Foren├╝bersicht RSS

Tierrechtsforum:
Und immer wieder PETA

Anzahl Beitr├Ąge in diesem Thread: 60

Hinweis: Momentan k├Ânnen keine Beitr├Ąge erstellt werden.

Und immer wieder PETA

Autor: martin | Datum:
H├Ąufiger hei├čt es, Peta habe in der Vergangenheit ein paar Fehler gemacht, sich aber inzwischen gebessert. Oder die Leute, f├╝r die die Tierrechtsthematik neu ist, wundern sich, warum Peta kritisiert wird, obwohl sie doch durch die Medien als "Tierrechtsoranisation" bekannt sind. Daher diese kleine Zusammenfassung.

Peta USA, die Ursprungsorganisation, ist bekannt daf├╝r, Katzen und Hunde aufzunehmen und, wenn sie nicht von ihren Besitzern abgeholt werden, zu t├Âten. Das erreichte einen H├Âchststand im letzten Jahr, als 95% aller aufgenommenen Tiere get├Âtet wurden. Auch der Einwand, es tr├Ąfe nur f├╝r kranke Tiere zu, wird bei dieser Zahl nichtig, denn keine 95% aller "streunenden" Katzen und Hunde sind so krank, da├č eine Euthanasie gerechtfertigt w├Ąre. Insgesamt hat Peta seit 1998 zwischen ca. 20'000 Tiere umbringen lassen.[01] Die Anzahl spielt dabei die geringere Rolle ÔÇô auch zehn w├Ąren zuviel -, sondern allein die Tatsache, da├č eine selbsternannte Tierrechtsorganisation gesunde und vermittelbare Tiere euthanisiert, ist eine Verh├Âhnung des Tierrechtsgedankens. Noch schlimmer wird es, wenn es verteidigt wird. Zur nachgewiesenen T├Âtung von 55 Hunden durch Peta-Mitarbeiter, die danach im M├╝ll entsorgt wurden, sagte Peta-Pr├Ąsidentin Newkirk: "Was sie [die eine Mitarbeiterin] tat war falsch, das mit den K├Ârpern [die Hundeleichen], aber sie verursachte keinen Schmerz, kein Leiden oder Qual oder irgend so etwas."[02] Auf der Webseite hei├čt es ├Ąhnlich: Bis die "├ťberpopulation" in den Griff bekommen sein w├╝rde, "m├╝ssen wir das Leiden ungewollter Tiere in der verantwortungsvollsten und humansten Art und Weise verhindern. Euthanasie, richtig durchgef├╝hrt, ist oftmals die mitf├╝hlendste Option."[03] (Daraus geht auch hervor, da├č es um "ungewollte" Tiere geht, nicht nur um kranke.)
Wie kommt Peta zu der Annahme, da├č die Beendigung eines Lebens keine Problem w├Ąre, solange es schmerzlos geschieht? M├Âglicherweise durch Peter Singer, den Peta ausgiebig als "Vater der Tierrechtsbewegung" preist. Er ist nicht nur bekannt daf├╝r, da├č er Zoophilie verharmlost, was Peta nat├╝rlich verteidgt (wobei Newkirk auch verlauten l├Ą├čt, da├č Reiten unter bestimmten Bedingungen unproblematisch sei),[04] sondern er ist in Folge seiner utilitaristischen Einstellung auch der Meinung, Tiere h├Ątte kein Interesse am Leben, sondern nur an Schmerzfreiheit, soda├č sie zu t├Âten gerechtfertigt ist, solange es schmerzfrei geschieht. Daher k├Ânne ein "gewissenhafter Omnivore" zu sein auch eine "ethisch vertretbare Position" sein.[05] Peta bezeichnet au├čerdem sein Buch "Animal Liberation", in dem er Freilandeier preist, wird als "Bibel" der Tierrechtsbewegung (ironischerweise ist der Vergleich genau genommen richtig: es ist veraltet, fehlerhaft, sch├Ądlich und wird dennoch immer wieder durch falsche Auslegung positiv dargestellt).[06] Die T├Âtung vermittelbarer Tiere wunder auch daher ein wenig, da Peta bei j├Ąhrlichen Einnahmen von 30 Millionen Dollar [07] in der Lage w├Ąre, Tierheime zu unterst├╝tzen oder zu unterhalten. Allerdings eignet sich das bekanntlich nur schlecht, um Spendengelder zu mobilisieren im Gegensatz zu (entsprechend teuren) Gro├čplakaten mit halbnackten Prominenten, die kein "Pelz" tragen (aber weiterhin unvegan sind).
Mit dem Unveganismus hat man bei Peta auch intern keine Probleme, so sagt Petas Vizepr├Ąsident Dan Mathews: "Die H├Ąlfte unserer Mitarbeiter ist Vegetarier und die andere H├Ąlfte denkt, es sei eine gute Idee."[08] Bei der angeblich "gr├Â├čten Tierrechtsorganisation der Welt"[09] bet├Ątigen sich Menschen, die durch ihr Konsumverhalten Tierrechte mit F├╝├čen treten, "f├╝r Tierrechte".

Ein anderes aktuelles Beispiel ist, da├č sich Peta USA auch nicht davor scheut, eine "Tierrechtsauszeichnung" einer Zoobeh├Ârde daf├╝r zu ├╝bergeben, da├č eine von Hunderten Spezies nicht mehr eingesperrt wird.[10] Nach dieser Logik, w├Ąre der Betreiber einer Kinderarbeitsfabrik, wenn dort eine Pause von zehn Minuten eingef├╝hrt wird, ein perfekter Kandidat f├╝r eine Menschenrechtsauszeichnung.

Letztes Jahr hat Peta in Kanada ein Abkommen mit der "Gef├╝gelindustrie" dar├╝ber abgeschlossen, da├č die Tiere jetzt auf eine andere Art und Weise get├Âtet werden. Die Folge ist, da├č die Tierausbeutung damit wirtschaftlich effizienter wird, d.h. jetzt noch mehr Tiere f├╝r geringere Kosten umgebracht werden k├Ânnen.[11] Die Tierausbeutungsindustrie ├Âkonomisch zu st├Ąrken k├Ânnten einige als ungeeignet f├╝r eine "Tierrechtsorganisation" empfinden, f├╝r Peta ist es nat├╝rlich ein "Sieg f├╝r die Tiere".

In Italien ist Peta das Leben eines Fisches nicht so viel wert, um ihn nicht f├╝r Fotoaufnahmen (nat├╝rlich mit einem Prominenten) umbringen zu lassen.[12] Was sind schon Indivdualrechte gegen im Vergleich zu spendenf├Ârdernder Medienpr├Ąsenz?

Peta Deutschland schlie├člich ist nicht daf├╝r bekannt, Hunde und Katzen umzubringen, aber gro├č ist der Unterschied dennoch nicht.
Ein keineswegs anders geartetes Verh├Ąltnis gibt es auch hierzulande zu Prominenten. Dirk Bach ist Sprecher eines Film gegen Eikonsum, ist aber selbst Vegetarier und bezeichnet Tiermord aus Unterhaltng als "harmlos".[13] Die neuste dieser Sorte, Cosma Hagen, verk├╝ndet zwar medienwirksam gegen "Pelz" zu sein, aber mit "Leder" hat sie weniger Probleme.[14] Wer das heuchlerisch nennt, sollte sich freuen, da├č er immerhin nicht wie Peta-Promi Davorka Tovilo einen ganzen Berg Tierprodukte, inklusiver diverser Leichenteile, als vegan bezeichnet.[15]

Auch finden sich bei Peta Deutschland die gleichen Kampagnen mit halbnackten Frauen auf Bildzeitungsniveau. Neben den Prominenten-Plaken war auch ganz besonders qualitativ die Peta-Kampagne, in der Fu├čg├Ąngerzone zwei Frauen in Bikinis duschen zu lassen, um "auf den Wasserverbrauch durch die Fleischherstellung" hinzuweisen.[16] Was lernen die Passanten wohl ├╝ber das Recht der Tiere, nicht als Ressource gebraucht zu werden, wenn zwei halbnackte Frauen ├Âffentlich duschen? Im besten Fall nichts, im realistischeren Fall ÔÇô da sich Peta als "Tierrechtsorganisation" deklariert ÔÇô, da├č man Tierrechte nicht ernst nehmen mu├č, da├č nicht die Individualrechte der Opfer im Zentrum stehen, sondern Methoden der ├ľffentlichkeitserheischung auf unterem Niveau. Nimmt man auch den sehr unwahrscheinlichen Fall an, da├č einigen bewu├čt geworden ist, wieviel Wasser die "Fleischherstellung" verbraucht, dann haben sie dadurch gelernt, da├č man den Wasserverbrauch reduzieren mu├č, nicht etwa, da├č man die Rechte nichtmenschlicher Tiere achten soll. Von daher ist dieses Vorgehen von Peta ist: es trivialisiert und diskreditiert Tierrechte sowohl, wenn es funktioniert, als auch, wenn es nicht funktioniert.

Weitere aktuelle Glanzleistungen:

- Peta fordert erneut dazu auf, Wale zu essen oder Vegetarier (!) zu werden, d.h. Mord oder Mord zu begehen.[17] Da├č man sowohl Wale als auch H├╝hner und K├╝he am Leben lassen sollte, scheint nicht erw├Ąhnenswert.
- Peta verschicktet Newsletter, die zwischen f├╝nf und sieben Links auf die Spendenseite enthalten, aber keine sinnvolle Aufforderung, das eigene Konsumverhalten zu ├╝berdenken.[18]
- Peta fordert KFC dazu auf, die Ausbeutungsanlagen h├╝bscher auszugestalten, anstatt zum Boykott unveganer Nahrungsmittel ├╝berhaupt aufzurufen.[19]
- Peta offeriert australischen Schafsausbeutern bessere Methoden der Schafsausbeutung, statt den Boykott aller Tierausbeutungsprodukte (inklusiver aller, nicht nur australischer "Wolle") zu fordern.[20]
- Peta zeigt (weiterhin) kein Bed├╝rfnis, sich von der unterwandernden Sekte Universelles Leben abzugrenzen.[21]

Und so weiter. Und so fort.

Auch die Tatsache, da├č neuerdings ab und an das Wort "vegan" bei Peta auftaucht oder sie sich auch einmal mit etwas anderem als medienwirksamen Randaspekten besch├Ąftigen, kann nicht dar├╝ber hinweg t├Ąuschen, da├č Peta weiterhin das Tierrechtsanliegen massiv untergr├Ąbt und trivialisiert. Was z├Ąhlt ist der Kontostand und die Aktionen werden danach ausgew├Ąhlt, wie man ihm am besten erh├Âht. Schaden f├╝r das Verst├Ąndnis von Tierrechten und Veganismus wird dabei fraglos in Kauf genommen, wenn nicht gef├Ârdert.
Es gibt viele ├╝ble alt- und neutiersch├╝tzerische Organisationen, aber die, die den gr├Â├čten Schaden anrichtet, ist immer wieder Peta.


--

[01] http://www.petakillsanimals.com/petasdirtysecret.cfm, auch wenn wir mit der Intention der Seite nicht ├╝bereinstimmen, ist der Beweis recht eindeutig
[02] http://www.youtube.com/watch?v=CbZOGFASdV8#t=2m
[03] "Until dog and cat overpopulation is brought under control through spaying and neutering, we must prevent the suffering of unwanted animals in the most responsible and humane way possible. Euthanasia, performed properly, is often the most compassionate option.", http://www.peta.org/MC/factsheet_display.asp?ID=39
[04] http://tierrechtsforen.de/1/7406/7553
[05] Zitate unter http://tierrechtsforen.de/petersinger
[06] http://antispe.de/zitate.html#singer
[07] http://www.eri-nonprofit-salaries.com/index.cfm?FuseAction=NPO.Summary&EIN=521218336&Cobrandid=0
[08] "Half of our members are vegetarian and half think it's a good idea.", http://www.ocweekly.com/2003-07-31/features/how-to-stuff-a-lettuce-bikini/2
[09] http://www.peta.org/about/
[10] http://tierrechtsforen.de/1/168/7605
[11] http://abolitionismusabschaffungdertiers.blogspot.com/2008/07/peta-und-kfc.html
[12] http://tierrechtsforen.de/1/168/7451
[13] http://www.antispe.de/zitate.html#bach
[14] http://tierrechtsforen.de/1/168/7662
[15] http://tierrechtsforen.de/1/168/7417
[16] http://www.peta.de/web/dusch-demo_auf.2283.html, um nur ein Bespiel zu nennen
[17] http://tierrechtsforen.de/1/168/7210
[18] http://tierrechtsforen.de/1/168/7206
[19] http://tierrechtsforen.de/1/168/7237
[20] http://tierrechtsforen.de/1/168/7383
[21] Mitarbeit an der "Allianz f├╝r Tierrechte" (zuletzt 2007), die mit dem UL offen sympatisiert (http://www.allianz-fuer-tierrechte.de/leitbild.htm)

Veganer gegen Peta

Autor: martin | Datum:
Da Peta die mediale Aufmerksamkeit f├╝r Tierrechtsfragen okkupiert, wird man von Unwissenden allzu schnell mit ihr in Verbindung gebracht. U.a. daher gibt es im englischsprachigen Raum von diesem Blog folgende Banner, um seine Einstellung Peta gegen├╝ber deutlich zu machen:





Weitere Versionen.

Diese Idee ist geeignet, auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung zu finden (die Notwendigkeit besteht allemal). Die Umwandlung ist simpel, eine Version gibt es hier:

Re: Veganer gegen Peta

Autor: Bine1972 | Datum:
Sehr sehr interessant das mal so geb├╝ndelt lesen zu k├Ânnen. Danke daf├╝r

Re: Und immer wieder Peta

Autor: Aussenseiter | Datum:
Hey

Ich war Vegetarier, doch PeTA hat mich zum Veganer gemacht. Ich bin und bleibe auch ├╝berzeugter Veganer, den Tieren und Umwelt zu liebe.

Jetzt kommt das aber.

Aber ich habe nichts gewusst von den Gesch├Ąftspraktiken von PeTA, das Sie aus reiner Profitgier Handeln und nicht wie es sein sollte. Von Herzen, f├╝r die Tiere.

Danke f├╝r diesen Beitrag, ist sehr Informativ.

LG Aussenseiter

Re: Und immer wieder Peta

Autor: Aiellu | Datum:
auch ich wurde durch peta erst zum vegetarier (bin nur wegen der sucht nach casein (gleiches ph├Ąnomen wie mit gluten, stichwort "opioide peptide") noch nicht vegan, und das wird auch noch ein kampf aber ich versuchs halt immer weiter mir den seit fr├╝hester kindheit angew├Âhnte milchkonsum wieder abzugew├Âhnen), aber wie gesagt erst peta hat mir die augen ge├Âffnet, und von peta bekam ich auch ein veggie-starterkit.

ich finde die ├Âffentlichkeitsarbeit und die hilfestellung von peta auf dem weg zum vegetarier/veganer toll und bin ihnen sehr dankbar.

von dem was nun hier beschrieben wird wusste ich nichts und es tut mir im herzen weh das zu lesen.

seit ihr denn sicher dass es so ist wie beschrieben, also dass tiere unn├Âtig euthanasiert werden? das mit dem tierheimen unterst├╝tzen oder bauen finde ich nicht gut, denn so wird es nur noch mehr unterst├╝tz dass tiere wie socken gekauft werden und dann wenn sie nicht mehr erw├╝nscht sind sie einfach wieder abgegeben werden, nach dem motto, "ach nebenan gibts ja ein sch├Ânes gro├čes tierheim, wenn "du" (das kind) den "friedolin" (das haustier) nicht mehr magst dann tun wir ihn einfach da rein und da gehts ihm dann ganz toll" (...weil ist ja ein sch├Ânes gro├čes tierheim...)

am besten ist doch wenn man, so wie peta halt dazu aufruft, ganz auf haustiere und generell auf alles tierische verzichtet, damit so viele firmen die tiere ausnutzen wegen mangelnden einnahmen pleite gehen.

was diese ignoranten leute brauchen ist ein tritt in den allerwertesten, und ich bin der meinung dass peta das schon ganz gut macht, naja es ist halt sehr radikal, aber weniger sollte es nicht sein, eher noch mehr, wenn leute sie taub stellen muss man es ihnen am besten direkt in die ohren hinein schreien dass tiere auch rechte haben.

und menschen die den tieren bei lebendigem leib und vollem bewusstsein den hals oder bauch aufschneiden, ihnen die haut abziehen, sie treten, schlagen, irgend wo gegen werfen, auf ihren kopf treten, etc, verdienen sogar mehr als nur einen tritt in den hintern, man sollte solchen leuten und allen die dabei zusehen, es nicht verhindernn oder sogar unterst├╝tzen mit anlauf und den f├╝├čen voran ins gesicht springen. und wenn sie sich dann beschweren wie unfein das nun war, dann nochmal anlauf nehmen und nochmal drauf!

ich finde die welt und vor allem die tiere brauchen solche organisationen wie peta, die sich nicht vor kritik scheuen wegen ihrer radikalen ma├čnahmen, sondern die immer weiter kr├Ąftig auf den busch klopfen.

und bitte versteht dass nicht als kritik an euch oder an martin als verfasser des kritischen beitrags, wenn ich petas arbeit gut finde (was sie f├╝r tiere schon alles erreicht haben und in den k├Âpfen bewirken ist einfach unbezahlbar), und kritik sowie auch information ist wichtig, und ich mag eh alle veganer, (auch anti-peta-veganer :-) ) denn sie sind mein ansporn weiter gegen meine (verd*mmte) casein-sucht anzuk├Ąmpfen.

z.b. finde ich auch die arbeit der crew der sea shepperd um cpt. paul watson gut, (die japaner haben sogar mittlerweile offen zugegeben den walfang f├╝r den konsum zu betreiben und nicht f├╝r die forschung, wie sie bis dahin immer behauptet haben), hingegen greenpeace mit ihren einfach fotos machen ist mir etwas zu lasch, einfach zu wenig, denn fotos kann man sich angucken oder man kann sie ignorieren, aber die crew der sea shepperd geht diesen japanischen walf├Ąngern halt so richtig auf den keks, und zwar so gr├╝ndlich dass sie garnicht mehr dazu kommen wale zu fangen und ihre aktionen auch in der presse wellen schlagen.

und das ist es was die tiere brauchen, eine stimme die f├╝r sie spricht, oder halt schreit, wenn es sein muss und sonst keiner zuh├Ârt! :)

Re: Und immer wieder Peta

Autor: martin | Datum:
Aiellu schrieb:
>
> ich finde die ├Âffentlichkeitsarbeit und die hilfestellung von
> peta auf dem weg zum vegetarier/veganer toll und bin ihnen
> sehr dankbar.

Damit geh├Ârst du zu den wenigen, bei denen ihre Alibi-Arbeit keine negativen Folgen hatte. Nur ist es so, da├č ein paar wenige sinnvolle T├Ątigkeiten den Schaden auf der anderen Seite (der stark ├╝berwiegt) nicht wieder gut machen kann.

Das "Veggie-Starter-Kit" pa├čt auch in ihre Strategie. Inhaltlich ist es angeblich vegan (um Kritiker abzuhalten), aber dennoch hei├čt es "veggie" oder "vegetarisch", aber nicht "vegan". Das lie├če sich eben nicht so gut verwenden, um sich Sympathien einzukaufen.

> seit ihr denn sicher dass es so ist wie beschrieben, also
> dass tiere unn├Âtig euthanasiert werden?

Da Peta-Pr├Ąsidentin Newkirk das verteidigt hat, gibt es daran keine Zweifel. Wenn es falsch w├Ąre, h├Ątte sie es schlie├člich bestritten.

> das mit dem
> tierheimen unterst├╝tzen oder bauen finde ich nicht gut, denn
> so wird es nur noch mehr unterst├╝tz dass tiere wie socken
> gekauft werden und dann wenn sie nicht mehr erw├╝nscht sind
> sie einfach wieder abgegeben werden

Das die "Haustierhaltung" an sich ein Problem ist, ist richtig, aber es ging darum, da├č Peta den billigsten Weg gew├Ąhlt und sich definitiv nicht wie eine "Tierrechtsorganisation" verhalten hat.

> am besten ist doch wenn man, so wie peta halt dazu aufruft,
> ganz auf haustiere und generell auf alles tierische
> verzichtet, damit so viele firmen die tiere ausnutzen wegen
> mangelnden einnahmen pleite gehen.

Das w├Ąre das Beste, aber Peta macht das kaum. Haupts├Ąchlich wird sich immer nur auf ein Produkt beschr├Ąnkt wie z.B. "australische Wolle" statt "Wolle" ├╝berhaupt.

> was diese ignoranten leute brauchen ist ein tritt in den
> allerwertesten, und ich bin der meinung dass peta das schon
> ganz gut macht, naja es ist halt sehr radikal, aber weniger
> sollte es nicht sein, eher noch mehr, wenn leute sie taub
> stellen muss man es ihnen am besten direkt in die ohren
> hinein schreien dass tiere auch rechte haben.

Nein, auch radikal sind sie nicht. Sie fokussieren haupts├Ąchlich auf unpopul├Ąre "Mi├čst├Ąnde", auf Randbereiche wie "Pelz" oder "Tierversuche", die die Spender nicht direkt betreffen, irgendwelche Themen, die weit weg sind ("Rodeo", "Stierk├Ąmpfe", Stra├čenhunde in der T├╝rkei, australische "Wolle") und auch ihre Spender nicht betreffen. Das ist nicht radikal, das sind Mainstream-Themen, mit denen man auf der Tierschutzwelle mitschwimmen kann. Wenn sie radikal w├Ąren, w├╝rden sie als erstes Veganismus fordern, das jedoch stellen sie hinten an.

> ich finde die welt und vor allem die tiere brauchen solche
> organisationen wie peta, die sich nicht vor kritik scheuen
> wegen ihrer radikalen ma├čnahmen, sondern die immer weiter
> kr├Ąftig auf den busch klopfen.

Wie gesagt: ihre Themen sind unradikal und spendenorientiert und ihre Ma├čnahmen/Methoden peinlich und kontraproduktiv. Solche Organisationen braucht es sicher nicht.

> arbeit gut finde (was sie f├╝r tiere schon alles erreicht
> haben und in den k├Âpfen bewirken ist einfach unbezahlbar),

Erreicht haben sie ein bi├čchen Reformismus in Randbereichen. Da, wo es wirklich n├Âtig w├Ąre, beteiligen sie sich kaum.

> z.b. finde ich auch die arbeit der crew der sea shepperd um
> cpt. paul watson gut, (die japaner haben sogar mittlerweile
> offen zugegeben den walfang f├╝r den konsum zu betreiben und
> nicht f├╝r die forschung, wie sie bis dahin immer behauptet
> haben)

Eben und wo siehst du den Fortschritt? Da├č sie sich jetzt nicht mehr hinter Ausreden verstecken m├╝ssen, sondern ihr Verhalten offen zugeben und verteidigen, ist wohl eher ein R├╝ckschritt.

Watson macht ein bi├čchen Wirbel f├╝r die Medien, grundlegend ver├Ąndert er nichts. Der Westen ist bereits gegen "Walfang", daf├╝r braucht es keine Aufkl├Ąrungsarbeit, und in Japan hat man kein Problem damit. Um den wirklichen Problembereich, da├č man ├╝berhaupt Fische t├Âtet, k├╝mmert er sich nicht, da das nicht popul├Ąr genug ist.

Vegan durch McDonald's

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Damit geh├Ârst du zu den wenigen, bei denen ihre Alibi-Arbeit
> keine negativen Folgen hatte. Nur ist es so, da├č ein paar

Sicher? Vielleicht hast Du's ├╝bersehen, aber:
Zitat: bin [...] noch nicht vegan
.

Im ├╝brigen gibt es vermutlich mehr Menschen, die "durch McDonald's" vegan wurden als "durch Peta" ... spricht das f├╝r McD? Und die Peta-Bilanz (nach Abzug der durch Peta verhinderten Veganer) liegt offensichtlich ohnehin weit in den roten Zahlen, selbst wenn wir die ethisch inakzeptablen Petaaktionen mal au├čer acht lassen.

Achim

Atheist durch die Bibel

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
├ťbrigens wurde ich prim├Ąr durch "die" Bibel (sprich, durch Lesen einer solchen) zum Atheisten und sp├Ąter Antitheisten *).

Was nun nicht wirklich ein Argument "f├╝r die Bibel" ist (sondern eben daf├╝r, heterodox zu denken).

Achim

*) Nicht da├č ich besonders gl├Ąubig gewesen w├Ąre, meine Eltern gingen grade mal zu Beerdigungen und an Weihnachten in die Kirche, aber die widerw├Ąrtige religi├Âse Indoktrination im Religions- und Geschichtsunterricht(!) hatte da schon einiges verbrochen, so da├č ich als Kind in dem Wahn lebte, es g├Ąbe einen "Gott". Mit vielleicht vierzehn war mir dann nat├╝rlich - auch ohne Bibellesen - schon klar, da├č das Unfug ist, ich blieb dann aber noch eine zeitlang dem (sicher kaum weniger fatalen) Wahn verhaftet, Religion k├Ânne etwas positives bewirken (von Spenden f├╝r die armen Kinder in Afrika bis zum Opium f├╝r das Volk im eigentlich von Marx gemeinten Sinn als "Schmerzmittel"). Diesen Irrsinn brach dann das lesen der "Heiligen Schrift" auf (und wurde sp├Ąter durch das Faktenstudium mit Informationen von atheistischer Seite v├Âllig beendet).

Re: Atheist durch die Bibel

Autor: Aiellu | Datum:
ja, das problem mit allen religionen ist dass die menschen es nicht einfach eine religion sein lassen k├Ânnen sondern es mit kunterbunten fantasie-geschichten ausschm├╝cken um es "realer" werden zu lassen, irgendwelche gebote erfinden und sich dann selbst nicht dran halten.

schon generell als in-schulzeit-physik-einser-absahnerin und naturwissenschafts-fan finde ich es schwierig mehr in der bibel zu sehen als einen r├╝hrseligen roman, wie halt romane so sind.

sogar mit dem buddhismus hab ich so meine probleme, vor allem wenn man bedenkt dass es doch laut buddhistischer lehre gilt jegliches leiden zu vermeiden (da es derer lt. buddhismus schon zu viele gibt), also und vor allem auch das von tieren, jedoch der dalai lama himself gerne, oft und viel fleisch isst. ups?!

einzig wo ich einigerma├čen mit einverstanden bin bzw. wo sich mein intellekt nicht gegen wehren kann weils einfach nichts greifbares gibt, ist der taoismus, denn es scheint einfach eine idee von einer idee von einer idee zu sein, quasi mehr eine philosophie als eine religion, und wer versucht etwas in das tao-te-king rein zu interpretieren hats generell schon mal nicht verstanden, quasi die lehre vom alles und vom nichts, vom sowieso und ├╝berhaupt. also; naja ok, so irgendwie wirds wohl sein... ;-)

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
es ist richtig dass ich per definition noch nicht v├Âllig vegan bin, denn leider bin ich trekking-fan und hab ich noch keine guten trekking-schuhe ohne leder gefunden.

und es macht mir beileibe keinen spa├č noch mit leichenteilen an den f├╝ssen herum zu laufen, ich komm mir sogar schon irgendwie vor wie "buffalo bill" aus "das schweigen der l├Ąmmer" der sich mit der haut von gro├č gebauten frauen mit konfektionsgr├Â├če 42 bekleidet, und verstehe nicht warum manche veggie-produkt-hersteller nicht endlich mal das ei aus ihren produkten raus lassen obwohl ich der firma "gourmet" (die veggie marke in meinem ├Ârtlichen supermarkt) schon mal angeschrieben hatte dass es wirklich auch ohne ei geht.

und von den ganzen versteckten un-veganen gemeinheiten die einem mit hilfe von desinformation/nicht-information untergejubelt werden ganz zu schweigen. und daher bin ich noch nicht komplett vegan.

man kann also schon sagen, peta hat mich zum vegetarier gemacht, jedoch die richtig interessanten pro-veganen argumente hab ich erst durch antispe/maqi erfahren.

da meine alten wanderschuhe jedoch eh noch aus alten zeiten stammen werde ich sie jetzt auch nicht wegwerfen, bin aber froh wenn sich denn endlich die sohle komplett aufl├Âst damit ich sie entsorgen kann und bin bereits auf der suche nach guten veganen wanderstiefeln, aber das wird ein anderes thema sein, bis dahin tuns dann die chucks. es solln sogar schon leute in chucks bergsteigen gegangen sein. :-)

jedenfalls, um zum theme zur├╝ck zu kommen, ich bin peta sehr sehr dankbar denn es hat bei mir den anfang des umdenkens vom dummen leichenvertilger zum vegetarier gemacht, womit ich mich schon so f├╝hle wie von einer riesenlast befreit, jedoch da ich keine halben sachen mag und gerne systematisch vorgehe, ist mein bestreben nun ganz und gar auf alles von tieren und wo tiere f├╝r benutzt/ausgebeutet werden zu verzichten.

im kopf mag das nur ein schalter sein der klick macht, aber bis man dann sein umfeld wirklich von allem tierausbeuterischen ├╝bel sozusagen "gereinigt" hat und nicht unwissentlich wieder selbiges anschleppt, dauert es noch etwas.

und diese zeit der "reinigung" geb ich mir einfach, aber wie gesagt, der schalter ist bereits umgelegt.

ist halt wie bei allen systemen, vom einschalten bis hochfahren dauert es je nach komplexit├Ąt des systems entsprechend lange, und der mensch im allgemeinen und ich im besonderen bin ein ziemlich komplexes system.

trotzdem muss ich mal eins los werden: achim st├Â├čer, ich finde deine arbeit f├╝r den tierschutz, die aufkl├Ąrung, und wie du stets die sache auf den punkt bringst, herrlich erfrischend. mach weiter so! :)

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Tobi | Datum:
> es ist richtig dass ich per definition noch nicht v├Âllig
> vegan bin, denn leider bin ich trekking-fan und hab ich noch
> keine guten trekking-schuhe ohne leder gefunden.

Und nach eigenen Angaben noch haufenweise andere unvegane Produkte wissentlich konsumierst. Diese "Kopfsache" scheint Dir ja recht gelegen zu kommen.

> man kann also schon sagen, peta hat mich zum vegetarier
> gemacht, jedoch die richtig interessanten pro-veganen
> argumente hab ich erst durch antispe/maqi erfahren.

Und bist aber immer noch Vegetarier (=M├Ârder). Warum?

> jedenfalls, um zum theme zur├╝ck zu kommen, ich bin peta sehr
> sehr dankbar denn es hat bei mir den anfang des umdenkens vom
> dummen leichenvertilger zum vegetarier gemacht, womit ich
> mich schon so f├╝hle wie von einer riesenlast befreit, jedoch
> da ich keine halben sachen mag und gerne systematisch
> vorgehe, ist mein bestreben nun ganz und gar auf alles von
> tieren und wo tiere f├╝r benutzt/ausgebeutet werden zu
> verzichten.

Das ist sch├Ân. Werde vegan.

> im kopf mag das nur ein schalter sein der klick macht, aber
> bis man dann sein umfeld wirklich von allem
> tierausbeuterischen ├╝bel sozusagen "gereinigt" hat und nicht
> unwissentlich wieder selbiges anschleppt, dauert es noch etwas.

Das ist richtig. Wissentlich Konsumiertes (wie von Dir, s.o.) dagegen kann sofort vermieden werden.


Tobi


[fehlerhafter Link vom Verfasser korrigiert]

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
will deine aussage, dass mir diese kopfsache recht gelegen k├Ąme, nicht unkommentiert stehen lassen, denn diese kopfsache kommt mir ganz und garnicht gelegen sondern nervt mich sogar so extrem dass dass ich mir jedesmal den kopf gegen die wand hauen m├Âchte, wenn ich nach wochenlanger veganer lebensweise meine nun endlich vegan zu sein und dann doch wieder am regal mit den (r)inder-maxi(r)inds oder beim eiscreme dann doch wieder schwach geworden bin. -.-

> Wissentlich Konsumiertes (wie von Dir, s.o.) dagegen kann sofort vermieden werden.

und so werd ichs auch machen.

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: dom | Datum:
Aiellu schrieb:
>
> will deine aussage, dass mir diese kopfsache recht gelegen
> k├Ąme, nicht unkommentiert stehen lassen, denn diese kopfsache
> kommt mir ganz und garnicht gelegen sondern nervt mich sogar
> so extrem dass dass ich mir jedesmal den kopf gegen die wand
> hauen m├Âchte, wenn ich nach wochenlanger veganer lebensweise
> meine nun endlich vegan zu sein und dann doch wieder am regal
> mit den (r)inder-maxi(r)inds oder beim eiscreme dann doch
> wieder schwach geworden bin. -.-
>

Warum haust Du dann Deinen Kopf nicht gegen die Wand? Wenn Du es doch so moechtest? Werde vegan und hoer auf mit dem Schwachsinn von wegen "schwach werden". Was haeltst Du von Kinderschaendern, die mal wieder "schwach geworden" sind?

> > Wissentlich Konsumiertes (wie von Dir, s.o.) dagegen kann
> sofort vermieden werden.
>
> und so werd ichs auch machen.

Wann?

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
>>> werde vegan.

>> und so werd ichs auch machen.

>Wann?

um die frage nach dem "wann?" zu beantworten m├╝sste ich wissen ab wann man ├╝berhaupt als vegan gilt. soweit ich beurteilen kann sind die einzige tierleid-produkte in meiner wohnung noch die alten wanderstiefel (wo auch schon die sohlen abgelaufen und leicht eingerissen sind, ich k├Ânnte sie also schon wegwerfen), nicht mal meine geldb├Ârse oder mein uhrenarmband sind aus leder, wobei ich da bei neuanschaffungen schon seit langem (seit ich den film "earthlings" gesehen habe) drauf achte mir sowas nicht mehr ins haus zu holen. ebenso seit l├Ąngerem schon keine milchprodukte oder bienenspucke mit abgerissenen hinterleibern oder beinchen (aka "honig") mehr, aas (fleisch) schon gar nicht.

also wenn ich nun nur noch die alten latschen in die tonne haue, w├Ąre ich dann "vegan"?

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: dom | Datum:
Aiellu schrieb:
> also wenn ich nun nur noch die alten latschen in die tonne
> haue, w├Ąre ich dann "vegan"?

Nein, da Du bei Milchschokolade und Eis mit Milch "schwach" wirst.

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> ins haus zu holen. ebenso seit l├Ąngerem schon keine
> milchprodukte oder bienenspucke mit abgerissenen

Sind die genannte "Schokolade" (wohl eher Zucker-Molke-Pampe mit etwas Alibikakao) und (Dr├╝sensekret-)Eis etwa keine Milchprodukte?

Achim

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
also ab hier wirds mir nun schon etwas erm├╝dend, denn es dreht sich grad irgendwie auf absurde weise im kreis, ebenso wird mir vergangenheit und gegenwart etwas zu h├Ąufig verwechselt. und ich mag nicht gerne diskutieren, schon garnicht wo es nichts zu diskutieren gibt. ich vermeide tierprodukte wo und wann es nur geht. (punkt)

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
und um es nicht ungesagt zu lassen: ja ich bin vegan (im herzen komplett vegan), verzichte von nun an komplett(!) auf tierprodukte, habe nur noch diese (gottverdammten) tierhaut-fetzen-wanderschuhe(oh man steinigt mich wenn ihr wollt aber ich tues schon selbst innerlich) , ich ├╝berlege sie mit roten edding rot zu f├Ąrben, rot wie das blut, das geflossen ist als die tiere dieses lederst├╝cke hergegeben haben. dass ich es bisher noch nicht rot eingef├Ąrbt habe liegt schlichtweg daran dass ich zur zeit keine roten edding zur hand habe, aber ich werd mich echt noch einen kaufen, nur f├╝r diese aktion!.

und sonst: ist seid genial, mach weiter so! tretet den leuten die tiere ausbeuten in den *rsch!

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> dreht sich grad irgendwie auf absurde weise im kreis, ebenso
> wird mir vergangenheit und gegenwart etwas zu h├Ąufig
> verwechselt. und ich mag nicht gerne diskutieren, schon

Stimmt wohl, denn
Zitat: so extrem dass dass ich mir jedesmal den kopf gegen die wand hauen m├Âchte, wenn ich nach wochenlanger veganer lebensweise meine nun endlich vegan zu sein und dann doch wieder am regal mit den (r)inder-maxi(r)inds oder beim eiscreme dann doch wieder schwach geworden bin
ist Pr├Ąsens ...

Achim

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
nein es ist vergangenheit (was muss man tun um etwas online zu schw├Âren?). wobei ein "schwur" mir schon zu heuchlerisch ist, denn es sind nur warme worte, warm wegen dem atem den man dabei aushaucht. nein ich bin bin wirklich vegan, der himmel/gott/wasauchimmer weiss es. es kotzt mich an wie mit den schwachen lebenwesen dieser welt umgegangen wird. als behinderter/autistischer mensch weiss ich wie es ist "opfer" der willk├╝r/spass anderer zu sein. diese willk├╝r will ich einfach nicht mehr unterst├╝tzen. als kind wurde mir eingeredet dass fleisch stark macht, aber von wegen, seit ich darauf verzicht bin ich sogar noch st├Ąrker. und auf diese casein-drogen zu verzichten macht mich sogar noch st├Ąrker. drogens├╝chte (jeder art) sind dazu da um sie zu bek├Ąmpfen! ein gewinn der neuzeit ist dass es schon so viele k├Âstliche vegane alternativen zu diesen "suchtmitteln" "casein" gibt, n├Ąmlich einfach in form von sojaprodukten. an diesem punkt muss halt noch weiter konsequent "gehebelt" werden damit auch noch einige bereits vegetarische produkte wie die von "gourment" komplett vegan werden durch den verzicht auf dieses unsinnige h├╝hnerei-weiss. schaffen kann man das nur doch solche leute wie euch!

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Schon recht, nur kannst Du halt nicht Deinen Diskussionspartner vorwerdfen, da├č Deine Grammatik irref├╝hrend ist. So jedenfalls mein Eindruck. Aber das ist ja jetzt (denke ich) gekl├Ąrt.

Achim

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
oh ja meine grammatik! sorry, ich mag einfach nicht diese "shift"-taste. und rechtschreibfehler dienen (wie wohl schon allgemein bekannt, eh nur der belustigung) xD

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Darum geht es nicht, sonder darum, da├č Du etwas Vergangenes in der Gegenwartsform geschrieben hast und dann die, die Dich kritisiert haben, angemacht, weil das (was Du als gegenw├Ąrtig dargestellt hast) vorbei sei.

Achim

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
mein fehler. grammatikalische vergangenheits- und gegenwartsform sehe ich als nicht so wichtig an und ignoriere es leider zu h├Ąufig, was mir immer wieder missverst├Ąndnisse einbringt.

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Jay | Datum:
Aiellu schrieb:
> meine nun endlich vegan zu sein und dann doch wieder am regal
> mit den (r)inder-maxi(r)inds oder beim eiscreme dann doch
> wieder schwach geworden bin. -.-

Worin liegt eigentlich das Problem, statt irgendeinem Eis oder Milchschokolade, vegane Eiscreme und vegane Schokolade zu essen? Im Produktanfrageforum und im Tierrechtskochbuch finden sich doch wirklich gen├╝gend Alternativen...

Lg, Jay

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
es tut mir im herzen weh wenn tierschutz und tierrecht nicht mehr dasselbe sind, denn es sollte dasselbe sein.

meine m├Âglichkeiten sind begrenzt, jedoch was ich tun kann *werde* ich tun. *mein* anfang ist vegan zu leben. meine fortf├╝hrung ist das wort *vegan* weiter zu verbreiten. weiter weiss ich nicht was ich noch tun kann.

da jedoch das internet schon ein sehr m├Ąchtiges medium ist finde ich es eine gute sache (vielleicht in nette worte verpackt, denn der "p├Âbel" mag nette worte) die vegane botschaft zu verbreiten, also die leute aufzukl├Ąren dar├╝ber was es f├╝r die tiere bedeutet ihre milch- und ei-produkte zu verzehren, also die kinder dieser tiere zu verzehren.

da gibt es bei peta noch einige l├╝cken/inkonsequenzen, und da hab ihr v├Âllig recht.

daher ja bin ich so gerne bei euch, und der antispe.de webseite.

ich w├╝rde mir w├╝nschen dass ihr mit peta zusammen eine friedvolle allianz bildet, denn eure gedanken sind wichtig und wertvoll.

und von peta w├╝rd ich mir etwas mehr konsequenz w├╝nschen, kann jedoch verstehen dass peta versucht den "kleinsten (im geiste) gemeinsamen nenne" zu finden, n├Ąmlich diejenigen (n├Ąmlich die kleinem im geiste) die gerne und h├Ąufig und viel eier und milch konsumieren annzusprechen, und tierleid so m├Âglichst zu verringern sodass auch diese kleinen leute "damit zurecht kommen", wenn es auch so nicht ganz konform geht mit konsequentem tierschutz/tierrecht, wie ihr es meint und wie ich es ultimativ konsequent finde.

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> es tut mir im herzen weh wenn tierschutz und tierrecht nicht
> mehr dasselbe sind, denn es sollte dasselbe sein.

Und die CSU sollte links sein.

> da gibt es bei peta noch einige l├╝cken/inkonsequenzen, und da

Mehr als das. Bei einem Bombenattent├Ąter gibt es ja auch nicht nur "L├╝cken/Inkosequenzen" bez├╝glich Pazifismus.

> ich w├╝rde mir w├╝nschen dass ihr mit peta zusammen eine
> friedvolle allianz bildet, denn eure gedanken sind wichtig

Und mit der NPD, der Fleischerinnung und dem Vatikan, nicht?

> kann jedoch verstehen dass peta versucht den "kleinsten (im
> geiste) gemeinsamen nenne" zu finden, n├Ąmlich diejenigen


Du hast offenbar immer noch nicht verstanden.

> geht mit konsequentem tierschutz/tierrecht, wie ihr es meint

Wie glaube ich gelegentlich erw├Ąhnt ist dieser Schr├Ągstrich v├Âllig absurd.

http://tierrechtspartei.de/tstr. (Enthaltene Links beachten.)

Achim

Re: Vegan durch McDonald's

Autor: Aiellu | Datum:
zu allererst: lieber achim, du hast ja recht! xD

bei der politik kenne ich mich leider nicht aus, weiss also nicht was diese "CSU" f├╝r ziele verfolgt, politik ist halt nicht meins.

naja und bombenattent├Ąter haben es auch noch so mit pazifismus.

was die "NPD" macht juckt mich auch nicht wirklich, vatikan ebenso und fleischerinnung ist gut f├╝r die ein-oder-andere gruselshow an der fleisch-theke...

und auch damit dass ich einiges immer noch nicht verstanden habe hast du vielleicht recht, daher ja lese und lese ich immer wieder und immer weiter links mit infos ├╝ber das was mit den tieren geschieht, und wie man das verhindern kann.

ich w├╝rde gerne noch so viel mehr tun als ich zur zeit kann, bzw. was mir einf├Ąllt was ich noch tun kann, jedoch ohne mich dabei (in diesem unfreien land) strafbar zu machen, jedoch ich bin so ein erb├Ąrmlicher feigling.

daher bin ich so dankbar und sehe solche die aktiv tiere befreien, oder anderweitig aktiv sind als echte helden an, eben weil ich mich zu sowas garnicht traue.

eine tierrechtspartei w├Ąre sogar endlich wieder ein grund f├╝r mich mal wieder an einer dieser ach-so-freien-wahlen teil zu nehmen, und finde es toll wenn ihr euch wirklich auf den wahlzettel eintragen w├╝rdet. wenn es soweit ist, ich werde da sein und euch w├Ąhlen! es braucht dringend eine lobby f├╝r "nutz-"tiere in der regierung.

typo-oops

Autor: Aiellu | Datum:
Zitat: naja und bombenattent├Ąter haben es auch noch so mit pazifismus.


naja und bombenattent├Ąter haben es auch *nicht* so mit pazifismus.

Re: Und immer wieder Peta

Autor: bunbury | Datum:
Aiellu schrieb:
> (bin nur wegen
> der sucht nach casein (gleiches ph├Ąnomen wie mit gluten,
> stichwort "opioide peptide") noch nicht vegan, und das wird
> auch noch ein kampf aber ich versuchs halt immer weiter mir
> den seit fr├╝hester kindheit angew├Âhnte milchkonsum wieder
> abzugew├Âhnen)

Bist Du sicher, dass da eine k├Ârperliche Abh├Ąngigkeit vorliegt? Ist das bei Dir ├Ąrztlich abgekl├Ąrt oder Deine pers├Ânliche Vermutung? Wieviel Tiermilch konsumierst Du denn so t├Ąglich? Hast Du's mal mit Pflanzenmilch, veganem "K├Ąse" und Konsorten probiert, hattest danach aber immer noch Muttermilchdurst? Falls noch nicht geschehen, probier das doch mal - die Auswahl ist doch inzwischen gro├č; und meine eigene (psychische) Milchabh├Ąngigkeit aus unveganen Zeiten l├Ąsst sich seit inzwischen 7 1/2 Jahren ganz hevorragend mit den entsprechenden veganen Produkten befriedigen. Wenn's haupts├Ąchlich um Kuhmilch pur geht, kann ich die Vanillesojamilch von Alpro w├Ąrmstens empfehlen. Wenn's doch k├Âperliche Abh├Ąngigkeit sein sollte - was spr├Ąche gegen sofortigen kompletten Entzug? Fr├╝her oder sp├Ąter m├╝sstest Du da eh durch - warum noch unn├Âtig 'ne Zeit lang ├╝ber Leichen gehen?

Re: Und immer wieder Peta

Autor: Aiellu | Datum:
ja das mit der casein-sucht w├╝rde ich als eine rein psychische sucht ("kopfsache") bezeichnen und entsprechend gehe ich auch dagegen vor.

es hat nach meinem bisherigen kenntnisstand zu tun mit den opioiden peptiden, wirkt im gehirn wie morphium und hat ├Ąhnliche suchtwirkung.

jedoch sag ich mir, es sind schon ganz andere von ganz anderen s├╝chten losgekommen, und sehe es nicht als un├╝berwindbares problem an.

seit jahren schon kaufe ich nur noch haupts├Ąchlich soja-reis-milch, auch gerne pure soja-milch, und als haferflocken und kakao-fan scheint es mir als haben sich da mit der sojamilch, dem kakaopulver und den haferflocken drei wahre freunde gefunden, wor├╝ber ich auch sehr sehr froh bin. :)

und auch rein geschmacklich ziehe ich bereits sojamilch wegen ihrem frischen geschmack der kuhmilch vor, dessen (irgendwie fettiger) geschmack mich schon richtig anwidert, sodass wenn es mich dann ├╝berkommt, ich diese tiermilch nur mit viel zucker konsumiere, und nur wenn es garnicht anders geht.

und so kommt es halt leider alle wochen mal vor dass ich doch wieder irgend einen s├╝├čkram mit kuhmilch aus dem supermarkt angeschleppe, vornehmlich als vanille-eiscreme oder "(r)inder-schokolade" und sonstige "(r)inder-wasweissichmilchschnittendingsbums".

man m├╝sste diese "(r)inder-kram"-firma eigentlich verklagen denn sie schaffen es ihren kram so zusammenzur├╝hren und mit viel zucker zu versehen dass das gehirn einem vormacht, es k├Ânnte ohne dem zeug einfach nicht sein.

jedoch es ist wie gesagt eine reine kopfsache, und daf├╝r dass ich noch vor 10 jahren pro tag 2 liter pure kuh-vollmilch getrunken habe, also meinen fl├╝ssigkeitsbedarf kommplett mit kuh-vollmilch gedeckt habe, bin ich schon sehr weit gekommen dass ich mich geschmacklich schon komplett umgew├Âhnt habe auf sojamilch (alpro soya und andere marken, z.b. auch gerne von aldi die soja-reis-milch) und haupts├Ąchlich kuhmilchprodukte ├╝ber diese verfl!xt s├╝├čen (r)inder-kram sachen und eiscreme konsumiere, jedoch auch dies immer seltener, und auch nur deshalb weils im ├Ârtlichen supermarkt (dorf, und ich so ohne auto...) (noch) kein sojaeiscreme gibt.

jedoch denk ich mittlerweile auch schon ├╝ber einen eiscreme-maker nach, sodass ich mir mein eiscreme mit sojamilch selbst herstellen kann. :)

kleiner exkurs in die bio-chemie

Autor: Aiellu | Datum:
will noch hinzuf├╝gen: alpro soya ist unter allen soja-produkten schon seit jahren meine lieblingsmarke, genau genommen seit 2003, als sich beim mir eine laktoseunvertr├Ąglichkeit einzustellen begann und mir diese dann im krankenhaus schliesslich auch bescheinigt wurde.

also kurioserweise begann ich schon den "entzug" von gluten (gleicher opioide-peptide-effekt wie bei casein) und casein, also auch von milchprodukten, noch bevor ich ├╝berhaupt daran gedacht hatte vegetarierin zu werden.

und mittlerweile bin ich vegetarierin, schon aus dem grund weil ich einfach mal damit begann mich dar├╝ber zu informieren was ich da eigentlich so tageintagaus esse, und auch weil ich einfach mal aus langeweile bei der peta-webseite gelandet bin und mir aus der gleichen langeweile heraus so ein veggie-starter-kit bestellt hatte.

und bin immer noch pseudo-s├╝chtig nach dem casein in den milchprodukten, jedoch da es sich bei der casein-sucht (welche bei besonderer bio-chemie des gehirn und gleichzeitiger unf├Ąhigkeit des verdauungstrakts mit den mengen an laktose fertig zu werden entsteht, nicht alle gehirne sprechen also auf casein heftig gleich an) um eine opiate sucht handelt, reicht nur eine kleine menge eines milchprodukts bzw. schon laktose (wird z.b. vielen medikamenten beigef├╝gt, und ist auch sonst ├╝berall dort drin wo man es am wenigsten vermutet), um den bio-chemischen effekt im gehirn zu erzeugen und die sucht aufrecht zu erhalten bzw. bei langer abstinenz neu anzukurbeln.

und da leider milchprodukte/laktose zu oft in lebensmitteln und sogar in medikamenten wie z.b. schon kopfschmerztabletten versteckt und nicht deklariert sind (wegen "zu geringer menge") oder nur in spuren vorhanden sind, tappt man immer wieder in diese falle rein, denn wie gesagt bereits spuren reichen schon aus.

die einzige methode wie man das gehirn davon entw├Âhnt, also diesen "milch-jieper" loswird (man sollte eigentlich auch mal diese werbeagenturen verklagen die damit auch noch werben..., aber ich schweife ab), ist konsequenz, striktes vermeiden, und fundiertes wissen dar├╝ber wo genau es ├╝berall (wirklich) drin ist.

ich verzichte also nicht nur deshalb auf kuhmilch-produkte weil ich es schlimm finde wie mit den tieren umgegangen wird, und weil ich dr├╝sensekret mit eiter nicht mag, und weil ich es mir mittlerweile garnicht mehr schmeckt, und kaffee schwarz eh viel besser ist, sondern eben auch damit sich mal mein k├Ârper und vor allem magen-darm-trakt regenerieren kann von dem ganzen gluten- und casein-konsum der vergangenheit schon von fr├╝her kindheit an.

Re: kleiner exkurs in die bio-chemie

Autor: bunbury | Datum:
Mir klingt das alles eher so, als sei Dir noch nicht so wirklich klar, warum Du ├╝berhaupt vegan werden solltest. In dem Fall w├Ąr ganz eindeutig Lesen angesagt. Tobi hat Dich ja schon auf "Vegetarier sind M├Ârder" vewiesen, und das w├Ąr sicher ein guter Anfang. Dann vielleicht noch das hier: http://maqi.de/txt/eiundmilch.html und hier die Bilder der Opfer.


Ansonsten:

Wenn das Problem S├╝├čigkeiten sind: Guck Dich doch einfach mal beim Veganversand Deines Vertrauens um und ersetz entsprechend unveganes Zuckerzeugs mit veganem. Die Auswahl ist inzwischen gro├č; auch und vor allem was Schokolade betrifft. Die Ausrede gilt also nicht.

├ťbrigens hab ich in vorveganen Zeiten auch zu den "Kuhmilch wie Wasser"-Trinkern und Milchschokoladenjunkies geh├Ârt und hab heute in keinster Weise das Gef├╝hl, auf irgendwas zu verzichten. Du schaffst das schon.

Die Anschaffung einer Eismaschine halte ich ├╝brigens f├╝r eine ganz hervorragende Idee. Dein Eis w├Ąr damit dann nicht nur vegan, sondern l├Ąngerfristig auch noch um einiges billiger.

Aiellu schrieb:

> denn wie gesagt bereits spuren
> reichen schon aus.

Versteh ich das richtig? Du glaubst, das Spuren von Laktose oder Kasein Dich "anfixen"?

Re: kleiner exkurs in die bio-chemie

Autor: Aiellu | Datum:
ja, das mit dem "anfixen" trifft es ungef├Ąhr. ich habe jedoch schon mit der zeit immer besser gelernt damit umzugehen und es zu ignorieren, sodass die phasen in denen ich denke milch/k├Ąse-produkte zu brauchen immer seltener werden. mit milchprodukten ist es ├╝brigens das gleiche ph├Ąnomen wie mit gluten, wobei es auch von der individuellen biochemie abh├Ąngt wie sehr das gehirn auf dieses casomorphin und gluten-exorphin anspricht.

hier mal zum nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Opioide_Peptide Opioidpeptid [Link deaktiviert, siehe http://maqi.de/presse/miz-wikipedia.html - Mod]

veganversand sowie noch weitere vegane versandh├Ąndler kenne ich auch schon, ziehe jedoch einfach das gem├╝se und meine geliebten haferflocken vom lokalen h├Ąndler vor, denn fake-fleisch brauche ich nicht denn ich finde es absurd, auf vegan umzustellen um dann leichenimitate zu konsumieren.

kosmetik und reinigungsartikel gibts eh nur noch vom dm, wo es viele tolle vegane artikel gibt wie zb auch diese tollen alverde-produkte gibt. vegane schuhe hab ich eh schon immer, denn ich lauf ja nicht in der stadt mit wanderstiefeln rum, sondern da hab ich meine chucks an.

und als haferbrei-fan hat man auch keine probleme mit protein-mangel, denn haferbrei liefert genauso viel power (wenn nicht sogar noch mehr) als ein steak.

Hafer gilt in D nicht als glutenfrei!

Autor: Veganer mit Z├Âliakie | Datum:
Info u.a. hier http://www.dzg-online.de/hafer.52.0.html

Re: kleiner exkurs in die bio-chemie

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> ja, das mit dem "anfixen" trifft es ungef├Ąhr. ich habe jedoch

> hier mal zum nachlesen:

Und ds steht also, da├č schon zweieinhalb Molek├╝le suchtausl├Âsend sind, ja? Oder steht das da nicht und es ist nur Deine dumme Ausrede?

> veganversand sowie noch weitere vegane versandh├Ąndler kenne
> ich auch schon, ziehe jedoch einfach das gem├╝se und meine
> geliebten haferflocken vom lokalen h├Ąndler vor, denn

Hallo?

Im Moment ziehst Du Dr├╝sensekretprodukte wie das genanne Eis und die genannte Schokolade "vor", daher wurdest Du auf vegane Alternativen dazu verwisen. Von

> fake-fleisch brauche ich nicht denn ich finde es absurd, auf

... "Fake-Fleisch" war ├╝berhaupt nicht die Rede, mal davon abgesehen, ...

> vegan umzustellen um dann leichenimitate zu konsumieren.

... da├č es beim vermeiden von Leichenfra├č nicht um das Aussehen, die Konsistenz oder den geschmack der Leichen geht, sondern darum, Mord zu verhindern, und das ist eben mit "Fake-Fleisch", wie Du es diffamierend nennst, sehr wohl m├Âglich - siehe auch http://www.veganismus.de/vegan/faq-ernaehrung.html#imitate.

> und als haferbrei-fan hat man auch keine probleme mit
> protein-mangel, denn haferbrei liefert genauso viel power
> (wenn nicht sogar noch mehr) als ein steak.

Du solltest Dich ├╝ber essentielle Aminos├Ąuren informieren, statt solche Aussagen abzulassen. "Power" ist m.W. keine offizielle Ma├čeinheit f├╝r N├Ąhrstoffgehalt.

Achim

Re: kleiner exkurs in die bio-chemie

Autor: bunbury | Datum:
Aiellu schrieb:
>
> ja, das mit dem "anfixen" trifft es ungef├Ąhr.

Mein Fachwissen auf diesem Gebiet ist mehr als nur begrenzt; das hier ist allerdings das erste Mal, dass ich lese, dass jemand von nahezu hom├Âopathischen Mengen Muttermilch dazu verleitet wird, im Supermarkt zur Vollmilchschokolade zu greifen - und das, obwohl er damit seinem Gewissen zuwider handelt. Hier nochmal mein Tipp, bei pl├Âtzlich autretendem Hei├čhunger auf S├╝├čes statt zur Supermarktschokolade zur veganen Entsprechung aus dem Versandhandel zu greifen. Du scheinst das ja noch nie probiert zu haben, und vielleicht erlebst Du ja die ├ťberraschung, dass sich die Sucht auch so befriedigen l├Ąsst, weil's am Ende doch eher eine Frage des Geschmacks war als der Opioide. Den Veruch sollte's doch allemal wert sein?

Und selbst wenn's die Opioide sein sollten, die Dich immer wieder die Ethik ├╝ber Bord werfen lassen, m├╝sstest Du da fr├╝her oder sp├Ąter eh durch, zumal Du ja vegan sein willst; und vielleicht w├Ąr ein veganer Schokoriegel als Ersatz f├╝r das entsprechende Ausbeutungsprodukt dann zumindest eine Entzugshilfe.


> denn ich finde es absurd, auf
> vegan umzustellen um dann leichenimitate zu konsumieren.

Wieso ist das absurd? So wie Du (genau wie ich) seit fr├╝hester Kindheit auf Kuhmilchprodukte aller Arten gepr├Ągt bist, ist vielleicht manch anderer auf den Konsum von Leichenteilen gepr├Ągt. So wie Du von der Kuhmilch zur Sojamilch gewechselt hast, hat bestimmt so manch ein Ex-Stammkunde an der Fleischtheke, bei seiner Umstellung auf vegan, Sojaw├╝rstchen, Seitanschnitzel & co. begeistert angenommen, einfach weil er so seine Essgewohnheiten nicht komplett umstellen musste. Und exakt das gleiche versuch ich Dir die ganze Zeit ├╝ber auch in Bezug auf S├╝├čigkeiten zu sagen: Du musst da nicht grunds├Ątzlich verzichten, Du musst im Grunde nur die Marke wechseln, um Dich dann reinen Gewissens (zumindest aus ethischer Sicht) ins Zuckerkoma essen zu k├Ânnen.

Probier's doch einfach mal, und berichte, wie Du klarkommst. Sojaschokopudding z.B. gibt's ja schon im Supermarkt zu kaufen; daf├╝r m├╝sstest Du nichtmal 'ne Bestellung t├Ątigen...

Anschaffung einer Eismaschine

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
> Die Anschaffung einer Eismaschine halte ich ├╝brigens f├╝r eine
> ganz hervorragende Idee. Dein Eis w├Ąr damit dann nicht nur
> vegan, sondern l├Ąngerfristig auch noch um einiges billiger.

Siehe Eismaschinen.

Achim

PETAs "Undercover-Recherchen"

Autor: martin | Datum:
Es ist n├╝tzlich, die Tierausbeutungsrealit├Ąt zu dokumentieren und ├Âffentlich zu machen. Letztlich ist das auch der eigentliche und haupts├Ąchliche Grund, weshalb Menschen vegan werden, die Vorteile f├╝r Gesundheit und ├ľkologie sind Nebenaspekte.

Etwas jedoch gibt es bei dieser Dokumentation nicht: "Mi├čst├Ąnde". Die gesamte Tierausbeutungsindustrie an sich ist das Problem und daher gibt es nur offensichtlichere/extremere Formen der Tierausbeutung und verdecktere/weniger extreme. Wer von "Mi├čst├Ąnden" spricht, erreicht nur Tierschutz, welcher die Tierausbeutung auf einer neuen Ebene festigt, aber niemals (auch nicht "langfristig") die Abschaffung dieser. Wenn "Mi├čst├Ąnde" bestehen, werden sie beseitigt und damit suggeriert, die "regul├Ąre" Tierausbeutung sei nicht zu beanstanden, da das Problem die "├ťbertretungen des Tierschutzgesetzes" seien. Die Tierausbeutung unter Einhaltung des Tierschutzgesetzes hingegen wird damit nicht kritisiert.

Genau dies ist das Prinzip von PETAs "Undercover"-Aufnahmen. W├Ąhrend Tierrechtsorganisationen jede Form von Tierausbeutung (ob "K├Ąfig-" oder "Freilandhaltung") dokumentieren und das Tierausbeutungssystem an sich kritisieren, sucht sich PETA Betriebe heraus, wo "Mi├čst├Ąnde angeprangert" werden k├Ânnen. Diese bestehen in der ├ťbertretung des Tierschutzgesetzes (oder eigener Standards). Solche Entdeckungen sind ein "Skandal", woraus folgt, da├č richtig w├Ąre, wenn das Tierschutzgesetz eingehalten werden w├╝rde. Tierrechtler k├Ânnen dar├╝ber nur den Kopf sch├╝tteln, denn der wirkliche Skandal ist, da├č es dieses Gesetz, das Massenmord legalisiert, ├╝berhaupt gibt. Das Problem sind nicht einzelne Betriebe, deren "├ťbertretungen" unterbunden werden m├╝├čten, sondern die Akzeptanz jedweder Form von Speziesismus. Und den schafft man nicht ab, indem man die Umsetzung oder Einhaltung speziesistischer Gesetze fordert.

Deutlich wird PETAs Vorgehen beispielsweise an der "Aufdeckung der Zust├Ąnde" im "Kuhstall Stetten". Das skandal├Âse daran: es ist ein "Vorzeigehof". Das impliziert, da├č bei allen Betrieben, die keine "Vorzeigeh├Âfe" sind, diese Zust├Ąnde weniger "anprangerungsw├╝rdig" seien, obwohl die Bezeichnung f├╝r das Leiden der Tiere v├Âllig irrelevant ist. Worum es hier geht, ist "Ehrlichkeit dem Verbraucher gegen├╝ber", nicht die Tierrechtsverletzung an sich.
Nachdem sich herausstellte, da├č der Landwirt durch Krankheit gehindert war, dem "Tierschutzstandard" zu entsprechen, lenkte PETA nat├╝rlich ein.
Zitat: Man habe aber Verst├Ąndnis f├╝r schwierige Situationen, "wenn die Fehler eingesehen werden". Haferbeck: "Wir ziehen die Strafanzeige dann m├Âglicherweise zur├╝ck."

(http://www.leinfelden-echterdingen.de/servlet/PB/menu/1418255_l1/index.html)

PETA hat "Verst├Ąndnis" f├╝r Tierrechtsverletzung unterhalb des Standards, wenn der Ausbeuter krank ist; "Fehler" waren die Nicht-Einhaltungen des Standards, nicht der Umstand, da├č so ein Betrieb ├╝berhaupt existiert. Wenn zu der regul├Ąren Tierausbeutung zur├╝ckgekehrt wird, scheint es von PETAs Seite aus nichts mehr zu kritisieren zu geben.

Auch der neuste "Skandal" bei Wiesenhof pa├čt in das Schema. Das "skandal├Âse" daran ist, da├č dieser Betrieb unter einem "Qualit├Ątssiegel" l├Ąuft, dessen Anspr├╝che damit nicht eingehalten w├╝rden. Auch hier wieder ist Ehrlichkeit dem Verbraucher gegen├╝ber der "Mi├čstand". Die Verwerflichkeit von Tierausbeutung an sich wird damit nicht einmal angekratzt. PETAs Forderung ist, "da├č die gesetzlichen Vorgaben auch tats├Ąchlich eingehalten werden". Die Logo-Unterschrift lautet bekanntlich "Stoppt Tierqu├Ąlerei". Tierschutz par excellence, vom Ziel der Abschaffung des Systems keine Spur.

Und genauso wird es verstanden.
Zitat: "Das Material ist schockierend", sagte der PHW-Sprecher. Die dokumentierten Verst├Â├če gegen den Tierschutz seien "absolut inakzeptabel". Das Unternehmen habe inzwischen personelle Konsequenzen bei den Hauptverantwortlichen gezogen und arbeite mit den f├╝r die Verladung verantwortlichen Fremdfirmen nicht mehr zusammen. Auch die Kontrollen auf den Betrieben sollten verst├Ąrkt werden.

Der Vertrag mit dem P├Ąchter der betreffenden Farm bestehe seit November 2009 nicht mehr. PHW werde aber Strafanzeige gegen den verantwortlichen Farmleiter stellen, sagte der Sprecher. Dieser sei laut Vertrag mit Wiesenhof zur Einhaltung der Tierschutzbestimmungen verpflichtet gewesen und h├Ątte das Unternehmen und den Amtstierarzt informieren m├╝ssen.

(http://www.stern.de/panorama/vorwuerfe-gegen-gefluegelproduzenten-quaelt-wiesenhof-seine-huehner-1535099.html)


Zitat: Mit Entr├╝stung hat die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Angelika Peters, auf die gestrigen Meldungen ├╝ber tierqu├Ąlerische Praktiken auf einer Farm des Gefl├╝gelz├╝chters Wiesenhof im nieders├Ąchsischen Twistringen reagiert:

ÔÇ×Wie die Tierschutzorganisation PETA eindrucksvoll dokumentierte, ist es auf der Gefl├╝gelfarm zu schlimmen Misshandlungen von H├╝hnern gekommen: sie wurden auf grausame Weise get├Âtet und beim Transport verletzt. Ich h├Ątte nicht gedacht, dass derartige Vorf├Ąlle in Deutschland noch m├Âglich sind. Ich begr├╝├če daher ausdr├╝cklich das Vorhaben der Tierschutzorganisation PETA, Strafanzeige gegen den Wiesenhof-Konzern zu stellen. Verst├Â├če gegen das Tierschutzgesetz m├╝ssen konsequent geahndet werden. Ich hoffe nur, dass solche Zust├Ąnde in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschlossen sind.ÔÇť

In diesem Zusammenhang erinnert Angelika Peters daran, dass seit dem 1.1. 2010 in Mecklenburg-Vorpommern die herk├Âmmliche K├Ąfighaltung von H├╝hnern nicht mehr erlaubt ist. Alle Betriebe haben ihre Haltung auf artgerechte Systeme umgestellt. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es in Betrieben mit mehr als 350 Tieren ca. 1,87 Mio. Legehennen.

(http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=34010)


Zitat: Der Appell des Deutschen Tierschutzbundes: Wenn die Politik versagt, m├╝ssen Verbraucher handeln: Jetzt gilt es im Besonderen die Wiesenhof-Produkte zu boykottieren und - wenn noch H├╝hnerfleisch verzehrt wird - immer nur das von Fleisch von H├╝hnern zu verwenden, die tiergerecht gehalten wurden. Letzteres gilt f├╝r Produkte von Bauern, die sich dem NEULAND-Verein f├╝r tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung oder einem Verband des ├ľkologischen Landbaus angeschlossen haben.

(http://www.presseportal.de/pm/7750/1542976/deutscher_tierschutzbund_e_v)

Die Folge von PETAs "Aufdeckung" ist, wie erwartet und wie von PETA eingefordert, "nette" Tierausbeutung.

Was ├Ąndert sich, wenn PETAs Forderungen umgesetzt sind? Die Tiere werden beim "Ausstallen" nur noch mit "angemessener" Gewalt in Kisten gestopft bzw. sie werden "fachgerecht" umgebracht, statt laienhaft. Das ist nat├╝rlich besser als der Zustand zuvor, aber in Relation zu der gesamten Ausbeutung eine marginale ├änderung. Was hier und bei allen anderen "Undercover-", "Investigations-" oder "Skandal"-Aufnahmen gemacht wird, ist kostenlose Werbung f├╝r die Tierausbeutungsindustrie. Produkte, die Standards entsprechen, verkaufen sich gut, dazu mu├č nur auf die Einhaltung des Standards bestanden und auf seine Existenz hingewiesen werden. Beides bedient PETA vorbildlich.

Daran ├Ąndert auch die Alibi-Rhetorik des Hinweises auf die M├Âglichkeit der ├änderung des Konsumverhaltens im Video und auf der dazugeh├Ârigen Seite nichts. Diese Forderung nach Veganismus ist dabei keineswegs die zentrale Aussage, es ist die nachgereichte, letzte Randanmerkung (und das nur theoretisch, denn faktisch spricht PETA von einem "Veggie Starter Kit" und "Veggie" ist ein Freifahrtschein f├╝r Unveganismus wie Vegetarismus). Die erste und indirekt die zweite Aufforderungen lauten: Spenden.

Es ist ein abgekartetes Spiel: Die Produzenten k├Ânnen ihre Verantwortung demonstrieren, indem sie ihr "Entsetzen" zeigen und marginale "Ma├čnahmen" und "├änderungen" ank├╝ndigen; die Verbraucher ihre Besorgtheit, indem sie nur Produkte mit eingehaltenen Standards konsumieren; und die Tierschutzorganisation bekommt die Spenden. Alle sind zufrieden. Naja, bis auf die Tiere.

wie PETA Katze und Hunde "rettet"

Autor: martin | Datum:

> Peta USA, die Ursprungsorganisation, ist bekannt daf├╝r,
> Katzen und Hunde aufzunehmen und, wenn sie nicht von ihren
> Besitzern abgeholt werden, zu t├Âten. Das erreichte einen
> H├Âchststand im letzten Jahr, als 95% aller aufgenommenen
> Tiere get├Âtet wurden. Auch der Einwand, es tr├Ąfe nur f├╝r
> kranke Tiere zu, wird bei dieser Zahl nichtig, denn keine 95%
> aller "streunenden" Katzen und Hunde sind so krank, da├č eine
> Euthanasie gerechtfertigt w├Ąre. Insgesamt hat Peta seit 1998
> zwischen ca. 20'000 Tiere umbringen lassen.[01]

Hier gibt es einen schwerwiegenden Fehler von mir: Der Text an dieser Stelle suggeriert, eine 95%ige T├Âtungsrate sei nicht zu ├╝berbieten. PETA hat bewiesen, da├č es falsch ist: Im (aktuell) letzten Jahr, also 2009, lag die T├Âtungsrate bei 97% (http://www.aolnews.com/nation/article/petas-euthanasia-rates-have-critics-fuming/19384880). Es wurden 8 Tiere adoptiert und 2352 Tiere "euthanasiert". Der Begriff steht in Anf├╝hrungszeichen, da gesunde Tiere aus Profitstreben zu entsorgen, keine Euthanasie ist, sondern Mord (doch damit haben Tiersch├╝tzer bekanntlich wenig Probleme).

Wer's glaubt, wird selig

Autor: martin | Datum:
PETA, inzwischen wegen ihres "Euthanasie-Programms" verst├Ąrkt unter Kritik geraten, erm├╝├čigt sich nun, eine Erkl├Ąrung zu geben.
Zitat: Melitta T├Âller, Medienkoordinatorin von Peta Deutschland, nahm gegen├╝ber Blick.ch zu den Vorw├╝rfen Stellung. Sie sagt: ┬źDie Euthanasie der nicht-vermittelbaren Haustiere hat nichts mit Geld zu tun, wie sie vermuten. Es geht nicht darum, dass es finanziell g├╝nstiger sein kann, Tiere zu euthanasieren, als sie lebensl├Ąnglich in K├Ąfige zu sperren, wie dies einige No-Kill Shelter tun. Das von Peta USA betreute Tierheim in Norfolk nimmt sich den Tieren an, die nicht vermittelt werden k├Ânnen. Weil sie an unheilbaren Krankheiten leiden wie z. B. schweren Tumoren, offenen Wunden etc. Aus diesem Grund ist die Rate der nicht vermittelten Tiere logischerweise h├Âher, als sie bei gesunden Hunden und Katzen ist.┬╗

(http://www.blick.ch/news/ausland/peta-toetet-ueber-2300-haustiere-142819)

├ähnlich erkl├Ąrte es auch Newkirk in einem Blogeintrag vom letzten Jahr, der mit aussagekr├Ąfitgen Bildern von Hunden mit faustgro├čen Tumoren u.dgl. unterlegt war.

Eigenartig ist nur, da├č PETA zehn Jahre gebraucht hat, um f├╝r einen Hauptkritikpunkt eine 'plausible' Erkl├Ąrung zu geben. Eigenartig auch, dass bis heute nichts auf der offiziellen Seite davon steht, dass es nur totkranke Tiere seien (dort steht "ungewollte"). Wieso wird dort eine entlastende Erkl├Ąrung mit keinem Wort erw├Ąhnt?
Der Grund ist einfach der, dass obige Aussagen mal wieder PETA-L├╝gen sind. Der TV-Beitrag (oben unter Fu├čnote 02) zeigt, dass v├Âllig gesunde und vermittelbare Tiere - darunter Welpen, die sich von allen am besten vermitteln lie├čen - get├Âtet wurden. Dass sie gesund waren, wurde durch eine tier├Ąrztliche Obduktion best├Ątigt. Nach PETA-Angaben h├Ątten also 97% totkrank sein m├╝ssen, tats├Ąchlich waren es 0%. Auch wenn unter den letzten 2300 Tieren einige totkranke waren, waren es wohl kaum 2230 (= 97%). PETAs "Euthanasie" bleibt, was sie war: Die Ermordung gesunder Tiere aus Profitgr├╝nden.
Das M├Ąrchen von ausschlie├člich totkranken Tieren, die erl├Âst werden m├╝ssten, ist offenkundig ein nachgeschobener, konstruierter Rechtfertigungsversuch. Wer's glaubt, wird selig oder: "Selig sind die geistig [a]rmen [Spender]."

Re: Wer's glaubt, wird selig

Autor: Silas | Datum:
Warum seht ihr eigentlich nur das Schlechte an Peta? Ok einige Sachen h├Âren sich da wirklich skandalhaft an. Aber es ist doch un├╝bersehbar, das Peta vieles gutes geleistet hat. Nicht zuletzt bin ich durch die Internetpr├Ąsenz von Peta Veganer geworden.
Ihr habt bereits so stark Gegenpartei ergriffen, dass ihr in allem nur noch negative Absichten seht, mag auch euer Misstrauen berechtigt sein.
Ich glaube nicht, dass sie ihre Arbeit machen k├Ânnten, wenn ihnen der Tierschutz kein Anliegen w├Ąre. Und ihr nehmt es ihnen ├╝bel, dass diese Organisation sich nicht ganz radikal dem Veganismus widmet, sondern eher den Vegetarismus propagiert. Doch ich finde man muss die Leute ansprechen und nicht abschrecken. Wer macht schon den Schritt vom Fleischesser direkt zum Veganer? Der Weg f├╝hrt nun mal meistens ├╝ber den Zwischenschritt Vegetarier. Wie der Philosoph Kaplan sinngem├Ą├č sagt ([unseri├Âsen Link entfernt - Mod]): Den Weg zum Vegetarismus kann man propagieren, den Weg zum Veganismus muss jeder f├╝r sich selber finden.
Peta ist eine Organisation, welche nicht in Randbereichen, sondern in der Masse der ├ľffentlichkeit wirksam ist. Logischerweise muss sie auch die Masse ansprechen und nicht irgendwelche Randgruppen. Der Schritt zum Vegetarier ist bereits ein sehr gro├čer und guter Schritt. Wie kann man nur sagen, dass einen Wal essen dasselbe ist, wie Vegetarier zu sein, weil beide morden? Der Fleischesser richtet doch einen entschieden gr├Â├čeren Schaden an, weil er die Fleischindustrie nicht nur indirekt, sondern ganz direkt forciert.
W├╝rde Peta von der Masse den Veganismus fordern, dann w├╝rden m├Âglicherweise die Menschen so abgeschreckt, dass der Einfluss von Peta in dem Ma├če sinken k├Ânnte, dass Peta am Ende weniger erreichen w├╝rde, als es jetzt m├Âglich ist. Ist das sinnvoll?
Und ich kann einfach nicht glauben, dass diese Organisation so durchweg schlecht sein soll.
Meint ihr im Ernst, die Welt w├Ąre ohne Peta besser dran? Ich sage, auch wenn die da vielleicht gro├če Schei├če gebaut haben, so bin ich doch froh, dass es sie gibt. Diese Leute haben gro├čen Einfluss, sitzen in wichtigen Gremien usw. Sie haben es geschafft, an eine Position zu gelangen, an der der Tierschutz Geh├Âr findet bei vielen Institutionen.
Faule Eier gibt es ├╝berall. Nat├╝rlich auch bei einer solch gro├čen Organisation wie Peta. Das hei├čt doch nicht, dass jeder Petamitarbeiter hinter der Kulisse in Wirklichkeit ein kapitalistischer, gewissenloser Tierausbeuter ist.
OK, eine Tierschutzorganisation sollte sich uneingeschr├Ąnkt dem Tierschutz hingeben - da geh ich voll mit. Aber Peta erreicht die Menschen. Darum sollte man sie nicht verdammen.

Re: Wer's glaubt, wird selig

Autor: Tobi | Datum:
> Ich glaube nicht, dass sie ihre Arbeit machen k├Ânnten, wenn
> ihnen der Tierschutz kein Anliegen w├Ąre.

Eben. Ihnen geht es um Tierschutz. Bitte guck doch selbst nach, falls Du den Unterschied nicht kennst (Eigentlich sollte die Reihenfolge jedoch andersrum sein - erst nachgucken, dann ggf. schreiben).

> Und ihr nehmt es
> ihnen ├╝bel, dass diese Organisation sich nicht ganz radikal
> dem Veganismus widmet, sondern eher den Vegetarismus
> propagiert.

Ja. Auch hier gilt: Falls Du nicht wei├čt, warum Vegetarismus ethisch nicht vertretbar ist, solltest Du lieber zuerst nachgucken. Z.B. hier -> Warum ich kein Vegetarier bin (aka Vegetarier sind M├Ârder)


> Doch ich finde man muss die Leute ansprechen und
> nicht abschrecken. Wer macht schon den Schritt vom
> Fleischesser direkt zum Veganer?

Nun, vermutlich die, die nicht andauernd von z.B. PeTA gesagt bekommen, Vegetarier zu werden sein prima, sondern vegan.


> meistens ├╝ber den Zwischenschritt Vegetarier. Wie der
> Philosoph Kaplan sinngem├Ą├č sagt
> ([unseri├Âsen Link entfernt - Mod]): Den Weg zum Vegetarismus
> kann man propagieren, den Weg zum Veganismus muss jeder f├╝r
> sich selber finden.

Erneut: guck lieber erst nach, bevor Du soetwas in einem Tierrechtsforum schreibst. Z.B. hier -> http://www.antispe.de/txt/kaplansantiveganismus.html
oder benutze die Suchfunktion.

> irgendwelche Randgruppen. Der Schritt zum Vegetarier ist
> bereits ein sehr gro├čer und guter Schritt.

Warum? Vegetarier verursachen u.a. das:


(Bilder von Soylent-Network)

Was ist daran gut?

Tobi

Re: Wer's glaubt, wird selig

Autor: Marco | Datum:
Silas schrieb:
>
> Ich glaube nicht, dass sie ihre Arbeit machen k├Ânnten, wenn
> ihnen der Tierschutz kein Anliegen w├Ąre.

Da Tierschutz eine Etablierung von Tierrechten verhindert, ist das ja auch nicht unterst├╝tzenswert, oder?

Die ganze Diskussion wurde hier ja schon unz├Ąhlige Male gef├╝hrt, aber den Kaplan-Satz m├Âchte ich doch noch zitieren:
> Den Weg zum Vegetarismus
> kann man propagieren, den Weg zum Veganismus muss jeder f├╝r
> sich selber finden.

Was ist denn das f├╝r ein Bl├Âdsinn? Warum genau soll das denn so sein?


> Peta ist eine Organisation, welche nicht in Randbereichen,
> sondern in der Masse der ├ľffentlichkeit wirksam ist.

Eben nicht. Pelze, Tierversuche, etc. sind Randbereiche (und genau darum sind sie ja auch in der Masse erfolgreich: weil diese Formen der Tierausbeutung relativ wenig Leute betreffen und der Durchschnittsmensch sein Verhalten so nicht reflektieren, geschweige denn ├Ąndern muss). Die "Nutztierindustrie" und der unvegane Lebensstil generell nicht, und daher sollte man doch eindeutig dort ansetzen.


> Logischerweise muss sie auch die Masse ansprechen und nicht
> irgendwelche Randgruppen. Der Schritt zum Vegetarier ist
> bereits ein sehr gro├čer und guter Schritt. Wie kann man nur
> sagen, dass einen Wal essen dasselbe ist, wie Vegetarier zu
> sein, weil beide morden?

Weil Mord Mord ist, ist es aus ethischer Sicht gleich verwerflich.


> OK, eine Tierschutzorganisation sollte sich uneingeschr├Ąnkt
> dem Tierschutz hingeben - da geh ich voll mit. Aber Peta
> erreicht die Menschen. Darum sollte man sie nicht verdammen.

OK, eine rechtsextreme Partei sollte sich uneingeschr├Ąnkt
der Politik hingeben - da geh ich voll mit. Aber die NPD
erreicht die Menschen. Darum sollte man sie nicht verdammen.

Re: Wer's glaubt, wird selig

Autor: martin | Datum:
Silas schrieb:
>
> Warum seht ihr eigentlich nur das Schlechte an Peta? Ok
> einige Sachen h├Âren sich da wirklich skandalhaft an.

Einige? Es sind ein bisschen mehr als "einige".
Zudem ist es nicht m├Âglich, die weniger sch├Ądlichen von den mehr sch├Ądlichen Dingen zu trennen. Es ist eine Organisationen und alle Aktionen laufen auf das gleiche Ziel hinaus.

> Nicht zuletzt bin ich durch die Internetpr├Ąsenz von Peta
> Veganer geworden.

Tja, nur leider gibt es keine Statistik, wieviele Menschen durch Peta-Schwachsinn vom Veganismus abgehalten oder deren Weg dorthin dadurch verlangsamt und blockiert wurde. Die Zahlen d├╝rften nicht unerheblich sein.

> Ihr habt bereits so stark Gegenpartei ergriffen, dass ihr in
> allem nur noch negative Absichten seht, mag auch euer
> Misstrauen berechtigt sein.

Das ist ein Spendenkonzern und dies ist die vordergr├╝ndige Absicht. Dass das extrem negativ ist, ist offensichtlich.

> Doch ich finde man muss die Leute ansprechen und
> nicht abschrecken.

Mit solchen antiveganen Phrasen kommst du hier nicht weiter.

> Wer macht schon den Schritt vom
> Fleischesser direkt zum Veganer?

Immer mehr Menschen, seitdem die proveganen Ans├Ątze mehr werden. (Komisch Korrelation oder?)

> Der Weg f├╝hrt nun mal
> meistens ├╝ber den Zwischenschritt Vegetarier.

Und was soll uns dieser Sein-Soll-Fehlschluss sagen?

> Wie der
> Philosoph Kaplan sinngem├Ą├č sagt ([unseri├Âsen Link entfernt -
> Mod]):

Einen bekannten Antiveganer zu ziteren macht die Sache nicht gerade glaubw├╝rdiger.

> Den Weg zum Vegetarismus kann man propagieren, den Weg
> zum Veganismus muss jeder f├╝r sich selber finden.

"Den Weg zum Nur-manche-Ausl├Ąnder-Verpr├╝geln kann man propagieren, den Weg zum Antirassismus muss jeder f├╝r sich selber finden."

Sehr logisch.

> Peta ist eine Organisation, welche nicht in Randbereichen,
> sondern in der Masse der ├ľffentlichkeit wirksam ist.

Scheinbar hast du den Begriff Randbereich falsch verstanden.
Zur Korrektur: http://veganismus.de/vegan/faq-tierrechte.html#randaspekte

> sein, weil beide morden? Der Fleischesser richtet doch einen
> entschieden gr├Â├čeren Schaden an, weil er die Fleischindustrie
> nicht nur indirekt, sondern ganz direkt forciert.

Wenn etwas weniger schlecht ist, als etwas anderes, ist es also automatisch gut?

> W├╝rde Peta von der Masse den Veganismus fordern, dann w├╝rden
> m├Âglicherweise die Menschen so abgeschreckt, dass der
> Einfluss von Peta in dem Ma├če sinken k├Ânnte, dass Peta am
> Ende weniger erreichen w├╝rde, als es jetzt m├Âglich ist. Ist
> das sinnvoll?

Du meinst: Wenn Veganismus eingefordert w├╝rde, w├╝rden die potenziellen Spender davon abgehalten den Ablasshandel einzugehen. Das ist in der Tat sehr sinnvoll.

> Und ich kann einfach nicht glauben, dass diese Organisation
> so durchweg schlecht sein soll.

Dann h├Âr auf zu glauben und fang an dich zu informieren. Du scheinst ja nicht einmal den Ausgangbeitrag gelesen zu haben.

> Meint ihr im Ernst, die Welt w├Ąre ohne Peta besser dran? Ich
> sage, auch wenn die da vielleicht gro├če Schei├če gebaut haben,
> so bin ich doch froh, dass es sie gibt. Diese Leute haben
> gro├čen Einfluss, sitzen in wichtigen Gremien usw. Sie haben
> es geschafft, an eine Position zu gelangen, an der der
> Tierschutz Geh├Âr findet bei vielen Institutionen.
> Faule Eier gibt es ├╝berall. Nat├╝rlich auch bei einer solch
> gro├čen Organisation wie Peta. Das hei├čt doch nicht, dass
> jeder Petamitarbeiter hinter der Kulisse in Wirklichkeit ein
> kapitalistischer, gewissenloser Tierausbeuter ist.
> OK, eine Tierschutzorganisation sollte sich uneingeschr├Ąnkt
> dem Tierschutz hingeben - da geh ich voll mit. Aber Peta
> erreicht die Menschen. Darum sollte man sie nicht verdammen.

Hauptsache etwas tun, egal wie sch├Ądlich es ist, hauptsache die Menschen irgendwie erreichen, egal mit welchen tierrechtsfeindlichen Aussagen - bei so einem Opportunismus fehlen mir die Worte.

Re: Wer's glaubt, wird selig

Autor: bunbury | Datum:
Silas schrieb:
>
> W├╝rde Peta von der Masse den Veganismus fordern, dann w├╝rden
> m├Âglicherweise die Menschen so abgeschreckt, dass der
> Einfluss von Peta in dem Ma├če sinken k├Ânnte, dass Peta am
> Ende weniger erreichen w├╝rde, als es jetzt m├Âglich ist. Ist
> das sinnvoll?

Das ist in der Tat nicht sinnvoll, wenn es nur darum geht, dass PETA weiterexistiert. Ginge es PETA pl├Âtzlich ├╝ber Nacht um Tierrechte, w├╝rde die Organisation sich aufl├Âsen oder komplett umstrukturieren. Das wird aber nicht passieren; schlie├člich ist Geld im Spiel.
Was erreicht PETA denn Deiner Meinung nach (Positives)? PETA kann, dadurch, dass es sich durch Spenden finanziert, erst dann in die Position kommen, Veganismus zu fordern, wenn er durch andere schon halbwegs etabliert ist. Dummerweise bremst PETA diese Entwicklung aber aus. Daher all die Kritik von antispeziesistischer Seite.
Oder, um Deine Frage anders zu beantworten: Wenn es Dir um Tierrechte geht, ist eine kleine, mittellose Tierrechtsorganisation und jeder Tierrechtler als Einzelperson konstruktiver als ein Riesenkonzern, der verdammt nochmal gegen Tierrechte arbeitet.


> Meint ihr im Ernst, die Welt w├Ąre ohne Peta besser dran

Ja!


> Ich
> sage, auch wenn die da vielleicht gro├če Schei├če gebaut haben,

Routinem├Ą├čig ├╝ber Leichen zu gehen ist schon etwas anderes als "gro├če Schei├če gebaut haben" (man beachte die Zeitform!), fndest Du nicht?


> so bin ich doch froh, dass es sie gibt. Diese Leute haben
> gro├čen Einfluss, sitzen in wichtigen Gremien usw.

Eben! Und wozu nutzen sie diesen Einfluss sch├Ąndlicherweise? Mir w├Ąr wesentlich lieber, wenn Peta nicht den allergeringsten Einfluss auf irgendwas h├Ątte.


> OK, eine Tierschutzorganisation sollte sich uneingeschr├Ąnkt
> dem Tierschutz hingeben - da geh ich voll mit. Aber Peta
> erreicht die Menschen. Darum sollte man sie nicht verdammen.

Hieltest Du eine Kinderschutzorganisation f├╝r unterst├╝tzenswert, wenn diese dazu aufforderte, statt der eigenen Kinder besser fremde zu misshandeln - und das doch bitte ein klein wenig sanfter als bisher? Nein? Prima, ich auch nicht. Genausowenig halte ich eine Tier"schutz"organisation f├╝r unterst├╝tzenswert, die dazu auffordert, statt G├Ąnsen Enten umzubringen, und diese vorher ein klein bisschen weniger zu qu├Ąlen.

Siehst Du nicht, dass PETA damit all den Menschen, die sie gro├čartigerweise erreichen, signalisieren, dass vermeintlich weniger schlimme Ausbeutungsformen akzeptabel sind? Was denkst Du, wie viele Menschen eben nicht wie Du den Weg zum Veganismus gehen, weil PETA suggeriert, Rinder- und H├╝hnerausbeutung sei vollkommen akzeptabel - solange man nicht noch deren K├Ârper frisst? Achja, ich verga├č: Irgendwo kleingedruckt mit Sternchen dran gibt's dann ja noch den Nebensatz, dass eigentlich Veganismus noch viel superer ist, als Vegetarismus. Aber macht ja auch nix, wenn der Kunde erstmal Vegetarier bleibt. Wie immer ist nat├╝rlich das Wichtigste, die monatliche Spende nicht zu vergessen, damit noch mehr Menschen "erreicht" werden k├Ânnen als bisher...

Tierrechtsaktivismus ist kein Marketing

Autor: martin | Datum:

> Was erreicht PETA denn Deiner Meinung nach (Positives)? PETA
> kann, dadurch, dass es sich durch Spenden finanziert, erst
> dann in die Position kommen, Veganismus zu fordern, wenn er
> durch andere schon halbwegs etabliert ist.

Das ist auch der Grund f├╝r den derzeitgen Alibi-Gebrauch der Veganismus-Forderung, wobei PETA selbst ├╝berhaupt nichts dazu beigetragen hat, Veganismus gesellschaftsf├Ąhig zu machen.

> Routinem├Ą├čig ├╝ber Leichen zu gehen ist schon etwas anderes
> als "gro├če Schei├če gebaut haben" (man beachte die Zeitform!),
> fndest Du nicht?

Wer den Schaden, den PETA und andere Tierschutzspendensammelorganisationen anreichen noch einmal systematisch haben will:
- Veganismus wird auf der praktischen Ebene als Mode proklamiert, wirklich konsequenter Veganismus gilt als "fanatisch" und ├╝bertrieben.
- Veganismus wird auf der theoretischen Ebene meist erst gar nicht erw├Ąhnt, sondern ├╝berall von Vegetarismus gesprochen und damit die falsche Dichotomie (wie Vegetarismus und Veganismus als eigenlich das gleiche hinstellt) weiter verfestigt.
- Tierrechte werden auf der praktischen Ebene l├Ącherlich gemacht und als Showeinlage f├╝r die Medien mit nackter Haut und unveganen Prominenten aufbereitet, sodass niemand Tierrechte als progressive soziale Bewegung ernstnehmen kann.
- Tierrechte werden auf der theoretischen Ebene weiterhin unhinterfragt mit Peter Singer und damit mit Utilitarismus gleichgesetzt, demzufolge Tiere kein Interesse am Leben haben, sondern nur daran, m├Âglichst wenig zu leiden.

All das spiegelt sich eins-zu-eins in ihrem reformistischen Aktionismus. Newsletter, die 1. einen Randaspekt (oft irgendwo im Ausland) thematisieren, 2. nicht eine pers├Ânlichen ├änderung des Konsumverhalten proklamieren, sondern lediglich zum 3. Spenden aufrufen, was mit sieben Links zur Spendenseite unterlegt wird, kommen nicht "zuf├Ąllig" zu Stande, das ist kalkuliertes Spendenmarketing.

> auch nicht. Genausowenig halte ich eine
> Tier"schutz"organisation f├╝r unterst├╝tzenswert, die dazu
> auffordert,
> statt G├Ąnsen Enten umzubringen, und diese vorher ein klein bisschen weniger zu qu├Ąlen.

In diesem Fall haben sie nicht dazu aufgefordert (was nichts hei├čt, in anderen F├Ąllen gibt es solche Aufforderungen), sondern es als "Erfolg" verkauft, d.h.: vermarktet, denn solchen Organisationen kommt es nicht darauf an, wirklich etwas zu verbessern, sondern irgendetwas zu ├Ąndern (egal wie nutzlos, egal wie sch├Ądlich), um das als Erfolge vermarkten zu k├Ânnen.

Re: Tierrechtsaktivismus ist kein Marketing

Autor: bunbury | Datum:
martin schrieb:

>
> In diesem Fall haben sie nicht dazu aufgefordert (was nichts
> hei├čt, in anderen F├Ąllen gibt es solche Aufforderungen),
> sondern es als "Erfolg" verkauft

Ah, hast recht, mein Fehler. Gefordert wurde die G├Ąnsestopfleber von der Speisekarte zu streichen; gefeiert, dass der Veranstalter das tats├Ąchlich tat (und sich stattdessen andere Opfer suchte).
Die Welt w├Ąr wahrlich arm dran ohne PETA...

PETA: ''Schei├č auf die Prinzipien''

Autor: martin | Datum:
Ingrid Newkirk hat mal wieder die Freundlichkeit besessen, deutlich zu sagen, was PETA von Konsequenz h├Ąlt.
Zitat: Absolute purists should be living in a cave. Anybody who witnesses the suffering of animals and has a glimmer of hope of reducing that suffering can't take the position that it's all or nothing. We have to be pragmatic. Screw the principle.

(Absolute Puristen sollten in einer H├Âhle leben. Jeder, der Zeuge des Leidens der Tiere wird und einen Hoffnungsschimmer besitzt, das Leiden zu reduzieren, kann nicht die Alles-oder-Nichts-Position einnehmen. Wir m├╝ssen pragmatisch sein. Schei├č auf die Prinzipien.)

(http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2010180,00.html)

Nicht, dass das bei dieser Organisation ├╝berraschen w├╝rde.
Und ja, wer Zeuge des Leidens der Tiere wird, hat nur die Entscheidung zwischen allem oder nichts: entweder ist es komplett abzulehnen oder nicht. (Und ein kleiner Hinweis: Tierrechtler tendieren eher zu kompletten Ablehnung.) Hinsichtlich der Umsetzung ist es mal wieder nur das alte, d├╝mmliche Strohmannargument, womit Veganismus als Minimalstandard diskreditiert werden soll.
"Absolute Puristen" (also Veganer, da es im Artikel um Flexitarier ging) h├Ątte sie lieber "in einer H├Âhle", was verst├Ąndlich ist, wollen solche Opportunisten schlie├člich nicht t├Ąglich gezeigt bekommen, wie leicht es nicht, nicht "auf die Prinzipien zu schei├čen", sondern sie umzusetzen.

Re: Und immer wieder PETA

Autor: Marton | Datum:
Lolita-Starlet Dominique Swain sagte:

"Everybody thinks people who promote PETA don't eat meat, but I think animals were made to be eaten. I take my part in the food chain very seriously. I eat meat, the rarer the better. I just don't think animals should be slaughtered for their fur." (Stuff Magazine, Feb. 2007)

Das ist der gegenw├Ąrtigen Rechtsprechung konform, aber ich finde es f├╝r eine Tierrechtsorganisation m├Ąchtig daneben. Wahrscheinlich nichts neues.

Re: Und immer wieder PETA

Autor: martin | Datum:
> Lolita-Starlet Dominique Swain sagte:

Der Vollst├Ąndigkeit halber: auch sie ist einer von den "PETA-Promis". Und dass diese sagen, Tiere seien "dazu gemacht, um gegessen zu werden", dann verdeutlicht das einmal mehr, welchen ethischen Anspruch diese Organisation hat.

Re: Und immer wieder PETA

Autor: Marton | Datum:
Ja ich meinte nur, da├č nicht mal die Linie klar ist; manche beteuern, Veganer zu sein (sind Pseudos wahrscheinlich, denn ein [echter] Veganer w├╝rde sich ind er Gesellschaft nicht gut f├╝hlen), manche meinen als Vertreter der Tierrechte Fleisch essen zu k├Ânnen und nur auf Pelz zu verzichten.... Blablabla, kennen wir alles.

Re: Und immer wieder PETA

Autor: Marco | Datum:
Marton schrieb:
>
> Lolita-Starlet Dominique Swain sagte:
>
> "Everybody thinks people who promote PETA don't eat meat, but
> I think animals were made to be eaten. I take my part in the

W├╝rden diese Leute eine der trivialsten wissenschaftlichen Erkenntnisse begreifen, m├╝ssten sie einsehen, dass diese Aussage nicht nur das Fressen von nichtmenschlichen Leichenteilen, sondern auch von menschlichen K├Ârperresten rechfertigt. Aber logisch denken bringt wohl keine Spenden..

Und wen soll man nun unterst├╝tzen?

Autor: acridator | Datum:
Hallo,

ich sammel zur Zeit Sachspenden und verkaufe diese im Internet. Der gesamte Gewinn sollte eigentlich an PETA gehen, aber nun muss ich das lesen.

Gibt es ├╝berhaupt eine Tierrechtsorganisation, der man bedenkenlos Geld spenden kann?

Re: Und wen soll man nun unterst├╝tzen?

Autor: Kr├╝mel | Datum:
acridator schrieb:
>
> Hallo,
>
> ich sammel zur Zeit Sachspenden und verkaufe diese im
> Internet. Der gesamte Gewinn sollte eigentlich an PETA gehen,
> aber nun muss ich das lesen.
>
> Gibt es ├╝berhaupt eine Tierrechtsorganisation, der man
> bedenkenlos Geld spenden kann?

Eine Organisation kann ich dir nicht nennen, aber eventuell gibt es ja andere M├Âglichkeiten mit dem Geld Tierrechtsarbeit zu unterst├╝tzen?
Flyer/ Aufkleber/ Plakate drucken und verteilen (lassen) w├Ąre eine M├Âglichkeit, die mir spontan einf├Ąllt. Oder vllt Werbefl├Ąchen mieten und f├╝r provegane Infos nutzen?
Eventuell hat ja noch jemand Vorschl├Ąge in der Richtung?

Peta ist Schei├če. Femisexisten aber auch.

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
Peta ist zweifellos ein inakzeptabler, den Tierrechten schadender Tierschutzspendensammelverein. Der neue Peta-Werbe[!]spot[1] respektive dessen Botschaft - Vegank├Âstler h├Ątten a) "h├Ąrteren" Sex, und b) das sei besser - ist nat├╝rlich inakzeptabel. Wer, selbst wenn diese Behauptung stimmen w├╝rde, um sein Sexleben aufzupeppen, sich nur noch von Sellerie ern├Ąhrt, ist nach wie vor ein ebenso widerlicher Speziesist wie jeder Unveganer. Er ist kein Veganer.

Dennoch handelt es sich bei den im Spot gezeigten Vorg├Ąngen ebenso zweifellos um einen Unfall bei einvernehmlichem Sex. Diese Form von Sex mag einem nicht gefallen - mein Ding w├Ąre es nicht - aber es ist einzig die Sache der Beteiligten, ob sie es wollen oder nicht. Auch wer auf SM steht, kann das praktizieren (solange niemand anders gesch├Ądigt wird, etwa durch die verbreitete Verwendung von Peitschen aus Leichenhaut).

Sicher, die "Arbeitsteilung", sie geht Einkaufen, er ist f├╝r das Handwerkliche, das Zugipsen der bei Unfall besch├Ądigten Wand, zust├Ąndig, bedient sexistische Klischees. Im richtigen Leben h├Ątte wohl sie sich auf der Couch erholt - immerhin ist sie nicht unerheblich verletzt - und er h├Ątte eingekauft. Allerdings k├Ânnte das dann wieder als sexistischer patriarchalischer Besch├╝tzerhabitus interpretiert werden. Schwierig. Interessant auch, dass sie nur mit Unterw├Ąsche und Trenchcoat bekleidet einkaufen geht - ein Mann w├Ąre da wohl bereits nach wenigen Minuten als Exhibitionist verhaftet worden. Wie auch immer, das ist nicht das wesentlich bei diesem Spot. Sondern die "Interpretation" des Unfalls.

Nun werden Unf├Ąlle ja gern als Verbrechen dargestellt - von den wahren Verbrechern. Welchem Veganer wurden von den unveganen M├Ârdern noch nicht vorgehalten, dass er ja Auto fahre oder M├Ąhdrescher bei der Ernte Rehe zerst├╝ckeln. Jeder Lokf├╝hrer ├╝berf├Ąhrt statistisch gesehen einmal in seinem Leben einen Menschen - aber das macht ihn nicht zum M├Ârder. Schlie├člich werden sogar v├Âllig harmlose Handlungen zu Morden deklariert - das "Massaker an unschuldigen Tomaten" oder "das Schluchzen des Blumenkohls, das Wimmern des gestochenen Spargels, den Schrei der brutal zerhackten Petersilie" herbeifantasiert.

Bleibt festzuhalten: Es handelt sich auch bei diesem - fiktiven - Unfall im Peta-Spot nicht, wie Speziesisten und Feministen einm├╝tig kolportieren, um "Missbrauch" ("abuse"[2]), und es handelt sich nicht um "Vergewaltigung"[3] ("rapist"[2]), auch wenn f├╝r gewisse Femisexistinnen praktisch jeder Sex, an dem ein Mann beteiligt ist (oder nein, vermutlich nur heterosexueller Sex), allein schon aufgrund des Penetrationsvorgangs (um Alice "Emma" Schwarzer zu paraphrasieren) ein verwerflicher Akt der Gewalt ist.

Wer so etwas behauptet, verharmlost auf unertr├Ągliche Weise das Leiden der echten Missbrauchs- und Vergewaltigungsopfer (gleich welchen Geschlechts). Aber um die Opfer geht es weder Peta noch diesen Feministen. Nicht nur die "Aktivistinnen" von Femen verdienen damit, dass sie sich prostituieren (die Zeiten, wo Animal Peace Stripperinnen f├╝r solche Auftritte engagieren musste, sind ohnehin vorbei), so viel Geld, dass sie gut davon leben k├Ânnen. Und genau darum geht es ihnen: um Geld. Am Ende des von Feministen mit einer falschen Tonspur unterlegten Peta-Spots[2] fordern sie dazu auf, nicht an Peta zu spenden, sondern an ├Ârtliche Frauenh├Ąuser.

Nun bin ich nat├╝rlich versucht, dazu aufzufordern, lieber an ├Ârtliche M├Ąnnerh├Ąuser zu spenden, denn die haben es n├Âtiger - zumal es kaum welche gibt, also erst einmal welche eingerichtet werden m├╝ssten, obwohl M├Ąnner von sogenannter "h├Ąuslicher Gewalt" ebenso betroffen sind wie Frauen, womit sie noch Gl├╝ck haben, Opfer von Gewalt im allgemeinen werden sie in weit gr├Â├čerem Ausma├č als Frauen, auch wenn das gern l├Ącherlich gemacht oder totgeschwiegen wird.

Aber das werde ich nicht tun, denn letztlich gilt auch hier die Maxime: Handeln statt Spenden.

Achim

[1] http://www.youtube.com/watch?v=zk9ZcHww4kM
[2] http://www.youtube.com/watch?v=3Eod3GpxQAk
[3] "Der vegane Vergewaltiger", http://www.20min.ch/life/story/22050279 22.02.12

Peta schenkt ihrem "sexiesten Vegetarier" "vegetarische[...] H├╝hner-Produkte"

Autor: Achim St├Â├čer | Datum:
... weil er "H├╝hnchen" isst.

Zitat: Kristen Bell and Dax Shepard Named PETA's Sexiest Vegetarian Celebrities

Actors Are First-Ever Couple to Win Top Honors in Annual Contest

[...] The pair [...] have just become the first couple to win the male and female divisions in PETA's annual Sexiest Vegetarian Celebrity contest. [...]

Shepard joined her, loving the results. "I have fewer body aches," he says. "My skin looks better. I'm never starving, and I never need to ride the couch feeling completely full and disgusting."

http://www.peta.org/mediacenter/news-releases/Kristen-Bell-and-Dax-Shepard-Named-PETA-s-Sexiest-Vegetarian-Celebrities.aspx

Zitat: Dax Shepard isst H├╝hnchen & kann PETA Auszeichnung nicht annehmen

Von der Tierschutzorganisation PETA wurde Dax Shepard zum sexiesten m├Ąnnlichen Vegetarier in Hollywood gek├╝rt. Doch der Schauspieler kann den Preis nicht annehmen, da er das [im Gegensatz zum Ermorden von H├╝hnern, AS] nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. [...]

Dax, der eine Zeit lang vegan lebte [wohl kaum, allenfalls praktizierte er eine restriktive Di├Ąt, siehe Zitat oben, AS], machte auf Twitter ein Gest├Ąndnis und lehnte den Preis ab. ÔÇ×Ich bin sehr geehrt, mit Kristen Bell als ÔÇÜSexiester VegetarierÔÇś ausgezeichnet worden zu sein, doch ich kann das nicht mit reinem Gewissen annehmen, da ich H├╝hnchen esse.ÔÇť [...]

PETA, die sonst gerne mal kr├Ąftig austeilen und kein Blatt vor den Mund nehmen, sehen das Gest├Ąndnis des Schauspielers allerdings ziemlich locker, wie sie in einem Statement gegen├╝ber ÔÇÜE!ÔÇś verlauten lie├čen.

ÔÇ×Wir freuen uns, Kristen Bell als unseren ÔÇÜSexiesten Vegetarier PromiÔÇś anzuerkennen. Sie ist ein wunderbares Beispiel in Sachen Tierliebe und gesunder Lebensweise f├╝r ihre Fans, inklusive Dax! Wir lieben Dax und wir freuen uns zu lesen, dass er mehr wie Kristen sein m├Âchte. Wir sind hier um mit Rezepten und unserem Vegetarier Starter-Set zu helfen und wir werden dem Paar einen k├Âstlichen Geschenkkorb mit Beyond Meat und vegetarischen H├╝hner-Produkten schicken [Original: "a delicious gift basket of Beyond Meat and Gardein veggie chicken products", AS].ÔÇť

http://www.promicabana.de/dax-shepard-isst-huehnchen-peta-auszeichnung-nicht-annehmen/

Zitat: Dax Shepard to PETA: Sorry, but I Can't Be Your Sexiest Vegetarian

PETA's been left with a little egg on its face after naming Kristen Bell and Dax Shepard this year's Sexiest Vegetarian Celebrities.

Turns out the Parenthood hottie has strayed from his meatless diet.

"I'm really flattered to be named 'Sexiest Vegetarian' with ‪@IMKristenBell, but sadly I can't accept in good conscience because I eat chicken," Shepard tweeted this afternoon.

http://de.eonline.com/news/434647/dax-shepard-to-peta-sorry-but-i-can-t-be-your-sexiest-vegetarian

Auf peta.de ist das, was oben von peta.com zitiert wurde, schon vom Wahrheitsministerium "korrigiert" (schlampig, das "und" haben sie im URL zu eliminieren vergessen):
Zitat:
Kristen Bell ist ÔÇ×PETAs Sexiest Vegetarian 2013ÔÇť: Ber├╝hmte Schauspielerin gewinnt begehrte Auszeichnung

Stand: 27. Juni 2013

Gerlingen, 27. Juni 2013 ÔÇô Der Titel ÔÇ×PETAs Sexiest VegetarianÔÇť ist immer hei├č begehrt: In diesem Jahr haben die User der Website von PETA USA die international angesehene Schauspielerin Kristen Bell auf Platz 1 gew├Ąhlt. Bell ist seit 2007 mit Schauspieler Dax Shepard liiert, im M├Ąrz dieses Jahres wurde ihr erstes gemeinsames Kind geboren. Das Rennen um den Titel war hart umk├Ąmpft: Bell schnappte sich den Titel, gefolgt von Jenna Dewan Tatum und Tia Mowry ÔÇô die ebenso wie Bell vegane, junge M├╝tter sind. Aber auch Anne Hathaway, Edie Falco und Portia de Rossi waren bei den Abstimmenden sehr beliebt. Auch PETA Deutschland e.V., eine Schwesterorganisation der mit ├╝ber 3 Millionen Unterst├╝tzern weltweit gr├Â├čten Tierrechtsorganisation PETA USA, gratuliert der attraktiven Gewinnerin. [...]

Prominente Veganer und Vegetarier, die sich ├Âffentlich f├╝r Mitgef├╝hl gegen├╝ber Tieren aussprechen, sind gute Vorbilder der Gesellschaft. Ihre freundliche, gesunde und zukunftsorientierte Einstellung ├╝bertr├Ągt sich auch auf ihr ├äu├čeres: Sie sind anziehend, sch├Ân und sexy!

http://www.peta.de/web/kristen_bell_und.7421.html

Vor 3 Tagen, also tats├Ąchlich am 27., via Suchmaschine ist noch der urspr├╝ngliche Titel zu sehen, hatte der Gro├če Bruder noch nicht zugeschlagen:


Und jetzt: kein Wort mehr von Shepard als "sexiestem Vegetarier". Aber so kennen wir unsere Peta-Promis:

Zitat:
New Year, New Ne-Yo: The Rapper Goes Vegan

Written by Michelle Kretzer
01-04-2013

Ne-Yo is making it a happy New Year for animals: The rapper has resolved to go vegan in 2013. When Ne-Yo first tweeted his New Year's resolution, he deemed it a discipline test. But after he learned about the cruelty of the meat and dairy industries, he said that there was "much more meaning to it." PETA sent him vegan dining expert chef Tal Ronnen's The Conscious Cook: Delicious Vegan Recipes That Will Change the Way You Eat, a vegetarian/vegan starter kit, and fellow music legend Paul McCartney's meat industry expos├ę, "Glass Walls."
[...]

To keep up with what all your favorite stars are doing for animals, follow @PETA on Twitter.

http://www.peta.org/b/thepetafiles/archive/2013/01/04/new-year-new-ne-yo-the-rapper-goes-vegan.aspx

Zitat: 8. Februar 2013 11:36
Ne-Yo scheiterte an veganer Ern├Ąhrung

Ein Vorsatz f├╝r das neue Jahr war bei S├Ąnger Ne-Yo (30), dass er so lange wie m├Âglich vegan leben wollte ÔÇô nach 35 Tagen war allerdings schon wieder Schluss. [...]

Wie er auf seinem Twitter-Account schreibt, wollte er mit der veganen Ern├Ąhrungsweise seine Disziplin auf den Pr├╝fstand stellen, nachdem er sich vermehrt mit der Behandlung der Tiere auseinandergesetzt hatte und es "grausam" findet.

"Heute hatte ich einen Hamburger, der kein Hamburger war und trotzdem wie einer geschmeckt hat und sogar wie einer ausgesehen hat ÔÇô aber komplett vegan. Ich war unglaublich beeindruckt!! Bis hierher also alles gut", ist seine Twitter-Nachricht am 5. Januar. Nur zw├Âlf Tage sp├Ąter beschwert Ne-Yo sich, dass er mittlerweile doch ganz sch├Ân hungrig sei. [...] seit 6. Februar war es dann vorbei f├╝r Ne-Yo mit der veganen Lebensweise. "Ich liebe euch f├╝r eure vegane Unterst├╝tzung, aber brauchte etwas Fisch. Nur Fisch. Brauche die Proteine f├╝r den Weg, den ich gerade gehe, aber immerhin habe ich 35 Tage durchgehalten!"

http://top.de/news/873D-ne-yo-scheiterte-veganer-ernaehrung

(meine Hervorhebungen, Zugriff jeweils 30. Juni 2013)

Achim

Wirtschaftsmacht PeTA

Autor: Claude | Datum:
Ich hatte mich gerade gefragt was PeTA eigentlich ist.
PeTA antwortet selbst:

Zitat: We are a marketing powerhouse with highly effective tools and methods to get the word out about our partners. We promote our partnerships prominently on our Web sites and various social-networking sites, as well as heavily to our ever-growing network.


www.peta.org/about-peta/learn-about-peta/info-businesses/partner-with-peta/

Wie w├╝rde man das wohl ├╝bersetzen? Wirtschaftsmacht?

Zitat: We offer our partners custom programs tailored specifically to each company. Some of our most popular partnership programs include, but are not limited to, the following:
Logo Placement/Proceeds[...]
Custom In-Store Promotions[...]
Limited-Edition Co-Branded Products[...]
Event Sponsorship[...]


Trotzdem gibt es Leute die immer noch behaupten PeTA sei nicht bestechlich...

Claude

PS: Auch gerade entdeckt habe ich einen aktuellen, unveganen Sponsor: justins.com/item/honey-peanut-butter/
Zutaten: "Dry Roasted Peanuts, Honey Powder (Sugar, Honey), Palm Fruit Oil*, Sea Salt."

PETA Indien

Autor: Claude | Datum:
Der diesj├Ąhrige ÔÇśHero to AnimalsÔÇÖ-Award geht an Shilpa Shetty Kundra. Aktuell zeigt sie auf YouTube wie sie am liebsten Tierk├Ârper zubereitet um diese zu fressen.

Den Preis erh├Ąlt sie f├╝r die ├╝blichen Randthemen wie Protest gegen Tiere im Zirkus und Petitionen gegen Stierk├Ąmpfe. Dass sie selbst Tiere konsumiert ist PeTA egal.

Auch andere erhielten diesen Preis. Aber es ist nicht klar, ob auch nur eine dieser Personen vegan lebt.

Claude

Quellen:

16.12.2017:
https://www.petaindia.com/media/bollywoods-shilpa-shetty-kundra-honoured-petas-hero-animals-award/



21.12.2017:
https://www.youtube.com/watch?v=JbbbOWLMI08