ForenĂŒbersicht
Suche:









Es wurden 70 BeitrÀge gefunden:

TierschĂŒtzer werben um Subventionen fĂŒr Tierausbeuter (Vier Pfoten)

Autor: KrĂŒmel
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Vier Pfoten fordert derzeit Landwirte bei der Umgestaltung der Schweinezucht (weg von KastenstĂ€nden) finanziell zu unterstĂŒtzen.

Zitat: VIER PFOTEN fordert: Freie Abferkelung in der Schweinezucht muss finanziell gefördert werden



Zitat: Studien belegen, dass die Anzahl abgesetzter Ferkel pro Sau und Wurf
durch die freie Abferkelung nicht negativ beeinflusst wird.



Zitat: Eine EU-Regelung besagt, dass
Sauen im Zeitraum von vier Wochen nach dem Decken und bis zu einer
Woche vor der Geburt in Gruppen gehalten werden mĂŒssen. VIER PFOTEN
fordert dringend finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Landwirtschaft:
"Die Landwirte haben sowieso bereits finanziellen Aufwand. Wir
fordern eine UnterstĂŒtzung dieser Umbauten - allerdings nur, wenn auf
tierfreundlichere, ĂŒber die EU-Vorgaben hinausgehende Systeme wie
eben die freie Abferkelung umgestellt wird. Außerdem pocht VIER
PFOTEN auf eine Vorschrift fĂŒr genaue Herkunftsbezeichnungen auf
tierischen Produkten. So kann den österreichischen Landwirten das
wirtschaftliche Überleben und den Tieren ein gerechteres Leben
gesichert werden."

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110224_OTS0018/vier-pfoten-fordert-freie-abferkelung-in-der-schweinezucht-muss-finanziell-gefoerdert-werden

Wie lieb von Vier Pfoten, dass sie dem Verbraucher dabei helfen guten Gewissens ihre Schweineleichen zu essen. Und dass die Effizienz der Produktion nicht zu stark eingeschrÀnkt wird, ist auch gewÀhrleistet. Was will man mehr?

Re: TierschĂŒtzer werben fĂŒr GĂ€nsemord (Vier Pfoten)

Autor: Trolli
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
... was fĂŒr ein Pech fĂŒr die GĂ€nse, dass sie keine vier Pfoten haben, sondern nur zwei "GĂ€nsefĂŒĂŸchen"...

TierschĂŒtzer werben fĂŒr GĂ€nsemord (Vier Pfoten)

Autor: Hannes Benne
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Um dem Konsumenten ein ruhiges Gewissen beim Verzehr von GÀnseleichen zu gewÀhrleisten wirbt Merkur mit einer Vier Pfoten Positivliste.

Zitat: MERKUR ihr Markt arbeitet mit der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zusammen. Unsere TiefkĂŒhlgĂ€nse stammen aus Betrieben in Ungarn, die es auf die Positivliste von VIER PFOTEN geschafft haben, welche fĂŒr stenge Kontrollen in den Betrieben stehen. Dadurch ist garantiert, dass die GĂ€nse weder gerupft noch gestopft werden und aus Auslaufhaltung kommen.


http://mag3.i-magazine.de/Files/mag/611b671f52a99dcff8dc1d4436ddfb1c/

Welch GlĂŒck fĂŒr die GĂ€nse, dass es TierschĂŒtzer gibt...

VIER PFOTEN fĂŒr Schlachtdaune

Autor: Claude
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Ob Schlachtdaune der richtige Begriff ist weiss ich jetzt nicht, aber offenbar ist es ihnen lieber die Tiere sind schon tot, als dass sie noch leben. Seltsam, wo es bei Schafen doch umgekehrt ist, da wird von TierschĂŒtzern eher Schurwolle statt Schlachtwolle bevorzugt.
Wobei sie mit dem ersten Satz der Schlussaussage recht haben. NĂŒtzt aber nichts, ohne die Aussage, dass nur Veganismus dazu fĂŒhrt, dass nur noch Waren auf dem Markt bleiben, fĂŒr die keine Tiere ausgebeutet werden.

Zitat: Welttierschutztag: VIER PFOTEN warnt vor versteckter TierquÀlerei in Kleidung

Wien, 30.09.2009 – In den nĂ€chsten Wochen steigt die Nachfrage nach Winterkleidung. AnlĂ€sslich des Welttierschutztages am 4. Oktober ruft die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN Verbraucher dazu auf, diesmal keine Artikel mit Daunen oder Pelz zu kaufen.

PelzmĂ€ntel, PelzmĂŒtzen, PelzbesĂ€tze – rund 30 Millionen Nerze und FĂŒchse werden in Europa jĂ€hrlich unter grausamen Bedingungen gezĂŒchtet und qualvoll getötet, um als modisches Pelz-Accessoire zu enden. EinfĂ€rbungen und modische Weiterverarbeitungen der Pelze sollen den KĂ€ufer zum Konsum verleiten. „Wir lehnen die Tötung von Pelztieren fĂŒr die Pelzgewinnung entschieden ab“, erklĂ€rt Johanna Stadler-WolffersgrĂŒn, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von VIER PFOTEN. „In diesem Herbst warnen wir besonders wieder vor verstecktem Pelz, denn bunt eingefĂ€rbter, flauschiger Besatz wird von vielen KĂ€ufern nicht als Tierfell erkannt.“ VIER PFOTEN fordert daher dringend eine klare Kennzeichnungspflicht. Die Herkunft eines Felles, die verwendete Tierart und die Haltungsbedingungen fĂŒr das Tier mĂŒssen transparent sein. Die zentrale Forderung der internationalen Tierschutzorganisation ist aber ein Verbot der Pelztierhaltung und ein umfassendes Handelsverbot fĂŒr sĂ€mtliche Pelzprodukte. In Österreich, der Schweiz, Großbritannien und Italien ist Pelztierhaltung seit Jahren verboten. Derzeit wird in den Niederlanden - mit jĂ€hrlich 4,5 Millionen getöteten Nerzen zweitgrĂ¶ĂŸter Produzent in der EU – ein solches Verbot diskutiert.

Auch bei Daunenprodukten gibt es keine Verbrauchersicherheit. Der KĂ€ufer kann nicht ĂŒberprĂŒfen, ob die Federn vom toten Tier stammen oder den GĂ€nsen lebendig ausgerissen wurden. In diesem Jahr konnte VIER PFOTEN der deutschen Firma Schwerk das Handwerk legen, die ihre Tiere brutal lebend gerupft hatte. Diese Art der Daunengewinnung ist in der ganzen EU nur bei toten Tieren erlaubt, der illegale Lebendrupf ist besonders in Osteuropa jedoch weit verbreitet. Die GĂ€nse werden pro Jahr bis zu vier Mal brutal gerupft. Die so gewonnenen Daunen landen schließlich in Bettdecken und Daunenjacken. Niemand kann nachprĂŒfen welche Daunen ein Produkt enthĂ€lt. VIER PFOTEN fordert deshalb strenge Kontrollen sĂ€mtlicher GĂ€nsehaltungsbetriebe in Bezug auf Lebendrupf.

„Verbraucher bestimmen durch ihre Kaufentscheidung maßgeblich, welche Waren auf den Markt kommen und sich dort halten. Damit liegt die Verantwortung, ob Tiere wegen ihres Felles oder Federkleides leiden mĂŒssen, bei jedem Einzelnen“, sagt Stadler-WolffersgrĂŒn.

(Meine Hervorhebungen)
http://www.vier-pfoten.at/website/output.php?id=1051&idcontent=2618&language=1

Welt-Ei-Tag am 10. Oktober: VIER PFOTEN-Umfrage deckt Konsumentenbetrug auf

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen

09.10.2008 | 12:23 Uhr

KĂ€fig bleibt KĂ€fig, trotz irrefĂŒhrender Bezeichnung "Kleingruppenhaltung"

Hamburg (ots) - Die KĂ€fighaltung von HĂŒhnern ist in Österreich und der Schweiz lĂ€ngst verboten, und KĂ€fig-Eier sind hier in SupermĂ€rkten nicht mehr zu finden. WĂ€hrend auch SupermĂ€rkte in Großbritannien, Belgien und den Niederlanden KĂ€fig-Eier mehrheitlich aus den Regalen gerĂ€umt haben, bleibt Deutschland im Tierschutz ein Entwicklungsland. Die deutsche Regierung hat das im Grundgesetz verankerte "Staatsziel Tierschutz" ohnehin lĂ€ngst verfehlt: 2007 hĂ€tte ein KĂ€figverbot in Kraft treten sollen, kurz davor wurde das Gesetz einfach gekippt.

"Konsumenten haben sich klar fĂŒr ein Ende dieser TierquĂ€lerei ausgesprochen, doch die KĂ€figindustrie will den Konsumenten bewusst irrefĂŒhren", so JĂŒrgen Faulmann, Kampagnenleiter der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN. "Auf KĂ€fig-Eierpackungen soll die Bezeichnung 'Kleingruppenhaltung' gedruckt werden, ein unglaublicher Betrugsskandal."

"Kleingruppenhaltung": KĂ€fig bleibt KĂ€fig! 76% der Konsumenten fĂŒhlen sich getĂ€uscht, wenn sie erfahren, dass "Kleingruppenhaltung" in Wahrheit KĂ€fighaltung ist, so eine aktuelle INTEGRAL-Umfrage im Auftrag von VIER PFOTEN. Knapp die HĂ€lfte der Konsumenten assoziiert mit der Bezeichnung "Kleingruppenhaltung" Freiland- oder Bodenhaltung, und wird damit Opfer gezielter VerbrauchertĂ€uschung.

Laut EU-Vermarktungsnorm dĂŒrfen Konsumenten weder irregefĂŒhrt noch getĂ€uscht werden. Die Bezeichnung "Kleingruppenhaltung" ist ebenso irrefĂŒhrend wie tĂ€uschend, und Konsumenten verlangen beim Kauf eindeutig Klarheit ĂŒber die Herkunft der Eier. Die INTEGRAL-Umfrage bestĂ€tigt: 41% der Bevölkerung verlangt ein Verkaufsstop der Tierqual-KĂ€fig-Eier, etwa die HĂ€lfte zumindest eine eindeutige Kennzeichnung.

VIER PFOTEN wird Entwicklungen auf diesem Gebiet genau verfolgen und fordert Konsumenten auf, sich bei Verdacht auf versteckte KÀfig-Eier an VIER PFOTEN zu wenden, unter der Telefonnummer 040-399 249 0. TatsÀchliche Vergehen werden zur Anzeige gebracht.

Pressekontakt:
PresserĂŒckfragen an VIER PFOTEN:
Susanne von Pölnitz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 040-399 249 66
Email: susanne.vonpoelnitz@vier-pfoten.org

http://www.presseportal.de/pm/17477/1278968/vier_pfoten_stiftung_fuer_tierschutz

Re: Der KĂŒrschner und die vier Pfoten

Autor: Hempel Joel
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> Die
> Schafzucht in Namibia ist fĂŒr Mensch und Natur die
> Nachhaltigste Form der Landwirtschaft.

Ja und fĂŒr ihre Opfer die tödlichste

>Und der vermeintlich
> so tierfreundliche Kunstpelz ist

Vermeintlich ist gut. Denn tierfreundlich ist er gar nicht, denn Kunst"pelz" den man ja - wie von TierschĂŒtzen gern gepriesen - nicht von echtem "Pelz" unterscheiden kann, suggeriert somit unweigerlich Toleranz gegenĂŒber echtem "Pelz" was in der Folge zu mörderischem Konsumverhalten fĂŒhrt.


in Wahrheit ein
> Erdölprodukt, das weder wÀrmt noch verrottet.

Einzige Alternative vegane Kleidung die wÀrmt.

>Sladky tritt fĂŒr
> tiergerechte Haltung[sic!], [...] ein. Dabei
> findet er sogar bei der Tierschutzorganisation Vier Pfoten ,
> die sich eigentlich zum Ziel gesetzt hat Österreich pelzfrei
> zu machen, offene Ohren.

Wen wundert` s

> Mit ihrer UnterstĂŒtzung will Sladky
> die kontrollierte Verarbeitung von ohnehin getötetem
> heimischen Raubwild wieder salonfÀhig machen.
> Denn pro Jahr werden mehr als 60.000 WildfĂŒchse und ĂŒber
> 25.000 Marder ofiziell getötet aber kaum verarbeitet.

Oh wie raffiniert "Pelz" ist nur ein Abfallprodukt der Jagdsaison genau wie "Leder" nur Schlachtabfall ist, jetzt mĂŒssen sich die Ledertragenden Pelzgegner aber etwas neues einfallen um ihre Tierrechtsverletzungen zu legitimierenoder einsehen dass "Pelz" nichtts anderes ist als "Leder" wo noch die Haare dran sind. Da sieht man mal wieder wie TierschĂŒtzen und Tierausbeuter sich gegenseitig in die HĂ€nde spucken. Widerlich!

> " Es ist ein Wahnsinn dass alles verrotten zu lassen , weil
> sich keiner traut diesen Artikel zu kaufen."

Widerlich! Wahnsinnig sind nur die die solche Leichenberge aus reiner Lust am töten verursachen.

Der KĂŒrschner und die vier Pfoten

Autor: Hempel Joel
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Zitat:
Der KĂŒrschner und die Vier Pfoten

Als Bundessinnungsmeister der KĂŒrschner muss Sladky sich auch mit der kritischen Haltung vieler zum Pelz auseinandersetzen. Gute Argumente [sic!] pro hat er: Die Schafzucht in Namibia ist fĂŒr Mensch und Natur die Nachhaltigste Form der Landwirtschaft. Und der vermeintlich so tierfreundliche Kunstpelz ist in Wahrheit ein Erdölprodukt, das weder wĂ€rmt noch verrottet. "Sladky: wir reissen die Spannteppiche aus unseren Wohnungen, weil sie uns krank machen und tragen sie dann." Sladky tritt fĂŒr tiergerechte Haltung[sic!], Kennzeichnungspflicht und die Verwendung von Materialien aus der Naturkette ein. Dabei findet er sogar bei der Tierschutzorganisation Vier Pfoten , die sich eigentlich zum Ziel gesetzt hat Österreich pelzfrei zu machen, offene Ohren. Mit ihrer UnterstĂŒtzung will Sladky die kontrollierte Verarbeitung von ohnehin getötetem heimischen Raubwild wieder salonfĂ€hig machen.
Denn pro Jahr werden mehr als 60.000 WildfĂŒchse und ĂŒber 25.000 Marder ofiziell getötet aber kaum verarbeitet. Sladky: " Es ist ein Wahnsinn dass alles verrotten zu lassen , weil sich keiner traut diesen Artikel zu kaufen."


VIER PFOTEN lÀdt ein: "Blockade-Club" Bundesrat

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
VIER PFOTEN lÀdt ein: "Blockade-Club" Bundesrat / Legehennen und Schweine sollen weiter leiden

Politik

Berlin/Hamburg (ots) - Am 17. Dezember 2004 stimmen die BundeslĂ€nder erneut ĂŒber die Aufhebung des KĂ€figverbotes fĂŒr HĂŒhner und ĂŒber dringend notwendige Vorschriften zum Schutz von Schweinen ab. AnlĂ€sslich dieser Sitzung demonstriert die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ab 8.30 Uhr mit 120 Plakaten von ausgezehrten KĂ€fighennen und Mastschweinen vor dem Bundesrat gegen die geplante Aufweichung deutscher Tierschutzstandards.

VIER PFOTEN Aktivisten stellen direkt vor dem Bundesrat 120 Plakate mit aufrĂŒttelnden Bildern aus der alltĂ€glichen Hennen- und Schweinehaltung auf. Die Bilder sind auf 1,8 Meter hohe signalrote StĂ€nder montiert und zeigen jene Haltungsbedingungen, die die LĂ€nder gesetzlich festschreiben wollen. Im Hintergrund zeigt VIER PFOTEN ein Großtransparent mit der Aufschrift "Bundesrat blockiert den Tierschutz".

Seit mehr als einem Jahr verhindert eine CDU-dominierte LĂ€ndermehrheit im Bundesrat sĂ€mtliche Fortschritte beim Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere. Diese LĂ€nder versuchen, die zustĂ€ndige Ministerin Renate KĂŒnast zu erpressen, indem sie die dringend gebotene Umsetzung europĂ€ischer Vorgaben zur Schweinehaltung an ZugestĂ€ndnisse bei der KĂ€fighaltung koppeln. "Aufgrund dieser andauernden Blockadehaltung droht Deutschland nicht nur ein betrĂ€chtlicher Imageschaden, sondern auch hohe finanzielle Risiken durch ein Vertragsverletzungsverfahren vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof", sagt Dr. Marlene Wartenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von VIER PFOTEN.

Die von den LĂ€ndern vorgeschlagene "Kleinvoliere" fĂŒr ein minimal grĂ¶ĂŸeres KĂ€figsystem, das dem Verhalten der HĂŒhner in keiner Weise gerecht wird, ist eine IrrefĂŒhrung der Verbraucher. "Einen Ă€hnlichen Vorschlag hat Renate KĂŒnast bereits im November 2003 abgelehnt. Wir fordern die Ministerin auf, erneut Standfestigkeit gegenĂŒber den Angriffen der BundeslĂ€nder auf die bestehenden Tierschutzstandards zu beweisen und die Agrarwende konsequent fortzufĂŒhren", sagt Wartenberg.

Pressekontakt: Weitere Informationen erhalten Sie bei VIER PFOTEN: Bild- und Videomaterial, Hintergrundinformationen bei Beate SchĂŒler, Pressesprecherin Tel. 040 - 399249-31 oder 0170-5508261 e-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.de oder Thomas Pietsch, Kampaigner Tel. 0171/4910784 www.vier-pfoten.de



http://www.mysan.de/article30760.html

Schweine dank Vier Pfoten geschlachtet: 'Erfolg'

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Als "Erfolg" bezeichnete ein Sprecher eine Aktion der Tierschutzorganisation Vier Pfoten bei einem Heidelberger SchweinemĂ€ster, aufgrund deren der Amtstierarzt die "sofortige Schlachtung" mehrerer Schweine anordnete - berichtet wurde darĂŒber heute in "SAM" und "taff", beide Sendungen werden morgen in Pro 7 von 6:00-8:00 wiederholt.

Die "undercover"-Filmaufnahmen fĂŒr diesen widerwĂ€rtigen Tierschutzdreck lieferte wiedereinmal (wie bei mehreren Ă€hnlichen Fernsehberichten in den vergangenen Wochen) TierschĂŒtzer Jan Peifer, der unter "deutsches TierschutzbĂŒro" firmiert (und sich nicht entblödet, sich trotz seiner antitierrechtlerischen - und Tierrechtler und Tierrechtsaktionen wie etwa Tierbefreiungen gefĂ€hrdenden - Machenschaften "Tierrechtler" zu nennen). O-Ton: "wurden Vier Pfoten zugespielt", tatsĂ€chlich bezahlen sie ihn natĂŒrlich dafĂŒr, womit auch gleich seine Motivation klar wird. Und das hĂ€ufigste zeichen auf seiner Website, auf der er mit entprechenden Bildern dealt, ist natĂŒrlich: €.

Achim

"Vier Pfoten" verbreiten LĂŒgen ĂŒber Tierhaut

Autor: Iris
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" "widerlegt" auf ihrer Website angebliche "PopulĂ€re IrrtĂŒmer zum Thema Pelz", z.B.:

>>>
Pelz ist ja auch nur Leder mit Haaren.

Hier handelt es sich um einen grundsĂ€tzlichen Irrtum: FĂŒr die Produktion von Lederartikeln allein muss kein einziges Tier sterben, hier handelt es sich vielmehr um die Optimierung der Wertschöpfungskette bei Nutztieren (natĂŒrlich sprechen wir dabei nicht von Schlangenlederschuhen und Ă€hnlichen Verirrungen). Im Gegensatz dazu werden fĂŒr die Herstellung von Pelzmode Wildtiere allein zu diesem Zweck unter tierquĂ€lerischen Bedingungen gefangen oder gezĂŒchtet und grausam getötet. Dass fĂŒr die FĂŒtterung der Pelztiere das Fleisch der bei der jĂ€hrlichen RobbenschlĂ€chterei in Kanada anfallenden Robbenkadaver verwendet wird, ist da nur eine zusĂ€tzliche makabre Fußnote.
<<<

(http://www.vier-pfoten.at/HOTSPOT/hotspot.html#1)

Unglaublich, oder?
Die simple Tatsache, daß "Pelz" Tierhaut ("Leder") mit Haaren ist, ist also ein "GrundsĂ€tzliche[r] Irrtum".
Mit der krassen Aussage "FĂŒr die Produktion von Lederartikeln allein muss kein einziges Tier sterben, hier handelt es sich vielmehr um die Optimierung der Wertschöpfungskette bei Nutztieren" entblĂ¶ĂŸen die TierschĂŒtzer ihr ganzes speziesistisches Denken. "Wertschöpfungekette bei Nutztieren"??? Das bedarf wohl keines Kommentars.
Aber natĂŒĂŒĂŒĂŒrlich sind "Schlangenlederschuhe" was gaaaaanz anderes - wahrscheinlich, weil die (meisten??) Schlangen nicht gefressen, sondern "nur" wegen der Haut ermordet werden...

Dazu gibt es eigentlich wirklich nichts mehr zu sagen, wollte diesen Tierschutz-Dreck nur anprangern.

(Wieder mal) wĂŒtend,
Iris

Re: wer weiß was ĂŒber die vier-pfoten ?

Autor: Iris
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
Hallo Ralf,

> wer weiß den nĂ€heres ĂŒber die vier-pfoten ?
>
> ...bei uns im dorf wird werbung dafĂŒr gemacht...
>
> http://www.vier-pfoten.de/portrait/index.htm
>
> ...ĂŒber die suchfunktion war nicht viel rauszukriegen...

Ich hab ĂŒber die Suchfunktion (hier im Forum) direkt was dazu gefunden: http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=472&t=470&v=f, ein ganzer Thread ĂŒber die "Vier Pfoten", u.a. mit einem Link auf die antiSpe Zitate, in denen die Pressesprecherin erklĂ€rt, warum sie Leichen fressen will...

Außerdem hab ich ĂŒber die allgemeine Suchfunktion mehrere Nachrichtenmeldungen ĂŒber die "Vier Pfoten" in den veganismus.de-Nachrichten gefunden, kannst ja selbst mal schauen.
Ein Blick auf deren Website genĂŒgt aber eigentlich auch, um zu wissen, wofĂŒr sie sich einsetzen: FĂŒr die Ermordung und Benutzung nichtmenschlicher Tiere, von ihnen euphemistisch als "artgerechte Haltung" etc. bezeichnet (sie fordern die Leute regelrecht zum Leichenkonsum auf!).

Iris

wer weiß was ĂŒber die vier-pfoten ?

Autor: Ralf Bensberg
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
hallo

wer weiß den nĂ€heres ĂŒber die vier-pfoten ?

...bei uns im dorf wird werbung dafĂŒr gemacht...

http://www.vier-pfoten.de/portrait/index.htm

...ĂŒber die suchfunktion war nicht viel rauszukriegen...

Vier Pfoten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Siehe auch http://antispe.de/Quotes.html - die Pressesprecherin von "vier Pfoten" frißt Leichen, denn "Vegetarismus war [ihr] zu langweilig" ...

Achim

Vier Pfoten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
... hat ja mit der Propaganda fĂŒr den "fahrbaren Schlachtof" und Pressesprecherin Beate SchĂŒler, die Leichen frißt, weil Vegetarismus ihr zu langweilig war - siehe http://antiSpe.de/Quotes.html - gezeigt, auf welcher Seite (nĂ€mlich der der Tierausbeuter) sie stehen.

Aber nicht genug. Heute bekam ich, als Reaktion auf den aktuellen antiSpe-Newsletter (in dem es u.a. um die vegane ErnÀhrung von Hunden und Katzen ging, siehe http://veganismus.de -> Fragen -> Sonstiges) folgende Mail (vollstÀndiger Wortlaut):

>>>
HUNDE UND KATZEN SIND FLEISCHFRESSER UND NICHT; WIE DER MENSCH "ALLESFRESSER"
Dh. fleischliche Nahrung ist lebenswichtig!!!

VIER PFOTEN e.V.
Frank Jeziorski
Große Brunnenstraße 63a
22763 Hamburg

Fon: 0049 - 40 - 399 249 12
Fax: 0049 - 40 - 399 249 99

web: www.vier-pfoten.de
email: frank.jeziorski@vier-pfoten.de
<<<

Unglaublich, diese Ignoranz. Da werden (im Newsletter) die Fakten auf einem silbernen Tablett serviert, aber was schert Vier Pfoten die RealitÀt ...

Achim

VGT-Tierausbeutungs-PrĂŒfzeichen

Autor: auelb
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Beim österreichischen Diskonter Hofer werden unter der "Bio"-Marke "ZurĂŒck zum Ursprung" Zweinutzungsrassen-Eier verkauft, siehe: http://www.zurueckzumursprung.at/grundwerte/so-weit-muss-bio-gehen/hahn-im-glueck/

Diese und alle weiteren Tierausbeutungsprodukte dieser Marke sind mit einem "PrĂŒfzeichen" der "Gesellschaft fĂŒr artgemĂ€ĂŸe Nutztierhaltung", einem Konsortium dem der VGT angehört, abgesegnet.

Zitat: PRÜFZEICHEN "TIERSCHUTZ GEPRÜFT"

ZurĂŒck zum Ursprung ist österreichweit die einzige Marke mit dem PrĂŒfzeichen „Tierschutz geprĂŒft“ auf allen tierischen Lebensmitteln!

Dass alle ZurĂŒck zum Ursprung-Bauern besonders strenge Vorgaben hinsichtlich des Wohls der Tiere erfĂŒllen, zeigt das Zeichen „Tierschutz geprĂŒft“ der Gesellschaft fĂŒr artgemĂ€ĂŸe Nutztierhaltung[...]ein Konsortium der drei Tierschutzvereine "Wiener Tierschutzverein", "Vier Pfoten" und "Verein gegen Tierfabriken (VgT)"

(Meine Hervorhebungen)
Quelle: http://www.zurueckzumursprung.at/grundwerte/so-weit-muss-bio-gehen/pruefzeichen-tierschutz-geprueft/

Albert Schweitzer Stiftung wirkt auf ZĂŒchtung, Haltung und Tötung der Tiere hin

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Allgemeines
Thema öffnen
Hier ein paar Beispiele, wie kontraproduktiv dieser Spendensammeltierschutzverein arbeitet.

Zitat: Studiogast Mahi Klosterhalfen ist geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorsitzender der "Albert Schweizer Stiftung fĂŒr unsere Mitwelt". Seit seinem Studium setzt sich der Veganer aktiv gegen die Massentierhaltung und fĂŒr eine weniger qualvolle ZĂŒchtung und Tötung von Nutztieren ein. FĂŒr die Stiftung fĂŒhrt Mahi Klosterhalfen unter anderem GesprĂ€che mit dem Lebensmitteleinzelhandel. http://www.stern.de/tv/sterntv/stern-tv-testet-verbraucher-wie-viel-wuerden-sie-fuer-dieses-fleisch-bezahlen-2113507.html
"GeschĂ€ftsfĂŒhrer" zeigt ja schon, worum es geht: GeschĂ€ft mit Ablasshandel.

Zitat: Noch gĂ€be es keine gesetzliche Kennzeichnungspflicht, bemĂ€ngelte Experte Mahi Klosterhalfen von der "Albert Schweizer Stiftung fĂŒr unsere Mitwelt" im GesprĂ€ch mit Steffen Hallaschka. "Die EinfĂŒhrung einer solchen Kennzeichnungspflicht bei Eiern hat am Markt viel bewirkt und wĂ€re auch bei Fleisch und Fleischprodukten angebracht", so der Experte. a.a.O.


Zitat: Ihre umfassende Verbreitung ist ein langwieriger Prozess, der Zwischenschritte erfordern kann, die wir begrĂŒĂŸen. Dazu zĂ€hlen auch die Reduktion des Fleischkonsums und die vegetarische ErnĂ€hrung. Da ein Ende der Nutzung von Tieren als Nahrungsquelle derzeit nicht absehbar ist, wirken wir zudem auf eine weniger qualvolle ZĂŒchtung, Haltung und Tötung der Tiere hin. http://albert-schweitzer-stiftung.de/ueber-uns/leitbild


Zitat: Da eine einzelne Stiftung dies unmöglich allein umsetzen kann, kooperieren wir mit Organisationen, die kompatible Ziele verfolgen. a.a.O.


Als da sind:
Zitat: Bund gegen Missbrauch der Tiere
Bundesverband Tierschutz
Deutsches TierschutzbĂŒro
Erna Giraffe
Tierversuchsgegner Badn-WĂŒrttemberg
Noah
Pakt
Pro Iure Animalis
ProVieh
Tier und Mensch
Vebu
Vegeterra
Vier Pfoten http://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/kaefigfrei

Also alles ebensolche Tierschutzspendenabzockvereine, die explizit oder implizit Tierausbeutung propagieren. z.B.:
Zitat: Das will PROVIEH:

ArtgemĂ€ĂŸe Tierhaltung: Die wirtschaftliche Haltung von Nutztieren muss sich an den LebensbedĂŒrfnissen der Tiere ausrichten - nicht umgekehrt!

Ökologisch vertrĂ€gliche Tierhaltung: Nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung von Tieren [...]

Die ZĂŒchtung von Nutztierrassen [...]

Auch Tötung und Schlachtung gehören zur landwirtschaftlichen Nutzung von Tieren hinzu. PROVIEH setzt sich dafĂŒr ein, dass Transport und Tod von Nutztieren so schonend wie möglich geschehen.
http://www.provieh.de/s307.html

Siehe auch http://tierrechtsforen.de/tierschutz-eiernudeln.

Weiter mit der ASS:
Zitat: Sehr erfreulich ist die Entwicklung in der Eiernudelbranche. Alle uns bekannten Hersteller von Eiernudeln (außer evtl. einiger Eigenmarken im Lebensmitteleinzelhandel) haben auf Eier aus alternativen Haltungsformen umgestellt. http://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/kaefigfrei/eiernudeln


Es folgt Werbung fĂŒr etwa zwei Dutzend Eiernudelhersteller.

Und zum Abschluss nocheinmal der GeschĂ€ftfĂŒhrer:
Zitat: Ich war frĂŒher auch ein nervtötender Vegan-VerkĂŒnder. [...] Inzwischen warne ich aber alle vegetarisch und vegan lebenden Menschen davor, dieselben Fehler zu machen wie ich, denn wie Sie schon sagen: der ganze Eifer ist trotz der besten Absichten meistens kontraproduktiv.

Meine Empfehlung ist, andere Menschen unaufdringlich mit Informationen zu versorgen und als positives Beispiel zu leben. http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ende-massentierhaltung-miterleben/2

Siehe auch Erbse fĂŒr Albert Schweitzer Stiftung.

Achim

Neue Dimension im Tierschutz: Toni's Freilandeier mit innovativer Junghahn-Mast

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Glein / Graz (OTS) - Toni Hubmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Toni's
Freilandeier, nennt die Tiere in seinem neuesten Projekt zur
artgerechten Nutztierhaltung liebevoll die "BrĂŒder der Legehennen".
Gemeint sind jene 140 JunghÀhne, die sich derzeit in der Glein bei
Knittelfeld unmittelbar neben den Freiland-Legehennen tummeln -
selbstverstÀndlich ebenso in vorbildlicher Freilandhaltung, mit
höchsten Tierschutz- und QualitÀtsstandards. Es wÀre nicht Toni
Hubmann, wĂŒrde er mit diesem ehrgeizigen Projekt nicht eines der
heikelsten Themen der Nutztierhaltung ansprechen und gleichzeitig
europaweit neuartige Wege einschlagen.

"Seit mehr als 50 Jahren werden herkömmliche Legehennenrassen
ausschließlich fĂŒrs Eierlegen gezĂŒchtet; die mĂ€nnlichen KĂŒken werden
gleich nach dem SchlĂŒpfen getötet. Das war nicht immer so. JĂ€hrlich
betrifft dieses Schicksal europaweit etwa 335 Millionen Tiere",
erklÀrt Hubmann und besinnt sich einmal mehr auf die Tradition der
HĂŒhnerhaltung. In Toni Hubmanns landwirtschaftlichem Betrieb ist
damit zumindest fĂŒr die 140 mĂ€nnlichen KĂŒken einer speziellen
Zweinutzungsrasse, die sich fĂŒr die Mast ebenso eignet wie fĂŒr das
Eierlegen, erst einmal Schluss. Seit ĂŒber 90 Tagen leben siein der
Glein; dass sie dabei ein ebenso artgerechtes Leben wie ihre
eierlegenden Schwestern genießen, versteht sich von selbst.

Die artgerechte Junghahnmast ist ein weiterer Schritt in Richtung
eines anstÀndigen Umganges mit den Tieren. Ein durchschnittlicher
Toni's Freilandhahn hat etwa 3 kg und wÀchst dreimal so langsam wie
ein herkömmliches MasthĂ€hnchen. Das schlĂ€gt sich natĂŒrlich in einem
besonders delikaten Geschmack nieder.

"Von unseren Legehennen wissen wir, wie sehr sich die artgerechte
Tierhaltung auf die QualitÀt der Produkte auswirkt. Der Unterschied
ist zu schmecken - gute Tierhaltung hat erwiesenermaßen einen
positiven Nutzen fĂŒr die Tiere, fĂŒr die Produkte und natĂŒrlich auch
fĂŒr die Konsumenten. Ähnliches erwarten wir auch von unserem
JunghÀhne-Projekt. Es war mir ein Anliegen, dieses Thema aktiv
anzusprechen und gleichzeitig Lösungen und Alternativen zur sinnlosen
KĂŒken-Schlachtung anzubieten. Und wir freuen uns, dass es uns auch in
dieser Frage gelungen ist, unsere AnsprĂŒche an höchste
TierhaltungsqualitÀt und Artenschutz zu verwirklichen", berichtet
Toni Hubmann stolz ĂŒber sein Projekt.

Dieses Engagement honoriert auch Helmut Dungler, PrÀsident der
VIER PFOTEN und langjÀhriger WeggefÀhrte von Toni Hubmann. "Wir sind
froh darĂŒber, dass sich jemand auch in dieser besonders heiklen Frage
fĂŒr die Tiere stark macht.

Wir sehen dies als gewaltige ethische Herausforderung fĂŒr die
Landwirtschaft und fĂŒr die Nutztierhaltung - niemand ist besser dazu
geeignet, hier neue Wege und Perspektiven zu erschließen als Toni
Hubmann", stellt Helmut Dungler, einer der renommiertesten
TierschĂŒtzer Europas, unmissverstĂ€ndlich klar. Die Zusammenarbeit
zwischen Toni's Freilandeier und den VIER PFOTEN hat jahrelange
Tradition: Seit mehr als 20 Jahren arbeiten Toni Hubmann und Helmut
Dungler gemeinsam an der Verbesserung des Tierwohls. "Bei Toni's ist
es offenkundig: QualitÀtsbewusstsein und Tierschutz werden in jedem
Bereich der Produktion gelebt - es ist dies mit Fug und Recht als
europÀische Herzeigeproduktion zu sehen", so Dungler.

FĂŒr dieses Jahr hat Toni Hubmann noch zwei weitere Aufzuchtpartien
mit insgesamt 500 HĂ€hnen geplant. NĂ€chstes Jahr sollen es bereits
5.000 sein, sodass schon bald deutlich mehr JunghÀhne ihrem ansonsten
ĂŒblichen Schicksal entkommen können.

Die ersten 140 werden in den nÀchsten Wochen verspeist. Wer sich
dieses besondere Geschmackserlebnis nicht entgehen lassen möchte,
kann sich Toni's delikaten Freilandhahn direkt ab Hof bei Toni
Hubmann in der Glein abholen - oder ihn in einem der ausgewÀhlten
Gastronomie-Partnerbetriebe genießen.

Ebenfalls neu: Eierlikör aus feinsten Freilandeiern

Toni Hubmann stellt auch gleich eine weitere Neuigkeit vor:
Gemeinsam mit Partner Stroh Austria, der Àltesten Spirituosenmarke
Österreichs, wurde in den letzten Monaten feiner Toni's Eierlikör
entwickelt. "Schon seit vielen Jahren fragen uns Konsumenten immer
wieder, warum es keinen Eierlikör aus unseren Freilandeiern gibt",
erklÀrt Toni Hubmann. "Dieser Herausforderung haben wir uns jetzt
gestellt. Dass er nun genauso schmeckt, wie wir uns das vorgestellt
haben, ist der Erfahrung von Harold Burstein und seinem Team bei
Stroh zu verdanken." Auf die Auswahl der verwendeten Zutaten wurde
ganz besonderer Wert gelegt: So wurden ausschließlich Toni's
Freilandeier, Bio-Alkohol aus dem Weinviertel und
Fairtrade-zertifizierte Vanille verwendet.

Es tut sich also was bei Toni's. FĂŒr Tiere und fĂŒr uns Menschen.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120614_OTS0207/neue-dimension-im-tierschutz-tonis-freilandeier-mit-innovativer-junghahn-mast-bild

Ein Siegel fĂŒr Fleisch aus artgerechter Tierhaltung

Autor: martin
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Verena Kainrath, 2. Juni 2012, 15:17

Helmut Dungler, GrĂŒnder von Vier Pfoten, will den SupermĂ€rkten Tierschutzstandards schmackhaft machen

Wien - Die Grenze, ab der Tierhaltung zu TierquĂ€lerei wird, lĂ€sst sich wissenschaftlich messen, sagt Helmut Dungler. Ein Schwein verbringe in der Regel 80 Prozent des Tages mit Futtersuche. Ist ihm dies verwehrt, dann schlĂ€gt die AktivitĂ€t darin um, Artgenossen Ohren und SchwĂ€nze abzubeißen. HĂŒhnern diene das Sandbad zur Reinigung des Gefieders. Leben sie diesen Instinkt nicht mehr aus, fĂŒhre das zu Stress und Aggression.

MastgeflĂŒgel nehme jeden Tag mehr als 60 Gramm an Gewicht zu - bis das Skelett es nicht mehr trage und die somit lebensunfĂ€higen Tiere geschlachtet werden. Als gesund und fettarm werde das Putenfleisch gepriesen. 98 Prozent entstammten jedoch einer hochindustrialisierten Produktion.

Dungler grĂŒndete vor knapp 25 Jahren die Tierschutzorganisation Vier Pfoten - in einer Zeit des Aufbruchs, des Aktionismus und des Anprangerns, wie er sich erinnert. "Heute geht es um Kooperationen und gemeinsames VorwĂ€rtskommen." Zusammenarbeiten will der PrĂ€sident des Vereins kĂŒnftig vor allem mit Lebensmittelketten, erzĂ€hlt er dem Standard. "Die schönen Bilder der Werbung passen mit der RealitĂ€t unserer Massentierhaltung nicht zusammen. Und der Handel weiß, dass es so nicht lĂ€nger weitergehen kann."

Die Macht des Preises

Dungler schwebt ein neues Siegel fĂŒr das Fleisch von Rindern, Schweinen und GeflĂŒgel vor: ein Signal fĂŒr Österreichs Konsumenten, dass es von Nutztieren aus artgerechter Haltung komme. Nachhaltigkeit, Bio, Gentechnikfreiheit seien lĂ€ngst in aller Munde. Nun sei die Zeit reif dafĂŒr, schrittweise Standards fĂŒr Tiergerechtigkeit zu schaffen. GesprĂ€che mit Produzenten und großen Handelsketten laufen, sagt Dungler. Erste Projekte könnten bis Herbst stehen.

Rewe bestĂ€tigt die Zusammenarbeit mit Vier Pfoten, geht vorerst jedoch auf keine Details ein. Tierschutz sei fĂŒr die Kunden ein Thema, sagt Karin Nakhai, Sprecherin des Konzerns. Aber neben Frische und QualitĂ€t zĂ€hle auch der Preis.

Dass mit teurem Fleisch hierzulande wenig zu reißen ist, zeigt der magere Absatz an biologischem. Weniger als ein Prozent macht der Anteil des Bioschweinernen im Handel aus. Mehr Platz, gesĂŒnderes Futter, lĂ€ngeres Leben schlagen sich in bis zu dreimal höheren Kosten nieder als fĂŒr Konventionelles. Diese fĂŒr ein Schnitzel abzugelten, sind nur wenige bereit.

Politik hinkt hinterher

BiohĂŒhner stellen nach wie vor nur zwei Prozent des gesamten Bestands. Mit gut neun Euro fĂŒr das Kilo kosten sie doppelt so viel wie das Gros des MastgeflĂŒgels. Allein bei Biorindern gibt es zweistellige ZuwĂ€chse: Denn der Preisunterschied zu konventionell gezĂŒchteten hĂ€lt sich hierbei in Grenzen.

Klar achteten Konsumenten zunehmend auf artgerechte Tierhaltung, sagt Nicole Berkmann, Sprecherin der Spar-Gruppe. "Aber wir stehen zwischen ihren WĂŒnschen und der Landwirtschaft, die sich mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen dagegen wehrt, weil es fĂŒr sie hier auch ans Eingemachte geht. Letztlich ist es eben immer eine Kostenfrage."

Dungler schöpft seine Zuversicht aus der Geschichte der Legehennen: Mit seiner Kritik an der KÀfighaltung sei er erst missachtet, spÀter bekÀmpft worden. Doch dann machten die SupermÀrkte Druck und sperrten die Batterieeier freiwillig aus. Weitere 15 Jahre dauerte es freilich, bis auch die Politik mit Verboten reagierte.

Fleisch billiger als Brot

Bei der Fleischproduktion gehöre an vielen Schrauben gedreht: "Die Menge ist zu groß, die QualitĂ€t zu gering, der Preis zu niedrig. Wenn ein Kilo weniger als ein Kilo Brot kostet, stimmt was nicht."

Kooperationen von Non-Profit-Vereinen mit der Wirtschaft sind umstritten. Kritiker sprechen von Vereinnahmung, grĂŒnen MĂ€nteln und fehlender externer Kontrolle: Wer beiße schon gerne die Hand, die einen fĂŒttere, vor allem wenn private Spender sparen. Dungler lĂ€sst das nicht gelten: Vier Pfoten werde zu 99 Prozent von Privaten finanziert. GeldflĂŒsse von Betrieben wie Ölz, mit denen die Organisation zusammenarbeitet, gebe es nicht; und man werde sich auch mit Rewe nicht ins Bett legen.

Er selbst ist Vegetarier, die HĂ€lfte seiner Mitarbeiter ist es nicht. Was er in Ordnung findet, sofern "einem bewusst ist, dass Fleisch kein schneller Konsumartikel ist, sondern Leben dahinter stand". (Verena Kainrath, DER STANDARD, 2./3.6.2012)

http://derstandard.at/1338558484963/Mehr-Qualitaet-hoeherer-Preis-Ein-Siegel-fuer-Fleisch-aus-artgerechter-Tierhaltung

Vier Gewinner, ein Verlierer

Autor: martin
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Wenn auch langsam, so steigt die Zahl der Veganer doch stetig an. Ursache dafĂŒr sind jahrzehntelange AufklĂ€rungsarbeit vor allem kleiner Tierrechts-Organisationen und der allmĂ€hliche Strukturwandel durch die neuen Veganer.

Die Tierausbeuterorganisationen versuchen diesem unerfreulichen Trend mit WerbelĂŒgen entgegenzuwirken. UnterstĂŒtzt werden sie dabei von Tierschutzorganisationen. Eine ihrer Methoden sind Tierschutzsiegel oder -labels. Diese werden z.B. von der Organisation "Vier Pfoten" zusammen mit der Industrie und den SupermĂ€rkten entwickelt und zeigen dem Verbrauch so auf den ersten Blick, welcher Produkt zur Gewissensentlastung gekauft werden muss. Alle profitieren dabei: der Verbraucher kann weiterhin Tierprodukte konsumieren, die SupermĂ€rkte und die Tierindustrie UmsĂ€tze mit ihrem blutigen GeschĂ€ft machen und die Tierschutzorganisationen generiert Spendengelder fĂŒr ihre "wertvolle Arbeit". Nur die Tiere verlieren. Aber wen interessiert das schon in einer Organisation, bei der Unveganismus der Standard ist?

Re: Umweltzerstörung durch den Konsum tierischer Produkte

Autor: KrĂŒmel
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Liliales schrieb:
>
> Das ist nicht das, wo ich es gelesen habe, aber auf folgender
> Seite werden auch die 80% angegeben:
> Recht weit unten...
>
> http://www.meatout.de/meatout2009.html

Bei Vier Pfoten gibts nun auch in nem Video die Angabe, dass sich die Folgekosten des Klimawandels um 80% reduzieren ließen, wenn man den "Tierverbrauch" reduzieren wĂŒrde (von Abschaffung wird selbstverstĂ€ndlich nicht geredet). Quelle ist leider nur "laut Expertenmeinung".

http://vier-pfoten.at/website/output.php?id=1264&idcontent=2711&language=1

Die Wahl der Qual

Autor: martin
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Wenn Schweine fĂŒr die Wissenschaft unter Schneemassen sterben, ist das keine TierquĂ€lerei. Ob Forschung oder Schlachtbank, das Leid bleibt dasselbe.


Um die genauen TodesumstĂ€nde von Lawinenopfern zu untersuchen, startete ein internationales Forscherteam Anfang des Jahres im Ötztal den Feldversuch: 29 Schweine sollten im Schnee vergraben werden und unter genauer Beobachtung fĂŒr die medizinische Forschung sterben. TierschĂŒtzer setzten das Team mit hasserfĂŒllten E-Mails und öffentlichen Protesten so unter Druck, dass sie den Versuch schließlich abbrachen – zehn Schweine waren bis dahin schon unter Schneemassen verendet, die ĂŒbrigen Tiere kamen in die Obhut des Tiroler Tierschutzvereins. Die Tierschutzvereinigung Vier Pfoten und der deutsche Verein BĂŒrger fĂŒr artgerechte Nutztierhaltung hatten zudem Anzeige wegen TierquĂ€lerei gegen drei der Wissenschaftler erstattet.


Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat die Ermittlungen nun nach nur einem Monat eingestellt, weil sie keine Anzeichen fĂŒr TierquĂ€lerei feststellen konnte. Das Forschungsprojekt sei zudem ordnungsgemĂ€ĂŸ eingereicht und genehmigt worden, hieß es. Die Entscheidung ist richtig, schließlich sind die Auflagen fĂŒr einen solchen Tierversuch in Österreich ebenso wie in Deutschland hoch.

Sie mĂŒssen dem Ansatz der"drei R" entsprechen: Reduction, refinement und replacement. Also die Verringerung der Zahl der Tierversuche insgesamt, die Verbesserung der wissenschaftlichen Methoden und somit weniger Leid fĂŒr die Tiere und schließlich – so weit möglich – den Ersatz von Tierversuchen durch andere wissenschaftliche Methoden.

Wenn aber Menschen unter Schnee verschĂŒttet werden, zĂ€hlt allein deren Rettung, es bleibt keine Zeit, die Antwort auf wissenschaftliche Fragen zu finden. Derer gibt es aber genug: Sterben Lawinenopfer, weil sie ersticken oder erfrieren? Ist eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration ausschlaggebend? Dieses Wissen wĂ€re fĂŒr RettungsĂ€rzte Gold wert, sie könnten ihre Ersthilfemaßnahmen danach ausrichten und so Menschenleben retten. Unklar ist auch, warum manche VerschĂŒttete erst nach ihrer Befreiung sterben.


Die geplanten Experimente mit den Schweinen waren auf diese Fragestellungen ausgerichtet, außerdem, so hofften die Forscher, ließen sich die Ergebnisse auch auf andere Formen von UnterkĂŒhlung oder Erstickung ĂŒbertragen. Wie es die Richtlinie verlangt, sollten die Tiere dabei so wenig wie möglich leiden, deshalb wurden ihnen vor dem Transport Beruhigungsmittel verabreicht. Vor den Versuchen wurden sie betĂ€ubt und waren also nicht bei Bewusstsein, als sie im Schnee verendeten.

Das Versuchsdesign wurde sowohl von dem Klinikvorstand als auch von dem Tierschutzbeauftragten der Medizinischen UniversitĂ€t Innsbruck geprĂŒft. Außerdem wurde es vom österreichischen Bundesministerium fĂŒr Wissenschaft und Forschung begutachtet, welches Projekte nur genehmigt, wenn es noch keine bekannten Ergebnisse auf diesem Forschungsgebiet gibt.

Nun könnte man anfĂŒhren, dass die jĂ€hrliche Zahl der Lawinentoten mit 140 weltweit zu gering ist, um den Tod von 29 höheren SĂ€ugetieren zu rechtfertigen. Doch dann mĂŒsste man sich mit derselben Vehemenz gegen sĂ€mtlichen Verzehr von Schweinen und anderen SĂ€ugetieren aussprechen. Vermutlich sind viele der TierschĂŒtzer, die sich gegen die Lawinenversuche mit Schweinen stark machen, Vegetarier. Doch noch ist sich die Gesellschaft einig, dass der Mensch Tiere zu seinem eigenen Nutzen töten darf. Nur quĂ€len darf er sie dabei nicht.

Fest steht: WĂ€ren die Schweine nicht im Ötztal zu Versuchszwecken erfroren, wĂ€ren sie auf der Schlachtbank gelandet. Da sie in beiden FĂ€llen vor der Tötung betĂ€ubt werden, ist das zugefĂŒgte Leid auch in beiden FĂ€llen gleich zu bewerten. Man kann nicht in dem einen Fall von TierquĂ€lerei sprechen, wĂ€hrend der andere gĂ€ngige Praxis ist.

Dass die Versuche durch die Proteste der TierschĂŒtzer gestört wurden, ist also keine geglĂŒckte BekĂ€mpfung von TierquĂ€lerei, vielmehr haben sie ein wissenschaftlich gerechtfertigtes Experiment behindert. Mit den bisherigen zehn Schweinen ist die Studie der Lawinenforscher nicht reprĂ€sentativ, die Wissenschaftler mĂŒssen ihre Experimente fortsetzen.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-03/schweine-im-schnee

Weihnachten im TV

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
Thema öffnen
> Welche sind das? Naja, in ein paar Wochen können wir ja mal
> einen Blick ins Fernsehprogramm werfen ...

Geht schon los: »Weihnachten auf Gut Aiderbichl«, Einsatz auf vier Pfoten - Ein WeihnachtsmĂ€rchen, »LexiTV« WeihnachtsbrĂ€uche, »Von Christkindern und WeißwĂŒrsten« usw. ;-) .

Achim

Danke fĂŒr... [Ziegenfabrik-Protest - Mod]

Autor: Trolli
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Achim hatte allen Grund zu "danken":
http://tierrechtsforen.de/1/7463/7505

Und mir ist auch nach einem "Danke". Vielleicht habt ihr auch das dringende BedĂŒrfnis, auch zu danken.

Mein "Dank" gilt dem Protest von:
Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft, Biologische Schutzgemeinschaft Lenne-Weser-Leine, Bioland, BUND, Deutscher Tierschutzbund, Interessengemeinschaft Bauernhaus, Landesverband NiedersĂ€chsischer ZiegenzĂŒchter, NABU, Slow Food, VIER PFOTEN - Stiftung fĂŒr Tierschutz


...dass gegen eine Ziegenfabrik protesiert wird.
Eine Ziege ist doch keine Euter-bis-auf-den-Spaltboden-hÀng-QuÀlkuh (die ja soooo artgerecht "gehalten" werden), und darf nur durch bereits ansÀssige Bauern artgerecht ausgebeutet, gequÀlt und ermordet werden.

Zitat: Keine Ziegen-Agrarfabrik auf dem Heidbrink
Nach dem umstrittenen Verkauf der LandesdomÀne Heidbrink (Ldkr. Holzminden) an die Firma
Petri (Petrella-KĂ€se) sind nun erste konkrete Planungen zur angedachten grĂ¶ĂŸten Ziegenfabrik
Europas bekannt geworden. Danach sollen dort zukĂŒnftig in drei GroßstĂ€llen insgesamt ĂŒber
7.000 Milchziegen gehalten werden. Hinzu kommen nach SchÀtzung des Landesverbandes
NiedersĂ€chsischer ZiegenzĂŒchter e.V. jĂ€hrlich ca. 12.000 LĂ€mmer und eine unbekannte Zahl von
Ziegenböcken in einem QuarantĂ€ne-/Bockstall. Damit wĂŒrde erstmals in Deutschland eine
industrielle Ziegenhaltung realisiert. Diese wĂŒrde die Existenz der Betriebe und der ArbeitsplĂ€tze
zahlreicher bÀuerlicher Ziegenhalter gefÀhrden
Massenhaltung von Ziegen nicht artgerecht
Die geplante Ziegenfabrik soll in industrieller Stallhaltung mit maximal 10 ArbeitsplÀtzen
bewirtschaftet werden. Die Ziegen sollen durch Futterautomaten mit Fertigfutter in StÀllen
eingepfercht gehalten werden. Grasen oder Freigang erfolgt nicht.
Nach der Empfehlung des StĂ€ndigen Ausschusses des EuropĂ€ischen Übereinkommens zum
Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen fĂŒr das Halten von Ziegen vom
6.11.1992 sind u.a. ganzjÀhrige Stallhaltung, lÀngere Anbindungen und fehlende AuslÀufe bei
lĂ€nger dauernder Stallhaltung sowie fehlende Klettermöglichkeiten unvereinbar mit artgemĂ€ĂŸer
Ziegenhaltung. Deutschland hat diese Empfehlung ratifiziert und nach einem Urteil des
Bundesverfassungsgerichts von 1999 sind diese bei fehlenden speziellen Regelungen in der
Tierschutznutztierhaltungsverordnung fĂŒr eine tierschutzrechtliche Genehmigung
heranzuziehen.
+

Den ganzen Hohnschrieb könnt ihr hier finden: http://www.wesio.de/document/13670/ziegenfabrik-nein-danke [defekter Link korrigiert - Mod]

Trolli

Schaden in der Öffentlichkeit

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Zitat: «Speziesismus» gleich Rassismus

Der ideologische Hintergrund der Tierrechtsbewegung ist die Ablehnung der Sonderstellung des Menschen in Bezug auf die Tiere. Diese wird als «Speziesismus» (Ungleichbehandlung von Lebewesen aufgrund ihrer Art) gebrandmarkt und mit anderen Formen der Diskriminierung und Ausbeutung wie Sklaverei und Rassismus gleichgesetzt. Ein bedeutender Vertreter dieser Bioethik ist der australische Philosoph Peter Singer, dessen Thesen sehr umstritten sind. Da fĂŒr ihn die Zugehörigkeit zur menschlichen Art keinerlei moralische Implikationen hat und das Leid, das einem Lebewesen zugefĂŒgt werden darf, einzig an dessen Bewusstseinsgrad gemessen wird, stehen fĂŒr ihn höhere SĂ€ugetiere ĂŒber geistig schwer behinderten Menschen. Hier sehen Kritiker ungute Parallelen zu den Vorstellungen der Nazis von «lebensunwertem» Leben. (20min.ch, 05.08.09)
Sicher darf man von Zeitungen oder Journalismus allgemein nicht viel erwarten - das Pressespiegelforum beweist es immer wieder (Veganisushetze wohin man nur sieht). Der letzte Satz und die sonstigen inhaltlichen Fehler ("gleichgesetzt", "an Bewußtseinsgrad gemssen" usw.) zeigen es auch hier. Aber dennoch ist das ein weiterer Beweis dafĂŒr, wie solche Leute dem Antispeziesismus schaden (so wie Peta oder Vier Pfoten den Tierrechten schaden), wenn seine Position wird als "Grundlage" des Antispeziesismus angesehen wird, unabhĂ€ngig von der Presseverzerrung.

BdT etc.

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> So, habe mir jetzt alle BeitrÀge dieses Threads durchgelesen
> und war doch ein wenig geschockt! Ich hab heute eben mal im
> Forum gestöbert und mal geschaut, was so aktuell geschrieben
> wurde und dann bin ich auf diesen Thread gekommen: Ich bin
> Fördermitglied des BdT! Am 1. Mai 2008 war ich in DĂŒlmen

HÀttest Du besser mal vor dem Unterschreiben danach gegoogelt (oder, da Du hier ja schon lÀnger liest, die Suchfunktion benutzt ;-) ). Aber wie's scheint, kommen die meisten per Google erst hierher, wenn das Geld schon in den Spendenschlund gefallen ist.

> Frage stellte "Du hast doch auch was gegen TierquÀlerei?"

Man sollte Schildchen mit "Ja, im gegensatz zu Euch Abzockern" mit sich fĂŒhren ...

> (oder Àhnlich). Ich war da schon ein halbes Jahr vegan und
> wollte eben auch schon aktiv werden und dachte, da machst du
> mit, also bin ich mit zum Stand gegangen. Da wurden dann

Ds ist ein Problem: daß viele Spenden (oder auch Petitionenunterschreiben usw.) mit "aktiv werden" verwechseln.

> dass die Vier Pfoten Mitglieder suchten. Hier meine Mail:

Die MĂŒhe hĂ€ttest Du Dir mit einem Blick hier ins Forum (oder die Zitate) auch sparen können :-/ .

> zum Tierschutz, nÀmlich keine Tierprodukte mehr zu

http://tierrechtspartei.de/tstr


> > die sich vegan ernÀhren. Sie haben Recht, Tierschutz sollte
> es gar nicht
> > geben mĂŒssen, dann wĂ€ren wir, wie die Zeugen Jehovas sagen
> in einer
> > glĂŒcklichen Welt, dem Garten Eden. Eine schöne Vorstellung,

Der war gut ...


> > gewollt oder nicht. Wir bitten um VerstÀndnis, aber wir
> sind keine
> > Tierschutzorganisation mit "erhobenen Zeigefinger". Der uns

Stimmt, sondern - wie es sich fĂŒr Tierschutzspendensammler gehört - mit aufgehaltetener Hand.

> eine NĂ€hrtabelle gekauft:


Verweise auf NĂ€hrwerttabellen sind m.E. eher kontraproduktiv, weil der (gfalsche) Eindruck entsteht, man mĂŒsse mit irgendwelchen tabellen jonglieren, um vegan zu leben.

> Ich finde es sehr sehr bedenklich, dass Rinder nicht in Ihr
> Programm
> aufgenommen sind, da sie in Deutschland wohl an Zahlen
> gemessen am HĂ€ufigsten
> getötet werden.

Hm, wie kommst Du darauf? Eigentlich werden mehr Schweine als Rinder getötet, zehn mal so viele. Und mehr Fische als Schweine. Und mehr HĂŒhner als Fische ... hundert Mal so viele wie Rinder allein in der Mast (10mal so viele "Legehennen" sowie mĂ€nnliche KĂŒken). Siehe Grafik in http://maqi.de/txt/versuchstiertag.html.

> -> Daraufhin kam keine Antwort mehr.

Na, das wundert mich jetzt aber ;-) .

> Was den BdT angeht, denen werd ich morgen mal kĂŒndigen!

Gute Idee.

Achim

Re: Bund deutscher Tierfreunde [Warnung!]

Autor: Lisa Keiter
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
So, habe mir jetzt alle BeitrĂ€ge dieses Threads durchgelesen und war doch ein wenig geschockt! Ich hab heute eben mal im Forum gestöbert und mal geschaut, was so aktuell geschrieben wurde und dann bin ich auf diesen Thread gekommen: Ich bin Fördermitglied des BdT! Am 1. Mai 2008 war ich in DĂŒlmen (Kreis Coesfeld in NRW) auf einem Trödelmarkt beim real und da war ein Stand des BdT. Erstmal bin ich dran vorbei gelaufen, aber dann war da eine junge Frau, die eben diese Frage stellte "Du hast doch auch was gegen TierquĂ€lerei?" (oder Ă€hnlich). Ich war da schon ein halbes Jahr vegan und wollte eben auch schon aktiv werden und dachte, da machst du mit, also bin ich mit zum Stand gegangen. Da wurden dann Bilder von misshandelten Tieren gezeigt (in Din-A-4-GrĂ¶ĂŸe, mein ich), davon war ich aber eher unbeeindruckt und wollte eher wissen, wie ich aktiv werden könne. Hab dann aber fĂŒr den Mindestbeitrag von 6 Euro monatlich (halbjĂ€hrlich abgebucht) unterschrieben, bekam noch ne veraltete (von Dezember) Vereinszeitschrift mit und ging dann wieder. Tja, in der Mitgliederzeitschrift musst ich dann lesen, dass es nichts in meiner NĂ€he gibt zum Aktivwerden... Wollte die immer mal anschreiben, wie es mit Veganismus aussieht, da die Tierfreunde e. V. ja auch dafĂŒr ein Heft gemacht haben. Dann bekam ich vom Veggie-Treff, wo ich frĂŒher mal war, eine Mail, dass die Vier Pfoten Mitglieder suchten. Hier meine Mail:

Dienstag, 14. Oktober 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

vorhin gelangte ich auf Ihre Webseite und schaute mich ein wenig um, vor allem angesichts Informationen ĂŒber vegane ErnĂ€hrung.

Ich selbst bin seit einem dreiviertel Jahr Veganerin. Die Tierfreunde e. V. z. B. liefern von vorn herein selbst etwas zum Tierschutz, nĂ€mlich keine Tierprodukte mehr zu konsumieren, außerdem kann man bei Ihnen [FĂ€llt mir grad erst auf der Fehler...] ein Informationsheft ĂŒber Veganismus bestellen (www.die-tierfreunde.de - www.v-heft.de). FĂŒr mich ist das vegane Leben der einzige Tierschutz, denn nur wenn man Fleisch, aber auch Milch und Eier aus seiner ErnĂ€hrung heraus lĂ€sst, kann man Tiere wirklich schĂŒtzen. Dazu kommt natĂŒrlich noch das Tragen von Pelz und das Konsumieren von Kosmetika aus Tierversuchen. Konsumiert man alle diese Dinge, bringt man die Tiere in BedrĂ€ngnis. Dabei sollte es uns doch ein BedĂŒrfnis sein, Tiere in Frieden und Freiheit leben zu lassen. Tierschutz sollte es eigentlich garnicht geben mĂŒssen.

Ich habe mir die Seite ĂŒber Schweine angeschaut und war erst geschockt, dass Sie dort um eine Spende bitten. Das halte ich fĂŒr sehr oberflĂ€chlich. Im Folgenden geben Sie u. a. an, dass man sich vegetarisch ernĂ€hren könnte, was ich natĂŒrlich sehr begrĂŒĂŸe. Allerdings habe ich keine Seite ĂŒber Rinder gefunden. Rinder werden nicht nur a) geschlachtet, um ihr Fleisch zu essen, b) nicht artgerecht gehalten (FĂŒr Veganer ist die Tierhaltung allgemein als falsch zu betrachten, wollen wir doch Freiheit fĂŒr die Tiere), sondern c) durch die "Milchproduktion" ausgelaugt. Ich kann nicht fassen, dass Rinder einfach ausgeblendet werden, als die SĂŒndenbĂŒĂŸer, die man ja ruhig essen kann, weil nichts dazu auf Ihrer Webseite steht.

Ich hoffe, dass Sie meine E-Mail aufmerksam gelesen haben und sich vielleicht ein bisschen davon zu Herzen nehmen werden.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

[...]

___

Antwort:

[...]
> vielen Dank fĂŒr Ihre Nachricht. Toll, das Sie sich zu den Menschen zĂ€hlen,
> die sich vegan ernÀhren. Sie haben Recht, Tierschutz sollte es gar nicht
> geben mĂŒssen, dann wĂ€ren wir, wie die Zeugen Jehovas sagen in einer
> glĂŒcklichen Welt, dem Garten Eden. Eine schöne Vorstellung, aber leider
> nicht real. In der heutigen Zeit ist das fĂŒr viele nicht möglich, ab
> gewollt oder nicht. Wir bitten um VerstÀndnis, aber wir sind keine
> Tierschutzorganisation mit "erhobenen Zeigefinger". Der uns am sinnvollsten
> erscheinende Weg den Tieren zu helfen ist der, die Menschen aufzuklÀren und
> die Haltungsbedingungen der Tiere zu verbessern, so dass ein annÀhernd
> artgerechtes Leben möglich ist. Das ist realistisch und machbar und dafĂŒr
> setzen wir uns ein.
> Übrigens sind auf unserer Website nur Themen, zu denen wir arbeiten. Allen
> Tierschutzthemen können wir uns aber leider nicht annehmen, dafĂŒr fehlen
> die KapazitÀten.
> Ihnen aus Hamburg alles Gute.
> Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
>
> [...]
>
> Stop it! - keine Wildtiere im Zirkus
> Werden Sie aktiv unter www.vier-pfoten.de/stopit

___

Daraufhin meine Antwort:


[...]

vielen Dank fĂŒr Ihre Antwort.

Was ist daran nicht machbar, sich vegan zu ernÀhren? Warum werben Sie nicht
intern bei den Vier Pfoten dazu, wenn nicht auch extern? Die ErnÀhrung ist
doch erst der Auslöser fĂŒr Massentierhaltung etc. Warum sollte eine vegane
ErnĂ€hrung fĂŒr viele nicht möglich sein? Sie ist fĂŒr jeden möglich. Sogar fĂŒr
Kinder (siehe www.vegan-kids.de). Wenn es um NĂ€hrstoffe gehen sollte, auf der
Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gesellschaft_fĂŒr_ErnĂ€hrung steht,
unabhÀngig zur veganen ErnÀhrung, eine ErnÀhrungstabelle, in der klar wird,
dass wir als Omnivoren dennoch nur 25 % unserer ErnÀhrung aus
tierischen "Produkten" schaffen sollten. Außerdem habe ich mir am Wochenende
eine NĂ€hrtabelle gekauft:
http://www.rootsofcompassion.org/shop/product_info.php?products_id=667

Ich finde es sehr sehr bedenklich, dass Rinder nicht in Ihr Programm
aufgenommen sind, da sie in Deutschland wohl an Zahlen gemessen am HĂ€ufigsten
getötet werden.

Liebe GrĂŒĂŸe
[...]

-> Daraufhin kam keine Antwort mehr.

Was den BdT angeht, denen werd ich morgen mal kĂŒndigen!

Cyber-Demo: nutzloser bis kontraproduktiver (Versuchs-)Tierschutz wie gehabt

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Raider heißt jetzt Twixt und Petitionen heißen jetzt "Online-Demonstration" oder "Cyber-Demo". So in der aktuellen internationalen "Kampagne" diverser Tierschutzheuchler (Vier Pfoten etc.) zum morgigen Tierversuchstag ("Jahr fĂŒr Jahr leiden ĂŒber 12 Millionen Versuchstiere in den Labors der EuropĂ€ischen Union, darunter Affen, Hunde, Katzen und Kaninchen.")

Grotesk? Ja.

Aber bezeichnend fĂŒr Faulpetitionismus und Tierschutz.

Achim

PS: Siehe auch "Tag des Versuchstiers"

weiterer Einsatz fĂŒr die Tierausbeutung

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Nach dem dieser wunderbare Verein u. a. bereits aktiv fĂŒr die Ermordung von Schweinen einsetzte und fĂŒr die Ausbeutung von HĂŒhnern, geht es jetzt munter weiter mit dem Bau einer Ausbeutungsanlage fĂŒr Kaninchen.


Zitat:
VIER PFOTEN: Wann bekommen Mastkaninchen endlich Recht? / BundeslĂ€nder fordern ĂŒberfĂ€llige Regeln - warum der Verbraucher bei Kaninchenfleisch trotzdem getĂ€uscht wird

Hamburg (ots) - Kaninchen leben weltweit in engen KĂ€figbatterien. Millionen Kaninchen in Deutschland und den anderen LĂ€ndern der EU leben und leiden unter vollkommener Rechtlosigkeit. Es gibt kein Gesetz, keine Verordnung und keine verbindlichen Regelungen zur Haltung von Mastkaninchen. Ein Freibrief ...

Hamburg (ots) - Kaninchen leben weltweit in engen KĂ€figbatterien. Millionen Kaninchen in Deutschland und den anderen LĂ€ndern der EU leben und leiden unter vollkommener Rechtlosigkeit. Es gibt kein Gesetz, keine Verordnung und keine verbindlichen Regelungen zur Haltung von Mastkaninchen. Ein Freibrief fĂŒr die QuĂ€lerei in den KĂ€figbatterien! Videos aus sieben EU-LĂ€ndern beweisen, dass die ZustĂ€nde katastrophal sind: Kannibalismus, hohe Sterblichkeit und qualvolle Enge sind weltweiter Standard.

Nun fordern Baden-WĂŒrttemberg und Brandenburg notfalls den deutschen Alleingang. Eine EU-weite Regelung wird seit Jahren von den drei grĂ¶ĂŸten KaninchenmĂ€ster-Nationen der Welt blockiert; Spanien, Frankreich und Italien sind an Regeln nicht interessiert. Das Nachbarland Österreich hat bereits gehandelt: Nach Aufdeckungen durch VIER PFOTEN wurde die KĂ€fighaltung von Kaninchen in der Alpenrepublik verboten. Nun gibt es in einem Pilotprojekt mit VIER PFOTEN die ersten Kaninchen aus Bodenhaltung.

Doch selbst wenn VIER PFOTEN mit einer Verordnung zur Haltung von Kaninchen in Deutschland Erfolg haben könnte, droht dem Verbraucher legale KundentĂ€uschung. Massenweise liegt in deutschen Supermarktregalen Fleisch mit dem Kennzeichen "D" fĂŒr Deutschland. Was der Kunde bei Kaninchen der Marke "Schloss Moritzburg Dresden" nicht ahnt: Das Fleisch stammt aus berĂŒchtigten Massentierhaltungen Ungarns und Tschechiens. "Das "butterweiche" EU-Recht erlaubt eine Kennzeichnung als "deutsch", sobald das ungarische KĂ€figkaninchen in Deutschland zerteilt wurde", so VIER PFOTEN Campaigner Marcus MĂŒller. "Diese Kennzeichnung ist Alltag bei den MarktfĂŒhrern Edeka und Rewe".

Der Einzelhandelskonzern Kaufland geht einen neuen Weg: Kaufland und VIER PFOTEN setzen auf ein deutsches Pilotprojekt fĂŒr die Bodenhaltung von Kaninchen. Schon in den nĂ€chsten Wochen werden die ersten Kaninchen in einem sĂŒddeutschen Mastbetrieb auf einem angenehmen Boden hoppeln anstatt auf scharfem Gitterdraht. Auch gesundes Heu und Nagemöglichkeiten sollen das Kaninchenleben verbessern.

VIER PFOTEN fordert die deutsche Politik auf, LĂŒcken in der Herkunfts-Kennzeichnung von Fleischwaren zu schließen und die zukunftsweisende Bodenhaltung als Vorbild fĂŒr eine Verordnung heranzuziehen. Ausgestaltete KĂ€fige nach dem Vorbild der gescheiterten "möblierten KĂ€figbatterien" bei HĂŒhnern lehnt der Tierschutz entschieden ab.
(Quelle)

Analyse: Petrovic sieht Ruf des Freilandeis gefÀhrdet

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Polizeiaktion bei Kontrollstelle und Kunden glĂŒcklicher HĂŒhner empört Tierschutzvereinsobfrau

Wien - Die Polizei nannte es schlicht "InformationsgesprĂ€ch" . Doch die Beamten, die am 30. April 2008 in der Kontrollstelle fĂŒr Freilandeier im steirischen Bruck an der Mur auftauchten, gingen einem - wenn schon nicht konkreten - so doch schwerwiegenden Verdacht nach.

Zu ĂŒberprĂŒfen sei, ob die Zentralstelle "als Geldgeberin einer kriminellen Organisation fungiert, die unter dem Pseudonym ‚Animal Liberation Front‘ fortgehend AnschlĂ€ge durchfĂŒhrt" . So hieß es im Anlassbericht fĂŒr die Aktion der Polizei. Ein ziemlich martialischer Vorwurf gegen eine von Tierschutzgruppen gegrĂŒndete Institution, die darĂŒber wacht, dass die beliebten "Freilandeier" wirklich Freilandeier sind - und dies in Kooperation mit Lebensmittelkonzernen tut.

Demselben Verdacht eines "Geldflusses an militante Untergruppierungen" gingen die Ermittler in den Tagen und Wochen darauf dann bei einer Reihe Eier produzierender Biobauern nach. Auch die österreichweit 20 Abpackstellen fĂŒr Freilandeier, die mit der Kontrollstelle in GeschĂ€ftskontakt stehen, bekamen Besuch von den Ermittlern - sowie ein hochrangiger Verantwortlicher des Rewe-Konzerns.

Letzteres erzĂ€hlt Madeleine Petrovic, die sich in ihrer Eigenschaft als Obfrau des Wiener Tierschutzvereins ĂŒber die polizeiliche "Aktion Freilandei" empört. Die Nachforschungen, "die im Übrigen ergebnislos endeten" , hĂ€tten wichtige GeschĂ€ftspartner der Eier-Kontrolleure "schwer verunsichert" . Damit sei es zu einer "massiven BeeintrĂ€chtigung der wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Stelle" gekommen.

Der Wiener Tierschutzverein ist neben dem Verein Vier Pfoten und dem European Egg Consortium einer von vier Gesellschaftern der PrĂŒfungsstelle.

Dass auch der Verein gegen Tierfabriken (VgT) Gesellschafter ist, dĂŒrfte Anlass der Ermittlungen gewesen sein. Immerhin wird VgT-Obmann Martin Balluch, der mit neun anderen TierschĂŒtzern seit 21. Mai in U-Haft sitzt, vorgeworfen, militante Aktionen geleitet zu haben.

Petrovic Ă€rgert sich vor allem ĂŒber die Wahl der polizeilichen Mittel: Um zu erfahren, dass die Kontrollstelle keine Gewinne ausschĂŒtte, hĂ€tte "ein Telefonat gereicht" . Gerade dort, wo sich der Tierschutzgedanke popularisiert hat, habe er viel zu verlieren. Am Donnerstag schrieb die Obfrau daher im Namen ihres Vereins eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft. (Irene Brickner, DER STANDARD - Printausgabe, 8. August 2008)
http://derstandard.at/?url=/?id=1216918781533

HĂŒhnerausbeutungspropaganda österreichischer "Tierrechtler"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Noch immer leben viele in dem Aberglauben, bei den "Zehn Gefangenen" in Österreich handle es sich ausnahmslos um Tierrechtler. Dabei ist es kein Geheimnis, dass etwa die Spendensammelorganisationen "VgT" und "Vier Pfoten", zu denen ein großer Teil von ihnen gehört, nichts als (kontraproduktive) TierschĂŒtzer sind, die Tierausbeutung, statt sie abzuschaffen, lediglich reformieren wollen. Ein Bericht im "Standrd" entlarvt beide noch weiter, zeigt die Verstrickungen mit HĂŒhnerausbeutungspropaganda auf. Beide sind - zusammen mit dem Wiener Tierschutzverein und dem European Egg Council - Gesellschafter einer "Kontrollstelle fĂŒr Freilandeier".

Mindestens einige der zehn sind also alles andere als Tierrechtler.

Schweizer essen wieder Katzen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Es ist sehr zartes Fleisch

Tierfreunden strÀuben sich die Nackenhaare: In der Schweiz landen immer wieder Katzen im Kochtopf.

StĂ©phanie P.* bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann im Kanton Jura einen Bauernhof. Da leben viele Katzen, und manchmal landet in ihrem Kochtopf eines der BĂŒsi. «Ja, wir essen Katzenfleisch», gestand sie nun der Zeitung «Le Matin». Falsch findet sie das nicht: «Es ist sehr zartes Fleisch. Ich sage immer, es schmeckt wie Kaninchen, aber es ist weniger fasrig.»

FĂŒr die BĂ€uerin gehört das zum Alltag auf dem Land. «Die Katzen fĂŒhlen sich bei uns wohl, sie vermehren sich. Wenn es zu viele werden, muss mein Mann einige davon töten. Und die essen wir dann.»

Das schockierende GestÀndnis aus dem Jura steht nicht allein. Martin D.* (38) aus Aarau schreibt in seinem Internet-Blog: «Ja, ich hab auch schon Katzenfleisch gegessen.» Und das nicht im fernen Asien, sondern bei einem Bauern in Kölliken AG. SonntagsBlick erreicht den selbstÀndigen PR-Mann am Telefon.

«Ich war zum Essen eingeladen. Es gab Eintopf mit einer Tomatensauce, RĂŒebli und HĂ€rdöpfeln.» Martin D. wusste zunĂ€chst nicht, dass er Katzenfleisch ass. «Es hat mir aber so gut geschmeckt, dass ich den Bauern fragte, was das fĂŒr Fleisch sei.» Als er erfuhr, was da auf seinem Teller lag, erschrak er. «Doch dann fand ich das nicht mehr schlimm. Wir essen ja auch kleine sĂŒsse LĂ€mmlein.»

Zartes Katzenfleisch als Delikatesse? TierschĂŒtzer zeigen sich entsetzt. «Wir finden das ganz schlimm und grausig. Aber wir wissen, dass dies bei Bauern immer wieder vorkommt», sagt Katharina Beriger (50), Sprecherin der Tierschutzorganisation Vier Pfoten Schweiz.

«Es ist einfach nur fĂŒrchterlich, wenn Haustiere verspeist werden.» Sie spricht den rund 1,3 Millionen Katzenhaltern in der Schweiz aus dem Herzen. «Ich selber halte auch eine Katze. Sie ist fĂŒr mich ein Familienmitglied, zu dem ich eine innige Beziehung habe.»

Dass Katzen auf dem Teller landen, hat in der Schweiz Tradition. Bergier: «Schweizer Bauern haben schon immer Katzenfleisch gegessen.» Besonders wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs, als Nahrungsmittelknappheit herrschte, war die Katze fĂŒr breite Schichten der Bevölkerung eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan.

Aber verstossen Katzenesser nicht gegen das Gesetz? «Nein», sagt Heinz Lienhard (72), PrÀsident des Schweizer Tierschutzverbands. Lienhard selbst ist Vegetarier, er findet den Verzehr von Katzen schrecklich. «Es ist nicht verboten, sein eigenes Tier zu essen. Anders ist es beim Handel. Der Metzger darf dieses Fleisch nicht verkaufen.»

Europaweit ist der Verzehr von Haustieren verboten. «Die Schweizer Regierung sollte zum Schutz von Katzen und Hunden endlich deren Verzehr verbieten», forderte Norbert GĂŒnster, Vorstand im Verein europĂ€ischer Tier- und Naturschutz schon vor zwei Jahren.

In Bern geschah bisher nichts. Offenbar tut man sich schwer, eine lĂ€ndliche Tradition zu verbieten, die jetzt wieder auflebt. Wie oft BĂŒsi im Topf landen, darĂŒber sind keine Zahlen verfĂŒgbar.

Unter Bauern ist der Katzenschmaus aber ein offenes Geheimnis. Bauer Fridolin P. (60) aus dem Berner Oberland: «Man hört immer wieder von einem, der Katzen isst.» Der VizeprĂ€sident des Schweizer Bauernverbands, John Dupraz (63), will aber nichts davon wissen. «Das ist doch völliger Schwachsinn. Wir sind doch keine Katzenesser», sagt er wĂŒtend. «Ich habe noch nie gehört, dass ein Bauer seine Katze geschlachtet hat.»

Einen ganz anderen Ruf hat die Schweiz im World Wide Web. Im Internet-Lexikon Wikipedia steht dazu: «Katzenfleisch wird sporadisch im sĂŒdlichen China, in Nordvietnam, in Peru und in der Schweiz gegessen.»

Tomi Tomek (55), PrĂ€sidentin der Westschweizer Organisation SOS Chats findet das «verrĂŒckt». In «Le Matin» sagte sie: «Man kritisiert immer nur China, aber es passiert hier, vor unserer HaustĂŒr. Wie kann man das nur zulassen?!»

China galt bisher als Land der Katzenesser. Dort sieht man Katzenfleisch auf vielen Speisekarten. Nicht als billiges Gericht fĂŒr arme Leute, sondern als Delikatesse. Damit es nicht auch in der Schweiz so weit kommt, fordert TierschĂŒtzerin Katharina Beriger: «Die Katzen auf den Bauernhöfen mĂŒssen kastriert werden, damit können wir das Problem in den Griff bekommen.»

* Namen der Redaktion bekannt
Zitat:
Jedem das Seine. Guten Appetit!

Was auf der Erde kreucht und fleucht, finden Sie irgendwo ganz sicher auf der SpezialitÀtenkarte.

Wanderer, kommst du nach Skuon, dann bereite dich auf einen kulinarischen Horror-Trip der Extraklasse vor. Seit den Elendszeiten unter dem Regime der Roten Khmer vor fast 30 Jahren werden in dem kambodschanischen Dorf nĂ€mlich Taranteln am offenen Feuer geröstet und dann genĂŒsslich verzehrt – Spinnenbein fĂŒr Spinnenbein.

Auch das geröstete MeersĂ€uli, wie es auch auf dem Speiseplan in Chile steht, ist nicht jedermanns Sache. Ebenso wenig die in einigen chinesischen Regionen ĂŒbliche Sitte, beim Festbankett den Silberlöffel in das noch zuckende Hirn eines Äffchens zu tauchen.

Eines ist sicher: Was immer auch unsere Erde an seltsamen oder gar ekelerregenden Lebewesen hervorgebracht hat – irgendwo landet es in Topf und Teller.

Die Sarden lieben einen von Maden wimmelnden KĂ€se, in Thailand gelten geröstete Kakerlaken und Heuschrecken als Delikatesse, eine dicke weisse Larve namens Witchety Grub hat es sogar vom Speiseplan hungernder Aborigines in australische Gourmettempel geschafft und den Kolumbianern geht nichts ĂŒber eine Handvoll gerösteter Ameisen.

Auch die Eier der Krabbeltiere werden, unter der Bezeichnung «Ghetto Kaviar», als Delikatesse gehandelt. Übrigens gibt es weltweit vermutlich mehr Rezepte zum Rösten, Braten, DĂŒnsten oder Backen von RegenwĂŒrmern als zur Zubereitung einer guten Pasta. Und bei uns? Da gibts immerhin Hund und Katze...

Johannes von DohnĂ nyi
http://www.blick.ch/news/schweiz/es-ist-sehr-zartes-fleisch-97026

Re: Tierrechtlerinnen in Österreich

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Allgemeines
Thema öffnen
Mal ganz im ernst, etwas propagandastrategisch besseres als das hÀtte den Tierschutzspendensammelorganisationen wie VgT und Vier Pfoten gar nicht passieren könne.

Demos (auch in diesem Zusammenhang) sind natĂŒrlich lĂ€cherlicher Pipifax - was aber etwas "bringt", sind zahllose - gegen die Inhaftierung gerichtete - Berichte in auflagenstarken Zeitungen (wie dem Standard - dĂŒrfte etwa, man korrigiere mich, ich kenne mich mit österreichischen Zeitungen nicht wirklich aus, der "Zeit" entsprechen - mit mittlerweile mehreren Dutzend(!) großen Artikeln dazu) und ĂŒberdurchschnittlich seriösen Fernsehmagazinen (etwa im Europamagazin am 2. August 2008, ARD mit einer dramatischen Kamerafahrt in die Harald-Balluch-Wohnung auf dort hĂ€ngende Hundeleinen und Maulkörbe zu, wĂ€hrend das Vorgehen der "Anti-Terror-Einheit" Wega geschildert wird und natĂŒrlich der VgT-URL auf Balluchs T-Shirt, der seit der Verhaftung ĂŒblichen Distanzierung von Direct action, den albernen KostĂŒmaktionen, Krtitik nicht an der Ausbeutung, sndern nur der Form, konkret einem "Verstoß gegen das Jagsgesetz" weil irgendwelche Mordopfer, Fasane, "zu viel" auf "zu engem Raum" und zu einem Zeitpunkt, zu dm sie bereits hĂ€tten ausgesetzt sien mĂŒssen, gefangengehalten wurden - eben typisch reformistischer Tierschutz statt Tierrechten) und all der Memspam in Rundmails und Mailinglisten (in einer englischsprachigen wurde ich ĂŒbelst angefeindet, weil ich wagte, darauf hinzuweisen, daß, anderes als behauptet, VgT etc. eben keine Tierrechtsorganisationen sind).

Den Tierrechten bringt das alles leider nichts, im Gegenteil - weder Veganismus noch Antispeziesismus werden thematisiert, und auch nicht Tierrechte (außer eben, um so kontraproduktiver, als Pseudosynonym fĂŒr Tierschutz).

Was die "Informationen" angeht, kommen die nicht, wie Du sagst, "nur von staatlicher Seite", im Gegenteil, nahezu alles beruht auf der Darstellung der TierschĂŒtzer. Inwiefern die zutrifft, sei dahingestellt - manipulativ ist sie allemal, ich habe ĂŒber unzĂ€hlige Verteiler von Balluchs Hungerstreik erfahren, daß er den aber mittlerweile beendet hat weiß kaum jemand.

Achim

Re: Der KĂŒrschner und die vier Pfoten

Autor: Hempel Joel
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> Na, ob die Ironie jeder erkennt ;-) .
>
> Achim

Na die mit den Steinzeitargumenten, die die meinen Frauen mĂŒssten lange haare haben, damit man sie einfacher in die Höhle schleifen kann, sicher nichrt :D

Re: Der KĂŒrschner und die vier Pfoten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> > so tierfreundliche Kunstpelz ist
...
> in Wahrheit ein
> > Erdölprodukt, das weder wÀrmt noch verrottet.
>
> Einzige Alternative vegane Kleidung die wÀrmt.

Na, ob die Ironie jeder erkennt ;-) .

Achim

"Tierrechts(verletzerheuchler)tag" - Ausverkauf der Tierrechte

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Beim verlogen als "Tierrechtstag" bezeichneten Massentierschutzauflauf in MĂŒnchen demnĂ€chst werden folgende Organisationen vertreten sein:
Zitat:
animal 2ooo - Menschen fĂŒr Tierrechte Bayern
animal peace
Animals United ... Jugend aktiv fĂŒr Tiere
Ärzte gegen Tierversuche
Bundesverband Menschen fĂŒr Tierrechte
call a körndl! Bio-Lieferdienst fĂŒr MĂŒnchen
Menschen fĂŒr Tierrechte WĂŒrzburg
PETA
PROVIEH
ReACT!
Satis
Tierlinkscafe
Tierschutzgruppe Herzbluten
Tierschutzpartei - LV Baden-WĂŒrtemberg
Tierschutzpartei - LV Bayern
Tierversuchsgegner Dachau
Vegetarische Initiative AllgÀu
Vier Pfoten - Stiftung fĂŒr Tierschutz

Zu den Machenschaften der meisten dĂŒrfte u.a. hier im Forum einiges zu finden sein - vom Selbstleichenfressen ĂŒber Propagada fĂŒr "Mobile Schlachthöfe" bis zu Preisverleihungen fĂŒr Metzger etc. reicht die Spanne da schon.

Das ist kein Tierrechtstag, sondern ein Tierrechtsverletzerheuchlertag.

Achim

Re: Erfolg!

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
> - Wir haben nicht vorgehabt Geld zu erwirtschaften! Wie
> kommst du darauf? Wir haben nur die Kosten decken wollen und

Was ihr angeblich "vorgehabt" habt, steht nicht zur Debatte, Fakt ist, daß Du (wenn auch unter einem anderen Namen, aber macht ja nix) oben die Aktion als "Erfolg" bezeichnet hast, weil ihr "Gewinn erwirtschaftet" hĂ€ttet (und zugeschleimt worden seid von einigen Leuten).

FĂŒr Dich ist "Erfolg" also Kohle und Schleim.

Das mag ja vielleicht etwas weniger widerlich sein als wenn es fĂŒr Vier Pfoten ein "Erfolg" ist, wenn Schweine umgebracht werden, aber es trotzdem selbstentlarvend.

FĂŒr uns ist es, wie oben schon gesagt, ein Erfolg, wenn Leute informiert und vegan werden.

Aber Du hast das natĂŒrlich nicht gelesen, sondern kotz hier nur wieder Deine Propaganda rein, nicht?

>Somit blieb etwas ĂŒbrig was natĂŒrlich wieder in TR-Arbeit
>investiert wird.

Nein, eben nicht. Es wird weiter in Eurern Unfug investiert (z.B. Peta-Werbung und Dilettanten-Flyer und die hunderttausendste Domain mit bestenfalls 08/15-Inhalt und geklauten Rezepten).

> - Du kannst mir ruhig glauben, dass wir die gleichen Ziele

Ja, Leuten namens "a" (oder auch mal sonstein lustiges Pseudonym), die lĂŒgen, spammen und Kohlescheffeln als "Erfolg" fĂŒr Tierrechte bezeichnen, glaube ich natĂŒrlich aufs Wort.

> haben. Nur weil wir andere Flyer benutzen und anders auf die

Nicht "andere", sondern schÀdliche. Siehe Dilettanten (Du gehörtest ja auch zu den Claqueuren).

> Menschen zugehen heisst das noch lange nichts Gegenteiliges.

Nicht "anders", sondern kontraproduktiv.

> - Uns geht es um Inhalte und nicht um die Peta-Politik! Wir

Ja, Eure "Inhalte" kenne ich. Z.B. den Inhalt Eurer Kasse nach der Aktion, die ja ein "Erfolg" war. Oder den Inhalt der Peta- und Eurer Dilettanten-Flyer.

Und wer Peta unterstĂŒtzt, macht sich mitschuldig. Auch an der "Peta-Politik". (Und ĂŒbrigens sind ja auch die Peta-"Inhalte", sofern das so zu nennen ist, inakzeptabel. Lies doch endlich mal Peta, eine Organisation gegen Tierrechte, statt uns hier zu belĂ€stigen.)

> sammeln auch keine Spenden, weder fĂŒr uns noch fĂŒr andere!

Und wieder gelogen. Auch wenn Ihr das "Sponsoren" nennt (von Peta gerlernt, was, die nehmen auch keine Spenden von einem Steakhaus - sondern lassen sich vom Steakhaus "nur" sponsern).

Aber laß mich raten, warum Du jetzt hier wieder rumnervst und -spammst, nach dem Du ein paar Tage Ruhe gegeben hast. Weil Kilian einen heuchlerischen Artikel schloß mit "Daher: gemeinsame Sache mit TierschĂŒtzern? Nö." und ich es gewagt habe, darauf hinzuweisen, daß ich es komisch finde,
Zitat: daß das einer sagt, der sich grade von TierschĂŒtzern (Peta, siehe http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html) sponsern ließ (die sich wiederum u.a. von einem Steakhaus sponsern ließen)
.

Der Inzestcliquenmob tobt. Schon scheiße, wenn einer die Wahrheit ĂŒber Eure Machenschaften ans Licht bringt, was? Entsprechend hetzt Ihr dann natĂŒrlich wieder rum.

Achim

Aktuell: Interview mit GeschĂ€ftsfĂŒhrerin

Autor: Christian Neumann
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Auf vitavegetare.de, einer Diskussionsplattform fĂŒr Vegetarier, gibt es ein Interview vom 11.3.06 mit Vier Pfoten GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Frau Wartenberg. Interessant ist unter anderem die Antwort auf die Frage, ob sich Tierschutz mit Fleischkonsum vereinen lĂ€sst (viel Spaß beim lesen *g*)

Da kann man sich sicherlich jetzt seine Meinung bilden.
Meinung hin oder her, was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum "ein weltweit drĂ€ngendes und ungelöstes Problem in der industriellen Legehennenhaltung nach wie vor die massenhafte Tötung der mĂ€nnlichen KĂŒken [sein soll]" bzw wohl eher natĂŒrlich, warum Frau Dr. so denkt. Ich meine, sie sehen das Töten von artgerecht gehaltenen Tieren ja scheinbar als nicht so tragisch, warum regen sie sich dann aber ĂŒber die KĂŒken auf, denen es vom Ei bis zum Schredder ja eigentlich nicht sooo schlecht gehen kann (und ich geh mal davon aus, dass der Weg dorthin zeitlich gesehn nicht so weit ist).
Kann mir jemanden diesen TierschĂŒtzerichen Gedankengang erklĂ€ren oder muss ich mich damit zufrieden geben, dass es einfach nur Stuss ist :) ?
Naja, aber nun mal weiter, eigentlich wollte ich mir ja heut Abend meine eigene Meinung darĂŒber bilden inwiefern Tierschutzarbeit kontraproduktiv ist =)
Gruß,
Christian

Re: SpendenaffĂ€ren - Petaspender erschießen und fressen Rehe

Autor: Kristof K.
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Frank Albrecht schrieb:

> Und meine Frage, wie ihr euren Unterhalt verdient habt ihr
> mir auch nicht beantwortet.


Warum interessiert dich das so penetrant? Was bringt das dir/uns im Hinblick auf die TR-Arbeit? Deine Frage ist falsch, deswegen wird sie ignoriert. Sie ist vielleicht nicht ganz falsch inhaltlich, aber der Tenor, der “Geist” in dem sie gestellt wurde macht sie falsch par excellence. Die richtige Frage wĂ€re: wie finanziert ihr die Tierrechtsarbeit? Die Antwort wĂ€re fĂŒr dich sicher von Belang, die solltest du aber schon lĂ€ngst kennen: die Maqis lassen sich fĂŒr die TR-Arbeit nicht bezahlen und zeigen dass es geht und dass es falsch ist das brutale Schicksal der Tiere zu missbrauchen, indem man es zu der eigenen Lebensgrundlage macht. Ich kann förmlich riechen was fĂŒr eine Art der MentalitĂ€t deiner Frage zugrunde liegt. Die TR-Arbeit scheint fĂŒr dich keine Leistung von gesellschaftlichem Nutzen zu sein, weil sie (es sieht so aus), keine "produktive" Arbeit ist. Es schimmert durch deine Frage auch eine sehr Deutsche Verabsolutierung der “produktiven” Arbeit. Und das alles riecht nicht schön. Parainquisitorische, völkische, inspektorische, tribunalhafte, herdenhafte Assoziationen drĂ€ngen sich bei mir auf bei diesem Scheissgestank - alles schön Teutsch. Du kannst es nicht spĂŒren, weil du offensichtlich drin sitzt, deswegen sage ich es dir.

Du arbeitest "volle Pulle" und hast vermutlich, in materiellen Hinsiht, mehr als Maqis, machst aber nur wenig TR-Arbeit. Schon o.k. Warum aber diese AggressivitĂ€t den Leuten gegenĂŒber, die vermutlich weniger als du haben (ich weiss es auch nicht, es interessiert mich wenig), dafĂŒr aber viel mehr als du machen. Das letzte ist anzunehmen, weil die paar Menschen, die fĂŒr diese Seite verantwortlich sind, machen sie mit einem beispiellosen Einsatz und unaufhörlichem Engagement, mit immer klaren Kopf und Gradlinigkeit, mit fundiertem Wissen und vor allem mit Erfolg. Ich weiss nicht, ob ich (und durch mich auch ein paar Andere) vegan geworden wĂ€ren, ohne die klaren Infos von Maqi. Ich glaube es ist als Erfolg anzusehen. Was kann noch erfolgreicher sein als die Menschen aufzuklĂ€ren, zu entprogrammieren und zu entparasitieren. Und die werden das weiter tragen. Ich spreche nur fĂŒr mich, aber schaue dich um: hier wurden sehr viele Menschen durch Infos und klare Argumente auf den veganen Weg gebracht. Sie bleiben da.

Es ist doch zu vermuten, dass die Macher dieser Seite(n) nicht zu der finanziellen Oligarchie des Landes gehören:-) Es ist aber auch zu vermuten, dass sie, mit all den QualitĂ€ten, die sie haben und mit ein Quentchen GlĂŒck es weit hin in diese Richtung bringen könnten. Und es wĂ€re unintelligent anzunehmen, dass sie das auch nicht wissen. Trotzdem haben sie sich offensichtlich (materiell gesehen) mit dem wenigsten in der Gesellschaft zufriedengegeben. Sie konnten sich auch locker bei PETA, Vier Pfoten, Deutscher Tierschutzpartei oder irgendeinem anderen tragikomischen Club der programmatisch Halb- und ViertelaufgeklĂ€rten installieren und einen "sicheren" Job auf Lebenszeit bekommen, sicheren durch Spenden eben. Der Weg von Maqis ist anders; aus diesem "sehr wenig" das sie aller Anschein nach haben (das ist sicher auch exemplarisch in dieser nach dem Materiellen lechzenden Gesellschaft), haben sie sehr viel aufgebaut, das Resonanz findet und das ist einzig wichtig und nicht deine linkische Frage.

Wenn die Maqis PRIVAT sogar vom Betteln auf der Strasse lebten und parallel diese fantastische Arbeit machen wĂŒrden, wĂ€re das nicht verwerflich, sondern noch ein Grund mehr um es zu bewundern und moralisch zu unterstĂŒtzen, der Tiere wegen.

Ich jedenfalls wĂŒnsche dem Achim & Co, dass sie irgendwelche reiche Tanten, die man manchmal hat, als Erben auswĂ€hlen.

Die Tiere werden nicht mit dem Geld befreit, sondern mit einem entkonditionierten Kopf (Köpfen). Und gerade diese Arbeit der Entkonditionierung des Kopfes, (wo das eigentliche Zentrum der Versklavung und der unaufhörlichen Tragödie der nichtmenschlichen Tiere sich befindet) macht Maqi - und sie macht es kompromisslos und hervorragend.

Die Tiere werden irgendwann endgĂŒltig nicht mit dem Geld befreit, sondern trotz und gegen des Geldes, das sie gerade versklavt. Mit dem Geld können sie nur mehr und mehr geknecht werden - der Schein (Geldschein) trĂŒgt!


Penunze und irgendeine formale Organisation mit einem Verwaltungsapparat, FunktionĂ€ren, AktionĂ€ren und ReprĂ€sentanten wird keine Tiere befreien, weder menschliche noch nichtmenschliche. Nie. Bei PETA und vielen anderen Organisationen Ă€hnlichen Schlages, beginnt, mehr oder weniger bewusst, das was beginnen muss, nĂ€mlich eine verlogene Dialektik: sie wollen die Tiere befreien/schĂŒtzen (mit Hilfe von Spendengelder) aber.... je nĂ€her sie sich dem Ziel befinden werden, desto knapper wird der Spendenfluss - und mit der Abschaffung der Ausbeutung, wĂŒrde sicher auch dieser schöne Geldstrom verschwunden und damit auch sie mit ihren "hauptamtlichen" ArbeitsplĂ€tzen. O Gott, was machen sie denn dann ohne diese armen eintrĂ€glichen Tiere, ohne diese Mammon... sie wĂ€ren nichts... und davor fĂŒrchten sie sich schon. Ende der Exploitation = Ende von ihnen. Fazit: sie dĂŒrfen nicht wirklich danach streben die Tiere zu befreien und sie werden es nicht. Keiner sĂ€gt so blöd am Ast auf dem er sitzt. Also lieber machen sie die Arbeit nur "als ob", nur... das darf keiner merken, sogar sie selbst nicht.

Diese (selbst)Hypokrisie ist schon im Gange - fĂŒr mich keine Frage, sie ist auch unweigerlich bei dieser Vorgehensweise. Das nenne ich die "Metaausbeutung". Die Tiere werden als Wirtschaftsfaktor angesehen, zwar etwas anders als bei der knventionellen Ausbeutung, aber das Prinzip Ausbeutung bleibt. Das ist die Dialektik des Kapitalismus. Es sollte einleuchten.

Maqi hat, durch die spendenfreie und ethisch einwandfreie Arbeit, solche psychologische Probleme nicht und deswegen können die Maqis sicher, in dieser Hinsicht mindestens, ruhig schlafen nach einem anstrengenden Tag.

Ohne Spenden kann man vegan werden(!), ohne Spenden kann man lesen und sich richtig informieren, schauen, denken (!), schreiben, diskutieren und aufklĂ€ren, immer wieder ein paar FlugblĂ€tter aufkleben oder verteilen. Nach Möglichkeiten einzelne Tiere befreien und ihnen wĂŒrdiges Leben ermöglichen. Das ist DIE TR-Arbeit, manchmal unauffĂ€llig aber effektiv, im Hintergrund, im Untergrund, vor allem im Vergleich mit den kontraproduktiven, frontalen Aktionen gegen die Ausbeuter, die sich darum ĂŒberhaupt nicht scheren und die die Protestler immer als Deppen und Chaoten darstellen (was sie teilweise auch sind). Das macht Maqi nicht und warnt richtigerweise davor. Stattdessen verfolgt sie eine Strategie, die den Ausbeuter und ihren Auftraggebern langsam aber sicher den Boden unter den FĂŒssen aufweichen soll, (und dieser Boden befindet sich in den Köpfen der "Konsumenten", "Verbraucher", Auftraggeber der ganzen Kathastrophe) bis er so weich ist, dass sie in ihn einsinken und irgendwann darin verschwinden. Samt all diesem blutigen Geld und von diesem Blut kontaminierten Spenden. Es werden freie Tiere bleiben und Sonne.

Kristof Kschiwonos

Aktuell: Zahl der Tierversuche steigt wieder

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema öffnen
Habe heute ĂŒber eine Mailing-Liste mal wieder Meldungen bekommen, daß die zahl der Tierversuche weiter ansteigt, so z.B.

Zitat: Tierversuche nehmen wieder deutlich zu

Die Zahl der Tierversuche in Österreich ist wieder gestiegen. 187.336 Tiere und damit um neun Prozent mehr als im Vorjahr wurden im Jahr 2004 "verbraucht".

Starker Anstieg von Versuchen mit Affen
Wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten unter Berufung auf die am Dienstag veröffentlichte amtliche Statistik mitteilte, hÀtten vor allem die Versuche mit Tieraffen - im Gegensatz zu Menschenaffen - einen signifikant starken Zuwachs zu verbuchen.
Aber auch Hunde, Pferde und Fische mussten vermehrt "herhalten".


Knapp unter Höchststand

WĂ€hrend die Tierversuchszahlen im Jahr 2003 erstmals seit 1999 rĂŒcklĂ€ufig waren, hat sich dieser Trend 2004 nicht gehalten: Die aktuelle Zahl reicht beinahe an den Höchststand im Jahr 2002 heran, hieß es.

Vier Pfoten befĂŒrchtet, dass mit einem weiteren Anstieg in Österreich, aber auch in Europa zu rechnen sei.


Vor allem MĂ€use und Ratten

Am hÀufigsten wird in der Alpenrepublik an MÀusen und Ratten getestet, die von rund 78 Prozent aller Tierversuche betroffen sind.

WĂ€hrend die Verwendung von Katzen, Meerschweinchen, Ziegen, Schafen und Vögeln im vergangenen Jahr rĂŒcklĂ€ufig war, stieg die Zahl von Tierversuchen bei anderen Arten wie Affen, Hunden, Pferden, Hamstern, Kaninchen, Ratten, MĂ€usen, Amphibien und Fischen zum Teil dramatisch.


FĂŒr Entwicklung von Medikamenten

Die meisten Tierversuche werden im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie in der Herstellung und QualitĂ€tskontrolle von Produkten und GerĂ€ten der Human-, Zahn- und VeterinĂ€rmedizin durchgefĂŒhrt.

An dritter Stelle folgt die biologische Grundlagenforschung, so die Tierschutzorganisation.


Aus der Schweiz kam eine Àhnliche Meldung.
Da investieren also hunderte und tausende (weltweit zehntausende?) von Leuten ihre Zeit in den Kampf gegen Tierversuche, stehen sich Millionen von Stunden (weltweit und aufs Jahr hochgerechnet) auf Demos vor Labors die Beine in den Bauch, erzĂ€hlen, wie hier "Gast", was von einem "Baumhaus" (= Abschaffung der Tierversuche), was relativ leicht zu erbauen sei... - und was passiert, was sind die Erfolge all dieser BemĂŒhungen?
Es werden wieder mehr Tiere in Tierversuchen ausgebeutet, all die BemĂŒhungen sind also umsonst. Warum das so ist und im Zweifelsfall auch nur so sein kann, wurde hier im Thread ja schon ausfĂŒhrlich diskutiert. Aber vielleicht sind es ja diese neusten Meldungen, die den einen oder anderen zum Nachdenken bringen...

Tanja

Österreicher kaufen 900 Millionen Eier im Jahr

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Jedes zweite Ei kommt aus alternativen Haltungssystemen.


Der jĂ€hrliche Verbrauch von frischen und gekochten Eiern in den österreichischen Haushalten hat sich bei rund 900 Millionen StĂŒck eingependelt. Immer mehr Eier werden ĂŒber den Lebensmitteleinzelhandel bezogen, etwa jedes zweite Ei stammt aus alternativen Haltungsformen. Nur zu Ostern wurden grĂ¶ĂŸere Mengen als sonst ĂŒber Vertriebsschienen außerhalb des Handels bezogen. Dies geht aus der jĂŒngsten RollAMA-Studie zum Einkaufsverhalten der Österreicher im Jahr 2004 hervor.

Noch im Jahr 2001 bezogen fast 60 Prozent der Konsumenten die Eier ĂŒber alternative Vertriebsquellen wie zum Beispiel BauernmĂ€rkte oder den Ab-Hof-Verkauf und nur rund 40 Prozent ĂŒber den Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Im Jahr 2004 hat sich dieses VerhĂ€ltnis fast umgekehrt. Über 59 Prozent der Konsumenten bezogen im Vorjahr ihre Eier ĂŒber den LEH. Von den Haushalten wurden im Jahr 2004 rund 164 Mio. Euro fĂŒr Eier ausgegeben, davon rund 100 Mio. Euro im Lebensmitteleinzelhandel. Der Bruttoverbrauch an Eiern in Österreich liegt bei rund 1,8 Mrd. StĂŒck, wenn man auch den Bedarf einrechnet, den die verarbeitende Lebensmittelindustrie in diesem Bereich hat.

Rund 46 Prozent der heimischen Eier, die im LEH verkauft wurden, kamen 2004 aus KĂ€fighaltung. Der andere Teil wurde aus Bodenhaltung (22 Prozent), Freilandhaltung (19 Prozent) und aus Bio-Freilandhaltung (13 Prozent) geliefert. Die 40- bis 50-JĂ€hrigen haben im Vorjahr der Freilandhaltung den grĂ¶ĂŸten Vorzug gegeben. Lediglich 34 Prozent dieser Altersgruppe kauften KĂ€figeier. AuffĂ€llig ist auch, dass die Kaufkraft das Kaufverhalten beeinflusst. In den höheren Einkommensklassen ist man laut RollAMA eher bereit, zu Freilandeiern zu greifen.

Der durchschnittliche Jahreseinkauf eines Österreichers liegt bei 112 Eiern. Die Tiroler lagen 2004 beim Einkauf mit 127 Eiern pro Kopf an der Spitze, gefolgt von den BurgenlĂ€ndern (122 Eier) und den Niederösterreichern (120 Eier). Im untersten Feld lagen Wien mit 103 Eiern Jahreseinkauf, Vorarlberg mit 100 und als Schlusslicht KĂ€rnten mit 98 Eiern pro Kopf und Jahr. Generell gilt, dass in jenen Altersklassen, die der Kochkunst am heftigsten frönen, der Eierverbrauch am höchsten ist. Die Gruppe mit jenen HaushaltsfĂŒhrern, die Ă€lter als 60 Jahre sind, schlĂ€gt dabei mit 162 Eiern pro Kopf und Jahr zu Buche.

Sowohl im LEH als auch in den alternativen Vertriebsquellen ist das Preisniveau ĂŒber die Jahre etwas gestiegen. Wer die Eier beim Bauern oder auf MĂ€rkten kauft, steigt im Durchschnitt etwas gĂŒnstiger aus. So lag der Durchschnittspreis fĂŒr 10 Eier im LEH 2004 bei 1,87 Euro, bei alternativen Vertriebsquellen bei 1,75 Euro.

Zu Ostern essen die Österreicher doppelt so viele Eier wie im restlichen Jahr. Damit gehe auch ein steigender Anteil von Eiern aus KĂ€fighaltung einher, rĂ€umte die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" ein. Der Freiland-Sektor habe aber seit Jahren deutlich RĂŒckenwind. Problematisch sei der industrielle Großverbraucher, der sich stark am Preis orientiere und vor allem zum billigen KĂ€fig-Ei greife, zumal es auch keine Kennzeichnungsvorschriften gebe. Industrie-Eier machen immerhin 45 Prozent des jĂ€hrlichen Eierkonsums aus, geht aus einer Aussendung hervor.


17.03.2005 14:00 http://portal.tirol.com/chronik/national/5530/index.do

Re: Pfoten weg von 4 Pfoten!

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Hier mal wieder ein Beispiel, was Tierschutzarbeit bewirkt:

Zitat:
Lustvolle Landpartie

Moderne KĂŒche im historischen Ambiente: Im Landhaus Flottbek stimmen Philosophie, Preis und Leistung

WankelmĂŒtige Vegetarier kommen schon mal ins GrĂŒbeln: "Vielleicht sollte ich es doch mal versuchen . . ." Die KĂŒche im Landhaus Flottbek, die durchaus auch sehr gute fleischfreie Gerichte vorhĂ€lt, macht es ihnen aber auch schwer. Vorbehalte etwa gegen Fleisch, das von weither und/oder aus nicht artgerechter Haltung kommt, verpuffen: Das Restaurant trĂ€gt die "Vier Pfoten"-KochmĂŒtze, eine Auszeichnung der gleichnamigen Tierschutzorganisation. Landhaus-Chef Nils Jacobsen war der erste Restaurantbetreiber in Deutschland, der fĂŒr kulinarischen Tierschutz, also die ausschließliche Verwendung regionaler Produkte aus artgerechter Haltung, prĂ€miert wurde. KĂŒchenchef Thomas Steinecke ordert die Zutaten beispielsweise beim Gut Wulksfelde oder auf dem Hof LĂŒtjensee.

Was er daraus kocht und der unaufdringliche, aber ĂŒberaus aufmerksame und kompetente Service auftischt, ist moderne LandhauskĂŒche im schmackhaftesten Sinne: ehrlich, zuweilen deftig und raffiniert im Detail. Zauberhaft zart zergeht etwa der RĂŒcken vom GrĂŒnholzer Dammhirsch auf der Zunge, serviert mit Kartoffel-Steinpilz-Strudel und Schwarzwurzeln Ă  la crĂšme (23,50 Euro, als Vorspeise 15 Euro). Ins SchwĂ€rmen geraten kann man schon vorher - zum Beispiel angesichts der perfekt abgeschmeckten Krustentierrahmsuppe mit Eismeergarnelen (7,50 Euro) oder Cesar's Salad mit gebratenen Jakobsmuscheln, Crostini und Parmesan (8,50/15 Euro). Viele Gerichte sind wahlweise als Vorspeise (5 bis 14 Euro) oder Hauptgericht (6,50 bis 23,50 Euro) zu haben, was zu immensen Kombinationsmöglichkeiten fĂŒhrt. Wer nicht selbst aussuchen will, ordert "Tischlein deck dich" - zehn kleine Leckereien fĂŒr 29 Euro (ab zwei Personen) - und lĂ€ĂŸt vielleicht seinen bis zu zehn Jahre alten Nachwuchs ein kostenloses Gericht von der Kinderkarte essen. WohlfĂŒhlen werden sich alle in der jĂŒngst renovierten, rustikalen Stube mit Holzbalken, Dielenboden und der geschmackvoll integrierten, modern designten Bar. Auch ĂŒber das Dessert (6 bis 12 Euro) hinaus. Aktuell begeistern zum Beispiel Dreierlei Nougat mit Cassisfeigen oder Topfenpalatschinken mit Mohnsauce.

FĂŒr komplette Zufriedenheit sorgt spĂ€testens die Rechnung: Das PreisgefĂŒge im Landhaus ist bis hin zu den Weinen (Flasche 2003 Grauburgunder von Dr. Heger/Baden 21 Euro, 2002 Shiraz von Kaapzicht/SĂŒdafrika 34 Euro) fair und stimmig.

Landhaus Flottbek Mo-Fr 12.00- 14.30 (Mittagstisch fĂŒr 9,-) und 18.00-22.30, Baron-Voght-Straße 179 (Bus 37), Reservierung unter T. 82 27 41 60; Infos im Internet: www.landhaus-flottbek.de JÖRG MALKE

erschienen am 10. MĂ€rz 2005 in Genuß http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/10/408210.html


Achim

TierschĂŒtzer wollen Senatorin an den Pelz

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
STEPHANIE LAMPRECHT, M. KAEFERT/ A. PFLUGRAD

Dinges-Dierig ging im Nerz zum Presseball / Poggendorf »Das ist eine Provokation!«

Keine Modenschau ohne Fuchskragen, keine Filmpremiere ohne Pelzstola um Promi-Schultern, sogar auf den Schulhöfen puschelt Kaninchenfell um Kapuzen. TierhĂ€ute sind kein Tabu mehr, auch nicht auf dem Hamburger Presseball: Schulsenatorin Alexandra Dinges-Dierig strahlte im cremefarbenen Nerz in die Kameras. TierschĂŒtzer sind empört.

Wolfgang Poggendorf, Vorsitzender des Tierschutzvereins, hat kein VerstĂ€ndnis fĂŒr den glamourösen Auftritt der parteilosen Politikerin: "Pelz zu tragen zeugt von charakterlicher SchwĂ€che. Wenn sich eine öffentliche Person wie eine Senatorin im Pelzmantel zeigt, ist das eine Provokation und verletzt die GefĂŒhle aller Tierfreunde."

Rund 70 Nerze mĂŒssen fĂŒr einen Mantel ihr Leben lassen. DĂ€nemark ist der grĂ¶ĂŸte Nerzexporteur in Europa: 12,3 Millionen der kleinen Nager werden hier jedes Jahr vergast oder durch Strom getötet. Nerze sind nur acht Monate am Leben, fristen ihr kurzes Dasein in engen DrahtkĂ€figen. Aus Verzweiflung und Langeweile verletzen die bewegungsfreudigen JĂ€ger sich oft selbst.

Thomas Pietsch, Biologe und Referent fĂŒr Pelztierhaltung bei "Vier Pfoten e.V.": "Es gibt keine verbindlichen Vorschriften fĂŒr die Nerzhaltung. Kein Nerzmantel kann aus einer artgerechten Haltung stammen."

Auch Silke Berenthal, Sprecherin der Tierschutzorgansisation "Peta", ist entsetzt: "Frau Dinges-Dierig ist ein schlechtes Vorbild. Auf einer öffentlichen Veranstaltung im Nerz zu erscheinen ist indiskutabel. Gerade als Schulsenatorin hat sie eine Vorbildfunktion bei Kindern."

"Peta" setzt sich mit spektakulĂ€ren Promi-Werbekampagnen ("Lieber nackt als im Pelz") fĂŒr die Ächtung von TierhĂ€uten ein. Die aktuellen Kollektionen hingegen machen Pelz wieder zum begehrten Luxusobjekt.

Die "Peta"-Sprecherin: "KĂŒrschner verschenken Pelz zur Imagepflege an namenhafte Designer. Die wiederum statten prominente Kundschaft damit aus und bringen ihre tierische Ware somit unters Volk. Ein Teufelskreis."

Aber offensichtlich erfolgreich: Der Zentralverband des KĂŒrschnerhandwerks vermeldet fĂŒr das vergangene Jahr eine Umsatzsteigerung von 2,5 Prozent. FĂŒr 439 Millionen Euro kauften die Deutschen Pelze. WĂ€hrend der Rest des Textileinzelhandels ĂŒber Einbußen klagt, wollen die KĂŒrschner ihren Umsatz in diesem Jahr um weitere zwei Prozent steigern.

Nach erheblichen EinbrĂŒchen in den 80er und 90er Jahren, als sich kaum PelztrĂ€gerinnen auf die Straße wagten. Tote Tiere zu tragen galt als verpönt, wurde mit Pöbeleien (wenn die TrĂ€gerin GlĂŒck hatte) oder Farb-SprĂŒhattacken geahndet.

KĂŒrschner Ulf Heinrich, Inhaber des Blankeneser PelzgeschĂ€ftes "Fur & Fashion", erklĂ€rt den neuen Trend: "Es geht nicht mehr um Angabe, sondern um den praktischen Nutzen, zum Beispiel als wĂ€rmendes Futter oder Kragen." Rund 60 Prozent der Felle stammten von Nutztieren wie LĂ€mmern oder Kaninchen.

Was sagt die Senatorin zu dem Aufruhr? Die umstrittene Nerzjacke sei ein ErbstĂŒck der Großmutter, der Pelz stamme aus dem Jahr 1918. Alexandra Dinges-Dierig: "Heute wĂŒrde ich keinen Pelz mehr kaufen."

Protest: Peta-Aktivisten demonstrieren in Hamburg gegen Pelze. Denn: Die Nerze werden auf Zuchtfarmen in winzigen KĂ€figen gehalten


Info:
PELZ GEFELLIG?

Pelze - wieder ĂŒberall gefragt? Die 850 KĂŒrschnerbetriebe in Deutschland freuen sich im Gegensatz zum restlichen Einzelhandel ĂŒber steigende UmsĂ€tze und erwarten in diesem Jahr ein Wachstum von bis zu 2,5 Prozent. Nerz und Zobel sind wieder beliebt bei den Modedesignern, und viele Frauen zeigen sich begeistert mit dickem Fell. Dennoch Pelz wird von der Mehrheit der Deutschen abgelehnt. Laut einer Emnid-Umfrage sind 70,4 Prozent der BĂŒrger dafĂŒr, die Zucht von Pelztieren in Deutschland zu verbieten. 67,6 Prozent lehnen Pelze grundsĂ€tzlich ab.

Hamburger Morgenpost
http://www.mopo.de/nachrichten/102_panorama_73403.html

Re: marktcheck.at

Autor: blanci
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
da ich natĂŒrlich gleich wieder zurĂŒckgeschrieben habe bekam ich diese antwort:

Liebe Rebecca!

Vorweg möchte ich mich im Namen von Greenpeace und unserern Partner
herzlich fĂŒr dein Interesse an marktcheck.at bedanken!

Da wir als Umweltschutzorganisation uns auf bestimmte Themenbereiche
beschrĂ€nken mĂŒssen und aus RessourcengrĂŒnden nicht alles abdecken können,
haben wir uns in diesem Rahmen mit 11 Partnern zusammengeschlossen um einen
mehr als großen Bereich abdecken zu können und gemeinsam zu informieren!

Dh mehr zu diesem Thema findest du unter:
http://marktcheck.greenpeace.at/1179.html bzw. direkt auf der Seite von den
Vier Pfoten unter : www.vier-pfoten.at , da sich diese organsiation mit dem
Thema Massentierhaltung etc. beschÀftigt.

Gerne beantworten Sie dir alle deine Fragen !

Zu dem Punkt Werbung fĂŒr Fleischkonsum: Wir werben in keinem Sinn fĂŒr
Konsum, da jede ARt von Konsum Auswirkungen nach sich zieht, doch wenn
jemand schon konsumiert, was vor allem bei Lebensmitteln eine
lebenserhaltende Massnahme ist, dann doch richtig dh wir geben
Einkaufshilfen zu diesem Thema u zeigen auf wo man z.b. Fleisch aus
kontrollierter Biologischer Aufzucht erhalten kann etc.

Liebe GrĂŒĂŸe und ein Frohes Fest!

xxx


und meine mail dann hinterher:

Sehr geehrtes Greenpeace,

Dass Umweltschutz und Fleischkonsum zusammenhĂ€ngen mĂŒssten Sie eigentlich schon wissen. Ich muss Sie sicherlich nicht ĂŒber die Fakten der Wasserverschmutzungen etc. aufklĂ€ren. >lebenserhaltende Massnahme ist, dann doch richtig dh wir geben< richtig? Wie kann die Ausbeutung und Ermordung fĂŒhlender Lebewesen "richtig" sein? FĂŒr uns Tierrechtlern ist es von Ihrer Seite eine Art Werbung fĂŒr den Fleischkonsum, und genau das schadet der Tierrechtsbewegung. Dass der Verein 4 Pfoten sich nicht fĂŒr die Rechte der Tiere einsetzt ist mir bewusst. Ich wĂŒsste nur zu gerne ob Greenpeace (peace steht doch fĂŒr Frieden?) schon einmal in einem Schlachthof oder in einer Freilandhaltung war.
In diesem Sinne wĂŒnsche ich Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest, doch dass auch andere Lebewesen diese Tage in Frieden genießen können lassen Sie sich einen Satz durch den Kopf gehen: Woher nehmen Sie sich das Recht, andere Lebewesen auszubeuten und zu töten?

Lg Rebecca

Huhn im Schließfach

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Hamburg, 13.12.2004: Am Freitag startete die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN eine Plakataktion gegen die KĂ€fighaltung von Legehennen. Dabei wurden auf dem Zentralen Omnibusbahnhof Hamburg (ZOB) GepĂ€ck-SchließfĂ€cher durch aufgeklebte Folien zu “HĂŒhnerkĂ€figen“. Die Folien zeigen Legehennen hinter Gittern mit der Aufschrift: "Ihre Tasche kommt hier bald wieder raus. Ein Huhn bleibt sein ganzes Leben."

Dies ist Teil einer bundesweiten Aktion, weitere StĂ€dte sind in Planung. "Mit dieser Aktion fĂŒhren wir den FahrgĂ€sten das tĂ€gliche Leid von mehr als 30 Millionen deutschen Legehennen vor Augen – und zwar an einem untypischen Ort", erklĂ€rt Dr. Marlene Wartenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von VIER PFOTEN. „Und es ist durchaus möglich, dass die Hennen weiter leiden mĂŒssen. Denn eine Mehrheit der BundeslĂ€nder bemĂŒht sich mit allen Mitteln, den fĂŒr das Jahr 2007 beschlossenen Ausstieg aus der KĂ€fighaltung rĂŒckgĂ€ngig zu machen. Die neu eingefĂŒhrte Bezeichnung ‚Kleinvoliere’ fĂŒr ein minimal grĂ¶ĂŸeres KĂ€figsystem ist eine IrrefĂŒhrung der Verbraucher.“

UnterstĂŒtzung erhielt VIER PFOTEN von Springer & Jacoby und vom ZOB. Die Kreativagentur entwickelt die Idee, und der ZOB ermöglichte die Umsetzung.

"Wir freuen uns, die Aktion unterstĂŒtzen zu können und hoffen auf das VerstĂ€ndnis unserer FahrgĂ€ste fĂŒr diese Thematik", so Wolfgang Marahrens, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des ZOB in Hamburg. „Ein wichtiges Anliegen unterstĂŒtzen wir immer gerne mit kreativer Arbeit", so Timm Weber, Creative Director von Springer & Jacoby Hamburg.

VIER PFOTEN fordert die Verbraucher dazu auf, mit ihrer Kaufentscheidung fĂŒr Eier aus Freilandhaltung zur Abschaffung der KĂ€fighaltung beizutragen.


http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_naturkost/7693.php

TierschĂŒtzer als "Tierrechtler"

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Nun ja, wir können froh sein, daß "Vier Pfoten" wenigstens noch nicht als "Tierrechtsverein" prĂ€sentiert in einer Zeit, in der jeder, der "wenig Fleisch ißt" meint, sich Veganer und/oder Tierrechtler nennen zu mĂŒssen. Immerhin gehören die wesentlichen "Tierrechtebewerung"-Domains, tierrrechtsbewegung.de/.org, Tierausbeutern: einem JĂ€ger bzw. zwei Vegetariern. Wobei diese Vegetarier, Vertreter der "Tierrechtsbewegung e.V." bei weitem den grĂ¶ĂŸeren Schaden anrichten, da sie typische widerliche TierschĂŒtzer sind, die ĂŒbelste Tierausbeutungspopaganda und Antiveganismushetze betreiben (etwa ĂŒber Tierschutzmailinglisten), wĂ€hrend der JĂ€ger "nur" selbst Tiere umbringt.

Achim

4 Pfoten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Siehe auch Schweine dank Vier Pfoten geschlachtet: 'Erfolg', Interessensparadoxie
, Mobiles Schlachten, "Vier Pfoten" verbreiten LĂŒgen ĂŒber Tierhaut, Vier Pfoten usw. usw. usw.

Also alles wie gehabt.

Achim

New York: Vier Pfoten fĂŒr ein Halleluja

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Einmal im Jahr geht es in der New Yorker Kirche Saint John the Divine tierisch zu. Beim »Blessing of the Animals« bekommen Hund, Katze, Maus den Segen

Von Marc-Stefan Andres


Das Kamel gehört zu den Vorzeigetieren. Bei der Prozession marschiert es vorn
Foto [M]: Thorsten Arendt


Wir tragen Verantwortung fĂŒr die Tiere«, sagt Christopher Wilson, und er wiederholt es wie ein Mantra, »Verantwortung, Verantwortung « Wie verantwortlich sich der 15-JĂ€hrige fĂŒhlt, zeigt er schnell, blitzschnell sogar. Er zieht ein tragbares Hundeklo aus der Tasche, »fĂŒr Valentine«. Der Junge aus Queens und sein Cockerspaniel besuchen schon zum dritten Mal das blessing of the animals, eine Messe, die die Cathedral Church of Saint John the Divine seit 1985 zu Ehren des heiligen Franziskus abhĂ€lt. Wie in Dutzenden Kirchen in Amerika und anderswo segnet man auch in der Upper West Side von Manhattan jeweils am ersten Sonntag im Oktober zu Ehren seines Namenstages die Tiere und feiert »die Liebe des Menschen zur Natur«, wie es der Dean der Kathedrale, James A. Kowalski, erklĂ€rt. So viele Geschöpfe, wie sich hier bemĂŒhen, »harmonisch unter dem Himmelsdach zu leben«, empfĂ€ngt allerdings keine andere Kirche. Tausend SĂ€ugetiere, Fische, Vögel sollen es sein, die mit ihren Frauchen und Herrchen zu Gast sind.

Zu Beginn der Messe ist es ungewöhnlich leise in der grĂ¶ĂŸten neogotischen Kathedrale der Welt. »Gott segne das Universum und alle Geschöpfe darin, groß und klein«, ruft der Dean. Plötzlich hört man Wale singen – von Band natĂŒrlich –, Wölfe heulen, Zaunkönige pfeifen, ein riesiger menschlicher Chor jubiliert dazu. Die Musik schwillt an, die Earth Mass/Missa Gaia, die der Komponist Paul Winter mit seinem Ensemble bei jeder Tiersegnung auffĂŒhrt, vereint liturgische KlĂ€nge, NaturgerĂ€usche und Instrumentaleinlagen. TĂ€nzerinnen und TĂ€nzer der Omega Dance Company schweben dazu durch den Gang, werfen TĂŒcher in die Luft, anschließend tanzen die Forces of Nature zu einer Mischung aus afrikanischen und karibischen Rhythmen. Toleranz und Glaube, Liebe, politische Korrektheit und ein bisschen Esoterik sprudeln aus allen Ecken der Kathedrale. »Gott hilft allen, egal, welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe, welcher sexuellen Orientierung«, heißt es in der Predigt.

Der Höhepunkt der Veranstaltung aber ist die Prozession. Handverlesene Vorzeigetiere laufen durch das Kirchenschiff, die TierfĂŒhrer tragen weiße Roben, das Kamel marschiert vor einem Windhund her, es folgen ein Pfau, Pinguine, ein Esel und eine Hundestaffel von der Feuerwehr, die nach den TerroranschlĂ€gen vom 11. September nach Vermissten suchte. Ein Mann trĂ€gt eine Boa auf der Schulter, ein anderer ein kleines Terrarium, aus dem ein Stinktier lugt. Die Menschen in der Kirche lachen, klatschen, jubeln. Mehrere Pfarrer segnen die Tiere anschließend einzeln, mit heiligem Wasser, wie es sich gehört. WĂ€hrend ein Geistlicher einen kleinen Terrier besprenkelt, sagt er, »Sam, sei gesegnet im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes«, dann kommen die Katze Rainbow und das Meerschweinchen Taffy dran. Manche der Tiere legen die Ohren an oder bewegen den Kopf ein wenig zur Seite. Die meisten aber blicken wĂŒrdevoll auf den Pfarrer, ruhig und bedĂ€chtig.

Ob die Tiere sich nach der fast vierstĂŒndigen Messe gesegnet und erhaben fĂŒhlen, bleibt ungewiss. Die Besitzer jedenfalls schauen glĂŒcklich, wenn sie nachher den Zuschauern und Journalisten vor dem Hauptportal vom gemeinsamen Leben mit dem treuen Freund erzĂ€hlen. Lee Sohl aus Kent/Connecticut etwa schwĂ€rmt von den Schweinen, Ziegen, Schafen, die sie auf ihrer Farm fĂŒr Werbespots und VorfĂŒhrungen trainiert. »Wir sind glĂŒcklich, seit sieben Jahren dabei zu sein«, sagt sie – heute allerdings nur in der Gesellschaft einiger ĂŒbel gelaunt blickender Lamas.

Konsequent nutzt auch Paul S. Mankiewicz vom Gaia-Institut, das sich mit Umweltschutz und Abfallverwertung beschĂ€ftigt, die MedienprĂ€senz vor der Kirche: Er trĂ€gt ein Terrarium, in dem ein unscheinbarer Stein liegt: »Das ist das Ă€lteste Fossil Australiens.« Viele hören ihm allerdings nicht mehr zu, die meisten Besucher setzen sich in den kleinen Park rund um die Kirche ab, wo gerade das Volksfest in Schwung kommt. Es gibt TheaterauffĂŒhrungen, einen Streichelzoo, T-Shirts mit Jesusdrucken und reichlich zu essen – natĂŒrlich vegetarisch.


Information:
Das diesjÀhrige Feast of St. Francis beginnt am Sonntag, 3. Oktober, um 11 Uhr. Cathedral Church of St. John the Divine, 1047 Amsterdam Avenue, New York, NY 10025, Tel. 001-212/3167540, www.stjohndivine.org

(c) DIE ZEIT 23.09.2004 Nr.40

WaschbÀrenplage in Brandenburg

Autor: martin.p
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
[Neben jĂ€gerischen PropagandalĂŒgen auch die interessante Information, dass auch die JĂ€ger selber fĂŒr die fĂ€lschliche Ansiedlung des WaschbĂ€ren durch ihre Schießgeilheit verantwortlich sind]

Meist kommt er nachts, um sich seine Beute zu holen. Er plĂŒndert Vogelnester, HĂŒhnerstĂ€lle, MĂŒlltonnen und ObstbĂ€ume - der WaschbĂ€r entwickelt sich in Teilen Brandenburgs zu einem Problem auf vier Pfoten. «Man kann um Strausberg und Buckow fast von einer WaschbĂ€renplage sprechen», sagt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Landesjagdverbandes, Bernd Möller. «Auf seinen RaubzĂŒgen klettert er in Schornsteine, verschmutzt mit seinem Kot Dachböden, kippt MĂŒllkĂŒbel um und macht sich ĂŒber die Obsternte her.»

Der etwa fuchsgroße Vierbeiner mit der schwarzen «Augenmaske» und dem buschigen Schwanz stammt ursprĂŒnglich aus Nordamerika. EingefĂŒhrt wurde der WaschbĂ€r (Procyon lotor) als Zuchttier fĂŒr die Modepelzindustrie. Sein Name bezieht sich auf sein Fressverhalten: der BĂ€r tastet seine Nahrung vor dem Verzehr ab, als ob er sie wĂ€scht. Die ersten beiden WaschbĂ€renpaare wurden in Deutschland 1934 im Forstamt Vöhl am Edersee in Hessen angesiedelt. Ziel war es, bei der sportlichen Jagd einmal mehr Tierarten zur Auswahl zu haben.

In Brandenburg leben laut Jagdstatistik die meisten WaschbĂ€ren in Ostdeutschland. DafĂŒr sind zwei Ereignisse verantwortlich: 1945 schlug eine Fliegerbombe in eine Pelztierfarm in Wolfshagen bei Strausberg ein, 25 WaschbĂ€ren flohen und fanden in der Mark eine neue Heimat. In den 70er Jahren entkamen noch einmal zehn WaschbĂ€ren aus dem Tierpark Neuruppin. Zwar werden nur die bei der Jagd getöteten Tiere gezĂ€hlt, ihre Anzahl ist jedoch in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 1972 wurde ein WaschbĂ€r gefangen, Mitte der 90er Jahre waren es mehr als 200 und im vergangenen Jahr wurden 3137 Tiere erlegt - allein die HĂ€lfte im Kreis MĂ€rkisch-Oderland.

«Der WaschbĂ€r frisst Eier und KĂŒken von Enten, RebhĂŒhnern und Fasanen und hat keine natĂŒrlichen Feinde», sagt der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Strausberg, GĂŒnter Sachert. Um die Population der fruchtbaren BĂ€ren einzudĂ€mmen, plĂ€diert er fĂŒr eine ErlegungsprĂ€mie wie zu DDR-Zeiten. Das Entgelt von «zehn bis 20» Euro sollten Naturschutz- oder TierschutzverbĂ€nde ausloben. «Das ist eine völlig unrealistische Forderung», meint dazu Axel Kruschat vom BUND- Landesverband Brandenburg. DafĂŒr sei kein Geld vorhanden.

FĂŒr den PrĂ€sidenten des Landesumweltamtes, Matthias Freude, ist eine FangprĂ€mie «ein interessanter Gedanke», aber Mittel stĂŒnden nicht bereit. Ihm zufolge ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Tier ganz Brandenburg besiedelt: «Beim WaschbĂ€r haben wir Zauberlehrling gespielt und werden ihn nun nicht wieder los.» Der BĂ€r sei extrem anpassungsfĂ€hig, könne gut klettern, schwimmen und fresse alles - «von Obst bis Katzenfutter». Dennoch ist laut Freude der Fuchs fĂŒr BodenbrĂŒter immer noch die grĂ¶ĂŸte Gefahr.

Das interessiert im Naturpark MĂ€rkische Schweiz wenig. Dort tummeln sich mit 15 bis 20 Tieren pro Quadratkilometer die meisten WaschbĂ€ren im Land. Naturparkleiter Meinhard Ott will das EuropĂ€ische Vogelschutzgebiet rechtzeitig vor einer drohenden Überbevölkerung durch WaschbĂ€ren bewahren. «Wir beobachten bereits einen RĂŒckgang bei den EntenbestĂ€nden.» Daher soll jetzt eine Arbeitsgruppe eine Lösung fĂŒr das BĂ€renproblem finden.

(dpa/djv) Potsdam, 25.02.04, 03:15

[meine Hervorhebung, MP]

Zirkus-Betriebe wehren sich gegen geplantes Tier-Verbot

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
MĂŒnchen (dpa) - Gegen die geplante Verbannung von Elefanten, Affen und BĂ€ren aus den Manegen haben sich deutsche Zirkus-Betriebe verwahrt. «Das wĂ€re das Aus fĂŒr den klassischen Zirkus», sagte Harald Ortlepp vom Circus Busch-Roland dem Nachrichtemagazin «Focus». Viele der 300 Betriebe in Deutschland wollten sich mit allen juristischen Mitteln gegen die PlĂ€ne Hessens wehren, schreibt das Blatt weiter.

Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel (CDU) hatte am vergangenen Dienstag angekĂŒndigt, sein Land werde im September eine Bundesratsinitiative zum Verbot von Wildtieren im Zirkus starten. Eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung sei bei einem reisenden Zirkusunternehmen praktisch nicht möglich, begrĂŒndete er den Beschluss. Darunter litten besonders «intelligente Lebewesen» wie Affen, Elefanten und BĂ€ren.

Der MĂŒnchner Circus Krone fĂŒrchtet «Focus» zufolge einen der «radikalsten Einschnitte» in seiner Geschichte sowie den Verlust Dutzender ArbeitsplĂ€tze. Sprecherin Susanne Matzenau wehrt sich gegen die «Kriminalisierung» als TierquĂ€ler: «Unsere Elefanten werden weder in engen Transportwagen gehalten noch leiden sie an Verhaltensstörungen», sagte sie «Focus».

Der Tierschutzverein «Vier Pfoten» fordert seit lĂ€ngerem ein bundesweites Haltungsverbot von Wildtieren im Zirkus. Zu Wildtieren zĂ€hlt der Verein unter anderem Elefanten, BĂ€ren, Affen, Giraffen, Flusspferde, Nashörner, Robben, Wölfe und Großkatzen wie Löwen und Tiger. Besonders belastend seien fĂŒr sie lange Transporte, stĂ€ndige Ortswechsel und Strapazen bei nicht artgerechter Dressur. Erlernte KunststĂŒcke widersprĂ€chen oft natĂŒrlichen Instinkten und Verhalten der Tiere.



© dpa - Meldung vom 20.07.2003 09:33 Uhr

Re: Schweine dank Vier Pfoten geschlachtet: 'Erfolg'

Autor: Josef
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Vielen Dank fĂŒr die Information.


VG

Sepp

Mehrheit der Deutschen fĂŒr Verbot der Pelztierzucht

Autor: martin.p
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Hamburg (dpa) - Die Mehrheit der Deutschen ist fĂŒr ein generelles Verbot der Pelztierzucht. Nach einer Emnid-Umfrage hat sich die Zahl der Pelztierzucht-Gegner in den vergangenen zwei Jahren um 8,3 Prozent auf 70,4 Prozent erhöht.«Dass sich trotz des schleichenden Comebacks der Pelzmode in diesem Winter immer mehr Menschen fĂŒr ein Verbot der Pelztierzucht einsetzen, ist eine BestĂ€tigung unserer Arbeit», sagte Anette Nomann von der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten». FĂŒr die Umfrage im Auftrag von «Vier Pfoten» waren 1000 Menschen am 28. und 29. Januar 2003 befragt worden.Die Tierschutzorganisation fordert gesetzliche Regelungen, die das ZĂŒchten und Töten von Pelztieren fĂŒr Luxusartikel verbieten. Weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen nur unzureichend seien, wĂŒrden in Deutschland jedes Jahr rund 300 000 Tiere, ĂŒberwiegend Nerze, gequĂ€lt. Nomann zufolge vegetieren die Tiere auf deutschen Nerzfarmen in DrahtgitterkĂ€figen von weniger als 0,3 Quadratmetern. «Nerze sind Wildtiere. Wenn die erwartete Verordnung zum Schutz der Pelztiere nur einige der angeborenen Verhaltensweisen der Tiere berĂŒcksichtigt, wird die Pelztierzucht in Deutschland ökonomisch uninteressant.»


© dpa - Meldung vom 19.02.2003 13:41 Uhr

Interessensparadoxie

Autor: martin.p
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema öffnen
Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" fordert ein generelles Verbot von sogenannten Pelztierframen in Deutschland, doch bis dahin wollen sie eine Richtlinie fĂŒr die Verbesserung der Haltung durchsetzen (wie auf ihrer Web-Site nachzulesen ist). Sie scheinen nicht zu registrieren, dass das die Existenz der Farmen fördert und stabilisiert und somit gegenwirkend ist.
Es wurde auch eine Umfrage durchgefĂŒhrt, nach der sich angeblich 70,4 % der Deutschen gegen die Pelztierzucht aussprechen, was aber auch wie in Italien schnell wieder ins Gegenteil umschlagen kann, wenn die Öffentlichkeit nicht ethisch motiviert wird.

Maqi ist ganz böse

Autor: martin.p
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
"wassernase"

>>>
Zitat: Guten Morgen, Futzi!
Ärger Dich nicht, denn was bei Maqi steht, ist nur Hetz und Schlechtgemache. "Eine" Iris (ich weiß nicht, ob es dieselbe wie hier ist...) hat die Bewegung "vier pfoten" niedergemacht, weil sie einen TanzbĂ€ren freigekauft haben.

>Das Schreckliche daran: Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten", die eines dieser Projekte finanziert, bezahlte einem der betrunkenen Idioten, einem sog. "BĂ€renfĂŒhrer", der jahrelang einen BĂ€ren besessen und unendlich entwĂŒrdigt hat, 5000 € als "Abfindung", damit dieser sich eine neue Existenz aufbauen kann!!!<

Iris hÀtte ihn sicher weiter dort leiden lassen, nur um dem Mann kein Geld zu geben. Das nenne ich "wahre Tierliebe".

Und Herr St*** leidet glaube ich unter Verfolgungswahn. Er ruft auf zu Hetzkampagnen, macht Helmut Kaplan nieder (er hat anscheinend seinen Text nicht kapiert.), die Sekte "Universelles Leben" greift er an,obwohl die nun GENAU DASSELBE sagen wie er (allerdings ohne Aggression) und Paul McCartney und Peta und ... und soger ARCHE.

m*** und seine JĂŒnger wissen alles besser, machen alles nieder und wollen von anderen keine Gegenargumente oder - ooooooh weeeehe - Kritik hören.
NatĂŒrlich ist nicht alles, was dort steht schlecht, es steht auch viel Wahres dort, aber das leidet mal wieder unter dem anderen Schrott und der Anti-Haltung. Und sie machen alles kaputt. (Haalllo Martin - bitte kopieren und zu Deinem Guru bringen...)

Also nimm es als Kompliment, wenn Du auf dieser Seite als Negativum erscheinst. Da mußt Du ja etwas wirklich wahres gesagt haben. )))).

Liebe GrĂŒĂŸe, Martina

PS: Bitte entschuldigt die teilweise Wut oder Sarkasmus, ist sonst nicht meine Art. Aber ich befĂŒrchte wirklich, daß m*** und Co vieles kaputtmachen, wofĂŒr ich seit einem Vierteljahrhundert kĂ€mpfe. *kicher* klingt wie Oma, was?

"Nichts wird die Chancen fĂŒr ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen ErnĂ€hrung". Albert Einstein

<<< http://forum.webmart.de/wmmsg.cfm?id=473474&msr=61&a=1&d=90&t=1095989&sr=1

Mobiles Schlachten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Der Verein "Mobiles Schlachten" ist ein Verein, der sich dem Tierschutz verschrieben hat und die Tiere "schĂŒtzt", indem er - in der Tradition der fahrbaren Vergasungsanlagen der Nazis, die den Opfern netterweise den Transport ins KZ ersparte - (wie z.B. Vier Pfoten) "humanes Schlachten", einen "fahrbaren Schlachthof" propagiert.

Bezeichnend auf deren Linkseite: "Animals Angels" und "Menschen fĂŒr Tierrechte". Auch interessant, daß bei vereinsauflösung die HĂ€lfte des Vereinsvermögens an "'Animal Angels' c/o [Pfarrerin, AS] Christa Blanke Friedhofgasse 2 in 63695 Glauburg" geht.

Aus der Chronik: "Am 13. 10. 2001 nahmen wir teil an der Jahrestagung von PAKT (Politischer Arbeitskreis fĂŒr Tierrechte in Europa). Die Organisation hatte sich, auch auf unsere Anregung hin, mit dem Schlachten beschĂ€ftigt und dies als Thema der Sitzung gewĂ€hlt. FĂŒr uns besonders wichtig war die Anwesenheit von Herrn Dr.Stegen, Leiter des Schlachthofs von Karlsruhe. Er engagiert sich fĂŒr den Tierschutz in seinem und anderen Schlachthöfen. Wir konnten von seinem enormen Sachwissen profitieren. Außerdem sprach er sich fĂŒr die Möglichkeit des mobilen Schlachtens aus."

Website: http://mobiles-schlachten.de.

Zur Diskussion: wie ist gegen solche Wahnsinnige vorzugehen, der Schaden, den sie Anrichten, zu begrenzen?


Achim

weitere schÀdliche Berichte

Autor: Iris
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Heute liefen im Fernsehen zwei Àhnlich kontraproduktive Berichte:

"taff": "Elefantenfolter in Thailand"

>>>
"taff." zeigt Filmmaterial von der Tierschutzorganisation PETA, das heimlich in einem thailÀndischen Elefanten-Trainingslager aufgenommen wurde. Dabei wird deutlich, mit welch brutalen Mitteln die sanften Riesen abgerichtet werden. Z.B. sieht man, wie ein völlig verÀngstigtes Elefantenbaby von zwanzig MÀnnern in einen winzigen KÀfig gesperrt wird. Die PETA-Aktivisten sind sich sicher, dass diese 'Erziehungsmethoden' in allen Elefantencamps gang und gÀbe sind ...
<<<

(http://antispe.de/TV-Tips.html)

In dem Bericht wurde kein Wort davon gesagt, daß diese Dressur (das Brechen des Willens etc.) natĂŒrlich bei allen Elefanten durchgefĂŒhrt wird, die in Zirkussen in allen LĂ€ndern der Welt gefangengehalten und vorgefĂŒhrt werden. Es wurden nur die Foltermethoden in Tailand kritisiert und die Leute dazu aufgefordert, ihren Besuch von Elefantenshows in Thailand zu ĂŒberdenken...
Typische Tierschutzmasche: Je weiter weg, desto besser. Desto mehr Menschen z.B. in Deuschland hören zu, sind betroffen, wenn es um die Ermordung von Affen, Katzen oder Hunden zum Auffressen in China oder eben Elefantenfolter in Thailand geht. Daß hier Affen, Hunde und Katzen fĂŒr Tierversuche gefoltert und ermordet und Elefanten in Zoos und Zirkussen gedemĂŒtigt und zur Schau gestellt werden, wird mit Hilfe von Tierschutzorganisationen wie Peta hĂŒbsch unter den Teppich gekehrt. Es ist ja viel leichter, sich ĂŒber die "thailĂ€ndischen TierquĂ€ler" aufzuregen.

und

"Brisant": Bericht ĂŒber Kaninchenhaltung

Der Bericht wurde mit folgendem krassen Kommentar anmoderiert:

>>>
Allein in Deutschland werden jÀhrlich 30 Millionen Kaninchen gegessen. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Wer's mag.
<<<


Dann das ĂŒbliche bla bla, daß die Tiere ja nur anstĂ€ndig gehalten werden mĂŒĂŸten, was leider bei "einigen Betrieben" nicht der Fall wĂ€re (obwohl selbst eine Frau von den Vier Pfoten im Bericht sagte, daß die gezeigten Bilder das ĂŒbliche zeigen wĂŒrden).
WĂ€hrend des Berichtes dann dauernd Kommentare wie "das ist nicht artgerecht" und mehrmals die Klage darĂŒber, daß es keine eindeutigen Haltungsbestimmungen fĂŒr Kaninchen gĂ€be. Genau das wurde auch in dem Bericht ĂŒber GĂ€nsemast in "LĂ€ndersache" beklagt.
Die gezeigten Aufnahmen von den Kanninchenfolteranlagen stammten von den Vier Pfoten.


Es ist wirklich traurig. Ich sage ja gar nichts gegen die Aufnahmen, die in allen drei Berichten gut waren und wichtig, daß sowas den Leuten gezeigt wird. Aber daß das kommentiert wird mit so furchtbaren Aussagen, die implizieren, daß nichtmenschliche Tiere nur "artgerecht" gefangengehalten und ermordet werden sollen, ist eben furchtbar schĂ€dlich.
Zum Beispiel bei dem Kaninchenbericht: Besonders, daß die Tiere auf Drahtgittern leben mĂŒssen, wurde bemĂ€ngelt. Ich habe "auf dem Land" in vielen GĂ€rten Hasen- bzw. KaninchenstĂ€lle gesehen, in denen Kaninchen in Einzelhaft in kleinen KĂ€figen sitzen - aber auf Heu. Nach so einem Bericht werden es ganz sicher viele Leute noch legitimer finden, ein solches Kaninchen zu fressen, da er/sie ja nicht auf einem Drahtgitterboden gelebt hat. Und ĂŒberhaupt: So schlimm wie in der gezeigten Mastanlage ist es ja dort lange nicht!

Deshab muß der Mord an sich angeprangert werden, sonst verlagert sich die Tierausbeutung nur, da die Leute Schlupflöcher angeboten bekommen und so immer einen Weg finden, Ausbeutung und Mord mit gutem Gewissen zu begehen.

Der "taff"-Bericht wird morgen (25.11.) frĂŒh wiederholt (siehe TV-Tips).

Iris

Schlangenessen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> Nach deren Logik wÀren "Schlangenlederschuhe" auf einen
> Schlag ganz harmlos, man mĂŒĂŸte nur noch zusĂ€tzlich die
> Innereien des tierlichen Individuums verarbeiten und
> verkaufen, dann wÀre alles prima - es handelt sich dann
> nÀmlich um "Wertausschöpfung" (nicht Tierausbeutung)!

Nach deren Logik dĂŒrften sie gar nichts gegen "Schlangelederschuhe" einwenden, da die Leichen der (vieler) Schlangen in z.B. Asien und den USA gefressen werden.

Z.B.:
>>>
Zitat:
This recipe comes from the Sweetwater, Texas, Chamber of Commerce. The Sweetwater Jaycee's 'World's Largest Rattlesnake Roundup' is held each year in March and hundreds of pounds of rattlesnake meat is cooked and served by Chief Chef Corkey Frazier."
<<< http://www.bertc.com/texas.htm

"[...] das ultimative Machofood fĂŒr harte MĂ€nner", heißt es bei http://www.fleischfreaks.de/schlange.htm spziesistisch und sexistisch in einem. Immerhin wird ganz unspeziesistisch auf der Seite auch ĂŒber Menschenfleisch berichtet ... womit Vier Pfoten dann auch nichts mehr gegen Lampenschirme aus Menschefleisch hĂ€tte - was diesen Speziesisten wohl nicht in den Sinn kam. Aber von sich informieren (geschweigen denn Nachdenken) halten sie ja offensichtlich eh nicht viel.

Achim

Re: "Vier Pfoten" verbreiten LĂŒgen ĂŒber Tierhaut

Autor: Dirk Micheel
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen

Hi Iris.
Um so einen MĂŒll zu schreiben, wie dort auf deren Website, bedarf es schon eine besondere Portion Speziesismus. Über diese dĂŒrfte einE "normaleR" LeichenfresserIn wohl kaum verfĂŒgen, aber als TierschĂŒtzerIn eignet man sich wohl so ein tierverachtendes Gedankengut automatisch an ...


> Aber natĂŒĂŒĂŒĂŒrlich sind "Schlangenlederschuhe" was gaaaaanz
> anderes - wahrscheinlich, weil die (meisten??) Schlangen
> nicht gefressen, sondern "nur" wegen der Haut ermordet
> werden...

Nach deren Logik wĂ€ren "Schlangenlederschuhe" auf einen Schlag ganz harmlos, man mĂŒĂŸte nur noch zusĂ€tzlich die Innereien des tierlichen Individuums verarbeiten und verkaufen, dann wĂ€re alles prima - es handelt sich dann nĂ€mlich um "Wertausschöpfung" (nicht Tierausbeutung)!

Wie Du sagtest, ĂŒbelster Tierschutz-Dreck, von dem mensch sich unbedingt distanzieren muß.

GrĂŒĂŸe,Dirk

DialogDirect?!

Autor: Kiki
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
Hallo Ralf

Frag doch mal bei denen nach ob sie tatsaechlich von den Vier-Pfoten sind...ich glaube naemlich es koennte sich um diese Promoterfirma DialogDirect handeln, die nur im Auftrag von den VierPfoten arbeiten...ich misstraue der Sache ziemlich...es ist naemlich so, dass alle Spenden die sie im ersten Jahr der Kampagne einsammeln gar nicht an die VierPfoten geht sondern an DialogDirect!!! Aber anscheinend muss es sich fuer die VierPfoten ja auch lohnen, da die schon laenger dabei sind...

Wuerd mich mal interessieren...

Kiki

Re: wer weiß was ĂŒber die vier-pfoten ?

Autor: Ralf Bensberg
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
hallo

danke erstmal...


ralf

Spenden an ausbeuterische Tier

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> man als VeganerIn ĂŒberhaupt nicht-vegane Tierschutzvereine
> fördern darf. Ein solcher Verin ist auch der "Verein gegen

Mir scheibnt es sinnvoller, eher (ansonsten wenig geförderte) vegane Tierrechtsorganisationen zu fördern.

> Tierfabriken", aber immerhin hat der einiges gegen das
> Pelzproblem getan: Die letzte Pelzfarm in Österreich ist
> inzwischen lÀngst geschlossen, und eine neue Pelzfarm darf

Ob das das Verdienst des VgT ist?

> aus fĂŒr die Vier Pfoten werben (und auch das kostet Geld, und
> wie ich weiß, ist es gĂ€ngige Praxis, den WerberInnen das als
> Prozentsatz der Spenden auszuzahlen).


Wie Du sagtest: gÀngige Praxis.

Achim

Re: TierschĂŒtzer zahlen Geld fĂŒr Tierausbeutung

Autor: Christoph
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Ich werde so bald wie möglich meine 60 Euro, die ich den Vier Pfoten fĂŒr dieses Jahr gespendet habe, wieder zurĂŒckverlangen (zum GlĂŒck ist das möglich)! Es stellt sich da die Frage, ob man als VeganerIn ĂŒberhaupt nicht-vegane Tierschutzvereine fördern darf. Ein solcher Verin ist auch der "Verein gegen Tierfabriken", aber immerhin hat der einiges gegen das Pelzproblem getan: Die letzte Pelzfarm in Österreich ist inzwischen lĂ€ngst geschlossen, und eine neue Pelzfarm darf nur in wenigen BundeslĂ€ndern eröffnet werden, und das unter Auflagen, die sie finanziell unrentabel machen. Der Tierschutzverein Wiener Neustadt serviert auf seinem alljĂ€hrlichen Heurigen auch Tierprodukte, hat sich meiner Information nach auf Aufbewahrung von Tieren, fĂŒr die anderswo kein Platz ist, spezialisiert.

Über die Vier Pfoten habe ich auch gelsen, dass sie viel vom gespendeten Geld fĂŒr Verwaltung u. dgl. ver(sch)wenden, sodass fĂŒr die Tiere nicht mehr viel ĂŒbrig bleibt. Ich sehe auch Leute, die das garantiert nur oder vor allem wegen dem Geld machen, ferialjobweise und von einer Fundraising-Agentur aus fĂŒr die Vier Pfoten werben (und auch das kostet Geld, und wie ich weiß, ist es gĂ€ngige Praxis, den WerberInnen das als Prozentsatz der Spenden auszuzahlen).

TierschĂŒtzer

Autor: Iris
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Hallo Marion!

>Ja, 5000 Euro fĂŒr MilchkĂŒhe und neuen Fusel. Du suchst die Logik darin ?
>Dann schau mal, wofĂŒr sich die Vier Pfoten sonst noch einsetzen :
>
>Auszug :
>
>- Begrenzung der Fahrzeit auf vier Stunden oder bis zum nÀchstgelegenen
>Schlachthof.
>
>- Die Tiere mĂŒssen unter bestmöglichen Bedingungen transportiert werden,
>d.h. ausreichender Platz, stÀndige Versorgung mit Wasser,
>BelĂŒftungsanlage ...
>
>usw.
>Schlußsatz :
>
>- So können Sie helfen:
>
>Kaufen Sie bitte nur Fleisch aus artgerechter Tierhaltung!

Klar wußte ich, daß die Vier Pfoten wie fĂŒr TierschĂŒtzer ĂŒblich, fĂŒr "Reformen" der Tierausbeutung eintreten und nicht fĂŒr deren Abschaffung sind.
Den Hinweis, daß man Leichen aus "artgerechter Tierhaltung" kaufen soll, haben sie ja ĂŒberall untergebracht, egal, ob es sich um TruthĂŒhner, "MasthĂŒhner", Enten oder Schweine dreht (siehe http://www.vier-pfoten.de/kampagne/index.htm , da gibt's zu jedem Thema nen Link "Was Sie tun können"). Es wird dann auch immer erwĂ€hnt "Probieren Sie öfter eine vegetarische Mahlzeit", mit einem Link auf eine Rezeptseite, wo sich kaum ein Rezept finden lĂ€ĂŸt, das nicht irgendein Tierqualprodukt enthĂ€lt.

War also schon klar, daß eine solche Tierschutzorganisation kaum fĂŒr Tierrechte eintreten wird, aber daß sie dann eine wirklich hohe Summe bezahlen, damit jemand konkret weiterhin Tiere ausbeuten kann, fand ich dann doch sehr heftig.

Viele GrĂŒĂŸe,
Iris

TierschĂŒtzer zahlen Geld fĂŒr Tierausbeutung

Autor: CANIS
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
>(...) sondern beziehe mich auf eine Reportage ("SĂŒddeutsche TV") ĂŒber freigekaufte "Tanz"- und anderweitig ausgebeutete BĂ€ren, die am Sonntag um 9.25 Uhr auf Vox lief.

Hallo Iris,

ich sah die Reportage ebenfalls und stimme zu, daß fĂŒr die "freigekauften" BĂ€ren nun eine verbesserte Lösung gefunden wurde.


>Das Schreckliche daran: Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten", die eines dieser Projekte finanziert, bezahlte einem der betrunkenen Idioten, einem sog. "BĂ€renfĂŒhrer", der jahrelang einen BĂ€ren besessen und unendlich entwĂŒrdigt hat, 5000 € als "Abfindung", damit dieser sich eine neue Existenz aufbauen kann!!!

Ja, 5000 Euro fĂŒr MilchkĂŒhe und neuen Fusel. Du suchst die Logik darin ? Dann schau mal, wofĂŒr sich die Vier Pfoten sonst noch einsetzen :

Auszug :

- Begrenzung der Fahrzeit auf vier Stunden oder bis zum nÀchstgelegenen Schlachthof.

- Die Tiere mĂŒssen unter bestmöglichen Bedingungen transportiert werden, d.h. ausreichender Platz, stĂ€ndige Versorgung mit Wasser, BelĂŒftungsanlage ...

usw.
Schlußsatz :

- So können Sie helfen:

Kaufen Sie bitte nur Fleisch aus artgerechter Tierhaltung!


Der ganze Erguß unter : http://www.vier-pfoten.at/TIERSCHUTZNEU/INFO/tiertransporte.html

Marion

TierschĂŒtzer zahlen Geld fĂŒr Tierausbeutung

Autor: Iris
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Mit dem Titel meine ich nicht etwa die Bezahlung sog. TierschĂŒtzer fĂŒr Tierleichen und andere Tierleidprodukte, die sie sich einverleiben, sondern beziehe mich auf eine Reportage ("SĂŒddeutsche TV") ĂŒber freigekaufte "Tanz"- und anderweitig ausgebeutete BĂ€ren, die am Sonntag um 9.25 Uhr auf Vox lief.

Da wurde ĂŒber eine an sich gute Sache berichtet: BĂ€ren, die ihr ganzes Leben lang unvorstellbar gequĂ€lt worden waren (z.B. als "TanzbĂ€ren" angekettet durch einen Nasenring, einem betrunkenen Idioten und tausenden Tierqualvoyeuristen ausgeliefert), wurden in diverse BĂ€renparks mit großen Gehegen gebracht, um endlich ein Leben fĂŒhren zu können, das so gut ist, wie es nach Jahren der Folter eben noch sein kann.

Das Schreckliche daran: Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten", die eines dieser Projekte finanziert, bezahlte einem der betrunkenen Idioten, einem sog. "BĂ€renfĂŒhrer", der jahrelang einen BĂ€ren besessen und unendlich entwĂŒrdigt hat, 5000 € als "Abfindung", damit dieser sich eine neue Existenz aufbauen kann!!!

Doch damit nicht genug, diese Existenz muß natĂŒrlich, wie könnte es anders sein, darin bestehen, weiterhin Tiere zu besitzen und auszubeuten. Er erzĂ€hlte, er wĂŒrde sich von dem Geld vier oder fĂŒnf "Milch"kĂŒhe kaufen. Kein BemĂŒhen der TierschĂŒtzer, das Arschloch wenigstens dazu zu ĂŒberreden, seinen Lebensunterhalt nicht auf Kosten anderer Tiere zu verdienen, nein, KĂŒhe zu erniedrigen und zu quĂ€len, ist natĂŒrlich OK, schließlich wollen auch diese TierschĂŒtzer KĂ€lberleichen fressen und Kuhmilch saufen. :-(

Der ehemalige "BĂ€renfĂŒhrer" wurde dann auch noch gezeigt, wie er mit seiner Familie auf die Bank geht und ein Konto eröffnet, um die Grundlange fĂŒr seine weiteren TierausbeutergeschĂ€fte zu schaffen. So nach dem Motto: Es hat sich fĂŒr beide rentiert, fĂŒr ihn und den BĂ€ren. Daß dafĂŒr vier oder fĂŒnf KĂŒhe (ohne die Macht, Tiere in seiner Gewalt zu haben, kann diese Mann wohl nicht leben!) an diesen Typen ausgeliefert werden - mit UnterstĂŒtzung der Tierschutzorganisation! -, daran denkt natĂŒrlich niemand, der diesen Bericht sieht, schließlich haben die TierschĂŒtzer das ganz offensichtlich als etwas akzeptables befĂŒrwortet.
Warum auch nicht, KĂŒhe sind doch "Nutztiere"...

Iris

[Anti]Tierrechtskongreß

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
>Ich muss mir echt schwer ĂŒberlegen, wie ich mit Gruppen oder Einzelpersonen >weiterhin umgehe, die sich nicht von dieser Kaplankasperei distanzieren
...
>Jeder der weiterhin Kaplan zu Tierrechtstreffen einlÀdt oder eine
>Zsammenarbeit mit ihm pflegt macht sich damit auch selber als Tierrechtler
>unglaubwĂŒrdig.

In diesem Zusammenhang fĂ€llt mir der demnĂ€chst (Anfang September) stattfindende [Anti]Tierrechtskongreß in Österreich ein. Neben Kaplan und anderen Antitierrechtlern/-veganern bzw. -organisationen ("Vier Pfoten", Aufhauser, Gerlach etc., viele davon in http://antispe.de/Quotes.html zu finden) sprechen viele offizielle oder verkappte Vertreter des "Universellen Lebens": Sailer (sogar als UL-Vertreter angekĂŒndigt), Eicher, Brunke ...

Und im "Rahmenprogramm" heißt es: "Nicht aufliegen sollen Materialien, die in irgendeiner Art [...] andere Organisationen oder Einzelpersonen angreifen, die gegen Tierausbeutung oder fĂŒr Veg*ismus eintreten."

Sprich: nicht zuletzt dank der * in Veg*ismus (als ob Vegetarismus nicht Tierausbeutung wÀre) könnte dort z.B. kein Maqi-Infostand stattfinden:

Keine Kritik an Ei- und Milchkonsum (Vegetariern), keine Kritik an Kaplan, keine Kritik an all den leichenfressenden Tier"schĂŒtzern", keine Kritik an UL und anderen Christen etc. etc. etc.-

Und das nennt sich dann Tierrechtskongreß.

Achim


Die ĂŒbliche Tier"schĂŒtzer"propaganda

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
>Hallo „TierschĂŒtzer“ Achim,

Sie hat es natĂŒrlich nicht begriffen: ich bin kein "TierschĂŒtzer" (das sind die, die die die sie zu "schĂŒtzen" vorgeben, umbringen, z.B. um sie zu fressen), sondern Tierrechtler.

>1. die Eier, die ich esse, kommen von ehemaligen KZ-Hennen. Du wirst es
>kaum glauben, aber sie legen weiterhin Eier, auch wenn sie in Freiheit sind.
>2. Mopros nehme ich keine zu mir.

Wie jedem, der vegan ist, klar ist, ist das i.A. eine LĂŒge - es gibt wohl kaum einen Vegetarier, der nur zuhause ovo-/laktovegetarisch lebt, außer Haus aber vegan (im Gegenteil, viele machen es aus Bequemlichkeit umgekehrt). Das bedeutet also, daß sie in Mensen, Kantinen, Restaurants, ZĂŒgen, Flugzeugen usw. Eiprodukte konsumieren, die mit grĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit nicht nur aus tierquĂ€lerischer „Freiland“haltung, sondern aus Legebatterien stammen, sowie Milchprodukte, fĂŒr die entsprechendes gilt (ebenso fĂŒr verarbeitete milch- und eihaltige Produkte, die sie zuhause konsumieren und die sie "unter den Tisch fallen" lassen).

Ansonsten sollte sie, statt hier das Forum zuzumĂŒllen, sich erst mal informieren, etwa unter http://veganismus.de -> Fragen -> ErnĂ€hrung -> Was ist mit Eiern von befreiten HĂŒhnern?

Aber nein, informieren, ihhh, das kommt natĂŒrlich nicht in Frage.

>Also schreib nicht so einen Stuss. Und wer Katzenwelpen vegan ernĂ€hrt, >sollte sich wirklich nicht TierschĂŒtzer nennen.

Sondern Tierrechtler, genau. Und wer Tiere umbringt, um damit Katzenwelpen zu ernĂ€hren, der nennts sich natĂŒrlich Tier"schĂŒtzer". Sind ja eigentlich keine "richtigen" Tiere (also Hunde und Katzen), die dafĂŒr umgebracht werden, sondern nur Rinder, Schweine usw.

Na, zum GlĂŒck wird das Tierheim Siegen demnĂ€chst die Katzen dort (die bereits jetzt Vegusto erhalten) auf selbst hergestellte vegane ErnĂ€hrung umstelen, so daß die ganzen verlogenen Tier"schĂŒtzer" eigentlich die Klappe halten mĂŒĂŸten (eigentlich, weil es a. ja jetzt schon vegan ernĂ€hrte Katzen gibt, wenn auch nur wenige und b. weil sie schon auf die Pressemitteiilung des TH Siegen bezĂŒglich der veganen HundeernĂ€hrung mit Tier"schĂŒtzer"typischem Schwachsinn reagiert haben).

>Du rennst durch die Welt und rufst „Tiere artgerecht halten bzw.
>behandeln“. Wo bitte ist das artgerecht. Wenn Du es nicht schaffst, fĂŒr

Bin ich ein widerlicher, speziesistischer ArtenschĂŒtzer? SelbstverstĂ€ndlich nicht, ich bin Tierrechter, also ist jedem Menschen, der klar bei Verstand ist, bewußt, daß ich nicht "durch die Welt" renne und solchen Stuß absondere.

>eine Katze eine Dose zu öffnen, solltest Du Dir keine halten. Was ist

Und wieder zu ignorant, um sich zu informieren. http://veganismus.de -> Fragen -> Sonstiges -> "Haus"tiere ("Ist Gefangenhaltung von 'Haus'tieren zu vertreten?" "Können Katzen vegan ernÀhrt werden?" "Ist es denn artgerecht, Hunde/Katzen vegan zu ernÀhren?")

>eigentlich aus den beiden Welpen geworden?

Ah, jetzt kommen wir endlich zu Sache. Wie hinreichend bekannt, verbreiten gewisse Leute die LĂŒge, ich hĂ€tte zwei Katzen "verhungern lassen", weil ich sie "mit aller Gewalt vegan ernĂ€hern" wollte. Daß sie natĂŒrlich nicht mit Gewalt, sondern mit gewöhnlicher veganer Katzennahrung ernĂ€hrt wurden, sollte offensichtlich sein. Daß sie 14 Monate alt wurden, mag tatsĂ€chlich daran liegen, daß sie vegan ernĂ€hrt wurden - ihre "normal" ernĂ€hrte Wurfschwester wurde nĂ€mlich nur 3 Monate. Sie alle waren von Geburt an mit FIV (der felinen HIV-Variante) infiziert. NatĂŒrlich ist dies statistisch nicht signifikant, so daß nicht wirklich gesagt werden kann, daß die vegane ErnĂ€hrung die Lebenserwartung erhöht, aber immerhin.

>Wer gibt Dir eigentlich das Recht, alle, die nicht an Deine Religion >glauben, zu verdammen und öffentlich anzugreifen.

Jaja, immer das gleiche schwachsinnige Geblubber, das die Abwesenheit jeglicher Argumente demonstriert. Religion ist der Glaube an ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte und deren kultische Verehrung. Hier aber geht es um Tierrechte. Und wer die Tierrechte verletzt, wird selbstverstĂ€ndlich von mir "angegriffen", so wie ein Menschenrechter Folterer "angreift", so wie ein Kinderrechtler de Betreiber von Kinderbordellen "angreift", so wie ein Antifschist Nazis "angreift". Da muß ich nicht warten, bis mir jemand das "Recht gibt".

>Und um Deine Vermutung, was meine Vereinszugehörigkeit betrifft, zu >entkrÀften: Ich war und bin nach wie vor in keinem Verein. Meine E-Mail-
>Adresse habe ich gewÀhlt, da wusste ich noch nicht, dass es den
>Verein „Vier Pfoten“ gibt.

Tja, lesen ist schon schwer. ZufĂ€llig stand ja in dem, was ich geschrieben habe, ja nun gerade, daß sie eben nichts mit "Vier Pfoten" zu tun hat. Daß sie aber bei "React" war/ist (ob nun als zahlendes Mitglied oder nicht), ist etwas anderes.

>Hi Achim, heißer Tipp von mir: Stell keine Behauptungen auf, wenn Du keine >Ahnung hast.

Der war gut.

>PS: HĂŒhner sind auch Fleischfresser.
>FĂŒr alle, die sich ĂŒber diesen Satz wundern, das ist ein Insider.

Von wegen. Das ist kein "Insider", sondern es ist hinreichend bekannt, daß auch dies eine der LĂŒgen ist, die gewisse Leute ĂŒber mich verbreiten, um mich zu diskreditieren: "Achim hat gesagt, daß er keine nichtveganen Tiere bfreien wĂŒrde." Dummerweise wurde diese LĂŒge verbreitet, als ich schon lange nichtvegane Tiere befreit hatte ...

Wie ich schon im F&A-Forum im Zusammenhang mit der angeblich von mir betriebenen Pornoseite - http://www.megaforum-3.de/cgi-bin/mf_beitrag03.cgi?f=11662&h=11662&b=450841&s=1&w=0 - schrieb, kommen mir solche LĂŒgen eigentlich nur gelegen, zeigen sie doch, wie Recht ich habe, da solche Leute keinerlei Argumente haben und daher auf LĂŒgen und GerĂŒchte angewiesen sind. Wie PeTA nun auch wieder demonstriert ... http://www.megaforum-3.de/cgi-bin/mf_beitrag03.cgi?f=11662&h=11662&b=454365&s=1&w=0 - also nur weietr so.

Achim

Tiernotruf 111: ForenbeitrĂ€ge ĂŒber antiSpe/Maqi

Autor: Caro
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen

Hallo „TierschĂŒtzer“ Achim,

1. die Eier, die ich esse, kommen von ehemaligen KZ-Hennen. Du wirst es kaum glauben, aber sie legen weiterhin Eier, auch wenn sie in Freiheit sind.
2. Mopros nehme ich keine zu mir.

Also schreib nicht so einen Stuss. Und wer Katzenwelpen vegan ernĂ€hrt, sollte sich wirklich nicht TierschĂŒtzer nennen.
Du rennst durch die Welt und rufst „Tiere artgerecht halten bzw. behandeln“. Wo bitte ist das artgerecht. Wenn Du es nicht schaffst, fĂŒr eine Katze eine Dose zu öffnen, solltest Du Dir keine halten. Was ist eigentlich aus den beiden Welpen geworden?

Wer gibt Dir eigentlich das Recht, alle, die nicht an Deine Religion glauben, zu verdammen und öffentlich anzugreifen.

Und um Deine Vermutung, was meine Vereinszugehörigkeit betrifft, zu entkrĂ€ften: Ich war und bin nach wie vor in keinem Verein. Meine E-Mail-Adresse habe ich gewĂ€hlt, da wusste ich noch nicht, dass es den Verein „Vier Pfoten“ gibt.

Hi Achim, heißer Tipp von mir: Stell keine Behauptungen auf, wenn Du keine Ahnung hast.

Gruß
Carola S. aus KA

PS: HĂŒhner sind auch Fleischfresser.
FĂŒr alle, die sich ĂŒber diesen Satz wundern, das ist ein Insider.

Tiernotruf 111: ForenbeitrĂ€ge ĂŒber antiSpe/Maqi

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.11.01 (1:28 Uhr) vom Verfasser ĂŒberarbeitet!

Sven Schaak / der "Tiernotruf 111" dĂŒrfte einigen schon von den anitSpe-Zitaten her bekannt sein:

Beitrag von Sven am Dienstag, 13.November.2001, 23:23
EMail: sven@tiernotruf-111.de WWW: Tiernotruf-111.de
Re: Neue Zahlen !

>>>
Hi Jutta,

dazu werde ich von der einen oder anderen Seite inzwischen auch nicht mehr gezĂ€hlt !! (Gruß an Maqi http://antiSpe.de ) Zitate aufrufen :o))

Und das nur weil ich es bisher nicht geschafft habe, komplett auf den Verzehr von Fleisch zu verzichten.

Aber ich bezeichne mich auch nicht als TierschĂŒtzer, sondern eher als engagierter Hunde und Katzenhalter !!

>das nicht alle die sich TierschĂŒtzer nennen, TierschĂŒtzer sind<
[...]
<<<

darauf die Antwort:

Beitrag von Carola am Mittwoch, 14.November.2001, 15:12
EMail: vierpfoten@web.de
Re: Neue Zahlen !

>>>
Hallo Sven,

habe versucht bei antiSpe.de die Seite „Zitate“ zu finden. Entweder es gibt sie nicht mehr oder ich mache einen Fehler.

Von dem angesehen, bei A. St. (GrĂŒnder von Maqi) hat man auch keine Chance als Vegetarier.
Alles schlimme Leute, die Eier essen und Milchprodukte zu sich nehmen. Er ist einer der von sich ĂŒberzeugtesten und intolerantesten Veganer, die je kennen gelernt habe. Aber es gibt noch schlimmere.

Liebe GrĂŒĂŸe

Carola

<<<

und dann schreibt sie doch tatsÀchlich:

Beitrag von Carola am Mittwoch, 14.November.2001, 15:09
EMail: vierpfoten@web.de
Re: Neue Zahlen !
>>>
Hi Jutta,

es ist schon manchmal traurig, was auf unserer Erde so rumlĂ€uft und sich TierschĂŒtzer nennt. FĂŒr mich ist das ein Grund, mich Tierfreund zu nennen. Manchmal habe ich nĂ€mlich das GefĂŒhl, dass einige „TierschĂŒtzer“ die grĂ¶ĂŸten Feinde der Tiere sind.

Liebe GrĂŒĂŸe aus Karlsruhe
<<<

... ohne zu bemerken, daß das genau sie selbst trifft: sich Tierfreund nennen und HĂŒhner und Rinder mißhandeln und umbringen.

(Anmerkung: es dĂŒrfte sich um Carola S. aus KA handeln ;-) , ist (war?) bei ReACT, m.W. nicht, wie die Emailadresse vermuten lĂ€ĂŸt, bei Vier Pfoten.)

Achim

Re: Re: Vier Pfoten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Wollen wir mal hoffen, daß die Ironie in dieser Aussage deutlich genug ist ...

Achim

Re: Vier Pfoten

Autor: Jan
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Ă€h nein, menschen sind aasfresser.
wie wÀre es mit einem test, einem
menschen 1 jah das fleisch vorenthalten
und prĂŒfen ob er dabei stirbt.
natĂŒrlich könnte man noch ein katheter
"hinten" reinschieben und die schÀdeldecke
öffnen, die milz ausreißen und ihn nach
erfolgreicher beendigung des experiments
entsorgen.