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Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Anzahl Beiträge in diesem Thread: 60

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Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: kathrin | Datum:
Ich finde Kunstpelz ist ein speziesistisches Produkt, weil es das Tragen von Pelz verherrlicht.
Nat√ľrlich kommen dabei keine nmTs zu schaden, dennoch tragen die meisten den Kunstpelz, weil er aussieht wie Pelz.
Wer w√ľrde gerne k√ľnstliche Menschenhaut zur Schau tragen wollen?

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Ich finde Kunstpelz ist ein speziesistisches Produkt, weil es
> das Tragen von Pelz verherrlicht.

Was kritisch sein k√∂nnte, wenn es denn belegbar w√§re, w√§re eine psycholgische Wirkung dahingehend, da√ü das Bild von "wie Pelz" aussehenden (aber nicht als vegan erkennbaren) Kleidungsst√ľcken in der √Ėffentlichkeit den Wunsch nach "Pelz" weckt/verst√§rkt. Gibt es dazu Belege? Umgekehrt k√∂nnte aber die Etablierung von "Kunstpelz" den Absatz von "Echtpelz" senken. Mir ist keine Studie o.√§. bekannt, die das eine oder andere belegen w√ľrde.

√Ąhnlich (aber nicht gleich) verh√§lt es sich etwa mit "Leder"- vs. "wie Leder aussehenden" Schuhen. Da die werten Passanten es allerdings fertigbringen, bei Aktionen Aktivisten, die Stoffschuhe tragen, den beliebten Spruch von "Ihr tragt aber auch Lederschuhe" an den Kopf zu werfen, d√ľrfte hier kaum eine Gefahr der "Leder"-Absatzf√∂rderung bestehen.

Der Verzehr etwa einer Tofuwurst oder eines vegan belegten Brots in der √Ėffentlichkeit k√∂nnte nat√ľrlich "Hunger"-Gef√ľhle stimulieren und damit zum Kauf von (aller Wahrscheinlichkeit nach unveganen) Nahrungsmitteln f√ľhren. Gleiches gilt aber auch f√ľr den Verzehr offensichtlich veganer Nahrungsmittel (etwa einer Birne).

Weiteres Beispiele ist etwa die - in dieser Gesellschaft notwendige - Aufnahme von Tieren: wer sich mit einem Hund in der √Ėffentlichkeit zeigt, k√∂nnte damit bei Speziesisten dem Wunsch, ein Tier zu "besitzen" anregen und damit den Kauf eines solchen f√∂rdern. Hier f√§llt jedoch ohne Zweifel die Abw√§gung des Dilemmas eindeutig aus, zumal der zus√§tzliche Anreiz in der Reizflut durch von Speziesisten "ausgef√ľhrten" Hunden, Werbung usw. vernachl√§ssigbar sein d√ľrfte.

> Nat√ľrlich kommen dabei keine nmTs zu schaden, dennoch tragen
> die meisten den Kunstpelz, weil er aussieht wie Pelz.
> Wer w√ľrde gerne k√ľnstliche Menschenhaut zur Schau tragen
> wollen?

Das ist eine unsinnige Analogie, da ja auch kaum jemand echte "Menschenhaut zur Schau tragen" will.

Achim

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Tanja | Datum:
Was bei "Pelz" (egal, ob echt oder fake) allerdings noch anzumerken ist, ist, daß es tatsächlich nur ein "Accessoire" ist und damit keinerlei Notwendigkeit besteht, sowas zu tragen (anders als z.B. bei Schuhen, jetzt im Winter sind Stoffschuhe schon ziemlich kacke ;-)).
Auf der anderen Seite ist es ja ethisch betrachtet nicht verwerflich, sich in eine Jacke mit "Teddyfutter" oder "Pelzimitat" oder ähnliches zu kuscheln, sieht ja wirklich nett aus und hält meist auch schön warm. Ich persönlich denke jedenfalls (es sei denn, es handelt sich um Stoff, der 1:1 wie "Pelz" ausssieht) bei sowas nicht in erster Linie an die abgezogenen Häute anderer Tiere. Und andere Leute dazu zu bewegen, sowas ebenfalls nicht als "Imitat" eines Tierausbeutungsproduktes sondern einfach als eigenständiges Produkt zu sehen, wäre sicher auch ein Fortschritt.
Hm, versteht jemand, was ich sagen will...? ;-)

Tanja

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Was bei "Pelz" (egal, ob echt oder fake) allerdings noch
> anzumerken ist, ist, daß es tatsächlich nur ein "Accessoire"
> ist und damit keinerlei Notwendigkeit besteht, sowas zu
> tragen (anders als z.B. bei Schuhen, jetzt im Winter sind

Richtig, hatte ich vergessen zu erwähnen ;-) .

> Auf der anderen Seite ist es ja ethisch betrachtet nicht
> verwerflich, sich in eine Jacke mit "Teddyfutter" oder
> "Pelzimitat" oder ähnliches zu kuscheln, sieht ja wirklich
> nett aus und hält meist auch schön warm. Ich persönlich denke

Ansichtssache.

> jedenfalls (es sei denn, es handelt sich um Stoff, der 1:1
> wie "Pelz" ausssieht) bei sowas nicht in erster Linie an die
> abgezogenen Häute anderer Tiere. Und andere Leute dazu zu

Wobei ein Trend dahingeht, auch "Echtpelz" dahingehend zu modifizieren (bunt einfärben etc.).

> bewegen, sowas ebenfalls nicht als "Imitat" eines
> Tierausbeutungsproduktes sondern einfach als eigenständiges
> Produkt zu sehen, wäre sicher auch ein Fortschritt.
> Hm, versteht jemand, was ich sagen will...? ;-)

Ich schätze, daß ich (ausnahmsweise ;-)) verstanden habe, was Du sagen wolltest ;-) .

Alles in allem w√ľrde ich allerdings nach subjektiver Einsch√§tzung v.a. gem√§√ü Deinem Hinweis am Anfang derzeit eher zur Vermeidung von "Kunstpelz" tendieren (zumal ich zumindest Imitate nicht von behaarter Leichenhaut unterscheiden kann).

Achim

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Tanja | Datum:

> Wobei ein Trend dahingeht, auch "Echtpelz" dahingehend zu
> modifizieren (bunt einfärben etc.).

Stimmt auch wieder.

> Ich schätze, daß ich (ausnahmsweise ;-)) verstanden habe,
> was Du sagen wolltest ;-) .

Den heutigen Tag streiche ich im Kalender an. :D

> Alles in allem w√ľrde ich allerdings nach subjektiver
> Einschätzung v.a. gemäß Deinem Hinweis am Anfang derzeit eher
> zur Vermeidung von "Kunstpelz" tendieren

Denke, da√ü es wohl keine oder kaum eine Gelegenheit gibt, zu der man sowas tragen k√∂nnte ohne andauernd Erkl√§rungen abgeben zu m√ľssen (auch wenn die Leute sich vielleicht gar nicht so sehr daf√ľr interessieren ;-)).

> (zumal ich zumindest
> Imitate nicht von behaarter Leichenhaut unterscheiden kann).

Hm, das gilt ja aber auch f√ľr viele Schuhe...

Tanja

Negative Signalwirkung von Imitaten?

Autor: Achim Stößer | Datum:
> > (zumal ich zumindest
> > Imitate nicht von behaarter Leichenhaut unterscheiden kann).
>
> Hm, das gilt ja aber auch f√ľr viele Schuhe...

Ja, aber der Unterschied ist, da√ü derzeit fast alle "Leder"schuhe tragen, aber relativ wenige "Pelz"m√§ntel, so da√ü im Fall von "Pelz" durchaus eine (negative) Signalwirkung denkbar w√§re, w√§hrend das bei "Leder"schuhen eher unwahrscheinlich ist (daher mein Hinweis auf die Ignoranten-"Lederschuh"-Vorw√ľrfe (und entsprechend Volkers Barfu√ü-"Lederschuh"tr√§ger).

(Ich ändere mal den Titel, da a) "Kunstepelz" per se ja offensichtlich nicht speziesistisch ist und b) der Bezug ja ausgeweitet wurde.)

Achim

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: VolkerK | Datum:
Achim Stößer schrieb:
>

> √Ąhnlich (aber nicht gleich) verh√§lt es sich etwa mit "Leder"-
> vs. "wie Leder aussehenden" Schuhen. Da die werten Passanten
> es allerdings fertigbringen, bei Aktionen Aktivisten, die
> Stoffschuhe tragen, den beliebten Spruch von "Ihr tragt aber
> auch Lederschuhe" an den Kopf zu werfen, d√ľrfte hier kaum
> eine Gefahr der "Leder"-Absatzförderung bestehen.


Ich erinnere mich an eine Demo, wo im Herbst eine Gruppe vegane Barfu√üg√§nger aus einer Wagenburgin BO mitgelaufen sind. Man sah ihren F√ľ√üen an, dass sie seit Jahren keine Schuhe mehr getragen hatten. Auch ihnen wude vorgeworfen, Lederschuhe zu tragen (so viel Hornhaut hatte sich nun wirklich nicht gebildet, dass man sich da irren konnte).

Ich stimme Achim zu, dass Kunstpelz Ok ist und nicht verbannt geh√∂rt. Es gibt Menschen mit dem Bed√ľrfnis, ein Leopardenmuster zu tragen und sich kuschlig zu f√ľhlen, und man kann ihnen mit den hervorragenden und zudem konkurrenzlos g√ľnstigen Imitaten beweisen, dass daf√ľr keine Tiere leiden und sterben m√ľssen. Auf Demos sollte man nur halt vorsichtig sein und diese Kleidungsst√ľcke ausdr√ľcklich (Sandwichplakat?) als Kunstpelz deklarieren.

Was √ľbrigens auch nicht Ok ist, wenn hinten am Auto ein Veganismusaufkleber h√§ngt und der Fahrer gerade Spacebar o-√§. fr√ľhst√ľckt. Ist mir mal auf dem Hemweg vom Bioladen passiert, war ein nettes Hupkonzert von einigen Gr√ľnberockten...

Seit dem fährt mein Auto inkognito.

Gruß,
Volker.

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Ich stimme Achim zu, dass Kunstpelz Ok ist und nicht verbannt
> geh√∂rt. Es gibt Menschen mit dem Bed√ľrfnis, ein

Da kannst Du mir schlecht zustimmen, weil ich das (so) nicht gesagt habe; vielmehr habe ich eine bedingte Aussage gemacht, abhängig davon, ob das Tragen von "Kunstpelz" dazu beiträgt, den Absatz von "Echtpelz" a) zu fördern oder b) zu verringern.

Achim

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: blanci | Datum:
hi!

ich finde nicht dass man kunstpelz verbannen sollte. wirklich echt aussehender kunstpelz ist total teuer, schon so teuer wie echtpelz. wenn frau oder mann wirklich pelz tragen will weil es der trend ist oder eben f√ľr sie/ihn sch√∂n aussieht kann dann doch zum teuren kunstpelz greifen, denn der sieht und f√ľhlt sich total gleich an wie echter.

bed√ľrfnisse erweckt mei√ütens die werbung, oder wenn alle sowas tragen. aber es wird nicht das bed√ľrfniss geweckt echten pelz zu tragen, sondern eben pelz, ob er echt oder unecht ist.

es gibt einfach zu wenig werbung f√ľr "tollen" fakepelz.

man erkennt eigentlich recht einfach ob jetzt pelzbesätze etc. echt sind oder nicht.

und bei den alten damen in pelz kann man davon ausgehen dass er echt ist... außer die dame hat ein bisschen ein ethisches denken und kauft sich einen teuren kunstpelz.

pelz ist heuer im winter wieder im kommen, auch nächsten winter werden wir noch oft pelz sehen. pelz war in den letzten jahren total verdrängt worden, jetzt kommt er wieder. wir können aber damit rechnen dass in 3-4 jahren der trend pelz zu tragen wieder verschwindet.
und irgendwann kommt er dann wieder....ob er dann noch immer echt ist oder nicht kann man jetzt noch nicht sagen.

lg blanc

Heizverweigerung statt Kunstpelz;-)

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Unsere Wohnung ist mit Gasetagenheizung ausgestattet und weil wir im letzten Winter bis zu 6,-Euro Gas t√§glich f√ľr einen nichtisolierten Altbau verbrauchten, wollten wir diesen Winter mit Holz heizen denn in einem Zimmer ist noch ein alter Kamin. Leider ist der undicht, bei entsprechender Wetterlage zieht Rauch in die Wohnung. Zum Gl√ľck sind die Fenster so undicht, bei Isofenstern w√§ren wir sicher erstickt.

Auf jeden Fall haben wir uns entschlossen Heizverweigerung zu praktizieren, und so ist die Temperatur kontinuierlich bis auf nun 9 Grad gefallen. Der Metabolismus stellt sich drauf ein und es ist eine sch√∂ne Erfahrung. Heizaskese als sinnliches Erlebnis, auch f√ľr Nichtexzentriker geeignet!:-)

Am Anfang froren wir nat√ľrlich und lachten viel weil das schon bescheuert ist, aber f√ľr das Wohlbefinden ist es sogar besser. Ich hatte immer Probleme mit Heizungsluft und trockenen Schleimh√§uten, selbst mit Wasserbeh√§ltern. Jetzt ist die Luftfeuchtigkeit ideal. Auch friert man nat√ľrlich nicht wenn man rausgeht, der K√∂rper verbraucht wohl einfach mehr Kalorien und es gibt keinen Temperaturschock.

F√ľrs Bett habe ich mir W√§rmeflaschen aus leeren Ecover-Waschmittelbeh√§lter gebastelt. Ich habe aus einem alten Frotteehandtuch passende S√§ckchen gen√§ht und wenn wir ins Schlafzimmer gehen koche ich 3 Liter Wasser, die Beh√§lter halten das aus und dicht. Die heizen das Bett die ganze Nacht, manchmal ist es sogar etwas zu warm. Die Ersparnis finanziell und umwelttechnisch ist enorm.

Gaskosten täglich Winter 2004/5
Durchschnitt jan 6,15 (190,65)
Durchschnitt feb 5,31 (148,68)
Durchschnitt mär 3,05 (94,55)

Also √ľber 430 Euro oder 144 pro Heizmonat.

Gaskosten täglich Winter 2005/6
Durchschnitt nov 0,77

Also 23 Euro pro Heizmonat.
(Beinhaltet kochen und gelegentliches Aufwärmen am Backofen, wobei die Aufwärmabstände größer werden)

Und 2 Kilo bin ich auch schon losgeworden. Gr√∂√üe 38 ich komme. Komisch auch da√ü man aufh√∂rt zu frieren, es f√ľhlt sich normal an.

Was das mit Tierrechten zu tun hat? Na dann rechnet Euch mal die eingesparten C02 Emissionen aus, und rechnet daß dann hoch auf den Energieverbrauch der (Fossil)Heizländer und die Wirkung auf den Klimawandel, sowie dessen Einfluß auf tierliche Lebensräume...

Re: Heizverweigerung statt Kunstpelz;-)

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Auf jeden Fall haben wir uns entschlossen Heizverweigerung zu
> praktizieren, und so ist die Temperatur kontinuierlich bis
> auf nun 9 Grad gefallen. Der Metabolismus stellt sich drauf

Hm, das w√§re mir denn doch etwas zu frisch, f√ľrchte ich. Ich wurde zwar vor zwei Wochen oder so noch wegen der Stoffschuhe verwundert angesprochen (Nicgtveganer sind halt memmen ;-)), aber inzwischen habe ich auch die Winterschuhe rausgekramt; ich habe zwar fr√ľher auch schon mal eine Weile t√§glich abends ein, zwei Stunden im Schnee an der Bushaltestelle gewartet, aber das mu√ü ich nicht unbedingt haben ;-) .

> Am Anfang froren wir nat√ľrlich und lachten viel weil das
> schon bescheuert ist, aber f√ľr das Wohlbefinden ist es sogar
> besser. Ich hatte immer Probleme mit Heizungsluft und

Wie es scheint, erhöht tatsächlich zumindest bei einige Spezies ("Tierversuche") "Hunger" und "Frieren" die Lebenserwartung signifikant ... ein klarer Trade-Off.

> Nacht, manchmal ist es sogar etwas zu warm. Die Ersparnis

Tu halt paar Eisw√ľrfel rein ;-) .

> Und 2 Kilo bin ich auch schon losgeworden. Größe 38 ich

Hmmm ... meinst Du, es n√ľtzt was, wenn ich die Heizung ein bi√üchen runterdrehe :-/ ...


Achim

Re: Heizverweigerung statt Kunstpelz;-)

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Achim Stößer schrieb:

> Hm, das w√§re mir denn doch etwas zu frisch, f√ľrchte ich.

Also jetzt nach dem Abendessen kochen ist es 12¬į und ich sitze ganz entspannt vorm Monitor. Ich habe eine Art k√∂rperlange Ponchos geschneidert, die tragen wir √ľber Joggingkleidung, bequem und h√§lt warm.

> Tu halt paar Eisw√ľrfel rein ;-) .

Kicher. Warum nicht gleich den ganzen Kanister ins Eisfach legen.

> Hmmm ... meinst Du, es n√ľtzt was, wenn ich die Heizung ein
> bißchen
runterdrehe :-/ ...

Nun ja, jedes Grad weniger bedeutet wesentliche Ersparnis. Allerdings ist das Wohlbefinden entscheidend, je nachdem wie es persönliche Umstände erlauben. Nicht jeder will spontan Gewicht verlieren oder so:-) Wir machen das ja, weil es uns Spaß macht. Ich denke, wenn man das macht weil man denkt man sollte es machen, artet das sehr schnell in Streß aus, und der ist sehr schädlich. Sollte also keine masochistische Übung sein.

Jedoch sollte jeder sich Gedanken machen, wie man sich mittelfristig von fossilen Brennstoffen abkoppelt. Holz ist sehr gut geeignet, da CO2 neutral. Wer plant ein Haus zu bauen, sollte gleich die M√∂glichkeiten nutzen die bereits vorhanden sind, also Passivhaus, Erdw√§rmetauscher oder Pelletheizkessel mit Sterlingmotorkombination, das ist eine Heizung die gleichzeitig Strom produziert. Es gibt mittlerweile auch sehr effektive Windr√§der f√ľrs Eigenheim-Dach, ich denke auch Mieter sollten an die Hauseigent√ľmer herantreten und nach L√∂sungen suchen. Ideal w√§ren nat√ľrlich L√∂sungen zum mitnehmen. Mein Fernseher, mein K√ľhlschrank, mein Strompropeller.

Der Markt bietet schon viel mehr als man denkt, und die Auswahl an Innovationen wird sich in den n√§chsten Jahren rasant ausdehnen. Zusammen mit erh√∂hter Energieeffizienz (z.B. LED Licht, Biomassenbrennstoff betriebene Waschmaschine usw, Raps√∂l betriebene K√ľchenherde mit Einspritzertechnik wie im Automotor, die gleichzeitig Strom produzieren usw. usw.), bei der der Energieverbrauch drastisch sinkt macht alternative Energieproduktionen nat√ľrlich wesentlich wirtschaftlicher und realistischer. Nat√ľrlich k√∂nnen wir den derzeitigen Energiebedarf nicht aus erneuerbaren Mitteln decken, allerdings sind die Einsparm√∂glichkeiten durch Effizienz meiner Meinung nach bis zu 90%, jedenfalls bei Privatleuten.

Gut, wir haben uns jedoch entschieden nicht mehr zu warten (bzw. sind als Mieter unsere M√∂glichkeiten auch begrenzt) sondern nutzen das effektivste Heizkraftwerk das uns zur Verf√ľgung steht: unser K√∂rper. Man glaubt gar nicht wie bequem und doch isolierend die "Hausponcho" "Jogginganzug" Kombination ist. √Ąrgerlich: unser diesj√§hriger Stromverbrauch √ľberstieg 4000kWh. F√ľr zwei Personen ist das schon sehr heftig. Schuld: ein elektrischer Durchlauferhitzer f√ľrs Duschen, das haut rein. Ich h√§tte liebend gerne einen alten Badekessel f√ľr Holz, leider ist der Kamin so weit weg.

Seid ihr noch da?

Ich habe Interesse halber mal meinen per√∂nlichen Energieverbrauch in Kalorien umgerechnet und mit Nahrungskalorien summiert. Mit Strom, Gas, Nahrung (ohne Energieverbrauch f√ľr Nahrungsproduktion) verbrauche ich t√§glich 16.000 (!) Kcal, und ich habe kein Auto, fahre √ľberall mit dem Fahrrad hin und setze mich auch nicht in eine fliegende Bruchdose f√ľr Urlaub. Das hei√üt, ich liege f√ľr westliche Verh√§ltnisse am unteren Ende des Verbrauchs. Wenn man mal von 2000-3000 Kcal f√ľr Nahrung ausgeht, sollte der restliche Energieverbrauch diese Zahl t√§glich nicht √ľbersteigen, technisch m√∂glich w√§re das heute schon denke ich.

Generell sollte alle Energie (Strom, Gas, Heizung, Tanken, Nahrung) in Kcal umgerechnet werden damit die Menschen mehr √úbersicht √ľber ihren Verbrauch bekommen und das weniger abstrakt ist. Wer kann sich schon etwas unter einer Kilowattstunde vorstellen?

Aber ich schick jetzt mal ab, sonst wirds zu lang.

Re: Heizverweigerung statt Kunstpelz;-)

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Also jetzt nach dem Abendessen kochen ist es 12¬į und ich

Also ich hatte 15¬į, als ich mih heute an den rechner gesetzt habe; allenfalls ertr√§glich.

> > Hmmm ... meinst Du, es n√ľtzt was, wenn ich die Heizung ein
> > bißchen
runterdrehe :-/ ...
>
> Nun ja, jedes Grad weniger bedeutet wesentliche Ersparnis.

Meinte eigentlich wegen des Gewichtsverlusts (bez√ľglich der Energie war's mir klar) ;-) .

> Duschen, das haut rein. Ich hätte liebend gerne einen alten
> Badekessel f√ľr Holz, leider ist der Kamin so weit weg.

Da sei mal vorsichtig, wir hatten so ein Teil, als ich ein Kind war - eine Zumutung, enormer Arbeitsaufwand (Holz sägen, hacken, tragen, anfeuern, mehrfach nachlegen), um auch nur einen Teil des eigentlich benötigten Wassers halbwegs warm zu bekommen. Da wurde dann der Rest oft in Töpfen auf dem Herd erwärmt ...

Achim

Frage @Ava

Autor: Linda! | Datum:
Hattest du nicht mal Katzen bei dir wohnen?
Wie halten die diese niedrigen Temperaturen aus?

Katze ohne Heizung

Autor: Tanja | Datum:
Ich antworte einfach mal. ;-) 9 Grad Celcius sind f√ľr gesunde Katzen doch absolut kein Problem, ist wahrscheinlich sogar besser als eine kra√ü √ľberheizte Wohnung. Ich habe mal einen kater kennengelernt, der vielleicht noch die H√§lfte seiner Haare hatte, weil er sich nonstop in solch einer viel zu stark geheizten Wohnung aufhielt. Ich kenne auch keine freilebende Katze, die einen Radiator oder so ihr eigen nennt. ;-)

Tanja

Re: Katze ohne Heizung

Autor: Rebecca | Datum:
Auf eine andere Aufwärmmöglichkeit hat mich 'meine' Katze selbst gebracht, indem sie mir nachts immer wieder die Wärmflasche 'geklaut' hat (sie schläft gern bei mir im Bett, aber aufgrund des geöffneten Fensters ist es im Schlafzimmer halt oft recht kalt. Statt woanders zu schlafen platziert sie sich zur Zeit eben einfach auf meiner Wärmflasche und ist da auch nicht mehr runterzukriegen :-) )

An k√§lteren Tagen, wenn ich aber l√§nger weg bin und deshalb die Heizung nicht aufdrehen m√∂chte, plaziere ich ihr jetzt also eine gut in Handt√ľchern isolierte W√§rmflasche in ihrem Lieblingsk√∂rbchen. Sie nimmt das sehr gerne an!

Re: Frage @Ava

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Linda! schrieb:

> Hattest du nicht mal Katzen bei dir wohnen?

Einen Kater. Bei mehr w√ľrde mein Mann streiken.

> Wie halten die diese niedrigen Temperaturen aus?

Gar nicht, denn er ist ständig draußen:-)

Nein, im Ernst, er geht morgens raus und kommt so gegen 19 oder 20:00h heim, hat entspechend Winterbehaarung und will selbst bei Schnee und Regen raus. Also kalt scheint es ihm auf jeden Fall nicht zu sein, denn ich habe extra eine "Kartonhöhle" gebaut mit fett Stroh drin, aber da geht er nur zum schlafen rein.

Re: Frage @Ava und Tanja

Autor: veganetti | Datum:
Ich denke nicht, das man Katzen, die es gewöhnt sind, sich in der warmen Wohnung aufzuhalten und aufzuwärmen, solchen niedrigen Themperaturen aussetzen sollte.
Sie haben sich an uns angepasst und brauchen, selbst wenn sie draußen viel Zeit verbringen, einen Platz zum Aufwärmen.
Man kann die Wohlf√ľhl-temperatur von Katzen sehr schnell erkennen. Liegen sie entspannt mit allen Vieren von sich gestreckt, ist es OK, wenn sie sich aber mit aufgeplustertem Fell ganz klein machen, die Pfoten unterschlagen, ist es eindeutig zu kalt.
Und sollten sie sich nicht wohlf√ľhlen bei uns?

Katzen die vorwiegend draußen leben sind schon froh und dankbar, wenn sie sich mal aufwärmen können, trotz des dicken Winterpelzes .
Temperaturen bis Null Grad und noch etwas drunter sind kein Problem, sofern die Katzen sich in Thermoh√§uschen und Kuscheldecken auch zwischendurch aufw√§rmen k√∂nnen und es trocken und zugfrei haben, aber auch nur f√ľr jene geltend, die nicht die M√∂glichkeit haben in ein warmes Haus zu huschen.

Ich sehe keinen Sinn in einer Heizverweigerung, die mir und meinen Mitbewohnern schaden k√∂nnte, die keiner mitbekommt, und die auch nichts bewirken wird, au√üer das die Tierarztkosten steigen, weil sie nicht in der Lage sind, sind pl√∂tzlich einem derartigen K√§lteeinbruch anzupassen, und auch nicht darauf vorbereitet sein k√∂nnen, da sie das Haus als W√§rmequelle kennen, und lieber darinnen sind, als bei frostigen Themperaturen durch den Garten zu wandern und sich irgendwo die F√ľ√üchen abzufrieren.

Ich sehe jeden Tag meine Katzen sich am Kamin langstrecken und W√§rme genie√üen. Jeder kennt Katzen die sich des Sommers in der Sonne aalen....wie kann man nur annehmen, es mache ihnen nichts aus, wenn sie pl√∂tzlich keine W√§rmequelle mehr zur Verf√ľgung haben.

Dem Tier die w√§rmende H√ľtte zu verweigern finde ich unangemessen, und √Ąltere Katzen werden anf√§lliger f√ľr Erkrankungen der Harnwege und/oder der Nieren. N√§sse, K√§lte und Zugluft werden nicht gut vertragen, Gelenkbeschwerden und Viruserkrankungen werden somit gef√∂rdert.. Alte Samtpfoten sind K√§lteempfindlicher.
Die gro√üteils verbreitete Meinung, dass ‚ÄěKatzen schon irgendwie durchkommen‚Äú stimmt leider nicht! , N√§sse, K√§lte, erschwerte Widerstandskraft gegen Viruserkrankungen, weil Schw√§chung des Immunsystems bei Dauerfr√∂steln‚Äď sind keine guten Bedingungen um Katzen in unseren Breiten gut durch den Winter kommen zu lassen.

Was auch immer mit einer Heizverweigerung bezweckt werden soll, wird in diesem Falle zu Lasten des Tieres ausgetragen, welches sich in unserer Obhut befindet und seine Bed√ľrfnisse sollten gesichtert sei, bei derartigen Aktionen.Zumal auf eine alternative Heizquelle nicht zur√ľckgegriffen werden konnte.
Das sollte man vorher bedenken, gerade wenn man nicht allein lebt ,sondern Tieren die Opferversorgung angedeien lässt. Sie sollten sich auf uns, und unsere Sicherheit verlassen können.

Heizverweigerung, nur unter Einbeziehung eines funktionst√ľchtigen Kamins, damit die Mieze sich trotz der ihr unbekannten Protestaktion noch wohlf√ľhlen kann, deren Sinn und Zweck sich ihr v√∂llig entzieht.... sollte ber√ľcksichtigt werden.
Was h√§tte Ava getan, wenn besagte Miez unter einem Nierenproblem leidet, oder eine Blasenerkrankung h√§tte,oder schon ein hohes Alter erreicht h√§tte? W√ľrde dann auch noch gelten, das Tiere sich schon irgendwie anpassen? und 9 Grad durchaus vertretbar seien?
Ich möchte das nicht annehmen...., und will nicht hoffen, das dieses Beispiel Schule macht, wenn anvertraute Tiere Wärme und Sicherheit brauchen, denn sie sind nun mal keine Wilden Gesellen mehr....

vegane Gr√ľ√üe
veganetti

Re: Frage @Ava und Tanja

Autor: Tanja | Datum:

> Ich denke nicht, das man Katzen, die es gewöhnt sind, sich in
> der warmen Wohnung aufzuhalten und aufzuwärmen, solchen
> niedrigen Themperaturen aussetzen sollte.

Wie Ava bereits schrieb, ist der Kater das ja gar nicht gewöhnt.

> Sie haben sich an uns angepasst und brauchen, selbst wenn sie
> draußen viel Zeit verbringen, einen Platz zum Aufwärmen.

Woher nimmst Du dieses Wissen? Ich kenne wahrscheinlich unzählige Katzen, die ihr ganzes Leben lang draußen verbringen.

> Katzen die vorwiegend draußen leben sind schon froh und
> dankbar, wenn sie sich mal aufwärmen können, trotz des dicken
> Winterpelzes.

Klar, die w√§rmen sich dann in Scheunen, Schuppen oder dergleichen auf, wo es im Winter ungef√§hr so warm sein d√ľrfte wie bei Ava in der Wohnung.

> Temperaturen bis Null Grad und noch etwas drunter sind kein
> Problem, sofern die Katzen sich in Thermohäuschen und
> Kuscheldecken auch zwischendurch aufwärmen können

Habe auch noch nie eine freilebnde Katze gesehen, die im Besitz eines Thermohäuschens oder einer Kuscheldecke ist. ;-) Zudem geht es hier ja nicht um Temperaturen um die Null Grad sondern um Tiefsttemperaturen von bis zu 9 Grad.

> Ich sehe keinen Sinn in einer Heizverweigerung, die mir und
> meinen Mitbewohnern schaden könnte, die keiner mitbekommt,
> und die auch nichts bewirken wird, außer das die
> Tierarztkosten steigen, weil sie nicht in der Lage sind, sind
> plötzlich einem derartigen Kälteeinbruch anzupassen,

"derartiger K√§lteeinbruch"? Wir hatten einen ganz normalen Sommer - Herbst - Winter√ľbergang, da passierte absolut nichts "pl√∂tzlich"... *gr√ľbel*

> nicht darauf vorbereitet sein können, da sie das Haus als
> Wärmequelle kennen, und lieber darinnen sind, als bei
> frostigen Themperaturen durch den Garten zu wandern und sich
> irgendwo die F√ľ√üchen abzufrieren.

Trifft in dem Fall ja auch nicht zu, Avas Kater ist ja auch momentan den ganzen Tag √ľber gerne drau√üen.

> Dem Tier die w√§rmende H√ľtte zu verweigern finde ich
> unangemessen, und √Ąltere Katzen werden anf√§lliger f√ľr
> Erkrankungen der Harnwege und/oder der Nieren.

Hier geht es auch nicht um eine √§ltere Katze. ;-) Sicher w√§re es ein Problem, einen alten mageren kranken Kater in der K√§lte leben zu lassen (f√ľr freilebende Katzen in solch einer Verfassung bedeutet das meist den Tod), aber ein junger gesunder Kater hat damit nun mal absolut keine Probleme. Ich habe, wie bereits erw√§hnt, schon Katzen kennengelernt, die enorme Probleme mit dem Leben in einer k√ľnstlich beheizten Wohnung hatten - aber noch nie eine, die, sofern gesund, Probleme damit hatte, sich bei niedrigeren Temperaturen drau√üen aufzuhalten.

Ich spreche auch immer mal wieder mit Leuten, die Kaninchen aufnehmen wollen und der Meinung sind, die m√ľ√üten im Winter ins Haus geholt werden oder "zumindest in einen warmen Stall". Sicher brauchen die einen Stall (oder auch eine selbstgegrabene H√∂hle) als R√ľckzugsm√∂glichkeit und Schutz vor Niederschlag und K√§lte, aber auf keinen Fall brauchen sie k√ľnstlich aufgeheizte R√§ume.

> Was hätte Ava getan, wenn besagte Miez unter einem
> Nierenproblem leidet, oder eine Blasenerkrankung hätte,oder
> schon ein hohes Alter erreicht h√§tte? W√ľrde dann auch noch
> gelten, das Tiere sich schon irgendwie anpassen? und 9 Grad
> durchaus vertretbar seien?

Es geht doch gar nicht darum, was sie "getan h√§tte". Denn die Gegebenheiten sind vollkommen andere und auf diesen aufbauend w√ľ√üte ich nicht, wo das Problem liegen sollte.

Tanja

Re: "Whiskasachim und seine Dronen schlachten Katzen"

Autor: Ava Odoemena | Datum:
veganetti schrieb:

> Ich denke nicht, das man Katzen, die es gewöhnt sind, sich in
> der warmen Wohnung aufzuhalten und aufzuwärmen, solchen
> niedrigen Themperaturen aussetzen sollte.

Gut, was aber haben imaginäre allgemeine "Heizwohnungskatzen" ohne Winterfell mit *dem* Kater zu tun, der bei mir wohnt?

> Sie haben sich an uns angepasst und brauchen, selbst wenn sie
> draußen viel Zeit verbringen, einen Platz zum Aufwärmen.

Nochmals, was haben imagin√§re Katzen ohne Platz zum Aufw√§rmen mit dem Kater zu tun, der √ľber meinen Scho√ü, mein Bett, und einem Karton mit Stroh verf√ľgt zu tun, in dem die Temperatur (extra f√ľr Dich gemessen) bedingt durch die Eigenw√§rme des Katers 16 Grad betr√§gt?

> Man kann die Wohlf√ľhl-temperatur von Katzen sehr schnell
> erkennen. Liegen sie entspannt mit allen Vieren von sich
> gestreckt, ist es OK, wenn sie sich aber mit aufgeplustertem
> Fell ganz klein machen, die Pfoten unterschlagen, ist es
> eindeutig zu kalt.

Aha. Es ist ihm also nicht zu kalt.

> Und sollten sie sich nicht wohlf√ľhlen bei uns?

Nun ja, Deinen imaginären Katzen geht es sicherlich sehr schlecht...

> Katzen die vorwiegend draußen leben sind schon froh und
> dankbar, wenn sie sich mal aufwärmen können, trotz des dicken
> Winterpelzes .

Und weiter geht es im Aufbau der argumentativen Diskreditierungsprämisse....gähn.

> Temperaturen bis Null Grad und noch etwas drunter sind kein
> Problem, sofern die Katzen sich in Thermohäuschen und
> Kuscheldecken auch zwischendurch aufwärmen können und es
> trocken und zugfrei haben, aber auch nur f√ľr jene geltend,
> die nicht die Möglichkeit haben in ein warmes Haus zu huschen.

Du solltest vielleicht noch an den Variablen feilen. Da, entgegen Deinen Phantasiekatzen der Kater der bei mir lebt durchaus mehrere M√∂glichkeiten hat sich aufzuw√§rmen, von denen er nur recht selten Gebrauch macht und sich offensichtlich wohl f√ľhlt, entlarvst Du Dich damit indem Du √ľber diese Tatsache einfach hinwegsiehst. Ginge es Dir tats√§chlich um den Kater, w√§re das feststellen des Wohlbefindens die Zentralpr√§misse und damit das Thema gegessen.

Was Deine Phantasiekatzen tun, wollen, haben m√ľssen ist vollkommen irrelevant. Frage: F√ľhlt sich der Kater wohl? Antwort: Ja. N√§chstes Thema.

Ich kenne Dich nicht und somit ist mir Deine Motivation schleierhaft, aber ich vermute stark die regelm√§√üige Beteiligung an Maqi-Foren ist f√ľr manche Leute genug zwanghaft nach M√∂glichkeiten zu suchen, um sich als heldenhafter Ritter und Retter mi√übrauchter Katzen zu inszenieren um dann hinter dieser geheuchelten Maske der F√ľrsorge einen Diffamierungsfeldzug zu starten.

Na, wie dicht bin ich dran?;-)

Eine andere Möglichkeit wäre eine defensive anstelle aggressiver Motivation. Vermutlich heizt Du außerhalb romatischer Dekorationsmomente nicht mit Kamin sondern mit fossilen Brennstoffen, ein Umstand der, mit meiner Heizverweigerung konfrontiert, die zerplatzte Blase des Selbstbildes eines Idealveganers zur Folge hatte. Um diese Blase wieder herzustellen, muß "Ava" also diskreditiert werden...

> Ich sehe keinen Sinn in einer Heizverweigerung, die mir und
> meinen Mitbewohnern schaden könnte,

Im Gegenteil, es ist f√ľr einen Dauerfreig√§nger wesentlich ges√ľnder nicht einem rein/raus Temperaturschock ausgesetzt zu sein, es sind doch *genau* die trockenen Schleimh√§ute und die Unf√§higkeit des Metabolismus des durch k√ľnstliche Erw√§rmung manipulierten Klimas sich auf die niedrigere Au√üentempertur einzustellen, die Krankheiten verursachen.

> die keiner mitbekommt,

Außer allen die hier mitlesen...und dann anderen davon berichten...

> und die auch nichts bewirken wird, außer das die
> Tierarztkosten steigen, weil sie nicht in der Lage sind, sind
> plötzlich einem derartigen Kälteeinbruch anzupassen,

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Der Kater ist, entgegen Deiner Phantasiekatzen das ganze Jahr draußen und hat dementsprechend seit dem kalten August Zeit gehabt, sich anzupassen.

> und auch
> nicht darauf vorbereitet sein können,

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Ein Kater, der das ganze Jahr an ein kontinuierliches Temperaturschema gewöhnt ist, *ist* besser darauf vorbereitet als Deine zu Diskreditierungszwecken verheizte Phantasiekatzen.

> da sie das Haus als
> Wärmequelle kennen, und lieber darinnen sind, als bei
> frostigen Themperaturen durch den Garten zu wandern und sich
> irgendwo die F√ľ√üchen abzufrieren.

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Der reale Kater liebt es, durch die frostigen Straßen zu wandern und er *hat* verschiedene Wärmequellen.

> Ich sehe jeden Tag meine Katzen sich am Kamin langstrecken
> und Wärme genießen. Jeder kennt Katzen die sich des Sommers
> in der Sonne aalen....wie kann man nur annehmen, es mache
> ihnen nichts aus, wenn sie plötzlich keine Wärmequelle mehr
> zur Verf√ľgung haben.

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Das "plötzlich" und "keine" ist ein Produkt Deiner Phantasie.

> Dem Tier die w√§rmende H√ľtte zu verweigern finde ich
> unangemessen, und √Ąltere Katzen werden anf√§lliger f√ľr
> Erkrankungen der Harnwege und/oder der Nieren. Nässe, Kälte
> und Zugluft werden nicht gut vertragen, Gelenkbeschwerden und
> Viruserkrankungen werden somit gefördert.. Alte Samtpfoten
> sind Kälteempfindlicher.

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Einem Kater der sich wohlf√ľhlt wird nichts verweigert. Hallo hallo, Erde an Veganetti. Der Kater ist nicht alt.

> Die gro√üteils verbreitete Meinung, dass ‚ÄěKatzen schon
> irgendwie durchkommen“ stimmt leider nicht!

Hallo hallo, Erde an Veganetti, großteils verbreitete Meinungen betreffen nur Deine Phantasiekatzen.

> , Nässe, Kälte,

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Meine Wohnung ist nicht naß, so wie auch mein Bett, mein Schoß nicht kalt ist.

> erschwerte Widerstandskraft gegen Viruserkrankungen, weil
> Schw√§chung des Immunsystems bei Dauerfr√∂steln‚Äď sind keine
> guten Bedingungen um Katzen in unseren Breiten gut durch den
> Winter kommen zu lassen.

Hallo hallo Erde an Veganetti, siehe oben warum ein kontinuierliches Temperaturschema die Gesundheit *beg√ľnstigt*. Hallo hallo Erde an Veganetti, der *reale* Kater erlebt bereits seinen f√ľnften Winter als Freig√§nger. Hallo hallo, Erde an Veganetti, der *reale* Kater fr√∂stelt nicht.

> Was auch immer mit einer Heizverweigerung bezweckt werden
> soll,

Hallo hallo, Erde an Veganetti, das wurde bereits ausf√ľhrlich besprochen.

> wird in diesem Falle zu Lasten des Tieres ausgetragen,

Hallo hallo, Erde an Veganetti, da alle Deine Szenarien Phantasiekonstrukte sind, wird *nichts* gegen den realen Kater ausgetragen.

> welches sich in unserer Obhut befindet und seine Bed√ľrfnisse
> sollten gesichtert sei, bei derartigen Aktionen.Zumal auf
> eine alternative Heizquelle nicht zur√ľckgegriffen werden
> konnte.

Hallo hallo, Erde an Veganetti, darf ich Dich ein weiteres mal in Deinem Diskreditierungsrausch unterbrechen? Die Bed√ľrfnisse des realen Katers sind alle gesichert...

> Das sollte man vorher bedenken,

Hallo hallo, Erde an Veganetti, die reale Ava hat das vorher bedacht.

> gerade wenn man nicht allein
> lebt ,sondern Tieren die Opferversorgung angedeien lässt.

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Der reale Kater ist kein Opfer.

> Heizverweigerung, nur unter Einbeziehung eines
> funktionst√ľchtigen Kamins,

Hallo hallo, Erde an Veganetti, ein brennender Kamin schließt eine Heizverweigerung automatisch aus.

> damit die Mieze sich trotz der ihr
> unbekannten Protestaktion noch wohlf√ľhlen kann,

Hallo hallo, Erde an Veganetti, der reale Kater f√ľhlt sich wohl.

> deren Sinn
> und Zweck sich ihr v√∂llig entzieht.... sollte ber√ľcksichtigt
> werden.

Hallo hallo, Erde an Veganetti. Fast *alles* was Menschen tun, entzieht sich dem intellektuellen Vermögen von realen Katzen.

> Was hätte Ava getan, wenn besagte Miez unter einem
> Nierenproblem leidet, oder eine Blasenerkrankung hätte,oder
> schon ein hohes Alter erreicht hätte?

Hallo hallo, Erde an Veganetti, der reale Kater hat kein Nierenproblem, keine Blasenerkrankung und ist nicht alt.

> W√ľrde dann auch noch
> gelten, das Tiere sich schon irgendwie anpassen?

Hallo hallo, Erde an Veganetti, die reale Ava handelt nicht auf Basis dieser Argumentation. Au√üerdem, S√§ugetiere "passen sich nicht irgendwie an", sie sind evolutionsbedingt dazu *pr√§destiniert* sich anzupassen und √ľber ihren Metabolismus ihre K√∂rpertemperatur zu regeln.

> und 9 Grad
> durchaus vertretbar seien?

Hallo, hallo, Erde an Veganetti. In meinem Bett, in dem Strohkarton und schon gar nicht nicht auf meinem Schoß herrschen 9 Grad!

Außerdem, Säugetiere sind keine Reptilien! Die ganze Prämisse ist sowas von borniert. Der Grund warum wir es durch verschiedene Eiszeiten und Dunkeljahre geschafft haben, ist *weil* sich unsere Temperatur anpassen kann und Temperaturunterschiede ausgeglichen werden. Der Metabolismus stellt sich drauf ein, das zu verleugnen ist doch lächerlich.

Und selbst ich sitze mittlerweile im T-Shirt hier rum, bei 12¬į und es f√ľhlt sich zwar frisch, aber nicht kalt an. Beim realen Kater kommt dann noch die Winterbehaarung dazu.

> und will nicht hoffen, das
> dieses Beispiel Schule macht,

Ich schon. Denn was k√∂nnte man Freig√§ngerkatzen besseres zu Gute kommen lassen, als keine vertrockneten Schleimh√§ute, ein auf die Jahreszeit eingestellter Metabolismus, ein auf die Jahreszeit vorbereitetes Immunsystem und die Innigkeit k√∂rperlichen Kontaktes mit den F√ľrsorgern? Dazu noch die eingesparten Emissionen, die, w√ľrde das Beispiel Schule machen allen wildlebenden Tiere zu Gute kommen w√ľrden die im Moment in eine als 6. Ausrottungswelle bezeichneten Vernichtung hineingeheizt werden. Aber was au√üerhalb des Einflu√übereiches der eigenen zu Kuschelobjekten phantasierten Emotionsprodukten stattfindet entzieht sich der Aufmerksamkeit des heldenhaften Ritters, gell?

> denn sie sind nun mal keine Wilden
> Gesellen mehr....

In wiefern unterscheidet sich denn der Metabolismus und die Anpassungsfähigkeit denn? Auch dies ist eine rein rhetorische Frage.

Um diesen M√ľll noch mal zusammen zu kehren: Das Wohlbefinden des bei mir lebenden Katers ist nicht beeintr√§chtigt, und somit ist gegen die Heizverweigerung aus tierrechtlicher Sicht nichts einzuwenden.

Der nächste bitte. Das war ja langweilig.

Hallo?

Autor: Linda! | Datum:
Sag mal Ava,

auf der einen Seite einen mal-so-off-topic-beitrag-zum-thema-veganismus-allgemein eröffnen wollen und dann sowas...

Ava, es hätte doch gereicht zu schreiben dass der bei dir lebende Kater sehr oft draußen ist und somit an diese Temperaturen gewöhnt, sein Metabolismus angepaßt und er außerdem Winterfell in ausreichender Menge hat.

Aber nein, mit einer Bösartigkeit die ich selten erlebt habe wird ein Beitrag zerfetzt.

Aber klar, wer sich als F√ľrsorger seiner Katze aufplustert;-)

Ach ja, der Kater ist Freigänger - und du schreibst immer wieder wie es möglich ist eine Katze vegan zu ernähren, soso...

Ich bin von deinen Beiträge oft begeistert, da du verständlich und fundiert schreibst, die betont verdummende Beantwortung des Beitrags sehe ich eher als dienstäglichen Ausrutscher.

Re: Hallo?

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Linda! schrieb:

> Sag mal Ava,

Ja?

> auf der einen Seite einen
> mal-so-off-topic-beitrag-zum-thema-veganismus-allgemein
> eröffnen wollen und dann sowas...

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

> Ava, es hätte doch gereicht zu schreiben dass der bei dir
> lebende Kater sehr oft draußen ist und somit an diese
> Temperaturen gewöhnt, sein Metabolismus angepaßt und er
> außerdem Winterfell in ausreichender Menge hat.

Das stand da ja bereits. Au√üerdem, wie ich bereits angef√ľhrt habe, ging es VegaUNnetti nicht um den Kater.

> Aber nein, mit einer Bösartigkeit die ich selten erlebt habe
> wird ein Beitrag zerfetzt.

Die Frage ist nicht, ob es boshaft war, sondern ob mein Beitrag *gerechtfertigt* war. Da Du, obwohl ich die eigentliche Motivation von Veganetti ausgeleuchtet habe, Dich auf die Seite von Veganetti stellst, kann ich Deine Kritik leider nicht ernst nehmen, da Du Dich entschieden hast diesen Punkt komplett zu ignorieren. Im Gegenteil, aus mir unerkl√§rlichen Gr√ľnden versuchst Du sogar Veganettis Bosheit auf mich zu projizieren.

> Aber klar, wer sich als F√ľrsorger seiner Katze aufplustert;-)

Nun ja, ich plustere mich nicht auf, sondern das ist eine Tatsache. Was soll der Gremlin hinter der Beleidigung? H√§ltst Du das f√ľr lustig? Glaube mir, das ist es nicht, es ist grottenschlecht.

> Ach ja, der Kater ist Freigänger - und du schreibst immer
> wieder wie es möglich ist eine Katze vegan zu ernähren, soso...

Ja, der Kater ist Freigänger, und er wird von mir vegan ernährt. In wiefern steht das in Widerspruch?

> Ich bin von deinen Beiträge oft begeistert, da du
> verständlich und fundiert schreibst, die betont verdummende
> Beantwortung des Beitrags sehe ich eher als dienstäglichen
> Ausrutscher.

Oh nein, das war keinesfalls ein Ausrutscher! Es war eine *angemessene* Reaktion auf eine d√ľmmliche Unterstellung und einen Diskreditierungsversuch. Leute die glauben, versuchen zu m√ľssen mich mit dem anzustecken (im Fall von Veganetti mit passiven Aggressionen) was in ihnen selbst rumort werden von mir entsprechend empfangen. Das kann ich n√§mlich rein gar nicht ab und ist kein Vergleich mit meinem Angebot Newbies mit Infos zu versorgen.

Es kommt auf die Motivation an. Wer eine anständige Frage hat, bekommt eine anständige Antwort. Wer passiv aggressiv rumstänkern will, bekommt eine geklatscht.

Das ist doch fair, oder etwa nicht? So handhabe ich das schon immer, und bin auch immer gut damit gefahren.

Klar, im ersten Moment ist das nicht schön, aber man sollte seinen Harmoniefetischismus doch nicht soweit betreiben, daß man die *Ursache* eines Konfliktes ignoriert und die sich wehrende als boshaft darstellt.

Da√ü ich aus Deinem Bild von mir herausgesprungen bin ist nicht wirklich mein Problem. Vielleicht solltest Du etwas Toleranz aufbringen f√ľr die, die ich wirklich bin anstelle mir Dein Bild von mir aufzwingen zu wollen, dann ist sehr gut mit mir auszukommen. OK?

Keine Krötendiffamierung, bitte ("grottenschlecht")

Autor: Achim Stößer | Datum:
> grottenschlecht.

Das Wort d√ľrfte speziesistischen Ursprungs sein:

Zitat: Dabei ahnt doch ein S√ľddeutscher, dass das Wort von Krott 'Kr√∂te' kommt. Den Schwaben ist dieses Modewort sogar von alters her gel√§ufig. Wie kommt es aber zu der Schreibung mit g?

Eine Nachfrage bei Duden ergab: ¬Ľ"Der erste Bestandteil von Zusammensetzungen wie ‚Äěgrottendoof, grottenschlecht‚Äú usw. geht in der Tat mit gro√üer Wahrscheinlichkeit auf s√ľddeutsch Krotte zur√ľck. Es war in den 1990er-Jahren, als das bisher im Sprachraum n√∂rdlich des Neckars v√∂llig unbekannte Adjektiv ‚Äěgrottenschlecht‚Äú pl√∂tzlich in fast allen gro√üen Zeitungen und Magazinen zu lesen war. Allerdings wurde das Wort von den die (wahrscheinliche) Herkunft nicht kennenden ‚ÄěNordlichtern‚Äú mit g geschrieben und fand auch in dieser Schreibung Eingang in die W√∂rterb√ľcher.¬ę

http://www.dike.de/pfr-tischner/22-sp/9sp-ecke/artikel/2005/05-06-07.htm


Achim

Heute nur Steigerungsform??

Autor: Helen | Datum:
Grottenschlecht war mit Sicherheit eine Krötendiffamierung, als es zum ersten mal gesagt wurde. Ist es das aber auch heute noch?

Auch ich habe nicht gewußt, daß grottenschlecht von Kröten stammt. Ich dachte, es käme von Grotte/Höhle.

Ich denke, wenn man nicht weiß, was es bedeutet, sondern nur als Steigerung von schlecht verwendet, so ist es möglicherweise duldbar.
Nat√ľrlich sollte es niemand im Wortsinne sagen.

Re: Hallo?

Autor: Tanja | Datum:
Hallo Linda,

> Ava, es hätte doch gereicht zu schreiben dass der bei dir
> lebende Kater sehr oft draußen ist und somit an diese
> Temperaturen gewöhnt, sein Metabolismus angepaßt und er
> außerdem Winterfell in ausreichender Menge hat.
>
> Aber nein, mit einer Bösartigkeit die ich selten erlebt habe
> wird ein Beitrag zerfetzt.

Naja, der Beitrag von Veganetti enthielt ja mehrere Behauptungen, die absolut realitätsfremd waren und auch von mir als böse Unterstellungen gewertet wurden (sollte das icht so gemeint gewesen sein, kann Veganetti das ja klarstellen). Da hat sie wohl das Recht, adäquat darauf zu antworten.

Tanja

Armstrong hätte was von kleinen Schritten und einem großen Sprung sagen sollen

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Ava, es hätte doch gereicht zu schreiben dass der bei dir
> lebende Kater sehr oft draußen ist und somit an diese
> Temperaturen gewöhnt, sein Metabolismus angepaßt und er
> außerdem Winterfell in ausreichender Menge hat.

Du meinst, Ava hätte etwas schreiben sollen wie
Zitat:
er geht morgens raus und kommt so gegen 19 oder 20:00h heim, hat entspechend Winterbehaarung und will selbst bei Schnee und Regen raus.


Nun, zufällig hat Ava das geschrieben, denn obiges Zitat (meine Hervorhebungen) steht so in dem Beitrag, auf den veganetti mit ihren Unterstellungen geantwortet hat.

Und nun?

Achim

Schonmal

Autor: Linda! | Datum:
√ľberlegt dass Mensch am PC sitzt, einen DSL-Anschlu√ü hat, am Beitrag schreibt, zwischendurch was anderes macht, weiterschreibt, noch etwas zu tun hat und diesen dann abschickt.
Zwischendurch hat jemand eine Aussage gemacht, irgendwo ist ein Sack Reis umgefallen und es ist die ein oder andere Stunde vergangen.

Und nun?

Schlu√ü mit Euren Ausfl√ľchten und L√ľgen

Autor: Achim Stößer | Datum:
> √ľberlegt dass Mensch am PC sitzt, einen DSL-Anschlu√ü hat, am
> Beitrag schreibt, zwischendurch was anderes macht,
> weiterschreibt, noch etwas zu tun hat und diesen dann
> abschickt.
> Zwischendurch hat jemand eine Aussage gemacht, irgendwo ist
> ein Sack Reis umgefallen und es ist die ein oder andere
> Stunde vergangen.
>
> Und nun?

Und nun hast Du Dich endg√ľltig blamiert.

Deine Forderung an Ava, das zu schreiben, was Ava l√§ngst geschrieben hatte, konntest Du gar nicht beginnen, ehe Ava das geschrieben hatte, weil eben diese Forderung (wie in der Baumdarstellung des Threads deutlich zu sehen ist) die Antwort auf Avas Antwort auf veganettis Antwort auf Avas Beitrag, in dem sie in Beantwortung Deiner urspr√ľnglichen Frage eben das geforderte bereits geschrieben hatte, ist - technisch also v√∂llig unm√∂glich, Dein obiges L√ľgenszenario. Denn an einen (noch)nichtexistierenden Beitrag kannst Du auch keine Antwort anh√§ngen. Nix von wegen "zwischendurch".

Spielt Eure dummen Inzestcliquenspielchen, die es offenbar verlangen, f√ľr jeden noch so abstrusen Unsinn in die Bresche zu springen, woanders. Besser noch (aber das ist wohl hoffnungslos), la√üt es sein, denn so pflanzt sich solcher Unsinn fort. Dabei ist es doch gar nicht so schwer, wie hier im Forum zu sehen: Meinungspluralit√§t (auch wenn gewisse Subjekte "Meinung" und "Unwahrheit/L√ľgen/Hetze/..." nicht auseinander halten k√∂nnen und daher unsere M√ľllentsorgung als "Zensur" diffamieren). Stell Dir vor, es ist problemlos m√∂glich, jemand anderem zu widersprechen, egal wie eng die Beziehung ist, und keineswegs erforderlich, jeden Dreck mit ethisch h√∂chst fragw√ľrdigen Mitteln sch√∂nzureden.

Und ich f√ľrchte, nichtmal das ist Euch peinlich ...

Achim

Bedenkenswertes

Autor: veganetti | Datum:
So langweilig kanns wohl nicht gewesen sein, wenn Du Dich derart hineinsteigerst und Dich zu ironischen verbalen Erg√ľssen hinrei√üen l√§sst...
Ich habe Deinen Vorschlag, beispielsweise auf die hier bei uns lebenden Tiere bezogen. Es sind kranke Tiere darunter, und im Alter fortgeschritten.
F√ľr sie, und Menschen mit Tieren in √§hnlichen Situationen, oder Tiere die keine M√∂glichkeiten des Freigangs haben, sollte Dein Beispiel keine Schule machen. Andere √§hlich √§ltere Tiere und ganz besonders der nierenkranke Kater hier k√∂nnten diese Temperaturen nicht verkraften und w√ľrden wahrscheinlich eine solche heizlose Phase nicht √ľberleben, w√ľrden wir Heizverweigerung betreiben, und keinen Kamin haben, so wie bei Dir.
Das wäre verantwortungslos, weshalb ich meine das man mehr bedenken sollte, als nur seinen Protest.
Genauso wie es √ľberfl√ľssige Demo-aktionen gibt, kann auch eine private Heizverweigerung √ľberfl√ľssig und kontraindiziert sein.
Vor allem, wenn man geneigt ist, eine Idee einfach zu √ľbernehmen, und glaubt, das im Haus lebende Tiere mit einem Strohkarton auskommen......Das k√∂nnen sie nicht, wenn sie beispielsweise seit Jahren eine beheizte Wohnung kennen...es soll ja Menschen geben bei denen Tiere nicht in die Natur gelangen k√∂nnen, aus welchen Gr√ľnden auch immer...
Andere Menschen gehen auf Arbeit, oder sind anderweitig außer Haus, wie sollte sich da ein einzellnes Tier wärmen?Es sitzt nur rum, und wartet ab...

Dein Argument von den vertrockneten Schleimhäuten könnte stimmen, wenn Tiere möglicherweise nie an die frische Luft gelangen.
Diese Tiere d√ľrfte man erst recht nicht im Winter einer unbeheizten Wohnung aussetzen, auch das Einstellen auf k√§ltere und w√§rmere Gefilde klappt nicht einfach so auf die Schnelle, sie sind demzufolge nicht abgeh√§rtet.Wieviel Themperaturver√§nderungen verkraftet solch ein Tier?Man kann nicht erwarten, das diese Tiere sich ohne Schwierigkeiten einstellen k√∂nnen, Themperaturanpassung mu√ü trainiert werden.

Ich sehe schon , Du bist elektrisiert und vollkommen gefangen in Deiner Idee und Deinem revolution√§rem Gedanken.Ich nehme Dir Deinen ungehobelten Ton und Deine Gereiztheit nicht √ľbel, vestehe ich doch worum es Dir geht.
Dennoch ist diese Art der Demonstration und des gelebten Protestes nicht f√ľr jede Wohngemeinschaft geeignet. Ich denke Du hast das verstanden, auch wenn Du in Deinem "Realismus" und in Deiner Zielsetzung hier in diesem Gespr√§ch weit √ľber das Ziel hinaus geschossen bist, und lieber zu Diffamierungen greifst , statt sachlich meinen Gedankengang und die m√∂glichen Folgen zu bedenken.
Es ging hier nicht nur um Dich und den bei Dir lebenden abgeh√§rteten Kater, sondern auch um alle anderen, dem Menschen nahe Tiere, und ihre speziellen Besonderheiten und Bed√ľrfnisse, weshalb ich diese Konstellationen, die neben Deinen bestehen, angef√ľhrt habe.
Manchmal ist ein "hätte, wäre, wenn " ganz sinnvoll, wenn man eine Protestaktion ins Rennen wirft und hofft, das diese auch aufgegriffen werden soll.

vegane Gr√ľ√üe
veganetti


Im √úbrigen ist ein 8kw Kamin, mehr als nur eine dekorative Stimmungsabh√§ngige romantische Nebenbeleuchtung, sondern vielmehr eine effektive Heizquelle, spart viel Gas und viel √Ąrger,und viel Geld.So kann man auch mal das Gas abdrehen und hoffen das andere es gleichtun, sofern sie niemanden gef√§hrden.

Zur√ľckrudern mit Turboantrieb...

Autor: Ava Odoemena | Datum:
veganetti schrieb:

> So langweilig kanns wohl nicht gewesen sein, wenn Du Dich
> derart hineinsteigerst und Dich zu ironischen verbalen
> Erg√ľssen hinrei√üen l√§sst...

Sarkastisch. Doch, doch, das ist es immer noch. Du hast gar keine Vorstellung davon, wie sehr mich Leute langweilen, deren Gruppensport es ist auf Maqi(teilnehmer) einzutreten und sich dabei toll vorzukommen. Nur, wie vegan ist Jagd auf Maqi?;-)

> Ich habe Deinen Vorschlag, beispielsweise auf die hier bei
> uns lebenden Tiere bezogen.

Ach soooooo. Ja dhaaaann. Ein großes Mißverständnis! Alles. Dies.

> F√ľr sie, und Menschen mit Tieren in √§hnlichen Situationen,
> oder Tiere die keine Möglichkeiten des Freigangs haben,
> sollte Dein Beispiel keine Schule machen.

Ich bitte Dich, mach es doch nicht schlimmer als es sowieso schon ist. Die Maske ist futsch, was n√ľtzt es die Fetzen mit Spucke wieder auf das Gesicht kleben zu wollen?

> Andere ählich
> ältere Tiere und ganz besonders der nierenkranke Kater hier
> k√∂nnten diese Temperaturen nicht verkraften und w√ľrden
> wahrscheinlich eine solche heizlose Phase nicht √ľberleben,
> w√ľrden wir Heizverweigerung betreiben, und keinen Kamin
> haben, so wie bei Dir.

Nöö ächt? Kranke Tiere sollten keinen niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden? Menno, supi das Du den Leuten das mitteilst, die hätten ohne Dein Beitrag ihre Katzen sicher in die Truhe gesteckt. Da wären die sicher nicht drauf gekommen.

Also mehr imaginäre Katzen. Hast Du mehr wirklich nicht zu bieten?

> Das wäre verantwortungslos, weshalb ich meine das man mehr
> bedenken sollte, als nur seinen Protest.
> Genauso wie es √ľberfl√ľssige Demo-aktionen gibt, kann auch
> eine private Heizverweigerung √ľberfl√ľssig und kontraindiziert
> sein.

Ja, f√ľr imagin√§re (kranke) Katzen *w√§re* eine Heizverweigerung kontraindiziert.

> Vor allem, wenn man geneigt ist, eine Idee einfach zu
> √ľbernehmen,

Ach, jetzt kommen zu den imaginären Katzen auch noch imaginäre Deppen? Sind die Deppen auch krank? Krebs, Rheuma?

> und glaubt, das im Haus lebende Tiere mit einem
> Strohkarton auskommen......

Stroh ist wegen seinen isolierenden F√§higkeiten ein anerkannter *Baustoff*. Google mal √Ėkodorf sieben Linden. Was f√ľr ganze Menschenfamilien in Ordnung ist, wird doch wohl f√ľr echte Katzen auch in Ordnung sein.

F√ľr Deine vom Tode gezeichneten Phantasiekatzen sieht das nat√ľrlich etwas anders aus...

> Dein Argument von den vertrockneten Schleimhäuten könnte
> stimmen, wenn Tiere möglicherweise nie an die frische Luft
> gelangen.
> Diese Tiere d√ľrfte man erst recht nicht im Winter einer
> unbeheizten Wohnung aussetzen, auch das Einstellen auf
> kältere und wärmere Gefilde klappt nicht einfach so auf die
> Schnelle, sie sind demzufolge nicht abgehärtet.Wieviel
> Themperaturveränderungen verkraftet solch ein Tier?Man kann
> nicht erwarten, das diese Tiere sich ohne Schwierigkeiten
> einstellen können, Themperaturanpassung muß trainiert werden.

Das sind also immer noch Tips gerichtet an imaginäre Deppen...

> Ich sehe schon , Du bist elektrisiert und vollkommen gefangen
> in Deiner Idee und Deinem revolutionärem Gedanken.

Ach so, doch nicht. Jetzt reden wir wieder mit mir. Ja was denn jetzt? Ich dachte Du richtest Informationen an imaginäre "leicht beeinflußbare" Personen, quasi als Differenzierungshilfe, und jetzt tauche ich wieder plötzlich auf?

> Ich nehme
> Dir Deinen ungehobelten Ton und Deine Gereiztheit nicht √ľbel,
> vestehe ich doch worum es Dir geht.

Nein, Du hast nat√ľrlich alles unter Kontrolle:-)

> Dennoch ist diese Art der Demonstration und des gelebten
> Protestes nicht f√ľr jede Wohngemeinschaft geeignet. Ich
> denke Du hast das verstanden, auch wenn Du in Deinem
> "Realismus" und in Deiner Zielsetzung hier in diesem Gespräch
> weit √ľber das Ziel hinaus geschossen bist, und lieber zu
> Diffamierungen greifst , statt sachlich meinen Gedankengang
> und die möglichen Folgen zu bedenken.

Also ich war doch sachlich. War ich etwa nicht sachlich?

> Es ging hier nicht nur um Dich und den bei Dir lebenden
> abgehärteten Kater, sondern auch um alle anderen, dem
> Menschen nahe Tiere, und ihre speziellen Besonderheiten und
> Bed√ľrfnisse,

Quatsch, wenn es Dir um Leute gegangen w√§re, h√§ttest Du es auch angef√ľhrt. So bleibt es nur ein im Turbgang zur√ľckrudernder J√§ger mit zerfetzter Maske im Gesicht, der sein "St√ľck" doch ganz stark untersch√§tzt hat und nun daf√ľr b√ľ√üt.

So, und jetzt setzt Dich erstmal hin, nimm einen Tee, atme ein paar mal durch Junge, denn Du siehst furchtbar aus.

Dann gucken wir mal ob Du noch ne Runde draufhast, OK? Mu√ü ja nicht heute und nicht in diesem Thread sein, da√ü Du nach der ersten Runde nochmal aufgestanden bist, spricht ja gewisserma√üen f√ľr Dich;-) Vielleicht kann ich ja noch einen anst√§ndigen Kerl aus Dir machen.

Coole Katzen

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Ja, f√ľr imagin√§re (kranke) Katzen *w√§re* eine
> Heizverweigerung kontraindiziert.

Tsts, unterschätze nie den wissenschaftlichen Fortschritt:

Zitat:
For pets with a terminal disease, cryogenic preservation may be the answer. According to the Cryonics Institute, cryonics involves cooling the body "to the point where physical decay essentially stops". The theory is that when a cure for your pet's disease is discovered, tomorrow's vets will thaw out Fido and work their magic.

http://radar.smh.com.au/archives/2004/08/heavy_petting.html


Achim

Motivationen und Blickwinkel...

Autor: veganetti | Datum:
Es bedarf einer gr√ľndlichen Kl√§rung an welcher Stelle ich direkt und aggressiv Dich, die Maqi-Teilnehmerin Ava ,diffamiert und passiv- aggressiv angegriffen habe.
Deine mir unterstellte Motivation , bedarf ebenfalls einer deutlichen Bezeichnung meines Wortlautes , an welcher Stelle dies geschehen sein soll.
Auch bei nochmaliger Betrachtung meines 1.Beitrages, sehe ich das Du etwas lesen wolltest, was weder verfasst noch ausgesagt wurde.Boshaftigkeit kann ich darin nicht entdecken, aber die Frage und die Aufforderung zu einer Kl√§rung bez√ľglich der Annahme, das Katzen K√§lte nichts ausmacht.

Masken zu verwenden, mich einzuschleichen und klammheimlich aus der Ecke verbale (passive) Angriffe zu starten ist nicht meine Masche.Ich stellte direkte Fragen, denn Unterstellungen sind kontraproduktiv und werden hier nur zu weiteren Mi√üverst√§ndnissen und Fehlinterpretationen f√ľhren, und den Umgangston weiter ins Negative dr√ľcken lassen.

Neben den angef√ľhrten Katzen, die in weiteren veganen oder nicht veganen Haushalten leben, erw√§hnte ich meine bei mir lebendenden, und definitiv existenten Katzen, welche nicht ausschlie√ülich jung und widerstandsf√§hig sind.
Von imaginären Tieren war keine Rede.

Ich gehe davon aus, das erw√ľnscht ist, eine Verbreitung der Heizverweigerung , die von fossilen Brennstoffen abh√§ngig ist, zu erreichen.
Da niemandem der Geisteszustand eventueller interessierter User bekannt ist,sollten auch m√∂gliche Nachteile und Folgen f√ľr tierische Mitbewohner angesprochen und gekl√§rt werden.
Da spricht nichts dagegen.

Du schreibst von Deiner "echten Katze", daneben gibt es auch weniger widerstandsf√§hige, in Deinen Augen wahrscheinlich weniger "echte Katzen", die den Weg in Familien gefunden haben, um ein lebenswertes Leben zu genie√üen.Auch kranke und alte Katzen.....Manchmal wissen Menschen nicht so genau Bescheid √ľber die Physiologie von Katzen im Allgemeinen, und ihren speziellen Bed√ľrfnissen im Alter oder auf Grund von Erkrankungen.
Diese Menschen glauben es vielleicht, wenn hier steht, das Katzen 9 Grad locker tolerieren.Um dies zu vermeiden sprach ich Euch darauf an, ohne genau zu wissen wie abgehärtet und in welchem Alter sich Dein Kater befindet, ob er gesund und munter ist,wo er sich aufwärmen kann,usw..
Dies ist nun gekl√§rt. F√ľr ihn mag das kein Problem darstellen, (auch wenn ich sicher bin, das er sich bei 20 Grad wesentlich wohler f√ľhlen w√ľrde)

In meiner hier lebende Katzegruppe befindet sich ein Nierenkranker Kater, der eine intersystielle Zystitis hat, Pankreasprobleme und ein hypertrophes Herz. Er w√§re einer solchen niedrigen Temperatur nicht gewachsen, und eine Blasenentz√ľndung oder eine Grippeerkrankung auf Grund Dauerfr√∂steln w√§re er nicht gewachsen.
Du siehst meine Bedenken sind alles andere als imaginär, sondern äußerst realistisch, manchmal war er dem Tode schon näher als dem Leben,ganz real und nicht phantastisch imaginär.

Man kann nicht davon ausgehen, das jeder hier Lesende seine Katze oder andere Tiere, so genau kennt und gesundheitlich einzusch√§tzen wei√ü, aber dennoch von der Idee der Heizverweigerung fasziniert ist, und darauf hin seine Katze in ihren F√§higkeiten vollkommen √ľbersch√§tzt.
So weit zu gehen, eventuell Interessierte als "Deppen" zu bezeichnen , möchte ich dennoch nicht.

Dein Rundumschlag sollte nun wirklich mal zur√ľck ins angemessene Niveau.
Es gilt hier nicht Neulinge(ich z√§hle mich nun wirklich nicht dazu..) zu bekehren, oder passive Agressionen zu bewerten, die gar keine sind. Es wurde Kritik ge√ľbt an einer Protestaktion, die so nicht auf die Allgemeinheit losgelassen werden kann, und in der man Katzen als Nebenher-existierende Wesen eben mit in eine Aktion einbezieht. Das ist einfach nicht immer m√∂glich und bedarf der gr√ľndlichsten √úberlegung.
Dieser Aspekt wurde von mir benannt, beleuchtet und Nachteile aufgezeigt.
Was auch immer hineininterpretiert werden will, ist ein ganz anderer Blickwinkel. Wenn man Aggressionen sehen will, dann sieht man sie auch...

Wie klein muß man sich selber eigentlich sehen, wenn alles, was nicht in Zustimmung zur Sprache kommt, gleich als Affront gegen den Veganismus, Tierrecht und Ethik und die Gruppierung Maqi aufgefasst wird?
Daf√ľr gibt es nicht mal einen plausiblen Grund.
Mine "eigentliche" Motivation konntest Du nicht "beleuchten",denn sie wurde von Dir einfach völlig falsch unterstellt.


vegane Gr√ľ√üe
veganetti

Nimm Dir nicht zuviel vor.
Einen anst√§ndigen Kerl aus mir zu machen, d√ľrfte sehr schwer werden.....:) Den Vorschlag mit dem Tee, reiche ich zur√ľck. Bei mir ist es warm und kuschelig....in einer 12 Grad Umgebung ist ein Tee sicher eher angebracht....

Re: Motivationen und Blickwinkel...

Autor: Ava Odoemena | Datum:
veganetti schrieb:

> Es bedarf einer gr√ľndlichen Kl√§rung an welcher Stelle ich
> direkt und aggressiv Dich, die Maqi-Teilnehmerin Ava
> ,diffamiert und passiv- aggressiv angegriffen habe.

Nein, f√ľr mich ist alles klar, und f√ľr die die mitlesen auch, die Sache ist gegessen und jeder hat sich bereits eine Meinung bilden k√∂nnen. Da hilft es nicht wenn wir die Debatte jetzt an die Herz Lungen Maschine anschlie√üen, bzw. wenn Dein zur Hilfe geeilter Lebenspartner/Mitbewohner/2.Pers√∂nlichkeit nichts anderes vermag als sexistische Bilder einer Hysterischen zu zeichnen und sich noch nicht einmal sch√§mt auf Forschungsergebnisse eines Dr. Mengele zur√ľck zu greifen, ist von ihm ja auch nicht mehr zu erwarten als von Dir.

Was Deine Motivation betrifft, sollte es sich nicht ausschlie√ülich um st√§nkern, Maqi-Sporttreten, Kopfwixen und alberne dominance/submission Spielchen handeln, freue ich mich nat√ľrlich auf Deine rege Beteiligung hier im Forum, mit positiven Beitr√§gen von hoher Informationsqualit√§t. Informationen, die hoffentlich dann nicht auf Mord und Folter von Naziverbrechern basieren. Ein wundervolles Beispiel von Leuten die Sachlichkeit f√ľr einen Wert anstelle eines Instrumentes halten, und sie f√ľr genauso falsche Zwecke einsetzen wie die Sachlichkeit mit der z.B. der Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki beschlossen wurde. Also bitte etwas weniger androidenhafte Linearverwirrtheit und etwas mehr Leidenschaft wenn m√∂glich.

Wir werden dann ja im Laufe der kommenden Wochen sehen -actions speak louder than words- ob die Basis Deiner Präsenz hier edel oder billig ist...;-)

Re: Motivationen und Blickwinkel...

Autor: veganetti & TiloDerStarke | Datum:
Sch√∂n, das f√ľr Dich alles klar ist, f√ľr uns auch.

Wenn Du gerade so sch√∂n dabei bist, allgemein bekanntes Wissen einem Dr. Mengele unterzuschieben, obwohl auch Dir klar sein d√ľrfte das er wohl kaum als erster herausgefunden haben kann,das Menschen erfrieren k√∂nnen, solltest Du auch bedenken, das Achim Tierversuche als Argumentation ins Geschehen brachte, was nat√ľrlich auch nicht gerade sinnig sein kann, wenn man sich als Tierrechtler auf unsinnige Tierversuche beruft.

Was den lächerlichen Nazivergleich betrifft, so wurde wieder einmal bewiesen, das mangels Argumenten auch hier ein Nazivergleich als Ausflucht dient. Wie armselig.

Leidenschaft, die Du meinst ist etwas anderes,Leidenschaft ist der jahrelange Einsatz f√ľr die Tiere , konsequentes veganes Leben, mittlerweile 11 Jahre z√§hlend, und die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und ihrer tierfeindlichen Einstellung.

Hier im Forum lernten wir allerdings die menschenfeindliche und plumpe, ja offen aggressive Form der Auseinandersetzung und Umgang mit Kritik kennen. Ihr seid nicht in der Lage eine offen hervorgebrachte andere Meinung und Bedenkenswertes zu akzeptieren, obwohl sie weder im Widerspruch mit Tierrecht noch Veganismus steht.

Primitiv, den Atombombenabwurf auf Nagasaki und/oder Hiroshima hier anzuf√ľhren und dies mir oder meinem Mann vergleichend anzuh√§ngen.Was soll man dazu noch sagen, au√üer das vermutlich wirr gefaselt wurde.....
Dir ist die Inbetriebnahme des Gehirns vor Einschalten des Mundwerkzeuges zu empfehlen.

Vegan zum Gruß
veganetti und TiloDerStarke

Re: Motivationen und Blickwinkel...

Autor: Tanja | Datum:

> Ihr seid nicht in der Lage
> eine offen hervorgebrachte andere Meinung und
> Bedenkenswertes zu akzeptieren, obwohl sie weder im
> Widerspruch mit Tierrecht noch Veganismus steht.

Wenn die "Meinung" darin besteht, einer Tierrechtlerin grundlos zu unterstellen, einem bei ihr lebenden Kater schaden zu wollen, dann wird das hier tats√§chlich nicht akzeptiert. Und statt √ľber tats√§chliche Gegebenheiten zu diskutieren, wie bereits von mir in meinem ersten Beitrag dazu erbeten, ging's als weiter rund mit "dem armen Kater, der die K√§lte nicht gew√∂hnt ist". Da m√ľ√üt Ihr Euch also damit abfinden, da√ü Ihr entsprechende Antworten bekommt.

Tanja

Re: Motivationen und Blickwinkel...

Autor: Ava Odoemena | Datum:
Ich bin immer noch gelangweilt!

Auch die "wir sind doch die armen Opfer" R√ľckzugsvariante hat schon einen Bart bis zum Boden.

Realit√§tsverdrehen bis zum bitteren Ende, inklusive dem absichtlichen mi√üverstehen von polemisch gef√§rbten Analogien. Wer versucht anstelle von Argumenten seine Streitpartner mit sexistischen √úberzeichnungen und haltlosen Konstrukten zu unterminieren darf sich nicht beschweren und Aua schreien wenns so aus dem Wald zur√ľck schallt wie es hineingerufen wurde...

Das war auch kein Nazi Vergleich, die von Deinem Mann zitierten "Erkenntnisse" zur Unterk√ľhlung haben ihren Ursprung nunmal in der Ermordung und Folterung von Naziopfern. Da h√§tte sich "der Starke" vielleicht mal informieren sollen bevor er Dir beim rudern hilft...

√úbrigens, auch mein Name ist ein Echtname, und erfahrungsgem√§√ü ist die Kombination Weiblich/Ausl√§ndisch(klingend)/kreativ denkend anscheinend "zu viel" f√ľr manche reaktion√§r orientierte und zu D/s Spielchen Neigenden. Vielleicht geh√∂rt ihr ja zu dieser Gruppe Menschen.

Tja, schief gelaufen, was? Da hat man sich wohl die falsche rosa Möwe zum abschießen ausgesucht, denn die wurde immer größer je näher sie kam...

Und Ihr k√∂nnt Euch gl√ľcklich sch√§tzen, da√ü ich, aus Respekt vor den Maqi Leuten mich hier etwas zur√ľck halte, aber vielleicht komme ich Euch mal besuchen wo Ihr sonst so abh√§ngt und dann tanzen wir mal ne richtige Runde. Ich nenne das Diskussions-Wellness f√ľr Verhaltensauff√§llige. Sch√∂nen Abend noch.

"Frostrierendes"

Autor: TiloDerStarke | Datum:
Ich fand das Forum bisher gut, und habe gern mitgelesen....aber eine angestochen aufschreiende und "frostrierte" zänkische Frau war mir schon immer ein Greul.

Das dauernde Ausgesetztsein bei einer Temperatur von 12 Grad, f√ľhrt zu einer Erh√∂hung des Stoffwechsels, der W√§rme produzieren mu√ü, was aber nicht gesund ist bei einer Dauerbelastung, denn der K√∂rper wird Stress ausgesetzt.Das Imunsystem wird geschw√§cht, wenn Du abnimmst, und der K√∂rper an seine Reserven gehen mu√ü. Kalte Gelenke und Muskulaturen erh√∂hen die Verletzungsgefahr und k√∂nnen zu Gelenksentz√ľndungen f√ľhren, weil die Durchblutung der Extremit√§ten sich veringert, es sei denn Du h√ľllst Dich in Unmengen von Anz√ľgen und bewegst Dich st√§ndig.
Dann käme dann noch die Gefahr der Schimmelbildung hinzu.Schau Dir mal Keller an, warum sie wohl von Schimmel und Salpeter behaftet sind....
Menschliche K√∂rper strahlen Feuchtigkeit aus, mit jedem Atemzug.Wenn die Luft im Haus genauso kalt ist wie drau√üen, findet selbst beim L√ľften nur ein geringer Austausch statt, wenn die Luft innen zu drau√üen keinen gro√üen Unterschied macht.

Ein Haus muß beheizt werden, sonst zieht die Feuchtigkeit ein.Das greift die Bausubstanz an. Die Behausung soll doch sicher länger halten, als nur die Zeit der Heizaskese.

Die 3 Katzen, die bei mir zu Hause leben, f√ľhlen sich am wohlsten, wenn der Kamin auf hoher Leistung arbeitet.Sie liegen langgestreckt auf den Teppichen und werden zu liegenden Metern...zeige mir die Katze, die dies gegen eine 9 Grad Behausung tauschen w√ľrde.

Und bedenke bitte, wir haben immer noch keinen strengen Frost.
Aber der soll am Wochendende kommen.Das k√∂nnte bis zu minus 10 Grad in der Nacht und maximal 0 Grad am Tage bedeuten.Das √ľber mehrere Tage verteilt, sind Deine 9 Grad in der Wohnung nicht zu halten, und wenn Du Pech hast, friert Dir das Wasser ein.Sind Erfahrungswerte eines Verwandten von mir. Er ist ein Spaarfuchs, als ich bei ihm auf der Toilette war ist mir der Hintern angefrohren, und als ich mir die H√§nde waschen wollte, war das Wasser eingefroren. Er fand das immer noch "cool", aber ich gebe zu bedenken, er lebt ganz f√ľr sich allein, und tr√§gt keinerlei Verantwortung einem anderen Wesen gegen√ľber.

Obwohl ich mich durchringe , ein Einsehen zu haben, f√ľr Deinen derzeit sehr frostigen und frustigen Zu- und Umstand, sollte sich dies nicht ins Forum √ľbertragen.Das ist unprofessionell und l√§sst Dich nur als dauer√ľberforderte , hysterisch und spleenige Verfechterin der Selbstgei√üelung dastehen.
Berechtigte Kritik und Anfragen m√ľssen gerade hier ehrliche Antworten finden, und sollten weder ins L√§cherliche noch ins Aggressive umschlagen, weshalb ich Dir empfehle Deine Selbstaskese zu √ľberdenken, ob sie der richtige Weg sein kann, andere Menschen von der Unsinnigkeit der Verplemperung fossiler Brennstoffe zu √ľberzeugen. Es macht einfach keinen Sinn, bei diesr Aktion berechtigte Anfragen zu √ľberfahren und mit Unterstellungen nur so um sich zu werfen, die daneben und l√§cherlich sind.
Wenn der K√∂rper friert ist man nat√ľrlich froh √ľber jede innerliche Erregung die den Kreilauf in Schwung bringt und das Blut wallen l√§sst, m√∂glicherweise reicht ein hei√üer Tee nicht und es mu√ü sich k√ľnstlich aufgeregt werden....

Pass auf den Kater gut auf, es k√∂nnte sein, er stiefelt los und findet einen anderen ansprechenderen Haushalt in dem er eine warme Kuschelecke an einem √Ėfchen finden kann, gut m√∂glich das er dort zu bleiben gedenkt.....was ich nachvollziehen k√∂nnte.

vegan zum Gruß
TiloDerStarke

Stark

Autor: Achim Stößer | Datum:
TiloDerStarke schrieb:
>
> Ich fand das Forum bisher gut, und habe gern
> mitgelesen....aber eine angestochen aufschreiende und

Das ist doch sch√∂n. An dieser Stelle sollte den anderen Mitlesenden, die vielleicht arglos sind, allerdings der Hinweis geg√∂nnt sein, da√ü "TiloDerStarke" den gleichen Internetzugang benutzt wie "veganetti". Das kann nat√ľrlich Zufall sein, ein Einbrecher vielleicht, der in ihre kaminbeheizte Wohnung eingebrochen ist und sich an ihrem Computer zu schaffen gemacht hat ... Honi soit qui mal y pense.

Achim

mhmm

Autor: Linda! | Datum:
möglicherweise benutzen auch Achim und Tanja den gleichen PC - woran soetwas liegen mag?

am beziehungstechnischen Status der beiden möglicherweise;-)?!

das Beispiel ist auf veganetti und Tilo anwendbar.

Alternativerklärung zur Einbrecherthese

Autor: Achim Stößer | Datum:
> möglicherweise benutzen auch Achim und Tanja den gleichen PC
> - woran soetwas liegen mag?

Ach du liebe Zeit, das w√§re ja fatal, wenn wir uns einen Rechner teilen m√ľ√üten ...

> am beziehungstechnischen Status der beiden möglicherweise;-)?!
>
> das Beispiel ist auf veganetti und Tilo anwendbar.

Das w√§re nat√ľrlich eine m√∂gliche Alternativerkl√§rung zur Einbrecherthese *augenroll* ... und zwar eine derjenigen, die interessante R√ľckschl√ľsse auf die Motivation von "TiloDerStarke" zul√§√üt, weshalb ich es f√ľr angebracht hielt, dies den geneigen Mitlesenden mitzueilen (wobei von veganetti/ThiloDerStarke diesbez√ľglich rotz anderweitig eher √ľberfl√ľssiger Beredsamkeit eisiges Schweigen herrscht, w√§re doch leicht aufzukl√§ren, ob es sich da nun um multiple Pers√∂nlichkeit, Hackerangriff, die NSA oder was auch immer handelt).

Was dagegn Dich motiviert, f√ľr die veganettischen Unterstellungen in die Bresche zu springen und die Realit√§t zu verkehren (beispielsweise von Ava zu fordern, sie m√∂ge genau das sagen, was sie nahezu w√∂rtlich gesagt hat, siehe Armstrong h√§tte was von kleinen Schritten und einem gro√üen Sprung sagen sollen), w√§re gesondert zu kl√§ren ... vielleicht m√∂chtest Du es uns sagen?

Im √ľbrigen sind "Tanja" und "Achim" bekannt- und nachweislich die Realnamen zweier tats√§chlich existierender verschiedener Personen, was von "veganetti" und "TiloDerStarke" wohl nicht behauptet werden kann.

Achim

Realistisches zur Einbrecherthese

Autor: TiloDerStarke | Datum:
Nun, wir m√ľssen uns einen Rechner teilen, daf√ľr reicht das Geld aber noch f√ľr einen Kamin und zum Holzheizen....
Nicht gleich aufspringen, das geht wohl eher an Avas Adresse.

Um die Einbrecherthese aufzuklären:tatsächlich sind veganetti und Tilo ein Ehepaar, ganz legal und vollkommen realistisch.Ein gemeinsamer PC hat viele Vorteile und was enorm verbindenedes, zu all den enorm verbindenen Gemeinsamkeiten bei uns.Und das nicht erst seid gestern, sondern 11 gemeinsame vegane Jahre lang, weshalb es nicht verwunderlich sein sollte, das wir uns in vielen Dingen einig sind und sich Gedankengänge ähneln und vertraut sind.

Wenn Linda dies bereits aufgekl√§rt hat, sollte es eigentlich nicht n√∂tig sein, dies noch einmal zu untermauern, aber ich bin ja nicht so, und beteuere gern noch einmal, das Veganetti und TiloDerStarke Zwei! real existierende Personen sind, die trotz offensichtlicher Gemeinsamkeiten dennoch √ľber je ein eigenes Zenralnervensystem verf√ľgen und unabh√§ngig voneinander die Tasten des gemeinsamen PC bet√§tigen.

Das sollte gen√ľgen, Wohnort und Telefonnummern w√§ren hier an dieser Stelle √ľbertrieben, aber ich lass das mal auf mich zukommen....man kann ja nie wissen....

vegan zum Gruß
TiloDerStarke

(Hoffentlich) abschließende Bemerkungen

Autor: Achim Stößer | Datum:
>Wenn Linda dies bereits aufgeklärt hat, sollte es eigentlich

W√ľ√üte zwar nicht, wieso wir Linda, die sich in diesem Thread bereits mehrfach der Realit√§tsumkehr beflei√üigt hat, diesbez√ľglich als Autorit√§t ansehen sollte, aber ...

>nicht nötig sein, dies noch einmal zu untermauern, aber ich bin
>ja nicht so, und beteuere gern noch einmal, das Veganetti und
>TiloDerStarke Zwei! real existierende Personen sind,

... immerhin.

>Das sollte gen√ľgen, Wohnort und Telefonnummern w√§ren hier an
>dieser Stelle √ľbertrieben, aber ich lass das mal auf mich
>zukommen....man kann ja nie wissen....

Zitat: Im √ľbrigen sind "Tanja" und "Achim" bekannt- und nachweislich die Realnamen zweier tats√§chlich existierender verschiedener Personen, was von "veganetti" und "TiloDerStarke" wohl nicht behauptet werden kann.

(meine Hervorhebung).

Beglaubigte Kopien der Personalausweise oder Abstammungsurkunden, aus denen "veganetti" und "TiloDerStarke" als Realnamen ersichtlich sind, w√ľrden mir schon gen√ľgen.

Bis dahin gehe ich von Pseudonymen aus.

Desweiteren habe ich den - den Mitlesenden ansonsten kaum zumutbaren - Thread heute vormittag ein wenig ausged√ľnnt, wer das eigentlich offensichtliche noch weiter diskutiern zu m√ľssen meint, kann das ja per Mail tun (zumindest mit denen, die hier mit Realnamen oder zumindest Emailadresse vertreten sind).

Zusammenfassend sei nocheinmal gesagt, daß zunächst "Linda!" eine
Frage stellte, die durchaus sinnvoll schien (im Nachhinein aber entsteht durchaus der Eindruck, das da bereit gewisse Hintergedanken zugrundelagen), worauf "veganetti" angeblich "Fragen" stellte, die aber in Wahrheit lediglich absurde und haltlose Unterstellungen beinhalteten. (Apropos, auf Antworten auf diverse konkrete Fragen an "veganetti" und "Linda!" warte ich immer noch.)

Wer dann beispielsweise f√ľr das Wohlbefinden eines jungen und gesunden Katers in einer Wohnung, in der die Durchschnittstemperatur 9 Kelvin √ľber dem Gefrierpunkt liegt bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegenden durch drogenkonsuminduziert Bewu√ütlosen und damit bewegungsunf√§hig Erfrorenen Nichtse√ühaften unter Br√ľcken heranziehen mu√ü (oder auch, wie geschehen, alte, kranke Katzen oder S√§uglinge), macht sich schlicht l√§cherlich. Permanente Wiederholung kontrafaktischer Aussagen (gleich, wie sie umformuliert werden) machen das ganze auch nicht besser, hier sei wieder einmal auf die Forenrichtlinien verwiesen.

Zur Verantwortung, die diejenigen, die Tiere, die aus dem einen oder anderen Grund der Hilfe (welcher Art auch immer) bed√ľrfen, aufnehmen, haben, werde ich etwas ausf√ľhrlicher in einem anderen Beitrag zu einem widerw√§rtigen Wort, das hier gefallen ist, schreiben, wenn ich dazu komme.

Achim

'tschuldigung, können Sie mir mal diesen Stoff wechseln, bitte?

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Das dauernde Ausgesetztsein bei einer Temperatur von 12 Grad,
> f√ľhrt zu einer Erh√∂hung des Stoffwechsels, der W√§rme
> produzieren muß, was aber nicht gesund ist bei einer
> Dauerbelastung, denn der Körper wird Stress ausgesetzt.Das
> Imunsystem wird geschwächt, wenn Du abnimmst, und der Körper
> an seine Reserven gehen muß. Kalte Gelenke und Muskulaturen
> erhöhen die Verletzungsgefahr und können zu
> Gelenksentz√ľndungen f√ľhren, weil die Durchblutung der
> Extremit√§ten sich veringert, es sei denn Du h√ľllst Dich in
> Unmengen von Anz√ľgen und bewegst Dich st√§ndig.

Starke Thesen, solltest Du mal den Wissenschaftlern mitteilen, die die Lebenserwartung erh√∂hen wollen, indem sie die Umgebungs- und K√∂rpertemperatur senken (siehe Trade-Off: Hungern und Frieren erh√∂hen Lebenserwartung), w√ľrde vielleicht ein paar Tierversuche sparen, da sie deren ja diametral entgegengesetzt ist. Du: "Erh√∂hung des Stoffwechsels", die: "Je geringer die Temperatur, desto geringer Stoffwechselraten und oxidativer Stress". Was denn nun?

Achim

und ich dachte

Autor: Linda! | Datum:
ein Gro√üteil der TV ist nicht auf Menschen √ľbertragbar?

Re: und ich dachte

Autor: Achim Stößer | Datum:
Denken ist eigentlich immer gut. Wenn's denn nicht auf falschen Prämissen oder unsinnigen Schlußfolgerungen beruht.

> ein Gro√üteil der TV ist nicht auf Menschen √ľbertragbar?

Und weiter, was willst Du damit sagen?

Achim

Simulationen und die Realität

Autor: TiloDerStarke | Datum:
Der Körper reagiert bei Kälte immer mit Erhöhung des Stoffwechsels um die fehlende Wärme auszugleichen.
Die Körpertemperatur sinkt, der Stoffwechsel versucht auszugleichen, und damit wird Energie verbraucht.
Diese widerum wird durch Abbau von Fettgewebe und Muskelmasse dem K√∂rper entzogen, wenn nicht ausreichend Energie zugef√ľhrt wird. Hungern und Frieren kann nicht gesund und lebensverl√§ngernd sein.Wer auch immer dies in Computergesteuerten Versuchen und Simulationen ausprobierte, sollte den Selbstversuch bei 24 Grad wagen.

Unterk√ľhlung, K√∂rperkerntemperaturabsenkung:
patho-physiologische Auswirkungen einer Hypothermie:

Wenn die Körpertemperatur auf 34-36 sinkt, Atemfrequenz normal bis erhöht, vertiefte Atmung, Herzfrequenz erhöht, periphere Durchblutung vermindert, Unruhe, Erregung, Steigeung des Energiestoffwechsels, Muskelzittern, Schmerzen in den Extremitäten= Abwehrstsadium

Körperkerntemperatur 30-34 Grad:
Atmung unregelmäßig und flach, Bradykardie bis Bradyarrythmie, Teilnahmslosigkeit, Somnolenz, Muskelstarre, Nachlassen der Schmerzen in den Extremitäten = Erschöpfungstadium 1

27-30 Grad:
Atmung sporadisch, Arrythmien, starker Blutdruckabfall, tiefe Bewußtlosigkeit, Erweiterung der Pupillen, keine Reaktion auf Schmerzreize = Erschöpfungsstadium 2

Absenkung der Körperkerntemperatur 27-22 Grad:
Atmung insuffizient, bis Atemstillstand,kein Puls tastbar, eventuell Kammerflimmern, Koma-keine Reflexe, schlaffe Lähmung der Muskulatur,weite und lichtstarre Pupillen,Scheintot bis Tot.
Mir ist bis heute , im Rettungsdiesnt t√§tig, keine andere Reaktion des K√∂rpers auf Unterk√ľhlung bekannt.

Auf Tierversuche kann man verzichten, denn die Probanden befinden sich des Winters mit den aufgez√§hlten Symptomen unter Br√ľcken und in Parkanlagen, keiner von denen hat sich wohlgef√ľhlt, auch dann nicht wenn sie nicht unter einem zu hohen oder zu niedrigen Alkoholpegel litten.

Permanenter Aufenthalt in Kälte, unter Abnehmen, bedeutet sich dauernd im Abwehrstadium zu befinden.

Außerdem geht es nicht um die einzellne Person, die sich hungern und frieren Selbsaskese auszusetzen beliebt,
sondern um die Katze, die sich ebenfalls in dieser K√§lte aufhalten mu√ü, oder auch nicht. Dir als Tierfreund sollte doch daran gelegen sein, das das Tier eben nicht auf seine warme Umgebung , verzichten sollte, die ihm sonst des Winters gew√§hrt war.Man sollte bedenken, das auch eine Katze, die sich nicht ins mollig Warme zur√ľckziehen kann, sich m√∂glicherweise auch in einem dauernden Abwehrstadium befinden k√∂nnte, und demzufolge auch mehr Energie verbraucht und reichlich nachessen mu√ü...um den Stoffwechsel in Gang zu halten. K√∂nnte sein, das sie damit in der Natur etwas √ľberfordert ist, und deshalb mehr Nahrung vom Menschen zus√§tzlich angeboten bekommen sollte.Nicht das ihr glaubt, das sich das Leben der Katze entscheidend verl√§ngern wird, wenn ihr dies den ganzen Winter durchzuziehen gedenkt.

Ich bin weiterhin der Ansicht, das es Ava gesundheitlich mehr schaden als n√ľtzen wird. Gleiches k√∂nnte auch f√ľr den Kater gelten....man mu√ü dies nicht erst ausprobieren.Ich hoffe weiterhin, das sich der Kater baldigst an einem √Ėfchen seine F√ľ√üchen w√§rmen kann.
Ich denke, das sie und der Kater eher einen Schaden erleiden, als das der Energiekonzern eine Heizverweigerung bemerkt und reagieren w√ľrde.

vegan zum Gruß
TiloDerStarke

Re: Simulationen und die Realität

Autor: Achim Stößer | Datum:
TiloDerStarke schrieb:
>
> Der Körper reagiert bei Kälte immer mit Erhöhung des
> Stoffwechsels um die fehlende Wärme auszugleichen.

Sch√∂n da√ü das gekl√§rt ist. Und wenn die Wissenschaftrkler behaupten, da√ü die Erde keine Scheibe istr, dann glaube ich doch lieber jemandem mit dem seri√∂sen Namen "TiloDerStarke", der dazu noch unz√§hlich wissenschaftliche Quellen f√ľr seine Ausf√ľhrungen angibt.

So, und jetzt diskutiere das bitte mit den genannten Wissenschaftrlern.

> Permanenter Aufenthalt in Kälte, unter Abnehmen, bedeutet
...
> sondern um die Katze, die sich ebenfalls in dieser Kälte
> aufhalten muß, oder auch nicht. Dir als Tierfreund sollte
> doch daran gelegen sein, das das Tier eben nicht auf seine
> warme Umgebung , verzichten sollte, die ihm sonst des Winters
...
> Ich denke, das sie und der Kater eher einen Schaden erleiden,

Dir/veganetti wurde jetzt von mehrern Personen schl√ľssig dargelegt, da√ü dieser Unfug nichts, aber auch gar nichts mit der Realit√§t bez√ľglich des bei Ava lebenden Katers zu tun hat.

Da√ü Du weiter auf diesen M√ľll beharrst, l√§√üt tief blicken.

Achim

Re: Simulationen und die Realität

Autor: Tanja | Datum:
> Man sollte bedenken, das auch eine Katze, die
> sich nicht ins mollig Warme zur√ľckziehen kann, sich
> möglicherweise auch in einem dauernden Abwehrstadium befinden
> könnte, und demzufolge auch mehr Energie verbraucht und
> reichlich nachessen muß...um den Stoffwechsel in Gang zu
> halten. Könnte sein, das sie damit in der Natur etwas
> √ľberfordert ist, und deshalb mehr Nahrung vom Menschen
> zusätzlich angeboten bekommen sollte.

Ach Du Schei√üe, vielelicht sollten wir mal eine Petition ins Leben rufen "Lagerfeuer [oder besser noch Mobile Homes mit Heizung oder so] in alle W√§lder", damit sich die armen F√ľchse, Marder, Rehe etc. aufw√§rmen k√∂nnen? ;-)
Falls Du nun mit dem Argument kommst, daß das ja "Wildtiere" seien: das ist in dem Fall vollkommen irrelevant, weil sie es genausoviel oder wenig gewohnt sind, sich im Freien aufzuhalten wie der bei Ava lebende Kater und sie genausoviel oder wenig Winterfell bilden können wie dieser.
Ich hatte ja bereits in einem anderen Beitrag erw√§hnt, da√ü es auch Leute gibt, die meinen, Kaninchen m√ľ√üten im Winter "in die warme Wohnung". Da√ü die das meinen, nur weil ihnen drau√üen kalt ist, l√§√üt leider nur darauf schlie√üen, da√ü sie sich mit den tats√§chlichen Bed√ľrfnissen dieser Tiere noch nie besch√§ftigt haben. Und das wiederum sollte eigentlich Grund genug sein, √ľber diese erst nach eingehender Information zu diskutieren.

Ich persönlich habe auch kein Interesse daran, die Raumtemperatur bei uns unter 19 Grad fallen zu lassen; aber dieses blöde Geschwätz, daß Ava einem jungen und gesunden Kater damit schadet, sollte jetzt doch endlich mal aufhören.

Tanja

"Realitätsstolpern"

Autor: Ava | Datum:
TiloDerStarke schrieb:

[Mengele Dreck geschnippt]

> Auf Tierversuche kann man verzichten, denn die Probanden
> befinden sich des Winters mit den aufgezählten Symptomen
> unter Br√ľcken und in Parkanlagen,

Mja, einfach auch nur dummdreist schwerst depressionskranke Menschen ohne jegliche Abwehr und der Körper von Alkoholexzessen zerstört, die im *offenen* Raum mit Wind und *tiefem* Frost konfrontiert sind mit gesunden Individuen im geschlossenen, windstillen und trockenen Raum zu vergleichen.

> Ich bin weiterhin der Ansicht, das es Ava gesundheitlich
> mehr schaden als n√ľtzen wird.

Nun ja, Ansichten sind wie Nasen, jeder hat eine. Es gibt auch Leute die sind der Ansicht da√ü sie von Ufos entf√ľhrt wurden. Deine Ansicht zu den Gesundheitsfolgen ist nicht nur wegen der absurden Vergleiche √§hnlich verwirrten Ursprungs, denn:

> als das der Energiekonzern eine Heizverweigerung bemerkt und
> reagieren w√ľrde.

damit stellt sich schließlich die pikante Frage warum Du vegan lebst, schließlich merken die Tierqualprofiteure von Deinem Veganismus auch nichts.

Also da h√§ttest Du Deine Freundin lieber rudern lassen, jetzt seid ihr beide abgesoffen. Wobei wohl Deine Installierung hier wohl auch noch ein privates Nachspiel haben wird, denn wenn Ihr ein Paar seid, ist die sexistische √úberzeichnung die Du mir vor die F√ľ√üe gerotzt hast doch eine wertvolle Information f√ľr die Erw√§gung langfristiger Entscheidungen f√ľr Veganetti. Wie sie sich wohl f√ľhlen wird wenn sich das Ziel solch Dominanzverhaltens von extern auf sie verschiebt? Sicherlich sehr viel schlechter als ich, denn ihr Investment unterscheidet sich doch sehr von meinem, einem unterhaltsamen Streitgespr√§ch im Zwischennetz.

Trade-Off: Hungern und Frieren erhöhen Lebenserwartung

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Wie es scheint, erhöht tatsächlich zumindest bei einige
> Spezies ("Tierversuche") "Hunger" und "Frieren" die
> Lebenserwartung signifikant ... ein klarer Trade-Off.

Etwas ausf√ľhrlicher:

Zitat: Hungern und Frieren f√ľr hohes Alter

[...] Altersforscher ergr√ľnden immer mehr Mechanismen, die die Lebensspanne des Homo sapiens bestimmen. Diese von au√üen zu manipulieren k√∂nnte dem Menschen dereinst ein paar Jahre mehr Zeit verschaffen. Bei gleichzeitiger Bewahrung der Gesundheit.
[...] Warum gibt es neben der Vielfalt von Arten auch eine Vielfalt von Lebensspannen? Warum werden Fadenw√ľrmer lediglich 19 Tage, Laborm√§use nur drei Jahre alt, w√§hrend Schildkr√∂ten, die Methusalems, locker die hundert durchleben und immer noch Jahrzehnte vor sich haben? Und warum, verdammt, ist beim Homo sapiens schon meist nach 80 Jahren Schluss?

Nichts hat der Mensch, seit er mit Bewusstsein belohnt, daf√ľr mit Wissen um seine Sterblichkeit bestraft wurde, so hartn√§ckig und erfolglos bek√§mpft wie seine Verg√§nglichkeit. Wurde dieser Kampf in der Vergangenheit mit metaphysischen Waffen ausgetragen, mit Glauben an Reinkarnation oder Auferstehung, f√ľhrt der aufgekl√§rte Mensch die Revolte gegen seine eigene Natur mit der heute modernsten Waffe fort: der Biowissenschaft. Die Lebenserwartung, konstatiert US-Genetiker Michael Rose, "ist durch nichts begrenzt als die menschliche Technologie". Wer's glaubt.

Das simpelste Wundermittel f√ľr ein l√§ngeres Leben hei√üt Hungern. Tierexperimente zeigen, dass permanente Mangeldi√§t den Tod hinausz√∂gert, weil Stoffwechselraten und damit oxidativer Stress abnehmen. Bei Affen funktioniert es, wahrscheinlich auch bei Menschen. Die Sache hat jedoch zwei kleine Haken: Mangelern√§hrung macht unfruchtbar, und √ľberhaupt - wer will schon 100 werden, wenn er dazu 100 Jahre hungern muss?

Das sahen auch Genetiker ein und besannen sich darauf, dass das Altern ein prim√§r von Proteinen, von N√§hrstoffen in den Zellen regulierter Prozess ist - was Klonschaf Dolly trefflich vor Augen f√ľhrte. [...] Nach Entfernung des Gens Daf-2 lebten Fadenw√ľrmer doppelt so lang - seitdem tr√§gt dieses Erbgutschnipsel den anerkennenden Namen "Sensenmann-Gen". Daf-2 ist ein Verwandter von IGF-1R, dessen Eliminierung die Lebensspanne von Laborm√§usen um ein Viertel verl√§ngerte. Und beide tierischen Gene sind ad√§quat dem menschlichen IgF, einem Insulinrezeptor. Allen diesen Genen ist eines gemein: √úber sie wirken jene Hormone, die f√ľr Ern√§hrung und Stoffwechsel wichtig sind.

Weitere Forschungen haben noch mehr Gene identifiziert, die alle in der Insulin-Signal-Kette - einem Schl√ľssel f√ľr Nahrungsumsatz - zentrale Bedeutungen haben. Die drei wichtigsten: Daf-16, Sir-2 und Sirt-1. Nun wei√ü man inzwischen, dass ein hochgradig aktiviertes Sirt-1 auf den Organismus dieselbe Wirkung hat wie die Abwesenheit von Insulin im Blutkreislauf: Wird Sirt-1 stimuliert, glaubt der K√∂rper, dass er fastet, selbst wenn er isst. Also suchen Wissenschafter krampfhaft nach Substanzen, die dieses Gen aktivieren. Das k√∂nnte das Leben verl√§ngern. Allein: Dadurch k√§me es auch zu mehr Alterskrankheiten von Alzheimer bis Krebs. Und es spottete schon der britische Schriftsteller Jonathan Swift: "Jeder will lange leben, blo√ü alt werden will keiner." Aber vielleicht gibt es einen Ausweg.

Konzentriert man sich nicht auf ein Gen, sondern versucht man die gesamte Insulin-Signal-Kette zu st√∂ren, hofft Grubeck-Loebenstein, f√ľhre dies nicht nur zu einem l√§ngeren, sondern auch zu einem ges√ľnderen Leben, wie Experimente an W√ľrmern und M√§usen gezeigt h√§tten. Wie man das jedoch beim Menschen bewerkstelligen soll, wei√ü die Altersforscherin nicht. In ihrem Buch "Das Ende des Alterns" (Econ-Verlag) beschreiben der Gyn√§kologe und Hormonspezialist Johannes Huber und profil-Wissenschaftsredakteur Robert Buchacher neben dem Hungern und vielen anderen eine weitere, sehr simple, aber effiziente lebensverl√§ngernde Ma√ünahme: Frieren.

Computersimulationen h√§tten ergeben, dass die Absenkung der K√∂rpertemperatur (Hypothermie) von 37 auf 24 Grad Celsius die Lebensdauer des Menschen auf bis zu 280 Jahre erh√∂hen k√∂nne. Warum? Je geringer die Temperatur, desto geringer Stoffwechselraten und oxidativer Stress. F√ľr die Praxis: Senkt man etwa durch geringere Nahrungsaufnahme den Glukosespiegel im Blut, tritt leichte K√ľhlung ein.

Von Hormonbehandlungen zur Lebensverlängerung, die die Autoren beschreiben, hält Grubeck-Loebenstein jedoch nicht viel: Chance auf längeres Leben sei zu gering, Risiko von Nebenwirkungen zu groß. Was also bleibt? Hungern und Frieren, bis die Wissenschaft dereinst so weit ist. (Andreas Feiertag/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28. 11. 2005) http://derstandard.at/?url=/?id=2257107


(meine Hervorhebungen)

Achim

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Tanja | Datum:
Was die Trends angeht, also wer wann wie oft "Pelz" trägt, wage ich keine Vermutungen anzustellen - daß Anti-Pelz-Demos etc. wohl nichts bewirken, wissen wir ja mittlerweile... :-/
Aber ich denke, diese Diskussion gleicht der √ľber "Fleischimitate": vermittelt man mit dem Essen einer Tofuwurst, da√ü der Konsum von leichenhaltiger Wurst ebenfalls ok ist? Letztendlich gibt es da wohl einfach keine klare Antwort drauf. Und ich finde einige Tofuw√ľrste doch ganz lecker. ;-))

Tanja

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Kathrin | Datum:
Dieser Thread ist ganz toll aktiv! Gut, daß ich ihn begonnen habe.
Mir fällt ein, daß Kunstfasern aus Erdöl entstehen. Erdöl entstand aus Tieren. Also könnten Kunstfasern unethisch sein.

Erdöl

Autor: Claude | Datum:
Fasern können auch aus Holz (Viskose) hergestellt sein. Aber es werden wohl auch viele aus Erdöl hergestellt.
Ob Erdöl wirklich aus Tieren entstand ist umstritten.
Da diese Theorie viele Anhänger hat können wir ja mal davon aus gehen dass sie stimmt.
Durch das Verwenden des Erdöls wird jedoch nicht die Tötung dieser Tiere verursacht. Das Transplantieren der Organe eines verstorbenen Organspenders hat auch nichts mit der Tötung des Menschen zu tun welchem diese gehörten.
Ein Problem sind eher Umweltschäden bei der Verarbeitung oder bei
Tankerunfällen.

Birnen sind Kannibalismus

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Fasern können auch aus Holz (Viskose) hergestellt sein. Aber
> es werden wohl auch viele aus Erdöl hergestellt.
> Ob Erdöl wirklich aus Tieren entstand ist umstritten.

Selbst wenn, dann so, wie Birnen aus Menschen entstehen.

Birnen wachsen auf B√§umen (ach?), die ihre N√§hrstoffe wiederum aus dem Boden beziehen, in dem garantiert irgendwann mal einer der bisher 100 Milliarden gestorbenen Menschen verwest ist, um zu D√ľnger zu werden.

√úber den Daumen gepeilt hat jeder Tote, selbst wenn wir Gleichverteilung voraussetzen und √Ėtzis in die etleendsten Gebiete legen, ein 30 x 30 m¬≤-Areal Festland als "Grab", inklusive menschen- und birnbaumarmen W√ľsten, Hochgebirge usw., und die Bodenbewegung streut ja auch reichlich.

(Die Bandkeramiker, habe ich k√ľrzlich erfahren, haben sogar Sekund√§rbestattungen durchgef√ľhrt, also die Toten nochmal ausgegraben und die Knochenreste, Grabbeigaben usw. woanders, am liebsten bei Herxheim in der Pfalz, verbuddelt, was die Leichen nochmal besser in besiedelte Gebiete streut ...).

Achim

Transport tötte

Autor: Kathrin | Datum:
Selbst wenn Erdöl nicht au Tieren stammt, so sterben bei der Produktion und beim Transport tatsächlich viele Tiere.

*gähn*

Autor: Tanja | Datum:
Kathrin schrieb:
>
> Selbst wenn Erdöl nicht au Tieren stammt, so sterben bei der
> Produktion und beim Transport tatsächlich viele Tiere.

Genauso wie beim Transport von irgendwas beliebig anderem.

Tanja

N√ľtzliche Idioten

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Dieser Thread ist ganz toll aktiv! Gut, daß ich ihn begonnen
> habe.

Ja, manchmal seid auch Ihr Antiveganer zu was gut, und sei es, um vorzuf√ľhren, wie dumm Eure "Argumente" sind. Also weiter so :-) .

Achim

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Viktoria N. | Datum:
Was hast du gegen Kunstpelz an einer Jacke, die ein deutliches Statement zum Tiermord abgeibt. So kannyt du gleichzeitig stylisch, eigensinnig und doch tierfreundlich sein

Re: Kunstpelz speziesistisch? - Diskussionsinput

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Was hast du gegen Kunstpelz an einer Jacke, die ein

Da "Kathrin" ein antiveganer Troll ist, st√∂rt ihn vermutlich, da√ü f√ľr den "Kunstpelz" kein Nerz, Hund, Fuchs usw. umgebracht wurde. Es ist √ľbrigens hilfreich, den ganzen Thread zu lesen vor dem antworten ;-), da hier nocheinmal explizit f√ľr diejenigen mit einem weniger ausgebideten Trollerkennungsdetektor erw√§hnt wurde ;-) .

Achim