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Atheismusforum:
Christen sind immun gegen Gift

Anzahl Beiträge in diesem Thread: 19

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Christen sind immun gegen Gift

Autor: Claude | Datum:
Ich habe in der Bibel gerade folgendes entdeckt:
Mark 16:17-18

Zitat: And these signs shall follow them that believe; [...] if they drink any deadly thing, it shall not hurt them; [...] (KJV)


Zitat: Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: [...] wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; [...]
(LUT)


Damit hat man ja ein einfaches Mittel, um zu testen, ob der Glaube wirklich funktioniert.
Blöd nur dass Atheisten in der Regel ein ethisches Verständnis haben, dass sie davon abhält einen religiös verwirrten ernsthaft aufzufordern etwas Tödliches zu trinken.

Mich erstaunt es aber immer wieder was f√ľr Kuriosit√§ten man in der Bibel findet.

Claude

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Achim Stößer | Datum:
In den USA gibt es (wohl wegen dieser oder einer ähnlichen Bibelstelle?) diverse Christen, die dementsprechend "Gottesdienste" mit (Klapper?)Schlangen veranstalten, bei denen sie sich beißen lassen (oder nicht gebissen werden? Erinnere mich nur vage ... vielleicht werden sie auch mit der Zeit immun ;-)).

Na, auf jeden Fall sind sie immun gegen das "Gift der Vernunft".

Achim

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Hans | Datum:
Zitat: Aber auf die Frage, wie denn das HHTG unwörtlich zu "interpretieren" sei folgt dann doch immer das große Schweigen oder abstruses Geschwafel ...


Mich w√ľrde interessieren wo diese Stelle in der Bibel steht...

HHTG

Autor: Tobi | Datum:
> Mich w√ľrde interessieren wo diese Stelle in der Bibel steht...

Lev (20,13)
Ex (22,17)

Tobi

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Ricarda | Datum:
Das ist doch sicherlich nur im √ľbertragenden Sinne so gemeint.
Wie alles andere aus diesem Buch, was wörtlich keinen Sinn macht.

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Claude | Datum:
> Das ist doch sicherlich nur im √ľbertragenden Sinne so gemeint.

Was w√§re denn der √ľbertragene Sinn?

> Wie alles andere aus diesem Buch, was wörtlich keinen Sinn
> macht.

Gibt es denn auch etwas das Sinn macht in dem Buch? Mit fällt spontan nichts ein.

Claude

Sinnvolle Bibelstellen?

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Gibt es denn auch etwas das Sinn macht in dem Buch? Mit fällt
> spontan nichts ein.

Es gibt da eine Stelle, die, richtig "interpretiert", impliziert, daß man aufhören soll, solchen Schwachsinn (Gott etc.) zu glauben, und Atheist werden. Bei Paulus irgendwo, glaube ich. Ah, da ist es (bißchen ageistisch, aber naja):

Zitat: 1.Korinther 13 (LUT) 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

Geht doch.

Achim

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Ricarda | Datum:
Claude schrieb:
>
> > Das ist doch sicherlich nur im √ľbertragenden Sinne so
> gemeint.
>
> Was w√§re denn der √ľbertragene Sinn?
>
Ist doch ganz klar!
Also:
"trinken" kann man ja auch als "in den falschen Hals kriegen" umdeuten. "Tödlich" ist ganz klar irgendein Unsinn der Ungläubigen!
Das heißt, wenn die Gläubigen wieder mal so einen Unsinn von irgendeinem Atheisten hören, dann schadet das ihrem Glauben nicht.
Vielmehr meint Gott auch, dass das zusätzlich noch den Glauben stärkt, da Jesus einen ja liebt.

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Claude | Datum:
> Ist doch ganz klar!

Ja, wie konnte ich das nur nicht sehen.

> Also:
> "trinken" kann man ja auch als "in den falschen Hals kriegen"
> umdeuten. "Tödlich" ist ganz klar irgendein Unsinn der
> Ungläubigen!

Dann eher so: Mit "trinken" ist das l√∂schen des Wissensdursts gemeint. Und mit "etwas T√∂dliches" ist Wissenschaft gemeint welche f√ľr Gott "t√∂dlich" sein kann (eventuell war es auch ein direkter Bezug auf Nietzsche?).

> Das heißt, wenn die Gläubigen wieder mal so einen Unsinn von
> irgendeinem Atheisten hören, dann schadet das ihrem Glauben
> nicht.

Da hat er dann schon recht, die sind ja immun gegen jede Logik.
Und wenn sie dann dem Ungl√§ubigen den M√ľhlstein um den Hals binden und ihn zum Wasser tragen um ihn zu ertr√§nken wie Jesus es will (Matth√§us 18:6) dann heben sie sich keinen Bruch sondern tragen ihn m√ľhelos dank ihrem starken Glauben.

> Vielmehr meint Gott auch, dass das zusätzlich noch den
> Glauben stärkt, da Jesus einen ja liebt.

Welch verdorbene Liebe.

Claude

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: martin | Datum:

> > Also:
> > "trinken" kann man ja auch als "in den falschen Hals kriegen"
> > umdeuten. "Tödlich" ist ganz klar irgendein Unsinn der
> > Ungläubigen!
>
> Dann eher so: Mit "trinken" ist das löschen des Wissensdursts
> gemeint. Und mit "etwas Tödliches" ist Wissenschaft gemeint
> welche f√ľr Gott "t√∂dlich" sein kann

À la "Zu blöd um Wissenschaft zu verstehen? Versuch's mit Religion!".

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Ricarda | Datum:
Claude schrieb:
>
> Dann eher so: Mit "trinken" ist das löschen des Wissensdursts
> gemeint. Und mit "etwas Tödliches" ist Wissenschaft gemeint
> welche f√ľr Gott "t√∂dlich" sein kann (eventuell war es auch
> ein direkter Bezug auf Nietzsche?).
Ich glaube wir wären echt gute Theologen!
Und jetzt?
M√ľssen wir uns jetzt darum streiten, wer mehr Recht hat? ;)

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Claude | Datum:
> M√ľssen wir uns jetzt darum streiten, wer mehr Recht hat? ;)

Nein. Es geht mir ja nur darum zu zeigen dass man die Bibel nicht wörtlich nehmen kann, da darin viel falsches zu finden ist.
Und wenn man versucht zu verstehen was eigentlich gemeint war hat man das Problem dass man dies niemals rausfindet und dass es irrelevant ist da es wohl immer noch falsch und ausserdem immer noch unverantwortbar ist.

Claude

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Ricarda | Datum:
Claude schrieb:
>
> Nein. Es geht mir ja nur darum zu zeigen dass man die Bibel
> nicht wörtlich nehmen kann, da darin viel falsches zu finden
> ist.
Das tun die meisten Christen doch eh nicht.
Sie benutzen es doch sogar als Pro-Argument f√ľr die Bibel, dass man eben nicht alles w√∂rtlich nehmen soll, sondern man es nat√ľrlich den heutigen Verh√§ltnissen anpassen soll.
Dann deuten sie sich irgendwas daher und alles ist gut.

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: Achim Stößer | Datum:
> Das tun die meisten Christen doch eh nicht.
> Sie benutzen es doch sogar als Pro-Argument f√ľr die Bibel,
> dass man eben nicht alles wörtlich nehmen soll, sondern man

Aber auf die Frage, wie denn das HHTG unwörtlich zu "interpretieren" sei folgt dann doch immer das große Schweigen oder abstruses Geschwafel ...

Achim

Re: Christen sind immun gegen Gift

Autor: L. G. de Mei | Datum:
√Ąh..., bin ich ein Nationalist, wenn ich frage, wer Mark ist?
Wenn es sich um Markus handelt, warum dann nicht Markus?
Und warum nicht aus der französischen, spanischen oder polnischen Bibel zitieren? Wenn ich eine englische Netzseite lesen will, kann ich doch problemlos dorthin gehen, oder?
"Die Zeichen aber, die folgen" dem Vordersatz sollten sein, o Mensch, Kommata, wie schon Moses sagte.
Dass die Bibel Schmonzes bringt, ist ja nichts Neues, aber diese Wiederholung der Botschaft bitte in schönerer Form, ja?
Nichts f√ľr ungut, aber ich glaube, dass ein Standpunkt nur dann effizient vertreten werden kann, wenn er auch formal den Normen entspricht.
Macht's gut, Leute!

Schmonzes

Autor: Claude | Datum:
> √Ąh..., bin ich ein Nationalist, wenn ich frage, wer Mark ist?

Keine Ahnung was du bist. Mark ist Markus ist Marce ist Marc ist Marko ist Marco ist Marcus ist Marcos ist Marko ist Morkus ist מרקוס ist Μάρκος.
Ich bin mir nicht sicher wie er sich selbst nannte.

> Wenn es sich um Markus handelt, warum dann nicht Markus?

Also "Markus" hiess er vermutlich nicht.
Aber du wusstest ja wen ich meinte.
Ich wählte "Mark" weil ich aus KJV zitierte in der er "Mark" genannt wird.
Luther hatte ihn "Johannis Marcus" genannt.
Oder hatte er ihn nicht mit dem Apostel gleichgesetzt?
So genau kenne ich mich nicht aus. Und in den neuen Versionen von LUT steht dann wieder "Johannes Markus". Sehr verwirrend das ganze.
Was h√§tte ich also bei LUT schreiben m√ľssen?

> Und warum nicht aus der französischen, spanischen oder
> polnischen Bibel zitieren?

Wenn, dann aus der Griechischen. Das wäre wohl eher sinnvoll.

> Wenn ich eine englische Netzseite
> lesen will, kann ich doch problemlos dorthin gehen, oder?

Ja, mach das.

> "Die Zeichen aber, die folgen" dem Vordersatz sollten sein, o
> Mensch, Kommata, wie schon Moses sagte.

Aha. Wo fehlen denn Kommata? Also nach "Vordersatz" fehlt wohl eins, aber ich verstehe nicht ganz was du sagen willst.
Wir wissen doch gar nicht sicher, ob Moses √ľberhaupt schreiben konnte.

> Dass die Bibel Schmonzes bringt, ist ja nichts Neues, aber

Mein Jiddisch ist nicht so gut. Heisst "Schmonzes" so viel wie "Unsinn"? Dann ist es wahrlich nichts Neues.

> diese Wiederholung der Botschaft bitte in schönerer Form, ja?

Wie denn?

> Nichts f√ľr ungut, aber ich glaube, dass ein Standpunkt nur
> dann effizient vertreten werden kann, wenn er auch formal den
> Normen entspricht.

So? Was f√ľr Normen sollen das sein?

> Macht's gut, Leute!

Mach's besser.

Re: Schmonzes

Autor: L.G.de Mei | Datum:
Die Antwort geht völlig am Problem vorbei. Mein Kommentar hatte selbstverständlich nichts mit Theologie zu tun, sondern bezog sich, wie eigentlich klar ersichtlich ist, nur auf die Form und die unangebrachte Verwendung des Englischen.
Warum bekomme ich keine Antwort auf konkrete Fragen?
Christen nennen Atheisten oft arrogant. Diesem Stereotyp entgeht man mit einer solchen Antwort (die fast mit einem Argumentum ad personam beginnt)kaum.
War der Hinweis, dass es zweifelhaft ist, ob Moses schreiben konnte, eigentlich im Ernst gemeint?
"Mein Jiddisch ist nicht so gut" klingt eigentlich ... wie?
Da haben wir zwei Möglichkeiten: entweder ist es antisemitisch, oder es handelt sich um ein großdeutsches Invektiv, das keine Ahnung von der Vielfalt der deutschen Sprache hat und nur Unkenntnis ihrer Dialekte, z. B. des Wienerischen, beweist?
Warum ein Komma wichtig ist? (Das kann man bei Karl Kraus nachlesen.) F√ľr mich ist es wichtig, weil mir die Sache des Atheismus und Antitheismus am Herzen liegt, und ein winziger Fehler ein schlechtes Licht auf diese Sache wirft. Ich habe es schon erlebt, dass Christen (Professoren an einer Jesuiten-Universit√§t) sagten, die (n√§mlich die Atheisten) k√∂nnen ja nicht einmal Deutsch. Und das tut weh.

Re: Schmonzes

Autor: Claude | Datum:
> Die Antwort geht völlig am Problem vorbei. Mein Kommentar
> hatte selbstverständlich nichts mit Theologie zu tun, sondern
> bezog sich, wie eigentlich klar ersichtlich ist, nur auf die
> Form und die unangebrachte Verwendung des Englischen.

Ach so.

> Warum bekomme ich keine Antwort auf konkrete Fragen?

Welche konkreten Fragen?

> Christen nennen Atheisten oft arrogant. Diesem Stereotyp
> entgeht man mit einer solchen Antwort (die fast mit einem
> Argumentum ad personam beginnt)kaum.

Tut mir Leid falls du dich angegriffen f√ľhlst, aber ich verstehe wirklich nicht was du eigentlich willst. Deine Texte verwirren mich.

> War der Hinweis, dass es zweifelhaft ist, ob Moses schreiben
> konnte, eigentlich im Ernst gemeint?

Ja. Oder ist bekannt, ob er schreiben konnte? Ich bin kein Theologe, aber ich bezweifle stark, dass er das alte Testament selbst schriftlich verfasste.

> "Mein Jiddisch ist nicht so gut" klingt eigentlich ... wie?
> Da haben wir zwei Möglichkeiten: entweder ist es
> antisemitisch, oder es handelt sich um ein großdeutsches
> Invektiv, das keine Ahnung von der Vielfalt der deutschen
> Sprache hat und nur Unkenntnis ihrer Dialekte, z. B. des
> Wienerischen, beweist?

Also vermutlich letzteres. "Schmonzes" ist meines Wissens (auch) Jiddisch. Ich verstehe nicht wie das Antisemitisch sein könnte.
Wenn du dich √ľber Englische Begriffe beklagst, darf ich mich doch auch √ľber solche beklagen, die ich als Schweizer nicht verstehe?

> Warum ein Komma wichtig ist? (Das kann man bei Karl Kraus
> nachlesen.) F√ľr mich ist es wichtig, weil mir die Sache des

Ich weiss aber nicht wo es fehlte.

> Atheismus und Antitheismus am Herzen liegt, und ein winziger
> Fehler ein schlechtes Licht auf diese Sache wirft. Ich habe
> es schon erlebt, dass Christen (Professoren an einer
> Jesuiten-Universität) sagten, die (nämlich die Atheisten)
> können ja nicht einmal Deutsch. Und das tut weh.

Mich bringt sowas eher zum Lachen.

Claude

Re: Schmonzes

Autor: Achim Stößer | Datum:
> "Mein Jiddisch ist nicht so gut" klingt eigentlich ... wie?
> Da haben wir zwei Möglichkeiten: entweder ist es
> antisemitisch, oder es handelt sich um ein großdeutsches
> Invektiv, das keine Ahnung von der Vielfalt der deutschen
> Sprache hat und nur Unkenntnis ihrer Dialekte, z. B. des
> Wienerischen, beweist?

Ist das jetzt Chuzpe?

> Warum ein Komma wichtig ist? (Das kann man bei Karl Kraus
> nachlesen.) F√ľr mich ist es wichtig, weil mir die Sache des
> Atheismus und Antitheismus am Herzen liegt, und ein winziger

Soso.

> Fehler ein schlechtes Licht auf diese Sache wirft. Ich habe
> es schon erlebt, dass Christen (Professoren an einer
> Jesuiten-Universität) sagten, die (nämlich die Atheisten)
> können ja nicht einmal Deutsch. Und das tut weh.

Ja nee is klar. Was sind schon von Jesuiten mißhandelte Kinder gegen so Schreckliches wie ein fehlendes Komma.

Übrigens schätze ich, daß es Milliarden Atheisten gibt, die kein Wort Deutsch können. Wo ist das Problem?

Und selbst wenn ein Deutschmuttersprachler eine schiefe Grammatik h√§tte, w√ľrde dadurch kein Osterhase, Wotan, Hulk, Jahwe, Fuchur, Allah oder Shiva oder wie sie alle hei√üen herploppen.

Achim