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Es wurden 11 Beiträge gefunden:

Strategien

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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Ist doch aber eigentlich wichtig, um Priorit√§ten bei zuk√ľnftigem Vorgehen einzusch√§tzen. Wie hei√üt einer mit Nick, Fragenkostetnix ...

Achim

Gruppenphantasie Tierschutz - Hintergr√ľnde, Strategien

Autor: Ava
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Achim Stößer schrieb:

> Stellt sich die Frage, was dieses Phänomen verursacht

Sinngebung durch Beteiligung an einer äh, bereit?, jetzt kommts:
Gruppenphantasie. Ich denke da√ü der Konsum einer Gutmenschen-Identit√§t √ľber die Gruppenphantasie geregelt wird, und es prim√§r nicht um die Opfer geht, sondern um das F√ľllen eines innerlichen Vakuums derjenigen, die sich an der Tiersch√ľtzer Gruppenphantasie beteiligen. Die Deko ist dabei v√∂llig austauschbar. Die einen werden Tiersch√ľtzer, die anderen Katholiken, wieder andere Mitglied in der PDS oder Rohk√∂stler. Dabei ist es anscheinend irrelevant, welche eigentlichen Werte von der entsprechenden Gruppe vertreten werden, es geht ja nicht um das kritische Hinterfragen, sondern um "Sicherheit & Identit√§t" durch Zusammenklumpen.

Ist der Einzelne dann mal eine Zelle in einem solchen ideellen K√∂rper, wird das als mangelhaft, leer empfundene Selbstwertgef√ľhl pl√∂tzlich vergr√∂√üert durch die Anzahl der Teilnehmer! Ein Egorausch f√ľr das Belohnungszentrum des Gehirns, inklusive Suchtpotential! Ein "Angriff" auf die Gruppenphantasie wie durch Fakten, Argumente wird demnach als Angriff auf die eigene Pers√∂nlichkeit gewertet, die eigene Integrit√§t und Identit√§t. Eine Entzugspanik setzt ein, das gleiche wie bei einem Raucher wenn man ihm oder ihr beil√§ufig sagt da√ü die EU in einer √ľberraschenden Entscheidung beschlossen hat, ab 2006 die Legalisierung von Tabak aufzuheben und Rauchen ab Januar unter Strafe zu stellen.

Der "Angreifer" der Gruppenphantasie wird also nicht als Diskussionspartner oder gar Informationslieferant gesehen, sondern als gef√§hrlicher Feind. Wenn der S√§ugling von der Mutterbrust weggeploppt wird, auf die er sich gerade so sch√∂n eingenuckelt hat, f√§ngt er zum weinen an. Gruppen geben auch Sicherheit und "Nahrung" in Form von Identit√§t und man kann Verantwortung √ľbertragen. Es geht beim Tierschutz also nicht um die Tiere, sondern rein um die psychodynamischen Prozesse der Teilnehmer. Ein anderes
Wort f√ľr Gruppenphantasie w√§re vielleicht Mikrokultur. Nun sind Kulturen nicht immer sinnvoll oder gut, sondern eventuell ausschlie√ülich damit besch√§ftigt, sich auszubreiten wie ein Schleimpilz, eben bis das "Futter" ausgeht. Manche Mikrokulturen sind gut und sinnvoll, wie z.B. der Veganismus. Ich w√ľrde also unterscheiden zwischen Gruppenphantasie als "schleimpilzartig", schlecht, sinnlos (au√üerhalb der Selbstexistenz und die Motivation der Teilnehmer) und Mikrokultur als sinnvoll und gut. Beispiel: gute Mikrokultur - wenn H√∂rende Geb√§rdensprache lernen weil sie es als Erweiterung ihrer Kommunikationsf√§higkeit begreifen (viel effektiver als Esperanto im Sinne internationaler Kommunikation). Schlechte Gruppenphantasie: Der Glaube, Taubstumme seien dumm.

Evolutionstechnsich machen Gruppenphantasien Sinn, denn sie sind die Labore der Selbstorganisation. Gruppenphantasien sind die Meme, die Genetik der Gruppengebilde. Gruppenphantasien sind die DNA die die Zellen zu einem Körper organisieren.

Allerdings sind wir Menschen nunmal viel mehr als ein Biozelluläres
Granulat innerhalb eines physikalisch-mathematischen Kontextes in dem wir uns entsprechend der Gesetzm√§√üigkeiten von Physik und mathematischen Variablen zu ideellen, kulturellen K√∂rpern organisieren, sondern m√ľssen nicht jede Organisationseinheit/Gruppenphantasie hinnehmen wie eine einzelne Schneeflocke einen Lawinenabgang. Wir haben, z.B. im Sinne von Ethik nicht nur die *F√§higkeit* sondern ein berechtigtes Interesse gegen sinnlose oder gar gef√§hrliche Gruppenphantasien (Religion, Faschismus) vorzugehen.

> und vor
> allem, wie dagegen vorzugehen ist.

Tja, das ist durchaus schwierig. Ja, tut mir leid daß es nach dieser
Lesearbeit keine Belohnung gab;-) Der Schleimpilz h√∂rt dann auf zu wachsen, wenn entweder ein "gegnerischer" Schleimpilz der m√§chtiger ist auftaucht, oder die "Zellen" das Interesse verlieren sich zusammen zu schlie√üen oder er mangels Nahrung eingeht. Nun sind menschliche Gruppengebilde und die als Prinzipienbasis zugrunde liegenden, miteinander vernetzten Meme wesentlich komplexer als die ihnen verwandten Schleimpilze (je nachdem welches √ľbergeordnete Ma√ü an Komplexit√§t man zugrunde legt und wie sarkastisch man veranlagt ist...kicher...aber egal).

Da die Mikrokultur Tierrechte wesentlich kleiner ist als die Gruppenphantasie Tierschutz, weniger Geld hat, weniger √Ėffentlichkeit; ist unsere einzige Chance da√ü eine Prinzipen√ľbertragung stattfindet, also ein Transfer von Ethik, Vernunft und Logik der Faktor Zeit. Ich denke der erste Schritt w√§re etwas gewichtiges wie VsM, mit dem Titel Stoppt Tierschutz, vielleicht k√∂nnten wir zusammen ein Dokument erarbeiten (das ich dies √∂ffentlich vorschlage ist durchaus gewollt und Teil der Strategie) und unter einer neuen Rubrik Maqi Positionspapiere zu Tierrechten ver√∂ffentlichen.

Inwieweit √Ėffentlichkeitsarbeit und in welcher Form darauf aufbauen k√∂nnte, k√∂nnen wir separat diskutieren. Ich h√§tte schon Lust in Berlin etwas zu koordinieren, ich m√ľ√üte allerdings wieder das Vertrauen erlangen von den Leuten mit denen ich bereits Kontakt hatte und durch meine √úberlastungssituation vergeigte(?). Mitleser die sich nicht mit Maqi assoziieren sollten sich trotzdem pro forma einen mentalen Merkzettel anlegen und diesen Austausch weiter verfolgen und wenn hieraus etwas konsensf√§higes entsteht, einfach etwas R√ľckrat entwickeln und sich bei mir melden.

Stoppt Tierschutz.

Also mir gefällt das jetzt schon, aber das eigene gefällt ja immer am
leichtesten:-)

psychologische Strategien

Autor: THfkaV
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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waru schrieb:

> Hier geht es darum bessere psychologische
> Strategien zu entwickeln, das ist die eigentliche
> Herausforderung!

Weil mich das sehr interessiert: irgendwelche Ideen dazu?
Ich glaube, Pluralismus ist effizient.

Strategien

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> 2) Um Menschen dazu zu bringen vegan zu werden, ist es da nicht
> sinnvoller sie langsam √ľber den "gemeinen Tierschutz" an
> Tierrechte heranzuf√ľhren, als sie sofort mit der knallharten
> Wahrheit zu konfrontieren?

Nein, ist doch in http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html eigetnlich ausreichend dargelegt?

Selbst, wenn dem nicht so w√§re, sollte es durch entsprechende Analogien ("Kinder nur mit der Hand, nicht mit Gegenst√§nden verpr√ľgeln" statt Tierrechten; "Vergasung vor Ort statt KZ-Transport" statt Menschenrechten usw.) offensichtlich sein.

Außerdem:

Die Suche auf antispe.de ergibt:

http://antispe.de/txt/zorn.html
http://antispe.de/txt/rheingold-studie.html

Und die Foren-Suchfunktion ergibt u.a.:

http://www.veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=693&t=693
http://www.veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=260&t=226
http://www.veganismus.ch/foren/read.php?f=5&i=117&t=110
http://www.veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=165&t=163

Achim

Re: Strategien

Autor: Katl
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> Warum ist es so schwer zu begreifen, daß berechtigte Kritik
> an Christentum, Faschismus, Leichenfraß, was auch immer es an
> grotesken Wahngebäuden und - handlungen gibt, nichts mit Haß
> zu tun hat?

Bin ich auch zu blöd zu. Hast Du das irgendwo mal näher erklärt oder kannst dies hier tun?

Re: Strategien-Wirkung

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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SofiesWeltLeserin schrieb:
>
> < > Grausamkeit. Tatsächlich stellte sich aber heraus, dass diese
> Werbestrategien in der Lage waren Mitgef√ľhl und Sensitivit√§t
> zu wecken.>>
>
> Erstaunlich.

Finde ich nicht erstaunlich - ist ja das, was wir sagen und praktizieren (siehe auch http://maqi.de/agenda.html. Dagegen ist
>>>
Zitat:
Am besten seien die lustigen oder s√ľssen Werbungen ohne Grausamkeiten. Bei indirekter Befragung stellte sich aber heraus, dass diese Werbestrategien kaum einen Effekt haben.
<<<
das was die meisten Tierausbeuterkuschler so gern haben - mit den hier genannten fatalen Folgen.

Und nat√ľrlich:
>>>
Zitat:
Werbungen, die Promis oder attraktive Frauen zeigen, die sich gegen Pelz aussprechen, haben keinen Effekt.
<<<

Nicht ganz - diese Peta-Strategie zeigt wohl Effekt. Zwar nat√ľrlich nicht f√ľr die Tiere, aber f√ľr die Peta-Kasse ...

Achim

Re: Strategien-Wirkung

Autor: SofiesWeltLeserin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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<>

Erstaunlich.

<>

hm...das muss man/frau sich wirklich merken. Gilt ja nicht nur f√ľr f√ľr Pelzwerbungen.

SWL

Strategien-Wirkung

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Derzeit kursiert ein interessanter Text (leider ohne brauchbare Quellenangaben - wenn jemand näheres weiß, bitte melden, ich habe nichts dazu im Internet gefunden):

>>>[quote]
Warum kaufen Leute noch immer Pelzbesatz?

Dieser Frage ging im Auftrag der HSUS die Marketing Research and Consulting Firma Jacobs Jenner & Kent nach. Die Studie entstand im Juni 2001 und beschäftigt sich ausschliesslich mit der Frage, warum Frauen noch immer oder schon wieder Pelzbesatz (also keine ganzen Pelzmäntel) kaufen.

Befragt wurden 2 Gruppen:

Mädchen im Alter von 13-19 Jahren.

Frauen im Alter von 20-45 Jahren, die zwischen 20.000 und 74.000 Dollar jährlich verdienen und die angeben, wahrscheinlich schon Kleidung mit Pelzbesatz aber keinen ganzen Pelzmantel kaufen zu wollen.

In 2 grossen Metropolen der USA, Chicago in Illinois und Baltimore in Maryland, wurden jeweils 2 Gruppen ausgesucht und befragt.

Zusammenfassung (gek√ľrzt):

1) Menschen tragen Pelzbesatz, weil es ihnen Eleganz und Prestige verleiht. Auch einfachere und billigere Kleidung erhält mit Pelzbesatz mehr Eleganz und Exklusivität. Die Interessentinnen bekommen mehrheitlich ihren Modegeschmack durch Vorbildwirkung seitens Promis, TV-Stars, attraktiven Models in Pelz oder Freundinnen.

2) J√ľngere Frauen h√§ngen in ihrem Modegeschmack viel mehr von ihren Gruppen und Freundinnen ab als √§ltere. Sie haben praktisch keine individuelle Modemeinung sondern eine Gruppenmodemeinung. Sie sind weniger durch Vorbildwirkung anderer Generationen oder Bildern in Massenmedien beeinflussbar.

3) Die meisten Menschen versuchen die grausame Realität der Pelzproduktion nicht an sich herankommen zu lassen. Es gibt 3 Gruppen:

Die grosse Mehrheit weiss nichts von der Grausamkeit, weil sie sich vorsätzlich der Wahrheit verschliessen.

Eine grosse Minderheit weiss von der Grausamkeit, rechtfertigt sie aber durch den Vergleich mit Fleisch und Leder.

Eine kleine Minderheit weiss wirklich nichts von der Grausamkeit.

Den Versuchspersonen wurden 16 verschiedene Anti-Pelz Werbungen gezeigt. Dazu wurde von ihnen selbst bewertet:

a) Am besten seien die lustigen oder s√ľssen Werbungen ohne Grausamkeiten. Bei indirekter Befragung stellte sich aber heraus, dass diese Werbestrategien kaum einen Effekt haben.

b) Schlecht seien diejenigen Werbungen mit besonderer Grausamkeit. Tats√§chlich stellte sich aber heraus, dass diese Werbestrategien in der Lage waren Mitgef√ľhl und Sensitivit√§t zu wecken.

c) Völlig sinnlos sind Werbungen, die moralisierend wirken und den Leuten Vorschriften machen wollen. Diese Werbestrategien haben den gegenteiligen Effekt.

d) Werbungen, die Promis oder attraktive Frauen zeigen, die sich gegen Pelz aussprechen, haben keinen Effekt.

Schlussfolgerung - folgende Elemente fehlen also:

A) Humanisierung des Pelztiers. Das Pelztier muss mit dem Haustier assoziierbar sein, Gef√ľhle haben, usw.

B) Schmerz und Leid der Pelztiere m√ľssen deutlich gezeigt werden.

4) Gute Anti-Pelz-Werbung sollte also eines oder mehrere der folgenden Themen enthalten:

A) Tiere werden f√ľr Mode get√∂tet.
B) Echter Tierpelz ist grausam und unmenschlich.
C) Pelztiere sind wie Haustiere, sozial, intelligent, ...

5) Die Befragten gaben an, dass sie keinen Kunstpelz wollen, weil er schlechte Qualität hätte und nicht modisch wäre. Es gäbe wenig Variation. Bei einem Test hat sich aber herausgestellt, dass die Befragten meist gar nicht zwischen echtem Tierpelz und Kunstpelz unterscheiden konnten. Kunstpelz hat also modisch gesehen ein viel schlechteres Image als er verdient.

[quote]<<<

Achim

Strategien

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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>> Könnte ich schon, aber ich mache eben das, was den Tierrechten am meisten
>>n√ľtzt, nicht, was Stammtischargumentierern in den Kram pa√üt, und dazu
>>geh√∂rt eben, da√ü ich entsprechende (tiefenpsychologisch gest√ľtzte)
>>Strategien anwende, Texte dazu findest Du hier auf der Website.


>was ich vor allem auf deinen sites finde, sind massenweise leute, die dich
>f√ľr einen intoleraten sektierer halten - war das das ziel deiner strategie?

Bitte? Wo findest Du das denn? (Und verschone mich mit dem Gewäsch irgendwelcher Trolle, ja?)

Und intolerant bin ich selbstverständlich (was Leichenfresser, Nazis, Kindesmißhandler etc. etc. angeht), alles andere wäre ethisch inakzeptabel.

Tatsache ist, und das ist es nunmal, was entscheidend ist, daß zahlreiche Leute (mit) durch mich respektive diese Strategie vegan wurden, die es sonst später oder gar nicht geworden wären.

>und psychologie - schlag mal unter "reaktanz" nach! dem begegnest du leider

Und weiter? Reaktanz ist ein Ph√§nomen, das allein schon dadurch ausgel√∂st wird, da√ü jemand auch nur ahnt, da√ü jemand vegan ist. Vielleicht schl√§gst Du selbst mal unter Reaktanz nach: um Reaktanz zu vermeiden, ist Glaubw√ľrdigkeit erforderlich. Und glaubw√ľrdig ist mit Sicherheit niemand, der Wischiwaschiphrasen von "etwas weniger Fleisch" abl√§√üt oder sonstwie einen Kuschelkurs mit den T√§tern f√§hrt - siehe auch den Zorn-Text.

>und zum artikel "zorn ist ein kennzeichen der mächtigen"... naja, ich >bitte dich - korruption ist genauso ein kennzeichen der mächtigen und
>ausbeutung der machtlosen ebenfalls und DAS sollte dir als tierrechtler ja
>auch nicht ganz unbekannt sein - also wenn das deine strategien sind, dann

Ach komm, so schwer ist der Text doch gar nicht zu verstehen. Es geht nicht um das, was "ein Kennzeichen der Mächtigen" ist (das hat halt irgent ein Journalist als Titel gewählt), sodnern um Effektivität von Strategien.

Also lies den Text doch bitte nochmal und versuche, zu begreifen, worum es geht.

>mich interessieren deshalb auch weniger methoden, innerhalb eines systems >von macht und unterdr√ľckung erfolgreich meine postionen kurzzeitig >durchzuboxen, als vielmehr eine neue kultur der toleranz, wo eine idee

Toleranz mit etwas, was nicht zu tolerieren ist. Lächerlich.

Sollen Kinderrechtler Kindermörder tolerieren?

Ich kann das Toleranzgewäsch wirklich nicht mehr hören.

Oder meisnt Du gar - noch schlimmer - eine Toleranz der T√§ter uns gegen√ľber, so nach dem Motto, "Marc Dutroux toleriert Leute, die Keine Kinder im Keller gefangenhalten, um sie zu vergewaltiegn, ein netter toleranter Mann ist er ..."

>ich hab hier bekehren im sinn von "von dem besseren/ethischere √ľberzeugen"

Das Wort ist so stark religiös konnotiert, daß es kontraproduktiv ist, es in diesem Kontext zu gebrauchen, da Tierrechte / Veganismus mit Wahnvorstellungen assoziiert werden.

>verwendet. und um dich alten religionshasser ein bißchen zu ärgern.

Warum ist es so schwer zu begreifen, daß berechtigte Kritik an Christentum, Faschismus, Leichenfraß, was auch immer es an grotesken Wahngebäuden und - handlungen gibt, nichts mit Haß zu tun hat?

>veganismus hat nämlich meiner meinung nach mit atheismus genauso viel zu
>tun wie mit religion im allg. und speziellem - an ihren taten werdet ihr

Veganismus und Atheismus sind gleicherma√üen ethisch erforderlich; Religion ist eine der Hauptursachen f√ľr das Verh√§ltnis zu nichtmenschlichen Tieren in dieser Gesellschaft (vgl. http://antispe.de/txt/Verbrechen.html sowie den Artikel "Furcht und Schrecken sei √ľber allen Tieren" (Teil 1 in der kommenden Ausgabe der Voice).

>und ich verweise noch mal auf reaktanz...

>und auf "divide et impera" (geht das eh so?) bzw. divide & conquer... eine >
>vereinte tierrechtsszene hat ungleich mehr chancen auf erfolg als eine
>untereinander zerstrittene!

Richtig. Auch hierzu ein vorweggenommenes Zitat aus der Voice:
>>>
Der einzig logische Schlu√ü kann aber nat√ľrlich keineswegs sein, mit Tierrechtverletzern wie PeTA oder leichenfressenden Tier‚Äúsch√ľtzern‚Äú zu paktieren, sondern mu√ü vielmehr im Gegenteil zwangsl√§ufig zu einer konsequenten, tierrechtskonformen, antispeziesistischen und somit veganen, eben bez√ľglich dieser (und anderer) essentiellen Aspekte homogenen Tierrechtsbewegung (wie sie etwa in der Maqi-Agenda http://maqi.de/txt/agenda.html dargelegt ist) f√ľhren.
<<<
Ich frage mich, warum ich eine solche Selbstverständlichkeit immer wieder erklären muß.

Achim

Strategien

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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>ich denke auch das einige extreme leute es sicher nicht aktzepieren >könnten,freunde mit solch einer Meinung zu haben...aber ich kann sie

Ich w√ľrde es nicht als extrem bezeichnen, da√ü ich keine "Freunde" habe, die Rassisten, Faschisten etc. sind. Und f√ľr Leute, die Leichen fressen, gilt entsprechendes.

>ich ihre unwissenheit mit schlagfertigen argumenten!Ich glaub auch nich das >man etwas erreicht,indem man sich anschreit oder diese "verfuckten >Tiermörder"beschimpft.ich finds besser sie aufzuklären,auch wenn ich bei

Komische Vorstellung. Wer "schreit" denn jemanden an oder "beschimpft" Leichenfresser als "verfuckten Tiermörder"?

Nur: diese Leute reagieren auf sachliche, euphemismenfreie Aussagen eben so, als w√ľrde man ...

Ansonsten empfehle ich, einmal die Texte √ľber antispeziesistische Strategien auf dieser Website, die tiefenpsychologisch untermauert sind: antispe.de -> Texte -> Presse -> antispeziesiische Strategien.

>fast allen die erfahrung gemacht habe,das sie gar nicht wissen wollen was >auf ihren teller kommt...jedenfalls ekeln sie sich vor bildern die

Eben.

>Es ist aber extrem,wenn man darauf achtet wo tierisches zeug verarbeitet

Auch das ist nicht extrem, sondern sollte selbstverständlich sein.

>ist...eigentlich in fast allen täglichen >gebrauchsgegenständen.erschreckend...

Das stimmt allerdings - aber wir arbeiten ja an der veganen Gesellschaft, dann wird das alles einfacher ;-) .


Achim

antispeziesistische Strategien

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Siehe http://maqi.de/txt/agenda.html - fundiert durch tiefenpsycholigische Studien, vgl. http://antispe.de -> Texte -> Presse -> "antispeziesistische Strategien":

Wer auf Antispeziesismus anderer oder deren Angriffe auf den eigenen Veganismus mit kontrolliertem Zorn reagiert ist sicher nicht everybody's darling, wird jedoch deutlich positiver bewertet und als kompetenter eingesch√§tzt. Dieses Ergebnis einer psychologischen Studie zeigt deutlich, welche Strategie zur Durchsetzung einer antispeziesistischen Gesellschaft am erfolgversprechendsten ist: nicht Leichenfresser h√∂flich bitten, doch gelegentlich ein paar Tiere weniger umbringen und mi√ühandeln zu lassen, sondern ihnen offen und deutlich ohne Euphemismen und R√ľcksicht auf ihre dann pl√∂tzlich ach so sensiblen Gef√ľhle ins Gesicht sagen, was sie tun - vergleiche auch folgende Studie: ¬ĽPsychologie: Zorn ist ein Kennzeichen der M√§chtigen¬ę http://antispe.de/txt/zorn.html

Verunsicherung, Ekel und Schuldgef√ľhle durch die Perversion der Ern√§hrungskultur bestimmen das Verhalten der Verbraucher - doch sie zeigen keine Bereitschaft zu Reformen. Auch wenn die Verbraucher gesundheitliche Bedenken f√ľr ihren Verzicht auf Rindfleisch anf√ľhren: Das Gef√ľhl einer pers√∂nlichen Bedrohung ist nur sehr schwach entwickelt. Eine tiefenpsychologische Untersuchung ergab, da√ü etwas ganz anderes den Verbrauchern den Appetit auf Rindfleisch gr√ľndlich verdorben haben: Die werbliche Idealisierung von "Landwirtschaft" ist empfindlich gest√∂rt, die Bilder von Massentierhaltungen, Tiertransporten, Rinderleichen, Schlachth√§usern und Wurstverarbeitungen haben die schmutzigen und perversen Seiten unserer (Ern√§hrungs-) Kultur deutlich vor Augen gef√ľhrt. ¬ĽVerbraucher sehen keine pers√∂nliche Gef√§hrdung durch BSE¬ę http://antispe.de/txt/rheingold-studie.html

Achim