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Es wurden 76 Beiträge gefunden:

Tierschutzpartei gegen Tierrechtspartei

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Auch schon etwas l√§nger her, und es gibt Dringenderes als diese Witzfiguren, aber da das Thema in letzter Zeit des √∂fteren aufkam hier eine Dokumentation der juristischen Drohung der Tierschutzpartei gegen uns - pikanterweise √ľber den UmfeLd-Anwalt Dominik Storr: Tierschutzpartei gegen Tierrechtspartei.

Achim

Universelles Leben, Tierschutzpartei, Peta: typische Tierschutzdemo

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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Welchen Schaden Tiersch√ľtzer und Tierschutzdemos anrichten, zeigt wieder einmal deutlich eine aktuelle Demo der Sekte Universelles Leben zusammen mit diversen Tierschutzgruppen wie Peta und der Tierschutzpartei - besonders deutlich wird das im Schlu√üssatz des Presseberichts: "Dass viele Tiersch√ľtzer Schuhe aus Leder trugen, stie√ü bei einigen Siegener Passanten √ľbrigens auf Unverst√§ndnis." Also selbst Passanten ist klar, da√ü diese Tiersch√ľtzer Tierrechte massiv verletzen (auch wenn sie es wohl nicht explizit so formulieren w√ľrden).

Daher: Tierrechte statt Tierschutz, Veganismus statt Vegetarismus, Tierbefreiung statt Sklavenhandel, Aufklärung statt Straßenpartys, Fakten statt Sekten, kurz: Maqi statt Tierschutzkommerzorganisationen.

Tierschutzpartei und faschistoide Sekten

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Was ist davon zu halten, wenn die Tierschutzpartei zwar als Konsequenz aus der Aufkl√§rung √ľber UL (http://maqi.de/ul) auf dem Bundesparteitag am 12. Oktober 2002 eine Grundsatzerkl√§rung verabschiedete, in der es hie√ü: "Die Partei [...] distanziert sich von jeder m√∂glichen Einflussnahme und von jedem Versuch einer Religionsgemeinschaft, sie f√ľr ihre Zwecke und Ziele
einzusetzen oder zu missbrauchen", gleichzeitig jedoch f√ľhrende
Parteimitglieder wie CARSTEN STREHLOW, selbst Urchrist, der z.B. in der UL-Zeitschrift Freiheit f√ľr Tiere Nr. 1, 2003 ein Interview unter dem Titel Die verheimlichte Tierliebe Jesu gab, oder DAG FROMMHOLD (zugleich ein Hauptakteur der Initiative zur Abschaffung der Jagd) oder FRANK-MICHAEL MALCHOW (der gerade wieder am 4. Januar bei der Eicher-Demo in Berlin mitmischte) sich vor den Karren des UL spannen lassen?

Hohle Worte und nichts dahinter. Leere Phrasen.

Achim

Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Beate
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Der Traum von uns, dass die Gr√ľnen in der Regierungsverantwortung wirklich etwas f√ľr die Tiere erreichen wollen ist ausgetr√§umt.

Die einzige politische Kraft, die ernsthaft f√ľr Tiere einsteht kommt aus den eigenen Reihen:

http://www.tierschutzpartei.de
http://www.tierschutzpartei.de/ziele/ziele_grundlagen.shtml
http://www.tierschutzpartei.de/texte/verratene_tiere.shtml
http://www.tierschutzpartei.de/wahlen/bundestagswahl02/verschenkte_stimme.shtml

Macht mit!

Viele Gr√ľsse
Beate

Re: Tierschutzpartei

Autor: Yustea
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Nichts.-
Weil:
-Nat√ļrlich ist Tierschutz ein wichtiges, und leider oft zu wenig beachtetes Thema in einem Parteiprogramm. Aber es gibt noch andere, ebenfalls wichtige politische Kompetenzen die von der "Tierschutzpartei" nicht ber√ľcksichtigt werden.
F√ľr mich ist das als ob jetzt zb. eine "Partei f√ľr die integrierung von Ausl√§ndern" oder "Partei f√ľr die Verbesserung des Strassennetzes" gegr√ľndet wird.
Eine Partei die der Ideologie dieser Tierschutzpartei entspricht, aber nicht nur "in diese Richtung blickt" w√ľrde ich eher begr√ľssen.

Re: Tierschutzpartei

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Selbst "Die Frauen" haben einen tierrechtlerischeren Ansatz
> im PArteiprogrmm - sagt wohl genug, oder?
>
> ---> Was sagt denn das?

Daß, wenn selbst eine Partei, bei denen nichtmenschliche Tiere nicht namensgebend sind, eher TR-Positionen vertritt als die TS-Partei, dann ist es mit der TS-Partei nicht weit her.

> Die Tierschutzpartei ist, mal abgesehen von Anti-Tier-Arbeit,
> in anderen Bereichen geradezu gemeingefährlich.

Kannst Du das n√§her ausf√ľhren?

Achim

Re: Tierschutzpartei

Autor: Arno
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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[Beitrag passend umgehängt - Moderator]

Selbst "Die Frauen" haben einen tierrechtlerischeren Ansatz im PArteiprogrmm - sagt wohl genug, oder?

---> Was sagt denn das?

Die Tierschutzpartei ist, mal abgesehen von Anti-Tier-Arbeit, in anderen Bereichen geradezu gemeingefährlich.

Re: Tierschutzpartei

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Mensch Umwelt Tierschutz, die Tierschutzpartei. Hat jemand
> von euch schon mal was von dieser Partei gehört? Ich habe

Wurde ein wenig im Thread zur Wahl diskutiert (Suchfunktion dazu).

Wie der Name schon sagt: Tiersch√ľtzer, also tendenziell eher sch√§dlich was Tierrechte angeht.

> erst kurz vor den Wahlen erfahren, dass es diese Partei
> √ľberhaupt gibt und habe mir das Wahlprogramm dieser Partei
> durchgelesen (www.tierschutzpartei.de)und finde, dass diese
> genau meinen entsprechen. Im Landesvorstand der Partei sind
> ausschließlich Vegetarier und Veganer vertreten. Auch wenn

Mal davon abgesehen, da√ü nat√ľrlich auch Vegetarier inakzeptabel, weil Tierrechtsverletzter sind (siehe [url=http://maqi.de/txt/vegetariersindmoerder.html]"Vegetarier sind M√∂rder"), halte ich das f√ľr recht unglaubw√ľrdig. Aber lies Dir die alten Beitr√§ge halt mal durch.

> Landtagswahlen). Was haltet ihr von der Partei?

Selbst "Die Frauen" haben einen tierrechtlerischeren Ansatz im PArteiprogrmm - sagt wohl genug, oder?

Dazu kommt die eigenartige Haltung zu UL. Viele (auch Vorstands-)Mitglieder sind da involviert, auch wenn es k√ľrzlich eine Distanzierung von "allen religi√∂sen Gruppierungen" gab). Siehe auch http://maqi.de/ul.

Achim

Tierschutzpartei

Autor: -Markus-
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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[Beitrag verschoben aus Tierrechtsforum, bitte Forenbeschreibung beachten - Moderator]

Mensch Umwelt Tierschutz, die Tierschutzpartei. Hat jemand von euch schon mal was von dieser Partei geh√∂rt? Ich habe erst kurz vor den Wahlen erfahren, dass es diese Partei √ľberhaupt gibt und habe mir das Wahlprogramm dieser Partei durchgelesen (www.tierschutzpartei.de)und finde, dass diese genau meinen entsprechen. Im Landesvorstand der Partei sind ausschlie√ülich Vegetarier und Veganer vertreten. Auch wenn diese Partei noch relativ wengige Mitglieder (sch√§tze so 1000) und noch relativ unbekannt ist, hat sie doch einigerma√üen gute Wahlergebnisse erzielt ( ca.160000 Stimmen = O,3% bei der Bundestagswahl und teilweise ca. 1% bei Landtagswahlen). Was haltet ihr von der Partei?

Tierschutzpartei pro Tiermord

Autor: Iris
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Wer gestern auf ARD "Die Außenseiter" gesehen hat, bekam ja nun defintiv mit, daß die Tierschutzpartei total kontraproduktiv zu Tierrechten ist:
Der Vorsitzende J√ľrgen Gerlach erkl√§rte, da√ü sie gegen bet√§ubungsloses Schlachten seien, die Tiere sollten mit Bet√§ubung geschlachtet werden. Daraufhin wurde er gefragt, ob sie denn Vegetarier seien, aber "nicht so strikt" oder so √§hnlich, was Gerlach bejahte. Das hei√üt entweder, da√ü er selbst kein Vegetarier ist, oder da√ü er meinte, mit so einer "radikalen Meinung" keine W√§hler gewinnen zu k√∂nnen.

War √ľbrigens eine ziemlich "am√ľsante" Sendung, da sich sehr eigenwillige Parteien mit absurden Wahlprogrammen vorgestellt haben, z.B. PBC, ("Partei Bibeltreuer Christen"), die in Harry Potter eine gro√üe Gefahr f√ľr Jugendliche sehen (wegen des gro√üen Anteils an Zauberei), Homosexualit√§t ist eine S√ľnde, ..., CM ("Christliche Mitte"), die total rechts waren und im Gegensatz zur PBC, welche z.B. Moslems zum christlichen Glauben bekehren wollen, diese aus dem Land vertreiben wollen (total k√∂stlich: der PBC-Mensch war so √ľberzeugt von seinem Glauben, da√ü er die Frau von den REPs davon √ľberzeugen wollte, da√ü "wir als Christen" die Pflicht haben, "die Ausl√§nder" Gott n√§herzubringen), BP ("Bayern-Partei"), die aus Bayern einen eigenen Staat machen wollen, ...
Im Publikum saßen ziemlich viele junge Leute (Erstwähler) die sich oft nur noch weggelacht oder das Gesicht in den Händen vergraben haben. ;-)
Obwohl die Auftritte/Meinungs√§u√üerungen der CM, der NPD und der REP alles andere als lustig waren (naja, die Aussage des NPDlers, da√ü vorwiegend deutsche Schlagermusik geh√∂rt werden soll, hat dann doch f√ľr Lacher gesorgt)!

Iris

Parteiprogramme / Tierschutzpartei

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Vom Parteiprogramm her (von der Realität ganz zu schweigen) sind nunmal alle existierenden Parteien inakzeptable. Die einen mehr, die anderen noch mehr. Sowohl was Tierrechtsaspekte angeht, als auch andere (die ja auch nicht zu vernachlässigen sind).

> Die Tierschutzpartei scheint auf den ersten Blick am nächsten
> dran zu sein, ist aber genauso heuchlerisch und
> speziesistisch wie die Gr√ľnen oder andere Parteien. Zum

Daher (und aus den oben - sowie den vorhin genannten mathematisch-pragmatischen - Gr√ľnden) ist die nat√ľrlich keine Option.

Achim

Was machst du denn Sinnvolles?

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Komplementärforum
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Immer wieder unterstellen gern Leute, die nichts Sinnvolles machen (sondern nur Randaspekttierschutz, verbreiten der Propaganda kontraproduktiver Personen oder Gruppen usw.) denjenigen, die es wagen, Kritik zu √§u√üern, selbsts "nichts" zu tun. Schon faszinierend, wie sie sich dann ihre Wahnwelt zurechtbiegen (und - zensieren) m√ľssen:

Zitat: Alexandra AnimalFreedom Brigitte, ich mach das auch nicht erst seit gestern und war in der Arbeitsgruppe "Tierschutz ins Grundgesetz".
Wir haben viele Jahre daf√ľr investiert.
Wenn man Veränderung möchte muss man einiges in Kauf nehmen.
Und leider dauert es. Aber wenn man es erst gar nicht versucht oder vor dem Ziel aufgibt hat man schon verloren.
vor 11 Stunden via Handy · 1
[...]
Achim St√∂√üer "Wir haben viele Jahre daf√ľr investiert." Du meinst verschwendet. Was ist dabei rumgekommen? Nichts. Nat√ľrlich: http://tierrechtspartei.de/tstr
Tierrechtspartei - Tierrechte vs. Tierschutz: Tierrechte vs. Tierschutz, Abolitionismus vs....
tierrechtspartei.de
Tierrechtspartei - eine Partei die sich f√ľr Tierrechte, Veganismus, Antispeziesismus und Tierbefreiung einsetzt, gibt es noch nicht.
vor 9 Stunden · 1 · Vorschau entfernen
[...]
Alexandra AnimalFreedom Achim, du kannst es gern als Verschwendung betrachten.
War deine Arbeit unter diesem Gesichtspunkt denn zielf√ľhrender?
Wohl kaum.
vor 8 Stunden via Handy · Bearbeitet · 1
Achim St√∂√üer Durch diesen Tierschutzkram(pf) hat sich *nichts* f√ľr die Betroffenen ge√§ndert (ich wurde damals schon wegen meiner Kritik daran von Tiersch√ľtzern massiv angefeindet). Durch meine Arbeit schon, z.B. http://tierrechtsforen.de/vsm ...
antiSpe.de - Veganismusforum - Vegan durch "Vegetarier sind Mörder"
tierrechtsforen.de
vor 9 Stunden · 1 · Vorschau entfernen
Alexandra AnimalFreedom Ja, Achim die Debatten sind mir bekannt.
Was ist das Fazit f√ľr uns alle?
Weitermachen!
vor 9 Stunden via Handy
Alex Pauly Achim, mal was anderes, ich seh dich immer nur nörgeln und provozieren. Machst du denn was sinnvolles? Oder was ist in deinen Augen das sinnvolle? Wahrscheinlich sprengt das hier den Rahmen; darfst mir gern ne pn schreiben.
vor 9 Stunden via Handy · 2
Alexandra AnimalFreedom w√ľrde mich auch interessieren also, bitte √∂ffentlich.
vor 8 Stunden
Achim Stößer "ich seh dich immer nur nörgeln und provozieren"

Notwendige und berechtigte Kritik nennst Du also "n√∂rgeln"? Und wenn Leute sich durch Faktennennung "provoziert" f√ľhlen spricht das gegen diese Leute, nicht gegen den, der die Fakten nennt.
vor 41 Minuten
Achim St√∂√üer "Was ist das Fazit f√ľr uns alle? Weitermachen!‚Äú

Wenn's Tierrechtsarbeit wäre, ja. Wenn es aber im Gegenteil Tierschutz ist -
http://tierrechtspartei.de/tstr - lautet das einzig akteptable Fazit
nat√ľrlich: "Aufh√∂ren, Umdenken, Anfangen (mit Tierrechtsarbeit)".
Tierrechtspartei - Tierrechte vs. Tierschutz: Tierrechte vs. Tierschutz, Abolitionismus vs....
tierrechtspartei.de
Tierrechtspartei - eine Partei die sich f√ľr Tierrechte, Veganismus, Antispeziesismus und Tierbefreiung einsetzt, gibt es noch nicht.
vor 27 Minuten · Vorschau entfernen
Alexandra AnimalFreedom Achim, wir alle kennen den Unterschied zwischen Tierrecht und Tierschutz.

Achim St√∂√üer Alex Pauly "Machst du denn was sinnvolles?"/ Alexandra AnimalFreedom "w√ľrde mich auch interessieren"

Tja, mal sehen. Was mache ich denn so (nicht, dass Ihr vieles davon mit ein paar Klicks gesehen hättet). Ein paar Beispiele:

- Gr√ľndung der Tierrechsinitiative Maqi - f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus vor 15 Jahren http://maqi.de
- Artikel wie z.B. "Vegetarier sind Mörder http://vegetarier-sind-moerder.de, "Peta - eine Organisation gegen Tierrechte" http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html, "Kaplans Antiveganismuspropaganda" http://antispe.de/txt/kaplansativeganismus.html, "Wie Bibeln und Christen zu Nichtmenschen stehen" http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html, "Vegetarier sind toll - ein
Lob des Vegetarismus" http://antispe.de/txt/vegetarier-sind-toll.html usw., "Schimmelpilze zersetzen die Tierrechtsbewegung" http://unvegan.de/archives/7-Schimmelpilze-zersetzen-die-Tierrechtsbewegung.html
- Flugbl√§tter, die sich von den √ľblichen durch klare Ausagen,
Abolitionismus, Antispeziesismus usw. auszeichnen
http://maqi.de/artikel.html
- Recherchen in Tierausbeutungsanlagen inklusive Dokumentation
http://maqi.de/bildarchiv.html / http://arpix.de
- Betreuung diverser Websites (inklusive Schreiben eines Großteils des Inhalts), z.B. neben den bereits genannten http://veganismus.de http://tierrechtskochbuch.de http://antitheismus.de http://antisexismus.de http://vegane-gesellschaft.de etc. (Übersicht: http://veganekinder.de/www)
- Medienarbeit (Presse, TV, Radio) http://maqi.de/presse.html /
http://maqi.de/presse.html#presseberichte / http://maqi.de/presse.html#tvradio
- Initiierung von Kampagnen, z.B. die Antimilchkampagne
http://govegan.de/abgestillt ("Sag nein zu Milch" ist, anders als sie behaupten, bei weitem nicht die erste Antimilchkampagne, unsere gibt es seit Jahren)
- Tierbefreiungen (w√§re schon an meinem Facebook-Avatar zu sehen gewesen), u.a. H√ľhner, Enten, G√§nse, Truth√ľhner, Nerze, Schafe, Hunde, Pferde, usw., z.B. http://maqi.de/bilder/befreiungen.html
- Auslegeaktionen http://maqi.de/bilder/aktionen.html
- Aufkl√§rung √ľber unvegane Produkte (u.a. mit dem Ergebnis, dass es dadurch inzwischen mehr vegane Produkte gibt) http://maqi.de/produktanfragen
- Aufkl√§rung √ľber Gruppen/Individuen, die den Tierechten schaden wie UL http://maqi.de/ul, Hildmann http://tierrechtsforen.de/s/hildmann, Henrich http://tierrechtsforen.de/henrichproul, Tierschutzpartei http://tierrechtspartei.de/tierschutzpartei usw., siehe auch oben
- Kurzgeschichten (u.a. mit Tierrechtsthematik) http://achim-stoesser.de/literatur/publ.html
- Prägung u.a. des Worts "antispe" http://tierrechtsforen.de/antispe
- Cartoons http://antispe.de/humor.html / http://www.antitheismus.de/categories/20-Weltraummission
usw. usw. usw.

Und, was mach Ihr denn so (*sinnvolles*)?

Maqi - f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus (Tierrechtsinitiative Maqi)
maqi.de
Die Tierrechtsinitiative Maqi - f√ľr Tierrechte, gegen Speziesismus setzt sich f√ľr Tierrechte, Veganismus und Antispeziesismus, die Abschaffung der Diskriminierung aufgrund der Zugeh√∂rigkeit zu einer Spezies, ein.
vor 23 Minuten · Bearbeitet · Vorschau entfernen
Alexandra AnimalFreedom Achim, ich hab dir das vor einiger Zeit schon mal geschrieben und wiederhole das jetzt gerne:
kannst du eine einzige Unterhaltung f√ľhren ohne deine eigenen Erg√ľsse zu posten?
Geh dein Ego doch bitte wo anders polieren. Es nervt.
Du bist toll und alle wissen es langsam. *gähn
Im Gegensatz zu dir m√ľssen wir jetzt hier nicht unsere Lebensl√§ufe pr√§sentieren und uns beweisen.
vor 23 Minuten · 1

Achim St√∂√üer √Ąh ... hallo? Ihr habt danach *gefragt* : Machst du denn was sinnvolles?" - wie soll ich die Frage denn sonst beantworten als indem ich etwas von dem, was ich mache, aufz√§hle? Manchen ist anscheinend echt nichts zu peinlich. Im √ľbrigen ist es wohl naheliegend, dass ich nicht alles tausendmal sage sondern auf die Texte verweise, die ich dazu ausf√ľhrlich und sorgf√§ltig geschrieben habe, dass ich auf seri√∂se Seiten verweise (also etwa die oben genannten), nicht auf irgendwelche Tierschutz-/Spendensammel-/Kommerz-/etc.-Seiten. Wer nichteinmal das begreift ...
vor 18 Minuten · Bearbeitet
Achim St√∂√üer "wir alle kennen den Unterschied zwischen Tierrecht und Tierschutz" - warum verk√ľndest Du dann, dass es keine Zeitverschwendung war, sich f√ľr diesen Tierschutzinsgrundgesetzrotz einzuseten? Langsam reicht's.
vor 17 Minuten
Alex Pauly Allein dein 'tja, mal sehen'
Danke f√ľr die belustigende Arroganz
Und ganz sicher hätte ich dich in den letzten Jahren mal gegoogelt, falls mich das je interessiert hätte...
vor 17 Minuten via Handy
Achim St√∂√üer "Und ganz sicher h√§tte ich dich in den letzten Jahren mal gegoogelt, falls mich das je interessiert h√§tte" und ganz sicher h√§ttest Du beim Googeln in den letzen Jahren was von mir gefunden, wenn Du Dich √ľber Tierrechte, Antispeziesismus, Veganismus usw. informiert h√§ttest.
vor 14 Minuten
Alex Pauly Und ganz sicher kommt man auch um dich rum um sich zu informieren. Und ganz ehrlich: so oft wie du es gern hättest, tauchst du gar nicht auf.
So gute Nacht und ganz feine träume
vor 12 Minuten via Handy · 1
Alexandra AnimalFreedom "Langsam reichts"
Dein Benehmen ist mal wieder nur peinlich.
Geh und erz√§hl deinem Spiegelbild wie toll du bist. Dieses ewige daraufhingeweise was f√ľr ein toller Tierrechtler du bist ist sowas von armselig.
Ja, du hast ne webseite wo du regelmäßig Gift...Mehr anzeigen
vor 8 Minuten · 1
Be KaJot F√ľr Gehetze, √úberheblichkeit, Gottgleich-Wunsch und linkfarming bekannt - wie gut, dass es ignore und auch google Suche mit exclude gibt.
vor 5 Minuten · 1
https://www.facebook.com/alexandra.animalfreedom/posts/651476174887062?comment_id=87408377&offset=0&total_comments=77 - meine Hervorhebung

Die Antwort
Zitat: "Und ganz sicher h√§tte ich dich in den letzten Jahren mal gegoogelt, falls mich das je interessiert h√§tte" und ganz sicher h√§ttest Du beim Googeln in den letzen Jahren was von mir gefunden, wenn Du Dich √ľber Tierrechte, Antispeziesismus, Veganismus usw. informiert h√§ttest.

Nachtrag zu folgendem Kommentar: https://www.google.de/#q=veganismus 1. Treffer nach Wikipedia https://www.google.de/#q=antispe 1. Treffer https://www.google.de/#q=vegane+kinder 1. Treffer https://www.google.de/#q=unvegan 1. Treffer https://www.google.de/#q=antispeziesismus 1. Treffer nach Wikipedia https://www.google.de/#q=go+vegan 1. Treffer usw. usw. ...

konnte schin nicht mehr gepostet werden: gesperrt.

Die Antwort auf meine Gegenfrage: "Und, was mach Ihr denn so (*sinnvolles*)?" ist jedenfalls eindeutig.

Achim

Tierversuchstag 2013: Tiersch√ľtzer jubeln

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Passend dazu folgender Text auf der Seite Tierschutzpartei bei WKW (http://www.wer-kennt-wen.de/forum/showThread/dtl98fak70qx), meine Hervorhebungen:

Zitat:
... eine positive Mitteilung hab ich eben von Peta bekommen:

...in wenigen Wochen ‚Äď am 11. M√§rz ‚Äď wird in der EU eine bahnbrechende Regelung in Kraft treten: ein Verkaufsverbot von Kosmetika, f√ľr die nach diesem Zeitpunkt noch Tierversuche gemacht werden. Daf√ľr haben wir jahrelang gek√§mpft [komischerweise schreibt sich diesen "Erfolg" ziemlich jeder Tierschutzverein auf die Fahnen, AS], Aktionen in europ√§ischen Metropolen organisiert, mit Politikern verhandelt, Konferenzen besucht, gesetzliche Regelungen analysiert und kommentiert, uns mit Gro√ükonzernen angelegt, Aufkl√§rungsarbeit betrieben und Zehntausende von Unterschriften gesammelt. Vielen Dank, dass Sie all das mit Ihrer Spende m√∂glich gemacht haben!

.. also sind unsere Anstrengungen doch nicht umsonst - so wie es gelegentlich leider wirkt ...


Ich zitiere nochmal aus der PM:

Zitat: Dennoch steigt die Zahl der Tierversuche kontinuierlich an [...] seit dem 11. M√§rz 2013 d√ľrfen innerhalb der Europ√§ischen Union auch keine Kosmetika mehr verkauft werden, die an Tieren getestet wurden (wohl aber solche mit tierversuchsgetesteten Bestandteilen), was Tiersch√ľtzer als "gro√üen Sieg" feiern.

Doch europaweit wurden ohnehin nur noch knapp viertausend Tierversuche in der Kosmetikindustrie durchgef√ľhrt ‚Äď ein winziger Bruchteil der pro Jahr in der Forschung (Grundlagenforschung, Arznei- und Putzmittel, "Nutztier"zucht, Jagd usw.) insgesamt eingesetzten 12 Millionen "Versuchstiere".

"Und kaum messbar im Vergleich zu der Zahl an Tieren, denen eben diese heuchlerischen Tiersch√ľtzer die Kehle durchschneiden (lassen), um ihre Leichen, Eier, Dr√ľsensekrete usw. zu konsumieren", [...] "Was h√§tten all die Tierversuchgegner erreichen k√∂nnen, wenn sie sich nicht viele Jahrzehnte lang auf diesen Randaspekt (und andere wie Jagd, 'Haustiere' oder 'Pelz') konzentriert h√§tten, sondern sich f√ľr Veganismus eingesetzt (und selbstverst√§ndlich wenn sie selbst vegan geworden w√§ren, statt weiter die zu ermorden, die sie zu sch√ľtzen vorgeben). Doch damit lie√üen sich bis vor kurzem eben keine Spendengelder sammeln - lange propagierten nur wenige Radikale und Idealisten Veganismus, wodurch mittlerweile ein Bewu√ütseinswandel eingetreten ist, so dass auch Opportunisten, denen es um ganz anderes geht, inzwischen das Thema entdecken."


Achim

Die sgn. "vegane Gesellschaft Deutschland" - eine Retrospektive

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Da ich st√§ndig gefragt werde (heute sogar auf der "Zeil" *augenroll*) hier mal ein paar Infos √ľber die sogenannte "vegane Gesellschaft Deutschlands" - aus Zeitmangel kopiere ich einfach ein paar Beitr√§ge, die ich vor etwa einem Jahr geschrieben habe. Was √ľbrigens zeigt, dass jeder, der sich auch nur ein wenig informiert, von Anfang an h√§tte wissen k√∂nnen, was wirklich dahintersteckt. Einiges ist inzwischen √ľberholt (nicht zuletzt dank des aktuellen Zwergenaufstands, in dem Schneider und Co, die ja massiv Vagedes und die VGD bis vor wenigen Tagen als treue Vasallen gegen jede Kritik zu immunisieren versuchten, w√§hrend sie nun pl√∂tzlich umgeschwenkt sind, ist ja einiges mehr bekannt, wor√ľber damals nur spekuliert werden konnte - nicht dass es da nicht schon ausgereicht h√§tte; zudem gab es neue Ereignisse wie etwa die Kohabitation mit der Supreme-Master-Sekte uvm.).

Zitat: Achim Stößer - 06.11.10, 21:08
Vielleicht informierst Du Dich mal, was dahintersteckt, statt blind diesen Abzockverein zu empfehlen.


Zitat: gelöschter Benutzer - 09.11.10, 10:53
Christiane, daß die "Vegane Gesellschaft e.V" nicht gerade erbaut war, als sie bemerkt hat, daß die .de-Domain schon weg war, dachte ich mir auch schon.
Ich denke aber eher, daß "Anthroposophen" der Dorn im Auge ist und ja wahrscheinlich auch diese Spendenaufrufe.

W√§re sch√∂n, wenn sich Achim selbst mal dazu was sagen w√ľrde. Tust Du das bitte, Achim? Ich mag nicht "auf Deine Kosten" weiter raten!

Und nat√ľrlich hat Maqi einen ganz erheblichen Anteil an der veganen Bewegung! Leider sind Tierrechtler in unserer Gesellschaft per se die B√∂sen (die Wirklichkeit h√∂rt kaum einer gern, lieber tr√§umt man weiter von der sch√∂nen heilen Welt), daher haben Landwirte, Antroposophen oder Restaurantbesitzer bei der Presse wohl die besseren Karten.


Zitat: Lisa Vegan - 10.11.10, 00:54
Also...! - Als ich das erste Mal auf die Website von der neuen "Deutschen Gesellschaft f√ľr Vegane Ern√§hrung" ging, fiel mir direkt als eine der 4 Men√ľpunkte "Spenden" auf...! - Was hat eine Vegane Gesellschaft mit Spenden zu tun??? Kann man sich etwa nur durch Spenden vegan ern√§hren oder wie??? Ach ne, das geht wahrscheinlich an Hof Butenland? Da kann ich doch direkt an Hof Butenland spenden...! Und was mir noch aufgefallen ist: "Deutschland isst vegan", nicht etwa "lebt vegan"...? Das √§rgert mich, ich finde das beschr√§nkt! Erst dachte ich, juhu, eine vegane Gesellschaft in Deutschland, direkt nach dem Weltvegantag. Aber wenn sich die nur aufs Essen beschr√§nkt... *Achselnzuck*

Ach ja, ich bin √ľbrigens selbst vor fast 3 Jahren durch Maqi (bzw. das Tierrechtskochbuch) vegan geworden! Also was is deren Problem???


Zitat: Achim Stößer - 17.11.10, 22:37
Zunächst mal die Bitte, die Gruppenbeschreibung zu beachten:
>>die Diskussionen hier werden idR nicht moderiert und sind daher voller Desinformation und anderem Unfug. Wer sinnvoll diskutieren/sich informieren will, kann das unter http://tierrechtsforen.de, http:/veganismus.de (insbesondere im FAQ), im Tierrechtskochbuch usw. tun. Sollte dringend eine Löschung eines Beitrags erforderlich sein, bitte per E-Mail darauf hinweisen.
<<
Ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen, oder?

Zu "ich seh nichts schlimmes auf der Website", "wo sind die Quellen" etc. Meine G√ľte, wie naiv kann man sein. Wie w√§r's mit einfach mal Augen aufmachen? Geht das jetzt wieder los wie mit UL http://maqi.de/ul damals? Mu√ü ich immer Quellen f√ľr "der Eiffelturm steht in Paris" nennen?

Einige Kritikpunkte wurden ja schon genannt. Zu meiner Aussage, das sei ein Abzockverein (nach all den Jahren sollte doch eigentlich bekannt sein, dass wir uns Kritik nicht aus den Fingern saugen):

1. die massiven Spendenaufforderungen auf der Website sind ja kaum zu √ľbersehen
2. Einfach mal ein bi√üchen √ľber die Begriffe informieren, die Vagedes bereits *markenrechtlich* gesichert (oder dies versucht) hat.
3. Dann noch die Verstrickungen mit der zufällig passenden Firma seiner Frau
usw. usw.

Nat√ľrlich gibt es weitere Kritikpunkte, etwa die petaeske http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html Vorgehensweise, der Unveganismus (der Grunder, der sagt er sei seit 5 Jahren vegan, habe aber am Anfang [nicht: vorher] seines Veganismus(!) Butter gegessen[paraphrasiert] . Was soll das f√ľr ein Veganismus sein?); oder Aush√§ngepromi Kindermann, die als vegan ausgegeben wird, es aber nicht ist, wie auf ihrer eigenen Website zu lesen reitet sie) usw. usw.

Ach ja, dass, wie hier zu sehen *Un*veganer von diesem Verein begeistert sind, ist ja wohl auch vielsagend ...

Ich habe aber weder Zeit noch Lust, das alles hier und jetzt en detail auszubreiten.

Es ist doch wohl nicht zu viel verlangt, sich, bevor man f√ľr so einen Verein wirbt, mal ein bi√üchen zu informieren (und nein, deren Website zu lesen gen√ľgt nicht unbedingt). Aber nein, auptsache ersmal "gef√§llt mir"-Links verteilen, egal, was man damit anrichtet.

Zu den Trollen hier: wer mir denen diskutiert, ist selbst schuld. Was die Moderation hier angeht, siehe oben. Wer sinnvoll diskutieren will kann das in unseren Foren, nicht aber im Sumpf solcher Gruppen, tun.

Zu vegane Gesellschaft √Ėsterreich: naja, wer m√∂chte, dass mit seinen Spendengeldern Balluchs Skiurlaub finanziert wird, und sich einbildet, das w√ľrde den Veganismus voranbringen ...

Zu Pflanzenrechten: http://veganismus.de/vegan/faq-sonstiges.html .

Zum Wunsch, diesen Thread zu l√∂schen: zu sp√§t, wenn auch eigentlich berechtigt. Zuk√ľnftig zeitnah PER MAIL (sorry f√ľrs schreien, aber offenbar ist es nicht so einfach, das klein geschrieben zu lesen), weil ich nur selten hier bin.

Und schließlich zum Märchen von der Notwendigkeit von Ablaßhandel ("Spendensammeln"): http://maqi.de/txt/agenda.html

(Mehr fällt mir nicht mehr ein, ich habe den Megathread gestern gelesen.)

Und nun danke an alle, die mir hiermit wieder wertvolle Zeit gestohlen haben.


Zitat: Achim Stößer - 18.11.10, 22:34
Carmen, Du musst nicht wissen, wo der Eiffelturm steht. Aber wenn der Fremdenf√ľhrer in Paris es Dir sagt und Du bezweifelst es, obwohl Du es mit ein paar Klicks googeln kannst und sagst "ich sehe ihn nicht", obwohl Du direkt daneben stehst, dann ist *das* arrogant und unversch√§mt. Berechtigte und zwingend notwendige sowie ethisch gebotene Kritik, wie Du das getan hast, als " kleinlichen Kommentar" zu diffamieren, erst recht.

Und wie in der Gruppenbeschreibung zu lesen, habe ich diese Gruppe "geerbt". Unfreiwillig.

Wenn Du nicht akzeptieren willst, dass ich meine Zeit sinnvoller nutzen m√∂chte, als den Leuten die Schn√ľrsenkel zu binden (oder Trolle auszusieben usw.), kann ich Dir auch nicht helfen.

Aber vielleicht denkst mal dar√ľber nach, ob Du Deine Zeit nicht auch n√ľtzlicher verwenden k√∂nntest. Z.B. h√§ttest Du, statt obiegn Beitrag zu schreiben, Dich √ľber die Machenschaften des pseudo"veganen Gesellschaft"s-Vereins informieren k√∂nnen. Nur so als wohlgemeinter Rat.


Zitat: Achim Stößer - 22.11.10, 13:59
1. Der Herr Stößer wurde nicht bei der Bundeswehr ausgebildet, der Herr Stößer hat dieBundesrepublik verklagt, um nicht zur Bundeswehr zu gehen, denn der Herr Stößer ist Pazifist. http://achim-stoesser.de

2. Balluchs Skiurlaub ist in den entsprechenden Proze√überichten nachzulesen und somit kaum ein "Ger√ľcht".

Get a clue.


Zitat: Achim Stößer - 28.11.10, 14:32
Von Unterschlagung war nicht die Rede, das spr√§che ja erstmal nur gegen Balluch, nicht gegen die Vg√Ė per se.

Balluchs Skiurlaub war auch nur ein Beispiel. Allgemein werden eben Balluch & Co von Spendengeldern *bezahlt*.

Wer also Balluchs Skiurlaub bezahlen will, kann an die Vg√Ė spenden. Nat√ľrlich ist nicht gesichert, dass nun gerade diese Euros in Skiwachs flie√üen, denn damit werden auch die Kuscheleien mit der Sekte UL finanziert und Balluchs L√ľgenpropaganda gegen Tierrechtler, siehe http://maqi.de/txt/ul.html .

Oder auch dank der entsprechenden Verflechtung VG√Ė/VgT die Propaganda f√ľr "die ach so tolle "Freilandhalung" (http://tierrechtsforen.de/s/balluch , z.B. http://veganismus.ch/foren/search.php?f=6&search=%2Bballuch+%2Bfreilan... -> http://tierrechtsforen.de/1/3271/3290 ). Da w√§re es besser, das Geld zu verbrennen.

Wer dagegen Sinnvolles mit seinem Geld anfangen will, kann z.B. http://maqi.de/txt/veganismusbilder.html etc. kopieren/drucken lassen/plakatieren (eine ganzseitige Anzeige Im Spiegel oder der Zeit w√§ren auch nicht schlecht, also kann niemand sagen, er h√§tte zu viel Geld und w√ľsste nicht, wohin damit) und weiss, dass ich dann mit dem Geld sicher nicht meinen Skiurlaub (oder Werbung f√ľr Freilandeier) finanziere (zumal ich seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht habe, sondern meine Ressourcen in Tierrechtsarbeit investiert).


Zitat: Weltweit > Gemeinn√ľtzigkeit & Ehrenamt > Politik > Gruppe: Wir sind Veganer
Vegane Gesellschaft e.V.
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Frank Burger Individuell - 22.11.10, 18:25
Man sollte sich aber zuweilen gegen staatliche Gewaltmacht, somit auch Bundeswehr wehren, wenn die net sauber tickt, oder ticken kann. Somit sind Achim und ich wohl keine Wehrverweigerer, wollen unsere Wehr aber nicht in zweifelhafte Dienste stellen -

Wobei genau da die Schwierigkeit der Differenzierung liegt. Aber das Prinzip des absoluten Gehorsam, kann logischer Weise nicht eigen- und gewissenverantwortet sein.

Wenn ich falsch liege zieh mir eins √ľber Achim. Dann spreche ich nur f√ľr mich.

Isabel Schreiner - 23.11.10, 10:41
"2. Balluchs Skiurlaub ist in den entsprechenden Proze√überichten nachzulesen und somit kaum ein "Ger√ľcht"."


Hallo Achim,

wenn Du von Prozessberichten sprichst, meinst Du dann die √∂ffentlich zug√§nglichen Berichte in den Medien ZU dem Strafprozess in √Ėsterreich? Oder meinst Du andere, m√∂glicherweise beh√∂rdliche Berichte?

Und als nächste Frage: Wird in diesen Berichten davon gesprochen, dass Balluch seinen Skiurlaub mit Spendengeldern finanziert habe oder ist das Deine persönliche Schlussfolgerung?

Ich bin mit den Details des Prozesses gegen die Tierrechtler in √Ėsterreich nicht wirklich vertraut. Wenn es √∂ffentlich zug√§ngliche Berichte sind, aus denen Du Dein Wissen hast, die m√∂glichweise sogar im Netz zu finden sind, werde ich das auch gerne mal nachlesen. Hast Du einen Link dazu?

gelöschter Benutzer - 23.11.10, 12:02
"Wenn ich falsch liege zieh mir eins √ľber Achim."

DAS nenne ich mal angemessenes Verhalten einem Gruppengr√ľnder gegen√ľber! :-D

Rolf Borkenhagen - 23.11.10, 17:18
"Wenn ich falsch liege zieh mir eins √ľber Achim."

~~~~~~~~~
schleimern .. ist das konkretere

Isabel Schreiner - 23.11.10, 17:37
Hat ihm aber auch nichts gen√ľtzt. ;-)

Achim Stößer - 28.11.10, 14:32
Von Unterschlagung war nicht die Rede, das spr√§che ja erstmal nur gegen Balluch, nicht gegen die Vg√Ė per se.

Balluchs Skiurlaub war auch nur ein Beispiel. Allgemein werden eben Balluch & Co von Spendengeldern *bezahlt*.

Wer also Balluchs Skiurlaub bezahlen will, kann an die Vg√Ė spenden. Nat√ľrlich ist nicht gesichert, dass nun gerade diese Euros in Skiwachs flie√üen, denn damit werden auch die Kuscheleien mit der Sekte UL finanziert und Balluchs L√ľgenpropaganda gegen Tierrechtler, siehe http://maqi.de/txt/ul.html .

Oder auch dank der entsprechenden Verflechtung VG√Ė/VgT die Propaganda f√ľr "die ach so tolle "Freilandhalung" (http://tierrechtsforen.de/s/balluch , z.B. http://veganismus.ch/foren/search.php?f=6&search=%2Bballuch+%2Bfreilan... -> http://tierrechtsforen.de/1/3271/3290 ). Da w√§re es besser, das Geld zu verbrennen.

Wer dagegen Sinnvolles mit seinem Geld anfangen will, kann z.B. http://maqi.de/txt/veganismusbilder.html etc. kopieren/drucken lassen/plakatieren (eine ganzseitige Anzeige Im Spiegel oder der Zeit w√§ren auch nicht schlecht, also kann niemand sagen, er h√§tte zu viel Geld und w√ľsste nicht, wohin damit) und weiss, dass ich dann mit dem Geld sicher nicht meinen Skiurlaub (oder Werbung f√ľr Freilandeier) finanziere (zumal ich seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht habe, sondern meine Ressourcen in Tierrechtsarbeit investiert).

Achim Stößer - 28.11.10, 15:21
So, aber eigentlich soll es hier ja nicht um die VG√Ė gehen, sondern um die VGD.

Was mich mal interessieren w√ľrde ist ein Feedback derer, die ganz entsetzt waren √ľber meine Kritik. Hier wurde ja nun einige Belege angef√ľhrt. Noch nicht erw√§hnt wurde glaube ich z.B. die Verstrickung Vagedes' mit der Tierschutzpartei. Zum einen hat er auch in dieser Richtung Wortmarken gesichert (Stichwort Abzocke), zum anderen ist er da als Landesvorsitzender(?) involviert. Mal davon abgesehen, dass die TSP per se sch√§dlich ist (vgl. http://tierrechtspartei.de/tierschutzpartei ) hat diese uns wegen unserer Domain "tierrechtspartei.de" den UL-Umfeld-Anwalt Storr auf den Hals gehetzt. Vagedes hat versucht "vegane Gesellschaft" als Wortmarke zu registrieren. Man ahnt schon, was uns da wegen http://vegane-gesellschaft.de gedroht h√§tte ...

Was mich nun interessieren w√ľrde: sind die, die so entsetzt waren √ľber meine Kritik inzwischen zur Einsicht gekommen, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist, diesen Verein blind zu empfehlen (zumal meine Kritik anscheinend ja auch andernorts durchgehechelt wurde), oder glaubt immer noch jemand, dass er unterst√ľtzt werden sollte?


Zitat: Achim Stößer - 09.12.10, 14:16
Danke, Szusza.

Was ist mit den anderen?

Grade hat die sgn. vegane Gesellschaft ja Tiere ermordet, um einen Werbefilm zu drehen ...


Zitat: Brigitte Faust - 09.12.10, 16:36
Es werden nicht nur Tierausbeuterprodukte GEZEIGT sondern.... irgendjemand muss die "Ware" ja auch bezahlt, also auch Tiermorde finanziell unterst√ľtzt haben - sehr merkw√ľrdig das ganze!


Zitat: Achim Stößer - 10.12.10, 14:13
"Es werden nicht nur Tierausbeuterprodukte GEZEIGT sondern.... irgendjemand muss die "Ware" ja auch bezahlt, also auch Tiermorde finanziell unterst√ľtzt haben - sehr merkw√ľrdig das ganze! .."

Nicht nur finanziell unterst√ľtzt, sondern *in Auftrag gegeben* wie jeder andere, der einen Auftragsm√∂rderbezahlt - vgl. http://vegetarier-sind-moerder.de/taeter .

*Zeigen* ist ja per se sinnvoll: http://maqi.de/bilder/aktionen.html . Die Leichenberge in den KZs wurden den Bewohnern der umliegenden Dörfer ja auch gezeigt nach Kriegsende.

Aber wir bezahlen ja - im Gegensatz zu anderen - nichtmal Eintritt in Zoos etc. um die entsprechenden Bilder zu machen (ja, das geht).

Ob ich den Spot meine, wei√ü ich nicht (hier ist die anzeige deaktiviert): es geht um den, bei dem die Leichen, Eier etc., die die "vegne gesellschaft" gekauft hat, √ľber ein Flie√üband gezogen werden, wobei es wie in der M√ľllermiclhwerbung entsprechende Tierger√§usche dazu gibt.

Und √ľbrigens sind viele Protagonisten der VG eh nicht vegan, so etwa die Reiterin Kindermann oder der Ortsgruppenleiter der ersten Ortsgruppe (Oldenburg), bekennedner Unveganer (Honig, Gelatine usw.) und entarvter Antiveganer (siehe http://tierrechtsforen.de/1/8850/8918 und http://tierrechtsforen.de/1/8850/9015 ).

"Ist denn sicher, dass die Produkte GEKAUFT wurden? "

Was denn sonst? Geliehen, umverpackt, zur√ľck ind ir Originalpackung, zur√ľckgegeben? Habe ich nicht gesagt, dass das an den neutralsierten verpackungen zu erkennen ist?

Oder ist das ein Zeichentrickfilm?

Hallo?

Aber bitte, frag doch mal nach, bin gespannt auf die Antwort. und hier kann Vagedes sie nicht - wie bei Boller geschehen - wegzensieren lassen.

√úbrigens arbeitet ka die V‚ā¨gan‚ā¨ G$‚ā¨llschaft D‚ā¨ut$chland eng mit einer anderen Kommerzseite, vegan.de zusammen, die haben damals f√ľr ihren Werbespot (mit Gina Wild) jau auch ein Rind o.√§. ermordet f√ľr die dort verwendeten Leichenteile.

"Wenn sie es schaffen, auf Ihrem Weg, die Tierschutzpartei (also UL) wieder loszuwerden"

Tja, ich habe bis vor ein paar tagen gesagt, ich kannte Vagedes bisher nicht, aber dann habe ich zufällig einen Mauilwechseln mit ihm von vor einem Jahr gefunden, indem er die Machenschaften der TSP und des UL massiv verteidigt hat (u.a. mir - ich bin ha nun bekanntlich Antitheist, sihe http://achim-stoesser.de/atheismus und http://antitheismus.de ) von der katholischen krche bezahlt zu werden o.ä. - also eben die typische Sektenpropaganda.

Und am besten w√§re es, wir w√§re UL und die TSP los ... und nat√ľrlich die Pseudovegankommerzgesellschaft.


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 01:39
ich hab in FB in den zig Threads der VGD zu diesem Spot u.a. gefragt, woher die Leichenteile stammen. Die VGD h√§lt sich ungewohnt bedeckt, w√§hrend zwei Personen √ľber mich herfallen. Einen davon erinnere ich "gef√§hrlich" an Achim St√∂√üer :-O, "der einst Attila Hildmann vorgeworfen hat, f√ľr PRO7 nicht nur Tofuburger gegrillt zu haben, sondern mit der Grillzange auch die Burger aus Fleisch ber√ľhrt hat...." ups :-D


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 11:54
Ohlala! :-)

Die VGD nimmt Stellung!
___________________

kinospot: welche absicht steckt hinter vorwurf?

die vegane gesellschaft deutschland e. v. sieht sich einem seltsamem vorwurf ausgesetzt. in ihrem kinospot l√§sst sie die tiere ‚Äúsprechen‚ÄĚ, die den t√§glichen konsumgewohnheiten zum opfer fallen. christiane f. verbreitet zur zeit folgende falschaussage, die offenbar das ziel verfolgt, dem ansehen des jungen vereins zu schaden: die vegane gesellschaft deutschland h√§tte spendengelder ausgegeben, um tierleichen f√ľr den spot zu kaufen.

ein solcher konstruiert wirkender vorwurf l√§sst nicht nur fragen aufkommen, danach etwa, wem die verbreitung einer solchen aussage nutzt. die aussage ist auch schlicht falsch. denn in dem supermarkt wurden die mit tierleid verbundenen produkte, da wo es ging, wieder zur√ľckgegeben bzw. wurden containerte produkte verwendet, die zuvor im m√ľllcontainer landeten.

der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will.

‚Äúmit spendengeldern hat das jedenfalls √ľberhaupt nichts zu tun‚ÄĚ, sagt christian vagedes ‚Äúwir haben die einzugserm√§chtigungen aus banktechnischen gr√ľnden noch gar nicht einziehen k√∂nnen. alle f√ľr den spot ausgegebenen gelder stammen ausschlie√ülich von denen, die daran beteiligt waren, den spot √ľberhaupt zu erm√∂glichen. frau f. beleidigt offenbar gezielt alle idealistischen menschen, die ihre zeit aufbringen, um etwas gutes auf die beine zu stellen. schade, dass wir uns nach wenigen wochen √∂ffentlichkeit diesem kontraproduktiven druck ausgesetzt sehen und uns jetzt f√ľr etwas rechtfertigen sollen, was im vergleich zur t√§glichen realit√§t, die wir durch den spot √§ndern wollen, nicht einmal ins gewicht fallen w√ľrde, wenn der absurde vorwurf wahr w√§re. aber es ist ja nicht einmal so ist, wie uns frau f. es vorwirft.‚ÄĚ

die vegane gesellschaft deutschland erkl√§rt zu dem, dass sie nicht dazu bereit ist ‚Äúein resonanzverst√§rker f√ľr schlechte laune und gen√∂rgel‚ÄĚ zu sein, sie will stattdessen menschen begeistern und motivieren. ‚Äúdas ist uns bereits gut gelungen‚ÄĚ. sie fordert alle menschen, die diese botschaft verstehen, dazu auf, die vegane gesellschaft deutschland gerade jetzt mit allen m√∂glichkeiten zu unterst√ľtzen.

‚Äújeder, der die gute botschaft unserer arbeit versteht, kann und soll sich selbst einbringen. es tut uns leid, dass andere organisationen in der vegangenheit mit spendengeldern nicht immer gut genug umgegangen sind. es w√§re bedauernswert, wenn die vegane gesellschaft deutschland e.v. und auch andere gute vereine jetzt darunter leiden m√ľssten, weil nicht genug spenden reinkommen, denn unsere wichtige arbeit l√§sst sich ausschlie√ülich √ľber spenden finanzieren‚ÄĚ.

wer uns gerade jetzt unterst√ľtzen m√∂chte, besucht unsere aktuelle spendensammelaktion:

http://www.vegane-gesellschaft.org/spendenaktion

man kann jetzt auch einfach per SMS spenden. sicher und anonym, der eingang der spende wir auf der seite der spendenaktion angezeigt.

Quelle
http://www.vegane-gesellschaft.org/2010/12/11/kinospot-welche-absicht-...


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 15:48
Da hat sich jemand noch nicht so genau informiert was heut alles von Supermärkten, Restaurants usw. weggeworfen wird...

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 15:50
---da wo es ging, wieder zur√ľckgegeben ---

Frischware kann man √ľbrigens nur dann zur√ľckgeben (bzw. umtauschen!), wenn sie vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum verdorben ist!
Also, gingen die Fleischwaren, der K√§se, die Milch und das Gem√ľse schon mal garnicht...

Siehe:
Auch bei einem "normalen" Vertragsabschluss im Laden steht dem Verbraucher kein Widerrufs- oder R√ľckgaberecht zu. Zwar ist es mittlerweile gang und g√§be, dass gegen die Vorlage des Kassenbons auch in Gesch√§ften Waren zur√ľckgegeben werden k√∂nnen, aber eine gesetzliche Verpflichtung besteht f√ľr den Verk√§ufer nicht. Vielmehr sind die Kunden auf seine Kulanz angewiesen. Eine Ausnahme gibt es dann aber doch: Weist die Ware bei Erhalt einen Mangel auf oder ist besch√§digt, greift das Gew√§hrleistungsrecht. Demnach muss der Verk√§ufer den Mangel durch Reparatur oder Nachlieferung mangelfreier Ware ausr√§umen. Wenn diese "Nacherf√ľllung" nicht erfolgreich ist oder der Verk√§ufer sich weigert, kann der Kunde vom Vertrag zur√ľcktreten - der Verk√§ufer ist dann zur Erstattung des Kaufpreises verpflichtet.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/faqwiderrufsrecht100.html

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 15:51
@Carolin:

Magst Du damit sagen, die Supermärkte oder Restaurants schmeissen Sachen weg, die das MHD noch nicht erreicht haben?
Gerade bei Fleisch, dachte ich, wird es genau anders rum gehandhabt! :-O

Brigitte Faust - 11.12.10, 16:01
---der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will.---

VORSICHT! Bedenkliche Aussage!

Bei den Judenverfolgungen hat sich die Frage oft gestellt und wird auch heute immer noch heiß diskutiert:

Ist es ethisch vertretbar, das Leben eines Unschuldigen zu opfern wenn man daf√ľr viele Leben retten kann?

Die Frage wird von der Ethik mit einem klaren NEIN beantwortet!

Ich hoffe, dass ich nie vor dieser Entscheidung stehen werde.

Die VGD hat einen entscheidenden Fehler gemacht, sie hätte VOR der Veröffentlichung darauf hinweisen sollen, dass die "Ware" NICHT GEKAUFT wurde. Denn wenn ich ganz ganz ehrlich bin, ich war ebenfalls ziemlich "irritiert" als ich den Werbespot zum ersten mal gesehen hatte.

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:01
http://www.youtube.com/watch?v=rfOj4UWf408
gehört nicht zum Thema ist aber interessant


und mal ehrlich - sind alle Menschen in eurem Umfeld Veganer?
wenn ich einen Sport drehen will gehe ich zu meinen Eltern an den K√ľhlschrank, nehme etwas heraus, filme es und lege es wieder zur√ľck

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:07
---wenn ich einen Sport drehen will gehe ich zu meinen Eltern an den K√ľhlschrank, nehme etwas heraus, filme es und lege es wieder zur√ľck ---

Genau, super Idee!
Das hat die Verfasserin des Textes √ľber Christianes Vermutungen aber nicht geschrieben, geschweige denn die vegane Gesellschaft gemacht! :-(

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:16
Carolin, warum lenkst du denn dauernd ab? Was hat "unser" Umfeld mit dem Spot zu tun?

Es geht um die VGD, die sich mMn mehr schlecht als recht rausredet.
Verstehst du? Die VEGANE Gesellschaft!
So ein Fehler DARF da nicht passieren! Warum hat man keine Nachbildungen bzw. "naturgetreue" Attrappen verwendet?

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:21
w√ľrde mich langsam echt mal interessieren wie manche von euch so leben...
bei der einstellung darf man ja keinen supermarkt mehr betreten... geschweige denn mit Menschen umgang pflegen die tierische Produkte konsumieren...

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:22
Ich halte deine Hetze f√ľr das √úbel Christiane...

gelöschter Benutzer - 11.12.10, 16:22
Bin "ICH" die vegane Gesellschaft Deutschland? Komm mal wieder runter von deinem Ross!


"Carolin"/"gel√∂schter Benutzer", die hier die offensichtliche L√ľge, die (umverpackten!) Leichenteile etc. w√§re "zur√ľckgegeben" worden, zu decken versucht, indem sie suggeriert, die sgnVGD-Opfer w√§ren von "bekannten" "ausgeliehen" worden (entgegen der Supermarktlegende auf der offiziellen Website) ist Carolin Iseler, damals(?) Ortsgruppenleiterin (o.√§.) der Frankfurter sgnVGD.) Hier √ľbrigens der Original-Werbespot - interessant, dass M√ľllermilch mit den gleichen Mitteln wirbt wie Vagedes: http://www.youtube.com/watch?v=2upLnHEcN34 .

Zitat: Andreas Zerndt - 11.12.10, 18:36
hat sie nicht runter genommen ... linke Spalte, ganz unten ...


"Die VGD hat einen entscheidenden Fehler gemacht, sie hätte VOR der Veröffentlichung darauf hinweisen sollen, dass die "Ware" NICHT GEKAUFT wurde."

Aha klar ... EIN Fehler und schon kann man die ganze Gesellschaft in die Tonne treten?
wer nichts tut, macht keine Fehler ... wär das also besser gewesen???


Zitat: gelöschter Benutzer - 11.12.10, 18:43
Moment mal, Andreas! Ich habe eine VERMUTUNG aufgestellt und wollte eine Antwort auf meine Fragen. Der nun öffentliche Angriff der VGD gegen meine Person steht in keinster Relation! Das Ganze wird immer dubioser, um nicht zu sagen lächerlicher!

Ich hab den Text √ľbrigens auch gefunden, es ist nicht mehr derselbe. Der Schlusssatz ist bemerkendwert:

"kinospot: absurder vorwurf, wem nutzt er?
die vegane gesellschaft deutschland sieht sich einem merkw√ľrdigem vorwurf ausgesetzt:

in ihrem kinospot l√§sst sie die tiere ‚Äúsprechen‚ÄĚ, die den t√§glichen konsumgewohnheiten zum opfer fallen. es kursiert zur zeit folgende falschaussage,

die offenbar das ziel verfolgt, dem ansehen des jungen vereins zu schaden: die vegane gesellschaft deutschland h√§tte spendengelder ausgegeben, um tierleichen f√ľr den spot zu kaufen.

ein solcher konstruiert wirkender vorwurf l√§sst nicht nur fragen aufkommen, danach etwa, wem die verbreitung einer solchen aussage nutzt. die aussage ist auch schlicht falsch. denn in dem supermarkt wurden die mit tierleid verbundenen produkte, da wo es ging, wieder zur√ľckgegeben bzw. wurden containerte produkte verwendet, die zuvor im m√ľllcontainer landeten.

der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will.

‚Äúmit spendengeldern hat das jedenfalls √ľberhaupt nichts zu tun‚ÄĚ, sagt christian vagedes ‚Äúwir haben die einzugserm√§chtigungen aus banktechnischen gr√ľnden noch gar nicht einziehen k√∂nnen. alle f√ľr den spot ausgegebenen gelder stammen ausschlie√ülich von denen, die daran beteiligt waren, den spot √ľberhaupt zu erm√∂glichen. frau f. beleidigt offenbar gezielt alle idealistischen menschen, die ihre zeit aufbringen, um etwas gutes auf die beine zu stellen. schade, dass wir uns nach wenigen wochen √∂ffentlichkeit diesem kontraproduktiven druck ausgesetzt sehen und uns jetzt f√ľr etwas rechtfertigen sollen, was im vergleich zur t√§glichen realit√§t, die wir durch den spot √§ndern wollen, nicht einmal ins gewicht fallen w√ľrde, wenn der absurde vorwurf wahr w√§re. aber es ist ja nicht einmal so ist, wie uns frau f. es vorwirft.‚ÄĚ

die vegane gesellschaft deutschland erkl√§rt zu dem, dass sie nicht dazu bereit ist ‚Äúein resonanzverst√§rker f√ľr schlechte laune und gen√∂rgel‚ÄĚ zu sein, sie will stattdessen menschen begeistern und motivieren. ‚Äúdas ist uns bereits gut gelungen‚ÄĚ. sie fordert alle menschen, die diese botschaft verstehen, dazu auf, die vegane gesellschaft deutschland gerade jetzt mit allen m√∂glichkeiten zu unterst√ľtzen.

‚Äújeder, der die gute botschaft unserer arbeit versteht, kann und soll sich selbst einbringen. es tut uns leid, dass andere organisationen in der vegangenheit mit spendengeldern nicht immer gut genug umgegangen sind. es w√§re bedauernswert, wenn die vegane gesellschaft deutschland und auch andere gute vereine jetzt darunter leiden m√ľssten, weil nicht genug spenden reinkommen, denn unsere wichtige arbeit l√§sst sich ausschlie√ülich √ľber spenden finanzieren‚ÄĚ.

wer uns gerade jetzt unterst√ľtzen m√∂chte, besucht unsere aktuelle spendensammelaktion:

http://www.vegane-gesellschaft.org/spendenaktion/#more-1185

man kann jetzt auch einfach per SMS spenden. sicher und anonym, der eingang der spende wir auf der seite der spendenaktion angezeigt:


sende VEGAN an 81190*

*5.00 EUR/SMS. Nur aus Deutschland.

nachtrag zum vorwurf: offenbar stecken hinter der vorwurfs-aktion (unser facbook wurde regelrecht gespamt) altbekannte strukturen, die immer dann auftreten, wenn in sachen vegan irgendwo in deutschland etwas positives unternommen wird."

Quelle
http://www.vegane-gesellschaft.org/kinospot-absurder-vorwurf-wem-nutzt...


Zitat: Rolf Borkenhagen - 11.12.10, 19:37
hei christiane ..

hab mir mal die zeit genommen zum großen teil die ganzen links durchzulesen - auch in facebook
wir sind ja offiziell vor ein paar tagen mitglied in der vgd geworden --

denke als öffentlichkeitreferentin von uns könntest/ solltest du einige fragen ganz offiziell an den vgd stellen .. die antworten werden wir hier und in der vgdseite von wkw veröffentlichen - ok ?


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 11:32
@Andreas:

---ob in dem Kinospot der Veganen Gesellschaft Deutschland "Leichenteile" verwendet worden sind---

Sie m√ľssen hier nicht so schinant sein. Leichenteile sind nunmal Leichenteile, sie k√∂nnen hier auch Kadaver schreiben. Da wird sie keiner f√ľr verurteilen!

---Mittlerweile wissen wir, dass die VGD weder diese Fleisch- und Wurstwaren gekauft hat noch daf√ľr Spendengelder aufgewendet hat.---

Ich weiß das mitnichten!

Ich wei√ü, da√ü man Frischware (besonders jene, die die K√ľhlkette verl√§√üt) im Handel (hier Supermarkt) nicht einfach ausleihen kann! DAS wei√ü ich!
Ich wei√ü auch, da√ü man Frischware nicht einfach wieder zur√ľckgeben kann, wenn sie nicht schon verdorben ist!
Und daß sich die VGD strafbar nach StGB macht (containern), kann ich mir auch schwer vorstellen.

Gestern abend habe ich mir das erste Mal die Seite der VGD genauer angeschaut und war recht erstaunt √ľber so manche Aussage dort. Einiges hat mich positiv √ľberrascht (Aussagen √ľber B12, Rezepte, bspw.) und anderes auch negativ (veganer Landbau oder Orthographie) und so sehr ich die Vorgehensweise einiger vieler Personen hier nicht nachvollziehen kann:
Die Beweispflicht bez√ľglich des Werbefilms liegt ganz klar bei der VGD!


---Hier wird einmal mehr die Behauptung aufgestellt, die "Leichenteile" seien nicht geliehen, sondern gekauft worden.---

Wo wurden die Kadaverteile geliehen?


---Und noch einmal wird die Behauptung formuliert, die VGD habe die entsprechenden Produkte gekauft und nicht containert oder geliehen. ---

Was hat die VGD nun gemacht?
Bisher konnte ich leider nur lesen, was sie nicht gemacht haben soll (gekauft).
Und noch eine Frage:
Wenn die VGD das nicht gekauft hat, warum wurde dann auf der Internetseite dieser beschwichtigende Satz veröffentlicht?

"der vorwurf aber ist aus sicht der vgd auch insgesamt unsinnig, weil die gezeigten produkte selbst dann, wenn sie die vgd gekauft h√§tte, in keinem verh√§ltnis zu den milliarden von eingekauften produkten stehen, die ja die vgd mit ihrem spot gerade zur√ľckdr√§ngen will."

Meinen Kommentar zu diesen Satz spare ich mir, denn er könnte "leicht" sarkastisch ausfallen!


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 12:01
Wenn ich mich bei youtube umschaue fallen mir viele viele videos ins auge in denen gr√∂√ütes Tierleid zu sehen ist - die meisten der videos sollen aufr√ľtteln.
Was w√ľrdet ihr so jemandem sagen der ein solches video gedreht hat?

Hat diese Person mit Schuld am Töten weil er dokumentiert hat?
Hat diese Person mit Schuld weil sie nicht eingegriffen hat?
Hat diese Person mit Schuld weil die aufklären will?

Tut hier mal nicht so scheinheilig!


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 12:06
Carolin, jetzt mal Margarine bei des Gem√ľse...

...findest Du den Werbefilm der VGD aufr√ľttelnd?

Ich bitte Dich, Dich vor Deiner Antwort, in die Haut eines Fleischessers zu versetzen.

Ich finde, man kann das Eine nicht mit dem Anderen vergleichen. Der VGD-Film ist keine Doku, es ist Werbung!


Zitat: Andreas Schneider - 12.12.10, 12:22
Es ist schon faszinierend.

Anstatt dar√ľber zu debattieren, wo dieser Spot am besten laufen k√∂nnte, um m√∂glichst viele Menschen damit zu konfrontieren, dass ihr Fleisch nicht auf B√§umen w√§chst; dar√ľber zu debattieren, wie man die Wirkung eines solchen Spots noch verst√§rken k√∂nnte (Verteilen von Postkarten im Kinosaal vorab oder Infostand im Kino nach der Vorstellung), wird ger√§tselratet, ob die VGD nun ihrerseits die Wahrheit sagt oder l√ľgt.

Nun denn, wenn hier geglaubt wird, den Tieren damit zu helfen.

Meinetwegen.

Ich werde mich jetzt wichtigeren Dingen zuwenden.

Zum Beispiel der weiteren Koordination des Aufbaus lokaler Basisgruppen.

Der Organisation und Planung eines Weihnachts-Informationsstandes.

Sowie der kreativen Ausarbeitung von Ideen f√ľr zuk√ľntige Aktionen oder Kampagnen.

Wer hat Lust bei so etwas mitzumachen?

Einfach melden: oldenburg@vegane-gesellschaft.org


Ich w√ľrde mich √ľber Zuschriften sehr freuen!

Viele Gr√ľ√üe,
Andreas


Zitat: gelöschter Benutzer - 12.12.10, 12:38
@Andreas:

---wie man die Wirkung eines solchen Spots noch verstärken könnte---

Ich m√∂chte die Wirkung dieses(!) Filmes nicht verst√§rken. Denn mehr als ganz viele Fragezeichen wirft er nicht auf! So zumindest die R√ľckmeldungen der Menschen (Fleischesser), die den bisher in meinem Umfeld gesehen haben.
Die häufigsten Worte waren:
"Das habe ich jetzt nicht kapiert!"

Möglicherweise liegt es an der Dummheit der Menschen, mit denen ich mich umgebe!

Es ist nunmal so, daß die meisten Menschen einen Bilderbuch-Bauernhof vor Augen haben und ihnen Tierleid schlichtweg egal ist!


---ob die VGD nun ihrerseits die Wahrheit sagt oder l√ľgt. ---

Ich bin nunmal ein Wahrheits-liebender Mensch. Ich finde auch, da draußen gibt es schon zu viele, die es mit dieser nicht so genau nehmen oder (noch schlimmer), sie ins genaue Gegenteil verkehren.


---Ich werde mich jetzt wichtigeren Dingen zuwenden.---

Ich schließe daraus, daß Kritik aus den eigenen Reihen unwichtig ist!
Schade!


Zitat: gelöschter Benutzer - 13.12.10, 00:31
"Es muss niemand die Vegane Gesellschaft super finden"

Das freut mich ;-), denn ich finde die VGD noch nicht mal mehr ein bisschen "super"!
Die Sache mit dem "harmlosen" Tiermist von gl√ľcklichen Demetertieren ist's eine, der n√§chste Makel ist, dass sie facebookweit die Leute rebellisch gemacht haben, indem sie einfach mal in den Raum stellten, die Veganblume hie√üe noch lange nicht = vegane Inhaltsstoffe, da k√∂nnten ganze Fische und so'n Dreck enthalten sein. Nat√ľrlich alles ohne Nachweis. Einfach mal rumgest√§nkert. Ach nee, falsch! Den M√∂chtegern-Nachweis lieferte ja Adrian Ling in seinem Briefchen an die VGD. Nat√ľrlich v√∂llig uneigenn√ľtzig. Jo und jetzt das mit den gekau -√§hhh, sorry!- geleast-containerten Tierleichen.
Also ich weiß ja nicht. Seriös und professionell ist das mal ganz sicher nicht. Aber wie gesagt, ich bin froh, dass ich die VGD nicht super finden muss.

"Kritik ohne einen besseren Vorschlag ist ohnehin haltlos!"

Tja, da w√ľsste ich was! Aber ob Herr Vagedes sich dar√ľber freuen w√ľrde? ;-)


"Ich toleriere viel, aber wer uns Steine in den Weg legen möchte, hat bei uns nichts zu suchen."

Wer ist eigentlich "uns"? DU hast ja mit der VGD nichts zu tun, oder doch?
Meinst du, dass DU HIER richtig bist?


Zitat: gelöschter Benutzer - 13.12.10, 00:59
---Andreas ist KEIN Veganer! ---

Wie hast Du das herausgefunden?


Zitat: Hermann Arens - 13.12.10, 01:05
@ Christiane: das w√ľrde mich aber jetzt auch mal interessieren. Dieser Andreas Schneider ist ja anscheinend selber aktiv bei der Veganen Gesellschaft...


("Hermann Arens" war ein sgnVGD-Troll, vermutlich Schneider selbst)

Zitat: gelöschter Benutzer - 13.12.10, 01:08
ist er, stimmt!
Wer ist eigentlich Hermann Arens? Sorry, aber ich bei Leuten, die erst seit eben ein Profil bei wkw haben und dann auch noch schnurstracks in diese Gruppe wandern, immer skeptisch ;-)

gelöschter Benutzer - 13.12.10, 01:09
http://tierrechtsforen.de/1/8850/8954

Bärenhunger=Andreas Schneider

gelöschter Benutzer - 13.12.10, 01:13
http://tierrechtsforen.de/1/8850/8914

http://tierrechtsforen.de/1/8850/8955

echt krass euer Achim


Zitat: Achim Stößer - 14.12.10, 13:13
"Wir sind Veganer
jup stimmt - bin Veganerin .."

Soso.

Dann musst Du Dich nicht beschweren, wenn Andreas Schneider alias "B√§renhunger", bekennender Unveganer (Honig, Gelatine usw.) und √ľberf√ľhrter Antiveganer (pro Tierausbeutungspropagandist), Ortsgruppenleiter Oldenburg der sogenannten Veganen Gesellschaft Deutschland (nicht der einzuge Unveganer dort) hier gesperrt wird?
*Dass* er Unveganer und Antiveganer ist, wirst Du ja wohl wissen, immerhin hast Du auf beiträge verlinkt http://tierrechtsforen.de in den entsprechenden Threads. Allerdings mit dem Kommetar "echt krass euer Achim .." - also *ich* bin krass, nicnt der, der sich alv veganer ausgibt und dabei fröhlich weitermordet und das auch propagiert.

Im √ľbrigen sind vegetarier in der tat wesentlich schlimmer als Antiveganer, zum einen, weil die paar antiveganen Hanseln v√∂llig bedeutungslos sind im gegnsatz zu den vegetariern, die j√§hrlich allein in Deutschland allein aufgrund ihres Eikonsums 8 Millionen Hennen und ebensoviele K√ľken ermorden, zum anderen, weil sie eben idR vorgeben, nicht zu morden.


Zitat: Achim Stößer - 15.12.10, 13:25
1. Ich f√§nde es gut, wenn dieser Thread daf√ľr genutzt w√ľrde, √ľber die Machenschaften der sogenannten "veganen Gesellchaft Deutschland" aufzukl√§ren.

F√ľr die immer gleichen d√ľmmlichen Diskussionen mit Leute, die nicht begreifen (wollen), dass Wischiwachi nicht zielf√ľhrend ist, sondern dass euphemismenfrei aufgekl√§rt werden muss, ist in zw√∂lf Millioarden anderen Threads mehr als genug gelegenheit.

2. Fakt ist, dass wer http://vegetarier-sind-moerder.de liest, entweder vegan wird (oder ist) oder ethisch minderbemittelt ist und somit durch nicht freiwillig vegan wird. Ich kenne keinen effektiveren text als VsM - siehe auch http://tierrechtsforen.de/vsm und http://tierrechtsforen.de/1/8850 , und all die, die in den letzten Jahren dar√ľber gejammert haben und nach einem besseren gefragt wurden, fielen in beretzes Schweigen.

3. Antispeziesismus allein gen√ľgt nicht, theoretisch k√∂nnen ein "Antispeziesist" ja z.B. speziesunabh√§ngig alle Tiere (inklusive Menschen) fressen. Tierrechte schlie√üen aber, da Menschen Tiere sind, Menschnrechte automatisch mit ein. Siehe z.B. http://maqi.de/presse/tierrechtstag2010.html http://maqi.de/presse/tierrechtstag2009.html
http://maqi.de/presse/tierrechtstagaktion2004.html usw.

4. Wer nicht vegan ist, ist nicht vegan, wenn ein Veganer einen unveganen Honigfresser wegen dessen Bienenmord kritisiert, ist das kein bestreben "veganer" zu sein, denn der Hinigfresser ist nunmal nicht vegan, unabh√§ngigg davon, ob er t√§glich in einer Wanne Hionig suhlt oder nur "ab und zu mal M√ľsli mit Honig ist", wie die Tierausbeutungsapologeten das gern - auch hier - zu verharmlosen versuchen. http://tierrechtsforen.de/pseudos (apropos: Pescetarier sind ebensowenig "Vegetarier, die Fisch(sic!) essen" wie Pfeifenraucher Nichtraucher sind, die Pfeife rauchen). Es geht nicht um "Perfektion" udn "Reinheit" und was die, die die Mindestforderungen - eben Veganismus - diffamieren wollen, sich noch aus den Finegrn saugen, sondern darum, nicht zu morden.

5. Respekt f√ľr M√∂rder ist unangebracht.

6. VsM *ist* sachlich. Auch wenn einige sich einbilden, der Text sei es nicht, das liegt aber daran, dass sie ihn mit den wirkungslosen und schleimerischen, eben euphemismenbehafteten normalen Texten vergleichen.

7. Was das "Anfeinden" von "Veganern unteinander" angeht: Wo ist das der Fall? Es geht doch wohl um *Unveganer* (sie sich, wie diverse Protagonisten der Abzockgesellschaft VGD, verlogen als Veganer ausgeben.

8. Immer wieder bemerkenswert, wie sich die Apologeten dieses Vereins selbst entlarven, etwa mit Aussagen wie die von "Carolin Iseler - Gestern, 13:48":

"Du bist echt ne Lachnummer Achim und f√ľr die Fleisch- und Milchindustrie sicher ein gefundenes Fressen. N√§mlich um der fleischkonsumierenden Durchschnittsgesellschaft zu zeigen wie aggressiv, intolerant und verachtenswert Veganer sind. Nach dem Motto "Schaut her die alten frustrierten rebellieren ein bisschen..."

Wer sich auch nur ein wenig informiert, kennt die Erfolge von Maqi - im Gegensatz zu dem M√ľllermilchwerbeabklatsch etc. der "VGD" ist *unser* Ziel n√§mlich nicht die Abzocke ... also √ľssen ir auch nicht schleimen, um von Unveganern Geld zu kassieren (kennen wir ja schon von peta, die sich von J√§gern, Steakh√§usern usw. finanzieren lassen - was diese auch tun, warum wohl? Eben, weil Peta etc. "ein gefundenes Fressen" f√ľr sie ist - http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html )

"Ich w√ľrde auch jedem Omni, Vegetarier usw. ne Pistole auf die Brust setzen, wenn er sein Verhalten dann √§ndern w√ľrde - aber das w√ľrde er nicht. .."

Tja, das w√ľrde sie also. Ich nicht. Ich habe n√§mlich *Argumente* . Und jeder, der nicht ethisch mindebemittelt ist, wird dadurch vegan.

Das ist eben der Unterschied zwischen uns und Leuten wie ihr.


Zitat: Achim Stößer - 15.12.10, 21:10
Ich hoffe, Ihr fragt nach dem "Making off" des M√ľllermilchwebespotverschnitts. Sonst k√∂√∂√∂√∂nnte jemand auf die Idee kommen, die sogenannte VGD will die Leute f√ľr dumm verkaufen mit ihren L√ľgen, nachdem √ľberraschenderweise ein paar Leute nicht ganz so begeistert waren √ľber einem Film, f√ľr den dieser Abzockverein offensichtlich gemordet hat.

"Mich w√ľrde mal interessieren, um welche "Machenschaften" (Zitat Achim) es sich dabei handelt und ob die wirklich unseri√∂s sind..."

Lies einfach mal den ganzen Thread (samt der von mir angegebenen Links). Ist m√ľhselig, ich wei√ü, weil die Informationen durch die Ablenkversuche zugem√ľllt werden.


Zitat: Hermann Arens - 15.12.10, 21:18
Also ich hab mir mal diese Stellungnahme der VGD zu Christianes Kritik durchgelesen, und da sagen die doch klipp und klar, sie h√§tten die Sachen nicht gekauft, sondern aus Containern gefischt oder wieder zur√ľckgegeben...

Oder glaubt ihr, die l√ľgen ganz bewusst?


Zitat: Achim Stößer - 15.12.10, 21:27
"Oder glaubt ihr, die l√ľgen ganz bewusst?"

Ja, Ihr l√ľgt ganz bewusst. Dabei bleibe ich bis zum "Making of". Und ich h√§tte auch gern die Adresse des Laden, in dem man H√ľhlerleichen etc. "ausleihen" und wieder zur√ľckgeben kann.

Andere Beispiel f√ľr bewusste L√ľgen von sgnVGD-Protagonisten findest Du hier im Thread ausgef√ľhrt bzw. verlinkt (etwa die L√ľge des unveganen Ortsgruppenleiters der sgnVGD, er sei vegan; die L√ľge, sgnVGD-Promi Kindermann sei vegan usw.).

Ich schlage vor, weitere "Beiträge" dieser Art zu entfernen; wer sich informieren will, soll lesen. Wer stattdessen solche "Fragen" stellt, will sich nicht informieren, sondern provozieren und manipulieren.


Zitat: Andreas Zerndt - 17.12.10, 10:12
"[...] kann es sein dass du dich da ein bischen arg auf alles was vom VGD kommt einschießt? :p"

dieser Eindruck drängt sich scheinbar nicht nur mir auf ... :-/
scheint ja nichts Wichtigeres mehr zu geben als Feindbilder in den eigenen Reihen aufzubauen?!


Zitat: Achim Stößer - 17.12.10, 13:29
"nicht nur f√ľr Veganerinnen" verdeutlicht zu "nicht nur f√ľr schwangere Veganerinnen" d√ľrfte hinkommen.

@Andreas: Informiere Dich (indem Du die Kritik an der sgnVGD zur Kenntnis nimmst) und erkläre mir dann, was "in dem eigenen Reihen" mit diesem falschetikettierten Abzockverein zu tun hat. *Meine* eigenen Reihen jedenfalls setzen sich nicht aus Geldmachern und Unveganern zusammen (wie Du hier im Thread bzw. den entsprechenden Verlinkungen nachlesen kannst, sind zahlreiche Protagonisten der sgnVGD *nicht* vegan, tw. antivegan, z.B. Schneider, der Ortgruppenleiter Oldenburg, der Honig, Gelatine usw. konsumiert, Honig propagiert; dass es nur ums Geld scheffeln geht sollte offensichtlich sein).

Weitere Beitr√§ge, die vom Unwillen, sich √ľber die Grundelegne dessen wor√ľber hier diskutiert wird, zu infomiere, zeugen, sollten entsorgt werden.

Wenn Du also zu diesen Reihen gehörst, raus aus dieser wkw-Gruppe. Denn diese heißt "Wir sind Veganer".


Zitat: Achim Stößer - 24.12.10, 18:05
Um mal wieder aufs Thema zur√ľckzukommen:

1. "Finde ja, dass sich das mit "Veganrat" total Sci-Fic-mäßig anhört."

So, f√ľr mich klingt es eher nach R√§terepublik. Oder Mercedesaufsichtsrat. YMMV.

2. Carolin Iseler - habe ich vorgestern pers√∂nlich getroffen, am Tirminfostand in Frankfurt hat sie wohl sie Werbung der sgnVGD zu verteilen versucht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist sie Ortsgruppenleiterin Ffm der sgnVGD und nach eigenen Angaben "seit kurzem vegan". Ich unterhielt mich mit Heiko √ľber VsM, er berichtete, dass nach der Demo durch ihre VsM-Schilder mehrere Leute vegan geworden seien. Iseler jammerte: "Das finde ich aber trotzdem nicht gut." Dann bemerkte sie wohl, wer ich bin ("Ach, sind sie Herr St√∂√üer?", wurde aggressiv (putzig, das was mir immer f√§lschlich unterstellt wird), fragte immer wieder, ob ich Schneider pers√∂nlich kennen w√ľrde (muss ich Hitler pers√∂nlich kennen, um zu wissen, was von ihm zu halten ist?), kreischte etwas von "Verleumdung". Hm, ich bin kein Jurist http://tierrechtsforen.de/rechtsberatungsgesetz - aber meines Erachtens betreibt sie, indem sie mir bez√ľglich belegbarer Faktennennung "Verleumdung" unterstellt, Verleumdung; aber wie sich zeigte, hatte sie nichtmal die Links zu den Beweisen, dass Schneider Unveganer und Antiveganer ist (Belege siehe z.B. http://tierrechtsforen.de/2/8426/8433 ff.), angeklickt, geschweige denn VsM gelesen. Als ich ein Exemplar z√ľckte - wie der Zufall so spielt hatte ich grade welche ausgedruckt ;-) - rauschte sie wutentbrannt davon.

3. Das Verleumdungsgesabbel hatten wir hier ja auch schon von Zerndt bez√ľglich der Abzocke durch die sgnVGD. Nun, wenn ich (so naiv w√§re, dass ich an diesen Verein) gespendet h√§tte, w√ľrde ich es z.B. als
[quote]Ab|zo·cke f. Gen.- nur Sg., ugs., derb: finanzieller Betrug

sehen, wenn ich dann erf√ľhre, dass diese Spenden an Unveganer gehen (etwa Honigelatinefresser Schneider und all die anderen Heuchler bei der sgnVGD), erst recht, wenn dann die Spendengelder f√ľr diesen uns√§glichen M√ľllermilchwebungsverschnitt verwendet werden (oder, weil sie noch nicht eingetroffen waren, zur Erstattung der "Unkosten"? - immer deise Feinheiten).

3 Ethisch verantwortlichen Menschen "den wahren Glauben predigt, der darf zur Inquisition und zum Dschihad gegen alle Ketzer und Ungl√§ubigen" (Zerndt) u.√§. zu unterstellen ist wohl auch √ľblich bei den Apologeten dieses Vereins, immerhin hat mir Vagedes in seiner UL-Sektenverteidugung unterstellt, ich w√ľrde im Auftrag der katholischen Kirche handeln o.√§. ...

4. "es wurde einige Seiten vorher schon mal angeregt, diese Gruppe umzubenennen in 'Wir sind veganer'" - ja, und wenn Leute, die glauben, sich als schwanger ausgeben zu k√∂nnen, weil sie schon mal einen Pornofilm gesehen haben, nicht in der Gruppe "Wir sind schwanger" erw√ľnscht sind, muss diese in "wir sind schwangerer" umbenannt werden. Und "Wir sind Nichtraucher" muss entweder pfeifenrauchende "Nichtraucher" (von der "Nichtrauchergesellschaft Deutschland", kurz sgnNRGD) zulassen oder in "... Nichtraucherer" umbenannt werden. http://tierrrechtsforen.de/pseudos

5. Die neutrale Buchstabenfolge vieler W√∂rter stimmt mit der eines bestimmten Geschlechts √ľberein. Katze (neutral) = Katze (weiblich) != Kater (m√§nnlich), ebenso Gans/Prostituierte/Ziege/Maus (neutral und weiblich) vs. Ganter/Prostituierter/Ziegenbock/M√§userich(m√§nnlich) usw. "Auf dem Hof sitzen drei Katzen" sagt nichts √ľber das Geschlecht, es k√∂nnen drei weibliche Katzen, drei Kater oder eine Mischung davon sein. Der Satz ist also keinesfalls katerdiskriminierend. Entprechendes gilt umgekeht: Arbeiter/M√∂rder/Papst/L√∂we (neutral und m√§nnlich) vs. Arbeiterin/M√∂rderin/P√§pstin/L√∂win(weiblich) "Vegetarier leiden h√§ufig unter Eisenmangel" ist geschlechtsneutral; wenn das Geschlecht wesentlich ist, muss es explizit erw√§hnt werden, wenn es nicht aus dem Kontext hervorgeht: "m√§nnliche Vegetarier leiden..." bzw. "weibliche Vegetarier leiden ..." oder "Vegetarierinnen leiden ...". Anders als bei Pferden (Stute/Hengst) oder H√ľhnern (Henne/Hahn, umgangssprachlich aber oft auch Huhn f√ľr Henne) stimmt z.B. bei Berufsbezeichungen das m√§nnliche h√§ufig mit dem neutralen Wort √ľberein, da es urspr√ľnglich nur M√§nner waren, die den Beruf aus√ľbten. Ausnahmen sind etwa Hebammen ... Jedenfalls ist es nicht sinnvoll, zus√§tzlich zum neutralen Wort "Veganer" noch ein geschlechtsspezifisches zu verwenden oder gar einen Unterstrich f√ľr Intersexuelle etc. einzuf√ľgen. Einfach mal den Unterschied zwischen Genus und Sexus kapieren. Im Gegegntiel ist die zus√§tliche Erw√§hrung eines Geschlchts, wenn schon das geschlechtsneutrale da steht, eher als sexistisc zu werdten, daher ist Binnen-I etct nicht nur aus Sicht der Grammatik oder Sprach√§sthetik, sondern auch aus Sicht des Antisexismus abzulehnen. N√§heres im Forum von http://antisexismus.de . z.B. http://tierrechtsforen.de/12/1006/1008 . Dort gern auch weitere Diskussionen dazu - *hier geht es um die sgnVGD*. Also bitte Schluss mit diesen Ablenkungen.
[/quote]

Zitat: gelöschter Benutzer - 28.12.10, 10:17
unser "Fragenkatalog" an die VGD d√ľrfte √ľbrigens heute dort eintreffen. Wir werden hier (und anderswo) zeitnah berichten, sobald uns die Antworten der VGD vorliegen!

Hermann Arens - 28.12.10, 14:30
Was f√ľr Fragen habt ihr denen denn so gestellt?

Bin schon sehr gespannt, die Fragen wie auch die Antworten zu lesen! :-)

gelöschter Benutzer - 28.12.10, 15:59
Ich nehme an, dass Herr Vagedes dir die Fragen zeigen wird, wenn du ihn fragst ;-) Und ich nehme weiterhin an, dass du nicht davon ausgehst, dass wir unseren Brief hier veröffentlichen, bevor wir nicht auch die Antwort erhalten haben.

Hermann Arens - 28.12.10, 17:29
Häh? Was ist denn jetzt los?

Ich kenne diesen Herrn Vagedes nicht, und finde es reichlich unverschämt, wenn mir hier unterstellt wird, ich sei jemand anderes als der ich bin... :-(

YOU ARE WASTING YOUR BREATH - 28.12.10, 17:41
:-D aber dir hat doch gar niemand unterstellt, dass du nicht der bist, der du bist !
hmmmm ... *stutzig sei*

Ich kenne Herrn Vagedes auch nicht aber ich k√∂nnte ihn doch trotzdem jederzeit fragen. Ob er MIR jedoch antworten w√ľrde, ist wiederum seine Entscheidung.

Hermann Arens - 28.12.10, 18:17
Ja, aber die Antwort von Christiane h√∂rte sich so an, als w√ľrde ich Herrn Vagedes pers√∂nlich kennen... klar wei√ü ich wer das ist, aber ich kenne diese Person halt nicht pers√∂nlich! ;)

Aber vielleicht schreibe ich ihn am besten mal an, mal schauen, ob ich ne Antwort krieg! :)


Zitat: Achim Stößer - 10.01.11, 13:34
Wenn ich das richtig sehe, sind die zwei Wochen heute um. Und nun?

gelöschter Benutzer - 10.01.11, 15:04
jetzt wird dran erinnert und zwar per Mail :-)

Achim Stößer - 11.01.11, 12:42
Aha. Und wie lang wollt Ihr warten bis ... naja, hatten wir schon.


Zitat: Achim Stößer - 12.01.11, 12:35
@ You: Na die Karte.

@Christane: Ich dachte, die Nachfragemail wäre schon raus ("jetzt wird daran erinnert") und wolltebeigentlich wissen, wie lang Ihr auf Antwort auf die Nachfragemail warten wollt.

gelöschter Benutzer - 12.01.11, 12:40
die Antwort kam prompt: Angeblich hat die VGD nie unseren Brief erhalten!
Ich bin "leicht" sauer!


Zitat: Katinka Palatinka - 12.01.11, 15:34
Hat hier irgendjemand ernsthaft erwartet, dass die sich diesen Fragen stellen (wollen)?
Oder muss man bei der VGD erst das große Orakel befragen, wie die Antworten am besten ausformuliert werden?
Vielleicht ist das Orakel ja noch in Urlaub und sonnt sich auf Bali oder so... von den Spendengeldern gesponsort...


Zitat: gelöschter Benutzer - 13.01.11, 00:38
mir erscheint das ganze Interview nicht sehr professionell ;-)
Aus Tierrechtssicht katastrophal! Das wird im letzen Abschnitt besonders deutlich!


Zitat: Katinka Palatinka - 13.01.11, 12:22
Oha... ist es bewusste Dreistigkeit oder einfach nur unsägliche Dummheit, Maqi im gleich Atemzug bzw. im gleichen Satz mit UL und der Tierschutzpartei zu nennen?

faq’s
"kooperiert ihr eigentlich mit … ?
da wir ab und zu gefragt werden, m√∂chten wir an dieser stelle klarstellen, dass wir mit ‚Äúuniverselles leben‚ÄĚ, ‚Äútierschutzpartei‚ÄĚ und ‚Äúmaqi‚ÄĚ nicht kooperieren."

Achim Stößer - 13.01.11, 13:38
"Finde ich schon interessant wie viele "Neumitglieder" hier und in anderen Gruppen plötzlich auftauchen und sich gegen die www.vegane-gesellschaft.org aussprechen."

Naja,es spricht ja epr sie alles gegen die sgnVGD.

Allerdinsg atuchen wohl midenstens ebensoviele "Neumitglieder" hier und in anderen Gruppen auf, die sich daf√ľr aussprechn. Ob da die ganzen Spenden landen?

"Klar, eine weitere Zersplitterung ist bestimmt das, was Tierrechte unbedingt voran bringen wird." Gegen die "ZersplitterunG" hilft eines: Austrocknen all dieser Psudogruppen, weg von solchen Drecksvereinen - hin zu Realveganismus und Tierrechten. Ganz einfach, oder?

Ist genaus wie mit den Spinner, die meinen, veganer m√ľssten mit vegetariern kolaborieren, um "mehr" zu sein. Umgekehrtz wird ein Schuh draus: Vegetarier m√ľssen aufh√∂ren zu morden, und schon haben wir "mehr", mit denen ernsthaft zusammengerbeitet werden kann.

Wer dagegen Vegetarismus oder die sgnVGD unterst√ľtzt schadet nat√ľrlich (das sollte ja wohl mittlerweile noch offensichtlicher sein) dem veganismus udn den Tierrechten.


Zitat: Achim Stößer - 14.01.11, 23:12
"Naja,es spricht ja epr sie alles gegen die sgnVGD"->"Naja,es spricht ja per se alles gegen die sgnVGD"

"Dieser Verein leistet erstklassige Aufklärungsarbeit:"

Hat dieser Verein bisher aber gut verschleiert. Wo bitte leistet er denn Aufklärungsarbeit? Wer hat das denn geschrieben?

"ein rein europäisch orientiertes Logo ist, mit dem z.B. asiatische Veganer gar nichts anfangen können, weil sie die Sonnenblume nicht kennen"

Komisch, ich wusste bis vor ein paar Wochen gar nicht, dass das eine Sonneblume sein soll, und konnte trotzdem was damit "anfangen". Ich ahbe es als Blume identifiziert. Aber vermutlich kennen "Asiaten" keine "Blumen" ... ich verlinke ja nicht gern auf Wikipedia, aber http://ja.wikipedia.org/wiki/ヒマワリ und http://ko.wikipedia.org/wiki/해바라기 finde ich relativ "asiatisch".

Viel wichtiger aber: was soll es bringen, ein "nicht funktionierendes Logo" (die Veganblume - so hei√üt sie √ľbrigens, nicht Vegansinnenblume - durch ein noch viel weniger funktionerendes, den Vegedes-Kronkorken. zu ersetzen? Mal ganz davon abgesehen, dass die sgnVGD ja eben alles andere als vegan ist, br√§chte sie nur eins: Lizenzgeb√ľhren f√ľr die sgnVGD.

Wie oft muss das eigentlich noch vorgekaut werden?

"√ľberhaupt niemand kennt und wohl noch keine 50 Mitglieder hat"

Das Problem ist aber, dass sie mit ihrem großkotzigen Vereinsmane vortäuschen, nicht der Popelspendensammelverein zu sein, der sie sind, vielmehr meinen Journaliste, sie wäre kompetente Ansprechpartner zum thema Veganismus, und das ist fatal ... wie dämlich (anders kann ich es nicht mehr sagen) muss man sein, um selbst nach dem oben zitierten Telefoninterview immer noch nicht zu begreifen, wie schädlich Vegedes & Co sind?

"Diese ganze Hetze hier und dieses "Vegetarier sind Mörder"- Gerede ist einfach nur noch peinlich."

Peinlich ist einzig *Deine* Hetze. Vielleicht liest Du erstmal http://vegetarier-sind-moerder.de - dann blamierst Du Dich vielleicht zuk√ľnftig nicht mehr ganz so. Unglaublich ... Und wenn Dich das lesen √ľberfordert, sieh Dir halt mal ein paar Bilder von Vegetarieropfern an: http://maqi.de/bildarchiv.html - ja, die H√ľhner- und Rinderleichen sind nat√ľrlcih ganz fr√∂hlich im gegensatz zu den Opfern der " den Fleischessern, Tierqu√§lern und J√§gern".

Wenn Du mal Dein Gehirn einschalten w√ľrdest, w√ľrdest Du vielleicht bemerken, dass Vegetarier zu den von Dir aufgez√§hlten Tierqu√§lern geh√∂ren. Sie sind ja nicht Erbtantenimschlafm√∂rder, sondern misshandeln Milliardenfach H√ľhner und Rinder (bevor sie sie ermorden). Sch√§m Dich.


Zitat: Achim Stößer - 17.01.11, 22:16
So zuhause konnte ich die Seite nun endlich ansehen. Nicht dass sich das gelohnt h√§tte. Strotzt nur so vor typischem sgnVGD-M√ľll. Man merkt halt dass das jemand macht, der von Veganismus keine Ahnung hat.

So, und jetzt machen wir uns mal alle ein "R√ľhrei" nach der auf S. 3 angegeben Methode. Und morgen gibt's dann damit Baisers. Oder auch nicht ...

Nein, mal ernsthaft, jeder der länger als ein paar Minuten vegan ist *muss* ja wohl wissen, dass sie da (nicht nur da) völligen Schwachsinn schreiben. Was folgt daraus? Eben ...

PS: da "tierfrei" sich im √ľblichen Sprachgebrauch ja nicht (nur) auf die Inhaltsstoffe, sondern auch auf den Produktionsprozess bezieht, ist "tierfrei" m.E. durchaus angemessen. Was jedenfalls "tierfreundlich" angeht, ist das offensichtlich Teil der Masche, keine Spender zu evrschrecken (es sollen ja auch wie bei Peta http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html Steakh√§user und J√§ger spenden k√∂nnen, die tierfreundlich totgestreichelte Tiere servieren bzw. haupts√§chlich Tiere freundlich hegen - siehe auch http://tierrechtsforen.de/s/tierfreunde ).


Zitat: Achim Stößer - 22.03.11, 13:14
Kann es sein, dass hier in diversen WKW-Gruppen massiv zensiert wird? In vielen wurde ja f√ľr Vagedes' neueste Erg√ľsse in der taz geworben, in ca. zwei habe ich darauf hingewiesen, dass das, was er da sagt und gewisse Leute zum Jubeln veranlasst gef√§hrliche Desinformation ist (z.B. bez√ľglich B12). Scheint alles wie vom Erdboden verschluckt ... leider wei√ü ich nicht mehr, in welchen Gruppen das war. Habe aber grade alle durchgesehen udn meine Kommentare nirgends gefunden ...

Und es gibt immer noch Leute, die nicht begreifen, dass, wer diesen Spendesammelverein untert√ľtzt oder auch nur toleriert, den Tierrechten massiv schadet, trotz all der allein in diesem Thread genannten Fakten (von den noch ungenannten ganz zu schweigen).

In ein paar Wochen oder Monaten oder Jahren wird es dem einen oder anderen vielleicht leid tun, aber dann ist der Schaden, den sie angerichtet haben, nicht wiedergutzumachen. An was erinnert einen das nur?

Bei Fukushima tun sie, als hätte es Tschernobyl nie gegeben; und bei der sgnVGD tun sie als hätte es UL nie gegeben. Manche lernen eben nie irgendetwas dazu ...


Leider einiges aus dem Kontext, obwohl nich auch viel der absurden Apologetik zitiert habe, aber ich denke, f√ľr den Anfang reicht's, wer's genau wissen will:
http://www.wer-kennt-wen.de/forum/showThread/denuy47bzocy (Gruppe "Wir sind Veganer").

Zum Schluß noch ein Zitate aus einer unserer letzten PMs:
Zitat:
"Inzwischen k√∂nnen sogar alteingesessene wie neue Spendensammelorganisationen, deren ureigenstes Interesse nur vordergr√ľndig den Tieren gilt, w√§hrend ihr prim√§res Anliegen das Kassieren von Spendengeldern und Mitgliedsbeitr√§gen ist, hypokritisch Veganismus propagieren. W√§hrend bislang das Wort 'vegan' potentielle Spender verprellte, wird nun Abla√ühandel mit ihren zum gro√üen Teil unveganen Geldgebern betrieben, die sich damit ein positives Image oder ein vermeintlich reines Gewissen erkaufen. Besonders perfide dabei ist, dass solche Vereine nicht wie bekannte Tierschutzspendensammler auf Dr√ľckerkolonnen zur√ľckgreifen m√ľssen, sondern Strukturen ausnutzen, die √ľberwiegend auf teils sicher wohlmeinenden, aber naiven und intern als 'n√ľtzliche Idioten' behandelten 'Aktivisten' oder 'F√∂rdermitgliedern' basieren. Diese verbreiten eifrig auf der Stra√üe wie in sozialen Netzwerken das Werbematerial dieser Vereine, das nat√ľrlich wiederum der Akquise weiterer Unterst√ľtzer und eben vor allem Spendengelder dient. Der erste 'Spendenskandal' wie der des Wolfgang Ullrich, der 'Tierschutz'-Gelder in zweistelliger Millionenh√∂he auf sein eigenes Konto abzweigte, ist nun auch mit Bezug auf Veganismus nur noch eine Frage der Zeit - ein zugegeben trauriger Erfolg unserer Arbeit."
http://maqi.de/presse/weltvegantag2011.html


Ja, all das und mehr, auch wenn inzwischen jede Menge dazu gekommen ist, h√§tte man schon l√§ngst wissen k√∂nnen, wohlgemerkt, obige Texte stammen √ľberwiegend von 2010(!) . Aber nein, erstmal blind hinterherrennen - und damit nicht wieder gutzumachenden Schaden anrichten - auch hier passt Erich Fried.


Achim

Re: Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Autor: martin
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> Mal eine Frage, auch auf die Gefahr hin zerfleischt zu
> werden...

Die Gefahr besteht nicht, Zerfleischen ist nicht vegan.

> W√ľrde gerne ein paar Meinungen dazu h√∂ren...Pro und Contras
> um mir selbst leichter ein Bild machen zu können.

Einige Contra, die du dir zum Teil wahrscheinlich schon denken konntest:

- Demos sind allgemein wenig wirksam, sodass nicht klar ist, wieso diese hier irgendwie besser funktioneren sollte, als die unz√§hligen, die es schon gab (seit mehr als 30 Jahren im Bereich Tierversuche) und die keine signifikante √Ąnderung bewirkt haben.
- Tierversuche ist ein Randbereich und daher ist es nicht sinnvoll, hierauf solche Ressourcen zu verwenden. Siehe auch die aktuelle PM.
- Es wird mit Reformisten wie der Tierschutzpartei und mit anderen unveganen Organisationen wie dem Vegetarierbund zusammengearbeitet.
- Es wird mit einem Betrieb der Sekte "Supre Master" zusammengearbeitet.
- Es wird (zumindest laut Programm) in keiner Weise Tierrechte (f√ľr alle Tiere) oder Veganismus thematisiert, was die Basis jeden tierrechtlerischen Engagements ist. Dass das nicht der Fall ist, √ľberrascht bei der eben genannten Zusammenarbeit allerdings nicht.

Und man k√∂nnte noch mehr anf√ľhren.

> Falls es zu solchen Demos schon div Threads gab: ich komm
> halt immer noch nicht mit Eurer Suchfuntkion klar und ich hab
> leider extrem wenig Zeit...also wieder die Bitte...lieb sein

Wo liegt das Problem?

Susann Witt-Stahl (Hrsg.): Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Susann Witt-Stahl (Hrsg.): Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen. Beitr√§ge zu einer kritischen Theorie f√ľr die Befreiung der Tiere, 1. Aufl., Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2007

Dieser Sammelband, der aus einen Kongreß von 2006 hervorgegangen ist, behandelt das Verhältnis der Frankfurter Schule zur Idee der Tierrechte und viele weitere Bereiche wie der Kritik an gewissen Störmungen innerhalb der Tierbewegung. Die Beiträge wurden nicht ausschließlich von Personen aus dem Tierrechtsumfeld, sondern auch von "externen Wissenschaftlern", die einer gewissen Einseitigkeit entgegenwirken sollen.

Das Buch ist aktuell in der zweiten Auflage erschienen, der Beitrag hier behandelt die erste, soda√ü zu √Ąnderungen nichts sagen kann. Alle kursiven Hervorhebungen sind aus dem Original √ľbernommen.

Im Editorial liest man die Themenstellung, aus der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule (u.a Adorno, Horkheimer, Marcuse) die Relevanz f√ľr eine Tierrechtstheorie heraussuchen zu wollen, noch einmal genauer. Zwischen diesen Philosophen und ihrer pers√∂nlichen Konsequenz besteht wie so oft eine gewisse Diskrepanz und so ist es auch fragw√ľrdig, ob man die Tierfreundlichkeit Marcuses damit belegen kann, da√ü er sich "eine Dauerkarte f√ľr den Zoo in San Diego zulegte". Aber es hei√üt ja nicht, da√ü die Kritische Theorie eine Tierrechtsphilosophie w√§re, sondern sie soll als Vorlage dienen. "Mit diesem Band soll ein Implus daf√ľr gegeben werden, auf Basis der Kritik der politischen √Ėkonomie eine kritische Theorie zu entwickeln f√ľr eine befreite Gesellschaft mit einem kollektiven Bewusstsein von einer [...] 'Solidarit√§t, die schlie√ülich auf die Kreatur schlechthin sich erstrecken k√∂nnte.'" Und weiter: "Ein Gro√üteil der Autoren der in diesem Band versammelten Beitr√§ge begeben sich ‚Äď entlang der Threorielinie Hegel-Marx-Freud ‚Äď in der Kritischen Threorie der Frankfurter Schule auf die Suche nach tierbefreierischen Elementen und Gehalten einer Utopie der Vers√∂hnung von Mensch und Natur."

Im Vorwort von Moshe Zuckermann ("Mensch und Tier. Anmerkungen zur Zivilisationstragik") liest man seine Erkl√§rung des Umgangs mit nichtmenschlichen Tieren aus der geschichtlichen Entwicklung. Auf der einen Seite stand die zivilisationsgeschichtliche Notwendigkeit die Natur zu beherrschen und auf der anderen sieht er die ideologische Begr√ľndung insbesondere durch die monotheistischen Religionen bedingt, so wenn z.B. die Bibel den Zustand der Beherrung mit ihren Herrschaftsgebot legitimiert.

Carten Haker gibt im ersten Beitrag eine Einf√ľhrung zum "Mensch-Tier-Verh√§ltnis in der Kritischen Theorie Theordor W. Adornos und Max Horkheimers". Diese bezeichneten das Verh√§ltnis in gesellschaftlich-geschichtlicher Hinsicht als totale Unterdr√ľckung und Instrumentalisierung mittels einer Vernunft, die "ihre Nat√ľrlichkeit nicht kritisch reflektiert und Herrschaft zur√ľcknimmt". Sie besch√§ftigten sich auch mit der Entwicklung der ideologische Abgrenzung der Menschen von den anderen Tieren. Die Vernunft bedinge dabei die auf die Empathie bezogene "Verh√§rtung gegen√ľber Natur und Tieren". Das Tierhafte wird als das Triebhafte unterdr√ľckt und tabuisiert und Menschen, um sie zu diffamieren, als nichtmenschliche Tiere bezeichnet.
Schlie√ülich kamen sie zu einer negativen Moralphilosophie. Laut Marcuse sei "keine freie Gesellschaft vorstellbar, zu deren 'regulativen Ideen der Vernunft' nicht der gemeinsame Versuch geh√∂rte, die Leiden, welche die Menschen den Tieren zuf√ľgen, folgerichtig zu verringern". Die letzte Formulierung √§hnlich gef√§hrlich der Tierschutzrhetorik und Adorno und Horkheimer formulierten keine wirkliche klare Position, wie diese Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen seien, und sprachen pauschal von einem "Heraustreten des Gedankens aus dem Banne der Natur".

Gunzelin Schmid Noerr geht im Beitrag "Mitleid mit der gequ√§lten Kreatur" dem Einflu√ü der Mitleidsethik Schopenhauers auf die Kritische Theorie nach. Schopenhauers "Mitleid" war keine "blo√ü subjektive Anwandlung von Herzensg√ľte, sondern ein intuitives Wissen um das Empfinden anderer und um das letztlich unaufhebbare Leiden alles Lebendigen". Daher sei man nicht christliches "Erbarmen, sondern Gerechtigkeit [...] den Tieren schuldig". So weit, so gut, doch sein Ansatz beg√ľnstigt problematische Entwicklungen, wenn er diese Gerechtigkeit auf Utilitarismus gr√ľndet. Das Mitleid, so Schopenhauer, m√ľsse nicht zu einem Verzicht auf Tierprodukte f√ľhren, da "der Mensch durch Entbehrung der tierischen Nahrung zumal im Norden, mehr leiden w√ľrde, als das Tier durch einen schnellen und stets unvorhergesehenen Tod". Die Zur√ľckweisung dieser Ansicht durch Noerr ist richtig, aber inhaltlich fraglich, wenn er von "vegetarischen" Produkte spricht. Die Vertreter der Kritischen Theorie, so wird nachgewiesen, widersprachen Schopenhauers Meinung, Mitleid sei das alleinige moralische Fundament. So sahen sie es als "Antwort der individuellen Moral auf die Erniedrigung der Individuen zu Opfern der gesellschaftlichen Naturgeschichte", aber allein als zu utopisch, soda√ü zus√§tzlich "politische Mittel" notwendig seien. Ein Wiederauftauchen der Ans√§tze Schopenhauers und der Kritischen Theorie wird z.B. im Pathozentrismus der Gegenwart, wie von Angelika Krebs rekonstruiert, gesehen.

In "Der Anfang der Wissenschaft" geht Michael Sommer der Bedeutung Marx' "Kapital" f√ľr das Verst√§ndis des Verh√§ltnisses von Natur und Gesellschaft nach. F√ľr Marx geh√∂rten Natur und Gesellschaft untrennbar zusammen, soviel ist verst√§ndlich, danach werden Sommers Ausf√ľhrungen jedoch recht abstrakt (vor allem, wenn es um Hegel geht, aber das liegt wohl auch in der Natur der Sache).

Konkreter wird es wieder in "Marxismus und Tierbefreiung" von Marco Maurizi. Dort hei√üt es, da√ü der Marxismus "keine Ethik bildet, weil er die politische Dekonstruktion der Ethik als solche ist". Dar√ľber hinaus h√§tte der Kommunismus keinerlei Affinit√§t zur Beendigung der Tierausbeutung, aber, so Maurizi, "entscheided ist, wie wir das Tier-Problem heute betrachten m√ľssen und ob die marxistische Theorie Potentiale f√ľr seine Aufl√∂sung birgt". Diese sieht er darin, da√ü der Marxismus Ausbeutung (egal welcher Form) als historische Notwendigkeit sieht, soda√ü sie, wenn sie historisch √ľberwunden ist, verschwinden kann. Falls der Marxismus wirklich bei der Befreiung der Tiere hilfreich sein sollte, scheint mir jedoch eine Abgrenzung von den anthropozentrischen und speziesistischen Aussagen Marx selbst notwendig.
In seinem zweiten Beitrag ("Die Z√§hmung des Menschen") will Maurizi die materielle und ideele Seite des Speziesismus als Theorie unterschieden wissen, d.h., da√ü Speziesismus nicht nur eine Form der Diskriminierung, sondern auch ein Herrschaftsprinzip ist. Er weist nach, da√ü Singer dies nicht verstanden hat und sein Blick "der Blick des b√ľrgerlichen Moralisten" ist. Maurizi h√§lt dagegen, da√ü "die Struktur der b√ľrgerlichen Moralphilosophie selbst in Frage gestellt" werden mu√ü.
Die Geschichte des Speziesismus beginnt seines Erachtens nicht mit der urzeitlichen Jagd, da dies keine Ideologie beinhaltete, sondern mit der systematischen Trennung von Menschen als Menschen und anderen Tieren als Nichtmenschen, wie v.a. in der abendl√§ndischen Philosophie (d.h. Kirchendoktrin). Er meint, mancher Antispeziesismus vergesse, da√ü sich die Menschen erst mit der Nahrungsproduktion aktiv von anderen Tieren abzugrenzen begannen und da√ü die Ausbeutung gerade fr√ľher weniger auf Diskriminierung, sondern mehr auf Herrschaftsstrukturen beruhe. "Wenn die Antispeziesisten von den Interessen der Menschen sprechen, vergessen sie, dass 'alle Menschen gleich, aber einige gleicher sind'." Deshalb m√ľsse "die Befreiung der Tiere mit der Befreiung der Menschen identisch" sein.

"Emanzipative Praxis und kritische Theorie. Zur Dialektik von integrativer Anerkennung und aufhebender Negation" hei√üt der Aufsatz von Marcus Hawel und er beginnt mit der Darstellung der Herr-Knecht-Dialektik bei Hegel. "Das philosophische Problem der Emanzipation, das sich um die Herr-Knecht-Dialektik zentriert, setzt demnach auf beiden Seiten, sowohl beim Herrn als auch beim Knecht, vernunftbegabte Wesen voraus. Tiere allerdings sind nach der herrschenden Logik ohne Vernunft", daher k√∂nnten nichtmenschliche Tiere "nur befreit werden". Die Menschen, wollten sie die nichtmenschlichen Tiere befreien, m√ľ√üten sich selbst befreien und aufh√∂ren "die Natur als blo√üe Ausbeutungskategorie und feindselig zu behandeln."

Michael Fischer schreibt √ľber "Tiere als Rechtssubjekte: Vom Tierprozess zum Tierschutzgesetz". Zuerst gibt er einen √úberblick √ľber vorneuzeitliche Tierprozesse und Tierstrafen, in denen nichtmenschliche Tiere wie Menschen angeklagt und verurteilt wurden (f√ľr Menschent√∂tung z.B. mit Exekution; bei Schadenverursachung z.B. mit Exkommunikation). Teilweise galten nichtmenschliche Tiere als Rechtssubjekte, auf der anderen Seite waren sie rechtlich-moralische Objekte. Ein Widerspruch besteht darin, da√ü nichtmenschliche Tiere einerseits als die menschliche Kommunikation verstehend (Vorladung vor Gericht, schriftliche Bekanntmachungen), andererseits im traditionellen Verst√§ndnis als "unvern√ľftig" galten. D.h. wenn Tiere zu Rechtssubjekten gemacht wurden, "vollzog sich eine weitgehende und menschenanaloge Personifizierung derselben". Die Prozesse selbst dienten der Wiederherstellung der aus der Bibel abgeleiteten Hierarchie tierlicher Unterordnung, die durch "Angriffe" von nichtmenschlichen Tieren gegen Menschen "mi√üachtet" wurde. W√§hrend fr√ľher die Tiere zu Rechtssubjekten gemacht wurden, obwohl sie das der damaligen Moral nach nicht sein konnten, macht das heutige Tierschutzgesetz sie hingegen nicht mehr zu Rechtssubjekten, sondern sie sind reine Objekte, was wissenschaftlich richtiger ist, ihre Situation allerdings nicht gebessert hat.

Christoph T√ľrckes Beitrag "Mensch und Tier" handelt von der "Reichweite des 'Speziesismus'" - gemeint ist die schmale Differenz von Menschen und Menschenaffen. Zu Beginn wundert man sich zwar, da√ü laut T√ľrck Singer den Begriff Speziesismus erfunden haben soll, daf√ľr werden jedoch Singers Absurdit√§ten vor allem aus "Praktische Ethik" offengelegt. Da nach Singer nur das utilitaristische Leid- bzw. Gl√ľckskriterium z√§hlt, h√§tten menschliche S√§uglinge u.U. in der Abw√§gung weniger Rechte als Menschenaffen. Tr√ľcke findet diesen "Gl√ľcksmengenvergleich" verst√§ndlicherweise "haarstr√§ubend". Das Ende des Beitrag ist jedoch leicht verwirrend: Der Speziesismus sei "der humane F√ľrsprecher der Tierwelt. Gesetzliche Verankerung von Tierschutz ist ihm selbstverst√§ndlich. Wie weit es allerdings Sinn macht, Tieren Rechte zu geben, w√§re in seinem Licht neu zu er√∂rtern." Weitere Erkl√§rung und ob Tierschutz hier positiv oder negativ gemeint ist, gibt es nicht. Da√ü Speziesismus und Tierschutz vereinbar, wenn nicht gar einander notwendig sind, ist richtig, aber eher ein Grund mehr, Tierschutz abzulehnen.

In "'Ein K√∂nigstiger als Vegetarianer'" kritisiert Arnd Hoffmann die "Utopielosigkeit von Antispeziesismus und Veganismus". Ein Problem sieht er in der Argumentation durch die Darstellung gegenw√§rtiger Grausamkeiten ("hyperrealistische[r] Koketterie mit dem emotionalen Kitzel des Schockierens"). Seiner Meinung nach fehlt es der aktuellen Diskussion an Utopiebildung, was ein schweres Defizit darstelle. Um den defizit√§ren Charakter zu beweisen, beginnt er mit der Stellung der Utopie in der Kritischen Theorie. "Erst die Benennung von Horizonten des Utopischen macht eine √Ąnderung der gesellschaftlichen Verh√§ltnisse m√∂glich." Hoffmann vermutet danach im Antispeziesismus anthropozentrische Sichtweisen, insbesondere im dualistischen Sprachgebrauch der Umbenennungen ("Fleisch ‚Äď Leichenteile"), ohne zu sagen, was die nicht-anthropozentrische Variante w√§re. "Er verrennt sich dann vollends, wenn er den Differenzbegriff des 'Anderen' ausschlie√ülich in den ideologisch-speziesistischen Gewaltzusammenhang stellt." Die krampfhafte ideologische Zusammenf√ľhrung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren sei nicht zu empfehlen. "Demgegen√ľber glaube ich, dass eine kritische Theorie zur Befreiung der Tiere auf die historische Differenz setzen muss", z.B. durch eine "wirkliche Revision der Gattungsverh√§ltnisse". Wenn n√§mlich lediglich die jetzige "W√ľrde" des Menschen auf die nichtmenschlichen Tiere √ľbertragen w√ľrde, bliebe das "ideologisch verblendet". Er nennt es "guten Speziesismus". Inwiefern der mit "W√ľrde" die Idee der Rechtezuweisung impliziert, ist nicht klar.

Laut Esther Leslies und Ben Watsons Beitrag "Tiere, Geschichte und Kunsttriebe" konnte die Jagdsabotage in England nur von Stadtmenschen erfunden worden sein, die ein entfremdetes Verh√§ltnis zu Tieren haben und sie vermuten in der Tierbefreiungsbewegung eine popul√§rkulturelle Motivation. In bezug auf die Kritische Theorie fragen sie: "Ist dies eine ernsthafte 'Kopernikanische Wende' im marxistischen Denken oder lediglich eine weitere pseudopolitische Welle, die uns von der Kulturindustrie aufgedr√§ngt wird?" Sie geben dann einige Beispiele f√ľr die Darstellung von Tieren in der Kunst (haupts√§chlich Literatur) und Philosophie (Marx, Engels, Benjamin), sowie Beobachtungen zu Parallelen tierlichen Verhaltens in der Gegenwartskultur, schlie√ülich Kunst von nichtmenschlichen Tieren selbst (Affenkunst). Diverse R√§tsel gibt mir folgender Satz auf: "Animal Liberation bedeutet nicht notwendigerweise Vegetarismus ‚Äď der eine sktiererische Form der Ern√§hrung sein kann, die eher auf der Verdr√§ngung des factum brutum des Todes als auf dem Nichttolerieren von Leid basiert -, sondern soziale Revolution, die R√ľckkehr zu dem, was wir an erster Stelle wollten, bevor das Geld internevierte (es gibt Anziechen daf√ľr, dass aufgeschlossene Veganer in den Vereinigten Staaten, die √ľberfahrene Tiere essen, diese Argumente anerkennen)." Wieso Tierbefreiung nicht Vegetarismus bedeutet, ist klar, sie implizieren damit allerdings auch Veganismus. Wieso Veganer tote Tiere essen, w√§re das n√§chste R√§tsel. Und zuletzt halten die Autoren von Tierbefreiung auch nicht allzuviel: "Daher lautet unser Fazit, dass es nicht darum geht, 'die Tiere' dort dr√ľben zu retten. Es geht darum, uns Tiere hier zu retten ‚Äď menschliche Tiere, die im kapitalistischen System gefangen sind."

Agnese Pignataro richtet sich in "F√ľr eine Wissenschaft ohne Opfer" gegen die rein anthropozentrische Ausrichtung des Antivivisektionismus, die auf der Un√ľbertragbarkeit und damit auf der Sch√§dlichkeit der Tierversuche f√ľr Menschen basiert. Sie stellt heraus, da√ü diese keine Ausrichtung auf ethische Gr√ľnde um der Tiere selbst willen impliziert. "Wir m√ľssen die Menschen fragen, ob sie es akzeptieren wollen, dass der Fortschritt f√ľr unsere Gesellschaft daraus resulitert, dass lebendige Wesen f√ľr Labortests verwendet werden." Zudem sei die wissenschaftliche Praxis an sich das Problem, nicht die Verwertbarkeit der Ergebnisse, da auch Menschenversuche (an H√§ftlingen, Waisen, Gefangenen) ethisch abgelehnt werden, egal ob deren Ergebnisse verwertbar sind oder nicht. "Wir haben das Recht, die Abschaffung der Experimente an lebenden Wesen f√ľr die medizinische Forschung zu fordern ‚Äď egal welcher Spezies sie angeh√∂ren." Das sollte sich diverse unvegane "Tierversuchsgegner" gesagt sein lassen.

Mieke Roscher besch√§ftigt sich in "'What will they be doing next, educating cows?'" mit der "Nutzung der Frau-Tier-Natur-Gleichsetzung", d.h. mit der vom Feminismus tlw. selbst herbeigef√ľhrten Gleichsetzung zwischen der Unterdr√ľckung der Frauen und der nichtmenschlicher Tiere. Beides wurde insbesondere als nat√ľrliche/naturgegebene Unterlegenheit gerechtfertigt. Viele Protofeministinnen im 19. Jh. haben dies bewu√üt aufgegriffen und sich deshalb gegen Vivisektion engagiert. Roscher ist jedoch der Meinung, da√ü eine blo√üe Gleichsetzung bzw. die daraus abgeleitete Strategie nicht optimal ist, da die Unterdr√ľckung der Frauen andere soziale Ursachen hat. Jedoch sollten sich Frauen auch deshalb gegen Speziesismus engagieren: "Es sollte Frauen nicht gen√ľgen, nicht mehr wie die Tiere ausgebeutet zu werden und sich gleichberechtigt an ihrer Unterdr√ľckung zu beteiligen." Sie sagt weiter, da√ü eine simple Ablehnung der "Frau-Tier-Analogie" meist speziesistischen Charakter tr√§gt. Die Analogie ist letztlich richtig, aber argumentativ nicht optimal, deshalb schl√§gt sie vo "die Individualit√§t des Tieres zu erkennen, es aus der Hierarchisierung herauszul√∂sen".

In "Tierrechte und Esoterik ‚Äď Eine Kritik" richtet sich Colin Goldner gegen die Unterwanderung der Tierrechtsbewegung durch religi√∂se Sekten, Nationalsozialismus und Esoterik.
Er beginnt mit der Sekte Universelles Leben und ihrer Entstehung, Struktur und ihren Zielen, sowie dem Beginn und Vorgehen der Unterwanderung, um neue Absatzmärkte und Missionierungsgebiet zu gewinnen. Erster Widerstand, so Goldner weiter, stammte von Maqi, sowie (nach anfänglicher Stellung von Werbeflächen) durch das Magazin VOICE, das letztlich durch die gerichtlichen Auseinandersetzungen mit UL eingestellt wurde. Goldner hält fest, daß Kritik am UL durch einen Schulterschluß mit den Amtskirchen, wie von einigen praktiziert, inakzeptabel ist: "Beide Seiten [UL und Kirche] sind aus tierethischer Sicht indiskutabel." Sowie daß sich Helmut Kaplan als "'useful idiot' der Tierrechtsgegner erweist", indem der UL einen Persilschein ausstellt, genauso Stefan Eck (damals AKTE, heute Tierschutzpartei) oder Martin Balluch (mit seinem [Pseudo]Tierrechtskongreß).
Das zweite Thema ist der Nationalsozialismus. Hier beginnt er mit dem Märchen von Hitlers Tierfreundlichkeit bzw. Vegetarismus und der Instrumentalisierung des Tierschutz als Propaganda durch die Nationalsozialisten. Dabei ging es nie um die Tiere, sondern nur um eine verdeckte Diskriminierung der Juden (näheres dazu bei Sax). Auch heute ist eine Zusammenarbeit mit rechten Gruppen z.B. gegen das Schächten indiskutabel (was es ohnehin ist, denn das ist eben Tierschutz und keine Tierrechte und das Faschismus und Tierrechte unvereinbar sind, sollte klar sein).
Danach begr√ľndet Goldner die notwendige Distanzierung vom Christentum und vom Hinduismus, den viele noch f√ľr "tierfreundlich" und dergleichen halten: "Der Hinduismus, eine Viehz√ľchterreligion wie die mosaischen Religionen, unterscheidet sich in Hinblick auf Unterdr√ľckung und Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere von diesen in nichts." Sowie vom Buddhismus: "Tatsache ist: Der Tibetische Buddhismus kennt ebenso wenig wie die anderen Varianten der buddhistischen Lehre eine Verpflichtung zu vegetarischer oder veganer Lebensweise. Noch nicht einmal auf der Ebene des Klerus enth√§lt man sich des Verzehrs get√∂teter Tiere." Um kein schlechtes Karma zu bekommen, werden mit der Ermordung der Tiere Moslems oder niedrigkastigen Hindus beauftragt.
Den letzten Punkt bildet die Esoterik. Hier wird vordergr√ľndig Barbara R√ľtting bedacht und ihre "Affinit√§t zu Blut-und-Boden-gef√§rbter Rechtsau√üen-Esoterik" beleuchtet. Ob Bruker, Naturgesetzpartei, ZEGG, Findhorn, UL oder Esoterikmist wie "Tierheilpraktik", sie hat fast alles mitgemacht oder daf√ľr geworben. Neuerdings ist sie bei der Tierschutzpartei, einen Reim kann sich jeder selbst darauf machen.

Die Herausgeberin, Susann Witt-Stahl, besch√§ftigt sich in "Das Tier als 'der ewige Jude'?" mit dem "KZ-Vergleich". Ihr gehe es nicht um die Berechtigung einer m√∂glichen Analogie, sondern sie wolle "die Ideologieschichten ab[]tragen, die bei dem Vergleich und seiner Kritik wuchern, sie [..] analysieren und als falsches Bewusstsein von den herrschenden Verh√§ltnissen" aufzeigen. Sie kritisiert in erster Linie den Peta-Unfug "Holocaust auf deinem Teller". Peta hat nie die wirklichen Parallelen selektiv zur Kritik herangezogen, sondern den Holocaust als Werbekampagne benutzt, w√§hrend sie auf der anderen Seite ihren spendenkonformen Tierschutz wie die Burger-King-Werbung praktizierten. Sie merkt auch an, da√ü Kaplan diese Kampagne selbstverst√§ndlich ausdr√ľcklich gelobt hat (was will man auch sonst erwarten). In ihren Rechtfertigungen haben sich beide in der Absurdit√§t ihrer Argumente √ľberschlagen. Auf der anderen Seite zeigt die Autorin wie die Kritik der Gegner auf speziesisitischer Basis beruht, kurz gesagt: Tiersch√ľtzer und Leichenfresser, wohin man nur schaut. Die Reaktionen kritisierten nicht die falsche Instrumentalisierung durch Peta, sondern rechtfertigten die Tierausbeutung. Nicht zuletzt instrumentalisierten sie genauso einen KZ-Vergleich nach ihren Vorstellungen.
Auch wenn sie dies alles berechtigterweise ablehnt, h√§lt sie fest: "Wer Auschwitz radikal jeglicher Vergleichspraxis entzieht, vernachl√§ssigt das 'Wehret den Anf√§ngen'-Prinzip und vereitelt einen gelungenen Vollzug des neuen kategorischen Imperativs." Letztlich bleibt festzuhalten, da√ü bei aller notwendigen Ablehnung von NS-Vergleichen und Holocaust-Instrumentalisierungen aller Art die eigentlichen, berechtigen Nationalsozialismus-Analogien nicht ber√ľhrt werden. Denn da√ü einzelne, frappierende Parallelen existieren, kann (v.a. aus antispeziesistischer Sicht) nicht geleugnet werden (wie es dennoch einige 'Linke' versuchen). Ob und wann dies als argumentative Strategie sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

"Zur Verteidigung des tierlichen und menschlichen Individuums" ist Melanie Bujoks Aufsatz √ľber eine Verbindung der Kritischen Theorie mit dem Widerstandsrecht bei der Befreiung der Tiere. Ein Problem besteht darin, da√ü sich die nichtmenschlichen Tiere nicht selbst befreien bzw. auch kaum dazu beitragen k√∂nnen (was zumindest im Vergleich zur menschlichen Sklavenbefreiung keinen gro√üen Unterschied darstellt). Die menschliche Gesellschaft mu√ü es selbst vollziehen und daf√ľr ben√∂tigt sie ein Interesse daran.
Zuerst zeigt Bujok, wie die gesellschaftliche Herrschaft √ľber nichtmenschliche Tiere gerechtfertigt zu werden versucht und dann da√ü gegen diese "unrechtm√§√üige Herrschaft [‚Ķ] das Widerstandsrecht aktiviert" ist. Bei der Aus√ľbung des Widerstandsrechts werden die Tiere durch die Tierbefreier vertreten. Die Rechtfertigung daf√ľr ergibt sich aus der geschichtlichen 'Notwendigkeit' der Naturbeherrschung und aus ihrer sozialen Konstruktion. Nichtmenschliche Tiere werden als "das Fremde, Miderwertige, Bestialische" vom Menschen abgegrenzt, dabei spielt vor allem die unterstellte Tier√§hnlichkeit bei Verlust der Triebkontrolle eine soziale Regulierung dar. Auch die Inkorporierung der Tiere (sichtbar durch Leinen, Ketten, Gitter, in Zoos und Zirkussen) dient der Vergewisserung "der Herrschaft √ľber Tiere als sozialer Institution". Jeder, der von diesen sozialen Normen abweicht, gilt als "Sonderling".
Die "Negation der Tierausbeutung" gr√ľnde sich im Mitleid ‚Äď "Das Movens der Solidarisierung mit Tieren gr√ľndet im durch Nachvollzug ihres Leidens entstandenen Interesse an Abhilfe", das Problem bestehe in der bereits genannten Ohnmacht der Tiere, sich selbst zu helfen. Tierbefreiung bedeutet ihrer Meinung nach, Tieren ihre Handlungsfreiheit zu lassen oder wiederzugeben und sich aktiv mit ihnen zu solidarisieren. Nach der Kritischen Theorie besteht ein Tauschbetrug an den Tieren und "die Sch√§digung von Leib und Leben" ist nicht zustimmungsf√§hig, weshalb die Herrschaft illegitim ist. Da√ü Menschen das ihnen zustehende Widerstandsrecht aus√ľben d√ľrfen, ergibt sich aus dem "Verst√§ndnis einer 'k√§mpfenden'". Die praktische Befreiung der Tiere besteht einerseits in der Aufkl√§rung √ľber den Speziesismus und andererseits in der Verbreitung des Veganismus. Dar√ľber hinaus betrifft sie auch direkte Tierbefreiung: "Tierbefreier machen die beschriebene Anonymisierung der Opfer und T√§ter r√ľckg√§ngig, l√∂sen den Bann der Verdinglichung auf, stellen die Verweisungszusammenh√§nge wieder her, benennen Verantwortliche. Tierausbeutung erscheint nun nicht mehr als ein unver√§nderliches Verh√§ltnis von Dingen, sondern als eines von T√§tern und Opfern."

Im letzten Beitrag, "Tierliebe, Tierschutz und Noblesse Oblige als Manifestationen des Speziesismus", von G√ľnther Rogausch pl√§diert dieser "f√ľr Ideologiekritik statt 'Tierethik'". Prim√§r mangelt es seiner Meinung nach am direkten Handeln bzw. richtigen Handeln. Er sieht die Ansicht verbreitet, "etwas 'f√ľr die Tiere' zu tun, sei per se 'etwas Gutes'" und spielt auf das an, was wir blinden Aktionismus nennen. Dadurch vorkommt der Begriff der "Tierrechte" zu einem "blo√üen Label". Als Beispiel zitiert er Benthams Aussage, die der Tierausbeutung nicht entgegensteht und genauso wenig wie Bentham selbst. Die Leiden der Tiere, auf die er Bezug nimmt, werden in seinen utilitaristischen Rechnungen verrechtnet und in seinem Anspruch, Tiere t√∂ten zu d√ľrfen, aber nicht zu qu√§len, ist er nur Tiersch√ľtzer, kein Tierrechtler. Nicht zuletzt gibt er zu bedenken, da√ü Benthams Parallelismus mit den Sklaven unter den Bedingungen, wie Sklaven eben in der Sklaverei behandelt wurden, gesehen werden mu√ü.
Genauso wenig wie dieser Tierschutz eignet sich auch "Tierliebe" als Widerstandsform gegen Speziesismus, denn sie ist inh√§rent speziesistisch, indem nur bestimmte Tiere "geliebt" werden ("Haus"tiere und andere Sympathietiere), aber nur deshalb, weil sie eine Funktion f√ľr die Menschen erf√ľllen. Rogausch meint, da√ü die unterschiedliche Behandlung von "Haus"- und "Nutz"tieren keine Doppelmoral sei, sondern grundlegende speziesistische Ideologie.
√Ąhnlich wie Bentham sind auch Peter Singer und Tom Regan als "Begr√ľnder" oder Vorbilder der Tierrechte ungeeinget. Die Gr√ľnde k√∂nnen unter den Verlinkungen hier nachgelesen werden. Des weiteren bezeichnet Rogausch Bestrebungen wie "Rechte f√ľr Menschenaffen" aus auch bekannten Gr√ľnden als kontraproduktiv. Letztlich legt er dar, warum es unsinnig ist, die Empathie aus dem Moralverst√§ndnis auszuschlie√üen, wie es diese Ethiktheorien von Singer und Regan machen und kritisiert Prominenz-Argumente wie auch blinden Aktionismus. Abschlie√üend fordert er eine "Moral, die nichtmenschlichen Tieren als Gegen√ľber, als Individuen, begegnet".

Fazit: Auch wer nicht mit Marxismus und der Kritischen Theorie vertraut ist, findet hier einige Themen des Tierrechtsbereich gut durchdacht, wenn auch die Qualit√§t der Beitr√§ge im Ganzen schwankt. Die √Ėffnung des Themas zu "szenefremden" Menschen war eine gute √úberlegung, wenn sie auch nicht immer zu den bestm√∂glichen Ergebnissen f√ľhrte. Negativ f√§llt auch auf, da√ü die (ideologisch und strategisch) wichtige sprachliche Unterscheidung von "Menschen und nichtmenschlichen Tieren" kaum zu finden ist. Insgesamt ist das Buch durch seine thematische Breite sowohl f√ľr Einsteiger als auch Etablierte geeignet.

Minister Backhaus und die Kinderjagd - Tierschutzpeinlichkeiten

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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Derzeit wogt sie durch die Tierschutzverteiler: Die Kinderjagd des Ministers Backhaus (SPD). "NEUER SKANDAL - BACKHAUS SPD √úBERTRIFFT K√úNAST BEI WEITEM; WETTBEWERB DER GEWISSENSLOSEN" schreien da die √úberschriften.

Zitat: Minister Till Backhaus bläst zur Kinder- und Jugendjagd / Bildungsziel in der Demokratie BRD: Mord an Tieren !!

Nicht nur Frau K√ľnast, Gr√ľne, meint fr√∂hlich, Kleinkinder m√ľ√üten zum Fischmord erzogen werden, auch andere Politiker (s. Backhaus, SPD) verfolgen dieses "Bildung"sziel. Ein Skandal, f√ľr den es keine Worte gibt. Soll das Volk auf diese Weise mit Mord und Totschlag vertraut gemacht werden, damit es irgendwann willig in den Krieg f√ľr die Interessen seiner Sklaventreiber zieht?? Oder soll der Tiermord vorerst von den Schandtaten der Politiker ablenken? Spiele f√ľrs Volk?? Das Brot mu√ü man ja weglassen, das gibts zu den Spielen nicht dazu.

Dem Minister bitte nachdr√ľcklich klarmachen, was Kinder u. Jugendliche zu lernen haben und was ein Minister nicht zu tun hat. Weder haben Kinder u. Jugendliche Tiere zu ermorden und "auf die Jagd" zu gehen, noch hat es den Tiermassenmord, Jagd genannt, zu geben. Die Zeiten der Feudalherren sind vorbei. Unglaublich, was die Politiker sich erlauben! Wie konnten solche Leute wieder gew√§hlt werden! SPD, CDU, FDP - wo w√§re der Unterschied!
... schreibt Astrid Suchanek, Kandidatin der Tierschutzpartei, geboren 1946, Mitglied TSP seit 1999, zuvor "Menschen f√ľr[sic!] Tierrechte" via Mailverteiler; laut http://wiki.rhein-neckar.de/index.php/Astrid_Suchanek "sympathisiert" sie √ľbrigens "offen mit der Sekte Universelles Leben", was bei Tierschutzparteilern ja wenig wundert (s.a. http://maqi.de/ul).

Was ist geschehen? Das:

Zitat: Minister Backhaus lädt ein zur Landeshubertusjagd in Sanitz

27.09.2009: Schwerin/Sanitz/MVregio Der Minister f√ľr Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus (SPD) nimmt am Sonnabend, dem 17. Oktober 2009, in Sanitz (Landkreis Bad Doberan) an der traditionellen Landeshubertusjagd teil.

Das Stelldichein zur Jagd wird um 11.00 Uhr angesetzt. Treffpunkt ist die Reitanlage Zehe, Niekrenzer Damm 4. Der Abritt erfolgt um 12.00 Uhr. Die Strecke ist 15 Kilometer lang und verl√§uft √ľberwiegend durch offenes Gel√§nde. Es wird traditionell in zwei Feldern geritten, wobei das zweite die Hindernisse umreiten kann. Au√üerdem findet erstmals eine Kinder- und Jugendjagd statt. Diese reitet gesondert und mit einem qualifizierten Jagdf√ľhrer.

F√ľr die G√§ste bestehen sehr gute Beobachtungsm√∂glichkeiten. Eine Pause mit Lagerfeuer wird in L√ľsewitz am See eingerichtet. Als musikalische Umrahmung konnten die Usedomer Jagdhorn-bl√§ser gewonnen werden. Gegen 16 Uhr soll die Jagd enden.

F√ľr alle Interessierten sichert die rechtzeitige Anmeldung einen Platz auf dem Kremser. http://www.mvregio.de/show/241843.html (meine Hervorhebungen; abgebildet sind zudem winzig kleine, aber trotzdem als Pferde und Pferdereiter erkennbare Tiere) [Grade eben mit einer lustigen Google-Ad: "27.9. Zweitstimme Gr√ľn. B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen" - das nur als Anekdote am Rand]


Ja, massive Tierausbeutung: "Reit"-Pferde und Hunde werden daf√ľr mi√übraucht. Und ob die k√ľnstliche "F√§hrte", der die Hunde folgen, denen die Pferde da folgen, vegan ist, darf bezweifelt werden. Sicherlich gute Gr√ľnde, dagegen vorzugehen. Sollten die Tiersch√ľtzer etwa zu Tierrechtlern mutiert sein?

Weit gefehlt. Sie haben einfach nur keine Ahnung, das ist alles. Nun mag es ja blutige Hubertusjagden (und Hubertusmessen, immerhin wird dabei Wein in Jesu Blut transsubstanziiert) geben.

Aber offenbar glauben die Tiersch√ľtzer, es handle sich hierbei um eine Veranstaltung, bei der (u.a.) Kinder Tiere erschie√üen. Als ob Jagd (auf Tiere) zu Pferde in Deutschland nicht seit Generationen (aus Tierschutzgr√ľnden - ja, ich glaube, seit 1934, also von den Nazis) verboten w√§re.

Also, liebe Tiersch√ľtzer: Schleppjagd ist wuff, wuff, hoppe-hoppe Reiter, nix bumm peng, okay?

Also, sehr sch√∂n, wenn ihr dagegen vorgehen wollt. Aber bitte aus den richtigen Gr√ľnden und ohne Euch durch Eure Ahnungslosigkeit so massiv zu blamieren mit dem peinlichen Endergebnis: "Oh, ist ja alles tiersch√ľtzerisch in Ordnung, nur Pferdesport, keine Wildbretproduktion, 'tschuldigung." Und ansonsten gilt nach Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ..." - nun, ich w√ľrde sagen: einfach mal informieren statt blamieren.

(Ist √ľbrigens nicht das erste mal, da√ü das passiert ...)

Achim

PS: Warum kommen keine Kindersch√ľtzer und regen sich √ľber die Kinderjagd auf. Ich mein', da werden schlie√ülich Kinder gejagt. Oder so.

Re: Nono: Haltungsbedingungen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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> m√ľssen unterst√ľtzt werden ("Wir sind f√ľr eine bessere
> Ausstattung von Zoos und Tierparks, denn gefährdete Tierarten
> m√ľssen der Menschheit erhalten bleiben und artgerecht
> gehalten werden.", Wahlwerbespot f√ľr Sachsen). Daher sollte

Interessant - h√§ttest Du das mal fr√ľher gesagt, das h√§tte die Wahl sicher entscheiden beeinflu√üt (denn wer w√ľrde wohl die Tierschutzpartei w√§hlen, wenn bekannt w√§re, da√ü die nur das sind, was in ihrem Parteinamen steht) ...

Achim

Nono: Haltungsbedingungen

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Die Frage ist nicht, wie oder wie "schlecht" die Gefangenhaltung der Tiere ist, sondern da√ü sie √ľberhaupt existiert. "Schlechte Haltungsbedingungen" zu kritisieren bedeutet immer, da√ü sie das Problem w√§ren und da√ü es theoretisch "gute" geben k√∂nnte. Das ist falsch, denn nat√ľrlich kann es unter keinen Umst√§nden "gute Ausbeutung" geben.
Aber genau das behauptet der Tierschutz, wenn er von "Verstößen gegen das Tierschutzgesetz" spricht oder von "fruchtbaren Haltungsbedingungen", als ob Tierausbeutung im Rahmen des sogenannten Tierschutzgesetzes oder "moderate Haltungsbedingungen" irgendwie gerechtfertigt wären. Daher ist auch die Forderung nach einer "Durchsetzung des Tierschutzgesetzes" kurz gesagt sinnentleert.

Wer bei der Gefangenhaltung von "Wildtieren" in Zirkussen mit diesem argumentativen Nono arbeitet (da sie "schlecht gehalten" w√ľrden, bek√§men sie Verhaltensst√∂rungen), braucht sich √ľber Antworten nicht wundern:
Zitat: Wenn die Tiere dieses Verhalten [die Verhaltensst√∂rung des "Webens", Anm.] einmal an den Tag legten, dann f√ľr immer ‚Äď auch wenn die Ursache seit Jahren beseitigt sei. "Ich habe schon webende Elefanten in riesigen Zooanlagen gesehen."
(Tagesspiegel, 27.09.09)
Tierrechtlern, die gegen jede Form von Gefangenhaltung sind, hätte so etwas nicht geantwortet werden können.
Tiersch√ľtzer hingegen sind nur gegen "schlechte Haltung" (und f√ľr gute) bzw. f√ľr ein "Wildtierverbot" (soda√ü nur noch Nichtwildtiere ausgebeutet werden). Sie s√§hen es sicher auch als L√∂sung, die Wildtiere in Zoos zu schaffen, denn Zoos sind, wie z.B. laut der Tierschutzpartei, etwas Tolles und m√ľssen unterst√ľtzt werden ("Wir sind f√ľr eine bessere Ausstattung von Zoos und Tierparks, denn gef√§hrdete Tierarten m√ľssen der Menschheit erhalten bleiben und artgerecht gehalten werden.", Wahlwerbespot f√ľr Sachsen). Daher sollte auch dieses argumentative Nono schon deshalb vermeiden, um nicht mit Tiersch√ľtzern in Verbindung gebracht zu werden.

Re: Framstag essen wir mal kein Fleisch - ob wir das wohl √ľberleben?

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Denächst wohl auch Magdeburg (wobei nicht klar ist, ob "regelmäßig" ein Tag im Jahr oder pro Woche "fleischfrei" sein soll ...

Zitat: Ratsfraktion SPD / Tierschutzpartei / future ! unterst√ľtzt Vorsto√ü / Antrag geht in den Stadtrat / Erste Signale auch aus der Gastronomie

Fleischlos in Magdeburg: Im Oktober soll es den ersten Vegetariertag geben
Von Jana Wiehe

Es ist angerichtet: Bulgur (vorgekochter Weizen), Kn√∂del und reichlich Gem√ľse ‚Äď auch bei Vegetariern bleibt die Pfanne nicht leer. Foto: dpa
Einen Tag lang ganz ohne Fleisch auf dem Teller: Geht es nach dem Willen von Tiersch√ľtzern, k√∂nnte es ab Oktober regelm√§√üig und stadtweit einen " Vegi-Tag ", einen Vegetariertag also, geben. Magdeburg w√ľrde damit dem Vorbild der belgischen Stadt Gent folgen und bundesweit eine Vorreiterrolle in der Umsetzung des vegetarischen Ern√§hrungsgedankens spielen. Der Vorschlag f√ľr den Vegi-Tag soll nun ganz schnell als Antrag in den Stadtrat gehen. [...] Restaurants, in denen am Vegi-Tag eine alternative Speisekarte angeboten wird, Aktionen im Stadtgebiet ‚Äď und wer wei√ü, vielleicht spielt ja neben dem ein oder anderen Hotel sogar die Schulspeisung mit. Was bisher nur ein frommer Wunsch der Verfechter der fl eischlosen Ern√§hrung war, bekommt nun politische R√ľckendeckung. Einstimmig beschloss am Montagabend die Dreierb√ľndnis-Fraktion aus SPD, Tierschutzpartei und future !, sich f√ľr die Einf√ľhrung eines solchen Aktionstages einzusetzen. Schon im n√§chsten Stadtrat soll ein entsprechender Antrag eingebracht werden.

Ziel : Der erste Vegi-Tag soll aus Anlass des Welttierschutztages am 4. 10. noch im Oktober 2009 durchgef√ľhrt werden. Als Wochentag ist der Donnerstag vorgesehen.

Wenn der Stadtrat dies beschließt, könnte der erste " Vegi-Tag " der 29. 10. 2009 sein, informierte Josef Fassl.

Die belgische Stadt Gent beschloss Mitte Mai 2009 als erste, einen offi ziellen fl eischlosen Wochentag einzuf√ľhren. Dies habe nicht nur im In- und Ausland f√ľr Aufsehen gesorgt, " sondern auch viele Magdeburger fanden die Idee toll, zum Nutzen des Klimas, der Weltbev√∂lkerung, der eigenen Gesundheit und auch der verschonten Tiere, einmal pro Woche freiwillig auf Fleisch zu verzichten ", erkl√§rte Josef Fassl gestern gegen√ľber der Volksstimme. [...]

In einer ersten Stufe soll die Stadt mit ihren Einrichtungen beispielgebend an einem Tag auf Fleisch verzichten, so die Vorstellung. Es sollen vornehmlich vegetarische Gerichte angeboten werden. Dies k√∂nnte dann durch das Angebot der Gastronomie, f√ľr diesen Tag eine vegetarische Speisekarte auszulegen, untermauert werden. Dabei handele es sich " um einen Appell unter der Devise : Nur kein Zwang ", betont Fassl, der hofft, dass die Idee nach und nach mehr Magdeburger begeistert. [...]

23.09.2009
http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/magdeburg/magdeburg/?em_cnt=1497647)

Re: Parteiaustritt, weil K√ľnast einen Saibling t√∂tete

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Videodokumentation
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Dazu gibt es auch etwas weiteres f√ľr VidForum passendes:

http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=22.09.2009&startseite=true - Video: http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=22.09.2009&startseite=true (hab's noch nicht gesehen).

Bemerkenswert, da√ü neben R√ľtting ("Ger√ľchte gingen durch die Reihen, R√ľtting sei mit der Sekte 'Universelles Leben' verbandelt.", http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2270553) ein weiterer aus dem U[mfe]L[d] in der Sendung war: Dominik Storr (der uns vor einiger Zeit i.A. der Tierschutzpartei rechtliche Schritte androhte).

[sciencefiction]Da R√ľtting sich nun der Tierschutzpartei zuwendet, ist abzusehen, was bei der n√§chsten Bundestagswahl (als der n√§chsten nach der am Sonntag) passieren wird: R√ľtting (Wahlkreis W√ľrzburg - sie ist ja k√ľrlich in die Gegend umgezogen, nun wissen wir warum), Storr (Bamberg) und nochwer sitzen in UL-Hochburg-Wahlkreisen und kommen via Direktmandat in den Bundestag. Oder?[/sciencefiction]

Achim

Re: Politik mit der Kuh

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Achim Stößer schrieb:
>
>
Zitat: Tiersch√ľtzer / Tierschutzpartei:
>
> Sie besitzen zwei K√ľhe. Sie fordern, da√ü die
> K√ľhe und deren
> Kälber
vor dem
> Schlachten
> gestreichelt
werden.
>
> Tierrechtler / Tierrechtspartei:
>
> Sie lehnen den Besitz anderer Individuen ab. Sie befreien die
> o.g. K√ľhe und lassen Soja, Hafer usw. f√ľr
> Pflanzenmilch etc.
> anbauen.


L√§√üt sich auch auf die Neuen Tiersch√ľtzer erweitern (die behaupten, Abschaffung w√§re nur langfristig √ľber Reformismus zu erreichen):

Zitat: Neue Tiersch√ľtzer
Sie besitzen zwei K√ľhe. Sie erreichen, da√ü die K√ľhe und deren K√§lber vor dem Schlachten gestreichelt werden. Durch ihr Bewerben deren Milch als "artgerecht", gibt es weiterhin eine Nachfrage. Sie behaupten, die K√ľhe nicht befreien zu k√∂nnen, solange die Nachfrage besteht.

Politik mit der Kuh

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Immer mal wieder (gern in der Vorwahlzeit) kursiert ein Text, der Politik "einfach" am Beispiel der Kuhausbeutung zu erläutern angibt (inwieweit das jeweils zutrifft, sei dahingestellt):

Zitat: Kuh-/K√ľhe-Philosophie - Politik verst√§ndlich erkl√§rt !

Christdemokrat:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie behalten eine und schenken Ihrem armen Nachbarn die andere.
Danach bereuen Sie es.


Sozialist:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn.
Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gr√ľnden, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Sozialdemokrat:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie f√ľhlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie w√§hlen Leute in die Regierung, die Ihre K√ľhe beisteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um Ihre Steuern bezahlen zu k√∂nnen. Die Leute, die Sie gew√§hlt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn.
Sie f√ľhlen sich rechtschaffen.

Freidemokrat:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?

Kommunist:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung beschlagnahmt beide K√ľhe und verkauft Ihnen die Milch.
Sie stehen stundenlang f√ľr die Milch an. Sie ist sauer.

Kapitalist:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu z√ľchten.

EU B√ľrokratie:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Die EU nimmt Ihnen beide ab, t√∂tet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entsch√§digung aus dem Verkaufserl√∂s der Milch und sch√ľttet diese dann in die Nordsee.

Amerikanisches Unternehmen:

Sie besitzen zwei K√ľhe.
Sie verkaufen eine und leasen sie zur√ľck.
Sie gr√ľnden eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden K√ľhe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umf√§llt.
Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Französisches Unternehmen:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Sie streiken, weil Sie drei K√ľhe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist sch√∂n..

Japanisches Unternehmen:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Mittels modernster Gentechnik erreichen sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer urspr√ľnglichen Gr√∂√üe reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn "Kuhkimon" und vermarkten ihn weltweit.

Deutsches Unternehmen:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere Re-Designed, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von h√∂chster Qualit√§t geben und 160 km/h laufen k√∂nnen. Leider fordern die K√ľhe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

Britisches Unternehmen:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Beide sind wahnsinnig..

Italienisches Unternehmen:

Sie besitzen zwei K√ľhe aber sie wissen nicht, wo sie sind. W√§hrend Sie sie suchen, sehen Sie eine sch√∂ne Frau(Bella donna). Sie machen Mittagspause. Das Leben ist sch√∂n..


Ich habe mir erlaubt, das ein wenig zu erweitern:

Zitat: Tiersch√ľtzer / Tierschutzpartei:

Sie besitzen zwei K√ľhe. Sie fordern, da√ü die K√ľhe und deren K√§lber vor dem Schlachten gestreichelt werden.

Tierrechtler / Tierrechtspartei:

Sie lehnen den Besitz anderer Individuen ab. Sie befreien die o.g. K√ľhe und lassen Soja, Hafer usw. f√ľr Pflanzenmilch etc. anbauen.


Achim

Die Unfähigkeit von Antiveganern, tatsächlich antivegan zu sein

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Ein Randaspekt davon ist wohl die Unfähigkeit vieler "Antiveganer", tatsächlich "antivegan" zu sein, da sie aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung noch weniger als andere in der Lage sind, Veganer von Unveganern zu unterscheiden.

Daher machen sie sich √ľberwiegend entgegen ihrer Doktrin √ľber Nichtveganer lustig, die sie in ihrer Wahrnehmungsst√∂rung als Veganer oder Tierrechtler kategorisieren, von Einzelpersonen (bekannteren wie K√§sepizza- und Eipanadefresser Kaplan, Ameisen- und Schneckenfresser √Ėff!√Ėff!, der H√ľhner zwecks Eikonsum gefangenh√§lt usw. und nat√ľrlich irgendwelchen v√∂llig bedeutungslosen Randfiguren wie etwa Teewurstagent Hummel, Unveganfreeganer und erkl√§rtem Tierrechtsgegner Vollnhals usw., bei denen wiederum der Verdacht nahe liegt, da√ü auch ihr Verhalten von Alexithymie bestimmt wird, das aber nur am Rand) bis zu Organisationen wie dem Universellen Leben (samt tierausbeutender "Christusbetriebe"), Tierschutzpartei usw., oder sie beschreiben ekelhafte unvegane(!) Gerichte, die sie dem Veganismus anlasten, da ja z.B. der K√§se durch Tofu ersetzt werden k√∂nnte(!) ...

Achim

R√ľckrufaktionen - Antiveganer und antivegane Aktivit√§ten

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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> Futter f√ľr die Anti-Veganer...

Allenfalls f√ľr die selbst f√ľr Antiveganer √ľberdurchschnittlich bescheuerten, solche R√ľckrufaktionen kommen alle naselang vor - zeitgleich z.B. f√ľr (wohl unveganes ) Malzbier:

Zitat:
Verunreinigtes Malzbier verkauft
06. Jul 14:43

Alpro ruft bestimmte Chargen von Sojamilch wegen Verunreinigung mit Natronlauge zur√ľck. Und auch das Malzbier der Firma Vitamalz hat es unfreiwillig in sich.

Ein Soja-Getr√§nk der D√ľsseldorfer Firma Alpro kann stark √§tzende Natronlauge enthalten. Das Unternehmen rief am Freitag mehr als 3000 Ein-Liter-Packungen zur√ľck. K√§ufer des ¬ęAlpro soya Drink Calcium UHT 1L¬Ľ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9. April 2008 und den Herstellungs-Codes X1515 13:33 bis X1515 15:18 sollten die Produkte beim H√§ndler zur√ľckgeben. Der Verzehr k√∂nne zu Reizungen im Mund und im Verdauungstrakt f√ľhren, teilte das Unternehmen mit. Farbe und Geruch des verunreinigten Getr√§nks wichen deutlich vom Original ab. Wer nach dem Verzehr Auff√§lligkeiten sp√ľre, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

Und auch das Unternehmen Vitamalz hat eine R√ľckrufaktion gestartet: Das Unternehmen in Krefeld warnte vor einigen Lieferungen Malzbier. Wegen eines Produktionsfehlers sei dort ein Anteil Pilsbier enthalten, so dass das Malzbier bis zu 2,5 Prozent Alkoholgehalt aufweisen k√∂nne. Das Unternehmen rief die Produkt-Chargen mit den Nummern 03 L 129 D2 bis 08 L 129 D2 zur√ľck. Es handele sich um 0,5-Liter-Glasflaschen, die von Ende Mai bis Ende Juni √ľberwiegend in Nordrhein-Westfalen in den Vertrieb gelangt seien. Verbraucher k√∂nnten die Produkte bei ihrem H√§ndler zur√ľckgeben. Beide Unternehmen richteten eine Telefon-Hotline f√ľr Anfragen von Verbrauchern ein. (dpa)

http://www.netzeitung.de/wirtschaft/ratgeber/690016.html


Wobei folgendes - diverse Fahrzeuge, unvegane S√§uglingsmilch und infekti√∂ser Kontaktlinsenreiniger, alles aus den letzen Wochen -wohl gef√§hrlicher sein d√ľrfte:
Zitat:
R√ľckrufaktion von Michelin
myNETmoto - 18. Juni 2007
Michelin hat sich vorsichtshalber zu dieser R√ľckrufaktion entschlossen, weil die Sicherheit der Kunden f√ľr das Unternehmen h√∂chste Priorit√§t hat. ...

R√ľckrufaktion bei Smart
N24 - 22. Juni 2007
Der Autokonzern DaimlerChrysler hat 1650 smart wegen eines Lenkungsdefekts zur√ľckgerufen. Die betroffenen Kunden h√§tten ein Ersatzfahrzeug bekommen, ...

R√ľckrufaktion f√ľr Honda Civic
Autogazette - 16. Juni 2007
Weltweit sind von der R√ľckrufaktion 11.200 Fahrzeuge betroffen. In Deutschland wurden die Halter vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) √ľber den R√ľckruf informiert. ...

Bebivita M√ľnchen: R√ľckrufaktion von S√§uglingsmilch
Muenchen24.info - 9. Juni 2007
Grund f√ľr die R√ľckrufaktion ist, dass in einer einzelnen Packung der Mikroorganismus E. sakazakii gefunden wurde. Wird ein Produkt mit einem solchen Befund ...

Volvo: R√ľckrufaktion f√ľr V50 und C70
Der Mobilitätsmanager - 14. Juni 2007
Volvo ruft insgesamt 775 Autos seiner Modelle V50 und C70 zur√ľck in die Werkstatt. Die Halter, also auch Firmenfuhrparks, der betroffenen Fahrzeuge aus dem ...

R√ľckrufaktion: Kontaktlinsenreiniger sorgt f√ľr Infektionen
Guter Rat - 7. Juni 2007
Die Berliner Senatsgesundheitsverwaltung hat vor dem Gebrauch des Kontaktlinsen-Reinigers ¬ęComplete Moisture Plus¬Ľ des amerikanischen Herstellers AMO ...


>Oder gibt es bei denen keine "Aktiven" wie bei den Veganern?

Deren "Aktivit√§ten" beschr√§nken sich darauf, d√ľmmliche Forenbeitr√§ge in ebenso d√ľmmlichen Foren zu schreiben, in seri√∂sen (also hier) zu Trollen, als n√ľtzliche Idioten Tierschutzdemos zu entlarven, Tiersch√ľtzer/Unveganer etc. (Kaplan, UL, Tierschutzpartei etc.) als Tierrechtler/Veganer umzuetikettieren (bzw. deren falsche Selbstetikettierung zu forcieren), um Tierrechte und Veganismus zu diskreditiern und nat√ľrlich - wie bei allen Unveganern - andere umzubringen.

Achim

"Universelles Leben", Tierversuche, Peta

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Allgemeines
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Nach der Jagd widmet sich das Universelle Leben nun einem weiteren Tierschutz-Randaspektthema, den Tierversuchen. Wer √ľbrigens noch immer an der Kohabitation UL/Peta zweifelt, kann sich das "Kleingedruckte" ansehen ... siehe auch Universelles Leben, Tierschutzpartei, Peta: typische Tierschutzdemo (Foto: 14. M√§rz 2007)



Achim

Tiersch√ľtzer-Protest in Masken

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Pressespiegel
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Mit Tiermasken demonstrierten Mitglieder verschiedener Organisationen gegen Massentierhaltung und Fleischverzehr. (WR-Bilder: Horstg√ľnter Siemon)


Siegen. (hgs) Rund 400 Tiersch√ľtzer machten am Samstagnachmittag lautstark und eindrucksvoll auf die Missst√§nde in der Massentierhaltung aufmerksam. Sie setzen sich ebenfalls f√ľr eine fleischlose Ern√§hrung der Menschen ein.


Aus allen Teilen Deutschlands und aus dem benachbarten Auslands rollten die Tiersch√ľtzer in Siegen an. Verschiedene Organisationen wie die Tierschutzpartei, das "Universelle Leben" oder auch Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) hatten zu dieser Aufkl√§rungskampagne und der Demonstration aufgerufen.

"Die schlimmen Misst√§nde und hygienischen Bedingungen eines Schweinemastbetriebs in Oberschelden" seien ?ein Grund, weshalb sie in Siegen seien, sagten die Tiersch√ľtzer. Bereits 2004 h√§tten heimische Tierfreunde auf die Arbeitsweise des Schweinem√§sters aufmerksam gemacht. Sie drehten damals - heimlich ein Video. Dieser Film wurde w√§hrend der Veranstaltung in der Siegener Innenstadt gezeigt.

Die Demonstranten kritisierten heftig die Vorgehensweise der heimischen Beh√∂rden. Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von Peta: "Die Staatsanwaltschaft und das Veterin√§ramt des Kreises Siegen-Wittgenstein stecken alle unter einer Decke und sch√ľtzen den Tierhalter." Sein Appell an die Zuh√∂rer: " St√ľrmen Sie das Kreishaus." Noch w√§hrend der Kundgebung reichte Dr. Haferbeck bei der Staatsanwaltschaft Siegen eine Klage gegen den Mastbetrieb ein.

"Esst kein Fleisch", "Bitte lasst mir meine Milch", "Schießt Tore - statt Tiere", war auf einigen Transparenten zu lesen, mit denen die Demonstranten auf die Straße gingen. Einige der Poster, die getötete Tieren zeigen, standen auf dem Index jugendgefährdender Schriften. Deshalb untersagte die Siegener Polizei deren Präsentation.

"450 Tiere sterben f√ľr jeden Fleischesser"



Klar in der Sprache und im rockigen Sound stimmte die Tierrecht-Band "AJ-Gang" die Zuh√∂rer ein: "Waidmannsheil - t√∂ten find ich geil", "Bambi-Killer" und "Bruno-B√§r" fanden Anklang bei der Fan-Gemeinde. Auch bei dem Lied "Gammelfleisch" stimmten die Tiersch√ľtzer mit ein.

Sechs Tiere m√ľssten pro Jahr f√ľr jeden Fleischesser sterben. 450 Tiere w√ľrden im Laufe von 75 Jahren "als Kadaver auf seinen Tellern" landen, betonten Sprecher in ihren Durchsagen. Am Rathausplatz kritisierte Petra Stickroth von der Organisation "Universelles Leben" die Haltung der Kirchen: "Sie degradieren Tiere zur Sache." Das 5. Gebot ,Du sollst nicht t√∂ten¬ī solle auch f√ľr Tiere gelten.

In der Massentierhaltung sahen die Teilnehmer der Demonstration einen der Gr√ľnde f√ľr die Klimakatastrophe: Durch die Viehzucht w√ľrden j√§hrlich 115 Millionen Tonnen Methangas entstehen. Und dieses sei wesentlich sch√§dlicher als CO2 Dass viele Tiersch√ľtzer Schuhe aus Leder trugen, stie√ü bei einigen Siegener Passanten √ľbrigens auf Unverst√§ndnis.


11.03.2007
http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.staedtenews.volltext.php?kennung=on1wrLOKStaSiegen39150&
zulieferer=wr&kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Siegen&auftritt=WR&dbserver=1

Partij voor de Dieren - Tierrechtspartei?

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Nach dem, was ich bisher an Texten der PvdD gelesenhabe, ist sie eine ganz gew√∂hliche Tierschutzpartei. Zwar f√§llt gelegentlich - heuchlerisch - das Wort "Tierrechte", in Wahrheit geht es aber nur darum, da√ü die "Nutztiere" etc. "gut behandelt" werden. Zur Jagd hei√üt es etwa im Parteiprogramm (http://www.partijvoordedieren.nl/attachments/download/3), da√ü diese gerechtfertigt sei, wenn durch die Jagdopfer "gro√üer Landwirtschaftlicher Schaden" entst√ľnde; zu Fischmord werden lediglich "√úberfischung", "Treibnetze" und "T√∂tungsmethoden" angesprochen.

Die Partei selbst sagt, daß es u.a. in Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien Parteien, die ihnen "ähnlich" (http://www.partijvoordedieren.nl/content/view/129) seien, gäbe. Da es zumindets in Deutschland keine Tierrechtspartei gibt, muß damit wohl die Tierschutzpartei gemeint sein ...

Auch die Links auf der Parteiwebseite sind vielsagend - ich konnte keinen einzigen Tierrechtslink finden, daf√ľr aber jede Menge √ľbelsten tierschutz, etwa IFAW.

Achim

Presseberichte √ľber die angebliche Tierrechtspartei

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Wenig √ľberraschend werden "Tierschutz" und "Tierrechte" wild durcheinandergew√ľrfelt und im wesentlichen absurderweise so verwendet, als w√§ren das keine Gegens√§tze (Tierrechte: Abschaffung, Tierschutz: Reglementierung und damit Zementierung der Tierausbeutung), sondern quasi Synonyme.

Zitat:
Balkenende und Hollands Tiersch√ľtzer vor dem Sieg

DEN HAAG -

Die Parlamentswahl in den Niederlanden am Mittwoch k√∂nnte einen historischen Durchbruch bringen - zumindest f√ľr den Tierschutz. Denn erstmals in Europa d√ľrfte eine Tierrechtspartei mindestens ein Abgeordnetenmandat erringen. Ihr Kampf stehe in einer Linie mit der Sklavenbefreiung und der Durchsetzung von Frauenrechten, sagt die Vorsitzende der PvdD, Marianne Thieme (34). Ihr Ziel ist die Verankerung von Tierrechten in der niederl√§ndischen Verfassung.

Beim Rennen um den Gesamtsieg gibt sich der niederl√§ndische Ministerpr√§sident Jan Peter Balkenende gelassen. Laut Umfragen werden er und seine Partei Christen Democratisch App√®l (CDA) die Wahl gewinnen. Der 50-J√§hrige, der einer Minderheitsregierung vorsteht, deren Br√∂ckeln die Neuwahlen n√∂tig gemacht hat, schien noch im Fr√ľhjahr einen aussichtslosen Kampf zu f√ľhren. Aber jetzt erlauben wirtschaftlicher Aufschwung, R√ľckgang bei Armut und Arbeitslosigkeit sowie erstklassige Staatsfinanzen Balkenende und seiner CDA eine gute Bilanz. Und all das durchkreuzt das zentrale Argument der sozialdemokratischen Partij van de Arbeid (PvdA) und ihres Spitzenkandidaten Wouter Bos: dass Balkenendes Politik unsozial sei.

Wouter Bos, lange Zeit der Liebling der Wähler, kam in dem unspektakulär verlaufenen Wahlkampf ohnehin nur mäßig in die Offensive. Bei vielen fiel Bos in Ungnade, weil er vorschlug, Rentner sollten auch selbst in die Rentenkassen einzahlen.
AP, dpa

erschienen am 21. November 2006

http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/21/642276.html


Zitat: Zwei Mandate f√ľr Tiersch√ľtzer
Stimmen f√ľr Vieh
Den Haag - Wenn es um das Wohlsein ihrer Lieblinge geht, kennen die Anh√§nger der niederl√§ndischen Stiftung "munteres Tier" kein Pardon. Die Direktorin der Stiftung und Vorsitzende der Partei f√ľr die Tiere, Marianne Thieme, und eine Kollegin haben erstmals den Sprung ins Parlament geschafft. Rund 4 Millionen Rinder, 11 Millionen Schweine, 90 Millionen H√ľhner und viele andere Kreaturen haben jetzt eine Stimme im Parlament.

Thieme sieht die Tierschutzbewegung als logische Verl√§ngerung von Sklavenbefreiung und Frauenemanzipation. Unterst√ľtzung bekam sie auch von Intellektuellen: Der Schriftsteller Harry Mulisch ("Die Entdeckung des Himmels") entschied sich ebenso f√ľr die Tierpartei wie sein Kollege Maarten 't Haart. (dpa/DER STANDARD, Printausgabe, 24.11.2006)

http://derstandard.at/?url=/?id=2671450


Zitat: Schwere Regierungsbildung
Premier Jan-Peter Balkenende wiedergew√§hlt ‚Äď Christdemokraten brauchen neue Koalitionspartner

DEn Haag. Nach den Parlamentswahlen stehen die Niederlande vor einer schwierigen und vermutlich langwierigen Regierungsbildung. Der niederländische Premier und Wahlsieger, Jan Peter Balkenende, schweigt noch dazu.

Eine klare Mehrheit f√ľr eine Koalition war gestern nicht in Sicht. Das bisherige B√ľndnis der Partei Christlich-Demokratischer Appell (CDA) von Premier Jan Peter Balkenende und den Liberalen (VVD) wird seine Arbeit aufgrund hoher Verluste f√ľr die VVD nicht fortsetzen k√∂nnen. Balkenende √§usserte sich bisher noch nicht zur Regierungsbildung. Er will die M√∂glichkeiten anscheinend zun√§chst mit K√∂nigin Beatrix besprechen. Balkenende bleibt damit Chef der CDA, die trotz Verlusten √ľberraschend wieder st√§rkste Kraft vor den Sozialdemokraten (PvdA) wurde.
Tierschutzpartei im Parlament

Gr√∂sster Gewinner der Wahlen war die Sozialistische Partei, welche die Zahl ihrer Sitze von neun auf 26 fast verdreifachen konnte. Der CDA verf√ľgt nach Ausz√§hlung fast aller Stimmen k√ľnftig √ľber 41 der insgesamt 150 Mandate im Parlament und damit drei weniger als bisher. Die PvdA von Oppositionsf√ľhrer Wouter Bos kommt nur noch auf 32 Sitze, ein Minus von zehn Mandaten.

Viertstärkste Kraft wurden die Liberalen, die jedoch nur noch auf 22 statt der bisher 28 Mandate kamen. Über einen historischen Durchbruch konnte sich die Tierschutzpartei freuen, die erstmals zwei Mandate gewann. Sie zieht damit als europaweit erste Tierrechtspartei ins Parlament ein. Ziel der Partei ist die Verankerung von Tierrechten in der niederländischen Verfassung.

Auch andere bisher kleinere Gruppierungen der Linken und Rechten verzeichneten Gewinne. Neben den Sozialisten von Jan Marijnissen legte auch Geert Wilders mit seiner rechtsgerichteten Freiheitspartei zu. Sie hat statt einem k√ľnftig neun Abgeordnete.
¬ęKompliziertes Ergebnis¬Ľ

¬ęDas ist das Chaos¬Ľ, sagte VVD-Finanzminister Gerrit Zalm mit Blick auf die Ergebnisse. ¬ęDaraus eine Regierung zu machen, wird extrem schwierig.¬Ľ Und auch Balkenende r√§umte trotz seiner Siegerlaune ein, dass es ein ¬ękompliziertes¬Ľ Ergebnis sei. ¬ęWir werden Zeit brauchen¬Ľ, sagte er. ¬ęAlle Parteien werden analysieren m√ľssen, wie wir das Land gemeinsam regieren k√∂nnen, wie wir den niederl√§ndischen W√§hlern Antworten auf ihre Fragen geben k√∂nnen.¬Ľ Der Wahlkampfleiter der PvdA, Michiel van Hulten, war zufrieden. ¬ęEs ist klar, dass dieses Kabinett kein Mandat mehr hat. Das ist eine gute Nachricht. Die Niederlande haben f√ľr den Wechsel gestimmt.¬Ľ

Beobachter √§usserten Zweifel, ob eine ‚Äď wie auch immer zusammengesetzte Regierung ‚Äď die vierj√§hrige Amtsperiode √ľberstehen kann. Um eine grosse Koalition auf die Beine zu stellen, m√ľssten Christ- und Sozialdemokraten die Feindseligkeiten des mit Sch√§rfe gef√ľhrten Wahlkampfs hinter sich lassen, sagte der Politikwissenschafter Jos de Beus. ¬ęSie brauchen Zeit, um sich aneinander anzupassen¬Ľ, erkl√§rte er. (ap/dpa)

http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=jsp&artikel_id=1265452&ressort=tagblattheute/ausland


Zitat: Niederlande

Bei den Radikalen knallen die Korken

Von Albert Eikenaar

[...]Am Rande des Geschehens feierte auch die 34-j√§hrige Marianne Thieme ein Fest: Zwei echte Mandate konnte sie am Ende des Abends f√ľr sich verbuchen, f√ľr ihre Partei f√ľr die Tiere, die einzige in der Welt, die nur Tierrechte im Parlament vertreten will. Sie geh√∂rt ins linke Lager. Bei ihren W√§hlern ist ein Prominenter: Harry Mulisch. [...]
http://www.stern.de/politik/ausland/:Niederlande-Bei-Radikalen-Korken/577062.html


Achim

"Tierrechts(verletzerheuchler)tag" - Ausverkauf der Tierrechte

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Beim verlogen als "Tierrechtstag" bezeichneten Massentierschutzauflauf in M√ľnchen demn√§chst werden folgende Organisationen vertreten sein:
Zitat:
animal 2ooo - Menschen f√ľr Tierrechte Bayern
animal peace
Animals United ... Jugend aktiv f√ľr Tiere
√Ąrzte gegen Tierversuche
Bundesverband Menschen f√ľr Tierrechte
call a k√∂rndl! Bio-Lieferdienst f√ľr M√ľnchen
Menschen f√ľr Tierrechte W√ľrzburg
PETA
PROVIEH
ReACT!
Satis
Tierlinkscafe
Tierschutzgruppe Herzbluten
Tierschutzpartei - LV Baden-W√ľrtemberg
Tierschutzpartei - LV Bayern
Tierversuchsgegner Dachau
Vegetarische Initiative Allgäu
Vier Pfoten - Stiftung f√ľr Tierschutz

Zu den Machenschaften der meisten d√ľrfte u.a. hier im Forum einiges zu finden sein - vom Selbstleichenfressen √ľber Propagada f√ľr "Mobile Schlachth√∂fe" bis zu Preisverleihungen f√ľr Metzger etc. reicht die Spanne da schon.

Das ist kein Tierrechtstag, sondern ein Tierrechtsverletzerheuchlertag.

Achim

Aktuelle "Tierrechts"termine

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Da wundert es nat√ľrlich nicht, wenn ein mit "Tierrechtstermine" √ľberschriebens Forum (irgeneiener 08/15-Seite) so aussieht:



- UL
- Menschen "f√ľr" Tierrechte, vgl. z.B. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=5635&t=5635 uvm.
- UL
- Covance, vgl. z.B. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=2714&t=2714 uvm.
- Veggie Street Day (jede Menge Leute, die sich vor den Karren der Tierschutzpartei-Heuchler spannen lassen)
- "Veg(etarisch) mit Peta"-Party, vgl. z.B. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=5104&t=5064 uvm.
- Tierrechtsgegnervorlesungen Heidelberg, vgl. z.B. http://veganismus.ch/foren/read.php?f=6&i=1502&t=1374 uvm.

Ende der Fahnenstange ...

Achim

Re: Spendenaffären - Petaspender erschießen und fressen Rehe

Autor: Kristof K.
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Frank Albrecht schrieb:

> Und meine Frage, wie ihr euren Unterhalt verdient habt ihr
> mir auch nicht beantwortet.


Warum interessiert dich das so penetrant? Was bringt das dir/uns im Hinblick auf die TR-Arbeit? Deine Frage ist falsch, deswegen wird sie ignoriert. Sie ist vielleicht nicht ganz falsch inhaltlich, aber der Tenor, der ‚ÄúGeist‚ÄĚ in dem sie gestellt wurde macht sie falsch par excellence. Die richtige Frage w√§re: wie finanziert ihr die Tierrechtsarbeit? Die Antwort w√§re f√ľr dich sicher von Belang, die solltest du aber schon l√§ngst kennen: die Maqis lassen sich f√ľr die TR-Arbeit nicht bezahlen und zeigen dass es geht und dass es falsch ist das brutale Schicksal der Tiere zu missbrauchen, indem man es zu der eigenen Lebensgrundlage macht. Ich kann f√∂rmlich riechen was f√ľr eine Art der Mentalit√§t deiner Frage zugrunde liegt. Die TR-Arbeit scheint f√ľr dich keine Leistung von gesellschaftlichem Nutzen zu sein, weil sie (es sieht so aus), keine "produktive" Arbeit ist. Es schimmert durch deine Frage auch eine sehr Deutsche Verabsolutierung der ‚Äúproduktiven‚ÄĚ Arbeit. Und das alles riecht nicht sch√∂n. Parainquisitorische, v√∂lkische, inspektorische, tribunalhafte, herdenhafte Assoziationen dr√§ngen sich bei mir auf bei diesem Scheissgestank - alles sch√∂n Teutsch. Du kannst es nicht sp√ľren, weil du offensichtlich drin sitzt, deswegen sage ich es dir.

Du arbeitest "volle Pulle" und hast vermutlich, in materiellen Hinsiht, mehr als Maqis, machst aber nur wenig TR-Arbeit. Schon o.k. Warum aber diese Aggressivit√§t den Leuten gegen√ľber, die vermutlich weniger als du haben (ich weiss es auch nicht, es interessiert mich wenig), daf√ľr aber viel mehr als du machen. Das letzte ist anzunehmen, weil die paar Menschen, die f√ľr diese Seite verantwortlich sind, machen sie mit einem beispiellosen Einsatz und unaufh√∂rlichem Engagement, mit immer klaren Kopf und Gradlinigkeit, mit fundiertem Wissen und vor allem mit Erfolg. Ich weiss nicht, ob ich (und durch mich auch ein paar Andere) vegan geworden w√§ren, ohne die klaren Infos von Maqi. Ich glaube es ist als Erfolg anzusehen. Was kann noch erfolgreicher sein als die Menschen aufzukl√§ren, zu entprogrammieren und zu entparasitieren. Und die werden das weiter tragen. Ich spreche nur f√ľr mich, aber schaue dich um: hier wurden sehr viele Menschen durch Infos und klare Argumente auf den veganen Weg gebracht. Sie bleiben da.

Es ist doch zu vermuten, dass die Macher dieser Seite(n) nicht zu der finanziellen Oligarchie des Landes geh√∂ren:-) Es ist aber auch zu vermuten, dass sie, mit all den Qualit√§ten, die sie haben und mit ein Quentchen Gl√ľck es weit hin in diese Richtung bringen k√∂nnten. Und es w√§re unintelligent anzunehmen, dass sie das auch nicht wissen. Trotzdem haben sie sich offensichtlich (materiell gesehen) mit dem wenigsten in der Gesellschaft zufriedengegeben. Sie konnten sich auch locker bei PETA, Vier Pfoten, Deutscher Tierschutzpartei oder irgendeinem anderen tragikomischen Club der programmatisch Halb- und Viertelaufgekl√§rten installieren und einen "sicheren" Job auf Lebenszeit bekommen, sicheren durch Spenden eben. Der Weg von Maqis ist anders; aus diesem "sehr wenig" das sie aller Anschein nach haben (das ist sicher auch exemplarisch in dieser nach dem Materiellen lechzenden Gesellschaft), haben sie sehr viel aufgebaut, das Resonanz findet und das ist einzig wichtig und nicht deine linkische Frage.

Wenn die Maqis PRIVAT sogar vom Betteln auf der Strasse lebten und parallel diese fantastische Arbeit machen w√ľrden, w√§re das nicht verwerflich, sondern noch ein Grund mehr um es zu bewundern und moralisch zu unterst√ľtzen, der Tiere wegen.

Ich jedenfalls w√ľnsche dem Achim & Co, dass sie irgendwelche reiche Tanten, die man manchmal hat, als Erben ausw√§hlen.

Die Tiere werden nicht mit dem Geld befreit, sondern mit einem entkonditionierten Kopf (Köpfen). Und gerade diese Arbeit der Entkonditionierung des Kopfes, (wo das eigentliche Zentrum der Versklavung und der unaufhörlichen Tragödie der nichtmenschlichen Tiere sich befindet) macht Maqi - und sie macht es kompromisslos und hervorragend.

Die Tiere werden irgendwann endg√ľltig nicht mit dem Geld befreit, sondern trotz und gegen des Geldes, das sie gerade versklavt. Mit dem Geld k√∂nnen sie nur mehr und mehr geknecht werden - der Schein (Geldschein) tr√ľgt!


Penunze und irgendeine formale Organisation mit einem Verwaltungsapparat, Funktion√§ren, Aktion√§ren und Repr√§sentanten wird keine Tiere befreien, weder menschliche noch nichtmenschliche. Nie. Bei PETA und vielen anderen Organisationen √§hnlichen Schlages, beginnt, mehr oder weniger bewusst, das was beginnen muss, n√§mlich eine verlogene Dialektik: sie wollen die Tiere befreien/sch√ľtzen (mit Hilfe von Spendengelder) aber.... je n√§her sie sich dem Ziel befinden werden, desto knapper wird der Spendenfluss - und mit der Abschaffung der Ausbeutung, w√ľrde sicher auch dieser sch√∂ne Geldstrom verschwunden und damit auch sie mit ihren "hauptamtlichen" Arbeitspl√§tzen. O Gott, was machen sie denn dann ohne diese armen eintr√§glichen Tiere, ohne diese Mammon... sie w√§ren nichts... und davor f√ľrchten sie sich schon. Ende der Exploitation = Ende von ihnen. Fazit: sie d√ľrfen nicht wirklich danach streben die Tiere zu befreien und sie werden es nicht. Keiner s√§gt so bl√∂d am Ast auf dem er sitzt. Also lieber machen sie die Arbeit nur "als ob", nur... das darf keiner merken, sogar sie selbst nicht.

Diese (selbst)Hypokrisie ist schon im Gange - f√ľr mich keine Frage, sie ist auch unweigerlich bei dieser Vorgehensweise. Das nenne ich die "Metaausbeutung". Die Tiere werden als Wirtschaftsfaktor angesehen, zwar etwas anders als bei der knventionellen Ausbeutung, aber das Prinzip Ausbeutung bleibt. Das ist die Dialektik des Kapitalismus. Es sollte einleuchten.

Maqi hat, durch die spendenfreie und ethisch einwandfreie Arbeit, solche psychologische Probleme nicht und deswegen können die Maqis sicher, in dieser Hinsicht mindestens, ruhig schlafen nach einem anstrengenden Tag.

Ohne Spenden kann man vegan werden(!), ohne Spenden kann man lesen und sich richtig informieren, schauen, denken (!), schreiben, diskutieren und aufkl√§ren, immer wieder ein paar Flugbl√§tter aufkleben oder verteilen. Nach M√∂glichkeiten einzelne Tiere befreien und ihnen w√ľrdiges Leben erm√∂glichen. Das ist DIE TR-Arbeit, manchmal unauff√§llig aber effektiv, im Hintergrund, im Untergrund, vor allem im Vergleich mit den kontraproduktiven, frontalen Aktionen gegen die Ausbeuter, die sich darum √ľberhaupt nicht scheren und die die Protestler immer als Deppen und Chaoten darstellen (was sie teilweise auch sind). Das macht Maqi nicht und warnt richtigerweise davor. Stattdessen verfolgt sie eine Strategie, die den Ausbeuter und ihren Auftraggebern langsam aber sicher den Boden unter den F√ľssen aufweichen soll, (und dieser Boden befindet sich in den K√∂pfen der "Konsumenten", "Verbraucher", Auftraggeber der ganzen Kathastrophe) bis er so weich ist, dass sie in ihn einsinken und irgendwann darin verschwinden. Samt all diesem blutigen Geld und von diesem Blut kontaminierten Spenden. Es werden freie Tiere bleiben und Sonne.

Kristof Kschiwonos

Re: UL-Demo am 28.01.W√ľrzburg

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> in der offiziellen PM gesehen, dass doch einige größere
> "Tierrechts" organisationen wie Peta daran beteiligt waren.
> Steht Herr Faulmann eigentlich mittlerweile auf deren

Peta kooperiert ja des öfteren mit UL, meiner Einschätzung nach ist tatsächlich Faulmann (mit) treibende Kraft dabei (siehe auch u.a seine langjährige regelmäßige Beteiligung bei den Berliner Demos).

> Lohnliste ? Beim VgT ist das ja mittlerweile nicht mehr

Das m√ľ√ütest Du ihn schon selbst fragen ;-).

> verwunderlich, das Engagement. Was ist mit den italienischen
> und anderen ausl. Tier"rechts"organisationen, wussten die
> √ľberhaupt, dass das ne UL Veranstaltung ist oder sind die
> schon "assimiliert" ??? Fragen √ľber Fragen.....

ab nicht so im Kopf, was das alles f√ľr angebliche Tierrechts-Organisationen waren (u.a. Tierschutzpartei - klar -, und eine "Einzelperson" von "√Ąrtze gegen Tierersuche" - da sollte mal jemand nachfragen, wie die offiziell dazu stehen). Die italienischen sagten mir meiner Erinnerung nach gar nichts, aber schau mal bei http://antispe.de/foren/universelleslebendemo.html vorbei, k√∂nnte Parallelen geben ;-) .

Achim

Re: Danke f√ľr die Kanzlerin an alle Ung√ľltig-/Nicht-/Popelparteiw√§hler

Autor: Tanja
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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yetzt schrieb:
>
> schwachfug. auch wenn die spd oder meinetwegen die
> tierschutzpartei regiert, wird das an den verhaeltnissen nix
> aendern.

Klar, wäre die Regierung dieselbe geblieben, hätte das an sich erst mal nichts gendert. ;-)

> waehlen ist doch nur die euphemistische form des
> bittens uns bettelns, dass die unterdrueckenden was aendern.

Naja, wer so bl√∂d ist, zu glauben, da√ü er nur alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen mu√ü und andere dann f√ľr ihn aktiv werden, l√§√üt sich wohl gern unterdr√ľcken. ;-)

> ob ich jetzt dieseoderjenepartei waehle oder peta spende: es
> wird nix aendern. aendern wird sich nur was, wenn die
> menschen zu denken anfangen.

Nicht nur zu denken, sondern auch zu handeln. Und hier ist eben das Problem. Mit einer CDU in der Regierung ist zu bef√ľrchten, da√ü unsere Handlungsfreiheit weiter eingeschr√§nkt wird. Und das ist dann nun mal extrem hinderlich. √Ąndern m√ľssen selbstverst√§ndlich wir etwas, aber mit Wahlen kann man momentan zumindest versuchen, Einflu√ü zu nehmen, da√ü wir die M√∂glichkeiten zur Ver√§nderung haben.

Tanja

Re: Danke f√ľr die Kanzlerin an alle Ung√ľltig-/Nicht-/Popelparteiw√§hler

Autor: yetzt
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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schwachfug. auch wenn die spd oder meinetwegen die tierschutzpartei regiert, wird das an den verhaeltnissen nix aendern. waehlen ist doch nur die euphemistische form des bittens uns bettelns, dass die unterdrueckenden was aendern. ob ich jetzt dieseoderjenepartei waehle oder peta spende: es wird nix aendern. aendern wird sich nur was, wenn die menschen zu denken anfangen.

Danke f√ľr die Kanzlerin an alle Ung√ľltig-/Nicht-/Popelparteiw√§hler

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Danke an alle, die den Wahlzettel durchgestrichen haben (o.ä.) (und bitte nicht den Unfug von "Zeichen setzen" bringen, zumal diese im Endeffekt ununterscheidbar sind von denen, die versucht haben, sechs Richtige zu kriegen und sich gewundert, wo das Spiel 77 ist).

Zitat: Ung√ľltige Erststimmen 850072 (1,8%) / Zweitstimmen 756146 (1,6%)


Danke an die "Nichtw√§hler", die das f√ľr "anarchistisch" halten (siehe auch Anarchie ist machbar, Herr Nachbar, aber nicht durch Nichtwahl).

Zitat: "Wahlberechtigte" Nichtwähler 13826577 (22,3%)


Und danke an die, die ihre Stimme auch das Klo h√§tten runtersp√ľlen k√∂nnen (z.B. Tierschutzparteiw√§hler, siehe √ľbrigens auch http://antispe.de/zitate.html#tierschutzparteiveganegal).

Zitat: Die Tierschutzpartei 7341 (0,0%) / 110603 (0,2%)


Danke f√ľr die Kanzlerin Merkel, danke f√ľr CDU-Minister f√ľr Landwirtschaft, Bildung, Forschung, ...

Achim

PS: amtliches Endergebnis

Re: Recherche, Dokumaterial und das liebe Geld

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Das Problem betrifft ja nicht nur Bilder, sondern z.B. auch Texte oder Arbeitskraft im Allgemeinen. Fakt ist, da√ü idR, wer f√ľr Geld vermeintliche Tierrechtarbeit amcht, sich in Wahrheit prostituiert und sich stattdessen vor den Karren kontraproduktiver Tierschutzorganisationen spannen l√§√üt, wobei die Tierrechte auf der Strecke bleiben (Beispiel: Stephan Br√∂ckling, siehe http://veganismus.ch/foren/read.php?f=8&i=56&t=47 oder http://veganismus.ch/foren/read.php?f=8&i=80&t=61).

Wenn beispielsweise Kaplan einmal (rein hypothetisch) vegan werden und ein Tierrechtsbuch schreiben sollte, w√§re ja nichts dagegen einzuwenden, wenn er davon von einem Verlag bezahlt w√ľrde. Etwas anderes ist es, wenn er unter seine Erg√ľsse jeweils den anmen einer gerade nicht in einen Spendenskandal verwickelten Tierschutzorganisation setzt (wie war das, erst Animal Peace, dann Arche, jetzt Peta - hoffen wir, da√ü es ein men ist, und bei Peta auch einaml etwas an die Oberfl√§che kommt, was wenigstens ein paar Leuten die Augen √∂ffnet ;-)).

> Aber: Wenn Leute z.B. f√ľr Fernsehmagazine o.√§. in Anlagen
> gehen und f√ľr Aufkl√§rung im Sinne der Tierrechte Filmmaterial
> beschaffen, w√ľ√üte ich keinen Grund, warum sie nicht, wie
> andere Journalisten auch, Geld daf√ľr bekommen sollten. Die

Sicher, wenn etwa Friedrich M√ľlln, um ein aktuelles Beispiel zu w√§hlen, von solchen Reportagen lebt, entspricht das etwa einem Kriegsberichterstatter - der Fotograph dieses Bilds:



das bei einem Napalm-Angriff Fliehende zeigt und wohl eines der bekanntesten Fotos der Welt wurde, hat daf√ľr wohl auch Geld bekommen.

Nur darf die Notwendigkeit, damit Geld zu verdienen, nicht zu einer Einschr√§nkung f√ľhren, dazu, sich und damit die Tierrechte zur√ľckzunehmen. Entsprechendes gilt etwa f√ľr ganz andere Bereiche: Wer mit veganen Produkten handeln will, bitte (obwohl Veganvers√§nde m.E. im wesentlice √ľberfl√ľssig wenn nicht gar eher kontraproduktiv, weil das Bild er Notwendigketi von "Spezial"eink√§ufen vermittelns) sind - wenn aber, um geld zu macehn, im Laden eine K√§setheke steht und betr√ľgerisch nichtvegane Produkte als vegan verdealt werden, ist das etwas ganz anderes (http://maqi.de/txt/handel.html).

> Ausr√ľstung daf√ľr ist sicher extrem teuer und, was f√ľr mich
> der eigentliche Grund der Legitimation ist, solche Magazine
> w√ľrden das Material ja nicht mehr verwenden, wenn es
> kostenlos wäre, sondern sie verwenden es dann, wenn sie

Das stimmt so nicht. In den TV-Berichten √ľber Maqi (http://maqi.de/presse.html) wurde ja auch Bild- und v.a. Filmmaterial von uns verwendet.

Wenn nun beispielsweise die "Emma" mal wieder Tierrechte zum Thema hat (nur ausnahmsweise mal wirklich aus Tierrechtssicht, nicht die zu Tierrechten geadelten Tier- und Artenschutzartikelchen), wäre gegen einen Artikel oder ein Foto von Maqi darin wohl nichts einzuwenden, sondern im Sinn der Tierrechte, selbst wenn sie uns ein Honorar aufdrängten ;-) . Nur ist das derzeit eher hypothetisch - der Markt verlangt verbrämten Tierschutz, die Krämerseelen liefern ihn.

> Die Frage nach dem Geld stellt sich an dieser Stelle also gar
> nicht so sehr wie die nach der Veranwortung der
> Recherchierenden f√ľr die Tierrechte. Meiner Meinung nach wird

Eben. Wenn aber Material (welcher Art auch immer, Bilder, Texte, Arbeitskraft) verantwortungslos verwendet wird (eben nicht im Sinn der Tierrechte) ist das ein großes Problem.

Sicher sind die Auswirkungen nicht immer vollst√§ndig abzusehen. So hat etwa vor Jahren die Tierschutzpartei ein Maqi-Bild verwendet - aus heutige Sicht fatal. Ebenso kam in einer Vegetarier-Zeitschrift zu einem Artikel √ľber G√§nse einer tier*.de-Domain-Ownerin (m√ľ√üte jetzt l√§nger suchen, darum lasse ich es unspezifisch) trotz Versicherung, der Artikel w√ľrde tierrechtspositiv, ein typischer Tierschutzartikel - ob da die verwendung unter dem Strich eher positiv oder eher negativ war, ist wohl kaum definitiv zu sagen, ich tendiere zu negativ. Diese beiden Beipiele zeigen, da√ü auch bei kostenloser Vergabe von Bilder Vorsicht walten mu√ü. Und letztendlich besteht ohnehin die gefahr des Mi√übrauchs, so etwa, wenn, wie bei diesem Bild geschehen, per Bildmanipulation der Slogan in "... ist Sport" ge√§ndert wird. Letztendlich besteht eine solche Gefahr ja auch bei Journalisten - die wetrden sicher nicht ankommen und erz√§hlen, da√ü sie Marxeiner und Miersch hei√üen, sondern unsere Tierrechtsarbeit ersteinmal ganz toll finden - bisher kamen bei uns ja doch immer zumindest halbwegs brauchbare Berichte, was .E. sicher auch mit daran liegt, da√ü unsere Positione hinreichend unangreifbar sind. Trotzdem: ich erinnere an die Journalistein vom Tagesspiegel, die aus Berlin ankam, mich sicher 10 Stunden interviewt hat, einen Mietwagen genommen, um mit mir einmal eine Legebattierie zumindest von au√üen zu sehen - und nichts kam dabei heraus. Eine M√∂glichkeit, die mir aus einigen ihrer √Ąu√üerungen naheliegend scheinen, w√§re, da√ü sie den Auftrag hatte, die gef√§hrlichen "militanten Tiersch√ľtzer" zu entlarven, was ihr nat√ľrlich gr√ľndlich mi√ülungen w√§re, wenn diese Vermutung zutr√§fe. Nichtsdestotrotz - diese gefahr besteht immer. Ich erinnere mich an ein "Interview" in einer D√§nischen Zeitschrift, von dem ich nur per Zufall erfuhr, die gute "Journalist" hatte einfach ein paar S√§tze aus einem Artikel von mir mit lustigen Fragen zusammengeklebt. Auch sehr sch√∂n ein fernsehinterview, bei dem die Fragen herausgeschnitten und andere auf Schrifttafeln zwischen meinen vermeintlichen Antworten eingeblendet waren (dabei ging es aber nur um Informatik, nicht um Tierrechte, der Schaden hielt sich demnach in grenzen, da meine wissenschaftliche Reputation durch soetwas kaum angreifbar war ;-) .

> man dieser Verantwortung nat√ľrlich auch dann nicht gerecht,
> wenn man den Eindruck erweckt, mit seinem
> Tierrechtsengagement Geld verdienen zu wollen, das zieht die
> Bem√ľhungen anderer Tierrechtler schon sehr ins Unseri√∂se.

Ganz genau.

> Kurz zuvor hatten wir eine Anfrage bekommen, ob wir ein Foto
> f√ľr eine Kampagne einer Tierschutzorganisation gegen
> Legebatterien verkaufen w√ľrden, diese Leute haben wir dann
> auf die Nutzungsbedingungen im Bildarchiv hingewiesen, da so
> etwas nat√ľrlich nicht in Frage kam, sondern den Tierrechten
> immens geschadet hätte.

√úberhaupt h√∂rt man von vielen Leuten nach solchen Anfragen ("darf ich Bilder f√ľr meine Website verwenden" oder auch "meine Mutter will was spenden") nichts mehr, wenn sie auf die Nutzungsbedingungen der Bilder oder die Tatsache, da√ü die Mutter statt Abla√üzahlungen zu leisten, vegan werden soll, verwiesen werden. Wie das wohl kommt ;-) ?

> PS: Dazu z√§hlen nat√ľrlich auch Spenden; ob ich nun
> Doku-Material verkaufe oder Spenden annehme, ist fast schon
> egal, die Übergänge sind auf jeden Fall fließend.

Vergleichen wir mal Mitteilungen zu Tierbefreiungen von Maqi (Schema "Tiere wurden befreit -> dazu die Tierrechts-Fakten -> also vegan werden") mit denen gewisser anderer Organisationen ("Tiere wurden befreit" -> "das kostet so viel Benzin" -> "spendet uns Geld") - das sagt doch wohl schon alles.

Aber eigentlich gäbe es dazu noch eine Menge zu sagen - aber jetzt muß ich erstmal weg ;-) .

Achim

Leichenfressende

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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> Es waren ca.400 Leute da.
> Und sie waren alle vegan. Bis auf die Polizisten. (Nein, die

Mit dieser offensichtlichen L√ľge hast du den letzten Rest Glaubw√ľrdigkeit verspielt. Einmal davon abgesehen, da√ü Du wohl kaum alle Anwesenden kanntest und somit nichts dar√ľber aussagen kannst, abgesehen auch davon, da√ü die von Dir selbst einger√§umten "Sch√ľler f√ľr Tiere" wohl kaum √ľber Nacht vegan wurden, waren da selbstverst√§ndlich jede Menge Tierrechtsverletzer (prim√§r Leichenfresser und Vegetarier) beteiligt. Und schon daher war es eben keine Tierrechtdemo.

> war, wie angek√ľndigt, die beste Demo, sie h√§tte bestimmt noch

Wohl kaum.

> besser werden können mit einem Maqi-Infotisch. Aber

Ja, sicher, aber auch ein Heinokonzert oder Fu√üballspiel w√ľrde durch einen Maqi-Infotisch signifikant gewinnen.

> anscheinend wartest Du ja auf die vegane Revolution durchs
> Internet.

Ich warte nicht, sondern ich arbeite daran, statt meine Zeit zu vertrödeln mit Straßenpartys, in denen Tierausbeuter sich heuchlerisch als "Tierrechtler" ausgeben statt ihre Tierrechtsverletzung zu beenden.

Daß das Internet dazu das effektivste Mittel ist, liegt auf der Hand.

> Ich hab niemanden √ľber Maqi l√§stern h√∂ren und es wurde sich

Naja, wurde wohl von gereimtem Parolengebr√ľll √ľbert√∂nt. Aber der Wahrheitsgehalt Deiner Aussagen ist ja ohnehin recht zweifelhaft, wie oben gezeigt.

> ordentlich auf die Schultern geklopft, weil wir so gut sind.

Freudsche Fehlleistung?

> Das Wir-Gef√ľhl ist in der Tat toll, jedoch hat es f√ľr mich
> keinerlei negativ Effekt.

Ja, hatte es f√ľr die HJ und die katholische Pfadfinderschaft auch nicht.

> Die Tierschutzpartei war nicht anwesend. Peta auch nicht.

Soso.

> In Aachen könne wir uns dann wieder gegeseitig auf die
> Schultern klopfen. Vielleicht kommt Maqi ja auch mit einem
> Infotisch und macht mit.

Vielleicht kommt Ihr ja auch mal zur Vernunft.

Achim

Re: K√∂ln: Pelzfrei und √ľberhaupt

Autor: CARU
Datum:
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Es waren ca.400 Leute da.
Und sie waren alle vegan. Bis auf die Polizisten. (Nein, die Polizisten wurden nicht als Demoteilnehmer mitgez√§hlt.) Es war, wie angek√ľndigt, die beste Demo, sie h√§tte bestimmt noch besser werden k√∂nnen mit einem Maqi-Infotisch. Aber anscheinend wartest Du ja auf die vegane Revolution durchs Internet.
Ich hab niemanden √ľber Maqi l√§stern h√∂ren und es wurde sich ordentlich auf die Schultern geklopft, weil wir so gut sind. Das Wir-Gef√ľhl ist in der Tat toll, jedoch hat es f√ľr mich keinerlei negativ Effekt.
Die Tierschutzpartei war nicht anwesend. Peta auch nicht.

In Aachen könne wir uns dann wieder gegeseitig auf die Schultern klopfen. Vielleicht kommt Maqi ja auch mit einem Infotisch und macht mit.
CARU

Re: K√∂ln: Pelzfrei und √ľberhaupt

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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> Mehrere hundert Menschen werden erwartet.

Und, wieviele wurden es? Aber mal angenommen, es k√§men tats√§chlich zwei-, dreihundert Tierrechtler zu dieser Party. Was ist wohl effektiver: wenn sie 100000 km fahren um dann Tierschutzparolen br√ľllend durch K√∂ln ziehen, oder wenn je zwei oder drei gleichzeitig in 100 St√§dten vor Ort √ľber das wesentliche aufkl√§ren, so etwa? Das w√§re doch mal was. Nur wirst Du diese Leute nie dazu bringen, denn dabei gibt es eben nicht das toooolle Wir-Gef√ľhl, das Gegenseitungaufdieschulterklopfen, und schon gar nicht das Tratschen.

> Das ist f√ľr eine Tierrechtsdemo schon mal gro√ü. (in

Ja, f√ľr eine Tierrechtsdemo, aber nicht f√ľr das, was das wirklich ist, jedenfalls keine Tierrechtsdemo.

> Qualitätsmerkmal: Je mehr Leute "Energie" (damit meine ich
> sowas wie Lautstärke und Entschlossenheit) auf die Straße

Also "Lautstärke" ist schon mal kein Qualitätskriterium (ich kann da immer nur wieder meine Oma zitieren: "Wer schreit, hat unrecht.")

> bringen, desto mehr Aufmerksamkeit erregt mensch bei der
> Tierausbeutenden Gesellschaft und diese ganze Aktion wird von

Ach so. Es geht um "Aufmerksamkeit erregen". Na dann.

Wenn es dagegen darum geht, Menschen die Realit√§t, das Wesentlich klarzumachen, sie zu √ľberzeugen, sind ganz andere Dinge gefragt.

> den Leuten ernster genommen, als wenn ein paar
> "Tiersch√ľtzende Spinner" vereinzelt rufen "Pelz ist Mord".

Und wenn ein paar Dutzend das machen wird es ernst genommen, klar ...

> Die Nichtveganer die teilnehmen werden, werden wahrscheinlich
> aus der Gruppe "Sch√ľler f√ľr Tiere" kommen, dennoch finde ich
> es lobenswert, wenn Kids sich f√ľr eine Tierrechtsdemo

Wenn sie das mal t√§ten. Aber dazu m√ľ√üten sie erstens mal selbst aufh√∂ren, Tierrechte zu verletzen (also zumindest vegan werden), und zweitens, sich auf einer Tierrechtsdemo engagieren, nicht auf einer Demo, auf der es von tierausbeutern wimmelt.

Denn da√ü es "nur" diese Gruppe ist, ist schlicht, ich formuliere es mal neutral, falsch. Z.B. war auch die Anwesenheit der (prim√§r aus Leichenfressern bestehenden) Tierschutzpartei, um nur ein Beispiel zu nennen, angek√ľndigt.

> engagieren. Nat√ľrlich wird es auch die Leute geben die
> "Tiersch√ľtzerisch Vegetarisch" motiviert sind, die ich auch

Wieso "nat√ľrlich"? Sorry, aber wenn ich eine Tierrechtsdemo organisieren, dann ist klar, da√ü Tierrechtsverletzer da nichts zu suchen haben.

> nicht gut finde, jedoch wird es an Infotischen die
> Möglichkeit geben diesen Leuten die Unabdingbarkeit des
> Veganismus näherzubringen.

Diese Möglichkeit gibt es auch bei einem Heinokonzert oder einem Fußballspiel, dadurch wird beides aber nicht zu einer Tierrechtsveranstaltung. Ist das so schwer zu begreifen?

> Dennoch denke und hoffe ich, dass das Gros der Demo
> VeganerInnen ausmachen wird.

Jaja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

> Es ist nicht Gerechtfertigt die Köln-Pelzfrei Demo als
> Tierausbeuterdemo abzustempeln. Es ist eine der wichtigsten

Warum nicht?

> Demos in Deutschlands.

Wodurch sollte sie dazu werden?

> Im √ľbrigen wird am 16.Oktober gegen die Nerzfarm in
> Aachen-Orsbach demonstiert.

Ja, und weiter?

Achim

links Diakonin, rechts Z√ľchter, oben Tierliebhaber

Autor: Kristof Kschiwonos
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Hallo Achim,

zuerst der Text einer E-Mail die ich zuletzt an die ‚ÄúInitiative zur Abschaffung der Jagd‚ÄĚ verschickt habe:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einiger Zeit habe ich das Berliner Manifest gegen die Jagd unterschrieben. Jetzt bitte ich Sie nachdr√ľcklich mich aus der Liste der Unterzeichner zu entfernen.

Selbstverst√§ndlich bin ich weiter gegen die Jagd, wie gegen jede andere Ausbeutung der nichtmenschlichen Tiere durch Menschen. Ich betrachte es jedoch als Hohn unter diesem Manifest in der Gesellschaft der Tiersch√ľtzer (z.B. von der Deutschen Tierschutzpartei, die f√ľr ‚Äúhumane Schlachtung‚ÄĚ oder f√ľr die ‚ÄúVerk√ľrzung‚ÄĚ (!) der Tiertransporte wirbt), Kirchenmidglieder, ‚Äúallgemeinen Tierliebhaber‚ÄĚ, ‚ÄúKatzenliebhaber‚ÄĚ, Reiter, Pferdez√ľchter, ‚ÄúTierfreunde‚ÄĚ oder ‚ÄúBESITZER‚ÄĚ von Tieren namentlich zu figurieren, d.h. in der Gesellschaft von Leuten die keine Tr√§ger des Tierrechtsgedankens sind und die der Tierrechtsbewegung mehr (direkt oder indirekt) Schaden zuf√ľgen als ihr zur Verwirklichung verhelfen.

Ich betrachte meine Unterzeichnung als Fehler und empfinde es als unertr√§glich mit z.B. einer Diakonin gegen das Teilproblem der Tiertrag√∂die vorzugehen, die im Wesentlichen (historisch gesehen) durch Kirche verursacht wurde. Aus dieser unerme√ülichen Schuld wird sich die Kirche (gleichg√ľltig in welcher Form) niemals reinwaschen k√∂nnen. Wenn falsche Leute das Richtige tun, kann das Getane nicht richtig sein. Nur die Menschen die ethisch vegan leben, haben das moralische Recht die menschlichen Grausamkeiten gegen andere Tiere anzuprangern und dagegen aufkl√§rerisch vorzugehen.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Graphik-Designer
Christoph Kschiwonos
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...es war der 13 M√§rz als ich diese ‚ÄúTat‚ÄĚ begangen habe (wenn es Freitag war, w√ľrde es mich nicht wundern:-). Nicht viel sp√§ter las ich hier den Artikel √ľber die UL und verfolgte die Debatte dar√ľber. Es ist geschehen und ich bin ‚Äúleidergottes‚ÄĚ drin. Drin zwischen ‚Äúallgemeinen Tiersch√ľtzerinen‚ÄĚ, zwischen der ‚ÄúInitiative jagdgef√§hrdeter Haustiere‚ÄĚ, eingepfercht zwischen ‚ÄúTierliebhaberinen‚ÄĚ und Greenpeace, zwischen ‚ÄúHunde- und Katzenbesitze‚ÄĚ, zwischen ‚ÄúReiter‚ÄĚ und ‚ÄúDeutschland AKUT (Aktion Kirche und Tiere)‚ÄĚ, zwischen ‚ÄúMitglieder der Tierschutzpartei‚ÄĚ und ‚ÄúHundefreunde‚ÄĚ und... (als w√§re schon nicht genug der Grausamkeiten) noch zwischen (oh! gott!) dieser Diakonin! (offensichtlich habe ich etwas gegen Diakoninen und Diakonen:-)). Ich bekomme Kr√§mpfe und Kotzgef√ľhle wenn ich das sehe. Und Du bist f√ľr diese Kr√§mpfe und meine andere Unannehmlichkeiten verantwortlich.:-) Deine aufkl√§rerische Arbeit, Eure Arbeit ‚Äď der Maqi. Das was sich hier abspielt, was Ihr macht, ist grandios, hat kapitale Bedeutung und ist wirkungsvoll. Von hier aus kommen die klaren Informationen und eindeutige, hilfreiche Impulse, die eine einfache und f√ľr die Tiere unabdingbare Metamorphose zum Veganismus erm√∂glichen(!!!).

Also... hiermit bekenne ich in diesem √∂ffentlichem Beichtstuhl,:-), ganz gerne, da√ü der Ansto√ü f√ľr meine Ehefrau und mich zur rasanten Entwicklung von halbbl√∂den, dummstolzen Vegetarier (sieben Jahre - das ist kein schlechtes Urteil..... f√ľr Tiere:-() zu aufgekl√§rten Veganern gab uns (oo! Wunder!) der Artikel V.s.M. Nach dieser Lekt√ľre gab es diesbez√ľglich nichts zu diskutieren. Die Verwandlung fand sofort an jenem Abend vor ungef√§hr drei Jahren statt. Und diesmal ohne Kr√§mpfe;-). In gewisser Weise ganz im Gegenteil. Wir sind uns sicher: h√§tten wir auf √§hnlich einzigartige Seite vor 10-15-20 Jahren gesto√üen (seit wann gibt es die Seite?) und diesen (u.√§) Artikel gelesen, h√§tte die Beseitigung der R√ľckst√§nde unserer speziesistischen Wahrnehmungst√∂rungen nicht viel l√§nger gedauert.

Wir waren damals gerade bei der Lekt√ľre eines Philosophen, der Vegetarismus und Tierrechte als kompatible Teil predigt ‚Äď und erstaunlicherweise glaubt er es funktioniert und seine Leserschaft auch. Die Lekt√ľre des Artikels V.s.M. hat bei uns eine Revolution ausgel√∂st und uns wurde (u.a.) schnell klar, da√ü dieser Author sich selbst durch ein St√ľck K√§se zur Fall gebracht hat. Wer k√∂nnte das sein?:-). Noch lange h√§tten wir wom√∂glich diese komische Texte lesen k√∂nnen ohne zu kapieren, da√ü sowohl der Author als auch wir selbst Mitt√§ter sind, wenn wir den Vegetarismus beweihr√§uchern. Dieser Author hat uns nie gesagt: werdet vegan und es ist getan!..... (das was ich jetzt geschmiert habe, scheint mir kein schlechter Slogan zu sein!). Nein, er hat uns Leser hypokritisch geschont (auf den R√ľcken der Tiere vohlgemerkt), weil er Angst hatte, er k√∂nnte uns verscheuchen. Er wollte uns nicht √ľberfordern! Angeblich ist es bis zum geht nicht mehr durchdachte Taktik, eine weise und weitsichtige Strategie des Obertierrechtlers. Wirklich erstaunlich.

Fazit: (jetzt betrete ich ein Vokabularminenfeld) ein ber√ľhmtes christliches Diktum (huuu! ;-)) paraphrasierend, k√∂nnte man diesem Philosophen ins Stammbuch schreiben, da√ü nur die Wahrheit imstande ist die Tiere (auch menschliche) zu befreien. Modern √ľbersetzt: nur die ungeschminkten Fakten und unverf√§lschte Informationen sind wirklich wirksam und deswegen strategisch einzig sinnvoll! Werde vegan und sag einfach offen und mutig das, was nicht nur mit der ‚ÄúFleisch‚ÄĚ-produktion oder m√∂rderischen Hetze auf Tiere in den W√§lder und auf den Wiesen verbunden ist, sondern auch ausf√ľhrlich notwendigerweise, was geschieht wenn wir ‚ÄúMilch‚ÄĚ, K√§se, Eier verspeisen oder ‚ÄúLeder‚ÄĚ tragen. Viel mehr ist nicht n√∂tig und auch kaum m√∂glich. Sapienti sat! Wenn das Letzte aber permanent ‚Äúh√∂flich‚ÄĚ unterschlagen wird, im besten Falle halblaut artikuliert (was w√ľrden wohl die Opfer selbst davon halten?), ist die ganze Arbeit verlogen und sch√§big den st√§ndig gemarterten Tieren gegen√ľber. Die, die imstande sind diese Informationen zu empfangen, verarbeiten sie und verwandeln sich rasch. Und es kommt damit zu realen Ver√§nderungen. Andere, die wom√∂glich ‚Äúum noch ein Paar Jahre‚ÄĚ betteln um angeblich das offenkundige und krasse Unrecht, das sie selbst ver√ľben, zu begreifen, werden es NIE begreifen (das mu√ü man begreifen!). Sie m√ľssen zuerst einfach aussterben, ohne sich fr√ľher doktrin√§r-ideologisch zu vervielf√§ltigen. Realistisch gesehen wird das leider kein kurzer Prozes sein. Einige Vertreter dieses Spezies wird man (w√ľrde man) noch in zehn Tausend Jahren finden :-):-(

Wenn es auch bei uns selbst √ľber die vegetarische Schwelle ging, ist es nicht wahr, da√ü die Menschen Zeit brauchen um einzusehen, was eindeutig richtig und eindeutig falsch ist. Das sind nur Ausfl√ľchte und Ausreden um irgendetwas (was wei√ü ich was!) zu realisieren, unter dem Vorwand der Verwirklichung der Tierrechte. Die Tiere haben keine Zeit zu verlieren, also wenn es einem Menschen wirklich um sie geht, verzichtet er auf diese fiese Ausrede, dieses M√§r ( ‚Äúman braucht Zeit‚ÄĚ), l√§hmt sich damit nicht selbst und befreit sie sofort und VOLLST√ĄNDIG... von sich selbst! (mindestens, was die Ern√§hrung betrifft). Nach diesem unbedingt notwendigen Schritt, erz√§lt er davon den Anderen, offen und mutig, da√ü es richtig und einfach ist. Er ermuntert Andere dasselbe zu tun und hilft ihnen mit Informationen zu verstehen, da√ü das die einzige wirklich effiziente Sache ist, die man machen mu√ü um den Tieren zu helfen. Und obwohl es auch langwierig und sehr zerm√ľrbernd ist, das obskurante, in den meisten unterschwelig vorhandene oder offenkundig flammende, gigantische Bollwerk des religi√∂s fundierten Antrophozentrismus und Speziesismus zu schw√§chen, ist einzig diese Vorgehensweise sinnvoll, ethisch, effektiv und wirklich. Alles andere ist Zirkus, wo die in der Arena den anderen etwas vorgaukeln, was nicht ist und nicht sein kann. Und sogar das w√§re manchmal am√ľsant, wenn in diesem Zirkus nicht die Unschuldigen sinnlos, tierisch leiden m√ľssten.

Viele Gr√ľ√üe
Kristof Kschiwonos
(offiziell Christoph)

PS: zwei vielleicht sinnvolle Slogans sind mir während der Schmiererei von der digitalen Feder gefloßen
1) Werde vegan und es ist getan!
2) Befreie die Tiere! Von Dir!
(bzw.) Befreie das Tier! Von Dir! (mit dem ‚ÄúTier‚ÄĚ singular, bin ich nicht ganz gl√ľcklich aber es steht im Reim.)

Re: Chuck Palahniuks Roman

Autor: Sebastian Vollnhals
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Hm, dann stellt sich aber die Frage, warum die beiden (!)
> Veganer dann "sektenhaft" dargestellt werden.

Aus wieviel Leute besteht eigentlich die "Maqi-Sekte"?

*scnr*

Ich denke, dass gerade die Tatsache, dass nur einige wenige zu einer Sekte gehoeren, ein Merkmal einer Sekte sein kann. Sobald
- relativ ausgedrueckt - viele zu einer Sekte gehoeren, kannst
Du es ja schon als etablierte Religion bezeichnen. Als Beispiel
nur Sekten wie die "katholische Kirche" oder "Die Tierschutzpartei".

btw zum Thema Sekten:

vorsichtsatire
http://yetzt.free.fr/rumpelkammer/veganbild.jpg
/vorsichtsatire

Re: Gehen Veganer/Innen wählen?

Autor: Jenny
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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wenn ich schon w√§hlern d√ľrfte w√ľrde ich "tierschutzpartei" w√§hlen

taz: Europa-Wahlwerbespots

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Zitat:
Parteien zur Europawahl

F√ľr den Inhalt der Spots sind
die Parteien verantwortlich


23 Parteien werben derzeit um Stimmen f√ľr die Europa-Wahl am 13. Juni - mit h√∂chst unterschiedlichen Werbespots, je nach Budget und politischem Anliegen. Welche Inhalte werden da transportiert? Und wer soll sich angesprochen f√ľhlen? Ein √úberblick √ľber die wichtigsten und lustigsten Parteien im Schnelldurchlauf

SPD

Man ahnte es ja immer: Die Welt dreht sich um die SPD. Deshalb kreisen auch all die jungen und alten und erfolgreichen und schlauen Menschen nacheinander ins Bild. Und sagen Dinge, von denen man mittlerweile sowieso jede Nacht tr√§umt: Innovation, Kinder, Bildung, Wachstum, Frieden, Schr√∂der. Der dann ganz staatsm√§nnisch stillsteht. Und verk√ľndet, dass er arbeite. F√ľr Menschen mit Vaterkomplex SL


CDU

Die CDU stellt M√§nner und Frauen auf eine B√ľhne, die sich, wie es hei√üt, "von Rot-Gr√ľn im Stich gelassen" f√ľhlen und lieber "eine Politik mit Zukunft" wollen. Vergleichende Werbung ist laut EG-Richtlinie zul√§ssig. Fr√ľher galt sie als sittenwidrig. Marktforscher haben allerdings herausgefunden, dass solche Werbespots nur √ľberzeugen, wenn sie "die besonderen Vorteile" eines Produktes herausstellen k√∂nnen ‚Ķ F√ľr Wechselw√§hler mit ZDF-Appeal
CSCH


Christlich Soziale Union (CSU)

Die Klischees sind abgedroschen, so versteht sie auch der d√ľmmste Bauer: Die Nagelschere, die den Rasen schneidet, die Schieblehre, die den Apfel misst. Doch die Farben sind satt, der Soundtrack modern und Stoibers Stimme verst√§ndnisvoll. Ein gelungener Spot also, der gar nicht den Eindruck erweckt, hier w√ľrben griesgr√§mige Europhobiker. F√ľr Bayern und gut gelaunte Europhobiker HEIDI


Bayernpartei

Arg informationslastig oszilliert der Spot zwischen der Power-Point-Pr√§sentation eines mittelst√§ndischen Bauunternehmens und dem Firmenvideo einer m√§√üig seri√∂sen Lebensversicherung aus den 80er-Jahren. Ist also eher was f√ľr ein spezialisiertes Fachpublikum, das sich auch durch das gegenstandslose Keyboardgedudel im Hintergrund nicht von seinen Interessen ablenken l√§sst. F√ľr Bajuwaren CSCH


B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen

Los gehts mit gr√ľnen Bierflaschen im Gr√ľnen. Becks-Werbung? Nein, denn weiter gehts mit beschwingtem Swing zu kopulierenden Laubfr√∂schen, gr√ľnem Salat, gr√ľner Spray-Farbe, gr√ľnen Ampelm√§nnchen, gr√ľner Trambahn, gr√ľnen Kondomen und schmunzelnden gr√ľnen Politikern. F√ľr Farbenblinde und Gr√ľnen-W√§hler FRA


FDP

Der FDP-Minispielfilm ist h√ľbsch, wenn auch europafern und gaga, das L√§cheln von Silvana Koch-Mehrin bezaubernd. Dumm nur: Die FDP macht sich √ľber Beamte lustig - und verprellt sie als W√§hler. Was ist von einer Partei zu erwarten, deren Vorsitzender nichts kann als andere zum R√ľcktritt aufzufordern? F√ľr Kinog√§nger RKR


PDS

Eine junge Frau, eben aus einem Albtraum √ľber die schlimmen Zust√§nde im Lande erwacht, findet sich pl√∂tzlich im B√ľro der PDS-Kandidatin Sylvia-Yvonne Kaufmann wieder. Frau Kaufmann sagt, alles w√ľrde besser werden. Leider sieht sie von weitem wie Frau Merkel aus, was sich hoffentlich auf ihre Sympathiewerte ausschlagen m√∂ge.

F√ľr kurzsichtige Christdemokraten JAF

Deutsche Partei (DP)

Im Vorspann spielt die offenbar auf einer Bontempi-Heimorgel intonierte Nationalhymne. Dann r√ľckt der Kandidat Heiner Kappel ins Bild, und er wirkt ein wenig beschw√∂rend, wie er so vor der gutb√ľrgerlichen Gardine sitzt und S√§tze mit "Melkkuh", "Abzockerei" oder "Drogenh√§ndler" sagt. Zum Ausgleich bittet er aber "herzlich" um Stimmen. F√ľr b√ľrgerliche Panik-Rentner HEIDI


Feministische Partei - Die Frauen

Ein komplett weiblicher Vorstand konferiert, die Bilanz ist nat√ľrlich positiv, nur der Getr√§nke-Boy st√∂rt. "Mit uns teilen sich Frauen und M√§nner die Macht." Schnitt. Ein Vater macht Teleworking, seine Tochter vermasselt die Entw√ľrfe. "Mit uns sind Familie und Beruf vereinbar". F√ľr Amazonen BIWE


Partei Bibeltreuer Christen

Der Kandidat tr√§gt Schlapphut und sieht auch sonst so aus, als m√∂chte man eher ungern mit ihm Bekanntschaft machen: Europa sei eine runde Sache, aber es k√∂nnten die Fundamente fehlen. Er raunt etwas von Ehe und Familie und sagt pl√∂tzlich deutlich, ein Europa der Zehn Gebote k√∂nne nicht falsch sein. Anr√ľhrend um Gottesdiensthaftigkeit bem√ľht. F√ľr Menschen mit kritischer Distanz zum Islam JAF


Die Tierschutzpartei

Auf idyllische Bilder von Elefanten und Schweinen folgen Bilder von gequ√§lten Affen, toten K√ľhen und Legebatterien. Von Leben, Leiden, Tod ist die Rede, von Achtung gegen√ľber Tier und Mensch. Die Schluss-Sequenz ist wieder ein Sielmann-Idyll. F√ľr Vegetarier BIWE

√Ėkologisch-Demokratische Partei - √ĖDP

Ein Mann sagt einer Frau, dass er schon sehr genau wisse, was er w√§hlen werde: die √ĖDP. Wobei aus dem Filmchen nicht genau hervorgeht, weshalb die √ĖDP und nicht gleich die Gr√ľnen, welche ja auch recht √∂kologisch denken. F√ľr M√ľlltrenner JAF


B√ľrgerrechtsbewegung Solidarit√§t (B√ľso)

"Tina" und "Thomas" in einer Fu√üg√§ngerzone. Schul-TV? Nein, B√ľso-Kandidaten! Es folgt ein wahnsinniger Monolog von Helga Zepp-LaRouche vor einer B√ľcherwand √ľber die Notwendigkeit eines neuen Welt-Finanzsystems. Dann wieder junge ambitionierte Wahlk√§mpfer in der Fu√üg√§ngerzone. F√ľr Sektenfreunde BIWE


Aufbruch - B√ľrgerrechte, Freiheit und Gesundheit

Hallo, da will uns jemand aber etwas sagen: Der Natur- und Umweltmediziner, ein voller und ein nicht so voller Einkaufskorb, Mobilfunkmasten und eine dunkle Gestalt, die harmlose Menschen an √∂ffentlichen Fernsprechern belauscht. Skandale! √úberall! Wer will da nicht sofort aufbrechen, egal wohin? F√ľr D-Mark-Nostalgiker SL


PSG - Partei f√ľr Soziale Gleichheit

Wer einen seri√∂sen Eindruck machen m√∂chte, sollte sich vor einen blauen Weltkartenhintergrund setzen und einen Sprecher mit schneidender Fistelstimme die weltbewegenden News verlesen lassen: Das Leben der einfachen Menschen ist bedroht. Und dazu einen Ticker durchs Bild laufen lassen. Gute Nacht. F√ľr ehemalige DDR-Westfernsehgucker SL


Republikaner

Immerhin: Uschi Winkelsett von den Republikanern liest vom Teleprompter lauter Europa-S√§tze vor. Dass die Reps ein "Europa ohne T√ľrkei" wollen. Oder: "In Deutschland ruhen sich islamische Terroristen aus." Und dann f√§hrt sie mit ihrem Flitzer aus Coesfeld durchs Bild und sieht endlich gl√ľcklich aus. F√ľr Unterprivilegierte RKR



NPD

Schwarzes Bild, wei√üe Schrift und die Frage, wo es denn nun ist, das Deutschland. Soll hei√üen: Die Welt der NPD - das ist Gut und B√∂se und irgendwo dazwischen Deutschland, eingelullt in demokratisches Blabla, besiedelt von Menschen, die in Sackkleidern auswandern. Hm. Waren schon mal besser gemacht, die Propagandafilme. F√ľr schnauzb√§rtige Blockwarte SL


Deutsche Kommunistische
Partei (DKP)

Bernt Kamin singt im Hafen: "enormer Wind die Segel bl√§h ‚Ķ", sein breiter Hamburger Slang macht deutlich: Er ist einer aus dem Volk. So weit, so gut. Etwas ungl√ľcklich vielleicht, dass die Ausbilderin Andrea Will im Spot zwei unverdorbenen Kindern erkl√§rt, warum es einer europaweiten Ausbildungsplatzgarantie bed√ľrfe. Das kann auch √Ąngste wecken. F√ľr arbeitende Menschen HEIDI


Unabhängige Kandidaten

Wir sehen flanierende Passanten, w√§hrend eine Stimme den Untergang des Abendlandes angek√ľndigt. Pl√∂tzlich dreht sich einer aus der Menge um und sagt: "Mit uns n√ľscht!" Das sitzt! Die Unabh√§ngigen Kandidaten sind Leute von der Stra√üe, "friedlich und tolerant", Leute wie du und ich. Na ja, nicht ganz: Kandidatinnen sind keine dabei. F√ľr den kleinen Mann FRA


Die Grauen

Wer sich in die Fu√üg√§ngerzone begibt, kommt darin um - oder an den Grauen Panthern kaum vorbei. Erst recht nicht, wenn sie sich einem beim morgendlichen Gang zur Apotheke im Nieselregen in den Weg stellen. Dokumentarischer, lauter und ehrlicher als beispielsweise die Stra√üenumfrage-Spots f√ľr "Obstgarten"-Joghurt k√∂nnte das Ganze aber auch - mit anderem Text - als allerneuste Masche vom "Mediamarkt" durchgehen! F√ľr Nicht-, Protest- oder Schn√§ppchenw√§hler CSCH


Deutsche Zentrumspartei (Zentrum)

Ein Ticker am unteren Bildrand weist das "Zentrum" als orthodoxe Variante der CDU aus, es sei die "√§lteste Partei Deutschlands, gegr√ľndet 1870 - christlich - sozial - werteorientiert". Der Kandidat arbeitet offenbar auf einem Spielplatz, fordert die Abschaffung der Homosexualit√§t und eine Geb√§rpr√§mie wider das Aussterben des Volkes: bis zu 1.000 Euro pro Kind! Monatlich!

F√ľr kinderreiche Christen und Schwulenhasser FRA

taz Nr. 7375 vom 5.6.2004, Seite 17, 340 Zeilen (TAZ-Bericht), SL / CSCH / HEIDI /FRA / RKR / JAF / BIWE

http://www.taz.de/pt/2004/06/05/a0177.nf/text.ges,1

Re: Gehen Veganer/Innen wählen?

Autor: Mientsche
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Achim Stößer schrieb:

> Das ist merkw√ľrdig, die Suchanfrage liefert √ľber zwanzig
> Beiträge mit "Wahl" im Titel, z.B. den Thread
> Bundestagswahl[/b] (in dem wohl das wesentliche enthalten sein d√ľrfte). Suche nach "Partei" im Titel ergibt fast drei√üig Ergebnisse, z.B. [url=http://veganismus.ch/foren/read.php?f=5&i=572&t=571]Tierschutzpartei.
>
> Achim

Bin ich zu doof die Suchmaschine zu benutzen!? Ja, dass bin ich. Ich habe soeben meinen Fehler gefunden: Ich habe nicht in den Foren gesucht, sondern immer nur √ľber die allgemeine Suche bei Maqi. Bitte entschuldige den √ľberfl√ľssigen Thread.

Danke jedenfalls f√ľr den Link. Es ist sehr interessant, wenn es auch die Entscheidung, was man w√§hlen soll, nicht einfacher macht.

Mientsche

Re: Gehen Veganer/Innen wählen?

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Mientsche schrieb:
>
> Seit einigen Tagen beschäftigt mich die Frage, ob
> Veganer/Innen √ľberhaupt w√§hlen gehen in Deutschland. Wenn ich
> mir die Parteien so anschaue, gibt es wohl keine, die sich
> auch nur im Entferntesten um Tierrechte k√ľmmert oder habe ich
> da etwas √ľbersehen? Im Forum habe ich per Suchanfrage dazu
> keine Antworten gefunden.

Das ist merkw√ľrdig, die Suchanfrage liefert √ľber zwanzig Beitr√§ge mit "Wahl" im Titel, z.B. den Thread Bundestagswahl (in dem wohl das wesentliche enthalten sein d√ľrfte). Suche nach "Partei" im Titel ergibt fast drei√üig Ergebnisse, z.B. Tierschutzpartei.

Achim

Unsere Optionen

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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nick schrieb:

> aber das Thema Tierversuche ist eine Ausnahme zu der Regel,
> dass veganismus das Problem löst: Leider sind Tierversuche
> per Gesetz vorgeschrieben ! Insofern hilft auch kein
> konsequenter Boykott.

In einer veganen Gesellschaft gäbe es keine Tierversuche - und solange die Menschen nicht vegan sind, wird es Tierversuche geben.

> Grunds√§tzlich stimme ich dir zu: f√ľr jeden Tierrechtler muss
> oberste Priorität die VErbreitung des Antispeziesismus sein
> und wenn dieser erst mal weiter verbreitet ist, ist es
> leichter geltende GEsetze zu verändern.

Du sagst es. Doch genau das vermisse ich bei der SHAC-Kampagne (und anderen). Abgesehen davon, da√ü es mir absolut schleierhaft ist, warum man gerade bei einem Problem ansetzt, von dem sich kaum jemand pers√∂nlich betroffen f√ľhlt und somit in siener Einstellung auch nichts √§ndern wird.
Tierversuche machen nur die anderen, diese schrecklichen Vivisektoren; "Schweineschnitzel" und "Fr√ľhst√ľcksei" fri√üt dagegen fast jeder in unserer Gesellschaft.
Gerade eben bekam ich einen Anruf von einer Tierschutzpartei-Tiersch√ľzterin, sie fragte mich, ob ich auch schon Strafanzeige gegen Covance gestellt h√§tte.... Die Frau ist nicht vegan, fri√üt bei Essenseinladungen regelm√§√üig Leichen, tr√§gt Leder, Seide etc.... - aber sie verurteilt diese "b√∂sen Tierqu√§ler bei Covance"! Und weil das alles so schlimm ist, hat sie den Tierbefreiern in ihrem Kampf gegen diese schlimmen Leute gleich mal 200 Euro gespendet. Solche Kampagnen, wie sie gerade laufen, helfen den Leuten, sich ein reines Gewissen zu erkaufen, die eigene Tierausbeutung zu verdr√§ngen und zementieren somit Speziesismus. Da krieg ich das kalte Kotzen.

Um das noch mal klarzustellen: Ich bin absolut daf√ľr, gegen jede Form von Tierausbeutung vorzugehen und w√ľrde mich auch ohne weiteres an Demos gegen Tierversuche beteiligen - doch so wie die Kampagne eben gerade l√§uft, sehe ich darin keine Chance f√ľr die Tierrechte.

> Aber leider ist es momentan noch nicht an der Zeit f√ľr solche
> Optionen. Deshalb ist es schon sinnvoll an Beispielen wie
> covance aufzuzeigen, welche Dimensionen Tierausbeutung haben
> kann.

Ich habe auch nichts dagegen, sich zu Informationszwecken vorerst auf ein Unternehmen zu konzentrieren - doch auch hier wieder die Frage: Warum gerade Tierversuche? Und warum sollen gerade die ein besonders gutes Beispiel daf√ľr sein, welche Dimensionen Tierausbeutung annehmen kann? Sterben in Schlachth√∂fen, Mastanlagen, Eierproduktionsanlagen usw. nicht ungleich mehr Tiere? Und somit drehen wir uns wieder im Kreis: der einzige Grund, gerade gegen Tierversuche so massiv anzugehen, ist der, da√ü man gro√üe Teile der Bev√∂lkerung hinter sich wei√ü. Sinn und Zweck von TR-Arbeit sollte es m.E. aber sein, da√ü man die Bev√∂lkerung soweit bekommt, gegegn jegliche Art von Tierausberung zu sein.


> Und nat√ľrlich ist es falsch f√ľr "bessere" Haltungsbedingungen
> zu streiten. Oder f√ľr Videokameras etc. Die w√ľrden im Zweifel
> eh keinen interssieren (abgesehen von der ethischen seite)

Bleibt also die Frage, warum es trotzdem passiert....

Tanja

Gegendemo gegen Tierschutz(partei)wahn

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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Zitat:
Termindatum: Samstag, 24. Januar 2004 Startzeit: 12:00h
Enddatum: Samstag, 24. Januar 2004 Ende: 16:00h

4. Große Mahnwache mit Kundgebung gegen Schächten und qualvolles Schlachten auf dem Schloßplatz in Stuttgart. Der Protest richtet sich sowohl gegen das betäubungslose Schlachten anläßlich des moslemischen Opferfestes, als auch gegen das Akkordschlachten in unseren Schlachthöfen, bei dem Fehlbetäubungen vorprogrammiert sind.
Aufruf der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - Landesverband Baden-W√ľrttemberg."


(Dieser Dreck steht √ľbrigens auch auf angeblichen Tierrechtsseiten.)


Siehe http://veganismus.ch/foren/read.php?f=4&i=1791&t=1127.

Wer eine Gegendemo machen will, bitte melden - da die Spinner von der Tierschutzpartei offensichtlich nichts dazulernen, kann wohl unser Flugblatt vom letzten Jahr verwendet werden ...

Achim

"JA zu einer r√ľcksichtsvollen EU - NEIN zum Sch√§chten!"

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Komplementärforum
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Dieses Jahr treffen sich die Bef√ľrworter des "Schlachtens unter Bet√§ubung" wieder in Stuttgart. Folgendes kam gerade √ľber eine Liste:

Zitat: Eine Information der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zum Problem "Schächten"
An alle islamischen Mitb√ľrger, die bem√ľht sind um gesellschaftliche Anerkennung und Integration

In der Bundesrepublik Deutschland d√ľrfen Tiere nur von Fachleuten und nach vorheriger Bet√§ubung geschlachtet werden, da das Schlachten ohne Bet√§ubung laut fachlichen Gutachten zu Todesangst und gro√üen Schmerzen f√ľhrt. Das ist Tierqu√§lerei und steht unter Strafe!

Wenn ein Tier elektrisch bet√§ubt wird, ist es nicht tot und auch nicht verletzt, sondern nur ohnm√§chtig bzw. bewusstlos. Wenn also ein Tier w√§hrend dieser Ohnmacht ausblutet, so darf dessen Fleisch verzehrt werden. Das haben die h√∂chsten islamischen Instanzen f√ľr Glaubensfragen der Universit√§ten Kairo und Ankara bereits 1982 best√§tigt.
Inzwischen sind nach Befragungen weitere Gutachten und Stellungnahmen in gleich lautender Weise abgegeben worden.

Es ist also nach der 5. Koransure nicht verboten, ein Tier vor dem Kehlschnitt zu bet√§uben - im Gegenteil: nach dem Koran soll man Tiere schonend behandeln und ihnen keine Schmerzen zuf√ľgen.
Denken Sie deshalb bei Ihren religiösen Festen daran: Es gibt in keiner der Heiligen Schriften eine Stelle, in der die Betäubung des Opfertieres vor dem Schlachten verboten ist. Und es gibt kein Gerichtsurteil, welches das Schächten ohne Betäubung generell erlaubt. Wer ohne behördliche Genehmigung schächtet oder schächten lässt, macht sich nach wie vor strafbar - auch wenn es sich nur um ein einzelnes Tier handelt!

Die deutsche Bev√∂lkerung reagiert mehrheitlich zornig, wenn Muslime vor Gerichte gehen, um sich - entgegen dem sittlichen Empfinden hier in diesem Land - "ihr" angebliches Recht auf bet√§ubungsloses Sch√§chten zu erstreiten. √úberlegen Sie bitte auch, dass es andere M√∂glichkeiten gibt, seinem Gott ein Opfer zu bringen und N√§chstenliebe zu zeigen. Nicht mit dem Fleisch eines qualvoll get√∂teten Tieres, sondern z.B. mit einem Korb herrlicher Fr√ľchte, einem Geldgeschenk oder √§hnlichem.
Seien Sie Ihrer Familie ein Vorbild. Zeigen Sie Ihren Kindern nicht, wie Lebewesen grausam umgebracht, sondern wie Tiere geliebt und respektiert werden.

Verhindern Sie bitte, dass Tiere leiden - so wie es im Koran steht.

Schächten ist eine anachronistische, höchst tierquälerische Schlachtmethode aus einer Zeit, in der es noch keine Betäubungsgeräte gab.

Sowohl die Bundestier√§rztekammer als auch die Tier√§rztliche Vereinigung f√ľr Tierschutz e.V. lehnen das Schlachten ohne vorherige Bet√§ubung aus Tierschutzgr√ľnden ab.

Beim kommenden moslemischen Opferfest vom 31. Jan. - 2. Febr. 2004 werden fundamentalistische Gruppierungen wieder versuchen, bet√§ubungslos zu sch√§chten. In fachlich informierten Kreisen wird bef√ľrchtet, dass die Zahl der diesbez√ľglichen Antr√§ge jetzt steigen wird, da die Muslime inzwischen geschult wurden. Das m√ľsste f√ľr alle tierliebenden Menschen ein Alarmsignal sein!

Unser Protest darf deshalb nicht aufhören! Diese Brutalität darf sich bei uns nicht einnisten! Auch das furchtbare Akkordschlachten mit den vorprogrammierten Fehlbetäubungen in unseren Schlachthöfen darf nicht stillschweigend hingenommen werden.

Bitte kommen Sie alle zu unserer Protestveranstaltung - kommen Sie hinter dem warmen Kamin hervor - auch wenn es Stein und Bein friert - die unschuldigen Tiere m√ľssen viel mehr leiden!

Aufruf der Partei

MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ
- Die Tierschutzpartei -

JA zu einer r√ľcksichtsvollen EU - NEIN zum Sch√§chten!

Wir fordern ethische Wertma√üst√§be f√ľr Europa!

Info: Landesgeschäftsstelle der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Postfach 1136, 73099 Adelberg


Bleibt nur die Frage, wie der Autor dieses Aufrufs sich morgens noch im Spiegel ansehen kann. Die Forderung nach ethischen Wertma√üst√§ben wird zum Hohn ihrer selbst, wenn Menschen, die vorgeben, f√ľr Tiere einzutreten, nicht einmal gegen deren Ermordung vorgehen wollen. "Fleisch"konsum zu legitimieren, die Menschen in diesem Verhalten noch zu best√§rken indem man gegen die "b√∂sen sch√§chtenden muslimischen Fundamentalisten" wettert ist ein Schlag ins Gesicht derer, die Tag f√ľr Tag "ordnungsgem√§√ü bet√§ubt" ermordet werden. Anscheinend interessiert man sich bei der TSP trotz der massiven Kritik noch immer nicht f√ľr die Belange anderer Tiere sondern allein f√ľr die eigenen: Es gilt, W√§hler zu bekommen und wahrscheinlich gleichzeitig weiter auch die eigene Tierausbeutung zu legitimieren. Denn da√ü irgendwer bei dieser Partei ernsthaft gegen Tierausbeutung ist, kann man sich angesichts solcher √Ąu√üerungen kaum vorstellen.
Alles wie gehabt. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

Tanja

Re: vegane revolution - ein traum...

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Komplementärforum
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> Landwirtschaft nur mit nein meist stimmen m√ľsste. Man stelle
> sich daneben mal einen veganen Landwirtschaftsminister vor.
> Das gäbe bei den jetzigen Mehrheitsverhältnissen doch nichts
> ais einen Bauernkrieg.

Hm. Spricht ja eigentlich doch daf√ľr ...

> Selbst die Tierschutzpartei bekommt nicht einmal eine Partei
> hin, in der es keine Fleischesser gibt. Da kann so etwas ja

Nomen est omen.

Achim

Re: vegane revolution - ein traum...

Autor: Detlef A.
Datum:
Forum: Komplementärforum
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Erst mal gibt es zu wenig Veganer daf√ľr. Daneben stelle man sich vor so eine Partei w√ľrde tatsachlich mal √ľber 5% kommen. Sie k√∂nnte nie koalieren, da sie bei Fragen um die Landwirtschaft nur mit nein meist stimmen m√ľsste. Man stelle sich daneben mal einen veganen Landwirtschaftsminister vor. Das g√§be bei den jetzigen Mehrheitsverh√§ltnissen doch nichts ais einen Bauernkrieg.
Veganismus muss heute anders vertreten werden, politisch lohnt es sich nur, wenn die Mehrheitsverhältnisse andere sind.
Selbst die Tierschutzpartei bekommt nicht einmal eine Partei hin, in der es keine Fleischesser gibt. Da kann so etwas ja auch nur ein schöner "Tierschutz" werden.



Gruß: Detlef A.


Die Anti-jagdseite:
http://www.anti-jagd-seite.de

'Naturkost im Zwielicht: Gesund leben ohne Tier-Leichenteile?'

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Videodokumentation
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>>>
Zitat:

Altfeld (agrar.de) - Der Spezialversender f√ľr vegetarische Lebensmittel
'LebeGesund [1]' ist offenbar angetreten, den Verbrauchern den Appetit auf
Fleisch verderben: Im Februar schaltete das Unternehmen Werbespots in der Minute
direkt vor der Tagesschau. Zur besten Sendezeit zeigt der Werbespot [2]
verschiedene Nutztiere, es ert√∂nt Tiergeschrei, Blut l√§uft √ľber den Bildschirm.
Anschlie√üend wird ein Teller mit einem St√ľck Fleisch gezeigt, gefolgt von einem
Aufruf zur vegetarischen Ernährung mit Hinweis auf die Internetadresse des
Vegan-Versenders. Fachleute schätzen die reinen Schalt-Kosten auf 25.000 Euro und
mehr pro Spot.

Was manchen Tierrechtler und Vegetarier erfreuen mag hat einen pikanten
Hintergrund: das Unternehmen 'LebeGesund', das einen nicht geringen Marktanteil am
'Bio-Business' hat, steht im Zusammenhang mit der Sekte 'Universelles
Leben [3]' (UL), die unter intensiver Beobachtung der Sektenbeauftragten der
evangelischen und katholischen Kirchen steht.

Bei der Bewegung um die Apokalyptikerin Gabriele Wittek ('Gabriele von W√ľrzburg')
handelt es sich um eine spiritistische Organisation mit teilweise totalitären
Z√ľgen. In der Vergangenheit prophezeite Wittek u.a. Katastrophen und Atomkriege.
Das 'Universelle Leben' bot seine Meditation, den sog. Inneren Weg u.a. auch als
Schutz vor Atomstrahlen an. Der Radiosender des Universellen Lebens, Radio
Santec [4], 'entlarvt' die konventionelle Landwirtschaft als Wurzel allen √úbels und
propagiert den 'friedfertigen Landbau [5]' als Weiterentwicklung der
ökologischen Landwirtschaft.

Dass sich die Sekte f√ľr Vegetarismus und Tierrechte einsetzt ist l√§ngst nicht
allen Engagierten geheuer: Seit September letzten Jahres warnt die
Tierrechts-Initiative Maqi [6] vor den Spiritualisten als 'Gefahr f√ľr
die Tierrechtsbewegung [7] und belegt, dass auch die 'Initiative zur
Abschaffung der Jagd [8]', die an jedem ersten Sonnabend im Monat in Berlin eine
'Anti-Jagd-Demo' veranstaltet, längst von den Gabriele-Getreuen unterwandert ist.
Die sogenannte Tierrechtsbewegung habe es UL auch nicht gerade schwer gemacht.
Gern w√ľrden kostenlose Suppen und Brosch√ľren angenommen, ohne zu fragen, was
dahintersteckt. Kaum jemand wundere sich, wieso plötzlich 'Jagdgegner wie Pilze
aus dem Boden schießen, Demos gegen die Jagd zu Massenveranstaltungen werden,
während die Teilnehmer sonstiger Demos meist leicht in einem Polizeikleinbus Platz
fänden'.

Die B√ľcher der Anti-Jagd-Initiative erscheinen im Verlag 'Das Brennglas [9]'
in Kreuzwertheim, der von German Murer geleitet wird, einem Schweizer, der seit
vielen Jahren dem UL angehört. Titel wie 'Der Lust-Töter' (gegen Jagd und Jäger),
'Der Folterknecht und der Schlächter' und 'Der Tierleichenfresser' (gegen
jeglichen Fleischverzehr) oder 'Der Krieg der Jäger gegen die Schöpfung Gottes'
belegen die Zielsetzung des Verlages. German Murer und sein Verlag arbeiten auch
eng mit anderen Vereinigungen von Tierrechtlern und Tiersch√ľtzern, z.B. mit dem
'Verein gegen Tierfabriken' (√Ėsterreich), mit dem 'Verein zur F√∂rderung der
Tierrechte' (Schweiz) zusammen. Mit in dieses Geflecht soll auch die zur
Bundestagswahl und zur hessischen Landtagswahl angetretene
'Tierschutzpartei [10]' gehören.

Bio-Bauern, Verbraucher und Tiersch√ľtzer k√∂nnen offenbar nicht mehr ausschlie√üen,
dass sie durch ihr Engagement f√ľr Tierrechte und √Ėkoprodukte Sekten unterst√ľtzen.
Kritiker sehen das Verbraucherschutzministerium bzw. die Verb√§nde des √Ėklogischen
Landbaus gefordert, sich von dieser Sekte zu distanzieren und einen Verkauf ihrer
Produkte √ľber die betreffenden Firmen zu unterbinden.

Links zum Thema Naturkost [11].


Links
[1] http://www.lebegesund.de
[2] http://www.agrar.de/aktuell/werbespot_lg.mov
[3] http://www.universelles-leben.de
[4] http://www.radio-santec.de
[5] http://www.agrar.de/aktuell/vegetarisch_lg.ram
[6] http://www.maqi.de
[7] http://veganismus.de/vegan/ul.html
[8] http://www.abschaffung-der-jagd.de/
[9] http://www.brennglas.com/
[10] http://www.tierschutzpartei.de
[11] http://dir.agrar.de/agrar.de/Bio-Landbau/Naturkost/


© Copyright 1997-2002 @grar.de, Rheine-Mesum, http://www.agrar.de
@grar.de Aktuell - Nachrichten aus Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz - 06.03.2003
<<< http://news.agrar.de/archiv/20030306-00001/

Re: Reaktionen

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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Hier sei noch erstens erw√§hnt, da√ü ich am Tag des Aufrufs zu unserer Demo einen Anruf einer Frau von der TSP aus Frankfurt bekam, die so wundervolle Tiersch√ľtzerargumente wie "Aber Sie haben doch auch ein Handy!" und "Aber K√ľhe m√ľssen doch gemolken werden, sonst sterben sie!" hatte, um ihre Tierausbeutung zu rechtfertigen - mich aber nicht einen Satz zuende sagen lie√ü, so da√ü ich, nachdem ich sie mehrfach vergeblich bat, mich auch mal zu Wort kommen zu lassen und zuzuh√∂ren, auflegte), und zweitens, da√ü hier wieder einmal deutlich die verbl√ľffende Realit√§tsverzerrung von Politikern zu sehen ist, n√§mlich durch den Vergleich dessen, wie die TSP-Demo tats√§chlich ablief und der Pressemitteilung der TSP dazu:
>>>
Zitat:
Höhepunkt und Endphase des Wahlkampfs der Tierschutzpartei zur Landtagswahl am 2.2.2003 in Hessen

Am vergangenen Wochenende l√§utete die Partei der Tiersch√ľtzer und Tierrechtler bei ihrem H√∂hepunkt des Wahlkampfs anl√§sslich einer Demonstration gegen die grausamen Schlachttiertransporte in Frankfurt/Main die Endphase der Vorbereitungen f√ľr die Landtagswahl am 2. Februar 2003 ein. Ein Informationstisch mit reichhaltigem Informationsmaterial stand den Besuchern zur Verf√ľgung, so dass sich viele Gelegenheiten ergaben, mit B√ľrgerinnen und B√ľrgern ins Gespr√§ch zu kommen. Die Informationen wurden gerne aufgenommen.

Auch der Kandidat f√ľr den Wahlkreis 55, Bergstra√üe II, J√ľrgen Gerlach, Wald-Michelbach, der derzeitige Bundesvorsitzende der Partei, stand den Interessenten f√ľr Gespr√§che und Meinungsaustausch zur Verf√ľgung.

Unter reger Anteilnahme der Bevölkerung zog der Demonstrationszug gegen die grausamen Schlachttiertransporte durch die Frankfurter Innenstadt.

Wie J√ľrgen Gerlach anschlie√üend erl√§uterte, stehen nat√ľrlich landespolitische Fragen an erster Stelle des Wahlkampfs und der politischen Forderungen. So lehnen die Tiersch√ľtzer den Ausbau des Frankfurter Flughafens wegen zu gro√üer Belastungen f√ľr Mensch, Tier und Natur ab. Anstelle der dem Gigantismus verhafteten Vergr√∂√üerung in Frankfurt sollen durch den Regierungsumzug nach Berlin frei gewordenen Kapazit√§ten in K√∂ln/Bonn genutzt werden. Der in unserer unmittelbaren Region geplante, f√ľr Menschen, Tiere und die Natur sch√§dliche Ausbau des Mackenheimer Steinbruchs soll ebenso verhindert werden, denn die vorhandenen Steinbr√ľche im Odenwald und der Umgebung sind in der Lage, das bei dem weiter abnehmenden Bedarf f√ľr den Stra√üenbau und andere Bauma√ünahmen ben√∂tigte Material zu liefern.

Die Sch√ľler- und Jugendlichenausbildung stehen ebenso im Vordergrund wie die zus√§tzliche Schaffung von Arbeitspl√§tzen in zukunftsorientierten Industriebranchen. Familienf√∂rderung, F√∂rderung der erneuerbaren Energien auch durch die Erteilung von Baugenehmigungen f√ľr die Bauten, die einen wesentlichen Teil der ben√∂tigten Energie aus Solaranlagen und/oder Erdw√§rmenutzung beziehen, Ansiedlung von Betrieben in Hessen, die nicht die Ausbeutung unserer Mitgesch√∂pfe zum Ziel haben, sind bedeutende Teile des Programms.

Die Erziehung der nachwachsenden Generation zum h√∂chstm√∂glichen Verantwortungsbewusstsein gegen√ľber Menschen, Tieren und unserer Umwelt muss auch dadurch gef√∂rdert werden, dass in den Schulen und Ausbildungsg√§ngen der grundgesetzlich verankerte Schutz der Tiere und der Natur mit einem eigenen fachlichen Ausbildungsinhalt ebenso vertreten sein muss wie die gewaltfreie Konfliktbew√§ltigung. "Die Partei bekennt sich zum Pazifismus auf allen Ebenen unseres Lebens" , damit weist J√ľrgen Gerlach auf einen Kernpunkt des Grundsatzprogramms der Tierschutzpartei hin.

Wald-Michelbach, der 22. Jan. 2003
J√ľrgen Gerlach
<<< (http://www.tierschutzpartei.de/presse/presse_026.shtml, meine Hervorhebungen)

Achim

Re: ....und noch aus der Liste der TSP

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Komplementärforum
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Rolf Borkenhagen f√ľhlte sich von der zweiten Pressemitteilung schwer verletzt, denn er schrieb zu folgendem Teil

Zitat: durch Personen einer
Tierschutzorganisation mit dem irref√ľhrenden Namen Menschen f√ľr Tierrechte




Zitat: liebe Empfänger von der (die-tierschutzpartei@yahoogroups.de)
sehr geehrte Moderatoren,

ich selbst bin der Tierschutzpartei dankswerter Weise - Nutzer sowie Empfänger dieser Mailingliste -
m√∂chte aber nicht kontinuierlich mit solchen allemein d√ľmmlich-dreisten Beleidigungen konfrontiert werden -
ebenso nicht, dass, und hier bin ich sicher, auch andere Organisationen, die sich - siehe oben - so oder ähnlich nennen sowie deren Mitglieder - vom A-"bsender" auf gröblichste diffamiert werden.



Auf meine Antwort an ihn und eine zweite Person

Zitat: "Sie können auch persönliche Konsequenzen ziehen und Ihren Fleischkonsum reduzieren oder - wie immer mehr Menschen - ganz fleischfrei leben. Auch die Einschränkung des Verbrauchs anderer tierischer Produkte wie Milch und Eier hilft Leiden von Tieren zu verringern."
http://www.tierrechte.de/themen/tiertransporte/wastun.shtml

D√ľmmlich-dreiste Behauptung, da√ü solche Leute irgendwie die Tierrechte f√∂rdern wollen.
Entschuldige, Alex, aber etwas Ahnung sollte man schon haben, bevor man sich anderer Leute Gebrabbel anschließt.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen,

Tanja Mueller


schaltete sich prompt der Moderator ein:

Zitat: bitte keine persönlichen angriffe mit herabsetzendem, beleidigendem
charakter auf andere menschen, insbesondere andere listenteilnehmern.
ich behalte mir vor, dich beim nächsten mal ohne weitere info aus der
liste zu streichen.

diese verwarnung gilt auch f√ľr alle anderen listenteilnehmer.
also vergesst bitte nicht eure gute kinderstube.



Merkw√ľrdig, da√ü robo, dessen Worte ich in meiner Antwort ja nur √ľbernommen hatte, nicht angesprochen wurde - oder auch nicht? Kurz darauf kam noch eine mail als Antwort auf unsere Pressemitteilung:

Zitat: bitte keine postings mehr, die dazu geeignet sind, die zersplitterung,
spaltung, schwächung, frustration, derjenigen menschen und gruppen
voranzutreiben, die etwas f√ľr die tiere erreichen wollen.

bitte insbesondere keine postings mehr, die dazu geeignet sind, die
arbeit und den erfolg der partei zu schwächen oder gegen die partei
stimmung zu machen.

bitte insbesondere keine postings mehr, die dazu geeignet sind, einen
sinnlosen, weil destruktiven Keil zwischen "tierrechtler" und
"tiersch√ľtzer" zu treiben. f√ľr diese im grunde k√ľnstliche
"phantom"-debatte bietet diese liste keine weitere plattform.

bitte insbesondere keine postings mehr, die dazu geeignet sind, einen
sinnlosen, weil destruktiven Keil zwischen religiöse Menschen und nicht
religiöse menschen zu treiben oder einzelpersonen bzw. gruppen wegen
ihrer religiöser ausrichtung anzugreifen oder zu diffamieren.

ich behalte mir vor, dich beim nächsten mal ohne weitere info aus der
liste zu streichen.

diese verwarnung gilt auch f√ľr alle anderen listenteilnehmer.



Daß die Tierschutzpartei Stimmung gegen Tierrechte macht, wird also auf ihrer Liste nicht mehr diskutiert werden.

Tanja

....und noch aus der Liste der TSP

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Komplementärforum
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Nachdem Rolf Borkenhagen "ohne weiteren Kommentar und augenblicklicher Wertung" unseren Demo-Aufruf an die Mailing-Liste der Tierschutzpartei weiterleitete, kamen nat√ľlrich auch dort einige Kommentare.

Stefan Steiner (unter den gestrichelten Linien jeweils meine Antworten an ihn):

Zitat: die Tatsache, dass solche "Mitteilungen" √ľberhaupt in diesem Forum zu lesen sind, zeugt vom grossen Demokratieverst√§ndnis seitens der Tierschutzpartei. Dass man solchen "Tierschutz Rufbesch√§digern" die M√∂glichkeit gibt f√ľr ihre seltsame Zerst√∂rungswut in Richtung Tierschutzpartei zu werben, d√ľrfte in der Parteienlandschaft einmalig sein. Wenn ich da an gewisse Foren die im Eigentum der Gr√ľnen sind, denke, wo jeder nicht genehme z.b. G√§stebucheintrag sofort gel√∂scht wurde....
Daher ein dickes Lob an die Tierschutzpartei und ihre Macher.
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Da ihre "Macher" ja angbelich fast alle Tierrechtler und nur sehr wenig Tiersch√ľtzer sind, m√ľ√üte sich die TSP ja freuen, da√ü ihre h√∂hnischen Forderungen (und immer wieder frage ich mich, wer Tiere vor solchen Tiersch√ľtzern sch√ľtzt) nicht einfach so hingenommen werden.






Zum Erbrechen finde ich aber das seltsame Gebaren welches die Initiatoren dieser unten genannten Gegen-Demonstration an den Tag legen. Nachdem ich Herrn Stösser
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Nun, Herr Steiner, sie k√∂nnen gewi√ü sein, da√ü Achim St√∂√üer nur *einer* der Initiatoren der Demo ist. Gl√ľcklicherweise gibt es noch mehr Menschen, die begriffen haben, was f√ľr ein Hohn es ist, f√ľr den Transport von Leichen zu demonstrieren, um sie dann aufzufressen.




bereits einmal im Fernsehen als H√ľhnerdieb betrachten konnte, muss ich jetzt infolge dieser Aktion vermuten, dass er sich als Ideendieb bet√§tigt. Scheinbar merkt er gar
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Eines scheint Herrn Steiner nicht klar zu sein: Da√ü andere Tiere keine Sache sind und man sich deswegen bei deren Befreiung kaum zum "H√ľhnerdieb" macht. Wie Stefan Steiner das aber sieht, wissen wir ja nun.




nicht wie er erstens mit seiner Besserwisserei vielen geh√∂rig auf den Nerv geht. Zweitens scheint ihm nicht klar zu sein, dass er mit seiner abschreckenden Haltung verhindert, dass man neue Interessenten f√ľr den Tierschutz gewinnt. Jeden der nicht bereits die hohe ethisch moralische Stufe seiner Wenigkeit erreicht hat, bek√§mpft er
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Es w√§re auch fatal, weitere Interessenten f√ľr einen Tierschutz zu gewinnen, der Mord legitimiert.




verbissen und ich bef√ľrchte, dass dies Verhalten irgendwann noch √Ąrzte auf den Plan rufen wird. Wenn an der Vermutung, dass bei besonders verbissenen Abstinenzlern, wie beim nichtrauchenden Exraucher, fr√ľher besonders hoher Konsum stattgefunden hat, was dran sein sollte, sind solch verbissene Veganer als Kind bestimmt mit Fleischbrei gef√ľttert worden. Solch eine schlimme Jugend erweckt nat√ľrlich mein Mitleid.
Da ich aber bef√ľrchte, dass dies Verhalten ansteckend sein k√∂nnte, w√ľrde ich an dieser "Gegendemo" nicht einmal teilnehmen, wenn ich im Nachbarhaus wohnen w√ľrde.
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Merkt der Steiner eigentlich noch, was er da f√ľr eine Schei√üe vom Stapel l√§√üt? (und f√ľr alle, die sich nun emp√∂ren ob meines ungeh√∂rigen Tons: wie soll man es nennen, wenn jemand was von "Da ich aber bef√ľrchte, dass dies Verhalten ansteckend sein k√∂nnte....." brabbelt?) Wie sch√∂n w√§re es, wenn sich Tiersch√ľtzer von der Idee, da√ü nur Tierrechte "Schutz" garantieren k√∂nne, anstecken lie√üen, anstatt weiter zu morden und/oder Mord zu legitimieren.




Wenn man sich nur die Abartigkeit dieser Veranstaltung auf der Zunge zergehen l√§sst - eine Gegendemo der "Tiersch√ľtzer" gegen die die Demonstration f√ľr mehr Tierschutz. Kein Wunder werden Tiersch√ľtzer nicht ernst genommen - als Aussenstehender kann man so was nicht verstehen.
-------------------------
Nee, wenn Steiner den Unterschied zwischen Tierschutz (dessen Bedeutung bei dieser Demo der TSP mal wieder nur allzu deutlich wird) und Tierrechten nicht rafft, dann ist¬īs klar, da√ü ihm die ganze Verantstaltung ein Buch mit sieben Siegeln ist.




Abschliessend noch eine Bitte an den Oberveganer,Obersten Tiersch√ľtzer,Besten Ideeninhaber, Einzigartigen H√ľhnerbefreier, Inhaber der Obersten Moralinstanz, Gr√∂ssten Besserwisser aller Zeiten, ach und ich vergass gr√∂ssten Frauenversteher auf diesem Planeten: K√∂nnten Sie Ihre Fernsehtipps bitte mit Sender und Sendezeitpunkt versehen, da sie ansonsten f√ľr mich wertlos sind.
Habe einfach keine Lust mich auf die dort immer angegebe d√ľstere Seite locken zu lassen, da sie mich schwerm√ľtig macht. Man f√ľhlt sich dort irgendwie √§hnlich beklemmt wie in der Gruft einer alten Kirche. Vielen Dank im Voraus f√ľr Ihre Bem√ľhungen diesbez√ľglich.
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Selbstverst√§ndlich sind diese TV-Tips nicht dazu da, Tierausbeutungsbef√ľrwortern wie Ihnen, Herr Steiner, das Leben einfacher zu machen. Da ich davon ausgehe, da√ü Sie lesen k√∂nnen, d√ľrfte es ja kein Problem f√ľr Sie sein, das Fernsehprogramm Ihrer Zeitung zu lesen. Da werden Sie dann auch ganz sicher nicht mit Ihren Opfern konfrontiert und dadurch schwerm√ľtig. Wir bem√ľhen uns allein um die Tierrechte, nicht um Ihre Bequemlichkeit und schon gar nicht um Ihre Ignoranz. Sollte eigentlich mittlerweile klar geworden sein.




Darauf Alex:

Zitat: Liebe Tanja,
lieber Achim!!

Ich möchte euch nur mit auf den Weg geben, daß der Ton die Musik macht und der ist bei euch nicht vom Feinsten!
Ich k√∂nnte mir vorstellen, da√ü so mancher hier in der Group sogar in einigem eurer Meinung ist, aber ihr bringt es einfach falsch (unnett) r√ľber!!!
Wahrscheinlich werdet ihr mich nun auch beschimpfen (bin ich von Dir, Achim ja schon gew√∂hnt), aber darauf werde ich mich erst garnicht einlassen, da es wohl leider keinen Sinn macht den Versuch zu machen euch davon zu √ľberzeugen, da√ü es auch in einem freundlicheren Ton geht!!!
Was ihr hier macht ist definitiv kontraproduktiv!!!!!!
Finde ich sehr schade!!!!!



Nun, das haben wir ja schon oft genug gehört; ich finde es definitiv nicht kontraproduktiv, auf die tierrechtsfeindliche Position der Tierschutzpartei aufmerksam zu machen.

Mehr als merkw√ľrdig war, da√ü Detlef Arndt kurz nach Ver√∂ffenlichung der PM eine mail an die Liste schickte, die zwar offiziell keine Antwort war da anderer Betreff, sich aber nur darauf beziehen kann (oder mu√üte er das einfach mal - wieder - loswerden? ;-)):

Zitat: Liebe Leserschaft,
liest man heute, wie extrem manche Veganer den Laktovegetarismus bek√§mpfen, so sollte man bedenken, dass es sich bei diesen Veganern dabei meist um Ex-Vegetarier handelt, bei denen,mit ihrem Kampf gegen den Vegetarismus, eine geh√∂rige Portion Eigenhass verbunden ist. Veganer, die sich nicht lange mit einem Laktovegetarismus aufgehalten haben, k√∂nnen auch gar nicht einen derartigen Hass auf den Laktovegetarismus entwickeln, da er f√ľr sie nur eine kurze √úbergangsphase war, um vegan zu leben. Die 2 1/2 Jahre, die ich mal laktovegetarisch gelebt habe, brauche ich also deshalb nicht zu hassen, da diese Zeit f√ľr mich die Vorstufe zum Veganismus dargestellt hat.
Anders sieht es aber bei Personen aus, die jahrelang dem Wahn erlegen sind ethische Vegetarier sein und als Laktovegetarier oder Lakto-Ovo-Vegetarier permanent Tierqualprodukte, √ľber Jahre hinaus, konsumiert haben. Wenn solche Leute dann mal Veganer werden, entwickeln sie einen gro√üen Hass auf ihre vegetarische Zeit, vertreten um so fanatischer den Veganismus, um damit letztendlich die restliche Welt f√ľr ihre eigenen vegetarischen S√ľnden leiden zu lassen. Was man selber noch bis vor einiger Zeit war, wird nun als gr√∂√üte Tods√ľnde dargestellt, bei der nat√ľrlich auch der S√ľnder, in jeder nur erdenklichen Form, gemieden werden muss.
Wenn also manche Veganer besonders fanatisch auftreten, so liegt das nicht am Veganismus, da dieser von seinem Wesen her unfanatisch ist, sondern an einem jahrelangen fr√ľheren Laktovegetarismus, der Ex-Vegetarier, der eben diese Affekte bei Neuveganer verursacht . 5 Jahre oder l√§nger laktovegetarisch zu leben und sich dabei einzureden, dass man dieses f√ľr Tiere tun w√ľrde, ist eben derart unsinnig, dass man auch noch nach einigen Jahren des veganen Lebens, die Langzeitsch√§den bei etlichen solcher Personen deutlich erkennen kann.
Andere Veganer, die schon nach kurzer Zeit erkannten, dass ihr Vegetarismus nur eine √úbergangsstation ist, erkennt man also auch oft daran, dass sie nicht derart gegen Vegetarier w√ľten, da ihnen diese Welt gar nie so richtig vertraut geworden ist, weil sie den Vegetarismus lieber mieden, als ihn zu hassen. Eine fr√ľhzeitige Vermeidung vom Laktovegetarismus, vermeidet also auch jenen Selbsthass, unter dem Ex-Vegetarier oft leiden und bei dem sie auch ihre Umwelt deswegen mitleiden lassen wollen.
Es ist also nicht zulässig allgemein von Ex-Vegetariern auf alle Veganer oder den Veganismus zu schließen.


Danke, Detlef, f√ľr diese interessante Exkursion in das Seelenleben der "S√ľnder" und "fanatischen Veganer"!
Bleibt nur die Frage, wer hier das Prädikat "fanatisch" am meisten verdient hat. :-)

Tanja

Demo 'Tierrechte statt Tierschutz': Die Reaktionen

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Komplementärforum
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[Siehe Tierrechts-Demonstration: Tierrechte statt Tierschutz - Moderator]

Wie k√∂nnte es anders sein; bei "just-save-don¬īt-eat" meldet sich als erstes Michael Erbstadt zu Wort:
Zitat: Ich komme aus der N√§he von Frankfurt und werde mir die Gro√ü-Demo vieleicht ansehen. Wenn die Zufahrtswege vom zu erwartenden Ansturm nicht total verstopft sind. Ansonsten werden wir von dieser Veranstaltung sicher in der √ľberregionalen und internationalen Presse lesen k√∂nnen!


und wie nicht anders zu erwarten, kann das Niveau noch weiter sinken:

... schreibt:
Zitat: Martin, Du alter Achim-Schuhlecker, geiles Bild, da krige ich doch glatt Hunger.

Tiere sind zum Essen und zum Nutzen des Menschen da. Werde erst mal erwachsen.


Und auch der "Stationsarzt" sabbert:

Zitat: Ich merke schon, da√ü Sie wohl noch l√§nger hier bleiben m√ľssen, der √Ėffentlichkeit k√∂nnen wir Sie so nicht zumuten.

Im √ľbrigen stehe ich mehr auf Rind, also bei n√§chstenmal bitte Bild mit Rinderh√§lften, dann k√∂nnen wir auch mal √ľber Freigang (nat√ľrlich nur in Begleitung mit einen Pfleger) sprechen.


Da√ü Austry meint, sich mit dem Foto eines ermordeten Rindes von diesen Leuten abgrenzen zu m√ľssen, n√ľtzt da h√∂chstens noch seinem Ego....


Bei veggielove reagiert redfox mit einem

Zitat: wirklich lobenswert............


(wie er das gemeint hat, wird er uns wohl nie verraten; doch denken können wir es uns alle)

nur wisdom findet es

Zitat: Schade dass Frankfurt so weit weg ist : - (



Gl√ľcklicherweise waren da die Reaktionen von Passanten und potentiellen Teilnehmern am Demozug der TSP insgesamt weitaus positiver.
Einige entschlossen sich, dem Demozug nicht zu folgen, da sie einsahen, da√ü eine Demonstration gegen "Bet√§ubunsloses Akkordschlachten" und "Schlachttier-Transporte" kaum mit den Tierrechten vereinbar sind. Passanten vor der Metzgerei Zeiss (die √ľbrigens vorsorglich schon vor unserem Eintreffen geschlossen hatte - genau gegen√ľber liegt allerdings ein Delikatessen-Gesch√§ft mit Metzgerei, dieses hatte ge√∂ffnet) reagierten nat√ľrlich teilweise mit Spr√ľchen wie "Jetzt brauche ich aber ein extra-gro√ües Steak." oder "Was soll denn mit den Tieren passieren, wenn wir sie nicht essen?", doch lie√üen sich auch des √∂fteren auf Diskussionen ein und nahmen Infomaterial mit. Erstaunlich √ľbrigens mal wieder, wie viele Menschen angaben, Vegetarier zu sein, auch sie wurden mit entsprechendem Infomaterial versorgt. Vielen, die meinten, an unseren Transparenten mit gutem Gewissen vorbeigehen zu k√∂nnen, wurde klargemacht, was sie mit ihrem Milch-, Ei- und Honigkonsum anrichten und reagierten √§u√üerst betroffen.
Sehr positiv kann man wohl auch die Reaktion dreier M√§dchen zwischen 3 und 7 (?) bewerten, die von ihrem Vater, der wohl dachte, dies sei ein besonders origineller Scherz, geschickt wurden, um mich zu fragen, ob wir denn Senf dabei h√§tten. Nach einem kurzen Gespr√§ch mit den drei war klar, da√ü ihr Vater "Fleisch" i√üt und sie reagierten ersch√ľttert, als ihnen klar wurde, da√ü er (ebenso wie sie) Tiere umbringt damit. Sie nahmen Infomaterial mit und verk√ľndeten dem etwas abseits stehenden Mann ihren Entschlu√ü, ab heute keine Tiere mehr umbringen (also kein "Fleisch" mehr essen) zu wollen.
Vielleicht hat das ja auch ihn etwas zum Nachdenken gebracht...

Fazit: Entgegen der Meinung der Tierschutzpartei und dem Gesabber in div. Foren ist es m√∂glich, Menschen mit Tierausbeutung und -leid und der Forderung nach Veganismus zu konfrontieren ohne sie damit zu "verschrecken". Dies kann also kaum weiter als Legitimation f√ľr solche Leute dienen, wissentlich den Tierrechten zu schaden. Wir k√∂nnen nur das erreichen, was wir auch fordern.

Tanja

Re: Abschaffung aus ethischen Gr√ľnden

Autor: Iris
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema öffnen
> So wie auch z.B. die Ausbeutung von Brauereipferden
> inzwischen abgeschafft ist (aber sicher nicht aus ethischen
> Gr√ľnden).

Ich finde es doch mehr als angebracht, Bezeichnungen wie "Brauereipferde" in Anf√ľhrungszeichen zu setzen oder mit sog. zu versehen. Wenn wir das schon nicht tun bzw. darauf nicht achten, brauchen wir uns nicht zu wundern, warum z.B. die Tierschutzpartei von "Schlachtvieh" bzw. "Schlachtviehtransporten" spricht.

> Da es wenig sinnvoll ist, dann zu sagen: Moment, macht
> gefälligst weiter Tierversuche, damit die dann aus ethischen
> Gr√ľnden abgeschafft werden k√∂nnen, bleibt die Forderung wohl
> eher Theorie (wenn auch ethisch richtige). Allerdings ein
> weiterer Grund, weshalb es nicht sinnvoll ist, das Gros der
> Ressourcen gerade auf dieses Thema zu lenken.

Ich zumindest habe ja nie gefordert, "das Gros der Ressourcen" f√ľr dieses Thema zu verwenden.
Aber die Forderung, Tierversuche aus ethischen Gr√ľnden abzuschaffen, halte ich dennoch f√ľr notwendig, weil dadurch Menschen allgemein auf Tierausbeutung aufmerksam gemacht werden. Sicherlich haben viele, die heute vegan leben und sich auch gegen andere Bereiche der Tierausbeutung einsetzen, als TierversuchsgegnerInnen angefangen. Und wenn Menschen durch Zeitungs- oder Fernsehberichte (die ja zumeist aufgrund von Protesten zustandekommen) von sog. Tierqu√§lerei erfahren, dann denken sie vielleicht mal dar√ľber nach, was nichtmenschlichen Tieren in dieser Gesellschaft (alles) angetan wird.

Au√üerdem bezweifle ich, da√ü Tierversuche v√∂llig abgeschafft werden, auch wenn man "genug Alternativmethoden" gefunden hat. Sicherlich wird es immer irgendwelche "Gr√ľnde" geben, aus denen Tierversuche gemacht werden, solange sie nicht g√§nzlich verboten (und wieso, au√üer ethischen Gr√ľnden bzw. weil Menschen ein Verbot aus ethischen Gr√ľnden fordern, sollte sonst ein Verbot erfolgen?) sind.
Es gibt auch "Kunstleder", "Kunstpelze", das bzw. die billiger, "t√§uschend echt" etc. (habe mich mit derartigen Vorteilen nicht besch√§ftigt) sind, und trotzdem wollen die Leute "echtes Leder" und "Echtpelz". Es gibt auch "Pflanzenfleisch" (W√ľ+rste, Schnitzel, ...), aber die Leute wollen Leichen fressen! All das werden sie tun, solange es nicht gesellschaftlich ge√§chtet und verboten ist.
In manchen Bereichen wird Tierausbeutung vielleicht von technischen Errungenschaften abgelöst (so die von Dir genannten Beispiele Motoren und Digitalkameras), in den meisten sicherlich nicht.

Iris

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Achim Stößer schrieb:

> Und wo nach x Jahren TSP?

Nichts.

> Und wo die Kampagnen der TSP gegen die Tierausbeuter in den
> eigenen Reihen, die √ľber hohle Wischiwaschiphrasen hinausgehen?

Keine einzige.

> Welche Erfolge kann die TSP beim Durchsetzen von Tierrechten
> vorweisen?

Nada.

> Welche Erfolge kann die TSP beim "Tierschutz" vorweisen?

Niente.

> > Ok, bei Mensch Umwelt Tierschutz tummeln sich einige
> > Tiersch√ľtzer, der Mainstream sind aber Tierrechtler.
>
> Ich w√ľ√üte keinen einzigen, wer sollte das denn sein, nenne
> doch mal ein paar Namen (ein Dutzend, f√ľr den Anfang)?

Die anzahl der Tierrechtler, die sie nenne kann, beläuft sich auf genau Nullkommanix. Nicht wirklich das, was ich unter "Mainstream" verstehe.

Fazit also:

> Mit Sicherheit nicht.

Achim

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Unfug ist, daran zu glauben bzw. zu hoffen, dass Rot-Gr√ľn die
> Situation der Tiere nachhaltig verbessern will oder wird.

Ja,. das ist genauso Unfug. Und? Wird dadurch der TSP-Unfug weniger unfugig?

> Jagd, Pelz, Tiertransporte, Tierversuche, ...wo gibt es da
> Erfolge nach 4 Jahren Regierungszeit?

Und wo nach x Jahren TSP?

> Wo sind etwa Kampagnen aus dem "Verbraucherministerium" gegen
> die Leichenfresserei?

Und wo die Kampagnen der TSP gegen die Tierausbeuter in den eigenen Reihen, die √ľber hohle Wischiwaschiphrasen hinausgehen?

> Welche Erfolge kann Rot-Gr√ľn beim Durchsetzen von Tierrechten
> vorweisen?

Welche Erfolge kann die TSP beim Durchsetzen von Tierrechten
vorweisen?

> Welche Erfolge kann Rot-Gr√ľn beim "Tierschutz" vorweisen?

Welche Erfolge kann die TSP beim "Tierschutz" vorweisen?

> Ok, bei Mensch Umwelt Tierschutz tummeln sich einige
> Tiersch√ľtzer, der Mainstream sind aber Tierrechtler.

Ich w√ľ√üte keinen einzigen, wer sollte das denn sein, nenne doch mal ein paar Namen (ein Dutzend, f√ľr den Anfang)?

> Zudem ist die Partei eine offene Veranstaltung, d.h. ihr seit
> eingeladen einzutreten, mitzuarbeiten und
> Tierrechtspositionen weiter auszugestalten - jede Hilfe ist
> willkommen.

Hm, ich wußte nicht, daß z.B. die SPD eine geschlossene Veranstaltung ist, dann kannst Du ja in die SPD eintreten, da ist sicher auch jede Hilfe willkommen. Oder die CSU. Oder die Frauenpartei (die noch am tierrechtsmäßigsten ist, was das Wahlprogramm angeht, jedenfalls mehr als die TSP).

> Es ist DIE Partei f√ľr Menschen, denen die Sache der Tiere

Mit Sicherheit nicht.

> zentrales Anliegen ist - es ist unsere Partei.

Eure vielleicht. Die der nichtmenschlichen Tieren und damit unsere sicher nicht, im Gegenteil, sie behindert massiv Tierrechte.

Moderationshinweis: Im √ľbrigen habe ich bereits darauf hingewiesen, die anderen Beitr√§ge zu dem Thema zu lesen. Das hast Du erkennbar nicht getan. Weitere derartige Beitr√§ge Deinerseits ohne Dich zu informieren sind ein Versto√ü gegen die Forenrichtlinien.

Achim

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: martin.p
Datum:
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Beate schrieb:

> Unfug ist, daran zu glauben bzw. zu hoffen, dass Rot-Gr√ľn die
> Situation der Tiere nachhaltig verbessern will oder wird.

Benutze die Suchfunktion und suche den Thread zur letzten Wahl. Da steht, warum es besser war SPD zu wählen, als TSP.

> Ok, bei Mensch Umwelt Tierschutz tummeln sich einige
> Tiersch√ľtzer, der Mainstream sind aber Tierrechtler.

Einige? Da tummeln sich Leute f√ľr die Vegetarismus zu "extrem" ist (TV-Interview mit den Vorsitzenden(?)), wobei dieser bekanntlicher Weise speziesistisch ist.

> Zudem ist die Partei eine offene Veranstaltung, d.h. ihr seit
> eingeladen einzutreten, mitzuarbeiten und
> Tierrechtspositionen weiter auszugestalten - jede Hilfe ist
> willkommen.

Vielleicht, sie wird aber nicht angenommen, da es zu extrem ist.
Die wollen keine Tierrechte sondern WählerInnen-stimmen

> Es ist DIE Partei f√ľr Menschen, denen die Sache der Tiere
> zentrales Anliegen ist

Wohl kaum, siehe auch meine andere Antwort.

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Beate
Datum:
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Unfug ist, daran zu glauben bzw. zu hoffen, dass Rot-Gr√ľn die Situation der Tiere nachhaltig verbessern will oder wird.

Jagd, Pelz, Tiertransporte, Tierversuche, ...wo gibt es da Erfolge nach 4 Jahren Regierungszeit?
Wo sind etwa Kampagnen aus dem "Verbraucherministerium" gegen die Leichenfresserei?

Welche Erfolge kann Rot-Gr√ľn beim Durchsetzen von Tierrechten vorweisen?
Welche Erfolge kann Rot-Gr√ľn beim "Tierschutz" vorweisen?

Ok, bei Mensch Umwelt Tierschutz tummeln sich einige Tiersch√ľtzer, der Mainstream sind aber Tierrechtler.

Zudem ist die Partei eine offene Veranstaltung, d.h. ihr seit eingeladen einzutreten, mitzuarbeiten und Tierrechtspositionen weiter auszugestalten - jede Hilfe ist willkommen.
Es ist DIE Partei f√ľr Menschen, denen die Sache der Tiere zentrales Anliegen ist - es ist unsere Partei.


Beate

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Beate
Datum:
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Zitat aus gleicher Quelle:

"F√∂derung des Vegetarismus / Veganismus aus ethischen, √∂kologischen und gesundheitlichen Gr√ľnden."

Eine Partei, die sich offen f√ľr Veganismus ausspricht, h√∂rt sich ja gar nicht so schlecht an. Durch Veganismus verschwindet dann auch vollends die "Nutztierhaltung".

Beate

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Achim Stößer
Datum:
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Vielleicht liest Du ja mal erst die anderen Beiträge dazu, bevor Du solchen Unfug erzählst.

Achim

Re: Tierschutzpartei ist die Alternative

Autor: Tanja
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Aus "Unsere wichtigsten Ziele" auf der Website der TSP:

Zitat: Totalverbot jeder quälerischen Nutztierhaltung.


Verbot grausamer Z√ľchtungs- und Vermehrungsmethoden.


Totalverbot aller quälerischen Tiertransporte zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Das mindeste, was wir den sog. Nutztieren schuldig sind, ist ihre artgerechte Haltung und ein schmerzloser Tod.


Totalverbot des betäubungslosen Schlachtens ("Schächten") und des Schlachtens im Akkord.


Das mindeste, was wir den "sog. Nutztieren" schuldig sind, ist, sie nicht weiter als solche zu behandeln und nicht eine Partei zu best√§rken, die nichts anderes tut als das, was Tiersch√ľtzer im Allgemeinen tun: Die Tierrechte mit F√ľ√üen zu treten.

Und das Schlimme ist: es scheint wirklich ihr Ernst zu sein....

Tanja

Re: Tierschutzpartei

Autor: philipp
Datum:
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> Keine. Es gibt keine Tierrechtspartei, deswegen wählen wir
> immer das kleinste √úbel.

wir?

Re: Tierschutzpartei

Autor: martin.p
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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-Markus- schrieb:

> Aber was w√§re dann f√ľr euch eine Partei bei der ihr sagen
> könntet: Ja die gefällt mir die wähl ich?

Keine. Es gibt keine Tierrechtspartei, deswegen w√§hlen wir immer das kleinste √úbel. Es gibt zwar eine Veganerpartei, aber dass sind 0,0x% Parteien die keinen Einflu√ü haben und deswegen sollte die Stimme daran nicht verschwendet werden, weil wennn wir die CDU/CSU-Regierung bekommen h√§tten, ging's wieder im flotten Tempo r√ľckw√§rts.

> Wart ihr √ľberhaupt bei der Wahl,
> wenn ja wen habt ihr gewählt?

Dazu gibt's auch einen ganzen Wahl(’02)-Tread. Bitte Suchfunktion benutzen.

> Wie viele Veganer gibts
> √ľberhaupt in Deutschland?)

Das weiß man nicht genau. Nach Umfragen gibt sind 8% der Bevölkerung VegetarierInnen, dass wären dann 6'400'000. Und wenn das VeganerInnen:VegetarierInnen-Verhältnis bei 1:100 (1%) liegt, gäbe es 6'400 VeganerInnen.
Ich habe allerdings auch schon mal was von 60'000 gehört, aber 1:10 kommt mir dann doch zu hoch vor.
Im Endeffekt heißt das, dass ich es (auch) nicht weiß.

Re: Tierschutzpartei

Autor: -Markus-
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Ihr haltet also nichts von der Partei.
Aber was w√§re dann f√ľr euch eine Partei bei der ihr sagen k√∂nntet: Ja die gef√§llt mir die w√§hl ich? Gibt es so eine Partei f√ľr euch √ľberhaupt? Wart ihr √ľberhaupt bei der Wahl, wenn ja wen habt ihr gew√§hlt? Wie w√§rs mal mit einer Veganen Partei (h√§tte die Zukunftschancen? Wie viele Veganer gibts √ľberhaupt in Deutschland?)

Re: Mobiles Schlachten

Autor: Iris
Datum:
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> Zur Diskussion: wie ist gegen solche Wahnsinnige vorzugehen,
> der Schaden, den sie Anrichten, zu begrenzen?

Ich schlage Demos o.√§. gegen die "Aktionen" (http://mobiles-schlachten.de/html/aktionen.html) dieses Vereins vor. Man m√ľ√üte halt rausfinden, wann die irgendwo vertreten sein werden.
Vielleicht sind sie ja auch mal auf einer Demo gegen Tiertransport vertreten. √úberhaupt w√§re eine Gegendemo gegen solch eine Demonstration, wo sich z.B. f√ľr Schlachtung vor Ort, "Fleischtransporte" etc. ausgesprochen wird (wie z.B. auf einer Demo der Tierschutzpartei gegen Tiertransporte vor ca. 3 Jahren), denkbar.
Um zu zeigen: Eine Abschaffung von sog. Tiertransporten und die Propagierung von "Schlachtung vor Ort" u.ä. ist den Tierrechten entgegengesetzt. Es zementiert die Vorstellung, daß Tiere zum schlachten da sind, es legitimiert die Ermordung nichtmenschlicher Tiere noch mehr. Es wäre wichtig, wenn TierrechtlerInnen da eine ganz klare, dem Tierschutz entgegengesetzte Position zm Ausdruck bringen könnten.
Manchen w√ľrde es sicherlich zu denken geben, wenn sie davon h√∂ren, da√ü es Leute gibt, die "Schritten" wie der Abschaffung von "Lebendtiertransporten", Einf√ľhrung von "mobilder Schlachtung" etc. ganz deutlich etwas entgegenzusetzen h√§tten.

Iris

Re: Tierschutzpartei

Autor: Arno
Datum:
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(ich meinte nat√ľrlich nicht "abgesehen von", sondern "zus√§tzlich zur")

Wahltaktik

Autor: Volker
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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[Beitrag an bezogenen Beitrag angehängt; bitte beim Antworten darauf achten, welcher Beitrag beantwortet wird, nicht die Antwort direkt an den Thread anhängen - Moderator]

Liebe FreundInnen,

ich hab mir schon länger Gedanken gemacht, wen ich wälen soll.

Meine Quintessenz war: Wer rot-gr√ľn will, sollte die PDS st√§rken. Blo√ü: Wie? Erststimme oder Zweitstimme?

Ich hab meine These anhand der vorletzten Allensbach und FORSA-Umfragen nachgerechnet.

Allensbach macht in seiner letzten Umfrage die FDP zum Kanzlermacher.

Die Ergebnisse wären folgendermaßen:

SPD 37,0%
GR√úNE 7,2% -> rot-gr√ľn 44,2%
FDP 10,1% -> rot-gelb 47,1%
CDU/CSU 37,3% -> schwarz-gelb 47,4%
PDS 4,4% -> nicht im Parlament

Eine rot-gr√ľne Mehrheit existiert - auch bei Ber√ľcksichtigung der
statistischen Fehler, die Allensbach angibt - nicht. Die GR√úNEN m√ľssten, um in die Regierung zu kommen, bis Sonntag 3,4% zulegen - das ist utopisch. Und selbst dann w√§re die Fraktion noch durch die starke FDP als m√∂glichem Koalitionspartner h√∂chst erpressbar.

Zur Zeit leistet J√ľrgen "Schnauzbart" M√∂llemann uns zwar Sch√ľtzenhilfe, aber ob er der FDP mehr als 3,2% Stimmen verjagt hat (dann erst w√§re schwarz-gelb schw√§cher als rot-gr√ľn) ist unsicher.

Anders sieht das aus, wenn (theoretischer Fall) all diejenigen, die zum Beispiel DIE GRAUEN, Die Tierschutzpartei oder Die Violetten w√§hlen w√ľrden, bei der PDS ihr Kreuzchen machen. Dann k√∂nnte die PDS es in den Bundestag schaffen und weder Schr√∂der noch Stoiber h√§tte mit einem kleinen Koalitionspartner eine absolute Mehrheit. Eine Gro√üe Koalition w√ľrde andererseits das Ende der Legislaturperiode, vermutlich sogar ihren ersten Geburtstag nicht erleben.

Also kann nur der sicher Kanzler werden, der von der PDS gest√ľtzt wird - das w√§re Schr√∂der, wenn er rot-gr√ľn als Koalition eingeht.

Ideal w√§re also, wenn alle Tierrechtler im Osten ihre PDS-Kandidaten √ľber die Erststimme w√§hlen und √ľber die Zweitstimme die GR√úNEN. Dann h√§tten die GR√úNEN einen besseren Stand und die PDS w√§re wom√∂glich mit ausreichend Direktkandidaten im Bundestag, um rot-gelb und schwarz-gelb die absulute Mehrheit zu verderben.

FORSA hat anders umgefragt und rechnet daher auch anders.

SPD 40%
GR√úNE 7% -> rot-gr√ľn 47%
FDP 8% -> rot-gelb 48%
CDU/CSU 38% -> schwarz-gelb 45%
PDS 4% -> nicht im Parlament

Hier hat Schr√∂der die Wahl: koaliert er mit den GR√úNEN, hat er einen unbequemen Koalitionspartner. Aber die W√§hler erwarten zur Zeit eher rot-gr√ľn als rot-gelb. Andererseits hat er mit nur wenigen Stimmen R√ľckstand eine geschlossene Opposition aus CDU/CSU und FDP gegen sich.

Koaliert er mit der FDP, dann begibt er sich zwar auf unbekanntes
Terrain, aber die Opposition wäre CDU/CSU und GRÜN - da wird in
grundsätzlichen Fragen kein Konsens gegen ihn zustande kommen.
Problematisch w√§re, dass die W√§hlerInnen sich ziemlich verschaukelt f√ľhlen, wenn er pl√∂tzlich und ohne inhaltlichen Grund mit der FDP koaliert.

Dennoch: Eine prinzipielle Bereitschaft zum Partnertausch besteht bei der SPD, das hat das Säbelrasseln anlässlich der Abstimmung zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan gezeigt. Zur Erinnerung: Um mittels Koalitionsdisziplin der GRÜNEN ein einstimmiges Votum zum
Afghanistaneinstz zu bekommen, hat SPD-Struck implizit damit gedroht, die FDP zum Regierungspartner zu machen. Ger√ľchte √ľber Klausurtreffen der Fraktionsspitzen von SPD und FDP taten ein √úbriges.

Hier ging es nur um eine Z√ľchtigung der GR√úNEN Fraktion, denn die
meisten PolitologInnen hielten diese disziplinierte Abstimmung f√ľr
undemokratisch. In Grundsatzfragen wie dieser muss das Gewissen des einzelnen gelten. Und die notwendige Mehrheit w√§re durch die reichlichen Bef√ľrworter aus CDU und FDP auch ganz ohne die GR√úNEN sicher gewesen.

Auch hier m√ľssten wir GR√úNEN drei Prozent zulegen, - diesmal nicht, um √ľberhaupt an die Regierung zu gelangen, sondern um rot-gelb nachhaltig auszuschlie√üen.

Oder es m√ľsste eien weitere Gruppe im Bundestag sein, die durch ihre Stimmen eine absolute Mehrheit von rot-gelb verhindert, zugleich aber rot-gr√ľn unterst√ľtzt. Da bleibt wieder nur die PDS.

| Wer also weder der SPD noch den GR√úNEN die Stimme geben will, aber auch
| keinen Umwelt- und Tierrechtlichen R√ľckschritt durch ein Ende von
| rot-gr√ľn riskieren m√∂chte, kann taktieren und f√ľr die PDS stimmen. Im
| Westen bleibt nur die Zweitstimme. Im Osten jedoch haben einige
| PDS-Direktkandidaten eine reelle Chance, gen√ľgen Erststimmen zu
| sammeln.
| Die gewählten Direktkandidaten
| werden auch dann im Bundestag sitzen und Stimmrecht haben, wenn die
| Partei bundesweit √ľber die Zweitstimme keine 5% erreicht.

Jetzt ist es an uns, durch das Kreuzchen an der richtigen Stelle daf√ľr zu sorgen, dass Atomausstieg, Zuwanderung und Landwirtschaftsreform am Montag nicht Geschichte sein werden und rot-gr√ľn stabil genug ist, um die Skandale und Krisen bis 2006 nachhaltig zu meistern.

In diesem Sinne

Volker.

Re: Anarchie - Ordnung ohne Herrschaft

Autor: Liane
Datum:
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[Zitat als Zitat markiert - Moderator]

>Ja aber was ist das kleinere √úbel?
>SPD wählen damit Stoiber nicht an die Macht kommt? Die >Tierschutzpartei wählen, weil das die stärkste ist, die in die >Richtige Richtung geht?


---> Ist es nicht. Erstaunlicherweise sind "Die Frauen" (blöder Name) in Sachen Tierrecht nahezu perfekt (!); weit besser als in Sachen Antisexismus, obwohl das deren Hauptthema ist (richtig, unter anderem sind sie sexistisch). Ich staune.

Re: Bundestagswahl

Autor: Iris
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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> Mich w√ľrde mal interessieren, was Mitglieder der Maqi-Gruppe
> am nächsten Sonntag wählen gehen. Angesichts der Tatsache,
> dass es keine Partei gibt, die die konsequente Umsetzung von
> Tierrechten (also insbesondere Veganismus) fordert, d√ľrfte
> die Entscheidung nicht besonders leicht fallen. Boykottiert
> ihr also die Wahl oder sollte man als Tierrechtler in diesem
> Fall doch das kleinere Übel wählen?

Wenn ich das w√ľ√üte, w√§re ich froh!
Wahlboykott halte ich aus den von Tanja schon genannten Gr√ľnden f√ľr kontraproduktiv, aber ich wei√ü echt nicht, wen ich w√§hlen soll! Wahrscheinlich werde ich mich erst n√§chsten Sonntag in der Wahlkabine notgedrungen entscheiden...

Fakt ist: Es gibt keine Tierrechtspartei.
Die Tierschutzpartei scheint auf den ersten Blick am n√§chsten dran zu sein, ist aber genauso heuchlerisch und speziesistisch wie die Gr√ľnen oder andere Parteien. Zum Beispiel sind in der aktuellen "Zeitenwende" die KandidatInnen der Tierschutzpartei und deren Wahlkampfthemen aufgelistet. Diese sind u.a. "Generelles Verbot des bet√§ubungslosen Schlachtens" (Schlachten mit Bet√§ubung ist demnach OK?) oder "Tiere im Altenheim" (die Tierschutzpartei will sich also f√ľr die Gefangenhaltung nichtmenschlicher Tiere f√ľr menschliche Zwecke einsetzen!). Allein das w√ľrde schon reichen um die Tierschutzpartei nicht mal in Richtung Tierrechte gehend einzustufen! Ich denke, da√ü mit der Wahl dieser Partei eindeutig Reformen bef√ľrwortet werden, und Parteien, die sich zus√§tzlich zur gegenw√§rtig stattfindenen Tierausbeutung auch noch f√ľr eine weitere Form der Ausbeutung und Gefangenhaltung, n√§mlich der in Altersheimen, einsetzen, brauchen die nichtmenschlichen Tiere nun wirklich nicht.
Mit den Gr√ľnen sieht es √§hnlich aus - schon allein wegen den Ma√ünahmen und Forderungen von Renate K√ľnast will ich die auf gar keinen Fall w√§hlen. "Tierschutz ins Grundgesetz" und die Reform der H√ľhnerausbeutung (Abschaffung von Legebatterien) d√ľrfte f√ľr die Tierrechte √ľberaus sch√§dlich sein.

Ich habe schon √ľberlegt, aus strategischen Gr√ľnden (um Stoiber zu verhindern) SPD zu w√§hlen, bei http://www.wahlomat.de kam bei mir allerdings PDS raus...

Mit anderen Worten: Ich bin absolut ratlos und w√ľrde mich freuen, die Meinung von anderen Tierrechtlern dazu zu h√∂ren. :-)

Iris

Re: Anarchie - Ordnung ohne Herrschaft

Autor: martin.p
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
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Zitat: > Da wir aber nicht in einer Anarchie leben, sollten wir anstatt nichts zu tun doch lieber das kleinere Übel wählen


Ja aber was ist das kleinere √úbel?
SPD wählen damit Stoiber nicht an die Macht kommt? Die Tierschutzpartei wählen, weil das die stärkste ist, die in die Richtige Richtung geht?

Zitat: > Es steht ja jedem frei, dann selbst noch aktiv zu werden um die durch das "kleinere Übel" verursachten Mißstände so gut es geht zu beheben.


Oder man macht es gleich radikal, so dass es keine Missstände geben wird. Das Problem ist, dass man nicht weiß, was schneller geht (viele kleine oder ein großer Schritt).

Aber ich bin bei der ganzen Sache ja eh fein raus ;-)

UL, Kongresse, Ziegeleichen und andere Propaganda des Christian E

Autor: Achim Stößer
Datum:
Forum: Komplementärforum
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Versteht sich von selbst, da√ü auch bei [anti]veganwelt.de UL-Propaganda betrieben wird. Auf meinen Erwiderungs-Links mu√ü nat√ľrlich Tierausbeutungspropagandist Christan E. seinen Schwachsinn absondern:
>>>
Zitat:
Tierrechte ohne Maqi
von Christian E. am 04.08.02 - 23:12
http://maqi.de/presse/ulunterwanderung.html

>> Menschen sind Tiere, und Tierrechte sind demnach auch Menschenrechte. Daher ist zweifellos eine Zusammenarbeit mit einer totalitären, nachweislich rechtslastigen Sekte <<

Und mit der Maqi-Sekte ;-)
Futterneid?

Naja, da√ü sich alle mit deisem Maqi-Sekten-Schwachsinn verbreiten, selbst als Tierausbeutungspropagandisten entlarven, ist ja wohl mittlerweisle jedem mit einem IQ √ľber Brokkoli klar, daher mu√ü ich nichts mehr dazu sagen.
Zitat:
>> Denn zum Aufstrich aus Sonnenblumenkernen gibt es gern auch ein wenige "urchristliche" Propaganda dazu. <<

Siehe "Tierrechts"kochbuch. Zu vermeintlich harmlosen Rezepten, gibt es die geballte Ladung Stößerideologie gratis dazu. Verbreitete Strategie!

Informationen und Fakten √ľber Veganismusms und gegen Tierausbeutung sind also "St√∂√üerideologie", vergleichbar mit UL-Sektendreck - danke, f√ľr diesen weiteren Beweis, auf welcher Seite dieser Tierausbeutungspropagansist CE steht.
Zitat:
>> St√∂√üer weiter: "Um es deutlich zu sagen: ein faschistoides Weltbild wie das des UL ist mit den Tierrechten nicht zu vereinbaren. Wer sich glaubw√ľrdig f√ľr Tierrechte einsetzen will, mu√ü sich von UL samt ‚ÄėChristusbetrieben‚Äė sowie unterwanderten Organisationen und Gruppierungen distanzieren." <<

Ausnahmsweise trifft dein Kritik den richtigen Punkt, sie geht jedoch nicht weit genug...

Hat er ausnahmsweise recht, aber ich kann nicht immer und √ľberall Kaplan, Peta, Boller, Weber, Goodall und andere Tierrechtsgegner nennen, von denen sich zu distanzieren ethische Notwendigkeit ist.
Zitat:
>> akzeptabel ist, weil die Nazis ein "Schächtverbot" erließen. <<

Ich muss mich mal bei einem Psyschologen √ľber ein derartig krankhaftes Verhalten erkunden. Warum gelingt es dir so gut wie nie, einen Text ohne Nazi-Vergleiche und Faschismuskeulen zu schreiben?
Auf die Dauer doch sehr langweilig und einfallslos.

Tja, warum gelingt es mir so gut wie nie, im Zusammenhang mit Christen auf einen Verweis auf das biblische Hexentötungsgebot zu verzichten?
Zitat:
>> So berechtigt die Kritik Gandows am UL ist <<

Gandow und Co haben schlichtweg Futterneid. Die Gefahren durch Sekten wie UL sind relativ gering im Vergleich dazu, wie sie von Amtskrichen stets hochstilisiert werden.

Eine enorme Gefahr f√ľr die TR-Bewegung durch die Unterwanderung - da√ü ihn eine Gefahr f√ľr die Tierrechte nicht st√∂rt, ist ja klar.
Zitat:

>> den im September stattfindenden "Tierrechtskongreß" <<

Wohl noch frustriert, dass Maqiadepten auf dem Kongress nicht erw√ľnscht sind?

-> http://www.tierrechtskongress.at/rahmenprogramm/rahmenprogramm.php

Zitat:
| Nicht aufliegen sollen Materialien, die in irgendeiner
| Art Tierausbeutung jeglicher Form gutheißen *oder*
| andere Organisationen oder Einzelpersonen angreifen,
| die gegen Tierausbeutung oder f√ľr Veg*ismus eintreten.

Wohl keine Präsentationstische von Maqi auf dem Tierrechtskongress!

Gut so!

Daß das ein UL-unterwanderter AntiTierrechtskongreß ist, ist ja wohl inzwischen jedem klar - siehe Beitrag dazu
- und der Grund f√ľr seine Begeisterung dap√ľr, da√ü dort Tierrechtler unerw√ľnscht sind, w√§hrend Tierausbeuter und relligi√∂se Irre herumtr√∂ten, wundert schon wieder nicht.
Zitat:

St√∂√üer schreckt √ľbrigens auch nicht davor zur√ľck mit nachweislich rechslastigen Parteien zusammenzuarbeiten.
So erscheinen seine Artikel zum Beispiel in der einschl√§gig bekannten ‚ÄėZeitenwende‚Äė.

W√§hrnd CE nicht davor zur√ľckschreckt, permanent zu l√ľgen. Ob die Tierschutzpartei, deren Organ die Zeitenwende ist, tats√§chlich "rechts" ist, wei√ü ich nicht - nach seinen bisherigen Nebelbomben ist dies auch seinem Gew√§sch dazu nicht zu entnehmen.

Da√ü ich nicht mit denen zusammenarbeite und dort auch keine Artikel (Plural) von mir erscheinen, wei√ü ich aber. Lediglich ein Artikel aus der Tierbefreiung aktuell wurde dort nachgedruckt. Und da√ü es schaden k√∂nnte, wenn diese "Tiersch√ľtzer" mal mit der Realit√§t konfrontiert werden, die in dem Artikel ausgef√ľhrt wird, kann wohl niemand leugnen(au√üer nat√ľrlich einem Tierausbeutungspropagandisten wie CE).
Zitat:
Dort wird der Gesundheitsarzt Dr. Bruker gelobhuddelt, dessen rechtslastige Vergangenheit hinl√§nglich dokumentiert wird; einschl√§gige Autoren wie "Barbara Simonsohn" kommen nat√ľrlich ebenfalls zu Wort (sie machte u.a. Propaganda f√ľr die menschenverachtende und homophobe Lehre des Franz Konz (http://www.solidinfo.de/konz.html) und anderer esoterischen Bl√∂dsinn). √úberhaupt ist jeglicher esoterischer Bl√∂dsinn dort gern gesehen, solang er nur vermeintlich mit Tierrechten vereinbar ist.

Mein Ansichten zu Spinnern wie Bruker, Konz etc. sind ja hinl√§nglich bekannt, Simonsohn kenne ich nicht. Aber wie gesagt: ob seine Ausf√ľhrungen etwas mit der Realit√§t zu tun haben, ist fraglich, angesichts der Wirklichkeitsferne seiner sonstigen Aussagen in den Punkten, die ich beurteilen kann.
Zitat:
Es ist doch sehr merkw√ľrdig, dass Achim St√∂√üer jeglichen Kontakt mit Vereinen und Organisationen, die irgendwie auch nur im entferntesten Sinne von "Sekten" beeinflusst sind, ablehnt, seine Artikel aber gleichzeitig in der von *rechten* *Esoterikern* unterwanderten Zeitenwende erscheinen und er zudem selbst noch als eine Art ‚ÄėGuru‚Äė einer sekten√§hnlichen Gruppierung auftritt.
Das ganze wirkt nicht gerade glaubhaft!

Gähn. Siehe oben.
Zitat:
Christian E. (Der noch immer vergeblich auf einen Rechtfertigungsversuch seitens Herr Stößer in Bezug auf seine widerwärtige Hetzkampagne gegen Jane Goodall wartet)

Worauf er warten kann, bis er verrottet ist. Aufkl√§rung √ľber die Machenschaften einer Ziegeleichenfra√üpropagandistin sind keine Hetzkampagne.
Eine Ziegenleichnenfraßpropagandistein ist eine Tierrechtsgegenerin, keine Tierrechtlerin.

Da kann er noch so lang den Schwachsinn herumtr√∂ten, die Gorillaleichenfresser dort w√ľrden andernfalls verhungern (er l√ľgt: sie k√∂nnen sich vegan ern√§hren, und Tierechtler haben dazu aufzufordern, nicht dazu, Ziegen zu mi√ühandeln und umzubringen, √ľbrigens offensichtlich weit mehr Ziegen als Gorillas). Selbst wenn dem so w√§re, Tierrechtsposition kann niemals sein, das Fressen der einen Spezies zu empfehlen, um das Fressen der anderen zu verhindern. Genauswowenig wie Menschenrechtler vorschlagen w√ľrden, Afrikaner zu versklaven, damit keine Inder versklavt werden.

Aber daß ein Tierausbeutungspropagandist (und Christ und Petafan) wie CE das nicht begreift, nun, ich sagte es, ist kein Wunder.
Zitat:
<<<
Achim

Erscheinen in Zeitschriften

Autor: Iris
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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> was passiert jetz mit dem artikel, wird der auch mal gedruckt
> oder so?

Momentan sieht es leider nicht so aus. :-(
Die "Tierbefreiung aktuell" und die "Zeitenwende" (Zeitschrift der Tierschutzpartei) haben abgelehnt, f√ľr die "Voice" war er zu lang (da sollte er eigentlich rein).

(Aus)drucken und verteilen kann ihn aber ja jeder, wir haben auch einige Exemplare auf dem "Iserlohner Tierrechtsfestival" verteilt und werden das nat√ľrlich auch bei weiteren Infost√§nden machen.
Schließlich sieht man ja, der Text durchaus Vegetarier zu Veganern machen kann, so oft und gerne auch das Gegenteil behauptet wird.

Iris

Re: Steak-, Tintenfisch-, H√ľhnerk√∂rperh√§ndler sponsort Peta

Autor: Stefan
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Habe mir das grade mal angeschaut auf Benihana.com .Ist so eine Sushi-Kette
(Sushi:Fische und Tintenfische also Minikraken),wo auch H√ľhnerleichen angeboten werden.W√§re doch mal was f√ľr die Gr√ľnen:"Gesponsert von RWE".Oder
die Tierschutzpartei:"Gesonsert von Hoffmann-LaRoche".
Wenn der geneigte Leser den Petas seine Meinung dazu geigen möchte,bitte
schreiben an: info@peta-online.org oder JillB@peta-online.org ,das ist die
Sponsor-Organisatorin."Org",weil die Feier von der Mutterorganisation in
New York veranstaltet wird.
Die Idee mit der Peta-M√ľll-Seite find ich sehr gut,Achim.Vielleicht wachen
die auf,wenn Ihre eigenen Methoden gegen sie verwandt werden.Darf aber nicht
ideologisch ausfallen! Die puren Daten wie der Fleisch-Sponsor da oben
sprechen f√ľr sich.

Stefan