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Es wurden 128 Beitr├Ąge gefunden:

Kaugummi mit Bienenwachs und "Vegan-Label"

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Der Link funktioniert nicht (vielleicht nur, wenn man als "Kunde" angemeldet ist?)

Bitte http://tierrechtsforen.de/links beachten.

Der gemeinte Kaugummi enth├Ąlt diverse mindestens potentiell, teils definitiv unvegane Zuaten:


Achim

unvegane Rotweinsauce mit Vegan-Label bei Migros

Autor: Claude
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Migros verkauft eine Rotweinsauce mit einem eigenen Vegan-Label. Wie sich herausstellte ist das Produkt nicht vegan (vermutlich ist der Wein unvegan gekl├Ąrt).



Der Fehler wird vermutlich bald korrigiert, im Onlineshop ist das Produkt vorhanden und wird als "rein Pflanzlich" beschrieben.

Es ist nicht das erste mal, dass Migros diesen Fehler macht.
Die Calzium-Sojamilch (Soja Line) enthielt Bienenkotze und war als vegan angeschrieben.

Claude

Re: Label et la bête

Autor: Sommerfeld joachim
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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Achim St├Â├čer schrieb:
>
>
> >tierlichen produkte(essen, trinken, ledersachen, wolle
> usw.)daher sollte
> >das label wenn denn so ist, dies auch ber├╝cksichtigen.
> M├╝sste dann also
>
> Sollte, h├Ątte, k├Ânnte, w├╝rde. Tut es aber nicht.
>Das ist 7 Jahre her, die Zahl der Vegetarier\Veganer nimmt
> immer mehr zu
> >, ich frage mich ob diese SECHS MILLIONEN VERBRAUCHER
> >keine rechte zu erhalten haben.
>
> Was haben denn
> (tierproduktkonsumierende) Vegetarier bitte sch├Ân damit zu tun?
>
> Achim>
> >bei der ├Ąnderung des Gesetzgebers ber├╝cksichtigt werden
>
> Bei einer "Änderung der Gesetze" (das war wohl gemeint)
> sollte ein V-Label so ├╝berfl├╝ssig sein wie ein Label, das
> Zeitschriften am Kiosk als kinderpornofrei kennzeichnet.
>
>

---------------------------------------------------------------

> >tierlichen produkte(essen, trinken, ledersachen, wolle
> usw.)daher sollte
> >das label wenn denn so ist, dies auch ber├╝cksichtigen.
> M├╝sste dann also
>
> Sollte, h├Ątte, k├Ânnte, w├╝rde. Tut es aber nicht.


Das kommt leider nicht so optimistisch r├╝ber, wie ich gehofft habe.



> >bei der ├Ąnderung des Gesetzgebers ber├╝cksichtigt werden
>
> Bei einer "Änderung der Gesetze" (das war wohl gemeint)
> sollte ein V-Label so ├╝berfl├╝ssig sein wie ein Label, das
> Zeitschriften am Kiosk als kinderpornofrei kennzeichnet.
--
bei der ├Ąnderung des Gesetzgebers ber├╝cksichtigt werden

so wie ich es geschrieben habe ist es schon richtig.
du musst nur denken k├Ânnen, bitte um keine sprachlichen
nekkversuche mehr.

den rest verstehe bich nicht ganz

--------
>Das ist 7 Jahre her, die Zahl der Vegetarier\Veganer nimmt immer mehr zu
>, ich frage mich ob diese SECHS MILLIONEN VERBRAUCHER
>keine rechte zu erhalten haben.

Was haben denn (tierproduktkonsumierende) Vegetarier bitte sch├Ân damit zu tun?

Achim

---------

veganer sind mit eingerechnet worden.
ausserdem gibt es f├╝r die auch ein zeichen

Label et la bête

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen

>tierlichen produkte(essen, trinken, ledersachen, wolle usw.)daher sollte
>das label wenn denn so ist, dies auch ber├╝cksichtigen. M├╝sste dann also

Sollte, h├Ątte, k├Ânnte, w├╝rde. Tut es aber nicht.

>bei der ├Ąnderung des Gesetzgebers ber├╝cksichtigt werden

Bei einer "Änderung der Gesetze" (das war wohl gemeint) sollte ein V-Label so überflüssig sein wie ein Label, das Zeitschriften am Kiosk als kinderpornofrei kennzeichnet.

>Das ist 7 Jahre her, die Zahl der Vegetarier\Veganer nimmt immer mehr zu
>, ich frage mich ob diese SECHS MILLIONEN VERBRAUCHER
>keine rechte zu erhalten haben.

Was haben denn (tierproduktkonsumierende) Vegetarier bitte sch├Ân damit zu tun?

Achim

Veganlogo und V-Label

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
> Eine Auszeichnung der Produkte w├╝rde vieles vereinfachen und
> zudem die Palette der veganen Produkte erweitern, da sich
> viele Hersteller prinzipiell veganer Produkte, bestimmt aus
> ├Âkonomischen Gr├╝nden dazu bewegen lie├čen ihre unveganen
> Zus├Ątze zu vermeiden, um an diese Auszeichnung zu kommen.

Theoretisch. In der Realit├Ąt sieht es anders aus: es gibt ja scdhon entsprechende Kennzeichnungen, etwa das Vegan-Logo der Vegan-Society oder das V-Label - nur leider ein Schu├č in den Ofen, weil halt viele unvegane Produkte f├Ąlschlich als vegan gekennzeichnet werden.

Achim

Knorr W├╝rzbeutel mit M├Ârderbund-Zertifikat

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Knorr ist ein f├╝r Fertigsuppen etc. bekannter "Lebensmittel"hersteller der Unilever-Gruppe.
Zitat: KNORR Nat├╝rlich Lecker!, die erste W├╝rzbasis aus 100 Prozent nat├╝rlichen Zutaten, ist jetzt mit dem V-Label des Vegetarierbundes Deutschland e. V. (VEBU) zertifiziert. [...] Das V-Label (Kategorie vegan) findet sich erstmalig auf den Verpackungen der beiden neuen Varianten Vegetarische Couscous Pfanne und Hackb├Ąllchen in Tomatensauce. [...] KNORR Nat├╝rlich Lecker! ist die erste W├╝rzbasis aus 100 Prozent nat├╝rlichen Zutaten, das hei├čt sie enth├Ąlt nur Zutaten, die Verbraucher aus ihrem eigenen W├╝rzschr├Ąnkchen in der K├╝che kennen und selbst beim Kochen verwenden - sonst nichts. [...] KNORR Nat├╝rlich Lecker! ist die erste W├╝rzbasis aus 100 Prozent nat├╝rlichen Zutaten, das hei├čt sie enth├Ąlt nur Zutaten, die Verbraucher aus ihrem eigenen W├╝rzschr├Ąnkchen in der K├╝che kennen und selbst beim Kochen verwenden - sonst nichts. [...] KNORR Nat├╝rlich Lecker! ist nun in sieben Varianten erh├Ąltlich: Spaghetti Bolognese, Chili con Carne, Pikantes Gulasch, Lasagne, Nudel-Schinken Auflauf, Vegetarische Couscous Pfanne und Hackb├Ąllchen in Tomatensauce. http://motorzeitung.de/news.php?newsid=330951


Ich wei├č zwar weder, was eine "W├╝rzbasis", noch, was ein "W├╝rzschr├Ąnkchen" (das scheint eine Erfindung von Knorr zu sein, wohl weil NaCl zwar en masse zum "W├╝rzen" verwendet wird, aber kein Gew├╝rz ist, so dass es kein Gew├╝rzschr├Ąnkchen w├Ąre) ist (geschweige denn besitze ich eines, die Packung w├Ąre demnach logischweise leer), aber interessant ist es allemal. Zeigt es doch, dass Veganer sich ausschlie├člich von Fertigproduken ern├Ąhren, wie schon Sarah Wiener feststellte, oder so. Zum anderen, dass die andere Knorrsche W├╝rzpampe aus "unnat├╝rlichen" Zutaten besteht ...

Achim

Die Wendeh├Ąlse der Tierausbeutungsindustrie

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Veganismus scheint im Trend zu liegen. Doch in Wahrheit handelt es sich dabei allenfalls um nichts weiter als um einen restriktiven pseudovegetarischen Ern├Ąhrungstrend, der die Grundlange des Realveganismus, die nicht nur Ern├Ąhrung, sondern alle Lebensbereiche umfassende Ethik, ausklammert oder allenfalls nebenbei andeutet. Das Gros dagegen ist ein sogenannter Flexitarismus[1], also Teilzeitmord, der Veganismus predigt und Blut s├Ąuft: kaum jemand isst nicht ab und zu einen Apfel oder Spaghetti mit Tomatensauce und kann sich somit auf die stolzgeschwellte Brust schreiben, weniger zu morden als jemand, der sich ausschlie├člich von Leichen ern├Ąhrt (was wohl im wesentlichen lediglich auf Inuit bis Anfang des letzten Jahrhunderts zutreffen d├╝rfte), und unz├Ąhlige Vegetarier sch├Ąmen sich – zurecht – ihres Vegetarismus und nennen sich "fast vegan".

Bar jeder Ethik schlagen die Wendeh├Ąlse der Tierausbeutungsindustrie aus dem vermeintlichen Trend Kapital:

* Wiesenhof, skandaltr├Ąchtig ber├╝chtigt als Deutschlands Marktf├╝hrer im Vogelleichenhandel, betritt mit "vegetarischen Chicken-Sticks" f├╝r Kantinen und anderen (angeblich veganen) "Snacks" den Markt (├╝brigens werden alle V├Âgel bei der PHW-Gruppe Lohmann & Co. AG, gr├Â├čter deutschen Vogelh├Ąndler und -leichenverarbeiter, zu der Wiesenhof geh├Ârt, zwecks Exportsteigerung schon lange halal, also gem├Ą├č den islamischen Speisevorschriften get├Âtet: die Schlachtanlagen sind nach Mekka ausgerichtet, vor der Ermordung, die durch Automaten oder durch muslimische Schlachter mit einem speziellen Schnitt durchgef├╝hrt wird, wird von einem ebenfalls muslimischen Mitarbeiter der Name Allahs ausgerufen[2,3,4]).

* Der Wurstproduzent R├╝genwalder M├╝hle, der gerade die mit Escherichia-coli-Bakterien verseuchte Tierk├Ârper-Teewurst aus dem Handel zur├╝ckrufen musste[5], will im kommenden Jahr mit vegetarischer Wurst und Fleischersatz ein Drittel des Umsatzes erwirtschaften, schon jetzt, wenige Monate nach Einf├╝hrung im Dezember, sind es 15 Prozent; von vegetarischer Mortadella wird die vier- bis f├╝nffache Menge der Direktleichen-Variante verkauft. Im Mai kommt ein Schnitzel auf Milch- und Sojabasis hinzu.[3,4]

* Der gr├Â├čte Leichenproduzent Deutschlands T├Ânnies steigt in die Produktion von Tofu-W├╝rstchen und vegetarischen Schnitzeln unter der Marke "Tillmans" ein. Tonnies-Tochter N├Âlke produziert Tofuw├╝rstchen und Soja-Leberk├Ąse unter der Marke "es schmeckt" sowie Handelsmarken und unter der Marke "Gutfried" vegetarische Fleischwurst und Mortadella. ├ähnliches gilt f├╝r die ebenfalls zu T├Ânnies geh├Ârende "Zur M├╝hlen Gruppe" (Marken "B├Âklunder", "K├Ânecke" u.a.), in Deutschland marktf├╝hrend bei Selbstbedienungswurst und Wurstkonserven. Die Anmeldung einer weiteren Marke "Vevia" l├Ąuft.[3,6]

* Recker Convenience ("Die Schnitzel-Macher") liefert unter dem Label "LikeMeat" diverse Produkte ("Deutschland's[sic!] neues Fleisch – 100% pflanzlich[sic!]"[7]) Bratwurst, Schnitzel, D├Âner, Nuggets, Gyros, Geschnetzeltes, Steak uvm. an Edeka, Globus, Kaufland, Rewe und andere. Die zu Vion (bei der "Fleischvermarktung" die Nummer zwei in Europa und die Nummer eins in Deutschland und den Niederlanden) geh├Ârenden "Artland-Fleischwaren" hei├čen nun "Artland Convenience" ("1.200 Rinder werden mittlerweile im Schlachthof pro Woche geschlachtet und zerlegt – Tendenz steigend."[8]) und produzieren vegetarische Aufstriche f├╝r Lidl.

* Die als vegan deklarierten Soja-Nuggets, -Streifen und -Schnitzel bei Netto kommen von Vossko, einem Unternehmen, das H├╝hner-, Truthuhn-, Schweine- und Rinderleichen und nun eben auch Sojabohnen zu Tiefk├╝hlkost verarbeitet (und vor allem durch den "Pferdefleisch-Skandal"[9] 2013 bekannt wurde).

* Ikea bietet K├Âttbullar ohne K├Âtt an[10].

* Volkswagen produziert mehr Leichen-Currybockw├╝rste als Autos, doch als die Restaurantbetreiber in der Autostadt des Konzerns es wagten, neben Leichen auch "vegetarisches" und "veganes" Essen anzubieten und auf m├Âgliche Nachteile von Tierprodukten hinzuweisen, gab es einen Bauernaufstand – als ob VW das Gem├╝se selbst im Schrebergarten ziehen w├╝rde. Die Bauern sind wohl in erster Linie doch nicht Land- sondern Leichenwirte.[11]

Da wundert es nicht, dass Gruppen, die anders von Tierleid profitieren – n├Ąmlich durch Mitgliedsbeitr├Ąge und Ablasshandel – mitziehen wie etwa der Vegetarierbund, der die um ein Vielfaches mehr Leben als entsprechende Schweineleichenwurst kostende, zum gr├Â├čten Teil aus H├╝hnereieiwei├č bestehende vegetarische Mortadella mit seinem Siegel versieht oder Spendensammeltierschutzorganisationen wie die Albert Schweitzer Stiftung, die die "Veggie-Offerten der Fleischkonzerne" begr├╝├čen.

[1] http://www.neues-deutschland.de/artikel/967754.das-ruegenwalder-dilemma.html
[2] http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/wirtschaft_und_boerse/wirtschaft_regional/1413577_Der-Islam-ist-ein-Teil-von-Wiesenhof.html
[3]http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fleischunternehmen-entdecken-ihr-herz-fuer-vegetarier-13562332.html
[4] http://www.taz.de/!157659/
[5] https://www.test.de/Rueckruf-Ruegenwalder-Teewurst-Ecoli-Bakterien-in-Wurst-von-der-Theke-4846481-0/
[6] http://dlz.agrarheute.com/toennies-653702
[7] http://www.likemeat.de/unternehmen/
[8] artland.de
[9] https://web.archive.org/web/20130221032328/http://www1.wdr.de/themen/panorama/pferdefleisch188.html
[10] http://www.derwesten.de/wirtschaft/wursthersteller-ruegenwalder-plant-vegetarisches-schnitzel-id10590873.html
[11] http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/blog/geschmacksfrage-56437.html

Der Bund zwischen R├╝genwalder und anderen M├Ârdern

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Zitat: 1. Warum stellt die R├╝genwalder M├╝hle jetzt auch vegetarische Produkte her?

Wir begr├╝├čen eine abwechslungsreiche und ern├Ąhrungsphysiologisch gesunde Ern├Ąhrung. Fleisch ist dabei nach wie vor ein wichtiger Bestandteil ÔÇô aber kein ÔÇ×MUSSÔÇŁ. F├╝r uns ist die Qualit├Ąt der Produkte ausschlaggebend, nicht die Menge, die gekauft und verzehrt wird.

Wir werden die erste und gleichzeitig die letzte Generation sein, die jeden Tag Fleisch auf dem Teller hat. Das sehen immer mehr Menschen in Deutschland so und ern├Ąhren sich flexitarisch, d. h. sie verzichten bei Mahlzeiten h├Ąufiger auf Fleisch und Wurst. Auf lange Sicht l├Ąsst sich die Weltbev├Âlkerung mit der derzeitigen Ern├Ąhrungseinstellung nicht ern├Ąhren. Deshalb sollte man ├╝ber Alternativen nachdenken, die lecker und ern├Ąhrungsphysiologisch wertvoll sind.

Wir entwickeln uns st├Ąndig weiter und m├Âchten die Verbraucher immer mit qualitativ hochwertigen und leckeren Produkten begeistern: Und wenn Verbraucher nun aus unterschiedlichen Gr├╝nden weniger Fleisch essen ÔÇô warum sollen wir dann keine fleischfreien Produkte herstellen? Wenn jemand die Kompetenz hat, vegetarische Alternativen so herzustellen, dass sie wie echte Wurst schmecken, dann doch wir. [...]

2. Wie sieht die Zusammenarbeit mit dem VEBU (Vegetarierbund Deutschland) aus?

Im Zuge der Entwicklung unserer fleischfreien Produkte haben wir den Vegetarierbund Deutschland in vielen Fachfragen hinzugezogen. Auch f├╝r die Zukunft setzen wir auf den konstruktiven Austausch, um weitere gute vegetarische Produkte auf den Markt zu bringen.

Wir streben eine langfristige, offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit an. Der Vegetarierbund Deutschland ist f├╝r uns eine wichtige Unterst├╝tzung, um uns mit den doch oftmals sehr neuen Wegen vertraut zu machen und unsere fleischfreien Produkte erfolgreich im Markt zu etablieren. Unser gemeinsames Ziel ist es, die gesamte Kategorie ÔÇ×vegetarischÔÇŁ weiter wachsen zu lassen, die Auswahl f├╝r die Verbraucher zu vergr├Â├čern und attraktiver zu gestalten. Zuk├╝nftig ist auch die Herstellung veganer Produkte denkbar. Hier wird uns der Vegetarierbund Deutschland ebenfalls tatkr├Ąftig unterst├╝tzen. [...]

4. Wie werden die vegetarischen Produkte hergestellt?

Seit Dezember 2014 stellt die R├╝genwalder M├╝hle auch vegetarische Produkte her. Die Nachfrage, die deutlich h├Âher ist, als wir erwartet h├Ątten, und die ├╝beraus positiven R├╝ckmeldungen zu Geschmack und Qualit├Ąt zeigen uns, wie richtig dieser Schritt ist.

Noch stehen wir erst am Anfang des Weges. Noch lernen wir jeden Tag dazu. So verwenden wir f├╝r unsere vegetarischen Produkte inzwischen nur noch Eier aus Freilandhaltung und keine mehr aus Bodenhaltung, weil es der Wunsch vieler Verbraucher war. Andere Herausforderungen wie das Thema ÔÇ×veganÔÇŁ m├╝ssen wir erst noch meistern. Und auch beim Thema ÔÇ×getrennte ProduktionÔÇŁ sind wir noch nicht am Ziel.

Wir haben bereits damit begonnen, einen eigenen Produktionsstandort ausschlie├člich f├╝r vegetarische und vegane Produkten zu planen und vorzubereiten.

Bis wir dort mit der Herstellung starten k├Ânnen, werden unsere vegetarischen Produkte aktuell noch in einem abgetrennten Bereich auf separaten Maschinen produziert. Wenn sich die Nachfrage aber weiter so positiv entwickelt wie bisher, werden wir in absehbarer Zukunft f├╝r unsere Veggie-Produktion teilweise dieselben R├Ąume und Maschinen wie f├╝r unsere Fleischprodukte nutzen und zus├Ątzlich mit Partnerbetrieben arbeiten.
Dem Risiko einer Vermischung beugen wir durch Ma├čnahmen vor, die aus unserem Allergenmanagement kommen. Dazu geh├Ârt zum Beispiel die zeitliche Trennung bei der Herstellung von fleischfreien und fleischhaltigen Produkten inklusive einer speziellen, intensiven Zwischenreinigung. Zus├Ątzlich wird das Fleisch getrennt von den anderen Rohwaren gelagert und es werden unterschiedliche Ger├Ątschaften wie Eimer, Rollwagen und Gef├Ą├če verwendet. Au├čerdem werden Rohwaren, Halbfabrikate und Endprodukte eindeutig gekennzeichnet, um Verwechslungen zu vermeiden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die regelm├Ą├čige Schulung und Sensibilisierung der Produktionsmitarbeiter. Dass die getroffenen Ma├čnahmen wirksam greifen, kontrollieren wir regelm├Ą├čig durch interne Analysen. Au├čerdem haben wir den bestehenden Probenplan des SGS INSTITUT FRESENIUS um entsprechende Untersuchungen erweitert. Zus├Ątzlich sind alle unsere vegetarischen Produkte mit dem V-Label ÔÇ×vegetarischÔÇŁ zertifiziert.

Unser Ziel ist es, dass vegetarische und vegane Produkte in absehbarer Zeit ein Drittel unseres Sortiments ausmachen. So wie es aktuell aussieht, kann das bereits Ende 2016 der Fall sein. Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns, dass der Vegetarierbund Deutschland uns dabei begleitet.[...]

6. Sind die Produkte vegan?

Nein, die Produkte sind (noch) nicht vegan. Um den Geschmack in der von uns gew├╝nschten Qualit├Ąt hinzubekommen, ist derzeit noch der Einsatz von H├╝hnerei notwendig. Wir arbeiten jedoch im Rahmen der st├Ąndigen Weiterentwicklung unserer Produkte auch daran, einen pflanzlichen Rohstoff zu finden, der unsere Geschmacksanforderungen erf├╝llt.
http://www.ruegenwalder.de/unsere-produkte/fragen-vegetarisch/

Achim

Re: Migros - Bio Reisdrink Mandeln

Autor: Claude
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
> > Reis-Mandel-Drink in der Migros ist nicht als vegan
> > beschriftet.
>
> D.h., andere / die anderen sind es?

Ja, ich glaube alle anderen sind es. Die haben das V-Label.
Es gibt Sojamilch und noch einen anderen "Reisdrink" (wohl ohne Mandeln). Und in manchen Filialen gibts auch die Pflanzenmilch von Alnatura. Die haben wohl die Veganblume drauf.
Bei dem angefragten reisdrink steht aber nicht mal, dass es vegan ist. Auch nicht das "pflazlich", was in der Schweiz synonym ist.

Claude

Re: Plumpe Diskreditierungsversuche

Autor: Ivan
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Achim St├Â├čer schrieb:
> Da gabe es vor Jahren auch den Fall, da├č
> Tierausbeutungspropagandisten das Ger├╝cht in die Welt
> setzten, Ahornsirup w├╝rde bei der Herstellung zur
> Verhinderung der Schaumbildung "Schweineschmalz" zugef├╝gt.
> Eine L├╝ge, wie sich herausstellte.

Ist das wirklich eine L├╝ge? Die VRG behauptet n├Ąmlich:

Zitat: Maple syrup is another sweetener which may sometimes be a concern to vegans. The process of making maple syrup requires an agent to reduce the foam on the syrup by adding a small amount of fat to the liquid.

The traditional process of reducing the foam in maple syrup has included the use of lard. Previously, local producers would hang pork fat over a tub of maple syrup and let drops of fat drip into the syrup. Others used milk, cream or butter. If animal products are used in the form of lard or milk, the amount is minute. For example, eight to ten gallons of syrup will involve a quarter of a teaspoon of cream or a pea-sized drop of butter.

Vegetable oil is a common defoaming agent. It can be applied to the end of a wooden stick and dipped into the foaming part of the maple syrup. Most manufacturers of maple syrup now use vegetable oil or synthetic defoamers instead of lard.

One commercial defoamer (called Atmos300K) is composed of monoglycerides and diglycerides. According to WITCO, the producer of this defoamer, these glycerides are derived from "edible meat and/or vegetable sources." Another leading brand of defoamer, Reynolds Magic Syrup Defoamer, also contains acetylated monoglycerides as an ingredient (7).

Well known brands of pancake maple syrups, such as Mrs. Butterworths or Log Cabin, usually contain only 2-5% maple syrup. Corn syrup is the main ingredient of most pancake syrups. Pure maple syrup will have a grade label and state "100% Pure Maple Syrup." (8)

It may be difficult to determine whether a particular brand of syrup has an animal or vegetable based defoamer. Most syrups do not use lard, with the exception of certain small-scale products. Brands which are kosher certified, such as Spring Tree or Maple Groves, are unlikely to contain animal products in their defoamers. Holsum Foods, which produces pancake syrup, also uses vegetable oil as a defoaming agent, and their product is labeled by food chains such as Dominick's, Supervalue and Superfine.


https://www.vrg.org/journal/vj97mar/973sugar.htm

Martin Balluch: Toni Hubmann und sein Zweinutzungsrassen-H├╝hnerprojekt

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Weitere Tierausbeutungspropaganda von VgT-Balluch:
Zitat: Toni Hubmanns Bauernhof in Glein bei Knittelfeld besteht schon seit Generationen. Fr├╝her waren dort auch andere Tiere, doch schon die Eltern hatten sich auf die Haltung von Legeh├╝hnern spezialisiert. [...] Mittlerweile hat er 150 ProduzentInnen unter Vertrag und ein eigenes Label, ÔÇ×ToniÔÇÖs FreilandeierÔÇť, das man in vielen Superm├Ąrkten findet. Man kann Toni Hubmann ohne ├ťbertreibung als Pionier der Freilandhaltung von Legehennen in ├ľsterreich bezeichnen, als Beirat hat er diesbez├╝glich auch die Tierschutzvereine bei der Entwicklung ihres ÔÇ×Tierschutz gepr├╝ftÔÇť Siegels begleitet.

Im Jahr 2008, als die Polizei ├╝ber uns Tiersch├╝tzerInnen und insbesondere den VGT herfiel, bewies Hubmann Zivilcourage und R├╝ckgrat: ├Âffentlich trat er dem VGT als Mitglied bei und kritisierte das Vorgehen der Beh├Ârden scharf. Nach unserer Entlassung aus der U-Haft lud er uns zum Sektempfang. Bis 2002 hatte der VGT noch Toni Hubmanns Freilandeier in seiner Zeitschrift ÔÇ×Tierschutz KonsequentÔÇť beworben, dann wurde auf einer Generalversammlung beschlossen, zwar weiterhin deutlich zu sagen, wenn eine Tierhaltung besser als eine andere ist, aber Tierprodukte nicht mehr zu f├Ârdern. Hubmann hatte Verst├Ąndnis und lie├č diese Einstellungs├Ąnderung keinen Grund f├╝r eine Missstimmung sein. [...]

Seit dem Jahr 2000 experimentiert Hubmann nun schon damit, die m├Ąnnlichen Br├╝der seiner Legehennen f├╝r die Mast zu nutzen. Allerdings nur auf seinem Hof und nicht bei den 150 Zulieferern f├╝r ÔÇ×ToniÔÇÖs FreilandeierÔÇť. Nach einigen Versuchen mit der Einkreuzung alter H├╝hnerrassen bezieht er seit Dezember 2012 alle 5 Monate Eintagsk├╝ken der Lohmann Dual aus Deutschland, einer Zweinutzungsrasse. Am 26. September 2014 habe ich seinen Hof besucht und das Ergebnis gesehen. Ich kam mit einer kritischen Einstellung, wurde aber wirklich positiv ├╝berrascht.

Ich war bereits in vielen H├╝hnermastfabriken. [...] Ganz anders auf Toni Hubmanns Hof. Die H├Ąhne dieser Zweinutzungsrasse sind sehr agil. Ich habe sie im Alter von 90 Tagen gesehen, mit einem Gewicht von 3 kg, also knapp vor der Schlachtung. [...]

Die Verwendung von Zweinutzungsrassen bei H├╝hnern w├Ąre ein unheimlich gro├čer Fortschritt. Nicht nur, dass die K├╝kent├Âtung entf├Ąllt[sic! AS]! Gerade f├╝r die Masth├Ąhne er├Âffnet sich eine v├Âllig neue Option mit einem ungeheuren Sprung in der Lebensqualit├Ąt. Doch das kostet. Der Preis pro kg H├╝hnerfleisch steigt im Vergleich zum konventionellen Produkt bei Hubmann um das 7-fache! Und auch f├╝r die Legehennen ist das Ganze ein gro├čer Gewinn, mit weniger Legeleistung, einem l├Ąngeren Leben und H├Ąhnen in den H├╝hnergruppen.

7 Tischtennisb├Ąlle auf einen Streich (um von der speziesistischen Formulierung mit Fliegen abzukommen):
ÔÇó keine get├Âteten K├╝ken, [doch, die K├╝ken werden im Alter von 90 Tagen ermordet, AS]
ÔÇó ges├╝ndere Masth├Ąhne,[wie "gesund" ist jemand, der ermordet wurde? AS]
ÔÇó mit einem l├Ąngeren Leben und der M├Âglichkeit zur Nutzung der Weide in Freilandhaltung, [3 Monate bei einer nat├╝rlichen lebenserwartung von 20 Jahren - entspr├Ąche also etwa einem 1j├Ąhrigen Menschen, AS]
ÔÇó H├Ąhne in der H├╝hnergruppe, [wie meinen? AS]
ÔÇó weniger k├Ârperliche Belastung f├╝r die Legehennen durch geringere Legeleistung [also was, 200 statt 220 bei einer normalen "Legeleistung" von 6, AS]
ÔÇó und auch f├╝r sie daher ein l├Ąngeres Leben, [ja, weil sie ja nicht ermordet werden, sondern an Alternsschw├Ąche sterben, AS]
ÔÇó sowie teureres Fleisch, das daher wesentlich seltener konsumiert wird! [Balluchs Gehirn muss auch teuer sein, so selten, wie es benutzt wird - es wird dadurch mehr "Fleisch" konsumiert, weil mache Leute dies mit vermeitlich gutem gewissen kaufen, die sonst eben keines kaufen w├╝rden, AS]


Achim

Netto "Mamma Mia" Pizzateig mit Tomatensauce

Autor: Lisa Keiter
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Sehr geehrte Frau Keiter,



danke f├╝r Ihre Anfrage. Der Mamma Gina Pizzateig mit Tomatensauce ist vegan. Wir sind auch gerade dabei, die offizielle Best├Ątigung betreffend Abbildung vom Vegan-Label vom Vegetarismus-Verband einzuholen.



In dem Artikel sind weder Zutaten tierischen Ursprungs enthalten und es werden auch keine tierischen Hilfsstoffe im Produktionsprozess eingesetzt.

Ich kann Ihnen auch best├Ątigen dass der enthalten Ethylalkohol rein pflanzlichen Ursprungs ist (wird nicht gekl├Ąrt sondern destilliert, mit Weizen, Roggen, Mais).

Die Mono- und Diglyceride ebenso aus Raps oder Palmfett hergestellt werden.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas Auskunft geben.



Mit freundlichen Gr├╝├čen,
...

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Hannes Benne
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
Lisa Keiter schrieb:
>
> Wie aktuell ist das noch? Ich sehe M├╝llermilch mit rotem
> Label hier

M├╝llermilch ist inzwischen rot. Allerdings sind allerdings immer noch etliche unvegane Produkte mit dem Hinweis, dass keine Tierqu├Ąlerei nachgewiesen w├Ąre und dass sie eine Alternative zu den rot makierten w├Ąren, gelb.

Etwa:

Gut und G├╝nstig Kaffee Sahne (endlich eine Alternative zu dem veganen Alpro-Zeugs!)
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=104&productID=499#productView

Heringsfilets
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=105&productID=415#productView

Landliebe Fleisch
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=105&productID=806#productView

ja! Schmelzk├Ąse
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=104&productID=502#productView

Dr. Oetker Salamipizza
wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=111&productID=610#productView

ja! Delikatess Fleischsalat
http://www.wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=111&productID=501#productView

usw.
Die Seite ist voll mit solchem Unfug.

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Tobi
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
> Die Sparte, wo steht, ob sie aktuell boykottiert werden, hab
> ich nicht gesehen.

Bei den Beschreibungen der Label steht f├╝r rot:

Zitat:
Der Hersteller dieses Produkts steht mit Tierqu├Ąlereien (z.B. Tierversuchen) in Zusammenhang und steht deswegen zum Boykott aus.


Aber deren "Boykott" ist offenbar nur damit begr├╝ndet, dass M├╝ller mit Pepsi zusammenarbeitet.

Zitat:
Die Unternehmensgruppe Theo M├╝ller vertreibt seit 2012 in Zusammenarbeit mit PepsiCo Milchprodukte in den USA.
PepsiCo l├Ąsst die Inhaltsstoffe der eigenen Produkte immer noch an Tieren testen.


Eben das und...

> Was ich aber dennoch kritisieren w├╝rde, ist, dass bei
> M├╝ller-Milch nichts ├╝ber die "Milchindustrie" steht.

...das ist - zumindest mir - locker eine Erbse wert. Da ist es auch egal, wenn sie irgendwelche Umlabelungen von gelb auf rot vornehmen.

Eine Tierschutzseite halt.

Tobi

Re: Erbse der Woche [animals' liberty]

Autor: Lisa Keiter
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
Wie aktuell ist das noch? Ich sehe M├╝llermilch mit rotem Label hier

http://www.wermachtwas.info/index.php?pageID=2&dbFilter=&dbCategory=104&productID=204#productView

Die Sparte, wo steht, ob sie aktuell boykottiert werden, hab ich nicht gesehen.

Was ich aber dennoch kritisieren w├╝rde, ist, dass bei M├╝ller-Milch nichts ├╝ber die "Milchindustrie" steht.

Re: Karnismus, Karnisten

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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H├Ątte mir gar nicht die M├╝he machen m├╝ssen, Corey Wrenn hat das bereits ausf├╝hrlich analysiert und tierfergehend dargelegt:

Zitat: Carnism is confusing

December 9, 2012

In an interview with ARZone, Dr. Melanie Joy discussed her theory on "carnism," which she defines as an invisible ideology of "meat"-eating. One of the hosts asks Dr. Joy why she rejects the more logical concept of speciesism. Her reply was that speciesism is "too abstract" and "confusing," but most people seem to "get" carnism.

I have to say, this response left me completely dumbfounded. Why the focus on flesh? To single out flesh as somehow more problematic makes no sense at all and amounts to nothing more than a glorified campaign for reductionism/vegetarianism. She insists that the term "carnism" entails all animal products. Having read her books, I can assure you, this is never made clear. Furthermore, she admits in this interview that she rarely mentions leather or wool. "Carnism" also excludes vivisection, companion animals, and animals used in entertainment.

One of the hosts asked her if she thought people left her lectures "getting it" or "confused" (An intentionally leading question--what author would ever admit that their audiences left confused?). She answered that she's had no problem with confusion at all and most people do indeed "get it." Well, yes, I'm sure they do, because vegetarianism [eben: als Gegensatz zu Vegetarismus w├Ąre "Karnismus" vielleicht geeignet, AS] as a concept has been largely accepted in our culture for some years now. She's not proposing anything radical or new.

Joy recently launched the Carnism Awareness and Action Network--yet another welfarist organization that obscures veganism, promotes arbitrarily defined reductionism, and loudly displays "DONATE" buttons on its website. Clear anti-speciesist messages, of course, are thought to discourage donations--and as soon as an organization professionalizes, donations become key to its survival. Veganism is only rarely mentioned--but Joy assures us that veganism is the implied opposite to carnism.

Joy's argument is that carnism is somehow "dumbing it down" for people. She insists that speciesism (the correlative to racism, sexism, heterosexism, ableism, ageism, and ethnocentrism) is just too confusing. But rarely (if ever) does she make a clear case for veganism...or why exploiting animals not used for food is problematic...or even that exploiting animals for their skin, milk, or eggs is inherently tied to killing them for their flesh.

How her idea of "carnism" could possibly be more confusing, I don't know. Caring about animal suffering while simultaneously participating in their exploitation doesn't need yet another label--in social psychology, it's called "cognitive dissonance" and it is a result of speciesism and oppression.

This intentional confusion is even further aggravated by a recent article Joy wrote for One Green Planet where she downplayed the importance of the growing divide between abolitionist veganism and reductionist welfarism. Of course in her work, she rejects Francionian abolitionism and ignores veganism, so to recognize the important criticisms abolitionism has raised against her welfarist work would undermine her superfluous theory on "carnism." Like many welfarists, she ardently defends the counterproductive and ultimately disgusting work of reform and vegan-bashing and portrays abolitionists negatively to dismiss us. The chastising "divisive" label is really getting old, by the way. We are divisive, but not in the way Joy means it. Abolitionists see Joy and others like her as cogs in the animal welfare industrial machine, something fundamentally different from animal rights. Our divide from their corruption is something we are not sorry for in the least.

Skip the jargon, drop vegetarianism, make a clear, honest, and straightforward case for veganism and the rejection of speciesism. Muddled approaches to reductionism aren't helping our movement. And please, if you want to help animals, no need to donate--go vegan and get active.
(meine Hervorhebungen) http://www.examiner.com/article/carnism-is-confusing

Zitat: I criticize JoyÔÇÖs work on three major points. First, her argument offers nothing intellectually novel. Second, JoyÔÇÖs conceptualization and critique of carnism is speciesist, counterintuitive, and is theoretically impotent. Third, her proscriptions for change are confusing and inappropriate.
http://www.examiner.com/article/why-we-love-dogs-eat-pigs-and-wear-cows-a-critical-review

Ich vermute mal, die, die den Begriff "Karnismus" so gebrauchen sind weitgehend die gleichen wie die, die Earthlings bejubeln.

Achim

Fell f├╝r Vegetarier

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Zitat: 05.09.2012 - 15:28 - Mode, Trends, Lifestyle

Novit├Ąt - ÔÇ×VegetarischeÔÇť Fellprodukte


Pressemitteilung von: Loringhoven GmbH - OekoFell

Widerspruch - oder langfristiger Trend!
Pressemitteilung, M├╝nchen, 05.09.2012,
LADY GAGA erhitzt durch Ihren ├Âffentlichen Twitter-Disput mit PETA Chef Dan Matthews die Gem├╝ter. Die M├╝nchner Loringhoven GmbH befasst sich seit langem mit dem Thema Fell und Pelz.
Nun hat man sich dort entschlossen in Zukunft mit neuen ethisch ├╝ber-korrekten Kollektionen die Erwartungen des Zeitgeistes mehr als zu erf├╝llen.
Schon seit Jahren kommt f├╝r die M├╝nchner kein Ausgangsmaterial aus K├Ąfigzucht und aus Jagd-f├╝r-Fell mehr in Betracht.
K├╝nftig entsteht Rohware dort noch unbedenklicher als die meisten unserer t├Ąglichen Gebrauchsgegenst├Ąnde tierischer Herkunft, wie G├╝rtel oder Schuhe.
ÔÇ×PelzGesch├Ąfte haben es heutzutage nicht leicht Kunden zu finden.
Advertisement
Interessierte lehnen eine Jacke oder Mantel aus ethischen Gr├╝nden ab oder f├╝rchten die ÔÇÜ├ächtungÔÇś durch ihre Umgebung. Deshalb haben wir nun eine fast revolution├Ąre Philosophie auf den Weg gebracht, um in den Fellmarkt Bewegung zu bringenÔÇť erl├Ąutert Firmengr├╝nder Nicki v. Loringhoven.
ÔÇ×Mit Produkten ethisch vorbildlich-ster Herkunft werden wir aus der Not eine Tugend machen und einen v├Âllig neuen G├╝te- und Ethik-Standard f├╝r die hierzulande fast verschwundene Branche etablierenÔÇť.
Deshalb spricht man dort bereits von nahezu ÔÇ×vegetarischemÔÇť Pelz. Kein Widerspruch!
M├Âglich wird dies indem man auf die Nutzung von Luxus-Abstoffen der Natur zur├╝ckgreift.
Nur von zwei Tierarten werden Ressourcen genutzt, ausschlie├člich aus dem gr├╝nen Neuseeland (NZ), und nur Felle die ohnehin ÔÇ×ab/anfallenÔÇť.
Bei ca. 40 Mio. Schafen in NZ ├╝berleben wenige Prozent der L├Ąmmer den ersten Winter nicht.
Es fehlen dort Stallungen und tier├Ąrztliche Versorgung. Diese limitierten Felle entstehen allesamt aus rein nat├╝rlicher GeburtenAuslese. Kein Jungtier kommt f├╝r Loringhoven durch den Einfluss des Menschen um.
Der zweite Fellgeber, das Possum, wurde vor 150 Jahren von Australien nach Neuseeland gebracht.
Dort zerst├Ârt es ohne nat├╝rliche Feinde mit ├╝ber 70 Mio. Exemplaren weite Teile der urt├╝mlichen Flora & Fauna.
Rata-Baum, Kea Papagei, sogar der flugunf├Ąhige Kiwi-Vogel stehen auf der Speiseliste des Allesfressers, und in einigen Regionen sogar vor der Ausrottung. Inzwischen sch├Ątzt die staatliche Naturschutzbeh├Ârde die Possum-├ťberbev├Âlkerung auf mehr als 95%.
Soll hei├čen, dass das empfindliche NZ-├ľkosystem nur 5% der jetzigen Population vertragen kann.
Die staatliche Jagd wird deshalb von allen Naturschutzorganisationen unterst├╝tzt.
Der Fell- und Leder Spezialist erkl├Ąrt ÔÇ×Nur wenige Felle hiervon sind f├╝r unseren Qualit├Ątsanspruch ├╝berhaupt verwendbar. Allerdings gibt uns die Natur mit dem Possum eines der wertvollsten Haarkleider ├╝berhaupt.ÔÇť
Nach Uni Otago (NZ) schl├Ągt es Kaschmir in allen physikalischen Eigenschaften.
Ebenso weich ist es das drittw├Ąrmste Fell nach dem Polarfuchs und dem Eisb├Ąren.
Eine kleine FanGemeinde die zuvor nichts mit Pelz zu tun haben wollte, beginnt sich bereits um den FellAvantgardisten und seinen ethisch korrekten Produkten zu scharen.
ÔÇ×Vielleicht ├╝berlegt sich das GAGA-Management ihre LADY zwar mit provokanten, aber eben nicht mehr imagesch├Ądlichen H├╝llen, ihre Pelz-Neigung zur Schau zu stellen.
Zum Einstand werden wir jedenfalls dem Management einen unserer limitierten Dirndl-Boleros zusendenÔÇť, verr├Ąt v. Loringhoven heiter.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR ver├Âffentlicht.

Adresse
Theo-Prosel-Weg 13, 80797 M├╝nchen
Fax. +49 (0) 89 21 555 661 ÔÇô 9
Telefon
+49 (0) 89 21 555 661 ÔÇô 0
E-Mail

Internet
www.loringhoven.de
Kontaktperson
Andreas Zobel v. Giebelstadt

├ťber Loringhoven GmbH:
Fur - Made in Germany. Die Loringhoven GmbH erstellt seit ├╝ber 40 Jahren Fell-und Lederwaren konsequent in Bayern, ausschlie├člich unter Verwendung ethisch korrekter Rohware.
Mit Ihrem Label Loringhoven-OekoFell geht die Firma nun einen Schritt weiter und verabschiedet sich sogar von den Quellen der Ern├Ąhrungswirtschaft.
Mit einem nun ÔÇ×vegetarisch ausgerichtetenÔÇť Produktportfolio m├Âchte die Firma der Ablehnung gegen Fellprodukte durch nachvollziehbare & korrekte Herkunft der Materialien entgegenwirken.
http://www.openpr.de/news/660906/Novitaet-Vegetarische-Fellprodukte.html

Re: FCOD standard

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
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> No, my dear: Italy, France, Britain, Austria, USA,
> Canada...these Countries have accepted the FCOD standard! Do

Oh, so these are "all other countries except of Germany".

> you think you can do better?

Yes.

> How? trusting PETA's list
> perhaps? or the Vegan society's logo?

I don't know how good your Geran is but for s start read http://maqi.de/txxt/petagegentierrechte.html and http://vegane-gesellschaft.de/archives/45-Vegan-Label.html instead of posting such silly allegations again.

> You cannot change the past! Every ingredient in a cosmetic

Exactly. That's why these arbitrary cutoff dates are so stupid.

> In aldi obviously the meat is not c.f., I told ALDI brand for
> COSMETIC and HOUSEHOLD products. Or do you only buy things on

No you didn't.

> But I mean...It's up to the people who read this discussion.
> They can choose to trust YOU or the INTERNATIONAL STANDARD.

Sorry to disappoint you but I dare saying that most people reading here would rather choose to trust me than your crackbrained "standard" that labels animal products as "cruelty free".

Achim

Tierrechtler f├╝r "Bio-Fleisch"

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Es ist amtlich (sp├Ątestens jetzt, m├Âglicherweise war es auch schon eher der Fall): Nachdem im englischsprachigen Raum, vor allem den USA, durch Tierschutzspendensammelorganisationen wie PETA und durch die Tierausbeutungsindustrie und ihr Marketing die Begriffe animal rights (Tierrechte) und animal welfare (Tierschutz) im allt├Ąglichen Gebrauch gleichbedeutend geworden sind, hat der deutschsprachige Raum nachgezogen.

Zu verdanken ist es dem Journalisten Peter Kolakowski, der in seinem Beitrag f├╝r das Deutschlandradio schreibt:
Zitat: Tierrechtler wie Thomas Schr├Âder, der Bundesgesch├Ąftsf├╝hrer des Deutschen Tierschutzbundes lehnen solche Experimente rundweg ab [...].

(dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1562873/)

"Tierrechtler" sind also Menschen, die wie der Tierschutzbund aktiv den Konsum von sog. "Bio-Fleisch", von Eiern und Tiermilch propagieren und die (demn├Ąchst) ein "Tierschutz-Label" vergeben, um Ausbeutungsbetrieben eine wei├če Weste zu verpassen.

Dass sich Tiersch├╝tzer selbst als Tierrechtler bezeichnen, ist auch hier nichts Neues. Dass insbesondere Neue Tiersch├╝tzer als Tierrechtler bezeichnet werden, kam auch schon vor. Dass nun aber auch schon Alter Tierschutz, der v├Âllig offenkundig Tierausbeutung verteidigt, mit dem Begriffe Tierrechte in Verbindung gebracht wird, wird auch dadurch nicht besser, dass es nur eine Frage der Zeit war. Haarstr├Ąubend ist es allemal. (Dabei ist die richtige Unterscheidung doch wirklich nicht so schwer.)

HealthAid (verschiedene Nahrungserg├Ąnzungsmittel)

Autor: Anton
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Auf der Webseite der Firma, www.healthaid.co.uk, findet sich eine ├ťbersicht aller Produkte, von denen einige auf der Box als vegan deklariert sind. Ich habe mich nach den Kriterien f├╝r dieses Label erkundigt und dabei explizit nach einigen der im PA-Baukasten vorgeschlagenen Punkte gefragt.

Meine Anfrage (19.9.11):
Zitat: Dear Sir or Madam,

while reading the list of your products at your website www.healthaid.co.uk, I noticed that some of them (such as, for example, "Vitamin B12 (Cyanocobalamin) 1000┬Ág" or "Vitamin D 500iu") are labeled as vegan.
As a vegan myself I would like to ask you by which criteria this label is assigned.
Are, for example, materials that are used during production but may not be present in the completed product (if there are any) also taken into account? In case that there are ingredients which do not have to be declared in the formula, are these also verified to be derived from non-animal sources or does the label apply only to the components listed in the formula?
I would be grateful to you for any information concerning that matter.
Thank you in advance for your assistance.

Yours sincerely,
[...]


Die Antwort (20.9.11):

Zitat:
[...],

We thank you for your query.



Wherever we label a product as ÔÇśVeganÔÇÖ, this means that all the ingredients and manufacturing processes used to make this product are deemed suitable for vegans. We declare all ingredients on our packaging (both active and non-active). We get our suppliers to sign a ÔÇśfree fromÔÇÖ declaration for each product, and ask that they class each product as being either vegan/vegetarian/neither of these two, and we label our products accordingly.



Therefore if something says vegan on our packaging, then it most certainly is.



Should you have any further questions, please do let me know.



Kind regards
[...]


M.E. k├Ânnen also die auf der Verpackung als vegan deklarierten Produkte der Firma (wie z.B. die zwei, die ich in meiner Anfrage erw├Ąhnt genannt habe) als "PA-vegan" gelten.

Re: Funny-Frisch ÔÇô Gesamtliste veganer Produkte

Autor: Kr├╝mel
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
> Da sie weitere Produkte klar als vegan kennzeichnen, scheinen
> Sie sich ├╝ber die Klassifikation bereits Gedanken gemacht zu
> haben.

Da kann man sich leider nicht sehr sicher sein. So gab es z.B. schon Produkte die als vegan gekennzeichnet waren, obwohl sie Molkenerzeugnisse enthalten. http://vegane-gesellschaft.de/archives/45-Vegan-Label.html

Re: Palm├Âl und Orang Utans

Autor: Therry Jackson
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Das Argument mit den Nachhaltigkeitszertifikaten ist totaler Bullshit weil die der Pr├Ąsident des Roundtable glchztg. auch der Chef von UNILEVER ist. Das mal dazu. Zweitens ist die weisse Liste trotzdem gut weil nicht ALLE hersteller darauf tierische Produkte verweden. Drittens kann man Aufstriche und sogar Margarine selber machen und wenn ich Label meine dann meine ich nat├╝tlich nicht das man glauben sollte es sei kann Palmfett wenn z. B: Pflanzenfett undeklariert draufsteht. Sojola enth├Ąllt Vitamin D tierischen Ursprungs, also ist keine Alternative und das Argument warum immer nur Affen erw├Ąhnt werden ist einfach komisch....soll das heissen ich soll die klappe halten??? Es ist nun mal eine Tatsache das 90% des Regenwaldes auf Borneo schon zerst├Ârt sind samt aller lebewesen darin!!! Reicht euch das um einfach keine Margarine mehr zu verwenden und sie z.B: durch natives Bio Sonnenblumen├Âl zu ersetzen oder durch selbergemachte Sonnenblumenaufstriche??? (als Beispiel!) Es gibt immense M├Âglichleiten, warum braucht man unbedingt Margarine????

Palm├Âl und Orang Utans

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
> was ich hier den hammer finde ist dass es keinen zu
> interessieren scheint, dass Palm├Âl enthalten ist, Palm├Âl
> kostet die letzten Orangutans auf Borneo das Leben, wir in

Du antwortest auf einen Beitrag von 2003(!). Ich bezweifle, dass damals je irgendwer die W├Ârter "Palm├Âl" und "Orang Utan" in einem Satz gesagt hatte, oder? M.E. wurde das erst in den letzten zwei, drei Jahren thematisiert.

> oder Label Lesen

Welche Labels w├Ąren das denn? Falls Du Zutatenlisten meinst, da steht m.W. nur selten "Palm├Âl" auf den palm├Âlhaltigen Produkten.

Achim

Re: Valsoia

Autor: Freedom
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
was ich hier den hammer finde ist dass es keinen zu interessieren scheint, dass Palm├Âl enthalten ist, Palm├Âl kostet die letzten Orangutans auf Borneo das Leben, wir in der Vegan Community sollten also auch sehr darauf achten kein Palm├Âl zu konsumieren was in vielen Margarinen, Brotaufstrichen und Kosmetik drin ist, Rapunzel, Allos z:B: verwenden es, aber auch Denree, Alnatura und Allsan ...also lieber auf Pflanzen├Âl umsteigen und Aufstriche selbermachen oder Label Lesen

Bitte um Literaturempfehlungen f├╝r Einsteiger

Autor: NathalieR
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Hallo,

wer "Veganismus" oder "Tierrechte" zum Beispiel bei amazon.de eingibt, sieht sich dort ja mit einer Vielzahl an B├╝chern zu den Themen konfrontiert (ob sie dann tats├Ąchlich diesem Label entsprechen, sei mal dahin gestellt; auch ein Grund, wieso ich mich an dieses Forum wende, da hier konsequent f├╝r Tierrechte gerungen wird).
Ich suche momentan ganz explizit nach B├╝chern (deutschsprachig/englischsprachig), die f├╝r Einsteiger in den Themenkomplex Tierrechte/Veganismus geeignet sind (d.h. nicht auf irgendwelche speziellen Randbereiche oder Fachdiskussionen abheben, sondern auf die Fragen, Bef├╝rchtungen [Vorurteile?] und ├ängste von Anf├Ąngern eingehen), ohne jedoch dabei auf reformistische Gleise (Vegetarismus, Tierschutz, etc.) zu geraten.
Kann jemand hier aus dem Forum vielleicht das ein oder andere Buch empfehlen, das dem oben genannten Anspruch (wenn vielleicht auch nur mit Abstrichen) gerecht werden k├Ânnte?

Liebe Gr├╝├če
Nathalie

Alverde Fl├╝ssigseifen

Autor: Stelios
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Anfrage nach Baukasten. Auf der Verpackung ist das VS-Label.

Zitat: vielen Dank, dass Sie sich an uns gewandt haben.

Die von Ihnen angefragten Produkte sind vegan:

alverde Fl├╝ssigseife Cranberry Kirschbl├╝te
alverde Fl├╝ssigseife Minze Bergamotte
alverde Fl├╝ssigseife Lavendel Kornblume

Bitte haben Sie Verst├Ąndnis, dass wir Ihnen zur Rezeptur von unseren alverde Produkten, bzw. der Fl├╝ssigseifen keine genaueren Ausk├╝nfte geben k├Ânnen, da diese unter das Rezepturgeheimnis fallen.

Anbei senden wir Ihnen eine Liste aller alverde-Produkte zu, die f├╝r Veganer geeignet sind:


Ist ne recht lange Liste, die Fl├╝ssigseifen sind auch dabei. Bei Interesse kann ich die ja mal hier posten oder per Mail schicken, wei├č aber nicht wie sinnvoll das ist...

Ich will doch nicht deren Rezepturgeheimnisse... Macht es Sinn da nochmal nachzufragen? Wenn ja, wie formuliert man das in h├Âflicher Form? ;) Danke f├╝r die Hilfe :)

Mythos Freilandhaltung II

Autor: martin
Datum:
Forum: Videodokumentation
Thema ├Âffnen
"Happy Eggs" ist eine Marke von "Freiland"-Eiern in Gro├čbritannien. Sie werden selbstverst├Ąndlich mit einem Label einer Tierschutzorganisation vermarktet, das sich "Freedom Foods" nennt.

Wenig "happy" und wenig frei sind die H├╝hner, wenn man auf den Farmen nachsieht. Wie die Organisation VIVA gemacht hat - Unhappy Eggs: The intensive free range industry laid bare by Viva! expos├ę - und wor├╝ber auch im TV berichtet wurde: Sky News Exposes Egg Firm's Hen Mistreatment. Die Regelungen werden nicht eingehalten: der Auslauf ist ein St├╝ck karge Erde und das "Sandbad" eine Schlammpf├╝tze. Stattdessen sind die mit Parasiten infiziert und ├╝berall liegen Leichen herum.

Damit haben wir mal wieder alles zusammen: Die Tiersch├╝tzer erlassen "Standards", vermarkten diese Klassifizierung als "ethische Produkte" an die Produzenten und erhalten Spenden f├╝r ihre tolle Arbeit. Die Produzenten vermarkten die Klassizifierung weiter an die Verbraucher, die die Produkte kaufen, weil sie damit ihr Gewissen erleichtern k├Ânnen. Die Tiere leiden und sterben trotzdem und miserablen Bedingungen. Es ist, wie es aus Neudeutsch hei├čt, eine "Win-Win-Situation": Die Tiersch├╝tzer profitieren und die Tierausbeuter (Produzenten wie Konsumenten) profitieren. Nur die Tiere verlieren.

Zum weiteren Hintergrund: Der gr├Â├čte Sieg des Tierschutzes - Das Verbot der Legebatterien und seine Folgen.

Kikkoman SojasauceN

Autor: Liliales
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Zitat: Vielen Dank f├╝r Ihre Anfrage vom 16. September.
Es hat ein wenig Zeit in Anspruch genommen, bis wir alle erforderliche Daten
zusammenfassen konnten.
Dar├╝ber hinaus bitten wir um Ihr Verst├Ąndnis daf├╝r, dass die Antworten in
Englisch verfasst wurden.
F├╝r weitere Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verf├╝gung.



1. which ingredients are used (even the ones that don't have to be declared on the label according to the law)?

1.1 naturally brewed soy sauce
Water, Soybeans, Wheat, Salt

1.2 Soy sauce Sweet
Water, Sugar (17%), Soybeans, Wheat, Salt and Vinegar

1.3 Less Salt Soy sauce
Water, Soybeans, Wheat, Salt (8.4%), Ethanol, Sugar, Acidity regulator: sodium acetate (E262), Acids: lactic acid (E270) and acetic acid (E260).

1.4 Gluten free soy sauce
Water, Soybeans, Salt and Alcohol

1.5 Teriyaki Marinade & Sauce with Roasted Garlic
Soy sauce (Water, Soybeans, Wheat, Salt), Water, Sugar, Wine (contains Sulphur Dioxide), Garlic (3%), Salt, Ethanol, Flavourings (contains Sesame Oil), Food Acid: Acetic Acid, Thickener: Xanthan, Spice.
*This item contains the other stuffs which donÔÇÖt have to be declared on the label as following.
Maltodextrin, Dextrose, Onion powder, Natural flavourings, Sesame oil, Soy sauce powder, Garlic powder, Oleoresin ginger, Oil coriander, Oleoresin coriander, Japanese pepper

1.6 Wok Sauce
Soy Sauce (Water, Soybeans, Wheat and Salt), Sugar, Water, Wine (contains sulphur
dioxide), Salt and Yeast Extract.

1.7 Seasoning for Sushi
Water, Rice vinegar (31%), Sugar, Salt.
*

1.8 Teriyaki Stir-Fry and Marinade Sweet
Soy sauce (Water, Soybeans, Wheat, Salt), Sugar, Water, Wine (contains sulpher dioxide), Spirit vinegar, Molasses, Modified maize starch, Spices, Natural flavouring, Yeast extract.

*This item contains the other stuffs which donÔÇÖt have to be declared on the label as following.
Garlic, Ginger, Onion

2. As far as the compound ingredients are concerned, how are they assembled?
2.5 Teriyaki Marinade & Sauce with Roasted Garlic
Soy sauce: fermentation
Wine: fermentation
Flavouring: mixing

2.7 Seasoning for Sushi
Rice vinegar: fermentation

2.8 Teriyaki Stir-Fry and Marinade Sweet
Soy sauce: fermentation
Spices: mixing

3. if the products contain synthetized ingredients, how are those synthetized?
Not applicable

4. which product additives do you use for those products? Even the ones that can't be found in the end product (like Gelatine in vinegar, sugar refined with animal carbon)?
4.5 Teriyaki Marinade & Sauce with Roasted Garlic
Alcohol used in Teriyaki RG derived from whey protein.

4.7 Seasoning for Sushi
Rice vinegar used in Seasoning for sushi contains the stuff derived from casein.

5. how about the packaging (glue using casein for the labels for ex)?
5.1 naturally brewed soy sauce
The glue used on the label for PET: Contains animal product (casein).
The glue used on the label for glass bottle: Not contains animal product.

5.2 Soy sauce Sweet
The glue used on the label for glass bottle: Not contains animal product.

5.3 Less Salt Soy sauce
The glue used on the label for PET: Contains animal product (casein).
The glue used on the label for glass bottle: Not contains animal product.

5.4 Gluten free soy sauce
The glue used on the label for glass bottle: Not contains animal product.

5.5 Teriyaki Marinade & Sauce with Roasted Garlic
This item is not suitable for vegan because alcohol used in Teriyaki RG derived from whey protein.

5.6 Wok Sauce
The glue used on the label: Not contains animal product.

5.7 Seasoning for Sushi
No information available

5.8 Teriyaki Stir-Fry and Marinade Sweet
The glue used on the label: Contains animal product (casein).


6. which is the origine of the used aromas? And which carrier do you use for them?

Not applicable




Re: Diskussion der Produktanfragepraxis

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen

> Klar, daf├╝r ist mindestens pers├Ânlich gelebter Veganismus
> notwendig. Aber worauf soll dabei geachtet werden und wie
> kann man sich dar├╝ber hinaus aktiv f├╝r Tierrechte einsetzen?

Eine ├ťbersicht findest du hier: http://veganismus.de/vegan/faq-aktivwerden.html
Allerdings geh├Ârt dein nachfolgendes Problem zum Bereich Veganismus, weshalb diese ├ťberleitung eigenartig ist.

> Im Folgenden m├Âchte ich meine Gedanken zum hervorgehobenen
> Teil von Achims Text und zu Kesslers ÔÇÖBoykott-VeganerÔÇÖ
> darlegen.

Dass Kessler so argumentiert, liegt ├╝brigens wahrscheinlich nicht daran, dass er den Punkt nicht verstehen w├╝rde. Es ist nur so, dass der VgT genauso wie PETA eine neutiersch├╝tzerische Vereinigung ist, die als Spendensammelverein funktioniert. Die Spneden kommen in einer unveganen Gesellschaft haupts├Ąchlich von Unveganern, daher sind solche Vereine bem├╝ht, es diesen Menschen m├Âglichst bequem zu machen. Dazu geh├Ârt, dass man bei potenziell unveganen Produkten m├Âglichst nachl├Ąssig ist, denn mehr als die Zutatenliste lesen w├Ąre "zuviel Aufwand". Da konsequenter Veganismus schlecht f├╝r ihre Spendeneinnahmen w├Ąre, machen sie ihn schlecht und bezeichnen selbst offensichtlich unvegane Produkte als vegan (bei PETA ein Haribo-Produkte, bei dem selbst in der Zutatenliste(!) "Gelatine" vermerkt ist).

> mit Produaktanfragen (PA) Ver├Âffentlichten eine Menge
> Arbeits- und Zeiteinsatz stecken muss.

Jein. Nat├╝rlich macht es Arbeit, vor allem wegen unzureichenden Ausk├╝nften immer wieder nachzufragen. Aber insgesamt sind Produktanfragen kein gro├čer Aufwand, da es einen vorformulierten Baukasten gibt, den jeder ohne spezielles Vorwissen anwenden kann, und da das Forum per Suchfunktion durchsuchbar ist, sodass jede PA praktisch nur einmal gestellt werden muss. Das Lamentieren deren, die meinen PAs seien viel zu aufw├Ąndig, ist jedenfalls unbegr├╝ndet.

> Artikel im Sortiment hat, aus betriebswirtschaftlichen
> Gr├╝nden geneigt sein kann, nicht durch eine Allergie bedingte
> Fragen inkorrekt zu beantworten oder unbemerkt unzureichende
> Ermittlungen anzustellen.

Nat├╝rlich kann das vorkommen, wir haben ja auch schon einige Beispiele mit Produkten, die ein Vegan-Label tragen aber unvegan sind. Die L├Âsung daf├╝r ist aber nicht weniger PAs zu machen, sondern solche F├Ąlle ├Âffentlicht zu machen, sodass f├╝r die Hersteller negative Konsequenzen entstehen, die sie zum Umdenken bewegen.

> Wozu f├╝hrt es, wenn durch eine Produktanfragepraxis weniger
> unvegane Dinge unbeabsichtigt nachgefragt werden? Im
> (vermeintlich) besten Fall zu weniger ausgenutzten oder
> ermordeten Tieren.

Den Satz verstehe ich nicht. Was sind "weniger unvegane Dinge" und wieso "unbeabsichtigt" nachgefragt?

> Ich denke jedoch, dass ein Mord durch
> einen T├Ąter nicht weniger schlimm ist als ein Mord durch
> hundert T├Ąter, jener wiederum nicht weniger schlimm ist als
> eine Billionen Morde durch eine Millionen T├Ąter. Das ├ťbel ist
> doch der Mord, allgemein das Unrecht, an sich!

Den Zusammenhang verstehe ich nicht ganz. Wenn ein Produkt unvegan ist und als vegan vermarktet und damit vermehrt verkauft wird, erh├Âht sich die Anzahl der daf├╝r ausgebeuteten Tiere, wenn als als unvegan boykottiert wird, verringert sie sich. Ob es als vegan oder unvegan gilt, hat also direkten Einfluss auf die Anzahl der Morde, nicht nur auf die der T├Ąter.

> Und leider
> beansprucht der Boykottveganismus im Kesslerschen Sinne
> tats├Ąchlich viel Zeit, die vielleicht besser genutzt werden
> k├Ânnte.

Nein, es beansprucht nicht viel Zeit (s.o.). Es beansprucht am Anfang ein wenig Zeitinvestition, aber danach nur ab und an ein paar Minuten. Niemand kauft jede Woche komplett andere Produkte, sondern mehr oder weniger immer das gleiche. Wenn doch mal ein neues Produkt hinzukommen sollte, reicht im Idealfall eine Forumssuche (2-3 Min.) oder eben eine PA, die nicht auf mehr als 10 Min. kommen d├╝rfte. Alle zwei Wochen mal 10 Min. zu investieren, ist nicht "viel Zeit".

> Keine
> Produktanfragen mehr, daf├╝r noch mehr Mitmenschen noch besser
> klar machen, weshalb Recht nur ÔÇÜherrschenÔÇÖ kann, wenn sie
> vegan leben.

Das ist eine falsche Alternative. Wieso soll man nicht beides gleichzeitig tun?

Zu dem Thema "Wieso ├╝berhaupt PAs?" wurde schon etwas gesagt. Hier nochmal die Punkte:

Konsequenz. Man kann nicht wissentlich Tierprodukte konsumieren aber das Gegenteil von anderen zu verlangen. Dabei spielt die Gr├Â├čenordnung keine Rolle, sondern, ob es vermeidbar ist. Mag sein, dass der "Verbrauch" von Tierprodukten durch Kreuzkontamination quantitativ h├Âher ist, als durch einen Produktionshilfestoff, der Unterschied ist jedoch, dass das eine unvermeidbar ist, das andere vermeidbar.

Schaffung eines ├Âffentlichen Bewusstseins dar├╝ber, wie weit die Tierausbeutung reicht und wie notwendig es daher ist, in allen Bereichen dagegen vorzugehen.

Den Herstellern Impluse daf├╝r geben, ihre unveganen Produkte zu veganisieren. Das gilt v.a. dort, wo z.B. nur ein einzelner Produktionshilfestoff oder unwichtiger Zusatzstoff das "ansonsten" vegane Produkt unvegan macht. Alsan beispielsweise hat nur durch die Anprangerung durch die Schwarze Liste auf unveganes Vitamin D verzichtet. Sojola hat inzwischen genau das gleiche getan und Deli Reform auf veganes Vitamin D umgestellt und das mit direktem Bezug auf Veganismus. Genauso hatte mit direktem Bezug auf Veganismus Alpro Soja die unveganen Joghurtkulturen durch vegane ersetzt. Diese Impluse bekommen die Firmen nicht, indem man ihre Produkte als unvegane Produkte kauft oder sie ohne erkennbaren Grund boykottiert, sondern eben nur durch PAs und einen ├Âffentlichen Diskurs ├╝ber versteckte Tierprodukte in vermeintlich veganen Produkten.

Zu deiner Frage "Sollte man sich in diesem Sinne nicht eher an Unternehmen wenden um zu begr├╝nden, weshalb man dieses oder jenes (Unvegane) nicht konsumiert?". Wenn sie nachfragen, sicher, aber von vornherein sind das Informationen, die sie nicht unbedingt interessieren. Sie interessieren, wer ihre Produkte kauft und wenn nicht, warum. F├╝r den zweiten Fall reichen die Informationen wie sie im Baukasten stehen: "immer mehr Menschen leben aus ethischen Gr├╝nden vegan, vermeiden also alle Tierprodukte."

Re: Unveganer B├Ąrenhunger

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
> Nein ist es nicht, denn die Hersteller haben keine Ahnung,
> was vegan bedeutet. Siehe zum Beispiel hier:

Oder hier: http://vegane-gesellschaft.de/archives/45-Vegan-Label.html.

Aber informieren ├╝ber die Realit├Ąt will er sich ja nicht, das k├Ânnte seine antivegane Mission gef├Ąhrden.

Achim

Re: Unveganer B├Ąrenhunger

Autor: dom
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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B├Ąrenhunger schrieb:
> Hilfreich w├Ąre es f├╝r alle, die sich f├╝r eine vegane
> Ern├Ąhrung interessieren, wenn zuk├╝nftig alle Produkte
> deklarationspflichtig w├Ąren, also ein Emblem mit dem Symbol
> f├╝r vegetarisch oder vegan erhielten, so wie es zumindest in
> britischen Biol├Ąden schon l├Ąnger gang und g├Ąbe ist. Sich
> daf├╝r einzusetzen, ist ein ├╝beraus sinnvolles Ziel.

Nein ist es nicht, denn die Hersteller haben keine Ahnung, was vegan bedeutet. Siehe zum Beispiel hier:

http://veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=7256&t=7162

Oder allgemein: http://veganismus.ch/foren/search.php?f=1&search=label&glob=1&date=0&fldsubject=1&fldbody=1

Vegan-Label sind oft falsch und somit voellig unbrauchbar. Zumindest fuer Leute, die KEINE Tierausbeutungsprodukte konsumieren moechten.

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Re: Ethisch minderbemittelte Vegetarier bleiben M├Ârder

Autor: Libertad
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Zitat: Mit dem Label "Reformist" mag ich mich gerne anfreunden. Und dir w├╝rde ich das Etikett "Stalinist" verpassen, sicherlich hast du nichts dagegen einzuwenden, oder?
Dass dein Tobsuchtsanfall hier gen├╝gend Vokabeln hinterlassen hatm die im real life u.U. eine Beleidigungsklage nach sich ziehen w├╝rden, ist dir hoffentlich klar. Aber genauso wie ich die mich zutiefst beleidigenden Antiveganer verschont habe (die leider im Gegensatz zu dir g├Ąnzlich anonym bleiben), werde ich auch in diesem Falle davon absehen.
├ťbrigens bin ich soeben Mitglied im Vegetarierbund geworden, der in den Augen sicherlich auch nur ein Auffangbecken f├╝r ein abscheuliches M├Ârderpack ist, stimmts? Und die Aktivisten von berlin-vegan, die zusammen mit dem VeBu das diesj├Ąhrige Berliner vegan-vegetarische Sommerfest veranstalten, d├╝rften sich bestimmt auch nicht mehr als vegan bezeichnen. Schlie├člich bestimmst du ja, wer dazu geh├Âren darf und wer nicht. Schon klar.


Deine Zeilen best├╝rzen mich, B├Ąrenhunger.Nach Deinen ausf├╝hrlichen Erkl├Ąrungen hatte ich wirklich das Gef├╝hl, Du k├Ânntest Dich f├╝r Tierrechte einsetzen, wenn man Dir noch mal ein paar Fakten aufzeigt und wenn die Zusammenh├Ąnge noch einmal sachlich erkl├Ąrt werden :-(

Re: Ethisch minderbemittelte Vegetarier bleiben M├Ârder

Autor: B├Ąrenhunger
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
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Mit dem Label "Reformist" mag ich mich gerne anfreunden. Und dir w├╝rde ich das Etikett "Stalinist" verpassen, sicherlich hast du nichts dagegen einzuwenden, oder?
Dass dein Tobsuchtsanfall hier gen├╝gend Vokabeln hinterlassen hatm die im real life u.U. eine Beleidigungsklage nach sich ziehen w├╝rden, ist dir hoffentlich klar. Aber genauso wie ich die mich zutiefst beleidigenden Antiveganer verschont habe (die leider im Gegensatz zu dir g├Ąnzlich anonym bleiben), werde ich auch in diesem Falle davon absehen.
├ťbrigens bin ich soeben Mitglied im Vegetarierbund geworden, der in den Augen sicherlich auch nur ein Auffangbecken f├╝r ein abscheuliches M├Ârderpack ist, stimmts? Und die Aktivisten von berlin-vegan, die zusammen mit dem VeBu das diesj├Ąhrige Berliner vegan-vegetarische Sommerfest veranstalten, d├╝rften sich bestimmt auch nicht mehr als vegan bezeichnen. Schlie├člich bestimmst du ja, wer dazu geh├Âren darf und wer nicht. Schon klar.

Meine Vermutungen wurden jedenfalls voll und ganz best├Ątigt.
Ein sch├Ânes Leben noch,
B├Ąrenhunger

Autor: martin
Datum:
Forum: Pressespiegel
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"Not Milk?": Dairy Petitions the FDA to Block Labels Like "Soy Milk" on Non-Dairy Products

By SHERRY F. COLB

Wednesday, May 12, 2010

At the end of April, the National Milk Producers Federation (NMPF) petitioned the Food and Drug Administration (FDA) to stop producers of non-dairy food from using terms such as "milk," "cheese," "ice-cream," "sour cream," and "yogurt" on their product labels. The NMPF characterizes such labeling as a misappropriation of "traditional dairy terms" and contends that "[f]ood labels should clearly and accurately identify the true nature of the food to the consumer. These companies should not be permitted to represent their products as something they are not."

The FDA has issued regulations that support the NMPF's view of words like "milk" and "cheese" and that define such products as essentially dairy in nature. Furthermore, according to the NMPF petition, the FDA has sent warning letters to producers of dairy-free products accusing them of misbranding food by labeling it with words identified with animal ingredients.

The FDA, in other words, appears to agree with the NMPF's contention that producers of dairy-free products mislead the public by using such words as "milk" and "cheese" in labeling.

In this column, I will examine the underlying contention that dairy-free milks including Wildwood Soymilk, Almond Breeze Almondmilk or Whole Foods Ricemilk, nondairy cheeses such as Daiya vegan shreds and Follow Your Heart Cream Cheese, and non-dairy ice-creams like So Delicious and Purely Decadent are engaged in misleading the public about the nature of their products.

Accuracy in Labeling: Lacteal Secretions

In its petition to the FDA, the NMPF emphasizes the importance of accuracy in labeling. The petition states that "[t]hese products [the ones that use "dairy terminology" in various incarnations] should be relabeled to more accurately describe the nature of the food . . ." A consumer interested in purchasing cows' milk, cheese, sour cream, or yogurt, in other words, should be able to understand, when she reads the label and the ingredients on a food product, precisely what she is ÔÇô and what she is not ÔÇô purchasing. Words that falsely connote dairy products thus risk confusing the consumer, according to the NMPF.

Whatever one thinks about dairy products, we should all share the NMPF's expressed desire that consumers (of dairy and other packaged items) fully and accurately understand the nature of the products that they consume. Most people are busy with their lives and cannot afford to spend time divining the origin of the ingredients in their food. Accuracy in labeling protects and justifies the trust of consumers, who may not have occasion to think much about what it is that they are purchasing and consuming when they visit the local grocery.

Though one will not likely encounter this precise definition on a container of dairy milk, the NMPF's petition explains that "the term 'milk' refers to the lacteal secretion from a mammal." The federal regulation defining "milk" states more narrowly that "[m]ilk is the lacteal secretion, practically free from colostrum, obtained by the complete milking of one or more healthy cows." (Colostrum is the very early lacteal secretion that mammals produce for their newborn young; it has a different texture and appearance from milk).

Cows' milk, in other words, is the breast milk that a mother cow produces in her body when she gives birth to a baby calf. This is a familiar process, as human females ÔÇô also mammals ÔÇô produce milk when they give birth to baby humans. Unlike human babies who nurse with their mothers until their mothers are ready to wean them, however, the baby calf on a dairy farm is forcibly removed from his mother's side while he is still young enough to continue nursing, so that dairy farmers can allow the human population to drink and eat the mother's lacteal secretions. (Humans appear to be the only mammals who continue to drink breast milk into adulthood and who routinely feed, at any time in their lives, on the breast milk of a different animal.)

Consumers might rightly wonder what happens to the baby calf after he is taken from his mother. If he is a boy (and roughly half of a cow's babies are boys), he will be sold and slaughtered as veal. If she is a girl, then she will either become veal, like her brothers, or she will be raised to give birth to babies who are taken away from her, so that she too may be forced to provide "lacteal secretions" to satisfy the human population's demand for dairy products such as lacteal milk, lacteal cheese, lacteal yogurt, lacteal ice-cream, and lacteal sour-cream.

Once a farmer can no longer milk mother and daughter for the quantity of dairy that the populace demands, he considers these females "spent" and sends them to slaughter as well.

The wife of a former dairy farmer describes the cows' and their calves' experience as follows:

"I learned that dairy cows have to be bred every year in order to continue to produce milk, and how their calves are taken from them shortly after birthÔÇöthey're lucky if they get colostrum from their mom, which is the first milk that is important for their survival. While some of the calves are kept as replacement heifers, most of them are sent to slaughter or the veal operations, which is a very short life, and not a happy lifeÔÇŽ. The verbalizations made by mother and baby as they bond are just one small aspect of their emotional lives that we humans tear apart. The mother calls for her baby for many days after they're separated. How can such a thing ever be called 'humane?'"

Dairy consumers ought to know these things when they purchase dairy milk and its derivatives, yet there is nothing on the labels that would give them a hint of it. This may be why some people who consider themselves "ethical vegetarians" still consume dairy products. It would be useful to have dairy items labeled to reflect the fate of their bovine producers.

Accuracy in Labeling: Nutritional Quality

When producers of dairy-free goods label their products with traditionally dairy titles, they ÔÇô according to the NMPF ÔÇô do so "in an effort to capitalize on the high degree of popularity and appreciation of nutritional quality that dairy products enjoy among consumers." This claim raises an important question: What, exactly, is the nutritional quality of dairy products?

One fact that the NMPF emphasizes in contrasting the quality of dairy products with that of their non-dairy analogues is protein. Dairy has more protein. "Specifically," explains the NMPF, "13 of the 15 soy beverages [listed in the petition] contained less protein than an equal amount of milk, and all of the 12 other non-dairy beverages contained less protein than milk." This disparity is worth examining, in the light of information we have about protein in dairy foods.

Cornell Professor Emeritus of Nutritional Biochemistry T. Colin Campbell has spent decades studying the impact of animal protein in general, and of dairy protein in particular, on health. Having grown up on a family dairy farm, Professor Campbell ultimately authored The China Study, which The New York Times said "can be considered the Grand Prix of Epidemiology".

Campbell had this to say on his web site about casein, the principle protein in dairy: "[C]asein is very likely the most relevant chemical carcinogen we consume."

The China Study outlines the role of animal protein generally and of the main dairy protein, casein, in particular in cancer, cardiovascular disease, and diabetes. Though dairy products may in fact contain more protein than their dairy-free analogues, then, this does not necessarily render lacteal secretion milk nutritionally superior to non-dairy substitutes. Indeed, Professor Campbell observes from his decades of epidemiological and experimental research that "[ i]n effect, there are many reactions acting in a coordinated and mutually consistent way to cause disease when a diet high in animal protein is consumed."

The NMPF also expresses concerns about mineral deficiencies in those who avoid milk: "Recent research indicates that the diets of a significant proportion of the American population are lacking in essential nutrients, like calcium and potassium (which are present in high levels in dairy foods, with lower amounts in many non-dairy beverages), with less than 30% and 3% of the population consuming the recommended levels of these minerals, respectively."

The U.S. Department of Agriculture (USDA), however, had this to say about potassium consumption in its 2005 Dietary Guidelines: "Fruits and vegetables, which are rich in potassium with its bicarbonate precursors, favorably affect acid-base metabolism, which may reduce risk of kidney stones and bone loss. Potassium-rich fruits and vegetables include leafy green vegetables, fruit from vines, and root vegetables. Meat, milk, and cereal products also contain potassium, but may not have the same effect on acid-base metabolism."

According to one source, any one of the following foods actually has more potassium than a cup of 2% luteal-secretion-milk: 1 small banana, 1/2 cup cooked pinto beans, 1 cup tomato juice, 1 baked sweet potato with skin, ┬Ż medium avocado, ┬Ż medium potato with skin, 1 cup cubed cantaloupe or diced honeydew, or 1 tablespoon molasses.

The calcium picture is even more interesting. In The China Study, Professor Campbell wrote the following:

"Americans consume more cow's milk and its products per person than most populations in the world. So Americans should have wonderfully strong bones, right? Unfortunately not. A recent study showed that American women aged fifty and older have one of the highest rates of hip fractures in the world. The only countries with higher rates are in Europe and in the south Pacific (Australia and New Zealand) where they consume even more milk than the United States."

Why would that be, given that dairy milk really does have the high levels of calcium that the NMPF attributes to it? Campbell explains:

"[A]nimal protein, unlike plant protein, increases the acid load in the body. An increased acid load means that our blood and tissues become more acidic. The body does not like this acidic environment and begins to fight it. In order to neutralize the acid, the body uses calcium, which acts as a very effective base. This calcium, however, must come from somewhere. It ends up being pulled from the bones, and the calcium loss weakens them, putting them at greater risk for fracture."

Dairy milk, as the NMPF suggests, contains a large amount of protein, and the protein is ÔÇô obviously ÔÇô animal protein. This may account for the link that Campbell discusses between dairy consumption and diseases like osteoporosis that reflect a bone-calcium deficiency. Some calcium-rich plant-based foods are collard greens, almonds, tofu, chickpeas, tahini (sesame seeds), dried figs, and black-strap molasses.

Accordingly, one need not rely on "milk" of any sort to get calcium. In his book, Eat To Live, Dr. Joel Fuhrman, a widely-published medical doctor and nutrition specialist, explains that "[g]reen vegetables, beans, tofu, sesame seeds, and even oranges contain lots of usable calcium, without the problems associated with dairy."

Why Label Dairy-Free Products with the Words "Milk" or "Cheese"?
All of this information may leave us quite puzzled about why dairy-free industries would even want to use words like "milk," "cheese," "yogurt" or "sour cream" to label their products. The reality is that many consumers of dairy-free products specifically wish to avoid dairy.

Unlike a jeweler who might use the word "diamond" in a title to attract wannabe-diamond-owners to its less-expensive diamond imitations, non-dairy food producers ÔÇô those who market to people who choose soy milk, Daiya cheddar strips, vegan cream cheese, and coconut-based ice-cream ÔÇô plainly do not want to confuse their customers into believing that these items have dairy in them. Such confusion would hurt business as much as, for example, the impression that a food is non-Kosher would harm the business of a company that is specifically marketing Kosher products to the observant Jewish community.

What, then, is motivating companies to use traditionally dairy-related words in titling their alternative foods? I cannot speak on behalf of all producers or consumers, but I do have a hypothesis. Consumers who have decided, for ethical, environmental, or health (or for all of the above) reasons to stop eating dairy, most likely grew up eating and drinking cow-derived products. As creatures of habit, many people prefer to continue eating the same sorts of foods that they are used to eating. It is quite possibly this desire ÔÇô reflecting a comfort in familiar experiences, rather than an attraction to the "nutritious and healthful image" of dairy products ÔÇô that accounts for the use of the terms "milk," or "cheese," or other such language in the labeling of dairy-free foods.

Someone who is accustomed to pouring milk into her coffee or cereal will, once she becomes a vegan, probably want to continue pouring something that has a flavor and texture similar to that of milk into her coffee and cereal. Knowing about "soy milk," "almond milk," "hazelnut milk," and "rice milk" makes her transition simple: she tries the various options and selects the ones she likes best. The label "soy beverage" (as the NMPF recommends as a substitute for "soy milk"), by contrast, would do nothing to let her and other vegan consumers know that the soy product she is buying serves a similar function to that of the dairy milk they consumed in the past.

The same is true for such products as vegan cream cheese, which I can spread on a bagel or use to bake delicious rugelach, or vegan shredded cheddar by Daiya, which I can melt into fantastic quesadillas or grilled cheese or sprinkle onto my favorite vegan macaroni and cheese).

It is the possibility and ease of this transition that may, in fact, be worrying the dairy industry. As the NMPF petition says, "[t]hrough their packaging, labeling, and location in the refrigerated section, these products directly compete with and are marketed as substitutes for fluid milk and other traditional dairy products."

Exactly. And that is as it should be. People who decide to take dairy out of their lives ought to be able, when looking at a product, to identify easily (a) whether it does or does not contain dairy; and (b) for what, if any, animal-based ingredient the dairy-free alternative can serve as a functional replacement. The products of which the NMPF complains do both of those things quite well and are therefore beyond reproach, for those who value truth in advertising.

http://writ.news.findlaw.com/colb/20100512.html

Seide, Pelz und Lederkorsetts

Autor: martin
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen
Viva la moda hei├čt es vom 24. Februar bis zum 3. M├Ąrz in Italien. Auf der Mail├Ąnder Modewoche zeigen unter anderem die gr├Â├čten Traditionsh├Ąuser Italiens ihre Herbstkollektionen f├╝r 2010. Mittlerweile wird Mode allerdings nicht mehr nur auf dem Laufsteg gezeigt. Immer mehr Labels ├╝bertragen ihre Pr├Ąsentationen per Livestream ins Internet.

[...]

Hochgeschlossen, aber mit Beinfreiheit: kurze Shorts aus weinrotem Leder mit Wollb├╝ndchen. Ein ├╝ppiger Pelzschal zur Chiffonbluse mit skandinavischem Muster, ber├╝schte ├ärmelenden. Dolce & Gabbana betonen die feminine Linie ÔÇô eine Spezialit├Ąt der Meister des Sex-Appeals.

[...]

Das Modehaus Fendi kehrt mit jeder Winterkollektion zur├╝ck zu seinen Wurzeln und zeigt Pelz. Mit diesem Material begr├╝ndete das Unternehmen 1918 seine Erfolgsgeschichte. Samt Elvis-Tolle im Haar pr├Ąsentiert dieses Model einen getupften Mantel. Einzig der zierliche Lederg├╝rtel nimmt dem m├Ąchtigen Pelz seine Wucht.

Neben den zweifarbigen Pelzst├╝cken und der wei├čen Krokodilhaut ist an diesem Kleidungsst├╝ck besonders der Schnitt interessant: Der Mantel wirkt nahezu sakral. Nur auf Brusth├Âhe bietet er die M├Âglichkeit zum Kn├Âpfen. Ein Entwurf von Fendi.

Auch Roberto Cavalli mischt in dieser Saison die Materialien. Dieses Model tr├Ągt eine volumin├Âse Wolljacke. Darunter eine kurze Weste aus dunkelbraunem Leder mit beigefarbenem Pelz. Hingucker ist die Hose: goldbestickter Brokat mit gro├čfl├Ąchigem Muster und ÔÇô ganz aktuell ÔÇô Cut-Out-Elementen an der H├╝fte.

In der Herbstkollektion seiner Modelinie Just Cavalli spielt der Designer mit Assoziationen an altmodische Korsette. Das beigefarbene Lederkleid setzt mit seinen impr├Ągnierten Lederstreifen einen Kontrapunkt zur m├Ąrchenhaften R├╝schenbluse aus Chiffon.

Eine transparente Bluse mit Spitzenverzierungen im Folklore-Stil. Auch hier greift Cavalli zu den Farben Nude und Schwarz. Die Lederhose steht im Kontrast zum Seidenstoff der Bluse.

Ebenso ein gro├čer Name in der Welt der italienischen Mode ist das Label Moschino. Mit seiner Zweitlinie Moschino Cheap and Chic tanzte die Marke im w├Ârtlichen Sinne aus der Reihe. Die Models liefen l├Ąchelnd und posierend ├╝ber den Laufsteg. Dieses tr├Ągt nicht nur volle Einkaufst├╝ten, sondern auch eine Ledertasche auf dem Kopf.

http://www.zeit.de/lebensart/mode/2010-02/bg-fw-milan?page=1

Re: unvegane Rotweinsauce mit Vegan-Label bei Migros

Autor: Claude
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
>
Zitat: Wie sich herausstellte ist das Produkt nicht
> vegan

> Wer hat das heraus gefunden? Ich kann auf der Verpackung auch
> nicht erkennen, ob sich unvegane Bestandteile drin befinden :-(

Migros:
Zitat: Die Rotweinsauce ist nicht vegan. Das Logo war f├Ąlschlicherweise auf der Verpackung.


> O.T: Was bitte sind "Fleischv├Âgel"? Gibt's in der Schweiz
> auch Gem├╝se- oder Obstv├Âgel? Bestehen nicht alle V├Âgel aus
> (Leichen)-Fleisch?

Die werden nur so genannt. Vermutlich auch wenn Rinderleichen oder so drin sind, aber ich kenn mich da nicht so aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Roulade

Claude

Re: unvegane Rotweinsauce mit Vegan-Label bei Migros

Autor: Trolli
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Hallo Claude,
Zitat: Wie sich herausstellte ist das Produkt nicht vegan

Wer hat das heraus gefunden? Ich kann auf der Verpackung auch nicht erkennen, ob sich unvegane Bestandteile drin befinden :-(

O.T: Was bitte sind "Fleischv├Âgel"? Gibt's in der Schweiz auch Gem├╝se- oder Obstv├Âgel? Bestehen nicht alle V├Âgel aus (Leichen)-Fleisch?

LG
Trolli

Re: Aktulle Angaben

Autor: Christian Schneider
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Toll ich schreib den eine Produktanfrage und bekomm da so ein Misst:
Sehr geehrter Herr Schneider,

Sie k├Ânnen davon ausgehen, dass unsere Produkte, die als VEGAN
gekennzeichnet sind, auch den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen
entsprechen.

Alle VEGANEN Produkte finden Sie Im Shop unter www.gefro.de oder im
Prospekt, mit einem entsprechenden Label versehen.


Mit freundlichen Gr├╝├čen
i.V. Lydia Diete
(Sekret├Ąrin der Gesch├Ąftsleitung)



Schreib den jetzt noch mal wie kann ich den mehr Druck aus├╝ben? Das da mal wirklich was kommt?

Veganerdropping: Wasser-Label

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Siehe Selbstverst├Ąndlich: veganes Wasser.

Achim

Selbstverst├Ąndlich: veganes Wasser

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen
Wasser werde als vegan deklariert, obwohl das eine Selbstverst├Ąndlichkeit sei, moniert "├ľko-Test". Ganz so selbstverst├Ąndlich ist das nun nicht. Siehe dazu auch Vegan-Label und Veganes Molkeerzeugnis?.

Re: Fischst├Ąbchen?

Autor: Tobi
Datum:
Forum: Vegane Kinder
Thema ├Âffnen
Cessju, ich wollte Dich nicht verunsichern, 'tschuldige.
Es gibt ja auch keinen Hinweis, dass ich recht habe. Ich bin einfach immer eher skeptisch und w├Ąre halt einfach stutzig, wenn ich auf einem Fertigprodukt Gew├╝rzextrakt oder Aromen lesen w├╝rde. Du hast ja eine Anfrage bei dem Hersteller der S├Ąfte gemacht, also sollte alles ok sein, das wusste ich nicht.

> mussten beim essen. Erkl├Ąr mal einem dreij├Ąhrigen, dass das
> alles Mist ist, was die anderen Kinder bekommen. Ich bin ja
> froh, dass sie die Alternativen so gut annehmen. Ich will
> nicht, dass sie das Gef├╝hl haben auf etas verzichten zu
> m├╝ssen. Oder von anderen so bl├Âde Spr├╝che gedr├╝ckt bekommen
> "Ich w├╝rde Dir ja was abgeben aber deine Eltern erlauben das
> nicht" Da hab ich lieber ne Tofuwurst griffbereit.

Das kann ich nachvollziehen. Dagegen nicht,...

> hast Du denn Zweifel bei den Produkten die als vegan
> deklariert sind?Mich verunsichert das jetzt total.

...was manche als vegan deklarieren.

> mi├čtrauen? (Viana, Wheaty ) Wonach w├Ąhlst Du denn die
> Lebensmittel aus die Du verzehrst?

Ich kaufe eher die Rohstoffe und wenig verarbeitete Produkte. Im Zweifel muss ich eben anfragen bzw. schau nach, ob schon eine fertige Anfrage existiert. Und - sofern die Anfrage und die Antwort vern├╝nftig klingen - klar, muss man sich dann darauf verlassen.

> mistrauisch, aber ich kann mich ja nur auf die Aussagen der
> Firmen verlassen, wenn ich sie anschreibe. Wie macht Ihr das
> denn?

KLar (s.o.). Ich wollte Dich wirklich nicht verunsichern. ;-)


Tobi

Susann Witt-Stahl (Hrsg.): Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Susann Witt-Stahl (Hrsg.): Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen. Beitr├Ąge zu einer kritischen Theorie f├╝r die Befreiung der Tiere, 1. Aufl., Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2007

Dieser Sammelband, der aus einen Kongre├č von 2006 hervorgegangen ist, behandelt das Verh├Ąltnis der Frankfurter Schule zur Idee der Tierrechte und viele weitere Bereiche wie der Kritik an gewissen St├Ârmungen innerhalb der Tierbewegung. Die Beitr├Ąge wurden nicht ausschlie├člich von Personen aus dem Tierrechtsumfeld, sondern auch von "externen Wissenschaftlern", die einer gewissen Einseitigkeit entgegenwirken sollen.

Das Buch ist aktuell in der zweiten Auflage erschienen, der Beitrag hier behandelt die erste, soda├č zu ├änderungen nichts sagen kann. Alle kursiven Hervorhebungen sind aus dem Original ├╝bernommen.

Im Editorial liest man die Themenstellung, aus der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule (u.a Adorno, Horkheimer, Marcuse) die Relevanz f├╝r eine Tierrechtstheorie heraussuchen zu wollen, noch einmal genauer. Zwischen diesen Philosophen und ihrer pers├Ânlichen Konsequenz besteht wie so oft eine gewisse Diskrepanz und so ist es auch fragw├╝rdig, ob man die Tierfreundlichkeit Marcuses damit belegen kann, da├č er sich "eine Dauerkarte f├╝r den Zoo in San Diego zulegte". Aber es hei├čt ja nicht, da├č die Kritische Theorie eine Tierrechtsphilosophie w├Ąre, sondern sie soll als Vorlage dienen. "Mit diesem Band soll ein Implus daf├╝r gegeben werden, auf Basis der Kritik der politischen ├ľkonomie eine kritische Theorie zu entwickeln f├╝r eine befreite Gesellschaft mit einem kollektiven Bewusstsein von einer [...] 'Solidarit├Ąt, die schlie├člich auf die Kreatur schlechthin sich erstrecken k├Ânnte.'" Und weiter: "Ein Gro├čteil der Autoren der in diesem Band versammelten Beitr├Ąge begeben sich ÔÇô entlang der Threorielinie Hegel-Marx-Freud ÔÇô in der Kritischen Threorie der Frankfurter Schule auf die Suche nach tierbefreierischen Elementen und Gehalten einer Utopie der Vers├Âhnung von Mensch und Natur."

Im Vorwort von Moshe Zuckermann ("Mensch und Tier. Anmerkungen zur Zivilisationstragik") liest man seine Erkl├Ąrung des Umgangs mit nichtmenschlichen Tieren aus der geschichtlichen Entwicklung. Auf der einen Seite stand die zivilisationsgeschichtliche Notwendigkeit die Natur zu beherrschen und auf der anderen sieht er die ideologische Begr├╝ndung insbesondere durch die monotheistischen Religionen bedingt, so wenn z.B. die Bibel den Zustand der Beherrung mit ihren Herrschaftsgebot legitimiert.

Carten Haker gibt im ersten Beitrag eine Einf├╝hrung zum "Mensch-Tier-Verh├Ąltnis in der Kritischen Theorie Theordor W. Adornos und Max Horkheimers". Diese bezeichneten das Verh├Ąltnis in gesellschaftlich-geschichtlicher Hinsicht als totale Unterdr├╝ckung und Instrumentalisierung mittels einer Vernunft, die "ihre Nat├╝rlichkeit nicht kritisch reflektiert und Herrschaft zur├╝cknimmt". Sie besch├Ąftigten sich auch mit der Entwicklung der ideologische Abgrenzung der Menschen von den anderen Tieren. Die Vernunft bedinge dabei die auf die Empathie bezogene "Verh├Ąrtung gegen├╝ber Natur und Tieren". Das Tierhafte wird als das Triebhafte unterdr├╝ckt und tabuisiert und Menschen, um sie zu diffamieren, als nichtmenschliche Tiere bezeichnet.
Schlie├člich kamen sie zu einer negativen Moralphilosophie. Laut Marcuse sei "keine freie Gesellschaft vorstellbar, zu deren 'regulativen Ideen der Vernunft' nicht der gemeinsame Versuch geh├Ârte, die Leiden, welche die Menschen den Tieren zuf├╝gen, folgerichtig zu verringern". Die letzte Formulierung ├Ąhnlich gef├Ąhrlich der Tierschutzrhetorik und Adorno und Horkheimer formulierten keine wirkliche klare Position, wie diese Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen seien, und sprachen pauschal von einem "Heraustreten des Gedankens aus dem Banne der Natur".

Gunzelin Schmid Noerr geht im Beitrag "Mitleid mit der gequ├Ąlten Kreatur" dem Einflu├č der Mitleidsethik Schopenhauers auf die Kritische Theorie nach. Schopenhauers "Mitleid" war keine "blo├č subjektive Anwandlung von Herzensg├╝te, sondern ein intuitives Wissen um das Empfinden anderer und um das letztlich unaufhebbare Leiden alles Lebendigen". Daher sei man nicht christliches "Erbarmen, sondern Gerechtigkeit [...] den Tieren schuldig". So weit, so gut, doch sein Ansatz beg├╝nstigt problematische Entwicklungen, wenn er diese Gerechtigkeit auf Utilitarismus gr├╝ndet. Das Mitleid, so Schopenhauer, m├╝sse nicht zu einem Verzicht auf Tierprodukte f├╝hren, da "der Mensch durch Entbehrung der tierischen Nahrung zumal im Norden, mehr leiden w├╝rde, als das Tier durch einen schnellen und stets unvorhergesehenen Tod". Die Zur├╝ckweisung dieser Ansicht durch Noerr ist richtig, aber inhaltlich fraglich, wenn er von "vegetarischen" Produkte spricht. Die Vertreter der Kritischen Theorie, so wird nachgewiesen, widersprachen Schopenhauers Meinung, Mitleid sei das alleinige moralische Fundament. So sahen sie es als "Antwort der individuellen Moral auf die Erniedrigung der Individuen zu Opfern der gesellschaftlichen Naturgeschichte", aber allein als zu utopisch, soda├č zus├Ątzlich "politische Mittel" notwendig seien. Ein Wiederauftauchen der Ans├Ątze Schopenhauers und der Kritischen Theorie wird z.B. im Pathozentrismus der Gegenwart, wie von Angelika Krebs rekonstruiert, gesehen.

In "Der Anfang der Wissenschaft" geht Michael Sommer der Bedeutung Marx' "Kapital" f├╝r das Verst├Ąndis des Verh├Ąltnisses von Natur und Gesellschaft nach. F├╝r Marx geh├Ârten Natur und Gesellschaft untrennbar zusammen, soviel ist verst├Ąndlich, danach werden Sommers Ausf├╝hrungen jedoch recht abstrakt (vor allem, wenn es um Hegel geht, aber das liegt wohl auch in der Natur der Sache).

Konkreter wird es wieder in "Marxismus und Tierbefreiung" von Marco Maurizi. Dort hei├čt es, da├č der Marxismus "keine Ethik bildet, weil er die politische Dekonstruktion der Ethik als solche ist". Dar├╝ber hinaus h├Ątte der Kommunismus keinerlei Affinit├Ąt zur Beendigung der Tierausbeutung, aber, so Maurizi, "entscheided ist, wie wir das Tier-Problem heute betrachten m├╝ssen und ob die marxistische Theorie Potentiale f├╝r seine Aufl├Âsung birgt". Diese sieht er darin, da├č der Marxismus Ausbeutung (egal welcher Form) als historische Notwendigkeit sieht, soda├č sie, wenn sie historisch ├╝berwunden ist, verschwinden kann. Falls der Marxismus wirklich bei der Befreiung der Tiere hilfreich sein sollte, scheint mir jedoch eine Abgrenzung von den anthropozentrischen und speziesistischen Aussagen Marx selbst notwendig.
In seinem zweiten Beitrag ("Die Z├Ąhmung des Menschen") will Maurizi die materielle und ideele Seite des Speziesismus als Theorie unterschieden wissen, d.h., da├č Speziesismus nicht nur eine Form der Diskriminierung, sondern auch ein Herrschaftsprinzip ist. Er weist nach, da├č Singer dies nicht verstanden hat und sein Blick "der Blick des b├╝rgerlichen Moralisten" ist. Maurizi h├Ąlt dagegen, da├č "die Struktur der b├╝rgerlichen Moralphilosophie selbst in Frage gestellt" werden mu├č.
Die Geschichte des Speziesismus beginnt seines Erachtens nicht mit der urzeitlichen Jagd, da dies keine Ideologie beinhaltete, sondern mit der systematischen Trennung von Menschen als Menschen und anderen Tieren als Nichtmenschen, wie v.a. in der abendl├Ąndischen Philosophie (d.h. Kirchendoktrin). Er meint, mancher Antispeziesismus vergesse, da├č sich die Menschen erst mit der Nahrungsproduktion aktiv von anderen Tieren abzugrenzen begannen und da├č die Ausbeutung gerade fr├╝her weniger auf Diskriminierung, sondern mehr auf Herrschaftsstrukturen beruhe. "Wenn die Antispeziesisten von den Interessen der Menschen sprechen, vergessen sie, dass 'alle Menschen gleich, aber einige gleicher sind'." Deshalb m├╝sse "die Befreiung der Tiere mit der Befreiung der Menschen identisch" sein.

"Emanzipative Praxis und kritische Theorie. Zur Dialektik von integrativer Anerkennung und aufhebender Negation" hei├čt der Aufsatz von Marcus Hawel und er beginnt mit der Darstellung der Herr-Knecht-Dialektik bei Hegel. "Das philosophische Problem der Emanzipation, das sich um die Herr-Knecht-Dialektik zentriert, setzt demnach auf beiden Seiten, sowohl beim Herrn als auch beim Knecht, vernunftbegabte Wesen voraus. Tiere allerdings sind nach der herrschenden Logik ohne Vernunft", daher k├Ânnten nichtmenschliche Tiere "nur befreit werden". Die Menschen, wollten sie die nichtmenschlichen Tiere befreien, m├╝├čten sich selbst befreien und aufh├Âren "die Natur als blo├če Ausbeutungskategorie und feindselig zu behandeln."

Michael Fischer schreibt ├╝ber "Tiere als Rechtssubjekte: Vom Tierprozess zum Tierschutzgesetz". Zuerst gibt er einen ├ťberblick ├╝ber vorneuzeitliche Tierprozesse und Tierstrafen, in denen nichtmenschliche Tiere wie Menschen angeklagt und verurteilt wurden (f├╝r Menschent├Âtung z.B. mit Exekution; bei Schadenverursachung z.B. mit Exkommunikation). Teilweise galten nichtmenschliche Tiere als Rechtssubjekte, auf der anderen Seite waren sie rechtlich-moralische Objekte. Ein Widerspruch besteht darin, da├č nichtmenschliche Tiere einerseits als die menschliche Kommunikation verstehend (Vorladung vor Gericht, schriftliche Bekanntmachungen), andererseits im traditionellen Verst├Ąndnis als "unvern├╝ftig" galten. D.h. wenn Tiere zu Rechtssubjekten gemacht wurden, "vollzog sich eine weitgehende und menschenanaloge Personifizierung derselben". Die Prozesse selbst dienten der Wiederherstellung der aus der Bibel abgeleiteten Hierarchie tierlicher Unterordnung, die durch "Angriffe" von nichtmenschlichen Tieren gegen Menschen "mi├čachtet" wurde. W├Ąhrend fr├╝her die Tiere zu Rechtssubjekten gemacht wurden, obwohl sie das der damaligen Moral nach nicht sein konnten, macht das heutige Tierschutzgesetz sie hingegen nicht mehr zu Rechtssubjekten, sondern sie sind reine Objekte, was wissenschaftlich richtiger ist, ihre Situation allerdings nicht gebessert hat.

Christoph T├╝rckes Beitrag "Mensch und Tier" handelt von der "Reichweite des 'Speziesismus'" - gemeint ist die schmale Differenz von Menschen und Menschenaffen. Zu Beginn wundert man sich zwar, da├č laut T├╝rck Singer den Begriff Speziesismus erfunden haben soll, daf├╝r werden jedoch Singers Absurdit├Ąten vor allem aus "Praktische Ethik" offengelegt. Da nach Singer nur das utilitaristische Leid- bzw. Gl├╝ckskriterium z├Ąhlt, h├Ątten menschliche S├Ąuglinge u.U. in der Abw├Ągung weniger Rechte als Menschenaffen. Tr├╝cke findet diesen "Gl├╝cksmengenvergleich" verst├Ąndlicherweise "haarstr├Ąubend". Das Ende des Beitrag ist jedoch leicht verwirrend: Der Speziesismus sei "der humane F├╝rsprecher der Tierwelt. Gesetzliche Verankerung von Tierschutz ist ihm selbstverst├Ąndlich. Wie weit es allerdings Sinn macht, Tieren Rechte zu geben, w├Ąre in seinem Licht neu zu er├Ârtern." Weitere Erkl├Ąrung und ob Tierschutz hier positiv oder negativ gemeint ist, gibt es nicht. Da├č Speziesismus und Tierschutz vereinbar, wenn nicht gar einander notwendig sind, ist richtig, aber eher ein Grund mehr, Tierschutz abzulehnen.

In "'Ein K├Ânigstiger als Vegetarianer'" kritisiert Arnd Hoffmann die "Utopielosigkeit von Antispeziesismus und Veganismus". Ein Problem sieht er in der Argumentation durch die Darstellung gegenw├Ąrtiger Grausamkeiten ("hyperrealistische[r] Koketterie mit dem emotionalen Kitzel des Schockierens"). Seiner Meinung nach fehlt es der aktuellen Diskussion an Utopiebildung, was ein schweres Defizit darstelle. Um den defizit├Ąren Charakter zu beweisen, beginnt er mit der Stellung der Utopie in der Kritischen Theorie. "Erst die Benennung von Horizonten des Utopischen macht eine ├änderung der gesellschaftlichen Verh├Ąltnisse m├Âglich." Hoffmann vermutet danach im Antispeziesismus anthropozentrische Sichtweisen, insbesondere im dualistischen Sprachgebrauch der Umbenennungen ("Fleisch ÔÇô Leichenteile"), ohne zu sagen, was die nicht-anthropozentrische Variante w├Ąre. "Er verrennt sich dann vollends, wenn er den Differenzbegriff des 'Anderen' ausschlie├člich in den ideologisch-speziesistischen Gewaltzusammenhang stellt." Die krampfhafte ideologische Zusammenf├╝hrung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren sei nicht zu empfehlen. "Demgegen├╝ber glaube ich, dass eine kritische Theorie zur Befreiung der Tiere auf die historische Differenz setzen muss", z.B. durch eine "wirkliche Revision der Gattungsverh├Ąltnisse". Wenn n├Ąmlich lediglich die jetzige "W├╝rde" des Menschen auf die nichtmenschlichen Tiere ├╝bertragen w├╝rde, bliebe das "ideologisch verblendet". Er nennt es "guten Speziesismus". Inwiefern der mit "W├╝rde" die Idee der Rechtezuweisung impliziert, ist nicht klar.

Laut Esther Leslies und Ben Watsons Beitrag "Tiere, Geschichte und Kunsttriebe" konnte die Jagdsabotage in England nur von Stadtmenschen erfunden worden sein, die ein entfremdetes Verh├Ąltnis zu Tieren haben und sie vermuten in der Tierbefreiungsbewegung eine popul├Ąrkulturelle Motivation. In bezug auf die Kritische Theorie fragen sie: "Ist dies eine ernsthafte 'Kopernikanische Wende' im marxistischen Denken oder lediglich eine weitere pseudopolitische Welle, die uns von der Kulturindustrie aufgedr├Ąngt wird?" Sie geben dann einige Beispiele f├╝r die Darstellung von Tieren in der Kunst (haupts├Ąchlich Literatur) und Philosophie (Marx, Engels, Benjamin), sowie Beobachtungen zu Parallelen tierlichen Verhaltens in der Gegenwartskultur, schlie├člich Kunst von nichtmenschlichen Tieren selbst (Affenkunst). Diverse R├Ątsel gibt mir folgender Satz auf: "Animal Liberation bedeutet nicht notwendigerweise Vegetarismus ÔÇô der eine sktiererische Form der Ern├Ąhrung sein kann, die eher auf der Verdr├Ąngung des factum brutum des Todes als auf dem Nichttolerieren von Leid basiert -, sondern soziale Revolution, die R├╝ckkehr zu dem, was wir an erster Stelle wollten, bevor das Geld internevierte (es gibt Anziechen daf├╝r, dass aufgeschlossene Veganer in den Vereinigten Staaten, die ├╝berfahrene Tiere essen, diese Argumente anerkennen)." Wieso Tierbefreiung nicht Vegetarismus bedeutet, ist klar, sie implizieren damit allerdings auch Veganismus. Wieso Veganer tote Tiere essen, w├Ąre das n├Ąchste R├Ątsel. Und zuletzt halten die Autoren von Tierbefreiung auch nicht allzuviel: "Daher lautet unser Fazit, dass es nicht darum geht, 'die Tiere' dort dr├╝ben zu retten. Es geht darum, uns Tiere hier zu retten ÔÇô menschliche Tiere, die im kapitalistischen System gefangen sind."

Agnese Pignataro richtet sich in "F├╝r eine Wissenschaft ohne Opfer" gegen die rein anthropozentrische Ausrichtung des Antivivisektionismus, die auf der Un├╝bertragbarkeit und damit auf der Sch├Ądlichkeit der Tierversuche f├╝r Menschen basiert. Sie stellt heraus, da├č diese keine Ausrichtung auf ethische Gr├╝nde um der Tiere selbst willen impliziert. "Wir m├╝ssen die Menschen fragen, ob sie es akzeptieren wollen, dass der Fortschritt f├╝r unsere Gesellschaft daraus resulitert, dass lebendige Wesen f├╝r Labortests verwendet werden." Zudem sei die wissenschaftliche Praxis an sich das Problem, nicht die Verwertbarkeit der Ergebnisse, da auch Menschenversuche (an H├Ąftlingen, Waisen, Gefangenen) ethisch abgelehnt werden, egal ob deren Ergebnisse verwertbar sind oder nicht. "Wir haben das Recht, die Abschaffung der Experimente an lebenden Wesen f├╝r die medizinische Forschung zu fordern ÔÇô egal welcher Spezies sie angeh├Âren." Das sollte sich diverse unvegane "Tierversuchsgegner" gesagt sein lassen.

Mieke Roscher besch├Ąftigt sich in "'What will they be doing next, educating cows?'" mit der "Nutzung der Frau-Tier-Natur-Gleichsetzung", d.h. mit der vom Feminismus tlw. selbst herbeigef├╝hrten Gleichsetzung zwischen der Unterdr├╝ckung der Frauen und der nichtmenschlicher Tiere. Beides wurde insbesondere als nat├╝rliche/naturgegebene Unterlegenheit gerechtfertigt. Viele Protofeministinnen im 19. Jh. haben dies bewu├čt aufgegriffen und sich deshalb gegen Vivisektion engagiert. Roscher ist jedoch der Meinung, da├č eine blo├če Gleichsetzung bzw. die daraus abgeleitete Strategie nicht optimal ist, da die Unterdr├╝ckung der Frauen andere soziale Ursachen hat. Jedoch sollten sich Frauen auch deshalb gegen Speziesismus engagieren: "Es sollte Frauen nicht gen├╝gen, nicht mehr wie die Tiere ausgebeutet zu werden und sich gleichberechtigt an ihrer Unterdr├╝ckung zu beteiligen." Sie sagt weiter, da├č eine simple Ablehnung der "Frau-Tier-Analogie" meist speziesistischen Charakter tr├Ągt. Die Analogie ist letztlich richtig, aber argumentativ nicht optimal, deshalb schl├Ągt sie vo "die Individualit├Ąt des Tieres zu erkennen, es aus der Hierarchisierung herauszul├Âsen".

In "Tierrechte und Esoterik ÔÇô Eine Kritik" richtet sich Colin Goldner gegen die Unterwanderung der Tierrechtsbewegung durch religi├Âse Sekten, Nationalsozialismus und Esoterik.
Er beginnt mit der Sekte Universelles Leben und ihrer Entstehung, Struktur und ihren Zielen, sowie dem Beginn und Vorgehen der Unterwanderung, um neue Absatzm├Ąrkte und Missionierungsgebiet zu gewinnen. Erster Widerstand, so Goldner weiter, stammte von Maqi, sowie (nach anf├Ąnglicher Stellung von Werbefl├Ąchen) durch das Magazin VOICE, das letztlich durch die gerichtlichen Auseinandersetzungen mit UL eingestellt wurde. Goldner h├Ąlt fest, da├č Kritik am UL durch einen Schulterschlu├č mit den Amtskirchen, wie von einigen praktiziert, inakzeptabel ist: "Beide Seiten [UL und Kirche] sind aus tierethischer Sicht indiskutabel." Sowie da├č sich Helmut Kaplan als "'useful idiot' der Tierrechtsgegner erweist", indem der UL einen Persilschein ausstellt, genauso Stefan Eck (damals AKTE, heute Tierschutzpartei) oder Martin Balluch (mit seinem [Pseudo]Tierrechtskongre├č).
Das zweite Thema ist der Nationalsozialismus. Hier beginnt er mit dem M├Ąrchen von Hitlers Tierfreundlichkeit bzw. Vegetarismus und der Instrumentalisierung des Tierschutz als Propaganda durch die Nationalsozialisten. Dabei ging es nie um die Tiere, sondern nur um eine verdeckte Diskriminierung der Juden (n├Ąheres dazu bei Sax). Auch heute ist eine Zusammenarbeit mit rechten Gruppen z.B. gegen das Sch├Ąchten indiskutabel (was es ohnehin ist, denn das ist eben Tierschutz und keine Tierrechte und das Faschismus und Tierrechte unvereinbar sind, sollte klar sein).
Danach begr├╝ndet Goldner die notwendige Distanzierung vom Christentum und vom Hinduismus, den viele noch f├╝r "tierfreundlich" und dergleichen halten: "Der Hinduismus, eine Viehz├╝chterreligion wie die mosaischen Religionen, unterscheidet sich in Hinblick auf Unterdr├╝ckung und Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere von diesen in nichts." Sowie vom Buddhismus: "Tatsache ist: Der Tibetische Buddhismus kennt ebenso wenig wie die anderen Varianten der buddhistischen Lehre eine Verpflichtung zu vegetarischer oder veganer Lebensweise. Noch nicht einmal auf der Ebene des Klerus enth├Ąlt man sich des Verzehrs get├Âteter Tiere." Um kein schlechtes Karma zu bekommen, werden mit der Ermordung der Tiere Moslems oder niedrigkastigen Hindus beauftragt.
Den letzten Punkt bildet die Esoterik. Hier wird vordergr├╝ndig Barbara R├╝tting bedacht und ihre "Affinit├Ąt zu Blut-und-Boden-gef├Ąrbter Rechtsau├čen-Esoterik" beleuchtet. Ob Bruker, Naturgesetzpartei, ZEGG, Findhorn, UL oder Esoterikmist wie "Tierheilpraktik", sie hat fast alles mitgemacht oder daf├╝r geworben. Neuerdings ist sie bei der Tierschutzpartei, einen Reim kann sich jeder selbst darauf machen.

Die Herausgeberin, Susann Witt-Stahl, besch├Ąftigt sich in "Das Tier als 'der ewige Jude'?" mit dem "KZ-Vergleich". Ihr gehe es nicht um die Berechtigung einer m├Âglichen Analogie, sondern sie wolle "die Ideologieschichten ab[]tragen, die bei dem Vergleich und seiner Kritik wuchern, sie [..] analysieren und als falsches Bewusstsein von den herrschenden Verh├Ąltnissen" aufzeigen. Sie kritisiert in erster Linie den Peta-Unfug "Holocaust auf deinem Teller". Peta hat nie die wirklichen Parallelen selektiv zur Kritik herangezogen, sondern den Holocaust als Werbekampagne benutzt, w├Ąhrend sie auf der anderen Seite ihren spendenkonformen Tierschutz wie die Burger-King-Werbung praktizierten. Sie merkt auch an, da├č Kaplan diese Kampagne selbstverst├Ąndlich ausdr├╝cklich gelobt hat (was will man auch sonst erwarten). In ihren Rechtfertigungen haben sich beide in der Absurdit├Ąt ihrer Argumente ├╝berschlagen. Auf der anderen Seite zeigt die Autorin wie die Kritik der Gegner auf speziesisitischer Basis beruht, kurz gesagt: Tiersch├╝tzer und Leichenfresser, wohin man nur schaut. Die Reaktionen kritisierten nicht die falsche Instrumentalisierung durch Peta, sondern rechtfertigten die Tierausbeutung. Nicht zuletzt instrumentalisierten sie genauso einen KZ-Vergleich nach ihren Vorstellungen.
Auch wenn sie dies alles berechtigterweise ablehnt, h├Ąlt sie fest: "Wer Auschwitz radikal jeglicher Vergleichspraxis entzieht, vernachl├Ąssigt das 'Wehret den Anf├Ąngen'-Prinzip und vereitelt einen gelungenen Vollzug des neuen kategorischen Imperativs." Letztlich bleibt festzuhalten, da├č bei aller notwendigen Ablehnung von NS-Vergleichen und Holocaust-Instrumentalisierungen aller Art die eigentlichen, berechtigen Nationalsozialismus-Analogien nicht ber├╝hrt werden. Denn da├č einzelne, frappierende Parallelen existieren, kann (v.a. aus antispeziesistischer Sicht) nicht geleugnet werden (wie es dennoch einige 'Linke' versuchen). Ob und wann dies als argumentative Strategie sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

"Zur Verteidigung des tierlichen und menschlichen Individuums" ist Melanie Bujoks Aufsatz ├╝ber eine Verbindung der Kritischen Theorie mit dem Widerstandsrecht bei der Befreiung der Tiere. Ein Problem besteht darin, da├č sich die nichtmenschlichen Tiere nicht selbst befreien bzw. auch kaum dazu beitragen k├Ânnen (was zumindest im Vergleich zur menschlichen Sklavenbefreiung keinen gro├čen Unterschied darstellt). Die menschliche Gesellschaft mu├č es selbst vollziehen und daf├╝r ben├Âtigt sie ein Interesse daran.
Zuerst zeigt Bujok, wie die gesellschaftliche Herrschaft ├╝ber nichtmenschliche Tiere gerechtfertigt zu werden versucht und dann da├č gegen diese "unrechtm├Ą├čige Herrschaft [ÔÇŽ] das Widerstandsrecht aktiviert" ist. Bei der Aus├╝bung des Widerstandsrechts werden die Tiere durch die Tierbefreier vertreten. Die Rechtfertigung daf├╝r ergibt sich aus der geschichtlichen 'Notwendigkeit' der Naturbeherrschung und aus ihrer sozialen Konstruktion. Nichtmenschliche Tiere werden als "das Fremde, Miderwertige, Bestialische" vom Menschen abgegrenzt, dabei spielt vor allem die unterstellte Tier├Ąhnlichkeit bei Verlust der Triebkontrolle eine soziale Regulierung dar. Auch die Inkorporierung der Tiere (sichtbar durch Leinen, Ketten, Gitter, in Zoos und Zirkussen) dient der Vergewisserung "der Herrschaft ├╝ber Tiere als sozialer Institution". Jeder, der von diesen sozialen Normen abweicht, gilt als "Sonderling".
Die "Negation der Tierausbeutung" gr├╝nde sich im Mitleid ÔÇô "Das Movens der Solidarisierung mit Tieren gr├╝ndet im durch Nachvollzug ihres Leidens entstandenen Interesse an Abhilfe", das Problem bestehe in der bereits genannten Ohnmacht der Tiere, sich selbst zu helfen. Tierbefreiung bedeutet ihrer Meinung nach, Tieren ihre Handlungsfreiheit zu lassen oder wiederzugeben und sich aktiv mit ihnen zu solidarisieren. Nach der Kritischen Theorie besteht ein Tauschbetrug an den Tieren und "die Sch├Ądigung von Leib und Leben" ist nicht zustimmungsf├Ąhig, weshalb die Herrschaft illegitim ist. Da├č Menschen das ihnen zustehende Widerstandsrecht aus├╝ben d├╝rfen, ergibt sich aus dem "Verst├Ąndnis einer 'k├Ąmpfenden'". Die praktische Befreiung der Tiere besteht einerseits in der Aufkl├Ąrung ├╝ber den Speziesismus und andererseits in der Verbreitung des Veganismus. Dar├╝ber hinaus betrifft sie auch direkte Tierbefreiung: "Tierbefreier machen die beschriebene Anonymisierung der Opfer und T├Ąter r├╝ckg├Ąngig, l├Âsen den Bann der Verdinglichung auf, stellen die Verweisungszusammenh├Ąnge wieder her, benennen Verantwortliche. Tierausbeutung erscheint nun nicht mehr als ein unver├Ąnderliches Verh├Ąltnis von Dingen, sondern als eines von T├Ątern und Opfern."

Im letzten Beitrag, "Tierliebe, Tierschutz und Noblesse Oblige als Manifestationen des Speziesismus", von G├╝nther Rogausch pl├Ądiert dieser "f├╝r Ideologiekritik statt 'Tierethik'". Prim├Ąr mangelt es seiner Meinung nach am direkten Handeln bzw. richtigen Handeln. Er sieht die Ansicht verbreitet, "etwas 'f├╝r die Tiere' zu tun, sei per se 'etwas Gutes'" und spielt auf das an, was wir blinden Aktionismus nennen. Dadurch vorkommt der Begriff der "Tierrechte" zu einem "blo├čen Label". Als Beispiel zitiert er Benthams Aussage, die der Tierausbeutung nicht entgegensteht und genauso wenig wie Bentham selbst. Die Leiden der Tiere, auf die er Bezug nimmt, werden in seinen utilitaristischen Rechnungen verrechtnet und in seinem Anspruch, Tiere t├Âten zu d├╝rfen, aber nicht zu qu├Ąlen, ist er nur Tiersch├╝tzer, kein Tierrechtler. Nicht zuletzt gibt er zu bedenken, da├č Benthams Parallelismus mit den Sklaven unter den Bedingungen, wie Sklaven eben in der Sklaverei behandelt wurden, gesehen werden mu├č.
Genauso wenig wie dieser Tierschutz eignet sich auch "Tierliebe" als Widerstandsform gegen Speziesismus, denn sie ist inh├Ąrent speziesistisch, indem nur bestimmte Tiere "geliebt" werden ("Haus"tiere und andere Sympathietiere), aber nur deshalb, weil sie eine Funktion f├╝r die Menschen erf├╝llen. Rogausch meint, da├č die unterschiedliche Behandlung von "Haus"- und "Nutz"tieren keine Doppelmoral sei, sondern grundlegende speziesistische Ideologie.
├ähnlich wie Bentham sind auch Peter Singer und Tom Regan als "Begr├╝nder" oder Vorbilder der Tierrechte ungeeinget. Die Gr├╝nde k├Ânnen unter den Verlinkungen hier nachgelesen werden. Des weiteren bezeichnet Rogausch Bestrebungen wie "Rechte f├╝r Menschenaffen" aus auch bekannten Gr├╝nden als kontraproduktiv. Letztlich legt er dar, warum es unsinnig ist, die Empathie aus dem Moralverst├Ąndnis auszuschlie├čen, wie es diese Ethiktheorien von Singer und Regan machen und kritisiert Prominenz-Argumente wie auch blinden Aktionismus. Abschlie├čend fordert er eine "Moral, die nichtmenschlichen Tieren als Gegen├╝ber, als Individuen, begegnet".

Fazit: Auch wer nicht mit Marxismus und der Kritischen Theorie vertraut ist, findet hier einige Themen des Tierrechtsbereich gut durchdacht, wenn auch die Qualit├Ąt der Beitr├Ąge im Ganzen schwankt. Die ├ľffnung des Themas zu "szenefremden" Menschen war eine gute ├ťberlegung, wenn sie auch nicht immer zu den bestm├Âglichen Ergebnissen f├╝hrte. Negativ f├Ąllt auch auf, da├č die (ideologisch und strategisch) wichtige sprachliche Unterscheidung von "Menschen und nichtmenschlichen Tieren" kaum zu finden ist. Insgesamt ist das Buch durch seine thematische Breite sowohl f├╝r Einsteiger als auch Etablierte geeignet.

Silke Ruthenberg: Viva VeganBasics

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Silke Ruthenberg: Viva VeganBasics. Fakten und mehr ├╝ber eine moderne Lebensphilosophie, 1. Aufl., Animal-Peace-Verlag, M├╝nchen 2007

Die Autorin ist Vorsitzende des Animal-Peace-Vereins, der sich mit Spendensammlung (der einzige Punkt auf ihrer Webseite unter "Mach mit") und Tierschutzunsinn (Demos gegen "K├Ąfighaltung", nicht gegen Gefangenschaft generell) besch├Ąftigt. Das ├╝bliche eben. ├ťber Veganismus gibt es sogar auch ein paar Informationen, allerdings nicht einen Hinweis, da├č alle die flei├čigen Spender vegan sein m├╝├čten oder nur sollten. Also wieder nur Abla├čhandel auf Kosten der Tiere. Weshalb sie in einer Diskussionssendung den Einwand eines "Pelz"-Bef├╝rworters, da├č f├╝r die "Fleischindustrie" viel mehr Tiere sterben, damit abwiegelt, da├č es darum nicht ginge, kann man sich also denken (die an dieser Stelle selbstverst├Ąndlich notwendige Forderung nach Veganismus h├Ątte sicher Spender verschreckt).

Bereits der Klappentext mischt fr├Âhlich die Begriffe "vegan" und "rein vegetarisch" durcheinander ohne die n├Âtige Abgrenzung von Veganismus gegen├╝ber Vegetarismus.

Im ersten Kapitel ("Allgemeines") geht diese Durchmischung weiter, u.a. mit solch absurden S├Ątzen wie "Veganer essen keine Tiere, also kein Fleisch und keine Fische ÔÇô ganz wie die anderen Vegetarier" oder v├Âllig uninteressanten Statistiken dar├╝ber, wieviele Menschen "weniger Fleisch" essen wollen.
Hier wird auch, statt auf die Gefahren von Fehldeklaration hinzuweisen, wie man es von einer Veganismus-Einf├╝hrung erwartet, berichtet, da├č Iglo und Knorr bestimmte Produkte als "vegan" kennzeichnen. (Nebenbei: Knorr betreibt Antiveganismuspropaganda.) Da├č Ruthenberg nicht zwischen Tierschutz und Tierrechten unterscheiden kann und gegen Konsequenz polemiersiert, wundert nicht: "Der Ghettotierschutz, den viele organisierte Veganer betreiben, indem sie sich in elit├Ąren Gruppen abschotten, schafft einerseits einen Pers├Ânlichkeitstypus, der sich mehr auf Fragen nach der wahren und reinen Lehre konzentriert als auf die Nachvollziehbarkeit f├╝r Uneingeweihte." Sie selbst bleibt lieber bei ineffektivem Tierschutz und findet [url= http://tierrechtsforen.de/1/7584]Menschenaffen-Rechte[/url] erstrebenswert, genauso wie ein Verbot des Kochens lebender Hummer (nicht etwa den Verzehr, in Zukunft werden sie also vor dem Kochen get├Âtet).

Das zweite Kapitel ("Gr├╝nde f├╝r Veganismus") ist sogar halbwegs brauchbar. Es wird ├╝ber Intelligenz, Gef├╝hlsleben, Schmerzempfindung, Sozialverhalten und Charakterunterschieden bei nichtmenschlichen Tieren gesprochen. Brauchbar allerdings nur solange, bis sie anf├Ąngt Aufhauser gutzureden. Des weiteren ist Bezeichnung der Gef├╝hle von Tieren als "Seelenleben" eine denkbar schlechte Wahl.

Im Kapitel "Das Recht der Tiere" wird es wiederum ├Ąu├čerst absurd. Zum einen spricht sie hier, wie im restlichen Buch, von "Menschen und Tieren" (statt "Menschen und nichtmenschlichen Tieren") und zum anderen liefert sie nebenbei eine Rechtfertigung f├╝r Tierausbeutung: "Unter den Bedingungen einer Wahrung des Tierrechts w├Ąren allenfalls Milch und Eier als Lebensmittel denkbar: in geringen Mengen und zu horrendem Preis: ein Ei f├╝r 10 Euro und keinen Cent weniger. Eine Leistung, die man von Rindern und H├╝hnern unter strengen Arbeitsschutzbestimmungen abfordert als Entgelt f├╝r Nahrung, Obdach und Rentenanspruch f├╝r diese Tiere, die allein auf sich gestellt nicht lebenf├Ąhig w├Ąren..." Jeder jenseits des Tierschutzunsinns wei├č, da├č Tierausbeutung unter keinen Umst├Ąnden und zu keinen Preisen irgendwie gerechtfertigt werden kann. Der Schaden, den sie mit dieser Rechtfertigung in einer Veganismus-Einf├╝hrung anrichtet, ist haarstr├Ąubend.

Das geht weiter in "Das Problem der Grenze", wo es hei├čt: "Kurz und gut: auch die vegane Ethik ist nicht frei von Widerspr├╝chen. Sie sch├╝tzt m├Âglicherweise mehr als es n├Âtig ist, wenn sie Bienen (Honig), Raupen (Seide) und Muscheln einschlie├čt." Selbstverst├Ąndlich ist die vegane Ethik widerspruchsfrei und "mehr als n├Âtig" ist die Nicht-Ausbeutung von Bienen, Raupen und Muscheln genauso wenig. Danach folgen all die Nebenaspekte, wie Weltern├Ąhrungsproblem, Kriegsbeg├╝nstigung, Umweltzerst├Ârung, Gesundheit und hygienische Zust├Ąnde der "Fleischverarbeitung". Ob die ausf├╝hrliche Darlegung solcher Nebenaspekte sinnvoll ist, ist sehr fraglich.

Das letzte Kapitel ("Schlag auf Schlag! Argumente und Gegenargumente") ist nur tlw. brauchbar, da einige Rechtfertigungsversuche schlecht beantwortet sind (u.a. das Insekten-Zertreten-Argument wie auch "W├╝rden Sie Fleisch essen, wenn Sie ansonsten sterben m├╝├čten"). Fatal ist es dar├╝ber hinaus, Sieben-Tages-Adventisten in einem positiven Zusammenhang zu zitieren und nicht zuletzt wiederholt sie hier ihre Konsequenz-Phobie: "Auf jeden Fall sollten Veganer beherzigen jede Schritt der anderen in die richtige Richtung anzuerkennen, statt st├Ąndig auf der Inkonsequenz herumzuhacken." Diese b├Âsen Veganer, hacken auf den armen Auftragsm├Ârdern rum.. ja, es ist schlimm.

Fazit: Die Tipp- und Zeichensetzungsfehler, sowie die Verwechslung von Gr├Â├čeneinheiten (Mio. statt Mrd., g statt mg), sind noch das kleinste Problem. Tierschutzunsinn und Tierausbeutungsrechtfertigungen bieten wohl kaum einen guten Einstieg, abgesehen davon, da├č Basisinformationen wie Hinweise auf versteckte Tierprodukte g├Ąnzlich fehlen.

Angela Grube: Vegane Lebensstile

Autor: martin
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Angela Grube: Vegane Lebensstile. Diskutiert im Rahmen einer qualitativen/quantitativen Studie, ibidem-Verlag, Stuttgart 2006

Angela Grube legt hiermit eine Kurzfassung ihrer Diplomarbeit von 1999 vor. Sie ist heute Lehrbeauftragte an der Fakult├Ąt f├╝r Erziehungswissenschaften an der Universit├Ąt Bielefeld und gibt dort u.a. das Seminar "'Sie behandeln sie wie Tiere ...' - Formen der Unterdr├╝ckung und Ausschlie├čung des Anderen". Ihr neuestes Buch ist "Vegane Biographien".

Als das Ziel dieser Arbeit setzt sie sich die Beantwortung folgender Fragen: Warum entscheiden sich Menschen f├╝r eine vegane Lebensweise? Wer sind diese Veganer? Wie gestaltet sich ihr Alltag? Im ersten ├ťberblick, den sie zum Thema gibt, f├Ąllt auf, da├č auch sie wie so viele andere Menschen in Bezug auf die Tierrechtsphilosophie fehlinformiert ist, so werden Kaplan und Wolf als "Tierrechtsphilosophen" zitiert. Daneben beklagt sie berechtigterweise, da├č Ern├Ąhrungswissenschaft und P├Ądagogik im Umgang mit Veganismus bisher versagt haben und veganismusgerechte Angebote in Schulen und Kinderg├Ąrten fehlen. Im Abschnitt "Lebensstil, Identit├Ąt, Bildung" taucht ein ├Ąhnlich h├Ąufiges Definitionsproblem auf: Hier werden die ethisch-moralischen Gr├╝nde mit den gesundheitlichen, ├Âkonomischen, ├Âkologischen und religi├Âse vermischt, was die notwendige Abgrenzung von Veganern zu Vegank├Âstlern (und anderen Pseudoveganern) vernachl├Ąssigt. Besser als der Durchschnitt macht sie es aber mit der Feststellung, da├č Veganismus ein Lebensstil und nicht nur eine Ern├Ąhrungsform ist, der sich au├čerdem auch eigene Sprachmerkmale definiert.
Im ├ťberblick ├╝ber die historische Entwicklung soll gezeigt werden, da├č die Grenzen zwischen Veganismus und Vegetarismus flie├čend seien, dies kann sie jedoch nicht einl├Âsen, da aus keiner der vorstellten historischen Richtungen und Positionen eindeutig hervorgeht, da├č damals Veganismus im heutigen Sinne praktiziert wurde. Oftmals kann nur eine Vermeidung von Tierprodukten ├╝ber Leichenteile hinaus nachgewiesen werden, aber das ist ÔÇô wie wir wissen ÔÇô noch lange keine vegane Lebensweise. Der ├ťberblick der seit der griechischen Antike betriebenen Ans├Ątze (des Vegetarismus) zeigt, da├č praktisch alle auf einer anthropozentrischen Sichtweise beruhten. Den Kern bildet die Feststellung, "Rohheit" gegen├╝ber nichtmenschlichen Tieren sei zu vermeiden, weil sie dem Charakter schade. So wollte z.B. Plutarch "die Milde gegen die Tiere zu einer ├ťbung der Menschenfreundlichkeit" machen. Am Ende kommt die Entwicklung des Veganismus und der Tierrechte zu kurz. Richtigerweise werden zwar Tierrechte von Tierschutz getrennt, aber es gibt auch hier die (weiterhin) fehlerhafte Zitation von Singer, Regan und Kaplan als "Tierrechtsbegr├╝nder" (├ähnliches folgt noch mehrfach im Buch), obwohl diese nichts als etwas ausgeschm├╝ckten Tierschutz betreiben und Un- oder Antiveganismus propagieren. Ein st├Ąrkerer Fokus auf (wirkliche) Tierrechte und Veganismus w├Ąre definitiv notwendig.

Der letzte Abschnitt der theoretischen Betrachtungen ist den Motiven f├╝r Veganismus gewidmet. Dabei wird anfangs auf die Vegetarier-Studie von Leitzmann und Hahn von 1993 Bezug genommen, was nicht die beste Quelle ist, aber sicher der schlechten Forschungslage geschuldet sein d├╝rfte. Es wird nicht wiedergegeben, was dort unter "Veganismus" verstanden wurde, aber aus Erfahrung bestehen Zweifel an der Richtigkeit der Definition. Die Angabe der Motive f├╝r eine "vegane Ern├Ąhrungsweise" mit 212 von 376 aus "gesundheitlichen Gr├╝nden" scheint das zu best├Ątigen. Danach folgen mit 133 ethisch-moralische Gr├╝nde. Hier verwirrt auch, da├č das zwei verschiedene Quelle angegeben werden (Koschizke und Leitzmann), wo es erst "vegane" und dann "vegetarische Ern├Ąhrung" hei├čt. Denn auch die Vermischung von ethischen und religi├Âsen Gr├╝nden in der zweiten Quelle ist ├Ąu├čerst problematisch (Ethik und Religion haben nicht viel miteinander zu tun). Es folgen n├Ąhere Ausf├╝hrungen, was unter den einzelnen genannten Motiven zu verstehen sei. Ansonsten werden Argumente vorgestellt, die Mitleid, Gleichheit und Leidensf├Ąhigkeit thematisieren.

Unter den ├Âkologischen Gr├╝nden finden sich Hinweise auf Wasserverschmutzung, Regenwaldzerst├Ârung, Desertifikation (durch ├ťberweidung), ├ťberd├╝ngung (sowohl zum "Futtermittel"anbau als auch durch G├╝lleentsorgung) und damit Toxierung der B├Âden, Grundwasserverseuchung, saurer Regen, St├Ârungen des ├Âkologischen Gleichgewichts und Treibhauseffekt. Bei den ├Âkonomischen Gr├╝nden wird das Thema des Energieverlustes durch die Verwendung von pflanzlicher Nahrung als Nahrung f├╝r nichtmenschliche Tiere angesprochen und auf das Welthungerproblem verwiesen. Die Ausf├╝hrungen zu gesundheitlichen Gr├╝nden zitieren haupts├Ąchlich Langleys und Leitzmanns Ergebnisse, die dem Veganismus diverse gesundheitliche Verbesserungen attestieren (bezogen auf ├ťbergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrannkungen, Osteoporose, Bluthochdruck, Gicht, Medikamentenr├╝ckst├Ąnde, Arthritis, Asthma, Neurodermitis und diverse Allergien).
Bei den Ausf├╝hrungen zu sog. religi├Âsen Gr├╝nden wird zu wenig darauf geachtet, Vegetarismus von Veganismus und eine ethische vegane Lebensweise von einer nur veganismus├Ąhnlichen, pflanzlichen Ern├Ąhrungsweise zu unterscheiden (wie bereits angesprochen). Dementsprechend ist hier auch nur Vegetarismus zu finden und das meist aus den bekannten anthropozentrischen Gr├╝nden wie "Askese", "Reinheit" oder "Seelenwanderung" (Beispiel: "ich [esse] kein Fleisch [...], damit ich rein befunden werde", Paulus). Und Christen, die behaupten, die Bibel sei "voller Zeugnisse von Gottes F├╝rsorge f├╝r alle Gesch├Âpfe", haben sie offensichtlich nicht ordentlich gelesen.

Der zweite Teil des Buches behandelt Grubes eigene sozialwissenschaftliche Untersuchung zum Veganismus. Daf├╝r hat sie Frageb├Âgen verschickt, von denen 150 am Ende als g├╝ltig ausgewertet wurden, sowie 14 Interviews mit Veganern im Alter zwischen 14 und 63 Jahren aus ganz Deutschland gef├╝hrt. "Das Hauptziel der Untersuchung bestand darin, sich der sozialen Realit├Ąt eines veganen Lebensstils m├Âglichst wirklichkeitsgetreu anzun├Ąhern um relevante Dimensionen dieses Objektbereichs in Erfahrung zu bringen." Eine Schwachstelle der Erhebung ist, wie so oft, das Auswahlkriterium, das darin bestand, da├č sich die Teilnehmer selbst als vegan lebend einsch├Ątzten. Da allerdings viele eine etwas allzu breite Definition besitzen, kann hier ein nicht unwesentlicher Anteil von Pseudoveganern vermutet werden, was einzelne Ergebnisse zu best├Ątigen scheinen (s.u.).
Bei der Auswertung der Interviews werden Ausschnitte zu den jeweiligen Themen pr├Ąsentiert. Die erste Frage nach den "Entscheidungsgr├╝nde[n] und Beginn des vegetarischen Lebensstils" resultierte daraus, da├č damals nahezu alle Veganer vorher Vegetarier gewesen waren. Weitere Bereiche sind "Tierhaltung und Umgang mit Tieren in Kindheit und Prim├Ąrfamilie", "Reaktionen des sozialen Umfelds", "Schwierigkeiten bei der Umstellung", "Entscheidungsgr├╝nde und Beginn des veganen Lebensstils" und "Definition des veganen Lebensstils". Die "Reaktionen des sozialen Umfelds auf den veganen Lebensstil" zeigen das bekannte Spektrum von Anfeindungen durch Unveganer, die pl├Âtzlich unter Rechtfertigungsdruck stehen. Diese wollen n├Ąmlich nichts davon wissen und so hei├čt es in einem der Interview-Ausschnitte: "Stattdessen wurden das Thema einfach umgangen, ironischen behandelt oder schlicht tabuisiert."
Nach den "Schwierigkeiten bei der Umstellung zum veganen Lebensstil" folgen die "Gr├╝nde f├╝r die Fortf├╝hrung des vegane Lebensstils", der letzte Punkt betrifft die "W├╝nsche und Hoffnungen hinsichtlich des veganen Lebensstils". Dort hei├čt es, es fehle fast an allem, von fl├Ąchendeckender Aufkl├Ąrung ├╝ber die Realit├Ąt der Tierausbeutungsindustrie bis hin zu einem verbesserten Warenangebot. Das hat sich auch in den letzten zehn Jahren und marginal gebessert. Das zwei der Probanden mehr (tierrechtsrelevante) Aufkl├Ąrung "in den Kirchen" als sinnvoll erachten, ist jedoch etwas befremdlich (dort k├Ânnte man genauso gut f├╝r Kondome werben).

Der letzte Hauptabschnitt betrifft die Auswertung der Frageb├Âgen. Bei den Fragen zum Konsum- und Kaufverhalten haben hier lediglich 86% angegeben, vollst├Ąndig auf Tierprodukte zu verzichten. D.h. obwohl ein Auswahlkriterium f├╝r die G├╝ltigkeit der zur├╝ckgesendeten Fragebogen war, die Frage "Lebst du vegan?" positiv beantwortet zu haben, lag der Pseudoveganeranteil immer noch bei 14% (solche Werte haben sich bis heute eher verschlechtert). Konsequenterweise h├Ątten diese Leute hinterher aussortieren werden m├╝ssen. Bei den Gr├╝nden f├╝r den Veganismus dominiert "Ethik" gefolgt von "Moral" (ohne Erkl├Ąrung, worin der relevante Unterschied zwischen diesen bestehe), erst mit wesentlich kleineren Werten kommen "├ľkologie", "Gesundheit" und sonstige. Die weiteren Statistiken werten die Themen "ausl├Âsende Faktoren", "soziale Akzeptanz", "Stellenwert des Veganismus" und "P├Ądagogik und gesellschaftliche Ausgrenzung" aus.

Der letzte Abschnitt der Zusammenfassung gibt einen ├ťberblick ├╝ber die Ergebnisse, darauf folgt ein zus├Ątzliches Unterkapitel ├╝ber Antiveganismuspropaganda in Kinderb├╝chern und Schule. Die Notwendigkeit von Alternativen wird betont, wobei das angef├╝hrte Kinderbuch keine Alternative ist, da es unveganen Tierschutz propagiert (gemeint ist dieses). Auch ein von Grube geforderter "Tierschutzunterricht" ist eine eher mi├člungene Begriffswahl. Ihr Ausblick h├Ąlt noch den Hinweis, die Schwierigkeit vegane Produkte zu finden, k├Ânnten durch das "V-Label" oder sonstige Kennzeichnungen gel├Âst werden. Dies hat sich jedoch sowohl in Vergangenheit als auch Gegenwart leider als Fehlentwicklung erwiesen.

Fazit: Einerseits eine Grundlagenarbeit zum Veganismus als soziales Ph├Ąnomen, andererseits gibt es viele typische Probleme: die unzureichende definitorische Abgrenzung von Veganismus zu diversen pseudoveganen Auspr├Ągungen (ob gesundheitliche Vegankost oder religi├Âse "Askese") und die irref├╝hrende Bezeichnung "Tierrechtsphilosoph" f├╝r diverse Tierschutzadepten. Auch die sprachliche Abgrenzung ist unzureichend, so sollten Begriffe wie "├ťberfischung", "Tierhaltung" und "Pelztierzucht" zumindest in Anf├╝hrungszeichen gesetzt und die Sprachregelung von "Menschen und nichtmenschlichen Tieren" statt "Menschen und Tieren" ├╝bernommen werden.
Als sozialwissenschaftliche Untersuchung ist es in der jetzigen Form daher eher strukturell und methodisch als inhaltlich zu empfehlen.

Immer mehr Veganer

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
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Ich will mich ja nicht einmischen (zu obigen l├Ącherlichen Ausfl├╝chten bez├╝glich Balluchs Verbaldiarrhoe schon gar nichts sagen), aber ... heutzutage mag es ja normal sein, da├č Mobiltelefone hochaufl├Âsende Kameras enthalten, Tofu, Pflanzenmilch usw. an jeder Ecke beim Discounter erh├Ąltlich ist und allenthalben Veganlabel auftauchen (wenn auch auf unveganen Produkten), aber vor zehn Jahren sah das noch ganz anders aus.

Bis auf die (quasi zwangsl├Ąufige) Verbreitung von Digitalkameras ist das doch wohl - Verschw├Ârungstheorien beiseite - nur ├╝ber deutlich steigende Veganerzahlen erkl├Ąrbar.

Interessant auch, was die ADA ├╝ber Verbrauchertrends und Verf├╝gbarkeit neuer Produkte zu sagen hat.


Achim

Presse dazu

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
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Zitat: Versteckte "Schweinereien" in Nahrungsmitteln

Stephan Cezanne

Brezeln, K├Ąse, S├╝├čigkeiten oder Obsts├Ąfte: In vielen Lebensmitteln stecken Spuren von Schlachttieren, ohne dass es leicht erkennbar auf der Verpackung steht. F├╝r Vegetarier oder etwa Muslime, die aus religi├Âsen Gr├╝nden bestimmte Fleischarten ÔÇô vor allem Schweine ÔÇô nicht verzehren, ist das ein Problem.

Momentan ist die Produktbezeichnung ÔÇ×vegetarischÔÇť rechtlich nicht genau definiert. ÔÇ×Rein theoretisch kann man bislang auch eine Mettwurst vegetarisch nennenÔÇť, beklagt Sebastian Z├Âsch vom Vegetarierbund Deutschland. Dabei w├Ąchst das Interesse an rein pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Zur Herstellung von Brezeln verwenden einige B├Ącker Schweineschmalz, viele K├Ąsesorten werden noch mit Lab aus K├Ąlberm├Ągen produziert. In S├╝├čigkeiten wie Gummib├Ąrchen, Marshmallows oder Schokok├╝ssen findet sich Gelatine - ein Geliermittel aus Tierh├Ąuten, -knochen und -knorpel.

Gelatine kommt auch bei der Kl├Ąrung und Filtrierung von klaren Fruchts├Ąften zum Einsatz. Zwar wird die Gelatine letztlich wieder aus dem Saft entfernt, der verbleibende klare Saft gilt jedoch vielen strenggl├Ąubigen Muslimen als rituell unrein. H├Ąufig bestehen auch Medikamentenkapseln aus einer Gelatine-Ummantelung, die sich im K├Ârper aufl├Âst.

Z├Âsch wirbt f├╝r das europ├Ąische ÔÇ×V-LabelÔÇť, ein gr├╝nes ÔÇ×VÔÇť auf gelbem Kreis, durch das der Verbraucher auf einen Blick erkennen kann, ob ein Produkt vegetarisch ist. Vergeben wird es von Vegetarierorganisationen.

Selbst gro├če Konzerne wie Nestl├ę und McDonalds h├Ątten bereits Interesse am V-Label bekundet, erkl├Ąrt Z├Âsch. Es gebe zurzeit zudem Verhandlungen auf politischer Ebene, um die Begriffe vegetarisch und vegan sch├╝tzen zu lassen. Auch viele Muslime, die die Speisegesetze des Islam beachten, wollen genauer wissen, ob in den Produkten unerlaubte tierische Stoffe verarbeitet werden.

Die Schweiz ist da schon weiter. In der Eidgenossenschaft k├Ânnen Lebensmittel als ÔÇ×vegetarischÔÇť oder ÔÇ×ovo-lacto-vegetarischÔÇť oder ÔÇ×ovo-lacto-vegetabilÔÇť bezeichnet werden, wenn sie keinerlei Stoffe tierischer Herkunft enthalten - mit Ausnahme von Milch, Milchbestandteilen wie Laktose, Eiern, Eibestandteilen oder Honig. Als ÔÇ×veganÔÇť gelten Lebensmittel, wenn sie ├╝berhaupt keine Zutaten tierischer Herkunft enthalten, also auch keine Milch oder Eier.

Die politischen Hauptauseinandersetzungen um die Lebensmittelkennzeichnung laufen allerdings auf anderen Feldern, r├Ąumt die Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch (Gr├╝ne) ein. Beispiel sei etwa die Ampelkennzeichnung ├╝ber den Gehalt von Zucker, Fett und Salz. Sie halte aber nichts davon, die N├Ąhrwertkennzeichnung um eine Aussage ├╝ber den vegetarischen Status von Lebensmitteln zu erg├Ąnzen. Das seien ÔÇ×zwei unterschiedliche Dinge und zwei unterschiedliche ZielgruppenÔÇť.

Auch Maisch pl├Ądiert f├╝r eine bessere Kennzeichnung von Nahrungsmitteln, die Teile von geschlachteten Tieren enthalten. ÔÇ×Aus gesundheitlichen und umweltpolitischen Aspekten wollen immer mehr Leute vegetarisch lebenÔÇť, sagte das Mitglied im Ausschuss f├╝r Ern├Ąhrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestages. Sie unterst├╝tze daher das so genannte V-Label auf europ├Ąischer Ebene.

Nach Ansicht von Maisch, selbst Vegetarierin, wird das Thema Fleischkonsum in der politischen Debatte in Zukunft eine st├Ąrkere Rolle spielen. Das m├╝sse nicht immer kompletten Verzicht bedeuten, dabei k├Ânne es auch um eine Fleischreduktion gehen. Der Fleischkonsum und der damit verbundene Rohstoffverbrauch bei der Tiermast gilt als eine der Ursachen f├╝r den Klimawandel.

In Deutschland gibt es inzwischen f├╝nf bis sechs Millionen Vegetarier, sch├Ątzt der Vegetarierbund Deutschland. Man k├Ânne zudem davon ausgehen, dass zehn Prozent der Vegetarier vegan leben, also keinerlei tierische Produkte wie Butter, Milch und Eier konsumieren.

(Die Welt, 24.09.09)

Da├č die Schweizer Regelung v├Âllig unzureichend ist, habe ich ja bereits hier und hier angemerkt. Und ├╝ber das sog. "V-Label" mu├č man wohl kaum reden, das ist weder besser noch n├╝tzlicher als die anderen Labels.

Mehr potentiell unvegane Veganlabelprodukte bei Plus (Netto Gruppe)

Autor: Jay
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Habe bei meiner Recherche im Plus (geh├Ârt zu Netto) noch einige vegangelabelte Produkte gefunden, darunter auch potentiell unvegane. Hier eine Auflistung:

Von der Marke BioBio:
-Roggenvollkornbrot
-Sonnenblumenbrot
-Soja-Reis-Drink
-Soja Drink Naturell
-Soja Drink Vanille (potentiell unvegane Zutat: nat├╝rliches Aroma)
-Soja Drink Schoko
-Spitzen-Langkorn-Reis
Merkw├╝rdig: die Sonnenblumenkerne von BioBio haben zwar das glutenfrei Label, aber nicht das vegan-Label?

Bonrisi Kochbeutel-Reis

Viva Vital Vollkorn-M├╝sli
Wurde von Achim aufgrund des enthaltenen Magermilchpulvers ja schon als unvegan identifiziert.

Auff├Ąllig: Auf dem Foto ist linke Packung mit vegan-Label, die rechte ohne - ist die Packung ohne Label nun die alte oder die neue? Wahrscheinlich wohl aber die alte :(

Von der Marke Clarky's:
-Sticks Paprika (potentiell unvegane Zutaten: Zucker, Mononatriumglutamat, Aroma)
-Leicht&Fit Chips (potentiell unvegan: Zucker, Mononatriumglutamat, Aroma, Farbstoff: Paprikaextrakt)
-Chips geriffelt Paprika (potentiell unvegan: Zucker, Mononatriumglutamat, Aroma, Farbstoff: Paprikaextrakt)
-Kartoffel Snack original (potentiell unvegan: Zucker, Mononatriumglutamat, Aroma, Farbstoff: Paprikaextrakt)
-Dip Sauce hot (potentiell unvegan z.B.: Etikettenklebung, Zucker, Aroma)
-Stapelchips Salz (PA hier)

Beste Ernte:
-Ananas St├╝cke in der Dose (potentiell unvegan: Etikettenklebung, Zucker)
-Wein-Sauerkraut in der Dose (potentiell unvegan: Etikettenklebung, Wei├čwein [zur Kl├Ąrung/Sch├Ânung k├Ânnten tierliche Stoffe verwendet worden sein], G├Ąrungsprozess [nat├╝rliche Milchs├Ąureg├Ąrung von Sauerkraut kann durch Zusatz von Tiermilchprodukten beschleunigt werden])

-Suppengem├╝se tiefgefroren
-Mischgem├╝se tiefgefroren
-Kaisergem├╝se tiefgefroren
-Blumenkohl tiefgefroren
-Prinzessbohnen tiefgefroren
-Erbsen fein tiefgefroren

Fabulo Weichweizengrie├č (immer noch vegan gelabelt; enth├Ąlt Molkenerzeugnis)

Stardrink:
-Apfelschorle (PA hier)
-Lemon (PA hier)
-Orange (PA hier)
-Cola ohne Zucker (potentiell unvegan z.B. Farbstoff und Aroma)
-Cola (potentiell unvegan z.B. Zucker, Farbstoff, Aroma)
-Bitter Lemon (potentiell unvegan z.B. Zucker, Aroma, Zitronensaft [mit Gelatine oder anderem tierlichen Stoff gekl├Ąrt?])

Vitalitasia Mineralwasser:
-Naturell ohne Kohlens├Ąure
-Classic
-Medium

Urstromtaler Mineralwasser:
-Medium
-Classic

(potentiell unvegan: Etikettenklebung)


Da werden wohl noch einige Produktanfragen n├Âtig sein. :-/

Liebe Gr├╝├če, Jay.

Re: Mehr potentiell unvegane Veganlabelprodukte bei Netto

Autor: J
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
> Angeblich soll sich das Label auch auf "Konserven" und
> "Knabberzeug" (was immer das ist) befinden. Habe ich nichts
> gesehen, ich habe allderdings auch nicht alle offensichtlich
> unveganen Produkte untersucht. Daf├╝r ist es auf verschiedenen

Hallo Achim,
ich hab das Zeichen heute auf einer Chips-Packung von Clarkys entdeckt. Hab von denen schon mal eine nicht wirklich aussagekr├Ąftige Antwort auf meine Produktanfrage bekommen.
(Clarkys Chips Salted) Ich werd da mal wieder nachhaken.

Au├čerdem ist es auch auf den Tiefk├╝hlerbsen.

Werd demn├Ąchst mal noch ein bisschen mehr danach suchen.

Lg, Jay

Anfrage Stardrink Lemon & Orange

Autor: Jay
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Nach Achims Beitrag Mehr potentiell unvegane Veganlabelprodukte bei Netto habe ich eine zweite Anfrage an Stardrink geschrieben:

Zitat: Sehr geehrte Fau Drie├člein-Klee, sehr geehrter Herr Rie├č, vielen Dank f├╝r Ihre schnelle Auskunft. Soeben habe ich festgestellt, dass Ihr Sortiment noch weitere als vegan gekennzeichnete Produkte umfasst, n├Ąmlich die Erfrischungsgetr├Ąnke "Lemon" und "Orange". Bitte haben Sie Verst├Ąndnis daf├╝r, dass ich auch zu diesen Produkten gern noch ein paar Fragen beantwortet h├Ątte. Unter http://vegane-gesellschaft.de/archives/45-Vegan-Label.html k├Ânnen Sie bei Interesse nachlesen, dass das Vegan-Zeichen von Netto leider auch auf unveganen Produkten zu finden ist und es deshalb schwer f├Ąllt, diesem Zeichen zu vertrauen. Meine Fragen: 1.Gibt es Zutaten, die laut Gesetz keine sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen? 2.Woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt? 3.Woraus sind die synthetisierten Zutaten synthetisiert? 4.Welche Produktionshilfsstoffe werden verwendet (auch wenn diese im Endprodukt nicht mehr oder kaum noch vorhanden sind)? Insbesondere: - Lemon und Orange enthalten Zucker, dieser kann in manchen F├Ąllen vegan, in anderen tierlichen Ursprungs sein, da beim Raffinieren von Zucker Tierkohle eingesetzt werden kann. Bitte teilen Sie mir mit, ob es sich um Rohzucker oder raffinierten Zucker handelt (im Fall von raffiniertem Zucker, ob Tierkohle eingesetzt wurde). - Orange enth├Ąlt Orangensaftkonzentrat. Wurde im Produktionsprozess Gelatine verwendet? - In Orange befindet sich der Farbstoff Beta-Karotin. Der Tr├Ągerstoff hierf├╝r ist h├Ąufig (Fisch-)Gelatine. Wie wird der Farbstoff gewonnen und was ist der Tr├Ągerstoff? - Lemon und Orange enthalten nat├╝rliches Aroma. Woraus wird dieses Aroma jeweils gewonnen und was sind die Tr├Ągerstoffe bei a)Lemon und b)Orange? 5.Welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die Verpackungsmaterialien (beispielsweise kaseinhaltigen Kleber f├╝r die Etikettierung)? F├╝r R├╝ckfragen stehe ich Ihnen gern zur Verf├╝gung. Vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen. Mit freundlichen Gr├╝├čen, Janet Kus.


Sobald ich eine Antwort bekommen habe, sag ich nat├╝rlich bescheid.

Re: relativ unverd├Ąchtig, daf├╝r nutzlos bei Edeka

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Googler schrieb:
>
> Naja, bei Dosenerbsen ist gar nicht so selten "Aroma" drin.
> Oder Zucker.

Kann ich nicht sagen, aber ich glaube bei diesen Erbsen war sonst nur Wasser drin.

> Allerdings w├╝rde man dann bei so nem tollen
> Label wohl trotzdem nachfragen. ;-)

Das ohnehin. (Sollte auch nicht hei├čen, da├č das Edeka-Label auf potenziell unveganen Produkten "nutzvoll" w├Ąre.)

Re: relativ unverd├Ąchtig, daf├╝r nutzlos bei Edeka

Autor: Googler
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
martin schrieb:

> Ja, bei Edeka ist es v.a. auf Gem├╝se, denn so eine Dose
> Erbsen ist schon verd├Ąchtig unvegan.

Naja, bei Dosenerbsen ist gar nicht so selten "Aroma" drin. Oder Zucker. Allerdings w├╝rde man dann bei so nem tollen Label wohl trotzdem nachfragen. ;-)

Mehr potentiell unvegane Veganlabelprodukte bei Netto

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Ich habe vor ein paar Tagen wieder bei Netto recherchiert. Wie eben erw├Ąhnt, immer noch das Veganlabel auf dem Molkeerzeugnis von Fabulo.

Angeblich soll sich das Label auch auf "Konserven" und "Knabberzeug" (was immer das ist) befinden. Habe ich nichts gesehen, ich habe allderdings auch nicht alle offensichtlich unveganen Produkte untersucht. Daf├╝r ist es auf verschiedenen Reis-Fabrikaten (wie ich bereits letztes Mal gesehen hatte und wie auch teils im Artikel zu sehen.

Wie gesagt, falls jemand etwas entsprechendes entdeckt, bitte hier berichten.

Daf├╝r habe ich es auf verschiedenen Getr├Ąnken entdeckt:

Diverse Wassersorten (der Marke "Vitalitasia") k├Ânnten tats├Ąchlich vegan sein (wenn die Verpackung/der Etikettenkleber es ist).

Bei anderen sieht es anders aus: diese enthalten teils sehr fragw├╝rdige, eventuell bis aller Wahrscheinlichkeit nach unvegane Zutaten. Aufsteigend nach gesch├Ątzter potentieller Unveganit├Ąt:

"Lemon" Erfrischungsgetr├Ąnk mit Zitronengeschmack Marke "Stardrink":
Nat├╝rliches Mineralwasser, Zucker, Kohlens├Ąure, S├Ąuerungsmittel Zitronens├Ąure, nat├╝rliches Aroma [woraus, welcher Tr├Ągerstoff?]

"Apfelschorle" Marke "Stardrink":
Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat [gelatinegekl├Ąrt?], Wasser, Kohlens├Ąure, nat├╝rliches Apfelaroma

"Orange" Erfrischungsgetr├Ąnk mit Orangengeschmack Marke "Stardrink":
Nat├╝rliches Mineralwasser, Zucker, Kohlens├Ąure, Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat (3%), S├Ąuerungsmittel Zitronens├Ąure, Orangenextrakt, Antioxidationsmittel Ascorbins├Ąure, nat├╝rliches Aroma, Stabilisator Johannisbrotkernmehl, Farbstoff Beta-Karotin [Tr├Ągerstoff h├Ąufig (Fisch-?)Gelatine]

Interessanterweise tr├Ągt der "Cola-Mix" der gleichen Marke zwar ebenfalls (die Etiketten sind alle analog gestaltet) das Glutenfreilogo, nicht jedoch das Veganlogo. Dabei sind hier die genannten Zutaten zumindest gro├čteils unverd├Ąchtig bzw. einige ebenso verd├Ąchtig wie bei o.g.: Wasser, Zucker, Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat (3%), Kohlens├Ąure, S├Ąuerungsmittel Citronens├Ąure und Phosphors├Ąure, Farbstoff E150d [das d├╝rfte wohl Zuckercouleur sein ;-)], nat├╝rliche Aromen, Aroma Koffein, Stabilisatoren Johannisbrotkernmehl und Pektin.

Ihc werde mal deswegen bei Netto nachfragen - vielleicht kann ja jemand zudem Produktanfragen dazu machen.

Bei Edeka sind offenbar nur diverse (wohl vegane) Tiefk├╝hlgem├╝se sowie der Edeka-Tofu vegangelabelt (zumindest habe ich nichts anderes gesehen). Das m.W. fr├╝her vorhandene Veganlabel auf Iglospinat scheint aber verschwunden zu sein.

Achim

Unveganer vegangelabelter Weichweizengrie├č: notwendige Ma├čnahmen

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Das (namenlose) Netto-Service-Team antwortet auf meinen Hinweis:
Zitat: Sehr geehrter Herr St├Â├čer,

vielen Dank f├╝r Ihren Hinweis zum Artikel Fabulo Weichweizengries, wir haben Ihr Anliegen aufgenommen und werden die notwendigen Ma├čnahmen hiermit einleiten.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Ihr Netto-Service-Team

Finde ich etwas d├╝rftig, keine Stellungnahme, wie es dazu kam, keine Auskunft, was die "notwendigen Ma├čnahmen" sein sollen - ob sie, wie von mir vogeschlagen, den Hersteller veranlassen, die unveganen Zutaten aus dem Produkt zu entfernen oder jemand das label ├╝bermalt oder was auch immer ...

Achim

Re: Fr├╝her war es nicht besser

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Netto hat bisher auf meine Anfrage nach einer Stellungnahme (unmittelbar nachdem der Text dazu ver├Âffentrlicht wurde) nicht reagiert.

Schauen wir mal.

Achim

Re: Fr├╝her war es nicht besser

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Googler schrieb:
>
> Ich meinte bei dem Weizengrie├č eigentlich folgendes: ich kann
> mir vorstellen, dass das V-Label auf den Hartweizengrie├č
> drauf sollte, und weil irgendwer geschlampt hat, landete es
> irrt├╝mlicherweise auf dem Weichweizengrie├č. Ist nat├╝rlich
> auch dumm, keine Frage, aber das w├Ąre wirklich "nur" ein
> Versehen.

Auf den Hartweizengrie├č soll es sicherlich auch noch drauf (wie angedeutet wird, ist es bei ihm eine ├Ąltere Verpackung), beim Weichweizengrie├č hingegen ist die Verpackung neu. Ich denke deshalb nicht, da├č es hier eine Verwechslung ist, sondern ein Durchdeklarieren von anscheindend pflanzlichen Produkten (hier Weizengrie├č, bei Edeka Erbsen) als "vegan".
Diese Vermutung st├╝tzt auch, da├č viele Firmen (siehe PA-Forum) immer wieder beweisen, da├č sie keine Ahnung haben, was vegan ist ("Honig" ist es angeblich immer wieder).
Also auch wenn es keine mutwillige T├Ąuschung ist, ist es zumindest Inkompetenz.

Re: Fr├╝her war es nicht besser

Autor: Googler
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
martin schrieb:
>
> Googler schrieb:
> >
> > Die Frage ist, ob das nicht ein Versehen sein k├Ânnte. In dem
> > Fall w├Ąre es keine L├╝ge. Ansonsten nat├╝rlich schon.
>
> Es fragt sich, ob man hier von "Versehen" sprechen kann. Die
> Verantwortlichen haben entweder nicht einmal die Zutatenliste
> gelsen, bevor sie das Produkt deklariert haben, oder sie
> haben keine Ahnung, was vegan bedeutet. Sowas ist nur im
> besten Fall Dummheit.

Ich meinte bei dem Weizengrie├č eigentlich folgendes: ich kann mir vorstellen, dass das V-Label auf den Hartweizengrie├č drauf sollte, und weil irgendwer geschlampt hat, landete es irrt├╝mlicherweise auf dem Weichweizengrie├č. Ist nat├╝rlich auch dumm, keine Frage, aber das w├Ąre wirklich "nur" ein Versehen.

Re: Fr├╝her war es nicht besser

Autor: Googler
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
martin schrieb:
>
> Nunja,
> solche Dinge w├╝rde ich schon als "offensichtlich l├╝gnerisch" bezeichnen.

Die Frage ist, ob das nicht ein Versehen sein k├Ânnte. In dem Fall w├Ąre es keine L├╝ge. Ansonsten nat├╝rlich schon.

> Der Hinweis des Redakteurs, es l├Ąge an der Leseunwilligkeit,
> geht genauso an der Realit├Ąt vorbei, wenn man sich die
> Plagerei von uns Veganern mit Firmen wegen falscher und in
> erster Linie unzureichender Produktkennzeichnungen ansieht

Klar. ;-) Aber so tief in der Materie stecken Normalos halt nicht drin. Nichtsdestotrotz hat er teilweise schon Recht. Manches, was da skandalisiert wird, d├╝rfte durchaus aus den entsprechenden Zutatenlisten hervorgehen. Interessant fand ich aber vor allem den historischen Vergleich. Hei├čt es doch in vielen Artikeln zum Thema, das sei eine neue Entwicklung. (Wobei ich mich eh nur ├╝ber Leute wundern kann, die noch nie was von Formschinken geh├Ârt haben.)

> Wie wohl ein Kuchen schmeckt, der mit "Zucker*" gebacken wurde?
>
> *) Hauptzutat: Zucker [nicht-deklarierungspflichtige
> Zusatzstoffe: je 24% Salz, Kalk und getrocknete Zahnpasta]

Sowas gibt es aber nicht wirklich, oder?

Re: Fr├╝her war es nicht besser

Autor: martin
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen

>
Zitat:
> Offensichtlich l├╝gnerische Angaben sind eher
> selten, der gro├če Rest an Emp├Ârung verdankt sich
> leseunwilligen Kunden.
>


Nunja, solche Dinge w├╝rde ich schon als "offensichtlich l├╝gnerisch" bezeichnen.
Der Hinweis des Redakteurs, es l├Ąge an der Leseunwilligkeit, geht genauso an der Realit├Ąt vorbei, wenn man sich die Plagerei von uns Veganern mit Firmen wegen falscher und in erster Linie unzureichender Produktkennzeichnungen ansieht (wer dar├╝ber nicht Bescheid wei├č, m├Âge ein beliebiges Beispiel aus dem Produktanfrage-Forum ansehen).
Wie wohl ein Kuchen schmeckt, der mit "Zucker*" gebacken wurde?

*) Hauptzutat: Zucker [nicht-deklarierungspflichtige Zusatzstoffe: je 24% Salz, Kalk und getrocknete Zahnpasta]

Veganes Molkeerzeugnis?

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Die Ausw├╝chse um absurde Vegan-Label nehmen immer groteskere Z├╝ge an. Jetzt werden schon "Vegan-Label" zwei Zentimeter unter Zutatenlisten gedruckt, in denen Kuhdr├╝sensekret aufgef├╝hrt ist: http://vegane-gesellschaft.de/archives/45-Vegan-Label.html

Falls jemand ├Ąhnliches entdeckt bitte melden.

Achim

Alpro/Provamel verkauft...

Autor: Kalle
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema ├Âffnen
Aheu,

seit vorgestern ist es amtlich. Alpro/Provamel sind an den US-Riesen Dean Foods verkauft worden.
Dean Foods ist bei (US)-Veganern wohl wegen deren Sojamilch-Marke "Silk" bekannt, ansonsten setzen sie in erster Linie auf Produkte tierlicher Herkunft.
Hier eine kurze Selbstbeschreibung aus der Presseerkl├Ąrung.

Zitat: Dean Foods is one of the leading food and beverage companies in the United States. The Company's Fresh Dairy Direct business is the largest processor and distributor of milk and other dairy products in the country. The WhiteWave-Morningstar business produces and sells a variety of nationally branded soy, dairy and dairy-related products. Popular brands include: Silk(R) soymilk, Horizon Organic(R) milk and dairy products, International Delight(R) coffee creamers, and LAND O'LAKES(R) creamers. Additionally, the WhiteWave-Morningstar segment produces and sells private label cultured and extended shelf life dairy products through the Morningstar platform.


Alpro bleibt wohl ein rein veganes Unternehmen und weiterhin in Europa t├Ątig, nur die Gelder kommen (und flie├čen) nun aus/nach USA.

Jetzt kann man sich einerseits freuen, dass weder Nestle noch Unilever den Zuschlag bekommen haben, aber lange w├Ąhrt die Freude nicht, denn nur weil DeanFoods hier nicht/kaum bekannt sind ├Ąndert es nichts daran, dass hinter dem Deal kein ethisches Handeln steht, sondern Gewinnmaximierung.

Die gro├čen Lebensmittelkonzerne merken mittlerweile auch, dass die tierliche Ern├Ąhrung auf Dauer nicht zukunftsf├Ąhig ist. Nat├╝rlich nicht aus ethischen Gr├╝nden, sondern weil es einfach zu teuer und resourcenverschwendend ist. Fr├╝her oder sp├Ąter wird der Sojamarkt wohl komplett von solchen Firmen kontrolliert werden.

Da stellt sich nun die Frage wie man damit umgeht.

Vielen Leuten wird es wohl egal sein da sich ja bekannterma├čen auch gefreut wird wenn es bei McDonalds angeblich vegane Pommes gibt.

Bis dann,
Kalle

Re: Petition zur Auszeichnung vegetarischer/veganer Lebensmittel

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Und was willst du uns damit sagen? Dass wir die Petition unterzeichnen sollen oder dass sie idiotisch ist?

Zitat: Text der Petition

Der Deutsche Bundestag m├Âge beschlie├čen ... das Lebensmittel f├╝r Vegetarier und Veganer als vegetarisch und vegan gekennzeichnet werden.

Besser w├Ąre es wohl, wenn einfach jegliche Inhaltsstoffe, also auch versteckte Tierprodukte etc. aufgelistet werden w├╝rden.
Ein "vegetarisch" oder "vegan" auf der Verpackung bringt ohne feste Richtlinien, die eben auch versteckte Tierprodukte etc. miteinbeziehen rein gar nichts.
Insbesondere w├╝rde ich so einem Label nicht blind vertrauen, wenn denn ├╝berhaupt.

Zitat:
Begr├╝ndung

Diese ethisch und ├Âkonomisch vorbildliche Ern├Ąhrungsform muss vom Land gef├Ârdert werden. Vegetarier, die sich vollwertig ern├Ąhren leben au├čerdem ges├╝nder und belasten das Gesundheitssystem weniger. Ethisch: Tiere sind Mitgesch├Âpfe, die nicht in der Massentierhaltung gequ├Ąlt werden oder als Versuchstiere missbraucht werden d├╝rfen. Der Hunger in der dritten Welt besteht auch deshalb, dass Lebensmittel f├╝r die Nutztierhaltung angebaut werden und deshalb nicht der Hunger leidenden Bev├Âlkerung als Ern├Ąhrungquelle zur Verf├╝gung stehen. ├ľkonomisch: Die Nutztierhaltung hat einen gr├Âsseren Anteil an der Erderw├Ąrmung als das gesamte Verkehrswesen, dies verursachen haupts├Ąchlich Methangase.

Puh, das Begr├╝ndungstextfeld f├╝r solche E-Petitionen ist wohl sehr extrem beschr├Ąnkt..

Abgesehen davon ist es ja schon ein Hohn Vegetarismus und Ethik in einem Atemzug zu nennen. Es sei denn man m├Âchte die fehlende Ethik von Vegetariern, die wissen, dass f├╝r ihr Essen Personen zu Schaden kommen, kritisieren.

The Vegan Trademark

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen
Zitat: The Vegan Trademark
Plamil and the Vegan Society Trademark, September 2008

Plamil was the first company to proudly label products with the Vegan Trademark. The Trademark has historically been the flagship symbol for vegans, indicating a product has been made to vegan standards ÔÇśas far as is reasonably practicableÔÇÖ.

In the Vegan SocietyÔÇÖs Autumn 2008 magazine, the Society printed its new ÔÇśAnimal Free Trademark criteriaÔÇÖ, which explains the SocietyÔÇÖs new criteria for using the Vegan Trademark Logo.

The Vegan SocietyÔÇÖs new criteria now allows ÔÇśmay contain milk/eggs/fishÔÇÖ statement to be used alongside the Vegan Trademark!

One vegan has written to us ÔÇťI thought the logo was for the benefit of the vegan consumer so that we could confidently buy and consume/use a product displaying the logo without having to read the preamble of ingredients and disclosure statementsÔÇŁ. Well apparently that is no longer the situation.

We at Plamil think that the Vegan SocietyÔÇÖs new criteria must change and are campaigning to get the Vegan Society to revert to the historical vegan definition ÔÇśas far as is reasonably practicableÔÇÖ.

The Vegan Society has missed an ideal opportunity to incorporate the European labelling laws (2000/13/EC and 2006/142/EC) and then amend the regulationÔÇÖs 14 allergenic ingredients, which includes milk/eggs/fish to all animal ingredients. In doing so the Vegan Trademark would have remained the vegan flagship and continued to adhere to SocietyÔÇÖs own stated aims ÔÇśas far as is reasonably practicableÔÇÖ.

Other societies (which promote requirements for allergy sufferers, such as the Anaphylaxis Campaign) do publish and set higher standards of ingredient segregation in their criteria to explain EC regulations.

By not using either EC regulations or FSA guidance the Vegan Society are now openly accepting ÔÇścontaminatedÔÇÖ food and sadly the VS Trademark will no longer mean what most vegans think it means. Those with allergies now enjoy greater assurance from ÔÇśallergy informationÔÇÖ on labels than the Vegan Trademark will give vegans.

The Vegan SocietyÔÇÖs Trademark criteria highlights the issues that surround chocolate production. Vegans can be assured that Plamil will never ÔÇśwater downÔÇÖ our vegan standards and we will always manufacture our chocolate to the highest standards possible at our own vegan factory, where there is ÔÇśzero cross contamination from animal ingredientsÔÇÖ. It is commonly known that chocolate that is not made entirely on dedicated production lines can be contaminated to such an extent with ingredients such as milk that ÔÇśit should almost be listed as an ingredientÔÇÖ said one expert.
http://www.plamilfoods.co.uk/trademark.htm

Zitat: The Vegan Trademark Questions & Answers
What to know more about the issue?

Whilst agreeing in principle with us about the Vegan Society Trademark, some people suggested we explain some issues a little more, so here we try to do our best to give information in a question/answer format.

1. Has the Vegan Society changed the Trademark criteria?

All societies from time to time need to amend and update the criteria with which any Trademarks work to. This is usually in line with government regulatory laws, or after widespread consultation from many different interested parties and experts. Criteria to use the VS Trademark was published in the Autumn '08 issue of the Vegan magazine, and is different from previous criteria set by the Vegan Society, and does not incorporate either FSA guidelines or EC regulations.

2. If a product has the Vegan Society (VS) Trademark, whose responsibility is it that the information on the label is correct, the Vegan Society or the producer/manufacturer?

The producer/manufacturer.

3. The Vegan Society indicates that they will now accept statements such as 'May contain traces of milk...' and indicate that it's purely because of machinery and the risk of very low (trace) accidental level of contamination. What's wrong with that?

A. This is a misunderstanding of the provision of the use of the term 'may contain'. This 'may contain' statement means different things to different people, but it is only the use within the EC regulations that is considered by producer/manufacturers.

B. Producer/manufacturers undertake very complex assessments of their individual products, which can include amongst other things ingredient assessment, manufacturing methods and cleaning processes, testing and inspections and other criteria. These can be quite detailed, depending on the different situations.

C. The EC Regulations are about the presence of (listed in the Regulations) ingredients for whatever reason, that are not in the ingredients declaration, but may have allergenic effect on the consumer. The frequency of presence can range from the possibility, to sporadic, to continuous.

4. When would a producer/manufacturer's product label need to carry other information apart from the ingredient listing, such as the 'may contain' information?

A. After the process of assessment, if the producer can satisfy themselves that there is no chance of a presence of an EC listed ingredient, they have done 'as far as reasonably practicable' and they do not need to give more information.

B. After this process of assessment, if the producer cannot satisfy themselves that there is no chance of milk/eggs/fish presence, they need to provide this information to the consumer, usually in the format of 'may contain' information.

5. The VS do say 'as far as reasonably practicable' so isn't that enough?

A. The VS self-declaration states 'minimise as far as reasonably practicable' which has almost, but not the same, meaning. Using the word minimise actually 'waters down' the 'as far as reasonably practicable'.

B. Producers/manufacturers therefore, in assessing if they can label products with the VS Trademark, do not need to make products 'as far as reasonably practicable', and can conclude that even though their own EC regulation assessment triggers a 'may contain' declaration, they can still use the VS Trademark.

6. Is this just about theoretical small amounts of ingredients that cannot be detected?

No. It is true that detection levels on testing are becoming lower for some ingredients but it is about the manufacturers deciding on the presence of those ingredients using a whole variety of assessment methods. This may be, but not necessarily, a more stringent assessment when considering nut traces, due to those that could suffer Anaphylactic shock from nuts, to a less stringent assessment for milk, as some may assess the possibility of severe reaction to milk as less. (Note: that to those that suffer from milk allergy the risk and effect is still high.) Whilst low detection test levels are useful in assessments it would not be uncommon for producers /manufacturers to be considering much higher levels, even % levels, in their assessments.

7. What's wrong with a VS Trademark where the criteria only deals with deliberately added ingredients?

A. Whilst this maybe acceptable to a few vegans, it does not deal with the presence of ingredients as EC Regulations do. To deliberately ignore known presence is both wrong to vegans and not 'as far as reasonably practicable'.

B. If the VS Trademark accepts that only deliberate ingredients should be considered in the criteria, then a situation will occur that levels of presence accepted by the VS Trademark that trigger the 'may contain' declaration of milk/eggs/fish ingredients could actually be higher than 'normal inclusion or use' of listed VS non vegan ingredients and processing aids. This is illogical. We are sure that vegans would not wish the same situation to happen as has happened with genetically modified ingredients where a level of 0.9% has been set to be the level at which is acceptable to be considered 'non-gmo'.

8. Surely the Vegan Society do some kind of checking of Trademark users with qualified inspectors?

The VS Trademark is a self-declaring documentation with the Vegan Society. It is essential therefore that criteria and guidelines are clear and precise, and it would be advantageous to all if regulatory standards were used.

9. Some products that were once described as suitable for vegans, are no longer. Why is that?

Some producers have, after assessing their products, concluded that additional information is required, for example 'may contain milk'. In a few circumstances milk has actually been added to the ingredient list, as its presence has been felt to be so significant. (Even though the producer is using exactly the same ingredients, formulation and processes as before, when the product was considered suitable for vegans.)

10. The issue is about milk, eggs and fish. What about other animal ingredients?

Basically EC regulations only require allergenic ingredients (including milk/fish/eggs) to be declared. However the regulations set the criteria and specify stated ingredients. The Vegan Society has missed to opportunity to use the criteria of the regulations - which producers/manufacturers already work to - and add a list of animal products and have manufacturers declare that they will work 'as far as reasonably practicable' to those criteria.

11. What's the difference now between the term vegan and the VS Trademark?

A. In product labelling terms the actual description 'vegan' is not allowed to be used alongside a 'may contain milk/eggs/fish' statement by UK Trading Standard officers, who follow FSA guidelines, because they expect manufacturers to undertake 'as far as reasonably practicable'.

B. The VS Trademark, in allowing a 'may contain' declaration, is therefore setting a lower standard than 'as far as reasonably practicable'.

C. Companies can label their products 'suitable for vegans' without using the VS Trademark, but must comply with FSA/Trading Standard guidelines.

12. Why has Plamil highlighted this situation?

We are proud of the VS symbol. We have taken this unusual step in publicising the situation, as we know the Trademark stands as a mark of trust to vegans. To allow that trust to erode over the coming years is bad for all vegans and ultimately the Trademark. Now is the time to ask the Vegan Society to revisit the issue.

13. What should happen now?

A. To some there are different levels of veganism, which we should all respect and encourage any move to veganism. However, we think the VS Trademark should represent the highest achievable standards in a clear, concise and logical manner, for consumers and producers/manufacturers to follow.

B. It is entirely a matter for the Vegan Society, and we will not comment on internal politics of the society. However, from the responses we have received the position is quite clear. The vast majority of vegans believe that the VS Trademark should never be allowed to be used with the 'may contain milk/eggs/fish' label information.

C. You can now register your wish by signing the Plamil petition.

We hope that the issue is resolved as soon as possible and that all vegans can move forward in promoting the vegan way. We would like to continue to hear what people think on this issue, but apologise that we cannot answer all your emails.
http://www.plamilfoods.co.uk/trademarkfaq.htm

Labelwald

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen
>(auch wegen des vertrauens in die Regierung)bald]

Bist Du Satiriker?

>Somit w├Ąre Dieser schritt nicht nur Kundenfreundlich sondern auch Wirthschaftlich rentabel.

Da das V-Label repektive die "Veganblume" gesch├╝tzt sind bzw. Lizenzgeb├╝hren kosten, ist das idR zumindest nicht wirtschaftlich rentabel (f├╝r eine handvoll veganer K├Ąufer).

Daher verwenden viele Hersteller ein eigenes "vegan"-Label (z.B. habe ich neulich eines auf Edeka-Tiefk├╝hlerbsen o.├Ą. gesehen).

>Sie k├Ânnen ja so verfahren das auf dem etikett der vermerk - vegan - oder
>die Vegan Blume(soviel ich gelesen habe noch vertrauensw├╝rdiger) mit dem

Was genau soll daran "vertrauensw├╝rdiger" sein?

Achim

Re: Beispiel was ich verschickt habe(trotz komerz siehe Antwort)

Autor: Sommerfeld joachim
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen

----------------------------------------------------------------
Problematisch ist aber, dass die Verpackung garnicht kontrolliert
wird. Kaseinhaltiger Kleber bei der Verpackung wird auch nicht kontrolliert. Das Produkt k├Ânnte sogar in "Leder" verpackt sein und k├Ânnte noch das V-Label tragen.
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Der ursprung des veganen liegt ja nicht nur in der verweigerung der k├Ârperlichen(oralen usw.)aufnahme von tierlichen produkten,sondern in der allgemeinen verweigerung von
tierlichen produkte(essen, trinken, ledersachen, wolle usw.)daher sollte das label wenn denn so ist, dies auch ber├╝cksichtigen. M├╝sste dann also bei der ├Ąnderung des Gesetzgebers ber├╝cksichtigt werden[wir sind ja keine veganer weil wir allergisch(oder so) gegen den Tierlischen Inhalt der
Verpackung sind].

M├╝sste man mal dar├╝ber nachdenken, ob dann nicht auch vielleicht
Kleidungsst├╝cke gekennzeichnet werden.
-------

von: http://www.vegetarier.net

Zitat:

Eine Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes FORSA ergab die Zahl von mittlerweile 8 % Vegetariern, das sind absolut ├╝ber 6 Millionen Menschen (FORSA, Umfrage im Auftrag des Fernsehsenders RTL vom 25.1.2001).

Meins:

Das ist 7 Jahre her, die Zahl der Vegetarier\Veganer nimmt immer mehr zu, ich frage mich ob diese SECHS MILLIONEN VERBRAUCHER
keine rechte zu erhalten haben.

Re: Beispiel was ich verschickt habe(trotz komerz siehe Antwort)

Autor: Claude
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen
> Au├čerdem ├Ąndern sich sehr oft Rezepturen oder
> Herstellungsverfahren. Das Label wird bleiben.

Ds wird ja schon im Labor getestet. Problematisch ist aber, dass die Verpackung garnicht kontrolliert wird. Kaseinhaltiger Kleber bei der Verpackung wird auch nicht kontrolliert. Das Produkt k├Ânnte sogar in "Leder" verpackt sein und k├Ânnte noch das V-Label tragen.

Wenn man schon gesetzlich was ├Ąndern will dann brauhct es ein Logo f├╝r nichtvegane Produkte.
Das Problem ist nur, dass dann fast alle Hersteller einfach das Label drauf tun w├╝rden und die Antiveganer behaupten k├Ânnten es sei nichts wirklich vegan. Dann br├Ąuchte es ein Gesetz welches vorschreibt, dass bei veganen Produkten das Unvegan-Label nicht drauf sein darf was dazu f├╝hren w├╝rde, dass die Hersteller die Produkte bewusst unvegan machen.

Diese Labels n├╝tzen nur soviel, dass man gleich weiss, dass sich die Anfrage lohnt.

Claude

Re: Beispiel was ich verschickt habe(trotz komerz siehe Antwort)

Autor: Tobi
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen
Wie sehr Nichtveganer dar├╝ber Bescheid wissen, ob etwas vegan ist oder nicht, ist erschreckend. Geschweige denn, was im Laufe des Herstellungsprozesses geschieht.
Es f├╝hrt im Zweifel wohl nichts an einer Produktanfrage vorbei.
Dass man dies stets selbst tun muss, sagt dabei niemand.
(Online-)Shops wie z.B. das Veganwonderland erledigen das f├╝r viele Produkte; im Forum kann nachgesehen werden; oder man macht's tats├Ąchlich einmal selbst.
Blind einem Label zu vertrauen, das von Leuten aufgedruckt wird, die
a) vermutlich nicht genau wissen, welche Kriterien ein Produkt wirklich als vegan kennzeichnen und
b) am m├Âglichst hohen Absatz ihres Produktes interessiert sind, den ein solches Label erh├Âhen kann,
l├Ąsst mich an Dieser "Idee" zweifeln.
Au├čerdem ├Ąndern sich sehr oft Rezepturen oder Herstellungsverfahren. Das Label wird bleiben.


Tobi

Re: Kikkoman Sojasauce

Autor: Jay
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Sehr geehrte Frau Jay

Vielen Dank f├╝r Ihre Email vom 08. August und Ihr Interesse an Kikkoman nat├╝rlich gebrauter Sojasauce.

Ihre Fragen haben wir beantwortet, siehe bitte unten.

Wir hoffen, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

B├ęn├ędicte Schneck
Marketing & Sales

www.kikkoman.eu

________________________________________________________

Kikkoman Trading Europe GmbH
Registergericht: Amtsgericht D├╝sseldorf HRB 35856

Sitz: D├╝sseldorf
Gesch├Ąftsf├╝hrer: Masanao Shimada




Ihr folgendes Produkt k├Ânnte vegan sein: Kikkoman Naturally Brewed Soy Sauce.


Bitte teilen Sie mir mit

1. welche Zutaten werden verwendet (auch solche, die laut Gesetz keine sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen)? Wasser, Sojabohnen, Weizen und Salz.

2. woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt? Nicht zutreffend.

3. woraus sind die synthetisierten Zutaten synthetisiert (z.B. kann Vitamin D aus Lanolin, Wollfett synthetisiert sein, welches nicht vegan ist)? Nicht zutreffend.

4. welche Produktionshilfsstoffe werden verwendet (auch wenn diese im Endprodukt nicht mehr oder kaum noch vorhanden sind)? Micro-Organisme f├╝r die Fermentation. Trennmittel Potassium Ferrocyanide im Salz.

5. welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die Verpackungsmaterialien (beispielsweise kaseinhaltigen Kleber f├╝r die Etikettierung)? Auf die 1 L PET Flaschen wird das Label kalt aufgebracht mit kaseinhaltigem Kleber. Auf die Glasflaschen wird das Label kalt aufgebracht mit St├Ąrkehaltigem Kleber.



Da hat sich ja bei Punkt 4 und 5 doch was ver├Ąndert... :-/

Lg, Jay

Re: Waschnuss- und Waschfragen

Autor: wafreza
Datum:
Forum: Allgemeines
Thema ├Âffnen
ok, die sache mit den wasserfl├Âhen war mir unbekannt. bin nun "schlauer". frag mich nur, weshalb denen immer noch nicht das vegan-label entzogen wurde, wenn die vegan-society dies letztes jahr bereits intendierte...!? ich hasse diese irref├╝hrung.

Soto

Autor: Cavia aperea
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Meine Anfrage:

Zitat:
Sehr geehrte Frau Michaela,
auf der HP von Soto werden folgende Produkte als vegan deklariert:
- Fr├╝hlingsrolle "china"
viel feines Gem├╝se, Tofu und knackige Sprossen; vegan
- Fr├╝hlingsrolle
mit original Thai-Reisnudeln und thail├Ąndischen Kr├Ąutern; vegan
- Mini-Fr├╝hlingsrollen "china"
mit feinem Gem├╝se, Tofu und knackigen Sojasprossen; vegan
- Mexicana-Rolle
eine leckere Spezialit├Ąt mit leicht feuriger Note; vegan
- Gl├╝cks-Sterne
leckere Knusper-Sternchen mit feinem Hokkaido-K├╝rbis und Tofu; vegan und weizenfrei
- Energie-Taler
vegane K├Âstlichkeit mit Zucchini, Sojasprossen und Tofu; vegan und weizenfrei
- B├Ąllis "provencal"
Kr├Ąuter der Provence verleihen den B├Ąllis den feinen Geschmack; vegan
- Tofu-Burger
unser beliebter Klassiker mit Kr├Ąutern der Provence; vegan
- Tofu-Burger "vital"
unser leichter und leckerer Wellness-Burger mit Tofu und frischen Sojasprossen; vegan und weizenfrei

Ich m├Âchte noch mal genauer nachfragen, da man bei Produktanfragen auf verschiedene Definitionen von ÔÇ×veganÔÇť st├Â├čt.

a- Werden Zutaten verwendet, die laut Gesetz keine Zutaten sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen?
b- Wenn zusammengesetzte Zutaten verwendet werden, woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt?
c- Woraus werden synthetisierten Zutaten synthetisiert?
d- Welche Produktionshilfsstoffe werden verwendet (auch wenn diese im Endprodukt nicht mehr oder kaum noch vorhanden sind)
e- Welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die Verpackungsmaterialien? Bsp: Kaseinhaltiger Kleber f├╝r Etikettierung

Falls von Ihnen abweichende Kriterien f├╝r die Deklaration ÔÇ×veganÔÇť ber├╝cksichtigt werden, w├╝rde ich um eine kurze Erl├Ąuterung Ihrer Kriterien bitten, unter welchen Voraussetzungen Sie ein Produkt als vegan bezeichnen.

Wenn Produkte aus Ihrem Haus noch unter einem anderen Label als ÔÇ×SotoÔÇť vertrieben werden, w├╝rde ich mich ├╝ber eine erg├Ąnzende Auflistung nat├╝rlich sehr freuen.

Abschlie├čend m├Âchte ich Ihnen noch mitteilen, dass ich diese Informationen nicht nur f├╝r mich alleine als Verbraucher in Erfahrung bringen m├Âchte, sondern f├╝r eine recht gro├če Gemeinschaft von Veganern- denn ich m├Âchte diese Informationen in entsprechenden Foren der Allgemeinheit zur Verf├╝gung stellen.
Zur Zeit arbeite ich auch an einem eigenen Forum, in dem ich Produktanfragen und Informationen ├╝ber vegane Lebensmittel aus diversen Foren im Internet zusammentrage.
Vor zwei Wochen habe ich dieses Projekt ins Leben gerufen und ich w├╝rde mich ├╝ber eine Mitarbeit in Form einer detaillierten Antwort Ihrerseits sehr freuen.
Mein Projekt: www.produktanfragen.foren-city.de
Schon ├╝ber 1000 vegane Lebensmittel wurden dort von mir in Lebensmittelkategorien eingeteilt gesammelt.

F├╝r R├╝ckfragen stehe ich selbstverst├Ąndlich zur Verf├╝gung.
Im voraus vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen.
Mit freundlichen Gr├╝├čen,
Nicole K:



Die Antwort

Zitat:
Sehr geehrte Frau K.,



ich m├Âchte mich kurz an Sie wenden, um Ihnen zu versichern, dass Sie noch eine Antwort auf Ihre Anfrage erhalten. Ich nehme diese zum Anlass, auch unsere Verpackungen usw. auf caseinhaltigen Kleber o.├ä. zu ├╝berpr├╝fen - ich gehe stark davon aus, dass keine caseinhaltigen Substanzen enthalten sind, aber vor einer offiziellen Aussage will ich dem dann doch richtig auf den Grund gehen und alle Verpackungsmaterialien ├╝berpr├╝fen.



Ich bitte Sie also um Verst├Ąndnis, dass ich noch eine gewisse Zeit ben├Âtige, um Ihnen stichhaltig Auskunft geben zu k├Ânnen!

Sie werden im Lauf der n├Ąchsten Woche umfassend von mir h├Âren.



Bis dahin,



mit sch├Ânen Gr├╝├čen vom Chiemsee



Michaela Fritz

SOTO vegetarische Spezialit├Ąten GmbH

K├Ânigstra├če 3

D-83254 Breitbrunn

Tel: 0049 (0)8054-9107

Fax: 0049 (0)8054-9109

email: michaela@soto.de

www.soto.de



Dann warte ich mal auf die Dinge, die da kommen ;-)

Re: Flakes und Co. bei Lidl

Autor: Cavia aperea
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hach- diese PA macht richtig Spa├č- so gings weiter im Text:

Meine Nachfrage:

Zitat:
Sehr geehrter Herr R├╝ckborn,

vorweg- vielen Dank f├╝r Ihre freundliche, umfangreiche Mail--- nicht jede Produktanfrage wird so umfangreich bearbeitet und Ihre Antwort ist doch mal eine erfreuliche, positive Abwechslung ;-)

Ich gehe nun auf Ihre Mail ein:

zu a)- enthaltene Spuren
Spuren sind f├╝r einen ethisch motivierten Veganer meist nicht relevant, da der tierische Rohstoff ja nicht gezielt verwendet wurde- und durch zuf├Ąllig in ein Produkt gelangte Spuren wird ja nicht den Bedarf an tierischen Rohstoffen erh├Âht.

zu b) eine Nachfrage bez├╝glich der Gew├╝rze
K├Ânnte es also sein, dass sich in Produkten von Ihnen unter Gew├╝rzen tierische Bestandteile verstecken? Welche Produkte w├Ąren denn davon betroffen?

zu c) bez├╝glich Aromen
Ja- das "heikle Aromen-Thema" ist jedem, der Produktanfragen stellt, sehr gut bekannt, aber ich freue mich, dass sie noch Nachforschungen anstellen. Soviel Engagement zeigt nicht jeder Hersteller.


Wie bewerten Sie Zutaten und Zusatzstoffe, die auf fermentativem Wege
> (Enzyme, Mikroorganismen) hergestellt wurden?
> Wie bewerten Sie naturidentische Aromen und Zusatzstoffe, bei denen zur
> Herstellung keine tierischen Produkte eingesetzt wurden, aber den Geschmack
> von tierischen Produkten nachahmen (z. B. naturidentisches Milcharoma,
> fermentativ hergestellter Milchzucker)

Im Prinzip ist alles "in Ordnung", solange keine tierischen Stoffe zur Produktion eingesetzt werden. Ob man nun Produkte verzehrt, die tierische Stoffe imitieren, die Entscheidung sei jedem selbst ├╝berlassen. Aber im Kern einer ethisch motivierten veganen Lebensweise geht es darum, dass in keinem Herstellungsschritt (auch bei der Produktion der Rohstoffe) GEZIELT tierische Materialien eingesetzt werden. Ob diese nachher noch im Produkt vorhanden sind ist nicht relevant- es geht einzig um die gezielte Nutzung.
Ein "klassisches" Beispiel: Kl├Ąrung von S├Ąften/Essig/Wein mittels Gelatine; die Gelatine wird herausgefiltert- es befinden sich also keine tierischen Stoffe mehr im Endprodukt. Allerdings wurde f├╝r die Produktion gezielt ein tierischer Stoffe eingesetzt- also ist das Produkt nicht vegan.
Soviel zum kurzen Exkurs ├╝ber vegane Ethik ;-)

zu e) Verpackungsmaterialien
Ich muss gestehen, dass auf die Verpackung nicht jeder Veganer achtet. Viele Veganer verzehren auch Produkte, die in Verpackungen sind bei denen kaseinhaltiger Leim Verwendung findet. Aber diese Entscheidung sollte jeder Veganer f├╝r sich alleine treffen. Wie schon oben angedeutet, geht es auch hier nicht darum, ob das Produkt selbst mit dem Leim in Kontakt kommt, sondern DASS ein tierischer Rohstoff gezielt verwendet wurde- in diesem Fall halt "nur" f├╝r die Verpackung.
Ich habe erfreut gelesen, dass Sie sich Gedanken bis zur terti├Ąr Verpackung gemacht haben. Auch hier muss ich sagen, dass die Entscheidung bei jedem Veganer pers├Ânlich liegt, wie weit ins Detail er recherchieren m├Âchte. Je mehr Informationen, desto besser- welche Schl├╝sse daraus gezogen werden, liegt au├čerhalb meines Einflusses ;-)
Ich pers├Ânlich deklariere ein Produkt auch als vegan, wenn kaseinhaltiger Leim bei der Verpackung verwendet wird--- und damit entspreche ich wohl der Mehrheit der Veganer.

Ich hoffe damit alle Fragen beantwortet zu haben und freue mich auf weitere Informationen.
Eine vielleicht voreilige Frage noch meinerseits:
Warum sind die anderen potentiell veganen Flakessorten Choco Rice,Flakers Choco, Choco Moons und Choco Puffs nicht von Ihnen als vegan genannt worden? Sind dort nicht offensichtlich zu erkennende tierische Bestandteile im Produkt oder wurden sie noch nicht als vegan deklariert aufgrund fehlender Informationen ├╝ber Aromen?

Mit freundlichen Gr├╝├čen aus dem Ruhrgebiet,
Nicole K.


P.S.: Da sie noch auf das Bellona Produkt hingewiesen haben:
├╝ber eine Auflistung weiterer veganen Produkte- gleichg├╝ltig unter welchem Label sie vertrieben werden- w├╝rde ich mich selbstverst├Ąndlich auch sehr freuen.



Die Antwort

Zitat:
Sehr geehrte Frau K.,

auch meinerseits vielen Dank f├╝r die ausf├╝hrlichen Informationen.

Zu Ihren Fragen:
b) kleiner Exkurs ins Lebensmittelrecht: Gew├╝rze sind immer pflanzlichen Ursprungs und d├╝rfen keine weiteren Zutaten enthalten au├čer das Gew├╝rz an sich (Leits├Ątze f├╝r Gew├╝rze). Tierische Bestandteile k├Ânnen zwischen den Gew├╝rzen nicht versteckt sein. Denkbar w├Ąren tierische Bestandteile in Gew├╝rzzubereitungen oder W├╝rzmischungen. Die Definitionen k├Ânnen Sie den Leits├Ątzen entnehmen.

Die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) erlaubt die M├Âglichkeit im Zutatenverzeichnis "Gew├╝rze" zu schreiben, wenn die Summe aller eingesetzten Gew├╝rze unter 2 % liegt. Liegt die Summe ├╝ber 2 % muss jedes Gew├╝rz namentlich erw├Ąhnt werden.

In unseren Werken verwenden wir derzeit lediglich Zimt.


Zu den anderen Produkten von uns kann ich zur Zeit keine abschlie├čende Aussage, ob vegan oder nicht, machen. Die einzig fragliche Zutat ist in allen F├Ąllen das Aroma. Aus den Lieferantenausk├╝nften ist nicht ersichtlich, ob tierische Bestandteile zur Herstellung eingesetzt wurden oder nicht. Das m├Âchte ich halt wissen und nicht der Schnelle wegen ja oder nein sagen.

Der "Goody Rice" ist das einzig weitere vegane Produkt aus unserem Sortiment. Weitere vegane Produkte f├╝hren wir nicht.

Eine weitere Fragen habe ich noch, die wohl bl├Âd klingt, aber mich interessiert: Wie beurteilen Sie den Einsatz von G├╝lle zur D├╝ngung? Hier wird ja ein tierisches Produkt gezielt zur "Produktion" eingesetzt...
Sind tierische "Abfallprodukte" erlaubt?


Mit freundlichen Gr├╝├čen / Kind Regards
i. A. / by proxy Lars R├╝ckborn
- Qualit├Ątssicherung / Quality Assurance -
Tel.: +49 (0)451/61968-45
Nordgetreide GmbH & Co. KG Fax: +49 (0)451/61968-20
Mecklenburger Str. 202 email: rueckborn@nordgetreide.de
D-23568 L├╝beck www.nordgetreide.de




Und meine Antwort:

Zitat:
Hallo,
vielen Dank f├╝r den Exkurs ins Lebensmittelrecht--- diese Informationen hatte ich auch schon mal irgendwo gefunden. Nur leider sind die Angaben bez├╝glich dessen, was man unter Gew├╝rz versteht, sehr unterschiedlich.
Beim durchw├╝hlen des "Marktes" nach veganen Produkten sind uns auch schon definitiv Produkte begegnet, wo unter der Aufsplittung der "Gew├╝rze" pl├Âtzlich was von Milch erw├Ąhnt wurde. Solche Angaben haben mich und auch viele andere Veganer extrem verwirrt, da ich nach Recherchen davon ausgegangen bin, dass "Gew├╝rze" = pflanzlich- und z.B. "W├╝rze" auch tierisch sein kann... Nun ja, ich bedanke mich f├╝r die Aufkl├Ąrung ;-)

Zum Thema G├╝lle- tja, da haben sie einen Punkt angesprochen, ├╝ber den sich auch "Hardcore-Veganer" streiten ;-)
Ob jetzt normales Gem├╝se oder Champignons-- wenn man nicht autark lebt und sich alle Lebensmittel selbst anbaut, wird es schon schwierig, diesem D├╝ngemittel zu entgehen.
Passend dazu ist ein "Leitsatz der Veganer"- wenn ich das jetzt mal so nennen darf: "Vermeiden, was vermeidbar ist."
Dort- wo der Gebrauch/Missbrauch von Tieren und/oder deren T├Âtung zu vermeiden ist, soll er vermieden werden.
Die praktische Umsetzung ist wieder vollkommmen individuell.
Ich denke, es gibt soviele vegane Lebensweisen wie es Veganer auf dieser Welt gibt. Denn die vegane Lebensweise bezieht sich ja nicht nur auf die Ern├Ąhrung, sondern auf alles. Angefangen bei Kleidung, ├╝ber Drogerieartikel, Medikamente- bis hin zum Strom (├ľkostrom). Und jeder empfindet andere Dinge als notwendig.
Weitere Aspekte der veganen Lebensweise sind auch der Erwerb von m├Âglichst "Bio" und "Fairtrade" Artikeln, denn auch "menschliche Tiere" d├╝rfen nicht ausgebeutet werden- und ein bewusster Umgang mit der Natur ist f├╝r einen Veganer selbstverst├Ąndlich.
Sie sehen schon, die Frage, was "vegan" bedeutet, ist nicht mit einem Satz zu erkl├Ąren.
Allerdings kann ich die Frage "Sind tierische "Abfallprodukte" erlaubt?" von Ihnen im Allgemeinen mit einem eindeutigen NEIN beantworten, denn streng genommen sind ja tierische Stoffe wie Lab und Gelatine ja auch nur Abfallprodukte, die "sinnvoll" verwendet werden.
Sollten Sie noch weitere Fragen zur veganen Lebensweise haben: immer raus damit ;-) Ich beantworte sie gerne.
MfG,
Nicole K.


Und n├╝ mal schauen, was da noch kommt...

Guten Tag!

Autor: Joschi
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Hallo an alle! Bin neu hier, ebenso wie ich erst seit kurzer Zeit den Schritt zum Veganismus gemacht habe, da ich endlich mal ausreichend ├╝ber die abartige und perverse vernichtungsindustrie reflektiert habe. ich bin in meinem veganismus noch in der anfangsphase, bin also noch lernf├Ąhig was informationen betrifft und hoffe u.a. auch hier einige antworten auf diverse fragen zu bekommen. weiters bin ich der meinung dass veganismus im h├Âchsten ma├če fortschrittlich ist, der einzige "lebensstil" der nicht auf kosten von anderen lebewesen geht, und das sollte doch schule machen. ich mache musik, habe ne band namens "gnadenfluch" und habe ├╝berlegt dass auch musik ein guter weg sein kann veganismus zu "propagieren". damit stehe ich auch nicht alleine da, es gibt zum beispiel das label "avenging animals" f├╝r das sich auch zahlreiche namhafte bands engagieren. freu mich jedenfalls hier zu sein;-)
greetz joschi

bio und vegan

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
> F├╝r viele Vegetarier
> und andere Unveganer ist "Bio" sicherlich auch ein 'sch├Ânes
> Ruhekissen' f├╝r Gewissensfragen.

Wobei das f├╝r mich kein Grund ist, nicht Bio zu kaufen bzw. den Konsum von Nicht-Bio-Produkten zu propagieren. Da├č Bio-Tierausbeutungsprodukte keine Alternative sind zu anderen, kann man den Leuten auch gut verst├Ąndlich machen ohne bio als solches abzulehnen. Das eine (├Âkologisch bewu├čter zu leben) hat ja mit dem anderen (gegen Tierausbeutung zu sein) nichts zu tun.

> Dabei ist ein
> Bio-Label auch nicht zwingend ein Garant f├╝r ges├╝ndere Kost.

Es geht ja auch nicht allein darum sondern auch um die Aussaat nicht gentechnisch ver├Ąnderter Pflanzensorten, weniger oder sogar keinen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln etc. Und da sind Bio-Trauben oder Bio-Paprika, um nur mal zwei Beispiele zu nennen, mit Sicherheit um einiges ges├╝nder als die aus konventionellem Anbau.
Sicher ist es ein Problem, da├č Bio-Produkte teilweise (!) teurer sind, aber ich denke, da├č man dort, wo es m├Âglich ist, Bio zu kaufen, als ethisch motivierter Veganer auch ├Âkologisch ein bi├čchen mitdenken sollte.

Tanja

Re: Die bunte Welt der Vegetarier...

Autor: B├Ąrchen
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Ellie schrieb:
>
> Mich ├Ąrgert immer wieder, das
> Vegan gleichbedeutend mit Bio zu sein scheint, wenn es um
> sowas geht.

B├Ąrchen: Sehr wichtiger, gleichsam wenig diskutierter Aspekt. Bio-Lebensmittel sind nicht automatisch n├Ąher dran an veganen Kriterien. Mancher Bio-Supermarkt hat ein gr├Â├čeres Tierleichen-, Dr├╝sensekret- und Vogeleier-Sortiment als der konventionelle Supermarkt "um die Ecke". F├╝r viele Vegetarier und andere Unveganer ist "Bio" sicherlich auch ein 'sch├Ânes Ruhekissen' f├╝r Gewissensfragen. Bzw. geht es manchen Menschen sicherlich auch um "├Âkologisch korrektes Handeln" bis hin zu einem regelrechten "├ľko-Wahn". Dabei ist ein Bio-Label auch nicht zwingend ein Garant f├╝r ges├╝ndere Kost. Im SPIEGEL 32/2007, S. 62 ist ein Artikel ├╝ber Acrylamidwerte in Chips. Die niedrigsten Werte (47 bzw. 220 Mikrogramm Acrylamid je Kilogramm Chips) weisen Produkte von ALDI und LIDL auf (wobei dem B├Ąrchen jetzt nicht bekannt ist, ob die vegan sind). Den h├Âchsten Wert (jeweils 1600 Mikrogramm je Kilogramm Kartoffelchips) haben "Pringles Paprika" (Vegan laut Packungsaufdruck, aber nicht bio) sowie "Molenaartje potato chips organic Paprika", die in diversen Vegan-Shops (z.B. veganics.de) angeboten werden.

Warum hatte Ecover das Vegan-Society-Logo?

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Da fragt sich, warum Ecover das Label ├╝berhaupt bekommen hat von der "Vegan" Society - schlie├člich werden sie nicht erst nach Labelvergabe mit den Tests begonnen haben ...

Achim

Leichenteile V-gelabelt

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
> Meiner Meinung nach sollte es selbstverst├Ąndlich sein, dass
> auch die Verpackung vegan sein muss, immerhin tr├Ągt das
> Produkt ein V-Label mit dem Zusatztext "vegan". Ich
> informierte das V-Label doch man hat mir geschrieben, dass
> sich das V-Label nur auf den Inhalt der Produkte bezieht.

Toll, dann bekommt also Wasser in "Leder"-Flaschen das V-Label ...

Achim

Sojaline Schlagcr├Ęme (Migros)

Autor: Claude
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Meiner Meinung nach sollte es selbstverst├Ąndlich sein, dass auch die Verpackung vegan sein muss, immerhin tr├Ągt das Produkt ein V-Label mit dem Zusatztext "vegan". Ich informierte das V-Label doch man hat mir geschrieben, dass sich das V-Label nur auf den Inhalt der Produkte bezieht.

Hier die beiden Antworten. Anfrage jeweils nach Baukasten. Erst die Antwort zum Inhalt, dann die zur Verpackung.

Zitat: Sehr geehrter Herr Martin

Das V-Label der Europ├Ąischen Vegetarier-Union ber├╝cksichtigt auch Produktionshilfsstoffe und -abl├Ąufe. Bei einem mit dem dem V-Label als vegan zertifizierten Produkt ist der Inhalt somit nicht mit tierischen Stoffen in Kontakt geraten. Die Herstellung der Verpackung wird dagegen nicht ber├╝cksichtigt. Bei der Verpackung unserer Sojaline Schlagcr├Ęme handelt es sich um einen SIG-Combibloc, hergestellt von der gleichnamigen Firma in Neuhausen am Rheinfall. Am besten nehmen Sie direkt mit dieser Firma Kontakt auf, um die h├Ąngigen Fragen zu kl├Ąren. Kontaktperson w├Ąre Frau Pistor, Telefon 052 674 82 51.

Wir hoffen, dass wir Ihnen behilflich sein konnten. Bez├╝glich der Farmer Chocolat Nori werden Sie wie bereits erw├Ąhnt zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt von uns h├Âren.

Freundliche Gr├╝sse,

Christina Daeniker Roth



Zitat: Sehr geehrter Herr Martin

Zuerst m├Âchten wir Ihnen herzlich danken, dass Sie mit Ihrem Anliegen an die Migros gelangt sind. Wir hoffen, mit den unten stehenden Ausf├╝hrungen Ihre Anfrage vom 16. Juli 2007 zu kl├Ąren.

Sie m├Âchten gerne wissen, ob die Verpackung der "Sojaline Schlagcr├Ęme" vegan ist. Wir haben uns bei der Fachstelle informiert und folgende Antwort erhalten:

Der Getr├Ąnkekarton ist aus qualitativ hochwertigen Rohmaterialien hergestellt und entspricht in vollem Umfange den Empfehlungen des BfR/Berlin (Bundesinstitut f├╝r Risikobewertung). Dieses Institut tr├Ągt massgeblich dazu bei, dass Lebensmittel, Stoffe und Produkte zum Wohle des Verbrauchers optimiert werden, um dessen Gesundheit zu sch├╝tzen. Ausserdem best├Ątigt das Institut, dass Verpackungsmaterialen, die nach diesen Beurteilungsgrunds├Ątzen hergestellt sind, allen relevanten Vorschriften und EU-Verordnungen entsprechen.

Die verwendeten Beschichtungsfolien, ob innen im direkten Lebensmittelkontakt oder in anderen Schichten angewendet, sind auf reiner petrochemischer Basis hergestellt. Es finden keine tierischen Produkte Anwendung, was auch f├╝r die Aluminiumfolie zutrifft.

Die verwendeten Ethanol-basierten Druckfarben sind auf synthetischer Polyvinylbutyral-Basis als Bindemittel und farbigen synthetischen Pigmenten rezepiert.
Die nicht im direkten Lebensmittelkontakt stehende Kartonschicht der Verpackung besteht aus nachwachsendem prim├Ąren Zellstofffasern und von Fall zu Fall aussen aus einer extra aufgebrachten gegl├Ątteten hellen Deckschicht zur besseren Bedruckung. Bei der Kartonfertigung auf einer Kartonmaschine k├Ânnen im geringen Masse Fetts├Ąuresalze (z.B. Ca-Stearat) anteilig im Kartonstrich und Fetts├Ąuren als technische notwendige Antischaummittel Anwendung finden. Zur Herstellung dieser beiden Hilfsstoffe k├Ânnen sowohl pflanzliche als auch tierische Fette als Ausgangsstoffe eingesetzt werden. Die Auswahl der Rohstoffe liegt in der Verantwortung des Herstellers dieser technischen Hilfsmittel.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen behilflich sind und freuen uns auf Ihren n├Ąchsten Besuch in einer Migros-Filiale. Bei R├╝ckfragen stehen wir Ihnen zur Verf├╝gung. D├╝rfen wir Sie bitten, sich in diesem Fall auf Ihre Referenz IN_240885 zu beziehen.

Freundliche Gr├╝sse und eine sch├Âne Sommerzeit

Miriam Scano
Kundenberaterin

Re: Vegan ist Thomas D. zu schwer

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
> Denn du kriegst was du gibst
> Bist was du isst
> Wei├čt was das hei├čt
> Alles kommt zur├╝ck ÔÇô alles kommt zur├╝ck"

Huch, noch mehr Karmagefasel - ist der etwa inzwischen beim Universellen Leben?

> Erheb ich meine Stimme f├╝r mich und mein Label
> Scheinheilig nutz ich Tiere aus, daf├╝r hab ich ein Fable
> Ich wei├č, du findst das schade, doch vegan sein f├Ąllt mir
> schwer
> Im Prinzip nutzt son Gebet dann aber auch nichts mehr...

Hehe, bewirb Dich doch als Ghostwriter bei ihm ;-) .

Achim

Re: Vegan ist Thomas D. zu schwer

Autor: Schlunz
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Ich steh ja mehr auf Punkrock, aber als mir ne vegetarische Freundin den Song "Gebet an den Planet" von Thomas D. schickte, fand ich den Text ganz gut (nur der erste Part betrifft nichtmenschliche Tiere).

"Es tut mit leid Tier denn sie m├Âgen dich so sehr
Sie wollen alles von dir und am Liebsten noch mehr
Deine Haut ist ihre Kleidung
Dein Fleisch ist ihr Essen
Dein Geist ist vergessen

Bei dem Versuch das Recht auf Leben
In Gesetze zu verpacken
Haben sie bei dir Tier einige S├Ątze weggelassen
Deine Schreie zu erh├Âren wurde leider verpasst
Weil du f├╝r Menschen
Keine verst├Ąndliche Stimme hast
Erheb ich meine Stimme f├╝r dich
Es scheint noch immer vonn├Âten
Ihr erinnert euch (nicht) ÔÇô du sollst nicht t├Âten
Denn du kriegst was du gibst
Bist was du isst
Wei├čt was das hei├čt
Alles kommt zur├╝ck ÔÇô alles kommt zur├╝ck"

Da f├Ąllt mir ein:

Erheb ich meine Stimme f├╝r mich und mein Label
Scheinheilig nutz ich Tiere aus, daf├╝r hab ich ein Fable
Ich wei├č, du findst das schade, doch vegan sein f├Ąllt mir schwer
Im Prinzip nutzt son Gebet dann aber auch nichts mehr...

LG, Schlunz

Schweizer Sojamilch

Autor: Karl Rudin
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Hallo - besonders an alle Schweizer.

Nachdem ich auf dem vegan.ch-Blog erw├Ąhnt hatte, dass die Migros-Sojamilch vom Milchmonopol Emmi produziert wird, ist deutlich geworden, dass sich das dem allgemeinen Konsens entzieht.
Um diesen Fakt festzuhalten, will ich hier noch mal in aller Deutlichkeit klar machen: Sojaline wird von Emmi produziert!

Zumindest folgende Produkte:

- Migros Bio Soja Line Drink nature (Sojaline)
- Soja Line Cr├Ęme Choco (Sojaline)
- Soja Line Cr├Ęme Vanille (Sojaline)
- Soja Line Drink Berry (Sojaline)
- Soja Line Drink Calcium (Sojaline)
- Soja Line Drink Mango (Sojaline)
- Soja Line Soyog Bircherm├╝esli (Sojaline)
- Soja Line Soyog Kirsche (Sojaline)
- Soja Line Soyog Mango (Sojaline)
- Soja Line Soyog Waldbeeren (Sojaline)
- Soja Line Soyog Zwetschgen-Zimt (Sojaline)

Quelle: http://www.v-label.info/index.php?lang=de&content=plistselect&adr_id=116&go=ja

Ich rufe die schweizerischen Veganer an, auf die verf├╝gbaren Alternativen wie Soyana oder Alpro umzusteigen. Es ist unrealistisch, absehen zu wollen, dass Emmi jemals die Ausbeutung von nichtmenschlichen Tieren aufgeben wird zugunsten der Sojaproduktion. Deswegen sollte man Emmi strikte boykottieren.

Hoffentlich helfe ich einigen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

Bl├╝tezeit Naturkosmetik

Autor: mammut helmut
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Anfrage:

Am 14.03.2007 um 15:28 schrieb xxx:

Sehr geehrte Natur-Konzepte GmbH,


ich habe in einem Plus Markt Ihre Produkte entdeckt und dazu einige Fragen:

1. Sind alle Ihre Produkte vegan, also ohne Inhaltsstoffe von toten oder lebendigen
Tieren?

2. Ist der Produktionsverlauf vegan, also kommen w├Ąhrend des
Herstellungsprozesses der Produkte keine tierischen Stoffe von toten oder
lebendigen Tieren zum Einsatz?

3. Sind alle Ihre Endprodukte tierversuchsfrei, also nicht an Tieren getestet?

4. Befinden sich in Ihren Produkten Inhaltsstoffe, die an Tieren getestet wurden?

5. Weshalb verwenden Sie nicht das Label der BDIH kontrollierte Natur-Kosmetik?

6. Weshalb verwenden Sie nicht das Vegan-Label der Vegan Society?

7. Ist das Label auf Ihren Produkten "Pflanzen aus kontrolliert biologischem Anbau"
von Ihnen selbst entwickelt, oder wird dieses Label auch von anderen Firmen
verwendet?

8. Weshalb schreiben Sie nicht mit einem eigenen Schriftzug "vegan" auf Ihre
Produkte, sollte dieses zutreffen? Ich kenne einige Firmen, die nicht das offizielle
Label verwenden, aber trotzdem Ihre Produkte mit einem eigenen Schriftzug als
"vegan" kennzeichen.

Ich m├Âchte gerne noch auf die Produkte der Naturkosmetikreihe der Drogerie M├╝ller hinweisen (Terra Naturi), auf denen sehr vorbildlich sowohl das BDIH-Logo als auch das Vegan-Logo der Vegan Society verwendet werden.

Es w├Ąre sehr sch├Ân, wenn Sie die entsprechenden Produkte auch so kennzeichnen w├╝rden!

Ich w├╝rde mir w├╝nschen, dass Sie mir auf alle meine Fragen eine Antwort geben. Sollten Sie einige Fragen nicht beantworten k├Ânnen, nennen Sie mir bitte die Gr├╝nde.



Mit freundlichen Gr├╝├čen,
xxx

-----------------------------------------------------------------------

Antwort:

Guten Tag xxx,

herzlichen Dank f├╝r Ihre Anfrage und Ihr Interesse an der Bl├╝tezeit Naturkosmetik.

Die Produkte sind tierversuchsfrei:

F├╝r Bl├╝tezeit Naturkosmetik werden weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung oder Pr├╝fung der Endprodukte Tierversuche durchgef├╝hrt oder in Auftrag gegeben

In Bl├╝tezeit eingesetzte Rohstoffe, die vor dem 01.01.1998 noch nicht im Markt vorhanden waren, d├╝rfen nur dann verwendet werden, wenn sie nicht im Tierversuch getestet worden sind. Au├čer Betracht bleiben hierbei Tierversuche, die durch Dritte durchgef├╝hrt wurden, die weder im Auftrag noch auf Veranlassung des Auftraggebers gehandelt haben, noch mit diesen gesellschaftsrechtlich oder vertraglich verbunden sind.
Tierische Rohstoffe

Der Einsatz von Rohstoffen toter Wirbeltiere in Bl├╝tezeit Naturkosmetik ist nicht gestattet.


Alle Produkte, bis auf den Lippenbalsam, in dem Bienenwachs zum Einsatz kommt, sind vegan.

Die Verwendung von Zeichen ist nat├╝rlich immer vom Markt und den Kunden abh├Ąngig. Gerne nehmen wir Ihr bekundetes Interesse daran auf.

Wir hoffen, Ihnen damit ausf├╝hrliche Antwort gegeben zu haben. Sollten noch Fragen offen sein, freuen wir uns ├╝ber eine Email von Ihnen.

Viele Gr├╝├če, Ihr Bl├╝tezeit-Team

vegane und tierversuchsfreie Produkte von nature friends naturkosmetik

Autor: die morra
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hallo,

ich hatte gestern mit jemandem von ihnen telefoniert und stelle hier wie besprochen meine Fragen:

-----------

1. Welche Ihrer Produkte sind vegan, also ohne Inhaltsstoffe von toten oder lebendigen
Tieren)?


All unsere Produkte sind vegan, bis auf den Lippenbalsamstift Bio-Calendula und Bio-Rose und der Handcreme Bio-Calendula, da diese Produkte Bienenwachs enthalten.

-----------

2. Ist der Produktionsverlauf vegan, also kommen w├Ąhrend des
Herstellungsprozesses der Produkte keine tierischen Stoffe von toten oder
lebendigen Tieren zum Einsatz?

Ja!

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3. Weshalb verwenden Sie nicht das Vegan-Label der Vegan Society (http://www.vegansociety.com/html/business/trademark/)?

F├╝r die Marke nature friends verwenden wir das Siegel des BDIH f├╝r zertifizierte Naturkosmetik, um dem Verbraucher im Hinblick auf die Echtheit unserer Kosmetik eine Orientierung zu geben. Da im Lebensmitteleinzelhandel die Label, die im Fachmarkt eingesetzt werden, noch nicht alle bekannt sind, haben wir uns im ersten Schritt f├╝r die ausschlie├čliche Vewendung des BDIH-Logos entschieden. Wie unsere zuk├╝nftige Strategie aussehen wird, kann ich Ihnen zum gegenw├Ąrtigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen.

-----------

4. Weshalb schreiben Sie nicht mit einem eigenen Schriftzug "vegan" auf Ihre
Produkte, sollte dies zutreffen? Ich kenne einige Firmen, die nicht das offizielle
Label verwenden, aber trotzdem Ihre Produkte mit einem eigenen Schriftzug als
"vegan" kennzeichen (z.B.: http://www.almawin.de/ oder http:// www.zwergenwiese.de/download/downbild/download_streich/ streich_50g_meerrettich.jpg).

Sollten wir uns entscheiden, das Thema "vegan" auf unseren Produkten zu kommunizieren, werden wir das Logo der Vegan Society verwenden.

-----------

Ich m├Âchte gerne noch auf die Produkte der Naturkosmetikreihe der Drogerie M├╝ller hinweisen (Terra Naturi), auf denen beide, das BDIH- Logo als auch das Vegan-Logo der Vegan Society verwendet werden.

Es w├Ąre sehr sch├Ân, wenn Sie die entsprechenden Produkte auch f├╝r vegane Verbraucher kennzeichnen w├╝rden!


Vielen herzlichen Dank f├╝r Ihre Anregungen! Wir werden Ihre W├╝nsche bei der n├Ąchsten strategischen Ausrichtung unserer Produkte mit einbeziehen.

-----------

Ich w├╝rde mir w├╝nschen, dass Sie mir auf alle meine Fragen eine Antwort geben. Sollten Sie einige Fragen nicht beantworten k├Ânnen, nennen Sie mir bitte die Gr├╝nde.

Mit freundlichen Gr├╝├čen,
***


Vielen herzlichen Dank f├╝r Ihr Interesse und ich hoffe, Ihnen mit diesen Antworten zufriedenstellene Informationen gegeben zu haben. F├╝r weitere Fragen melden Sie sich bitte bei mir.
Wir w├╝nschen Ihnen ein sch├Ânes Wochenende und verbleiben mit
freundlichen Gr├╝├čen

Agnes W├Ârner

-----------

Nature Friends GmbH
Agnes W├Ârner
Produktmanagement
Am Weingarten 4

30974 Wennigsen

Tel.: 05103 ÔÇô 704500
Fax: 05103 ÔÇô 704603

www.nature-friends.de
agnes.woerner@nature-friends.de

nature friends GmbH
Sitz: Wennigsen
HRB 17 102610, AG Hameln Gesch├Ąftsf├╝hrer: Thomas Haase, Klara Ahlers

Re: Jaja...

Autor: Kalle
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
chandra schrieb:
>
> ich glaube die meisten von euch haben leider keine ahnung was
> es heisst einen vegan-versand zu f├╝hren und welch eine arbeit
> dahinter steckt.
Zumindest ich weiss es.

> ich glaube kaum, dass menschen, die sich die
> m├╝he machen eine veganene versand auf die beine zu stellen
> dann letztendlich unvegane sachen verkaufen w├╝rden.
Da es schon bei sich selbst als vegan bezeichnenden Menschen Unterschiede in Sachen Konsequenz gibt ist solch eine Anfrage durchaus sinnvoll. Die einen nennen sich vegan, gehen aber nur nach Zutatenlisten, andere versuchen mehr Informationen zu den Produkten zu erhalten.

> ergo muss
> eine nicht beantwortete mail nicht gleich hei├čen, dass ein
> versand unglaubw├╝rdig, undurchsichtig, an transparenz nicht
> interessiert oder wat wei├č ich was w├Ąre.
Vielleicht w├╝rde sich der Betreiber bei einer wahrheitsgem├Ą├čen Beantwortung der Frage aber selbst schaden.
Irgendwo hier im Forum ist auch eine Antwort eines Versandes gepostet, wo der Betreiber mehr oder weniger meint, dass wenn er sagt es ist vegan, dann ist es vegan. Sowas kann wohl keiner brauchen.

> ich frage mich
> wirklich ob es nicht sinnvoller w├Ąre deine zeit mit
> wichtigeren dingen zu verbringen als mit solchen sachen.
Ich finde es durchaus wichtig unvegane Produkte, die unter dem Label vegan verkauft werden bekannt zu machen. Offensichtlich unvegane Produkte erkennt wohl jeder, der halbwegs lesen kann.

>
> achja, und nur nebenbei . . . bei www.sojapost.de wei├č ich
> zuf├Ąllig, dass die betreiberin selbst vegan ist und daher
> wohl auch keine unveganen sachen verkaufen wird . . .
Kommt wie gesagt drauf an wie Konsequent man selbst ist.

Bis dann,
Kalle

Moment

Autor: Karl Rudin
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Davon kann man nicht ganz ausgehen, denke ich. Das Siegel hat n├Ąmlich verschiedene Klassifikationsstufen und ich habe die Kriterien gestern durchforstet.
Bevor ein Nahrungsmittel das Siegel mit der Bemerkung 'vegan' drunter bekommt, wird nach deklarierten und nicht-deklarierten unveganen Stoffen durchsucht, bisweilen auch die Produktionsst├Ątte inspiziert. (vgl. Reglement)
Wobei das Vegan-Label ohnehin nur auf Soja-Joghurts und -Milch und Tofu steht.

Aber du hast recht, es hinterl├Ąsst immer ein ungutes Gef├╝hl, wenn nicht-veganer Produkte als vegan bezeichnen sollen...
Letztlich bleibt die Bequemlichkeit, Essen nach einem universellen Label blind kaufen zu k├Ânnen, eine vegane Illusion. :(

Nachtrag: das Siegel

Autor: Karl
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Das meinte ich:

Cucina Aceto Balsamico di Modena (Aldi-S├╝d)

Autor: Ricarda
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
die antworten stehen in roter schrift direkt nach den fragen. ich hab sie mal was sichtbarer f├╝ nur schwarze schrift gemacht.

Zitat: Sehr geehrte Frau ..,

vielen Dank f├╝r Ihr Interesse an unserem Produkt.

Nachfolgend finden Sie die Antworten zu Ihren Fragen:

- werden Zutaten verwendet, die laut Gesetz keine sind bzw nicht deklariert werden m├╝ssen?

Alle Zutaten, die verwendet werden sind in der Zutatenliste vermerkt.

- werden Produktionshilfsstoffe verwendet, die im Endprodukt nicht mehr oder kaum noch vorhanden sind?

nein

- wird kaseinhaltiger Kleber f├╝r die Verpackung benutzt?

Bei dem Etikett handelt es sich um ein selbstklebendes Label, in dem Kleber ist kein Kasein enthalten.

Dabei w├╝rde ich im Insbesonderen gerne wissen, ob bei der Herstellung des Weinessigs der Essig mit Gelatine gekl├Ąrt wird

der Weinessig wird nicht mit Gelatine gekl├Ąrt

und, ob der Farbstoff E 150d (Zuckerkul├Âr) tierkohleraffinierten Zucker enth├Ąlt.

In Deutschland und auch in Italien ist es eher un├╝blich, dass Zucker tierkohleraffiniert wird. Aufgrund der uns vorliegenden Datenlage ist es uns jedoch leider nicht m├Âglich Ihnen zu 100% zu versichern, dass kein tierkohleraffinierter Zucker f├╝r den Farbstoff eingesetzt wird. Es ist aber eher unwahrscheinlich als wahrscheinlich.


Bei R├╝ckfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verf├╝gung.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Qualit├Ątssicherung
i.A. Simone Jacobi


BLM
Prod.- und Vertriebsges.mbH & Co. KG
Neue Str. 21 21244 Buchholz
Postfach 12 20 21232 Buchholz
Tel.: +49-(0)4181-929 0
Fax: +49-(0)4181-929 3315
e-Mail: simone.jacobi@blm-pantos.de


nja ist was bl├Âd, dass sie nicht genau sagen kann, was nun mit dem zucker ist.

Gut&G├╝nstig Gemischte Br├Âtchen bei Edeka

Autor: Kalle
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Aheu,

ich hab grade in meinen alten Mails noch eine Produktanfrage gefunden, die hier noch nicht ver├Âffentlicht wurde. Der Anfragetext ist leider verloren gegangen, da ich vor einiger Zeit mal meinen Mailclient ausgemistet hab.

Wie dem auch sei. Es ging um die Gemischten Br├Âtchen von Gut&G├╝nstig im Edeka (8 St├╝ck f├╝r 0.89 Euro - zumindest hier).

Die Zutatenliste laut Packung lautet: Weizenmehl, Wasser, jodiertes Speisesalz, Hefe, Sonnenblumen├Âl, Emulgator E472e, Dextrose, Weizenkleber, Weizenvollkornsauerteig getrocknet, Weizenvollkornquellmehl, Bohnenmehl, Berstenmalzmehl, Raps├Âl. Bestreuung: Sonneblumenkerne, Sesam, Mohn

Sehr geehrter Herr *****,

bezuglich Ihrer Anfrage der "Gemischten Br├Âtchen unter dem Label Gut&G├╝nstig" k├Ânnen
wir Ihnen folgendes mitteilen:

Die Zutatenlisten unserer Backwaren wurden aufgrund der neuen
Kennzeichnungspflicht in der EG ├╝berarbeitet. Nach R├╝cksprache mit unseren
Rohstofflieferanten k├Ânnen wir Ihnen best├Ątigen, da├č die Zutaten f├╝r den
Artikel Gut & G├╝nstig 8 Gemischte Br├Âtchen┬árein pflanzlicher Herkunft sind.

Der Emulgator E472e in dem verwendeten Backmittel besteht aus pflanzlichen
Fetten (Raps├Âl,┬áPalmfett). Auch der Weizenvollkornsauerteig┬áist ein
Bestandteil des Backmittels und rein pflanzlich. Somit sind die
Br├Âtchen┬áf├╝r Veganer geeignet.

Wir hoffen Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei weiteren Anfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verf├╝gung.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Aglaia Nier
EDEKA Kundenservice
01803 333522
0,09 ÔéČ/min aus dem Festnetz der D-Telekom
Mo-Sa 8:00-20:00 Uhr
E-Mail: info@edeka-kundenservice.de

Hat sich schon jemand mit den neuen Regeln zur Kennzeichnungspflicht auseinander gesetzt?
Sonst noch Ans├Ątze weiter nachzuhaken?

Bis dann,
Kalle

Re: "gr├╝ner Punkt" f├╝r vegane Produkte

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
> was ist mit diesem logo?

Nix. Die Vegan Society bezeichnete beispielsweise diverse (unvegane) Sojajoghurts als vegan. Vgl. Veganlogo und V-Label .

Das einzige, was derzeit n├╝tzt, sind und bleiben Produktanfragen ...

Achim

Die komplette PA

Autor: Rele
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hi,

Ich poste der Einfachheit halber den ganzen Schriftverkehr am St├╝ck, Neues zuerst. Es ist mir bewusst, wir un├╝bersichtlich das ist- wenn ich die Zeit finde, ordne ich das ganze Chaos. Am Wichtigsten scheint mir eh die oben schon gepostete Antwort.

Zitat:
> Dear X,
>
> Thank you for your answer.
>
> However, there are some things left open. After one entire year of
> correspondence about a matter which usually is resolved in few days, I
> must
> say that I'm in doubt about the value of assertion carried by the
> company
> philosophy of Lush. As a former faithful customer of years, Lush
> represented
> to me a company with a particular sass, freshness and a sympathetic
> sense of
> humor, a company which feels connected to its customers and is
> available
> any time as a competent recipient of customer concerns. It shouldn't
> come as
> a huge surprise to you, given this tenacious, yearlong correspondence,
> that
> I don't see that image reflected in reality.
>
> One of the big question that is still unanswered for me as an ethically
> motivated vegan, is on what principles your vegan declaration is
> actually
> based. This should actually be quite easy to answer in a factual manner
> without resorting to a "don't worry be happy we are looking into that
> direction" strategy. When you use the vegan declaration, do you make
> sure if
> aiding auxiliary means of production and the raw materials of
> synthesized
> substances are just as free of animal components as the actual direct
> ingredients? If yes, I could categorize your potentially vegan
> products as
> vegan. If no, then not.
>
> I'd be most delighted if you could answer this question sharply by
> addressing the raised points explicitly. Partially you've already
> answered
> this in prior mails, but I want unambiguous information and this you
> haven't
> given to me.
>
> Given my level of frustration, I'm not in the mood to invest several
> more
> months of time, I'd rather allocate my resources and energy to animal
> rights
> instead to an issue which usually is a matter of few days. If you
> can't or
> don't want give concrete answers to questions by ethically motivated
> vegans
> then please let me know and I will withdraw my request and cease
> consuming
> Lush products as well as withdrawing my public support for them. If
> you are
> interested in a former and potentially future customer, then I'd be
> delighted to no end if you finally address my questions in a precise
> manner
> that is more committed and motivated than what you have delivered so
> far.
>
> Best regards,
_____________________________________

>> Hi X
>>
>> Don't worry I haven't forgotten you.
>>
>> So far I can't find anything that we use that would be an issue. All
>> labels and glued boxes use synthetic glues. Interestingly the
>> manufacturers tell us that they no longer use animal based glues as
>> they do not perform as well.
>>
>> All our buyers are aware of our requirements and they are checking
>> with
>> suppliers as they place orders. We are extending our non-animal
>> declarations to cover items we buy that are not ingredients in the
>> products in order to keep all our suppliers aware of our policies.
>>
>> As all ways it is an ongoing job to make sure all our suppliers comply
>> with our wishes but rest assured we keep at it year after year.
>>
>> Best regards
__________________________________
>>
>>> Hi,
>>>
>>> please don`t forget me!
>>>
>>> Best regards,
_____________________________

>>>> Hi X
>>>>
>>>> I don't seem to have received your email although it is possible I
>>>> missed it.
>>>>
>>>> In answer to your question we do not buy any ingredients that are
>>>> made
>>>>> from animals and our suppliers sign a declaration to that effect
>>>>> each
>>>> year. There are no trace elements of materials coming from animals.
>>>>
>>>> I am looking into your question on other items such as glues etc
>>>> however the person who buys those items in on holiday until next
>>>> week.
>>>> I will email again next week when I have more info. We have quite a
>>>> number of committed vegans working in different parts of the
>>>> business
>>>> and they keep an eye on any new materials not used directly in the
>>>> products but it is always worth checking.
>>>>
>>>> Best regards
_________________________________

>>>>> Dear X,
>>>>>
>>>>> perhaps you didn`t got my mail with my questions. I hope you have
>>>>> time
>>>>> to
>>>>> answer it- my correspondense with lush lasts since one year (!) and
>>>>> nobody
>>>>> can help me. Here is my last mail again, very thanks for your
>>>>> answer!
>>>>>
>>>>> best regards
>>>>>
____________________________________

>>>>>
>>>>>
>>>>>>> Dear X,
>>>>>
>>>>> thank you for your answer.
>>>>> Some things are left for me:
>>>>>
>>>>> Are the synthesized ingredients of the vegan products synthesized
>>>>> by
>>>>> animal
>>>>> products?
>>>>>
>>>>> Are other materials, which you use in the manufacturing process
>>>>> (including
>>>>> any that are not present in the end product or are present in very
>>>>> small
>>>>> amounts)vegan, too?
>>>>>
>>>>> What is about the packaging (e.g. glue containing casein for the
>>>>> labels)?
>>>>>
>>>>> Thank you very much!
>>>>>
____________________________________

>>>>>> Dear X
>>>>>>
>>>>>> First of all may I wish you a very Happy New Year.
>>>>>>
>>>>>> Please accept my apologies for my delay in replying to your email.
>>>>>>
>>>>>> All Lush products listed on www.lush.co.uk as Vegan or in the Lush
>>>>>> Times as Vegan are Vegan. When we say a product is suitable for
>>>>>> Vegans
>>>>>> we mean that it does not contain any ingredients from animals
>>>>>> including
>>>>>> honey, lanolin, eggs etc. It means there are no ingredients that
>>>>>> are
>>>>>> byproducts of animals such as some of the vitamin ingredients
>>>>>> found
>>>>>> in
>>>>>> products from other companies. As we make all our fragrances and
>>>>>> product perfumes we can also assure you that the fragrance or
>>>>>> flavour
>>>>>> of the the products we say are suitable for Vegans also do not
>>>>>> contain
>>>>>> any animal or animal derived ingredients. Lush making it's own
>>>>>> fragrances is quite unusual for a company of our size but we do it
>>>>>> because we want to be sure of what goes into our products.
>>>>>>
>>>>>> I hope that this information is a help and I am happy to answer
>>>>>> any
>>>>>> specific questions you may have.
>>>>>>
>>>>>> Thanks for getting in contact.
>>>>>>
>>>>>> Best regards
________________________________

>>>>>>> Dear Sir or Madam,
>>>>>>>
>>>>>>> More and more people are vegan for ethical reasons and therefore
>>>>>>> avoid
>>>>>>> all
>>>>>>> animal products. As an animal-rights organization one of the
>>>>>>> things
>>>>>>> Maqi
>>>>>>> wants to do is disseminate information about veganism. Every now
>>>>>>> and
>>>>>>> then we
>>>>>>> get enquiries relating to vegan products.
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>> It is not as simple to answer these enquires as it seems to be at
>>>>>>> first
>>>>>>> sight. Apart from obvious animal products such as milk and lard a
>>>>>>> lot
>>>>>>> of
>>>>>>> processed food contains hidden animal products or ingredients
>>>>>>> that
>>>>>>> may
>>>>>>> be of
>>>>>>> animal or of plant origin (mono- and diglycerides of fatty acids,
>>>>>>> vitamins
>>>>>>> and flavourings, to give only a few examples).
>>>>>>>
>>>>>>> We love lush- products and we`re sure, that vegans are a big part
>>>>>>> of
>>>>>>> your
>>>>>>> customers.
>>>>>>> We live in Germany and asked the German lush before. But they
>>>>>>> couldn`t
>>>>>>> or
>>>>>>> wouldn`t answer our questions. We are very frustrated, because
>>>>>>> the
>>>>>>> correspondence with lush because of vegan products goes on since
>>>>>>> february
>>>>>>> 2005 without any results!
>>>>>>>
>>>>>>> We should be grateful if you could let us know, which lush-
>>>>>>> products
>>>>>>> are
>>>>>>> vegan, because we don`t trust the German declaration (the
>>>>>>> declaration
>>>>>>> on the
>>>>>>> online- shop is different to the one in the lush- times). Please
>>>>>>> give
>>>>>>> us
>>>>>>> informations, which criterions count to name a product "vegan".
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>> Please give us the following informations about the vegan
>>>>>>> products:
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>> a) are all ingredients listed on the label (including these that
>>>>>>> do
>>>>>>> not have
>>>>>>> to be listed by law) ?
>>>>>>> b) are compound ingredients composed of vegan or animal
>>>>>>> products?
>>>>>>> c) are the synthesized ingredients synthesized of vegan or
>>>>>>> animal
>>>>>>> products
>>>>>>> (vitamin D for example may be synthesized of lanoline, wool fat,
>>>>>>> wich
>>>>>>> is not
>>>>>>> vegan)?
>>>>>>> d) are other materials which are used in the manufacturing
>>>>>>> process
>>>>>>> (including any that are not present in the end product or are
>>>>>>> present
>>>>>>> in
>>>>>>> very small amounts) vegan?
>>>>>>> e) all these queries relate to the packaging as well (e.g. glue
>>>>>>> containing
>>>>>>> casein for the labels)
>>>>>>> f) please give us exact information about animal testing
>>>>>>> referring
>>>>>>> to
>>>>>>> lush.
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>> Please do not hesitate to contact us if you require any further
>>>>>>> information.
>>>>>>> We listed the whole correspondence with lush Germany and lush UK
>>>>>>> on
>>>>>>> the
>>>>>>> bottom.
>>>>>>> Thank you in advance for your assistance in this matter.
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>> Yours sincerely,
>>>>>>>
>>>>>>>
____________________________________

>>>>>>>>
>>>>>>>> Hi,
>>>>>>>>
>>>>>>>> hier einige E-Mail-Adressen, die sich u.a. mit diesen Themen
>>>>>>>> besch├Ąftigen:
>>>>>>>>(...)
>>>>>>>>
>>>>>>>> Noch besser w├Ąre es, sich im englischen Forum anzumelden und die
>>>>>>>> Frage
>>>>>>>> ├╝ber
>>>>>>>> den Thread "F.A.O. Hillary" an Hillary zu richten.
>>>>>>>>
>>>>>>>> Viele Gr├╝├če

__________________________________

>>>>>>>> Hallo,
>>>>>>>>
>>>>>>>> danke f├╝r die Antwort, aber mein Problem ist ja, dass ich in
>>>>>>>> England
>>>>>>>> weder
>>>>>>>> eine Antwort (alle Mails sind unten angeh├Ąngt)noch Hillarys
>>>>>>>> e-mail-
>>>>>>>> Adresse
>>>>>>>> bekomme, ich w├╝rde sie ja gerne fragen. Daher meine mehrmalige
>>>>>>>> Bitte,
>>>>>>>> meine
>>>>>>>> Anfrage weiter zu leiten. Oder habt ihr Hillarys e-mail-
>>>>>>>> Adresse?
>>>>>>>>
>>>>>>>> Danke,
____________________________________________

>>>>>>>>> Sehr geehrte X,
>>>>>>>>>
>>>>>>>>> eine der obersten Grundregeln von Lush ist, dass wir nichts aus
>>>>>>>>> toten
>>>>>>>>> Tieren
>>>>>>>>> verwenden, d.h. alle Produkte sind vegetarisch. Etwa 75% aller
>>>>>>>>> Produkte
>>>>>>>>> sind
>>>>>>>>> vegan. Wir haben in unserer Produktion und Produktentwicklung
>>>>>>>>> viele
>>>>>>>>> engagierte Tiersch├╝tzer und Veganer und die w├╝rden es mit
>>>>>>>>> Sicherheit
>>>>>>>> nicht
>>>>>>>>> tolerieren, wenn wir auf unsere Produkte nur eine lose
>>>>>>>>> Definition
>>>>>>>>> draufschreiben. Da wir die Produkte aber nicht in Deutschland
>>>>>>>> produzieren,
>>>>>>>>> sondern in Poole in S├╝dengland, k├Ânnen wir definitiv nicht
>>>>>>>>> "genauer"
>>>>>>>>> auf
>>>>>>>>> Ihre Fragen antworten.
>>>>>>>>>
>>>>>>>>> Auf dem englischen Forum, erreichbar unter www.lush.co.uk gibt
>>>>>>>>> es
>>>>>>>>> die
>>>>>>>>> M├Âglichkeit, dass sie direkt an Hillary (Thread: F.A.O.
>>>>>>>>> Hillary),
>>>>>>>>> eine
>>>>>>>>> unserer "militanten" Veganerinnen in der Produktion schreiben.
>>>>>>>>> Sie
>>>>>>>>> wird
>>>>>>>>> Ihnen mit Sicherheit Auskunft geben k├Ânnen.

_____________________________________
>>>>>>>>> Hallo,
>>>>>>>>>
>>>>>>>>> ich wende mich noch einmal an Sie, da auf meine letzte e-mail
>>>>>>>>> keine
>>>>>>>>> Antwort
>>>>>>>>> kam.
>>>>>>>>> Gerne verwendete ich Produkte von Lush, lege als ethisch
>>>>>>>>> motivierte
>>>>>>>>> Veganerin aber nat├╝rlich Wert auf vegane Produkte. Nur weil
>>>>>>>>> "vegan"
>>>>>>>> drauf
>>>>>>>>> steht, hei├čt das aber nicht, dass das Produkt vegan ist- ich
>>>>>>>>> achte
>>>>>>>>> auch
>>>>>>>>> darauf, dass keine unveganen Produktionshilfstoffe verwendet
>>>>>>>>> werden,
>>>>>>>> dass
>>>>>>>>> sythetisierte Stoffe nicht aus tierischen Produkten
>>>>>>>>> synthetisiert
>>>>>>>> wurden&
>>>>>>>>> ob
>>>>>>>>> das Verpackungsmaterial vegan ist.
>>>>>>>>>
>>>>>>>>> Ich warte nun schon so lange auf eine Antwort, sowohl von
>>>>>>>>> Ihnen,
>>>>>>>>> als
>>>>>>>> auch
>>>>>>>>> von Lush UK. Es w├Ąre daher sch├Ân, wenn Sie auf meine Fragen
>>>>>>>>> antworten
>>>>>>>> bzw.
>>>>>>>>> Sie an Lush UK weiterleiten k├Ânnten.
>>>>>>>>>
>>>>>>>>> K├Ânnen Sie mir au├čerdem bzw. zumindest die Kriterien mitteilen,
>>>>>>>>> die
>>>>>>>>> Lush
>>>>>>>>> f├╝r
>>>>>>>>> seine veganen Produkte stellt& ob auf den Etiketten ALLE
>>>>>>>>> Inhaltsstoffe
>>>>>>>>> deklariert werden (also keine versteckten Inhaltsstoffe
>>>>>>>>> enthalten
>>>>>>>>> sind)?
____________________________________________

>>>>>>>>>> Hallo,
>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> danke f├╝r die Antwort- aber, wie bereits geschrieben,
>>>>>>>>>> antwortet
>>>>>>>>>> Lush/
>>>>>>>> UK
>>>>>>>>>> nicht auf meine Anfragen.
>>>>>>>>>> K├Ânnte Lush Deutschland nicht mal dort anfragen bzw. meine
>>>>>>>>>> Anfrage
>>>>>>>>>> weiterleiten?
>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Danke,
_____________________________________

>>>>>>>>>> Hi,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> wir bedauern au├čerordentlich, Ihnen mitteilen zu m├╝ssen, dass
>>>>>>>>>> wir
>>>>>>>>>> Ihre
>>>>>>>>>> Fragen leider nicht beantworten k├Ânnen. Da wir die Produkt
>>>>>>>>>> nicht
>>>>>>>>>> in
>>>>>>>>>> Deutschland herstellen, sondern aus der Produktionsst├Ątte in
>>>>>>>>>> Poole
>>>>>>>>>> beziehen,
>>>>>>>>>> kann Ihnen nur Lush England Auskunft geben. Wir bitten
>>>>>>>>>> nochmals
>>>>>>>>>> um
>>>>>>>>>> Verzeihung.
____________________________________

>>>>>>>>>> Hallo Lush- Team,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Vor einiger Zeit habe ich mich mit einer Anfrage bezgl.
>>>>>>>>>> Veganer
>>>>>>>>>> Lush-
>>>>>>>>>> Produkte an euch gewandt. Ihr habt mich daraufhin nach England
>>>>>>>>> verwiesen.
>>>>>>>>>> Da
>>>>>>>>>> ich denke, dass solche ausf├╝hrlichen Fragen besser per e- Mail
>>>>>>>>>> als
>>>>>>>>>> in
>>>>>>>>>> einem
>>>>>>>>>> Forum behandelt werden, habe ich mich bereits zweimal an Lush/
>>>>>>>>>> UK
>>>>>>>>>> gewendet-
>>>>>>>>>> und zweimal keinerlei Antwort erhalten.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Daher wende ich mich wieder an das deutsche Lush- Team& hoffe
>>>>>>>> inst├Ąndig,
>>>>>>>>>> hier eine Antwort zu erhalten& mit meinen Fragen ernst
>>>>>>>>>> genommen
>>>>>>>>>> zu
>>>>>>>>> werden.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Ich kenne die "vegan"Kennzeichnung bei Lush.
>>>>>>>>>> Aber
>>>>>>>>>> es
>>>>>>> spielt f├╝r mich
>>>>>>>>>> (und
>>>>>>>>>> wohl f├╝r alle ethisch motivierten VeganerINNEN) eine ebenso
>>>>>>>>>> gro├če
>>>>>>>> Rolle,
>>>>>>>>>> ob
>>>>>>>>>> neben den deklarierten Inhaltsstoffen noch tierische
>>>>>>>>>> Produktionshilfstoffe,
>>>>>>>>>> tierische Ausgangsprodukte f├╝r synthetisierte Stoffe &
>>>>>>>>>> kaseinhaltige
>>>>>>>>>> Etikettenkleber verwendet werden- auch wenn solche Stoffe
>>>>>>>>>> nicht
>>>>>>>>>> mehr
>>>>>>>> im
>>>>>>>>>> Endprodukt nachweisbar sind (und somit auch nicht deklariert
>>>>>>>>>> werden
>>>>>>>>>> m├╝ssen).
>>>>>>>>>> Daher sind die Fragen in meiner Anfrage auch so pr├Ązise
>>>>>>>>>> formuliert&
>>>>>>>>> daher
>>>>>>>>>> hilft mir auch eine Kennzeichnung nicht weiter, wenn ich nicht
>>>>>>>>>> sicher
>>>>>>>>> sein
>>>>>>>>>> kann, dass all diese Punkte ber├╝cksichtigt werden.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Ich habe meine zweite Anfrage an Lush/UK bereits auf ein
>>>>>>>>>> Produkt
>>>>>>>>>> beschr├Ąnkt,
>>>>>>>>>> da ich so hoffte, eine ausf├╝hrliche Antwort zu erhalten. Da ja
>>>>>>>>>> keine
>>>>>>>>>> Antwort
>>>>>>>>>> kam, stelle ich die Frage an euch& hoffe, dass ihr mir
>>>>>>>>>> weiterhelfen
>>>>>>>>>> m├Âchtet:
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Bitte teilt mir in Bezug auf Coalface mit:
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> a) Welche Inhaltstoffe werden verwendet ( auch solche, die
>>>>>>>>>> laut
>>>>>>>>>> Gesetz
>>>>>>>>>> keine
>>>>>>>>>> sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen )?
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> b) Woher stammen die Inhaltstoffe (Tier-, Pflanzen-,
>>>>>>>>>> Bakterienreich
>>>>>>>>>> etc.)?
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> c) Woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt?
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> d) Welche Produktionshilfstoffe werden verwendet (auch wenn
>>>>>>>>>> diese
>>>>>>>> nicht
>>>>>>>>>> mehr
>>>>>>>>>> oder kaum noch vorhanden sind)?
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> e) Wurden f├╝r synthetisierte Stoffe tierische
>>>>>>>>>> Ausgangsprodukte
>>>>>>>>> verwendet?
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> f) Welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die
>>>>>>>> Verpackungsmaterialien
>>>>>>>>>> (beispielsweise kaseinhaltiger Kleber f├╝r die Etikettierung)?
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Ich w├╝rde mich wirklich sehr ├╝ber eine Antwort freuen, zumal
>>>>>>>>>> Coalface
>>>>>>>>>> eines
>>>>>>>>>> meiner liebsten Produkte war.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Falls es m├Âglich ist, interessieren mich auch folgende
>>>>>>>>>> Produkte
>>>>>>>>>> in
>>>>>>>> Bezug
>>>>>>>>>> auf
>>>>>>>>>> die oben genannten Fragen:
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> - Fresh Farmacy
>>>>>>>>>> - Skin Sin
>>>>>>>>>> - Dream Cream
>>>>>>>>>> - Veganese
>>>>>>>>>> - Marilyn
>>>>>>>>>> - Aromarant
>>>>>>>>>> - The Blonde
>>>>>>>>>> - Therapy
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Aber am wichtigsten w├Ąre mir, wie gesagt, Coalface. Bitte
>>>>>>>>>> verweist
>>>>>>>> mich
>>>>>>>>>> nicht wieder nach England- ich bin gerne bereit, auf eure
>>>>>>>>>> ausf├╝hrliche
>>>>>>>>>> Antwort zu warten.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Falls Lush keine Aussage ├╝ber die von mir gestellten Fragen
>>>>>>>>>> macht,
>>>>>>>>>> so
>>>>>>>>>> teilt
>>>>>>>>>> mir dies bitte mit- somit scheint die Herstellung dann nicht
>>>>>>>>>> vegan
>>>>>>>>>> zu
>>>>>>>>>> sein&
>>>>>>>>>> Lush- Produkte k├Ąmen f├╝r mich nicht mehr in Frage. Diesen Fall
>>>>>>>>>> kann
>>>>>>>> ich
>>>>>>>>>> mir
>>>>>>>>>> allerdings schlecht vorstellen- Lush wirkte bis jetzt immer
>>>>>>>>>> offen,
>>>>>>>>>> freundlich& innovativ auf mich.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Danke f├╝r alle M├╝hen,
>>>>>>>>>> mit freundlichen Gr├╝├čen,

____________________________________

>>>>>>>>>>>> Dear lushies,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> More and more people are vegan for ethical reasons and
>>>>>>>>>> therefore
>>>>>>>>>> avoid
>>>>>>>>> all
>>>>>>>>>> animal products.
>>>>>>>>>> It is not as simple to answer these enquires as it seems to
>>>>>>>>>> be
>>>>>>>>>> at
>>>>>>>> first
>>>>>>>>>> sight. Apart from obvious animal products such as milk and
>>>>>>>>>> lard
>>>>>>>>>> a
>>>>>>>>>> lot
>>>>>>>> of
>>>>>>>>>> processed food contains hidden animal products or ingredients
>>>>>>>>>> that
>>>>>>>>>> may
>>>>>>>>> be
>>>>>>>>>> of
>>>>>>>>>> animal or of plant origin (mono- and diglycerides of fatty
>>>>>>>>>> acids,
>>>>>>>>>> vitamins,
>>>>>>>>>> flavourings and fragrances to give only a few examples).
>>>>>>>>>> We love lush- products and we`re sure, that vegans are a big
>>>>>>>>>> part
>>>>>>>>>> of
>>>>>>>>> your
>>>>>>>>>> customers.
>>>>>>>>>> We live in Germany and asked the German lush before. But they
>>>>>>>>>> couldn`t
>>>>>>>>>> answer our questions exactly and told us to ask Hilary in the
>>>>>>>>>> UK-
>>>>>>>>>> lush- forum. But we think it`s better to ask on this way. If
>>>>>>>>>> you
>>>>>>>> aren`t
>>>>>>>>>> able
>>>>>>>>>> to help us it would be yery nice to give us Hilary`s e-mail
>>>>>>>>>> adress
>>>>>>>>>> or
>>>>>>>> to
>>>>>>>>>> let
>>>>>>>>>> her check this product question herself. Thank you!
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> We should be grateful if you could let us know, which lush-
>>>>>>>>>> products
>>>>>>>> are
>>>>>>>>>> vegan, because we don`t trust the German declaration (the
>>>>>>>>>> declaration
>>>>>>>> on
>>>>>>>>>> the
>>>>>>>>>> online- shop is different to the one in the lush- times).
>>>>>>>>>> Please
>>>>>>>>>> give
>>>>>>>> us
>>>>>>>>>> informations, which criterions count to name a product
>>>>>>>>>> "vegan".
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> We love coalface and it might be vegan. Please tell us:
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> a) if all ingredients are always listed on the declarations
>>>>>>>>>> b) what the compound ingredients are composed of (f.e.
>>>>>>>>>> glitter,
>>>>>>>> perfume,
>>>>>>>>>> colours,..)
>>>>>>>>>> c) what other materials are used in the manufacturing process
>>>>>>>> (including
>>>>>>>>>> any
>>>>>>>>>> that are not present in the end product or are present in very
>>>>>>>>>> small
>>>>>>>>>> amounts)
>>>>>>>>>> d) all these queries relate to the packaging as well (e.g.
>>>>>>>>>> glue
>>>>>>>>> containing
>>>>>>>>>> casein for the labels)
>>>>>>>>>> e) please give us exact information about animal testing
>>>>>>>>>> referring
>>>>>>>>>> to
>>>>>>>>>> lush.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Please do not hesitate to contact us if you require any
>>>>>>>>>> further
>>>>>>>>>> information.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Thank you very much in advance for your assistance in this
>>>>>>>>>> matter!
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Yours sincerely,

_____________________________________
>>>>>>>>>>>> Dear Sir or Madam,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> More and more people are vegan for ethical reasons and
>>>>>>>>>> therefore
>>>>>>>>>> avoid
>>>>>>>>> all
>>>>>>>>>> animal products.
>>>>>>>>>> It is not as simple to answer these enquires as it seems to
>>>>>>>>>> be
>>>>>>>>>> at
>>>>>>>> first
>>>>>>>>>> sight. Apart from obvious animal products such as milk and
>>>>>>>>>> lard
>>>>>>>>>> a
>>>>>>>>>> lot
>>>>>>>> of
>>>>>>>>>> processed food contains hidden animal products or ingredients
>>>>>>>>>> that
>>>>>>>>>> may
>>>>>>>>> be
>>>>>>>>>> of
>>>>>>>>>> animal or of plant origin (mono- and diglycerides of fatty
>>>>>>>>>> acids,
>>>>>>>>>> vitamins,
>>>>>>>>>> flavourings and fragrances to give only a few examples).
>>>>>>>>>> We love lush- products and we`re sure, that vegans are a big
>>>>>>>>>> part
>>>>>>>>>> of
>>>>>>>>> your
>>>>>>>>>> customers.
>>>>>>>>>> We live in Germany and asked the German lush before. But they
>>>>>>>>>> couldn`t
>>>>>>>>>> answer our questions exactly and told us to ask Hillary in the
>>>>>>>>>> UK-
>>>>>>>> lush-
>>>>>>>>>> forum. But we think it`s better to ask UK- lush directly.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> We should be grateful if you could let us know, which lush-
>>>>>>>>>> products
>>>>>>>> are
>>>>>>>>>> vegan. Please give us the following informations about the
>>>>>>>>>> vegan
>>>>>>>>> products:
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> a) what the ingredients are (including these that do not have
>>>>>>>>>> to
>>>>>>>>>> be
>>>>>>>>> listed
>>>>>>>>>> by law)
>>>>>>>>>> b) what the compound ingredients are composed of
>>>>>>>>>> c) what other materials are used in the manufacturing process
>>>>>>>> (including
>>>>>>>>>> any
>>>>>>>>>> that are not present in the end product or are present in very
>>>>>>>>>> small
>>>>>>>>>> amounts)
>>>>>>>>>> d) all these queries relate to the packaging as well (e.g.
>>>>>>>>>> glue
>>>>>>>>> containing
>>>>>>>>>> casein for the labels)
>>>>>>>>>> e) please give us exact information about animal testing
>>>>>>>>>> referring
>>>>>>>>>> to
>>>>>>>>>> lush.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Please do not hesitate to contact us if you require any
>>>>>>>>>> further
>>>>>>>>>> information.
>>>>>>>>>> On the bottom you can find our original German answer to the
>>>>>>>>>> German
>>>>>>>>> lush.
>>>>>>>>>> Thank you in advance for your assistance in this matter.
>>>>>>>>>> Yours sincerely,

______________________________________________

>>>>>>>>>>>> Sehr geehrte X,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> vielen Dank f├╝r Ihre Nachfrage bez├╝glich veganen Produkten.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Alle unsere Produkte sind vegetarisch. Es ist f├╝r uns
>>>>>>>>>> undenkbar,
>>>>>>>>>> irgendetwas
>>>>>>>>>> aus toten Tieren in unsere Produkte zu geben.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Etwa 75% unserer Produkte sind dar├╝berhinaus vegan. Aufgrund
>>>>>>>>>> der
>>>>>>>>> Tatsache,
>>>>>>>>>> dass wir nur Rohstoffe beziehen und alle Zwischen- oder
>>>>>>>>>> Endprodukte
>>>>>>>>> selbst
>>>>>>>>>> herstellen, k├Ânnen wir sicher sein, dass die Produkte, die wir
>>>>>>>>>> als
>>>>>>>> vegan
>>>>>>>>>> bezeichnen, auch wirklich vegan sind.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Wir kennzeichnen die veganen Produkte in unserer Lushtimes.
>>>>>>>>>> Leider
>>>>>>>>> hatten
>>>>>>>>>> sich hierbei in der Vergangenheit immer wieder
>>>>>>>>>> Kennzeichnungsfehler
>>>>>>>>>> eingeschlichen. Wir wissen um dieses Problem, und es ist uns
>>>>>>>>>> ein
>>>>>>>>> Anliegen,
>>>>>>>>>> dieses Problem mit der n├Ąchsten Lush Times, welche Ende April
>>>>>>>>>> in
>>>>>>>>>> Deutschland
>>>>>>>>>> erscheint, zu l├Âsen. Wir werden Ende April ebenfalls unseren
>>>>>>>> Onlineshop
>>>>>>>>> so
>>>>>>>>>> ├╝berarbeiten, dass am Ende der Inhaltsstoffliste angegeben
>>>>>>>>>> wird,
>>>>>>>>>> ob
>>>>>>>> das
>>>>>>>>>> Produkt vegan oder vegetarisch ist.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Da die Produkte in Poole, Dorset, England produziert werden,
>>>>>>>>>> k├Ânnen
>>>>>>>> wir
>>>>>>>>>> Ihre
>>>>>>>>>> ausf├╝hrlichen nicht so beantworten, wie wir es Ihnen gegen├╝ber
>>>>>>>>>> f├╝r
>>>>>>>>>> w├╝nschenswert halten. Wir bitten Sie aus diesem Grunde darum,
>>>>>>>>>> Ihre
>>>>>>>>> Fragen
>>>>>>>>>> an
>>>>>>>>>> Hillary bei Lush England zu stellen. Hillary ist ├╝ber das
>>>>>>>>>> englische
>>>>>>>> Lush
>>>>>>>>>> Forum zu erreichen. Posten Sie einfach Ihre Frage und erw├Ąhnen
>>>>>>>>>> Sie,
>>>>>>>> dass
>>>>>>>>>> die
>>>>>>>>>> Fragen an Hillary gerichtet sind. Hier ist der Link dazu:
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> (...)
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Hillary ist eine engagierte Tiersch├╝tzerin und eine fanatische
>>>>>>>> Veganerin
>>>>>>>>>> (im
>>>>>>>>>> positiven Sinne). Sie wird Ihnen alle Fragen hinl├Ąnglich
>>>>>>>>>> beantworten
>>>>>>>>>> k├Ânnen.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Viele Gr├╝├če

__________________________________________
>>>>>>>>>>>> Sehr geehrte Damen und Herren,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Immer mehr Menschen leben aus ethischen Gr├╝nden vegan,
>>>>>>>>>> vermeiden
>>>>>>>>>> also
>>>>>>>>>> Tierprodukte. Doch tierische Produkte sind oft nicht so
>>>>>>>>>> leicht
>>>>>>>>>> zu
>>>>>>>>>> entdecken,
>>>>>>>>>> wie es auf den ersten Blick scheint.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Neben offensichtlichen Tierprodukten wie Milch, Rinderfett
>>>>>>>>>> etc.
>>>>>>>>> enthalten
>>>>>>>>>> viele verarbeiteten Nahrungsmittel &Kosmetika versteckte
>>>>>>>>>> Tierprodukte
>>>>>>>>>> oder
>>>>>>>>>> Stoffe, die sowohl von Tieren als auch von Pflanzen stammen
>>>>>>>>>> k├Ânnen
>>>>>>>>>> (
>>>>>>>>>> beispielsweise Mono- und Diglyceride von Speisefetts├Ąuren,
>>>>>>>>>> Vitamine,
>>>>>>>>>> Aromastoffe, Duftstoffe etc.) .
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Wir benutzen ├╝beraus gerne die vielf├Ąltigen Produkte von Lush,
>>>>>>>>>> und
>>>>>>>>>> ich
>>>>>>>>> bin
>>>>>>>>>> mir sicher, dass VeganerINNEN einen gro├čen Teil Ihrer
>>>>>>>>>> Kundschaft
>>>>>>>>>> ausmachen.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Nun herrscht allerdings Uneinigkeit ├╝ber die veganen Produkte
>>>>>>>>>> von
>>>>>>>> Lush.
>>>>>>>>>> Die
>>>>>>>>>> Kennzeichnung, sowohl im Onlineshop, als auch im Katalog und
>>>>>>>>>> im
>>>>>>>> Gesch├Ąft
>>>>>>>>>> ist
>>>>>>>>>> mangelhaft, widerspricht sich sogar zum Teil. Wir konnten noch
>>>>>>>>>> keine
>>>>>>>>>> genauen
>>>>>>>>>> Angaben ├╝ber die von Ihnen verwendeten Aromen und Parf├╝ms
>>>>>>>>>> finden
>>>>>>>>>> bzw.
>>>>>>>> ob
>>>>>>>>>> diese oder welche von ihnen vegan sind.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Eine Auflistung Ihrer veganen Produkte w├Ąre sicherlich zur
>>>>>>>>>> Freude
>>>>>>>> Ihrer
>>>>>>>>>> gesamten veganen Kundschaft. Vielleicht gibt es eine solche
>>>>>>>>>> Liste
>>>>>>>>>> ja
>>>>>>>>> auch
>>>>>>>>>> und wir haben sie ├╝bersehen. Interessieren w├╝rden uns auch die
>>>>>>>>> Kriterien,
>>>>>>>>>> die ein Produkt erf├╝llen muss, um als "vegan" zu
>>>>>>>>>> gelten.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Bitte teilen Sie mir f├╝r Ihre als vegan deklarierten Produkte
>>>>>>>>>> mit:
>>>>>>>>>> a) Welche Inhaltstoffe werden verwendet ( auch solche, die
>>>>>>>>>> laut
>>>>>>>> Gesetz
>>>>>>>>>> keine
>>>>>>>>>> sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen )?
>>>>>>>>>> b) Woher stammen die Inhaltstoffe (Tier-, Pflanzen-,
>>>>>>>>>> Bakterienreich
>>>>>>>>>> etc.)?
>>>>>>>>>> c) Woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt?
>>>>>>>>>> d) Welche Produktionshilfstoffe werden verwendet (auch wenn
>>>>>>>>>> diese
>>>>>>>> nicht
>>>>>>>>>> mehr
>>>>>>>>>> oder kaum noch vorhanden sind)?
>>>>>>>>>> e) Welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die
>>>>>>>> Verpackungsmaterialien
>>>>>>>>>> (beispielsweise kaseinhaltiger Kleber f├╝r die Etikettierung)?
>>>>>>>>>> f) Bitte machen Sie Angabe dar├╝ber, ob
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> f.1.) Tierversuche f├╝r Entwicklung und Herstellung des
>>>>>>>>>> Endproduktes
>>>>>>>>>> durchgef├╝hrt und/ oder in Auftrag gegeben werden/ wurden ;
>>>>>>>>>> f.2.) Rohstoffe enthalten sind, die nach dem 1.1.1979 im
>>>>>>>>>> Tierversuch
>>>>>>>>>> getestet wurden;
>>>>>>>>>> f.3.) wirtschaftliche Abh├Ąngigkeit zu anderen Firmen besteht,
>>>>>>>>>> die
>>>>>>>>>> Tierversuche durchf├╝hren oder in Auftrag geben.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Sollte tats├Ąchlich schon eine solche Liste ├╝ber vegane
>>>>>>>>>> Produkte
>>>>>>>>>> bei
>>>>>>>>> Lush
>>>>>>>>>> und die Kriterien daf├╝r bestehen, teilen Sie uns bitte mit, wo
>>>>>>>>>> wir
>>>>>>>> diese
>>>>>>>>>> finden k├Ânnen.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> F├╝r R├╝ckfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verf├╝gung.
>>>>>>>>>> Im Voraus vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen. Wir freuen uns
>>>>>>>>>> sehr
>>>>>>>>>> auf
>>>>>>>> Ihre
>>>>>>>>>> Antwort,
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> mit freundlichen Gr├╝├čen,



Puh...! So eine ewig anstrengende PA hatte ich noch nie! :-(


Ciau

Die komplette PA

Autor: Rele
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hi,

ich habe das ganze Trauerspiel jetzt mal ├╝bersichtlich gestaltet, von unten nach oben zu lesen.

Ich:
Zitat:
Dear X,

Thank you for your answer.
However, there are some things left open. After one entire year of correspondence about a matter which usually is resolved in few days, I must say that I'm in doubt about the value of assertion carried by the company philosophy of Lush. As a former faithful customer of years, Lush represented to me a company with a particular sass, freshness and a sympathetic sense of humor, a company which feels connected to its customers and is available any time as a competent recipient of customer concerns. It shouldn't come as a huge surprise to you, given this tenacious, yearlong correspondence, that I don't see that image reflected in reality.

One of the big question that is still unanswered for me as an ethically motivated vegan, is on what principles your vegan declaration is actually based. This should actually be quite easy to answer in a factual manner without resorting to a "don't worry be happy we are looking into that direction" strategy. When you use the vegan declaration, do you make sure if aiding auxiliary means of production and the raw materials of synthesized substances are just as free of animal components as the actual direct ingredients? If yes, I could categorize your potentially vegan products as vegan. If no, then not.

I'd be most delighted if you could answer this question sharply by addressing the raised points explicitly. Partially you've already answered this in prior mails, but I want unambiguous information and this you haven't given to me.

Given my level of frustration, I'm not in the mood to invest several more months of time, I'd rather allocate my resources and energy to animal rights instead to an issue which usually is a matter of few days. If you can't or don't want give concrete answers to questions by ethically motivated vegans then please let me know and I will withdraw my request and cease consuming Lush products as well as withdrawing my public support for them. If you are interested in a former and potentially future customer, then I'd be delighted to no end if you finally address my questions in a precise manner that is more committed and motivated than what you have delivered so far.

Best regards,



Lush:
Zitat:
Hi X

So far I can't find anything that we use that would be an issue. All labels and glued boxes use synthetic glues. Interestingly the manufacturers tell us that they no longer use animal based glues as they do not perform as well.

All our buyers are aware of our requirements and they are checking with suppliers as they place orders. We are extending our non-animal declarations to cover items we buy that are not ingredients in the products in order to keep all our suppliers aware of our policies.

As all ways it is an ongoing job to make sure all our suppliers comply with our wishes but rest assured we keep at it year after year.

Best regards



Ich:
Zitat:
Hi,

please don`t forget me!

Best regards,


Lush:
Zitat:
Hi X

I don't seem to have received your email although it is possible I missed it.

In answer to your question we do not buy any ingredients that are made from animals and our suppliers sign a declaration to that effect each year. There are no trace elements of materials coming from animals.

I am looking into your question on other items such as glues etc however the person who buys those items in on holiday until next week.
I will email again next week when I have more info. We have quite a number of committed vegans working in different parts of the business and they keep an eye on any new materials not used directly in the products but it is always worth checking.

Best regards


Ich:
Zitat:
Dear X,

perhaps you didn`t got my mail with my questions. I hope you have time to answer it- my correspondense with lush lasts since one year (!) and nobody can help me. Here is my last mail again, very thanks for your answer!

best regards



Ich:
Zitat:
Dear X,

thank you for your answer.
Some things are left for me:

Are the synthesized ingredients of the vegan products synthesized by animal products?

Are other materials, which you use in the manufacturing process (including any that are not present in the end product or are present in very small amounts)vegan, too?

What is about the packaging (e.g. glue containing casein for the labels)?

Thank you very much!



Lush:
Zitat:
Dear X

First of all may I wish you a very Happy New Year.

Please accept my apologies for my delay in replying to your email.

All Lush products listed on www.lush.co.uk as Vegan or in the Lush Times as Vegan are Vegan. When we say a product is suitable for Vegans we mean that it does not contain any ingredients from animals including honey, lanolin, eggs etc. It means there are no ingredients that are byproducts of animals such as some of the vitamin ingredients found in products from other companies. As we make all our fragrances and product perfumes we can also assure you that the fragrance or flavour of the the products we say are suitable for Vegans also do not contain any animal or animal derived ingredients. Lush making it's own fragrances is quite unusual for a company of our size but we do it because we want to be sure of what goes into our products.

I hope that this information is a help and I am happy to answer any specific questions you may have.

Thanks for getting in contact.

Best regards


Ich:
Zitat:
Dear Sir or Madam,

More and more people are vegan for ethical reasons and therefore avoid all animal products. As an animal-rights organization one of the things Maqi wants to do is disseminate information about veganism. Every now and then we get enquiries relating to vegan products.

It is not as simple to answer these enquires as it seems to be at first sight. Apart from obvious animal products such as milk and lard a lot of processed food contains hidden animal products or ingredients that may be of animal or of plant origin (mono- and diglycerides of fatty acids, vitamins and flavourings, to give only a few examples).

We love lush- products and we`re sure, that vegans are a big part of your customers.
We live in Germany and asked the German lush before. But they couldn`t or wouldn`t answer our questions. We are very frustrated, because the correspondence with lush because of vegan products goes on since february 2005 without any results!

We should be grateful if you could let us know, which lush- products are vegan, because we don`t trust the German declaration (the declaration on the online- shop is different to the one in the lush- times). Please give us informations, which criterions count to name a product "vegan".

Please give us the following informations about the vegan products:


a) are all ingredients listed on the label (including these that do not have to be listed by law) ?

b) are compound ingredients composed of vegan or animal products?

c) are the synthesized ingredients synthesized of vegan or animal products (vitamin D for example may be synthesized of lanoline, wool fat, wich is not vegan)?

d) are other materials which are used in the manufacturing process (including any that are not present in the end product or are present in very small amounts) vegan?

e) all these queries relate to the packaging as well (e.g. glue
containing casein for the labels)

f) please give us exact information about animal testing referring to lush.


Please do not hesitate to contact us if you require any further information.
We listed the whole correspondence with lush Germany and lush UK on the bottom.

Thank you in advance for your assistance in this matter.

Yours sincerely,


Lush:
Zitat:
Hi,

hier einige E-Mail-Adressen, die sich u.a. mit diesen Themen besch├Ąftigen: (...)

Noch besser w├Ąre es, sich im englischen Forum anzumelden und die Frage ├╝ber den Thread "F.A.O. Hillary" an Hillary zu richten.

Viele Gr├╝├če



Ich:
Zitat:
Hallo,

danke f├╝r die Antwort, aber mein Problem ist ja, dass ich in England weder eine Antwort (alle Mails sind unten angeh├Ąngt)noch Hillarys e-mail- Adresse bekomme, ich w├╝rde sie ja gerne fragen. Daher meine mehrmalige Bitte, meine Anfrage weiter zu leiten. Oder habt ihr Hillarys e-mail- Adresse?

Danke,


Lush:
Zitat:
Sehr geehrte X,

eine der obersten Grundregeln von Lush ist, dass wir nichts aus toten Tieren verwenden, d.h. alle Produkte sind vegetarisch. Etwa 75% aller Produkte sind vegan. Wir haben in unserer Produktion und Produktentwicklung viele engagierte Tiersch├╝tzer und Veganer und die w├╝rden es mit Sicherheit nicht tolerieren, wenn wir auf unsere Produkte nur eine lose Definition draufschreiben. Da wir die Produkte aber nicht in Deutschland produzieren, sondern in Poole in S├╝dengland, k├Ânnen wir definitiv nicht "genauer" auf Ihre Fragen antworten.

Auf dem englischen Forum, erreichbar unter www.lush.co.uk gibt es die M├Âglichkeit, dass sie direkt an Hillary (Thread: F.A.O. Hillary), eine unserer "militanten" Veganerinnen in der Produktion schreiben.
Sie wird Ihnen mit Sicherheit Auskunft geben k├Ânnen.



Ich:
Zitat:
Hallo,

ich wende mich noch einmal an Sie, da auf meine letzte e-mail keine Antwort kam.
Gerne verwendete ich Produkte von Lush, lege als ethisch motivierte Veganerin aber nat├╝rlich Wert auf vegane Produkte. Nur weil "vegan" drauf steht, hei├čt das aber nicht, dass das Produkt vegan ist- ich achte auch darauf, dass keine unveganen Produktionshilfstoffe verwendet werden, dass sythetisierte Stoffe nicht aus tierischen Produkten synthetisiert wurden& ob das Verpackungsmaterial vegan ist.

Ich warte nun schon so lange auf eine Antwort, sowohl von Ihnen, als auch von Lush UK. Es w├Ąre daher sch├Ân, wenn Sie auf meine Fragen antworten bzw. Sie an Lush UK weiterleiten k├Ânnten.

K├Ânnen Sie mir au├čerdem bzw. zumindest die Kriterien mitteilen, die Lush f├╝r seine veganen Produkte stellt& ob auf den Etiketten ALLE Inhaltsstoffe deklariert werden (also keine versteckten Inhaltsstoffe enthalten sind)?



Ich:
Zitat:
Hallo,

danke f├╝r die Antwort- aber, wie bereits geschrieben, antwortet Lush/ UK nicht auf meine Anfragen. K├Ânnte Lush Deutschland nicht mal dort anfragen bzw. meine Anfrage weiterleiten?

Danke,


Lush:
Zitat:
Hi,

wir bedauern au├čerordentlich, Ihnen mitteilen zu m├╝ssen, dass wir Ihre Fragen leider nicht beantworten k├Ânnen. Da wir die Produkt nicht in Deutschland herstellen, sondern aus der Produktionsst├Ątte in Poole beziehen, kann Ihnen nur Lush England Auskunft geben. Wir bitten nochmals um Verzeihung.


Ich:
Zitat:
Hallo Lush- Team,

Vor einiger Zeit habe ich mich mit einer Anfrage bezgl. Veganer Lush- Produkte an euch gewandt. Ihr habt mich daraufhin nach England verwiesen.
Da ich denke, dass solche ausf├╝hrlichen Fragen besser per e- Mail als in einem Forum behandelt werden, habe ich mich bereits zweimal an Lush/ UK gewendet- und zweimal keinerlei Antwort erhalten.

Daher wende ich mich wieder an das deutsche Lush- Team& hoffe inst├Ąndig, hier eine Antwort zu erhalten& mit meinen Fragen ernst genommen zu werden.
Ich kenne die "vegan"Kennzeichnung bei Lush. Aber es spielt f├╝r mich (und wohl f├╝r alle ethisch motivierten VeganerINNEN) eine ebenso gro├če Rolle, ob neben den deklarierten Inhaltsstoffen noch tierische Produktionshilfstoffe, tierische Ausgangsprodukte f├╝r synthetisierte Stoffe & kaseinhaltige Etikettenkleber verwendet werden- auch wenn solche Stoffe nicht mehr im Endprodukt nachweisbar sind (und somit auch nicht deklariert werden m├╝ssen). Daher sind die Fragen in meiner Anfrage auch so pr├Ązise formuliert& daher hilft mir auch eine Kennzeichnung nicht weiter, wenn ich nicht sicher sein kann, dass all diese Punkte ber├╝cksichtigt werden.

Ich habe meine zweite Anfrage an Lush/UK bereits auf ein Produkt beschr├Ąnkt, da ich so hoffte, eine ausf├╝hrliche Antwort zu erhalten. Da ja keine Antwort kam, stelle ich die Frage an euch& hoffe, dass ihr mir weiterhelfen m├Âchtet:
Bitte teilt mir in Bezug auf Coalface mit:

a) Welche Inhaltstoffe werden verwendet ( auch solche, die laut Gesetz keine sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen )?

b) Woher stammen die Inhaltstoffe (Tier-, Pflanzen-, Bakterienreich etc.)?

c) Woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt?

d) Welche Produktionshilfstoffe werden verwendet (auch wenn diese nicht mehr oder kaum noch vorhanden sind)?

e) Wurden f├╝r synthetisierte Stoffe tierische Ausgangsprodukte verwendet?

f) Welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die Verpackungsmaterialien (beispielsweise kaseinhaltiger Kleber f├╝r die Etikettierung)?

Ich w├╝rde mich wirklich sehr ├╝ber eine Antwort freuen, zumal Coalface eines meiner liebsten Produkte war.

Falls es m├Âglich ist, interessieren mich auch folgende Produkte in Bezug auf die oben genannten Fragen:

[...]
Aber am wichtigsten w├Ąre mir, wie gesagt, Coalface. Bitte verweist mich nicht wieder nach England- ich bin gerne bereit, auf eure ausf├╝hrliche Antwort zu warten.

Falls Lush keine Aussage ├╝ber die von mir gestellten Fragen macht, so teilt mir dies bitte mit- somit scheint die Herstellung dann nicht vegan zu sein& Lush- Produkte k├Ąmen f├╝r mich nicht mehr in Frage. Diesen Fall kann ich mir allerdings schlecht vorstellen- Lush wirkte bis jetzt immer offen, freundlich& innovativ auf mich.

Danke f├╝r alle M├╝hen, mit freundlichen Gr├╝├čen,



Ich:
Zitat:
(2x Anfrage nach Baukasten bei Lush UK)


Lush:
Zitat:

Sehr geehrte X,

vielen Dank f├╝r Ihre Nachfrage bez├╝glich veganen Produkten.

Alle unsere Produkte sind vegetarisch. Es ist f├╝r uns undenkbar, irgendetwas aus toten Tieren in unsere Produkte zu geben.

Etwa 75% unserer Produkte sind dar├╝berhinaus vegan. Aufgrund der Tatsache, dass wir nur Rohstoffe beziehen und alle Zwischen- oder Endprodukte selbst herstellen, k├Ânnen wir sicher sein, dass die Produkte, die wir als vegan bezeichnen, auch wirklich vegan sind.

Wir kennzeichnen die veganen Produkte in unserer Lushtimes. Leider hatten sich hierbei in der Vergangenheit immer wieder Kennzeichnungsfehler eingeschlichen. Wir wissen um dieses Problem, und es ist uns ein Anliegen, dieses Problem mit der n├Ąchsten Lush Times, welche Ende April in Deutschland erscheint, zu l├Âsen. Wir werden Ende April ebenfalls unseren Onlineshop so ├╝berarbeiten, dass am Ende der Inhaltsstoffliste angegeben wird, ob das Produkt vegan oder vegetarisch ist.

Da die Produkte in Poole, Dorset, England produziert werden, k├Ânnen wir Ihre ausf├╝hrlichen nicht so beantworten, wie wir es Ihnen gegen├╝ber f├╝r w├╝nschenswert halten. Wir bitten Sie aus diesem Grunde darum, Ihre Fragen an Hillary bei Lush England zu stellen. Hillary ist ├╝ber das englische Lush Forum zu erreichen. Posten Sie einfach Ihre Frage und erw├Ąhnen Sie, dass die Fragen an Hillary gerichtet sind. Hier ist der Link dazu:

(...)

Hillary ist eine engagierte Tiersch├╝tzerin und eine fanatische Veganerin (im positiven Sinne). Sie wird Ihnen alle Fragen hinl├Ąnglich beantworten k├Ânnen.

Viele Gr├╝├če



Ich:
Zitat:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Immer mehr Menschen leben aus ethischen Gr├╝nden vegan, vermeiden also Tierprodukte. Doch tierische Produkte sind oft nicht so leicht zu entdecken, wie es auf den ersten Blick scheint.

Neben offensichtlichen Tierprodukten wie Milch, Rinderfett etc. enthalten viele verarbeiteten Nahrungsmittel &Kosmetika versteckte Tierprodukte oder Stoffe, die sowohl von Tieren als auch von Pflanzen stammen k├Ânnen ( beispielsweise Mono- und Diglyceride von Speisefetts├Ąuren, Vitamine, Aromastoffe, Duftstoffe etc.) .

Wir benutzen ├╝beraus gerne die vielf├Ąltigen Produkte von Lush, und ich bin mir sicher, dass VeganerINNEN einen gro├čen Teil Ihrer Kundschaft ausmachen.

Nun herrscht allerdings Uneinigkeit ├╝ber die veganen Produkte von Lush.
Die Kennzeichnung, sowohl im Onlineshop, als auch im Katalog und im Gesch├Ąft ist mangelhaft, widerspricht sich sogar zum Teil. Wir konnten noch keine genauen Angaben ├╝ber die von Ihnen verwendeten Aromen und Parf├╝ms finden bzw. ob diese oder welche von ihnen vegan sind.

Eine Auflistung Ihrer veganen Produkte w├Ąre sicherlich zur Freude Ihrer gesamten veganen Kundschaft. Vielleicht gibt es eine solche Liste ja auch und wir haben sie ├╝bersehen. Interessieren w├╝rden uns auch die Kriterien, die ein Produkt erf├╝llen muss, um als "vegan" zu gelten.

Bitte teilen Sie mir f├╝r Ihre als vegan deklarierten Produkte mit:

(nach PA- Baukasten)

F├╝r R├╝ckfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verf├╝gung. Im Voraus vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen. Wir freuen uns sehr auf Ihre Antwort,

mit freundlichen Gr├╝├čen,



Puh...! So eine ewig anstrengende PA hatte ich noch nie! :-(


Ciau

Fakten statt unbelegte Behauptungen

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Tierrechtskochbuchforum
Thema ├Âffnen
> Ich habe bei einer regionalen Brauerei gelernt die zum

Seit wann ist Saufen so schwer, da├č man das extra lernen mu├č?

> gr├Â├čten Bierkonzern der Welt angeh├Ârt. Es wird in Deutschland
> ausschlie├člich Kieselgur zum Filtern verwendet!!! IN der

Beleg?

> Liste steht als Filtermittel auch Asbest (lol) das hat seit

Beleg?

> 30 Jahren keiner mehr gemacht. Natriumglutamat wird nicht aus
> Tieren gewonnen der Prozess w├Ąre viel zu teuer das
> Edelmetalle ja noch g├╝nstiger zu erwereben w├Ąren, weil 1. das
> Vorkommen in Tierischen Zellen schwindend gering ist und vor
> allem man es auch Kartoffeln sehr einfach gewinnen kann.

Beleg? (Komisch, da├č es haupts├Ąchlich aus Weizeneiwei├č und Zuckerr├╝ben hergestellt wird, sag denen mal, da├č sie Kartoffeln nehmen sollen.)

> P.S. ich bin selbst Vegetarier und meine Freundin Veganer nur
> kann ich diese Panikmache im Internet echt nicht mehr sehn.

Und ich kann M├Ârder, die unbelegte Behauptungen verbreiten, um die Realit├Ąt zu besch├Ânigen, nicht mehr sehen.

Schon die ersten Treffer einer Suchmaschine z.B. zu Hausenblase und Bier ergeben:

Zitat: Isinglas

Frage:K├Ânnten Sie mir eine Zusammenfassung der geltenden Regeln in Europa f├╝r die Verwendung von Isinglas (Hausenblase) und/oder Fischgelatine in Bier und Wein geben. Inwiefern muss die Verwendung dieser Produkte auf den Etiketten oder auf den Bierkr├Ąnen erw├Ąhnt werden? Ich meine, dass es vor ungef├Ąhr zwei Jahren im Europ├Ąischen Parlament sehr viele Diskussionen ├╝ber dieses Thema gegeben hat, aber es ist mir nicht gelungen, einen ausf├╝hrlichen Bericht ├╝ber die Sitzungen zu finden. K├Ânnten Sie mir einige Hinweise geben (Internet).
Dr. Richard B.M.

Antwort:Urspr├╝nglich kam Isinglas (Hausenblase) im Entwurf der Europ├Ąischen Richtlinie auf der Liste der Allergene vor. Das Europ├Ąische Parlament hat diesen abge├Ąndert und Isinglas vorl├Ąufig von der Liste der Allergene gestrichen, mit dem Argument, dass Isinglas zwar im Produktionsprozess angewandt wird, um Bier zu sch├Ânen bzw. zu kl├Ąren, aber nicht im Endprodukt enthalten ist. Au├čerdem soll es keinen wissenschaftlichen Beweis daf├╝r geben, dass Isinglas zur Kategorie der Allergene geh├Ârt.

Laut der Europ├Ąischen Richtlinie 2003/89/24, die von der Verpflichtung handelt, das Vorhandensein von Allergenen ab dem 25. November 2005 ├╝ber Etiketten bekannt zu machen, wird Isinglas vorl├Ąufig von dieser Verpflichtung freigestellt. Die letztendliche Entscheidung, ob diese vor├╝bergehende Freistellung auch endg├╝ltig werden soll, wird sp├Ątestens am 25. November 2007 getroffen werden. http://www.bierengezondheid.be/index_de.jsp?Page=Doc1932&Doc=forum


Zitat:
Isinglass finings (purified collagen) is
used as processing aid to clarify
beers. There is an overwhelming body
of evidence that isinglass is not
allergenic. To require isinglass, which
is not an allergen, to be indicated as a
fish product on the label would do
nothing to protect allergic consumers
and would be misleading to all
consumers.

http://72.14.203.104/search?q=cache:S4Q9eFCoEWAJ:www.brewersofeurope.org/uk/publications_doc/Enlargement_Newsletter.pdf+brewersofeurope+isinglass&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=3&client=opera


Also: Weniger saufen, weniger Bl├Âdsinn verbreiten, vor allem aber weniger Tiere umbringen, Herr Vegetarier.

Achim

PA "Mann&Schr├Âder" Drogeriemarkt M├╝ller

Autor: sylvia
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hallo!

Nachdem ich im Drogeriemarkt M├╝ller mal die als vegan deklarierten Produkte von "Terra Naturi" begutachtet habe, bin ich auch an anderen Kosmetika h├Ąngengeblieben, bei denen ich gedacht habe, es w├╝rde sich mal eine Produktanfrage lohnen bzw. ich dachte daran, da├č es doch vielleicht etwas bringen w├╝rde, die Hersteller ein bisschen zu sensibilisieren, da├č es vegane Kunden gibt, welche ein Interesse an der Kennzeichnung veganer Produkte haben. Um sie dazu zu bewegen, dar├╝ber nachzudenken, habe ich auf die Veganer als gr├Â├čere K├Ąufergruppe und auf die Vegan-Deklaration von Konkurrenz-Produkten, die ebenfalls von den Drogeriem├Ąrkten M├╝ller angeboten werden, hingewiesen ("Terra Naturi").
Jetzt habe ich die Antwort von Mann&Schr├Âder. Zwar bin ich nun auch nicht viel schlauer, ob und welche Produkte dieser Firma vegan sind. Jedoch fand ich die Antwort trotzdem nicht uninteressand. Vielleicht bewegt sich noch mehr, wenn immer wieder Produktanfragen von Veganern gemacht werden, und sie erkennen, da├č Interesse an veganen und als solche gekennzeichneten Produkten besteht!

Hier zuerst etwas zur angeschriebenen Firma "Man&Schr├Âder" (von ihrer Internetseite):

"Unternehmenskonzept"

Mann & Schr├Âder z├Ąhlt in Zentraleuropa zu den f├╝hrenden Herstellern von Haar- und K├Ârperpflegeprodukten. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb liegen in einer Hand. Unsere Aktivit├Ąten sind in 3 strategische Gesch├Ąftseinheiten unterteilt:

innovative Marken
Wellness & Beauty
Private Label

Dadurch erreichen wir im jeweiligen Segment eine hohe Kompetenz mit internationaler Ausrichtung auf den zentraleurop├Ąischen Markt.

Wir produzieren j├Ąhrlich ca. 140 Mio. Produkte in hoher Markenqualit├Ąt. Unser Absatzgebiet erstreckt sich auf Deutschland und Zentraleuropa, sowie weitere 22 Exportl├Ąnder mit Schwerpunkt Nah-/Mittel-Ost, Asien und Nordamerika.
Entgegen dem allgemeinen Trend entwickeln sich unsere Ums├Ątze seit Jahren positiv, weit ├╝ber Branchendurchschnitt.

Als mittelst├Ąndisches und inhabergef├╝hrtes Unternehmen sehen wir f├╝r die weitere Zukunft gute Absatzm├Âglichkeiten f├╝r innovative Kosmetikprodukte zu einem guten Preis-/Leistungsverh├Ąltnis. F├╝r diese Zielsetzung leisten wir hohe Investitionen, schwerpunktm├Ą├čig in F & E, Technologie und Mitarbeiterqualifizierung"

Die von dieser Firma hergestellten Marken:

Qualit├Ątsmarken: Dulgon Bodycare, Sanosan Babycare, Numis Med Seifenfreie K├Ârperpflege ph 5,5, Happy Hair Haarpflege und Styling
Exklusivkonzepte: Alkmene Natur & Sch├Ânheit, Laura Vandini Art of Beauty, Fruttini Young Care, Boccaccio Men
Wellness & Beauty: Aldo Vandini ÔÇô The Body & Hair Company


Meine Anfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer mehr Menschen leben aus ethischen Gr├╝nden vegan, vermeiden also alle Tierprodukte. So sind sie auch immer auf der Suche nach veganer Kosmetik. Eine Nachricht, da├č ein Kosmetik-Produkt frei von tierischen Inhaltsstoffen sowie tierversuchsfrei ist, findet im Internet schnelle Verbreitung und w├╝rde Ihnen zu einer gr├Â├čeren, dankbaren K├Ąufergruppe verhelfen. Meine Fragen:

- Sind Ihre Produkte bez├╝glich der Rohstoffe sowie des Endproduktes tierversuchsfrei?
- Enthalten Ihre Produkte tierische Inhaltsstoffe?
- Werden im Produktionsprozess tierische Inhaltsstoffe verwendet (auch, wenn sie dann im Endprodukt nicht mehr auftauchen)?

Wenn Sie vegane Produkte im Angebot haben, w├╝rde ich mich ├╝ber die Zusendung einer Liste, welche Produkte nun vegan sind und welche nicht, sehr freuen !

Vegan lebende Menschen w├╝rden sich auch sehr freuen, wenn vegane und tierversuchsfreie Produkte explizit als solche deklariert w├╝rden. Z.B. die Naturkosmetik-Reihe "Terra Naturi" des Drogeriemarktes M├╝ller kennzeichnet ihre Produkte seit neuestem als vegan. Dies ist sehr zu begr├╝├čen. "Vegan" mu├č aber nicht auf Naturkosmetik beschr├Ąnkt sein. Wir freuen uns ├╝ber eine immer gr├Â├čer werdende vegane Produktvielfalt.

F├╝r R├╝ckfragen stehe ich gern zur Verf├╝gung. Im voraus vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen.

Mit freundlichen Gr├╝├čen


Die Antwort:

vielen Dank f├╝r die Anfrage und Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Tierversuche an kosmetischen Produkten sind in der EU verboten. Deswegen w├Ąre eine Werbung, da├č wir keine Tierversuche machen, eine Werbung mit einer Selbstverst├Ąndlichkeit und ist ebenfalls verboten. Wir k├Ânnen Ihnen mitteilen, dass in unserem Hause noch nie Tierversuche durchgef├╝hrt oder in Auftrag gegeben wurden. F├╝r unsere sogenannten Testpanels stehen ausschlie├člich freiwillige Personen zur Verf├╝gung, die ausf├╝hrlich ├╝ber die Ergebnisse der Tests berichten.

Wir m├Âchten an dieser Stelle festhalten - was sich auch in der Gesetzgebung in Deutschland in den letzten Jahren verfolgen l├Ąsst - dass wir begriffen haben, dass das Leid der Tiere nicht weit vom Leid der Menschen entfernt ist.

Zu den Inhaltsstoffen ist Folgendes zu sagen: die Basisrezepturen unserer Produkte enthalten nur Rohstoffe aus pflanzlichen oder rein synthetischen Quellen.

Wirkstoffe k├Ânnen jedoch Anteile tierischen Ursprungs enthalten. Das ist in der INCI-Auflistung zu erkennen. M&S setzt als tierische Wirkstoffe ein:

Honig (INCI: MEL)

Milch (INCI: LAC)

Seide (INCI: SILK, SERICA, SERICIN)

Keratin (INCI: KERATINE)

Chitin/Chitosan (INCI: CHITINE/CHITOSANE)

Perlen (INCI: PEARL)


Wir bedanken uns f├╝r die Anregung, die Artikel ohne tierische Wirkstoffe entsprechend zu bezeichnen. Solange dies noch nicht durchgef├╝hrt ist, geben wir unseren Verbrauchern obige Informationen und verweisen auf die Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Verpackung.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen w├╝nschen Ihnen alles Gute f├╝r die Zukunft.

Mit freundlichen Gr├╝├čen aus Siegelsbach

Yvonne Christ

Verbraucherkommunikation

Mann & Schr├Âder GmbH

Telefon: (0180) 505 16 38
eMail: info@mann-schroeder.de
Besuchen Sie uns im Web: www.mann-schroeder.de

London Fashion Week - Keine Furcht vor dem Frost

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen
16. Februar 2005 Kaninchen und Fuchs, Nerz oder Zobel: Pelze sind allgegenw├Ąrtig auf den Laufstegen der Londoner Modewoche und sorgen f├╝r Kontroversen unter Tiersch├╝tzern und Modefans. Erinnert doch irgendwie an die Entw├╝rfe auf der Fashion Week in New York? Topdesigner Julien MacDonald hatte bereits am ersten Tag der Londoner Modewoche ein deutliches Zeichen gesetzt und nicht nur seine Models mit Pelzen ausstaffiert, sondern sogar die gesamte L├Ąnge des Laufstegs mit Fell ausgelegt.

Am Dienstag setzte insbesondere das Mode-Label Gharani Strok diesen Trend fort und zeigte viel von dem umstrittenen Material in den T├Ânen wei├č, creme und braun. Elizabeth Jagger, Nachwuchsmodel und Tochter von Rolling Stones- Frontmann Mick Jagger, zog mit einer ├╝ber die Schulter drapierten Fuchsstola, die sie bei der MacDonald Schau vorf├╝hrte, die Aufmerksamkeit der britischen Presse und Kritik der Tiersch├╝tzer auf sich. Die britische K├╝nstlerin Tracey Emin kommentierte die Kollektion des Designers, dessen glamour├Âse Schauen meist ein Highlight der Modewoche sind: ÔÇ×Die Kleider waren toll, die Pelze abscheulich.ÔÇŁ

Naomi ohne Pelz

Topmodel Naomi Campbell hingegen lie├č sich diesmal nicht in die Schu├člinie bringen. Die 34-J├Ąhrige war sowohl f├╝r Gharani Strok als auch Julien MacDonald auf dem Laufsteg, trug jedoch bei keiner der beiden Schauen Pelz. Campbell galt lange Zeit als aktive Pelz- Gegnerin und hatte sich Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit Supermodels wie Christy Turlington und Cindy Crawford f├╝r die Lobbygruppe Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) stark gemacht. 1997 wurde sie allerdings wieder in Pelz auf den Laufstegen in Mailand gesehen.

Julien MacDonald begr├╝ndet in einem Interview mit der Zeitung ÔÇ×Daily TelegraphÔÇŁ seine Entscheidung f├╝r den Pelz mit dem wachsenden Modemarkt in Ru├čland. Dort sei Pelz schon aufgrund der Temperaturen sehr gefragt. Das Designer-Duo Nargess Gharani und Vanya Strok hat in dieser Saison Pelz zum ersten Mal verarbeitet - nach Berichten ebenfalls, um den russischen Markt zu bedienen.

Samt und Leder

Paul Smith, einer der Klassiker im Repertoire der noch bis Donnerstag dauernden Modewoche, stand in deutlichem Kontrast zu diesem Trend. Er hielt sich bei der Materialauswahl an viel Samt, Baumwolle und vereinzelt Leder. Auch bei den Schnitten blieb er seinem Stil treu und zeigte eine wenig ├╝berraschende Damenkollektion aus schmal geschnittenen Blusen, Strickjacken, weiten Umh├Ąngen und M├Ąnteln, die bis zur halben Wade reichen. Statt ├╝ber einen kahlen Laufsteg flanierten seine Models ├╝ber einen Blumenteppich in Braun- und Rott├Ânen. Warme und leuchtende Farben bestimmten auch die floralen Prints, Schottenkaros und Nadelstreifen-Entw├╝rfe des Modesch├Âpfers.

Wahren Mode-Mut bewie├čen nur das japanische Label Michiko Koshino und der britische Designer Robert Cary-Williams. Koshino pr├Ąsentierte ziemlich schr├Ąge, aufgeplustert wirkende Kreationen. Cary-Williams schickte seine Models in wenig spektakul├Ąren Kleidern, daf├╝r mit um so auffallenderen Aufschriften wie ÔÇ×Good save the Queen...ÔÇŁ ├╝ber den Laufsteg.
http://www.faz.net/s/RubB62D23B6C6964CC9ABBFCB78BC047A8D/Doc~E565FCDF965894C5B9C6AD8180B979205~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: AP, REUTERS, dpa/dpaweb

Re: Trockenfr├╝chte "Caribic Royal"/ Seeberger

Autor: Rele
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hallo, die neue Antwort:

Zitat:
Sehr geehrte X,

gerne konkretisiere ich meine Ausf├╝hrungen:

Leider k├Ânnen wir nicht ausschlie├čen, dass der Zucker, der zur Zuckerung der Fruchtst├╝cke eingesetzt wurde, mit Tierkohle raffiniert wurde. Wir haben hierzu aufgrund unserer Anfrage widerspr├╝chliche Angaben erhalten.

Unsere 3 Sorten Reiscracker tragen auf der Verpackung das V-Label des VEGIS Lizenzvertriebs. Die Verwendung dieses Logos ist an verschiedene Bedingungen gekn├╝pft, die Ihnen sicherlich bekannt sind (www.v-label.de). Das V-Label darf bei Waren verwendet werden, die f├╝r Vegetarier geeignet sind. Bei unseren drei Sorten Reiscracker d├╝rften wir zus├Ątzlich das Wort 'vegan' beif├╝gen. Da wir jedoch in dieser Reihe auch noch Hot-Chili-Cracker anbieten, die Milchpulver enthalten, verzichten wir auf diesen Zusatz.

Hier die Zutaten der drei Produkte. Bitte haben Sie Verst├Ąndnis, dass wir Ihnen keine weiteren Details zur Rezeptur geben k├Ânnen, dies ist mit unserem Vorlieferanten so vereinbart.

Japan Mix Katana:
Zutaten: Reis, Sojasauce (Sojabohnen, Salz, Weizen), St├Ąrke, Weizenmehl, Zucker, Erdn├╝sse, pflanzliches ├ľl, Sesam, Seetang, Gew├╝rze, Geschmacksverst├Ąrker E621, E635, Farbstoffe E110, E124. Kann Spuren von N├╝ssen enthalten.

Japan Mix Kenkoo:
Zutaten: Reis, Weizenmehl, Sojasauce (Sojabohnen, Salz, Weizen), Erdn├╝sse, Zucker, Sesam, Seetang. Kann Spuren von N├╝ssen enthalten.

Japan Mix Matsuri:
Zutaten: Reis, Sojasauce (Soja-Bohnen, Salz, Weizen), Maisst├Ąrke, Zucker, Sesam, Gew├╝rze, Geschmacksverst├Ąrker E621, E635, Farbstoff E110, E124. Kann Spuren von N├╝ssen und Erdn├╝ssen enthalten.


Mit freundlichen Gr├╝├čen





Schade, die Fruchtmischung ist dann ja potentiell unvegan- ich hake vielleicht nochmal wegen denn angeblich veganen Crackern nach (auch wenn ich die nicht kenne).

Ciau, Rele

Re: Lavera mit vegan-Blume-Zusatz

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Siehe auch Suche, z.B. Veganlabel, Fazit: "vollkommen unzureichend".

Achim

Re: Lavera mit vegan-Blume-Zusatz

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Siehe mein Beitrag vom 18.8. ;-)
Was das Label angeht, gilt f├╝r dieses wohl dasselbe wie f├╝r eine "Wei├če Liste" an Produkten, unter diesem Stichwort wirst Du mit der Suchfunktion auch einige Beitr├Ąge finden.

Tanja

Lavera mit vegan-Blume-Zusatz

Autor: Linda!
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
ein Label (die vegan-Blume mit dem Schriftzug vegan) auf das Verla├č ist oder nochmal konkrete PA starten? Was habt ihr f├╝r Erfahrungen bzw. gibt es hier schon Info-Material zu diesem Label?

Merci:-)

Re: FairTradeProdukte

Autor: Amanda
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Liebe Ava

interessante Gedanken. Leider verstehe ich nicht alles.
Ich glaube auch, dass wir in den Industriel├Ąnder nicht gl├╝cklicher sind, als Menschen aus den Billiglohnl├Ąndern. Trtozdem ist es ungerecht, wenn millionen von Plantagenarbeiter schufften und der Grossgrundbesitzer das meiste einsackt. Darum gibt es ja "organisationen" wie claro, die kleinbauern unterst├╝tzt. Und auch die kleinen BiosfairL├Ąden sind halbe nonprofitorganisationen. Also, jemand der viel Kohle machen will, geht bestimmt nicht in ein biofairladen arbeiten. und ich glaube auch, dass dies den kleinbauern zugute kommt und nicht der claroverwaltung. was meinst du?

es geht mir wirklich nicht darum nur mein gewissen zu beruhigen. kannst das mit der zementierung des systems und rebranding (?) nicht noch etwas einfacher beschreiben?(ich habs jetzt wirklich einpaar mal durchgelesen, verstehe es aber nur so halb)bestimmt wird immer wieder einmal beschissen mit diesen labels, aber ich glaube auch, dass eine ware mit einem fairtrade label (nicht gerade maxhave laar oder chiquita rain forest alliance) eine gerechte/gerechtere sache ist.

also wie kaufst du den ein? alles nur regional?

Stallparty: Hausarrest f├╝r Gefl├╝gel

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen
Verbraucherministerin K├╝nast verbietet die Freilandhaltung von Gefl├╝gel, um der Vogelgrippe zu vorzubeugen. Das wird manche H├╝hner stressen. Forscher und Natursch├╝tzer bezweifeln allerdings, dass Wildv├Âgel das Virus ├╝bertragen werden

VON SUSANNE G├ľTZE
UND FABIAN KR├ľGER

Die Angst vor der Vogelgrippe hat das Verbraucherschutzministerium gestern veranlasst, eine Eilverordnung zu erlassen: Alle Gefl├╝gelhalter m├╝ssen ab 15. September ihre Tiere einsperren. So soll verhindert werden, dass sich die H├╝hner oder Puten bei Zugv├Âgeln anstecken, die aus Asien kommen und Deutschland ├╝berqueren werden.

Widerstand der betroffenen Z├╝chter ist nicht zu bef├╝rchten: "Das Gefl├╝gel muss eingestallt werden, oder die Gehege m├╝ssen notfalls mit Netzen ├╝berzogen werden", sagte auch Stefan V├Âll vom Deutschen Bauernverband zur taz, der gestern an der Expertenrunde im Verbraucherministerium teilnahm. Die gute Nachricht f├╝r die Gefl├╝gelz├╝chter ist, dass sie ihr Label "Freilandhaltung" behalten d├╝rfen.

Am schwierigsten wird es f├╝r kleinere Betriebe: F├╝r sie bedeute die Eilverordnung "ein neues Management", so V├Âll. Sie w├╝ssten oft nicht wohin mit dem Gefl├╝gelkot, der dann in den engen Gehegen anf├Ąllt. Die Biobauern hingegen sehen sich gut ger├╝stet, obwohl auch sie ihr Gefl├╝gel meist frei laufen lassen. "Die meisten Bauern verf├╝gen ├╝ber ger├Ąumige St├Ąlle", erkl├Ąrte Peter R├Âhrig vom Bund ├ľkologische Landwirtschaft (B├ľLW). Nur vereinzelt w├╝rde bef├╝rchtet, dass beispielsweise Aggressionen in den Herden auftreten, weil die Tiere nach drau├čen wollen.

Doch trotz dieser m├Âglichen Probleme pl├Ądieren viele Gefl├╝gelhalter daf├╝r, die Freilandhaltung noch fr├╝her zu verbieten. Denn in den Niederlanden gilt das Verbot schon ab Montag.

Allerdings ist umstritten, ob die Zugv├Âgel aus Asien ├╝berhaupt eine besonders gro├če Gefahr darstellen. So warnt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) davor, bei ziehenden Wildv├Âgeln und dem "Rotkehlchen im eigenen Garten" in Panik zu geraten.

Auch Stadt-Tauben sind ungef├Ąhrlich, wie Professor Hafez vom Institut f├╝r Gefl├╝gelkrankheiten in Berlin der taz erkl├Ąrte: "Sie bleiben im Stadtgebiet und kommen nicht mit infizierten Zugv├Âgeln in Kontakt, die auf dem freien Land Rast machen."

Viel gef├Ąhrlicher seien illegalen V├Âgelimporte, warnt Pro Wildlife: J├Ąhrlich w├╝rden ├╝ber 1,7 Millionen Zier- und Wildv├Âgel eingef├╝hrt. Bund und L├Ąnder wollen deshalb einen Importstopp f├╝r osteurop├Ąisches Gefl├╝gel verh├Ąngen und Tiertransporte verst├Ąrkt kontrollieren.

W├Ąhrend Zierv├Âgel eine Gefahr darstellen k├Ânnen, ist dies bei wilden Zugv├Âgeln umstritten: "Ich bezweifle stark, dass die Ausbreitung in Russland durch Wildv├Âgel erfolgte. Diese Erkl├Ąrung ist f├╝r die Beh├Ârden am einfachsten", kritisiert Professorin Ortrud Werner von der Bundesforschungsanstalt f├╝r Viruskrankheiten der Tiere (BFAV). Es sei "ganz schlimm, dass die V├Âgel so verteufelt werden", sagte sie der taz. Das BFAV habe seit 2001 ├╝ber 4.000 Wildv├Âgel untersucht. Nur wenige w├╝rden bisher einen Grippevirus in sich tragen. Daher sei es extrem unwahrscheinlich, dass das Virus auf Gefl├╝gel ├╝berspringe und so mutiere, dass es ganze H├╝hnerst├Ąlle infizieren kann.

taz Nr. 7747 vom 20.8.2005, Seite 7, 101 Zeilen (TAZ-Bericht), SUSANNE G├ľTZE / FABIAN KR├ľGER

Re: migros vegan

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Aktionen und Kontakte
Thema ├Âffnen
Ich habe mal auf cornatur.ch nahgesehen. U.a. dealen sie ja mit Quorn-Produkten, die m├╝├čten sie wohl ganz rausschmei├čen (da sie kaum eifrei machbar sein d├╝rften) - die ganze Aktion scheint mir wenig erfolgversprechend.

Stellen sie denn ├╝berhaupt selbst etwas her (so da├č sie darauf halbwegs Einflu├č haben)?

Bemerkenswert ist, da├č Cornatur sich nat├╝rlich mit dem abernen "Vegi-Label" schm├╝cken darf.
Achim

Re: reitende Tierrechtler?!

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
Anja schrieb:
>
> Da dieser Beitrag aus dem G├Ąstebuch von Canis, dem
> Tierrechts(??)verein kommentarlos gel├Âscht wurde, stelle ich

Nun ja, ein Tierschutzverein, der sich das falsche Label aufklebt - also eigentlich nichts besonderes.

> die Frage hier nochmals:
>
> Wie l├Ąsst sich Reiten mit Tierrechten vereinbaren?

Wobei es hier, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht alein ums Reiten, sondern auch noch darum geht, Pferde zu "z├╝chten", also die Zahl der ausgebeuteten Tiere zu vermehren.

Canis (also Alex Willer und Marion Sch├Ânborn?) ist ja schon des ├Âfteren u.a. durch Speziesisus aufgefallen (Suche), insbesondere auch durch seine unr├╝hmliche Rolle - eine protheistische, tierrechtsfeindliche ressemitteilung samt Anti-Maqi-Hetze - bez├╝glich dem Universellen Leben.

Was ist da schon zu erwarten?

Achim

Pure Fruit (Migros, CH)

Autor: Claude
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Pure Fruit ist eine Konfit├╝re von Migros.
werd nochmals nachfragen denn das v-label ist mir auf dem produkt nicht aufgefallen. klingt, mit aussnahme von dem bl├Âdsinn ├╝ber die "stragen" richtlinien des v-labels, ganz gut. laut zutatenliste gabs auch gar nichts problematisches. der leim ist laut migros vegan.

Sehr geehrter Herr Martin Claude,

Die Produktlinie "Pure Fruit" ist nach den strengen Regeln des schweizerischen Vereins f├╝r Vegetarismus vegan.
Die strengen Richtlinien des schweizerischen Vereins f├╝r Vegetarismus sollten Ihren Anforderungen entsprechen und sind unter zu finden: http://v-label.info/de/consumers/cfaq.html

Weitere Produkte und die vegetarischen Restaurants der Migros finden sie unter:
http://www.v-label.info/de/consumers/plist.html
http://www.v-label.info/de/restaurants/rlist.html

Der Klebstoff f├╝r die Etiketten besteht auch nat├╝rlichen Rohstoffen (St├Ąrken etc.) und ist ohne tierische Komponenten.

Wir stehen Ihnen gerne f├╝r R├╝ckfragen zur Verf├╝gung.

Mit freundlichen Gr├╝ssen aus Bischofszell

------------------------------------------------------
meine Anfrage nach Baukasten:


Sehr geehrte Damen und Herren,



immer mehr Menschen leben aus ethischen Gr├╝nden vegan, vermeiden also alle Tierprodukte. Als Tierrechtsorganisation hat Maqi es sich zur Aufgabe gemacht, u.a. ├╝ber Veganismus zu informieren. Immer wieder erreichen uns daher Anfragen nach veganen Produkten.



Diese sind nicht so einfach zu beantworten, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Neben offensichtlichen Tierprodukten wie Milch, Rinderfett etc. enthalten viele verarbeitete Nahrungsmittel versteckte Tierprodukte oder Zutaten, die sowohl von Tieren als auch von Pflanzen stammen k├Ânnen (beispielsweise Mono- und Diglyceride von Speisefetts├Ąuren, Vitamine, Aromastoffe etc.).



Die Produktreihe "100% pure fruit" k├Ânnte vegan sein.



Bitte teilen Sie mir mit



1. welche Zutaten werden verwendet (auch solche, die laut Gesetz keine sind bzw. nicht deklariert werden m├╝ssen)?



2. woraus sind die zusammengesetzten Zutaten zusammengesetzt?



3. welche Produktionshilfsstoffe werden verwendet (auch wenn diese im Endprodukt nicht mehr oder kaum noch vorhanden sind)?



4. welche entsprechenden Aussagen gelten f├╝r die Verpackungsmaterialien (beispielsweise kaseinhaltigen Kleber f├╝r die Etikettierung)?



5. gelten Ihre Angaben f├╝r alle Produkte (Geschmacksrichtungen) der Reihe "100% pure fruit" oder gibt es da Unterschiede?



Sollten Sie weitere potentiell vegane Produkte herstellen, w├╝rden wir entsprechende Informationen dar├╝ber nat├╝rlich ebenfalls begr├╝ssen.



F├╝r R├╝ckfragen stehe ich gern zur Verf├╝gung.

Im voraus vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen.

Mit freundlichen Gr├╝ssen,

Claude Martin

Pelz ist bei Londoner Modewoche angesagt

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen

]i]Ein Model f├╝hrt eine Kreation des walisischen Modedesigners Julien Macdonald vor.[/i]
Londoner Modewoche (Foto: dpa)

London (dpa) - Kaninchen und Fuchs, Nerz oder Zobel: Pelze sind allgegenw├Ąrtig auf den Laufstegen der Londoner Modewoche und sorgen f├╝r Kontroversen unter Tiersch├╝tzern und Modefans.

Topdesigner Julien MacDonald hatte bereits am ersten Tag der Fashion Week ein deutliches Zeichen gesetzt und nicht nur seine Models mit Pelzen ausstaffiert, sondern sogar die gesamte L├Ąnge des Laufstegs mit Fell ausgelegt. Am Dienstag setzte insbesondere das Mode-Label Gharani Strok diesen Trend fort und zeigte viel von dem umstrittenen Material in den T├Ânen wei├č, creme und braun.

Elizabeth Jagger, Nachwuchsmodel und Tochter von Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger, zog mit einer ├╝ber die Schulter drapierten Fuchsstola, die sie bei der MacDonald Schau vorf├╝hrte, die Aufmerksamkeit der britischen Presse und Kritik der Tiersch├╝tzer auf sich. Die britische K├╝nstlerin Tracey Emin kommentierte die Kollektion des Designers, dessen glamour├Âse Schauen meist ein Highlight der Modewoche sind: "Die Kleider waren toll, die Pelze abscheulich."

Topmodel Naomi Campbell hingegen lie├č sich diesmal nicht in die Schusslinie bringen. Die 34-J├Ąhrige war sowohl f├╝r Gharani Strok als auch Julien MacDonald auf dem Laufsteg, trug jedoch bei keiner der beiden Schauen Pelz. Campbell galt lange Zeit als aktive Pelz-Gegnerin und hatte sich Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit Supermodels wie Christy Turlington und Cindy Crawford f├╝r die Lobbygruppe Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) stark gemacht. 1997 wurde sie allerdings wieder in Pelz auf den Laufstegen in Mailand gesehen.

Julien MacDonald begr├╝ndet in einem Interview mit der Zeitung "Daily Telegraph" seine Entscheidung f├╝r den Pelz mit dem wachsenden Modemarkt in Russland. Dort sei Pelz schon aufgrund der Temperaturen sehr gefragt. Das Designer-Duo Nargess Gharani und Vanya Strok hat in dieser Saison Pelz zum ersten Mal verarbeitet - nach Berichten ebenfalls, um den russischen Markt zu bedienen.

Paul Smith, einer der Klassiker im Repertoire der noch bis Donnerstag dauernden Modewoche, stand in deutlichem Kontrast zu diesem Trend. Er hielt sich bei der Materialauswahl an viel Samt, Baumwolle und vereinzelt Leder.

Auch bei den Schnitten blieb er seinem Stil treu und zeigte eine wenig ├╝berraschende Damenkollektion aus schmal geschnittenen Blusen, Strickjacken, weiten Umh├Ąngen und M├Ąnteln, die bis zur halben Wade reichen. Statt ├╝ber einen kahlen Laufsteg flanierten seine Models ├╝ber einen Blumenteppich in Braun- und Rott├Ânen. Warme und leuchtende Farben bestimmten auch die floralen Prints, Schottenkaros und Nadelstreifen-Entw├╝rfe des Modesch├Âpfers.

15.02.2005 http://www.nw-news.de/nw/news/aus_aller_welt/?sid=c857c6c11d7d33691b0b10dce117aaed&cnt=378459

Re: Label / Seiten

Autor: Tanja
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema ├Âffnen
So wie es momentan aussieht, kann man sich leider nur auf die eigenen Anfragen verlassen... :-/

Tanja

Re: Label / Seiten

Autor: Lene
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema ├Âffnen
danke ihr beiden.....
nein, mir fehlt hier nix, aber n bisschen rumschauen kann ja nicht schaden find ich..
gibts dann irgendwelche kennzeichnungen auf die man sich verlassen kann?? wahrscheinlich auch nicht??
naja, dann wer ich halt mal weiter die foren hier durchforsten und da suchen ob ich alles finde...

gr├╝├čle,
lene

Label / Seiten

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema ├Âffnen
> zeichen? kann man sich darauf verlassen? oder gibt es auch da

Die Kriterien, die der Vergabe des Labels zugrunde liegen, sind v├Âllig unzureichend.

> gibt es hier irgendwelche links zu anderen seiten oder kann
> mir jemand ein paar hilfreiche nennen?

Was fehlt Dir denn auf unseren?

http://antiSpe.de
http://maqi.de
http://veganismus.de
http://tierrechtskochbuch.de
http://govegan.de
http://produktanfragen.tk
http://maqi.de/tv
http://animal-liberation.tk
http://vegetarier-sind-moerder.tk
http://vegan-essen.tk
http://maqi.de/ul
http://antitheismus.de
http://antisexismus.de
http://achim-stoesser.de
http://forenwebring.de
usw.?

Achim

Gille - Schwedische Kekse

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Die gibt es ja mittlerweile fast ├╝berall, nicht nur bei Ikea. ;-)

Die erste Antwort ist leider nicht zufriedenstellend, da sie sich nur auf die Zusammensetzung der Kekse bezieht, nicht aber auf den Produktiosnproze├č. So ist z.B. unklar, ob der verwendete Zucker und das Vanillearoma vegan sind. Nachgefragt hatte ich allgemein, dazu mu├č gesagt werden, da├č Gille auch Kekse mit (nicht n├Ąher definierter) Schokolade und Eiern herstellt, aber es gibt auch ein paar potentiell vegane Sorten, und um die ging es mir.

Zitat: Dear Ms. Mueller,
all of our biscuits only contain what is written on the packaging
declaration. Some of our 30 different kind of cookies contain eggpowder
(written on the label), but that is the only animal product near our
products.
with best regards
Gillebagaren AB
Karin Sunesson
Exportdept.
karin.sunesson@gille.se mailto:karin.sunesson@gille.se
Dir. phone: 0046-435-460300
Fax: 0046-435-460881


Tanja

Vegetarian People

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
Von "The Vegetarian People" erhielt ich eine Mail (17.11.04):

Zitat: Wir m├Âchten uns wegen Ihrer im Internet befindlichen "Schwarzen Liste" mit unseren Produkten ├Ąu├čern.

Leider beruhen Ihre Aufz├Ąhlungen - zumindest bei den Produkten von Vegetarian People - auf Mutma├čungen, sodass wir Ihnen hier die Richtigstellung der einzelnen Punkte mitteilen, in der Hoffnung, von Ihrer Liste gestrichen zu werden.


Das Ablesen von Zutatenlisten, in denen "Honig" aufgef├╝hrt wird, ist also eine "Mutma├čung"?

Zitat:
Unsere Produkte werden sehr sorgf├Ąltig von ausgew├Ąhlten Fachkr├Ąften, allen voran unserer ├ľkotrophologin unter Einhaltung aller Vorgaben von HACCP und dem V-Label der Europ├Ąischen Vegetarierunion entwickelt und regelm├Ą├čigen Kontrollen unterzogen.


Juhu. Was von dem bl├Âdsinnigen V-Label, das allen m├Âglichen nichtveganen Dreck als "vegan" deklariert, zu halten ist, wissen wir ja ...

Zitat:
Sie werden verstehen, dass ein Produkt-Etikett nicht den Platz daf├╝r bietet, bei allen Zutaten und Rohstoffen die exakten Herk├╝nfte angeben zu k├Ânnen.


Mal davon abgesehen, da├č sie ja die Bildchen (die wohl eh nur entfernt dem tats├Ąchlichen Produkt ├Ąhneln) kleiner machen k├Ânnten, interessiert weniger die "Herkunft" als die Zusammensetzung und Produktion. Inwiefern das allerdings Tierprodukte vegan macht ...

Zitat:
Sie schreiben ...
- "Chinatown: enh├Ąlt Honig" --> richtig ist KEIN Honig


Dann h├Ątten sie ja wohl nicht "Honig" in die Deklaration geschrieben ... aber wenn sie das Rezepte ge├Ąndet haben, wunderbar.

Zitat:
- "au├čerdem (wahrscheinlich gelatinegekl├Ąrten) Appelessig" --> NICHT DER FALL
- "(tierkohleraffinierten) Zucker --> TRIFFT NICHT ZU
- "Barbecue-So├če" --> enth├Ąlt KEINEN HONIG und KEINEN wie auch immer erzeugten ROTWEIN


Das STAND aber halt AUF dem ETIKETT.

Zitat:
Desweiteren zu
- "Bortscht" --> Aus dem Programm genommen (enthielt aber auch keinen
"gelantine-gekl├Ąrten" Apfelessig!
- "Penne Tofubolognese" --> Gem├╝sebr├╝he IST VEGAN
- "Kichererbsencurry" --> Zucker ist NICHT TIERKOHLERAFFINIERT
- "Chop Suey" --> ist nicht mehr im Programm.


"Gem├╝sebr├╝he IST VEGAN" - kann ja jeder behaupten (und wenn das jemand behauptet, der honighaltigen Fra├č als "vegan" etikettiert, kann er mich mal).

Zitat:
Sie haben sich bestimmt schon mit den Richtlinien der Europ├Ąischen Vegetarierunion auseinandergesetzt - So werden Sie bestimmt auch genau ├╝ber die Vergabe-Kriterien des V-Labels informiert sein.


Eben: wie gesagt.

Zitat: Die Vergabe erfoglt nicht nach "Gutd├╝nken" und nicht nach ungef├Ąhren Ma├čst├Ąben, auch die Zutaten werden genau kontrolliert.


Na da haben die Opfer aber was von.

Zitat:
Wir hoffen, Sie werden die Richtigstellung auf Ihrer Webseite vornehmen.


Machen wir, dank dieser Mail haben wir ein weiteres als vegan deklariertes nichtveganes Produkt bei "The vegetarian People" gefunden:
Zitat: Vegetarisches Gulasch

Deftiges Gem├╝segulasch mit leckeren Soja-Fleischhappen, dazu bissfeste Hartweizen-Spirellis. Bestell-Nr: 146, Vegan
http://www.net4low.com/kunden/vegetarian/ftp/gerichte.htm

Soso, vegan. Und was zeigt schon wieder ein Blick aufs Etikett:



"Sahne". "Laktovegetarisch".

Die Mail schlie├čt:
Zitat:
Vegetarian People und die Porsche [gemeint ist wohl Joachim Porschke, AS] GmbH gelten als Vorreiter in Sachen Vegetarismus in Deutschland und wir w├╝rden dementsprechend auch nicht behaupten, vegane Produkte im Sortiment zu haben, wenn das nicht zutreffen w├╝rde.


Haha. Mag ja sein, da├č sie das haben. Was sie aber definitiv hatten, war, nichtvegane und diverse potentiell nichtvegane Produkte als vegan deklariert, siehe http://maqi.de/txt/schwarzeliste.html.

Da├č die jetzt auf der Website als "vegan" deklarierten Gerichte "Indische Reispfanne", "Tofu-Gem├╝sespie├č", "Chili sin Carne" wiederum nicht n├Ąher spezifizierte Gem├╝sebr├╝he (jaja, "IST VEGAN", durch Schreien wird's auch nicht wahr), potentiell gelatinegekl├Ąrten Apfelessig etc. enthalten nur am Rand.

Theoretisch w├Ąre es ja sogar denkbar, da├č einige der fr├╝her nichtvegane Produkte jetzt vegan sind, da├č die potentiell nichtveganen vegan sind usw. - allerdinsg ist das aus solche dummem Geschw├Ątz nicht zu entnehmen, und sehr glaubw├╝rdig machen sie sich mit irhen offensichtlichen L├╝gen nun auch nicht.

Wieso m├╝ssen solche Leute einem eigentlich mit ihren Bl├Âdsinn immer die Zeit stehlen? Ich meine, sooo schwer kann das doch nicht zu begreifen sein?

Naja, da passen Kunden (Roland Brauns) und Firma ja gut zusammen.

Achim

Der Anfrageexperte

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
Jaja, die Produktanfrageexperten. Und sowas will den Produktanfragebaukasten plagiieren ...

> vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen.
> Laut ihrer Beschreibung ist die Soja-Teewurst
> als vegan einzustufen.

n├Â, nur als pseudovegan.

> Dies sollten sie auch mit einem entsprechenden Label
> kennzeichnen.
> "F├╝r die vegane Ern├Ąhrung geeignet"
> Somit w├╝rden weitere dbzgl. Produktanfragen verhindert
> werden.

*Pruuuust*. Anfragen von Deppen wie ihm vielleicht - Veganer dagegen wissen, was von solchen Labels zu halten ist, siehe z.B.Schwartze Liste.


Aber dem Fa├č die Bierkrone ins Gesicht schl├Ągt doch seine "Anfrage":

> KR> Mitteilung von Frank Hummel vom 05.11.2004 12:54:08
>
> KR> Werte Damen und Herrenauf dem Etikett ihres Produktes
> Soja Teewurst
> KR> Markenlabel (Es schmeckt)finden sich Nat├╝rliche Aromen.
> Bitte teilen sie
> KR> mir mit ob diese rein pflanzlichen Charakter besitzen.
> Dasselbe w├╝rde mich
> KR> auch f├╝r den verwendeten Emulgator Lecithin
> interessieren.Bitte
> KR> informieren sie mich auch ├╝ber den tierischenpflanzlichen
> Charakter
> KR> etwaiger enthaltener nicht deklarierter Zutaten.Vielen
> Dank[/quote]

Zum schieflachen, wenn's nicht so traurig w├Ąre. Besonders sch├Ân finde ich ja den "tierischenpflanzlichen Charakter" ...

> Dar├╝ber, da├č diese Anfrage nat├╝rlich vollkommen unzureichend
> ist, mu├č wohl kein Wort mehr geschrieben werden.

Doch ;-) .

Achim

Ende dieses Kapitels

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
Nur kurz zur Erinnerung:
- Frank Hummel kaufte und fra├č eine Sojateewurst und bewarb diese als vegan
- Er leugnete, da├č diese Teewurst "nat├╝rliche Aromen" enth├Ąlt
- Maqi fotografierte das Etikett

Am 05.12.04 22:45 wurde hier folgender Beitrag geschrieben:
Zitat:
Frank Hummels Teewurstl├╝ge enttarnt

Name: rawside
Datum: 05.12.04 22:45
Dieser Beitrag wurde 2 mal gelesen

Sehr geehrter Frau xxx,

bezugnehmend auf Ihre Anfrage vom 28.11.04 zu dem Artikel "Soja Teewurst" k├Ânnen wir Ihnen folgendes mitteilen:
Nach R├╝cksprache mit unserem Lieferanten k├Ânnen wir nicht ausschlie├čen, dass die im Produkt verwendeten nat├╝rlichen Aromen auf tierischen Fetten basieren. Ihren Kriterien zufolge k├Ânnen wir das Produkt damit nur bedingt f├╝r eine veganische Lebensweise empfehlen.

Wir hoffen Ihre Anfrage hiermit ausreichend beantwortet zu haben, stehen Ihnen jedoch f├╝r weitere Ausk├╝nfte gerne zur Verf├╝gung.

Rosi Kuhrt,
Heinrich Noelke GmbH


Dieser Beitrag wurde gel├Âscht, da der Autor uns damit ganz offensichtlich verarschen wollte. ;-) Doch nun endg├╝ltig neugierig geworden, wandten wir uns an den Hersteller der Sojateewurst, der uns prompt die korrekte Antwort samt Frank Hummels Anfrage zukommen lie├č. :-) Merkw├╝rdigerweise mu├č ihm beim Schreiben seiner Anfrage eingefallen sein, da├č die Wurst doch Aromen enth├Ąlt, denn so vehement er deren Existenz auch leugnete, so sehr er auch tobte, in der Anfrage fragt er ganz gezielt danach. Um (zum wievielten Mal?) aufzuzeigen, da├č es "agent x" leider nicht um Information, sondern sein Ego offensichtlich vorgeht, soll diese hier dokumentiert werden:

Zitat: Sehr geehrter Herr Stoesser,

bezugnehmend auf Ihre mail vom 5.Dezember ├╝bersende ich Ihnen den Wortlaut meines Antwortschreibens zu den Inhaltstoffen der Soja Teewurst, die ich wie unten zu lesen auf Anfrage von Herrn Frank Hummel so weitergeleitet habe.
Bedauerlicherweise wurde mein Schreiben scheinbar verf├Ąlscht in Umlauf gegeben.


Mit freundlichen Gr├╝├čen
R. Kuhrt

-----Urspr├╝ngliche Nachricht-----
Von: info.vegan-central.com [mailto:info@vegan-central.com]
Gesendet: Dienstag, 9. November 2004 14:01
An: Kuhrt, Rosi
Betreff: Re: AW: Online-Kontakt vom 05.11.2004 12:54:08


Werte Frau Kuhrt,

vielen Dank f├╝r Ihre Bem├╝hungen.
Laut ihrer Beschreibung ist die Soja-Teewurst
als vegan einzustufen.
Dies sollten sie auch mit einem entsprechenden Label
kennzeichnen.
"F├╝r die vegane Ern├Ąhrung geeignet"
Somit w├╝rden weitere dbzgl. Produktanfragen verhindert werden.

Auf jeden Fall werde ich dieses Produkt im Rahmen der mir zur
Verf├╝gung stehenden M├Âglichkeiten bekannt machen ;-)

Ganz besonders w├╝rde ich mich und viele andere sich nat├╝rlich freuen,
wenn weitere ├Ąhnliche, vegane Produkte ihrer Firma Eingang
in Verkaufsstellen wie Tegut o.├Ą. finden.

Frank Hummel
www.vegan-central.com | www.veganet.org
F├ťR TIERRECHTE UND VEGANISMUS

99817 Eisenach
Charlottenstrasse 4
Tel: 03691 708322
info@vegan-central.com
info@veganet.org


KR> Sehr geehrter Herr Hummel,

KR> bezugnehmend auf Ihre Anfrage vom 05.11.04 zu dem Artikel
KR> Soja Teewurst k├Ânnen wir Ihnen folgendes mitteilen.
KR> Nach gr├╝ndlicher ├ťberpr├╝fung der uns vorliegenden
KR> Spezifikationen und R├╝cksprache mit den Lieferanten zu den Angaben
KR> f├╝r die in diesem Produkt verarbeiteten Gew├╝rze, Hilfs- und
KR> Zusatzstoffe wurde uns zugesichert, da├č alle Inhaltsstoffe
KR> pflanzlicher Natur sind und keinerlei tierische Bestandteile
KR> enthalten bzw. nicht aus tierischen Bestandteilen hergestellt sind.

KR> F├╝r den eingesetzten Emulgator Lecithin best├Ątigt uns der
KR> Lieferant, da├č er der Definition "Emulgator Sojalecithin E 322"
KR> entspricht.
KR> Nach Angaben des Herstellers handelt es sich hierbei um ein
KR> enzymatisch hydrolisiertes Lecithin, welches als nat├╝rliche
KR> Mischung zuvor durch physikalische Verfahren aus der Sojabohne
KR> gewonnen wird.


KR> Wir hoffen Ihre Anfrage hiermit ausreichend beantwortet zu
KR> haben, stehen Ihnen jedoch f├╝r weitere Ausk├╝nfte gerne zur
KR> Verf├╝gung.





KR> -----Urspr├╝ngliche Nachricht-----
KR> Von: info@vegan-central.com [mailto:info@vegan-central.com]
KR> Gesendet: Freitag, 5. November 2004 12:54
KR> An: N├Âlke, Info
KR> Betreff: Online-Kontakt vom 05.11.2004 12:54:08


KR> Mitteilung von Frank Hummel vom 05.11.2004 12:54:08

KR> Werte Damen und Herrenauf dem Etikett ihres Produktes Soja Teewurst
KR> Markenlabel (Es schmeckt)finden sich Nat├╝rliche Aromen. Bitte teilen sie
KR> mir mit ob diese rein pflanzlichen Charakter besitzen. Dasselbe w├╝rde mich
KR> auch f├╝r den verwendeten Emulgator Lecithin interessieren.Bitte
KR> informieren sie mich auch ├╝ber den tierischenpflanzlichen Charakter
KR> etwaiger enthaltener nicht deklarierter Zutaten.Vielen Dank


Dar├╝ber, da├č diese Anfrage nat├╝rlich vollkommen unzureichend ist, mu├č wohl kein Wort mehr geschrieben werden.
Aber noch immer checkt er nicht, was er anrichtet, wenn er sich als angeblicher Tierrechtler und ethisch motivierter Veganer hinstellt und dann Falschinformationen verbreitet, sondern sabbert weiter:
Zitat: Vielen Dank, werte Maggie-Tanja f├╝r die sinnlosen Unterstellungen und b├Âsartigen Verleumdungen.

Tssss, da habe ich doch tats├Ąchlich unterstellt, da├č Aromen nichtvegan sein k├Ânnen w├Ąhrend er mir (sich bewu├čt, da├č das unzutreffend ist) mit der Behauptung, es seien keine Aromen enthalten, unterstellte, zu l├╝gen.
Damit w├Ąre ein weiteres Kapitel in der traurigen Geschichte um die seri├Âse Arbeit eines "nicht profitorientieren Tierrechtsprojektes" beendet...
Tanja

Vegan leben immer einfacher

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Mu├č ich einfach mal sagen: in den letzten Jahren ist es m.E. deutlich einfacher geworden, vegan zu leben, zuindest was die Ern├Ąhrung angeht. Als ich vor knapp 3 1/2 Jahren vegan wurde, gab es bei uns Sojamilch nur im Reformhaus, Tofu im Supermarkt, wenn ├╝berhaupt, dann nur im Glas und Kekse mu├čte man sich generell selbst backen. In gr├Â├čeren St├Ądten war das zu der Zeit sicher schon anders, aber hier in den K├Ąffern waren wir Veganismus betreffend nch im tiefsten Mittelalter. Selbst in den Biol├Ąden gab es eine eher kleine Auswahl an veganen Produkten.
(Anmerkung: ich empfand es damals aber trotzdem nicht als Problem, vegan zu werden bzw. zu sein; da├č es so schwierig sie, vegan zu sein, wird ja heute von manchen Leuten immer noch gern als Rechfertigung benutzt.)
Heute gibt es hier im Kaff in 2 Superm├Ąrkten Sojamilch, Reismilch, Hafermilch, Kokosmilch, Tofu, R├Ąuchertofu, alles m├Âgliche von Viana (vom Aufschnitt ├╝ber "Hacksteaks" bis hin zu Bratw├╝rsten), es gibt Erdnu├čriegel, eine Auswahl an veganen Brotaufstrichen, Kekse; ich hab einen B├Ącker gefunden ,bei man man einges an veganem Brot und Br├Âtchen bekommen kann; in "meinem" Bioladen und Reformhaus wird die Auswahl an veganen W├╝rsten, K├Ąse etc. immer gr├Â├čer und wenn ich was anrege, wird das oft probeweise ins Sortiment aufgenommen (und meistens nscheinend auch gut angenommen von den anderen Kunden).
Kennzeichnungen mit einem Vegan-Label sehe ich immer h├Ąufiger - das mu├č zwar nicht zwangsl├Ąufig bedeuten, da├č die Produkte wirklich vegan sein, aber durch diese Kennzeichnung gewinnt man doch den Eindruck, da├č es Firmen gibt, die Veganer mittlerweile als ernstzunehmende/kaufkr├Ąftige (?) Konsumentengruppe ansehen.

Habe bestimmt sogar noch einiges vergessen, was sich ge├Ąndert/verbessert hat, aber das fiel mir gerade so ein. :-)

Tanja

Anfrage

Autor: markus89
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Hier meine Anfrage an den Tierschutzbund:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin jetzt seit l├Ąngerer Zeit Veganer und benutze daher keine Kosmetika oder Waschmittel etc., die an Tieren getestet werden, ihre Positivliste hat mir dabei schon sehr geholfen. Jetzt aber zu meiner Frage: Es gibt da ja auch eine "Negativliste", auf der auch die Firma "Ecover" draufsteht. Ecover ist aber bei sehr vielen Vegan-Vers├Ąnden erh├Ąltlich, haben das "Vegan-Label" der Vegan-Society England und weisen auf ihrer Homepage auch eindeutig auf Tierversuchsfreiheit hin(http://www.ecover.com/english/html/dierproeven.htm). K├Ânnen sie mir sagen, warum die Firma nicht auf der Positivliste steht? W├╝rde mich sehr interessieren und viele andere Veganer sicher auch.
Vielen Dank
Markus ***

mfg
markus

Re: unveganes Sp├╝lmittel

Autor: markus89
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
@tanja
ja stimmt das denke ich auch, werde aber bei gelegenheit mal den tsb anmailen wegen ecover, aber die das waschmittel das wir haben tr├Ągt auch das vegan label der vegan society in england, also ich gehe mal schwer davon aus das das vegan ist.
@schaf
jap das gibt es bei uns im bioladen auch, h├Ątt ich einmal auch fast gekauft, hab es dann aber z.g. gesehen.
mfg
markus

Re: Skandal├Âse Gefro-Praktiken Richtigstellung!!!

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Thilo Frommlet schrieb:

aha, der Chef schreibt, dem Rechtsanwalt ist es wohl peinlich.

> wo hier das Problem liegt habe ich bis heute nicht
> verstanden.

Offensichtlich.

> 1. Alle GEFRO Produkte sind eindeutig gekennzeichnet.

Na, schauen wir mal bei Gelegenheit. Hat jemand aktuelle Werbbl├Ąttchen von denen zur Hand?

> sogar mit einem extra Label um die Orientierung
> zu
> erleichtern.
> "Vegetarisch" oder "VEGAN".

Ach was? Siehe Beitrag vom 08.01.03 23:07.

> Ist es ein Verbrechen vegetarische Lebensmittel zu verkaufen?

Ja, selbstverst├Ąndlich: http://vegetarier-sind-moerder.tk.

> Was ist schlecht an Lactose?

Er fragt allen ernstes in einem Tierrechtsforum, was schlecht an der Ermordung von Rindern ist.

> Ich denke hier wird doch gewaltig ├╝ber das Ziel
> hinausgeschossen.

Da die Gefro-Opfer wohl allenfalls mit Bolzenschu├čapparaten "beschossen" werden, wohl kaum m├Âglich.

Desweiterern sei nocheinmal auf die Aussagen dieses Herrn ("Zurechnungsf├Ąhigkeit des Herrn St├Â├čer stark in Frage stellen ... schwachsinnige Fragestellung ... Hirngespinste des Herrn St├Â├čer") hingewiesen.

Achim

Re: Skandal├Âse Gefro-Praktiken Richtigstellung!!!

Autor: Thilo Frommlet
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Sehr geehrte Damen und Herren,

wo hier das Problem liegt habe ich bis heute nicht
verstanden.

1. Alle GEFRO Produkte sind eindeutig gekennzeichnet.
sogar mit einem extra Label um die Orientierung zu
erleichtern.
"Vegetarisch" oder "VEGAN".

2. Glasklare Information im WWW.GEFRO.de
Zutatenlisten und Labelung.
Plus allgemeine Information vegetarisch/vegan usw.

3. Alle Prospekte und Dosen mit Label und Zutatenliste.

Ist es ein Verbrechen vegetarische Lebensmittel zu verkaufen?
Was ist schlecht an Lactose?
GEFRO Produkte sind lecker und bek├Âmmlich.
F├╝r die Vegetarische-Ern├Ąhrung 100 % und
f├╝r dei VEGANE eben teilweise...

Ich denke hier wird doch gewaltig ├╝ber das Ziel hinausgeschossen.

Mit freundlichen Gr├╝├čen


Thilo Frommlet
-Inhaber-
GEFRO - Reformversand
Frommlet OHG
Wernher-von-Braun-Str. 21
D 87700 Memmingen / Allg├Ąu
Tele: 0049 (0) 8331 95 95 0
Fax: 95 95 393
email: thilo.frommlet@gefro.de
WWW.GEFRO.de

Re: Lidl Expresso

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
daniel schrieb:
>
> Davon w├╝rde ich auch ausgehen. Allerdings sollte man sich von
> der Existenz entsprechender Labels nicht insofern blenden
> lassen, als dass man denkt, alle nicht mit Label versehenen
> Produkte w├╝rden dem Kriterium nicht entsprechen...

Oder umgekehrt (vgl. etwas "vegan"-Labels auf nichtvegane Produkten ...

Achim

Re: Lidl Expresso

Autor: daniel
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Davon w├╝rde ich auch ausgehen. Allerdings sollte man sich von der Existenz entsprechender Labels nicht insofern blenden lassen, als dass man denkt, alle nicht mit Label versehenen Produkte w├╝rden dem Kriterium nicht entsprechen...

Tierversuche

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Heidenei schrieb:
>
> Jetzt mu├č ich doch mal was zu dem Thema schreiben. Wie zu
> erwarten nach dem ersten Beitrag, werden die DM-Kosmetika
> jetzt auch hier als "tierversuchsfrei" abgefeiert ... :-(

In meinem ersten Beitrag habe ich gefragt, ob jemand eine L├╝cke entdeckt in der Antwort - Du hast es vorgezogen, Deine Ansicht bis jetzt f├╝r Dich zu behalten.
Zudem kann ich nicht erkennen, wo hier etwas "abgefeiert" wird. :-)

> DM schreibt nur, da├č sie selbst ihre Produkte nicht im
> Tierversuch testen (was ja bei Endprodukten ohnehin verboten
> ist, weshalb diese stolze Bekenntnis s├Ąmtlicher
> Kosmetikfirmen sinnloses Geschw├Ątz ist) und ihre
> Vorlieferanten das auch nicht tun. Doch das brauchen sie auch

Und um genau diese Vorlieferanten geht es.

> nicht zu tun, da die auf dem Markt befindlichen Rohstoffe
> ohnehin bereits getestet wurden, sonst d├╝rften sie nicht auf
> dem Markt sein.

Das wurden sie mit Sicherheit, ebenso wie die Stoffe der Hersteller auf der Liste des DTB.

> DM schreibt auch nicht, da├č sie nur Rohstoffe verwenden, die
> schon lange auf dem Markt sind. Schon gar nicht haben sie

Was w├╝rde das ├Ąndern? Wenn es denn so stimmt, was DM sagt, unterst├╝tzt man mit dem Kauf der Produkte keine Tierversuche, und darauf kommt es nun mal an.
(Ich schlie├če mich Achim an: "Konsum eines TV-getesteten Stoffs ist dann nichtvegan, wenn a) der Konsum die Zahl der TV erh├Âht oder der Nichtkonsum die Zahl senkt und b) kein entsprechendes ethisches Dilemma vorliegt." http://veganismus.ch/foren/read.php?f=5&i=2347&t=2344)

> Es wurden nun mal s├Ąmtliche Rohstoffe irgendwann
> tierversuchsgetestet. Weshalb es die einzige Methode ist, aus
> diesem Dilemma (?) rauszukommen, ein fixes Datum zu setzen,

Interessant. Also hat kein Hersteller eine Chance, auch wenn er noch so tierversuchsfrei arbeitet, solange wir 25 Jahre zur├╝ckdenken m├╝ssen.

> Die DM-Eigenmarken sind nicht "tierversuchsfreier" als
> Kosmetika von Nivea, Lor├ęal o.a. DM dr├╝ckt sich nur noch

"Irref├╝hrung" zur Abwechslung nun mal von Dir? ;-)
Beiersdorf und Co. haben m.W. nach noch niemals die Auskunft gegeben, da├č auch ihre Lieferanten keine Tierversuche durchf├╝hren bzw. in Auftrag geben - also besteht die Gefahr, da├č man mit dem Kauf ihrer Produkte Tierversuche finanziert.

> Es kann nun wirklich nicht das Ding sein, auf der
> Positivliste verzeichnete Kosmetika z.B. ├╝ber einen
> Veganversand zu beziehen. Vega-Trend z.B. vertreibt auch
> Kosmetikprodukte
> einer Firma aus England
, die zwar nicht auf der
> Positivliste des DTB stehen, aber ein Label der Vegan Society
> und der BUAV tragen, bei dem bzgl. der Verwendung der
> Rohstoffe ein eigenes Fixdatum gesetzt wurde.


Jaja, das Thema hatten wir ja schon mal: ├ťber 7 Br├╝cken mu├čt Du gehn....
Niemand von uns kann etwas daf├╝r, da├č es noch immer Gesetze gibt, die Tierversuche vorschreiben. So werden z.B. auch Tierversuche zum Thema Drogenkonsum gemacht - und das nicht mal wenige und immerfort, auch in der Gegenwart. Ist das ein Grund f├╝r einen Veganer, der z.B. kifft, dies zu unterlassen? Weil andere daf├╝r Tierversuche machen, die er (oder sie) nicht unterst├╝tzt und schon gar nicht "angeleiert" hat?
(Da f├Ąllt mir ein: Irgendwo hatten wir hier im Forum doch mal eine Diskussion zum Thema vegane Drogen oder so - vielleicht kann ja mal jemand eine Produktanfrage an seinen Dealer schicken? ;-)))

Oder das Wasser, was Du ja auch erw├Ąhntest: Bis vor kurzem wurde Trinkwasser immer wieder im Tierversuch getestet und wird es sicher in anderen L├Ąndern auch noch immer. D├╝rfen wir nun kein Wasser mehr konsumieren oder zumindest die n├Ąchsten (25?) Jahre nicht?

> Dies in der Hoffnung, die Werbung f├╝r die DM-Kosmetik
> irgendwie stoppen zu k├Ânnen. Sowas wird nat├╝rlich nicht so
> begeistert aufgenommen wie die Meldung, die DM-Kosmetik sei
> wohl "tierversuchsfrei".

Auch ich war sehr verwundert ├╝ber die Auskunft von DM und bin nat├╝rlich noch immer daran interessiert, ob nicht doch irgendwo "Schlupfwinkel" versteckt sind - wenn Du also Informationen hast, die belegen, da├č man mit dem Kauf dieser Produkte Tierversuche unterst├╝tzt, dann nur her damit. Schlie├člich wollen wir hier informieren. :-)

Tanja

Re: DM-Eigenmarken (1. Tierversuche)

Autor: Heidenei
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Jetzt mu├č ich doch mal was zu dem Thema schreiben. Wie zu erwarten nach dem ersten Beitrag, werden die DM-Kosmetika jetzt auch hier als "tierversuchsfrei" abgefeiert ... :-(

DM schreibt nur, da├č sie selbst ihre Produkte nicht im Tierversuch testen (was ja bei Endprodukten ohnehin verboten ist, weshalb diese stolze Bekenntnis s├Ąmtlicher Kosmetikfirmen sinnloses Geschw├Ątz ist) und ihre Vorlieferanten das auch nicht tun. Doch das brauchen sie auch nicht zu tun, da die auf dem Markt befindlichen Rohstoffe ohnehin bereits getestet wurden, sonst d├╝rften sie nicht auf dem Markt sein.
"[D]ass weder bei der Entwicklung noch bei der Produktion unserer Qualit├Ątsmarken Tierversuche durchgef├╝hrt wurden oder werden", bezieht sich doch nicht auf die Rohstoffe.
DM schreibt auch nicht, da├č sie nur Rohstoffe verwenden, die schon lange auf dem Markt sind. Schon gar nicht haben sie sich selbst ein Datum gesetzt, bis zu dem Rohstoffe, die sie verwenden, auf dem Markt sein m├╝ssen (wie das bei der Positivliste des DTB der Fall ist), wenn sie auf der Positivliste schon nicht drauf sind.
Die Begr├╝ndung, die sie angeben, wegen der sie nicht auf der Positivliste verzeichnet sind, ist ja echt noch dreister als die anderer Firmen. "Irref├╝hrung des Verbrauchers"! Demnach k├Ânnte sich mensch das Gesicht nicht mal mit Wasser waschen. Es wurden nun mal s├Ąmtliche Rohstoffe irgendwann tierversuchsgetestet. Weshalb es die einzige Methode ist, aus diesem Dilemma (?) rauszukommen, ein fixes Datum zu setzen, ist in der Brosch├╝re der Kosmetik-Positivliste (http://www.tierschutzbund.de/service/POSITIV.HTM) sehr gut erkl├Ąrt (Bestelladresse f├╝r die Brosch├╝re unter dem Link bzw. die Brosch├╝re liegt auch bei einigen Tierschutzvereinen aus). Diese Erkl├Ąrungen sind in der online-Positivliste leider nicht drin.

Die DM-Eigenmarken sind nicht "tierversuchsfreier" als Kosmetika von Nivea, Lor├ęal o.a. DM dr├╝ckt sich nur noch geschickter aus, weswegen sie andauernd als "tierversuchsfrei" abgefeiert werden.
Werbung mit "Tests an freiwilligen Versuchspersonen" oder "...suchen wir nach Alternativen und engagieren uns mit eigenen Forschungsarbeiten f├╝r die Anerkennung anderer Testmethoden" u.├Ą. Gelaber machen doch nun wirklich alle Firmen.

Es kann nun wirklich nicht das Ding sein, auf der Positivliste verzeichnete Kosmetika z.B. ├╝ber einen Veganversand zu beziehen. Vega-Trend z.B. vertreibt auch Kosmetikprodukte einer Firma aus England, die zwar nicht auf der Positivliste des DTB stehen, aber ein Label der Vegan Society und der BUAV tragen, bei dem bzgl. der Verwendung der Rohstoffe ein eigenes Fixdatum gesetzt wurde.

Kohle f├╝r Seitan-W├╝rstchen o.├Ą. haben die meisten ja auch ...

Dies in der Hoffnung, die Werbung f├╝r die DM-Kosmetik irgendwie stoppen zu k├Ânnen. Sowas wird nat├╝rlich nicht so begeistert aufgenommen wie die Meldung, die DM-Kosmetik sei wohl "tierversuchsfrei".

Re: animal qaida

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Tierrechtsforum
Thema ├Âffnen
cbruchmann schrieb:
>
> ich bek├Ąmpfe radikalisierung und co. der tierrechtsbewegung
> ├╝brigens.

Offensichtlich.

Mein pers├Ânlicher Eindruck, wenn die Anmerkung gestattet ist, ist allerdings der, da├č Du mit der Tierrechtsbewegung nicht das geringste zu tun hast, sondern Tierrechte und Tierschutz nicht auseinanderhalten kannst und deswegen, wenn ich freundlich darauf hinweisen darf, irgenwelche, mein Franz├Âsisch sei mir verziehen, Hirnf├╝rze eines tierrechtsverletztnden Tierschutz"philosophen" und Antiveganismuspropagandisten f├╝r "Tierrechte" h├Ąltst, ein Fehler, der, gem├Ą├č ex falso quodlibet, nat├╝rlich (und an dieser Stelle besteht wohl f├╝r manche Bedarf, zu bemerken, da├č das Wort "nat├╝rlich" hier im Sinn von "selbstverst├Ąndlich", nicht im Sinn von "auf Naturgesetzt beruhend" oder "gut" oder "mit Spinatgeschmack" gebraucht wird) zur Ableitung beliebigen Unsinns f├╝hren kann.

Womit, in a nutshell, Du, so k├Ânnte daraus geschlossen werden, h├Âflich ausgedr├╝ckt Tierrechte (von einer "Bewegung" zu sprechen w├Ąre reichlich vermessen angesichts der Realit├Ąt, in der eine Handvoll Leute sich f├╝r Tierrechte einsetzt und der Rest irgendwelchem kontraproduktivem Tierschutz das Label "Tierrechte" aufzudr├╝cken versucht) bek├Ąmpfst.

Achim

tannenblut

Autor: doron hirsch
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
Hi all,

Sick, with bronchitis, i went to a Reformshaus, and asked for a Veganer Hustensaft. The nice sales lady led me to Tannenblut.

Now, as i recalled from childhood, it had honey in it, so i went cautiosly and read the side label: there was no ingrediants list, only a "per 100 ml you will find the following ingredients" or something close to it...

Goodie! I can drink this sweet thing and get well soon. (or so i thought)

After i opened it and tasted just a bit(only for quality control, of course), i noticed the detailed paper inside(then i recalled, that we had it also at home, translated), so i started reading it, and then it was: Zutaten: xxx,yyy,...,..., Honig, ...

Oh! Is that fraud or what?

I spent almost 15euros on that bottle. Why did they hide the ingredients inside?

If one does not open the box (i usually do not open boxes of stuff before i buy them), then one could not know there is honey inside.

I am considering shipping it back to the manufacturer.

Dr. Hauschka Kosmetik

Autor: Tanja
Datum:
Forum: Produktanfrageforum
Thema ├Âffnen
Sehr geehrte Rau Mueller,

Vielen Dank f├╝r Ihre Anfrage.
Sie suchen eine Grundausstattung zur Gesichtspflege f├╝r Veganer.

Die Inhaltsstoffe der Dr.Hauschka Kosmetik Pr├Ąparate sind ├╝berwiegend pflanzlichen Ursprungs. Es werden folgende Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs verwendet: Bienenwachs, Lactose, Milcheiwei├č hydrolisiert, Propolis, Seidenpulver, Weiselsaft, Wollwachs, Wollwachsalkohole und Carmin als Farbstoff in der Dekorativen Kosmetik.

Im folgenden nenne ich Ihnen die Pr├Ąparate, die keine der oben genannten tierischen Bestandteile enthalten:
Augenfrische, Gesichtsdampfbad, Reinigungsmaske, Gesichtsmilch, Gesichts├Âl, Gesichtstonikum, Gesichtstonikum Spezial, Gesichtswaschcreme, Reinigungsmilch, K├Ârpermilch, Neem Nagel├Âl, Citronen K├Ârper├Âl, Fitness K├Ârper├Âl, Fitness Beinspray, Johanniskraut K├Ârper├Âl, Rosenbl├╝ten K├Ârper├Âl, Rosmarin K├Ârper├Âl, Schlehenbl├╝ten K├Ârper├Âl, Citronen Bad, Fichtennadel Bad, Lavendel Bad, Rosmarin Bad, Salbei Bad, Rosenbl├╝ten Duschcreme, Zaubernu├č Duschcreme, Kr├Ąutersp├╝lung, Neem ├ľlkur, Neem Haarwasser, Haarseife, Rosmarin Beinlotion, Octave (Eau de Toilette).

Folgende Pr├Ąparate aus der Dekorativen Serie kommen f├╝r Sie in Frage:
Kajal Eyeliner 02, 03, 04, 05.


Der Mascara schwarz enth├Ąlt folgende Zutaten:
Mascara Intermezzo schwarz

Deutsche Deklaration:
Inhaltsstoffe: Wasser, Alkohol, Sorbit, Rizinus├Âl, Fettalkohole, Ausz├╝ge aus Schwarztee und Neembl├Ąttern, Hektorit, Augentrost, Jojobawachs, Bienenwachs, Rosenwachs, ├ätherisches Rosen├Âl, Xanthan, Lecithin, Eisenoxide, Ultramarin, Titandioxid.

EU-Deklaration:
Ingredients: Aqua, Alcohol, Sorbitol, Ricinus communis, Cetearyl Alcohol, Camellia sinensis, Melia azadirachta, Hectorite, Euphrasia officinalis, Buxus chinensis, Cera flava, Rosa gallica, Rosa damascena, Xanthan Gum, Lecithin, CI 77499, CI 77007, CI 77891.


Alle Zutaten der Dr. Hauschka Kosmetik sind deklariert.
Alkohol, Fettalkohol und Lecithin sind pflanzlichen Ursprungs. Hilfsstoffe sind zur Herstellung nicht n├Âtig.

Zu den in der Verpackung verwendeten Klebern kann ich keine Aussagen machen.

Die Dr.Hauschka Pr├Ąparate tragen das Label "kontrollierte Naturkosmetik nach den Richtlinien des BDIH". Zu diesen Kriterien geh├Ârt auch, das keine Tierversuche mit den Pr├Ąparaten durchgef├╝hrt oder in Auftrag gegeben werden. Es war f├╝r die Dr.Hauschka Kosmetik bereits seit Mitte der 60er Jahre selbstverst├Ąndlich ihre Pr├Ąparate nur an freiwilligen Personen zu testen. Au├čerdem d├╝rfen keine Rohstoffe verwendet werden, die nach dem 1.1.98 vom Hersteller oder in seinem Auftrag an Tieren getestet wurden.
Wir achten auf die Einhaltung dieser Richtlinie.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Mechthild Rau
Pharm.-wiss. Information
WALA Heilmittel GmbH

'Ethical omnivores' want meat from cruelty-free environments

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen
By REBEKAH DENN
SEATTLE POST-INTELLIGENCER REPORTER

KENT -- Anyone who buys vacuum-sealed packs of ham, bacon and chops from Shelley and Mike Pasco-Verdi is welcome to come down and see how the meat was treated when it was part of a living pig.

On Thursday morning at Whistling Train Farm, they would have seen nine piglets grunting with satisfaction as they clustered close to mother Violet in a spacious pen, nursing on and off as they pleased. Then the sow nudged the Chihuahua-size babies with her nose for their first trip outdoors to wallow in the dirt and explore.

The ample shelter and pastoral setting, the clean straw and vegetarian feed, the undocked tails and mother's milk -- even the affectionate shoulder rubs that inspire Violet to lean her whole body against Shelley's side -- are summed up in two words on the farm's Web site: "Happy Pigs."

[Bild:
Meryl Schenker / P-I
At Whistling Train Farm, these week-old piglets, although still destined for market, nurse from their mother rather than being fed artificial milk, and they are free to run around a large pen instead of being confined.
]

And that's part of why Whistling Train's pork is a hot seller, entirely aside from the flavor.

The search for such "humanely raised" food is opening up new ground in what was previously a no-man's land between carnivores and vegetarians. An increasing number of consumers are acting as "ethical omnivores," saying that they'll only eat meat and dairy products that have been raised in a cruelty-free way.

"I was very close to becoming vegetarian, only because of the things I have been reading ... about factory-farmed animals and how horrendous it really is," said Marcia Friedman of West Seattle. Instead, she began ordering Whistling Train's pork last year.

"You know what, we are made with canine teeth and we were made to eat meat and I feel if I'm going to, it may as well be meat and animals that are well-treated and happy until the last minute and killed in a humane way."

Such choices tend to be pricier for consumers. One study suggested that humane improvements instituted by the United Egg Producers cooperative would raise the price of eggs by 8 to 10 cents per dozen -- and animal rights advocates criticize even those improvements as minimal. Prices for free-range chickens run more than 50 percent higher than standard brands this week at QFC.

Regardless, the trend is the fastest-growing segment in grocery shopping, said Trudy Bialic, editor and marketing manager at Puget Consumers Co-op, which has long had "cruelty-free standards" for its animal products.

"People want clean dairy and meat. They want wild-caught salmon. 'Fast Food Nation' (the muckraking best seller on the food industry) did a lot, I think, to wake people up to what's happening, and a lot of people are asking more questions about their food."

It's leapt beyond a niche market, with a majority of consumers in a May Gallup poll said they would support strict laws concerning farm animal treatment. National chain groceries now offer milk from "happy cows" and eggs from "naturally nested" birds. Some restaurants are jumping in, such as University of Washington-area favorite Agua Verde, which recently switched to organic and cruelty-free meats despite the whack it took to restaurant profits.

"I don't know if we're all still trying to change the world, but I think a lot of people are," co-owner Mick Heltsley said of the switch.

Industrial farms have been stung by high-profile campaigns from groups such as PETA and reports such as the recent book "Dominion," where a former speechwriter for President Bush detailed how the economics of factory farming -- and the separation of farming from the average consumer's life -- has led to a numbing cruelty where animals live out short and painful lives.

Even fast-food purveyors have made improvements: For instance, McDonald's now refuses to purchase eggs from suppliers who don't give hens at least 72 square inches of cage space.

"I think people are getting more aware that the factory methods of creating meat and dairy products and eggs and things is not consistent with how they view food ought to be produced," said Bruce Babcock, a professor of economics at Iowa State University.

There's still an enormous gap between industry improvements and true humanity, animal welfare advocates say. The United Egg Producers, for instance, required increasing cage space for birds from 53 to 67 square inches per bird over six years as one of the requirements for its "animal care certified" label.

"If you're trapped in an elevator with 20 people as opposed to 10 people your entire life -- yeah, it's going to be a little better with 10 people, but it's still going to be excruciating and horrible," said Jennifer Hillman, legislative coordinator for the Progressive Animal Welfare Society in Lynnwood.

However, "the problem is so huge that it's not fair to the animals, from our perspective, to say wait until they're not in cages at all. If we could at least give them a few extra inches, we'll take it," Hillman said.

And the United Egg Producers label is just one in a confusing sea of claims, with cartons advertising grazing animals and words like "natural" without specifics to back up the beatific claims.

"Natural is kind of a misnomer, really. All it means is minimally processed and no added ingredients. So to go out on a natural beef program, you're really not telling the whole story, you're just using (the marketing)," said Lee Pate, meat and seafood merchandiser for PCC.

Pate said there's no substitute for seeing firsthand how the animals are treated -- or shopping from a place that does so.

He loves taking his meat managers on ranch tours like a recent one to Oregon, visiting Umpqua Valley Lamb's pasture-fed animals. He praised the producers' work in controlling a weed without pesticides; their work controlling hillside erosion, and their passion for their work that showed in healthy lambs.

"You just walk away from that and go wow, these people really care about what they're doing ... I can just look at an animal (and see its living conditions)," he said. "You're also looking people in the face and seeing if they're telling you the truth, which is important."

In a move that might add more clarity, a coalition of animal care organizations recently backed a new national "Humane Farm Animal Care" program that will certify producers who follow standardized animal welfare guidelines (Full guidelines are online at www.certifiedhumane.com).


[Bild:
Meryl Schenker / P-I
Shelley Pasco-Verdi delivers grain to her hogs. Because of the "happy pigs," her pork is popular and sought after by those shunning meat raised in cruel conditions. At her farm, the pigs, like the chickens, have room to roam and are "humanely raised."
]

Pigs must be free to turn around without difficulty at all times as part of the certification requirements, for instance, rather than the standard practice of confining pregnant animals to "sow crates" so small they can't comfortably lie down (In Florida last year, voters banned such crates). Laying hens must have enough room to turn around and stretch their wings without difficulty. Producers are not permitted to withdraw food from chickens to induce molting, and they must provide a shaded area for dairy cows when daytime temperatures are consistently above 85 degrees.

But humane-certified companies can continue with other practices that leave animal rights groups aghast, such as docking pigs' tails and trimming chicken beaks. The guidelines note that when more research is done and alternatives developed, such practices might be banned.

The standards, while a needed third-party oversight, are "probably not as strict as some people would expect," said Humane Farm Animal Care board member Jack Sparks.

"People, when they hear the animal welfare community is behind it ... think we demand the cows be tucked into the sheets with chocolate on the pillow. That's not the case, they're very common sense."

But it still won't guarantee the small-farm approach of organizations like Whistling Train, where 200 chickens can freely roost inside a henhouse or wander outdoors to peck for bugs under the hazelnut trees in a two-acre field.

The business isn't a sentimental one -- the week-old piglets will be slaughtered in December, after all. And the laying hens have an eight- to 10-year lifespan, but Whistling Train sells them for stewing meat when their production drops off sharply at the age of 2 or 3.

Even so, it's hard for them to make a profit from livestock -- part of the reason why factory farms took off in the first place.

Whistling Train makes more of its money on its vegetables, Shelley Pasco-Verdi said, only breaking even on its eggs at $3.50 per dozen (they're debating adding more chickens to achieve some economy of scale). Pork sales only became profitable when the state began allowing farmers to sell meat at farmers markets. They can charge $4.50 to $8.50 per pound for the smaller quantities, a profitable jump from the $3.50 per pound they could get when selling a quarter- or half-pig at a time.

A sudden loss -- such as the boar who stopped inseminating the sows last year, or the hot weather that reduced the chickens' laying last month -- can completely disrupt the careful balance of costs and profits.

But Pasco-Verdi raises animals because she likes them and wants to, and because she's comfortable with the way she does it.

The chickens and pigs are allowed to range "because, well, they should," she said, gesturing at Violet's pen. "I mean -- I don't want to be stuck there."

P-I reporter Rebekah Denn can be reached at 206-448-8190 or rebekahdenn@seattlepi.com.

Seattle Post-Intelligencer
Wednesday, August 13, 2003

http://seattlepi.nwsource.com/food/134685_mindful13.html

Bug parts, human hair, and skatole ...

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Pressespiegel
Thema ├Âffnen
Food for Thought:
Bug parts, human hair, and skatole (don't ask) are all ingredients in the food you eat.

FORTUNE
Monday, July 7, 2003
By David Stipp

Say what you will about American food, at least we Yanks haven't afflicted
the world with calamities like haggis, the Scottish staple made of boiled
sheep's stomach, or hakarl, an Icelandic offering of putrid shark. In fact, it's
hard to think of a down-home American recipe that would warrant inclusion in The
Joy of Cooking a Dog's Ex-Breakfastâ?"the obvious title for a collection of
demented dishes like haggis. Unless, that is, you happen to know about the
human-hair extract in U.S. baked goods, the crushed-insect residue in many of our
foods, and the flavorings made with ... something unimaginable.

Those aren't contaminants. They are official ingredients that the food
industry rarely tells us about. Some yuck factors are fairly obvious, such as the
blue mold spores in Stilton cheese. But most are hidden, since it's perfectly
legal for manufacturers to lump additives such as insect extracts under the
comforting term "natural" on food labelsâ?"or simply omit them (unlike artificial
ingredients). How many times have you seen "essence of squashed bug" listed on a
food package?



Yet if you scan the label on, say, a container of strawberry yogurt, you may
spot "carmine"â?"a popular coloring concocted from insects. Used to give red,
pink, and purple color to everything from ice cream to lipstick, carmine is made
from a pigment called cochineal. Cochineal, in turn, is extracted from dried
female insects that feed on a cactus found in Peru, the Canary Islands, and
other places. The pigment builds up in the insects' bodies; after the six-legged
moms deposit their eggs on the cactus and die, their rotting carcasses, along
with the eggs and hatched larvae, are brushed off the plants, crushed, and
then baked, boiled, or steamed to produce cochineal.



Carmine may not be yummy, but it is GRAS. That's food-industry speak for
Generally Recognized as Safe, a classification almost as all-embracing as
"natural." But skeptics say carmine can cause severe allergic reactions, and hence
should be classified as CRUDâ?"Considered Really Unsafe to Devour. (I just made up
that category.) Several years ago the Center for Science in the Public
Interest, a consumer watchdog in Washington, D.C., petitioned the FDA either to ban
carmine or to require that manufacturers disclose its creepy-crawly source on
labels. So far the agency hasn't responded.



If you want to rid your diet of bug extracts, you'll need to avoid not only
reddish foods but also many shiny ones. Shellac, made from the excretions of
insects, is used to glaze everything from apples to coffee beans. If you get
really obsessed, you may starve; blended-in insect remnants are everywhere. The
FDA permits a typical jar of peanut butter to contain over 100 bug parts. A can
of tomatoes can include one maggot or up to nine fly eggs.



Rose-scented fragrances often contain small amounts of civet absolute, an
extract from the anal scent glands of civet cats, weasel-like creatures of Asia.
Yet "when you taste concentrated civet, it reminds you of fecal matter," he
adds. Taste it? "In the old days we got civet from Asia," says Fischetti. "It
came packed in water buffalo horns. One of my jobs was to tell if it really was
civet. You had to taste it to make sure." (Instruments now do the job.)



One member of the scatological fragrance family hasn't yet been synthetically
replicated: castoreum. Extracted from beavers' anal musk glands, it is
sparingly used to impart a "smoothing and rounding note" to raspberry flavorings.
Which raises an issue that's been crying out for attention for several
paragraphs: How did things like beaver excretions find their way into food in the first
place? We'll let that one cry itself to sleep; we wouldn't want to spoil your
appetite.

Re: Veganlabel

Autor: Tanja
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema ├Âffnen
Hallo Andreas,

m.W. nach gibt es so etwas nicht - jedenfalls nicht hier in Deutschland. Es gibt das v-label f├╝r vegetarische Produkte. Zum Thema vegan ist auf der Webseite nur zu finden:
Zitat: Wenn die Kollektivmarke ┬źV┬╗ f├╝r Produkte verwendet wird, die keinerlei tierische Stoffe enthalten, darf das Wort ┬źvegan┬╗ den zeichen beigef├╝gt werden.

http://www.v-label.de/umfang.htm

Also vollkommen unzureichend.....

Viele Gr├╝├če,

Tanja

Veganlabel

Autor: Andreas Schneider
Datum:
Forum: antiSpe Fragen und Antworten
Thema ├Âffnen
[Beitrag verschoben aus Tierrechtskochbuchforum, bitte Forenbeschreibung beachten - Moderator]

Gibt es ein anerkanntes Vegan-Label (Veganblume?) und dazugeh├Ârige Kriterien, die dazugeh├Ârige Produkte erf├╝llen m├╝ssen?

Re: J├Ąger Guma bei vegan.de

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Komplement├Ąrforum
Thema ├Âffnen
> In meinem AJ-Forum habe ich den J├Ąger Guma gel├Âscht, da er

Hat er da als Guma geschrieben?

...
> Nur mal einige Beitr├Ąge von diesem J├Ąger Guma bei vegan.de.

> titel Re: ja, so
> autor/in Guma
> datum 24.10.02 | 14:38
> beitrag Dank diesen Sekten-Clowns d├╝rfte die Aj-Bewegung so
> ziemlich am Ende sein. Der "Mann von der Strasse" denkt doch
> jetzt beim Stichwort "Abschaffung der Jagd" gleich an Sekten
> und so was.Gute Arbeit, kann ich da nur sagen!

Ist ja nun auch was dran, nicht?


> titel Re: Universelles Leben - eine Gefahr f├╝r die Tierrecht
> autor/in Guma
>
>
> datum 03.09.02 | 14:51
> beitrag Endlich mal Tacheles!Die Unterwanderung der
> Tierrechts-Szene durch Sekten ist in meinen Augen ein
> brennendes, aber leider str├Ąflich untersch├Ątztes Problem.Und
> mach Dir nicht allzu viele Illusionen: Ich habe auch schon
> kritische Beitr├Ąge ├╝ber's UL ver├Âffentlicht und wurde danach
> regelm├Ąssig von Leuten dumm angemacht, die in dieser Sekte
> "das wahre Geist-Christentum" gefunden haben wollten."Mundus
> vult decipi"...

Auch das ist treffend.

Jaja ... "mundus vult decipi", das war auch der Tenor in einem der Beitr├Ąge, die Guma als J├Ąger bezeichnet haben: da├č bei [anti]vegan.de halt die Beitr├Ąge von J├Ągern und "Veganern" in der Regel nicht zu unterscheiden sind (was nun nicht so sehr f├╝r die J├Ąger, mehr gegen die, die sich dort das "vegan"-Label anheften, spricht).

Achim

T-Shirts

Autor: Achim St├Â├čer
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
http://www.pangeaveg.com/Merchant2/merchant.mv?Screen=CTGY&Store_Code=Pangea&Category_Code=blunt z.B.?

>selbstgemalte tshirts sehen irgendwie bl├Âd aus

Wie sieht'S mit selbstfotokopierten aus? MAchen viele Copy-Shops. Die Vorlagen f├╝r die Maqi-T-Shirts (siehe http://maqi.de/ -> Bilder -> Aktionen) k├Ânnte ich bei Bedarf wohl online stellen ...

>PeTA hat bestimmt tshirts aber ich will nicht ein tshirt auf dem PeTA steht

Vern├╝nftig.

>sondern ein V-Label oder einfach nur "ich bin Veganer" oder so.

Da w├╝rde ich eines mit Begr├╝ndung (verbal oder als Bild, siehe http://maqi.de -> Bilder) vorziehen.

>Ein Text wie
>"Speziesismus ist die Diskriminierung aufgrund der Zugeh├Ârigkeit zu einer >Art, so wie Rassismus und Sexismus die Diskriminierung aufgrund der
>Zugeh├Ârigkeit zu einer ethnischen Gruppe bzw. zu einem Geschlecht sind.
>Antispeziesismus ist daher ebenso notwendig wie Antirassismus und >Antisexismus." w├Ąre auch toll

Kommt mir irgendwie bekannt vor ;-) ... bi├čchen lang (sprich: wird eher klein gedruckt).

Na, vielleicht mache ich ja mal ein paar T-Shirt-Kopiervorlagen (z.B. "Schlu├č mit der Cro Magnon-Ethik: veganismus.de").

Kennt jemand eine (preisg├╝nstigere) Alternative zu Copy-Shops, was eigene Texte/Motive angeht?


Achim

"fanartikel"

Autor: Claude
Datum:
Forum: Veganismusforum
Thema ├Âffnen
gibt es so was wie fanartikel zum veganersein
ich h├Ątte gerne ein t-shirt, auf dem steht dass ich veganer bin
selbstgemalte tshirts sehen irgendwie bl├Âd aus
ich will aber auch nicht viel daf├╝r zahlen m├╝ssen
PeTA hat bestimmt tshirts aber ich will nicht ein tshirt auf dem PeTA steht
sondern ein V-Label oder einfach nur "ich bin Veganer" oder so.
Ein Text wie
"Speziesismus ist die Diskriminierung aufgrund der Zugeh├Ârigkeit zu einer Art, so wie Rassismus und Sexismus die Diskriminierung aufgrund der Zugeh├Ârigkeit zu einer ethnischen Gruppe bzw. zu einem Geschlecht sind. Antispeziesismus ist daher ebenso notwendig wie Antirassismus und Antisexismus." w├Ąre auch toll

Weiss jemand wo man sowas kaufen kann?

Claude Martin

mr.vegan@tiscalinet.ch