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Es wurden (ĂŒber) 200 BeitrĂ€ge gefunden:

Rudolf "Rudi" Steffen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Zitat: Im folgenden Beitrag wird von einem Detlef Arndt behauptet ich hÀtte ihm "die Schnauze einhauen" wollte. Diese Behauptung ist unwahr. Ich bitte um umgehende Entfernung des betreffenden Eintrags. Sollte der Beitrag nicht entfernt werden..., aber das wollen wir doch nicht? http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=3319&t=3316


So Steffen ebenfalls kurz nach dem Peiferschen Maulkorberlaß.

Okay, "..." könnte auch etwas anderes heißen, vielleicht will er es seinem Gesinnungskumpan aus dem Hummelreich gleichtun und Exkremente per Post verschicken? Ich gehe aber eher davon aus, daß die PĂŒnktchen juristische Schritte andeuten sollen.

Nun mag die Forderung, diese Passage zu entfernen, ja wenn auch albern sogar gerechtfertigt sein, schließlich bleibt Arndt bei seiner Praxis, sich auf Affirmation zu beschrĂ€nken (statt einach z.B. mal die Email zu zitieren, so sie denn existiert).

Allerdings sollte Herr Steffen sich nicht so sehr aus dem Fenster lehnen angesichts der Hetze, die er in seinen Tierschutzforen betreibt (bzw. betreiben lĂ€ĂŸt), etwa (die dortoge Suchfunktion ist nur der Elite zugĂ€nglich, aber mit Google geht's):

Zitat: Das Maqi-Forum ist sinnlos wie eine 10 Watt GlĂŒhbirne in der AOL Arena.
Es wird rigoros gelöscht, verfÀlscht und Gott A.S. (dersichselberzitierende)
lÀsst nichts gelten ausser seinem Wort. Das hat schon mehr als Sektencharakter.
Rudi Steffen 16.07.2006 23:13


Zitat: Durch ihn werden z.B. Menschen, die - awarum auch immer - vegetarisch werden wollen nieder gemacht werden.
So in dem Ton und der Selbstherrlichkeit kannst Du keinen Blumentopf gewinnen.
Schau Dir die Foren doch mal kritisch an.
Speicher Dir BeitrĂ€ge und wundere Dich ĂŒber die TextĂ€nderungen, die auf einmal fehlenden BeitrĂ€ge oder ĂŒber den widerlichen Ton des Egomanen Achim Stoesser, der auch vor LĂŒgen nicht zurĂŒck schreckt um sein Ansehen (?) *lol*) zu wahren.
Es kann nur immer wieder vor solchen sektiererischen falschen Propheten gewarnt werden.
FĂŒr A.S. gibt es keine Tierrechtsmagazine in Deutschland.
Dies betraf nicht nur die Voice sondern auch das Magazin der tierbefreier e.V.
Ein vor einigen Jahren in Cooperation entstandener UL- Text (wurde in der Voice und im Tierbefreier Magazin gedruckt) bezeichnet er als ein Plagiat seiner ErgĂŒsse.
Rudi Steffen 16.07.2006 23:23


Zitat:
Was Stösser angeht - wer anderen so ĂŒber das (Speziesismusalarm) Maul fĂ€hrt und selber unvegan wie nur was lebt sollte schon angeprangert werden.
Rudi Steffen 24.03.2006 21:01


Zitat: Zitat:
Wem hilft es, wenn Tierrechtler darĂŒber diskutieren, ob das Etikett an einer Bierflasche mit unveganem Kleber geklebt wurde?

Du sprichst sicher von Stösser? FÀhrt selber Auto spuckt aber nur grosse Töne. ;-)
Rudi Steffen 24.03.2006 20:55


Zitat:
Zitat:
Ich glaube gerne das es nervt, aber sieh es doch mal als konsequente Reaktion auf die Korinthenkackerei vieler Veganer, das Dies oder Jenes nicht vegan ist weil der Leim des Ettikets Kasein enthÀlt und vergleichbares.

Und wieder kein Stösserfreies Wochenende :-(
Du beziehst Dich auf den autofahrenden nicht vegan lebenden Achim Stösser, der in seinen Bergpredigten zwar immer grosse Töne spuckt und alles und jeden verdammt, aber selber gern Tierprodukte nutzt (oder beim Autofahren Tiere tot fÀhrt).
Rudi Steffen 11.03.2006 11:14


Zitat:
die formulierung ["Vegetarier sind Mörder", AS] halte ich auch fuer schwachsinnig.
Sebastian "yetzt" Vollnhals 18.07.2006 13:12


Zitat:
[vegetarier sind mörder] bezieht sich auf kleinsektenchef achim stĂ¶ĂŸer, der ist dieser ansicht. ich nicht und sonst wahrscheinlich auch keiner der anwesenden.
[Anonymer Schmierant "."] 18.07.2006 13:16


Achim

Rudi Steffen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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>>>
Zitat:
An die Tierbefreier,

eigentlich sind wir es ja gewohnt, daß irgendwelche bedeutungslosen
Wichtigtuer, zumal, wenn sie oder Personen/Gruppen, mit denen sie
sympathisieren, von uns kritisiert werden, mangels Argumenten mit
Verleumdungskampagnen reagieren (vgl. Tierbefreiung aktuell, Nr. 36, Juni
2002, S. 45, dritte Spalte). Dazu muß ich kaum etwas sagen, da jeder, der
auch nur ansatzweise selbst denken kann, erkennt, daß diejenigen, die etwa
verbreiten, ich hĂ€tte Katzen verhungern, Maqi HĂŒhner erfrieren lassen etc.,
lediglich sich selbst entlarven.

Was jedoch Rudi Steffen in den letzten Wochen an Verleumdungskampagnen
betreibt, ĂŒbersteigt bei weitem das Maß dessen, was ich unkommentiert stehen
lassen kann. Er verbreitet in diversen Mailinglisten sowie per Mailverteiler
zahlreiche LĂŒgen, die von der Mehrzahl der EmpfĂ€nger offenbar gern geglaubt,
zumindest aber schweigend hingenommen werden.

Da er dies unter einer Email-Adresse der Tierbefreier und wohl auch in deren
Namen - "Letztendlich möchte ich betonen, das es von mir, Rudolf Steffen,
KEINE ALLEINGÄNGE gibt, meine Arbeiten innerhalb des Tierrechtsmagazins
,Tierbefreiung', sowie der InternetprÀsentation von ,die tierbefreier e.V.'
geschehen nur mit Abstimmung innerhalb des Redaktionsteams/Vorstandes. Ich
halte es aber fĂŒr notwendig, mich in dieser E-Mail fĂŒr aufgekommene Fragen
zu rechtfertigen." (25. September, 2:36 Uhr) - betreibt sowie ankĂŒndigt,
entsprechendes auch in der Tierbefreiung aktuell zu verbreiten ("Bis zur
Dezember Ausgabe der Tb a 02 werde ich diesbzgl recherchieren und mich dann
dazu in der Dezember Ausgabe Ă€ußern", Mailingliste "Schwulbuch" - wenn nicht
anderes angegeben, stammen alle folgenden Zitate von Rudi Steffen bzw. aus
dieser Mailingliste - 03. Oktober 2002, 0:27 Uhr), wende ich mich hiermit an
die mir bekannten Vorstandsmitglieder.

Die Verleumdungen

1. Rudi Steffen behauptet, ich hÀtte einem österreichischen Bischof eine
Mail bezĂŒglich des "Tierrechtskongresses" geschrieben. ZunĂ€chst beschwert er


sich, daß Melanie Bujok ihm eine Mail schreibt: "die Mail gging an ca. 50
Leute, sowie zusĂ€tzlich (CC) an Sina Walden und Birgit MĂŒtherich. Ich finde
sowas ausgesprochen Scheisse von Melanie Bujok :-(( Ich habe weder Cops
dahin geschickt noch sonst was." (14. September, 12:38) Er findet es
"ausgesprochen Scheisse", macht aber dann absurder weise genau das. Melanie
Bujok behauptete: "Am Samstag ging auf dem Kongress die Info an
verschiedene Ohren [hochinteressante Quellenangabe, AS], dass die Stapo
(Staatspolizei Österreichs) sich an diverse Personen des Kongresses und der
Uni Wien gewandt hatte, da sie ein Schreiben erreichte, vom Kongress aus sei
ein Angriff auf Vivisektoren geplant. [...] Nicht nur ich hatten das GefĂŒhl,
dass dieses Schreiben von der ,Anti-UL-und-Vgt-Special-Force-Gruppe' stammte
und so frage ich, wusstest Du, Rudi oder andere, davon, dass uns die Stapo
auf den Hals gehetzt wurde bzw. warst Du daran selbst beteiligt? [...]Aber
feige zu Hause zu sitzen, und mit Polizeieinsatz den Kongress sprengen zu
wollen ... ich weiß wirklich nicht mehr, was ich dazu sagen soll." (Der Rest
ihrer Mail zeigt ĂŒbrigens deutlich, daß sie sich nicht die mindeste MĂŒhe
gemacht hat, sich auch nur ansatzweise ĂŒber UL sowie die Kritik am Wieder
Kongreß zu informieren, das aber nur nebenbei.)

Rudi Steffen: "Anmerkung: Bei der besagten E-Mail handelt es sich um eine
,angebliche' E-Mail von Achim StĂ¶ĂŸer an das erzbischöfliche Kommissariat
(oder Àhnlich), in der vor der Sekte Ul und (nicht sicher) vor einem
Übergriff auf Vivisektoren (Homedemo) gewarnt wird) Leider sind aufgrund
eines Hardware Problems nicht alle E-Mails der letzten Monate bei mir
verfĂŒgbar, aber innerhalb von zwei Wochen sollte die alte Festplatte die
E-Mails der letzten Monate preisgeben. Meine bisherige Anfrage (in kleinem
Kreis) wurde von Dir nicht beantwortet. Solltest Du meine Frage weiterhin
nicht beantworten, werde ich meine RĂŒckschlĂŒsse ziehen. Ich halte es (fĂŒr
mich persönlich) schon fĂŒr wichtig, darĂŒber informiert zu sein, wenn
Informationen reinkommen, das Du derartiges getan haben sollst und daraufhin
das erzbischöfliche Komissariat dann weitere Schritte eingeleitet haben
soll." (25. September, 2:36 Uhr) Nun ist es ja allgemein bekannt (zumindest
denen, die sich informieren), aus welche Ecke solche Verleumdungen kommen.
Nachzulesen (von denen, die lesen können und wollen), in der BroschĂŒre
"Universelles Leben - eine Gefahr fĂŒr die Tierrechtsbewegung", in der u.a.
German Murer zitiert wird: "Ich habe gerade mit Österreich telefoniert und
erfahren, wie StĂ¶ĂŸer den Tierrechtskongreß torpediert und zu Fall bringen
will. Er hat offensichtlich das Bischöfliche Katholische Ordinariat
eingeschaltet, das jetzt mit allen Mitteln verhindern will, dass der
Kongress stattfindet. [...] Ich kenne diesen StĂ¶ĂŸer nicht - aber das ist
Inquisition pur. Willst Du ihn im [sic!] VOICE weiterhin zu Worte kommen
lassen? Zum GlĂŒck sagt der Veranstalter, dass ihm das Engagement fĂŒr Tiere
wichtig ist und nicht der Glaube des Einzelnen. Endlich einer, der nicht
wegen einiger Pfaffen in die Hosen macht. Der StĂ¶ĂŸer kann ja seine Meinung
haben und Ă€ußern, aber er treibt es zu weit, vor allem, weil die
Anschuldigungen, die ich bisher gehört habe, sehr massiv sind und nichts mit
der Wahrheit zu tun haben." (German Murer, Fax an Andreas Hochhaus, 14. Aug.
2002).

An gleicher Stelle ist dazu auch nachzulesen: "NatĂŒrlich habe ich [Achim
StĂ¶ĂŸer] weder das Bischöfliche Ordinariat 'eingeschaltet' noch dem Namen
Gandow je vor dessen Pressemitteilung gehört, geschweige denn, wie Eicher
behauptet, ihn 'informiert'. Das wÀre allenfalls SymptombekÀmpfung, wir aber
mĂŒssen an die Wurzel gehen: Die Tierrechtsbewegung muß sich von innen heraus
distanzieren, nicht weil irgendwelche Konkurrenzsekten des UL
intervenieren." (erschienen am 1. September 2002). Diese BroschĂŒre liegt
Rudi Steffen nach seinen eigenen Angaben auch vor (selbst wenn sie nicht im
Internet einzusehen wÀre).
Obwohl dies also bekannt ist, stellt Rudi Steffen beharrlich weiterhin
"Anfragen" an "mich" (in Wirklichkeit nicht an mich, an mich hat er keine
einzige geschickt, vielmehr gingen seine ErgĂŒsse an eine Mailingliste, in
der ich seit langem nicht mehr schreibe. Soll ich demnÀchst noch die WÀnde
von Autobahntoiletten nach seinen "Anfragen" absuchen?)
Inzwischen versucht er, sich damit herauszureden, er hÀtte ja "nur Fragen
gestellt". Davon abgesehen, daß diese "Fragen" durchaus affirmativen
Charakter hatten, ist dies eine LĂŒge. Vielmehr behauptete er u.a.: "Wie ich
soeben telefonisch erfuhr, hat Achim StĂ¶ĂŸer den Onkel Bischof vor dem
Tierrechtskongress gewarnt!!!! So! Achim StĂ¶ĂŸer und Iris Berger! Wer ist
hier jetzt ein Wixer??? DAS HAT KONSEQUENZEN!!!!" (25. September, 16:53) und
"Es WIRD (und das schwör ich Dir nackend in die Hand) ErklÀrungen zu Achim
StĂ¶ĂŸers Vorgehen geben!!!!" (26. September, 1:16 Uhr) Auf seine "ErklĂ€rungen
" warten wir natĂŒrlich vergeblich. Auf die Frage von Georg Hemprich: "Also
steht die Frage nach der Telefonquelle noch aus - es interessiert mich
wirklich, Rudi!!" weicht er aus: "Lieber Georg, das ganze hat einige
Telefonate gekostet und wird hoffentlich morgen ,spruchreif'. Ich hÀtte
eigentlich scheigen sollen, aber da ich sehr "geladen" bin, konnte ich meine
'Schnauze' Oink Oink [ĂŒbrigen wieder ein Beispiel fĂŒr seinen
speziesistischen SprĂŒche, die sich in letzter Zeit hĂ€ufen] nicht halten. Ich
bitte daher um Nachsicht, es wreden wietere Informationen folgen, nur nicht
heute :-( " (26. September, 1:19 Uhr), behauptet aber, statt endlich
"Informationen" zu liefern, weiter: "Ich verteidige mich, und wenn Achim
StĂ¶ĂŸer meint, auf die direkte frage nicht antworten zu mĂŒssen und dem
erzbischögflichen blah bla eine E-Mail von Achim vorliegt..." (26.
September, 13:08), "ich brauche keine Mail zu basteln, die gibts ja schon
von Achim." (26. September, 15:11), "Mit dem Unterschied, das Achim die Mail
geschrieben hat ;-)(ErklÀrung dazu im Laufe des Tages)" (26. September,
13:27) usw. usw.

Ebenfalls typisch die Methode, statt Aussagen rhetorische Fragen zu stellen:
"Warum Ă€ußert sich StĂ¶ĂŸer eigentlich nicht zu der Frage, ob er diese mail
geschrieben hat? Ein "nein" wĂŒrde doch reichen?? Kooomisch kooomisch" (26.
September, 13:08)

Erstens: schon in der BroschĂŒre seit einem Monat nachzulesen; zweitens:
welche Mail? Es gibt offensichtlich keine solche Mail; drittens: wenn es
eine solche Mail gÀbe, dann wÀre sie mit Sicherheit nicht von mir. Ich
erinnere daran, daß ich mich sowohl gegen die Beteiligung des Theisten Alex
Willer vom Tierschutzverein Canis an der Mailingliste ausgespeochen habe
(zurecht, wie sich herausstellte), ebenso habe ich mich dagegen
ausgesprochen, Pfarrer Fragner in die Liste aufzunehmen (etwas, das Rudi
Steffen drei Mal (!) vorgeschlagen hat - wer also will mit Pfaffen
zusammenarbeiten?), ebenso wie ich mich dagegen ausgesprochen habe,
bezĂŒglich Berliner Symposium Franz Alt zu kontaktieren (weil dieser Theist
ist). Somit sollte also jedem klar sein, daß ich weder an irgendeinen
Bischof, Erzbischof, Papst, Pfarrer oder sonstigen berufsaberglÀubischen
Personen gemailt, gefaxt, mit ihnen telefoniert oder ihnen eine Flaschenpost
geschickt habe. Es könnte aber sein, daß einige von denen in der Lage sind,
Tageszeitungen zu lesen oder gar im Internet (womit Rudi Steffen ja offenbar
ĂŒberfordert ist, Links auf Informationen ignoriert er geflissentlich), und
so ĂŒber die Machenschaften von UL informiert wurden. Gleiches gilt auch fĂŒr
die JĂ€ger (vgl. z.B. aktuelle DJZ, in der ĂŒber UL und die Eicher-Ini
berichtet wird). Und natĂŒrlich ist das ein herber Schlag fĂŒr die
Antijagdbewegung - die sich aber reichlich lÀcherlich macht, wenn sie uns
(die Boten) statt der Verantwortlichen (Eicher / UL) dafĂŒr kritisiert.

Aber nein, dieses UL-GewÀsch, das offensichtlich Murer, Balluch et. al.
verbreiten, um Tierrechtler, die gegen die Machenschaften von UL vorgehen,
zu diskreditieren, bleibt unwidersprochen oder wird ihnen gar abgekauft.

2. Zu der Mail, die ich an Consiglio schrieb (im Vorfeld des Symposiums,
innerhalb der Anti-UL-Maßnahmen abgesprochen, also keinesfalls, wie er
unterstellt, ein "Alleingang"), behauptet er: . "Wenn Du Dich schon
erdreistest, in meinem Namen E-Mails zu verschicken, dann beantworte doch
bitte auch die einfachsten Fragen, die ich Dir stelle!" (25. September, 2:36
Uhr) und "Oder enk mal an Achims Mail an Prof Consiglio, wo er ihn davon
abhalten will, beim Symposium gegen die Jagd in berlin mitzumachen? MIT
MEINEM NAMEN UNTERSCHRIEBEN!!!!!! das ist UrkundenfÀlschung? Edmund?" 26.
September, 13:37) Nein, das ist keine "UrkundenfÀlschung", sondern eine
weitere LĂŒge von Rudi Steffen. Ich schrieb (wie ihm bekannt ist, da er die
Mail per CC erhielt): "If you need further information feel free to contact
me (stoesser@maqi.de, phone ++49 621 5493477), the editor of the AR magazine
Voice (andreas.hochhaus@voice-online.de), or Rudolf Steffen (member of the
executive board of Die Tierbefreier e.V., The Animal Liberators reg.
assoc., redaktion@die-tierbefreier.de). Yours sincerely, Achim StĂ¶ĂŸer,
Maqi - fĂŒr Tierechte, gegen Speziesismus" (Mail an Consiglio, 31.
September), also nichts weiter als ein Hinweis, daß Consiglio sich weiter
bei denen informieren kann, die zu diesem Zeitpunkt bereits
Anti-UL-Pressemitteilungen geschrieben hatten.

3. Zur geplanten Sonderausgabe Voice/TBa: "Die Sonderausgabe ist in meinen
Augen durch Achim StĂ¶ĂŸer geplatzt." (25. September, 15:53) Wer sich weniger
fĂŒr seine "Augen", und mehr fĂŒr die RealitĂ€t interessiert: Die Sonderausgabe
ist durch Andreas Hochhaus, unterstĂŒtzt von Rudi Steffen, geplatzt. Wir
wollten die Sonderausgabe gegen UL machen, Andreas Hochhaus waren die Texte
jedoch nicht "positiv" genug, er fand den Text Leane Henkes, der quasi nur
aus UL-Werbung bestand, gelungen, sowohl sie als auch er bauten
ungeheuerliche Aussagen ĂŒber das "Reiten" in die Texte ein, er wehrte sich
gegen Kritik an verschiedenen Personen/Gruppen. AusfĂŒhrliche Belege gern auf
Anfrage, wĂŒrde den Rahmen dieses Texts sprengen.

Anti-Maqi

WĂ€hrend er im Interview in der letzten TBa noch behauptet, meine "Arbeit
respektiere ich sehr", hÀufen sich in letzter Zeit Maqi-feindliche Aussagen,
z.B.: "In meinen Augen stellen Du [Iris Berger] und Achim eine große Gefahr
fĂŒr die Tierrechtsbewegung dar." (26. September, 15:11 Uhr) "Maqi-Gegner?
JAAAAAAAAA Es mĂŒssten noch viel mehr Leute was gegen Maqi unternehmen! Das
ist der Tenor in der TR-Scene. Da hat doch so gut wie keiner "Bock" auf Maqi
und co... und das geht schon seit Jahren so..." (3. Oktober, 14:32) "Tja, so
gehts halt zu in der Maqi Sekte - erst Beleidigungen und hintenrum
Verleumdungen und ĂŒbelste Hetze. Wer hier das Arschloch ist, brauche ich ja
nicht zu erwÀhnen." (25. September, 15:20)

"Humor"

Schon sein argumentativ wenig förderlicher Hinweis an Kaplan, diesen mit
"Hackfleisch vollzupumpen" zeigte seinen gewöhnungsbedĂŒrftigen "Humor", um
es einmal vorsichtig zu sagen. Seine Mails sind voll von speziesitischen,
sexistischen Aussagen, etwa: "Äi, du blöde Schlampe, halt die Fresse, geh
inne KĂŒche und hol mir ÂŽn Bier. Aber wehe, iss nich
kalt." (Mail vom 25.08.02, 21.12 Uhr) um nur ein Beispiel zu nennen. In
diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, daß er monatelang
(jahrelang?) im Internet-Forum der Tierbefreier BeitrÀge wie diesen stehen
lĂ€ĂŸt/lies: "Oh Tanja
1. Hab ich den Puffgang nicht nötig 2. WĂŒrde ich (und alle anderen) fĂŒr
solch eine Tussi wie Dich keine 2 mrk fuffzich ausgeben - als Berufsziel
taugt also ,Nutte' fĂŒr Dich nicht! 3. Weil solche Tussis wie Du bei jedem
normalen Mann einen Brechreiz auslösen, empfehle ich Dir Deinen vegan
ernÀhrten Hund, damit auch Du mal zu was kommst. In Ermangelung ordentlicher
Nahrung wird er gerne lecken, wo es nach Fisch stinkt!"

Die Motive

"Lasst ihr erst mal andere in Ruhe (Von Vegan-Welt ĂŒber die TiRM und viele
andere Tierrechtsvereinigungen, die ihr öffentlich(!) schlecht macht." (25.
September, 15:53) Dies zeigt wohl eines der vermutlichen Motive, die hinter
seinem Verhalten stehen. Personen oder Gruppen, die ihm sympathisch sind,
sind sakrosankt, dĂŒrfen nicht kritisiert werden. Und es handelt sich
wohlgemerkt um berechtigte belegbare Kritik (aktuelles Beispiel die
"Bio-Fleisch"-Werbung des VgtM bei der Köln-pelzfrei-Veranstaltung der TiK.

Und natĂŒrlich darf erst recht nicht kritisiert werden, daß in der
Tierbefreiung aktuell Personen und Gruppen hofiert werden, die Tierrechte
verletzen, so etwa Artikel ĂŒber einen vierzehnjĂ€hrigen vegetarischen
TierschĂŒtzer (als ob es keine vierzehnjĂ€hrigen veganen Tierrechtler gĂ€be),
ĂŒber AKUT und natĂŒrlich die Eicher-Ini.

Forderungen an Rudi Steffen

Hiermit fordere ich Rudi Steffen auf
1. zukĂŒnftig oben genannte sowie sonstige Verleumdungen (gleich ob in
Aussage- oder affirmativer Frageform, ob in Mailinglisten, Mailverteilern
oder auf sonstigem Weg) gegen Maqi und/oder mit Maqi assoziierte Personen zu
unterlassen,
2. mitzuteilen, an wen (per BCC) seine Verleumdungen gingen,
3. diesem Personenkreis den tatsÀchlichen Sachverhalt mitzuteilen,
4. die Quellen, aus denen die Verleumdungen stammen ("Telefonate" usw.),
soweit er sie nicht selbst erdacht hat, offenzulegen.

Bitte an die Tierbefreier

Die Tierbefreier bitte ich, mit mitzuteilen
1. wie sie gegen weiteres Verhalten Rudis Steffens dieser Art vorzugehen
bzw. wie sie es zu verhindern gedenken (da dieses dem Ansehen nicht nur von
Maqi, sondern auch dem der Tierbefreier sowie der Tierrechtsbewegung
insgesamt offensichtlich eklatant schadet),
2. wie sicherzustellen ist, daß in der TBA objektiv ĂŒber Maqi berichtet wird
(da Rudi Steffen ja nachweislich Mails, die fĂŒr die Redaktion bestimmt sind,
unterschlÀgt, und offenbar im Alleingang entscheidet, was darin
veröffentlich wird)

Schlußbemerkung

Dieser Text geht zugleich an Personen, von denen ich annehme, daß sie im BCC
von Rudi Steffens verleumderischen Mails waren. Ich behalte mir vor, diesen
oder einen Àhnlichen Text zu veröffentlichen, sollte
a) Rudi Steffen obige Forderungen nicht erfĂŒllen und
b) von den Tierbefreiern keine adÀquate Stellungnahme erfolgen.

Viele GrĂŒĂŸe,

Achim StĂ¶ĂŸer
<<< Date: Dienstag, 3 Okt. 2002 16:59:14

Rudolf Mayer mag keine TierquÀlerei

Autor: auelb
Datum:
Forum: Videodokumentation
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Der Rechtsanwalt Rudolf Mayer erklĂ€rt Armin Wolf in der Zeit im Bild (ZIB), dass er TierquĂ€ler, im Gegensatz zu Menschenmördern, nicht verteigen wĂŒrde, da er sowas persönlich ĂŒberhaupt nicht mag. Trotz seiner dadurch reproduzierten speziesistischen Dichotomie von Mensch und Tier finde ich es ganz gut, dass er dadurch das Tierrechtsthema anspricht. Armin Wolf ist natĂŒrlich verwundert, dass Mayer (Menschen)Massenmörder vertreten wĂŒrde aber keine (nicht-menschliche)TierquĂ€ler.

http://www.youtube.com/watch?v=ztk2DbS4oAY

Re: Rudolf

Autor: Detlef Arndt
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Etliches aus vergangenen Jahren habe ich dazu noch auf Disketten gespeichert. Ich habe allerdings wirklich besseres zu tun, als alles permanent zu beweisen, was ein Rudi Steffen bestreitet. Selbst dass er versucht hat mich zusammen mit seinen damaligen Busenfreund Frank Hummel anzuzeigen, bestreitet er heute hin und wieder. Doch dafĂŒr muss ich keine 200 alten Disketten durchsuchen.

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Vegan-Central: 7 07.10.2004 - 20:06 Portrait Detlef Arndt
Rudi
Gender: Ort: Kobaia Registriert: 29.04.2004 BeitrÀge: 328 Notiz: 0

Die Beleidigungen gegen mich gehen soweit, das ich Strafanzeige wegen Verleumdung und ĂŒbler Nachrede gestellt habe, Detlef Arndt wird in den nĂ€chsten Tagen wohl Post der Hannoverschen Polizei bekommen.

Anzeigen oder Anzeigversuche gegen mich: [url]http://tierrechte.blog.de/2011/04/24/anzeigen-anzeigversuche-11047793/ [/url]

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Da es die von Frank Hummel so geliebte Hetz-Seite von Vegan-Central nun nicht mehr gibt, da der neue Admin Atta Troll einfach keine Lust mehr hatte und die ganze Seite einfach löschte. so dass alle alten VC-BeitrĂ€ge nun weg sind, wird ein Rudi Steffen vielleicht auch das noch versuchen zu leugnen. Aber auch fĂŒr diese albernen Anzeigeversuche gegen meine Person, gibt es reichlich Zeugen.

Hannes = Achim

Autor: Hannes Benne
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Laut Rudolf Steffen bin ich auch Achim.

Nachdem ich ihn gebeten habe, meine facebookalben nicht vollzuspammen, kam diese merkwĂŒrdige PN:

Zitat: 6. MĂ€rz 2011
Rudolf V Steffen
Ach Achim [:-)]
Mach mal ne Therapie und versuch Tioerrechtler zu werden und Napoleon gabs schon mal, das bringts nicht [:-)]
Bussi von Rudi [:-)]

Claudia Roth und der Tierschutz

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Zitat: Das Recht auf Selbstbestimmung ist - wie der Tierschutz - Bestandteil der grĂŒnen Programmatik und Politik.

Zum SchĂ€chten ist fĂŒr die Rechtsprechung in Deutschland immer noch das letzte Urteil des Verfassungsgerichts maßgebend. Die grĂŒne Bundestagsfraktion setzt sich bei der aktuellen Debatte dafĂŒr ein, gemeinsam mit den betroffenen Religionsgemeinschaften, Tierschutzorganisationen und dem Parlament nach Lösungen zu suchen, die den Weg zum SchĂ€chten mit BetĂ€ubung möglich machen sollten. Damit wird allerdings die Frage nicht beantwortet, wie die AbwĂ€gung des Hohen Gerichts bei zwei wichtigen VerfassungsgĂŒtern - Religionsfreiheit und Tierschutz – ausfallen wĂŒrde.

Eine Solidarisierung von Frau Roth mit Döner-Produzenten gab und gibt es nicht. Das ist sicherlich Ihrer tĂ€uschenden Wahrnehmung geschuldet. Nach zahlreichen Gammelfleisch-Skandalen in Bayern und Berlin und Frau Roths Kritik daran gab es den Wunsch der grĂ¶ĂŸten Döner-Produktionsfirma in Berlin, bei der Kritik differenziert vorzugehen und sich notfalls von der QualitĂ€t des verwendeten Fleisches in dieser ProduktionsstĂ€tte ĂŒberzeugen zu lassen. Dem ist Frau Roth nachgekommen.

Die Werte, an denen sich die grĂŒne Politik orientiert, sind universelle Werte, die allenthalben gelten - ĂŒber alle Grenzen und Konfessionen hinweg.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Im Auftrag
Ali Mahdjoubi
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

http://www.abgeordnetenwatch.de/claudia_roth-650-6018--f75328.html#frage75328

Zitat: Namentliche Abstimmung zum Staatsziel Tierschutz


Staatsziel Tierschutz - Abstimmung im Deutschen Bundestag am 13. April 2000
Nach Art. 79 des Grundgesetzes erfordert ein Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes die Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages, das heißt mindestens 446 Stimmen. Die Fraktionen von SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen verlangten namentliche Abstimmung.

Ergebnis:
Abgegebene Stimmen: 602
davon ja: 391
nein: 205
enthalten: 6

Der Gesetzentwurf wurde damit abgelehnt, weil die notwendige Zweidrittelmehrheit von 446 Stimmen nicht erreicht wurde (Quelle: Protokoll der Plenarsitzung vom 13.04.2000).

Mit "Ja" stimmten
SPD
Brigitte Adler, Gerd Andres, Ingrid Arndt-Brauer, Rainer Arnold, Hermann Bachmaier, Ernst Bahr, Doris Barnett, Dr. Hans Peter Bartels, Eckhardt Barthel (Berlin), Klaus Barthel (Starnberg), Wolfgang Behrendt, Dr. Axel Berg, Hans-Werner Bertl, Friedhelm Julius Beucher, Petra Bierwirth, Rudolf Bindig, Lothar Binding (Heidelberg), Kurt Bodewig, Klaus Brandner, Anni Brandt-Elsweier, Willi Brase, Dr. Eberhard Brecht, Rainer Brinkmann (Detmold), Bernhard Brinkmann (Hildesheim), Hans-GĂŒnter Bruckmann, Edelgard Bulmahn, Ursula Burchardt, Dr. Michael BĂŒrsch, Hans Martin Bury, Hans BĂŒttner (Ingolstadt), Marion Caspers-Merk, Wolf-Michael Catenhusen, Dr. Peter Danckert, Dr. Herta DĂ€ubler-Gmelin, Christel Deichmann, Karl Diller, Peter Dreßen, Rudolf Dreßler, Detlef Dzembritzki, Dieter Dzewas, Dr. Peter Eckardt, Sebastian Edathy, Ludwig Eich, Marga Elser, Peter Enders, Gernot Erler, Annette Faße, Lothar Fischer (Homburg), Gabriele Fograscher, Iris Follak, Norbert Formanski, Rainer Fornahl, Hans Forster, Dagmar Freitag, Lilo Friedrich (Mettmann), Harald Friese, Anke Fuchs (Köln), Arne Fuhrmann, Monika Ganseforth, Konrad Gilges, Iris Gleicke, GĂŒnter Gloser, Uwe Göllner, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Dieter Grasedieck, Monika Griefahn, Achim Großmann, Wolfgang Grotthaus, Hans-Joachim Hacker, Klaus Hagemann, Manfred Hampel, Christel Hanewinckel, Alfred Hartenbach, Anke Hartnagel, Klaus Hasenfratz, Nina Hauer, Hubertus Heil, Reinhold Hemker, Frank Hempel, Rolf Hempelmann, Dr. Barbara Hendricks, Gustav Herzog, Monika Heubaum, Reinhold Hiller (LĂŒbeck), Stephan Hilsberg, Gerd Höfer, Jelena Hoffmann (Chemnitz), Walter Hoffmann (Darmstadt), Iris Hoffmann (Wismar), Frank Hofmann (Volkach), Ingrid HolzhĂŒter, Eike Maria Hovermann, Christel Humme, Lothar IbrĂŒgger, Brunhilde Irber, Gabriele Iwersen, Renate JĂ€ger, Jann-Peter Janssen, Ilse Janz, Volker Jung (DĂŒsseldorf), Johannes Kahrs, Ulrich Kasparick, Sabine Kaspereit, Susanne Kastner, Hans-Peter Kemper, Klaus Kirschner, Marianne Klappert, Siegrun Klemmer, Hans-Ulrich Klose, Walter Kolbow, Fritz Rudolf Körper, Karin Kortmann, Anette Kramme, Nicolette Kressl, Volker Kröning, Angelika KrĂŒger-Leißner, Horst Kubatschka, Ernst KĂŒchler, Helga KĂŒhn-Mengel, Ute Kumpf, Konrad Kunick, Dr. Uwe KĂŒster, Werner Labsch, Christine Lambrecht, Brigitte Lange, Christian Lange (Backnang), Detlev von Larcher, Christine Lehder, Waltraud Lehn, Robert Leidinger, Klaus Lennartz, Dr. Elke Leonhard, Eckhart Lewering, Götz-Peter Lohmann (Neubrandenburg), Christa Lörcher, Erika Lotz, Dr. Christine Lucyga, Dieter Maaß (Herne), Winfried Mante, Dirk Manzewski, Tobias Marhold, Lothar Mark, Ulrike Mascher, Christoph Matschie, Heide Mattischeck, Markus Meckel, Ulrike Mehl, Ulrike Merten, Angelika Mertens, Ursula Mogg, Christoph Moosbauer, Siegmar Mosdorf, Michael MĂŒller (DĂŒsseldorf), Jutta MĂŒller (Völklingen), Christian MĂŒller (Zittau), Franz MĂŒntefering, Andrea Nahles, Volker Neumann (Bramsche), Gerhard Neumann (Gotha), Dr. Edith Niehuis, Dr. Rolf Niese, Dietmar Nietan, GĂŒnter Oesinghaus, Leyla Onur, Manfred Opel, Holger Ortel, Adolf Ostertag, Kurt Palis, Albrecht Papenroth, Dr. Willfried Penner, Georg Pfannenstein, Dr. Eckhart Pick, Joachim Poß, Karin Rehbock-Zureich, Dr. Carola Reimann, Margot von Renesse, Renate Rennebach, Bernd Reuter, Dr. Edelbert Richter, Reinhold Robbe, Gudrun Roos, RenĂ© Röspel, Dr. Ernst Dieter Rossmann, Michael Roth (Heringen), Birgit Roth (Speyer), Gerhard RĂŒbenkönig, Marlene Rupprecht, Thomas Sauer, Dr. Hansjörg SchĂ€fer, Gudrun Schaich-Walch, Bernd Scheelen, Dr. Hermann Scheer, Siegfried Scheffler, Horst Schild, Otto Schily, Dieter Schloten, Horst Schmidbauer (NĂŒrnberg), Ulla Schmidt (Aachen), Silvia Schmidt (Eisleben), Dagmar Schmidt (Meschede), Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Regina Schmidt-Zadel, Heinz Schmitt (Berg), Carsten Schneider, Dr. Emil Schnell, Walter Schöler, Olaf Scholz, Karsten Schönfeld, Fritz Schösser, Ottmar Schreiner, Gisela Schröter, Dr. Mathias Schubert, Richard Schuhmann (Delitzsch), Brigitte Schulte (Hameln), Reinhard Schultz (Everswinkel), Volkmar Schultz (Köln), Ewald Schurer, Dr. R. Werner Schuster, Dietmar SchĂŒtz (Oldenburg), Dr. Angelica Schwall-DĂŒren, Rolf Schwanitz, Bodo Seidenthal, Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast, Wieland Sorge, Wolfgang Spanier, Dr. Margrit Spielmann, Jörg-Otto Spiller, Dr. Ditmar Staffelt, Antje-Marie Steen, Ludwig Stiegler, Rolf Stöckel, Rita Streb-Hesse, Reinhold Strobl, Dr. Peter Struck, Joachim StĂŒnker, Joachim Tappe, Jörg Tauss, Dr. Gerald Thalheim, Wolfgang Thierse, Franz Thönnes, Uta Titze-Stecher, Adelheid Tröscher, Hans-Eberhard Urbaniak, RĂŒdiger Veit, Simone Violka, Ute Vogt (Pforzheim), Hans Georg Wagner, Hedi Wegener, Dr. Konstanze Wegner, Wolfgang Weiermann, Reinhard Weis (Stendal), Matthias Weisheit, Gunter Weißgerber, Gert Weisskirchen (Wiesloch), Dr. Ernst Ulrich von WeizsĂ€cker, Jochen Welt, Dr. Rainer Wend, Hildegard Wester, Lydia Westrich, Dr. Margrit Wetzel, Dr. Norbert Wieczorek, JĂŒrgen Wieczorek (Böhlen), Helmut Wieczorek (Duisburg), Heidemarie Wieczorek-Zeul, Dieter WiefelspĂŒtz, Heino Wiese (Hannover), Klaus WiesehĂŒgel, Brigitte Wimmer (Karlsruhe), Engelbert Wistuba, Barbara Wittig, Dr. Wolfgang Wodarg, Verena Wohlleben, Hanna Wolf (MĂŒnchen), Waltraud Wolff (Zielitz), Heidemarie Wright, Dr. Christoph Zöpel, Peter Zumkley

CDU/CSU
Dr. Karl A. Lamers (Heidelberg), Elmar MĂŒller (Kirchheim), Hans-Otto Wilhelm (Mainz), Dagmar Wöhrl (NĂŒrnberg)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Gila Altmann (Aurich), Volker Beck (Köln), Angelika Beer, Matthias Berninger, Grietje Bettin, Annelie Buntenbach, Ekin Deligöz, Dr. Thea DĂŒckert, Franziska EichstĂ€dt-Bohlig, Dr. Uschi Eid, Hans-Josef Fell, Andrea Fischer (Berlin), Katrin Dagmar Göring-Eckardt, Rita Grießhaber, Winfried Hermann, Antje Hermenau, Kristin Heyne, Ulrike Höfken, Michaele Hustedt, Monika Knoche, Dr. Angelika Köster-Loßack, Steffi Lemke, Dr. Helmut Lippelt, Dr. Reinhard Loske, Oswald Metzger, Kerstin MĂŒller (Köln), Winfried Nachtwei, Christa Nickels, Cem Özdemir, Claudia Roth (Augsburg), Christine Scheel, Irmingard Schewe-Gerigk, Rezzo Schlauch, Albert Schmidt (Hitzhofen), Werner Schulz (Leipzig), Christian Simmert, Christian Sterzing, Hans-Christian Ströbele, JĂŒrgen Trittin, Dr. Antje Vollmer, Dr. Ludger Volmer, Sylvia Voß, Helmut Wilhelm (Amberg)

F.D.P.
Hildebrecht Braun (Augsburg), Ernst Burgbacher, Jörg van Essen, Ulrike Flach, Paul K. Friedhoff, Horst Friedrich (Bayreuth), Rainer Funke, Dr. Wolfgang Gerhardt, Hans-Michael Goldmann, Joachim GĂŒnther (Plauen), Dr. Karlheinz Guttmacher, Klaus Haupt, Dr. Helmut Haussmann, Ulrich Heinrich, Walter Hirche, Birgit Homburger, Dr. Werner Hoyer, Dr. Klaus Kinkel, Dr. Heinrich L. Kolb, Gudrun Kopp, Ina Lenke, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Dirk Niebel, GĂŒnther Friedrich Nolting, Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Detlef Parr, Cornelia Pieper, Gerhard SchĂŒĂŸler, Dr. Irmgard Schwaetzer, Marita Sehn, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Max Stadler, Dr. Guido Westerwelle

PDS
Monika Balt, Dr. Dietmar Bartsch, Petra BlĂ€ss, Maritta Böttcher, Eva Bulling-Schröter, Roland Claus, Heidemarie Ehlert, Dr. Heinrich Fink, Dr. Ruth Fuchs, Wolfgang Gehrcke, Dr. Klaus Grehn, Dr. Gregor Gysi, Uwe Hiksch, Dr. Barbara Höll, Carsten HĂŒbner, Ulla Jelpke, Gerhard JĂŒttemann, Dr. Evelyn Kenzler, Dr. Heidi Knake-Werner, Rolf Kutzmutz, Heidi Lippmann, Ursula Lötzer, Dr. Christa Luft, Heidemarie LĂŒth, Angela Marquardt, Kersten Naumann, Rosel NeuhĂ€user, Dr. Uwe-Jens Rössel, Christina Schenk, Gustav-Adolf Schur, Dr. Ilja Seifert, Dr. Winfried Wolf

Mit "Nein" stimmten
CDU/CSU
Peter Altmaier, Dietrich Austermann, Norbert Barthle, Dr. Wolf Bauer, GĂŒnter Baumann, Brigitte Baumeister, Meinrad Belle, Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Otto Bernhardt, Dr. Joseph-Theodor Blank, Renate Blank, Dr. Heribert Blens, Peter Bleser, Dr. Maria Böhmer, Sylvia Bonitz, Wolfgang Börnsen (Bönstrup), Wolfgang Bosbach, Dr. Wolfgang Bötsch, Klaus BrĂ€hmig, Dr. Ralf Brauksiepe, Paul Breuer, Georg Brunnhuber, Hartmut BĂŒttner (Schönebeck), Dankward Buwitt, Cajus Caesar, Manfred Carstens (Emstek), Peter H. Carstensen (Nordstrand), Leo Dautzenberg, Hubert Deittert, Albert Deß, Renate Diemers, Thomas Dörflinger, HansjĂŒrgen Doss, Marie-Luise Dött, Ilse Falk, Dr. Hans Georg Faust, Albrecht Feibel, Ulf Fink, Ingrid Fischbach, Dirk Fischer (Hamburg), Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land), Herbert Frankenhauser, Dr. Gerhard Friedrich (Erlangen), Jochen-Konrad Fromme, Hans-Joachim Fuchtel, Dr. JĂŒrgen Gehb, Norbert Geis, Georg Girisch, Michael Glos, Dr. Reinhard Göhner, Peter Götz, Dr. Wolfgang Götzer, Kurt-Dieter Grill, Hermann Gröhe, Manfred Grund, Horst GĂŒnther (Duisburg), Carl-Detlev Freiherr von Hammerstein, Gottfried Haschke (Großhennersdorf), Gerda Hasselfeldt, Norbert Hauser (Bonn), Hansgeorg Hauser (Rednitzhembach), Klaus-JĂŒrgen Hedrich, Helmut Heiderich, Ursula Heinen, Manfred Heise, Hans Jochen Henke, Peter Hintze, Klaus Hofbauer, Martin Hohmann, Klaus Holetschek, Josef Hollerith, Dr. Karl-Heinz Hornhues, Siegfried Hornung, Joachim Hörster, Hubert HĂŒppe, Susanne Jaffke, Georg Janovsky, Dr.-Ing. Rainer Jork, BartholomĂ€us Kalb, Steffen Kampeter, Dr.-Ing. Dietmar Kansy, Irmgard Karwatzki, Volker Kauder, Eckart von Klaeden, Ulrich Klinkert, Dr. Helmut Kohl, Manfred Kolbe, Norbert Königshofen, Rudolf Kraus, Dr. Martina Krogmann, Dr.-Ing. Paul KrĂŒger, Dr. Hermann Kues, Karl Lamers, Dr. Norbert Lammert, Helmut Lamp, Dr. Paul Laufs, Karl-Josef Laumann, Vera Lengsfeld, Werner Lensing, Peter Letzgus, Ursula Lietz, Walter Link (Diepholz), Eduard Lintner, Dr. Klaus W. Lippold (Offenbach), Dr. Manfred Lischewski, Wolfgang Lohmann (LĂŒdenscheid), Julius Louven, Dr. Michael Luther, Erwin Marschewski (Recklinghausen), Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn), Wolfgang Meckelburg, Dr. Michael Meister, Friedrich Merz, Meinolf Michels, Dr. Gerd MĂŒller, Bernward MĂŒller (Jena), Bernd Neumann (Bremen), Claudia Nolte, GĂŒnter Nooke, Franz Obermeier, Friedhelm Ost, Eduard Oswald, Norbert Otto (Erfurt), Dr. Peter Paziorek, Anton Pfeifer, Dr. Friedbert PflĂŒger, Beatrix Philipp, Ronald Pofalla, Marlies Pretzlaff, Dr. Bernd Protzner, Dr. Peter Ramsauer, Peter Rauen, Christa Reichard (Dresden), Katherina Reiche, Erika Reinhardt, Hans-Peter Repnik, Klaus Riegert, Dr. Heinz Riesenhuber, Franz Romer, Hannelore Rönsch (Wiesbaden), Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, Dr. Klaus Rose, Kurt J. Rossmanith, Adolf Roth (Gießen), Norbert Röttgen, Dr. Christian Ruck, Volker RĂŒhe, Anita SchĂ€fer, Dr. Wolfgang SchĂ€uble, Hartmut Schauerte, Heinz Schemken, Karl-Heinz Scherhag, Gerhard Scheu, Norbert Schindler, Dietmar Schlee, Bernd Schmidbauer, Dr.-Ing. Joachim Schmidt (HalsbrĂŒcke), Andreas Schmidt (MĂŒlheim), Michael von Schmude, Birgit Schnieber-Jastram, Dr. Andreas Schockenhoff, Dr. Rupert Scholz, Reinhard Freiherr von Schorlemer, Dr. Erika Schuchardt, Wolfgang Schulhoff, Diethard SchĂŒtze (Berlin), Clemens Schwalbe, Dr. Christian Schwarz-Schilling, Horst Seehofer, Heinz Seiffert, Rudolf Seiters, Bernd Siebert, Werner Siemann, Johannes Singhammer, BĂ€rbel Sothmann, Margarete SpĂ€te, Wolfgang Steiger, Erika Steinbach, Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten, Andreas Storm, Dorothea Störr-Ritter, Max Straubinger, MatthĂ€us Strebl, Thomas Strobl, Michael StĂŒbgen, Dr. Susanne Tiemann, Edeltraut Töpfer, Dr. Hans-Peter Uhl, Gunnar Uldall, Arnold Vaatz, Angelika Volquartz, Andrea Voßhoff, Peter Weiß (Emmendingen), Gerald Weiß (Groß-Gerau), Annette Widmann-Mauz, Heinz Wiese (Ehingen), Klaus-Peter Willsch, Willy Wimmer (Neuss), Matthias Wissmann, Werner Wittlich, Aribert Wolf, Peter Kurt WĂŒrzbach, Wolfgang Zeitlmann, Benno Zierer, Wolfgang Zöller

Enthalten
CDU/CSU
Ilse Aigner, Jochen Borchert, Dr. Hans-Peter Friedrich (Hof), Siegfried Helias, Elke WĂŒlfing

F.D.P.
Dr. Edzard Schmidt-Jortzig

Entschuldigt
wegen Übernahme einer Verpflichtung im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in den Parlamentarischen Versammlungen des Europarates und der WEU, der Parlamentarischen Versammlung der NATO, der OSZE oder der IPU Abgeordnete Bierling, Hans Dirk BĂŒhler (Bruchsal), Klaus Haack (Extertal), Karl-Hermann Irmer, Ulrich CDU/CSU CDU/CSU SPD F.D.P. Kossendey, Thomas Raidel, Hans Rauber, Helmut CDU/CSU CDU/CSU CDU/CSU

ErklĂ€rung nach § 31 GO des Abgeordneten Rolf Stöckel (SPD) zur namentlichen Abstimmung ĂŒber den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Staatsziel Tierschutz) (Tagesordnungspunkt 16) Ich stimme dem Gesetzentwurf der SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen zu, obwohl ich 1. die Verankerung von subjektiven Rechten minderjĂ€hriger Kinder in der Verfassung fĂŒr vorrangig halte und ich 2. den Begriff "Mitgeschöpf" nur als umgangssprachlichen Ausdruck akzeptiere und fĂŒr mich damit keine Anerkennung der christlich- religiösen Schöpfungsgeschichte und Ablehnung der wissenschaftlichen Evolutionstheorie verbunden ist.

http://www.tierschutzbund.de/00261.html


http://img.stern.de/_content/63/52/635228/roth_610.jpg

Eben: http://tierrechtspartei.de/tstr

Na denn: Prost.



Achim

Wie funktioniert eigentlich...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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... die BEFRUCHTUNG DER HÜHNEREIER, die zum AusbrĂŒten in Brutanlagen massenweise benötigt werden, um große Mengen HĂ€hnchen zu produzieren? Fragt Leserin Marie-Luise Stolte.

Von Steffen Haubner

Auf natĂŒrliche Weise kann es nicht gehen, denn welcher Hahn sollte das bei der Massentierhaltung schaffen können? Aber wie kann es gehen? "Auch wenn es vielleicht unglaublich klingt: Die Befruchtung von HĂŒhnereiern besorgt wie eh und je der Gockel", erklĂ€rt Prof. Dr. Rudolf Preisinger, HĂŒhnerzuchtexperte bei der Firma Lohmann Tierzucht in Cuxhaven. "Eine kĂŒnstliche Befruchtung wie etwa bei Rindern findet bei HĂŒhnern nicht statt. Bruteier werden durch natĂŒrliche Anpaarung befruchtet. Die Elterntiere leben gemeinsam in einer Herde. In einem Stall leben etwa 5000 Hennen und 500 HĂ€hne in Bodenhaltung. Im Durchschnitt kommen also auf einen Hahn zehn Hennen. Der Hahn sucht sich seine Partnerinnen nach Belieben selbst aus. Den ,Tretakt` genannten Paarungsakt fĂŒhrt er pro Henne etwa einmal in der Woche durch."

Eine beachtliche Leistung. "In der Tat. Die tatsĂ€chliche Anzahl der Paarungen variiert allerdings je nach Konstitution und Rangordnung. Manche Gockel schaffen nur zwei bis drei Tretakte pro Woche, andere bringen es auf 20 oder mehr. Es kommt auch vor, dass ranghöhere Tiere einen Konkurrenten wĂ€hrend des Paarungsaktes vertreiben und die Befruchtung selbst durchfĂŒhren. Allerdings muss eine Henne, obwohl sie jeden Tag ein befruchtetes Ei legt, nicht fĂŒr jedes Ei aufs Neue durch einen Gockel besamt werden. Sie hat nĂ€mlich die FĂ€higkeit, die Spermien bis zu 14 Tage im Eileiter am Leben zu halten. So können aus einem einzigen Tretakt bis zu 14 befruchtete Eier erzeugt werden."

Man kann sich trotzdem kaum vorstellen, dass Millionen von Eiern tatsĂ€chlich auf ausschließlich natĂŒrlichem Wege befruchtet werden. "Es ist aber so. In der Bundesrepublik gibt es rund 40 Millionen Legehennen, davon sind etwa 3,5 Millionen Mastelterntiere, die Bruteier legen. Der Rest produziert zum Konsum bestimmte Eier. Gehen wir von einem Schnitt von fĂŒnf Eiern die Woche aus, dann sind das 17,5 Millionen Eier pro Woche und 910 Millionen Eier pro Jahr. Insgesamt werden hierzulande jedes Jahr 750 Millionen MasthĂ€hnchen erzeugt."

Ihr Unternehmen produziert aber ausschließlich Legehennen? "Wir zĂŒchten weiße und braune Legehennen und Elterntiere. Derzeit decken wir mit unserer Produktion etwa 25 Prozent des Bedarfs auf dem Weltmarkt ab. Das Unternehmen ist seit 50 Jahren auf diesem Gebiet tĂ€tig und beschĂ€ftigt in Cuxhaven 130 Mitarbeiter. Außer in Deutschland unterhalten wir auch Zuchtbetriebe in DĂ€nemark, Kanada und Brasilien.

Fragen Sie sich auch, wie eigentlich etwas funktioniert? Schicken Sie uns eine E-Mail an journal@abendblatt.de

erschienen am 17. November 2007

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/17/816829.html

Re: Steffens Unterschlagung von Mails

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Lustigerweise keift Steffen nun wieder mal an allen passenden und unpassenden Stellen, ich sei ein LĂŒgner - wer der LĂŒgner ist, kann hier ja nun jeder sehen. Und leugnen kann er kaum, da meine Mail an diverse TBa-Redaktionsmitglieder, seine an eine Mailingliste ging - also Dutzende von Zeugen (von denen womöglich nicht alle fĂŒr ihn lĂŒgen werden) ...

Beim durchsehen des Mailarchivs habe ich noch viele weitere lustige Aussagen von Steffen gefunden, aber momentan habe ich mich um Wichtigeres zu kĂŒmmern (ReissĂ€cke und so).

Achim

PS:
Zitat:
Achim Stoesser behauptet in seinen Foren
(http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=5824&t=5807)

"
Ich habe wohl mehr dazu getan, um ĂŒber UL aufzuklĂ€ren (u.a. viele, die sich
heute als große UL-Gegner ausgeben, nachdem sie uns bei unserer
AufklĂ€rungsarbeit massiv KnĂŒppel zwischen die Beine geworfen haben, wie etwa
Steffen mit seiner Unterschlagung meiner Mitteilungen an die TBa-Redaktion),
als Du in Deinem ganzen restlichen Leben schaffen kannst - und dazu brauche
ich sicher keinen ineffektiven Demotourismus.
"

Diese Feststellung ist falsch.
Richtig ist, das ich nie Mitteilungen weder von Stoesser noch von sonstwem
unterschlagen habe.
Achim Stoesser lĂŒgt!
GrĂŒĂŸe von Rudi

Rudolf Steffen, Dienstag, 1. August 2006 15:07

Zitat:
Achim Stoesser ist ein LĂŒgner!

Rudolf Steffen als Antwort auf eine meiner Mails in einer Mailingliste zum Thema "Glossar", Mittwoch, 2. August 2006 17:18

Steffens Unterschlagung von Mails

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> die Beine geworfen haben, wie etwa Steffen mit seiner
> Unterschlagung meiner Mitteilungen an die TBa-Redaktion), als

Da Rudolf Steffen wieder einmal seine Unterschlagung von Mails an die TBa-Redaktion leugnet, habe ich ein wenig in meinen alten mails gelesen. Sehr inspirierend.

Übrigens leugnete er das schon vor ziemlich genau vier Jahren. Als ich
Zitat:
Rudi Steffen behauptet in BeitrÀgen einer Mailingliste:

>Auch wenn Achim schreibt, ich wĂŒrde nur das weiterleiten,
>was mir passt - das ist eine unglaubliche LĂŒge!
>Verleumdungen - wow!
>Das sind infame Unterstellungen, fĂŒr die ich nun tatsĂ€chlich im der
>kommenden Woche einen Anwalt einschalten werde!

und

> Achim Stoesser versuchts noch auf die raffinierte voll verlogene Tour:
> > nicht die Welt durch Rudi gefiltert betrachten, der grade mal
> > das weiterleitet, was ihm paßt.
> Eine Unterstellung, die garantiert 200 Euro wert ist :-)

Können wir ja leicht ĂŒberprĂŒfen.

Wurde z.B. meine folgende Mail vom 20. August von Rudi an irgendein
Redaktionsmitglied weitergeleitet? Wage ich zu bezweifeln. Darin frage ich,
u.a., ob die TBa noch an einem Anti-UL-Artikel wie bei der JHV beschlossen
interessiert ist. Hat also Rudi allein, ĂŒber die Köpfe der Redaktion hinweg,
"beschlossen", daß es diesen Artikel nicht geben wird, oder hat er meine
Anfrage weitergeleitet und es war ein Beschluß der Redaktion?

Redaktionsmitglieder, die diese Mail also nicht weitergeleitet bekommen
haben, wissen nun bescheid.

schrieb - und zwar an die Mailadressen aller Redakteure, soweit mir bekannt - reagierte er mit

Zitat: Wenn Du MIR [...] eine Mail schreibst, geht die an MICH [...]. Wenn Du Probleme hast, die Redaktionsadresse zu nutzen, ist das DEIN Problem.

rudi@die-tierbefreier.de, Sonntag, 25. August 2002 13:37


Er hat Mails an die Redaktion also deshalb nicht an die gesamte Redaktion weitergeleitet, weil sie an "seine" Emailadresse gingen - eine dĂŒmmere Ausrede lĂ€ĂŸt sich wohl kaum denken.

Noch Fragen?

Achim

Seuchen verbreiten sich ...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema öffnen
Und er bewirbt die Veranstaltung weiterhin. Ebenso "Die Tierbefreier" und natĂŒrlich Rudolf Steffen in seinen Tierschutzterminen usw. usw. usw.

Manchen ist halt nicht zu helfen ...

Achim

Pentimenti: die ĂŒbliche BeitragsfĂ€lschung

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Gibt es dort eigentlich noch BeitrÀge, in denen die "Moderatoren" nicht rumschmieren?

"Dolly the sheep" beklagt sich:

Zitat: seit einiger zeit werden hier unter meinem nic sachen gepostet die ich nie geschriben habe.
was solldas? ist das hier ein forum fĂŒr veganer oder einfch nur ein mĂŒllforum?
09.04.2005, 10:57 Uhr

Hmm ... genausgut könnt man ja fragen: FĂ€hrt der Papst grade Ski in Dubai oder ist er verblichen? (Sicher haben viele hier Lesende davon nichts mitbekommen, aber zum GlĂŒck wird im Hummelreich in zahlreichen Threads darĂŒber informiert, Herr Christoph "Blume 2000" Bruchmann informiert sogar: "Übertragung ARD/ZDF ab 10.00 Uhr [...] ...Berichterstattung lĂ€uft bereits.")

Jedenfalls handelt es sich dabei wohl schlicht um BeitrÀge, in denen die Hummelreichler rumgeschmiert haben.

Nadine "Centauri" Ziese und Edgar "Quetalcoaltle" Hinze habe da zwar verblĂŒffende andere ErklĂ€rungen:

Zitat: Seit dem das Forum verlegt wurde kam es bereits öfters vor das es hier spukt.
09.04.2005, 11:18 Uhr
bzw.
Zitat: Das scheint ein vorĂŒbergehender Bug gewesen zu sein. vegan-central wird gerade umgebaut. Da können VorfĂ€lle dieser Art vorkommen.
09.04.2005, 12:54 Uhr

... aber auf Rumpelstilzchen Hummels Tobsucht ist Verlaß:
Zitat:
betrug auf vegan-central!

Also wer schon einen Thread mit einem solchen Titel eröffnet, der kann es einfach nicht ehrlich meinen.

Der ganze User Dolly the sheep ist lediglich wieder nur eine erbÀrmlich verlogene Fakeaktion von Rudolf Steffen, die der Verleumdung und der Störung dienen soll.

Schaut euch einfach mal die Ip Adresse an.

Bekannt ist ja auch, dass er öfters mal unter Frauennamen postet, wie "Petra" oder "Huanita"

Einfach nur erbÀrmlich.
09.04.2005, 13:21 Uhr

Sagt Frank Hummel alias sam alias Warlock alias Agent X etc., der Mann der "Legion" heißen sollte (Markus 5 und Lukas 8, aber die Story, wo Jesus 2000 Schweine ersĂ€uft, verdĂ€ngen sie im Hummelreich ja gern).

Achim

Pfoten weg von 4 Pfoten!

Autor: Ru di
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Pfoten weg von 4 Pfoten!
Die sich selbst so nennende „Tierschutzorganisation“ 4 Pfoten mit Sitz in Hamburg betrieb in meinen Augen schon immer eine Art von „Tierschutz“ der besonderen Art. Doch die aktuelle Kampagne schlĂ€gt dem Fass den Boden aus.
Auf der 4 Pfoten Seite www.kulinarischer-tierschutz.de wird fĂŒr praktizierten Tierschutz geworben ohne auf kulinarische GenĂŒsse verzichten zu mĂŒssen. So entstehen Partnerschaften mit gastronomischen Betrieben, die sich laut 4 Pfoten bereit erklĂ€ren, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu verwenden. Es handelt sich dabei dann um „Zutaten erlesener QualitĂ€t“.
Letztendlich wird, sozusagen als Krönung, die Tierschutz-KochmĂŒtze verliehen. Hierzu reicht wohl eine Bewerbung an 4 Pfoten mit dem Hinweis, nur artgerecht ermordete Tiere zu verwenden.
Auf der Seite selber gibt es auch Rezepte der „gehobene“ KĂŒche, unter anderem „Dicke Rippe vom Schwein mit Ackerpillesalat, KartoffelpĂŒree und Sauerkirschsauce“.
(http://www.kulinarischer-tierschutz.de/service/rezepte.php#Dicke_Rippe)
Sinnvoller wĂ€re wohl also das blutige Schlachtermesser, aber wer unter seiner Tierschutz-KochmĂŒtze soviel Hirnmasse wie der Verein 4 Pfoten hat – der hat sie nicht mehr alle auf der MĂŒtze oder ist blind wie ein StĂŒck Holz.
Rudolf Steffen

Re: die Reaktionen des Moderators

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Möchtest Du wirklich, daß wir hier weitere Inhalte Deiner Mailingliste aufdecken? Rudolf Steffens AusfĂ€lle zitieren? Eure widerwĂ€rtigen Zensurmethoden offenlegen? Die Hobbies Eurer tollen Mitglieder wie "Reiten" und "Chinchillazucht"? Möchtest Du das, ja?

Können wir gern machen.

Sonst kommt womöglich jemand auf die Idee, daß Dein GeschwĂ€tz von "150%" (lies gefĂ€lligst die FAQ dazu, bevor Du postest, hier in diesem Forum kommst Du mit sowas nicht durch) irgendeinen Sinn machen wĂŒrde, statt zu erkennen, daß da bei Euch mit "Hackfleisch"fressern gekuschelt wird.

Steffen und Co dĂŒrfen da unwidersprochen ihre LĂŒgen verbreiten - und wenn ich einen sachlichen, neutralen, Beitrag schreibe, hĂŒpft er im Quadrat, und prompt schmeißt sein Lakei aka Moderator mich raus?

Na wunderbar.

Gemeinsam mit solchen Leuten? Mit Sicherheit nicht. Wer mit solchen Leuten gemeinsame Sache macht, schadet den Tierrechten mehr als jeder Metzger oder Leichenfresser.

Und speziesisische SprĂŒche von wegen "ohne mensch- und tierleid" kannst Du Dir auch fĂŒr Deine Tierausbeuterkuschlermailingliste sparen, hierher gehören sie nicht, hier arbeiten wir nĂ€mlich im Gegenteil fĂŒr Tierrechte und Veganismus und gegen Spezisismus.

Also, sag bescheid, wenn Du weitere Zitate hier lesen willst - allein der widerwĂ€rtige speziesistische Dreck, den Rudolf Steffen absondert, reicht fĂŒr zahllose BeitrĂ€ge.

Achim

Reaktion eines anderen Listenmitglieds

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen

----- Original Message -----
From: "ute bogun" ute@satzservice.de
To: stoesser@antiSpe.de
Sent: Wednesday, March 05, 2003 10:21 PM
Subject: the sequel in der mailingliste "vegan_german"


Sehr geehrter Herr StĂ¶ĂŸer,

leider mußte ich feststellen, daß auf Ihrem Forum

http://www.antispe.de Foren/Tierrechtsforum

unter der Rubrik "Üble Verleumdungskampagne" im Rahmen einer
Auseinandersetzung mit Rudolf Steffen e-mails von mir, die ich im
Rahmen einer geschlossenen Newsliste getÀtigt habe, veröffentlicht
wurden.
Dies entspricht einer Verletzung des Briefgeheimnisse.
Ich fordere Sie hiermit auf, diese Mails unverzĂŒglich von Ihrem Forum
zu entfernen. Anderfalls sehe ich mich gezwungen, eine
Verleumdungsklage gegen Sie anzustrengen.

Hochachtungsvoll

Ute Bogun

Reaktionen: Rudi Steffen

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Wie zu erwarten, tobte Rudi Steffen weiter.
>>>
Zitat:
Obwohl ich den StĂ¶ĂŸerschen Krampf nicht gelesen habe,
habe ich hier eine Mail vorliegen, die BEWEIST, das StĂ¶ĂŸer
den Bischof angenmailt und vor UL gewarnt hat (Tierrechtskongress Wien)
Bzgl. der angeblichen beleidigungen (meinerseits), das kam
im Nachhinein auf Mails
wie:
Kauf Dir ein Gehirn Du Arschloch...
Wixer...
und weitere nette Beleidigungen

Achim, Du langweilst...
Rudi
<<< 3. Oktober 21:19

Nicht gelesen? Soso ...

Beweis? Wir warten ...

Nachhinein? Schauen wir mal. "Kauf Dir ein Gehirn Du Arschloch..." war Iris Reaktion (eine unangemessene, wie ich finde - weil noch zu höflich; aber das nur nebenbei) auf eine frĂŒhere Verleumdungskampagne Rudi Steffens, in der er seine Wahnvorstellung verbreitete, hier im Forum gesperrt zu sein. Aber, was er immer noch nicht begreift: es geht hier nicht um "Beleidigungen", sondern um seinen widerwĂ€rtigen Sexismus und Speziesismus. Das aber nur nebenbei.

Dann also kommt sein "Beweis":
>>>
Zitat:
Ums kurz zu machen:
folgende Mail liegt mir (komplett) vor (seit 17.00 Uhr):
*******************
Ich habe persönlich mit einem Boten des Erzbischof von Wien zu
diskutieren gehabt (d.h. er hat mir 4 Stunden lang einen Vortrag
gehalten). Im Laufe dieses Vortrags hat er mir auch ein Email vom Achim
Stösser gezeigt, auf Papier ausgedruckt, auf dem wörtlich gestanden ist:
"bei der Organisation des TR-Kongresses in Wien hat das Universelle
Leben seine HĂ€nde im Spiel".
*******************
Noch irgendwelche Fragen?
Rudi
<<< 3. Okt. 21:22

und

>>>
Zitat:
warts erst mal ab - oder frag mal bei den InitatorInnen oder im Umfeld des
TR-Kongresses nach.
Ihr (Maqi) seid ?? (gibts kein Wort fĂŒr - schade), und der lĂ€cherliche
Versuch, mich beim Vorstand
schlecht zu machen, war auch ein Schuss nach hinten.

Ich werde die enstprechende Mail erst nach RĂŒcksprache mit dem Menschen
veröffentlichen,
zumal ich vor TierrechtlerInnen den nötigen Respekt (im Gegensatz zu StĂ¶ĂŸer)
habe.

Tja, DARUM hat Achim StĂ¶ĂŸer meine Frage nicht beantwortet!
Weil er die Mail geschrieben hat!!!! Und wenn Du, Achim StĂ¶ĂŸer, so weiter
machst, dann Gnade Dir Gabi.
Dies wĂ€re der allererste Krieg, den ich gegen jemanden fĂŒhre, aber glaube
mir,
ich werde jeden Cent in AnwÀlte etc. investieren, um solche
Anti-Tierrechtler
wie Dich von ihrem krankem Gehabe abzubringen!!!!!!!!!

Und solltest Du, Achim StĂ¶ĂŸer, weiterhin Teile aus meinen E-Mails
missbrauchen, um mich
zu denunzieren, dann mach ich Dir - wie es so schön heisst - die Hölle
heiss!

Da ich ab Montag vorerst keinen PC habe, werde ich mich dann genĂŒĂŸlich damit
beschÀftigen,
StĂ¶ĂŸers Unwahrheiten und Verleumdungen zu bearbeiten....
Ansonsten: Gute Nacht
<<< 3. Okt. 22:14

>>>
Zitat:
Auch wenn die Mal an die tierbefreier ging,
sind doch alle hier Tierbefreier? :-) Fein
Beachten wir auch die folgenden Tage:
Wird A. StĂ¶ĂŸer es schaffen, das der Vorstand sauer
auf Rudi reagiert? Wenn Nein, warum nicht?
LĂ€ĂŸt sich Rudi weiter von der Witzfigur StĂ¶ĂŸer Ă€rgern lassen?
Nöööh. An so ner Lachnummer stĂ¶ĂŸer ich mich nicht mehr.
StĂ¶ĂŸer kommt mir vor, wie einer, den man grade beim Ladendiebstahl erwischt hat
und es trotzem abstreitet.
(Soll es ja geben sowas, ich kenn nur die medizinische Bezeichnung nicht)
Ich freu mich schon auf den Kommentar von Ines Berger :-))
Und Achim kann mich dann auch gern noch mal als unwichtig bezeichnen, *lol*
geht mir am Arsch vorbei, ich bin kein Profilneurotiker ala StĂ¶ĂŸer.
Ohne den die TR-Bewegung sicher schon ein StĂŒck weiter wĂ€re.
<<< 4. Okt 4:09

Nun ja ... aber sehen wir uns seinen "Beweis" mal genauer an: eine Mail von Martin Balluch. Nun ist das natĂŒrlich ein schlagkrĂ€ftiger Beweis, so wie eine Mail vom Papst ein Beweis fĂŒr die JungfrĂ€ulichkeit Mariens ... aber nun gut.

Achim

Albert Schweitzer Stiftung wirkt auf ZĂŒchtung, Haltung und Tötung der Tiere hin

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Allgemeines
Thema öffnen
Hier ein paar Beispiele, wie kontraproduktiv dieser Spendensammeltierschutzverein arbeitet.

Zitat: Studiogast Mahi Klosterhalfen ist geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorsitzender der "Albert Schweizer Stiftung fĂŒr unsere Mitwelt". Seit seinem Studium setzt sich der Veganer aktiv gegen die Massentierhaltung und fĂŒr eine weniger qualvolle ZĂŒchtung und Tötung von Nutztieren ein. FĂŒr die Stiftung fĂŒhrt Mahi Klosterhalfen unter anderem GesprĂ€che mit dem Lebensmitteleinzelhandel. http://www.stern.de/tv/sterntv/stern-tv-testet-verbraucher-wie-viel-wuerden-sie-fuer-dieses-fleisch-bezahlen-2113507.html
"GeschĂ€ftsfĂŒhrer" zeigt ja schon, worum es geht: GeschĂ€ft mit Ablasshandel.

Zitat: Noch gĂ€be es keine gesetzliche Kennzeichnungspflicht, bemĂ€ngelte Experte Mahi Klosterhalfen von der "Albert Schweizer Stiftung fĂŒr unsere Mitwelt" im GesprĂ€ch mit Steffen Hallaschka. "Die EinfĂŒhrung einer solchen Kennzeichnungspflicht bei Eiern hat am Markt viel bewirkt und wĂ€re auch bei Fleisch und Fleischprodukten angebracht", so der Experte. a.a.O.


Zitat: Ihre umfassende Verbreitung ist ein langwieriger Prozess, der Zwischenschritte erfordern kann, die wir begrĂŒĂŸen. Dazu zĂ€hlen auch die Reduktion des Fleischkonsums und die vegetarische ErnĂ€hrung. Da ein Ende der Nutzung von Tieren als Nahrungsquelle derzeit nicht absehbar ist, wirken wir zudem auf eine weniger qualvolle ZĂŒchtung, Haltung und Tötung der Tiere hin. http://albert-schweitzer-stiftung.de/ueber-uns/leitbild


Zitat: Da eine einzelne Stiftung dies unmöglich allein umsetzen kann, kooperieren wir mit Organisationen, die kompatible Ziele verfolgen. a.a.O.


Als da sind:
Zitat: Bund gegen Missbrauch der Tiere
Bundesverband Tierschutz
Deutsches TierschutzbĂŒro
Erna Giraffe
Tierversuchsgegner Badn-WĂŒrttemberg
Noah
Pakt
Pro Iure Animalis
ProVieh
Tier und Mensch
Vebu
Vegeterra
Vier Pfoten http://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/kaefigfrei

Also alles ebensolche Tierschutzspendenabzockvereine, die explizit oder implizit Tierausbeutung propagieren. z.B.:
Zitat: Das will PROVIEH:

ArtgemĂ€ĂŸe Tierhaltung: Die wirtschaftliche Haltung von Nutztieren muss sich an den LebensbedĂŒrfnissen der Tiere ausrichten - nicht umgekehrt!

Ökologisch vertrĂ€gliche Tierhaltung: Nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung von Tieren [...]

Die ZĂŒchtung von Nutztierrassen [...]

Auch Tötung und Schlachtung gehören zur landwirtschaftlichen Nutzung von Tieren hinzu. PROVIEH setzt sich dafĂŒr ein, dass Transport und Tod von Nutztieren so schonend wie möglich geschehen.
http://www.provieh.de/s307.html

Siehe auch http://tierrechtsforen.de/tierschutz-eiernudeln.

Weiter mit der ASS:
Zitat: Sehr erfreulich ist die Entwicklung in der Eiernudelbranche. Alle uns bekannten Hersteller von Eiernudeln (außer evtl. einiger Eigenmarken im Lebensmitteleinzelhandel) haben auf Eier aus alternativen Haltungsformen umgestellt. http://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/kaefigfrei/eiernudeln


Es folgt Werbung fĂŒr etwa zwei Dutzend Eiernudelhersteller.

Und zum Abschluss nocheinmal der GeschĂ€ftfĂŒhrer:
Zitat: Ich war frĂŒher auch ein nervtötender Vegan-VerkĂŒnder. [...] Inzwischen warne ich aber alle vegetarisch und vegan lebenden Menschen davor, dieselben Fehler zu machen wie ich, denn wie Sie schon sagen: der ganze Eifer ist trotz der besten Absichten meistens kontraproduktiv.

Meine Empfehlung ist, andere Menschen unaufdringlich mit Informationen zu versorgen und als positives Beispiel zu leben. http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ende-massentierhaltung-miterleben/2

Siehe auch Erbse fĂŒr Albert Schweitzer Stiftung.

Achim

Re: Lebenswert-Lebensunwert?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Hallo Sebastian,

schön, dass Du Dich um die Taube gekĂŒmmert hast.
Ich kann gut nachvollziehen, wie Du Dich damit fĂŒhlst.

Wenn Du nach dieser oder nach kommenden Situationen das GefĂŒhl hast, nicht mehr/nur schlecht mit dem Erlebten umgehen zu können, hilft es vielleicht, wenn Du mit Menschen sprichst, die sich schon lĂ€nger mit emotionalen Verletzungen im Zusammenhang mit politischen Aktionen o.Ă€. beschĂ€ftigen.

Nennt sich "Out of Action". Soweit ich weiß, gibt es die in Berlin, Hamburg und Köln.
Falls das alles zu weit weg wÀre, können Dir die Leute aber meistens Gruppen in Deiner NÀhe nennen, die zu dem Thema ansprechbar sind.

Mailadresse findest Du auf der Homepage:

https://outofaction.net/

Das finde ich auch schon hilfreich:

https://outofaction.net/system/files/%252Fvar/drupal-files/Infos%20kompakt.pdf

Liebe GrĂŒĂŸe

Steffen

P.S.
Es ist ĂŒbrigens unfassbar, dass hier Einigen offensichtlich nix anderes einfĂ€llt, als auf so einen persönlichen, emotionalen Bericht mit nichts anderem als Belehrungen und Kritik zu reagieren. Selbst dem_der spitzfindigsten Besserwisser_in sollte bewusst sein, dass hier kein "politisches Manifest" vorgelegt wurde, sondern dass sich hier ein Mensch mitgeteilt hat, der sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befand, als er das geschrieben hat.
Unter Anderem solche Erfahrungen im Umgang miteinander haben dann ja auch dazu gefĂŒhrt, dass "Out of Action" ins Leben gerufen wurde.

Re: SĂŒĂŸ, wie sie rumschleimt

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen

> Sie hat am Anfang doch dieses Heftchen auf den Tellern
> verteilt und, wenn die anderen von sich aus nichts weiter
> sagten, genau nachgefragt - und ggf. dann eben mal gar nix
> gegessen.

Danke. Habe ja nur den ersten Tag gesehen.

Was haben sich denn die anderen TN so fĂŒr Kim ausgedacht?

Ubrigens: Nicht dass Du Dich beleidigt fĂŒhlst durch die Aussage dieses

Zitat:
ich denke, es vermittelt doch insgesamt ein gutes Bild von
einem Veganer, allein schon, weil Kim hĂŒbsch, vital und
sicher nicht langweilig aussieht


sei ein "beschissenes Kriterium".

Zum einen ist das aus unterschiedlichen GrĂŒnden ziemlich beschissen.
Zum anderen vermittelt sie in dem, was ich gesehen habe, genau das Bild, wie ein "guter Veganer" in den Augen des VOX - Publikums zu sein hat.

"HĂŒbsch" fĂŒrs Auge, sich bedankend, dass ihr "Lebensstil" von den anderen akzeptiert wird und inhaltlich völlig substanzlos.

Wen man verÀrgert, der bestellt halt nix beim Versand...

Steffen

Re: SĂŒĂŸ, wie sie rumschleimt

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
> > ich denke, es vermittelt doch insgesamt ein gutes Bild von
> > einem Veganer, allein schon, weil Kim hĂŒbsch, vital und
> > sicher nicht langweilig aussieht
>
> Aha, vermittle ich, weil ich hÀsslich bin, alt und aussehe
> wie ein Versicherungsvertreter also ein schlechtes Bild von
> einem Veganer?
>
> MerkwĂŒrdige Kriterien.

Sehe ich auch so. Wobei ich statt "merkwĂŒrdig" eher "beschissen" sagen wĂŒrde.

Wie hat Kim eigentlich sichergestellt, dass das ihr vorgesetzte Essen bei den anderen Teilehmerinnen tatsÀchlich vegan war?

Ich habe auch nur die erste Folge gesehen und fand es peinlich.

Ist ja nicht das erste mal, dass Leute aus dem "Vegan Wonderland" Umfeld sich fĂŒr Pro7, Vox und sonstigem Mist hergeben.
Und dafĂŒr gibt es nur einen einzigen Grund.

Aktueller Hinweis auf der Homepage:

Zitat: Derzeit kommt es leider zu Verzögerungen. Durch FernsehprÀsenz in der letzten Woche haben wir ein stark erhöhtes Bestellaufkommen. Wir bitten um VerstÀndnis.


Wird Zeit, diesen Versand dauerhaft ein wenig zu etlasten.
Es gibt ja auch (noch) andere VersÀnde.

Steffen

GeflĂŒgelzucht | Sisyphos im Stall

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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Wie ein Bauer aus Niedersachsen das ethische Dilemma der HĂŒhnerindustrie lösen will

© Bernd Thissen/dpa

Diese HĂŒhnerkĂŒken auf einem GeflĂŒgelhof in Deutschland sind etwa eine Woche alt.

Wenn Carsten Bauck ĂŒber seinen Ökobauernhof fĂŒhrt, vorbei an dem alten Wohnhaus aus Fachwerk ĂŒber die Wiese zu den HĂŒhnerstĂ€llen, kann er ganz schön ins Schimpfen geraten: ĂŒber die »moderne GeflĂŒgelindustrie und die Kommerzialisierung der Schöpfung«. Dabei ist Bauck kein Hardcore-Öko mit Filzhut, kein Weltfremder mit WĂŒnschelrute. Er hat ein iPhone in der Tasche, pendelt im silbernen Mercedes zwischen Putenstall und Ochsenweide, und mit seiner wuchtigen Statur gleicht er dem Boxer Axel Schulz.

Der Hof im niedersĂ€chsischen Uelzen sei so etwas wie ein Labor, sagt Bauck – fĂŒr eine bessere, eine ethischere Landwirtschaft. Schauplatz seiner Suche ist der HĂŒhnerstall. Vor mehr als einem Jahr startete Bauck hier mit 1.000 HĂŒhnern vom Typ Tetra-H seinen bisher grĂ¶ĂŸten Versuch. Die Tiere mit der nĂŒchternen Bezeichnung sind sogenannte ZweinutzungshĂŒhner: Die Hennen legen Eier, die HĂ€hnchen setzen Fleisch an.

Geboren im falschen Stall

Das klingt banal, ist aber ganz und gar ungewöhnlich. Warum, zeigt ein Blick in die Statistik: Zehn Milliarden Eier landen jĂ€hrlich in den Einkaufskörben der deutschen Verbraucher. Ausnahmslos jedes wurde von Hybridhennen gelegt. Diese Tiere sind Spezialkreationen großer Zuchtkonzerne, optimiert fĂŒr eine hohe Eierproduktion. Das Problem: Ihre mĂ€nnlichen Geschwister setzen nur wenig Fleisch an, weshalb sie, kaum geschlĂŒpft, als »EintagskĂŒken« vergast und geschreddert werden – Jahr fĂŒr Jahr rund 40 Millionen Tiere.

Im Gegensatz zu den BrĂŒdern der Industriehennen lassen sich die mĂ€nnlichen KĂŒken der ZweinutzungshĂŒhner mĂ€sten. Deshalb holte Bauck das Tetra-H-GeflĂŒgel, Hennen wie HĂ€hnchen, auf seinen Hof. Seine Hoffnung damals: mit dieser Rasse das ethische Dilemma der HĂŒhnerhaltung endlich zu lösen. »Die Kunden denken, bei uns ist alles heile Welt«, sagt er. »Die Wahrheit ist das nicht.« Denn auch bei ihm legen, wie bei allen anderen Bio- und Demeter-Betrieben in Deutschland, immer noch HybridhĂŒhner die Eier.

Heute, nach 1.000 vorzeitig geschlachteten HĂŒhnern, spricht Bauck von einer BankrotterklĂ€rung. Aber der Reihe nach...

Dass die KombihĂŒhner ĂŒberhaupt nach Uelzen kamen, war reiner Zufall. Eine GeflĂŒgelhĂ€ndlerin und Bekannte von Carsten Bauck entdeckte die Tiere wĂ€hrend einer Reise auf kleinen ungarischen Familienhöfen. Sie machte Fotos und brachte Eier mit nach Deutschland. Zwar existieren auch hierzulande noch alte Zweinutzungsrassen, die bis in die fĂŒnfziger Jahre die Bauernhöfe dominierten. Die meisten von ihnen sind heute aber vom Aussterben bedroht. Kommerziell zu gebrauchen sind sie nicht, da die Hennen der alten Rassen nur um die 200 Eier jĂ€hrlich legen. Selbst ein Biohof kann erst ab 270 Eiern pro Tier und Jahr wirtschaftlich arbeiten – im Durchschnitt zehn Eier mehr legt eine Tetra-Henne, weil ungarische ZĂŒchter irgendwann einmal ein Hybridhuhn in die alte Rasse eingekreuzt haben.

Bauck war begeistert und bestellte eine Herde. Dann begann das Rechnen. Der Bauer wusste, dass Tetra-H ein Drittel mehr Futter braucht als seine HybridhĂŒhner. Über das Jahr zeigte der Taschenrechner einen Verlust von 10.000 Euro an. Das war ihm sein Versuch in ethischer GeflĂŒgelhaltung wert. Teurer verkaufen wollte er die Eier der ungarischen HĂŒhner vorerst nicht. Zwar seien Kunden bereit, fĂŒr gute Tierhaltung mehr zu bezahlen, sagt Bauck. Aber auch bei ihnen vermutet er eine Schmerzgrenze. Deshalb kosteten die Eier der ungarischen HĂŒhner mit 39 Cent im Biosupermarkt in Hamburg und Berlin genauso viel wie die seiner 2.000 Hybridhennen. Eigentlich hĂ€tten sie wegen der Futterkosten 50 Cent kosten mĂŒssen.

Man kann Baucks Experiment, der HĂŒhnerindustrie im Alleingang einen Ausweg aus der ethischen Sackgasse zu weisen, mutig nennen oder auch verrĂŒckt. Es stimmt wohl beides. Denn er war der erste Landwirt in Deutschland, der einen solchen Großversuch wagte. Sein KalkĂŒl: Zeigt sich, dass sich ZweinutzungshĂŒhner erfolgreich halten lassen, springen andere Bauern auf und werden Tetra weiterzĂŒchten.

Aufseiten der Wissenschaft herrscht allerdings Skepsis, was den Nutzen von KombihĂŒhnern angeht. Das Zweinutzungshuhn sei keine Antwort auf die Probleme der Bauern und ethisch bewusster Kunden, sagt der Tiergenetiker Steffen Weigend, der fĂŒr das staatliche Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Neustadt arbeitet. Er rechnet vor: Ein gĂ€ngiges Hybridhuhn benötige pro Kilo Eimasse knapp zwei Kilo Futter, ZweinutzungshĂŒhner brauchten das Doppelte. Ähnlich schlecht sei die Bilanz, wenn man versuche, die HĂ€hnchen zu mĂ€sten.

Weigend hĂ€lt es deshalb fĂŒr unwahrscheinlich, dass KombihĂŒhner jemals zur Grundversorgung der Bevölkerung beitragen werden. Im großen Maßstab gehalten, wĂŒrden sie den Menschen schlicht das Getreide vom Teller picken.

Außerdem ließe sich das Problem des KĂŒkenmords auch ohne KombihĂŒhner lösen, sagt der FLI-Experte. NĂ€mlich mit PrĂ€natal-Techniken, die schon vor dem SchlĂŒpfen das Geschlecht der KĂŒken bestimmten. So mĂŒssten die Eier nicht erst ausgebrĂŒtet und dann aufwendig sortiert werden. TatsĂ€chlich forschen die großen Zuchtfirmen seit Jahren mit viel Geld in dieser Richtung. Nennenswerte Erfolge gab es bei der Entwicklung bisher aber nicht. Deshalb waren ZweinutzungshĂŒhner unter engagierten Bauern schon lĂ€nger als Alternative in der Diskussion – wenn auch vorerst nur fĂŒr die Ökolandwirtschaft.

Seite 2/2:
Sein Experiment scheitert

Am Anfang lief beim Großversuch in Uelzen noch alles gut. Auf der großen Wiese vor den StĂ€llen stieg Bauck regelmĂ€ĂŸig in das Gatter »seiner Ungarinnen« und fĂŒtterte ihnen das Getreide aus einem großen Eimer mit der Hand.

Dann kam der erste RĂŒckschlag. Nach 22 Wochen Mast fielen die ungarischen HĂ€hnchen in der Blindverkostung mit einigen von der Universalhuhn-Idee begeisterten Spitzenköchen durch – zu wenig Fleisch, zu zĂ€h, zu intensiv im Geschmack. »Wer ist schon bereit«, fragt Bauck, »fĂŒr ein schlechter schmeckendes Produkt mehr zu bezahlen, nur weil es ethisch besser ist?«

Gegen Ende des vergangenen Jahres folgte dann der Schock. Die Tetra-Hennen fraßen mehr und legten weniger. Die Schalen wurden zudem dĂŒnner und poröser – und die Eier damit unverkĂ€uflich. Als Bauck einige Hennen schlachtete, sah er, wo das Futter geblieben war: Die Tiere waren massiv verfettet. Um wenigstens das Fleisch noch verkaufen zu können, entschloss Bauck sich, alle HĂŒhner schon Wochen vor dem eigentlichen Termin zu schlachten. Damit war sein Experiment gescheitert.

Noch sind die KombihĂŒhner nicht wirtschaftlich

Noch heute klingt Bauck zerknirscht, wenn er davon erzĂ€hlt. Am Ende habe ihn der Versuch mehrere Zehntausend Euro gekostet. Sein Idealismus hat ihm das Betriebsergebnis ruiniert. »FĂŒr einen kleinen Betrieb wie unseren ist so ein Projekt eigentlich fahrlĂ€ssig«, sagt er. Dass die Tetra-H-HĂŒhner nach ein paar Jahren weiterer Zucht wirtschaftlich zu halten wĂ€ren, glaubt er nach wie vor. Aber wer sollte dafĂŒr die Kosten ĂŒbernehmen? Sowohl beim Demeter- als auch beim Bioland-Verband heißt es lapidar, fĂŒr eigene Zuchtprojekte fehle das Geld.

Abgefunden hat Bauck sich mit seinem Scheitern nicht. Im ganzen Land hat er kleine Höfe und sogar HobbyzĂŒchter besucht, die alte HĂŒhnerrassen halten. In der NĂ€he von Hamburg entdeckte er Deutsche SperberhĂŒhner mit außergewöhnlich hohen Legeraten. Ein neuer Versuch? Zu riskant, die Sperber- hĂ€tten seine HybridhĂŒhner mit Seuchen anstecken können. ZweinutzungshĂŒhner eines hessischen Hofs erwiesen sich als zu schwer fĂŒr jene terrassenartigen Plateaus, die Bauck just fĂŒr eine besonders artgerechte Haltung in seine StĂ€lle baut.

Der eklatante Widerspruch zwischen genetisch optimierter Futterverwertung der Tiere und dem Respekt vor dem Geschöpf Huhn – er bleibt bestehen.

Dass selbst fĂŒr Ökobauern die Anforderungen der Lebensmittelproduktion und ihr ethischer Anspruch unvereinbar sein können, will Bauck aber nicht akzeptieren. Dieses Jahr plant er, mehrere Tausend BrĂŒder seiner Hybridhennen aufzuziehen; kein KĂŒken soll nach dem SchlĂŒpfen fĂŒr Eier auf seinem Hof sterben. Diesmal will Bauck auch seine Kunden einbeziehen und die Ethik-Eier drei Cent teurer vermarkten. Dann wird sich zeigen, ob den KĂ€ufern eine heile HĂŒhnerwelt genauso viel wert ist wie dem Bauern.

http://www.zeit.de/2012/11/N-Huehnerzuechtung

Re: Vegan/Tierrechts - workshop mit kindern

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Vegane Kinder
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Nicole J schrieb:
>
> Hallo Steffen,

Hallo Nicole :o)

> wo soll denn Euer Workshop stattfinden?

auf einem anarchistischen Camp, das von Menschen jeden Alters besucht/mitgestaltet wird.

> Gibt es eine Altersgrenze (oben wie unten) ?

Naja, es gibt noch kein Konzept, von daher... :o)
Wir wĂŒnschen uns, eines hinzubekommen, das von möglichst jungen Menschen mitgemacht/verstanden werden kann und fĂŒr grĂ¶ĂŸere Teilnehmer_innen spannend bleibt.

> Was wollt Ihr denn grob machen ?
> (Ne Spaßveranstaltung, Referate zum Thema Veganismus-die
> Sorgen und Plagen von veganen Familien in einem unveganen
> Umfeld, Vernetzung, ...?)

Ja. Genau das und noch mehr.
;o)

Also. Spaß machen sollte es schon. Referate: och nö.
Wir wĂŒrden halt ganz am Anfang schauen, was die Kinder schon wissen, wer bereits vegan lebt oder nicht, worauf wir Lust haben, ob wir die VokĂŒ - Leute dazu bringen uns schnibbeln, probieren, kochen und kleckern zu lassen, zusammen herausfinden, warum Zoo und Zirkus Moppelkotze sind, Fragen stellen, Fragen beantworten...

Wie gesagt. Es gibt weder ein fertiges Konzept (das darf/soll auch ein kleines StĂŒck weit so bleiben)
noch lÀsst sich sagen, wer Lust haben wird, mitzumachen.

Einen Rahmen zu schaffen, in dem vieles möglich ist, wÀre unser Anspruch.

> Was denn fĂŒr Filme, gibt es tierrechtsrelevante Filme fĂŒr
> Kiddies ?! Ist mir da was entgangen?

Ich kenne auch keine. Deswegen frage ich.

> Richtet sich der Workshop ausschließlich an die Kleinen oder
> wird sich auch mit den Großen befasst?

Siehe oben.

> Viele GrĂŒĂŸe,
> Nicole

Liebe GrĂŒĂŸe

Steffen

Re: Vegan/Tierrechts - workshop mit kindern

Autor: Nicole J
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema öffnen
Hallo Steffen,

wo soll denn Euer Workshop stattfinden?

Gibt es eine Altersgrenze (oben wie unten) ?

Was wollt Ihr denn grob machen ?
(Ne Spaßveranstaltung, Referate zum Thema Veganismus-die Sorgen und Plagen von veganen Familien in einem unveganen Umfeld, Vernetzung, ...?)

Was denn fĂŒr Filme, gibt es tierrechtsrelevante Filme fĂŒr Kiddies ?! Ist mir da was entgangen?

Richtet sich der Workshop ausschließlich an die Kleinen oder wird sich auch mit den Großen befasst?

Viele GrĂŒĂŸe,
Nicole

Vegan/Tierrechts - workshop mit kindern

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema öffnen
Hey,

ich versuche gerade mit einem weiteren menschen einen workshop vorzubereiten, der sich an kinder richten soll.
Soll fĂŒr möglichst junge menschen geeignet sein.
Das Ganze kann sich auch ĂŒber mehrere tage verteilen.

haben schon diverse nette ideen.

gibts leute, die so etwas Àhnliches schon gemacht haben?
menschen mit ideen?
Flyer, infos, filme(...) zum thema fĂŒr kleine(re) Kinder?

wir wĂŒrden uns ĂŒber tips und ideen freuen.

gerne auch direkt an

zeckenplage@riseup.net

Liebe GrĂŒĂŸe

Steffen

Re: Unvegane Medikamente!

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
mein beitrag klingt genervt. aus folgendem grund:

Zitat: (...)waere die einstellung saemtlicher medizinischer forschungsprojekte die logische konsequenz.


das ist nichts weiter als eine haarstrĂ€ubende behauptung, wobei du dir nicht mal die mĂŒhe machst, sie zu belegen.
wenn du das fĂŒr professionell und der etablierung des veganismus fĂŒr zutrĂ€glich hĂ€lst,... nun gut.

Zitat: ich berteue menschen mit magen-darm-ca im "endstadim".


das ist kein beleg dafĂŒr, dass du ahnung hast. allenfalls dafĂŒr, dass dich das thema beschĂ€ftigt.

martin hat dazu ja schon etwas geschrieben.
und die suchfunktion hÀtte dir auch weitergeholfen.

beleidigen will ich dich nicht. nehme aber in kauf, dass du dich angegriffen fĂŒhlst. denn entweder ist dir das thema wichtig -> suchfunktion
oder du willst nur "trollen".
letzteres nervt nunmal.

steffen

off topic: gibt es den "beitrag zitieren" - button nicht mehr?

Re: Unvegane Medikamente!

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
> nur des verstaendnisses wegen...

Selbstironie?

> um dem ganzen ethikdilemma zu entgehen muesste es so aussehen:
> demnach sollte eine neuentwiklung von medikamenten immer
> unterlassen werden, sofern es bereits wirksame medikamente
> zur behandlung gibt. auch wenn eine neue therapie eine
> verbesserung der lebensqualitaet oder weniger nebenwirkungen
> bedeuten wuerde.

Dakann ich mich nur Steffen anschließen: http://tierrechtsforen.de/2/5056/8753.

Achim

Christian Vagedes: veg up. die veganisierung der welt

Autor: Hannes Benne
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Christian Vagedes: veg up. die veganisierung der welt, 1. Auflage Sichtverlag, 2011 Kiel

Christian Vagedes, GrĂŒnder der sgn veganen Gesellschaft Deutschland versucht mit seinem Buch „veg up. die veganisierung der welt“ zu zeigen, dass und warum die Welt vegan wird und dass dies schon diversen Persönlichkeiten – von Naturwissenschaftler wie Charles Darwin und Leonardo da Vinci, bis hin zu Esoterikern wie Rudolf Steiner, Wilhelm Reich; und diversen weiteren – bekannt war.
Einleitend erklĂ€rt Vagedes, dass er insbesondere in der westlichen Welt eine Aufbruchstimmung in Richtung vegane Gesellschaft sehe und prognostiziert, dass die Zahl der Veganer in Deutschland noch in diesem Jahrzehnt die Millionengrenze ĂŒberschreiten werde.

Danach wendet er sich dem Kernthema seines Buches zu: den Ursachen und Motiven fĂŒr die Veganisierung der Welt.
Eine der Ursache fĂŒr eine unvegane Gesellschaft, welche in dem Buch hauptsĂ€chlich behandelt wird, ist fĂŒr Vagedes der Umstand, dass Menschen derzeit den „Kampf“ der „Liebe“ vorziehen wĂŒrden, woraus sich auch die Hauptaussage des Buches „Liebe statt Kampf“ ergibt. Als Beispiele fĂŒr den Kampf werden diverse unvegane Praktiken aufgezĂ€hlt.
Darauf folgend beschreibt er das, was er den Kafka-Effekt (im wesentlichen ein Synonym fĂŒr MitgefĂŒhl) nennt: Franz Kafka steht, nachdem er Vegetarier geworden ist, am Aquarium eines zoologischen Gartens und Ă€ußert die Bemerkung „Nun kann ich euch [die Fische] in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr.“ Dies wird als Beispiel fĂŒr den Sieg der Liebe ĂŒber den Kampf genannt.
UrsĂ€chlich dafĂŒr, dass viele Menschen kein Mitleid mit Tieren empfinden bzw. den Kafka-Effekt nicht erleben wĂŒrden, ist fĂŒr den Autor etwas, das Wilhelm Reich als die „emotionale Pest“ bezeichnet und den Menschen die Lebensenergie entziehe. Diese „emotionale Pest“ wiederum sei verantwortlich fĂŒr eine „biophysikalische Panzerung“ des Charakters. Diese Panzerung mĂŒsse immer wieder aufgebrochen werden; eine Möglichkeit zur Entpanzerung sei die von Reich entwickelte Vegetotherapie.
Notwendig fĂŒr die Überwindung des „Kampfprinzips“ sei zudem ein „in Liebe idealisiertes Denken“ welches Kampf in Liebe transformiere und dazu fĂŒhre, dass wir Tiere nicht mehr als GegenstĂ€nde, sondern als Wesen, welche wir respektieren und lieben, sehen. Was dann dazu fĂŒhre, dass man vegan wird.
Daran anknĂŒpfend wird ein Konstrukt mit der Bezeichnung „Geheimnis“ erklĂ€rt, welches man erkennen könne, wenn man die emotionale Panzerung ĂŒberwunden habe und zu konzentriertem und freiem Denken fĂ€hig sei. Dieses Geheimnis beinhalte, dass wir einen nach Rudolf Steiner definierten „höheren Menschen“ in uns wecken und damit der Liebe zum Durchbruch und zum Triumph ĂŒber das Kampfprinzip verhelfen wĂŒrden. Eine derartige herbeigefĂŒhrte Veganisierung eines Individuums sieht Vagedes als SchlĂŒssel fĂŒr die Etablierung einer veganen Gesellschaft: „erfolgt die veganisierung in diesem sinne, wird die welt veganisiert, denn: '(...) da lĂ€uterung höchst ansteckend ist, fĂŒhrt die eigene lĂ€uterung notwendigerweise zur lĂ€uterung der umgebung'Âč⁷“.[17 gandhi: eine autobiographie, seite 576](S.124)

Er stellt allerdings nicht nur die Behauptung auf, Liebe sei ein hinreichendes Kriterium um vegan zu werden (was schon fragwĂŒrdig ist), sondern geht noch weiter und bezeichnet Liebe als notwendiges Kriterium fĂŒr die Veganisierung der Welt, was offensichtlich unzutreffend ist, da es etliche Menschen gibt, die vegan leben, ohne Tiere zu lieben.


Speziesismus
Einen Gegensatz zu den Menschen, die vegan wurden, weil in ihnen die Liebe erwachte, sieht er in Menschen, die „aus einem “interesse“ heraus handel[n] – und nicht aus dem guten des guten selbst willen[...]“(S.134)
Diese Interessensteuerung nehme den Menschen die in ihnen verborgene FĂ€higkeit zur Selbsterkenntnis. Allerdings gĂ€be auch fĂŒr interessengesteuerten Menschen einen Weg zur Veganisierung, dieser wĂŒrde allerdings ĂŒber den „komplizierten Umweg“ des Speziesismus/ Antispeziesismus fĂŒhren. Vagedes erklĂ€rt anhand von Peter Singer - Zitaten das Gleichheitsprinzips und die Begriffe Speziesismus und Antispeziesismus. Singers Utilitarismus kritisiert er als lebensverachtend, weil er das Töten von Menschen und nichtmenschliche Tieren unter bestimmten Vorraussetzungen zulasse und Singer die Heiligkeit des Lebens nicht anerkenne. Daraus folgt fĂŒr Vagedes eine ablehnende Haltung gegenĂŒber dem Konzept des Antispeziesismus und der Interessensteuerung (an einigen Textstellen fragt man sich, ob er damit soetwas wie Interessenethik meint).
Weiterhin lehnt er Antispeziesismus ab, weil es eine Ideologie ist – eine Ideologie wie sein Anti-Antispeziesismus oder seine Vorstellung von einer durch Liebe erfĂŒllten veganen Welt. Eine ErklĂ€rung dafĂŒr, warum Ideologien per se schlecht seien, liefert er nicht.

Nach seinen AusfĂŒhrungen zum (Anti)Speziesismus verwundert es nicht, dass der Autor an der speziesistischen Mensch-Tier-Dichotomie festhĂ€lt, welche sich zum einen in seiner Sprache („Menschen und Tiere“) und zum anderen in einigen seiner Aussagen bzw. in Aussagen anderer Personen, welche er zitiert, widerspiegeln.
Zudem soll an der Zucht von nichtmenschlichen Tieren festgehalten werden, beispielsweise um ĂŒberzĂŒchtete „Nutztiere“ zurĂŒck zu zĂŒchten um sie in Parks zu pflegen und auszuwildern. Andere Tiere, beispielsweise Schweine sollen dagegen bestimmte Aufgaben erfĂŒllen: „schweine [...] sind dazu prĂ€destiniert, ackerböden zu lockern und saaten unterzupflĂŒgen. man kann schweinen vermutlich keine grĂ¶ĂŸere freude machen, als sie große flĂ€chen bearbeiten zu lassen.“ (S. 261)

Religion
Laut Vagedes ist die Veganisierung der Welt etwas zutiefst christliches. Belegen möchte er dies mit Zitaten, welche ĂŒberwiegend aus der Bibel und den Schriften von Rudolf Steiner stammen. Die unzĂ€hligen Stellen voller Gewalt, Speziesismus, Sexismus und Homophobie, welche so gar nicht in das Bild einer liebevollen und tierfreundlichen Bibel passen, werden dabei fast vollstĂ€ndig ignoriert.
Lediglich ein Hinweis auf den Kirchenkritiker Karlheinz Deschner findet sich: „ trotz einer mehrbĂ€ndigen bereits verfassten kriminalgeschichte des christentumsÂč können wir nicht das ganze christentum aus all diesen schwerwiegenden grĂŒnden pauschal aufgeben. man könne genau so gut das projekt der ganzen menschheit fĂŒr vollstĂ€ndig gescheitert erklĂ€ren, angesichts der schuld, die wir menschen durch unsere mörderischen handlungen als gattung auf uns geladen haben. jeder einzelne könne dann auf grund seiner fehler sein leben aufgeben.“ (S. 141/142)
Diese religiösen „Argumente“, in denen beispielsweise Christus, Franz von Assisi und weitere Personen als Veganer deklariert werden und da Vincis Abendmahl als PlĂ€doyer fĂŒr eine rein pflanzliche ErnĂ€hrung gedeutet wird, ziehen sich ĂŒber mehrere Kapitel hin.

HumanitĂ€re GrĂŒnde:
Nach den AusfĂŒhrungen ĂŒber eine liebevoll christliche Veganisierung der Welt werden die humanitĂ€re Motive fĂŒr eine vegane Lebensweise behandelt. Vagedes erklĂ€rt wie verschwenderisch der Tierproduktionssektor im Umgang mit Ressourcen ist und schreibt: „der hunger existiert nur, weil eine minderheit von menschen, nĂ€mlich die sich nichtvegan ernĂ€hrende menschheit in den wohlstandsregionen der welt, sich das (un)recht herausnimmt, nichtvegane nahrung zu konsumieren.“ (S. 228).
Die Menge der Unveganer als Minderheit zu betrachten, ist angesichts der Tatsache, dass in Europa, Amerika und Australien fast ausschließlich Nichtveganer leben und auch in Afrika und Asien – selbst wenn es dort Regionen mit sehr niedrigem Pro-Kopf-Verbrauch an Leichen gibt – die wenigsten Menschen konsequent vegan leben dĂŒrften, geht leider sehr weit an der RealitĂ€t vorbei.
Auch die Aussage, dass der Welthunger nur wegen des Konsums von tierlichen Produkten existiere, ist sehr stark vereinfacht. Unveganismus ist (neben Armut, Verteilungsproblemen, usw.) ein Faktor, der sich negativ auf die weltweite ErnÀhrungssicherheit auswirkt, allerdings ist Veganismus mMn kein hinreichendes Kriterium um den Welthunger zu beseitigen.
In der Forderung nach einer bioveganen Landwirtschaft ist Vagedes besonders eine Ablehnung von Gentechnik wichtig, in welcher er große Gefahren sieht: „[Gentechnik] gefĂ€hrdet die biosphĂ€re und damit das leben auf der erde im ganzen vermutlich mehr als alle seit menschengedenken bestehenden gefahren, vielleicht mit ausnahme von gleichzeitig auf auf allen erdteilen gezĂŒndete atombomben.“ (S.233)

Ökologie, Ökonomie und Gesundheit
Abschließen werden kurz drei sekundĂ€re Argumente fĂŒr eine vegane Lebensweise beschrieben: Ökologie (wobei Vagedes den Begriff als kaltherzig kritisiert und ihm missfĂ€llt, dass er von einem Eugeniker eingefĂŒhrt worden sei), Ökonomie und Gesundheit.
Besonders eine ausfĂŒhrlichere Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Aspekten wĂ€re notwendig gewesen. Im Bezug auf die Frage, ob eine vegane ErnĂ€hrung zu Mangelerscheinungen fĂŒhre, werden nur die beiden NĂ€hrstoffe Eisen und Vitamin B12 behandelt. B12 zu supplementieren, wird in „veg up“ nicht explizit empfohlen, stattdessen wird auf eine rohvegan ErnĂ€hrung verwiesen: „eine roh-vegane ernĂ€hrung versorgt den körper am besten mit vitamin b12. diese form der ernĂ€hrung ist am darmfreundlichsten und begĂŒnstigt die aufnahme und produktion von vitamin b12. dagegen ist eine sogenannte „normalkost“ mit viel gekochtem, haltbargemachten und mit zusatzstoffen angereichterte ernĂ€hrung abtrĂ€glich, da der darm verschleimt und geschĂ€digt wird, besonders, wenn dazu auch noch pharmazeutische medikamente wie antibiotika eingenommen werden.“ (S. 268)


Das Format
Das Buch ist komplett in Kleinschreibung geschrieben, was nicht sehr störend ist, die Lesbarkeit aber auch nicht gerade erhöht. Was dagegen stört, ist das Querformat, wodurch das Buch unbequem zu halten ist. Positiv finde ich Hinweis am Buch, dass darauf geachtet wurde bei der Herstellung keine unveganen Produkte wie Knochenleim zu verwenden.

Fazit
Neben den bereits erwĂ€hnten, finden sich in dem Buch zahlreiche weitere Kritikpunkte. Beispielsweise wird hĂ€ufig von „rein pflanzlicher ErnĂ€hrung“ gesprochen; Veganismus (den Begriff lehnt Vagedes – da es [so wie Idealismus, Expressionismus, Realismus...] ein -ismus ist – ab) geht natĂŒrlich ĂŒber die ErnĂ€hrung hinaus und „vegan“ ist nicht dasselbe wie „rein pflanzlich“, da Veganer bspw. auch Pilze und anorganische Stoffe wie Wasser und Salz konsumieren. Weiterhin vermisst man fĂŒr einigen Behauptungen die Angabe von Quellen. Zweifelhaft ist auch, ob die von Vagedes so deklarierten Persönlichkeiten wirklich vegan sind.

Das Buch ist geprĂ€gt von einer anthroposophisch-esoterischen Ausrichtung sowie christlicher Propaganda. FĂŒr die brauchbaren Informationen, die sich in „veg up“ finden, lohnt sich der Kauf nicht; man findet sie besser aufbereitet in anderen BĂŒchern oder im Internet.

Re: Antispe Flagge

Autor: Googler
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Steffen schrieb:
>
> > Deutschland als staatliches Gebilde oder jeds einzelne
> > Individuum?
>
> Die einzige Erwartung, die ich an staatliche Gebilde habe,
> ist deren Abschaffung.

Das war aber nicht die Frage. Ob es einem gefĂ€llt oder nicht, Staaten existieren und werden das wohl auch noch eine ganze Weile weiter tun. Das heutige Deutschland als "Rechtsnachfolger" des dritten Reiches hat selbstverstĂ€ndlich eine Verantwortung, der es sich stellen muss. Darum ging es mir. Nur sehe ich das fĂŒr Individuen eben nicht so. Niemand kann etwas fĂŒr seine Vorfahren bzw. deren Verhalten.

> > Das ist richtig, und dieses Bewusstsein hat Martin
> > sicherlich. Aber der Satz heißt "Vegetarier sind Mörder" und
> > nicht "Die Nachfahren von Vegetariern haben eine besondere
> > Verantwortung, der sie sich zu stellen haben, damit sich so
> > etwas nicht wiederholt". Auch wenn das vielleicht sein mag,
> > es ist eine andere Aussage und daher finde ich das nicht
> > direkt vergleichbar.
>
> Es ging zunÀchst um die Frage der von Martin so genannten
> "Kollektivschuld"

Kollektivschuld finde ich auch fragwĂŒrdig. NatĂŒrlich stimmt es, dass man nicht selbst zum Mörder werden muss, um schuldig zu sein. Die meisten damals waren sicher "nur" Nutznießer und MitlĂ€ufer und nicht unbedingt "aktive" TĂ€ter. Insofern passt die Analogie durchaus. Aber genauso wie es heute Menschen gibt, die das ganze nicht mitmachen und auch keine Nutznießer sein wollen, gab es damals sicher auch solche Leute. Und die trifft keine "Kollektivschuld", nur weil sie Deutsche waren und damals der Großteil der anderen schuldig geworden ist. Um bei deiner Analogie zu bleiben: bist du der Meinung, dich trifft eine "Kollektivschuld" fĂŒr Schlachthöfe? (Oder habe ich dich einfach nur falsch verstanden? Möglicherweise reden Martin, du und ich auch nur aneinander vorbei.)

Re: Antispe Flagge

Autor: Googler
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Steffen schrieb:
>
> Und natĂŒrlich sind wir als Nachfahren der TĂ€ter nicht "schuld".
> Aus dieser Tatsache ergibt sich aber eine Verantwortung, der
> wir uns zu stellen haben.

Deutschland als staatliches Gebilde oder jeds einzelne Individuum?

> Ich hÀtte ein anderes Bewusstsein erwartet von jemandem, der
> hinter der Tatsache "Vegetarier sind Mörder" steht, der also
> erkannt hat, dass man nicht selbst aktiv morden muss, um
> TĂ€ter zu werden.

Das ist richtig, und dieses Bewusstsein hat Martin sicherlich. Aber der Satz heißt "Vegetarier sind Mörder" und nicht "Die Nachfahren von Vegetariern haben eine besondere Verantwortung, der sie sich zu stellen haben, damit sich so etwas nicht wiederholt". Auch wenn das vielleicht sein mag, es ist eine andere Aussage und daher finde ich das nicht direkt vergleichbar.

Re: Antispe Flagge

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Das verstehe ich allerdings nicht. "Nachfahren von TĂ€tern"
> klingt wie Kollektivschuld bzw. Sippenhaftung und ist daher
> eine fragwĂŒrdige Formulierung.

Findest Du? Übrigens muss ich sagen, dass "Sippenhaftung" in dem Kontext eine mehr als "fragwĂŒrdige Formulierung" ist, frag mal z.B. Kinder von Kommunisten der damaligen Zeit... Oh, geht nicht,- die kamen ja in Sippenhaft und sind umgebracht worden.

Ein Offizier der US Armee hat Mitte 1944 im militĂ€risch eingeschlossenen Aachen die deutsche Bevölkerung interviewt, um fĂŒr die US Regierung die "Einstellungen und Erwartungen der Deutschen" zu erkunden:

"Seit zwei Monaten sind wir hier zugange" heißt es im Bericht, "wir haben mit vielen Menschen gesprochen, wir haben jede Menge Fragen gestellt, und wir haben keinen einzigen Nazi gefunden. Jeder ist ein Nazigegner. Alle Leute sind gegen Hitler. Sie sind schon immer gegen Hitler gewesen. Was heißt das? Es heißt, daß Hitler die Sache ganz allein, ohne Hilfe und UnterstĂŒtzung irgendeines Deutschen durchgezogen hat. Er hat den Krieg angefangen, er hat ganz Europa erobert, den grĂ¶ĂŸten Teil Russlands ĂŒberrannt, fĂŒnf Millionen Juden ermordet, sechs bis acht Millionen Polen und Russen in den Hungertod getrieben, vierhundert Konzentrationslager errichtet, die grĂ¶ĂŸte Armee Europas aufgebaut und dafĂŒr gesorgt, daß die ZĂŒge pĂŒnktlich fahren. Wer das ganz alleine schaffen will, muß schon ziemlich gut sein. Ich kenne nur zwei Menschen in der ganzen Welt, die so etwas können. Der andere ist Superman." (Paul K. Padover, LĂŒgendedektor. Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/45, MĂŒnchen 2001, S. 46)

Sein Fazit:

"Psychologisch gesehen wollen sich die Deutschen Strafe und moralischer Verantwortung entziehen, indem sie der Welt einen schuldigen prĂ€sentieren, den sie noch vor kurzer Zeit als Halbgott angehimmelt haben.(...) In dieser Neigung, sich vom auserwĂ€hlten FĂŒhrer abzuwenden(...), entdeckt man nicht den Schimmer eigenen Schuldbewusstseins, kein Bewusstsein, daß Krieg an sich verwerflich ist, daß die Deutschen einen falschen Weg eingeschlagen haben. (...) Hitler wird vorgeworfen, den Krieg verloren, und nicht, ihn begonnen zu haben." (Ebenda, S. 93 f.)

Die MittÀter schieben ihre Verantwortung ab. Machen sich letztendlich selbst zu Opfern.

Die MittÀterschaft der deutschen Bevölkerung wird nicht dadurch legitimiert, dass sie sich an damals geltendes Recht gehalten,- also juristisch legal gehandelt haben.

So ziemlich jeder deutsche Betrieb hat Zwangsarbeiter, sprich Sklaven aus den Konzentrationslagern "beschÀftigt".

"Erst wurde die Parteispitze vorgeschoben, dann die SS, schließlich die Wehrmacht. Hier gab es schon Proteste, denn die Soldaten handelten "nach Befehl" und zudem im Ausnahmezustand eines Krieges. Das beruhigte. Banken und Konzerne wurden genannt, wenn auch erst in den spĂ€ten Jahren der Bonner Republik.
Denn der Zweifel an der LegitimitĂ€t bestimmter Profite rĂŒhrt an den Grundbestand der bĂŒrgerlichen Gesellschaft. Über die Zwangsarbeiter bei Siemens oder Daimler und Ford wird berichtet. Aber was ist mit den vielen Zwangsarbeitern auf den Bauernhöfen oder in den kleineren Betrieben? Deutschland war ĂŒbersĂ€t mit Außenlagern der KZs. Und was ist mit den deutschen Arbeitern, die in den selben Betrieben arbeiteten? Wie haben sie sich verhalten?" (Betrifft: "Aktion 3" Deutsche verwerten jĂŒdische Nachbarn Dokumente zur Arisierung, Aufbau - Verlag 1998, S. 8 f.)

Mit der Massenvernichtung war so ziemlich jede BĂŒrokratische Instanz beschĂ€ftigt. Die HĂ€user, Wohnungen und BesitztĂŒmer der verschleppten JĂŒdischen Familien wurden von der Deutschen Bevölkerung billig gekauft. (sie wurden natĂŒrlich nicht den plötzlich verschleppten Opfern abgekauft -die jĂŒdischen Familien bekamen meist mitgeteilt, dass sie sich innerhalb einer Stunde zur Verschleppung bereitzustellen hĂ€tten- sondern bei der Deutschen Verwaltung erworben.)

"Die großen Arisierungsgewinnler wurden nach und nach, sehr zögerlich und noch immer nicht ausreichend bekannt.
Aber wie steht es um die nette Nachbarin von nebenan, die sich die WĂ€sche der Deportierten Juden legal ersteigerte? (...)
Die Nachbarn wussten daß die WĂ€sche aus dem Schrank der deportierten Familie stammte. Sie wußten auch daß diese Familie nicht zurĂŒckkehren wĂŒrde um Rechenschaft zu verlangen.
Alles weitere kann vernachlĂ€ssigt werden, wenn das zustĂ€ndige Finanzamt seinen Gerichtsvollzieher zum Leiter der Versteigerung ernannt hat. HierĂŒber berichten die gesperrten Akten. Nahezu jede "ausgebombte" Familie saß an einem Tisch, der aus dem Besitz ehemaliger jĂŒdischer Familien stammte oder aus Wohnungen der Juden im besetzten Europa herangeschafft worden war. Auch in diesen FĂ€llen wurde offen dokumentiert, daß es sich um "das Vermögen des Juden - der JĂŒdin" handelte, wie es in den Rechnungsvordrucken hieß. (...) (In den Akten) beschweren sich zum Beispiel die Finanzbehörden darĂŒber, daß ihr GeschĂ€ftsbetrieb wegen der vielen "Kaufliebhaber" gestört wĂŒrde." (Ebenda, S. 9 - 11)

Diese "Transaktionen" wurden, wie es die "deutsche GrĂŒndlichkeit" voraussetzt, genauestens dokumentiert, die Akten nach der Kapitulation aber zum Teil schnell vernichtet oder bis heute in den Staatsarchiven unter Verschluss gehalten.

Ein solches Dokument liest sich dann so:

" 1 Gehrock mit Weste - Erwerber: Weber, Preis: 50 RM
6 HandtĂŒcher Abel, 1,50 RM
2 StĂŒhle Reuter 4,50 RM"

Und so weiter, bis die gesamte Einrichtung der jĂŒdischen Wohnung/des Hauses verschachert war, vom Haus an sich ĂŒber den Wandschrank bis hin zur Unterhose. Alles haarklein Dokumentiert.
Alles in dem klaren Bewusstsein erworben, wem die GegenstÀnde gehör(t)en.

Und natĂŒrlich sind wir als Nachfahren der TĂ€ter nicht "schuld".
Aus dieser Tatsache ergibt sich aber eine Verantwortung, der wir uns zu stellen haben. Nur wenn wir uns ihr stellen, ist es möglich, zu verstehen, wie es zur Shoah kommen konnte, lÀsst sich verhindern, dass etwas derartiges wieder "passiert".

Ich hÀtte ein anderes Bewusstsein erwartet von jemandem, der hinter der Tatsache "Vegetarier sind Mörder" steht, der also erkannt hat, dass man nicht selbst aktiv morden muss, um TÀter zu werden.

Steffen

Re: Antispe Flagge

Autor: Banaspati
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Seh ich ganz genau so wie Steffen !
Destruktiver kann man Tierrechtsarbeit wohl kaum betreiben, denn
1. wird garantiert KEINER der Anwesenden denken "Ach, die haben ja eigentlich Recht" sondern sich zurecht fragen "Geht's eigentlich noch !?!"
2. wird garantiert KEINER der das durch die Medien mitbekommt sich denken "Mensch, da haben sie Recht, tolle Aktion !!!" (außer evtl. ein paar Tierrechtler, die aber ja ansich (davon abgesehen, dass sie sowas gut heißen) schon auf der Richtigen Seite stehen).
Im Gegenteil:
Sowas wirft den Medien wieder Futter vor die FĂŒĂŸe:
"Veganer/Tierrechtler sind kranke Fanatiker / haben rechte Gesinnung/ belĂ€stigen KZ-Überlebende/..."
Wie dadurch auch nur ein FĂŒnkchen positives entstehen könnte ist mir schleierhaft, denn es geht nicht darum die zu ĂŒberzeugen, die schon ĂŒberzeugt sind (Veganer/Tierrechtler) sondern die anderen und die kann man mit sowas nur abschrecken...

Re: DM-Balea Produkte

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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Also, Anfrage nach Baukasten.

"(...)
Die deutsche Rechtssprechung geht davon aus, dass nicht allen Verbrauchern bekannt ist, dass theoretisch jeder in der Kosmetik eingesetzte Rohstoff irgendwann einmal an irgendeinem Ort der Welt im Tierversuch getestet sein könnte. Produktaussagen wie "Ohne Tierversuche" gelten daher als IrrefĂŒhrung. Aus diesem Grund findet sich der Name dm-drogerie markt auch nicht auf den Positiven Listen der Tierschutzorganisationen.

Kosmetische Mittel unterliegen den umfangreichen und strengen Regeln der europÀischen und nationalen Kosmetikgesetzgebung.
Unsere Produkte sind nach der Kosmetikverordnung KVO entwickelt, geprĂŒft und deklariert.
Am 8. Oktober 2005 trat in Europa die neue Detergenzienverordnung in Kraft. dm-drogerie markt sowie andere Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln werden damit unter anderem verpflichtet, ĂŒber Produktinhaltsstoffe im Internet zu informieren und tragen damit der höheren Transparenz fĂŒr den Verbraucher Rechnung.
Neben der Deklaration auf der Verpackung sind im WPR Bereich die ProduktdatenblÀtter auf unserer dm-Homepage hinterlegt.

Diese Produkte von Balea und Denkmit sind fĂŒr Veganer geeignet (Änderungen vorbehalten):
Artikel
Balea DeotĂŒcher 8St
Balea DeotĂŒcher Sensitive 8St
Balea Erfri. Reinig.tĂŒcher 3in1 25St
Balea Hygiene- Reinig. TĂŒcher 10St
Balea Pflegende Lotion Pads 35St
Balea Pfleg. Reinig.tĂŒcher 3in1 25St
Balea soft+clear ReinigungstĂŒcher25St
Balea soft+clear ReinigungstĂŒcher25St
Balea Vital Creme ReinigungstĂŒcher25St
Balea Druckstellen- schutz 2St
Balea Fersenschutz 2St
Balea Schuh Pads 2St
Balea Aqua Feuchtigk.Serum 30ml
Balea Beauty Effect Eye Lift Serum 15ml
Balea Beauty Effect Lifting Kur 7x1ml
Balea Urea Augencreme 15ml
Balea Vital Aufbauende Maske50ml
Balea Blasenpflaster 8St
Balea Deo Kristall 100g
Balea Deo Kristall 100g
Balea Cellulite Algenwickel 2x50g
Balea Deospray Cashmere 200ml
Balea Deospray Cocos 200ml
Balea Deospray Dry Skin 200ml
Balea Deospray Mango 200ml
Balea Deospray Sensitive 200ml
Balea Deospray Triple Effect 200ml
Balea Fuss Fuss Deospray 200ml
Balea Fuß &Schuh Deo 100ml
Balea Fuss Schuh Deospray 200ml
Balea Haarlack ultra stark 250ml
Balea Haarspray Color Glanz 250ml
Balea Haarspray extra stark 100ml
Balea Haarspray extra stark 250ml
Balea Haarspray Flex & Glossy 250ml
Balea Haarspray Volumen 250ml
Balea Med Deo ZerstÀuber 75ml
Balea SchaumfestigerColor Glanz 250ml
Balea Schaumfestigerextra stark 250ml
Balea SchaumfestigerFlex&Glossy 250ml
Balea Schaumfestigerultra stark 250ml
Balea SchaumfestigerVolumen 250ml
Balea Soft+Care Deo-Spray Oriental 150ml
Balea Soft+Care Deo-Spray PeachyRos150ml
Balea Trend it up Hitzeschutzspr.200ml
Balea Trend it up Push-up Mousse 200ml
Balea Trend it up verlock.Mousse 250ml
Balea Trend it up VolumHaarspray 300ml
Balea Trend it up wind. Haarlack 300ml
Balea Vital Augen Roll-On 15ml
Balea Volumen PflegeMousse 150ml
Balea Enthaarungs- creme 125ml
Balea Urea Fusscreme 100ml
Balea Body Einwegrasmit 2-Klingen 5St
Balea Einwegrasierer mit 2-Klingen 5St
Balea Fantastique 5Kl.App.1St. + 1 Kl.
Balea Fantastique Klingen 4St.
Balea aktivierende Augenpflege 15ml
Balea ClearUp Stripsf.j. Hauttyp 6St
Balea Soft+Clear A-Pick. Roll-On 15ml
Balea Vital+Intensivserum 30ml
Balea Young Soft+Cl.Anti-P.Patches 36ST
Balea Frischesohlen 16St
Balea Frischesohlen large 16St
Balea Frischesohlen medium 16St
Balea Frischesohlen schwarz large 16St
Balea Frischesohlen schwarz medium 16St
Balea Frischesohlen schwarz small 16St
Balea Frischesohlen small 16St
Balea Peeling Gel norm/Misch. H. 75ml
Balea Sanfte Wasch- creme tro/sen. 150ml
Balea Aug. Ent.haar-ungsstreifen 20 Stk.
Balea Body Kalt- wachsstreifen 20Stk.
Balea Body Kaltw.- streifen Mini 20Stk.
Balea Gesichtswachs 15 ml
Balea Kalt- wachsstreifen 20Stk.
Balea Kaltw.- streifen Mini 20Stk.
Balea Arztseife sensitive 100g
Balea Creme Seife Mango+Papaya 500ml
Balea Cremeseife Mango+Papaya NF500ml
Balea Creme Seife Sensitive 500ml
Balea Cremeseife Sensitive NF 500ml
Balea Deo Compact 20ml
Balea Deo Compact Sensitive 20ml
Balea Handcreme Antitranspirant 50ml
Balea Handcreme Kamille Dose 150ml
Balea Handcreme Olive 100ml
Balea Handcreme Q10 100ml
Balea Hand Hand- lotion Cocos 100ml
Balea Körpercreme Cocos 500ml
Balea Magic Summer Bodylotion dkl.250ml
Balea Magic Summer Bodylotion hell250ml
Balea milde Seife Afrika 300ml
Balea milde Seife antibakteriell 300ml
Balea Milde Seife Kids Flower 300ml
Balea milde Seife Zitronengras 300ml
Balea Soft+C.Bodylo.Peachy Rose 400ml
Balea Vaseline Tiegel 125ml
Balea Young Dusche OrientalSecret 250ml
Balea Young Dusche Peachy Rose 250ml
Balea Aqua Marine Bodyfluid 200ml
Balea beruhigende Hautcreme 125ml
Balea Best Age Bodylotion 400ml
Balea Best Age CremeÖl Lotion 250ml
Balea Bodylotion 500ml
Balea Bodylotion Urea 400ml
Balea Cellulite Body Creme 300ml
Balea Cellulite Duschgel 200ml
Balea Cellulite Gel-Creme 200ml
Balea Cellulite Meersalz-Ölpeel.300g
Balea Dekolleté Serum 100ml
Balea Deo Roll-on Extra Stark 50ml
Balea Deo Roll-on Fresh 50ml
Balea Deo Roll-on Pure 50ml
Balea Deo Roll-on Sensitive 50ml
Balea Duschöl 250ml
Balea Föhnlotion 150ml
Balea Haarwasser Birke 500ml
Balea Haarwasser Brennnessel 500ml
Balea Handcreme Urea 100ml
Balea Hygiene- Handgel 300ml
Balea Körperbutter Cocos Schimmer 200ml
Balea KrÀuter Shampoo 500ml
Balea Med Deo Roll-on 50ml
Balea Med Duschgel 300ml
Balea Med Shampoo 300ml
Balea Med Wasch- Lotion NF 500ml
Balea Med Wasch- Lotion Spender 250ml
Balea Med WaschstĂŒck 150g
Balea Prof. AfterSunShampoo 2in1 250ml
Balea Professional After Sun Kur 20ml
Balea Professional BestAge Shampoo250ml
Balea Professional BestAge SpĂŒlung200ml
Balea Professional Sonnenschutzspr150ml
Balea Pump-Haarspray 150ml
Balea Shampoo Anti-Schuppen 300ml
Balea Shampoo Vitalizing 300ml
Balea Shampoo Volumen 300ml
Balea Soft+Care mattier. Creme 50ml
Balea SprĂŒh-SpĂŒlung Vitalizing 150ml
Balea straffende Bodylotion Q10 400ml
Balea straffende Bodymilk Q10 400ml
Balea Verwöhnbad Magnolie Van. 500ml
Balea Verwöhn Bad Saphir 500ml
Balea Vitamin Shampoo 500ml
Balea WohlfĂŒhl Bodylotion 400ml
Balea Aqua Augen- fluid 15ml
Balea Aqua Feuchtig-keitspflege 50ml
Balea Augencreme Q10+Omega 15ml
Balea Augen-Make-Up Entf. 2Phasen 100ml
Balea Augen-Make-Up Entferner 100ml
Balea Beauty Effect 24h Spezial 50ml
Balea Beauty Effect Collagenfiller 30ml
Balea Beauty Effect Tagesfluid 50ml
Balea Creme Bad Kokos Babassu 750ml
balea D&S for Kids Safari 300ml
Balea Gesichtswassernorm/M. Haut 200ml
Balea Gesichtswassertro./sen. Haut 200ml
Balea getönte Feuchtcreme bronze 50ml
Balea getönte Feuchtcreme naturell 50ml
Balea Maske Q10+ Omega 50ml
Balea Med.Ultra Sen.Gesichtswasser 200ml
Balea Med.Ultra Sen.Körperlotion 400ml
Balea Med.Ultra Sen.Nachtcreme 50ml
Balea Med.Ultra Sen.Reinigungsmilch200ml
Balea Med Ultra sens. Dusche 250ml
Balea Med Ultra sensKörperlotion 250ml
Balea Med.Ultra Sen.Tagescreme 50ml
Balea Mild. Waschgelnorm/Mischhaut 150ml
Balea Nachtcreme f.jeden Hauttyp 50ml
Balea Professional Blond Glanz Kur150ml
Balea Professional Blond Int. Kur 20ml
Balea Professional Blond Shampoo 250ml
Balea Professional Blond SpĂŒlung 200ml
Balea Professional Braun Glanz K. 150ml
Balea Professional Braun Int. Kur 20ml
Balea Professional Braun Shampoo 250ml
Balea Professional Braun SpĂŒlung 200ml
Balea Professional Glatt GlanzSp. 150ml
Balea Professional Glatt Int. Kur 20ml
Balea Professional Glatt Int.Ser. 50ml
Balea Professional Glatt Shampoo 250ml
Balea Professional Glatt SpĂŒlung 200ml
Balea Professional Locken Rel.Ser. 50ml
Balea Professional Locken Shampoo250ml
Balea Professional Locken SpĂŒlung200ml
Balea Professional Lock.Pow.spray.150ml
Balea Professional Repair Int. Kur 20ml
Balea Professional Repair SpĂŒlung 200ml
Balea Professional Rep.A.SplissSer.30ml
Balea Professional Rep. Nacht Kur 150ml
Balea Professional Rep. Shampoo 250ml
Balea Reinigungs Milch j.Hauttyp200ml
Balea Serum Q10+Omega 30ml
Balea Soft+Care 3in1 150ml
Balea Soft+Care Feuchtigk.pflege50ml
Balea Soft+Care Gesichtswasser 200ml
Balea Soft+Clear Feuchtigk.fluid100ml
Balea Soft + Clear Gesichtswasser 200ml
Balea Soft+Clear Waschgel 150ml
Balea Soft+Clear Waschpeel.2in1 150ml
Balea Sommerdusche Cape Town 300ml
Balea Sommerdusche New York 300ml
Balea Sommerdusche Paris 300ml
Balea Tagescreme norm./Mischhaut 50ml
Balea Tagescreme Q10+Omega 50ml
Balea Tagescreme trock./sens.Haut50ml
Balea Urea Nachtcreme 50ml
Balea Urea Tagescreme 50ml
Balea Vital Aktiv Tagescreme 50ml
Balea Vital Augen-u.Lippenkont.bals.15ml
Balea Vital Fluid gg.Pigmentfleck.20ml
Balea Vital Gesichtswasser 200ml
Balea Vital Plus Tagescreme 50ml
Balea Vital regener.Nachtcreme 50ml
Balea Vital Reinigungsmilch200ml
Balea WellnessDuscheLemongras 300ml
Balea WellnessDuscheWasserlilie 300ml
Balea Bikinizonen- rasierer 5 StĂŒck
Balea Mystique Apparat + 1 Klinge
Balea Mystique Klingen 6St.
Balea Anti-Age MaskeMeereskamille 2x8ml
Balea Teebaumöl Maske 2x8ml
Balea Totes Meer Maske 2x8ml
Balea Dusch-Mousse 200ml
Balea soft+clear Abdeckstift
Balea Soft+Clear Anti-Pickel Gel 15ml
Balea soft+clear Pickeltupfer 15ml
Balea Deo Roll-on Extra St. Nacht 50ml
Balea Deo Roll-on Nacht sortiert 50ml
Balea Bodyöl Lemongras 150ml
Balea Creme Peeling f.j. Hauttyp 75ml
Balea Deo Creme Sensitive 50ml
Balea Deostick Dry Skin 50ml
Balea Deostick Sensitive 50ml
Balea Forming Cream 150ml
Balea Forming Water 150ml
Balea Fuss Fresh Bade-Salz 40g
Balea Fuss Fresh Lotion 100ml
Balea Shine Gel Wax 75ml
Balea Styling Gel 150ml
Balea Trend it up Lockenkiller 150ml
Balea Trend it up Xtreme Styler 100ml
Balea Wet Gel 150ml
Balea Fuss Bein Eisgel 100ml
Balea Fuss Bimsschwamm 1St
Balea Fuss Doppelfussfeile 1St
Balea Fuss Fuss Peeling 100ml
Balea Fuss Fuss Vitalbad 450g
Balea Fuss Hornhautfeile 1St
Balea Fusspuder 100g
Balea Hornhautraspel 1St
Balea Schwefel Bimsschwamm 1St
Balea A.Make-up Entf Pads ölfrei 100 St.
Balea A.Make-up Entf-Pads ölhaltig 100St
Balea Rasiergel Aloe Vera 150ml
Balea Rasiergel Cocos 150 ml
Balea Rasiergel Melone 150 ml
Balea Rasierschaum 150ml
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Denkmit Maschinen- Pfleger 250ml
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Wietere Angaben zu der genauen Zusammensetzung einzelner Produkte fallen unter das Rezepturgeheimnis. Daher können wir hierzu keine Stellungnahme abgeben. Wir bitten hierfĂŒr um Ihr VerstĂ€ndnis.

Weitere Informationen zu unseren Produkten und Services erhalten Sie in Ihrem dm-Markt und auf www.dm-drogeriemarkt.de.(...)"

Steffen

Re: DM-Balea Produkte

Autor: KrĂŒmel
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema öffnen
Steffen schrieb:

> Das stimmt nicht. Alle Balea - Duschgels, die ich bisher
> gesehen habe, enthalten LAC - POWDER, also Milchpulver.

Welche genau sind denn das? Habe eben einige Zutatenlisten von Balea Duschgels durchgeschaut, aber bei keinem Milchpulver gefunden.

Re: aktuelle und kĂŒnftige Auswirkung

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen

> > Verstehe ich auch nicht: Wie kann man etwas Unveganes
> > unabsichtlich nachfragen?
>
> Indem man von etwas potenziell Veganem nicht weiß, dass es
> unvegan ist und es kauft.

Jetzt verstehe ich den Satz zumindest. Aber aus dem, was du schreibst, ist das beim besten Willen nicht abzuleiten, denn "unbeabsichtiges Nachfragen" kann es (semantisch/logisch) nicht geben. Genauso wenig wie durch PAs "weniger Dinge .. nachgefragt werden" können. Um so mehr PAs man macht, um so mehr Dinge mĂŒssen es sein.

> Vielleicht wird eine Mehrheit der Denkenden die Auswirkungen
> ebenso einschĂ€tzen und dies begrĂŒnden können. FĂŒr mich
> persönlich ist diese Überlegung jedoch gar nicht
> entscheidend.
> Denn, wie ich bereits erlÀuterte, halte ich die
> Ausbeutung eines einzigen Tieres nicht fĂŒr weniger schlimm
> als die gleichsame Ausbeutung von beliebig vielen mehreren
> Tieren.

Damit stehst du allerdings (auch gesamtgesellschaftlich) ziemlich alleine da. Fast jeder sonst wĂŒrde bei der (tatsĂ€chlichen, nicht vermeintlichen) Alternative, entweder eine kleinere oder eine grĂ¶ĂŸere Gruppe zu retten (auch wenn sie nur fiktiv ist), fĂŒr die grĂ¶ĂŸere entscheiden.

> Vermutlich siehst du das anders. Über diese
> unterschiedlichen, persönlichen Ansichten lÀsst es sich
> jedoch schlecht oder gar nicht streiten / diskutieren.

Doch, vortrefflich. Das dĂŒrfte die Diskussion sein, wieviel Utilitarismus man in der Ethik fĂŒr akzeptabel/angebracht hĂ€lt. Ich bin zwar auf der Seite des Ansatzes der Individualrechte und damit gegen reinen Utilitarismus, aber trotzdem wĂŒrde ich (wie auch andere Rechtevertreter) in Situationen, in denen man zur AbwĂ€gung gezwungen ist, die Alternative des geringeren Schadens wĂ€hlen. Die Menschen, die deine Extremposition teilen, dĂŒrfen wenige sein.

> > > FĂŒr die Tierrechtsbewegung kann es keine
> > > Teilerfolge
geben.
> >
> > Doch, [...]
>
> Hier gilt das Gleiche.

Nein, hier gilt es noch weniger. Denn das ist keine philosophische Frage, sondern eine soziologische und hier kann man definitivere Aussagen treffen. Jeder, der halbwegs realistisch ist, weiß, dass gesellschaftliche VerĂ€nderungen Zeit brauchen. D.h. selbst fĂŒr dein VerstĂ€ndnis von Tierrechten muss es realistischerweise Teilerfolge geben.

> > > Der einzige Erflog kann meiner Ansicht nach die vegane
> > > Gesellschaft sein, denn (Tier-)Rechte können entweder
> > > geachtet oder missachtet werden. Zwischenstufen gibt es
> weder
> > > fĂŒr den Einzelnen noch universal.
> >
> > Da vegan auch in Zukunft die Vermeidung des Vermeidbaren
> > bedeuten wird, sehe ich nicht, wieso dieses Prinzip auf den
> > Einzelnen angewandt, nicht als Teilerfolg/Schritt in die
> > richtige Richtung bewertet werden sollte.
>
> Wieder das Gleiche ...

Nein (s.o.).

> > Jedes Tier, das wegen des NachfragerĂŒckgangs in Zukunft erst
> > gar nicht geboren werden wird, "hat" etwas davon.
>
> Wie Rudolf Carnap so schön schrieb:
>
Zitat: Caesar ist eine Primzahl.

>
> Beide Wortreihen stellen ScheinsĂ€tze dar, ĂŒber die sich somit
> nicht weiter reden lÀsst. Ihr Unterschied: Die Eigenschaft,
> eine Primzahl zu sein, existiert, sie kann Zahlen, jedoch
> nicht Personen, zu- oder abgesprochen werden. Die
> Eigenschaft, nicht geboren zu werden oder nicht geboren
> worden zu sein, gibt es - abgesehen von Totgeburten -
> hingegen nicht.

Abgesehen davon, dass es hier nicht um Eigenschaften geht, mag das richtig sein, ist aber nur eine Frage der Formulierung (und damit eher marginal). Richtigerweise bedeutet die praktische Umsetzung der Tierrechte natĂŒrlich, "dass keine Tiere mehr nachgezĂŒchtet werden" (wie es einige Tierrechtler auch formulieren). Aber in der Alltagsrhetorik ist das meist nicht griffig genug. Solange andere Formulierungen richtig verstanden werden - und das ist bis auf den Rechtfertigungsversuch "Wo sollen all die Tiere hin?" auch der Fall -, ist es es wie gesagt marginal.

> > > Mir waren die genannten Folgen der Produktanfragepraxis
> > > bewusst. Hast du nun verstanden, weshalb ich sie (immer
> noch)
> > > nicht als (Teil-)Erfolg ansehe?
> >
> > Ja, weil sie den jetzt gerade lebenden Tieren nicht hilft.
>
> Hatte gar nicht mal damit gerechnet, dass du das so sÀhest
> und wundere mich nun noch mehr ĂŒber deine Position.

Nein, das ist mein VerstĂ€ndnis deiner Position, nicht meiner. Entweder wunderst du dich ĂŒber deine eigene Position oder ich habe sie falsch verstanden und wiedergegeben (wenn ja: was habe ich daran falsch verstanden?).

> > Aber das ist kein sinnvoller Anspruch. Wieso protestieren
> > Umweltgruppen, wenn sich eine Ölkatastrophe ereignet hat,
> > obwohl das den dann bereits betroffenen Tieren und Gebieten
> > nicht mehr (viel) hilft? NatĂŒrlich, weil sie Einfluss darauf
> > nehmen wollen, dass das in Zukunft gar nicht mehr geschieht.
>
> Ohne Zukunftsdenken gÀbe es keine Ethik ...

Ja, und du weißt schon, dass das gegen deine Position spricht und nicht dafĂŒr (zwei Punkte weiter oben spricht du dagegen, ZukĂŒnftiges in die Ethik einzubeziehen)?

> 1.) Ich vergewissere mich stets durch Produktanfragen oder
> Recherchen ĂŒber alle vegan-relevanten Eigenschaften meiner
> KonsumgĂŒter.
>
> 2.) FĂŒr mich kommt alles infrage, was sich durch aufgeklĂ€rte
> Betrachtung als potenziell vegan zeigt.

Das Problem ist nur, dass Vertreter der zweiten Position ihre KonsumgĂŒter sehr einschrĂ€nken mĂŒssten. NĂ€mlich auf alle, die ohne Zutatenliste auskommen (von Pseudolisten wie auf Erbsendosen ("Zutaten: Erbsen, Wasser") abgesehen). Denn sobald etwas stĂ€rker verarbeitet ist, dass es eine Zutatenliste braucht, ist sie automatisch unbrauchbar, da es eine Vielzahl an potenziell unveganen Zutaten gibt, die nicht deklariert werden mĂŒssen.

In der RealitĂ€t ist es jedoch umgekehrt: Die, die PAs fĂŒr zu großen Aufwand halten, sind v.a. die Mode- und Freizeit-Veganer (also, selbst wenn man die ErnĂ€hrung außen vorlĂ€sst, Pseudo-Veganer) und die sind eher die letzten, die sich nur von unverarbeiteten Grundnahrungsmitteln, fĂŒr die keine PAs notwendig sind, ernĂ€hren (wollen).

Theoretisch und praktisch ist deine zweite Alternative daher recht bedeutungslos.

Re: aktuelle und kĂŒnftige Auswirkung

Autor: Edeltraut
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
martin schrieb:
>
>
> Du meinst also: "Wozu fĂŒhrt es, wenn durch eine PA-Praxis
> weniger Dinge, die unvegan sind, nachgefragt werden, was
> unbeabsichtigt geschieht?" - Verstehe ich immer noch nicht.

Siehe unten.

> > Wenn ein Veganer etwas kauft, was er fĂŒr potenziell vegan
> > hÀlt, was jedoch nicht vegan ist, dann hat er
> > unbeabsichtigt etwas Unveganes nachgefragt, auch wenn
> > er absichtlich das Produkt gekauft hat.
>
> Verstehe ich auch nicht: Wie kann man etwas Unveganes
> unabsichtlich nachfragen?

Indem man von etwas potenziell Veganem nicht weiß, dass es unvegan ist und es kauft.

> Dennoch verringert dieser (und der zukĂŒnftige) Nicht-Konsum
> die Nachfrage und mit sinkender Nachfrage sinkt letztlich
> auch die Anzahl der ausgebeuteten Tiere.

Vielleicht wird eine Mehrheit der Denkenden die Auswirkungen ebenso einschĂ€tzen und dies begrĂŒnden können. FĂŒr mich persönlich ist diese Überlegung jedoch gar nicht entscheidend. Denn, wie ich bereits erlĂ€uterte, halte ich die Ausbeutung eines einzigen Tieres nicht fĂŒr weniger schlimm als die gleichsame Ausbeutung von beliebig vielen mehreren Tieren.

Vermutlich siehst du das anders. Über diese unterschiedlichen, persönlichen Ansichten lĂ€sst es sich jedoch schlecht oder gar nicht streiten / diskutieren.

> > Meine
> > These dazu:
> >
> > FĂŒr die Tierrechtsbewegung kann es keine
> > Teilerfolge
geben.
>
> Doch, [...]

Hier gilt das Gleiche.

> > Der einzige Erflog kann meiner Ansicht nach die vegane
> > Gesellschaft sein, denn (Tier-)Rechte können entweder
> > geachtet oder missachtet werden. Zwischenstufen gibt es weder
> > fĂŒr den Einzelnen noch universal.
>
> Da vegan auch in Zukunft die Vermeidung des Vermeidbaren
> bedeuten wird, sehe ich nicht, wieso dieses Prinzip auf den
> Einzelnen angewandt, nicht als Teilerfolg/Schritt in die
> richtige Richtung bewertet werden sollte.

Wieder das Gleiche ...

> Jedes Tier, das wegen des NachfragerĂŒckgangs in Zukunft erst
> gar nicht geboren werden wird, "hat" etwas davon.

Wie Rudolf Carnap so schön schrieb:
Zitat: Caesar ist eine Primzahl.


Beide Wortreihen stellen ScheinsĂ€tze dar, ĂŒber die sich somit nicht weiter reden lĂ€sst. Ihr Unterschied: Die Eigenschaft, eine Primzahl zu sein, existiert, sie kann Zahlen, jedoch nicht Personen, zu- oder abgesprochen werden. Die Eigenschaft, nicht geboren zu werden oder nicht geboren worden zu sein, gibt es - abgesehen von Totgeburten - hingegen nicht.

> Das ist
> etwas metaphysisch,

Das obige Zitat stammt treffenderweise aus der Schrift "Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache" :)

Dieses spannende Thema sollte an dieser Stelle aber nicht vertieft werden, schÀtze ich.

> > Mir waren die genannten Folgen der Produktanfragepraxis
> > bewusst. Hast du nun verstanden, weshalb ich sie (immer noch)
> > nicht als (Teil-)Erfolg ansehe?
>
> Ja, weil sie den jetzt gerade lebenden Tieren nicht hilft.

Hatte gar nicht mal damit gerechnet, dass du das so sĂ€hest und wundere mich nun noch mehr ĂŒber deine Position.

> Aber das ist kein sinnvoller Anspruch. Wieso protestieren
> Umweltgruppen, wenn sich eine Ölkatastrophe ereignet hat,
> obwohl das den dann bereits betroffenen Tieren und Gebieten
> nicht mehr (viel) hilft? NatĂŒrlich, weil sie Einfluss darauf
> nehmen wollen, dass das in Zukunft gar nicht mehr geschieht.

Ohne Zukunftsdenken gÀbe es keine Ethik ...

> > Allgemeine Bemerkung:
> > Mir scheint, dass in Bezug auf das Hauptthema dieses Threads
> > mindestens zwei Ansichten vertretbar seien.
>
> Welche sind das?

1.) Ich vergewissere mich stets durch Produktanfragen oder Recherchen ĂŒber alle vegan-relevanten Eigenschaften meiner KonsumgĂŒter.

2.) FĂŒr mich kommt alles infrage, was sich durch aufgeklĂ€rte Betrachtung als potenziell vegan zeigt.

Die ÜbergĂ€nge zwischen diesen Positionen sind fließend und eventuell mit weiteren Ansichten fĂŒllbar.

An alle: Schlaft gut!

Re: Diskussion der Produktanfragepraxis

Autor: Edeltraut
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Danke fĂŒr die Antwort!

Steffen schrieb:
>
> Und, wie organisieren wir die ganzen Therapien, um die Leute,
> die ihren Lebensunterhalt damit verdient haben, zum Beispiel
> Bolzen in die Stirne anderer zu jagen und sie dann zu
> verstĂŒmmeln, einigermaßen "gesellschaftsfĂ€hig" zu machen...

Wir sollten alle sofort eine psychologische Ausbildung beginnen und jeden Neuveganer auch dazu auffordern! *zwinker*

> Ansonsten ist es Grundvoraussetzung, dass die Menschen
> erstmal ernsthaft zur Kenntnis nehmen, in welchem Ausmaß
> andere ausgebeutet, ihre Rechte ignoriert werden, [...]

In Bezug auf Nichtveganer hast du in meinen Augen (nur) fast recht. Viele finden es nĂ€mlich unvorstellbar, dass Tierrechte ĂŒberhaupt existieren könnten. Mein Beitrag richtet sich jedoch an Veganer.

> Was ich meine ist: ich bin nicht der Meinung, dass es da
> wirklich unterschiedliche Antworten geben kann.

Warum du dieser Meinung bist, ist mir nicht klar geworden. Vielleicht liegt zwischen uns ein MissverstÀndnis vor.


> Ja, aber demnach gibt es ja quasi nix, was unter "vegan"
> eingeordnet werden kann, abgesehen von (selbst angebautem)
> GemĂŒse und Obst.

Richtig erkannt. Unter anderem war es mir tatsÀchlich wichtig, dieses herauszustellen.

> > B) Welches Produkt der Art T sollte nachgefragt werden, wenn
> > es die drei Produkte T1, T2 und T3 gibt, die ohne Recherche
> > alle als potenziell unvegan zu betrachten sind, wenn PAn zu
> > folgenden Zuordnungen gefĂŒhrt haben: T1 → Kat. 3 und T2
> > → Kat. 2 und T3 → Kat. 1 ?
> > T3 scheint fĂŒr manche vielleicht nicht infrage zu kommen.
>
> "scheint fĂŒr manche..."? Wir reden doch gerade nur ĂŒber
> Veganer_innen, oder? Da sollte doch ein Produkt nach "T3" gar
> nicht infrage kommen...
>
> > NĂ€here Betrachtung: T1 könnte ‚trotzdem’ unvegan, T2 könnte
> > ‚trotzdem’ vegan sein. Möglich ist auch, dass alle drei
> > Produkte unvegan sind, wobei T3, zum (vermeintlich)
> > ‚geringsten’ Tierleid fĂŒhrte oder fĂŒhren wird.
>
> Angenommen, Produkte nach "!T1" und "T2" stellen sich als
> unvegan heraus, enthalten also versteckte Tierprodukte.
> Welches Produkt nach "T3" sollte das denn sein, das aus
> "weniger schlimmen" AusbeutungsverhÀltnissen stammt?

Vielleicht liegt auch hier ein MissverstÀndnis vor, dass sich klÀren wird.

> > Wozu fĂŒhrt es, wenn durch eine Produktanfragepraxis weniger
> > unvegane Dinge unbeabsichtigt nachgefragt werden? Im
> > (vermeintlich) besten Fall zu weniger ausgenutzten oder
> > ermordeten Tieren. Ich denke jedoch, dass ein Mord durch
> > einen TĂ€ter nicht weniger schlimm ist als ein Mord durch
> > hundert TĂ€ter, jener wiederum nicht weniger schlimm ist als
> > eine Billionen Morde durch eine Millionen TĂ€ter.
>
> Den Absatz verstehe ich nicht.

Da der Absatz eine zentrale Bedeutung fĂŒr meine Hauptthese hat, möchte ich versuchen, ihn verstĂ€ndlicher zu machen.

Ich wĂŒnsche mir nicht, dass in einem Supermarktregal statt dreihunderachtundvierzig unveganen Produkten nur noch dreihundertsiebenundvierzig oder eines stehen. Ich wĂŒnsche mir eine vegane Gesellschaft, in der es selbstverstĂ€ndlich ist, dass es gar keine unveganen Produkte gibt!

> Aber zu dieser "ein Mord durch..." - Geschichte:
>
> Das sehe ich dann doch anders. Es macht durchaus einen
> Unterschied, ob wir es mit einem oder hundert TĂ€tern zu tun
> haben, (oder erst recht einer Million) und natĂŒrlich, ob es
> ein oder eine Billion Opfer ist/sind. Aber vielleicht habe
> ich das auch nur falsch verstanden.

Ich schÀtze, dass wir zu diesem Punkt tatsÀchlich unterschiedliche Ansichten vertreten, was ich keineswegs schlimm finde.

> Was soll denn "Boykottveganismus sein?

Platt formuliert: das Vorgehen eines Veganers, ausschließlich Produkte nachzufragen, zu denen ihm das Ergebnis einer Produktanfrage bekannt ist, welche zur Einstufung in die Kategorie "bedingt vegan" fĂŒhrte.

> Neben den ethischen Aspekten, die den Aufwand einer
> umfassenden Recherche in jedem Fall "zumutbar" machen, gibt
> es ja noch den Aspekt der GlaubwĂŒrdigkeit, die effektive
> Tierrechts(öffentlichkeits)Arbeit erst möglich macht.
>
> "Gutes" Beispiel ist PeTA.

Eine Diskussion ĂŒber PeTA kann hier freilich unterbleiben, da wir beide uns einem Forum von und fĂŒr Tierrechtler(n) bewegen. Die Analogie zwischen PeTA und dem von mir beschriebenen 'Non-PA-Veganismus', die du scheinbar herzustellen versuchst - sehe ich das richtig? - hinkt. Der große Unterschied ist, dass ich gegen politische Tierschutzarbeit bin.

Teilzeitvegane Mörder

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
BĂ€renhunger schrieb:
>
> > Vielleicht liest Du noch ein bisschen mehr mit, bevor Du
> Unfug schreibst.

Steffen, pass auf mit solchen Formulierungen - er hat sich dran gehalten. Korrekt hĂ€tte es lauten mĂŒssen: "... statt Unfug zu schreiben".

> "Es muß endlich Schluß sein mit der falschen Dichotomie, der
> Zweiteilung, bei der die Nichtvegetarier auf der einen und
> die Vegetarier. [...] Daher ist es nicht nur gerechtfertigt,
> sondern zwingend notwendig, mit aller Deutlichkeit, klar,
> schonungslos, drastisch und ohne Euphemismen darauf
> hinzuweisen."
>
> Habe ich das gelesen oder nur erfunden? Zu finden auf den

Hier steht sicher auch irgendwo, dass es in Frankreich eine Stadt namens Paris gibt.

Warum Antiveganer aus schlichter Faktennennung "ihre Qellen ziehen" (oder was auch immer Du da an Unfug zusammengefaselt hast) sollen, versteht wohl keiner, der auch nur halbwegs klar denken kann.

> Seiten dieses Forums. In der Rubrik "Artikel". Was mich daran
> stört, ist jener ethische Rigorismus, der keine

Sprich, es stört Dich, dass wir ob Deines Unveganismus nicht in Begeisterung ausbrechen wollen und etwas dagegen haben, dass Du Dich verlogen "vegan" nennst.

> Ja, das habe ich. Und ich teile die Ansichten ĂŒber
> Tierrechte. Aber: ich habe mich auch intensiv mit

Schon wieder gelogen.

> menschlichen Verhaltensweisen beschĂ€ftigt und weiß, wie
> schwer es einerseits ist, tief sitzende Verhaltensweisen von
> heute auf morgen ĂŒber Bord zu werfen und andererseits, wie

Nur, wenn einem das stÀndig von solchen Klötzenambein wie Dir eingeredet wird.

Jeder kann vegan werden. Sofort.

> ablehnend Menschen reagieren können, wenn man ihnen
> aggressive VorwĂŒrfe macht. Das halte ich fĂŒr absolut
> kontraporoduktiv. Im Gegensatz zu euch vermag ich nÀmlich die
> gesellschaftlichen KrÀfteverhÀltnisse realistisch
> einzuschÀtzen, und um das Tierleid zu reduzieren, bedarf es
> zahlreicher BĂŒndnispartner. Punkt.

Und Du bist ein verlogener Heuchler. Punkt.

> > Das ist jetzt echt keine Überraschung.
> Attila, der patriotische, stolze Deutsche, dem wirkliche
> Veganer_innen zu fanatisch sind, weil sie doch tatsÀchlich
> keinen Honig konsumieren...
>
>
> Immerhin könnte es Attila Hildmann gelingen, mit seiner
> Kochshow und seinen Rezepten mehr Menschen fĂŒr den Veganismus
> (und sei es nur Teilzeitveganismus!) zu gewinnen, als ihr mit
> eurer Strategie abgeschreckt habt. Nur dank Leuten wie

SelbstverstÀndlich: Da sicher einige Leute durch Hildmanns Machenschaften "Teilzeitveganer" werden (sprich: Mörder bleiben), t>0, die Zahl derjenigen, die wir aber vom Veganismus "abgeschreckt" haben, offensichtlich a=0 ist (wer nicht ethisch minderbemittelt ist, wird nach Kenntnis der Fakten, egal wie vorgebracht, vegan), gilt t>a ...

Dumm nur, dass das gleich sowohl fĂŒr Dein Unveganismus-Idol Hildmann als auch fĂŒr McDonald's gilt - vermutlich sind mehr Menschen durch McD vegan geworden als durch Hildmann "teilzeitvegan" (was fĂŒr ein ekelhaftes Wort, das Deine widerwĂ€rtige Gesinnung mehr als deutlich macht).



Achim

Re: Buttella Sonnenblumen Margarine

Autor: martin
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema öffnen
Steffen schrieb:
>
> Auf meine nochmalige Frage nach den Vitaminen kam (bisher)
> keine Antwort mehr.
>
> Eine neue Anfrage zu Vita D'or Sonnenblumenmargarine:

Da das eine andere Firma und Marke ist, sollte das besser in einen einen Thread, sonst wird das womöglich mit der von Buttella verwechselt.

Veganerdropping: Wie ein Metzger bei den Veganern

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Zitat: Wie ein Metzger bei den Veganern

Von Thorsten Keller, 05.01.10

Ob Erika Steinbach in der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ ist oder nicht, spielt kaum eine Rolle. Die Position der deutschen Berufs-Vertriebenen ist insgesamt fragwĂŒrdig - und wird von Polen zu Recht als Zumutung gesehen. [...]


Erika Steinbach, Jahrgang 1943, ist aus polnischer Sicht, der Inbegriff der hĂ€sslichen Deutschen. Seit 19 Jahren sitzt die Vertriebenen-FunktionĂ€rin fĂŒr die CDU im Deutschen Bundestag und hat dort 1991 gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze votiert - zusammen mit 22 weiteren Kollegen aus der Fraktion. Das macht sie in Polen zu einer persona non grata - verstĂ€ndlicherweise. Der jetzige Verlauf der polnischen Westgrenze ist eine Folge des Zweiten Weltkriegs, den die Wehrmacht am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen begonnen hat. Wer diese Grenze heute infrage stellt, verdreht Ursache und Wirkung. Steffen Möller sagt: "Es gibt keinen polnischen Politiker, der sich mit Frau Steinbach gemeinsam auf einem Foto zeigen wĂŒrde. Das wĂŒrde seine Karriere ruinieren."

Von Anfang an absurde Idee

Die Idee, Erika Steinbach in den Beirat der Stifung[sic!] "Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ zu entsenden, war von Anfang an absurd. Genauso gut könnte man einen Metzger bitten, ein Veganer-Treffen zu moderieren. Dass Steinbach nun ihren "Verzicht" anbietet, dĂŒrfte das deutsch-polnische VerhĂ€ltnis einstweilen entspannen, ist aber nur bei vordergrĂŒndiger Betrachtung eine gute Nachricht.

Im Gegenzug spielt der Bund der Vertriebenen (BdV) nĂ€mlich Basar und stellt weitreichende "Bedingungen". Sollten sich CDU/CSU und FDP darauf einlassen, wĂŒrden sie sich von einer reaktionĂ€ren Splittergruppe am Nasenring durch die politische Arena ziehen lassen. Dass die Unionsparteien den BdV aus wahltaktischen GrĂŒnden mit Samthandschuhen anfassen, ist ja nichts Neues.


[...] Erika Steinbach, nach polnischen Recherchen ĂŒbrigens eine "falsche Vertriebene", lamentiert auch in ihrer jĂŒngsten ErklĂ€rung ĂŒber die "Bevormundung" ihres Vereins und die mangelnde "Selbstachtung der Nation". Und schuld daran ist nur die SPD. Das wusste schon Rudi Carrell.

http://www.ksta.de/html/artikel/1262179007332.shtml (meine Hervorhebung)

die Affen und Darwin

Autor: martin
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Forum: Atheismusforum
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Interessanter Zeitungsartikel ĂŒber die Wissenschaftsgeschichte des Darwinismus und die Mensch-Affe-Frage.

Zitat: Darwin und die »Affenfrage«

Vor 150 Jahren erschien das epochemachende Buch »Die Entstehung der Arten« des bedeutendsten Naturforschers des 19. Jahrhunderts. Teil 1: Wer ist unser nÀchster (tierischer) Verwandter?

Von Volker Schurig

Mit dem Namen Charles Darwin sind in diesem Jahr gleich zwei JubilĂ€en verbunden: sein 200. Geburtstag am 12.Februar 2009 und der 150. Jahrestag der Veröffentlichung seines bahnbrechenden Buches »On the origin of species by means of natural selection, or the preservation of favoured races in the struggle for life«. »Die Entstehung der Arten«, wie der Band in der deutschen Übersetzung heißt, erschien am 24. November 1859 mit einer Auflage von zunĂ€chst nur 1500 Exemplaren. Die Lebendigkeit der bald einsetzenden Diskussionen um die biologische Evolutionstheorie zeigt sich an der Auflagenfolge: 1860 erscheint die 2., 1861 die 3., 1866 die 4., 1869 die 5. und 1872 die 6. Auflage.

Was man in all diesen Auflagen bis 1872 ĂŒberraschenderweise – jedenfalls aus heutiger Sicht – nicht findet, ist der Begriff »Evolution«. Dieses Fehlen lĂ€ĂŸt erahnen, daß die Evolutionstheorie sich seit 1859 in einem stĂ€ndigen Umbau befindet und revolutionĂ€re UmbrĂŒche erfahren hat: als Neodarwinismus durch den Zoologen August Weismann (1834–1914) und mittels einer synthetischen VerknĂŒpfung mit der Genetik durch den deutsch-amerikanischen Taxonomen Ernst Mayer (1904–2005).

Nach 1859 firmiert die heutige Evolutionstheorie zunĂ€chst unter den verschiedenen Bezeichnungen »Deszendenztheorie« (Abstammungslehre), »Mutations-/Selektionstheorie«, »Synthetische Evolutionstheorie« und fĂŒr eine kurze Zeit nach 1859 in der Öffentlichkeit als »Affentheorie«. Durch Darwins Evolutionstheorie wurde das bis 1859 herrschende Bild vom Affen radikal umgestoßen und die BegrĂŒndung der stammesgeschichtlichen Verwandtschaft mit den fĂŒnf »großen« Menschenaffenarten Orang-Utan, zwei Gorilla- und zwei Schimpansenarten immer prĂ€ziser. (Die »kleinen« Menschenaffenarten sind die Gibbons.) Der Tier-Mensch-Unterschied ist seit Darwin einer der wichtigsten Themenbereiche der Evolutionstheorie, da man seither immer wieder und immer genauer wissen will: Wie verwandt sind wir wirklich mit den Affen?

Heftiger Widerstand

Affenbilder, im wahrsten Sinne des Wortes, waren als zeichnerische Darstellung von Beginn an ein Bestandteil der seit 1859 einsetzenden Darwin-Debatten – sein Mitstreiter Alfred Wallace (1823–1913) bezeichnete diese Diskussionen 1889 als »Darwinismus« und hat so den bis heute gebrĂ€uchlichen Begriff geprĂ€gt. BerĂŒhmt wurde eine 1861 in der Zeitschrift Punch erschienene Abbildung eines Gorillas, dem ein Bild mit der Inschrift »Am I a Man and a bro­ther?« (Bin ich ein Mensch und ein Bruder?) umgehĂ€ngt war. Der Gorilla war in seinem Gesichtsausdruck und der Körperhaltung dabei so gezeichnet, daß ihn niemand zum Verwandten haben wollte oder sollte.

Darwin hat auf diese Angriffe auf seine Naturentwicklungstheorie erst ĂŒber ein Jahrzehnt spĂ€ter, 1872, in seinem Buch »The expression of the emotions in man and animals« (Ausdruck der GemĂŒtsbewegung des Menschen und bei Tieren) in subtiler Weise reagiert, indem er einen lachenden Makaken abgebildet hatte. Diese Abbildung sollte zeigen, daß unsere stammesgeschichtlichen Verwandten freundliche Tiere sind.

Darwins Tierzeichnung hat damit Ergebnisse der spĂ€ter entstandenen vergleichenden Verhaltensforschung (Ethologie) vorweggenommen, die zeigen kann, wie menschliches Ausdrucksverhalten phylogenetisch entsteht: Das ZĂ€hnezeigen ist zunĂ€chst eine Aggressions- und Verteidigungsgeste, indem das Waffenarsenal, bei Pavia­nen und Menschenaffen die starken EckzĂ€hne, demonstriert wird. Beim Menschen haben sich die EckzĂ€hne zurĂŒckgebildet, und das ZĂ€hnezeigen ist zu einer Verhaltensweise geworden, die der AnnĂ€herung und Kommunikation dienen kann. Dennoch können wir verbal und mimisch noch jemandem »die ZĂ€hne zeigen«. Wenn eine Frau ihre Lippen rot schminkt, kann darunter ethologisch eine kulturelle Verhaltensweise verstanden werden, die ein Schimpansenerbe darstellt, da Schimpansenweibchen wĂ€hrend der Brunst einen rotgefĂ€rbten Genitalbereich ausbilden, der auf MĂ€nnchen attraktiv wirkt. Die Farbe rot besitzt deshalb nicht zufĂ€llig auch im menschlichen Sexualverhalten eine besondere Bedeutung.

WĂ€hrend 1859 die Diskussion ĂŒber die GĂŒltigkeit von Darwins Annahmen ĂŒber die Entstehung der Arten ein auf die Biologie begrenzter Problembereich war, wurden die von ihr ausgelösten Wertdebatten, darunter das sich aus der Evolutionstheorie ergebende Affenbild als unser nĂ€chster Verwandter, sofort ein Thema öffentlicher Diskussionen, an denen sich jeder beteiligen konnte. WĂ€hrend zu Darwins Zeit Hunde dem Menschen im Gesichtsausdruck zwar als unĂ€hnlich, aber im Verhalten durch ihre AnhĂ€nglichkeit und Intelligenz dem Menschen nahestehend galten, waren die Menschenaffen dem Menschen im Gesichtsausdruck zwar unĂŒbersehbar Ă€hnlich, im Verhalten galten sie aber als listig, falsch und heimtĂŒckisch. Ihnen wurden also vor allem schlechte Eigenschaften zugeordnet, und in der Öffentlichkeit stießen Affen in ihrer neuen Position als nĂ€chste Verwandte zunĂ€chst auf heftigen Widerstand.

Dazu kam der theologische Affront, daß eine ErklĂ€rung der Vielfalt biologischer Arten (aus heutiger Sicht schĂ€tzungsweise zwei bis dreißig Millionen) als Schöpfungsakt nicht mehr plausibel zu begrĂŒnden war.

Eine Konsequenz der Darwinschen Evolu­tionstheorie war außerdem, daß unter den Tieren die verachteten Affen mit ihren schlechten Eigenschaften unabweisbar unsere nĂ€chsten Verwandten sind. Obwohl 1859 nur wenige Menschen einen Menschenaffen gesehen hatten, gehörte der Begriff »Affe«, seit dem 9. Jahrhundert als Wortstamm »affo« nachweisbar, in den Redewendungen wie »Affenhitze« und den Bildern »Affentempo« oder »Affentanz«, mit denen wir uns selbst karikieren, zu den verbreitetsten Tiermetaphern.

Charakteristisch fĂŒr das Affenbild nach 1859 ist, daß es nicht auf Darwins AusfĂŒhrungen in »Die Entstehung der Arten« beruht, sondern eine Erfindung der Gegner Darwins und einer interessierten Öffentlichkeit war. Es gehört zu den auffĂ€lligsten »Leerstellen« in seinem epochemachenden Buch, daß keinerlei Angaben und AusfĂŒhrungen ĂŒber die phylogenetische Verwandtschaft tierischer Primaten, die Systematik der Menschenaffen und die Abstammung des Menschen enthalten sind. Das bedeutet nicht, daß Darwin dieses zentrale Problem der Abstammungslehre ĂŒbersehen hĂ€tte. Er war vielmehr ein öffentlichen Debatten abgeneigter seriöser Wissenschaftler, der AusfĂŒhrungen ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Menschenaffen und Mensch aus nachvollziehbaren GrĂŒnden vermied. Einer davon war, daß Darwin, wie alle Biologen dieser Zeit, nur unzureichende Kenntnisse ĂŒber Verhalten, Lebensweise und Systematik der Menschenaffen hatte.

Medien bestimmen Diskussion

Die Entdeckung der Menschenaffen vor und nach Darwin ist vor allem eine Geschichte von IrrtĂŒmern, ZufĂ€llen und MißverstĂ€ndnissen. So wurde der erste 1641 nach Europa eingefĂŒhrte Menschenaffe von dem hollĂ€ndischen Anatomen Nicolaes Tulp als Orang-Utan beschrieben, war aber ein Schimpanse. Die von dem Londoner Arzt Edward Tyson 1699 vorgenommene Sezession brachte erstmals den Nachweis, daß der von Tyson als »PygmĂ€e« bezeichnete Schimpanse anatomisch in 48 Punkten dem Menschen Ă€hnlicher als tierischen Primaten ist, und der »PygmĂ€e« deshalb von ihm als Bindeglied zwischen den Affen und dem Menschen angesehen wurde.

Ein weiterer Grund Darwins, das »Affenproblem« zu meiden, war die wissenschaftliche Reputation Richard Owens (1804–1892) als fĂŒhrende KapazitĂ€t der Primatenanatomie. Owen hatte 1835 ein Schimpansenskelett mit dem eines Orang-Utans verglichen und wurde, was Darwin ahnte, nach 1859 einer der profiliertesten wissenschaftlichen Gegner Darwins mit nachvollziehbaren Argumenten. Owen bestritt zwar nicht die anatomischen Ähnlichkeiten im Skelett, die aber in einem auffĂ€lligen Kontrast zu den kulturellen und geistigen Unterschieden stehen wĂŒrden.

Das eigentliche Umwertungsproblem im Tier-Mensch-VerhĂ€ltnis und damit in der »Affenfrage« war aber die sich aus der Theorie der Artenentstehung durch natĂŒrliche Auslese ergebende Unmöglichkeit, die Genesis des Menschen als einmaligen Schöpfungsakt zu erklĂ€ren. Das war Darwin, der auch einige Semester Theologie studiert hatte, nur zu bewußt. Genau diese theologische und kulturelle Wertedebatte, die sich mit Sicherheit am Begriff des Affen festmachen wĂŒrde, wollte Darwin vermeiden, und doch wurde sie sofort zu dem Thema, in dem die christliche und politische Elite des viktorianischen Englands gegen Darwin Stellung bezog. Benjamin Disraeli (1804–1881), nach 1868 zweimal britischer Premierminister, formulierte 1864 seine Position jedenfalls deutlich: »Wir stehen vor der Frage â€șIst der Mensch Affe oder Engel?â€č Ich, Mylord, bin fĂŒr den Engel« und sprach damit vielen Darwin-Gegnern aus dem Herzen.

Die Vermeidung des »Affenproblems« in »Die Entstehung der Arten« hatte Darwin nicht geholfen, die sich aus der Evolutionstheorie ergebende enge Verwandtschaft von Menschenaffe und Mensch aus der Diskussion um die Evolutionstheorie herauszuhalten, die erwartungsgemĂ€ĂŸ weniger als rationaler Diskurs, sondern als emotionalisierte Wertedebatte gefĂŒhrt wurde. Einmal in Gang gekommen, schenkten sich beide Seiten nichts. Als der Zoologe Thomas Huxley (1825–1895), der als die »Bulldogge Darwins« in die Biologiegeschichte einging, 1860 auf einer wissenschaftlichen Tagung von Bischof Samuel Wilberforce gefragt wurde, ob er großmĂŒtterlicher- oder großvĂ€terlicherseits vom Affen abstammen wolle, antwortete Huxley, daß, wenn er die Wahl hĂ€tte zwischen einem von Natur reich bedachten einflußreichen Menschen, der wissenschaftliche Diskussionen ins LĂ€cherliche zieht, und einem Affen, er sich fĂŒr den Affen entscheiden wĂŒrde.

Seit 1859 nahmen sich Zeitschriften mit hoher Auflagenzahl und Karikaturisten in Satirezeitschriften der unerschöpflichen »Affenproblematik« an. Bekannt wurde das GemĂ€lde des Malers August AllebĂ© mit dem Titel »Zwei Orang-Utans beschauen ein Buch – Die Doktrin Darwins« –, ebenso Sketche, in denen ein Gorilla sich darĂŒber beschwert, daß er einen so hĂ€ĂŸlichen Verwandten wie den Menschen habe.

Im viktorianischen England herrschte unter den kĂŒnstlerischen, kirchlichen und politischen Eliten eine durchgĂ€ngige, aber nur teilweise witzige antidarwinistische Stimmung. In bösartigen Karikaturen wurde der Evolutionsforscher als Zirkusaffe dargestellt, der durch einen Dressurreifen springt, den ein zeitgenössischer Positivist als Vertreter der Wissenschaft hochhĂ€lt. Nichts zeigt die zentrale Stellung des »Affenproblems« in der öffentlichen Wahrnehmung und seine metaphorische Symbolik in der Darwinismus-Debatte des 19. Jahrhunderts deutlicher als das Herunterlassen eines in einen Talar gekleideten Äffchens wĂ€hrend eines Festaktes der UniversitĂ€t von Cambrigde zur Verleihung der EhrendoktorwĂŒrde an Darwin. Die weltanschauliche Debatte um Darwins Bild vom Affen, das gar nicht seines war, vollzog sich nicht als wissenschaftlicher Diskurs, sondern in Zeichnungen, Abbildungen und Symbolen.

Theologische Attacken

Die Wissenschaftsdebatte ĂŒber die Grundannahmen der Evolutionstheorie verlief dagegen mit dem Austausch rationaler und nachprĂŒfbarer Argumente sachlicher. Owen, seit 1836 Professor am Royal College of Surgeons, eröffnete 1860 mit einem unfreundlichen Artikel in der Edingburgh Review die Kontroverse mit Darwin. In den USA ĂŒbernahm der glĂ€ubige Zoologe Louis Agassiz (1807–1873), GrĂŒnder des Museums fĂŒr vergleichende Zoologie in Boston, diese Rolle. Huxley, gewissermaßen der Stellvertreter des schweigenden Darwins, publizierte 1860 das Buch »Evidence as to Man’s Place in Nature« (Zeugnisse fĂŒr die Stellung des Menschen in der Natur). Huxley vertrat neben der im allgemeinen richtigen Position, daß unter den Primaten die in der Familie Pongidae zusammengefaßten Menschenaffen die dem Menschen stammesgeschichtlich nahestehendste Tiergruppe sei, die im Detail aber falsche Position, daß unter den Menschenaffen der Gorilla dem Menschen am Ă€hnlichsten sei– eine spĂ€ter korrigierte Auffassung, die zunĂ€chst aber alle Darwinisten von Darwin bis Haeckel vertraten. Darwin begrĂŒĂŸte jedenfalls Huxleys Buch erleichtert mit dem Kommentar »Hurra! Das Affenbuch ist da – die Bilder sind großartig«. Zu den Zeitgenossen, die die Bedeutung der »Entstehung der Arten« sofort erkannten, gehörte auch Karl Marx (1818–1883), der Darwin ein Exemplar des »Kapital« schickte (siehe jW-Thema vom 12.2.2009).

Zum Zeitpunkt der Publikation von »Die Entstehung der Arten« herrschte im allgemeinen Bewußtsein ein durchgĂ€ngig niederes Bild vom Affen, das aus mehreren Quellen gespeist wurde und das rege Interesse an Darwins Buch und der Evolutionstheorie in der Öffentlichkeit erklĂ€rte. Der Tier-Mensch-Unterschied, und hier speziell das VerhĂ€ltnis von Menschenaffe und Mensch, war im Gegensatz zu der christlichen Schöpfungslehre eine empirisch ĂŒberprĂŒfbare neue Sichtweise.

In der Theologie galt der Affe als Untier. Er war durch seine schlechten Eigenschaften ein Tier des Teufels und Inkarnation des Niedrigen und Bösen. Die auffĂ€llige FĂ€higkeit, menschliche Verhaltensweisen nachzuahmen, wurde nicht als Intelligenz ausgelegt, sondern als UnfĂ€higkeit, von sich aus selbstĂ€ndig etwas zu tun, so daß der Affe zum Affen Gottes als dessen NachĂ€ffer und zu einem Symbol fĂŒr dessen Gegenspieler Satan wurde. Die Ă€ffische Eigenschaft, vieles nachzuahmen, wurde als vergeblicher Versuch erklĂ€rt, sich als Mensch zu vervollkommnen. Im abwertenden Begriff »nachĂ€ffen« hat sich diese niedrige theologisch geprĂ€gte Sichtweise, also etwas nur in unzureichender Weise nachzuahmen, was andere leisten, in der Umgangssprache erhalten. Als teuflische Kreatur wurde der Begriff »Affe« auch zu einer Allegorie von Unmoral. Der Mythos einer sexuellen ZĂŒgellosigkeit des Affen fĂŒhrte dazu, daß seit dem 15. Jahrhundert Affenweibchen zum Symbol leichtfertiger Wesen wurden und Affe und »affengeil« zum Symbol sexueller SĂŒndhaftigkeit.

In der Renaissance wurde das niedere theologische Affenbild etwas aufgehellt, erhielt heitere ZĂŒge, blieb aber insgesamt abwertend. Der Affe wurde nun zum Narren, bekam den Ruf eines fröhlichen Zechers oder galt, wie der nach ihm benannte »Lackaffe«, als eitel. Da betrunkene Menschen sich albern und unvernĂŒnftig wie ein Affe benehmen, hat sich die Redewendung »einen Affen haben« oder »sich zum Affen machen« eingebĂŒrgert. Der Affe wurde als Parodie menschlichen Tuns bei Clowns und Spaßmachern beliebt. Affen sprangen gelegentlich auf Zuschauer ĂŒber, um diese zu lausen, so daß der Ausdruck »mich laust der Affe« zu einer Metapher fĂŒr plötzliche Überraschungen wurde. Die Karriere des Affen als Spaßmacher geht auf den römischen Naturforscher Plinius zurĂŒck, der festgestellt hatte, daß Affen im Gegensatz zu Haustieren nutzlos seien und sich deshalb gefallen lassen mĂŒĂŸten, verspottet zu werden.

Darwin hatte erkannt, daß die Evolutionstheorie gegen diese geballte Ladung von Vorurteilen und Wertungen nicht angehen konnte, was nicht heißt, daß er sich mit dieser Frage nicht auseinandergesetzt hĂ€tte. 1868 entwickelte er einen Stammbaum der Primaten, publizierte ihn aber nicht; er wurde erst spĂ€ter im Nachlaß gefunden. 1871 nahm er auch zur Frage der Abstammung des Menschen öffentlich Stellung, vermied aber Details. Darwins Versuch, durch Ausklammerung der »Affenfrage« einer Diskussion ĂŒber die AbstammungsverhĂ€ltnisse innerhalb der Primatenordnung zu entgehen, erwies sich als vergeblich. Der Begriff »Affe« war prĂ€destiniert, die phylogenetische Verwandtschaft von Tier und Mensch und die phylogenetische Herkunft des Menschen in einem Fall zu debattieren, die jeder verstand und die jeden betraf.

VerÀnderung des Affenbildes

Darwins beredtes Schweigen, im Kontrast zur öffentlichen Debatte um die Reichweite der Evolutionstheorie in der »Affenfrage«, gehört zu den auffĂ€lligsten Eigenarten in der Darwinismus-Debatte – die im ĂŒbrigen keineswegs beendet ist, sondern seit der Entstehung der Ethologie (Verhaltensforschung) mit der Publikation ethologischer Bestseller ihre Fortsetzung findet. Eingeleitet wurde diese Fortsetzung mit dem Buch »The Naked Ape« (»Der nackte Affe« von Desmond Morris, 1967), in dem auf die Haarlosigkeit des Menschen als ein anatomischer Tier-Mensch-Unterschied verwiesen wird. Diesem folgt ein Buch mit dem Gegenbild »Unsere haarigen Vettern« (Frans B. M. de Waal 1983). Es geht nun aber nicht mehr um Erkenntnis oder Akzeptanz der phylogenetischen Verwandtschaft, die als selbstverstĂ€ndlich gilt, sondern um Unterhaltung, um Kommerzialisierung des Affenbildes. Titel wie »Der Affe in uns« (de Waal 2006) oder WortungetĂŒme wie »Menschentier« sollen jeden ansprechen und zum KĂ€ufer machen.

Die »Affenfrage« machte die Evolutionstheorie in der Öffentlichkeit sofort populĂ€r, konnte aber wissenschaftlich in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts noch nicht beantwortet werden. Sie wirft auch ein markantes Licht auf die Logik biologischer Erkenntnisgewinnung als eine Geschichte nicht nur des Erkenntnisfortschritts, sondern auch als eine Kette von IrrtĂŒmern und Fehlern.

Die Auffassung Darwins, daß der Gorilla der dem Menschen phylogenetisch am nĂ€chsten stehende Menschenaffe sei, war ein zeitgemĂ€ĂŸer Irrtum, der auf der Unkenntnis von Anatomie, Ökologie und Lebensweise der Flachland- und Berggorillas beruhte. 1847 erschien vom Missionar Thomas S. Savage (1804–1880) in einem Bostoner Magazin eine erste Charakterisierung eines Gorillas unter dem Titel »Beschreibung der Ă€ußeren Erscheinung und des Verhaltens des Troglodyten-Gorillas, einer neuen Spezies des Orang vom Gaboon River«. Wie gering die Kenntnisse ĂŒber Menschenaffen zu Darwins Zeiten waren, zeigt sich auch daran, daß der erste lebende Gorilla, der 1855 nach England kam und von Schaustellern vorgefĂŒhrt wurde, fĂŒr einen Schimpansen gehalten wurde. Auch in der Taxonomie wurde der Gorilla durch seine KörpergrĂ¶ĂŸe und sein bis zu 250 Kilogramm hohes Körpergewicht (in Gefangenschaft 350 Kilogramm) zunĂ€chst als »Riesenschimpanse« (Troglodytes gorilla) eingeordnet. 1861 hatte der US-amerikanische Forschungsreisende Paul du Chaillis (1835–1903) eine Beschreibung vermeintlich freilebender Gorillas verfaßt und wurde im selben Jahr von der Royal Geographical Society zu einem Vortrag nach London eingeladen. Du Chaillis bezeichnete sich als ersten Weißen, der einen Gorilla im Freiland beobachtet und auch erlegt haben will. Folgenreich wurden seine und Savages Beschreibung des Gorillaverhaltens als ein wildes, bösartiges Tier, das sehr gefĂ€hrlich sei. Er stoße bei einer Begegnung gellende Schreie aus, lege den behaarten NasenrĂŒcken in Falten und biete so ein Bild unbeschreiblicher Wildheit. Heute kann man einschĂ€tzen, daß Savage und du Chaillis wahrscheinlich nie Gorillas begegnet sind.

Das niedere theologische Bild vom Affen blieb auch nach der Entstehung der Evolutionstheorie zunÀchst erhalten und wurde durch den Gorilla als Bestie zwar sÀkularisert, blieb aber als Inbegriff einer dÀmonischen Wildheit nicht weniger wirksam.

In der kĂŒnstlerischen »King Kong«-Figur wurde das Gorillabild mit Sex und Machtphantasien aufgeladen. Auch Darwin blieb von der Gorilla-Debatte nicht unbeeinflußt und ordnete ihn 1868 in seinem unveröffentlichten Primatenstammbaum als unseren nĂ€chsten tierischen Verwandten ein, was jedoch weder fĂŒr die GĂŒltigkeit der Evolutionstheorie noch fĂŒr die Abstammungslehre entscheidend war.

Wissenschaftliche Freilanduntersuchungen an Gorillas, auch dies ein weiteres JubilĂ€um im Darwin-Jahr 2009, wurden erst seit 1959 von dem US-amerikanischen Primatologen George Schaller durchgefĂŒhrt.

In der Primatenforschung galt dann zunĂ€chst die Schimpansenart (Pan troglodytes) als nĂ€chster Verwandter. Mit den 1917 durchgefĂŒhrten berĂŒhmten Experimenten des Gestaltpsychologen Wolfgang Köhler (1878–1967) auf der Primatenstation der Preußischen Akademie der Wissenschaften auf Teneriffa, in denen es Schimpansen gelang, durch Stockeinsatz Bananen zu angeln, entstand das Bild des »intelligenten Affen«, was die phylogenetische Verwandtschaft schon angenehmer machte. Allerdings erwies sich auch dieser Verwandte taxonomisch nur als ein weiterer Irrtum.

1929 hatte der deutsche Anatom Ernst Schwartz in einem BrĂŒsseler Museum das Skelett eines »Zwergschimpansen« oder Bonobo (Pan paniscus) beschrieben und damit eine neue Menschenaffenart entdeckt, die phylogenetisch gegenwĂ€rtig als unser nĂ€chster Verwandter gilt. Eine der menschenĂ€hnlichen Verhaltensweisen des Bonobo ist die Kopulation »face to face«, so daß Sex auch bei Menschenaffen bereits von IndividualitĂ€t und EmotionalitĂ€t begleitet wird. Die taxonomischen Verschiebungen des nĂ€chsten Verwandten vom Gorilla ĂŒber den Schimpansen zum Bonobo sind keine Widerlegungen, sondern zeigen den 150jĂ€hrigen Erkenntnisprozeß in der »Affenfrage« als eine immer stabilere BestĂ€tigung der von Darwin aufgestellten evolutionstheoretischen GrundsĂ€tze und eine Zunahme ihrer ErklĂ€rungstiefe.

Lob der Arbeit

Naturwissenschaft. Vor 150 Jahren erschien Darwins epochemachendes Buch »Die Entstehung der Arten«. Teil 2 (und Schluß): Die Stellung des Menschen in der Evolutionstheorie

Von Volker Schurig

Charles Darwin hatte sich in »Die Entstehung der Arten« nicht zum VerhĂ€ltnis von Affe und Mensch geĂ€ußert, die Faktenlage war zu gering. Doch die Eliten des viktorianischen Englands folgerten aus Darwins Überlegungen richtig, daß mit den neuen Erkenntnissen der Glaube an die göttliche Schaffung des Menschen bedroht war. Die damaligen Medien ĂŒberboten sich mit Boshaftigkeiten gegenĂŒber dem Evolutionstheoretiker.

Die weltanschauliche Bedeutung der evolutionstheoretischen BegrĂŒndung einer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft zwischen Affe und Mensch kann daran abgelesen werden, daß sie zu den drei großen »KrĂ€nkungen des Menschen« gerechnet wird.

Die erste »KrĂ€nkung« betrifft das kopernikanische Weltbild, in dem nicht mehr die Erde mit dem Menschen den Mittelpunkt des Kosmos bildet, sondern die Sonne – und auch diese ist nur eine unter Millionen weiteren Sonnen. Die zweite »KrĂ€nkung« des menschlichen SelbstverstĂ€ndnisses ist der Nachweis der Existenz eines Unterbewußtseins durch die Psychoanalyse Sigmund Freuds, das dem scheinbar souverĂ€nen Ich als Regulativ zugeordnet ist und wir deshalb gelegentlich nicht Herr unserer Sinne sind. Und drittens ist es die Entstehung des Menschen aus Ă€ffischen Vorformen in einem von dem Anthropologen Gerhard Heberer – im Faschismus Rassenforscher und Mitglied der Forschungsgruppe SS-Ahnenerbe – 1958 als Tier-Mensch-Übergangsfeld (TMÜ) bezeichneten Zeitraum. Mit Darwins 1859 veröffentlichtem Buch »Die Entstehung der Arten« wurde die Menschwerdung (Hominisation) zum zentralen Thema der Evolutionsbiologie, PalĂ€oanthropologie und Primatologie und endet gegenwĂ€rtig mit dem ĂŒber DNA-Analysen nachgewiesenen Fazit: Der Schimpanse, Pan troglodytes, und der Mensch sind zu 98,4 Prozent genetisch identisch. In den Kapiteln 2 und 5 des Buches »Genesis« in der Bibel wurde dagegen Adam von Gott aus dem Lehmboden erschaffen und ihm dann Lebensatem eingehaucht sowie aus einer Rippe Eva geschaffen; beide wurden Stammeseltern aller Menschen. Die »Krone der Schöpfung« mußte seit Darwin entsprechend seiner phylogenetischen Herkunft in das Tierreich eingeordnet werden und findet sich infolgedessen in der zoologischen Hierarchisierung auf einer ĂŒberraschenden Position wieder.

Mensch im zoologischen System

Der (Jetzt-)Mensch, als biologische Art von dem schwedischen Systematiker Carl von LinnĂ© (1707–1783) als Homo sapiens (lateinisch: sapiens: weise) bezeichnet, wurde von ihm 1758 in dem »Systema naturae« mit den Menschenaffen in die Gattung »Anthropomorpha« (MenschenĂ€hnliche) und diese in die SĂ€ugetierordnung der Primaten (lateinisch: primatus, der erste Rang; ĂŒbertragen: Herrentiere) eingereiht. Die taxonomisch schmeichelhafte Bezeichnung »weise« in der Ordnung der »Herrentiere« Ă€ndert aber nichts daran, daß die biologische Art »Homo sapiens sapiens« und die Primatenordnung in der zoologischen Systematik eher »weit unten« stehen. Die »dritte KrĂ€nkung« des Menschen, in der christlichen Schöpfungslehre noch das Ebenbild Gottes, ergibt sich aus der Evolutionstheorie und Systematik nicht durch eine Ableitung seiner Vorfahren aus tierischen Primatenarten, sondern die Ordnung der »Herrentiere« wird zwischen FledermĂ€usen, Flughunden und Faultieren, also SĂ€ugetierordnungen, eingegliedert, die wohl kaum jemand zu unseren nĂ€heren Verwandten rechnen wĂŒrde.

Unser SelbstverstĂ€ndnis ist es trotz Darwin, uns weiter als höchstentwickelte biologische Art zu bezeichnen, die deshalb als »Mensch« allen Tieren gegenĂŒbergestellt wird oder wenigstens ihnen gegenĂŒber eine Sonderstellung beansprucht – die er naturwissenschaftlich aber nicht besitzt. Der Homo sapiens sapiens ist eine biologische Art wie alle anderen 200 Primatenarten auch, allerdings mit gegenwĂ€rtig 6,5 Milliarden – 2050 mit geschĂ€tzten neun Milliarden – Individuen die erfolgreichste, wĂ€hrend 70 Prozent der 200 Primatenarten aufgrund der Milliardenpopulation des Menschen vom Aussterben bedroht sind.

Eine Sonderstellung besitzt der Mensch nur auf der Verhaltensebene, die aber fĂŒr seine systematische Einordnung kein Kriterium ist. So gilt im Besitzverhalten fĂŒr die meisten Vogel- und SĂ€ugetierarten, daß Ressourcen (z. B. Nahrung) an den Ranghöheren fallen. Bei Menschenaffen wird Besitz bereits zurĂŒck- oder abgegeben sowie durch Betteln erworben. Das menschliche Besitzverhalten zeichnet sich dadurch aus, daß der Besitzanspruch in der Regel auch bei Abwesenheit des Besitzers respektiert wird. Ein anderer Tier-Mensch-Unterschied existiert im Sozialverhalten. Bei sozial organisierten Primatenarten erfolgt die Kontaktaufnahme zweier Individuen einer Art durch ritualisierte BegrĂŒĂŸungsgesten, aber nur der Mensch besitzt die FĂ€higkeit, sich auch zu verabschieden.

FĂŒr die Evolutionstheorie sind alle derartigen ethnologischen und psychologischen BegrĂŒndungen einer Sonderstellung des Menschen – die FĂ€higkeit zu Denken, Selbstbewußtsein, das Operieren mit Symbolen, Sprechen, Verschönerung des eigenen Körpers und von GegenstĂ€nden, sein Wertebewußtsein – aber bedeutungslos. Noch Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Primaten, um ihre Sonderstellung samt Mensch zu verdeutlichen, entweder an den Anfang oder das Ende des Tierreiches gestellt. 200 Jahre nach LinnĂ© setzte sich die Einsicht durch, daß Primaten keineswegs Höhepunkt, Anfang oder Ende der progressiven SĂ€ugetierevolution darstellen, sondern Raubtiere und Huftiere, so daß, pointiert formuliert, KĂŒhe evolutionsbiologisch gesehen höher, da spezialisierter als der Mensch, entwickelt sind. Grundlage der zoologischen Systematik ist nicht die psychologisch begrĂŒndete, allgegenwĂ€rtige Vorstellung einer Höherentwicklung vom Affen zum Menschen, sondern der Spezialisierungsgrad verschiedener Körpermerkmale. So besitzen FledermĂ€use, Flughunde und der Mensch gleichermaßen ursprĂŒngliche (primitive), fĂŒnfstrahlige ExtremitĂ€ten, die spezialisierteren Rinder eine zweigliedrige und Einhufer (Pferde) eine einstrahlige ExtremitĂ€t. In der Primatenevolution reprĂ€sentiert das TMÜ einen revolutionĂ€ren Funktionswechsel: die Entwicklung des aufrechten Gangs im Zeitraum von zirka zwei bis zehn Millionen Jahren aus kletternden Vorfahren als anatomische Grundlage weiterer Körperanpassungen, die ihrerseits die Grundlage der Entstehung von Bewußtseinsfunktionen in der Hominisation werden. Die empirische Basis der wissenschaftlichen Hypothesenbildung sind Funde fossiler (lateinisch: fossilis, ausgegraben, ĂŒbertragen: ausgestorben) Menschenarten.

Mensch als »dritter Schimpanse«?

Darwin hatte sich 1859 als vorsichtiger Mensch zur Frage einer Abstammung des Menschen von tierischen Primaten nicht geĂ€ußert. Erst 1871 erschien, sofort zweibĂ€ndig, »The descent of man, and selection in relation to sex« (Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl) mit der prophetischen Aussage: Licht wird auf die Entstehung des Menschen fallen. Die Kenntnis der Anatomie der Primaten und deren Systematik sowie die Kenntnis fossiler Funde von FrĂŒhmenschen war in der zweiten HĂ€lfte des 19.Jahrhunderts noch Ă€ußerst spĂ€rlich. Der Teufel liegt – auch im Erkenntnisprozeß der Menschwerdung – im Detail, da mit der Entdeckung von Fossilien unsere Vorstellungen seit 1859 nicht nur genauer wurden, sondern auch neue und schwierigere Probleme entstanden, so daß der ErklĂ€rungsbedarf stetig stieg.

Dazu kommt die Korrektur von IrrtĂŒmern. So ist der nĂ€chste Verwandte des Schimpansen nicht, wie der Begriff »Menschenaffe« und die bisherige Gattung Pongidae suggeriert, der Gorilla. Von dem Gorilla unterscheidet sich der Schimpanse zu 2,6 Prozent, die Differenz gegenĂŒber dem Menschen betrĂ€gt aber nur 1,6 Prozent, so daß Schimpanse und Mensch sich phylogenetisch und genetisch nĂ€herstehen. In der zoologischen Systematik wird deshalb gegenwĂ€rtig die Familie »Menschenaffen« (Pongidae) aufgegeben und der Mensch nicht mehr den Menschenaffen gegenĂŒbergestellt, sondern bildet mit dem Schimpansen und dem Bonobo zusammen eine phylogenetische Verwandtschaftsgruppe. Ob der Mensch dadurch zu einem »dritten Schimpansen« wird, so 2006 der US-amerikanische Anthropologe Jared Diamond, oder die Arten »Schimpanse« und »Bonobo« den Gattungsnamen »Homo« bekommen, zeigt, daß die Fortschritte der Evolutionstheorie auch nach 150 Jahren immer noch unser SelbstverstĂ€ndnis berĂŒhren.

Seit 1859 hat sich der Blick auf unsere nĂ€chsten Verwandten außerdem grundsĂ€tzlich gewandelt. Darwin konzentrierte sich auf das Finden anatomischer und phylogenetischer Hinweise fĂŒr die nahe Verwandtschaft und die Ähnlichkeit von Schimpanse und Mensch. Der modernere Blick gilt dagegen den Unterschieden zwischen Schimpanse/Bonobo und Mensch. Eine der wichtigsten Neuanpassungen fossiler Hominiden des TMÜ ist z.B. der Abstieg des Kehlkopfes in eine tiefere Position am Hals sowie Mutationen im Kehlkopfbereich, wodurch differenzierte Sprachlaute möglich wurden. Schimpansen können zwar averbale Sprachen (z.B. GebĂ€rdensprachen) lernen, mit Symbolen kombinieren und averbale Werthaltungen ausbilden, aber das Abstraktionsergebnis nur motorisch zeigen. Psychologisch gesehen können Schimpansen denken und besitzen, wie Spiegelversuche zeigen, ein Ich-Bewußtsein, aber sie können nicht sprechen.

Der erbarmungslos objektive Blick der Evolutionstheorie auf die Gruppe der Menschenaffen kommt, allen derartigen experimentell und im Freiland nachgewiesenen psychischen Leistungen zum Trotz, außerdem zu einem Ergebnis, das der populĂ€ren Vorstellung einer linearen »Höherentwicklung« vom Affen zum Menschen widerspricht: Evolutionsbiologisch sind die Menschenaffen keine besonders erfolgreiche Tiergruppe, sondern im Gegenteil, ihre Artenzahl ist seit dem MiozĂ€n vor zirka 20 Millionen Jahren mit der fossilen Gattung »Proconsul« phylogenetisch zurĂŒckgegangen, die Artenzahl der vermeintlich niederen Tieraffen dagegen gestiegen. Der Neocortex des Gorillas ist auch nicht grĂ¶ĂŸer als der eines Pavians, und im VerhĂ€ltnis zu ihrem Körpergewicht haben unter den Primaten nicht die Menschenaffen, sondern die sĂŒdamerikanischen Kapuzineraffen das grĂ¶ĂŸte Gehirngewicht.

Der »SĂŒdaffe« Australopithecus

Die Debatten um das seit 1859 gesuchte fossile »missing link« zwischen Menschenaffe und Mensch begann bereits zu Darwins Zeiten mit einem Fehlstart. 1856 hatte der Gymnasiallehrer Johann Carl Fuhlrott (1803–1877) im Neandertal bei DĂŒsseldorf ein SchĂ€deldach und ExtremitĂ€ten der heute berĂŒhmtesten fossilen Menschengruppe, des Neandertalers (Homo nenderthalensis), gefunden. Der Anatom Rudolf Virchow (1821–1902), anatomische KapazitĂ€t und fĂŒhrender Pathologe seiner Zeit, interpretierte die Fossilien aber als durch Gicht und Rachitis verformte Knochen.

Das gesuchte Übergangsglied zwischen Affe und Mensch, das vor 800000 Jahren gelebt hatte und eine GehirnkapazitĂ€t von 800 Kubikzentimetern aufweisen konnte, wurde 1891 in Trinil auf der Insel Java ausgegraben. Heute ist dieser fossile FrĂŒhmensch Homo erectus erectus (lateinisch: erectus; aufgerichtet, geradestehend) eine Artgruppe, deren Vertreter vor etwa zwei Millionen bis vor zirka 150000 Jahren lebten. Zu ihnen gehören der Pekingmensch (Homo erectus pekinensis), dem erstmals eindeutig Feuergebrauch nachgewiesen werden konnte.

In Mitteleuropa vertritt die Homo-erectus-Gruppe der Heidelbergmensch (Homo erectus heidelbergensis), der vor 500000 bis 300000 Jahren lebte. Als Ă€lteste Hominidengattung gelten aber die 1924 vom australischen PalĂ€oanthropologen Raymond Dart in Taung in SĂŒdafrika entdeckten Australopithecinen (lateinisch: australis, sĂŒdlich; lateinisch: pithecus, Affe – zusammengefaßt: SĂŒdaffe), die in dem Zeitraum von vor 4,4 Millionen bis eine Million Jahre in Afrika lebten und als Praehominae eine eigene Unterfamilie bilden. Sie sind die typischen ReprĂ€sentanten des TMÜ. GegenwĂ€rtig werden sieben bis zehn Australopithecinenarten unterschieden.

Ihre Zuordnung zur Familie der Menschenartigen (Hominidae) beruht auf mehreren anatomischen Merkmalen der Skelettfunde und des Gebisses. Ein anatomischer Tier-Mensch-Unterschied im Gebiß ist die »AffenlĂŒcke«. Bei Kieferschluß können bei Menschenaffen die dolchartig vergrĂ¶ĂŸerten EckzĂ€hne in eine weite ZahnlĂŒcke des gegenĂŒberliegenden Kieferbogens aufgenommen werden. Die »AffenlĂŒcke« ist bei Australopithecinen reduziert und beim Menschen nur als Atavismus in der Milchzahnreihe erhalten.

Innerhalb der Australopithecinen-Gruppe kam es ökologisch und anatomisch zur Aufspaltung in zwei Entwicklungslinien: einen im Körperbau robusten Typ, der als Pflanzenfresser mit zunehmender Trockenheit ausstarb, wĂ€hrend die grazileren Australopithecus-Formen Kommunikationsformen flexibler nutzten und neue Verhaltensweisen entwickelten, um andere Nahrungsquellen zu erschließen. Obwohl bisher kein zeitliches und rĂ€umliches Vorkommen von grazilen Australopithecinen und fossilen Homininae der Gattung Homo nachgewiesen werden konnte, bilden sie wahrscheinlich die phylogenetische Vorformen des Menschen.

Der Erwerb der Zweibeinigkeit

Das wichtigste anatomische Merkmal der Australopithecinen, das sie anatomisch als Vertreter der Hominidae ausweist, ist der aufrechte Gang. Die Zweibeinigkeit kann aus der Lage des Hinterhauptslochs (wo RĂŒckenmark und Gehirn zusammenkommen), dem Bau des Beckens und der Oberschenkelknochen erschlossen werden. Ebenso fand man 3,8 Millionen Jahre alte Fußspuren.

Der Erwerb der zweibeinigen Fortbewegung, unter den Primaten einzigartig, ist in der SĂ€ugetierevolution kein Spezifikum des Menschen, sondern auf evolutiv unterschiedlichem Organisationsniveau mehrmals entstanden. Bei KĂ€nguruhs, als Beuteltiere Vertreter einer primitiven SĂ€ugetiergruppe, ist die Bipedie eine hochspezialisierte Fortbewegungsweise, mit der durch SprĂŒnge hohe Hindernisse ĂŒberwunden und große Geschwindigkeiten erreicht werden. Auch der Mensch ist mit seiner bipeden Fortbewegung physiologisch und funktionell zahlreichen SĂ€ugetierarten ĂŒberlegen. Er kann ausdauernd laufen, klettern, springen und schwimmen. Entscheidend fĂŒr seinen Evolutionserfolg ist aber nicht diese universelle LokomotionsfĂ€higkeit, sondern eine Folgeanpassung, da mit der Aufrichtung der Körperachse die VorderextremitĂ€ten fĂŒr die Fortbewegung funktionslos wurden und damit frei fĂŒr eine revolutionĂ€re Neuerung: der instrumentellen Manipulation von GegenstĂ€nden.

Unter den Menschenaffenarten existieren mehrere Fortbewegungsweisen als Anpassungen an ihren spezifischen Lebensraum. WĂ€hrend Gibbon und Orang-Utan Schwinghangler sind, die sich im Baumbereich ĂŒber die VorderextremitĂ€ten zwischen den Ästen schwingend fortbewegen, sind Gorillas durch ihr Körpergewicht Stemmgreifkletterer mit Knöchelgang. ZunĂ€chst dominierte in der Forschung die Vorstellung, die Zweibeinigkeit des Menschen sei vor zirka 15 Millionen Jahren aus dem Schwinghangel-Klettern abzuleiten, heutzutage wird der Erwerb des aufrechten Gangs der FrĂŒhmenschen als ĂŒberlebenswichtige Anpassung der Fortbewegung an die terrestrische Lebensweise in baumbestandenen Savannen angesehen.

Ursache dieses folgenreichen ökologischen Wechsels des Lebensraums, der zur Aufgabe der ursprĂŒnglich baumbewohnenden Lebensweise zwang, sind KlimaĂ€nderungen, die zu einer radikalen Anpassung fĂŒhrten, um ein Aussterben zu verhindern.

Durch die im TMÜ entstandene Zweibeinigkeit kam zu einer folgenreichen Umpolung der funktionslos gewordenen VorderextremitĂ€t zu einem Greiforgan: Werkzeuggebrauch und schließlich die Arbeit wurden funktionell wichtige Tier-Mensch-Unterschiede. Schimpansen können GegenstĂ€nde instrumentell benutzen, aber sie arbeiten nicht. Im TMÜ entstand die Hand als basales Organ erster elementarer Arbeitsprozesse. FĂŒr das Ergreifen war die Opponierbarkeit des Daumens wichtig, wĂ€hrend gleichzeitig die fĂŒr Menschenaffen typische Opponierbarkeit des Großzehs verlorenging. Die Kausalkette »Zweibeinigkeit – Aufrichtung des Körpers – Gebrauch der HĂ€nde als Arbeitsorgan – GehirnvergrĂ¶ĂŸerung« ist, anatomisch betrachtet, die plausibelste Linie der Menschwerdung im TMÜ. Andere in dieser Phase entstandene Neuanpassungen (Verlust des Haarkleides, ZurĂŒckweichen des Oberkiefers, Herausbildung von Nase und Kinn als typisch menschliches Gesicht) sind weniger bedeutsam.

Gehirn, Werkzeug und Bewußtsein

Der qualitativ wichtigste Tier-Mensch-Unterschied ist die Existenz von Bewußtsein und damit der FĂ€higkeit, sich selbst als Subjekt von seiner Umwelt zu unterscheiden. Weder Zahnbildung, der Körperbau, bipede Fortbewegung noch die evolutive GehirnvergrĂ¶ĂŸerung auf durchschnittlich 1250 Kubikzentimeter liefern sichere Beweise, sondern machen die Entstehung des Bewußtseins nur plausibel. Hominidae besitzen GehirngrĂ¶ĂŸen von etwa 400 Kubikzentimetern, bei den Australopithecinen bleibt die GehirnkapazitĂ€t unter 500, und die ersten fossilen Hominiden besaßen eine GehirnkapazitĂ€t von ungefĂ€hr 650 Kubikzentimeter. Wann aber erreichten die in der biologischen Terminologie als hominid bezeichneten Menschen einen als human bezeichneten gesellschaftlich-kulturellen Status? Der sicherste Nachweis phylogenetisch erster Bewußtseinsfunktionen ist die Werkzeugherstellung – Beginn und Ursprung einer kulturellen Evolution.

Werkzeuggebrauch ist in der Evolution unabhĂ€ngig voneinander mehrmals in zahlreichen Tiergruppen entstanden. Unter den Vögel ist der Werkzeuggebrauch der sogenannten Darwin-Finken (taxonomisch sind es Ammern), die mit abgebrochenen Stacheln in Löchern stochern, um Insektenlarven aus ihren Bohrlöchern zu holen, das berĂŒhmteste Beispiel. Unter den Menschenaffen entwickelten vor allem Schimpansen verschiedene Formen des Werkzeuggebrauchs. Sie verwenden Stöckchen als Zahnstocher, zerkaute BlĂ€tter als Schwamm zum Aufsaugen von Wasser aus Löchern, Grashalme, um Termiten aus ihrem Bau zu angeln, und Steine als Hammer und Amboß zum Aufschlagen von PalmnĂŒssen. In Freilandversuchen ergreifen Schimpansen Stöcke aus ihrer Umgebung, um damit auf eine Leopardenattrappe einzuschlagen, und lernen in Laborversuchen Werkzeuggebrauch durch Nachahmung und Einsicht.

Trotzdem ist der Begriff »Werkzeug« irrefĂŒhrend, da Menschenaffen GegenstĂ€nde ihrer Umgebung lediglich instrumentell benutzen. Der Gebrauch von Objekten nur als Instrument und die Herstellung von ersten Steinwerkzeugen bei frĂŒhen Hominiden, die Bearbeitungsspuren aufweisen, bleibt ein enormer Entwicklungssprung. 1964 beschrieben die Anthropologen Louis Leakey, John Napier und Phillip Tobias einen 1,9 bis 1,6 Millionen Jahre alten fossilen Hominiden, dem erstmals Werkzeuggebrauch nachgewiesen werden konnte und der deshalb als »Homo habilis« (lateinisch: habilis, geschickt) bezeichnet wird. Die Funde aus der Oldoway-Schlucht in Kenia sind behauene Steine, Hackmeser, Schaber und SteinhĂ€mmer. Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen, wie sie bereits Friedrich Engels (1820–1895) beschrieb, ist damit das wichtigste Kriterium im TMÜ, mit dem die Existenz erster Bewußtseinsformen durch deren VergegenstĂ€ndlichung nachgewiesen werden kann. Die Ă€ltesten Steinwerkzeuge – GeröllgerĂ€te, AbschlaggerĂ€te – wurden in der Omo-Schlucht in Äthiopien gefunden und sind zwischen 2,3 und 2,6 Millionen Jahre alt.

Die Entstehung erster Werkzeugkulturen wirft aber auch Fragen auf. Wenn die Herstellung von Werkzeugen und damit erste elementare Formen von Arbeit phylogenetisch der entscheidende Durchbruch zu einem humanen Entwicklungsstatus waren, warum blieben Faustkeile dann ĂŒber zweieinhalb Millionen Jahre, also praktisch wĂ€hrend des gesamten Prozesses der Menschwerdung, nahezu unverĂ€ndert das Universalwerkzeug, obwohl gleichzeitig sich das Gehirn um 600 Kubikzentimeter auf 1250 Kubikzentimeter vergrĂ¶ĂŸerte? Erst vor zirka 10000 Jahren, mit der einsetzenden Domestikation mehrerer Wildtierarten und einer seßhaften Lebensweise, kam es zu einer Beschleunigung der kulturellen Evolution. Das Ende der Steinzeit war durch diese »neolithische Revolution« besiegelt.

Werden und Vergehen

Wenn jemand 1859 die Frage gestellt hĂ€tte, wie viele Menschenarten es gibt, wĂ€re, erstaunt ĂŒber diese scheinbar absurde Frage, die Antwort gekommen: eine Art, der Jetztmensch. 150 Jahre nach dem Erscheinen von »Die Entstehung der Arten« wird diese Frage von der PalĂ€oanthropologie differenzierter beantwortet: Es existieren acht bis zwölf verschiedene fossile (und damit ausgestorbene) Menschenarten. Darunter befindet sich der bis vor 35000 Jahren in West- und Mitteleuropa lebende Neandertaler sowie der Homo sapiens, die einzige diesen Selektionsprozeß ĂŒberlebende Menschenart. Das Aussterben des Neandertalers trotz einer GehirnkapazitĂ€t zwischen 1145 und 1795 Kubikzentimetern zeigt, daß große GehirnkapazitĂ€ten, kulturelle Traditionen und Werkzeuggebrauch allein kein absoluter Schutz im Selektionsprozeß sind. Die Evolu­tionstheorie ist deshalb auch keine neue Heilslehre, die erneut die Sonderstellung des Menschen als »Krone der Evolution« naturwissenschaftlich begrĂŒndet. Die Evolutionstheorie schreibt immer zwei Kapitel: eines ĂŒber die Entstehung neuer Arten und ein zweites ĂŒber ihr Aussterben. Diese Naturgesetzlichkeit gilt auch fĂŒr den Prozeß der Menschwerdung einschließlich der rezenten Art »Homo sapiens«, die hoffentlich weise genug ist, dies zu verstehen.

Volker Schurig lehrt im Zentrum fĂŒr Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) an der UniversitĂ€t Hamburg Wissenschaftstheorie der Biologie.

http://www.jungewelt.de/2009/11-21/048.php
http://www.jungewelt.de/2009/11-23/013.php
Unsinnig finde ich jedoch: "Der qualitativ wichtigste Tier-Mensch-Unterschied ist die Existenz von Bewußtsein und damit der FĂ€higkeit, sich selbst als Subjekt von seiner Umwelt zu unterscheiden." - Mir wĂ€re neu, daß andere Tiere (bei Affen ohnehin nicht) kein Bewußtsein aufwiesen oder keine SelbsterkenntnisfĂ€higkeit besĂ€ĂŸen, was mir die Grundlage fĂŒr Subjektbewußtsein zu sein scheint.

"gendergerechte" Sprache am (falschen) Ende

Autor: martin
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:
>
> Nein, die "alte" schreibweise war "VeganerIn", jetzt:
> "Veganer_in"
> der Unterstrich berĂŒcksichtigt jene, die weder m noch w sind
> (sein wollen...)

Nein, also das funktioniert nicht.
Solange man annimmt, daß maskulin gleich mĂ€nnlich und feminin gleich weiblich ist, was durch die entsprechenden genusmarkierten Morphemen ausgedrĂŒckt wird (der/die, sein/ihr, bei Nomen [-]/-in, bei starker Adjektivflexion -er/-e usw.), kann man sich keine Zeichen, die keine Buchstaben bzw. nicht auf der Lautebene faßbar sind, ausdenken und die einfach mit "Rest" markieren wollen (und die daneben noch gleichzeitig drei verschiedene, neue Genera bezeichnen sollen). "_" ist kein Morphem und lĂ€ĂŸt sich nicht aussprechen (wie soll das gehen? "Liebe MitbĂŒrgerinnen, MitbĂŒrger und MitbĂŒrgerunterstricher"?), abgesehen davon, daß man mir den Intersexuellen zeigen möge, der sich mit "_" angesprochen fĂŒhlt.

Es ist natĂŒrlich ein Versuch, aus der Sackgasse, in die man sich lĂ€ngst begeben hat, herauszukommen. Dieses "Unterstrich-Morphem" zeigt eine bemerkenswerte Ignoranz, weiterhin in dieselbe Richtung wie bisher gehen zu wollen, anstatt endlich einzusehen, daß es eben eine Sackgasse ist (es gibt keine Sprachökonomie, die eine völlig ĂŒberflĂŒssige FĂŒnffachmarkierung zulassen wĂŒrde) und darĂŒber hinaus völliger Unsinn (Genus ist und war nie identisch mit Sexus und wird es nie sein; ein Kind (das Kind) ist wohl kaum ungeschlechtlich, genauso wenig wie MĂ€dchen (das MĂ€dchen) es sind usw.).
Wenn sie solche Sprachbeeinflussung damit begrĂŒnden, daß die maskuline Form oft nur mit MĂ€nnern assoziiert wurde, mag das stimmen, aber die Lösung war und ist verkehrt. Sie entspricht dabei natĂŒrlich dem Denken vieler Feministen, die statt Antisexismus zu betreiben, die Spaltung fördern und getrennte RĂ€ume, Zugabteile und was weiß ich fordern. Dieser leichtere Weg, ist auch hier nicht der bessere gewesen. Wenn sie durch das Binnen-I die Maskulin-feminin-Differenzierung nicht abbauen, sondern verstĂ€rken, ist das genau diese Denkrichtung, die spĂ€testens jetzt in der Sackgasse geendet hat, da es keine (oder nicht genĂŒgend) Genera fĂŒr die drei anderen biologischen Geschlechter gibt. Man hĂ€tte besser (und sollte langsam damit anfangen) den umgekehrten Weg gehen und die Differenz konsequent abbauen sollen, d.h. die markierenden Morpheme (hauptsĂ€chlich bei Nomen) vermeiden und nur eine Grundform benutzen sollen. Statt die Grammatik, hĂ€tte man das Sprachbewußtsein Ă€ndern mĂŒssen, denn wenn es nur noch eine Form gibt (wie es eigentlich auch der Fall ist), muß diese Form als weiblich und mĂ€nnlich verstanden werden bzw. jetzt eben fĂŒr alle fĂŒnf Geschlechter.

"gendergerechte" Sprache

Autor: martin
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:
>
> > Nachdem einigen Feministen aufgefallen ist, daß es auch
> > Intersexuelle und Hermaphroditen gibt, kann man fast hoffen,
> > daß sie es langsam kapieren. Ansonsten dĂŒrften wir uns neben
> > Maskulin-Feminin-Varianten wahrscheinlich auf
> > Maskulin-Feminin-Maskulin+Feminin-Neutrum-Varianten freuen.
> >
> > "Jeder/e/re/es, der/die/dei/das seinen/ihren/sieren/seinen
> > Anmeldeschein noch nicht abgegeben ..." usw.
>
> Ist schon aufgefallen und geht ganz leicht:
>
> jede_r, der_die...

Das war ja die alte Vermischung (maskulin-feminin), die diskriminiert aber all die, die weder oder nicht nur mÀnnlich oder/noch weiblich sind (wenn man es nicht lassen kann, Genus mit Sexus gleichzusetzen).

Ullrykka / Veganwelt Rezeptdatenbank (war: Re: AG Tierrechts-Links)

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
>
> die einzige
> > > Seite, die direkt ĂŒber den link erreichbar ist, ist
> veganwelt
> > > by ullrykka.(hat das etwas zu bedeuten? veganwelt ist auch
> >
> > Bestimmt nur Zufall ;-) .
>
> Also *kein* Zufall??

Und noch (k)ein Zufall: die neue "NSantispe" hat (außer denenen auf diverse offensichtliche Nazi-"Gruppen") genau drei "Verweise":
Zitat:
Peta [Peta halt, AS]
Veganwelt Rezeptdatenbank [Ullrykka wieder, AS]
Umwelt und Aktiv [Naziseite zu "Umweiltschutz - Tierschutz - Heimatschutz", AS]

http://nsantispe.wordpress.com/verweise/

Honi soit ...

Achim

Re: Seitan zÀh?

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Steffen schrieb:
>
> Ricarda schrieb:
>
> > Du kochst den Seitan am StĂŒck und schneidest dann danach die
> > Schnitzel raus?
>
> Ja. Das klingt so, als ob das die falsche Methode ist?

Ich schneide die Sachen immer vorher zurecht, zumal ich Schnitzel und Ă€hnliches so mit den HĂ€nden viel besser in die gewĂŒnschte Form bringen kann.
Bei deinem Verfahren wÀre es wohl auch sehr schwer sowas wie z.B. Seitanrouladen hinzukriegen, oder?

Ich habe in letzter Zeit etwas mit Seitan herumprobiert und habe neben der Salami auch Frikandeln und extra Gyros Seitan gemacht.
Das Gyros war recht viel (4 Tassen Gluten) und da habe ich auch 8 grĂ¶ĂŸere Klumpen draus gemacht, damit ich es am Ende gut rausschneiden kann, aber dennoch auch gut kochen kann.
Ich habe alle Sachen an die 1 1/2 Stunden köcheln lassen.
Die Salami habe ich sogar 2 Stunden drin gelassen, damit sie auf jeden Fall gut durch ist, da ich sie ja nicht mehr weiterverarbeite.

Bei so einem riesen Brocken Seitan wĂŒrde ich das Ganze auf jeden Fall weitaus lĂ€nger köcheln lassen.

Gibt es denn sonst noch Vorteile, die du bisher entdeckt hast, wenn man den Seitan erst nach dem Kochen in die gewĂŒnschte Form schneidet?

Re: Seitan zÀh?

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Steffen schrieb:
>
> Ich habe ihn etwa 40 min. in GemĂŒsebrĂŒhe gekocht. War schon
> ein großes StĂŒck (500 g Glutenmehl - Wasser so nach GefĂŒhl,
> bis ich zufrieden mit der Konsistenz war)
Du kochst den Seitan am StĂŒck und schneidest dann danach die Schnitzel raus?

Ansonsten habe ich bei meinem Salami-Adventure eine interessante Konsistenz erreicht. Ich wĂŒrde es mit bröselig beschreiben, aber dennoch fest. Es war auf jeden Fall nicht so gummimĂ€ĂŸig, wie Seitan eben oft ist.
Ist halt die Frage, ob es an der Kochform oder den Zutaten liegt.
Ich wollte das auf jeden Fall noch einmal mit Schnitzelseitan testen.

Re: Der Herr Mixa mal wieder

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Atheismusforum
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Hier mal eine etwas sachlichere Darstellung:

Zitat: Die Hölle auf Erden

Die antikirchlichen deutschen Medienkonzerne haben sich an Ostern wieder einmal auf den Bischof von Augsburg eingeschossen. Heute wie gestern zeigt der Atheismus seinen gewalttĂ€tigen Haß gegen die Kirche. [...]

Atheisten versuchten, die RealitÀt der Auferstehung von den Toten und der Erlösung vom Bösen in das Reich der Mythen und der Phantasie zu schieben. [...]

Der Vorsitzende des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, Rudolf Ladwig, glaubt sogar, die Kirche verfolge eine – in Wahrheit atheistische – Strategie, um „die Geschichte der eigenen Institution hinsichtlich des Faschismus historisch unkorrekt zu entlasten“.

Der antikatholische Gottesleugner Michael Schmidt-Salomon erklĂ€rte in einem Haßausbruch gegen Mons. Mixa, daß die National-Sozialisten „bekennende Atheisten verfolgt“ hĂ€tten.

http://www.kreuz.net/article.8989.html

Sind sie nicht putzig?

Achim

Schockierend: Hitlers Tischmanieren

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Allgemeines
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Hitler war, wie neue Erkenntnisse jetzt zeigen, gar nicht so sympathisch, wie alle denken. Nein, im Gegentum, er hatte "schockierende Tischmanieren".

Gemeint ist damit aber nicht etwa sein unveganer Konsum (Siehe "Hitler war Vegetarier"), sondern "NĂ€gelkauen und Flatulenzen".

Zitat: Akt. 19.02.09; 18:18 Pub. 19.02.09; 18:18
Drittes Reich privat
Hitlers «schockierende Tischmanieren»
Auch das noch: Adolf Hitler war nicht nur Gewaltherrscher und Massenmörder. Ein neues Dokument zeigt: Der FĂŒhrer wusste sich auch bei Tisch nicht zu benehmen.

Britische Medien berichten von einem neuen Dokument, das von einem hochrangigen Nazi aus der direkten Umgebung Hitlers stammen soll. Der bisher geheim gehaltene Rapport sei erst jetzt aufgetaucht, ĂŒber 60 Jahre nach den letzten Tagen des FĂŒhrers. NĂ€chsten Monat soll das vierseitige Dokument versteigert werden, wie die britische Zeitung «Daily Mail» berichtet.

NĂ€gelkauen und Flatulenzen

Der Bericht gebe Einblick in die Psyche des deutschen Diktators wÀhrend seiner letzten Tage im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin, sagte der Auktionator Richard Westwood-Brookes laut «Daily Mail». Und das Dokument zeichnet ein nicht gerade schmeichelhaftes Bild des Mannes, der den Zweiten Weltkrieg vom Zaun brach.

So benahm sich der «GröFaZ» («Grösste Feldherr aller Zeiten») ausgesprochen rĂŒpelhaft: «Am Tisch und in seinen Reden zeigte er ein ziemlich ungehobeltes Verhalten. Er kaute geistesabwesend an seinen NĂ€geln, er rieb sich stĂ€ndig mit seinem Zeigefinger an der Nase und seine Tischmanieren waren schockierend», heisst es in dem Bericht.
Das Essen habe Hitler schnell, mechanisch und ohne erkennbaren Genuss zu sich genommen. Dazu gönnte sich der Diktator zu jedem Essen ein bis zwei Bier — und er mochte offenbar Kuchen: «Er ass ungeheure Mengen an Kuchen, wodurch er Verdauungsschwierigkeiten bekam». Daher litt der FĂŒhrer unter Flatulenzen; schlimmer noch: Er soll diesem BedĂŒrfnis auch bei Tisch nachgegeben haben.

Rauchen streng verboten

Hitler, der sich auch vegetarisch ernĂ€hrte, rauchte nicht und ertrug — da er leicht an Laryngitis erkrankte — keinen Tabakrauch. Rauchen war daher in seiner NĂ€he strikt verboten.
Im Bunker sprach Hitler mit einem «weichen Bariton» und nicht mit der unangenehmen, sich ĂŒberschlagenden Stimme, die er bei seinen öffentlichen Reden einsetzte.

In den Papieren ist laut «Telegraph» auch von Hitlers VerhĂ€ltnis zu seinem frĂŒheren Stellvertreter Rudolf Hess die Rede, der 1941 auf einer mysteriösen Vermittlungsmission nach Schottland flog: «Hitler liebte ihn wie einen Bruder», heisst es in dem Bericht.

Zu Hause versteckt

Bei dem Dokument handelt es sich um die Aufzeichnung eines GesprĂ€chs, das ein britischer Agent drei Tage nach Hitlers Tod mit einem Nazi-FunktionĂ€r fĂŒhrte, der an die 30 Mal mit dem FĂŒhrer diniert hatte, möglicherweise aber nicht ĂŒber dessen Ableben informiert war. Die Papiere hĂ€tten gemĂ€ss Vermerk innerhalb von 48 Stunden vernichtet werden mĂŒssen, aber der britische Agent nahm sie mit nach Hause, wo sie erst entdeckt wurden, als das Haus im SĂŒdwesten von England verkauft wurde.
Am 5. Mai soll das Dokument in Ludlow (England) versteigert werden; das Startgebot liegt bei 1000 Pfund (rund 1700 Franken).

(dhr)
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Hitlers--schockierende-Tischmanieren--14717896


Achim

Re: "Vegane Internetforen" ...

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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daß
> der Artikel in der gedruckten Ausgabe sogar auf der
> Titelseite stand, stimmt das?
>
> Achim

Hallo Achim,

in der gedruckten Ausgabe ist auf dem Titel ganzseitig ein Lamm abgebildet und drĂŒber steht der Titel des Artikels "Aufessen oder streicheln" und ein, zwei einleitende SĂ€tze. Der Artikel selbst ist dann aber im "taz Mag", die samstĂ€gliche Sonderbeilage der taz abgedruckt.
Dort allerdings als Leitartikel auf Seite eins und zwei. Seite drei beschÀftigt sich mit dem Thema "Tiere nutzen", (US-PrÀsidenten, die wohl alle Hunde zu Selbstdarstellungszwecken haben).
Seite vier ein pseudohumoristischer Artikel "Tiere im Test", wo "Haustiere" auf ihre Öko- und Sozialbilanz abgeklopft werden. Seite fĂŒnf behandelt das Thema "Tiere im Film", schon ein etwas besserer Artikel als die vorherigen zwei.
So. :o)

FĂŒr die taz aber ziemlich erstaunlich, frĂŒher gab es schon mehrfach Artikel, die sich ĂŒber Veganer lustig gemacht haben.

GrĂŒĂŸe
Steffen

Re: Lopino online kaufen?

Autor: RUDOLF
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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kann mir jemand den aktuellen Stand zu Lopino mitteilen?

Kann man diesen noch irgendwo erhalten bzw. bestellen?

Herzlichen Dank.
D. Rudolf

FC 05 und Flyeralarm: Schlammschlacht beginnt

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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14.12.2008 17:36 Uhr

SCHWEINFURT

FC 05: Internetseite suggeriert Angst vor UL
Trotz des am Freitag verkĂŒndeten RĂŒckzugs der beiden Greußenheimer Unternehmer Thorsten Fischer und Tanja Hammerl ("Flyeralarm") von ihrem geplanten Investment beim FC 05 Schweinfurt hat jetzt eine Schlammschlacht begonnen. Auf einer Internet-Seite wurde lanciert, dass Hammerl als Steuerberaterin fĂŒr einen Betrieb tĂ€tig war, der mit der Glaubensgemeinschaft „Universelles Leben“ (UL) in Verbindung steht.



Dazu wird auf der Internetseite auch ein Ausriss aus einem Handelsregister gezeigt. Ob Werner Jonas und Rudolf Löhnert, die beiden Vorsitzenden des FC 05, tatsĂ€chlich fĂŒrchten, dass ihr Verein durch das UL unterwandert werden könnte, wie die Berichte suggerieren, ist nicht bekannt. Beide haben sich seit dem RĂŒckzug der Investoren am Freitag in keiner Weise geĂ€ußert.



Tanja Hammerl bestĂ€tigt, dass sie als Steuerberaterin Betriebe betreut hat, die mit der Glaubensgemeinschaft in Verbindung stehen. Sie habe aus arbeitstechnischen GrĂŒnden auch fĂŒr ein Jahr eine Prokura (Handlungsvollmacht) gehabt. NĂ€heres könne sie wegen ihre Schweigepflicht nicht sagen. Die GeschĂ€ftsbeziehung sei seit 2006 beendet.




Viel wesentlicher: Hammerl und Thorsten Fischer bleiben dabei, dass weder sie noch ihre Firma „Flyeralarm“ in Greußenheim (Kreis WĂŒrzburg) dem UL jemals angehört haben oder angehören. Hammerl hatte ihre frĂŒhere GeschĂ€ftstĂ€tigkeit fĂŒr die mit dem UL in Verbindung stehende Firma schon vor einiger Zeit den sie begleitenden BeirĂ€ten des FC 05 offenbart, die darin aber kein Problem sahen. „Frau Hammerl hat offen darĂŒber geredet. Ich sah und sehe kein Hindernis fĂŒr ein Engagement beim FC 05“, erklĂ€rte Beirat Stefan Funk. „Langsam wird es unappetitlich. Die Vorstandschaft bewegt sich nicht, verlegt die Angelegenheit aber jetzt auf einen Nebenkriegsschauplatz“, sagte Funk außerdem.

Fischer und Hammerl Ă€ußern in einer Pressemitteilung die Vermutung, „dass die VorstĂ€nde Jonas und Löhnert und der Hauptsponsor Herr Wolf in den letzten Wochen gezielt unwahre GerĂŒchte ĂŒber uns verbreitet haben, um ihren Job zu retten, von der Finanzsituation abzulenken und durch EinschĂŒchterung der Öffentlichkeit uns bei unserem Vorhaben zu blockieren“.

Beide Investoren hatten sich am Freitag zurĂŒckgezogen, weil sie ein gestörtes VertrauensverhĂ€ltnis zur Vorstandschaft geltend machten und weil offensichtlich kein klarer Blick auf die aktuelle Finanzlage des Vereins zu erreichen war.

Am Dienstag wird eine Sitzung des Gesamtbeirats des FC 05 mit der Vorstandschaft stattfinden, die von elf BeirĂ€ten per Unterschriftenliste erzwungen wurde. Dabei dĂŒrfte die Vorstandschaft zum RĂŒcktritt aufgefordert werden. FĂŒr Donnerstag ist die Mitgliederversammlung angesetzt. Eine RĂŒckkehr der Investoren ist nach Informationen dieser Zeitung bei einer VerĂ€nderung an der FC-05-Spitze nicht ausgeschlossen.

http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Stadt-Schweinfurt;art742,4876970,2

Machtkampf um Zukunft des FC 05

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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09.12.2008 17:48 Uhr

Fussball

Vorstand des Fußball-Bayernligisten verzögert Termin fĂŒr Jahreshauptversammlung

Um die Zukunft des FC 05 Schweinfurt ist ein verdeckter Machtkampf entbrannt. Die aktuelle Vorstandschaft des Vereins mit dem Hauptsponsor Markus Wolf im RĂŒcken will den potenziellen Investoren Thorsten Fischer und Tanja Hammerl und den sie unterstĂŒtzenden VereinsbeirĂ€ten nicht kampflos das Feld ĂŒberlassen.

Der von den Investoren als letztmöglicher Termin fĂŒr die entscheidende Mitgliederversammlung des FC 05 genannte 18. Dezember wird aller Voraussicht nach nicht verwirklicht werden. Dazu mĂŒsste von der Vorstandschaft spĂ€testens am Donnerstag per Anzeige in den Schweinfurter Tageszeitungen eingeladen werden, um die Ladungsfrist von einer Woche einzuhalten. In den Mittwoch-Ausgaben ist die Anzeige nicht geschaltet, obwohl Thorsten Fischer nach einem GesprĂ€ch mit dem FC-Vorsitzenden Werner Jonas davon ausgegangen war.

Die FC-FĂŒhrung will sich wegen ungeklĂ€rter Fragen und fehlender Zahlen aber offenbar nicht unter Zeitdruck setzen lassen und die Versammlung möglicherweise erst am 22. Dezember abhalten. Investor Fischer hat allerdings darauf hingewiesen, dass sein Personalkonzept zur VerstĂ€rkung der Mannschaft des Tabellenletzten der Fußball-Bayernliga mit zahlreichen Profis aus 2. und 3. Liga sowie aus der Regionalliga kurz vor Heiligabend wohl nicht mehr umsetzbar wĂ€re. So lange wĂŒrden die angesprochenen Spieler nicht alle stillhalten.

Das Scheitern ihres Konzepts zum Klassenerhalt bereits im Vorfeld wĂŒrden die Investoren Fischer und Hammerl nach eigener Aussage nicht zum Anlass nehmen, sich komplett zurĂŒckzuziehen.

Die FC-VorstĂ€nde Werner Jonas und Rudolf Löhnert haben zusammen mit Hauptsponsor Markus Wolf offenbar selbst PlĂ€ne zur Zukunft des Vereins und zur sportlichen Rettung in der Bayernliga entwickelt, sie bisher aber nicht öffentlich gemacht. Dabei sind vier oder fĂŒnf NeuzugĂ€nge geplant, aber keine aus dem Profi-Bereich. Der bisherige Trainer Frank Lerch wĂŒrde bleiben. Wolf ist kein Freund einer Ausgliederung der beiden aktiven Fußball-Mannschaften in eine GmbH.

Die GrĂ€ben zwischen beiden Seiten sind tief. GesprĂ€che sind geplant, aber ob es vor der Mitgliederversammlung noch zu einer Einigung kommt, ist offen. FĂŒr den Einstieg der beiden Investoren macht sich zum Beispiel der Schweinfurter BĂŒrgermeister Otto Wirth stark.

http://www.mainpost.de/sport/schweinfurt/fc05/art26712,4869625

Jesus und Sascha Rösler

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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15.12.2008

Vorstand des FC Schweinfurt verhindert umstrittene Investoren


Schweinfurt - Gabriele Wittek berichtet von vielen außergewöhnlichen Begegnungen. Ihre tote Mutter ist ihr erschienen, ein Geistwesen namens Bruder Emmanuel, und schließlich: Jesus Christus. Ähnlich verwirrend wĂ€re fĂŒr viele AnhĂ€nger des FĂŒnftligisten FC Schweinfurt 05 sicherlich die Erscheinung eines Bundesliga-StĂŒrmers gewesen. Sascha Rösler vom Erstligisten Borussia Mönchengladbach war nur einer von vielen großen Namen, die plötzlich beim Tabellenletzten der Fußball-Bayernliga kursierten. Mit viel Geld wollten die Unternehmer Tanja Hammerl und Thorsten Fischer aus WĂŒrzburg im großen Stil einsteigen, den Klassenverbleib sichern und den Klub schnell in die dritte Liga fĂŒhren.

Der Leistungsfußball sollte in eine GmbH ausgegliedert werden; an dieser wollten die Investoren die Mehrheit halten, was in den ersten vier Ligen verboten ist, im bayerischen Amateurfußball aber erlaubt. Die VereinsbeirĂ€te, die den Deal eingefĂ€delt hatten, die Fans und die lokale Tagespresse waren vollauf begeistert. Obwohl sie erst einen Tag vor der Pressekonferenz vom Beirat ĂŒber die PlĂ€ne informiert worden waren, machten auch die Vorsitzenden Werner Jonas und Rudolf Löhnert gute Miene und sprachen von einer "großen Chance". Schließlich gewannen die Investoren mit ihrer Online-Druckerei den Bayerischen GrĂŒnderpreis, beschĂ€ftigen rund 600 Mitarbeiter und prĂ€sentierten sich vollauf seriös.

Aber Jonas und Löhnert mochten die verlockende Perspektive nicht einfach durchwinken, obwohl die Investoren immer wieder zu großer Eile mahnten, weil die versprochenen Profis sonst woanders unterschreiben wĂŒrden. "FĂŒr uns waren viel zu viele Fragen offen, zum Beispiel, warum die Investoren unbedingt 51 Prozent an der GmbH halten wollten", sagte Jonas. "Die sportliche Entscheidungsbefugnis hĂ€tten sie ohnehin gehabt - wer so viel zahlt, schafft auch an. Und beim Aufstieg in die Regionalliga hĂ€tten sie ihre Mehrheit ja gleich wieder abgeben mĂŒssen." Der Verein veröffentlichte am Donnerstagabend diese und etliche weitere offene Fragen an die Investoren. Hammerl und Fischer traten am Freitag von ihrem Angebot zurĂŒck.

Wie im Bogart-Film

An jenem Freitagnachmittag saß Jonas im BĂŒro seines Finanzdienstleistungsunternehmens in der Schweinfurter Innenstadt und rĂŒhrte Zucker in den Kaffee. Sein letztes Treffen mit Fischer hatte vor zwei Tagen stattgefunden, wie gewĂŒnscht unter vier Augen. Der Investor habe ihm dort angeboten, er solle doch zurĂŒcktreten, berichtete Jonas, man werde schon einen Posten fĂŒr ihn finden. "Wie in einer Hinterzimmer-Szene in einem Humphrey-Bogart-Film" sei er sich da vorgekommen. "Das war ein richtiges Machtspiel: Wer zuerst wegschaut, hat verloren." Jonas sah nicht weg.

Aus seinem BĂŒro kann man das Rathaus sehen. DrĂŒben brannte in einem Zimmer noch Licht. "Da sitzen sie jetzt alle drin", sagte Jonas. Sie alle: Lokaljournalisten, Politiker von CSU und SPD, weitere VereinsbeirĂ€te. Auf einer Pressekonferenz im BĂŒro von BĂŒrgermeister Otto Wirth stellten sie gerade dar, welche Schande die Vorstandschaft fĂŒr den Verein sei, dass sie nur an den Erhalt ihrer Macht gedacht habe, dass eine einmalige Chance vergeben worden sei. Wirth kĂŒndigte an, er werde Jonas zum RĂŒcktritt auffordern. "Man kann sich nicht vorstellen, welchem Druck wir hier seit Wochen von allen Seiten ausgesetzt sind", sagte Jonas. Er wehrte sich nicht - ein schlechtes GefĂŒhl war zu wenig.

Aber er hatte mit seinen Vorstandskollegen lĂ€ngst eine Spur aufgenommen, der die örtliche Prominenz aus dem Vereinsbeirat aus Eifer und Sorge um die Zukunft des Traditionsvereins offenbar wenig Bedeutung geschenkt hatte. Am Anfang hatte die rĂ€umliche NĂ€he des Firmensitzes zum Gut Greußenheim, das der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben (UL) gehört, die Lokalpresse zu Fragen veranlasst. Den BeirĂ€ten reichten die Beteuerungen Fischers, damit nichts zu tun zu haben, aber aus.

"GefÀhrlichste Sekte"

Am Sonntag nach dem RĂŒcktritt der Investoren veröffentlichte das lokale Online-Portal swex.de einen Auszug aus dem Handelsregister B des Amtsgerichts WĂŒrzburg. Dort war zu lesen, dass Tanja Hammerl von 2002 bis 2003 als Prokuristin der Gabriele-Stiftung eingetragen war. Und hier liegt der Kern des Unbehagens der VorstĂ€nde. Die Stiftung ist benannt nach Gabriele Wittek, der Prophetin des UL. Die Formulierung der Zeitschrift Stern, es handele sich dabei um "Deutschlands grĂ¶ĂŸte und gefĂ€hrlichste Weltuntergangssekte", wurde vom Landgericht Hamburg fĂŒr zulĂ€ssig erklĂ€rt. Wittek habe demnach "mit Hilfe von ehemaligen Spitzenmanagern unter dem Dach der Christusbetriebe ein millionenschweres Firmenimperium" aufgebaut. Die Organisation muss sich laut Bayerischem Verwaltungsgerichtshof auch die Formulierung gefallen lassen, das Gemeindeleben dĂŒrfe "in scharfer und ĂŒberspitzter Form als totalitĂ€r bezeichnet werden".

Nachdem der Handelsregisterauszug am Sonntag öffentlich geworden war, setzten sich die Investoren zur Wehr: "Im Sinne ihrer selbstĂ€ndigen SteuerberatungstĂ€tigkeit hat Frau Hammerl unter anderem GeschĂ€ftsbetriebe, die mit der Glaubensgemeinschaft in Verbindung stehen, betreut, was auch fĂŒr ein Jahr Prokura bedurfte. (...) Hiermit bestĂ€tigen wir aber nochmals ausdrĂŒcklich, dass weder Frau Hammerl, Herr Fischer oder die Firma der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben je angehört haben oder noch angehören". Die GeschĂ€ftsbeziehung sei "immer positiv, erfahrungsbereichernd und sehr, sehr angenehm" gewesen, wollte Hammerl "besonders betonen".

Eine gute Basis ist das alles aus Sicht der VereinsvorstĂ€nde nicht, um 51 Prozent der GmbH-Anteile an zwei Personen zu verteilen, die selbst angaben, im November erstmals im Stadion gewesen zu sein, aber den Klub "toll" und die Stadt "dynamisch" finden. Dass sie sich selbst zurĂŒckgezogen haben, erspart dem Verein eine Kampfabstimmung darĂŒber, ob bei den Mitgliedern die Angst vor der Landesliga oder die Angst vor einer Sekte ĂŒberwiegt. Am 18. Dezember bei der Hauptversammlung sollten die Mitglieder ihre eigene Entmachtung beschließen und einer möglichen Unterwanderung des Fußballbetriebs die TĂŒr öffnen. Markus SchĂ€flein

http://www.sueddeutsche.de/959380/356/2678775/Jesus-und-Sascha-Roesler.html

Re: Billiger (Internet-)Shop

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Hi!
In Karlsruhe gibt es einige Alnatura- SupermÀrkte.
Zum Beispiel in der Rathaus-Passage.
Da gibt es auch das "Nutella".
In der NĂ€he ist ĂŒbrigens auch ein vegetarisches Selbstbedienungs-Restaurant, da gibt es auch vegane Gerichte. Nennt sich "Viva" oder so.

Steffen

Angriff ist die beste Beleidigung

Autor: noname
Datum:
Forum: Allgemeines
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Ricarda schrieb:
>
> Steffen schrieb:
> > Ich gehe nicht so weit, Dich aufgrund Deiner Rechtschreibung
> > anzugreifen, das ist mir bei weitem zu möchtegern-elitÀr und
> > macht ĂŒberhaupt keinen Sinn.
>
> Was daran wieder mal elitĂ€r sein soll, weiß ich auch nicht.

Das "möchtegern-elitÀr" bezog sich wohl auf das an[zu]greifen, was Steffen ja eben deswegen vermeidet.

Aber egal,
ist sowieso ne seltsame "Diskussion" irgendwie

Re: Hakenkreuz! Wenn, bitte ganz lesen.

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
> Ich gehe nicht so weit, Dich aufgrund Deiner Rechtschreibung
> anzugreifen, das ist mir bei weitem zu möchtegern-elitÀr und
> macht ĂŒberhaupt keinen Sinn.
Hast du das deinen Lehrern frĂŒher auch immer gesagt, wenn sie dir was rot angestrichen haben?
Es ist ja wohl nicht zu viel verlangt, wenn man Texte so schreibt, dass sie lesbar sind.
Was daran wieder mal elitĂ€r sein soll, weiß ich auch nicht. Aber das ist scheinbar ein Reflex bei dir.
WĂŒrde sich ein Hartz 4 EmpfĂ€nger ĂŒber die Rechtschreibung beschweren, wĂ€re es wohl in Ordnung.

> Auch der Hinweis, alleine Dein Cannabiskonsum erklÀre Deine
> offensichtlich vorhandene Verwirrung, macht mir Probleme.
> Hier bringt ein Nachbar fast sein Kind um, weil er gekifft
> hat, dort ist alleine der Hinweis auf Eigenkonsum schon eine
> Verherrlichung von Drogenmissbrauch und sowieso sind "Kiffer"
> zwangslÀufig nicht ganz klar in der Birne.
> Hab ich hier die Onlineversion der BILD vor mir, oder was?
??

Re: Hakenkreuz! Wenn, bitte ganz lesen.

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
die Marke
> Londsdale

NatĂŒrlich "LONSDALE"!
Das ist ja auch der Grund, weshalb Neonazis diese Marke so gerne getragen haben: wegen dem "NSDA", das fanden die ganz toll.

Re: Sport Sport Sport

Autor: dom
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
>
>
> Sorry, wenn Du SandsÀcke schleppen möchtest, um Hochwasser zu
> bekĂ€mpfen,(was ja löblich ist) geh zum THW, fĂŒr sportliche
> AktivitĂ€ten wird es auch andere Möglichkeiten geben. Und fĂŒr
> die restlichen Triebe empfehle ich z.B. Counter Strike.

Nein, es geht um die Karriere. Dass der Preis fuer den fruehen Erfolg aber das Gewissen ist, moechte sie einfach nicht wahrhaben. Die schonen Geschichten der Bundeswehr glaubt sie dann gerne.

> Ich schließe mich jenen an, die sagen, Veganismus und Armee
> sind nicht vereinbar.
> Obwohl das ja am Thema vorbei geht, du wolltest ja ĂŒber Sport
> reden...

Dann soll sie nicht noch ihren Beruf nennen. Sowas darf nicht unkommentiert stehen bleiben.

>
> Tucholsky hat recht!

Ist das Zitat eigentlich immernoch verboten? Was ist, wenn ich stattdessen Marder sage? Koennen die mir dann auch was?

Re: Artikel fĂŒr indymedia

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> Mir war bis zu Deinem Beitrag nicht klafr, daß es da
> Unterschiede (Startseite/nicht Startseite) gibt.

Es gibt den "open posting" Bereich, dort werden erstmal alle BeitrĂ€ge verfasst und dann von den Moderatoren auf die Startseite gestellt. TerminankĂŒndigungen, Demoaufrufe und kopierte Artikel oder FlugblĂ€tter bleiben im "open-posting"-Bereich, weil sie gegen die Kriterien verstoßen. Artikel mit rechtsradikalem Inhalt werden "versteckt", also gelöscht und sind auf Anfrage erhĂ€ltlich.

Kannst Du
> Dich drum kĂŒmmern, Du bist da sicher eher kompetent, was
> Gepflogenheiten dort angeht.

Hab mal eine mail geschrieben.

Steffen

Re: Artikel fĂŒr indymedia

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:

> Hm, also "in letzter Zeit", ich weiß nicht, war das mal
> anders? Oder beziehst Du Dich auf die Schweizer Ausgabe - da
> ist es tatsÀchlich so (jedenfalls ist das mein Eindruck).

Eigentlich lese ich nur de.indymedia. Also die deutsche Ausgabe.
Gut, vielleicht liegt die HÀufung nur daran, dass wirkliche oder vermeintliche Antipeziesisten erst vor kurzem begonnen haben, verstÀrkt das Nachrichtenportal indymedia nutzen.


> Schaden kann es sicher nicht, ich fĂŒrchte nur, daß er genaus
> ignoriert wird wie die entsprechenden
> Fakten/Argumente/Informationen außerhalb ...

Wenn ich so darĂŒber nachdenke... Schon komisch. In selbstverwalteten Jugendzentren, autonomen Zentren usw. werden bei VolxkĂŒchen, Bandversorgung usw in den allermeisten FĂ€llen vegane Gerichte angeboten. Das Gleiche gilt fĂŒr die Versorgung bei Sachen wie Castortransporten, AntiRa- oder Antifa-Camps usw.
Im Wendland habe ich noch nie etwas anderes gesehen als vegane VokĂŒs, außer einmal, da gab es auch Wurst. (Und das war ausgerechnet das "Autonomencamp".
Also sind es grĂ¶ĂŸtenteils wohl einige wenige, die ohnehin fast nur vorm Rechner sitzen und rumtrollen?
Aber wie gesagt, "unsere" Inhalte mal auch dort zu vertreten, kann wohl wirklich nicht schaden. Sollte halt einigermaßen gut geschrieben sein, und ich bin nicht sicher, ob ich das "bringe"...

> Ein weiteres Problem ist, daß Du quasi die gesamten Inhalten
> von http://veganismus.de/faq.html neu schreiben mußt ...
> man könnte fast vermuten, die Trolle da nehmen das als
> Inspiration, aber eigentlich sind es einfach nur immre die
> ngleichen hirnlosen Meme, die sie propagieren.

Und die gleichen hirnlosen Idioten, die indymedia damit zumĂŒllen?

> Muttermilch von wem sonst, von Pflanzen kaum ;-) ... schon
> klar, warum Du das so geschrieben hast (spezieseigene ist ja
> okay), aber Du solltest es doch umformulieren.

Ich mach mir Gedanken.

Frage: Auf indymedia ist ja vor kurzem ein Artikel ĂŒber eine Tierbefreiung von maqi erschienen. Der hat es aber nicht auf die Startseite geschafft, falls ich nichts ĂŒbersehen habe.
Hat jemand das Moderatoren-Team gefragt, warum nicht? Er verstĂ¶ĂŸt gegen keine Regeln. Berichte ĂŒber Tierbefreiungen gehören ganz klar auf Indymedia, und wenn das irgendein Idiot von den Mods nicht akzeptiert, sollte man das nicht hinnehmen.

Steffen

Artikel fĂŒr indymedia

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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In letzter Zeit hĂ€ufen sich die negativen "ErgĂ€nzungen" bei de.indymedia.org, wann immer ĂŒber wirkliche oder vermeintliche Tierrechts- / Antispe Aktionen berichtet wird. Teilweise bestehen die Kommentare nur aus Provokationen, aber so mancheR schein tatsĂ€chlich ernstgemeinte Fragen zu stellen, deren Beantwortung jedoch meist untergeht, da sie in die Rubrik "nicht inhaltliche ErgĂ€nzung" verschoben werden.
Daher dachte ich, wĂ€re es nicht schlecht, einen mehr oder weniger umfassenden Artikel zu verfassen, (exklusiv fĂŒr indymedia, kopierte Texte werden nicht auf die Startseite genommen.) Der Artikel sollte sich meiner Meinung nach nicht zu wissenschaftlich mit dem Thema Antispeziesismus befassen, das gab es schon, das liest keineR.
Ich bin jetzt nicht so der geĂŒbteste Artikelschreiber. Habe trotzdem mal angefangen. Vielleicht hat jemand Lust, weiter zu schreiben, zu verbessern oder zu sagen, dass der bisherige Text oder die Idee an sich komplett doof ist...
Weitere Punkte könnten unter anderem die Verbindung "Welthunger - Fleischkonsum"
sein und ErlÀuterung, warum z.B. Peta nichts mit Tierrechten am Hut hat...
Hier also mal das, was ich jetzt habe, der Rest folgt, es sei denn, jemand schreibt weiter oder komplett neu...

Steffen

Tierrechte, Veganismus, Antispeziesismus

In letzter Zeit fĂ€llt bei indymedia auf, dass unter jedem Beitrag, der sich auf Aktionen aus dem Bereich Tierrechte/Veganismus/Antispeziesismus bezieht, viele „ErgĂ€nzungen“ gepostet werden, die verdeutlichen, wie groß die WissenslĂŒcke innerhalb der radikalen Linken im Bezug zu diesem Themenkomplex ist.
FĂŒr alle, die sich tatsĂ€chlich mit diesem Thema auseinandersetzen möchten, also nicht nur provozieren wollen, wie es diverse „AntiveganerInnen“ immer wieder tun, soll dieser Beitrag ein erster Einstieg sein. FĂŒr weiterfĂŒhrende Informationen gibt es am Ende einige links zu Internetseiten, die sich konsequent und seriös mit dem Thema Antispeziesismus befassen.


„Vegan“

Der Begriff „Vegan“ entstand, als der EnglĂ€nder Donald Watson im Jahre 1944 die „Vegan Society“ ins Leben rief, um sich von der „Vegetarian Society“ abzugrenzen. Da der Begriff „Vegetarian“ mit einer ovo-lacto-vegetarischen ErnĂ€hrung in Verbindung gebracht wird, war eine eigene Begrifflichkeit fĂŒr eine Lebensweise nötig, die den Konsum jeglicher Tierprodukte ablehnt, also neben Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs auch Kleidung aus Tierprodukten wie Leder, Seide, Wolle usw.
Eine Umstellung auf eine vegane Lebensweise bereitet zumindest in der heutigen Zeit keinerlei Probleme, wie manche behaupten. Alternativen zu Muttermilch von Tieren und anderen daraus gewonnenen Produkten, Alternativen zu Körperteilen („Fleisch“) oder Lederprodukten sind problemlos so ziemlich ĂŒberall erhĂ€ltlich.

VeganerInnen verteidigen das Recht auf ein Leben ohne Gefangenschaft, Folter, Vergewaltigung und Mord, ohne dabei nationalistische oder eben speziesistische Grenzen zu ziehen.
Das bedeutet selbstverstĂ€ndlich gleichzeitig, dass einE NationalistIn, einE FaschistIn oder ein Nazi niemals vegan sein kann, selbst wenn er oder sie sich „rein vegetarisch“ ernĂ€hrt und keine Kleidung aus Tierprodukten trĂ€gt.


„Ihr stellt Menschen und Tiere auf eine Stufe“

So lautet immer wieder der Vorwurf, wenn innerhalb der radikalen Linken das Thema Tierrechte zur Sprache kommt. Ein Wahlrecht fĂŒr erwachsene Hirsche oder das Recht auf Meinungsfreiheit fĂŒr FeldmĂ€use fordert natĂŒrlich keineR. Das Recht, ohne Verfolgung und Mord in Freiheit zu leben, haben aber alle Tiere, ob Mensch, Hirsch, Feldmaus... Und das verteidigen TierrechtlerInnen.
EndgĂŒltig aus der Fassung gerĂ€t so MancheR, wenn darauf hingewiesen wird, dass Menschen biologisch auch Tiere sind, als wĂŒrde mit dieser Feststellung der Mensch entwĂŒrdigt... An dieser Stelle drĂ€ngt sich die Frage auf, was denn der Mensch sonst sein soll... Obwohl hier ein Blick in ein Biologiebuch genĂŒgen wĂŒrde, um festzustellen, dass der Mensch zur Gruppe der SĂ€ugetiere zĂ€hlt, wird an dieser Stelle die angebliche „Menschenfeindlichkeit“ der TierrechtlerInnen angefĂŒhrt.
So absurd dieser Vorwurf auch ist, er taucht immer wieder auf und die „Faschismuskeule“ wird hier immer wieder fröhlich eingesetzt, gegen Menschen, die sich fĂŒr ein möglichst gewaltfreies Leben entschieden haben, wodurch aufgebrachte „AntiveganerInnen“ so ganz nebenbei den Faschismus aufs ĂŒbelste verharmlosen. Was aber offensichtlich in Kauf genommen wird- Hauptsache mensch kann sich selbst und andere von dem Leichenberg ablenken, auf dem er/sie sitzt und das Ganze sogar noch mit einem politischen Stempel versehen: „VeganerInnen = FaschistInnen, also Vergewaltigung, Folter und Mord konsumieren gegen den Faschismus.“
So absurd diese Behauptungen auch sind, so verbreitet sind sie innerhalb der radikalen Linken.
Es liegt zwar auf der Hand, aber dennoch sollte es erwĂ€hnt werden: Antispeziesismus ersetzt nicht den Kampf um die Menschenrechte, sondern ĂŒberschreitet lediglich die Grenzen der Artzugehörigkeit.

Re: Mal eine andere Frage

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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> Und so lange Terroristen niemanden verletzen und fĂŒr eine
> gute Sache kÀmpfen habe ich da ehrlich gesagt nichtmal was
> gegen. (vgl. Gewalt gegen Sachen)
>
In dem Fall sind es keine Terroristen. Als solche werden solche AktivistInnen von staatlicher Seite oder durch die Berichterstattung eines Großteils der Presse bezeichnet, um sie Mundtot zu machen und ihnen jegliche gesellschaftliche Sympathie zu entziehen. Die Propaganda des Staates um von den GrĂŒnden, weshalb solche Gruppen existieren, abzulenken, weil sie das, wogegen die sog. "Terroristen" kĂ€mpfen, nicht rechtfertigen können.(z.B. TierrechtlerInnen, siehe aktuell z.B. Österreich, oder z.B. die "militante Gruppe", die vor kurzem von der Bundesstaatsanwaltschaft nach &129a angeklagt wurde welche den Prozess verloren hat, weil SachbeschĂ€digung an Autos nunmal kein terroristischer Akt nach &129a sind.)
Man sollte die Propaganda nicht unterstĂŒtzen, indem man die selbe diffamierende Sprache benutzt wie die genannten Organe.

LG, Steffen

Re: Randale bei Skate-Events

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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>> Fußball wird primĂ€r (ich wiederhole mich) nicht mit
>> LeibesĂŒbungen assoziiert,
>
> Von wem?

Sagte ich bereit:

>
>> sondern mit Bier (auch und gerade
>> von den Fußballfans/-apologeten, das war Ausgangspunkt der

Von der Threadstarterin, die gern Fußball sieht und den Titel ihrer Bieranfrage entsprechend gewĂ€hlt hat, von Bierfimen (ein Werbebeispiel habe ich gepostet, von der Zeitung kommentiert, daß nichts o zusammengehört wie Fußball und Bier), von ziemlich allen "Fans".

>> Diskussion ebenso wie von Werbenden) und
>> Nationalflaggenhupautokorso bis zu Randale (daher muß die

Von denen, die diese Korsos veranstalten, von Kommentatoren, die mittlerweile von einem "neuen Patriotosmus" sprechen (und das ĂŒberwogened auch noch positiv meinen) usw.

>> Tagesschau berichten, wen's mal keine gab) und die Stadien

Von der Polizei, die entsprechende Aufgebote platziert, von den Medien, die es wie hier gerade gesagt berichten mĂŒssen, enn es ausnamhsweise keine gab.

>> sind FaschobrutstÀtten.

Von Steffen, der gern manche Fußballspiele schaut.

Eigentlich von jedem, der nicht die Augen vor der RealitĂ€t verschließt.


> Und wenn Fußball nicht der populĂ€rste Sport in Deutschland wĂ€re (ich wiederhole mich.
>..), wÀre es eben eine andere Sportart, auf die das (bedingt) zutrÀfe. Also ist die

Und wenn es Reckturnen oder Briefmarkensammeln wĂ€re, dann mĂŒĂŸte eben nicht beim Fußball, sondern beim Reckturnen kritisiert werden, daß das primĂ€r mit Saufen, Hupen, Schwarzrotgold, Randale assoziiert ist.

Es ist aber nunmal Fußball.


>> Auf welche Veranstaltungen "Veranstaltungen [...] wo sich
>> mehr als zwei Menschen zusammen finden" trifft das noch zu?
>> Mir fallen da nur wenige ein, wo es auch nur teilweise
>> zutrifft, Konzerte gewisser Musikrichtingen, Grillwettbewerbe
>> und militÀrische EinsÀtze ... wenn es "auf so ziemlich alle"
>> zutrifft, kannst Du ja mal ein paar Dutzend andere Beispiele
>> nennen.
>
> Du nanntest ja schon welche: Musikkonzerte, Volksfeste, Demos jeglicher Art, div.
>Sportveranstaltungen (ĂŒberwiegend im Mannschaftssport, also auch Basketball, Baseball,
>Rugby, Hurling, Camogie, Hockey, Handball...), Besuche auslÀndischer StaatsoberhÀupter
>(aus totalitĂ€ren Regimes o.Ă€.), Schulabschlußparties (ja, auch von Abiturienten, die

Die Abiturienten rasen da hupend nationalflaggenschwingend durchs Dorf?
Da mĂŒssen die Medien berichten, wenn es ausnahmweise keine Randale gab?

Tokio Hitel-Fans tauchen die gegend in Schwarzrotgelb? Habe ich nie gesehen.

Wenn Bush hier rumlÀuft, randalisern besoffene Bishfans mit Nationalfahnen (welcher nation eigentlich?)?

> Hier im Kaff gab es gestern abend einfach mal so Randale (huch, da war ja gar kein Fußballspiel?!),

Als ob sich das auf die Zeit des Spiels beschrĂ€nken wĂŒrde - "vor dem Spiel ist nach dem Spiel", nicht?

>heute morgen lagen auf vielen Wegen Scherben von Bier- und Schnapsflaschen, Äste und Blumen wurden abgerissen.

Und das ist nicht zu kritisieren?

Oder nur dann, wenn es nicht im Zusammenhang mit Fußball steht?


>> Bei Lesungen, SF-Cons, TheateraussfĂŒhrungen oder
>> Mondraketenstarts z.B. habe ich dergleichen noch nicht bemerkt.
>
> Es geht hier im Thread um Sport (und Veranstaltungen, wo Leute mal ausgelassen miteinander sind), schon vergessen?

Nein, es geht in diesem Teilthread inzwischen um "Veranstaltungen [...] wo sich
mehr als zwei Menschen zusammen finden"; Deine Worte, schon vergessen? Und da wird Deiner These nach bei ja praktisch allen gesoffen, randaliert, patriotisiert etc.

Also nochmal: Wenn jemand Fußball spielen will oder Reckturnen, bitte sehr, solange niemand dazu gewungen wird.

Wenn jemand anderen dabei oder oder meinetwegen auch Hefeteig beim aufgehen zusehen will, bitte, solange nicht die, die es nicht interessiert, damit belÀstig werden, bitte.

Was hier kritisiert wird, ist der Zusammenhang mit Drogen, Randale, Nationalismus.

Achim

Re: Zur EM vielleicht nicht uninteressant: Oettinger Bier

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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Steffen schrieb:
>
> Was man vor dem heutigen Spiel doch fĂŒr Nationen-verbindende
> Sachen findet:

Und darum ist das natĂŒrlich alles scheiße. Mannomannomann ;-)

Tanja

PS: Ich finde Kunst und Farben ĂŒbrigens total scheiße und Leute, die sich in dem Bereich betĂ€tigen sowieso. Ohne die gĂ€be es sowas wie das von Dir verlinkte Bild gar nicht.

Re: Fußballbier

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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Steffen schrieb:

> WĂ€hrend die ganzen Fußballfans natĂŒrlich Vorbilder in Sachen
> sportlichkeit sind...

Ja. Alle... ;o)



> Der erste Teil ist verschwunden...
> Da hab ich geschrieben, dass ich fĂŒr meinen Teil gar nicht
> behauptet habe, dass alle Fußballfans Faschos sind. Sonst
> wĂŒrde es ja keinen Sinn machen, die aus den Stadien verbannen
> zu wollen, dann mĂŒsste man nur die Stadien dichtmachen wenn
> sie drin sind und schon wÀre Ruhe.

Und was machst Du dann mit den vollen Stadien?

Re: Sport ist Mord, aber Fußball ist mehr als nur Sport

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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Nun dienen Staaten (deren Grenzen) aber der Ausgrenzung anderer, nicht dem sozialen Zusammenhalt.
ErbĂ€rmlich, wer sich ĂŒber seine Staatsangehörigkeit definiert.
ErbÀrmlich, wer froh ist, dass "ich bin stolz, deutscher zu sein" endlich wieder schick ist.
Fußball ist absolut nebensĂ€chlich bei der ganzen Geschichte, denn viele der FahnenschwenkerInnen haben sich fĂŒr den Sport vor der WM 2006 nicht die Bohne interessiert, aber dabei sein ist alles, dazugehören und endlich wieder "Deutschland ĂŒber alles!" Ich könnte kotzen!
Ach ja: Europa, das sich so sportlich und sauber prÀsentiert wÀhrend der EM:
8.114 Tote im Mittelmeer und im Atlantischen Ozean, 2.486 im Kanal von Sizilien, 3.986 zwischen Nordafrika und Spanien, 885 in der ÄgĂ€is, (1988-2007, Pro Asyl) das sind die, die nicht innerhalb der Festung Europa geboren wurden und vor der ĂŒberwiegend dort organisierten Armut und vor den Kriegen, die personell, logistisch und materiell von Europa aus unterstĂŒtzt oder verantwortet werden, hierher zu flĂŒchten versuchen.
Fußball: ja. Nationalismus: Nein. EuropĂ€ische Außengrenzen: Einreißen!

Steffen

Re: Sport ist Mord, aber Fußball ist mehr als nur Sport

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema öffnen
Rele schrieb:
>
> ...und ich mag es :-)
>
>
> Ich find die EM super, die Spiele sind spannend, die
> AtmosphÀre toll (beim "Public viewing" was ein Wort). Deppen
> gibt`s doch ĂŒberall.

Stimmt. Hab mich gestern halt nur aufgeregt. Aber die AtmosphĂ€re ist solange "toll", bis Deutschland verliert und rausfliegt. Dann ist der letzte Gegner "nur ein Pizzalieferant", Spagettifresser", "KĂŒmmeltĂŒrke" oder sonstwas... Nö, Nationalismus ist nie toll, weder beim Fußball noch bei sonstwas.

Ich gehe auch gerne auf Festivals, auch
> wenn da garantiert ein paar gewaltbereite Idioten rumlaufen.
> Kann mich ja fernhalten& lasse mir von sowas nicht den Spaß
> verderben.
>
>

Ich gehe auch gerne auf Festivals. Aber eben nicht auf "Rock am Ring" oder so... Auf den Festivals, die ich besuche, gibt es zwar auch ab und an Ärger, aber da ist kein Meer an Nationalflaggen.

Steffen

Re: Sport ist Mord, aber Fußball ist mehr als nur Sport

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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Ich hasse es!!
Also: Aktuell befinden wir uns in der 70en Minute, Deutschdeppenland gegen Portugal.
3:1. Und weil es ja doch noch schief gehen könnte, tröten die Vollidioten hier im Haus schon jetzt dumm rum. Und werfen mit Böllern um sich. Zum GlĂŒck wollte ich gerade auf die Terrasse, denn die Böller haben bereits ein ansehnliches Feuer in der GrĂŒnflĂ€che vor meinem Fenster entzĂŒndet. (Ich wohne im Keller)
Da hÀtte so einiges schief gehen können...
Und von oben nur "Deutschlaaaand" Gegröhle auf meine Frage, ob sie noch alle Tassen im Schrank hÀtten...
Ich bin nur mal gespannt, ob da jetzt nach dem Spiel einige auf Hooligan machen wollen, in ihrem Vollsuff...

Scheiß EM!!

Steffen

Re: FaschobrutstĂ€tte Fußballstadion

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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Gut, das beantwortet das
> "warum". Bleibt, fĂŒrchte ich, noch das "wohin".
>
> Achim

FĂŒr den jeweiligen Jugendclub, den Fußballverein oder die Kneipe ist das erstmal egal. Es geht um das "HIER NICHT".
Ansonsten ist es ja so, dass die Nazis ihr Erscheinungsbild und damit ihr Image in den letzten Jahren stark geÀndert haben.
Neben den klĂ€glichen Versuchen, linke und/oder antifaschistische Strategien fĂŒr sich zu ĂŒbernehmen, (z.B. "autonome Nationalisten" - ohne dass sie raffen, dass autonom und nationalistisch so ziemlich der deutlichste Widerspruch ist den man sich vorstellen kann)neben diesen Bestrebungen also gibt es den Versuch, das Bild vom "hĂ€sslichen, kahlrasierten Vollidioten" aus dem öffentlichen Meinungsbild zu verbannen. Nazis wollen jetzt jung, frisch und cool sein. Marken wie z.B. "Thor Steinar" machen mit "trendigen" Klamotten mit Nazi - Codes mittlerweile eine riesen GeschĂ€ft.
Jungen Leuten, die auf diese ersten Lockrufe der Faschos hereinfallen könnten, muss deutlich gemacht werden, dass es kein bisschen cool ist, Nazi zu sein, sondern dass das ganz schön einsam macht...
Gesellschaftliche Isolation, also. Denn die Nazis sind ja der festen Meinung, sie wĂŒrden die Meinung der schweigenden Mehrheit in "Doitschland" vertreten. Wir mĂŒssen halt endlich mal deutlich machen, dass dem nicht so ist.

Steffen

Re: Vegan durch "Vegetarier sind Mörder"

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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kate schrieb:
>
> das was mich so ziemlcih am meisten geschockt
> hat,ist diese intolleranz.

Es ist wirklich schlimm, dass Dich die Fakten so sehr schocken...
Ich bin auch der Meinung, maqi sollte sich in aller Form bei Dir entschuldigen. Folter und Mord schön zu reden, damit sich ja alle schön wohl fĂŒhlen,(bis auf die Opfer der Vegetarier, aber es geht ja vordergrĂŒndig um dein wohliges GefĂŒhl) ist natĂŒrlich der richtige Weg...
Ein bisschen Folter, ein wenig Mord... Hauptsache tolerant.

> ich kann nur betonen dass vegetarier und veganer
> zusammenhalten sollten und sich nicht gegenseitig bekÀmpfen
> sollten.

Aber wie denn das? Es gibt keinerlei Gemeinsamkeiten! Vegetarier konsumieren QuĂ€lerei und Mord, Veganer lehnen das selbstverstĂ€ndlich ab! Nur weil die ersten drei Buchstaben ĂŒbereinstimmen...
Beschwer dich nicht bei denen, die Dir Tatsachen vorhalten, sondern nimm die Fakten ganz einfach zur Kenntnis und zieh Deine Konsequenzen!

Steffen

Re: zunehmen

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Claude schrieb:
>
> > Ich hab zwar meinen Arzt gefragt, woran das liegen könnte,
> > aber...
>
> Wusste der denn nichts?
Der hat halt das Blutbild gemacht... Meinen ersten Hausarzt habe ich vor einigen Jahren gewechselt, weil der gesagt hat "kein Wunder, bei der ErnÀhrung, ich selbst esse jeden Tag Fleisch und bin nie krank...". Den Arzt, bei dem ich jetzt bin, habe ich erstmal getestet ;o) Hab gleich gesagt, dass ich mich vegan ernÀhre. Darauf sagte er dann: "Is doch prima!"
Aber mein Untergewicht scheint ihn nicht zu weiteren Untersuchungen zu veranlassen. Aber bei etwas unter 1,70m ist doch ein Körpergewicht von i.d.R. 48kg viel zu wenig?
(Der Meinung war auch der Arzt bei der Musterung damals, einen kleinen Vorteil hatte das Untergewicht also schon! ;o))

> Mehr essen! Wie oft pro Tag isst du denn? Wichtig ist, dass
> man mindestens drei mal am Tag was isst und am besten auch
> noch zwischendurch.

Sehr unregelmĂ€ĂŸig. Das liegt auch an meinem Beruf, und an meiner Disziplin. Denn hungrig bin ich nicht so oft, oder besser gesagt ich bin sehr schnell satt. Naja, und Geld habe ich auch kaum, von daher kann es schonmal vorkommen, dass ich mal einen Tag nix habe. Aber da wird man ja nicht gleich so untergewichtig.

> > ich auf eine bestimmte Untersuchung drÀngen sollte oder so?
>
> Ich glaube das Untergewicht selbst ist nicht so schlimm.

Hm, bin halt schon recht schnell erschöpft und fliege beim kleinsten Schupser zehn Meter durch die Luft...
Und es sieht einfach krank aus.

> Statt Fett kannst du auch versuchen Muskeln aufzubauen. Das
> klappt bei mir leider auch nicht so ganz wie ich das gerne
> hĂ€tte aber fĂŒr noch mehr Sport hab ich gar keine Zeit.

Eine Zeitlang habe ich tĂ€glich LiegestĂŒtze, Sit-ups und solche Sachen gemacht. Das Problem sind undefinierbare Schmerzen, die dann irgenwann auftreten, im "Unterbauch" oder in der Leistengegend, kann das nicht genau lokalisieren. Und da war ich schon beim Hausarzt, der hat mich zum Urologen und zum Internisten geschickt. Ohne Befund.

Besser ist es
> aber wenn der Körper auch noch Fett hat wenn man mal krank ist.

Und das war ich dieses Jahr ziemlich oft... Hab mich aber auch nie richtig auskuriert, "Arbeit junge - muss sein!" ;o)

Danke fĂŒr die Infos!
Steffen

Re: Ich suche...

Autor: Claude
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> Ja, ich lebe in der Schweiz, im Kanton Schaffhausen.

Ich in Basel. Wenn du das Blut mein willst könnte ich es dir natĂŒrlich auch zuschicken. Oder noch einfacher: Ich gebe dir einfach die gemessenen Werte an. Ich muss eh immer wieder mal die Werte kontrollieren lassen.

> Claude erwĂ€hnte einige spannende Punkte. „Wieso sollten Veganer
> nicht auch Mangelerscheinungen haben?“. Genau diesen
> Sachverhalt zu prĂŒfen ist das Ziel dieser Maturaarbeit.

Du hattest aber was anderes geschrieben:
"Ziel der Arbeit ist es, zu beweisen, dass Menschen die sich vegan ernÀhren, nicht unter Mangelerscheinungen leiden."
Das ist nunmal nicht das selbe.

> Anders jedoch bei der Blutarmut
> (AnÀmie). Im Biologieunterricht habe ich immer wieder gehört,
> dass der Mensch zur Bildung roter Blutkörper auf tierische
> Produkte, die reich an Eisen und Vit. B12 sind, nicht
> verzichten kann.

Was Unsinn ist. Mit der Suchfunktion solltest du hier so einiges finden. B12 ist zum Beispiel immer ein Produkt von Bakterien und denen ist es egal, ob sie in einem Tier oder in einer Petrischale leben.

> Wie Steffen, habe ich vor einem halben Jahr
> eine Blutuntersuchung gemacht, Mangelerscheinungen wurden
> jedoch nicht festgestellt.

Mangelerscheinungen werden nicht durch Blutuntersuchungen festgestellt. Es werden lediglich die Werte mit Duchschnittswerten verglichen.
Eine Mangelerscheinung ist z.B. MĂŒdigkeit.

> Ob Steffen und ich EinzelfÀlle sind oder ob vegane ErnÀhrung
> mit einer normalen Blutbildung vereinbar ist, interessiert
> mich. Den Volksmythos („Milch und Fleisch sind gesund“) zu
> prĂŒfen ist eigentlich ganz einfach: Ich muss Blutproben von
> 23 Veganern mit Blutproben von 23 Carnivoren (Fleischessern)
> vergleichen. Mein Lehrer hat mir empfohlen, 46 Blutproben zu
> vergleichen, da dies die kleinst mögliche Zahl fĂŒr eine
> wissenschaftliche Studie sei.

Ach so. Na wenn es dem Lehrer reicht ist ja gut.

> Ich sah den Menschen noch nie als ein Wesen, welches auf
> tierische Produkte zurĂŒckgreifen muss, um sich gesund zu
> ernÀhren. Seit ich Veganer bin, schaue ich relativ genau auf
> andere Warenkörbe im Coop oder Migros. Obwohl es sehr einfach
> ist, „gĂŒnstig, vielseitig und lecker“ vegan einzukaufen,
> sieht man sehr selten (wie VEGY schon sagte) rein vegane
> EinkaĂŒfe.

Ah gut, dann ist das gar nicht so abartig, dass ich immer schaue, ob die anderen Leute vegan oder unvegan einkaufen. :-)
Leider werde ich meistens enttÀuscht. :-(

Claude

Re: Ich suche...

Autor: Tino
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Erstmals danke fĂŒr die schnelle Beantwortung.

Ja, ich lebe in der Schweiz, im Kanton Schaffhausen. Claude erwĂ€hnte einige spannende Punkte. „Wieso sollten Veganer nicht auch Mangelerscheinungen haben?“. Genau diesen Sachverhalt zu prĂŒfen ist das Ziel dieser Maturaarbeit. Claude erwĂ€hnte das Beispiel von Jod: In der Schweiz wird das Kochsalz jodiert. Da fĂŒr die Jodierung jedoch keine tierischen Produkte benötigt werden, ist das bei Veganern kein Mangelerscheinungsthema. Anders jedoch bei der Blutarmut (AnĂ€mie). Im Biologieunterricht habe ich immer wieder gehört, dass der Mensch zur Bildung roter Blutkörper auf tierische Produkte, die reich an Eisen und Vit. B12 sind, nicht verzichten kann. Wie Steffen, habe ich vor einem halben Jahr eine Blutuntersuchung gemacht, Mangelerscheinungen wurden jedoch nicht festgestellt.
Ob Steffen und ich EinzelfĂ€lle sind oder ob vegane ErnĂ€hrung mit einer normalen Blutbildung vereinbar ist, interessiert mich. Den Volksmythos („Milch und Fleisch sind gesund“) zu prĂŒfen ist eigentlich ganz einfach: Ich muss Blutproben von 23 Veganern mit Blutproben von 23 Carnivoren (Fleischessern) vergleichen. Mein Lehrer hat mir empfohlen, 46 Blutproben zu vergleichen, da dies die kleinst mögliche Zahl fĂŒr eine wissenschaftliche Studie sei.
Ich sah den Menschen noch nie als ein Wesen, welches auf tierische Produkte zurĂŒckgreifen muss, um sich gesund zu ernĂ€hren. Seit ich Veganer bin, schaue ich relativ genau auf andere Warenkörbe im Coop oder Migros. Obwohl es sehr einfach ist, „gĂŒnstig, vielseitig und lecker“ vegan einzukaufen, sieht man sehr selten (wie VEGY schon sagte) rein vegane EinkaĂŒfe.

Re: Ich suche...

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Hallo Claude!
Meine Blutwerte sind laut der letzten Blutentnahme in Ordnung.
Bin aber auch stark untergewichtig, esse aber meistens ziemlich viel. (Auch bei mir ist war das bereits zu meiner nicht-veganen Zeit der Fall, das ist aber schon so 12 Jahre her...)
Ich hab zwar meinen Arzt gefragt, woran das liegen könnte, aber...
Hast du einen Vorschlag, wie ich da vorgehen könnte? Also ob ich auf eine bestimmte Untersuchung drĂ€ngen sollte oder so? Will nicht mehr so dĂŒrr sein! :o)

Steffen

Nachtrag

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Zitat: Ein hĂ€ufig angefĂŒhrter Einwand ist die unterschiedliche Motivation der TĂ€ter. WĂ€hrend Konzentrationslager vor allem auf einen Genozid ausgerichtet waren, dienen Tierfabriken in erster Linie der Ausbeutung und Bereicherung. Davon abgesehen, daß von der Arbeitskraft bis zu den Haaren der KZ-HĂ€ftlinge alles akribisch in Reichsmark und Pfennigen aufgewogen wurde und andererseits die Massentierhaltung sehr wohl mit Genozid, wenn auch eben gerade an anderen als den ausgebeutetet "Nutztierrassen" einhergeht, wĂŒrde das im Umkehrschluß bedeuten, daß der Massenmord in den KZs weniger schlimm gewesen wĂ€re, hĂ€tten die Nazis diesen nur aus Gewinnstreben begangen - das wird wohl kaum jemand ernsthaft behaupten wollen.


Naja, mir geht es ja nicht um die Frage, was schlimmer oder weniger schlimm ist, sondern in dem Fall nur um die geeigneten Argumente. Ich frage mich nach wie vor, ob es 1. Sinn macht und 2. nötig ist, solche Analogien anzubringen.
Inhaltlich ist an dem obigen Text allerdings nichts auszusetzen. (allerdings nicht an meine Adresse, da ich ja nicht mit "schlimm und weniger schlimm" argumentiere, wie dies Speziesisten tun.)
Ich betone nochmal, dass es mir nicht um die legitimitÀt solcher Analogien geht, sondern um den "strategischen Nutzen".
Und, um MissverstÀndnissen vorzubeugen, betone ich ebenfalls, dass Jules "Analogie" NICHT legitim ist.
Gruß, Steffen

Re: Freunde

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Jule schrieb:
>
> Harlo Steffen,
>
> also Tier-KZ und so hab ich nie gesagt. Ist mir eben garnicht
> eingefallen. Ich will da auch nix mehr zu sagen, weil du das
> so kritisierst. Aber, na egal.

Na, hĂ€tte dich eigentlich lieber wirklich davon ĂŒberzeugt, dass es bessere Argumente gibt, Tierrechte zu achten, als Vergleiche zum NS zu ziehen oder ihn sogar zu verharmlosen.
Nur nichts mehr dazu zu sagen, weil es kritisiert werden könnte obwohl du anders denkst, ist nicht so toll. Ich will ja wissen, mit wem ich es zu tun habe.

> Aber bei dem hinkenden Vergleich will ich doch noch was sagen:
>
> Also nehmen wir mal an, einer hat einen anderen getötet. Ist
> es dann wichtig, ob der eine den andern nun wegen
> "kapitalistischer Verwertung" oder wegen "Antisemitismus,
> Homophobie, Rassismus, Antikommunismus, Dummheit, Hass oder
> Massenfaszination" getötet hat?

Nein, fĂŒr das Opfer ist es wohl letztendlich nicht so wichtig. Aber du unterhĂ€ltst dich ja nicht mit dem Opfer, wenn du ĂŒber Tierrechte diskutierst. Sondern meist mit Menschen, die Teil dieses Ausbeutungssystems sind, zum Beispiel weil sie Fleisch essen und Kuhmuttermilch trinken. Und alleine diese Tatsache anzusprechen reicht schon, dass sie "dicht machen". Wenn man sie dann noch mit einem Nazivergleich konfrontiert werden sie aber auch nie mehr ĂŒber das eigentliche Thema nachdenken, sondern heben einen prima Vorwand, dich nur noch als "Fanatikerin" in Erinnerung zu behalten.


> Also, na gut, da sag ich, so also wenn einer die Familie
> tötet oder so dann ist das sowas wie mildernde UmstÀnde, wenn
> ich den dann platt mache. Aber ich seh so nicht den
> Unterschied zwischen "kapitalistische Verwertung" und wegen
> mir "Antisemitismus".

Das Eine dient einigen, einen Haufen Geld zu verdienen und das Andere geschieht (geschah) aufgrund von "wegen mir" antisemitischen Wahnvorstellungen.


> Also, ich hab hier auch schon viel rumgelesen. Manche Sachen
> sind toll, andere, naja, daneben (Hab jetzt zum Beispiel
> Angst, dass der Herr StĂ¶ĂŸer mich wegen "Mist" kritisiert,
> weil ich mal "Schwein" geschrieben hab. Aber ich Ànder das
> jetzt nicht!!!!!!!)

REBELLIN!!! ;o) Hier stehen Fakten. Und so daneben diese Fakten auch sein mögen, ist das ja nicht die Schuld von Maqi, oder?


> Ich hab gerne, wenn ich Regeln oder Formeln hab, wie in
> Mathe.

Ich hasse Mathe. Und wenn es darauf hinauslÀuft, dass du die Opferzahlen gegeneinander aufrechnest, (die Nazis haben soundsoviele gekillt, "die Tierausbeuter" aber soundsoundsoundviele" dann ist das geschmacklos.

Aber dann kommt das Gegreine:
> Neee, so geht das nicht. Ohhh, das darfste nicht sagen. Hmmm,
> das ist unvermeidbar. Und das macht das alles
> sooooooooooooooo scwierig dann, das man sich garnichtmehr
> auskennt.

Naja, einfach ist es nicht unbedingt, aber soooooo schwer ist es auch nicht. Halte dich einfach an die Fakten, dann greinen nur die, die diese nicht wahrhaben wollen. Aber greinen wird immer irgendjemand.

Steffen

Re: Freunde

Autor: Jule
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Harlo Steffen,

also Tier-KZ und so hab ich nie gesagt. Ist mir eben garnicht eingefallen. Ich will da auch nix mehr zu sagen, weil du das so kritisierst. Aber, na egal.

Aber bei dem hinkenden Vergleich will ich doch noch was sagen:

Also nehmen wir mal an, einer hat einen anderen getötet. Ist es dann wichtig, ob der eine den andern nun wegen "kapitalistischer Verwertung" oder wegen "Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, Antikommunismus, Dummheit, Hass oder Massenfaszination" getötet hat?

Also, na gut, da sag ich, so also wenn einer die Familie tötet oder so dann ist das sowas wie mildernde UmstÀnde, wenn ich den dann platt mache. Aber ich seh so nicht den Unterschied zwischen "kapitalistische Verwertung" und wegen mir "Antisemitismus".

Gut also du sagst, "stategisch falsch" das verstehe ich. Dann lassen ich den ganzen Nazi Mist eben weg. "Inhaltlich" kommt mir aber ziemlich schrĂ€g rĂŒber, echt.

Also, ich hab hier auch schon viel rumgelesen. Manche Sachen sind toll, andere, naja, daneben (Hab jetzt zum Beispiel Angst, dass der Herr StĂ¶ĂŸer mich wegen "Mist" kritisiert, weil ich mal "Schwein" geschrieben hab. Aber ich Ă€nder das jetzt nicht!!!!!!!)

Ich hab gerne, wenn ich Regeln oder Formeln hab, wie in Mathe. Da kommt hinten was raus. So muss das auch hier sein. Da ist der Wert eines tierlichen Lebewesens "1". Punktum! Und dann ist alles so einfach. Aber dann kommt das Gegreine: Neee, so geht das nicht. Ohhh, das darfste nicht sagen. Hmmm, das ist unvermeidbar. Und das macht das alles sooooooooooooooo scwierig dann, das man sich garnichtmehr auskennt.

Uff, jetzt hab ich wieder Romane geschrieben. Mein Geschilehrer wÀr stolz!

Jule

Re: Freunde

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Jule schrieb:

> Also "Waisenkinder", dumm, vergiss es. Aber was ich gemacht
> hab, war ja nur eine GegenĂŒberstellung. Hier Fleischer, da
> KZ-Mann. Ich hab so kein Argument wo ich sagen wĂŒrd: Der
> Fleischer ist besser oder so. Weil wenn man sagen wĂŒrde: Tja,
> das eine waren Juden und Rominos und so und das andere nur
> KĂŒhe und Schweine. wĂ€r das nicht speziefistisch?

Hallo.
Ja, das wĂ€re speziesistisch. Und ich verstehe auch, was Du damit ausdrĂŒcken möchtest. Dennoch finde ich es sowohl strategisch als auch inhaltlich völlig falsch, solche Vergleiche zu ziehen. Ich finde ja schon die Bezeichnung "Tier - KZ" fĂŒr "Legebatterien" bedenklich, aber Deine Aussage hat sogar noch den Holocaust verharmlost. Und das ist nie und nimmer legitim.
Zudem hinkt der vergleich sowieso, denn das Eine geschieht aufgrund von kapitalistischer Verwertung und das Andere geschah aufgrund des deutschen Antisemitismus (und Homophobie, Rassismus, Antikommunismus, Dummheit, Hass, Massenfaszination...)

> Also das wann dann von dir kam habe ich zwar gelesen, aber
> nicht immer verstanden.

Was hast Du denn nicht verstanden?

Du sagst ich wÀre eine wie die Nazis,
> das verstehe ich absolut nicht und akzeptiere das auch nicht.
> Garnicht! Vieleicht hast du meine erste Sache hier garnicht
> gelesen. Also ich habe mit Nazis garnix am Hut, im Gegenteil,
> gerade die haben mich mehr dazu gebracht, das man auf alles
> leben aufpassen muss!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das tut mir leid, wenn das so rĂŒbergekommen ist, ich habe ja auch geschrieben, dass ich Dich nicht fĂŒr einen Nazi halte.
Nun ist es aber so, dass Dich so mancheR fĂŒr einen Nazi halten wird oder Dich bei so einer untragbaren Argumentation wenigstens als Nazi bezeichnen wird, und sei es nur, um sich nicht nĂ€her mit dem Thema Tierrechte auseinandersetzen zu mĂŒssen.

Also. Du schadest Dir selbst, denn Du wirst als Nazi oder weltfremder, fanatischer Spinner hingestellt,- und das möchtest Du ja nicht.

Du verpasst so garantiert die Chance, vielleicht doch Deinen GesprÀchspartner zum Nachdenken anzuregen.

Aber nochmal: Ich halte Dich nicht fĂŒr einen Nazi. Da brauchts gar nicht so viele Ausrufezeichen!!!!!!!!!!!!! ;o)
Dein "Mengele, KZ- WĂ€rter und Bodycount- Argument" ist dennoch daneben.

>
Zitat: Bevor Du inhaltlich sicher auftreten und
> argumentieren kannst, ist es zwingend notwendig, Dich zu
> Informieren.

>
> Naja, dazu hab ich ja eben was geschrieben. Also vieleicht
> hast du ja was, wo ich mich noch mehr informieren kann.
>
> Jule

Na, dann schau Dich doch hier und auf den Partnerseiten um, und wenn Du konkrete Fragen hast, dann stell sie hier. :o)

LG, Steffen

Re: Freunde

Autor: Jule
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Hallo Steffen,
lieb, dass du geantwortet hast!

Zitat: Die Nazis waren keine "Waisenkinder" und sie erscheinen angesichts der Gewalt gegen nichtmenschliche Tiere auch nicht harmloser.


Also "Waisenkinder", dumm, vergiss es. Aber was ich gemacht hab, war ja nur eine GegenĂŒberstellung. Hier Fleischer, da KZ-Mann. Ich hab so kein Argument wo ich sagen wĂŒrd: Der Fleischer ist besser oder so. Weil wenn man sagen wĂŒrde: Tja, das eine waren Juden und Rominos und so und das andere nur KĂŒhe und Schweine. wĂ€r das nicht speziefistisch?

Also das wann dann von dir kam habe ich zwar gelesen, aber nicht immer verstanden. Du sagst ich wÀre eine wie die Nazis, das verstehe ich absolut nicht und akzeptiere das auch nicht. Garnicht! Vieleicht hast du meine erste Sache hier garnicht gelesen. Also ich habe mit Nazis garnix am Hut, im Gegenteil, gerade die haben mich mehr dazu gebracht, das man auf alles leben aufpassen muss!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zitat: Bevor Du inhaltlich sicher auftreten und argumentieren kannst, ist es zwingend notwendig, Dich zu Informieren.


Naja, dazu hab ich ja eben was geschrieben. Also vieleicht hast du ja was, wo ich mich noch mehr informieren kann.

Jule

Re: Freunde

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen

> Also, so ist mein Ansatz. Hat jemand eine Idee?
>
> Jule

Liebe Jule.

Also, seit Du Deinen ersten Beitrag hier verfasst hast, ĂŒberlege ich ob und wie ich darauf etwas antworten könnte oder sollte...
Ehrlich gesagt habe ich ohnehin damit gerechnet, dass er gelöscht wird.


Zitat: Überlege dir, dass KZ-Schergen, was die Anzahl der Morde, die Grausamkeit und die GleichgĂŒltigkeit anbetrifft gegenĂŒber den Menschen in deiner Umgebung wirklich "Waisenkinder" waren! (Was ist ein KZ-WĂ€chter, der 1.000 Menschen ermordet hat, gegen einen Fleischer, der 100.000 lebewesen ermordete, oder gegen deine Eltern, die 10.000 von Lebewesen verspeisen????)


So kannst Du wirklich nicht argumentieren. Das bringt nicht nur Körperfresser gegen Dich auf und macht Dich ihnen gegenĂŒber angreifbar. Auch TierrechtlerInnen können können diese Argumentation so nicht stehen lassen.

Die Nazis waren keine "Waisenkinder" und sie erscheinen angesichts der Gewalt gegen nichtmenschliche Tiere auch nicht harmloser.

Die Nazis, die heute ihren MĂŒll unter die Menschen zu bringen versuchen, kopieren ja so ziemlich alles, was sie kopieren können, ganz am Anfang war das die Skinhead-Szene, jetzt der Autonomen-Style... und eben auch die Tierrechtsbewegung.

Mit solchen Aussagen, wie sie von Dir kommen, wĂŒrde ich Dich in der Ecke der PseudotierrechtlerInnen aus der ganz rechten Ecke verorten. Lediglich Dein Alter und Deine (entschuldige) naive Argumentation lassen mich das dann doch nicht so ganz glauben.

Aber Du solltest schon wissen, dass Du mit solch ungeheuerlichen Aussagen großen Schaden anrichten kannst.
Was Du da von Dir gibst, verschlĂ€gt mir im ersten Moment die Sprache und ich hoffe, dass Du das noch einmal ĂŒberdenken kannst. Es gibt GrĂŒnde zuhauf, sich vegan zu ernĂ€hren. Die Rechte, die jedem Tier zustehen,- also das Recht auf ein Leben in Freiheit, ohne Gewalt, ohne "Verwertung", ohne Schmerzen sind Grund genug.

Ein Vergleich zum Naziregime ist nicht nur unnötig und schÀdlich, sondern auch falsch und dumm.

Du stehst dem Leid, welches den Tieren angetan wird, fassungslos gegenĂŒber und möchtest etwas dagegen tun. Allen, die diese Gewalt rechtfertigen und von ihr profitieren, möchtest Du starke Argumente entgegenhalten.
Somit bist Du hier richtig und findest hier auch "Munition".-

Aber mit Geschichtsrevisionismus und NĂ€he zur extremen Rechten wirst Du keinen ĂŒberzeugen, das Gegenteil wĂ€re der Fall.

Bevor Du inhaltlich sicher auftreten und argumentieren kannst, ist es zwingend notwendig, Dich zu Informieren.

Bitte lass diese ultra rechten Phrasen!

Liebe vegane GrĂŒĂŸe vom Steffen

Re: Erbse der Woche

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Auf dem linksalternativen Nachrichtenportal de.indymedia.org berichtet eine (angebliche) antispe-Gruppe ĂŒber eine Aktion. (MerkwĂŒrdiger Bericht, fraglich, ob es sich um Antispeziesisten handelt, dem Autorennamen unter dem Bericht zufolge wohl eher nicht...)
Wie immer auf indy gibt es postwendend kluge Kommentare.
Eines poste ich hier mal. Ich habe den maqi- Text zum Thema als ergÀnzung auf indymedia gepostet.

Hier der Erbsen - Kommentar:

"Naja man weiss ja wo der Vegetarismus herkomm
Miet Loff 30.04.2008 - 03:16
Adolph Hitler, Rudolf Hess und Heinrich Himmler waren ALLES ĂŒberzeugte Veget-Arier. WĂ€hrend es solchen Unsinn frĂŒher bei Sozialisten nie gab. Mao-Tse Tungs Lieblingsessen waren z.B Jao-Tse eine Art Chinesische Maultaschen. und auch Marx, Liebknecht, Radek, Kropotkin,Bakunin, Lenin und Luxenburg waren nachweislich KEINE Vegetarier, und nun fragt euch mal warum? Weil es einfach geisteskranke und Idioten sind die sich lieber um irgend n Kack Viehzeug lĂŒmmern wĂ€hrend MENSCHEN in Afrika tĂ€glich zu Tausenden an Hunger& Krankheiten sterben. Ich WohlstandsbĂ€lger solltel von eurem reichen Fetten Leben wo ihr euch wie die Maden im Speck suhlt ma lieber Geld & Sachen mit diesen Armen teilen anstatt euch um son scheiss zu kĂŒmmern. Meine Mutter ist JĂŒdin aber macht sich halt nix aus der Religion aber ihr Vater ( mein Opa) besteht halt darauf koscher zu essen, was ich durchaus nachvollziehen kann. Ich find an Koscherem schlachten nix besonderes, das Tier ist in wenigen Sekunden durch Öffnen der Halsschlagader tot, es merkt eh nix wegen dem Schock. Ich finde man sollte sich um wichtige Dinge kĂŒmmern statt um so einen mist "
http://de.indymedia.org/2008/04/214989.shtml

Gegen die Unterwanderung der Tierrechtsszene!

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
Thema öffnen
Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
> Na, zum GlĂŒck haben wir ja eine entsprechende Stellungnahme
> in der Agenda (die
> Startseite wĂŒrde ich nicht unbedingt damit ĂŒberfrachten
> wollen)

Muss ja nicht so ausfĂŒhrlich sein. ein einfaches, dickes, fettes "Gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus, Theismus, Speziesismus..."
gleich auf der Startseite reicht ja schon, um dem Pack zu zeigen, was von ihrem Weltbild zu halten ist.

Das ist wie beim Fussball:
Die einzige Möglichkeiten, Faschisten aus den Stadien zu verjagen (und zwar auf Dauer) ist, ein Klima zu schaffen, in dem sich die Nazis nicht willkommen fĂŒhlen. Wo sie sich ĂŒberhaupt nicht mehr mit identifizieren können. So wie beim FC St. Pauli. Welcher Nazi wĂŒrde schon zu dem "Zeckenverein" gehen?
Genauso muss die Tierrechtsszene unmissverstÀndlich und offensiv klarmachen, dass Tierrechte und Faschismus nicht vereinbar sind, und zwar muss das auch der allerletzte Idiot verstehen können. Und da es derer unter den Nazis ziemlich viele gibt, sollte das bei jeder passenden Gelegenheit passieren. Eine Gelegenheit dazu bietet eine Homepage.

Aber maqi wird ja nicht verlinkt, macht also irgendetwas richtig. ;o)
Steffen

Re: links von ganz rechts

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Allgemeines
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Hi Steffen!

> Was ich als Betreiber einer dieser Seiten machen wĂŒrde, wĂ€re
> in jedem Fall auf die Startseite unĂŒbersehbar eine klare
> Stellungnahme gegen Nazis zu setzen. Das hat bisher nur eine
> einzige der verlinkten Seiten geschafft.

Äh, welche denn? Habe mir jetzt extra alle angesehen und irgendwie nichts gefunden... "Betriebsblindheit"? ;-)

Tanja

links von ganz rechts [Nationale Sozialisten - AG Tierrecht / Mod]

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
Thema öffnen
Auf der Seite der "Nationalen sozialisten - AG Tierrecht"
werden verschiedene Seiten verlinkt.
Neben den ĂŒblichen, (die Tierbefreier, peta...) finden sich auch verschiedene VersĂ€nde in der Liste.

das sind: vegan shop, vegan temple, vegan wonderland, vegane Zeiten, veganopolis.
klickt man die links an, kommt man auf google, die einzige Seite, die direkt ĂŒber den link erreichbar ist, ist veganwelt by ullrykka.(hat das etwas zu bedeuten? veganwelt ist auch mit einem riesigen Banner unter der Rubrik "Rezepte" verlinkt.)

Gibt es denn keine Möglichkeit, das verlinken seiner Seite zu unterbinden?

Was ich als Betreiber einer dieser Seiten machen wĂŒrde, wĂ€re in jedem Fall auf die Startseite unĂŒbersehbar eine klare Stellungnahme gegen Nazis zu setzen. Das hat bisher nur eine einzige der verlinkten Seiten geschafft.

Steffen

Re: Veganismus als Zuflucht zum Glauben eines erheblichen Teils der Linken

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Er hat meiner Meinung nach nicht nur den Veganismus nicht verstanden, sondern liegt insgesamt völlig daneben.
Gerade in der radikalen Linken gibt es immer noch (und immer mehr) große Teile, die dem Antispeziesismus sehr kritisch bis ablehnend gegenĂŒberstehen.

Tierrechtler werden dort oft als tendenziell rechts diffamiert.
Das mag zum einen an so unsÀglichen Aktionen wie der Holocaust-Kampagne von Peta liegen, aber auch an dem absurden Vorwurf, "Menschen und Tiere auf eine Stufe stellen zu wollen" oder daran, dass UL lange völlig ungehindert "prominente" Teilbereiche der Tierrechtsarbeit unterwandert haben. Und eben vor allem an der konsequenten Verweigerung, sich mal ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Und auch esoterischen Strömungen wird eine klare Absage erteilt, (in dem Fall allerdings meistens zurecht).

Wenn viele radikale Linke sich mit der Zeit auch Gedanken zu Speziesismus machen, dann ja wohl deshalb, weil man zwangslÀufig darauf stossen muss, wenn man Antirassismus, Antisexismus konsequent weiterdenkt und nicht einfach selbstherrlich irgendwo stehen bleibt.
Die Hinwendung zu esoterischen Strömungen und "heilsamer Vegankost" ist doch eher die Sache der Rechten, wĂŒrde ich sagen. (Siehe UL, "Heimatschutz"...)
Aber Leute aus der KPD und menschenverachtende Stalin-AnhÀnger haben in der emanzipatorischen, radikalen Linken ohnehin nichts verloren und sind zudem völlig bedeutungslos.

Steffen

Re: AngekĂŒndigte Straftaten

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> > Über strafbare Dinge solltest Du hier nicht sprechen.
>
> Warum eigentlich? "AnkĂŒndigung einer Straftat" (falls das
> ĂŒberhaupt schon eine war) ist m.W. nicht strafbar ...

In dem Zusammenhang ein Beispiel:

http://de.indymedia.org/2008/03/210837.shtml

Steffen

Re: Eisen

Autor: Schweickert
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Vitamin B12, Résumé_2

Liebe Mitleserinnen und Mitschreiberinnen,

mein Hilfeersuchen um medizinischen Beistand bei relativ genau umschriebener Fragestellung hat durch verschiedene UmstĂ€nde zu einer generellen Beratung mit ernĂ€hrungsphysiologischem Schwerpunkt gefĂŒhrt. Da die darin gemachten VorschlĂ€ge auch fĂŒr andere, spĂ€tere Leser von einem gewissen Interesse sein dĂŒrften, will ich sie im Folgenden kurz zusammenfassen:

Suchbegriffe:
Tafeln, Kaffee, Lebensmittel, dunkelgrĂŒnes BlattgemĂŒse

„TAFELN“:

Steffen, dem ich diesen Vorschlag verdanke, schlÀgt vor:

Zitat: Gibt es bei Dir vielleicht die "Tafeln"?
Bei uns bezahlt man einen Euro fĂŒr so viele Lebensmittel, die man tragen kann...

Da gibt es (zumindest in meinem Ort) jede Menge GemĂŒse, Obst, manchmal auch Tofu...


Leider ist das hier in Heidelberg nicht so. Sicherheitshalber bin ich gestern beim Laden „Brot und Salz“ der Diakonie vorbeigegangen, um hier Informationen aus erster Hand einstellen zu können.

Um bei „Brot und Salz“ ĂŒberhaupt Lebensmittel einkaufen zu können, mußt Du Deine BedĂŒrftigkeit explizit nachweisen (Heidelberg-Paß mit Lichtbild oder Bescheid von ARGE oder Sozialamt). Wer Lebensmittel kaufen möchte, muß sich dem folgenden (meines Erachtens entwĂŒrdigenden) Prozedere unterwerfen:
Morgens ab 08:00 Uhr im Hof vor dem Laden anstellen, - Pause -, ab 09:00 Uhr erfolgt die Ausgabe von Nummern-KĂ€rtchen, welche die Reihenfolge fĂŒr den spĂ€teren Einkauf festlegen, - Pause -, ab 11:30 Uhr kann dann der Laden betreten werden.
Auf meine Frage, was der HilfsbedĂŒrftige mit den 2 1/2 Stunden Wartezeit anfangen solle, erhielt ich den Ratschlag, einen Spaziergang zu machen. Das sei ‚gesund’.
Daß eine alleinerziehende Mutter morgens Zeit fĂŒr ausgedehnte SpaziergĂ€nge haben könnte, kann ich mir kaum vorstellen.
Auch den Erwerbslosen, der Vorstellungstermine pĂŒnktlich wahrnehmen oder GĂ€nge zu Ämtern zu erledigen hat, wird diese ĂŒberflĂŒssige Zeitverschwendung sicher vom Besuch dieser „Tafel“ abhalten.
Preise: ein Laib Brot 1,00 €, ein Plunderteilchen 0,30 €. Da der Laden zum Zeitpunkt meines Besuchs (12:30 Uhr) praktisch leergekauft war, konnte ich, ohne Mißtrauen zu erregen, keine weiteren Preise eruieren. Kostenlos gibt es aber bestimmt nichts.

KAFFEE & UNBESCHICHTETE GUSSEISENPFANNE:

Thomas, K (Kurt) und Ellie empfahlen mir unisono, auf den Genuß des „EisenrĂ€ubers“ Kaffee zu verzichten.

Sowie es wieder wĂ€rmer ist, gibt es bei mir so und so keinen Kaffee mehr. Im Winter aber, bei Zimmertemperaturen zwischen 7 °C und 15 °C ist an ein halbwegs ertrĂ€gliches Arbeiten (zumal am Rechner) kaum mehr zu denken. Dreimal am Tag eine dampfende Tasse Kaffee schlĂŒrfen zu können, ist da eine veritable Erleichterung, zumal ich mehr als einen Liter GemĂŒsebrĂŒhe am Tag einfach nicht hinunterbekomme.
Thomas’ Vorschlag eine unbeschichtete, gußeiserne Pfanne anzuschaffen, scheitert zwar momentan an meinen kargen Finanzen, aber ich werde beim nĂ€chsten SperrmĂŒll-Termin die Augen offen halten.

AUFZÄHLUNG_1 LEBENSMITTEL (Thomas):

GrĂŒnes BlattgemĂŒse, Vollkornbrot, Melasse, Trockenobst (vor allem Feigen, Pflaumen und Aprikosen) und HĂŒlsenfrĂŒchte.
Nichts davon ist fĂŒr mich vor dem 01. Oktober ĂŒberhaupt erschwinglich, Vollkornbrot schon gar nicht.
Es ist Monate her, daß ich meinen letzten Laib Brot und meinen letzen Apfel gekauft habe. Trotzdem danke, Thomas.

AUFZÄHLUNG_2 LEBENSMITTEL (Ellie):

Zitat: Ich wĂŒrde die 5 Euro statt in Kaffee bei Plus in einen Eisberg-Salat (0,49 Euro), frische Champignons (0,99 Euro), 3 frische Tomaten (~0,60 Euro), ein Glas Oliven (0,99 Euro), und natives Olivenöl (1,99 Euro) investieren. Dann bist du bei 5,06 Euro und hast leckeren und gesunden Salat fĂŒr drei Tage. Salz und Pfeffer hat vermutlich jeder Zuhause.


Leider machst auch Du Dir falsche Vorstellungen vom Leben eines veganen HartzIV-EmpfÀngers.

Kaffee ist fĂŒr mich im Winter als „Zusatzheizung“ unverzichtbar (s.o.). Bei meinem momentanen Tagesatz von knapp ĂŒber einem Euro fĂŒr Nahrungsmittel muß leider auch Deine wirklich wohlgemeinte „Salat-DiĂ€t“ bis zum SpĂ€therbst warten; Mandeln, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Orangensaft und Vollkornnudeln dito.
Sowie die von Dir vorgeschlagenen „Vitalstoffbomben“ wieder sprossen, werde ich mich auf die Suche nach ihnen machen. Eine krĂ€utererfahrene Freundin aus frĂŒheren Tagen will mir den Einstieg erleichtern.

AUFZÄHLUNG_3 LEBENSMITTEL (Tanja):

Dein Vorschlag, regelmĂ€ĂŸig Reis anstelle von Nudeln zu kochen, ist bei mir auf fruchtbaren Boden gefallen, zumal die explosionsartig nach oben geschossenen Preise fĂŒr Teigwaren den Reis als Grundnahrungsmittel wieder konkurrenzfĂ€hig gemacht haben; HĂŒlsenfrĂŒchte nicht vor Oktober.

AUFZÄHLUNG_4 LEBENSMITTEL (Achim StĂ¶ĂŸer):

Die von Dir aufgezĂ€hlten, hervorragenden Eisenlieferanten Hirse, Weizenkeime, Haferflocken, Pfifferlinge, Spinat, Linsen, Erbsen und weiße Bohnen werden sicher ab Oktober meine KĂŒche bereichern – bis dahin heißt es weiterdarben.

AUFZÄHLUNG_5 LEBENSMITTEL (Ava Odoemena):

Zitat: Das stimmt nicht, du weisst lediglich nicht, *wie* man sich mit wenig Geld vollwertig ernĂ€hrt. Ich bin selbst HartzIV EmpfĂ€ngerin und mir bleiben 100-140 Euro fĂŒr ErnĂ€hrung und meine ErnĂ€hrung treibt TrĂ€nen der Freude in die Augen von ErnĂ€hrungsberatern:-).


Zitat: Es ging darum meine ErnĂ€hrung fĂŒr 100 Euro ernĂ€hrungsphysiologisch auszuwerten, mit dem Fazit, dass das zwar schwierig ist, aber durchaus machbar.


Ich dagegen muß seit Jahren und (hoffentlich nur) noch bis Oktober 2008 mit monatlich ca. 50,00 € fĂŒr alles zusammen auskommen. Von diesem Betrag stehen mir nach Abzug von Toiletten- und Drogerie-Artikeln ca. 35,00 bis allerhöchstens 45,00 € fĂŒr die Regelsatz-Abteilung 01/02: Nahrungsmittel, GetrĂ€nke, Tabakwaren zur VerfĂŒgung.
Daß ich nicht rauche, versteht sich wohl von selbst.

Ich schlage erst gar nicht vor, daß Du Dein obiges Rechen-Exempel bei inzwischen drastisch gestiegenen Lebensmittelpreisen mit 35,00 bis maximal 45,00 € wiederholst.

Trotzdem danke ich Dir fĂŒr Deine ernĂ€hrungsphysiologisch wertvollen RatschlĂ€ge, die ich zusammen mit den anderen Empfehlungen ab Oktober beherzigen werde. Also

Zitat: Getreide quellen [zu] lassen und [zu] kochen, eine Tomate dazu und vor allem viel grĂŒnes und dunkelgrĂŒnes BlattgemĂŒse. Letzteres, also Wirsing, Kohlsorten, Mangold usw. sind beim Discounter sehr gĂŒnstig zu haben und sind echte NĂ€hrwertstars. Wenn du um die herum deine ErnĂ€hrung aufbaust, kann eigentlich nichts schiefgehen. Gerne auch selbst Brot backen und ein paar WĂŒrfel mehr Hefe rein, Backhefe ist auch so ein völlig unbekannter NĂ€hrwertstar.


Sauerkraut habe ich gestern schon eingekauft. FĂŒr etwas anderes ist in diesem Monat jetzt kein Geld mehr ĂŒbrig.

Ich habe am Ende meines RĂ©sumĂ©_1 angeboten, bei Interesse mich etwas nĂ€her ĂŒber die Schwierigkeiten, Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten auszulassen, mit denen sich der Bezieher von Transfer-Leistungen heutzutage herumschlagen muß. Dabei darf auch nicht außer Acht gelassen werden, daß sich jeder Erwerbslose und jeder Bezieher von Grundsicherung unter UmstĂ€nden mit völlig anderen Gegebenheiten konfrontiert sieht. Ob der Erwerbslose alleine wohnt oder in einer Bedarfsgemeinschaft, auf dem Lande oder in der Stadt, ob die Unterkunft gut oder schlecht isoliert ist, ob er Kinder erzieht, alt oder jung ist, gesund oder krank.

HartzIV-EmpfĂ€nger lassen sich eben nicht ĂŒber einen Kamm scheren, weshalb Aussagen, wie die von Ricarda gemachten, unter UmstĂ€nden eben völlig daneben liegen.

In diesem Sinne noch einmal ganz liebe GrĂŒĂŸe aus Heidelberg,

Philipp

Chauvinismus als (Angst)Reaktion auf Armut

Autor: Ava
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Ricarda schrieb:

> Steffen schrieb:
> > Also lĂŒgt Schweickert? Oder is zu blöd, mit dem "Batzen Geld"
> > richtig umzugehen?? Und Hartz 4 ist gar nicht so schlimm?

> Exakt.

Hmm. Also ich bin wohl eine der wenigen HartzIV EmpfĂ€nger und allgemeinen Privatpersonen, die eine doppelte BuchfĂŒhrung nach betriebswirtschaftlichem Standard als Hauswirtschaftskasse fĂŒhren und wage daher zu behaupten, doch ganz gut mit Geld umgehen zu können:-)

Da meine Wohnungskosten fĂŒr Berlin ĂŒber dem Satz liegen, und meine Warmwasserversorgung ĂŒber Elektroboiler - und ich tĂ€gliche Hygiene praktiziere - bleibt da unterm Strich auch wesentlich weniger ĂŒbrig als fĂŒr Leute die das GlĂŒck haben in einer billigeren Wohnung zu leben und Gas fĂŒr Warmwasser nutzen können. NatĂŒrlich könnte ich auch umziehen in eine billigere Wohnung, aber das Recht auf FreizĂŒgigkeit bedeutet nunmal auch, da zu bleiben wo man ist.

Sehr wenig Geld fĂŒr ErnĂ€hrung ĂŒbrig zu haben ist also durchaus erklĂ€rbar auch durch Leute die keine LĂŒgner sind und auch mit Geld umgehen können. Ich teile zwar Philipps Meinung nicht, dass man sich mit wenig Geld nicht vollwertig ernĂ€hren kann, allerdings habe ich mich sehr intensiv mit ErnĂ€hrung beschĂ€ftigt und kann somit in enĂ€hrungsphysiologischer Hinsicht die Armut managen.

Und schlimm ist HartzIV allemal, denn wenn nach dem Fressen keine Teilhabe an der Gesellschaft mehr möglich ist, und einem darĂŒber hinaus auch jede Freiheit genommen wird (wir mĂŒssen uns beim Beamten melden bevor wir die Ortsgrenze ĂŒbertreten und auch begrĂŒnden, es handelt sich also um offenen Strafvollzug), dann ist das schon hart und manche Menschen zerbrechen daran nicht nur direkt unter der Machtglocke des Beamtenstaates leben zu mĂŒssen, sondern auch als Fußabtreter derjenigen, die nach oben lecken und nach unten treten.

Wenn du dich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen willst, dann wirst du nicht umhin kommen all diese Details zur Kenntnis zu nehmen. Sich einem hirnlosen Chauvinismus hinzugeben nach dem Motto selbst schuld ist sehr einfach. Richtig hinzuschauen schon ein wenig schwieriger.

Letztendlich wird der Gesellschaft sowieso nichts anderes ĂŒbrig bleiben, als sich ihrem Arbeits- u. Funktionswahn zu stellen, den die Informationstechnik und Automation schreitet unerbittlich voran und immer mehr Arbeit wird von Maschinen erledigt. Maschinen die von Jahr zu Jahr intelligenter werden und die immer mehr Menschen ersetzen.

Der Staat ist, um sich legitimieren zu können, den Landlosen eine Grundversorgung schuldig. Und zwar ohne Zwang zur Arbeit die es immer ja weniger gibt. Ich und niemand sollte in irgend einer Weise funktionieren mĂŒssen, um existieren zu dĂŒrfen. Funktionszwang als Voraussetzung fĂŒr Existenzrecht ist eine niedere und perverse Geisteshaltung. Zeit, dass sie verschwindet...

Aus gegebenen Anlass auch mal wieder eine VerkĂŒpfung zu diesem hochaktuellen Text:

http://www.balzix.de/diverse_manifest-gegen-die-arbeit_1999.html

Re: Angeblich unerschwingliche Lebensmittel

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Steffen schrieb:
>
> Ricarda schrieb:
>
> > Tja nur blöd, dass du jetzt nicht ĂŒber die reichen,
> > verwöhnten Gören schimpfen kannst.
>
> Echt? hab ich das schonmal getan?
In meinem Satz kann ich kein "wieder" oder Àhnliches finden.

> Aber vielleicht liegt es
> > ja wieder am Abitur ;)
>
> Das scheint dich ja richtig stolz zu machen, dein Abitur,
> wenn du das so oft betonst!
Ja, das war jetzt sogar der zweite Beitrag, wobei ich es nur in einem explizit und nebenbei erwÀhnt hatte.

Re: Alter: 70 Jahre + Homocystein-Wert

Autor: Schweickert
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Hallo Steffen,

ich habe vor ein paar Tagen ein tĂŒrkisches ZimmermĂ€dchen getroffen, das im gleichen Hotel gearbeitet hatte, in dem ich bis 2003 als Nachtportier angestellt gewesen war. Sie hatte im Drahtkorb am Lenker ihres Fahrrades Lebensmittel aus der Heidelberger Tafel, heißt hier "Brot und Salz", und hatte dafĂŒr 5,99 € gezahlt.

Und jetzt noch eine Bitte: Geratet Euch doch bitte nicht meinetwegen in die Haare! Ich kenne niemanden, der sich in seiner Haut so wohl fĂŒhlt, wie ich das tue, auch wenn ich mit dem Cent rechnen muß, was mir aber absolut keine Schwierigkeiten bereitet.

Nachmal liebe GrĂŒĂŸe

Philipp

Re: Angeblich unerschwingliche Lebensmittel

Autor: Schweickert
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Hallo Steffen,

ich habe vor ein paar Tagen ein tĂŒrkisches ZimmermĂ€dchen getroffen, das im gleichen Hotel gearbeitet hatte, in dem ich bis 2003 als Nachtportier angestellt gewesen war. Sie hatte im Drahtkorb am Lenker ihres Fahrrades Lebensmittel aus der Heidelberger Tafel, heißt hier "Brot und Salz", und hatte dafĂŒr 5,99 € gezahlt.

Und jetzt noch eine Bitte: Geratet Euch doch bitte nicht meinetwegen in die Haare! Ich kenne niemanden, der sich in seiner Haut so wohl fĂŒhlt, wie ich das tue, auch wenn ich mit dem Cent rechnen muß, was mir aber absolut keine Schwierigkeiten bereitet.

Nachmal liebe GrĂŒĂŸe

Philipp

Re: Angeblich unerschwingliche Lebensmittel

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Steffen schrieb:
> Also lĂŒgt Schweickert? Oder is zu blöd, mit dem "Batzen Geld"
> richtig umzugehen?? Und Hartz 4 ist gar nicht so schlimm?
Exakt.

> Sorry, aber deine Arroanz macht mich mal wieder fassungslos.
Tja nur blöd, dass du jetzt nicht ĂŒber die reichen, verwöhnten Gören schimpfen kannst. Aber vielleicht liegt es ja wieder am Abitur ;)

Re: Angeblich unerschwingliche Lebensmittel

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Schweickert schrieb:

> Weiter oben hat Thomas gefragt, weshalb ich nicht zu den
> "Tafeln" gehe. Ganz einfach, weil ich mir deren Lebensmittel
> auch nicht leisten kann.

Bei uns bezahlt man einen Euro fĂŒr so viele Lebensmittel, die man tragen kann...
Was verlangen die denn bei Dir, wenn ich fragen darf?

> Ein schönes Wochenende wĂŒnsche ich Euch allen
>
> Philipp

Gleichfalls
Steffen

Re: Alter: 70 Jahre + Homocystein-Wert

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Hallo!

Gibt es bei Dir vielleicht die "Tafeln"?
Da gibt es (zumindest in meinem Ort) jede Menge GemĂŒse, Obst, manchmal auch Tofu...
Manchen mag es unangenehm sein, sich dort mit Lebensmitteln einzudecken, aber die Sachen wĂŒrden sonst ja weggeworfen.


LG, Steffen

Re: Vegan durch "Vegetarier sind Mörder"

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Hallo! Ich bin zwar nicht der Achim, aber ich antworte mal, ok? ;o)

Anabelle schrieb:
>
> @Achim
>
> Was schwer sein soll?
> Aus Gewohnheiten auszubrechen ist in fast allen FĂ€llen
> schwer, egal, ob es positive oder negative Gewohnheiten sind.
> (Auch unabhÀnig von Essengewohnheiten)

Aber hier geht es ja um eine "Gewohnheit", die unvorstellbare Qualen zur Folge hat...
Auf der einen Seite stehst du, die einfach nur aufhören muss, Produkte zu konsumieren, fĂŒr die andere gequĂ€lt, gefoltert und getötet werden.
Auf der anderen Seite stehen deine Opfer.
Die haben nunmal die lÀstige "Gewohnheit" leben zu wollen... Wessen "Gewohnheitsrecht" ist jetzt wichtiger?

> Außerdem macht ein Blick in die einen umgebenden SupermĂ€rkte
> (in viele Stadtteilen/gebieten) auch klar, warum es
> schwieriger ist, absolut vegan zu leben: Kennzeichnung von
> Produkten, die Produktauswahl und so weiter. Ja, ich weiß,
> dann sollte man in andere "LĂ€den" gehen: Aber das ist eine
> weitere Schwierigkeiten, ich kenne keinen in 10km Umkreis bei
> mir und ja, das macht es schwieriger als "Normal" einkaufen
> zu gehen.

Ich gehe ganz normal einkaufen. Ich habe fast kein Geld. und vegan lebe ich billiger als omnivor.
Und mir fĂ€llt nix wichtiges ein, was ich nicht in jedem Kaff in jedem Supermarkt bekommen könnte, um mich ausgewogen zu ernĂ€hren, ohne ĂŒber Leichen zu gehen.

> Also, ich denke, etwas Realismus schadet nicht:

Deswegen gibt es ja *vegetarier sind Mörder*...
Weil das die RealitÀt ist...

Es ist
> schwieriger sich Gedanken zu machen, als sich einfach blöd
> durch die Welt zu "essen" oder leben.
> Auch wenn es die bessere Alternative sein sollte, das
> schließt NICHT ein, dass es dir leichtere ist!

Ach komm, so schwer ist es aber nun auch nicht.
Es ist gar kein Problem, vegan zu leben, wenn man nur will. (und nicht nur Ausreden sucht)

Steffen

Re: Das Problem haben die Opfer

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:

> > Was Ihr als TĂ€ter nicht kapiert,
>
> STOP! STOP! STOPPP!!
>
> Also hier platzt mir der Kragen!
> Wer ist warum in welcher Hinsicht TĂ€ter?
> Ich fasse das als Beleidigung auf, die ich nicht bereit bin,
> hinzunehmen!

Geht mir genauso.

> Keiner hier in diesem Forum befĂŒrwortet Zwangsprostitution,
> Vergewaltigungen oder eine diese Dinge verherrlichende
> Pornografie!

Und sooft man das auch betont, kommt es bei Schwarz-Weiß-Denkern nicht an...

> Ebenso populistisch könnte ich mal fragen, ob die völlige
> VerhĂŒllung einer Frau -weil eben nur ein Mann das Recht hat,
> sie zu besitzen- denn nicht eine viel gravierendere
> EntwĂŒrdigung darstellt als eine freiwillige PrĂ€senz im Playboy?

Interessante Analogie fĂŒr Ferrot, einen "feministischen Muslimen", der hier meint zu wissen, was eine Analogie ist.

> Und nochmal sage ich ganz deutlich, dass eine Gleichsetzung
> von Erotikmagazinen und Vergewaltigung oder
> Zwangsprostitution eine Verharmlosung sexualisierter Gewalt
> darstellt!
> Und das ist heuchlerisch und gefÀhrlich!

Wohl der wichtigste Aspekt Deines Beitrages, aber auch das scheinst Du leider noch tausend mal wiederholen zu können, ohne dass es vom Adressaten verstanden wird...

Re: Das Problem haben die Opfer

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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> Was Ihr als TĂ€ter nicht kapiert,

STOP! STOP! STOPPP!!

Also hier platzt mir der Kragen!
Wer ist warum in welcher Hinsicht TĂ€ter?
Ich fasse das als Beleidigung auf, die ich nicht bereit bin, hinzunehmen!

Keiner hier in diesem Forum befĂŒrwortet Zwangsprostitution, Vergewaltigungen oder eine diese Dinge verherrlichende Pornografie!

Ebenso populistisch könnte ich mal fragen, ob die völlige VerhĂŒllung einer Frau -weil eben nur ein Mann das Recht hat, sie zu besitzen- denn nicht eine viel gravierendere EntwĂŒrdigung darstellt als eine freiwillige PrĂ€senz im Playboy?

Und nochmal sage ich ganz deutlich, dass eine Gleichsetzung von Erotikmagazinen und Vergewaltigung oder Zwangsprostitution eine Verharmlosung sexualisierter Gewalt darstellt!
Und das ist heuchlerisch und gefÀhrlich!

Steffen

Re: EinwÀnde gegen die Antimilchkampagne: keine heuchlerischen Promis

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Steffen schrieb:
>
> Meine GĂŒte, wie muss ich denn ironische BeitrĂ€ge noch
> kennzeichen, dass es jedeR versteht??

Scheinbar... ;o)
Immerhin: Ich hab's verstanden.

Re: Was genau ist denn nun das Problem?

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Tanja schrieb:

> Da Du ein Mann bist, versuchst Du aber
> natĂŒrlich, mithilfe solcher körperlichen Merkmale Frauen ganz
> manipulativ zu einem Spielball Deiner niederen Triebe zu
> machen oder sie zumindest durch Zuschaustellen derselben
> sexuell zu belÀstigen. So. :D

Nee echt jetzt? Das hÀtt ich nicht von Dir gedacht, Steffen...

Re: EinwÀnde gegen die Antimilchkampagne: keine heuchlerischen Promis

Autor: VEGY
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Also Steffen, das wĂŒrde mich mal interessieren, in wie fern sprichst du von FehlernĂ€hrung?
Lag es an der Art deiner Umsetzung von veganer ErnÀhrung, oder meinst du vegane ErnÀhrung als Solches?
Bei einer ausgewogenen Veganen ErnĂ€hrung - mit reichlich GemĂŒse, Vollkornprodukten, HĂŒlsenfrĂŒchten und Sojaprodukten kann von FehlernĂ€hrung kaum die Rede sein.
Vielleicht kannst du ja mal das Ganze nĂ€her beschreiben, was du unter "gezeichnet von ĂŒber einem Jahrzehnt veganischer FehlernĂ€hrung" meinst.
mfg Vegy

Re: EinwÀnde gegen die Antimilchkampagne: keine heuchlerischen Promis

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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> ein Bild zu schicken - apropos, wann kommt Deins ;-)

Mein Rechner is neu und jungfrÀulich...
Sobald ich ein Bild drauf hab, schicke ich es.

Aber ich bin gezeichnet von ĂŒber einem Jahrzehnt veganischer FehlernĂ€hrung...
Das ist kein schöner Anblick... ;o)

Steffen

Adressenbeschaffung im Direktmarketing

Autor: K
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Hallo Steffen, hallo Kalle,

Zitat: Wie ist das denn rechtlich?
Ist es ĂŒberhaupt erlaubt, Kundendaten einfach so weiterzugeben?


Adressvermietung ist gĂ€ngige Praxis im Bereich des Direktmarketings. Immer mehr Firmen und Institutionen arbeiten in Kooperationen mit Partnern zusammen oder mieten/kaufen Adressen bei entsprechenden Anbietern. Meines Erachtens bewegen sich viele (bekannte) Unternehmen hierbei rechtlich in einer Grauzone und ĂŒberschreiten zum Teil auch die Grenze zur IllegalitĂ€t.

Viele Firmen fĂŒhren in Ihren Systemen sogenannte Vermarktungskennzeichen, die von Kunden grĂ¶ĂŸtenteils unbeabichtigt z.B. bei Onlinebestellungen per "HĂ€kchen" gesetzt werden. Dies könnte dann z.B. so klingen "Ja, ich möchte interessante Angebote von Partnerfirmen bekommen.".

Oftmals wird auch der indirekte Weg verwendet, dass ein Unternehmen, welches im rechtmĂ€ĂŸigen "Besitz" der Adresse ist, gegen Bezahlung dem Kunden ein Marketingangebot eines anderen Unternehmens unterbreitet. Z.B. "Lieber Kunde, hiermit möchten wir Ihnen ein interessantes Angebot unseres Kooperationspartners XY anbieten, blabla ....". Bei einer entsprechenden "Marketing Response" erhĂ€lt das anschreibende Unternehmen dann eine Provision.

Was sollte man tun:
- Bei allen Bestellungen immer genau prĂŒfen, was man anharkt und "per klick" akzeptiert!
- Bei Anrufen oder Anschreiben von Unternehmen direkt z.B. beim QualitĂ€tsmanagement- oder Datenschutzbeauftragten nachfragen, woher diese in den Besitz der Adresse gekommen sind. Ggf. auch direkt z.Hd. der GeschĂ€ftsfĂŒhrung.
- Dort wo möglich, falsche oder leicht abgeĂ€nderte Adress- und Personendaten (z.B. Schreibweise des Namens oder geĂ€ndertes Geburtsdatum) verwenden. So kann sich ggf. das ursprĂŒngliche "Datenleck" im Missbrauchsfalle identifizieren lassen.


Das ist mir kĂŒrzlich passiert:
Bei einer Produktanfrage bei Lidl (per Email ohne Webformular mit Pflichtfeldern), wurde mir geantwortet, dass diese mir die Produktanfrage nur beantworten wollten, wenn ich meine vollstĂ€ndige Adresse mitteile, da eine "sachgerechte Bearbeitung" sonst nicht möglich wĂ€re. Ich will dem Unternehmen ja nichts unterstellen (schließlich haben die sicherlich mehr AnwĂ€lte als ich ;-)) aber, dass fĂŒr die Beantwortung von PAs keine kompletten Adressdaten notwendig sind, ist ja wohl jedem klar.

Ich habe also folgendes geantwortet:
selbstverstĂ€ndlich teile ich Ihnen meine persönliche Adresse gerne mit, wenn Sie diese zur "sachgerechten Bearbeitung" meiner Anfragen benötigen. Ich möchte Sie jedoch vor meiner Übersendung der Adressdaten bitten mir folgende Fragen kurz zu beantworten:

1.Zu welchen Zwecken im Detail werden meine persönlichen Adressdaten im Rahmen der "sachgerechten Bearbeitung" meiner Produktanfragen benötigt?

2.Wie lange werden diese Daten in Ihren IT-Systemen gespeichert?

3.Wie bzw. durch wen wird sichergestellt, dass die persönlichen Adressdaten nach Ablauf einer Speicherfrist wieder gelöscht werden?

4.Welche Maßnahmen wurden bei Ihnen im Rahmen des Kundendatenschutzes und des QualitĂ€tsmanagements zur PrĂ€vention von Datenmissbrauch etabliert?

5.Warum ist der Umgang mit den persönlichen Adressdaten in Ihrem
"Hinweis zum Datenschutz" nicht beschrieben? Warum heist es dort
"DarĂŒber hinaus werden keine personenbezogene Daten erhoben, außer Sie teilen uns diese im Rahmen der Kontaktaufnahme oder Anmeldung fĂŒr unsere Leistungen FREIWILLIG mit", wenn Sie ohne diese Daten Kundenanfragen nicht „sachgerecht“ bearbeiten können?

6.Wer ist Ihr bei Ihnen fĂŒr den Datenschutz inkl. der
DatenmissbrauchsprÀvention im Online- bzw. Kundenservice-Bereich
verantwortlich?


Daraufhin hat Lidl mir geschrieben, dass die Adresse benötigt wird, da die PAs normalerweise per Post beantwortet werden (Hahahahahaha - wer sollte das glauben.). Es wurde mir mitgeteilt, dass im meinem Fall eine "Ausnahme" gemacht wĂŒrde und die PA per Email ohne Adressnennung beantwortet werde.

Leider fehlt mir/uns oft an Zeit, um in solchen FĂ€llen weiter aktiv zu werden.

Einen Überblick ĂŒber Aressvermietung erhaltet Ihr z.B. bei Google mit den Suchwörtern "direktmarketing" und "adressen mieten".

@Kalle: In Deinem Fall wĂŒrde es evtl. Sinn machen sich an den Datenschutzbeauftragten bei PETA zu wenden und nach den PrĂŒfmechanismen zu Fragen, die zum Einsatz kommen um sicherzustellen, dass die von "Partnern" gemieteten Adressen auch verwendet werden dĂŒrfen. Wahrscheinlich antworten Sie Dir, dass eine BestĂ€tigung von Dir ausreicht und damit hĂ€ttest Du die Verantwortung des "Missbrauchs".

Viele GrĂŒĂŸe
Kurt

Re: Lappen weg?

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Steffen schrieb:
> > Ich hab auch bunte Haare etc. und werde bei
> > Festival-Autobahnauffahrt-ÜberprĂŒfungen locker durchgewunken,
> > wÀhrend die nÀchsten 3 Autos hinter mir angehalten werden.
>
> Herzlichen GlĂŒckwunsch!!
> Und was willst du damit jetzt sagen?

Steffen schrieb:
> Und als bunthaariges Kerlchen könnte ich die Liste der
> Beispiele unendlich erweitern, wenn ich dazu Lust hÀtte...

Re: Lappen weg?

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema öffnen
Steffen schrieb:
>
>
> > Nunja. Bevor es ĂŒberhaupt zu einer Nachfrage nach einer
> > Urinprobe kommt, muss auch schon ein Anfangsverdacht stehen.
> > Ist ja nicht so, als wĂŒrden die Urin sammeln..
>
> Auch nunja. So ein Verdacht kann bei einem gelangweilten oder
> eifrigen Polizisten schon durch einen bemalten VW Bus mit
> langhaarigem Fahrer (wie bei einem Kollegen auf dem Weg zur
> Arbeit passiert) entstehen oder durch einen Menschen mit
> Dreadlocks in einem Kleinwagen auf dem Weg zur Schule.
> (Meinem Schwager passiert.)Und da hat der Polizist sogar
> zugegeben, dass ein bestimmter Autotyp in Kombination mit
> einem bestimmten Typ Mensch als Verdachtsmoment ausreicht.
> Da kann man jetzt rumstressen und Zeit und nerven auf der Wache
> verplempern oder sich schnell mal testen lassen. Da hat man
> ja "die Wahl".
Aber doch erstmal zum Anhalten und nicht direkt zur Urinprobe.

> Und als bunthaariges Kerlchen könnte ich die Liste der
> Beispiele unendlich erweitern, wenn ich dazu Lust hÀtte...
Ich hab auch bunte Haare etc. und werde bei Festival-Autobahnauffahrt-ÜberprĂŒfungen locker durchgewunken, wĂ€hrend die nĂ€chsten 3 Autos hinter mir angehalten werden.

> Das blödeste sind aber die Menschen, die drumherum stehen und
> sich denken: "Na, der wird schon was ausgefressen haben, die
> Polizei hat doch sicher besseres zu tun..."
> *HĂ€tte* sie eigentlich, ja. *Hat* sie aber offensichtlich
> nicht.
Wenn man angehalten wird und wirklich nichts konsumiert hat, ist das natĂŒrlich Ă€rgerlich. Trotzdem dient es zur Sicherheit. Du glaubst nicht von wie vielen Leuten ich in kĂŒrzester Zeit gelesen habe, dass sie erwischt worden sind und das nicht zum ersten Mal.
Klar werden auch viele nicht erwischt.
Ich komme aber lieber unbegrĂŒndet in eine Kontrolle, als von irgendjemanden unter Drogeneinfluss (inkl. Alkohol selbstverstĂ€ndlich!) mit dem Auto erwischt zu werden ;)

Re: Lappen weg?

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Steffen schrieb:
> Aber nichts liegt mir ferner!!
> Weder Polizisten pauschal herabzuwĂŒrdigen, noch irgendwelche
> Vergleich mit Tieren zu ziehen!!
Polizisten sind Tiere ;)

Re: Lappen weg?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> > Bulle
>
> Bitte keine Rindsviecherdiffamierung:-)
>
> Nein im Ernst, mich stört die automatistische und
> verallgemeinernde HerabwĂŒrdigung von Polizeibeamten,
> obwohl ich als Frau eines Nigerianers gelernt habe,
> Polizisten als potentielle, rassistische TĂ€tergruppe zu
> identifizieren.

Aber nichts liegt mir ferner!!
Weder Polizisten pauschal herabzuwĂŒrdigen, noch irgendwelche Vergleich mit Tieren zu ziehen!!

Der Begriff "Bulle" ist vielmehr eine höfliche, sehr schmeichelhafte Anrede fĂŒr einen Polizisten, was diese meist selbst nicht wissen!

Aaaalso: Im 18. Jahrhundert nannte man die Gendarmen oder LandjÀger, also die VorlÀufer der Schutzpolizei Landpuller, Landbohler oder Bohler, abgewandelt je nach Mundart der Gebiete.
Die Bezeichnung entstand aus dem NiederlÀndischen Wort "Bol", was soviel bedeutet wie "Kopf, kluger Mensch" und das Wort "Bulle" hat sich halt gehalten. Erst in den 60er Jahren wurde es von Gerichten als Beleidigung eingestuft, dann wieder nicht und dann doch wieder, bis heute. Man darf also einen Polizisten nicht "kluger Mensch" nennen, weil er das unter Umstanden nicht versteht... :o)

Steffen

Re: Lappen weg?

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Steffen schrieb:
>
>
> `Ne Urinkontrolle
> > ist *keine* Pflicht, die kann man verweigern, auch wenn die
> > Pozilei da was anderes suggeriert.
> >
> >
>
> Das stimmt zwar, aber muss nicht immer der beste Weg sein...
Nunja. Bevor es ĂŒberhaupt zu einer Nachfrage nach einer Urinprobe kommt, muss auch schon ein Anfangsverdacht stehen.
Ist ja nicht so, als wĂŒrden die Urin sammeln..

Re: Lappen weg?

Autor: Ava
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Steffen schrieb:

> Bulle

Bitte keine Rindsviecherdiffamierung:-)

Nein im Ernst, mich stört die automatistische und verallgemeinernde HerabwĂŒrdigung von Polizeibeamten, obwohl ich als Frau eines Nigerianers gelernt habe, Polizisten als potentielle, rassistische TĂ€tergruppe zu identifizieren.

Re: Lappen weg?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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`Ne Urinkontrolle
> ist *keine* Pflicht, die kann man verweigern, auch wenn die
> Pozilei da was anderes suggeriert.
>
>

Das stimmt zwar, aber muss nicht immer der beste Weg sein...
Du bist nicht verpflichtet, aktiv mitzuwirken an einer polizeilichen Maßnahme. Also "Blasen", Pinkeln, Taschen/Auto ausrĂ€umen, Kopf so hinhalten, daß er bequemer KnĂŒppeln kann ;o) usw.
Es ist halt nur so, daß dann, im Falle eines Verdachts auf Konsum von Alkohol oder anderen BTM der Bulle noch mehr Verdacht schöpfen wird und dich auf die Wache zum Bluttest mitnehmen wĂŒrde, der zulĂ€ssig ist, weil er nunmal keine aktive Teilnahme erfordert...

Hat nun aber alles nix mit Hanfmilch zu tun.

Steffen

Re: BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Also. Zum einen stimmt es schon, daß militante Feministinnen oft it ĂŒber das Ziel hinausschießen. Weil sie MĂ€nner ganz allgemein als potentielle Vergewaltiger sehen usw. Aber das zeigt doch schon, daß es hier nicht um z.B. biologische Fakten geht, sondern nur um eine möglichst radikale Antihaltung gegenĂŒber "der MĂ€nnerwelt"
Vor lĂ€ngerer Zeit wurden wir als ĂŒbelste sexisten beschimpft, weil wir das Slime Lied "Gerechtigkeit" auflegten und uns nicht davon distanziert haben. ("ich glaube eher an die Unschuld einer Hure als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz")
Das nimmt sowieso schon alles sehr lĂ€cherliche Formen an und um wirkliche Argumente geht es nicht. Wie ich ja schon geschrieben habe, die einen freuen sich ĂŒber die Möglichkeit, zur Bundeswehr zu dĂŒrfen, die anderen wĂŒrden gerne alle MĂ€nner Zwangskastrieren.
Da sind doch Hinweise auf "das Tier Mensch" so wirkungsvoll wie religiös motivierten SelbstmordattentÀtern zu sagen: "Gott ist aber eigentlich ein ganz lieber!"
Hat halt einfach keinen Zweck, weils nur auf grĂ¶ĂŸtmögliche RadikalitĂ€t ankommt, egal wie unbegrĂŒndet und lĂ€cherlich.

> > Du hast Lust auf dickbusige Frauen und möchtest dir da kein
> > schlechtes Gewissen einreden lassen? ;o) ;o)
>
> Ich weiß nicht, warum hier so viel Persönliches
> reininterpretiert wird, obwohl ich mich doch eigentlich ganz
> klar und verstĂ€ndlich ausdrĂŒcke...
> Auf den Trichter, diesen Thread zu eröffnen, brachte mich das
> Zitat von Vic.
> Ich habe kein Problem und es geht mir gut, okay? *g*
>
> LG, Schlunz

Ach, ich wollt halt auch mal versuchen lustig zu sein. Is gut, hat nicht geklappt.

LG Steffen

Re: BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:
>
> > Und warum mögen menschliche MĂ€nnchen große BrĂŒste? Weil die
> > menschlichen Weibchen dann mehr Potenzial fĂŒr die ErnĂ€hrung
> > des Nachwuchses haben.
> > Das kann man kritisieren oder akzeptieren. Wer es kritisiert,
> > sollte sich fragen, wie weit er weiß, was er tut, wenn er von
> > "menschlichen Tieren" spricht und warum seine Ratio gegen
> > seine Instinkte kÀmpft.
>
> Weil ich also zum einen große BrĂŒste alles andere als
> erotisch finde und vielmehr kleinere BrĂŒste fĂŒr mich sehr
> sexy sind lÀuft im Bezug auf meine Instinkte irgendwas
> verkehrt? Jo, na gut, kann ich mit leben. ;o)

Denk doch mal ein Bisschen in Grauschattierungen und versuch, mich nicht stÀndig falsch zu verstehen.
Ich bringe hier auf den Punkt, dass sich anthropologische und biologische Fakten mit feministischer Verallgemeinerung beißen.

> > > FĂŒr mich geht es darum, diese Rollenverteilung zu
> bekÀmpfen.
> >
> > Und da wÀren wir wieder bei der Eingangsfrage:
> > Wer setzt die MaßstĂ€be?
>
> Die entscheidente Gegenfrage könnte lauten: wer profitiert
> von manchen der gesetzten MaßstĂ€be?

Die Kosmetikindustrie, die Schuh-Fabrikanten, Minirockhersteller, und vor allem Menschen, denen geschlechtsspezifische Muster gut in den Kram passen, weil sie durch Rollenverteilung Macht ausĂŒben können. Völlig klar...
Doch das Àndert nichts an den archaischen, primitiven Fakten, welche die Natur menschlicher Tiere mit sich bringt.
Wir können unsere Instinke bekĂ€mpfen, unterdrĂŒcken, ĂŒbersehen, aber sie zu verleugnen und zu verurteilen, ist unlogisch und weltfremd.

> > Ich hoffe, mich verstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt zu haben...
>
> Du hast Lust auf dickbusige Frauen und möchtest dir da kein
> schlechtes Gewissen einreden lassen? ;o) ;o)

Ich weiß nicht, warum hier so viel Persönliches reininterpretiert wird, obwohl ich mich doch eigentlich ganz klar und verstĂ€ndlich ausdrĂŒcke...
Auf den Trichter, diesen Thread zu eröffnen, brachte mich das Zitat von Vic.
Ich habe kein Problem und es geht mir gut, okay? *g*

LG, Schlunz

Re: Projektionen und Generalisierungen

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> > Warum bist Du denn so verallgemeinernd unterwegs? Da sind die
> > GeschmÀcker doch verschieden.
>
> Manche mĂŒssen halt mit aller Gewalt an ihren abstrusen Thesne
> ferstklammern, auch wenn diese (wie in dem Fall durch Tanjas
> gegenbeispiele, die demonstrieren, daß die Ursachen eben in
> der Reger gesellschaftlich oktroyiert sind) falsifiziert
> wurden.
>
> Vielleicht ist es auch krankhaft hypertrophe SubjektivitÀt
> als vermeintliche IntersubjektivitÀt oder gar ObjektivitÀt.
> Oder so.
>
> Achim

Ist das Absicht? Hier wĂ€ren wir wieder beim Thema allgemeinverstĂ€ndliche Sprache. Oder anders: Magst du mir das bitte ĂŒbersetzen? (oktroyiert, falsifiziert, hypertroph)

Steffen

Re: BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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> Und warum mögen menschliche MĂ€nnchen große BrĂŒste? Weil die
> menschlichen Weibchen dann mehr Potenzial fĂŒr die ErnĂ€hrung
> des Nachwuchses haben.
> Das kann man kritisieren oder akzeptieren. Wer es kritisiert,
> sollte sich fragen, wie weit er weiß, was er tut, wenn er von
> "menschlichen Tieren" spricht und warum seine Ratio gegen
> seine Instinkte kÀmpft.

Weil ich also zum einen große BrĂŒste alles andere als erotisch finde und vielmehr kleinere BrĂŒste fĂŒr mich sehr sexy sind lĂ€uft im Bezug auf meine Instinkte irgendwas verkehrt? Jo, na gut, kann ich mit leben. ;o)



> > FĂŒr mich geht es darum, diese Rollenverteilung zu bekĂ€mpfen.
>
> Und da wÀren wir wieder bei der Eingangsfrage:
> Wer setzt die MaßstĂ€be?

Die entscheidente Gegenfrage könnte lauten: wer profitiert von manchen der gesetzten MaßstĂ€be?


> Ich hoffe, mich verstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt zu haben...

Du hast Lust auf dickbusige Frauen und möchtest dir da kein schlechtes Gewissen einreden lassen? ;o) ;o)

LG Steffen

Re: BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Rele
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:

> Ich wollte jetzt ganz einfach mal mein imaginÀres Glas auf
> Herrn SchÀuble erheben, denn nach derselben Logik ist es ja
> ein wahnsinnig erfreulicher Durchbruch, daß ein behinderter
> Mensch eine politische FĂŒhrungsposition einnimmt. Da kann man
> ja auch die Tatsache ausser Acht lassen, dass es sich um ein
> faschistoides, fanatisches Arschloch handelt.

Ja, der ewige Knebel der political correctness *augenroll*. Ich habe einen Kumpel, der sitzt im Rollstuhl (spastische LĂ€hmung). Ich war mal mit ihm auf `ner Party& wir haben uns dort gestritten. Ich habe so ĂŒble Blicke geerntet..."oh die böse Frau, die macht den armen Behinderten runter....." Das ist auch eine Form der Diskriminierung! Oder der Unsicherheit, je nachdem. Schwierig.

Re: BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
>
> Auf was Du mit SchĂŒbles Rollstuhl hinauswillst, verstehe ich
> nicht.
>
> Achim

Ich meine folgende, lĂ€cherliche Tatsache: Merkel als Bundeskanzlerin wird vom "Emma-Klientel" nur aufgrund ihres Geschlechtes gefeiert, egal was sie fĂŒr eine Politik betreibt.

Ich wollte jetzt ganz einfach mal mein imaginĂ€res Glas auf Herrn SchĂ€uble erheben, denn nach derselben Logik ist es ja ein wahnsinnig erfreulicher Durchbruch, daß ein behinderter Mensch eine politische FĂŒhrungsposition einnimmt. Da kann man ja auch die Tatsache ausser Acht lassen, dass es sich um ein faschistoides, fanatisches Arschloch handelt.

Steffen

Re: BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:
>
> Hm. Das ist alles irgendwie schon komisch.
> Zum Mangel an "ausreichend ausgeprÀgten Geschlechtsmerkmalen"
> fĂ€llt mir erstmal ein, daß das kein alleiniges Thema fĂŒr
> Frauen ist. Wie viele MĂ€nner fragen sich im stillen, ob ihr
> Penis groß genug ist, haben ĂŒbelste Komplexe wenn er als zu
> klein empfunden wird und behÀngen dieses Körperteil mitunter
> durchaus mal mit Gewichten, setzen Vakuumpumpen ein oder
> lassen operativ das letzte Zentimeterchen rausholen...
> Und selbst tausendfach wiederholte Beteuerungen der
> Sexualpartnerin ,daß ihr die grĂ¶ĂŸe des Penis ausreicht und
> daß alles in Ordnung ist, Ă€ndert nichts an der tiefen
> Verunsicherung.

Diese Verunsicherung ist Indikator fĂŒr den Wettbewerb und den daraus resultierenden Druck, unter dem manch menschliches MĂ€nnchen leidet.
Die AufzĂ€hlung der AuswĂŒchse, die dieser Wettbewerb mit sich bringt, Ă€ndert nichts an der archaischen Tatsache.

> Das ist ja auch völlig lÀcherlich. So wie die Frage: "Ich hab
> viel zu kleine BrĂŒste...gibs zu, es wĂ€re dir sehr recht, wenn
> sie grĂ¶ĂŸer wĂ€ren!"
> Aber es ist nunmal sehr hÀufig so.

Und warum mögen menschliche MĂ€nnchen große BrĂŒste? Weil die menschlichen Weibchen dann mehr Potenzial fĂŒr die ErnĂ€hrung des Nachwuchses haben.
Das kann man kritisieren oder akzeptieren. Wer es kritisiert, sollte sich fragen, wie weit er weiß, was er tut, wenn er von "menschlichen Tieren" spricht und warum seine Ratio gegen seine Instinkte kĂ€mpft.

> Und die feministische Bewegung...
>
> Da feiert die "Emma" jemanden wie Angela Merkel ab, aufgrund
> der Tatsache, daß Merkel eine Frau ist. Egal, völlig
> nebensĂ€chlich die Tatsache, daß es sich um eine kalt
> berechnende Ziehtochter von Herrn Kohl handelt, daß auch sie
> kein Problem mit KriegseinsÀtzen, Abschiebungen und allem
> anderen hat und nichts an diesem menschenverachtenden System
> jemals Àndern wird, sondern
> eine derer ist, die eines der schlimmeren Übel all der um
> grĂ¶ĂŸtmöglichen Einfluß (Macht) buhlenden Übel verkörpert.

Hier sieht man irrationale, unkritische bis hysterische ZĂŒge der Frauenbewegung.

> Oder die Bundeswehr!
> Unglaublich, unverstĂ€ndlich, daß es als Erfolg der
> Frauenrechtsbewegung gefeiert wird, daß nun endlich auch
> Frauen in der "starken Truppe" mitballern dĂŒrfen.

Naja, dann können sie im Ernstfall wenigstens massenhaft MÀnner abknallen. ;o)

> Wenn also
> SchÀuble (Körperbehindert, eine geistige Behinderung
> unterstelle ich ihm aus Respekt vor Menschen mit medizinisch
> attestierten geist. Beh. jetzt mal nicht)
> also wenn der garstige Mann im Rollstuhl die weibliche Frau
> Bundeskanzlerin und den Rest endlich dazu bringt, den Traum
> von der Bundeswehr im Inneren durchzusetzen, hoffe ich auf
> PrĂŒgel von einem weiblichen Soldaten bei der nĂ€chsten Demo,
> denn dann wÀren die ja irgendwie (frauenrechts)politisch
> korrekt und der, der das ermöglichte, ist ein behinderter
> Mensch. Wahnsinn.
> (Wenn Deutsche versuchen fortschrittlich zu sein... :op)

Hmmm... Interessant. Wenn ein Behinderter ein Gesetz durchsetzt, dann kommt es gleich viel softer und zeigt, dass auch Behinderte was zu sagen haben.
Wenn der ganze Bundestag mit Behindertenausweisen rumrennt, baut Deutschland die Atombombe und kein Land darf widersprechen... *gg*

> Worauf ich hinaus möchte:
> Nach meinem VerstÀndnis stellt sich nicht die Frage, ob
> Frauen sexy angezogen sein dĂŒrfen oder nicht, ob MĂ€nner
> Frauen oder Frauen MĂ€nnern auf den Hintern schauen dĂŒrfen
> oder nicht oder ob ich als "SchwanztrÀger" generell erstmal
> ein Arschloch bin. Ob es mir geallen darf, wenn Frauen sexy
> gekleidet sind oder ob ich selbst versuche, erotisch zu wirken.
>
> Antisexismus bedeutet fĂŒr mich ganz einfach eins:
>
> Ich will nicht nur "Mann" oder "Frau" sein. Ich will einfach
> so leben, wie es mir gefÀllt, ob ich es nun schön finden
> wĂŒrde, mit Puppen zu spielen (blödes Beispiel), ob ich gerne
> mal harte, körperliche Arbeit erledige, ob mir als Mann der
> rosafarbene Pullover gefÀllt und ich ihn trage oder ob ich
> alles gerne mache oder nichts davon mag. Oder ob ich mich
> schÀmen muss, wenn meine Freundin einen Angreifer vermöbelt,
> ich aber Angst habe...
> FĂŒr mich geht es darum, diese Rollenverteilung zu bekĂ€mpfen.

Und da wÀren wir wieder bei der Eingangsfrage:
Wer setzt die MaßstĂ€be?

> Ich, Du, ER, Sie, dĂŒrfen laut und leise, schwach und stark,
> Schutz suchend und Schutz bietend sein.
>
> Alle anderen Debatten im Bezug auf Sexismus sind doch
> irgendwie völliger Humbug.

Es lĂ€uft aber vieles ĂŒber die von mir eingangs kritisirten Aspekte, bei dem das Tier im Menschen mit all seinen archaischen Fakten ĂŒbersehen oder missverstanden wird.
Ich hoffe, mich verstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt zu haben...

> Oder gehe ich hier am Thema vorbei?

Eigentlich nicht. ;o)

LG, Schlunz

BrĂŒste, Penisse und Stahlhelme

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
Thema öffnen
Hm. Das ist alles irgendwie schon komisch.
Zum Mangel an "ausreichend ausgeprĂ€gten Geschlechtsmerkmalen" fĂ€llt mir erstmal ein, daß das kein alleiniges Thema fĂŒr Frauen ist. Wie viele MĂ€nner fragen sich im stillen, ob ihr Penis groß genug ist, haben ĂŒbelste Komplexe wenn er als zu klein empfunden wird und behĂ€ngen dieses Körperteil mitunter durchaus mal mit Gewichten, setzen Vakuumpumpen ein oder lassen operativ das letzte Zentimeterchen rausholen...
Und selbst tausendfach wiederholte Beteuerungen der Sexualpartnerin ,daß ihr die grĂ¶ĂŸe des Penis ausreicht und daß alles in Ordnung ist, Ă€ndert nichts an der tiefen Verunsicherung.
Das ist ja auch völlig lĂ€cherlich. So wie die Frage: "Ich hab viel zu kleine BrĂŒste...gibs zu, es wĂ€re dir sehr recht, wenn sie grĂ¶ĂŸer wĂ€ren!"
Aber es ist nunmal sehr hÀufig so.

Und die feministische Bewegung...

Da feiert die "Emma" jemanden wie Angela Merkel ab, aufgrund der Tatsache, daß Merkel eine Frau ist. Egal, völlig nebensĂ€chlich die Tatsache, daß es sich um eine kalt berechnende Ziehtochter von Herrn Kohl handelt, daß auch sie kein Problem mit KriegseinsĂ€tzen, Abschiebungen und allem anderen hat und nichts an diesem menschenverachtenden System jemals Ă€ndern wird, sondern
eine derer ist, die eines der schlimmeren Übel all der um grĂ¶ĂŸtmöglichen Einfluß (Macht) buhlenden Übel verkörpert.

Oder die Bundeswehr!
Unglaublich, unverstĂ€ndlich, daß es als Erfolg der Frauenrechtsbewegung gefeiert wird, daß nun endlich auch Frauen in der "starken Truppe" mitballern dĂŒrfen. Wenn also SchĂ€uble (Körperbehindert, eine geistige Behinderung unterstelle ich ihm aus Respekt vor Menschen mit medizinisch attestierten geist. Beh. jetzt mal nicht)
also wenn der garstige Mann im Rollstuhl die weibliche Frau Bundeskanzlerin und den Rest endlich dazu bringt, den Traum von der Bundeswehr im Inneren durchzusetzen, hoffe ich auf PrĂŒgel von einem weiblichen Soldaten bei der nĂ€chsten Demo, denn dann wĂ€ren die ja irgendwie (frauenrechts)politisch korrekt und der, der das ermöglichte, ist ein behinderter Mensch. Wahnsinn.
(Wenn Deutsche versuchen fortschrittlich zu sein... :op)

Worauf ich hinaus möchte:
Nach meinem VerstĂ€ndnis stellt sich nicht die Frage, ob Frauen sexy angezogen sein dĂŒrfen oder nicht, ob MĂ€nner Frauen oder Frauen MĂ€nnern auf den Hintern schauen dĂŒrfen oder nicht oder ob ich als "SchwanztrĂ€ger" generell erstmal ein Arschloch bin. Ob es mir geallen darf, wenn Frauen sexy gekleidet sind oder ob ich selbst versuche, erotisch zu wirken.

Antisexismus bedeutet fĂŒr mich ganz einfach eins:

Ich will nicht nur "Mann" oder "Frau" sein. Ich will einfach so leben, wie es mir gefĂ€llt, ob ich es nun schön finden wĂŒrde, mit Puppen zu spielen (blödes Beispiel), ob ich gerne mal harte, körperliche Arbeit erledige, ob mir als Mann der rosafarbene Pullover gefĂ€llt und ich ihn trage oder ob ich alles gerne mache oder nichts davon mag. Oder ob ich mich schĂ€men muss, wenn meine Freundin einen Angreifer vermöbelt, ich aber Angst habe...
FĂŒr mich geht es darum, diese Rollenverteilung zu bekĂ€mpfen.

Ich, Du, ER, Sie, dĂŒrfen laut und leise, schwach und stark, Schutz suchend und Schutz bietend sein.

Alle anderen Debatten im Bezug auf Sexismus sind doch irgendwie völliger Humbug.

Oder gehe ich hier am Thema vorbei?

:o)

Steffen.

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Ricarda schrieb:
>
> Sag mal, Àndert ihr jede 2. Minute eure Meinung?

Nein.

> Zuerst habt ihr es pauschal gelesen, dann liegt es an den
> Leuten, die was erzÀhlen, dass andere es nicht verstehen. Auf
> einmal ist es dann doch nicht pauschal gemeint gewesen,
> sondern es war doch allen direkt klar, dass es nur um
> bestimmte Sachen geht. etc etc etc.
> Hier wird auf Sachen geantwortet, die ich man hier nirgendwo
> lesen kann. Ich hab eher das GefĂŒhl, wenn man zumindest
> Steffen's BeitrĂ€ge isolieren wĂŒrde, er fast schon mit sich
> selbst diskutieren wĂŒrde.

Ah, ja. soso...

> Aber ja, ich geh am besten mal zu einem Seminar, wo mir dann
> erklÀrt wird, wie ich mit Leuten reden kann, die die
> einfachsten SĂ€tze nicht verstehen. Vielleicht antwortest du
> mir dann mal auf das, was ich geschrieben habe.

Sag mal, wegen der Aufregung: Siehst du das hier als Plauderecke oder darf man doch auch mal unterschiedlicher Meinung sein.
Zuerst wird "vermutet", ich hĂ€tte bestimmt schon Probleme "mit Abitutienten" gehabt und deshalb... (woher nimmst du denn dein Wissen um meinen Bildungsstand?) und jetzt diskutiere ich mit mir selbst, die Aussage, daß es durchaus sinnvoll sein kann, einfache Sprache zu verwenden wird ins lĂ€cherliche gezogen...

Was ist denn los???

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Sag mal, Àndert ihr jede 2. Minute eure Meinung?
Zuerst habt ihr es pauschal gelesen, dann liegt es an den Leuten, die was erzÀhlen, dass andere es nicht verstehen. Auf einmal ist es dann doch nicht pauschal gemeint gewesen, sondern es war doch allen direkt klar, dass es nur um bestimmte Sachen geht. etc etc etc.
Hier wird auf Sachen geantwortet, die ich man hier nirgendwo lesen kann. Ich hab eher das GefĂŒhl, wenn man zumindest Steffen's BeitrĂ€ge isolieren wĂŒrde, er fast schon mit sich selbst diskutieren wĂŒrde.
Aber ja, ich geh am besten mal zu einem Seminar, wo mir dann erklÀrt wird, wie ich mit Leuten reden kann, die die einfachsten SÀtze nicht verstehen. Vielleicht antwortest du mir dann mal auf das, was ich geschrieben habe.

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Mientsche schrieb:

> Wenn ich den gesamten Thread lese, dann sind wir uns doch
> einig. Am Anfang ein paar Kommunikationsschwierigkeiten ;-)
> aber nach lÀngerem ErklÀren der jeweiligen Sicht, haben wir
> die MissverstÀndnisse weitestgehend ausgerÀumt.

Puh. Der Ton wurde ja schon etwas herber hier... ;o)
Naja, ich mag sowas! :oD

> Wir sind uns doch einig, dass es keinen Zweck hat, mit
> Antiveganern zu diskutieren, aber wenn wir mit Menschen
> reden, die einen potenziell zuhören, dann beantworten wir
> auch mal Fragen, die schon hunderte vorher gestellt haben und
> lĂ€cheln dabei. NatĂŒrlich ist das nur meine persönliche
> EinschÀtzung :-)

Und das lÀcheln kann sich schonmal in echtes Lachen verwandeln.
Wie bei der absolut ernst gemeinten Frage, "ob denn das Sperma jetzt annerscht scheckt"
Da antworte ich dann auch nicht ernsthaft. Was denn auch...

Und ein Lachen wird es schließlich sein, das sie besiegt. (zumindest die Ohnmacht und Wut, von zeit zu zeit.)


Steffen

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Mientsche
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Steffen schrieb:

> Mensch, es geht um einen schon zustandegekommenen Dialog: Es
> hat einer schon eine Frage gestellt, die du schon tausendmal
> beantwortet hast und vondaher nix mehr dazu sagen willst!!!!!
>
> Warum tauchen denn auf einmal immer die Provozierenden
> Antiveganer auf, von denen hat Dolli im UrsprĂŒnglichen
> Beitrag gar nicht gesprochen. Wer legt denn wem was in den
> Mund??

Wenn ich den gesamten Thread lese, dann sind wir uns doch einig. Am Anfang ein paar Kommunikationsschwierigkeiten ;-) aber nach lÀngerem ErklÀren der jeweiligen Sicht, haben wir die MissverstÀndnisse weitestgehend ausgerÀumt.

Wir sind uns doch einig, dass es keinen Zweck hat, mit Antiveganern zu diskutieren, aber wenn wir mit Menschen reden, die einen potenziell zuhören, dann beantworten wir auch mal Fragen, die schon hunderte vorher gestellt haben und lĂ€cheln dabei. NatĂŒrlich ist das nur meine persönliche EinschĂ€tzung :-)

Es lebe die Diskussion!
-- Marina

Re: Let's talk together...

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Ricarda schrieb:
> > Ich hab eher das GefĂŒhl, dass Steffen schlechte Erfahrungen
> mit Abiturienten gemacht hat ;)

Ui, ui, ui. Weil die ja alle gleich sind, gell?
Ach wir von der "nix-mit-abi-Bande" werden euch schon einheizen.
Um fĂŒnf hinter der Kirche zur Schneeballschlacht!"

Ist es denn zu fassen?

> > NatĂŒrlich kennen auch er und ich Menschen, bei denen es
> > nichts bringt, auch nur nach einer Ebene zu suchen, wobei die
> > noch nicht mal ungebildet oder dĂŒmmlich sein mĂŒssen.
> Eben kannte Steffen die aber noch nicht. Liegt doch alles an
> den Leuten, die was von sich geben und nicht an denen, die
> (wohl eher nicht) zuhören.

Mutwilliges Falschverstehen?
Oder was.

Re: Let's talk together...

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Schlunz schrieb:
>
> Die Meisterschaften im Aneinandervorbeireden...
> Ich verstand Dollis Aussage pauschal und sah keinen Hinweis
> darauf, dass sie sich auf Unbelehrbare, Antiveganer und
> ProfitierquÀler bezieht.
Wie kann man das denn pauschal sehen?
Generell die Leute, die ein Problem mit Menschen haben, die Abitur haben?
Was gibt man denen den fĂŒr Links und Buchtipps?
Leute, die nicht unbelehrbar sind, diskutieren ja auch nicht großmĂ€chtig rum, sondern stellen eher Fragen.

> Dasselbe gilt fĂŒr Steffen.
Ich hab eher das GefĂŒhl, dass Steffen schlechte Erfahrungen mit Abiturienten gemacht hat ;)

> NatĂŒrlich kennen auch er und ich Menschen, bei denen es
> nichts bringt, auch nur nach einer Ebene zu suchen, wobei die
> noch nicht mal ungebildet oder dĂŒmmlich sein mĂŒssen.
Eben kannte Steffen die aber noch nicht. Liegt doch alles an den Leuten, die was von sich geben und nicht an denen, die (wohl eher nicht) zuhören.

Re: "zu blöd zum vegan werden"...?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Und da habe ich persönlich auch
> meine Grenzen, z.B. bei SprĂŒchen wie "Kartoffeln haben doch
> aber auch Augen" oder "Ihr Veganer, Ihr seid ja eine Sekte",
> "Ich mag Tiere - heiß und fettig!" etc. Da muß man eben nicht
> mehr diskutieren.
Das sind ja auch pure Provokationen.
Aber manchmal sind Fragen wie "was kann man denn da noch essen" oder Ă€hnliches eben wirklich ernst gemeint, man muß manchmal eben bei null anfangen.

Und je nachdem, wieviel Ruhe,
> Selbstbewußtsein, Geduld und v.a. auch Zeit jemand mitbringt,
> stĂ¶ĂŸt er wohl frĂŒher oder spĂ€ter an seine Grenzen. Mal
> ernsthaft: unserem Dorf-Metzger versuche ich auch nicht, was
> von Tierrechten zu erzÀhlen, ebensowenig wie dem Bauern mit
> GaststÀtte ("Fleisch aus eigener Schlachtung") von nebenan.

Aber der wird auch keine Fragen zum Thema stellen. Zumindest nicht aus echtem Interesse.


> sicher einige andere weitere "Personengruppen" sind nun mal
> einfach nicht in der Lage, sich mit sowas zu beschÀftigen. Da
> ist es nicht arrogant, es erst gar nicht zu versuchen,
> sondern einfach nur realistisch.

Naja, wenn z.B. ein geisig relativ schwer behinderter Mensch wissen möchte, warum ich das alles nicht esse, ist es doch angebracht, mich damit auseinander zu setzen, auch wenn es sehr unwahrscheinlich sein könnte, daß er zum Veganer wird.


> Tun sie wahrscheinlich nicht ;-)

Aha, Also nur online.
- aber jeder, der schon mal
> Auslegeaktionen, InfostÀnde etc. gemacht hat, kennt sicher
> die Situation, daß man hinterher mit den anderen an der
> Aktion Beteiligten ĂŒber manche "bescheuerten" Passanten
> lÀstert - sowas kann auch mal guttun. ;-)
>
> Tanja

Ja, ich erinnere mich an einen Àlteren Mann, der mich gefragt hat, wieviel ein Huhn kostet...
Aber irgendwie sind solche Sachen sehr traurig.
Und ĂŒber prollige halbstarke Provos rede ich gar nicht mehr groß, dafĂŒr ist mir wiederum mein Atem zu kostbar.

LG Steffen

Let's talk together...

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Die Meisterschaften im Aneinandervorbeireden...
Ich verstand Dollis Aussage pauschal und sah keinen Hinweis darauf, dass sie sich auf Unbelehrbare, Antiveganer und ProfitierquÀler bezieht.
Dasselbe gilt fĂŒr Steffen.
Ihr regt Euch insofern völlig sinnlos auf...

NatĂŒrlich kennen auch er und ich Menschen, bei denen es nichts bringt, auch nur nach einer Ebene zu suchen, wobei die noch nicht mal ungebildet oder dĂŒmmlich sein mĂŒssen.

LG, Schlunz

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Schlunz schrieb:
> > Sie kritisiert, dass es Leute gibt, die nicht mal ihre
> > Argumente anhören und direkt dicht machen - egal ob da jetzt
> > zwei Fremdwörter drin sind oder die massiv vereinfacht sind -
> > nur weil sie eben Abitur hat.
>
> Tut sie nicht. Sie schreibt mit nem LĂ€cheln, dass sie dazu
> steht, arrogant zu sein und solange man sie nicht fĂŒr
> Tierrechtsarbeit (missionieren) bezahlt, spart sie sich "gern
> die Zeit und den Atem und die fusselige Zunge".
Wenn dir jetzt jemand sagt, dass du blöd bist, weil du nen speckigen Bauch hast, stehst du dann nicht dazu?
Es kann dir dann ja total egal sein, weil die Behauptung ja schon ĂŒberhaupt keinen Sinn macht.

> > Wer ist es denn dann, der Veganismus mit Bildung verbindet?
> >
> > Warum sollte man sich dann auch nicht fragen, ob es ĂŒberhaupt
> > noch Sinn macht Arguemente zu bringen, wenn da eh nichts mehr
> > ankommt?
>
> HĂ€???
Sie sagt doch, dass es manchen Leuten schon reicht, wenn sie sagt oder wenn diese Leute wissen, dass sie Abitur hat.
Wenn mir jemand nicht zuhört, weil er ein Problem mit meinem Schulabschluss, was auch immer der denn nu ist, hat, wieso sollte ich dann einen Monolog halten?


> > Ich denke jeder hier, war schon x-Mal in der Situation zu
> > entscheiden, ob das "missionieren" noch Sinn macht.
>
> Die GesprÀche von Person zu Person sind etwas völlig Anderes,
> als Texte, die man ins Internet stellt. Diese sollen auch die
> "doofe" Masse ansprechen und von dieser verstanden werden.
> Wenn man das nicht "volksnah" angeht, dreht man sich genauso
> im Kreis, wie bei einer nervigen Diskussion im realen Leben.
> Darum geht es hier (und nicht darum, ob man den Nerv haben
> muss, seinem besoffenen Nachbarn Ethik zu vermitteln).
In dem Text steht kaum einleitend, dass die Autorin oder auch der Autor Abitur hat, oder?
Es macht ja keinen Unterschied, ob mir jemand ins Gesicht sagt, dass er mir nicht zuhört, weil ich einen bestimmten Abschluss habe, oder das im Internet denkt und den Tab schliesst.


> > FĂŒr sowas gibt es ja dann auch extra Homepages, FlugblĂ€tter,
> > etc.
> > Speziell hier gibt es ja auch eine FAQ Sektion, damit hier
> > nicht jeder 2. Thread davon handelt, dass man als Veganer ja
> > nichts mehr essen kann und Pflanzen GefĂŒhle haben.
>
> Und die nĂŒtzt mir recht wenig, wenn ich nur den Text zu
> "Vegetarier sind Mörder" lese... ;o)
> Dass Du die konstruktive Kritik an dem durchaus guten Text
> von Achim, sowie die Meinung von Steffen nicht verstehst,
> verstehe ich wiederum nicht. (woran das wohl liegen mag...)
Es wurde doch von Verweisen zu Homepages gesprochen.

Ich hab den Text nochmal angelesen und ich wĂŒsste nicht, was jetzt daran besonders schwer sein soll.

Steffen schrieb:
> > Ich denke jeder hier, war schon x-Mal in der Situation zu
> > entscheiden, ob das "missionieren" noch Sinn macht.
>
> Und das wird dann kognitiven FÀhigkeiten/ Defiziten abhÀngig
> gemacht?
Versuchst du mir jetzt auch irgendwelche Worte in den Mund zu legen?
Wenn ich mit jemandem rede, der abgeschottet hat, weil ich ne blaue Jeans trage oder weil er nicht auf Fleisch verzichten will und ihn das Ganze eh nicht interessiert, dann kann ich genauso gut mit einer Wand oder einer Kartoffel oder mit mir selber reden. Kommt das gleiche bei raus.

> Es ging doch gar nicht um Diskussionen im Forum...
Ja, siehe oben.

> Und wenn nötig, antworte ich auch gerne auf die Frage, was
> man denn als Veganer noch essen kann und alles andere, was
> ich vielleicht schon völlig verinnerlicht habe, weil sich
> andere irgendwann mal die Zeit genommen haben, mir das zu
> erklÀren.
Wenn jemand nicht weiß, dass HĂŒhner eigentlich nicht jeden Tag ein Ei legen und KĂŒhe nur Milch geben, wenn sie schwanger sind, dann kann ich das auch noch zum 28. Mal gerne erklĂ€ren.
Ich erklĂ€r auch gerne, dass ich nicht nur Schmodder von Steinen abschlecke, aber wenn das GesprĂ€ch eh nur darauf hinauslĂ€uft Veganer runterzumachen und zu diskreditieren, dann macht es nicht sonderlich viel Sinn das GesprĂ€ch noch weiter zu fĂŒhren.

> Wenn jemand nicht versteht, worauf du hinaus willst, musst du
> eine Ebene finden, auf der du es fĂŒr ihn VerstĂ€ndlich machen
> kannst. Schaffst du das nicht, ist das deine UnfÀhigkeit,
> nicht die des GegenĂŒbers.
Wenn nötig dann mit nem Hammer immer weiter auf den Kopf hauen, oder was?
Dass es einigen Menschen scheißegal ist, was um sie herum an Mord und Leid passiert, kann ich auch mit den noch so einfachsten SĂ€tzen nicht Ă€ndern.
Aber gut, dass man sich scheinbar mit sonem blöden Spruch aus allem rausreden kann.

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Google-Junkie
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Steffen schrieb:
>
> > Also wenn der EmpfÀnger den Sender nicht versteht, liegt das
> > grundsÀtzlich immer an der UnfÀhigkeit des Senders?
>
> Genau so ist es. Nicht, wenn er nicht verstehn *will*.

Na das ist ja sowieso klar. ;-)

> Aber sonst liegt es an der UnfÀhigkeit oder dem Unwillen des
> "Senders", die erwÀhnte Ebene zu finden.

Vielleicht gibt es diese Ebene aber nicht immer. Quantenphysik z.B. versteht eben nicht jeder. Ich verstehe sicher auch nicht alles auf der Welt, aber ich wĂŒrde nie auf die Idee kommen, einen Physiker als unzulĂ€nglich zu bezeichnen, weil ich trotz aller ErklĂ€rungen manchem nicht folgen kann. Oder ganz banales Beispiel: es gibt Kulturen, die unterscheiden nicht zwischen blau und grĂŒn. Ich als jemand, der in einer Kultur mit einer solchen Unterscheidung aufgewachsen bin, werde vermutlich trotz aller ErklĂ€rungen nie verstehen, wie man da keinen Unterschied sehen kann, und umgekehrt werden diese Leute vielleicht nie verstehen, wie man da einen Unterschied sehen kann. Und "trotzdem" sind weder die noch bin ich deswegen blöd, nur weil wir uns das gegenseitig nicht erklĂ€ren können.

> Diese
> > Aussage halte ich aber nun wirklich fĂŒr unsinnig.
>
> Warum?

Siehe oben.

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Mientsche
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Steffen schrieb:

> "Hurra, ich stehe dazu, arrogant zu sein..."
> Is ja auch egal, ich kenne solche Verhaltensweisen zur GenĂŒge
> und glaube das schon ganz richtig interprÀtiert zu haben.
> Und mich macht so etwas ziemlich wĂŒtend.

"Hurra, ich stehe dazu, dass mich andere Menschen fĂŒr arrogant halten..." trifft in dem Fall wohl eher zu. Arrogant zu sein oder als arrogant bezeichnet zu werden, ist doch wohl ein Unterschied. Das hat dann nichts mit dem wirklichen Charakter zu tun, sondern ist ein Vorurteil.

> Arroganz bringt die Tierrechte nicht voran. Da helfen auch
> nicht noch so viele eilige Relativierungsversuche.

Ich versuche nicht zu relativieren, sondern habe meine Interpretation des Textes aufgeschrieben. Wie es nun wirklich gemeint war, kann wohl nur Dolli erklÀren.

>
> >> Meine Zeit ist mir auch zu kostbar, mir dĂŒmmliche Fragen
> > anzuhören wie "Haben Pflanzen nicht auch GefĂŒhle?" oder "Aber
> > Tiger fressen doch auch Fleisch?" oder Àhnliches.
>
> Schade. Es mag nicht angenehm sein, soetwas immer wieder zu
> beantworten, aber worum gehts eigentlich? "Tja, sorry, du
> bist mir zu blöd,hab keine Lust, von vorne anzufangen. Deine
> Fragen sind blöd, sie ermĂŒden mich, fress ruhig weiter
> Leichen, zum Veganismus bist du zu blöd!"

Wenn ich keine Lust habe mit jedem Menschen immer und immer wieder die selben Fragen durchzukauen, bedeutet das nicht, dass ich sie blöd oder dumm finde. Du interpretierst da ganz schön was hinein. DarĂŒberhinaus gibt es Leute, die nicht diskutieren wollen, sondern sich nur lustig machen ĂŒber Veganer und die mir sowieso nicht zuhören. Die Lachen ĂŒber meine Antworten. Kennst du solche Menschen nicht? Ich habe keine Lust, da auch noch den Clown zu spielen.

> Denjenigen
> > gebe ich auch lieber eine Internetadresse und bitte sie, mich
> > in Ruhe zu lassen.
>
> Jeder auf seine Art... Und trefft ihr euch hin und wieder und
> tauscht euch seufzend darĂŒber aus, wie dumm die Leute doch
> sind??
>

Was ist falsch daran, auf eine Webseite zu verweisen? Außerdem ist nicht jeder Mensch ein toller Redner und kann schlagfertig auf alles und jedes reagieren. Und nein, diese Menschen sind nicht blöd und auch nicht dumm. Da ist es eben manchmal besser nichts zu sagen und auf andere Medien hinzuweisen als stammelnden Unsinn von sich zu geben. Das schadet dann wirklich den Tierrechten.

> >
> > Und ich verstehe dich nicht.
> > -- Marina
>
> Ich habe nichts anderes erwartet.
>
> Steffen

Ach stimmt, ich bin arrogant und finde alle Menschen dumm und blöd. Da kann man nichts anderes erwarten.
-- Marina

"zu blöd zum vegan werden"...?

Autor: Tanja
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Hi Steffen,

> Schade. Es mag nicht angenehm sein, soetwas immer wieder zu
> beantworten, aber worum gehts eigentlich? "Tja, sorry, du
> bist mir zu blöd,hab keine Lust, von vorne anzufangen. Deine
> Fragen sind blöd, sie ermĂŒden mich, fress ruhig weiter
> Leichen, zum Veganismus bist du zu blöd!"

Hm, "fress ruhig weiter Leichen" sagt wohl niemand ;-), es ging ja nur, wenn ich das richtig sehe, darum, ab wo sich der Einzelne seinen Atem spart. Und da habe ich persönlich auch meine Grenzen, z.B. bei SprĂŒchen wie "Kartoffeln haben doch aber auch Augen" oder "Ihr Veganer, Ihr seid ja eine Sekte", "Ich mag Tiere - heiß und fettig!" etc. Da muß man eben nicht mehr diskutieren. Und je nachdem, wieviel Ruhe, Selbstbewußtsein, Geduld und v.a. auch Zeit jemand mitbringt, stĂ¶ĂŸt er wohl frĂŒher oder spĂ€ter an seine Grenzen. Mal ernsthaft: unserem Dorf-Metzger versuche ich auch nicht, was von Tierrechten zu erzĂ€hlen, ebensowenig wie dem Bauern mit GaststĂ€tte ("Fleisch aus eigener Schlachtung") von nebenan. In der Zeit kann ich evt. 10 Leute zum Nachdenken bringen wĂ€hrend hier die Wahrscheinlichkeit groß ist, nur ein KopfschĂŒtteln zu ernten. Demenz-Patienten, Kleinkinder und sicher einige andere weitere "Personengruppen" sind nun mal einfach nicht in der Lage, sich mit sowas zu beschĂ€ftigen. Da ist es nicht arrogant, es erst gar nicht zu versuchen, sondern einfach nur realistisch.

> Jeder auf seine Art... Und trefft ihr euch hin und wieder und
> tauscht euch seufzend darĂŒber aus, wie dumm die Leute doch
> sind??

Tun sie wahrscheinlich nicht ;-) - aber jeder, der schon mal Auslegeaktionen, InfostĂ€nde etc. gemacht hat, kennt sicher die Situation, daß man hinterher mit den anderen an der Aktion Beteiligten ĂŒber manche "bescheuerten" Passanten lĂ€stert - sowas kann auch mal guttun. ;-)

Tanja

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Ricarda schrieb:
>
> Ich habe auch das GefĂŒhl, dass du da einen ganz anderen Text
> gelesen hast als ich.
> Das Problem liegt ja nicht bei dolli, die sich als was
> besseres sieht, als andere.

Zitat Dolli:
"Und in FĂ€llen wo ich mir das Diskutieren ersparen will, gibts
ein paar Links, oder Buchtipps oder oben genanntes und den
Hinweis, mich frĂŒhestens dann wieder anzusprechen, wenn ich
das Alphabet nicht wieder bei A anfangen muss zu erklÀren...

Und ja, ich steh dazu, arrogant zu sein... ;-)
Zumindest solang mich keiner fĂŒrs Missionieren bezahlt, spar
ich mir gern die Zeit und den Atem und die fusselige Zunge!"


> Sie kritisiert, dass es Leute gibt, die nicht mal ihre
> Argumente anhören und direkt dicht machen - egal ob da jetzt
> zwei Fremdwörter drin sind oder die massiv vereinfacht sind -
> nur weil sie eben Abitur hat.

Tut sie nicht. Sie schreibt mit nem LĂ€cheln, dass sie dazu steht, arrogant zu sein und solange man sie nicht fĂŒr Tierrechtsarbeit (missionieren) bezahlt, spart sie sich "gern die Zeit und den Atem und die fusselige Zunge".

FĂŒr Jemanden, der den Text ĂŒbersetzt hat, ist das in Steffens und meinen Augen "etwas merkwĂŒrdig".

> Wer ist es denn dann, der Veganismus mit Bildung verbindet?
>
> Warum sollte man sich dann auch nicht fragen, ob es ĂŒberhaupt
> noch Sinn macht Arguemente zu bringen, wenn da eh nichts mehr
> ankommt?

HĂ€???

> Ich denke jeder hier, war schon x-Mal in der Situation zu
> entscheiden, ob das "missionieren" noch Sinn macht.

Die GesprÀche von Person zu Person sind etwas völlig Anderes, als Texte, die man ins Internet stellt. Diese sollen auch die "doofe" Masse ansprechen und von dieser verstanden werden.
Wenn man das nicht "volksnah" angeht, dreht man sich genauso im Kreis, wie bei einer nervigen Diskussion im realen Leben.
Darum geht es hier (und nicht darum, ob man den Nerv haben muss, seinem besoffenen Nachbarn Ethik zu vermitteln).

> FĂŒr sowas gibt es ja dann auch extra Homepages, FlugblĂ€tter,
> etc.
> Speziell hier gibt es ja auch eine FAQ Sektion, damit hier
> nicht jeder 2. Thread davon handelt, dass man als Veganer ja
> nichts mehr essen kann und Pflanzen GefĂŒhle haben.

Und die nĂŒtzt mir recht wenig, wenn ich nur den Text zu "Vegetarier sind Mörder" lese... ;o)
Dass Du die konstruktive Kritik an dem durchaus guten Text von Achim, sowie die Meinung von Steffen nicht verstehst, verstehe ich wiederum nicht. (woran das wohl liegen mag...)

LG, Schlunz

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Genau.

Und den einen mangelt es an Schulbildung und den anderen vielleicht massiv an sozialer kompetenz.
Ich habe mich bereits entschieden, mit welchen Menschen ich mich lieber umgebe.

Aber so gemein sollte ich auch nicht sein. Einfache Sprache ist nicht fĂŒr jeden einfach.

Mache können einfach nicht anders.

Eben auch ein defizit.

Gruß Steffen

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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> Hallo, was hast du denn gelesen? Einen anderen Text als ich?
> Wo hat Dolli so etwas geschrieben? Sie schrieb, sie hat Abi
> und wird deswegen manchmal als arrogant abgestempelt und sie
> hat keine Lust, immer wieder die selben Fragen zu
> beantworten. So hab ich das zumindest verstanden.

"Hurra, ich stehe dazu, arrogant zu sein..."
Is ja auch egal, ich kenne solche Verhaltensweisen zur GenĂŒge und glaube das schon ganz richtig interprĂ€tiert zu haben.
Und mich macht so etwas ziemlich wĂŒtend.
Arroganz bringt die Tierrechte nicht voran. Da helfen auch nicht noch so viele eilige Relativierungsversuche.

>> Meine Zeit ist mir auch zu kostbar, mir dĂŒmmliche Fragen
> anzuhören wie "Haben Pflanzen nicht auch GefĂŒhle?" oder "Aber
> Tiger fressen doch auch Fleisch?" oder Àhnliches.

Schade. Es mag nicht angenehm sein, soetwas immer wieder zu beantworten, aber worum gehts eigentlich? "Tja, sorry, du bist mir zu blöd,hab keine Lust, von vorne anzufangen. Deine Fragen sind blöd, sie ermĂŒden mich, fress ruhig weiter Leichen, zum Veganismus bist du zu blöd!"

Denjenigen
> gebe ich auch lieber eine Internetadresse und bitte sie, mich
> in Ruhe zu lassen.

Jeder auf seine Art... Und trefft ihr euch hin und wieder und tauscht euch seufzend darĂŒber aus, wie dumm die Leute doch sind??

>
> Und ich verstehe dich nicht.
> -- Marina

Ich habe nichts anderes erwartet.

Steffen

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Steffen schrieb:

> Tut mir leid, ich verstehe es nicht... (woran das liegen mag?)

Weder an mangelnder Bildung, noch an mangelnder Arroganz. ;o)

Ethik braucht keine Bildung. Intelligenz ist wohl neben Charakter entscheidender, Empathie zu entwickeln, Ethik zu verstehen und den ethischen Gedanken flÀchendeckend zu verbreiten.
Wenn die "doofe" Masse nicht vegan wird, gibt es auch keine vegane Gesellschaft, denn die besteht in Zeiten der Pisa-Studie halt aus einer "doofen" Masse.
Ich versuche immer wieder, sofern es angebracht ist, mich auf das Niveau meines GegenĂŒbers einzustellen, damit eine Ebene entsteht.
Ich brech mir ja keinen ab, wenn ich mich dafĂŒr mal bĂŒcken muss... ;o)
Wenn ich Arroganz, statt Ethik vermittel, muss ich mich
A. nicht wundern, wenn sich nichts zum Besseren entwickelt und
B. sorge ich dafĂŒr, dass es heißt: "Die arroganten Veganer bla bla..."
Klischees fĂŒttern ist kontraproduktiv.
Jeder hat ein Recht auf Veganismus und solange Ethik ein Privileg der Gebildeten bleibt, werden es nichtmenschliche Tiere ausbaden.

LG, Schlunz

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Mientsche
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Steffen schrieb:

>
> Schulbildung ist nicht alles. Bei weitem nicht. Besser mit
> Worten umgehen zu können als andere auch nicht.
> Wenn Du nicht willens und also auch nicht in der Lage bist,
> deine Inhalte in einfache Worte zu kleiden und so deine
> Argumente jedem zugÀnglich zu machen, bringt dir deine
> gesamte tolle Bildung außerhalb deines schönen elitĂ€ren
> Bekanntenkreises rein gar nix.

Hallo, was hast du denn gelesen? Einen anderen Text als ich? Wo hat Dolli so etwas geschrieben? Sie schrieb, sie hat Abi und wird deswegen manchmal als arrogant abgestempelt und sie hat keine Lust, immer wieder die selben Fragen zu beantworten. So hab ich das zumindest verstanden.

> Ich dachte, gerade Veganer sollten ein mindestmaß an empathie
> aufbringen können?
> PUSTEkuchen, denn DIE ist dir dafĂŒr ja anscheinend zu kostbar.

Meine Zeit ist mir auch zu kostbar, mir dĂŒmmliche Fragen anzuhören wie "Haben Pflanzen nicht auch GefĂŒhle?" oder "Aber Tiger fressen doch auch Fleisch?" oder Ă€hnliches. Denjenigen gebe ich auch lieber eine Internetadresse und bitte sie, mich in Ruhe zu lassen.

> Und wieviel ist dir der Kampf um die Verwirklichung der
> Tierrechte nun wirklich wert? Wenn ein, zwei Fremdwörter
> weniger zu anstrengend sind?
>
> Tut mir leid, ich verstehe es nicht... (woran das liegen mag?)
>
> Steffen

Und ich verstehe dich nicht.
-- Marina

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Ich finde den Text sehr gut.

Je einfacher ein Text ist, um so mehr Menschen werden ihn ĂŒbererhaupt erst zu ende lesen.

Steffen

Re: Vegetarier sind Mörder???

Autor: Steffen
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
dolli schrieb:
>
> Hi Schlunz,
>
> dazu muß ich sagen, dass ich als "arrogant" verschrien bin
> wegen Abitur...das reicht ja vielen schon.
> Und in FĂ€llen wo ich mir das Diskutieren ersparen will, gibts
> ein paar Links, oder Buchtipps oder oben genanntes und den
> Hinweis, mich frĂŒhestens dann wieder anzusprechen, wenn ich
> das Alphabet nicht wieder bei A anfangen muss zu erklÀren...
>
> Und ja, ich steh dazu, arrogant zu sein... ;-)
> Zumindest solang mich keiner fĂŒrs Missionieren bezahlt, spar
> ich mir gern die Zeit und den Atem und die fusselige Zunge!
>
> lg dolli

Naja. das stĂ¶ĂŸt natĂŒrlich vielen vor den Kopf.
Denn wer sich nicht sonderlich gut ausdrĂŒcken kann oder weniger gebildet ist, weil vielleicht Probleme im kognitiven Bereich vorliegen oder ganz andere GrĂŒnde,(und der Grund ist letztlich egal) sieht ja keinen Sinn darin, sich mit deinen Vorstellungen von Ethik auseinander zu setzen, denn du schließt ja mit deinem ablehneden Verhalten eben solche Menschen aus...

Schulbildung ist nicht alles. Bei weitem nicht. Besser mit Worten umgehen zu können als andere auch nicht.
Wenn Du nicht willens und also auch nicht in der Lage bist, deine Inhalte in einfache Worte zu kleiden und so deine Argumente jedem zugĂ€nglich zu machen, bringt dir deine gesamte tolle Bildung außerhalb deines schönen elitĂ€ren Bekanntenkreises rein gar nix.

Ich dachte, gerade Veganer sollten ein mindestmaß an empathie aufbringen können?
PUSTEkuchen, denn DIE ist dir dafĂŒr ja anscheinend zu kostbar.

Und wieviel ist dir der Kampf um die Verwirklichung der Tierrechte nun wirklich wert? Wenn ein, zwei Fremdwörter weniger zu anstrengend sind?

Tut mir leid, ich verstehe es nicht... (woran das liegen mag?)

Steffen

Re: Wo ist die Grenze des Ausblendens?

Autor: Tanja
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
Hi Schlunz,

> Ich gestehe mir dennoch zu, öfters mal glĂŒcklich zu sein und
> mich meines Lebens zu erfreuen, womit es sie fĂŒr mich gibt,
> die "Insel des GlĂŒcks im Meer des Grauens", wie Steffen es so
> schön beschreibt.
> Ich denke, das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen.
> ;o)

Nein. Wenn Du wegen allem, was Du so an Leid direkt oder indrekt tagtĂ€glich mitbekommst, nonstop deprimiert wĂ€rst, hĂ€ttest Du Dich schon lĂ€ngst umgebracht. Und damit nicht nur die Chance, Dein Leben zu genießen, sondern auch die, etwas zu verĂ€ndern, vertan.

Tanja

Re: Wo ist die Grenze des Ausblendens?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
> Ich gestehe mir dennoch zu, öfters mal glĂŒcklich zu sein und
> mich meines Lebens zu erfreuen, womit es sie fĂŒr mich gibt,
> die "Insel des GlĂŒcks im Meer des Grauens", wie Steffen es so
> schön beschreibt.
> Ich denke, das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen.
> ;o)

Nö. Zu einem seelich gesunden Menschen. Und das ist auch gut so. :o)

Re: Wo ist die Grenze des Ausblendens?

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
Tanja schrieb:

> ...einen Transporter mit Aufschrift "Viehhandlung xy" stehen...

Seit Du mir den Hund gebracht hast, sehe ich sie wieder öfters am frĂŒhen Morgen, auf dem Weg zur Spielwiese.
Schweinetransporter, mal leer, mal voll. Da ist der Tag dann wirklich gelaufen. FĂŒr mich beginnt er zwar erst, aber fĂŒr die Schweine, denen ich auch mal an der Ampel in die Augen schauen durfte, endet das ganze Leben (das sicher kein "Zuckerschlecken" war).
Als ich noch in zentraler Berliner Wohnlage lebte, blieb ich von sowas verschont. Menschen, die damit aufwachsen, juckt so ein Anblick in der Regel wenig.
Jedenfalls blende ich nicht im Geiste aus, was den Schweinen im Laufe des Morgens wiederfahren wird, egal wie sehr es mich runterzieht, denn aus der Realisierung dessen schöpfe ich Energie, dagegen meine Stimme zu erheben.
Ich gestehe mir dennoch zu, öfters mal glĂŒcklich zu sein und mich meines Lebens zu erfreuen, womit es sie fĂŒr mich gibt, die "Insel des GlĂŒcks im Meer des Grauens", wie Steffen es so schön beschreibt.
Ich denke, das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen. ;o)

LG, Schlunz

Re: Wo ist die Grenze des Ausblendens?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
Hallo!

Tja, gute Frage, wie mit dem Horror um einen herum umgehen,

wo Grenzen ziehen...

Ist es schon der Kaffee zu Dumping-Preisen im Supermarkt, und wenn man dir erzÀhlt, "dass der meiste fair gehandelte Kaffee nunmal nicht so gut schmeckt..."

Sind es die Schuhe aus Asien, die Kinder hergestellt haben, ist es das T-Shirt mit "Faust-und Pfote"-Aufdruck, das irgendwo von irgendwem garantiert nicht unter vernĂŒnftigen Bedingungen hergestellt wurde aber Hauptsache die Message stimmt?

Oder ist es bereits das Buch vom Mailorder, wÀhrend der kleine BuchhÀndler in deiner Stadt zugrunde geht?

Ist es die Ikea-Inneneinrichtung in der Wohnung meines Kumpels?

sind es die leeren Blicke der Passanten, wenn sie an einem sogenannten "Penner" vorĂŒbergehen (wie kann man nur schon um diese Uhrzeit saufen)
Oder fĂ€ngt es schon bei der Werbetafel -direkt vor meiner HaustĂŒr- an, die mit halbnackten Frauen fĂŒr Zahnpasta wirbt?

Vielleicht fĂ€ngt es schon damit an, dass wir "jetzt schon an Weihnachten denken" sollen, wĂ€hrend die alte Frau im Hochhaus in meiner Straße nicht weiß, wie sie morgen die Miete bezahlen soll.

Es fĂ€ngt bei mir schon damit an, daß ich tĂ€glich aus dem Haus gehe- Arbeiten um Steuern fĂŒr all diese Scheiße zu bezahlen. Mein Unvermögen,meine Unsicherheit und Angst mich dem zu verweigern finanziert all das schließlich mit...

Es gibt leider nichts,- keine "Insel des GlĂŒcks im Meer des Grauens" wie es so schön heißt.

Die einzige Möglichkeit, damit umzugehen, ist dagegen anzugehen, immer wieder und unaufhörlich NEIN zu schreien.
Den Frieden zu stören, der keiner ist.

Egal wie- denn es ist meine Wut. Und wie damit umzugehen ist entscheide ich.
wenigsten das...

Ob das nun einen sinn ergibt oder hilfreich ist...

??

aber das ist mir jetzt gerade dazu eingefallen!

Steffen

Re: brauche rechtsanwalt

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
Hallo!

Ich kann nur ganz allgemein Hinweise zum Umgang mit Polizei und StaatsanwwÀlten geben.
Zum Sachverhalt selbst solltest du nichts, ĂŒberhaupt nichts sagen.
FĂŒr solche Fragen ist ein öffentliches Forum nicht geeignet!

Mein Tip nochmal: Wende dich an eine Rechtshilfegruppe!

Rote Hilfe e.V. OG Potsdam
potsdam@rote-hilfe.de
Beratung: 1. Dienstag des Monats, 19Uhr
im:MADIA-Arbeitskreis 2/3-Welt e.V.
Lindenstraße 47
14467 Potsdam

LG steffen

Re: brauche rechtsanwalt

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
stefan schley schrieb:
>
> hallo ihr lieben

Hallo!

> habe kĂŒrzlich von meinen besten freunde eine einladung
> bekommen.
> > bekannte mit denen ich nichts zutun habe wurden auch schon
> als zeugen vernommen. jetzt bin ich also an der reihe.

Auch als Zeuge?

> da ich aber meine vermeintlichen freunde ĂŒberhaupt nicht
> sehen möchte und auch nicht mit ihnen reden, habe ich mich
> dazu entschlossen die einladung nicht anzunehmen und einen
> rechtsanwalt eizuschalten.

Das ist schonmal richtig. Das Wichtigste ist immer: Keine Aussage machen! Da ist es natĂŒrlich am einfachsten, gar nicht erst hinzugehen, dazu bist du auch nicht verpflichtet. Wenn du aber unbedingt wissen möchtest, was genau die eigentlich glauben, gegen dich in der Hand zu haben, dann besteht die Möglichkeit, hinzugehen und sich das anzuhören. ABER KEINE AUSSAGE MACHEN, NICHTS UNTERSCHREIBEN! Das hilft niemals weiter! Selbst Aussagen, die dich vielleicht auf den ersten Blick entlasten wĂŒrden, können wichtige Informationen fĂŒr die Polizei sein und/oder können unter UmstĂ€nden andere belasten.

Also, ob jetzt schon ein RA nötig ist, ich weiß es nicht. ZunĂ€chst mal ermitteln die ja erst mal. Gedanken darĂŒber wĂŒrde *ich* mir frĂŒhestens machen, wenn Post vom Staatsanwalt kommt. Auch hier gilt, daß du (als Beschuldigter) keine Aussage machen musst (und solltest).
Ich wĂŒrde mich erstmal beruhigen und abwarten, was aus der ganzen Geschichte wird.

> kennt zufÀllig jemand einen rechtsanwalt nahe potsdam der mit
> soetwas schon erfahrungen hat?
> ich bin algII empfÀnger und habe auch kein geld. wat mach ick
> jetzt?
>
> lg stefan

Wenn es ernster werden sollte, kannst du dich sicher an die rote/bunte Hilfe in deiner NÀhe wenden. Oder jetzt schon. Such dir doch die Nummer raus und ruf da mal an! Die wissen, was zu tun ist und kennen auch RechtsanwÀlte.

Aber ich wĂŒrde mich an deiner Stelle erstmal "locker machen", wenn alle Stricke reißen, bist du nicht alleine!
Sag bei Gelegenheit mal bescheid, was aus der Sache geworden ist!

LG Steffen

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema öffnen
Steffen schrieb:

> >Ich Arbeite als
> > > Heilerziehungspfleger mit Menschen mit geistigen
> > Behinderungen.
> >
> > Und die brauchen Punks? *g*
>
> Genau. ;o)
> Naja, der Gedanke, daß *wenn* man denn schon Arbeiten gehen
> muss, daß man dann auf jeden Fall etwas macht, wo man
> Niemanden reicher macht als er eh schon ist und gleichzeitig
> dazu beitragen kann, daß die, die an den Rand dieser tollen
> Gesellschaft gedrĂ€ngt werden, ein möglicht glĂŒckliches Leben
> fĂŒhren können, kommt ĂŒberdurchschnittlich hĂ€ufig bei z.B.
> Punks vor, wĂŒrde ich sagen...

Stimmt... Kenn ich einige...

> Ausserdem wirke ich wahrscheinlich recht glaubwĂŒrdig, wenn
> ich einem Betreuten sage, daß die Leute ruhig glotzen sollen,
> weil sie noch nicht verstanden haben, daß es nicht aufs
> Àusserliche ankommt...

Stimmt auch..

> > Oxymoron IST Punkrock (also bitte...).
>
> Ok, Oxymoron schon...

Na also...
Jetzt is aber Schluss mit Off Topic. ;o)

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema öffnen
Steffen schrieb:

> > Dann machst Du demnach Musik, Event-Management, oder
> > Merchandising...?
>
> Nein. Das wÀre zwar toll, aber leider nein. Ich Arbeite als
> Heilerziehungspfleger mit Menschen mit geistigen Behinderungen.

Und die brauchen Punks? *g*

> > Hab u.A. fĂŒr die Ärzte, Oxymoron und die Bates
> > Möhrchendeising gemacht...
>
> Ach so, ich dachte, wir reden immer noch ĂŒber Punkrock... ;o)

Oxymoron IST Punkrock (also bitte...).

LG, Schlunz

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema öffnen
Steffen schrieb:

> > Ja, leider... Bei Kunden und Auftraggebern bin ich einfach
> > nur ein Schlunz... ;o)
>
> Da bin ich aber froh,dass man in meinem Job "sowas wie mich"
> quasi erwartet...

Dann machst Du demnach Musik, Event-Management, oder Merchandising...?
In meinem Job erwartet man das aber teilweise auch.
Hab u.A. fĂŒr die Ärzte, Oxymoron und die Bates Möhrchendeising gemacht...

> Hihi. Machst Du mehr so Sachen wie das?

http://schlunz-vegan.blogspot.com/
http://schlunz-comics.blogspot.com/
http://schlunz-graphics.blogspot.com/
http://schlunz-tiere.blogspot.com/

LG, Schlunz

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema öffnen
Steffen schrieb:

> Schlunz schrieb:
> > Ich kann ja nicht immer ganz und gar Punkrocker sein...
>
> Nur manchmal? Feierabend- Wochenend- oder Je-nach-Bedarf-Punk?
> nu gut...

Ja, leider... Bei Kunden und Auftraggebern bin ich einfach nur ein Schlunz... ;o)

> > KeineR ist ja nun untertrieben...
> > Veganer stehen im Übrigen immer noch schlecht genug da...
> > Ich musste mich schon oft rechtfertigen, weil ich angeblich
> > mit meiner "veganischen FehlernÀhrung die Krankenkassen
> > belaste" und die armen Omnivoren das dann "wieder ausbĂŒgeln
> > mĂŒssen".
> > AufklÀrung tut Not.

> SelbstverstÀndlich. Aber die Abscheu und der regelrechte
> Hass, der (Straßen-)Punks hĂ€ufig entgegengebracht wird, kommt
> gegenĂŒber Veganern nicht so oft vor. Es sei denn, beides
> vereint sich in einer Person.

Na... Da hab ich den Salat... ;o)

> Ich hab schon sehr oft gehört, wo ich "unter Hitler" gelandet
> wĂ€re und wo ich auch hingehören wĂŒrde...

SĂ€hrr Krrrass...

> und diese Leute
> wussten nicht, dass ich mich vegan ernÀhre...

Sei froh... ;o)

> Die Analogie hinkt. Das wollte ich sagen. :o)

Naja... Sie wurde dennoch von den Meisten verstanden (denk ich).



LG, Schlunz

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Vegane Kinder
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Steffen schrieb:

> Uiuiui, das ist jetzt aber nicht sehr nett... ganz schön
> grantig, wĂŒrd ich sagen...

Naja... Gibt Schlimmeres...

> ganz und gar nicht punkrock, alter... :op

Ich kann ja nicht immer ganz und gar Punkrocker sein...

> "bewundernswert konsequent aber viel zu extrem und noch dazu
> ungesund"? das ist jedenfalls das, was ich meistens zu hören
> bekomme... so schlecht stehÂŽn wir gar nicht da, nur macht
> halt keineR mit!

KeineR ist ja nun untertrieben...
Veganer stehen im Übrigen immer noch schlecht genug da...
Ich musste mich schon oft rechtfertigen, weil ich angeblich mit meiner "veganischen FehlernĂ€hrung die Krankenkassen belaste" und die armen Omnivoren das dann "wieder ausbĂŒgeln mĂŒssen".
AufklÀrung tut Not.

LG, Schlunz

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Vegane Kinder
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Schlunz schrieb:
>
> Steffen schrieb:
>
> > Bin ich jetzt zu dabbisch, die Ironie zu sehen, bin ich
> > humorlos?
>
> Such Dir was aus...

Uiuiui, das ist jetzt aber nicht sehr nett... ganz schön grantig, wĂŒrd ich sagen... ganz und gar nicht punkrock, alter... :op



(analog zum Klischeebild vom Veganismus).
>
> LG, Schlunz

"bewundernswert konsequent aber viel zu extrem und noch dazu ungesund"? das ist jedenfalls das, was ich meistens zu hören bekomme... so schlecht stehŽn wir gar nicht da, nur macht halt keineR mit!

Re: Wenn der vegane Teenager auf einmal Leichen konsumiert

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Vegane Kinder
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Steffen schrieb:

> Bin ich jetzt zu dabbisch, die Ironie zu sehen, bin ich
> humorlos?

Such Dir was aus...

> Oder ist das tatsÀchlich Dein Bild von "Punk"?

Nein. Das ist das Klischeebild, das diese Gesellschaft vom Punk hat (analog zum Klischeebild vom Veganismus).

LG, Schlunz

Re: Vorstellung

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
>
> > Daß man ab und an mal einem "eine langen" will, kenne ich
> > auch ;-), aber die Situationen, wo man das BedĂŒrfnis danach
> > verspĂŒrt, werden immer seltener, weil man sich an das dumme
> > GeschwÀtz solcher Leute gewöhnt.
> >
> > Tanja
>
> Echt? Wie machst Du das denn? Ich könnte oft genug vor Wut
> platzen und bekomme richtig Bauchschmerzen, obwohl ich fast
> schon alles gehört haben dĂŒrfte.

Bei mir ist es echt einfach nur eine Sache der Gewöhnung. Ab einer bestimmten Anzahl, die mir ein bescheuerter Spruch gedrĂŒckt wurde, erreicht der mich quasi gar nicht mehr und die Antwort kommt sowieso aus'm RĂŒckenmark. ;-) Ich find's manchmal sogar eher lustig, wie viele Leute meinen, nun was ganz originelles (und im Zweifelsfall verletztendes) angebracht zu haben und dabei nur denselben DĂŒnnpfiff ablassen wie ein paar hundert vor ihnen schon.

Tanja

Re: Vorstellung

Autor: THfkaV
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:

> > Und, was hast du geantwortet?
>
> Daß ich 1. keine Vergleichsmöglichkeit und 2. selbst noch
> nicht probiert habe.

da hast du ja ernsthaft geantwortet

> Nein, ich habe die Steilvorlage nicht genutzt, ich habe sie
> nicht eingeladen, mal eine Probe zu entnehmen!!

na, der Höflichkeit halber hĂ€tte sie es von sich aus anbieten mĂŒssen. ;-)

Zitat: Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?
Wer nicht fragt bleibt dumm.

Re: Vorstellung

Autor: THfkaV
Datum:
Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
> vor kurzem hat mich eine ganz ernsthaft
> gefragt, ob mein Sperma anders schmecken wĂŒrde...(???))
> :op

Diese Frage kann man durchaus ernsthaft stellen.

Und, was hast du geantwortet?

Nudelsalat!

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Aalso, hier mal ein lecker Nudelsalat. Ich fand den klasse und er wurde (im Gegensatz zu den vorhandenen, nicht-veganen Salaten) von allen gelobt... :o)

Man braucht
Spirelli-Nudels
RĂ€uchertofu in WĂŒrfeln
ein bis zwei Äpfel
KrÀuter-Cheezly-"KÀse" (wenn der so geschrieben wird...)
saure Gurken und die BrĂŒhe
vegane Majo
veganer Joghurt
Pfeffer, Salz, GemĂŒsebrĂŒhe zum WĂŒrzen

alles nach gutdĂŒnken Mischen.

Steffen

Re: UL, Vegan-Central und der Kaplan...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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> Wenn mir, wie Rudi Steffen, einer [juristisch bedenkliche
> inkriminierende Stelle entfernt, mehr dazu bei Gelegenheit -

Jetzt war die Gelegenheit.

Achim

Mit der S-Bahn zur Tierbefreiung

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> >
Zitat: "Dann darf man auch kein Auto/Bus/Fahrrad usw. mehr
> > fahren, denn dabei werden auch Tiere getötet"

>
> Achim meinte mal, dass ein bekannter Tierrechtler (dessen

Also "bekannt" weiß ich nicht ... in Abwandlung der Redewendung "in Deutschland ist er weltberĂŒhmt" kann man vielleicht sagen "in gewissen Foren ist er weltbekannt".

Von "Tierrechtler" habe ich in dem Zusammenhang wohl kaum gesprochen.

> Namen ich hier nicht nennen möchte, weil das eigentlich voll
> peinlich ist), von Maqi forderte, dass sie bei

Wem? Naja, vielleicht hilft ein Link: Leben retten ist böse: eine Analogie.

> Tierbefreiungen gefÀlligst mit der S-Bahn fahren...

Naja, eher impliziert ... aber in seinem falschetikettierten JĂ€ger-Troll-Tierschutzforum faselt er des öfteren solches, etwa "Du sprichst sicher von Stösser? FĂ€hrt selber Auto spuckt aber nur grosse Töne" mit Bezug auf "Wem hilft es, wenn Tierrechtler darĂŒber diskutieren, ob das Etikett an einer Bierflasche mit unveganem Kleber geklebt wurde?" (Die Antwort, auf die Steffen natĂŒrlich nicht kommen kann, ist: den Tieren hilft's - aber die interessieren ihn ja offenbar nicht.)

Weshalb es mich wundert, daß ausgerechnet sein (m.W.) Komoderator in eben jenem Forum gerade diese Beispiel wĂ€hlt ... nun ja.

> Ein skurriles Bild... Ein paar Tierrechtler mit zerrupften
> Vöglen sitzen um vier Uhr frĂŒh zwischen den ersten
> Berufspendlern in der S-Bahn...

So skurril nicht: ich habe auch schon befreite Enten in der Bahn nach MĂŒnchen gefahren.

Obskur ist allerdings die Vorstellung, mal eben ein paar Dutzend Kilometer Schienen oder zumindest eine Bushaltestelle zu irgendwelchen (seltenst im Statdzentrum liegenden) Ausbeutungsanlagen zu verlegen ... oder, um den berĂŒhmten Philosophen Antonio Augusto Schinzel zu zitieren: "Es fĂ€hrt ein Zug nach nirgendwo".

Achim

Re: B12

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Bleibt hier zu erwÀhnen dass wir hier von veganen *Patienten*
> reden und nicht von Veganern. Wer B12 in Reinform integriert
> kann all diese Informationen ignorieren.
> [/quote]


Fazit: Wenn ich mir z.B. die genannten Kautabletten kaufe und einnehme, bin ich auf der sicheren Seite und muss mir keine Sorgen machen?

Steffen

Leben retten ist böse: eine Analogie

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Wissen wir ja eigentlich schon seit "Leben retten ist strafbar" ... aber:

Feuerwehr ist böööse, weil Feuerwehrautos beim Fahren zu BrĂ€nden CO2 ausstoßen. Meint eine Teilnehmerin am BUND-Wettbewerb zu CO2 (s.a. Mercedes-Hakenkreuz). Irgendwie erinnert das doch ziemlich an Tierbefreiungsgegner wie Rudi Steffen, die uns vorhalten, daß wir nicht mit der S-Bahn zu den Anlagen fahren, aus denen wir Tiere befreien ...

Julia Oberer schreibt zu ihrem Entwurf:
"Wir brauchen Autos um Leben zu retten. Aber wieviele Tote schaffen genau diese Autos?
Falsche Helden? Wie können Sie zu wahren Helden werden, diejenigen, die berufsbedingt oft mit dem Bleifuss unterwegs sind?"

http://vorort.bund.net/klimaschutz/enttarnt/details.php?image_id=99

Achim

Re: PrÀparate?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Prima!
Die Suchfunktion hat mich nicht schlauer gemacht, aber solch klare, einfache AuskĂŒnfte sind doch hilfreich!

(Wenn es hoffentlich so stimmt ;0))
Steffen

PrÀparate?

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Steffen schrieb:

> Hab nie B12 PrĂ€parate zu mir genommen, also mĂŒsste nach knapp
> 12 Jahren mein B12 Speicher erschöpft sein?

Ich möchte noch mal klarstellen, dass die B12-Supplementierung auch ohne extra PrÀparate gar kein Problem darstellt.
Vitamin B12 befindet sich in so ziemlich jeder Multivitamintablette, die man zum Trinken in Wasser auflöst (Die sollten laut Tanja kein Vitamin D enthalten, weil das in der Regel aus Wollfett gewonnen wird), sowie in Alpro-Sojadrinks (Banane, Vanille, etc...), die man eigentlich ĂŒberall bekommt.
Man muss also nicht extra in die Aphoteke, wie es viele Nichtveganer vermuten, sondern man bekommt es in jedem Supermarkt. ;o)

LG, Schlunz

Re: B12

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Tanja schrieb:
>
> > Also, vielleicht kann mir das eineR nochmal erklÀren?
>
> Nö, bitte nicht nochmal, denn...
> ... das hatten wir alles schon tausendmal, die Suchfunktion
> ist Dein Freund, z.B. mit
> http://veganismus.ch/foren/search.php?f=2&search=%2Bb12+%2Bsauerkraut&glob=1&date=0&fldsubject=1&fldbody=1

Pff, na gut, bitteschön... ;0)


> FĂŒhlst Du Dich nicht gut?

Ich habe jetzt keinen nennenswerten Beschwerden, aber ich ernÀhre mich jetzt auch nicht sooo ausgewogen. Wills halt mal wissen.


> > Hab nie B12 PrÀparate zu mir genommen,
>
> Das ist ungĂŒnstig, denn...
>
> > also mĂŒsste nach knapp
> > 12 Jahren mein B12 Speicher erschöpft sein?
>
> ... bei manchen (ziemlich wenigen!) Leuten macht sich auch
> ohne Supplementierung nie ein B12-Mangel bemerkbar (kann auch
> daran liegen, daß diese Leute nicht ganz vegan leben), bei
> anderen wiederum schon nach 1-2 Jahren.
>
> Tanja

Ich wĂŒsste jetzt nicht, wie sich ein B12 Mangel bemerkbar machen wĂŒrde (vielleicht weiß ich es nach Nutzung der Suchfunktion)aber ich ernĂ€hre mich eben seit 12 Jahren -wenn auch nicht ausgewogen- so aber auf jeden Fall konsequent vegan.
Es nervt, daß mein Untergewicht (max. 50kg bei 170 cm) auf meinen Veganismus zurĂŒckgefĂŒhrt wird,auch von meinem (nunmehr ehemaligen) Hausarzt, aber ich wĂŒsste gerne den wahren Grund!
Steffen

Re: B12

Autor: Tanja
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Hi Steffen!

> War ja lange nich mehr da, aber mein Rechner ist ja auch
> leider schon lÀnger kaputt...

Ui, und keine Entzugserscheinungen? ;-)

> Also, vielleicht kann mir das eineR nochmal erklÀren?

Nö, bitte nicht nochmal, denn...

> Thema Vit.B12: Das ist doch z.B. in Sauerkraut und anderen
> Sachen vorhanden. Und in Hefe(-weizenbier). Ist das denn
> nicht nutzbar fĂŒr den Körper?

... das hatten wir alles schon tausendmal, die Suchfunktion ist Dein Freund, z.B. mit http://veganismus.ch/foren/search.php?f=2&search=%2Bb12+%2Bsauerkraut&glob=1&date=0&fldsubject=1&fldbody=1

> Ich gedenke demnÀchst einen Check-up machen zu lassen, bez.
> NĂ€hrstoffe und Vitamine.

FĂŒhlst Du Dich nicht gut?

> Hab nie B12 PrÀparate zu mir genommen,

Das ist ungĂŒnstig, denn...

> also mĂŒsste nach knapp
> 12 Jahren mein B12 Speicher erschöpft sein?

... bei manchen (ziemlich wenigen!) Leuten macht sich auch ohne Supplementierung nie ein B12-Mangel bemerkbar (kann auch daran liegen, daß diese Leute nicht ganz vegan leben), bei anderen wiederum schon nach 1-2 Jahren.

Tanja

B12

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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[Beitrag verschoben aus Veganismusforum, bitte Forenbeschreibung beachten - Moderator]

Hallo Allerseits!

War ja lange nich mehr da, aber mein Rechner ist ja auch leider schon lÀnger kaputt...

Also, vielleicht kann mir das eineR nochmal erklÀren?
Thema Vit.B12: Das ist doch z.B. in Sauerkraut und anderen Sachen vorhanden. Und in Hefe(-weizenbier). Ist das denn nicht nutzbar fĂŒr den Körper?
Ich gedenke demnÀchst einen Check-up machen zu lassen, bez. NÀhrstoffe und Vitamine.
Hab nie B12 PrĂ€parate zu mir genommen, also mĂŒsste nach knapp 12 Jahren mein B12 Speicher erschöpft sein?

Hm, danke und Viele GrĂŒĂŸe
Steffen

Re: UL, Vegan-Central und der Kaplan...

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Detlef Arndt schrieb:
>
> Wenn mir, wie Rudi Steffen, einer [juristisch bedenkliche
> inkriminierende Stelle entfernt, mehr dazu bei Gelegenheit -
> Mod] will, nur weil ich mich von Anfang an von VC

Ich hatte soweit ich mich erinnere schon vor ein paar Monaten darauf hingewiesen, daß es sinnvoller wĂ€re, statt vager Andeutungen belegbare Fakten zu nennen (und diese dann eben auch zu belegen) - etwa mit einem Zitat aus einer entsprechenden Mail.

So wie Du das oben geschrieben hast - als bloße Behauptung - mußte es entfernt werden.

Dazu mehr in einem gesonderten Thread (demnÀchst).

Achim

Re: UL, Vegan-Central und der Kaplan...

Autor: Detlef Arndt
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Wenn mir, wie Rudi Steffen, einer [juristisch bedenkliche inkriminierende Stelle entfernt, mehr dazu bei Gelegenheit - Mod] will, nur weil ich mich von Anfang an von VC distanzierte, so kann mir so eine Person nichts mehr davon erzĂ€hlen, wie man sich von Faschisten und verrrĂŒckten Theisten distanzieren sollte, da er so etwas bis Heute nicht tut. Durchblicken durch diesen Faschosumpf können wirklich nur jene, die mit diesen angeblichen Tierrechtlern nĂ€her vertraut sind. Ein Neueinsteiger kann dies sicherlich nicht. Er kann sich aber auch mal fragen warum ein Rudi Steffen frĂŒher jeden aus den Tierrechjtsterminen löschte, der sich an den Fascho Hummel störte und warum er auch Heute in seinen TRF darauf besteht, dass das Thema Jagd, Reichsjagdgesetz und 3. Reich nicht besprochen werden sollte. Mit Antifalern kann man wohl das 3. Reich besptrechen, nicht aber mit VC-lern oder Ex-VC-lern. Mit VeganrĂŒpel Andreas Hochhaus verhĂ€lt sich die Sache allerdings auch nicht viel anders oder besser, da er sich am Antisemitismus und Faschismus auch nur mal stört, wenn es ihm gerade in den Kram passt.(Siehe sein Verhalten zu VC und zu Ex-VC-lern) Mit Leuten, die sich nur 1-3 mal in ihrem Leben am Faschismus und am 3. Reich stören und sich deshalb in den Himmel loben, wie dies diese "Freedom of Speece Leute" tun, kann ich aber nun mal auch nichts anfangen. So viel verlogene Selbstherrlichkeit gönne ich auch mir nicht.

Es ist natĂŒrlich sehr toll wenn "Containerveganer" , die auch noch Leder tragen, gegen unvegane Sekten protestieren. Über solche Leute kann sich UL nur kaputt lachen. Sie sind doch genau das wogegen sie demonstrieren. Aber egal, Hauptsache ist doch, dass sich ein paar Lreute als UL-Gegner prĂ€sentieren können, auch wenn sie dabei vom Christentum und vom christlichen Antisemitismus weniger als Pippi Langstrumpf verstehen. Diese "Freedom of Speece Ini" ist wirklich nur noch peinlich. Sie sollte sich vielleicht lieber "Pippi Langstrumpf-Ini" nennen.

Re: UL, Vegan-Central und der Kaplan...

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
Thema öffnen
Detlef Arndt schrieb:

> Was beschwert ihr Euch eigentlich ĂŒber VC-ler

Wer ist "Ihr"? Ich kann alleine denken...

> Solche Leute wie diese "Freedom of Speech" Knallis kann ich
> wirklich nicht mehr ernst nehmen. Was ist an ihnen eigentlich
> wirklich echt? Es sind weder Antispeziesisten, noch
> Antifaler. Sie demonstrieren mit Christen und Spezisiesten
> gegen Speziesismus und christliches Sektierertum. Sie wollen
> vor Sekten warnen und kennen, so wie Rudi Steffen, nicht
> einmal den Begriff Monotheismus???

Genau dieses kritze querche Gewirrsel mein ich...
Der "Ottonormalveganer" wird schon beim ersten Anmelden im VC-UL-Forum ĂŒber sĂ€mtliche "Volltrottel" aufgeklĂ€rt, bei Deinen Disputs blickt auch keiner mehr durch und was bleibt, ist der Eindruck, man befinde sich im Kindergarten.
Ein unsachliches Hin und Her zwischen UL(k), Antihirn und gutem Willen, wobei letzterer auf der Strecke bleibt, denn der KlĂŒgere gibt nach.
Die senden sich sogar gegenseitig Kacke in Paketen... Logistik, Energie = Effizienz?
Dieser Radikalismus passt gar nicht zu dem sonstigen schleimigen Kitsch der Gabriele-Stiftung. Inkonsequent bis ins Letzte...
Ich fÀnd es ja cool und ausreichend, wenn man einfach vegan ist, andere aufklÀrt und ihnen nicht mit seinem Glauben und Hasspredigten auf den Sack geht, bis alles in einen Kleinkrieg ausartet.
Ein Kleinkrieg zwischen weichgekochten Theisten und Antiethikern (die man nur soweit beachten sollte, dass man ihnen keinen Angriffspunkt bietet, denn das wollen sie ja), tut dem Veganismus nicht gut. Freuen tun sich darĂŒber nur die Antiethiker.
Mit jedem weiteren unsachlichen Wort, das negative Energie mit sich bringt, wird den Tierrechten Schaden zugefĂŒgt, egal wie viele befreite HĂŒhner man auf der Weide hat...
UL hat sich ĂŒber vegan-central.de auf das Niveau von Antivegan begeben und wirkt nun umso mehr gleichermassen kontraproduktiv...
Ich glaube, dahinter steckt Politik, denn wenn ich immer wieder Öl ins Feuer gieße, geht die Flamme nicht aus und ich kann noch viele SchĂ€fchen ins Trockene bringen, um sie zu scheren...
Der Weisheit Kern ist fern...

LG, Schlunz

.

Re: UL, Vegan-Central und der Kaplan...

Autor: Detlef Arndt
Datum:
Forum: KomplementÀrforum
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Was beschwert ihr Euch eigentlich ĂŒber VC-ler, wenn ihr dabei all die Ex-VC-ler ĂŒbergeht, von denen kaum einer besser ist als die VC-ler. Welchen Tierrechtler sollte es denn stören, dass dieser verrĂŒckte Hummel KindergartenrĂŒpel Andreas Hochhaus angreift? Beide sind sich geistig einfach zu Ă€hnlich. Ich kenne von diesen "Freedom for my Backside" Leuten auch nur noch zu gut diese Hetzkampagnen und Gewaltandrohungen gegen meine Person, nur weil ich mich damals schon von diesem Hummel deutlich distanzierte. Das war zu der Zeit als Hummel und Rudi Steffen mir deshalb die Schnauze einhauen wollten, Andreas Hochhaus mir riet bei meiner UL-Ablehnung zurĂŒckzurudern und Georg Hemprich mit mir den Kontakt abbrach, weil ich mich von der VC-lerin Katja Bossen distanzierte???
Solche Leute wie diese "Freedom of Speech" Knallis kann ich wirklich nicht mehr ernst nehmen. Was ist an ihnen eigentlich wirklich echt? Es sind weder Antispeziesisten, noch Antifaler. Sie demonstrieren mit Christen und Spezisiesten gegen Speziesismus und christliches Sektierertum. Sie wollen vor Sekten warnen und kennen, so wie Rudi Steffen, nicht einmal den Begriff Monotheismus???

Die Basis, um fit in den Tag zu starten

Autor: Achim StĂ¶ĂŸer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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02.06.2007


INTERNATIONALER TAG DER MILCH / Kinder genießen gesundes und leckeres FrĂŒhstĂŒck


"Entdecke die Vielfalt. Die Milch macht's" unter diesem Motto feiert die deutsche Milchwirtschaft am 1. Juni den internationalen Tag der Milch. Seit 1954 wird dieser Tag begangen, wusste Dr. Albrecht vom Milchwirtschaftlichen Verein Baden-WĂŒrttemberg in Kirchheim zu berichten.

RUDOLF STÄBLER

KIRCHHEIM Eine gesunde ErnĂ€hrung im Jugend- und Kindesalter ist die wirksamste prĂ€ventive Maßnahme zur Vorbeugung von chronischen Erkrankungen. Vor allem die erste Mahlzeit des Tages, das FrĂŒhstĂŒck, ist nach der langen Essenspause in der Nacht sehr wichtig, wissen die Fachleute. Ein ausgewogenes FrĂŒhstĂŒck ist die optimale Basis, um fit in den Tag zu starten. Dabei dĂŒrfen Milch und Milchprodukte nicht fehlen. Aus diesem Grund bot derMilchwirtschaftliche Verein Baden-WĂŒrttemberg zahlreichen Kindergartenkindern am gestrigen Tag in der Kirchheimer Marie-Curie-Straße ein "KindermilchfrĂŒhstĂŒck" an. MĂŒsli mit Dickmilch, FrĂŒchtequark, Vollkornbrot mit KĂ€se und jede Menge Milch sollte den Kindern zeigen, wie lecker ein gesundes FrĂŒhstĂŒck schmecken kann.

GestĂ€rkt mit dem MilchfrĂŒhstĂŒck hieß es, das eigene Wissen ĂŒber Milch sowie geistige und körperliche Fitness unter Beweis zu stellen. Beim Memospiel galt es, möglichst schnell zusammengehörige Paare zu finden und Teamgeist und MerkfĂ€higkeit zu zeigen, im Milchquiz mussten Fragen beantwortet werden, wie zum Beispiel "Was frisst die Kuh?" oder gar "Welche Farbe hat die Milch einer braunen Kuh?" Gar nicht so abwegig, fĂŒr viele Kinder kommt die Milch eben aus dem Supermarkt. Beim Buttern im glĂ€sernen Butterfass wurde gezeigt, wie aus Sahne Butter hergestellt wird und diese konnte anschließend auch gleich probiert werden. Nach einem Vormittag voll bestandener Milchabenteuer erhielten die Kinder eine Urkunde und dĂŒrfen sich jetzt offiziell "Milchprofi" nennen.

Höhepunkt des Vormittags war natĂŒrlich der Luftballonwettbewerb. Den Startschuss dafĂŒr gab Kirchheims BĂŒrgermeister GĂŒnter Riemer. Pistole hatte er natĂŒrlich keine dabei, aber eine Nadel, kurz in einen der prall gefĂŒllten blauen Ballone gedrĂŒckt und das SchussgerĂ€usch klang fast echt. Bei diesem Wettbewerb winken zahlreiche attraktive Preise, unter anderem auch Geldpreise fĂŒr die teilnehmenden KindergĂ€rten.

Neben Fitness und ErnĂ€hrung stehen beim diesjĂ€hrigen internationalen Tag der Milch auch die Vielseitigkeit von Milch und Milchprodukten im Fokus. Jeder kann sich aus der großen Vielfalt unterschiedlichster Milchprodukte seinen Favoriten aussuchen, ob Milch pur, Milchshakes, Joghurt, Buttermilch, Dickmilch, Kefir, Sahne, Molke oder KĂ€se, alle Milchprodukte enthalten viele lebenswichtige NĂ€hrstoffe, Mineralstoffe und Vitamine, die fĂŒr die tĂ€gliche ErnĂ€hrung von großer Bedeutung sind. An erster Stelle, und diese Information sollte vor allem die Eltern erreichen, steht dabei das Kalzium, das aus der Milch besonders gut verwertet werden kann und fĂŒr die ErnĂ€hrung von Heranwachsenden unabdingbar ist. Milch enthĂ€lt fast alle Eiweißbausteine, die sogenannten unentbehrlichen AminosĂ€uren, die der Körper fĂŒr Wachstum und den Aufbau von Muskeln und anderen Geweben braucht. Experten sprechen von einer hohen "biologischen Wertigkeit". Durch die Kombination mit Lieferanten pflanzlichen Eiweißes, wie zum Beispiel MĂŒsli mit Milch oder Pellkartoffeln mit Quark, erhĂ€lt der Körper eine optimale Zusammensetzung an AminosĂ€uren. Auch als Nachschublieferant fĂŒr verbrauchte Energie leistet ein Milch-Snack unschlagbare Dienste: Schnelle Energie fĂŒr kurzzeitige und anstrengende AktivitĂ€ten liefert der in allen Milchprodukten enthaltene Milchzucker, die Laktose. Er fördert somit auch die Konzentration und die LeistungsfĂ€higkeit. Bei AktivitĂ€t greift der Organismus außerdem auf das Milchfett zurĂŒck. Das leichtverdauliche Milchfett wird schnell und vollstĂ€ndig vom Darm ins Blut aufgenommen, ohne den Stoffwechsel zu belasten.

Gerade in der aktuellen Diskussion um fitte und gesunde Menschen, die ihr Übergewicht verlieren sollen, ist die Milch als Nahrungsmittel ein wichtiger Baustein. Die baden-wĂŒrttembergische Milchwirtschaft habe, so betonte das Ministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und LĂ€ndlichen Raum, in einer PresseerklĂ€rung zum Tag der Milch, eine Vielfalt an schmackhaften Milch- und KĂ€sespezialitĂ€ten anzubieten. Jeder Verbraucher kann sowohl geschmacklich als auch hinsichtlich GrĂ¶ĂŸe, Handhabung und Kalorien das auf seinen Bedarf zugeschnittene Produkt finden. Zudem zĂ€hlen Milch und Milchprodukte zu den sichersten und am hĂ€ufigsten untersuchten Lebensmitteln.

FĂŒr einen gesunden Knochenbau benötigen Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung 900 Milligram Kalzium. Diese Menge ist bereits in 100 Gramm HartkĂ€se oder in zwei großen GlĂ€sern Milch enthalten. Auch dem Auftreten von Osteoporose einem zunehmend wichtiger werdenden Problem insbesondere bei Frauen wĂŒrde damit bereits in frĂŒhen Jahren vorgebeugt.

Mit dem Verzehr von Milch und Milchprodukten fördert der Verbraucher aber nicht nur seine eigene Gesundheit. Er kann dadurch auch einen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft leisten, denn die Milchvieh haltenden Betriebe pflegen und nutzen ĂŒber die Milcherzeugung das DauergrĂŒnland gerade auch auf den schwierigen Standorten wie im Schwarzwald, der Alb oder im Odenwald. Dass dies so bleibt, setzt aber auch ein entsprechendes Einkommen aus der Milchviehhaltung voraus. FĂŒr die rund 12 500 Halter in Baden-WĂŒrttemberg, die mit rund 375 000 MilchkĂŒhen jĂ€hrlich rund 2,1 Millionen Tonnen Milch produzieren, ist die Milcherzeugung die wichtigste Einnahmequelle.

AnlĂ€sslich des internationalen Tages der Milch soll laut StaatssekretĂ€rin Friedlinde Gurr-Hirsch deshalb bei Verbrauchern und dem Handel auch das Bewusstsein gestĂ€rkt werden, das hochwertige und sichere Milchprodukte ihren Preis haben mĂŒssen und nicht in Billigaktionen "verramscht" werden sollen. "So sehr Verbrauchern gĂŒnstige Einkaufsmöglichkeiten zu gönnen sind, können Milcherzeuger und Molkereien nur dann leistungsfĂ€hige Partner des Handels und der Verbraucher bleiben, wenn Milchprodukte auch einen entsprechenden Preis erzielen", hob die StaatssekretĂ€rin hervor.

Im Bundesland Baden-WĂŒrttemberg liefern rund 12 000 Erzeuger rund zwei Milliarden Liter Milch an die 22 Molkereien des Bundeslandes. Diese haben im Jahr 2006 daraus 500 Millionen Liter Trinkmilch, 220 Millionen Liter Milcherzeugnisse, 60 Millionen Kilogramm Joghurt, 34 000 Tonnen Butter sowie 75 000 Tonnen KĂ€se und FrischkĂ€se verarbeitet.

Baden-wĂŒrttembergische Molkereien verpflichten sich zu hohen QualitĂ€tsstandarts, die die gesetzlichen Bestimmungen bei weitem ĂŒbertreffen. Angefangen von der FĂŒtterung und Haltung der MilchkĂŒhe, der Verarbeitung der Milch zu gesunden Nahrungsmitteln, ĂŒber den Transport bis hin zum Handel: alle Schritte unterliegen zahlreichen gesetzlichen und freiwilligen Kontrollen.

Der Milchwirtschaftliche Verein Baden-WĂŒrttemberg ist der Fachverband der Molkereien. Als Fachverband der Molkereien vertritt er schon seit ĂŒber hundert Jahren die Interessen der Milchwirtschaft.

INFOSWeitere Informationen zum Tag der Milch sind im Internet abrufbar unter der Adresse www.cma.de.

http://www.teckbote.de/region/lokales/Artikel1119586.cfm

Re: MĂŒllvermeidung

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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> Und was war da denn nun?
>
> Alles, was ich mirbekommen habe, war, daß am 1. Mai
> irgendwelche Leute (je nach Quelle Nazis und
> Gegendemonstranten oder Nazis und Wasserwerfer oder
> Gegendemonstranten und Wasserwerfer) sich mir Pflastersteinen
> beworfen haben. Scheint mir wenig zielfĂŒhrend.
>
> Achim

Nachzulesen auf de.indymedia.org
dort muss man unter "Antifa" einbisschen zurĂŒcklblĂ€ttern, ist ja schon ein bisschen her...

In Raunheim und RĂŒsselsheim war es sehr frustrierend, mehr als sonst.
Immerhin hat ein Verteilerkasten in der NĂ€he der Gleise, auf denen die Nazis fahren sollte, plötzlich Feuer gefangen, so daß sich deren Ankunf zumindest verzögert hat.

Das frustrierendste waren die großen "gegen-rechts-feste" vom DGB, SPD und CDU (fehlen ja nur noch die REP®s) Bratwurst-fressen gegen Nazis.

Steffen

kleine Korrektur

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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Ok, Absicht natĂŒrlich schon, ein toller Grund, Antifas zu kriminalisieren und jĂŒngere Leute gleich mal abzuschrecken.
Dummheit nun aber eindeutig auch...

Es wurde von Seiten der damals Angeklagten z.B. darauf hingewiesen, dass das durchgestrichene Hakenkereuz auch im Fan-Guide zur Fußball WM gezeigt wird. Dazu sagte die Staatsanwaltschaft, dass es in diesem Falle "sozial adĂ€quat" verwendet wĂŒrde und von daher kein Verdacht auf eine strafbare Handlung bestehe.

Und es wurde "festgestellt, dass ein "NormalbĂŒrger" sich nicht solch einen Button ans Rever heften wĂŒrde.

"Ein Hakenkreuz im Verbotszeichen ist nicht eindeutig"

"Wir wissen, dass wir die Falschen bestrafen."

"Bei dem `Mach mit- MĂ€nnchen`ist nicht klar ersichtlich, ob das Hakenkreuz in die MĂŒlltonne geworfen oder aus ihr heraus geholt wird"

Und immer so weiter...
Man kann hier schon von Dummheit sprechen.
Wobei die Absicht dahinter aber eben auch klar geworden sein dĂŒrfte.

Steffen

Re: Anti-Nazi-Symbole sind nicht strafbar

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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Naja, erlaube mir bitte den Hinweis,dass Skinheads nicht rechts sind, und keine Rassisten.
Nur weil Neonazis sich des Outfits bedienen und sich selbst so nennen, bedeutet das nicht, dass das dann auch stimmt.
Es hat sich bewÀhrt,diese Idioten als Boneheads zu bezeichnen,oder einfach als Faschistenpack...
LG Steffen

Re: Hoffnungslos verloren

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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readY schrieb:

> zu steffen: Ich sag am besten nichts mehr zu dem Thema, artet
> sonst vielleicht ein bisschen aus :D ... könnt ich mir
> vorstellen
> Also wir sind alle ganz cool und schieben mal keinen stress
> ... spitze ;)

Also, entschuldige mal, erwartest Du nur Zustimmung?
Was hat denn das mit Stress zu tun? Lass es ruhig ausarten, ich wÀre jetzt schon gespannt, wie du das mit"den Juden" eigentlich gemeint hast.

Re: Hoffnungslos verloren

Autor: readY
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Zitat: Also ready...ich als ganz normaler Esser konnte deinen Beitrag nur mit einem gigantischen KopfschĂŒtteln lesen.

Ă€hhhm du hast glaub ich gar nichts verstanden, lies nochmal meine posts und dann noch mal deinen ... danke ...

zu steffen: Ich sag am besten nichts mehr zu dem Thema, artet sonst vielleicht ein bisschen aus :D ... könnt ich mir vorstellen
Also wir sind alle ganz cool und schieben mal keinen stress ... spitze ;)

Re: Hoffnungslos verloren

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> Nun, zumindest gibt es einige Leute, die kein Geheimnis
> daraus machen und sich offen dazu bekennen, Tiere zu
> befreien, siehe die dazugehörigen Pressemitteilungen:
> http://maqi.de/index-presse.html ;-)

Da ist das ja u.U. Teil der Strategie.
Aber es kann auch durchaus Sinn machen, bestimmte Aktionen anonymisiert zu veröffentlichen.
Ich will ja nur (nochmal) darauf hinweisen, dass ein sorgfÀltiger Umgang mit Informationen nötig ist.
Bei ready klingt das doch alles sehr "sorglos".
Und im Moment sind die BĂŒttel sehr aufmerksam, was u.A. "an Kopenhagen" und vor allem an Heiligendamm im Sommer liegen könnte. Und auch, wenn es noch so unwahrscheinlich ist: WĂ€re doch extrem doof, wenn ready uniformierten Hausbesuch bekĂ€me, noch bevor sie "so richtig durchstarten konnte." Gibt halt z.Z. viele Meldungen diesbezĂŒglich, die meistens was mit unbedachten Aussagen in irgendwelchen Foren zu tun haben.


> Dabei kann man Wut doch sehr konstruktiv einsetzen, wenn man
> will (und weiß, wie...). Wut verleiht Energie.

Stimmt. Ist aber nicht immer einfach... ;o)
Steffen

Re: Hoffnungslos verloren

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> Ich rÀume ein, dass das wort Intelligenz hier nicht ganz
> passend war, aber ich denke ihr wisst was ich meine.

Nicht nur das...
Die Bemerkung "HauptschĂŒler..." war noch weniger passend, wie ich finde.
Ich selbst habe die Schule auch nach dem Hauptschulabschluss verlassen. Schule war in meinem Fall mit extrem viel Druck und Ärger verbunden. Druck im hĂ€uslichen Umfeld, Druck in der Schule, eingeimpfte ZukunftsĂ€ngste, Ansgt in die Schule zu gehen, Angst anschliessend heim zu gehen, völliges Desinteresse an den dort vermittelten Inhalten... Und soviel ich weiss, wird im Gymnasium auch keine Empathie vermittelt, oder? Was hat das alles also denn mit Schulbildung zu tun?

Viele Kinder und Jugendliche haben schlichtweg andere Sorgen als sich ĂŒber Tierrechte und Ă€hnliche Themen Gedanken zu machen.
Mangelnder Respekt? Wer respektiert denn diese Leute?
JedeR HauptschĂŒlerIn wird sich sehr schnell bewusst, dass es sehr schwer bis fast unmöglich werden wird, mit einem zumindest mittelmĂ€ssigen Hauptschulabschluss einen Job zu finden.
Aber ohne Lohnarbeit bist du nunmal ein Schnorrer, bist unbrauchbar, kannst Dir all das, was Dir die Werbung tĂ€glich ĂŒberall als LebenqualitĂ€t vor den Latz knallt nicht leisten und hast das GefĂŒhl, nicht dazu zu gehören.
Und Aussagen wie Deine fĂŒhren halt nicht dazu, dass jemand, der die Hauptschule besucht, denkt: "Hey, die nimmt mich ernst, die ist echt nett..." und sich dann mal mit dem Thema auseinandersetzt... Sondern machen da weiter, wo das System aufhört: Beim Vermitteln des Minderwertigkeitsproblems. Beim Spalten.(Und damit geht ein wichtiger Plan des Systems schonmal auf.) Und wenn Tierrechte in einer Welt vermittelt werden, in der sie nicht willkommen sind, bleibt es eine Angelegenheit derer mit höherem Bildungsstand.
LG, Steffen

Re: Hoffnungslos verloren

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Hi Steffen,

auch mal wieder da. Schön. :-)

> SelbstverstÀndlich sind Tierbefreiungen, sorgfÀltig geplant
> und verantwortungsvoll durchgefĂŒhrt eine wichtige Sache!
> Aber wer genau solche Aktionen durchfĂŒhrt, geht niemanden
> ewas an.

Nun, zumindest gibt es einige Leute, die kein Geheimnis daraus machen und sich offen dazu bekennen, Tiere zu befreien, siehe die dazugehörigen Pressemitteilungen: http://maqi.de/index-presse.html ;-)

> AufklÀrungsarbeit jedenfalls ist sogar extrem wichtig, auch
> wenn das meistens eher frustrieren wirken kann, bei all der
> Ignoranz und wenn es auch kein Ventil fĂŒr Deine Wut ist. Aber
> auch darauf kommt es bei solchen Aktionen nicht an!

Dabei kann man Wut doch sehr konstruktiv einsetzen, wenn man will (und weiß, wie...). Wut verleiht Energie.

Tanja

Re: Hoffnungslos verloren

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Hallo ready!

Deine GefĂŒhle kann hier wohl jeder nachvollziehen...

aber ich frage mich, was Du jetzt hier lesen möchtest?
Dass jemand hier sagt: "Hey! Ich hab gestern 10 Hochsitze umgelegt, 12 Hunde aus einem Labor befreit und zwei Metzgereien abgefackelt, machst du nÀchstes mal mit?"

SelbstverstĂ€ndlich sind Tierbefreiungen, sorgfĂ€ltig geplant und verantwortungsvoll durchgefĂŒhrt eine wichtige Sache!
Aber wer genau solche Aktionen durchfĂŒhrt, geht niemanden ewas an.
Darauf kommt es bei solchen Dingen ja auch nicht an.

Es wĂ€re schön, wenn Du nicht unbekannterweise Urteile ĂŒber die TierrechtlerInnen hier fĂ€llst. Du weist nicht, wer hier was genau tut, wie jemand aktiv ist.
AufklĂ€rungsarbeit jedenfalls ist sogar extrem wichtig, auch wenn das meistens eher frustrieren wirken kann, bei all der Ignoranz und wenn es auch kein Ventil fĂŒr Deine Wut ist. Aber auch darauf kommt es bei solchen Aktionen nicht an!

Du wirst schon eine Form des Widerstandes finden, die Dir am meisten zusagt!
Und ich hoffe, dass Du lernst, wann und wo man ĂŒber gewisse Dinge reden sollte und wo eben nicht...
Liebe GrĂŒsse
Steffen

Behinderung

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Definition des behinderungsbegriffes:

"Als behindert gelten Personen, die infolge einer SchÀdigung ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Funktionen soweit beeintrÀchtigt sind, dass ihre unmittelbaren Lebensverrichtungen oder ihre Teilhabe am Leben der Gemeinschaft erschwert werden."
(U.Bleidick 1981)

Die WHO hat eine Àhnliche, nach ihr werden Personen, die lÀnger als ein halbes Jahr lang beeintrÀchtigt sind (in oben genanntem Sinne)oder von solchen BeeintrÀchtigungen bedroht sind.

Es gibt aber keine offizielle Definition.
Fest steht nur, daß ein Mensch nicht behindert ist, sondern behindert wird. Von der "Gesellschaft der Behinderer".

Inwiefern ein funktionsfĂ€higer, zwölfter Finger die Teilhabe am Leben der Gesellschaft oder die Verrichtung alltĂ€glicher Dinge erheblich erschweren könnte, wĂ€re mir nicht ganz klar. Das Fehlen von 6-Finger-Handschuhen jedenfalls ĂŒberzeugt micht da nicht. Wir können doch unsre Kinder nicht Maßschneidern...
Steffen

Re: Ich will nicht mehr zuschaun !!!

Autor: Ava Odoemena
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Also wie Steffen schon geschrieben hat ist Aggression wirklich die falsche Motivation fĂŒr Tierrechtsarbeit, das ist ja dann so, dass du die nur als Trittbrett fĂŒr deine egozentrischen Ziele missbrauchen wĂŒrdest. Dauerhaft erfolgreiche Tierrechtsarbeit funktioniert nur mit Argumenten und AufklĂ€rung und nicht mit Bedrohungsszenarien. Letztendlich kann das Erreichen einer kritischen Masse von Veganern nur als Konsequenz einer ethischen Reife der Einzelnen passieren.

Sicherlich gibt es unterschiedliche Protestformen, aber arbeite dich doch erstmal in die AufklĂ€rungs-Tierrechtsarbeit ein. FĂŒr deine Aggressionen empfehle ich Kampfsport und eine Freundin, womit ich jetzt nicht meine du solltest den Sandsack lecken und deine Freundin schlagen... Leute die rotbrennend in der TA ankommen brennen auch genauso schnell wieder aus und sind von RĂŒckschlĂ€gen oder dem Ausbleiben erfahrbarer Erfolge schnell frustriert. Stoischer Gleichmut ist hier als Grundhaltung oder Charaktertugend wesentlich mĂ€chtiger und nachhaltiger als ein paar, womöglich schĂ€dliche Aktionen.

Re: Ich will nicht mehr zuschaun !!!

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Hallo readY,

> Ich habe nun neue Hoffnung geschöpft, lebe nachdem die Reste
> im KĂŒhschrank weg sind, vegan, da ich davon ĂŒberzeugt bin.

Super. :-)

> Weiterhin möchte ich jetzt aktiv werden, d.h. an demos
> teilnehmen, mein Wissen verbreiten (Flyer o.Ă€.), die Jagd
> boykottieren ...

Juchhu, dazu haben wir sogar eine ganze FAQ-Rubrik: http://veganismus.de/vegan/faq-aktivwerden.html. Schau also mal, was da fĂŒr Dich dabei ist. :-)

Aber Anregungen zu...

> BesprĂŒh die Scheiben von WurstlĂ€den

... und...

> Ich will JĂ€gerstĂ€nde einreißen und und und

... wirst Du hier nicht bekommen, da wir uns damit strafbar machen wĂŒrden. (Steffen hat da ja schon was zu geschrieben)
Aber unter http://tierrechtsbilder.de findest Du sicher auch einiges an Aktionsformen, die Dich inspirieren könnten.

> Ich suche also Sachen, wo man gezielt die Bevölkerung
> schockiert

Was das angeht, bitte ich, die Überlegungen aus dieser Diskussion zu beachten. Deine Wut kann ich gut verstehen, aber es ist eben wichtig, diese Wut konstruktiv einzusetzen.

> Mein einziges Problem ist, dass ich zu gutmĂŒtig bin, da ich
> mit den Leuten (z.B. den Besitzer eines Wurstladens) mitleid
> hÀtte. Ich möchte keinen finianziell ruinieren !!! Aber es
> ist so schwer einfach nur zuzusehen

Es gibt weitaus effektivere Wege, Tieren zu helfen - nĂ€mlich indem man diejenigen, die fĂŒr Tierausbeutung bezahlen, zum Umdenken bewegt. Dann hören diejenigen, die selbst Tiere umbringen oder Tierausbeutungsprodukte/Leichen verkaufen, von selbst damit auf.

Tanja

Re: Ich will nicht mehr zuschaun !!!

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Du bist im Internet nicht anonym.
Über strafbare Dinge solltest Du hier nicht sprechen.
Ausserdem ist pure Abenteuerlust generell die falsche Motivation.
Bei jeder Aktion sollte ĂŒberlegt werden, ob sie wirklich etwas bewirkt oder vielleicht sogar schadet...
Dir und der Sache, fĂŒr die Du zu kĂ€mpfen glaubst.
Steffen

Re: Wodka mit Milch gefiltert

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Steffen schrieb:
> Du musst ja nichts Gutes daran sehen. Jedem seine Sichtweise!

Sag ich ja auch nicht. Mich wĂŒrde nur interessieren, was du daran denn Gutes siehst.

> Es liegt niemals nur an der Droge. Drogen verstĂ€rken GefĂŒhle,
> Stimmungen oder vorhandene Charaktereigenschaften legigdlich.
> Ein Arschloch verliert unter Alkoholeinfluss lediglich seine
> letzten Hemmungen und wird nicht plötzlich vom lieben Kerl
> zum Arschloch...

Selbst die netteste Person fĂ€ngt nach x alkoholischen GetrĂ€nken zu torkeln an oder muss sich ĂŒbergeben als Beispiel.
Es geht ja nicht nur um Sachen, die jetzt beabsichtigt und böse sind, sondern auch um Sachen die einfach nerven und unnötig sind.

Re: Wodka mit Milch gefiltert

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
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NatĂŒrlich ist es nicht sonderlich förderlich fĂŒr das Thema, aber dann kann man das auch in vernĂŒnftigen Worten schreiben ohne direkt eine eh Gruppierung da direkt rein und in den Dreck zu ziehen.
Das hat nÀmlich genauso wenig was damit zu tun.
Ausserdem ist ja nicht klar ob Knulprek nicht selber keinen Alkohol trinkt. Ich seh oder höre sowas auch öfters ĂŒber/bei Sachen, die ich nicht selber konsumiere und frage mich dann auch, wie jemand auf so einen Blödsinn kommen kann?

Steffen schrieb:
>
>
> > Abgesehen davon sollte man halt grundsÀtzlich bedenken, dass
> > Alkohol eine Droge ist.
>
> Was ja auch nicht grundsÀtzlich schlecht ist.
>
> Was haben mir schon fĂŒr Leute Abende verdorben, und davon
> waren einige zu hundert prozent drogenfrei... was sollte ich
> denn daraus nun fĂŒr schlĂŒsse ziehen? ;o)
> Steffen

Ich seh da nichts sonderlich Gutes dran, zumindest, wenn man es als solches benutzt. Bei Medikamenten kann es ja teilweise ganz hilfreich sein.

Ja, mir haben auch schon oft nĂŒchterne Leute Abende verdorben, aber das dann nicht nur aufgrund eines GetrĂ€nks.
Es wÀre halt einfach ohne Alkohol vermeidbar gewesen und das stört mich daran.

Re: Wodka mit Milch gefiltert

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> Dazu kommt dann, dass man direkt als intolerant gilt (oder
> eben hier "doofe[s] Edger-Gelaber" von sich gibt),

Nein. aber wenn auf die Frage eines Forenbesuchers, ob ein bestimmtes alkoholisches GetrĂ€nk vegan ist, oder der Hinweis, daß ein solches nicht vegan ist, mit "wer alk trinkt is selber schuld" geantwortet wird, dann finde ich das durchaus "doof".

Zudem kann es auch der veganen Sache schaden, denn wer hier keine vernĂŒnftige Antwort erhĂ€lt, der besucht vielleicht "vegan".de und kauft sich aufgrund von dort erhaltenen Fehlinformationen vielleicht unvegane alkoholische GetrĂ€nke.


> Abgesehen davon sollte man halt grundsÀtzlich bedenken, dass
> Alkohol eine Droge ist.

Was ja auch nicht grundsÀtzlich schlecht ist.

Was haben mir schon fĂŒr Leute Abende verdorben, und davon waren einige zu hundert prozent drogenfrei... was sollte ich denn daraus nun fĂŒr schlĂŒsse ziehen? ;o)
Steffen

Re: Drogen Ursache, nicht nur Folge von Verantwortungslosigkeit

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Rele schrieb:

> Naja, schon, oder? Aber ich muss sagen, wenn ich nach
> Feirabend mit einem Bier vor dem Fernseher sitze, brauche
> kein klares Denken. ;-) Die Menge macht`s, oder?

> Das sind theistische Begriffe.

und darauf einfach hinzuweisen kommt Achim da nicht in den Sinn?
wem nicht alles gleich bewusst ist, wird auseinandergenommen. Die Möglichkeit, daß andere dazulernen könnten, wird außer acht gelassen. Jeder kleine Fehler wird als argumentativer Holzhammer gegen einen verwendet. An einer ehrlichen Diskussion zum Thema scheint er nicht Interessiert.


> NatĂŒrlich ist klar, dass Drogen (auch Alk, Nikotin)
> gesundheitsschÀdlich sind. Das Denken schrÀnken sie auch ein.
> Und es passieren viele Gewalttaten& UnfÀlle unter
> Drogeneinfluss, ist ja bekannt. Aber wenn ich niemandem
> schade& nicht ĂŒbertreibe, dĂŒrfte es echt mein eigenes Problem
> sein. :-)
>
>
> Ingrid

Eben. Nichts anderes wollte ich in meinem brutal Diffamierenden Beitrag zum Ausdruck bringen.

Steffen

Re: Drogen Ursache, nicht nur Folge von Verantwortungslosigkeit

Autor: Rele
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Steffen schrieb:
> da
> > dadurch die (bei manchen Leuten ohnehin eher rudimentÀre)
> > FÀhigkeit zu klarem Denken nich weiter beeintrÀchtigt wird.
>
> aber eben nicht grundsÀtzlich und bei jedem oder jeder.

Naja, schon, oder? Aber ich muss sagen, wenn ich nach Feirabend mit einem Bier vor dem Fernseher sitze, brauche kein klares Denken. ;-) Die Menge macht`s, oder?

> (mal von Deiner diffamierenden Wortwahl -
> > "verteufeln", "abzukanzeln"
> Wenn ja, erklÀre sie mir bitte,

Das sind theistische Begriffe.

Um darĂŒber zu reden, solltet ihr wohl erst mal definieren, was wer unter Drogen versteht. FĂŒr manche ist Kaffee bereits eine Droge, bei anderen fĂ€ngt das erst beim Kiffen an.

NatĂŒrlich ist klar, dass Drogen (auch Alk, Nikotin) gesundheitsschĂ€dlich sind. Das Denken schrĂ€nken sie auch ein. Und es passieren viele Gewalttaten& UnfĂ€lle unter Drogeneinfluss, ist ja bekannt. Aber wenn ich niemandem schade& nicht ĂŒbertreibe, dĂŒrfte es echt mein eigenes Problem sein. :-)


Ingrid

Re: Drogen Ursache, nicht nur Folge von Verantwortungslosigkeit

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
> Mal davon abgesehen, daß die erstgenannte Ursache fĂŒr
> AutounfĂ€lle m.W. statistisch kaum signifikant sein dĂŒrfte:

ja doch... sagte ja: doofes beispiel.

So
> manche Droge ist im Gegensatz zu Oralverkehr nun einmal
> Ursache fĂŒr "verantwortungsloses Verhalten", da
> dadurch die (bei manchen Leuten ohnehin eher rudimentÀre)
> FÀhigkeit zu klarem Denken nich weiter beeintrÀchtigt wird.

aber eben nicht grundsÀtzlich und bei jedem oder jeder.


(mal von Deiner diffamierenden Wortwahl -
> "verteufeln", "abzukanzeln" - mit der Du berechtigte Kritik
> abzuwerten versuchst)

oh, bitte... ich versuche hier gar nichts abzuwerten, sondern eine andere, nÀmlich meine Ansicht einzubringen. Mensch, werden denn andere Meinungen von dir grundsÀtzlich als Diffamierung wahrgenommen oder liegt es an den verwendeten Begriffen?? Wenn ja, erklÀre sie mir bitte, wenn dich mangelnde Bildung bei anderen nicht ebenfalls abstösst...

> Wer auf einer einsamen Insel sitzt und damit nur sich selbst
> schadet - bitte. Wer aber andere durch drogenbedingten Matsch
> in der Birne oder beispielsweise Zwang zum Passivrauchen
> schadet, haldet eben nicht ethisch verantwortlich (selbst
> wenn der Alkohol oder der Tabak vegan ist).
>
> Achim

Nicht jeder Drogenkonsument hat Matsch in der Birne.
DAS ist diffamierend und unverschÀmt.
Vielleicht bin ich etwas zu empfindlich fĂŒr GesprĂ€che mit Dir, aber ein Dialog auf einer respektvollen Ebene scheint mir mit dir nur dann möglich zu sein, wenn sich die meinungen nicht allzu sehr unterscheiden...
Steffen

Re: Einfluß auf Medienberichterstattung

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Achim StĂ¶ĂŸer schrieb:
> Allerdings bezweifle ich doch stark, daß die CMA idR den von
> Dir unterstellten direkten Einfluß auf die Berichterstattung
> hat (wenn auch, soweit ich mich erinnere, diverse FĂ€lle von
> entsprecheder Manipulation bekannt geworden sind).

Hm, ich könnte mir schon vorstellen, daß die Redaktionen sich ganz genau ĂŒberlegen, wem sie mit welchen Berichten vielleicht auf die FĂŒĂŸe treten wĂŒrden.

Vor einigen Jahren gab es doch mal eine "Galileo"- Folge ĂŒber vegane ErnĂ€hrung, die so schlecht war, daß man eigentlich hĂ€tte lachen können, wenn es nicht so traurig gewesen wĂ€re.
(z.B. könne man durchaus vegan leben, aber nach spĂ€testens 10 Jahren wĂŒrde man wohl sterben...) und soweit ich mich entsinne, wurde das Ganze "prĂ€sentiert von der CMA".
Steffen

Re: vegane Mythen in Artikeln

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema öffnen
Mientsche schrieb:
>
> Tanja schrieb:
>
> Ich Ă€rgere mich einfach ĂŒber all die Leute, die ĂŒber Probleme
> jammern, aber nie eine vernĂŒnftige Lösung anbieten, z. B.
> Veganismus. Heute wurde in Fakt (ARD) ĂŒber Klimaprobleme und
> Tötung von Zootieren berichtet. Wenn es nicht so traurig
> wĂ€re, könnte man darĂŒber lachen wie ĂŒber diese Probleme
> debattiert wird.

Naja, die CMA als Werbepartner kann mit "kritischen" Berichten ĂŒber "Zootiere" vielleicht noch leben, aber die vegane ErnĂ€hrung soll doch bitte als MangelernĂ€hrung hingestellt werden...


> Argh, triefende Doppelmoral in jedem Wort,
> es ist nicht zum Aushalten :( Wo sind die Veganer in diesen
> Berichten?

Sollte ein Veganversand mal mehr Gelder lockermachen können als eben die CMA, werden die Berichte entsprechend anders aussehen.

Gruß, Steffen

[irrefĂŒhrende Formatierung korrigiert - Mod]

Re: Patriarchat oder Biologie? (Hinterherpfeifen etc.)

Autor: Ava Odoemena
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:

> ALSO BASS BLOSS UFF; EY!

Bisch du fillaichd aa Ăšh PĂ€lser?

Re: Patriarchat oder Biologie? (Hinterherpfeifen etc.)

Autor: Ava Odoemena
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:

> > :-) scnr

> was bedeutet denn das ??

Ist ein Akronym fĂŒr "Sorry Could Not Resist" (Tut mir leid, konnte nicht widerstehen)

> Und: HALLO?!! SO JA NUN NICH! :0)

DU PASS MAL AUF ALTER, JA?, DENN ICH BIN HIER DAS ALPHAWEIBCHEN, UND WENN DU NICHT SPURST, DANN, dann dann gehen wir einfach ein vegane Pizza essen.

Re: Patriarchat oder Biologie? (Hinterherpfeifen etc.)

Autor: Ava Odoemena
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:

> Kein einfaches Thema! Zumal in der linksradikalen
> Emanzenszene MĂ€nner gar nicht mitreden dĂŒrfen...

HALT DIE KLAPPE!

:-) scnr

Re: Patriarchat oder Biologie? (Hinterherpfeifen etc.)

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Steffen schrieb:
>
> Ich hab meine Freundin gefragt. Weil sie kĂŒrzlich von solchen
> Bauarbeitern berichtet hat.

Ah, danke. :-)

> Hm. Also erstens hatte sie Angst, an denen vorbeizulaufen.

Huch, das wĂ€re mir nun nicht in den Sinn gekommen. Dachte sie, die fallen gleich ĂŒber sie her oder sie muß sich obszöne SprĂŒche anhören?

> Zweitens hat sie sich ein bisschen geekelt und drittens
> ein klein wenig geschmeichelt gefĂŒhlt. Und nochmal:
> Hm. :0)

Ja. :-)

> Aber ich sag ihr doch ganz oft, daß sie toll ist...

Klar, Dich "hat" sie ja auch schon. Aber ist es nicht (theoretisch zumindest ;-)) von Vorteil, weitere potentielle Sexualpartner zu haben? Rein biologisch betrachtet.

> Vielleicht sollte ich pfeifen? ;0)

:D

> Kennst Du die Folge von King of Queens, wo Doug Bauarbeiter
> mit Bier dazu anstiftet, Carry hinterherzupfeifen, damit sie
> besser ĂŒber ihren 30sten (?) Geburtstag hinwegkommt?

Nein, das sehe ich nicht. ;-) Ist Carry eine emanzipierte Frau? :D

Tanja

Re: Demeter - NICHT VEGAN!

Autor: Kalle
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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fnord schrieb:
>
> demeter-produkte sind ganz prinzipiell nicht vegan, da es
> fuer demeter-hoefe eine vorgeschriebenes verhaeltnis von
> tierhaltung zu ackerbau gibt - wenn du "veganes" demeter-zeug
> kaufst muss der demeter-bauer dafuer auch tierhaltung
> betreiben.

Das gleiche Problem wie der Einkauf in SupermĂ€rkten mit Fleischtheke. Kauft niemand die unveganen Produkte werden sie auch zwangslĂ€ufig irgendwann nicht mehr hergestellt. Ich habe da eher weniger ein Problem mit. NatĂŒrlich wĂ€re Bio-Veganer-Landbau das optimum. Ist nur noch nicht wirklich verbreitet.

>
> abgesehen davon ist demeter schon allein aufgrund der
> steinerschen rassentheorie und anderem religioesen unfug
> abzulehenen.

Dazu ein Absatz von Wikipedia zu Rudolf Steiner (Achim, ich weiss wie Du ĂŒbner Wikipedia denkst, schĂ€tze diesen Artikel aber als durchaus realistisch und nicht großartig manipuliert ein).

Zitat:
RassismusvorwĂŒrfe

In Steiners weitausgreifendem Werk (das allerdings vielfach auf ungeprĂŒften Mitschriften seiner VortrĂ€ge beruht) finden sich wiederholt Aussagen ĂŒber menschliche Rassen, also völkische Ideen, wie sie auch bei Arthur Moeller van den Bruck vorkommen, den Steiner persönlich kannte, oder bei Oswald Spengler, dessen Buch „Der Untergang des Abendlandes“ er mehrfach rezensierte. Das Vorhandensein menschlicher Rassen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen sei eine Tatsache, die sich aus seinen Forschungen ergeben habe.

Aus Kreisen der politischen Linken kam daher schon frĂŒh der Vorwurf auf, Steiners Lehre sei faschistoid (Ernst Bloch: Erbschaft dieser Zeit. Frankfurt 1956). SpĂ€ter wurde ein expliziter Rassismusvorwurf erhoben, wieder vor allem aus dem Umfeld linker Kritik. In Steiners Werk finden sich tatsĂ€chlich vereinzelt Passagen, die besonders vor dem Hintergrund der spĂ€teren NS-Rassenpolitik den Vorwurf des Rassismus stĂŒtzen. So griff Steiner etwa zeitweise die Wurzelrassenhypothese der Theosophie auf und beschĂ€ftigte sich, wenn auch ĂŒberwiegend distanziert kritisch, mit „Rassenmystikern“ wie Guido von List[31] und Lanz von Liebenfels, die er persönlich kannte. Eine zentrale Annahme in der Theosophie ist, die menschlichen Rassen seien Stufen einer Entwicklung von niederen zu immer höheren Stadien. Dieses IdeengebĂ€ude wurde spĂ€ter von der Ariosophie aufgegriffen, einer Denkrichtung, die mit spekulativen Herleitungen eine Überlegenheit von Rassen germanischer Abstammung gegenĂŒber allen anderen Völkern zu beweisen suchte und laut der die „arische Heldenrasse“ die höchste Stufe zur Vollkommenheit darstelle.[32] Der Begriff „arische Wurzelrasse“ kommt in den 300 BĂ€nden der Gesamtausgabe mit 89.000 Seiten an gerade 10 Stellen vor. Auch hatte sich Steiner bereits 1909 wieder von dem Rassenbegriff der Theosophie distanziert: „Es ist ja durchaus begreiflich, dass eine jede Bewegung sozusagen ihre Kinderkrankheiten hat und dass man im Anfang der theosophischen Bewegung die Sache so dargestellt hat, als wenn sozusagen die Erde in sieben ZeitrĂ€ume zerfiele - man nannte das Hauptrassen - und jede der Hauptrassen in sieben Unterrassen; und dass das alles sich so stetig wiederholen wĂŒrde, so dass man immer von sieben Rassen sprechen könnte und sieben Unterrassen. Aber man muß ĂŒber die Kinderkrankheiten hinauskommen und sich klar sein darĂŒber, daß der Rassenbegriff aufhört eine jegliche Bedeutung zu haben gerade in unserer Zeit.”[33]

1997 – im Europaratsjahr gegen den Rassismus – wurde die Verwendung dieser und Ă€hnlicher Vorstellungen der Theosophie seitens der Anthroposophie Rudolf Steiners in den Blick genommen. In den Niederlanden wurde eine Kommission von Wissenschaftlern, die der Anthroposophie nahestehen, unter Leitung eines international tĂ€tigen Menschenrechtsanwaltes gebildet, die das gesamte 300 BĂ€nde umfassende Oeuvre mit 89 000 Textseiten systematisch auf entsprechende Aussagen hin ĂŒberpĂŒfte. Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass davon 67 Textstellen diskriminierenden Inhalt haben, 16 enthielten Aussagen, die in den Niederlanden heute strafbar seien. Die Kommission urteilt jedoch insgesamt: „Das anthroposophische Menschenbild Rudolf Steiners steht auf der Grundlage der Gleichwertigkeit aller menschlichen IndividualitĂ€ten und nicht auf einer vermeintlichen Überlegenheit der einen Rasse gegenĂŒber einer anderen.“ Es befĂ€nden sich zwar eine Reihe sehr problematischer Äußerungen in Steiners Werk, die allerdings fĂŒr die Anthroposophie nicht konstitutiv seien. Den Vorwurf des Antisemitismus wies die Kommission zurĂŒck. Sie erklĂ€rte, dass sich Steiner stets gegen Antisemitismus eingesetzt, wenngleich er dessen Verbreitung anfangs schwer unterschĂ€tzt und erst um 1900 sein Urteil revidiert habe. Insgesamt herrschen ĂŒber die Tragweite der entsprechenden Textstellen geteilte Ansichten: WĂ€hrend Einige darin dennoch den Beweis einer antisemitischen Gesinnung Steiners sehen, argumentieren Andere, dass allein die quantitative Auflistung (< 1 Promille) zeige, dass die Äußerungen nicht zentral fĂŒr Steiners Werk gewesen sein könnten, zudem habe er sich in seinem Werk deutlich gegen antisemitische Gesinnungen ausgesprochen, wie an anderen Textstellen deutlich werde.


>
> ich frag mich nur, ob das nun geloescht wird, (was einen
> ausschweifenderen artikel anderswo mit bezug zu dieses praxis
> zur folge haette) oder hier auch mal kritik angenommen wird
> (was ich sehr lustig faende, nachdem ja achim noch regiert
> bei maqi).
Bei dem Absatz mĂŒsste ich mir eigentlich zweimal ĂŒberlegen ob ich Dich ernstnehme und Dir antworte. Aber vielleicht lernst Du ja noch was.

Bis dann,
Kalle

Re: Patriarchat oder Biologie? (Hinterherpfeifen etc.)

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Antisexismusforum
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Ich hab meine Freundin gefragt. Weil sie kĂŒrzlich von solchen Bauarbeitern berichtet hat.
Hm. Also erstens hatte sie Angst, an denen vorbeizulaufen.
Zweitens hat sie sich ein bisschen geekelt und drittens ein klein wenig geschmeichelt gefĂŒhlt. Und nochmal: Hm. :0)
Aber ich sag ihr doch ganz oft, daß sie toll ist...
Vielleicht sollte ich pfeifen? ;0)
Kennst Du die Folge von King of Queens, wo Doug Bauarbeiter mit Bier dazu anstiftet, Carry hinterherzupfeifen, damit sie besser ĂŒber ihren 30sten (?) Geburtstag hinwegkommt?
LG, Steffen

Re: vegan muss das sein?!

Autor: Steffen
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Sina schrieb:
>
> Hallo ihr Lieben, ich möchte mich ersteinmal vorstellen.
>
> Ich heiße Sina, komme aus Hessen und bin 16 Jahre alt.
> Ich bin seit ca. 5 Jahren Vegetarierin, und verstehe nicht,
> wie man als Veganer Tiere schĂŒtzt.

Hallo!
Wie schon gesagt,wenn Du Dich hier ein wenig umschaust, dann verstehst Du es vielleicht. Aber natĂŒrlich nur, wenn Du das willst.


> Unsere weiteren Hausbewohner sind zwar nicht aus MissstÀnden
> sondern eher aus dem ZoogeschĂ€ft oder von ZĂŒchtern,

siehst Du, da fĂ€ngt es schonmal an. Es ist nichts gutes daran, wenn jemand Lebewesen zĂŒchtet, um sie zu verkaufen. Wenn man schon ein Tier bei sich aufnehmen möchte, dann sollte man wenigstens ins Tierheim gehen. Da sitzen nĂ€mlich unter anderem die Tiere, die sich andere vorher wie Ware aus dem ZoogeschĂ€ft oder vom ZĂŒchter gekauft haben und irgendwann "anderes Spielzeug" wollten.

doch
> gerade mein Hund hat unserem Ziegenbock Paule sehr viel spaß
> bereitet.
> Was ich eigentlich damit sagen möchte, ist wenn jeder
> weiterhin Eier und Milch kÀuft geht es den Tieren davon auch
> nicht schlechter.

Und Du bist Dir dessen so sicher weil...?

Geht doch einfach auf einen Bauernhof, wo
> die HĂŒhner im Hof spazieren gehen und die KĂŒhe auf ihrer
> Weide grasen. Dort bekommt ihr frische Milch und von gesunden
> HĂŒhnern frische Eier.

Und Alice purzelt weiterhin fröhlich im Wunderland umher und das leben besteht aus rosa Zuckerwatte!

Sina, die Menschen hier arbeiten teilweise seit vielen Jahren zum Thema Tierrechte und Veganismus und haben hier viele Informationen zusammengetragen, wenn Du ernsthaft interresiert an der Beantwortung Deiner Fragen wÀrest, hÀttest Du Dir das lÀngst durchgelesen. So entseht aber lediglich der Eindruck, Du möchtest einfach provozieren, und das haben schon ganz andere vor Dir probiert.
Die Welt ist nicht so, wie Du sie gerne hÀttest.
Gruß, Steffen

Re: Letzte Folge von Lost - wer hat sie gesehen?

Autor: Tanja
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Forum: Allgemeines
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Steffen schrieb:
>
> Ich bekam die Folgen aufgenommen, als sie auf Premiere
> gelaufen sind und bin schon mindestens eine Staffel
> voraus!

Oh, ist das gemein!!! ;-)

> Wo bist du denn, bzw was ist bisher passiert?

Dir sag ich gar nix, Du verrÀtst dann ja evt. noch Sachen aus den nÀchsten Folgen. ;-)

Weiß eigentlich jemand, wie viele Staffeln das da gibt bzw. geben wird?

Tanja

Re: Letzte Folge von Lost - wer hat sie gesehen?

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Allgemeines
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Ich bekam die Folgen aufgenommen, als sie auf Premiere gelaufen sind und bin schon mindestens eine Staffel voraus! Wo bist du denn, bzw was ist bisher passiert?
LG, Steffen

Re: Kaffee damit!

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Hey!
Wenn man zuerst die Sojamilch und dann den Kaffee in die Tasse gibt, klumpt es eigentlich nicht, nach meiner erfahrung.
Gruß, Steffen

Re: veganes Fondue

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Also das GemĂŒse war nicht gewĂŒrzt. Da gabs dann halt den Dip. Und die Champingnons waren auch so total lecker. Die TofuwĂŒrste waren irgendwie entweder einfach nur heiß (und natĂŒrlich fettig) oder, wenn sie lĂ€nger drin waren, außen sehr zĂ€h. FĂŒr die Einladung wars insgesamt ok, selbst wĂŒrde ich kein Fondue veranstalten wollen. Da gibt es dann doch reichhaltigeres. Steffen, (der mĂŒde ist)

Re: veganes Fondue

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
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Ach so, mal ein feedback: Ich hatte Seitan, verschiede GemĂŒse, dann noch so TofuwĂŒrstchen, Champignons. Seitan hat ganz gut geklappt, es musste nur rechtzeitig aus dem öl raus, sonst wurde es zĂ€h. Die TofuwĂŒrste waren keine gute Idee. Das GemĂŒse war gut, vor allem die Champingons haben sich super geignet. Dazu noch leckere Salate und Dips, also ich bin satt geworden und alle haben von meinen Sachen probiert. :o) Gruß, Steffen

Re: Und jetzt weiß ich immer noch nicht...

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Tanja schrieb:
>
> ... warum Du Dich offenbar pauschal mit Dieben solidarisierst

Naja, nun eben NICHT pauschal... ("Oma Hansen"...?)



> bzw. welche Motive etc. Du gut findest. :-/

ausgesprochen gut finde ich es, wenn die gestohlenen Waren kostenlos der Allgemeinheit zur VerfĂŒgung gestellt werden (umverteilung...) z.B. in Form von VokĂŒÂŽs etc.
Ansonsten kommt es nicht so sehr auf die Motivation an, als auf die Frage, WEM eigentlich WAS gestohlen wurde. Und Kaufhaus- bzw. Supermarktklau finde ich ganz pauschal zumindest nicht schlimm.Die Personalpolitik einiger, allen voran Aldi sowie die allgemeine Überproduktion und marktregulierende Lebensmittelvernichtung hingegen finde ich schon schlimm. Wenn ich auf der einen Seite mein GemĂŒse bezahle, wo auf der anderen Seite Tonnenweise vernichtet wird, fĂŒhle ich mich beklaut...
LG, Steffen

Re: Konsumwahn etc.

Autor: Steffen
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Tanja schrieb:
> Ach so, kam halt irgendwie pauschal rĂŒber.

Ach, im ernst? Also pauschal wĂ€re fĂŒr mich, sich mit einem Dieb zu solidarisieren, ganz egal, ob er die Oma Hansen oder einen Megakonzern beklaut.Wo kam das denn genau rĂŒber, meine pauschalisierung? Nur, damit ich zukĂŒnftig deutlicher zu differenzieren lerne.

> Dazu hattest Du ja in Deinem Beitrag auch nichts geschrieben.

WorĂŒber? Motivation? LegitimitĂ€t? Hm,also ich dachte meine Einstellung dazu wird in meinen BeitrĂ€gen deutlich...Hach, wieder nix...
Steffen