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Atheismusforum:
Gott in Hitlers "Mein Kampf"

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Gott in Hitlers "Mein Kampf"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Hier einige Zitate Adolf Hitlers zu "Gott", "Religion" und "Christentum" (bei weitem nicht alle, es wimmelt nur geradezu von Exklamationen um das Wort Gott, und mehrere Kapitel enthalten relig* im Titel). Vieles sind (wenn auch vielsagende) Redewendungen, anderes nicht.

Zitat: Wenige Lehrer begreifen, daß das Ziel gerade des
geschichtlichen Unterrichtes nie und nimmer im Auswendiglernen
und Herunterhaspeln geschichtlicher Daten und Ereignisse
liegen kann; daß es nicht darauf ankommt, ob der
Junge nun genau weiß, wann dies oder jene Schlacht geschlagen,
ein Feldherr geboren wurde, oder gar ein (meistens
sehr unbedeutender) Monarch die Krone seiner Ahnen
auf das Haupt gesetzt erhielt. Nein, wahrhaftiger Gott,
darauf kommt es wenig an.

Zitat: Kommt er endlich Sonntag oder Montag nachts selber nach Hause, betrunken und brutal, immer aber befreit vom letzten Heller und Pfennig, dann spielen sich oft Szenen ab, daß Gott erbarm.

Zitat: Er streunt herum und kommt weiß Gott wann nach Hause, prĂŒgelt zur Abwechslung auch noch selber das zusammen-gerissene Wesen, das einst seine Mutter war, flucht ĂŒber Gott und die Welt und wird endlich aus irgendeinem be-sonderen Anlaß verurteilt und in ein JugendlichengefĂ€ng- nis verbracht.

Zitat: Es lĂ€ge ihr ferne, sich etwa in die Ver-hĂ€ltnisse des Deutschen Reiches einmischen zu wollen – nein, Gott bewahre –, aber indem man in so freundschaft-licher Weise die Finger auf diese Wunden lege, erfĂŒlle man ebensosehr die Pflicht, die der Geist des gegenseitigen BĂŒndnisses auferlege, wie man umgekehrt auch der jour-nalistischen Wahrheit genĂŒge usw.

Zitat: Gott sei gedankt, darin liegt ja eben der Sinn einer ger-manischen Demokratie, daß nicht der nĂ€chstbeste unwĂŒrdige Streber und moralische DrĂŒckeberger auf Umwegen zur Regierung seiner Volksgenossen kommt, sondern daß schon durch die GrĂ¶ĂŸe der zu ĂŒbernehmenden Verantwortung Nichtskönner und SchwĂ€chlinge zurĂŒckgeschreckt werden.

Zitat: WĂ€hrend die Natur, indem sie die Zeugung freigibt,
jedoch die Forterhaltung einer schwersten PrĂŒfung unter-wirft, aus einer Überzahl der Einzelwesen die besten sich als wert zum Leben auserwĂ€hlt, sie also allein erhĂ€lt und ebenso zu TrĂ€gern der Forterhaltung ihrer Art wer- den lĂ€ĂŸt, schrĂ€nkt der Mensch die Zeugung ein, sorgt jedoch krampfhaft dafĂŒr, daß jedes einmal geborene Wesen um jeden Preis auch erhalten werde. Diese Korrektur des gött-lichen Willens scheint ihm ebenso weise wie human zu sein, und er freut sich, wieder einmal in einer Sache die Natur ĂŒbertrumpft, ja ihre UnzulĂ€nglichkeit bewiesen zu haben. Daß in Wirklichkeit allerdings wohl die Zahl eingeschrĂ€nkt, aber dafĂŒr auch der Wert des einzelnen vermindert wurde, will das liebe Äffchen des Allvaters freilich nur ungern sehen oder hören.

Zitat: Der Kampf des Jahres 1914 wurde den Massen, wahr-haftiger Gott, nicht aufgezwungen, sondern von dem ge-samten Volke selbst begehrt.

Zitat: Ich hatte so oft „Deutsch-land ĂŒber alles“ gesungen und aus voller Kehle Heil geru-fen, daß es mir fast wie eine nachtrĂ€glich gewĂ€hrte Gnade erschien, nun im Gottesdienst des ewigen Richters als Zeuge antreten zu dĂŒrfen zur Bekundung der Wahrhaftig- keit dieser Gesinnung.

Zitat: In eben dem Maße, in dem die Wirtschaft zur bestim-menden Herrin des Staates aufstieg, wurde das Geld der Gott, dem alles zu dienen und vor dem sich jeder zu beugen hatte. Immer mehr wurden die himmlischen Götter als veraltet und ĂŒberlebt in die Ecke gestellt und statt ihnen der Weihrauch dem Götzen Mammon dargebracht. Eine wahrhaft schlimme Entartung setzte ein, schlimm be-sonders deshalb, weil sie zu einer Zeit eintrat, da die Nation höchste heldische Gesinnung nötiger denn je brau-chen konnte.

Zitat: Die anderen hĂŒllen sich in den Heiligen-mantel einer ebenso lĂ€cherlichen wie noch dazu verlogenen PrĂŒderie, reden von dem ganzen Gebiete ĂŒberhaupt nur als von einer großen SĂŒnde und Ă€ußern vor allem vor jedem ertappten SĂŒnder ihre tiefinnerlichste EntrĂŒstung, um dann vor dieser gottlosen Seuche die Augen in frommer Abscheu zu schließen und den lieben Gott zu bitten, er möchte doch – wenn möglich nach ihrem eigenen Tode – in dieses ganze Sodom und Gomorrha Schwefel und Pech hineinregnen lassen, um so wieder einmal an dieser scham-losen Menschheit ein erbauliches Exempel zu statuieren.

Zitat: Die erste Voraussetzung zu einem, aber auch nur mora-lischen Rechte, gegen diese Dinge anzukĂ€mpfen, ist die Ermöglichung einer frĂŒhen Verehelichung der kommenden Generationen. Im spĂ€ten Heiraten liegt allein schon der Zwang zur Beibehaltung einer Einrichtung, die, da kann man sich winden wie man will, eine Schande der Mensch-heit ist und bleibt, eine Einrichtung, die verflucht schlecht einem Wesen ansteht, das sich in sonstiger Bescheidenheit gern als das „Ebenbild“ Gottes ansieht.

Zitat: Ebenbilder Gottes dĂŒrfte man nur mehr sehr wenige finden, ohne des Aller-höchsten freveln zu wollen.

Zitat: Die Werke eines Moritz von Schwind oder eines Böcklin waren auch inneres Erleben, nur eben von KĂŒnstlern gottbegnadeter Art und nicht von Hanswursten.

Zitat: Er ist der Pro-metheus der Menschheit, aus dessen lichter Stirne der gött-liche Funke des Genies zu allen Zeiten hervorsprang, immer von neuem jenes Feuer entzĂŒndend, das als Erkenntnis die Nacht der schweigenden Geheimnisse aufhellte und den Men-schen so den Weg zum Beherrscher der anderen Wesen die-ser Erde emporsteigen ließ.

Zitat: In Zeiten bitterster Not bricht endlich die Wut gegen ihn aus, und die ausgeplĂŒnderten und zugrunde gerichteten Massen greifen zur Selbsthilfe, um sich der Gottesgeißel zu erwehren.

Zitat: Dieses Spiel wiederholt sich immer von neuem, wobei die Rolle der sogenannten „deutschen FĂŒrsten“ genau so erbĂ€rmlich wie die der Juden selber ist. Sie waren wirklich die Strafe Gottes fĂŒr ihre lieben Völker, diese Herren, und finden ihre Parallele nur in verschiedenen Ministern der heutigen Zeit.

Zitat: Denn deren TÀtigkeit liegt immer auf dem Ge- biete der Kunst; sie ist nicht mechanisch anerzogen, sondern durch göttliche Gnade angeboren.

Zitat: So kann man innerlich also gerĂŒstet im Vertrauen auf den lieben Gott und die unerschĂŒtterliche Dummheit der wahl-berechtigten BĂŒrger den Kampf um die „neue Gestaltung“ des Reiches, wie man sagt, beginnen.

Zitat: Wie grenzenlos unideal und unedel ist doch dieses ganze System! Man bemĂŒht sich nicht mehr, das Beste fĂŒr die Nachwelt heranzuzĂŒchten, sondern lĂ€ĂŸt die Dinge laufen, wie sie eben laufen. Daß sich dabei auch unsere Kirchen am Ebenbilde des Herrn versĂŒndigen, dessen Bedeutung von ihnen noch am allermeisten betont wird, liegt ganz in der Linie ihres heutigen Wirkens, das immer vom Geiste redet und den TrĂ€ger desselben, den Menschen, zum verkomme-nen Proleten degenerieren lĂ€ĂŸt. Dann allerdings staunt man mit blöden Gesichtern ĂŒber die geringe Wirkung des christlichen Glaubens im eigenen Lande, ĂŒber die entsetz-liche „Gottlosigkeit“ dieses körperlich verhunzten und da-mit natĂŒrlich auch geistig verlumpten Jammerpacks und sucht sich dafĂŒr mit Erfolg bei Hottentotten und Zulukaf-fern mit dem Segen der Kirche zu entschĂ€digen. WĂ€hrend unsere europĂ€ischen Völker, Gott sei Lob und Dank, in den Zustand eines körperlichen und moralischen Aussatzes ver-fallen, wandert der fromme Missionar nach Zentralafrika und errichtet Negermissionen, bis unsere „höhere Kultur“ aus gesunden, wenn auch primitiven und tiefstehenden Menschenkindern auch dort eine faulige Bastardbrut ge-macht haben wird.

Es wĂŒrde dem Sinne des Edelsten auf dieser Welt mehr entsprechen, wenn unsere beiden christlichen Kirchen, statt die Neger mit Missionen zu belĂ€stigen, die jene weder wĂŒnschen noch verstehen, unsere europĂ€ische Menschheit gĂŒtig, aber allen Ernstes belehren wĂŒrden, daß es bei nicht gesunden Eltern ein Gott wohlgefĂ€lligeres Werk ist, sich eines gesunden armen kleinen Waisenkindes zu erbarmen, um diesem Vater und Mutter zu schenken, als selber ein krankes, sich und der anderen Welt nur UnglĂŒck und Leid bringendes Kind ins Leben zu setzen.

Zitat: An wissen-schaftlicher Bildung aber hat es uns Deutschen wahrhaftiger Gott nie gefehlt, desto mehr jedoch an Willens- und Ent-schlußkraft.

Zitat: Nachdem man aber das, Gott sei Lob und Dank, nicht kann, soll man sich nur nicht wun-dern, wenn das gesunde unverdorbene Volk „bĂŒrgerliche Massenversammlungen“ meidet wie der Teufel das Weih-wasser.

Zitat: Es ist ein Vorwurf, den man gegen die damaligen maßgebenden Stellen sowohl in der Re-gierung wie auch in der Heeresleitung – besser, in den bayerischen Kommandostellen – erheben muß, und den diese nicht von sich abschĂŒtteln können, daß sie in gottver-blendeter Pflichtvergessenheit nicht mit der notwendigen Entschlossenheit dagegen eingeschritten sind.

Zitat: PlanmĂ€ĂŸig schĂ€nden diese schwarzen Völkerparasiten unsere unerfahrenen, jungen blonden MĂ€dchen und zerstören dadurch etwas, was auf dieser Welt nicht mehr ersetzt werden kann. Beide, jawohl, beide christliche Konfessionen sehen dieser Entweihung und Zerstörung eines durch Gottes Gnade der Erde gegebenen edlen und einzigartigen Lebewesens gleichgĂŒltig zu. FĂŒr die Zukunft der Erde liegt aber die Bedeutung nicht darin, ob die Protestanten die Katholiken oder die Katholiken die Protestanten besiegen, sondern darin, ob der arische Mensch ihr erhalten bleibt oder ausstirbt. Dennoch kĂ€mp- fen die beiden Konfessionen heute nicht etwa gegen den Vernichter dieser Menschen, sondern suchen sich selbst gegen-seitig zu vernichten. Gerade der völkisch Eingestellte hĂ€tte die heiligste Verpflichtung, jeder in seiner eigenen Konfession dafĂŒr zu sorgen, daß man nicht nur immer Ă€ußerlich von Gottes Willen redet, sondern auch tatsĂ€chlich Gottes Willen erfĂŒlle und Gottes Werk nicht schĂ€nden lasse. Denn Gottes Wille gab den Men- schen einst ihre Gestalt, ihr Wesen und ihre FĂ€higkeiten. Wer sein Werk zerstört, sagt damit der Schöpfung des Herrn, dem göttlichen Wollen, den Kampf an. Darum sei jeder tĂ€tig, und zwar jeder gefĂ€lligst in seiner Konfession, und jeder empfinde es als seine erste und heiligste Pflicht, Stellung gegen den zu nehmen, der in seinem Wirken durch Reden oder Handeln aus dem Rah- men seiner eigenen Glaubensgemeinschaft heraustritt und in die andere hineinzustĂ€nkern versucht. Denn das Be-kĂ€mpfen von Wesenseigenheiten einer Konfession innerhalb unserer einmal vorhandenen religiösen Spaltung fĂŒhrt in Deutschland zwangslĂ€ufig zu einem Vernichtungskrieg zwischen beiden Konfessionen.

Zitat: Dann muß allerdings, von der Fibel des Kindes ange-fangen bis zur letzten Zeitung, jedes Theater und jedes Kino, jede PlakatsĂ€ule und jede freie Bretterwand in den Dienst dieser einzigen großen Mission gestellt werden, bis daß das Angstgebet unserer heutigen Vereinspatrioten „Herr, mach uns frei!“ sich in dem Gehirn des kleinsten Jungen verwandelt zur glĂŒhenden Bitte: „AllmĂ€ch-tiger Gott, segne dereinst unsere Waffen; sei so gerecht, wie du es immer warst; ur-teile jetzt, ob wir die Freiheit nun verdie-nen; Herr, segne unseren Kampf!“

Zitat: Und diese Aktion ist die einzige, die vor Gott und unserer deutschen Nachwelt einen Bluteinsatz gerecht-fertigt erscheinen lĂ€ĂŸt: Vor Gott, insofern wir auf diese Welt gesetzt sind mit der Bestimmung des ewigen Kampfes um das tĂ€gliche Brot, als Wesen, denen nichts geschenkt wird, und die ihre Stellung als Herren der Erde nur der GenialitĂ€t und dem Mute verdanken, mit dem sie sich diese zu erkĂ€mpfen und zu wahren wissen; vor unserer deutschen Nachwelt aber, insofern wir keines BĂŒrgers Blut ver- gossen, aus dem nicht tausend andere der Nachwelt ge-schenkt werden.


Religion:

Zitat: Man lehnte da alles ab: die Nation, als eine Erfindung der „kapitalistischen“ – wie oft mußte ich nur allein dieses Wort hören! – Klassen; das Vaterland, als Instrument der Bourgeoisie zur Ausbeutung der Arbeiter-schaft; die AutoritĂ€t des Gesetzes als Mittel zur Unter-drĂŒckung des Proletariats; die Schule, als Institut zur ZĂŒchtung des Sklavenmaterials, aber auch der Sklaven-halter; die Religion, als Mittel der Verblödung des zur Ausbeutung bestimmten Volkes; die Moral, als Zeichen dummer Schafsgeduld usw.

Zitat: So wie die konfessionelle Einstellung das Ergebnis der Erziehung ist und nur das religiöse BedĂŒrfnis an sich im Innern des Menschen schlummert, so stellt auch die poli-tische Meinung der Masse nur das Endresultat einer manch-mal ganz unglaublich zĂ€hen und grĂŒndlichen Bearbeitung von Seele und Verstand dar.

Zitat: Man kann hier wirklich nicht zwei Herren dienen. Wobei ich die GrĂŒndung oder Zerstörung einer Religion denn doch als wesentlich grĂ¶ĂŸer halte als die GrĂŒndung oder Zerstörung eines Staates, geschweige denn einer Partei.

Zitat: Es wĂ€re aber auch in anderer Hinsicht nur unrecht, die Religion als solche oder selbst die Kirche fĂŒr die Verfehlun-gen einzelner verantwortlich zu machen. Man vergleiche die GrĂ¶ĂŸe der vor dem Auge stehenden sichtbaren Organi-sation mit der durchschnittlichen Fehlerhaftigkeit der Men-schen im allgemeinen und wird zugeben mĂŒssen, daß das VerhĂ€ltnis von Gutem und Schlechtem dabei besser ist als wohl irgendwo anders. Sicher gibt es auch unter den Prie-stern selber solche, denen ihr heiliges Amt nur ein Mittel zur Befriedigung ihres politischen Ehrgeizes ist, ja, die im politischen Kampfe in oft mehr als beklagenswerter Weise vergessen, daß sie denn doch die HĂŒter einer höheren Wahrheit sein sollten und nicht Vertreter von LĂŒge und Verleumdung – allein auf einen solchen UnwĂŒrdigen treffen doch auch wieder tausend und mehr ehrenhafte, ihrer Mission auf das treueste ergebene Seelsorger, die in unserer heutigen ebenso verlogenen als verkommenen Zeit wie kleine Inseln aus einem allgemeinen Sumpfe herausragen.

Zitat: Dem politischen FĂŒhrer haben religiöse Lehren und Einrichtungen seines Volkes immer unantastbar zu sein, sonst darf er nicht Politiker sein, sondern soll Refor-mator werden, wenn er das Zeug hierzu besitzt!

Zitat: Freilich haben nicht die kleinste Schuld an den nicht sehr erfreulichen religiösen ZustĂ€nden diejenigen, die die reli-giöse Vorstellung zu sehr mit rein irdischen Dingen be-lasten und so hĂ€ufig in einen gĂ€nzlich unnötigen Konflikt mit der sogenannten exakten Wissenschaft bringen. Hier wird der Sieg, wenn auch nach schwerem Kampfe, der letz-teren fast immer zufallen, die Religion aber in den Augen all derjenigen, die sich ĂŒber ein rein Ă€ußerliches Wissen nicht zu erheben vermögen, schweren Schaden leiden.

Zitat: Wenn in Deutschland vor dem Kriege das religiöse Le- ben fĂŒr viele einen unangenehmen Beigeschmack erhielt, so war dies dem Mißbrauch zuzuschreiben, der von seiten einer sogenannten „christlichen“ Partei mit dem Christentum ge-trieben wurde, sowie der UnverschĂ€mtheit, mit der man den katholischen Glauben

Zitat: Man kann sich aber eine Religion nach arischer Auf-fassung nicht vorstellen, der die Überzeugung des Fort-lebens nach dem Tode in irgendeiner Form mangelt.

Zitat: Die Religion wird lĂ€cherlich gemacht, Sitte und Moral als ĂŒberlebt hingestellt, so lange, bis die letzten StĂŒtzen eines Volkstums im Kampfe um das Dasein auf dieser Welt gefallen sind.

Zitat: Faßlich vorstellbar wird die Bezeichnung „religiös“ erst in dem Augenblick, in dem sie sich mit einer bestimmt umrissenen Form dieses ihres Auswirkens verbindet. Es ist eine sehr schöne, meist aber auch billige ErklĂ€rung, wenn man das Wesen eines Menschen als „tiefinnerlich religiös“ bezeich-net.

Zitat: Indem der Glaube mithilft, den Menschen ĂŒber das Niveau eines tierischen Dahinlebens zu erheben, trĂ€gt er in Wahrheit zur Festigung und Sicherung seiner Existenz bei.

Zitat: Es konnte in den Reihen unserer Bewegung der glĂ€ubigste Protestant neben dem glĂ€ubigsten Katholiken sitzen, ohne je in den geringsten Gewissenskonflikt mit seiner religiösen Überzeugung geraten zu mĂŒssen.


Christ*

Zitat: Dennoch lag meine persönliche Sympathie zuerst auf seiten des Alldeutschen Schönerer, um sich nur nach und nach dem christlich-sozialen FĂŒhrer [Dr. Karl Lueger, AS]ebenfalls zuzuwenden.

Zitat: Wenn in Deutschland vor dem Kriege das religiöse Le- ben fĂŒr viele einen unangenehmen Beigeschmack erhielt, so war dies dem Mißbrauch zuzuschreiben, der von seiten einer sogenannten „christlichen“ Partei mit dem Christentum ge-trieben wurde, sowie der UnverschĂ€mtheit, mit der man den katholischen Glauben mit einer politischen Partei zu identi-fizieren versuchte.

Zitat: Die beste Kenn-zeichnung jedoch gibt das Produkt dieser religiösen Er-ziehung, der Jude selber. Sein Leben ist nur von dieser Welt, und sein Geist ist dem wahren Christentum innerlich so fremd, wie sein Wesen es zweitausend Jahre vorher dem großen GrĂŒnder der neuen Lehre selber war.

Zitat: DafĂŒr wurde dann Christus freilich an das Kreuz geschlagen, wĂ€hrend unser heutiges Parteichristentum sich herabwĂŒrdigt, bei den Wahlen um jĂŒdische Stimmen zu betteln und spĂ€ter mit atheistischen Judenparteien politische Schiebungen zu vereinbaren sucht, und zwar gegen das eigene Volkstum.

Zitat: Die GrĂ¶ĂŸe des Christentums lag nicht in versuchten Ver-gleichsverhandlungen mit etwa Ă€hnlich gearteten philo-sophischen Meinungen der Antike, sondern in der unerbitt-lichen fanatischen VerkĂŒndung und Vertretung der eigenen Lehre.

Zitat: Der Jude hat jedenfalls das gewollte Ziel erreicht: Katho-liken und Protestanten fĂŒhren miteinander einen fröh- lichen Krieg, und der Todfeind der arischen Menschheit und des gesamten Christentums lacht sich ins FĂ€ustchen.


ADOLF HITLER
MEIN KAMPF
Zwei BĂ€nde in einem Band
UngekĂŒrzte Ausgabe
Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., G.m.b.H., MĂŒnchen
851.–855. Auflage 1943
Alle Rechte vorbehalten
Copyright Band I 1925, Band II 1927 by Verlag Franz Eher Nachf.,
G.m.b.H., MĂŒnchen
Printed in Germany
*
Gesamtauflage
sÀmtlicher Ausgaben 10 240 000 Exemplare

Hervorhebungen im Original (dort: gesperrt)
Meine Hervorhebungen

Sicher ließe sich weit mehr Interessantes finden, etwa zu Stichwörtern wie kathol*, protestant* oder Kirche oder gar durch Lesen des WĂ€lzers (wobei mir das Lesen der christlichen Bibel damals schon gereicht hat), aber einige dieser Zitate sind, denke ich, hinreichend aufschlußreich.

Bemerkenswert der Tenor, Hitler scheint fĂŒr eine Mischung aus Urchristentum und christlicher Ökumene zu plĂ€dieren.

Achim

Re: Gott in Hitlers "Mein Kampf"

Autor: Hugo | Datum:
Schade, dass keine Textstellen angegeben sind. Dann wĂ€re es wirklich nĂŒtzlich.

Re: Gott in Hitlers "Mein Kampf"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Schade, dass keine Textstellen angegeben sind. Dann wÀre es
> wirklich nĂŒtzlich.

Hm? Der Beitrag besteht zu ca. 99% aus "Textstellen".

Achim

Re: Gott in Hitlers

Autor: Gast | Datum:
Ähm, ist der Besitz/Verbreitung dieses Buches nicht verboten? Hast du das aus dem Ausland geschrieben?

Re: Gott in Hitlers

Autor: Tobi | Datum:
> Ähm, ist der Besitz/Verbreitung dieses Buches nicht verboten?
> Hast du das aus dem Ausland geschrieben?

Soweit ich weiß, ist der Besitz in D nicht strafbar, lediglich die Verbreitung/Weitergabe.
Was könnte man auch dafĂŒr, wenn man z.B. von den Großeltern/Eltern erbt und die das Buch besaßen (besitzen mussten?).

Tobi

Re: Gott in Hitlers

Autor: dom | Datum:
Der Besitz des Buches ist in Deutschland nicht verboten. Der Verkauf einzelner Exemplare ist ebenfalls legal.

Die Recherche hat mich ĂŒbrigens etwa 3 Minuten gekostet. Das hĂ€ttest du bestimmt auch hinbekommen. Obwohl, bei dem Beitrag...

Re: Gott in Hitlers "Mein Kampf"

Autor: Ziesemann | Datum:
Zweifellos ist es nĂŒtzlich, dass StĂ¶ĂŸer dankenswerterweie zusammen getragen hat, wann Hitler in seinem Machwerk "Gott" quotiert hat; auch wenn der NS alles andere als christlich war.
Bemerkenswert ist, dass Hitler in den letzten Jahren den Begriff vermied und in seinen Reden nur noch von der "Vorsehung" sprach. Die mystische Vorstellung, dass er irgendwie doch ein von einem höheren Wesen Gesandter war, der einen Auftrag zu erfĂŒllen hat, war ihm wohl immanent zu eigen.
Und in diesem Wahn ĂŒberschneiden sich wieder vor allem christlich-katholische Vorstellungen mit den seinen.

Re: Gott in Hitlers "Mein Kampf"

Autor: Sebastian Antispe | Datum:
Wie kommst du darauf, dass der Nationalsozialismus nicht christlich war?

Bereits im 25 Punkte-Programm der NSDAP steht unter Punkt 24 klar und deutlich
Zitat: Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums
.
Hitler selbst wollte vor seinem Weg in die Politik Pfarrer werden, betonte sein Leben lang, dass er streng christlich ist, dass er nur das weiter fĂŒhre, was Luther begonnen hat, trief sich regelmĂ€ĂŸig mit Vertretern beider christlicher Großsekten, machte diverse Abkommen mit Kirchenvertretern verschiedenster LĂ€nder, etc.

Auch die heutigen Nationalsozialisten bekennen sich immer wieder zum christlichen Glauben, haben mit Kreuz.net ihr Sammelbecken der VerrĂŒckten gefunden, solidarisieren sich offen mit Bischof Williamson und der Pius-Bruderschaft, usw.

Die katholische Kirche und Hitler

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat:
In seinem Buch Pius XII. und die Vernichtung der Juden forscht der belgische Philosoph Dirk Verhofstadt eingehend nach den Verstrickungen der Vatikans mit dem Nationalsozialismus und untersucht dabei unter anderem die Frage, wie viel die Kirche vom Holocaust wusste. Sein Befund: Der Vatikan war gut informiert und hat bis auf wenige Ausnahmen nichts dagegen unternommen. Der Grund: Die eindeutige PrĂ€ferenz des Papstes fĂŒr den Nationalsozialismus gegenĂŒber Liberalismus und Kommunismus.

[...] Zur Ratifizierung des Konkordats zwischen Nazi-Deutschland und dem Vatikan wurde am 10. September 1933 in Berlin mit einem Dankgottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale gefeiert. Domprediger Pater Marianus Vetter predigte ĂŒber "den Geist des Konkordats" und dankte nachdrĂŒcklich fĂŒr die Vereinbarung zwischen dem Heiligen Vater und dem FĂŒhrer, "der allgemein bekannt ist fĂŒr seine Hingabe zu Gott und seine Sorge um das deutsche Volk". Eine SA-Abteilung nahm mit Musikkorps und allem was dazugehört an der Messe teil. Nazifahnen und katholische Banner hingen nebeneinander, und wĂ€hrend des Gottesdienstes wurde das Horst- Wessel-Lied gesungen.

Zu Hitlers fĂŒnfzigsten Geburtstag am 20. April 1939 ließen die Bischöfe spezielle Messen lesen und in ganz Deutschland und Österreich die Kirchenglocken lĂ€uten. Kardinal Bertram von Breslau schickte an diesem Tag die folgenden WĂŒnsche an Hitler: "Die herzlichsten GlĂŒckwĂŒnsche gelten dem FĂŒhrer. Es geschieht das im Verein mit den heißen Gebeten, die die Katholiken Deutschlands am 20. April an den AltĂ€ren fĂŒr Volk, Heer und Vaterland, fĂŒr Staat und FĂŒhrer zum Himmel senden."

[...] Kirchenglocken lĂ€uteten bei jedem Sieg der Faschisten, nicht nur bei militĂ€rischen, sondern auch bei politischen, beispielsweise bei der Wiedereingliederung des Saarlandes, bei der Annexion der Tschechoslowakei und dem Überfall auf Polen. Bei jedem Geburtstag Adolf Hitlers wurden die Kirchenglocken gelĂ€utet. Der pĂ€pstliche Nuntius Cesare Orsenigo bereitete jĂ€hrlich einen Gala-Empfang fĂŒr Hitler, bei dem er ihm den persönlichen Gruß des Papstes ĂŒberbrachte. Im April 1938 befahl Kardinal Innitzer im frisch angeschlossenen Österreich, jede Kirche mit Hakenkreuzen zu beflaggen, die Kirchenglocken zu lĂ€uten und Gebete zum Heil des FĂŒhrers sprechen zu lassen.

[...] Bemerkenswert ist erst einmal, dass Hitler an den soeben zum Papst gewĂ€hlten KardinalstaatssekretĂ€r Eugenio Pacelli einen Brief mit einer unzweideutigen Beifallsbezeugung sandte. Am 5. MĂ€rz 1939, drei Tage nach seiner Inauguration, bestellte der Papst Diego von Bergen, den Botschafter des Dritten Reiches, zu sich. Von Bergen war der Erste, den der neue Papst ĂŒberhaupt offiziell empfing. Und der neue Papst machte aus seiner Sympathie fĂŒr den FĂŒhrer kein Hehl.

Am 6. MĂ€rz 1939 schickte Pius XII. den folgenden Brief an Hitler: "An den hochgeehrten Herrn Adolf Hitler, FĂŒhrer und Reichskanzler von Deutschland. Sehr hochgeehrter Herr! Wir legen großen Wert darauf, Ihnen gleich am Anfang Unseres Pontifikats zu versichern, dass Wir dem Ihrer Sorge anvertrauten deutschen Volk in innigem Wohlwollen ergeben bleiben und den allmĂ€chtigen Gott in vĂ€terlicher Zuneigung um sein wahres GlĂŒck anflehen, das aus der Religion genĂ€hrt wird und Kraft empfĂ€ngt."


[...] Viele KirchenfĂŒhrer haben sich antisemitisch geĂ€ußert. So erklĂ€rte der Erzbischof von Freiburg, Conrad Gröber, im Jahr 1935: "Da jedes Volk selbst verantwortlich ist fĂŒr seine glĂŒckliche Existenz und die Aufnahme eines völlig fremden Blutes immer ein Risiko bedeutet fĂŒr ein Volkstum, das seinen historischen Wert unter Beweis gestellt hat, darf keinem Volk das Recht verweigert werden, seine rassische Reinheit unangetastet zu pflegen und dazu Schutzmaßnahmen zu ergreifen."

Dass er in den Kriegsjahren an seiner Position festhielt, zeigt sein Hirtenbrief vom 25. MĂ€rz 1941, in dem er offenkundig den Juden die Schuld am Tod Christi anlastete und hinzufĂŒgte, dass "der Fluch, den die Juden einst ĂŒber sich selbst ausriefen: ‘Sein Blut komme ĂŒber uns und unsere Kinder’ (MatthĂ€us 27,25) in der Geschichte des Christentums bis heute erfĂŒllt wurde".

Eine Ă€hnliche Aussage existiert vom Limburger Bischof Antonius Hilfrich. In seinem Fastenbrief von 1939 schrieb er wörtlich, "dass das jĂŒdische Volk am Tod Christi schuld ist. Jesus war ein Jude, aber die christliche Religion ist nicht aus der Natur dieses Volkes gekommen, das heißt: Ist von ihren rassischen Merkmalen nicht beeinflusst. Das Christentum hat sich vielmehr seinen Weg gegen dieses Volk bahnen mĂŒssen. (...) Außerdem war das jĂŒdische Volk des Gottesmords schuldig, und deshalb ist es fĂŒr immer verflucht."

Dass diese SprĂŒche Wirkung auf die deutschen Soldaten zeigten, wird durch die Tatsache belegt, dass SS-Henker wĂ€hrend der NS-Prozesse nach dem Krieg ihre Judenmassaker mit Verweisen auf bischöfliche Briefe und besonders auf die oben zitierte Stelle aus dem MatthĂ€us-Evangelium rechtfertigten.

[...] Die eindeutige PrĂ€ferenz des Vatikans fĂŒr Faschismus und Nazismus und gegen Kommunismus, Sozialismus und Liberalismus in der ersten HĂ€lfte des zwanzigsten Jahrhunderts ist der Grund, warum die PĂ€pste und besonders Pius XII. so seltsam still blieben, als die Juden diskriminiert, verfolgt, deportiert und schließlich vernichtet wurden. Die Interessen der katholischen Kirche hatten offenbar Vorrang gegenĂŒber dem Leben von Millionen von Juden in Europa.

Die Schoa war der Preis, den die katholische Kirche zu zahlen bereit war, um ihre Position zu schĂŒtzen und zu stĂ€rken. Es waren schließlich die Nazis, welche den Worten Taten folgen ließen und die extrem grausame Logik ihres Antisemitismus durch die systematische Ermordung von sechs Millionen Juden in die Praxis umsetzten.

Aber das war nur machbar unter Teilnahme von großen Teilen der katholischen und protestantischen Bevölkerung, sowohl in Deutschland als auch in den okkupierten Gebieten. Und diese tödliche Zusammenarbeit der Bevölkerung war wiederum nur möglich, weil der Papst und die meisten kirchlichen Behörden beschlossen hatten, ĂŒber die grĂ¶ĂŸte Katastrophe in der Geschichte Europas zu schweigen und sich nie öffentlich gegen Hitler und sein Naziregime zu wenden.



[...] Bereits ein Jahr vor der MachtĂŒbernahme durch die Nazis, also 1932, befĂŒrwortete Ludwig Kaas eine Regierung unter FĂŒhrung von Hitler. Der italienische KardinalstaatssekretĂ€r Pacelli (und spĂ€tere Papst Pius XII.) hat zusĂ€tzlich Druck auf Kaas ausgeĂŒbt, um ihn zur Zustimmung der Zentrumspartei zum ErmĂ€chtigungsgesetz zu bewegen, was dann auch geschah. Die Aufhebung der Demokratie, mit der UnterstĂŒtzung des Zentrumspartei am 24. MĂ€rz 1933, ebnete den Weg fĂŒr das Konkordat zwischen dem Vatikan und den Nazis.

Als im Mai 1933 die Bischöfe von OsnabrĂŒck und Freiburg wĂ€hrend ihres Rom-Aufenthalts von Pius XI. und Pacelli empfangen wurden, teilte Letzterer ihnen mit, dass die deutschen Bischöfe eine einheitliche, das heißt eine positive Meinung zum Konkordat verkĂŒnden sollten.

[...] Mit dem Konkordat schob Eugenio Pacelli, der spĂ€tere Papst Pius XII., die deutschen Bischöfe und gewöhnliche Menschen in die Arme der Nazis. Nehmen Sie zum Beispiel den Brief von Michael Buchberger, dem Bischof von Regensburg, den dieser bereits am 3. Juli 1933 an Hitler sandte: "Wir sind bereit, voll guten Willens und LoyalitĂ€t mit Ihrer Exzellenz fĂŒr den Wiederaufbau unserer Heimat zusammenzuarbeiten, das heißt fĂŒr die geistige und moralische Gleichschaltung des gesamten deutschen Volkes auf christlicher und patriotischer Basis."

Bemerkenswert ist, dass der Bischof das Wort Gleichschaltung gebrauchte, ein Terminus zur Bezeichnung von Maßnahmen, mit denen die Nazis Deutschland in eine totalitĂ€re Diktatur verwandelten. Kardinal Bertram sandte als Vorsitzender der Bischofskonferenz von Fulda am 22. Juli 1933 einen Dankesbrief an Hitler. Darin schrieb er, dass die Kirche bereitwillig mit dem Regime zusammenarbeiten wĂŒrde.


[...] Auf jeden Fall machte es Hitler und seinen Kumpanen den Weg frei, um ihre kriminelle Politik gegen die Juden zu beginnen und fast jeden Protest im Keim zu ersticken. Das war aber auch nicht weiter schwierig, weil viele ĂŒberzeugte Katholiken stark antisemitisch eingestellt waren und sich dementsprechend ĂŒber die antijĂŒdischen Maßnahmen der Nazis freuten.

So brachten denn auch mehrere deutsche Bischöfe, darunter Kardinal Michael Faulhaber von MĂŒnchen, Kardinal Adolf Bertram von Breslau, Erzbischof Conrad Gröber von Freiburg und Bischof Wilhelm Berning von OsnabrĂŒck, ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr das neue Regime zum Ausdruck. Gröber wurde im Jahr 1933 sogar sympathisierendes und zahlendes Mitglied der SS.


http://www.heise.de/tp/artikel/39/39986/1.html?zanpid=1824464400254665728

Allahs gottlose Krieger

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ähnlich absurd wie Hitler Atheismus anzudichten ist es, das mit terroristischen Dschihadisten etc. zu tun. Auf diese Idee wĂŒrde keiner kommen? Von wegen - der "Spiegel" titelt zu den Terrormilizen des "Islamischen Staats", also Glaubenskriegern:



"Allahs gottlose Armee." Der Spiegel Nr. 42, 13.10.2014

Zitat:
Syrien - Das Drama von Kobane: Wenn der "Islamische Staat" die Grenzstadt einnimmt, könnte Tausenden der Tod drohen. Ein Massaker, noch dazu live ĂŒbertragen, wĂŒrde die GlaubwĂŒrdigkeit der Weltgemeinschaft zerstören und die Kurden in der TĂŒrkei aufbegehren lassen. (S. 84)

USA - Vom Scheitern eines Idealisten: PrĂ€sident Barack Obama wollte eine friedlichere Außenpolitik, aber er unterschĂ€tzte die Gefahr, die von den IS-Terroristen ausgeht. In Syrien kann er nun zu einer tragischen Figur werden. (S. 90)

Terrorismus - Neun Tage Kalifat: Als IS-KĂ€mpfer im August große Gebiete in der Grenzregion zwischen dem Irak und Syrien eroberten, fiel auch das Jesiden-Dorf Kodscha in ihre HĂ€nde. Die 20-jĂ€hrige Nadja wurde entfĂŒhrt und missbraucht. Hier erzĂ€hlt sie erstmals die Geschichte ihrer Gefangenschaft. Von Ralf Hoppe (S. 94)

Dschihadisten - Bruders Krieg: Der "Islamische Staat" ermordet Kurden in Syrien. Trotzdem schließen sich junge Kurden aus Deutschland der Terrorgruppe an. Warum? (S. 98)

Extremismus - GewaltnĂ€chte: In Hamburg gehen 800 Salafisten und Kurden aufeinander los, in Celle prĂŒgeln sich Jesiden und Tschetschenen. Das Bundeskriminalamt befĂŒrchtet noch heftigere Ausschreitungen. (S. 100)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2014-42.html

Achim

Re: Allahs gottlose Krieger

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Gestrige Kindernachrichtensendung "Logo":
Zitat: Meryem und Ceyda wissen, dass es zur Zeit immer wieder Vorurteile gegenĂŒber dem Islam gibt. [...]
[Ceyda, 15:] "Unser Glaube ist uns wichtig und deshalb wollen wir natĂŒrlich auch, dass andere Leute ĂŒber unseren Glauben bescheid wissen." [...]
Auch Muslime können hier mehr ĂŒber ihre Religion erfahren. Frau Cetin[sp?] spricht oft mit Jugendlichen ĂŒber den Islam und auch ĂŒber die IS-KĂ€mpfer.
[Cetin:] "Ich glaube auch dass einfach junge Menschen, die hier in Deutschland leben, ĂŒber ihre eigene Religion sehr, sehr wenig wissen und die einzigen Orientierungen, die sie zur Zeit haben, sind die Videos, die sie aktuell im Internet haben, und das ist leider nicht das, woran sie sich eigentlich orientieren sollten."
Hinter den Videos steckt nÀmlich oft nicht der Islam, sondern eigentlich etwas ganz anderes..
[Ceyda:]"[...] Es sind halt eher Leute, die sich nicht so sehr mit dem Islam beschÀftigen oder nicht die richtige Seite(!) vom Islam sich ankucken."
[Cetin:]"Das Wort Islam, salām, bedeutet Frieden, und wenn man da ansetzt, da einen Ausgangspunkt hat vieleicht, dann weiß man, dass das mit Gewalt wenig zu tun hat."
[Meryem, 13]
(Meine Hervorhebungen)

Genau, und Nazi, also Katze, bedeutet kuschliges Tierchen.

Zur Erinnerung: "Islam" heißt natĂŒrlich keineswegs "Frieden", sondern "Unterwerfung (unter Gott)", siehe auch http://maqi.de/presse/tierrechtstag2014.html.

Achim

Religionsunterricht: ein Terrorist kann kein Moslem sein und ein Moslem kann ...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Ein geforderte "Gegenmaßnahme" nach Charlie Hebdo war die nach mehr(!), insbesondere islamischem, Religionsunterricht. Als ließe man zur BekĂ€mpfung des Faschismus Nazis auf die Kinder los.

WĂ€hrend inzwischen sogar schon der eine oder andere Pfarrer zugibt, dass Jesus eine fiktive Figur ist (wie RotkĂ€ppchen - http://aktuell.evangelisch.de/artikel/112801/niederlaendischer-pfarrer-zieht-historischen-jesus-zweifel) werden in der Schule Kinder mit Wahnvorstellungen indoktriniert (im Religionsunterricht, aber nicht nur - Jesus als angebliche historische Person kam in meinem Geschichtsbuch(!) "Zeiten und Menschen" Band 4 vor, und heute wird im vermeintlichen "Ethik"-Unterricht GrundschĂŒlern weisgemacht, es gĂ€be Götter, vielmehr den christlichen).

In der "Jungen Welt" vom 2. Februar 2015 ist zu lesen:
Zitat: Die LĂ€nder Hamburg, Sachsen und Bremen schafften den Religionsunterricht 1918/19 komplett ab, und Bayern hob 1919 die geistliche Schulaufsicht auf. Diese von der Bevölkerung der entsprechenden LĂ€nder getragenen Neuerungen fanden leider keinen Eingang in die Reichsverfassung – auf vehementen Protest gerade der Großkirchen fand sich der Religionsunterricht als »ordentliches Lehrfach« wieder. 1933 bekrĂ€ftigten Papst Pius XI. und Adolf Hitler diesen Zustand fĂŒr den katholischen Religionsunterricht im Reichskonkordat, und dieser ist bis heute im Grundgesetz verankert. [...]

Inzwischen sind knapp 37 Prozent der Bevölkerung konfessionslos; doch auch sie mĂŒssen den konfessionellen Religionsunterricht finanzieren – sowie auch die Ausbildung, Besoldung und die AltersbezĂŒge der Religionslehrer. Im Jahr 2009 wurden fĂŒr die Erteilung des Religionsunterrichtes fĂŒr staatliche Religionslehrer Steuergelder in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. 37 Prozent davon entsprechen einer Summe von 629 Millionen Euro.

Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist die Aufgabe des Religionsunterrichtes, die GlaubenssÀtze als »bestehende Wahrheiten zu vermitteln«. [...]
(https://www.jungewelt.de/2015/02-02/020.php, meine Hervorhebungen)

Das Ergebnis sieht dann so aus, Beispiel "Islamunterricht", 7. Klasse:
Zitat: Off: "Ganz normale SchulbĂŒcher eben, und auch die Themen sind ganz Ă€hnlich wie in jedem anderen Religionsunterricht."
Seleme, 13: "Von der 5. Klasse an lernen wir von Anfang an [...] wer ist Gott, wieso kann man ihn nicht sehen oder halt solche Sachen."
LĂŒtfihan, 12: "Und dann gibt's da solche Themen, also Alltagsthemen, zum Beispiel die Liebe und so, und was dann der Koran dazu sagt und die anderen Religionen." [...]
Off: "Vor allem ĂŒber die Anschlage von Paris, wo vor einigen Wochen Terroristen mehrere Menschen töteten, haben die SchĂŒler viel gesprochen. Denn die Terroristen behaupten[sic!], sie hĂ€tten das im Namen des Islam getan."
Seleme, 13: "Wir haben halt auch gerlernt[sic!], zum Beispiel dass jetzt ein Terrorist kann kein Moslem sein und ein Moslem kann kein Terrorist sein." [...]
Abdullah, 12: "Mich hat mal ein MĂ€dchen gefragt ob meine Eltern vielleicht Terroristen sind, aber ich hab' gesagt, das hat doch gar nichts mit Muslimen zu tun." [...]
Moderator: "Ja, und Expertern fordern eben, dass es mehr Islamunterricht in Deutschland gibt."
"Logo", Kika, ebenfalls 2. Februar 2015

Genau. Wenn jemand "allahu akbar" brĂŒllend Leute abknallt, weil sie "den Propheten beleidigt" haben, und das von unzĂ€hligen Moslems weltweit gutgeheißen wird, hat das gaaar nichts mit Muslimen zu tun, das können keine Moslems sein.

Achim

Merkel verbreitet den Mythos von "gottlosen" Gotteskriegern

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die AttentÀter von Paris als "menschenverachtende und gottlose Terroristen" bezeichnet.

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/11/521479/merkel-bezeichnet-pariser-attentaeter-als-gottlose-terroristen/

Nunja, GlÀubige nennen ja gern die GlÀubigen anderr Sekten "gottlos".

Achim

Obama: Keine Religion ist verantwortlich fĂŒr Terrorismus.

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Zitat: Der Islam darf nach den Worten des amerikanischen PrĂ€sidenten Barack Obama nicht als Quelle fĂŒr Extremismus diffamiert werden. „Keine Religion ist verantwortlich fĂŒr Terrorismus. Menschen sind verantwortlich fĂŒr Gewalt und Terrorismus“, sagte Obama am Mittwoch in Washington. [...] Die Strippenzieher in Organisationen wie der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) seien keine religiösen AnfĂŒhrer,
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/barack-obama-spricht-religion-von-terror-verantwortung-frei-13437123.html

Und so jemand hat das aktive und passive Wahlrecht ...

Aber sehen wir uns das Zitat (angelehnt an den Waffenlobby-Slogan "Waffen töten keine Menschen. Menschen töten Menschen.") mal genauer an:

1) Keine Religion ist verantwortlich fĂŒr Terrorismus.
2) Menschen sind verantwortlich fĂŒr Gewalt und Terrorismus.

Immerhin gibt er damit implizit zu, dass Religion verantwortlich fĂŒr Gewalt ist (die er in 2) nennt, in 1) aber nicht).

Was er sagt ist natĂŒrlich etwa analog zu
1) Faschismus ist nicht verantwortlich fĂŒr den 2. Weltkrieg.
2) Menschen sind verantwortlich fĂŒr den 2. Weltkrieg.

Siehe hierzu auch "Religion tötet keine Menschen, Menschen mit Religion töten Menschen" (Valentin Abgottspon, http://www.news.ch/Religion+toetet+keine+Menschen+Menschen+mit+Religion+toeten+Menschen/652602/detail.htm)

Wenn ein christlicher BankrĂ€uber Bankangestellte erschießt, weil er das Geld haben will, ist er kein religiös motivierter Mörder.
Wenn ein atheistischer BankrĂ€uber Bankangestellte erschießt, weil er das Geld haben will, ist er kein atheistisch motivierter Mörder.
Wenn ein christlicher BankrĂ€uber Bankangestellte erschießt, weil "Gott" es ihm "befohlen" hat, ist er ein religiös motivierter Mörder.
Ein atheistischer BankrĂ€uber, der Bankangestellte erschießt, weil "kein Gott" es ihm "befohlen" hat, existiert nicht.

Das mĂŒsste doch selbst Obama begreifen.

Achim