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Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

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Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

Autor: martin | Datum:
Überschriften wie "Ist Soja schĂ€dlich?", "Die Wahrheit ĂŒber Soja", "Die giftige Bohne", "Soja-Mythen" oder auch weniger dramatisch: "Soja – Eine Gefahr fĂŒr die Menschheit?", hĂ€ufen sich langsam, aber zunehmend. Sie fĂŒhren zu Texten, die Soja als giftig, schĂ€dlich, wenn nicht tödlich bezeichnen und alle Aussagen ĂŒber die gesundheitsfördernde Wirkung auf die Propaganda der internationalen Sojamafia schieben.

Zwar ist fĂŒr die vegane ErnĂ€hrung Soja keineswegs notwendig (d.h. selbst wenn Soja wirklich was-auch-immer wĂ€re, ist das kaum als Argument gegen Veganismus brauchbar), aber solche dreisten Verunglimpfungen sollen nicht unwidersprochen bleiben. Zudem ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis die dĂŒmmern Veganismusgegner (und von denen gibt es genug) versuchen, das als Argument gegen Veganismus zu gebrauchen (also all die, die nicht merken, daß sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden). Zudem habe ich es schon in zwei Veganismus-Foren gesehen, wo es teilweise Verunsicherung auszulösen scheint und ein genereller Gegentext fehlt wohl bisher.

Ein verbreitetes Beispiel, dessen Aussagen so oder in anderer Form wiederholt werden ist folgendes (erkennbar sind sie ĂŒbrigens an der schlechten Orthographie):
Zitat: MĂ€rchen: Sojaprodukte werden schon seit Jahrtausenden gegessen.

Wahrheit: Soja wurde zuerst als Nahrungsmittel genutzt wÀhrend der Chou Dynasie (1134-246 v.Christus) nachdem die Chinesen das Fermentieren von Sojabohnen erlernt hatten. Nicht-fermentiertes Soja war ungeeignet zur ErnÀhrung. Sie stellten Tempeh, Natto und Tamari her.

MĂ€rchen: Asiaten essen große Mengen von Sojaprodukten.

Wahrheit: Der durchschnittliche Verbrauch von Sojaprodukten in Japan und China ist 10 Gramm (etwa 2 Teelöffel) pro Tag. Asiaten essen Sojaprodukte in kleinen Mengen als Zugabe und nicht als Ersatz fĂŒr tierische Produkte.

MĂ€rchen: Moderne Soyaprodukte vermitteln dieselben gesundheitlichen Vorteile wie die traditionell fermentierten Sojaprodukte.

Wahrheit: Die meisten modernen Sojaprodukte werden nicht im Hinblick der Neutralisierung von Giftstoffen fermentiert, sondern in einer Weise, die die Eiweisse denaturiert und dadurch den Anteil der krebserregenden Stoffe erhöht

MĂ€rchen: Soja ist ein komplettes Eiweiss.

Wahrheit: Wie alle HĂŒlsenfruechte, sind auch Sojabohnen arm an schwefelhaltigen AminosĂ€uren wie Methionin und Cystin. Ausserdem denaturiert die moderne Verarbeitung das fragile Lysin.

MÀrchen: Fermentierte Sojaprodukte können bei vegetarischer ErnÀhrung Vitamin B 12 anbieten.

Wahrheit: Die chemische Verbindung, die Vitamin B 12 Ă€hnelt, kann vom menschlichen Körper nicht genutzt werden; im ĂŒbrigen verursachen Sojaprodukte einen erhöhten Bedarf an Vitamin B 12.

MĂ€rchen: Sojaprodukte sind fĂŒr Kleinkinder unbedenklich.

Wahrheit: Sojaprodukte enthalten Trypsinantagonisten, die die Eiweissverdauung und BauchspeicheldrĂŒsenfunktion beeinflussen. In Versuchstieren fĂŒhrte eine ErnĂ€hrung, die viel Trypsinantagonisten enthielt, zu BauchspeicheldrĂŒsenkrankheiten sowie zur Wachstumshemmung. Soja erhöht den körperlichen Bedarf an Vitamin D, welches fĂŒr normales Wachstum und feste Knochen gebraucht wird. PhytinsĂ€ure in Sojaprodukten verursachen reduzierte Eisen- und Zinkaufnahme, was fĂŒr die Gesundheit von Hirn und Nervensystem gebraucht wird. Soja hat kein Cholesterin, was auch fĂŒr die Entwicklung von Hirn und Nervensystem erforderlich ist. Megadosierungen von Phytoöstrogenen in Sojaprodukten werden in der heute beobachteten FrĂŒhentwicklung in MĂ€dchen sowie in der sexuellen SpĂ€tentwicklung von Jungen verdĂ€chtigt.

MÀrchen: Sojaprodukte können Osteoporose verhindern.

Wahrheit: Soja kann einen Mangel an Kalzium und Vitamin D verursachen, beide werden fĂŒr gesunde Knochen gebraucht. Kalzium von KnochenbrĂŒhe und Vitamin D von MeeresfrĂŒchten, Schweineschmalz und Innereien verhindern Osteoporose in asiatischen LĂ€ndern - nicht Soyaprodukte.

MĂ€rchen: Moderne Sojaprodukte schĂŒtzen vor vielen Arten von Krebs.

Wahrheit: Ein Bericht der britischen Regierung besagt, dass wenig Beweise fĂŒr eine schĂŒtzende Rolle vor Brustkrebs oder anderen Krebsarten den Sojaprodukten zugeordnet werden kann. Eher könnte es sein, daß Soja das Krebsrisiko erhöht.

MĂ€rchen: Soja schĂŒtzt vor Herzkrankheiten.

Wahrheit: Bei manchen Menschen erniedrigt Soja das Cholesterin, aber es gibt wenig Anzeichen, daß niedriges Cholesterin das Risiko von Herzkrankheit vermindert.

MĂ€rchen: Sojaestrogene sind gesund.

Wahrheit: Sojaisoflavone sind Phyto-endokrine Störstoffe. Bei Normalaufnahme können sie den Eisprung verhindern und das Wachstum von Krebszellen fördern. Die geringe Menge von 30 Gramm (etwa 4 Eßlöffel) pro Tag kann zu SchilddrĂŒsenunterfunktion mit den Symptomen MĂŒdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme und Schlappheit fĂŒhren.

MĂ€rchen: Soja ist harmlos und gesund fĂŒr Frauen in den Jahren nach Beginn des Klimakteriums.

Wahrheit: Soja kann das Wachstum von östrogenabhĂ€ngigen Tumoren fördern und SchilddrĂŒsenprobleme verursachen. SchilddrĂŒsenunterfunktion ist mit Schwierigkeiten der Menstrualblutung assoziiert.

MÀrchen: Phytoestrogene in Soja können die Hirnfunktion steigern.

Wahrheit: Eine neue Studie fand, dass Frauen mit dem höchsten Blutspiegel von Östrogenen den niedrigsten Hirnfunktionsstand hatten; bei Japan-Amerikanern wird der Verzehr von Tofu in den mittleren Jahren mit dem Auftreten der Alzheimerkrankheit in spĂ€teren Jahren assoziiert.

MĂ€rchen: Sojaisoflavone und Sojaproteinisolate haben den (US-) Status GRAS (allgemein als unbedenklich anerkannt).

Wahrheit: Archer Daniels Midland (ADM) hat unlĂ€ngst seinen Antrag bei der FDA auf GRAS-Status fĂŒr Sojaisoflavone zurĂŒckgezogen - nach Protesten der Wissenschaftlicher. Die FDA hat nie den GRAS-Status fĂŒr Sojaeiweissisolat genehmigt wegen der PrĂ€senz von Giftstoffen und Krebserregern in verarbeiteten Sojaprodukte.

MĂ€rchen: Soja ist fĂŒr Ihr Sexleben gut.

Wahrheit: Zahlreiche Tierversuche haben gezeigt, daß Soja Unfruchtbarkeit in Tieren verursacht. Sojakonsum fördert Haarwachstum in MĂ€nnern im mittleren Alter, was einen niedrigen Östrogenspiegel vermuten lĂ€sst. Japanische Hausfrauen fĂŒttern Tofu an ihre Ehegatten, wenn sie ihre Fruchtbarkeit vermindern wollen.

MĂ€rchen: Sojabohnen sind fĂŒr die Umwelt gut.

Wahrheit: Die Mehrzahl (ca. 70 %) der in den USA gewachsenen Soyabohnen sind genetisch manipuliert, um den Bauern eine liberale Anwendung von Pestiziden zu erlauben.

MĂ€rchen: Sojabohnen sind fĂŒr EntwicklungslĂ€nder von Vorteil.

Wahrheit: In LĂ€ndern der Dritten Welt ersetzen Sojabohnen die traditionellen Anbauprodukte und ĂŒbertragen den Mehrwert durch Verarbeitung durch die lokale Bevölkerung an die multinationalen Aktiengesellschaften.



Hierbei und bei den anderen "Texten" kann bereits Folgendes pauschal festgestellt werden:

1. Es werden keine genauen oder nur relative Zahlen mitgeteilt. Wenn es gemacht wird, wird nicht gesagt, inwiefern sie relevant sind. Beispiel sind die "30 g Isoflavone". Sojamilch enthĂ€lt allerdings nur 2,0 mg/g, d.h. in einem Liter Sojamilch (1000 g) sind 2 g enthalten, sodaß man 15 Liter Sojamilch tĂ€glich trinken mĂŒĂŸte, um diese hohen Mengen zu erreichen. (Der Isoflavongehalt schwankt je nach Anbaugebiet, -bedingungen, -weiterverarbeitung usw. Dabei ist die Angabe von 2 mg/g ĂŒbrigens noch hoch, nach anderen Angaben zur Isoflavon-Menge in Sojaprodukten können es auch mal tĂ€glich 300 Liter oder mehr werden, die getrunken werden mĂŒĂŸten.)
Der nĂ€chste Taschenspielertrick findet sich (oben nicht enthalten) bei relativen Angaben ("sechs mal höher als", ich glaube es war Cadmium), die keinerlei Aussage darĂŒber machen, wie hoch Vergleichsgehalt ist und welche Dosen schĂ€dlich sind. 6 ”g wĂ€ren beispielsweise "sechs mal mehr" als 1 ”g und trotzdem sind beides bei ziemlich allen Stoffen keine gefĂ€hrlichen Dosen.

2. Es fehlen Quellennachweise oder nĂ€here Informationen zu diesen. "Ein Bericht des/der .." – welcher? welches Jahr? in welchem Zusammenhang? usw. (Ansonsten könnte man ja dahinter kommen, daß sich alles zusammengesponnen wurde.) Wenn man Quellen auftauchen, werden fast nie Aussagen ĂŒber die Untersuchungsmodelle gemacht, die (s.u.) die grĂ¶ĂŸte Fehlerquelle sind.
Aber nicht nur Quellen, sondern auch ĂŒberhaupt ErklĂ€rungen, z.B. daß Soja Vit.-D-Mangel auslösen könnte wird mit keinem Wort begrĂŒndet.

3. Pauschalisierungen. Was wirklich untersucht wurde, ist oftmals nebensĂ€chlich. Einmal sind es die rohen Bohnen (die so wohl kaum jemand ißt), von denen mir nichts dir nichts auf verarbeitete Sojaprodukte geschlossen wird, mal (oder eher: oft) ist es irgendwelche SojasĂ€uglingsnahrung, von deren Zusatzstoffen oder produktionsbedingten RĂŒckstĂ€nden auf SojasĂ€uglingsnahrung allgemein oder gar auf alle anderen (völlig anders verarbeiteten Produkte) geschlossen wird.

4. Fehlerhafte Untersuchungsmethoden. Fast alle diese "Erkenntnisse" kommen, wenn man doch einmal angegebenen Quellen nachgeht, aus Tierversuchen oder In-vitro-Tests. Tierversuche sind, wie wir wissen, nicht auf Menschen ĂŒbertragbar. Die Ergebnisse bestĂ€tigen das (die Menschenversuche widersprechen den Nichtmenschenversuchen), s.u.
Dazu gehören auch all die Untersuchungen, die sich auf isolierte Sojaisoflavone oder Sojaproteine beziehen und völlig außer acht lassen, daß sich diese Stoffe in den wesentlich geringeren Mengen der Nahrungsmittel und vor allem im aktiven NĂ€hrstoffverbund völlig anders verhalten bzw. auswirken, als unter diesen kĂŒnstlichen Bedingungen.


Entsprechend dem MĂ€rchen-Wahrheit-Schema von oben kommt hier jetzt also die wirkliche Wahrheit ĂŒber Soja, wobei ich bei Aussagen mit völligem Unsinn ("Japanische Hausfrauen fĂŒttern Tofu an ihre Ehegatten...") bzw. völlig irrelevante Aspekte (wielange Soja gegessen wird oder nicht) auslasse. ErgĂ€nzt habe ich es mit weiteren Vorurteilen aus anderen Texten.


MÀrchen: Der durchschnittliche Verbrauch von Sojaprodukten in Japan und China ist 10 Gramm (etwa 2 Teelöffel) pro Tag.

Wahrheit: Laut der Studien "Kobayashi: Trends in national nutritional survey of Japan" (in: Nutr. Health 8 (2-3), S. 91-96) liegt der Konsum in Japan bei 65 g/Tag und in manchen Regionen in China bei bis zu 76 g/Tag.


MĂ€rchen: [Schlechtes Eiweiß.] Wie alle HĂŒlsenfruechte, sind auch Sojabohnen arm an schwefelhaltigen AminosĂ€uren wie Methionin und Cystin. Ausserdem denaturiert die moderne Verarbeitung das fragile Lysin.

Wahrheit: Seit wann ergibt sich der Eiweißstatus aus nur zwei AminosĂ€uren? Was ist mit Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin und Valin, die in Soja enthalten sind? Soja ist die einzige Pflanze, die alle neun AminosĂ€uren zusammen besitzt, u.a. deshalb hat es auch bei der FAO/WHO-Untersuchung ĂŒber die Proteinwertigkeit die höchste Wertigkeit erzielt, vor allen Tierproduktproteinen.


MÀrchen: Die Produktionsverfahren zerstören xy und erhöhen krebserregende Stoffe usw.

Wahrheit: Die Produktionsverfahren zerstören die schĂ€dlichen Stoffe (z.B. Phytate) und zerstören das Protein nicht, sondern entfalten die Proteinstrukturen, sodaß es leichter verdaubar wird. Weitere Beispiele finden sich in den anderen Antworten.


MĂ€rchen: Sojaprodukte sind ungeeignet fĂŒr die Vit.-B12-Versorgung.

Wahrheit: Auch wenn Soja an sich kein verwertbares B12 enthÀlt (die einzige, halbwegs richtige Aussage von oben), gibt es viele Sojaprodukte, denen es zugesetzt ist, damit sind sie gute Quellen unter den angereicherten Nahrungsmitteln.


MĂ€rchen: Sojaprodukte verhindern Osteoporose nicht, sondern bedingen sie.

Wahrheit: Wie erwĂ€hnt, gibt es a) keine BegrĂŒndung dafĂŒr und b) ist die empirische Grundlage falsch. Die Forschung kam hingegen zu dem Ergebnis: "Soja-Isoflavone weisen durch Aktivierung des Estrogen-Rezeptor-β-Systems in den Knochen einen schĂŒtzenden Effekt vor Knochenabbau auf."


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Protease-Inhibitoren (ins. Trypsinhemmer auch Trypsinantagonisten genannt) enthÀlt.

Wahrheit: Protease-Inhibitoren werden einerseits bei der Herstellung von Sojaprodukten durch Verfahren wie Erhitzen oder Raffinieren denaturiert und damit unschĂ€dlich gemacht und andererseits wurde ermittelt, daß sie zu 90% nicht aufgenommen, sondern wieder ausgeschieden werden ("Protease inhibitors in plant foods. Content and inactivation", in: Advances in experimental medicine and biology, Heft 199, Seite 299-347).


MĂ€rchen: Soja ist schĂ€dlich, weil es Phytoöstrogene (Isoflavone wie Genistein, Glycitein, Daidzein) enthĂ€lt, die zu Krebs auslösen, Herzkrankheiten bedingen, zu SchilddrĂŒsenunterfunktion fĂŒhren, verfrĂŒhte sexuelle Reife bedingen etc. pp. usw. usf.

Wahrheit: Zu solchen "Ergebnissen" kommt man, wenn man nutzlose Tierversuche macht. Isoflavon-Forschungsinitiative e.V. hat das wie folgt zusammengefaßt:
Zitat: Die Hypothese, dass Isoflavone möglicherweise Krebs auslösen könnten, scheint durch experimentelle Studien gestĂŒtzt zu werden - Studien, bei denen Isoflavone das Wachstum menschlicher Brustkrebszellen, die in Versuchstiere transplantiert wurden, förderten. Dieses Modell wurde jedoch als viel zu kĂŒnstlich kritisiert: Die Tiere hatten keine eigene Estrogenproduktion und kein Immunsystem, und sie erhielten die Isoflavone in unglaublich hohen Dosen. Schlimmer noch: in diesem Modell spielt der Estrogen-beta-Rezeptor keine Rolle. Es konnte gezeigt werden, dass bereits eine kleine Abwandlung der Studienbedingungen in Richtung eines etwas natĂŒrlicheren Umfeldes das Krebszellwachstum nicht lĂ€nger fördert, sondern im Gegenteil hemmt!
Dass diese vermeintlich das Krebsrisiko bestĂ€tigenden Tierversuche fĂŒr den Beleg eines Risikos gar nicht geeignet sind, wird auch durch die Tatsache unterstrichen, dass diese Hypothese den Beobachtungen an mittlerweile weit mehr als 400.000 Frauen in epidemiologischen Studien widerspricht, ebenso wie den Ergebnissen klinischer Studien, in deren Verlauf Biomarker der Sicherheit an der Brust gemessen wurden.

Wer einen weiteren Beweis fĂŒr die Nicht-Übertragbarkeit von Tierversuchen braucht, hat ihn hiermit bekommen.

Mehr zu den fehlerhaften Untersuchungsbedingungen:
Risks extrapolated from in vivo experiments
Risks extrapolated from in vitro-models

WeiterfĂŒhrend zur hormonellen Fragen: Soja und Hormonelle Sicherheit

FĂŒr das MĂ€rchen ĂŒber SchilddrĂŒsenschĂ€digung gilt Ähnliches:
Zitat: Again the concerns can be traced back to in vitro-studies and animal experiments, from which it was extrapolated that isoflavones might aggravate the symptoms of patients with thyroidal gland insufficiency, especially when these women are iodine deficient. Again, this risk has not been confirmed through clinical observations. A recent review of the available clinical data concluded that even adults with thyroidal gland insufficiency do not need to avoid soy.

Noch einmal: diese verunsichernden Aussagen können auf In-vitro-Experimente und Tierversuche zurĂŒckverfolgt werden, aus denen geschlossen wurde, daß Isoflavone die Symptome von Patienten mit SchilddrĂŒsenunterfunktion verschlechtern können, insbesondere wenn diese Frauen an Jodmangel leiden. Noch einmal: dieses Risiko wurde in klinischen Bebachtungen nicht bestĂ€tigt. Eine neue ÜberprĂŒfung der verfĂŒgbaren klinischen Daten ergab, daß selbst Erwachsene mit SchilddrĂŒsenunterfunktion Soja nicht vermeiden mĂŒssen.

Entgegen diesen Aussagen, gibt es etliche Studien, die die entgegengesetzte, ursprĂŒngliche Aussage stĂŒtzen, daß diese Stoffe eben genau die sind, die die gesundheitlich positiven Effekte bewirken. Siehe auch den nĂ€chsten Beitrag im Thread.

WeiterfĂŒhrend: Soja und SchilddrĂŒsensicherheit


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es den GRAS-Status nicht bekommen hat.

Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich Zusatzstoffe fĂŒr weiterverarbeitete Nahrungsmittel. Isolierte Sojaisoflavone und isolierte Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen allgemein.


MĂ€rchen: Soja macht unfruchtbar.

Wahrheit: Wie in der "ErklĂ€rung" oben bereits stand: alles Tierversuche, also völlig aussagelos fĂŒr Menschen. Zudem wird auch hier sehr gerne mit konzentrierten Isoflavonen gearbeitet, wie sie – wie gesagt – in normalen Sojaprodukten nicht vorkommen.
Daneben (in Studien mit Menschen) werden gerne Zahlen von Spermienkonzentrationen heruntergebetet, ungeachtet dessen, daß die Konzentration allein keine Aussagen ĂŒber die Fruchtbarkeit macht (die SpermienmobilitĂ€t, SpermienmortalitĂ€t, Spermienmorphologie und das Ejakulatvolumen ist genauso wichtig). Wenn man einige Studien genauer betrachtet, dann sieht das Ergebnis plötzlich anders aus (so wurden nichtreprĂ€sentative Versuchspersonen benutzt, die Anzahl der Versuchspersonen war zu klein, die Spermienkonzentration war geringer lag aber im Normalbereich usw.).
Nicht zu vergessen, daß die Presse gerne Studienergebnisse verdreht bzw. aus den relativen Zahlen (mehr/weniger als) eigenmĂ€chtig unwissenschaftliche RĂŒckschlĂŒsse zieht. (Wie es auch bei der verlinkten Studie der Fall gewesen ist.)


MĂ€rchen: Soja ist schlecht fĂŒr die Umwelt.

Wahrheit: Wie bekannt dient der extensive Sojaanbau zu mehr als 70% der Herstellung von Tiernahrung. Ergo: Unveganismus ist schlecht fĂŒr die Umwelt, nicht Soja. Siehe auch silch.de-Vorurteile: "Der Anbau von Soja ist umweltschĂ€dlich.".


MĂ€rchen: Soja ist fĂŒr die EntwicklungslĂ€nder von Nachteil.

Wahrheit: Hier gilt das gleiche.


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Phytate/PhytinsÀure enthÀlt.

Wahrheit: PhytinsĂ€ure wird zum einen durch die körpereigene Phytase sowie durch Phosphatase aus pflanzlicher Nahrung gespalten und unschĂ€dlich gemacht. Daneben wird bei der Herstellung verschiedener Sojaprodukte PhytinsĂ€ure durch den Fermentierungsprozeß sowie bei der Zubereitung durch Erhitzen reduziert.
Einen hohen PhytinsĂ€uregehalt besitzen ĂŒbrigens auch Reise, Weizen, Mais, Roggen, Gerste und ErdnĂŒsse (und trotzdem leben wir noch).


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Carrageen enthÀlt.

Wahrheit: Soja enthĂ€lt keineswegs Carrageen, sondern dieses ist ein Zusatzstoff, der bei Sojaprodukten eingesetzt sein kann. Wer es vermeiden will, muß sich lediglich ĂŒber die jeweiligen Inhaltsstoffe informieren.


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Fluor enthÀlt.

Wahrheit: Sojabohnen enthalten ca. 0,3 mg/100 g, aus einem Kilo werden sieben Liter Sojamilch hergestellt, d.h. ein Liter Sojamilch enthĂ€lt ca. 0,4 mg. Bei einer toxischen Dosis von 20 mg mĂŒĂŸten also 50 Liter Sojamilch tĂ€glich getrunken werden, um eine Fluorvergiftung zu bekommen (und das auch nur, wenn Fluor zu 100% resorbiert werden wĂŒrde). Aber wieso richtig rechnen, wenn man auch rumschreien kann.
Daneben ist Fluor ein Spurenelement und wird fĂŒr den Aufbau von Knochen und ZĂ€hnen benötigt, es ist also in den kleinen in Sojaprodukten enthaltenen Mengen nicht schĂ€dlich, sondern gesund.


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Cadmium enthÀlt.

Wahrheit: Reine Behauptung ohne Zahlen. Die Studie "Cadmium And Lead Content Of Soybean Products" (Journal of Food Science, Heft 45, Nr. 5, Seite 1105-1453) kommt zu dem Ergebnis, daß Sojaprodukte weder relevante Mengen Cadmium noch Blei enthalten und sie bezieht sich auf Soja allgemein. Die Studie, die fĂŒr die Cadmiumhaltigkeit dahergebetet wird, bezieht sich hingegen nur auf bestimmte, verarbeitete SojasĂ€uglingsnahrung. (Siehe auch Fazit.)


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Lektine, Lysinoalanine und HÀmagglutinine enthÀlt.

Wahrheit: Auch diese werden bei der Herstellung von Sojaprodukten durch Verfahren wie Erhitzen denaturiert und damit unschÀdlich gemacht.
DarĂŒber hinaus sind diese Stoffe auch in vielen anderen Nahrungspflanzen (wie Tomanten) enthalten (und die SchĂ€dlichkeit wurde unter Garantie auch in Tierversuchen "ermittelt").


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Goitrogene enthÀlt.

Wahrheit: Soja enthĂ€lt Goitrogene genauso wie etliche andere Nahrungspflanzen (Brokkoli, Raps, Hirse, Mais, Kohl, Radieschen usw.). Solange keine konkreten Zahlen ĂŒber die Menge vorliegen, ist diese Aussage genauso unrelevant wie die anderen.


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Raffinose und Stachyose enthÀlt.

Wahrheit: Dies sind Kohlenhydrate (Mehrfachzucker), die in vielen HĂŒlsenfrĂŒchten vorkommen und schlimmstenfalls zu BlĂ€hungen fĂŒhren können. Das als "schĂ€dlich" zu bezeichnen ist reichlich ĂŒbertrieben.


MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es Aluminium enthÀlt.

Wahrheit: Auch das bezieht sich auf bestimmte SojasĂ€uglingsnahrung und selbst dort liegen erstens die gefundenen Mengen innerhalb der Toleranzgrenze der WHO und zweitens gibt es keine Informationen zu Langzeitwirkungen einer erhöhten Aluminiumaufnahme bei Kindern (so eine Stellungnahme der ErnĂ€hrungskommission der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Kinder- und Jugendmedizin et al.).


Fazit: Viel heiße Luft und wenig Fakten. Es mag sein, daß irgendwelche SojasĂ€uglingsnahrung irgendwelche produktionsbedingten schĂ€dlichen Zusatzstoffe enthalten könnte, nur liegt das dann an den Zusatzstoffen bzw. der Produktion. Deshalb alle Sojaprodukte als schĂ€dlich zu bezeichnen, ist etwas weit hergeholt bzw. eben frei erfunden, aus Halbwahrheiten zusammengeklaubt usw.
Das heißt auch nicht, daß jeder völlig bedenkenlos Soja konsumieren soll. Wie jede Nahrungspflanze hat es einige spezifische, höherkonzentrierte Inhaltsstoffe (wie die Isoflavone), auf die manche Menschen gut und andere vielleicht weniger gut reagieren. Von Menschen mit einer Sojaallergie abgesehen. Aber ob man es gut vertrĂ€gt (bzw. in welchen Mengen) oder weniger gut, ist individuell und nur weil es einige Menschen gibt, die es weniger gut vertragen, ist Soja sicher keine "Gefahr fĂŒr die Menschheit".

Studien

Autor: martin | Datum:
Die StudienĂŒbersichten stelle ich nicht rein, um Soja als besonders gesund darzustellen (auch wenn zutrifft, aber Gesundheit ist nunmal ein argumentatives Nono), sondern als weiterte Gegenargumente gegen die o.g. reichlich platte Anti-Soja-Propaganda.
Wieso die Gegenstudien (von denen es auch ein paar gibt) fehlerhaft sind, ist oben erlĂ€utert. Wer der Meinung ist, auch die Pro-Soja-Studien seien alle unwissenschaftlich usw., kann die Übersicht nutzen, um das zu beweisen.


Soja und Osteoporosevorbeugung

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/en/clinical-effects/osteoporosis/117-osteoporosis.html

Zitat: Wu J, Oka J, Higuchi M, Tabata I, Toda T, Fujioka M, Fuku N, Teramoto T, Okuhira T, Ueno T, Uchiyama S, Urata K, Yamada K, Ishimi Y.: Cooperative effects of isoflavones and exercise on bone and lipid metabolism in postmenopausal Japanese women: a randomized placebo-controlled trial, in: Metabolism. 2006 Apr;55(4):423-33.

Zhang X, Shu XO, Li H, Yang G, Li Q, Gao YT, Zheng W.: Prospective cohort study of soy food consumption and risk of bone fracture among postmenopausal women, in: Arch Intern Med. 2005 Sep 12;165(16):1890-5.

Ikeda Y, Iki M, Morita A, Kajita E, Kagamimori S, Kagawa Y, Yoneshima H.: Intake of fermented soybeans, natto, is associated with reduced bone loss in postmenopausal women: Japanese Population-Based Osteoporosis (JPOS) Study, in: J Nutr. 2006 May;136(5):1323-8 (Volltext online)

Zhang X, Shu XO, Li H, Yang G, Li Q, Gao YT, Zheng W.: Prospective cohort study of soy food consumption and risk of bone fracture among postmenopausal women, in: Arch Intern Med. 2005 Sep 12;165(16):1890-5



Soja und Brustkrebsvorbeugung

ErlĂ€uterungen und die zusammengefaßten Ergebnisse der einzelnen Studien als pdf unter: http://www.isoflavon-forschung.de/de/epidemiology/115-isoflavones-and-breast-cancer-epidemiology.html

Zitat: Adebamowo, C. A., Hu, F. B., Cho, E., Spiegelman, D., Holmes, M. D., and Willett, W. C. (2005). Dietary patterns and the risk of breast cancer. Ann. Epidemiol. 15 (10): 789-795.

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Soja und GebÀrmutterkrebs

ErlĂ€uterungen und die zusammengefaßten Ergebnisse der einzelnen Studien als pdf unter: http://www.isoflavon-forschung.de/de/epidemiology/114-epidemiology-endometrial-cancer.html

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A correlation between an increased intake of isoflavones and protection from endometrial cancer was observed in case control studies in at least three studies with a total of 3.490 patients and controls (Goodman et al. 1997; Horn-Ross et al. 2003; Xu et al. 2004). In contrast, the same effect was not found for the regular consumption of tofu in 1,623 patients and controls (Littman et al. 2001). The opposite question, i.e. the search for a potentially increased risk with tofu-rich diet, was answered in favour of soy in a large study with 26,896 participants: an increased risk of endometrial carcinoma was not observed (Hirose et al. 1996).]Goodman, M. T., Wilkens, L. R., Hankin, J. H., Lyu, L. C., Wu, A. H., and Kolonel, L. N. (1997). Association of soy and fiber consumption with the risk of endometrial cancer. Am J. Epidemiol. 146 (4): 294-306.

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Soja und Prostatakrebs

Vgl.: http://www.isoflavon-forschung.de/de/epidemiology/113-epidemiology-prostate-cancer.html

Zitat: Akaza, H., Miyanaga, N., Takashima, N., Naito, S., Hirao, Y., Tsukamoto, T., and Mori, M. (2002). Is daidzein non-metabolizer a high risk for prostate cancer? A case-controlled study of serum soybean isoflavone concentration. Jpn J. Clin Oncol. 32 (8): 296-300.

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Soja und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/cardiovascular-effects/118-cardiovascular-studies.html (dort drei Studien)



Soja und geistige LeistungsfÀhigkeit

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/cognitive-performance/119-cognitive-functions.html

Zitat: Basaria, S., Wisniewski, A., Dupree, K., Bruno, T., Song, M. Y., Yao, F., Ojumu, A., John, M., und Dobs, A. S. (2009). Effect of high-dose isoflavones on cognition, quality of life, androgens, and lipoprotein in post-menopausal women. J. Endocrinol. Invest 32 (2): 150-155.

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Soja und entzĂŒndungshemmende Effekte

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/inflammatory-disorders/120-other-effects.html (dort vier Studien)


Soja und Wechseljahresbeschwerden

ErlĂ€uterungen und die zusammengefaßten Ergebnisse der einzelnen Studien als pdf unter: http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/menopausal-disorders/116-menopause-clinical-studies.html

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Soja und Krebsschutzmechanismen allgemein

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/cancer/protective-mechanisms.html und Unterseiten

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Re: Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

Autor: Paddelz | Datum:
Danke fĂŒr die AufklĂ€rung!


Also.
das erste MĂ€rchen-Wahrheit ist falsch. !?

das zweite MĂ€rchen- Wahrheit ist richtig ?!

Wo hast du das erste MĂ€rchen-Wahrheit denn her? Und was war die Intention des Authors, Soja derart schlecht zu machen?


Und wenn Soja so ungesund wÀre...Fleisch ist genauso ungesund =D
heutzutage ist ja eh alles krebserregend..

Außerdem sind Sojaprodukte eine schöne Abwechslung fĂŒr Veganer!

Re: Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

Autor: martin | Datum:
Paddelz schrieb:
>

> Also.
> das erste MĂ€rchen-Wahrheit ist falsch. !?
>
> das zweite MĂ€rchen- Wahrheit ist richtig ?!

Im Groben ja. Genauer gesagt, ist das erste eine absurde Übertreibung und das zweite die wissenschaftlich fundierte Relativierung.

> Wo hast du das erste MĂ€rchen-Wahrheit denn her? Und was war
> die Intention des Authors, Soja derart schlecht zu machen?

Wie gesagt, gibt es noch Àhnliche Texte bzw. immer wieder Presseartikel in dieser Richtung, aber den Text von oben habe ich von der "Weston A. Price Foundation".
Warum sie das machen, ist nicht ganz klar, aber es finden sich auffĂ€llig viele "Artikel" gegen Vegetarismus und fĂŒr "natĂŒrliche [Kuh-]Milch", Leichenteile usw., also ist es vielleicht doch mehr omnivore Propaganda, als ich annahm.

Ursachen der Sojadenunziation

Autor: martin | Datum:
martin schrieb:
>
> Warum sie das machen, ist nicht ganz klar, aber es finden
> sich auffĂ€llig viele "Artikel" gegen Vegetarismus und fĂŒr
> "natĂŒrliche [Kuh-]Milch", Leichenteile usw., also ist es
> vielleicht doch mehr omnivore Propaganda, als ich annahm.

Wie ich gerade lese, richtet sich diese Vereinigung (die so ihre Probleme mit substantiellen Aussagen und Quellenbelegen hat) doch offen gegen Veganismus. Insofern ist die Frage wohl geklÀrt.

Zitat: Are Vegetarians Healthier?
[...]
It is typical for vegans and vegetarians in the Western world to rely on various soy products for their protein needs. There is little doubt that the billion-dollar soy industry has profited immensely from the anti-cholesterol, anti-meat gospel of current nutritional thought.
(opposingviews.com)

Re: Ursachen der Sojadenunziation

Autor: Angi | Datum:
Hallo,
ich liebe Sojamilch und trinke viel und es geht mir bisher sehr gut damit. Allerdings habe ich Angst vor den hohen Alumiuniumwerten, die scheinbar bei der Produktion in die Milch gelagen.
Gibt es dazu Werte? Wie sieht es mit Biomilch aus?
Liebe GrĂŒĂŸe von Angi

Re: Ursachen der Sojadenunziation

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Solange sie nur scheinbar und nicht tatsÀchlich hineingelangen ist das ja schon mal kein Problem. Ansonsten: wer sagt das? Ich habe die Behauptung nur auf obskuren antiveganen Hetzseiten etc. gefunden. Seriöse Quellen dazu gibt es offenbar nicht. Aber vielleicht, wenn man die Silch in einem Aluhut transportiert?





Die Frage nach "Biomilch" verstehe ich nicht. Wenn Du Biosojamilch meinst - gibt es denn Nicht-Bio-Sojamilch? Wenn Du KuhdrĂŒsensekrete meinst: dafĂŒr werden Rinder ermordet, also erĂŒbrigt sich die Frage.





Hast Du den Ausgangsbeitrag (oder wenigstens den Titel Deines(!) Beitrags) ĂŒberhaupt gelesen?





Achim

Re: Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

Autor: K.D. | Datum:
Lieber Herr "martin",

wenn Kritik dann bitte sachlich-
bspw ist nicht etwa die Rede von "30 g Isoflavone",
sondern von 30g Soja(-Protein).
I.A. wird eine Isoflavonmenge von ĂŒber 400mg/Tag als bedenklich gesehen.
Egal wie sehr jemand Soja reinwaschen will: Soja (und andere Pflanzen/teile) sind natĂŒrlicherweise nicht zum verzehr gedacht.
D.h. die Pflanzen schĂŒtzen diese Teile, wie bspw ihre Samen usw.;
es sind vitale Teile der Pflanzen und selbstverstÀndlich versuchen
die Pflanzen den (Fress-)RĂ€ubern den Verzehr dieser Teile so
nachteilig wie möglich zu machen.
D.h. allein diese Logik gebietet, dass ein Verzehr dieser Pflanze(n) nicht so ohne weiteres unbedenklich sein dĂŒrfte (und die Folgen einer weiteren Verarbeitung durch den Menschen will ich gar nicht betrachten).
TatsĂ€chlich fehlt dem Veganismus so etwas wie ein Nahrungsmittel, denn ausgenommen FrĂŒchte, ist kein Teil irgendeiner Pflanze zum Verzehr gemacht...
FrĂŒchte aber können den Menschen nicht ernĂ€hren, schon gar nicht die heutigen, auf hohe fruktosemengen gezĂŒchtete und dadurch eher problematischen FrĂŒchte (Obst).
So etwas kann nur die Gentechnik bzw die synthetische Biologie vollbringen. Das wĂ€re mal ein BetĂ€tigungsfeld fĂŒr Veganer:
die Schaffung einer Pflanze und der deren Frucht, die frei von AntinĂ€hrstoffen ist, zugeschnitten auf die BedĂŒrfnisse des Menschen.

MfG

Re: Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Egal wie sehr jemand Soja reinwaschen will: Soja (und andere
> Pflanzen/teile) sind natĂŒrlicherweise nicht zum verzehr
> gedacht.
> D.h. die Pflanzen schĂŒtzen diese Teile, wie bspw ihre Samen
> usw.;
> es sind vitale Teile der Pflanzen und selbstverstÀndlich
> versuchen
> die Pflanzen den (Fress-)RĂ€ubern den Verzehr dieser Teile so
> nachteilig wie möglich zu machen.
...
> (und die Folgen einer weiteren Verarbeitung durch den
> Menschen will ich gar nicht betrachten).

Klar, da eben diese "Verarbeitung" (z.B. so schreckliche Dinge wie das Kochen von roh ungenießbaren HĂŒlsenfrĂŒchten) sein WahngebĂ€ude zum EinstĂŒrzen bringt, will er das gar nicht betrachten.

> TatsÀchlich fehlt dem Veganismus so etwas wie ein
> Nahrungsmittel, denn ausgenommen FrĂŒchte, ist kein Teil
> irgendeiner Pflanze zum Verzehr gemacht...

TatsÀchlich fehlt damit auch dem Unveganismus ein Nahrungsmittel, denn auch SchweinebÀuche oder Wachtelmenstruationsprodukte sind nicht "zum Verzehr gemacht". Ups, da ist aber jemand in eine selbstgegrabene Grube gefallen ...

> die Schaffung einer Pflanze und der deren Frucht, die frei
> von AntinĂ€hrstoffen ist, zugeschnitten auf die BedĂŒrfnisse
> des Menschen.

Machen wir. Vielleicht. Sobald wir eine Gesellschaft erschaffen haben die frei von solchen Antiethikern ist.

Achim

Atmen ist unnatĂŒrlich

Autor: martin | Datum:
K.D. schrieb:
>
> wenn Kritik dann bitte sachlich-

Allerdings. DEshalb habe ich mich auch gegen die unhaltbaren Verallgemeinerungen und aus der Luft gegriffenen oder verdrehten Zahlen gewehrt.

> bspw ist nicht etwa die Rede von "30 g Isoflavone",
> sondern von 30g Soja(-Protein).

In welchem Zusammenhang?

> I.A. wird eine Isoflavonmenge von ĂŒber 400mg/Tag als
> bedenklich gesehen.

Wer ist "I.A."?

> Egal wie sehr jemand Soja reinwaschen will: Soja (und andere
> Pflanzen/teile) sind natĂŒrlicherweise nicht zum verzehr
> gedacht.

Und Sauerstoff ist ein Abfallprodukt der Photosynthese, trotzdem atme ich lieber weiter (auch wenn ich nur "MĂŒll" atme).

> TatsÀchlich fehlt dem Veganismus so etwas wie ein
> Nahrungsmittel, denn ausgenommen FrĂŒchte, ist kein Teil
> irgendeiner Pflanze zum Verzehr gemacht...

Steine sind nicht zum HĂ€userbauen gemacht, funktioniert trotzdem; Holz ist nicht zum Verbrennen gemacht, funktioniert trotzdem. Deine Logik (?) verstehe ich jedenfalls nicht.

Re: Atmen ist unnatĂŒrlich

Autor: K.D. | Datum:
A propos verdrehte Zahlen: unter Punkt eins deiner Antipropaganda legst du der Propaganda eine absurde Zahl "in den Mund" ("30g Isoflavone") und fĂŒhrst sie dann ad absurdum, was keine Kunst ist. In Wirklichkeit bezieht sich die Grammangabe auf Sojaprotein, nicht auf Isoflavone.
Isoflavonhaltiges Spojaproteinisolat enthÀlt 2-4mg Isoflavone/g.
"I.A." steht fĂŒr "im Allgemeinen" aka Konsens (->Studienergebnisse).
Meine Logik ist, dass relevant ist, wie gut sich eine Sache fĂŒr einen Zweck eignet..
Schau ich konsumiere kein Fleisch aber meine Motivation ist nicht religiöser Natur.
Ich denke das ist ein Problem vieler Veganer, ihre Weltanschauung basiert auf falschen Vorstellungen.

Re: Atmen ist unnatĂŒrlich

Autor: Tobi | Datum:
> Meine Logik ist, dass relevant ist, wie gut sich eine Sache
> fĂŒr einen Zweck eignet.

Viele Pflanzen eignen sich nun mal sehr gut zum ErnĂ€hren. Auch wenn sie nicht "dafĂŒr gemacht wurden". Als ob es eine Vorsehung geben mĂŒsste, dass es zu etwas gut ist.

> Schau ich konsumiere kein Fleisch aber meine Motivation ist
> nicht religiöser Natur.

Moment: Deine Motivation scheint egoistischer Herkunft zu sein. Die Motivation der meisten (hier anzutreffenden) Veganer ist altruistisch, wie kommst Du auf "religiös"?

> Ich denke das ist ein Problem vieler Veganer, ihre
> Weltanschauung basiert auf falschen Vorstellungen.

Was ist (angeblich) das Problem vieler Veganer? Das verstehe ich nicht.

Tobi

Re: Atmen ist unnatĂŒrlich

Autor: martin | Datum:
K.D. schrieb:
>
> A propos verdrehte Zahlen: unter Punkt eins deiner
> Antipropaganda legst du der Propaganda eine absurde
> Zahl "in den Mund" ("30g Isoflavone") und fĂŒhrst sie dann ad
> absurdum, was keine Kunst ist. In Wirklichkeit bezieht sich
> die Grammangabe auf Sojaprotein, nicht auf Isoflavone.

Ich zitiere gerne noch einmal: "Sojaisoflavone sind Phyto-endokrine Störstoffe. Bei Normalaufnahme können sie den Eisprung verhindern und das Wachstum von Krebszellen fördern. Die geringe Menge von 30 Gramm (etwa 4 Eßlöffel) pro Tag kann [...]". Alles unterstrichene bezieht sich aufeinander, von Protein ist ĂŒberhaupt nicht die Rede. Wie kommst du also darauf, daß hier Protein gemeint sei?

> "I.A." steht fĂŒr "im Allgemeinen" aka Konsens
> (->Studienergebnisse).

Ah ja (ich wĂ€re nie darauf gekommen, das "i.A." "im Allgemeinen" heißt). Welche Studien sind das?

Re: Atmen ist unnatĂŒrlich

Autor: K.D. | Datum:
Die Menge "30 Gramm" bezieht sich auf Soja.
Das Zitat ist enweder falsch ĂŒbernommen oder der Term "Soja" wurde versehentlich vergessen.
Weil die Menge Isoflavone ist absurd. In der Klammer steht ja noch "etwa 4 Esslöffel" - wer konsumiert löffelweise Isoflavone?
Und vor den "30 Gramm" steht noch "geringe Menge von". Geringe Menge? 30 Gramm Isoflavone? LOL

Ich denke ich muß mich korrigieren, die Angabe bezieht sich tatsĂ€chlich auf Soja, nicht Sojaprotein.
Ich denke es ist Folgendes gemeint:
"In 1991, Japanese researchers reported that consumption of as little as 30 grams or 2 tablespoons of soybeans/day for only 1 month resulted in a significant increase in thyroid-stimulating hormone. Diffuse goiter and hypothyroidism appeared in some of the subjects and many complained of constipation, lethargy and fatigue, even though their intake of iodine was adequate."
[Ishizuki, Y. et al., "The effects on the thyroid gland of soybeans administered experimentally in healthy subjects", Nippon Naibunpi Gakkai Zasshi (1991) 767:622-629.]

Ich habe jetzt nicht alle Studien zu Soja parat, weil ich mich normalerweise damit nicht weiter beschĂ€ftige. Das Thema ist (fĂŒr mich) abgehakt. Einmal gelesen, registriert, fĂŒr plausibel befunden.. LĂ€sst sich alles mit etwas MĂŒhe wiederfinden, aber das ist es mir einfach nicht wert.
Ich habe nur diesen Unsinn (von dir) durch Zufall gesehen und konnte das nicht unwidersprochen lassen.
Viel Spass noch beim jagen von Geistern..

Dichtung und Wahrheit

Autor: martin | Datum:
K.D. schrieb:
>
> Die Menge "30 Gramm" bezieht sich auf Soja.
> Das Zitat ist enweder falsch ĂŒbernommen oder der Term "Soja"
> wurde versehentlich vergessen.

Man findet diesen Text so wie oben. Wenn das falsch ist, zeige mir doch, wo es "richtig" steht.

> Weil die Menge Isoflavone ist absurd. In der Klammer steht ja
> noch "etwa 4 Esslöffel" - wer konsumiert löffelweise
> Isoflavone?
> Und vor den "30 Gramm" steht noch "geringe Menge von".
> Geringe Menge? 30 Gramm Isoflavone? LOL

Tja, nur daß einige dieser Leute bei ihren lĂ€cherlichen Verdrehungen es nicht auf die Reihe bekommen, einen logischen und zusammenhĂ€ngenden Text zu schreiben, wird man wohl kaum mir vorwerfen können.

> Ich denke ich muß mich korrigieren, die Angabe bezieht sich
> tatsÀchlich auf Soja, nicht Sojaprotein.
> Ich denke es ist Folgendes gemeint:
> "In 1991, Japanese researchers reported that consumption of
> as little as 30 grams or 2 tablespoons of soybeans/day for
> only 1 month resulted in a significant increase in
> thyroid-stimulating hormone. Diffuse goiter and
> hypothyroidism appeared in some of the subjects and many
> complained of constipation, lethargy and fatigue, even though
> their intake of iodine was adequate."
> [Ishizuki, Y. et al., "The effects on the thyroid gland of
> soybeans administered experimentally in healthy subjects",
> Nippon Naibunpi Gakkai Zasshi (1991) 767:622-629.]

Immer noch falsch: Dort steht Sojabohnen (nicht "Soja", was du daraus gemacht hast), genauer "excessive soybean ingestion" (ĂŒbertriebener Konsum von Sojabohnen). Wie schon im Ausgangsbeitrag steht, ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten Zustand (wobei die Verarbeitung diverse Inhaltsstoffe umwandelt, sodaß man eben nicht die Menge der Sojabohnen mit der entsprechenden Menge in verabeiteten Produkten gleichsetzen kann).

Von der Frage, wie reprÀsentativ 37 Personen bei einem Untersuchungszeitraum von wenigen Monaten in einer zwanzig Jahre alten Studie sein können, mal abgesehen.

> Das Thema
> ist (fĂŒr mich) abgehakt. Einmal gelesen, registriert, fĂŒr
> plausibel befunden..

Deine bisherigen BeitrĂ€ge zeigen eindruckvoll, wie viel MĂŒhe du dir beim Hinterfragen der aus dem Zusammenhang gerissenen Behauptungen gemacht hast (s.o., rohe Sojabohnen sind auf einmal verarbeitete Sojaprodukte, die relevanten Unterschiede kann man schließlich weglassen..).

Re: Dichtung und Wahrheit

Autor: K.D. | Datum:
Tut mir leid aber du bist eindeutig derjenige, der aus dem Zusammenhang gerissene Behauptungen aufstellt.
SelbstverstÀndlich isst niemand rohe Sojabohnen..
Die Sojabohnen in der genannten Studie waren ja wohl verzehrsfÀhig aka (mindestens) gekocht.

Sieh's doch ein, du hast einen Bock geschossen und nun willst du ums verrecken nicht zugeben, dass es so ist.
Du mußt einfach nur zugeben, dass du den Term "30 g Isoflavone" erfunden hast, bzw du hĂ€ttest es gerne, wenn es so geheißen hĂ€tte. damit du zeigen kannst, wie verstandfrei die Sojakritiker zu Werk gehen.
Du machst dich lÀcherlich.

Also die strittige Passage in dem Text heißt korrekt so:
"Der Verzehr einer geringen Menge von 30 Gramm Sojabohnen [nein, nicht rohe Sojab.!] pro Tag kann zu SchilddrĂŒsenunterfunktion mit den Symptomen MĂŒdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme und Schlappheit fĂŒhren."

Hast du das jetzt kapiert?
UngefÀhr von selbiger QualitÀt ist deine restliche Schreibe, sorry.

Re: Dichtung und Wahrheit

Autor: martin | Datum:
K.D. schrieb:
>
> Tut mir leid aber du bist eindeutig derjenige, der aus dem
> Zusammenhang gerissene Behauptungen aufstellt.

Wo? Du hast bisher nicht ein Beispiel genannt.

> SelbstverstÀndlich isst niemand rohe Sojabohnen..
> Die Sojabohnen in der genannten Studie waren ja wohl
> verzehrsfÀhig aka (mindestens) gekocht.

Und wo steht das? Dort steht "Sojabohnen", nicht "Sojaprodukte". Wenn du dich nicht weiter blamieren willst, solltest du anfangen zu lesen.

> Du mußt einfach nur zugeben, dass du den Term "30 g
> Isoflavone" erfunden hast,

Wenn du dich nicht weiter blamieren willst, solltest du anfangen zu lesen:
Zitat: Sojaisoflavone sind Phyto-endokrine Störstoffe. Bei Normalaufnahme können sie den Eisprung verhindern und das Wachstum von Krebszellen fördern. Die geringe Menge von 30 Gramm (etwa 4 Eßlöffel) pro Tag kann...

steht u.a. hier. Aber natĂŒrlich habe ich das erfunden...

> Du machst dich lÀcherlich.

Bisher sieht es eher andersrum aus.

> Also die strittige Passage in dem Text heißt korrekt so:
> "Der Verzehr einer geringen Menge von 30 Gramm Sojabohnen
> [nein, nicht rohe Sojab.!] pro Tag kann zu
> SchilddrĂŒsenunterfunktion mit den Symptomen MĂŒdigkeit,
> Verstopfung, Gewichtszunahme und Schlappheit fĂŒhren."

Google-Treffer (aus fĂŒr dieses Forum) fĂŒr obige Aussage: FĂŒnf. FĂŒr deine zurechtgebastelte Behauptung: Null. Wer hat hier was erfunden?

Re: Dichtung und Wahrheit

Autor: human | Datum:
Hier noch ein weiterer (fundierter Beitrag) zu Soja den ich gerade aus persönlichem Interesse recherchiert habe:

In der BroschĂŒre des Bundesinstituts fĂŒr Risikobewertung heisst es auf S.36 "... das nicht die hoch belasteten, aber wenig verzehrten Lebensmittel wie Nieren, Meerestiere oder Ölsaaten (zu denen Soja gehört) hauptsĂ€chlich zur Cadmiumaufnahme beitragen." Das heisst fĂŒr mich das der Verbraucher sein Risiko einer schĂ€dlichen Cadmiumaufnahme stark erhöht wenn er Soja von einem wenig verzehrten Lebensmittel zu einem viel verzehrtem Lebensmittel macht. Und das Vegetarier die Fleisch durch Sojaprodukte ersetzen mit Sicherheit ĂŒber dem unbedenklichen Wert der Cadmiumaufnahme liegen und so ihre Gesundheit schĂ€digen.

Quelle: http://www.bfr.bund.de/cm/238/cadmium_in_lebensmitteln.pdf

Cadmium

Autor: martin | Datum:
> In der BroschĂŒre des Bundesinstituts fĂŒr Risikobewertung
> heisst es auf S.36 "... das nicht die hoch belasteten, aber
> wenig verzehrten Lebensmittel wie Nieren, Meerestiere oder
> Ölsaaten (zu denen Soja gehört) hauptsĂ€chlich zur
> Cadmiumaufnahme beitragen." Das heisst fĂŒr mich das der
> Verbraucher sein Risiko einer schÀdlichen Cadmiumaufnahme
> stark erhöht wenn er Soja von einem wenig verzehrten
> Lebensmittel zu einem viel verzehrtem Lebensmittel macht.

Und was heißt "viel verzehrt"? Im Text heißt es, "Vielverzehrer" essen eine Menge, die von 95% der Bevölkerung nicht erreicht wird (d.h. 95% verzehren weniger). Es scheint mir also schwierig, diese Menge zu erreichen.

> Und
> das Vegetarier die Fleisch durch Sojaprodukte ersetzen mit
> Sicherheit ĂŒber dem unbedenklichen Wert der Cadmiumaufnahme
> liegen und so ihre Gesundheit schÀdigen.

Wo siehst du das? Ich sehe nur, daß eine BroschĂŒre ĂŒber Cadmium Soja kein einziges Mal erwĂ€hnt (sodaß du es im obigen Zitat hineinschreiben mußtest), was mir bei der von dir unterstellten hohen GefĂ€hrlichkeit schon seltsam erscheint.

Im Text hingegen wird gesagt, daß Getreide und GemĂŒse (die 75% der Cadmiumaufnahme ausmachen im Gegensatz zu Ölsaaten mit weniger als 10%) die Hauptquelle sind. D.h. ein Mehrkonsum dieser Stoffe ist "gefĂ€hrlicher" als ein Mehrkonsum an Soja. (Wobei die Grenze auch erst von den "Vielverzehrern" ĂŒberschritten wird, die Mengen essen, die scheinbar nur schwer zu erreichen sind.)

NĂŒtzlicher wĂ€re es, wenn du nach Quellen ĂŒber den tatsĂ€chlichen Cadmium-Gehalt suchen wĂŒrdest, an denen man die Aufnahme errechnen kann, im Gegensatz zu solchen Schlußfolgerungen ĂŒber drei Ecken.

Re: Cadmium

Autor: human | Datum:
martin schrieb:

Zitat: Im Text hingegen wird gesagt, daß Getreide und GemĂŒse (die > 75% der Cadmiumaufnahme ausmachen im Gegensatz zu Ölsaaten > mit weniger als 10%) die Hauptquelle sind. D.h. ein > Mehrkonsum dieser Stoffe ist "gefĂ€hrlicher" als ein > Mehrkonsum an Soja. (Wobei die Grenze auch erst von den > "Vielverzehrern" ĂŒberschritten wird, die Mengen essen, die > scheinbar nur schwer zu erreichen sind.) >


Diese Schlußfolgerung halte ich fĂŒr falsch.

Wieviel Soja zur Cadmiumaufnahme beitrÀgt hÀngt davon ab wieviel davon verzehrt wird? richtig?

Feststellung der Wissenschaftler der Studie : Ölsaaten sind hoch belastet, somit auch Soja.

Auch in dieser Quelle heisst es unter Störfaktoren "Sojanahrung enthÀlt zu hohe Konzentrationen an (...) Cadmium ...".
(http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm)

FĂŒr die Mehrheit der Bevölkerung ist das unbedeutend da sie wenig Ölsaaten und noch weniger Sojaprodukte zu sich nehmen. Das heißt Ölsaaten sind keine Hauptquelle und tragen weniger als 10% zur Cadmiumaufnahme der Durchschnittsbevölkerung bei. Deshalb wird meiner Meinung nach in der Studie auch nicht explizit auf Soja eingegangen.

Aus der Studie geht aber auch hervor das Vegetarier eine Cadmiumaufnahme ĂŒber dem empfohlenen Grenzwert haben! Man mĂŒsste also untersuchen wieviel Soja ein durchscnittlicher Vegetarier aufnimmt und wieviel % der Vegetarier ihren kompletten Eiweissbedarf ĂŒber Soja decken. Das sind dann möglicherweise nur 5% oder weniger der Gesamtbevölkerung die man als Vielverzehrer bezeichnen könnte.

Soja entfaltet meiner Meinung nach erst seine bedenklichen Wirkungen wenn man es zu einem Hauptnahrungsmittel macht. Was auch die Asiaten nie getan haben. Noch dazu wird es in Asien anders verarbeitet und hat deshalb viele nachteilige Inhaltsstoffe und Wirkungen nicht!

Ich glaube die Cadmiumbelastung von Sojaprodukten ist auch ein Grund warum Soja von der zustÀndigen Aufsichtsbehörde in den USA (Food and Drug Administration) nie den GRAS (Generally Recognized as Safe) Status der Unbedenklichkeit bekommen hat.

Re: Cadmium

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> Wieviel Soja zur Cadmiumaufnahme beitrÀgt hÀngt davon ab
> wieviel davon verzehrt wird? richtig?

Na dann - Unveganer "verzehren" Unmengen mehr Soja als Veganer (durch die Leichen, DrĂŒsensekrete usw.).

> Feststellung der Wissenschaftler der Studie : Ölsaaten sind
> hoch belastet, somit auch Soja.

Mal davon abgesehen, daß das keineswegs zwingend ist: s.o.

> Auch in dieser Quelle heisst es unter Störfaktoren
> "Sojanahrung enthÀlt zu hohe Konzentrationen an (...) Cadmium
> ...".

Dann sollten Cadminungphobiker schleunigst vegan werden, um weniger Soja zu konsumieren.

> FĂŒr die Mehrheit der Bevölkerung ist das unbedeutend da sie
> wenig Ölsaaten und noch weniger Sojaprodukte zu sich nehmen.

Blödsinn, da das Gros der Bevölkerung 80% des Weltsojaanbaus ĂŒber unvegane ErnĂ€hrung zu sich nimmt.

> Aus der Studie geht aber auch hervor das Vegetarier eine
> Cadmiumaufnahme ĂŒber dem empfohlenen Grenzwert haben! Man

Soso. Und Veganer, die ja weniger Soja (nÀmlich z.B. keine Eier und Milchprodukte) konsumieren?

> mĂŒsste also untersuchen wieviel Soja ein durchscnittlicher
> Vegetarier aufnimmt und wieviel % der Vegetarier ihren
> kompletten Eiweissbedarf ĂŒber Soja decken. Das sind dann

Das kann ich Dir auch ohne Untersuchung sagen: 0% (oder glaubst Du, es gibt Leutel die sich ausschließlich von Soja und Wasser und Salz (denn außer Wasser und Salz enthĂ€lt jedes Lebensmittel Ewiweiß) konsumieren? Mal davon abgesehen, daß durchschnittliche Vegetarier en masse "Eiweiß" in Form von Vogeleiern und DrĂŒsensekreten konsumieren, kann uns das ja relativ egal sein, denn wir sind ja Veganer (und decken idR unseren Eiweißbedarf ĂŒberwiegend durch HĂŒlsenfrĂŒchte und Getreide)..

> Soja entfaltet meiner Meinung nach erst seine bedenklichen
> Wirkungen wenn man es zu einem Hauptnahrungsmittel macht. Was

Und, welcher Veganer tut das?

> Ich glaube die Cadmiumbelastung von Sojaprodukten ist auch

Soso, Du glaubst.

Dann solltest Du versuchen, das zu Àndern. Relevant ist nÀmlich Wissen, nicht Glauben.

Achim

Re: Cadmium

Autor: human | Datum:
@Achim StĂ¶ĂŸer : ich fĂ€nde eine sachliche Diskussion gut. ich habe große Sympathien fĂŒr Vegetarier. Allein um das Weltklima zu schĂŒtzen muss der Fleischkonsum eingeschrĂ€nkt werden. (30% klimaschĂ€dlicher Emmissionen werden durch unsere ErnĂ€hrung verursacht). Und eine artgerechte Haltung die nur durch einen verringerten Konsum möglich ist (z.B. einmal pro Woche, wie frĂŒher auch) ist fĂŒr meinen Konsum Bedingung (Bio-Fleisch) und sollte gesamtgesellschaftliches Ziel sein.
Aber in der von mir zitierten Studie des Bundesamtes fĂŒr Risikobewertung
(http://www.bfr.bund.de/cm/238/cadmium_in_lebensmitteln.pdf)
wird Milch als ausdrĂŒcklich cadmiumarm genannt. Wo sind deine Quellen die die hohe Cadmiumbelastung von tierischen Produkten belegen? Die Rechnung sie fressen viel Soja also sind alle tierischen Produkte hoch belastet halte ich fĂŒr nicht zutreffend. Es gibt einen Stoffwechsel und Cadmium reichert sich dann z.B. in der Leber an, die man ja nicht essen muss.

Im Gegensatz zu Vegetariern gefĂ€hrden Veganer ihre Gesundheit. Oft leiden sie unter Vitamin B12 Mangel und anderen Mangelerscheinungen. Auch ist es schwer den Eiweißbedarf zu decken da z.B.: Getreide sehr wenig Eiweiß enthĂ€lt das auch fĂŒr den Körper nicht so gut verwertbar ist wie tierisches Eiweiss.

AminosÀuren

Autor: RedNeo | Datum:
> Im Gegensatz zu Vegetariern gefÀhrden Veganer ihre
> Gesundheit. Oft leiden sie unter Vitamin B12 Mangel
Nicht bei vernĂŒnftiger veganer ErnĂ€herung. Das ist nicht schwer.
>und anderen Mangelerscheinungen.
Das liegt dann a) an falscher (und nicht etwa an veganer) oder b) garnicht an der ErnĂ€hrung liegt (so ist ein Eisenmangel nach einem grĂ¶ĂŸeren Blutverlust beispielsweise normal).

>Auch ist es schwer den
> Eiweißbedarf zu decken da z.B.: Getreide sehr wenig Eiweiß
> enthĂ€lt das auch fĂŒr den Körper nicht so gut verwertbar ist
> wie tierisches Eiweiss.

Das ist so nicht richtig.
Richtig ist: Die Biologische Wertigkeit von Eiweiß aus Getreide ist fĂŒr sich allein betrachtet geringer als die von tierischem Eiweiss. Diese Biologische Wertigkeit gibt jedoch nicht an, wie gut es vom Körper verwertet werden kann, sondern in welchem VerhĂ€ltniss die essentiellen AminosĂ€uren darin vorhanden sind.

Vereinfacht gesagt hast du bei tierischen Eiweißen gleich Kohle und Erz in einem wĂ€hrend beim Getreide viel Kohle aber wenig Erz vorhanden ist und es daher nur mit der Menge die es an Erz hat angerechnet wird - sobald man sich nicht mehr nur ausschließlich von diesem einen Nahrungsmittel ernĂ€hrt wird diese Berechnung völlig sinnlos, da das VerhĂ€ltniss im nĂ€chsten Nahrungsmittel wieder genau umgekehrt sein kann.

Re: Cadmium

Autor: Marco | Datum:
Zitat: Allein um das Weltklima zu schĂŒtzen muss der Fleischkonsum eingeschrĂ€nkt werden. (30% klimaschĂ€dlicher Emmissionen werden durch unsere ErnĂ€hrung verursacht). Und eine artgerechte Haltung die nur durch einen verringerten Konsum möglich ist (z.B. einmal pro Woche, wie frĂŒher auch) ist fĂŒr meinen Konsum Bedingung (Bio-Fleisch) und sollte gesamtgesellschaftliches Ziel sein.


Du reduzierst Deinen "Fleisch"-Konsum, missachtest aber, dass bspw. die von dir ermordeten "Bio"-KĂŒhe mehr Methan ausstoßen, als dies "konventionelle" tun wĂŒrden. Dies mĂŒsste doch Deiner weltklimaschĂŒtzerischen Einstellung widersprechen, nicht?

Auch verstehe ich ĂŒberhaupt nicht, wie solche Überlegungen fĂŒr die ErnĂ€hrung die entscheidenden sein können und die Ethik komplett ausgeblendet werden kann.

Re: Cadmium

Autor: martin | Datum:
human schrieb:
>
> ich fÀnde eine sachliche Diskussion gut.

Dann fang damit an und lies, was dir prÀsentiert wird und wiederhole nicht stÀndig die gleichen (auch in den Zwischenzeit nicht richtig geworden) Phrasen.

> Allein um das Weltklima
> zu schĂŒtzen muss der Fleischkonsum eingeschrĂ€nkt werden. (30%
> klimaschÀdlicher Emmissionen werden durch unsere ErnÀhrung
> verursacht). Und eine artgerechte Haltung die nur durch einen
> verringerten Konsum möglich ist (z.B. einmal pro Woche, wie
> frĂŒher auch) ist fĂŒr meinen Konsum Bedingung (Bio-Fleisch)
> und sollte gesamtgesellschaftliches Ziel sein.

Lies die Forenrichtlinien, solche speziesistischen Aussagen werden hier nicht geduldet.

> Aber in der von mir zitierten Studie des Bundesamtes fĂŒr
> Risikobewertung
> (http://www.bfr.bund.de/cm/238/cadmium_in_lebensmitteln.pdf)
> wird Milch als ausdrĂŒcklich cadmiumarm genannt. Wo sind deine
> Quellen die die hohe Cadmiumbelastung von tierischen
> Produkten belegen? Die Rechnung sie fressen viel Soja also
> sind alle tierischen Produkte hoch belastet halte ich fĂŒr
> nicht zutreffend. Es gibt einen Stoffwechsel und Cadmium
> reichert sich dann z.B. in der Leber an, die man ja nicht
> essen muss.

Zitat: Obwohl in verschiedenen Studien ein Zusammenhang zwischen Cd-Gehalten von Tierfutter und Gehalten in verzehrbaren Bestandteilen von Nutztieren gefunden wurde, konnte dieser Zusammenhang nicht mit ausreichender Sicherheit quantifiziert werden.
Es kann aber bei steigender Cd-Belastung der Tiere prinzipiell von allmÀhlich zunehmenden Cd-Gehalten in Fleischprodukten ausgegangen werden.

(http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/files/reports/germany_en.pdf)


Nicht quanfifiziert, aber, wie der letzte Satz sagt, sehr wahrscheinlich (da man dazu nur eins und eins zusammen zĂ€hlen muß).

> Im Gegensatz zu Vegetariern gefÀhrden Veganer ihre
> Gesundheit. Oft leiden sie unter Vitamin B12 Mangel und
> anderen Mangelerscheinungen. Auch ist es schwer den
> Eiweißbedarf zu decken da z.B.: Getreide sehr wenig Eiweiß
> enthĂ€lt das auch fĂŒr den Körper nicht so gut verwertbar ist
> wie tierisches Eiweiss.

Jaja, das haben wir schon tausendmal gehört. Laß dir etwas einfallen, daß du auch belegen kannst, und bete nicht die Floskeln der gĂ€ngigen Volksverdummung nach.

Re: Cadmiumanreicherung

Autor: Trolli | Datum:
Zitat: Es gibt einen Stoffwechsel und Cadmium reichert sich dann z.B. in der Leber an, die man ja nicht essen muss.


Nicht nur in der Leber lagert sich Cadmium an, sondern vor allem in den Nieren und auch in den Knochen. Du hast völlig Recht, dass man Leichenteile nicht essen muss, wie du an uns gesunden Veganern siehst.

Was passiert mit den Leichenteilen Leber, Niere, Knochen?
Glaubst du allen Ernstes, dass diese Leichenteile auf einer SondermĂŒlldeponie landen? Als die Stolberge KĂŒhe an Cadmiumvergiftung starben wurde lediglich von einem "Verzehr der Innereien" abgeraten. Ich gehe jede Wette ein, dass diese inneren Organe in tierisches Essen geschmuggelt, oder an Menschen verkauft wurden.
Und aus cadmiumverseuchten Knochen macht man bestimmt cadmiumfreie Gelatine, Leichen-KraftbrĂŒhe, Leichenfonds usw. , ganz ohne Leber.

Re: Cadmium

Autor: martin | Datum:
human schrieb:
>
> Wieviel Soja zur Cadmiumaufnahme beitrÀgt hÀngt davon ab
> wieviel davon verzehrt wird? richtig?
>
> Feststellung der Wissenschaftler der Studie : Ölsaaten sind
> hoch belastet, somit auch Soja.

Und weiter? Das sind alles relative Angaben (sowohl "'hoch' belastet" als auch "'viel' verzehrt"), die keinerlei Aussagen ĂŒber die tatsĂ€chliche Aufnahme (xy ”g pro Tag) machen und erst an dieser kann man feststellen, ob und wie starke Grenzwerte (und welche) ĂŒberschritten werden.

> Auch in dieser Quelle heisst es unter Störfaktoren
> "Sojanahrung enthÀlt zu hohe Konzentrationen an (...) Cadmium
> ...".
> (http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm)

Noch eine "Quelle" ohne jede Fußnote. Sehr glaubwĂŒrdig. (Das ist genau so eine, die ich im Ausgangsbeitrag kritisiert haben, den solltest du evt. erst einmal lesen.)

> Aus der Studie geht aber auch hervor das Vegetarier eine
> Cadmiumaufnahme ĂŒber dem empfohlenen Grenzwert haben!

Du meinst "Vielverzehrer"-Vegetarier (also 5%), im Gegensatz zu "normalverzehrenden" (95%), deren Wert unterhalb der Grenze liegt. Solche "Details" solltest du nicht "vergessen".
Und wenn das auf Soja zurĂŒckgehen wĂŒrde, was deine Behauptung ohne jeden Beleg ist, frage ich mich wieder, warum das nicht im Text steht.

> Soja entfaltet meiner Meinung nach erst seine bedenklichen
> Wirkungen wenn man es zu einem Hauptnahrungsmittel macht.

Die Hauptnahrungsmittel fĂŒr Veganer sind GemĂŒse und Getreide. Mir ist unklar, wie so viele Menschen auf die Idee kommen, das bißchen Soja sei ein "Hauptnahrungsmittel".

> Was
> auch die Asiaten nie getan haben. Noch dazu wird es in Asien
> anders verarbeitet und hat deshalb viele nachteilige
> Inhaltsstoffe und Wirkungen nicht!

Welche Nachteile? Bisher sind mir nur Vorteile bekannt.

> Ich glaube die Cadmiumbelastung von Sojaprodukten ist auch
> ein Grund warum Soja von der zustÀndigen Aufsichtsbehörde in
> den USA (Food and Drug Administration) nie den GRAS
> (Generally Recognized as Safe) Status der Unbedenklichkeit
> bekommen hat.

Du glaubst viel, das ist nicht zu ĂŒbersehen. Zum GRAS siehe, mal wieder, Ausgangsbeitrag. Aber da du das wahrscheinlich nicht tust, zitiere ich extra fĂŒr dich:

Zitat: MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es den GRAS-Status nicht bekommen hat.

Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich Zusatzstoffe fĂŒr weiterverarbeitete Nahrungsmittel. Isolierte Sojaisoflavone und isolierte Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen allgemein.

Wenn es jedoch so wahrscheinlich ist, zeige mir, wo du auf der GRAS-Webseite irgendetwas von Cadminum liest.

Re: Cadmium

Autor: human | Datum:


> > (http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm)
>
> Noch eine "Quelle" ohne jede Fußnote. Sehr glaubwĂŒrdig. (Das
> ist genau so eine, die ich im
> Ausgangsbeitrag kritisiert haben, den solltest du evt. erst einmal lesen.)

Ich habe deinen Beitrag gelesen. Du stellst 19 Thesen auf die du als Wahrheit titulierst. Nur sieben sind durch eine Quellenangabe belegt. 11 davon sind also blosse Behauptungen. Übrigens gibt es im wissenschaftlichen Diskurs keine Wahrheiten sondern man stellt eine These auf die solange GĂŒltigkeit besitzt bis sie widerlegt wird. Ohne Quellenangaben sind es nur Behauptungen.
Meine Quelle enthÀlt wesentlich mehr Quellenangaben.


> Die Hauptnahrungsmittel fĂŒr Veganer sind GemĂŒse und Getreide.
> Mir ist unklar, wie so viele Menschen auf die Idee kommen,
> das bißchen Soja sei ein "Hauptnahrungsmittel".
>
Weil Veganer zumindest versuchen sollten ihren Eiweißbedarf zu decken. FĂŒr viele ist Soja da sehr willkommen weil es so eiweißreich ist im Gegensatz zu Getreide und GemĂŒse.

> Welche Nachteile? Bisher sind mir nur Vorteile bekannt.

siehe : http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm
>

Zitat: MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es den GRAS-Status
> nicht bekommen hat.
>
> Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich
> Zusatzstoffe fĂŒr weiterverarbeitete Nahrungsmittel.
> Isolierte Sojaisoflavone und isolierte
> Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht
> etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen
> allgemein.


Alle Sojaprodukte sind weiterverarbeitet. Oder wer ißt rohe Sojabohnen. In allen Sojaprodukten sind Sojaisoflavone oder Sojaproteine enthalten oder etwa nicht?

Re: Cadmium

Autor: martin | Datum:

> Ich habe deinen Beitrag gelesen. Du stellst 19 Thesen auf die
> du als Wahrheit titulierst. Nur sieben sind durch eine
> Quellenangabe belegt. 11 davon sind also blosse Behauptungen.
> Übrigens gibt es im wissenschaftlichen Diskurs keine
> Wahrheiten sondern man stellt eine These auf die solange
> GĂŒltigkeit besitzt bis sie widerlegt wird. Ohne
> Quellenangaben sind es nur Behauptungen.

Du hast ihn offensichtlich nicht gelesen. Ich "tituliere" nichts als Wahrheit, sondern parodiere (und beantworte) die Ă€ußerst platten Diskreditierungsversuche, die nach dem MĂ€rchen-Wahrheit-Schema verfahren (ja, das ist das lĂ€ngere Zitat am Anfang).
Daß ich einiges das nicht "belege" liegt daran, daß diese Aussagen so allgemein sind, daß sie keinen Beleg brauchen (welche AminosĂ€uren Soja enthĂ€lt oder was der GRAS-Status ist, sind nicht gerade "umstrittene" Aussagen), und die anderen unbelegten Aussagen sind Zurechtweisungen, die keine neue Behauptung aufstellen. Nenne doch die unbelegte Quelle, die du so ĂŒbermĂ€ĂŸig unglaubwĂŒrdig findest.

> Meine Quelle enthÀlt wesentlich mehr Quellenangaben.

Wenn sie jetzt noch nicht deinen eigenen Aussagen widersprechen wĂŒrde, wĂ€re sie sogar brauchbar.

Im Übrigen hast du immer noch keine konkreten Zahlen fĂŒr den Cadminumgehalt von Soja(produkten) vorgelegt. Bei der GefĂ€hrlichkeit mĂŒĂŸten doch massenweise zu finden sein.

> > Die Hauptnahrungsmittel fĂŒr Veganer sind GemĂŒse und Getreide.
> > Mir ist unklar, wie so viele Menschen auf die Idee kommen,
> > das bißchen Soja sei ein "Hauptnahrungsmittel".
>
> Weil Veganer zumindest versuchen sollten ihren Eiweißbedarf
> zu decken. FĂŒr viele ist Soja da sehr willkommen weil es so
> eiweißreich ist im Gegensatz zu Getreide und GemĂŒse.

D.h. Soja ist so gefĂ€hrlich fĂŒr Veganer, weil es fĂŒr sie deiner Meinung ein Hauptnahrungsmittel sein sollte. Sie tun es zwar nicht, aber du meinst, sie sollten es, obwohl es ja deiner anderen Aussage nach so gefĂ€hrlich ist, daß es als Hauptnahrungsmittel schĂ€dlich wĂ€re, weshalb der gesunde Menschenverstand den jetzigen Zustand besser finden mĂŒĂŸte. Diese "Logik" ist etwas widersprĂŒchlich.

Daß du allen Veganern einen Proteinmangel unterstellst, zeigt, daß du dich nicht ermĂŒĂŸigt hast, dich mit der ErnĂ€hrung zu beschĂ€ftigen, die du ohne Nachweise kritisierst, ignorierst hingegen die Nachweise, die dir vorgelegt werden. Du solltest erst einmal mit dem Grundlegenden anfangen (Was ist Veganismus? Was essen Veganer? usw.).

>
Zitat: MÀrchen: Soja ist schÀdlich, weil es den GRAS-Status
> > nicht bekommen hat.
> >
> > Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich
> > Zusatzstoffe fĂŒr weiterverarbeitete Nahrungsmittel.
> > Isolierte Sojaisoflavone und isolierte
> > Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht
> > etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen
> > allgemein.

>
> Alle Sojaprodukte sind weiterverarbeitet. Oder wer ißt rohe
> Sojabohnen. In allen Sojaprodukten sind Sojaisoflavone oder
> Sojaproteine enthalten oder etwa nicht?

Nur (auch das steht oben) verhalten sich/wirken viele Stoffe im NĂ€hrstoffverband anders als in isolierter Form und RĂŒckschlĂŒsse von isolierten Zusatzstoffen auf normal verarbeitete Sojaprodukte zu machen, ist grob nachlĂ€ssig.

Wobei mich eigentlich wundert, was die Tatsache, daß Sojaprodukte Sojaproteine enthalten, damit zu tun hat, daß der GRAS-Status immer noch nichts ĂŒber den Cadmiumgehalt aussagt.

Re: Dichtung und Wahrheit

Autor: Steffibeffi | Datum:
Was soll das denn heißen:

Zitat: ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten Zustand


noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen? das sind bestimmt mehr als 30g...

...danke ihr zwei fĂŒr die verunsicherung!

Sojabohnen

Autor: martin | Datum:

>
Zitat: ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern
> fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten
> Zustand

>
> noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen? das sind
> bestimmt mehr als 30g...

Willst du damit sagen, dass du die Sojabohnen vorher nicht kochst (womit sie nicht mehr "roh" wÀren)? Ist das nicht etwas hart?

Re: Sojabohnen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
> > noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen? das sind
> > bestimmt mehr als 30g...
>
> Willst du damit sagen, dass du die Sojabohnen vorher
> nicht kochst (womit sie nicht mehr "roh" wÀren)? Ist
> das nicht etwas hart?

Könnten ja gekeimte sein ... was natĂŒrlich auch wieder eine kleine VerĂ€nderung bedeutet.

Achim

Salat mit einem Kilo Sojabohnen?

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
>
Zitat: ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern
> fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten
> Zustand

>
> noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen?

Nein, m.W. noch nie. Und nun?

> das sind bestimmt mehr als 30g...

Selbst wenn, das Zitat lautet:
Zitat: as little as 30 grams or 2 tablespoons of soybeans/day for only 1 month resulted in a significant increase in thyroid-stimulating hormone.


Hast Du denn schon mal einen Monat lag tÀglich "nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen", insgesamt "mehr als 30g" mal 30 Tage, also rund ein Kilo? Na?

Achim

Re: Die (wirkliche) Wahrheit ĂŒber Soja

Autor: Marco | Datum:
Maria schrieb:
>
> hier auch noch etwas Interessantes mit 2 Studien zum Thema
> Soja und
> Phytoöstrogen


Ohne die Artikel (und die erwĂ€hnten Studien) selbst zu bemĂ€ngeln, zweifle ich an der GlaubwĂŒrdigkeit eines HĂ€ndlers, der neben HĂŒhner- und Rinderausbeutungsprodukten auch Sojaerzeugnisse verkauft und somit ein wirtschaftliches Interesse an einem "guten Bild" darĂŒber hat.

Und wie hoch die "biologische Wertigkeit" eines einzelnen Nahrungsmittels ist, mag fĂŒr Bodybuilder, die mit Hilfe solcher Pulver Unmengen an Eiweiß konsumieren (mĂŒssen?), interessant sein, fĂŒr Leute mit einer ausgewogenen ErnĂ€hrung aber kaum.

Metastudie: Auswirkung von Soja auf Testosteron

Autor: martin | Datum:

> hier auch noch etwas Interessantes mit 2 Studien zum Thema
> Soja und
> Phytoöstrogen


Als administrativer Hinweis sei gesagt, dass man bitte nicht nur Links setzen soll, sondern nur als Quellen benutzen und relevante Inhalte in eigenen Worten oder als Zitate wiedergeben sollte.

In diesem Fall wÀre das:
Zitat: Im Jahr 2009 wurde an der University of Minnesota eine Meta-Studie durchgefĂŒhrt, in der man die Ergebnisse von insgesamt 47 Studien aus der Vergangenheit unter die Lupe genommen hat.

Aus diesen 47 Studien wurden 15 ausgewĂ€hlt. Das waren die Studien, in denen es eine Placebo-Gruppe gegeben hat, und bei denen eine Messung von Gesamt-Testosteron, freiem Testosteron und SHBG sowohl zu Beginn als auch zum Ende der Studie stattgefunden hat. Die Ergebnisse aus den 15 Studien waren dann die Grundlage fĂŒr das Resultat der Meta-Studie.

Und diese Resultat sah so aus, dass sich kein Effekt von Soja Protein auf Testosteron, SHBG oder freies Testosteron nachweisen ließ.

Mir geht es besser Ohne

Autor: NikiM165 | Datum:
Es gibt bessere Eiweiß Quellen, als Soja.
google mal Monsanto Roundup und Soja.

Wenn Ihr alternativen zu Soja sucht,
wird man in der veganen Bodybuilder Szene
schnell fĂŒndig.

Wer Soja essen will so es tun, es geht auch ohne.

Mir geht es wesentlich besser Ohne.

GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: E | Datum:
Hi!
Also ich hab nach dreimonatigem Verzehr von tÀglich ca. 1 Liter Sojamilch ne GynÀkomastie (geschwollene, schmerzende Brustwarzen) bekommen.
Mein Testosteronspiegel war danach auch im Keller.
Schnelle Besserung nach Absetzen und sofortiges ZurĂŒckkehren nach erneutem Sojamilchkonsum.
Soviel dazu von meiner Seite.
Studien hin Studien her, eigene Erfahrung zÀhlt da mehr.
Und dass Sojamilch kein natĂŒrliches, sondern ein industriell stark verarbeitetes Produkt ist, sollte auch jedem klar sein.
Anders sieht's da nur bei z.B. Miso oder Tempeh aus.

Gruß, E

Ach ja, ich bin n Typ und steh auf dicke BrĂŒste nur bei Frauen;-).

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: martin | Datum:
> Also ich hab nach dreimonatigem Verzehr von tÀglich ca. 1
> Liter Sojamilch

Wieso trinkst du tÀglich einen Liter? (Nicht gerade eine normale Menge.) Welche Marke war das?

> ne GynÀkomastie (geschwollene, schmerzende
> Brustwarzen) bekommen.

FĂŒr GynĂ€komastie gibt es viele mögliche Ursachen gibt. Wurden der Befund und der Zusammenhang mit Sojamilch Ă€rztlich bestĂ€tigt?

> Studien hin Studien her, eigene Erfahrung zÀhlt da mehr.

Wie der Erfahrung der Tausenden Sojaproduktkonsumenten, die keinerlei Beschwerden haben?

> Und dass Sojamilch kein natĂŒrliches, sondern ein industriell
> stark verarbeitetes Produkt ist, sollte auch jedem klar sein.

Was u.a. die ungĂŒnstigen Inhaltsstoffe reduziert. Vielleicht hast du eine zu natĂŒrliche, unbehandelte Sojamilch konsmuiert.

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: E | Datum:
Hi,

hier nochmal ein paar tiefergehende Infos,:

'Wieso trinkst du tÀglich einen Liter? (Nicht gerade eine normale Menge.) Welche Marke war das?'

-Weil ich damals dachte Soja-Milch sei eine gute, gesunde Eiweißquelle und einen Liter find ich nicht besonders viel (man kann ja auch nen Liter Apelsaft tĂ€glich trinken, ohne dass einem BrĂŒste wachsen oder sonstwas).
-Ganz Normale Bio Soja-Milch aus'm Supermarkt.

'FĂŒr GynĂ€komastie gibt es viele mögliche Ursachen gibt. Wurden der Befund und der Zusammenhang mit Sojamilch Ă€rztlich bestĂ€tigt?'

- Ja! Sogar vom Facharzt fĂŒr hormonelle Angelegenheiten (weiß jetzt nicht den Fachbegriff).
Und ich kann wie bereits erwĂ€hnt das Experiment jederzeit wiederholen, worauf ich aber keinen großen Wert lege.

'Wie der Erfahrung der Tausenden Sojaproduktkonsumenten, die keinerlei Beschwerden haben?'

-Hast Du denn schon tausende Sojaproduktkonsumenten kennengelernt, die keinerlei Beschwerden haben?
Habe nur meine EIGENEN Erfahrungen gepostet, wollte niemandem zu nahe treten. Nehmt es an oder lasst es bleiben.
Ich weiß, dass auch andere Leute schlechte Erfahrungen mit Soja gemacht haben und wenn ich mir so manch einen Sojaproduktkonsumenten ankucke, weiß ich, dass auch er nicht von dem Sojakonsum profitiert, nur weiß er es vieleicht selbst noch nicht.
Ich fĂŒr meinen Teil kann auf Soja gĂ€nzlich verzichten und glaube nicht mehr an die Werbung, die Soja als gesundes Produkt verkauft. War schon oft in Asien und auch da wird Soja nur in Form natĂŒrlich fermentierter Produkte als Beilage konsumiert.

'Was u.a. die ungĂŒnstigen Inhaltsstoffe reduziert. Vielleicht hast du eine zu natĂŒrliche, unbehandelte Sojamilch konsmuiert.'

-Starke industrielle Verarbeitung egal ob bei Soja oder Milch oder sonst wo macht meiner Meinung nach mehr kaputt (Denaturierung, Anreicherung von Chemikalien etc.) und ungesund als alles andere, nur natĂŒrliche Fermentation neutralisiert die ungĂŒnstigen Inhaltsstoffe auf nĂ€hrstofferhaltende Weise (das man ĂŒberhaupt was essen muss, wo erst irgendwelche ungĂŒnstigen/schĂ€dliche Inhaltsstoffe neutralisiert werden mĂŒssen).
-Hat schon mal irgendwer 'unbehandelte Sojamilch' getrunken?
Ich glaube kaum, die gibt's nÀmlich gar nicht.

Gruß,
E

Meinungen usw.

Autor: martin | Datum:

> -Weil ich damals dachte Soja-Milch sei eine gute, gesunde
> Eiweißquelle und einen Liter find ich nicht besonders viel
> (man kann ja auch nen Liter Apelsaft tÀglich trinken, ohne
> dass einem BrĂŒste wachsen oder sonstwas).

Man "kann" vieles, aber es gibt naheliegendere und auch billigere pflanzliche Eiweißquellen fĂŒr diese Mengen als (Bio-)Sojamilch, weshalb deine Geschichte nicht unbedingt glaubwĂŒrdig klingt.

> -Ganz Normale Bio Soja-Milch aus'm Supermarkt.

Das ist eine nicht gerade genaue Angabe.

> -Hast Du denn schon tausende Sojaproduktkonsumenten
> kennengelernt, die keinerlei Beschwerden haben?
> Habe nur meine EIGENEN Erfahrungen gepostet, wollte niemandem
> zu nahe treten. Nehmt es an oder lasst es bleiben.

So wie du es formuliert hast, liest es sich, als ob du deine Erfahrung verallgemeinern wolltest. Wenn du es so meintest, dass du daraus schlussfolgerst fĂŒr dich persönlich keine Sojaprodukte zu konsumieren, ist das etwas anderes. FĂŒr andere Menschen hat das dann keine Relevanz.

> War schon oft in Asien und auch da wird
> Soja nur in Form natĂŒrlich fermentierter Produkte als Beilage
> konsumiert.

"nur". Dann sind alle historischen Qullen, dass Tofu- und Sojamilchherstellung aus China stammt, wahrscheinlich falsch.


> -Starke industrielle Verarbeitung egal ob bei Soja oder Milch
> oder sonst wo macht meiner Meinung nach mehr kaputt
> (Denaturierung, Anreicherung von Chemikalien etc.) und
> ungesund als alles andere, nur natĂŒrliche Fermentation

Das ist das dritte Mal. Deine "Meinung" ist leider nur nicht mehr als deine Meinung. Da das auch fĂŒr alle anderen Menschen gilt (dass eine persönliche Meinung nur eine Meinung ist), braucht man ĂŒberindividuelle Erkenntnisse und die sagen: es gibt keinen nachgewiesenen (statistisch signifikanten) Zusammenhang zwischen Sojaprodukten und negativen Auswirkungen der darin enthaltenen Phytoöstrogene (was EinzelfĂ€lle nicht ausschließt); in Asien werden durchaus auch unfermentierte Sojaprodukte konsumiert; und industrielle Verarbeitung reduziert (z.B. in Sojaprodukten) negative Inhaltsstoffe (wie Phytate) und ist sinnvoll, wĂ€hrend unverarbeitete Produkte schlechter vertrĂ€glich und weniger gesund sind.

> das man ĂŒberhaupt was essen muss,
> wo erst irgendwelche ungĂŒnstigen/schĂ€dliche Inhaltsstoffe
> neutralisiert werden mĂŒssen

Muss man nicht, wenn man es aber will, dann sind "industrielle" Produkte nun einmal besser als "natĂŒrliche".

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: E | Datum:
Hi nochmal,
so... ich wollte doch nur meine persöhnliche Erfahrung mit einbringen, und ob ihr mir glaubt oder nicht geht mir am Arsch vorbei.
Ihr könnt ja hier alle groß rumschwadroniern, ich dachte es geht hier um 'Die 'wirkliche' Wahrheit ĂŒber Soja', aber ich glaube die scheint hier sowieso keinen zu interessieren.
Wenn ihr hier nur Eure WĂŒnsche von möglichst vielen bestĂ€tigt sehen wollt, alles klar und viel Spaß dabei.
Ich bin raus.

E

'...industrielle Produkte besser als natĂŒrliche':-)
und fermentiertes Sauerteig Bio Brot ist NICHT industriell verarbeitet, das gibts nÀmlich schon ziemlich lange, schon seit der Zeit vor der Industrialisierung

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: Gast | Datum:
>ich wollte doch nur meine persöhnliche Erfahrung mit einbringen

deine »persönliche Erfahrung« ist nur nicht sonderlich glaubwĂŒrdig, denn sie widerspricht erstens den Erfahrungen von allen anderen und dazu kommt noch, dass du in diesem Forum bisher maximal einen Beitrag hinterlassen hast (falls das nicht ein anderer E war), der nicht mit diesem Thema zu tun hat -> die Vermutung, dass du ein Troll bist, liegt nahe.

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: GĂ€stin | Datum:
>>>>deine »persönliche Erfahrung« ist nur nicht sonderlich glaubwĂŒrdig, denn sie widerspricht erstens den Erfahrungen von allen anderen und dazu kommt noch, dass du in diesem Forum bisher maximal einen Beitrag hinterlassen hast (falls das nicht ein anderer E war), der nicht mit diesem Thema zu tun hat -> die Vermutung, dass du ein Troll bist, liegt nahe.

Da hier anscheinend so viel Wert darauf gelegt wird, keine Verallgemeinerungen zu tÀtigen, wundert mich folgendes schon: Wer sind denn [b]alle[u] anderen?

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer | Datum:
Na offensichtlich die, die laut Troll "E" in dem Beitrag, auf den sich das bezieht, "alle groß rumschwadroniern[sic!]" - (meine Hervorhebung), wer sonst? Vielleich "alle anderen" Sojamilchkonsumenten denen nicht die ZĂ€hne ausfallen *)? Aber vielleicht antwortet in weiteren(!) vier Jahren ja der Original-"Gast" drauf *augenroll*.





Achim


*)

Re: GynÀkomastie von Sojamilch

Autor: Ava von AuswÀrts | Datum:
E schrieb:

> Also ich hab nach dreimonatigem Verzehr von tÀglich ca. 1
> Liter Sojamilch ne GynÀkomastie (geschwollene, schmerzende
> Brustwarzen) bekommen.

Tja das ist halt so das Problem mit der anekdotischen Beweisen. MĂŒsste dann bei nichtregistrierten Mann-zu-Frau-Transsexuellen dann der Renner sein, Soja.

> Und dass Sojamilch kein natĂŒrliches, sondern ein industriell
> stark verarbeitetes Produkt ist, sollte auch jedem klar sein.

Wie Brot halt...

Re: Mir geht es besser Ohne

Autor: Ava von AuswÀrts | Datum:
NikiM165 schrieb:

> Es gibt bessere Eiweiß Quellen, als Soja.
> google mal Monsanto Roundup und Soja.

Und bei den anderen Eiweissquellen kommt kein Roundup zum Einsatz? (Zumal konventionelles Soja fast komplett in der Mast endet).