenziell
> veganismus- und tierrechtsfeindlichen Umfeldes zu etablieren
> (denn nichts anderes ist in der Tat der "Tierschutz")
> erfordert ein hohes Ma├č an Sensibilit├Ąt und Geduld an der es
> hier offenbar in ganz beachtlichem Ma├če gefehlt hat.

Was meinst Du damit? Was h├Ątte denn Deiner Meinung nach anders gemacht werden m├╝ssen? Was verstehst Du in dem Zusmmenhang unter "Sensibilit├Ąt und Geduld"?

> Ich erinner mich grad an diesen Spruch aus "der Pate" : 'die
> Macht vernichtet die Machtlosen' -> keinesfalls ein Scherz
> und hier wohl zutreffend: wer zur Schlacht bl├Ąst sollte mehr
> in petto haben als gute Argumente wenn er sich in einen Kampf
> auf ganz realem und von konkreten Machtstrukturen getragenem
> Niveau begibt.

Das gleiche wie oben gilt auch hierf├╝r. Tierrechtsarbeit auf Mafia-Art??? Oder habe ich was vollkomenn falsch verstanden?

Tanja

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: lollo | Datum:
Hallo Tanja,

du missverstehst mich TOTAL ! ;-)

Mit Geduld und Sensibilit├Ąt meine ich, dass mensch erstmal eine gewisse Menge an Mitstreitern pro Veganismus etc. braucht um Fronten verschieben zu k├Ânnen und dass das Mittel der Wahl bestimmt nicht ein solcher "Gewaltakt" wie er geplant war sein kann.

und Mafiamethoden ? das war doch nur ein beliebiges Zitat und ich habe es gew├Ąhlt um zu sagen wie man es NICHT machen soll: n├Ąmlich sich auf strukturelle Machtspielchen einlassen, die angesichts der faktischen Ausgangslage den Gegner privilegieren.

hoffe zur Aufk├Ąrung des Mi├čverst├Ąndnisses beigetragen zu haben

gruss
lollo

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Mit Geduld und Sensibilit├Ąt meine ich, dass mensch erstmal
> eine gewisse Menge an Mitstreitern pro Veganismus etc.

Sehr richtig - aber jemand, der wie J├╝rgen Fo├č eben gar nicht "pro Veganismus" (oder pro Tierrechte) "streitet", sondern "pro Vegetarismus" (also Tierausbeutung) und "pro Tierschutz" kann ja schlecht "Mitstreiter[...] pro Veganismus" (meine Hervorhebung) haben.

Gerade deshalb ist es sinnvoll, zun├Ąchst einmal diejenigen anzugehen, die vorgeben, etwas f├╝r Tiere zu tun:
"Was ist wohl einfacher: 300000 J├Ąger in Deutschland vom Jagen abzubringen, so da├č f├╝nf Millionen Tiere weniger pro Jahr erschossen werden, alle Tierversuche zu unterbinden, was eineinhalb Millionen Tieren Leid und Tod erspart, oder die Vegetarier, f├╝r die Millionen mehr Tiere [...] get├Âtet werden als f├╝r Jagd und Tierversuche zusammen, vom Veganismus zu ├╝berzeugen?" (http://antispe.de/txt/warumichkeinvegetarierbin.html)

Achim

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Tanja | Datum:
> du missverstehst mich TOTAL ! ;-)

Na da bin ich ja erleichtert. *fg*


> Mit Geduld und Sensibilit├Ąt meine ich, dass mensch erstmal
> eine gewisse Menge an Mitstreitern pro Veganismus etc.
> braucht um Fronten verschieben zu k├Ânnen und dass das Mittel
> der Wahl bestimmt nicht ein solcher "Gewaltakt" wie er
> geplant war sein kann.

Und wie bekommt man diese "Mitstreiter"? Soll also jemand solange "still halten", jegliche Tierausbeutung weiter tolerieren (???) und hoffen, da├č er irgendwann genug Mitstreiter bekommt? Ist es im Idealfall nicht so, da├č sich einem Leute in solch einer "Umbruchphase" anschlie├čen?

> und Mafiamethoden ? das war doch nur ein beliebiges Zitat und
> ich habe es gew├Ąhlt um zu sagen wie man es NICHT machen soll:
> n├Ąmlich sich auf strukturelle Machtspielchen einlassen, die
> angesichts der faktischen Ausgangslage den Gegner
> privilegieren.

Solange wir in einer speziesistischen Gesellschaft leben, wird das aber immer so sein. Und gerade deswegen mu├č esja Leute geben, die sich ganz offen gegen die Tierausbeutung in dieser Gesellschaft stellen - sonst wird sich ja nie etwas ├Ąndern (und was sonst sollte jemand, der einmal begriffen hat, was hier passiert, auch sonst tun?)

Tanja

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: lollo | Datum:
Hallo Tanja,

> Und wie bekommt man diese "Mitstreiter"?

Indem man versucht f├╝r veganismus offene Menschen (also solche, die sich zumindest minimal f├╝r ethik interessieren) davon zu ├╝berzeugen ?! Indem man andere Veganer daf├╝r gewinnt an dem Projekt sich zu beteiligen ?!

>Soll also jemand
> solange "still halten", jegliche Tierausbeutung weiter
> tolerieren (???) und hoffen, da├č er irgendwann genug
> Mitstreiter bekommt? Ist es im Idealfall nicht so, da├č sich
> einem Leute in solch einer "Umbruchphase" anschlie├čen?

Nat├╝rlich NICHT ewig stillhalten ! sondern den richtigen Zeitpunkt abwarten f├╝r gr├Â├čere Ver├Ąnderungen. Nur wenn man keine wirklichen R├╝cklagen an Unterst├╝tzern hat, macht das gar keinen Sinn ! Es ist alles eine Frage der konkreten Relation. z.B.
Wenn in einem Tier"schutz"verein 100 Leichenfresser und 3 Veganer plus vielleicht 10 Vegetarier sind, dann hat es recht wenig sinn auf der n├Ąchsten Hauptversammlung zum vorsitzenden zu kandidieren mit der explizit ge├Ąu├čerten absicht den verein zum tierRECHTSverein zu machen. Wenn man dagegen 10 veganer plus 30 zumindest wohlgesonnene Vegetarier hat (die nat├╝rlich Tierrechte verletzen aber zumindest die Wahnvorstellung haben auf dem weg zu sein) und man zus├Ątzlich noch an den "normalen" Mitgliedern gearbeitet hat und merkt, dass sich bei einigen was regt im Kopf, kann man den fight riskieren (auch wenn die chancen sicher immer noch ehr ung├╝nstig stehen). Das ganze macht aber m.M nach nur sinn, wenn man dann ganz konkrete Einzel-ziele wie z.B. vegane Tiernahrung verwirklicht. Denn als "echter" Tierrechtsverein geht so ein Mischmasch inclusive Tierrechtsverletzer nat├╝rlich nicht wirklich durch !

Aber mal ehrlich: ich glaube nicht, dass man als Veganer in einem "echten" Tierschutzverein langfristig eine chance hat ! Meiner Erfahrung nach haben sich gerade die, die sich F├ťR TierSCHUTZ entschieden haben ganz besonders intensiv GEGEN TierRECHTE entschieden.

> Solange wir in einer speziesistischen Gesellschaft leben,
> wird das aber immer so sein. Und gerade deswegen mu├č esja
> Leute geben, die sich ganz offen gegen die Tierausbeutung in
> dieser Gesellschaft stellen - sonst wird sich ja nie etwas
> ├Ąndern (und was sonst sollte jemand, der einmal begriffen
> hat, was hier passiert, auch sonst tun?)

wem sagt du das, liebe Tanja ! Ich laufe im Winter immer mit diesen Anti-Pelz Infobl├Ąttern rum und verteile sie an Pelztr├ĄgerInnen. Genauso spreche ich leute im Supermarkt an wenn die in gro├čen Mengen leichenteile kaufen, genauso verteile ich in der mensa in der vegetarischen abteilung artikel wie "vegetarier sind m├Ârder" und so zeugs ;-)

gruss
lollo

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Tanja | Datum:
> Indem man versucht f├╝r veganismus offene Menschen (also
> solche, die sich zumindest minimal f├╝r ethik interessieren)
> davon zu ├╝berzeugen ?!

Ds schien ja hier zuerst der Fall zu sein.


> Nat├╝rlich NICHT ewig stillhalten ! sondern den richtigen

Da├č man da sicher nicht stillhalten kann, kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Wenn man von etwas ├╝berzeugt ist und es dabei nicht darum geht, ob man sich bei Vollmond oder besser bei Neumond die Haare schneiden lassen sollte sondern wenn Dritte direkt davon betroffen sind, dann h├Ąlt man nicht still.


> Aber mal ehrlich: ich glaube nicht, dass man als Veganer in
> einem "echten" Tierschutzverein langfristig eine chance hat !

Doch, schon, wenn man Speziesismus "toleriert" (wie ja woanders oft propagiert) - als Tierrechtler geht man aber entweder unter oder kaputt oder aber einfach so ganz schnell wieder. ;-)


> Meiner Erfahrung nach haben sich gerade die, die sich F├ťR
> TierSCHUTZ entschieden haben ganz besonders intensiv GEGEN
> TierRECHTE entschieden.

Glaube ich nicht. Tiersch├╝tzer sind genauso Speziesisten wie andere auch und auch wenn sie vielleeicht ab und an etwas mehr mitbekommen, denken sie trotzdem genausowenig wie diese.
Sie entscheiden sich nicht gegen Tierechte, weil sie sich damit einfach nicht n├Ąher besch├Ąftigen (wollen). Siehe Silke Groos┬┤ Beitrag hier im Thread; so ignorant kann niemand daherreden, der sich auch nur ansatzweise mit Tierrechten besch├Ąftigt hat.
Und wenn man sich nicht damit besch├Ąftigt, kann man hinterher immmer noch sagen, man habe von nichts gewu├čt.

> verteile ich in der mensa in der vegetarischen abteilung
> artikel wie "vegetarier sind m├Ârder" und so zeugs ;-)

Das mal am Rande: Was gibt es denn da f├╝r R├╝ckmeldungen? Hast Du┬┤s auch mal mit "Warum ich kein Vegetarier bin" versucht?

Tanja

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: lollo | Datum:
Hallo Tanja,

>ob man sich bei Vollmond oder
> besser bei Neumond die Haare schneiden lassen sollte

ach, macht das einen Unterschied ??? :-)

>so ignorant kann niemand
> daherreden, der sich auch nur ansatzweise mit Tierrechten
> besch├Ąftigt hat.

Das sehe ich anders. Auch und gerade aus eigener Erfahrung. viele, gerade junge Tiersch├╝tzer besch├Ąftigen sich mit Tierrechten, das hei├čt sie lesen die Argumente etc. aber sie folgen diesen nicht, weil ihr egoismus und IHRE Vorstellung von dieser Welt anders ist. Viele benutzen sogar Tierrechtler als negatives Abgrenzungskriterium "diese weltfremden Idioten" ums sich in ihrer eigenen "Gr├Â├če" best├Ątigt zu f├╝hlen. Am schlimmsten sind die Tiersch├╝tzer, die sich neumodisch TierRechtler nennen, aber sich dann auf "juridisches" Tierrecht beschr├Ąnken (also f├╝r gr├Â├čere K├Ąfige k├Ąmpfen wollen etc.)diese Leute haben sich i.d.R. sehr gut mit dem Tierrechtsgedanken besch├Ąftigt und es interessiert sie einen Dreck!

> Das mal am Rande: Was gibt es denn da f├╝r R├╝ckmeldungen? Hast
> Du┬┤s auch mal mit "Warum ich kein Vegetarier bin" versucht?

nein, allerdings mal paralles zu dem anderen Titel in meinem Freundeskreis an zwei leute verteilt. die reaktion war die gleiche "im grunde ist das ja richtig, aber [bla bla bla]" In der mensa hab ich den artikel erst zwei mal an ca. 20 leute verteilt, da ich die nicht kenne, hab ich keine ahnung wie die reagiert haben. Ich hab auch noch k├Ąrtchen mit diversen internetadressen verteilt.

gruss
lollo

Lunatics

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> >ob man sich bei Vollmond oder
> > besser bei Neumond die Haare schneiden lassen sollte
>
> ach, macht das einen Unterschied ??? :-)

Wie das mit Haaren ist, wei├č ich nicht, aber bei Neumond zu pfl├╝gen ist tats├Ąchlich ein Vorteil, da schon geringes Licht ausreicht, Unkrautsamen, die beim Pfl├╝gen nach oben kommen, zum keimen anzurechen - Pfl├╝gen bei Neumond h├Ąlt also die Unkrautbildung in Grenzen, ganz ohne Herbizide ... das nur als Trivia am Rande, vielleicht kann's ja mal wer gebauchen ;-) .

Achim

Der Begriff

Autor: Petra2 | Datum:
Hallo,

> ausreicht, Unkrautsamen, die beim Pfl├╝gen nach oben kommen,
> zum keimen anzurechen - Pfl├╝gen bei Neumond h├Ąlt also die
> Unkrautbildung in Grenzen, ganz ohne Herbizide ... das nur

ich w├╝rde nicht von "Unkraut" reden, zumindest nicht ohne Anf├╝hrungszeichen, da der Begriff "Unkraut" sehr anthropozentrisch bzw. spezisistisch gepr├Ągt ist.

Der Mensch teilt die ganze Natur in n├╝tzlich und n├╝tzlich ein und erh├Âht sich selbst zum Mass aller Dinge und Lebewesen.
Welche Folgen das z.B. f├╝r nichtmenschliche Tiere hat ist uns allen klar.
Eine Pflanze ist eine Lebensform. Wir sollten sie nicht durch unsere Sprache deswegen abwerten, da sie uns vermeindlich nicht nutzt. Wir sollten als Menschen respektieren, dass nicht die ganze ├╝brige Natur uns zuarbeitet oder nur wegen uns existiert.

Ich m├Âchte hier nicht Pflanzen und Tiere auf eine Stufe stellen und damit den Einsatz f├╝r Tierrechte scheinbar relativieren.
Nur st├Ârt mich die Vorsilbe "Un-" im Zusammenhang mit Pflanzen schon.


vg
Petra2

Re: Der Begriff

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> ich w├╝rde nicht von "Unkraut" reden, zumindest nicht ohne
> Anf├╝hrungszeichen, da der Begriff "Unkraut" sehr
> anthropozentrisch bzw. spezisistisch gepr├Ągt ist.

Ja, stimmt.

Achim

Re: Veganismus, Tierrechte

Autor: Tanja | Datum:
> >ob man sich bei Vollmond oder
> > besser bei Neumond die Haare schneiden lassen sollte
>
> ach, macht das einen Unterschied ??? :-)

Glaube schon, schau doch mal bei Haarpflege im Zeichen des Mondes ;-)


> Das sehe ich anders. Auch und gerade aus eigener Erfahrung.
> viele, gerade junge Tiersch├╝tzer besch├Ąftigen sich mit
> Tierrechten, das hei├čt sie lesen die Argumente etc. aber sie
> folgen diesen nicht, weil ihr egoismus und IHRE Vorstellung
> von dieser Welt anders ist. Viele benutzen sogar Tierrechtler
> als negatives Abgrenzungskriterium "diese weltfremden
> Idioten" ums sich in ihrer eigenen "Gr├Â├če" best├Ątigt zu
> f├╝hlen. Am schlimmsten sind die Tiersch├╝tzer, die sich
> neumodisch TierRechtler nennen, aber sich dann auf
> "juridisches" Tierrecht beschr├Ąnken (also f├╝r gr├Â├čere K├Ąfige
> k├Ąmpfen wollen etc.)diese Leute haben sich i.d.R. sehr gut
> mit dem Tierrechtsgedanken besch├Ąftigt und es interessiert
> sie einen Dreck!

Hm, die Erfahrung habe ich noch nie gemacht. Ich kenne nur Leute, die "Angst" davor haben, sich Tierrechtler zu nennen(bzw. ├╝berhaupt als solche zu agieren), um nicht als "zu radikal" ausgegrenzt zu werden.
Aber Du hast Recht, warum sollten Leute, die wider besseren Wissen weiter Tiere umbringen lassen, nicht auch mit diesem stupiden Autofahr-etc.-Blabla kommen.....

Tanja

Re: Tierrechtsunfunktionierung des TH Siegen an Tiersch├╝tzern gescheitert

Autor: Tanja | Datum:
Hallo J├╝rgen,

> Schade, dass Du die Tatsachen so verdrehst wiedergibst und es
> leider offenbar kategorisch ablehnst, dass sich Menschen wie
> wir darum bem├╝hen, den Tierschutz mit den Inhalten zu f├╝llen,
> die er sich eigentlich selbst bereits vorschreibt, n├Ąmlich
> eben nicht Tiere zu t├Âten und keinen Unterschied zwischen
> verschiedenen Spezies zu machen.

Tierschutz in der Form, wie er von 99,9% der Tiersch├╝tzer betrieben und vom Rest der Bev├Âlkerung gesehen wird, ist allerdings kategorisch abzulehnen. Ich nehme an, da├č Reina das eben meinte.


> Anstatt mich so wie Du auf ein hohes Tierrechtsross zu setzen
> und mitleidig auf die Tiersch├╝tzer herabzublicken, versuchte
> ich Ver├Ąnderungen im Tierschutz herbeizuf├╝hren und zwar bei
> Vorstand, Mitarbeitern, 2.200 Mitgliedern und vielen


Es geht nicht darum, von oben auf Tiersch├╝tzer herab zu blicken; doch meistens ist es notwendig, sich von Tiersch├╝tzern zu distanzieren, da sie Tiere eben nicht sch├╝tzen.


> Tierheimbesuchern. Jemand der so argumentiert wie Du, st├Â├čt
> dabei auf taube Ohren und kann sich weiterhin in seinem
> Tierrechtsnest einigeln. F├╝r Tierrecht einzustehen bedeutet
> aber nicht nur mit sich selbst im Reinen zu sein, sondern
> bedeutet vielmehr die Pflicht auf m├Âglichst breiter Front ein
> Umdenken zu erreichen. Du erreichst dies mit Deiner
> Argumentation sicherlich nicht und machst stattdessen nun
> noch denjenigen (E.W. Henrich und mir) Vorw├╝rfe, die
> versuchen den herk├Âmmlichen Tierschutz zu ├Ąndern. Damit
> erreichst Du genau das Gegenteil, n├Ąmlich den Graben zwischen
> Tierschutz und Tierrecht immer weiter zu vergr├Â├čern.

Auch ich finde, da├č Werbung f├╝r Vegetarismus kaum dazu beitragen kann "Tiere zu sch├╝tzen" und war deswegen sehr verwundert, als ich erfuhr, da├č das "Vegetarische Kochbuch" des TH Siegen wirklich auch vegetarische Rezepte enthielt (nicht, da├č ich es gutgehei├čen h├Ątte, w├Ąren es vegane Rezepte gewesen und der Titel derselbe). Ich denke, da├č man so einigen Tiersch├╝tzern ├╝ber den in der Natur der Sache liegenden Graben geholfen h├Ątte, h├Ątte man mit Veganismus im Tierschutz die Sprache auf Tierrechte gebracht.


> Reina, Du erreichst mit solchen undifferenzierten
> Rundumschl├Ągen genau das Gegenteil von dem, was Du eigentlich
> bezwecken wolltest. Wenn Du Vegetarier und Fleischesser von
> Vorneherein ausschlie├čt, wirst Du niemals mit diesen Menschen
> reden k├Ânnen und Ver├Ąnderungen bewirken. Es ist wichtig, dass

Nein, es ist nat├╝rlich wichtig, mit diesen Leuten zu reden, denn wenn man sie nicht informiert, werden sie wohl niemals dazu kommen, Tierrechte zu achten. Ich pers├Ânlich lehne aber eine engere Zusammenarbeit mit Tiersch├╝tzern (die Tiere ausbeuten) ab, da ich festgestellt habe, da├č sie sich dadurch nur best├Ątigt f├╝hlen. Reden, diskutieren, informieren ist wichtig; ich glaube kaum, da├č ein Tierrechtler das nicht tut; aber man kann mit Tierausbeutern keine Tierrechtsarbeit machen. Das ist es, was Du nun (auch wenn ich das Herausgeben eines vegetarischen Kochbuches sicher nicht als TR-Arbeit bezeichnen kann, formuliere ich es in Anbetracht dessen, was Du sonst versucht hast, durchzusetzen, trotzdem mal so) auch schmerzhaft erfahren mu├čest: Tierausbeuter lassen sich nicht dadurch ├Ąndern, da├č man mit ihnen zusammenarbeitet.


> sich die Tierrechtler nicht einigeln, sondern auf diese
> Menschen zugehen und zwar so, dass ihnen zugeh├Ârt wird.
> Ansonsten wird die Tierrechtsszene immer eine kleine elit├Ąre
> Truppe bleiben, die zwar selbst mit sich im Reinen ist, aber
> niemanden erreicht und somit auch nichts ver├Ąndern wird.

Ich glaube, hier tust Du Tierrechtlern schon sehr unrecht ;-). Tierrechtler wollen etwas ver├Ąndern, aber eben nicht ├╝ber fragw├╝rdige Reformen. Wenn ich erreichen will, da├č die Leute vegan werden, sage ich ihnen das; denn es n├╝tzt nichts, aus Angst, als "zu radikal" abgestempelt zu werden, sich f├╝r die Gefangenhaltung und T├Âtung von Rindern und H├╝hnern (= Vegetarismus) einzusetzen.
Da├č es dann letztendlich selbst auf diesem Weg nicht klappen w├╝rde, aus einem Haufen Speziesisten Menschen zu machen, die Tierrechte achten, war f├╝r manch einen sicher schon vorauszusehen.
Nichts desto trotz finde ich es schade, da├č man nun im Tierheim Siegen ausschlie├člich genau solche Tierausbeuter antreffen wird, wie das in den allermeisten anderen Tierheimen Deutschlands der Fall ist. Ich denke, da├č man so, auf dem "praktischen Weg", durchaus auch weiteren Tiersch├╝tzern h├Ątte zeigen k├Ânnen, da├č Tierschutz eigentlich die Achtung der Rechte aller Tiere mit einschlie├čt.

Tanja

Gr├Ąben, Spalten, Abgr├╝nde

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> > versuchen den herk├Âmmlichen Tierschutz zu ├Ąndern. Damit
> > erreichst Du genau das Gegenteil, n├Ąmlich den Graben zwischen
> > Tierschutz und Tierrecht immer weiter zu vergr├Â├čern.
>
> Auch ich finde, da├č Werbung f├╝r Vegetarismus kaum dazu
> beitragen kann "Tiere zu sch├╝tzen" und war deswegen sehr
> verwundert, als ich erfuhr, da├č das "Vegetarische Kochbuch"
> des TH Siegen wirklich auch vegetarische Rezepte enthielt
> (nicht, da├č ich es gutgehei├čen h├Ątte, w├Ąren es vegane Rezepte
> gewesen und der Titel derselbe). Ich denke, da├č man so
> einigen Tiersch├╝tzern ├╝ber den in der Natur der Sache
> liegenden Graben geholfen h├Ątte, h├Ątte man mit Veganismus im
> Tierschutz die Sprache auf Tierrechte gebracht.

Das ist ein ganz entscheidender Punkt, den viele nicht begreifen wollen: uns (und damit meine ich nicht nur Maqi, sondern Tierrechtler weltweit) wird immer wieder vorgeworfen, zu "spalten", "Gr├Ąben" zu ziehen.

Dabei wird lediglich der Bote hingerichtet: diese Spalten und Gr├Ąben sind dem Problem immanent, wir machen sie lediglich sichtbar:
Zitat:
Es mu├č endlich Schlu├č sein mit der falschen Dichotomie, der Zweiteilung, bei der die Nichtvegetarier auf der einen und die Vegetarier und Veganer gemeinsam auf der anderen Seite stehen. Tats├Ąchlich stehen n├Ąmlich die Vegetarier auf der falschen, auf der gleichen wie die Leichenfresser: auf der Seite der Tierausbeuter n├Ąmlich, derjenigen, die Tiere gefangenhalten, mi├čhandeln und umbringen, um Teile ihrer K├Ârper, ihre Menstruationsprodukte oder Dr├╝sensekrete zu konsumieren.
(Vegetarier sind M├Ârder).

Es kann nicht angehen, da├č der franz├Âsischen Arzt Joseph-Ignace Guillotin (* 1738, ÔÇá 1814) f├╝r die Erfindung seines "humaneren" Hinrichtungsger├Ąts (bis dato war es h├Ąufig vorgekommen, da├č der Henker mit dem Beil mal den R├╝cken, mal den Sch├Ądel des Opfers gespalten hatte) zum Menschenrechtler stilisiert wird - Menschenrechte beinhalten eine vollst├Ąndige Abschaffung der Todesstrafe, nicht deren Reform.

Und analog verh├Ąlt es sich mit den Tierrechten.

Im vorigen Jahr stellte sich heraus, da├č Dutzende von Kindersch├╝tzern in Hungergebieten Essen an Kinder nur gegen Sex verteilt hatten - analoges Verhalten (die Ausbeutung derer, die sie zu sch├╝tzen vorgeben) geh├Ârt bei den Tiersch├╝tzern zum Alltag. Die Kindersch├╝tzer wurden gefeuert - die Tiersch├╝tzer nat├╝rlich nicht.


Achim

Pecunia olet

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Tage die Woche, sondern 365 Tage im Jahr f├╝r das Tierheim
> gearbeitet habe. Klar ist auch, dass ich vorher als Physiker
> ein Vielfaches verdient habe. Also was soll dass; nur
> AUSSCHLIESSLICH ehrenamtliches Engagement ist gutes
> Engagement, oder wie soll ich das verstehen?

Zumindest stehen finazielle Interessen der Ethik idR diametral gegen├╝ber (vgl. dazu Maqi-Agenda. Bei den meisten Kaplanisten, Peta, "die tierbefreier" etc. d├╝rfte prim├Ąr die Tatsache, da├č es nicht gerade f├Ârderlich f├╝r den Spenden- und Mitgliederbeitragsflu├č ist, Tiersch├╝tzer/Vegetarier aufgrund ihrer Tierausbeutung zu kritisieren, Ursache f├╝r ihre Vegetarismusfreundlichkeit sein. Tnaja hat ja Euer Tierausbeutungskochbuch bereits angesprochen, in interessantes Beispiel. Es sei auch an die anf├Ąnglichen Empfehlungen, Hunde mit Quark zu ern├Ąhren ("Eine Anreicherung des
Hundefutters mit Gem├╝sebr├╝he, Quark oder ├Ąhnlichem bringt weitere
Abwechslung und ist zudem noch gesund." - von der speziesistischen Terminologie mal ganz abgesehen), die Du erst vor einem halben Jahr aufgrund meines Hinweisen von der TH-Siegen-Seite genommen hast.

Da hilft es auch nichts, wenn Du Leute, die zurecht Deine unsinnige und kontraproduktive Strategie (Tierschutz/Vegetarismus statt Tierrechte/Veganismus) kritisieren, einfach in die Maqi-Schublade steckst (auch solche, die nichts mit Maqi zu tun haben) und dann als "Maqi-Spinner" abtust.

Achim

Re: Darstellung der Geschehnisse im TSV Siegen von einem Betroffenen

Autor: Ernst W. Henrich | Datum:
Darstellung aus der Sicht eines Betroffenen zu den Geschehnissen im Tierschutzverein Siegen

Fleischessen ist legal. Niemand kann und soll gezwungen werden, auf Fleisch zu verzichten. Ob es moralisch in Ordnung ist oder gesundheitlich vern├╝nftig ist, bezweifeln nicht nur die unten genannten herausragenden Pers├Ânlichkeiten der Zeitgeschichte. Auch ich habe fr├╝her aus Unwissenheit Fleisch gegessen. Seit ich dar├╝ber informiert bin, welches Leid und welche gesundheitlichen Gefahren Fleischessen verursacht, konnte ich eine auf Wissen beruhende Entscheidung treffen. Mir liegt daran, dass viele Menschen auch dieses Wissen erlangen und dann eine fundierte Entscheidung treffen k├Ânnen. Es geht dem Gesch├Ąftsf├╝hrer des Tierschutzvereins Siegen J├╝rgen Fo├č um die Vermittlung von Sachinformationen, aber nicht um Fanatismus, Dogmatismus oder gar das Vorschreiben einer Lebensweise. Wenn jemand ├╝ber die Hintergr├╝nde informiert ist und dann sagt, ihn interessiere als Egoist das Schicksal von anderen Lebewesen nicht und deshalb esse er Fleisch, so ist dies ehrlich. Inakzeptabel ist aber die Heuchelei von ÔÇ×Tiersch├╝tzernÔÇť, die Tiere gleichzeitig sch├╝tzen und t├Âten (lassen) wollen.

Erstaunlich, dass im Kommentar der Siegener Zeitung vom 14.08.2003 die konsequente Forderung nach Einhaltung der Vereinssatzung von J├╝rgen Fo├č (Schutz aller Tiere) als ÔÇ×FanatismusÔÇť dargestellt wird. Geh├Âren etwa das Anlegen von Schwarzgeldern und das Essen von Fleisch f├╝r die Kommentatorin zum gew├╝nschten ÔÇ×IdealismusÔÇť, der selbstlose Einsatz gegen Tierqu├Ąlerei und Tod aber zum ÔÇ×FanatismusÔÇť? Wenn dieser Einsatz f├╝r hilflose, gequ├Ąlte Wesen wirklich Fanatismus ist, dann will ich gerne Fanatiker sein, denn ich befinde mich in bester Gesellschaft:
Thomas Alva Edison (US-Erfinder, ├╝ber 2000 Patente angemeldet, u. a. Gl├╝hbirne, Mikrophon), Albert Einstein, (Physik-Nobelpreis 1921), Mahatma Gandhi (Nobelpreis 1913), Johann Wolfgang von Goehte (Dichter), Hippokrates (460-370 v.Chr., Arzt), Horaz (65-8 v.Chr., klassischer Dichter Roms), Immanuel Kant (deutscher Philosoph), Leonardo da Vinci (1452-1519, ital. Universalgenie), Paul McCartney (S├Ąnger, ehem. Beatles Gitarrist), Christian Morgenstern (1871-1914 deutscher Schriftsteller), Friedrich Nietzsche, (1844-1900 deutscher Philosoph), Ovid (43-18 v.Chr., r├Âm. Philosoph, Dichter), Jean Paul, (1763-1825, deutscher Dichter), Volker Elis Pilgrim (Schriftsteller), Sir Isaac Pitman (Erfinder der engl. Stenographie), Plutarch (45-125, griech. Philosoph und Schriftsteller), Pythagoras (582-496 v.Chr. griech. Philosoph und Mathematiker), Jean Jaques Rousseau, (1712-1778, frz.-schweizer. Philosoph, P├Ądagoge, Schriftsteller u. Musikwissenschaftler), Arthur Schopenhauer, (1788-1860, deutscher Philosoph), Magnus Schwantje, (1877-1959, Pazifist, Autor), Albert Schweitzer, (1875-1965, Theologe und Missionsarzt; Friedensnobelpreis 1952), Georg Bernhard Shaw (1856-1950, irischer Dramatiker; Nobelpreis 1950), Isaac Bashevis Singer, (1904-1991, Schriftsteller; Nobelpreis 1978), Bertha von Suttner, (1843-1914, Pazifistin; Friedensnobelpreis 1905), Nikola Tesla, (1856-1943, Erfinder, z.B. Fernsteuerung, Radio, Mehrphasenwechselstromnetz, Wechselstrommotoren), Leo Tolstoi (1828-1910, Humanist, Autor, u.a. "Krieg und Frieden"), Francois de Voltaire, (1694-1778,
franz. Aufkl├Ąrungsphilosoph und Schriftsteller), Franziskus von Assisi, Richard Wagner, (1813-1883, Komponist), Alice Walker (Schriftstellerin und K├Ąmpferin f├╝r die Rechte der Frauen in den USA) und viele andere.

Als mich Herr Fo├č vor etwa 2 Jahren als F├Ârderer des Tierschutzvereins und Tierheims Siegen gewann, glaubte ich daran, dass die Satzung des Vereins ma├čgeblich sei und auch eingehalten werde. Denn dort steht unter ┬ž2 zum Zweck des Vereins zu lesen, dass sich ÔÇ×die T├Ątigkeit des Vereins auf den Schutz ALLER Tiere erstrecktÔÇť. Unter den Schutz aller Tiere fallen nach meinem Verst├Ąndnis somit selbstverst├Ąndlich auch die sog. ÔÇ×SchlachttiereÔÇť und nicht nur die ÔÇ×KuscheltiereÔÇť wie Hunde und Katzen, deren Schutz im Tierheim den Tierschutzverein etwa 700.000 EURO j├Ąhrlich kostet. Nicht nur nach meiner Auffassung ist die blo├če Vorstellung, dass man Tiere sch├╝tzen, aber gleichzeitig t├Âten kann, v├Âllig absurd. Wie kann man behaupten, ein Tier zu sch├╝tzen, ihm aber gleichzeitig das Wertvollste nehmen was es hat: sein Leben? Wenn man im Tierschutzverein nur Hunde und Katzen bzw. Heimtiere sch├╝tzen will, also einen ÔÇ×KuscheltierschutzÔÇť betreiben will, dann soll man dies so auch klar in der Satzung verankern und nicht den Schutz aller Tier vorheucheln.

Herr Fo├č hatte den Vorstand auch dar├╝ber informiert, welche allt├Ąglichen Grausamkeiten beim Schlachten ganz normal sind. So wurde dem Vorstand ein Film ├╝ber einen EU-Vorzeigeschlachthof an der deutsch-├Âsterreichischen Grenze vorgef├╝hrt, der das Schlachten von Biorindern aus ├Âkologischer Haltung zeigt. Diese Tiere wachten nach dem Bolzenschuss regelm├Ą├čig wieder auf, so dass sie bei vollem Bewusstsein aufgeschlitzt und ihnen Beine und Ohren abgeschnitten wurden. Diese ├ľkorinder schrieen vor Schmerzen, w├Ąhrend der Schl├Ąchter bei seiner Tierqu├Ąlerei noch ein Liedchen pfiff. Dies sind allt├Ągliche Szenen in europ├Ąischen Schlachth├Âfen. Wohlgemerkt ist dieser Film nicht versteckt aufgenommen worden, sondern auf Einladung der Fleischindustrie zustande gekommen. Von Schweinen ist schon seit langem bekannt, dass ca. die H├Ąlfte nach der Elektrobet├Ąubung wieder aufwachen und bei lebendigem Leibe aufgeschlitzt werden. Wie die Situation ohne Kameras aussieht, kennen wir von Aussteigern aus dem Schlachtgewerbe: den Tieren werden aus purer sadistischer Lust am Qu├Ąlen bei vollem Bewusstsein Augen ausgestochen, Nasen abgeschnitten usw. Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, was ihr Konsumverhalten f├╝r Folgen hat.

Als Arzt muss ich auch feststellen, dass sich das milliardenfache Leiden der Schlachttiere nicht einmal f├╝r die Gesundheit des Menschen auszahlt. Denn viele renommierte Studien haben mittlerweile eindeutig nachgewiesen, dass die vegetarische Ern├Ąhrung nicht nur ges├╝nder ist, sondern dass Vegetarier noch dazu l├Ąnger leben. Sogar der Zusammenhang zwischen Fleischern├Ąhrung und Krebserkrankungen (insbesondere Brustkrebs und Darmkrebs) konnte aufgezeigt werden. Was bleibt, ist ein kurzes, Minuten dauerndes Geschmackerlebnis als Rechtfertigung f├╝r milliardenfaches Tierleid und Tiertod zusammen mit einem betr├Ąchtlichen eigenen gesundheitlichen Risiko. Menschen haben ein Recht auf diese Informationen.

Aus diesen Gr├╝nden sah ich die Satzung des Vereins als sinnvoll f├╝r Tier und Mensch an und als glaubhaft an. Solange meine Gelder bzw. die meiner Firma an den Verein flossen und sich Herr Reimann seiner Position als Vereinsvorsitzender sicher sein konnte, unterst├╝tzte (!) er und sein Vorstand die konsequente Verfolgung der Vereinsatzung (den Schutz aller Tiere) durch Herrn Fo├č. Als es aber um die fachlich notwendige Erweiterung des Vorstands um 7 Tierschutzfachleute ging, war der Vorstand pl├Âtzlich nicht mehr bereit, den in der eigenen Vereinssatzung geforderten Schutz aller Tiere durch Herrn Fo├č weiter mitzutragen. Denn der jetzige 5k├Âpfige Vorstand h├Ątte tats├Ąchlich durch 7 neue Tierschutzexperten faktisch an Macht verloren. Erst als der Vorstand um die eigene Macht f├╝rchtete, rief Herr Reimann den Kampf der Vegetarier gegen die Fleischesser aus. Eine anonyme Anzeige gegen Herrn Reimann passte als Anlass genau ins Konzept.

Fazit: Als das Geld eines Sponsors floss, unterst├╝tzte der Vorstand die Einhaltung der eigenen Vereinssatzung (Schutz aller Tiere). Durch das Geld gab man sich im Vorstand auch dem Wiederspruch hin, die Tiere im Tierheim Siegen aus ethischen Gr├╝nden vegetarisch zu f├╝ttern und offiziell die vegetarische F├╝tterung zu empfehlen, w├Ąhrend man zu Hause und selbst noch auf der Weihnachtsfeier 2002 ohne ethische Bedenken Fleisch a├č. Herr Reimann nahm in seinen Futtermittelhandel (HTS Heimtierservice in Friesenhagen) vegetarisches Futter auf und lieferte dieses Futter ans Tierheim und an Interessenten, die sich aufgrund der Werbung f├╝r das vegetarische Futter auf der Internetseite des Tierheims Siegen meldeten. Durch das Geld des Sponsors vermochte man sich sogar noch weiter zu verbiegen: Flyer gegen Fleischkonsum wurden vom Vorstand beschlossen, in denen zu lesen steht (Zitat): ÔÇ×Der Konsum von Fleisch zerst├Ârt aber das Leben und das Wohlbefinden der Tiere auf radikalste Weise: Tierschutz f├Ąngt daher beim Essen an.ÔÇť Auch die Bilder auf dem Tierschutz-Mobil mit den Fotos einer Schlachtszene und der Unterschrift ÔÇ×Fleisch = Leid und TodÔÇť wurden einstimmig vom Vorstand beschlossen. Zu Hause wurde dann weiter Fleisch gegessen und sich im Erfolg der Tierschutzarbeit von Herrn Fo├č gesonnt. Dieser Erfolg wird eindrucksvoll durch die stark angestiegenen Mitgliederzahlen dokumentiert. Auch das jetzige tierfreundliche Vorzeige-Tierheim, so wie es in den 9 Jahren ma├čgeblich von Herrn Fo├č und seiner Frau geschaffen wurde, begeistern nicht nur eine stets ansteigende Zahl von Besuchern, sondern auch das Fernsehen ist regelm├Ą├čiger Gast und stets des Lobes voll.

Geld konnte somit nachweislich die erstaunlichsten Verbiegungen im Vorstand ausl├Âsen. Nur eines war offensichtlich noch wichtiger als Geld: Als pl├Âtzlich die eigene Macht durch die sachlich notwendige Forderung nach zus├Ątzlichen Vorstandsmitgliedern in Gefahr geriet, konnten auch die Sponsorengelder den Vorstand nicht mehr davon ├╝berzeugen, die eigene Vereinssatzung (Schutz aller Tiere) als Vereinszweck konsequent zu befolgen: Herr Reimann sagte in einem der k├╝rzlich erschienen Presseartikel lapidar; ÔÇ×allen Tieren zu helfen, sei zwar generell ein gutes Ziel, aber: Das kann das Tierheim Siegen allein leider nicht leisten." Die Wahrheit ist viel mehr, dass Herr Reimann mit seinem jetzigen Vorstand es tats├Ąchlich ohne J├╝rgen Fo├č nicht leisten kann und mit Herrn Fo├č und den damit notwendigen weiteren Vorstandsmitgliedern nicht leisten will. Denn diese Aufstockung h├Ątte eine Schw├Ąchung der Macht des bisherigen Vorstands zur Folge.

Aber die Satzung scheint auch in anderer Hinsicht nicht das Ma├č aller Dinge f├╝r Herrn Reimann zu sein. Warum auch, Herr Reimann hat sich einen Vorstand nach seinen W├╝nschen aussuchen k├Ânnen. Als vor einiger Zeit die Schw├Ągerin von Herrn Vo├č (Leiterin der Hundeschule) in den Vorstand sollte, wurde dies mit dem Hinweis auf die verwandtschaftliche Beziehung zu Herrn Fo├č abgelehnt. Als die Lebenspartnerin von Herrn Schreiber (2. Vorsitzender) in den Vorstand als Tierschutzbeauftragte gew├Ąhlt werde sollte, spielten pers├Ânliche Beziehungen dann keine Rolle mehr. Und genau diese Tierschutzbeauftragte hat sich an keinem der ├╝ber Wochen stattfindenden Tierschutzabende blicken lassen, wo von sachkundigen Referenten ├╝ber die verschiedenen Tierschutzthemen Vortr├Ąge gehalten wurde. Aber auch der Beirat, also das direkte Gremium zur Kontrolle des Vorstandes, ist handverlesen, da nur der Vorstand (der vom Beirat kontrolliert werden soll) neue Beiratsmitglieder vorschlagen darf. Im Klartext: Diejenigen, die kontrolliert werden sollen, suchen sich diejenigen aus, von denen sie kontrolliert werden wollen. Die im Vereinsrecht entscheidende und beschlie├čende Instanz, die Mitgliederversammlung, darf noch nicht einmal ein Beiratsmitglied vorschlagen, sondern darf nur ├╝ber die vom Vorstand f├╝r den Beirat vorgeschlagenen Personen abstimmen. Kein Wunder, dass Herr Reimann auf der Vorstands- und Beiratssitzung am 12.08.2003 best├Ątigt wurde, gleichzeitig Herr Reimann aber eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung zu verhindern sucht. So verwundert auch die Posse auf der letzten Jahreshauptversammlung nicht, als zwei der drei vom Vorstand nominierten Personen auf der Versammlung nicht einmal anwesend waren, der Mitgliederversammlung auch nicht pers├Ânlich bekannt waren und trotzdem gew├Ąhlt wurden.

Der 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Siegen Horst Reimann hat nach eigener Darstellung in den Medien (u.a. Westf├Ąlische Rundschau und Siegener Zeitung vom 09.08.2003) seit dem Jahr 2001 eine Schwarzgeldkasse gef├╝hrt, in die ├╝ber 30.000,00 DM geflossen sind. Dies wurde durch eine bereits erw├Ąhnte anonyme Anzeige aufgedeckt. Weiter ist zu lesen, dass Herr Reimann diese Spenden der Gesch├Ąftsstelle, dem Vorstand, der Tierheimleitung und dem Gesch├Ąftsf├╝hrer gemeldet haben will und das Geld angeblich komplett in den Tierschutz gegangen sei. L├╝ckenlose Belege hat Herr Reimann den Mitgliedern und der Gesch├Ąftsf├╝hrung bis jetzt nicht vorgelegt. Herrn Reimanns Darstellungen ├Ąndern aber nichts daran, dass die Gelder offensichtlich nicht Eingang in die Rechnungslegung des Vereins und insbesondere dessen Haushalt gefunden haben und somit der Mitgliederversammlung und der satzungsgem├Ą├čen Verwendung vorenthalten blieben. Somit stellen diese Gelder Schwarzgeld dar. Dies ist nach dem Vereinsrecht ein schwerwiegender Rechtsbruch. Auch in als gemeinn├╝tzig anerkannten Vereinen sind Schwarzgelder nicht erlaubt. Die Mitglieder haben ein Recht darauf, dass Herr Reimann durch l├╝ckenlose Belege nachweist, wohin s├Ąmtliche Betr├Ąge geflossen sind.

In ┬ž 2 Abs. 4 der Satzung hei├čt es, dass die ÔÇ×Mittel des Vereins nur f├╝r die satzungsm├Ą├čigen Zwecke verwendet werden d├╝rfenÔÇť. Der Verein ist aber laut Satzung f├╝r Siegen und Umgebung zust├Ąndig. Ibiza geh├Ârt nicht mehr zur Umgebung Siegens. Somit war der Transfer nach Ibiza nicht durch die Satzung gedeckt. Die Unterst├╝tzung des Tierschutzes auf Ibiza ist notwendig, sie muss aber satzungsgem├Ą├č basierend auf einem Mitgliederbeschluss erfolgen. Weiterhin spricht Herr Reimann davon, dass auch zweckgebundene Spenden f├╝r Ibiza eingegangen seien. In ┬ž 7 Abs. 10 wird bestimmt, dass die Annahme von Zuwendungen, die mit der ├ťbernahme von Verpflichtungen verbunden seien, der Zustimmung des Beirats bed├╝rfen. Offensichtlich erfolgte keine Zustimmung des Beirats. Ein weiterer Bruch der Satzung.

Dr. Ernst W. Henrich

Re: Darstellung der Geschehnisse im TSV Siegen von einem Betroffenen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Hierzu nur ein paar Anmerkungen (zu den internen Vorg├Ąngen selbst kann ich nat├╝rlich nichts weiter sagen).

> Fleischessen ist legal. Niemand kann und soll gezwungen
> werden, auf Fleisch zu verzichten. Ob es moralisch in Ordnung

Analog k├Ânnte jemand an anderem Ort zu anderer Zeit gescherieben haben:
"Sklaverei ist legal. Niemand kann und soll gezwungen
werden, auf Sklaven zu verzichten." oder
"Vergewaltigung in der Ehe ist legal. Niemand kann und soll gezwungen werden, auf Vergrwaltigung in der Ehe zu verzichten."
("Erschie├čen von Republikfl├╝chtlingen ...", "Todesstrafe ..." usw., vgl. Gerichtsverfahren wegen Tierbefreiung f.).

Eine solche Aussage ist also unsinnig.

> ist oder gesundheitlich vern├╝nftig ist, bezweifeln nicht nur
> die unten genannten herausragenden Pers├Ânlichkeiten der
> Zeitgeschichte. Auch ich habe fr├╝her aus Unwissenheit Fleisch

Da├č das anf├╝hren solcher "Pers├Ânlichkeiten" kein Argument ist (zumal die wenigsten von ihnen vegan gewesen sein d├╝rften und auch so manche mit auch andereweitig recht fragw├╝rdigen Ansichten darunter sind - vgl. dazu auch ""Hitler war Vegetarier") nur am Rand.

> gegessen. Seit ich dar├╝ber informiert bin, welches Leid und
> welche gesundheitlichen Gefahren Fleischessen verursacht,

Ich w├╝rde doch dringen raten, solche argumentativen Nonos zu vermeiden, sie sind kontraproduktiv.

> Erstaunlich, dass im Kommentar der Siegener Zeitung vom
> 14.08.2003 die konsequente Forderung nach Einhaltung der
> Vereinssatzung von J├╝rgen Fo├č (Schutz aller Tiere) als
> ÔÇ×FanatismusÔÇť dargestellt wird. Geh├Âren etwa das Anlegen von

Wenig erstaunlich - Konsequenz wird gern als Fanatismus, Dogamitsmus usw. diffamiert, vgl. etwa Kaplan, K├Ânig usw. (Tummelplatz f├╝r Tiersch├╝tzer, Neue Strategie: Wasserleichen statt Veganismus?, Jesus-Wahn)

> Studien haben mittlerweile eindeutig nachgewiesen, dass die
> vegetarische Ern├Ąhrung nicht nur ges├╝nder ist, sondern dass
> Vegetarier noch dazu l├Ąnger leben. Sogar der Zusammenhang

Und hier aben wir ihn wieder, diesen Vegetarismus-Unfug. Hallo? Aufwachen! Vegetarier sind M├Ârder, http://vegetariersindmoerder.tk. Ist es so schwer zu begreifen, da├č einzig Veganismus ethisch akzeptabel und allein schon deshalb Vegetarismus-Propaganda kontraproduktiv ist, vgl.
Kaplans Antiveganismuspropaganda?

Achim

Anmerkung: Schutz der Tiere

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Immer wieder h├Ąngen sich Apologeten des "Tierschutzes" daran auf, da├č die eigentliche Wortbedeutung ja "Schutz der Tiere" sei, dies jedoch von "einigen" nicht (bzw. nur f├╝r "Kuscheltiere") befolgt w├╝rde.

Diese Argumentation ist nat├╝rlich absurd.

Entsprechend m├╝├čte mit "Lebenssch├╝tzern" (also Abtreibungsgegnern, die Bomben in Kliniken werfen, was das Leben der darin befindlichen Personen nicht wirklich sch├╝tzt) f├╝r den Schutz des Lebens gek├Ąmpft werden.

Und f├╝r den Frieden (da "Islam" w├Ârtlich u.a. etwa "Frieden" hei├čt, zu finden auch in der Gru├čformel as salaamu 'alaikum, etwa "Friede sei mit dir") mit Vertretern von Dschihad (idR "heiliger Krieg", obwohl es w├Ârtlich ganz harmlos etwa "sich bem├╝hen" hei├čt, ein weiteres Beispiel), Fatwa (Religionsgesetzgebung, die - immanent - v├Âllig absurd ist, es sei an die Fatwa gegen Rushdie oder die gegen Nasrin erinnert, gem├Ą├č derere jeder Muslim sie h├Ątte t├Âten m├╝ssen) und Tschador (Ganzk├Ârper-Verschleierung).

Lustig wird das allenfalls beim Christentum, da "Christus" ja "der Gesalbte" bedeutet, die Christen, die den Unfug ihrer Religion f├╝r bare M├╝nze nehmen, sind also die Angeschmierten ... aber ich schweife ab.

Strau├č hat sich ja auch als Pazifist bezeichnet ...

Fazit: entscheidend sind nicht zwangsl├Ąufig irgendwelche etymologischen Spitzfindigkeiten, sondern die tats├Ąchliche Bedeutung im Sprachgebrauch - und dies f├╝hrt nuneinmal dazu, da├č real existierender Tierschutz kontraproduktiv ist.

Achim

Re: Anmerkung: Schutz der Tiere

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
PS: Wie sozial(istisch) sind eigentlich die National-Sozialisten?

Achim

Webseite TH Siegen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Inzwischen ist die Webseite des TH Siegen offline (verlogenerweise steht dort: "Aufgrund technischer Änderung ist die Homepage des Tierheim-Siegen kurzfristig nicht erreichbar.").

Da das abzusehen war, haben wir sie vor einigen Tagen gesichert - ich bin schon gespannt auf die neue Fassung ...

Achim

"Wehret den Anf├Ąngen" oder "Teile und hersche" oder ... ?

Autor: Klaus | Datum:
Hallo,


Kann es sein, dass der Konflikt im TH Siegen bewusst von "irgendwelchen Kr├Ąften" gesch├╝rt wurde um die enormen Verbesserungen (vegane Tierheimtierf├╝tterung) und die damit verbundene Vorbilds- und Multiplikatorfunktion zu st├Âren oder gar zu zerst├Âren?

So nach dem Motto: "Wo w├╝rden wir da hinkommen, wenn sich die Hunde- & Katzensch├╝tzer noch mit Tierrechten besch├Ąftigen und damit den Rest der "tierlieben" Deutschen auf dumme (fleischlose, vegane) Gedanken bringen? - Also schnell mal die Sache kaputtmachen. Wehret den Anf├Ąngen und fresst alle brav Eure Wurstsemmel!".

Ich meine die menschliche Niedertracht kenn doch kaum eine Grenze.


Viele Gr├╝sse
Klaus

Re: "Wehret den Anf├Ąngen" oder "Teile und hersche" oder ... ?

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Kann es sein, dass der Konflikt im TH Siegen bewusst von
> "irgendwelchen Kr├Ąften" gesch├╝rt wurde um die enormen

Ich wei├č ja nicht, was Du mit "irgendwelche Kr├Ąfte" meinst (CIA? LGB? CMA?), aber ich denke, das sind die ganz normalen Vorgehensweisen, mit denen Tiersch├╝tzer/Vegetarier um sich schlagen, wenn's ihnen ans Schnitzel bzw. den K├Ąse gehen soll, gepaart mit den ├╝blichen Machtspielchen (soweit das den Schilderungen hier zu entnehmen war, die mir recht schl├╝ssig scheinen).

Habe ganz ├Ąhnliche Erfahrungen gemacht mit einer Tierschutzgruppe, die eigentlich als Tierrechtsgruppe geplant war (zumindest von einigen), wo dann aber zunehmend die Vegetarier die Oberhand bekamen, die schlie├člich mich, also ich zu sehr versuchte, ihnen das Handwerk zu legen, mit ├╝belsten Intrigen rausmobbten (wobei allerdings bemerkensweretrweise ein (Pseudo-?)Veganer federf├╝hrend war, dem es allein um seien Machtposition ging) - was aber ein Gutes hatte: die Gr├╝ndung von Maqi ;-) .

Achim

"Stolz Vegetarier und kein Veganer zu sein."

Autor: Klaus | Datum:
Schlimm ist, das manche Vegetarier auf Gedeih und Verderb den Vegetarismus als DIE ethische Lebensf├╝hrung verteidigen.

Habe neulich mal eine Diskussion mit einen "Tierrechtler" gehabt, der Stolz war Vegetarier zu sein und "kein so Veganspinner".
Wenn er doch wenigstens offen f├╝r die Fakten w├Ąre, n├Ąmlich f├╝r das was er den vermeidbaren Opfern antut. Aber nein, da wird mit allen m├Âglichen und vorallem unm├Âglichen Argumenten der Vegetarismus gepriesen ...

W├╝rden die Vegetarier sich wenigstens kleinlaut ihre tierqu├Ąlende Lebensweise eingestehen und die Arbeit der Tierrechtler (oder die, die es werden wollen) nicht torpedieren :-(

Ein paar Gedanken zum "Tierschutz":

F├╝r mich war das Wort "Tierschutz" als Kind naiv intuitiv eigentlich immer gleichbedeutend mit ">Alle< Tiere sch├╝tzen", "Keine Tiere umbringen", ">Alle< Tiere sollen es gut haben".
"Schutz" heisst doch eigentlich, "vor Schaden bewahren" und kann nicht die Ausbeutung oder den gewaltsamen Tod beinhalten.

Eigentlich w├Ąre das Wort "Tierschutz" gar nicht so ├╝bel, wenn es im obigen Kontext stehen w├╝rde. W├Ąre aber immer noch von Tierrechten entfernt.

Was aber meistens "unter Tierschutz" l├Ąuft ist in Wahrheit Tierqu├Ąlerei und Tiermord.
Und selbst wenn der "Tierschutz" hingegen der eigentlichen Bedeutung des Wortes auf wenige Arten beschr├Ąnkt wird, verletzt er selbst f├╝r diese wenigen Arten (Hunde, ...) die elementaren Anforderungen, die man sich f├╝r das Wort "Schutz" vorstellt:
Wieviele Hunde werden in den Tierheimen einfach weggespritzt (zuviel, zu alt, nicht vermittelbar), was f├╝r eine Verh├Âhnung des Wortes "Schutz" ...

So gesehen sind viel "Tiersch├╝tzer" in den Tierheimen/"Tierschutz"vereinen nichteinmal "Sch├╝tzer".

"Tierschutz" k├Ânnte man erst dann Tierschutz nennen, wenn alle Implikationen der Tierrechte erf├╝llt w├Ąren.


Gruss
Klaus

Re: "Stolz Vegetarier und kein Veganer zu sein."

Autor: Montreux Plage | Datum:

> Habe neulich mal eine Diskussion mit einen "Tierrechtler"
> gehabt, der Stolz war Vegetarier zu sein und "kein so
> Veganspinner".
> Wenn er doch wenigstens offen f├╝r die Fakten w├Ąre, n├Ąmlich
> f├╝r das was er den vermeidbaren Opfern antut. Aber nein, da
> wird mit allen m├Âglichen und vorallem unm├Âglichen Argumenten
> der Vegetarismus gepriesen ...

Oh, du kennst Kaplan persoenlich? ;-))

Montreux Plage

Re: Webseite TH Siegen

Autor: Dirk Micheel | Datum:
> Inzwischen ist die Webseite des TH Siegen offline
> (verlogenerweise steht dort: "Aufgrund technischer Änderung
> ist die Homepage des Tierheim-Siegen kurzfristig nicht
> erreichbar.").

Wirklich sehr interessant. Wobei ├╝brigens diese Aktion sehr unprofessionell durchgef├╝hrt wurde; nur die Startseite ist ├╝berschrieben, die Unterseiten sind noch wie bisher erreichbar, z. B.: http://www.tierheim-siegen.de/inhalte/info/schutz/vegetarismus/vegetarismus.htm.
Um so offensichtlicher ist nat├╝rlich die dreiste L├╝ge: Wo sind denn die technischen Schwierigkeiten, wenn alle Seiten noch online auf dem Server liegen??

Dirk

Re: taube Ohren: Fo├č, Henrich

Autor: Reina | Datum:
Hallo,

@J├╝rgen Fo├č

Du hast leider immer noch nicht begriffen, worum es wirklich geht. Da nach der Position des Tierschutzes eben nur Menschen Rechte haben sollen, kann und wird das menschliche Nutzungsrecht eben ├╝ber den Schutz der nichtmenschlichen Tiere gestellt - siehe ┬ž 1 TSG. Dies gilt bereits umfassend und f├╝r alle Tiere !
Tierschutz bedeuet damit ein Beharren auf allen fundamentalen ethischen Problemen der Tierversklavung und dient defacto der Gewissenst├Ąuschung verunsicherter Konsumenten und letztlich dem Schutz der Tierausbeutung an sich und der Verteidigung des Speziesismus.

Wenn sowas propagiert wird, braucht man sich ├╝ber taube Ohren und Vorw├╝rfe wie "Fanatismus" in bezug auf Tierrechte nicht zu wundern. Vgl: Verbot der K├Ąfighaltung - ein Pyrrhussieg?. Es ist also erforderlich, gerade durch Betonung der fundamentalen ethischen Probleme die Tierausbeutung an sich anzugreifen und nicht etwa f├╝r eine "humanere" Ermordung einzutreten, weil Speziesisten nur laute Schmerzschreie der Tiere nicht leugnen k├Ânnen.

Um ein wirkliches Umdenken zu erreichen, ist es damit notwendig, sich vom Tierschutz zu distanzieren und f├╝r Veganismus und Tierrechte einzutreten.

Der Graben zwischen TS und TR ist aufgrund diametral auseinanderlaufender Ziele un├╝berwindlich, siehe auch: Demonstration: Tierrechte statt Tierschutz.

Vegetarier und Tiersch├╝tzer sind eine Zielgruppe f├╝r Tierrechtsaktionen und Informationskampagnen und keine Mitstreiter. Sie stehen schlicht auf der falschen Seite des Grabens, n├Ąmlich dem der Tierausbeutung, und das gilt es ihnen auch unmissverst├Ąndlich klar zu machen, anstatt sie in dem Wahn zu belassen, dass sie sich f├╝r Tiere einsetzen w├╝rden.


@Dr. E. W. Henrich: (zus├Ątzlich zu dem oben gesagtem)

Selbstverst├Ąndlich geht es nicht um das Essen, was auch im Falle ungesunder Kost eine reine Privatsache ist, sondern die Verantwortung f├╝r Tiermissbrauch. Diese tragen die Konsumenten von Tierqualprodukten als Auftraggeber genauso, wie ihre Vollstrecker. Dass Tierrechtsverletzungen in dieser Gesellschaft nicht illegal sind, macht den Einsatz f├╝r Tierrechte doch ├╝berhaupt erst erforderlich. Es geht auch nicht darum, auf irgendetwas zu "verzichten", asketisch zu leben oder ├Ąhnliches, sondern dass ethisch vertretbare Wege der Lebensgestaltung und des Genusses eingeschlagen werden.

Das Anf├╝hren einer langen Liste von Teilzeit- oder Papiervegetariern verleiht dem Tierrechtsanliegen auch kaum Glaubw├╝rdigkeit, zumal ethisch konsequent denkende und handelnde Menschen bis heute eine hoffnungslose Minderheit bilden.


mfg, Reina.

TS/TR

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Der Graben zwischen TS und TR ist aufgrund diametral
> auseinanderlaufender Ziele un├╝berwindlich, siehe auch:
> Demonstration:
> Tierrechte statt Tierschutz
.

Un├╝berwindlich aber nur in dem Sinn, da├č es nicht m├Âglich ist, ihn zuzusch├╝tten und somit, wie viele Tiersch├╝tzer, die sich mit dem Wort Tierrechte schm├╝cken (das zeigt sich auch in der gewohnheit, "Tierschutz/Tierrechte" o.├Ą. zu schreiben, als ob diese zusammengeh├Ârten, wie es von vielen TS, die sich TR nennen, praktiziert wird), es gern h├Ątten, Tierschutz und Tierrechte zu nivellieren ...

├ťberwindbar aber sehr wohl in dem Sinn, da├č Tiersch├╝tzer Tierrechtler, Vergetarier Veganer werden k├Ânnen.

Und genau das ist der Punkt, an dem wir ansetzen sollten.

Siehe Gr├Ąben, Spalten, Abgr├╝nde weiter oben in diesem Thread.

Achim

TH Siegen beitreten?

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Mittlerweile gibt es Aufrufe wie folgenden der Tierschutzgruppe "TiK" ("Tier'rechts'initiative K├Âln");
>>>
Zitat:
Doch noch geben Fo├č und seine nicht wenigen Unterst├╝tzer nicht auf. Er m├Âchte sich selbst nun zum Vorsitzenden w├Ąhlen lassen, entweder auf einer au├čerordentlichen Hauptversammlung, die von 1/3 der Mitglieder gefordert werden muss oder auf der n├Ąchsten regul├Ąren Versammlung im Juni 2004.

Wichtig ist, dass alle Tierrechtler nun ihre Solidarit├Ąt zeigen und helfen, das Projekt Siegen zu retten. Werdet Mitglied im Tierschutzverein! Dann habt ihr Mitbestimmungsrecht, wie es weitergeht. Es ist anzunehmen, dass die Internetseiten www.tierheim-siegen.de deshalb zurzeit gesperrt sind, weil sich schon einige Menschen dort angemeldet haben. Offensichtlich liegen beim Vorstand die Nerven blank. Ihr k├Ânnt Euch aber auch mit Hilfe dieses Formulars anmelden:
<<<

Lassen wir mal die ethischen Aspekte des Beitritts zu einem Tierschutzverien f├╝r einen Augenblick beiseite. Ist das, rein pragmatisch sinnvoll?

Der TSV hat, soweit ich mich erinnere, 2400 wohl ├╝berwiegend (sagen wir, der einfachen Rechnung und sicherheitshalber, ausschlie├člich) leichenfressende Mitglieder.

Damit J├╝rgen Fo├č sicher zum Vorsitzende gew├Ąhlt wird, m├╝ssen also mindestens 2401 Tierrechtler diesem Aufruf folgen (sonst werden sie ├╝berstimmt).

Da es aber im Umkreis von ca. vier Lichtjahren nichtmal ann├Ąhernd 2400 Tierrechtler gibt, bedeutet das, das jeder, der dem Verein beitritt, diesem v├Âllig sinnlos einen Mitgliedsbeitrag von mindestens 24 Euro in den Hals schiebt.

Oder habe ich da was ├╝bersehen, einen Denkfehler gemacht?

Achim

Re: TH Siegen beitreten?

Autor: J├╝rgen Fo├č | Datum:
Ja, lassen wir alles andere beiseite und betrachten es nur pragmatisch:

Es ist keinesfalls so, dass alle 2.200 Mitglieder hinter dem derzeitigen Vorstand stehen, also durchaus das Ergebnis offen ist. Es ist nun an uns, die Mitglieder umfangreicher zu informieren, als es durch die Lokalpresse geschehen ist / geschehen konnte, bevor es eine Mitgliederversammlung gibt.

Es ist zudem ein demokratischer Vorgang, wenn sich nun jemand durch Mitgliedschaft an der weiteren Zielrichtung des Vereins beteiligen m├Âchte; also auch keine "feindliche" ├ťbernahme oder so etwas.

Daher macht es f├╝r Interessierte durchaus Sinn beizutreten. Auf einer Mitgliederversammlung erscheinen in der Regel auch nur diejenigen, die sich wirklich einbringen m├Âchten und die Zielrichtung mitbestimmen m├Âchten.

J├╝rgen Fo├č

Re: TH Siegen beitreten?

Autor: Reina | Datum:
Hi,

na dann schauen wir doch einfach mal, was die Kampagne von "Fo├č und seinen nicht wenigen Unterst├╝tzern" gegen den leichenfressenden Vorsitzenden bisher gebracht hat...

Reimanns Vertrauensfrage:

Beirat: 7 x Zustimmung, 0 x Enthaltung, 0 x Gegenstimme
Mitarbeiter: 11 x Zustimmung, 3 Enthaltung, 1 Gegenstimme

Zu den Mitarbeitern z├Ąhlten dabei auch Fo├č und seine Frau...


Verst├Ąndlich, dass der Vorstand nun vor zus├Ątzlichen Beitragszahlern so viel Angst hat, dass er - wie die Tiersch├╝tzer der TiK, die jetzt zum Eintritt in diesen Tierschutzverein aufrufen, scharfsinnig erkannten - mit vor Schreck blank liegenden Nerven nach der Zensur der Webseite doch glatt vergessen hat, das Neumitgliedschaftsformular [1] offline zu nehmen... So sollen sich nach Fo├č dann auch schon kurz nach Anlauf der Kampagne 3 neue Mitglieder gefunden haben.


Der Vorwurf, dass man f├╝r Tierrechtsthemen, die also f├╝r Abschaffung statt Reform (wenn auch unter falschem Namen) eintreten, nicht glaubw├╝rdig mit Tierrechtsverletzern eintreten kann, trifft nat├╝rlich nicht nur den Vorstand, sondern fast alle Mitglieder. Die Kommentare zeigen auch deutlich, dass sich diese nicht an der Nase herumf├╝hren lassen wollen. So ├Ąu├čerte Reimann sinngem├Ą├č: "Werde der Vorstand zum Vegetarismus gezwungen, sei nicht abzusehen, welche Forderungen folgen w├╝rden." Als Tiersch├╝tzer hat er n├Ąmlich sehr klare Vorstellungen davon, wo der Schutz der Tiere enden soll: "├ťber seine Lebensform muss jeder selbst entscheiden."

Mit welchem Unverst├Ąndnis der Krampf von Fo├č's und Henrich durch die ├ľffentlichkeit gesehen wird, wurde bereits deutlich: Kampf gegen "Fleischeslust" und "Fleisch-Liberale", "Sponsoren-Diktatur" - vom Grund├╝bel der Tierversklavung und dem des Tierschutzes ist ├╝berhaupt keine Rede...

Aber Hr. Henrich und Hr. Fo├č gen├╝gt das alles offenbar immer noch nicht. Sie wollen weiterhin mit Leuten, die auf der falschen Seite stehen, f├╝r eine Sache k├Ąmpfen, die sie aus eben diesem Grund auch nicht fordern...


Fassungslos, Reina.

[1] http://www.tierheim-siegen.de/inhalte/foerder/mitglied.pdf

Re: ???

Autor: benny | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:

> Tierschutzgruppe "TiK" ("Tier'rechts'initiative K├Âln")

wieso Tier "schutz" gruppe ? Besagte Gruppe verfolgt explizite Tierrechtsziele, n├Ąmlich die Befreiung aller Tiere sowie das Ende ihrer Ausbeutung/Ermordung.

Die Bezeichnung Tierrechtler/Tierrechtsgruppe-/organisation ist meines Wissens nach noch nicht urheberrechtlich oder sonstwie gesch├╝tzt oder allgemeinverbindlich definiert. Und die Frage welchen Weg mensch beschreitet hinsichtlich des tierRECHTlerischen Endziels ist letztlich reine Ansichtssache.

mfg
ben

Re: ???

Autor: Reina | Datum:
Hallo Benny,

ich verstehe Deinen Einwand nicht. Selbst wenn es der TiK etwa bei ihren sehr "eigent├╝mlich" anmutenden Partnern um Kooperationen zur Abolition in Einzelfragen gehen sollte, so outen sie sich doch durch obigen Aufruf selbst als Tiersch├╝tzer, also frage doch bitte bei der TiK nach, was das soll...

mfg, Reina.

Re: ???

Autor: benny | Datum:
Hallo,

> ich verstehe Deinen Einwand nicht. Selbst wenn es der TiK
> etwa bei ihren sehr "eigent├╝mlich" anmutenden Partnern

welche "Partner" genau ?

> outen sie sich doch durch obigen Aufruf selbst als
> Tiersch├╝tzer,

wieso das denn ? Es geht bei dem Aufruf doch nur um eine Strategie die dazu dienen soll, die vegane Ern├Ąhrung im TH Siegen sowie den Einfluss von Tierrechtlern dort zu sichern ! man mag davon halten, was man will, aber deswegen mutiert niemand zum Tiersch├╝tzer !

mfg
ben

Re: ???

Autor: Reina | Datum:
Hallo Benny,

> welche "Partner" genau ?

so z.B. die hier: http://www.koeln-pelzfrei.de/Freunde/body_freunde.html


>die vegane Ern├Ąhrung im TH Siegen

will erkl├Ąrtermassen auch Futterh├Ąndler Reimann fortf├╝hren


>sowie den Einfluss von Tierrechtlern dort zu sichern

welchen Einfluss und wof├╝r ? Fassen wir den ganzen Thread hier mal wir folgt zusammen:

Die Tik ruft Tierrechtler dazu auf, in einem riesigen Tierschutzverein mitzuarbeiten.

Aber deswegen mutieren sie noch nicht zu Tiersch├╝tzern ?!

mfg, Reina.

TiK

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> wieso Tier "schutz" gruppe ? Besagte Gruppe verfolgt
> explizite Tierrechtsziele, n├Ąmlich die Befreiung aller Tiere
> sowie das Ende ihrer Ausbeutung/Ermordung.

Wie kommst Du darauf, da├č sie das tun?

> Die Bezeichnung Tierrechtler/Tierrechtsgruppe-/organisation
> ist meines Wissens nach noch nicht urheberrechtlich oder
> sonstwie gesch├╝tzt oder allgemeinverbindlich definiert. Und

Die Bezeichung "Menschenrechtler" auch nicht. Aber wer Menschenrechte permanent verletzt, kann unter keine wie auch immer geartete sinnvolle Definition von "Menschenrechtler" fallen. Immer wieder habe ich auf das Beispiel der UNICEF(?)-Mitarbeiter hingewiesen, die Kindern Essen nur gegen Sex gegeben haben, kein Mensch k├Ąme auf die Idee, diese Kinderrechtler zu nennen. Und entsprechend sind Vegetarier (um ein Beipiel zu nennen) nat├╝rlich auch keine Tierrechtler. Es mag ja sein, da├č es gibt Tierrechtler, die noch nicht den richtigen Durchblick haben, und bei der TiK mitmachen - aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ein tropfen Wasser in einem Schierlingsbecher macht das Gift nicht trinkbarer. Ein Antifaschist bei dern REPs macht die Partei nicht antifaschistisch. Ein Tierrechtler beim deutschen Tierschutzbund macht den Tierschutzbund nicht zu einer Tierrechtsgruppe.

> die Frage welchen Weg mensch beschreitet hinsichtlich des
> tierRECHTlerischen Endziels ist letztlich reine Ansichtssache.

Das mag ja sein, aber keine Ansichtssache ist es, da├č jemand, der z.B. Werbung f├╝r Tierausbeutung macht, also z.B. f├╝r "Biofleisch" oder Vegetarismus, mit Sicherheit kein Tierrechtler ist, und das ist es nunmal, was bei der TiK der Fall ist.

Ansonsten kannst Du Dich ja einfach mal informieren, es gibt hier im Forum einige Beitr├Ąge dazu, z.B.: http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=513&t=268, http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=1129&t=1126, diverse andere.

Achim

Re: TiK

Autor: Iris | Datum:
> Das mag ja sein, aber keine Ansichtssache ist es, da├č jemand,
> der z.B. Werbung f├╝r Tierausbeutung macht, also z.B.
> f├╝r "Biofleisch" oder Vegetarismus, mit Sicherheit kein
> Tierrechtler ist, und das ist es nunmal, was bei der TiK der
> Fall ist.
>
> Ansonsten kannst Du Dich ja einfach mal informieren, es gibt
> hier im Forum einige Beitr├Ąge dazu, z.B.:
> http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=513&t=268,

Ich bin nicht damit einverstanden, auf einen ├╝ber ein Jahr alten Beitrag von mir zu linken, zumal sich seitdem bei der von mir angesprochnenen Gruppe etwas ver├Ąndert hat (z.B. die Aussage "Hier finden sich Informationen zu Tierschutz und Tierrechten, sowie zu vegetarischer bzw. veganer Lebensweise." auf der Startseite), und auch anderes k├Ânnte sich ver├Ąndert haben, somit w├Ąre meine damalige Aussage nicht mehr aktuell.
Au├čerdem m├Âchte ich nicht, da├č ein Beitrag von mir mit Vergleichen (oder Analogien...) wie denen mit gegen Kinder sexuelle Gewalt aus├╝benden "KinderrechtlerInnen" oder mit den REPs in Verbindung gebracht wird bzw. eine Gruppe wie die TiK einfach ganz platt als Tierschutzgruppe benannt wird. Bei aller Kritik teile ich solch eine platte Verurteilung nicht (sowie alle anderen unm├Âglichen platten Aussagen hier im Forum).
Im ├ťbrigen hat die TiK m.W. nie Werbung f├╝r "Biofleisch" gemacht. Da├č eine Tierschutzgruppe auf einer von der TiK organisierten Veranstaltung Werbung f├╝r "Biofleisch" machte, ist zu kritisieren (auch die TiK ist selbstverst├Ąndlich daf├╝r zu kritisieren!), aber die TiK selbst hat nicht daf├╝r geworben, was ich als einen gro├čen Unterschied sehen w├╝rde.

Iris

Analogien

Autor: Christoph | Datum:
> Au├čerdem m├Âchte ich nicht, da├č ein Beitrag von mir mit
> Vergleichen (oder Analogien...) wie denen mit gegen Kinder
> sexuelle Gewalt aus├╝benden "KinderrechtlerInnen" oder mit den
> REPs in Verbindung gebracht
Sch├Ân, dass du deine Meinung in diese Richtung ge├Ąndert hast! Antiveganer/innen mit Kindersch├ĄnderInnen, Nazis etc. zu vergleichen finde ich schon deshalb schlimm, weil dadurch letztere Gruppen meiner Meinung nach verharmlost werden :-(

Re: Analogien

Autor: Reina | Datum:
Hallo Christoph,

w├Ąhrend ich Iris Einwand in bezug auf die TiK ansatzweise nachvollziehen kann, ist der Deinige gegen eine Analogie zwischen Antiveganern (also Menschen die nichtmenschliche Individuen misshandeln und Gegner eines respektvollen Umgangs sind) und Menschenrechtsverletzern und -gegnern schlicht eine Verharmlosung von Leid und Unrecht und speziesistisch. Als w├╝rde das Leid von Tieren deshalb weniger z├Ąhlen, weil es die meisten Menschen nicht sehen wollen...

mfg, Reina.

Re: Analogien

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> w├Ąhrend ich Iris Einwand in bezug auf die TiK ansatzweise
> nachvollziehen kann, ist der Deinige gegen eine Analogie

Auch Dir sei empfohlen, Dich zun├Ąchst zu informieren.

> zwischen Antiveganern (also Menschen die nichtmenschliche
> Individuen misshandeln und Gegner eines respektvollen Umgangs
> sind) und Menschenrechtsverletzern und -gegnern schlicht eine
> Verharmlosung von Leid und Unrecht und speziesistisch. Als
> w├╝rde das Leid von Tieren deshalb weniger z├Ąhlen, weil es die
> meisten Menschen nicht sehen wollen...

In der Tat sollte sp├Ątestens, wenn Roland Brauns II alias Christoph Stross, erkl├Ąrter Antiveganer ("Mir f├Ąllt keine Alternative zum Qu├Ąlen und T├Âten, f├╝r das sie extra gez├╝chtet sind, ein"), hier zustimmt, klar sein, da├č die Ablehnung derartiger treffender Analogien (vgl. auch http://maqi.de/txt/kz.html) speziesistisch ist (und da dies dadurch so pr├Ągnant verdeutlich wird, bleibt sein Beitrag auch trotz - oder eben wegen - des forenrichtlinienwidrigen Speziesismus stehen).

Achim

Re: TiK

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Iris schrieb:
>
> > Das mag ja sein, aber keine Ansichtssache ist es, da├č jemand,
> > der z.B. Werbung f├╝r Tierausbeutung macht, also z.B.
> > f├╝r "Biofleisch" oder Vegetarismus, mit Sicherheit kein
> > Tierrechtler ist, und das ist es nunmal, was bei der TiK der
> > Fall ist.
> >
> > Ansonsten kannst Du Dich ja einfach mal informieren, es gibt
> > hier im Forum einige Beitr├Ąge dazu, z.B.:
> > http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=513&t=268,
>
> Ich bin nicht damit einverstanden, auf einen ├╝ber ein Jahr
> alten Beitrag von mir zu linken, zumal sich seitdem bei der

Lustig, und das von jemandem, die mir k├╝rzlich ein von einem Marxeiner/Miersch-verschnitt dekontextualisiertes Zitat aus einem Newseitrag von 1993 vorhielt *augenroll*.

> von mir angesprochnenen Gruppe etwas ver├Ąndert hat (z.B. die
> Aussage "Hier finden sich Informationen zu Tierschutz und
> Tierrechten, sowie zu vegetarischer bzw. veganer
> Lebensweise." auf der Startseite), und auch anderes
> k├Ânnte sich ver├Ąndert haben, somit w├Ąre meine damalige
> Aussage nicht mehr aktuell.

Klar, und wenn ich Kardinal Ratzinger kritisiere, werde ich auch erstmal scheeun, ob er nicht letze Woche atheist geworden ist, wie? Auf der Startseite steht jetzt "Wir bieten Informationen zu Tierschutz[!,AS], Tierrechten und veganer Lebensweise.", na toll, das "vegetarisch-Schr├Ągstrich-vegan"-Gefasel findet sich immer noch auf der Seite (Stand: 23. August, 16:44). Im gegegnsatzt zur vollundig angek├╝ndigten Informatioin zu "veganer Lebensweise" (es sei denn, eine Liste mit nichtveganen Restaurants, in einigen davon soll es angeblich auch das eine oder andere vegane Gericht geben, z├Ąhlt als solche).

Die Liste der "Aktivit├Ątrn" umfa├čt Tierversuche (4), "Pelz" (8), Zirkus (2), Jagd (3), als ausnahmsos typische Tierschutzthemen (nach dem Grund m├╝ssen wir nicht lang suchen, unter Kontakt ist gleich das Spendenkonto angegeben) sowie diverse "Infost├Ąnden" im TH Siegen, Dellbr├╝gg, bei einem McCartny-Konzert etc. - vermutlich wude da "umfassend ├╝ber Veganismus aufgekl├Ąrt"? Warum bezweifle ich das nur.

Auch die Linkseite (nahezu ausschlie├člich Tierschutzlinks) spricht B├Ąnde.

Ein kurzer Blick gen├╝gt also schon, sich zu informieren.

Wenn sich etwas wesentliches ge├Ąndert h├Ątte, g├Ąbe es ja kein Problem, das zu sagen, Einsicht zu zeigen, eine zuk├╝nftig eine sinnvolle Position zu verteten: nichts davon, siehe z.B. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=1138&t=1126.

> Au├čerdem m├Âchte ich nicht, da├č ein Beitrag von mir mit
> Vergleichen (oder Analogien...) wie denen mit gegen Kinder
> sexuelle Gewalt aus├╝benden "KinderrechtlerInnen" oder mit den
> REPs in Verbindung gebracht wird bzw. eine Gruppe wie die TiK

Wie meinen?

> einfach ganz platt als Tierschutzgruppe benannt wird. Bei

Manche Tatsachen sind nunmal einfach und kalr, da n├╝tzt es nichts, entsprechende Aussagen als "platt" abzutun.

> Im ├ťbrigen hat die TiK m.W. nie Werbung f├╝r "Biofleisch"
> gemacht. Da├č eine Tierschutzgruppe auf einer von der TiK
> organisierten Veranstaltung Werbung f├╝r "Biofleisch" machte,
> ist zu kritisieren (auch die TiK ist selbstverst├Ąndlich daf├╝r
> zu kritisieren!), aber die TiK selbst hat nicht daf├╝r
> geworben, was ich als einen gro├čen Unterschied sehen w├╝rde.

Welchen Teiln von "oder" hast Du nicht verstande? Wenn ich sage, jemand, der z.B. Hans oder Peter mit Vornamen ist, ist wohl m├Ąnnlichen geschlechts, kannst Du kaum als Beispiel anbringen, da├č Peter Schulz nicht hans hei├čt ... der ausf├╝hrliche Sachverhalt bez├╝glich der absurden TiK-Demo ist hier im Forum wohl ausf├╝rhlich nachzlesen, sowohl, was das "Biofleisch" angeht als auch was die Redebeitr├Âge (etwa den homophoben), ich habe weder TZeit noch Lust, das jedesmal, wenn jemand meint, die Machenschaften von Tieschutzgruppen wie der TiK h├Ątten etwas mit Tierrechten zu tun, in epischer Breite zu schildern. Von inhaltlichen Aspekten, etwa die Entr├╝stung ├╝ber "Katzen-und Hundefelle" (was ja viel schlimmer ist als Kaninchen- oder Bisamrattenhaut, oder jedenfalls spendentr├Ąchtiger) oder Kaffeefahrten zu "Pelzfarmen" etc. etc. ganz zu schweigen, den Aufwand ist die TiK nun wirklich nicht wert, weil sie eben eine Tierschutzgruppe unter zahllosen ist.

Wie gesagt - wer sich informieren will, kann das jederzeit tun, ist nicht schwer und tut nicht weh.

Achim

Re: ???

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> wieso Tier "schutz" gruppe ? Besagte Gruppe verfolgt

nachdem das jetzt hier erl├Ąutert wurde, kannst Du mal bescheid sagen, ob Du's eingesehen hast, oder wenn nicht, woran es h├Ąngt?

Einfach mal einen Beitrag hier reinsetzen und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden, nachdem die Leute sich die M├╝he gemacht habe, darauf zu antworten, finde ich nicht so produktiv.

Achim

Re: ???

Autor: benny | Datum:
Achim St├Â├čer schrieb:
> nachdem das jetzt hier erl├Ąutert wurde, kannst Du mal
> bescheid sagen, ob Du's eingesehen hast, oder wenn nicht,
> woran es h├Ąngt?
> Einfach mal einen Beitrag hier reinsetzen und dann auf
> Nimmerwiedersehen verschwinden, nachdem die Leute sich die
> M├╝he gemacht habe, darauf zu antworten, finde ich nicht so
> produktiv.

entschuldigung, aber ich war bis gestern im Krankenhaus ! zwei Stunden nachdem ich den letzten beitrag geschrieben habe, hatte ich einen Unfall und das ist KEIN Witz/Ausrede.

Ich habe mich in der Tat mittlerweile besser informiert und meine Meinung nunmehr dahingehend modifiziert, dass die TiK tats├Ąchlich mehr eine Tierschutz als Tierrechtsgruppe ist, auch wenn ich mich bez├╝glich der Kritik hinsichtlich der Biofleisch geschichte etc. Iris anschlie├čen. i.├ť. denke ich dass die Demo damals ein grosser ERfolg war, die Redner dahingegen in der Tat eine schande. Nur ist es ja wohl menschlich, Fehler zu machen und ich lasse mich von der Demo dieses Jahr ├╝berraschen, auf verbesserungen hoffend.

freundlicher gru├č
ben

Tierheim Siegen, zwei Schritte zur├╝ck??

Autor: chris2 | Datum:
Hallo,

war gerade auf der Homepage http://www.tierheim-siegen.de.

Kein Wort mehr dort ├╝ber veg. Hundeern├Ąhrung und Vegetarismus oder gar Veganismus. Eine Folge der technischen St├Ârung :-((

chris2

Re: Tierheim Siegen, zwei Schritte zur├╝ck??

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Kein Wort mehr dort ├╝ber veg. Hundeern├Ąhrung und Vegetarismus
> oder gar Veganismus. Eine Folge der technischen St├Ârung :-((

Jaja, die Technik.Daf├╝r gibt's eine neue Kolumne:

Zitat:
Da wurde ├╝ber guten Tierschutz und schlechten Tierschutz gestritten, ├╝ber guten Vorstand und schlechten Vorstand diskutiert, es ging um angebliche Schwarzgelder, radikale Aktivisten, Intrigen, Macht, die Frage ob Vegetarier oder Veganer die besseren sind und Fleischesser, J├Ąger, verliebte Vorsitzende und Kolumnenschreiber ÔÇô die sind sowieso alle b├Âse...! [...]
In den Hauptrollen sind n├Ąmlich zur Zeit an die 300 Tiere, die auf eine neue Rolle in einem neuen Zuhause warten, bis sie die bekommen, sind viele motivierte Mitarbeiter, Helfer, Spazierg├Ąnger, Teilzeitschmuser usw. f├╝r sie da, um ihnen den ├ťbergang so angenehm wie m├Âglich zu machen.


300? Wohl kaum. Wo doch die Mitglieder allein f├╝r ihren Eikonsum j├Ąhrlich ├╝ber viertausend K├╝ken vergasen und ebensoviele Hennen gefangenhalten und umbringen. Aber naja, das sind keine Hauptrollen, nur Statisten.

Tiersch├╝tzer eben.

Achim

Interessengemeinschaft Tierschutz Siegen

Autor: SabineG | Datum:
Zur Info:

Interessengemeinschaft Tierschutz Siegen
http://www.ig-tierschutz-siegen.de/

Thema Veg. Hunde:
http://www.ig-tierschutz-siegen.de/inhalte/info/veget/vege_pets.htm

Re: Interessengemeinschaft Tierschutz Siegen

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Interessengemeinschaft Tierschutz Siegen
> http://www.ig-tierschutz-siegen.de/

Tierschutz, vegetarisch, Futter, fressen
statt
Tierrechte, vegan, Nahrung, essen.

Nichts dazugelernt?

Achim

Folge des Lernens?

Autor: martin.p | Datum:

> Mensch lernt nie aus :-)

Zieht Mensch dann auch die logische Schlussfolgerung und verbessert?

Re: Folge des Lernens?

Autor: manu | Datum:
Ja sicher, wenn er z.B. keine Adidas-Werbung mehr auf Tierrechtsdemos macht ;-)

Re: Folge des Lernens?

Autor: Tanja | Datum:
manu schrieb:
>
> Ja sicher, wenn er z.B. keine Adidas-Werbung mehr auf
> Tierrechtsdemos macht ;-)

H├Ątte ich mir ja denken k├Ânnen, da├č dieser Schwachsinn mehr als einmal diskutiert werden mu├č.
Die Kampagne gegen Adidas ist eine der speziesistischsten, die ich je kennengelernt habe. "Adidas ist ein au├čergew├Âhnlich schlimmer Tierausbeutungsbetrieb, weil K├Ąnguruhs f├╝r Schuhe etc. umgebracht werden." Nirgendwo bei der ganzen Kampagne findet sich auch nur einmal die Forderung, gar keine H├Ąute mehr einzusetzen, nein, allein K├Ąnguruhh├Ąute d├╝rfen nicht verwendet werden.
Du glaubst doch nicht im Ernst, da├č ich mich an so einer Schei├č-Kampagne beteilige oder die irgendwie ernst nehme. Es interessiert kein Rind, dessen Haut weiter vollkommen legitim nach seiner Ermordung verarbeitet werden darf und es interessiert auch foglich mich nicht, was Speziesisten f├╝r Kampagnen gegen irgendwelche Konzerne ins Leben rufen. Adidas ist genausoviel Tierausbeutungsbetrieb wie Nike, Puma, Homeboy, Buffalo usw. usf.
Der Rucksack, um den es hier geht, ist vegan und bei demselben Teil mit Nike-Aufschrift h├Ątte sich keiner beschwert. Die verarbeiten ja "nur" andere H├Ąute.
Zum Kotzen.

Tanja

eben nicht

Autor: manu | Datum:

> Der Rucksack, um den es hier geht, ist vegan und bei
> demselben Teil mit Nike-Aufschrift h├Ątte sich keiner
> beschwert. Die verarbeiten ja "nur" andere H├Ąute.
> Zum Kotzen.

Eben nicht! Als VeganerIn bem├╝he ich mich keine Werbung f├╝r IRGENDEINE hautverarbeitende Firma zu machen.

Meine Kritik am Adidas bezieht sich nicht auf K├Ąnguruhhaut, sonder auf "Leder" im Allgemeinen.

Adidas ist nur eine (wenn auch etwas gr├Âssere) Nummer in diesem tierverachteten Spiel (menschliche Tiere mit eingeschlossen: Kinderarbeit, Globalisierung anti-Fairtrade, ...).

Wenn ich die M├Âglichkeit habe, dann mache ich lieber keine Werbung f├╝r eine solche Firma mit einen riesen Logo auf dem Rucksack, sondern lieber f├╝r IHTK oder ├Ąhnliches.

Wenn Du das Adidas-Logo zur Schau tr├Ągst, dann hat es den Anschein als ob mit Adidas alles ok ist, was dann impliziert: "Leder" ist ok ... ... isses halt nicht ;-)

Aus dem selben Grund w├╝rde ich mir auch keine McDonalds-T-Shirt o.├Ą. anziehen.

Es ist die Symbolik (wie oben erw├Ąhnt) und Symbole sind wichtig. Ich ziehe z.B. meine alten "Lederschuhe" oder "Wollpullis" auch nicht mehr an (schon garnicht in der ├ľffentlichkeit), will nicht symbolisieren, dass "Leder" normal ist ...

Mein Posting sollte ja auch keine pers├Ânliche Kritik an irgendjemanden sein, es sollte nur zeigen, dass wir alle noch etwas dazulernen k├Ânnen, also: stay cool :-)

manu

Re: eben nicht

Autor: Tanja | Datum:
> Eben nicht! Als VeganerIn bem├╝he ich mich keine Werbung f├╝r
> IRGENDEINE hautverarbeitende Firma zu machen.

D├╝rfte ziemlich schwer werden, nichts von Firmen zu tragen, die nicht in irgendeiner Form Tiere ausbeuten.


> Meine Kritik am Adidas bezieht sich nicht auf K├Ąnguruhhaut,
> sonder auf "Leder" im Allgemeinen.

Du h├Ąttest Dich also auch ├╝ber "Nike" beschwert? Entschuldige, ich kenne Dich nicht, aber es f├Ąllt mir schwer, das zu glauben.


> Adidas ist nur eine (wenn auch etwas gr├Âssere) Nummer in
> diesem tierverachteten Spiel (menschliche Tiere mit
> eingeschlossen: Kinderarbeit, Globalisierung anti-Fairtrade,
> ...).

Kann Dir aus dem Stehgreif keine Bekleidungs-Firma nennen, die mit Sicherheit ohne Kiderarbeit auskommt.


> Wenn Du das Adidas-Logo zur Schau tr├Ągst, dann hat es den
> Anschein als ob mit Adidas alles ok ist, was dann impliziert:
> "Leder" ist ok ... ... isses halt nicht ;-)

Also nochmal: Ich trage kein "Leder", also impliziert das Tragen dieses Rucksackes auch nicht, da├č "Leder" okay ist.

> Es ist die Symbolik (wie oben erw├Ąhnt) und Symbole sind
> wichtig. Ich ziehe z.B. meine alten "Lederschuhe" oder
> "Wollpullis" auch nicht mehr an (schon garnicht in der
> ├ľffentlichkeit), will nicht symbolisieren, dass "Leder"
> normal ist ...

Eben weil sie aus diesen Materialien sind, das ist ganz klar. Und weiter?

> Mein Posting sollte ja auch keine pers├Ânliche Kritik an
> irgendjemanden sein, es sollte nur zeigen, dass wir alle noch
> etwas dazulernen k├Ânnen, also: stay cool :-)

Ich lerne ja gern dazu, aber ich lerne hoffentlich niemals, etwas zu tun, wovon ich nicht ├╝berzeugt bin. ;-)

Tanja

Re: eben nicht

Autor: manu | Datum:

>
> > Eben nicht! Als VeganerIn bem├╝he ich mich keine Werbung f├╝r
> > IRGENDEINE hautverarbeitende Firma zu machen.
>
> D├╝rfte ziemlich schwer werden, nichts von Firmen zu tragen,
> die nicht in irgendeiner Form Tiere ausbeuten.
>

Stimmt, und deswegen machen wir freiwillig f├╝r diese Firmen noch extra Werbung mit einem grossen Logo??

>
> > Meine Kritik am Adidas bezieht sich nicht auf K├Ąnguruhhaut,
> > sonder auf "Leder" im Allgemeinen.
>

> Du h├Ąttest Dich also auch ├╝ber "Nike" beschwert?

Klaro. Nike, Adidas und wie sie alle heissen. F├╝r mich sind das Firmen, die explizit dicken Profit mit Tieren machen. F├╝r die sind Tiere nur "Resourcen", ├╝ber die beliebig verf├╝gt werden kann und f├╝r die geben ich mich nicht einfach als "Lifass├Ąule" her.

> Entschuldige, ich kenne Dich nicht, aber es f├Ąllt mir schwer,
> das zu glauben.

Wie heisst es so sch├Ân: Glauben heisst nicht wissen.

>
>
> > Adidas ist nur eine (wenn auch etwas gr├Âssere) Nummer in
> > diesem tierverachteten Spiel (menschliche Tiere mit
> > eingeschlossen: Kinderarbeit, Globalisierung anti-Fairtrade,
> > ...).
>
> Kann Dir aus dem Stehgreif keine Bekleidungs-Firma nennen,
> die mit Sicherheit ohne Kiderarbeit auskommt.

Von Iglo gibt es ja auch vegane Spinatgerichte, von Maggi gibt es auch eine vegane Tomaten-Reis-Suppe. Ich w├╝rde trotzdem keinen Rucksack von Nestle oder Unilever tragen. Und schon garnicht auf einer Tierrechtsdemo.

Das vermeidbare vermeiden: Vielleicht kann mensch tats├Ąchlich nicht ohne Klamotten auskommen, die von einer tierrechtsverletzenden Firma stammmen, aber mensch kann es vermeiden noch extra Werbung f├╝r diese Firmen zu machen.

>
>
> > Wenn Du das Adidas-Logo zur Schau tr├Ągst, dann hat es den
> > Anschein als ob mit Adidas alles ok ist, was dann impliziert:
> > "Leder" ist ok ... ... isses halt nicht ;-)
>
> Also nochmal: Ich trage kein "Leder", also impliziert das
> Tragen dieses Rucksackes auch nicht, da├č "Leder" okay ist.

Du tr├Ągst kein Leder, das ist super. Wenn Du Werbung f├╝r eine lederverarbeitende Firma machst, dann zeigst Du aber m.M. sehr wohl, dass Du mit dem Gesch├Ąftsgebaren, den Produkten dieser Firma (also auch dem "Leder") keine Probleme hast.

>
>
> Ich lerne ja gern dazu, aber ich lerne hoffentlich niemals,
> etwas zu tun, wovon ich nicht ├╝berzeugt bin. ;-)

Na dann hoffe ich, dass ich Dich vielleicht doch noch ├╝berzeugen kann, auf das freiwillige Tragen grosser Embleme von extrem tierrechtsverletzenden Firmen und Konzernen zu verzichten ;-)


manu

Re: eben nicht

Autor: Tanja | Datum:
manu schrieb:

> Du tr├Ągst kein Leder, das ist super. Wenn Du Werbung f├╝r eine
> lederverarbeitende Firma machst, dann zeigst Du aber m.M.
> sehr wohl, dass Du mit dem Gesch├Ąftsgebaren, den Produkten
> dieser Firma (also auch dem "Leder") keine Probleme hast.

Also zeig mir eine Firma, die ausschlie├člich vegane Kleidung etc. herstellt. Und zeig mir Kleidung, auf der nicht das Logo der jeweiligen Firma zu sehen ist.

Tanja

Re: eben nicht

Autor: manu | Datum:
Tanja schrieb:
>
> manu schrieb:
>
> > Du tr├Ągst kein Leder, das ist super. Wenn Du Werbung f├╝r eine
> > lederverarbeitende Firma machst, dann zeigst Du aber m.M.
> > sehr wohl, dass Du mit dem Gesch├Ąftsgebaren, den Produkten
> > dieser Firma (also auch dem "Leder") keine Probleme hast.
>
> Also zeig mir eine Firma, die ausschlie├člich vegane Kleidung
> etc. herstellt. Und zeig mir Kleidung, auf der nicht das Logo
> der jeweiligen Firma zu sehen ist.
>

Aber es kommt doch auch auf die Gr├Âsse des Logos an, oder?
Und auf dem Rucksack prangt das Emblem halt richtig pr├Ąchtig.
Zudem bist Du vielleicht darauf angewiesen Kleidung einer dieser Firmen zu tragen, beim Rucksack hast Du aber doch gewisse Wahlm├Âglichkeiten.

Vielleicht k├Ânnen wir uns ja darauf einigen, dass das Tragen eines solchen Rucksackes auf einer Tierrechtsdemo nicht das Optimum in Sachen Aussenwirkung darstellt.

manu

Re: eben nicht

Autor: Tanja | Datum:
manu schrieb:

> Aber es kommt doch auch auf die Gr├Âsse des Logos an, oder?

Ich f├Ąnde es verlogen, einen adidas-Rucksack zu besitzen und zu benutzen, ihn aber wegen des Logos zu verstecken bzw. ihn nur in der ├ľffentlichkeit zu zeigen, wenn das Logo kleiner w├Ąre.
Verstehst Du, was ich meine?

> Und auf dem Rucksack prangt das Emblem halt richtig pr├Ąchtig.
> Zudem bist Du vielleicht darauf angewiesen Kleidung einer
> dieser Firmen zu tragen, beim Rucksack hast Du aber doch
> gewisse Wahlm├Âglichkeiten.

Soviel wie bei Kleidung auch... - aber da drehen wir uns wohl im Kreis. Ich habe z.B. kein einziges Kleidungsst├╝ck im Schrank, von dem ich wei├č, wie es produziert wurde.

> Vielleicht k├Ânnen wir uns ja darauf einigen, dass das Tragen
> eines solchen Rucksackes auf einer Tierrechtsdemo nicht das
> Optimum in Sachen Aussenwirkung darstellt.

Das kann sein, aber ich ziehe es vor, den Leuten nichts vorzumachen. Die Firmenpolitk von Adidas ist echt schei├če, aber die von anderen Firmen sicher nicht weniger und ich sehe keine Ausweichm├Âglichkeit, das ist das Problem.

Tanja

Vielleicht ein Tip

Autor: Nina | Datum:
Hallo,

>
> > Und auf dem Rucksack prangt das Emblem halt richtig pr├Ąchtig.
> > Zudem bist Du vielleicht darauf angewiesen Kleidung einer
> > dieser Firmen zu tragen, beim Rucksack hast Du aber doch
> > gewisse Wahlm├Âglichkeiten.
>
> Soviel wie bei Kleidung auch... - aber da drehen wir uns wohl
> im Kreis. Ich habe z.B. kein einziges Kleidungsst├╝ck im
> Schrank, von dem ich wei├č, wie es produziert wurde.


Vielleicht ist das etwas f├╝r Euch:

http://www.ebloodclothing.com

Liebe vegane Gr├╝sse
Nina

Tierschutz zeigt mal wieder sein wahres Gesicht

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Tierheim Siegen: Hunde erhalten wieder Fleisch (20.11.2003)

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Hagen / Siegen (aho) ÔÇô Den Hunden im Tierheim Siegen soll wieder Fleisch gef├╝ttert
werden. Das haben die Mitglieder des Tierschutzvereins nach einem Bericht der
Zeitung ÔÇ×WestfalenpostÔÇť jetzt in einer Befragung mit ├╝berw├Ąltigender Mehrheit
entschieden. Das Tierheim Siegen hatte bundesweit f├╝r Schlagzeilen und
kontroverse Diskussionen [1] gesorgt, nachdem der ehemalige, selbst vegetarisch
lebende Gesch├Ąftsf├╝hrer des Tierheims J├╝rgen Fo├č die F├╝tterung der Hunde im
November 2001 auf pflanzliche Kost umstellte. Hierbei sei der Denkansto├č zu diesem
Projekt von den Firmen Dr.-Baumann Cosmetic und Dr. med. Henrich aus Siegen
gekommen, berichtete damals J├╝rgen Fo├č einer Zeitung.


Links
[1] http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20011129-00001/