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Es wurden 56 Beiträge gefunden:

Martin Balluch: Toni Hubmann und sein Zweinutzungsrassen-H√ľhnerprojekt

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Weitere Tierausbeutungspropaganda von VgT-Balluch:
Zitat: Toni Hubmanns Bauernhof in Glein bei Knittelfeld besteht schon seit Generationen. Fr√ľher waren dort auch andere Tiere, doch schon die Eltern hatten sich auf die Haltung von Legeh√ľhnern spezialisiert. [...] Mittlerweile hat er 150 ProduzentInnen unter Vertrag und ein eigenes Label, ‚ÄěToni‚Äôs Freilandeier‚Äú, das man in vielen Superm√§rkten findet. Man kann Toni Hubmann ohne √úbertreibung als Pionier der Freilandhaltung von Legehennen in √Ėsterreich bezeichnen, als Beirat hat er diesbez√ľglich auch die Tierschutzvereine bei der Entwicklung ihres ‚ÄěTierschutz gepr√ľft‚Äú Siegels begleitet.

Im Jahr 2008, als die Polizei √ľber uns Tiersch√ľtzerInnen und insbesondere den VGT herfiel, bewies Hubmann Zivilcourage und R√ľckgrat: √∂ffentlich trat er dem VGT als Mitglied bei und kritisierte das Vorgehen der Beh√∂rden scharf. Nach unserer Entlassung aus der U-Haft lud er uns zum Sektempfang. Bis 2002 hatte der VGT noch Toni Hubmanns Freilandeier in seiner Zeitschrift ‚ÄěTierschutz Konsequent‚Äú beworben, dann wurde auf einer Generalversammlung beschlossen, zwar weiterhin deutlich zu sagen, wenn eine Tierhaltung besser als eine andere ist, aber Tierprodukte nicht mehr zu f√∂rdern. Hubmann hatte Verst√§ndnis und lie√ü diese Einstellungs√§nderung keinen Grund f√ľr eine Missstimmung sein. [...]

Seit dem Jahr 2000 experimentiert Hubmann nun schon damit, die m√§nnlichen Br√ľder seiner Legehennen f√ľr die Mast zu nutzen. Allerdings nur auf seinem Hof und nicht bei den 150 Zulieferern f√ľr ‚ÄěToni‚Äôs Freilandeier‚Äú. Nach einigen Versuchen mit der Einkreuzung alter H√ľhnerrassen bezieht er seit Dezember 2012 alle 5 Monate Eintagsk√ľken der Lohmann Dual aus Deutschland, einer Zweinutzungsrasse. Am 26. September 2014 habe ich seinen Hof besucht und das Ergebnis gesehen. Ich kam mit einer kritischen Einstellung, wurde aber wirklich positiv √ľberrascht.

Ich war bereits in vielen H√ľhnermastfabriken. [...] Ganz anders auf Toni Hubmanns Hof. Die H√§hne dieser Zweinutzungsrasse sind sehr agil. Ich habe sie im Alter von 90 Tagen gesehen, mit einem Gewicht von 3 kg, also knapp vor der Schlachtung. [...]

Die Verwendung von Zweinutzungsrassen bei H√ľhnern w√§re ein unheimlich gro√üer Fortschritt. Nicht nur, dass die K√ľkent√∂tung entf√§llt[sic! AS]! Gerade f√ľr die Masth√§hne er√∂ffnet sich eine v√∂llig neue Option mit einem ungeheuren Sprung in der Lebensqualit√§t. Doch das kostet. Der Preis pro kg H√ľhnerfleisch steigt im Vergleich zum konventionellen Produkt bei Hubmann um das 7-fache! Und auch f√ľr die Legehennen ist das Ganze ein gro√üer Gewinn, mit weniger Legeleistung, einem l√§ngeren Leben und H√§hnen in den H√ľhnergruppen.

7 Tischtennisbälle auf einen Streich (um von der speziesistischen Formulierung mit Fliegen abzukommen):
‚ÄĘ keine get√∂teten K√ľken, [doch, die K√ľken werden im Alter von 90 Tagen ermordet, AS]
‚ÄĘ ges√ľndere Masth√§hne,[wie "gesund" ist jemand, der ermordet wurde? AS]
‚ÄĘ mit einem l√§ngeren Leben und der M√∂glichkeit zur Nutzung der Weide in Freilandhaltung, [3 Monate bei einer nat√ľrlichen lebenserwartung von 20 Jahren - entspr√§che also etwa einem 1j√§hrigen Menschen, AS]
‚ÄĘ H√§hne in der H√ľhnergruppe, [wie meinen? AS]
‚ÄĘ weniger k√∂rperliche Belastung f√ľr die Legehennen durch geringere Legeleistung [also was, 200 statt 220 bei einer normalen "Legeleistung" von 6, AS]
‚ÄĘ und auch f√ľr sie daher ein l√§ngeres Leben, [ja, weil sie ja nicht ermordet werden, sondern an Alternsschw√§che sterben, AS]
‚ÄĘ sowie teureres Fleisch, das daher wesentlich seltener konsumiert wird! [Balluchs Gehirn muss auch teuer sein, so selten, wie es benutzt wird - es wird dadurch mehr "Fleisch" konsumiert, weil mache Leute dies mit vermeitlich gutem gewissen kaufen, die sonst eben keines kaufen w√ľrden, AS]


Achim

Mail von Balluch

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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>>>
Zitat:
hier meine Stellungnahme, die Ihr gerne beliebig verbreiten könnt:

Dem Georg Hemprich und dem Achim Stösser werfe ich konkret vor versucht
zu haben, den TR-Kongress zu verhindern. Dem einen, Hemprich, weil er
Aufrufe zur aktiven, physischen Verhinderung verschickt hat, die die
absurdesten (v√∂llig erfundenen) Vorw√ľrfe enthalten wie dass die
österreichische TR-Bewegung haidertreu wäre. Dem anderen, Stösser, weil
er nicht nur in allen möglichen Internet-Foren versucht hat den
TR-Kongress zu diffamieren und zu verhindern (auch hier mit vorsätzlich
falschen Vorw√ľrfen und verdrehten "Zitaten"), sondern weil er sogar
nicht davor zur√ľckgeschreckt hat, den Erzbischof und, m√∂glicherweise,
das Konferenzzentrum selbst gegen uns, die OrganisatorInnen, aufzubringen.

Ich habe persönlich mit einem Boten des Erzbischof von Wien zu
diskutieren gehabt (d.h. er hat mir 4 Stunden lang einen Vortrag
gehalten). Im Laufe dieses Vortrags hat er mir auch ein Email vom Achim
Stösser gezeigt, auf Papier ausgedruckt, auf dem wörtlich gestanden ist:
"bei der Organisation des TR-Kongresses in Wien hat das Universelle
Leben seine Hände im Spiel".

Das Konferenzzentrum hat mich sofort kontaktiert und gesagt wie total
entsetzt sie sind und dass sie alles absagen wollen. Ich habe dann mit
ihnen persönlich gesprochen und habe darauf hingewiesen, und mit dem
Programm belegt, welche verschwindend kleine Rolle das UL dabei spielt,
und dass es in keinster Weise auf die Organisation des Kongresses einen
Einfluss hat. Das hat die dann beruhigt und die Sache war gegessen.

Der Bote vom Erzbischof war dann am TR-Kongress bei den AKs mit dem
Universellen Leben dabei und hat eifrig mitgeschrieben. Ich hab aber
nichts mehr von ihm gehört. Immerhin hat er Eintritt bezahlt! :)

Von mir aus ist die Sache damit erledigt. Ich weiss was ich von Hemprich
und Stösser zu halten habe, werde mich in Zukunft von diesen zwei in
jeder Hinsicht distanzieren und fernhalten, und in keinster Weise mit
ihnen kooperieren, sondern sie ignorieren. Ich empfehle allen, die im
TR-Bereich etwas weiterbringen wollen, dasselbe zu tun.

Und jetzt arbeite ich weiter. Alles Liebe aus Wien,

martin

PS: Der Erzbischof hat √ľbrigens weder geglaubt, dass das UL seine
TR-Affinität nur vortäuscht, noch dass es auf dem Kongress und in der
TR-Bewegung neue Mitglieder rekrutieren will. Der Erzbischof wollte nur
deshalb das UL vom Kongress gebannt wissen, oder andernfalls den
Kongress verhindern, weil das UL der böseste Feind der katholischen
Kirche sei und nicht m√ľde w√ľrde, die katholische Kirche zu kritisieren.
<<<

Nun ist ja die UL-Verflechtung Balluchs bekannt, ebenso seine L√ľgen (richtig, die geneigten Leser ahnen es schon: es steht in der UL-Brosch√ľre - weitere werden in der 2. Auflage erg√§nzt). Aber nehmen wir einmal an, seine Begegnung mit dem Bischofsboten (ich dachte imer, das w√§ren Gemeindebl√§ttchen, nunja) sei nicht wieder v√∂llig frei erfunden wie schon seine "Enth√ľllungen" √ľber Maqi ... dann erkennt ja wohl jeder, der nicht v√∂llig hirnlos ist, was es damit auf sich hat (aber, wie die Erfahrung zeigt, Leute, die nicht v√∂llig hirnlos sind sind selten, daher ein paar Stichpunkte):

1. Bei der Kritik am Kongreß handelt es sich nicht um Diffamierung, sondern um ennung belegbarer Fakten.
2. Balluchs Behauptung der "vors√§tzlich falschen Vorw√ľrfen und verdrehten "Zitaten" ist nichts als eine L√ľge - wo, bitte soll ich etwas falsch behauptet oder zitiert haben?
3. Ich habe, wie bereits dargelegt, wder den Bischof noch sonst irgendwelche dieser Berufswahnideenverbreiter per wie auch immer geartetem Nachrichtenmedium kontaktiert.
4. Und nun zur Schl√ľsselbehauptung: "ein Email vom Achim St√∂sser gezeigt, auf Papier ausgedruckt, auf dem w√∂rtlich gestanden ist: 'bei der Organisation des TR-Kongresses in Wien hat das Universelle Leben seine H√§nde im Spiel'."
a) offensichtlich handelt es sich hierbei (wie gesagt, vorausgesetzt, dies ist nicht wieder von balluch v√∂llig frei erfunden) nicht um "ein[e] Email vo[n] Achim St√∂[√ü]er", sondern schlicht um unsere Pressemitteilung (die nat√ľrlich sowohl per Fax als auch per Mail an diverse Presseagenturen, Mailinglisten und Einzelpersonen, nicht jedoch irgendwelche Bisch√∂fe oder Kongre√üzentren usw. ging). Was nun Balluch unter "w√∂rtlich" versteht, wei√ü ich nicht, offenbar nimmt er es auch hier mit der Wahrheit nicht so genau, in der PM steht jedenfalls: "Dies betrifft keineswegs nur die 'Initiative zur Abschaffung der Jagd' oder den im September stattfindenden 'Tierrechtskongre√ü' in √Ėsterreich (bei dem ebenfalls UL-Prominenz die Hand im Spiel hat)." Also nichts als eine schlichte Tatsachenaussage. An wen diese "Email" gerichtet war bzw. von wem sie weitergeleitet wurde, erw√§hnt Balluch (wohl kaum zuf√§llig) nicht. Sprich: Des Bischofs Handlanger sind also in der Lage, Mailinglisten zu lesen, Seiten im Internet (woe die PM ja auch zu finden ist) oder bekommen Informationen von Nachrichtenagebturen oder lesen gar Zeitungen. Das grenzt fast schon an ein Wunder, nicht? Zugegeben, es ist mehr, als viele sigenannte "Tierrechtler" k√∂nnen, die offenbar damit √ľberfordert sind, sich endlich einmal √ľber UL zu informieren ...

Dieser Passus ist √ľbrigens auch in der Deutschen Jagdzeitung nachzulesen. Was kommt als n√§chstes? Ich habe Heeremann eine Brieftaube mit Geheiminformationen zugeschickt? Dummheit kennt ja schlie√ülich keine Grenzen, w√ľrde mich also nicht wundern, wenn demn√§chst merks/Christian Euler/mendel/Kitsunegari/... damit k√§me, laut UL/Eicher komme ich ja ohnehin "aus J√§gerkreisen" ...

Mit anderen Worten: wieder einmal haben sich eine Menge Leute höchst lächerlich gemacht mit ihren Verleumdungen gegen Maqi / mich.

Achim

Femisexistische Beschneidungsmythen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Folgende FB-Diskussion ist ein bezeichnendes Beispiel f√ľr die verbreiteten femisexistischen Beschneidungsmythen. Bemerkenswert, dass sie im Thread immer und immer wieder abgesondert werden, obwohl sie im gleichen Thread x-Mal widerlegt wurden.

Als Antisexist werde ich dann als "Arschloch" bezeichnet (und wenn ich das dann zitiere, wird nicht der Femisexistin, sondern mir "RTL-Niveau" unterstellt); Sexist bin ich nat√ľrlich sowieso, weil ich Fakten und Argumente (u.a. auch gegen Femisexismus) nenne.

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Silvia Rossi, Roland Sturm, Lara Thornship und 40 anderen gefällt das.

Susan V Landes Ich werde niemals in Worten ausdr√ľcken k√∂nnen, was ich von Menschen halte, die von all den vielf√§ltigen Grausamkeiten gegen Mensch und Tier wissen .... die selbst in Frieden und abgesichtertem Status leben .... und die sich f√ľr nichts davon einsetzen aber gleichzeitig Engagierte ma√üregeln, sie sollten sich doch f√ľr etwas anderes einsetzen....
14. Februar um 12:57 · Gefällt mir · 18
Matthias Schuster http://www.target-human-rights.de/
TARGET Ruediger Nehberg
TARGET e.V. Human Rights, R√ľdiger Nehberg, Gezielte Aktionen f√ľr Menschenrechte
target-human-rights.de|Von Design Layout: Sascha Acker, Texte: Annette Weber, Texte: Bettina von Stockfleth
14. Februar um 13:00 · Gefällt mir · 5
Matthias Schuster https://www.youtube.com/watch?v=4l-S1WeTGf4
R√ľdiger Nehberg - Verst√ľmmelung von M√§dchen (Beschneidung) im Islam
youtube.com
14. Februar um 13:00 · Gefällt mir · 2
Luise Wenkheimer Das Schlimme ist f√ľr mich, dass sich Frauen zu Handlangern dieser Idioten machen.
14. Februar um 13:33 · Gefällt mir · 8
Susan V Landes ja Luise... M√ľtter, Tanten, Gro√üm√ľtter.... sie werden wissen, wozu die M√§nner f√§hig sind und handeln demnach evtl. im "vorauseilenden Gehorsam"....
14. Februar um 13:36 · Gefällt mir · 3
Luise Wenkheimer Nicht nur das. Sie denken, was mir passiert ist, soll auch anderen passieren.
14. Februar um 17:05 · Gefällt mir · 3
Heiko V Sieron Das ist ein zutiefst frauenfeindlicher, menschenverachtender Brauch der sofort verboten gehört!
14. Februar um 18:10 · Gefällt mir · 12
Ralf V Kupfer es ist einfach nur widerlich, und entsetzlich f√ľr die opfer. leider aber ein verbreitetes ph√§nomen, dass sich die abartigsten, sadistischen br√§uche vielerorts zu einer "tradition" oder "kultur" entwickelt haben. sowas und √§hnliches gibts leider auch bei vielen sogenannten "naturv√∂lkern" oder wilden, ich sag nur tellerlippe und giraffenhals! die psychische st√∂rung der menschen geht wohl anscheinend auch auf die unvegane ern√§hrung mit zur√ľck.
14. Februar um 18:18 · Gefällt mir · 6
Franziska V Behrendt puuuuuuuh... ..... kann man einfach nicht glauben, dass DAS heute noch alle spaasiert !!!! +_+
14. Februar um 21:58 · Gefällt mir · 6
Mayo Janne Puikys unertr√§glich grausam ...aber es ist noch ein weiter Weg diese ''Tradition'' endg√ľltig abzuschaffen
15. Februar um 07:57 · Gefällt mir · 1
Franziska V Behrendt Fr√ľher fand ich *Traditionen* sehr sch√∂n... weil ich nur sch√∂ne kannte... Aber DAS hier und all diese anderen schrecklichen Dinge haben nix mit einer Tradition zu tun!!! Das sind b√∂se Machenschaften, die sich unter dem Deckmantel verstecken !!!
15. Februar um 14:13 · Gefällt mir · 1
Achim St√∂√üer Und 10mal soviele Jungen: >>So ist in Deutschland inzwischen die Beschneidung von Jungen ohne medizinische Indikation, also m√§nnliche Genitalverst√ľmmelung, die irreparable schwere Sch√§den verursacht, legal. Zwar sind weltweit laut WHO 30% aller M√§nn...Mehr anzeigen
Welttierrechtstag 2014 | Maqi ‚Äď f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus -> Presse...
maqi.de
15. Februar um 14:52 · Bearbeitet · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Achim St√∂√üer "Was m√ľssen das f√ľr kleine, mickrige und lausige [Frauen] sein, die genitalverst√ľmmelte [M√§nner] wollen!?" Naja, Feministinnen zum Beispiel http://tierrechtsforen.de/kastrationsphantasien
antiSpe.de - Antisexismusforum - Femisexistische Kastrationsphantasien
tierrechtsforen.de
15. Februar um 14:52 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Susan V Landes hehe Achim... die Beschneidung der Jungs hat etwas mit der Religion ihrer Eltern zu tun und wird nicht aus sexuell- orientierten Gr√ľnden gemacht. Von daher ist dein zweiter Kommentar l√§cherlich. Das du auf die Beschneidung der Jungs aufmerksam machst finde ich jedoch gut. Danke daf√ľr.
15. Februar um 20:05 · Gefällt mir · 1
Luise Wenkheimer Vor allem erfolgt die Beschneidung von Jungs ganz anders als die der Mädchen.
15. Februar um 20:12 · Gefällt mir · 6
KaJot Be Selbstverst√§ndlich wird niemand leugnen, dass das Verh√§ltnis der Beschneidungen m√§nnlich-weiblich bei ca. 5:1 liegt, dennoch halte ich es f√ľr g√§nzlich fehl und absolut undifferenziert, das Leid der M√§dchen und Frauen mittels der Quantit√§t abreden zu wollen. Eine Beschneidung beim Mann/Jungen kann selbstverst√§ndlich zu massiven Beeintr√§chtigungen f√ľhren und ich als Mutter lehne dies z.B. f√ľr meine S√∂hne wegen vermeintlicher Phimose ab, sollte man a) doch auch wissen, dass sich Gewebe sp√§testens im Jugendalter noch mal √§ndert und b) ber√ľcksichtigen, dass die finale Entscheidung dar√ľber nur dem betroffenen Individuum selbst zukommen kann. Dies bedarf eines entscheidungsf√§higen Alters.
Zu den hier aber genannten Verst√ľmmelungen an M√§dchen (Frauen) z√§hlen folgende Klassifizierungen:
Typ I: Teilweises oder vollständiges Entfernen des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris und/oder der Klitorisvorhaut (Klitoridektomie).
Typ II: Teilweises oder vollständiges Entfernen des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris und der kleinen Schamlippen mit oder ohne Beschneidung der großen Schamlippen (Exzision).
Typ III: Verengung der Vaginal√∂ffnung mit Bildung eines deckenden Verschlusses, indem die kleinen und/oder die gro√üen Schamlippen beschnitten und zusammengef√ľgt werden, mit oder ohne Entfernung des √§u√üerlich sichtbaren Teils der Klitoris (Infibulation).
Typ IV: In dieser Kategorie werden alle Praktiken erfasst, die sich nicht einer der anderen drei Kategorien zuordnen lassen. Die WHO nennt beispielhaft das Einstechen, Durchbohren, Einschneiden.
Zum Conclusio zu kommen, "Was m√ľssen das f√ľr kleine, mickrige und lausige [Frauen] sein, die genitalverst√ľmmelte [M√§nner] wollen!?" Naja, Feministinnen zum Beispiel" finde ich - ohne den link nun besuchen zu wollen, da ich linkfarming und -spamming per se ablehne - gewagt bis tendenziell ver√§chtlich.
15. Februar um 20:37 · Bearbeitet · Gefällt mir · 7
Rebecca Ricker Die H√§lfte der M√§nner mit denen ich bis jetzt Sex hatte waren beschnitten, die Meisten aus medizinischen Gr√ľnden. Ein Anderer hatte eine Vorhautverengung, wollte sich aber nicht beschneiden lassen. Der hatte daf√ľr schmerzen beim Sex. Ich hab die M√§nner gefragt, wie die Beschneidung f√ľr sie war. Keiner von denen hat mir von einem √§hnlichen Leid erz√§hlt wie dem einer weiblichen Genitalverst√ľmmelung. Nur einer hat gesagt, dass die Beschneidung unangenehmere Folgen hatte, als seine Vorhautverengung. Die Anderen haben mir grauenhafte Geschichten √ľber vereiterte und blutunterlaufene Penisse vor der Beschneidung erz√§hlt. Zwei meiner Partner (T√ľrken) waren aus religi√∂sen Gr√ľnden beschnitten. Das fanden die aber nicht so schlimm. Die weibliche Genitalverst√ľmmelung wird aus ganz anderen Gr√ľnden und in einem ganz anderen Ausma√ü betrieben als die m√§nnliche Beschneidung. Bei der weiblichen Genitalvert√ľmmelung wird die gesamte Klitoris entfernt. Es wird ein Organ bei vollem Bewusstsein herausgeschnitten. Bei der m√§nnlichen Beschneidung aus religi√∂sen Gr√ľnden wird lediglich ein Teil der Vorhaut entfernt (medizinische Eingriffe k√∂nnen weit aus schlimmer ausfallen. Bei einem Ex war der gesamte Schaft vernarbt.). Auch ist die Vorhaut nicht so schmerzempfindlich. (Ich habe selbst schon einmal die Vorhaut eines Exfreundes von mir versehentlich mit dem Draht meiner Zahnspange durchstochen (rein und wieder raus). Das hat er nicht einmal gemerkt.) Dessen bist du dir wohl nicht bewusst Achim St√∂√üer. Die weibliche Genitalverst√ľmmelung ist in etwa so als schneide man Dir Deine Eichel in zwei h√§lften, h√∂hle sie etwas aus und lege ein gro√ües Eisenimplantat hinein und n√§he sie wieder zu. Damit du noch urinieren kannst, steckt man einen Strohalm da hin, wo zuvor deine Harnr√∂hre war. Das Selbe wird dann auch noch zwei mal an Deinem Schaft gemacht. Und warum das ganze? Na damit Dein Penis gr√∂√üer ist und er immer steif ist und ich mehr Spa√ü beim Sex habe. Au√üerdem finde ich es geil Dich zu dem√ľtigen. Ob du Spa√ü hast, interessiert mich nicht. Du brauchst keinen Orgasmus zu haben, wenn ich Kinder m√∂chte, schlitz ich Dir einfach Deinen Hoden auf und hol ein bisschen Sperma heraus. Das hab ich immer schon so gemacht, deshalb mache ich es auch mit Dir. Das findest Du nicht gut? Mir egal. Du hast keine Rechte. Wenn Du es nicht mit Dir machen l√§sst, bist du sozial geachtet. Jeder darf Dich Misshandeln, weil Du eine Schlampe bist, wenn du nicht Genitalverst√ľmmelt bist!... Und weil Menschen wie Du Lieber Achim, so etwas tolerieren und jedesmal, wenn Andere versuchen das Thema der weiblichen Genitalverst√ľmmelung an zu sprechen, mit dem "Argument" kommen: "Ja aber, mit Jungs doch auch!", wird sich daran nichts √§ndern. Vielen Dank Achim f√ľr die vielen grausamst genitalverst√ľmmelten M√§dchen! Du bist daran genauso Schuld wie alle Anderen, die mit Dir st√§ndig versuchen dieses Thema zu relativieren, sobald es aufkommt. Denn nichts anderes hast du mit deinem Post getan. An dieser Stelle m√∂chte ich noch einmal das Viedeo posten, das schon vorab Mathias gepostet hat. Vielleicht m√∂chtest du es dir mal anschauen, Achim. https://www.youtube.com/watch?v=4l-S1WeTGf4
R√ľdiger Nehberg - Verst√ľmmelung von M√§dchen (Beschneidung) im Islam
youtube.com
16. Februar um 20:28 · Bearbeitet · Gefällt mir · 2
Achim St√∂√üer "die Beschneidung der Jungs hat etwas mit der Religion ihrer Eltern zu tun und wird nicht aus sexuell- orientierten Gr√ľnden gemacht." na, da werden sich die Jungen, die krepiert sind, weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert, aber freuen, dass das "nur" religi√∂se Gr√ľnde hatte ...
16. Februar um 20:52 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer "Von daher ist dein zweiter Kommentar l√§cherlich." Mein 2. Kommetar war ein Zitat Deine mit umgekehrten Geschlechterrollen plus einem Beleglink: >>"Was m√ľssen das f√ľr kleine, mickrige und lausige [Frauen] sein, die genitalverst√ľmmelte [M√§nner] wollen!?" Naja, Feministinnen zum Beispiel http://tierrechtsforen.de/kastrationsphantasien<< Was ist daran l√§cherlich? Sind die im Link aufgef√ľhrten Kastrationsfantasienen von femisexistinen nicht die von "kleine[n], mickrig[n] und lausige[n] [Frauen] [...], die genitalverst√ľmmelte [M√§nner] wollen"?
antiSpe.de - Antisexismusforum - Femisexistische Kastrationsphantasien
tierrechtsforen.de
16. Februar um 20:54 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Achim Stößer "Vor allem erfolgt die Beschneidung von Jungs ganz anders als die der Mädchen." Echt jetzt? Sag blos. Mädchen wird dich die Vorhaut amputiert?

Was Du eigentlich zum Ausdruck brinegn wolltest, ist wohl eine Verharmlosung der m√§nnlichen genitalverst√ľmmelung, um zu rechtfertigen, dass das eine legal ist, das anderere nicht, dass es enormen Aufwand gibt gegen M√§dchenbeschnedidung, aber kaum gegen Jungenbeschneidung. Sprich, Sexismus.

Wie wär's mal mit sich *infomeieren* statt femisexistische Mythen zu verbreiten? http://www.zeit.de/.../genitalverstuemmelung-gesetz-frauen
Genitalverst√ľmmelung: Die Rechte der Jungen werden ignoriert
In Deutschland wird jetzt Genitalverst√ľmmelung...
zeit.de|Von ZEIT ONLINE GmbH, Hamburg, Germany
16. Februar um 20:59 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Rebecca Ricker Sag mal Achim, hast du Angst davor, dass dir Frauen etwas weg nehmen könnten oder warum reduziert du den Feminismus auf nur eine schlechte Tat? ... Hast du Angst, um deine Macht? Hast du Angst davor, dass wirklich einmal die Gleichstellung von Männern und Frauen realisiert wird?
16. Februar um 21:00 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer "Selbstverst√§ndlich wird niemand leugnen, dass das Verh√§ltnis der Beschneidungen m√§nnlich-weiblich bei ca. 5:1 liegt," Doch, ich; m.W. ist das verh√§ltnis 10:1. "dennoch halte ich es f√ľr g√§nzlich fehl und absolut undifferenziert, das Leid der M√§dchen und Frauen mittels der Quantit√§t abreden zu wollen. "Abreden? Tsts, da projiziert wohl jemand. Alles, was ich verlange, ist, dass Genitalverst√ľmmelung *abgeschafft* wird. Und zwar antisexistisch - unabh√§ngib vom Geschlecht. Im Gegensatz zum femisexistishen Beschr√§nken auf M√§dchen.
16. Februar um 21:01 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer "Zu den hier aber genannten Verst√ľmmelungen an M√§dchen (Frauen) z√§hlen folgende Klassifizierungen:" - sehr richtig, auch Dir sei der Zeit-Artikel oben nahegelegt.
16. Februar um 21:01 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer >>Zum Conclusio zu kommen, "Was m√ľssen das f√ľr kleine, mickrige und lausige [Frauen] sein, die genitalverst√ľmmelte [M√§nner] wollen!?" Naja, Feministinnen zum Beispiel" finde ich - ohne den link nun besuchen zu wollen, da ich linkfarming und -spamming per se ablehne - gewagt bis tendenziell ver√§chtlich.<< Faszinierend; wenn jemand also - ja, das passt Dir nicht - seine Aussagen *belegt*, daann diffamierst Du das als "linkfarming und -spamming"; statt also diese weiterf√ľhrenden Informationen zu kenntnis zu nehmen, blamierst Du Dich lieber.

Sch√∂n, also ein Vollzutat statt des Lonks, mal sehen, was Du dann f√ľr eine Ausrede hast:
>>
16. Februar um 21:04 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer Am 31.01.1994 beschwerte sich Alice Schwarzer im Focus, dass die von ihr bejubelte ‚ÄěHeldin‚Äú (O-Ton Schwarzer) Lorena Bobbitt, die ihrem Mann den Penis abschnitt, deshalb ein paar Tage in die Psychiatrie kam:
[quote]Eine hat es getan. Jetzt k√∂nnte es jede tun. Gewalt ist f√ľr Frauen kein Tabu mehr. Es kann zur√ľckgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines K√ľchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. Diese Revolution in ihren K√∂pfen verdanken sie einer kleinen, zierlichen, 24j√§hrigen Kosmetikerin namens Lorena Bobbitt. Die Frau schritt in der Nacht vom 23. Juni 1993 zur Tat: Sie schnitt ihrem schlafenden Ehemann, dem 26j√§hrigen Marinesoldaten John Bobbitt, mit einem K√ľchenmesser den Penis ab. [Bei] n√§herem Hinsehen hat ihr Freispruch die Grenzen einer psychiatrischen Anstalt. Lorena Bobbitt sei zum Zeitpunkt der Tat ‚Äěnicht zurechnungsf√§hig‚Äú gewesen, urteilten die zw√∂lf Geschworenen [‚Ķ] sie ersparten ihr nicht die Einweisung in die Psychiatrie, wo sie 45 Tage lang bleiben mu√ü. Dann werden die √Ąrzte entscheiden, ob sie freikommt. Ein solches Urteil ist typisch. Denn Irrenh√§user sind die wahren Frauengef√§ngnisse.
http://www.focus.de/.../standpunkt-penis-prozess-heldin...

Dass die f√ľr die Genitalverst√ľmmelung von Jungen pl√§diert (https://www.facebook.com/emma.magazin/posts/242617049174156), versteht sich von selbst.

Nun ist solches wohl manchen Feministen peinlich, einige versteigen sich gar zur These, Schwarzer sei gar keine Feministin. Dumm nur, dass solche Kastrationsphantasien auch heute von feministischer Seite vertreten werden. So gibt es etwas ein Femen-Bild, das eine Frau zeigt, die in einer Hand eine Sichel, in der anderen ein blutiges, abgeschnittenes Skrotum zeigt:

Aber ist das ein Wunder in einer Gesellschaft, in der feministische Meme verbreitet werden wie das, dass jede Form von Sex, gleich wie einvernehmlich, Vergewaltigung ist, sofern ein Mann (also Vergewaltiger) und eine Frau beteiligt sind?

Achim

PS: Und als k√ľrzlich ein M√§dchen durch weibliche Genitalverst√ľmmelung starb, wurde bei Facebook (Link finde ich leider nicht mehr) dar√ľber phantasiert, dem, der das getan hatte, den Penis abzuschneiden. D√ľrfte schwierig sein, da die T√§ter bei weibliche Genitalverst√ľmmelung in der Regel Frauen sind ...
16. Februar um 21:05 · Gefällt mir
Achim Stößer http://veganismus.ch/foren/misc/femen-kastration.jpg
veganismus.ch
16. Februar um 21:05 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Achim St√∂√üer "Die H√§lfte der M√§nner mit denen ich bis jetzt Sex hatte waren beschnitten, die Meisten aus medizinischen Gr√ľnden." Es gibt medizinische Gr√ľnde, ein bein zu amputieren. Das rechtfertigt es nicht, Kindern einfach so weil's irgendeiner Wahnvorstellung entspricht Beine zu amputieren. M√ľsste eigetlich jedem, der klar bei Verstand ist, einleuchten.
16. Februar um 21:07 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer Was Dein restliches femisexistisches geblubber angehtz, auch Dir seien die Fakten statt femisexistischer Propaganda nahegelegt, f√ľr den Anfang o.g. Zeit-Artikel.
16. Februar um 21:08 · Gefällt mir
KaJot Be "Tsts, da projiziert wohl jemand." <--- Unterstellungen funktionieren immer gut in Deiner Taktik, meinst Du?
"Alles, was ich verlange, ist, dass Genitalverst√ľmmelung *abgeschafft* wird." <--- Ich unterstelle mal, dass das alle hier so sehen, unabh√§ngig des Geschlechts. In Diskussionen sollte man sein Anliegen sicherlich auch so formulieren, dass sie sowohl individuell als auch von allen nachvollziehbar erscheinen, ohne dabei permanent auf externe links zu verweisen. Da ich Dein Auftreten auf fb schon vermehrt erlebt habe, dr√§ngt sich der Gedanke auf, dass Du stets gern Kriegsschaupl√§tze schaffst, wo keine sind. Das macht das Diskutieren mit Dir so m√ľssig, weil Du anscheinend der Ansicht bist, Du habest die allumfassende Einsicht f√ľr Dich gepachtet und demnach eh' alles daneben erscheint, was andere einbringen.
"na, da werden sich die Jungen, die krepiert sind, weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert, aber freuen,..." <--- jemand, der "krepiert" ist, freut sich wohl sicherlich nicht mehr. Solch Aussage klingt h√∂chst despektierlich und dient der Diskussion hier wohl wenig. Auch die Unterstellung, dass dies generell, erfolgte, "...weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert,..." finde ich unglaublich. Deine Formulierungen lassen mehr R√ľckschl√ľsse √ľber Dich und Deine Gedankenwelt zu, als sie Inhalt haben. Deine ganzen ad Homines und co. schenk Dir doch einfach, hm?
16. Februar um 21:09 · Gefällt mir · 4
Rebecca Ricker Achim. Tut mir Leid. Du bist einfach nur ein ignorantes Arschloch. Du hast Angst vor Frauen. Darum bist du gegen den Feminismus. Das tut mir sehr leid f√ľr dich. Woran liegt das? Liegt das an deiner Erziehung? Hat das dir dein Vater so bei gebracht? Oder ist dir schlimmes wieder fahren?
16. Februar um 21:10 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer >>Sag mal Achim, hast du Angst davor, dass dir Frauen etwas weg nehmen k√∂nnten oder warum reduziert du den Feminismus auf nur eine schlechte Tat? ... Hast du Angst, um deine Macht? Hast du Angst davor, dass wirklich einmal die Gleichstellung von M√§nnern und Frauen realisiert wird?<< Widerlich, socle femisexistische propaganda. *Anst√§ndige* Menschen lehnen genitalverst√ľmmelung (unabh√§ngig vom geschlecht) ab. Femisexisten vernrietsn solche L√ľgen wie Du.

Und was Feminismus angeht: >>
16. Februar um 21:11 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer Ebenso muss jeder Tierrechtler, der ethisch verantwortlich und konsequent handeln und damit glaubw√ľrdig sein will, zugleich Antisexist (s. http://antisexismus.de) sein.

Fatal dabei ist, dass viele noch immer nicht begriffen haben, was Sexismus hei√üt: n√§mlich die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. So ist in Deutschland inzwischen die Beschneidung von Jungen ohne medizinische Indikation, also m√§nnliche Genitalverst√ľmmelung, die irreparable schwere Sch√§den verursacht, legal. Zwar sind weltweit laut WHO 30% aller M√§nner Betroffene dieses barbarischen Brauchs, der eine massive Verletzung des Menschenrechts auf k√∂rperliche Unversehrtheit ist, also √ľber eine Milliarde, und viele Kinder sterben daran, aber das sind ja nur Jungen; verboten ist daher lediglich die Beschneidung von M√§dchen mit weltweit etwa hundert Millionen (also einem Zehntel) Betroffenen. Selbst das Grundgesetz ist sexistisch. In Artikel 6, Abs. 4 hei√üt es: ¬ĽJede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die F√ľrsorge der Gemeinschaft¬ę. Was ist mit V√§tern? Diese genie√üen entgegen dem Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 keinen Schutz, u.a. mit der Folge, dass zahllosen M√§nnern der Umgang mit ihren Kindern drakonisch erschwert oder gar unm√∂glich gemacht wird ‚Äď allein aufgrund ihres Geschlechts. Und Artikel 12a beginnt: ¬ĽM√§nner k√∂nnen [...] zum Dienst in der Streitkr√§ften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden¬ę, und weiter: ¬ĽFrauen [...] d√ľrfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden¬ę; fatal, da die Wehrpflicht keineswegs abgeschafft, sondern lediglich ausgesetzt ist: auch von diesem m√∂rderischen Zwangsdienst sind ausschlie√ülich M√§nner betroffen. Statt dagegen vorzugehen, machen sich angebliche Antisexisten daf√ľr stark, Fu√üg√§ngerampeln umzugestalten, da diese eigentlich geschlechtsneutrale, angeblich m√§nnliche Figuren (¬ĽAmpelm√§nnchen¬ę) zeigen, und hierf√ľr eine ¬Ľgeschlechtergerechte¬ę Variante einzuf√ľhren. Doch bei solchen Kuriosit√§ten bleibt es nicht: obwohl M√§nner ebenso h√§ufig von h√§uslicher Gewalt betroffen sind wie Frauen und weit h√§ufiger Opfer von Gewalttaten werden, gibt es √ľberall Frauenh√§user und Frauenparkpl√§tze, aber kaum M√§nnerh√§user und keine M√§nnerparkpl√§tze.

Sexismus bedeutet, daran sei erinnert, die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Stattdessen dichten angebliche Antisexisten Feminismus zu Antisexismus um. Und wenn reale Antisexisten feministische Kastrationsphantasien und blutd√ľrstige Matriarchatsbestrebungen oder auch nur Diskriminierung von M√§nnern kritisieren, werden diese mit Maskulisten in einen Topf geworfen und absurderweise als Sexisten diffamiert. Dabei ist Feminismus (schon am Wort zu erkennen) ebenso sexistisch wie Maskulismus. Auch wenn es in mittelalterlichen patriarchalischen Theokratien vor Jahrhunderten und (etwa in √Ągypten oder dem Vatikanstaat) auch heute noch anders war und ist, aber allgemeine Feminismusdefinitionen, die ¬ĽGleichheit¬ę beinhalten sind so verlogen wie die Behauptung, ¬ĽIslam¬ę (¬ĽUnterwerfung¬ę) hei√üe ¬ĽFrieden¬ę oder Tierschutz, der von ¬ĽTierrechten¬ę fabuliert. Das m√ľssen die Antisexisten/Tierrechtler, die sich immer noch mit dem Wort Feminist/Tiersch√ľtzer zu schm√ľcken versuchen, endlich begreifen.

Tierrechtler, also Antirassisten, Antisexisten, Antitheisten, Antispeziesisten m√ľssen sich demnach nicht nur, aber auch, gegen Tierschutz, Neofaschismus, Feminismus, Religion und gegen Vegetarismus einsetzen. << http://maqi.de/presse/tierrechtstag2014.html
Antisexismus (antisexismus.de) - Antisexismus.de: Anti-Sexismus
antisexismus.de - die Website gegen Sexismus,...
antisexismus.de|Von Maqi - f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus
16. Februar um 21:12 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
KaJot Be "Ebenso muss jeder Tierrechtler, der ethisch verantwortlich und konsequent handeln und damit glaubw√ľrdig sein will, zugleich Antisexist (s. http://antisexismus.de) sein." <--- Dann fang bitte bei Dir an bzw. korrigiere dringlichst Deinen Sprachgebrauch, der davon alles andere als frei zu sein scheint. Das wirklich Tragische bei deinem Auftreten ist, dass dieses s√§mtliche wom√∂glich sinnigen Aussagen zunichte macht.
16. Februar um 21:14 · Gefällt mir · 2
Rebecca Ricker Die Art wie du dich gegen den Feminismus wehrst und sogar diese Plattform hier (Es geht um ein genitalverst√ľmmeltes M√§dchen!!) f√ľr deine eigene Propaganda nutzt, erinnert an den Fanatismus von ausl√§nderfeindlichen Gruppierungen. Die haben auch Angst, dass ihnen was genommen wird. So wie du...
16. Februar um 21:15 · Gefällt mir · 1
Achim Stößer Also: Hast du Angst, um deine Macht? Hast du Angst davor, dass wirklich einmal *hierzulande* die Gleichstellung von Männern und Frauen realisiert wird, also Männer nicht mehr derart massiv diskriminiert werden? http://www.tierrechtsforen.de/patriarchat
antiSpe.de - Antisexismusforum - Patriarchat
tierrechtsforen.de
16. Februar um 21:15 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Achim St√∂√üer Die Art wie du dich gegen Antisexismus wehrst und sogar diese Plattform hier f√ľr deine femisexistische eigene Propaganda nutzt, erinnert an den Fanatismus von ausl√§nderfeindlichen Gruppierungen. Die haben auch Angst, dass ihnen was genommen wird. So wie du..
16. Februar um 21:16 · Gefällt mir
Rebecca Ricker Und noch was Achim. Dein Text is Sexistisch! Du verwendest ausschlie√ülich m√§nnliche Formen. Es hei√üt: MenschenrechtlerIn, TierrechtlerIn, etc... das ist total peinlich wenn du dich im selben Text gegen den Sexismus aussprichst XD ... dir w√ľrde ein Seminar √ľber gendergerechte Sprache gut tun.
16. Februar um 21:19 · Bearbeitet · Gefällt mir · 2
Achim St√∂√üer Rebecca, Du bist einfach nur ein ignorantes Arschloch. Du hast Angst vor Gleichberechtigung. Darum bist du f√ľr den Feminismus. Woran liegt das? Liegt das an deiner Erziehung? Hat das dir deine Mutter so bei gebracht?
16. Februar um 21:20 · Gefällt mir
Rebecca Ricker Gleichberechtigung haben wir leider noch lange nicht erreicht. Was dieser Text belegt: http://maqi.de/presse/tierrechtstag2014.html
Welttierrechtstag 2014 | Maqi ‚Äď f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus -> Presse...
maqi.de
16. Februar um 21:21 · Gefällt mir
KaJot Be "Rebecca, Du bist einfach nur ein ignorantes Arschloch." Wenn, dann hat sie eines - wie Du auch.
Deine Gespr√§chsformen haben allenthalben RTL-Niveau, das kann man sich auch schenken. Was denkst Du eigentlich, wer Du bist, dass Du so unangenehm andere beschimpfst, die Dir nicht zustimmen? Und wen denkst Du, erreichst Du damit √ľberhaupt? Wenn Dir Inhalt Ansinnen ist, solltest Du Beherrschung lernen, so wird das nichts.
16. Februar um 21:24 · Gefällt mir · 4
Achim St√∂√üer "Dein Text is Sexistisch! Du verwendest ausschlie√ülich m√§nnliche Formen. " Nur weil Du keine Ahnung von Sprache hast,. Ich verwende die *neutrale* Form (die kann zuf√§llig im Deutschen mal mit der m√§nnlichen, mal mit der weiblichen √ľbereinstimmen). Katze (w): da sitzen drei Katzen, eine davon ein Kater. Mensch (m) da sitzen drei Menschen, einer davon ein Mann. Person (w) da siten drei Personen. Usw. usw. Wenn da drei M√∂rder sind, und das Geschlecht relevat, muss es entweder aus dem Kontext hervorgehen oder explizit genannt werden (durch "m√§nnlcihe"/weibliche" oder "innen").
16. Februar um 21:25 · Gefällt mir
Rebecca Ricker Das sind keine Neutralen Formen!
16. Februar um 21:25 · Gefällt mir
Rebecca Ricker Es heißt MenschenrechtlerIn
16. Februar um 21:26 · Gefällt mir
Achim Stößer "Deine Gesprächsformen haben allenthalben RTL-Niveau" Das ist typisch. *ich* habe lediglich *sie* zitiert (und dabei meinen Namen durch ihren vertauscht. *Sie * schrieb >>um 21:10

Achim. Tut mir Leid. Du bist einfach nur ein ignorantes Arschloch. Du ...Mehr anzeigen
16. Februar um 21:28 · Bearbeitet · Gefällt mir
Rebecca Ricker Ich glaube du hast keine Ahnung von Sprache, lieber Achim. Moment ich such dir mal was von der Frauenbeauftragten von meiner Uni raus. Das kannst du dir durch lesen. Das tut dir gut.
16. Februar um 21:27 · Gefällt mir
Rebecca Ricker Hier bitte, Achim: http://www.frauenbeauftragte.uni-muenchen.de/.../index.html
Leitfaden gendergerechte Sprache - Universitätsfrauenbeauftragte - LMU...
frauenbeauftragte.uni-muenchen.de
16. Februar um 21:29 · Gefällt mir
Achim Stößer "Ich glaube du hast keine Ahnung von Sprache" darauf habe ich gewartet. Weil Du im femisexistischen Whn lebst und nicht begreifts, dass "die Katze" auch ein Kater sein kann, Prostituierte mällich oder weiblich sein kömnen, ebenso Personen, habe *ich* keien Ahnung von Sprache. Tja, dumm, dass ich Autor bin, was?
16. Februar um 21:29 · Gefällt mir
Rebecca Ricker war dein Text wirklich eine Pressemitteilung? Kann man da einen Leserbrief hin schreiben?
16. Februar um 21:30 · Gefällt mir
Achim Stößer Und das sexistisceh geblubber von "Faruenbeauftragten" (wo sind die Männerbeauftragten) macht es nicht besser.
16. Februar um 21:30 · Gefällt mir
Achim Stößer "war dein Text wirklich eine Pressemitteilung? Kann man da einen Leserbrief hin schreiben?" Nein, an eine Pressemitteilung kann man keinen Leserbrief schreiben, Du Sprachgenie.
16. Februar um 21:31 · Bearbeitet · Gefällt mir
Rebecca Ricker naja, sie haben es dann Gott sei Dank nicht veröffentlicht.
16. Februar um 21:31 · Gefällt mir
Rebecca Ricker Achim, bevor du so etwas schreibst " Und das sexistisceh geblubber von "Faruenbeauftragten" (wo sind die Männerbeauftragten) macht es nicht besser. " darfst du dich gern informieren, was die Frauenbeauftragte tut.
16. Februar um 21:32 · Gefällt mir · 1
Rebecca Ricker Mit dem Leitfaden tu ich dir einen gefallen. Also schau ihn dir auch bitte mal an!
16. Februar um 21:33 · Gefällt mir
Achim Stößer "sie haben es dann Gott sei Dank nicht veröffentlicht" Ach, Theistin ist sia also auch, Wundert mich nicht. Was eine PM ist weiß sie anscheinend auch nicht ....
16. Februar um 21:33 · Gefällt mir
Achim Stößer KaJot Be, ich warte auf eine Entschuldigung.
16. Februar um 21:35 · Bearbeitet · Gefällt mir
KaJot Be "Hast du Angst davor, dass wirklich einmal *hierzulande* die Gleichstellung von Männern und Frauen realisiert wird, also Männer nicht mehr derart massiv diskriminiert werden?" <--- auch da fehlt der Gleichstellungsgrundsatz (oder warum steht da nicht <> - oder zielst Du auf einen ganz speziellen Teilbereich des Lebens in unseren Gefilden ab, der sich mir bis dato nicht erschlossen hat?

"*Ich* habe lediglich sie widergespiegelt, aber nat√ľrlich bin *ich* es, denn Du deswegen kritisierst. Putzig, Sehr entlarvend." <--- Wirkt fasst mitleidsheischend und fasst h√§tte ich eingeworfen, dass mir Dein Widerspiegeln bzw. ihr Initial ob all der vielen posts von Dir binnen Minuten entgangen ist. Aber das "Putzig, Sehr entlarvend" macht dies ja nun obsolet. Mittlerweile finde ich Dich hier in dem thread ja nahezu erfrischend, nur zu, nur zu.
16. Februar um 21:35 · Gefällt mir · 1
Achim St√∂√üer >>auch da fehlt der Gleichstellungsgrundsatz (oder warum steht da nicht <> - oder zielst Du auf einen ganz speziellen Teilbereich des Lebens in unseren Gefilden ab, der sich mir bis dato nicht erschlossen hat? << das beziehts ich auf die im Text genannten Beispiele f√ľr M√§nnerdiskriminierung, von der Tatsache, dass eben Genitalverst√ľmmelung von Jungen legal ist, bis zum Zwangkriegsdienst (der *mich*, weil ich ein mann bin, anderthalb Jahre meines lebens und 3 Semester Studium gekostet hat, von den zerm√ľrbenden jusristoischen Aspekten ganz abgesehen http://achim-stoesser.de/as/autobio.html) - aber dazu m√ľsstest Du den Text ja mal lesen.
Achim Stößer
... so könnte wohl die Vorstellung bei einem Treffen der Humans Anonymous lauten. Die Frage bleibt, ob Menschsein therapierbar ist.
achim-stoesser.de
16. Februar um 21:43 · Bearbeitet · Gefällt mir · Vorschau entfernen
KaJot Be "KaJot Be, ich warte auf eine Entschuldigung." Auf selbige wirst Du leider verzichten m√ľssen, s.o.
Ich empfehle Dir jedoch, ab und an in stiller Stunde noch einmal nachzulesen, was Du wo und wie anbringst. Wer andere permanent vor den Kopf st√∂sst, darf mit Verst√§ndnis wenig rechnen. Ich denke vielmehr, dass deinerseits ggf. Entschuldigungen angebracht w√§ren - angefangen von Unterstellungen, Frauen t√§ten Verst√ľmmelungen an M√§nnern ab, wenn sie, wie hier erfolgt, auf weibliche hinweisen bis hin zu "femisexistisches geblubber" und co. Deine Frustrationen "bis zum Zwangkriegsdienst (der *mich*, weil ich ein mann bin, anderthalb Jahre meines lebens und 3 Semester Studium gekostet hat)" in allen Ehren, aber all das macht Dein Platzpatronenschie√üen auf andere nicht gerechtfertigt.
16. Februar um 21:42 · Gefällt mir · 2
Achim St√∂√üer "wenn sie, wie hier erfolgt, auf weibliche hinweisen " wenn sie, wie hier erfolgt, *ausschlie√ülich* auf weibliche verweisen, und wenn dann darauf hingewisen wird, dass Genitalverst√ľmmelung *unabh√§ngig* vom geschlecht inakzeptabel ist, dann solche Schoten wie hier von der Relativierung/Rechtfertigung bis zu absurdester Verlogenheit kommen,.
16. Februar um 21:44 · Gefällt mir
KaJot Be ""wenn sie, wie hier erfolgt, auf weibliche hinweisen " wenn sie, wie hier erfolgt, *ausschlie√ülich* auf weibliche verweisen, und wenn dann darauf hingewisen wird, dass Genitalverst√ľmmelung *unabh√§ngig* vom geschlecht inakzeptabel ist, dann solche Schoten wie hier von der Relativierung/Rechtfertigung bis zu absurdester Verlogenheit kommen,." <--- Satzsinn?
16. Februar um 21:46 · Gefällt mir
Achim Stößer So, ich bin dann mal weg, Ihr habt Euch genug entlarvt.
16. Februar um 21:47 · Bearbeitet · Gefällt mir
Rebecca Ricker Ich finde es auch Schade, wie wir von dem Thema abgekommen sind. Hier geht es um das arme M√§dchen auf dem Bild und anderen armen M√§dchen. Alle elf Sekunden geschieht so etwas grauenhaftes und den M√§dchen und Frauen ist nur ein einziger Tag gewidmet an dem wir daran erinnert werden (ich muss st√§ndig daran denken). Und diesen einen Tag beschlagnahmst du Achim f√ľr dich selber, damit alle √ľber Dich reden.
16. Februar um 21:53 · Bearbeitet · Gefällt mir · 1
KaJot Be Na, das war aber ein Austausch, Achim - und so eine schöne Keule zum Abgang. Chapeau!
16. Februar um 21:50 · Gefällt mir · 3
Alexandra Freiheit Es gibt sehr viele Männer die sich beschneiden lassen.
Viele Homosexuellen der hardcore-Szene zum Beispiel.
Man(n) kann dann länger, weil die Eichel unempfindlicher ist.
Ich kenne nicht eine einzige Frau die sich freiwillig die Klitoris rauschneiden ließ.
Diese Frauen empfinden beim Sex dann kaum noch was.
Manche der Kommentare hier sind so grausam und menschenverachtend, dass man sich √ľbergeben m√∂chte.
Wenn man allerdings bedenkt von wem sie kommen verwundert es wieder weniger.
Manche Menschen sind so durchtränkt mit Hass, dass er ihnen dauernd verbal aus dem Mund schwappt.
17. Februar um 09:09 · Gefällt mir · 6
Naturheilpraxis Anja G√§rtner So siehts aus. M√§nnliche Beschneidung ist genauso verwerflich wie weiblich, WENN sie unfreiwillig geschieht! Und sie ist zudem v√∂llig anders - die Frau/das M√§dchen wird im schlimmsten Fall vollkommen verst√ľmmelt, kann nie wieder sexuelle Lust empfinden und ist zudem oft genug f√ľrs Leben traumatisiert!
17. Februar um 10:49 · Gefällt mir · 3
Alexandra Freiheit Ich bin gegen jede Form von Verst√ľmmelung bei Kindern.
Was Erwachsene mit ihrem K√∂rper machen sei ihnen √ľberlassen.
Beschneidungen bei Kindern gehören verboten.
17. Februar um 11:58 · Gefällt mir · 6
Achim Stößer "Alle elf Sekunden geschieht so etwas grauenhaftes"

Nein, *jede* Sekunde geschieht so etwas Grauenhaftes (meist aber eben Jungen, das macht ja nichts.)

"und den Mädchen und Frauen ist nur ein einziger Tag gewidmet"

Und den Jungen *kein einziger*. Sexismus par excellence.

"Und diesen einen Tag beschlagnahmst du Achim f√ľr dich selber, damit alle √ľber Dich reden."

Nicht √ľber mich, sondern √ľber die" vergessenen" (weil m√§nnnlichen) Opfer der Genitalverst√ľmmelung. Femisexismus eben.

Wie w√§re es mit einhem Tag gegen Genitalverst√ľmmelung (unabh√§ngig vom Geschlecht)?
17. Februar um 21:47 · Gefällt mir
Achim Stößer "Es gibt sehr viele Männer die sich beschneiden lassen."

Die meisten werden aber als Kinder verst√ľmmelt.

Und die Tasache, dass es leute gibt, die sich freiwillig ein gesundes Bein amputieren alssen (weil sie mit einer Prothese schneller laufen können)rechtfertigt es nicht, das bei Milliarenden Kindern aufgrund religiösen Wahns ebenfalls zu tun. Und auch nicht, das femisexistisch herunterzuspielen und pervers zu rechtfertigen, nur weil es Jungen sind.
17. Februar um 21:48 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer "Manche der Kommentare hier sind so grausam und menschenverachtend [ist ja nicht so schlimm, sind ja nur Jungen], dass man sich √ľbergeben m√∂chte. Wenn man allerdings bedenkt von wem sie kommen [Femisexisten] verwundert es wieder weniger. Manche Mensche...Mehr anzeigen
veganismus.ch
17. Februar um 21:49 · Gefällt mir · 1 · Vorschau entfernen
Achim Stößer "So siehts aus. Männliche Beschneidung ist genauso verwerflich wie weiblich, WENN sie unfreiwillig geschieht!"

Eben. Nur ist sie in D legal, es gibt keinen "Tag" dagegen, 10mal so viele Betroffene usw. usw.

"Und sie ist zudem v√∂llig anders - die Frau/das M√§dchen wird im schlimmsten Fall vollkommen verst√ľmmelt, kann nie wieder sexuelle Lust empfinden und ist zudem oft genug f√ľrs Leben traumatisiert!"

Stimmt, das ist anders. "[Der Junge] wird im schlimmsten Fall vollkommen [get√∂tet], kann nie wieder sexuelle Lust empfinden und ist zudem oft genug f√ľrs Leben [tot]!" Beispielsweis durch eine Infektion, wenn der Rabbi dem Baby das Blut vom Penis geleckt hat. (Allerdings gibt es auch bei M√§dchengenitalverst√ľmmelung Tote - also eben nicht "anders".)

Vergleichen wir die √úberlebenden, so ist das ebenfalls exakt das Gleiche, unabh√§ngig vom Geschlecht: Der Junge wird im schlimmsten Fall vollkommen verst√ľmmelt, kann nie wieder sexuelle Lust empfinden und ist zudem oft genug f√ľrs Leben traumatisiert - oft absichtlich: z.B. durch das Abtrennen der gesamten √§u√üeren Geschlechtsmerkmale (Penis und Hoden), das aus religi√∂sen Gr√ľnden in Indien praktiziert wird. Diese sogenannten "Hidschras" leben von Prostitution oder dem Verkauf von Segen oder aber indem sie den Sari heben, um ihre Verst√ľmmelung zu zeigen und so den Menschen Angst einzujagen, die ihnen Geld geben, um nicht verflucht zu werden. Nie von geh√∂rt? Nat√ľrlich nicht. Sind ja *nur* *Jungen*.
17. Februar um 21:50 · Gefällt mir · 2
KaJot Be Man k√∂nnte sicherlich die erst einmal als positiv zu wertende Anregung "Wie w√§re es mit einhem Tag gegen Genitalverst√ľmmelung (unabh√§ngig vom Geschlecht)?" aufgreifen - aber bevor es √ľberhaupt dazu kommen kann, muss man "Femisexismus, Femisexismus, Fem...Mehr anzeigen
17. Februar um 21:58 · Gefällt mir · 1
Achim Stößer Ach, immer wieder erhellend, solche Projektionen ...
17. Februar um 22:00 · Gefällt mir
KaJot Be "Ich bin gegen jede Form von Verst√ľmmelung bei Kindern.
Was Erwachsene mit ihrem K√∂rper machen sei ihnen √ľberlassen.
Beschneidungen bei Kindern gehören verboten." <--- War wohl ein guter Punkt.
17. Februar um 22:01 · Gefällt mir
Naturheilpraxis Anja Gärtner Achim, das wusste ich tatsächlich nicht. Ich wollte das Leid der Jungen nicht schmälern.
17. Februar um 22:04 · Gefällt mir
Achim St√∂√üer Das war ein - f√ľr uns Antisexisten - selbstverst√§ndlicher Punkt auf den wir seit vielen Jahren hinweisen - aber gegen den femisexisten Mob kommen wir halt nicht an, deshalb sind die Zust√§nde so wie sie sind: http://maqi.de/presse/tierrechtstag2014.html
Welttierrechtstag 2014 | Maqi ‚Äď f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus -> Presse...
maqi.de
17. Februar um 22:05 · Gefällt mir · Vorschau entfernen
Alexandra Freiheit Achim St√∂√üer, ich h√§tte auch einfach schreiben k√∂nnen, dass ich dich f√ľr einen hasserf√ľllten Narzisten halte.
Kannst dir also deine Ergänzungen meines Kommentars sparen. Nicht "Männer" sind hier das Problem sondern ganz explizit du.
Du bist ein unangenehmer und rechthaberischer Txp der sich ständig selbst zitiert.
Du gehst auf alles und jeden los, ausser vielleicht auf diejenigen die dir nach dem Mund reden.
Du bist immer unfreundlich und wirst ausnahmslos persönlich und wunderst dich dann wenn du Gegenwind bekommst.
Du hast auf alles ne unsachliche Antwort. Ein normales Gespr√§ch habe ich mit dir noch nicht einmal gelesen, was aus deiner Sicht nat√ľrlich immer die anderen Schuld sind.
Du bist ein Garant f√ľr Beleidigungen und f√ľr das Entgleisen einer Unterhaltung ins Pers√∂nliche und Unsachliche.
An die eigene Nase greifst du dir nie.
Du erwartest, dass man dir zustimmt, schlägst aber prophylaktisch jedem ins Gesicht.
War das jetzt deutlich genug?
Viel Spaß bei Gift und Galle spucken welches jetzt, gespickt mit Zitaten so sicher folgt wie der Morgen auf die Nacht.
W√§re sch√∂n, wenn du uns mal alle √ľberraschen und dir ne neue Masche einfallen lie√üest.
Vielleicht m√ľsste man sich dann nicht schon fremdsch√§men sobald man deinen Namen liest.

Und noch was: Unterstellungen werden nicht wahrer nur, weil man sie wiederholt.
Jeder hier im thread ist gegen Beschneidungen. Von Jungen wie von Mädchen.
Dein ganzer Schwall an Hass und Beleidigungen entbehrte also jeglicher Grundlage.
H√§ttest dir dein Gift f√ľr deinen n√§chsten Maqi-Beitrag sparen k√∂nnen.
17. Februar um 22:16 · Gefällt mir · 5
KaJot Be ...wunderbar ehrlich, unverbl√ľmt und auf den Punkt formuliert, Alex, Danke daf√ľr.
17. Februar um 22:20 · Gefällt mir · 4
Rebecca Ricker Danke alex. Du hast mir auch die Augen ge√∂ffnet. Ich hab angefangen Wut und Hass auf alle M√§nner zu projektieren, weil ich so ersch√ľttert √ľber die Tatsachen (die Genitalverst√ľmmelung, Sexismus, Unterdr√ľckung aufgrund des Geschlechts) und √ľber das Verhalten vom Achim bin. Aber es sind nicht alle M√§nner so und es gehen auch nicht alle M√§nner so mit diesem Thema um. Das hab ich total vergessen... w√ľrde jeder Mann Frauen unterdr√ľcken wollen und gegen die Gleichstellung sein, g√§be es gar keine Gleichstellung. Gleichstellung geht nur im Team.
Gestern um 11:46 · Gefällt mir · 1
Zera Malinov√° Warum hat man / frau eigentlich einen Achim auf der Freundeliste? Der ist dort so sinnvoll wie ein Tretabfalleimer auf dem Behindertenklo.
23 Std. · Gefällt mir
KaJot Be Humor in Ehren, Zera, den Vergleich finde ich nun aber nicht sonderlich gl√ľcklich gelungen. Die Treteimer werden ja wenn von - vermeintlich - gedankenlosen Konzeptionisten dort vorgesehen - und nicht jede(r) Behinderte kann diese nicht bedienen? Dein Unverst√§ndnis bzgl. Freundesliste teile ich jedoch.
23 Std. · Gefällt mir
Achim Stößer "Du bist ein unangenehmer und rechthaberischer Txp der sich ständig selbst zitiert."

Tja, dass es manchen unangenehm ist, dass ich recht habe und das durch Beleglinks beweisen kann, ist klar.

"Du bist immer unfreundlich und wirst ausnahmslos persönlich und wunderst dich dann wenn du Gegenwind bekommst."

Und noch so eine. Damit hat schon Kajot Be sich blamiert. Die Argumentlosen sind es, die "unfreundlich" sind, sobald ich die ihrem Wahn widersprechenden Fakten nenne (O-Ton: "Du bist einfach nur ein ignorantes Arschloch. Du hast Angst vor
Frauen. Darum bist du gegen den Feminismus"), und wenn ich das dann angepasst *zitiere* ("Gegenwind") bin ich es, der deswegen dumm angemacht wird. Das hier ist nicht das erste Mal.

"Du bist ein Garant f√ľr Beleidigungen und f√ľr das Entgleisen einer Unterhaltung ins Pers√∂nliche und Unsachliche."

Richtig, weil niemand gegen meine Fakten ankommt, m√ľssen sie eben zu Beleidigungen etc. greifen. Einfach mal den Thread von oben nach unten lesen, statt die tatsachen auf den Kopf zu stellen.

"Unterstellungen werden nicht wahrer nur, weil man sie wiederholt."

Gut, dass Du das einsiehst. Also lass es sein.

"Jeder hier im thread ist gegen Beschneidungen. Von Jungen wie von Mädchen."

Wirklich? Warum dann die permenante Verharmlosung und Rechtfertigung? ("Vor allem erfolgt die Beschneidung von Jungs ganz anders als die der M√§dchen.", "Ich hab die M√§nner gefragt, wie die Beschneidung f√ľr sie war. Keiner von denen hat
mir von einem ähnlichen Leid erzählt wie dem einer weiblichen
Genitalverst√ľmmelung.", "Die weibliche Genitalverst√ľmmelung wird aus ganz anderen Gr√ľnden und in einem ganz anderen Ausma√ü betrieben als die m√§nnliche Beschneidung. Bei der weiblichen Genitalvert√ľmmelung wird die gesamte Klitoris
entfernt. Es wird ein Organ bei vollem Bewusstsein herausgeschnitten. Bei der m√§nnlichen Beschneidung aus religi√∂sen Gr√ľnden wird lediglich ein Teil der Vorhaut entfernt", "Es gibt sehr viele M√§nner die sich beschneiden lassen. Viele Homosexuellen der hardcore-Szene zum Beispiel. Man(n) kann dann l√§nger, weil die Eichel unempfindlicher ist...." - Widerlich, solche Apologetik von Menschenrechtsverletzung, nur weil davon Jungen betroffen sind.) Eine *anst√§ndige* Reaktion auf meine Aufkl√§rung sieht so aus, auch das gab's hier im Thread: "Achim, das wusste ich tats√§chlich nicht. Ich wollte das Leid der Jungen
nicht schmälern." Von Euch aber kommt statt Einsicht immer nur die gleiche Propaganda.

"Jeder hier im thread ist gegen Beschneidungen. Von Jungen wie von Mädchen."

Warum dann ein "Internationale[r] Tag [nur] gegen weibliche
Genitalverst√ľmmelung"?

Dein ganzer Schwall an Hass und Beleidigungen entbehrte also jeglicher Grundlage. [Und f√ľr die √ľblichen Verd√§chtigen: das hat *sie* zu *mir* gesagt, ich wiederhole es nur; also nicht wieder auf mich einpr√ľgeln, weil ich ja sooo gemein bin sowas zu sagen.]
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Achim Stößer Ach ja, was soll das
>>
"...weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert,..." finde ich unglaublich. Deine Formulierungen lassen mehr R√ľckschl√ľsse √ľber Dich und Deine Gedankenwelt zu, als sie Inhalt haben.<<
eigentlich heißen? Was findest Du daran denn bitte "unglaublich"? *Unglaublich* ist es, dass Leute wie Ihr das herunterspielt, weil keine Mädchen betroffen sind, sondern "nur" Jungen.
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Alexandra Freiheit du bist echt lustig, Achim.
Ach ne, das Wort war lächerlich.

Sorry, spiel besser mit dir selbst.
Soviel Verbohrtheit ist wirklich peinlich.
Erinnerst mich an einen Hund der seinen Schwanz jagt und sich dabei wie irre im Kreis dreht.
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KaJot Be Erstaunlich, dass so wenig Inhalt dabei rumkommt, wenn Du Dir so viel Zeit lässt, auf Alex zu erwidern...
Deine All(Wissens)machtsfantasien nebst mehr als pathologischer Auslegungen und Selbstpräsentation nerven wohl alle. Der Tipp bzgl. Auszeitgönnen war mehr als wohlgemeint - aber nein, Achim liest ja noch nicht einmal Gesamtkonsens (zumindest kommt inhaltlich bei Achim so rein gar nichts an), sondern muss Picken, wo immer nur ein vermeintlich möglicher Ansatzist, nicht etwa aber, um der (angenommenen) Wahrheit zu helfen, sondern allein - wie er schreibt "Richtig, weil niemand gegen meine Fakten ankommt, (...) - sich selbst zu profilieren.
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Achim Stößer "Aber manchmal is es besser garnichts zu sagen." Stimmt. Besonders wenn man, wie Zera Malinová, "Burgerbraterin bei Krosse Krabbe" ist, in der "Baumschule" studiert hat, Spendenabzocke betreibt, VgT http://tierrechtsforen.de/balluch toll findet und Sektendreck wie "Loving Hut".

"Warum hat man / frau eigentlich einen Achim auf der Freundeliste?" Ist halt nicht jeder ethisch minderbemittelt und eman/frauzipiert. Es gibt auch anständige Leute, die dann entsprechend gegen Sexismus sind, auch wenn es "nur" Junegn betrifft, die misshandelt und umgebracht werden.
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Achim St√∂√üer >>icht etwa, um der (angenommenen) Wahrheit zu helfen, sondern allein - wie er schreibt "Richtig, weil niemand gegen meine Fakten ankommt, (...) - sich selbst zu profilieren.<< ja, wie das Beispiel Anja G√§rtner oben zeigt, kultivieren nicht alle das Brett vrom kopf, einige nehmen die Fakten zur Kenntnis. *Du* nat√ľrlich nicht, wo k√§men wir da hin, das w√ľrde ja an den femisexistischen Mythen kratzen.
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Achim Stößer Warum beantwortest Du nicht mal zur allgemeinen Erheiterung meine Frage: was soll das
>>
"...weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert,..." finde ich unglaublich. Deine Formulierungen lassen mehr R√ľckschl√ľsse √ľber Dich und Deine Gedankenwelt zu, als sie Inhalt haben.<<
eigentlich heißen? Was findest Du daran denn bitte "unglaublich"?
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Alexandra Freiheit Megalomanie ist mit Therapie und Medikamenten in den Griff zu kriegen.
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KaJot Be Um Deiner Frage Antwort zu liefern - ich fand Deine Gesamtformulierung, wie bereits oben genau beschrieben, despektierlich und unfassbar, sprachst du ja von

""na, da werden sich die Jungen, die krepiert sind, weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert, aber freuen,..." <--- jemand, der "krepiert" ist, freut sich wohl sicherlich nicht mehr. "
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KaJot Be ... und es ist wirklich schade, dass Du Dich nicht mal an deine eigenen Ank√ľndigungen h√§ltst:

Achim Stößer So, ich bin dann mal weg, Ihr habt Euch genug entlarvt.
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KaJot Be Eine Anja G√§rtner sagte auch nichts anderes als alle anderen hier bzgl. Beschneidungen / Verst√ľmmelungen von Menschen, unabh√§ngig des Geschlechts. Sie war die einzige, die auch nur einen einzigen deiner schlagartigen Beitr√§ge hier like, also versuch sie bitte nun nicht f√ľr dich zu instrumentalisieren, das zieht nicht.
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Achim St√∂√üer Lerne lesen. Sie sagte: "Achim, das wusste ich tats√§chlich nicht. Ich wollte das Leid der Jungen nicht schm√§lern." Und wenn Du lesen gelernt hast, dann lies das, worauf sie sich bezieht. Vielleicht √ľberwidest Du Deine lernresistenz.
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Achim St√∂√üer >.. und es ist wirklich schade, dass Du Dich nicht mal an deine eigenen Ank√ľndigungen h√§ltst:

Achim Stößer So, ich bin dann mal weg, Ihr habt Euch genug entlarvt.<< Ich *war* weg. Ich habe nicht gesagt, ich *bleibe* weg und lasse Euh unwidersprochen weiter Propaganda verbreiten.
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Achim St√∂√üer "jemand, der "krepiert" ist, freut sich wohl sicherlich nicht mehr. "" Eben. Womit die dummdreiste verharmlosungsl√ľge *widerlegt* wurde.

Deine Aussage, nach der ich Frage, enthält diesen abschnitt aber nicht. Vielmehr schreibst Du >>"...weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert,..." finde ich unglaublich<<.

Was ist daran unglaublich?
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KaJot Be Und wieder hast Du Dich selbst mehr entblößt als andere.
Sie pflichtet Dir nicht prinzipiell bei und was sie Deiner gelieferten Info zusprach, war offensichtlich bereits Kenntnis anderer. Mir Nichtlesenk√∂nnen unterstellen zu wollen ist wirklich bereits niederstes Mittel, was? Danke f√ľr die Erheiterung am Abend. Es ist offensichtlich so, wie Alex formulierte. Die eigene Demontage nun wettmachen zu wollen mit fingerpointing auf andere macht es wohl nicht besser.
Meine - nach erstem Komplettzitat - Isolierung Deiner Worte mit dem von Dir zitierten Zusatz >>"...weil der Rabbi ihnen nach der Beschneidung das Blut vom Penis geleckt hat und sie so infiziert,..." finde ich unglaublich<< dr√ľckt genau das aus, was ich formulierte: Ich finde es unglaublich, dies so generell herausstellen zu wollen, ebenso, wie ich die Wortwahl unglaublich (verachtend im Gesamtzusammenhang) empfand.
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Achim St√∂√üer Aha, Du findest es also unglaublich, darauf hinzuweisen, dass durch die ach so harmlose m√§nnliche genitalverst√ľmmelung Kinder sterben. Weil es ja keine sakrosankten M√§dcen sind, sondern nur Jungen. Verstehe.

Und wenn es "Kenntnis anderer" ist, dann ist es um so unversch√§mter, entgegen dieser Kenntnis die m√§nnliche genitalverst√ľmmelung so massiv zu verharmlosen.
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Achim St√∂√üer Und wenn Du lesen kannst, dann ist Deine behauptung " Eine Anja G√§rtner sagte auch nichts anderes als alle anderen hier" also eine dreiste L√ľge.
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KaJot Be ...Wortverdreher par excellence, oder wie definierst Du Deine Berufung derzeit? H√§ttest Du - statt k√ľnstliche Fronten zu fahren - wirklich gelesen und aufgenommen, so w√§re Dir von Anfang an klar gewesen, dass niemand m√§nnliche Opfer ausklammerte (und das h√§tte s√§mtliche Beitr√§ge von Dir obsolet gemacht) und alle gegen Verst√ľmmelung jeglichen Geschlechts sind. Aber offensichtlich brauchst Du solche Reibungsmomente - sie seien Dir geg√∂nnt, wenn Du Dich durch besser f√ľhlst.
(Irgendwie habe ich eher so das Bild eines einsamen, verbitterten Menschen vor mir.)
Hilfst Du eigentlich gerade der Welt oder dem Veganismus, bei Deinem Wirken hier?
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Achim St√∂√üer "so w√§re Dir von Anfang an klar gewesen, dass niemand m√§nnliche Opfer ausklammerte" Gelogen. Oder hei√üt es pl√§tzlich "tag gegen Genitalverst√ľmmelung" statt "gegen weibliche >genitalverst√ľmmelung"?
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Achim St√∂√üer " gegen Verst√ľmmelung jeglichen Geschlechts sind. " Gelogen, wie an den diversen Verharmlosungszitaten zu sehen.
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KaJot Be ...mir L√ľgen zu unterstellen, ist mehr als dreist, beherrsch Dich langsam mal - der threadverlauf gibt das durchaus her, siehe dazu auch meinen ersten post (auf den gef√ľhlte tausende ad hominems von Dir folgten). Dir w√§re ggf. eine Person an deiner Seite mehr als zutr√§glich, die Dir auch mal sagt, wann der Bogen √ľberspannt ist, da Du das offensichtlich f√ľr Dich selber nicht mehr steuern kannst.
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KaJot Be Und Du kannst bestimmt noch tausend reposts, Zitate, Verzerrungen und, und, und bringen - hier fruchtet das heute glaube ich nicht mehr. es gibt doch noch so viele Spielwiesen f√ľr Dich.
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Achim St√∂√üer Du l√ľgst in einem fort. Auch was die ad hominems angeht- Arhscloch etc. kam nicht *von mir*, sondern Deinesgleichen.
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KaJot Be Da ich weder hier an irgendeiner Stelle inkonsistent war und es nicht von mir kam und die Verallgemeinerung "Deinesgleichen" bereits wieder in den sexistischen Bereich abdriftet - L√ľge, St√∂sser-Sexist.
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Annie McMahon it's just evil!√úbersetzung anzeigen
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Rebecca Ricker Ahhhh... ein tag mal nicht online und schon explodiert mein fb wieder. Ich hab des jetzt ned alles gelesen. Ich kenn ja den Text. Ist ja immer das selbe... Achim, Achim, Achim... dein Verhalten ist sehr auff√§llig. Du machst den Eindruck als w√ľrdest du dich in einer Tour pers√∂nlich angegriffen f√ľhlen, weil wir dein Leid nicht anerkennen. Langsam glaube ich es dir sogar: du bist ein ganz armer armer Mensch! Dir wurde viel unrecht angetan. Vielleicht wurdest du misshandelt, vergewaltigt oder selbst verst√ľmmelt. Das kann hier ja niemand wissen, dem oder der du dich nicht anvertraust. Jeder Mensch tr√§gt einen "Rucksack" mit der eigenen Vergangenheit und den eigenen Erfahrungen. Du und ich. Die Erfahrungen aus diesem Rucksack sind die Grundlage f√ľr unser Handeln. Nur sehr wenige Menschen nehmen sich die Zeit und M√ľhe nach der Vergangenheit und den Erfahrungen des Anderen zu fragen und das Erfragte anschlie√üend zu reflektieren (Das tun nur diejenigen, denen du wirklich etwas bedeutest und deren Horizont dazu gro√ü genug ist). Es ist aber nicht die Aufgabe deiner Mitmenschen, sich mit deinen Problemen zu belasten. Daf√ľr ist unsere Gesellschaft nicht gemacht. Du musst dich selbst mit deinem Verhalten auseinandersetzen und dich selber fragen, warum du in bestimmten Situationen ein bestimmtes Verhaltensmuster aufweist. Du musst selbst erkennen welche Erfahrungen dich lenken. Du musst erkennen ob diese Erfahrungen gut oder schlecht sind. Wenn es schlechte Erfahrungen sind, kannst du dir vielleicht sagen: "das war schlimm. Das hat mich gepr√§gt, aber jetzt ist es vorbei! Ich lebe jetzt in einer anderen Situation. Das ist meine alte Erfahrung. Ich erkenne warum ich mich so verhalte, wie ich mich verhalte. Auch wenn es mir schwer f√§llt. Ich werde mich nun bewu√üt an meine Erfahrung in dieser Situation erinnern. Ich werde nicht mehr zu lassen, dass diese Erfahrung mein Verhalten pr√§gt. (Dann nennst du dein konkretes verhalten, dass du aus√ľben m√∂chtest)!" (positive selbstverbalisation. Da gibt's 1000 tricks. Ich glaub die gest√∂rtersten Menschen sind die, die nicht mit sich selbst sprechen...). Was dir als Erwachsener widerf√§hrt kannst du sehr oft durch dein eigenes Verhalten beeinflussen. Wenn du dich unverstanden f√ľhlst und bei Anderen nicht das erreichst, was du m√∂chtest, liegt es nicht an den Anderen. Es liegt an dir. Weil du nicht gelernt hast, wie du deine pers√∂nlichen (nicht vegan, tierschutz, etc.) Anliegen richtig kommunizierst bzw. Verbalisierst. Wie auch, du kannst es vermutlich ja nicht einmal bei dir selber. Das kann man aber lernen und das macht sogar Spa√ü. Soziales Kompetenz Training ist lustig und f√ľr jeden gut. Das machen auch nichtpsychos. Das machen sogar F√ľhrungskr√§fte, um ihre Kompetenzen aus zu bauen. (Aber bei Menschen mit depressiven Verstimmungen oder sonstigen Erkrankungen zahlts die Kasse... alle anderen m√ľssens selber zahlen ^^ sorry aber das is Gleichstellung. Sonst h√§ttet ihr ja wieder einen Vorteil mehr... obwohl die Welt eigentlich besser w√§re, wenn jeder diese skils h√§tte)... oky, genug wertvolle Tipps verraten und eigene Zeit vertan. Ich muss jetzt duschen und dann ins Bett!
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Tanja Willansmeer Achim der Vergleich hinkt. Ich halte nichts von Beschneidung von Jungs. Ebenso wie das stechen von Ohrringen bei Babys und Kleinkindern ... Thema "k√∂rperliche Unversehrtheit". Aber das Beschneiden der Vorhaut mit der Verst√ľmmelung von M√§dchen gleichzusetzen ist ein Witz. W√ľrde man kleinen Jungs die Eichel abschneiden, k√∂nntest du das vergleichen.
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Jay Mindestens 30 Tote pro Jahr findest du "ein Witz" Tanja Willansmeer? (http://www.zeit.de/.../genitalverstuemmelung-gesetz-frauen)
Genitalverst√ľmmelung: Die Rechte der Jungen werden ignoriert
In Deutschland wird jetzt Genitalverst√ľmmelung...
zeit.de|Von ZEIT ONLINE GmbH, Hamburg, Germany
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Achim St√∂√üer >>Mindestens 30 Tote pro Jahr << 30 allein in der s√ľdafrikanischen Provinz Mpumalanga. Hinzu kommen jedes Jahr allein in Israel 1 totes Kind, weil der Rabbi ihm das Blut vom beschnittenen Penis geleckt hat; und allein in NY ebenfalls. >>findest du "ein Witz<< klar - sind doch nur Jungen.
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Susan V Landes und t√§glich gr√ľ√üt das Murmeltier.... wie oft sollen die Leute hier denn noch sagen, dass sie gegen jede Art von Gewalt und Verst√ľmmelung von Jungen und M√§dchen sind??
Es ist ja gut, wenn jeder seine Gedanken dazu einbringt; ggf. auf Formulierungen rumreitet und Haare bis ins allerletzte Atom spalten will... aber wie lange soll das gehen?
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Achim St√∂√üer "W√ľrde man kleinen Jungs die Eichel abschneiden, k√∂nntest du das vergleichen." Da allein in Indien 1000000 Betroffene leben, denen als Kind aus religi√∂sen Gr√ľnden der *ganze Penis* abgeschnitten wurde (und m.W. ist damit auch die Eichel weg) *Kann* ic...Mehr anzeigen
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Achim St√∂√üer "wie oft sollen die Leute hier denn noch sagen, dass sie gegen jede Art von Gewalt und Verst√ľmmelung von Jungen und M√§dchen sind?? " Gar nicht. Vor allem sollen sie aufh√∂ren, m√§nnliche genitalverst√ľmmelung permanent zu verharmlosen ("wie Ohrlochstechen", "ein Witz"). Dann kommt das vielleicht nicht ganz so als peinliches verlogenes Lippenbekenntnis r√ľber.
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Achim St√∂√üer Diese ganze "ich bin ja gegen jede Art von Gewalt und Verst√ľmmelung von Jungen und M√§dchen, ABER" liest sich dummerweise wie "Ich habe ja nichts gegen Ausl√§nder, ABER" oder "Ich bin ja gegen Tierqu√§lerei, ABER". Widerlich.
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Susan V Landes Mit ziemlicher Sicherheit gehe ich davon aus (ganz sicher ohne all diese Kommentare gelesen zu haben...), dass hier niemand Gewalt, Folter (zu der mMn auch Verst√ľmmelungen geh√∂ren) verharmlosen will. Wenn hier Missverst√§ndnisse dahingehend aufgekommen sind, dann aus meiner Sicht nur deshalb, weil diese Art von Kinderfolter in unseren Kulturkreisen nicht vorkommt und evtl. viele das Ausma√ü noch nicht kennen. Die Beschneidung der Buben ist mir zwar bekannt, wurde aber immer als ein kleiner Eingriff dargestellt. Dass es wie bei jeder OP zu auch schweren/t√∂dlichen Komplikationen kommen kann, ist sicher auch da nicht zu untersch√§tzen.

Was mich allerdings erschreckt ist die Art und Weise wie hier Menschen, die eigentlich an "einem Strick ziehen (wollen/könnten)" sich verbal fertig machen. Was soll damit gewonnen werden?
Interesse f√ľr die Thematik? Wohl kaum.

Da ich all diese Beleidigungen, Anfeindungen und verbalen Schl√§ge unter die G√ľrtellinie hier nicht stehen lassen will, werde ich diesen ganzen Threat sp√§testens morgen l√∂schen. Schade, denn die Thematik geh√∂rt eigentlich so oft wie m√∂glich √∂ffentlich gemacht. Auch wenn es hier in diesem Fall "nur" um die Genitalverst√ľmmelungen von M√Ądchen geht, h√§tte man durchaus dieselbe Problematik der Jungen hier einf√ľgen k√∂nnen.
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FreiDenker Gerald T√§glich werden in Deutschland/√Ėsterreich tausende M√§nnerleben zerst√∂rt.

Interessiert auch keinen. Das wird sogar als Normal angesehen und gesetzlich unterst√ľtzt.
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Achim St√∂√üer "hne all diese Kommentare gelesen zu haben" Dann lies sie Ich ahbe sie gelesen Zahlreiche srp√ľhen nur so von Verharmlosungen. Und nen, das sind keine "Misseverst√§ndnisse".
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Achim St√∂√üer "werde ich diesen ganzen Threat sp√§testens morgen l√∂schen" Dann werde ich ihn jetzt sichern und ver√∂ffentlichen, denn er ist ein plastisches Beispiel f√ľr femisexistischen M√§nnerdiskriminierungswahn.
[/quote]https://www.facebook.com/Susann.V.Landes/post/10202555279563154

Achim

Suche Abolitionisten in Wien/√Ėsterreich

Autor: auelb
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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Hallo liebe Leute.
Ich lebe in Wien, und suche neue vegane Bekanntschaften*.

Martin Balluch meinte einmal "[...]dass die Tierschutzbewegung in √Ėsterreich dieser praxisfernen Ideologiediskussion [anm. er meint Abolitionismus] nichts abgewinnen kann." Dem d√ľrfte offenbar leider wirklich so sein.
In diversen veganen wiener Facebookgruppen geht der Tierschutzmob auf einen los, sobald man bestimmte Praktiken des/der VGT/VG√Ė, oder Vegetarier*, kritisiert.

Jetzt w√ľrde mich interessieren, gibt es eigentlich Menschen* in Wien oder √Ėsterreichweit, die eher abolitionistisch eingestellt sind?

Mit Abolitionisten* meine ich nicht unbedingt Menschen*, die alle Ansichten von Francione teilen (Ich stimme selbst nicht mit all seinen √Ąu√üerungen √ľberein), sondern einfach Leute die prim√§r f√ľr die Verbreitung des Veganismus eintreten, und kritisch gegen√ľber Single Issue Campaigns sowie anderem Randaspekttierschutz und Reformismus, wie er von VGT, PeTA und anderen kommerziellen Gro√üorganisationen betrieben wird, eingestellt sind.

Bitte meldet euch!

auelb





* Um keine sprachlichen Pop-ups zu erzeugen wird das Substantiv jeweils in der Standardvariante geschrieben. Gemeint sind sowohl männliche, weibliche, intersexuelle Personen als auch Genderbender und alle die ich hier in der Liste vergessen habe aufzuzählen.

Zuk√ľnftig offenbar kein Dauerauftrag mehr

Autor: auelb
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Mittlerweile hat sich auf weitere Kritik an Gabriele Gumpert auf der VGT-Facebook-Seite die Miteigent√ľmerin Antonia Umlauf mehrfach zu Wort gemeldet.
Zitat: Prognose: "Jetzt gehen die Psycho.-Soziopathen auf mich los." Hiermit gebe ich mit sofortiger Wirkung den Abbruch unserer monatlichen Spenden an den VGT bekannt
sowie
Zitat: Des Weiteren werde ich diesen Vorfall an Martin Balluch weiterleiten. Wir haben uns in meiner Talkshow sehr gut verstanden, und auch er verabscheut diese Art und Weise der pseudo-Gutmenschen strich vegan strich extremisten.
und
Zitat: Erledigt! Dauerauftrag an den VGT storniert! Das kannst ja dann selber Martin erkl√§ren, Cretin. Wir haben so wundervolle Menschen die wir Freunde nennen d√ľrfen, aktive Tiersch√ľtzer, die sich Tag und Nacht die Haxn ausreissen f√ľr die Tiere UND die Menschen die wir mit dem Geld besser unterst√ľtzen k√∂nnen. Ich habe gerade 2 Tage lang mit sterbenden Kindern, ihren Eltern und Therapiepferden gedreht, DA geh ich auf die Knie in EHRFURCHT und DEMUT und bin DANKBAR! Das sind Menschen die nicht das Maul aufreissen und anderen die Zeit stehlen, sondern in ihrem Rahmen tun was sie tun, 120 Kindern am Tag Sternenstaub geben und x-fach ausgezeichnet wurden f√ľr vorbildliche artgerechte Tierhaltung, von schwer traumatisierten, misshandelten Tieren, gerettet aus der Hand des Teufels Mensch. Wennst so gut bist, Obergscheiter, dann zeig was du drauf hast, Du PIMPF!

Quelle: https://www.facebook.com/VGT.Austria/posts/10151981964616210?comment_id=30277144&reply_comment_id=30287623&total_comments=6

Re: Roland D√ľringer: hat ein Brett vor dem Kopf

Autor: B-Side
Datum:
Forum: Videodokumentation
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Ein unglaublicher Schmarrn, den D√ľringer hier verzapft. Liegt nat√ľrlich auf der Hand, dass dieser morgen die stupide "Selbstanzeige" des VGT unterschreiben wird. http://www.vgt.at/presse/news/2013/news20130710y.php
Ja, das freut Balluch - bringt bestimmt etliche kurzsichtige Stimmen mehr sowie obendrein vermutlich auch ein paar Spenden-Euros f√ľr die todbringende K√§figaustauscherei dieses Vereines F√úR Tierfabriken.

Schluss mit Unfug - das eigentliche Problem (Unveganismus) an der Wurzel angehen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Juristisch kann ich dazu nichts sagen http://tierrechtsforen.de/rechtsberatungsgesetz.

Was sollte es denn bringen?

W√§re doch eigentlich ganz vorteilhaft, wenn es ein entsprechendes Urteil g√§be - dann w√ľrden zwar viele ihren Lebenszweck (Spendenabzocken) verlieren, aber vielleicht endlich mal ein paar mehr Leute aufh√∂ren mit diesen unsinnigen Randaspekttierschutzkampagnen, die dazu f√ľhren sollen, das irgendwelche Kaufh√§user statt der Haut der einen Spezies ("Pelz") mehr die der anderen ("Fell", "Leder") verkaufen; statt spendentr√§chtiger single issue campaigns gegen Modeh√§user endlich das eigentliche Problem (Unveganismus) an der Wurzel (Verbraucher) angegehn.

Achim

PS: was die Heuchler vom VGT angeht, siehe Suchfunktion, z.B. http://tierrechtsforen.de/tonisfreilandeier (oder auch zu Balluch: http://maqi.de/txt/ul.html).

Re: Tierschutz statt Tierrechte

Autor: B-Side
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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http://www.martinballuch.com/?p=2526

Balluch:
Zitat: "Ich bin froh, dass die Tierschutzbewegung in √Ėsterreich dieser praxisfernen Ideologiediskussion [Abolitionismus] nichts abgewinnen kann."


Dem ist m.E. leider so. Aber nur, weil Balluch medial in √Ė. sehr pr√§sent ist und - wie hier bekannt - √ľbelsten Reformismus sowie Antiveganismuspropaganda betreibt. Ich poste auf derStandard.at und kann beobachten, dass fast alle User, die behaupten vegan zu leben, blindlings Balluchs Thesen anh√§ngen respektive kaum einer √ľber Abolitionismus Bescheid wei√ü.

An dieser Stelle mal ein herzliches Dankesch√∂n aus √Ė. an maqi, ich durfte durch dieses Forum bzw. eure Artikel, was Tierrechte anbelangt, viele wichtige Informationen gewinnen. Ich war fr√ľher leider auch der Meinung, dass Tierschutz das Ma√ü aller Dinge sei, ich wusste es nicht besser.

VgT-Propaganda f√ľr H√ľhnerausbeutung: "Toni's Freilandeier"

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Auf der Suchseite des tierausbeutungspropagandistischen Balluch-Vereins VgT findet sich folgender Sucheintrag;

Zitat: 604. Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" wird Mitglied beim VGT
Wien, 23. Dezember 2009 Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" wird Mitglied beim VGT Um seine Solidarität mit dem von Repressionsmassnahmen betroffenen...
URL: http://www.vgt.at/presse/news/2009/news20091223m_2.php Relevanz: 0% Größe: 12 kB

http://vgt.at/service/suche/suche.php?p=61&lang=de&mode=&kind=part&q=b%C3%83%C2%BCrobesetzung


Der Link ergibt leider: "Die aufgerufene Seite konnte nicht gefunden werden."

Aber anderswo ist ein entsprechender Text noch zu finden:
Zitat: Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" wird Mitglied beim VGT

Toni Hubmann

23. Dez 2009:

Um seine Solidarität mit dem von Repressionsmassnahmen betroffenen VGT und insbesondere seinem Obmann zu bekunden wurde Toni Hubmann jetzt demonstrativ VGT-Mitglied

Im Rahmen der seit Oktober 2006 laufenden Ermittlungen gegen den Tierschutz verstieg sich die SOKO ja sogar zu der Behauptung, die Kontrollstelle f√ľr artgem√§√üe Nutztierhaltung w√ľrde Schutzgelder erpressen und damit eine erfundene kriminelle Tierschutzorganisation finanzieren. Ein Richter, der die Ermittlungsma√ünahmen genehmigte, hatte offenbar noch nie davon geh√∂rt, dass NGOs auch Angestellte haben und begr√ľndete seinen Verdacht damit, dass manche der Verd√§chtigen keiner"normalen" Arbeit nachgingen, sondern vom Verein erhalten w√ľrden - mit anderen Worten: Angestellte des VGT waren.

Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde auch Toni Hubmann von "Toni's Freilandeier" einvernommen. Man legte ihm nahe, dass der VGT und insbesondere der VGT-Obmann gef√§hrliche Kriminelle w√§ren und ihn als Eierproduzenten - wenn auch von Freilandeiern - m√∂glicherweise bedrohen und n√∂tigen w√ľrden. Nat√ľrlich ist nichts dergleichen wahr.

Toni Hubmann spielte dieses Spiel aber nicht mit. Stattdessen schrieb er einen offenen Brief in Solidarit√§t mit den damals noch in U-Haft befindlichen Tiersch√ľtzerInnen. Jetzt trat Toni Hubmann in Solidarit√§t gegen die Repression dem VGT als Mitglied bei und stellt sich als Nutztierexperte insbesondere f√ľr Kampagnen zur Weiterentwicklung der Tierschutzgesetzgebung bzgl. Legehennenhaltung zur Verf√ľgung.

http://www.tierheim.at/front_content.php?idcat=135&idart=310


Ebenfalls bemerkenswert der folgende "offene Brief" Hibmanns an die VgT:
Zitat:
Toni's Freilandeier
Die besten Eier unter der Sonne


Verein gegen Tierfabriken
Waidhausenstrasse 13/1
1140 WIEN

Glein, am 16. Juni 2008

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im Zuge meiner T√§tigkeit zur F√∂rderung des Tierschutzes im Allgemeinen und auch im Zuge meiner T√§tigkeit in der Kontrollstelle f√ľr artgem√§sse Nutztierhaltung im Besonderen, arbeite ich nun schon seit dem Jahre 2002 intensiv mit DDr. Martin Balluch, J√ľrgen Faulmann und auch David Richter zusammen. In all diesen Jahren habe ich zu keiner Zeit auch nur in der geringsten Weise bemerkt, dass diese Herren illegalen
Aktionen zur Sch√§digung oder Bedrohung von Menschen in der Tierindustrie positiv gegen√ľberstanden, geschweige denn, dass sie sich an solchen Aktionen beteiligt haben.

Vielmehr waren sie sehr daran interessiert, die vom Gesetzgeber gew√ľnschten Ver√§nderungen im Tierschutzbereich mit zutragen und dar√ľber hinaus in ihrer Funktion als Eigent√ľmer der Kontrollstelle f√ľr artgem√§sse Nutztierhaltung, Regelungsentw√ľrfe und Petitionen f√ľr eine verbesserte Nutztierhaltung einzubringen. So waren die Genannten
auch massgeblich an der Entstehung des Bundestierschutzgesetzes beteiligt. Die wertvolle Arbeit dieser Herren hat den österreichischen Tierschutz entscheidend mitgeprägt und hat es schliesslich möglich gemacht, dass sich der Tierschutz auf
europäischer Ebene so positiv weiterentwickelt hat.

Mit Hilfe dieser Arbeit und den Menschen die dahinter stehen, haben wir in √Ėsterreich und in Europa sehr hohe Tierschutzstandards geschaffen, auf die wir mit Recht stolz sein
k√∂nnen. In diesem Sinne m√∂chte ich mich pers√∂nlich bei DDr. Martin Balluch, J√ľrgen Faulmann und David Richter f√ľr die zu jeder Zeit gute und vern√ľnftige Zusammenarbeit bedanken.

Jedwede Verbesserung oder √Ąnderung im Nutztierbereich wurde von diesen Herren akzeptiert und im Einvernehmen mit den betroffenen Bauern und Vermarktern umgesetzt.

Dies hat dazu gef√ľhrt, dass die genannten Herren einen nicht unwesentlichen Anteil an der hohen Akzeptanz der Boden- und Freilandhaltung in √Ėsterreich haben.

Die Tierschutzorganisationen konnten mit ihren Mitarbeitern nicht nur Erfolge f√ľr die Weiterentwicklung des nationalen und internationalen Tierschutzes erzielen, sondern haben durch ihr Engagement mitgeholfen, zahlreichen kleinen b√§uerlichen [Tierausbeutungs-, AS]Betrieben eine wirtschaftliche Existenz zu geben. Dies sollten wir neben all den Vorw√ľrfen nicht vergessen.

Ich w√ľnsche mir, dass durch die rasche Aufkl√§rung aller Verdachtsmomente eine Inhaftierung der genannten Personen nicht mehr notwendig ist, und ich auch k√ľnftig in der gewohnt professionellen Art mit ihnen im Sinne des Schutzes von Mensch und Tier zusammenarbeiten kann.

Mit vorz√ľglicher Hochachtung und freundlichen Gr√ľssen
[Unterschrift]
Toni Hubmann

[TONI HUBMANN, TONI¬īS HANDELS GMBH
Glein 14, A-8720 Knittelfeld, T +43 (0) 3512 / 85725, F +43 (0) 3512 / 85725-4, E office@tonis.at, I www.tonis.at
UID: ATU 44912305, FN: 160917v LG Leoben]

http://www.vgt.at/actionalert/repression/prominente/offener%20Brief%20Toni%20Hubmann%20Juni%202008.pdf


Meine Hervorhebungen.

Ein Eierproduzent als VgT-Mitglied und -"Nutztierexperte" - ja, das passt. Und es gibt immer noch Leute, die Balluch und Co f√ľr "Tierrechtler" halten.

Und jetzt geh√∂rt Hubmann auch zu denen, die es ganz toll finden, m√§nnliche K√ľken (er nennt sie laut Presseaussendung "liebevoll die 'Br√ľder der Legehennen'") erst ein paar Tage sp√§ter (als "ein herk√∂mmliches Masth√§hnchen. Das schl√§gt sich nat√ľrlich in einem besonders delikaten Geschmack nieder") zu ermorden. "N√§chstes Jahr sollen es bereits 5.000 sein, sodass schon bald deutlich mehr Jungh√§hne ihrem ansonsten √ľblichen Schicksal entkommen k√∂nnen" und sich stattdessen freuen k√∂nnen: "Die ersten 140 werden in den n√§chsten Wochen verspeist."

Achim

Die sgn. "vegane Gesellschaft Deutschland" - eine Retrospektive

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Da ich st√§ndig gefragt werde (heute sogar auf der "Zeil" *augenroll*) hier mal ein paar Infos √ľber die sogenannte "vegane Gesellschaft Deutschlands" - aus Zeitmangel kopiere ich einfach ein paar Beitr√§ge, die ich vor etwa einem Jahr geschrieben habe. Was √ľbrigens zeigt, dass jeder, der sich auch nur ein wenig informiert, von Anfang an h√§tte wissen k√∂nnen, was wirklich dahintersteckt. Einiges ist inzwischen √ľberholt (nicht zuletzt dank des aktuellen Zwergenaufstands, in dem Schneider und Co, die ja massiv Vagedes und die VGD bis vor wenigen Tagen als treue Vasallen gegen jede Kritik zu immunisieren versuchten, w√§hrend sie nun pl√∂tzlich umgeschwenkt sind, ist ja einiges mehr bekannt, wor√ľber damals nur spekuliert werden konnte - nicht dass es da nicht schon ausgereicht h√§tte; zudem gab es neue Ereignisse wie etwa die Kohabitation mit der Supreme-Master-Sekte uvm.).

Zitat: Achim Stößer - 06.11.10, 21:08
Vielleicht informierst Du Dich mal, was dahintersteckt, statt blind diesen Abzockverein zu empfehlen.


Zitat: gelöschter Benutzer - 09.11.10, 10:53
Christiane, daß die "Vegane Gesellschaft e.V" nicht gerade erbaut war, als sie bemerkt hat, daß die .de-Domain schon weg war, dachte ich mir auch schon.
Ich denke aber eher, daß "Anthroposophen" der Dorn im Auge ist und ja wahrscheinlich auch diese Spendenaufrufe.

W√§re sch√∂n, wenn sich Achim selbst mal dazu was sagen w√ľrde. Tust Du das bitte, Achim? Ich mag nicht "auf Deine Kosten" weiter raten!

Und nat√ľrlich hat Maqi einen ganz erheblichen Anteil an der veganen Bewegung! Leider sind Tierrechtler in unserer Gesellschaft per se die B√∂sen (die Wirklichkeit h√∂rt kaum einer gern, lieber tr√§umt man weiter von der sch√∂nen heilen Welt), daher haben Landwirte, Antroposophen oder Restaurantbesitzer bei der Presse wohl die besseren Karten.


Zitat: Lisa Vegan - 10.11.10, 00:54
Also...! - Als ich das erste Mal auf die Website von der neuen "Deutschen Gesellschaft f√ľr Vegane Ern√§hrung" ging, fiel mir direkt als eine der 4 Men√ľpunkte "Spenden" auf...! - Was hat eine Vegane Gesellschaft mit Spenden zu tun??? Kann man sich etwa nur durch Spenden vegan ern√§hren oder wie??? Ach ne, das geht wahrscheinlich an Hof Butenland? Da kann ich doch direkt an Hof Butenland spenden...! Und was mir noch aufgefallen ist: "Deutschland isst vegan", nicht etwa "lebt vegan"...? Das √§rgert mich, ich finde das beschr√§nkt! Erst dachte ich, juhu, eine vegane Gesellschaft in Deutschland, direkt nach dem Weltvegantag. Aber wenn sich die nur aufs Essen beschr√§nkt... *Achselnzuck*

Ach ja, ich bin √ľbrigens selbst vor fast 3 Jahren durch Maqi (bzw. das Tierrechtskochbuch) vegan geworden! Also was is deren Problem???


Zitat: Achim Stößer - 17.11.10, 22:37
Zunächst mal die Bitte, die Gruppenbeschreibung zu beachten:
>>die Diskussionen hier werden idR nicht moderiert und sind daher voller Desinformation und anderem Unfug. Wer sinnvoll diskutieren/sich informieren will, kann das unter http://tierrechtsforen.de, http:/veganismus.de (insbesondere im FAQ), im Tierrechtskochbuch usw. tun. Sollte dringend eine Löschung eines Beitrags erforderlich sein, bitte per E-Mail darauf hinweisen.
<<
Ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen, oder?

Zu "ich seh nichts schlimmes auf der Website", "wo sind die Quellen" etc. Meine G√ľte, wie naiv kann man sein. Wie w√§r's mit einfach mal Augen aufmachen? Geht das jetzt wieder los wie mit UL http://maqi.de/ul damals? Mu√ü ich immer Quellen f√ľr "der Eiffelturm steht in Paris" nennen?

Einige Kritikpunkte wurden ja schon genannt. Zu meiner Aussage, das sei ein Abzockverein (nach all den Jahren sollte doch eigentlich bekannt sein, dass wir uns Kritik nicht aus den Fingern saugen):

1. die massiven Spendenaufforderungen auf der Website sind ja kaum zu √ľbersehen
2. Einfach mal ein bi√üchen √ľber die Begriffe informieren, die Vagedes bereits *markenrechtlich* gesichert (oder dies versucht) hat.
3. Dann noch die Verstrickungen mit der zufällig passenden Firma seiner Frau
usw. usw.

Nat√ľrlich gibt es weitere Kritikpunkte, etwa die petaeske http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html Vorgehensweise, der Unveganismus (der Grunder, der sagt er sei seit 5 Jahren vegan, habe aber am Anfang [nicht: vorher] seines Veganismus(!) Butter gegessen[paraphrasiert] . Was soll das f√ľr ein Veganismus sein?); oder Aush√§ngepromi Kindermann, die als vegan ausgegeben wird, es aber nicht ist, wie auf ihrer eigenen Website zu lesen reitet sie) usw. usw.

Ach ja, dass, wie hier zu sehen *Un*veganer von diesem Verein begeistert sind, ist ja wohl auch vielsagend ...

Ich habe aber weder Zeit noch Lust, das alles hier und jetzt en detail auszubreiten.

Es ist doch wohl nicht zu viel verlangt, sich, bevor man f√ľr so einen Verein wirbt, mal ein bi√üchen zu informieren (und nein, deren Website zu lesen gen√ľgt nicht unbedingt). Aber nein, auptsache ersmal "gef√§llt mir"-Links verteilen, egal, was man damit anrichtet.

Zu den Trollen hier: wer mir denen diskutiert, ist selbst schuld. Was die Moderation hier angeht, siehe oben. Wer sinnvoll diskutieren will kann das in unseren Foren, nicht aber im Sumpf solcher Gruppen, tun.

Zu vegane Gesellschaft √Ėsterreich: naja, wer m√∂chte, dass mit seinen Spendengeldern Balluchs Skiurlaub finanziert wird, und sich einbildet, das w√ľrde den Veganismus voranbringen ...

Zu Pflanzenrechten: http://veganismus.de/vegan/faq-sonstiges.html .

Zum Wunsch, diesen Thread zu l√∂schen: zu sp√§t, wenn auch eigentlich berechtigt. Zuk√ľnftig zeitnah PER MAIL (sorry f√ľrs schreien, aber offenbar ist es nicht so einfach, das klein geschrieben zu lesen), weil ich nur selten hier bin.

Und schließlich zum Märchen von der Notwendigkeit von Ablaßhandel ("Spendensammeln"): http://maqi.de/txt/agenda.html

(Mehr fällt mir nicht mehr ein, ich habe den Megathread gestern gelesen.)

Und nun danke an alle, die mir hiermit wieder wertvolle Zeit gestohlen haben.


Zitat: Achim Stößer - 18.11.10, 22:34
Carmen, Du musst nicht wissen, wo der Eiffelturm steht. Aber wenn der Fremdenf√ľhrer in Paris es Dir sagt und Du bezweifelst es, obwohl Du es mit ein paar Klicks googeln kannst und sagst "ich sehe ihn nicht", obwohl Du direkt daneben stehst, dann ist *das* arrogant und unversch√§mt. Berechtigte und zwingend notwendige sowie ethisch gebotene Kritik, wie Du das getan hast, als " kleinlichen Kommentar" zu diffamieren, erst recht.

Und wie in der Gruppenbeschreibung zu lesen, habe ich diese Gruppe "geerbt". Unfreiwillig.

Wenn Du nicht akzeptieren willst, dass ich meine Zeit sinnvoller nutzen m√∂chte, als den Leuten die Schn√ľrsenkel zu binden (oder Trolle auszusieben usw.), kann ich Dir auch nicht helfen.

Aber vielleicht denkst mal dar√ľber nach, ob Du Deine Zeit nicht auch n√ľtzlicher verwenden k√∂nntest. Z.B. h√§ttest Du, statt obiegn Beitrag zu schreiben, Dich √ľber die Machenschaften des pseudo"veganen Gesellschaft"s-Vereins informieren k√∂nnen. Nur so als wohlgemeinter Rat.


Zitat: Achim Stößer - 22.11.10, 13:59
1. Der Herr Stößer wurde nicht bei der Bundeswehr ausgebildet, der Herr Stößer hat dieBundesrepublik verklagt, um nicht zur Bundeswehr zu gehen, denn der Herr Stößer ist Pazifist. http://achim-stoesser.de

2. Balluchs Skiurlaub ist in den entsprechenden Proze√überichten nachzulesen und somit kaum ein "Ger√ľcht".

Get a clue.


Zitat: Achim Stößer - 28.11.10, 14:32
Von Unterschlagung war nicht die Rede, das spr√§che ja erstmal nur gegen Balluch, nicht gegen die Vg√Ė per se.

Balluchs Skiurlaub war auch nur ein Beispiel. Allgemein werden eben Balluch & Co von Spendengeldern *bezahlt*.

Wer also Balluchs Skiurlaub bezahlen will, kann an die Vg√Ė spenden. Nat√ľrlich ist nicht gesichert, dass nun gerade diese Euros in Skiwachs flie√üen, denn damit werden auch die Kuscheleien mit der Sekte UL finanziert und Balluchs L√ľgenpropaganda gegen Tierrechtler, siehe http://maqi.de/txt/ul.html .

Oder auch dank der entsprechenden Verflechtung VG√Ė/VgT die Propaganda f√ľr "die ach so tolle "Freilandhalung" (http://tierrechtsforen.de/s/balluch , z.B. http://veganismus.ch/foren/search.php?f=6&search=%2Bballuch+%2Bfreilan... -> http://tierrechtsforen.de/1/3271/3290 ). Da w√§re es besser, das Geld zu verbrennen.

Wer dagegen Sinnvolles mit seinem Geld anfangen will, kann z.B. http://maqi.de/txt/veganismusbilder.html etc. kopieren/drucken lassen/plakatieren (eine ganzseitige Anzeige Im Spiegel oder der Zeit w√§ren auch nicht schlecht, also kann niemand sagen, er h√§tte zu viel Geld und w√ľsste nicht, wohin damit) und weiss, dass ich dann mit dem Geld sicher nicht meinen Skiurlaub (oder Werbung f√ľr Freilandeier) finanziere (zumal ich seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht habe, sondern meine Ressourcen in Tierrechtsarbeit investiert).


Zitat: Weltweit > Gemeinn√ľtzigkeit & Ehrenamt > Politik > Gruppe: Wir sind Veganer
Vegane Gesellschaft e.V.
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Frank Burger Individuell - 22.11.10, 18:25
Man sollte sich aber zuweilen gegen staatliche Gewaltmacht, somit auch Bundeswehr wehren, wenn die net sauber tickt, oder ticken kann. Somit sind Achim und ich wohl keine Wehrverweigerer, wollen unsere Wehr aber nicht in zweifelhafte Dienste stellen -

Wobei genau da die Schwierigkeit der Differenzierung liegt. Aber das Prinzip des absoluten Gehorsam, kann logischer Weise nicht eigen- und gewissenverantwortet sein.

Wenn ich falsch liege zieh mir eins √ľber Achim. Dann spreche ich nur f√ľr mich.

Isabel Schreiner - 23.11.10, 10:41
"2. Balluchs Skiurlaub ist in den entsprechenden Proze√überichten nachzulesen und somit kaum ein "Ger√ľcht"."


Hallo Achim,

wenn Du von Prozessberichten sprichst, meinst Du dann die √∂ffentlich zug√§nglichen Berichte in den Medien ZU dem Strafprozess in √Ėsterreich? Oder meinst Du andere, m√∂glicherweise beh√∂rdliche Berichte?

Und als nächste Frage: Wird in diesen Berichten davon gesprochen, dass Balluch seinen Skiurlaub mit Spendengeldern finanziert habe oder ist das Deine persönliche Schlussfolgerung?

Ich bin mit den Details des Prozesses gegen die Tierrechtler in √Ėsterreich nicht wirklich vertraut. Wenn es √∂ffentlich zug√§ngliche Berichte sind, aus denen Du Dein Wissen hast, die m√∂glichweise sogar im Netz zu finden sind, werde ich das auch gerne mal nachlesen. Hast Du einen Link dazu?

gelöschter Benutzer - 23.11.10, 12:02
"Wenn ich falsch liege zieh mir eins √ľber Achim."

DAS nenne ich mal angemessenes Verhalten einem Gruppengr√ľnder gegen√ľber! :-D

Rolf Borkenhagen - 23.11.10, 17:18
"Wenn ich falsch liege zieh mir eins √ľber Achim."

~~~~~~~~~
schleimern .. ist das konkretere

Isabel Schreiner - 23.11.10, 17:37
Hat ihm aber auch nichts gen√ľtzt. ;-)

Achim Stößer - 28.11.10, 14:32
Von Unterschlagung war nicht die Rede, das spr√§che ja erstmal nur gegen Balluch, nicht gegen die Vg√Ė per se.

Balluchs Skiurlaub war auch nur ein Beispiel. Allgemein werden eben Balluch & Co von Spendengeldern *bezahlt*.

Wer also Balluchs Skiurlaub bezahlen will, kann an die Vg√Ė spenden. Nat√ľrlich ist nicht gesichert, dass nun gerade diese Euros in Skiwachs flie√üen, denn damit werden auch die Kuscheleien mit der Sekte UL finanziert und Balluchs L√ľgenpropaganda gegen Tierrechtler, siehe http://maqi.de/txt/ul.html .

Oder auch dank der entsprechenden Verflechtung VG√Ė/VgT die Propaganda f√ľr "die ach so tolle "Freilandhalung" (http://tierrechtsforen.de/s/balluch , z.B. http://veganismus.ch/foren/search.php?f=6&search=%2Bballuch+%2Bfreilan... -> http://tierrechtsforen.de/1/3271/3290 ). Da w√§re es besser, das Geld zu verbrennen.

Wer dagegen Sinnvolles mit seinem Geld anfangen will, kann z.B. http://maqi.de/txt/veganismusbilder.html etc. kopieren/drucken lassen/plakatieren (eine ganzseitige Anzeige Im Spiegel oder der Zeit w√§ren auch nicht schlecht, also kann niemand sagen, er h√§tte zu viel Geld und w√ľsste nicht, wohin damit) und weiss, dass ich dann mit dem Geld sicher nicht meinen Skiurlaub (oder Werbung f√ľr Freilandeier) finanziere (zumal ich seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht habe, sondern meine Ressourcen in Tierrechtsarbeit investiert).

Achim Stößer - 28.11.10, 15:21
So, aber eigentlich soll es hier ja nicht um die VG√Ė gehen, sondern um die VGD.

Was mich mal interessieren w√ľrde ist ein Feedback derer, die ganz entsetzt waren √ľber meine Kritik. Hier wurde ja nun einige Belege angef√ľhrt. Noch nicht erw√§hnt wurde glaube ich z.B. die Verstrickung Vagedes' mit der Tierschutzpartei. Zum einen hat er auch in dieser Richtung Wortmarken gesichert (Stichwort Abzocke), zum anderen ist er da als Landesvorsitzender(?) involviert. Mal davon abgesehen, dass die TSP per se sch√§dlich ist (vgl. http://tierrechtspartei.de/tierschutzpartei ) hat diese uns wegen unserer Domain "tierrechtspartei.de" den UL-Umfeld-Anwalt Storr auf den Hals gehetzt. Vagedes hat versucht "vegane Gesellschaft" als Wortmarke zu registrieren. Man ahnt schon, was uns da wegen http://vegane-gesellschaft.de gedroht h√§tte ...

Was mich nun interessieren w√ľrde: sind die, die so entsetzt waren √ľber meine Kritik inzwischen zur Einsicht gekommen, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist, diesen Verein blind zu empfehlen (zumal meine Kritik anscheinend ja auch andernorts durchgehechelt wurde), oder glaubt immer noch jemand, dass er unterst√ľtzt werden sollte?


Zitat: Achim Stößer - 09.12.10, 14:16
Danke, Szusza.

Was ist mit den anderen?

Grade hat die sgn. vegane Gesellschaft ja Tiere ermordet, um einen Werbefilm zu drehen ...


Zitat: Brigitte Faust - 09.12.10, 16:36
Es werden nicht nur Tierausbeuterprodukte GEZEIGT sondern.... irgendjemand muss die "Ware" ja auch bezahlt, also auch Tiermorde finanziell unterst√ľtzt haben - sehr merkw√ľrdig das ganze!


Zitat: Achim Stößer - 10.12.10, 14:13
"Es werden nicht nur Tierausbeuterprodukte GEZEIGT sondern.... irgendjemand muss die "Ware" ja auch bezahlt, also auch Tiermorde finanziell unterst√ľtzt haben - sehr merkw√ľrdig das ganze! .."

Nicht nur finanziell unterst√ľtzt, sondern *in Auftrag gegeben* wie jeder andere, der einen Auftragsm√∂rderbezahlt - vgl. http://vegetarier-sind-moerder.de/taeter .

*Zeigen* ist ja per se sinnvoll: http://maqi.de/bilder/aktionen.html . Die Leichenberge in den KZs wurden den Bewohnern der umliegenden Dörfer ja auch gezeigt nach Kriegsende.

Aber wir bezahlen ja - im Gegensatz zu anderen - nichtmal Eintritt in Zoos etc. um die entsprechenden Bilder zu machen (ja, das geht).

Ob ich den Spot meine, wei√ü ich nicht (hier ist die anzeige deaktiviert): es geht um den, bei dem die Leichen, Eier etc., die die "vegne gesellschaft" gekauft hat, √ľber ein Flie√üband gezogen werden, wobei es wie in der M√ľllermiclhwerbung entsprechende Tierger√§usche dazu gibt.

Und √ľbrigens sind viele Protagonisten der VG eh nicht vegan, so etwa die Reiterin Kindermann oder der Ortsgruppenleiter der ersten Ortsgruppe (Oldenburg), bekennedner Unveganer (Honig, Gelatine usw.) und entarvter Antiveganer (siehe http://tierrechtsforen.de/1/8850/8918 und http://tierrechtsforen.de/1/8850/9015 ).

"Ist denn sicher, dass die Produkte GEKAUFT wurden? "

Was denn sonst? Geliehen, umverpackt, zur√ľck ind ir Originalpackung, zur√ľckgegeben? Habe ich nicht gesagt, dass das an den neutralsierten verpackungen zu erkennen ist?

Oder ist das ein Zeichentrickfilm?

Hallo?

Aber bitte, frag doch mal nach, bin gespannt auf die Antwort. und hier kann Vagedes sie nicht - wie bei Boller geschehen - wegzensieren lassen.

√úbrigens arbeitet ka die V‚ā¨gan‚ā¨ G$‚ā¨llschaft D‚ā¨ut$chland eng mit einer anderen Kommerzseite, vegan.de zusammen, die haben damals f√ľr ihren Werbespot (mit Gina Wild) jau auch ein Rind o.√§. ermordet f√ľr die dort verwendeten Leichenteile.

"Wenn sie es schaffen, auf Ihrem Weg, die Tierschutzpartei (also UL) wieder loszuwerden"

Tja, ich habe bis vor ein paar tagen gesagt, ich kannte Vagedes bisher nicht, aber dann habe ich zufällig einen Mauilwechseln mit ihm von vor einem Jahr gefunden, indem er die Machenschaften der TSP und des UL massiv verteidigt hat (u.a. mir - ich bin ha nun bekanntlich Antitheist, sihe http://achim-stoesser.de/atheismus und http://antitheismus.de ) von der katholischen krche bezahlt zu werden o.ä. - also eben die typische Sektenpropaganda.

Und am besten w√§re es, wir w√§re UL und die TSP los ... und nat√ľrlich die Pseudovegankommerzgesellschaft.


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 01:39
ich hab in FB in den zig Threads der VGD zu diesem Spot u.a. gefragt, woher die Leichenteile stammen. Die VGD h√§lt sich ungewohnt bedeckt, w√§hrend zwei Personen √ľber mich herfallen. Einen davon erinnere ich "gef√§hrlich" an Achim St√∂√üer :-O, "der einst Attila Hildmann vorgeworfen hat, f√ľr PRO7 nicht nur Tofuburger gegrillt zu haben, sondern mit der Grillzange auch die Burger aus Fleisch ber√ľhrt hat...." ups :-D


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 11:54
Ohlala! :-)

Die VGD nimmt Stellung!
___________________

kinospot: welche absicht steckt hinter vorwurf?

die vegane gesellschaft deutschland e. v. sieht sich einem seltsamem vorwurf ausgesetzt. in ihrem kinospot l√§sst sie die tiere ‚Äúsprechen‚ÄĚ, die den t√§glichen konsumgewohnheiten zum opfer fallen. christiane f. verbreitet zur zeit folgende falschaussage, die offenbar das ziel verfolgt, dem ansehen des jungen vereins zu schaden: die vegane gesellschaft deutschland h√§tte spendengelder ausgegeben, um tierleichen f√ľr den spot zu kaufen.

ein solcher konstruiert wirkender vorwurf l√§sst nicht nur fragen aufkommen, danach etwa, wem die verbreitung einer solchen aussage nutzt. die aussage ist auch schlicht falsch. denn in dem supermarkt wurden die mit tierleid verbundenen produkte, da wo es ging, wieder zur√ľckgegeben bzw. wurden containerte produkte verwendet, die zuvor im m√ľllcontainer landeten.

der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will.

‚Äúmit spendengeldern hat das jedenfalls √ľberhaupt nichts zu tun‚ÄĚ, sagt christian vagedes ‚Äúwir haben die einzugserm√§chtigungen aus banktechnischen gr√ľnden noch gar nicht einziehen k√∂nnen. alle f√ľr den spot ausgegebenen gelder stammen ausschlie√ülich von denen, die daran beteiligt waren, den spot √ľberhaupt zu erm√∂glichen. frau f. beleidigt offenbar gezielt alle idealistischen menschen, die ihre zeit aufbringen, um etwas gutes auf die beine zu stellen. schade, dass wir uns nach wenigen wochen √∂ffentlichkeit diesem kontraproduktiven druck ausgesetzt sehen und uns jetzt f√ľr etwas rechtfertigen sollen, was im vergleich zur t√§glichen realit√§t, die wir durch den spot √§ndern wollen, nicht einmal ins gewicht fallen w√ľrde, wenn der absurde vorwurf wahr w√§re. aber es ist ja nicht einmal so ist, wie uns frau f. es vorwirft.‚ÄĚ

die vegane gesellschaft deutschland erkl√§rt zu dem, dass sie nicht dazu bereit ist ‚Äúein resonanzverst√§rker f√ľr schlechte laune und gen√∂rgel‚ÄĚ zu sein, sie will stattdessen menschen begeistern und motivieren. ‚Äúdas ist uns bereits gut gelungen‚ÄĚ. sie fordert alle menschen, die diese botschaft verstehen, dazu auf, die vegane gesellschaft deutschland gerade jetzt mit allen m√∂glichkeiten zu unterst√ľtzen.

‚Äújeder, der die gute botschaft unserer arbeit versteht, kann und soll sich selbst einbringen. es tut uns leid, dass andere organisationen in der vegangenheit mit spendengeldern nicht immer gut genug umgegangen sind. es w√§re bedauernswert, wenn die vegane gesellschaft deutschland e.v. und auch andere gute vereine jetzt darunter leiden m√ľssten, weil nicht genug spenden reinkommen, denn unsere wichtige arbeit l√§sst sich ausschlie√ülich √ľber spenden finanzieren‚ÄĚ.

wer uns gerade jetzt unterst√ľtzen m√∂chte, besucht unsere aktuelle spendensammelaktion:

http://www.vegane-gesellschaft.org/spendenaktion

man kann jetzt auch einfach per SMS spenden. sicher und anonym, der eingang der spende wir auf der seite der spendenaktion angezeigt.

Quelle
http://www.vegane-gesellschaft.org/2010/12/11/kinospot-welche-absicht-...


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 15:48
Da hat sich jemand noch nicht so genau informiert was heut alles von Supermärkten, Restaurants usw. weggeworfen wird...

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 15:50
---da wo es ging, wieder zur√ľckgegeben ---

Frischware kann man √ľbrigens nur dann zur√ľckgeben (bzw. umtauschen!), wenn sie vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum verdorben ist!
Also, gingen die Fleischwaren, der K√§se, die Milch und das Gem√ľse schon mal garnicht...

Siehe:
Auch bei einem "normalen" Vertragsabschluss im Laden steht dem Verbraucher kein Widerrufs- oder R√ľckgaberecht zu. Zwar ist es mittlerweile gang und g√§be, dass gegen die Vorlage des Kassenbons auch in Gesch√§ften Waren zur√ľckgegeben werden k√∂nnen, aber eine gesetzliche Verpflichtung besteht f√ľr den Verk√§ufer nicht. Vielmehr sind die Kunden auf seine Kulanz angewiesen. Eine Ausnahme gibt es dann aber doch: Weist die Ware bei Erhalt einen Mangel auf oder ist besch√§digt, greift das Gew√§hrleistungsrecht. Demnach muss der Verk√§ufer den Mangel durch Reparatur oder Nachlieferung mangelfreier Ware ausr√§umen. Wenn diese "Nacherf√ľllung" nicht erfolgreich ist oder der Verk√§ufer sich weigert, kann der Kunde vom Vertrag zur√ľcktreten - der Verk√§ufer ist dann zur Erstattung des Kaufpreises verpflichtet.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/faqwiderrufsrecht100.html

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 15:51
@Carolin:

Magst Du damit sagen, die Supermärkte oder Restaurants schmeissen Sachen weg, die das MHD noch nicht erreicht haben?
Gerade bei Fleisch, dachte ich, wird es genau anders rum gehandhabt! :-O

Brigitte Faust - 11.12.10, 16:01
---der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will.---

VORSICHT! Bedenkliche Aussage!

Bei den Judenverfolgungen hat sich die Frage oft gestellt und wird auch heute immer noch heiß diskutiert:

Ist es ethisch vertretbar, das Leben eines Unschuldigen zu opfern wenn man daf√ľr viele Leben retten kann?

Die Frage wird von der Ethik mit einem klaren NEIN beantwortet!

Ich hoffe, dass ich nie vor dieser Entscheidung stehen werde.

Die VGD hat einen entscheidenden Fehler gemacht, sie hätte VOR der Veröffentlichung darauf hinweisen sollen, dass die "Ware" NICHT GEKAUFT wurde. Denn wenn ich ganz ganz ehrlich bin, ich war ebenfalls ziemlich "irritiert" als ich den Werbespot zum ersten mal gesehen hatte.

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:01
http://www.youtube.com/watch?v=rfOj4UWf408
gehört nicht zum Thema ist aber interessant


und mal ehrlich - sind alle Menschen in eurem Umfeld Veganer?
wenn ich einen Sport drehen will gehe ich zu meinen Eltern an den K√ľhlschrank, nehme etwas heraus, filme es und lege es wieder zur√ľck

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:07
---wenn ich einen Sport drehen will gehe ich zu meinen Eltern an den K√ľhlschrank, nehme etwas heraus, filme es und lege es wieder zur√ľck ---

Genau, super Idee!
Das hat die Verfasserin des Textes √ľber Christianes Vermutungen aber nicht geschrieben, geschweige denn die vegane Gesellschaft gemacht! :-(

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:16
Carolin, warum lenkst du denn dauernd ab? Was hat "unser" Umfeld mit dem Spot zu tun?

Es geht um die VGD, die sich mMn mehr schlecht als recht rausredet.
Verstehst du? Die VEGANE Gesellschaft!
So ein Fehler DARF da nicht passieren! Warum hat man keine Nachbildungen bzw. "naturgetreue" Attrappen verwendet?

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:21
w√ľrde mich langsam echt mal interessieren wie manche von euch so leben...
bei der einstellung darf man ja keinen supermarkt mehr betreten... geschweige denn mit Menschen umgang pflegen die tierische Produkte konsumieren...

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:22
Ich halte deine Hetze f√ľr das √úbel Christiane...

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:22
Bin "ICH" die vegane Gesellschaft Deutschland? Komm mal wieder runter von deinem Ross!


"Carolin"/"gel√∂schter Benutzer", die hier die offensichtliche L√ľge, die (umverpackten!) Leichenteile etc. w√§re "zur√ľckgegeben" worden, zu decken versucht, indem sie suggeriert, die sgnVGD-Opfer w√§ren von "bekannten" "ausgeliehen" worden (entgegen der Supermarktlegende auf der offiziellen Website) ist Carolin Iseler, damals(?) Ortsgruppenleiterin (o.√§.) der Frankfurter sgnVGD.) Hier √ľbrigens der Original-Werbespot - interessant, dass M√ľllermilch mit den gleichen Mitteln wirbt wie Vagedes: http://www.youtube.com/watch?v=2upLnHEcN34 .

Zitat: Andreas Zerndt - 11.12.10, 18:36
hat sie nicht runter genommen ... linke Spalte, ganz unten ...


"Die VGD hat einen entscheidenden Fehler gemacht, sie hätte VOR der Veröffentlichung darauf hinweisen sollen, dass die "Ware" NICHT GEKAUFT wurde."

Aha klar ... EIN Fehler und schon kann man die ganze Gesellschaft in die Tonne treten?
wer nichts tut, macht keine Fehler ... wär das also besser gewesen???


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 18:43
Moment mal, Andreas! Ich habe eine VERMUTUNG aufgestellt und wollte eine Antwort auf meine Fragen. Der nun öffentliche Angriff der VGD gegen meine Person steht in keinster Relation! Das Ganze wird immer dubioser, um nicht zu sagen lächerlicher!

Ich hab den Text √ľbrigens auch gefunden, es ist nicht mehr derselbe. Der Schlusssatz ist bemerkendwert:

"kinospot: absurder vorwurf, wem nutzt er?
die vegane gesellschaft deutschland sieht sich einem merkw√ľrdigem vorwurf ausgesetzt:

in ihrem kinospot l√§sst sie die tiere ‚Äúsprechen‚ÄĚ, die den t√§glichen konsumgewohnheiten zum opfer fallen. es kursiert zur zeit folgende falschaussage,

die offenbar das ziel verfolgt, dem ansehen des jungen vereins zu schaden: die vegane gesellschaft deutschland h√§tte spendengelder ausgegeben, um tierleichen f√ľr den spot zu kaufen.

ein solcher konstruiert wirkender vorwurf l√§sst nicht nur fragen aufkommen, danach etwa, wem die verbreitung einer solchen aussage nutzt. die aussage ist auch schlicht falsch. denn in dem supermarkt wurden die mit tierleid verbundenen produkte, da wo es ging, wieder zur√ľckgegeben bzw. wurden containerte produkte verwendet, die zuvor im m√ľllcontainer landeten.

der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will.

‚Äúmit spendengeldern hat das jedenfalls √ľberhaupt nichts zu tun‚ÄĚ, sagt christian vagedes ‚Äúwir haben die einzugserm√§chtigungen aus banktechnischen gr√ľnden noch gar nicht einziehen k√∂nnen. alle f√ľr den spot ausgegebenen gelder stammen ausschlie√ülich von denen, die daran beteiligt waren, den spot √ľberhaupt zu erm√∂glichen. frau f. beleidigt offenbar gezielt alle idealistischen menschen, die ihre zeit aufbringen, um etwas gutes auf die beine zu stellen. schade, dass wir uns nach wenigen wochen √∂ffentlichkeit diesem kontraproduktiven druck ausgesetzt sehen und uns jetzt f√ľr etwas rechtfertigen sollen, was im vergleich zur t√§glichen realit√§t, die wir durch den spot √§ndern wollen, nicht einmal ins gewicht fallen w√ľrde, wenn der absurde vorwurf wahr w√§re. aber es ist ja nicht einmal so ist, wie uns frau f. es vorwirft.‚ÄĚ

die vegane gesellschaft deutschland erkl√§rt zu dem, dass sie nicht dazu bereit ist ‚Äúein resonanzverst√§rker f√ľr schlechte laune und gen√∂rgel‚ÄĚ zu sein, sie will stattdessen menschen begeistern und motivieren. ‚Äúdas ist uns bereits gut gelungen‚ÄĚ. sie fordert alle menschen, die diese botschaft verstehen, dazu auf, die vegane gesellschaft deutschland gerade jetzt mit allen m√∂glichkeiten zu unterst√ľtzen.

‚Äújeder, der die gute botschaft unserer arbeit versteht, kann und soll sich selbst einbringen. es tut uns leid, dass andere organisationen in der vegangenheit mit spendengeldern nicht immer gut genug umgegangen sind. es w√§re bedauernswert, wenn die vegane gesellschaft deutschland und auch andere gute vereine jetzt darunter leiden m√ľssten, weil nicht genug spenden reinkommen, denn unsere wichtige arbeit l√§sst sich ausschlie√ülich √ľber spenden finanzieren‚ÄĚ.

wer uns gerade jetzt unterst√ľtzen m√∂chte, besucht unsere aktuelle spendensammelaktion:

http://www.vegane-gesellschaft.org/spendenaktion/#more-1185

man kann jetzt auch einfach per SMS spenden. sicher und anonym, der eingang der spende wir auf der seite der spendenaktion angezeigt:


sende VEGAN an 81190*

*5.00 EUR/SMS. Nur aus Deutschland.

nachtrag zum vorwurf: offenbar stecken hinter der vorwurfs-aktion (unser facbook wurde regelrecht gespamt) altbekannte strukturen, die immer dann auftreten, wenn in sachen vegan irgendwo in deutschland etwas positives unternommen wird."

Quelle
http://www.vegane-gesellschaft.org/kinospot-absurder-vorwurf-wem-nutzt...


Zitat: Rolf Borkenhagen - 11.12.10, 19:37
hei christiane ..

hab mir mal die zeit genommen zum großen teil die ganzen links durchzulesen - auch in facebook
wir sind ja offiziell vor ein paar tagen mitglied in der vgd geworden --

denke als öffentlichkeitreferentin von uns könntest/ solltest du einige fragen ganz offiziell an den vgd stellen .. die antworten werden wir hier und in der vgdseite von wkw veröffentlichen - ok ?


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 11:32
@Andreas:

---ob in dem Kinospot der Veganen Gesellschaft Deutschland "Leichenteile" verwendet worden sind---

Sie m√ľssen hier nicht so schinant sein. Leichenteile sind nunmal Leichenteile, sie k√∂nnen hier auch Kadaver schreiben. Da wird sie keiner f√ľr verurteilen!

---Mittlerweile wissen wir, dass die VGD weder diese Fleisch- und Wurstwaren gekauft hat noch daf√ľr Spendengelder aufgewendet hat.---

Ich weiß das mitnichten!

Ich wei√ü, da√ü man Frischware (besonders jene, die die K√ľhlkette verl√§√üt) im Handel (hier Supermarkt) nicht einfach ausleihen kann! DAS wei√ü ich!
Ich wei√ü auch, da√ü man Frischware nicht einfach wieder zur√ľckgeben kann, wenn sie nicht schon verdorben ist!
Und daß sich die VGD strafbar nach StGB macht (containern), kann ich mir auch schwer vorstellen.

Gestern abend habe ich mir das erste Mal die Seite der VGD genauer angeschaut und war recht erstaunt √ľber so manche Aussage dort. Einiges hat mich positiv √ľberrascht (Aussagen √ľber B12, Rezepte, bspw.) und anderes auch negativ (veganer Landbau oder Orthographie) und so sehr ich die Vorgehensweise einiger vieler Personen hier nicht nachvollziehen kann:
Die Beweispflicht bez√ľglich des Werbefilms liegt ganz klar bei der VGD!


---Hier wird einmal mehr die Behauptung aufgestellt, die "Leichenteile" seien nicht geliehen, sondern gekauft worden.---

Wo wurden die Kadaverteile geliehen?


---Und noch einmal wird die Behauptung formuliert, die VGD habe die entsprechenden Produkte gekauft und nicht containert oder geliehen. ---

Was hat die VGD nun gemacht?
Bisher konnte ich leider nur lesen, was sie nicht gemacht haben soll (gekauft).
Und noch eine Frage:
Wenn die VGD das nicht gekauft hat, warum wurde dann auf der Internetseite dieser beschwichtigende Satz veröffentlicht?

"der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will."

Meinen Kommentar zu diesen Satz spare ich mir, denn er könnte "leicht" sarkastisch ausfallen!


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 12:01
Wenn ich mich bei youtube umschaue fallen mir viele viele videos ins auge in denen gr√∂√ütes Tierleid zu sehen ist - die meisten der videos sollen aufr√ľtteln.
Was w√ľrdet ihr so jemandem sagen der ein solches video gedreht hat?

Hat diese Person mit Schuld am Töten weil er dokumentiert hat?
Hat diese Person mit Schuld weil sie nicht eingegriffen hat?
Hat diese Person mit Schuld weil die aufklären will?

Tut hier mal nicht so scheinheilig!


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 12:06
Carolin, jetzt mal Margarine bei des Gem√ľse...

...findest Du den Werbefilm der VGD aufr√ľttelnd?

Ich bitte Dich, Dich vor Deiner Antwort, in die Haut eines Fleischessers zu versetzen.

Ich finde, man kann das Eine nicht mit dem Anderen vergleichen. Der VGD-Film ist keine Doku, es ist Werbung!


Zitat: Andreas Schneider - 12.12.10, 12:22
Es ist schon faszinierend.

Anstatt dar√ľber zu debattieren, wo dieser Spot am besten laufen k√∂nnte, um m√∂glichst viele Menschen damit zu konfrontieren, dass ihr Fleisch nicht auf B√§umen w√§chst; dar√ľber zu debattieren, wie man die Wirkung eines solchen Spots noch verst√§rken k√∂nnte (Verteilen von Postkarten im Kinosaal vorab oder Infostand im Kino nach der Vorstellung), wird ger√§tselratet, ob die VGD nun ihrerseits die Wahrheit sagt oder l√ľgt.

Nun denn, wenn hier geglaubt wird, den Tieren damit zu helfen.

Meinetwegen.

Ich werde mich jetzt wichtigeren Dingen zuwenden.

Zum Beispiel der weiteren Koordination des Aufbaus lokaler Basisgruppen.

Der Organisation und Planung eines Weihnachts-Informationsstandes.

Sowie der kreativen Ausarbeitung von Ideen f√ľr zuk√ľntige Aktionen oder Kampagnen.

Wer hat Lust bei so etwas mitzumachen?

Einfach melden: oldenburg@vegane-gesellschaft.org


Ich w√ľrde mich √ľber Zuschriften sehr freuen!

Viele Gr√ľ√üe,
Andreas


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 12:38
@Andreas:

---wie man die Wirkung eines solchen Spots noch verstärken könnte---

Ich m√∂chte die Wirkung dieses(!) Filmes nicht verst√§rken. Denn mehr als ganz viele Fragezeichen wirft er nicht auf! So zumindest die R√ľckmeldungen der Menschen (Fleischesser), die den bisher in meinem Umfeld gesehen haben.
Die häufigsten Worte waren:
"Das habe ich jetzt nicht kapiert!"

Möglicherweise liegt es an der Dummheit der Menschen, mit denen ich mich umgebe!

Es ist nunmal so, daß die meisten Menschen einen Bilderbuch-Bauernhof vor Augen haben und ihnen Tierleid schlichtweg egal ist!


---ob die VGD nun ihrerseits die Wahrheit sagt oder l√ľgt. ---

Ich bin nunmal ein Wahrheits-liebender Mensch. Ich finde auch, da draußen gibt es schon zu viele, die es mit dieser nicht so genau nehmen oder (noch schlimmer), sie ins genaue Gegenteil verkehren.


---Ich werde mich jetzt wichtigeren Dingen zuwenden.---

Ich schließe daraus, daß Kritik aus den eigenen Reihen unwichtig ist!
Schade!


Zitat: gelöschter Benutzer - 13.12.10, 00:31
"Es muss niemand die Vegane Gesellschaft super finden"

Das freut mich ;-), denn ich finde die VGD noch nicht mal mehr ein bisschen "super"!
Die Sache mit dem "harmlosen" Tiermist von gl√ľcklichen Demetertieren ist's eine, der n√§chste Makel ist, dass sie facebookweit die Leute rebellisch gemacht haben, indem sie einfach mal in den Raum stellten, die Veganblume hie√üe noch lange nicht = vegane Inhaltsstoffe, da k√∂nnten ganze Fische und so'n Dreck enthalten sein. Nat√ľrlich alles ohne Nachweis. Einfach mal rumgest√§nkert. Ach nee, falsch! Den M√∂chtegern-Nachweis lieferte ja Adrian Ling in seinem Briefchen an die VGD. Nat√ľrlich v√∂llig uneigenn√ľtzig. Jo und jetzt das mit den gekau -√§hhh, sorry!- geleast-containerten Tierleichen.
Also ich weiß ja nicht. Seriös und professionell ist das mal ganz sicher nicht. Aber wie gesagt, ich bin froh, dass ich die VGD nicht super finden muss.

"Kritik ohne einen besseren Vorschlag ist ohnehin haltlos!"

Tja, da w√ľsste ich was! Aber ob Herr Vagedes sich dar√ľber freuen w√ľrde? ;-)


"Ich toleriere viel, aber wer uns Steine in den Weg legen möchte, hat bei uns nichts zu suchen."

Wer ist eigentlich "uns"? DU hast ja mit der VGD nichts zu tun, oder doch?
Meinst du, dass DU HIER richtig bist?


Zitat: gelöschter Benutzer - 13.12.10, 00:59
---Andreas ist KEIN Veganer! ---

Wie hast Du das herausgefunden?


Zitat: Hermann Arens - 13.12.10, 01:05
@ Christiane: das w√ľrde mich aber jetzt auch mal interessieren. Dieser Andreas Schneider ist ja anscheinend selber aktiv bei der Veganen Gesellschaft...


("Hermann Arens" war ein sgnVGD-Troll, vermutlich Schneider selbst)

Zitat: gelöschter Benutzer - 13.12.10, 01:08
ist er, stimmt!
Wer ist eigentlich Hermann Arens? Sorry, aber ich bei Leuten, die erst seit eben ein Profil bei wkw haben und dann auch noch schnurstracks in diese Gruppe wandern, immer skeptisch ;-)

gelöschter Benutzer - 13.12.10, 01:09
http://tierrechtsforen.de/1/8850/8954

Bärenhunger=Andreas Schneider

gelöschter Benutzer - 13.12.10, 01:13
http://tierrechtsforen.de/1/8850/8914

http://tierrechtsforen.de/1/8850/8955

echt krass euer Achim


Zitat: Achim Stößer - 14.12.10, 13:13
"Wir sind Veganer
jup stimmt - bin Veganerin .."

Soso.

Dann musst Du Dich nicht beschweren, wenn Andreas Schneider alias "B√§renhunger", bekennender Unveganer (Honig, Gelatine usw.) und √ľberf√ľhrter Antiveganer (pro Tierausbeutungspropagandist), Ortsgruppenleiter Oldenburg der sogenannten Veganen Gesellschaft Deutschland (nicht der einzuge Unveganer dort) hier gesperrt wird?
*Dass* er Unveganer und Antiveganer ist, wirst Du ja wohl wissen, immerhin hast Du auf beiträge verlinkt http://tierrechtsforen.de in den entsprechenden Threads. Allerdings mit dem Kommetar "echt krass euer Achim .." - also *ich* bin krass, nicnt der, der sich alv veganer ausgibt und dabei fröhlich weitermordet und das auch propagiert.

Im √ľbrigen sind vegetarier in der tat wesentlich schlimmer als Antiveganer, zum einen, weil die paar antiveganen Hanseln v√∂llig bedeutungslos sind im gegnsatz zu den vegetariern, die j√§hrlich allein in Deutschland allein aufgrund ihres Eikonsums 8 Millionen Hennen und ebensoviele K√ľken ermorden, zum anderen, weil sie eben idR vorgeben, nicht zu morden.


Zitat: Achim Stößer - 15.12.10, 13:25
1. Ich f√§nde es gut, wenn dieser Thread daf√ľr genutzt w√ľrde, √ľber die Machenschaften der sogenannten "veganen Gesellchaft Deutschland" aufzukl√§ren.

F√ľr die immer gleichen d√ľmmlichen Diskussionen mit Leute, die nicht begreifen (wollen), dass Wischiwachi nicht zielf√ľhrend ist, sondern dass euphemismenfrei aufgekl√§rt werden muss, ist in zw√∂lf Millioarden anderen Threads mehr als genug gelegenheit.

2. Fakt ist, dass wer http://vegetarier-sind-moerder.de liest, entweder vegan wird (oder ist) oder ethisch minderbemittelt ist und somit durch nicht freiwillig vegan wird. Ich kenne keinen effektiveren text als VsM - siehe auch http://tierrechtsforen.de/vsm und http://tierrechtsforen.de/1/8850 , und all die, die in den letzten Jahren dar√ľber gejammert haben und nach einem besseren gefragt wurden, fielen in beretzes Schweigen.

3. Antispeziesismus allein gen√ľgt nicht, theoretisch k√∂nnen ein "Antispeziesist" ja z.B. speziesunabh√§ngig alle Tiere (inklusive Menschen) fressen. Tierrechte schlie√üen aber, da Menschen Tiere sind, Menschnrechte automatisch mit ein. Siehe z.B. http://maqi.de/presse/tierrechtstag2010.html http://maqi.de/presse/tierrechtstag2009.html
http://maqi.de/presse/tierrechtstagaktion2004.html usw.

4. Wer nicht vegan ist, ist nicht vegan, wenn ein Veganer einen unveganen Honigfresser wegen dessen Bienenmord kritisiert, ist das kein bestreben "veganer" zu sein, denn der Hinigfresser ist nunmal nicht vegan, unabh√§ngigg davon, ob er t√§glich in einer Wanne Hionig suhlt oder nur "ab und zu mal M√ľsli mit Honig ist", wie die Tierausbeutungsapologeten das gern - auch hier - zu verharmlosen versuchen. http://tierrechtsforen.de/pseudos (apropos: Pescetarier sind ebensowenig "Vegetarier, die Fisch(sic!) essen" wie Pfeifenraucher Nichtraucher sind, die Pfeife rauchen). Es geht nicht um "Perfektion" udn "Reinheit" und was die, die die Mindestforderungen - eben Veganismus - diffamieren wollen, sich noch aus den Finegrn saugen, sondern darum, nicht zu morden.

5. Respekt f√ľr M√∂rder ist unangebracht.

6. VsM *ist* sachlich. Auch wenn einige sich einbilden, der Text sei es nicht, das liegt aber daran, dass sie ihn mit den wirkungslosen und schleimerischen, eben euphemismenbehafteten normalen Texten vergleichen.

7. Was das "Anfeinden" von "Veganern unteinander" angeht: Wo ist das der Fall? Es geht doch wohl um *Unveganer* (sie sich, wie diverse Protagonisten der Abzockgesellschaft VGD, verlogen als Veganer ausgeben.

8. Immer wieder bemerkenswert, wie sich die Apologeten dieses Vereins selbst entlarven, etwa mit Aussagen wie die von "Carolin Iseler - Gestern, 13:48":

"Du bist echt ne Lachnummer Achim und f√ľr die Fleisch- und Milchindustrie sicher ein gefundenes Fressen. N√§mlich um der fleischkonsumierenden Durchschnittsgesellschaft zu zeigen wie aggressiv, intolerant und verachtenswert Veganer sind. Nach dem Motto "Schaut her die alten frustrierten rebellieren ein bisschen..."

Wer sich auch nur ein wenig informiert, kennt die Erfolge von Maqi - im Gegensatz zu dem M√ľllermilchwerbeabklatsch etc. der "VGD" ist *unser* Ziel n√§mlich nicht die Abzocke ... also √ľssen ir auch nicht schleimen, um von Unveganern Geld zu kassieren (kennen wir ja schon von peta, die sich von J√§gern, Steakh√§usern usw. finanzieren lassen - was diese auch tun, warum wohl? Eben, weil Peta etc. "ein gefundenes Fressen" f√ľr sie ist - http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html )

"Ich w√ľrde auch jedem Omni, Vegetarier usw. ne Pistole auf die Brust setzen, wenn er sein Verhalten dann √§ndern w√ľrde - aber das w√ľrde er nicht. .."

Tja, das w√ľrde sie also. Ich nicht. Ich habe n√§mlich *Argumente* . Und jeder, der nicht ethisch mindebemittelt ist, wird dadurch vegan.

Das ist eben der Unterschied zwischen uns und Leuten wie ihr.


Zitat: Achim Stößer - 15.12.10, 21:10
Ich hoffe, Ihr fragt nach dem "Making off" des M√ľllermilchwebespotverschnitts. Sonst k√∂√∂√∂√∂nnte jemand auf die Idee kommen, die sogenannte VGD will die Leute f√ľr dumm verkaufen mit ihren L√ľgen, nachdem √ľberraschenderweise ein paar Leute nicht ganz so begeistert waren √ľber einem Film, f√ľr den dieser Abzockverein offensichtlich gemordet hat.

"Mich w√ľrde mal interessieren, um welche "Machenschaften" (Zitat Achim) es sich dabei handelt und ob die wirklich unseri√∂s sind..."

Lies einfach mal den ganzen Thread (samt der von mir angegebenen Links). Ist m√ľhselig, ich wei√ü, weil die Informationen durch die Ablenkversuche zugem√ľllt werden.


Zitat: Hermann Arens - 15.12.10, 21:18
Also ich hab mir mal diese Stellungnahme der VGD zu Christianes Kritik durchgelesen, und da sagen die doch klipp und klar, sie h√§tten die Sachen nicht gekauft, sondern aus Containern gefischt oder wieder zur√ľckgegeben...

Oder glaubt ihr, die l√ľgen ganz bewusst?


Zitat: Achim Stößer - 15.12.10, 21:27
"Oder glaubt ihr, die l√ľgen ganz bewusst?"

Ja, Ihr l√ľgt ganz bewusst. Dabei bleibe ich bis zum "Making of". Und ich h√§tte auch gern die Adresse des Laden, in dem man H√ľhlerleichen etc. "ausleihen" und wieder zur√ľckgeben kann.

Andere Beispiel f√ľr bewusste L√ľgen von sgnVGD-Protagonisten findest Du hier im Thread ausgef√ľhrt bzw. verlinkt (etwa die L√ľge des unveganen Ortsgruppenleiters der sgnVGD, er sei vegan; die L√ľge, sgnVGD-Promi Kindermann sei vegan usw.).

Ich schlage vor, weitere "Beiträge" dieser Art zu entfernen; wer sich informieren will, soll lesen. Wer stattdessen solche "Fragen" stellt, will sich nicht informieren, sondern provozieren und manipulieren.


Zitat: Andreas Zerndt - 17.12.10, 10:12
"[...] kann es sein dass du dich da ein bischen arg auf alles was vom VGD kommt einschießt? :p"

dieser Eindruck drängt sich scheinbar nicht nur mir auf ... :-/
scheint ja nichts Wichtigeres mehr zu geben als Feindbilder in den eigenen Reihen aufzubauen?!


Zitat: Achim Stößer - 17.12.10, 13:29
"nicht nur f√ľr Veganerinnen" verdeutlicht zu "nicht nur f√ľr schwangere Veganerinnen" d√ľrfte hinkommen.

@Andreas: Informiere Dich (indem Du die Kritik an der sgnVGD zur Kenntnis nimmst) und erkläre mir dann, was "in dem eigenen Reihen" mit diesem falschetikettierten Abzockverein zu tun hat. *Meine* eigenen Reihen jedenfalls setzen sich nicht aus Geldmachern und Unveganern zusammen (wie Du hier im Thread bzw. den entsprechenden Verlinkungen nachlesen kannst, sind zahlreiche Protagonisten der sgnVGD *nicht* vegan, tw. antivegan, z.B. Schneider, der Ortgruppenleiter Oldenburg, der Honig, Gelatine usw. konsumiert, Honig propagiert; dass es nur ums Geld scheffeln geht sollte offensichtlich sein).

Weitere Beitr√§ge, die vom Unwillen, sich √ľber die Grundelegne dessen wor√ľber hier diskutiert wird, zu infomiere, zeugen, sollten entsorgt werden.

Wenn Du also zu diesen Reihen gehörst, raus aus dieser wkw-Gruppe. Denn diese heißt "Wir sind Veganer".


Zitat: Achim Stößer - 24.12.10, 18:05
Um mal wieder aufs Thema zur√ľckzukommen:

1. "Finde ja, dass sich das mit "Veganrat" total Sci-Fic-mäßig anhört."

So, f√ľr mich klingt es eher nach R√§terepublik. Oder Mercedesaufsichtsrat. YMMV.

2. Carolin Iseler - habe ich vorgestern pers√∂nlich getroffen, am Tirminfostand in Frankfurt hat sie wohl sie Werbung der sgnVGD zu verteilen versucht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist sie Ortsgruppenleiterin Ffm der sgnVGD und nach eigenen Angaben "seit kurzem vegan". Ich unterhielt mich mit Heiko √ľber VsM, er berichtete, dass nach der Demo durch ihre VsM-Schilder mehrere Leute vegan geworden seien. Iseler jammerte: "Das finde ich aber trotzdem nicht gut." Dann bemerkte sie wohl, wer ich bin ("Ach, sind sie Herr St√∂√üer?", wurde aggressiv (putzig, das was mir immer f√§lschlich unterstellt wird), fragte immer wieder, ob ich Schneider pers√∂nlich kennen w√ľrde (muss ich Hitler pers√∂nlich kennen, um zu wissen, was von ihm zu halten ist?), kreischte etwas von "Verleumdung". Hm, ich bin kein Jurist http://tierrechtsforen.de/rechtsberatungsgesetz - aber meines Erachtens betreibt sie, indem sie mir bez√ľglich belegbarer Faktennennung "Verleumdung" unterstellt, Verleumdung; aber wie sich zeigte, hatte sie nichtmal die Links zu den Beweisen, dass Schneider Unveganer und Antiveganer ist (Belege siehe z.B. http://tierrechtsforen.de/2/8426/8433 ff.), angeklickt, geschweige denn VsM gelesen. Als ich ein Exemplar z√ľckte - wie der Zufall so spielt hatte ich grade welche ausgedruckt ;-) - rauschte sie wutentbrannt davon.

3. Das Verleumdungsgesabbel hatten wir hier ja auch schon von Zerndt bez√ľglich der Abzocke durch die sgnVGD. Nun, wenn ich (so naiv w√§re, dass ich an diesen Verein) gespendet h√§tte, w√ľrde ich es z.B. als
[quote]Ab|zo·cke f. Gen.- nur Sg., ugs., derb: finanzieller Betrug

sehen, wenn ich dann erf√ľhre, dass diese Spenden an Unveganer gehen (etwa Honigelatinefresser Schneider und all die anderen Heuchler bei der sgnVGD), erst recht, wenn dann die Spendengelder f√ľr diesen uns√§glichen M√ľllermilchwebungsverschnitt verwendet werden (oder, weil sie noch nicht eingetroffen waren, zur Erstattung der "Unkosten"? - immer deise Feinheiten).

3 Ethisch verantwortlichen Menschen "den wahren Glauben predigt, der darf zur Inquisition und zum Dschihad gegen alle Ketzer und Ungl√§ubigen" (Zerndt) u.√§. zu unterstellen ist wohl auch √ľblich bei den Apologeten dieses Vereins, immerhin hat mir Vagedes in seiner UL-Sektenverteidugung unterstellt, ich w√ľrde im Auftrag der katholischen Kirche handeln o.√§. ...

4. "es wurde einige Seiten vorher schon mal angeregt, diese Gruppe umzubenennen in 'Wir sind veganer'" - ja, und wenn Leute, die glauben, sich als schwanger ausgeben zu k√∂nnen, weil sie schon mal einen Pornofilm gesehen haben, nicht in der Gruppe "Wir sind schwanger" erw√ľnscht sind, muss diese in "wir sind schwangerer" umbenannt werden. Und "Wir sind Nichtraucher" muss entweder pfeifenrauchende "Nichtraucher" (von der "Nichtrauchergesellschaft Deutschland", kurz sgnNRGD) zulassen oder in "... Nichtraucherer" umbenannt werden. http://tierrrechtsforen.de/pseudos

5. Die neutrale Buchstabenfolge vieler W√∂rter stimmt mit der eines bestimmten Geschlechts √ľberein. Katze (neutral) = Katze (weiblich) != Kater (m√§nnlich), ebenso Gans/Prostituierte/Ziege/Maus (neutral und weiblich) vs. Ganter/Prostituierter/Ziegenbock/M√§userich(m√§nnlich) usw. "Auf dem Hof sitzen drei Katzen" sagt nichts √ľber das Geschlecht, es k√∂nnen drei weibliche Katzen, drei Kater oder eine Mischung davon sein. Der Satz ist also keinesfalls katerdiskriminierend. Entprechendes gilt umgekeht: Arbeiter/M√∂rder/Papst/L√∂we (neutral und m√§nnlich) vs. Arbeiterin/M√∂rderin/P√§pstin/L√∂win(weiblich) "Vegetarier leiden h√§ufig unter Eisenmangel" ist geschlechtsneutral; wenn das Geschlecht wesentlich ist, muss es explizit erw√§hnt werden, wenn es nicht aus dem Kontext hervorgeht: "m√§nnliche Vegetarier leiden..." bzw. "weibliche Vegetarier leiden ..." oder "Vegetarierinnen leiden ...". Anders als bei Pferden (Stute/Hengst) oder H√ľhnern (Henne/Hahn, umgangssprachlich aber oft auch Huhn f√ľr Henne) stimmt z.B. bei Berufsbezeichungen das m√§nnliche h√§ufig mit dem neutralen Wort √ľberein, da es urspr√ľnglich nur M√§nner waren, die den Beruf aus√ľbten. Ausnahmen sind etwa Hebammen ... Jedenfalls ist es nicht sinnvoll, zus√§tzlich zum neutralen Wort "Veganer" noch ein geschlechtsspezifisches zu verwenden oder gar einen Unterstrich f√ľr Intersexuelle etc. einzuf√ľgen. Einfach mal den Unterschied zwischen Genus und Sexus kapieren. Im Gegegntiel ist die zus√§tliche Erw√§hrung eines Geschlchts, wenn schon das geschlechtsneutrale da steht, eher als sexistisc zu werdten, daher ist Binnen-I etct nicht nur aus Sicht der Grammatik oder Sprach√§sthetik, sondern auch aus Sicht des Antisexismus abzulehnen. N√§heres im Forum von http://antisexismus.de . z.B. http://tierrechtsforen.de/12/1006/1008 . Dort gern auch weitere Diskussionen dazu - *hier geht es um die sgnVGD*. Also bitte Schluss mit diesen Ablenkungen.
[/quote]

Zitat: gelöschter Benutzer - 28.12.10, 10:17
unser "Fragenkatalog" an die VGD d√ľrfte √ľbrigens heute dort eintreffen. Wir werden hier (und anderswo) zeitnah berichten, sobald uns die Antworten der VGD vorliegen!

Hermann Arens - 28.12.10, 14:30
Was f√ľr Fragen habt ihr denen denn so gestellt?

Bin schon sehr gespannt, die Fragen wie auch die Antworten zu lesen! :-)

gelöschter Benutzer - 28.12.10, 15:59
Ich nehme an, dass Herr Vagedes dir die Fragen zeigen wird, wenn du ihn fragst ;-) Und ich nehme weiterhin an, dass du nicht davon ausgehst, dass wir unseren Brief hier veröffentlichen, bevor wir nicht auch die Antwort erhalten haben.

Hermann Arens - 28.12.10, 17:29
Häh? Was ist denn jetzt los?

Ich kenne diesen Herrn Vagedes nicht, und finde es reichlich unverschämt, wenn mir hier unterstellt wird, ich sei jemand anderes als der ich bin... :-(

YOU ARE WASTING YOUR BREATH - 28.12.10, 17:41
:-D aber dir hat doch gar niemand unterstellt, dass du nicht der bist, der du bist !
hmmmm ... *stutzig sei*

Ich kenne Herrn Vagedes auch nicht aber ich k√∂nnte ihn doch trotzdem jederzeit fragen. Ob er MIR jedoch antworten w√ľrde, ist wiederum seine Entscheidung.

Hermann Arens - 28.12.10, 18:17
Ja, aber die Antwort von Christiane h√∂rte sich so an, als w√ľrde ich Herrn Vagedes pers√∂nlich kennen... klar wei√ü ich wer das ist, aber ich kenne diese Person halt nicht pers√∂nlich! ;)

Aber vielleicht schreibe ich ihn am besten mal an, mal schauen, ob ich ne Antwort krieg! :)


Zitat: Achim Stößer - 10.01.11, 13:34
Wenn ich das richtig sehe, sind die zwei Wochen heute um. Und nun?

gelöschter Benutzer - 10.01.11, 15:04
jetzt wird dran erinnert und zwar per Mail :-)

Achim Stößer - 11.01.11, 12:42
Aha. Und wie lang wollt Ihr warten bis ... naja, hatten wir schon.


Zitat: Achim Stößer - 12.01.11, 12:35
@ You: Na die Karte.

@Christane: Ich dachte, die Nachfragemail wäre schon raus ("jetzt wird daran erinnert") und wolltebeigentlich wissen, wie lang Ihr auf Antwort auf die Nachfragemail warten wollt.

gelöschter Benutzer - 12.01.11, 12:40
die Antwort kam prompt: Angeblich hat die VGD nie unseren Brief erhalten!
Ich bin "leicht" sauer!


Zitat: Katinka Palatinka - 12.01.11, 15:34
Hat hier irgendjemand ernsthaft erwartet, dass die sich diesen Fragen stellen (wollen)?
Oder muss man bei der VGD erst das große Orakel befragen, wie die Antworten am besten ausformuliert werden?
Vielleicht ist das Orakel ja noch in Urlaub und sonnt sich auf Bali oder so... von den Spendengeldern gesponsort...


Zitat: gelöschter Benutzer - 13.01.11, 00:38
mir erscheint das ganze Interview nicht sehr professionell ;-)
Aus Tierrechtssicht katastrophal! Das wird im letzen Abschnitt besonders deutlich!


Zitat: Katinka Palatinka - 13.01.11, 12:22
Oha... ist es bewusste Dreistigkeit oder einfach nur unsägliche Dummheit, Maqi im gleich Atemzug bzw. im gleichen Satz mit UL und der Tierschutzpartei zu nennen?

faq’s
"kooperiert ihr eigentlich mit … ?
da wir ab und zu gefragt werden, m√∂chten wir an dieser stelle klarstellen, dass wir mit ‚Äúuniverselles leben‚ÄĚ, ‚Äútierschutzpartei‚ÄĚ und ‚Äúmaqi‚ÄĚ nicht kooperieren."

Achim Stößer - 13.01.11, 13:38
"Finde ich schon interessant wie viele "Neumitglieder" hier und in anderen Gruppen plötzlich auftauchen und sich gegen die www.vegane-gesellschaft.org aussprechen."

Naja,es spricht ja epr sie alles gegen die sgnVGD.

Allerdinsg atuchen wohl midenstens ebensoviele "Neumitglieder" hier und in anderen Gruppen auf, die sich daf√ľr aussprechn. Ob da die ganzen Spenden landen?

"Klar, eine weitere Zersplitterung ist bestimmt das, was Tierrechte unbedingt voran bringen wird." Gegen die "ZersplitterunG" hilft eines: Austrocknen all dieser Psudogruppen, weg von solchen Drecksvereinen - hin zu Realveganismus und Tierrechten. Ganz einfach, oder?

Ist genaus wie mit den Spinner, die meinen, veganer m√ľssten mit vegetariern kolaborieren, um "mehr" zu sein. Umgekehrtz wird ein Schuh draus: Vegetarier m√ľssen aufh√∂ren zu morden, und schon haben wir "mehr", mit denen ernsthaft zusammengerbeitet werden kann.

Wer dagegen Vegetarismus oder die sgnVGD unterst√ľtzt schadet nat√ľrlich (das sollte ja wohl mittlerweile noch offensichtlicher sein) dem veganismus udn den Tierrechten.


Zitat: Achim Stößer - 14.01.11, 23:12
"Naja,es spricht ja epr sie alles gegen die sgnVGD"->"Naja,es spricht ja per se alles gegen die sgnVGD"

"Dieser Verein leistet erstklassige Aufklärungsarbeit:"

Hat dieser Verein bisher aber gut verschleiert. Wo bitte leistet er denn Aufklärungsarbeit? Wer hat das denn geschrieben?

"ein rein europäisch orientiertes Logo ist, mit dem z.B. asiatische Veganer gar nichts anfangen können, weil sie die Sonnenblume nicht kennen"

Komisch, ich wusste bis vor ein paar Wochen gar nicht, dass das eine Sonneblume sein soll, und konnte trotzdem was damit "anfangen". Ich ahbe es als Blume identifiziert. Aber vermutlich kennen "Asiaten" keine "Blumen" ... ich verlinke ja nicht gern auf Wikipedia, aber http://ja.wikipedia.org/wiki/ヒマワリ und http://ko.wikipedia.org/wiki/해바라기 finde ich relativ "asiatisch".

Viel wichtiger aber: was soll es bringen, ein "nicht funktionierendes Logo" (die Veganblume - so hei√üt sie √ľbrigens, nicht Vegansinnenblume - durch ein noch viel weniger funktionerendes, den Vegedes-Kronkorken. zu ersetzen? Mal ganz davon abgesehen, dass die sgnVGD ja eben alles andere als vegan ist, br√§chte sie nur eins: Lizenzgeb√ľhren f√ľr die sgnVGD.

Wie oft muss das eigentlich noch vorgekaut werden?

"√ľberhaupt niemand kennt und wohl noch keine 50 Mitglieder hat"

Das Problem ist aber, dass sie mit ihrem großkotzigen Vereinsmane vortäuschen, nicht der Popelspendensammelverein zu sein, der sie sind, vielmehr meinen Journaliste, sie wäre kompetente Ansprechpartner zum thema Veganismus, und das ist fatal ... wie dämlich (anders kann ich es nicht mehr sagen) muss man sein, um selbst nach dem oben zitierten Telefoninterview immer noch nicht zu begreifen, wie schädlich Vegedes & Co sind?

"Diese ganze Hetze hier und dieses "Vegetarier sind Mörder"- Gerede ist einfach nur noch peinlich."

Peinlich ist einzig *Deine* Hetze. Vielleicht liest Du erstmal http://vegetarier-sind-moerder.de - dann blamierst Du Dich vielleicht zuk√ľnftig nicht mehr ganz so. Unglaublich ... Und wenn Dich das lesen √ľberfordert, sieh Dir halt mal ein paar Bilder von Vegetarieropfern an: http://maqi.de/bildarchiv.html - ja, die H√ľhner- und Rinderleichen sind nat√ľrlcih ganz fr√∂hlich im gegensatz zu den Opfern der " den Fleischessern, Tierqu√§lern und J√§gern".

Wenn Du mal Dein Gehirn einschalten w√ľrdest, w√ľrdest Du vielleicht bemerken, dass Vegetarier zu den von Dir aufgez√§hlten Tierqu√§lern geh√∂ren. Sie sind ja nicht Erbtantenimschlafm√∂rder, sondern misshandeln Milliardenfach H√ľhner und Rinder (bevor sie sie ermorden). Sch√§m Dich.


Zitat: Achim Stößer - 17.01.11, 22:16
So zuhause konnte ich die Seite nun endlich ansehen. Nicht dass sich das gelohnt h√§tte. Strotzt nur so vor typischem sgnVGD-M√ľll. Man merkt halt dass das jemand macht, der von Veganismus keine Ahnung hat.

So, und jetzt machen wir uns mal alle ein "R√ľhrei" nach der auf S. 3 angegeben Methode. Und morgen gibt's dann damit Baisers. Oder auch nicht ...

Nein, mal ernsthaft, jeder der länger als ein paar Minuten vegan ist *muss* ja wohl wissen, dass sie da (nicht nur da) völligen Schwachsinn schreiben. Was folgt daraus? Eben ...

PS: da "tierfrei" sich im √ľblichen Sprachgebrauch ja nicht (nur) auf die Inhaltsstoffe, sondern auch auf den Produktionsprozess bezieht, ist "tierfrei" m.E. durchaus angemessen. Was jedenfalls "tierfreundlich" angeht, ist das offensichtlich Teil der Masche, keine Spender zu evrschrecken (es sollen ja auch wie bei Peta http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html Steakh√§user und J√§ger spenden k√∂nnen, die tierfreundlich totgestreichelte Tiere servieren bzw. haupts√§chlich Tiere freundlich hegen - siehe auch http://tierrechtsforen.de/s/tierfreunde ).


Zitat: Achim Stößer - 22.03.11, 13:14
Kann es sein, dass hier in diversen WKW-Gruppen massiv zensiert wird? In vielen wurde ja f√ľr Vagedes' neueste Erg√ľsse in der taz geworben, in ca. zwei habe ich darauf hingewiesen, dass das, was er da sagt und gewisse Leute zum Jubeln veranlasst gef√§hrliche Desinformation ist (z.B. bez√ľglich B12). Scheint alles wie vom Erdboden verschluckt ... leider wei√ü ich nicht mehr, in welchen Gruppen das war. Habe aber grade alle durchgesehen udn meine Kommentare nirgends gefunden ...

Und es gibt immer noch Leute, die nicht begreifen, dass, wer diesen Spendesammelverein untert√ľtzt oder auch nur toleriert, den Tierrechten massiv schadet, trotz all der allein in diesem Thread genannten Fakten (von den noch ungenannten ganz zu schweigen).

In ein paar Wochen oder Monaten oder Jahren wird es dem einen oder anderen vielleicht leid tun, aber dann ist der Schaden, den sie angerichtet haben, nicht wiedergutzumachen. An was erinnert einen das nur?

Bei Fukushima tun sie, als hätte es Tschernobyl nie gegeben; und bei der sgnVGD tun sie als hätte es UL nie gegeben. Manche lernen eben nie irgendetwas dazu ...


Leider einiges aus dem Kontext, obwohl nich auch viel der absurden Apologetik zitiert habe, aber ich denke, f√ľr den Anfang reicht's, wer's genau wissen will:
http://www.wer-kennt-wen.de/forum/showThread/denuy47bzocy (Gruppe "Wir sind Veganer").

Zum Schluß noch ein Zitate aus einer unserer letzten PMs:
Zitat:
"Inzwischen k√∂nnen sogar alteingesessene wie neue Spendensammelorganisationen, deren ureigenstes Interesse nur vordergr√ľndig den Tieren gilt, w√§hrend ihr prim√§res Anliegen das Kassieren von Spendengeldern und Mitgliedsbeitr√§gen ist, hypokritisch Veganismus propagieren. W√§hrend bislang das Wort 'vegan' potentielle Spender verprellte, wird nun Abla√ühandel mit ihren zum gro√üen Teil unveganen Geldgebern betrieben, die sich damit ein positives Image oder ein vermeintlich reines Gewissen erkaufen. Besonders perfide dabei ist, dass solche Vereine nicht wie bekannte Tierschutzspendensammler auf Dr√ľckerkolonnen zur√ľckgreifen m√ľssen, sondern Strukturen ausnutzen, die √ľberwiegend auf teils sicher wohlmeinenden, aber naiven und intern als 'n√ľtzliche Idioten' behandelten 'Aktivisten' oder 'F√∂rdermitgliedern' basieren. Diese verbreiten eifrig auf der Stra√üe wie in sozialen Netzwerken das Werbematerial dieser Vereine, das nat√ľrlich wiederum der Akquise weiterer Unterst√ľtzer und eben vor allem Spendengelder dient. Der erste 'Spendenskandal' wie der des Wolfgang Ullrich, der 'Tierschutz'-Gelder in zweistelliger Millionenh√∂he auf sein eigenes Konto abzweigte, ist nun auch mit Bezug auf Veganismus nur noch eine Frage der Zeit - ein zugegeben trauriger Erfolg unserer Arbeit."
http://maqi.de/presse/weltvegantag2011.html


Ja, all das und mehr, auch wenn inzwischen jede Menge dazu gekommen ist, h√§tte man schon l√§ngst wissen k√∂nnen, wohlgemerkt, obige Texte stammen √ľberwiegend von 2010(!) . Aber nein, erstmal blind hinterherrennen - und damit nicht wieder gutzumachenden Schaden anrichten - auch hier passt Erich Fried.


Achim

Re: Argument in Diskussion

Autor: menschlichesleben
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Also das mit dem Bewusstsein ist wohl ein Totschlagargument,
ich denke das kann mensch nur damit kontern, dass es auch NICHT zu beweisen ist, dass nichtmenschliche Tiere KEIN Bewusstsein haben. Oder frag sie nach einer griffigen Definition f√ľr Bewusstsein, die gibt es imho nicht.
Ich lese momentan ein Buch- "Die Kontinuit√§t von Bewusstsein" von Martin Balluch, bin erst bei den ersten Kapiteln, aber kann noch nicht in ein paar S√§tzen zusammenfassen, was f√ľr Bewusstsein markante Merkmale sind. Werde ich aber hier erg√§nzen, wenn ich es nicht vergesse. ^^ lg.

Susanna Harringer: Manche Tiere sind gleicher

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Susanna Harringer: Manche Tiere sind gleicher. Konzepte von Tierschonung, Tierbefreiung, Tierrecht und Tierverteidigung und ihr politischer Anspruch, Diss., Guthmann-Peterson-Verlag, Wien [u.a.] 2002

Susanna Harringer studierte Sozialwissenschaften, Politikwissenschaft und Publizistik. Sie absolvierte außerdem eine Buchhandelslehre und ist momentan als wissenschaftliche und literarische Lektorin tätig.

Das Ziel ihrer Arbeit ist "die Beziehungen zwischen Menschen und Natur bzw. nm.en Lebewesen in der abendländischen Geistesgeschichte zu verfolgen und die theoretischen Ansätze, auf die die moderne Tierrechtsbewegung sich beruft, zu erklären". Dabei bringt sie auch wiederholt eine feministische Sicht hinein, da diese ihres Erachtens bisher zu wenig rezipiert wurde.

Das erste Kapitel besch√§ftigt sich damit, "wie und warum sich in der westliche Philosophie das Bild des Menschen immer weiter von dem der Natur entfernt". Wobei ein eigentlicher Anfang fehlt, denn ihr Beginn mit der griechischen Antike zeigt bereits einen stark verfestigten, kaum zu steigernden Speziesismus. Die prim√§r anthropozentrische Ausrichtung verst√§rkte sich im Mittelalter weiter und in der fr√ľhen Neuzeit wurde die Natur durch die "neue mechanistische Philosophie" zum Objekt (reduziert auf "ein ausbeutbares und n√ľtzliches Ding"). Dortiger H√∂hepunkt ist Descartes mit seiner Vorstellung der Tiere als Maschinen, die keine Schmerzen empfinden k√∂nnen (und deren Schmerzensschreie rein mechanisch sind und dem Ticken einer Uhr entspr√§chen).
Daran anschlie√üend zeigt Harringer, wie die Natur mit weiblichen Attributen gesehen und der Herrschaft der m√§nnlichen Wissenschaftler untergeordnet wurde. Gegen Descartes Mensch-Nichtmensch-Dichotomie wandten sich der Darwinismus und der Marxismus. Darwin habe die "Verbindung zwischen nat√ľrlichen Wesen [...] haupts√§chlich als Kampfzusammenh√§nge" gesehen und dagegen stehe Kropotkin mit seinem Werk "Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt". Der Marxismus meint, im Kapitalismus habe die Natur nur einen Wert, wenn es ein Wert f√ľr die Menschen ist. Er selbst wolle den Subjekt-Objekt-Konflikt (zwischen Mensch und Natur) mit der Etablierung einer klassenlosen Gesellschaft gel√∂st wissen. Das √§ndert allerdings nichts an der hierarchischen Trennung von "Mensch und Tier" und die Sonderstellung des ersten, weshalb im Marxismus selbst kaum antispeziesistisches Potenzial zu finden ist.
Danach f√ľhrt sie Horkheimer und Adorno an, auf die an anderer Stelle ausf√ľhrlicher eingegangen wird, und geht noch n√§her auf "Feminismus und Natur" ein. Was gut daran sein soll, da√ü "die amerikanischen Feministinnen [..] mehrheitlich v√∂llig selbstverst√§ndlich Vegetarierinnen" sind, bleibt ungekl√§rt. Die Feministin Mary Wollstonecraft (1759-1797) hatte dabei bemerkenswerterweise bereits die Heuchelei des Tierschutzes erkannt und formuliert. Eine nachhaltige Wirkung blieb dem jedoch versagt (auch innerhalb des Feminismus).
Als letztes besch√§ftigt sie sich mit dem "j√ľdisch-christliche[n] Komplex", zu dem ich mir auch die bekannten Einzelheiten sparen kann, denn wesentlich Neues ist hier nicht zu lesen. Da√ü Harringer in diesem Zusammenhang im "sorgf√§ltigen" Umbringen durch "ausgebildete" Schlachter und dem Fressen nur "weniger Tierarten" ein "Vermeiden von Tierleid durch R√ľcksichtnahme auf besondere Situationen" sieht, ist etwas bedenklich. Genauso, da√ü der Theist Andrew Linzey ein "Tierrechtler" gewesen sein soll, da Theismus und Tierrechte eben nur schwer zusammenpassen.

"Konfliktfelder, auf denen sich der Kampf der Tierrechtsbewegung abspielt" ist das zweite Kapitel. Zu diesen Feldern z√§hlt sie den "tierindustrielle[n] Komplex", mit "Massentierhaltung", f√ľr die sie die bekannten Folgen wie Krankheiten, Verhaltensst√∂rungen usw. der Tiere beschreibt. Aber auch hier wundert die Relevanz, da√ü die armen Bauern von gro√üen Firmen in die "Intensivhaltung" gezwungen worden seien, oder da√ü "jeder pers√∂nliche Kontakt zwischen Mensch und Tier [..] verloren[geht]". Das w√ľrde implizieren, freiwillige "Massentierhaltung" oder "Alternativhaltung" bzw. Ausbeutung mit "pers√∂nlichem Kontakt" seien irgendwie akzeptabler.
Danach folgt das √úbliche zu √Ėkologie, Gesundheit (der Menschen), Ressourcenverschwendung usw., sowie zu Tiertransporten und Randbereichen wie Tierversuche, "Pelz", "Jagd", "Zoo" und "Zirkus".
Etwas umfangreicher bespricht sie anschlie√üend das "Fleischessen", wobei es auch als "Faktor in der Geschlechterdifferenzierung" diene. Gesellschaften, in denen Leichenteile eine gro√üe Rolle spielen, sind von geschlechtlicher Arbeitsteilung gekennzeichnet, wobei Frauen mehr arbeiten w√ľrden. "Fleisch" sei dar√ľber hinaus die "Inkarnation des Patriarchats" (Adams), wobei sie auch im Weiteren wieder von "ethische[m] Vegetarismus" spricht (was auch immer das sein soll) statt von Veganismus.

Das dritte Kapitel ("Konzepte, die sich der Ausbeutung widersetzen") beginnt sie mit Vegetarismus (inwiefern auch immer der sich der Ausbeutung widersetzen soll); ist der Meinung, Hitler sei Vegetarier gewesen (was auch f√ľr das Jahr 2002 schlecht recherchiert ist), und wirft Tierschutz und Tierrechte durcheinander. Danach betrachtet sie "historische St√∂rmungen" des Vegetarismus (die, wie bekannt, von Theismus oder anderer Anthropozentrik gepr√§gt waren) und "erste[] Tierrechtstheoretiker", worunter angeblich Salt und Nelson fallen. Man wartet auch nicht lange darauf, bis Singer und Regan als Tierrechtsphilosophen bezeichnet werden, was nach Kaplan zitiert wird ‚Äď ein bemerkenswerter Zirkelschlu√ü -, und auch Balluch gesellt sich noch dazu. Immerhin sind ihr dann doch noch einige Inkonsistenzen bei Singer und Regan aufgefallen, aber ohne daraus die notwendigen Schl√ľsse zu ziehen. Als "feministische" Sicht gibt sie abschlie√üend Adams Ansichten ausf√ľhrlich wieder, denen zufolge die Tierausbeutung eine "m√§nnliche Konstruktion" sei (was nicht nur unlogisch klingt, sondern auch ist).

Das vierte Kapitel ("Die Bewegung") soll das "politisches Selbstverst√§ndnis der Tierrechtsbewegung" behandeln. Analog dazu, da√ü sie das letzte Kapitel mit Vegetarismus begann, beginnt sie dieses mit - richtig - Tierschutzgesetzen. Auch hier erkennt sie die anthropozentrische Ausrichtung und auch hier zieht sie nicht die notwendigen Schlu√üfolgerungen. Besser sind ihre Aussagen zu speziesistischer Sprache und dem "KZ-Vergleich" (womit sie wahrscheinlich die Analogie meint). Zuletzt √ľberpr√ľft sie die von Young entwickelten "f√ľnf Kriterien der Unterdr√ľckung".

Fazit: Als Kurz√ľbersicht √ľber die (fast ausschlie√ülichen) Fehlentwicklungen der Vergangenheit ist es eigentlich n√ľtzlich, w√§re da nicht die eigenartige Kommentierung, die nicht selten an einer Verharmlosung bestimmter Formen von Tierausbeutung grenzt. Vegetarismus setzt sich nicht der Tierausbeutung entgegen, sondern f√ľhrt sie modifiziert fort, und Tierschutz hat mit Tierrechten wenig zu. Die wenigen besseren, wenn auch kaum √ľberm√§√üig n√ľtzlichen Stellen, reichen leider nicht aus, um das Buch wirklich empfehlenswert zu machen.

Susann Witt-Stahl (Hrsg.): Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Susann Witt-Stahl (Hrsg.): Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen. Beitr√§ge zu einer kritischen Theorie f√ľr die Befreiung der Tiere, 1. Aufl., Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2007

Dieser Sammelband, der aus einen Kongreß von 2006 hervorgegangen ist, behandelt das Verhältnis der Frankfurter Schule zur Idee der Tierrechte und viele weitere Bereiche wie der Kritik an gewissen Störmungen innerhalb der Tierbewegung. Die Beiträge wurden nicht ausschließlich von Personen aus dem Tierrechtsumfeld, sondern auch von "externen Wissenschaftlern", die einer gewissen Einseitigkeit entgegenwirken sollen.

Das Buch ist aktuell in der zweiten Auflage erschienen, der Beitrag hier behandelt die erste, soda√ü zu √Ąnderungen nichts sagen kann. Alle kursiven Hervorhebungen sind aus dem Original √ľbernommen.

Im Editorial liest man die Themenstellung, aus der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule (u.a Adorno, Horkheimer, Marcuse) die Relevanz f√ľr eine Tierrechtstheorie heraussuchen zu wollen, noch einmal genauer. Zwischen diesen Philosophen und ihrer pers√∂nlichen Konsequenz besteht wie so oft eine gewisse Diskrepanz und so ist es auch fragw√ľrdig, ob man die Tierfreundlichkeit Marcuses damit belegen kann, da√ü er sich "eine Dauerkarte f√ľr den Zoo in San Diego zulegte". Aber es hei√üt ja nicht, da√ü die Kritische Theorie eine Tierrechtsphilosophie w√§re, sondern sie soll als Vorlage dienen. "Mit diesem Band soll ein Implus daf√ľr gegeben werden, auf Basis der Kritik der politischen √Ėkonomie eine kritische Theorie zu entwickeln f√ľr eine befreite Gesellschaft mit einem kollektiven Bewusstsein von einer [...] 'Solidarit√§t, die schlie√ülich auf die Kreatur schlechthin sich erstrecken k√∂nnte.'" Und weiter: "Ein Gro√üteil der Autoren der in diesem Band versammelten Beitr√§ge begeben sich ‚Äď entlang der Threorielinie Hegel-Marx-Freud ‚Äď in der Kritischen Threorie der Frankfurter Schule auf die Suche nach tierbefreierischen Elementen und Gehalten einer Utopie der Vers√∂hnung von Mensch und Natur."

Im Vorwort von Moshe Zuckermann ("Mensch und Tier. Anmerkungen zur Zivilisationstragik") liest man seine Erkl√§rung des Umgangs mit nichtmenschlichen Tieren aus der geschichtlichen Entwicklung. Auf der einen Seite stand die zivilisationsgeschichtliche Notwendigkeit die Natur zu beherrschen und auf der anderen sieht er die ideologische Begr√ľndung insbesondere durch die monotheistischen Religionen bedingt, so wenn z.B. die Bibel den Zustand der Beherrung mit ihren Herrschaftsgebot legitimiert.

Carten Haker gibt im ersten Beitrag eine Einf√ľhrung zum "Mensch-Tier-Verh√§ltnis in der Kritischen Theorie Theordor W. Adornos und Max Horkheimers". Diese bezeichneten das Verh√§ltnis in gesellschaftlich-geschichtlicher Hinsicht als totale Unterdr√ľckung und Instrumentalisierung mittels einer Vernunft, die "ihre Nat√ľrlichkeit nicht kritisch reflektiert und Herrschaft zur√ľcknimmt". Sie besch√§ftigten sich auch mit der Entwicklung der ideologische Abgrenzung der Menschen von den anderen Tieren. Die Vernunft bedinge dabei die auf die Empathie bezogene "Verh√§rtung gegen√ľber Natur und Tieren". Das Tierhafte wird als das Triebhafte unterdr√ľckt und tabuisiert und Menschen, um sie zu diffamieren, als nichtmenschliche Tiere bezeichnet.
Schlie√ülich kamen sie zu einer negativen Moralphilosophie. Laut Marcuse sei "keine freie Gesellschaft vorstellbar, zu deren 'regulativen Ideen der Vernunft' nicht der gemeinsame Versuch geh√∂rte, die Leiden, welche die Menschen den Tieren zuf√ľgen, folgerichtig zu verringern". Die letzte Formulierung √§hnlich gef√§hrlich der Tierschutzrhetorik und Adorno und Horkheimer formulierten keine wirkliche klare Position, wie diese Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen seien, und sprachen pauschal von einem "Heraustreten des Gedankens aus dem Banne der Natur".

Gunzelin Schmid Noerr geht im Beitrag "Mitleid mit der gequ√§lten Kreatur" dem Einflu√ü der Mitleidsethik Schopenhauers auf die Kritische Theorie nach. Schopenhauers "Mitleid" war keine "blo√ü subjektive Anwandlung von Herzensg√ľte, sondern ein intuitives Wissen um das Empfinden anderer und um das letztlich unaufhebbare Leiden alles Lebendigen". Daher sei man nicht christliches "Erbarmen, sondern Gerechtigkeit [...] den Tieren schuldig". So weit, so gut, doch sein Ansatz beg√ľnstigt problematische Entwicklungen, wenn er diese Gerechtigkeit auf Utilitarismus gr√ľndet. Das Mitleid, so Schopenhauer, m√ľsse nicht zu einem Verzicht auf Tierprodukte f√ľhren, da "der Mensch durch Entbehrung der tierischen Nahrung zumal im Norden, mehr leiden w√ľrde, als das Tier durch einen schnellen und stets unvorhergesehenen Tod". Die Zur√ľckweisung dieser Ansicht durch Noerr ist richtig, aber inhaltlich fraglich, wenn er von "vegetarischen" Produkte spricht. Die Vertreter der Kritischen Theorie, so wird nachgewiesen, widersprachen Schopenhauers Meinung, Mitleid sei das alleinige moralische Fundament. So sahen sie es als "Antwort der individuellen Moral auf die Erniedrigung der Individuen zu Opfern der gesellschaftlichen Naturgeschichte", aber allein als zu utopisch, soda√ü zus√§tzlich "politische Mittel" notwendig seien. Ein Wiederauftauchen der Ans√§tze Schopenhauers und der Kritischen Theorie wird z.B. im Pathozentrismus der Gegenwart, wie von Angelika Krebs rekonstruiert, gesehen.

In "Der Anfang der Wissenschaft" geht Michael Sommer der Bedeutung Marx' "Kapital" f√ľr das Verst√§ndis des Verh√§ltnisses von Natur und Gesellschaft nach. F√ľr Marx geh√∂rten Natur und Gesellschaft untrennbar zusammen, soviel ist verst√§ndlich, danach werden Sommers Ausf√ľhrungen jedoch recht abstrakt (vor allem, wenn es um Hegel geht, aber das liegt wohl auch in der Natur der Sache).

Konkreter wird es wieder in "Marxismus und Tierbefreiung" von Marco Maurizi. Dort hei√üt es, da√ü der Marxismus "keine Ethik bildet, weil er die politische Dekonstruktion der Ethik als solche ist". Dar√ľber hinaus h√§tte der Kommunismus keinerlei Affinit√§t zur Beendigung der Tierausbeutung, aber, so Maurizi, "entscheided ist, wie wir das Tier-Problem heute betrachten m√ľssen und ob die marxistische Theorie Potentiale f√ľr seine Aufl√∂sung birgt". Diese sieht er darin, da√ü der Marxismus Ausbeutung (egal welcher Form) als historische Notwendigkeit sieht, soda√ü sie, wenn sie historisch √ľberwunden ist, verschwinden kann. Falls der Marxismus wirklich bei der Befreiung der Tiere hilfreich sein sollte, scheint mir jedoch eine Abgrenzung von den anthropozentrischen und speziesistischen Aussagen Marx selbst notwendig.
In seinem zweiten Beitrag ("Die Z√§hmung des Menschen") will Maurizi die materielle und ideele Seite des Speziesismus als Theorie unterschieden wissen, d.h., da√ü Speziesismus nicht nur eine Form der Diskriminierung, sondern auch ein Herrschaftsprinzip ist. Er weist nach, da√ü Singer dies nicht verstanden hat und sein Blick "der Blick des b√ľrgerlichen Moralisten" ist. Maurizi h√§lt dagegen, da√ü "die Struktur der b√ľrgerlichen Moralphilosophie selbst in Frage gestellt" werden mu√ü.
Die Geschichte des Speziesismus beginnt seines Erachtens nicht mit der urzeitlichen Jagd, da dies keine Ideologie beinhaltete, sondern mit der systematischen Trennung von Menschen als Menschen und anderen Tieren als Nichtmenschen, wie v.a. in der abendl√§ndischen Philosophie (d.h. Kirchendoktrin). Er meint, mancher Antispeziesismus vergesse, da√ü sich die Menschen erst mit der Nahrungsproduktion aktiv von anderen Tieren abzugrenzen begannen und da√ü die Ausbeutung gerade fr√ľher weniger auf Diskriminierung, sondern mehr auf Herrschaftsstrukturen beruhe. "Wenn die Antispeziesisten von den Interessen der Menschen sprechen, vergessen sie, dass 'alle Menschen gleich, aber einige gleicher sind'." Deshalb m√ľsse "die Befreiung der Tiere mit der Befreiung der Menschen identisch" sein.

"Emanzipative Praxis und kritische Theorie. Zur Dialektik von integrativer Anerkennung und aufhebender Negation" hei√üt der Aufsatz von Marcus Hawel und er beginnt mit der Darstellung der Herr-Knecht-Dialektik bei Hegel. "Das philosophische Problem der Emanzipation, das sich um die Herr-Knecht-Dialektik zentriert, setzt demnach auf beiden Seiten, sowohl beim Herrn als auch beim Knecht, vernunftbegabte Wesen voraus. Tiere allerdings sind nach der herrschenden Logik ohne Vernunft", daher k√∂nnten nichtmenschliche Tiere "nur befreit werden". Die Menschen, wollten sie die nichtmenschlichen Tiere befreien, m√ľ√üten sich selbst befreien und aufh√∂ren "die Natur als blo√üe Ausbeutungskategorie und feindselig zu behandeln."

Michael Fischer schreibt √ľber "Tiere als Rechtssubjekte: Vom Tierprozess zum Tierschutzgesetz". Zuerst gibt er einen √úberblick √ľber vorneuzeitliche Tierprozesse und Tierstrafen, in denen nichtmenschliche Tiere wie Menschen angeklagt und verurteilt wurden (f√ľr Menschent√∂tung z.B. mit Exekution; bei Schadenverursachung z.B. mit Exkommunikation). Teilweise galten nichtmenschliche Tiere als Rechtssubjekte, auf der anderen Seite waren sie rechtlich-moralische Objekte. Ein Widerspruch besteht darin, da√ü nichtmenschliche Tiere einerseits als die menschliche Kommunikation verstehend (Vorladung vor Gericht, schriftliche Bekanntmachungen), andererseits im traditionellen Verst√§ndnis als "unvern√ľftig" galten. D.h. wenn Tiere zu Rechtssubjekten gemacht wurden, "vollzog sich eine weitgehende und menschenanaloge Personifizierung derselben". Die Prozesse selbst dienten der Wiederherstellung der aus der Bibel abgeleiteten Hierarchie tierlicher Unterordnung, die durch "Angriffe" von nichtmenschlichen Tieren gegen Menschen "mi√üachtet" wurde. W√§hrend fr√ľher die Tiere zu Rechtssubjekten gemacht wurden, obwohl sie das der damaligen Moral nach nicht sein konnten, macht das heutige Tierschutzgesetz sie hingegen nicht mehr zu Rechtssubjekten, sondern sie sind reine Objekte, was wissenschaftlich richtiger ist, ihre Situation allerdings nicht gebessert hat.

Christoph T√ľrckes Beitrag "Mensch und Tier" handelt von der "Reichweite des 'Speziesismus'" - gemeint ist die schmale Differenz von Menschen und Menschenaffen. Zu Beginn wundert man sich zwar, da√ü laut T√ľrck Singer den Begriff Speziesismus erfunden haben soll, daf√ľr werden jedoch Singers Absurdit√§ten vor allem aus "Praktische Ethik" offengelegt. Da nach Singer nur das utilitaristische Leid- bzw. Gl√ľckskriterium z√§hlt, h√§tten menschliche S√§uglinge u.U. in der Abw√§gung weniger Rechte als Menschenaffen. Tr√ľcke findet diesen "Gl√ľcksmengenvergleich" verst√§ndlicherweise "haarstr√§ubend". Das Ende des Beitrag ist jedoch leicht verwirrend: Der Speziesismus sei "der humane F√ľrsprecher der Tierwelt. Gesetzliche Verankerung von Tierschutz ist ihm selbstverst√§ndlich. Wie weit es allerdings Sinn macht, Tieren Rechte zu geben, w√§re in seinem Licht neu zu er√∂rtern." Weitere Erkl√§rung und ob Tierschutz hier positiv oder negativ gemeint ist, gibt es nicht. Da√ü Speziesismus und Tierschutz vereinbar, wenn nicht gar einander notwendig sind, ist richtig, aber eher ein Grund mehr, Tierschutz abzulehnen.

In "'Ein K√∂nigstiger als Vegetarianer'" kritisiert Arnd Hoffmann die "Utopielosigkeit von Antispeziesismus und Veganismus". Ein Problem sieht er in der Argumentation durch die Darstellung gegenw√§rtiger Grausamkeiten ("hyperrealistische[r] Koketterie mit dem emotionalen Kitzel des Schockierens"). Seiner Meinung nach fehlt es der aktuellen Diskussion an Utopiebildung, was ein schweres Defizit darstelle. Um den defizit√§ren Charakter zu beweisen, beginnt er mit der Stellung der Utopie in der Kritischen Theorie. "Erst die Benennung von Horizonten des Utopischen macht eine √Ąnderung der gesellschaftlichen Verh√§ltnisse m√∂glich." Hoffmann vermutet danach im Antispeziesismus anthropozentrische Sichtweisen, insbesondere im dualistischen Sprachgebrauch der Umbenennungen ("Fleisch ‚Äď Leichenteile"), ohne zu sagen, was die nicht-anthropozentrische Variante w√§re. "Er verrennt sich dann vollends, wenn er den Differenzbegriff des 'Anderen' ausschlie√ülich in den ideologisch-speziesistischen Gewaltzusammenhang stellt." Die krampfhafte ideologische Zusammenf√ľhrung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren sei nicht zu empfehlen. "Demgegen√ľber glaube ich, dass eine kritische Theorie zur Befreiung der Tiere auf die historische Differenz setzen muss", z.B. durch eine "wirkliche Revision der Gattungsverh√§ltnisse". Wenn n√§mlich lediglich die jetzige "W√ľrde" des Menschen auf die nichtmenschlichen Tiere √ľbertragen w√ľrde, bliebe das "ideologisch verblendet". Er nennt es "guten Speziesismus". Inwiefern der mit "W√ľrde" die Idee der Rechtezuweisung impliziert, ist nicht klar.

Laut Esther Leslies und Ben Watsons Beitrag "Tiere, Geschichte und Kunsttriebe" konnte die Jagdsabotage in England nur von Stadtmenschen erfunden worden sein, die ein entfremdetes Verh√§ltnis zu Tieren haben und sie vermuten in der Tierbefreiungsbewegung eine popul√§rkulturelle Motivation. In bezug auf die Kritische Theorie fragen sie: "Ist dies eine ernsthafte 'Kopernikanische Wende' im marxistischen Denken oder lediglich eine weitere pseudopolitische Welle, die uns von der Kulturindustrie aufgedr√§ngt wird?" Sie geben dann einige Beispiele f√ľr die Darstellung von Tieren in der Kunst (haupts√§chlich Literatur) und Philosophie (Marx, Engels, Benjamin), sowie Beobachtungen zu Parallelen tierlichen Verhaltens in der Gegenwartskultur, schlie√ülich Kunst von nichtmenschlichen Tieren selbst (Affenkunst). Diverse R√§tsel gibt mir folgender Satz auf: "Animal Liberation bedeutet nicht notwendigerweise Vegetarismus ‚Äď der eine sktiererische Form der Ern√§hrung sein kann, die eher auf der Verdr√§ngung des factum brutum des Todes als auf dem Nichttolerieren von Leid basiert -, sondern soziale Revolution, die R√ľckkehr zu dem, was wir an erster Stelle wollten, bevor das Geld internevierte (es gibt Anziechen daf√ľr, dass aufgeschlossene Veganer in den Vereinigten Staaten, die √ľberfahrene Tiere essen, diese Argumente anerkennen)." Wieso Tierbefreiung nicht Vegetarismus bedeutet, ist klar, sie implizieren damit allerdings auch Veganismus. Wieso Veganer tote Tiere essen, w√§re das n√§chste R√§tsel. Und zuletzt halten die Autoren von Tierbefreiung auch nicht allzuviel: "Daher lautet unser Fazit, dass es nicht darum geht, 'die Tiere' dort dr√ľben zu retten. Es geht darum, uns Tiere hier zu retten ‚Äď menschliche Tiere, die im kapitalistischen System gefangen sind."

Agnese Pignataro richtet sich in "F√ľr eine Wissenschaft ohne Opfer" gegen die rein anthropozentrische Ausrichtung des Antivivisektionismus, die auf der Un√ľbertragbarkeit und damit auf der Sch√§dlichkeit der Tierversuche f√ľr Menschen basiert. Sie stellt heraus, da√ü diese keine Ausrichtung auf ethische Gr√ľnde um der Tiere selbst willen impliziert. "Wir m√ľssen die Menschen fragen, ob sie es akzeptieren wollen, dass der Fortschritt f√ľr unsere Gesellschaft daraus resulitert, dass lebendige Wesen f√ľr Labortests verwendet werden." Zudem sei die wissenschaftliche Praxis an sich das Problem, nicht die Verwertbarkeit der Ergebnisse, da auch Menschenversuche (an H√§ftlingen, Waisen, Gefangenen) ethisch abgelehnt werden, egal ob deren Ergebnisse verwertbar sind oder nicht. "Wir haben das Recht, die Abschaffung der Experimente an lebenden Wesen f√ľr die medizinische Forschung zu fordern ‚Äď egal welcher Spezies sie angeh√∂ren." Das sollte sich diverse unvegane "Tierversuchsgegner" gesagt sein lassen.

Mieke Roscher besch√§ftigt sich in "'What will they be doing next, educating cows?'" mit der "Nutzung der Frau-Tier-Natur-Gleichsetzung", d.h. mit der vom Feminismus tlw. selbst herbeigef√ľhrten Gleichsetzung zwischen der Unterdr√ľckung der Frauen und der nichtmenschlicher Tiere. Beides wurde insbesondere als nat√ľrliche/naturgegebene Unterlegenheit gerechtfertigt. Viele Protofeministinnen im 19. Jh. haben dies bewu√üt aufgegriffen und sich deshalb gegen Vivisektion engagiert. Roscher ist jedoch der Meinung, da√ü eine blo√üe Gleichsetzung bzw. die daraus abgeleitete Strategie nicht optimal ist, da die Unterdr√ľckung der Frauen andere soziale Ursachen hat. Jedoch sollten sich Frauen auch deshalb gegen Speziesismus engagieren: "Es sollte Frauen nicht gen√ľgen, nicht mehr wie die Tiere ausgebeutet zu werden und sich gleichberechtigt an ihrer Unterdr√ľckung zu beteiligen." Sie sagt weiter, da√ü eine simple Ablehnung der "Frau-Tier-Analogie" meist speziesistischen Charakter tr√§gt. Die Analogie ist letztlich richtig, aber argumentativ nicht optimal, deshalb schl√§gt sie vo "die Individualit√§t des Tieres zu erkennen, es aus der Hierarchisierung herauszul√∂sen".

In "Tierrechte und Esoterik ‚Äď Eine Kritik" richtet sich Colin Goldner gegen die Unterwanderung der Tierrechtsbewegung durch religi√∂se Sekten, Nationalsozialismus und Esoterik.
Er beginnt mit der Sekte Universelles Leben und ihrer Entstehung, Struktur und ihren Zielen, sowie dem Beginn und Vorgehen der Unterwanderung, um neue Absatzmärkte und Missionierungsgebiet zu gewinnen. Erster Widerstand, so Goldner weiter, stammte von Maqi, sowie (nach anfänglicher Stellung von Werbeflächen) durch das Magazin VOICE, das letztlich durch die gerichtlichen Auseinandersetzungen mit UL eingestellt wurde. Goldner hält fest, daß Kritik am UL durch einen Schulterschluß mit den Amtskirchen, wie von einigen praktiziert, inakzeptabel ist: "Beide Seiten [UL und Kirche] sind aus tierethischer Sicht indiskutabel." Sowie daß sich Helmut Kaplan als "'useful idiot' der Tierrechtsgegner erweist", indem der UL einen Persilschein ausstellt, genauso Stefan Eck (damals AKTE, heute Tierschutzpartei) oder Martin Balluch (mit seinem [Pseudo]Tierrechtskongreß).
Das zweite Thema ist der Nationalsozialismus. Hier beginnt er mit dem Märchen von Hitlers Tierfreundlichkeit bzw. Vegetarismus und der Instrumentalisierung des Tierschutz als Propaganda durch die Nationalsozialisten. Dabei ging es nie um die Tiere, sondern nur um eine verdeckte Diskriminierung der Juden (näheres dazu bei Sax). Auch heute ist eine Zusammenarbeit mit rechten Gruppen z.B. gegen das Schächten indiskutabel (was es ohnehin ist, denn das ist eben Tierschutz und keine Tierrechte und das Faschismus und Tierrechte unvereinbar sind, sollte klar sein).
Danach begr√ľndet Goldner die notwendige Distanzierung vom Christentum und vom Hinduismus, den viele noch f√ľr "tierfreundlich" und dergleichen halten: "Der Hinduismus, eine Viehz√ľchterreligion wie die mosaischen Religionen, unterscheidet sich in Hinblick auf Unterdr√ľckung und Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere von diesen in nichts." Sowie vom Buddhismus: "Tatsache ist: Der Tibetische Buddhismus kennt ebenso wenig wie die anderen Varianten der buddhistischen Lehre eine Verpflichtung zu vegetarischer oder veganer Lebensweise. Noch nicht einmal auf der Ebene des Klerus enth√§lt man sich des Verzehrs get√∂teter Tiere." Um kein schlechtes Karma zu bekommen, werden mit der Ermordung der Tiere Moslems oder niedrigkastigen Hindus beauftragt.
Den letzten Punkt bildet die Esoterik. Hier wird vordergr√ľndig Barbara R√ľtting bedacht und ihre "Affinit√§t zu Blut-und-Boden-gef√§rbter Rechtsau√üen-Esoterik" beleuchtet. Ob Bruker, Naturgesetzpartei, ZEGG, Findhorn, UL oder Esoterikmist wie "Tierheilpraktik", sie hat fast alles mitgemacht oder daf√ľr geworben. Neuerdings ist sie bei der Tierschutzpartei, einen Reim kann sich jeder selbst darauf machen.

Die Herausgeberin, Susann Witt-Stahl, besch√§ftigt sich in "Das Tier als 'der ewige Jude'?" mit dem "KZ-Vergleich". Ihr gehe es nicht um die Berechtigung einer m√∂glichen Analogie, sondern sie wolle "die Ideologieschichten ab[]tragen, die bei dem Vergleich und seiner Kritik wuchern, sie [..] analysieren und als falsches Bewusstsein von den herrschenden Verh√§ltnissen" aufzeigen. Sie kritisiert in erster Linie den Peta-Unfug "Holocaust auf deinem Teller". Peta hat nie die wirklichen Parallelen selektiv zur Kritik herangezogen, sondern den Holocaust als Werbekampagne benutzt, w√§hrend sie auf der anderen Seite ihren spendenkonformen Tierschutz wie die Burger-King-Werbung praktizierten. Sie merkt auch an, da√ü Kaplan diese Kampagne selbstverst√§ndlich ausdr√ľcklich gelobt hat (was will man auch sonst erwarten). In ihren Rechtfertigungen haben sich beide in der Absurdit√§t ihrer Argumente √ľberschlagen. Auf der anderen Seite zeigt die Autorin wie die Kritik der Gegner auf speziesisitischer Basis beruht, kurz gesagt: Tiersch√ľtzer und Leichenfresser, wohin man nur schaut. Die Reaktionen kritisierten nicht die falsche Instrumentalisierung durch Peta, sondern rechtfertigten die Tierausbeutung. Nicht zuletzt instrumentalisierten sie genauso einen KZ-Vergleich nach ihren Vorstellungen.
Auch wenn sie dies alles berechtigterweise ablehnt, h√§lt sie fest: "Wer Auschwitz radikal jeglicher Vergleichspraxis entzieht, vernachl√§ssigt das 'Wehret den Anf√§ngen'-Prinzip und vereitelt einen gelungenen Vollzug des neuen kategorischen Imperativs." Letztlich bleibt festzuhalten, da√ü bei aller notwendigen Ablehnung von NS-Vergleichen und Holocaust-Instrumentalisierungen aller Art die eigentlichen, berechtigen Nationalsozialismus-Analogien nicht ber√ľhrt werden. Denn da√ü einzelne, frappierende Parallelen existieren, kann (v.a. aus antispeziesistischer Sicht) nicht geleugnet werden (wie es dennoch einige 'Linke' versuchen). Ob und wann dies als argumentative Strategie sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

"Zur Verteidigung des tierlichen und menschlichen Individuums" ist Melanie Bujoks Aufsatz √ľber eine Verbindung der Kritischen Theorie mit dem Widerstandsrecht bei der Befreiung der Tiere. Ein Problem besteht darin, da√ü sich die nichtmenschlichen Tiere nicht selbst befreien bzw. auch kaum dazu beitragen k√∂nnen (was zumindest im Vergleich zur menschlichen Sklavenbefreiung keinen gro√üen Unterschied darstellt). Die menschliche Gesellschaft mu√ü es selbst vollziehen und daf√ľr ben√∂tigt sie ein Interesse daran.
Zuerst zeigt Bujok, wie die gesellschaftliche Herrschaft √ľber nichtmenschliche Tiere gerechtfertigt zu werden versucht und dann da√ü gegen diese "unrechtm√§√üige Herrschaft [‚Ķ] das Widerstandsrecht aktiviert" ist. Bei der Aus√ľbung des Widerstandsrechts werden die Tiere durch die Tierbefreier vertreten. Die Rechtfertigung daf√ľr ergibt sich aus der geschichtlichen 'Notwendigkeit' der Naturbeherrschung und aus ihrer sozialen Konstruktion. Nichtmenschliche Tiere werden als "das Fremde, Miderwertige, Bestialische" vom Menschen abgegrenzt, dabei spielt vor allem die unterstellte Tier√§hnlichkeit bei Verlust der Triebkontrolle eine soziale Regulierung dar. Auch die Inkorporierung der Tiere (sichtbar durch Leinen, Ketten, Gitter, in Zoos und Zirkussen) dient der Vergewisserung "der Herrschaft √ľber Tiere als sozialer Institution". Jeder, der von diesen sozialen Normen abweicht, gilt als "Sonderling".
Die "Negation der Tierausbeutung" gr√ľnde sich im Mitleid ‚Äď "Das Movens der Solidarisierung mit Tieren gr√ľndet im durch Nachvollzug ihres Leidens entstandenen Interesse an Abhilfe", das Problem bestehe in der bereits genannten Ohnmacht der Tiere, sich selbst zu helfen. Tierbefreiung bedeutet ihrer Meinung nach, Tieren ihre Handlungsfreiheit zu lassen oder wiederzugeben und sich aktiv mit ihnen zu solidarisieren. Nach der Kritischen Theorie besteht ein Tauschbetrug an den Tieren und "die Sch√§digung von Leib und Leben" ist nicht zustimmungsf√§hig, weshalb die Herrschaft illegitim ist. Da√ü Menschen das ihnen zustehende Widerstandsrecht aus√ľben d√ľrfen, ergibt sich aus dem "Verst√§ndnis einer 'k√§mpfenden'". Die praktische Befreiung der Tiere besteht einerseits in der Aufkl√§rung √ľber den Speziesismus und andererseits in der Verbreitung des Veganismus. Dar√ľber hinaus betrifft sie auch direkte Tierbefreiung: "Tierbefreier machen die beschriebene Anonymisierung der Opfer und T√§ter r√ľckg√§ngig, l√∂sen den Bann der Verdinglichung auf, stellen die Verweisungszusammenh√§nge wieder her, benennen Verantwortliche. Tierausbeutung erscheint nun nicht mehr als ein unver√§nderliches Verh√§ltnis von Dingen, sondern als eines von T√§tern und Opfern."

Im letzten Beitrag, "Tierliebe, Tierschutz und Noblesse Oblige als Manifestationen des Speziesismus", von G√ľnther Rogausch pl√§diert dieser "f√ľr Ideologiekritik statt 'Tierethik'". Prim√§r mangelt es seiner Meinung nach am direkten Handeln bzw. richtigen Handeln. Er sieht die Ansicht verbreitet, "etwas 'f√ľr die Tiere' zu tun, sei per se 'etwas Gutes'" und spielt auf das an, was wir blinden Aktionismus nennen. Dadurch vorkommt der Begriff der "Tierrechte" zu einem "blo√üen Label". Als Beispiel zitiert er Benthams Aussage, die der Tierausbeutung nicht entgegensteht und genauso wenig wie Bentham selbst. Die Leiden der Tiere, auf die er Bezug nimmt, werden in seinen utilitaristischen Rechnungen verrechtnet und in seinem Anspruch, Tiere t√∂ten zu d√ľrfen, aber nicht zu qu√§len, ist er nur Tiersch√ľtzer, kein Tierrechtler. Nicht zuletzt gibt er zu bedenken, da√ü Benthams Parallelismus mit den Sklaven unter den Bedingungen, wie Sklaven eben in der Sklaverei behandelt wurden, gesehen werden mu√ü.
Genauso wenig wie dieser Tierschutz eignet sich auch "Tierliebe" als Widerstandsform gegen Speziesismus, denn sie ist inh√§rent speziesistisch, indem nur bestimmte Tiere "geliebt" werden ("Haus"tiere und andere Sympathietiere), aber nur deshalb, weil sie eine Funktion f√ľr die Menschen erf√ľllen. Rogausch meint, da√ü die unterschiedliche Behandlung von "Haus"- und "Nutz"tieren keine Doppelmoral sei, sondern grundlegende speziesistische Ideologie.
√Ąhnlich wie Bentham sind auch Peter Singer und Tom Regan als "Begr√ľnder" oder Vorbilder der Tierrechte ungeeinget. Die Gr√ľnde k√∂nnen unter den Verlinkungen hier nachgelesen werden. Des weiteren bezeichnet Rogausch Bestrebungen wie "Rechte f√ľr Menschenaffen" aus auch bekannten Gr√ľnden als kontraproduktiv. Letztlich legt er dar, warum es unsinnig ist, die Empathie aus dem Moralverst√§ndnis auszuschlie√üen, wie es diese Ethiktheorien von Singer und Regan machen und kritisiert Prominenz-Argumente wie auch blinden Aktionismus. Abschlie√üend fordert er eine "Moral, die nichtmenschlichen Tieren als Gegen√ľber, als Individuen, begegnet".

Fazit: Auch wer nicht mit Marxismus und der Kritischen Theorie vertraut ist, findet hier einige Themen des Tierrechtsbereich gut durchdacht, wenn auch die Qualit√§t der Beitr√§ge im Ganzen schwankt. Die √Ėffnung des Themas zu "szenefremden" Menschen war eine gute √úberlegung, wenn sie auch nicht immer zu den bestm√∂glichen Ergebnissen f√ľhrte. Negativ f√§llt auch auf, da√ü die (ideologisch und strategisch) wichtige sprachliche Unterscheidung von "Menschen und nichtmenschlichen Tieren" kaum zu finden ist. Insgesamt ist das Buch durch seine thematische Breite sowohl f√ľr Einsteiger als auch Etablierte geeignet.

Re: Tierschutz statt Tierrechte

Autor: martin
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>
Zitat: Organisationen wie der VGT sind die stärkste
> gesellschaftliche Kraft gegen den Veganismus und Tierrechte,
> das heißt das Recht von nicht-menschlichen Tieren auf volle
> Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft, ihr Recht,
> als Person anerkannt zu werden und niemandes Eigentum zu
> sein.


Zur Ergänzung Lee Halls Erwiderung: More industry reform... or the vegan paradigm?

Ein richtiges Fazit gibt es nicht, aber dieser Abschnitt aus dem Ende sei hier zitiert:
Zitat: Balluch thinks campaigns should be presented so that the public believes they can completely alleviate a certain aspect of suffering. The trouble here is obvious. The constant production of these campaigns satisfies the consensus that animal use can, should, and will continue, properly managed and circumscribed. Such activism just adds itself to all the factors that marginalize serious animal rights education. At the same time, the modifications will be presented as victories to help ensure the success of the wealthy groups (and their growing number of satellites and followers) which generally avoid the word ‚Äúvegan‚ÄĚ and help to promote preferred eggs and other animal products.

So-called cage-free eggs are now so trendy in the United States that the New York Times and the International Herald Tribune have taken note of the national shortage. Today, it‚Äôs fashionable even for major industrial actors to parade about with activists, hypocritically chattering on about handling modifications and how they could pave the way to the end of the institutions that profit so richly from them. Whole Foods Market CEO John Mackey has claimed to be ‚Äúpersonally committed‚ÄĚ to the ‚Äúphilosophy‚ÄĚ that ‚Äúit would be better if human beings would stop killing, eating, enslaving, and exploiting animals‚ÄĚ. But then comes the escape clause: ‚ÄúHowever, until everyone becomes a vegan (and that seems highly unlikely to me) we still have to deal with the reality of farm animals‚Äô lives and how they live while they are alive.‚ÄĚ Attention shoppers: The more animals you buy, the more you save from suffering! All the while today‚Äôs young activists invoke ‚Äúliberation‚ÄĚ when putting their energy behind premium-priced flesh, cheese, and eggs. How many of these activists seriously consider what animal rights means?

Tiersch√ľtzer fahren Karussell

Autor: martin
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Wieso fahren viele Kinder gerne Karussell? Richtig: weil es lustig ist. Und was lustig ist, wollen viele Menschen auch in ihrem sp√§ten Leben nicht vermissen. Auch Tiersch√ľtzer wollen das nicht und so freuen sie sich dar√ľber, wenn sie sich - auch ohne Karussell - immer wieder lustig im Kreis drehen k√∂nnen.

Bleiben wir beim Karussell: Wenn ein Kind bei einer Fahrt heruntergefallen ist, weil es sich nicht festgehalten hat, was wird es beim nächsten Mal tun? Richtig: sich festhalten, denn es hat auch der Vergangenheit gelernt.
Leider scheint diese Lernf√§higkeit bei einigen Menschen bei fortschreitendem Alter zu versiegen. Wenn sie n√§mlich eingesehen, da√ü Reformismus keinerlei wirkliche Erfolge erzielt hat, √ľberdenken sie noch einmal ihre Strategie und dann ist ihre L√∂sung nat√ľrlich: Abolitionismus! Nein, Moment, ich meinte: noch mehr Reformismus! Wieso auch nicht? Viel hilft viel, das wissen wir schon lange. Wer oft genug vom Karussell gefallen ist, statt sich festzuhalten, lockert mit der Zeit die Erde und f√§llt irgendwann weicher. Und dann wird es h√∂chste Zeit, das als "Erfolg" zu verkaufen.

Diese fundamentalen Erkenntnisse gehen auch bei Tiersch√ľtzern nicht verloren.
Z.B. stellt Martin "Veganismus ist zu schwer" Balluch fest: "Allerdings hat das Pelzfarmverbot an sich keinen R√ľckgang im Pelzhandel bewirkt, es wurden eben Pelze aus dem Ausland nach √Ėsterreich eingef√ľhrt." Ist das ein Grund f√ľr ihn zu erkennen, da√ü nicht die Symptome der Tierausbeutung (ob "Pelz" hier oder da produziert wird) zu bek√§mpfen notwendig ist, sondern die Ursache, n√§mlich die wirtschaftliche Nachfrage aufgrund des Unveganismus der Menschen? Ach i wo. Man kann sich stattdessen auch ein wenig die "Welt-Abschaffung der Pelz-Produktion" zurechtbasteln, die seeehr wahrscheinlich ist, schlie√ülich w√ľrde NIEMAND auf die Idee kommen, etwas weiterhin zu produzieren, das einen gesicherten Absatz garantiert.

Konkret √§u√üerste sich auch letztens Helmut "H√ľhner- und Rindermord ist tierrechtskonform" Kaplan in Bezug auf Reformismus: "Wir d√ľrfen hierbei niemals aus den Augen verlieren, da√ü mit der Realisierung dieser Reformen das EIGENTLICHE PROBLEM, das UNRECHT AN SICH noch nicht einmal ber√ľhrt wird." Huch? Reformismus ber√ľhrt das eigentliche Problem nicht? Das ist ja v√∂llig neu. Aber ok, auch wenn etwas nicht das eigentliche Problem ber√ľhrt und auch wenn es eine viel bessere, direkte und effektivere Strategie gibt (Abolitionismus und nichts sonst), hei√üt das noch lange nicht, da√ü man stattdessen diese w√§hlen sollte, stimmt's? Genau: "Die angemessene Antwort auf die ungeheure Ausbeutung der Tiere hei√üt nicht Reform ODER Abschaffung, sondern Reform UND Abschaffung." UND? Was macht er eigentlich, wenn er eine Kerze anz√ľnden will? Ein brennendes Streichholz dranhalten UND gleichzeitig einen Eimer Wasser dr√ľberkippen? Aber naja, funktioniert sicher, man mu√ü es wahrscheinlich nur oft genug probieren. Da√ü Reformismus ein System erhalten soll und damit jeder Abschaffung diametral entgegenwirkt, wie man in jedem Handlexikon nachlesen k√∂nnte, ist schlie√ülich nebens√§chlich.

Auch aktuell ist das Karussellfahren noch nicht langweilig geworden. 2002 wurde in den Grundgesetz-Paragraphen 20a die Wortgruppe "und die Tiere" aufgenommen im Rahmen des Satzes: "Der Staat sch√ľtzt auch in Verantwortung f√ľr die k√ľnftigen Generationen die nat√ľrlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsm√§√üigen Ordnung [...]." Zugegeben bedeutet das "Sch√ľtzen" der Tiere auf der gleichen Stufe mit "nat√ľrlichen Lebensgrundlagen", da√ü Tiere nur als Ressource "gesch√ľtzt" werden und Individualrechte uninteressant sind. Und folgerichtig stellt die Albert-Schweitzer-"Eiernudeln sind toll"-Stiftung fest: "Artikel 20a hat die Situation der Tiere in Deutschland bislang zwar noch nicht ma√ügeblich verbessert." Ach wirklich? Ein nichtssagender Gesetzeszusatz in einem speziesistischen Gesetz, das von Unveganern und Tierausbeutungsbef√ľrwortern erlassen wurde, hat f√ľr die Tiere nichts verbessert? Was f√ľr eine √úberraschung. Doch sei es drum, wenn wir etwas brauchen, dann noch einen nichtssagenden Gesetzeszusatz in einem speziesistischen Gesetz, das von Unveganern und Tierausbeutungsbef√ľrwortern erlassen wurde, diesmal die Phrase "den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als f√ľhlende Wesen" im EU-Reform-Vertrag, wo es jetzt hei√üt: "Bei der Festlegung und Durchf√ľhrung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft[!], Fischerei[!] [...] tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als f√ľhlende Wesen in vollem Umfang Rechnung [...]." Wenn das "Wohlergehen" in der "Fischerei" gesichert werden soll, was faktisch diese abschaffen m√ľ√üte, es aber sicher nicht tut, m√ľ√üte man zur Erkenntnis kommen, da√ü "Wohlergeben" hier Tierschutz bedeutet, d.h. den "Schutz" der Tiere z.B. damit, vor dem Kehleaufschlitzen begast statt elektrogeschockt zu werden; da√ü es bedeutet, da√ü billigere und effizientere Methoden des Tiermords entwickelt werden, die ihn au√üerdem gesellschaftlich akzeptabler machen und die Tierausbeutungsindustrie st√§rken. Ein Grund, endlich Tierrechte und Veganismus zu fordern? Ach was frage ich: "Man darf aber trotzdem hoffen, dass der neue Reformvertrag die europ√§ische Rechtsprechung zum Wohle der Tiere beeinflussen wird und nur einen von vielen noch zu folgenden Schritten darstellt." Oh ja, VIELE Schritte in die falsche Richtung. DAS wird die Tierrechte sicher voranbringen.

Dies sind nur drei Beispiele von Hunderten und so können wir uns auch in Zukunft auf weitere Runden "Reformismus funktioniert nicht, also brauchen wir noch mehr Reformismus" freuen.

Re: Tierschutz statt Tierrechte

Autor: Flux
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ich bef√ľrchte, dass jetzt der punkt erreicht ist, wo die diskussion ansteht. :-/

Zitat: Das schlie√üt sich keinesfalls aus, schlie√ülich gilt, da√ü je mehr Tiersch√ľtzer existierten, desto h√∂her auch die Wahrscheinlichkeit ist, da√ü einige von ihnen zur Besinnung kommen und Tierrechtler werden.


genau das ist der punkt, den ich meine. je mehr vegetarierInnen desto mehr davon werden vegan.

die texte von hilpisch und den text von francione kenne ich beide - schon seit monanten. sorry, aber der text von hilpisch ist meiner meinung nach der größte schwachsinn, den ich je gelesen habe.
erstens ist er minderqualitativ. es werden quellenangaben wie ein VGT-einkaufsf√ľhrer verwendet aus dem jahre 1997.
zweitens ist er extrem realit√§tsfremd. alle leute, die den VGT nur irgendwie kennen wissen genau, dass es sich um einige wenige zitate handelt, die aus dem kontext gerissen und √ľberh√∂ht werden und √ľberhaupt nichts mit dem gesamtbild zu tun haben.
der VGT ist in √Ė die gr√∂√üte kraft f√ľr tierrechte, ob du es glaubst oder nicht.
ich k√∂nnte auch nur duch internetrecherchen 5 punkte √ľber dich finden, die ich kritisieren k√∂nnten. du machst aber auch gute arbeit. also warum sollte ich dich dann kritisieren. ich konzentriere mich lieber auf konstruktive arbeit. durch streitereien wird denke ich nie etwas ver√§ndert. die szene lahmt jedoch,..
wie gesagt, ich bin seit jahren aktiv und hab viel feedback erhalten und viel gesehen. noch nie im leben hab ich erlebt, dass jemand von vegan wieder auf vegetarisch umsteigt, weil der VGT sagt, dass freilandeier besser sind als k√§figeier. der effekt ist nicht existent. andererseits hab ich erlebt, dass ur viele leute f√ľr tierschutz sensibilisiert wurden und in weiterer folge f√ľr tierrechte.
davon gehe ich aus.
das problem bei der diskussion ist die vermischung von philosophischen normativen erkenntnissen (die ich auch teile - eier ist mord) und dem weg, wie leute sich ändern (psychologisch erklärbar).

sorry. leider hab ich nicht viel zeit und werde deshalb nicht viel antworten. au√üerdem w√ľrde ich mich eh nur wiederholen.

ich glaube auch nicht, dass martin balluch hier zeit finden wird zu antworten. es liegen alle argumente am tisch. die leute können beide texte lesen und entscheiden.
wie ihr sicher wisst werden wir in √Ė von der polizei terrorisiert,..
www.vegan.at/repression
www.vgt.at/repression
leider belastet uns das sehr.

Tierschutz statt Tierrechte

Autor: martin
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Flux schrieb:
>
> wenn martin balluch die ziele verfolgen w√ľrde, die du ihm
> unterstellt wäre er tatsächlich inkonsequent oder doof.

Ich unterstelle gar nichts. Ich habe den Text wörtlich wiedergegeben, die Aussagen sind eindeutig.
Und "doof" ist er sicher nicht, das w√ľrde ihn ja entschuldigen. Er tut das stattdessen mit voller Absicht und voller Kenntnis der Sch√§dlichkeit solcher Aussagen.

> ich sehe das so: es ist ein unterschied eine bewegung
> aufzubauen, die systemänderungen erreicht oder einfach alle
> 100% der bev√∂lkerung einfach zu √ľberzeugen.

Ich hatte bereits im letzten Beitrag gefragt, wo denn die Bewegung herkommen soll, wenn keine Individuen √ľberzeugen werden. Das ist mit weiterhin v√∂llig unklar.

> ich w√ľrde vorschlagen, dass du dich nicht so auf den einen
> satz versteifst. ich denke martin balluch so gut zu
> verstehen, dass ich ev. helfen kann den text zu verstehen.

Es ist bei weitem nicht nur ein Satz, da ich aber nicht ständig alles zitieren kann, habe ich mich auf den "prägnantesten" konzentriert. Es ist der ganze Text und es sind auch seine sonstigen Verhaltensweisen.

Wie kommt es, daß der VgT mit der Kennzeichnung von Freilandeiern Geld verdient?
Oder warum fiel Balluch auf die Kritik an der Verstrickung mit dem UL nur ein, mit L√ľgen √ľber eine nie existierende E-Mail und sonstigen Verleumdungen zu reagieren?

Andere sind √ľbrigens auch wenig von diesem Text und dessen Umfeld begeistert.

Hilpisch/Crump fassen zusammen (man sollte aber auf jeden Fall den ganzen Artikel lesen):

Zitat: Organisationen wie der VGT sind die stärkste gesellschaftliche Kraft gegen den Veganismus und Tierrechte, das heißt das Recht von nicht-menschlichen Tieren auf volle Mitgliedschaft in der moralischen Gemeinschaft, ihr Recht, als Person anerkannt zu werden und niemandes Eigentum zu sein.

Francione meint zusammenfassend (auch hier den ganzen Artikel lesen):
Zitat: Es gibt, in einem Wort, nichts Neues in Balluchs Ansatz. Er unterbreitet lediglich das Paradigma des Neuen Tierschutzes, das die Bewegung in den USA und Großbritannien seit den 1990er Jahren beherrscht und nun anscheinend in andere Teile Europas exportiert worden ist.

Die Vorstellung, dass wir Tierschutz f√∂rdern m√ľssen, um ihn zu unterminieren, ist absurd und sollte von all jenen verworfen werden, denen es um das Vermitteln einer moralisch bedeutungsvollen Botschaft und um das Erzielen praktischer Resultate zu tun ist.

Der Ansatz des Neuen Tierschutzes fördert keins von beiden. Der abolitionistische Ansatz fördert beides.

Vegan zu leben ist nicht, wie Balluch und andere suggerieren, eine Sache schmerzvoller Selbstverleugnung und großen Opfers.


> er macht aber nicht nur tierschutz, sondern
> auch tierrechte. er arbeitet zwar gegen legebatterien, aber
> er hat ein TR- buch geschrieben.

Wie soll man gleichzeitig in zwei völlig entgegengesetzte Richtungen arbeiten?

> die geschichte von TR. er macht eine kampagne f√ľr
> menschenaffenrechte,...

Menschenaffenrechte sind (isoliert) purer Speziesismus.

> martin balluch macht sehrwohl etwas was du unter TR
> verstehst, aber nicht nur.

Das scheint er aber gut zu verstecken. Ein Blick auf die VgT-Seite zeigt unter aktuellen Aktionen Randbereiche wie "Pelz" und "Tierversuche" und ein "Schweine"-Mobil, auf dem gro√ü "vegetarisch" zu lesen ist. (Frage hundert Leute, was sie unter "vegetarisch" verstehen und es werden 99 antworten, da√ü Kuhmilch und H√ľhnereier und 40, da√ü Fischleichen dazugeh√∂ren. Mit Veganismus hat das nichts zu tun.)

> zur frage: legebatteriekampagne sinnvoll. eine alte
> diskussion, haben wir eh schon x-mal gef√ľhrt,..
> ich denke nicht, dass sich leute davon abhalten lassen vegan
> zu leben, nur weil legebatterien verboten werden. es wird
> immer behauptet, dass legebatterieverbot implizit heißt, dass
> bodenhaltung ok ist. m.E. ist das eine behauptung. es kommt
> darauf an wie etwas kommuniziert wird.

Nat√ľrlich kommt es auf die Kommunikation an. Der VgT macht das so:
Zitat: Kontaktieren Sie Firmen per Email, Brief, Fax, Telefon oder pers√∂nlichem Besuch! Die Information wird an geschickt, gepr√ľft und kommt in die Eier-Herkunfts-Liste, die von allen Interessierten eingesehen werden kann. So kann jedeR sehen, welche Firma tierqu√§lerische K√§figeier verwendet und wer nicht!

("Käfigfreie-Ostern-Kampagne")

"Käfigfrei", nicht "eierfrei". Das impliziert selbstverständlich direkt, daß "käfigfreie" Eier akzeptabel wären.

> andererseits denke ich, dass eine gesellschaft eher
> veganfreundlich ist, wenn es gewisse TR-standards gibt.
> z.B.unterst√ľtzt das auch der l√§ndervergleich. in china ist
> ethischer veganismus kaum vorhanden, tierschutzstandards auch
> nicht. in schweden oder österreich gibt es hohe TS-standards,
> und auch höhere zahlen an veganismus. deiner theorie nach
> m√ľsste das unm√∂glich sein.

Das schlie√üt sich keinesfalls aus, schlie√ülich gilt, da√ü je mehr Tiersch√ľtzer existierten, desto h√∂her auch die Wahrscheinlichkeit ist, da√ü einige von ihnen zur Besinnung kommen und Tierrechtler werden. Die L√§nder mit "Tierschutzstandards" und zweihundert Jahren Tierschutzbewegung sind interessanterweise die, in denen weltweit die meisten Tierprodukte konsumiert werden.
Und wo du schon einmal beim L√§ndervergleich bist: was ist denn die Folge, da√ü in √Ėsterreich und Schweder "Pelz"-Farmen verboten wurden, wodurch nicht ein "Pelz" weniger verkauft wurde? Eben nur, da√ü er jetzt aus L√§ndern importiert wird, die "geringere Tierschutzstandards" haben. Soll das ein Erfolg sein? Oder h√§tte man sich eher auf die Reduzierung des Konsums konzentrieren und damit wirkliche Ver√§nderung erzielen sollen?

Seit der Umsetzung des Legebatterienverbot hat sich der Eierkonsum in Deutschland und √Ėsterreich erh√∂ht. Worin liegt dabei die positive Wirkung?

> alle veganerInnen die ich kenne waren davor vegetarierInnen.
> deshalb finde ich es sinnvoll vegetarismus zu unterst√ľtzen,
> weil die vegetarierInnen m.E. empf√§nglicher sind f√ľr TR.

Da√ü sie es vorher waren, hei√üt noch lange nicht, da√ü es nur so geht. Die Praxis zeigt, da√ü der, dem Vegetarismus als "Fortschritt" verkauft wird, das als Gelegenheit nimmt, um dort stehen zu bleiben und sich damit zu rechtfertigen, etwas "f√ľr die Tiere" getan zu haben. Nur wem gleich unmi√üverst√§ndlich klar gemacht wird, da√ü Vegetarismus genauso wie sonstiger Unveganismus ethisch inakzeptabel ist, hat keine Ausrede. Da√ü viele √ľber Vegetarismus vegan werden, hei√üt eben nicht, da√ü das die beste Strategie ist.

Re: Veganismus ohne Veganer

Autor: K
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Hallo Flux,

> naja, wie gesagt: ich kann nur wiederholen, dass martin balluch vegan lebt, dass er

Du hattest geschrieben, dass Du den Autor pers√∂nlich kennst. K√∂nntest Du Ihn nicht bitten eine kurze Stellungnahme bzw. Konkretisierung zu seinem Text zu verfassen. Evtl. hat er sich anbetracht dessen, was er aussagen bzw. bewirken wollte, einfach nur sehr schlecht ausgedr√ľckt. Ist ja nicht unbedingt auszuschlie√üen, oder?

Ich kann ja nachvollziehen, dass die Menge der nicht vegan lebenden Menschen frustrierend ist. Aber f√ľr Veganismus werben und System√§nderungen zu verfolgen schlie√üt sich m.E. nicht gegenseitig aus! Aber noch mehr Loha-Gesundheits-Tofu-EsserInnen sind den Tierrechten insgesamt garantiert nicht n√ľtzlich.

Viele Gr√ľ√üe
Kurt

Re: Veganismus ohne Veganer

Autor: Flux
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wenn martin balluch die ziele verfolgen w√ľrde, die du ihm unterstellt w√§re er tats√§chlich inkonsequent oder doof.

ich sehe das so: es ist ein unterschied eine bewegung aufzubauen, die system√§nderungen erreicht oder einfach alle 100% der bev√∂lkerung einfach zu √ľberzeugen.
martin balluch will sehr wohl eine bewegung aufbauen, .. diese soll groß genug sein um in der gesellschaft etwas zu bewegen.

ich w√ľrde vorschlagen, dass du dich nicht so auf den einen satz versteifst. ich denke martin balluch so gut zu verstehen, dass ich ev. helfen kann den text zu verstehen.

zu den schulvorträgen: ich kenne sie und sie sind haben in der tat TR-inhalt.
oft versteift sich die kritik an martin balluch darauf einzelne zitate oder aussagen von ihm zu nehmen und in abzustempeln. er macht aber nicht nur tierschutz, sondern auch tierrechte. er arbeitet zwar gegen legebatterien, aber er hat ein TR- buch geschrieben.
kennst du es?
http://www.vegan.at/veganelebensweise/buchbesprechungen/martin_balluch.html
er organisiert TR-kongresse und ALWs. h√§lt dort vortr√§ge √ľber die geschichte von TR. er macht eine kampagne f√ľr menschenaffenrechte,...
martin balluch macht sehrwohl etwas was du unter TR verstehst, aber nicht nur.
zur frage: legebatteriekampagne sinnvoll. eine alte diskussion, haben wir eh schon x-mal gef√ľhrt,..
ich denke nicht, dass sich leute davon abhalten lassen vegan zu leben, nur weil legebatterien verboten werden. es wird immer behauptet, dass legebatterieverbot implizit heißt, dass bodenhaltung ok ist. m.E. ist das eine behauptung. es kommt darauf an wie etwas kommuniziert wird.
andererseits denke ich, dass eine gesellschaft eher veganfreundlich ist, wenn es gewisse TR-standards gibt.
z.B.unterst√ľtzt das auch der l√§ndervergleich. in china ist ethischer veganismus kaum vorhanden, tierschutzstandards auch nicht. in schweden oder √∂sterreich gibt es hohe TS-standards, und auch h√∂here zahlen an veganismus. deiner theorie nach m√ľsste das unm√∂glich sein.
martin balluch, ich und du sind uns einig: f√ľr das betroffene tier kann tierschutz nicht die l√∂sung sein, aber wir 3 haben unterschiedliche meinungen bzgl. des weges der zielerreichung,..
alle veganerInnen die ich kenne waren davor vegetarierInnen. deshalb finde ich es sinnvoll vegetarismus zu unterst√ľtzen, weil die vegetarierInnen m.E. empf√§nglicher sind f√ľr TR.
andererseits können ideen die zu weit von leuten entfernt sind sie nicht erreichen.
das ist meines erachtens der einzige unterschied zw. uns.
es gibt sicher leute, die durch maqi vegan werden, aber es gibt auch leute die durch balluch vegan werden. beide werden durch ihre erfolge bestärkt. woher ist es möglich zu wissen, welcher weg besser ist?
das meinte ich auch mit ev. sinnlosigkeit von diskussionen. wie ist beweisbar was besser ist. f√ľr die einen klingt das eine plausibler - f√ľr die anderen das andere,.. weil sie verschiedene erfahrungen gemacht haben.
:-)

Re: Veganismus ohne Veganer

Autor: Flux
Datum:
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naja, wie gesagt: ich kann nur wiederholen, dass martin balluch vegan lebt, dass er ALWs mitorganisiert bei denen vegan vorträge stattfinden, dass er selbst seit 15 oder mehr jahren vegan lebt, dass er den veganismus nach österreich gebracht hat, dass den hund, der bei ihm lebt vegan ernährt,..

ich denke es kommt darauf wie der text interpretiert wird.
ich verstehe den punkt von ihm schon, dass z.B. in deutschland 80 mio. menschen leben. jedes jahr sterben 1 mio und 1 mio wird neu gebohren. durch individual√ľberzeugung m√ľssten so jedes jahr mindestens 1 mio. neue leute √ľberzeugt werden, dass die zahl sich wesentlich ver√§ndert?
das ist extrem unrealitisch. was schätzt du wieviele es sein könnten zur zeit die jedes jahr neu vegan werden? ??
er selbst h√§lt jedes jahr √ľber 100 vortr√§ge in schule. thema: tierrechte. ich denke dass er den text so meint, dass es eine system√§nderung geben sollte, dass z.B. in schulen verpflichtend tierrechte gelehrt werden sollte. so m√ľsste er nicht freiwillig in schulen gehen, obwohl er im moment eh nur einen bruchteil aller schl√ľlerInnen erreicht,..
gäbe es z.B steuern auf fleisch wäre das auch so eine systemänderung.
mit individual√ľberzeugung alleine br√§uchten wir vermutlich 10.000 aktivistInnen.
zu diesem punkt wirst du mir ja zustimmen, oder? dass systemänderungen sinn machen.

[Nachtrag angef√ľgt - Mod]

PS: ganz praktisch denke ich nicht, dass dieser text, der versteckt bei uns auf vegan.at ist irgendwen davon abhalten wird vegan zu leben? kannst du dir das vorstellen?
ich denke eher, dass der text so gedacht ist, dass er tierrechtlerInnen dazu bewegen will systemänderungen anzustreben, damit veganismus leicht leb- und bewerbbar ist.
wäre das nicht logischer?

Veganismus ohne Veganer

Autor: martin
Datum:
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flux33 schrieb:
>
> der anstieg von veganen produkten ist nicht nur auf mehr
> veganerInnen zur√ľckzuf√ľhren:

Von "nur" war auch nicht die Rede.

> das sind globale trends, die nichts mit ethischem veganismus
> zu tun haben. ich weiß aus kontakt mit lebensmittelfirmen
> (rewe), dass die hauptkäuferInnen von tofu und sojamilch
> nicht veganerInnen sind, sondern gesundheitsbewußte frauen.

Ja und gesundheitsbewu√üte Frauen gab es auch vor zwanzig Jahren, damals gab es jedoch (fast) keinen Tofu. Die Einf√ľhrung solcher und anderer Produkte ist ma√ügeblich durch Veganer motiviert (auch wenn sie letztlich nicht die Hauptkonsumenten sind).
Es bleibt dabei, daß eine Veganisierung "der Gesellschaft" ohne Veganer völliger Unsinn ist.

> wenn dadurch mehr nachfrage geschaffen wird und dadurch die
> produkte besser und billiger sind nutzt das auch tiere zu
> retten. bzw. es noch leichter zu machen vegan zu leben.

Niemand bestreitet, daß es gut ist, einfacher vegan zu leben, aber mit diesem "Ansatz" wird es nicht erreicht.

> ich kenne martin balluch und ich weiß, dass er die arbeit von
> vegan.at nicht unnötig findet.

Demnach behauptet er etwas fundamental anderes als er schreibt. Vielleicht sollte das zu denken geben.

Egal, was er m√ľndlich behauptet: Meine Frage bezog und bezieht sich immer noch darauf, warum vegan.at einem Text Platz einr√§umt, dessen Inhalt es ist, Arbeit wie die von vegan.at mit realit√§tsfernen Spekulationen zu diffamieren.

> er denkt nur, dass es
> effektiver ist systeme zu ändern als jede person einzeln vom
> veganismus zu √ľberzeugen.

Daß er das denkt, mag sein, es ist nur a) Unsinn und b) nicht meine Frage gewesen.

Re: Immer mehr VeganerInnen

Autor: flux33
Datum:
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der anstieg von veganen produkten ist nicht nur auf mehr veganerInnen zur√ľckzuf√ľhren:
es gibt verschiedene trends im lebensmittelbereich. z.B. der trend zu gesundheit, zu mehr bio, zu fitnessern√§hrung, zu soja als wohlf√ľhl und gesundheitsern√§hrung,...
cholesterinfreie ernährung,..
das sind globale trends, die nichts mit ethischem veganismus zu tun haben. ich weiß aus kontakt mit lebensmittelfirmen (rewe), dass die hauptkäuferInnen von tofu und sojamilch nicht veganerInnen sind, sondern gesundheitsbewußte frauen.
wenn dadurch mehr nachfrage geschaffen wird und dadurch die produkte besser und billiger sind nutzt das auch tiere zu retten. bzw. es noch leichter zu machen vegan zu leben.
ich kenne martin balluch und ich wei√ü, dass er die arbeit von vegan.at nicht unn√∂tig findet. er denkt nur, dass es effektiver ist systeme zu √§ndern als jede person einzeln vom veganismus zu √ľberzeugen. ganz trennen kann mensch das eh nicht, .. aber das ist glaub ich die grundaussage vom text.

Re: ORF-Beitäge zu ³278a - Polizei gegen Tierschutz

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Videodokumentation
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Interessant √ľbrigens, da√ü alle (nicht nur irgendwelchen Jounalisten/Moderatoren!) "Tierschutz" sagen, also gar nicht mehr erst versuchen, sich als Tierrechtler auszugeben: u.a. kreischt auch die Blockiererin, die weggetragen wird, etwas von Tierschutz, und Clemens A. (http://tierrechtsforen.de/4/1340, http://tierrechtsforen.de/4/172/1343, http://tierrechtsforen.de/12/36/38) und nat√ľrlich UL-Freund und Freilandh√ľhnermordpropagandist Balluch ist auch mit von der Partie ...

Achim

Analyse: Petrovic sieht Ruf des Freilandeis gefährdet

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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Polizeiaktion bei Kontrollstelle und Kunden gl√ľcklicher H√ľhner emp√∂rt Tierschutzvereinsobfrau

Wien - Die Polizei nannte es schlicht "Informationsgespr√§ch" . Doch die Beamten, die am 30. April 2008 in der Kontrollstelle f√ľr Freilandeier im steirischen Bruck an der Mur auftauchten, gingen einem - wenn schon nicht konkreten - so doch schwerwiegenden Verdacht nach.

Zu √ľberpr√ľfen sei, ob die Zentralstelle "als Geldgeberin einer kriminellen Organisation fungiert, die unter dem Pseudonym ‚ÄöAnimal Liberation Front‚Äė fortgehend Anschl√§ge durchf√ľhrt" . So hie√ü es im Anlassbericht f√ľr die Aktion der Polizei. Ein ziemlich martialischer Vorwurf gegen eine von Tierschutzgruppen gegr√ľndete Institution, die dar√ľber wacht, dass die beliebten "Freilandeier" wirklich Freilandeier sind - und dies in Kooperation mit Lebensmittelkonzernen tut.

Demselben Verdacht eines "Geldflusses an militante Untergruppierungen" gingen die Ermittler in den Tagen und Wochen darauf dann bei einer Reihe Eier produzierender Biobauern nach. Auch die √∂sterreichweit 20 Abpackstellen f√ľr Freilandeier, die mit der Kontrollstelle in Gesch√§ftskontakt stehen, bekamen Besuch von den Ermittlern - sowie ein hochrangiger Verantwortlicher des Rewe-Konzerns.

Letzteres erz√§hlt Madeleine Petrovic, die sich in ihrer Eigenschaft als Obfrau des Wiener Tierschutzvereins √ľber die polizeiliche "Aktion Freilandei" emp√∂rt. Die Nachforschungen, "die im √úbrigen ergebnislos endeten" , h√§tten wichtige Gesch√§ftspartner der Eier-Kontrolleure "schwer verunsichert" . Damit sei es zu einer "massiven Beeintr√§chtigung der wirtschaftlichen Entwicklungsm√∂glichkeiten der Stelle" gekommen.

Der Wiener Tierschutzverein ist neben dem Verein Vier Pfoten und dem European Egg Consortium einer von vier Gesellschaftern der Pr√ľfungsstelle.

Dass auch der Verein gegen Tierfabriken (VgT) Gesellschafter ist, d√ľrfte Anlass der Ermittlungen gewesen sein. Immerhin wird VgT-Obmann Martin Balluch, der mit neun anderen Tiersch√ľtzern seit 21. Mai in U-Haft sitzt, vorgeworfen, militante Aktionen geleitet zu haben.

Petrovic √§rgert sich vor allem √ľber die Wahl der polizeilichen Mittel: Um zu erfahren, dass die Kontrollstelle keine Gewinne aussch√ľtte, h√§tte "ein Telefonat gereicht" . Gerade dort, wo sich der Tierschutzgedanke popularisiert hat, habe er viel zu verlieren. Am Donnerstag schrieb die Obfrau daher im Namen ihres Vereins eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft. (Irene Brickner, DER STANDARD - Printausgabe, 8. August 2008)
http://derstandard.at/?url=/?id=1216918781533

Re: Tierrechtlerinnen in √Ėsterreich

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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Mal ganz im ernst, etwas propagandastrategisch besseres als das hätte den Tierschutzspendensammelorganisationen wie VgT und Vier Pfoten gar nicht passieren könne.

Demos (auch in diesem Zusammenhang) sind nat√ľrlich l√§cherlicher Pipifax - was aber etwas "bringt", sind zahllose - gegen die Inhaftierung gerichtete - Berichte in auflagenstarken Zeitungen (wie dem Standard - d√ľrfte etwa, man korrigiere mich, ich kenne mich mit √∂sterreichischen Zeitungen nicht wirklich aus, der "Zeit" entsprechen - mit mittlerweile mehreren Dutzend(!) gro√üen Artikeln dazu) und √ľberdurchschnittlich seri√∂sen Fernsehmagazinen (etwa im Europamagazin am 2. August 2008, ARD mit einer dramatischen Kamerafahrt in die Harald-Balluch-Wohnung auf dort h√§ngende Hundeleinen und Maulk√∂rbe zu, w√§hrend das Vorgehen der "Anti-Terror-Einheit" Wega geschildert wird und nat√ľrlich der VgT-URL auf Balluchs T-Shirt, der seit der Verhaftung √ľblichen Distanzierung von Direct action, den albernen Kost√ľmaktionen, Krtitik nicht an der Ausbeutung, sndern nur der Form, konkret einem "Versto√ü gegen das Jagsgesetz" weil irgendwelche Mordopfer, Fasane, "zu viel" auf "zu engem Raum" und zu einem Zeitpunkt, zu dm sie bereits h√§tten ausgesetzt sien m√ľssen, gefangengehalten wurden - eben typisch reformistischer Tierschutz statt Tierrechten) und all der Memspam in Rundmails und Mailinglisten (in einer englischsprachigen wurde ich √ľbelst angefeindet, weil ich wagte, darauf hinzuweisen, da√ü, anderes als behauptet, VgT etc. eben keine Tierrechtsorganisationen sind).

Den Tierrechten bringt das alles leider nichts, im Gegenteil - weder Veganismus noch Antispeziesismus werden thematisiert, und auch nicht Tierrechte (au√üer eben, um so kontraproduktiver, als Pseudosynonym f√ľr Tierschutz).

Was die "Informationen" angeht, kommen die nicht, wie Du sagst, "nur von staatlicher Seite", im Gegenteil, nahezu alles beruht auf der Darstellung der Tiersch√ľtzer. Inwiefern die zutrifft, sei dahingestellt - manipulativ ist sie allemal, ich habe √ľber unz√§hlige Verteiler von Balluchs Hungerstreik erfahren, da√ü er den aber mittlerweile beendet hat wei√ü kaum jemand.

Achim

Re: Tierrechtlerinnen in √Ėsterreich

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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> So wie ich das mitbekommen habe, tun sie das.

Oder sie geben es vor, damit sie den Zorn der Tiersch√ľtzer abwiegeln k√∂nnen nahc dem Motto "Wir haben euch Tiersch√ľtzer lieb, es geht ja nur um die b√∂sen Tierrrechtler".

>> Und wenn ja, wieso ist das das wichtige?
>
> Weil ein solches Vorgehen nunmal abschreckend und einsch√ľchternd auf "die gesamte

Dann m√ľ√üten sie ja erst jecht korrekt von Tiersch√ľtzern sprechen.

>Szene" wirken soll. Es ist ja kaum zu erwarten, dass Bullen und Staatsanwälte

Wen interssiert diese "Szene"? Und wenn Dich das st√∂rt, warum unterst√ľtzt Du es, indem Du die kontrafaktische Terminologie tradierst?

>unterscheiden können (oder wollen)zwischen TierrechtlerInnen und solchen, die in
>Wirklichkeit gar keine sind.

Vielleicht. Aber wieso förderst Du das, indem Du die kontrafaktische Terminologie tradierst, statt im gegenteil darauf aufmerksam zu machen, wiue es sich wiurklich verhält, so daß dieses wichtige Mem weiter verbreitet wird?

>> > ohne jeden Beweis
>> > nun schon seit Ewigkeiten in U-Haft behalten.
>>
>> Die nichtmenschlichen Opfer der balluchschen
>> Antitierrechtspropaganda sitzen tatsächlich "ohne jeden
>> Beweis" "seit Ewigkeiten in" Haft - nur ist es die Todeszelle.
>
> Na und deshalb ist es nicht so schlimm, wenn der Staat so vorgeht?
> Klingt ja fast so, als fändest Du es ganz in Ordnung, dass die einsitzen...

Nein, aber ich finde es nicht in Ordnung, die Freilassung von Tiersch√ľtzern wie Balluch zu fordern, wenn dieser selbst doch in seinem antiabolitionistischen Pamphlet gerade das Gegenteil propagiert. Soll er doch seine eigene Medizin schlucken.

>> > Und dass die Propaganda daf√ľr gesorgt hat, dass sich da kein
>> > "normaler" Mensch √ľber diesen Skandal aufregt. Trifft ja
>>
>> Nicht? Da habe ich der ("normalen") Presse aber ganz anderes
>> entnommen.
>
> Ich nicht. Ich hab nur von kleinen Demos mit höchstens mal zwanzig TeilnehmerInnen gehört...

Was haben denn Demos damit zu tun? Lies doch mal die entsprechenden Artikel in Standard oder der taz. Mal davon abgesehen, da√ü z.B. Amnesty International sich eingeschaltet hat ... von den zahllosen "normalen" Tiersch√ľtzern weltweit (die teilweise auch glauben/verbreiten, Balluch sei Tierrechtler) sowieso.

>> > Sieh es halt so: Betroffen sind die- gemeint bist unter
>> > anderem Du.
>>
>> Inwiefern?
>
> Siehe oben. (Einsch√ľchterung...)

Sehe ich oben nicht. Und ich w√ľ√üte nicht, wieso ich wegen irgendwas eingesch√ľchtert sein sollte (und das nicht, weil ich nicht im Geltungsbereich dieses abstrusen Paragraphen, der da hergenommen wird, lebe).

Achim

Tierrechtlerinnen in √Ėsterreich

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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> rechtfertigen können.(z.B. TierrechtlerInnen, siehe aktuell
> z.B. √Ėsterreich, oder z.B. die "militante Gruppe", die vor

Sind da denn Tierrechtler dabei? Die, die ich kenne, sind offensichtlich keine, sondern nur reformistische Tiersch√ľtzer, Balluch z.B. hat ja selbst ein √ľbles antiabolitionistisches Pamphlet erbrochen (daher ist es grotesk, wenn Tierrechtler Balluchs Freilassung fordern, vielmehr m√ľ√üten verbesserte Haftbedingungen bis zu seiner Schlachtung gefordert werden, wenn wir seiner "Argumentation" folgen).

Achim

Re: Fakten statt Tiersch√ľtzerpropaganda

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Also gestiegener Eierkosum, somit mehr Tote, mehr Leid ... und trotzdem feiern √Ėsterreichische Tiersch√ľtzer wie etwa VgT-Balluch das "K√§figverbot" als "Tierrechts-Erfolg" ...

Achim

Re: Vegane gesellschaft des deutschsprachigen Europa

Autor: Ava Odoemena
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Achim Stößer schrieb:

> Also wie die ihre VgT/VG√Ė-Vereinsmeierei da genau
> zusammenkungeln weiß ich nicht, intreessiert mich auch nicht
> wirklich. Balluch ist jedenfalls VgT-Obmann und Eigner der
> Domain der VG√Ė.

Gut, nun w√ľrde aber die Existenz einer √∂sterreichischen VG nicht automatisch gegen die Neugr√ľndung einer VGDE sprechen. Konkurrenz belebt das Gesch√§ft. Und was die Vereinsmeierei betrifft, so hat die Etablierung rechtlich verbindlicher Strukturen durchaus Vorteile. Ich denke da nicht nur an √Ėffentlichkeitsarbeit, sondern z. B. auch an assoziierte Firmengr√ľndung zur Schaffung genossenschaftlicher, veganer Erwerbsarbeit und Entwicklung veganer Produkte. Ungl√ľckliche, erwerbsarbeitslose Veganer gibt es genug.

> > Es kommt nat√ľrlich auf den Grad der Vernetzung an,
> vielleicht
> > ist die VG√Ė noch zu retten? Im Zuge eines

> Ja, und Gabi wird Atheistin.

Na warum nicht:-) Vielleicht denkt sie schon jetzt dass die Prophetenphase ja eine ganz nette Erfahrung war, aber eigentlich keine Lust mehr hat und will nun nur nicht die Leute enttäuschen die mit ihr in diese Sackgasse gerannt sind.

Aber wie gesagt, eine VGDE w√ľrde nicht an der Existenz oder Unvereinbarkeit mit der VG√Ė scheitern. Schlie√ülich k√∂nnen sich √∂sterreichische Veganer frei entscheiden, mit wem sie sich assoziieren. Die Gr√ľndung einer VG die nur auf Deutschland beschr√§nkt ist halte ich f√ľr abwegig, denn weshalb sollte man deutschsprachige Schweizer, Liechtensteiner, Luxemburger, D√§nen und Ostbelgier ausgrenzen.

Re: Vegane gesellschaft des deutschsprachigen Europa

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> Was mir noch nicht klar ist, federf√ľhrend (√§hem), die sind
> also nicht nur aktive Mitglieder sondern sitzen irgendwie im
> Vorstand der VG√Ė?

Also wie die ihre VgT/VG√Ė-Vereinsmeierei da genau zusammenkungeln wei√ü ich nicht, intreessiert mich auch nicht wirklich. Balluch ist jedenfalls VgT-Obmann und Eigner der Domain der VG√Ė.

> Es kommt nat√ľrlich auf den Grad der Vernetzung an, vielleicht
> ist die VG√Ė noch zu retten? Im Zuge eines

Ja, und Gabi wird Atheistin.

> Kooperationsangebotes (zwischen anderen deutschsprachigen
> Veganern an die VG√Ė) kann man doch durchaus dar√ľber
> verhandeln, welche Personen die VG√Ė verlassen m√ľssten und
...
> Deutlichkeit auslegen, warum PETA oder UL f√ľr eine vegane
> Gesellschaft einfach nicht tragbar sind (im doppelten
> Wortsinn!).

Wie w√§r's mit einem Zusammenschlu√ü mit Burger King. Du kannst dann verhandeln, wie sie ihre Gerichte ver√§ndern m√ľ√üten.

Achim

Vegane gesellschaft des deutschsprachigen Europa

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> Man k√∂nnte doch die √Ėsterreicher fragen ob sie nicht Lust
> hätten, ihre Gesellschaft in Vegane Gesellschaft des
> deutschsprachigen Europas umzubenennen, warum jetzt noch
> explizit eine Deutsche gr√ľnden wenn man einfach eine deutsche
> Kontaktstelle einrichten könnte, sowie bestehende Strukturen
> nutzen und sich eben auch bei den √Ėsterreichern einbringen?
> Allerdings kenne ich von den Leuten niemand persönlich und
> habe keine Ahnung wie die so drauf sind.

Ja, dann w√ľrde ich doch vorschlagen, informiere Dich mal ein bi√üchen, ehe Du solche gemeingef√§hrlchen Vorschl√§ge machst, die dann wom√∂glich irgendwelche Leute aufgreifen ;-). Z.B. in der Brosch√ľre von Maqi √ľber das Universelle Leben, Stichworte "Balluch" und "Faulmann" (zwei der federf√ľhrende "Leute" dort, Faulmann jetzt mehr Peta) und "Tierrechtskongre√ü".

Oder aktuell hier im Forum, hier z.B..

Da ist ja die Vegan Society noch besser, die machen halt "nur" ab und zu Werbung f√ľr (unvegane) Joghurts ...

Achim

Informieren statt blamieren

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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> ich war dort. alle verkauften produkte waren vegan. alle
> verkauften speisen von der restaurants waren auch vegan.

Ich nehme an, das bezieht sich auf
Zitat: Da wundertes denn auch nicht, da√ü z.B. die "Fauna-Kosmetik"-Produkte laut deren Website "gr√∂√ütenteils vegan" (also teilweise unvegan) sind und die Essensst√§nde von Tierausbeutern (z.B. unveganen Restaurants) √ľbernommen werden.


Gestzt den Fall, da√ü die dort verkauften Produkte tats√§chlich vegan waren - inwiefern √§ndert das etwas an o.G. Tatsache, der Beteiligung von / Werbung f√ľr genannte(n) Tierausbeuter(n)?

> bitte um einen beweis, dass vegane gesellschaft und vgt
> rechts sind. oder ist f√ľr dich dieses sommerfest beweis genug.

In der Tat wäre die massive Präsenz von UL bei dieser Veranstaltung ausreichend. Aber ...

> sind alle die mit ul in irgendeiner form zu tun haben rechts?

Witzig. Wir haben mit UL ja nun mehr als genug "zu tun", von Klagen wie dieser abgesehen etwa durch die √ľbliche Hetze, etwa solche.

Anders sieht es aber aus, wenn wie bei diesem obsukre "Sommerfest" das "zu tun haben" ein gemeinsame Sache machen ist.

Im √ľbrigen rate ich Dir dringend, endlich unsere Brosch√ľre √ľber das UL zu lesen (in der √ľbrigens auch die Machenschaften von Balluch, der Wiener Kongre√ü usw. vorkommen), dann kannst Du Dir zuk√ľnftig solche Peinlichkeiten ersparen.

Achim

Wie gesagt: schlicht gelogen - Tierschutz"erfolg" auf dem R√ľcken der Tiere

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> >> √ľbrigens macht der vgt sehrwohl veganismus werbung in
> seinen
> >> zeitungen und seit der plank weg ist, gibt es keine bio
> eier
> >> werbungen und die vereinsleitung ist vegan (vielleicht
> nicht
>
> Das ist schlicht gelogen. Der VgT macht immer noch Werbung
> f√ľr ziemlich alle Eierproduktionsformen au√üer Legebatterien,
> neben dem erwähnten tollen "Erfolg" der Umstellung
> irgendwelche Bäckereien (siehe
> http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=4040&t=3271) gab
> es da ja wohl z.B. vor nicht langer Zeit eine "Besetzung", wo
> H√ľhner aus einer K√§fighaltung geholt und davor eingesperrt
> wurden, um zu zeigen, wie "toll" Freilandhaltung ist.

Aktuell (11. November d.J.) schreibt der VgT in Wahrheit folgendes:
Zitat:
Großer Erfolg des VGT: Supermarktketten steigen aus Käfigeihandel aus

W√§hrend die Landwirtschaftkammer nur lamentiert wurde der VGT aktiv: Handel und verarbeitende Betriebe konnten √ľberzeugt werden [noch mehr H√ľhner als bisher durch Umstieg auf Bodenhaltung umzubringen, AS].

Nach einer langen und m√ľhevollen √úberzeugungsarbeit seitens des Verein Gegen Tierfabriken VGT, wurde im Rahmen des Bundestierschutzgesetzes ein echtes Legebatterieverbot ab J√§nner 2009 festgesetzt. [...]

In m√ľhevoller Sisyphosarbeit hat der VGT Betrieb um Betrieb, Supermarkt um Supermarkt, kontaktiert und im pers√∂nlichen Gespr√§ch √ľberzeugt. Diese Woche konnte nun erreicht werden, dass die drei gr√∂√üten Supermarktketten √Ėsterreichs ‚Äď der Diskonter Hofer, sowie Rewe mit Merkur und die Firma Spar ‚Äď alle drei √ľbereinstimmend bekannt gaben, bis Ende 2006 keine K√§figeier mehr verkaufen zu wollen. Bereits jetzt wird im gro√üen Stil auf Alternativeier umgestellt und Druck auf die ProduzentInnen ausge√ľbt, ihre Legebatterien umzubauen. Ebenso ist es dem VGT bereits gelungen, die folgenden verarbeitenden Betriebe von der Verwendung von K√§figeiern abzubringen [und damit zur Verwendung von Eiern aus noch mehr Opfer fordernden Gefanganhaltungsformen, AS]: Die Konditoreien Aida, Meinl, Demel und Sacher, die B√§ckereien der Mann, Felber, Str√∂ck, Anker, Sorger, Auer, Resch&Frisch und √Ėlz, sowie die Firmen Recheis, Wolf-Nudeln und Manner.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch kommentiert diesen Erfolg: ‚ÄěWir sind sehr positiv von der Bereitschaft des Handels und der verarbeitenden Betriebe √ľberrascht, von der Nutzung von K√§figeiern abzugehen [und somit noch mehr H√ľhner als bisher durch Umstieg auf Bodenhaltung umzubringen, AS]. Leider gibt es noch eine Reihe schwarzer Schafe[!], die sich den Zeichen der Zeit noch nicht angeschlossen haben und die auf Kosten der Allgemeinheit den Fortschritt boykottieren [womit er leider nicht solches Gesocks wie sich meint, AS]. Die entsprechende Negativliste [nicht zu vergessen die VgT-"Positivliste"[!] der Bodenhaltungsm√∂rder, AS] kann auf unserer Webseite eingesehen werden. [...]

Und der VGT-Obmann weiter: ‚ÄěDer VGT hat hier Pionierarbeit geleistet, indem er bereits 1993 die UV-Lampenkontrolle eingef√ľhrt hat. Dadurch wurde der Schwindel mit falsch deklarierten K√§figeiern aufgedeckt und abgestellt. 1995 gr√ľndete der VGT mit anderen Tierschutzvereinen die Tierschutz Kontrollstelle. Diese ist bereits staatlich akkreditiert und kontrolliert praktisch den gesamten Alternativeierbereich. Dadurch ist nicht nur sichergestellt, dass die Haltungsbedingungen den Verpackungsaufschriften entsprechen. Auf diese Weise konnte auch erreicht werden, dass die Boden- und Freilandhaltung in √Ėsterreich wesentlich tierfreundlichere Vorschriften hat, als √ľberall sonst im benachbarten Ausland. Der politischen Vertretung der Landwirtschaft m√ľssen wir allerdings wirklich vorwerfen, dass sie in dieser Sache ihrer Aufgabe nicht nachgekommen ist, und die Knochenarbeit den idealistischen TierschutzaktivistInnen √ľberlassen hat. Es scheint es w√§re diesen Funktion√§rInnen lieber, es g√§be keine tierfreundlicheren Tierschutzgesetze!‚Äú

http://www.vgt.at/presse/news/2005/news20051111.php [meine Hervorhebungen, AS]


Achim

"Erfolge", die keine sind

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Tanja schrieb:
>
>
> > glaubt ihr wilklich, dass es 0 % spontan käufe gibt? wie
> > w√ľrdet ihr das beweisen (studien, konsummodelle,...)??
>
> Spontankäufe können auch woanders stattfinden, allerdings
> w√ľrde ich diese bei Hunden und Katzen doch als sehr gering
> einstufen da es da ja doch gleich noch einges an "Zubehör"
> braucht.

Er meint mit "spontan" wohl eher, da√ü jemand so durch die Fu√üg√§ngerzone schlendert und sich einen Pullover kaufen will und dann im Zoogesch√§ft quasi versehentlich ein H√ľndchen mitnimmt. Aber davon abgesehen, da√ü das, wie Du sagst, bei Hunden und Katzen eher unwahrscheinlich ist (typisch ist eher jemand, der sich entschlie√üt, einen passenden Hund - mu√ü handlich sein, geeignet f√ľr die Besuche der 3j√§hrigen Enkelin und farblich zum Sofa passen - sucht, also wird "Mein Hund" oder "Tier und Wir" oder "Herz f√ľr Tiere" gekauft und katalogartig ein d√§nischer Spitzterrier "ausgesucht", der dann besorgt wird) werden die, die sich tats√§chlich "versehentlich" in sein Zoogesch√§ft verirern, wenn's da keinen Hund und keine Katze gibt halt ein Hoppelh√§schen spontankaufen ...

So ist das mit all den tollen "Erfolgen", ob nun "Legehennenk√§figverbot" (mehr Opfer) oder "Antipelzkampagne" (Fell statt "Pelz") oder "Fuchsjagdabschaffung in England" (reine Spiegelfechterei) oder "Versuchstierfarmschlie√üung" (in Wahrheit Umwandlung in Rindermord) - wie Christen beim "lieben" Gott, die sich weiter an ihren Weihnachsmannf√ľrkalendarischerwachsene klammern, verschlie√üen sie die Augen vor den Fakten und verbrennen lieber die Ketzer, als da√ü sie endlich zur Kenntnis nehmen, da√ü all diese tiersch√ľtzerischen Ref√∂rmchen bestenfalls nichts bewirken, in der Regel schaden. Da n√ľtzt es auch nichts, wenn sich Tiersch√ľtzer falsch mit den Tierrechtsetikett (und neuerdings gar dem des Antispeziesismus) schm√ľcken.

Und wenn alles nichts hilft, wird halt gelogen, daß sich die Balken biegen, sich selbst noch dazu in die eigene Tasche (so etwa schon seine Behauptung zum Balluch-Verein). Dazu gleich noch ein aktueller Nachtrag.

Achim

Re: VgT-Propaganda f√ľr H√ľhnerausbeutung

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Aus den aktuellen Balluch-News:

Zitat:
Neue Erfolge der Legebatterie-Kampagne. Am 11. Juli erklärte die Bäckerei Auer in Graz ab sofort auf Freilandeier umzustellen. Am 14. Juli gab die Firma Resch&Frisch bekannt, ebenfalls ab sofort keine Käfigeier mehr benutzen zu wollen und sich sogar unabhängig kontrollieren zu lassen. Wolf Nudeln werden bereits teilweise und ab Oktober vollständig mit Bodenhaltungseiern produziert.
[Meine Hervorhebung/Verlinkung - AS]


Achim

VgT-Propaganda f√ľr H√ľhnerausbeutung

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Der VgT veranstaltete wieder einemal eine Kampagne f√ľr H√ľhnerausbeutung (vgl. auch Freilandhaltungspropaganda √∂sterr. "Tierrechtler".

"Nach VGT-Kampagne: AIDA ohne Käfigeier!" heißt es unter http://vgt.at/news/2005/news20050221.html.
Zitat: Die Wiener Traditionskonditorei gab dem Verein Gegen Tierfabriken bekannt, dass sie ab Montag den 21. Februar 2005 garantiert nur mehr Eier aus Alternativhaltung in ihren Mehlspeisen verwenden zu wollen. Ab 2009 werden herk√∂mmliche Legebatterien in √Ėsterreich verboten sein. Um die Verlagerung der Produktion von K√§figeiern ins Ausland zu verhindern, arbeitet der Verein Gegen Tierfabriken VGT seit Sommer 2004 daran, Gro√üverbraucher von Eiern in Industrie und Handel zu √ľberzeugen, auf die tierfreundlichere Alternativhaltung f√ľr Legehennen umzusteigen.
(meine Hervorhebung).

VGT-Obmann Balluch (bekannt u.a. durch seinen UL-Prpaganda und seine L√ľgen √ľber Maqi, vgl. http://maqi.de/txt/ul.html): "Die Bev√∂lkerung lehnt tierqu√§lerische Produktionsformen ab und ist auch bereit mehr daf√ľr zu bezahlen, wenn sie richtig informiert wird." (a.a.O.) Einmal von der wiren Grammatik abgesehen wird klar, da√ü Balluch und der VGT gerade das Gegenteil von "richtig informieren" betreiben: eine √ľble, hypokritische, tiersch√ľtzertypische Desinformationskampagne.

Was diese Irren als "tierfreundlichere Alternativhaltung" anpreisen, ist im Maqi-Bildarchiv (http://maqi.de/bilder/bodenhaltung.html zu sehen.

Und um der Ausrede, es seien doch bestimmt "Freiland-Eier" gemeint, zuvorzukommen - AIDA √§u√üerte gegen√ľber Maqi:

Zitat: Wie schon bisher [ach so?, AS] werden wir Eier aus allen Arten der Alternativhaltung verwenden.
Derzeit liegt der Gro√üteil sicher noch bei Eiern aus Bodenhaltung, sobald die anderen Alternativen aber preislich in eine annehmbare N√§he r√ľcken, werden wir √ľber einen vermehrte Bezug von Freiland und Bio Eiern nachdenken.


Und auf Nachfrage (na, wer findet die ganzen Widerspr√ľche?):

Zitat: in einem Betrieb unserer Größenordnung werden nicht herkömmliche Eier verwendet, sondern aufgeschlagene Eier im Tank. Auch wenn wir dies nicht gerne sagen, handelt es sich dabei eigentlich um ein Nebenprodukt von Eierlieferanten, wo u.a. auch gesprungene Eier verwendet werden. Daher werden eben Eier aller Herkunftsarten verwendet. Wir können daher nicht
sagen, in welchem Verh√§ltnis die Eier gemischt sind, sehr wohl aber k√∂nnen wir ausschlie√üen, dass Eier aus K√§fighaltung dabei sind. Unsere Lieferanten werden diesbez√ľglich von Tierschutzorganisationen √ľberpr√ľft.

Als Beispiel kann ich nur einen Lieferanten nennen, der die Eier aus allen Produktionsbetrieben gemischt hat, von welchen 26 Boden-, Frei- und Bioeier produzieren, und "nur" 4 Käfigeier.


Also handelt es sich um Fl√ľssigei, "√ľberpr√ľft" von Tiersch√ľtzern (bemerkenswert auch der Versuch, den Anteil der K√§figeier herunterzuspielen, indem den 26 "Alternativ"-betrieben 4 K√§fig-Betriebe gegen√ľbergestellt werden, als ob nicht die Zahl der Hennen und erst recht der Eier, in einer Legebatterie idR signifikant h√∂her w√§re).

Das alles aber nur der Vollst√§ndigkeit halber, denn nat√ľrlich ist jede Form von Tierausbeutung und damit auch "Freiland-" oder "Biofreilandhaltung" inakzeptabel (vgl. auch http://maqi.de/bilder/hennen.html).

Achim

Re: Freilandhaltungspropaganda österr.

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Blanci schrieb:
>
> > Nun, Du hast gesagt "kenne die leute die das gemacht haben
> > gar nicht", Balluch hat das gemacht, Du kennst Balluch ...
>
> das martin fast √ľberall bei solchen sachen mitmacht ist doch
> klar. ich meinte die aktivisten, die kenne ich nicht ;)

ah ja. Ich vergaß, Balluch ist kein Aktivist, sondern Propagandaminister.

Achim

Re: Freilandhaltungspropaganda österr.

Autor: Blanci
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> Nun, Du hast gesagt "kenne die leute die das gemacht haben
> gar nicht", Balluch hat das gemacht, Du kennst Balluch ...

das martin fast √ľberall bei solchen sachen mitmacht ist doch klar. ich meinte die aktivisten, die kenne ich nicht ;)

Re: Freilandhaltungspropaganda österr.

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> naja, f√ľr mich ist die gegend nur graz ;) mit den

tja, ich sehe das globaler ;-) .

> martin kenne kann ich wohl ned leugnen, aber das heißt ja ned
> gleich dass ich derselben meinung bin wie er.

Nun, Du hast gesagt "kenne die leute die das gemacht haben gar nicht", Balluch hat das gemacht, Du kennst Balluch ...

Achim

Re: Freilandhaltungspropaganda österr.

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> > und in Deiner Gegend gibt es ja eine Gruppierung
> > (VgT), die, wenn ich mich recht erinnere, H√ľhner aus einer
> > Legebatterie "befreit", vor dieser dann eine
>
> die leute von meiner umgebung waren das nicht, kenne die
> leute die das gemacht haben gar nicht.

Doch, schon: die "Gegend" ist √Ėsterreich, und Balluch z.B. kennst Du ja wohl.

Achim

Freilandhaltungspropaganda österr. "Tierrechtler"

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> ist doch egal welche haltung, ob legebatterie, boden,
> freiland, oder hobby haltung. alles ist doch ausbeutung und
> somit nicht akzeptabel.

Ich habe nur gefragt, weil Du explizit (nur) "Bodenhaltung" gesagt hast; und in Deiner Gegend gibt es ja eine Gruppierung (VgT), die, wenn ich mich recht erinnere, H√ľhner aus einer Legebatterie "befreit", vor dieser dann eine "Musterfreilandhaltung" aufbaut und die H√ľhner da rein setzt und damit f√ľr "alternative" Ausbeutung wirbt - hoffentlich sagst Du denen, was davon zu halten ist:

Zitat:
VGT befreit 30 Legeh√ľhner aus K√§figen in Salzburg

Legebatterie besetzt und in Freilandhaltung umgebaut

Zahlreiche AktivistInnen des Verein Gegen Tierfabriken besetzten heute, am 9. April 2004, die Legebatterie von Gertraud und Josef Winkler in der Aigner Stra√üe 81b, mitten in der Stadt Salzburg. 30 H√ľhner wurden aus ihren K√§figen befreit. Die AktivistInnen haben f√ľr sie eine Freilandhaltung auf den gro√üen Wiesen vor der fensterlosen Tierfabrik aufgebaut. Auch Legeh√ľhner haben ein Recht darauf, die Sonne zu genie√üen", kommentiert ein VGT-Aktivist.[...]
"Wenn sich die Regierung nicht zu einem echten Legebatterieverbot durchringt, dann werden wir sie klagen", betont VGT-Obmann Martin Balluch.
(vgt.at/news/2004/news20040409.html)

Zitat:
Legebatterie besetzt - 37 H√ľhner befreit
Aktionistischer Umbau einer Legebatterie von Käfig- in Freilandhaltung in Salzburg
(vgt.at/archiv/bildarchiv/20040409KaefigSalzburg/)



Zitat: Salzburg: Befreiung aus Legebatterie voller Erfolg

VGT-AktivistInnen schritten zur Tat und zeigten einfache Alternative zur Käfighaltung auf

Rund um die Legebatterie w√§re gen√ľgend Wiese f√ľr eine Freilandhaltung
Etwa 35 Tiersch√ľtzerInnen bauten kurzerhand einen Freiland Auslauf f√ľr die H√ľhner einer Legebatterie in Salzburg. [...] Genau wie in der kontrollierten Freilandhaltung √ľblich, wurde f√ľr jedes Huhn 10 m¬≤ Raum zur Verf√ľgung gestellt.
[...] Die Aktion lockte eine gro√üe Anzahl von Menschen an. So kamen auch viele Eltern aus der Gegend, die ihren Kindern die H√ľhner zeigen wollten. Eine Reihe von Anrainern wunderte sich positiv √ľberrascht √ľber die pl√∂tzliche ‚Äěwunderbare Verwandlung‚Äú von der K√§fig- zur Freilandhaltung. [...] Insgesamt 35 AktivistInnen vom "VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN" und von "RepekTiere" flankierten die neu eingerichtete Freilandhaltung mit Plakaten und Transparenten.
(vgt.at/news/2004/news20040410.html)

(Wobei sie sich nicht ganz sicher zu sein scheinen, ob das nun 30 oder 37 H√ľhner waren ... und was das wohl f√ľr komische viereckige L√∂cher in den W√§nden der "fensterlosen Fabrik" sind? Das aber nur am Rand.)

Siehe auch Balluch.

Achim

Glanzst√ľcke argumentativer Bankrotterkl√§rungen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Eine bemerkenswerte Best√§tigung f√ľr die Richtigkeit unserer Vorgehensweise ist die Tatsache, da√ü niemand in der Lage ist, auch nur ansatzweise ernstzunehmende Kritik an Maqi zu formulieren. Da es offenbar an Maqi nichts zu kritisieren gibt, ist alles was kommt absurde L√ľgenm√§rchen.

Ob gefakte "Berichte" oder die in letzer Zeit verst√§rkt auftretenden Forenbeitr√§ge unter "meinem" Namen oder gef√§lschte Mails von Maqi-Leuten oder Mails von Leuten, die vorgeben von Maqi zu sein, oft sogar nur die schlichte Behauptung, solche Mails erhalten zu haben - und all das, um Maqi zu diskreditieren: das beweist, da√ü es keine ernstzunehmende Kritik an Maqi gibt, denn wenn es sie g√§be, k√∂nnte sie ja mal jemand vorbringen (statt der L√ľgen). Vgl. auch den Hinweis im aktuellen Newsletter.

Bekannte Beispiele sind ja die Katzen, die ich durch vegane Zwangsern√§hrung verhungern lie√ü (siehe der van-der-Lubbe-Effekt) oder die angeblich mit Ketchup gef√§rbten blutigen Eier (manche Leute sind offenbar so auf ihre eigenen L√ľgen fixiert, da√ü sie sich √ľberhaupt nicht vorstellen k√∂nnen, da√ü jemand nicht l√ľgt).


Besonders drastische Beispiele (die bemerkenswerte Parallelen aufweisen):

- als Maqi Radix als Betrugsladen √ľberf√ľhrt hat, tauchte im Radix-Apologetenforum ein "Bericht" √ľber eine "Gerichtsverhandlung" auf, in der ich wegen "Vergewaltigung angeklagt war" -> http://maqi.de/txt/handel.html.

- als wir die Beteiligung des "Universellen Lebens" beim Wiener "Tierrechts"kongre√ü aufgedeckt haben (http://maqi.de/ul) "berichtete" Martin Balluch, ich h√§tte eine Mail an einen √∂sterreichischen Bischof geschickt (und k√ľndigte f√ľr das "Tierrechtsradio" "Enth√ľllungen √ľber die Maqi-Sekte" an).

- als Maqi Frank Hummel / veganet des Betrugs √ľberf√ľhrt hat (z.B. hier), tauchte in seinem veganet-Forum (nachdem Frank H. Maqi "Krieg" angedroht hat, wenn wir die entlarvenden Fakten √ľber ihn nicht aus unserem Forum l√∂schen) kurz darauf ein "Bericht" √ľber eine (offensichlich frei erfundene) "Maqi-Aktion" auf. (Wenig sp√§ter kam das nat√ľrlich auch noch voller Begeisterung von Kaplan - den manche Leute f√ľr einen Tierrechter und Veganer hielten, bis Maqi ihn als K√§sefresser entlarvt hat, http://antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html.)

Tut mir ja leid, wenn manche Leute von den Teletubbies intellektuell √ľberfordert sind ... sie w√ľrden den Schwachsinn wahrscheinlich auch glauben, wenn der, der das geschrieben hat, "berichtet" h√§tte, wie wir "Marie" in den Sumpf geworfen und sie sich am eigenen Schopf rausgezogen hat - Goebbels h√§tte seine Freude an solchen Leuten gehabt.

Daß das alles frei erfunden ist, muß ich wohl kaum dazusagen. Oder wahrscheinlich muß ich es doch ...

Da√ü so wie hier "beschrieben" weder eine Aktion noch die Auswahl an geeigneten Aufnahmepl√§tzen erfolgt, sollte wohl selbstverst√§ndlich sein (dagegen ist ja selbst der "Armin St√∂ssel-Comic" bei den Antiveganern ein Ausbund an Realismus). Da√ü jede einzelne L√ľge in diesen Machwerkrn darauf angelegt ist (im Fall des "marie"-Autors nach der f√ľr viele Hetzer typischen, Objektivit√§t vort√§uschenden, heuchlerischen Einleitung), Maqi zu diskreditieren, mu√ü doch eigentlich wohl jeder, der S√§tze mit mehr als drei W√∂rtern versteht, erkennen.

Aber so mancher will es halt nicht ...

Achim

Re: Aufschlußreiche Verleumdungskampagnen

Autor: Rudi
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Mittlerweile kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, das ich vor 2 Jahren ziemlich aufs Kreuz gelegt worden bin. Leider ist der Balluchschen Arroganz auch nicht zu entgegnen, da Anfragen per E-Mail nicht beantwortet werden/wurden.
Das in der Vergangenheit einige Unwahrheiten verbreitet wurden und ich drauf reingefallen bin, tut mir leid, trotzdem war eine derartige Eskalation nicht notwendig, denke ich.

Herr Balluch scheint immer noch, oder grade weil (?) wir den Tierrechtskongress (wegen UL-Beteiligung) nicht auf tierrechtstermine.de gepostet haben, säuerlich zu sein, denn auf einen Beschwichtigungsversuch auf seiner TR-Austria Liste hin wurde ich (Als Beschwichtiger!!!) angemahnt, nicht aber die Leute, die Herrn Balluch ziemlich angegriffen hatten.

Nun denn, musste jetzt mal raus.
Gr√ľ√üe von Rudi

Vater der 17-Jährigen Kontakt verweigert

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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[Wen wundert es, da√ü die "vegane Gesellschaft" √Ėsterreich (Balluch etc.) offenbar nicht wei√ü, da√ü Veganer keine Eier konsumieren - AS]


Der Vater der 17-Jährigen meldete sich Donnerstagnachmittag im ORF-Radio zu Wort - Vegane Gesellschaft bezweifelt einseitige Ernährung als Todesursache.

Er gab an er habe mehrfach versucht, mit seiner Tochter Kontakt aufzunehmen, das sei ihm jedoch verweigert worden. Die Mutter der Toten, gegen die ein Haftbefehl erlassen wurde, soll am Freitag vom Untersuchungsrichter befragt werden, der anschlie√üend √ľber die Fortsetzung der Haft entscheiden will.

Der Vater erkl√§rte, er habe trotz seiner Scheidung vor sechs Jahren mitbekommen, dass es seiner Tochter gesundheitlich nicht gut gehe, und h√§tte sie besuchen wollen. Doch er habe sie in den vergangenen drei Monaten nicht mehr zu Gesicht bekommen. Das sei ihm unter verschiedenen Vorw√§nden verweigert worden. Auch von den Beh√∂rden habe er unter dem Hinweis auf die Schweigepflicht keine Auskunft bekommen. Die Beh√∂rden h√§tten jedoch handeln m√ľssen.

Vegane Gesellschaft zweifelt

F√ľr die ‚ÄěVegane Gesellschaft √Ėsterreichs‚Äú verwies Felix Hnat in einer Presseaussendung auf eine gro√üe internationale Studie, die mit dem Vorurteil aufger√§umt habe, eine vegane Kost w√§re ungesund oder leistungsmindernd. Zum Tod der 17-J√§hrigen erkl√§rte er, es sei unm√∂glich, durch einseitige Ern√§hrung auf 31 Kilo abzumagern. Nur wer eine Verdauungskrankheit habe oder zu wenig Kalorien zu sich nehme, verliere so viel Gewicht. Das k√∂nne aber bei jeder Ern√§hrungsform passieren und habe mit Veganismus nichts zu tun.

Redaktion: Magdalena Zotti

http://www.vienna.at/engine.aspx/page/vienna-article-detail-page/cn/vol-news-mzotti-20040528-071519/dc/om:vienna:oesterreich

Re: Der falsche Weg

Autor: Dirk Micheel
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> bringen " etc. Wann soll denn der "tipping point" bitte
> erreicht sein ? Bei optimistischer Berechnung in fr√ľhestens
> 100 Jahren, und das halte ich schon f√ľr utopisch. Falls es
> √ľberhaupt jemals erreicht wird, ich habe da meine Zweifel......

Hi Anna.
Zu welchem Zeitpunkt dieser Punkt erreicht ist, ist, noch einmal, irrelevant. Sicher ist nur, da√ü er auf dem falschen Weg (den von Dir beschriebenen) √ľberhaupt nicht erreicht wird.


> >Frage: Wie rechtfertigst Du Deine "Gewissensentscheidung"
> vor >den Millionen Individuen, die ohne Deine Entscheidung
> gar nicht >geboren worden wären und nun ein qualvolles,
> sinnloses Leben >vor sich haben?
>
> Damit, dass ihre fiktive Nichtexistenz durch noch größeres
> und noch unmoralischeres Leid ihrer Artgenossen erkauft
> worden wäre.

Verstehe ich nicht. Du f√§ndest es also "besser", zwei Menschen mit der Giftspritze hinzurichten, als nur einen, den aber qualvoller, zu ermorden? Nein, nicht nur das, Du behauptest auch noch, mehr Menschen durch die Giftspritze als "herk√∂mmlich" hinzurichten, w√§re 1.) ein erstrebenswertes Ziel f√ľr Menschenrechtler und 2.) ein Schritt in Richtung Abschaffung der Todesstrafe. Zudem setzt Du pers√∂nliche Ressourcen ein, um diese "Reform" zu unterst√ľtzen - statt ernsthafte Schritte (auf dem richtigen Weg) zu unternehmen.
Lächerlich.


> >Noch eine Frage, die Dir aufzeigen sollte, wie unsinnig Dein
> >Ansatz ist: Was kommt Deiner Meinung nach nach diesem ersten
> >Schritt - was ist also der zweite Schritt? Mir fällt beim
> >besten Willen nichts ein
>
> Das ist schade. Der zweite und dritte etc. Schritt sind
> weitere minimale Verbesserungen.

Sehr lustig. Ich will von Dir nat√ľrlich ein konkretes Beispiel f√ľr n√§chste Schritte h√∂ren - und au√üerdem noch, warum Nicht-Veganer und Tiersch√ľtzer (falls nicht sowieso dazugeh√∂rend) diese unterst√ľtzen, ja √ľberhaupt "wollen" sollten, nachdem sie ihr Gewissen beruhigt und ihre "L√∂sung" gefunden haben.

Also noch einmal die Frage - vielleicht erkennst Du dann die Unsinnigkeit. (Falls Du Hilfe brauchst, schau mal in die TV-Tips, in "Unser Land" geht es am Freitag um einen "Mehrklimazonenstall f√ľr H√ľhner" - ansonsten frag auch mal Kaplan(isten), der redet (die reden) ja manchmal von einem "vegetarischen Paradies" oder so ...)
Ich will Deine Antwort nicht vorwegnehmen, darauf mu√ü ich leider bestehen, aber willst Du nun mit Deinen "minimalen Verbesserungen" irgendwann mal ein Luxus-Ei f√ľr 500 EUR das St√ľck produzieren - "tierrechtskonform" versteht sich? Und wenn das geschafft ist, dann endlich (direkt) Veganismus fordern!?

Ganz neben bei hast Du immer noch nicht verstanden, da√ü im Prinzip aus genannten Gr√ľnden bis jetzt noch keine einzige "minimale Verbesserung" erreicht ist im Fall des K√§fighaltungsverbots, siehe Pyrrhussieg.


> >> Reformen sind dann akzeptabel, wenn man explizit die
> Maximal
> >> oder Endforderungen/-ziele hintendrannhängt bzw. nicht
> >> aufhört zu formulieren.
> >Tut mir leid, im Kontext des Pyrrhussieges ist das wirklich
> >Unsinn.
>
> Aber nicht im Kontext der Realität. Und um die geht es.

Mir geht es auch um die Realit√§t. Du hast mich allerdings bis jetzt nicht ansatzweise √ľberzeugt, warum Deine Forderungen mit dieser etwas zu tun haben sollten ...


> >>Da verwechselst Du die Disziplinen. Reformen sind mMn nicht
> >>notwendig zur gänzlichen Abschaffung der Tierausbeutung -
> wozu?
>
> Bingo. Da ist er wieder, der Denkfehler, die falsche
> Prämisse, die hartnäckige Verweigerung sich der Realität zu
> stellen. Das ganze Leben ist pure Mathematik. Aber anstatt
> auf meine Argumentation einzugehen ziehst Du Dich in Dein
> -theoretisch schl√ľssig durchdachtes, aber irrationales-
> Schneckenhaus zur√ľck.

Schön gesagt. Mehr nicht.
Ich rede die ganze Zeit von der Praxis. Mir ist nicht bewußt, irgendwo Prämissen gesetzt zu haben. Meine Denkweise ist vollkommen pragmatisch; wo liest Du etwas anderes?


> Nat√ľrlich sind Reformen THEORETHISCH nicht notwendig. Aber
> niemand bestreitet ernsthaft, dass sie der einzig REALE Weg
> zum Endziel sind. Noch nicht mal G√ľnther Rogausch oder Tom
> Regan. Der Streit geht doch nur darum, ob man diese

Von Tom Regan halte ich nichts. Da√ü G√ľnther so denkt, bezweifle ich auch, jedenfalls gehe ich nicht davon aus, da√ü er die Reform der H√ľhnerausbeutung guthei√üt. Es w√§re nett, wenn Du die Meinung anderer, wenn Du sie anf√ľhrst, auch belegen k√∂nntest - z. B. mit einem Zitat.
Dagegen kannst Du davon ausgehen, da√ü z. B. Joan Dunayer das von Dir gesagte "ernsthaft bestreitet". (siehe Gleichberechtigung f√ľr Tiere; wenn nicht im Text vorhanden, so ist sie in der Diskussion danach mehrmals darauf eingegangen, was eine rege Kontroverse mit Tierprotektionisten wie Balluch verursachte) Und Achim - na ja, er kann sich hier ja leicht selbst √§u√üern?

Halten wir also fest: Nachweislich absolut unwahre Aussage von Dir. Es gibt (zum Gl√ľck) wenigstens einige Leute, die die Tierausbeutung nicht reformieren wollen, sondern abschaffen.


> Da es ohnehin zu Reformen kommt ist es notwendig diese so
> schnell wie möglich "hinter sich zu bringen", GERADE WEIL sie
> ein NEGATIVUM darstellen !

Beweise mir bitte, da√ü "es ohnehin zu Reformen kommt". Wenn Du meinen Text durchgelesen hast, wirst Du sehen, da√ü es (nur) ohne m√∂glich ist. Du machst unz√§hlige Denkfehler, glaubst ernsthaft, Tierausbeutung zu reformieren w√§re ein Fortschritt (in Wirklichkeit ist es eine Festschreibung dieser!) und zudem auch noch, Reformen w√ľrden irgendwann mal ein Ende finden. Die Phantasie profits√ľchtiger Menschen untersch√§tzt Du vollkommen; wie von Dunayer auf dem Kongre√ü angemerkt, werden sie andere Formen finden, Tiere zu foltern/zu qu√§len, um "effektiver" wirtschaften zu k√∂nnen und mehr Geld aus ihnen schlagen zu k√∂nnen. (Es wird so also eher zu einem st√§ndigen "Wettstreit" zw. Tiersch√ľtzern und Tierqualprofiteuren kommen, ohne Aussicht auf ein Ende.)
Deine Haltung, Deine Pr√§missen (was immer die sind) sind derma√üen naiv - bitte denk dr√ľber nach.


> Weil er ein utopischer Gedanke ist. Ich habe nun schon in
> mehreren Beiträgen explizit dargelegt, weswegen dies
> zumindest einen sehr, sehr langen Prozess erfordert. Der
> Mensch ist ein maßloser Egoist, tendenziell unfähig zu
> lernen. Diesen zentralen Faktor kann man nicht einfach
> √ľbergehen. Das aber tust Du und mit Dir zahlreiche andere.

Ich √ľbergehe ihn genauso wenig oder genauso viel wie Du. Warum propagierst Du die ganze Zeit das Ziel, eine ausbeutungsfreie Gesellschaft zu erreichen (allerdings √ľber den falschen Weg), wenn Du sowieso nicht glaubst, da√ü die Menschheit zu dieser in der Lage ist?
Mach Dir diesen Widerspruch klar - er betrifft uns gleicherma√üen. Nur mache ich mir dar√ľber weniger Sorgen, weil ich ein Engagement f√ľr Tiere ethisch f√ľr absolut verpflichtend halte; nach Aussicht auf "finalen Erfolg" zu fragen, ist unangemessen, geradezu h√§misch f√ľr die Opfer, die unsere Hilfe brauchen (jetzt und in Zukunft).


> zu denken, wie logisch und klar. Und wenn man dann die
> Realität sieht : wie utopisch.

Sicher, (direkter) Veganismus ist eine Utopie. Es gibt nur eines, was noch utopischer/unrealistischer ist: Eine vegane Gesellschaft √ľber einen Reform-Marathon zu erreichen, wie Du es willst - das ist im Prinzip sogar unm√∂glich (aufgrund Festschreibungsmechanismen und auch weiter oben genannter Faktoren).
Jetzt endlich verstanden?


> Gut, Rechenaufgabe f√ľr Utilitaristen: was ist vorzugsw√ľrdig,
> 100 Tiere, die auf der Skala von 1 bis 100 einen
> Leidensfaktor von etwa 95 haben oder 120 Tiere, die auf
> derselben Skala einen Leidensfaktor von etwa 80 haben ???
>
> Diese Aufgabe ist unmöglich zu lösen, das Maß des Leides
> unmöglich zu quantifizieren, deswegen versagt hier auch der
> Utilitarismus (den ich persönlich ohnehin ablehne, und mit
> mir wohl die herrschende Moraltheorie).

Lehne ich auch ab, das spielt hier also keine Rolle.
Es ist ein Unterschied, Leiden zu quantifizieren (was ich nicht vorhabe) oder es zu negieren - und genau das machst Du!
Nur weil Du es nicht genau messen kannst, tust Du so, als g√§be es das zus√§tzliche Leid, f√ľr das Du verantwortlich w√§rst (h√§ttest Du die Abschaffung der K√§fighaltung gefordert) gar nicht.
Und daf√ľr fehlen mir einfach die Worte. Als n√§chstes kommt ein Leichenfresser hier ins Forum und verteidigt seinen Leichenfra√ü damit, er k√∂nne das Leid der von ihm ermordeten Tieres "unm√∂glich quantifizieren" etc. und w√§re deshalb daf√ľr nicht verantwortlich. Was soll das?


> Nochmal: Wäre bei einer als realistisch einzustufenden
> Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die Abschaffung der
> "Nutz" tierhaltung ohne Reformen vollziehbar ist, w√ľrde ich
> diese auch kategorisch ablehnen.
> Da ich dies f√ľr eine faktische Unm√∂glichkeit halte, erachte
> ich es als notwendig diese -aus den dargelegten Gr√ľnden- zu
> akzeptieren.

Da vergi√üt Du die andere Seite. Wenn Du zwei Handlungsm√∂glichkeiten hast, mu√üt Du Dich f√ľr die entscheiden, die die gr√∂√üte Aussicht auf Erfolg hast (also den richtigen, nicht den falschen Weg gehen). Logisch, oder? Es reicht nicht aus, nur eine Handlungsalternative zu untersuchen, ob sie denn realistisch ist und dann willk√ľrlich die andere w√§hlen (auch wenn diese noch unrealistischer - wie in Deinem Fall - ist).

Wie kommst Du auf eine derart unwissenschaftliche Vorgehensweise?


> Ansonsten bin ich auf Deine Beweisf√ľhrung gespannt, die
> darlegt, weswegen keine (weiteren)Reformen zu erwarten sind.

Wer au√üer Leuten, die ein Interesse daran haben, Tierausbeutung festzuschreiben, wie Tiersch√ľtzer (die w√§ren ja irgendwann mal arbeitslos, w√ľrden kein Geld mehr verdienen oder k√∂nnten keine Eier mehr fressen) sollte Reformen verlangen???

Gr√ľ√üe,Dirk

Re: Aufschlußreiche Verleumdungskampagnen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> w√§re gut, wenn Du Dich etwas abregen und m√§√üigen w√ľrdest. Du

nein, es w√§re gut, wenn ein paar Leute sich mal aufregen w√ľrden √ľber solche Machenschaften.

> beschwerst Dich √ľber Verleumdungen, und dann sowas:
>
> >Diese Verleumdungskampage scheint bei o.g. Hirnlosen gut
> >anzukommen, denn sie wird inzwischen reichlich kultiviert.
>
> Hirnlose = Anencephale Menschen sind schwerst behindert und
> kaum √ľberlebensf√§hig. Im Sinne einer
> vegan-political-correctness sollte sowas ebensowenig wie
> "Spasti" oder "Mongo" benutzt werden.

Sehe ich anders, ist m.E. ebensowenig zu kritisieren wie "auf taube Ohren sto√üen" oder "blind f√ľr etwas sein" oder "lahme Ausrede". Als n√§chstes ist es noch rassistisch, etwas gegen "die Schwarzen" zu haben, nur weil es zuf√§llig nicht nur Leute mit solcher ("schwarzer") politischer Gesinnung gibt, sondern "die Schwarzen" noch eine andere Bedeutung hat?

> >Was jedoch Rudi Steffen in den letzten Wochen an
> >Verleumdungskampagnen betreibt, √ľbersteigt bei weitem das Ma√ü
> >dessen, was ich unkommentiert stehen lassen kann.
>
> Wenn ich mich richtig erinnere lässt Du faktisch nichts
> unkommentiert stehen.

Dann solltest Du nicht nur Deine Erinnerungsf√§higkeit √ľberpr√ľfen, sondern auch Deine Lesef√§higkeit. Steht in obigem Text nicht ausdr√ľcklich, da√ü einer von seinen "Beweisen" f√ľr seine Wahnvorstellungen war, da√ü ich auf seine unsinnigen Vorw√ľrfe nicht reagiert habe?

√úbrigens habe ich auch Deine anderen Artikel im Dialog mit Anna unkommentiert stehen lassen (zumal ich Dein Schweigen bis f√ľr kurzem als Zeichen der Einsicht fehlinterpretiert habe).

> >Soll ich demnächst noch die Wände von Autobahntoiletten nach
> >seinen "Anfragen" absuchen?
>
> Nanana, (mi√üverst√§ndliche) Schl√§ge unterhalb der G√ľrtellinie
> wie dieser sind etwa auf dem Niveau "Achim Stößer ist ein
> V....", Du erinnerst Dich.

Wie meinen?

> Wie gesagt: Wer unsachlich ist, soll sich nicht wundern, wenn
> seine Text nicht sachlich angegangen werden. Wer Menschen

Wo bin ich unsachlich? Alle meine Ausagen sind sachlich richtig. Daß ich zur verdeutlichung verschiedene rhetorische Mittel einsetze, ist ein Stilmittel.

> Aber sind wir Tierrechtler nicht weiter, als der
> Durchschnittsmensch?

Tierrechtler ja.

Woraus jedem ersichtlich wird (dem das vorher noch nicht klar war), daß Leute, die derartige Verleumdungskampagenn gegen Maqi oder mich veranstalten (ob nun Radix, React oder Rudi Steffen oder vielleicht irgendwer der nicht mit R anfängt) keine Tierrechtler, sondern Tierrechtsgegner sind.

> Wäre es nicht an uns, mal kurz einen Sprung in die Metaebene
> zu machen und den Systemfehler zu erkennen? Und ihn dann
> durch eigenes Verhalten zu unterbrechen?

Dann mach das.

> > 3. Ich habe, wie bereits dargelegt, wder den Bischof noch
> sonst
> >irgendwelche dieser Berufswahnideenverbreiter per wie auch
> immer
> >geartetem Nachrichtenmedium kontaktiert.
>
> Auch, wenn Du gegen Kirchen bist, machen die ständigen

Es geht nicht daraum, daß ich "gegen Kirchen [bin]". Real existierende Religion ist ethisch inakzeptabel und mit Tierrechten nicht zu vereinbaren.

> Seitenhiebe gegen Religionsgemeinschaften Dich nicht

Es handelt sich dabei ebensowenig um "Seitenhiebe gegen Religionsgemeinschaften" wie es sich bei Kritik an Nichtveganern (Tätern) um "Seitenhiebe gegen Ernährungsgewohnheiten" handelt.

> glaubw√ľrdig, sie stellen Dich nur als notorischen,
> polemischen Hetzer dar.

Wer hier hetzt sind (u.a.) aktuell Rudis Steffen sowie Eicher und der ganze UL-Anhänger- und Apologetenkomplex.

Meine Aussagen sind nachweisbare Fakten.

> >Dummheit kennt ja schlie√ülich keine Grenzen, w√ľrde mich also
> >nicht wundern, wenn demnächst merks/Christian
> >Euler/mendel/Kitsunegari/... damit käme, laut UL/Eicher
> komme ich
> >ja ohnehin "aus Jägerkreisen" ...
>
> Jaja, wiedermal die Frage, warum sachlich bleiben, wenn man
> auch beleidigend werden kann...

Das ist sachlich. Nachzulesen z.B. in der aktuellen Ausgabe der "Freiheit f√ľr Tiere" sowie in der UL-Brosch√ľre.

Fakten eben.

> Wäre, so als Fazit (und ich werde auc in diesem Thread nix
> mehr schreiben!) mal ne klasse Idee, den Teufelskreis zu
> durchbrechen und Größe zu zeigen.

Tja, genau das tue ich, indem ich das öffentlich mache.

> So wie hier gezeigt wirkt das nämlich wie "Achim Stößer gegen
> die Tierrechtsszene", analog "J√ľrgen W. M√∂llemann gegen den
> Zentralrat der Juden".

√Ąhem.

Was denn bitte f√ľr eine "Tierrechtsszene". Mir schwant, wo Dein Problem (abgesehen davon, da√ü Du Dich, wie oben gesehn, nicht informierst) liegt: Du hast eine reichlich gest√∂rte Realit√§tswahrnehmung. Du glaubst (wie viele), die "Tierrechtsszene" (ich pers√∂nlich ziehe den Terminus "Tierrechtsbewegung" vor) best√ľnde aus all den Tierrechtsverletzern, die vorgeben, Tierrechtler zu sein, ob nun PeTA oder Kaplan oder die diversen Balluch-Organisationen.

Dem ist nicht so.

Wenn es eine Tierrechtsbewegung gibt, dann besteht sie im deutschsprachigen Raum aus vielleicht zwei Dutzend Leuten.

Und ein Gro√üteil dieser Personen geht nat√ľrlich gegen die Pseudotierrechtler/-sbewegung vor, weil diese enormen Schaden anrichtet.

Achim

Re: Aufschlußreiche Verleumdungskampagnen

Autor: Volker
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen

Hiho Achim,

w√§re gut, wenn Du Dich etwas abregen und m√§√üigen w√ľrdest. Du beschwerst Dich √ľber Verleumdungen, und dann sowas:

>Diese Verleumdungskampage scheint bei o.g. Hirnlosen gut
>anzukommen, denn sie wird inzwischen reichlich kultiviert.

Hirnlose = Anencephale Menschen sind schwerst behindert und kaum √ľberlebensf√§hig. Im Sinne einer vegan-political-correctness sollte sowas ebensowenig wie "Spasti" oder "Mongo" benutzt werden.

>Was jedoch Rudi Steffen in den letzten Wochen an
>Verleumdungskampagnen betreibt, √ľbersteigt bei weitem das Ma√ü
>dessen, was ich unkommentiert stehen lassen kann.

Wenn ich mich richtig erinnere lässt Du faktisch nichts unkommentiert stehen.

>Soll ich demnächst noch die Wände von Autobahntoiletten nach
>seinen "Anfragen" absuchen?

Nanana, (mi√üverst√§ndliche) Schl√§ge unterhalb der G√ľrtellinie wie dieser sind etwa auf dem Niveau "Achim St√∂√üer ist ein V....", Du erinnerst Dich.

Warum sachlich bleiben, wenn man auch polemisch werden kann? (Woody Allen)

>Aber nein, dieses UL-Gewäsch, das offensichtlich Murer, Balluch
>et. al. verbreiten, um Tierrechtler, die gegen die Machenschaften
>von UL vorgehen, zu diskreditieren, bleibt unwidersprochen oder
>wird ihnen gar abgekauft.

Wie gesagt: Wer unsachlich ist, soll sich nicht wundern, wenn seine Text nicht sachlich angegangen werden. Wer Menschen gegen sich aufbringt, darf nicht erwarten, dass sie seine √Ąu√üerungen ohne Vorurteile empfangen. Wenn dann jemand anders "auch gegen den St√∂rer" ist, gilt: "Meines Feindes Feind ist mein Freund".

Das ist menschlich, sich so zu verhalten. Zu ignorieren, dass andere Menschen genauso funktionieren und sich daher genauso verhalten, ist leider auch menschlich. So entstehen viele Auseinandersetzungen - "Ein Teufelskreis", w√ľrde T.V. Kaiser jetzt mal wieder sagen.

Aber sind wir Tierrechtler nicht weiter, als der Durchschnittsmensch?

Wäre es nicht an uns, mal kurz einen Sprung in die Metaebene zu machen und den Systemfehler zu erkennen? Und ihn dann durch eigenes Verhalten zu unterbrechen?

> 3. Ich habe, wie bereits dargelegt, wder den Bischof noch sonst
>irgendwelche dieser Berufswahnideenverbreiter per wie auch immer
>geartetem Nachrichtenmedium kontaktiert.

Auch, wenn Du gegen Kirchen bist, machen die st√§ndigen Seitenhiebe gegen Religionsgemeinschaften Dich nicht glaubw√ľrdig, sie stellen Dich nur als notorischen, polemischen Hetzer dar.

>Dummheit kennt ja schlie√ülich keine Grenzen, w√ľrde mich also
>nicht wundern, wenn demnächst merks/Christian
>Euler/mendel/Kitsunegari/... damit käme, laut UL/Eicher komme ich
>ja ohnehin "aus Jägerkreisen" ...

Jaja, wiedermal die Frage, warum sachlich bleiben, wenn man auch beleidigend werden kann...


Wäre, so als Fazit (und ich werde auc in diesem Thread nix mehr schreiben!) mal ne klasse Idee, den Teufelskreis zu durchbrechen und Größe zu zeigen.

So wie hier gezeigt wirkt das n√§mlich wie "Achim St√∂√üer gegen die Tierrechtsszene", analog "J√ľrgen W. M√∂llemann gegen den Zentralrat der Juden".

V.

Re: Reaktionen: Markus Schaak

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Meine Antwort:

>>>
Zitat:
Hallo Markus,

> auch vom Vorstand der tierbefreier wurde Rudi zur Mäßigung aufgefordert.
> ( Kaplan, Melanie, Iris, Du u.v.a. ) Offenbar mit geringem Erfolg.
> Auch wir aus dem Vorstand warten gespannt auf Rudis Beweis f√ľr Deinen
> angeblichen Verrat des Wiener Tierschutzkonkress. Ansonsten werden wir

darauf k√∂nnt Ihr nat√ľrlich lang warten, da es sich um eine reine Erfindung
von Balluch und Co handelt (wie jedem, der unsere UL-Brosch√ľre -
http://maqi.de/txt/ul.html - gelesen hat, in der u.a. die UL-Verstrickungen
Balluchs / der Kongresses sowie seine verlogenen Methoden belegt werden,
ohnehin klar sein muß).

> anfang Dezember ein internes Gesamttreffen haben bei dem wir uns auch
> mit Deiner Kritik an Rudi befassen m√ľssen.
> Fr√ľher verspricht ein L√∂sungsversuch wenig erfolgreich - wie die
Vergangenheit
> gezeigt hat.

Das ist zum einen zu spät (fast zwei Monate Zeit, seine Verleumdungen zu
verbreiten), zum anderen ist da die Dezemberausgabe der TBa ja praktisch
fertig, und soweit ich das beurteilen kann, bestimmt den Inhalt eben nahezu
ausschließlich Rudi Steffen. Den widerwärtigen Machenschaften muß nun einmal
baldm√∂glichst Einhalt geboten werden, der Schaden f√ľr die Tierrechte, den er
damit anrichtet, ist schon jetzt beträchtlich.

Auf meine Frage, wie eine objektive Berichterstattung in den TBa
sichergestellt werden kann, bist Du leider nicht eingegangen.

Rudi Steffen hängt nach wie vor dem Wahn an, ich habe diesen Bischof
"informiert", und ich habe fast den Eindruck, er glaubt tatsächlich, daß die
Hetzmail von Balluch ihm dabei irgendetwas n√ľtzt (w√§hrend er sich damit in
Wahrheit nat√ľrlich nur noch l√§cherlicher macht). Das Problem ist dabei, da√ü
es Leute gibt, die diese Verleumdungen nur zu gern glauben und auch
weiterverbreiten.

Daher habe ich das ganze jetzt öffentlich gemacht - näheres findest Du unter
http://antispe.de/foren/tierrechtsforum.

Im √ľbrigen erwarte ich in der n√§chstm√∂glichen Ausgabe der TBa eine
deutliche, unmißverständliche Richtigstellung.

Bitte leite das an den Vorstand und Eure interne Mailingliste weiter.

√úbrigens wird in diversen Internetforen derzeit massiv auf den auf Eurer
Interentseite zu findenden "Offenen [Hetz-]Brief" Eichers verwiesen mit dem
triumphierenden Hinweis, daß nun auch die Tierbefreier auf der "richtigen"
(sprich: pro-UL-)-Seite seien. Ich w√ľrde Euch also dringend empfehlen,
diesen "Offenen Brief" an dieser Stelle umgehend zumindest entsprechend auf
eine Weise zu kommentieren, die dies f√ľr diejenigen, die die Seite mit
diesem Text anklicken, richtigstellt.

Viele Gr√ľ√üe,
Achim
<<< (Mail am 9. Oktober 2002, 21:18)

Achim

Reaktionen: Rudi Steffen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Wie zu erwarten, tobte Rudi Steffen weiter.
>>>
Zitat:
Obwohl ich den Stößerschen Krampf nicht gelesen habe,
habe ich hier eine Mail vorliegen, die BEWEIST, das Stößer
den Bischof angenmailt und vor UL gewarnt hat (Tierrechtskongress Wien)
Bzgl. der angeblichen beleidigungen (meinerseits), das kam
im Nachhinein auf Mails
wie:
Kauf Dir ein Gehirn Du Arschloch...
Wixer...
und weitere nette Beleidigungen

Achim, Du langweilst...
Rudi
<<< 3. Oktober 21:19

Nicht gelesen? Soso ...

Beweis? Wir warten ...

Nachhinein? Schauen wir mal. "Kauf Dir ein Gehirn Du Arschloch..." war Iris Reaktion (eine unangemessene, wie ich finde - weil noch zu h√∂flich; aber das nur nebenbei) auf eine fr√ľhere Verleumdungskampagne Rudi Steffens, in der er seine Wahnvorstellung verbreitete, hier im Forum gesperrt zu sein. Aber, was er immer noch nicht begreift: es geht hier nicht um "Beleidigungen", sondern um seinen widerw√§rtigen Sexismus und Speziesismus. Das aber nur nebenbei.

Dann also kommt sein "Beweis":
>>>
Zitat:
Ums kurz zu machen:
folgende Mail liegt mir (komplett) vor (seit 17.00 Uhr):
*******************
Ich habe persönlich mit einem Boten des Erzbischof von Wien zu
diskutieren gehabt (d.h. er hat mir 4 Stunden lang einen Vortrag
gehalten). Im Laufe dieses Vortrags hat er mir auch ein Email vom Achim
Stösser gezeigt, auf Papier ausgedruckt, auf dem wörtlich gestanden ist:
"bei der Organisation des TR-Kongresses in Wien hat das Universelle
Leben seine Hände im Spiel".
*******************
Noch irgendwelche Fragen?
Rudi
<<< 3. Okt. 21:22

und

>>>
Zitat:
warts erst mal ab - oder frag mal bei den InitatorInnen oder im Umfeld des
TR-Kongresses nach.
Ihr (Maqi) seid ?? (gibts kein Wort f√ľr - schade), und der l√§cherliche
Versuch, mich beim Vorstand
schlecht zu machen, war auch ein Schuss nach hinten.

Ich werde die enstprechende Mail erst nach R√ľcksprache mit dem Menschen
veröffentlichen,
zumal ich vor TierrechtlerInnen den nötigen Respekt (im Gegensatz zu Stößer)
habe.

Tja, DARUM hat Achim Stößer meine Frage nicht beantwortet!
Weil er die Mail geschrieben hat!!!! Und wenn Du, Achim Stößer, so weiter
machst, dann Gnade Dir Gabi.
Dies w√§re der allererste Krieg, den ich gegen jemanden f√ľhre, aber glaube
mir,
ich werde jeden Cent in Anwälte etc. investieren, um solche
Anti-Tierrechtler
wie Dich von ihrem krankem Gehabe abzubringen!!!!!!!!!

Und solltest Du, Achim Stößer, weiterhin Teile aus meinen E-Mails
missbrauchen, um mich
zu denunzieren, dann mach ich Dir - wie es so schön heisst - die Hölle
heiss!

Da ich ab Montag vorerst keinen PC habe, werde ich mich dann gen√ľ√ülich damit
beschäftigen,
Stößers Unwahrheiten und Verleumdungen zu bearbeiten....
Ansonsten: Gute Nacht
<<< 3. Okt. 22:14

>>>
Zitat:
Auch wenn die Mal an die tierbefreier ging,
sind doch alle hier Tierbefreier? :-) Fein
Beachten wir auch die folgenden Tage:
Wird A. Stößer es schaffen, das der Vorstand sauer
auf Rudi reagiert? Wenn Nein, warum nicht?
Läßt sich Rudi weiter von der Witzfigur Stößer ärgern lassen?
Nöööh. An so ner Lachnummer stößer ich mich nicht mehr.
Stößer kommt mir vor, wie einer, den man grade beim Ladendiebstahl erwischt hat
und es trotzem abstreitet.
(Soll es ja geben sowas, ich kenn nur die medizinische Bezeichnung nicht)
Ich freu mich schon auf den Kommentar von Ines Berger :-))
Und Achim kann mich dann auch gern noch mal als unwichtig bezeichnen, *lol*
geht mir am Arsch vorbei, ich bin kein Profilneurotiker ala Stößer.
Ohne den die TR-Bewegung sicher schon ein St√ľck weiter w√§re.
<<< 4. Okt 4:09

Nun ja ... aber sehen wir uns seinen "Beweis" mal genauer an: eine Mail von Martin Balluch. Nun ist das nat√ľrlich ein schlagkr√§ftiger Beweis, so wie eine Mail vom Papst ein Beweis f√ľr die Jungfr√§ulichkeit Mariens ... aber nun gut.

Achim

Rudi Steffen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
>>>
Zitat:
An die Tierbefreier,

eigentlich sind wir es ja gewohnt, daß irgendwelche bedeutungslosen
Wichtigtuer, zumal, wenn sie oder Personen/Gruppen, mit denen sie
sympathisieren, von uns kritisiert werden, mangels Argumenten mit
Verleumdungskampagnen reagieren (vgl. Tierbefreiung aktuell, Nr. 36, Juni
2002, S. 45, dritte Spalte). Dazu muß ich kaum etwas sagen, da jeder, der
auch nur ansatzweise selbst denken kann, erkennt, daß diejenigen, die etwa
verbreiten, ich h√§tte Katzen verhungern, Maqi H√ľhner erfrieren lassen etc.,
lediglich sich selbst entlarven.

Was jedoch Rudi Steffen in den letzten Wochen an Verleumdungskampagnen
betreibt, √ľbersteigt bei weitem das Ma√ü dessen, was ich unkommentiert stehen
lassen kann. Er verbreitet in diversen Mailinglisten sowie per Mailverteiler
zahlreiche L√ľgen, die von der Mehrzahl der Empf√§nger offenbar gern geglaubt,
zumindest aber schweigend hingenommen werden.

Da er dies unter einer Email-Adresse der Tierbefreier und wohl auch in deren
Namen - "Letztendlich möchte ich betonen, das es von mir, Rudolf Steffen,
KEINE ALLEING√ĄNGE gibt, meine Arbeiten innerhalb des Tierrechtsmagazins
,Tierbefreiung', sowie der Internetpräsentation von ,die tierbefreier e.V.'
geschehen nur mit Abstimmung innerhalb des Redaktionsteams/Vorstandes. Ich
halte es aber f√ľr notwendig, mich in dieser E-Mail f√ľr aufgekommene Fragen
zu rechtfertigen." (25. September, 2:36 Uhr) - betreibt sowie ank√ľndigt,
entsprechendes auch in der Tierbefreiung aktuell zu verbreiten ("Bis zur
Dezember Ausgabe der Tb a 02 werde ich diesbzgl recherchieren und mich dann
dazu in der Dezember Ausgabe äußern", Mailingliste "Schwulbuch" - wenn nicht
anderes angegeben, stammen alle folgenden Zitate von Rudi Steffen bzw. aus
dieser Mailingliste - 03. Oktober 2002, 0:27 Uhr), wende ich mich hiermit an
die mir bekannten Vorstandsmitglieder.

Die Verleumdungen

1. Rudi Steffen behauptet, ich hätte einem österreichischen Bischof eine
Mail bez√ľglich des "Tierrechtskongresses" geschrieben. Zun√§chst beschwert er


sich, daß Melanie Bujok ihm eine Mail schreibt: "die Mail gging an ca. 50
Leute, sowie zus√§tzlich (CC) an Sina Walden und Birgit M√ľtherich. Ich finde
sowas ausgesprochen Scheisse von Melanie Bujok :-(( Ich habe weder Cops
dahin geschickt noch sonst was." (14. September, 12:38) Er findet es
"ausgesprochen Scheisse", macht aber dann absurder weise genau das. Melanie
Bujok behauptete: "Am Samstag ging auf dem Kongress die Info an
verschiedene Ohren [hochinteressante Quellenangabe, AS], dass die Stapo
(Staatspolizei √Ėsterreichs) sich an diverse Personen des Kongresses und der
Uni Wien gewandt hatte, da sie ein Schreiben erreichte, vom Kongress aus sei
ein Angriff auf Vivisektoren geplant. [...] Nicht nur ich hatten das Gef√ľhl,
dass dieses Schreiben von der ,Anti-UL-und-Vgt-Special-Force-Gruppe' stammte
und so frage ich, wusstest Du, Rudi oder andere, davon, dass uns die Stapo
auf den Hals gehetzt wurde bzw. warst Du daran selbst beteiligt? [...]Aber
feige zu Hause zu sitzen, und mit Polizeieinsatz den Kongress sprengen zu
wollen ... ich weiß wirklich nicht mehr, was ich dazu sagen soll." (Der Rest
ihrer Mail zeigt √ľbrigens deutlich, da√ü sie sich nicht die mindeste M√ľhe
gemacht hat, sich auch nur ansatzweise √ľber UL sowie die Kritik am Wieder
Kongreß zu informieren, das aber nur nebenbei.)

Rudi Steffen: "Anmerkung: Bei der besagten E-Mail handelt es sich um eine
,angebliche' E-Mail von Achim Stößer an das erzbischöfliche Kommissariat
(oder ähnlich), in der vor der Sekte Ul und (nicht sicher) vor einem
√úbergriff auf Vivisektoren (Homedemo) gewarnt wird) Leider sind aufgrund
eines Hardware Problems nicht alle E-Mails der letzten Monate bei mir
verf√ľgbar, aber innerhalb von zwei Wochen sollte die alte Festplatte die
E-Mails der letzten Monate preisgeben. Meine bisherige Anfrage (in kleinem
Kreis) wurde von Dir nicht beantwortet. Solltest Du meine Frage weiterhin
nicht beantworten, werde ich meine R√ľckschl√ľsse ziehen. Ich halte es (f√ľr
mich pers√∂nlich) schon f√ľr wichtig, dar√ľber informiert zu sein, wenn
Informationen reinkommen, das Du derartiges getan haben sollst und daraufhin
das erzbischöfliche Komissariat dann weitere Schritte eingeleitet haben
soll." (25. September, 2:36 Uhr) Nun ist es ja allgemein bekannt (zumindest
denen, die sich informieren), aus welche Ecke solche Verleumdungen kommen.
Nachzulesen (von denen, die lesen k√∂nnen und wollen), in der Brosch√ľre
"Universelles Leben - eine Gefahr f√ľr die Tierrechtsbewegung", in der u.a.
German Murer zitiert wird: "Ich habe gerade mit √Ėsterreich telefoniert und
erfahren, wie Stößer den Tierrechtskongreß torpediert und zu Fall bringen
will. Er hat offensichtlich das Bischöfliche Katholische Ordinariat
eingeschaltet, das jetzt mit allen Mitteln verhindern will, dass der
Kongress stattfindet. [...] Ich kenne diesen Stößer nicht - aber das ist
Inquisition pur. Willst Du ihn im [sic!] VOICE weiterhin zu Worte kommen
lassen? Zum Gl√ľck sagt der Veranstalter, dass ihm das Engagement f√ľr Tiere
wichtig ist und nicht der Glaube des Einzelnen. Endlich einer, der nicht
wegen einiger Pfaffen in die Hosen macht. Der Stößer kann ja seine Meinung
haben und äußern, aber er treibt es zu weit, vor allem, weil die
Anschuldigungen, die ich bisher gehört habe, sehr massiv sind und nichts mit
der Wahrheit zu tun haben." (German Murer, Fax an Andreas Hochhaus, 14. Aug.
2002).

An gleicher Stelle ist dazu auch nachzulesen: "Nat√ľrlich habe ich [Achim
Stößer] weder das Bischöfliche Ordinariat 'eingeschaltet' noch dem Namen
Gandow je vor dessen Pressemitteilung gehört, geschweige denn, wie Eicher
behauptet, ihn 'informiert'. Das wäre allenfalls Symptombekämpfung, wir aber
m√ľssen an die Wurzel gehen: Die Tierrechtsbewegung mu√ü sich von innen heraus
distanzieren, nicht weil irgendwelche Konkurrenzsekten des UL
intervenieren." (erschienen am 1. September 2002). Diese Brosch√ľre liegt
Rudi Steffen nach seinen eigenen Angaben auch vor (selbst wenn sie nicht im
Internet einzusehen wäre).
Obwohl dies also bekannt ist, stellt Rudi Steffen beharrlich weiterhin
"Anfragen" an "mich" (in Wirklichkeit nicht an mich, an mich hat er keine
einzige geschickt, vielmehr gingen seine Erg√ľsse an eine Mailingliste, in
der ich seit langem nicht mehr schreibe. Soll ich demnächst noch die Wände
von Autobahntoiletten nach seinen "Anfragen" absuchen?)
Inzwischen versucht er, sich damit herauszureden, er hätte ja "nur Fragen
gestellt". Davon abgesehen, daß diese "Fragen" durchaus affirmativen
Charakter hatten, ist dies eine L√ľge. Vielmehr behauptete er u.a.: "Wie ich
soeben telefonisch erfuhr, hat Achim Stößer den Onkel Bischof vor dem
Tierrechtskongress gewarnt!!!! So! Achim Stößer und Iris Berger! Wer ist
hier jetzt ein Wixer??? DAS HAT KONSEQUENZEN!!!!" (25. September, 16:53) und
"Es WIRD (und das schwör ich Dir nackend in die Hand) Erklärungen zu Achim
Stößers Vorgehen geben!!!!" (26. September, 1:16 Uhr) Auf seine "Erklärungen
" warten wir nat√ľrlich vergeblich. Auf die Frage von Georg Hemprich: "Also
steht die Frage nach der Telefonquelle noch aus - es interessiert mich
wirklich, Rudi!!" weicht er aus: "Lieber Georg, das ganze hat einige
Telefonate gekostet und wird hoffentlich morgen ,spruchreif'. Ich hätte
eigentlich scheigen sollen, aber da ich sehr "geladen" bin, konnte ich meine
'Schnauze' Oink Oink [√ľbrigen wieder ein Beispiel f√ľr seinen
speziesistischen Spr√ľche, die sich in letzter Zeit h√§ufen] nicht halten. Ich
bitte daher um Nachsicht, es wreden wietere Informationen folgen, nur nicht
heute :-( " (26. September, 1:19 Uhr), behauptet aber, statt endlich
"Informationen" zu liefern, weiter: "Ich verteidige mich, und wenn Achim
St√∂√üer meint, auf die direkte frage nicht antworten zu m√ľssen und dem
erzbischögflichen blah bla eine E-Mail von Achim vorliegt..." (26.
September, 13:08), "ich brauche keine Mail zu basteln, die gibts ja schon
von Achim." (26. September, 15:11), "Mit dem Unterschied, das Achim die Mail
geschrieben hat ;-)(Erklärung dazu im Laufe des Tages)" (26. September,
13:27) usw. usw.

Ebenfalls typisch die Methode, statt Aussagen rhetorische Fragen zu stellen:
"Warum äußert sich Stößer eigentlich nicht zu der Frage, ob er diese mail
geschrieben hat? Ein "nein" w√ľrde doch reichen?? Kooomisch kooomisch" (26.
September, 13:08)

Erstens: schon in der Brosch√ľre seit einem Monat nachzulesen; zweitens:
welche Mail? Es gibt offensichtlich keine solche Mail; drittens: wenn es
eine solche Mail gäbe, dann wäre sie mit Sicherheit nicht von mir. Ich
erinnere daran, daß ich mich sowohl gegen die Beteiligung des Theisten Alex
Willer vom Tierschutzverein Canis an der Mailingliste ausgespeochen habe
(zurecht, wie sich herausstellte), ebenso habe ich mich dagegen
ausgesprochen, Pfarrer Fragner in die Liste aufzunehmen (etwas, das Rudi
Steffen drei Mal (!) vorgeschlagen hat - wer also will mit Pfaffen
zusammenarbeiten?), ebenso wie ich mich dagegen ausgesprochen habe,
bez√ľglich Berliner Symposium Franz Alt zu kontaktieren (weil dieser Theist
ist). Somit sollte also jedem klar sein, daß ich weder an irgendeinen
Bischof, Erzbischof, Papst, Pfarrer oder sonstigen berufsabergläubischen
Personen gemailt, gefaxt, mit ihnen telefoniert oder ihnen eine Flaschenpost
geschickt habe. Es könnte aber sein, daß einige von denen in der Lage sind,
Tageszeitungen zu lesen oder gar im Internet (womit Rudi Steffen ja offenbar
√ľberfordert ist, Links auf Informationen ignoriert er geflissentlich), und
so √ľber die Machenschaften von UL informiert wurden. Gleiches gilt auch f√ľr
die J√§ger (vgl. z.B. aktuelle DJZ, in der √ľber UL und die Eicher-Ini
berichtet wird). Und nat√ľrlich ist das ein herber Schlag f√ľr die
Antijagdbewegung - die sich aber reichlich lächerlich macht, wenn sie uns
(die Boten) statt der Verantwortlichen (Eicher / UL) daf√ľr kritisiert.

Aber nein, dieses UL-Gewäsch, das offensichtlich Murer, Balluch et. al.
verbreiten, um Tierrechtler, die gegen die Machenschaften von UL vorgehen,
zu diskreditieren, bleibt unwidersprochen oder wird ihnen gar abgekauft.

2. Zu der Mail, die ich an Consiglio schrieb (im Vorfeld des Symposiums,
innerhalb der Anti-UL-Maßnahmen abgesprochen, also keinesfalls, wie er
unterstellt, ein "Alleingang"), behauptet er: . "Wenn Du Dich schon
erdreistest, in meinem Namen E-Mails zu verschicken, dann beantworte doch
bitte auch die einfachsten Fragen, die ich Dir stelle!" (25. September, 2:36
Uhr) und "Oder enk mal an Achims Mail an Prof Consiglio, wo er ihn davon
abhalten will, beim Symposium gegen die Jagd in berlin mitzumachen? MIT
MEINEM NAMEN UNTERSCHRIEBEN!!!!!! das ist Urkundenfälschung? Edmund?" 26.
September, 13:37) Nein, das ist keine "Urkundenfälschung", sondern eine
weitere L√ľge von Rudi Steffen. Ich schrieb (wie ihm bekannt ist, da er die
Mail per CC erhielt): "If you need further information feel free to contact
me (stoesser@maqi.de, phone ++49 621 5493477), the editor of the AR magazine
Voice (andreas.hochhaus@voice-online.de), or Rudolf Steffen (member of the
executive board of Die Tierbefreier e.V., The Animal Liberators reg.
assoc., redaktion@die-tierbefreier.de). Yours sincerely, Achim Stößer,
Maqi - f√ľr Tierechte, gegen Speziesismus" (Mail an Consiglio, 31.
September), also nichts weiter als ein Hinweis, daß Consiglio sich weiter
bei denen informieren kann, die zu diesem Zeitpunkt bereits
Anti-UL-Pressemitteilungen geschrieben hatten.

3. Zur geplanten Sonderausgabe Voice/TBa: "Die Sonderausgabe ist in meinen
Augen durch Achim Stößer geplatzt." (25. September, 15:53) Wer sich weniger
f√ľr seine "Augen", und mehr f√ľr die Realit√§t interessiert: Die Sonderausgabe
ist durch Andreas Hochhaus, unterst√ľtzt von Rudi Steffen, geplatzt. Wir
wollten die Sonderausgabe gegen UL machen, Andreas Hochhaus waren die Texte
jedoch nicht "positiv" genug, er fand den Text Leane Henkes, der quasi nur
aus UL-Werbung bestand, gelungen, sowohl sie als auch er bauten
ungeheuerliche Aussagen √ľber das "Reiten" in die Texte ein, er wehrte sich
gegen Kritik an verschiedenen Personen/Gruppen. Ausf√ľhrliche Belege gern auf
Anfrage, w√ľrde den Rahmen dieses Texts sprengen.

Anti-Maqi

Während er im Interview in der letzten TBa noch behauptet, meine "Arbeit
respektiere ich sehr", häufen sich in letzter Zeit Maqi-feindliche Aussagen,
z.B.: "In meinen Augen stellen Du [Iris Berger] und Achim eine große Gefahr
f√ľr die Tierrechtsbewegung dar." (26. September, 15:11 Uhr) "Maqi-Gegner?
JAAAAAAAAA Es m√ľssten noch viel mehr Leute was gegen Maqi unternehmen! Das
ist der Tenor in der TR-Scene. Da hat doch so gut wie keiner "Bock" auf Maqi
und co... und das geht schon seit Jahren so..." (3. Oktober, 14:32) "Tja, so
gehts halt zu in der Maqi Sekte - erst Beleidigungen und hintenrum
Verleumdungen und √ľbelste Hetze. Wer hier das Arschloch ist, brauche ich ja
nicht zu erwähnen." (25. September, 15:20)

"Humor"

Schon sein argumentativ wenig förderlicher Hinweis an Kaplan, diesen mit
"Hackfleisch vollzupumpen" zeigte seinen gew√∂hnungsbed√ľrftigen "Humor", um
es einmal vorsichtig zu sagen. Seine Mails sind voll von speziesitischen,
sexistischen Aussagen, etwa: "√Ąi, du bl√∂de Schlampe, halt die Fresse, geh
inne K√ľche und hol mir ¬īn Bier. Aber wehe, iss nich
kalt." (Mail vom 25.08.02, 21.12 Uhr) um nur ein Beispiel zu nennen. In
diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, daß er monatelang
(jahrelang?) im Internet-Forum der Tierbefreier Beiträge wie diesen stehen
läßt/lies: "Oh Tanja
1. Hab ich den Puffgang nicht n√∂tig 2. W√ľrde ich (und alle anderen) f√ľr
solch eine Tussi wie Dich keine 2 mrk fuffzich ausgeben - als Berufsziel
taugt also ,Nutte' f√ľr Dich nicht! 3. Weil solche Tussis wie Du bei jedem
normalen Mann einen Brechreiz auslösen, empfehle ich Dir Deinen vegan
ernährten Hund, damit auch Du mal zu was kommst. In Ermangelung ordentlicher
Nahrung wird er gerne lecken, wo es nach Fisch stinkt!"

Die Motive

"Lasst ihr erst mal andere in Ruhe (Von Vegan-Welt √ľber die TiRM und viele
andere Tierrechtsvereinigungen, die ihr öffentlich(!) schlecht macht." (25.
September, 15:53) Dies zeigt wohl eines der vermutlichen Motive, die hinter
seinem Verhalten stehen. Personen oder Gruppen, die ihm sympathisch sind,
sind sakrosankt, d√ľrfen nicht kritisiert werden. Und es handelt sich
wohlgemerkt um berechtigte belegbare Kritik (aktuelles Beispiel die
"Bio-Fleisch"-Werbung des VgtM bei der Köln-pelzfrei-Veranstaltung der TiK.

Und nat√ľrlich darf erst recht nicht kritisiert werden, da√ü in der
Tierbefreiung aktuell Personen und Gruppen hofiert werden, die Tierrechte
verletzen, so etwa Artikel √ľber einen vierzehnj√§hrigen vegetarischen
Tiersch√ľtzer (als ob es keine vierzehnj√§hrigen veganen Tierrechtler g√§be),
√ľber AKUT und nat√ľrlich die Eicher-Ini.

Forderungen an Rudi Steffen

Hiermit fordere ich Rudi Steffen auf
1. zuk√ľnftig oben genannte sowie sonstige Verleumdungen (gleich ob in
Aussage- oder affirmativer Frageform, ob in Mailinglisten, Mailverteilern
oder auf sonstigem Weg) gegen Maqi und/oder mit Maqi assoziierte Personen zu
unterlassen,
2. mitzuteilen, an wen (per BCC) seine Verleumdungen gingen,
3. diesem Personenkreis den tatsächlichen Sachverhalt mitzuteilen,
4. die Quellen, aus denen die Verleumdungen stammen ("Telefonate" usw.),
soweit er sie nicht selbst erdacht hat, offenzulegen.

Bitte an die Tierbefreier

Die Tierbefreier bitte ich, mit mitzuteilen
1. wie sie gegen weiteres Verhalten Rudis Steffens dieser Art vorzugehen
bzw. wie sie es zu verhindern gedenken (da dieses dem Ansehen nicht nur von
Maqi, sondern auch dem der Tierbefreier sowie der Tierrechtsbewegung
insgesamt offensichtlich eklatant schadet),
2. wie sicherzustellen ist, da√ü in der TBA objektiv √ľber Maqi berichtet wird
(da Rudi Steffen ja nachweislich Mails, die f√ľr die Redaktion bestimmt sind,
unterschlägt, und offenbar im Alleingang entscheidet, was darin
veröffentlich wird)

Schlußbemerkung

Dieser Text geht zugleich an Personen, von denen ich annehme, daß sie im BCC
von Rudi Steffens verleumderischen Mails waren. Ich behalte mir vor, diesen
oder einen ähnlichen Text zu veröffentlichen, sollte
a) Rudi Steffen obige Forderungen nicht erf√ľllen und
b) von den Tierbefreiern keine adäquate Stellungnahme erfolgen.

Viele Gr√ľ√üe,

Achim Stößer
<<< Date: Dienstag, 3 Okt. 2002 16:59:14

Aufschlußreiche Verleumdungskampagnen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Wie diejenigen, die die UL-Brosch√ľre gelesen haben, wissen, ist eine der beliebtesten UL-Strategien gegen Kritiker die Verleumdung. Dazu bedienen sie sich u.a. der breiten Masse an Hirnlosen, die ihnen gern jeden noch so dummen Unfug abkaufen - zumal, wenn er gegen Maqi gerichtet ist.

Faszinierend: seit wir vor UL warnen, kommen es bei jeder noch so offensichtlichen, jeder noch so klaren, jeder auf der Hand liegenden, jeder selbsterkl√§renden Aussage die Forderung nach "Beweisen" - zumindest war das bis vor kurzem so, jetzt, wo dank der Brosch√ľre die Beweise geh√§uft schwarz auf wei√ü vorliegen, ohne da√ü umst√§ndlich danach gesucht werden m√ľ√üte, sind es ihen "zu viele", das wolle keiner lesen ...

Aber irgend jemand behauptet, Maqi w√ľrde waffenf√§higes Plutonium an den Irak verkaufen, ich sei der Gr√ľnder von Opus dei oder fr√ľher bei der Waffen-SS gewesen - niemand hegt auch nur den leisesten Zweifel.

Wie dem auch sei: nachdem Rudi Steffen in letzter Zeit v√∂llig den Bodenkontakt verloren hat und mehrere Verleumdungskampagen gegen uns gestartet, ist sein neuester Coup auf dem angeblich doch so g√ľllefreien UL-Mist gewachsen.

Bekanntlich (denjenigen, die die UL-Brosch√ľre gelesen haben, bekannt, hei√üt das) verbreitet der Murer/Balluch-Clan ja, ich h√§tte irgendeinen √∂sterreichischen Bischof "eingeschaltet", um den [Anti]Tierrechtskongre√ü zu verhindern ...

Diese Verleumdungskampage scheint bei o.g. Hirnlosen gut anzukommen, denn sie wird inzwischen reichlich kultiviert.

Insbesondere Rudi Steffen hat seit Wochen mit Schaum vor dem Mund herumgebr√ľllt, ich h√§tte dem Bischof eine Email geschickt ... nun, um es kurz zu machen, es reichte, und daher schieb ich folgende Mail an die Tierbefreier.

Achim

Re: Helmut F. Kaplan am "TR"-Kongress in Wien

Autor: Christoph Stross
Datum:
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Kaplan-Vortrag "M√ľssen Tierrechtler Veganer sein" (den Text, der auf fellbeisser.de nachzulesen ist und von Kaplan in Kurzfassung dargeboten wurde, zitiere ich jetzt nicht):
Kaplan sprichta uch die "lieben Feinde" an, da er das wohl auch muss, wie er selbst feststellt. Wie jemand anderer sp√§ter bemerkt, d√ľrfte Kaplan damit "Tierrechtler wie Achim St√∂√üer und Iris Berger" meinen.
Kaplan h√§lt es f√ľr zu konsequent, "mit der Lupe in den Supermarkt zu gehen", um damit die kleingedruckten Produktzutaten zu lesen. Ich entgegne ihm, dass man/frau doch zumindest Produktdeklarationen lesen muss und das es zu inkonsequent w√§re, nichtmal das zu tun. Schlie√ülich ist es f√ľr die Tiere egal, ob sie f√ľr leicht als solche erkennbare Tierprodukte oder kleingedruckte Zutaten leiden. Ich erhalte von Kaplan, dem es offensichtlich wieder einmal nur um seine Bequemlichkeit geht, keine Antwort auf meine Kritik.
Nach Kaplan m√ľssen Tierrechtler √ľberhaupt keine Vegetarier sein: Schlie√ülich sei es in Bezug auf seine Tierrechtsargumente egal, wieviele Wurstsemmeln er in der Tasche hat. (Dabei sagt er doch selbst, dass die Leute erst einmal VegetarierInnen werden sollen, was wohl keine Leichenfresser nach dem H√∂ren von so einer Aussage machen werden.)
Man solle die "normale" Bevölkerung ansprechen, und in diesem Sinne ist nach Kaplan kein "normaler" Mensch im Saal.
Martin Balluch weist richtig darauf hin, dass es nicht ums theoretisch-rationale Argument gehen solle.
Kaplan meint, dass die "biologische" Folge in der Entwicklung "Fleischesser- Vegetarier- Veganer" ist. Nachdem auf die Frage eines Zuh√∂rers, wer im Saal vom Fleischessen direkt zum Veganismus √ľbergegangen ist, niemand die Hand hebt, nimmt Kaplan erst recht an, dass dies unm√∂glich w√§re.
Kaplan verweist nach Anspielungen auf sein eigenes Verhalten (Käsepizzen-Essen) immer auf das Thema des Vortrags, als ob sein Verhalten nichts mit dem Thema zu tun hätte.

Kaplan-Vortrag "Zur Gewaltfrage in der Tierrechtsbewegung":
Kaplan unterscheidet zwischen "Gewalt gegen Sachen" und "Gewalt gegen Personen". Von ersterem hatte ich bis jetzt noch nichts geh√∂rt, und einem Einwand aus dem Publikum zufolge w√§re es korrekter, von Sachbesch√§digung zu sprechen. Beispielsweise h√§tte jemand durch die Zerst√∂rung der Gleisanlagen nach Auschwitz Gewalt gegen Sachen ausge√ľbt (auch wenn diese akzeptabel w√§re, wie ich dem Rest seines Vortrages entnommen habe).
Auf der ganzen Welt w√ľrde Krieg gegen Tiere herrschen, Tierkinder werden vor den Augen ihrer Eltern geschlachtet und umgekehrt (eine Praxis, die Kaplan durch sein Konsumverhalten selbst f√∂rdert).
Es gibt kein Merkmal, das die Grenze zwischen Mensch und Tier bestimmen w√ľrde. Kaplan meint, dass geistig behinderte Menschen und kleine Kinder sich auf niedrigerem Niveau befinden als Hunde, Katzen, Schweine, etc.
Er fordert dazu auf, so zu handeln, als hätten wir die Gesetze von morgen (tut er selbst durch seinen Konsum aber nicht).
Seiner Meinung nach macht ein Fleischesser, der aufh√∂rt, zehn Wurstsemmeln in der Woche zu essen, und stattdessen nur noch f√ľnf isst, einen Schritt in die richtige Richtung. (Besser f√§nde ich es, gleich den Schritt zum Veganismus zu machen, wer wei√ü, wieviele Schritte auf dem Weg √ľber Leichen in diesem Fall sonst noch folgen w√ľrden. W√ľrde der Fleischesser jede Woche nur halb soviel Fleisch essen wie in der Vorwoche, aber nicht aufh√∂ren, Fleisch zu essen, w√ľrde er nie ein Vegetarier und daher auch nie ein Veganer werden- das zeigt sich schon mathematisch, auch wenn es Kaplan vielleicht nicht ganz so gemeint hat.)
Kaplan h√§lt die Kapitalismus-Kommunismus-Debatte in der Tierrechtsbewegung f√ľr sinnlos, schlie√ülich sei egal, ob die Tiere von einem Kapitalisten oder einem Kommunisten befreit werden. Ich w√ľrde bei ersterem bef√ľrchten, dass er sie nur "befreit", um sie darauf selbst auszubeuten.
Kaplan sagt weder, dass Menschen Rechte haben, noch dass Tiere Rechte haben, nur dass es, wenn es Menschenrechte gibt, auch Tierrechte geben muss.
Er meint, dass man/frau sagen muss: "Je mehr vegane Sachen du isst, desto besser", nicht aber "Du darfst nur vegane Sachen essen". (Abgesehen davon, dass es beim nur-vegane-Sachen-essen ums Prinzip geht, ist das nicht immer wahr: Beispielsweise essen nicht alle Menschen gleich viel. Daher handelt eine Person, die nur vegane Sachen isst, besser als eine, die auch Tierprodukte, aber auch noch mehr vegane Sachen als sie isst.)


Auch negativ aufgefallen ist mir, dass das als 100%ig vegan deklarierte Mittagsbuffet am Kongress kuhmilchbasierende Sojajoghurts gef√ľhrt hat.

Re: "TR"-Kongress in Wien

Autor: Christoph Stross
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Bin schon neugierig, ob ich dann rausfliege... ist das schon jemandem auf so einem TR-Kongress passiert?
Am Do., Fr. und Sa. werde ich nicht kommen, da ich an diesen Tagen teilweise verplant bin und deshalb den Eintritt nicht zahlen will.
Am Sonntag gibt es aber Einiges f√ľr mich Interessante:
Arbeitskreis Recherchen: Dr. Balluch M. (Recherchen als wichtiges politisches Mittel), M√ľller (richtige Recherchearbeit)
Arbeitskreis Alternativen zum Frontal-TS-Unterricht: Mag. Maritsch (Kärnten), Schaller (Steiermark), Simoni (Wien).
AK TR-Prozesse: Dr. Balluch M. (Zeugenaussagen bei Prozessen), Mag. Traxler (TR bei Gericht).
Vortrag "Die Tierrechtsbewegung: wie weit sind wir- wohin gehen wir?" von Dr. Martin Balluch
und eben der Vortrag von Kaplan (wegen dem und nicht trotz dem ich unter anderem auf den Kongress gehe, nach dem, was ich √ľber ihn auf deinen Seiten gelesen habe, w√§re es interessant, zu sehen, wie eine Diskussion mit ihm aussieht).
Selbstverst√§ndlich werde ich berichten, irgendjemand muss ja hingehen, um die √ľber die neuesten Kaplanismen Bericht zu erstatten.

Re: Anti-Maqi-Hetze im "Tierrechts"-Radio

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Diese Ank√ľndigung stammte von Dr. Martin Balluch, offenbar seine infantile Reaktion darauf, da√ü wir dar√ľber aufkl√§ren, da√ü dieser "Tierrechtskongre√ü", den er da mitorganisiert, in Wahrheit tierrechtsfeindlich ist (siehe (Anti)Tierrechtskongre√ü) und zudem von UL unterwandet (http://maqi.de/presse/ulunterwanderung.html).

Die Ank√ľndigung wurde nat√ľrlich von diversen Tierausbeutungspropagandisten (oder einem unter verschiendenen namen?) durch diverse Foren und Mailinglisten gejagt, die Forenebitr√§ge dazu (mit denen sie sich sch√∂n in die Nessekln gesetz habe) hat Martin inzwischen gesammelt, siehe schreckliche Enth√ľllungen zu Maqi im ‚ÄěTierrechts‚Äúradio.

Achim

Martin Balluchs Replik

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Martin Balluch mailte mir folgenden Text zur Veröffentlichung hier:

>>>[i]
Replik zu Kaplan‚Äôs ‚ÄěM√ľssen Tierrechtler Veganer sein?‚Äú


Als Vorbemerkung sei mir gestattet zu sagen, dass Kaplan‚Äės Motivation f√ľr seinen Artikel mir aus meiner Erfahrung im t√§glichen TR-Leben nicht nachvollziehbar ist: ich erlebe keinen Konflikt zwischen VeganerInnen und VegetarierInnen, ich weiss von den meisten Leuten aus meiner Umgebung nicht einmal, in welche dieser Kategorien sie sich da einordnen. Ich frage gar nicht. Wenn ich Vorw√ľrfe in dieser Frage erlebe, dann fast ausschliesslich von VegetarierInnen, die (in bekannter FleischfresserInnen-Manier, in meinen subjektiven Augen √§hnlich unmotiviert) den VeganerInnen vorwerfen sich als was Besseres zu f√ľhlen. Meiner Ansicht nach gibt es also einen solchen Konflikt nicht, geschweige denn in einer die TR-Bewegung ernsthaft bedrohenden Weise.

Zum eigentlichen Text. Zun√§chst m√ľssen wir unterscheiden zwischen I) dem philosophischen Prinzip "Tierrechte", das wir verfolgen, II) der praktischen Umsetzung f√ľr uns in der Gesellschaft jetzt und hier mit all ihren Unzul√§nglichkeiten und III) der taktischen Frage nach dem politischen Vorgehen, um unser als richtig erkanntes Prinzip so rasch und vollst√§ndig wie m√∂glich in der Gesamtgesellschaft zu realisieren.

I) Das Prinzip ‚ÄěTierrechte‚Äú impliziert den Veganismus, keine Frage. Ich glaube hier sind wir uns ja alle einig. Unser aller Ziel ist also eine komplette Veganisierung der Gesellschaft. Es ist sehr wichtig diese Gemeinsamkeit hervorzuheben.

II) Zur praktischen Umsetzung sind folgende Definitionen notwendig:

Vegetarismus bedeutet, nichts vom toten Tier zu konsumieren (also auch keine Gelatine, keine Rindsuppe, kein Lab im Käse, etc.). Kaplan scheint diese Definition nicht zu teilen, aber jegliche andere Bedeutung von Vegetarismus wäre mir neu.

Veganismus bedeutet, in diesem Zusammenhang ausreichend, √ľberhaupt keine tierlichen Produkte mehr zu konsumieren, also weder vom lebenden noch vom toten Tier, noch Produkte, bei deren Herstellung Tiere in einem gewissen Grad ausgebeutet wurden.

So gesehen besteht eigentlich kein so grossartiger Unterschied in der praktischen Umsetzung zwischen Veganismus und Vegetarismus. Bei beiden muss man - im Prinzip - z.B. nach der Herkunft des Fettes fragen, das im Restaurant auf dem Gem√ľse gl√§nzt.

Ich gehe davon aus, dass das die g√§ngigen Definitionen sind, also das, was √ľblicherweise Leute verstehen, wenn jemand die Begriffe ‚ÄěVegetarismus‚Äú und ‚ÄěVeganismus‚Äú, wie in Kaplan's Artikel, verwendet. Anders w√§re sonst die √ľbliche Bezeichnung ‚Äěvegetarischer K√§se‚Äú, f√ľr K√§se aus Kuhmilch ohne Lab, nicht erkl√§rbar. Angesichts dieser Definitionen aber, sind die Ergebnisse von Kaplan‚Äės Analyse nicht nachvollziehbar:

1) Es ist irrelevant ob VegetarierInnen oder FleischfresserInnen mehr Leiden verursachen. Ob jemand einen oder vier Menschen ermordet oder vergewaltigt, er/sie ist einE M√∂rderIn bzw. einE VergewaltigerIn. Ich bilde mir ein, dass Kaplan diesen Umstand in seinen B√ľchern bzgl. dem Fleischfressen bereits herausgestrichen hat: ein bissel vergewaltigen ist auch vergewaltigen, genauso ist ein bissel Fleischfressen auch Fleischfressen und deshalb genauso moralisch verwerflich. Dass der Vegetarismus also moralisch ‚Äěbesser‚Äú w√§re, als das Fleischfressen, weil er weniger Leiden verursache (was fraglich bleibt), ist zumindest in dem Sinn nicht richtig, dass das auch nur im Kleinsten als Rechtfertigung daf√ľr gelten k√∂nnte, vegetarisch zu leben als moralisch vertretbar anzusehen.

2) Es ist eigentlich wirklich nur unbedeutend schwieriger in unserer heutigen Gesellschaft vegan anstatt vegetarisch zu leben. Man kann praktisch alle (vegetarischen, aber auch Fleisch-) Speisen ziemlich leicht veganisieren. Es gibt billige vegane Fertigprodukte noch und noch. Und, wie gesagt, vegetarisch im obigen Sinne zu verstehen bedeutet genauso detailliert im Restaurant nachzufragen, was, wer, wie, woher.

In Wien z.B. gibt es √ľber 20 vegetarische Restaurants. Die allermeisten davon haben eigene Zeichen f√ľr ihre veganen Angebote. Selbst in Restaurants, die auch Fleisch anbieten, finden sich bereits Zeichen f√ľr vegane (im Gegensatz zu vegetarischen) Speisen. Verschiedenste Firmen bieten vegane Fertiggerichte, wie z.B. die bereits fast √ľberall erh√§ltlichen veganen Gerichte von Inzersdorfer. In vielen Superm√§rkten, wie z.B. Merkur, finden sich jede Menge veganer Produkte, die vor dem Verzehr nicht erst gro√üartig gekocht werden m√ľssen, und trotzdem als ‚ÄěFleisch-‚Äú oder ‚ÄěK√§seersatz‚Äú gelten k√∂nnen: viele Tofuvariationen, mehrere Arten veganer Schnitzel, verschiedenste W√ľrstel, die VegaVita Serie, vegane Sojabuttermilch, vegane Sojajoghurts, usw. Will man beim abendlichen Stadtspaziergang rasch etwas Veganes essen, so kann man z.B. bei Kebabstandeln Falafel oder Hummussemmeln kaufen, oder vegane Gem√ľsekebabs. Will man sich rasch eine vegane Speise nach Hause schicken lassen, so ist nichts Leichter als das: vom nahen Chinesen alle m√∂glichen Tofugerichte, oder die Buddhistische Fastenspeise, wobei einfach noch anzugeben ist, dass die H√ľhnerbr√ľhe weggelassen werden muss; oder man bestellt sich beim Italiener um die Ecke, wenn gekl√§rt ist, dass der Pizzateig weder Ei noch Milch enth√§lt (was bei allen ‚Äěoriginal‚Äú italienischen Pizzarias der Fall ist), einfach eigene Pizzakreationen ohne K√§se, oder √ľbliche Pizzen, bei denen K√§se und/oder Fleisch weggelassen worden ist.

Kurz und gut: mit ein bisschen Aufwand ist es √ľberhaupt kein Problem heutzutage, zumindest in Wien, zu jeder Tages- und Nachtzeit rasch und unkompliziert veganes Essen zu bekommen. Jedenfalls ist es nur unbedeutend schwieriger veganes Essen zu bekommen, als vegetarisches.

Der diesbez√ľgliche Unterschied zwischen Vegetarismus und Veganismus, den Kaplan zu sehen scheint, basiert wahrscheinlich auf der falschen Voraussetzung, dass Vegetarismus nur im Weglassen von Fleisch (und Fisch) best√ľnde, w√§hrend beim Veganismus nicht nur zus√§tzlich K√§se und Eier weggelassen werden m√ľssten, sondern pl√∂tzlich auch alle verd√§chtigen E-Nummern etc. Das ist mir v√∂llig unverst√§ndlich.

Entweder Vegetarismus bedeutet, beim Essen nur Fleisch und Fisch wegzulassen, dann steht nichts der Ansicht im Weg, dass Veganismus einfach das zus√§tzliche Weglassen von Milchprodukten und Eiern bedeutet. Und nur Milchprodukte und Eier wegzulassen ist keine Hexerei (‚Äěmeine Pizza Margarita bitte ohne K√§se‚Äú).

Oder Vegetarismus bedeutet, beim Essen jegliches Produkt vom toten Tier wegzulassen, inklusive tierliches Fett, Gelatine, etc., dann kann, analog, der Veganismus als entsprechende Erweiterung gesehen werden. Nun m√ľssen aber beide, VegetarierIn und VeganerIn, mit gleicher Akkribie zum E-Nummernlesen anfangen.

Ich sehe keinerlei Begr√ľndung, warum der Vegetarismus in ersterer Lesart (ohne E-Nummernlesen) und gleichzeitig der Veganismus in zweiterer Lesart (mit E-Nummernlesen) gesehen werden soll. Entweder ich k√ľmmer mich um die Details, oder nicht, egal ob ich VegetarierIn oder VeganerIn bin.

3) Es besteht kein Unterschied zwischen Vegetarismus und Veganismus, was die Möglichkeit beide Utopien 100% zu leben betrifft. Mit obiger Definition, und der Interpretation nach 2) folgt das unmittelbar. Die Schwierigkeit den Veganismus 100% zu leben besteht nicht darin, dass die Produkte vom lebenden Tier so schwer zu vermeiden sind, sondern genauso die Produkte vom toten Tier. Ergo ist es praktisch genau gleich unmöglich den Vegetarismus 100% umzusetzen, wie den Veganismus.

4) Es besteht auch kein Unterschied zwischen Vegetarismus und Veganismus bzgl. der Utopie einer moralisch vertretbaren Produktionsform der jeweiligen Produkte. Es ist (siehe Kaplan's B√ľcher) praktisch unm√∂glich, Tiere leidfrei zu t√∂ten. Es ist weiters praktisch unm√∂glich, Fleisch immer nur von durch Unfall oder nat√ľrlichen Tod verschiedenen Tieren zu essen. Genauso ist es praktisch unm√∂glich, von Tieren leid- und ausbeutungsfrei ihre Eier oder ihre Milch zu bekommen. Alle Probleme, die in der Praxis mit der Instrumentalisierung der Tiere einhergehen, wie Nachzucht, Hochzucht, Besitz, Umgang mit Unproduktiven (Alten, Kranken, Unwilligen, ...), usw. machen es auf ganz √§hnliche Weise praktisch unm√∂glich, TR-konform vegetarisch nicht-vegan zu leben, wie es praktisch unm√∂glich w√§re TR-konform Fleisch zu produzieren. Es gibt also theoretisch sowohl die Utopie TR-konform Fleisch zu produzieren (eine frei gehaltene Herde, deren nat√ľrliche Ausf√§lle zu Fleisch verarbeitet werden), als auch TR-konform Milchprodukte herstellen zu k√∂nnen, aber beides ist praktisch unm√∂glich. Offensichtlich ist es irrational und kontraproduktiv zu versuchen ein zwar theoretisch m√∂gliches aber praktisch unm√∂gliches Ideal zu realisieren.

5) In unserer Gesellschaft ist es nicht 100% m√∂glich vegetarisch/vegan zu leben. Daraus folgt sofort, dass wir alle eine Bagatellgrenze haben m√ľssen, ab der wir uns nicht mehr weiter k√ľmmern, uns aber trotzdem als VegetarierIn bzw. VeganerIn bezeichnen. √úber dieses Faktum herrscht Einigkeit.

Was muss die Bagatellgrenze (f√ľr Vegetarismus und Veganismus) f√ľr Eigenschaften haben?

a) √úber sie hinauszugehen ist ‚Äěunzumutbar‚Äú f√ľr die jeweilige Person in ihren jeweiligen Umst√§nden, und bedeutet h√∂heren pers√∂nlichen Aufwand, als durch Qualit√§t oder Quantit√§t der ‚ÄěAusbeutung‚Äú f√ľr das zu vermeidende Produkt gerechtfertigt erscheint.

b) Sie darf aber nicht so niedrig liegen, dass eine ‚Äěhandfeste‚Äú Ausbeutung und Misshandlung von Tieren unmittelbar f√ľr die Herstellung der zugelassenen Produkte notwendig ist.

Die Bagatellgrenze k√∂nnte also z.B. dabei liegen, dass nicht mehr als 0,1% des Produkts tierlich sein darf, oder dass die Ausbeutung zu indirekt ist, wenn z.B. Sojamilchbakterien urspr√ľnglich auf Kuhmilchzucker gezogen worden sind. Es kann aber sicherlich nicht innerhalb der Bagatellgrenze liegen, wenn man (egal ob selten oder wenig) ein St√ľck Fleisch bzw. ein St√ľck K√§se isst. Hier handelt es sich, ohne jeden Zweifel, um eine ‚Äěhandfeste‚Äú Misshandlung von Tieren, die f√ľr die Herstellung notwendig war, im Sinne von b).

Wenn die Bagatellgrenze ein volles St√ľck Fleisch ausschliesst, dann auch ein St√ľck K√§se, weil bei beiden die ‚ÄěHandfestigkeit‚Äú der Tiermisshandlung gleich direkt ist, wie ich auch Kaplan‚Äôs Text entnehme. Wenn die Bagatellgrenze aber Gelatine im Zuckerl erlaubt, dann auch Milchzucker. Keinesfalls kann die Bagatellgrenze zwischen Fleisch und K√§se verlaufen. Mit der Bagatellgrenze l√§sst sich also K√§se so wenig rechtfertigen wie Fleisch, und Gelatine so ‚Äěleicht‚Äú (d.h. gleich schwer) wie Milchzucker. Hier ist wieder kein Unterschied zwischen Vegetarismus und Veganismus auszumachen.

Insofern haben Vegetarismus und Veganismus einen genau gleichen ‚Äěfanatischen Aspekt‚Äú. Man kann beides so oder so betreiben. Strukturell gibt es keinen Unterschied.

III) Taktische Überlegungen. Auch hier sind meiner Erfahrung nach der Vegetarismus und der Veganismus in einer sehr ähnlichen Position. Bestenfalls ist der Vegetarismus dem Veganismus sozusagen 10 Jahre in der Gesellschaftsentwicklung voraus, aber strukturell und sozialpolitisch ist der Unterschied nicht gross.

1) Die Mehrheit der Normalb√ľrgerInnen findet es meiner Erfahrung nach √§hnlich absurd, Vegetarismus wie Veganismus zu fordern. F√ľr die typischen FleischfresserInnen besteht da nur mehr ein sehr geringer Unterschied. In der praktischen Umsetzung ist der Unterschied tats√§chlich auch sehr gering. Der Hauptunterschied im Umsetzungsaufwand liegt zwischen NormalfleischfresserInnen und BiofleischfresserInnen. Da wirds echt m√ľhsam, weil man vorher ‚Äěalles‚Äú essen konnte, und pl√∂tzlich vergleichsweise ‚Äěnichts‚Äú mehr, jedenfalls an klassischen Speisen in Restaurants oder Superm√§rkten. Aber vom Biofleisch zum Vegetarismus ist der Aufwandsunterschied wesentlich geringer, genauso wie der Aufwandsunterschied dann vom Vegetarismus zum Veganismus wesentlich geringer ist.

2) Taktisch sollte man die Flexibilit√§t haben, je nach Zuh√∂rerschaft anders aufzutreten. Man kann die Forderungen ja auch harmlos formulieren. Aber die Ich-Botschaft ‚Äěalso ich bin vegan‚Äú, im Gegensatz zum ‚Äědu musst vegan leben‚Äú entsch√§rft die Situation i.a. schon total, wiederum gleich f√ľr Vegetarismus und Veganismus. Jedenfalls kann man meiner Erfahrung nach, wenn man Zeit hat und rational auftritt, auch vor FleischfresserInnen voll den Veganismus vertreten, ohne ‚Äěfanatisch‚Äú oder sonstwie negativ zu wirken. Umgekehrt scheint mir in kurzen Werbeschlaglichtern eine diesbez√ľgliche Differenzierung unm√∂glich, und daher w√ľrde ich in dieser Art der medialen Pr√§sentation eine explizite Veganwerbung lieber bleiben lassen.

3) Sowie Seinerzeit die PionierInnen des Vegetarismus durch ihre Radikalit√§t und ihr starrsinniges Insistieren viele vegetarische M√∂glichkeiten in der Gesellschaft geschaffen haben, so machen das jetzt die PionierInnen des Veganismus. Und wie erfolgreich sie dabei sind! Heute ist Veganismus nicht nur landl√§ufig bekannt, sondern man kann bereits in vielen Lokalen extra vegane Alternativen finden, selbst in normalen Bergsportgesch√§ften bzgl. Bergschuhen, wie ich k√ľrzlich erleben durfte. Die ‚Äěnormale‚Äú Schuhfirma Garmont produziert bereits einen eigenen Trekkingschuh genannt ‚ÄěVegan‚Äú, bei dem im Werbeprospekt der Umstand, dass er keinerlei tierliche Produkte enth√§lt, besonders betont wird. Die Situation heute und vor 10 Jahren sind bzgl. Veganismus bereits nicht mehr vergleichbar. Heute ist es - Dank der Vorarbeit veganer PionierInnen - tausendmal leichter vegan zu leben und Alternativen zu finden. Es gibt eine Vielzahl veganer Firmen usw. Und der Markt w√§chst rascher als sonst einer. All das √ľberzeugt mich ungschauter, dass die vegane politische Linie unheimlich erfolgreich und effektiv ist.

Gesellschaftspolitische Vorteile des Veganismus gegen√ľber dem Vegetarismus kann ich folgende ausmachen:

1) Auch die so unmittelbar f√ľr alle einsichtige Konsistenz des Veganismus spricht sehr √ľberzeugend daf√ľr, ihn als politisches Mittel einzusetzen. Wir kennen es von Pelzstandeln, Zirkusdemos, Jagddemos etc.: die TierausbeuterInnen versuchen uns DemonstrantInnen Komplizenschaft vorzuwerfen, bzw. zu sagen, ‚Äěihr seits ja auch nicht besser‚Äú, indem sie unsere nicht-vegane Inkonsistenz aufzeigen - wenn es die denn gibt. Das geschieht jedes Mal mehrfach. Was ist wunderbarer als mit dem Brustton der √úberzeugung antworten zu k√∂nnen: ‚Äěnein, mein Herr/meine Dame, meine Schuhe sind sicher nicht aus Leder‚Äú, etc. Erfahrungsgem√§ss verstellen sich VegetarierInnen bei solchen Demos sogar, und geben gegen√ľber der √Ėffentlichkeit vor, VeganerInnen zu sein. So offensichtlich inkonsistent ist der reine Vegetarismus. Das komplette Weltbild ist schon sehr wichtig, meinem Verst√§ndnis nach. Es zeigt die Perspektive, das abgerundete, stimmige. Es kann nur √ľberzeugen, wenn es vollst√§ndig wirkt. Alle, die ein bissel nachdenken, realisieren sehr rasch (siehe Demoaussagen), dass alles Nicht-Vegane genauso Ausbeutung und Missbrauch bedeutet, wie die √ľblichen Missbrauchsformen, gegen die wir demonstrieren.

2) Ich halte es f√ľr gesellschaftspolitisch sehr wichtig, dass zumindest einige Leute unser Ziel, die vegane Gesellschaft, in der Praxis vorleben. Dadurch k√∂nnen wir zeigen, dass es geht. Und dadurch k√∂nnen wir auch Schwachstellen finden (Vitamin B12, alpine Landwirtschaft z.B.), und an ihrer √úberwindung bzw. den praktischen Alternativen arbeiten. F√ľr das Gelingen der TR-Revolution muss sich ein Kern von Leuten finden, der sie bereits lebt. Daran k√∂nnen sich dann die neuen SympathisantInnen anschliessen.

Die von Kaplan negativ erw√§hnte schleichende Vegetarisierung bzw. Veganisierung der Gesellschaft, ohne ethische Argumente, halte ich f√ľr eine unserer st√§rksten Waffen. Ein leidliches, sozialwissenschaftliches Faktum bleibt, dass ethische Argumente nur 5 % der Bev√∂lkerung erreichen. Deshalb brauchen wir 2 zus√§tzliche Waffen: die schleichende Veganisierung, und Gesetze. Erstere schafft die Voraussetzung f√ľr letztere, weil Leute, die bereits (ohne ethische √úberzeugung) vegan leben, durch Veganisierungsgesetze nicht mehr selbst betroffen sind, und daher keinen Widerstand entgegen setzen werden. Und letztere ‚Äězwingen‚Äú die √ľbrig gebliebenen, wie im Fall der Menschenrechte, dazu ethisch zu leben, f√ľr eine √úbergangszeit, bis es (in den n√§chsten Generationen) allen Menschen ‚Äěin Fleisch und Blut‚Äú √ľbergeht, und die Leute es eh f√ľr ganz normal halten und ‚Äěes immer scho so wor‚Äú, und alle daf√ľr sind und sogar bereit sind, diese moralische √úberzeugung zu verteidigen. Es war bei Menschenrechten so, und ist so bereits im Tierschutz. Die schleichende Veganisierung schafft die Basis daf√ľr, dass Veganisierungsgesetze m√∂glich werden, weil sie niemandem mehr weh tun (oder nur wenigen). Die Gesetze vollziehen dann - √ľber Generationen hinweg - den Schritt zur gesellschaftlichen Ethik.

Zuletzt m√∂chte ich ganz subjektiv noch einmal betonen, dass mir die veganen Nahrungsmittel, auch Fertiggerichte, und veganer K√§se usw., sehr gut schmecken und mir, ganz ehrlich, auch geschmacklich nichts abgeht, im Gegenteil. Bei mir ist es, umgekehrt, so, dass ich faktisch keine Tierprodukte mehr verdauen kann: Eiernudeln im Flugzeug, Butter auf dem Gem√ľse, Joghurt im Dressing - bei versehentlichen vegetarischen Fehlern wurde mir toten√ľbel. Auf Anfrage beim Arzt wurde klar: Ich kann tierliche Fette und Proteine nicht mehr verdauen. Ich habe die entsprechenden Enzyme bereits verloren. Es geht allen LangzeitveganerInnen so, hat man mir gesagt. Kurz: ich k√∂nnte beim besten Willen nicht in relevantem Mass nicht-vegan Vegetarisches essen, ohne mich zu √ľbergeben. Das kl√§rt wohl die praktische Frage der Umsetzung, zumindest f√ľr mich.
[i]<<<

Teil 2

Autor: Iris
Datum:
Forum: Veganismusforum
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>4. Psychologische und persönliche Unterschiede im Zusammenhang mit
>Vegetarismus und Veganismus

>Im Zusammenhang mit dem angef√ľhrten immensen Ungleichgewicht zwischen dem
>Angebot an
>vegetarischen und dem Angebot an veganen Lebensmitteln muß auch noch ein
>individueller bzw.
>psychologischer Faktor ber√ľcksichtigt werden, auf den im Internet unter
>anderem Martin Balluch
>hingewiesen hat: F√ľr manche Menschen ist es ungleich schwieriger als f√ľr
>andere, dieses schmale vegane
>Angebot zu nutzen oder auszuschöpfen bzw. damit das Auslangen zu finden.
>Hier spielen unter anderem
>Arbeitsplatz, Wohnort, soziales Umfeld, Einkommen, Krankheiten und S√ľchte
>eine Rolle und es wäre
>ungerecht und unrealistisch, diese Umstände einfach zu ignorieren.
>Stellvertretend f√ľr die vielf√§ltigen
>individuellen Faktoren, die hier zum Tragen kommen können, möchte ich zwei
>Beispiele anf√ľhren, die mich
>selber betreffen:

>1) Es ist ein Unterschied, ob jemand ein passionierter veganer Hobbykoch
>ist oder ein in bezug auf alles
>Praktische völlig uninteressierter und unbegabter Wissenschaftler,
>Schriftsteller oder Philosoph. F√ľr manche
>Menschen gibt es nichts Schöneres, als mit Gleichgesinnten den ganzen
>Nachmittag neue vegane Rezepte
>auszuprobieren oder einfach "wild darauf los" zu kochen, um danach in
>geselliger Runde das solcherart
>Fabrizierte gemeinsam zu verzehren.

>Es gibt aber auch Menschen, f√ľr die die K√ľche ein Ort des Schreckens und
>das Kochen ein Buch mit sieben
>Siegeln ist. Es sollte einleuchten, daß es einen Unterschied macht, ob man
>jemanden, der zur ersten Sorte
>Mensch gehört, oder jemanden, der zur zweiten gehört, nach einem langen,
>anstrengenden Arbeitstag
>auffordert, sich in der K√ľche "schnell mal was leckeres Veganes in die
>Pfanne zu werfen".

Es ist eine Frechheit, es so hinzustellen, als seien Veganer "passionierte Hobbyk√∂che", die nichts besseres zu tun haben, als "den ganzen Nachmittag neue vegane Rezepte auszuprobieren"! Kochmuffel und Kochbegeisterte gibt es in der ganzen Bev√∂lkerung, und nicht nur manche Veganer stehen oft und lange in der K√ľche - auch viele "Allesesser" verbringen dort aus verschiedenen Gr√ľnden viel Zeit. Schlie√ülich soll es sogar Nichtveganer geben, die nicht nur von Fertiggerichten, Restaurantbesuchen oder Pizzabestellungen leben, sondern auch selber kochen. Auch "nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag"!

Wenn jemand aber Veganer wird, dann soll er pl√∂tzlich den Anspruch haben k√∂nnen, nur noch von Fertiggerichten und Restaurantbesuchen zu leben? Denn sonst w√§re Veganismus ja viel zu aufwendig und nicht praktizierbar! Veganismus mu√ü also unkomplizierter sein als andere Ern√§hrungsformen. Ich selber hasse das Kochen und Backen, vollziehe es aber. Warum es nun aber schneller sein soll, wenn ich mir tierliche Produkte zubereiten w√ľrde als vegane, verstehe ich nicht. Es erfordert weder einen Haufen Zeit noch Geschick, Nudeln mit Tomatensauce zu kochen oder etwas Gem√ľse zu schnippeln, w√§hrend im Topf Getreide oder H√ľlsenfr√ľchte kochen.

Veganer kochen nicht, weil sie soviel Spa√ü daran haben, sondern weil sie ein bi√üchen M√ľhe und Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, um keine Tiere zu sch√§digen.

>Eine nur unwesentliche Erleichterung wird f√ľr einen Vertreter der zweiten
>Spezies auch der gute Rat sein,
>ausger√ľstet mit einem veganen Restaurantf√ľhrer noch schnell ein paar
>hundert Kilometer zur nächsten
>"sauberen" Gaststätte zu fahren. Und selbst das Zugeständnis, "im Notfall"
>ausnahmsweise eine Kneipe in
>der Umgebung aufsuchen zu d√ľrfen, wenn dort gewisse moralische
>Mindestregeln berherzigt werden, wird
>keine wirkliche Hilfe darstellen, wenn diese Auflagen darin bestehen, in
>investigativer Manier und mit
>möglichst großem kriminalistischem Geschick Kellner und Köche zu verhören,
>um allen möglichen
>versteckten Milch- und Eierpartikeln zuverlässig auf die Spur zu kommen.

Seltsamerweise kam ich bisher unterwegs meistens damit zurecht, mich von mitgenommenem Obst und Knabberzeug zu ernähren, und in Geschäften finde ich auch immer etwas veganes.

Und wem w√ľrde es schaden, im Restaurant nach der Zubereitungsart von Gerichten zu fragen? Eine gesteigerte Nachfrage nach veganen Produkten d√ľrfte das Angebot an diesen erh√∂hen. Oder ist Nachfragen zu peinlich? Zu aufwendig? Auch wieder l√§cherlich im Vergleich zu der erheblichen Tierrechtsverletzung durch das Bestellen einer K√§sepizza.

>Soweit zu möglichen individuellen Unterschieden, die im Zusammenhang mit
>Vegetarismus / Veganismus zum Tragen kommen können. Nun gilt es, einen
>weitgehend allgemeing√ľltigen, psychologischen Unterschied zwischen
>Vegetarismus und Veganismus zu w√ľrdigen: Zum Veganer wird - im Unterschied
>zum Vegetarier - praktisch niemand mit einem Schritt. Vielmehr vollzieht
>sich die Wandlung vom Fleischesser zum Veganer so gut wie immer √ľber den
>Zwischenschritt Vegetarier.

Das ist nicht verwunderlich, wenn nur die negativen Seiten des "Fleischessens" und nicht die des Tiermilchtrinkens, Eierfressens, ... aufgezeigt werden. Durch eine umfassende Aufkl√§rung dar√ľber, welche Lebensbereiche von Tierausbeutung betroffen sind, m√ľ√üte niemand mehr den Umweg √ľber den Vegetarismus machen.

>Schon allein aus diesem Grund ist es nicht nur unsinnig, sondern schlicht
>unverantwortlich, die faktische Voraussetzung f√ľr den Veganismus, den
>Vegetarismus, moralisch zu verurteilen. Der entscheidende
>"strategisch-pädagogische" Unterschied im Zusammenhang mit Vegetarismus und
>Veganismus ist aber dieser: F√ľr den Vegetarismus √∂ffentlich zu werben, ist
>sinnvoll, weil die Gr√ľnde f√ľr den Verzicht auf Fleisch nicht nur ethisch und
>rational, sondern quasi auch "lebenspraktisch" nachvollziehbar sind: Daß das
>Huhn, das Schwein, das ich gerade esse, vorher f√ľr mich get√∂tet werden
>mußte, leuchtet unmittelbar ein. Und daß ich in Hinkunft statt der
>Wurstsemmel eine Käsesemmel und statt den Spaghetti mit Fleischsauce
>Spaghetti mit Käsesauce essen werde, ist auch noch vergleichsweise leicht
>vorstellbar.

Es ist nicht unverantwortlich, den Vegetarismus "moralisch zu verurteilen", mehr als unverantwortlich ist es dagegen, Werbung f√ľr Tierleidprodukte wie K√§sesemmel oder -sauce zu machen, damit Leute aufh√∂ren, die K√∂rper ermordeter Tiere zu fressen. Mit welchem Recht verschiebt man die Folter und Qual auf das eine Individuum, damit ein anderes nicht gefressen wird? Wie w√§re das der Kuh, die zur Produktion von K√§sesemml und -sauce benutzt wird, gegen√ľber zu rechtfertigen?

Und warum um alles in der Welt soll es nicht "leicht vorstellbar" sein, Spaghetti mit Tomatensauce zu essen? Meiner Meinung nach wird durch die Legitimierung, K√§sesauce zu essen, vermittelt, nur tierliche "Lebensmittel" seien "was richtiges zu essen", und nichtmenschliche Tiere existieren, um f√ľr den Menschen "Lebensmittel" und Gebrauchsgegenst√§nde zu produzieren. Somit verhindert die direkte Werbung f√ľr Tierleidprodukte Veganismus und schafft keineswegs die Voraussetzung daf√ľr.

>Beim Veganismus ist hingegen alles viel komplizierter, indirekter - und
>schwerer zu akzeptieren: Daß die Milch, die in meinem Käse ist, ebenfalls
>von einem Tier stammt, das gequält wird und letztlich im Schlachthof landen
>wird, ist schon "viel weiter hergeholt", als daß das Tier, das ich gerade
>esse, vorher f√ľr mich get√∂tet werden mu√üte. Und da√ü man in Zukunft weder
>eine Wurstsemmel noch eine Käsesemmel, weder Spaghetti mit Fleischsauce noch
>Spaghetti mit K√§sesauce mehr essen d√ľrfen soll, ist f√ľr jemanden, der bisher
>jetzt gewohnt war, all dies zu verzehren, schlicht unvorstellbar. Mit einem
>Schritt auf "alles" verzichten zu sollen, √ľbersteigt die Kraft und
>Vorstellungskraft der Menschen hoffnungslos.

Es ist ein gro√üer Fehler, die Menschen, die vom Tierrechtsgedanken bzw. vom Veganismus √ľberzeugt werden sollen, als dumm anzusehen. Die meisten Leute beuten Tiere nicht deshalb aus, weil sie die Zusammenh√§nge nicht begreifen, sondern weil sie es so wollen. Weil sie es v√∂llig in Ordnung finden, da√ü f√ľr ihren Luxus und "Genu√ü" Tiere gequ√§lt, gefangengehalten, ermordet werden. Diese Menschen wird man weder vom Vegetarismus noch vom Veganismus √ľberzeugen k√∂nnen. Diejenigen aber, die ein Interesse daran haben, Tierleid zu vermeiden und ihre pers√∂nliche Beteiligung an Tierausbeutung zu beenden, wird man durch kurze Beleuchtung der Fakten die Notwendigkeit des Veganismus klarmachen k√∂nnen.

>5. Der ernsthafte Aspekt des Veganismus

>Wir sagten oben: Es ist unsinnig, Vegetarier "in einen Topf mit
>Fleischessern zu werfen", nach dem Motto: Wer Käse ißt, kann gleich auch
>Fleisch essen - weil Fleischesser einen viel größeren Schaden anrichten als
>Vegetarier. Dies ist allerdings nur eine, quasi die globale Seite der
>Sache.

Das sagten nicht "wir", sondern das behauptete (unsinnigerweise, wie oben gezeigt) Kaplan! Sehr geschickt, wie er in diesem Artikel nicht einfach seine Meinung √ľber die Fragestellung, Veganismus zu leben und zu propagieren, kundtut, sondern sie zur Meinung der Leser macht, indem er behauptet, "wir" seien oben zu einem Konsens gekommen.

>6. Der fragw√ľrdige Aspekt des Veganismus

>Zur Beantwortung der eben gestellten Fragen empfiehlt es sich, von einem
>Unterschied zwischen Vegetarismus und Veganismus auszugehen, der zwar
>bereits angeklungen ist, bisher aber nicht ausdr√ľcklich ausgesprochen
>wurde:

>Konsequent vegetarisch zu leben, also kein Fleisch zu essen, ist möglich.
>Konsequent vegan zu leben, also keinerlei tierliche Produkte zu nutzen, ist
>unmöglich.

Und weil das in Bezug auf bestimmte Bereiche (und damit meine ich keineswegs die Ern√§hrung, sondern z.B. den Konsum von Produkten, die oder deren Verpackungen mit irgendwelchen, m√∂glicherweise nichtveganen Klebstoffen geklebt wurden) nicht m√∂glich ist, kann man ja gleich K√§sepizza und dgl. fressen??? Was ist das denn f√ľr eine Logik? Vielleicht kommt man in dieser Gesellschaft nicht immer daran vorbei, unfreiwillig Tierausbeutungsprodukte zu benutzen, das kann aber auf gar keinen Fall bedeuten, da√ü man deswegen K√§se, Eiprodukte usw. im Restaurant bestellen kann/mu√ü!

>Dies veranschaulicht ein Beitrag im Internet anschaulich, in dem auf ein
>paar Dinge hingewiesen wird, die sich schlecht vermeiden lassen, aber
>unweigerlich mit Tierleid verkn√ľpft sind: Wollte man wirklich strikt vegan
>leben, d√ľrfte man sich nirgends die H√§nde waschen, weil die Seife sicher im
>Tierversuch getestet wurde, man d√ľrfte in keinem Restaurant essen, weil das
>Geschirr sicher mit Mitteln gewaschen wurde, die im Tierversuch getestet

Ich m√∂chte nur darauf hinweisen, da√ü man diese Dinge durchaus praktizieren kann! Ich w√ľrde mir nie, egal wie schmutzig meine H√§nde w√§ren, diese mit x-beliebiger Seife waschen. Bestimmt gibt es Leute, die jetzt "iiih" sagen w√ľrden, denen kann ich nur entgegnen, da√ü ich es unm√∂glich finde, das schlimmer zu finden als die Benutzung von tierversuchsgetesteter (und wahrscheinlich ohnehin von den Inhaltsstoffen her ebenfalls nichtveganer, z.B. aus "Rindertalg" bestehender) Seife. Au√üerdem bereitet es kaum Umst√§nde, eine vegane Seife mit sich zu tragen, wenn der Bedarf da ist. Wenn es m√∂glich w√§re, in einem Restaurant vegan zu essen (vielleicht ist es das, ich habe es nicht intensiv versucht), h√§tte ich gro√üe Probleme damit, da√ü das f√ľr mich benutzte Geschirr mit nichtveganem Mittel gereinigt wird. Jedoch sind Restaurantbesuche sowieso nicht notwendiger Luxus. Diejenigen, die sie sich finanziell nicht leisten k√∂nnen, machen sie nie.

...

>Wie "blaß", genauer: wie fatal realitätsferne E-Nummernlesen und
>dergleichen
>sein bzw. werden kann, soll anhand zweier weiterer kurzer Internet-Texte
>demonstriert werden. Zuvor aber noch eine Bemerkung, die mir sehr wichtig
>ist: Nichts liegt mir ferner als diejenigen, die sich um weitgehende
>Konsequenz bem√ľhen, l√§cherlich zu machen, geschweige denn zu verurteilen.
>Erstens ist eine solche Bestrebung moralisch bzw. menschlich
>bewundernswert.
>Zweitens ist es höchst erfreulich, daß die Tierrechtsbewegung in weniger
>als
>drei Jahrzehnten schon so erfolgreich ist, daß selbst solche
>"Extrempositionen" bereits so viele Anhänger gefunden haben. Und drittens

Wieso das Selbstverständliche, nämlich der Versuch, weitestgehend auf Tierausbeutungsprodukte zu "verzichten", eine "Extremposition" darstellt, ist mir unerklärlich.

8Fortsetzung folgt)