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Antisexismusforum:
Der Mann ist das Problem

Anzahl Beiträge in diesem Thread: 24

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Der Mann ist das Problem

Autor: Achim Stößer | Datum:
"Der Mann ist das Problem", so hei√üt ein neuer Schlager Udo J√ľrgens'. So f√§ngt er an:
Zitat: Wer h√§lt sich f√ľr den Gr√∂√üten,
seit sich diese Erde dreht.
Wer spaltet die Atome,
bis das ganze Land untergeht?
Wer rast wie ein Gestörter,
Drängelt auf der Autobahn.
Wer traut sich nicht zum Zahnarzt,
Aber Kriege fängt er an?
Es ist der Mann
Ja, ja der Mann...


Nunja, als Schlagers√§nger muss man beispielsweise nicht unbedingt wissen, dass die treibende Kraft bei der Entdeckung der Kernspaltung Lise Meitner war oder das Wort Radioaktivit√§t von Marie Curie gepr√§gt, das Radium von ihr entdeckt wurde. Dass f√ľr "Spionage" im wirklichen Leben nicht James Bond, sondern Mata Hari bekannt ist, Schwamm dr√ľber. Und Geschichtskenntnisse etwa √ľber von Frauen angefangegen Kriege (einige Beispiele f√ľr Herrscherinnen, die Kriege f√ľhrten und andere (Massen-)Morde begingen, sind in unserer Pressemitteilung zum "Weltgebetstag 2013" zu finden) braucht man nat√ľrlich auch nicht. In diesem Stil geht es weiter, ich muss nicht jedes absurde Detail (etwa dazu, seit wann die Erde sich dreht) ausf√ľhren.

Dass ihm aber zu "Wer verhandelt √ľber Frieden / Und schafft sich neue Waffen an?" nicht die aktulle Kriegsministerin von der Leyen einf√§llt, sondern nur die femisexistische L√ľge "Es ist der Mann / Ja, ja der Mann..." sollte ihm schon etwas peinlich sein.

Der F√§ssin die Krone ins Gesicht aber schl√§gt er, nachdem gerade erst ausgerechnet die Vorzeigefeministin Alice "Emma" Schwarzer mit ihren hochnotpeinlichen Ausreden zu ihrem Steuerbetrug tagelang durch die Medien geisterte, allen Ernstes tr√§llert: "Wer pocht auf seine Ehre / und linkt zugleich den Staat. [...] Es ist der Mann / Ja, ja der Mann...". Das ist an unfreiwilliger Komik kaum zu √ľberbieten. Und so schlie√üt er:

Zitat: Das ist nun mal die Wahrheit,
Er ist der Fehler im System,
Der Mann
Ist das Problem


Nein, Herr J√ľrgens. Nicht der Mann ist das Problem, sondern die Arschl√∂cher. Unabh√§ngig vom Geschlecht.

Achim

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Claudia | Datum:
Ja, das stimmt schon, aber auf's Ganze gesehen gibt es halt mehr kriegshetzende, steuerhinterziehende und autobahndr√§ngelnde Arschl√∂cher als Arschl√∂cherinnen. Was verschiedenste Gr√ľnde hat.
(Seinen dämlichen Grönemeyer-Aufguss hatte er vermutlich schon getextet, bevor UvdL Kriegsministerin wurde...)

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Ja, das stimmt schon, aber auf's Ganze gesehen gibt es halt
> mehr kriegshetzende, steuerhinterziehende und
> autobahndrängelnde Arschlöcher als Arschlöcherinnen. Was

Dann mal her mit den statistischen Belegen (nicht, dass das die sexistische pauschale Verurteilung "des Mannes" und den pauschalen Freispuch f√ľr "die Frau" in irgendeiner Weise rechtfertigen w√ľrde).

> (Seinen dämlichen Grönemeyer-Aufguss hatte er vermutlich
> schon getextet, bevor UvdL Kriegsministerin wurde...)

Was veranlasst Dich zu der Vermutung? Laut seiner Website ist der Text von 2014, von der Leyen bekanntlich schon seit letztem Jahr Kriegsministerin. Selbst wenn der Text √§lter w√§re, √§lter als etwa die kriegsl√ľsternen Pharaoninnen usw. wohl kaum.

Aber schon bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit versucht wird, solchen Sexismus zu rechtfertigen.

Vielleicht sollte ich mal einen entsprechenden Liedtext schreiben und dann, wenn mir deshalb - zurecht, obwohl die Statistiken dazu eindeutig sind - "Sexismus" vorgeworfen wird, sagen, "Ja, das stimmt schon, aber auf's Ganze gesehen gibt es halt mehr giftmordende, Ladendiebstahl begehende, Unschuldige der Vergewaltigung bezichtigende, sich hochschlafende, sich aushalten lassende, M√§nner mit dem K√ľchenmesser kastrierende, Orgasmus vort√§uschende, den Partner ins Grab bringende, sich krank meldende, fremdgehende, h√§usliche Gewalt aus√ľbende" Frauen?

"... dadammdadamm, wer schl√§gt die Kinder gr√ľn und blau, es ist die Frau, ja, ja, die Frau, dadammdadamm ...

Achim

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Achim Stößer | Datum:
> > Ja, das stimmt schon, aber auf's Ganze gesehen gibt es halt
> > mehr kriegshetzende, steuerhinterziehende und
> > autobahndrängelnde Arschlöcher als Arschlöcherinnen. Was
>
> Dann mal her mit den statistischen Belegen (nicht, dass das
> die sexistische pauschale Verurteilung "des Mannes" und den
> pauschalen Freispuch f√ľr "die Frau" in irgendeiner Weise
> rechtfertigen w√ľrde).

Tja, war nicht weit her mit den Belegen, scheint's. Wohl doch nur femisexistische Propaganda?

Achim

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: hans Schoreit | Datum:
Hallo Achim,
ich bin dabei ein Antwortlied zu schreiben . Den Text könnte ich dir gerne ( und anderen Interessierten ) zukommen lassen .

Auch habe ich bei allen 24 Konzerten eine 1 st√ľndige M√§nnersolidariesierungsdemo angemeldet.

Wenn es recht ist , w√ľrde ich dort gerne auch deine Zeilen auslegen.

Gleichzeitig suche ich noch Mitstreiter / Innen die gemeinsam ,
Lust und Spaß haben , das Antwortlied ,mit anzustimmen.

Ich musste mehrfach feststellen , dass udos Lied bei vielen Frauen
verdr√§ngte Gef√ľhle offenlegt . Deshalb kann die "Wahrheitsaussage"
des Beleidigungsliedes schlecht mit logischen Argumenten begegnet
werden.

Deswegen das Antwortlied und die Demos !! Beteiligt EUCH.

Hans

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Gast | Datum:
Mit ‚ÄúAntwortlied‚ÄĚ meinst du ein frauenfeindliches Lied? Habe ich das richtig verstanden? Wieso sollte das besser sein als das m√§nnerfeindliche Lied?

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Hans Schoreit | Datum:
Hallo , auf keinen Fall wird das ein frauenfeindliches Lied.
Der Text steht schon . In 14 Tagen gehe ich ins Studio und anschließend stelle ich das in Youtube rein.

Ich will in einem kleinen Bereich dazu beitragen , dass Vorurteile verringert werden und nicht dass neue aufgebaut werden.

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: hans Schoreit | Datum:

Text des Antwortliedes , auf Udos Männerbeleidigungslied !

Oje, Oje, wie kann denn das geschehe `n
Oje, oje , denn Udos Lied ist voll daneben.

Wo bleibt denn dein sozialer Verstand ?
Pauschal dr√ľckst du alle M√§nner an die Wand.
Deine Kritik ist aus dem Lot geraten,
wir M√§nner f√ľhlen uns total verraten.
Der Mann als Individuum ,
ist nicht so blöd,korrupt, einfältig und dumm.
Ref.
Komm zur√ľck, komm zur√ľck zur Solidarit√§t ,
komm zur√ľck, zur Umkehr ist es nie zu sp√§t.
Komm zur√ľck, Hey udo komm zur√ľck.

Verbreitest Hohn , total gegen die Männerwelt,
das macht man nicht , das macht man nicht ,
auch nicht f√ľr Geld.
Schreib was reales , möglichst bald,
der Mann ist nicht solch eine Schreckgestalt.
Beispiele gibt es daf√ľr massenhaft ,
was so ein Mann , im Leben gutes schafft.
Er forscht zur Rettung unserer Welt,
liebt seine Kinder , nur dort ist er gern ein Held .

Nein , nicht der Mann , nein nicht der Mann ist das Problem,
Oh nein , der Fehler liegt in diesem System.
Der Mann soll stark und mächtig sein,
das lernt erschon , wenn er ist , noch sehr klein.
Ref.
Und auch die Frauen , hassen solch ein Negativgeschrei.
Das Wohl der Männer ist uns nicht einerlei.
Wir stehen hinter Euch , in Scharen
Hey udo hör, die Männer sind keine Barbaren,
Wir lassen uns nicht auseinander pressen,
von solchen liedmäßigen Exessen .

Denn der Mann ist nicht " Das Problem " .
Oh nein , der Fehler liegt im System .

Drum schreib ein lied zur Solidarität,
zur Umkehr ist es nie zu spät.

Ref.

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Achim Stößer | Datum:
Na toll. √Ąhnlich d√ľmmlich wie das Original, daf√ľr holpriger *augenroll*.

Axhim

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: hans schoreit | Datum:
Das ( weltweit !!!! ) erste Antwortlied auf Udos Antimännerlied ist in Yutube eingestellt :
" der Mann ist NICHT das Problem -Antwortlied auf Udos Antimännerlied- Hans Schoreit -"
Viel Spaß - ich benötige noch Mitstreiter / Innen.
15 Demos sind genehmigt , wer macht , in welcher Stadt mit ????

Demos gegen Udo J√ľrgens' Femisexismus - "M√§nnersolidarit√§t"?

Autor: Achim Stößer | Datum:
> 15 Demos sind genehmigt , wer macht , in welcher Stadt mit ????

Ich habe ja schon so manche Peinlichkeit bei Demos erlebt, aber das √ľbertrifft es wohl. Wenn Ihr schon Demos machen m√ľsst, dann doch bitte nicht mit solchem M√ľll. "M√§nnersolidarit√§t"? Ersthaft? Warum sollte ich mit jemandem solidarisch sein, nur weil er zuf√§llig die gleiche Haarfarbe, Schuhgr√∂√üe, Blutgruppe oder eben wie in diesem Fall das gleiche Geschlecht hat? Das ist Sexismus. Und dass es Personen auch m√§nnlichen Geschlechts gibt, die "forsch[en] zur Rettung unserer Welt" oder ihre "Kinder" "lieb[en]" derart zu pauschalisieren ist grotesk und macht genau das, was es dem J√ľrgens-Text zurecht vorwirft. Das ist doch exakt das m√§nnliche Pendant zum Femisexismus. Nein, danke.

Wenn Ihr schon Demos machen m√ľsst, dann verteilt meinetwegen Kopien des Kriegsministerinnen-Sterntitelbilds oder des Spiegel-Titels mit Schwarzer zur Steuerhinterziehung oder zu Falklandkriegs-Thatcher usw., jeweils mit einem Spruchband der kontr√§ren L√ľge J√ľrgens', "Wer verhandelt √ľber Frieden / Und schafft sich neue Waffen an?", "Wer pocht auf seine Ehre / und linkt zugleich den Staat." (Meitner, Curie, Kleopatra VII., Wu Zetian, Irene Palaiologina, Keo Phim Fa, Ilse Koch usw. d√ľrften das Publikum wohl √ľberfordern); oder meinetwegen Texte wie den im Ursprungsbeitrag.

Achim

Re: Demos gegen Udo J√ľrgens' Femisexismus -

Autor: Hans schoreit | Datum:
Nachdem ich selbst , als Udofan ein Udokonzert erleben konnte, bin ich der Ansicht , dass reine Flugblattaktionen , vor Konzerten Udofans nicht erreichen.
Wenn ich die Gelegenheit nutze, 3 verschiedene Antwortlieder,
vorzutragen, glaube ich einfach , dass auch mit solch einer
" Spassdemo " Udofans zum gewissen Nachdenken angeregt werden
können.
Hans

Re: Demos gegen Udo J√ľrgens' Femisexismus -

Autor: Hans Schoreit | Datum:
Ich bin selbst √ľberrascht , was ich als Einzelk√§mpfer,
bei den Demos bislang erreichen konnte.

Meine Zielsetzung geht auf , dass Leute stehenbleiben und sich mit Yowie und den Texten auseinandersetzen.

Ich bleibe Udofan und bin erstaunt , dass ich von diesen zur Zeit
mehr Toleranz erleben kann , als von DIR Achim .

Auch an dieser Stelle nochmals der Hinweis , wer bessere Lieder
oder ein besseres Konzept hat , soll sich melden.

Bitte nicht nur immer vom Schreibtisch aus meckern.

Ich will weiter versuchen , dass das Antimännerlied in den Konzerten getrichen wird oder ergänzt wird duch die 3 Wörter :

" Es gibt Männer ".......die .....

Wenn kein besseres Lied vorgelegt wird , werde ich in den nächsten Tagen mein 4. Lied mit aufnehmen.

√úbrigens Kritik befl√ľgelt mich im allgemeinen , doch dass ich
( als Yowie ) eine " Schande f√ľr die M√§nnerbewegung sei,
kann ich nicht akzeptieren.

Netter finde ich dabei ein Mail , in dem mir unterstellt wird :
Udo selbst w√ľrde mich sponsern !!!

Doch daf√ľr habe ich die Kunstfigur mir ausgedacht , dass ich nicht selbst wegen unversch√§mter Kritik schlaflose N√§chte
bekomme.

Es gr√ľ√üt Hans Schoreit

Re: Demos gegen Udo J√ľrgens' Femisexismus -

Autor: Achim Stößer | Datum:
Hans Schoreit schrieb:
>
> Ich bin selbst √ľberrascht , was ich als Einzelk√§mpfer,
> bei den Demos bislang erreichen konnte.

Was denn?

Achim

Re: Demos gegen Udo J√ľrgens' Femisexismus -

Autor: Hans Schoreit | Datum:
Hallo ,

hier ein Beispiel einer recht gelungenen Demo.

https://www.youtube.com/watch?v=lomDHmKjo_I

Es geht weiter !

Hans Schoreit

Re: Demos gegen Udo J√ľrgens' Femisexismus -

Autor: Schoreit Hans | Datum:
[Formatierung korrigiert - Moderator]

22 Demos abgeschlossen !!
Betreff: Auswertung von 22. Demos gegen Udos Lied und Liste von Männermerkmalen

Hans Schoreit
Im Hauskorb 18
69250 Schönau, 8.12.2014

Offener Brief an Udo J√ľrgens


Sehr geehrter Herr J√ľrgens ,

am 29.11. 2014 fand in Hamburg meine 22. Demo statt .

In allen konnte ich aufzeigen , dass in Ihrem Männerlied , ein Männerbild verbreitet wird , welches in keinster Weise auf die meisten Männer zutrifft

Vieles ist dazu bereits geschrieben , sodass ich mich vorallem auf eine Reflektion meiner Demoerfahrungen konzentrieren kann.

Schwerpunktm√§√üig habe ich ausschlie√ülich das ‚Äě Antim√§nnerlied ‚Äě und die damit verbreiteten Vorurteile beanstandet und immer wieder darauf hingewiesen, dass ich Sie nicht als Person angreife.

Vorurteile sind zwar, in der komplexen Welt , in begrenzter Weise eine notwendige Orientierung , doch sie haben und können viel Unheil anrichten, wenn diese sich unreflektiert verstärken und manifestieren.

Bei Ihrem ‚Äě Antim√§nnerlied ‚Äě war es f√ľr mich erschreckend fest zustellen , wie schwer es ist , gegen

ungerechtfertigte Vorurteile anzugehen , wenn diese von einer ber√ľhmten und gesch√§tzten Person sogar als ‚Äě Wahrheit ‚Äě deklariert und mit einer ansprechenden Melodie umrahmt werden.

Zus√§tzlich ist zu ber√ľcksichtigen , dass schon vor dem ‚Äě m√§nneranklagendem Lied ‚Äě das M√§nnerbild in der Gesellschaft und bei dem Einzelnen sehr unklar ausgepr√§gt ist und tangiert wird durch viele ungerechtfertigte oder √ľbertriebene Schuldzuweisungen und Negativprojektionen.

Auch fehlt oft in der westlichen Gesellschaft ( wie auch bei meinen Aktionen ) eine deutliche Männersolidarität.

Es ist allgemein bekannt und es gibt leider auch aktuell genug Beispiele , zu welchen Reaktionen Jugendliche sich hinreißen lassen oder getrieben werden , wenn ihre
Identitätssuche zu sehr in einem negativen Umfeld stattfindet.

Zu diesem Umfeld gehören nicht nur unsoziale Gruppen sondern auch Medien , Computerspiele unu selbstverständlich auch die Beeinflussung durch Lieder .

Auch wenn ich mein Hauptanliegen , der Austausch des ‚Äě Antim√§nnerliedes ‚Äě oder die Ver√§nderung , durch die Worte : ‚Äě es gibt M√§nner ‚Äě bislang noch nicht erreichen konnte , so habe ich doch sicherlich vielen Konzertbesuchern und Leser / Zuschauer der verschiedenen Medien Anregungen zur Reflektion geben k√∂nnen .

Als Anlage ist eine Liste mit M√§nnermerkmalen beigef√ľgt, die keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit haben kann , jedoch zumindest ein anderes M√§nnerbild impliziert , als das von Ihrem Lied.

Ich w√ľnsche Ihnen auch f√ľr Ihre n√§chste Tour viel Erfolg . Dabei w√§re es w√ľnschenswert , wenn Sie wenigsten dann , auf die Pr√§sentation des bisherigen ‚Äě M√§nnerliedes ‚Äě verzichten w√ľrden.


Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Hans Schoreit





Sehr geehrter Herr J√ľrgens,

wie angedeutet √ľbersende ich ihnen jetzt auch noch eine Zusammenstellung von M√§nnermerkmalen. Dabei ist nat√ľrlich zu ber√ľcksichtigen , dass es kein einheitliches M√§nnerbild geben kann.

Jeder Mensch ist einzugartig , deshalb ist f√ľr den Einzelnen , das jeweilige M√§nnerbild sehr individuell.

Ein generelles Männerbild ist dabei durch kulturelle-, altersabhängige -, politische-, biologische - und entwicklungsgeschichtliche Aspekte geprägt.

Die Liste der Merkmale vorgelegt soll lediglich mit dazu dienen , die möglichen negativen Auswirkungen , die durch das " Antimännerlied " entstanden sind , zu kompensieren .

Das negative Folgen , f√ľr den Mann , den Heranwachsenden und f√ľr Paarbeziehungen entstehen k√∂nnen , wenn diese durch Medien ( oder bekannte Pers√∂nlichkeiten ) verbreitet werden , stellte nicht nur Sandra Hermann , bei ihrer Ausarbeitung zu dem Lied : " M√§nner sind Schweine " fest , sondern es gibt auch andere wissenschaftliche Feststellungen √ľber die Interdependenz von der der Verbreitung der Geschlechterstereotypen und der Geschlechtsidentit√§t / Selbstwahrnehmung.

So stellt Frau Sabine Scherbaum - Fraunhofer EMFT - fest : " Die geschlechtersterotypischen Prägungen werden abgespeichert und immer wieder aktiviert. Dabei entwickelt sich eine Art Automatismus , bei dem geschlechtertypysche Assoziationen selbst dann wirken , wenn ihnen nicht geglaibt wird. "

( fraunhofer EMFT Die Macht der Stereotype )


Dazu f√ľhrt auch Thomas Geisterkamp folgendes aus :

" Es gibt negative Auswirkungen durch Geschlechtestereotype , denn sie schr√§nken die Leistungsf√§higkeit ein, werden vom Selbstbild √ľbernommen und wirken sich aus als ---- selbsterf√ľllende Prophezeiung --- "


Das waren Kernaussagen , die mich mit motivierten , gegen Ihr √ľberzogenes M√§nnerlied zu protestieren.

Wie bekannt , w√ľrde ich es weiter sehr begr√ľ√üen , wenn Sie das Lied nicht mehr i in den Konzerten vortragen ,oder ver√§ndern ( durch die Worte : es gibt M√§nner ...... ) oder gleich ein neues Lied schreiben, √ľber den realen Mann , in der westlichen Welt.

Vielleicht k√∂nnen einige Punkte der Liste , √ľber grunds√§tzliche positive M√§nnermerkmale , eine Hilfe darstellen, bei dem Texten eines neuen M√§nnerliedes.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Hans Schoreit


Beispiele von pos. Männermerkmalen ( nicht nur von Männern )


Charakterfest
mitf√ľhlend
humorvoll
beständig
verlässlich
bescheiden
leidensfähig
erfolgsorientiert
angstfrei
stark
entschlossen
kämpferisch
beziehungsfähig
rational
analytisch denkend
abstrakt denkend
F√ľhrungsqualit√§t
höflich
empfindsam
unabhängig
durchsetzungsfähig
gesundes Sexualverhalten
kontaktfreudig
warmherzig
f√ľrsorglich
zuverlässig
verantwortungsbewusst
umweltbewusst
ehrlich
aufrichtig
ernsthaft
tolerant
Autotität
arrogant
offensiv
durchsetzungsfähig
sensitiv
geduldsam
beharrlich
charismatisch
vertrauensw√ľrdig
Nachwuchsgarant
Identit√§tsgeber f√ľr die Frau -den Sohn - die Tochter
stark
flexibel
vielseitig begabt
Orientierungsgenie
Finanztalent
Problemlöser
zärtlich
Sicherheit ausstrahlend
Klug
Geduld aufbringend
guter Zuhörer
Ruhepol
Besch√ľtzer
Versorger
Seelsorger
Vorbild
Erzieher
St√ľtze
Arbeitstier
Ratgeber
erforschend
Weltverbesserer
Zukunftsforscher
kinderlieb
kommunikativ
liebesfähig
mediativ
handwerkölich begabt
moralisch ok
loyal
Geldgeber
Versorger
Verantwortungsträger
verschmust
lebensbejahend
unternehmungslustig
kreativ
feninin
ausgöleichend
belastbar
zielstrebig
treu
genussfähig
besitzt gutes räumliches Vorstellungsvermögen
aufopfernd
hilfsbereit
zuverlässig
leistungsmotiviert
lernmotiviert
kulturell interessiert
politisch interessiert
höflich
maskulin
cool
kontaktfreudig
zukunfsorientiertnaturliebend
verschwiegen
emotional
bewahrend
objektiv
psychisch stabil
intuitiv
sch√ľtzend
erfinderisch
väterlich
sachlich
selbstironisch
lösungsorientiert
offen
leistungsbereit
Opa
sportlich
mutig
gl√ľckssteigernd
souverän
erhabend
liebenswert
konstituionell belastbar
hingabefähig



Beobachtungen / Erfahrungen von meiner Demotour

Entgegen meinen Vor√ľberlegungen konnte ich feststellen dass auffallend viele Frauen Interesse , an meinen Ausf√ľhrungen zeigten und einige mir auch aufzeigten dass sie meine Aktion verstehen und sogar unterst√ľtzen w√ľrden.

√Ąhnlich war die Reaktion bei M√§nnern , die der Berufsgruppe der Taxifahrer oder der Polizei angeh√∂rten.
( auffallend war auch, dass die Medienvertreter , die mit mir Kontakt aufnahmen fast ausschließlich Frauen waren )



Die männlichen Konzertbesucher verhielten sich größten teils sehr cool und neigten sogar zu Beleidigungen .

Zu gern h√§tte ich nachgefragt , was die m√§nnlichen Konzertbesucher empfinden , wenn von der B√ľhne " Der Mann und damit auch das M√§nnerbild allgemein " , so angegriffen werden .

Wenn ich mir , in der konkreten Situation vorstellen musste , wieviel Männer , nach der Präsentation des " Antimännerliedes " applaudierten , konnte ich dieses ( fast perverses ) Verhalten nie nachvollziehen.

Unabh√§ngig von Ihrem " Antim√§nnerlied " gibt es inzwischen einige Ausarbeitungen ( z.B. R. B√∂nt das entehrte Geschlecht ) , in denen ausf√ľrlich die gewisse Passivit√§t einiger M√§nner behandelt wird.



Hans Schoreit



fraunhofer EMFT Die Macht der Stereotype


http://www.offensivgeist.de/persoenlichkeitsspezifische-unterschiede-von-mann-frau/

Mit freundlichen Gr√ľ√üen
---
freenetMail

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Schoreit Hans | Datum:
Durch den Tod vom Udo werden nat√ľrlich die Demo-Antwortlieder
umgeschrieben.
Zur Zeit ist noch √∂ffentlich verf√ľgbar :
https://www.youtube.com/watch?v=lfankLTV4Qc&list=UU9FgQOYMrndxjt3s25gsVsg

Hier wird mehr grundsätzlich eine Antwort , auf Antimännerlieder
gegeben.

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Zur Zeit ist noch √∂ffentlich verf√ľgbar :

... der gleiche sexistische M√ľll wie das Original.

Achim

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Hans Schoreut | Datum:
Mit dem Kommentar : "sexistischer M√ľll " kann ich wenig anfangen.

Es gab schon vor mir genug andere Kritiker , die auf die Vorurteilsproblematik hinwiesen.
( Vergl.Manndatforum oder die Arbeit von Frau Sandra Hermann )
Deshalb hier die Bitte , um mehr Sachlichkeit.

Ich habe schon oft das Beispiel angef√ľhrt , was passieren w√ľrde , wenn jemand in einem Liedtext :" Hunde pauschal als Monster stigmatisieren w√ľrde ,
die unsere Kinder laufend angreifen und lebensgefährlich verletzen."
Ich betone : das ist nur ein vergleichbares Negativbeispiel !!!
Es w√§re jedem sofort klar , bevor solch ein Lied in die Hitparade kommen w√ľrde , g√§be es einen gro√üen Aufschrei , von Hundebesitzern und Tierschutzvereinen.

Doch wenn ich mich als Mann √ľber nicht zu verantwortende M√§nnerbeleidigung aufrege , dann gibt es als Reaktion einige merkw√ľrdige pers√∂nliche
Beleidigungen.

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Mit dem Kommentar : "sexistischer M√ľll " kann ich wenig
> anfangen.

Da kann ich auch nichts machen, wer "Was ist ein Mann? [...] Der Mann ist ein Besch√ľtzer f√ľr Frau und Kinderschar. Der Mann ist der Ruhepol in der Hektik uns'rer Zeit. Der Mann sorgt f√ľr Frieden in der gro√üen und kleinen Welt. Der Mann, der ist gen√ľgsam [...]" nicht als ebenso sexistischen M√ľll wie "[Der Mann] h√§lt sich f√ľr den Gr√∂√üten,[...] spaltet die Atome, bis das ganze Land untergeht [...] rast wie ein Gest√∂rter [und f√§ngt] Kriege [an]" erkennt, dem ist wohl nicht zu helfen.

Denn all das trifft auf manche Personen, aber nicht alle, und unabhängig vom Geschlecht, zu.

√Ąhnlich dumm w√§re es, auf "der Deutsche ist ein Nazi" mit "der Deutsche ist Antifaschist und hat Opern komponiert" zu antworten.

> Es gab schon vor mir genug andere Kritiker , die auf die
> Vorurteilsproblematik hinwiesen.

Ja, zum Beispiel mich mit der antisexistischen Kritik zu Beginn dieses Threads: Der Mann ist das Problem.

> Doch wenn ich mich als Mann √ľber nicht zu verantwortende
> Männerbeleidigung aufrege , dann gibt es als Reaktion einige
> merkw√ľrdige pers√∂nliche
> Beleidigungen.

Weder ist sich aufregen das gleiche wie maskulisexistischen M√ľll analog zum femisexistischen M√ľll des Originals zu verbreiten, noch ist die Feststellung, dass dieser sexistische M√ľll sexistischer M√ľll ist eine "Beleidigung".

Achim

Die Kriegsministerin, die Drohnen und andere weibliche und männliche Individuen

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Dass ihm aber zu "Wer verhandelt √ľber Frieden / Und schafft
> sich neue Waffen an?" nicht die aktulle Kriegsministerin von
> der Leyen einf√§llt, sondern nur die femisexistische L√ľge "Es
> ist der Mann / Ja, ja der Mann..." sollte ihm schon etwas
> peinlich sein.

Sie macht ja von sich reden.

Zitat: Von der Leyen sagt Ja zu Kampfdrohnen

Nach l√§ngerem Z√∂gern hat sich Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen √∂ffentlich f√ľr die Beschaffung bewaffnungsf√§higer Drohnen auch f√ľr die Bundeswehr ausgesprochen. Komme es zu einem Kampfeinsatz, h√§tte das Parlament dann die Option, [ferngesteuert zu morden]
02.07.2014 17:53 Uhr http://www.tagesschau.de/inland/drohnen-108.html

Zitat: Von der Leyen will Kampfdrohnen f√ľr die Bundeswehr

Die Verteidigungsministerin hat sich erstmals offen f√ľr die Anschaffung von bewaffneten Drohnen ausgesprochen.
1. Juli 2014 18:53 Uhr http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-07/voon-der-leyen-bundeswehr-drohne-anschaffung

Zitat: Umstrittene Waffensysteme: Von der Leyen spricht sich f√ľr bewaffnungsf√§hige Drohnen aus
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/von-der-leyen-spricht-sich-fuer-bewaffnungsfaehige-drohnen-aus-a-978628.html

Ob es so passend ist, diese Dinger "Drohnen" zu nennen? Drohnen, also m√§nniche Bienen, Hornissen, Wespen usw. haben, im Ggs. zu den weiblichen, keinen Stachel. Bienendrohnen wird beim Sex der Penis abgerissen, was sie (anders als im Fall Bobbitt *)) nicht √ľberleben. Bei der sgn. "Drohnenschlacht" Ende Juni wird den Drohnen wird der soziale Nahrungsaustausch verweigert, sie werden am Flugloch abgedr√§ngt, also nicht mehr in die Wohnung gelassen, gelegentlich auch von Arbeiterinnen aus dem Bienenstock herausgezerrt, was mit ihrem Hungerzod endet.

Aber ich schweife ab.

Und aktuell muss sich die Kriegsministerin mit dem Problem herumschlagen, dass die sexistische Diskriminierung von Männer wenigstens in einem Punkt abgeschafft wurde (die im Grundgesetz verankerte "Wehrpflicht"):

Zitat: Von der Leyen verteidigt Rekrutierung von Minderjährigen

Um den Bedarf an Soldaten zu decken, greift Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auch auf Minderj√§hrige zur√ľck. Tausende werden rekrutiert, obwohl sie noch nicht vollj√§hrig sind
24.01.2014, 15:06 Uhr http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundeswehr-von-der-leyen-verteidigt-rekrutierung-von-minderjaehrigen/9381432.html

Achim

*) Die Feministin Alice Schwarzer jubelte, als Lorena Bobbitt ihrem schlafenden Mann John den Penis abgetrennt hatte, nachdem dieser sie angeblich betrogen, zu einem Schwangerschaftsabbruch gezwungen und im Laufe der Ehe mehrmals vergewaltigt hatte.
Zitat: Sie hat ihren Mann entwaffnet. [...] Eine hat es getan. Jetzt k√∂nnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist f√ľr Frauen kein Tabu mehr. Es kann zur√ľckgeschlagen werden. Oder gestochen. [...] da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zur√ľckschl√§gt. Endlich!"
"Beyond Bitch", Emma, 1994/2, S. 34f Bezeichnend, dass Bobbitt und Schwarzer da keine andere Lösung einfällt ...

Re: Die Kriegsministerin, die Drohnen und andere weibliche und männliche Individuen

Autor: Achim Stößer | Datum:


Achim

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: not shure | Datum:
hab mal ne mail an das management von hr j√ľrgens geschickt, bin schon mal gespannt auf die antwort ^ ^

wird sicher so n standard antwort mail sein ohne relevantem inhalt, die könne ja nie was machen ;-)

gruss

Re: Der Mann ist das Problem

Autor: not shure | Datum:
^ ^ schon klar was f√ľr ne antwort kam, ein standard mail w√§re vermutlich sogar netter gwesen.

> Hallo xxx
> Sie scheinen wirklich ein Problem zu haben!
> Zum Gl√ľck leben wir in einer freien Welt -
> ohne Zensur!
> Ihnen alles Gute + freundliche Gr√ľsse
> xxx UJO /FBM 090814 1150h

typische taktik... umkehrung der schuld und ins lächerliche ziehen der kritik, kennt man ja auch schon von den feministinnen so

hab mal was zur√ľck geschrieben, mal sehn was noch kommt.

Wenn jemand auch noch sehen was ich denen geschrieben hab, werde ich gerne auch noch veröffetnlichen. Gruss