Der diesjährige ‘Hero to Animals’-Award geht an Shilpa Shetty Kundra. Aktuell zeigt sie auf YouTube wie sie am liebsten Tierkörper zubereitet um diese zu fressen.
Den Preis erhält sie für die üblichen Randthemen wie Protest gegen Tiere im Zirkus und Petitionen gegen Stierkämpfe. Dass sie selbst Tiere konsumiert ist PeTA egal.
Auch andere erhielten diesen Preis. Aber es ist nicht klar, ob auch nur eine dieser Personen vegan lebt.
Die Verberitung des Peta-Logos in jeden Supermarkt dürfte jedenfalls auch so schon einige Millionen wert sein und massig Ablasszahlungen fließen lassen.
Das klingt so als wollen sie das nur tun um mehr Menschen zu helfen vegan zu werden. Aber wenn sie dann noch Prommis wie Fiona "veganism is not probably for very many people" Oakes ihre Brands bewerben lassen ist das kaum besser als PeTA.
Bei The Vegan Society geht's jetzt um Business, Marketing, Brands und PR:
Und zwar für den neuesten Werbespot, diesmal von Peta Indien: Wie schon Vagedes kaufen sie Mordprodukte, um sie mit Tierstimmen zu unterlegen, nämöoch Hühnereier, Schweinemuskulatur und Kuhmilch (https://www.facebook.com/video.php?v=10152422378596683 / https://www.youtube.com/watch?v=4oYUNnEmkLo - auf der Website selbst habe ich den Spot nicht gefunden).
"Did your breakfast scream?" fragen sie. Nein, denn ich bin vegan. Im Gegensatz zu Peta, deren Werbespot "schreit", vielmehr die Tiere, die sie dafür ermordet haben.
> Das erstaunliche ist auch, dass PeTA Deutschland mit "Ich
> will, dass du dich änderst." einen deutlich besseren Slogan
> hat als The (once) Vegan Society.
> Auch peta.org hat mit "Animals are not ours to eat,
> wear, experiment on, use for entertainment, or abuse in any
> other way." (deren Hervorhebung) eine bessere Botschaft auf
> der Homepage als VS mit "run vegan".
Zu "Ich will, dass du dich änderst." gibt es inzwischen einige Abwandlungen ...
Ich denke diese flexible veggie/veg/veg*n-Ideologie die nun auch von der Führungsriege der „Vegan Society“ vertreten wird, liegt derzeit einfach im Trend. Im deutschsprachigen Raum wird sie vor allem von Utilitaristen, aus dem Umfeld der Giordano-Bruno-Stiftung und der Effective-Altruism-Bewegung, die ja vor allem der "Ethik" des Unveganers Singer entspringt, propagiert.
Mit den Utilitaristen Adriano M. und Jonas V. bist du ja auch auf Facebook befreundet und hast vielleicht schon die Gelegenheit bekommen ihr Gedankengut kennenzulernen.
Diese Utilitaristen haben einfach ein merkwürdiges Verständnis von Veganismus
Sehr aufschlussreich finde ich die Diskussion unter folgendem Beitrag in einer utilitaristischen Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/340254586101356/permalink/340255302767951/
Sie glauben man kann unvegan vegan leben.
Fleischesser/Vegetarier/Veganer/Flexiganer? Egal Hauptsache (Utilitaristisch) für die Tiere:
Spenden, Spenden, Veganköstler:
Diese Menschen glauben tatsächlich, Veganer würden nach einigen Jahren wieder Unveganer. Das ist einfach Absurd. Veganer bleiben Veganer. Veganköstler, denen das ethische Fundament fehlt, bleiben unvegan.
Siehe auch die Tabelle in folgendem Utilitaristischen Artikel unter Punkt 7: http://www.utilitarian-essays.com/veg-ads.html
Adriano behauptet sogar, da Vegetarismus einen besseren Ruf genieße als Veganismus, sollte man Vegetarismus bzw. „veg“ propagieren.
Utilitaristen ist ein abstraktes hypothetisches Gesamtwohl wichtiger als tatsächlich gerettete Individuen
Er übersieht dabei, dass Veganismus keine Leben rettet, sondern nur das Morden stoppt. Nur Leute die zusätzlich Tiere egal welcher Spezies befreien oder adoptieren retten Leben.
Ein weiterer wichtiger Protagonist in dieser Flexi-Veg-Veggie-Cut-Out-Meat-On-Mondays-Bewegung ist wohl Nick Cooney. Eine Einführung in seine Ideologie und sein Buch „Change of Heart" gibt er hier: http://youtu.be/6y90xxiLTFE
Ein in diesem Zusammenhang auch aufschlussreiches Zitat vom GBS-ler Philipp Möller:
Problematisch ist vor allem, dass dieser Trend von Leuten beworben wird, die von sich behaupten für Rationalität zu stehen. Aber eigentlich ist das ja nichts Neues, der Antiveganer Udo Pollmer ist ja auch in der GBS.
Das erstaunliche ist auch, dass PeTA Deutschland mit "Ich will, dass du dich änderst." einen deutlich besseren Slogan hat als The (once) Vegan Society.
Auch peta.org hat mit "Animals are not ours to eat, wear, experiment on, use for entertainment, or abuse in any other way." (deren Hervorhebung) eine bessere Botschaft auf der Homepage als VS mit "run vegan".
Schädliches Verhalten gibt es bei PeTA wohl leider immer noch (siehe http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html) und das Spendensammeln wird weiterhin betrieben, aber einen solchen krassen Wandel habe ich nicht für möglich gehalten. Ich verstehe gar nicht was die damit erreichen wollen.
Auf peta.de ist das, was oben von peta.com zitiert wurde, schon vom Wahrheitsministerium "korrigiert" (schlampig, das "und" haben sie im URL zu eliminieren vergessen):
Vor 3 Tagen, also tatsächlich am 27., via Suchmaschine ist noch der ursprüngliche Titel zu sehen, hatte der Große Bruder noch nicht zugeschlagen:
Und jetzt: kein Wort mehr von Shepard als "sexiestem Vegetarier". Aber so kennen wir unsere Peta-Promis:
(meine Hervorhebungen, Zugriff jeweils 30. Juni 2013)
Wiedereinmal kaufen Peta-Mitarbeiter(!) Eier (zur Erinnerung: für jedes davon wurde ein Huhn mehr als einen Tag gequält), und zwar, um für den Konsum ach so toller "Freilandeier" zu werben:
NB: dem unbedarften Leser wird hier zudem vermittelt, dass braune Eier immer Freilandeier seien.
Seine Rechtfertigung dafür, "nur noch" sechs Mal pro Woche "Fleisch zu essen", wiederholt er in dem Video immerhin nicht. Gewundert hätte das bei Peta allerdings auch nicht mehr.
Peta ist zweifellos ein inakzeptabler, den Tierrechten schadender Tierschutzspendensammelverein. Der neue Peta-Werbe[!]spot[1] respektive dessen Botschaft - Veganköstler hätten a) "härteren" Sex, und b) das sei besser - ist natürlich inakzeptabel. Wer, selbst wenn diese Behauptung stimmen würde, um sein Sexleben aufzupeppen, sich nur noch von Sellerie ernährt, ist nach wie vor ein ebenso widerlicher Speziesist wie jeder Unveganer. Er ist keinVeganer.
Dennoch handelt es sich bei den im Spot gezeigten Vorgängen ebenso zweifellos um einen Unfall bei einvernehmlichem Sex. Diese Form von Sex mag einem nicht gefallen - mein Ding wäre es nicht - aber es ist einzig die Sache der Beteiligten, ob sie es wollen oder nicht. Auch wer auf SM steht, kann das praktizieren (solange niemand anders geschädigt wird, etwa durch die verbreitete Verwendung von Peitschen aus Leichenhaut).
Sicher, die "Arbeitsteilung", sie geht Einkaufen, er ist für das Handwerkliche, das Zugipsen der bei Unfall beschädigten Wand, zuständig, bedient sexistische Klischees. Im richtigen Leben hätte wohl sie sich auf der Couch erholt - immerhin ist sie nicht unerheblich verletzt - und er hätte eingekauft. Allerdings könnte das dann wieder als sexistischer patriarchalischer Beschützerhabitus interpretiert werden. Schwierig. Interessant auch, dass sie nur mit Unterwäsche und Trenchcoat bekleidet einkaufen geht - ein Mann wäre da wohl bereits nach wenigen Minuten als Exhibitionist verhaftet worden. Wie auch immer, das ist nicht das wesentlich bei diesem Spot. Sondern die "Interpretation" des Unfalls.
Bleibt festzuhalten: Es handelt sich auch bei diesem - fiktiven - Unfall im Peta-Spot nicht, wie Speziesisten und Feministen einmütig kolportieren, um "Missbrauch" ("abuse"[2]), und es handelt sich nicht um "Vergewaltigung"[3] ("rapist"[2]), auch wenn für gewisse Femisexistinnen praktisch jeder Sex, an dem ein Mann beteiligt ist (oder nein, vermutlich nur heterosexueller Sex), allein schon aufgrund des Penetrationsvorgangs (um Alice "Emma" Schwarzer zu paraphrasieren) ein verwerflicher Akt der Gewalt ist.
Wer so etwas behauptet, verharmlost auf unerträgliche Weise das Leiden der echten Missbrauchs- und Vergewaltigungsopfer (gleich welchen Geschlechts). Aber um die Opfer geht es weder Peta noch diesen Feministen. Nicht nur die "Aktivistinnen" von Femen verdienen damit, dass sie sich prostituieren (die Zeiten, wo Animal Peace Stripperinnen für solche Auftritte engagieren musste, sind ohnehin vorbei), so viel Geld, dass sie gut davon leben können. Und genau darum geht es ihnen: um Geld. Am Ende des von Feministen mit einer falschen Tonspur unterlegten Peta-Spots[2] fordern sie dazu auf, nicht an Peta zu spenden, sondern an örtliche Frauenhäuser.
Nun bin ich natürlich versucht, dazu aufzufordern, lieber an örtliche Männerhäuser zu spenden, denn die haben es nötiger - zumal es kaum welche gibt, also erst einmal welche eingerichtet werden müssten, obwohl Männer von sogenannter "häuslicher Gewalt" ebenso betroffen sind wie Frauen, womit sie noch Glück haben, Opfer von Gewalt im allgemeinen werden sie in weit größerem Ausmaß als Frauen, auch wenn das gern lächerlich gemacht oder totgeschwiegen wird.
Aber das werde ich nicht tun, denn letztlich gilt auch hier die Maxime: Handeln statt Spenden.
"Der W", so der Künstlername von Stephan Weidner, hat mithilfe von PETA ein Video ("Fleisch") gegen "Massentierhaltung" gemacht (aber nicht Nicht-Massentierhaltung, was auch immer man darunter verstehen soll) und mit deren Hilfe beworben.
Und was sagt er so dazu?
Wie Achim fragte: Ist Unveganismus bei Peta inzwischen nicht nur die Regel, sondern Pflicht?
Wenn man das Verhältnis dieses Vereins zu Veganismus und Tierrechten betrachtet (Beispiele hier und hier), dann ist es fraglich, ob deren Empfehlungen empfehlenswert sind.
Hast du denn diese Bücher auch selbst gelesen und kannst etwas dazu sagen?
PETAs neuster Promi ist Daniela Katzenberger. Und was gibt die so von sich? "Ich freu mich schon, wenn ich heim komme, über Rinderleber, dazu Kartoffelbrei und Rotkraut." (14.02.2011, op-online.de) Das Übliche eben.
Und gleich noch mal Promidinner (16.01.2011): Charlotte Karlinder kocht "Elchgulasch mit Wald-Tagliatelle und Grossenasper Wild-Preiselbeeren"
http://www.vox.de/rezepte/anzeigen/index/rezept/367651/id/458/Elchgulasch_mit_Wald-Tagliatelle_und_Grossenasper_Wild-Preiselbeeren_
Aus einem Karlinder-Blog Meine Hervorhebung
Die 1.2 kg Elchfleisch in ihrem Rezept sind also Peta-Vegetarisch. Ebenso wie die Flusskrebse aus ihrer Vorspeise.
In ihrem Dessert ist tatsächlich kein Fleisch zu finden. Dafür aber Ei, Butter, Sahne und Milch.
Maybrit Illner, "Appetit vergangen! Schluss mit der Fleischeslust", 20.01.11, ZDF.
Talkfiguren weitgehend die üblichen Verdächtigen (Sarah Wiener, ein CDU-Bauer, Gameshowmaster und Exdschungelcamper Harry Wijnvoord etc.). Als angeblicher "Veganer" der Peta-Promi Hubertus Regout, der Schauspieler ist und nun für Peta einen Veganer spielt, allerdings scheint er eher Schmierenschauspieler zu sein; Während der ganzen einstündigen Sendung bringt er gefühlt drei Sätze raus, und das auch nur, wenn die Moderatorin ihn virtuell am Kragen schüttelt. Und was sagt er neben den üblichen Peta-Nonos von Gesundheit etc.?
Wieso machst Du's dann nicht, Petarde? Ist Unveganismus bei Peta inzwischen nicht nur die Regel, sondern Pflicht?
Rainer Langhans, Ex-Kommunarde und derzeit in "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", ist angeblich "Veganer" (so heißt es in der Sendung, in diversen Medienberichten darüber schwankt die Angabe zwischen "Vegetarier" und "Veganer", einmal gab es auch "fast [strike]schwanger[/strike] Veganer"). Allerdings ging das Spiel auch schon vor einem Jahr, als er im "Perfekten Promi-Dinner" mitspielte. Dort aß er nicht nur ohne zu fragen die "Überracshungs-Salatsauce" (mit Fischleichen) usw., in seiner eigenen Küche hatte er u.a. "Butterkekse".
Wie auch immer, jedenfalls wollte er in der ersten Sendung keine "Leder"-Schuhe tragen.
Und wie kommentierte Peta-Promi Dirk Bach? "Verstehe ich nicht, er soll die Schuhe doch an den Füßen tragen, nicht essen." (Gedächtniszitat)
Nun ja, Was ist von einem Petarden anderes zu erwarten. Zumal, wenn er die Allesfressenwassichbewegtodermalbewegthat-Show moderiert.
Ja ich meinte nur, daß nicht mal die Linie klar ist; manche beteuern, Veganer zu sein (sind Pseudos wahrscheinlich, denn ein [echter] Veganer würde sich ind er Gesellschaft nicht gut fühlen), manche meinen als Vertreter der Tierrechte Fleisch essen zu können und nur auf Pelz zu verzichten.... Blablabla, kennen wir alles.
Marton schrieb:
>
> Lolita-Starlet Dominique Swain sagte:
>
> "Everybody thinks people who promote PETA don't eat meat, but
> I think animals were made to be eaten. I take my part in the
Würden diese Leute eine der trivialsten wissenschaftlichen Erkenntnisse begreifen, müssten sie einsehen, dass diese Aussage nicht nur das Fressen von nichtmenschlichen Leichenteilen, sondern auch von menschlichen Körperresten rechfertigt. Aber logisch denken bringt wohl keine Spenden..
Der Vollständigkeit halber: auch sie ist einer von den "PETA-Promis". Und dass diese sagen, Tiere seien "dazu gemacht, um gegessen zu werden", dann verdeutlicht das einmal mehr, welchen ethischen Anspruch diese Organisation hat.
"Everybody thinks people who promote PETA don't eat meat, but I think animals were made to be eaten. I take my part in the food chain very seriously. I eat meat, the rarer the better. I just don't think animals should be slaughtered for their fur." (Stuff Magazine, Feb. 2007)
Das ist der gegenwärtigen Rechtsprechung konform, aber ich finde es für eine Tierrechtsorganisation mächtig daneben. Wahrscheinlich nichts neues.
Das ist schon etwas vom Übelsten, was ich von dieser Organisation in letzter Zeit gelesen habe.
Wem als Tierrechtler bei solch explizit lebensverachtenden Aussagen nicht die Alarmglocken läuten, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich bin aber zuversichtlich, dass, aufgrund der PeTA Aufklärung von Abolitionisten, diese Organisation in nicht allzu ferner Zukunft einen ähnlichen Ruf und Status in der Bewegung hat wie das "Universelle Leben".
Ingrid Newkirk hat mal wieder die Freundlichkeit besessen, deutlich zu sagen, was PETA von Konsequenz hält.
Nicht, dass das bei dieser Organisation überraschen würde.
Und ja, wer Zeuge des Leidens der Tiere wird, hat nur die Entscheidung zwischen allem oder nichts: entweder ist es komplett abzulehnen oder nicht. (Und ein kleiner Hinweis: Tierrechtler tendieren eher zu kompletten Ablehnung.) Hinsichtlich der Umsetzung ist es mal wieder nur das alte, dümmliche Strohmannargument, womit Veganismus als Minimalstandard diskreditiert werden soll.
"Absolute Puristen" (also Veganer, da es im Artikel um Flexitarier ging) hätte sie lieber "in einer Höhle", was verständlich ist, wollen solche Opportunisten schließlich nicht täglich gezeigt bekommen, wie leicht es nicht, nicht "auf die Prinzipien zu scheißen", sondern sie umzusetzen.
Die PETA-Promis haben es schwer, sich von Tierleichenhaut zu lösen. Aber zum Glück ist die ja enthaart, sonst wäre es "Pelz".
PETA-Promi Joan Jett, bekannt für ihre "Leder-Kleidung", hat "Fleisch aufgegeben" und posiert für PETA mit einem "geretteten Schwein" (denn "Leder" wird ja meist aus Rindern hergestellt).
Einer Zeitung sagt sie:
Ja, sie dankt der toten Kuh. Soviel Tierfreundlichkeit muss an der Aufklärungsarbeit von PETA liegen. Ein weiterer Sieg für die Tiere (naja, außer Kühen).
Dieser Promi wirbt z.Z. gegen "Wildtiere im Zirkus" (die Rechte der Nicht-Wildtiere sind scheinbar nicht so wichtig) und trägt ungeschickterweise "Leder"stiefel.
Diese Stiefel haben sich dann plötzlich in Kunstlederstiefel verwandelt. Das kann man nicht nachprüfen, aber die Glaubwürdigkeit möge jeder selbst beurteilen.
Interessant hingegen ist, was die PETA-Leute auf die Frage, ob dies "Leder"stiefel seien, geantwortet haben:
"Das ist keine [Anti-]Leder-Kampagne", also ist es in Ordnung, "Leder" zu tragen. Besser könnte man die von PETA akzeptierte Heuchelei bei ihren Prominenten nicht ausdrücken. Dann so sieht es das Kombinationspaket für PETA-Promis vor: gegen "Zirkus" sein und "Leder" tragen. Gegen "Pelz" sein und "Leder" tragen und/oder Leichenteile essen. Kann man sich aussuchen, wie man will.
Wenn das nächste Mal jemand fragt, was denn an "Zoos" schlecht sei, da "sogar die Tierschutzorganisation PETA" das Einsperren von Tieren befürwortet, weiß man, bei wem man, woher das kommt.
Interessant, weil PETA auch manchmal gegen "Zoos" protestiert. Warum das hier nicht der Fall ist, erklärt sich schnell, wenn man weiß, dass die Kampagnenziele nach dem Faktor Medienaufmerksamkeit ausgesucht wird, nicht etwa nach Nützlichkeit oder gar ethischer Akzeptabilität (denn nein, es ist nicht in Ordnung zu befürworten, Tiere in "Zoos" einzusperren).
> Peta USA, die Ursprungsorganisation, ist bekannt dafür,
> Katzen und Hunde aufzunehmen und, wenn sie nicht von ihren
> Besitzern abgeholt werden, zu töten. Das erreichte einen
> Höchststand im letzten Jahr, als 95% aller aufgenommenen
> Tiere getötet wurden. Auch der Einwand, es träfe nur für
> kranke Tiere zu, wird bei dieser Zahl nichtig, denn keine 95%
> aller "streunenden" Katzen und Hunde sind so krank, daß eine
> Euthanasie gerechtfertigt wäre. Insgesamt hat Peta seit 1998
> zwischen ca. 20'000 Tiere umbringen lassen.[01]
Hier gibt es einen schwerwiegenden Fehler von mir: Der Text an dieser Stelle suggeriert, eine 95%ige Tötungsrate sei nicht zu überbieten. PETA hat bewiesen, daß es falsch ist: Im (aktuell) letzten Jahr, also 2009, lag die Tötungsrate bei 97% (http://www.aolnews.com/nation/article/petas-euthanasia-rates-have-critics-fuming/19384880). Es wurden 8 Tiere adoptiert und 2352 Tiere "euthanasiert". Der Begriff steht in Anführungszeichen, da gesunde Tiere aus Profitstreben zu entsorgen, keine Euthanasie ist, sondern Mord (doch damit haben Tierschützer bekanntlich wenig Probleme).
Nein, es überrascht nicht im geringsten, daß PETA selbstverständlich auch den neuen Grandin-Film bejubelt (http://blog.peta.org/archives/2010/02/temple_grandin_1.php) [Link deaktiviert - Mod]. Sie als Person ist ohnehin toll, sie bekam, wie hier bereits erwähnt, schließlich eine Auszeichnung von PETA.
Das Argument von Newkirk ist das ewig gleiche:
Kürzer gesagt: "Wir können die Tiere nicht sofort befreien, also sind wir gezwungen, weiterhin Tierschutz zu betreiben." - Sie ignoriert (wie es alle Neuen Tierschützer tun) weiterhin, daß Veränderungen, die die Tierausbeutung festigen, langfristig insgesamt zu mehr Leid führen. Aber langfristig sinnvoll zu denken, ließe sich eben nicht als "Erfolg" verkaufen.
Auf eine Reduzierung kommt man nur, wenn man wesentliche Faktoren aus Acht läßt. Grandin hat, wie auch bereits erwähnt, die Tierausbeutung ökonomisch effizienter gemacht und vermittelt den Tierausbeutern ein gutes Gewissen, da es jetzt schließlich "besseren Tierschutz" gebe. Sie ist damit maßgeblich dafür verantwortlich, daß mehr Tiere getötet werden und dies auch noch lange so bleibt. Wenn man das bißchen "Tierschutzverbesserung" hinzurechnet, ist es im allerbesten Fall ein Nullsummenspiel (wenn sie Leidreduzierung durch "Verbesserungen" und Leiderhöhung durch ökonomische Effizientsteigerung und kostenlose Werbung aufheben), aber nur im allerbesten. Realistisch ist es fast immer eine negative Rechnung, da die "Verbesserungen" minimal, die negativen Faktoren aber wesentlich sind.
Newkirk ignoriert sogar das Offensichtliche.
Warum ist das wohl so? Unterstützen Tierausbeuter Tierschutz ("kleine Schritte") deshalb, weil sie nichts dafür tun müssen und ein gutes Gewissen behalten, mit dem sie weiterhin Tierprodukte konsumieren können. Danke, Neuer Tierschutz.
Ich fürchte, Newkirks "Argument" hilft nichts. Denn egal wie man es dreht und wendet, eine Kollaboration mit der Tierausbeutungsindustrie und das Bejubeln von "schöner Schlachtung" läßt sich mit der gebetsmühlenartigen Wiederholung von "weniger Leid", die auf falschen Rechnungen beruht, nicht rechtfertigen.
> Naja, eine Organisation deren Hauptexistenzgrund ist, Kapital
> zu schlagen, würde natürlich nicht gut damit fahren, soetwas
> Radikales wie ethisches Verhalten von den Menschen zu
> fordern.
Ja, deshalb können sie das Wort "vegan" inzwischen auch nur ab und an verwenden, weil wirkliche Tierrechtler Veganismus in mühevoller Kleinarbeit über die letzten zehn Jahre bekannt und einfach umzusetzen gemacht haben, während PETA nichts dafür getan hat. Sie können mit dieser Bewegungen etwas mitgehen, aber wirkliche Veganismusaufklärung betreiben, können sie auch weiterhin nicht. Das neuste Plakat verwendet wie erwartet wieder den Begriff "vegetarisch".
> Auf diese Weise wird man dann auch zum
> besten Freund der größten Ausbeutungsbetriebe und kann den
> eigenen Profit sogar noch weiter steigern. Ist alles, wie es
> aussieht, überhaupt kein Problem, zumal's ja darauf aufbaut,
> dass die Leute die Lüge nur allzu gern glauben. Eine
> wunderbare (und bedauerlicherweise stabile) Symbiose dreier
> Parteien auf Kosten der Tierrechte...
Natürlich, die Unveganer wollen genau so etwas hören. Daß sie minimale bis keine Zugeständnisse in ihren Konsumverhalten machen müssen und sich trotzdem der von ihnen verursachten Tierausbeutung gegenüber gut fühlen können, weil sie ja "etwas für die Tiere" getan hätten. Eine Spende überweisen, PETA-Mitglied sein und sich über "australische Wolle" oder das Töten von Robbenbabies echauffieren, aber weiterhin dreimal täglich Tierprodukte essen.
Viele Menschen haben leider noch nicht verstanden, sodaß diese großen Tierschutz-Organisationen nicht nur die "falsche Strategie" anwenden oder ihnen "Ausrutscher" in der Kampagnenwahl und -durchführung unterlaufen, sondern sie fundamental darauf beruhen, den Ablaßhandel aufrecht zu erhalten und das geht in einer speziesistischen und unveganen Gesellschaft nur mit speziesistischen und unveganen Methoden.
ich hab jetzt mal schnell drüber geguckt und auch prompt 3 Produkte gefunden:
Zum einen den Penotti Schokoaufstrich (der von Peta noch als extra-lecker markiert wurde), weil mir da auf mehrere Anfragen keine vernünftige Antwort gegeben wurde.
(http://tierrechtsforen.de/7/3303/3770)
Und zu guter letzt "Bill Collins Gourmet Pastete herzhaft würzig", laut Produktanfrage (http://tierrechtsforen.de/7/1006/1812) mit unveganem Kasein geleimt...
Dieser „ultimative PETA2-Einkaufsguide“ ist genau so unbrauchbar wie jede andere Weiße Liste…
ich habe über die Suche leider nix dazu gefunden:
[url] http://www.peta2.de/de/einkaufsguide.401.html [/url]
Wisst ihr, ob die hier aufgeführten Produkte tatsächlich nach "euren" Richtlinien vegan sind? Nach dem, was im Forum so über Peta geschrieben wird, befürchte ich, dass da auch nur die Zutatenliste durchgeschaut wird...
Ihre Argumente sind – richtig geraten – die gleichen Wiederholungen wie gewohnt.
Es sei möglich, für Abschaffung und Reform gleichzeitig zu arbeiten (ohne darauf einzugehen, wie der Industrie ökonomische Vorteile zu verschaffen diese schwächen soll). Da steigert sich noch darin, daß das angeblich der "einzige Weg" sei, Veränderungen zu erreichen.
Eines der Lieblingsargumente: Abolitionistisches Vorgehen würde den Tieren nicht helfen, solange bis die Abschaffung nicht erfolgt wäre (was hier mit einem Singer-Zitat "bestätigt" wird). Daher würden Abolitionisten ihre Ideale auf Kosten der Tiere, denen "wenigstens eine Verbesserung" nicht zukommen würde, umsetzen.
Das ständige Gerede über das angebliche Funktionieren von sozialen Veränderungen scheint hier überraschenderweise plötzlich völlig auszusetzen. Abolitionistisches Vorgehen bedeutet in erster Linie Menschen von Veganismus zu überzeugen und damit der Tierausbeutung die wirtschaftliche Grundlage (die Nachfrage nach den Produkten) zu entziehen. Jeder, der in seinem Gewerbe Umsetzeinbußen hat, wird nach dem Grund suchen und ihm entgegenzuwirken versuchen. Wenn der Grund Berücksichtigung von Tierrechten ist, wird versucht werden, durch vermeintliche Verbesserungen das Gewerbe als ethisch unbedenklich darzustellen. Abolitionismus führt zu selbst zu Reformen und "Verbesserungen der Haltungsbedingungen", aber ohne die negativen Auswirkungen mitzunehmen. Darüber hinaus hilft der den "jetzt lebenden" Tieren, da jeder neue Veganer die Tierleben rettet, die für seinen Nicht-Konsum nicht umgebracht werden (pro Jahr zwei Hühner (Eikonsum), sechs "Mast"hühner usw.), während Reformismus oftmals die Anzahl der ausgebeuteten Tiere erhöht.
Abolitionismus ist die beste und als Strategie einzig nachhaltig wirksame Methode, "jetzt lebenden" Tieren zu helfen.
Sie ignoriert auch sonst die längst gebrachten Argumente, wie wenn die Behauptet, Reformen würden langfristig auch der Tierbefreiung helfen. Daher wieder die Frage: Wie sollen Dinge, die die Industrie stärken, den Verbrauchern ein gutes Gewissen geben und damit die Nachfrage erhöhen, irgendwie "langfristig" zur Abschaffung beitragen?
Zuletzt verteidigt sie die dümmlichen PETA-Aktionen als "harmlose Streiche". Und nein, Aktionen die Tierrechte trivialisieren und lächerlich machen, sind nicht "harmlos", sondern höchst schädlich.
Newkirks Verteidigung ist jedoch positiv zu sehen, denn die Notwendigkeit dazu zeigt, daß immer mehr Menschen gibt, die solchen Tierschutz (egal ob alten oder neuen) ablehnen und wirklich Tierrechtsarbeit machen.
ja das mit der casein-sucht würde ich als eine rein psychische sucht ("kopfsache") bezeichnen und entsprechend gehe ich auch dagegen vor.
es hat nach meinem bisherigen kenntnisstand zu tun mit den opioiden peptiden, wirkt im gehirn wie morphium und hat ähnliche suchtwirkung.
jedoch sag ich mir, es sind schon ganz andere von ganz anderen süchten losgekommen, und sehe es nicht als unüberwindbares problem an.
seit jahren schon kaufe ich nur noch hauptsächlich soja-reis-milch, auch gerne pure soja-milch, und als haferflocken und kakao-fan scheint es mir als haben sich da mit der sojamilch, dem kakaopulver und den haferflocken drei wahre freunde gefunden, worüber ich auch sehr sehr froh bin. :)
und auch rein geschmacklich ziehe ich bereits sojamilch wegen ihrem frischen geschmack der kuhmilch vor, dessen (irgendwie fettiger) geschmack mich schon richtig anwidert, sodass wenn es mich dann überkommt, ich diese tiermilch nur mit viel zucker konsumiere, und nur wenn es garnicht anders geht.
und so kommt es halt leider alle wochen mal vor dass ich doch wieder irgend einen süßkram mit kuhmilch aus dem supermarkt angeschleppe, vornehmlich als vanille-eiscreme oder "(r)inder-schokolade" und sonstige "(r)inder-wasweissichmilchschnittendingsbums".
man müsste diese "(r)inder-kram"-firma eigentlich verklagen denn sie schaffen es ihren kram so zusammenzurühren und mit viel zucker zu versehen dass das gehirn einem vormacht, es könnte ohne dem zeug einfach nicht sein.
jedoch es ist wie gesagt eine reine kopfsache, und dafür dass ich noch vor 10 jahren pro tag 2 liter pure kuh-vollmilch getrunken habe, also meinen flüssigkeitsbedarf kommplett mit kuh-vollmilch gedeckt habe, bin ich schon sehr weit gekommen dass ich mich geschmacklich schon komplett umgewöhnt habe auf sojamilch (alpro soya und andere marken, z.b. auch gerne von aldi die soja-reis-milch) und hauptsächlich kuhmilchprodukte über diese verfl!xt süßen (r)inder-kram sachen und eiscreme konsumiere, jedoch auch dies immer seltener, und auch nur deshalb weils im örtlichen supermarkt (dorf, und ich so ohne auto...) (noch) kein sojaeiscreme gibt.
jedoch denk ich mittlerweile auch schon über einen eiscreme-maker nach, sodass ich mir mein eiscreme mit sojamilch selbst herstellen kann. :)
Aiellu schrieb:
> (bin nur wegen
> der sucht nach casein (gleiches phänomen wie mit gluten,
> stichwort "opioide peptide") noch nicht vegan, und das wird
> auch noch ein kampf aber ich versuchs halt immer weiter mir
> den seit frühester kindheit angewöhnte milchkonsum wieder
> abzugewöhnen)
Bist Du sicher, dass da eine körperliche Abhängigkeit vorliegt? Ist das bei Dir ärztlich abgeklärt oder Deine persönliche Vermutung? Wieviel Tiermilch konsumierst Du denn so täglich? Hast Du's mal mit Pflanzenmilch, veganem "Käse" und Konsorten probiert, hattest danach aber immer noch Muttermilchdurst? Falls noch nicht geschehen, probier das doch mal - die Auswahl ist doch inzwischen groß; und meine eigene (psychische) Milchabhängigkeit aus unveganen Zeiten lässt sich seit inzwischen 7 1/2 Jahren ganz hevorragend mit den entsprechenden veganen Produkten befriedigen. Wenn's hauptsächlich um Kuhmilch pur geht, kann ich die Vanillesojamilch von Alpro wärmstens empfehlen. Wenn's doch köperliche Abhängigkeit sein sollte - was spräche gegen sofortigen kompletten Entzug? Früher oder später müsstest Du da eh durch - warum noch unnötig 'ne Zeit lang über Leichen gehen?
Aiellu schrieb:
>
> ich finde die öffentlichkeitsarbeit und die hilfestellung von
> peta auf dem weg zum vegetarier/veganer toll und bin ihnen
> sehr dankbar.
Damit gehörst du zu den wenigen, bei denen ihre Alibi-Arbeit keine negativen Folgen hatte. Nur ist es so, daß ein paar wenige sinnvolle Tätigkeiten den Schaden auf der anderen Seite (der stark überwiegt) nicht wieder gut machen kann.
Das "Veggie-Starter-Kit" paßt auch in ihre Strategie. Inhaltlich ist es angeblich vegan (um Kritiker abzuhalten), aber dennoch heißt es "veggie" oder "vegetarisch", aber nicht "vegan". Das ließe sich eben nicht so gut verwenden, um sich Sympathien einzukaufen.
> seit ihr denn sicher dass es so ist wie beschrieben, also
> dass tiere unnötig euthanasiert werden?
Da Peta-Präsidentin Newkirk das verteidigt hat, gibt es daran keine Zweifel. Wenn es falsch wäre, hätte sie es schließlich bestritten.
> das mit dem
> tierheimen unterstützen oder bauen finde ich nicht gut, denn
> so wird es nur noch mehr unterstütz dass tiere wie socken
> gekauft werden und dann wenn sie nicht mehr erwünscht sind
> sie einfach wieder abgegeben werden
Das die "Haustierhaltung" an sich ein Problem ist, ist richtig, aber es ging darum, daß Peta den billigsten Weg gewählt und sich definitiv nicht wie eine "Tierrechtsorganisation" verhalten hat.
> am besten ist doch wenn man, so wie peta halt dazu aufruft,
> ganz auf haustiere und generell auf alles tierische
> verzichtet, damit so viele firmen die tiere ausnutzen wegen
> mangelnden einnahmen pleite gehen.
Das wäre das Beste, aber Peta macht das kaum. Hauptsächlich wird sich immer nur auf ein Produkt beschränkt wie z.B. "australische Wolle" statt "Wolle" überhaupt.
> was diese ignoranten leute brauchen ist ein tritt in den
> allerwertesten, und ich bin der meinung dass peta das schon
> ganz gut macht, naja es ist halt sehr radikal, aber weniger
> sollte es nicht sein, eher noch mehr, wenn leute sie taub
> stellen muss man es ihnen am besten direkt in die ohren
> hinein schreien dass tiere auch rechte haben.
Nein, auch radikal sind sie nicht. Sie fokussieren hauptsächlich auf unpopuläre "Mißstände", auf Randbereiche wie "Pelz" oder "Tierversuche", die die Spender nicht direkt betreffen, irgendwelche Themen, die weit weg sind ("Rodeo", "Stierkämpfe", Straßenhunde in der Türkei, australische "Wolle") und auch ihre Spender nicht betreffen. Das ist nicht radikal, das sind Mainstream-Themen, mit denen man auf der Tierschutzwelle mitschwimmen kann. Wenn sie radikal wären, würden sie als erstes Veganismus fordern, das jedoch stellen sie hinten an.
> ich finde die welt und vor allem die tiere brauchen solche
> organisationen wie peta, die sich nicht vor kritik scheuen
> wegen ihrer radikalen maßnahmen, sondern die immer weiter
> kräftig auf den busch klopfen.
Wie gesagt: ihre Themen sind unradikal und spendenorientiert und ihre Maßnahmen/Methoden peinlich und kontraproduktiv. Solche Organisationen braucht es sicher nicht.
> arbeit gut finde (was sie für tiere schon alles erreicht
> haben und in den köpfen bewirken ist einfach unbezahlbar),
Erreicht haben sie ein bißchen Reformismus in Randbereichen. Da, wo es wirklich nötig wäre, beteiligen sie sich kaum.
> z.b. finde ich auch die arbeit der crew der sea shepperd um
> cpt. paul watson gut, (die japaner haben sogar mittlerweile
> offen zugegeben den walfang für den konsum zu betreiben und
> nicht für die forschung, wie sie bis dahin immer behauptet
> haben)
Eben und wo siehst du den Fortschritt? Daß sie sich jetzt nicht mehr hinter Ausreden verstecken müssen, sondern ihr Verhalten offen zugeben und verteidigen, ist wohl eher ein Rückschritt.
Watson macht ein bißchen Wirbel für die Medien, grundlegend verändert er nichts. Der Westen ist bereits gegen "Walfang", dafür braucht es keine Aufklärungsarbeit, und in Japan hat man kein Problem damit. Um den wirklichen Problembereich, daß man überhaupt Fische tötet, kümmert er sich nicht, da das nicht populär genug ist.
auch ich wurde durch peta erst zum vegetarier (bin nur wegen der sucht nach casein (gleiches phänomen wie mit gluten, stichwort "opioide peptide") noch nicht vegan, und das wird auch noch ein kampf aber ich versuchs halt immer weiter mir den seit frühester kindheit angewöhnte milchkonsum wieder abzugewöhnen), aber wie gesagt erst peta hat mir die augen geöffnet, und von peta bekam ich auch ein veggie-starterkit.
ich finde die öffentlichkeitsarbeit und die hilfestellung von peta auf dem weg zum vegetarier/veganer toll und bin ihnen sehr dankbar.
von dem was nun hier beschrieben wird wusste ich nichts und es tut mir im herzen weh das zu lesen.
seit ihr denn sicher dass es so ist wie beschrieben, also dass tiere unnötig euthanasiert werden? das mit dem tierheimen unterstützen oder bauen finde ich nicht gut, denn so wird es nur noch mehr unterstütz dass tiere wie socken gekauft werden und dann wenn sie nicht mehr erwünscht sind sie einfach wieder abgegeben werden, nach dem motto, "ach nebenan gibts ja ein schönes großes tierheim, wenn "du" (das kind) den "friedolin" (das haustier) nicht mehr magst dann tun wir ihn einfach da rein und da gehts ihm dann ganz toll" (...weil ist ja ein schönes großes tierheim...)
am besten ist doch wenn man, so wie peta halt dazu aufruft, ganz auf haustiere und generell auf alles tierische verzichtet, damit so viele firmen die tiere ausnutzen wegen mangelnden einnahmen pleite gehen.
was diese ignoranten leute brauchen ist ein tritt in den allerwertesten, und ich bin der meinung dass peta das schon ganz gut macht, naja es ist halt sehr radikal, aber weniger sollte es nicht sein, eher noch mehr, wenn leute sie taub stellen muss man es ihnen am besten direkt in die ohren hinein schreien dass tiere auch rechte haben.
und menschen die den tieren bei lebendigem leib und vollem bewusstsein den hals oder bauch aufschneiden, ihnen die haut abziehen, sie treten, schlagen, irgend wo gegen werfen, auf ihren kopf treten, etc, verdienen sogar mehr als nur einen tritt in den hintern, man sollte solchen leuten und allen die dabei zusehen, es nicht verhindernn oder sogar unterstützen mit anlauf und den füßen voran ins gesicht springen. und wenn sie sich dann beschweren wie unfein das nun war, dann nochmal anlauf nehmen und nochmal drauf!
ich finde die welt und vor allem die tiere brauchen solche organisationen wie peta, die sich nicht vor kritik scheuen wegen ihrer radikalen maßnahmen, sondern die immer weiter kräftig auf den busch klopfen.
und bitte versteht dass nicht als kritik an euch oder an martin als verfasser des kritischen beitrags, wenn ich petas arbeit gut finde (was sie für tiere schon alles erreicht haben und in den köpfen bewirken ist einfach unbezahlbar), und kritik sowie auch information ist wichtig, und ich mag eh alle veganer, (auch anti-peta-veganer :-) ) denn sie sind mein ansporn weiter gegen meine (verd*mmte) casein-sucht anzukämpfen.
z.b. finde ich auch die arbeit der crew der sea shepperd um cpt. paul watson gut, (die japaner haben sogar mittlerweile offen zugegeben den walfang für den konsum zu betreiben und nicht für die forschung, wie sie bis dahin immer behauptet haben), hingegen greenpeace mit ihren einfach fotos machen ist mir etwas zu lasch, einfach zu wenig, denn fotos kann man sich angucken oder man kann sie ignorieren, aber die crew der sea shepperd geht diesen japanischen walfängern halt so richtig auf den keks, und zwar so gründlich dass sie garnicht mehr dazu kommen wale zu fangen und ihre aktionen auch in der presse wellen schlagen.
und das ist es was die tiere brauchen, eine stimme die für sie spricht, oder halt schreit, wenn es sein muss und sonst keiner zuhört! :)
Ich war Vegetarier, doch PeTA hat mich zum Veganer gemacht. Ich bin und bleibe auch überzeugter Veganer, den Tieren und Umwelt zu liebe.
Jetzt kommt das aber.
Aber ich habe nichts gewusst von den Geschäftspraktiken von PeTA, das Sie aus reiner Profitgier Handeln und nicht wie es sein sollte. Von Herzen, für die Tiere.
Da Peta die mediale Aufmerksamkeit für Tierrechtsfragen okkupiert, wird man von Unwissenden allzu schnell mit ihr in Verbindung gebracht. U.a. daher gibt es im englischsprachigen Raum von diesem Blog folgende Banner, um seine Einstellung Peta gegenüber deutlich zu machen:
Diese Idee ist geeignet, auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung zu finden (die Notwendigkeit besteht allemal). Die Umwandlung ist simpel, eine Version gibt es hier:
Häufiger heißt es, Peta habe in der Vergangenheit ein paar Fehler gemacht, sich aber inzwischen gebessert. Oder die Leute, für die die Tierrechtsthematik neu ist, wundern sich, warum Peta kritisiert wird, obwohl sie doch durch die Medien als "Tierrechtsoranisation" bekannt sind. Daher diese kleine Zusammenfassung.
Peta USA, die Ursprungsorganisation, ist bekannt dafür, Katzen und Hunde aufzunehmen und, wenn sie nicht von ihren Besitzern abgeholt werden, zu töten. Das erreichte einen Höchststand im letzten Jahr, als 95% aller aufgenommenen Tiere getötet wurden. Auch der Einwand, es träfe nur für kranke Tiere zu, wird bei dieser Zahl nichtig, denn keine 95% aller "streunenden" Katzen und Hunde sind so krank, daß eine Euthanasie gerechtfertigt wäre. Insgesamt hat Peta seit 1998 zwischen ca. 20'000 Tiere umbringen lassen.[01] Die Anzahl spielt dabei die geringere Rolle – auch zehn wären zuviel -, sondern allein die Tatsache, daß eine selbsternannte Tierrechtsorganisation gesunde und vermittelbare Tiere euthanisiert, ist eine Verhöhnung des Tierrechtsgedankens. Noch schlimmer wird es, wenn es verteidigt wird. Zur nachgewiesenen Tötung von 55 Hunden durch Peta-Mitarbeiter, die danach im Müll entsorgt wurden, sagte Peta-Präsidentin Newkirk: "Was sie [die eine Mitarbeiterin] tat war falsch, das mit den Körpern [die Hundeleichen], aber sie verursachte keinen Schmerz, kein Leiden oder Qual oder irgend so etwas."[02] Auf der Webseite heißt es ähnlich: Bis die "Überpopulation" in den Griff bekommen sein würde, "müssen wir das Leiden ungewollter Tiere in der verantwortungsvollsten und humansten Art und Weise verhindern. Euthanasie, richtig durchgeführt, ist oftmals die mitfühlendste Option."[03] (Daraus geht auch hervor, daß es um "ungewollte" Tiere geht, nicht nur um kranke.)
Wie kommt Peta zu der Annahme, daß die Beendigung eines Lebens keine Problem wäre, solange es schmerzlos geschieht? Möglicherweise durch Peter Singer, den Peta ausgiebig als "Vater der Tierrechtsbewegung" preist. Er ist nicht nur bekannt dafür, daß er Zoophilie verharmlost, was Peta natürlich verteidgt (wobei Newkirk auch verlauten läßt, daß Reiten unter bestimmten Bedingungen unproblematisch sei),[04] sondern er ist in Folge seiner utilitaristischen Einstellung auch der Meinung, Tiere hätte kein Interesse am Leben, sondern nur an Schmerzfreiheit, sodaß sie zu töten gerechtfertigt ist, solange es schmerzfrei geschieht. Daher könne ein "gewissenhafter Omnivore" zu sein auch eine "ethisch vertretbare Position" sein.[05] Peta bezeichnet außerdem sein Buch "Animal Liberation", in dem er Freilandeier preist, wird als "Bibel" der Tierrechtsbewegung (ironischerweise ist der Vergleich genau genommen richtig: es ist veraltet, fehlerhaft, schädlich und wird dennoch immer wieder durch falsche Auslegung positiv dargestellt).[06] Die Tötung vermittelbarer Tiere wunder auch daher ein wenig, da Peta bei jährlichen Einnahmen von 30 Millionen Dollar [07] in der Lage wäre, Tierheime zu unterstützen oder zu unterhalten. Allerdings eignet sich das bekanntlich nur schlecht, um Spendengelder zu mobilisieren im Gegensatz zu (entsprechend teuren) Großplakaten mit halbnackten Prominenten, die kein "Pelz" tragen (aber weiterhin unvegan sind).
Mit dem Unveganismus hat man bei Peta auch intern keine Probleme, so sagt Petas Vizepräsident Dan Mathews: "Die Hälfte unserer Mitarbeiter ist Vegetarier und die andere Hälfte denkt, es sei eine gute Idee."[08] Bei der angeblich "größten Tierrechtsorganisation der Welt"[09] betätigen sich Menschen, die durch ihr Konsumverhalten Tierrechte mit Füßen treten, "für Tierrechte".
Ein anderes aktuelles Beispiel ist, daß sich Peta USA auch nicht davor scheut, eine "Tierrechtsauszeichnung" einer Zoobehörde dafür zu übergeben, daß eine von Hunderten Spezies nicht mehr eingesperrt wird.[10] Nach dieser Logik, wäre der Betreiber einer Kinderarbeitsfabrik, wenn dort eine Pause von zehn Minuten eingeführt wird, ein perfekter Kandidat für eine Menschenrechtsauszeichnung.
Letztes Jahr hat Peta in Kanada ein Abkommen mit der "Gefügelindustrie" darüber abgeschlossen, daß die Tiere jetzt auf eine andere Art und Weise getötet werden. Die Folge ist, daß die Tierausbeutung damit wirtschaftlich effizienter wird, d.h. jetzt noch mehr Tiere für geringere Kosten umgebracht werden können.[11] Die Tierausbeutungsindustrie ökonomisch zu stärken könnten einige als ungeeignet für eine "Tierrechtsorganisation" empfinden, für Peta ist es natürlich ein "Sieg für die Tiere".
In Italien ist Peta das Leben eines Fisches nicht so viel wert, um ihn nicht für Fotoaufnahmen (natürlich mit einem Prominenten) umbringen zu lassen.[12] Was sind schon Indivdualrechte gegen im Vergleich zu spendenfördernder Medienpräsenz?
Peta Deutschland schließlich ist nicht dafür bekannt, Hunde und Katzen umzubringen, aber groß ist der Unterschied dennoch nicht.
Ein keineswegs anders geartetes Verhältnis gibt es auch hierzulande zu Prominenten. Dirk Bach ist Sprecher eines Film gegen Eikonsum, ist aber selbst Vegetarier und bezeichnet Tiermord aus Unterhaltng als "harmlos".[13] Die neuste dieser Sorte, Cosma Hagen, verkündet zwar medienwirksam gegen "Pelz" zu sein, aber mit "Leder" hat sie weniger Probleme.[14] Wer das heuchlerisch nennt, sollte sich freuen, daß er immerhin nicht wie Peta-Promi Davorka Tovilo einen ganzen Berg Tierprodukte, inklusiver diverser Leichenteile, als vegan bezeichnet.[15]
Auch finden sich bei Peta Deutschland die gleichen Kampagnen mit halbnackten Frauen auf Bildzeitungsniveau. Neben den Prominenten-Plaken war auch ganz besonders qualitativ die Peta-Kampagne, in der Fußgängerzone zwei Frauen in Bikinis duschen zu lassen, um "auf den Wasserverbrauch durch die Fleischherstellung" hinzuweisen.[16] Was lernen die Passanten wohl über das Recht der Tiere, nicht als Ressource gebraucht zu werden, wenn zwei halbnackte Frauen öffentlich duschen? Im besten Fall nichts, im realistischeren Fall – da sich Peta als "Tierrechtsorganisation" deklariert –, daß man Tierrechte nicht ernst nehmen muß, daß nicht die Individualrechte der Opfer im Zentrum stehen, sondern Methoden der Öffentlichkeitserheischung auf unterem Niveau. Nimmt man auch den sehr unwahrscheinlichen Fall an, daß einigen bewußt geworden ist, wieviel Wasser die "Fleischherstellung" verbraucht, dann haben sie dadurch gelernt, daß man den Wasserverbrauch reduzieren muß, nicht etwa, daß man die Rechte nichtmenschlicher Tiere achten soll. Von daher ist dieses Vorgehen von Peta ist: es trivialisiert und diskreditiert Tierrechte sowohl, wenn es funktioniert, als auch, wenn es nicht funktioniert.
Weitere aktuelle Glanzleistungen:
- Peta fordert erneut dazu auf, Wale zu essen oder Vegetarier (!) zu werden, d.h. Mord oder Mord zu begehen.[17] Daß man sowohl Wale als auch Hühner und Kühe am Leben lassen sollte, scheint nicht erwähnenswert.
- Peta verschicktet Newsletter, die zwischen fünf und sieben Links auf die Spendenseite enthalten, aber keine sinnvolle Aufforderung, das eigene Konsumverhalten zu überdenken.[18]
- Peta fordert KFC dazu auf, die Ausbeutungsanlagen hübscher auszugestalten, anstatt zum Boykott unveganer Nahrungsmittel überhaupt aufzurufen.[19]
- Peta offeriert australischen Schafsausbeutern bessere Methoden der Schafsausbeutung, statt den Boykott aller Tierausbeutungsprodukte (inklusiver aller, nicht nur australischer "Wolle") zu fordern.[20]
- Peta zeigt (weiterhin) kein Bedürfnis, sich von der unterwandernden Sekte Universelles Leben abzugrenzen.[21]
Und so weiter. Und so fort.
Auch die Tatsache, daß neuerdings ab und an das Wort "vegan" bei Peta auftaucht oder sie sich auch einmal mit etwas anderem als medienwirksamen Randaspekten beschäftigen, kann nicht darüber hinweg täuschen, daß Peta weiterhin das Tierrechtsanliegen massiv untergräbt und trivialisiert. Was zählt ist der Kontostand und die Aktionen werden danach ausgewählt, wie man ihm am besten erhöht. Schaden für das Verständnis von Tierrechten und Veganismus wird dabei fraglos in Kauf genommen, wenn nicht gefördert.
Es gibt viele üble alt- und neutierschützerische Organisationen, aber die, die den größten Schaden anrichtet, ist immer wieder Peta.
--
[01] http://www.petakillsanimals.com/petasdirtysecret.cfm, auch wenn wir mit der Intention der Seite nicht übereinstimmen, ist der Beweis recht eindeutig
[02] http://www.youtube.com/watch?v=CbZOGFASdV8#t=2m
[03] "Until dog and cat overpopulation is brought under control through spaying and neutering, we must prevent the suffering of unwanted animals in the most responsible and humane way possible. Euthanasia, performed properly, is often the most compassionate option.", http://www.peta.org/MC/factsheet_display.asp?ID=39
[04] http://tierrechtsforen.de/1/7406/7553
[05] Zitate unter http://tierrechtsforen.de/petersinger
[06] http://antispe.de/zitate.html#singer
[07] http://www.eri-nonprofit-salaries.com/index.cfm?FuseAction=NPO.Summary&EIN=521218336&Cobrandid=0
[08] "Half of our members are vegetarian and half think it's a good idea.", http://www.ocweekly.com/2003-07-31/features/how-to-stuff-a-lettuce-bikini/2
[09] http://www.peta.org/about/
[10] http://tierrechtsforen.de/1/168/7605
[11] http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/07/peta-und-kfc.html
[12] http://tierrechtsforen.de/1/168/7451
[13] http://www.antispe.de/zitate.html#bach
[14] http://tierrechtsforen.de/1/168/7662
[15] http://tierrechtsforen.de/1/168/7417
[16] http://www.peta.de/web/dusch-demo_auf.2283.html, um nur ein Bespiel zu nennen
[17] http://tierrechtsforen.de/1/168/7210
[18] http://tierrechtsforen.de/1/168/7206
[19] http://tierrechtsforen.de/1/168/7237
[20] http://tierrechtsforen.de/1/168/7383
[21] Mitarbeit an der "Allianz für Tierrechte" (zuletzt 2007), die mit dem UL offen sympatisiert (http://www.allianz-fuer-tierrechte.de/leitbild.htm)
Peta kritisiert Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CDU) zuletzt für das Tragen eines "Pelz"-Produkts. "Pelz" bedeutet Tierrechtsverletzung, ohne Frage, aber Petas Aufforderung, "nicht weiter Werbung für ein ausgesprochen tierquälerisches Produkt" zu betreiben, kommt etwas spät angesichts der Tatsache, daß Aigner im Sommer eine Propagandakampagne zum Thema "Schulmilch" gestartet hatte.
Wenn man die Schwere der damit verbundenen Tierausbeutung vergleicht, kommt man jedoch unweigerlich zu dem Ergebnis, daß das Tragen eines "Pelz"-Produkts - und damit Werbung für einen Bereich der Tierausbeutung, der bereits auf breite Ablehnung stößt -, ungleich weniger schädlich ist, als die Propaganda für einen Kernbereich der Tierausbeutung, dessen Opferzahlen mehr als zehnmal höher liegen.
Woher kommt diese schiefe Prioritätensetzung (für die dieses Beispiel nur eines von vielen ist)? Vielleicht daher, daß sich mit Veganismus weniger Spenden erzielen lassen als mit einem Randaspekt?
Ich habe bei Extra3 gesehen, dass die NPD einen kriminellen Auslaender in irgendeinem Stadtrat sitzen hat. Dabei sagen sie doch immer, dass kriminelle Auslaender bitte das Land verlassen sollen.
Hier der Link: http://www.wikio.de/video/1770971
> maintain zoo operation, not abolish it. Would it be
> acceptable to award the KKK for sparing one minority group
> out of the many they target? One would hope not. A very
Was mich interessieren würde: fällt jemand dazu ein reales "preiswürdiges" Beispiel ein? Also eine tatsächliche "Schonung" einer Minderheitsgruppe durch Rassisten etc.?
Ansatzweise sind ja z.B. Nazis nicht so ausländerfeindlich, daß sie nicht mit ausländischen Nazis kooperieren würden - aber ich meine etwas konkreteres.
Oder gibt es einfach keine Rassisten, die sich analog zum petaistischen Speziesismus verhalten?
Die Abolitionistin Corey Wrenn kommentiert das wie folgt (wie Zwischenüberschriften sprechen für sich: sie bezeichnet es als speziesistisch, heuchlerisch und widersprüchlich):
Eine Zoobehörde bekommt einen Tierrechts-Preis dafür, daß sie keine Elefanten, sondern nur 200 andere Spezies zur Belustigung und Begaffung gelangweilter Menschen in Käfige oder andere Gefängnisse sperrt. Und natürlich ist es ein "Erfolg".
Wie ich gerade hier gelesen habe hat PeTA ein iPhone-Programm (Neudeutsch: App) entwickelt, dass als Einkaufsratgeber fuer Veganer und Neu-Veganer fundieren soll. Ich werde mir das heute Abend mal laden und meine Erfahrungen hier berichten.
Uebrigens haben die von iphone-ticker PeTA richtig als Tierschutzorganisation bezeichnet.
Jedoch ist anzunehmen, dass sich Mathews hier lediglich auf die aktiven Mitarbeiter der Organisation bezieht und nicht auf die weitaus größere Zahl der passiven Mitglieder, die jedes Jahr ihren Beitrag überweisen und deren „Tierschutzengagement“ sich darin auch schon erschöpft.
> Die Aussage über die Hälfte des PeTA-Mitgliederstamms kam von
> PeTA selbst. Nicht glaubhaft, aber dafür belegbar, und
> bezeichnend genug. Trotzdem hast du natürlich Recht …
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: hannes benne [mailto:hbenne@web.de]
Gesendet: Donnerstag, 8. Oktober 2009 15:00
An: info@peta.de
Betreff: Fragen zur Überfischungskampagne
Sehr geehrte Damen und Herren,
über ein Internetforum bin ich auf einen Bericht
(http://www.sueddeutsche.de/leben/627/485058/text/) über eine Fotokampagne
mit Greta Scacchi gegen Überfischung aufmerksam geworden.
In diesem Bericht wird die Tierschutzorganisation PETA erwähnt, leider geht
nicht eindeutig hervor ,ob die genannte Kampagne von ihnen durchgeführt
wurde.
Wenn dem so sein sollte, stellt sich mir eine Frage zu den Fotos:
Widerspricht es nicht dem Tierrechtsgedanken für eine Fotokampagne Lebewesen
zu töten, oder die Ausbeutung von Lebewesen zu finanzieren, falls der Fisch
von ihnen gekauft wurde?
Bei Anfragen zur Foerdermitgliedschaft oder einer Spende, die Sie geleistet haben, erhalten Sie sobald als moeglich eine persoenliche Antwort von einem unserer Mitarbeiter. Adressaenderungen sind nach ca. 8 Wochen in unseren Rundschreiben an Sie beruecksichtigt.
Wir lesen alle Zuschriften und schaetzen Ihre Anregungen und Vorschlaege. Da wir taeglich eine wahre Flut von Anfragen erhalten, ist es uns aber leider nicht immer moeglich auf alle Anfragen individuell einzugehen. Sollten Sie Infomaterial bestellt und eine Postanschrift angegeben haben, senden wir Ihnen das Gewuenschte so schnell wie moeglich zu.
Vorschlaege oder Hinweise zu bestimmten Themenbereichen werden an die zustaendigen Mitarbeiter weitergeleitet.
Bitte beachten Sie auch die folgenden Links:
Auf viele Fragen findet sich bereits eine Antwort auf www.peta.de/faq
Informationen ueber PETA und PETAs Arbeit finden Sie unter:
http://www.peta.de
Achim Stößer schrieb:
> ganze soll wohl ein Protest gegen "Überfischung" sein. Daß
> Newkirk sich schon gelegentlich positiv zu Zoophilie (nein,
> das heißt nicht Tierliebe, so wenig wie Pädophilie
> Kinderliebe heißt) äußert, ist ja nichts neues, aber in
Das Thema Peta und Zoophilie wird übrigens in einer South Park Folge behandelt.
Aus www.episodenguides.de/serien/south-park/08x08-waehl-oder-stirb.html:
> Könnte mir gut vorstellen, das solche Bilder auch ohne das
> Ermorden von Tieren machbar sind. Macht aber vermutlich mehr
Ja, machbar wäre das schon. Es wäre so manches machbar, z.B. Hunde und Katzen vermittelt statt Ermorden, für Veganismus statt Vegetarismus eintreten, Argumente statt Nackter usw.
Das wäre nicht nur, sondern ist machbar. Wenn's einem um Ethik geht.
> Kannst du mir den Link zu der Kampagne geben?
> Ich werde dann mal nachfragen wie das Bild entstanden ist.
Googeln nach Greta Scacchi Peta ergibt ... ups. Also an zweiter Stelle dann http://www.news.com.au/couriermail/story/0,,25619176-5012980,00.html ("has enlisted celebrity friends to pose with dead fish for a poster campaign" ist doch ziemlich eindeutig, oder?), an dritter
usw.
Also wie gesagt, ich bin gespannt, wie sie sich da wieder rauswinden wollen.
Selbstverständlich wurde da Photoshop eingesetzt (wie bei all den "Models" in irgendwelchen Zeitschriften usw.), um Pickel wegzuretuschieren etc.
Das ändert aber natürlich nichts daran, daß dafür dieser Fisch ermordet wurde. Naja, mache glauben ja auch, daß die Fotos aus den Nazi-KZs gefälscht sind oder die Mondlandungsfilme ...
Aber frag doch einfach mal bei Peta nach, bin gespannt, wie sie sich rauswinden. Kannst dann auch gleich mal fragen, wo man denn Sojawürste herkriegt, die genau so aussehen wie die Leichenbratwurst in ihren Kampagnenfotos.
Wenn ich nur den Namen Peta höre, könnte ich...
Aber was ich hier lesen muss.. da fehlen mir die Worte.. ich bin einfach nur entsetzt..
Wie oben einmal von Achim Stößer geschrieben wurde: HEUCHELEI!
> Aktuell ist nur die Pressemeldung (ob es einen bestimmten
> Grund gibt, warum die jetzt wiederholt wird, weiß ich nicht),
> war aber ein passender Anlaß, daß auch für diesen Thread
> festzuhalten.
Ah, okay. Naja, scheint tatsächlich aus unerfindlichen Gründen durch die Presse zu gehen, wie wir so erfahren, hat Campbell wohl von Peta eine Prä-Absolution erhalten:
Achim Stößer schrieb:
>
> Huch, was ist daran aktuell? Ist doch schon einige Jahre
> bekannt (oder verwechsle ich Campbell da mit irgendwelchen
> anderen P[eta]romis?).
Aktuell ist nur die Pressemeldung (ob es einen bestimmten Grund gibt, warum die jetzt wiederholt wird, weiß ich nicht), war aber ein passender Anlaß, daß auch für diesen Thread festzuhalten.
Kurz gesagt gar nichts. Wenn Tierschutz (wohl gemerkt nicht TR) "in" ist, dann nutzen sie das für Medienaufmerksamkeit, wenn nicht, ist es ihnen völlig egal. Von der Heuchelei, kein "Pelz" tragen zu wollen und andererseits Tierprodukte zu essen, abgesehen.
Daß Peta Hunde und Katzen ermordet ist ja inzwischen weitreichend bekannt.
Sicher hat sich auch schon der eine oder andere gewundert, wie Peta in diversen Kampagnen die dargestellten Leichenteile hat so echt wirken lassen (etwa das Hot dog-Würstchen, das "Impotenz" durch Leichnfraß symbolisieren soll - das eher aussieht wie Leichenbrei im Darm, nicht wie Tofu- oder Seitanwurst).
Hier die Lösung: Peta ermordet für die Fotos der Peta-Kampagnen Tiere. Ganz einfach, oder? Besonders deutlich zu sehen an der aktuellen Kampagne:
Eine bekannte(?) italienische Schauspielerin (Greta Scacchi) kuschelt nackt mit einem von Peta ermordetetn Kabeljau. Das ganze soll wohl ein Protest gegen "Überfischung" sein. Daß Newkirk sich schon gelegentlich positiv zu Zoophilie (nein, das heißt nicht Tierliebe, so wenig wie Pädophilie Kinderliebe heißt) äußert, ist ja nichts neues, aber in Kombination mit Nekrophilie ist das doch noch etwas neues, scheint mir.
> Jetzt mal ehrlich Achim, kannst du deinen Gesichtsausdruck
> beim schauen etwas beschreiben? :-D
Neutral ;-) . Kenne schon zu viel von dem Zeug als daß es mich noch emotional berührt (Peta et al sind halt verbreitet), zudem habe ich es mir gar nicht "angeschaut" (sondern primär -gehört, halt nebenbei laufen lassen und mich hauptsächlich aus Programmieren eines Scripts konzentriert, nur an wesentlichen Stellen einen Blick drauf geworfen).
Peta-Promi Davorka Tovilo, Beruf "It-Girl" (was wohl heißt, daß sie auf Partys, bei Filmpremieren etc. anwesend ist) "lebt seit Anfang des Jahres [2008] vegan." Statement: "Ich fühle mich seit diesem Schritt viel wohler in meiner Haut. Vegan zu leben ist eine Gesundheitskur für meinen Körper und meine Seele." (http://www.ganz-muenchen.de/freizeitfitness/people/aus_muenchen/davorka_tovilo/infos.html)
Für Peta versteigert sie zum Welt-Vegan-Tag über eBay ein veganes Candle-Light-Dinner mit sich selbst im Münchner Restaurant "Zerwirk" und verlas auch schon mal holprig (dafür leichtbekleidet) einen Tierschutz-Text über Stierkampf (paraphrasiert: dem Stieren wird etwas in die Augen geschmiert, so daß sie nichts sehen und keine Chance haben"). Nun ja.
Und nun hatte sie beim "Perfekte[n] Promi-Dinner" (Vox, 16. Aug. 2009) die Möglichkeit, für Veganismus zu werben. "Früher habe ich viel gekocht, aber jetzt bin ich viel unterwegs [...] und außerdem bin ich Veganerin, seitdem hat sich das ein bißchen verändert" (Gedächtniszitat) verkündete sie da in der Vorstellungsrunde. Das könnte schon stutzig machen ... Veganer kochen doch eigentlich in der Regel wesentlich eher als Unveganer? Nun ja.
Als es dann dazu kam, die Gerichte der andernen Promis zu goutieren, bekam sie zunächst von Jan Stecker, einem Sportmoderator, statt der "Gambas" (klingt wohl besser als "Garnelen") im Feldsalat Tomaten. Was genau sie vom Hauptgericht aß, war nicht zu erkennen, vermutlich die (Eier-?)-Bandnudeln und die Mascarpone(-Milch+Lab)-Sauce. Vom Dessert - Himbeermousse mit Eiern und Sahne - war sie jedenfalls begeistert.
Dagegen gab es bei Margot Werner einen Eklat: Zwar schien Davorka Tovilo die Tomatenconsommé zu munden (das dürfte eines der wenigen schwer zu veganisierenden Gerichte sein: die Suppe wird mit Eiklar (von acht Eiern in diesem Fall, also zwei pro Person) geklärt), doch dann kam der Hauptgang: Kalbsfilet. Das ging ja nun nicht: "Das sind ja die Kleinen, das ist ja noch schlimmer!" (Gedächtniszitat) klagte sie. Und tauschte mit dem Moderator - sie bekam sein Gemüse, er ihre Rinderkinderteile. Das Gemüse aß sie dann mit der Meerrettichsauce (Butter, Kalbsfond, Milch, Sahnemeerrettich). Dann der Nachtisch: wieder war sie begeistert, diesmal vom Schokoladenkuchen (mit reichlich Butter und Eiern).
Ihr letzter Konkurrent, "Winnetou" Pierre Brice, servierte zunächst Jakobsmuscheln-Champignons in Butter. Sie bekam stattdenssen eine Quiche ("Ich hoffe so sehr, daß du Eier ißt. Nein?" - "Kein Problem, stell's her.", Off-Kommentar: "Die Veganerin ist mit der Quiche zufrieden", Gedächtniszitate) Dazu "naschte" sie vom Moderator die Muschelsud-Butter-Champignons. Beim Hauptgang bekam sie statt des Rinderfilets von Brice eine zweite Portion Kartoffelpüree mit der Rinderfiletsauce (also Leichensaft plus Crème fraîche). Das Püree war auch nicht ohne: Eigelb, Butter, Milch und Trüffelöl. Sie vergab dafür übrigens die Höchstpunktzahl. Als Dessert gab es für alle "fertige Crêpes" ("fertig" heißt, keine Ahnung was - außer Eiern, s.u. - drin ist, "in Butter gebraten"). Mit Vanilleeis (Kuhmilch, Eier, Gelatine?). Tovilo: "Die Nachspeise war das besten von den vier Tagen." Na dann.
Nun ja, man darf die Leute halt nicht vor den Kopf stoßen, gell? Aber wenigstens konnte sie dann, als sie mit dem Kochen dran war, zeigen, was die vegane Küche zu bieten hat. Fangen wir (aus dramaturgischen Gründen nicht chronologisch) mit dem Dessert an: "Veganer Schoko-Fudge" (oder, wie es im Off-Kommentar hieß, "veganischer") mit Mangoeis (beides laut Rezept tatsächlich vegan(!) und Espressomartini mit - ups - Schlagsahne. Schlagsahne? Naja, Details ... kommen wir zur Vorspeise: Gratinierter Ziegenkäse auf Postelei-Salat mit Himbeerdressing - okay, auch nicht so gaanz vegan, schon wegen des Honigs im Dressing. Und dann der Höhepunkt, der Hauptgang:
Rezepte nachzulesen unter http://www.vox.de/53_2606.php?event_id=841 .
Ein Ausschnitt zu den Crêpes:
Peta-Veganerin (zur Ankündigung): "Haaa, fanntasstick!" [...]
Off: "Aber wird es auch für Davorka ein Hit? Schließlich sind im Crêpesteig Eier enthalten, und die sind bei Veganern ja eigentlich verboten[sic!]?"
Peta-Veganerin: "Naa, Crêpes darf ich essen. Ich bin zwar Veganerin, aber jetzt nicht so - kraß - streng, also sonst könnt' ich hier wirklich garnichts, und kein' Cappuccino trinken, also ..."
Es ist ja nicht so, daß man sich noch wundern würde, aber die Abartigkeit, mit der Peta sich als Adept der Tierausbeutungsindustrie generiert, scheint sich täglich zu verschärfen.
Das neuste Spendenthema ist die Verstümmelung von australischen Schafen, denen Hautfalten abgeschnitten werden. Petas Lösung: keine "Wolle" tragen? Keine Schafe ausbeuten? Selbstverständlich nicht, sondern
Sklaven zu erschaffen wird die Sklaverei sicher beenden.
Die Anzahl der Links zum Spenden liegt übrigens inzwischen bei sechs.
Karina schrieb:
>
> Sie einfach immer wieder mit der
> Wahrheit zu konfrontieren ist sicherlich keine falsche
> Methode. Leider scheint dies jedoch nicht bei jedem
> anzukommen, denn ansonsten müssten wir doch schon viel weiter
> sein.
Ich würde eher sagen, es ist die einzige Methode. Warum es noch nicht "bei allen angekommen ist", liegt wohl daran, daß es eben nicht gemacht wird. Wie u.a. von Peta, die lieber den Vegetarier-Kuschelkurs und Wenn-ihr-spendet-seid-ihr-Tierfreunde-Kurs fahren, anstatt schonungslose Aufklärung zu betreiben.
> Meiner Meinung nach ist nicht PeTA einen Vorwurf zu
> machen, sondern all denen die ihr dekadentes, „gepflegtes“
> und egoistisches Leben einer gerechten und gewaltfreien Welt
> vorziehen. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich.
Sicher ist jeder Nicht-Veganer einzeln zu kritisieren, aber warum schließt das aus, veganismus-feindliche Organisationen auch zu kritisieren? Wie bereits gesagt wurde: Tierrechte "nur" zu mißachten ist etwa anderes als ihnen aktiv und bewußt zu schaden.
> unverständlich. Ich persönlich (ver)zweifle jedoch jeden Tag
> aufs Neue an unserer Spezies. Nämlich immer dann wenn ich die
> Fakten (und zwar völlig unabhängig davon woher die kommen,
> solange es Fakten sind) vor meinen Augen habe, ich kann nicht
> verstehen wie so viele Leute, darunter intelligente, dies
> immer noch versuchen abzustreiten oder ignorieren.
Sieh dir die Geschichte an, dann weißt du, daß dieser Zustand nicht neu ist. Und gerade aufgrund der Geschichte kann man zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit annehmen, daß sie Menschen auch irgendwann die nächste Stufe kapieren werden.
> Egal
> welche Organisation sie bei ihren Untaten unterstützt oder
> abhalten will. Jeder hat doch ein eigenes Urteilsvermögen, es
> gilt nur dieses einzuschalten und danach zu handeln. Es gibt
> genug Argumente die für den Veganismus sprechen und man
> dürfte sogar Glauben, dass diese sehr einläutenden sind. Ich
> erlebe aber täglich, dass dies kaum einer tut und dafür ist
> weder eine Organisation, noch der Staat oder die Werbung oder
> was auch immer schuld.
Naja, eine Mitschuld durch aktive Antiveganismus-Propaganda kann man wohl kaum bestreiten. Gerade bei der Wirkung und Reichweite, wenn es auf Staatsebene durchgeführt wird.
> Wenn einer 1000 Mal hört, dass Milch
> gesund ist, es dürfte reichen wenn er einmal die Zahl sieht
> von denjenigen die eine sogenannte
> „Laktose-Unverträglichkeit“ haben. Leider gestehen sich’s
> trotzt so vieler Tatsachen immer noch nur sehr wenige.
Gerade Laktose-Unversträglichkeit wird hier als Krankheit oder Mißstand dargestellt (eben vom Staat oder von Bauernorganisationen), statt richtigerweise als physiologische Selbstverständlichkeit. Wenn man das dreißig Mal als Kind gehört hat, helfen Fakten weniger, als wenn diese Propaganda nicht betrieben worden wäre.
> Also
> wie (auf legale Weise) bringt man sie doch zum handeln?
> Vielleicht doch mit Ihren eigenen „Waffen“?
Damit, daß man in erster Linie persönlichen Veganismus begründet und fordert. Genau das macht Peta nicht, damit schließt sich der Bogen.
Im Grunde will ich doch nur das gleiche wie ihr. Manchmal habe ich Hoffnung doch meistens bin ich verzweifelt. Über Vorgehensweisen wird (zum Glück) unter vielen Veganer diskutiert, weniger verzweifelt wurde ich dadurch jedoch nicht. Es tut zwar gut zu wissen, dass man nicht „alleine“ ist aber wie man unsere Gesellschaft dazu bringt die Tiere und unsere Umwelt als gleichberechtig zu betrachten, habe ich noch nicht herausgefunden. Sie einfach immer wieder mit der Wahrheit zu konfrontieren ist sicherlich keine falsche Methode. Leider scheint dies jedoch nicht bei jedem anzukommen, denn ansonsten müssten wir doch schon viel weiter sein. Meiner Meinung nach ist nicht PeTA einen Vorwurf zu machen, sondern all denen die ihr dekadentes, „gepflegtes“ und egoistisches Leben einer gerechten und gewaltfreien Welt vorziehen. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Ich kann zwar nur für mich selbst reden, aber mich persönlich hat PeTA nicht vom vegan werden abgehalten. Aber jetzt mal Schluss mit meinen PeTA Rechtfertigungen, denn was ihr davon haltet ist nicht meine Sorge und auch nicht ganz unverständlich. Ich persönlich (ver)zweifle jedoch jeden Tag aufs Neue an unserer Spezies. Nämlich immer dann wenn ich die Fakten (und zwar völlig unabhängig davon woher die kommen, solange es Fakten sind) vor meinen Augen habe, ich kann nicht verstehen wie so viele Leute, darunter intelligente, dies immer noch versuchen abzustreiten oder ignorieren. Egal welche Organisation sie bei ihren Untaten unterstützt oder abhalten will. Jeder hat doch ein eigenes Urteilsvermögen, es gilt nur dieses einzuschalten und danach zu handeln. Es gibt genug Argumente die für den Veganismus sprechen und man dürfte sogar Glauben, dass diese sehr einläutenden sind. Ich erlebe aber täglich, dass dies kaum einer tut und dafür ist weder eine Organisation, noch der Staat oder die Werbung oder was auch immer schuld. Wenn einer 1000 Mal hört, dass Milch gesund ist, es dürfte reichen wenn er einmal die Zahl sieht von denjenigen die eine sogenannte „Laktose-Unverträglichkeit“ haben. Leider gestehen sich’s trotzt so vieler Tatsachen immer noch nur sehr wenige. Also wie (auf legale Weise) bringt man sie doch zum handeln? Vielleicht doch mit Ihren eigenen „Waffen“?
Naja, da vergleichst du aber ziemlich Äpfel mit Birnen. Selbst wenn Coca-Cola, die durch die Privatisierung von Wasservorkommen ganze Landstriche ausgetrocknet haben (mal davon abgesehen, dass sie ihre Mitarbeiter_innen erschießen lassen), mehr Lebewesen getötet hat als PeTA mit ihrer Vegetarierpropaganda und ihrem Hunde- und Katzenmord, geht es hier nicht in erster Linie um abstrakte Zahlen und Statistiken. Die Forenbeschreibung sagt, dass hier "Vorgehenseisen diskutiert werden können, die dazu dienen, die Tierrechte zu verwirklichen", und das ist auch der zentrale Punkt an der hier vorgebrachten Kritik an PeTA: klarzustellen, dass viele der von PeTA angewendeten Methoden den Tierrechten schaden. Der Vergleich mit multinationalen Konzernen bringt uns daher nicht weiter. Ein viel aussagekräftigeres Ergebnis erhältst du aber, wenn du die Opferzahlen von PeTA mit denen von (seriösen) Tierrechtsorganisationen vergleichst - Tierrechtsorgas mit einer vernünftigen Analyse erzeugen selbstverständlich kein Tierleid - im Gegensatz zu PeTA.
Das ist ein Trugschluss. Hätte PeTA nicht so verdammt viele Menschen vom Vegansein abgehalten, in dem sie es als schwieriges, kompliziertes, eigentlich völlig utopisches Fernziel deklarieren,, wäre vielen Vegetarieropfern ihr Leid erspart geblieben. Hätte PeTA die Tiere in ihren Tierheimen nicht ermorden lassen, wären sie noch am Leben. Gäbe es PeTA nicht, hätten möglicherweise andere Tierfänger etc. diese Tiere getötet - das bleibt aber reine Spekulation und ändert nichts an der Tatsache, dass sie tatsächlich ermordet wurden, und PeTA dafür die Verantwortung trägt.
Das andere Menschen auch schreckliche Dinge machen ist niemals eine Entschuldigung.
Das Menschen die (ja in der Regel unbequeme) Wahrheit nicht hören wollen ist ja wirklich nichts neues, und es ist bei weitem nicht nur bei TR-Themen so. Man könnte fast meinen, es sei ein menschlicher Wesenszug ;)
Die Annahme, das Menschen mit den "echten" (ich fänd besser: konsequenten + durchdachten) Tierrechtsargumenten nicht umgehen können halte ich für einen der verbreitetsten und kontraproduktivsten Mythen der Tierrechtsbewegung (und insbesondere ihres Pseudo-Umfelds), im Prinzip ist es jedoch nichts anderes als eine allgemeinere Variante des "Vegan ist viel zu schwierig, alle müssen erstmal Vegetarier sein"-Schwachsinns.
Zunächst mal wurde diese These hier im Forum schon oft wiederlegt (wenn du mal viel Zeit hast, lies z.B. mal hier). Davon ganz abgesehen enthält sie auch einen massiven logischen Trugschluss: Es liegt im Wesen unbequemer Wahrheiten, dass es keinen komfortablen / netten / konfrontationsfreien Weg gibt, sie zu verkünden, genau WEIL die Menschen für sie (noch) nicht bereit sind - wären sie es, wären es nicht länger unbequeme Wahrheiten. Und vorallem: was wäre die Alternative? Nichts sagen und auf ein Wunder hoffen? Unsinn erzählen, der am Kern der Sache weit vorbeigeht(in unserem Fall: Vegetarismus bewerben?!)? Wo sollte denn die Einsicht herkommen, wenn man den Menschen die wesentlichen Fakten vorenthält?!
Das Problem ist, dass das eher nebenbei und zufällig passiert, weil ihre Ziele eben andere sind ("We support compassion for every animal" oder so ähnlich - und ihre krude Vorstellung von compassion for animals umfasst eben auch Gefangenenhaltung in Drahtgitterkäfigen, Ausbeutung und Mord, so lange wenigstens die Leichen nicht verzehrt werden - Tierrechtler_innen haben natürlich dem völlig entgegengesetzte(!) Forderungen). Viel häufiger passiert es, das Leute "dank" Petas Arbeit Vegetarier, fleischfressende Zirkusgegnerinnen oder ledertragende Pelzgegner werden, die danach keinerlei Anlass mehr sehen, sich weiter zu informieren oder ihr Verhalten weiter zu reflektieren, schließlich haben sie sich ja für die Tiere "eingesetzt". Das passiert umso mehr, weil deren Propagandamaschine dauernd betont, wie heldenhaft vorbildlich engagiert und Opferbereit alle sind, die ihren Unsinn mitmachen (und erst recht die, die spenden!). Gleichzeitig wird konsequent suggeriert, dass es schwierig bis unmöglich ist, vegan zu leben - und in Anbetracht dieser ohnehin unerreichbaren Utopie darf man sich, laut PeTA-Propaganda, schon ziemlich toll fühlen, wenn man Bodenhaltungs- statt Käfigeier kauft.
Natürlich gibt es (glücklicherweise) immer Einzelne, die weiter denken und eines Tages (...i.d.R. dank der eventuellen Konfrontation mit den unbequemen Wahrheiten!) vegan werden, das hat dann aber in den seltensten Fällen noch mit PeTA zu tun. Die Alternative, die man mitdenken muss, wäre natürlich: wären die Menschen gleich mit brauchbaren Informationen in Kontakt gekommen, wären sie sofort vegan geworden - Leben hätten gerettet werden können.
Es reicht eben leider nicht aus, wenn eine Organisation groß ist und enorme Medienpräsenz besitzt - es kommt ausschließlich darauf an, welche Inhalte damit transportiert werden.Das das der Punkt ist, an dem PeTA massivst scheitert, wurde ja oben zur Genüge ausgeführt.
PeTA sind es leider, die die Tierrechte durch ihre Kampagnen und Statements ins lächerliche ziehen (s. das Dirk Bach-Plakat *kotz*). Und, sicherheitshalber nochmal: Warum sollten sie plötzlich begreifen, was sie tun, wenn sie nicht informiert werden? Natürlich könnte man von selbst drauf kommen, aber die Chance ist wohl astronomisch gering.
Das ist schwarz-weiss-Denken. Die NPD zu verurteilen und ihre rassistischen Aufkleber zu zerstören ist destruktiv, da du aber ein denkender Mensch zu sein scheinst, wirst das sicher nicht für schlecht oder unkostruktiv befinden?
Das gleiche gilt natürlich auch für die Plakate eines Fleischers, die aktuelle "Schulkinder sollen gefälligst Milch trinken"-Werbekampagne und Peta's "Vegetarismus ist GUT für Tiere"-Lügen - es ist nicht destruktiv, sondern notwendig, sich von menschen- und tierverachtenden Standpunkten zu distanzieren.
...und das, was PeTA so alles veranstaltet, ist eine Ursache dafür!
Ich habe nie gesagt, dass ich dies nicht wäre, jedoch könnte ich nur empört sein wenn diese Tatsachen über PeTA mich grundlegenden überrascht hätten. Wie auch erwähnt sind dies alles keine erfreulichen Nachrichten für mich über PeTA. Mit dem "war" habe ich auch gemeint, dass ich empört war bevor
ich mich genauer informiert habe.
Ja, habe diesen Artikel vor meinem Eintrag gelesen.
Soll ich dir all die Firmen etc. aufzählen welche ich für schlimmer wie PeTA halte? Wie wärs z.B. mit Nestle?
Ich setzte mich ja gerade damit auseinander. Unkritisch würde ich mich selbst nicht bezeichnen, daher war ich vielleicht auch nicht ganz so geschockt als ich dein Artikel las und einiges war mir auch bereits bewusst. Ich hoffe du verstehst mich nicht falsch, denn ich glaube jeden deiner Sätze und es erfreut mich nicht, dass PeTA diese Dinge tut, dennoch bin nach wie
vor nicht davon überzeugt, dass eine Organisation wie PeTA den Tierrechten schadet, gut möglich das da einige Sitzen die sich wichtiger sind als etwas zu bewegen, trozdem glaube ich der Wille von PeTA der gleiche ist wie meinen.
Wenn ich glauben würde, dass wir bereits an einem Punkt sind, wo jeder die Wahrheit hören will und mit den echten Tierrechtsargumenten umgehen könnte, gäbe ich dir Recht. PeTA mag grösser sein wie ihre Wirkung, dennoch ist PeTA für mich einen Tropfen auf den heissen Stein. PeTA steht in meinen Augen
nicht zwischen diesen Leuten und dir bzw. Maqi, sondern bringen (zumindest einige, von vielen kann hier glaube ich sowieso nicht die Rede sein) Leute dazu euch zuzuhören. Sie schlagen sie mit ihren eigenen Waffen, leider versteht es unsere heutige Gesellschaft gar nicht anders. Meine Erfahrung beweisen dies zumindest ständig.
Beim durchlesen dieser Fragen bringen mich meine Emotionen fast dazu dir zuzustimmen. Mein Verstand versucht mir jedoch klar zu machen, dass diese schrecklichen Dinge ohne PeTA auch passiert wären und auch passieren und sicherlich nicht auf eine harmlosere Art und Weise.
Diejenigen die Tierrechte ins lächerliche ziehen muss PeTA doch gar nicht
ansprechen aber diejenigen die Küken süss finden und das Bild beindruckt
werden doch früher oder später begreifen was sie, selbst wenn sie kein
Poulet mehr essen, den Küken antun.
Im Falle, dass du Recht haben solltest hoffe ich, dass ich schellst möglich zu deiner Erkenntnis komme, weil den Tier(recht)en schaden will ich bestimmt nicht. Sicherlich könnte ich noch mehr tun, daher habe ich auch resepkt vor deiner Arbeit. Wenn ich auch noch mehr tun könnte, würde ich nie etwas destruktives tun wollen und PeTA zu verurteilen ist für mich auf jeden Fall nicht konstruktiv, leider ist unsere Gesellschaft noch nicht so weit.
> Zuerst habe ich mich geärgert und mich gefragt wesshalb sich
> Veganer über eine solche Organisation so beschweren, da
> gerade wir doch wissen, dass es viel schlimmeres gibt als
> eine Organisation wie PeTA mit ihrer Philospie. Wie gesagt
Ja? Was denn?
> habe ich mich etwas weiter informiert und falls ich dich,
> Achim Stößer, richtig verstehe glaubst du, kurz gesagt, dass
> die vorgehensweise von PeTA den Tieren schadet.
Das "glaube" nicht nur ich, vielmehr ist das vielen, die sich mit Peta nicht gar so unkritisch auseinanderesetzen, klar.
> dir/euch wahrscheinlich zustimmen. Leider laufen jedoch die
> Meisten Gedankenlos rum und es ist schon schwer Jemanden zum
> zuhören zu bringen. Viele können nicht mal auf sich selbst
Insbesondere ist es schwer, für seriöse Initiativen wie Maqi die Leute zum zuhären zu bringen, wenn zwischen diesen Leuten und der Wirklichkeit Peta steht und somit Petas Unglaubwürdigleit auf echte Tierrechtsargumente abfärbt.
> hören und daher glaube ich, dass PeTA gesamt betrachtet gutes
> erreicht hat und hoffentlich noch wird.
Ach ja? Was denn? Daß viele Leute, wenn sie "Tierrechte" hören, das fälschlich (und womöglich ausschlielich) mit diesem Tierschutzspendensammelverein assoziieren? Mit lächerlichen "Kampagnen"? Mit heuchlerischen Promis? Mit Massenmord an Hunden und Katzen?
> Zuammenhang Veganismus auftrettet. Wie bringt man die Leute
> zum Nachdenken und vor allem zum Handeln?
Leichenfresser, die nackt gegen Pelz demonstrieren jedenfalls nicht.
> gedankenlos da drin stand. Damit will ich sagen, dass PeTA es
> geschafft hat Zuhörer zu finden und umso mehr Zuhörer ums so
> grösser die Möglichkeit, dass es Jemandem bleibt und Jemand
Was genauso wie für Peta für den Tierschutzbund oder McDonald's gilt. Nur daß Peta, TSB und McD eben nur selten erreichen, daß jemand Veganer/Tierrechterl/Antispeziesist wird (wenn, ist das eher ein Glückstreffer), sondern das im Gegenteil eher verhindern.
> mehr handelt. Denkt Ihr PeTA hätte es geschafft so bekannt zu
> werden ohne Promis und ohne Spenden, Werbung etc.? Klar ist
Nein. Und es wäre für die Tierrechte weesentlich besser, wenn peta unbekannter wäre.
> es "gefundes Fressen" für die Tierrechtsgegener wenn sie,
> dann genau so ein Promi beim Fleisch essen oder in
> Lederschuhen sehen, aber diejenigen hätten sich doch auch
> ohne PeTA nie für die Tiere eingesetz und schon gar nicht
Das betrifft aber eben nicht nur erklärte Tierrechtsgegner, sondern fast alle. Darunter eben viele, die, *seriös* über die Fakten aufgeklärt, aufhören würden Tierrechte zu verletzen, das aber weiter machen, weil Tierrechte eben durch Peta ins Lächerliche gezogen werden. Die vegan würden, das aber nicht werden, weil peta explizit für Tierausbeutung (Vegetarismus) wirbt (farbigstes Beispiel dfür der Eierfresser bach, der mit Kücken posiert und den verlogenen Petaslogan "Nru bei Vegetariern seid Ihr sicher" [Gedächtniszitat] absondert, als gäbe es keine acht Millionen jährlich geschredderte Küken allein für die vegetarier ind Deutschland.
> solange sie in der Mehrheit sind. Bin ich den so Falsch /
> Naiv mit dieser Meinung?
Wenn Du schon fragst: ja.
Vielen Peta-Befürworten (vermutlich auch Dir) geht es offenbar wie Vegetariern, die mit Veganismus konfrontiert werden, Pelzdemonstranten, die über die Schattenseiten ihres Engagements aufgeklärt werden usw.: Wenn sie Einsicht zeigen würden, würden sie damit implizieren, es bislang falsch gemacht zu haben, daß ihr Engagement bestenfalls nutzlos, womöglich gar schädlich für die Tier(recht)e ist. Und das wolle viele allzu lang eben nicht wahrhaben, sondern whren sich mit Händen und Füßen gegen die Erkenntnis.
Umgekehrt ist es bei Pet-Nacktpromi Harald Glööckler (mit dem speziesistischen Peta-Slogan "Tiere tragen Pelz, Menschen tragen Mode", 2004). "Er unterstützt diverse Tierschutzorganisationen" (http://www.vox.de/53_282.php?id=1875&event_id=798).
Beim "Promi[sic!]-Dinner" kochte er u.a. Foie Gras (Gänsestopfleber, von Vox verschämt als "Gänseleber" übersetzt), Hummer und andere Leichen(teile):
So hat Peta wohl für und gegen ziemlich jede Form von Mord den einen oder anderen Promi.
Peta-Promi Pamela Anderson macht wenig überraschend Werbung für ein neu eröffnentes Steakhaus-Striplokal. Peta findet's okay, weil es in Steakhäusern heutzutage die besten Salatbüffts gäbe:
http://theblemish.com/2009/04/peta-fine-with-pam-anderson-promoting-steak-house/
http://www.celebitchy.com/46872/peta_spokesperson_pam_anderson_booked_to_open_steakhousestripclub/
http://www.foxnews.com/story/0,2933,515981,00.html
http://www.celebuzz.com/pam-anderson-presses-flesh-strip-s103281/
etc.
Das erklärt dann auc ihren Zirkusbesuch (weil es da sicher auch Jongleure und Trapezkünsterl gab).
Fragt sich, wie Peta dann das zurechtbiegt:
Since when is a pig in a blanket vegan fare? To say nothing of the lobsters, cod, and tuna.
Anderson reportedly didn’t eat the meat herself (must… fight… urge… to… joke…) . But why would this supposed vegetarian host her own wedding reception in a place where the only grill options are “bone in” or “bone out”?[/quote]
http://deceiver.com/2007/11/23/fronting-for-peta-can-be-a-real-circus-just-ask-pam/
Es gab auch mal ne Folge ("The Dad Who Knew Too Little"), in der Lisa angeklagt wird, ein Tierversuchslabor verwüstet und die Versuchstiere befreit zu haben - tatsächlich wars aber ein Privatdedektiv, bei dem Homer Schulden hatte, und er hat die Tiere in einem Zirkus untergebracht, wo dann die kettenrauchenden Affen als Attraktion vermarktet wurden.
Irgendwo wurde aber auch mal gesagt, das Lisa in PETA ist (inklusive eine wunderbaren Szene, in der sie Krustys Pelzmantel mit roter Farbe überkippt und brüllt "Fur is Murder!!!", nur um ihn dann zu fragen wann sein Kinofilm erscheinen wird).
PeTA macht wirklich Aprilscherze mit Opfern der Tierausbeuter.
http://www.peta.de/web/weltsensation.2132.html und
http://www.peta.de/web/peta_erhaelt.2143.html
Wie kann man selbst als Tierschutzorganisation ueber sowas lachen??? Unglaublich!
Aha. Dann lügt also peta, wenn sie (wie oben zitiert) sagen, daß sie nicht ironisch sondern ernst gemeint ist? Auch gut.
Im ürbigen ist Deine "Meinung" auf dem Niveau der Erdflachheitsmeinung - wie oben ausführlich dargelegt.
> Glaubst du etwa wirklich, Peta würde dazu aufrufen, Wale zu
> essen? Das ist mit Verlaub Blödsinn.
Wie so ziemlich alle was Peta macht Blödsinn ist, und? Im übrigen vertritt ja auch der Dalai Lama mit entsprechender Argumentation solche Thesen. Auch ironisch? Und nur zwei Idioten - ein Gedanke?
> Die Seite "petakillsanimals" wird besonders gern von Leuten
> angeführt, die gegen Veganer Stimmung machen wollen. Macht
Was hat diese Seite damit zu tun? Mal davon abegsehen, daß die Hunde- und Katzenmorde durch Peta schon jahre von der Seite Petakillsanimals" in unserem Artikel erwähnt wurden, sind sie nur ein kleiner Bruchteil der Petamachenschaften.
> dich das nicht stutzig? Du bist doch sonst so kritisch!
Warum sollte mich das stutzig machen? Ich weiß ja, daß es haufenweise Idioten gibt, die Peta fälschlich mit Tierrechten und Veganismus identifizieren, und um solche handelt es sich dabei. Und?
> Könnte es nicht auch sein, dass hier Interessenten (die vom
> Fleischkonsum der Leute profitieren) versuchen, die einzige
> Organisation, die wirklich viele Leute anspricht, mundtot zu
> machen oder zumindest zu diskreditieren?
Nein. Es geht ja dabei schließlich um Peta. Die keineswegs die "einzige Organisation" ist, die "wirklich viele Leute anspricht". Das tun auch andere, die Geld scheffeln wollen oder sonstwie unlautere Motive haben. Denen es eben nicht um Ethik geht.
> Ich habe diese Selbstzerfleischung der Veganer so satt, das
> k... mich an!
Was hat das denn mit Peta zu tun? Gehört etwa Du auch zu denen, die den von Jägern und Steakrestaurants gesponserte, mit Leichenfresserpromis werbende, eine Million unvegane Mitgliederhabende Spendensammelverein mit Veganismus assoziiert?
Informiere Dich endlich, statt solchen Unfug zu verbreiten und die Machenschaften von peta zu verteidigen. Hättest Du übrigens gemäß Forenrichtlinen vor dem Absenden des Beitrags tun müssen.
Ich verstehe nicht, wieso du dauernd auf Peta herumhackst, Achim.
Sicherlich kann man an der einen oder anderen Kampagne etwas kritisieren, aber gerade die "eat-the-whales"-Kampagne ist nach meiner Meinung ganz klar ironisch gemeint.
Glaubst du etwa wirklich, Peta würde dazu aufrufen, Wale zu essen? Das ist mit Verlaub Blödsinn.
Die Seite "petakillsanimals" wird besonders gern von Leuten angeführt, die gegen Veganer Stimmung machen wollen. Macht dich das nicht stutzig? Du bist doch sonst so kritisch! Könnte es nicht auch sein, dass hier Interessenten (die vom Fleischkonsum der Leute profitieren) versuchen, die einzige Organisation, die wirklich viele Leute anspricht, mundtot zu machen oder zumindest zu diskreditieren?
Ich habe diese Selbstzerfleischung der Veganer so satt, das k... mich an!
Eigentlich mehr ein Verein zum Sammeln von Spenden.
>Pelzhandels.
Jein, grade haben sie alibimäßig zu beginn der "Offenbacher Ledermesse" "auf Gefahren und Risiken von Leder aufmerksam" gemacht. Die Geldgeber (Spender, Mitglieder) kriegen davona ber wohl weniger mit - wäre ja fatal, zumal sie, ob Normalspender oder promis, idR selbst "Leder" tragen, für die geht's dann nur im "indisches Leder".
Aber schon verständlich, daß Du "Peta" als Metapher verwendet hast ...
soeben ist mir was passiert, was sicherlich einige Interessieren dürfte.
Ich bekam einen Anruf von einer Firma, die im Auftrag von Peta Leute bzw. Unternehmen anruft, die irgendwas mit Tierschutz, etc. zu tun haben könnten, und Adresslisten potentieller Spender zu erhalten. Ich wurde also gefragt ob ich mir vorstellen könnte die Adressdatenbank meiner Kunden zu vermieten.
Natürlich habe ich das nicht getan - sichere ich ja auch meinen Kunden zu - und habe der guten Frau dies auch mitgeteilt und unter anderem auch die Aussage getätigt, dass das eigentlich jeder so machen sollte und wer es nicht tut in meinen Augen unseriös ist.
Sie meinte, dass es da verschiedene Sichtweisen gibt. Wenn von jemandem die Adresse rausgegeben und diese dann auch benutzt wird, so erhält dieser jemand ein Schreiben von Peta woraufhin er ja schriftlich fordern könnte nichts mehr zu erhalten.
Peta spricht also niemanden mehr auf der Strasse an, sondern lässt die Arbeit (mit Sicherheit gegen Bezahlung) von anderen verrichten und schreibt dann also unegfragt Leute an, die sich dann wundern warum sie plötzlich Post von Peta erhalten.
Soll sich jeder seinen Teil dazu denken (und gerne auch hier posten). Ich wollte das nur mal loswerden.
> von dem Rest der Welt ernst genommen werden will, sollte man
> auf dem Boden der Realität bleiben. Von einem Ort zu
> verlangen, den Namen zu ändern, weíl damit negative
> Assoziationen verbunden werden können, ist fern ab jeder
Das ist ja von dem was Peta so treibt wirklich mit am harmlosesten.
Eigentlich bin ich pro PETA eingestellt; finde aber, wenn man von dem Rest der Welt ernst genommen werden will, sollte man auf dem Boden der Realität bleiben. Von einem Ort zu verlangen, den Namen zu ändern, weíl damit negative Assoziationen verbunden werden können, ist fern ab jeder Realität und stellt PETA ganz schnell in die Ecke "Spinner". Ideologische Erwägungen um ihrer selbst wille sind nicht nützlich und man muß sich fragen, ob PETA keine andere Sorgen hat.
Wie fatal dieser Etikettenschwindel immer wieder ist, demonstriert drastisch folgendes:
Bezugnehmend wohl auf die Peta-Praxis, massenhaft Hunde und Katzen zu ermorden, schreibt ein Tierrechtsgegner in einem Tierschutzforum (das sich, oh Wunder, fälschlich "Tierrechte" etikettiert):
Tja, da hat er eben nicht bemerkt, daß dort ebensowenig Tierrechtler zu finden sind wie bei Peta. Was die Antworten zeigen - denn er wird schließlich nicht darauf hingewiesen, daß Tierrechtler die Machenschaften von Peta selbstverständlich massiv kritisieren (inklusive der Aufdeckung der seit einiger Zeit von Tierrechts- und veganismusgegener als ach so tolle Entdeckung gefeierten Hunde-/Katzenmassentötungen bereits kurz nach der Jahrtausendwende: http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html).
Stattdessen faselt Reinhold "nomen es omen" Kassen (der vor einigen Jahren schon als Akteur der Tierschutzspendensammelorganisation Animal Peace auftrat, dann in der, nunja, Versenkung verschwand (wie gesagt, nomen est omen) und jetzt wieder aufgetaucht ist, wobei er seine Finger diemal auch in weiteren Kassen, pardon, "Tierschutzorganisationen" hat:
Und der derzeit permanent vegetarierkuschelnde Forenbetreiber himself macht, statt darauf hinzuweisen, daß Tierrechtler die Machenschaften von Peta selbstverständlich massiv kritisieren (inklusive der Aufdeckung der seit einiger Zeit von Tierrechts- und Veganismusgegener als ach so tolle Entdeckung gefeierten Hunde-/Katzenmassentötungen bereits kurz nach der Jahrtausendwende: http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html). den putzigen Vorschlag:
Tja, und wir, Tierrechtler, müssen uns solchen Müll dann vorhalten lassen ...
Nach der Jagd widmet sich das Universelle Leben nun einem weiteren Tierschutz-Randaspektthema, den Tierversuchen. Wer übrigens noch immer an der Kohabitation UL/Peta zweifelt, kann sich das "Kleingedruckte" ansehen ... siehe auch Universelles Leben, Tierschutzpartei, Peta: typische Tierschutzdemo (Foto: 14. März 2007)
Welchen Schaden Tierschützer und Tierschutzdemos anrichten, zeigt wieder einmal deutlich eine aktuelle Demo der Sekte Universelles Leben zusammen mit diversen Tierschutzgruppen wie Peta und der Tierschutzpartei - besonders deutlich wird das im Schlußssatz des Presseberichts: "Dass viele Tierschützer Schuhe aus Leder trugen, stieß bei einigen Siegener Passanten übrigens auf Unverständnis." Also selbst Passanten ist klar, daß diese Tierschützer Tierrechte massiv verletzen (auch wenn sie es wohl nicht explizit so formulieren würden).
Halloo,
Ihr Beitrag hat mir gefallen. Das ängstliche Gequatsche um das rechte Maß angesichts der Tatsache von unendlichem Tierleid ist kaum zu ertragen, aber wohl Ausdruck der Angst vor der unausweichlichen Verantwortung und dem reinen, den Menschen überwältigenden Mitgefühl.
Erleben wir vielleicht die Agonie eines überkommenen Bewusstseins? - vorletzte Sterbephase - das Nichtwahrhabenwollen und Verhandeln, Widerstand...vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm..??? Die nächste Phase (Erinnerung an Kübler-Ross, die 5 Phasen des Sterbens) wäre die Kapitulation, die Erkenntnis und das Annehmen der wahren Verhältnisse im eigenen Inneren wie außen (alle Formen herrschender Gewalt)und ihre aktive, möglichst friedliche Bewältigung. Wenn das nicht Angst macht!!!
Bach hat ja jetzt eine eigene Kochshow ... die erste Folge habe ich gesehen. Bach geht zu Promis, mit denen er dann kocht und ißt ...
In dem Fall kochte er eine "vegetarische Bettelsuppe" (irgendwelches Gemüse in Tomatensauce oder so) und gab dann Empfehlungen, wie eine "schmackhafte" Variante mit Rinderleichen (Gedächniszitat) herzustellen sei ...
Als Gastgeschenk brachte er (ich weiß leider nicht mehr genau welche) Tierausbeutungsinstrumente mit.
Daß er zum Nachtisch irgendwelchen Drüsensekretpudding fraß, versteht sich ...
> aber es geht doch auch darum, dass leute die gegen peta sind,
> die seite petakillsanimals als link benutzen um menschen über
> die absonderlichen machenschaften aufzuklären. das gerade ist
Geht es darum?
> aber absurd, da consumerfreedom dahintersteht. nur weil
Aha, Du meinst nicht "Leute" allgemein, sondern Tierechtler, die gegen Peta sind, weil sie wissen, was Peta anrichtet (es gibt ja auch Tierrechtsverletzer, die gegen Peta sind, weil sie in dem Wahn leben, Peta sei eine Tierrrechtsorga).
Kann mir nicht vorstellen, daß Tierrechtler die petakillsanimals-Seite nennenswert verlinken, um über Peta aufzuklären. Schließlich gibt es http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html - das ist die Seite, die Tierrechtler benutzen können, um über Peta aufzuklären (da wird u.a. auch das, was inzwischen auf Petakillsanimals ausgeführt wird, erwähnt - und vieles mehr).
> minimalkonsens herrscht und die seite petas "euthanasie"
> aufdeckt, ist sie ja noch lange nicht verlinkenswert, bedenkt,
Wieso? Die wesentlichen Fakten werden da ja m.W. schon genannt (und belegt), inwiefern ist der "Ursprung" da relevant? Es ist natürlich nicht notwendig, darauf zu verlinken (weil es ja einen weit geeigneteren Text über Peta von Tierrechtsseite gibt), aber prinzipiell wüßte ich nicht, wo das Problem sein soll ... außer natürlich die Glaubwürdigkeit - schließlich lügen, betrügen und fälschen (mangels Argumenten) Tierrechtsgegner, was das Zeug hält (wenn ihnen Peta nicht grade die Schlachtermesser frei Haus liefert).
> man ihren ursprung. zumindest eben nicht zum aufklärungszwecke.
Aber welcher Tierrechtler würde denn - zumindest im deutschsprachigen Raum - darauf verlinken (statt auf unseren Artikel)?
tja, die meisten Dinge, die Peta macht, sind leider "nicht so gut" - und das ist doch stark verharmlosend...
Hier gibt es Infos zu Peta: "PeTA - eine Organisation gegen Tierrechte?", außerdem hier im Forum:
> Trotzdem zwei Punkte, erster nicht nur auf PeTA bezogen:
> 1. Ich denke, dass Publicity und Medienmacht nichts Schlimmes
> an sich ist. Heutzutage ist unsere GESELLSCHAFT halt leider
> so, dass nur noch Sachen in die Medien kommen, die besonders
> laut, besonders ausgefallen besonders neu sind. Oft halt auch
> wg. Promis. Dies finde ich persönlich BLÖD, aber so
> funktioniert halt leider das ganze, manchmal muss man
> mitspielen und blöden Leuten irgendwelche Promis vor die Nase
> setzen, damit sie zuhören und nicht wegzappen...
Klar, das kann sein - aber dann wäre es ja umso mehr die Verantwortung von Peta, Sorge dafür zu tragen, daß sie die Leute tatsächlich über informieren Tierrechte informieren. Promis, die selbst Tiere ausbeuten und umbringen lassen, den Leuten vor die Nase zu setzen und zu sagen "so, und werdet mal Vegetarier" ist der denkbar beschissenste Ansatz.
> 2. Gibt es auch bei PeTA Veganer, zumindest bei den
> Mitarbeitern und Aktiven.
Möglich. Könnte auch bei der CDU Veganer geben. Schlimmm genug, daß die dann nicht nachdenken, wo sie ihre Zeit und Energie investieren.
> Leider sind die Masse der
> Mitglieder allerdings vermutlich nur
> Gewissensberuhigungszahler. Naja, aber besser die Leute
> spenden es einer Orga wie PeTA, als dass das Geld nachher
> irgend so ein kirlicher Verein oder UL oder so jemand bekommt.
Nein, besser, sie spenden gar nicht sondern werden aufgeklärt. Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was an Peta besser sein soll als an den anderen genannten Organisationen. :-/
Vorneweg, ich find auch nicht alles gut, was PeTA macht, auch das mit dem Video-Spiel finde ich jetzt nicht so toll, wenn das Spiel wie dargestellt anscheinend nur um Profitmaximierung mit Hundedressur geht.
Trotzdem zwei Punkte, erster nicht nur auf PeTA bezogen:
1. Ich denke, dass Publicity und Medienmacht nichts Schlimmes an sich ist. Heutzutage ist unsere GESELLSCHAFT halt leider so, dass nur noch Sachen in die Medien kommen, die besonders laut, besonders ausgefallen besonders neu sind. Oft halt auch wg. Promis. Dies finde ich persönlich BLÖD, aber so funktioniert halt leider das ganze, manchmal muss man mitspielen und blöden Leuten irgendwelche Promis vor die Nase setzen, damit sie zuhören und nicht wegzappen...
2. Gibt es auch bei PeTA Veganer, zumindest bei den Mitarbeitern und Aktiven. Leider sind die Masse der Mitglieder allerdings vermutlich nur Gewissensberuhigungszahler. Naja, aber besser die Leute spenden es einer Orga wie PeTA, als dass das Geld nachher irgend so ein kirlicher Verein oder UL oder so jemand bekommt.
Komisch, solche hat schon Radix fälschlich als vegan verdealt., zumindest eine Sorte war laut Herstellerauskunft "not vegan". Könnte sich natürlich mittlerweile geändert haben ...
ich bin schon seit längerem enttäuscht von peta
es geht niccht mehr ums tier sondern nur noch um puplicity.
sie werben mit 100 stars etc
aber ich kenne niemanden von peta der vegan lebt.
ich bin jetzt beim vgt und bin begeistert, dort leben alle vegan.
peta ist nur noch ein witz.
lg lisa
> 1. ...dass PeTA sich überhaupt mit Videospielen beschäftigt?
Gäbe schlimmeres.
> 2. ...dass gerade diesem Spiel ein erzieherischer Wert
> beigemessen wird, der Kindern das Nützen, äh, Schützen von
> Tieren nahelegen soll?
Typischer Peta-Wahn.
Da Peta sich von Jägern und einem Steakhaus sponsern läßt, könnte man natürloich fragen, on Nintendo (und anderer Peta-Werbeziele) da ein paar "Spenden" hat rüberwachsen lassen oder ob Peta von allein so verblödet ist (und in der Folge, welche von beiden Möglichkeiten schlimmer).
Hintergrund-Infos: In dem besagten Spiel "Nintendogs" übernimmt der Spieler die Rolle eines professionellen Hundetrainers. Von einem Startkapital an virtuellem Geld kauft man sich zu Beginn des Spiels einen (selbstverständlich reinrassigen) Hundewelpen. Diesem bringt man dann im Verlaufe des Spiels verschiedene Tricks wie Sitz und Platz bei und trainiert ihn in verschiedenen Disziplinen wie Frisbee fangen oder Hindernislauf. Sobald wie möglich lässt man den trainierten Vorzeigehund dann an verschiedenen Wettbewerben gegen die Hunde virtueller Rivalen antreten, bei denen Werte wie Agilität, Schönheit oder Gehorsam zum Sieg führen. Die besten Hundetrainer erhalten so Preisgelder von denen sie Dosenfutter, Kuhmilch oder Gummiknochen, aber auch Accessoires wie Lederhalsbänder, Schleifen, Hüte oder gar Sonnenbrillen erwerben können, damit das Anziehhündchen auch nach der neusten Mode gehen kann. Hat man mit dem einen Hund ersteinmal genügend Geld verdient, kann man aus der Tierhandlung noch weitere Welpen zukaufen, damit man noch schneller noch mehr Geld machen kann, welches man dann wieder in seine Hunde investieren kann, ganz nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung (so hat das Spiel auch kein festgelegtes Höchstziel). Im Gegensatz zum Tamagotchi (Wer erinnert sich noch?) sind die Hunde aus Nintendogs unsterblich und ewig jung (d.h. sie wachsen nicht über das Welpenstadium hinaus und bleiben somit immer süß und knuffig). Hat man von einem genug kann man ihn aber schnell und einfach an das "Dog Hotel" "spenden" und schon ist wieder ein Platz freigeworden für einen neuen Preisgeldsammler.
Was haltet ihr davon,...
1. ...dass PeTA sich überhaupt mit Videospielen beschäftigt?
2. ...dass gerade diesem Spiel ein erzieherischer Wert beigemessen wird, der Kindern das Nützen, äh, Schützen von Tieren nahelegen soll?
Peta macht wieder einmal Propaganda für Tierausbeutung - in Kooperation mit Massenmördern. Natürlich ist es nichts Neues, und vom Spendensammeltierschutzverein Peta ist nichts anderes zu erwarten, trotzdem finde ich es (zumal es noch immer viele gibt, die in dem Wahn leben, Peta würde den Tierrechten nicht immensen Schaden zufügen) bemerkenswert.
Ein "Freilandgeflügelhof" jammert, daß die Legebatterien ja so gemein sind (verschweigt, daß es den Hühnern in der "Freilandhaltung" keineswegs besser geht - hier Bilder von eeiner solchen Gefangenhaltungsanlage - und sie ebenso umgebracht werden, von den männlichen Küken zu schweigen). Also muß demonstriert werden (eine ähnliche Veranstaltung von Biotierausbeutern gegen ein koventionelles Tierausbeuterkloster gan es schon vor jahren - ohne den Anlaß Seehofer-"Stallpflicht").
Und wer ist da laut Veranstalter mit von der Partie? Neben der "Arbeitsgemeinschaft Artgerechte Nutztierhaltung e.V., Hamburg", dem "Bündnis90/ Die Grünen, Bad Waldsee", natürlich dem "Hühner-Freiland-Hof, Bad Waldsee" -- richtig, der Spendensammeltierschutzverein "PETA Deutschland e.V. Gerlingen".
Klar, daß das wie üblich völlig kritiklos in diversen Verteilern und Foren beworben wird (davon einige, die fälschlich das "Tierrechte"-Etikett tragen).
Während Tierrechtler über die Realität aufklären, schürt dieser Haufen von tierrechtsfeindlichen Spendensammeltierschützern mir solchen abstrusen Werbekampagnen den Aberglauben der Vegetarier, für sie würden nicht Millionen Hühner, Rinder usw. umgebracht - womit Peta Veganer verhindert und damit für die Vegetarieropfer massiv mitverursacht.
Da gibts diverse gute Alternativen, die Schwachstelle ist leider immer der Mensch. Anarchie ist ne super Sache, z.B.. Ich würde zustimmen, wenn jemand sagt, dass kein Modell wirklich funktioniert, keine Frage (der Menschen wegen eben). Nur finde ich, dass die Leute mal ein wenig nachdenken sollen, weil viele meinen, in unserer "Demokratie" wären sie freie Menschen und könnten tun und lassen was sie wollen, sowie frei ihre Meinung äußern. Und das ist nunmal definitiv nicht so.
Recht haste! Aber da kann man auch mal sehen, wie sehr die Masse der Menschheit in ihrer Denkweise manupuliert wird, ohne es zu merken... Im konkreten Falle merken sie eben nicht, dass auch die "Demokratie" eine ganz massive Form der Unterdrückung ist.
ich persoenlich sehe meinen veganismus als konsequente herrschafts- und ausbeutungkritik, was wiederum eine logische folge aus konsequent angewandter ethik ist.
wenn mensch nicht darueber nachdenkt, oder ansozialisierte verhaltensmuster als beduerfnisse fehlinterpretiert, kanns ja nix werden mit der anarchie :)
> Und wenn der Papst vegan waere...
>
> ... waere er trotzdem ein sexistischer herrschaftsfoermiger
> Sektenprediger. Und wenn das nicht, waer er nicht Papst.
Och, naja, wenn der Papst vegan würde, würde er ja zugleich antisexistisch, anarchistisch und atheistisch werden. Gehirntransplantation genügt. Obwohl, eventuell wäre er dann auch noch ...
Peta-Promi Lennon ist ganz "begeistert" vom "Tierschützer Benedikt" - dieser sagt, "Man könne sie für Speisen nutzen", ist aber gegen "Gänsestopfleber" und kleine Hennenkäfige.
Wenn so ein Papst mal nicht der ideale Peta-Promi ist ...
Der Ghostwriter*) des Kochbuchs des Peta-Promis Dirk Bach plaudert aus dem Nähkästchen: "Natürlich ist auch Dirks Leibgericht Kartoffelpüree mit Rührei dabei" ...
Selbst wenn wir in dubio pro reo annehmen, daß es sich bei den "scharf gewürzte Fleischbällchen" um beispielsweise "Sojafleisch" handelt - der "gratinierter Ziegenkäse auf Reibekuchen" oder die "Joghurt-Minzsauce" sind wohl kaum vegan.
Selbst speziesistische Tierschützer wie Jane Goodall (die dafür plädiert "mehr Ziegenfleisch" zu essen) lehnen die Ausbeutung von Schimpansen für Werbespots ab - etwa einen Spot, der von "PETA [...] freigegeben worden war". Peta bestreitet das - allerdings wie so manches, das in "Peta - eine Organisation gegen Tierrechte?" hinreichend belegt ist, etwa Newkirks Aussagen pro Reiten oder Sponsorengelder für Peta von einem Steakhaus.
[Beitrag verschoben aus Tierrechtsforum, bitte Forenbeschreibung beachten - Moderator]
ein bekannter, rundlicher unterstützer von peta ist bei domian eingeladen ( http://www.einslive.de/daswort/domian/thema_041205.phtml ), er sollte darauf angesprochen werden, das peta den tierrechten nicht weiter hilft
Patti schrieb:
>
> Gerade auf vegan.de gefunden:
>
>
Putzig ;-) Kritik von Tierrechtlern an Tierschutzdreck ist also mal wieder "spalten", Antispeziesismus, Tierrechte, Veganismus, Konsequentz statt Speziesismus, Tierschutz und Wischiwaschi sind "giftige Samen". Da muß ich doch gleich mal auf die neue Hymne "Gemeinsam sind wir stark" (http://veganismus.ch/foren/read.php?f=6&i=849&t=749) verweisen ...
Quelle ist read.php4?f=80&i=33893&t=33838, Autor "amil" alias Emil (von der TIRM und/oder AKTE, soweit ich mich erinnere?), Der Gute scheint ja von mir ein wenig besessen zu sein:
Zwar ist das Niveau, das Peta mit dem 9life-Auftrill von Faulmann&Co gezeigt hat (siehe oben), wohl nicht mehr zu unterbieten, aber sie bemühen sich: neuster Peta-Promi ist der US-Präsident Ronald Reagan, mit dess Konterfei in einer Anzeigenkampagne Peta darauf hibnweist, daß "Animal Fats double the Risk of Alzheimer's".
Mal davon abgesehen, daß das ein argumentatives Nono ist, dürften die Personen, die allen ernstes mit Reagans Image etwas positives verbinden wohl eher zu denen zählen, die weiter vom Veganismus entfernt sind als sonst irgendwer ...
> Hm, "mit 25"? Wird ja immer mysteriöser, keine Ahnung, was Du
> meinen könntest. "23" kenne ich, hat aber mit Tierrechten
> jetzt nicht so viel zu tun ...
ich meinte damit das datum =)
das war so ne diskussion, also keine doku.
Blanc schrieb:
>
> > Ich inzwischen schon, übelster Peta-Dreck.
>
> muss ja nen grund haben wieso du dir das ansiehst.
Klar: Know thy enemy.
Peta dürfte wohl die für Tierrechte schädlichste Organisation sein, daher müssen wir als Tierrechtler dagegen vorgehen - und das geht nur, wenn wir uns über deren Machenschaften informieren.
Aus dem gleichen Grund sehe ich mir diverse andereFernsehsendungen an, lese Tierschutzzeitschriften, "Jagd und Hund", "Milchvieh", "Die Bibel" usw. usw.
Blanc schrieb:
>
> > Hat jemand die Sendung gesehen? Ich (noch) nicht - da bin ich
> > ja mal gespannt ...
>
> ne, ich schau mir generell nicht so nen (sorry) mist an.
Ich inzwischen schon, übelster Peta-Dreck.
> aber du hast einmal von einer sendung geredet wo ein
> tierrechtler mit jemandem diskutiert hat, nur ich find den
> beitrag nicht mehr was das war *heul* und im tv programm find
> ich es nicht mehr (also die wiederholungen). wie hieß diese
> sendung nochmal?
Hm, weiß jetzt nicht, was Du meinst, aber wenn's was halbwegs aktuelles ist, findest Du's wohl in den http://maqi.de/tv-Tips.
> Hat jemand die Sendung gesehen? Ich (noch) nicht - da bin ich
> ja mal gespannt ...
ne, ich schau mir generell nicht so nen (sorry) mist an.
aber du hast einmal von einer sendung geredet wo ein tierrechtler mit jemandem diskutiert hat, nur ich find den beitrag nicht mehr was das war *heul* und im tv programm find ich es nicht mehr (also die wiederholungen). wie hieß diese sendung nochmal?
Gleich und gleich gesellt sich gern, das Niveau von kommerzvegan.de und 9life ist ja identisch, und so wundert die Begeisterung nicht:
read.php4?f=90&i=20702&t=20700
Und ebenso wenig wundert, daß wie dort üblich kritische Antworten "verschwinden" - folgende Stimme der Vernunft konnte ich aus dem Cache retten:
read.php4?f=90&i=20705&t=20700
Hat jemand die Sendung gesehen? Ich (noch) nicht - da bin ich ja mal gespannt ...
Nackte + Schlammcatchen + Vegetarismus = Peta. Wenigstens wird passend von "Tierschutzverein" gesprochen - obwohl ein "Tierschutzspendensammelverein" doch noch trefefnder gewesen wäre.
Passend auch der Freudsche Vertipper "Analeitung eines Metzgers".
bastards` girl schrieb:
>
> Wenn man/frau gegen eine Organisation ist, muss man/frau dann
> auch gegen alle Aktionen von ihr sein? (Das ist eine ehrliche
> Frage, ich mach mir da nämlich grad Gedanken drüber!)
Nein, wahrscheinlich gibt es jede Menge Leute, die sich mit einigen Ansichten der CSU durchaus identifizieren können - doch mit der ganzen Partei sicher nicht. Und deswegen werden sie auch weder in die CSU eintreten noch sonst auf irgendeine Art und Weise mit ihr zusammenarbeiten. Gibt schließlich andere Möglichkeiten (und wenn's nur die gäbe, wär's trotzdem keine) :-)
bastards` girl schrieb:
>
> Wenn man/frau gegen eine Organisation ist, muss man/frau dann
> auch gegen alle Aktionen von ihr sein? (Das ist eine ehrliche
> Frage, ich mach mir da nämlich grad Gedanken drüber!)
Theoretisch schon, da du, wenn du diese Aktionen unterstützt, du auch automatisch die Organisation unterstützt.
Was aber ein Unterschied dazu ist, dass auch solche richtige Dinge sagen und machen können.
> Wie gesagt, dann wäre für mich der letzte Schritt der Ausstieg.
Die Frage nach dem "wieso?" hast du mir hier noch nicht beantwortet...
Wenn man/frau gegen eine Organisation ist, muss man/frau dann auch gegen alle Aktionen von ihr sein? (Das ist eine ehrliche Frage, ich mach mir da nämlich grad Gedanken drüber!)
Wie gesagt, dann wäre für mich der letzte Schritt der Ausstieg.
*ratlos*
bastards` girl
Auch Dir sei dringend die Lektüre von http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html angeraten - sowie die der diversen Threads zu dieser für die Tierrechte extrem schädlichen Spendensammelorganisation.
Heute Mittag schrieb "Andrea I." einen Beitrag bei [kommerz]vegan.de (read.php4?f=90&i=13070&t=13041) - dabei vergaß "sie", ihre Emailadresse aus dem Emailfeld zu nehmen:
"autor/in Andrea I. (peter.beck@gmx.ch)".
Suche nach Beiträgen von "Andrea I" zeigen diverse UL-Apologetik - in Threads, in denen auch Peter B., "Andreas M.", "Claudia F." usw. der Sekte die Stange halten - faszinierend, nicht?
(Anmerkung: ein "Andrea I"-Beitrag ist allerdings offensichtlich eine Parodie, da darin die UL-Befürworter schön vorgeführt werden).
Nach dem kontraproduktiven "Fischen"-Unsinn setzt PeTA noch einen drauf, siehe PM unten.
Insbesondere dürfte damit wohl klar sein, dass diese Kommerz-Organisation immun gegen jegliche Form der Kritik ist. Mag es auch noch so begründete Zweifel an ihren Methoden geben, sie machen unbeirrt weiter und verweisen ähnlich wie Nicht-Veganer gegenüber Veganern darauf, dass ja ohnehin jeder machen kann, was er will, es dürfe sich auf keinen Fall jemand in anderer Sachen einmischen ...
From: Jürgen Faulmann juergenf@peta-online.at
To:
Date: Friday, August 1, 2003, 9:51:00 AM
Subject: PRESSEMITTEILUNG: Krautfleckerl statt Fleischessen - PETA fordert
Ort der Marktgemeinde Kilb (NÖ) zur Namensänderung auf
Krautfleckerl statt Fleischessen - PETA fordert Ort der Marktgemeinde Kilb
(NÖ) zur Namensänderung auf
Stuttgart/Kilb (NÖ) - Wie die internationale Tierrechtsorganisation PETA,
die in Österreich vor allem durch Pamela Anderson's Opernballauftritt
bekannt wurde, heute mitteilt, hat sie den Bürgermeister der Marktgemeinde
Kilb im Melker Alpenvorland (NÖ), Herrn Ernst Gansch, angeschrieben. Sie
fordert ihn auf, gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Gemeinderat einen
neuen Namen für den zur Marktgemeinde Kilb gehörenden Ort Fleischessen zu
finden. Laut PETA ist der Name in einer kulturell hoch entwickelten
Gesellschaft im 21. Jahrhundert nicht mehr zeitgemäß.
Die wachsende öffentliche Diskussion über Tierschutz und Tierrechte ist vor
allem darauf zurückzuführen, dass die Bevölkerung immer sensibler auf das
Thema reagiert. Gerade durch PETA's Aufklärungsarbeit wird immer mehr
Menschen bewusst, was Fleischessen verursacht und wie die Tiere dafür
qualvoll leiden und sterben.
Gegen das Mästen und Töten von Tieren für einen kurzen Gaumenkitzel wird zu
Recht immer schärfer protestiert, weil durch die wachsende Sensibilität
immer mehr routinemäßige Tierquälereien in der Landwirtschaft, beim
Transport und der Schlachtung ans Tageslicht kommen. Zu diesem Thema ließ
sich daher auch die Schauspielerin Pamela Anderson im Frühjahr im sexy
Salatbikini mit dem Slogan "Wende das Blatt - probier's vegetarisch" für
PETAs Kampagne fotografieren
(siehe http://www.peta-online.at/info/hires/pam.de.jpg ).
"Fleischessen ist eine überholte Gewohnheit, die Mensch, Tier und Umwelt
schadet. Fleischessen als Name für einen - wenn auch kleinen - Ort in Ihrer
schönen Gemeinde höchst unpassend. Einwohner und Besucher werden über diesen
Namen ständig an die Grausamkeiten, die damit verbunden sind, erinnert", so
Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA-Deutschland in seinem Brief; und
weiter "Verbannen Sie den unpassenden Namen in die Geschichtsbücher. Wir
würden als neuen Namen für diesen Ort "Krautfleckerl" vorschlagen, in
Anlehnung an die typisch österreichische, vegetarische Hausmannskost und das
schöne Fleckerl Landschaft rund um Kilb."
Der Brief an den Bürgermeister von Kilb kann bei PETA angefordert werden.
PETA macht den Konsumenten den Umstieg auf pflanzliche Ernährung jetzt
besonders einfach: Die Broschüre "vegetarisch - so starten Sie durch!" mit
köstlichen Rezepten und Bezugsquellen pflanzlicher Produkte kann kostenlos
auf www.peta-online.at oder unter +49 (0)711-866-6165 bestellt werden.
PETA ist mit über 750 000 Mitgliedern die weltweit größte
Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von
Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise
jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Immer dann wenn Menschen sagen, "wir dürfen nicht sentimental sein", kann
man davon ausgehen, dass sie etwas Grausames vorhaben. Und wenn sie
hinzufügen, "wir müssen realistisch bleiben", meinen sie, dass sie daraus
Kapital schlagen werden. Brigid Brophy
===8<===========End of original message text===========
Frank Albrecht (hoeneckfrank@t-online.de) hat mal wieder
einen zum besten gegeben. Vielleicht war er zu lange bei PeTA, aber sowas
muss jedenfalls gleich kommentiert werden:
>>>
Tierrechtler beschweren sich, dass Kühe überhaupt "gehalten" und
ausgebeutet werden.
Er geht wohl zu sehr von Tierschützern aus, weil Tierrechtler argumentieren,
dass es keine "Nutztiere" gibt, da kein Tier von Menschen ausgebeutet werden
darf.
Wir? Naja Frank vielleicht, und sonst reicht es vollkommen aus, dass man
vegan "normal" leben kann.
Weil Nonos und es am besten gar nicht gelten sollte.
Skandal! Ganz klar müssen sie auch vegan sein, weil kein Veganer
Leichenteile (u.a.) kauft, egal ob für sich oder jemand anders. Und das
Katzen und Hunde vegan leben können und damit auch gesund sind, haben schon
viele Beispiele gezeigt. Vgl. Tierheim Siegen.
Außerdem sollte er sich mal die FAQ
zu Gemüte führen, da dort das Thema schon behandelt ist, und zwar genau
wegen den vielen Franks, die schon behandelte Fragen stellen.
Hätte er doch nur die FAQ gelesen...
Der biologische Teil sagt uns, dass diese Tiere das essen müssen, wo genug
Nährstoffe, etc. drin sind, damit sie leben können, wo das her kommt ist
egal und dann kommt der antispeziesistische Teil und der sagt uns, dass die
Herkunft nicht bei Schlachtabfällen oder anderem unvegam liegt.
Ispend many hours each year investigating tips sent in by readers. I frequently go in search of possible state record bass or deer. I check into reports of people who believe they have caught piranha and inventors who are sure they have a gadget that will revolutionize hunting or fishing.
While tips about state record bass, state record deer and piranha rarely pan out, weird tips such as people who have a deer that lives in their house and coon dogs that can climb a tree do turn out to be the real thing.
I had one of those odd tips from a reader this past week that seemed too unbelievable. Amazingly, it was true.
On Jan. 26, members of the Al-Aksa Martyrs Brigade, the violent branch of Palestinian leader Yasser Arafat's Fatah Party, placed a donkey beside the road between Jerusalem and the West Bank settlement of Gush Etzion. The donkey was outfitted with saddlebags laden with explosives. When an Israeli bus passed, the bomb was detonated with a cell phone. Fortunately, no one on the bus was killed. The only fatality was the donkey.
That wasn't fortunate at all, say the animal rights wackos known as the People for the Ethical Treatment of Animals. Angry members contacted the headquarters and demanded action. In response, PETA President Ingrid Newkirk fired off a letter to Arafat demanding that animals not be used in terrorist attacks.
Stop and think about that for a second.
Since 2000, 729 Israelis have died in suicide bombings and other terrorist attacks, the Israeli embassy says. It took a dead donkey for some Americans to become concerned enough to take action.
Here is a portion of PETA's letter, which begins with the salutation, "Your Excellency."
"We have received many calls and letters from people shocked at the bombing in which a live donkey, laden with explosives, was intentionally blown up.
"All nations behave abominably in many ways when they are fighting their enemies, and animals are always caught in the crossfire. The U.S. Army abandoned thousands of loyal service dogs in Vietnam." (Seems like I remember many young Americans dying there, too.)
"Al-Qaeda and the British government have both used animals in hideously cruel biological weaponry tests.
"If you have the opportunity, will you please add to your burdens my request that you appeal to all those who listen to you to leave the animals out of this conflict?"
Newkirk was interviewed by The Washington Post this past week and she was proud of her actions. A Post reporter asked if she had considered asking Arafat to help put a stop to the practice of blowing up human beings. Her response was priceless.
"It's not my business to inject myself into human wars," Newkirk said.
More than 720 people, many of whom were teenagers and kids, have died in these senseless acts of terrorism in just a little more than two years. PETA members are more concerned over the death of a single ass.
I suppose it is human nature to be more concerned about your own kind.
February 16, 2003 -- JUST when you thought you heard it all, the animal rights folks keep coming up with something even more bizarre.
A recent story in the Jewish World Review printed a fax from Ingrid Newkirk, the head of People for the Ethical Treatment of Animals (PETA), that was sent to Yasser Arafat about the use of a donkey to deliver an explosive device that killed the donkey somewhere in Israel.
"If you have the opportunity," Newkirk faxed to Arafat, "will you please add to your burdens my request that you appeal to all those who listen to you to leave the animals out of this conflict?"
In other words, Newkirk seems to be begging Palestinians not to stop the slaughter, but rather to find a different delivery system for their bombs, reported Kerry Dougherty for the Review.
According to Dougherty, PETA, the group that never before expressed concern about the carnage in Israel, suddenly is outraged. Never mind that, according to the Israeli embassy, which keeps track of such grim statistics, 729 Israelis have perished in terrorist attacks since September 2000.
It took the death of a donkey for PETA to find its voice.
The Washington Post asked Ms. Newkirk if she had "considered asking Arafat to persuade those who listen to him to stop blowing up people as well" as animals.
Her response should be required reading for all would-be members of PETA: "It's not my business to inject myself into human wars," Newkirk told The Post.
How can anyone in their right mind even listen to what people like this have to say, let alone join their organizations?
For decades I have looked on as animal-rights activists crusaded against veal, against rigid confinement for poultry and against medical research conducted on myriad living things that don't happen to be human.
I have watched them splatter paint on mink-wearing matrons.
And I have seen these passionate souls chain themselves to department store entryways in hopes of saving sables and seals and chinchillas everywhere.
But today it is too much. Today, in wartime, the whale-lovers and chimp-saviors have crossed over into the territory of blatant bad taste.
It started with a letter from Ingrid Newkirk, president of People for the Ethical Treatment of Animals, to Yasser Arafat, Palestinian Authority chairman (always photographed in olive drab sans even fur collar).
Simply put, Newkirk's note called attention to a Jerusalem terror bombing last month in which explosives were concealed on a donkey. Some Palestinian thug hit a detonator, charges went off and the donkey was blown to pieces. There were no human casualties.
'We have received many calls and letters from people shocked at the bombing,' PETA's leader wrote Arafat. 'If you have the opportunity, will you please add to your burdens my request that you appeal to all those who listen to you to leave the animals out of the conflict?'
Obviously, for the price of the same stamp, Newkirk could also have asked Arafat to use his influence to leave humans 'out of the conflict.' But, no, the subject was donkeys - and even PLO cats left in Arafat's compound to dodge Israeli bulldozers.
All this to save four-legged noncombatants when so-called Palestinian martyrs - teenagers and young adults who pack their bodies with dynamite - are the real animals of the Middle East.
Truly, Newkirk's letter throws mud on the graves of so many innocent Israeli parents and children whose lives were taken by bloodthirsty fanatics. Further, PETA's moralizer-in-chief pelted decency in the face when asked to persuade Arafat to help stop the bombing of civilians.
'It's not my business,' Newkirk was quoted as saying, 'to inject myself into human wars.'
So that's it. Her brief on behalf of suffering and death stops with donkeys. Or cats. Maybe camels slain by stray shrapnel. No satirist - not Mort Sahl or Bill Maher or Richard Pryor - could come close to such callous conceit. It is tantamount to a contractors association bemoaning the wreckage of buildings and ignoring the bodies inside.
There is, however, more. Call it adding insult to injury or horrible judgment. When it comes to war, some in our animal-rights crowd just can't stop themselves. They see unjustified threats to creatures protecting U.S. sailors in the Persian Gulf. They see the Pentagon placing sea lions in potentially fatal jeopardy.
The animals in question are trained to protect warships from enemy divers, frogmen who would place explosives on hulls. The sea lions swim silently and swiftly. They restrain enemies and deploy warning markers. We are lucky to have them.
A PETA official would like them cashiered from the service.
'What we have a problem with is anyone intentionally putting these animals in harm's way and knowing they could suffer and possibly die in the process,' said Stephanie Boyles, a PETA wildlife biologist.
In truth, what Boyles may have a problem with is the price of saving American servicemen from burning to death. Or being maimed. Or watching helplessly as shipmates are blown overboard.
Regrettably, this isn't a story about humane methods of catching tuna. Or whether calves should be free to roam green pastures. I wish it were. It is a story about what happens when otherwise intelligent, compassionate people make terrible decisions about what really matters in an uncertain and dangerous world.
Every so often, I violate my own policy against giving PETA -- People for the Ethical Treatment of Animals -- the publicity it desperately desires and doesn't deserve.
I do this whenever the Norfolk-based animal rights group does something so astonishing, it simply can't be ignored.
This is one of those times.
But our story doesn't begin in Norfolk. It begins in Israel.
On Jan. 26, a bomb exploded on the road between Jerusalem and the West Bank settlement of Gush Etzion.
As terror attacks go, this one was minor. Most of us didn't hear about it because, with the exception of one bus passenger treated for shock, no one was injured.
Thank God.
Palestinian terrorists delivered the bomb to its destination by donkey. They strapped explosives and a remote device to the animal and detonated the bomb by cell phone as an Israeli bus passed by.
The donkey, of course, was killed.
You know where this is going, don't you?
That's right. PETA, the group that never before expressed concern about the carnage in Israel, is suddenly outraged.
All because a donkey died.
Never mind that, according to the Israeli embassy, which keeps track of such grim statistics, 729 Israelis have perished in terrorist attacks since September 2000.
It took the death of a donkey for PETA to find its voice.
Leave the animals out of it, they cry.
Determined to make Hampton Roads look like a breeding ground for wackos to the rest of the world, PETA President Ingrid Newkirk this week fired off a fax to Yasser Arafat.
She began the letter with a polite salutation: ``Your Excellency.''
I can think of lots of titles for Arafat. Excellency isn't among them.
But I digress.
``. . . We have received many calls and letters from people shocked at the bombing . . . in which a live donkey, laden with explosives, was intentionally blown up.
``All nations behave abominably in many ways when they are fighting their enemies, and animals are always caught in the crossfire. The U.S. Army abandoned thousands of loyal service dogs in Vietnam. (Odd. No mention of our dead soldiers, MIAs, POWs or even loyal South Vietnamese allies who were left behind, but again, I digress.)
``Al-Qaeda and the British government have both used animals in hideously cruel biological weaponry tests.''
Brace yourselves. It gets worse.
``We watched on television as stray cats in your own compound fled as best they could from Israeli bulldozers''
Fleeing cats! PETA confronts the horror of war.
``Animals claim no nation. They are in perpetual involuntary servitude to all humankind, and, although they pose no threat and own no weapons, human beings always win the undeclared war against them. . . .
``If you have the opportunity,'' Newkirk beseeched Arafat, ``will you please add to your burdens my request that you appeal to all those who listen to you to leave the animals out of this conflict?'' In other words, Newkirk seems to be begging the Palestinians not to stop the slaughter, but rather to find a different delivery system for their bombs.
Appalling.
Perhaps Ms. Newkirk would prefer that the Palestinians used suicide bombers instead of burros. Oh, that's right, they usually do.
Lisa Lange, PETA's vice president of communications, told me yesterday that Newkirk's letter was written after their offices had been bombarded with calls from PETA members who had learned of the donkey bomb.
Lange said it's PETA's philosophy that human cruelty often begins with animal cruelty.
The Washington Post this week asked Ms. Newkirk if she had ``considered asking Arafat to persuade those who listen to him to stop blowing up people as well'' as animals.
Her response should be required reading for all would-be members of PETA:
``It's not my business to inject myself into human wars,'' Newkirk told the Post.
How does one respond to such moral ambiguity?
How about a body count of human bodies?
In January 2003 -- the month in which the donkey died -- 21 Israelis and eight foreign nationals were killed by terrorists in Israel, and 127 others were injured.
Yet PETA weeps for the ass.
Radio talk show host Tony Macrini got it right when he remarked recently that ``PETA'' was an acronym for ``People Embarrassing the Tidewater Area.''
One can only hope that Newkirk left off her Norfolk return address on that asinine letter to Arafat.
Die nicht gerade antimilitaristische Haltung von PeTA ist mittlerweile ja hinlänglich aus diversen Kampagnen bekannt. Nun lieferte die angebliche "Tierrechtsorganisation" den Speziesisten wieder einmal eine Steilvorlage - mit einem Schreiben an Arafat, künftig auf sprengstoffbeladene Esel bei Anschlägen zu verzichten - nicht etwa, auf Anschläge grundsätzlich.
Nachdem PeTA "Pelze" an Obdachlose verteilt - und damit signalisiert, es gäbe Rechtfertigungen für den Gebrauch von Leichenteilen - stellt sich die Frage, wann PeTA Terroristen Jeeps liefert, damit diese für ihre Anschläge keine Esel mehr töten ...
Tierschützer halten Gisele Bündchen für «brasilianischen Blutegel»
London (dpa) - Das brasilianische Top-Model Gisele Bündchen (22) hat den Unmut von Tierschützern auf sich gezogen, weil sie Werbung für einen Pelzhersteller macht. Für rund eine halbe Million Dollar und zwei Pelzjacken läuft sie jetzt mit einem Werbeschriftzug der Firma BlackGlama auf dem Rücken herum, berichtet der «Mirror». Die Tierschutzorganisation Peta hat bereits angekündigt, eine breite Kampagne gegen sie zu starten.
«Gisele ist ein brasilianischer Blutegel - nur Beine und kein Herz», sagte ein Peta-Sprecher. «Wahrscheinlich will sie Aufmerksamkeit. Und die wird sie bekommen.»
PeTAs "Jesus war Vegetarier"-Unfug ist ja hinlänglich bekannt, so auch das Bild mit Zitronenscheibe als Jesus' Heiligenschein. Aber das genügt PeTA offenbar nicht, um Tierrechte mit religiösen Wahnideen zu assozzieren udn so ins Lächerliche zu zieehn, nein, sie setzen eins drauf:
(http://www.milch-den-kuehen.de/maryBB_800.jpg)
"Wenn es gut genug für Jesus war ..."
Ein Slogan, der übrigens durch und durch christlich ist. So kommt er etwa in folgendem Kirchenlied exzessiv vor:
>>><<<
Hierzulande dürfte es bekannt sein aus dem Spielfilm über den "Monkey Trial", einer Verfilmung des Prozesses religiöser Irrer gegen einen Lehrer, der es wagte, in der Schule statt Kreatinismus die Evolutionslehre zu unterrichten ("Inherit the Wind", dt. "Wer den Wind sät", mit Spencer Tracy), wo mit diesem Lied gegen die Realität angeträllert wird.
In den USA Grundlage vieler Witze, etwa über rechte Politiker, die zu Fragen der Sprache von Einwanderern gesagt haben sollen, "Wenn Englisch gut genug für Jesus war, dann ist es auch gut genug für die Mexikaner" etc. ...
Wenn ich christlicher Tierausbeuter wäre, würde ich solchem PeTA-Unfug jedenfalls mit Leichtigkeit begegnen: "Jesus brauchte keine Kuhmilch, erstens konnte er Wasser in Wein verwandeln - also auch in Milch, zweites konnte er per Wunderheilung seinen durch Verzicht auf Kuhmilch unweigerlich entstehenden Eiweißmangel beseitigen, indem er sich selbst die Hand auflegte, und Osteroporose bekam er sowieso nicht, weil er schon mit 30 gekreuzigt wurde, also viel zu jung ..."
PeTA bringt wie immer so manchen Tierrechtler zum Haareausraufen (und dann heißt es wieder, Veganismus führt zu Haarausfall).
Auf alles einzughen (vgl. http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html sowie diverse Threads hier wäre eine Lebensaufgabe, aber zwei Beispiele, die ich kürzlich gefunden habe, will ich hier aufführen: es geht um zwei PeTA-Promis: eine Schauspielerin und und einen fiktiven Halbgott.
da kannnst du noch so viel schreien und toben, peta wird in der tierrechts/
veganszene doch nur als lächerlich betrachtet.
sich als peta-mitglied zu outen kostet mittlerweile durchaus mut.
auf so ein scheiß wie euch können wir verzichten, achim wird auch weiterhin
radikal solchen organisationen auf den zahn fühlen, damit nicht noch mehr
unbedarfte leute darauf reinfallen.
viel spaß noch mit eurer tierentrechtungsorganisation !!!
PeTA, People for the Exploitation of True Activists , ist mit über 750.000 Mitgliedern weltweit die größte Abzockerorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Eindecken von Spendengeldern, Verarschung der Öffentlichkeit und Veräußerung von Tierrechtsinteressen jedem Peta-Funktionär zu einem besseren Leben zu verhelfen.
tja, was soll man zu so einen scheißladen sagen ?
ich war dort bis vor 1,5 jahren auch noch zahlendes mitglied und musste
erkennen, daß peta nur ein interesse mit aller konsequenz verfolgt: daß
sammeln von geld.... viel geld, nicht, um damit sinnvolle tierrechtsarbeit
zu leisten, sondern um das geld für unsinnige, mitunter lächerlichen aktionen
,man denke da nur an solchen schwachfug wie die verlangte umbenennung der stadt fischen, die aktion gegen den new yorker bürgermeister guiliani usw,
zu vergeuden.
ich habe mich in den ganzen jahren gefragt, was mit dem vielen gesammelten geld eigentlich so passiert, aber irgendwie kann ich mir da aber keinen richtigen reim daraus machen. daß peta eine menge kohle einsackt ist tatsache, wenn man bedenkt, mit welchen aggressiven mitteln vesucht wird den
leute das geld aus der tasche zu ziehen.
ich will das man an meinen erfahrungen schildern.
damals als ich dort meine mitgliedschaft beantragte, hatte ich wochenlang keine anmeldebestätigung bekommen, nun, ich dachte erst einmal,
die haben mich vegessen, pustekuche, was sie nicht vergessen hatten waren die fleissigen abbuchungen von meinen konto. mit entsetzen musste ich
beim überprüfen der abbuchungen feststellen, daß peta sich gut
bedient hatte. zu dem jährlichen mitgliedsbeitrag hatte ich mich auch zu einem vierteljährlichen förderbeitrag entschlossen, wobei peta das anscheinend nicht genug war, sie sackten sich gleich monatlich den förderbeitrag ein. als ich den saftladen deswegen anmailte, schrieb mir eine
frau schmöger, daß es peinlicher fehler gewesen wäre.
nicht genug erdreisteten sie sich auch noch das überbezahlte geld zu behalten, falls ich nicht explizit eine rückzahlung verlangen würde.
ich dachte, scheiß drauf, das geld für die mehreren monate sollen sie behalten, ist ja schließlich alles im interesse der tierchen.
naja, irgendwann bekam ich dann auch die anmeldebestätigung.
wie die mitgliegschaft bei peta im weiteren aussieht, lässt sich schnell beschreiben, man bekommt alle nase lang schriftliche aufforderungen zu spenden, soviel wie wie man nur irgendwie aufbringen kann.
dafür gibts dann die superinformative animal times (vereinszeitschrift)mit 12 kunterbunten seiten, die vorrangig mit bildern von irgendwelchen nichtveganen promis geschmückt ist. interessante tierrechtsrelevante infos
gibt es dort kaum zu erfahren. nun, irgendwann war mir das dann zu blöd immer
nur als geldspender zu fungieren,also kündigte ich.
wieder wochenlanges warten auf eine kündigungsbestätigung, wieder anmailen,
dann dumme ausrede, daß sie meine schriftliche kündigung nicht erhalten hatten, klar, der postbote hatte meinen brief sicherlich als heizmittel
für seinen kohleofen gebraucht. gut, irgendwann war ich dann da raus, wobei
es peta dabei nicht belassen wollte, sie schicken mir noch bis heute
ständig spendenaufforderungen und regelmässige anmahmungen, doch gefälligst
wieder mitglied zu werden. die letzte aufforderung auf mitgliedschaftsverlängerung bekam ich erst wieder vorgestern,
angeblich soll das dann die letzte gewesen sein. wer´s glaubt wird selig !
soviel zu den methoden von peta.
warum wird eigentlich der buchstabe e bei dem wort peta klein geschrieben,
wenn doch exploitation bei peta großgeschrieben wird ?
wer ähnliches erfahren hat, der sollte das hier vorbringen.
Um die damalige PETA-PM zum Jugendangeln in Heiligenhafen:
Stoppt Blutbad in Heiligenhafen!
PETA protestiert gegen geplantes „Jugendangeln 2001" in Heiligenhafen
--------------------------------------------------------------------------------
18. Mai 2001
Kontakt:
Frank Höneck, Tel. 0711 - 866 6165
Stuttgart -- Heftige Kritik übt die weltweit größte Tierrechtsorganisation PETA, People for the Ethical Treatment of Animals, an dem am 7. Juli 2001 geplanten „Jugendangeln 2001" in Heiligenhafen. Die Organisation wirft dem Veranstalter, dem Royal Fishing Club e.V. vor, er lege u.U. den Grundstein für potentielle Gewalttäter.
Fische würden Schmerz, psychische Qual und Angst empfinden. Sie hätten ein gut entwickeltes Tastgefühl, durch die nadelscharfen Widerhaken würde dieses schwer beschädigt werden. „Beim Anbiss auf einen Köder an der Angel reagiert der Fisch sofort, dass bedeutet Schmerzempfindlichkeit. Denn die Kopfnerven der Fische sind gleichbedeutend wie die Nerven beim Menschen." so Biologe Dr. Otfried-Hunrich Spieser bereits 1992 während eines Seminars in Ulm.
„Wer solch eine Gewalt an Lebewesen als ´Freizeitbeschäftigung´ bezeichnet, und noch vom ´Kinderglück im ganz großen Stil´ spricht, trägt erheblich zur Verrohung der Gesellschaft bei und legt u.U. den Grundstein für potentielle Gewalttäter", so PETA-Sprecher Frank Höneck.
Angeln verstärke die Empfindungslosigkeit und die Ignoranz gegenüber allem Leben. Experten seien sich darin einig, dass junge Menschen, die verletzen und töten, niemals Mitgefühl gelernt hätten. Sie hätten nicht gelernt, sich in die Lage und Gefühle eines anderen Lebewesens zu versetzen. Angeln, so die Tierrechtsorganisation, bedeute nichts anderes als quälen und töten. Das Verhalten eines Kindes gegenüber Tieren lasse zudem oft sein späteres Verhalten auch gegenüber Menschen vorhersagen. Es gebe Untersuchungen darüber, dass Massenmörder i.d.R. im Vorfeld bereits Tiere gequält oder getötet haben.
In einem Brief an die Stadt Heiligenstadt fordert die Organisation den Bürgermeister Herrn Detlef Anders auf, das geplante „Großblutbad" nicht in Heiligenhafen stattfinden zu lassen.
PETA, People for the Ethical Treatment of Animals, ist mit über 750.000 Mitgliedern weltweit die größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Nachdem in der leztzen Voice der Artikel "PeTA- eine Organisation gegen Tierrechte" - siehe http://maqi.de/txt/petagegentierrechte.html - stand, widmet sich in der aktuellen Ausgabe die gesamte Leserbriefseite dem Thema. Bemerkenswert insbesondere die absurden Absonderungen der PeTA-Apologeten, siehe o.G. Link, unten.
Auch in der aktuellen TBA findet sich übrigens ein Leserbrief als Reaktion auf den ersten Teil von Günther Rogauschs Text zu PeTA ...
Um Deine Recherche mal zu erleichtern, hier die von mir mal gehörte Sushi-Wahrheit:
Zwei japanische Brüder hatten ein sehr bekanntes und nobles Sushi-Restaurant (Name ist ja nun bekannt). Der eine von den zwei Brüdern ist Veganer (Richtiger Veganer, Achim!) und hatte damals ein richtig grosses veganes Essen, mit allen Drum und Dran, als Preis für die PETA-Gala gesponsort.
Logisch, dass dann der Name so auftaucht.
PS: So habe ich es zu Ohren bekommen, Achim!
Ob es so auch wirklich stimmt, und Du dich hier mal geirrt hast, wirst Du nun sicherlich herausbekommen.
Vielleicht wird es auch mal eine Entschuldigung hierzu von Dir geben!
Ich bin mir ziehmlich sicher, wir werden zu diesem meinem Hinweis von dir nichts mehr hören.
> Wandern statt Fischen
> PETA fordert Gemeinde im Allgäu zur
> Namensänderung auf
(...)
Seid Ihr des Wahnsinns? Das ist ja wohl der Gipfel der
Lächerlichkeit. Was kommt als nächstes? Fordert Ihr
Leute, die Fleischhauer oder Metzger heißen, zur
Namensänderung auf?
Leute wie Ihr tragen maßgeblich dazu bei, daß Veganer
und Tierrechtler als weltfremde Spinner abgetan
werden. Ich verweise dabei auch auf einen Animal
Times-Artikel darüber, daß man Katzen doch bitte zu
ihrem eigenen besten zu Hause einsperren soll, man
kann ihnen die Natur ja per Fernseher nach Hause
holen, unterlegt mit einem kitschigen Bild von zwei
fernsehenden Katzen.
Vielleicht fordert Ihr auch Vizekanzler Fischer auf,
sich umtaufen zu lassen? Erst die "Eßt Wale"-Kampagne
und dann so ein Unsinn. Zum Glück werfe ich Euch nicht
mehr mein Geld in den Rachen.
>Ich hab Ullmann auch geschrieben; als Antwort bekam ich zumindest sinngemäß
>dieselbe Antwort wie oben. Auf meine Reaktion hin kam dann ein pampiger
Die an Kurt oder die an Thomas?
>Brief mit "schlag doch was Besseres vor."
>Die haben anscheinend schon vor der Aktion Rechtfertigungsbriefe aufgesetzt.
>Ach und Achim: Du recherchierst laut Ullmann übrigens schlecht: Peta wurde
>nienienie!von einem Sushihersteller gesponsert.
Bitte? Wann, wo und wie hat er das gesagt?
Tatsächlich - habe grade nachgesehen - existiert die Seite petaparty.org (die Party ist ja vorbei) nur noch als Weiterleitung auf petattv.com.
Daß dort aber als Sponsor benihana.com angegeben war, können sicherlich tausende Zeugen bestätigen. Sollte er das jetzt tatsächlich abstreiten, wäre das wieder mal eine ungeheure Frechheit.
wahrscheinlich ist der Text nicht ganz unbekannt. Die Geschwindigkeit, mit der ich eine Antwort bekam ist nur bei einer vorgefertigten Antwort möglich.
ich poste das trotzdem mal:
> Sehr geehrter Herr Grassl,
>
> vielen Dank für Ihre e-mail und für die Anmerkungen zu
> unserer "Fischen-Kampagne". Wir sind immer dankbar für
> Resonanz, Anregungen und konstruktive Kritik. Es tut uns
> leid, dass Sie den Versuch, das sehr ernste Thema "Leiden der
> Fische" ungewöhnlich anzugehen, unpassend fanden. Bitte
> erlauben Sie uns auf die Hintergründe und die positiven
> Auswirkungen dieser Initiative einzugehen.
>
> Sie können sich sicher vorstellen, dass es sehr schwierig
> ist, die Medien auf das Leiden der Fische aufmerksam zu
> machen. Viele unserer Versuche auf die Zerstörung durch die
> Fisch-Trawler, die Grausamkeit der Sportfischerei und auf die
> einfache Tatsache, dass Fische tatsächlich Schmerz fühlen,
> hinzuweisen, wurden fast immer ignoriert.
>
> In solchen Fällen sucht PETA in der Regel nach neuen und
> innovativen Wegen, die Aufmerksamkeit auf Themen dieser Art
> zu lenken. Bis jetzt resultierte dies dann beispielsweise in
> Kampagnen wie "Lieber nackt als Pelz tragen", oder wir
> schickten Menschen als große Hühner verkleidet zu
> Geflügel-Messen und unser vegetarisches Maskottchen, Karl
> Knackig, verteilte vegetarische Rezepte in verschiedenen Städten.
>
> All diese Kampagnen erregten die Aufmerksamkeit der Medien,
> da sie schwierige Themen auf neue und aufregende Weise
> behandelten. Fast jede spektakuläre Schlagzeile über nackte
> Aktivisten, die im tiefsten Winter demonstrieren oder eine
> riesige Karotte, die auf einem Marktplatz tanzt, zog
> Nachforschungen über die Grausamkeit der Pelzherstellung oder
> die furchtbaren Zustände in den Schlachthäusern nach sich.
>
> In diesem Sinne entschieden wir uns einen ganz einfachen
> Brief an den Bürgermeister von Fischen zu schreiben, in dem
> wir darlegten, dass die meisten Leute nicht realisieren,
> welch tierquälerischer Hintergrund mit dieser Ortsbezeichnung
> verbunden ist, nämlich das grausame Töten von Fischen. Die
> Gemeinde Fischen hat nun die einzigartige Möglichkeit mit
> gutem Beispiel voranzugehen und Millionen von Menschen
> Mitgefühl zu lehren, indem sie den Namen wechselt. Nachdem
> wir diesen Brief abgeschickt hatten, schick
> ten wir denselben noch per Fax an Presseagenturen und das war
> eigentlich alles was für diese Kampagne nötig war (Unkosten
> ca. DM 1,10 in Briefmarken und Fax-Gebühren).
>
> Wir waren dann doch ziemlich überrascht als dieser Brief eine
> wahre Flut an Anrufen auslöste; unser Telefon stand nicht
> still; Journalisten riefen bei uns an, fragten nach dem
> Brief und noch wichtiger auch nach dem Leiden der Fische. Die
> breite Öffentlichkeit erfuhr nun endlich, dass Fische Schmerz
> fühlen, dass Fischen nur eine andere Form des Jagens ist und
> dass wir auch die Tiere im Wasser nicht vergessen dürfen,
> wenn es darum geht eine Welt mit mehr Mitgefühl zu erschaffen.
>
> Meldungen über unseren Brief erschienen in unzähligen
> Zeitungen und er war das Tagesgespräch. Täglich erhalten wir
> nun viele Anrufe zu diesem Thema und Anfragen nach unserem
> Info-Material, speziell auch zu Fischen. Mehrere Fernsehteams
> und Radiosender baten uns um Interviews zu diesem wichtigen
> Tierrechts-Thema.
>
> Wir hoffen, dass Ihnen dieser Brief nun etwas mehr Einblick
> in die Hintergründe unserer "Fischen-Kampagne" geben konnte
> und dass nun klar ist, warum wir manchmal ungewöhnliche,
> kreative ja sogar absurde Methoden anwenden müssen, um die
> Interessen der Tiere zu vertreten.
>
> Wir würden uns freuen, wenn auch Sie uns in unseren
> Bemühungen unterstützen würden, die Rechte der Tiere soweit
> als möglich "an den Mann bzw. die Frau zu bringen". Es wäre
> schön wieder von Ihnen zu hören; für weitere Fragen stehen
> wir natürlich jederzeit zur Verfügung.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
>
> Harald Ullmann
> PETA-Deutschland e.V.
> Director of European Administration
> Postfach 311503
> 70475 Stuttgart
> Tel:0711-866-6165
kein Kommentar
Kurt
PS: ach ja, ich habe nur darum gebeten den Unsinn vom Netz zu nehmen
Das ist ja nun zwar außerordentlich lächerlich, Peta-typisch und kontraproduktiv, leider aber nicht das schlimmste, was PeTA treibt ... einige Threads hier zeugen davon.
In der nächsten Ausgabe der Voice wird ein Artikel von mir dazu erscheinen (sollte eigentlich diese Woche im Briefkasten liegen), die beiden nächsten Ausgaben der Tierbefreiung aktuell enthalten einen umfangreicheren Artikel in zwei Teilen (Teil 1 erscheint im Dezember), der weitere Aspekte beleuchtet und einiges enthält, das ich so auch noch nicht wußte - PeTAs Unfug scheint schier unerschöpflich zu sein.
>Die Organisation "Peta" hat mal wieder den Vogel abgeschossen (verzeiht mir
>den unveganen Ausdruck): Die Allgäuer Gemeinde "Fischen" soll gezwungen
>werden, ihren Namen zu ändern, weil das ein Mordshobby ist usw. und so fort.
>Die von mir erlebte Resonanz in Veganerkreisen ging von Amüsement bis Kopf-
>greifen. Mich würde interessieren, wie das die Leser dieses Forums beurteilen.
Ich bin nur froh, daß ich bereits nach der "Eßt Wale"-Kampagne bei denen ausgestiegen bin. Wer noch mehr Peinlichkeiten sehen will, braucht nur mal das Magazin aufzuschlagen. Da wird unter anderem empfohlen, Katzen nicht nach draußen zu lassen, sondern sie zu Hause zu ihrem "Schutz" einzusperren. Die Natur kann man ja notfalls per Fernseher ins Wohnzimmer holen. Gezeichnet Ingrid Newkirk.
Wahrscheinlich werden sie demnächst allen, die "Metzger", "Fleischhauer" oder "Kürschner" heißen, empfehlen, den Nachnamen zu ändern, vielleicht in "Streichler", "Tierfreund" oder "Kohlrabi". <kopfschüttel>
Die Organisation "Peta" hat mal wieder den Vogel abgeschossen (verzeiht mir
den unveganen Ausdruck): Die Allgäuer Gemeinde "Fischen" soll gezwungen
werden, ihren Namen zu ändern, weil das ein Mordshobby ist usw. und so fort.
Die von mir erlebte Resonanz in Veganerkreisen ging von Amüsement bis Kopf-
greifen. Mich würde interessieren, wie das die Leser dieses Forums beurteilen.
Stefan
P.S.: Habe meinen Namen oben französisch gemacht, weil "Stefan" plötzlich
reserviert ist; was ich davon halten soll, weiß ich nicht.
Inzwischen habe ich Peta eine Mail geschickt, um eine Stellungnahme zu diversen Punkten zu erhalten.
Daraufhin fragte Harald Ullmann zurück (etwa, wo denn geschrieben stünde, daß ein Japanisches Steakhaus Peta finanziere - eine interessante Formulierung) und leitete ein (offensichtliches Form-)Schreiben von Ingrid Newkirk - Tenor: alles nur Gerüchte "unserer Gegner", um "die kostbare Zeit der Aktivisten zu verschwenden", wenn einem nicht gefiele, was Peta tue, solle man doch das tun, was man für richtig halte - weiter.
Ich beantwortete Harald Ullmans Fragen und erhielt eben seine abschließende Mail, in der er lediglich verkündete, daß er dies mit dem Newkirk-Schreiben als beantwortet betrachte.
Offenbar hat Peta sich gegen jegliche Form der Kritik immunisiert. Wer jetzt immer noch nicht begrifen hat, daß Peta keine Tierrechtsorganisation ist, sondern allenfalls ein Tier"schutz"verein, der den Tierrechten eklatant schadet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Hiermit rufe ich dazu auf, Peta mitzuteilen - z.B. per Mail an info@peta.de mit Cc an puta@maqi.de - was Tierrechtler von diesen Machenschaften halten.
Die Schreiben im einzelnen (vollständiger Wortlaut):
>>Sehr geehrte Damen und Herren,
wie rechtfertigen Sie die Finazierung von PETA (genauer der 21-Jahrfeier)
durch ein Japanisches Steakhaus?
Wieso bezeichnet PETA etwas, das selbst der Bundesgerichtshof als
Tierquälerei bezeichnet (im Fall der fast identischen Bodenflächenzahl für
Käfighühner) als "Erfolg" bzw."Victory"?
McDonals's und Burger King haben die lächerlichen "Zusicherungen" lediglich
für USA bzw. Nordamerika gemacht, weshalb gibt es dann das "Moratorium" auch
z.B. in Deutschland?
Weshalb fordert PETA zum Konsum nichtveganer Produkte auf (z.B. vegetarische
Burger bei Hamburgerketten, kuhmilchbasierende Sojajoghurts in der neuen
Broschüre)?
Weshalb werben Sie mit leichenfressenden, pelztragenden, reitenden
Prominenten?
Weshalb spricht sich Ingrid Newkirk für das Reiten aus?
Weshalb tötet PETA Katzen?
Weshalb ruft PETA zum Verzehr von Walleichen auf? Und bitte nicht das
Märchen von der Ironie oder Satire, davon ist im Wortlaut nichts zu
bemerken, es wird auf der entsprechenden Seite explizit gesagt, es sei ernst
gemeint, und eine tatsächliche Satire-Seite, Bonsaikitten, wird heftig von
PETA kritisiert.
Weshalb nennt sich PETA "Tierrechtsorganisation" und verstößt auf so
eklatante Weise permanent gegen die Tierrechte?<< (Mail vom 12.08.01, 22:47)
>>vielen Dank für Ihre e-mail.
Zuerst ein paar kurze Fragen:
Wo steht geschrieben, dass ein Japanisches Steakhaus PETA`s
21-Jahrfeier finanziert?
Wo fodern wir zum Konsum nichtveganer Produkte auf? Welche
kuhmilchbasierende Sojajoghurts?
Wo spricht sich Ingrid Newkirk für das Reiten aus?<< (Mail vom 13.08.01, 9:30)
>>anbei die Antwort von Ingrid Newkirk auf ihre e-mail.
Dear Achim,
There is growing discussion in the movement that there is a concerted effort
by our opposition, particularly through chat rooms (how does anyone have the
time to "chat" while there is a war on?!) to suck up activists very precious
time, time the animals needs us all to be spending in constructive ways. One
way to make sure no one has time to attack the abusers who initiated this
strategy and who know full well how frail human beings are and how easy
it is to distract them, is to turn them against each other. This smacks of
that tactic. Such divide and conquer strategies have been going on since the
beginning of time and we should be smarter than to allow our enemies to debilitate
our own important work. True activists act, they don't look at what other activists
are doing and spend their time debating whether other activists are on
the "one true" path.
If you don't like what PETA does, please do whatever you think is right. There is
room for everything except in-fighting, which is destructive. If you spread untruths
about PETA, you are setting out to deliberately try to harm a force for positive
change, so please do your homework or your motives will be very suspect indeed.
Perhaps you can ask yourself if it is true to animal rights to spend energy and
effort, and to involve others in the same pursuit, to combat practices that hurt
animals, like fur farms, or to constantly obsess about and attack those who are
trying to reduce suffering but whose methods confuse you or you do not wholly agree with?
To answer your questions, which are more fully answered if you would like to
look at our Website, I do not endorse horseback riding, we do not only preach
to the choir (should you have been written off as a lost cause before you
became a vegan?), we have reduced more suffering by having a carrot and stick
approach to McDonald's and Burger King thereby also bringing us to within an easier
jumping-off distance to the day they only serve veggie burgers, we want the veggie
burgers to be vegan (why wouldn't we?), please visit the EatWhales.com Website
which will explain that we ask people who cannot discipline themselves to stop
eating meat to eat the whales as a way to point out the stupidity of only wishing
to save whales. It seems the critics are not reading or doing their homework.
Their goal is to find fault and criticize. That supports the notion that these are
people being deliberately misled and stirred up by our opposition.
Only suckers fall for such tricks.<< (Mail vom 13.08.01, 14:49)
>>[i]>Wo steht geschrieben, dass ein Japanisches Steakhaus PETA`s
>21-Jahrfeier finanziert?
http://petaparty.com, die Website zur 21-Jahrfeier, rechts unten "Sponsoren"
anklicken, zweiter Sponsor ist Benihana, http://www.benihana.com/,
Restaurants, Steakhaus (unter Teppanyaki), Sushi, etc. etc.etc.
>Wo fodern wir zum Konsum nichtveganer Produkte auf? Welche
Kürzlich in einer ihrer Pressemeldungen / Rundschreiben sollten die
vegetarischen (nicht veganen) Burger von Fastfoodrestaurants "Bekannten"
empfohlen werden (Gedächtniszitat, ich bin sicher, Sie kennen Ihre
Schreiben, zumindest stand unter diesem Ihr Name).
>kuhmilchbasierende Sojajoghurts?
Feelgood/Sojarei, bitte sehen Sie in Ihrer Broschüre nach (die übrigens
diverse andere wohl i.A. nicht vegane Produkte empfiehlt, aber speziell das
Joghurt ist mir im Gedächtnis geblieben). Feelgood in der Abbildung Seite 3
rechts unten im Einkaufkorb, ebenso S.11. Weitere Informationen über solche
Produkte finden Sie unter http://veganismus.de, insbesondere http://maqi.de/txt/schwarzeliste.html. Mir ist kein kommerzielles nicht
kuhmilchbasiertes Sojajoghurt bekannt. Das Eis von Tofutti dürfte nach
unseren Recherchen ebenfalls nicht vegan sein. Ebenso empfehlen Sie
"Marmelade" und "milchfreie Margarine" (beides i.A. nicht vegan), Bruno
Fischer Mayonnaise ist ebenfalls abgebildet (honigbasierende Gurkenlauge)
usw. usw. Nirgendwo ein Hinweis, daß Brot, Brötchen kaum vegan erhältlich
sind (siehe http://maqi.de/txt/leichen.html).
>Wo spricht sich Ingrid Newkirk für das Reiten aus?
Es war in einem Interview ich glaube der LA Times, eine rhetorische (die
Antwort "Nichts" herausfordernde) Frage: "Was ist denn falsch daran, wenn
...", wo es um Peter Singer und Zoosexualität ging. Das genaue Zitat kann
ich bei Bedarf gern heraussuchen.
Die Ausflüchte von Ingrid Newkirk, die Sie mir eben weitergeleitet haben,
sind natürlich in keiner Weise eine Antwort auf auch nur eine meiner Fragen.
Auf den Großteil ist Sie nicht eim Ansatz eingegangen. Mir zu unterstellen,
ich wäre auf Gerüchte und o.ä. hereingefallen, ist etwas merkwürdig, ich
weiß über die von mir kritisierten Punkte ausreichend viel, um zu erkennen,
daß es Tatsachen sind. Mich aufzufordern, die Wal-Website zu lesen, ist auch
etwas seltsam, da ich diese natürlich sehr gut kenne.
Im übrigen sollte Ihnen nicht entgangen sein, daß auch andere zurecht
diverse der von mir aufgeführten Aspekte kritisieren.
Ich hoffe, daß Sie nun meine Fragen beantworten werden.<< (Mail vom 13.08.01, 22:40)
>>wir betrachten Ihre Antworten[sic! AS] durch die e-mail von Ingrid Newkirk als
beantwortet.<< (Mail vom 15.08.01, 11:25)
Weitere Quellen:
>>Wenn Sie jemanden in Ihrem Bekanntenkreis kennen, der hin und wieder in Fast-Food-Restaurants isst, heben Sie nicht den mahnenden Zeigefinger, sondern fordern Sie diesen auf, sich nach dem vegetarischen Burger zu erkundigen. Ich versichere Ihnen, dies ist ein äußerst schmackhafter Weg, Ihre Freunde und Bekannten vom Vegetarismus zu überzeugen!<< (Harald Ullmann, 17.07.01 in einem Rundschreiben zur Burger King-Protesteinstellung)
>>"If a girl gets sexual pleasure from riding a horse, does the horse suffer? [...] If it isn't exploitation and abuse, it may not be wrong."<< (Ingrid Newkirk, New York Times, 9. Juni 2001, vollständiger Artikel siehe http://veganismus.de/news/2001-06-singeranimalsopinion.html )
>>In der Tat: es zeigt, daß die Kampagnen offenbar von Leuten
>>gemacht/begrüßt werden, die keine Ahnung haben, sonst würden sie nicht von
>>Pflanzenleid daherfaseln.
>Lieber Achim, ich habe doch geschrieben:"Was ist wenn...".
Eben, und dann von Pflanzenleid dahergefaselt - solche Hypothesen können ja literarisch ganz interessant sein (etwa die "Scheibenwelt" von Pratchett), hier aber sind sie kontraproduktiv.
>Ich habe nicht geschrieben: "Es ist..."
Doch, im Titel schon, das aber nur nebenbei.
>>Ähem. Hatten wir diesen Unfug nicht erst ein paar Artikel vorher? Und
>>hatte ich nicht (natürlich vergeblich) darum gebeten, doch eine Stelle zu
>>nennen, durch die (analog zum biblischen Hexen- und
>>Homosexuellentötungsgebot, das ebenfalls durch keinen wie immer geartetetn
>>Kontext besser wird) der Peta-Unsinn relativiert würde?
>Entweder hast Du es schon bemerkt und kannst es einfach nicht so stehen
Und wieder keine Antwort ... stattdessen endlose Wiederholung: "Du wirst mich nie dazu bringen, mögest Du in einigen Punkten noch soviel Recht haben,dass auch ich PETA an den Pranger stelle, weil sie auch gute Arbeit machen."
Beantworte obige Frage. Direkt. Und zwar ohne Ausflüchte.
Zum unmöglichen Ende der Peta-"Schlammschlacht" (sprich Faktennennung über Peta) ... wenn sich Peta jetzt wieder von einem Steakhaus finanzieren läßt, also dafür kann ich ja nun nichts.
Habe mir das grade mal angeschaut auf Benihana.com .Ist so eine Sushi-Kette
(Sushi:Fische und Tintenfische also Minikraken),wo auch Hühnerleichen angeboten werden.Wäre doch mal was für die Grünen:"Gesponsert von RWE".Oder
die Tierschutzpartei:"Gesonsert von Hoffmann-LaRoche".
Wenn der geneigte Leser den Petas seine Meinung dazu geigen möchte,bitte
schreiben an: info@peta-online.org oder JillB@peta-online.org ,das ist die
Sponsor-Organisatorin."Org",weil die Feier von der Mutterorganisation in
New York veranstaltet wird.
Die Idee mit der Peta-Müll-Seite find ich sehr gut,Achim.Vielleicht wachen
die auf,wenn Ihre eigenen Methoden gegen sie verwandt werden.Darf aber nicht
ideologisch ausfallen! Die puren Daten wie der Fleisch-Sponsor da oben
sprechen für sich.
Peta hat 21. Jahrestag und feiert dazu eine Party siehe www.petaparty.org - faszinierend sind die Peta-Sponsoren, die dort zu finden sind: u.a. gibt es auf dieser Peta-Seite einen Link zum Sponsor "Benihana" (www.benihana.com), einem Japanischen Steakhaus, dort werden Gerichte mit Steak, Shrimps, Hühnern, Eiern, Tintenfischen usw. usw. verdealt.
Wenn das so weitergeht, muß ich wohl ein eigenes Forum einrichten für den ganzen MIst, den Peta macht ...
>>das war.Aber Du willst das ja wieder nur als Munition benutzen !?
>
>Nein, ich habe nur etwas gegen Gerüchte und ziehe deshalb konkrete Quellenangaben, die nachprüfbar sind, vor. So wurde beispielsweise im vegan.de-Forum Dein Beitrag hier gleich zu "daß ein New Yorker Peta-Funktionär über den Mord an diesem einen Pelzmodedesigner in Italien gejubelt hat, woraufhin Naomi Campbell jetzt als Rache wieder Pelze vorführt" gedichtet - was zumindest bezüglich des "woraufhin ..." recht eigenwillig ist.
An die Spiegelnummer kann ich mich w.g. leider nicht erinnern,aber die
Rohinformation ist korrekt.Dem Spiegel ist zu trauen.
>>>lieber bleiben lassen.Wie damals in New York die peinlichen Jubelrufe des
>>>Peta-Funktionärs X nach dem Mord an dem ital.Pelz-Super-Modedesigner.
>>
>>Hast Du dazu nähere Angaben / eine Quellenangabe?
>
>Stand letztes Jahr im Spiegel unter "Personalien".Keine ahnung,welche Ausgabe
>das war.Aber Du willst das ja wieder nur als Munition benutzen !?
Nein, ich habe nur etwas gegen Gerüchte und ziehe deshalb konkrete Quellenangaben, die nachprüfbar sind, vor. So wurde beispielsweise im vegan.de-Forum Dein Beitrag hier gleich zu "daß ein New Yorker Peta-Funktionär über den Mord an diesem einen Pelzmodedesigner in Italien gejubelt hat, woraufhin Naomi Campbell jetzt als Rache wieder Pelze vorführt" gedichtet - was zumindest bezüglich des "woraufhin ..." recht eigenwillig ist.
Die Tatsache, daß ich mich bei meinen Aussagen auf belegbare Fakten beschränke, ist oft recht nützlich, und im übrigen habe ich schon aus persönlichen Gründen eine deutliche Abneigung gegen Gerüchte (denn das Verbreiten von Lügen und Gerüchten ist schließlich das einzige, was gewisse Leute mir entgegenzusetzen haben, siehe etwa in einem antiSpe-Forum das Beispiel mit der Filmerei oder natürlich ganz drastisch die Radix-Hetzkampagnen, http://maqi.de/txt/handel.html - "Der Veganhandel und das Maultaschensyndrom").
>>Was ist, wenn diese Wissenschaft doch herausfindet, dass Pflanzen ebenso
>>Schmerz empfinden und ebenso in unserer Rechtforderungen mit aufgenommen
>>werden müssten?
>
>Vielleicht hättest Du die Güte, Dich über die Realität zu informieren. Schau mal ins FAQ von http://veganismus.de (-> Fragen -> Rechtfertigungsversuche -> Pflanzenrechte). Da wird dieser Unfug ausführlich abgehandelt.
>
>In der Tat: es zeigt, daß die Kampagnen offenbar von Leuten gemacht/begrüßt werden, die keine Ahnung haben, sonst würden sie nicht von Pflanzenleid daherfaseln.
Lieber Achim, ich habe doch geschrieben:"Was ist wenn...".
Ich habe nicht geschrieben: "Es ist..."
>Ähem. Hatten wir diesen Unfug nicht erst ein paar Artikel vorher? Und hatte ich nicht (natürlich vergeblich) darum gebeten, doch eine Stelle zu nennen, durch die (analog zum biblischen Hexen- und Homosexuellentötungsgebot, das ebenfalls durch keinen wie immer geartetetn Kontext besser wird) der Peta-Unsinn relativiert würde?
Entweder hast Du es schon bemerkt und kannst es einfach nicht so stehen lassen, weil Du eine persönliche Bestätigung brauchst oder Du hast es doch noch nicht verstanden, hier nun mal meine persönliche Klarstellung:
PETA ist sicherlich in einigen (vielleicht auch vielen) Punkten, die auch Du ständig ansprichst, kritikwürdig und unakzeptabel, aber ich halte es noch immer für besser es gibt hier in Deutschland noch ein paar Menschen die sich für die nichtmenschlichen Tiere in irgendeine Art und Weise einsetzen.
Über 15.000 "Veggi Starter" Pakete (rein veganer Info-Inhalt)hat PETA, seit der Maul- und Klauenseuche, an Interessierte verschickt.
Diese Zahl macht mir doch deutlich, dass man auch mit dieser Arbeitsform etwas erreichen kann.
Mir ist jeder Tierfreund wichtig der auch nur irgendetwas macht als jemand der überhauptnichts tut.
Bei aller berechtigter Kritik, mir ist auch die Arbeit des Tierschutzbundes wichtig und ich bewerte diese doch irgendwo auch als positiv.
Die ständige Diskussion,wer ist 100%ig, wer ist 50%ig und wer ist 120%ig tierrechtlerich zu bezeichnen, halte ich für nun langsam für sinnlos, kontraproduktiv und irgendwo auch für falsch.
Du wirst mich nie dazu bringen, mögest Du in einigen Punkten noch soviel Recht haben,dass auch ich PETA an den Pranger stelle, weil sie auch gute Arbeit machen.Damit würde ich auch meine eigene gute PETA-Arbeit verleugnen.
Über solche ständigen Schlammschlachten freuen sich nur die Tierausbeuter.
Vielleicht befassen wir uns nun mal aktuelleren Themen.
>>lieber bleiben lassen.Wie damals in New York die peinlichen Jubelrufe des
>>Peta-Funktionärs X nach dem Mord an dem ital.Pelz-Super-Modedesigner.
>
>Hast Du dazu nähere Angaben / eine Quellenangabe?
Stand letztes Jahr im Spiegel unter "Personalien".Keine ahnung,welche Ausgabe
das war.Aber Du willst das ja wieder nur als Munition benutzen !?
Der Vollständigkeit halber noch ein positives Gerücht über Peta:
In München sollen letztes Jahr ein paar Mitglieder eine Pelzmodenschau
von Tüdelü-Moosi gestört haben.Der wurde dann,sagen wir mal handgreiflich,
was den Effekt von gegenseitigem Anzeigenverzicht hatte.
>So kann keiner beweisen, dass es Gott nicht gibt und es kann auch keiner >beweisen das es ihn gibt. (PS zur Vorbeugung: Ich bin total überzeugter
Das ist natürlich falsch. Vielmehr kann die Nichtexistenz aller (zumindest aller mir mir bekannten, und somit auch der biblischen) Götter (meist sogar recht trivial) bewiesen werden. Und auch hier würde, um solche Behauptunegn von vorneherein zu vermeiden, helfen, "Gott" duch "Osterhase" oder "Weihnachtsmann" zu ersetzten, was die Lächerlichkeit der Behauptung bereits unmittelbar erkennen läßt. (Allerdings ist diese Diskussion hier of topic, also bei Bedarf in einem geeigneten Forum, siehe z.B. http://forenwebring.de, weiterführen).
>Natürlich würde kein Menschenrechtler öffentlich auffordern, man solle
Aha. Und wieso nicht?
>deutsche Kinder, anstatt Thailändische, vergewaltigen. Aber was wäre wenn
>doch?
Vor allem: was wäre, wenn er dies ernst meinen würde? Wenn er allen ernstes "wer nicht auf das Vergewaltigen von Kindern verzichten kann" sagen würde, so wie Peta das getan hat - und damit den Leichenfraßapologeten das Wort geredet, die allen ernstes unterstellen, daß jemand (der nicht mit dem Flugzeug in den Anden notgelandet ist und nun die Mitpassagiere verzehrt) nicht ohne auskäme, und daß das ein Verzicht sei? Also genau das Gegenteil von dem, was wir den Leuten klarzumachen versuchen? Tierrechtler sind Sysiphos, und Peta stößt den Stein wieder den Berg hinunter.
>Diesen falschen und hinterhältigen Schleier der Menschen, wenn sie sich
>über das Katzenessen beschweren und genüsslich ein Schweinesteak essen,
>müssen wir herunterreißen und ihnen den Spiegel vor das Gesicht halten. Das
Tja, dummerweise hat Peta aber eine Seite, die gegen genau das (nämlich Bonsaikitten) gerichtet ist: also Heuchelei. Liest Du eigentlich ab und zu, was ich schreibe, und versuchst es zu verstehen? Ignorierst Du es absichtlich?
>und hoffen Leiden damit beenden oder zu lindern zu können. Ist der Aufruf,
>Esst Wale nicht auch nur eine weitere Möglichkeit, die PETA gefunden hat,
>Leiden verhindern oder lindern zu können?
Nein, denn aus den mehr als einmal genannten Gründen trägt auch das (wie diverse andere Peta-Kampagnen) dazu bei, das Leid zu vermehren, die Verhinderung zu erschweren.
>Was ist, wenn diese Wissenschaft doch herausfindet, dass Pflanzen ebenso
>Schmerz empfinden und ebenso in unserer Rechtforderungen mit aufgenommen
>werden müssten?
Vielleicht hättest Du die Güte, Dich über die Realität zu informieren. Schau mal ins FAQ von http://veganismus.de (-> Fragen -> Rechtfertigungsversuche -> Pflanzenrechte). Da wird dieser Unfug ausführlich abgehandelt.
Das folgende ex falso quodlibet können wir also getrost vergessen: viel Lärm um nichts.
>Da wir uns ernähren müssen, sind wir gezwungen doch irgendein Leid zu >verursachen.
Selbst wenn es Pflanzenleid / den Rand der Erdscheibe / eine vierte Seite im Dreieck gäbe: dann bliebe immer noch die Ernährung mit Pflanzenteilen, die "abfallen" (Äpfel, Tomaten) und solchen, die "tot" sind (Weizen). Oder willst Du jetzt ein Leben nach dem Verdorren des Getreides erfinden, so daß selbst der vertrocknete Halm posthum beim mähdreschen leidet? Naja, viel lächerlicher kannst Du Dich ja nicht mehr machen ...
>Über diese Zukunftvisionen und -gedanken sollten wir auch mal nachdenken
>und in unserer Diskussion und in unserer Kritik an PETA´s
>Leidminderungsvorstellung mit einbeziehen.
>Vielleicht erscheinen uns die Kampagnen dann in einem anderen Licht.
In der Tat: es zeigt, daß die Kampagnen offenbar von Leuten gemacht/begrüßt werden, die keine Ahnung haben, sonst würden sie nicht von Pflanzenleid daherfaseln.
>Eine Bitte zum Schluss. Sehr oft erkenne ich bei der Kritik an PETA, dass
>die Kritiker nicht zwei Schritte zurückgehen und sich das ganze Bild (Peta)
>betrachten. Auch ich habe schon selbst einmal diesen Fehler gemacht.
>Oft werden wichtige Sätze oder Aussagen weggelassen oder überlesen.
>Bitte schaut Euch die gesamten PETA Internetseiten an, fordert zusätzliches
Ähem. Hatten wir diesen Unfug nicht erst ein paar Artikel vorher? Und hatte ich nicht (natürlich vergeblich) darum gebeten, doch eine Stelle zu nennen, durch die (analog zum biblischen Hexen- und Homosexuellentötungsgebot, das ebenfalls durch keinen wie immer geartetetn Kontext besser wird) der Peta-Unsinn relativiert würde?
Also nenne solche Stellen, deren Existenz Du postulierst, oder laß das.
Bei fast allen Umfragen die ich kenne, steht der Schutz der Wale und die Kritik am Fang der nichtmenschlichen Tiere bei Kindern und bei den Erwachsenen an erster Stelle. Weltweit erregt der Walfang bei allen Menschen mehr die Gemüter, als das Abschlachten von Hühnern, Kühen und Schweinen.
Der grossteil der Menschen die sich aber gegen das Töten der Wale äußern, essen Zuhause aber völlig gewissenlos und mit durchaus ruhigen Gewissen ihr Steak oder ihre Wurst von anderen nichtmenschlichen Tieren.
Der Walfangprotest ist also zum größtenteil Heuchelei und Doppelmoralig.
Wie also der Öffentlichkeit deren eigene Falschheit öffentlich ins Gesicht sagen? Wie ihnen den Spiegel vor das Gesicht halten? Wie kann man sie bloßstellen?
PETA hat eigentlich mit ihrer Kampagne diese dringend benötigte Richtigstellung unser menschlichen Doppelmoral und Heuchelei von der angeblichen Liebe zum nichtmenschlichen Tier (Wal)doch erreicht.
Die Frage ist, ob das Mittel richtig gewählt war/ist?
Mit dem Auffruf: "Fleisch ist Mord" wäre PETA dieser Öffentlichkeitsschlag aber ganz sicher nicht gelungen, aber mit dem Aufruf: "Esst Wale!"
Sollten also TierrechtlerInnen in Zukunft auch mit solch tierechtsfeindlichen Äußerungen dem Tier zum Recht verhelfen können? Das ist die Frage, die hier zur Debatte steht!
Ich hätte mit diesem Aufruf ganz sicher nicht agiert. Aber ich hätte auch keine solch gute Aufklärungsarbeit geleistet. Und das diese Kampagne gut war, zeigen die Pressemeldungen und Medienaufritte (Harald Ulllmann heute beim Sat1 Frühstücksfernsehen).
Wir sollten über neue Wege der Tierrechtsarbeit reden, nachdenken und auch neue Wege gehen.
Wie weit wir gehen können und dürfen, um auch an das Ziel zu gelangen, ist auch eine wichtige Frage!
Ich hab Eure Diskussionen über p.E.T.A gelesen,wollte mich aber nicht dran
beteiligen,weil mir das zu ideologisch war.Was ich gestern allerdings im
SPIEGEL gelesen habe,verschlägt mir doch die Sprache:
(Auszug)Harald Ullmann,Peta-Dtl.:" Aber wer als Tierschützer so viel Leiden wie möglich verhindern will und trotzdem aufs Fleischessen nict verzichten kann(wie soll das gehen?arbeitet Peta jetzt für die CMA?),der müßte logischerweise Wale essen statt,für dieselbe Menge Fleisch Hunderte von Schweinen(Zehntausende!!)umzubringen,ganz zu schweigen..<von den>..Hühnern."
Auf die Weise den Leuten den Hühnerverzehr unschmackhaft zu machen,wäre sinn-
voll,aber was soll der Quatsch mit den Walen?Wenn man eine ironisch-zynische
Kampagne macht,soll man richtig dick auftragen,und nicht so halbseiden-miß-
verständlich rumargumentieren.So geht es dann weiter:
"...ist es in unseren
Augen Heuchelei,daß Leute auf Anti-Walfang-Demos Schilder schwenken und auf
dem Weg nach Hause in der Grillbude ein Hähnchen essen. ....Der Wal hat
immerhin bis zu seinem Ende ein artgerechtes Leben in freier Wildbahn
geführt.Hühner... hingegen fristen bei uns ein ein absolut erbärmliches
Dasein in M;astanlagen."
Klingt gar nicht mal so ironisch;kein Wunder,daß Tierschützer/-Rechtler
gegen diese mißliungene Kampagne Sturm laufen.Daß mit dem "artgerevhten
Leben" klingt wie die "Bio"-Bäuerin,die ich mal bei "Panorama" oder so gesehen
habe:"Ich gebe dem Schwein ja ein schönes Leben,da kann ich dann ja als
Gegeneistung sein Fleisch nehmen."
Puah,so darf man als Tierrechtsorganisation,die Vegetarismus propagiert,natülich nicht reden.
Erst am Ende kriegt Ullmann so halbwegs die Kurve:
"Aber wir wollen gleiches Recht für
jedes Individuum.Deswegen ist unserer Ansicht nach der beste Tierschützer
auch Vegetarier."
Eurer Ansicht nach.Andere sind auf diese wahnsinns-neue Erkenntnis noch
nicht gekommen.Wenn man so unprofessionelle Kampagnen startet,soll man´s
lieber bleiben lassen.Wie damals in New York die peinlichen Jubelrufe des
Peta-Funktionärs X nach dem Mord an dem ital.Pelz-Super-Modedesigner.
Der Weggang von Höneck hat Peta wohl nicht gutgetan.
Ich weiss, diese Meinung wird von gewissen TierrechtlerInnen wieder als dumm bezeichnet werden. Da sind auch einige Menschen die in nachdenkende Tierrechtern sofort einen Feind oder einen Gegner sehen. Was ich leider bedauere.
Ich sehe, wie in allen weltanschaulichen Dingen, keine entgültige Definition.
So kann keiner beweisen, dass es Gott nicht gibt und es kann auch keiner beweisen das es ihn gibt. (PS zur Vorbeugung: Ich bin total überzeugter Atheist)
Über die Verbrechen der Kirche ist es aber richtig und wichtig offen zu reden. Aber dennoch halte ich es für richtig, miteinander zu reden, diskutieren und vernünftig zu streiten, ohne beleidigend zu sein und Hass zu entfachen. Über die agressive Art und Weise, wie manche Personen Andersdenkende in diesem Forum behandeln, möchte ich mich nicht weiter äußern. Ich lasse mich nicht zu einem schlechten Menschen abstempeln, nur weil ich nicht die Meinung einer Mehrheit oder einer Minderheit habe.
Man sollte stets für neue Gedanken offen sein, egal von wo sie herkommen.
Dieser Beitrag soll also zur Diskussion provozieren, nicht als das einzig Wahre angesehen werde:
Text:
Wer kennt sie noch, die tagelangen Fernsehberichte über den belgischen Kinderschänder Detroix. Wir alle waren schockiert von der Brutalität und Perversität. Es gab einen riesigen Aufschrei in der europäischen Öffentlichkeit. Alle Menschen weltweit, wie auch ich, waren empört, wütend, fassungslos und zugleich machtlos.
Nun die ständigen Berichte über vermisste deutsche Kinder, die uns nicht ruhig schlafen lassen, die uns Fragen lassen: „Wird es jemals eine Welt frei von solch kranken Menschen geben?“ oder „Sollte man überhaupt noch seinen Kinderwunsch erfüllen?“.
Wird es mal eine gewaltfreie Welt geben, frei von Mord, Vergewaltigung oder jeglichen Missbrauch?
Machen wir uns nichts vor, bleiben wir realistisch, ich glaube diese Traum- oder Wunschwelt wird es nie geben!
Dennoch fordert der Mensch schärfere Gesetze gegen solche Täter, fordert weniger Gewalt im Fernsehen oder warnt vor der ansteigenden Verrohung der Kinder.
Alles also Maßnahmen die „nur“ zur Leidminderung führen, also Maßnahmen die weniger Gewalttäter hervorbringen soll.
Nun habe ich heute einen Fernsehbericht über den Sextourismus in Thailand gesehen und habe mich gefragt: „Seit Jahren missbrauchen Männer, großenteils Deutsche, dort Kinder, denn kaum eine dieser „Frauen“ ist wirklich volljährig. Eigentlich ist das Thema nicht Neues, es gibt keine positiven Veränderungen für diese Kinder.
Den eine oder anderen wie mich regen diese Berichte ebenso auf, wie die Berichte über den Kindesmissbrauch in Belgien. Doch den riesigen Aufschrei wie in Belgien werden und haben die thailändischen Kinder nicht hören können.
Nun was machen, gegen diese Schande der Menschheit?
Jetzt hatte ich mir gedacht, sei so extrem wie PETA und rufe doch dazu auf, die Deutschen sollten hier in Deutschland die Kinder vergewaltigen, da diese vorher weniger gelitten haben als die Thailändischen (Hunger, Armut und Krankheiten). Wenn diese perversen Verbrecher es dann tun würden, wäre es wirklich eine Leidminderung für einen grossteil dieser thailändischen Kinder.
Inhaltlich hat PETA, meiner Meinung nach, in diesem Punkt ihrer Walkampagne Recht. Würde man theoretisch Wale essen, würden weniger Tiere zahlenmäßig gequält (siehe Zahlenspiel auf PETA´s Homepage) und das Leiden wäre wirklich gelindert.
Wenn also Menschen weltweit wegen 100 geschändete Kinder in Belgien massiv protestieren, aber nicht so riesig wegen 100.000 jährlich geschändeten thailändischen Kinder protestieren, dann ist das ebenso heuchlerisch und doppelmoralig wie die Walfreunde die sich über 100 harpunierten Wale beschweren, mit Recht, aber denen Millionen KZ-Hühner egal sind.
Hunde- und Katzenfleisch in China und die deutschen Proteste sind übrigens hierzu kein entferntes Thema.
Da sich seit Jahren, im Fall der Kinderschändung in Thailand, noch in Deutschland im Fall der Massentierhaltung, sich etwas gravierendes und wirklich positives für beide Opfer getam hat, bin ich schon der Meinung hier muss eine neue Vorgehensweise angedacht werden. Machen wir uns doch nichts vor, kaum einer hat soviel Öffentlichkeitspräsenz gezeigt, und auf Tierschutz- und Tierrechtsthemen aufmerksam gemacht, wie PETA mit nur drei Hauptamtlichen Mitarbeitern.
In den meisten Fällen haben extreme Äußerungen: „Sind angelnde Kinder gleich potenzielle Gewalttäter?“ oder jetzt „Esst Wale!“ mehr Öffentlichkeit erreicht als ein bericht über fünf befreite Hühner.
Ich will die Tierrechtsarbeit der letzten Jahre nicht als sinnlos oder falsch bezeichnen, dann würde ich ja meine eigene Arbeit kritisieren, aber ich meine, man sollte über diesen Weg den PETA gerade geht, mal nachdenken und darüber diskutieren.
Natürlich würde kein Menschenrechtler öffentlich auffordern, man solle deutsche Kinder, anstatt Thailändische, vergewaltigen. Aber was wäre wenn doch?
Wie einfach ist es, dass Thema wieder an die Öffentlichkeit zu bringen und gleichzeitig die deutsche Heuchelei anzuprangern.
Ist also es richtig oder falsch, auch mit solch aggressiven, provokanten und extremen Mitteln auf einige der Hauptursachen (Heuchellei und Doppelmoral) des Elends aufmerksam zu machen?
Diesen falschen und hinterhältigen Schleier der Menschen, wenn sie sich über das Katzenessen beschweren und genüsslich ein Schweinesteak essen, müssen wir herunterreißen und ihnen den Spiegel vor das Gesicht halten. Das hat PETA gerade gemacht auch wenn es Opfer gebracht hat.
Wir betiteln Pelzträgerinnen auch als alte Schachteln und Jäger als Mörder und hoffen Leiden damit beenden oder zu lindern zu können. Ist der Aufruf, Esst Wale nicht auch nur eine weitere Möglichkeit, die PETA gefunden hat, Leiden verhindern oder lindern zu können?
Ich betone, die Richtig- und Notwendigkeit der Abschaffung des ganzen Elends sollte stets betont und klar geäußert werden: Also, Missbrauch aller Kinder ist falsch, nicht weniger ist richtig. Missbrauch aller nichtmenschlichen Tiere ist falsch, nicht weniger ist richtig. Das einzig Richtige ist, Tierrechte anerkennen und sich vegan ernähren.
Ein streitbare und neuer Weg, den PETA da geht. Und PETA macht auf diesem neuen Weg Fehler, so wie auch die Tierrechtsszene vor Jahren hier und dort Fehler gemacht hat.
Natürlich wäre das Essen von PETA-Leuten gegenüber den nichtmenschlichen Tieren eine Leidminderung. Ironisch oder toternst, dass ist doch aber erst einmal unwichtig, denn die begonnene Diskussion über Heuchelei und Doppelmoral der Tierausbeuter zu führen ist doch zunächst viel wichtiger.
Petas neue Kampagne, "Eat the whales", ruft erneut Empörung hervor (erstaunlicherweise mehr, scheint es, als Petas Katzentötungen, Jesusmythos, Burgerkettenwerbung, pelztragende, reitende, leichenfressende Werbegallionsfiguren usw.).
Dabei ist die Kampagne doch "ironisch" gemeint: wer eben keine Wale essen will, solle auch keine anderen Tiere essen, also ein an sich guter Ansatz und eine erfolgversprechende Kampagne, die die Leute dazu anregen soll, über ihr Freßverhalten nachzudenken. Oder?
Auf der Kampagnenwebsite selbst steht eine Überschrift: "Are We Serious? You Bet!" ("Meinen wir es ernst? Darauf können Sie wetten!") Nun könnte Peta sich natürlich damit herausreden, daß auch das ironisch gemeint sei ...
Nehmen wir an, es sei ironisch gemeint.
Wo bitte ist der Unterschied, wenn Peta, Leute, die weiterhin Leichen fressen wollen, dazu auffordert, dann doch wenigstens Wale zu konsumieren, weil dafür weniger Individuen sterben müßten und diese besser gelebt hätten als Schweine oder Hühner - und Leute, die weiterhin Burger fressen wollen, auffordert, dies bei McD und BK zu tun, weil diese nun die Tiere "freundlicher" umbringen? Sollte das etwa auch "ironisch" gemeint sein? Habe ich etwa die Einstellung der Kampagne gegen diese Burgerketten völlig falsch interpretiert?
Und weshalb wettert Peta auf seinen Websites dann gegen Bonsaikitten? Zitat aus der offiziellen Erklärung von Peta zu Bonsaikitten:
"Wir sind ebenso schockiert wie Sie über diese furchtbare Webseite, vor allem sind wir darüber besorgt, welchen Einfluss und welche Auswirkungen sie haben könnte. [...] Obgleich wir herausgefunden ['wir'? Peta hat das also 'herausgefunden'? Soso - AS] haben, dass es sich bei der Webseite um einen 'Scherz' handelt, sind wir der Auffassung, dass diese Seite inakzeptabel und gewiss nicht witzig ist. [...] Wir nehmen an, dass der Macher der Webseite einfach Aufmerksamkeit dadurch erzeugen wollte, indem er Menschen schockiert, denen Tiere etwas bedeuten." Faszinierend, wie exakt diese Formulierungen auf Peta passen, nicht? Ist Peta da nicht ein wenig heuchlerisch?
Ich jedenfalls meine: "Wenn jemand schon nicht auf Fleisch verzichten kann, dann soll er doch Peta-Mitglieder essen. Bekanntlich gibt es nur 750000 Peta-Mitglieder, während Abermilliarden von Schweinen, Rindern, Hühnern, Fischen usw. jährlich gefressen werden, dadurch landen also weniger Individuen auf den Tellern. Außerdem leben die Peta-Mitglieder nicht in engen Käfigen und angekettet, sie leiden also weit weniger. Mehr dazu auf unserer Website eatthepeta.com."
Meine ich das ernst? Natürlich, es gibt ja informierte, erwachsene, selbständige, über einen freien Willen verfügende Menschen, die nicht auf den Konsum von Tierprodukten "verzichten können" und völlig unfreiwillig Leichenteile, Drüsensekrete und Menstruationsprodukte konsumieren ... darunter vermutlich fast eine Dreiviertelmillion Peta-Mitglieder.
>Als wenn es jetzt ein Verbrechen wäre, Aktionen von anderen zu übernehmen
>(kopieren).
>Wenn sie gut, überzeugend und erfolgsversprechend sind,kann es doch nur
>richtig sein, dass soviele wie möglich damit zum Erfolg verhelfen.
>Oder gibt es jetzt ein Copyright der Aktionen?
Gähn. Darum ging es nicht. Es ging darum, daß zwei Peta-Apologeten so getan haben, als sei das einzig und allein eine Peta-Sache gewesen. Jaja, das waren natürlich keine "Peta-Sprecher", so wie in "Negativ aufgefallen war nur, daß von Seiten des Arche2000 Sprechers so getan wurde, als ob sie die einzigen wären, die etwas gegen die Farm machen würden" (TBA 32, S. 15).
>Der C&A Erfolg war eine Leistung aller, aber auch eine Leistung von PETA.
>>Wenn es um Hexenverbrennung geht, muß ich nicht die ganze Bibel zitieren.
>>Es genügt das biblische Hexentötungsgebot und die Bestätigung
>>durch "Jesus".
>>Wenn es darum geht, daß Peta für McD und BK wirbt, genügt entsprechend die
>>Stelle, an der Peta das tut. Ob nun an anderen Stellen noch von Karotten,
>>Tauben oder Fahrrädern oder sonstwas die Rede ist, ist irrelevant.
>Singer Kritiker zitieren Singer auch immer nur in einem Satz. Daher kommt
>immer nur als Fazit heraus:"Singer wolle Behinderten das Lebensrecht
>absprechen", dass löst natürlich Empörung aus.
>Sein Buch (Praktische Ethik) haben die Kritiker selbst und die Empörten nie
>gelesen, aber stempeln Singer sofort ab.
>Alle die mich darauf ansprechen, empfehle ich das Buch erst einmal zu lesen
>und dann über Singer zu urteilen.
>Sie erkennen nach dem lesen des Buches selbst schnell, dass die Kritik an
>Singer so unberechtigt ist.
Das ist ja alles schön und gut, nur: was hat das hiermit zu tun? Ich habe den gesamten Rechtfertigungungsversuch von Harald Ulmann gelesen, und darin stand nichts, das irgendetwas an den von mir zitierten Stellen geändet hätte.
>Daher finde ich es nicht in Ordnung, dass du immer nur Fetzen von Peta
>zitierst und Gesamtaussagen die zur eigenen Meinungsbildung deiner
>Forenleser dienen könnten, weglässt. So auch nicht zu vergessen, dass
>Peta´s MCD- und Bk-Kampagne nur "auf Eis gelegt worden", "Schonfrist haben"
>und noch immer auf den Internetseiten als Mörder (Murder King)bis hin zum
>Massenmörder (MCD) bezeichnet werden.
Und was ändert das daran, daß Peta für McD und BK wirbt und nichtveganen Konsum propagiert? Nichts.
>Auch nicht zu vergessen, dass es noch immer auf Peta´s Homepage ein Link zu
>www.Fleisch-ist-Mord.de Homepage gibt.
Und was ändert das daran, daß Peta für McD und BK wirbt und nichtveganen Konsum propagiert? Nichts.
>>Allerdings solltest Du dann auch in der Lage sein, zu begründen, inwiefern
>>die restlichen Stellen etwas an der Tatsache ändern, daß Peta für McD und
>>BK wirbt. Was Du nicht tust, und wohl auch nicht kannst. Ansonsten ist das
>>jetzt die Gelegenheit es zu tun.
>Ich habe nie behauptet, dass ich es gut finde oder ich es befürworte, dass
>Peta z.B. aufruft man, solle sich bei MCD bedanken.
Und dazu aufruft, dort nichtvegane Burger zu konsumieren, hast Du vergessen.
Aber was Du findest, ist schon wieder irrelevant und ein Alenkungsmanöver.
Meine Aussage war und ist, Peta wirbt für McD und BK und fordert zum Konsum nichtveganer Burger auf.
Diese Aussage ist zutreffend.
Egal, welche ellenlangen Zusatzaussagen Du noch anführst, egal wie Du irgendwas findest
Punkt.
>>Was merkwürdig ist, wo doch angeblich "vegetarisch" für Peta
>>"immer" vegan bedeutet. Ist es Dir nicht peinlich, Dich ständig in
>>Euren Lügengespinsten wiederzufinden?
>Auch Du wiederholst dich hier und drohst anderen mit Beitragslöschung.
Nein. Deine Behauptung war, daß vegetarisch für Peta immer vegan bedeutet. Hier mit diesem Zitat konnte ich diese Ausasge erstmals nicht wie bisher nur indirekt, sondern direkt als falsch entlarven.
>>Fazit: Peta wirbt für McD und BK, und Harald Ullmann versucht das auf
>>absurde Weise zu rechtfertigen.
>Wer für die Rechtfertigung von Peta Verständnis zeigt und wer nicht, sollte
>man jedem einzelnen letztendlich alleine überlassen. Vielleicht sehen
>einige in der MCD- und BK-kampagne keine Werbung für diese Ausbeuter, also
>sehen das alles etwas anders als Du, sehen also auch keinen
>Tierrechtsverrat darin.
Ja, so wie einige Leute Fische fressen und sich Vegetarier nennen, so wie einige Leute "ab und zu Käse" fressen und sich Veganer oder Tierrechtler nennen. An der Realität ändert das nichts.
>>An der Tatsache, daß Peta für McD und BK (und nichtvegane Produkte) wirbt,
>>ändert das nichts.
>Peta wirbt aber in allen Druckmaterialien die an Interessierte gehen, auch
>für vegane Produkte, geben aber auch Menschen vegetarische
>Einstiegsmöglichkeiten, die mich selbst erst später zum Veganer gemacht
>haben.
Jaja, das trifft auch auf den Metzger zu, der Sauerkraut und Käsebrötchen verkauft.
>Du plädierst für den geradesten Weg und gibst damit einigen anderen
>Menschen heute nicht die Möglichkeit den Weg, über dem Vegetarier zum
>Veganer zu gehen, wie ich damals. Du hättest also heute verhindert, dass
>ich oder auch andere (natürlich nicht alle)zum Vegnaer werde.
Das ist doch Unfug. Genauso dumm wie Leute, die es ablehnen, vegane Torten zu essen (wie mit neulich jemand berichtet hat), weil sie Ovolaktovegetarier seien.
>Es ist nun einmal schwierig, Menschen die mit dem Glauben an Gott
>aufgewachsen sind, davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt.
Das ist richtig. Aber Leute, die im Glauben an Götter aufgewachsen sind, davon zu überzeugen, daß es keinen gibt, funktioniert nicht, indem man für Monotheismus wirbt, ihnen sagt, sie sollen doch erst mal an weniger Götter glauben. Ein sehr schönes Beispiel, und gleich noch mehr:
>Ich plädiere an erster Stelle auch für den geraden Weg, aber gebe anderen
>auch eine Chance, über einen anderen Weg ebenfalls zum Ziel zu gelangen.
>So wie auch ein Dieb, ein Alkohiliker, ein Rassist, ein Faschist oder auch
Aha, einem Alkoholiker sollte dann also erst mal statt Schnaps Bier angetragen werden. Wird wunderbar funktionieren.
Einem "weißen" Rassisten, sich nur noch gegen wesentlich dunkelhäutigere Menschen zu richten und die helleren Schattierungen zu ignorieren.
Einem Faschisten, seinen Baseballschläger zu polstern.
>>- "C&A gibt Pelzverkauf auf" (Offensive gegen die Pelzindustrie - wurde
>>hier im Forum schon mindestens zweimal als Leistung von PETA ausgegeben,
>>offenbar ist PETA auf den Zug aufgesprungen und brüstet sich nun damit?)
>
>Das ist mir auch schon aufgefallen, daß das als Peta-Leistung verkauft wird. Anscheinend haben ein paar Peta-Leute da mitdemonstriert.
>
>Erinnert mich an Apel, der neulich, was war's, den Rückgang der Tierversuchszahlen(?) für sich reklamiert hat.
Völlig falsch und wieder nur ein weiterer Angriff auf Peta mit Unwahrheiten, gestützt auf zwei Aussagen von Nicht-Peta-Sprechern, aber anscheinend ein weiterer willkommender Anlass gegen Peta zu schiessen.
Daher meine Richtigstellung:
Sämtliche C&A-"Peta-Demos" (Hoyerswerda, Halle, Dresden, Stuttgart) habe ich organisiert und mit verschiedenen AktivistInnen von anderen Organisationen durchgeführt. Also ich weiss wovon ich jetzt spreche:
Es wurden immer die C&A Flugblätter und das C&A Transparent der Offensive gegen die Pelzindustrie (Fotos können von mir nachgeliefert werden)von mir heranorganisiert oder von anderen dann mitgebracht.
Ich selbst habe sämtliche Forderungen der Offensive vor den Kaufhäusern per Megaphone vorgelesen und gegenüber der Presse zitiert und das entsprechende Material in den PETA-Pressemappen mit beigelegt.
Weder ich noch andere offizielle Peta-Sprecher haben jemals den Erfolg für Peta ganz alleine verbucht. Was andere im Forum eintragen entspricht also nicht der offiziellen Peta-Meinung.
Peta darf doch aber erfreut oder auch stolz sein, dass sie für den Erfolg auch etwas getan haben, mitgeholfen haben?
Da die Peta-Beteiligung bei diversen Magazinen, Emailrundschreibenben oder sonstigen C&A-Kampagnenberichten eigentlich eh fast nie erwähnt wurde, wundert es mich schon, dass jemand jetzt auf solch eine Idee kommt, dass Peta es als seine Leistung verkaufen würde.
Oder passt die Meinung von zwei Forenschreibern (also keinen Offiziellen Peta-Sprechern), gerade in eure Dauerschusslinie gegen Peta?
Die Offensive hat zudem überall zum Protest gegen C&A aufgerufen, Peta hat sich also lediglich, wie jede andere Organisation auch, daran nur beteiligt und mit zusätzlichen Protestaktionen nur unterstützt, von auf den Zug springen kann ja wohl nicht die Rede sein.
Peta war also ein Teil des Gesamterfolges der C&A Kampagne, wie AktvistInnen X und Y, egal von welcher Organisation.
...auf den Zug gesprungen:
Als wenn es jetzt ein Verbrechen wäre, Aktionen von anderen zu übernehmen (kopieren).
Wenn sie gut, überzeugend und erfolgsversprechend sind,kann es doch nur richtig sein, dass soviele wie möglich damit zum Erfolg verhelfen.
Oder gibt es jetzt ein Copyright der Aktionen?
Alles was den
Maqi hat Hühner befreit und die toten nichtmenschlichen Tiere öffentlich ausgelegt, auch etwas dagegen das sie auch "nur" "auf den Zug gesprungen sind" und diese Aktionsform von TierrechtlerInnen von vor zig Jahren kopiert haben?
Der C&A Erfolg war eine Leistung aller, aber auch eine Leistung von PETA.