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Darwin-Tag: Emanzipation vom Gotteswahn

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Darwin-Tag: Emanzipation vom Gotteswahn

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Morgen ist "Darwin-Tag". Falls jemand sich an der Darwin-Fisch-Aktion beteiligen möchte (und das vielleicht auch fotografisch dokumentiert), bitte einen kurzen Hinweis mit Ortsangabe und ggf. Bilder an mail@antitheismus.de schicken.



Achim

Re: Darwin-Tag: Emanzipation vom Gotteswahn

Autor: Sebastian | Datum:
Hui da werd ich mir doch gleich mal nen passendes T-shirt mit dem Fisch drauf fĂŒr morgen machen :D

Re: Darwin-Tag: Emanzipation vom Gotteswahn

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Plz send pix ;-)

Achim

Re: Darwin-Tag: Emanzipation vom Gotteswahn

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Darwin regt noch immer auf
Charles Darwin (1809–1882), BegrĂŒnder der Evolutionstheorie: Weltweit ist ihm alljĂ€hrlich der „Darwin Day“ gewidmet. Das Biologiezentrum der Landesmuseen beging ihn diese Woche mit einer Podiumsdiskussion.

Darwin hatte als Erster erkannt, dass die evolutive Entwicklung der Lebensformen und ihre Aufspaltung in Arten die Folge der Anpassung an den Lebensraum durch Mutation und natĂŒrliche Zuchtwahl ist. Der Mensch stammt vom Affen ab[sic!], er hat sich durch Mutation und Selektion aus dem Tierreich entwickelt: Darwins Kernaussage hat bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren.

Im US-Wahlkampf 2008 spielt sie wieder eine Rolle. Der Baptistenprediger Mike Huckabee, Vorwahlsieger der Republikaner in West Virginia, macht sich fĂŒr den „Kreationismus“ stark, der die Entstehung der Arten durch das Eingreifen Gottes erklĂ€rt und an der Sieben-Tage-Schöpfungsgeschichte der Bibel festhĂ€lt. An vielen US-Schulen ist Darwins Evolutionstheorie verboten.

Auch Kardinal Christoph Schönborn hat Darwin im religiösen Sinn ausgelegt. Er sieht in der Evolution ein „intelligent design“, einen göttlichen Willen, der die Entwicklung von Anfang an auf ein immanentes Ziel angelegt habe.


Die Diskussionsteilnehmer im Linzer Schlossmuseum standen dem Kreationismus ablehnend, dem Konzept des „intelligent design“ reserviert gegenĂŒber: der PalĂ€ontologe Fritz Steininger, frĂŒherer Direktor des Naturmuseums Senckenberg in Frankfurt/Main, der Verhaltensforscher Kurt Kotrschal, Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle GrĂŒnau, und der Humangenetiker Markus HengstschlĂ€ger, Univ.-Prof. fĂŒr Medizinische Genetik an der Medizin-Uni des AKH Wien. Durch die Diskussion, die auf enormes Publikumsinteresse stieß, fĂŒhrten Gerhard Aubrecht und Martin Pfosser vom Linzer Biologiezentrum.

„Die PalĂ€ontologie zeigt, dass die Evolution wirklich stattfand“, betonte Fritz Steininger mit Hinweis auf die fast lĂŒckenlose Überlieferung an Fossilien, die sich mit Hilfe exakter Altersdatierungen in ein Zeitschema bringen lasse. Die moderne Genetik ermögliche zudem die Berechnung des Zeitpunktes, an dem sich zwei Arten aufspalteten.

Kurt Kotrschal sprach von der „zweiten großen Kopernikanischen Wende“, die wir Darwin verdankten. Er habe die evolutionĂ€re KontinuitĂ€t zwischen Tier und Mensch bewiesen, durch ihn sei der ideologischen Weltsicht der Religion eine wissensbasierte Konkurrenz erwachsen. Genetisch betrachtet, sei der Mensch die „dritte Schimpansenart“. Geist und Moral seien Produkte der Evolution.

Die Wechselwirkung zwischen Umwelt und Genen treibe die Evolution voran, sagte Markus HengstschlĂ€ger. Neue Erkenntnisse bestĂ€tigten Darwins „Gegenspieler“ Jean-Baptiste Lamarck und seine Theorie von der Vererbung erworbener Eigenschaften. So konnte der neue Forschungszweig der „Epigenetik“ nachweisen, dass Fruchtfliegen, die man einem Hitzeschock aussetzt, eine verĂ€nderte Augenfarbe bekommen, die sie an ihre Nachkommen weitergeben.

Die genetischen Unterschiede zwischen zwei Menschen könnten grĂ¶ĂŸer sein als die zwischen einem Menschen und einem Affen. „Sie werden jetzt sagen, ich kenne so einen Menschen!“, sagte HengstschlĂ€ger – und erntete Lach-Erfolge.

Zum Thema Mutationen meldete sich dann der im Publikum anwesende Generaldirektor des Naturhistorischen Museums, Bernd Lötsch, zu Wort: Sie seien „fĂŒr Wildtiere positiv, aber fĂŒr den Zivilisationsmenschen fast immer eine Katastrophe!“

Es folgte ein Wortwechsel zwischen den Diskutanten, der sich vor allem am VerhĂ€ltnis zur Religion entzĂŒndete. FĂŒr HengstschlĂ€ger, Mitglied der PĂ€pstlichen Akademie, schließen sich Evolutionstheorie und „intelligent design“ nicht aus: „Vielleicht steckt hinter der Evolution doch ein angestrebter Sinn.“

„Kann ja sein, dass der Zufall nicht die alleinige Triebkraft war, aber ein ‚vielleicht‘ hat in der Naturwissenschaft nichts verloren“, hielt Kotrschal entgegen. Der Mensch sei nichts „Einmaliges“: Soziale Systeme seien nicht vom Himmel gefallen, man finde sie sogar bei Vogelarten, genauso wie das Stirnhirn, das bewusstes Erleben ermöglicht. „Ganz so Ă€hnlich sind uns die Tiere aber auch wieder nicht“, replizierte HengstschlĂ€ger. Nicht die Übereinstimmung der Gene etwa mit den Schimpansen, sondern deren Verwendung (Expression) mache den Unterschied.

Und welche Methode eignet sich zur AufklĂ€rung der VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse der Arten? FĂŒr Steininger ist es der anatomische Vergleich, fĂŒr HengstschlĂ€ger die genetische Analyse. Darauf Steininger: „Wenn Sie den genetischen SchlĂŒssel fĂŒr ausgestorbene Arten finden, werden Sie NobelpreistrĂ€ger!“


OÖNachrichten vom 09.02.2008 http://www.nachrichten.at/magazin/erforscht/643521

Hessens Kultusministerin tritt ab

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Schon etwas her, aber ich will es doch erwÀhnen:
Zitat:
Offenbar ist ihr die Kritik zu viel geworden: Hessens Kultusministerin Karin Wolff hat angekĂŒndigt, fĂŒr die kommende Legislaturperiode nicht mehr zur VerfĂŒgung zu stehen. Ihre Schulpolitik wurde unter anderem fĂŒr das schlechte Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen verantwortlich gemacht.
Stern

Mit "Schulpolitik" ist aber die GymnasialzeitverkĂŒrzung gemeint, nicht ihr Versuch ĂŒber "Intelligent Design" Kreationismus in den Biounterricht zu schleusen.


Achim

Darwin-Fische

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Auf antitheismus.de gibt's inzwischen weitere Darwin-Fische aus der Aktion.

Ich mag, auch wenn er keine Beine hat, besonders den - weil er etwas wichtigeres hat als Beine, eben das, was ihn zum Atheisten macht:
.

Viele sind's nicht, ich hoffe, nÀchstes Jahr, zum 200., werden es mehr ...

Achim

Der "echte" Darwin-Fisch: Tiktaalik

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Der Tiktaalik (Inuktitut fĂŒr "großer Flachwasserfisch") wurde erst 2006 entdeckt: eine Übergangsform zwischen Fischen und Landwirbeltiere (Tetrapoden). Der erste "Fisch mit Beinen" (respektive Armen), wobei Ellgogen und Handgelenk (anders als bei Fischen) vorhanden waren, jedoch nicht in Fingern, sondern in (fischflossentypischen) Flossenstrahlen.


Zitat:
Der Urvogel Archaeopteryx war fĂŒr die Evolutionsforscher eine Sensation, stellt er doch den Beleg fĂŒr den Übergang vom Reptil zum Vogel dar. Der Autor dieses Buches, Neil Shubin, hat 2006 einen Fund von vergleichbarer Bedeutung gemacht: Tiktaalik, das Bindeglied zwischen Fisch und Landlebewesen. Hier berichtet er ausfĂŒhrlich davon, wie Tiktaalik gefunden wurde – aber noch ausfĂŒhrlicher von den Konsequenzen dieses sensationellen Fundes, von den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sich daraus gewinnen lassen, und davon, wie sie unser Selbstbild als Menschen erweitern und verĂ€ndern.

Nach und nach entsteht ein erstaunliches Bild, das die Evolution so anschaulich macht, wie es selten zuvor gelungen ist: Auch wir Menschen stammen nicht einfach von Lebewesen ab, die vor uns existierten – wir können auch heute noch eine Menge in unserem Körperbau und in unserer DNA finden, was wir mit Haien, Fliegen oder auch Bakterien gemeinsam haben. Und manches RĂ€tsel – zum Beispiel der augenscheinlich komplizierte Verlauf der Nerven in unserem Kopf – klĂ€rt sich auf wundersame Weise auf, wenn man einen Blick in die Vergangenheit wirft.

Zum GlĂŒck fĂŒr alle an der Evolution Interessierten ist Shubin aber nicht nur ein erfolgreicher Wissenschaftler, er ist auch ein hervorragender ErzĂ€hler. Er schreibt mit Begeisterung und mit Humor und lĂ€sst dadurch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der PalĂ€ontologie und der Genetik ebenso lebendig werden wie die faszinierende und mĂŒhsame „Knochenarbeit” eines PalĂ€ontologen. Wer dieses Buch liest, wird unweigerlich angesteckt von seiner Faszination fĂŒr die Grundlagen unseres Menschseins und von der beglĂŒckenden Wirkung wissenschaftlicher Erkenntnis, die bei Shubin immer mitschwingt. Ein wunderbares, spannendes Buch voller Aha-Erlebnisse von einem, der mit Leib und Seele Wissenschaftler ist. -- Gabi Neumayer

Kurzbeschreibung
Der Mensch ist ein Tier unter Tieren, Ergebnis einer Milliarde Jahre dauernden Evolution. Spuren und Reste dieser Entwicklung sind in unserem Körper aufbewahrt, in der Form unserer Knochen, der Struktur unserer DNA. Ein ganzer Zweig des Baum des Lebens ist tief in uns eingelassen.
»Der Fisch in uns« erzĂ€hlt die spannende Geschichte, wie unser Körper so geworden ist, wie wir ihn kennen. Anhand neuester Ergebnisse aus PalĂ€ontologie und der vergleichenden DNA-Forschung schildert Neil Shubin anschaulich und packend die Evolution aus der Perspektive des menschlichen Körpers und zeigt ihren außerordentlichen Einfluss ĂŒber 3,5 Milliarden Jahre. Dabei wird deutlich: Wir haben viel mehr mit Fischen, WĂŒrmern oder Bakterien gemeinsam, als uns bewusst ist.

http://www.amazon.de/Fisch-uns-Milliarden-Geschichte-unseres/dp/3100720040







Achim

Darwin-Jahr

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
200. Geburtstag Darwins, 150 Jahre nach Erscheinen des "Origin of Species" - 2009 ist "Darwin-Jahr".

Wie schon vor einem Jahr sollen auch diesmal wieder Darwin-Fische im öffentlichen Raum auftauchen - ob als Kreidezeichnung, Autoaufkleber, T-Shirt oder wie auch immer.

Also bitte viele Bilder zuschicken ;-) .

Dies vorab, eine entsprechende Pressemitteilung wird folgen.

Achim

Darwin-Fisch-Varianten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:



#121 SCIENCE FICTION FISH by Kevin Rose
#100 DNA FISH by Andy Wick
#42 UNCERTAINTY FISH by Rob Beeston
#22 TEAPOT FISH
Patrick Quigley sends in the Teapot Fish, in honor of the late Bertrand Russell and his famous Celestial Teapot metaphor.
#11 HALF-ASSED FISH by Shane McKee
#85 MUTATE FISH by Lester Knox
#118 THE CRUCI-FISH by Michael Chamberlain



Tote/verletzte Fische:

#92 STINKY FISH by Mike Birch







Konkurrenz:





#103 THE INVISIBLE AMPHIBIAN by Patrick Quigley
#155 LOCH NESS FISH



darwinfish.com
www.evolvefish.com
www.inklingmagazine.com/articles/intelligent-design-your-own-darwin-fish/by Lindsay Tice

Re: Darwin-Fisch-Varianten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:

The Darwin fish has spawned a family of spin-offs since it first showed up in the 1980s as atheism's mascot.

http://www.inklingmagazine.com/articles/evolutions-bumper-sticker-battle-against-intelligent-design/

Re: Darwin-Fisch-Varianten

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Robot-Fisch



Allerdings fressen die Darwinfische ;(

DNA-Fisch

Autor: KrĂŒmel | Datum:



Zitat: The DNA Fishℱ is born! Defending sanity & supporting science education. The next evolution in fish is honed & hardened with the best evidence for evolution... DNA. You can get one at: DNAfish.com

Auf Facebook. https://www.facebook.com/DNAfish?ref=ts

Auf der Website (http://www.dnafish.com/) gibts auch eine umfangreiche Literatursammlung ĂŒber Evolutionstheorie, (A)Theismus, Kreationismus, ...

Re: Darwin-Tag: Emanzipation vom Gotteswahn

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Esgibt ja (v.a. heute) so einige Veranstaltungen zum Thema, z.B.:

Zitat: Darwinjahr 2009 in Berlin
Der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin-Dahlem wĂŒrdigen Charles Darwin vom 12. Februar bis 31. Dezember 2009 mit Darwinstationen, FĂŒhrungen, VortrĂ€gen, Workshops, Ausstellungen, Tagungen und historischen Lesungen. Charles Darwins Bedeutung fĂŒr die Botanik steht im Mittelpunkt der BeitrĂ€ge. [...] Zum Auftakt findet der Vortrag "Charles Darwin und die Botanik - zum heutigen 200-sten Geburtstag" statt (12.2.2009, 19 Uhr). Schwerpunkte im Darwinjahr werden durch die Stationenausstellung "Wege zu Darwin - Pflanzen, Mannigfaltigkeit, Evolution" (12.2.-31.12.2009) gesetzt. Zur Woche der Botanischen GĂ€rten des Verband Botanischer GĂ€rten e. V. wird mit der bundesweiten und zeitgleichen Ausstellung "Darwin's Garten - Abenteuer Evolution" Charles Darwin als Botaniker in den Botanischen GĂ€rten der Bundesrepublik gewĂŒrdigt (6.-14.6.2009). Ein interdisziplinĂ€rer Blick auf Charles Darwin wird mit der Ausstellung "Darwin meets Business. Ein neues Wirtschaften - von der Natur lernen" realisiert (5.6.-5.12.2009). (idw)http://www.gabot.de/index.php/News-Details/52/0/?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=205268&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&cHash=d938f4cc56


Zitat: Das Darwin-Jahr an den Akademien
Myriam Hönig, BĂŒro Berlin
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
06.02.2009

Gleich in zweifacher Hinsicht ist 2009 ein Darwin-Jahr: Am 12. Februar 2009 jĂ€hrt sich Charles Darwins Geburtstag zum 200. Mal, außerdem erschien vor 150 Jahren sein Hauptwerk "On the Origin of Species by Means of Natural Selection". Diese naturwissenschaftliche ErklĂ€rung fĂŒr die Vielfalt des Lebens gehört nicht nur zur Basisliteratur der biologischen Forschung, sondern hat eine wissenschaftliche Revolution ausgelöst, die unser WeltverstĂ€ndnis und Geistesleben prĂ€gt. Die in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossenen Akademien möchten Ihnen in diesem Jahr Darwin aus unterschiedlichen Perspektiven nahe bringen.
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Welche Stellung nimmt der Mensch innerhalb der Evolution ein? Haben wir einen freien Willen oder werden wir von egoistischen Genen gesteuert? Hat nicht lĂ€ngst die Kultur die biologische Evolution ĂŒberwunden? LĂ€sst sich die Entstehung von Religionen als evolutionĂ€rer Prozess beschreiben? Gibt es eine Evolution der Sprache? Und nicht zuletzt: Ist die Evolution eine bewiesene Tatsache oder nur eine wissenschaftliche Theorie? Dieses BĂŒndel Fragen illustriert das Spannungsfeld, in dem sich das Jahresthema 2009 / 2010 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften "Evolution in Natur, Technik und Kultur" bewegt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den bisher wenig erforschten kulturwissenschaftlichen Aspekten der Evolution, um so zu einer neuen Reflexion der Darwinschen Vererbungs- und Entwicklungsgesetze beizutragen.
Weitere Informationen / Veranstaltungskalender: http://jahresthema.bbaw.de.

26. Januar bis 8. Februar 2009
Ausstellung "Evolution im Augenblick"
9 bis 19 Uhr, AkademiegebÀude am Gendarmenmarkt, JÀgerstr. 22/23, Berlin.
Zu Beginn des Darwin-Jahres 2009 prĂ€sentiert die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften die 20 bestplatzierten Arbeiten des Fotowettbewerbs "Evolution im Augenblick". Die Ausstellung wird anschließend in der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zum 200. Geburtstag Charles Darwins am 12. Februar 2009 prĂ€sentiert.

10. Februar 2009
BuchprÀsentation: Der Mensch als Pflanze
18 Uhr, AkademiegebĂ€ude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1 (1. OG), JĂ€gerstraße 22-23, Berlin.
1748 veröffentlichte Julien Offray de La Mettrie (1709-1751) sein Werk "L'homme plante". Es wurde damals von einem Potsdamer Drucker gesetzt, der des Französischen unkundig war. In einer gemeinsamen Ausgabe der EuropĂ€ischen Akademie der Wissenschaften und KĂŒnste sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wurde jetzt der französische Urtext nach dem Erstdruck bei Christian Friedrich Voß zeilengenau ediert.
Nach einer BegrĂŒĂŸung durch Prof. Dr. GĂŒnter Stock, PrĂ€sident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, gibt Prof. Dr. Felix Unger, PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Akademie der Wissenschaften und KĂŒnste, eine EinfĂŒhrung in das Thema. Es folgen die VortrĂ€ge "Von Leibniz zu La Mettrie. Transformationen der Naturphilosophie an der Berliner Akademie" von PD Dr. Hartmut Hecht, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, und "Zur Übersetzung von Der Mensch als Pflanze" von ao. Prof. Dr. Gabriele Blaikner-Hohenwart, UniversitĂ€t Salzburg.

17. Mai 2009
Roter Staub auf den Segeln der Beagle. Zu Charles Darwins Nachdenken ĂŒber die Zusammensetzung gefĂ€rbter Erscheinungen
15 Uhr, Botanisches Museum Berlin-Dahlem, FU Berlin, Königin-Luise-Straße 6-8, Berlin.
Ein Vortrag von Dr. Petra Gentz-Werner, Alexander-von-Humboldt-Forschungs-stelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; in Kooperation mit dem Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem.

2. Juni 2009
Sozialdarwinismus und Geschichtsdenken
19.30 Uhr, AkademiegebĂ€ude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, JĂ€gerstraße 22/23, Berlin.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden verstĂ€rkt biologische Evolutionsmodelle auf historische Prozesse ĂŒbertragen. Sie dienten der ErklĂ€rung zivilisationsgeschichtlicher "Fortschritte" oder der Rechtfertigung sozialer Ungleichheit. Der Vortrag von Prof. Dr. Gangolf HĂŒbinger, Professor fĂŒr Kulturgeschichte der Neuzeit an der Europa-UniversitĂ€t Viadrina in Frankfurt/Oder, widmet sich dem "Sozialdarwinismus" als Sammelbezeichnung fĂŒr diese Formen eines kulturellen und sozialen Evolutionsdenkens. Moderation: Prof. Dr. JĂŒrgen Kocka, VizeprĂ€sident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Bayerische Akademie der Wissenschaften

Seit dem Erscheinen von Darwins bahnbrechender Publikation "On the Origin of Species by Means of Natural Selection" hat sich die Wissenschaft neue Dimensionen der Evolution erschlossen, vor allem durch den Einblick in die Darwin noch weitgehend unbekannte molekulare Welt. Beim Darwin-Tag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften berichten daher drei profilierte Vertreter der Zoologie, Biologie und Chemie aus ihren FĂ€chern und diskutieren Grundlagen, Probleme und AktualitĂ€t der modernen Evolutionstheorie fĂŒr die Forschung, insbesondere in der organismischen und molekularen Biologie.

12. Februar 2009
Darwin-Tag. Die Evolutionstheorie aus heutiger Sicht
16 bis 20 Uhr, Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Straße 11, MĂŒnchen.
"Darwins Dilemma: Die Evolution des Altruismus und die Ablehnung des Fremden" ist der Titel des Vortrages von Prof. Dr. Bert Hölldobler, UniversitĂ€t WĂŒrz-burg. Prof. Dr. Jörg Hacker, PrĂ€sident des Robert Koch-Instituts Berlin, spricht außerdem ĂŒber "Darwin und das Genom - Zu den molekularen Grundlagen der Evolution" und Prof. Dr. Peter Schuster, UniversitĂ€t Wien, ĂŒber die "Theorie und Modellierung der molekularen Evolution". Den VortrĂ€gen schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Moderation: Dr. Patrick Illinger, SĂŒddeutsche Zeitung.

Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Die Auswirkungen der Thesen Darwins auf Wissenschaft und Menschenbild und ihre Relevanz fĂŒr uns heute stehen im Mittelpunkt der Hamburger Veranstaltungen: Was ist Evolution ĂŒberhaupt und wo steht die Evolutionsforschung? Wie beeinflussen Denkmodelle von "zufĂ€lliger Mutation" und "Kampf ums Überleben" unser Menschenbild und unsere Gesellschaft? Lassen sich Evolutionstheorie und Schöpfungsvorstellungen vereinbaren? Diese Fragen will die Akademie der Wissenschaften in Hamburg mit Ihnen diskutieren beim SchĂŒlerkongress am 12./13. Februar 2009, im Rahmen einer öffentlichen Vortragsreihe im KörberForum am 12., 19., 26. Februar 2009 und bei zahlreichen weiteren AktivitĂ€ten. Weitere Informationen unter www.darwin2009-hamburg.de

12. und 13. Februar 2009
SchĂŒlerkongress
GanztÀgig, UniversitÀt Hamburg, HörsaalgebÀude des Department Chemie, Martin-Luther-King-Platz, Hamburg.
Der - bereits ausgebuchte - SchĂŒlerkongress wendet sich vorrangig an SchĂŒler der Oberstufe, aber auch an Lehrer, Studierende, Eltern und die interessierte Öffentlichkeit. An beiden Vormittagen finden VortrĂ€ge zu naturwissenschaftlichen und theologischen Fragen rund um das Thema Evolution statt. Außerdem steht ein breites Informationsangebot mit Berufsberatung zu den Laborberufen, Fotoausstellung, Studienberatung und Biologie-Olympiade auf dem "Markt der Möglichkeiten" im Foyer zur VerfĂŒgung. An den Nachmittagen bietet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hamburger Institutionen Laborkurse, Workshops und FĂŒhrungen an, teilweise auf dem Campus, teilweise als Exkursion im Hamburger Stadtgebiet.

12., 19. und 26. Februar 2009
Öffentliche Vortragsreihe zur Evolution
jeweils 19 Uhr, im KörberForum, Kehrwieder 12, Hamburg.
Am 12. Februar 2009 soll es zunĂ€chst um "Evolution und Sprache" gehen. Dabei beleuchtet Prof. Dr. Julia Fischer vom Deutschen Primatenzentrum Göttingen das Thema "NatĂŒrliche Sprache, natĂŒrliche Selektion". Beim zweiten Termin diskutieren Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Museum fĂŒr Naturkunde in Berlin, und der Theologe Prof. Dr. Ulrich LĂŒke, RWTH Aachen, den Komplex "Evolution und Menschenbild": Prof. Leinfelder spricht dabei zum Thema "Das Licht der Evolution. Die Evolutionstheorie in unserer Gesellschaft", Prof. LĂŒke zu "Der Mensch - Plan Gottes oder nur (dummer) Zufall?". Den Abschluss bildet am 26. Februar 2009 das Themenfeld "Evolution und Medizin": Hier referiert der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten, UniversitĂ€t Bonn, ĂŒber die "Evolution und Ökologie von Viren: das Beispiel SARS" und der Biochemiker Prof. Dr. Andreas PlĂŒckthun, UniversitĂ€t ZĂŒrich, ĂŒber die "Darwinsche Evolution im Reagenzglas: Neue Perspektiven fĂŒr Biotechnologie und Medizin". Alle Veranstaltungen werden moderiert von Martin Meister, Chefredakteur GEO international.
Die Vorlesungsreihe ist eine Kooperation der Akademie der Wissenschaften und der Körber-Stiftung. Anmeldung erforderlich ĂŒber www.koerberforum.de

Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Die unbequeme Tatsache, dass der Mensch vom Affen abstammt, ist seit Darwin bekannt. Doch wie ging die Entwicklung im Detail vor sich? Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften unterhĂ€lt an der Eberhard Karls UniversitĂ€t TĂŒbingen sowie dem Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt das Forschungsprojekt "The Role of Culture in Early Expansions of Humans". Es wird im Akademienprogramm gefördert und hat zum Ziel, die raumzeitlichen Wanderungsmuster von Homininen in Afrika, Asien und Europa zwischen 3 Millionen und 20.000 Jahren vor heute zu rekonstruieren sowie die natĂŒrlichen und kulturellen Bedingungen der verschiedenen Ausbreitungen zu beleuchten. In einer gemeinsamen Ringvorlesung unter dem Titel "Evolution: Paradigmen - Provokationen" werden die verschiedenen Aspekte des Forschungsprojektes beleuchtet.

23. April bis 2. Juli 2009
Ringvorlesung "Evolution: Paradigmen - Provokationen"
20 Uhr, HörsaalgebĂ€ude Kupferbau der UniversitĂ€t TĂŒbingen, Hölderlinstraße 5, TĂŒbingen.
o 23. April 2009: Prof. Nicholas Conrad PhD, UniversitĂ€t TĂŒbingen: Zum Akademieprojekt "The Role of Culture in Early Expansions of Humans"
o 30. April 2009: Prof. Dr. Volker Mosbrugger, Naturmuseum Senckenberg, Frankfurt/Main: Die Rolle der Umwelt und Ökologie bei der Ausbreitung der Menschen von Afrika
o 7. Mai 2009: PD Dr. Miriam NoĂ«l Haidle, UniversitĂ€t TĂŒbingen: Die kognitive Voraussetzung fĂŒr die Ausbreitung der Menschen
o 14. Mai 2009: Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler und Dr. Annette Denzinger, UniversitĂ€t TĂŒbingen: Was uns die Stimmen sagen: Kommunikation von IdentitĂ€t, Motivation und Affekt bei Tier und Mensch
o 28. Mai 2009: Prof. Axel Meyer PhD, UniversitĂ€t Konstanz: Darwins Geheimnis der Geheimnisse: Was wir in den letzten 150 Jahren ĂŒber die Entstehung neuer Arten gelernt haben
o 18. Juni 2009: Prof. Dr. Michael Heidelberger, UniversitĂ€t TĂŒbingen: Philosophie des Darwinismus: einst und jetzt
o 25. Juni 2009: Prof. Dr. Dietrich von Engelhardt, UniversitĂ€t LĂŒbeck: Die Historisierung der Natur um 1800. Positionen und Konzepte vor Charles Darwin
o 2. Juli 2009: Prof. Dr. Christoph Schwöbel, UniversitĂ€t TĂŒbingen: Lieber ein Affe als ein Bischof? Zur theologischen Rezeption der Evolutionstheorie

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

19. Oktober 2009
Darwin - und (k)ein Ende?
19 Uhr, NiedersÀchsische Landesvertretung, In den MinistergÀrten 10, Berlin.
Hatte er recht oder ist alles ganz anders? Gegen Ende des Darwin-Jahres hĂ€lt Prof. Dr. Norbert Elsner in einem Vortrag RĂŒckschau und bewertet die unter-schiedlichen Positionen, die im Laufe des Jahres eingenommen wurden: Kann man die Evolution prinzipiell mithilfe der von Darwin postulierten Mechanismen genetischer VariabilitĂ€t und natĂŒrlicher Selektion verstehen oder fehlt ein wesentliches Element? Vor allem: War die Übertragung seiner Theorie auf gesellschaftliche PhĂ€nomene bloß ein schrecklicher Irrweg, der Darwins Gedankengang nicht berĂŒhrt oder war dies von Anfang an Teil seines TheoriengebĂ€udes?

Nordrhein-WestfĂ€lische Akademie der Wissenschaften und der KĂŒnste

27. November 2009 (voraussichtlich)
Tagung "Evolution und Kultur"
Haus der Wissenschaften, Großer Saal, Palmenstr. 16, DĂŒsseldorf.
Eine interdisziplinĂ€re Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Ludwig Siep (Philosophie und Ethik), UniversitĂ€t MĂŒnster. Genauere Informationen werden noch auf der Webseite der Akademie der Wissenschaften und KĂŒnste bekannt gegeben: www.awk.nrw.de.

Ihre Ansprechpartnerin
Jana SchlĂŒtter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, BĂŒro Berlin, JĂ€gerstraße 22/23, 10117 Berlin. Tel.: 030 / 325 98 73 72, E-Mail: schluetter@akademienunion-berlin.de. Internet: www.akademienunion.de

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisa-tion von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das "Akademienprogramm", das eines der grĂ¶ĂŸten und bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen ĂŒber aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.
Weitere Informationen:
http://www.akademienunion.de

http://idw-online.de/pages/de/news299833


Zitat: Pressemeldung des bfg MĂŒnchen zum „E(volution) Day“ – der Party zum 200. Geburtstag von Darwin am Donnerstag, den 12. Februar 2009 im Oberangertheater MĂŒnchen




Zur Geschichte der Feiern zu Darwins Geburtstag



Der Darwin-Tag, der seit 1995 als Hommage an Darwins Beitrag zur Wissenschaft weltweit von Wissenschaftlern und UniversitĂ€ten gefeiert wird, soll der Öffentlichkeit generell die Naturwissenschaften nĂ€herbringen (promote public education about science). Darwins bahnbrechende Arbeit „Über die Entstehung der Arten ....“ war der Wendepunkt in der modernen Biologie. Entgegen der bis dahin weitgehend akzeptierten christlichen Schöpfungslehre als ErklĂ€rung fĂŒr die Entstehung der belebten Welt begrĂŒndete der Naturforscher Darwin mit der Theorie der Evolution die gemeinsame Abstammung aller Lebewesen, die Anpassung der Arten mit Änderung durch kleinste Schritte und natĂŒrliche Selektion als wichtigstem, wenn auch nicht einzigem Mechanismus der Evolution. Der bfg MĂŒnchen feiert 2009 aus Anlaß des 200. Geburtstags von Charles Darwin diesen Tag als „E(volution) Day“. (bfg-muenchen; wikipedia)



Die GrĂŒnde fĂŒr die Organisation des „E-Day“ durch den bfg MĂŒnchen



Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch der Streit um Schöpfungsmythos und Evolutions-theorie mit Macht ĂŒber den großen Teich schwappt. Denn frĂŒher oder spĂ€ter finden alle US-amerikanischen Diskussionen den Weg nach Europa und Deutschland - von Katalysator-Technik bis Nichtraucherschutz. Verwunderlich ist deshalb eigentlich nur, wie lange es tatsĂ€chlich gedauert hat, bis auch hierzulande die nachdrĂŒckliche Forderung nach Vermittlung von biblischer Schöpfungsgeschichte und wissenschaftlicher Lehre im Biologieunterricht der Schulen aufkam.

Herbst 2006. „Mit ihrer Forderung, dass man SchĂŒler in Biologie nicht einfach mit der Evolutionslehre konfrontieren dĂŒrfe und SchĂŒler im Religionsunterricht nur mit der Schöpfungslehre der Bibel, hatte Hessens Kultusministerin Wolff die Kritik von Wissenschaftlern herausgefordert. Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Deutscher Biologen und Inhaber des Lehrstuhls fĂŒr Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie an der UniversitĂ€t Kassel, Ulrich Kutschera, hatte der Ministerin nach einem Interview, in dem sie ihre Thesen vertrat, empfohlen, sie solle sich "zunĂ€chst orientieren und ein Fachbuch lesen". Die Evolution sei eine bewiesene Tatsache; es gebe, so Kutschera, einerseits wissenschaftliche Erkenntnis und andererseits einen christlichen Mythos. Letzterer gehöre keinesfalls in den Biologieunterricht.“ (nach einem Bericht FAZ)



April 2007. „Kaum eine Theorie ist in den Naturwissenschaften weniger umstritten als die Evolutionstheorie. Und jedem, der einen stichhaltigen Beweis dafĂŒr liefern wĂŒrde, dass Tier- und Pflanzenarten nicht im Zusammenspiel von genetischen VerĂ€nderungen und Umweltfaktoren stattgefunden hat – und stattfindet -, wĂ€re der Nobelpreis sicher. Doch bis jetzt - knapp 150 Jahre nach der Vorstellung der Evolutionstheorie durch den britischen Naturforscher Charles Darwin – wurde die Theorie zwar immer wieder ergĂ€nzt. Widerlegen konnte sie jedoch noch niemand.



Trotzdem zweifelt jeder achte Lehramtsstudent der UniversitĂ€t Dortmund daran, dass die Evolution so stattgefunden hat, wie Naturwissenschaftler sagen. Und selbst unter zukĂŒnftigen Biologie-Lehrern gibt es offenbar etliche Skeptiker. Dies ist das Ergebnis von zwei Umfragen unter 1228 StudienanfĂ€ngern des vergangenen Jahres, wie die UniversitĂ€t mitteilte.“ (SZ)



Juli 2007. „Mit Sorge betrachtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Äußerungen der hessischen Kultusministerin Karin Wolff zur möglichen Aufnahme der Schöpfungslehre in den Biologieunterricht an hessischen Schulen. "Die Schöpfungslehre eignet sich nicht zur Beschreibung der Evolution", sagte der VizeprĂ€sident der grĂ¶ĂŸten deutschen Forschungsförderorganisation, der WĂŒrzburger Molekularbiologe Professor Jörg Hinrich Hacker, als Reaktion auf die bekannt gewordenen Überlegungen der Ministerin. (DFG)



Juli 2007.„Eifrig sekundiert wird sie (Karin Wolff, Anm.d.Verf.) von Bischöfin Cordelia Kopsch, der stellvertretenden KirchenprĂ€sidentin Hessen-Nassaus, sowie dem Augsburger Bischof Walter Mixa, der hĂ€ufiger mit erzkonservativen Aussagen von sich reden macht. Letzterer verstieg sich sogar zu der Aussage, das Festhalten an der Evolutionstheorie im Schul-unterricht habe "etwas TotalitĂ€res" und das sei ‚auch und gerade aus Sicht der Wissenschaft unvernĂŒnftig’.

Droht damit ein neuer Kulturkampf zwischen rĂŒckwĂ€rtsgewandten KrĂ€ften, die den wissen-schaftlichen Fortschritt mit einem Federstrich tilgen möchten, und der Forschung, die eng mit dem Zeitalter der AufklĂ€rung und der Emanzipation von religiösen Alleinherrschaftsfantasien verbunden ist?“ (wissenschaft-online/spektrumdirekt)



Oktober 2008. In Italien wurde Darwins Entstehung der Arten erst nach massivem Widerspruch wieder in den Lehrplan aufgenommen, in Deutschland lud unlĂ€ngst ThĂŒringens CDU-MinisterprĂ€sident Dieter Althaus den bekannten Evolutionskritiker Siegfried Scherer zu einer Diskussionsrunde in die Erfurter Staatskanzlei ein. Erst nach heftigen Protesten und der Absage des ebenfalls eingeladenen Kasseler Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera machte die Staatskanzlei einen RĂŒckzieher.“ (freenet)



Der bfg MĂŒnchen versteht sich als Organisation, die sich im Diesseits fĂŒr BĂŒrger- und Menschenrechte einsetzt, als eine Interessengemeinschaft fĂŒr Freigeister, Zweifler und UnglĂ€ubige und als Vertretung von Menschen, die die GrundzĂŒge eines naturwissenschaftlich begrĂŒndeten Weltbildes (z.B. gegenĂŒber religiös begrĂŒndeten Entstehungs- und Schöpfungslehren) öffentlich bekannter machen möchte. Die Geburtstagsparty fĂŒr Darwin am Donnerstag, den 12. Februar 2009 (ab 18h00), mit Film, Kabarett und lebhaften Diskussionen zum Thema, soll als Hommage an ihn und seine Bedeutung fĂŒr die Menschheit verstanden werden.



Alle sind herzlich eingeladen, am 12. Februar 2009 ins Oberangertheater in MĂŒnchen zu kommen. Bitte verbreiten Sie unsere AnkĂŒndigung zahlreich weiter! FĂŒr alle Fragen stehen wir jederzeit zur VerfĂŒgung und danken an dieser Stelle fĂŒr jedes Interesse und UnterstĂŒtzung!!



Mit freundlichen GrĂŒĂŸen



bfg mÜnchen

Assunta Tammelleo



www.darwin-jahr.de


Wer eine davon besucht, kann ja gleich ein paar darwin-Fische vertreuen ;-)

Achim

Darwinfisch kaufen?

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Da ich des öfteren gefragt wurde, wo der Darwin-Fisch (insbesondere dieses Kunststoff-Ding fĂŒrs Auto) zu kaufen ist: diesen und diverse andere kann man in England (z.B. http://www.darwinfish.co.uk/) und den USA (z.B. http://www.darwinfish.com oder http://evolvefish.com/) fĂŒr etwa 4-5 Euro (inkl. Versand) bestellen. Ich hatte meine vor vielen Jahren von den American Atheists oder den Darwinners.

Inzwischen reicht es aber auch, "darwin fish" o.Ă€. bei Ebay zu suchen. Aktuell gibt's da auch einen Dawkins-Fisch.

Achim

Re: Darwinfisch kaufen?

Autor: Christina | Datum:
Hallo,

gibt es den Darwin Fisch nicht auch als Halskette oder als Armband? Oder ein Fisch mit Beinen und der Innfschrift "science"?

Liebe GrĂŒĂŸe

Kreationistenpropagandaveranstaltung vor der HaustĂŒr

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Kreationisten verteilen Anti-Evolutions-BroschĂŒre Heute hatten alle niederlĂ€ndischen Haushalte Post im Briefkasten. Der Absender: Christliche Fundamentalisten, die in einer BroschĂŒre gegen Darwins Evolutionslehre wettern. Kirchenvertreter distanzierten sich von der Aktion.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,609578,00.html

Nur in den Niederlanden? Ich hatte hier vor ein paar Wochen auch ein Flugblatt im Briefkasten, in dem zu einer Vortragsreihe des "Bibelkkires Bad Orb" dazu eingeladen wurde. [quote]2009 ist das Jahr des Darwin, der die Evolutionstheorie erdachte(!) und die Schöpfung durch Gott leugnet(!) und damit Gott selbst(!). Der Bibelkreis Bad Orb lĂ€dt ein [...] DVDs "in Wort und Bild von Prof. Dr. Walter Veith" wĂŒrden gezeigt, die "eindeutige, ĂŒberzeugende und hochinteressante Argumente fĂŒr die götliche Schöpfung geben". Leider lagen die Termine so ungĂŒnstig, daß ich keinen einzigen wahrnehmen konnte. Dabei war "Schlusspunkt jedes Treffens [...] eine kleine GesprĂ€chsrunde bei köstlichen, selbst bereitetetn Snacks (vegetarisch/vegan(!))."

Angegeben war als Adresse der Versammlung das Martin-Luther-Haus ("Herzlichen Dank der Ev. Kirchengemeinde Bad Orb, dem Kirchenvorstand und Herrn Pfarrer Kaltschnee fĂŒr die freundliche und liebevolle Gastgeberschaft".)

Kurz darauf statnd dann auf der Titelseite des kostenlosen lokalen HeimatblĂ€ttchens, "Der Bote", eine Distanzierung der "Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde", die Versanstaltung wĂŒrde nicht im ML-Haus stattfinden. "Entgegen dem erweckten Eindruck gehört dieser Bibelkreis nicht zur Evangelischen Kirche."

Wo die Veranstaltung stattdessen stattfand, war bemerkenswerterweise nicht erwĂ€hnt, Recherchen ergaben, daß sie ins "St. Elisabeth-Haus" verlegt wurde.

Achim

Darwin-Fisch bei den Simpsons

Autor: Jay | Datum:
In der neuen Simpsons Folge "Gone Maggie Gone" (bisher nur auf englisch auf Fox zu sehen) trÀgt Lisa einen Darwin-Fisch als AnhÀnger um den Hals.

Darwin-Fisch bei South Park

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Schön :-) ...

Bei South Park gab's sogar (wenn auch nicht so auffÀllig) einen 2005 ("Die Hippie, Die"):


Achim

Jesus-Fisch bei den Simpsons

Autor: Hannes Benne | Datum:
Simpsons, Staffel 21, Episode 23, ab Min 02:30



L: Mr. Flanders, wie haben sie diese tollen Fische hingekriegt.
F: *lacht* Gott hat Fische geschaffen, die diesen sehr Ă€hnlich sind und natĂŒrlich haben wir sie ausgewĂ€hlt um sie weiter zu zĂŒchten.
L: Also war diese natĂŒrliche Auslese der Ursprung fĂŒr diese Spezies hier, hea?
F: Ja, das ist genau ... *lacht* ... du hÀttest mich fast dran gekriegt.




*einem der Jesusfische sind Beine gewachsen; er springt aus dem Aquarium*
F: Nicht so lange ich hier stehe.
*Flanders schubst den Fisch zurĂŒck ins Aquarium*

Fische

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Mal schauen, ob der sich iwo am Stephansdom festpinnen lÀsst:



Mhh, ist gerade das erste mal in meinem Leben, dass ich gerne nen BĂŒgeleisen hĂ€tte ._.

Re: Fische

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Sehr schön, was ist das, ein Kissenbezug?

> Mal schauen, ob der sich iwo am Stephansdom festpinnen lÀsst:

Ich weiß nicht, ob das legal (bei Dir in Österreich z.B. HerabwĂŒrdigung religiöser Lehren, § 188 Strafgesetzbuch; wenn das "pinnen" wörtlich gemeint wĂ€re und so Löcher verursachen wĂŒrde vielleicht auch SachbeschĂ€digung) ist, aber falls uns zufĂ€llig ein Foto (oder mehrere, Totale, Halbtotale, Nahaufnahme oder so) von diesem am Stephansdom festgepinnten zugespielt wĂŒrde, wĂ€re meiner EinschĂ€tzung nach die Veröffentlichung dieser zulĂ€ssig ;-).

Achim

Re: Fische

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> Sehr schön, was ist das, ein Kissenbezug?

Jop.

> > Mal schauen, ob der sich iwo am Stephansdom festpinnen lÀsst:
>
> bei Dir in Österreich z.B.
> HerabwĂŒrdigung religiöser Lehren

Hab mir gerade mal die entsprechenden Gesetzestexte angeschaut. Wird man leider nicht wirklich schlau draus, ob Fische mit Beinen herabwĂŒrdigend, oder verhetzend sind ._.


> das "pinnen" wörtlich gemeint wÀre und so Löcher verursachen
> wĂŒrde vielleicht auch SachbeschĂ€digung

HĂ€tte eher daran gedacht, den Fisch am Gitter vorm Haupteingang festzubinden. Obwohl ich Zweifel habe, dass er da lange bleiben wĂŒrde.

> ist, aber falls uns
> zufÀllig ein Foto (oder mehrere, Totale, Halbtotale,
> Nahaufnahme oder so) von diesem am Stephansdom festgepinnten
> zugespielt wĂŒrde, wĂ€re meiner EinschĂ€tzung nach die
> Veröffentlichung dieser zulÀssig ;-).

:)

Re: Fische

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Hab mir gerade mal die entsprechenden Gesetzestexte
> angeschaut. Wird man leider nicht wirklich schlau draus, ob
> Fische mit Beinen herabwĂŒrdigend, oder verhetzend sind ._.

Wirst Du dann ja vielleicht sehen ;-) .

> > das "pinnen" wörtlich gemeint wÀre und so Löcher verursachen
> > wĂŒrde vielleicht auch SachbeschĂ€digung
>
> HĂ€tte eher daran gedacht, den Fisch am Gitter vorm
> Haupteingang festzubinden. Obwohl ich Zweifel habe, dass er

Ah, gut, nicht dass Dich noch wer mit einem thesennagelnden Luther verwechselt :-/ ... ich kenne den Stephansdum nicht und wusste nicht, dass da Gitter sind. Hm, sollen die die GlĂ€ubigen drin oder die Denkenden draußen halten?

> da lange bleiben wĂŒrde.

Könnte spannend werden ...

Achim

Re: Fische - Hutablage

Autor: Trolli | Datum:
KrĂŒmel, toller Kissenbezug. Gibt's da auch den passenden Bezug zur Zudecke? Ich wĂŒrde diesen Prototyp nicht an ein Gitter hĂ€ngen, sondern statt Wackeldackel/HĂ€kelklorolle adrett gefĂŒllt auf die Hutablage eines Autos legen, und dieses Auto ganz in der NĂ€he des "Steffls" parken. ;-)))

LG
Trolli & wech... & im BĂŒrokram versink...

Re: Fische - Hutablage

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Trolli schrieb:
>
> KrĂŒmel, toller Kissenbezug. Gibt's da auch den passenden
> Bezug zur Zudecke?

Nen weißen Deckenbezug hab ich merkwĂŒrdigerweise nicht gefunden. Vllt beim Umzug in Deutschland gelassen. Aber wenn ich nĂ€chste Woche meine Eltern besuche werd ich mal schaun, ob ich noch alte BettwĂ€sche fĂŒr zukĂŒnftige Aktionstage finde ;)

> Ich wĂŒrde diesen Prototyp nicht an ein
> Gitter hÀngen, sondern statt Wackeldackel/HÀkelklorolle
> adrett gefĂŒllt auf die Hutablage eines Autos legen, und
> dieses Auto ganz in der NĂ€he des "Steffls" parken. ;-)))

Nen Auto besitze ich nicht. Und mein Rad hat keine Hutablage ;(

Lebensdauer von Darwinfischen

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> Hat's geklappt?
>
> Achim

Jain. Hab gegen 6 Uhr einen Fisch am Haupteingang und einen seitlich am Dom befestigt. Bin dann ca. ne Stunde durch die Stadt gelaufen und habe dann noch mal am Dom vorbei geschaut. Der Fisch am Eingang wurde bis dahin schon entfernt. Den anderen habe ich auch nicht mehr vorgefunden, als ich ihn heute morgen abnehmen wollte.
Die Fische im Studentenwohnheim hat auch irgendwer entfernt.

Darwinfische gehören wohl nicht zu den Lieblingstieren von Leuten, die sich mit "GrĂŒĂŸ Gott" begrĂŒĂŸen.

Bilder habe ich an mail@antitheismus.de geschickt.

Re: Lebensdauer von Darwinfischen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Bilder habe ich an mail@antitheismus.de geschickt.

Kannst Du sie bitte nochmal direkt an mich schicken, einige Mailweiterleitungen funktionieren im Moment anscheinend nicht (und zwar auf fiese Weise: es kommt keine Unzustellbarkeitsmeldung zurĂŒck, die Mail wird einfach verschluckt).

Achim

Re: Lebensdauer von Darwinfischen

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Habe es nun an stoesser@antispe.de geschickt.

Re: Lebensdauer von Darwinfischen

Autor: KrĂŒmel | Datum:
Ist was angekommen?

FĂŒr die Mail an Antitheismus kam inzwischen diese Fehlermeldung:
Zitat: This is the Postfix program at host vegan2.de.

I'm sorry to have to inform you that your message could not be
be delivered to one or more recipients. It's attached below.

For further assistance, please send mail to postmaster

If you do so, please include this problem report. You can
delete your own text from the attached returned message.

The Postfix program

mail@antitheismus.de: unknown user: "mail@antitheismus.de"


Ansonsten hab ich die Bilder auch auf Facebook hochgeladen. http://www.facebook.com/album.php?aid=24933&id=100001741346352&l=139321b578

Darwinfische 2011

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Ist was angekommen?

Ja, prima, danke - die bisher eingeschickten Bilder sind jetzt online: Darwinfische 2011.

> FĂŒr die Mail an Antitheismus kam inzwischen diese
> Fehlermeldung:

Immerhin ... Inziwhscne sollte die Mailadresse auch wieder richtig funktionieren.

Achim

Stencilfische

Autor: Hannes Benne | Datum:
Eventuell möchte ja jemand am nĂ€chsten Darwintag Fische sprĂŒhen.

1. Vorlage ausdrucken.
2. Vorlage hinter eine (möglichst stabile) Folie kleben.
3. Alle schwarz eingefÀrbten Stellen mit einem Skalpell ausscheiden.
4. Vorlage auf die zu besprĂŒhende FlĂ€che legen/ kleben und mit SprĂŒhfarbe ĂŒbersprĂŒhen.

Re: Darwin-Tag 2012

Autor: Karfried Brockmann | Datum:
Finde es nicht gut ein belegtes religiöses Symbol zu verhanebĂŒcheln,
das ist mir zu Fantasielos, gibt es nichts besseres, EigenstÀndiges ohne den Christenfisch?
Das Darwin recht hat, steht ausser Frage!
Aber eine atheistische Gemeinschaft nur auf dieser Wahrheit aufzubauen, ist mir ein bisschen zu mager. NatĂŒrlich ist es ein Anfang, und natĂŒrlich ist es notwendig religiösen Einfluß zurĂŒckzudrĂ€ngen!
Ich denke das es nötig ist neben Oportunismus auch eigenstÀndige Ziele zu formulieren!
Ich weiß das das leichter gesagt ist als getan, ich denke auch sehr
intensiv darĂŒber nach eine Art religionsfreie soziale Weltanschauung zu formulieren.
Veleicht fÀllt Euch ja was ein, vieleicht eine Internet Arbeitsgruppe?

Gruß Hornhecht (Ich bin Angler, um MißverstĂ€ndisse ze vermeiden)

Re: Darwin-Tag 2012

Autor: Marco Schulz | Datum:
Hi Karfried,
es gibt doch schon weltanschauliche atheistische Gruppen. "Bund fĂŒr Geistesfreiheit" etc.,die auch im Netz verteten sind. Also man findet schon ein paar perr Google.

Das mit dem (Darwin)Fisch ist ja bloß zum zeigen, dass es noch andere gibt... Das soll ja keine Diskussionen/AufklĂ€rungsarbeit ersetzen.
VG Marco

Re: Darwin-Tag 2012

Autor: Karfried Brockmann | Datum:
Danke Marco!
Werd mal googeln!
Suche was in der NĂ€he um auch physisch
aktiv mitzutun, mal sehen!
Ich denke aber das man verantwortliche
Theisten nur dann am A... kriegt, wenn man sie
ihrer eigenen scheinheiligkeit ĂŒberfĂŒhrt, und das geht nur, wenn man Sie mehr oder weniger nicht aus den Augen lĂ€sst!( ist nicht so prall, weis ich selber )!
Aber ich bin mir ziemlich sicher, das jeder von denen auf die eine oder andere Art rumwulft!

Gruß Karfried

Darwin-Tag 2013: Kein Gott hat uns Menschen geschaffen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Übermorgen, am 12. Februar ist Darwin-Tag (anlĂ€sslich des Geburtstags von Charles Darwin). Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten und so ein Zeichen gegen diejenigen zu setzen, die die Welt intellektuell und ethisch zurĂŒck ins Mittelalter zu missionieren versuchen.

weiter



Achim

Darwin-Tag: Religionsabolitionismus – Wahnsinn ist kein Menschenrecht

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: SpÀtestens seit Charles Darwin kann jeder, der es will, begreifen, dass es keine Schöpfergötter gibt. In einer Woche ist anlÀsslich Darwins Geburtstag am 12. Februar Darwintag. Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten, ein Zeichen zu setzen ggen den grassierenden Wahnsinn. [...]

Denn die nun allgegenwĂ€rtige faule Ausrede "Das hat nichts mit dem Islam zu tun" (oder, im Fall des christlichen Terroranschlags vor dreieinhalb Jahren in Oslo und auf der Insel UtĂžya mit 77 Todesopfern, "Das hat nichts mit dem Christentum zu tun", obwohl es in Breiviks Video, in dem er u.a. mit Kreuzritterkreuz auftrat, z.B. hieß: "VorwĂ€rts, christliche KĂ€mpfer!") ist absurd angesichts der Tatsache, dass die GlĂ€ubigen ihre Morde eben genau damit begrĂŒnden: mit ihrer Religion. Sie morden nach ihrer eigenen Auffassung in göttlichem Auftrag (wie ĂŒbrigens auch Hitler). Da haben einige es wieder einmal verabsĂ€umt, einen Blick in die entsprechenden heiligen Schriften zu werfen, denen die Geisteshaltung der Hassprediger – ob Jesus (der im Islam ebenfalls ein Prophet ist) oder Mohammed – zu entnehmen ist. [...]

Als Faustregel gilt: Je weniger ein GlÀubiger sich an seine Religion hÀlt, desto besser. [...]
http://antitheismus.de/archives/213-Darwintag-12.-Februar-2015.html

Achim

Darwin-Tag 2016: Zeichen setzen gegen Ignoranz

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Morgen ist anlÀsslich Darwins Geburtstag am 12. Februar Darwintag. Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten, Zeichen zu setzen gegen die religiöse Ignoranz.

Evolution und Gravitation sind Tatsachen, nicht erst seit Darwin und Newton die entsprechenden Prinzipien beschrieben haben, sondern Jahrmilliarden ehe es ĂŒberhaupt Menschen gab (auch wenn beispielsweise Gravitationswellen gerade erst nachgewiesen wurden). SpĂ€testens seit Darwins "The Origin of Species" kann jeder, der es wissen will, wissen, dass es fĂŒr die Entstehung auch des Homo "sapiens" keiner Götter bedarf – Amma, Rangi und Papa, Ometeotl, Brahma, Jahwe etc. sind auch hierbei ĂŒberflĂŒssig.

weiter: http://antitheismus.de/archives/221-Darwintag,-12.-Februar-2016.html

Achim

Darwin-Tag 2017: Religion und andere "alternative Fakten"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Am 12. Februar ist anlÀsslich Darwins Geburtstag Darwintag. Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten, Zeichen zu setzen gegen die "alternativen Fakten", die Religion genannt werden.

Wir leben in postfaktischen Zeiten, und das nicht erst seit kurzem: Religionen gibt es seit langem. Ihre "alternativen Fakten" wollen sie mit allen Mitteln durchsetzen.

weiter: http://antitheismus.de/archives/227-Darwintag,-12.-Februar-2017.html

Achim

PS: s.a. Darwinfische 2016

Re: Darwin-Tag 2017: Religion und andere "alternative Fakten"

Autor: gast | Datum:
>Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten

Welchen Sinn soll das haben, außer dumme Leute darin zu bestĂ€tigen, dass Atheisten Leute sind, die Darwin anbeten?

Re: Darwin-Tag 2017: Religion und andere "alternative Fakten"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> >Wie in jedem Jahr ruft antitheismus.de dazu auf, besonders
> an diesem Tag vermehrt Darwin-Fische zu verbreiten
>
> Welchen Sinn soll das haben, außer dumme Leute darin zu
> bestÀtigen, dass Atheisten Leute sind, die Darwin anbeten?

Wer so "dumm" ist, soetwas zu glauben, dem ist eh nicht zu helfen.

Wer nicht ganz so dumm ist sowie lesen und denken kann, der kann den Sinn, wenn er nicht von selbst drauf kommt, ja nachlesen, in der verlinkten PM (tw. sogar schon im von mir zitierten Ausschnitt - den Du leider genau davor abgeschnitten hast) und ggf. weiteren BeitrĂ€gen auf antitheismus.de, z.B. den Ă€lteren PMs zum Darwintag, wo das noch ausfĂŒhrlicher steht. FĂŒr DenkanfĂ€nger empfieht sich das Vorwort.

Achim

Re: Darwin-Tag 2017: Religion und andere "alternative Fakten"

Autor: gast | Datum:
Mir ist klar, auf welches Problem das eine Reaktion ist. Nur nicht, wie ein religiöses Symbol dieses Problem lösen soll, bloß weil es FĂŒĂŸe hat und "Darwin" draufsteht.

>Wer so "dumm" ist, soetwas zu glauben, dem ist eh nicht zu helfen.

Also unter den Leuten, die ich kenne (und die sich dazu geĂ€ußert haben), glauben alle religiösen Leute, Atheismus sei eine Religion um Darwin (oder um die Abwesenheit Gottes).
Einige Leute, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie religiös sind, glauben es auch.
Wenn das halbwegs representativ ist, ergibt sich, dass deine Darwin-Fische sich an einen Teil der Atheisten richten. Da diese bereits Atheisten sind, stellt sich die Frage: Wozu?

Re: Darwin-Tag 2017: Religion und andere "alternative Fakten"

Autor: Viktoria | Datum:
Es gibt immer mehr Menschen, die das völlig anders sehen, und auch fĂŒr sie ist Darwin ein Symbol. FĂŒr religiöse Fundamentalisten ist das wissenschaftliche Weltbild und besonders die Evolutionstheorie mehr als ein Affront - sie ist GotteslĂ€sterung, weil sie religiöse Schöpfungsmythen verneint.

Darwin-Tag 2018: Darwinfische gegen kreationistischen Wahn

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Aktuelle Pressemitteilung zu morgigen Darwintag: http://antitheismus.de/archives/230-Darwintag,-12.-Februar-2018.html.

Zitat: Daher ruft antitheismus.de, ein Projekt der Tierrechtsinitiative Maqi, traditionell auch in diesem Jahr wieder dazu auf, aus Anlass des Darwintags vermehrt Darwinfische zu verbreiten.


...und uns Fotos davon zukommen zu lassen ;-)

Achim